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Baden-Württemberg
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2026-05-13T11:14:00Z
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Baade-Wiirdebäärg}}
{{Infobox deutsches Bundesland
| NAME = Land Baden-Württemberg
| BILD-FLAGGE = Flag of Baden-Württemberg.svg
| BILD-FLAGGE-RAHMEN = ja
| ARTIKEL-FLAGGE = Flagge Baden-Württembergs
| FLAGGE-OPT = Landesfahne
| BILD-LAGE = {{Imagemap Deutschland|Locator map Baden-Württemberg in Germany.svg}}
| BILD-WAPPEN = Greater coat of arms of Baden-Württemberg.svg
| BILD-WAPPEN-BREITE = 120px
| ARTIKEL-WAPPEN = Wappen Baden-Württembergs
| WAPPEN-OPT = Große Landeswoobe
| SPRACHE = [[Deutsche Sprache|Dytsch]]
| LANDESHAUPTSTADT = [[Stuttgart|Stuegert]]
| FLÄCHE = 35.751,46
| EINWOHNER = {{EWZ|DE-BW|08}} <small>({{EWD|DE-BW}})</small>{{EWR|DE-BW}}
| BEV-DICHTE = {{#expr:{{Metadaten Einwohnerzahl DE-BW|08}}/35751.46 round 0}}
| BIP = 493,27 Mrd. EUR <small>(3.)</small> <small>(2017)</small><ref>{{Internetquelle |url=https://www.statistik-nord.de/fileadmin/Dokumente/Presseinformationen/SI18_058.pdf |titel=Statistik informiert … Nr. 58/2018 |hrsg=Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein |datum=2018-03-28 |format=PDF |abruf=2018-06-19}}</ref>
| ARBEITSLOSENQUOTE = {{Aktuelle Arbeitslosenquoten DE|BW}}
| GRÜNDUNG = 25. April 1952
| STAATSFORM = [[Parlamentarische Republik|barlemäntarischi Republik]], dailsouveräne Glidstaat vun eme Bundesstaat
| SCHULDEN = Land: 45,0 Mrd. EUR <small>(31. Dez. 2019)</small><ref>[https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/haushalt-finanzen/haushalt/schuldenstand/ Quälle: Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg]</ref>
Kommune: 13,0 Mrd. EUR <small>(31. Dez. 2018)</small><ref>[https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2019194 Quälle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg.]</ref>
| ISO 3166-2 = DE-BW
| WWW = [https://www.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/ www.baden-wuerttemberg.de]
| MINISTER = Minischterpresidänt<br />[[Cem Özdemir]] ([[Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg|Grieni]])
| LANDTAGSPRÄSIDENTIN = Landdagspresidänti<br />[[Muhterem Aras]] ([[Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg|Grieni]])
| REGPARTEI = [[Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg|Grieni]] un [[CDU Baden-Württemberg|CDU]]
| SITZGRAFIKLANDTAG = [[Liste der Mitglieder des Landtags von Baden-Württemberg (18. Wahlperiode)|Sitzverdailig vum 18. Landdag]]:
{{Sitzverteilung
| Breite = 0.9
| Land = DE
| Anmerkung =
|SPD|GRÜNE|CDU|FDP|AfD
| SPD = 10
| GRÜNE = 56
| CDU = 56
| AfD = 35
}}
| SITZLANDTAG = Vu 154 Sitz sin:
'''Regierig (100)'''
{{Farblegende|#{{Wahldiagramm/Partei|GRÜNE|dunkel|DE}}|[[Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg|Grieni]] 56}}
{{Farblegende|#{{Wahldiagramm/Partei|CDU|dunkel|DE}}|[[CDU Baden-Württemberg|CDU]] 56}}
'''Opposition (54)'''
{{Farblegende|#{{Wahldiagramm/Partei|SPD|dunkel|DE}}|[[SPD Baden-Württemberg|SPD]] 10}}
{{Farblegende|#{{Wahldiagramm/Partei|AfD|dunkel|DE}}|[[AfD Baden-Württemberg|AfD]] 35}}
| LWAHL = [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026|8. Merz 2026]]
| NWAHL = [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2031|2031]]
| SBUNDESRAT = 6
| BILD1 = Karte Baden-Wuerttemberg physisch.png
| BILD2 =
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| KONTAKT =
}}
[[Datei:The-laend03.svg|mini|Logo dr Werbekampagne vo Baade-Wiirdebäärg]]
'''Baade-Wiirdebäärg''' (dt. '''Baden-Württemberg''') isch e [[Land (Deutschland)|Land]] in dr [[Deutschland|Bùndesrepublik Dydschland]]. S isch 1952 dùr d Fusion vù dr Länder [[Württemberg-Baden|Wiirdebäärg-Baade]], [[Baden (Südbaden)|Baade]] ùn [[Württemberg-Hohenzollern|Wiirdebäärg-Hauezolre]] grinded woore. D Landeshaubdschdad isch [[Stuttgart|Schduagerd]]. No dr Yywoonerzaal ùn dr Flèchi schdood Baade-Wiirdebäärg an dr dride Schdel vù dr dydsche Bùndesländer.
== Geografie ==
[[Datei:Geographischer Mittelpunkt von Baden-Württemberg bei Tübingen.jpg|mini|links|Dr geografisch Mittelpunkt vu Bade-Wirtteberg in Stadtwäldili ''Elysium'' im Stadtgebiet vu [[Tübingen|Dibenga]]]]
Im Siide gränzd Baade-Wiirdebäärg an dr [[Bodensee|Boodesee]] ùn dr [[Hochrhein|Hoochryy]], im Weschden an dr [[Oberrhein|Ooberryy]]. Im Noorde good d Landesgränz iber dr [[Odenwald|Oodewald]] ùn dùr s [[Tauber]]land, im Oschde iber d [[Frankenhöhe|Franggehèèchi]] ùn s [[Nördlinger Ries|Ries]], an dr [[Donau|Duene]] ùn dr [[Iller]] lang ùn dùr s [[Westallgäu|weschdlig Algai]]. Noochberländer sin im Oschde ùn Noordoschde [[Bayern]], im Noorden [[Hessen|Hesse]] ùn im Noordweschde [[Rheinland-Pfalz|Ryyland-Bfalz]]. Im Weschde gränzd Baade-Wiirdebäärg an s [[Elsass|Elsis]] z [[Frankreich|Franggryych]]. Im Siide gränzd s an d [[Schweiz|Schwyzer]] Kanton [[Kanton Basel-Stadt|Baasel-Schdad]], [[Kanton Basel-Landschaft|Baasel-Land]], [[Kanton Aargau|Aargau]], [[Kanton Zürich|Ziiri]], [[Kanton Schaffhausen|Schafuuse]] ùn dr [[Kanton Thurgau|Thurgau]]. Iber dr Boodesee isch Baade-Wiirdebäärg verbùnde mid em [[Kanton St. Gallen|Kanton St. Galle]] ùn em [[Österreich|eeschdryychische]] Bùndesland [[Vorarlberg]].
Dr geograafisch Midelpunggd vù Baade-Wiirdebäärg bi {{Coordinate|text=DMS|NS=48.53775|EW=9.041169|type=landmark|region=DE-BW|dim=25|name=geographischer Mittelpunkt Baden-Württemberg}}wird vùn eme Dänggmool z [[Tübingen|Diibenga]] markiert.
=== Naduurryymligi Gliiderig un Geologii ===
Inerhalb vù Baade-Wiirdebäärg wääre no [[Geologie|geologische]] ùn [[Geomorphologie|geomorfologische]] Kriterie fimf Groosryym ùnderschiide:<ref>Siegfried Kullen: ''Baden-Württemberg''. 3. Auflage, Klett-Verlag Stuttgart 1989</ref>
* D [[Oberrheinische Tiefebene|Oberryynisch Diefeebeni]] isch e Graabebrùch, wù mid [[Sedimentation|Sedimänt]] gfild isch. Doderzue zeld au d [[Vorbergzone|Voorbäärgzoon]] zwische dr Eebeni ùn em Schwaarzwald. In dr Diefeebeni hed s verschiideni Salzlääger, Hailquälle ùn Vulkan, wù hid verlosche sin, wie z. B. dr [[Kaiserstuhl (Baden)|Chaiserschduel]].
* D Randgebiirg [[Schwarzwald|Schwaarzwald]] ùn [[Odenwald|Oodewald]] bschdeen us [[Granit]], [[Gneis]] ùn [[Buntsandstein|Bùndsandschdai]]. Iiri Noord-Siid-Uussriichdig machd si zue ''Räägefänger'', di weschdlige Gwäser fiere vyyl Waser ùn hän sich verglyychswyys dief yygschnide. Im [[Hochschwarzwald|Hoochschwaarzwald]] verlaufd di [[Europäische Hauptwasserscheide|Europäisch Haubdwaserschaide]] zwisch em [[Rhein|Ryy]] ùn dr [[Donau|Duene]]. Dr [[Feldberg im Schwarzwald|Fälbeg]] isch mid 1.493 m dr hegschd Bäärg in dr dydsche Midelgebiirg.
* S [[Südwestdeutsches Schichtstufenland|siidweschddydsch Schiichdschdabfleland]] bschdood us wyde, bùglige Landbeede, wù dùr mèèreri Gschdaischdabfle vùnenander abgränzd sin. No Siidoschde wääre d Gschdaischiichde al jinger ùn s wägsle hèrderi ùn waicheri Schichde ab. Dailryym sin d [[Gäu (Baden-Württemberg)|Neckar- ùn Tauber-Gaiblade]] (mid dr [[Baar (Landschaft)|Baar]], em [[Oberes Gäu|Oober Gai]], em [[Stromberg (Landschaft)|Stromberg]], em [[Kraichgau]] ùn dr [[Hohenloher Ebene|Hoheloher Eebeni]]), s [[Keuperbergland]] ùn s Albvorland.
* Di [[Schwäbische Alb|Schweebisch Alb]] isch as Midelgebiirg e gwäserarm [[Karst|Karschtgebied]]. Si isch dùrzooge vù vyyle typische Karschtforme (z. B. [[Doline]]) ùn zaalryyche chlaine [[Schwäbischer Vulkan|vulkanische Forme]]. Am eschdlige Rand lyd dr Meteoritekrater vù [[Nördlingen|Nerdlenge]] ([[Nördlinger Ries|Nerdlenger Ries]]). Iber di Schweebisch Alb verlaufd di europäisch Waserschaide.
* S [[Alpenvorland|Alpevorland]], wù [[Oberschwaben|Ooberschwoobe]] ùn s wiirdebäärgisch [[Westallgäu|Algai]] derzue ghèère, isch e flachwälig Bùgelland, wù dr Boodesee ùn e baar [[Hegau|vulkanischi Bäärg]] din liige. As des Bied schdaarg breegd isch dùr d Yyszyde zaigd sich in zaalryyche typische Landschafdsfoormne wie [[Moräne]], Seeä ùn Miesch.
=== Beede ===
Ùf d [[Bodenbildung|Boodebildig]] hed s Gschdai, wù aaschdood, e greesere Yyflùs wie s [[Klima]], d [[Vegetation]], d [[Hydrographie|Hydrografii]] oder s [[Relief (Geologie)|Relief]]. Veraifachd gsaid leen sich wäge däm dääne oobe gnände geologische ùn geomorfologische Naduurryym bschdimdi [[Bodentyp|Boodetype]] zueordne.<ref>Siegfried Kullen: ''Baden-Württemberg''. 3. Auflage, Klett-Verlag Stuttgart 1989, Seite 76f.</ref><ref>E Chaarde vù däre naduurryymlige Gliiderig midsamd Aagabe zue dr jewyylige Boodetype hed s ùf [http://themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/6114/?path=4422; baden-wuerttemberg.de]</ref>.
* Diefgrindigi [[Löss|Laimbeede]] ([[Braunerde|Bruungrùnd]], [[Parabraunerde|Parabruungrùnd]]), di frùùchdbaarschde Beede, mid [[Ertragsmesszahl|Erdraagsmäszaale]] bzw. Boodegiedizaale vù 60 bis 80 ùn mee, hed s im Ooberryynische Diefland, im Kraichgau ùn in Dail vù dr Gaiblade.
* [[Kalkstein|Chalch]]-, [[Mergel|Mèèrgel]]- ùn [[Tonstein|Lädebeede]] mid eme hooche Leesaadail, wù guedi Erdreeg bringe (Erdraagsmäszaale zwische 40 ùn 60), gid s vor alem in dr mid [[Keuper|Lädekeuper]] degde Gailandschafde voor ùn ùf dr [[Lias]]blade im Alpevoorland. Dernääbe gid s si au in vyyle Moränegebied z Ooberschwoobe ùn im Boodeseebied.
* D [[Sandboden|Sandbeede]] vù dr [[Schwäbisch-Fränkischer Wald|Schweebisch-Fränggische Waldbäärg]] ùn d [[Rendzina]]-Skelettbeede vù dr Schweeische Alb hän niideri Edraagsmäszaale zwische 25 ùn 30.
* Maageri Sandbeede mid ùnderdurschnidlige Giediwäärd vù 20 bis 30 gid s im Schwaarzwald.
=== Klima ===
Baade-Wiirdebäärg lyd im e Iibergangsgebied zwisch em [[Seeklima]] im Weschde ùn em [[Kontinentalklima]] im Oschde. Wäge däm wägsle ozeanische ùn kontinentali Klimayyflis. D Weschdwind hèèrsche voor, wäge däm iberwiige di ozeanische Yyflis, geege Oschde zues nimd dää Yyflùs aber ab. Dùr di vyylfäldig geomorfologisch Ooberflèchi mid hooche Bäärgziig ùn abgschiirmde Begine, chaa s ùf chùùrze Schdregine scho dydligi klimatischi Ùnderschiid haa.<ref>Alles i däm Kapitel us Borcherdt 1993, Kullen 1989</ref>
==== Tämberaduure ====
Dù di siidlig Laag isch Baade-Wiirdebäärg vù dr [[Temperatur|Tämberaduur]] häär wèèrmer wie anderi Bùndesländer. S Ooberryynisch Diefland wyysd e Jooresmideltämberaduur vù 10 °C ùf ùn ghèèrd doodermid zue dr wèèrmschde Gebied z Dydschland. Au dr Kraichgau, s Neckardaal nèèrdlig vù Schduegerd, s Boodeseebied, s Hoochryybied ùn s Tauberdaal sin verhäldnismääsig ginschdig vù dr Tämberaduure häär. Mid dr Hèèchi singgd d Dùrschnidstämberaduur ùn dr Siidschwaarzwald isch mid dùrschnidlig 4 °C aini vù dr cheldschde Regione z Dydschland. E Uusnaam vù dääre Reegle isch d [[Inversionswetterlage|Inversionwäderlaag]], wù s als im Winder hed, wù di hèèchere Laage wèèrmer sin wie di diefere, wel bi me windschdile Hoochdrùgwäder d Chaldlùfd vù dr Hèèchine in di diefere Laage abfliesd ùn sich in dr Begilaage samled. Extremi Cheldiwäärd chaa s ùf dr [[Baar (Landschaft)|Baar]] gee. Doo cha s im Winder bis ùnder –30 °C haa. Wäge däm haisd mer Baar in dr Ùmgangsschbrooch au „Baadisch Sibirie“.
Fir d Landwiirdschafd wiichdig isch d Lengi vù dr [[Vegetationsperiode]], gmäse in froschdfrèie Dääg. Im Landesdùrschnid sin s 170, in ginschdige Bied wie em Ooberryynische Diefland, en zäntrale Neckarbegi ùn em Boodeseeruum iiber 200. Dergeege hed s ùf dr Hèèchinelaage im Hoochschwaarzwald, ùf dr Baar ùn in e Dail Dääler in dr Schweebische Alb nùme 120 froschdfrèii Dääg.
==== Niiderschlaag ====
D Lùfdmase, wù mid dr Weschdwind cheme, schdaue sich vor alem am Schwaarzwald ùn am Oodewald, derzue au an dr Schweebische Alb, an dr Keuperbäärg ùn dr Voralpe. Wäge däm hed s ùf [[Luv und Lee|Luvsyde]] viil Niiderschleeg (yyber 1000 mm pro Joor, im Syydschwaarzwald schdelewyys iiber 2000 mm). ùf dr Leesyde hed s dergeege dydlig weeniger Niiderschleeg. Doo hed s uusbreegdi Drùggebied: Im nèèrdlige Ooberryynische Diefland, in dr Fryybeger Bùchd (Leesyde vù dr [[Vogesen|Vogese]]) ùn em Taubergrùnd ghèie ebe 600 mm, im midlere Neckarruum in dr Dueneniiderig bi Ulm ebe 700 mm pro Joor.
=== Gwäser ===
Wäg dr bäärgige Topografii hän d Flis e groosi Rol fir d Bsiidlig, fir dr Verchèèr ùn fir d Gschiichd vùm Land gschbiild. Nääben em Ryy sin s vor alem dr Neckar ùn d Duene gsii. Dr Neckar endschbringd am Rand vùm Schwaarzwald bi [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwennige]] ùn fliesd dùr s Zäntrum vùm Land bis er im Noordweschde z [[Mannheim|Manne]] in Ryy minded. Dèrd isch dr Ryypeegel mid 85 m NN dr niiderschd Pùnggd vùm Land. Dr Ryy bilded mid zwoo Uusnaame bi Germersche ùn Briel di weschdlig Landesgränz, vù Manne bis Chaarlsruei zue Ryyland-Bfalz, siidlig dervù zue Franggryych ùn dr Schwyz. D Duene endschbringd us dr zwee Quällflis [[Brigach|Brige]] ùn [[Breg]] im Schwaarzwald ùn fliesd eschdlig, begränzd d Schweebische Alb no Siide ùn Ooberschwoobe no Noorde ùn fliesd no [[Ulm]] no Bayern. Vù dr iibrige Flis z Baade-Wiirdebäärg sin di legschde d [[Kocher (Fluss)|Kocher]] ùn d [[Jagst|Jagscht]], wù as ''Zwiligsflis'' dùr dr Noordoschde vùm Land fliese. Ganz im Noordoschde gräzd s Bied vùm Land an dr [[Main]].
== Gschichte ==
=== Besatzongszoane noch em Zwoite Weltkriag ===
[[Datei:Suedwest-vor1945.svg|mini|hochkant=0.8|Situation bis 1945]]
[[Datei:Suedweststaat.png|mini|hochkant=0.8|Situation 1945–1952]]
Bade-Württeberg isch ä Zsammeschluss vu drai einzilne Gebieat, wele vorem zwoite Wältkriag separat regiert wore send, nämlig [[Baden (Land)|Bade]], [[Württemberg|Württeberg]] un [[Hohenzollernsche Lande|Hohezollre]]. De Hohezollrische Lande send an Doil von Preussa gwä ond dia zwoi andre waret selbstendige Lender.
Noach selam Wältkriag ischs Gebieat von dene drui Länder no zwischa Franzosa ond Ami uffdailt worra. D'Ami hend sich selle Landkrois gschnappt, wo d'Autobaah zwischen Karlsruh, Schduegert ond Ulm durchfiehrt, on elles nerdlich devo, also dea nerdliche Doil vo Bade on vo Wirtteberg. Do draus hen se s'Laahd [[Württemberg-Baden|Wirtteberg-Bade]] gmacht, mit zwoi Landesbezirk, nemlich Bade ond Wirtteberg, ond d'Hauptschdadt war Schduagert.
Dea siadliche Doil hen d'Franzose bsetzt. Dia hent aus sellem preissischa Hoahzollern ond dem siedlicha Stick Wirtteberg es Laahd [[Württemberg-Hohenzollern|Wirtteberg-Hoahzollern]] bildat ond Regierong en [[Tübingen|Tuibinga]] schaffe lasse. De Franzose ihren Doil von Bade, nemlich dess was se vom Elsaas aus überm Rhai liage sähet, also elles siadlich vom Kreis Karlsruh, isch von Friburg aus verwaltet worra. D'Franzose hen's [[Baden (Südbaden)|Südbade]] nenne welle, aber selle Suidbadner hend gsagt, mir hoissed „Land Baden“ ond spreche deen mir fir alle Badner, au fir dia em Norda onder Schduegerter Herrschaft.
=== Dui Formierong vo ma nuia Bondesland ===
Also hot mir wiader drui Regieronge ghet em Suidwästa. Ond dia hen disgudiert iber d'Neuordnong vo ihra Region. In Friburg hent se zerscht s'Land Baden in de Vorkriagsgrenza wiedrherstella wella, bevor übr en Zemmaschluss zom [[Südweststaat|Suidwäststaad]] gschwätz wurd, dia in Tuibinga on Schduegert hents uf ain Rutsch mache wella. Aber zerscht send alle dia drui Läandr 1949 an Doil vo der Bundesrebublik Daitschland worra. Ond ens Grondgsetz hent dia Bfürworter vom Zammaschluß glei a Sonderregel für di Griendung vo ma Suidwäststaat naischraiba lasse als Paragraf 118.
Dui Friburger Regierong hot kempft fir ihrn Wäg. Het opponiert gega den Paragraf em Grondgsetz, gega s'Gsetz, wo dr Bundestag 1951 a Volksabstimmong greglat hoad ond gega d'Regel, dass die Nordbadner Stemma bei der Volksabschtimmung separat zehlt wära, wia au dia von Nordwirtteberg ond selle von Suidwirtteberg-Hoahzollern. Dobi sent se vo vilne en Nordbade ondrstitzt worra, obwohl me dort gfircht het, dass mr vo d amerikanischa Zon weg kommt un zur franzesischa Zon zugschlage wurd. Dr wichtigscht Nordbadner Stimm ''fir'' da Zsemmaschluss zom Suidwäststad war die vom friera badischa Ministerpräsident [[Heinrich Köhler]], wo Mitglied en dr Schduegerter Regierong war, ond sich seid'em August 1948 fir de Suidwäststaad aigsetzt het.
=== D'Volksabstemmong on d'Regierongsbildong ===
Ond no war am 9. Dezember 1951 dia Abschtemmong, wo drui vo viar Abschtemmongsbezirk fir da Suidwäststaat waret, bloß bi de Suidbadner sends mit 38 % en dr Menderheit gsi (Nordbade 57 %, de ibrige iber 90 %). Abr andersrom zehlt, sin dort 62 % dagega gsi un d'Friburger Regierong het erklärt, dess Nord- ond Suidbade zemma mit 52,2 % dagega gstimmt häb; on dr Modus sei a boise Schduegerter Trickserei. Sell nei gegrindete Verfassungsgricht en Karlsruh hen se au gfrogt; aber dia henn mit 3 zu 3 net joa ond net noi gsagt, ob es a Trickserei war.
So war dr Suidwäststaat beschlossene Sach, abr ainig waret sich dia Parteia no ned.
Noa hat am 25. April 1952 dr Schwoab Reinhold Maier von dr FDP/DVP trickst. Er hoad gsaid, i han a Regierong zsemmabroacht, ond damit isch des Land gegründet, heute om 12:30 Uhr. Dia Suidbadner hen gschoalta wia d'Roarspatza, gholfa hoad's eana nix.
Dor Reinhold Maier ist 1953 abgsägt woarra on dr Gebhard Müller von dr CDU drah komme an d'Regierong. Aber der war au an Schwoab on dafir. Es het bloaß no an gscheide Nama braucht firs nei Laand. Den hend se lang gsuacht ond Vorschläg wia „Schwaben“, „Staufen“, „Rheinschwaben“ und „Alemannien“ diskutirt ond verworfa.
Mit em Bschluss vom November 1953 fir d'Verfassong vo Bade-Wirtteberg isch der Dobbelnama vorewicht worda. Ybr d'Landeshauptstatt hen se nix gschriiba en selra Vrfassong, drom hoad Schduagerd koan Vrfassongsrang.
=== Bada-Abstimmong ===
D' ökonimsch Entwicklong hoad seidher a guate Richtong gnomma, wovo au dia Badner profidieard hen. Sellige hen nemlich 1970 nomoal abstimma derfe, desmoal alloi ohne dia Wirtteberger. Und 81,9 % hen doamols fir da Verblaib bei Bade-Wirtteberg gstimmt.
=== Verwaltungsreform 1973 ===
Denoch hät d Regierig d Landkreis und d Regierigsbezirk reformiert. Noch Strít und Diskussione hät mer alli schwöbische Landkreis im [[Schwarzwald]], am junge [[Neckar]] und an de [[Enz]] de Regierigsbezirk [[Regierungsbezirk Freiburg|Fryburg]] und [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Karlsrüeh]] züegordnet. E Deil vom nördlige Bodeseeufer wird síther vo [[Tübingen|Tübinge]] verwaltet, e Deil vo [[Badisch-Sibirien|Badisch-Sibirie]] vo [[Stuttgart|Stuegert]]. Usserdem sin d Städt Villinge und Schwenninge zur Zämméarbet zu [[Villingen-Schwenningen|Villinge-Schwenninge]] vereinigt worde.
== Verwaltigsgliderig ==
Bade-Württeberg isch sit em 1. Jänner 1973 ideilt in 4 [[Regierungsbezirk|Regierigsbezirke]], 12 [[Region]]e (mit je eim [[Regionalverbände in Baden-Württemberg|Regionalverband]]) sowie 35 [[Landkreis|Landchreise]] un 9 [[Stadtkreis|Stadtchreise]].
Fer d'Verwaltigsgliderig vor dr Chreisreform 1973 lueg die beide Artikel [[Verwaltungsgliederung Badens|Verwaltigsgliderig vu Bade]] un [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltigsgliderig vu Württeberg]]. Zue dr dert zledscht gnennte Landchreise hän noch ferner die beide ehemolige preussische Landchreise [[Landkreis Hechingen|Hechinge]] un [[Landkreis Sigmaringen|Sigmaringe]]. (Hohezollre) ghört.
Bi dr Verwaltigsreform 1973 het mer d'Grenze vu dr alde Länder Bade un Württeberg verwischt. Zum eine, um dodur e eigeni Landesidentität z'födrerere, zum andere, um d'Grenze vu dr Verwaltigseiheite besser an raumplanerischi Aforderige azbasse, wie in dr Gegend vu Pforze, dr Schwarzwald-Baar oder am [[Bodensee|Bodesee]], wo die ald Grenze eher zum Nochdeil vu dr Ruumschaft gsi isch.
Seid März 2011 isch dr [[Winfried Kretschmann]] dr erscht griene Minischterpresident vo Deitschland.
=== Regierigsbezirke un Regione ===
* [[Regierungsbezirk Freiburg|Friburg]] mit dr Regione [[Region Hochrhein-Bodensee|Hochrhi-Bodesee]], [[Region Schwarzwald-Baar-Heuberg|Schwarzwald-Baar-Heiberg]], [[Region Südlicher Oberrhein|Südlicher Oberrhi]]
* [[Regierungsbezirk Karlsruhe|Karlsrueh]] mit dr Regione [[Region Mittlerer Oberrhein|Mittlerer Oberrhi]], [[Region Nordschwarzwald|Nordschwarzwald]], [[Metropolregion Rhein-Neckar|Rhi-Neckar]]
* [[Regierungsbezirk Stuttgart|Stuegert]] mit dr Regione [[Region Heilbronn-Franken|Heilbronn-Franke]], [[Region Ostwürttemberg|Ostwürttemberg]], [[Region Stuttgart|Stuegert]]
* [[Regierungsbezirk Tübingen|Tübinge]] mit dr Regione [[Region Bodensee-Oberschwaben|Bodesee-Oberschwobe]], [[Region Donau-Iller|Done-Iller]], [[Region Neckar-Alb|Neckar-Alb]]
D'Region Donau-Iller (Verdichtigsrüm [[Ulm (Agglomeration)|Ulm]]) umfasst au agrenzendi Gebiite in Bayern.
=== Stadt- un Landchreise ===
[[Datei:Baden-Württemberg, administrative divisions - de - colored.svg|mini|hochkant|Stadt- und Land­chreis­charte: Bade-Württeberg]]
{|
| Im Land bestehn die folgende nün [[Stadtkreis|Stadtchreise]]:
{|
| colspan="3" |
|-
| width="30%" valign="top" |
{|
|'''BAD'''|| [[Baden-Baden|Bade-Bade]]
|-
|'''FR''' || [[Freiburg im Breisgau|Friburg im Brisgau]]
|-
|'''HD''' || [[Heidelberg]]
|}
| width="30%" valign="top" |
{|
|'''HN''' || [[Heilbronn]]
|-
|'''KA''' || [[Karlsruhe|Charlsrueh]]
|-
|'''MA''' || [[Mannheim|Manne]]
|}
| width="30%" valign="top" |
{|
|'''PF''' || [[Pforzheim|Pforze]]
|-
|'''S''' || [[Stuttgart|Stuegert]]
|-
|'''UL''' || [[Ulm]]
|}
|}
|}
Die 35 Landchreise sin:
{|
| colspan="3" |
|-
| width="30%" valign="top" |
{|
| '''UL''' || [[Alb-Donau-Kreis|Alb-Done-Chreis]]
|-
| '''BC''' || [[Landkreis Biberach|Bibrach]]
|-
|'''FN''' || [[Bodenseekreis|Bodeseechreis]]
|-
|'''BB''' || [[Landkreis Böblingen|Böblinge]]
|-
|'''FR''' || [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald|Brisgau-Hochschwarzwald]]
|-
|'''CW''' || [[Landkreis Calw|Calw]]
|-
|'''EM''' || [[Landkreis Emmendingen|Emmendinge]]
|-
|'''PF''' || [[Enzkreis|Enzchreis]]
|-
|'''ES''' || [[Landkreis Esslingen|Esslinge]]
|-
|'''FDS'''|| [[Landkreis Freudenstadt|Fraidestadt]]
|-
|'''GP''' || [[Landkreis Göppingen|Göppinge]]
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|'''HDH'''|| [[Landkreis Heidenheim|Heidene]]
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|'''HN''' || [[Landkreis Heilbronn|Heilbronn]]
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|'''KÜN'''|| [[Hohenlohekreis|Hochelohichreis]]
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|'''KA''' || [[Landkreis Karlsruhe|Charlsrueh]]
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|'''KN''' || [[Landkreis Konstanz|Konstanz]]
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|'''LÖ''' || [[Landkreis Lörrach|Lörrch]]
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|'''LB''' || [[Landkreis Ludwigsburg|Ludwigsburg]]
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|'''TBB'''|| [[Main-Tauber-Kreis|Main-Tauber-Chreis]]
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|'''MOS'''|| [[Neckar-Odenwald-Kreis|Neckar-Odewald-Chreis]]
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|'''OG''' || [[Ortenaukreis|Ortenauchreis]]
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|'''RA''' || [[Landkreis Rastatt|Rastatt]]
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|'''RV''' || [[Landkreis Ravensburg|Ravensburg]]
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|'''WN''' || [[Rems-Murr-Kreis|Rems-Murr-Chreis]]
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|'''RT''' || [[Landkreis Reutlingen|Reutlinge]]
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|'''RW''' || [[Landkreis Rottweil|Rottweil]]
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|'''SHA'''|| [[Landkreis Schwäbisch Hall|Schwäbisch Hall]]
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|'''VS''' || [[Schwarzwald-Baar-Kreis|Schwarzwald-Baar-Chreis]]
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|'''SIG'''|| [[Landkreis Sigmaringen|Sigmaringe]]
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|'''TÜ''' || [[Landkreis Tübingen|Tübinge]]
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|'''TUT'''|| [[Landkreis Tuttlingen|Duttlinge]]
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|'''WT''' || [[Landkreis Waldshut|Waldshuet]]
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|'''BL''' || [[Zollernalbkreis|Zollrealbchreis]]
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Zum [[Landkreis Konstanz|Landchreis Konstanz]] ghört au d'[[Exklave]] [[Büsingen am Hochrhein|Büsinge am Hochrhi]] (BÜS), wo völlig vum [[Schweiz|Schwizer]] [[Kanton]] [[Kanton Schaffhausen|Schaffhuse]] umschlosse ich.
D'Landchreise hän sich anno 1956 zum [[Landkreistag Baden-Württemberg|Landchreisdag Bade-Württeberg]] zämmegschlosse.
=== Städt un Gmeie ===
Die 35 Landchreise underdeile sich in insgsamt 1.101 [[Stadt|Städte]] un [[Gemeinde|Gmeie]] (dorunder 89 [[Große Kreisstadt|Grossi Kreisstädte]] un 213 suschtigi chreisaghörigi Städt), e bewohnts [[gemeindefreies Gebiet|gmeifris Gebiit]] ([[Gutsbezirk Münsingen|Guetsbezirk Münsinge]]) un e ubewohnts gmeifris Gebiit wo zue dr [[Elsass|elsässische]] Gmei ([[Rhinau (gemeindefreies Gebiet)|Rhinau]]) ghört (Stand: 1. September 2005).
Die 10 größte Stadtgmeie vu Bade-Württeberg sin [[Stuttgart|Stuegert]], [[Mannheim|Manne]], [[Karlsruhe|Karlsrueh]], [[Freiburg im Breisgau|Friburg im Brisgau]], [[Heidelberg]], [[Heilbronn]], [[Ulm]], [[Pforzheim|Pforze]], [[Reutlingen|Reutlinge]] un [[Esslingen am Neckar|Esslinge am Neckar]].
Näbe dr politische Definition vu ere Stadt als Verwaltigseinheit git's au e raumplanerisch-funktionali Definition vum städtische Verdichtigsruum (Agglomeration), wo eher die international ybliche Definition vu Stadt entspricht. Stuegert isch mit öppe 2,8 Millione Iwohner demit die bi wittem grösst Stadt vu Bade-Württeberg un die drittgrösst vu Dytschland. Rhi-Neckar (D Region Manne/Ludwigshafe un Heidelberg) folgt mit 1,3 Millione, wobi dert e bedütende Deil vu dr Agglomeration in Rhiland-Pfalz un Hesse lit.
D'[[Trinationale Agglomeration Basel|Agglomeration Basel]] lit mit numme öppe 100.000 Iwohner in Bade-Württeberg, isch aber mit öppe 670.000 Iwohner dr drittgrösst Balligsrum, wo Bade-Württeberg e Adeil het.
== Lueg au ==
{{Portal|Bade-Wirttebärg}}
== Literatur ==
* ''Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden.'' Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg. 8 Bände. Kohlhammer, Stuttgart 1974–1983
* Christoph Borcherdt (Hrsg.): ''Geographische Landeskunde von Baden-Württemberg.'' 3. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 1993 (''Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs''. Band 8)
* [[Otto Borst]]: ''Geschichte Baden-Württembergs. Ein Lesebuch.'' Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1730-0.
* Hans Gebhardt (Hrsg.): ''Geographie Baden-Württembergs. Raum, Entwicklung, Regionen.'' Kohlhammer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-17-019427-4 (''Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs''. Band 36)
* Siegfried Kullen: ''Baden-Württemberg.'' 3. Auflage. Klett, Stuttgart 1989, ISBN 3-12-928805-8.
* Reinhold Weber, Iris Häuser: ''Baden-Württemberg. Eine kleine politische Landeskunde.'' 6. Auflage. Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Stuttgart 2008
* Reinhold Weber, Hans-Georg Wehling: ''Geschichte Baden-Württembergs.'' Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55874-0 (''Beck’sche Reihe''. 2601)
* Reinhold Weber, Hans-Georg Wehling (Hrsg.): ''Baden-Württemberg. Gesellschaft, Geschichte, Politik.'' Kohlhammer, Stuttgart 2006, ISBN 3-17-018837-2 (''Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs''. Band 34)
* [http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/LABI/home.asp Landesbibliographie Baden-Württemberg (ab 1983)]
* Hermann Bausinger: ''Der herbe Charme des Landes. Gedanken über Baden-Württemberg.'' 4. Auflage. Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011, ISBN 978-3-940086-98-3.
== Weblink ==
{{Commonscat|Baden-Württemberg|Baade-Wiirdebäärg}}
* [http://www.baden-wuerttemberg.de/ Webportal Baden-Wuerttemberg]
* [https://web.archive.org/web/20051222055243/http://www.lpb.bwue.de/publikat/politischelandeskunde/neuesbundesland.htm Baden-Württemberg, Kleine politische Landeskunde]
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Deutsche Bundesländer}}
[[Kategorie:Bade-Württeberg|!]]
[[Kategorie:Bundesland (Dütschland)]]
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Wales
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2026-05-12T15:24:55Z
Atudur263
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/* */
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Region
|Einheimische Namen = Cymru (Walisisch)<br />Wales (Änglisch)
|Alemannischer Name = Wales
|Art der Verwaltungseinheit =
|Wappen = Arms of Llywelyn.svg
|Bildtext_W = Wappe vu Wales
|Flagge = Flag of Wales (1959–present).svg
|Bildtext_F = Flagge vu Wales
|ABK_Land = GBR
|Land = Großbritannie
|Verwaltungssitz = Cardiff (Caerdydd)
|Unterteilungen = 3 Cities, 10 County Boroughs, 9 Counties
|Einwohner = 2.903.085
|Fläche = 20.761
|Bevölkerungsdichte = 140
|Vorwahlen = +44
|PLZ =
|KFZ =
|Zeitzone = UTC+0, UTC+1 (Summerzitt)
|Vorsitzender = Rhun ap Iorwerth
|Amtsbezeichnung = Erschte Minister
|WWW =
|Amtssprachen = Änglisch, Walisisch
|Regionalsprachen =
|Minderheitensprachen =
|Religionen = 71,9% Christe
|Nationalitäten =
|Karte = Europe location WAL.png
|Bildtext K = Charte vu Wales
}}
'''Wales''' (uf [[walisisch]]: ''Cymru;'' IPA-phonetisch: /ˈkəmrɨ/ {{Audio|Cymru.ogg|lose}}; uf [[Englische Sprache|änglisch]]: ''Wales'') isch de chlinschti Teil vo de [[Britische Inseln|Britische Insle]] und im [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Chönigriich]]. Es hät e Flechi vo 20.779 km². D [[Hauptstadt]] isch [[Cardiff]].
== Geographi ==
<gallery widths="200">
View_of_Tanygrisiau.jpg|<small>Tanygrisiau, Gwynedd, im Norde vo Wales, mit de Moelwyn-Bärge im Hintergrund</small>
Wales-NASA-250.jpg|Satellitebild vu Wales
</gallery>
Wales isch e Halbinsle weschtlich vu [[England]] un ragt in die [[Irische See|Irisch See]] ini.
== Sprooche ==
In Wales isch näbe [[Englische Sprache|Änglisch]] o s [[Walisisch]]e, a keltische Sprooch, [[Amtssprache|Amtssprooch]], won gwüssi Änlichkeite mit em Bretonische häd.
== Gschicht ==
Wales hät früener eigeti Herrscher ghaa. Im 13. Johrhundert händ sich d Fürschte vo [[Gwynedd|Gwynedd (Guines)]] chönne gägenüber den andere walisische Fürschte duresetze.
De Chünig Eduard I. hät aber bis 1283 Wales eroberet. Sit doo isch de Chronprinz vo [[England|Ängland]] reschpäktive vom [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Chünigriich]] vo Amts wäge amigs Fürscht vo Wales (änglisch ''Prince of Wales,'' walisisch ''Tywysog Cymru''). 1535/42 isch Wales definitiv is änglich Chünigriich integriert worde, und sit doo gilt z Wales au s änglisch Rächt.
1966 hät d Partei ''Plaid Cymru'' („Partei vo Wales“) zum erschte Mol en Parlamäntssitz gunne. Si setzt sich für politischi Autonomii und die walisisch Sprooch ii. Au d Labour-Partei isch mee und mee für e walisischi Autonomii gsi. 1998 schliessli isch Wales en autonomi Region im Vereinigte Chünigriich worde und hät en eiges Parlamänt und en eigeni Regierig überchoo.
== Wahlspruch ==
De Wahlspruch ''Y Ddraig Goch ddyry cychwyn'' heisst uf Dütsch: De roti [[Drache]] stiigd us de Äsche. De roti Drache isch scho sit vilne hundert Jaar s Symbol vo de Waliser. Scho im 7. Jahrhundert chunt är i Gedicht vom Chünig vo Gwynedd vor und um 820 seg er uf em Banner vom [[König Arthur|Chönig Arthur]] gsi, won er in Chrieg zoge isch. Es wird gseid, es segi di eltischti Fane wo immer no brucht wärde. De roti Drache gheisst uf walisisch ''Y Draig Goch''.
== Literatur ==
* {{Meyers Online|16|357}}
* Miranda Green, Ray Howell: ''Celtic Wales: a pocket guide.'' University of Wales Press, Cardiff 2000, ISBN 0-7083-1532-1.
* Britta Schulze-Thulin: ''Wales.'' Reise Know-How Verlag Rump, München 2012, ISBN 978-3-8317-2180-1.
* John Davies: ''A History of Wales.'' Penguin, London 1994, ISBN 0-14-014581-8.
== Weblink ==
{{Commonscat|Wales}}
* [https://web.archive.org/web/20150811014203/http://www.wales.com/Default.aspx?n1=5 Offiziell Wales-Portal]
* [https://web.archive.org/web/20080820032137/http://www.wales.gov.uk/ The National Assembly for Wales]
* [https://web.archive.org/web/20080314050857/http://www.cymru.gov.uk/ Cynulliad Cenedlaethol Cymru (Walisisch)]
* [https://web.archive.org/web/20131013234626/http://www.ccw.gov.uk/ Country Side Council for Wales]
* [https://web.archive.org/web/20120629193636/http://www.gtj.org.uk/en/index Welsh cultural history]
{{Navigationsleiste Landesteile und Überseegebiete Großbritannien und Nordirland}}
{{normdaten}}
[[Kategorie:Region (Grossbritannie)]]
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Fribourg-Gottéron
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13876
1084131
1069658
2026-05-13T03:00:53Z
~2026-28808-36
119951
Meister Titel, Cheftrainner Wechsel, chline Veränderungen
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wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Eishockeyclub Europa
| farbe_hintergrund = 0066BB
| farbe_schrift = FFFFFF
| vereinsname = Fribourg-Gottéron
| spitzname =
| logo = Logo Fribourg-Gottéron.svg
| logo_breite = 84 px
| erfolge_ch =
* Schwiizer Meister 2026
* Schwiizer Vize-Meister <br /> 1983, 1992, 1993, 1994, 2013
* Meister vo der NLB 1980
* Qualifikation für d [[European Hockey League|EHL]] 1998/99
| geschichte = '''HC Gottéron''' (1937 – 1967) <br /> '''HC Fribourg-Gottéron''' (1967 – 1997) <br /> '''HC Fribourg-Gottéron SA''' (sit 1997)
| stammverein = HC Fribourg-Gottéron
| vereinsfarben = [[blau]], [[weiss]]
| liga = [[National League]]
| eishalle = [[BCF Arena]]
| plätze = 9372
| sitzplätze = 2'344
| geschäftsführer = Raphaël Berger
| chef-trainer = [[Roger Rönnberg]]
| kapitän = [[Julien Sprunger]]
| saison = [[National League A 2007/08|Saison 2007/08]]
| platzierung = Platz 8 (Vorrunde), Play-off Halbfinal
}}
Fribourg-Gotteron isch e Ishockey-Club us [[Freiburg im Üechtland|Fryburg]].
==Gschiicht==
* 1. Dezember 1937: Gründig vom HC Gottéron
* 1941: Erschte offizielle Mischterschaftsschpöu
* 1946/47: Gottéron wird Siiger vo de Serii B. Uufstig i d Serie A
* 1950: Ischbahn im Schwarzseh wird buut
* 1953: Uufstig i d NLB
* 1967: HC Gotteron würd umbenennt: nüa name isch HC Fribourg-Gotteron
* 1980: Fribourg schafft de uufschtig i d NLA
* 1982: Gotteron zieht i di nüüi ischhalla "Patinoire Saint-Léonard"
* 1982/83: Fribourg wird underum Paul André Cadieux Vize-Schwizermeischter
* 1986/87: Jean-François Sauvé würd NLA Topskorer mit 91 Pünkt, trotzdem schafft de Club nume de 7. Platz. Endi Saison wiist d Bilanz vom Club a Verluscht vo Fr. 900'000.- us, Endi Januar 1988 bereits 1,3 Mio Fr. Innerhaub vo eim Monet hei 500'000 Fr. müesse gfune cho schüsch hetti de HCFG i di 4. Liga müesse abstige. Dürna grossi Spendeaktion het de Club gnüegend Mittu für z witera überläbe i de NLA gfune
* 1987/88 Negativrekord: I 36 Schpöu het Gotteron 9 Stängeli kassiert.
* 1990/91: Fribourg verpflichtet z'Dream-Team' Slava Bykov u Andrej Chomutov.
* 1991/92: 1. Platz i de Qualifikation. De Club schiiteret aber im Finau am SC Bern mit 3:2
* 1992/93: 2. Platz i de Qualifikation. Schomi gschiiteret im Finau – dismau gäge Chlote 3:0
* 1993/94: Gottéron dominiert d'Mischterschaft, schiiteret aber zum 2. mau i Foug im Finau gäge Chlote, dismau mit 3:1
* 1995/96: Zum erschte mau NLA Playouts. di 4 Ustragigsschpöu göh aber klar a d Friburger. Ligaerhaut isch somit gschafft gsi.
* 1997/98: 23 Runde lang d Leaderposition vom Klassement, am Endi de zweit Platz. Im Haubfinau schiiteret Fribourg am HC Davos, si qualifiziere sich aber für d Euroliga.
* 1998/99: Zum 2. mau i de Playouts, schafft aber de Ligaerhaut ummi.
* 2004/05: Playouts, Rettig vorum Abschtig erfougt ersch im Playoutfinau gäge de HC Lausanne.
* 2005/06: D Kapitauerhöiig vo bishär CHF 3’744’200.- uf nüu CHF 4’744’200. Nachum schlächte Saisonsuftakt Entlassig vom Sportdirektor Roland von Mentlen, uf Druck vo Sponsore u Fans. Playouts, de Ligaerhaut würd ersch i de Ligaqualifikation gäge de EHC Biel erreicht.
[[Kategorie:Fryburg]]
[[Kategorie:Iishockey in dr Schwiiz]]
[[Kategorie:Sportverein (Schwiz)]]
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Cem Özdemir
0
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:Hart aber fair - 2020-02-10-4295.jpg|miniatur|hochkant|dr Cem Özdemir (2020)]]
Dr '''Cem Özdemir''' (* [[21. Dezember|21. Dezämber]] [[1965]] z [[Bad Urach|Aurich]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Bindnis 90/Di Griene]]) un syt em 13. Mai 2026 [[Ministerpräsident|Minischterbresidänt]] vu [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]].
Är isch vu Dezämber 2021 bis Mai 2025 [[Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft|Bundesminischter fir Ernehrig un Landwirtschaft]] im [[Kabinett Scholz]] gsii. Vu Novämber 2024 bis Mai 2025 isch er zuesätzli [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesminischter fir Bildig un Forschig]] gsii. Är isch vu 2008 bis 2018 ein vu zwei Bundesvorsitzende vu dr Bartej gsii.
== Läbe un Beruef ==
Dr Özdemir isch dr Suhn vun ere [[Türkei|dirkische]] Gaschtarbeiterfamilie; är het 1983 di dytsch Staatsburgerschaft aagnuu. No dr Mittlere Ryyfi an dr Realschuel z Aurich het er bis 1987 z [[Reutlingen|Reidlenga]] ne Uusbildig zum Erzieher gmacht. Derno het er an dr Fachoberschuel z [[Nürtingen|Nirdenga]] d Fachhochschuelryyfi gmacht un e Sozialpädagogik-Studium an dr Evangelische Fachhochschuel fir Sozialwäse [[Reutlingen|Reitlenge]] (hite [[Evangelische Hochschule Ludwigsburg|Evangelischi Hochschuel Ludwigsburg]]) aagfange, wun er 1994 as Diplom-Sozialpädagog (FH) abgschlosse het. Syt 1987 het dr Özdemir as Erzieher un freje [[Journalist|Schurnalischt]] gschafft. Dr Özdemir isch [[Islam|Muslim]].<ref>[http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/11/15/neuer-gruenen-chef-cem-oezdemir/erstmals-wird-ein-moslem-parteichef.html Erstmals wird ein Moslem Parteichef], ''Bild'', 15. November 2008</ref> Anne 2003 het er d Schurnalischti Pia Castro ghyrote, wu vu [[Argentinien|Argentinie]] stammt. Är het mit ihre ne Dochter un e Suhn.<ref>[https://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,665370,00.html spiegel.de vom 5. Dezember 2009]</ref> Im Novämber 2023 het s Baar verchindet, ass si scho lenger drännt läbe.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/100279872 |titel="Kümmern uns gemeinsam um unsere Kinder": Cem Özdemir trennt sich von seiner Frau |datum=2023-11-13 |abruf=2023-11-13}}</ref> Syt 2024 isch dr Özdemir mit dr [[Kanada|kanadische]] Jurischti Flavia Zaka liiert,<ref>{{Internetquelle |autor=Uwe Bogen |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.landwirtschaftsminister-mit-neuer-liebe-kanadierin-hat-das-herz-von-cem-oezdemir-erobert.9b4fd0c8-8a83-46fd-b79d-48093b7eb293.html |titel=Landwirtschaftsminister mit neuer Liebe: Kanadierin hat das Herz von Cem Özdemir erobert |werk=stuttgarter-zeitung.de |datum=2024-08-20 |abruf=2024-08-20}}</ref> am 14 Februar 2026 hän di baide ghyrote.<ref>[https://www.bild.de/politik/inland/cem-oezdemir-hat-geheiratet-heimliche-hochzeit-mitten-in-der-nacht-69900f5df4d0b8d94ca1c0aa Heimliche Hochzeit mitten in der Nacht!], Bild, 14. Februar 2026</ref>
2003 isch dr Özdemir Transatlantic Fellow vum ''German Marshall Fund of the United States'' gsi.<ref name="gmf">[http://www.gmfus.org/template/page.cfm?page_id=1002 Past Fellows]{{Toter Link|date=2017-09 |bot=InternetArchiveBot |url=http://www.gmfus.org/template/page.cfm?page_id=1002}}</ref> In däre Zyt het er u. a. Brownbag-Läsige ghalte an der University of Madison im US-Bundesstaat [[Wisconsin]]<ref name="brownbaglectures">[http://uw-madison-ces.org/calendar/spring03/spring03eventslist.htm Center for European Studies Spring 2003 Events] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://uw-madison-ces.org/calendar/spring03/spring03eventslist.htm |wayback=20080820055232}}</ref> zue dr Roll vu dr Dirkej z Europa.
== Bolitik ==
=== Bardej ===
[[Datei:Cem-özdemir-ffm001.jpg|miniatur|hochkant|Dr Cem Özdemir bi dr Vorstellig vu syym Buech "Die Türkei" z Frankfurt/Main im Oktober 2008]]
Dr Özdemir isch syter anne 1981 Mitglid vu dr [[Bündnis 90/Die Grünen|Griene]]. Är het syyni politisch Heimet im Griene-Chreisverband [[Ludwigsburg]].<ref name="gayweb">[http://news.gay-web.de/njus/id582 Gayweb-Newsticker: ''Cem Özdemir: Schirmherr des CSD Stuttgart 2007''] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://news.gay-web.de/njus/id582 |wayback=20090809054313}}</ref> Vu 1989 bis 1994 isch er im Griene-Landesvorstand vu [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] gsi. Anne 1992 het er zue dr Mitgrinder ghert vu ''Immi-Grün – Bündnis der neuen InländerInnen''.
Am 2. Juni 2008 het dr Özdemir syy Kandidatur fir dr Bundesvorsitz vu syyre Bardej aagchindet.<ref>vgl. [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,557177,00.html Özdemir kündigt Kandidatur als Parteichef an] bei Spiegel-Online</ref> Gegekandidat vum Özdemir fir d Wahl, wu im Novämber aagsetzt gsi isch, isch dr Volker Ratzmann gsi, dr Griene-Fraktionsschef im Abgordnetehuus vu Berlin,<ref>vgl. [http://www.welt.de/wams_print/article2105327/Volker_Ratzmann_kandidiert_fuer_Gruenen-Vorsitz.html Volker Ratzmann kandidiert für Grünen-Vorsitz] bi welt.de, 15. Juni 2008</ref> wu aber us private Grind syy Kandidatur am 4. Septämber 2008 ufgee het.
Im Vorfäld vu dr Wahl zum Bundesvorsitzende het sich dr Özdemir uf em Landesbartejdag vu dr Griene Bade-Wirttebärg um e uussichtsryyche Lischteplatz fir d Bundesdagswahl 2009 beworbe. Är isch doderby in zwo Kampfkandidature syyne bartejintärne Gegekandidate unterläge.<ref>Ferda Ataman: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583618,00.html ''Özdemir gescheitert: Grüne demütigen designierten Vorsitzenden''], SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik, 12. Oktober 2008</ref> Dr Özdemir het aber einewäg an syyre Kandidatur fir dr Bartejvorsitz feschtghebt.<ref>
[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583788,00.html ''Trotz Demütigung: Özdemir kandidiert für Grünen-Vorsitz''], SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik, 13. Oktober 2008</ref>
Ab 15. Novämber 2008 isch dr Özdemir - näbe dr widergwählte Claudia Roth - eine vu zwei Bundesvorsitzende vu dr Bardej gsii. Är isch mit 79,2 Prozänt vu dr Delegiertestimme gwehlt wore.<ref>[http://www.welt.de/politik/article2730225/Oezdemir-und-Roth-neue-Doppelspitze-der-Gruenen.html '' Özdemir und Roth neue Doppelspitze der Grünen''] bi welt.de, 15. Novämber 2008</ref>.
Bi dr Bundesdagswahl 2009 isch dr Özdemir as Diräktkandidat aadrätte fir dr Bundesdagswahlkreis Stuegert I. Är het aber gege dr CDU-Kandidat Stefan Kaufmann verlore<ref>{{Internetquelle |titel=Ergebnisse der Bundestagswahl 2009 in Stuttgart |url=http://www5.stuttgart.de/wahlen/wahl_h/bundestagswahl09/btw09_WKreise_E.html |zugriff=2009-10-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20091001091558/http://www5.stuttgart.de/wahlen/wahl_h/bundestagswahl09/btw09_WKreise_E.html |archiv-datum=2009-10-01}}</ref> un isch dodermit ohni Bundesdagsmandat blibe.
Anne 2010 isch dr Özdemir mit 88,5 Prozänt im Amt vum Bundesvorsitzende bstetigt wore, 2012 mit 83,29 Prozent.<ref>[http://www.tagesspiegel.de/politik/gruenen-parteitag-in-hannover-roth-und-oezdemir-bleiben-parteivorsitzende/7404626.html Roth und Özdemir bleiben Parteivorsitzende] Der Tagesspiegel, 17. November 2012. Abgerufen am 18. November 2012</ref>
Noch em ender schlächte Abschnyde bi dr [[Bundestagswahl 2013|Bundesdagswahl 2013]] isch dr gsamt Bundesvorstand vu dr Bardej zruckdrätte. Dr Özdemir het derno aagchindet, ass er wider fir s Amt vum Bardejvorsitzdene kandiere wett. Am 19. Oktober 2013 isch er mit 71,4 Prozänt vu dr Deligiertestimme widergwehlt wore, näbe dr [[Simone Peter]].<ref>{{Webarchiv|url=http://www.gruene.de/partei/parteigremien-neu-gewaehlt.html |wayback=20150216123337 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-27 01:37:07 InternetArchiveBot}} Parteigremien neu gewählt] uf gruene.de, Stand 20. Oktober 2013</ref>
Aafangs Jänner 2018 het dr Özdemir aagchindet, ass er nimi fir dr Vorsitz kandidiert. Zue sym Noofolger isch dr [[Robert Habeck]] gwehlt wore.
=== Bundesdagsabgordnete ===
Vu 1994 bis 2002 isch dr Özdemir Mitglid vum Dytsche Bundesdag gsi. Är isch dodermit dr erscht Bundesdagsabgordnete mit ere dirkische Härchumft gsi. Syt 1998 isch er innepolitische Sprächer vu dr Bundesdagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen gsi.
Des Amt het er am 26. Juli 2002 nidergleit, wu Vereffetlichunge iber e ginschtige Privatkredit vum PR-Berater Moritz Hunzinger<ref>[http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,206351,00.html ''Der Skandal um die PR-Honorare.''] In: ''Manager-Magazin'', 22. Juli 2002</ref> un d uuzuelässig Verwändig vu dienschtlig erworbene Bonus-Myyle Ufsäh gregt hän. Är het au syy Ruckzug us em Bundesdag bekannt gee.<ref>Matthias Geis: [http://images.zeit.de/text/2002/32/Oezdemir_fliegt ''Özdemir fliegt – Und die Grünen geben sich moralisch.''] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://images.zeit.de/text/2002/32/Oezdemir_fliegt |wayback=20080918205625}} In: ''Die Zeit'' Nr. 32 vum 1. August 2002 (Dr Rucktritt vum Özdemir in dr Relation zue dr Verfählige vum Scharping un vum Gysi)</ref> D Kandidatur fir d Bundesdagswahl 2002 het er nimmi chenne zruckzie, aber no syyre Widerwahl het er s Bundesdagsmandat nit aagnuu.
Dr Özdemir isch bis dert alliwyl iber d Landeslischt Bade-Wirttebärg in dr Dytsch Bundesdag yyzoge. Wun em dr bade-wirttebärgisch Landesverband vu dr Griene ne uussichtsryyche Lischteplatz versait gha het un är dodermit bi dr Bundesdagswahl 2009 nit iber e Lischteplatz abgsichert gsi isch, isch em dr Yyzug in dr 17. Dytsch Bundesdag nit glunge. Syy Bewärbig um e Diräktmandat im Wahlchreis Stuegert I isch ohni Erfolg blibe.
Am 1. Dezämber 2012 isch dr Özdemir uf dr zweet Blatz vu dr Landeslischt Bade-Wirttebärg fir d [[Bundestagswahl 2013|Bundesdagswahl 2013]] gwehlt wore. Är isch au zum zweite Mol im Bundesdagswahlchreis Stuegert I zue dr Wahl fir s Diräktmandat aadrätte; är isch derno iber d Landeslischt in dr Bundesdag yyzoge.
2017 isch dr Özdemir zäme mit dr [[Katrin Göring-Eckardt]] zum Spitzekandidateduo fir d [[Bundestagswahl 2017|Bundesdagswahl 2017]] gwehlt wore. Är isch wider im Wahlchreis Stuegert I aadrätte.<ref>{{Literatur|Titel=Zwei starke Kandidat*innen für eine Regierungsbeteiligung in Berlin|Online=http://gruene-stuttgart.de/presse/pressemitteilungen/volltext-pressemitteilungen/article/zwei_starke_kandidatinnen_fuer_eine_regierungsbeteiligung_in_berlin/|Abruf=2017-03-08}}</ref> As Abgordnete het er ab 2018 dr Vorsitz vum Uusschuss fir Verchehr un digitali Infrastruktur ibernuu.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw05-pa-konstituierung-verkehrsausschuss-540092 |titel=Deutscher Bundestag - Cem Özdemir leitet den Verkehrsausschuss |abruf=2021-11-27}}</ref>
Bi dr Bundesdagswahl 2021 het dr Özdemir zum erschte Mol s Diräktmandat erstmals das Direktmandat im Wahlchreis Stuegert I mit 40,0 % vu dr Erschtstimme gwunne.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.stuttgart.de/service/aktuelle-meldungen/september-2021/bundestagswahl-in-stuttgart.php |titel=Bundestagswahl in Stuttgart: Direktmandate gehen an die Grünen und die CDU |werk=stuttgart.de |datum=2021-09-26 |abruf=2021-09-29}}</ref> Des isch s bescht Erschtstimmenergebnis iberhaupt z Bade-Wirttebärg un au s bescht Erschtstimmenergebnis vu dr Griene z Dytschland gsii.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2021-09/26/gruene-cem-oezdemir-holt-direktmandat-bei-bundestagswahl |titel=Direktkandidat Cem Özdemir ist Stimmenkönig im Südwesten |werk=Zeit Online |abruf=2022-03-14}}</ref>
=== Europaabgordnete ===
Vu 2004 bis 2009 isch er Mitglid vum Europäische Parlamänt gsi in dr Fraktion ''Die Grünen/EFA''. Är het em Uusschuss fir uuswärtigi Aaglägeheite aaghert un isch ussepolitische Sprächer vu syyre Fraktion gsi. Är isch au Vize-Presidänt vum nitständige ''Uusschuss zur behauptete Nutzig vu europäische Staate dur d CIA fir d Bferderig un s rächtswidrig Feschthalte vu Gfangene'' (CIA-Uusschuss) gsi<ref name="gayweb" /> derzue Mitglid vu dr hochrangige ''Kontaktgruppe Nordzypern'', vu dr interparlamentarische Delegation EU-Dirkei, vu dr ''Anti-Racism and Diversity Intergroup''<ref name="gayweb" /> sowie der [[Atlantikbrücke]]. Anne 2007 het er bi dr Grindig vu dr europäische Dänkfabrik ''European Council on Foreign Relations'' mitgmacht.<ref> [http://www.ecfr.eu/content/entry/12 Ibersicht iber d Mitglider uf dr ECFR-Homepage] {{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.ecfr.eu/content/entry/12 |wayback=20061116065904}}</ref>
As Europaabgordneter het er im Johr 2007 d Schirmherrschaft iber dr Christopher Street Day Stuegert ibernuu.<ref name="gayweb" /> Är isch e offiziälle Unterstitzer vum Bindnis ''Freiheit statt Angst fir Dateschutz un gege staatligi Iberwachig''.<ref>[http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/248/77/ Demonstration ''Freiheit statt Angst'' Unterstitzerlischt]</ref>
Zur [[Europawahl in Deutschland 2009|Europawahl 2009]] isch dr Özdemir nimi aadrätte.
=== Bundesminischter fir Landwirtschaft ===
No dr Bundesdagswahl 2021 het dr Bundesvorstand vu dr Griene dr Özdemir gege dr Mitbewärber [[Anton Hofreiter]] as Bundeslandwirtschaftsminischter vu dr Ampelkoalition us SPD, Griene un FDP vu dr 20. Legislaturperiod duregsetzt.<ref>faz.net / Helene Bubrowski: [https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/cem-oezdemir-der-kuenftige-landwirtschaftsminister-im-portraet-17654475.html ''Für den Marktplatz geboren'']</ref><ref>{{Literatur |Autor=Sabine am Orde |Titel=Grüne und Ministerämter: Die Linken sind sauer |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2021-11-26 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Gruene-und-Ministeraemter/!5815457/ |Abruf=2021-11-29}}</ref>
S [[Kabinett Scholz]] isch mit em Özdemir as Landwirtschaftsminischter am 8. Dezämber 2021 ernännt wore. Dr Özdemir isch dr erscht Bundesminischter mit dirkischem Migrationshintergrund gsii.<ref>{{Literatur |Titel=Ampelregierung: Das sind die Ministerinnen und Minister im Kabinett von Olaf Scholz |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2021-12-06 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ampelregierung-das-sind-die-ministerinnen-und-minister-im-kabinett-von-olaf-scholz-a-48f8397c-f60c-4ff7-a8f2-ec69f543e404 |Abruf=2021-12-06}}</ref>
=== Bundesminischter fir Bildig un Forschig ===
Wu d Ampelkoalition ussenanderghejt isch, het dr Özdemir am 7. November 2024 zerscht kummisarisch s Amt vum Bundesminischter fir Bildig un Forschig ibernuu, am 25. Novämber 2024 isch er offiziäll vum Bundesbresidänt [[Frank-Walter Steinmeier]] ernännt wore.<ref>{{Internetquelle |autor= |url=https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Termine/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2024/11/241125-Oezdemir.html?nn=222254 |titel=Ernennung von Cem Özdemir zum Bundesminister für Bildung und Forschung |werk=bundespraesident.de |abruf=2024-11-25}}</ref><ref>{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ampelkoalition-uebergang-minister-100.html |titel=Das ist die neue Bundesregierung nach dem Austritt der FDP |werk=tagesschau.de |datum=2024-11-07 |sprache=de |abruf=2024-11-07}}</ref> Mit em Amtsaadritt vum [[Kabinett Merz]] am 7. Mai 2025 isch er us syn Minischterämter uusgschide.
=== Kandidatur as Minischterbresidänt vu Bade-Wirttebärg ===
Am 25. Oktober 2024 het dr Özdemir verchindet, ass er bi dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026|Landdagswahl z Bade-Wirttebärg 2026]] as Spitzekandidat vu dr Griene wett aadrätte un as Noofolger vum [[Winfried Kretschmann]] dr negscht Minischterbresidänt wett gee.<ref>{{Internetquelle |autor=tagesschau.de |url=https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/oezdemir-spitzenkandidat-gruenen-100.html |titel=Özdemir will Spitzenkandidat bei Landtagswahl in Baden-Württemberg werden |werk=tagesschau.de |datum=2024-10-25 |abruf=2024-10-25}}</ref> Bi dr [[Bundestagswahl 2025|Bundesdagswahl 2025]] het er wäge däm uf e Kandidatur verzichtet. Am 24. Mai 2025 isch er vum Landesbartejdag mit 97 Brozänt vu dr Stimme zum Spitzekandidat gwehlt wore.<ref>{{Internetquelle |autor=Christine Keck |url=https://www.spiegel.de/politik/gruenen-parteitag-in-baden-wuerttemberg-cem-oezdemir-setzt-auf-ein-gruenes-wunder-a-183ab678-c3d3-4424-b380-61b1a44a085b |titel=Özdemir setzt auf ein grünes Wunder |werk=Der Spiegel |datum=2025-05-24 |abruf=2025-05-24}}</ref> Bi dr Landdagswahl hän di Griene 30,3 Brozänt vu de Stimme gwunne un sin dodermit knappt vor dr CDU gläge. Dr Özdemir sälber het im [[Landtagswahlkreis Stuttgart II|Wahlkrais Stuagert II]] 47,9 % vu de Erschtstimme gholt un dodermit s bescht Ergebnis vu allne Bolitiker*ne z Bade-Wirttebärg.
Am 13. Mai 2026 isch er vum Landdag zum Minischterbresidänt vu Bade-Wirttebärg gwehlt wore.
== Dr anatolisch Schwob ==
Dr Cem Özdemir cha guet [[Schwäbisch]] schwätze. Är bezeichnet sich gärn as ''anatolische Schwob'' un setzt s Schwäbisch gärn as „fryndligi Provokation“ yy, wänn ihn eber fir e Uusländer haltet.<ref>[http://www.goethe.de/INS/gb/lp/prj/mtg/men/que/ana/deindex.htm Der anatolische Schwabe] uf dr Homepage vum Goethe-Inschtitut (Dezämber 2008)</ref>. Fir dr Belchen-Verlag het dr Özdemir anne 2001 e schwäbischi Version vu ''Romeo un Julia'' vum Albert Hefele uf Schwäbisch uf CD gsproche.<ref>[http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899020057/qid=1086766600/sr=1-8/ref=sr_1_8_8/028-3305691-1076564 Romeo und Julia auf Schwäbisch] uf amazon.de</ref>
== Vereffetlichunge ==
=== Monografie ===
* ''Ich bin Inländer''. dtv, München 1997, ISBN 3-423-24109-8. (ufzeichnet vum Hans Engels; aktualisierti Neiuusgab 1999)
* ''Currywurst und Döner. Integration in Deutschland''. Lübbe, Bergisch Gladbach 1999, ISBN 3-7857-0946-3. (in Zämmearbet mit em Bernd Knopf un em Jürgen Gottschlich)
* ''Deutsch oder nicht sein? Integration in der Bundesrepublik Deutschland''. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2000, ISBN 3-404-60482-2.
* ''Die Türkei – Politik, Religion, Kultur''. Beltz, Weinheim 2008, ISBN 3-407-75343-8.
=== as Rugeber ===
* ''Abenteuer Vorlesen. Ein Wegweiser für Initiativen''. Ed. Körber-Stiftung, Hamburg 2002, ISBN 3-89684-036-3.
* ''Mitten in Deutschland. Deutsch-türkische Erfolgsgeschichten''. Herder, Freiburg [u. a.] 2011, ISBN 978-3-451-30469-9. (mit em Wolfgang Schuster)
=== Bydreg in Sammelbänd ===
* ''Die Armee gehört in die Kaserne. Über das Verhältnis von Militär und Politik in der Türkei''. In: Lydia Haustein, Joachim Sartorius, Christoph Bertrams (Hrsg.): ''Modell Türkei?: Ein Land im Spannungsfeld zwischen Religion, Militär und Demokratie'', Wallstein Verlag 2006, ISBN 978-3-8353-0067-5, S. 73 ff.
* ''Griechenland und Türkei. Können Falken Tauben werden?'' In: Apostolos Katsikaris (Hrsg.): ''Türkei Europa'', Magnus-Verlag, Essen 2006, ISBN 978-3-88400-506-4, S. 58 ff.
== Literatur ==
* Özlem Topçu: [http://www.zeit.de/2009/44/Cem-Oezdemir ''"Unser Cem"'']. In: ''Die Zeit'', 23. Oktober 2009.
== Weblink ==
* {{Commonscat|Cem Özdemir}}
* [http://www.oezdemir.de/ Internetufftritt vum Cem Özdemir]
* {{Munzinger|00000021771|Cem Özdemir||Internationales Biographisches Archiv 47/2008 vom 18. November 2008 (ff) Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 04/2013}}
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Cem Özdemir}}
* {{MdEP|28235}}
* {{Abgeordnetenwatch|cem_oezdemir-1031-71351}}
== Fuessnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Cem_Özdemir|dütsch|65329300}}
{{DEFAULTSORT:Ozdemir, Cem}}
[[Kategorie:Dütsche Bundesminischter]]
[[Kategorie:Dütsche Parlamentarier]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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Winfried Kretschmann
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wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt|Markgräflerisch|Markgräflerisch|Undermarkgreflerisch}}
[[Datei:180913 Jungfernfahrt Hybrid Faehre 01 (cropped).jpg|thumb|Winfried Kretschmann (2018)]]
Dr '''Winfried Kretschmann''' (* [[17. Mai]] [[1948]] z [[Spaichingen|Spoechenge]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Bolitiker]] ([[Bündnis 90/Die Grünen|Grieni]]) un vu Mai 2011 bis Mai 2026 Minischterbresidänt vu [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] gsii. Zum 1. Novämber 2012 isch er fir ai Johr zum Bresidänt vum dytsche [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrot]] gwehlt wore.
Im bade-wirttebärgische Landdag verdritt er dr Wahlchrais [[Nürtingen|Nirtenge]]. Vu 1983 bis 1984 un vu 2002 bis 2011 Vorsitzer vu dr griene Landdagsfraktion gsi.
Dr glaibig Katholik giltet as Verdrätter vum wärtkonservative Fligel vu dr Bartei.<ref>{{Internetquelle| url=http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/bawue/Stuttgart;art1070,3417779| titel=Grüne setzen auf die CDU| titelerg=| autor=| hrsg=| werk=Südkurier| seiten=| datum=15. Septämber 2008| archiv-url=| archiv-datum=| zugriff=2010-12-04| sprache=| format=| kommentar=| zitat=| offline=ja}}{{Toter Link|date=2017-09 |bot=InternetArchiveBot |url=http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/bawue/Stuttgart%3Bart1070%2C3417779}}</ref>
== Läbe ==
Em Winfried Kretschmann syyni Eltere sin Verdriibeni us em oschtpreußische Ermland gsii.<ref>[http://www.zeit.de/2011/13/Kretschmann Moses aus Sigmaringen]. DIE ZEIT, 24.3.2011 Nr. 13.</ref> Är isch z [[Zwiefalten|Zwiefalte-Sonderbuech]] uf d Grundschuel gange un derno uf s Gymnasium z Riedlenge un z Simmerenge. Noch em Abitur anne 1968 un em Grundwehrdienscht het er vu 1970 bis 1975 an dr [[Universität Hohenheim|Universitet Hoheheim]] Biologi un Chemi fir s Lehramt studiert, anne 1975 het er s erscht Staatsexame abglait, 1977 s zweit Staatsexame.
Noch em Studium isch dr Kretschmann as Gymnasiallehrer in dr Schuldienscht vum Land Bade-Wirttebärg yydrätte. Är het z Stuegert, Esslenge, Menge, Bad Schusseried un am [[Hohenzollern-Gymnasium Sigmaringen|Hauezollre-Gymnasium Simmerenge]] as Lehrer fir Biologi, Chemi un Ethik gschafft. Fir d Uusiebig vu syym barlemäntarische Mandat isch er zytwyys vum Schueldienscht berurlaubt gsii, wider syter 1996.
==Boltitisch Wiirke ==
[[Datei:Kabinett Kretschmann (4).jpg|thumb|Dr Minischterbresidänt Kretschmann mit syym grien-rote Kabinett (2011)]]
As Studänt isch er e baar Johr Vorsitzer vum Allgmaine Studierendenuusschuss (AStA) gsii.
1979/80 isch dr Kretschmann ain vu dr Mitgrinder vu dr [[Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg|Griene Bade-Wirtteberg]] gsii. Vu 1980 bis 1984 isch er zem erschte Mol fir di Griene in dr [[Landtag von Baden-Württemberg|Landdag vu Bade-Wirttebärg]] gwehlt wore, wun ere 1983 as Noofolger vum Wolf-Dieter Hasenclever Fraktionsvorsitzer woren isch. 1986/87 isch er Grundsatzreferänt im erschte griene Umwältminischterium z [[Hessen|Hesse]] bim [[Joschka Fischer]] gsi.
Anne 1988 isch dr Kretschmann wider in dr bade-wirttebärgisch Landdag gwehlt wore, 1992 het er syy Mandat verloore un isch wider in dr Schueldienscht gange. 1996 isch er wider in dr Landdag gwehlt wore un isch syterhär beurlaubt vum Schueldienscht. Vu 1996 bis 2001 isch er Vorsitzer vum Uusschuss fir Umwält un Verchehr im Landdag gsi. No dr Wahl vum [[Dieter Salomon]] zum Oberburgermaischter vu [[Freiburg im Breisgau|Fryybeg]] isch dr Kretschmann 2002 zum Fraktionsvorsitzer vu dr Griene gwehlt wore.
Dr Kretschmann isch Spitzekandidat vu dr Griene fir d Landdagswahl z Bade-Wirttebärg 2011 gsii. Mit 24,2 Brozänt vu dr Stimme un 36 Abgordnete sin di Griene uf s bescht Ergebnis chuu, wu si bishär bin ere Landdagswahl ghaa hän. Si sin no dr CDU mit 60 Mandat un vor dr SPD mit 35 Mandat zwootsterkschti Fraktion im Landdag wore.
Dr Kretschmann het as Verhandligsfierer vu dr Griene mit dr SPD e Koalitionsverdrag uusghandlet. Am 12. Mai 2011 isch dr Winfried Kretschmann vu dr Landdagsabgordnete zum Minischterbresidänt vu Bade-Wirttebärg gwehlt wore. Är het 73 Stimme iberchuu un dodermit 2 Stimme meh, wie Griene un SPD zämme hän. Är isch dr erscht Minischterbresidänt vu dr Griene in eme Bundesland.
Am 12. Oktober 2012 isch dr Kretschmann im [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrot]] zum 1. Novämber 2012 aistimmig fir ai Johr zum Bresidänt vum dytsche Bundesrot gwehlt wore.
Zue dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016|Landdagswahl am 13. Merz 2016]] isch dr Kretschmann wider as Spitzekandidat vu syre Bartei aadrätte. Di Griene sin mit eme Stimmenaadail vu 30,3 Brozänt zum erschte Mol bi re Landdagswahl sterkschti Bartei vor dr CDU wore. Wel d SPD aber mit rund 13 Brozänt starki Verluscht ghaa het, het di grien-rot Koalition kai Meehait me ghaa. Schließlig hän di Griene ne Koalition mit dr CDU bildet. Dr Kretschmann isch derno am 12. Mai 2016 widergwehlt wore.<ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/baden-wuerttemberg-winfried-kretschmann-zum-ministerpraesidenten-gewaehlt-a-1091978.html ''Baden-Württemberg: Landtag wählt Kretschmann erneut zum Ministerpräsidenten'']. Spiegel Online, 12. Mai 2016.</ref>
Au zue dr [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 2021|Landdagswahl 2021]] isch dr Kretschmann wider as Spitzekandidat aadrätte. Sy Bartei het bi dr Wahl am 14. Merz 2021 32,6 % vu dr Stimme iberchuu un het no Sondiierige mit CDU un mit SPD un FDP Koalitionsverhandlige mit dr CDU ufgnuu. Am 12. Mai 2021 isch dr Kretschmann wider vum Landdag zum Minischterbresidänt gwehlt wore un druf s [[Kabinett Kretschmann III]] bildet.
Im Dezämber 2024 het dr Kretschmann verchindet, ass er bi dr Landdagswahl 2026 nimi wett kandidiere. Zue sym Noofolger as Minischterbresidänt isch dr [[Cem Özdemir]] gwehlt wore.
== Gsellschaftlig Engaschment ==
As Studänt isch dr Kretschmann Mitgliid vu dr nit-schlagende Studänteverbindig ''KDStV Carolingia zu Hohenheim'' gsii. Vu 1973 bis 1975 in dr Hochschuelgruppe vum Kommunistische Bund Weschtdytschland engaschiert,<ref> Munzinger:''Internationales Biographisches Archiv'' 38/2006</ref> was er mittlerwyyli e ''fundamentale bolitische Irrtum '' nännt.<ref>{{Internetquelle |url=http://winfried-kretschmann.de/person |titel=Archivierte Kopie |zugriff=2011-03-29 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110902115533/http://winfried-kretschmann.de/person/ |archiv-datum=2011-09-02}}</ref>
Dr Winfried Kretschmann isch Mitglid im ''Verein der Freunde der Erzabtei St. Martin e. V.'' un in dr ''Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur'', derzue vu dr Frynd vu dr Hebräischen Universitet Jerusalem.
Syt em Johr 2000 ghert er em Zäntralkomitee vu dr dytsche Katholiken aa, derzue isch er Mitgliid im Diözesanrot vum [[Erzbistum Freiburg|Erzbischtum Fryybeg]].
==Familie un Privats==
[[Datei:Winfried Kretschmann (4).jpg|thumb|dr Kretschmann mit syre Frau Gerlinde]]
Dr Winfried Kretschmann isch syt 1975 ghyrote un wohnt mit syyre Familie syt 1984 z [[Laiz]], eme Stadtdail vu Simmerenge. Syy Frau, d Gerlinde Kretschmann, isch bis 2011 e Grundschuelehreri z [[Bingen (bei Sigmaringen)|Binge]] gsii un isch rund 15 Johr lang fir di Griene im Gmairot vu Simmerenge ghockt. S Kretschmanne hän zämme drei Chinder, zwee Sihn, Johannes un Albrecht, un e Dochter, Irene.
Dr Kretschmann isch Mitgliid im Laizer Chilchekoor un im Schitzeverain.
== Uuszaichnige ==
* ''Politiker des Jahres 2011'', uuszaichnet vum Magazin ''Politik & Kommunikation''.
== Literatur ==
* Munzinger ''Internationales Biographisches Archiv'' 38/2006 vom 23. September 2006 (hy)
== Weblink ==
{{commonscat}}
* [https://winfried-kretschmann.de/ Website vum Winfried Kretschmann]
* [https://www.baden-wuerttemberg.de/de/regierung/ministerpraesident/ dr Winfried Kretschmann as Minischterbresidänt]
* [https://www.gruene-landtag-bw.de/abgeordnete/detail/winfried-kretschmann/ dr Winfried Kretschmann uf dr Website vu dr Fraktion vu Bindnis 90/Di Griene im Landdag vu Bade-Wirttebärg]
* {{DDB|Person|143926683}}
* {{Landtag Baden-Württemberg 16. WP|die-grunen/kretschmann.html}}
* {{Abgeordnetenwatch|winfried_kretschmann-597-44443}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg}}
{{Navigationsleiste Amtierende Ministerpräsidenten in der Bundesrepublik Deutschland}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|de|Winfried_Kretschmann|dütsch}}
{{DEFAULTSORT:Kretschmann, Winfried}}
[[Kategorie:Ministerpräsident vo Bade-Württebärg]]
[[Kategorie:Landdagsabgornete (Bade-Wirttebärg)]]
[[Kategorie:Mitglid vu Bündnis-90/Die-Grünen]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
[[Kategorie:Läbigi Person]]
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St. Martin
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wikitext
text/x-wiki
'''St. Martin''' heissed folgendi Ort i de Schwiz:
* [[St. Martin GR]], e Gmeind im Kanton Graubünde
* [[St. Martin SG]], e Walsersidlig im Calfeisetal, westlich vo [[Vättis]], im Kanton Sangalle
'''Lueg au:'''
* [[St. Martin (Insel)]], en Insle i de [[Karibik]], de Norde ([[Saint-Martin (Insel)|Saint-Martin]]) ghört zu Frankriich, de Süde ([[Sint Maarten]]) zum Königriich vo de Niderland
* St. Martinsplatz z Chur, z Münche und z Kaiserslautern
* [[Sankt Martin]]
* [[Saint-Martin|Saint-Martin, Saint Martin]] (französisch, englisch)
* [[San Martino]] (italienisch)
* Sveti Martin (kroatisch)
* [[Martin von Tours]]
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Liefert den Gegenwert von 1 EUR in einer Fremdwährung. Datenquelle: http://www.ecb.int/stats/exchange/eurofxref/html/index.en.html
[[Kategorie:Vorlage:Metadaten|Wechselkursdaten/EZB]]
</noinclude>
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FC Bayern München
0
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1084139
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2026-05-13T08:13:32Z
Makenzis
70140
1084139
wikitext
text/x-wiki
{{Infobox Fußballklub
| image = [[Datei:FC Bayern München logo (2024).svg|180px|Verainswappe vum FC Bayern München]]
| kurzname = FC Bayern München
| langname = Fußball‑Club Bayern, München e. V.<ref name="FCB">Volle Name/Langname noch em Verainsregischter VR 2463 am Amtsgricht Minche: ''"Fußball-Club Bayern, München eingetragener Verein"''; lueg unter https://www.handelsregister.de</ref><small><br />(Hauptverain)</small><br />FC Bayern München AG<br /><small>(Spiilbedriib Profifueßball)</small>
| ort = [[München|Minche]], [[Bayern]]
| gegründet = 27. Februar 1900
| vereinsfarben = rot-weiß
| stadion = [[Allianz Arena]]
| plätze = 75.000
| präsident = [[Herbert Hainer]]
| chefbezeichnung = AG-Vorstand
| chefname = Karl-Heinz Rummenigge (Vors.)<br />Jan-Christian Dreesen<br />Andreas Jung<br />Jörg Wacker<br />[[Oliver Kahn]]
| trainer = [[Vincent Kompany]]
| homepage = [https://www.fcbayern.de/ www.fcbayern.de]
| liga = [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]]
| saison = [[Fußball-Bundesliga 2025/26|2025/26]]
| rang = 1. Platz
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}}
Dr '''Fußball-Club Bayern, München e. V.''',<ref name="FCB"/> churz '''FC Bayern München''', isch e Sportverain us er [[Bayern|bairische]] Landeshauptstadt [[München|Minche]]. Är isch am 27. Februar 1900 grindet woren un isch mit iber 251.000 Mitglider dr zwaitgrescht Sportverain vu dr Wält.
Bekannt woren isch dr FC Bayern München dur syni professionäll Fueßballabdailig, wu mittlerwyle in d [[FC Bayern München AG]] uusglideret isch. Di erscht Herremannschaft spiilt syt dr Saison 1965/66 ohni Unterbrächig in dr [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] un isch mit 26 Maischtertitel dr dytsch Rekordsiiger, derzue mit 17 [[DFB-Pokal|Pokalsiig]] dytsche Rekordpokalsiiger. Au uf dr internationale Ebeni isch dr Verain mit mit acht Europapokalsiig,<ref>Dr UEFA Super Cup isch do nit mitzellt, wel dä europäisch Titel normalerwys nit as Europapokal klassifiziert wird.</ref> dodervu sächs in dr [[UEFA Champions League|Champions League bzw. em Europapokal vu dr Landesmaischter]], ain vu dr erfolgrychschte Verain vu Europa. Zwaimol het dr FC Bayern München dr Wältpokal un aimol d FIFA-Klub-WM gwunne. Dr grescht Erfolg isch em Verain anne 2013 un 2020 glunge mit em Triple. Di erscht Mannschaft drait ihri Haimspiil syter anne 2005 in dr Allianz Arena uus.
Zum FC Bayern ghere au no anderi Abdailige: d Fueßballfraue sin 1976 un 2015 Dytsche Maischter un 2012 DFB-Pokalsieger wore. D Basketballer sin drei Mol Maischter un aimol Pokalsiiger wore, d Schachabdailig het nyyn Dytschi Maischterschafte un ain Europapokal gwunne un d Durner sin vier Mol Dytschi Maischter wore.
== Gschicht ==
{{Dialekt|Berndeutsch|Bärndütsch|Bärndütsch}}
=== 1998 bis 2001 Di nationali Dominaz u der Gwinn vo der Champions League 2001 ===
I der [[Fußball-Bundesliga 2000/01|Saison 2000/01]] isch es am 34. Spiltag (19. Mai 2001) im Spil gäge [[Hamburger SV]], im Fernduell mit em [[FC Schalke 04]] um gwinn vo der dütschi Meischterschaft zum ne Krimi cho. Da der [[Oliver Kahn]] immer wider vo de gägnerische Fans mit [[Banane]] isch beworfe worde, isch d Parti zwüschem Hamburger SV u em FC Bayern Münche, wäg de Banane wo d Hambuerger Fans uf’s [[Spielfeld|Spilfäld]] gschosse hei u der dadruus resultierende Ufrumarbeite, verspätet [[Anpfiff|Apfiffe]] worde. Das het derzue gfüehrt, dass i de andere Stadie d Spil scho sy [[Abpfiff|Abpfiffe]] gsi, wäret im [[Volksparkstadion]] geng no isch gspilt worde. Nachdäm der HSV mit em ne Chopfballträffer mit 1:0 i Füehrig gangen isch, het’s für e Meischterschafts gwinn für d Bayern ganz schlächt usgseh. I der dritte Minute vo der Nachspilzyt het eine vo de HSV Spiler der Ball zum Goali [[Mathias Schober]] gspilt. D Hamburger hei der Schober i dere Saison vom FC Schalke 04 usglehnt gha. Da är der Ball i däre Situation i d Hand gno het, het der Schitsrichter [[Markus Merk|Dokter Markus Merk]] das als verstoss gäge d[[Rückpassregel|Rückpassregle]] gwärtet u e indiräckte [[Freistoss]] für e FC Bayern gä. Der [[Patrik Andersson]] het i der 94. Minute dä Freistoss verwandlet u zum 1:1-Ändstand usgliche. Mit däm Träffer hei sech d Münchner d Meischterschaft gholt u Schalke, wo wäg em verspätete Apfiff u em ne Missverständnis der gwinn vo der Meischterschaft vor em Ändi vom Spil z Hamburg gfyret hei, isch zwoite worde. Nach däm der Merk Abpfiffe het, isch der Oliver Kahn zu der [[Eckfahne|Eggfahne]] gsecklet, het die us em Bode grisse u mit ere uf em Rügge gjubliet.
Vier Tag später hei d Münchner 25 Jahr nach em letschte gwinn vom Europapokal vo de Landesmeischter u zwöi Jahr nach em dramatische Finale z [[Barcelona]] der Title zum vierte Mal chönne gwinne. Ds [[UEFA Champions League|Champions League]]-Finale zwüschem FC Bayern u em [[FC Valencia]] het z [[Mailand]] stattgfunde u isch mit 5:4 im [[Elfmeterschiessen|Elfmeterschiesse]] entschide worde. Der [[Oliver Kahn]] isch der Held vom Abe worde wil är drei Elfmeter pariert het.
=== 2013 bis 2019 D Meischterschaftsserie u der Abschid vom Schwinschteiger em Lahm u em Robbery ===
D [[Fußball-Bundesliga 2018/19|Saison 2018/19]] isch di erschti Saison vom [[Niko Kovač]] als Trainer u glychzytig di letschti Saison vom [[Franck Ribéry]] u em [[Arjen Robben]] bim FC Bayern. Sys erschte Pflichtspiil em Supercap gwinnt der Niko Kovač mit em ne 5:0 gäge sy Ex-Verein. Är gwinnt di erscht 6 Spiil i der Bundesliga denn chunnts zu nere Krise. Am 19. Oktober 2018 het's d Bosse vom FC Bayern du verjagt wäg de Mediebrichte. Si hei du e Pressekonfeänz gä wo du allerdings komplett us em Rueder glufen isch.<ref>''[https://www.youtube.com/watch?v=EJQdDjCqOao Stellungnahme zu Medienberichten | Hoeneß, Rummenigge & Salihamidžić im FC Bayern-Pressetalk]'' vom 19. Okober 2018</ref> Uf das abe hei d Bosse d Konferänz abbroche. Nach däm sech der FC Bayern Münche wird het gfange gah, het d Manschaft d Ufholjagt gstartet u sogar [[Borussia Dortmund]] überholt. Am Ändi vo der Saison het der Niko Kovač du ds Dubel gholt. I der Champions League isch Bayern gäge Leverpool em Champions League Siiger usgschiede.
=== Syt 2019 Gägewart ===
I der Summerpouse 2019 hei mit em Rafinia, em [[Arjen Robben]] u der [[Franck Ribéry]] grad drei Stütze wo im bim Tripel gwinn sy der bi gsi der Verein verla. U ou der [[Uli Hoeneß|Uli Hoeness]] het im Ougust sys langjärige Amt als Presidänt ab gä.<ref>''[https://www.youtube.com/watch?v=l0Sa7ip1uTo Uli Hoeneß über seinen Rückzug als Präsident FC Bayern Pressekonferenz]'' ds Video vom 30. Ouguscht 2019</ref> Am 10. Spiltag vo der [[Fußball-Bundesliga 2019/20|Saison 2019/20]] het der FC Bayern e 5:1 Niderserlag gäge [[Eintracht Frankfurt]] kassiert. Es isch die höchsti Niderlag vo de letschte 10 Jahr gsi. Das het der Niko Kovač du derzue veralasst de Bosse sy Rücktritt azbieten u so isch es du cho, dass es nach chly meh als em ne Jahr zur Trennig zwüschem Niko Kovač u em FC Bayern Münche isch cho. Vor sym Poste bim FC Bayern het der Niko Kovač Eintracht Frankfurt trainiert.<ref>''[https://fcbayern.com/de/news/2019/11/pressemitteilung-fc-bayern-trennt-sich-von-trainer-niko-kova%C4%8D FC Bayern trennt sich von Trainer Niko Kovač.]'' Mitteilig vom FC Bayern Münche vom 3. Novämber 2019.</ref> Nachdäm der Hansi Flick ds Training überno het, hei d Bayern 4 mal hinderenand gwunne. Am 21. Dezämber 2019 gwinnt der FC Bayern gäge [[VfL Wolfsburg|Wolfsburg]] geit uf Platz 3 i d Winterpouse. Wäret der Winterpouse het me du entschide, das der Hansi Flick bis zum Ändi vo der Saison Trainer blibt. Im April isch sy Vertag bis i z Jahr 2023 verlengeret worde.
== Gwunneni Title ==
Di erschti Mannschaft vom FC Bayern Münche spilt syt der Saison 1965/66 i der Bundeliga. Es isch der erfolgrychsti Club z Dütschland u isch dütsche Reckortmeischter. Syt der 20. Meischterschaft täge d Spiiler uf em Trigo vier Stärne. Der FC Bayern isch der erschti Club wo's gschaft het, es [[Double (Sport)|Double]] erfolgrych z verteidige.
=== Internationale Titel ===
{| class="wikitable" width="500px" style="text-align:center; background:#FFF8DC;"
! colspan="6"| [[UEFA Champions League|Europapokal vo de Landesmeischter/UEFA Champions League]] (6)
|-
| width="70px"| [[Europapokal der Landesmeister 1973/74|1973/74]] || width="70px"| [[Europapokal der Landesmeister 1974/75|1974/75]] || width="70px"| [[Europapokal der Landesmeister 1975/76|1975/76]] || width="70px"| [[UEFA Champions League 2000/01|2000/01]] || width="70px"| [[UEFA Champions League 2012/13|2012/13]] || width="70px"| [[UEFA Champions League 2019/20|2019/20]]
|-
! colspan="6"| [[Europapokal der Pokalsieger (Fußball)|Europapokal vo de Pokalsieger]] (1)
|-
| [[Europapokal der Pokalsieger 1966/67|1966/67]] || colspan="5" style="background:#EEEEE0"|
|-
! colspan="6"| [[UEFA Europa League|UEFA-Pokal/UEFA Europa League]] (1)
|-
| [[UEFA-Pokal 1995/96|1995/96]] || colspan="5" style="background:#EEEEE0"|
|-
|-
! colspan="6"| [[UEFA Super Cup]] (2)
|-
| [[FC Bayern München/Namen und Zahlen#UEFA Super Cup 2013|2013]] || [[FC Bayern München/Namen und Zahlen#UEFA Super Cup 2020|2020]]|| colspan="5" style="background:#EEEEE0"|
|-
! colspan="6"| [[Weltpokal (Vereinsfußball)|Wältpokal]] (2)
|-
| [[Liste der Weltpokal-Spiele#Weltpokal 1976|1976]] || [[Liste der Weltpokal-Spiele#Weltpokal 2001|2001]] || colspan="4" style="background:#EEEEE0"|
|-
! colspan="6"| [[FIFA-Klub-Weltmeisterschaft|FIFA-Klub-Wältmeischterschaft]] (2)
|-
| [[FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2013|2013]] || [[FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2020|2020]] || colspan="5" style="background:#EEEEE0"|
|}
=== Nationale Titel ===
{| class="wikitable" width="700px" style="text-align:center; background:#FFF8DC;"
! colspan="10"| [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Dütschi Fussballmeischterschaft]] (34)
|-
| [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1931/32|1931/32]] || [[Fußball-Bundesliga 1968/69|1968/69]] || [[Fußball-Bundesliga 1971/72|1971/72]] || [[Fußball-Bundesliga 1972/73|1972/73]] || [[Fußball-Bundesliga 1973/74|1973/74]] || [[Fußball-Bundesliga 1979/80|1979/80]] || [[Fußball-Bundesliga 1980/81|1980/81]] || [[Fußball-Bundesliga 1984/85|1984/85]] || [[Fußball-Bundesliga 1985/86|1985/86]] || [[Fußball-Bundesliga 1986/87|1986/87]]
|-
| [[Fußball-Bundesliga 1988/89|1988/89]] || [[Fußball-Bundesliga 1989/90|1989/90]] || [[Fußball-Bundesliga 1993/94|1993/94]] || [[Fußball-Bundesliga 1996/97|1996/97]] || [[Fußball-Bundesliga 1998/99|1998/99]] || [[Fußball-Bundesliga 1999/2000|1999/2000]] || [[Fußball-Bundesliga 2000/01|2000/01]] || [[Fußball-Bundesliga 2002/03|2002/03]] || [[Fußball-Bundesliga 2004/05|2004/05]] || [[Fußball-Bundesliga 2005/06|2005/06]]
|-
| [[Fußball-Bundesliga 2007/08|2007/08]] || [[Fußball-Bundesliga 2009/10|2009/10]] || [[Fußball-Bundesliga 2012/13|2012/13]] || [[Fußball-Bundesliga 2013/14|2013/14]] || [[Fußball-Bundesliga 2014/15|2014/15]] || [[Fußball-Bundesliga 2015/16|2015/16]] || [[Fußball-Bundesliga 2016/17|2016/17]] || [[Fußball-Bundesliga 2017/18|2017/18]] || [[Fußball-Bundesliga 2018/19|2018/19]] || [[Fußball-Bundesliga 2019/20|2019/20]]
|-
| [[Fußball-Bundesliga 2020/21|2020/21]] || 2021/22 || 2022/23 || 2024/25 || colspan="8" style="background:#EEEEE0"|
|-
! colspan="10"| [[DFB-Pokal]] (20)
|-
| [[DFB-Pokal 1957|1957]] || [[DFB-Pokal 1965/66|1965/66]] || [[DFB-Pokal 1966/67|1966/67]] || [[DFB-Pokal 1968/69|1968/69]] || [[DFB-Pokal 1970/71|1970/71]] || [[DFB-Pokal 1981/82|1981/82]] || [[DFB-Pokal 1983/84|1983/84]] || [[DFB-Pokal 1985/86|1985/86]] || [[DFB-Pokal 1997/98|1997/98]] || [[DFB-Pokal 1999/2000|1999/2000]]
|-
| [[DFB-Pokal 2002/03|2002/03]] || [[DFB-Pokal 2004/05|2004/05]] || [[DFB-Pokal 2005/06|2005/06]] || [[DFB-Pokal 2007/08|2007/08]] || [[DFB-Pokal 2009/10|2009/10]] || [[DFB-Pokal 2012/13|2012/13]] || [[DFB-Pokal 2013/14|2013/14]] || [[DFB-Pokal 2015/16|2015/16]] || [[DFB-Pokal 2018/19|2018/19]] || [[DFB-Pokal 2019/20|2019/20]]
|-
! colspan="10"| [[DFL-Ligapokal|Ligapokal]] (6)
|-
| [[DFB-Ligapokal 1997|1997]] || [[DFB-Ligapokal 1998|1998]] || [[DFB-Ligapokal 1999|1999]] || [[DFB-Ligapokal 2000|2000]] || [[DFB-Ligapokal 2004|2004]] || [[DFL-Ligapokal 2007|2007]] || colspan="4" style="background:#EEEEE0"|
|-
! colspan="10"| [[DFL-Supercup|Supercup]] (11)
|-
| [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#DFB-Supercup 1987|1987]] || [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#DFB-Supercup 1990|1990]] || [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#DFL-Supercup 2010|2010]] || [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#DFL-Supercup 2012|2012]] || [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#DFL-Supercup 2016|2016]] || [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#DFL-Supercup 2017|2017]] || [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#DFL-Supercup 2018|2018]] || [[Liste der DFB-/DFL-Supercup-Spiele#2020|2020]] || 2021 || 2022
|-
| 2025 || colspan="9" style="background:#EEEEE0"|
|- style="background:#EEEEE0"
| colspan="10"| <small>Der „[[DFL-Supercup#Liste der inoffiziellen Spiele|Supercup 1982]]“, wo der FC Bayern Münche im Frühlig 1983 gwunne hett, isch inoffiziell ustreit worde.</small>
|}
== Spiiler ==
=== Kader vu dr Saison 2020/21 ===
{| class="wikitable sortable zebra" style="text-align:center"
! data-sort-type="number"| Position
! Nr.
! Nat.
! data-sort-type="date"| Name
! Geburtstag
! im Verain syt
!Verdrag bis
|- class="sortbottom"
| rowspan="3" data-sort-value="2" |'''Goal'''
|'''{{0}}1'''
| {{DEU|#}}|| style="text-align:left" {{PersonZelle|Manuel|Neuer}} {{Kapitän}} || style="text-align:right" | 27. März 1986 || style="text-align:right" | 2011 || 2023
|-
|'''35''' || {{DEU|#}}|| style="text-align:left" {{PersonZelle|Alexander|Nübel}} || style="text-align:right"| 30. Septämber 1996 || 2020 || 2025
|-
|'''39'''|| {{DEU|#}}|| style="text-align:left" {{PersonZelle|Ron-Thorben|Hoffmann}}{{FN|II|gruppe=KaderProfis}} || style="text-align:right"| 4. April 1999 || 2015 || 2021
<!-- ABWEHR -->
|-
| rowspan="11" |'''Abwehr'''
| data-sort-value="2" | '''{{0}}4'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Niklas|Süle}} || style="text-align:right" | 3. Septämber 1995 || style="text-align:right" | 2017 || 2022
|-
|'''{{0}}5'''
| {{FRA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Benjamin|Pavard}} || style="text-align:right" | 28. März 1996 || style="text-align:right" | 2019 || 2024
|-
|'''{{0}}8'''
| {{ESP|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Javi|Martínez}} || style="text-align:right" | 2. Septämber 1988 || style="text-align:right" | 2012 || 2021
|-
|'''17'''
| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Jérôme|Boateng}} || style="text-align:right" | 3. Septämber 1988 || style="text-align:right" | 2011 || 2021
|-
|'''19'''
| {{CAN|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Alphonso|Davies}} || style="text-align:right" | 2. Novämber 2000 || style="text-align:right" | 2018 || 2025
|-
|'''20'''
| {{FRA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Bouna|Sarr}} || style="text-align:right" | 31. Januar 1992 || style="text-align:right" | 2020 || 2024
|-
|'''21'''
| {{FRA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Lucas|Hernández}} || style="text-align:right" | 14. Februar 1996 || style="text-align:right" | 2019 || 2024
|-
|'''23'''|| {{FRA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Tanguy|Nianzou}} || style="text-align:right"| 7. Juni 2002 || 2020 || 2024
|-
|'''27'''|| {{AUT|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|David|Alaba}} || style="text-align:right"| 24. Juni 1992 || 2008 || 2021
|-
|'''41'''|| {{USA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Chris|Richards}} || style="text-align:right"| 28. März 2000 || 2018 || 2023
|-
|'''43'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Bright|Arrey-Mbi}}{{FN|II|gruppe=KaderProfis}} || style="text-align:right"| 26. März 2003 || 2019 || 2022
<!-- MITTELFELD -->
|-
| data-sort-value="3" rowspan="11" | '''Mittelfäld''' || '''{{0}}6'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Joshua|Kimmich}} || style="text-align:right"| 8. Februar 1995 || 2015 || 2023
|-
| '''{{0}}7'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Serge|Gnabry}} || style="text-align:right"| 14. Juli 1995 || 2017 || 2023
|-
| '''10'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Leroy|Sané}} || style="text-align:right"| 11. Januar 1996 || 2020 || 2025
|-
| '''11'''|| {{BRA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Douglas|Costa}} || style="text-align:right"| 14. Septämber 1990 || 2020 || 2021
|-
| '''18'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Leon|Goretzka}} || style="text-align:right"| 6. Februar 1995 || 2018 || 2022
|-
| '''22'''|| {{ESP|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Marc|Roca}} || style="text-align:right"| 26. Novämber 1996 || 2020 || 2025
|-
| '''24'''|| {{FRA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Corentin|Tolisso}} || style="text-align:right"| 3. Ouguscht 1994 || 2017 || 2022
|-
| '''28'''|| {{PRT|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Tiago|Dantas}} || style="text-align:right"| 24. Dezämber 2000 || 2020 || 2021
|-
| '''29'''|| {{FRA|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Kingsley|Coman}} || style="text-align:right"| 13. Juni 1996 || 2015 || 2023
<!-- AUSGELIEHEN |-
| 30 || {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Adrian|Fein}} || style="text-align:right"| 18. März 1999 || 2006 || 2023 -->
|-
| '''36'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Angelo|Stiller}}{{FN|II|gruppe=KaderProfis}} || style="text-align:right"| 4. April 2001 || 2010 || 2021
|-
| '''42'''|| {{ENG|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Jamal|Musiala}} || style="text-align:right"| 26. Februar 2003 || 2019 || 2022
<!-- STURM -->
|-
| data-sort-value="4" rowspan="4" | '''Sturm''' ||'''{{0}}9'''|| {{POL|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Robert|Lewandowski}} || style="text-align:right"| 21. Ouguscht 1988 || 2014 || 2023
|-
| '''13'''|| {{CMR|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Eric Maxim|Choupo-Moting}} || style="text-align:right"| 23. März 1989 || 2020 || 2021
|-
| '''14'''|| {{NLD|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Joshua|Zirkzee}} || style="text-align:right"| 22. Mai 2001 || 2017 || 2023
|-
| '''25'''|| {{DEU|#}} || style="text-align:left" {{PersonZelle|Thomas|Müller}} || style="text-align:right"| 13. Septämber 1989 || 2000 || 2023
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{{FNBox|
{{FNZ|II|gruppe=KaderProfis|auch im Kader der [[#Amateurekader 2020/21|zweiten Mannschaft]]}}
<!--{{FNZ|U19|gruppe=KaderProfis|auch im Kader der [[A-Jugend]] (U19; Jahrgang 2002 oder jünger)}}-->
}}
== Ehmoligi Spiiler (Uuswahl) ==
*[[Klaus Augenthaler]] (1976–1991, Libero)
*[[Franz Beckenbauer]] (1964–1977, Libero)
*[[Paul Breitner]] (1970–1974, 1978–1983, Verdaidigung, Mittelfäld)
*[[Stefan Effenberg]] (1990–1992, 1998–2002, Mittelfäld)
*[[Giovane Élber]] (1997–2003, Sturm)
*[[Konrad Heidkamp (Fußballspieler)|Konrad Heidkamp]] (1928–1937, Verdaidigung)
*[[Uli Hoeneß]] (1970–1978, Sturm)
*[[Oliver Kahn]] (1994–2008, Dorwart)
*[[Bixente Lizarazu]] (1997–2004, 2005–2006, Verdaidigung)
*[[Sepp Maier]] (1962–1979, Dorwart)
*[[Lothar Matthäus]] (1984–1988, 1992–2000, Mittelfäld, Abwehr)
*[[Gerd Müller]] (1964–1979, Sturm)
*[[Franz Roth|Franz „Bulle“ Roth]] (1966–1978, Mittelfäld)
*[[Karl-Heinz Rummenigge]] (1974–1984, Sturm)
*[[Mehmet Scholl]] (1992–2007, Mittelfäld)
*[[Georg Schwarzenbeck|Georg „Katsche“ Schwarzenbeck]] (1966–1981, Verdaidigung)
*[[Tom Starke]] (2012-2018 Dorwart)
*[[Mats Hummels]] (2007, 2016-2019 Verdaidigung)
*[[Rafinha]] (2011-2019 Verdaidigung)
*[[Juan Bernat]] (2014-2018 Verdaidigung)
*[[Franck Ribéry]] (2007-2019 Mittelfäld)
*[[Arjen Robben]] (2009-2019 Mittelfäld)
*[[James Rodríguez|James]] (2017-2019 Mittelfäld)
*[[Sebastian Rudy]] (2017-2018 Mittelfäld)
*[[Arturo Vidal]] (2015-2018 Mittelfäld)
== Literatur ==
* Dietrich Schulze-Marmeling: ''Die Bayern. Die Geschichte des deutschen Rekordmeisters''. Die Werkstatt, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-534-7.
* Thomas Hüetlin: ''Gute Freunde. Die wahre Geschichte des FC Bayern München''. Blessing, München 2006, ISBN 3-89667-254-1.
* Ralf Grengel, Rafael Jockenhöfer: ''100 Jahre FC Bayern München… und ein paar Titel mehr''. powerplay-Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-9804611-3-0.
* Dietrich Schulze-Marmeling: ''Der FC Bayern und seine Juden. Aufstieg und Zerschlagung einer liberalen Fußballkultur''. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2011, ISBN 978-3-89533-781-9<ref>Vgl. Markwart Herzog: ''[https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-16419 Fußball unterm Hakenkreuz]'' In: ''H-Soz-u-Kult'', 15. Juni 2011 (Sammelrezension zu: Gregor Backes: ''„Mit Deutschem Sportgruss, Heil Hitler“. Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus''. Hamburg 2010/Dietrich Schulze-Marmeling: ''Der FC Bayern und seine Juden. Aufstieg und Zerschlagung einer liberalen Fußballkultur''. Göttingen 2011/Jakob Rosenberg u. a. (Hrsg.): ''Grün-Weiß unterm Hakenkreuz. Der Sportklub Rapid im Nationalsozialismus (1938–1945)''. Wien 2011).</ref>
* Christoph Bausenwein, Dietrich Schulze-Marmeling: ''FC Bayern München. Unser Verein, unsere Geschichte''. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2012, ISBN 978-3-89533-894-6.
== Weblink ==
{{Commonscat}}[https://fcbayern.com/ Offiziälli Websyte vum FC Bayern Münche]
== Fueßnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Vereine der deutschen Fußball-Bundesliga}}
{{Navigationsleiste Vereine der Fußball-Regionalliga Bayern}}{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de|2 = FC_Bayern_München|3 = dütsch|4 = 146282709}}
[[Kategorie:Münche]]
[[Kategorie:Bayrische Fuessballverein|Munchen Bayernfc]]
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Dagmersellen
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Dammersöue}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Dagmersellen
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Dagmersellen 2013.png
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Dagmersellen COA.svg
| BILD = Dagmersellen katolika preghejo dum renovigo 360.jpg
| BESCHREIBUNG = Katholischi Chile im Umbou
| REGION-ISO = CH-LU
| BEZIRK = [[Wahlkreis Willisau|Willisou]]
| IMAGEMAP = Wahlkreis Willisau
| BFS = 1125
| PLZ = 6252
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| FLÄCHE = 24.0
| WEBSITE = www.dagmersellen.ch
}}
'''Dammersöue''' (amtlech ''Dagmersellen'') esch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmeind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Wahlkreis]] [[Wahlkreis Willisau|Willisou]] im [[Kanton Luzern|Kanton Lozärn]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografi ==
Dammersöue liid im [[Schweizer Mittelland|Schwiizer Mittuland]] a dr [[Wigger (Fluss)|Wigger]]. Zur Gmeind ghöred ou no d Ortsteil [[Buchs LU]] un [[Uffikon]]. Vo dr Gmeindsflechi send 54,5 % landwirtschaftlechi Flechi, 34 % Waud, 10,2 % Sidligsflechi ond 1,3 % süschtigi Flechi.<ref name="BfS 2012">Bundesamt für Statistik: [https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html Regionalporträts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/tabellen.assetdetail.2420706.html |date=2019-09 }}, Mai 2012</ref> Nochbergmeinde vo Dammersöue send [[Reiden|Räide]] im Weschte ond Norde, [[Knutwil|Chnuutu]] im Nordoschte, [[Mauensee LU|Mouesee]] im Südoschte, [[Wauwil|Wauwu]], [[Egolzwil|Egouzwiu]] ond [[Nebikon|Nebike]] im Süde ond [[Altishofen|Autishofe]] im Südweschte.
== Gschicht ==
Dammersöue esch zom erschte Mou gnamsed worde 1070–90 aus ''Tagmarsellen'' (1173 ''in Tagemarsseldon,'' 1223 ''Tagemarsselidon'').
== Bevölkerig ==
Quälle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html Online uf bfs.admin.ch]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-datenbanken/publikationen.assetdetail.340621.html |date=2019-09 }}, Date im [https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix Aahang]{{Toter Link|url=https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/340621/appendix |date=2019-09 }})</ref>
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920'''
|- align=center
|align=left| '''Dagmersellen''' || 2005 || 2007 || 1889 || 1894 || 1799 || 1761 || 1860 || 1920
|- align=center
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|- align=center
|align=left| '''Uffikon''' || 703 || 685 || 631 || 628 || 562 || 523 || 485 || 512
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jahr''' || '''1930''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000'''
|- align=center
|align=left| '''Dagmersellen''' || 1956 || 1957 || 2019 || 2287 || 2770 || 2667 || 3028 || 3311
|- align=center
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|- align=center
|align=left| '''Uffikon''' || 521 || 538 || 532 || 546 || 549 || 562 || 577 || 634
|}
Dr Ussländeraateil esch 2010 bi 11,7 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Religion ==
81,5 % vo de Iiwoner send im Jahr 2000 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii, 8 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref name=" BfS 2012" />
== Politik ==
Bi de Nationauraatswahle 2015 het s das Ergäbnis gää:<ref name=" BfS 2012" /> [[Bürgerlich-Demokratische Partei|BDP]] 1,1% , [[Christlichdemokratische Volkspartei|CVP]] 30,7% , [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 19,9% , [[Grünliberale Partei|GLP]] 2,2% , [[Grüne Partei der Schweiz|GP]] 3,0% , [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 7,2% , [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 31,3% , Süschtigi 4,6%.
Dr Gmeindspresidänt vo Dammersöue esch dr Philipp Buecher (Stand Februar 2016).
== Wirtschaft ==
D Arbetslosigkeit esch em Johr 2011 bi 2,3 % gläge.<ref name=" BfS 2012" />
== Sproch, Dialäkt ond Bruuchtum ==
Bi dr Volkszellig 2000 hend vo de 4319 Iiwoner 91 % [[Deutsche Sprache|Tütsch]] aus Houptsproch aaggää, 0,4 % [[Französische Sprache|Französisch]], 1,6 % [[Italienische Sprache|Italiänisch]] ond 7 % anderi Sproche.<ref name=" BfS 2012" />
Z Dammersöue redt me s [[hochalemannisch]] [[Luzerndeutsch|Lozärntütsch]].
Z Dammersöue esch im spöötere 19. Johrhundert eis vo de letschte [[Giritzenmoos|Giritzegricht]] duregfüert woorde.
== Bouwärch ==
* Pfarrchile (1819–21
* reformierti Chile (1919)
== Biuder ==
<gallery>
Datei:Dagmersellen restoracio Roessli kaj trafikcirklo 356.jpg|Reschtaurant Rössli
Datei:Willisau (distrikto) 346.jpg|Dorfigang vo Willisou här
Datei:Willisau (distrikto) 350.jpg|Reformierti Chile
</gallery>
== Weblink ==
{{Commonscat|Dagmersellen|Dammersöue}}
* [http://www.dagmersellen.ch www.dagmersellen.ch]
* {{HLS|664|Dagmersellen|Autor=Waltraud Hörsch}}
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Wahlkreis Willisau}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Lozärn)]]
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Gamprin
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{{DISPLAYTITLE:Gamprii}}
{{Infobox Ort in Liechtenstein
|NAME_ORT = Gamprin
|GEMEINDEART = Gemeinde
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gamprin 2007.png
|BILDPFAD_FLAGGE = Flag of Gamprin Liechtenstein-1.svg
|BILDPFAD_WAPPEN = Wappen Gamprin.svg
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}}
[[File:Bendern, Roman Catholic church 2023 02.jpg|thumb]]
{{Dialekt|Liechtensteinerisch|Liachtastänerisch|Liechtestanisch}}
'''Gamprii''' (amtlich ''Gamprin'') ischt a Gmond im [[Wahlkreis Unterland|Unterland]] im [[Liechtenstein|Fürschtetum Liechtestaa]].
== Geografi ==
Gamprii lit weschtlich vom [[Eschnerberg| Eschnerbärg]]. Zue dr Gmond khöört oo no Bendra (Bendern) und a [[Exklave]].
== Gschicht ==
Gamprii ischt zum erschte Mol gnennt worda im Johr 1150 als ''Camporin''.
== Bevölkerig ==
{| class="wikitable" width=350
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Johr''' || '''1784''' || '''1806''' || '''1852''' || '''1930''' || '''1950''' || '''1989''' || '''2000'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwohner'''|| 292 || 285 || 369 || 333 || 390 || 944 || 1159
|}
== Politik ==
Gmondsvorsteher isch dr Johannes Hasler ([[Fortschrittliche Bürgerpartei in Liechtenstein|FBP]]).
== Religion ==
Vo dr 1176 Iiwohner sin im Johr 2000 83,1 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii und 6,7 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref>Amt für Statistik Liechtenstein: ''Religionszugehörigkeit der Bevölkerung in Liechtenstein 2000 nach Gemeinden.''</ref>
== Weblink ==
* {{Commonscat}}
* [https://web.archive.org/web/20190616141149/https://www.gamprin.li/ www.gamprin.li]
* {{HLS|7062|Gamprin|Autor=Arthur Brunhart}}
== Fuessnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Gemeinden in Liechtenstein}}
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[[Datei:Bendern, Roman Catholic church 2023 02.jpg|thumb|Pfarrkilcha Mariä Himmelfaart]]
{{Dialekt|Liechtensteinerisch|Liachtastänerisch|Liechtestanisch}}
'''Gamprii''' (amtlich ''Gamprin'') ischt a Gmond im [[Wahlkreis Unterland|Unterland]] im [[Liechtenstein|Fürschtetum Liechtestaa]].
== Geografi ==
Gamprii lit weschtlich vom [[Eschnerberg| Eschnerbärg]]. Zue dr Gmond khöört oo no Bendra (Bendern) und a [[Exklave]].
== Gschicht ==
Gamprii ischt zum erschte Mol gnennt worda im Johr 1150 als ''Camporin''.
== Bevölkerig ==
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== Politik ==
Gmondsvorsteher isch dr Johannes Hasler ([[Fortschrittliche Bürgerpartei in Liechtenstein|FBP]]).
== Religion ==
Vo dr 1176 Iiwohner sin im Johr 2000 83,1 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii und 6,7 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref>Amt für Statistik Liechtenstein: ''Religionszugehörigkeit der Bevölkerung in Liechtenstein 2000 nach Gemeinden.''</ref>
== Weblink ==
* {{Commonscat}}
* [https://web.archive.org/web/20190616141149/https://www.gamprin.li/ www.gamprin.li]
* {{HLS|7062|Gamprin|Autor=Arthur Brunhart}}
== Fuessnote ==
<references/>
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[[File:LIE Schellenberg, Obere Burg 0018.jpg|thumb|Ober Burg]]
{{Dialekt|Liechtensteinerisch|Liachtastänerisch|Liechtestanisch}}
'''Schellabärg''' (amtlich ''Schellenberg'') ischt a Gmond im [[Wahlkreis Unterland|Unterland]] im [[Liechtenstein|Fürschtetum Liechtestaa]].
== Geografi ==
Schellabärg lit im Norde vom Land am [[Eschnerberg|Schellabärg]].
== Gschicht ==
Schellabärg ischt entstanda um d Burga, wo im 12. Jh. von dr Herra von Schellabärg gründet worda sind. Di Ober Burg ischt zum erschte Mol gnennt worda in ere Urkunde vom 10. Jänner 1348, di Unter Burg im Johr 1317.
== Bevölkerig ==
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|}
== Politik ==
Gmondsvorsteher isch dr Dietmar Lampert ([[Vaterländische Union|VU]]).
== Religion ==
Vo dr 992 Iiwohner sind im Johr 2000 78,8 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii und 7,1 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref>Amt für Statistik Liechtenstein: ''Religionszugehörigkeit der Bevölkerung in Liechtenstein 2000 nach Gemeinden.''</ref>
== Weblink ==
* {{Commonscat|Schellenberg}}
* [http://www.schellenberg.li www.schellenberg.li]
* {{HLS|7114|Schellenberg|Autor= Arthur Brunhart}}
== Fuessnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Gemeinden in Liechtenstein}}
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[[File:LIE Schellenberg, Obere Burg 0018.jpg|thumb|Oberi Burg]]
{{Dialekt|Liechtensteinerisch|Liachtastänerisch|Liechtestanisch}}
'''Schellabärg''' (amtlich ''Schellenberg'') ischt a Gmond im [[Wahlkreis Unterland|Unterland]] im [[Liechtenstein|Fürschtetum Liechtestaa]].
== Geografi ==
Schellabärg lit im Norde vom Land am [[Eschnerberg|Schellabärg]].
== Gschicht ==
Schellabärg ischt entstanda um d Burga, wo im 12. Jh. von dr Herra von Schellabärg gründet worda sind. Di Ober Burg ischt zum erschte Mol gnennt worda in ere Urkunde vom 10. Jänner 1348, di Unter Burg im Johr 1317.
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== Politik ==
Gmondsvorsteher isch dr Dietmar Lampert ([[Vaterländische Union|VU]]).
== Religion ==
Vo dr 992 Iiwohner sind im Johr 2000 78,8 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii und 7,1 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref>Amt für Statistik Liechtenstein: ''Religionszugehörigkeit der Bevölkerung in Liechtenstein 2000 nach Gemeinden.''</ref>
== Weblink ==
* {{Commonscat|Schellenberg}}
* [http://www.schellenberg.li www.schellenberg.li]
* {{HLS|7114|Schellenberg|Autor= Arthur Brunhart}}
== Fuessnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Gemeinden in Liechtenstein}}
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}}
[[File:LIE Schellenberg, Obere Burg 0018.jpg|thumb|Burg Ober-Schellabärg]]
{{Dialekt|Liechtensteinerisch|Liachtastänerisch|Liechtestanisch}}
'''Schellabärg''' (amtlich ''Schellenberg'') ischt a Gmond im [[Wahlkreis Unterland|Unterland]] im [[Liechtenstein|Fürschtetum Liechtestaa]].
== Geografi ==
Schellabärg lit im Norde vom Land am [[Eschnerberg|Schellabärg]].
== Gschicht ==
Schellabärg ischt entstanda um d Burga, wo im 12. Jh. von dr Herra von Schellabärg gründet worda sind. Di Ober Burg ischt zum erschte Mol gnennt worda in ere Urkunde vom 10. Jänner 1348, di Unter Burg im Johr 1317.
== Bevölkerig ==
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|- align=center
|align=left|'''Iiwohner'''|| 276 || 313 || 400 || 835 || 975
|}
== Politik ==
Gmondsvorsteher isch dr Dietmar Lampert ([[Vaterländische Union|VU]]).
== Religion ==
Vo dr 992 Iiwohner sind im Johr 2000 78,8 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] gsii und 7,1 % [[Reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]].<ref>Amt für Statistik Liechtenstein: ''Religionszugehörigkeit der Bevölkerung in Liechtenstein 2000 nach Gemeinden.''</ref>
== Weblink ==
* {{Commonscat|Schellenberg}}
* [http://www.schellenberg.li www.schellenberg.li]
* {{HLS|7114|Schellenberg|Autor= Arthur Brunhart}}
== Fuessnote ==
<references/>
{{Navigationsleiste Gemeinden in Liechtenstein}}
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{{Dokumentation}}
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Cer
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Holder
491
1084122
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text/x-wiki
{{Infobox Chemisches Element
<!--- Periodensystem --->
| Name = Cer
| Symbol = Ce
| Ordnungszahl = 58
| Serie = La
| Gruppe = La
| Periode = 6
| Block = f
<!--- Allgemein --->
| Aussehen = silbrig-wyss
| CAS = {{CASRN|7440-45-1}}
| EG-Nummer = 231-154-9
| ECHA-ID = 100.028.322
| Massenanteil = 43 ppm (28. Rang)<ref name="Harry H. Binder">Harry H. Binder: ''Lexikon der chemischen Elemente.'' S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3.</ref>
<!--- Atomar --->
| Hauptquelle = <ref>D Wärt vu dr atomare un physikalische Aigeschafte (Infobox) sind (wänn nit andersch aagee) us [https://www.webelements.com/cerium/ webelements.com (Cer)] gnuu.</ref>
| Atommasse = 140,116(1)<ref name="CIAAW">[https://www.ciaaw.org/atomic-weights.htm CIAAW, Standard Atomic Weights Revised 2013].</ref>
| Atomradius = 185
| AtomradiusBerechnet =
| KovalenterRadius = 204
| VanDerWaalsRadius =
| Elektronenkonfiguration = <nowiki>[</nowiki>[[Xenon|Xe]]<nowiki>]</nowiki> 4f<sup>1</sup> 5d<sup>1</sup> 6[[S-Orbital|s]]<sup>2</sup>
| Austrittsarbeit =
| Ionisierungsenergie_1 = {{ZahlExp|5,5386|suffix=(4)|post=[[Elektronenvolt|eV]]<ref name="NIST-ASD-cerium">{{NIST-ASD|cerium|Abruf=2020-06-11}}</ref>}} ≈ {{ZahlExp|534,39|post=[[Joule|kJ]]/[[mol]]<ref name="Webelements-cerium">{{Webelements|cerium|atoms|Abruf=2020-06-11}}</ref>}}
| Ionisierungsenergie_2 = {{ZahlExp|10,956|suffix=(20)|post=eV<ref name="NIST-ASD-cerium" />}} ≈ {{ZahlExp|1057,09|post=kJ/mol<ref name="Webelements-cerium" />}}
| Ionisierungsenergie_3 = {{ZahlExp|20,1974|suffix=(25)|post=eV<ref name="NIST-ASD-cerium" />}} ≈ {{ZahlExp|1948,75|post=kJ/mol<ref name="Webelements-cerium" />}}
| Ionisierungsenergie_4 = {{ZahlExp|36,906|suffix=(9)|post=eV<ref name="NIST-ASD-cerium" />}} ≈ {{ZahlExp|3560,9|post=kJ/mol<ref name="Webelements-cerium" />}}
<!--- Physikalisch --->
| Aggregatzustand = fescht
| Magnetismus = paramagnetisch (''χ<sub>m</sub>'' = 1,4 · 10<sup>−3</sup>)<ref>Robert C. Weast (Hrsg.): ''CRC Handbook of Chemistry and Physics''. CRC (Chemical Rubber Publishing Company), Boca Raton 1990, ISBN 0-8493-0470-9, S. E-129 bis E-145. Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert.</ref>
| Modifikationen =
| Kristallstruktur = kubisch flechezäntriert
| Dichte = 6,773 g/cm<sup>3</sup> (25 °C)<ref name="Greenwood">N. N. Greenwood, A. Earnshaw: ''Chemie der Elemente.'' 1. Auflage. VCH, Weinheim 1988, ISBN 3-527-26169-9, S. 1579.</ref>
| RefTempDichte_K =
| Mohshärte = 2,5
| Schmelzpunkt_K = 1070 ± 3 K<ref name="Konings">Rudy J. M. Konings, Ondrej Beneš: ''The Thermodynamic Properties of the f-Elements and Their Compounds. I. The Lanthanide and Actinide Metals.'' In: ''Journal of Physical and Chemical Reference Data.'' Band 39, Nr. 4, 2010, Artikel 043102, {{DOI|10.1063/1.3474238}}.</ref>
| Schmelzpunkt_C = 797 ± 3
| Siedepunkt_K = 3743 K<ref name="Zhang">Yiming Zhang, Julian R. G. Evans, Shoufeng Yang: ''Corrected Values for Boiling Points and Enthalpies of Vaporization of Elements in Handbooks.'' In: ''Journal of Chemical & Engineering Data.'' Band 56, 2011, S. 328–337, [[doi:10.1021/je1011086]].</ref>
| Siedepunkt_C = 3470
| MolaresVolumen = 20,69 · 10<sup>−6</sup>
| Verdampfungswärme = 398 kJ·mol<sup>−1</sup><ref name="Zhang" />
| Schmelzwärme = 5,5
| Dampfdruck =
| RefTempDampfdruck_K =
| Schallgeschwindigkeit = 2100
| RefTempSchallgeschwindigkeit_K = 293,15
| SpezifischeWärmekapazität = <!--190-->
| ElektrischeLeitfähigkeit = 1,35 · 10<sup>6</sup>
| Wärmeleitfähigkeit = 11
<!--- Chemisch --->
| Oxidationszustände = +2, '''+3''', +4
| Normalpotential = −2,34 V (Ce<sup>3+</sup> + 3 e<sup>−</sup> → Ce)
| Elektronegativität = 1,12
| Quelle GHS-Kz = <ref name="GESTIS">{{GESTIS|Name=Cer, Späne|ZVG=8430|CAS=7440-45-1|Abruf=2026-02-12}}</ref>
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme|02}}
| GHS-Signalwort = Gefahr
| H = {{H-Sätze|228|261}}
| EUH = {{EUH-Sätze|-}}
| P = {{P-Sätze|210|280|231+232|302+335+334}}
| Quelle P = <ref name="GESTIS" />
<!--- Isotope --->
| Isotope =
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 134
| Symbol = Ce
| NH = 0
| Halbwertszeit = 3,16 d<ref name="NUBASE2020">F. G. Kondev, M. Wang, W. J. Huang, S. Naimi, G. Audi: ''The NUBASE2020 evaluation of nuclear physics properties *.'' In: ''Chinese Physics C.'' 2021, Band 45, Nummer 3, S. 030001, {{DOI|10.1088/1674-1137/abddae}}.</ref>
| AnzahlZerfallstypen = 1
| Zerfallstyp1ZM = ε<ref name="NUBASE2020"/>
| Zerfallstyp1ZE = 0,457<ref name="AME2020">M. Wang, W. J. Huang, F. G. Kondev, G. Audi, S. Naimi: ''The AME 2020 atomic mass evaluation (II). Tables, graphs and references.'' In: ''Chinese Physics C.'' 2021, Band 45, Nummer 3, S. 030003, {{DOI|10.1088/1674-1137/abddaf}}.</ref>
| Zerfallstyp1ZP = [[Lanthan|<sup>134</sup>La]]
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 135
| Symbol = Ce
| NH = 0
| Halbwertszeit = 17,7 h<ref name="NUBASE2020"/>
| AnzahlZerfallstypen = 1
| Zerfallstyp1ZM = β<sup>+</sup><ref name="NUBASE2020"/>
| Zerfallstyp1ZE = 2,027<ref name="AME2020"/>
| Zerfallstyp1ZP = [[Lanthan|<sup>135</sup>La]]
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 136
| Symbol = Ce
| NH = 0,186<ref name="NUBASE2020"/>
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 137
| Symbol = Ce
| NH = 0
| Halbwertszeit = 9,0 h<ref name="NUBASE2020"/>
| AnzahlZerfallstypen = 1
| Zerfallstyp1ZM = β<sup>+</sup><ref name="NUBASE2020"/>
| Zerfallstyp1ZE = 1,222<ref name="AME2020"/>
| Zerfallstyp1ZP = [[Lanthan|<sup>137</sup>La]]
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 138
| Symbol = Ce
| NH = 0,251<ref name="NUBASE2020"/>
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 139
| Symbol = Ce
| NH = 0
| Halbwertszeit = 137,642 d<ref name="NUBASE2020"/>
| AnzahlZerfallstypen = 1
| Zerfallstyp1ZM = ε<ref name="NUBASE2020"/>
| Zerfallstyp1ZE = 0,598<ref name="AME2020"/>
| Zerfallstyp1ZP = [[Lanthan|<sup>139</sup>La]]
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 140
| Symbol = Ce
| NH = 88,449<ref name="NUBASE2020"/>
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 141
| Symbol = Ce
| NH = 0
| Halbwertszeit = 32,505 d<ref name="NUBASE2020"/>
| AnzahlZerfallstypen = 1
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| Zerfallstyp1ZE = 0,584<ref name="AME2020"/>
| Zerfallstyp1ZP = [[Praseodym|<sup>141</sup>Pr]]
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 142
| Symbol = Ce
| NH = 11,114<ref name="NUBASE2020"/>
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 143
| Symbol = Ce
| NH = 0
| Halbwertszeit = 33,039 h<ref name="NUBASE2020"/>
| AnzahlZerfallstypen = 1
| Zerfallstyp1ZM = β<sup>−</sup><ref name="NUBASE2020"/>
| Zerfallstyp1ZE = 1,462<ref name="AME2020"/>
| Zerfallstyp1ZP = [[Praseodym|<sup>143</sup>Pr]]
}}
{{Infobox Chemisches Element/Isotop
| Massenzahl = 144
| Symbol = Ce
| NH = 0
| Halbwertszeit = 284,886 d<ref name="NUBASE2020"/>
| AnzahlZerfallstypen = 1
| Zerfallstyp1ZM = β<sup>−</sup><ref name="NUBASE2020"/>
| Zerfallstyp1ZE = 0,319<ref name="AME2020"/>
| Zerfallstyp1ZP = [[Praseodym|<sup>144</sup>Pr]]
}}
| NMREigenschaften=
}}
'''Cer''', sältener au ''Zer'' bzw. ''Cerium'' gnännt, isch e [[Chemisches Element|cheemisch Elemänt]] mit em Elemäntsimbool Ce un dr [[Ordnungszahl|Oornigszaal]] 58. Im [[Periodensystem|Perieodesischteem]] stoot s in dr Gruppe vu dr [[Lanthanoide]] un zellt dodermit au zue dr Metall vu de Sältene Äärde.
Cer isch e silbergrau, relatiiv waich, duktiil, paramagneetisch un reaktiiv [[Metall]]. S isch s Lanthanoid, wu am hyfigschte voorchunnt, uugfeer eso hyfig wie [[Kupfer|Chupfer]]. Cer chunnt in dr Natuur alliwyyl zäme mit de andere lyychte Lanthanoid in de Ceritäärde voor. S greescht Voorchuu lyt z Bayan Obo in dr [[Volksrepublik China]]. Fir s Ginne vu rainem Cer mueß es dur Oxidazioon un derno dur Extrakzioon vu de andere Sältene Äärde drännt wääre. Di tächnisch wiichtigscht Cerverbindig isch Cer(IV)-oxid, wu wäge katalytische Aigeschafte in Fahrzyygkatalysaator, aber au as Poliermittel yygsetzt wird. Metallisch Cer wird vyylmool ooni Drännig as Mischmetall in dr Staalherstellig yygsetzt.
Cer isch anne 1803 dur dr Wilhelm Hisinger un dr Jöns Jakob Berzelius entdeckt un noch em [[(1) Ceres|Zwäärgplanet Ceres]] gnännt wore, anne 1826 het dr Carl Gustav Mosander zum eerschte Mool chenne uurain Cermetall häärstelle. 1890 het dr Carl Auer von Welsbach dr Gliestrumpf fir d Gasbelyychtig entwicklet, wun er zum eerschte Mool Cer kummerziäll yygsetzt ghaa het.
== Gschiicht ==
[[Datei:Jöns Jakob Berzelius.jpeg|mini|links|dr Jöns Jakob Berzelius]]
Anne 1751 het dr Axel Frederic Cronstedt zwai Mineraal vu Bispberg bi Säter un Bastnäs bschriibe, wun er baidi ''tungsten'' („schwääre Stai“) gnännt het. Im Mineraal vu Bispberg het 1781 dr Carl Wilhelm Scheele s [[Wolfram]] chenne finde, s isch ''Scheelit'' gnännt woore. S ander Mineraal het er nume uuvollständig untersuecht, är het kai Wolfram gfunde, stattdäm nume [[Silicium]], [[Aluminium]] un [[Eisen|Yyse]].<ref name="Trofast">Jan Trofast: ''The Discovery of Cerium – A Fascinating Story.'' In: C.H. Evans (Hrsg.): ''Episodes from the History of the Rare Earth Elements.'' Band 15, Kluwer Academic Publishers 1996, ISBN 978-94-009-0287-9, S. 13–36.</ref>
Ab 1803 hän dr Wilhelm Hisinger un dr Jöns Jakob Berzelius dr ''tungsten'' vu Bastnäs untersuecht, eb s villicht s mittlerwyyli vum Johan Gadolin entdeckt [[Yttrium]] din het. Si hän e Elemänt gfunde, wu em Yttrium äänlig isch, aber doch dytli unterschaidbar isch, wu si voorlaifig ''Bastium'' (no Bastnäs), bal aber ''Cerium'' un s Mineraal ''Cerit'', noch em 1801 entdeckte Zwäärgplanet [[(1) Ceres|Ceres]], gnännt hän. Go iri Entdeckig absichere, hän dr Hiesinger un dr Berzelius Salz vum uubekannte Elemänt mit verschiidene Syyrene häärgstellt.<ref name="Trofast" /><ref>Wilhelm von Hiesinger, Jöns Jakob Berzelius: ''Cerium Ein neues Metall aus einer Schwedischen Steinart, Bastnäs Tungsten genannt.'' In: ''Neues allgemeines Journal der Chemie.'' Band 2, Heft 4, 1803, S. 397–418 ([https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00164070/NAJCh_1803_Bd02_%200425.tif online]).</ref>
Glyychzytig mit em Hisinger un em Berzelius het au dr Martin Heinrich Klaproth s Mineraal vu Bastnäs untersuecht un het dodin e nit bekannti, typisch hällbruun gfärbti Äärd gfunde, wun er no {{grcS|ὠχρός|ōchrós}} „blassgeel“ ''Ochroït-Ärd'' un s Mineraal ''Ochroït'' gnännt het.<ref>Martin Heinrich Klaproth: ''Chemische Untersuchung des Ochroïts.'' In: ''Neues allgemeines Journal der Chemie.'' Band 2, Heft 3, 1803, S. 303–316 ([https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00164070/NAJCh_1803_Bd02_%200325.tif online]).</ref> Wel beedi glyychzytig d Entdeckig vum neie Elemänt verchindet ghaa hän, hän dr Hisinger un dr Berzelius un au dr Klaproth dr Aaspruch gstellt uf d Prioriteet fir d Entdeckig un doodermit s Räächt, dr Name vum Elemänt z bstimme. Des isch emänd vum Adolph Ferdinand Gehlen, em Rusgeeber vu dr Zytschrift ''Neues allgemeines Journal der Chemie'' entschiide wore, wu beedi Artikel din uusechuu sin. Sälle het fir dr Berzelius un dr Hisinger entschiide, wel im Artikel vu dääne steerker di metallisch Natuur vu dr entdeckte Subschtanz betoont wooren isch, derwyylscht dr Klaproth eender uubstimmt vun ere ''Äärd'' gschriibe het. Dr Klaproth het Cerium as Name vum neie Elemänt akzäptiert.<ref name="Trofast" />
Anne 1826 isch s em Carl Gustav Mosander glunge, dur Reakzioon vu [[Kalium]]dampf mit Cerchlorid e staark veruurainigt metallisches Cer in Foorm vun eme bruune Bulver z kriege.<ref name="Trofast" /><ref>Paweł Miśkowiec: ''Name game: the naming history of the chemical elements: part 2—turbulent nineteenth century.'' In: ''Foundations of Chemistry.'' 2022, Band 25, Nummer 2, S. 215–234 [[doi:10.1007/s10698-022-09451-w]].</ref> Är het au entdeckt, ass es im Cerit näbe Cer au anderi Elemänt din het. 1839 het er s [[Lanthan]] isoliert<ref>C.G. Mosander: ''Lantan, ein neues Metall.'' In: ''Poggendorffs Annalen.'' Band 46, 1839, S. 648–649 ({{Gallica |ID=bpt6k15131x |Seite=664}}).</ref>, 1842 s Didym<ref>C.G. Mosander: ''Ein neues Metall, Didym, betreffend.'' In: ''Poggendorffs Annalen.'' Band 56, 1842, S. 503–505 ({{Gallica |ID=bpt6k151417 |Seite=515}}).</ref>. Des het si druf as Mischig vu [[Praseodym]] un [[Neodym]] uusegstellt.<ref>Marco Fontani, Mariagrazia Costa, Mary Virginia Orna: ''The Lost Elements.'' Oxford University Press, 2015, ISBN 978-0-19-938334-4, S. 171–173.</ref> 1875 hän dr William Hillebrand un dr Thomas Herbert Norton dur Elektroliis vu Cerchlorid e rain Cer chenne ginne.<ref>R. Bunsen: ''Elektrolytische Abscheidung des Cers, Lanthans und Didyms.'' In: ''Poggendorffs Annalen.'' Band 155, 1875, S. 633–639 ({{Gallica |ID=bpt6k15239z |Seite=656}}).</ref>
Zum eerschte Mool bruucht wooren isch Cer 1890 vum Carl Auer von Welsbach. Är het bi dr Drännig vu [[Thorium]]erz gmeerkt, ass Leesige, wu s Thorium un gringi Mängene vu Cer din het, dur e Flamme staark chenne lyychte. Doodrus het er e Gliestrumpf fir d Gaasbelyychtig entwickelt, wu rund 99 % Thorium- un 1 % Cer(IV)-oxid ghaa het.<ref>Roland Adunka, Mary Virginia Orna: ''Carl Auer von Welsbach: Chemist, Inventor, Entrepreneur.'' Springer, 2018, ISBN 978-3-319-77904-1, S. 71–74.</ref>
Anne 1975 het dr Primo Levi e Kapitel in sym Buech ''Das periodische System'' „Cer“ gnännt. Är schilderet doodin, wien er im [[KZ Auschwitz]] us gfundene Auermetall Zindstai gmacht ghaa het, die verchauft ghaa het un eso e baar Moonet het chenne iberlääbe.<ref name="Scire" details="S. 1">Salvatore Scirè, Leonardo Palmisano: ''Cerium and cerium oxide: A brief introduction.'' In: Salvatore Scirè and Leonardo Palmisano (Hrsg.): ''Cerium Oxide (CeO<sub>2</sub>): Synthesis, Properties and Applications.'' Elsevier, 2020, ISBN 978-0-12-815661-2.</ref>
== Voorchuu ==
[[Datei:Monazite-(Ce)-228449.jpg|mini|links|Monazit-(Ce)]]
Cer isch e Elemänt, wu uf dr Äärd uf aire Syte insgsamt sälte voorchuunt, uf dr andere Syte aber mit eme Ghalt vu 66 ppm in dr kontinäntaale Äärdkruschte verbraitet isch. Sy Hyfigkait isch verglyychbar mit dääre vu andere Metall wie [[Kupfer|Chupfer]] oder [[Zink]]. Cer isch s hyfigscht Sältenäärdmetall voor [[Neodym]] un [[Lanthan]].<ref name="CRC">{{CRC Handbook |Auflage=85 |Titel=Geophysics, Astronomy, and Acoustics; Abundance of Elements in the Earth's Crust and in the Sea |Kapitel=14 |Startseite=14 }}</ref> Wie di andere Lanthanoid isch Cer e litofiil Elemänt, wu me in dr Hauptsach in dr Litosfääre vu dr Äärd findet. Geocheemisch wiirkt Cer as e inkompatibel Elemänt, wu si bim dailwyyse Schmelze un bi dr frakzionierte Krischtallisazioon vu Magma bevoorzugt in dr Schmelzi aaryychere duet. S isch aber steerker in dr kontinäntaqale Äärdkruschte im Verglyych zum Äärdmantel kunzäntriert.<ref name="EncyclGeochem">Catherine Chauvel: ''Cerium.'' In: William White (Hrsg.): ''Encyclopedia of Geochemistry.'' Springer, 2018, ISBN 978-3-319-39311-7, S. 226–229.</ref>
Im Geegesatz zue andere Lanthanoide isch Cer au as vierwäärtig Ion stabiil, nit nume as dreiwäärtig. Wäge däm cha s Cer, wu normalerwyys dreiwäärtig voorlyt, unter speziälle, staark oxidative Bedingige zue vierwäärtigem Cer oxidiert wääre, wu Aigeschafte het, wu staark abwyyche. S chunnt zue dr sognännte ''Cer-Anomaly'', wu Gstai un Mineraal e heechere (positiv) oder niidrigere (negativ) Ghalt an Cer im Verglyych zue de andere Lanthanoide ufwyyse. Wiichtig fir d Bildig vu oxidatiive Bedingige isch doo vor allem dr Ghalt vu elemäntaarem [[Sauerstoff|Suurstoff]] in dr Umgääbig.<ref name="EncyclGeochem" /> E Mineraal, wu vyylmool e positiivi Cer-Anomaly het, isch Zirkoon. Des lyt doodraa, ass drei- un au vierwäärtig Cer cha [[Zirconium]] im Krischtallgitter vum Mineraal ersetze. Vierwäärtig Cer wird aber dur dr nämlig Oxidazioonszuestand un eme äänlige Ioneradius dytli lyychter in Zirkoon yyböue. Wäge däm wyyst Zirkoon, wu in Magma mit ere hooche Suurstoff-Fugaziteet entstande isch, e greeßeri Cer-Anomaly uf.<ref>Shihua Zhong, Reimar Seltmann, Hongying Qu, Yingxin Song: ''Characterization of the zircon Ce anomaly for estimation of oxidation state of magmas: a revised Ce/Ce* method.'' In: ''Mineralogy and Petrology.'' Band 113, 2019, S. 755–763, [[doi:10.1007/s00710-019-00682-y]].</ref> Au bi dr Verwitterig cha in Laterite e Cer-Anomaly ufdrätte.<ref>Jean-Jacques Braun, Maurice Pagel, Jean-Pierre Muller, Paul Bilong, Annie Michard, Bernard Guillet: ''Cerium anomalies in lateritic profiles.'' In: ''Geochimica et Cosmochimica Acta.'' Band 54, Nr. 3, 1990, S. 781–795, [[doi:10.1016/0016-7037(90)90373-S]].</ref>
Zuen ere negative Cer-Anomaly chunnt s in suurstoffhaltigem Meerwasser, wel s Elemänt vum guet leslige dreiwäärtige zum schwärleslige vierwäärtige Ion cha oxidiert wääre. Des duet si gärn an dr Oberflechi vu manganhaltige Minerale wie Manganchnolle aarychere, wu dodermit e positivi Cer-Anomaly ufwyyse. Wel Mangan sälber cha Cer reduziere, bildet si ne Redox-Glyychgwicht uus. Wie stark d Cer-Anomaly isch, hangt vor allem vum Suurstoffghalt un em pH-Wärt vu dr Umgäbig ab. D Mässig vu dr Cer-Anomaly in Sedimäntgstai cha me wäg däm ne fir s Bstimme vum Suurstoffghalt vum Meerwasser in dr Ärdgschicht. Dr gnau Mechanismus vu dr Oxidazioon vu Cer im Meerwasser isch uuklar, är cha waarschyns entwäder abiotisch oder dur Mikroorganisme chuu.<ref>Rosalie Tostevin: ''Cerium Anomalies and Paleoredox.'' In: ''Elements in Geochemical Tracers in Earth System Science.'' Cambridge University Press, 2021, S. 1–6, [[doi:10.1017/9781108847223]].</ref><ref>Kun Zhang, Graham A. Shields: ''Sedimentary Ce anomalies: Secular change and implications for paleoenvironmental evolution.'' In: ''Earth-Science Reviews.'' Band 229, 2022, Artikel 104015, [[doi:10.1016/j.earscirev.2022.104015]].</ref>
[[Datei:Bastnaesite-(Ce)-156558.jpg|mini|Bastnäsit-(Ce)]]
Cer bildet e Vyylzahl vu Mineral. In däne cheme au als anderi Sälteni Äärde vor, bsundersch d Ceritärde wie [[Praseodym]], Neodym oder [[Samarium]]. Vyyl Cermineral bilde Mischkrischtallzylede, wu me näb dr hauptsächlige cerhaltige Ändglider au sonigi chännt, wu anderi Sältenäärdelemänt wie [[Yttrium]], Lanthan oder Neodym iberwiige. Zue däne zelle au di hyfigschte Cermineral Monazit, Allanit un Bastnäsit. Insgsamt chännt me 155 cerhaltigi Mineral (Stand 2025).<ref>[https://www.mindat.org/element/Cerium ''The mineralogy of Cerium'']. In: ''mindat.org'', Hudson Institute of Mineralogy.</ref> In de maischte dodervu lyt Cer as dreiwäärtig Ion vor, s git aber au e baar mit vierwäärtige Cerione, s hyfigscht dervu isch Cerianit-(Ce), (Ce<sup>4+</sup>,Th)O<sub>2</sub>.<ref>A.R. Graham: ''Cerianite, CeO<sub>2</sub>: a new rare-earth oxide mineral.'' In: ''American Mineralogist.'' Band 40 Nr. 7–8, 1955, S. 560–564 ([http://www.minsocam.org/ammin/AM40/AM40_560.pdf online, pdf]).</ref><ref>[https://www.mindat.org/min-929.html Cerianite-(Ce).] In: ''mindat.org'', Hudson Institute of Mineralogy.</ref>
Zue de Ort mit de greschte un wichtigschte Vochuu an Ceritärde zelle Bayan Obo in dr [[Volksrepublik China]], Araxá z [[Brasilien|Brasilie]], Amba Dongar z [[Indien|Indie]], Mount Weld z [[Australien|Auschtralie]], Kuannersuit uf [[Grönland|Grenland]], Lowosero z [[Russland]] iun d Bear Lodge Mountains un Mountain Pass in de [[Vereinigte Staaten|USA]].<ref>M.P. Smith, K. Moore, D. Kavecsánszki, A.A. Finch, J. Kynicky, F. Wall: ''From mantle to critical zone: A review of large and giant sized deposits of the rare earth elements.'' In: ''Geoscience Frontiers.'' Band 7, 2016, S. 315–334, [[doi:10.1016/j.gsf.2015.12.006]].</ref> Bsundersch z Bayan Obo git s großi Mängene Cer. D Gsamtreserven an Sältenäärdelemänt z Bayan Obo wääre uf 57,1 Millione Tonne oder rund 42 % vu dr Reserve uf dr ganze Wält gschetzt. Dodervu isch rund d Helfti Cer, di ander Helft dailt si uf Lanthan, Neodym un gringeri Aadail vu dr andere Sältene Äärde uf.<ref>Hong-Rui Fan, Kui-Feng Yang, Fang-Fang Hu, Shang Liu, Kai-Yi Wang: ''The giant Bayan Obo REE-Nb-Fe deposit, China: Controversy and ore genesis.'' In: ''Geoscience Frontiers.'' Band 7, Nr. 3, 2016, S. 335–344, [[doi:10.1016/j.gsf.2015.11.005]].</ref>
Gedige Cer het me bishär uf dr Ärd nit gfunde. D Ruumsonde Luna 24 het aber unter anderen e 2,5 μm große Partikel vum [[Mond]] (Mare Crisium) uf d Ärd brocht, wu si bi dr Untersuechig as rain metallisch Cer ohni ne Ghalt an andere Sältenäärdmetall erwise uusegstellt het. Waarschyns isch s uf em Mond dur Impakteraignis entstande.<ref>A. Bogatikov, A. I. Gorshkov, A. V. Mokhov, P.M. Kartashov, N. A. Ashikhmina, and L. 0. Magazina: ''New Finds of Native Metals in a Lunar Regolith from the Crises Sea.'' In: ''Transactions (Doklady) of the Russian Academy of Sciences, Earth Science Section.'' Band 382, Nr. 1, S. 83–85 ([https://rruff.info/uploads/DES382_83.pdf online, pdf]).</ref> Cer isch aber bishär nit vu dr International Mineralogical Association as Mineral anerkännt wore, sy Status isch frogli (questionable).<ref>[https://www.mindat.org/min-46643.html ''Native Cerium.''] In: ''mindat.org'', Hudson Institute of Mineralogy.</ref>
== Ginnig un Darstellig ==
Wie bi de andere Sältene Äärde git s au bi Cer s Brobläm vu dr Drännig vu dr chemisch seli ähnlige Sältenäärdelemänt vunenander. Cer bildet aber as ainzig Lanthanoid in wässriger Lesig stabiili vierwäärtigi Ione, dodermit cha me d Oxidazioon fir e Drännig uusnutze.<ref name="Meshram"/>
Di wichtigschte Primerquälle fir d Ginnig vu Cer sin di hyfige Erz Monazit un Bastnäsit. Je no Erz duet me verschideni Methode yysetze zu Ginne vu Cer. Monazit ([Ce,La,Nd,Th][PO<sub>4</sub>]) cha mit Natronlauge oder Schwäfelsyyri ufgschlosse wääre. Bim Schwäfelsyyriverfahre wird e Mischig vu Monazit un Schwäfelsyyri uf 200 bis 800 °C iber e baar Stund gfyrt un derno mit Wasser uusglaugt. Doderby gehn d Sältenäärdelemänt, abhängig vu dr Tämperatur aber au [[Thorium]] un [[Uran]] in Lesig.<ref>John Demol, Elizabeth Ho, Gamini Senanayake: ''Sulfuric acid baking and leaching of rare earth elements, thorium and phosphate from a monazite concentrate: Effect of bake temperature from 200 to 800 °C.'' In: ''Hydrometallurgy.'' Band 179, 2018, S. 254–267, {{DOI|10.1016/j.hydromet.2018.06.002}}.</ref> Die chenne zem Byschpel mit Extrakzioon oder Fellig as Pyrophosphat abdrännt wääre.<ref> A I L Abd El Fatah: ''Commercial approach for highly pure thorium from Egyptian monazite mineral acid process.'' In: ''IOP Conference Series: Materials Science and Engineering.'' Band 975, 2020, Artikel 012022, {{DOI|10.1088/1757-899X/975/1/012022}}.</ref> D Sältenäärdelemänt wääre mit Natriumsulfat as Doppelsalz NaSEE(SO<sub>4</sub>)<sub>2</sub> gfellt un in Natronlauge glest un drechnet.<ref name="Meshram">Pratima Meshram, Abhilash: ''Recovery and Recycling of Cerium from Primary and Secondary Resources- a Critical Review.'' In: ''Mineral Processing and Extractive Metallurgy Review.'' Band 41, Nr. 4, 2020, S. 279–310, {{DOI|10.1080/08827508.2019.1677647}}.</ref> Wänn me Sältenäärdmetallhydroxid bi 160 °C an dr Luft drechnet, oxidiert dr Suurstoff s dreiwäärtig Cer zum vierwäärtige. Wel Cer(IV)-hydroxid im Gegesatz zue de dreiwäärtige Hydroxid vu dr andere Lanthanoid schlächt in Salpetersyyri lesli isch, cha ne Dail vum Cer abdrännt wääre. E rainer Cer cha me dur Extrakzioon vu dr Lesig mit Extrakzioonsmittel wie Tributylphosphat ginne.<ref name="Allahkarami">Ebrahim Allahkarami, Bahram Rezai: ''A literature review of cerium recovery from different aqueous solutions.'' In: ''Journal of Environmental Chemical Engineering.'' Band 9, 2021, Artikel 104956, {{DOI|10.1016/j.jece.2020.104956}}.</ref><ref name="Meshram"/>
Dur mechanischi Verfahre wie Schwärchraftdrännig, Flotazioon oder Magnetdrännig cha me hecher kunzäntrierti Monazitkunzäntrat ginne. Die chenne mit Natronlauge bi 140 °C e baar Stund lang ufgschlosse wääre. Derwylscht s Phosphat in Lesig goht, blyybe d Sältenäärdelemänt im Filterchueche zrugg. Där duet me mit kunzäntrierter Salzsyyri uuslauge, doderby bildet si ne geeli Lesig. Us dr Lesig wääre mit Ammoniumhydroxid bim pH-Wärt 5,8 unerwinschti Hydroxid, bi pH 11 d Sältenäärdmetallhydroxid gfellt. Die wääre wie bim Schwäfelsyyriverfahre an dr Luft drechnet, doderby oxidiert s Cer, derno wääre si in Salpetersyyri glest un s Cer abdrännt.<ref name="Allahkarami"/><ref name="Meshram"/>
Tradizionäll wird dr Schwäfelsyyriufschluss scho syt aafangs 20. Jorhundert bruucht un bi nidrig-kunzäntierte Monaziterz yygsetzt. S isch e billig un guet verfiegbar Verfahre. Kummerziäll wird aber s Natriumhydroxid-Verfahre bruucht, wel do s Phosphat besser vu de Sältene Äärde cha drännt wääre.<ref name="Meshram"/>
Bi Bastnäsit [Ce,La,Nd,Y][(F,OH)|CO<sub>3</sub>] as Uusgangserz wird zerscht e oxidativ Reschte duregfiert un s entstande Brodukt mit Schwäfelsyyri uusglaugt. S entstande vierwäärtig Cer cha dur Extrakzioon mit gaignete Extrakzioonsmittel (bsundersch Phosphanoxide un Phosphorsyyrieschter abdrännt wääre.<ref>Zou Dan, Chen Ji, Li Deqian: ''Separation chemistry and clean technique of cerium(IV): A review.'' In: ''Journal of the rare earths.'' Band 32, Nr. 8, 2014, S. 681–685, {{DOI|10.1016/S1002-0721(14)60125-3}}.</ref>
Im letschte Schritt wird Cer mit Oxalsyyri us wässriger Lesig as Oxalat gfellt un bi 600–1000 °C zum stabiile Cer(IV)-oxid calciniert.<ref name="Meshram"/>
Näbe däne Primerraustoff cha me Cer au us verschidene Sekunderquälle ginne. Doderzue zelle Phosphorgips, Rotschlamm, bruuchti Nickel-Metallhydrid-Akkumulatore, wu d Anod us Mischmetall härgstellt wird, Autokatalysatore, Fluid Catalytic Cracking-Katalysatore, Lyychtstofflampe un Abfäll us dr Glasinduschtry.<ref name="Meshram"/>
S Ginne vu metallischem Cer macht me entwäder dur e Schmelzflusselektrolys oder e metallothermischi Redukzioon. Bim elektrolytische Verfahre wird entwäder e Schmelzmischig us Cer(III)-chlorid un Kaliumchlorid oder us Cer(III)-fluorid, Lithiumfluorid un Cer(III)-oxid yygsetzt. Bi dr Chlorid-Variante entstoht näbe metallischem Cer au Chlor. Si het doderby d Noodail vun ere greßere Hygroskopizitet un Flichtigkait vu dr Salz un vun ere gringere Stromuusbyti. Bi dr vor allem bruuchte Fluorid-Oxid-Elektrolys bilde si näb em Metall dur Reakzioon mit em [[Kohlenstoff|Chohlestoff]] us dr Anod au Chohlestoffmonoxid un Chohlestoffdioxid.<ref>Hongmin Zhu: ''Rare Earth Metal Production by Molten Salt Electrolysis.'' In: Gerhard Kreysa, Ken-ichiro Ota, Robert F. Savinell (Hrsg.): ''Encyclopedia of Applied Electrochemistry.'' Springer, 2014, ISBN 978-1-4419-6996-5, S. 1765–1772.</ref>
:<chem>Ce2O3 + 2 C -> 2 Ce + CO + CO2</chem>
Metallothermisch cha Cer dur d Reakzioon vu Cer(III)-fluorid oder Cer(IV)-oxid mit [[Calcium]] oder [[Magnesium]] härgstellt wääre.<ref>Nuryadi Saleh: ''Preparation of metallic cerium by metallithermic reduction using cerium oxide as raw material.'' In: ''Indonesian mining journal.'' Band 18, Nr. 2, 2015, S. 82–91, {{DOI|10.30556/imj.Vol18.No2.2015.292 }}.</ref>
:<chem>2CeF3 + 3Ca -> 2Ce + 3CaF2</chem>
In eso härgstelltem Cer het s no Veruurainigunge din, wie Spure vu Yyse, Silicium, Aluminium, Wolfram, Titan un Calcium. Go hochrain Cer ginne, wääre verschideni Tächnike wie Umschmelze im Vakuum, Zoneschmelzverfahre, elektrochemischi Verfahre, Elektromigrazioon oder grichteti Erstarrig bruucht.<ref name="PengkunZhang">Pengkun Zhang, Zhendong Zhang, Yakun Zhang, Wenhui Ma: ''Preparation of high-purity cerium via electromagnetic directional solidification.'' In: ''Materials Today Communications.'' Band 44, 2025, Artikel 111851, {{DOI|10.1016/j.mtcomm.2025.111851}}.</ref>
D Wältprodukzioon an Cer(IV)-oxid im Johr isch anne 2022 bi ca. 23.000 t gläge.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.verifiedmarketreports.com/product/cerium-dioxide-market/ |titel=Cerium Dioxide Market Size, Market Research & Forecast 2033 |werk=Verified Market Reports |sprache=en |abruf=2025-07-23}}</ref> Di Dytsch Raustoffagäntur (DERA) lischtet dr Abböu un au d Raffinazioon vu Sältene Äärde wie au dr Handel mit Cerverbindige wäg dr Kunzäntrazioon uf wenig Länder in dr hegschte Risikogruppe 3.<ref>Dennis Bastian, Britta Bookhagen, Alexander Fritz, Maren Liedtke, Paul Mählitz, Michael Schmidt: ''DERA-Rohstoffliste 2025.'' In: Deutsche Rohstoffagentur (Hrsg.): ''DERA Rohstoffinformationen.'' Nr. 62, 2026, S. 99, {{DOI|10.25928/66rn-rv94}}.</ref>, au di [[Europäische Union|Europäisch Union]] fiert s Cer zäme mit Praseodym, Neodym un Samarium as ''Lychti Sälteni Ärde'' in dr Lischt vu dr kritische Raustoff uf.<ref name="Consilium">Europäischer Rat: ''[https://www.consilium.europa.eu/de/infographics/critical-raw-materials/ Ein EU-Gesetz zu kritischen Rohstoffen für die Zukunft der EU Lieferketten].'' In: ''consilium.europa.eu''.</ref>
== Aigeschafte ==
=== Physikalischi Aigeschafte ===
[[Datei:Cerium (Element - 58) 2.jpg|mini|Metallisch Cer]]
Wie di andere Sältene Äärde isch Cer e silberwyss glänzig Schwärmetall. Cer isch noo Lanthan s zwait Elemänt us dr Zylede vu dr Lanthanoide un s eerscht, wu s 4f-Orbital mit aim [[Elektron]] bsetzt wird. Sy Elektronekunfigurazioon isch [Xe] 4f<sup>1</sup> 5d<sup>1</sup> 6s<sup>2</sup>. S isch dodermit näbe Lanthan, Gadolinium un Lutetium ais vu de wenige Lanthanoid, wu ne d-Orbital mit aim Elektron bsetzt wird. Mit ere hechere [[Proton]]ezahl wird s f-Orbital schnäll chlainer, eso isch s noch em Cer stabiiler un wird ender bsetzt. Nume di bsundersch stabiile halb- un vollbsetzte f-Orbital sin d Bedingi fir d Bsetzig vum d-Orbital bi Gadolinium un Lutetium. Dur di gring Bsetzig vum f-Orbital het d Lanthanoidekuntrakzioon nume ne gringi Uuswirkig uf Cer. Wäge däm het s Elemänt mit 797 °C dr niderscht Schmelzpunkt<ref name="Konings"/> un abgsää vu Europium un Lanthan di nidescht Dichti vu allne Lanthanoid.<ref name="Cotton" details="S. 9–12">Simon Cotton: ''Lanthanide and Actinide Chemistry.'' Wiley-VCH, 2005, ISBN 978-0-470-01005-1.</ref>
D Aignschafte vu metallischem Cer sin slei vylsytig. S Metall het bi Normaldruck je no Tämperatur vier verschideni Krischtallstrukture un e baar anderi Hochdruckmodifikazioone. S het au ander uugweendligi Aigeschafte, zem Byschpel isch s unter bstimmte Bedingige ne Antiferromagnet, zaigt Supralaitig un het as ainzig rain Elemänt e Kondo-Streiig un e kritische Punkt zwische feschte Phase.<ref name="StandardStateCerium">K.A. Gschneidner, V.K. Pecharsky: ''The Standard State of Cerium.'' In: ''Journal of Phase Equilibria.'' Band 20, Nr. 6, 1999, S. 612–614, {{DOI|10.1361/105497199770340590}}.</ref>
[[Datei:Phasendiagramm Cer.svg|mini|Phasediagramm vu Cer]]
D Modifikazioon, wu bi Ruumtämperatur stabiil isch, isch s γ-Cer, wu in ere kubisch-flechezäntrierte Krischtallstruktur mit em Gitterparameter ''a'' = 5,161 Å<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure">David C. Koskenmaki, Karl A. Gschneidner: ''Cerium.'' In: Karl A. Gschneidner, LeRoy Eyring: ''Handbook on the Physics and Chemistry of Rare Earths.'' Band 1, 1978, S. 343–344, {{DOI|10.1016/S0168-1273(78)01008-9}}.</ref> krischtallisiert. Unterhalb vu 10 °C (283 K) isch s β-Cer, wu in ere dopplet-hexagonal dichteschte Chugelpackig mit de Gitterparameter ''a'' = 3,681 Å un ''c'' = 11,857 Å<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure"/> krischtallisiert, am stabiilscht. D Umwandlig vu γ- in β-Cer chunnt ab 5 °C un isch uuvollständig. Umgchehrt isch β-Cer metastabiil, bis es uf iber 100 °C ufgwermt wird.<ref name="StandardStateCerium"/> Bi Tämperature unter −177 °C (96 K) bildet si schließli vor allem α-Cer, wu in ere kubisch-flechezäntrierte Krischtallstruktur mit em Gitterparameter ''a'' = 4,85 Å<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure"/> krischtallisiert. Bi hochem Druck chenne α- un γ-Cer au diräkt inenander ibergoh, s got dodermit e Tripelpunkt zwische de drei Phase bi −88 °C (185 K) un 0,22 GPa un e kritische Punkt bi 327 °C (600 K) un 1,96 GPa.<ref name="StandardStateCerium"/> Där uugwendlig Ibergang zwische zwoo Phase mit ere glyche Krischtallstruktur, wu au zuen ere große Volumenänderig un ere Änderig vum magnetische Verhalte fiert, wird in dr Forschung intänsiv untersuecht. Di wichtigschte Theorie, wu doderfir dischpetiert wäre, sin e Mott-Ibergang oder e Kondo-Volumekollaps.<ref>Brenden W. Hamilton, Alexander R. Muñoz, Travis E. Jones, Benjamin T. Nebgen: ''Mott vs Kondo: Influence of various density functional based methods on the Ce isostructural phase transition mechanism.'' In: ''J. Appl. Phys.'' Band 139, 2026, Artikel 055101, {{DOI|10.1063/5.0309770}}.</ref>
Oberhalb vu 725 °C (998 K)<ref name="Konings"/> bildet si ne vierti Modifikazioon, s δ-Cer, wu in ere kubisch-ruumzäntrierte Krischtallstruktur mit em Gitterparameter ''a'' = 4,11 Å<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure"/> krischtallisiert. Derzue chännt me drei Hochdruckmodifikazioone, wu α'-, α<nowiki>''</nowiki> un ε-Cer gnännt wääre. Bi 5 bis 12 GPa Druck wandlet si α-Cer in α'- un α<nowiki>''</nowiki>-Cer um, vu dr Preparation vu dr Prob hangt doderby ab, weli Struktur entstoht. Oberhalb vu 12 GPa bildet si schließli ε-Cer.<ref>Haiyan Lu, Li Huang: ''Electronic correlations in cerium’s high-pressure phases.'' In: ''Journal of Physics: Condensed Matter.'' Band 30, 2018, Artikel 395601, {{DOI|10.1088/1361-648X/aadc7c}}.</ref>
{| class="wikitable" style="font-size:94%"
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! Modifikazioon !! α-Ce<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure"/> !! β-Ce<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure"/> !! γ-Ce<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure"/> !! δ-Ce<ref name="HandbookPhysRECrystalStructure"/> !! α'-Ce<ref>W. H. Zachariasen, F. H. Ellinger: ''The crystal structures of cerium metal at high pressure.'' In: ''Acta Cryst. A.'' Band 33, 1977, S. 155–160, {{DOI|10.1107/S0567739477000321}}.</ref> !! α<nowiki>''</nowiki>-Ce<ref>M. I. McMahon, R. J. Nelmes: ''Different Results for the Equilibrium Phases of Cerium above 5 GPa.'' In: ''Phys. Rev. Lett.'' Band 78, 1997, S. 3884-3887, {{DOI|10.1103/PhysRevLett.78.3884}}.</ref> !! ε-Ce<ref>Yogesh K. Vohra, Steven L. Beaver, Jagannadham Akella, Chantel A. Ruddle, Samuel T. Weir: Ultrapressure equation of state of cerium metal to 208 GPa. In: Journal of Applied Physics. Band 85, 1999, S. 2451–2453, {{DOI|10.1063/1.369566}}</ref>
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| '''Struktur''' || [[Datei:Kubisch-flächenzentrierte Kristallstruktur 1.png|100px|Krischtallstruktur vu α-Ce]] || [[Datei:Doppelt-hexagonale Kugelpackung.png|100px|Krischtallstruktur vu β-Ce]] || [[Datei:Kubisch-flächenzentrierte Kristallstruktur 1.png|100px|Krischtallstruktur vu γ-Ce]] || [[Datei:Kubisch-innenzentrierte Kristallstruktur.png|100px|Krischtallstruktur vu δ-Ce]] || [[Datei:Alpha-Uran-Struktur.png|100px|Krischtallstruktur vu α'-Ce]] || [[Datei:Kristallstruktur alpha-2strich-Cer.png|100px|Krischtallstruktur vu α<nowiki>''</nowiki>-Ce]] || [[Datei:Kristallstruktur Epsilon-Cer.png|100px|Krischtallstruktur vu ε-Ce]]
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| '''Krischtallsichtem''' || kubisch-flechezäntriert || dopplet-hexagonal || kubisch-flechezäntriert || kubisch-innezäntriert || orthorhombisch || monoklin || innezäntriert-tetragonal
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| '''Ruumgruppe''' || {{Raumgruppe|Fm-3m|kurz}} || {{Raumgruppe|P63/mmc|kurz}} || {{Raumgruppe|Fm-3m|kurz}} || {{Raumgruppe|Im-3m|kurz}} || {{Raumgruppe|Cmcm|kurz}} || {{Raumgruppe|C2/m|kurz}} || {{Raumgruppe|I4/mmm|kurz}}
|-
| '''Gitterparameter''' || a = 4,85 Å || a = 3,681 Å<br />c = 11,857 Å || a = 5,161 Å || a = 4,11 Å || a = 3,049 Å<br />b = 5,998 Å<br /> c = 5,215 Å || a = 5,813 Å<br />b = 3,145 Å<br />c = 5,612 Å<br />β = 113,1° || a = 2,476 Å<br />c = 4,161 Å
|}
Di verschidene Phase vum Cer hän e unterschidlige Magnetismus. Zem Byschpel isch γ-Cer paramagnetisch, di magnetisch Suszeptibilitet folgt do em Curie-Weiss-Gsetz. S effektiv magnetisch Momänt isch mit 2,4–2,52 μ<sub>B</sub> doderby ähnlig zue däm vun eme freie f-Elektron mit 2,54 μ<sub>B</sub>, was uf lokalisierti f-Elektrone hiidytet. Dergege isch d Suszeptibilitet im glychfalls paramagnetische α-Cer chuum tmperaturabhängig, wäge däm het die Phase Pauli-Paramagnetismus, was uf e Delokalisierig vu dr f-Elektrone hiidytet.<ref>A.V. Nikolaev, A. V. Tsvyashchenko: ''The puzzle of the γ→α and other phase transitions in cerium.'' In: ''Physics–Uspekhi.'' Band 55, Nr. 7, 2012, S. 657–680, {{DOI|10.3367/UFNe.0182.201207b.0701}}.</ref> β-Cer isch dergege ne Antiferromagnet mit ere Néel-Tämperatur vu 12,7 K, si änderet si aber mit em Druck.<ref>Pallavi Malavi, Yuhang Deng, Francois Guillou, Yaroslav Mudryk, Vitalij Pecharsky, James S. Schilling: ''Antiferromagnetism of β-Ce under hydrostatic pressure.'' In: ''Solid State Communications.'' Band 294, 2019, S. 36–38, {{DOI|10.1016/j.ssc.2019.03.007}}.</ref>
Unter hochem Druck zaigt Cer Supralaiteraigeschafte. Wandlet si α-Cer bi 4,9 GPa zue α<nowiki>''</nowiki>-Cer um, zaigt si des zum eerschte Mool bin ere Sprungtämperatur vu 0,4 K. Wänn de Druck all mee stygt, stygt d Sprungtämperatur lycht uf 0,5 K bi 11,4 GPa. E dytli hecheri Sprungtämperatur zaigt si im ε-Cer. Die chunnt uf e Maximum vu 1,25 K bi 17,2 GPa un sinkt derno monoton, wänn dr Druck stygt.<ref>Y. N. Zhang, D. J. Su, Z. Y. Shan, Z. H. Yang, J. W. Zhang, R. Li, M. Smidman, H. Q. Yuan: ''Superconductivity of cerium at quasihydrostatic pressure up to 54 GPa.'' In: ''Phys. Rev. B.'' Band 108, 2023, Artikel 094502, {{DOI|10.1103/PhysRevB.108.094502}}.</ref>
=== Chemischi Aigeschafte ===
[[Datei:Cer 2.tif|mini|Aaglofe Cer]]
Cer isch e reaktiv Elemänt, wu unter anderem mit [[Sauerstoff|Suurstoff]] reagiert. Unter de Lanthanoide korrodiert nume Europium schnäller an dr Luft wie Cer. Dodrum wird s Metall zmaischt unter Schutzgas ufbhalte. Bi dr Reakzioon mit Suurstoff bildet si an dr Metalloberflechi zerscht e Schicht vu [[Cer(III)-oxid]]. Noch ere Zyt bildet si derno ne zwooti Schicht, wu us Cer(IV)-oxid un Cer(IV)-hydroxid bstoht. Die Schicht passiviert s Metall un verhinderet di wyter Oxidazioon.<ref>D.W. Wheeler: ''Kinetics and mechanism of the oxidation of cerium in air at ambient temperature.'' In: ''Corrosion Science.'' Band 111, 2016, S. 52–60, {{DOI|10.1016/j.corsci.2016.04.025}}.</ref><ref>T.L. Barr: ''Electron Spectroscopy for Chemical Analysis Examination of Rare Earth and Near Rare Earth Species.'' In: N.S. McIntyre (Hrsg.): ''Quantitive Surface Analysis of Materials.'' ASTM, Philadelphia 1978, ISBN 0-8031-0543-6, S. 83-104, {{DOI|10.1520/STP25602S}}.</ref>
Wie di andere Lanthanoid isch Cer in de maischte Mineralsyrene lesli. E Uusnahm isch Flusssyyri, wel si do ne Schutzschicht us Cer(III)-fluorid bildet, wu di wyter Reakzioon verhinderet. Mit organische Syrene reagiert Cer langsamer wie mit Mineralsyrene. Starki Base wie Natriumhydroxid lese Cer langsam, mit schwache wie Ammoniakwasser git s kai Reakzioon. Des lyt wahrschyns dodraa, ass si uulesli Cer(III)-hydroxid bildet.<ref>C. K. Gupta, N. Krishnamurthy: ''Extractive Metallurgy of Rare Earths.'' CRC Press, 2005, ISBN 0-415-33340-7, S. 39.</ref>
Ab 150 °C reagiert Cer mit Wasserstoff zue Cerhydride. Doderby entstoht normalerwyys Cer(II)-hydrid, bim langsame Abchiele au Cer(III)-hydrid.<ref name="Knappe">Peter Knappe, Horst Müller: ''Phasenverhältnisse in den Systemen Cer-Wasserstoff und Cer-Deuterium.'' In: ''Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie.'' Band 487, Nr. 1, 1982, S. 63–74, {{DOI|10.1002/zaac.19824870107}}.</ref> Setzt me hecheri Wasserstoffdruck bis iber 100 GPa yy, chenne noo wasserstoffrycheri Phasen bis zue CeH<sub>10</sub> bildet wääre.<ref>Ying Wang, Yufei Ge, Shidong Yu, Shuailing Ma, Xiaoli Huang, Pinwen Zhu, Shuqing Jiang, Xin Li, Tian Cui: ''Synthesizing cerium hydrides with high hydrogen saturation under high temperature and pressure conditions.'' In: ''Solid State Communications.'' Band 404, 2025, Artikel 116084, {{DOI|10.1016/j.ssc.2025.116084}}.</ref>
== Isotop ==
Me chännt insgsamt 40 [[Isotop]] zwische <sup>119</sup>Ce un <sup>159</sup>Ce un derzue 14 anderi Chärnisomer vum Cer. Vu däne sin vier, <sup>136</sup>Ce, <sup>138</sup>Ce, <sup>140</sup>Ce und <sup>142</sup>Ce stabiil un cheme in dr Natur vor. In dr natyrlige Zämesetzig vum Elemänt duet <sup>140</sup>Ce mit 88,449 % iberwige, druf chunnt <sup>142</sup>Ce mit 11,114 %, <sup>136</sup>Ce mit 0,186 % un <sup>138</sup>Ce mit 0,251 % sin dergege sältener. Vu de radioaktive Isotop hän <sup>139</sup>Ce mit 137,642 Däg un <sup>144</sup>Ce mit 284,886 Däg di lengschte Halbwärtszyte.<ref name="NUBASE2020"/>
In verschidene magmatische Gstai un Bede, wu dodrus dur Verwitterig entstande sin, cha s au gringi Unterschid im Verhältnis vu <sup>140</sup>Ce un <sup>142</sup>Ce (δ<sup>142/140</sup>Ce) gee. Me vermuetet, ass es dur Isotopyverschiebig gringi Unterschid zwische de Isotope het, wu ne Isotopefrakzionierig unter bstimmte Bedingige megli mache. Des chennt fir d Forschig vum Redoxzuestand in dr Ärdgschicht diene.<ref>Jianghao Bai, Chao Wu, Hao Wu, Zhibing Wang, Le Zhang, Songxiong Zhong, Jinlong Ma, Gangjian Wei: δ<sup>142</sup>Ce minus δ<sup>14</sup>6Nd value as a redox indicator in Earth's surface environments. In: Earth and Planetary Science Letters. Band 629, 2024, Artikel 118597, {{DOI|10.1016/j.epsl.2024.118597}}.</ref> Die Frakzionierig isch wahrschyns nit dur magmatischi Brozäss chuu.<ref>Fang Liu, Hongli Zhu, Michael R. Perfit, Xin Li, Yajun An, Mingxing Ling, Zhaofeng Zhang: ''Cerium isotopic fractionation during magmatic processes and the composition of the upper mantle.'' In: ''Earth and Planetary Science Letters.'' Band 661, 2025, Artikel 119365, {{DOI|10.1016/j.epsl.2025.119365}}.</ref>
S Lanthanisotop <sup>138</sup>La verfallt mit ere Halbwärtszyt vu 1,03 · 10<sup>11</sup> Johr zue <sup>138</sup>Ce. Dr Ghalt vu däm Isotop cha dodermit in dr Geochronology zum Bstimme vum Alter vu Gstai bruucht wäre, isch aber wäg dr lange Halbwärtszyt un em gringe Aadail an <sup>138</sup>Ce analytisch schwierig.<ref>T. Tanaka, A. Masuda: ''The La–Ce geochronometer: a new dating method.'' In: ''Nature.'' Band 300, 1982, S. 515–518, {{DOI|10.1038/300515a0}}.</ref><ref name="EncyclGeochem"/>
== Verwändig ==
Cer wird in dr Hauptsach nit as Metall bruucht. Di wichtigscht un maischt broduziert Verbindig isch Cer(IV)-oxid. Des wird in verschidene katalytische Aawändige, bsundersch in Drei-Wäg-Katalysatore fir Auto zum Verringere vu Chohlewasserstoff-, Chohlenstoffmonoxid- un Stickoxid-Emissione, in Katalysatore zum Verringere vu Dieselrueß, fir d Brodukzioon vu [[Wasserstoff]], in verschidene organische Reakzioone un in dr Photokatalyse bruucht. Dernäbe wird s in große Mängen as Poliermittel, as Bstanddail vum [[Glas]] zum Verhindere vu Solarisazioon un Entfärbig un in Bschichtige un Pigmänt as Korrosionsschutz yygsetzt.<ref name="Scire" details="S. 4–9"/>
[[Datei:Cereisenstein.jpg|mini|Zindstai us Auermetall]]
Metallisch Cer wird vor allem in Form vun ere Legieri mit Name „Mischmetall“ yygsetzt. Mischmetall wird diräkt us Bastnäsit gunne, di ufwändig un dyyr Drännig vu dr Sältene Äärde bruucht s nit. Mischmetall het je no Uusgangserz rund 48 bis 50 % Cer, derzue 32 bis 34 % Lanthan, 13 bis 14 % Neodym, 4 bis 5 % Praseodym un 1,5 % anderi Sältene Ärde. Näbe de Cheschte, wu zeemol niderer wie die vu rainem Cer, het Mischmetall-Bulver au dr Vordail, ass me s im Gegesatz zue rainem Cer wuchelang unter [[Argon]] cha ufbhalte, ohni ne Oxidschicht z bilden.<ref name="Lannou">Marie-Isabelle Lannou, Florence Hélion, Jean-Louis Namy: ''Some uses of mischmetall in organic synthesis.'' In: ''Tetrahedron.'' Band 59, Nr. 52, 2003, S. 10551–10565, {{DOI|10.1016/j.tet.2003.07.017}}.</ref> Mischmetall wird vor allem in dr Metallurgy bim Härstelle vu nitroschtigem Stahl yygsetzt. Do verbesserert dr Zuesatz vu 0,1 bis 0,2 % Mischmetall d Korrosionsbständigkait, indäm s s Entstoh vu Mangansulfid verhindere duet.<ref>HeonYoung Ha, ChanJin Park, HyukSang Kwon: ''Effects of misch metal on the formation of non-metallic inclusions and the associated resistance to pitting corrosion in 25% Cr duplex stainless steels.'' In: ''Scripta Materialia.'' Band 55, Nr. 11, 2006, S. 991–994, {{DOI|10.1016/j.scriptamat.2006.08.014}}.</ref> Dur d Bindig vu Suurstoff un Beglaitelemänt wie [[Arsen]], [[Bismut]] un [[Antimon]] verbesseret s au Warmbrichigkait vum Stahl. Der Zusatz von Mischmetall zu [[Gusseisen]] verbessert [[Duktilität]] und [[Zähigkeit]] des Materials.<ref name="Ullmann" details="S. 7–8">Klaus Reinhardt, Herwig Winkler: ''Cerium Mischmetal, Cerium Alloys, and Cerium Compounds.'' In: ''Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry.'' Wiley-VCH, 2005, {{DOI|10.1002/14356007.a06_139}}.</ref> E Legierig us Yyse un Mischmetall isch pyrophor wird noch em Erfinder Carl Auer von Welsbach ''Auermetall'' gnännt un fir Zindstai bruucht.<ref name="Ullmann" details="S. 9–10"/> Mischmetall cha au in verschidene organische Reakzioone yygsetzt wäre, zem Byschpel as Redukzioonsmittel zäme mit katalytisch yygsetztem Samarium(II)-iodid in Barbier-, Grignard- oder Reformatzki-Reakzioone.<ref name="Lannou"/>
Au zue Nityysemetall chenne Cer oder Mischmetall fir zum Verbessere vu dr Aigeschafte zuegsetzt wääre. Zem Byschpel verbesseret s d Oxidazioonsbständigkait vu [[Cobalt]]- un [[Nickel]]legierige vor allem bi hoche Tämperature.<ref name="Ullmann" details="S. 7-8"/> Cer- oder Mischmetall-Cobalt-Legierige sin e billigeri Alternativ zue Samarium un Neodym in Samarium-Cobalt- bzw. Neodym-Yyse-Bor-Permanäntmagnet. Cerhaltigi Permanäntmagnet hän aber schlächteri magnetischi Aigeschafte wie ne gringeri Koerzitivfäldsterki un e nidrigeri Curie-Tämperatur un wääre fir weniger naaspruchsvolli Aawändige yygsetzt.<ref name="Ullmann" details="S. 10–11"/><ref>Xiheng Shao et al.: ''Research progress and prospects of Ce-containing NdFeB permanent magnets.'' In: ''Journal of Alloys and Compounds.'' Band 1014, 2025, Artikel 178567, {{DOI|10.1016/j.jallcom.2025.178567}}.</ref><ref>Harald Elsner, Martin Erdmann, Maren Liedtke: ''Seltene Erden.'' In: Deutsche Rohstoffagentur: ''DERA Rohstoffinformationen.'' Band 61, 2025, S. 28, {{DOI|10.25928/990x-s458}}.</ref> [[Aluminium]]-Cer-Legierige wääre in Hochlaischtigsböudail wie Cholbe, Turbolader, Zilinderchepf, Rotore un Turbineschuufle vu Wasserchraftwärch yygsetzt.<ref>Michael H. Severson, Ruby T. Nguyen, Adam Sibal, Haeyeon Kim: ''Impacts of aluminum-cerium alloy deployment on different cerium commodities.'' In: ''Resources, Conservation & Recycling.'' Band 205, 2024, Artikel 107521, {{DOI|10.1016/j.resconrec.2024.107521}}.</ref> An ere Legierig vu Cer un Galinstan wird fir di elektrokatalytisch Spaltig vu Chohlestoffdioxid in Chohlestoff un Suurstoff gforscht, Cer isch doderby di katalytisch aktiv Komponänte.<ref>Dorna Esrafilzadeh et al.: ''Room temperature CO<sub>2</sub> reduction to solid carbon species on liquid metals featuring atomically thin ceria interfaces.'' In: ''Nature Communications''. Band 10, 2019, Artikel 865, {{DOI|10.1038/s41467-019-08824-8}}.</ref>
Fir s Härstelle vu speziälle Materialie, wu zem Byschpel in dr Katalyse, dr Spaicherig vu Wasserstoff, in Permanäntmagnet, in bioaktivem Glas oder in Lyychtstoff yygsetzt wäre, wird au rain oder sogar hochrain Cer as Uusgangsstoff bruucht. Des wird au fir s Härstelle vum Hochtämperatursupralaiter Cersuperhydrid (CeH<sub>9</sub>) un vu funkzionale Bschichtige un Film in dr Mikroelektronik bruucht.<ref>Bo Yang, Yifan Hao, Yatong Xing, Zhirui Tian, Xiaoxin Zhang, Jianbo Yu, Zhongming Ren: ''Residual hydrogen reduction and refining effect during two-step hydrogen-argon plasma arc melting of cerium.'' In: ''Vacuum.'' Band 217, 2023, Artikel 112482, {{DOI|10.1016/j.vacuum.2023.112482}}.</ref><ref name="PengkunZhang"/>
== Biologischi Bedytig un Toxizitet ==
In de maischte Lääbewääse het Cer kai biologischi Bedytig. 2013 isch zum eerschte Mool e [[Enzym]] in [[Bakterien|Bakterie]] entdeckt wore, wu Cer-Ione fir sy Funkzioon bruucht. D Bakterie vu dr Art ''Methylacidiphilum fumariolicum'' sin us vulkanische Schlammweier z Italie isoliert woore. Si bruuche Cer zum Ufböu vu dr Methanol-Dehydrogenas, eme Enzym im Methan-Stoffwägsel. S Ion het do d Roll, wu in ähnlige Enzym in andere Bakterie Calciumione hän.<ref name="DOI10.1111/1462-2920.12249">Arjan Pol, Thomas R.M. Barends u. a.: ''Rare earth metals are essential for methanotrophic life in volcanic mudpots.'' In: ''Environmental Microbiology.'' 2013, S. n/a–n/a, [[doi:10.1111/1462-2920.12249]].</ref>
Cerverbindige hän antimikrobiälli Aigeschafte, bsundersch Cer(III)-nitrat het si as wirksam ewrwiise un isch zem Byschpel zum Bhandle vu Verbrännige yygsetzt woore un wird bis hite yygsetzt in dr Wundbhandlig. Verantwortli fir die Wirkig isch wahrschyns d Ähnligkait zue Calcium, wu s cha ersetzte un dodermit di biologiosche Brozäss stere. Dernäbe forscht me au zue dr Verwändig vu Cer(IV)-oxid-Nanopartikel as antibakteriälli un antimykotischi Wirkstoff.<ref name="Barker">Emilia Barker, Joanna Shepherd, Ilida Ortega Asencio: ''The Use of Cerium Compounds as Antimicrobials for Biomedical Applications.'' In: ''Molecules.'' Band 27, 2022, Artikel 2678, {{DOI|10.3390/molecules27092678}}.</ref> Die chenne zem Byschpel zue bioaktivem Glas byygfiegt wäre, wu zu Bhandle vu Chnocheverletzige yygsetzt wird.<ref>Alfonso Zambon, Gianluca Malavasi, Annalisa Pallini, Francesca Fraulini, Gigliola Lusvardi: ''Cerium Containing Bioactive Glasses: A Review''. In: ''ACS Biomater Sci Eng''. Band 7, Nr. 9, 2021, S. 4388–4401, {{DOI|10.1021/acsbiomaterials.1c00414}}.</ref>
Dur s Muul ufgnuu Cer wird chuum in Lyyb ufgnuu un waidli wider uusgschiide. Dergege chenne si cerhaltige Staib im Lungegwääb aaryychere. Chunnt Cer in Lyyb duet si wäg dr Ähnligkait zue [[Calcium]] vor allem in Chnoche aaryychere. In druckene Chnoche het me e durschnittlige Ghalt vu 27,2 μg/kg Cer<ref>Sofia Zaichick, Vladimir Zaichick, В. К. Карандашев, S. V. Nosenko: ''Accumulation of rare earth elements in human bone within the lifespan.'' In: ''Metallomics.'' 2010, Band 3, Nummer 2, S. 186–194 {{DOI|10.1039/c0mt00069h}}.</ref> gmässe. Dernäbe cha s si aa in de Zälle vu dr [[Leber|Lääbere]], em [[Herz|Häärz]] un dr [[Lunge]] aaryychere. Gspaicheret wird s in de Lysosome, wu s mit Phosphat e uulesligi Verbindig bildet.<ref name="EPA"details="S. 68">U.S. Environmental Protection Agency: ''Toxicological Review of Cerium Oxide and Cerium Compounds.'' Washington D.C., 2009, EPA/635/R-08/002A ([https://iris.epa.gov/static/pdfs/1018tr.pdf online], pdf).</ref>
Lesligi Cerverbindige wie Cer(III)-chlorid sin lyycht toxisch. Mit em Neutralrot-Tescht isch e LD<sub>50</sub> vu 1067 mg/kg uusgrächnet woore. Im Ekotoxizitets-Tescht mit ''Tubifex tubifex'' isch e EC<sub>50</sub> vu 31,7 g/l bstimmt woore. Die Wärt sin verglyychbar zue däne vu de andere Lanthanoid. Mit em Ames-Tescht het me kai Mutagenitet chenne feschtstelle.<ref>Marián Rucki, Kristína Kejlová, Alena Vlková, Dagmar Jírová, Markéta Dvořáková, Lada Svobodová, Helena Kanďárová, Silvia Letašiová, Hana Kolářová, Marika Mannerström, Tuula Heinonen: ''Evaluation of toxicity profiles of rare earth elements salts (lanthanides).'' In: ''Journal of Rare Earths.'' 2020, Band 39, Nummer 2, S. 225–232 {{DOI|10.1016/j.jre.2020.02.011}}.</ref>
Studie dyte uf e megligi Verbindig zwische dr Ufnahm vu Cer mit dr Nahrig un dr Härzmuschkelchranket Endomyokardfibros hii.<ref name="EPA"details="S. 70"/> Wie anderi anorganischi Staib chenne au Cerstaib vor allem bi Arbaiter, wu die iber lengeri ZTyt yyschnuufe, d Lungechranket Pneumokonios uuslese.<ref name="EPA"details="S. 71"/>
== Sicherhaitshiiwyys ==
Metallisch Cer cha si scho ab 65 °C entzinde. As fyyn verdailt Metall cha s si an dr Luft ohni Energyzuefuer ufhaize un schließli entzinde. D Zindberaitschaft hangt u. a. seli stark vu dr Chorngreßi un em Verdailigsgrad ab. Cerbränd derfe nit mit Wasser glescht wäre, wel si gasfermige [[Wasserstoff]] entwicklet.<ref name="GESTIS" />
== Noowyys ==
E nasschemischer Noowyys vu Cer(III)-Ione cha me mache dur s Versetze vun ere cerhaltige Lesig mit Wasserstoffperoxid un [[Ammoniak. Doderby fallt Cerperoxid-Hydrat in Form vun eme rotbruun gfärbte, schlymige Niderschlag uus. Bi gringe Mängene Cer färbt si di ammoniakalisch Lesig geel. E Alternative isch, e cerhaltigi Lesig mit Schwäfelsyyri aazsyre, Ammoniumperoxodisulfat derzuegee un d Lesig z ufhaize. Die färbt si, wänn s Cerione het, geel. Yyse un Mangan stere där Noowyys, wäge däm mueß in däm Fall zerscht s Cer mit Oxalsyyri felle un dr Niderschlag in Schwäfelsyyri lese.<ref>O. Proske, H. Blumenthal, F. Ensslin (Hrsg.): ''Analyse der Metalle. Zweiter Band: Betriebsanalysen.'' 1. Auflage, Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1953, ISBN 978-3-662-01460-8, S. 300.</ref>
In dr modärne Analytik cha me dr Cerghalt vun ere Prob zem Byschpel mit dr Massespäktrometry mit induktiv koppletem Plasma (ICP-MS) mässe.<ref>Ralf Kaegi, Alexander Gogos, Andreas Voegelin, Stephan J. Hug, Lenny H.E. Winkel, Andreas M. Buser, Michael Berg: ''Quantification of individual Rare Earth Elements from industrial sources in sewage sludge.'' In: ''Water Research X.'' Band 11, 2021, Artikel 100092, {{DOI|10.1016/j.wroa.2021.100092}}.</ref> Mit röntgenspäktroskopische Verfahren wie Photoelektronespäktroskopy (XPS) oder Röntgenabsorpzioonsspäktroskopy (XAS) cha cha näne em raine Noowyys vu Cer au noogfwiise wääre, in welem Oxidazioonszuestand d Ceratom vun eme Material sin.<ref>D.R Mullins, S.H Overbury, D.R Huntley: ''Electron spectroscopy of single crystal and polycrystalline cerium oxide surfaces.'' In: ''Surface Science.'' Band 409, Nr. 2, 1998, S. 307–319, {{DOI|10.1016/S0039-6028(98)00257-X}}.</ref>
E Noowyysverfahre, wu Cerverbindige as Reagänz bruucht wäre, isch d Cerimetry zum Noowyys vu Redukzioonsmittel. Doderby wird s Redukzioonsmittel mit ere Cer(IV)-sulfat- oder Ammoniumcer(IV)-sulfat-haltige Lesig titriert. As Indikator wird Ferroin oder Diphenylamin gnuu.<ref>Hans Peter Latscha, Gerald Walter Linti, Helmut Alfons Klein: ''Analytische Chemie.'' 4. Auflage, Springer, Berlin Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-18493-2, S. 279.</ref>
== Verbindige ==
Wie alli Lanthanoid bildet Cer vor allem dreiwäärtigi Verbindige, s isch aber ais vu de wenige, wu me au stabiili vier- un zweewäärtigi Verbindige chännt.
In wässriger Lesig sin in de maischte pH-Beraich] drei- un au vierwäärtigi Cerione stabiil. Nume in stark suurem Beraich (pH < 0,7) wird Ce(IV) dur Wasser langsam zue Ce(III) reduziert. Isch Suurstoff im Wasser glest, cha där bi me pH-Wert greßer vier Ce<sup>3+</sup> zue Ce<sup>4+</sup> oxidiere. Ginschtig fir die Reakzioon isch di arg gring Lesligkait vu Cer(IV)-hydroxid.<ref>B. Bouchaud, J. Balmain, G. Bonnet, F. Pedraza: ''pH-distribution of cerium species in aqueous systems.'' In: ''Journal of Rare Earths.'' Band 30, Nr. 6, 2012, S. 559–562, {{DOI|10.1016/S1002-0721(12)60091-X}}.</ref>
<math>\mathrm{4 \ Ce^{3+} + O_2 + 12 \ H_2O \longrightarrow 4 \ Ce(OH)_4}</math>
=== Suurstoffverbindige ===
[[Datei:Cerium dioxide sample.jpg|mini|Cer(IV)-oxid]]
Cer bildet zwai stabiili, stechiometrischi Oxid, Cer(IV)-oxid un Cer(III)-oxid. Wel die thermodynamisch ähnli stabiil sin, chenne si aa verschideni nit-stechiometrischi, parziäll reduzierti Phase vu dr Form CeO<sub>2−x</sub> bilde un doderby reversibel Suurstoff ufnee un abgee. Uf die Fähigkait gehn vyl Aawändige vu Cer(IV)-oxid in dr Katalys zrugg. Näbe däne stabiile un in vylne Beraich bruuchte Oxid chännt me no ne baar anderi Cer-Suurstoff-Verbindige, zem Byschpel s Cermonoxid CeO, wu bi hocher Tämperatur un unter hochem Druck synthetisierbar isch, un d Peroxid CeO<sub>3</sub> un CeO<sub>4</sub>.<ref>Shruba Gangopadhyay, Dmitry D. Frolov, Artëm E. Masunov, Sudipta Seal: ''Structure and properties of cerium oxides in bulk and nanoparticulate forms.'' In: ''Journal of Alloys and Compounds.'' Band 584, 2014, S. 199–208, {{DOI|10.1016/j.jallcom.2013.09.013}}.</ref>
=== Hydrid ===
Cer bildet verschideni Hydrid. Bi Ruumtämperatur un -druck sin Hydride mit dr Zämesetzig CeH<sub>2</sub> bis CeH<sub>3</sub> stabiil. Doderby isch s eso, ass s Cer e kubischi Krischtallstruktur bildet un di Wasserstoffatom bi Cer(II)-hydrid zerscht d Tetraederlucke bsetze. Bi hechere Wasserstoffmängene wääre di greßere Oktaederlucke gfillt. Doderdur chgunnt s zuen ere lineare Abnahm vum Gitterparameter a vu 557,3 pm bi CeH<sub>1,93</sub> uf 553,8 pm bi CeH<sub>2,33</sub>.<ref name="Knappe"/>
Unter extremen Druck chenne aa seli wasserstoffrychi Hydrid wie CeH<sub>9</sub> oder CeH<sub>10</sub> bildet wääre. Die ''Superhydrid'' hän e Clathrat-Struktur un uugwendligi Aigeschafte.<ref>Nilesh P. Salke et al.: ''Synthesis of clathrate cerium superhydride CeH<sub>9</sub> at 80–100 GPa with atomic hydrogen sublattice.'' In: ''Nature Communications.'' Band 10, 2019, Artikel 4453, {{DOI| 10.1038/s41467-019-12326-y}}.</ref><ref>Prutthipong Tsuppayakorn-aek, Udomsilp Pinsook, Wei Luo, Rajeev Ahuja, Thiti Bovornratanaraks: ''Superconductivity of superhydride CeH<sub>10</sub> under high pressure.'' In: ''Materials Research Express.'' Band 7, 2020, Artikel 086001,{{DOI|10.1088/2053-1591/ababc2}}.</ref> Si sin Hochtämperatursupralaiter, bi CeH<sub>10</sub> isch e Sprungtämperatur vu 115 K (−158 °C) bi 95 GPa Druck gmässe wore, bi CeH<sub>9</sub> maximal 100 K (−173 °C) bi 130 GPa.<ref>Wuhao Chen, Dmitrii V. Semenok, Xiaoli Huang, Haiyun Shu, Xin Li, Defang Duan, Tian Cui, Artem R. Oganov: ''High-Temperature Superconducting Phases in Cerium Superhydride with a 𝑇<sub>𝑐</sub> up to 115 K below a Pressure of 1 Megabar.'' In: ''Physical Review Letters.'' Band 127, Nr. 11, Artikel 117001, {{DOI|10.1103/PhysRevLett.127.117001}}.</ref>
=== Orgaanischi Cerverbindige ===
[[Bild:Ceric ammonium nitrate.jpg|mini|Ammoniumcer(IV)-nitrat]]
Me chännt verschideni organischi Cerverbindige vor allem mit Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl- un Aryl-räscht. Die wääre dur Transmetallierig us Lithiumorganische Verbindige oder Grignard-Verbindige un Cer(III)-chlorid oder Cer(III)-iodid härgstellt un in organische Synthese yygsetzt. Wel si seli instabiil un reaktiv sin, wääre organischi Cerverbindige in situ härgstellt, nit isoliert. D Mischig vu Cer(III)-chlorid un Lithiumorganyle wird zue Ehre vum Entdecker Tsuneo Imamoto au Imamoto-Reagänz gnännt.<ref name="Liu">Hsing-Jang Liu, Kak-Shan Shia, Xiao Shang, Bing-Yan Zhu: ''Organocerium compounds in synthesis.'' In: ''Tetrahedron.'' Band 55, Nr. 13, 1999, S. 3803–3830, {{DOI|10.1016/S0040-4020(99)00114-3}}.</ref><ref>Tassilo Berger, Jakob Lebon, Cäcilia Maichle-Mössmer, Reiner Anwander: ''CeCl<sub>3</sub>/n-BuLi: Enträtselung von Imamotos Organocer-Reagenz.'' In: ''Angewandte Chemie.'' Band 133, Nr. 28, 2021, S. 15750–15760, {{DOI|10.1002/ange.202103889}}.</ref>
Organischi Cerverbindige reagiere selektiv in ere nukleophile Addizioon mit Carbonylverbindige, Nitrile un Imine, doderby bildet si ne C-C-Bindig un e Alkohol oder Amin. Wäg däre Selektivitet chenne si aa fir d Synthes vu kompläxe Molekil yygsetzt wääre.<ref name="Liu"/>
[[Bild:Reaktion-Imamoto-Reagenz.svg|400px|Reakzioon mit em Imamoto-Reagänz]]
Mit vierwäärtigem Cer chännt me vor allem Verbindige mit Cyclopentadienyl as Ligande un Carbenkumpläx.<ref> Reiner Anwander, Michael Dolg, Frank T. Edelmann: The difficult search for organocerium(iv) compounds. In: Chemical Society Reviews. Band 46, 2017, S. 6697–6709, {{DOI|10.1039/C7CS00147A}}.</ref><ref>Brett D. Vincenzini, Eric J. sSchelter: Organo-cerium(IV) species comprising metallocene-, hydrocarbyl-, carbene-, imido-, and oxo-complexes and related compounds: ''Emerging insights into bonding, electronic structures, and reactivity trends.'' In: ''Coordination Chemistry Reviews.'' Band 544, 2025, Artikel 216968, {{DOI|10.1016/j.ccr.2025.216968}}.</ref>
=== Anderi Cerverbindige ===
Cer bildet wie alli Lanthanoid Halogenid vu dr Form CeX<sub>3</sub>, also Cer(III)-fluorid, Cer(III)-chlorid, Cer(III)-bromid un Cer(III)-iodid. Dernäbe isch no s vierwäärtig Cer(IV)-fluorid stabiil. E Cer(IV)-chlorid chännt me nit, dergege sin Salz mit em Hexachlorocerat(IV)-Anion [CeCl<sub>6</sub>]<sup>2−</sup> dargstellt woore. Au ne zweewäärtig Cerhalogenid, Cer(II)-iodid, het chenne synthetisiert wääre.<ref name="Cotton" details="S. 25–28"/>
Ammoniumcer(IV)-nitrat (CAN, (NH<sub>4</sub>)<sub>2</sub>[Ce(NO<sub>3</sub>)<sub>6</sub>] isch e stark Oxidazioonsmittel, wu in vyl organische Reakzioone yygsetzt wird.<ref>Vijay Nair, Ani Deepthi: ''Cerium(IV) Ammonium Nitrate – A Versatile Single-Electron Oxidant.'' In: ''Chem. Rev.'' Band 107, Nr. 5, 2007, S. 1862–1891, {{DOI|10.1021/cr068408n}}.</ref>
== Weblink ==
{{Commonscat|Cerium|Cer}}
* {{RömppOnline |ID=RD-03-00917 |Name=Cer}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Periodensystem}}
{{Normdaten}}
{{Übersetzungshinweis|1 = de |2 = Cer |3 = dütsch |4 = 266802522 }}
[[Kategorie:Chemisches Element]]
[[Kategorie:Material]]
[[Kategorie:Roostoff]]
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Sankt Martin (Lierna)
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Die '''Chilche vo Sankt Martin vo Lierna''' isch e Chilche us dr Ziit vo dr [[Architettura romanica|Romanik]] i [[Lierna]], im Dorf Casate. D Chäppeli vo Sankt Martin ligt entlang dr mittelalterliche Strass zwüsche de Dörfer Casate und Grumo.
Sie gilt als 1868 baut, aber verschideni notarischi Dokument erwähned ihri Existänz scho sit 1436, wo au es sehr alts Friedhof do gsi isch.
Bis 1950 het me i de zwei Fänschter neben em Eingang zwei Nische gha, wo Menschknochen drin gsi sind; drum sind vill lokal Legände drum entstange.
Im Innere isch dr Altar us mehrfarbigem Marmor baut, und s alte Fresko-Altarbild zeigt d Jungfrau mit S. Martin und S. Ambrosius. Drüber isch es Fresko us em 19. Jahrhundert, wo dr ''Transito di san Giuseppe'' darstellt.
Im Altar sind es paar original Reliquie vo S. Karl, [[San Colombano]], [[Santa Perpetua]] und [[San Diletto]] ufbewahrt.
== D Legände vo dr Chilche Sankt Martin ==
S Oratorium vo Sankt Martin vo Lierna isch Gegenstand vo viele alte Legände über d ''„Wunderbare Tote“'', wo Lierna und alli Lüt beschütze, wo mindestens e Nacht dört verbringe. D Tote erschiene de Lüt im Traum i schwierige Zite, gäbed Rotschläg, säged d Zuekunft voraus und hilfed im Notfall. Sie gälte als mächtigi Schutzgeischter vom Dorf sit alte Zite.
No hüt git’s i dr Umgebig alte Gschichte über flackerendi Liechtli i de Nacht uf de Wise rund um d Chilche und über plötzligi Heiligigi vo Lüt us Lierna. D Kapelle nebendran isch verziert mit de Bild vo dr Beata Vergine del Rosario, S. Ambrogio und S. Martin, zur Erinnerig a s alte [[Oratorio (architettura)|Oratorium]] und em jahrtausendalte Friedhof.
Wie im Pfarrarchiv vo Lierna stoht, isch dr alte Friedhof us Grabstääne bestande, wo eifach us zwei Steiplatte gmacht gsi sind, wo eini längeri über de Tote gleit worde isch. Spöter sind die Stei wiederverwendet worde, um dr Boden vom Eingangsportikus und em Hof vo dr Chilche z’pflästerä. Sitdem heisst’s i de Legände, dass d Seel vo de Tote, befreit vom Druck vo de Stei, alli beschütze, wo mindestens e Nacht i Lierna gsi sind.
Lierna wird i verschidene historische Chronike als ''terra benigna'' erwähnt, scho sit dr Antike, wahrschinlich au wäge de Legände und em milde Klima.
== Weblink ==
* [https://www.lierna.net/liernanet%20responsive%20page%20add/san-martino.html Chilche Sankt Martin (Comersee)] uf lierna.net
[[Kategorie:Chile z Italie]]
[[Kategorie:Provinz Como]]
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Die '''Chilche vo Sankt Martin vo Lierna''' isch e Chilche us dr Ziit vo dr [[Architettura romanica|Romanik]] i [[Lierna]], im Dorf Casate. D Chäppeli vo Sankt Martin ligt entlang dr mittelalterliche Strass zwüsche de Dörfer Casate und Grumo.
Sie gilt als 1868 baut, aber verschideni notarischi Dokument erwähned ihri Existänz scho sit 1436, wo au es sehr alts Friedhof do gsi isch.
Bis 1950 het me i de zwei Fänschter neben em Eingang zwei Nische gha, wo Menschknochen drin gsi sind; drum sind vill lokal Legände drum entstange.
Im Innere isch dr Altar us mehrfarbigem Marmor baut, und s alte Fresko-Altarbild zeigt d Jungfrau mit S. Martin und S. Ambrosius. Drüber isch es Fresko us em 19. Jahrhundert, wo dr ''Transito di san Giuseppe'' darstellt.
Im Altar sind es paar original Reliquie vo S. Karl, [[San Colombano]], [[Santa Perpetua]] und [[San Diletto]] ufbewahrt.
== D Legände vo dr Chilche Sankt Martin ==
S Oratorium vo Sankt Martin vo Lierna isch Gegenstand vo viele alte Legände über d ''„Wunderbare Tote“'', wo Lierna und alli Lüt beschütze, wo mindestens e Nacht dört verbringe. D Tote erschiene de Lüt im Traum i schwierige Zite, gäbed Rotschläg, säged d Zuekunft voraus und hilfed im Notfall. Sie gälte als mächtigi Schutzgeischter vom Dorf sit alte Zite.
No hüt git’s i dr Umgebig alte Gschichte über flackerendi Liechtli i de Nacht uf de Wise rund um d Chilche und über plötzligi Heiligigi vo Lüt us Lierna. D Kapelle nebendran isch verziert mit de Bild vo dr Beata Vergine del Rosario, S. Ambrogio und S. Martin, zur Erinnerig a s alte [[Oratorio (architettura)|Oratorium]] und em jahrtausendalte Friedhof.
Wie im Pfarrarchiv vo Lierna stoht, isch dr alte Friedhof us Grabstääne bestande, wo eifach us zwei Steiplatte gmacht gsi sind, wo eini längeri über de Tote gleit worde isch. Spöter sind die Stei wiederverwendet worde, um dr Boden vom Eingangsportikus und em Hof vo dr Chilche z’pflästerä. Sitdem heisst’s i de Legände, dass d Seel vo de Tote, befreit vom Druck vo de Stei, alli beschütze, wo mindestens e Nacht i Lierna gsi sind.
Lierna wird i verschidene historische Chronike als ''terra benigna'' erwähnt, scho sit dr Antike, wahrschinlich au wäge de Legände und em milde Klima.
== Weblink ==
* [https://www.lierna.net/liernanet%20responsive%20page%20add/san-martino.html Chilche Sankt Martin (Comersee)] uf lierna.net
[[Kategorie:Chile z Italie]]
[[Kategorie:Provinz Como]]
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