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Alemannisch
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1945
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2026-06-18T20:22:54Z
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{{Infobox_Sprache|
Sprache=Alemannisch
|Länder=[[Schweiz|Schwiz]], [[Deutschland|Dütschland]], [[Österreich|Öschtrich]], [[Liechtenstein|Liechtestei]], [[Frankreich|Frankrich]] ''([[Elsass]]),'' [[Italien|Italie]] ''([[Piemont]], [[Aostatal]]),'' [[Rumänien|Rumänie]] ''([[Saderlach]], iez wol †),'' [[Venezuela]] ''([[Colonia Tovar]])''
|Sprecher = ungfähr 10 Millione
|Klassifikation=* [[Indogermanische Sprachfamilie|Indogermanisch]]
*: [[Germanische Sprachen|Germanisch]]
:: [[Westgermanische Sprachen|Wescht-{{Germanisch}}]]
*::: [[Deutsche Sprache|Dütsch]]
*:::: [[Oberdeutsche Dialekte|Oberdütsch]]
|Unterteilige=
* Südalemannisch
** [[Hochalemannisch]]
** [[Höchstalemannisch|Höchschtalemannisch]]
* Nordalemannisch
** [[Schwäbisch]]
** [[Oberrheinalemannisch|Oberrhinalemannisch]]
** [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]]
|KSprache= Alemannisch
|Amtssprache= niene
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* gsw (Schwizerdütsch, Alemannisch, Elsässisch)
* gem (sunschtigi germanischi Sproche)
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* gsw (Schwizerdütsch, Alemannisch, Elsässisch)
* swg (Schwöbisch)
* wae (Walser-Dialäkt)
* gct (Alemán Coloniero Tovar)
}}
'''Alemannisch''' isch dr [[Dialekt|Dialäkt]] / di [[Sprache|Sproch]], wu im Südweschte vum ditsche Sprochrüüm gschwätzt wird. Alemannisch wird vo uugfähr zäe Millione Mänsche gredet. I de [[Schweiz|Schwyz]] kennt mers als [[Schweizerdeutsch|Schwyzerdütsch]], z [[Frankreich|Frankriich]] heissts [[Elsässisch|Elsässerditsch]]. Regional gits verschiidini Eigebezeichnige, wiä z. B. [[Markgräflerisch]], [[Kaiserstühler Dialekt|Kaiserstiählerisch]], [[Baseldeutsch|Baseldytsch]], [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]], [[Berndeutsch|Bärndütsch]], Luschtenauerisch usw. D Sprochwisseschaft zellt au s [[Schwäbisch]] zum Alemannische.
S hütig Alemannisch hät sich usem [[Altalemannisch]] und em [[Mittelalemannisch|Middelalemannisch]] entwiggelt.
== Dr Namme Alemannisch ==
Dr Namme ''Alemannisch'' fir d Sproch im Südweschte vom ditsche Sproochrüüm isch in dr Neizit vum [[Johann Peter Hebel]] iigfiährt wore. In sinem Buech „[[Allemannische Gedichte]]“ (1803) schribt er:
:„Der Dialekt, in welchem diese Gedichte verfasst sind, mag ihre Benennung rechtfertigen. Er herrscht im Winkel des Rheins zwischen dem Frickthal und ehemaligen Sundgau, und weiterhin in mancherlei Abwandlungen bis an die Vogesen und Alpen und über den Schwarzwald hin, in einem großen Teil von Schwaben.“<ref>zit. noch Vorrede zur ersten Auflage, in: Johann Peter Hebel: ''Allemannische Gedichte'', Lahr 1984.</ref>
D Schriibig ''Allemannisch'' mit zwei ''l'' het sich nit durgsetzt.
In dr Sprochwisseschaft vum 19. un 20. Johrhundert isch dr Namme Alemannisch ufgnoo worde un herrscht derte bis hütte vor; mit däm Namme konkurriärt erscht sitter neischter Zit d Bezeichnig [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)#Dr Namme vum ganze alemannische Sprochrüüm|Westoberdeutsch]]. Dr Namme ''Alemannisch'' isch im Oberbadische un z Vorarlbärg in dr Lit guet bekannt un wird viilmol bruucht, im Elsass, in dr Schwiz un im Schwobeland aber nit; friili het er aü derte in dr wisseschaftlige Literatür e feschte Blatz.
Dr Hebel un d Sprochwisseschaft sin bi dr Benännig Alemannisch fir dr Dialäkt im Südweschte drvu üsgange, ass dr hittig alemannisch Sprochrüüm sich im Norde, Weschte un Oschte umgfähr mit em Siidligsrüüm vu dr [[Alemannen|Alamanne]] vum erschte Johrdoisert noch Chrischtus deckt; Sprochforscher wiä dr [[Karl Bohnenberger]] hän des bi ihrene sproochgeografische [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)|Gliiderigsvorschleg]] zum Deil begrindet.<ref>Karl Bohnenberger: ''Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung.'' Tübingen 1953</ref> Im Alperaüm sin aü im zweite Johrdoisert no romanischi Gebiät alemanisiärt wore.
== D Verbreitig vum Alemannische ==
[[Datei:Alemannisch.png|thumb|250px|'''Alemannischer Sproochruum''']]
Zu dr geografische Verbreitig vum Alemannische lueg uf dr Kart uf dr rächte Sitte. Um es 10. Johrhundert hots s [[Herzogtum Schwaben]] und vil früener s [[Herzogtum Alamannia]] gäbbe. Heut isch de alemannische Raum durch politische und geografische Gegebeheite verrisse. Politische Abgrenzunge gitts durch die Nationalstaate Frankreich mit em Elsass, Schweiz mit sinnem deutschsprachige Gebiet, Österreich mit em Vorarlberg, Liechtenstein, Deutschland mit sinne Bundesländer Bayern mit Bayerisch-Schwabe und Bade-Wirttemberg. Geografisch gitts Barriere durch [[Schwarzwald]], [[Bodensee|Bodesee]] und [[Rhein]].<ref>Wolfgang Homburger, Wolfgang Kramer, R. Johanna Regmat und Jörg Stadelbauer (Hrsg.): ''Grenzüberschreitungen. Der alemannische Raum – Einheit trotz der Grenzen?'' Veröffentlichungen des Alemannischen Instituts Freiburg i. Br., Nr. 80. Thorbecke Verlag, Ostfildern 2012</ref>
So guet wiä alli iigeborene Ditschschwizer un [[Liechtenstein|Liächtastainer]] schwätze Alemannisch; wel do viilmol aü [[Ausländer|Üsländer]] (Immigrante) dr Dialäkt anämme, bilde d Alemannischsprochige e iberwältigendi Mehrheit. In dr Schwiz het s Alemannisch aü ufs [[Rätoromanische Sprache|rätoromanisch Gebiät]] üsgriffe, derte sin praktisch alli zweisprochig oder si rede numme no ditsch.
Aü z [[Vorarlberg|Voradelbärg]] schwätzt e große Deil vu dr Bevelkerig Alemannisch, do wirke aber, wiä im alemannische Sprochgebiät z Frankrich un z Ditschland, gegeläifigi Faktore.
Anne 1936 het e franzesischi Volkszellig im Elsass ergää, ass 84 % Ditsch kenne<ref>zit. bim Harald Noth, [http://www.noth.net/adh/adh.htm ''Alemannisches Dialekthandbuch vom Kaiserstuhl und seiner Umgebung''], Freiburg 1993, S. 164</ref> – diä allermeischte drvu hän Alemannisch oder im Norde e fränkische Dialäkt kenne. Anne 1984 hän in dr Vor- un Grundschuele im [[Oberelsass]] vu 65.507 Schiäler no 8.608 elsässischs Alemannisch kenne, des sin 13,1 %. Im [[Unterelsass]] sins 1983 no ca. 20 % gsii.<ref>Noch ere Untersuechig im Uftrag vu dr franzesische Schuelbürokratii; zit. bim Noth, ''Dialäkthandbuech'', S. 164</ref> In beede Deil vum Elsiss isch dr Ruckgang in dr Stedt bsunders dramatisch gsii un sitterhär no wittergange.
Im Oberbadische ischs Alemannisch in dr stedtische Balligsgebiät stark zruckgange – des betrifft d Balligsgebiät [[Freiburg im Breisgau|Friiburg]], [[Lörrach|Lerrach]], [[Offenburg|Offeburg]] un anderi. Do isch d Zahl vu dr Alemannischsprächer gsunke. Glichzittig isch d Dialäktkänntnis bim e Deil vu däne Lit zruckgange, wu no Dialäkt schwätze. Z [[Breisach|Briisach]] (e Stadt, wu e starke Zuezug gha het; verkehrsginschtig) un z [[Vogtsburg]] (abgläge, landwirtschaftlig, wennig Zuezug) hets anne 1988 unter dr Niintklässler (14- bis 16-Jährigi) eso üsgsähne (mit Briisach isch in dr Tabälle numme d Kernstadt gmeint, ohni d iigmeindete Derfer):
{| class="wikitable"
|-----
|+Dialäktkenne (Niintklässler, 1988)<ref>Noth, ''Dialäkthandbuech'', S. 177</ref>
|-----
! Dialäktkänntnis !! Vogtsburg !! Briisach
|-----
|„guets un ring verwässerets“ Alemannisch||84 %||20 %
|-----
|„stark verwässerets“ Alemannisch||6 %||12 %
|-----
|badischi Umgangssproch||4 %||26 %
|-----
|Hochditsch un hd. Umgangssproch||6 %||42 %
|}
Diä Zahle sin vum [[Harald Noth|Noth Harald]] noch ere Untersuechig unter 187 Schiäler<ref>Noth, S. 175–191</ref> ermittlet wore; uf dr Grundlag vu däre Untersuechig het dr Noth gschetzt, ass im [[Breisgau|Briisgaü]] anne 1988 ca. 52 % vu dr Bevelkerig Alemannisch het kenne; ungfähr 22 % hebe badischi Umgangssproch, iischliäßlig Friiburger Dialäkt kenne schwätze; 26 % hebe numme Hochditsch oder hochditschi Umgangssproch gschwätzt.<ref>Noth, ''Dialäkthandbuech'', S. 175ff, bsunders S. 196–199</ref>
Usserhalb vùm gschlossene alemannische Sproochruum git es no verschiidni [[Sprachinsel|Sproochinsle]], wo vo alemannischsproochige Usswandrer gründet worde sin. Zimli in de Nööchi sin no die [[Südwalserdeutsch|Südwalser]] Siidlige in Norditalie. Wyter ewäg hets im rumänische [[Banat]] ais ainzigs Dorf ggee, wo men Hochalemannisch gredt het: [[Saderlach]] oder uf rumänisch Zădăreni.<ref>Hildegard Frey: ''Der Wortschatz der Mundart von Saderlach.'' Diplomarbeit. Temeswar 1965; Theresia Schelb: ''Sitten und Bräuche und ihre Widerspiegelung im Wortschatz der alemannischen Mundart von Saderlach.'' Diplomarbeit. Temeswar 1979.</ref> Die Sidler sinn us em [[Hotzenwald|Hotzewald]] un em [[Fricktal]] cho. Wäge dr Massenuswanderig vo de Dütschsprochige us däm Land stoht d Mundart vo Saderlach hüt vor em Usstärbe. Usserdäm het es z [[Schabo]] in [[Bessarabien]], de hütige [[Ukraine]] vùm 19, Joorhùndert bis zum zweite Wältchrieg e Schwyzer Siidlig gee, wo au en alemannische Dialäkt («Nüüschwääbisch») gschwätzt worde isch. Au de stoot aber jetz chùrz vorem Usstärbe.<ref>[https://www.srf.ch/sendungen/schnabelweid/schweizerdeutsch-in-bessarabien ''Schweizerdeutsch in Bessarabien.''] SRF 1, [[Schnabelweid]] vom 13. Oktober 2013.</ref>
Üsserhalb vu Ejropa wird no z [[Colonia Tovar|Tovar]] (Venezuela) Alemannisch gschwätzt. Z Nordamerika hets friener durch Usswanderig au alemannischi Sproochinsle gee. Die [[Schweizerdeutsch in Wisconsin|glarnerdütschi Sproochinsel z Wisconsin]] isch no bis vor e paar Joorzäänt läbig gsi. E wyteri Sproochinsel in de USA isch [[Castroville (Texas)|Castroville]], wo vo Elsässer gründet worde isch. Dezue werde alemannischi Mùndarte vo verschiidne Grùppe vo [[Swiss Amish]] in [[Indiana]] gschwätzt, so im [[Adams County (Indiana)|Adams County]], wo de Dialäkt ùffem [[Berndeutsch|Bärndütsche]] basiert, ùn im [[Allen County (Indiana)|Allen County]], wonner ussem Elsass chùnt.
== Dr gsellschaftlig Status vum Alemannische ==
Alemannisch isch in dr [[Deutschschweiz|Dütschschwiiz]] und z [[Liechtenstein|Liechtestei]] wit verbreitet und anerkannt, es isch Muetter- und Alltagssproch vo dr Bevölkerig. S Alemannisch – dört au [[Schweizerdeutsch|Schwyzerdütsch]] respektiv [[Liechtensteinerisch|Liachtastanerisch]] gnennt – isch allgemeini Umgangssproch. [[Hochdeutsch|Hochdütsch]] wird vor allem in dr Schuel gschwätzt und bi offizielle Aglägeheite (woby bi vilne Behörde und au Gricht im mündliche Verkehr Alemannisch verwändet wird). Im Färnseh und Radio sin sälber produzierti Format – mit Usnahme vo einige Nochrichtesändige – au uff Alemannisch. <br />
Alemannisch wird allerdings au in dr Schwiiz praktisch nume gschwätzt und ehnder sälte uffgschriibe. Traditionell uffgschriibe wird Dialäktliteratur, Dialäktlieder und -värs (z. B. d Zeedel und d Schnitzelbängg vor [[Basler Fasnacht]]). In jüngerer Zyt wird Alemannisch vo dr jüngere Generation au in SMS und E-Mail bruucht, und au in Internetfore, Blogs, Facebook und Twitter schrybe di Jüngere, wie om de Schnabel gwachse isch. Es gitt fir selle neue Art vu Kommunikation jo konne starre Regle meh. D Bsunderheit vu de alemannische Wikipedia isch, dass dett Theme in em sachliche Alemannisch gschriibe werret.<ref>Jürgen Sutter: ''E Schangs fir d Mundart.'' In: Muettersproch Gsellschaft: Alemannisch dunkt üs guet 1/2011, S. 2-3.</ref>
[[Datei:Herrawag.jpg|mini|250px|'''Stroßeschild mit elsässischer Ufschrift''']]
Im Elsass, in Badische un im Schwobeland het s Alemannisch bzw. s Schwäbisch wennig effenligi Repräsentanz. Dr Brüch vum Alemannische in effentlige Verastaltige un in dr Mediä zum Here un Sähne isch sälte; d Sproch isch ufs Gebiät vum Brivatläbe zruckdrängt. Im badische Teil vu Bade-Wirttemberg pflege d Mitgliider in de regionale Gruppe vu de [[Muettersproch-Gsellschaft]] d alemannische Sprochvielfalt.
Do drvu gits Üsnahme: D [[Badische Zeitung|Badisch Zittig]] un d Alsace hän alli Wuch e [[Alemannische Kolumnen|alemannischi Kolumne]] („Lueginsland“ un „uf elsässisch“). Im [[France 3 Alsace|elsässische Regionalfernseh]] kumme alli Obe zeh Menüte Nochrichte uf Elsässisch. Im [[SWR]] kumme alli Wuch Sticker zwei Spots mit je ca. 3 Menüte Alemannisch; si sin aber hochditsch amoderiärt.<br />
Im Elsass, im Badische un im Schwobeland hets verschiidini alemannischi Liädermacher un Bands.<br />Im Elsass gits e starki Dradition vu halbprofessionälle Dialäkttheater. Im Badische gits z Friiburg d [[Alemannische Bühne Freiburg|Alemannisch Bihni]], Theateruffiährige vu Laiegruppe, wu zu Verein ghere, gits als emol an verschiidene Ort.
Im Bildigswäse isch s Alemannisch meischtens nit gärn gsähne. S wird fir e Hindernis ghalte bim Hochditsch-Lehre un giltet as e Brämsi fir Beruefskarriäre.
Im Elsass sin in verschiidene Ortschafte zweisprochigi Stroßeschilder un/oder Ortsschilder durgsetzt wore – mit Franzesisch un Elsässisch.
In allene Deil vu dr [[Alemannia]] gits e lebändigi Mundartliteratur.
* Lueg im Haüptartikel [[Alemannische Literatur]]
== Variatione ==
S Alemannisch wiist e Hüffe [[Varietät (Linguistik)|Varietääten]] uf. Diä sin dr Grund fir verschiidini Versuech, dr alemannisch Sprochrüüm z unterdeile. Do drzue gits verschiidini Griteriä:<ref>(de) [[Renate Schrambke]]: [http://www.alemannisch.de/unser_sprooch/Gliederung.htm ''Die Gliederung des alemannischen Sprachraums.''] Internetseite aagschaut am 16. Juli 2011]</ref>
* d Iideilig no dr vollzogene oder nit vollzogene nejhochditsche Diphthongiärig vor Konsonant. Noch däre unterscheidet mer ''Alemannisch im ängere Sinn'' (Diphthongiärig vor Konsonant nit vollzoge) un ''Alemannisch im wittere Sinn'' (Diphthongiärig vor Konsonant vollzoge). Meh drzue lueg unter [[Diphthong#D neihochditsch Diphthongiärung|nejhochditsche Diphthongiärig]].
* d Iideilig noch em Verschiäbigsgrad vu germanisch k zu ch. Des het zu dr Begriff ''Niider-, Hoch-'' un ''Hegschtalemannisch'' gfiährt. Meh drzue lueg in dr Haüptartikel [[Niederalemannisch|Niideralemannisch]], [[Hochalemannisch]] un [[Höchstalemannisch|Hegschtalemannisch]]. Die Iideilig isch hüt veraltet, und i dr hüttige Dialäktologii deilt mr s als Niideralemannisch i ''Niideralemannisch'' (am Oberrhii) und ''Mittelalemannisch'' (am Bodesee) uf.
* Unteriideilige sin meischtens nit dur phonetischi Griteriä ellei entstande, bi Begriff wiä ''Montforter Düütsch'' spiilt s landschaftlig Zämmegherigkeitsgfiähl zum Deil e grossi Roll.
* Lueg aü im Haüptartikel [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)|Alemannische Sprochrüüm (Gliiderig)]].
De Sproochgrenz zwische Schwäbisch un Bodeseealemannisch laift grad durch s [[Allgäurisch|Allgai]]. [[Bad Hindelang|Hindelông]] mit em Ortsteil Hinterstein (Hinderschtui) isch de öschtlichschte Teil vum Allemannische Sprochrum. Mer schwätzt alemannisch in Oberstaufen, Oberstdorf, Fischen, Sonthofen, Hindelang, Burgberg, Missen.<ref>Wolfgang Keßler: ''D öschtlichschte Alemanne.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft 1/2015, S.60—61.</ref>
=== Alemannisch im ängere Sinn ===
[[Datei:Brunne-Inschrift.jpg|mini|250px|Alemanischi Inschrift z Kiächlischbärge]]
[[Datei:Arkade-Anke.jpg|mini|250px|Alemannischi Inschrift z Bärn]]
* '''Niideralemannisch''' oder [[Oberrheinalemannisch|Oberrhiinalemannisch]] redt mr uf beedne Siite vum [[Oberrhein|Oberrhii]]. Zum Biispiil:
** S alti [[Baseldeutsch|Baseldytsch]], de gröscht Teil vom [[Elsässisch|Elsässerditsch]] un vum Alemannische im [[Breisgau|Briisgau]] un in dr [[Ortenau]]), s [[Kaiserstühler Dialekt|Kaiserstiählerisch]], s [[Alemán Coloniero]].
* '''Mittelalemannisch''' oder [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]] schwätzt mer haüptsächlig nördlig vum [[Bodensee|Bodesee]] und i große Teil vum [[Vorarlberg]] (dört sin d Übergang zum Hoochalemannisch fließend). Zum Biispiil:
** [[Allgäuerisch]].
** [[Montforter Deutsch|Montforter Düütsch]] isch scho starch hochalemannisch präägt.
:Aber aus s hochalemannisch [[Ostschweizerisch|Oschtschwizertüütsch]] goot scho i männgem mit em Mittelalemannisch.
* '''Hochalemannisch''' redt mr vor allem im elsässische [[Sundgau]], im badische [[Markgräflerland]], im [[Südschwarzwald]] () un im (dütschsprochige Deil vum) [[Schweizer Mittelland|Schwizer Mittelland]] un [[Jura (Gebirge)|Jura]]; im Vorarlberg sin di Ibergäng zum Mittelalemannisch fließend. Zum Biispiil:
** [[Markgräflerisch|Markgreflerisch]], [[Dinkelbergisch]]
** [[Berndeutsch|Bärndütsch]], [[Solothurnerdeutsch|Soledurnerdütsch]], [[Aargauerdeutsch|Aargauertüütsch]], [[Luzerndeutsch|Lozäärntüütsch]], [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]] un [[Ostschweizerisch|Oschtschwizertüütsch]]
* '''Höchschtalemannisch''' schwätzt mr im gröschte Deil vum (dütschsprochige) Alperuumum, im Vorarlberg aber numme dört, wo d Walser wone. Byschpil:
** [[Walliserdeutsch|Wallisertiitsch]], [[Südwalserdeutsch|Südwalserisch]], [[Senslerdeutsch|Seislertütsch]] un [[Jaundeutsch|Jùutütsch]]
=== Alemannisch im wittere Sinn ===
* [[Schwäbisch]]
=== Witteri Iideilige ===
Mit ''Nordalemannisch'' wird Schwäbisch, Niider- un Mittelalemannisch zämmegfasst, mit ''Südalemannisch'' wird Hochalemannisch un Hegschtalemannisch zämmegfasst.
Usserdem wird uabhängig vu de obige Underschidige underdailt in:
* [[Westalemannisch]] un [[Ostalemannisch]]
== D Erforschig vum Alemannische ==
D Germanischt [[Wolfgang Kleiber]] het feschtgstellt, ass s Alemannisch „sowohl lexikographisch als auch dialektgeographisch als das am besten erforschte Sprachareal innerhalb der ‚Teutonia’“ ka gälte.<ref>Zit. noch em Gerhard W. Baur: ''Über die Erforschung des Alemannischen.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]], Heft I/II 2001, S. 13</ref>
In dr Mittli vum 18. Johrhundert het mer afange alemannischi Werter sammle. Sitter 1795 wird syschtematisch publizärt, Biispiilgäber sin do dr [[Johann Christoph von Schmid]] (''Schwäbisches Wörterbuch'', ab 1795) un dr [[Franz Joseph Stalder]] (''Versuch eines schweizerischen Idiotikon'', ab 1806) gsii.
[[Datei:Idiotikon erschte Band.jpg|mini|250px|s Schwizerischen Idiotikon, Band I]]
Im 19. Johrhundert hän d Vorarbeite fir diä erschte alemannische Großwerterbiächer agfange – 1840 firs Schwäbisch un 1861 firs Schwizerditsch Werterbuech. Des [[Schweizerisches Idiotikon|Schwizerisch Idiotikon]] oder „Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache“ erschiint sit 1881 un isch zum greschte Regionalsprooch-Werterbuech vu allene [[Germanische Sprachen|germanische Sproche]] wore.<ref>Gerhard W. Baur: ''Über die Erforschung des Alemannischen.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]], Heft I/II 2001, S. 14</ref>
* Lueg aü d Haüptartikel unter [[Alemannische Großwörterbücher|Alemannische Großwerterbiächer]].
Näbe dr alemannische Großwerterbiächer sin zahlrichi Werterbiächer vo einzelne Ortschafte oder gleine Regione entstande. Eins vu dr erschte isch s „Aargauer Wörterbuch in der Lautform der Leerauer Mundart“ vum [[Jakob Hunziker]] gsii, wu anne 1877 z Aarau erschiine isch.
* Lueg aü dr Haüptartikel [[Liste Alemannischer Wörterbücher|Lischte vu alemannische Werterbiächer]].
Dr ersch alemannisch Dialäktatlas isch dr [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] gsii, wu anne 1935 vum [[Heinrich Baumgartner]] und em [[Rudolf Hotzenköcherle]] in Agriff gnumme wore isch un wu anne 1961 agfange het mit erschiine. Sonigi Wärk sin in dr Zwischezit in allene alemannische Großregione usgschaffet wore.
* Lueg aü d Haüptartikel in [[Alemannische Sprachatlanten|Alemannischi Sprochatlante]].
Anne 1861 isch im [[Karl Weinhold]] si „Alemannische Grammatik“ rüskumme, wu eigentlig e hischtorischi Grammatik isch. Sitter em letschte Drittel vum 19. Johrhundert sin zahlrichi [[Ortsgrammatik]]e entstande, wu dr Schwärpunkt uf dr Phonetik hän – di erscht het dr [[Jost Winteler]] (1876/76) gschriibe.
Moderni Grammatike noch em Typ vu Schuelgrammatike gits sitter 1948 – do isch as erschti im [[Albert Weber]] si „Zürichdeutsche Grammatik“ erschiine. Scho vor em Zweite Wältgriäg isch im [[Arthur Baur]] si braktischi Sprochlehr „Schwyzertüütsch“ rüskumme.
* Lueg aü dr Haüptartikel [[Alemannische Grammatiken|Alemannischi Grammatike]].
Aan de Universität Konstanz im Fachbreich Sprochwisseschaft untersuechet se Alemannisch als e Sprochvariante und arbeitet anere Grammatik vum Alemannische.<ref>Beate Pundt: ''De Dialekt stirbt it us.'' In: Südkurier vum 23. August 2014, S. 20.</ref> Aan de Universität Freiburg am Deutsche Seminar, Forschungsstell Sprochvariatione in Baden-Württemberg, wird under em [[Peter Auer]] d Veränderung vu de Ussproch in de letschte hundert Johr erforscht.<ref>Waltraud Schwarz: ''Von der Lust auf Alemannisch.'' In: Südkurier vum 20. August 2011, S. 2–3</ref><ref>Waltraud Schwarz: ''Napoleons Soldaten und der Dialekt.'' In: Südkurier vum 15. Oktober 2011, Teil RS.</ref> Aan der Universität Züri het d [[Elvira Glaser]] en Sintaxatlas vo de dütsche Schwyz usebroocht.<ref>[http://www.dialektsyntax.uzh.ch/de.html ''Dialektsyntax des Schweizerdeutschen'']</ref>
Sit 1963 träffe sech d Fachlüüt vo dr Alemannisch-Forschig regelmässig uff de [[Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie|Arbetstääg für die alemannischi Tieläktology]] zum sech über neui Frooge und Arbete usztuusche.
== Alemannisch as Dialäkt un Sproch ==
Dr [[Rudolf Post]], langjährige Leiter vu dr Arbetsstell [[Badisches Wörterbuch]], het d Frog ufgworfe, eb Alemannisch e Sproch oder e Dialäkt isch. Dr schribt, ass d Antwort uf diä Frog drvu abhängt, was mer unter Sproch verstoht.
* In däm Sinn isch Alemannisch ke Sproch: „E normiärts System, wu as National-, Amts- oder Standardsproch mit ere feschtglegte Orthographii un ere schriftlig fixiärte Grammatik im e große Gebiät ohni nännenwärti Unterschiid brücht wird.“
* In däm Sinn isch Alemannisch e Sproch: „E Syschtem vu Zeiche un Regle, wu in ere Gmeinschaft zu dr mindlige Verständigig diänt.“ Fir e Charakter as Sproch in däm Sinn diäg spräche: S Alemannisch heb sini eigene Sprochregle, wu mer in dr Lütig (Luutig), dr Wortbildig un dr Syntax erkännt. Im Wortschatz diägs ebefalls typischi alemannischi Eigeheite gä.<ref>Rudolf Post: [http://www.alemannisch.de/unser_sprooch/eigene_sprache.htm ''Alemannisch – eine eigene Sprache?''] In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft I/II 2001, S. 17</ref>
* Für d Schwiz un Liechtestei chunt no drzue, dass dört s Alemannisch i dr ganze dütsche Schwiz di allgimein gredt Alltagssproch isch, un ass es so guet wie unmöglich isch, dass zwee Dütschschwizer vu welem soziale «Stand» au immer mitenand nüd Alemannisch rede. Das isch e Charakteristik, wo sit em spetere 19. Joorhundert suscht fascht nienetsmee vorchund – i dr Schwiz und Liechtestei nimt s Alemannisch dodrmit au Positione ii, wo i anderne Länder dr Standardsproch oder ere standardsprochnoche Varietät zuechöme.<ref>Lueg under anderem: [[Rudolf Schwarzenbach]]: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979625303976/CH-002157-5:5918268 ''Die Stellung der Mundart in der deutschsprachigen Schweiz. Studien zum Sprachbrauch der Gegenwart.]'' Frauenfeld 1969 ([[Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung]] XVII).</ref>
Die politisch Syte vu de Abgrenzig Dialekt – Sprach wird dytlich ime Linguistewitz ime Artikel vum [[Max Weinreich]]: ''E Sprach isch e Dialekt mit ere Armee un ere Marine.''
* Zum Thema Sproch un Dialäkt lueg aü d Haüptartikel [[Dialekt|Dialäkt]] un [[Sprache|Sproch]].
=== Alemannischi sprochligi Eigeheite ===
Ass es im Alemannische e Hüffe Variante git, het dr Blick drfir verstellt, ass es gwissi grundlegendi Gmeinsamkeite git. D Sprochwisseschaft het sich in dr Regel uf d Bsunderheite un Unterschiid konzentriärt, wenniger uf d Gmeinsamkeite. Diä sin im Wortschatz, in dr Phonetik un in dr Grammatik z erkänne, beträffe aber viilmol nit s ganz alemannisch Sprochgebiät. Wit verbreiteti Gmeinsamkeite sin s [[Kurzverb]], d Assimilation vu dr Vorsilbe ''ge-,'' dr [[End-n-Abfall im Alemannischen|n-Abfall]], d [[Genitiv|Umschriibig vum Genitiv]], dr [[Präteritum]]schwund, d Infinitiv-Partikel, d [[Relativsatz|Relativpartikel]] un anderi.
* Lueg do drzue dr Haüptartikel [[Alemannische Grammatik|Alemannischi Grammatik]] un d Link im Haüptartikel.
== Literatur ==
Groossrüümigi Übersichte:
* [[Karl Bohnenberger]]: ''Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung.'' Tübingen 1953.
* [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz.'' Aarau 1984 (Sprachlandschaft 2).
* [[Marthe Philipp]], Arlette Bothorel-Witz: ''Low Alemannic.'' In: ''German Dialects. Phonology & Morphology, with selected texts.'' Manchester University Press, Manchester 1961, S. 313–336.
* [[Charles V. J. Russ]]: ''High Alemannic.'' In: ''German Dialects. Phonology & Morphology, with selected texts.'' Manchester University Press, Manchester 1961, S. 364–393.
* Charles V. J. Russ: ''Swabian.'' In: ''German Dialects. Phonology & Morphology, with selected texts.'' Manchester University Press, Manchester 1961, S. 337–363.
* [[Peter Wiesinger]]: ''Phonetisch-phonologische Untersuchungen zur Vokalentwicklung in den deutschen Dialekten.'' Band 1 und 2. Walter de Gruyter, Berlin 1970 (Studia Linguistica Germanica 2).
Zur Soziolinguischtik z Tüütschland, z Frankrych und i de Schwyz:
* Carl Bodnaruk: [https://ses.library.usyd.edu.au/bitstream/handle/2123/24679/Bodnaruk_Thesis_2020_Final.pdf?sequence=1&isAllowed=y ''The Sociolinguistic State of Alemannic Dialects.''] Bachelor-Aarbet Universitäät Sidney, Novämber 2020.
Literatur zu chlynere Rüüm findt mer i den äinzelnen Artikel.
== Lueg au ==
{{Portal|Alemannisch}}
[[Südbadisch]], [[Alemannen]], [[Alemannischer Beispielsatz]], [[Alemannische Literatur]]
== Weblink ==
{{Commonscat|Alemannic language|Alemannisch}}
* [http://www.germanistik.uni-freiburg.de/badischwb/ Badisches Wörterbuch]
* [http://www.idiotikon.ch/ Schweizerisches Idiotikon]
* [https://web.archive.org/web/20050901110821/http://www.alemannisch.de/ Muettersproch-Gsellschaft]
* [http://www.alemannische-seiten.de Alemannisches Wörterbuch & Alemannische Gedichte]
* [https://www.idiotikon.ch/hoerproben Höörbyschpil us de ganze Schwyz]
* [https://web.archive.org/web/20090227022133/http://www.dialektwoerter.ch/ Dialekt-Wörterbuech]
* [https://web.archive.org/web/20180324150458/http://dialects.from.ch/ Chochichästli-Orakel]
* [https://web.archive.org/web/20110725013521/http://www.argealp.org/fileadmin/www.argealp.org/atlas/index.html dütischi Dialäkt im Alperuum]
* [https://web.archive.org/web/20110102012018/http://www.rhetorik-netz.de/rhetorik/alemann.htm Alamanni und Sueben uf dr Rhetorik-Syte]
== Quälle ==
<references/>
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[[Kategorie:Dytschi Sproch]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Dytsche Dialäkt]]
[[Kategorie:Sprooch (Schwiiz)]]
[[Kategorie:Sproch (Elsass)]]
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wikitext
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{{Infobox_Sprache|
Sprache=Alemannisch
|Länder=[[Schweiz|Schwiz]], [[Deutschland|Dütschland]], [[Österreich|Öschtrich]], [[Liechtenstein|Liechtestei]], [[Frankreich|Frankrich]] ''([[Elsass]]),'' [[Italien|Italie]] ''([[Piemont]], [[Aostatal]]),'' [[Rumänien|Rumänie]] ''([[Saderlach]], iez wol †),'' [[Venezuela]] ''([[Colonia Tovar]])''
|Sprecher = ungfähr 10 Millione
|Klassifikation=* [[Indogermanische Sprachfamilie|Indogermanisch]]
*: [[Germanische Sprachen|Germanisch]]
*:: [[Westgermanische Sprachen|Wescht-Germanisch]]
*::: [[Deutsche Sprache|Dütsch]]
*:::: [[Oberdeutsche Dialekte|Oberdütsch]]
|Unterteilige=
* Südalemannisch
** [[Hochalemannisch]]
** [[Höchstalemannisch|Höchschtalemannisch]]
* Nordalemannisch
** [[Schwäbisch]]
** [[Oberrheinalemannisch|Oberrhinalemannisch]]
** [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]]
|KSprache= Alemannisch
|Amtssprache= niene
|ISO1=-
|ISO2=
* gsw (Schwizerdütsch, Alemannisch, Elsässisch)
* gem (sunschtigi germanischi Sproche)
|ISO3=
* gsw (Schwizerdütsch, Alemannisch, Elsässisch)
* swg (Schwöbisch)
* wae (Walser-Dialäkt)
* gct (Alemán Coloniero Tovar)
}}
'''Alemannisch''' isch dr [[Dialekt|Dialäkt]] / di [[Sprache|Sproch]], wu im Südweschte vum ditsche Sprochrüüm gschwätzt wird. Alemannisch wird vo uugfähr zäe Millione Mänsche gredet. I de [[Schweiz|Schwyz]] kennt mers als [[Schweizerdeutsch|Schwyzerdütsch]], z [[Frankreich|Frankriich]] heissts [[Elsässisch|Elsässerditsch]]. Regional gits verschiidini Eigebezeichnige, wiä z. B. [[Markgräflerisch]], [[Kaiserstühler Dialekt|Kaiserstiählerisch]], [[Baseldeutsch|Baseldytsch]], [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]], [[Berndeutsch|Bärndütsch]], Luschtenauerisch usw. D Sprochwisseschaft zellt au s [[Schwäbisch]] zum Alemannische.
S hütig Alemannisch hät sich usem [[Altalemannisch]] und em [[Mittelalemannisch|Middelalemannisch]] entwiggelt.
== Dr Namme Alemannisch ==
Dr Namme ''Alemannisch'' fir d Sproch im Südweschte vom ditsche Sproochrüüm isch in dr Neizit vum [[Johann Peter Hebel]] iigfiährt wore. In sinem Buech „[[Allemannische Gedichte]]“ (1803) schribt er:
:„Der Dialekt, in welchem diese Gedichte verfasst sind, mag ihre Benennung rechtfertigen. Er herrscht im Winkel des Rheins zwischen dem Frickthal und ehemaligen Sundgau, und weiterhin in mancherlei Abwandlungen bis an die Vogesen und Alpen und über den Schwarzwald hin, in einem großen Teil von Schwaben.“<ref>zit. noch Vorrede zur ersten Auflage, in: Johann Peter Hebel: ''Allemannische Gedichte'', Lahr 1984.</ref>
D Schriibig ''Allemannisch'' mit zwei ''l'' het sich nit durgsetzt.
In dr Sprochwisseschaft vum 19. un 20. Johrhundert isch dr Namme Alemannisch ufgnoo worde un herrscht derte bis hütte vor; mit däm Namme konkurriärt erscht sitter neischter Zit d Bezeichnig [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)#Dr Namme vum ganze alemannische Sprochrüüm|Westoberdeutsch]]. Dr Namme ''Alemannisch'' isch im Oberbadische un z Vorarlbärg in dr Lit guet bekannt un wird viilmol bruucht, im Elsass, in dr Schwiz un im Schwobeland aber nit; friili het er aü derte in dr wisseschaftlige Literatür e feschte Blatz.
Dr Hebel un d Sprochwisseschaft sin bi dr Benännig Alemannisch fir dr Dialäkt im Südweschte drvu üsgange, ass dr hittig alemannisch Sprochrüüm sich im Norde, Weschte un Oschte umgfähr mit em Siidligsrüüm vu dr [[Alemannen|Alamanne]] vum erschte Johrdoisert noch Chrischtus deckt; Sprochforscher wiä dr [[Karl Bohnenberger]] hän des bi ihrene sproochgeografische [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)|Gliiderigsvorschleg]] zum Deil begrindet.<ref>Karl Bohnenberger: ''Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung.'' Tübingen 1953</ref> Im Alperaüm sin aü im zweite Johrdoisert no romanischi Gebiät alemanisiärt wore.
== D Verbreitig vum Alemannische ==
[[Datei:Alemannisch.png|thumb|250px|'''Alemannischer Sproochruum''']]
Zu dr geografische Verbreitig vum Alemannische lueg uf dr Kart uf dr rächte Sitte. Um es 10. Johrhundert hots s [[Herzogtum Schwaben]] und vil früener s [[Herzogtum Alamannia]] gäbbe. Heut isch de alemannische Raum durch politische und geografische Gegebeheite verrisse. Politische Abgrenzunge gitts durch die Nationalstaate Frankreich mit em Elsass, Schweiz mit sinnem deutschsprachige Gebiet, Österreich mit em Vorarlberg, Liechtenstein, Deutschland mit sinne Bundesländer Bayern mit Bayerisch-Schwabe und Bade-Wirttemberg. Geografisch gitts Barriere durch [[Schwarzwald]], [[Bodensee|Bodesee]] und [[Rhein]].<ref>Wolfgang Homburger, Wolfgang Kramer, R. Johanna Regmat und Jörg Stadelbauer (Hrsg.): ''Grenzüberschreitungen. Der alemannische Raum – Einheit trotz der Grenzen?'' Veröffentlichungen des Alemannischen Instituts Freiburg i. Br., Nr. 80. Thorbecke Verlag, Ostfildern 2012</ref>
So guet wiä alli iigeborene Ditschschwizer un [[Liechtenstein|Liächtastainer]] schwätze Alemannisch; wel do viilmol aü [[Ausländer|Üsländer]] (Immigrante) dr Dialäkt anämme, bilde d Alemannischsprochige e iberwältigendi Mehrheit. In dr Schwiz het s Alemannisch aü ufs [[Rätoromanische Sprache|rätoromanisch Gebiät]] üsgriffe, derte sin praktisch alli zweisprochig oder si rede numme no ditsch.
Aü z [[Vorarlberg|Voradelbärg]] schwätzt e große Deil vu dr Bevelkerig Alemannisch, do wirke aber, wiä im alemannische Sprochgebiät z Frankrich un z Ditschland, gegeläifigi Faktore.
Anne 1936 het e franzesischi Volkszellig im Elsass ergää, ass 84 % Ditsch kenne<ref>zit. bim Harald Noth, [http://www.noth.net/adh/adh.htm ''Alemannisches Dialekthandbuch vom Kaiserstuhl und seiner Umgebung''], Freiburg 1993, S. 164</ref> – diä allermeischte drvu hän Alemannisch oder im Norde e fränkische Dialäkt kenne. Anne 1984 hän in dr Vor- un Grundschuele im [[Oberelsass]] vu 65.507 Schiäler no 8.608 elsässischs Alemannisch kenne, des sin 13,1 %. Im [[Unterelsass]] sins 1983 no ca. 20 % gsii.<ref>Noch ere Untersuechig im Uftrag vu dr franzesische Schuelbürokratii; zit. bim Noth, ''Dialäkthandbuech'', S. 164</ref> In beede Deil vum Elsiss isch dr Ruckgang in dr Stedt bsunders dramatisch gsii un sitterhär no wittergange.
Im Oberbadische ischs Alemannisch in dr stedtische Balligsgebiät stark zruckgange – des betrifft d Balligsgebiät [[Freiburg im Breisgau|Friiburg]], [[Lörrach|Lerrach]], [[Offenburg|Offeburg]] un anderi. Do isch d Zahl vu dr Alemannischsprächer gsunke. Glichzittig isch d Dialäktkänntnis bim e Deil vu däne Lit zruckgange, wu no Dialäkt schwätze. Z [[Breisach|Briisach]] (e Stadt, wu e starke Zuezug gha het; verkehrsginschtig) un z [[Vogtsburg]] (abgläge, landwirtschaftlig, wennig Zuezug) hets anne 1988 unter dr Niintklässler (14- bis 16-Jährigi) eso üsgsähne (mit Briisach isch in dr Tabälle numme d Kernstadt gmeint, ohni d iigmeindete Derfer):
{| class="wikitable"
|-----
|+Dialäktkenne (Niintklässler, 1988)<ref>Noth, ''Dialäkthandbuech'', S. 177</ref>
|-----
! Dialäktkänntnis !! Vogtsburg !! Briisach
|-----
|„guets un ring verwässerets“ Alemannisch||84 %||20 %
|-----
|„stark verwässerets“ Alemannisch||6 %||12 %
|-----
|badischi Umgangssproch||4 %||26 %
|-----
|Hochditsch un hd. Umgangssproch||6 %||42 %
|}
Diä Zahle sin vum [[Harald Noth|Noth Harald]] noch ere Untersuechig unter 187 Schiäler<ref>Noth, S. 175–191</ref> ermittlet wore; uf dr Grundlag vu däre Untersuechig het dr Noth gschetzt, ass im [[Breisgau|Briisgaü]] anne 1988 ca. 52 % vu dr Bevelkerig Alemannisch het kenne; ungfähr 22 % hebe badischi Umgangssproch, iischliäßlig Friiburger Dialäkt kenne schwätze; 26 % hebe numme Hochditsch oder hochditschi Umgangssproch gschwätzt.<ref>Noth, ''Dialäkthandbuech'', S. 175ff, bsunders S. 196–199</ref>
Usserhalb vùm gschlossene alemannische Sproochruum git es no verschiidni [[Sprachinsel|Sproochinsle]], wo vo alemannischsproochige Usswandrer gründet worde sin. Zimli in de Nööchi sin no die [[Südwalserdeutsch|Südwalser]] Siidlige in Norditalie. Wyter ewäg hets im rumänische [[Banat]] ais ainzigs Dorf ggee, wo men Hochalemannisch gredt het: [[Saderlach]] oder uf rumänisch Zădăreni.<ref>Hildegard Frey: ''Der Wortschatz der Mundart von Saderlach.'' Diplomarbeit. Temeswar 1965; Theresia Schelb: ''Sitten und Bräuche und ihre Widerspiegelung im Wortschatz der alemannischen Mundart von Saderlach.'' Diplomarbeit. Temeswar 1979.</ref> Die Sidler sinn us em [[Hotzenwald|Hotzewald]] un em [[Fricktal]] cho. Wäge dr Massenuswanderig vo de Dütschsprochige us däm Land stoht d Mundart vo Saderlach hüt vor em Usstärbe. Usserdäm het es z [[Schabo]] in [[Bessarabien]], de hütige [[Ukraine]] vùm 19, Joorhùndert bis zum zweite Wältchrieg e Schwyzer Siidlig gee, wo au en alemannische Dialäkt («Nüüschwääbisch») gschwätzt worde isch. Au de stoot aber jetz chùrz vorem Usstärbe.<ref>[https://www.srf.ch/sendungen/schnabelweid/schweizerdeutsch-in-bessarabien ''Schweizerdeutsch in Bessarabien.''] SRF 1, [[Schnabelweid]] vom 13. Oktober 2013.</ref>
Üsserhalb vu Ejropa wird no z [[Colonia Tovar|Tovar]] (Venezuela) Alemannisch gschwätzt. Z Nordamerika hets friener durch Usswanderig au alemannischi Sproochinsle gee. Die [[Schweizerdeutsch in Wisconsin|glarnerdütschi Sproochinsel z Wisconsin]] isch no bis vor e paar Joorzäänt läbig gsi. E wyteri Sproochinsel in de USA isch [[Castroville (Texas)|Castroville]], wo vo Elsässer gründet worde isch. Dezue werde alemannischi Mùndarte vo verschiidne Grùppe vo [[Swiss Amish]] in [[Indiana]] gschwätzt, so im [[Adams County (Indiana)|Adams County]], wo de Dialäkt ùffem [[Berndeutsch|Bärndütsche]] basiert, ùn im [[Allen County (Indiana)|Allen County]], wonner ussem Elsass chùnt.
== Dr gsellschaftlig Status vum Alemannische ==
Alemannisch isch in dr [[Deutschschweiz|Dütschschwiiz]] und z [[Liechtenstein|Liechtestei]] wit verbreitet und anerkannt, es isch Muetter- und Alltagssproch vo dr Bevölkerig. S Alemannisch – dört au [[Schweizerdeutsch|Schwyzerdütsch]] respektiv [[Liechtensteinerisch|Liachtastanerisch]] gnennt – isch allgemeini Umgangssproch. [[Hochdeutsch|Hochdütsch]] wird vor allem in dr Schuel gschwätzt und bi offizielle Aglägeheite (woby bi vilne Behörde und au Gricht im mündliche Verkehr Alemannisch verwändet wird). Im Färnseh und Radio sin sälber produzierti Format – mit Usnahme vo einige Nochrichtesändige – au uff Alemannisch. <br />
Alemannisch wird allerdings au in dr Schwiiz praktisch nume gschwätzt und ehnder sälte uffgschriibe. Traditionell uffgschriibe wird Dialäktliteratur, Dialäktlieder und -värs (z. B. d Zeedel und d Schnitzelbängg vor [[Basler Fasnacht]]). In jüngerer Zyt wird Alemannisch vo dr jüngere Generation au in SMS und E-Mail bruucht, und au in Internetfore, Blogs, Facebook und Twitter schrybe di Jüngere, wie om de Schnabel gwachse isch. Es gitt fir selle neue Art vu Kommunikation jo konne starre Regle meh. D Bsunderheit vu de alemannische Wikipedia isch, dass dett Theme in em sachliche Alemannisch gschriibe werret.<ref>Jürgen Sutter: ''E Schangs fir d Mundart.'' In: Muettersproch Gsellschaft: Alemannisch dunkt üs guet 1/2011, S. 2-3.</ref>
[[Datei:Herrawag.jpg|mini|250px|'''Stroßeschild mit elsässischer Ufschrift''']]
Im Elsass, in Badische un im Schwobeland het s Alemannisch bzw. s Schwäbisch wennig effenligi Repräsentanz. Dr Brüch vum Alemannische in effentlige Verastaltige un in dr Mediä zum Here un Sähne isch sälte; d Sproch isch ufs Gebiät vum Brivatläbe zruckdrängt. Im badische Teil vu Bade-Wirttemberg pflege d Mitgliider in de regionale Gruppe vu de [[Muettersproch-Gsellschaft]] d alemannische Sprochvielfalt.
Do drvu gits Üsnahme: D [[Badische Zeitung|Badisch Zittig]] un d Alsace hän alli Wuch e [[Alemannische Kolumnen|alemannischi Kolumne]] („Lueginsland“ un „uf elsässisch“). Im [[France 3 Alsace|elsässische Regionalfernseh]] kumme alli Obe zeh Menüte Nochrichte uf Elsässisch. Im [[SWR]] kumme alli Wuch Sticker zwei Spots mit je ca. 3 Menüte Alemannisch; si sin aber hochditsch amoderiärt.<br />
Im Elsass, im Badische un im Schwobeland hets verschiidini alemannischi Liädermacher un Bands.<br />Im Elsass gits e starki Dradition vu halbprofessionälle Dialäkttheater. Im Badische gits z Friiburg d [[Alemannische Bühne Freiburg|Alemannisch Bihni]], Theateruffiährige vu Laiegruppe, wu zu Verein ghere, gits als emol an verschiidene Ort.
Im Bildigswäse isch s Alemannisch meischtens nit gärn gsähne. S wird fir e Hindernis ghalte bim Hochditsch-Lehre un giltet as e Brämsi fir Beruefskarriäre.
Im Elsass sin in verschiidene Ortschafte zweisprochigi Stroßeschilder un/oder Ortsschilder durgsetzt wore – mit Franzesisch un Elsässisch.
In allene Deil vu dr [[Alemannia]] gits e lebändigi Mundartliteratur.
* Lueg im Haüptartikel [[Alemannische Literatur]]
== Variatione ==
S Alemannisch wiist e Hüffe [[Varietät (Linguistik)|Varietääten]] uf. Diä sin dr Grund fir verschiidini Versuech, dr alemannisch Sprochrüüm z unterdeile. Do drzue gits verschiidini Griteriä:<ref>(de) [[Renate Schrambke]]: [http://www.alemannisch.de/unser_sprooch/Gliederung.htm ''Die Gliederung des alemannischen Sprachraums.''] Internetseite aagschaut am 16. Juli 2011]</ref>
* d Iideilig no dr vollzogene oder nit vollzogene nejhochditsche Diphthongiärig vor Konsonant. Noch däre unterscheidet mer ''Alemannisch im ängere Sinn'' (Diphthongiärig vor Konsonant nit vollzoge) un ''Alemannisch im wittere Sinn'' (Diphthongiärig vor Konsonant vollzoge). Meh drzue lueg unter [[Diphthong#D neihochditsch Diphthongiärung|nejhochditsche Diphthongiärig]].
* d Iideilig noch em Verschiäbigsgrad vu germanisch k zu ch. Des het zu dr Begriff ''Niider-, Hoch-'' un ''Hegschtalemannisch'' gfiährt. Meh drzue lueg in dr Haüptartikel [[Niederalemannisch|Niideralemannisch]], [[Hochalemannisch]] un [[Höchstalemannisch|Hegschtalemannisch]]. Die Iideilig isch hüt veraltet, und i dr hüttige Dialäktologii deilt mr s als Niideralemannisch i ''Niideralemannisch'' (am Oberrhii) und ''Mittelalemannisch'' (am Bodesee) uf.
* Unteriideilige sin meischtens nit dur phonetischi Griteriä ellei entstande, bi Begriff wiä ''Montforter Düütsch'' spiilt s landschaftlig Zämmegherigkeitsgfiähl zum Deil e grossi Roll.
* Lueg aü im Haüptartikel [[Alemannischer Sprachraum (Gliederung)|Alemannische Sprochrüüm (Gliiderig)]].
De Sproochgrenz zwische Schwäbisch un Bodeseealemannisch laift grad durch s [[Allgäurisch|Allgai]]. [[Bad Hindelang|Hindelông]] mit em Ortsteil Hinterstein (Hinderschtui) isch de öschtlichschte Teil vum Allemannische Sprochrum. Mer schwätzt alemannisch in Oberstaufen, Oberstdorf, Fischen, Sonthofen, Hindelang, Burgberg, Missen.<ref>Wolfgang Keßler: ''D öschtlichschte Alemanne.'' In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft 1/2015, S.60—61.</ref>
=== Alemannisch im ängere Sinn ===
[[Datei:Brunne-Inschrift.jpg|mini|250px|Alemanischi Inschrift z Kiächlischbärge]]
[[Datei:Arkade-Anke.jpg|mini|250px|Alemannischi Inschrift z Bärn]]
* '''Niideralemannisch''' oder [[Oberrheinalemannisch|Oberrhiinalemannisch]] redt mr uf beedne Siite vum [[Oberrhein|Oberrhii]]. Zum Biispiil:
** S alti [[Baseldeutsch|Baseldytsch]], de gröscht Teil vom [[Elsässisch|Elsässerditsch]] un vum Alemannische im [[Breisgau|Briisgau]] un in dr [[Ortenau]]), s [[Kaiserstühler Dialekt|Kaiserstiählerisch]], s [[Alemán Coloniero]].
* '''Mittelalemannisch''' oder [[Bodenseealemannisch|Bodeseealemannisch]] schwätzt mer haüptsächlig nördlig vum [[Bodensee|Bodesee]] und i große Teil vum [[Vorarlberg]] (dört sin d Übergang zum Hoochalemannisch fließend). Zum Biispiil:
** [[Allgäuerisch]].
** [[Montforter Deutsch|Montforter Düütsch]] isch scho starch hochalemannisch präägt.
:Aber aus s hochalemannisch [[Ostschweizerisch|Oschtschwizertüütsch]] goot scho i männgem mit em Mittelalemannisch.
* '''Hochalemannisch''' redt mr vor allem im elsässische [[Sundgau]], im badische [[Markgräflerland]], im [[Südschwarzwald]] () un im (dütschsprochige Deil vum) [[Schweizer Mittelland|Schwizer Mittelland]] un [[Jura (Gebirge)|Jura]]; im Vorarlberg sin di Ibergäng zum Mittelalemannisch fließend. Zum Biispiil:
** [[Markgräflerisch|Markgreflerisch]], [[Dinkelbergisch]]
** [[Berndeutsch|Bärndütsch]], [[Solothurnerdeutsch|Soledurnerdütsch]], [[Aargauerdeutsch|Aargauertüütsch]], [[Luzerndeutsch|Lozäärntüütsch]], [[Zürichdeutsch|Züritüütsch]] un [[Ostschweizerisch|Oschtschwizertüütsch]]
* '''Höchschtalemannisch''' schwätzt mr im gröschte Deil vum (dütschsprochige) Alperuumum, im Vorarlberg aber numme dört, wo d Walser wone. Byschpil:
** [[Walliserdeutsch|Wallisertiitsch]], [[Südwalserdeutsch|Südwalserisch]], [[Senslerdeutsch|Seislertütsch]] un [[Jaundeutsch|Jùutütsch]]
=== Alemannisch im wittere Sinn ===
* [[Schwäbisch]]
=== Witteri Iideilige ===
Mit ''Nordalemannisch'' wird Schwäbisch, Niider- un Mittelalemannisch zämmegfasst, mit ''Südalemannisch'' wird Hochalemannisch un Hegschtalemannisch zämmegfasst.
Usserdem wird uabhängig vu de obige Underschidige underdailt in:
* [[Westalemannisch]] un [[Ostalemannisch]]
== D Erforschig vum Alemannische ==
D Germanischt [[Wolfgang Kleiber]] het feschtgstellt, ass s Alemannisch „sowohl lexikographisch als auch dialektgeographisch als das am besten erforschte Sprachareal innerhalb der ‚Teutonia’“ ka gälte.<ref>Zit. noch em Gerhard W. Baur: ''Über die Erforschung des Alemannischen.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]], Heft I/II 2001, S. 13</ref>
In dr Mittli vum 18. Johrhundert het mer afange alemannischi Werter sammle. Sitter 1795 wird syschtematisch publizärt, Biispiilgäber sin do dr [[Johann Christoph von Schmid]] (''Schwäbisches Wörterbuch'', ab 1795) un dr [[Franz Joseph Stalder]] (''Versuch eines schweizerischen Idiotikon'', ab 1806) gsii.
[[Datei:Idiotikon erschte Band.jpg|mini|250px|s Schwizerischen Idiotikon, Band I]]
Im 19. Johrhundert hän d Vorarbeite fir diä erschte alemannische Großwerterbiächer agfange – 1840 firs Schwäbisch un 1861 firs Schwizerditsch Werterbuech. Des [[Schweizerisches Idiotikon|Schwizerisch Idiotikon]] oder „Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache“ erschiint sit 1881 un isch zum greschte Regionalsprooch-Werterbuech vu allene [[Germanische Sprachen|germanische Sproche]] wore.<ref>Gerhard W. Baur: ''Über die Erforschung des Alemannischen.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]], Heft I/II 2001, S. 14</ref>
* Lueg aü d Haüptartikel unter [[Alemannische Großwörterbücher|Alemannische Großwerterbiächer]].
Näbe dr alemannische Großwerterbiächer sin zahlrichi Werterbiächer vo einzelne Ortschafte oder gleine Regione entstande. Eins vu dr erschte isch s „Aargauer Wörterbuch in der Lautform der Leerauer Mundart“ vum [[Jakob Hunziker]] gsii, wu anne 1877 z Aarau erschiine isch.
* Lueg aü dr Haüptartikel [[Liste Alemannischer Wörterbücher|Lischte vu alemannische Werterbiächer]].
Dr ersch alemannisch Dialäktatlas isch dr [[Sprachatlas der deutschen Schweiz]] gsii, wu anne 1935 vum [[Heinrich Baumgartner]] und em [[Rudolf Hotzenköcherle]] in Agriff gnumme wore isch un wu anne 1961 agfange het mit erschiine. Sonigi Wärk sin in dr Zwischezit in allene alemannische Großregione usgschaffet wore.
* Lueg aü d Haüptartikel in [[Alemannische Sprachatlanten|Alemannischi Sprochatlante]].
Anne 1861 isch im [[Karl Weinhold]] si „Alemannische Grammatik“ rüskumme, wu eigentlig e hischtorischi Grammatik isch. Sitter em letschte Drittel vum 19. Johrhundert sin zahlrichi [[Ortsgrammatik]]e entstande, wu dr Schwärpunkt uf dr Phonetik hän – di erscht het dr [[Jost Winteler]] (1876/76) gschriibe.
Moderni Grammatike noch em Typ vu Schuelgrammatike gits sitter 1948 – do isch as erschti im [[Albert Weber]] si „Zürichdeutsche Grammatik“ erschiine. Scho vor em Zweite Wältgriäg isch im [[Arthur Baur]] si braktischi Sprochlehr „Schwyzertüütsch“ rüskumme.
* Lueg aü dr Haüptartikel [[Alemannische Grammatiken|Alemannischi Grammatike]].
Aan de Universität Konstanz im Fachbreich Sprochwisseschaft untersuechet se Alemannisch als e Sprochvariante und arbeitet anere Grammatik vum Alemannische.<ref>Beate Pundt: ''De Dialekt stirbt it us.'' In: Südkurier vum 23. August 2014, S. 20.</ref> Aan de Universität Freiburg am Deutsche Seminar, Forschungsstell Sprochvariatione in Baden-Württemberg, wird under em [[Peter Auer]] d Veränderung vu de Ussproch in de letschte hundert Johr erforscht.<ref>Waltraud Schwarz: ''Von der Lust auf Alemannisch.'' In: Südkurier vum 20. August 2011, S. 2–3</ref><ref>Waltraud Schwarz: ''Napoleons Soldaten und der Dialekt.'' In: Südkurier vum 15. Oktober 2011, Teil RS.</ref> Aan der Universität Züri het d [[Elvira Glaser]] en Sintaxatlas vo de dütsche Schwyz usebroocht.<ref>[http://www.dialektsyntax.uzh.ch/de.html ''Dialektsyntax des Schweizerdeutschen'']</ref>
Sit 1963 träffe sech d Fachlüüt vo dr Alemannisch-Forschig regelmässig uff de [[Arbeitstagung zur alemannischen Dialektologie|Arbetstääg für die alemannischi Tieläktology]] zum sech über neui Frooge und Arbete usztuusche.
== Alemannisch as Dialäkt un Sproch ==
Dr [[Rudolf Post]], langjährige Leiter vu dr Arbetsstell [[Badisches Wörterbuch]], het d Frog ufgworfe, eb Alemannisch e Sproch oder e Dialäkt isch. Dr schribt, ass d Antwort uf diä Frog drvu abhängt, was mer unter Sproch verstoht.
* In däm Sinn isch Alemannisch ke Sproch: „E normiärts System, wu as National-, Amts- oder Standardsproch mit ere feschtglegte Orthographii un ere schriftlig fixiärte Grammatik im e große Gebiät ohni nännenwärti Unterschiid brücht wird.“
* In däm Sinn isch Alemannisch e Sproch: „E Syschtem vu Zeiche un Regle, wu in ere Gmeinschaft zu dr mindlige Verständigig diänt.“ Fir e Charakter as Sproch in däm Sinn diäg spräche: S Alemannisch heb sini eigene Sprochregle, wu mer in dr Lütig (Luutig), dr Wortbildig un dr Syntax erkännt. Im Wortschatz diägs ebefalls typischi alemannischi Eigeheite gä.<ref>Rudolf Post: [http://www.alemannisch.de/unser_sprooch/eigene_sprache.htm ''Alemannisch – eine eigene Sprache?''] In: Alemannisch dunkt üs guet, Heft I/II 2001, S. 17</ref>
* Für d Schwiz un Liechtestei chunt no drzue, dass dört s Alemannisch i dr ganze dütsche Schwiz di allgimein gredt Alltagssproch isch, un ass es so guet wie unmöglich isch, dass zwee Dütschschwizer vu welem soziale «Stand» au immer mitenand nüd Alemannisch rede. Das isch e Charakteristik, wo sit em spetere 19. Joorhundert suscht fascht nienetsmee vorchund – i dr Schwiz und Liechtestei nimt s Alemannisch dodrmit au Positione ii, wo i anderne Länder dr Standardsproch oder ere standardsprochnoche Varietät zuechöme.<ref>Lueg under anderem: [[Rudolf Schwarzenbach]]: [https://www.e-helvetica.nb.admin.ch/de/view/monografie/991017979625303976/CH-002157-5:5918268 ''Die Stellung der Mundart in der deutschsprachigen Schweiz. Studien zum Sprachbrauch der Gegenwart.]'' Frauenfeld 1969 ([[Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung]] XVII).</ref>
Die politisch Syte vu de Abgrenzig Dialekt – Sprach wird dytlich ime Linguistewitz ime Artikel vum [[Max Weinreich]]: ''E Sprach isch e Dialekt mit ere Armee un ere Marine.''
* Zum Thema Sproch un Dialäkt lueg aü d Haüptartikel [[Dialekt|Dialäkt]] un [[Sprache|Sproch]].
=== Alemannischi sprochligi Eigeheite ===
Ass es im Alemannische e Hüffe Variante git, het dr Blick drfir verstellt, ass es gwissi grundlegendi Gmeinsamkeite git. D Sprochwisseschaft het sich in dr Regel uf d Bsunderheite un Unterschiid konzentriärt, wenniger uf d Gmeinsamkeite. Diä sin im Wortschatz, in dr Phonetik un in dr Grammatik z erkänne, beträffe aber viilmol nit s ganz alemannisch Sprochgebiät. Wit verbreiteti Gmeinsamkeite sin s [[Kurzverb]], d Assimilation vu dr Vorsilbe ''ge-,'' dr [[End-n-Abfall im Alemannischen|n-Abfall]], d [[Genitiv|Umschriibig vum Genitiv]], dr [[Präteritum]]schwund, d Infinitiv-Partikel, d [[Relativsatz|Relativpartikel]] un anderi.
* Lueg do drzue dr Haüptartikel [[Alemannische Grammatik|Alemannischi Grammatik]] un d Link im Haüptartikel.
== Literatur ==
Groossrüümigi Übersichte:
* [[Karl Bohnenberger]]: ''Die alemannische Mundart. Umgrenzung, Innengliederung und Kennzeichnung.'' Tübingen 1953.
* [[Rudolf Hotzenköcherle]]: ''Die Sprachlandschaften der deutschen Schweiz.'' Aarau 1984 (Sprachlandschaft 2).
* [[Marthe Philipp]], Arlette Bothorel-Witz: ''Low Alemannic.'' In: ''German Dialects. Phonology & Morphology, with selected texts.'' Manchester University Press, Manchester 1961, S. 313–336.
* [[Charles V. J. Russ]]: ''High Alemannic.'' In: ''German Dialects. Phonology & Morphology, with selected texts.'' Manchester University Press, Manchester 1961, S. 364–393.
* Charles V. J. Russ: ''Swabian.'' In: ''German Dialects. Phonology & Morphology, with selected texts.'' Manchester University Press, Manchester 1961, S. 337–363.
* [[Peter Wiesinger]]: ''Phonetisch-phonologische Untersuchungen zur Vokalentwicklung in den deutschen Dialekten.'' Band 1 und 2. Walter de Gruyter, Berlin 1970 (Studia Linguistica Germanica 2).
Zur Soziolinguischtik z Tüütschland, z Frankrych und i de Schwyz:
* Carl Bodnaruk: [https://ses.library.usyd.edu.au/bitstream/handle/2123/24679/Bodnaruk_Thesis_2020_Final.pdf?sequence=1&isAllowed=y ''The Sociolinguistic State of Alemannic Dialects.''] Bachelor-Aarbet Universitäät Sidney, Novämber 2020.
Literatur zu chlynere Rüüm findt mer i den äinzelnen Artikel.
== Lueg au ==
{{Portal|Alemannisch}}
[[Südbadisch]], [[Alemannen]], [[Alemannischer Beispielsatz]], [[Alemannische Literatur]]
== Weblink ==
{{Commonscat|Alemannic language|Alemannisch}}
* [http://www.germanistik.uni-freiburg.de/badischwb/ Badisches Wörterbuch]
* [http://www.idiotikon.ch/ Schweizerisches Idiotikon]
* [https://web.archive.org/web/20050901110821/http://www.alemannisch.de/ Muettersproch-Gsellschaft]
* [http://www.alemannische-seiten.de Alemannisches Wörterbuch & Alemannische Gedichte]
* [https://www.idiotikon.ch/hoerproben Höörbyschpil us de ganze Schwyz]
* [https://web.archive.org/web/20090227022133/http://www.dialektwoerter.ch/ Dialekt-Wörterbuech]
* [https://web.archive.org/web/20180324150458/http://dialects.from.ch/ Chochichästli-Orakel]
* [https://web.archive.org/web/20110725013521/http://www.argealp.org/fileadmin/www.argealp.org/atlas/index.html dütischi Dialäkt im Alperuum]
* [https://web.archive.org/web/20110102012018/http://www.rhetorik-netz.de/rhetorik/alemann.htm Alamanni und Sueben uf dr Rhetorik-Syte]
== Quälle ==
<references/>
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Dytschi Sproch]]
[[Kategorie:Alemannisch]]
[[Kategorie:Dytsche Dialäkt]]
[[Kategorie:Sprooch (Schwiiz)]]
[[Kategorie:Sproch (Elsass)]]
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Asen
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wikitext
text/x-wiki
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[[Datei:Treated NKS odinn.jpg|thumb|de Odin isch de Vater vo de maiste Ase]]
D '''Ase''' ([[Altnordische Sprache|aisl]]. áss ''Sg.''; æsir ''Pl.'') sind i de nordische Mythologi d Götterfamili, wo vom [[Wotan|Odin]] abstammt. Im ghöret vor alem Götter vo Herrschaft, Macht und Recht zue, wäred di anderi Götterfamili, d [[Wanen|Wane]] för Fruchtbarkait und Woolstand zueständig sind. Allerdings werdet di wichtigste Wane mengisch au Ase gnennt, aber nie handcherum. D Ase wonet i de Burg [[Asgard]] und för e paar Götter werd no de Name vom Palast aggee.
== Ufzälig vo de Ase ==
De Hoptgott isch de aiöigig [[Wotan|Odin]] (aisl. Óðinn) wo i de [[Walhall]] (aisl. Valhöll »Champftotehalle«) wont. As Wonig vo sinere Frau [[Frija|Frigg]] werd aber Fensalir (»Sumpfsääl«) aggee, iri Dieneri haisst [[Volla|Fulla]]. De Odin wonnt aber au zäme mitere Göttin Saga (aisl. Sága) in Sökkvabekkr (»Sinkbank«?). De Donnergott [[Donar|Thor]] (aisl. Þórr), de Soo vom Odin und de Erdgöttin [[Jörd]], wonnt mit sinere Frau Sif und sinene Chinde Magni, Modi und Thrud (aisl. Magni, Móði, Þrúðr) im Ort Thrudvang (aisl. Þrúðvangr »Chraftfeld«), wäred sin Stiifsoo Ullr im Tal Ydalir (aisl. Ýdalir »Iibetal«) lebt. De [[Balder|Baldr]], de Soo vom Odin und vode Frigg, wont mit sinere Frau Nanna im Palast Breidablik (aisl. Breiðablik »Breitglanz«) und sin Soo [[Forseti]] wont in Glitnir (»Glitzer«). För em Balder sin Brüeder und Mörder Hödr (aisl. Höðr), isch kai Wonig aggee und onöd för de Hermodr (aisl. Hermóðr), för de Vali (aisl. Váli), em Rächer vom Baldr oder för de aihändig Chriegsgott Tyr (aisl. Týr) und för de Dichtergott Bragi, wo mit de Idun (aisl. Iðunn) verhürootet isch. Si biwacht d Öpfel wo d Ase esset, demit si nöd altet. Em Tyr sini Eltere sind nöd bikannt und de Bragi isch de vergöttlichtig norwegischi Dichter Bragi enn gamli Boddason, wo im 9. Joorhundert glebt het. De Heimdallr, de Wächter wo Asgard biwacht, wont im Himinbjörg (»Himmelberg«) em End vode Regebogebrugg Bifröst. Er isch en Soo vom Odin und het nüü Müettere. De schwiigsami Vidar (aisl. Víðarr) wont schliessli im Land Vidi (aisl. Víði »Wiiti«). As Wonig oder Tempel vo de Asine werd Vingolf (aisl. Vingólf »Fründlichs Huus«) gnennt. Die maiste Asine hend kai grossi Bidütig, wie d Ärztin Eir. Au d Erdgöttin [[Jörd]] und d Sunegöttin [[Sunna (Göttin)|Sol]] ghöret zu de Asine.
Zu de Ase zälet aber au Gotthaite, wo vonere fremde Herkunft sind, allne voraa de [[Loki]], wo d Götter immer wider i grossi Bedrängnis bringt, ine aber au immer wider us de Patsche helft. Au die drai Wane, wo as Gaisle zu de Ase cho sind, nochdem di baide Götterfamilie Fride gschlosse hend, werdet zu de Ase zällt und wonet au in Asgard. De riich Handelsgott [[Njörd]]r (aisl. Njörðr) lebt am Meer im Palast Noatun (Nóatún »Schiffstadt«) und sini baide Chinder, d Liebesgöttin [[Freyja]] im Palast Folkvang (aisl. Fólkvangr »Volchfeld«) und de Fruchtbarkaitsgott [[Freyr]] in Alheim (aisl. Álfheimr »Elfewelt«).
== Familialbum ==
<gallery>
Datei:Treated NKS thorr.jpg|de Thor mit em Donnerhammer Mjöllnir
Datei:Treated NKS fenrir.jpg|de Wolf Fenrir biisst em Tyr sini Hand ab
Datei:Treated NKS ullr.jpg|de Ull bim Schiifaare
Datei:Treated NKS heimdallr.jpg|de Heimdall mitem Gjallarhorn
Datei:Treated NKS baldr.jpg|de blind Höder tötet uf Astifte vom Loki de Baldr
Datei:Treated_NKS_hermodr.jpg|de Hermodr riitet zude Totegöttin Hel um de Balder z befraie
</gallery>
== Stammbomm ==
{| cellpadding="0" cellspacing="0" style="font-size: 90%; margin:1em 2em 1em 1em; background-color:#FFFFFF; text-align:center"
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| style="background-color:#E0E8FF; border:1px solid black; align:center" colspan="41" | '''Stammbom vode Ase und [[Wanen|Wane]]'''
|-
|colspan="41" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|<small>''Öbernoo (und liecht abgänderet) us de tütsche Wikipedia''</small>
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| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Buri (Mythologie)|Buri]]
| colspan="4" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="3" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Bölthorn]]
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| colspan="3" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Delling (Mythologie)|Delling]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Nott]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Burr]]
| colspan="5" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Bestla]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="3" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Fjörgynn]]
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| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Dag (Mythologie)|Dagr]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black; text-align:right"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Jörd]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Vili]]
| colspan="1" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Ve]]
| colspan="1" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="3" style="background-color:#E0E8FF; border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| '''[[Wotan|Odin]]'''
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black; text-align:right"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Frija|Frigg]]
| colspan="6" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Ivaldi]]
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| colspan="3" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Sif]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Donar|Thor]]
| colspan="1" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Nanna (Göttin)|Nanna]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Balder|Baldr]]
| colspan="1" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Hödr]]
| colspan="1" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="3" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Hermodr]]
| colspan="1" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Bragi]]
| colspan="1" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Idun]]
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| colspan="3" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Forseti]]
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| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Gerda (Mythologie)|Gerdr]]
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| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Freyr]]
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| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Freyja]]
| colspan="10" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black; text-align:right"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Grid (Mythologie)|Grid]]
| colspan="2" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="3" style="background-color:#E0E8FF; border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| '''[[Wotan|Odin]]'''
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| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Rindr]]
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| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Fjölnir]]
| colspan="18" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Vidar]]
| colspan="3" style="border-width:0 0 0 0; border-style:solid; border-color:black"|
| colspan="2" style="border-width:1px 1px 1px 1px; border-style:solid; border-color:black"| [[Vali (Mythologie)|Vali]]
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== Lueg au ==
* [[Odin von Lejre|Odin vo Lejre]]
* [[Germanische Gottheiten|Germanischi Gotthaite]]
== Büecher ==
* Jan de Vries: ''Altgermanische Religionsgeschichte''; Berlin 1956.
* Åke V. Ström: ''Germanische Religion''; Stuttgart 1975. {{#isbn:3-17-001157-X}}.
* Georges Dumézil: ''Gods of the Ancient Northmen''; Berkely 1977. {{#isbn:0-520-02044-8}}.
* Rudolf Simek: ''Lexikon der germanischen Mythologie''. Stuttgart (3. Aufl.) 2006. {{#isbn:978-3520-36802-7}}.
* Rudolf Simek: ''Religion und Mythologie der Germanen''; Darmstadt 2003. {{#isbn:3-534-16910-7}}.
[[Kategorie:Nordischi Mythologi]]
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Gerhard Jung
0
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2026-06-19T04:42:47Z
Holder
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Gerhard jung.jpg|thumb|dr Gerhard Jung (1991)]]
[[Datei:Feldberger Dichterwegli Station 12.jpg|thumb|Gedicht vum Jung uf em Fäldbärger Dichterwägli]]
Dr '''Gerhard Anton Jung''' (* [[10. August|10. Augschte]] [[1926]] z [[Zell im Wiesental|Zäll im Wisedal]]; † [[25. April]] [[1998]] z [[Lörrach-Stetten|Lörrach-Stette]]) isch e dytsche Dialäkt[[dichter]] un -[[liedermacher]] gsi. Er isch bsundersch im [[Schwarzwald]] fir syyni Gedicht bekannt un isch hite no beliebt.
== Läbe ==
Dr Gerhard Jung isch im [[Wiesental|Wisedal]] ufgwagse. Syy Vater, Karl Jung, isch e Dierarzt vu Franke gsi, syy Mueter, Hermine, Huusfrau. Dr Jung het drej Gschwischter gha. Är isch z [[Zell im Wiesental|Zäll]] uf d Volksschuel gange un z [[Schopfheim|Schopfe]] uf s Gymnasium.
Am 20. April 1944 isch dr Jung Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 9735867), dr Aadrag isch vum 3. Jänner 1944 gsii.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/599730084?objectPage=2490 A3340-MFOK: Number J0053]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Vu 1946 bis zue syyre Pensionierig 1981 het er bi dr Boscht gschafft. As Oberamtmann het d Uusbildig vum mittlere un ghobene Boschtdienscht zue syyne Ufgabe ghert. Unter dr vile Lehrbuebe het er het er vil Mänsche gfunde, wu ne nit nume as Lehrer un Uusbilder gsäh hän, nei, au as Frynd un Vorbild.
Dr Jung het frejberueflig as Heimetdichter gschafft. Derzue isch er in vile Verein Mitglid vum Vorstand gsi un au Motor un Rotgeber. No syyre Pensionierig het er sich ganz syyre große Lyydeschaft gwidmet, em Schryybe. Wel er stark vu dr [[Zweiter Weltkrieg|Chriegsjohr]] bregt gsi isch, hän d Theme Fride un Versehnig zue dr Schwärpinkt vu syyne Text zellt. Eis vu syne bekannteschte Wärch isch s Buech ''Bettmümpfeli'', wu bis zue sibte Uflag scho 35000 Exemplar dervu verchauft wore sin. Bim Dichte isch bim Jung alliwyl im Vordergrund, „de Mänsche ne Heimet schaffe“ z chenne.
Dr Jung het 60 chleineri un mittleri Dialäktstuck gschribe, wu im ''Archiv für alemannische Mundartspiele Denzlingen'' ufbewahrt wäre. Vil Stuck het er fir d Hotzewälder ''Freilichtbühne Klausenhof e. V.'' z [[Herrischried]] schribe.
Dr Gerhard Jung het mit syyre Frau Klara geb. Wuchner (1928−2016)<ref>[https://www.badische-zeitung.de/zell-lag-ihr-sehr-am-herzen Zell lag ihr sehr am Herzen. Trauer um Klara Jung], Badische Zeitung, 10. Juni 2016</ref>, zwee Sihn, [[Karlheinz Jung|Karlheinz]] un [[Markus Manfred Jung]], un e Dochter, Sabine Maria Ging, gha. Ab 1950 het d Familie z Löörech gwohnt. Dr Markus Manfred Jung isch hit e erfolgryyche Dialäktschriftsteller.
E Hegschtpunkt in syym Schaffe isch aafangs vu dr 1970-er Johr gsi, wu dr Jung mit dr [[Johann-Peter-Hebel-Plakette]] dur d Gmei [[Hausen im Wiesental|Huuse im Wisedal]] un em [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Pryys]] vum Land [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] uuszeichnet woren isch.
Dr Heimetdichter, wu im [[Schwarzwald]] bis hite populär isch, isch anne 1998 z [[Lörrach]] im Kreis vu syyre Familie gstorbe.
Dr Jung isch Ehremitglid vu dr ''Drachtegruppe Zäll im Wisedal'' (1971) gsi un vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1987), derzue Ehreburger vu dr Stadt Zäll im Wisedal (1986) vu dr Huuse im Wisedal (1997).
== Wärch ==
=== Biecher ===
* ''D’Heimet uf em Wald. Alemannische Gedichte.'' Mit einem Nachwort von Emil Imm. Mit 4 Federzeichnungen von Kurt Winkler. [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1960. 69 S., kl. 8 ([[Silberdistel-Reihe]] 47)
* ''Schmecksch de Brägel? Heiteri Sächeli zum Vortrage.'' Mit Zeichnungen von Friedemann Hett. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1966. 142 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 104)
* ''Wurzle und Blatt. In Wiesentäler Mundart.'' Vereinigung Oltener Bücherfreunde, Olten 1968
* ''Bettmümpfeli. Sache zum Lese un Sache zum Lache.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1971 (Silberdistel-Reihe 67/68)
* ''Wo ane gohsch?'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1973. 111 S. (Silberdistel-Reihe 69/70)
* ''Rutsch e bizzeli nöcher. Gedichte und Erzählungen, alemannisch Heimatlieder.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 181 S. Ill., (Silberdistel-Reihe 120) ISBN 978-3-7946-0136-3
* ''Uf de Schwelle. Alemannische und hochdeutsche Gedichte.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1980. 173 S.
* ''Proscht Gürgeli.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr/Schwarzwald 1983
* ''Loset, wie wär s? Gedichte und Geschichten in der Mundart des oberen Wiesentals.'' Einführung Werner Mennicke. Zeichnungen Hildegard Dismer. Sprachlicher Anhang Raymond Matzen. [[Morstadt Verlag|Morstadt]], Kehl / Strasbourg / Basel 1983. 264 S. Ill. (Neue alemannische Mundartdichtung. Serie Baden 1)
* ''Sonnenwende. Gedichte, Geschichten, Gedanken.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1985. 176 S.
* ''Im Wandel der Jahreszeiten.'' 1986
* ''E Flämmli glüeht. Gedichte, Geschichten, Liedern und kleinen Spielen zur Advents- und Weihnachtszeit.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1987
* zäme mit em Werner Dold: ''Im Schwarzwälder Herrgottswinkel - das obere Wiesental.'' Kehrer Verlag, Freiburg im Breisgau 1989. 144 S.
* ''Souvenierli us em Schwarzwald. Gedichte, Lieder, Sprüche und „Schnökli“ in Wiesentäler Mundart.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1991. 295 S.
* ''Morgen kommt der Schwed.'' 1992
* ''Rutsch no ne bizzeli nöcher. Gedichte, Anekdoten und Lieder in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Adolf Glattacker, Kurt Winkler, Helene Manßhardt und Alban Spitz und mit Melodien von Josef Kunzelmann, Oskar Baumann, Herbert Dürk und Gerhard Jung. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993. 224 S. Ill.
* ''Im Belchenwind.'' 1993
* ''Mit e me Bleistiftstümpli.'' 1995
* ''Seifiblodere.'' 1995
* ''Herrgott isch des schön.'' 1996
=== Tonträger ===
* Alles was schön isch (1976)
* Rutsch e bizzeli nöcher (1986)
* Schwarzwälder Buuremess (1986)
* S Lumpepuppeli (2000)
=== Theaterstuck ===
* Die Herrischrieder Hochzeit (1983)
* Der Schatz im Hotzenwald (1985)
* Die Weiber von Dogern (1986)
* Gueti alti Zit (1988)
* Bernau 1848 (1990)
* Morgen kommt der Schwed (1991)
* Was für e Zit (1992)
* Der Schmied von Dogern (1992)
* Gugelfuhr (1995)
* Ein Tag im April (1998)
* Vater, wir kommen in Dein Haus (1998)
== Uszeichnige ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Priis]]: 1974
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette|Johann-Peter-Hebel-Plakette]]: 1973
* Guldi Ehrezeiche fir bsunderi Verdienscht um dr [[Schwarzwaldverein]] (1974)
* Guldi Ehrezeiche vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1977)
* Pryys bim [[Wettbewerb für Mundart-Theaterstücke 1979|Wettbewärb für Mundart-Theaterstugg]] vum Alemannische Gsprächskreis (1979)
* [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg|Verdienschtmedallie vum Land Bade-Wirttebärg]] (1980)
* [[Oberrheinischer Kulturpreis|Oberryynische Kulturpryys]]: 1983
* Verdienschtmedallie vu dr Gmei Herrischried (1993)
* [[Grand Prix de Poesie]] vu dr Stadt [[Ensisheim|Anze]] (1996)
* Medallie vum [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] in Silber, zämme mit syyre Frau (1996)
* [[Bundesverdienstkreuz|Bundesverdienschtchryz]] (1997)
Am 12. Juli 1998 isch dr Blatz vu dr Herrischrieder Klausenhof in ''Gerhard Jung Platz'' umgnännt wore.
Zum fimfte Dodesdag vum Jung anne 2003 het d Stadt Zäll e [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|Wettbewärb fir jungi Mundartautore]] gstiftet.
Anne 2010 isch d Zäller Grund- un Hauptschuel in ''Gerhard-Jung-Schule'' umgnännt wore.
== Literatur ==
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard Jung.'' In: ''Das Markgräflerland'' 1998 Heft 2, S. 191–193 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1998-02/0193 Digitalisat])
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard A. Jung.'' In: ''Badische Heimat,'' Heft 2/1998, S. 271–273 ([https://regionalia.blb-karlsruhe.de/files/21969/BLB_Badische_Heimat_1998_2.pdf Digitalisat])
* ''Autoren aus dem Dreiländereck.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] I/II 2000, S. 38–39
== Weblink ==
* {{Commonscat|Gerhard Jung}}
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/135013747/Jung+Gerhard+Anton dr Gerhard Jung] uf leo-bw.de
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=2 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muetterpsorch-Gsellschaft
* [https://www.schwarzwaldverein-zell.com/app/download/4723094/Wegbegleiter+_Alemannenweg_2022.pdf dr Gerhard Jung] uf em [[Wiesentäler Alemannenweg]]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Jung, Gerhard}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Träger vom Bundesverdinschtchrütz am Bändel]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Person (Löörech)]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Gerhard jung.jpg|thumb|dr Gerhard Jung (1991)]]
[[Datei:Feldberger Dichterwegli Station 12.jpg|thumb|Gedicht vum Jung uf em Fäldbärger Dichterwägli]]
Dr '''Gerhard Anton Jung''' (* [[10. August|10. Augschte]] [[1926]] z [[Zell im Wiesental|Zäll im Wisedal]]; † [[25. April]] [[1998]] z [[Lörrach-Stetten|Lörrach-Stette]]) isch e dytsche Dialäkt[[dichter]] un -[[liedermacher]] gsi. Er isch bsundersch im [[Schwarzwald]] fir syyni Gedicht bekannt un isch hite no beliebt.
== Läbe ==
Dr Gerhard Jung isch im [[Wiesental|Wisedal]] ufgwagse. Syy Vater, Karl Jung, isch e Dierarzt vu [[Bischweier|Bischwir]] bi [[Rastatt|Raschti]] gsi, syy Mueter, Hermine, isch Huusfrau gsii. Dr Jung het drej Gschwischter gha. Är isch z [[Zell im Wiesental|Zäll]] uf d Volksschuel gange un z [[Schopfheim|Schopfe]] uf s Gymnasium.
Am 20. April 1944 isch dr Jung Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 9735867), dr Aadrag isch vum 3. Jänner 1944 gsii.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/599730084?objectPage=2490 A3340-MFOK: Number J0053]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Vu 1946 bis zue syyre Pensionierig 1981 het er bi dr Boscht gschafft. As Oberamtmann het d Uusbildig vum mittlere un ghobene Boschtdienscht zue syyne Ufgabe ghert. Unter dr vile Lehrbuebe het er het er vil Mänsche gfunde, wu ne nit nume as Lehrer un Uusbilder gsäh hän, nei, au as Frynd un Vorbild.
Dr Jung het frejberueflig as Heimetdichter gschafft. Derzue isch er in vile Verein Mitglid vum Vorstand gsi un au Motor un Rotgeber. No syyre Pensionierig het er sich ganz syyre große Lyydeschaft gwidmet, em Schryybe. Wel er stark vu dr [[Zweiter Weltkrieg|Chriegsjohr]] bregt gsi isch, hän d Theme Fride un Versehnig zue dr Schwärpinkt vu syyne Text zellt. Eis vu syne bekannteschte Wärch isch s Buech ''Bettmümpfeli'', wu bis zue sibte Uflag scho 35000 Exemplar dervu verchauft wore sin. Bim Dichte isch bim Jung alliwyl im Vordergrund, „de Mänsche ne Heimet schaffe“ z chenne.
Dr Jung het 60 chleineri un mittleri Dialäktstuck gschribe, wu im ''Archiv für alemannische Mundartspiele Denzlingen'' ufbewahrt wäre. Vil Stuck het er fir d Hotzewälder ''Freilichtbühne Klausenhof e. V.'' z [[Herrischried]] schribe.
Dr Gerhard Jung het mit syyre Frau Klara geb. Wuchner (1928−2016)<ref>[https://www.badische-zeitung.de/zell-lag-ihr-sehr-am-herzen Zell lag ihr sehr am Herzen. Trauer um Klara Jung], Badische Zeitung, 10. Juni 2016</ref>, zwee Sihn, [[Karlheinz Jung|Karlheinz]] un [[Markus Manfred Jung]], un e Dochter, Sabine Maria Ging, gha. Ab 1950 het d Familie z Löörech gwohnt. Dr Markus Manfred Jung isch hit e erfolgryyche Dialäktschriftsteller.
E Hegschtpunkt in syym Schaffe isch aafangs vu dr 1970-er Johr gsi, wu dr Jung mit dr [[Johann-Peter-Hebel-Plakette]] dur d Gmei [[Hausen im Wiesental|Huuse im Wisedal]] un em [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Pryys]] vum Land [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] uuszeichnet woren isch.
Dr Heimetdichter, wu im [[Schwarzwald]] bis hite populär isch, isch anne 1998 z [[Lörrach]] im Kreis vu syyre Familie gstorbe.
Dr Jung isch Ehremitglid vu dr ''Drachtegruppe Zäll im Wisedal'' (1971) gsi un vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1987), derzue Ehreburger vu dr Stadt Zäll im Wisedal (1986) vu dr Huuse im Wisedal (1997).
== Wärch ==
=== Biecher ===
* ''D’Heimet uf em Wald. Alemannische Gedichte.'' Mit einem Nachwort von Emil Imm. Mit 4 Federzeichnungen von Kurt Winkler. [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1960. 69 S., kl. 8 ([[Silberdistel-Reihe]] 47)
* ''Schmecksch de Brägel? Heiteri Sächeli zum Vortrage.'' Mit Zeichnungen von Friedemann Hett. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1966. 142 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 104)
* ''Wurzle und Blatt. In Wiesentäler Mundart.'' Vereinigung Oltener Bücherfreunde, Olten 1968
* ''Bettmümpfeli. Sache zum Lese un Sache zum Lache.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1971 (Silberdistel-Reihe 67/68)
* ''Wo ane gohsch?'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1973. 111 S. (Silberdistel-Reihe 69/70)
* ''Rutsch e bizzeli nöcher. Gedichte und Erzählungen, alemannisch Heimatlieder.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 181 S. Ill., (Silberdistel-Reihe 120) ISBN 978-3-7946-0136-3
* ''Uf de Schwelle. Alemannische und hochdeutsche Gedichte.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1980. 173 S.
* ''Proscht Gürgeli.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr/Schwarzwald 1983
* ''Loset, wie wär s? Gedichte und Geschichten in der Mundart des oberen Wiesentals.'' Einführung Werner Mennicke. Zeichnungen Hildegard Dismer. Sprachlicher Anhang Raymond Matzen. [[Morstadt Verlag|Morstadt]], Kehl / Strasbourg / Basel 1983. 264 S. Ill. (Neue alemannische Mundartdichtung. Serie Baden 1)
* ''Sonnenwende. Gedichte, Geschichten, Gedanken.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1985. 176 S.
* ''Im Wandel der Jahreszeiten.'' 1986
* ''E Flämmli glüeht. Gedichte, Geschichten, Liedern und kleinen Spielen zur Advents- und Weihnachtszeit.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1987
* zäme mit em Werner Dold: ''Im Schwarzwälder Herrgottswinkel - das obere Wiesental.'' Kehrer Verlag, Freiburg im Breisgau 1989. 144 S.
* ''Souvenierli us em Schwarzwald. Gedichte, Lieder, Sprüche und „Schnökli“ in Wiesentäler Mundart.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1991. 295 S.
* ''Morgen kommt der Schwed.'' 1992
* ''Rutsch no ne bizzeli nöcher. Gedichte, Anekdoten und Lieder in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Adolf Glattacker, Kurt Winkler, Helene Manßhardt und Alban Spitz und mit Melodien von Josef Kunzelmann, Oskar Baumann, Herbert Dürk und Gerhard Jung. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993. 224 S. Ill.
* ''Im Belchenwind.'' 1993
* ''Mit e me Bleistiftstümpli.'' 1995
* ''Seifiblodere.'' 1995
* ''Herrgott isch des schön.'' 1996
=== Tonträger ===
* Alles was schön isch (1976)
* Rutsch e bizzeli nöcher (1986)
* Schwarzwälder Buuremess (1986)
* S Lumpepuppeli (2000)
=== Theaterstuck ===
* Die Herrischrieder Hochzeit (1983)
* Der Schatz im Hotzenwald (1985)
* Die Weiber von Dogern (1986)
* Gueti alti Zit (1988)
* Bernau 1848 (1990)
* Morgen kommt der Schwed (1991)
* Was für e Zit (1992)
* Der Schmied von Dogern (1992)
* Gugelfuhr (1995)
* Ein Tag im April (1998)
* Vater, wir kommen in Dein Haus (1998)
== Uszeichnige ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Priis]]: 1974
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette|Johann-Peter-Hebel-Plakette]]: 1973
* Guldi Ehrezeiche fir bsunderi Verdienscht um dr [[Schwarzwaldverein]] (1974)
* Guldi Ehrezeiche vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1977)
* Pryys bim [[Wettbewerb für Mundart-Theaterstücke 1979|Wettbewärb für Mundart-Theaterstugg]] vum Alemannische Gsprächskreis (1979)
* [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg|Verdienschtmedallie vum Land Bade-Wirttebärg]] (1980)
* [[Oberrheinischer Kulturpreis|Oberryynische Kulturpryys]]: 1983
* Verdienschtmedallie vu dr Gmei Herrischried (1993)
* [[Grand Prix de Poesie]] vu dr Stadt [[Ensisheim|Anze]] (1996)
* Medallie vum [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] in Silber, zämme mit syyre Frau (1996)
* [[Bundesverdienstkreuz|Bundesverdienschtchryz]] (1997)
Am 12. Juli 1998 isch dr Blatz vu dr Herrischrieder Klausenhof in ''Gerhard Jung Platz'' umgnännt wore.
Zum fimfte Dodesdag vum Jung anne 2003 het d Stadt Zäll e [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|Wettbewärb fir jungi Mundartautore]] gstiftet.
Anne 2010 isch d Zäller Grund- un Hauptschuel in ''Gerhard-Jung-Schule'' umgnännt wore.
== Literatur ==
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard Jung.'' In: ''Das Markgräflerland'' 1998 Heft 2, S. 191–193 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1998-02/0193 Digitalisat])
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard A. Jung.'' In: ''Badische Heimat,'' Heft 2/1998, S. 271–273 ([https://regionalia.blb-karlsruhe.de/files/21969/BLB_Badische_Heimat_1998_2.pdf Digitalisat])
* ''Autoren aus dem Dreiländereck.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] I/II 2000, S. 38–39
== Weblink ==
* {{Commonscat|Gerhard Jung}}
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/135013747/Jung+Gerhard+Anton dr Gerhard Jung] uf leo-bw.de
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=2 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muetterpsorch-Gsellschaft
* [https://www.schwarzwaldverein-zell.com/app/download/4723094/Wegbegleiter+_Alemannenweg_2022.pdf dr Gerhard Jung] uf em [[Wiesentäler Alemannenweg]]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Jung, Gerhard}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Träger vom Bundesverdinschtchrütz am Bändel]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Person (Löörech)]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Gerhard jung.jpg|thumb|dr Gerhard Jung (1991)]]
[[Datei:Feldberger Dichterwegli Station 12.jpg|thumb|Gedicht vum Jung uf em Fäldbärger Dichterwägli]]
Dr '''Gerhard Anton Jung''' (* [[10. August|10. Augschte]] [[1926]] z [[Zell im Wiesental|Zäll im Wisedal]]; † [[25. April]] [[1998]] z [[Lörrach-Stetten|Lörrach-Stette]]) isch e dytsche Dialäkt[[dichter]] un -[[liedermacher]] gsi. Er isch bsundersch im [[Schwarzwald]] fir syyni Gedicht bekannt un isch hite no beliebt.
== Läbe ==
Dr Gerhard Jung isch im [[Wiesental|Wisedal]] ufgwagse. Syy Vater, Karl Jung, isch e Dierarzt vu [[Bischweier|Bischwir]] bi [[Rastatt|Raschti]] gsi, syy Mueter, Hermine, isch Huusfrau gsii. Dr Jung het drej Gschwischter gha. Är isch z [[Zell im Wiesental|Zäll]] uf d Volksschuel gange un z [[Schopfheim|Schopfe]] uf s Gymnasium.
Am 20. April 1944 isch dr Jung Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 9735867), dr Aadrag isch vum 3. Jänner 1944 gsii.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/599730084?objectPage=2490 A3340-MFOK: Number J0053]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Vu 1946 bis zue syyre Pensionierig 1981 het er bi dr Boscht gschafft. As Oberamtmann het d Uusbildig vum mittlere un ghobene Boschtdienscht zue syyne Ufgabe ghert. Unter dr vile Lehrbuebe het er het er vil Mänsche gfunde, wu ne nit nume as Lehrer un Uusbilder gsäh hän, nei, au as Frynd un Vorbild.
Dr Jung het frejberueflig as Heimetdichter gschafft. Derzue isch er in vile Verein Mitglid vum Vorstand gsi un au Motor un Rotgeber. No syyre Pensionierig het er sich ganz syyre große Lyydeschaft gwidmet, em Schryybe. Wel er stark vu dr [[Zweiter Weltkrieg|Chriegsjohr]] bregt gsi isch, hän d Theme Fride un Versehnig zue dr Schwärpinkt vu syyne Text zellt. Eis vu syne bekannteschte Wärch isch s Buech ''Bettmümpfeli'', wu bis zue sibte Uflag scho 35000 Exemplar dervu verchauft wore sin. Bim Dichte isch bim Jung alliwyl im Vordergrund, „de Mänsche ne Heimet schaffe“ z chenne.
Dr Jung het 60 chleineri un mittleri Dialäktstuck gschribe, wu im Markgräfler Museum z Mille ufbewahrt wäre, zum Deil sin si au im Privatbsitz vu sim Suhn Markus Manfred Jung. Vil Stuck het er fir d Hotzewälder ''Freilichtbühne Klausenhof e. V.'' z [[Herrischried]] schribe.
Dr Gerhard Jung het mit syyre Frau Klara geb. Wuchner (1928−2016)<ref>[https://www.badische-zeitung.de/zell-lag-ihr-sehr-am-herzen Zell lag ihr sehr am Herzen. Trauer um Klara Jung], Badische Zeitung, 10. Juni 2016</ref>, zwee Sihn, [[Karlheinz Jung|Karlheinz]] un [[Markus Manfred Jung]], un e Dochter, Sabine Maria Ging, gha. Ab 1950 het d Familie z Löörech gwohnt. Dr Markus Manfred Jung isch hit e erfolgryyche Dialäktschriftsteller.
E Hegschtpunkt in syym Schaffe isch aafangs vu dr 1970-er Johr gsi, wu dr Jung mit dr [[Johann-Peter-Hebel-Plakette]] dur d Gmei [[Hausen im Wiesental|Huuse im Wisedal]] un em [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Pryys]] vum Land [[Baden-Württemberg|Bade-Wirttebärg]] uuszeichnet woren isch.
Dr Heimetdichter, wu im [[Schwarzwald]] bis hite populär isch, isch anne 1998 z [[Lörrach]] im Kreis vu syyre Familie gstorbe.
Dr Jung isch Ehremitglid vu dr ''Drachtegruppe Zäll im Wisedal'' (1971) gsi un vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1987), derzue Ehreburger vu dr Stadt Zäll im Wisedal (1986) vu dr Huuse im Wisedal (1997).
== Wärch ==
=== Biecher ===
* ''D’Heimet uf em Wald. Alemannische Gedichte.'' Mit einem Nachwort von Emil Imm. Mit 4 Federzeichnungen von Kurt Winkler. [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1960. 69 S., kl. 8 ([[Silberdistel-Reihe]] 47)
* ''Schmecksch de Brägel? Heiteri Sächeli zum Vortrage.'' Mit Zeichnungen von Friedemann Hett. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1966. 142 S. Ill. (Silberdistel-Reihe 104)
* ''Wurzle und Blatt. In Wiesentäler Mundart.'' Vereinigung Oltener Bücherfreunde, Olten 1968
* ''Bettmümpfeli. Sache zum Lese un Sache zum Lache.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1971 (Silberdistel-Reihe 67/68)
* ''Wo ane gohsch?'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1973. 111 S. (Silberdistel-Reihe 69/70)
* ''Rutsch e bizzeli nöcher. Gedichte und Erzählungen, alemannisch Heimatlieder.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1977. 181 S. Ill., (Silberdistel-Reihe 120) ISBN 978-3-7946-0136-3
* ''Uf de Schwelle. Alemannische und hochdeutsche Gedichte.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1980. 173 S.
* ''Proscht Gürgeli.'' Moritz Schauenburg Verlag, Lahr/Schwarzwald 1983
* ''Loset, wie wär s? Gedichte und Geschichten in der Mundart des oberen Wiesentals.'' Einführung Werner Mennicke. Zeichnungen Hildegard Dismer. Sprachlicher Anhang Raymond Matzen. [[Morstadt Verlag|Morstadt]], Kehl / Strasbourg / Basel 1983. 264 S. Ill. (Neue alemannische Mundartdichtung. Serie Baden 1)
* ''Sonnenwende. Gedichte, Geschichten, Gedanken.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1985. 176 S.
* ''Im Wandel der Jahreszeiten.'' 1986
* ''E Flämmli glüeht. Gedichte, Geschichten, Liedern und kleinen Spielen zur Advents- und Weihnachtszeit.'' Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1987
* zäme mit em Werner Dold: ''Im Schwarzwälder Herrgottswinkel - das obere Wiesental.'' Kehrer Verlag, Freiburg im Breisgau 1989. 144 S.
* ''Souvenierli us em Schwarzwald. Gedichte, Lieder, Sprüche und „Schnökli“ in Wiesentäler Mundart.'' Mit Zeichnungen von Kurt Winkler. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1991. 295 S.
* ''Morgen kommt der Schwed.'' 1992
* ''Rutsch no ne bizzeli nöcher. Gedichte, Anekdoten und Lieder in alemannischer Mundart.'' Mit Zeichnungen von Adolf Glattacker, Kurt Winkler, Helene Manßhardt und Alban Spitz und mit Melodien von Josef Kunzelmann, Oskar Baumann, Herbert Dürk und Gerhard Jung. Verlag Moritz Schauenburg, Lahr/Schwarzwald 1993. 224 S. Ill.
* ''Im Belchenwind.'' 1993
* ''Mit e me Bleistiftstümpli.'' 1995
* ''Seifiblodere.'' 1995
* ''Herrgott isch des schön.'' 1996
=== Tonträger ===
* Alles was schön isch (1976)
* Rutsch e bizzeli nöcher (1986)
* Schwarzwälder Buuremess (1986)
* S Lumpepuppeli (2000)
=== Theaterstuck ===
* Die Herrischrieder Hochzeit (1983)
* Der Schatz im Hotzenwald (1985)
* Die Weiber von Dogern (1986)
* Gueti alti Zit (1988)
* Bernau 1848 (1990)
* Morgen kommt der Schwed (1991)
* Was für e Zit (1992)
* Der Schmied von Dogern (1992)
* Gugelfuhr (1995)
* Ein Tag im April (1998)
* Vater, wir kommen in Dein Haus (1998)
== Uszeichnige ==
* [[Johann-Peter-Hebel-Preis|Johann-Peter-Hebel-Priis]]: 1974
* [[Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette|Johann-Peter-Hebel-Plakette]]: 1973
* Guldi Ehrezeiche fir bsunderi Verdienscht um dr [[Schwarzwaldverein]] (1974)
* Guldi Ehrezeiche vum ''Bund Heimat und Volksleben'' (1977)
* Pryys bim [[Wettbewerb für Mundart-Theaterstücke 1979|Wettbewärb für Mundart-Theaterstugg]] vum Alemannische Gsprächskreis (1979)
* [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg|Verdienschtmedallie vum Land Bade-Wirttebärg]] (1980)
* [[Oberrheinischer Kulturpreis|Oberryynische Kulturpryys]]: 1983
* Verdienschtmedallie vu dr Gmei Herrischried (1993)
* [[Grand Prix de Poesie]] vu dr Stadt [[Ensisheim|Anze]] (1996)
* Medallie vum [[Landkreis Waldshut|Landchreis Waldshuet]] in Silber, zämme mit syyre Frau (1996)
* [[Bundesverdienstkreuz|Bundesverdienschtchryz]] (1997)
Am 12. Juli 1998 isch dr Blatz vu dr Herrischrieder Klausenhof in ''Gerhard Jung Platz'' umgnännt wore.
Zum fimfte Dodesdag vum Jung anne 2003 het d Stadt Zäll e [[Gerhard-Jung-Wettbewerb|Wettbewärb fir jungi Mundartautore]] gstiftet.
Anne 2010 isch d Zäller Grund- un Hauptschuel in ''Gerhard-Jung-Schule'' umgnännt wore.
== Literatur ==
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard Jung.'' In: ''Das Markgräflerland'' 1998 Heft 2, S. 191–193 ([https://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1998-02/0193 Digitalisat])
* [[Elmar Vogt]]: ''Zum Tode von Gerhard A. Jung.'' In: ''Badische Heimat,'' Heft 2/1998, S. 271–273 ([https://regionalia.blb-karlsruhe.de/files/21969/BLB_Badische_Heimat_1998_2.pdf Digitalisat])
* ''Autoren aus dem Dreiländereck.'' In: [[Alemannisch dunkt üs guet (Zeitschrift)|Alemannisch dunkt üs guet]] I/II 2000, S. 38–39
== Weblink ==
* {{Commonscat|Gerhard Jung}}
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/135013747/Jung+Gerhard+Anton dr Gerhard Jung] uf leo-bw.de
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=2 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muetterpsorch-Gsellschaft
* [https://www.schwarzwaldverein-zell.com/app/download/4723094/Wegbegleiter+_Alemannenweg_2022.pdf dr Gerhard Jung] uf em [[Wiesentäler Alemannenweg]]
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Jung, Gerhard}}
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Träger vom Bundesverdinschtchrütz am Bändel]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
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[[Kategorie:Maa]]
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Königreich beider Sizilien
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wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:S Köönigriich vo bäide Sizilie}}
{{Infobox Staat
|NAME = <span style="font-size:1.4em">'''Regno delle Due Sicilie'''</span><br />'''Köönigriich vo bäide Sizilie'''<br /><small>'''1816 – 1861'''</small>
|BILD-FLAGGE = Flag of the Kingdom of the Two Sicilies (1738).svg
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|AMTSSPRACHE = [[Italienische Sprache|Italiänisch]]
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|STAATSOBERHAUPT = König<br /><small>[[Ferdinand I. (Sizilien)|Ferdinand I.]] (1816–1825)<br />[[Franz I. (Sizilien)|Franz I.]] (1825–1830)<br />[[Ferdinand II. (Sizilien)|Ferdinand II.]] (1830–1859)<br />[[Franz II. (Sizilien)|Franz II.]] (1859–1860)</small>
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|BILD-LAGE-BREITE = 300px
|BILD-LAGE-BESCHREIBUNG = S Köönigriich vo bäide Sizilie
}}
S '''Köönigriich vo bäide Sizilie''' ({{itS|''Regno delle Due Sicilie''}}) isch am 8. Dezämber 1816 entstande, wo die bäide „Köönigriich Sizilie“ staatsrächtlig veräinigt worde si. Bis denn si si nume in [[Personalunion]] verbunde gsi. Wäärend s äinte, dr "Regno di Sicilia ulteriore", im Wääsentlige mit dr [[Insel|Insle]] [[Sizilien|Sizilie]] idäntisch gsi isch und si Hauptstadt [[Palermo]] gsi isch, het s andere, dr „Regno di Sicilia citeriore“, s [[Süditalien|underitaliänische Festland]] mit dr [[Hauptstadt]] [[Neapel]] umfasst. Dorum bezäichnet mä das „Festland-Sizilie“ au as [[Königreich Neapel|Köönigriich Neapel]], zum s besser vom „Insle-Sizilie“ zunderschäide.
S Köönigriich vo bäide Sizilie isch dr grössti vo de italiänische Däilstaate gsi, allerdings au dr wirtschaftlig ermsti. Si Staatsform isch sit 1816 die vo dr [[Absolutismus|absolute Monarchii]] gsi; erst am 29. Januar 1848 het s Köönigriich e gschriibeni [[Verfassung|Verfassig]] überchoo und isch esoo e [[Konstitutionelle Monarchie|konstituzionelli Monarchii]] woorde.
S Köönigriich het bis 1860 existiert, wo Freischärler under dr Füerig vom [[Giuseppe Garibaldi]] es erooberet häi und es mit em nöi gründete [[Königreich Italien|Köönigriich Italie]] veräint worde isch ([[Risorgimento]]). Dr letscht Köönig, dr [[Franz II. (Sizilien)|Franz II.]], het am 13. Februar 1861 abdankt.
== Litratuur ==
* Pietro Colletta, John A. Davis: ''The history of the kingdom of Naples. From the accession of Charles of Bourbon to the death of Ferdinand I.'' 2 Bände, Tauris, London 2009, ISBN 978-1-84511-881-5.
* John A. Davis: ''Naples and Napoleon. Southern Italy and the European revolutions (1780–1860).'' Oxford University Press, Oxford 2006, ISBN 0-19-820755-7.
* Girolamo Imbruglia: ''Naples in the Eighteenth Century. The Birth and Death of a Nation State.'' Cambridge University Press, Cambridge 2007, ISBN 978-0-521-03815-7.
* Jörg Reimann: ''Neapel und Sizilien 1450 bis 1650. Politik, Wirtschaft, Bevölkerung und Kultur.'' Kovac, Hamburg 2005, ISBN 3-8300-1886-X.
{{Übersetzungshinweis|1=de|2=Königreich_beider_Sizilien|3=dütsch}}
{{DEFAULTSORT:Konigreich Beider Sizilien}}
[[Kategorie:Historischs Territorium (Italie)|Sizilien]]
[[Kategorie:Historische Staat|Sizilien]]
[[Kategorie:Italiänischi Gschicht]]
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Wetzikon ZH
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Freigut
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D Änderig 1085093 vom [[Spezial:Beiträge/~2026-33486-94|~2026-33486-94]] ([[Benutzer Diskussion:~2026-33486-94|Diskussion]]) isch ruckgängig gmacht worre – Chänte isch rächt, lueg daa: https://ortsnamen.ch/de/record/7065057.
1085334
wikitext
text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:Wetzike ZH}}
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|ZH|Zürich|Züri|Wetzikon|Wetzikon}}
{{Infobox Ort in der Schweiz
| NAME_ORT = Wetzikon ZH
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Wetzikon 2007.png
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Wetzikon COA.svg
| BILD = Pfäffikersee.JPG
| BESCHREIBUNG = Wetzike und de Pfäffikersee vom [[Bachtel]] uus gsee
| REGION-ISO = CH-ZH
| BEZIRK = [[Bezirk Hinwil|Hiiwiil]]
| IMAGEMAP = Bezirk Hinwil
| BFS = 0121
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| UN/LOCODE = CH WZK
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| WEBSITE = www.wetzikon.ch
}}
'''Wetzike''' (amtlich ''Wetzikon'') isch e [[Politische Gemeinde|politischi Gmäind]] im [[Bezirk (Schweiz)|Bezirk]] [[Bezirk Hinwil|Hiwiil]] im [[Kanton Zürich|Kanton Züri]], [[Schweiz|Schwiiz]].
== Geografii ==
Wetzike liit im Züri-Oberland am [[Pfäffikersee]]. Zu de Gmäind ghööred d Ortschafte Robehuuse ''(Robenhausen),'' Chänte ''(Kempten),'' Oberwetzike ''(Oberwetzikon),'' Underwetzike ''(Unterwetzikon),'' Ettehuuse ''(Ettenhausen),'' Medike ''(Medikon),'' Walfertshuuse ''(Walfershausen)'' und Robank. S Gebiet vo de Gmäind umfasst 38,9 % landwirtschaftlichi Flèchi, 16,5 % Wald, 31,4 % Sidligsflèchi, 13,2 % unproduktivi Flèchi.<ref name="BfS 2021">Bundesamt für Statistik: [https://dashboard.bfs.admin.ch/regional-portraits/de/gemeinden-details.html Archiv - Regionale Porträts und Kennzahlen (2012 - 2021)], abgruefe März 2016</ref> Naachbergmäinde sind [[Bäretswil|Bääretschwiil]], [[Gossau ZH|Goossau]], [[Hinwil|Hiwiil]], [[Mönchaltorf|Mönchaltoorf]], [[Pfäffikon ZH|Pfäffike]] und [[Seegräben|Seegrebe]].
== Gschicht ==
Wetzike isch zum eerschte Mool im Joor 1044 als ''als Wenzinchofa'' gnamset worde.
=== Poscht ===
S eerscht Poschtbüro isch 1836 z Underwetzike iigrichtet woorde. Z Oberwetzike gits sit 1858 e Poscht, z Chänte sogaar scho sit 1856. D Poscht 2 z Oberwetzike hät d Poschtläitzaal 8622 und d Poscht 3 z Chänte 8623. S Poschtbüro vo Robehuuse isch 1895 uuftoo worde, aber me häts 2014 in en Agentur umgwandlet. Z Ettehuuse häts vo 1890 bis 1988 e Poscht ggèè. Die bäide Poschtbüro händ di gliich Poschtläitzaal wie d Hauptposcht z Underwetzike, nämli 8621.
=== Isebaan ===
D Glatthalbahn (schpöter di Veräinigte Schwizerbaane) hät 1857 d Schtrecki Walliselle-Uschter bis Wetzike verlengeret und z Underwetzike der eerscht Baanhof in Betriib gnoo. 1876 isch d Strecki Effrèètike-Pfäffike-Wetzike dezuechoo, mit em Baanhof Chänte, de Haltischtell Oberwetzike (bi de Chrüüzig Taalstrooss, nu bis 1921) und eme Stumpeglöis uf Hiwiil. D Üürike-Baume-Baan (hüt e Museumslinie) hät 1901 es chliises Baanhöfli im Ämetschloo pout.
Au es Tram häts ggèè: D [[Wetzikon-Meilen-Bahn|Wetzike-Mäile-Baan]] isch 1903 äini vo den eerschte elektrische Meterspur-Baane i de Schwiiz gsii.<ref name="Bahn">Geschichte Wetzikon: [https://museum-wetzikon.ch/wp-content/uploads/Bahnbrechend.pdf Bahnbrechend - 150 Jahre Eisenbahn in Wetzikon], abgrüeft im Merz 2016</ref>
== Bevölcherigsentwicklig ==
Quäle: Bundesamt für Statistik 2005<ref>Bundesamt für Statistik: ''Eidgenössische Volkszählung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850–2000.'' Bern 2005 ([https://www.bfs.admin.ch/asset/de/340621 Online uf bfs.admin.ch], Date im [https://dam-api.bfs.admin.ch/hub/api/dam/assets/340621/appendix?width=1080&height=1920 Aahang])</ref>,
Statistisches Amt des Kantons Zürich<ref name="stat-zh">
[https://www.web.statistik.zh.ch/gpv2/?tab=indikatoren&jahr=0&indikatoren=&bfs=121 Wetzikon ZH]
Statistisches Amt des Kantons Zürich</ref>
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|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Jaar''' || '''1850''' || '''1860''' || '''1870''' || '''1880''' || '''1888''' || '''1900''' || '''1910''' || '''1920''' || '''1930'''
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|align=left|'''Iiwooner'''|| 3364 || 3916 || 4260 || 4841 || 5401 || 5690 || 6382 || 6787 || 6904
|- align=center class="hintergrundfarbe5"
|align=left | '''Joor''' || '''1941''' || '''1950''' || '''1960''' || '''1970''' || '''1980''' || '''1990''' || '''2000''' || '''2010''' || '''2020'''
|- align=center
|align=left|'''Iiwooner''' || 6719 || 8017 || 10421 || 13469 || 15859 || 16696 || 18129 || 22081 || 25038
|}
De Ussländeraatäil liit bi 29.2 % (Stand 2024).<ref name="stat-zh" />
== Religion ==
20,4 % vo de Iiwoner sind evangelisch-reformiert, 22,7 % sind römisch-katholisch (Stand 2025).<ref name="stat-zh" />
== Politik ==
Z Wetzike isch inere Abschtimig vo 2012 nach mehrere Aalöif äntli s Gmäindsparlamänt iigfüert woorde. Sit 2014 gits drum en Stadtraat mit 7 und es Parlamänt mit 36 Sitz, Stadtpresidänt isch sit 2022 de Pascal Bassu vo de [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]].
Bi de Nazionaalraatswaale 2023 hät s das Ergebnis ggèè: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 32,00 % (+1,63), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 17,23 % (+3,42), [[Grüne Partei der Schweiz|Grüne]] 9,99 % (−4,86), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 9,94 % (−1,55), [[Grünliberale Partei|glp]] 9,38 % (−1,58), [[Die Mitte|Mitte]] 8,15 % (+1,79), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 4,54 % (−0,91), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 4,26 (−0,18).<ref>{{Internetquelle |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |url=https://opendata.swiss/de/dataset/eidg-wahlen-2023 |titel=Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv) |werk=opendata.swiss |abruf=2024-02-17}}</ref>
== Wirtschaft ==
D Arbetsloosigkäit vo de 15-64jèèrige isch im Joor 2024 bi 1,6 % gläge.<ref name="stat-zh" />
D Firma [[Franz Brozincevic Wetzikon|FBW]] hät z Wetzike vo 1918 bis 1985 [[Lastwagen|Laschtwäge]], [[Postauto|Poschtauto]], Linie- und Trollibüss produziert.
== Tialäkt ==
De [[Zürichdeutsch|züritüütsch]] Tialäkt vo Wetzike ghöört zu de Züri-Oberländer Mundaarte.
== Bilder ==
<gallery>
Wetzikon - Reformierte Kirche IMG 8231 ShiftN.jpg|Di reformiert Chile Wetzike
KircheWetzikon.JPG|Di katholisch Chile Wetzike
Aabach (Wetzikon) IMG 4902.jpg|E Fabrik an de Uschtermer Aa
Wetzikon - Oberwetzikon - Bahnhofstrasse 2010-07-01 12-51-36 ShiftN.jpg|Oberwetzike
Kempten (Wetzikon) IMG 3470 ShiftN.jpg|De Baanhoof Chänte
Herrliberger Wetzikon.jpg|Schloss Wetzike 1742. Radierig vom David Herrliberger
</gallery>
== Literatur ==
* {{HLS|93|Autor=Claire Hauser und Ueli Müller}}
* {{HLS|7819|Kempten|Autor=Martin Illi}}
* Felix Meier: ''Geschichte der Gemeinde Wetzikon.'' Wetzikon 1881. (Reproduktion: Nabu Press, 2012. ISBN 978-1-275-77643-2.)
* Beat Frei: ''Wetzikon. Eine Geschichte.'' Wetzikon 2001.
* Hermann Fietz: ''Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich.'' Band II: ''Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen'' (= ''Kunstdenkmäler der Schweiz.'' Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. {{DNB|365803049}}.
== Weblinks ==
* {{Commonscat|Wetzikon|Wetzike}}
* Webuuftritt vo de Gmäind: [https://web.archive.org/web/20191102150449/https://www.wetzikon.ch/ www.wetzikon.ch]
* Digitals Ortsmuseum: [https://www.wetzipedia.ch/index.php/Wetzikon Wetzipedia]
== Fuessnote ==
<references />
{{Navigationsleiste Bezirk Hinwil}}
{{Normdaten}}
[[Kategorie:Ort (Kanton Züri)]]
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5. Dezember
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text/x-wiki
{{DISPLAYTITLE:5. Dezämber}}
{{Kalender Jahrestage|Dezember}}
Dr '''5. Dezämber''' isch dr 339. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]] (dr 340. in [[Schaltjahr|Schaltjohr]]), dodermit blybe no 26 Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:Hispaniola lrg.jpg|100px|right|thumb|Hispaniola]]
[[Datei:Walt disney portrait.jpg|100px|right|thumb|Walt Disney]]
[[Datei:Cantieni Ursula 200906.jpg|100px|right|thumb|Ursula Cantieni]]
[[Datei:Wolfgang-amadeus-mozart 1.jpg|100px|right|thumb|Wolfgang Amadeus Mozart]]
* [[1212]]: Dr Staufer [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] wird in ere Nochwahl z [[Frankfurt am Main]] as [[römisch-deutscher König|remisch-dytsche Chenig]] bstetigt.
* [[1492]]: Dr [[Christoph Kolumbus]] entdeckt uf syre erschte Rais d Karibikinsle [[Hispaniola]].
* [[1757]]: [[Preußen|Preußischi]] Druppe siige in dr Schlacht vu Leuthen im [[Siebenjähriger Krieg|Siibejehrige Chrieg]] iber di fascht dopplet so starke [[Habsburgermonarchie|Eschtrycher]].
* [[1945]]: Di [[Christlich-Soziale Union in Bayern|Chrischtli-Sozial Union]] (CSU) wird z [[Bayern]] as fimfti [[politische Partei|bolitisch Bartei]] vu dr Militärregierig anerkännt.
== Uf d Wält chuu ==
* [[1443]]: [[Julius II.]], Papscht vu 1513 bis 1531
* [[1812]]: [[Reinhard Reitzel]], dytsche Lehrer un Haimetdichter
* [[1819]]: [[Ludwig Theodor Knauß]], schwebische Lehrer un Autor
* [[1858]]: [[Maurice Goetschel]], Schwyzer Politiker
* [[1864]]: [[Eduard Hoffmann-Krayer]], Schwyzer Volchskundler und germanistische Mediävischt
* [[1879]]: [[Hans Schmid (Pilot)|Hans Schmid]], Schwyzer Flugpionier
* [[1883]]: [[Max Keller (Politiker)|Max Keller]], Oberburgermaischter vu Fryybeg
* [[1901]]: [[Walt Disney]], US-amerikanische Filmproduzänt un Erfinder vu ''Micky Mouse''
* [[1901]]: [[Werner Heisenberg]], dytsche Physiker
* [[1904]]: [[Karl Walker]], dytsche Sozialwisseschaftler un Bolitiker
* [[1913]]: [[Hans-Arnold Metzger]], dytsche Komponischt, Musikpedagog un Dirigänt
* [[1932]]: [[Little Richard]], US-amerikanische Rock-’n’-Roll-Musiker
* [[1947]]: [[Ursula Cantieni]], schwyzerisch-dytschi Schauspileri
* [[1954]]: [[Dorothée Reize]], Schwyzer Schauspileri un Sängeri
* [[1971]]: [[Karl-Theodor zu Guttenberg]], dytsche Bolitiker
* [[1993]]: [[Michelle Gisin]], Schwyzer Skirännfahreri
== Gstorbe ==
* [[1791]]: [[Wolfgang Amadeus Mozart]], eschtrychische Komponischt
* [[1867]]: [[Theodor Meyer-Merian]], Schwyzer Dokter und Schriftsteller
* [[1870]]: [[Alexandre Dumas der Ältere|Alexandre Dumas dr Elter]], franzeisische Schriftsteller
* [[1912]]: [[Franz Fröhlich]], Schwyzer Historiker und Lehrer
* [[1926]]: [[Claude Monet]], franzesische Moler
* [[1950]]: [[Sri Aurobindo]], indische Philosoph
* [[1968]]: [[Kurt Rittweger]], dytsche Journalischt un Haimetforscher
* [[2012]]: [[Dave Brubeck]], US-amerikanische Jazzpianischt
* [[2012]]: [[Oscar Niemeyer]], bralisianische Architäkt
* [[2013]]: [[Nelson Mandela]], sidafrikanische Bolitiker un Freihaitskämpfer
* [[2017]]: [[Johnny Hallyday]], franzesische Sänger, Liedermacher un Schauspiler
== Sunschtigs ==
* [[Klausjagen|Chlausjage]] z [[Küssnacht|Chüsnacht]]
== Weblink ==
{{commonscat|5 December|5. Dezämber}}
[[Kategorie:Tag|1205]]
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8. Februar
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text/x-wiki
{{Kalender Jahrestage|Februar}}
Dr '''8. Februar''' isch dr 39. Dag vum [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]], dodermit blybe no 326 (in [[Schaltjahr|Schaltjohr]] 327) Däg bis zum Änd vum Johr.
== Was isch bassiert? ==
[[Datei:portrait of Giuseppe Torelli.png|100px|right|thumb|Giuseppe Torelli]]
[[Datei:Berthold Auerbach c.1850.jpg|100px|right|thumb|Berthold Auerbach]]
* [[1529]]: No dr [[Basler Fasnacht|Fasnet]] bräche z [[Basel]] Uurueje uus, wu in eme Bildersturm kulminiere. D [[Zunft|Zimft]] zwinge dr Rot schließli zue dr Yyfierig vu dr [[Reformation]].
* [[1815]]: Dr [[Wiener Kongress]] verabschiedet uf Dränge vu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]] ne Erklerig gege dr Sklavehandel.
* [[1867]]: Z [[Basel]] wird d [[Musik-Akademie der Stadt Basel|Allgmain Musikschuel]] grindet.
* [[2003]]: Aschtronome um dr [[Scott S. Sheppard]], dr [[David C. Jewitt]] un dr [[Jan Kleyna]] entdecke ne Raie vu Zwärgmond vum [[Jupiter (Planet)|Jupiter]]: [[Aoede (Mond)|S/2003 J 7]], [[Hegemone (Mond)|S/2003 J 8]], [[S/2003 J 12]], [[Cyllene (Mond)|S/2003 J 13]], [[Kore (Mond)|S/2003 J 14]].
== Uf d Wält chuu ==
* [[1700]]: [[Daniel Bernoulli]], Schwyzer Mathematiker
* [[1743]]: [[Louis d’Affry]], Schwyzer Landammann
* [[1797]]: [[Johann Jakob Schneider (Theologe)|Johann Jakob Schneider]], schwyzerisch-dytsche Bfarrer un Dichter
* [[1834]]: [[Dmitri Iwanowitsch Mendelejew]], russische Chemiker
* [[1880]]: [[Franz Marc]], dytsche Moler un Grafiker
* [[1903]]: [[Alfons Oswald]], dytsche Landrot
* [[1914]]: [[Kurt Rittweger]], dytsche Journalischt un Haimetforscher
* [[1922]]: [[Erika Burkart]], Schwyzer Dichterin
* [[1937]]: [[Manfred Krug]], dytsche Schauspiiler
* [[1957]]: [[Hans Bickel]], Schwyzer Germanischt
* [[1973]]: [[Judith Sehrbrock]], dytschi Schauspiileri
== Gstorbe ==
* [[1709]]: [[Giuseppe Torelli (Musiker)|Giuseppe Torelli]], italienische Komponischt
* [[1725]]: [[Peter I. (Russland)|Peter I.]], Zar vu Russland
* [[1882]]: [[Berthold Auerbach]], dytsche Schriftsteller
* [[1883]]: [[Peter Merian]], Schwyzer Naturforscher un Bolitiker
* [[1902]]: [[Christopher C. Upson]], US-amerikanische Bolitiker
* [[1921]]: [[Pjotr Alexejewitsch Kropotkin]], russische Anarchischt
* [[1962]]: [[August Lämmle]], dytschi Mundartdichter
* [[1963]]: [[Carl Stucki]], Schwyzer Germanischt un Diplomat
* [[1978]]: [[Paul Wehrli]], Schwyzer Mundartschriftsteller
* [[1991]]: [[Angela Bacher]], idaliänischi Dialägdologin un Lehrere
* [[2016]]: [[Kurt Müller (FDP)|Kurt Müller]], Schwyzer Bolitiker un Schurnalischt
* [[2024]]: [[Erich Schneider (Politiker, 1933)|Erich Schneider]], dytsche Bolitiker
== Weblink ==
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[[Kategorie:Tag|0208]]
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text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:10 Soviet Invasion of Czechoslovakia - Flickr - The Central Intelligence Agency.jpg|250px|Yymarsch vum Warschauer Pakt in Prag]]<br />S [[Prager Frühling|Prager Friejohr]] wird vum Warschauer Pakt gwaltsam nidergschlaa.
|-
|}
{{Linkbox Andere Kalender}}
|}
== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Willy Spühler]] wird wider [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[5. Januar]]: Dr [[Alexander Dubček]] wird Erschter Sekretär vu dr Kommunistische Bartei vu dr [[Tschechoslowakei]].
* [[19. Januar|19.]] bis [[21. Januar|21. Jänner]]: 3. [[Solothurner Filmtage|Soledurner Filmdäg]]
* [[30. Januar|30. Jänner]]: [[Vietnamkrieg|Vietnamchrieg]]: Di National Front fir d Befreiig vu Sidvietnam (FNL) fangt mit rund 84.000 Kämpfer d Tet-Offensive gege d Stedt Saigon un Huế. Die Offensive fiert zuen ere schwätre militerische Niderlag fir d FNL, aber au zuen eme langsamer Stimmigsumschwung in dr USA. Dr Bresidänt [[Lyndon B. Johnson]] verliert an Popularität un d Protescht gege dr Chrieg wäre scherfer.
* [[31. Januar|31. Jänner]]: [[Nauru]], wu vu [[Australien|Auschtralie]] im Ufdrag vu dr [[UNO]] as Dreihandbiet verwaltet woren isch, wird unabhängig.
* [[12. März|12. Merz]]: [[Mauritius]] wird unabhängig vu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]], blybt aber Dail vum ''[[Commonwealth of Nations]]''. Am [[24. April]] wird Land Mitglid bi dr [[Vereinte Nationen|Verainte Natione]].
* [[14. März|14.]] bis [[24. März|24. Merz]]: 38. [[Genfer Auto-Salon|Gämfer Auto-Salon]]
* [[16. März|16. Merz]]: Bim [[Massaker von My Lai|Massaker vu My Lai]] im [[Vietnamkrieg|Vietnamchrieg]] bringe US-amerikanischi Soldate 503 vietamesischi Zivilischte um.
* [[2. April]]: Dr Film ''[[2001: Odyssee im Weltraum]]'' vum Stanley Kubrick het am ''Uptown Theater'' z [[Washington, D.C.]] Wältpremiere.
* [[4. April]]: Bi me Attentat wird dr [[Martin Luther King]] z Memphis (Tennessee) verschosse.
* [[11. April]]: Attentat uf dr Studäntefierer [[Rudi Dutschke]].
* [[28. April]]: [[Landtagswahl in Baden-Württemberg 1968|Landdagswahl z Bade-Wirttebärg]]
* [[3. Mai]]: Z [[Paris]] fangt d Bsetzig vu dr [[Sorbonne]] aa. Am [[6. Mai]] chunnt s zuen ere Stroßeschlacht (Mai-Uurueje).
* [[9. Mai|9.]] bis [[12. Mai]]: 22. [[Tour de Romandie]]
* [[30. Mai]]: Dr [[Deutscher Bundestag|Bundesdag]] verabschidet mit ere Zwaidrittelmeehait d «Notstandsgsetz».
* [[3. Juni]]: Dr Chinschtler [[Andy Warhol]], wu dur sy [[Pop Art]] bekannt woren isch, wird z [[New York City|New York]] vu dr Frauenrächtleri Valerie Solanas nidergschosse.
* [[12. Juni|12.]] bis [[18. Juni]]: 2. [[Montreux Jazz Festival]]
* [[14. Juni|14.]] bis [[16. Juni]]: 14. [[Eidgenössisches Jodlerfest|Eidgnössisch Jodlerfäscht]] z [[Winterthur|Wintertuur]]
* [[21. Juni]] bis [[2. Juli]]: 18. [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Internationali Filmfeschtspiil Berlin]]
* [[24. Juni|24.]] bis [[22. Juni]]: 32. [[Tour de Suisse]]
* [[29. Juni]]: Z [[Zürich|Züri]] chunnt s zue dr [[Globuskrawall]].
* [[23. Juli]] bis [[21. August|21. Augschte]]: 23. [[Bregenzer Festspiele|Breagazer Feschtspiil]]
* [[21. August|21. Augschte]]: Dur dr Yymarsch vu Druppe vum [[Warschauer Pakt]] wird s [[Prager Frühling|Prager Friejohr]] in dr [[Tschechoslowakei]] gwaltsam nidergschlaa. Dr Alexander Dubček wird entmachtet.
* [[25. August|25. Augschte]] bis [[7. September|7. Septämber]]: 29. [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationali Filmfeschtspiil vu Venedig]]
* [[6. September|6. Septämber]]: [[Swasiland]] wird unabhängig vu [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]].
* [[24. September|24. Septämber]]: [[Swasiland]] wird Mitgliid bi de [[Vereinte Nationen|Verainte Natione]].
* [[3. Oktober]]: Der Erstflug vo der [[Tupolew Tu-154]] findet statt.
* [[10. Oktober|10.]] bis [[20. Oktober]]: 26. [[OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung|OLMA, Schweizer Messe für Land- und Milchwirtschaft]]
* [[12. Oktober]]: [[Äquatorialguinea]] wird noch ere Volksabstimmig unabhängig vu [[Spanien|Spanie]].
* [[12. Oktober]] bis [[27. Oktober]]: [[Olympische Sommerspiele 1968|XIX. Olympischi Summerspiil]] z [[Mexiko-Stadt]].
* [[20. Oktober]]: [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 1968|Kommunalwahle z Bade-Wirttebärg]]
* [[7. November|7. Novämber]]: D Beate Klarsfeld butzt em Bundeschanzler [[Kurt Georg Kiesinger]] aini un pfyfft e as «Nazi» aa. No am nämlige Dag wird si zue 12 Monet Gfängnis verurdailt.
== uf d Wält chuu ==
[[Datei:Michele Minelli - Buch Wien 2025.JPG|mini|100px|Michèle Minelli]]
* [[5. Januar|5. Jänner]]: [[DJ BoBo]], Schwyzer DJ un Popmusiker
* [[19. Januar|19. Jänner]]: [[Steffi Lemke]], dytschi Bolitikeri
* [[27. Januar|27. Jänner]]: [[Mike Patton]], US-amerikanische Singer-Songwriter
* [[14. März|14. Merz]]: [[Sylvie Rohrer]], Schwyzer Schauspileri
* [[13. April]]: [[Margrethe Vestager]], dänischi und öiropäischi Politikerin
* [[22. April]]: [[Peter Weber]], Schwyzer Schriftsteller
* [[19. Mai]]: [[Silvia Dal Negro]], italiänischi Sproochwisseschafteri
* [[22. Mai]]: [[Ursus & Nadeschkin|Nadja Sieger]], Schwyzer Komikeri un Kabarettischti
* [[29. Mai]]: [[Rachel Braunschweig]], Schwyzer Schauspileri
* [[5. Juni]]: [[Richard Golz]], dytsche Fueßballer
* [[7. Juni]]: [[Gölä]], Schwyzer Rockmusiker
* [[22. Juni]]: [[Melinda Nadj Abonji]], ungarisch-schwyzerischi Schriftstelleri
* [[5. Juli]]: [[Silvio Rüfenacht]], Schwyzer Schwinger
* [[5. Juli]]: [[Alex Zülle]], Schwyzer Radrännfahrer
* [[5. August|5. Augschte]]: [[Marine Le Pen]], franzesischi Bolitikeri
* [[14. August|14. Augschte]]: [[Sabine Dahinden]], Schwyzer Färnsehmoderatori
* [[15. August|15. Augschte]]: [[Massimo Ceccaroni]], Schwyzer Fuessballspiler
* [[18. August|18. Augschte]]: [[Markus Heiniger (Liedermacher)|Markus Heiniger]], Schwyzer Liedermacher
* [[20. August|20. Augschte]]: [[Michèle Minelli]], Schwyzer Schriftstelleri un Draibuechautori
* [[27. August|27. Augschte]]: [[Taylor Wane]], britischi Pornodarstelleri
* [[31. August|31. Augschte]]: [[Nathalie Barthoulot]], Schwyzer Ekonomi un Bolitikeri
* [[5. September|5. Septämber]]: [[Dmitri Wadimowitsch Sablin]], russische Bolitiker
* [[16. Oktober]]: [[Silvia Arber]], Schwyzer Neurobiologi
* [[21. Oktober]]: [[Kerstin Andreae]], dytschi Bolitikeri
* [[25. Oktober]]: [[Claudia Sabine Meier]], Schwyzer Transgender-Aktivischti
* [[17. November|17. Novämber]]: [[André Simonazzi]], Schwyzer Staatsaagstellte
* [[18. November|18. Novämber]]: [[Martin Braun]], dytsche Fueßballer
* [[22. November|22. Novämber]]: [[Bettina Jarasch]], dytschi Bolitikeri
* [[19. November|19. Novämber]]: [[Katarina Barley]], dytschi Bolitikeri
Datum nit bekannt:
* [[Pierre-Philippe Blaser]], Schwyzer Pfarrer un Chilchefunktionär
* [[Katja Gentinetta]], Schwyzer Philosophi un Moderatori
* [[Sabine Jainski]], dytschi Filmmacheri un Ibersetzeri
* [[Christian Rasch]], dytsche Unternämmer
* [[Bertha Shortiss]], Urner Künschtleri
* [[Ornela Vorpsi]], albanischi Chinschtleri un Schriftstelleri
== gstorbe ==
[[Datei:Martin Luther King press conference 01269u edit.jpg|mini|100px|Martin Luther King]]
* [[6. Januar|6. Jänner]]: [[Karl Kobelt]], Schwyzer Bolitker un Bundesrot
* [[29. Februar]]: [[Werner Lüdi (Botaniker)|Werner Lüdi]], Schwyzer Botaniker
* [[27. März|27. Merz]]: [[Juri Alexejewitsch Gagarin]], sowjetische Kosmonaut un erschte Mänsch im Wältruum
* [[30. März|30. Merz]]: [[Josef Albicker]], dytsche Haimetdichter
* [[4. April]]: [[Martin Luther King]], US-amerikanische Baptischtepfaarer un Burgerrächtler
* [[26. April]]: [[Otto Feger]], dytsche Jurischt, Archivar un Hischtoriker
* [[6. Mai]]: [[Will Grohmann]], dytsche Chunschthischtoriker
* [[23. Juni]]: [[Hermine Maier-Heuser]], dytschi Schriftstelleri
* [[29. August|29. Augschte]]: [[Ida Frohnmeyer]], Schwyzer Schriftstellerin
* [[6. September|6. Septämber]]: [[Giuseppe Lepori]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot
* [[2. Oktober]]: [[Marcel Duchamp]], franzesische Moler un Objäktchinschtler
* [[5. Oktober]]: [[Marga Vogel]], dytschi Haimetdichteri
* [[16. November|16. Novämber]]: [[Augustin Bea]], dytsche Jesuit un Kuriekardinal
* [[26. November|26. Novämber]]: [[Karl Ernst Wiemann]], dytsche Lehrer un Haimetautor
* [[5. Dezember|5. Dezämber]]: [[Kurt Rittweger]], dytsche Journalischt un Haimetforscher
* [[18. Dezember|18. Dezämber]]: [[Maria Beyerle]], dytschi Lehreri un Bolitikeri
* [[20. Dezember|20. Dezämber]]: [[Max Brod]], jidische Schriftsteller
* [[31. Dezember|31. Dezämber]]: [[Fritz Träris]], dytsche Buur un Dialäktdichter
== Rund um di alemannische Dialäkt ==
* [[16. März|16. Merz]]: Mitgliderversammlig vu dr [[Muettersproch-Gsellschaft|Muettersproch - Gesellschaft für alemannische Sprache]], Fryburg
* [[26. April]]: Grindig vum [[René Schickele-Gesellschaft|Cercle René Schickele]]
* [[7. September|7.]] bis [[8. September|8. Septämber]]: 3. [[Internationales Walsertreffen]] z [[Gressoney|Greschonei]]
== Weblink ==
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wikitext
text/x-wiki
{{Artikel Jahr}}
{| {{Jahresbox}}
| colspan="2" style="text-align:center;"|[[Datei:IR Lübeck 033 - EB.jpg|250px|Uuszug vu dytsche Soldaten us ihre Garnisonsstadt]]<br />Dr [[Erster Weltkrieg|Erscht Wältchrieg]] fangt mit ere große Chriegsbegaischterig aa.
|-
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{{Linkbox Andere Kalender}}
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== Was isch bassiert? ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: Dr [[Arthur Hoffmann (Schweiz)|Arthur Hoffmann]] wird [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespresidänt]] vu dr [[Schweiz|Schwyz]].
* [[2. Februar]]: Z [[Deutsch-Ostafrika|Dytsch-Oschtafrika]] wird d Tanganjikabahn fertiggstellt, wu vu dr Kischtestadt [[Daressalaam]] uf Kigoma an dr [[Tanganjikasee]] fiert.
* [[15. Mai]] bis [[15. Oktober]]: 3. [[Schweizerische Landesausstellung|Schwyzer Landesuusstellig]] z Bärn
* [[28. Juni]]: Attentat vu Sarajevo: Dr [[Serbien|serbisch]] Nationalischt Gavrilo Princip bringt dr [[Österreich|eschtrychisch]] Thronfolger Franz Ferdinand um, was as Aalass fir dr [[Erster Weltkrieg|Erscht Wältchrieg]] gnutzt wird.
* [[1. Juli]]: Dr Aschtronom Seth Barnes Nicholson entdeckt dr [[Sinope (Mond)|Sinope]], ain vu dr Mond vum [[Jupiter (Planet)|Jupiter]].
* [[28. Juli]]: E Monet no dr Ermordig vum Erzherzog Franz Ferdinand z Sarajewo erklert [[Österreich-Ungarn|Eschtrych-Ungarn]] [[Serbien|Serbie]] dr Chrieg. Dodermit fangt dr [[Erster Weltkrieg|Erscht Wältchrieg]] aa.
* [[3. August|3. Augschte]]: [[Erster Weltkrieg|Erschte Wältchrieg]]: S [[Deutsches Kaiserreich|Dytsch Rych]] erklert [[Frankreich|Frankryych]] dr Chrieg un marschiert im neutrale [[Belgien]] yy.
* [[5. August|5. Augschte]]: [[Erster Weltkrieg|Erschte Wältchrieg]]: [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]] erklert em [[Deutsches Kaiserreich|Dytsche Rych]] dr Chrieg.
* [[26. August|26. Augschte]] bis [[31. August|31. Augschte]]: Schlacht bi Tannenberg an dr Oschtfront. Dytschi Druppen unter em [[Paul von Hindenburg]] siigen iber di russisch Armee.
* [[18. Oktober]]: D ''[[Schönstattbewegung|Schönstattbewegig]]'', e katholischi Erneierigsbewegig, wird grindet.
* [[25. Oktober]]: [[Schweizer Parlamentswahlen 1914|Nationalrots- un Ständerotswahle]] in dr Schwyz
* [[2. November|3. Novämber]]: [[Russland]] erklert em [[Osmanisches Reich|Osmanische Rych]], wu uf dr Syte vu dr Mittelmächt stoht, dr Chrieg.
* [[3. November|3. Novämber]]: D [[Caresse Crosby|Mary Phelps Jacob]] losst in dr [[USA]] dr [[BH]] patäntiere.
* [[5. November|5. Novämber]]: [[Vereinigtes Königreich|Großbritannie]] annektiert im [[Erster Weltkrieg|Erschte Waltchrieg]] d Insle [[Zypern|Zypere]], wu bis dert zum [[Osmanisches Reich|Osmanische Rych]] ghert het, un erklert däm glychzytig dr Chrieg.
* D [[Zentralbibliothek Zürich|Zäntralbiblioteek Züri]] wird gründet.
== uf d Wält chuu ==
* [[1. Januar|1. Jänner]]: [[Edith Picht-Axenfeld]], dytschi Cembalischti, Pianischti un Organischti
* [[18. Januar|18. Jänner]]: [[Eduard Strübin]], Schwyzer Lehrer un Volkskundler († 2000)
* [[8. Februar]]: [[Kurt Rittweger]], dytsche Journalischt un Haimetforscher († 1968)
* [[9. Februar]]: [[Margrit Rainer]], Schwyzer Schauspileri († 1982)
* [[12. Februar]]: [[Nello Celio]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot († 1995)
* [[15. Februar]]: [[William G. Moulton]], US-amerikanische Sproochforscher († 2000)
* [[10. März|10. Merz]]: [[Ernst Brugger]], Schwyzer Bolitiker un Bundesrot († 1998)
* [[18. März|18. Merz]]: [[Thaddäus Troll]], dytsche Schriftsteller un Dramatiker († 1980)
* [[19. März|19. Merz]]: [[Josef Zihlmann]], der «Seppi a de Wiggere», Schwiizer Volchskundler, Nameforscher und Mundartautor
* [[31. März|31. Merz]]: [[Octavio Paz]], mexikanische Schriftsteller († 1998)
* [[4. April]]: [[Robert Gleichauf]], dytsche Bolitiker († 1992)
* [[26. August|26. Augschte]]: [[Dino Larese]], Schwyzer Schriftsteller († 2001)
* [[27. August|27. Augschte]]: [[Heidi Kabel]], dytschi Schauspiileri († 2010)
* [[6. September|6. Septämber]]: [[Hermann Person]], dytsche Bolitiker († 2005)
* [[9. September|9. Septämber]]: [[Rolf Rappaz]], Schwyzer Chinschtler († 1996)
* [[14. Oktober]]: [[Hanne Landgraf]], dytschi Bolitikeri († 2ßß5)
* [[29. September|29. Septämber]]: [[Konrad Lobeck]], Schwyzer SDS-Explorator und Lehrer
* [[14. Dezember|14. Dezämber]]: [[Karl Carstens]], dytsche Bolitiker un Bundesbresidänt († 1992)
* [[17. Dezember|17. Dezämber]]: [[Susi Kertes]], ungarischi Schauspileri
== gstorbe ==
* [[19. Juni]]: [[Jakob Buser]], Schwyzer Bolitker (* 1847)
* [[21. Juni]]: [[Bertha von Suttner]], eschtrychischi Pazifischti (* 1843)
* [[20. August|20. Augschte]]: [[Pius X.]], Papscht
* [[19. September|19. Septämber]]: [[Julius Schüler]], badische Bolitiker (* 1850)
* [[26. September|26. Septämber]]: [[August Macke]], dytsche Moler (* 1887)
* [[30. September|30. Septämber]]: [[Yu Gil-jun]], koreanische Bolitiker un Unabhängigkaitsaktivischt (* 1856)
* [[30. Oktober]]: [[Ernst Stadler]], elsässische Dichter (* 1883)
== Rund um di alemannische Dialäkt ==
* Grindig vum [[Badisches Wörterbuch|Badische Werterbuech]]. Dr erscht, wu hauptamtlig draa schafft, isch dr [[Ernst Ochs]].
== Weblink ==
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Josef Anton Bueb
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[[Datei:Breisach- Regierungsbesuch zum Wiederaufbaufest in Breisach; Kultusminister Simpfendörfer und Bürgermeister Bueb - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 039553a.jpeg|mini|hochkant=1.2|dr Josef Bueb (Mitti) mit em Wilhelm Simpfendörfer (1954)]]
Dr '''Josef Anton Bueb''' (* [[13. März|13. Merz]] [[1897]] z [[Breisach am Rhein|Brysach]]; † [[26. Oktober]] [[1974]] ebedert) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Politiker|Kommunalbolitiker]] un Haimetdichter gsii.
== Lääbe==
Dr Bueb isch in sym Elterehuus am Lange Wäg as Suhn vum Hermann Bueb (1855-1913), eme Rotsschryber un Grundbuechbeamte uf d Wält chuu. Är het zee Gschwischtrig ghaa. In dr Volksschuel isch er ain vu dr Klassebeschte gsii. D Realschuel het er 1913 no dr Untersekunda verloo. Wel dr Vater frie gstorben isch isch, het er us finanziälle Grind nit uf s Gimnasium chenne. Statt däm het er e Lehr as Chaufmann bi dr Dabetefabrik Erismann gmacht. Im [[Erster Weltkrieg|Erschte Wältchrieg]] het er si freiwillig gmäldet. Noch em Chrieg het er as Induschtrychaufmann bi Erismann gschafft, ab 1921 au as Uuslandsverdrätter. Dernäbe het er si an dr Fryburger Handelsschuel wyterbildet. Anne 1928 isch er in d Niderlausitz, wun er an dr Hechere Fachschuel fir Textilinduschtry studiert het. Z Soltau in dr Niderlausitz het er d Gertrud Klenke un schließli ghyrote, Ab 1935 het er im [[Berlin]]er Uusliferigslager vu Erismann gschafft, speter no z Frankfurt. In dr Berliner Zyt isch dr Bueb am 1. Mai 1937 Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 4359011), dr Aadrag isch vum 3. Augschte 1937 gsii, d Ufnahm in d Bartei isch vordatiert wore.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/585892811?objectPage=1241 A3340-MFKL: Number D0051]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Wältchrieg]] isch er yyzoge wore un an d Front chuu. Är isch in amerikanischi Gfangeschaft grote un anne 1946 wider in s verwieschtet Bysach retuurchuu. Wel au d Dabetefabrik Erismann abbrännt gsii isch, het er bi dr Arbeiterwohlfahrt z Fryburg as Gschäftsfierer aafange schaffe.
Im Dezämber 1948 isch er fir d [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] as Kandidat bi dr Burgermaischterwahl gege dr Amtsinhaber August Ehrlacher (CDU) un dr Stadtrot Otto Gutmann (FDP) aadrätte. Im erschte Wahl isch er uf 42 % vu dr Stimme chuu un isch im zweete Wahlgang schließli mit 65 % gwehlt wore. Am 29. Dezämber 1948 het er sy Amt aadrätte. Brysach isch am Änd vum Chrieg zue 85 % verwieschtet gsii. In syre Amtszyt het er si großi Verdinescht erworbe bim Widerufböu vu dr Stadt. Bis 1954 sin d Schuele, d Chinderschuel, di hischtorische Stadtdor, dr Radbrunnedurm, s Rothuus un s Minschter widerhärgsellt gsii. Nei böue wore sin d Jugedhärbärg, s Huus vu dr Juged, d Stadthalle, s Rosmann-Chrankehuus, s Altehaim un s Fyyrwehrhuus an dr Kupfertorstroß. Derzue sin Sportblätz aaglait wore un Hyyser mit stedtische Wohnige böue wore. Anne 1957 isch dr Bueb mit rund 94 % vu dr Stimme as Burgermaischter widergwehlt wore. In syre Amtszyt isch d Yywohnerzahl vu Brysach vu 2100 (1948) uf rund 5000 (1961) aagstige, dodrunter au rund 40 % haimetverdribeni Flichtling.
Bi dr erschte europäische Volksbefrogig am 9. Juli 1950, wu vu dr internationale „Europäische Bewegig“ aagregt woren isch, hän z Brysach 95,6 Brozänt vu dr Dailnämmer (bi re Wahlbedailigung vu 87,5%) ''„für die Beseitigung der politischen und wirtschaftlichen Grenzen innerhalb Europas und für den Zusammenschluß aller Europäischen Völker zu einem Europäischen Bundesstaat“'' gstimmt. Wel dr Bueb si, nit nume bi däre Abstimmig, stark fir Europa yygsetzt het, het mer en z Brysach au dr „Europa-Sepp“ ghaiße.
Anne 1952 isch dr Josef Bueb mit em Bundesverdienschtchryz am Band un 1954 mit em Bundesverdienschtchryz erschter Klasse uuszaichnet wore. Us Gsundhaitsgrind isch er Ändi April 1962 im Alter vu 65 Johr vu sym Amt zruggdrätte un isch in Pension gange. Am 13. Merz 1963 isch em d Ehreburgerwird vu syre Haimtstadt verlihe wore. Am 26. Oktober 1974 isch dr Josef Bueb z Brysach im Alter vu 77 Johr gstorbe. Scho churz no sym Dod, im Novämber 1974, het d Gmairot vu Brysach bschlosse, e Stroß noch em Bueb z nänne.
In syre Haimetstadt het er si scho frie fir d Kultur engaschiert. Syt dr Schuelzyt het er gärn Theater gspiilt, vylmol het er Rolle gspiilt bi Uffierige vu dr 1921 grindete „Breisacher Theatergesellschaft“ Anne 1924 het er d Brysacher Feschtspiil mitgrindet un 1927 isch er Mitgrinder vu dr Brysacher Naarezumft gsii. Fir die het er dr Täxt zum Brysacher Naaremarsch gschribe un au dr Ruef vu dr Naarezumft, „Schmecksch dr Brägl?“, stammt vum Bueb.
Anne 1959 het er unter em Titel „Bißangeli - Alemannischer Humor vom Oberrhein“ e Sammlig vu iber 50 zmaischt humorvolle Gedicht im Brysacher Dialäkt vereffetligt. Vu däm Biechli sin bis 1962 drei Uflage mit insgsamt 7000 Stuck uusechuu. Anne 1996 het sy Suhn Eberhard nomol en Uflag mit 1000 Stuck uusegee.
== Wäärch ==
* ''Bißangeli – Alemannischer Humor vom Oberrhein.'' Breisach 1959
== Literatur ==
* Uwe Fahrer: ''Ein leidenschaftlicher Europäer und Gestalter. 40. Todestag von Bürgermeister Josef Bueb.'' In: Stadtanzeiger Breisach. Amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Breisach am Rhein mit den Stadtteilen Gündlingen, Niederrimsingen und Oberrimsingen. Donnerstag, 06. November 2014 • Ausgabe 36/14
== Weblink ==
* [https://www.noth.net/mundartautoren/josef_anton_bueb.htm Josef Anton Bueb] uf dr Websyte vum [[Harald Noth]]
* [https://www.alemannisch.de/de/mitglieder/show.php?id=269 Täxtprobe] uf dr Websyte vu dr Muettersproch-Gsellschaft
* Uwe Fahrer: [http://www.badische-zeitung.de/breisach/vor-40-jahren-starb-breisachs-unvergessener-buergermeister-josef-bueb--93467844.html Vor 40 Jahren starb Breisachs unvergessener Bürgermeister Josef Bueb]. Badische Zeitung, 24. Oktober 2014
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Bueb, Josef Anton}}
[[Kategorie:Burgermeischter]]
[[Kategorie:Kommunalbolitiker (Dytschland)]]
[[Kategorie:Autor uf Alemannisch]]
[[Kategorie:Lyriker]]
[[Kategorie:Alt-Brisach]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Fritz Hockenjos
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text/x-wiki
[[Datei:Wildgutach- Oberforstrat Hockenjos - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 000657a.jpg|mini|hochkant|dr Fritz Hockenjos (1971)]]
Dr '''Fritz Hockenjos''' (* [[26. März|26. Merz]] [[1909]] z [[Lahr/Schwarzwald|Lohr]]; † [[24. Februar]] [[1995]] z [[St. Märgen|St. Märge]])<ref>Andreas Klimt: ''Kurschner's Almanac of German Literature 2000.'' S. 1304. ({{Google Buch|BuchID=xmROAAAAMAAJ|Seite=1304}})</ref> isch e [[Deutschland|dytsche]] Forschtdiräkter, Autor un ehrenamtlige Naturschutzbeufdraite vum [[Landkreis Hochschwarzwald|Landkrais Hochschwarzwald]] gsii.<ref>Badische Zeitung: ''[http://www.badische-zeitung.de/st-maergen/spuren-in-den-waeldern-hinterlassen--13089379.html Spuren in den Wäldern hinterlassen]'' vum 26. Merz 2009.</ref>
== Lääbe ==
Dr Hockenjos isch ab 1916 uf d Volksschuel un no vu 1919 bis 1928 uf s humanistisch Gimnasium vu syre Haimetstadt. Noch em [[Abitur]] het er ab 1934 [[Forstwissenschaften|Forschtwisseschaft]] an dr Uniwersitete [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Fryburg]] un [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Minche]] studiert. Noch em Abschluss vum Studium het er vu 1937 bis 1939 d Stell vum Zweete Forschtbeamte am Forstamt z [[Kandern|Chander]] ghaa. Am 1. Mai 1937 isch dr Hockenjos Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 4.354.896), dr Aadrag isch vum 14. Juni 1937 gsii.<ref>[https://catalog.archives.gov/id/588853050?objectPage=2037 A3340-MFKL: Number I0099]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref>
Vu 1948 bis zue syre Pänsionierig anne 1974 isch dr Hockenjos Laiter vum Forschtamt St. Märge gsii, wun er naturnoche Waldböu dribe het un dodermit syre Zyt wyt voruus gsii isch. Är het mit syre Frau fimf Chinder ghaa.
== im Chrieg ==
Dr Hockenjos isch im [[Zweiter Weltkrieg|Zweete Chrieg]] vu 1939 bis 1945 as Soldat z Frankrych un in dr Sowjetunion yygsetzt gsii un isch no in franzesischi Chriegsgfangeschaft grote, wun er 1948 drus entloo woren isch. Unter anderem sich er Hauptmann vu dr Reserve un stellverdrättende Fierer vum II. Bataillon vum Grenadier-Regimänt 380 (215. Infanteri-Division) gsii. An dr Oschtfront isch ihm u. a. s Ritterchryz vum Yyserne Chryz verliie wore.<ref>Hermann Riedel: ''Halt! Schweizer Grenze!'', Im Verlag des Südkurier, 1984, S. 29 und 41 ({{Google Buch|BuchID=ZSAgAAAAMAAJ|Seite=29}}).</ref>
== Naturschitzer ==
Vu 1953 bis 1973 isch dr Hockenjos ehrenamtlige Kraisbeufdraite fir Naturschutz un Landschaftspflääg z [[Titisee-Neustadt|Neistadt im Schwarzwald]] gsii, un anne 1953 isch er Hauptnaturschutzwart vum [[Schwarzwaldverein|Schwarzwaldverain]] as Noofolger vum [[Hermann Schurhammer]] wore, ne Amt, wun er bis 1970 ghaa het. Im nämlige Johr het er aus s Amt vun eme Obmann vu dr ''Arbeitsgemeinschaft Heimatschutz Südbaden'' ibernuu<ref>Richard Schmidt, Hochschule für Politik München (Hrsg.): ''Zeitschrift für Politik.'' Band 45, C. Heymann, 1998, S. 44. ({{Google Buch|BuchID=HdqBAAAAMAAJ|Seite=44}}).</ref> un het mit ire erfolgrych gege d Blään fir e Staudamm in dr [[Wutachschlucht|Wueteschlucht]] im Hochschwarzwald kämpft. D Arbetsgmainschaft het er intänsivi Effetligkaitsarbet mit ere Unterschriftenakzion gmacht un isch dodermit e Vorbild gsii fir mänki speteri Burgeriniziativ.
Ab 1970 isch dr Hockenjos Bresidänt vum [[Schwarzwaldverein|Schwarzwaldverain]] gsii. Bi sym Uusschyden as Bresidänt 1979 isch er zum Ehrebresidänt ernännt wore.
== Ehrige un Mitglidschafte ==
[[Datei:Fritz Hockenjos Freiburg 1974 Willy Pragher.jpg|mini|dr Fritz Hockenjos im April 1974]]
* Yyserners Chryz (1939) II. un I. Klass
* Dytsch Chryz in Gold am 2. Mai 1944<ref name="Scherzer">Veit Scherzer: ''Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.'' 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 394.</ref>
* Ritterchryz vum Yyserne Chryz am 2. Septämber 1944<ref name="Scherzer" />
* [[Oberrheinischer Kulturpreis|Oberrhynische Kulturbryys]] 1973
* [[Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg|Verdienschtmedaille vum Land Bade-Wirttebärg]] 1977
* Bundesverdienschtchryz 1. Klass 1979
* Mitglid vu dr Landessynod vu dr [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelische Landeschilche Bade]]
* Fritz-Hockenjos-Stääg vum Schwarzwaldverain in dr Wueteschlucht<ref>[https://www.outdooractive.com/de/wanderung/schwarzwald/panoramarundweg-mit-lotenbachklamm/10240640/ Rundwanderweg Nr. 5 / Boll über Schattenmühle und Lotenbachklamm]</ref>
* Fritz-Hockenjos-Waldlehrpfad vu dr Gmai St. Märgen <ref>[https://www.alemannische-seiten.de/deutschland/bonndorf_fritz-hockenjos-steg.php Fritz Hockenjos-Steg]</ref>
== Biecher ==
* ''Die Wutachschlucht.'' Rosgarten Verlag, Konstanz 1964. 64 S.
* ''Wanderungen in Alemannien.'' [[Verlag Moritz Schauenburg]], Lahr/Schwarzwald 1969 ([[Silberdistel-Reihe]] 61/63)
* ''Wäldergeschichten. Aus dem Herrgottswinkel des Schwarzwalds.'' 131 S. Schillinger Verlag, Freiburg 1994
* mit em Willi Paul: ''Wanderführer durch die Wutach- und Gauchachschlucht.'' 148 S. Rombach, Freiburg 1989
* ''Querweg Freiburg-Bodensee.'' 108 S. Schillinger Verlag, Freiburg 1985
* ''St Märgener Welt.'' 99 S. Schillinger Verlag, Freiburg 1985
* ''Worte des Widerstandes gegen die Vergiftung der Wälder.'' Dreisam-Verlag, Freiburg 1985
* ''Durch den Schwarzwald. Auf der Fährte der Hohenheimer Forstkandidaten 1832.'' Forstl. Versuchs- un Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg 1982
== Quälle ==
* Barbara Häcker: ''50 Jahre Naturschutz in Baden-Württemberg.'' 305 S. Ulmer Stuttgart. Porträt von Hockenjos auf Seite 282.
== Weblink ==
* {{DNB-Portal|116922397}}
* [http://www.naturpark-suedschwarzwald.de/freizeit-sport/erlebnispfade/fritz-hockenjos-waldlehrpfad Der "Fritz Hockenjos"-Waldlehrpfad im Naturpark Südschwarzwald]
* {{LeoBW|Typ=PERSON|ID=116922397|Titel=Hockenjos+Fritz}}
== Fueßnote ==
<references />
{{Normdaten}}
{{SORTIERUNG:Hockenjos, Fritz}}
[[Kategorie:Beamte]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Autor vo Sachliteratur]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Badener]]
[[Kategorie:Maa]]
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Kurt Rittweger
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Die Syte isch nöi erstellt worde: Dr '''Kurt Rittweger''' (* [[8. Februar]] [[1914]] z [[Berlin]]-Friedrichshagen; † [[5. Dezember|5. Dezämber]] [[1968]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Journalist|Schurnalischt]] un Haimetforscher gsii. == Lääbe == Am 1. April 1933 isch dr Rittweger as Studänt Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 1.791.462),<ref>[https://catalog.archives.gov/id/602016575?objectPage=1683 A3340-MFOK: Number S0032]. Series…
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Dr '''Kurt Rittweger''' (* [[8. Februar]] [[1914]] z [[Berlin]]-Friedrichshagen; † [[5. Dezember|5. Dezämber]] [[1968]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Journalist|Schurnalischt]] un Haimetforscher gsii.
== Lääbe ==
Am 1. April 1933 isch dr Rittweger as Studänt Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 1.791.462),<ref>[https://catalog.archives.gov/id/602016575?objectPage=1683 A3340-MFOK: Number S0032]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> dodmol het er z Meiningen ([[Thüringen|Diringe]]) gwohnt.
Noch em Zweete Wältchrieg isch er mit syre Familie vu Diringe uf [[Schoofheim|Schopfe]] chuu, s [[Wiesental|Wiisedal]] isch em e zwooti Haimet wore. Är het langi Johr as Redakter bim Markgräfler Tagblatt gschafft un speter as Schefredakter bim Oberbadische Volksblatt.
Är het au zue dr Region publiziert. Zäme mit em Karl Seith het er zue dr 700-Johr Fyyr vu dr Stadterhebig vu Schopfe anne 1950 di historisch Feschtzugsschau vorberaitet, dodrus isch s Bildheft ,Schopfheim im Banne der Geschichte" (1964) entstande. Anne 1962 het er d Reminiszenz „Kleine Plauderei um die alte Stadt Schopfheim" vereffetligt. Är het au an ere „Anthologie badischer Mundartgeschichten und -gedichte“ gschafft, wun er aber nimi z änd brocht het un wu nit publiziert woren isch.
Ann 1953 isch er ain vu de acht Grinder vu dr [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wehler]] z Schopfe gsii.<ref>[https://www.badische-zeitung.de/den-besten-weg-im-blick-50-jahre-freie-waehler?code=6f62da233e00f74cbc5454f4cb7af6e6a3ca4967&state=sdhfhdahioweewhiureuwhilehiu Den besten Weg im Blick: 50 Jahre Freie Wähler], Badische Zeitung, 22. Juli 2003 </ref>
== Uusgläseni Schrifte ==
* ''Schopfheim. Kleine Plauderei um eine alte Stadt.'' Oberbadisches Verlagshaus, Lörrach 1962. 60 S.
* ''Schopfheim im Banne der Geschichte. Die Historische Festzugsschau aus Anlass d. 700jähr. Stadterhebungsfeier am 6. Aug. 1950 in Wort und Bild.'' Wiesetal-Verlag, Schopfheim/Baden 1964. 48 S.
* ''Wäbstübler. Über 100 Witze teils vorder-, teils hintergründigen Humors.'' Gehört, aufgeschrieben und gesammelt von Kurt Rittweger. Wiesetal-Verlag, Schopfheim/Baden 1966. 44 S.
* ''In memoriam Ernst Grether.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. 29.1967, Heft 2, S. 1–3
* ''Schopfheim in den Gezeiten der Geschichte.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. 30.1968, Heft 2, S. 51–52
== Literatur ==
* Johannes Helm: ''Wer — wann — wo? Biographische Notizen aus dem Markgräflerland.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. NF 6(37).1975, Heft 3/4, S. 215
* Fritz Schülin: ''Nachruf Kurt Rittweger.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. 30.1968, Heft 3, S. 77
== Fueßnote ==
<references/>
{{Normdaten}}
{{DEFAULTSORT:Rittweger, Kurt}}
[[Kategorie:Journalist]]
[[Kategorie:Autor vo Sachliteratur]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Dütsche]]
[[Kategorie:Maa]]
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Dr '''Kurt Rittweger''' (* [[8. Februar]] [[1914]] z [[Berlin]]-Friedrichshagen; † [[5. Dezember|5. Dezämber]] [[1968]] z [[Freiburg im Breisgau|Fryburg]]) isch e [[Deutschland|dytsche]] [[Journalist|Schurnalischt]] un Haimetforscher gsii.
== Lääbe ==
Am 1. April 1933 isch dr Rittweger as Studänt Mitglid vu dr [[NSDAP]] wore (Mitglidsnummere 1.791.462),<ref>[https://catalog.archives.gov/id/602016575?objectPage=1683 A3340-MFOK: Number S0032]. Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)</ref> dodmol het er z Meiningen ([[Thüringen|Diringe]]) gwohnt.
Noch em Zweete Wältchrieg isch er mit syre Familie vu Diringe uf [[Schopfheim|Schopfe]] chuu, s [[Wiesental|Wiisedal]] isch em e zwooti Haimet wore. Är het langi Johr as Redakter bim Markgräfler Tagblatt gschafft un speter as Schefredakter bim Oberbadische Volksblatt.
Är het au zue dr Region publiziert. Zäme mit em Karl Seith het er zue dr 700-Johr Fyyr vu dr Stadterhebig vu Schopfe anne 1950 di historisch Feschtzugsschau vorberaitet, dodrus isch s Bildheft ,Schopfheim im Banne der Geschichte" (1964) entstande. Anne 1962 het er d Reminiszenz „Kleine Plauderei um die alte Stadt Schopfheim" vereffetligt. Är het au an ere „Anthologie badischer Mundartgeschichten und -gedichte“ gschafft, wun er aber nimi z änd brocht het un wu nit publiziert woren isch.
Ann 1953 isch er ain vu de acht Grinder vu dr [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wehler]] z Schopfe gsii.<ref>[https://www.badische-zeitung.de/den-besten-weg-im-blick-50-jahre-freie-waehler?code=6f62da233e00f74cbc5454f4cb7af6e6a3ca4967&state=sdhfhdahioweewhiureuwhilehiu Den besten Weg im Blick: 50 Jahre Freie Wähler], Badische Zeitung, 22. Juli 2003 </ref>
Am 5. Dezämber 1968 isch dr Rittweger in eme Chrankehuus z Fryburg gstorbe.
== Uusgläseni Schrifte ==
* ''Schopfheim. Kleine Plauderei um eine alte Stadt.'' Oberbadisches Verlagshaus, Lörrach 1962. 60 S.
* ''Schopfheim im Banne der Geschichte. Die Historische Festzugsschau aus Anlass d. 700jähr. Stadterhebungsfeier am 6. Aug. 1950 in Wort und Bild.'' Wiesetal-Verlag, Schopfheim/Baden 1964. 48 S.
* ''Wäbstübler. Über 100 Witze teils vorder-, teils hintergründigen Humors.'' Gehört, aufgeschrieben und gesammelt von Kurt Rittweger. Wiesetal-Verlag, Schopfheim/Baden 1966. 44 S.
* ''In memoriam Ernst Grether.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. 29.1967, Heft 2, S. 1–3
* ''Schopfheim in den Gezeiten der Geschichte.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. 30.1968, Heft 2, S. 51–52
== Literatur ==
* Johannes Helm: ''Wer — wann — wo? Biographische Notizen aus dem Markgräflerland.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. NF 6(37).1975, Heft 3/4, S. 215
* Fritz Schülin: ''Nachruf Kurt Rittweger.'' In: ''Das Markgräflerland,'' Jg. 30.1968, Heft 3, S. 77
== Fueßnote ==
<references/>
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{{DEFAULTSORT:Rittweger, Kurt}}
[[Kategorie:Journalist]]
[[Kategorie:Autor vo Sachliteratur]]
[[Kategorie:Mitgliid in dr NSDAP]]
[[Kategorie:Dütsche]]
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