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Minga
0
12259
852982
851773
2026-05-15T05:54:42Z
Bayahusa
57757
burgamoasta nei
852982
wikitext
text/x-wiki
{{Dialekt-oben|Westmittlboarisch|Mingarisch|Sort=Deutschland}}
{{Begriffsklärungshinweis}}
{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = Muenchen Kleines Stadtwappen.svg
|Breitengrad = 48/08/14/N
|Längengrad = 11/34/32/E
|Lageplan = Bavaria M (town).svg
|Lageplanbeschreibung = Log da Landeshauptstod Minga im Freistaat Bayern und im Regierungsbezirk Obabayern
|Bundesland = Bayern
|Regierungsbezirk = [[Owabayern]]
|Höhe = 519
|PLZ = 80331–81929, 85540<ref group="A">Einige Häuser an der Herzogstandstraße sind nur von der Nachbargemeinde [[Haar (bei München)|Haar]] aus zugänglich. Entsprechend ist ihnen deren Postleitzahl 85540 zugewiesen.</ref>
|Vorwahl = 089
|Gemeindeschlüssel = 09162000
|NUTS = DE212
|LOCODE = DE MUC
|Gliederung = [[Listn vo de Stodbeziake vo Minga|25 Stodbeziake]]
|Adresse = [[Neues Rathaus (München)|Marienplatz 8]]<br />80331 München
|Website = [https://stadt.muenchen.de/ stadt.muenchen.de]
|Bürgermeister = [[Dominik Krause]]
|Bürgermeistertitel = [[Listn da Buagamoasta vo Minga|Obabuagamoasta]]
|Partei = de Greana
}}
[[Datei:MariensaeuleMuenchen.jpg|thumb|Mariensein mit [[Fraunkira (Minga)|Fraunkira]] im Hintagrund]]
'''Minga''' (amtli: '''München''') <small>Aussproch:</small> [ˈmɪŋ(:)ɐ] is d'Haptstod vo [[Bayern|Boarn]]. In da Umgebung (20–30 km) hoaßt ma s'Minga oda oft aa oafach ''d'Stod''. In Minga sogt ma München. Minga is mid mehra wia 1,5 Milliona Eihwohna d'gresste Stod vo Bayern und hinta [[Berlin]] und [[Hamburg]] d'drittgresste Stod vo [[Deitschland]].<ref>[https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/muenchen-in-zahlen.html München in Zahlen (ogebm füas End 2017)]</ref> D'Stod g'head zua d'wichtigstn Wirtschofts-, Vakeas- und Kuituazentren vo [[Eiropa]]. Minga is aa da Vawoitungssitz vom Regiarungsbeziak [[Owabayern]].
Minga is in da ganzen woid aa zwengs da [[Wiesn]] und am [[Hofbräuhaus|Hofbraihaus]] bekannt. Dazua hods no vui andane Sengswiadigkeitn wias Glocknspui am Rathaus am [[Marienplatz (Minga)|Marienplotz]], d'Residenz und s'[[Schloss Nymphenburg]]. Z'Minga gibt 's aa an Hauffa Museen, wias [[Deitsches Museum|Deitsche Museum]], oda d'[[Oide Pinakothek|oide]], d'[[Neie Pinakothek|neie]] und d'[[Moderne Pinakothek|Pinakothek vo da Modeane]].
[[Datei:Vista-xmag.png|20px]] ''Schau aa [[Portal:Minga]] - [[Portal:Bayern]]''
== Tundup Sonam ==
Minga liegt af da [[Owabayern|owaboarischn]] Hochebene, ebba 50 km neadli vo d'[[Oipm]]. D'Hächn ligt duachschnittli bei 520 m iwa [[NN]]. Da hechste Punkt vo da Stod is da Warnberg im 19. Stodbeziak mit 579 m iwa NN, da tiafste Punkt liegt mit 482 m iwa NN im neadlichn Schwoazhejzl (amtli: ''Schwarzhölzel'') im Stodtei Fejdmoching. D'[[Isar]] duachfliasst as Stodgebiet af a Leng vo 13,7 km vo Sidwest noch Noadost. Bekonnte Flussinsln san d'Museumsinsl midn Deitschn Museum und d'Protainsl in unmiddlboara Nachn.
Im Umland gibt 's an Hauffa grosse Seen, wia z. B. in Ammersee, in Werthsee oda in Starnberga See. Nebm da Isar hod Minga ois fliassende Gwessa no d'[[Würm|Wiam]], d'wo aus'n Starnberga See kimmt, an Hachinga Bach und a boar Stodbachal, wo vo da Isar obzweign, wia da Eisboch, da Auer Miiboch und da Brunnboch. Im Mingara Stodgebiet liegn aa Seen, wia zum Beispui da Kloahesseloha See im Englischn Gartn, da See im Olympiaglanda und d'Dreiseenplottn (Lerchenaua, Fasanerie- und Fejdmochinga See) im Noadn vo da Stod. Im Sidn liegt no da Hintabrühla See.
=== Ausdehnung ===
D'Gsamtflech vo da Stod Minga betrogt 31.089,95 Hekta. Minga is so nach [[Berlin]], [[Hamburg]], [[Köln]], [[Dresdn]] und [[Bremen]] vo da Flech hea gseng d'sextgresste Grossstod vo Deitschland. Vo d'iwa 310 km² entfoin 44,1 % af Gebaide und zuaghearige Freiflechn, 17,2 % af Vakeasflechn, 15,5 % af Landwirtschoftsflechn, 15,5 % af Eaholungsflechn, 4,1 % af Woidflechn, 1,3 % af Wossaflechn und weidare 2,2 % af Flechn mit andara Nutzung. D'Grenz vo da Stod umfosst 118,9 km. D'gresste Ausdehnung vom Stodgebiet betrogt vo Noad noch Sid 20,7 km und vo Ost noch West 26,9 km.<ref>[https://web.archive.org/web/20090320150738/http://www.mstatistik-muenchen.de/themen/stadtbezirke/stadtbezirkszahlen_2007/taschenbuch_2008.pdf Statistisches Taschenbuch München 2008 (PDF)]</ref>
{{Großes Bild|Panorama olympiaturm.jpg|1200|Panorama vo Minga, vom Olympiatuam}}
=== Mingara Beziak ===
Seids 1992 as Stodgebied nei gliedat hom, gibt 's stott wia voahea 42 Stodbeziak nua no 25. In oifabetischa Reihnfoig afzejd hoaßns:
{|
{{Münchner Stadtbezirke|left|350px}}
| width="220" valign="top" |
* [[Allach-Untamenzing]] (23)
* [[Altstadt-Lehel|Oidstod-Lechl]] (1)
* [[Aubing-Lochhausen-Langwied|Auwing-Lochhausn-Langwiad]] (22)
* [[Au-Haidhausen|Au-Haidhausn]] (5)
* [[Berg am Laim|Beag am Loam]] (14)
* [[Bogenhausen (Stadtbezirk)|Bognhausn]] (13)
* [[Feldmoching-Hasenbergl|Fejdmoching-Hosnbeagl]] (24)
* [[Hadern]] (20)
* [[Laim|Loam]] (25)
* [[Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt|Isarvorstod-Ludwigvorstod]] (2)
* [[Maxvorstadt|Maxvorstod]] (3)
* [[Milbertshofen-Am Hart|Muibatshofa–Am Hoart]] (11)
* [[Moosach (München)|Moosach]] (10)
| width="220" valign="top" |
* [[Neuhausen-Nymphenburg|Neihausn-Nymphenburg]] (9)
* [[Obergiesing|Owagiasing]] (17)
* [[Pasing-Obermenzing|Pasing-Owamenzing]] (21)
* [[Ramersdorf-Perlach]] (16)
* [[Schwabing-Freimann|Schwabing-Freimo]] (12)
* [[Schwabing-West]] (4)
* [[Schwanthalerhöhe|Schwandalaheh]] (8)
* [[Sendling]] (6)
* [[Sendling-Westpark]] (7)
* [[Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln|Thoikircha-Obasendling-Forstnriad-Fiastnriad-Soin]] (19)
* [[Trudering-Riem|Trudaring-Ream]] (15)
* [[Untergiesing-Harlaching|Untagiasing-Halaching]] (18).
|}
[[Datei:Muenchen-Altstadt.jpg|thumb|Blick af d'Oidstod]]
[[Datei:MuenchnerStraßenschild Thierschplatz.jpg|thumb|Mingara Strassnschuidl]]
=== Nochboagmoana vo Minga ===
An Minga grenzn foigande [[Gemeinde (Deutschland)|Gmoana]] und [[Gemeindefreies Gebiet|gmoafreie Gebiete]] o:
;[[Landkreis München|Landkroas Minga]]: [[Obaschleißheim]] - [[Garching bei München|Garching bei Minga]] - [[Ismaning]] - [[Unterföhring|Untafering]] - [[Aschheim|Oscham]] - [[Feldkirchen (bei München)|Fejdkira]] - [[Haar (bei München)|Haar]] - [[Putzbrunn|Butzbrunn]] - [[Neubiberg|Neibiberg]] - [[Unterhaching|Haching]] - [[Perlacher Forst|Bealacha Foast]] - [[Grünwald|Greawoid]] - [[Pullach im Isartal|Pulloch im Isartoi]] - [[Forstenrieder Park|Forstnriada Park]] - [[Neuried (bei München)|Neiriad]] - [[Planegg]] - [[Gräfelfing|Grefefing]] - [[Kirram bei Minga]]
;[[Landkreis Fürstenfeldbruck|Landkroas Fiastnfejdbruck]]: [[Germering|Geamaring]] - [[Puchheim|Buachham]] - [[Gröbenzell|Greemzej]] - [[Olching|Oiching]]
;[[Landkreis Dachau|Landkroas Dachau]]: [[Karlsfeld|Karlsfejd]]
=== Klima ===
[[Datei:Klimadiagramm-Muenchen-Riem-Deutschland-metrisch-deutsch.png|thumb|Klimadiagramm vo Minga]]
Minga liegt am Iwagang zwischn am feichtn atlantischn und am trockan Kontinentalklima. Weidane Wettafaktorn san d'[[Oipn]] ois middleiropäische Wettascheidn und d'Donau, d'wo a regionale Wettascheidn is. Zweng dera Konstellation is as Wetta z'Minga a wengal wexlhoft. Da [[Föhn]] bringt s'ganze Joar iwa warme, trockane Luft af Minga. Desweng hod ma z'Minga in da Regl a guade Feansicht bis af d'Boarischn Oipm.
== Bevejkarung ==
=== Mingara oda Münchna ===
Af Owaboarisch hoaßt ma d'Eihwohna vo Minga traditionej Mingara und Mingararin. Wei z'Minga nua no a bissl [[boarisch]] gredd wead, sogns do moast Münchna und Münchnarin. Leid, d'wo vo aussauhoib keman und etz do wohna, hoaßt ma traditionej [[Zuagroaste]]. Vo Mingara zua Mingara gibt ma si vor oim ois Stodteibewohna z'dakenna. So sogt zum Beispui a Mingara zum Frankn ''I bin a Münchna (Mingara)'', weand a zum Schwobinga sogt, "I bin a Hadana". S'guit bsundas fia d'Stodtei, wo in d'30ga Joar z'Minga kema san.
Wei Minga scho seit je hea an Hauffa Zuagroaste ghabt hod, untascheidn d'Mingara drei Kategorien:
* ''Mingara (Münchna)'' - Da (gwehnliche) Mingara (Münchna) is a jeda, dea wo sein Hauptwohnsitz z'Minga hod.
* ''Echte Mingara (Müncha)'' - Da echte Mingara (Müncha) is oana, dea wo z'Minga af d'Wejd kemma is und sein Wohnsitz in da Stod hod.
* ''Woschechte Mingara (Münchna)'' - A woschechta Mingara (Münchna) is oana, vo dem wo d'Ejtan in da Stod geborn san, und dea wo sejm z'Minga geborn is und aa do wohnt.
S'typische am Mingara is sei Gmiatlichkeit und as [[Grantla|Grantln]]<ref>Guat dorgstejt im Stickl "[[Ein Münchner im Himmel]]" vom [[Ludwig Thoma]], des wo bsondas bekonnt woan is in da Hearspuiversion vom [[Adolf Gondrell]]</ref>. Fia oan, dea wo no ned lang in da Stod lebt oda nua af B'suach do is, mog s'Grantln ausschaung ois waradn d'Mingara unfreindle oda imma schlecht aufglegt. Tatsächli is a grantlnda Mingara in na fast middlan Stimmung. 'S fejt eam grod s'wichtigste fian Mingara: sei Griawiga. Wos no dazua beitrogt, dass d'Mingara oft schlecht aufglegt waradn, is da Fön, dea wo si afs G'miat schlogt und a zum Schädlwäh fian ko.
As Nationaldrangl vo d'Mingara (Münchna) soit eigentle as [[Bia]] sei, s'wo ogeblich a Mingara (Münchna) erfundn hod. S'stimmt boads ned. As Bia is zeascht vo d'Mesopotamia erfundn worn, z'Baiern wieda vo d'Mench aus'm Klosta Weihenstephan z'[[Freising]] und tatsächle wead vo d'Mingara vui meara [[Wein]] drunga.
Zua Wiesn trogt da (echte oda woschechte) Mingara sei Stodara-[[Tracht]] zua dea wo koa [[Lederhosn|Ledahosn]] und koa Huat mit [[Gamsboart|Gamsbart]] g'head.
=== Boarische Sproch ===
Z'Minga is no vor oa, zwoa Genarationa in da Hauptsach [[Boarisch]] gredd worn. Heit is as Boarische z'Minga kuaz vorn Aussteam. Wias boarische Kuitusministerium scho im Jenna 2001 im Landdog hod song lossn, is as Boarische in da boarischn Haptstod d'Jingan unta 20 Joar scho fremd. 'S gibt owa no vui Junge, de wo s'Boarische no vastenga, owa nimma midarananda Boarisch redn.
=== Eihwohnaentwicklung ===
[[Datei:Muc population.svg|miniatur|Bevejkarungsentwicklung vo Minga]]
[[1852]] hod d'Eihwohnazoi vo da Stod d'Grenz vo 100.000 iwaschrittn, damit is Minga zua Großstod worn. Nacha is Minga rapid g'woxn und [[1883]] ham in da Stod scho 250.000 Menschn glebt. Bis [[1901]] hod se d'Zoi af ebba 500.000 vadopped. Damit is Minga nach [[Berlin]] und Hamburg d'drittgresste Stod im Deitschn Reich g'wen. [[1933]] is d'Bevejkarungszoi auf 840.000 ogstieng und 1957 af iwa a Million. An easchtn Gipfe in da Eihwohnazoi hods im olympischn Joar 1972 mit 1.338.924 gebm. Nacha is a wengal obe ganga, oba seitn Joar 2000 gehts wieda konstant auffe. Im Mai 2009 hod Minga mit 1.351.747 Eihwohna (mit Haptwohnsitz z'Minga) d'bis etz hexte Eihwohnazoi dalangt.
Mit 4.313 Eihwohna je km² hod Minga d'hexte Bevejkarungsdichtn vo oin deitschn Grosstädd.
In da Planungsregion Minga lebm 2.606.021 Leidln (Stond: 30. Juni 2007), in da Metropoiregion Minga 5.203.738 (Stond: 2006).
=== Bevejkarungsstruktua ===
D'gresstn Gruppn vo mejderechtli z'Minga registriatn Auslända keman (Stond vom: 31. Dezemba 2009) as da [[Tiakei]] (41.298), [[Krowozien]] (23.704), Esterreich (20.901), [[Italien]] (20.769), [[Griachaland]] (20.071), [[Bosnien und Herzegowina]] (15.795), [[Serbien]] (15.385), [[Polen|Poin]] (13.946), am Irak (9.396), [[Frankreich]] (7.330), [[Rumänien|Rumenien]] (6.502), [[Ungarn]] (6.112), [[Russland]] (5.818), da [[Ukraine]] (5.492) und d'[[USA]] (5.306).<ref>Statistisches Amt Minga: [https://web.archive.org/web/20110719062944/http://www.mstatistik-muenchen.de/themen/bevoelkerung/jahreszahlen/jahreszahlen_2009/p_jt100112.pdf ''Die ausländische Bevölkerung nach der Staatsangehörigkeit'']</ref>
=== Religion ===
2009 worn z'Minga 37,8 % vo d'Eihwohna remisch-katholisch, 13,8 % evangelisch, 0,3 % [[Judn|jidisch]] und 48,1 % hom a andan Konfession bzw. Religion ogheat oda worn konfessionslos.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.mstatistik-muenchen.de/themen/bevoelkerung/jahreszahlen/jahreszahlen_2009/p_jt100117.pdf |titel=Archivierte Kopie |zugriff=2011-04-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110719063015/http://www.mstatistik-muenchen.de/themen/bevoelkerung/jahreszahlen/jahreszahlen_2009/p_jt100117.pdf |archiv-datum=2011-07-19 }}</ref>
=== Berihmtheidn ===
==== Berihmtheidn, wo z'Minga auf d'Wejd kema san ====
* Sportla
** [[Franz Beckenbauer]], 1945–2024, ehemoliga Fuaßballa und ehemoliga President vo [[FC Bayern Minga]]
* Politika
** [[Franz Josef Strauß]], 1915–1988, Minister-President vum Freistaat [[Bayern]]
* Schriftstella
** [[Carl Amery]], 1922–2005, President vum PEN und Grindungsmitgliad vo d'Greana (Partei)
** [[Eugen Roth]], 1895–1976
* Musika
** [[Sportfreunde Stiller]], Rock-Gruppn
** [[Blind Freddy]], no a Rock-Gruppn
** [[Richard Strauss]], 1864–1949, Komponist
** [[Carl Orff]], 1895–1982, Komponist
* Untahoitung
** [[Karl Valentin]], 1882–1948, Komediant, Autor und Fuimemocha
** [[Gustl Bayrhammer]], 1922-1993, Schauspuija
** [[Helmut Fischer]]. 1926-1997, Schauspuija
** [[Werner Herzog]], *1942, Regisseur
** [[Gerhard Polt]], *1942, Kabaretist
** [[Uschi Obermaier]], *1946, Ex-Kommunardin, Sex-Symboi
** [[Franz Xaver Kroetz]], *1946, Regisseur
** [[Jeri Ryan]], *1968, Schauspuijarin,
** [[Michael Herbig]], *1968, Schauspuija
* Nobelpreisdräga
** [[Eduard Buchner]], 1860–1917, Chemika
** [[Ernst Otto Fischer]], 1918–2007, Chemika
** [[Wassily Leontief]], 1905–1999, Voikswiatschoftla
** [[Feodor Felix Konrad Lynen]], 1911–1979, Biochemika
** [[Rudolf Mössbauer]], 1927–2011, Physika
* Modemocha
** [[Willy Bogner]], *1942
** [[Rudolph Moshammer]], 1940–2005
* Odlige
** [[Ludwig II]], da Kini
* Mola
** [[Franz Marc]], 1880–1916
==== Berihmtheidn, wo z'Minga g'wohnt hom ====
* [[Albert Einstein]], Nobelpreisdräga, Physika
* [[Hans Magnus Enzensberger]], Dichda
* [[Rheiner Werner Fassbinder]], Regisseur
* [[Georg von Hauberrisser]], Architekt (u. a. Neies Mingara Rathaus), 1841-1922
* [[Werner Heisenberg]], Nobelpreisdräga, Physika
* [[Adolf Hitler]], Diktator
* [[Wassily Kandinsky]] (1866–1944), Mola
* [[Franz von Lenbach]], Mola
* [[Lenin]], Russischa Revolutionea
* [[Justus von Liebig]], Chemika
* [[Thomas Mann]], Dichda
* [[Lola Montez]], Kurtesane vom Kini [[Ludwig I.]]
* [[Freddie Mercury]], Sänga vo de ''Queen''
* [[William of Ockham|Wilhelm vo Ockham]], Englischa Philosoph (Middloita)
* [[Georg Ohm]], Physika
* [[Max Planck]], Nobelpreisdräga, Physika
* [[Wilhelm Röntgen]], Nobelpreisdräga, Physika
* [[Max Reger]], Komponist
* [[Peter Sloterdijk]], Philosoph, Kuituakritika, Essayist
* [[Franz Stuck]], Mola und Buidhaua
* [[Leo Trotzki]], Russischa Revolutionea
* [[Richard Wagner]], Komponist
== Gschicht ==
=== Wortheakumft ===
Vo d'moastn Sprochforscha wead ognumma, dass "Munichen", da ejtaste schriftle gnennte Nama vo Minga vom [[oidboarisch]]n Woat "munich" oiso "Mench" kimmt (vgl. Stodwoppn). As da Bezeichnung "bei d'Munichen" (bei d'Mench) warad nacha da Ortsnama "Munichen" entstandn. Da Mingara Sprochwissnschoftla Theo Vennemann vatritt d'Auffossung<ref>Alfred Bammesberger, Theo Vennemann: Languages in Prehistoric Europe. Winter, Heidelberg 2003, 319-332. ISBN 3-8253-1449-9</ref>, dass d'Wurzl vom Nama Munichen scho vui ejta warad und af d'Vaskonische Sproch zruckgangad, d'wo mit'm heitign [[Baskisch]]n vawondt sei soi<ref>Elisabeth Hamel und Theo Vennemann: ''Vaskonisch war die Ursprache des Kontinents'', Spektrum der Wissenschaft Mai 2002, Seite 32</ref>. Minga kannt oisdann in vuachristlicha Zeit "Munica" g'hoaßn hom. As Wort "Mun" hoaßt im Baskischn "Ufa", "Beschung" und "Higl".
=== Vuagschicht ===
Ausgrobunga in da Oidstod zoagn, dass d'Gengd scho am End vo da [[Stoazeit|Jungstoazeit]] vor ebba 4000 Joar b'siedlt g'wen is. Aussahoib vo da Oidstod, oiso beispuisweis z'Pasing, Berg am Loam, Moosach und Sendling hod ma sogor Graaba as da Stoazeit g'fundn. Im Mingara Umlond gibt 's aa Zeigniss us da Kejtnzeit und vo d'[[Remisches Reich|Rema]]. Vo d'Kejtn sans vua oim d'oidn Viereckschanzn und vo de Rema a boar Graaba und zwoa remische Fernstrassn.
As da Zeit vo d'[[Bajuwaren|Bajuwarn]] is a Hauffa vo Reihngraban z'Minga g'fundn worn. Schwaapunkt vo d'Bajuwarn-Siedlunga worn d'Flussufa vo da Isar und vo da Wiam. Untam Oidn Beda hod ma an g'wejbtn Raum g'fundn, wo aus'm frian Middloita sei kannt.
=== Stodgrindung ===
D'ejtaste Urkund vo Minga ois "Munichen", is vom 11. Juni 1158 im Augschburga Schied<ref>Augsburger Schiedsspruch Kaiser Friedrich I., 1158, Bayerisches Hauptstaatsarchiv München</ref>.
S'wor a Grichtsb'schluß vom Kaisa Barbarossa, wei davua da Heinrich da Lew, Heazog vo Saxn und seid 1156 aa vo Bayern, d'Bruckn vo Fehring obrennd hod, um an Valaf vo da Soizstrass iwa sei oagne Bruckn z'Minga z'loatn. Damid guit da Heinrich da Lew ois Grinda vo Minga. Und mit da Bruckn und damit im Soizhandl, hod Minga vom Kaisa Barbarossa duach an Ausburger Schied s'Markt-, Münz- und Zoirecht zuagsprocha kriagt. D'Freisinga Bischef worn owa aa danoch proportional am Gewinn beteiligt und hom bis in de Mittn vom 19. Jh. Gebian fia d'Nutzung vo da Isarbruckn kassiat.
=== Middloida ===
[[Datei:Alter Hof Muenchen-1.jpg|miniatur|Oida Hof]]
Scho anno [[1175]] is Minga zua Stod eahobm wor. Nacha hod ma glei d'easchte Befestigungsolog baut. [[1180]] is Bayern an d'[[Wittelsbacher|Wittelsbacha]] g'foin, wei da Heinrich da Lew vom Kaisa mit Acht und Bann belegt worn is. Nua Minga hod da Bischof vo Freising griagt. Anno [[1240]] is nacha aa Minga an d'Wittelsbacha ganga. [[1255]] is de Stod nach da easchtn Landesteilung zua herzoglichn Residenz worn.
Seit [[1314]] is da Herzog [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig IV.]] deitscha [[Kini]] gwen, seit [[1328]] aa remisch-deitscha Kaisa, und Minga wor sei Residenz. Desweng is duach an zwoatn Mauaring stoark eaweitat worn. Ois Stodfarbm san d'Foabm vom oidn Reich iwanumma worn, Schwarz und Goid.
Ob ebba [[1500]] is imma wieda zu Aufständ vo da Biagaschoft geng d'Herzeg kema. Desweng hpms ian Regiarungssitz vom Oidn Hof in d'neie [[Münchner Residenz|Residenz]] am Stodrand valegt. Zweng da Bedrohung duach d'[[Hussiten]] is d'Stodbefestigung [[1429]] duach an aissan Mauaring vasteakt worn.
[[1442]] san d'[[Judn|jidischn]] Biaga as da Stod vatriem worn. Bis zua zwoatn Hejftn vom 18. Joarhundat hom desweng koane Judn mea z'Minga glebt.
Im Joar [[1468]] is da Grundstoa zua neien Marienkiach „Fraunkiach“ glegt worn, d'wo in nua zwanzg Joar baut worn is.
=== Hapt- und Residenzstod ===
[[Datei:Muenchen vom Maximilianeum.jpg|miniatur|links|Blick vom [[Maximilianeum]] iwa de [[Isar]] auf de [[Altstadt-Lehel|Oidstod]] z Minga, End vom 19. Jh.]]
In da Spadgotik hod Minga an neien Aufschwung dalebt und is im Joar [[1506]] mit da Wiedavaeinigung vom Land duachn Albrecht IV. de Haptstod vo ganz Bayern worn. De Biagaschoft hod nacha an Einfluss valuan und de Wittelsbacha ham de Entwicklung vo da Stod bestimmt. Minga is unta da Herrschoft vom Wilhelm IV. und Albrecht V. a Zentrum vo da Reneissance, owa aa vo da Gegnreformation gwen. [[1589]] is as [[Hofbräuhaus]] duachn Wilhelm V. grindd worn.
Untam Herzog Maximilian I. vo Bayern is Minga [[1623]] kuafiaschtliche Residenzstod worn. [[1632]] is Minga nacha vo schwedischn Truppn bsetzt worn. A Zastearung vo Minga is nua duach a hochs Lesegejd und Geisln vahindat worn. A wengal spada is de Pest ausbrocha und hod a Drittl vo da Bevejkarung dahigrafft. Nachm End vom [[Dreißigjähriger Krieg|Dreissgjarign Kriag]] [[1648]] hod si de Stod owa schnej dahoit.
[[1704]] is Minga im Spanischen Erbfoigekriag fia mearane Joar unta habsburgische Besotzung kema, wei si da Kuafiascht Maximilian II. Emanuel mit [[Frankreich]] vabindd ghobt hod. A Aufstand vo de Biaga und Bauan is in da ''Sendlinger Mordweihnacht'' bluadi niadagschlogn worn.
Noch da Kaisakrenung vom Kuafiascht Karl Albrecht ham habsburgische Truppn [[1742]] fia zwoa Joar de Stod wieda bsetzt. Maximilian III. Joseph hod de Grossmochtpolitik vo seine Vorgänga aufgebm und hod si vor oim innan Reforma gwidmet. So is beispuisweis de "Bayerische Akademie der Wissenschaften" [[1759]] z'Minga grindd worn. [[1789]] is da Englische Gartn in de Isarauen oglegt worn und a wengal spada is de middloitaliche Stodbefestigung gschliffa worn.
Obwoi Minga scho [[1328]] kaisaliche Residenzstod worn is, hod da Aufstieg eascht 450 Joar spada eingsetzt. Gegn End vom 18. Joarhundat is Minga rapid gwoxn, wo [[1806]] no bschleinigt worn is, wia Minga de Haptstod vom [[Napoléon Bonaparte|napoleonischn]] [[Königreich Bayern|Kinireich Bayern]] worn is. Im Joar [[1700]] hod Minga grad amoi 24.000 Eihwohna ghobt, [[1871]] scho 170.000 und [[1933]] 840.000.
Unta da Regierung vom [[Ludwig I.|Kini Ludwig I.]] (1825–1848) is Minga zua bekonntn Kunststod worn. De Klassizisten Leo vo Klenze und Friedrich vo Gärtner ham de Ludwigstrass gstoit, an Kiniplotz und de Eaweidarung vo da [[Münchner Residenz|Residenz]].
Da Sohn vom Ludwig, da [[Maximilian II. Joseph (Bayern)|Max II.]] (1848–1864), hod bsundas de Geisteswissnschaftn gfeadat. Ois Bauherr hod a an oagna Stui pregt, an „Maximilianstui“, wo an de englische Gotik eainnad. So san unta andam de Bautn an da Maximilianstrass entstandn, wo heit zu de exklusivstn Einkaufsstrassn vo [[Eiropa]] gheat.
Unta seim Bruada [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] (1886–1912) hod Minga nacha an gwoitign wiatschoftlichn und kuiturejn Aufschwung dalebt. De Prinzregentnstrass und s Prinzregentntheata san enstandn. [[Schwabing]] is ois Kinstlaviatl populea worn, wo an Hauffa bedeitende Dichda und Mola vakeat san. 1896 is de Mingara Kuituazeitschrift "Die Jugend" zum easchtn Moi aussakema, de wo fian [[Jugendstil|Jugendstui]] an Nama gebm hod. 1911 is de Kinstlavaeinigung ''[[Der Blaue Reiter]]'' grindd worn.
=== Revolution, Weimarer Republik und Nationalsozialismus ===
[[File:wardamage2.jpg|thumb|left|Bombnzastearunga in da Oidstod vo Minga]]
Nachan easchtn Wejdkriag hods z'Minga a kommunistische Revolution gebm und da letzte Kini Ludwig III. is gstiazt worn. De Mingara [[Volksstaat Bayern|Räterepublik]], wia mas spada gnennt hod, hod owa nua via Wocha ghoidn.
In de foigendn Joar is Minga a Zentrum fia de Nationalsozialistn worn. [[1923]] hod da Hitler bei da Fejdherrnhoin nacha an Putsch vasuacht, wo oba gscheitad is. Minga is bis zua Auflesung da Sitz vo da [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bliebm.
[[1933]] is Minga im Zug vo da ''Machtergreifung'' vo de Nationalsozialistn gleichgschoit worn. De Stod soit komplett umbaut wean, da zuastendige Architekt wor da Hermann Giesler.
[[1935]] hod da Hitler Minga an Titl „Hauptstadt der Bewegung“ gebm. [[1938]] is as ''Münchner Abkommen'' in da Stod obgschlossn worn, wo an Oschluss vom Sudetenland ans Deitsche Reich festglegt ghobt hod.
Im Zwoaten Wejdkriag is Minga duach alliiate Luftogriff stork troffa worn. De Oidstod is zu 90 % und de Stod insgsamt zu 50 % zasteat worn. Es deafatn dabei ebba 6.000 Menschn ums Lebm kema sein und ebba 15.000 san valetzt worn.
=== Neiare Gschicht ===
Da Wiedaaufbau vo Minga nachm 2. Wejdkriag hod se am historischn Stodbuid orientiat. Minga hod se schnej zum High-Tech-Standort entwicklt. Dazua san an Hauffa Firmen aus da Deanstleistungsbranche kema, wia zum Beispui Bankn, Vasicharunga und Medien.
1972 hod Minga de XX. Olympischen Summerspui ausgricht. Dafia is a U-Boh-Netz aufbaut und as S-Boh-Netz massiv ausbaut worn. 1983 is fia de ''Internationale Gartenausstellung (IGA)'' aufn ehemolign Industrieglanda und Brachland da Westpark gstoit worn.
1992 is da ''Flughofn Minga Franz Josef Strauß'' aufgmocht und da ''Flughofn Minga-Ream'' gleizeiti gschlossa worn. Aufm Glanda vom oidn Flughofn is de Messestod Ream mitm Reama Park aufbaut worn. 2005 is da Reama Park im Rahma vo da Bundesgartnschau (BUGA) eaeffnet worn.
== Politik ==
Ois Landeshaptstod is Minga aa da Sitz vom Bayerischn Landdog und vo da Staatsregiarung. Weidas is Minga da Sitz vo da Regiarung vo [[Obabayern]], vom Beziak Obabayern und vom [[Landkreis München|Landkroas Minga]]. Danem is Minga Sitz vom deitschn Bundesfinanzhof und vom Eiropäischn Patentamt.
Seit 2014 wead Minga vom Obabuagamoasta [[Dieter Reiter|Reiter Dieter]] (SPD) regiat. Da zwoate Buagamoasta is da Schmid Josef (CSU) und de dritte Buagamoastarin de Strobl Christine (SPD). Seit 2014 wead da Mingara Stodrot vo na Koalition aus SPD, und da CSU gfiat. Da mo ned gwusst hoad, wer jetzad neier Buagamoastar wern soi, hoad mo am 30.Maez a Stichwahl abghoitn. De Woil hoad ergebn, des da Schmid Josef 180.053 Stimma bkumma hoad und da [[Dieter Reiter|Reiter Dieter]] 235.826 Stimme bkumma hoad. Somit hoad da Reiter Dieter de Stichwahl gwunna und is neier Obaburgamoasta woarn.
{| class="wikitable" style="clear: both;"
|+ style="padding: 1em;" | De Sitzvateilung im Stodrot seit 1946
|-
! bgcolor="white" | Stodrotswoi
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|-
|bgcolor="white" |'''[[SPD]]'''
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|bgcolor="white" |'''[[Freie Wähler]]'''
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|bgcolor="white" |'''MB'''
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|bgcolor="white" |'''Woibeteiligung in Prozent'''
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|}
=== Partnastädd ===
Minga hod zua Zeit siebm Partnastädd:
{|
|{{SCO|#}} || [[Edinburgh]] ([[Schottland]]) seid 1954
|-
|{{ITA|#}} || Verona ([[Italien]]) seid 1960
|-
|{{FRA|#}} || [[Bordeaux]] ([[Frankreich]]) seid 1964
|-
|{{JPN|#}} || Sapporo ([[Japan]]) seid 1972
|-
|{{USA|#}} || Cincinnati ([[USA]]) seid 1989
|-
|{{UKR|#}} || [[Kiew]] ([[Ukraine]]) seid 1989
|-
|{{ZWE|#}} || [[Harare]] ([[Zimbabwe]]) seid 1996
|}
De Stod Verona hod de Statue vo da Julia am Oidn Rathaus gstifdt.
=== Godnschaft (Patnschaft) ===
Am 17. August 1952 is de Godnschaft fia de vatrieban Sudetndeitschn vo da Stod und vom Kroas Aussig an da Elbe ibanumma worn.
Um an Wiedaaufbau im ehemoligen Jugoslawien z'untastitzn, hod Minga 1999 a Godnschaft fia de bosnische Gmoa Vogošća und 2000 fia de serbische Gmoa Subotica ibanumma.<ref>[https://web.archive.org/web/20110719114108/http://www.wirtschaft-muenchen.de/publikationen/pdfs/Europabericht2002.pdf Europabericht 2002], S. 24</ref>
=== Nama und Woppm ===
[[Datei:DEU München gross COA.svg|thumb|left|upright|as grosse Woppm]]
As Woppm vo da Stod Minga zoagt auf suiban Grund an Mench mit ana goidgrandatn schwoazn Kuttn und roudn Schuach; in da Linkn hoid a a rouds Eidbuach, de Rechte hod a zum Schwur eahobm. De Stodforbm san schwoaz-gejb (goid). S heitige Stodwoppm is as sognennte ''kloane Woppm'', des wo 1957 vom Stodrot festglegt worn is.
As sognennte ''grosse Woppm'' zoagt auf suiban Grund a offans Stoddor zwischn zwoa Zinnatiam, mit schwoaz-goid zickzack-vaziatn Dachln; aufm Dor huckt a goidna Lewe mit na goidnan Kron; im Tor stäht da Mench vom kloana Woppm.
Im amtlichn Vakea wead nur no s'kloane Woppm vawendt.
Ausm Mench im Woppm hod se im Laff vo da Zeit s [[Münchner Kindl|Minchna Kindl]] entwicket.
De Mingara Stodfoabm san seit da Zeit vum ''Ludwig IV., da Bayer ghoassn'' de Foam vum ''Heilign Remischn Reich'': Schwoaz und Goid.
== Kuitua und Sengswiadigkeitn ==
=== Architektur ===
[[Datei:AltesRathaus.jpg|thumb|Oids Rathaus z Minga]]
==== Ejtaste Bauweak ====
Da Marienplotz im Zentrum vo da Oidstod guit ois da Middlpunkt vo Minga. Do stenga s'Neie und s'Oide Rathaus, des wo aus da Gotik kimmt. In da unmiddlborn Nächn liegt de [[St. Peter (Minga)|Peterskiach]], de ejtaste Kiach vo da Oidstod. Urspringli wors a romanischa Bau, heit is a gotische Neibau, wo im Innan barockisiat worn is. As Wohrzeichn vo da Stod is de gotische Frauenkiach, mit zwoa markantn Tiam. Vo da oanstign Stodbefestigung stamma s'[[Isartor]], s'[[Sendlinga Tor]], s'Karlstor und da Lewentuam am Rindermarkt.
==== Vo Reneissance bis Rokoko ====
[[Datei:Theatiner Kirche Muenchen.jpg|thumb|left|upright|De Theatinakiach]]
De Architektur in da Stod is im Spadmiddloida in easchta Linie vom Biagadum dominiat worn. Nach da Wiedavaeinigung vo Bayern hod wieda da Hof in architektonischn Ton ogebn.
Bedeitende Bauwerke vo da Reneissance san bsondas de Michaeliskiach, de gresste Reneissancekiach neadle vo de [[Alpen|Oipn]], de Oide Akademie, da Innenhof vo da Oidn Münzn sowia a boar Trakte vo da Residenz. Vo da Maxburg, am Stodpalast vo da Reneissance, hod si nua da Tuam dahoidn. As [[Hofbräuhaus]], wo in da Reneissance grindt worn is, is heit in am Bau ausm 19. Joarhundat am Platzl.
[[Datei:Munich Bavaria.jpg|thumb|[[Bavaria]]-Statue an da Theresienwiesn]]
De friaaste [[Barock]]kiach vo da Stod is de heit säkularisiate Karmelitnkiach, de wo no in da Tradition von da boarischn [[Bauhittn]] entstandn is. Mitm Bau vo da Theatinykiach (St. Kajetan) is nacha da italienische Barock z'Minga eizogn, wo fia mearane Joarzehnt an Ton ogebm hod, bis zum Zeitpunkt wo de [[franzesisch]] gschuitn Architektn Joseph Effner und François de Cuvilliés Hofbaumoasta worn san. Zoireiche weidane Kiacha aus da Barockzeit san in da Stod z'findn, so wia de Biagasoikiach und de Dreifoitigkeitskiach. Driba ausse gibts mearane Palais, bsundas as Palais Porcia, s'Oide und s'Neie Palais Neihaus-Preysing und s'Palais Holnstein, de wo heit de Residenz vom Erzbischof is. De Hauptweak vom boarischn Barock san de Schlessa Nymphenburg und Schleißheim. Deitle kloana is s'gleizeiti enstandne Schloss Fiaschtnriad im Sidwestn vo da Stod.
Beim Sendlinga Tor liegt de Asamkiach, de wo im Innan in an prunkvoin Spadbarock gstoidt worn is. Mit St. Anna im Lechl is de easchte Rokokokiach in Bayern baut worn. De bedeitendste Rokokiach aussahoib vo da Innenstod is St. Michael in Berg am Loam. Prunkstickln vom Rokoko san aa de Amalienburg im Nymphenburga Schlosspark und s Cuvilliés-Theata in da Residenz.
==== Klassizismus, Historismus und Jugendstui ====
[[Datei:Rathaus and Marienplatz from Peterskirche - August 2006.zugeschnitten.jpg|thumb|upright|left|Neies Rathaus]]
As [[Nationaltheata Minga|Nationaltheata]] unweit vo da Residenz is a Hauptweak vom Klassizismus. Vo da Residenz weg fian aa de via grossn Prachtstrassn, wo vo de Bayrischn Kinig oglegt worn san, in de oanzlnan Stodtei eine. Bsundas da Kini [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] hod scho ois Kronprinz in de Planung eigriffa. Duach de Architektn Leo vo Klenze und Friedrich vo Gärtner hod a an Hauffn klassizistische Prachtbautn baun lossn.
Noch Westn Richtung Nymphenburg fiat de Brienner Strass, de wo vo da Zastearung aussn [[Zweiter Weltkrieg|Zwoatn Wejdkriag]] zeichnet is. Untabrocha wead de Strass vom Karolinaplatz mit seim Obeliskn und am Kiniplotz mitm Prachtor vo de Propyleen und vo da Glyptothek. Vo da lockan friaklassizistischn Bebaung hod si unta andam s Almeida Palais dahoidn.
Nach Noadn Richtung [[Schwabing]] is zwischen Fejdherrnhoin und Siegestor de Ludwigstrass baut worn. Do liegn de [[Boarische Staatsbibliothek|Bayerische Staatsbibliothek]], de Ludwigskiach und de Ludwig-Maximilians-Universitet. Ebba zua gleichn Zeit is an da Theresienwiesn de [[Bavaria]] vua da Ruhmeshoin baut worn.
[[Datei:Maximilianeum.jpg|thumb|Maximilianeum]]
Sidle vo da Residenz, vua da Oper, fangt de Maximilianstrass o, de wo in da Mittn vom 19. Joarhundat ois Paradestrass oglegt worn is. Se fiat vo da Oidstod auf Ostn iwa de Isar in Richtung vom Maximilianeum, am Sitz vom Bayrischn Landdog. Do liegn aa s'Mingara Schauspuihaus, s'Regiarungsgebaide vo [[Oberbayern|Obabayern]] und s Vejkakundemuseum, de wo spada in Jugendstui umgstoidt worn san. Heit is de Strass a luxuriöse Einkaufsmein.
Vom friaklassizistischn Prinz-Carl-Palais am Hofgartn fiat de Prinzregentenstrass auf Ostn. Do liegn s' Bayerische Nationalmuseum, de Schackgalerie, de [[Villa Stuck]] und as Prinzregententheata. An da Isarterrassn stehd da Friednsengl.
Vo de Konstruktiona aus Glas- und Eisnmaterial, de wo zu iara Entstehungszeit in da Mittn vom 19. Joarhundat ois technische Moastaweak goitn ham, hod se de Schrannahalle am Viktualienmarkt teiweis dahoidn, wearend da Glaspalast 1931 obrennt is. Seitn End vom 19. Joarhundat san vui Kircha und Prachtbautn im Historismus entstand: So s neigotische Neie Rathaus am Marienplotz (Architekt: [[Georg von Hauberrisser]]), de Paulskiach [St. Paul], da neibarocke Justizpalast am Stachus, as Armeemuseum am Hofgartn (heit is duatn de Bayerische Staatskanzlei) und de im ''Akademie der Bildenden Künste'' im Stui vo da Nei-Reneissance in [[Schwabing]]. Do stenga aa mearane Wohnhaisa im Jugendstui.
As Müllersche Voiksbad in da Au is im Jugendstui baut worn und is as äjtaste effentliche Hoinbod z'Minga (anno 1901 aufgmochd). In Minga gibts ebba 1.200 Brunna, davo ghean umara 700 da Stod sejm. Da äjtaste is da Fischbrunna aufm Marienplotz. Weidane markante Brunna san bsundas da Wittelsbachabrunna am Lenbachplotz und da Voda-Rhein-Brunna auf da Museumsinsl. De zwoa san vom Adolf vo Hildebrand.
==== Moderne ====
[[Datei:München Jüdisches Zentrum und Jüdisches Museum.jpg|thumb|Jidisches Gmoahaus (links) und Jidisches Museum (rechts)]]
De Borstei is a denkmoigschitzte Wohnsiedlung im Stodtei Moosach, de wo zwischn 1924 und 1929 baut worn is.
Vo de Bautn aus da Zeit vom [[Nationalsozialismus]] ham se unta andam s'''Haus der Kunst'' und de Parteigebaide am Ostrand vom Kenigsplotz dahoidn.
Im Zwoatn Wejdkriag is da gresste Tei vo de Mingare Gebaide in 66 Luftogriff stark bschedigt oda zasteat worn. Nur 2,5 % vo de Gebaide san unbschedigt bliebm und fast de Hejftn vo da gsamtn Baumassn is vanicht worn. Bsundas stark betroffa wor de Bohhofsgegnd, de Oidstod und Schwabing. Fost olle historischn Bautn, de wo heit s Mingara Stodbuid auszeichna, san nachn Kriag wieda aufbaut worn; zum Tei ois Rekonstruktion, zum Tei im Stui vo da Oidstod.
In de Joarzehnt nachn Zwoatn Wejdkriag san nur vaoanzlt wichtige Beispui fia moderne Architektur enstandn. Seit de 1990a Joar hod si des owa gendat und es is wieda meara hochklassige Architektur baut worn. Ois bsundas guade Beispui gejtn vor oim de Allianz Arena, de [[BMW]]-Wejd, as BMW-Hochhaus (da "Viazylinda"), de Highlight-Towers z [[Schwabing]] und s neie Jidische Zentrum. Mit 146 m is mitn "''Uptown München''" s hechste Hochhaus vo da Stod entstandn.
Am 9. Novemba 2006 is as neie Jidische Zentrum am St.-Jakobs-Platz in da Innastod daeffnet worn. Des is as gresste jidische Zentrum vo [[Eiropa]]. Damit san olle [[Juden|jidischn]] Eirichtunga vo da Israelitischn Kultusgmoa an oam Ort vaeinigt und des middn im Zentrum vo da Stod. Des Ensemble besteht aus da neien Haptsynagogn, im jidischn Gmoahaus und im Jidischn Museum. Da Entwuaf kimmt vo de Architekten ''Wandel, Hoefer und Lorch'', de wo aa scho de Dredsna Synagogn umbaut ham. As Jidische Zentrum hod an ''Deitschtn Städtbaupreis 2008'' gwuna.
==== Parks, Woid und Wiesn ====
[[Datei:Monopteros1.jpg|miniatur|rechts|Monopteros im [[Englischa Gartn (Minga)|Englischa Gartn]]]]
Z Minga gibts a boar scheene Parks wia
* in [[Englischa Gartn (Minga)|Englischn Gartn]] (wo ma im [[Benjamin Thompson|Grafn Rumford]] z'vadanga hod) mit sein bekanntn Biergartn am Chinesischen Turm. Sei Valängarung iwan Middlan Ring entlang vo da Isar hoaßt Hirschau.
* Meara zua Stodmiddn hi gibts an Hofgartn, wo inan Englischn Gartn iwageht und in da Nechn vom Hauptbohhof in Oidn Botanischn Gartn.
* Des [[Schloss Nymphenburg]] hod an grossn Schlosspark und nebno is glei da Neie Botanische Gartn.
* Glei nemdro westle liegt da ''[[Hirschgartn (Minga)|Hirschgartn]]'', wo tatsächle Roudwuid zicht wead. Do drin liegt mid 8000 Plätz da gresste Biagartn vo Minga<ref>{{Internetquelle |titel=Archivierte Kopie |url=http://www.hirschgarten.de/ |zugriff=2009-12-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190427140352/https://www.hirschgarten.de/ |archiv-datum=2019-04-27 }}</ref> und vamuatle vo da ganzn Wejd.
* Entlang vo da Isar verlaffd a broada Greastroafa, de Isarauen, wo duach de ganze Stod und driwa ausse gähd.
* Mittn in da Maxvuastod (Oidschwabing) liegt da Leopoldpark, glei hinta da Mensa vo da Uni.
* Iwrigblim vo de Olympischn Spui 1972 is am Obawiesnfejd da Olympiapark mit seim Aussichtsbergl. Ma ko owa aa mitm Aufzug afn Olympiatuam auffifoan und vo do a guade Aussicht.
* Zwischn Olympiapark und an Englischn Gartn gibts no an Luitpoldpark, mit an Aussichtsbergl und an grossn Spuiplatz fia de Kinda<ref>Do steht a Statue vom bekanntastn Mingara Koboid: vom [[Pumuckl]]</ref>. A do gibts an scheenan Biergartn, dazua a Summaschwimmbad im Noadn.
* Im ehemolign Mollglände liegt da Westpark, oglegt zua IGA 1983 und inzwischn a wengal vakloanat.
* Im Westn, in Pasing, ziagt se entlang da Wiam da [[Pasinga Stodpark]] und Paul Diehl Park und in Owamenzing zum Nymphnburga Park hi. An ''Duachblick''.
* Im Nordwestn, z'[[Allach]] gibts trotz Rangierbohhof und A99, an Allacha Woid, dea wo ois Lohwoid middlawein wos extrem sejtans dorstejt. Dazua hod ma um an Rangiabohhof an Park mid am See (Hundssee) drin oglegt, wo se vo da Lasallestrass bis zum Allacha Forst entlang vo de Gleis ziagt.
Aussadem gibts in Allach no d Angerloh, emfois a Lohwoid und am oidn Autobohdamm (Kiesbeag) a neis Noheaholungsgebiet, des wo im ''Lochhoiz'' endt. Vom Schoddavabrauch voam oidn Autobohdamm und aem neicha Autobohring West(A99) is da Grosse Langwieda Sää und da kloane Langwieda See (Birkensee) und da Luassee iwablliem, de im Summa stork ois Bodeseen gnutzt wern<ref>Bis 2009 is da MVV midm "Bodebus" an Sää ogfahrn</ref>.
Z'Aubing hods de Aubinga Loh und de Moosschwaing
* Im Ostn gibts in Ostpark mitn Michaelibad, an Tei vom Perlacha Forst und im Truderinga Woid im Stodgebiet, a weng mea zua Stod zua an Zamilapark und an Denninga Anger.
* Im Sidn is da Sendlinga Woid, aa Sidpark gnennt und z'Hintabrui da Hintabruija Park.
* Im Noadostn liegt beim ehemolign Flughofn Ream, heid Messestod-Ost, da Reama-Park midm Reama See.
[[Datei:Schlosspark nymphenburg1.jpg|miniatur|800 px|center|[[Schlosspark Nymphenburg]]]]
=== Museen ===
[[Datei:Glyptothek Munich.jpg|thumb|[[Glyptothek]]]]
Minga is international fia sei Sammlunga vo da oidn und klassischn Kunst bekonnt. De [[Alte Pinakothek|Oide]]- und de [[Neue Pinakothek|Neie Pinakothek]], und de [[Pinakothek der Moderne|Pinakothek vo da Moderne]] und as [[Städtische Galerie im Lenbachhaus|Lenbachhaus]] khean beispuisweis zu de wejdweit renommiatastn Galerien. Zamma mit da [[Glyptothek (München)|Glyptothek]], da [[Staatliche Antikensammlungen|Staatlichn Antiknsammlunga]] und im [[Museum Brandhorst]] buidns as [[Kunstareal München|Kunstareal Minga]], as Mingara Kunstzentrum. Aa as [[Staatliches Museum Ägyptischer Kunst|Stootliche Museum fia Ägyptische Kunst]] kriagt an Neibau im Kunstareal.
Neman Kunstareal is mitn Lechl a weidane Museumslandschoft: [[Haus der Kunst (München)|Haus der Kunst]], [[Bayerisches Nationalmuseum|Nationalmuseum]], [[Archäologische Staatssammlung]], [[Schackgalerie]] und [[Staatliches Museum für Völkerkunde München|Vejkakundemuseum]]. Estli vo da Isar an da Prinzregentenstrass liegts oanzigartige Jugendstuigebaide [[Villa Stuck]] mit a Gmejdesammlung ([[Franz von Stuck|Franz Stuck]]) und Wexlausstejunga. As [[Münchner Stadtmuseum|Mingara Stodmuseum]] steht am ehemolign Zeighaus am St.-Jakobs-Platz – gengiwa vom Jidischn Museum, des wo duatn mit da neien [[Synagogn]] und am [[Judndum|jidischn]] Gmoazentrum as neie Jidische Zentrum buidn duat.
De Staatliche Münzsammlung is in da [[Münchner Residenz|Residenz]] untabrocht. Im [[Schloss Nymphenburg]] is as [[Marstallmuseum Nymphenburg|Marstallmuseum]], de [[Porzellanmuseum München|Nymphenburga Porzlansammlung]] und as naturkundliche [[Museum Mensch und Natur]]. Dazua gibts in da Stod weidane Museen mit naturwissenschoftlichn Sammlunga vom Staat, de wo bis etz no ned zammgfosst woan san: As [[Paläontologisches Museum|Paläontologische Museum]], as [[Museum Reich der Kristalle]], und Museen fia de [[Anthropologische Staatssammlung|Anthropologische]], de [[Geologisches Museum München|Geologische]], de [[Botanische Staatssammlung|Botanische]] und de [[Zoologische Staatssammlung München|Zoologische Staatssammlung]]. A Publikumsmagnet is aa as [[Deutsches Jagd- und Fischereimuseum|Deitsche Jagd- und Fischereimuseum]]. As [[Deitsches Museum|Deitsche Museum]] is as gresste technisch-naturwissenschoftliche Museum vo da Wejd und khead mit iwa oana Million Bsucha pro Joar zua de frequentiatastn Museen vo [[Eiropa]]. Zweigstejn san de ''Flugwerft Schleißheim'' und as nei eaeffnede Vakeasmuseum an da Theresienwiesn.
As [[Valentin-Karlstadt-Musäum|Valentin-Musäum]] is a Museum, wo im legendean Mingara Komika [[Karl Valentin]] gwidmet is. De Hoamat vom Museum is as Isartor, wo a Tei vo da ehemolign Stodbefestigung is.
=== Kunst und Literatua ===
Im 19. Joarhundat ham unta andam da [[Heinrich Heine]], da [[Friedrich Hebbel]] und da [[Hans Christian Andersen]] fia längare Zeit z'Minga glebt.
In de letztn Joarzehnt vom Kinireich Bayern hods literarische Lebm z'Minga an grossn Aufschwung ealebt. As Zentrum dabei wor vor oim Schwabing. De bedeitendstn Schriftstella aus dera Zeit san: [[Lena Christ]], [[Ludwig Thoma]], [[Thomas Mann]], [[Rheiner Maria Rilke]] und [[Frank Wedekind]].
In da Weimara Republik worn de bekontastn Mingara Literaten da [[Bertolt Brecht]] und da [[Oskar Maria Graf]]. Spada da [[Eugen Roth]] und da [[Erich Kästner]].
=== Hofbraihaus und Wiesn ===
[[Datei:Philip Alexius de Laszlo - Im Münchner Hofbräuhaus, 1892.jpg|miniatur|hochkant=1.0|[[Hofbräuhaus]]<br />(Philip de Laszlo, 1892)]]
<div class="tright" style="clear:none">[[Datei:Oktoberfest at night.jpg|miniatur|ohne|hochkant=1.0|D [[Wiesn]] bei Nacht]]</div>
As [[Hofbräuhaus]] am Platzl, middn im Zentrum is de berihmdaste Biahoin vo da gonzn Wejd. De Firma betreibt aa s zwoatgresste Zejt auf da [[Wiesn]], im berihmtasdn Voiksfest vo da Wejd. Zwoa Wocha lang, Ende Septemba bis Ofang Oktoba, ziagts Oktobafest Milliona vo Besucha in de Biazejd und zu de andan Attraktiona. As Oktobafest is zan easchtn Moi am 12. Oktoba 1810 obghoitn worn, es wor a Fest zua Feia vo da Hozad vom Kronprinzn [[Ludwig I]] mit da Prinzessin Therese vo Sachsen-Hildburghausen. De Hauptattraktion wor dabei a Rossrenna. De Sportvaostoitung is in de foigenden Joar wiedahoit worn und mit da Zeit is draus as Oktobafest worn, wia mas heit kennt.
=== Lukullisches Minga ===
[[Datei:Prinzregententorte.jpg|miniatur|hochkant=1.0|[[Prinzregententorte|Prinzregentnduatn]]]]
<div class="tright" style="clear:none">[[Datei:Weißwurst-1.jpg|miniatur|ohne|hochkant=1.0|Weisswuascht]]</div>
De [[Weißwuascht]] is 1857 z'Minga dafundn woan und is de woi berihmtasde kulinarische Spezialität vo Minga. [[Schweinsbratn|Schweinsbrodn]] mit [[Knedl]]n und Kraut sowia [[Schweinshaxn]] san typische Hauptspeisn. Unvazichtbor ois Gruispezialitätn san a hoibs Hendl und a [[Steggalfiisch]]. De berihmtasde Mingara Suppm is de Lebaknedlsuppm. Beliabte Siassspeisn san [[Apfelstrudel|Opfestrudl]] mit Vanillesauce, [[Millirahmstrudel|Millirahmstrudl]], [[Dampfnudln]], [[Schmoiznudl]]n (Auszogane) und de brihmte [[Prinzregententorte|Prinzregentnduatn]]. Gfrogte Brodzeitspezialitetn isan [[Obatzda]], [[Radi]], [[Brezn]], [[Leberkäse|Lebakaas]], Wuascht- und [[Eadepfesalod]]. Und unvazichtbor as Mingara [[Bia]].
Minga is a fia seine Brauarein bekonnt und fias ''[[Weissbia]]'' (''Weizenbia'' oda ''Woaznbia''), wo a boarische Spezialitet is. A ''Mass'' is a Lita Bia und de wichtigste ''Biaeinheit'' z'Minga. A [[Radler]] is a Mischung zua Hejftn aus hejm Bia und weissn [[Kracherl]]. Z'Minga gibts aa rund 20 wichtige Biageatn, da gresste is da Hirschgoartn.
De bekonntastn Brauarein z'Minga san:
* [[Augustiner Bräu]]
* [[Paulaner]]
* [[Hacker-Pschorr Brewery|Hacker-Pschorr]]
* [[Hofbräuhaus|Hofbräu]]
* [[Löwenbräu]]
* [[Spaten-Franziskaner-Bräu]]
=== Meakte ===
Da [[Viktualienmarkt]] is z'Minga da populeaste Morkt fia frische Nohrungsmiddl und fia Delikatessn.
De [[Auer Dult|Auer Duit]] gheat zu de ejtasdn Meakte vo Minga und wead dreimoi im Joar obghoidn. Da Auer Duit guit ois da gresste Gschirrmarkt vo [[Eiropa]]. Auf an Hauffa Standln wean Porzellan, Keramik und Tepf obotn. Dazua owa aa no vui meara: Haushoitszuabehea, Gwand, Antiquitetn usw.
Drei Wocha vor Weihnochtn gibts z'Minga reglmassi Christkindlsmeakte aufm Marienplotz und auf ondan Platzln.
=== Sport ===
[[File:Olympiasee.jpg|thumb|Olympiasee]]
<div class="tright" style="clear:none">[[Datei:Olympiastadion Muenchen.jpg|miniatur|ohne|hochkant=1.0|Olympiastadion]]</div>
De gresste Sportvaostoitung z'Minga worn de Olympischn Summaspui 1972. Zua Zeit bewiabt si Minga um de Olympischn Wintaspui 2018. Im Noadn vo da Stod liegt da [[Olympiapark (München)|Olympiapark]], wo fia de Olympischn Summaspui 1972 oglegt worn is. Des Glanda ist wejdberihmd, vua oim zweng da futuristischn Zejtdochkonstruktion vom Olympiastadion. Im Mai 2005 is de [[Allianz Arena]] aufgmochd worn, de wo am Nordend vo da Stod liegt. De Allianz-Arena wor da Austrogungsort fias Eaeffnungspui vo da Fuassboiwejdmoastaschoft 2006. S traditionsreichste und ejtaste Stadion z'Minga is as ''Stadion an da Greawoida Strass'' (ehemoligs 60a-Stadion). Fian Pferdlsport gibts de [[Trabrennbahn Daglfing|Trabrennboh Daglfing]] und de [[Galopprennbahn Riem|Galopprennboh Ream]].
Da bekonntaste Mingara Sportvarein is da meafoche deitsche Fuassboimoasta [[FC Bayern München|FC Bayern Minga]], wo seit 1965 ununtabrochn in da Fuassboi-Bundesliga spuit. Da Varein spuit seit 2006 in da neien [[Allianz Arena]] z'Frettmaning draussn. Da zwoate grosse Fuassboivarein san de Sechzga ([[TSV 1860 München|TSV 1860 Minga]]). Da [[FC Wacker München|FC Wacker Minga]] wor friaha da drittgresste Mingara Fuaßboivarein und spuid zua Zeit nua no in da Kroasklass Minga.
== Wissnschoft und Buidung ==
=== Hochschui und Forschungsinstitut ===
[[Datei:Ludwig-Maximilians-Universität München.jpg|thumb|Ludwig-Maximilians-Uni Minga]]
[[Datei:Adbk.jpg|thumb|Akademie der Bildenden Künste]]
* [[Ludwig-Maximilians-Universität Minga]] (LMU); grindt 1472 in [[Ingolstadt|Inglstod]], 1802 auf [[Landshut]] und vo duat 1826 auf Minga valegt, oane vo de nein deitschn Eliteuniversitätn.
* [[Technische Universität Minga]] (TUM); grindt 1868 ois Polytechnische Schui Minga, 1872 um a landwirtschafdliche Abteilung daweidat, 1930 is de Hochschui fia Landwiatschafd und Brauerei ''Fachhochschui Weihenstephan'' eigliedat worn. Seit 1970 trogts in heitign Nama. Oane vo de nein deitschn Eliteuniversitätn.
* Hochschui fia ogwandte Wissnschafdn – FH Minga / ''Munich University of Applied Sciences''; grindt 1971 duach Zammaschluss vo siem Ingenieurschuin und Hehan Fochschuin, is de gresste Fachhochschui vo Bayern und de zwoatgresste in Deitschland
* Munich Business School (MBS) – private, staatlich onakannte Hochschui
* Helmholtz Zentrum Minga – Deitsches Forschungszentrum fia Gsundheit und Umwejd (HMGU); S'HMGU erforscht Grundlogn vo ana zuakinftign Medizin und Vasorgung sowia Ökosysteme mit wesentlicha Bedeitung fia de Gsundheit.
* Hochschui fia Politik Minga; grindt 1950; interdisziplinäres Studium mid an Obschluss ''Diplomaticus scientiae politicae Universitatis (Dipl. sc. pol. Univ.)'', wo vo da Ludwig-Maximilians-Universität valiehn wead.
* Universität vo da Bundeswehr Minga; mid Sitz z Neubiberg; de Hochschui is 1973 ois Ausbuidungsstättn fia Offiziere und Offiziersowärta vo da Bundeswehr. Studian deafa in da Regl do nua Oghearige vo da Bundeswehr.
* Akademie der Buidenden Künste Minga; grindt 1808 ois Kenigliche Akademie vo de Buildenden Künste, 1946 mid da Keniglichn Kunstgwerbeschui Minga und da Akademie vo da Ogwandtn Kunst vaeinigt.
* Hochschui fia Musik und Theater Minga; grindt 1830 ois Singschui, 1867 auf Oregung vom Richard Wagner in de Kenigli-boarische Musikschui umgnennt. Nach mearan weidan Umbenennunga hods seit 1998 in heitign Nama.
* Hochschui fia Fernseng und Fuim Minga; grindt 1966 ois staatliche Eirichtung zur Ausbuidung vo Redakteurn, Regisseurn und Drehbuchautorn
* Hochschui fia Philosophie Minga; grindt 1925 in Pullach; a Hochschui fia Priestaausbuidung. 1971 auf Minga umzogn. Träga vo da Hochschui is da Jesuitnordn.
* Fachhochschui fia Oekonomie & Management; private, staatlich oerkannte Fachhochschui mit bundesweitn Studienzentren.
* Katholische Stiftungsfachhochschui Minga; grindt 1971 aus via hehan Fochschuin fia Sozialarbat und Sozialpädagogik. Des is a Fachhochschui in Trägerschafd vo da katholischn Kiach, de wo z [[Benediktbeiern]] im [[Klosta Benediktbeiern]] a weidare Abteilung hod.
* Ukrainische Freie Universität München (UFU) is a private Exil-Universität
* Euro Business College (EBC) is a private, staatlich ned oakannte Fachhochschui fia Betriebswirtschafd.
* AKAD-Privathochschui is a private, staatlich-onakannte Hochschui
=== Akademien ===
* ''Bayerische Akademie der Wissenschaften'', a Keapaschafd vom effentlichn Recht, wo Wissenschafdla und Glehrte eine beruafn wern, de wo duach eanare Forschunga zu ana bedeitendn Daweidarung vom Wissnsstand vo eanan Fach beitrogn ham
* ''Bayerische Akademie fia Werbung und Marketing (BAW)'' grindt 1949 ois Ausbuidungsinstitut fia Beruaf in Marketing, Kommunikation, PR und Medien.
* ''Bayerische Verwaltungsschule (BVS)'' mitn BVS-Buidungszentrum Minga, is a Obieta fia Aus- und Fortbuidung im stootlichn und kommunaln Bereich in Deitschland.
* Fachakademie fia Augnoptik (FFA), Voizeitschui fia beruafliche Weidabuidung im Bereich vo da Augnoptik. Schwaapunkt is de Ausbuidung zum/zua Stootlich priaftn Augnoptika(rin).
=== Institute ===
[[Datei:MPG administration building munich may 2006.jpg|thumb|Max-Planck-Gsejschafd]]
* Max-Planck-Gsejschafd
* Fraunhofer-Gsejschafd
* Bundeswehr Institute
* Institut fia Rundfunktechnik (IRT)
* Institut fia Sozialwissenschafdliche Forschung (ISF)
* Deitsches Jugendinstitut (DJI)
* Goethe-Institut
* Spanisches Kuituainstitut (Instituto Cervantes)
* Franzesisches Kuituainstitut (Institut français)
* Britisches Kuituainstitut (British Council)
* Italienisches Kuituainstitut (Istituto Italiano di Cultura)
* Sprochn & Dolmetscha Institut Minga
== Wiatschoft und Infrastruktur ==
=== Wiatschoft ===
[[Datei:BMW building munich.jpg|thumb|[[BMW]]-Zentrale mitm BMW-Viazylinda und BMW-Museum]]
[[Datei:Europäisches Patentamt in München.jpg|thumb|Eiropäisches Patentamt]]
A Vagleichsstudie (vo de Zeitschriftn ''Wirtschaftswoche'', vo da ''Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft'' (INSM) und vo da Kölna ''IW Consult GmbH'') zoagt, dass Minga unta de 50 gresstn deitschn Städd de zwoathexte Wiatschoftskroft hod.<ref>[https://web.archive.org/web/20071223045043/http://www.wiwo.de/pswiwo?fn=ww2&sfn=deep_link&wert=staedteranking%2Ffrankfurt INSM: Frankfurt am Main belegt an 1. Plotz bei da Wiatschoftsleistung]</ref> De neiaste Studie vo da ''Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft'' und vom Magazin ''Wirtschaftswoche'' fiat Minga sogor wieda ois wiatschoftli eafoigreichst Stod vo Deitschland. De Studie beweatet Wiatschofts- und Struktur-Indikatorn wia Produktivität, Bruttoeinkommen, Investitiona, Innovationa, Orbatslosnquotn und de Zoi vo de Hochqualifiziatn.
Mit mea wia 20.000 Hightech-Firmen is Minga de Spitzn unta de deitschn Technologiestandplätz. Es san oba aa vui andare Branchen z'Minga stork vatretn. Wichtige san da Tourismus, da Foazeig- und Maschinenbau, de Elektrotechnik und Softwareindustrie. Minga is aa a wichtiga Finanzplotz und as wichtigste Vasicharungszentrum vo Deitschland. De Stod und de Vuastod [[Planegg]] san a bedeitenda Standort fia Biotechnologie. Owa aa ois Medienstandort hod de Stod a grosse Bedeitung. Z'Minga hom wejdweit, noch [[New York City|New York]], de Stod wo de moastn Valog ian Sitz hom; und aa Fernseng- und Fuimindustrie san in da Stod und in da unmiddlborn Umgebung vatretn (Fernsehindustrie z'[[Unterföhring|Untafehring]] und Fuimindustrie z'[[Geiselgasteig]] und z'[[Grünwald|Greawoid]]). De ''Messe Minga'' is a bedeitenda Messeplotz. Mit [[Allianz SE]], [[BMW]], [[Linde AG]], [[MAN]], [[Münchener Rück]] und [[Siemens]] ham sechs [[DAX]]-Unternehman z'Minga ian Haptsitz. Damit belegt de Stod vua [[Düsseldorf]] und [[Frankfurt am Main]] mit je drei DAX-Firmen an Spitzenplotz in da deitschtn Statistik. Unta de Städd mit ''Fortune Global-500-Unternehmen'' is Minga 2008 wejdweit auf Rang 9 glegn.<ref>[http://money.cnn.com/magazines/fortune/global500/2008/cities/ Städd mit via oda mea Fortune-500-Unternehmen]</ref>
Effentliche Einrichtungen fia de Wiatschoft z'Minga san unta ondam s'Eiropäische Patentamt und de Deanst vom Landesbeauftrogtn vom THW Landesvaband Bayern vo da Bundesostoit Technisches Huifswerk.
==== Medien ====
Minga is Sitz vom [[Bayerischer Rundfunk|Boarischn Rundfunk]] und vo da Programmdirektion vom [[ARD]]-Gmoaschoftsprogramm [[Das Erste]]. Weidas gibts z'Minga und im direktn Umland an Haufa private Fernseng- und Radiosenda.
Minga is mit 250 Valogn aa a wichtige Standort fia Printmedien; Beispui san: da Burda Valog, da Süddeutscher Valog und Langenscheidt. De gresste Dogeszeidung is de Süddeitsche, weidas gibts no an Merkur und mit da AZ und da TZ no zwoa [[Tradschbladdl]]n.
; Vakaffte Auflog vo Togeszeidunga z'Minga
{| class="wikitable sortable"
|- class="hintergrundfarbe5"
! Titl !! Ausgob Ort !! Vakaffte Auflog Mo-Fr !! Vakaffte Auflog Sa
|-
| [[Süddeutsche Zeitung]]
| Gsamtausgob
| style="text-align:right" | 425.994
| style="text-align:right" | 535.250
|-
| [[Süddeutsche Zeitung]]
| Minga
| style="text-align:right" | 117.486
| style="text-align:right" | 137.830
|-
| [[tz]]
| Minga
| style="text-align:right" | 104.391
| style="text-align:right" | 127.887
|-
| [[Abendzeitung]]
| Minga
| style="text-align:right" | 100.856
| style="text-align:right" | 114.547
|-
| [[Bild (Zeitung)|Bild Zeitung]]
| Minga
| style="text-align:right" | 66.378
| style="text-align:right" | 57.507
|-
| [[Münchner Merkur]]
| Minga
| style="text-align:right" | 26.864
| style="text-align:right" | 27.982
|}
<ref>IVW ''[http://www.ivw.de IVW Online]''. Mai 2009</ref>
<ref>IVW Verbreitungsanalyse: ''[https://web.archive.org/web/20100307192914/http://ivw.de/index.php?menuid=39 IVW Verbreitungsanalyse Online]'' Mai 2009.</ref>
=== Infrastruktua ===
Minga hod sea guad ausbaute Vakeasnetze.
==== Radlvakea ====
[[Datei:2400 - München - Goethestraße.JPG|thumb|Radlweg in da Mingara Goethestrass]]
S Mingara Radlwegnetz is mea wia 1.200 Kilometa lang; dees is ebba mea wia 50 Prozent vo da gsamtn Leng vom Mingara Strassnnetz. Fia de Radlfohra gibts in da Stod iba 25.000 Radlstenda und on de Hoitestejn vo effentlichn Nohvakea gibts iba 50.000 Stejpletz fia Radln (Stand: 2010).
2010 hod da Radlvakea 14 Prozent vom Vakeasafkomma z Minga ausgmocht. Damit is Minga Spitznreida unta oin deitschn Grosstedd. De Stodvawoitung hod es Zui an Radlvakeasotei bis 2015 auf 17% z'steigan. Dazua wean de Middl fia de Feadarung vom Radlvakea ob 2010 vadreifocht - auf 4,5 Millionen Euro.
==== Luftvakea ====
[[Datei:Vorfeld Terminal 1 I.JPG|miniatur|Flughofn Minga]]
Im Arrdinga Moos nordestli vo da Stodmiddn liagt da internationale Flughofn ''Franz Josef Strauß'' (internationala Flughofn-Code: ''MUC'' (IATA-Code) ''EDDM'' (ICAO-Code). Ea is mit fost 35 Milliona Passagian im Joar 2008 da zwoatgresste Flughofn vo Deitschland und da siemtgresste vo [[Eiropa]] gwen. Seit da Entscheidung vo da [[Lufthansa]], Minga ois zwoats Draakreiz nebm Frankfurt z etablian, wead da Flughofn international imma bessa einbundn. Iwa 20 Langstrecknflugzeig san do stationiat. Des Kontinentalnetz vo da Lufthansa is sogor umfongreicha ois bei jedm ondan deitschn Flughofn. Da Flughofn is iwa de Autoboh A92 z'dareicha, genauso wia mit de S-Bohlinien S1 und S8 vo da Mingara Innastod aus.
Weidare Flughofn in da Mingara Umgebung san Obapfahofa und Schleißham, wo fia de oigmoane Luftfohrt zum Tei nua eingschrenkt nutzbor san. Da 90 km entfeante Flughofn Memmingen wead vo ''Ryaneir'' ois ''Flughofn Minga-West'' vamarktet.
==== Schienavakea ====
[[Datei:Munich Main Railway Station - aerial view.JPG|thumb|Mingara Haptbohhof]]
Auf da Schien is Minga guad ans internationale Strecknnetz ogeschlossa. Unta andam passian foigende Fernvakeasvabindunga in Mingara Haptbohhof oda fanga duatn o:
* TGV-Linie Minga – [[Stuttgart]] – [[Karlsruhe]] – [[Straßburg]] – [[Paris]]
* ICE-Linie 11: [[Berlin]] – Frankfurt am Main – Minga – [[Innsbruck]]
* ICE-Linie 25: Hamburg – [[Niamberg]] – Minga – Garmisch-Partenkirchen
* ICE-Linie 28: Minga – [[Augschburg]] – Niamberg – Leipzig – Berlin
* ICE-Linie 41: Minga – [[Ingolstadt|Inglstod]] – Niamberg – [[Wiazburg]] – [[Frankfurt am Main]]
* ICE-Linie 42: Minga – Stuttgart – [[Frankfurt]] – Köln – Dortmund – [[Amsterdam]]
* ICE-Linie 116: Minga – [[Soizburg]] – [[Linz]] – [[Wean]]
* EC-Linie 88: Minga - [[Buchloe]] – Lindau – [[Zürich]]
* EC-Linie 89: Minga – [[Bozen]] – [[Verona]]
Danem gibts mitm Bohhof Minga-Pasing und Minga Ost zwoa weidane Fernbohhef.
Fian Eisenbohgitavakea hod ma an Rangierbohhof Minga Nord Rbf.
Duach Nochtzig gibts unta andam Direktverbindunga mit de foigandn Destinationa:
* Bologna - Florenz - [[Rom]]
* Verona - Venedig
* Ruhrgebiet - Amsterdam
* [[Paris]]
* Bremen - [[Hamburg]]
* [[Berlin]]
* [[Wean]] - [[Budapest]]
* [[Laibach]] - [[Agram]]
* Kopenhagen
* Warschau - Minsk - [[Moskau]]
==== Strassnvakea ====
[[Datei:Karte Fernstraßen München.png|thumb|Autobohna und Middlara Ring]]
Des Stroßnetz um Minga is lange Zeit vo Fejplanunga betroffa gwen. De Stod hod wirtschoftliche Valuste befiachdt, wen da storke Urlaubavakea auf [[Italien]] ned in da Stod ohoidn dadat. Deswegn is da Autobohring um Minga, dea wo scho in da Vorkriagszeit trassiat worn is, nua schleppend ausbaut worn. In de 1960a is ois Easotz da Middlare Ring baut worn. Da Autobohring um Minga is bis heit ned voiständig ferti gstejt.
Foigande Autobohna fian vo und auf Minga:
* Bundesautoboh {{0}}{{0}}8 Karlsruhe – [[Stuttgart]] – Ulm – [[Augsburg|Augschburg]] – Minga – [[Soizburg]]
* Bundesautoboh {{0}}{{0}}9 Minga– [[Niamberg]] – Leipzig – [[Berlin]]; iwa de Bundesautoboh 93 noch [[Rengschburg]] bzw. Hof/Obafrankn
* Bundesautoboh {{0}}92 Minga – [[Landshut]] – [[Deggendorf]]
* Bundesautoboh {{0}}94 ''(im Bau)'' Minga – [[Passau|Bassa]]/[[Wean]]
* Bundesautoboh {{0}}95 Minga – [[Garmisch-Partenkirchen|Garmisch-Partakira]]
* Bundesautoboh {{0}}96 Minga – [[Memmingen]] – Lindau (Bodensee)
* Bundesautoboh 995 Minga – Kreiz Minga-Süd/A8
Nebm da Bundesstroß 471, de wo parallej zum heitign Autobohring lafft, fian foigande Bundesstraßn duach Minga:
* Bundesstrass 2 Grenz/PL – [[Berlin]] – Leipzig – [[Nürnberg|Niamberg]] – [[Augschburg]] – Minga – [[Garmisch-Partenkirchen|Garmisch-Partakira]] – Grenz/A
* Bundesstrass {{0}} 2 R Middlara Ring/Minga
* Bundesstrass {{0}}11 Grenz/CZ – [[Landshut]] – Minga – Kochel am See – Grenz/A
* Bundesstrass {{0}}12 Lindau (Bodensee) – Minga ''(ois A 94/ A96)'' – [[Passau]] – Grenz/CZ
* Bundesstrass {{0}}13 [[Wiazburg]] – [[Ingolstadt|Inglstod]] – Minga – [[Dejz]]
* Bundesstrass 304 [[Dachau]] – Minga – Freilassing
Z'Minga is am 1. Oktoba 2008 a Umwejdzona eingricht worn. De umfosst de Strassn innahoib vom Middlan Ring. Da Middlare Ring sejm ghead ned zua Umwejdzon, um a nochteilige Valogarung vom Vakeasfluss z'vameidn. De Umwejdzon deaf nua mit Kroftwogn mit ana Feinstaubplakettn passiat wean.<ref>[http://www.muenchen.de/Rathaus/raw/Tourismusamt/salesguide/salesguide_verkehr/236468/salesguide_feinstaubplakette.html Umweltplakette für München] {{Webarchiv|url=http://www.muenchen.de/Rathaus/raw/Tourismusamt/salesguide/salesguide_verkehr/236468/salesguide_feinstaubplakette.html |wayback=20090719000600 |text=Umweltplakette für München |archiv-bot=2022-11-01 06:47:04 InternetArchiveBot }}</ref>
==== Effentlicha Nohvakea ====
[[Datei:Verkehrsnetz München.png|thumb|MVV Schienennetz mit Metrobuslinien]]
Im effentlichn Personanahvakea gibts acht [[S-Bahn Minga|S-Boh]]-Linien. Im Bereich vo da Innastod san olle Hauptlinien in am zentrein Stammstreckntunnej bindlt. Wei da Tunnej scho voi ausglosdt is, wead deazeit da Bau vo na parallej valaffandn ''Zwoatn Stammstreckn'' vuabereidt. De MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft), a Dochta vo de Stodwerke Minga, betreibt siebm U-Bohlinien, zehn Strassnbohlinien und a umfangreichs Busnetz mit 67 Linien. Da Vakea im Busnetz is dabei zu etwa 45% an private Kooperationspartna ausglogad. As [[U-Boh Minga|U-Boh-Netz]] vo Minga is mit 103 km as drittlengste vo Deitschland (untairdisch mit 80,4 km sogoa as zwoatlengste) und befeadat Dog fia Dog rund 920.000 Leit.<ref>[http://www.mvg.de/pdf-dateien/downloads/mvg_in_zahlen_s.pdf. De Mingara Vakeasgsejschoft in Zoin]{{Toter Link|date=2017-10 |bot=InternetArchiveBot |url=http://www.mvg-mobil.de/pdf-dateien/downloads/mvg_in_zahlen_s.pdf. }}</ref>
Olle effentlichn Vakeasmiddl vo Minga forn zan oaheitlichn Tarif innahoib vom ''[[Münchna Verkehrs- und Tarifverbund]] (MVV)''.
== Beleg ==
<references />
== Literatua ==
* Peter Klimesch: ''Isarlust - Entdeckungen in München'', MünchenVerlag, Minga 2011, ISBN 978-3-937090-47-4. Die Münchner Isar von der Großhesseloher Eisenbahnbrücke bis zur St.-Emmeram-Brücke.
* Christina Haberlik: ''Das Gesicht der Stadt - Münchens schönste Fassaden'', MünchenVerlag, Minga 2011, ISBN 978-3-937090-31-3 (Essays zur „Fassade“ und Fassadenpreise 1970-2009)
* Peter Claus Hartmann: ''Münchens Weg in die Gegenwart. Von Heinrich dem Löwen zur Weltstadt''. Schnell & Steiner 2008, ISBN 978-3-7954-2009-3.
* Joachim Käppner, Wolfgang Görl, Christian Mayer (Hrsg.): ''München - Die Geschichte der Stadt''. Süddeutsche Zeitung Edition, Minga 2008, ISBN 978-3-86615-622-7.
* Reinhard Heydenreuter: ''Kleine Münchner Stadtgeschichte''. Pustet, [[Rengschburg]] 2007, ISBN 978-3-7917-2087-6.
* Hubert Ettl und Bernhard Setzwein (Hrsg.): ''München. Reise-Lesebuch''. Text-Bildband, Hardcover, 179 S., mit Texten von [[Herbert Achternbusch]], [[Carl Amery]], [[Bruno Jonas]], Hermann Lenz, [[Gerhard Polt]] u. a. und Fotos von Volker Derlath, Heinz Gebhardt, Regina Schmeken u. a. edition lichtung, Viechtach 1999, ISBN 3-929517-28-0.
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Mahayana
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[[Datei:Thousand armed avalokitasvara bodhisattva.jpeg|thumb|Tausendoarmiga Avalokiteshvara (Huzhou, China)]]
'''Mahayana''' ([[Sanskrit]]: ''महायान'', ''mahāyāna'', „mahā“ hoasst „gross“ „yāna“ hoasst „Wogn“ oda „Weg“, oisdann ''Grossa Wogn'' bzw. ''Grossa Weg'') is de Bezeichung fia oane vo de drei Haptrichtunga vom [[Buddhismus]]. S Mahayana untateit in Buddhismus in ''Hinayana'' und ''Mahayana''. Da ''Vajrayana'' zejd zan Mahayana.
Da Mahayana Buddhismus hod se vo [[Indien]] aus vabroadd, zeascht amoi af [[China]], [[Japan]], [[Vietnam]], [[Korea]], [[Singapore]], [[Taiwan]], [[Nepal]], [[Tibet]], [[Bhutan]], and [[Mongolei]]. Zan Mahayana Buddhismus heidingdogs zejn da [[Zen]], da [[Amitabha-Buddhismus]] (Bhuddhismus vom Reinen Land), da Tiantai, da Nichiren und aa de esoterischn bddhistischn Iwaliafarunga vo Shingon, da Tendai-shū und da Tibetischa Buddhismus.
D Mahayana Tradition is de gresste vo de zwoa wichtigstn Haptrichunga vom Buddhismus, wos heidingdogs no gibt. De anda is d Iwaliafarung vo da Theravada-Schui. Im Mahayana gehts aa um de Suach noch Ealeichtung (Nirvana) zum Woi vo oin empfindsaman Wesn. Deshoib nennt ma s Mahayana aa "Bodhisattvayana", oda in ''Bodhisattva''-Wogn.<ref>"The Mahayana, 'Great Vehicle' or 'Great Carriage' (for carrying all beings to nirvana), is also, and perhaps more correctly and accurately, known as the Bodhisattvayana, the bodhisattvas vehicle." - Warder, A.K. (3rd edn. [[1999]]). ''Indian Buddhism'': p. 338</ref>
== Wortheakumft ==
Da Jan Nattier moand daas ''Mahayana'' ("Grossa Wogn") a ehrnvoie Bezeichung fia ("Bodhisattva-Wogn") gwen warad;<ref name="Nattier, Jan [[2003]] p. 174">Nattier, Jan (2003), ''A few good men: the Bodhisattva path according to the Inquiry of Ugra'': p. 174</ref> oisdann da Wogn vo an Bodhisattva, wo de Buddaschoft dalanga wui zan Woi vo oin Wesn. Dees hoasst, dass ''Mahayana'' ois Bezeichung fian Weg und fia de Learn vom Bodhisattva entstandn is. Wei s oafoch a Ehrntitl fian ''Bodhisattvayāna'' woa, hod de Bezeichnung ''Mahayana'' koa signifikante Bedeitung fia de Entwicklung vo da Mahayana-Tradition.<ref name="Nattier, Jan 2003 p. 174"/>
In de friarasdn afgschriema Mahayana-Traditiona kimmt s Wordd ''Mahāyāna'' ofd ois a Synonym fia ''Bodhisattvayana'' fia. Wos awa auf da andan Seitn recht rar is, is as Wordd ''[[Hinayana|Hīnayāna]]'' in de frian Texte. Vo dem hea deaf ma ned mõanã dass s Wortpaarl ''Mahayana'' und ''Hinayana'' seit jehea midanand wos z doan ghabt ham, weis nemle ned i da sejbn Zeid aufkemma san<ref>Nattier, Jan (2003), ''A few good men: the Bodhisattva path according to the Inquiry of Ugra'': p. 172</ref>
Oans vo de ollaeaschdn Iwaliafarunga wo s Wort ''Mahayana'' iwahapts fiakimmd is as ''Lotus Sutra'' (Skt. ''Saddharma Puṇḍarīka Sūtra'') wo ebban zwischn 100 vor- und 100 noch Kristi Geburt aufkema is.<ref>Ven. Dr. W. Rahula, [http://www.budsas.org/ebud/ebdha125.htm ''Theravada - Mahayana Buddhism'']</ref> Nochn Seishi Karashima is dees sej Wort ojs easchdds im Gandhari oisa de Version in da Prakrit (oidindische Vakeassproch) vom ''Lotus Sutra'' aufkema, und zwoar ned ojs ''mahayana'' sundan im Verkeassprochnwort ''mahajana'' wos sofej ois wia grouss Wissn hoassd.<ref>Williams, Paul. ''Buddhism. Vol. 3. The origins and nature of Mahāyāna Buddhism.'' Routledge. 2004. p. 50.</ref> Schbaada is gee ind Kunstsprooch (Sanskrit) einezwengd worn in deara wo s náxste lauddliche Ekwivalendd vo''mahājāna'' s Wordd ''mahāyāna'' gween iis wos naddiale a ganz an andane Beideiddung ghood hood. Heakemma kus a a sej vo da Dubbedejdigkeit in da beriamddn Parabé von "brennadn Haus" wos um drei Waang (Skt: ''yāna'') geet.<ref>I have assumed that, in the earliest stage of the transmission of ''the Lotus Sūtra'', the Middle Indic forn ''jāṇa'' or *''jāna'' (= Pkt < Skt ''jñāna'', ''yāna'') had stood in these places ... I have assumed, further, that the Mahāyānist terms ''buddha-yānā'' ("the Buddha-vehicle"), ''mahāyāna'' ("the great vehicle"), ''hīnayāna'' ("the inferior vehicle") meant originally ''buddha-jñāna'' ("buddha-knowledge"), ''mahājñāna'' ("great knowledge") and ''hīnajñāna'' ("inferior knowledge"). Karashima, Seishi ([[2001]]). Some Features of the Language of the Saddharma-puṇḍarīka-sūtra, ''Indo-Iranian Journal'' 44: 207-230</ref><ref>Williams, Paul. ''Buddhism. Vol. 3. The origins and nature of Mahāyāna Buddhism.'' Routledge. [[2004]]. p. 50</ref>
== Gschicht ==
=== Da friare Mahayana Buddhismus ===
[[Datei:Borobudur 2008.JPG|thumb|right|Urojde buddhistische Stupas z Borobodur, [[Indonesien]].]]
[[Datei:Gandhara Buddha (tnm).jpeg|thumb|right|upright|An ojde Buddha-Statue Buddha vo Gandhāra, 1.–2. Jhdt. n. Chr.]]
==== D Heakumfd von Mahayana ====
Wo da Mahayana heakemma is, woas ma ojwei no ned ganz genau.<ref name="Hirakawa Akira 1993, p. 260">Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner), [[1993]]. ''A History of Indian Buddhism''. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 260</ref> De friarasdn Osichtn im Omdland hand ojwei davõ ausganga, daas zwo Schuina gem hod, de wo gengaranand oogagna hand: in "Mahāyāna Buddhismus" und in "Hīnayāna Buddhismus". Zwengs da Vaehrung vo Buddhas und Bodhisatvas is im Mahāyāna Buddhismus efdas a gressana Hingob und Untawiafigkeit nochegsogd worn und ma hod a ognumma, dass a vo da Stūpa-Vaehrung heakimmd<ref>Akira, Hirakawa (1993), ''A History of Indian Buddhism: From Sakyamuni to Early Mahayana'': p. 271</ref> andane hamm aa Vogleiche zu de eirobbejschn Luddarana zong. Seechane Ansichtn glaabt hejdingdoogs neambt mea ned zledzd desszweng wej fui oida Texzs hijd guad vafiagbor hand wo mia oisse gnau noochleesn ku.<ref>e.g. Williams, ''Mahayana Buddhism''</ref> De ganz ojdn Schrifdn berichtn vo ana schdreeng askäddischn Leemsweijs in da Wuidniss wo sich noch m mönchischen Bodisattvaweg hoidd wias zon Baischbui im ''[[Rhinoceros Sutra|Rhinoceros Sūtra]]''<ref>"As scholars have moved away from this limited corpus, and have begun to explore a wider range of Mahayana sūtras, they have stumbled on, and have started to open up, a literature that is often stridently ascetic and heavily engaged in reinventing the forest ideal, an individualistic, antisocial, ascetic ideal that is encapsulated in the apparently resurrected image of “wandering alone like a rhinoceros.” ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 494</ref> hoassd. Ojde Oosichdn iwan Mahāyāna ojs de alloanige gsetz-grichte hingewungsfoje Sektn wean heidzudoogns ojs stark fehgloadd und komplett fojsch oogseng.<ref>"One of the most frequent assertions about the Mahayana ... is that it was a lay-influenced, or even lay-inspired and dominated, movement that arose in response to the increasingly closed, cold, and scholastic character of monastic Buddhism. This, however, now appears to be wrong on all counts." ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 494</ref>
De friarastn Schriftn vo s "Mahayana" fiakimmt hand de Sutras von Oofang vo da gmoasa. Am Jan Nattier is aufgfoin, daas in in oa vo de ollafriaran Mahayana Schriftn (zB. wia s ''[[Ugrapariprccha Sutra|Ugraparipṛccha Sūtra]]'' s Wort "Mahayana" heagnomma wead obwojs durt no koane ojgmoana Leermeingungsuntaschiede zwischn Mahāyāna und dem "Mahayana" wo si auf de rigorose Nachfojge vo n [[Gautama Buddha]] auf sejm Bodisattva-Weeg zu n komplett ealeichttn Buda gem hod.<ref name="Nattier, Jan 2003 p. 193-194">Nattier, Jan (2003), ''A few good men: the Bodhisattva path according to the Inquiry of Ugra'': p. 193-194</ref>
Mahāyāna hod woorscheinds nia a bsundane buddhistische Sektn oda Iwaliafarungsschui bezoachnet sundan des Wordd iis vui mera ois Sammebezeichnung und spaada fiara Doktrinsammlung fia Bodhisattvas heagnumma worn.<ref name="Nattier, Jan 2003 p. 193-194"/>. Da Williams Paul hod aa bemeaggt, dass nia a exdrige Mahāyāna Ordnsrägl gem hod wias zun Beispui im [[Vinaya]] aufgschriim iis und aa koa exdrige Ordiantionslinie hoods nia gem. Schweestan ([[bhikṣuṇī|Bädlschweesta]]) und Baata ([[bhikṣu|Bädlbaata]]) dia wo se zun Mahāyāna zuagheerig fuin, hand von dem hea grod dia, dia wo zu de ganz oidn Iwaliafarungsschuin ghean. Heidingdoogs iis dees de oosdaasische [[Dharmaguptaka]]-Ordinationslinie und de tiweddische [[Mulasarvastivada|Mūlasarvāstivāda]]-Ordinationslinie. Da Mahayana-Buddhismus kon aiso ned ois oane vo de frian Iwaliafarungsschuin von Budismus zejd wean, sondan grod ois bestimmts Wäsnsmerkmoi vo gwisse Schuin ogseng wean.<ref>Williams, Paul (2008) ''Mahayana Buddhism: The Doctrinal Foundation's'': p. 4-5</ref>
A kinäsischa Pata, den wo s Yijing ghoassn ham, hod amoi umma 6-700 a.d. [[Indien]] bsuachd und hod zan Undaschiad vo Mahayana und Hinayana gschriem:<ref>Williams, Paul (2008) ''Mahāyāna Buddhism: The Doctrinal Foundation's'': p. 5</ref>
:"Oj zwoa hom de sejbe Ordnsregel, se hom eanane fimpf Gebote gemein und aa de fier edln Worheitn. Da wo Bodisattvas vaearn und wo de Mahayana-Sutren lesen dean, wean Mahayana-Ohenga, de andan wo dees ned dean, wean Hinayana-Ohenga ghoassn.
De moastn vo de ganz oidn Schriftn iban Ursprung vom Mahayana, wo no dahoidn san, san friare Kinäsische Iwaseedzunga. De Mahayana-Leahn san durchn kinäsischen Iwasetza ''Lokaṣema'' auf Kina eine kema. Dea hod im zwoadn Joarhundat de Mahayana Sutren ins Kinäsische iwasedzd.<ref name="China 2004, page 492">"The most important evidence — in fact the only evidence — for situating the emergence of the Mahayana around the beginning of the common era was not Indian evidence at all, but came from China. Already by the last quarter of the 2nd century CE, there was a small, seemingly idiosyncratic collection of substantial Mahayana sutras translated into what Erik Zürcher calls 'broken Chinese' by an Indoscythian, whose Indian name has been reconstructed as Lokaksema." ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 492</ref>
[[Datei:Prajnaparamita Java.jpg|thumb|upright|A statue of Prajñāpāramitā personified, from [[Singhasari]], [[East Java]], [[Indonesia]].]]
==== De friahastn Mahayana Sutren ====
A boar Gleate zejn de ollaeaschdn Fossunga vo da Prajnaparamita-Sutren, zamma mit Textln iwan Akṣobhya Buddha, wo worscheinli im 1. Jhdt. v. Kr. in Sidindien vafassd worn san, zu de frian Mahāyāna-Sūtren.<ref name="Hirakawa Akira 1993, p. 263">Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. ''A History of Indian Buddhism''. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 263, 268</ref><ref>"The south (of India) was then vigorously creative in producing Mahayana Sutras" – Warder, A.K. (3rd edn. 1999). ''Indian Buddhism'': p. 335.</ref><ref>Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. ''A History of Indian Buddhism''. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 253</ref>
Monche vo de frian Mahāyāna-Sutren san vom Kuṣāṇa-Mench Lokakṣema iwasezd worn. Da Lokakṣema is vo China auf Indien ans Kinireich Gandhāra kema. De easchdn Iwasedzunga vo eam hand a da kinäsischen Haptstod Luoyang zwischn [[178]] and [[189]] anno domine gmochd worn.<ref name="China 2004, page 492"/> Zu de Mahāyāna-Sūtren de wo am 2. Jhdt. iwasedzd worn hand ghean a de:<ref>Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. ''A History of Indian Buddhism''. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 248-251</ref>
# ''Aṣṭasāhasrikā Prajñāpāramitā Sūtra''
# ''Vimalakīrti Nirdeśa Sūtra''
# ''Gross Sukhāvatīvyūha Sūtra''
# ''Akṣobhyatathāgatasyavyūha Sūtra''
# ''Ugraparipṛccha Sūtra''
# ''Mañjuśrīparipṛcchā Sūtra''
# ''Drumakinnararājaparipṛcchā Sūtra''
# ''Śūraṅgama Samādhi Sūtra''
# ''Bhadrapāla Sūtra''
# ''Ajātaśatrukaukṛtyavinodana Sūtra''
# ''Kāśyapaparivarta Sūtra''
# ''Lokānuvartana Sūtra''
# A frias Sūtra, wo mitn ''Avataṃsaka Sūtra'' vaknipft is
Davõ hand oanige worscheinle im 1. Jhdt. in Nordindien zammandgschdejd worn.<ref>Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. ''A History of Indian Buddhism''. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 252, 253</ref> Drodzem gengan de Geleadn normal davõ aus, das de frirasdn Mahāyāna Sūtren haabsechle in Sidindian und de spaadan Sūtren und zuasedzlichen Schriftn im Nordn vo Indien vofassd worn hand.<ref>"The sudden appearance of large numbers of (Mahayana) teachers and texts (in North India in the second century AD) would seem to require some previous preparation and development, and this we can look for in the South." - Warder, A.K. (3rd edn. 1999). ''Indian Buddhism'': p. 335.</ref> Drod allen ko ma ned oafach von historischn Zuawachs vo Schriftn wo zu n Mahayana zeind, auf a zeitgenessische religiöse "Mahāyāna-Bewegung" schliassn.<ref>"But even apart from the obvious weaknesses inherent in arguments of this kind there is here the tacit equation of a body of literature with a religious movement, an assumption that evidence for the presence of one proves the existence of the other, and this may be a serious misstep." - ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 493</ref>
[[Datei:BuddhistTriad.JPG|thumb|right|Mahāyāna-buddhistische Dreiagruppn, min Bodhisattva Maitreya, im Buddha sejm, und im Bodhisattva Avalokiteśvara. 2.–3. Jhdt. n. Chr., Gandhāra.]]
==== Oide Inschriftn ====
De oja äjdda Mahayana-massige Stoagravur, wo aa da Buddha Amitabha fiakimmt hod ma in Indian z Mathura gfundn, si is ummara 180 A.D. ogfertigt worn. Af Iwableibsl von ana Buddha-Statue is in da Brahmi gschriem: "Anno 28 undam Kini Huvishka, ... firn Buddha Amitabha gmocht" (Mathura Museum).
Dees wor awa drotz ojm grod a oanzjne Randerscheinung im indischn Budismus zu dera Zeid.<ref>"In other words, once nontextual evidence is taken into account the picture changes dramatically. Rather than being datable to the beginning of the common era, this strand of Mahayana Buddhism, at least, appeared to have no visible impact on Indian Buddhist cult practice until the 2nd century, and even then what impact it had was extremely isolated and marginal, and had no lasting or long-term consequences — there were no further references to Amitabha in Indian image inscriptions. Almost exactly the same pattern occurs (concerning Mahayana) on an even broader scale when nontextual evidence is considered." - ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 493</ref>
Vorm 5. Jhdt. kimmts Wort "Mahayana" in indische Inschriftn nädda Sejdn fia wemmas mid den Hauffa vo Mahayana-Schrifdn vogleicht wo domjos vo Zentralasien auf Kinä kemma hand.<ref>"Certainly, we have for this period an extensive body of inscriptions from virtually all parts of India. ... But nowhere in this extensive body of material is there any reference, prior to the fifth century, to a named Mahāyāna.", ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 493</ref><ref>"What is particularly disconcerting here is the disconnect between expectation and reality: We know from Chinese translations that large numbers of Mahāyāna sutras were being composed in the period between the beginning of the common era and the fifth century. But outside of texts, at least in India, at exactly the same period, very different — in fact seemingly older — ideas and aspirations appear to be motivating actual behavior, and old and established Hinayana groups appear to be the only ones that are patronized and supported.'', ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 494</ref>
De Õsicht, das sojchane Iwasedzunga und de Inschriftn unddaschiadliche auf andane Grundlagen aufbaun setz awa schõ vorraus das a Mahāyāna gibts wo si vo am "Hīnayāna" unddascheidt. Grod a sojchane Õsichd is a awa zu an groussn Doal noch neichara Learmeinung widerlegd. Heid guid, das da Mahāyāna-Budismus a oide Iwaliafarungstradition innahoib vom ganz frian Budismus gween iis.
==== Friaha Mahayana-Buddhismus ====
In da Zeid von frian Mahāyāna-Budismus hom si, via wichtige Ideen ausbroadd:
De Madhyamaka (da mittlare Weg, de Leah vo da Laarheit), de Vijnanavada (aa Yogacara bzw. Yogapraxis); 'ois is substanzlos, ois is Geist'), de Buddha Natua (aa ''Tathāgatagarbha''; 'ois wos lebt, ko Buddha wean') und de Buddhistische Logik (Logik vabundn mit buddhistischa [[Kenntnistheorie]]) ois lezde un neiane.<ref>Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. ''A History of Indian Buddhism''. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 8,9</ref> In Indien worn de zwoa philosphischn Haptrichtunga vom Mahāyāna de Madhyamaka und spoda de Yogapraxis (Yogacara).<ref>Harvey, Peter (1993). ''An Introduction to Buddhism.'' Cambridge University Press: p. 95.</ref>
==== As Erb von frian Mahayana-Buddhismus ====
S Prajnaparamita, d Yogacara, s Buddha-Wesen, und da [[Amitabha-Buddhismus]] sand friare Vorstufn vo Mahayana, de wo aa hejtzdogs in Ostasien no ogseng sand. Oa ham zu neiche Bewegunga gfiad und andane wean eha traditionej-synkretisch ghandhobt. Da Williams Paul sogd, dass im fernen Ostn awa ojwei as Sutren-Studium an Vorzug ghod hod.<ref name="Williams, Paul 1989 p.103">Williams, Paul ([[1989]]). ''Mahayana Buddhism'': p.103</ref>
==== Spoda Mahayana-Buddhismus ====
In Indien find ma in Mahayana-Buddhismus in spodane Zeiz vor oim im Esoterischn Buddhismus. Und dea is oft in Indian und Sid-Ostasien durchn Theravāda-Buddhismus aus [[Sri Lanka]] und oft durchn Islam dasetzt worn, de widerum hand weiders in Indien und Zentralasien im frian Joartauset durchn Islam (Sufism usw.) und im Hinduismus easedzd worn und in Sid-Ostasien durchn Islam. In gwisse Regiona vom Himalaya lebd da Theravada-Budismus weida. Im tibetischen Buddhismus und andane Tradiona im Himalaya wean de Sutren wenn iwahabds, ned wia in Ostasien direggd, sondan meischdns iwa exegetische Abhandlunga studiat.<ref name="Williams, Paul 1989 p.103"/>
== Leamoanunga ==
[[Datei:Seated Buddha Amitabha statue.jpg|thumb|right|A Stoafigua vo n Buda Amitābha Buddha aus [[Borobodur]], [[Indonesien]].]]
Gwiss ku mia ned vui song zan Mahayana-Buddhismus,<ref>"There are, it seems, very few things that can be said with certainty about Mahayana Buddhism", ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 492</ref> gwiss ned zu da ganz frian indischn Form im Unddaschiad zan Buddhismus wiara in China, Vietnam, Korea, Tibet, and Japan praktiziad wead dea aa wo ois Mahayana-Buddhismus gejt.<ref>"But apart from the fact that it can be said with some certainty that the Buddhism embedded in China, Korea, Tibet, and Japan is Mahayana Buddhism, it is no longer clear what else can be said with certainty about Mahayana Buddhism itself, and especially about its earlier, and presumably formative, period in India.", ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 492</ref> Mahāyāna can be described as a loosely bound collection of many teachings with large and expansive doctrines that are able to coexist simultaneously.<ref>"It has become increasingly clear that Mahayana Buddhism was never one thing, but rather, it seems, a loosely bound bundle of many, and — like Walt Whitman — was large and could contain, in both senses of the term, contradictions, or at least antipodal elements." - ''Macmillan Encyclopedia of Buddhism'' (2004): p. 492</ref>
S Mahayana hod a Tradition nochunznoche Mideĩschliassn und Obassn vo neiche Sutren begrindt, de wo zu de frian Āgama-Texte middazuagnummo worn hand.Innahoib von Mahāyāna is d Meinung vabroadd, dass dei einga Leern diaffa in Buda sejn [[Dharma]] eĩdringan. De Mahāyāna-Sūtren lossns adiam so durchscheina dass a Ausrichtung auf eã võdeanstfoia iis ois wia s Ohenga an ned-Mahāyāna-maassigs [[Dharma]] (= Leere). So wead im ''[[Srimala Sutra|Śrīmālādevī Sūtra]]'' behaapt, das a Õhengaschaft ans Mahāyāna võhausaus tugenhafta iis ois wia a Õhengaschaft vom Sravaka oda am Pratyekabuddha-Weg.<ref>Hookham, Dr. Shenpen, trans. (1998). ''The Shrimaladevi Sutra''. Oxford: Longchen Foundation: p.27</ref>
De Grundloog võ de Mahāyāna-Leern iis de ojumfassade Befreiung vom Leid võ oim Lewenddigm wo a Gfui hood (desszweng "da grouss Wogn") und de Existenz vo Buddhas und Bodhisattvas in dene wo se de [[Buddha-Natur]] manifesdiad. A boar Mahayana-Schuina vadreddn aa de Osicht, das mia de Befreiund a schõ alloã durch de Gnad von Buddha [[Amitābha]] dalanga ku indem das mia sie vadraunsfoj da Achtsamkeit vom Buddha hingibt.
Da "Amitabha-Budismus" vadrett am sterkstn an seechan Leemswandl voja "Hingäbung", de Laar-Richtung hod aa fej zum Eafojg vom Mahāyāna in Oosdasien beidroong. Wichtige Glaubnelemende davõ hand de "Achtsamkeit vom Buda", [[Mantras|Mantra]] und [[dharani|dhāraṇīs]] aussadem as Leesn võ de Mahāyāna-Sutren. Kinäsisch-budistische Baada, Schweestan und Lain praktizian an Amitābha-Budismus zammand mit n Zen.<ref>Welch ([[1967]]). ''Practice of Chinese Buddhism''. Harvard: p. 396</ref>
In de mäjschdn Mahāyāna-Schuina wead aa an iwanadialiche Boddhisattvas glaabt wo si de [[paramita|Verfojkommnunga]] (Skt. ''pāramitā''), da Ojwissnheid (Skt. 'sarvajñāna''), und da Befreiung vo ojm lewenddign wo Gfui hod hĩgem. Da Buda wead am Mahāyāna ojs ultimativs, heechsts, zu olle Zeidn in olle Wäsn gegnweaddigs Wäsn ogseng. De Boddhisattvas vakerban the universelle [[Idää]] vo da aufopfarungsfoin Sejbstlosigkeit zum Woi vo andane (Altruismus).
[[Datei:Maitreya Buddha the next Buddha.jpg|thumb|right|upright|Da Bodhisattva [[Maitreya]] wo da zuakimpfdige Nochfoiga von Gautama Buddha wean soid. Klouschda-Thikse z Ladakh.]]
=== Universalismus ===
In da Mahayana Tradition hoassds, dass de Stufn vom ''Arhat'' (Heiliga wo s Nirvana dalangt hod) no ned de Endstufn is. De Arhatschaft is a Voikommenheitsstuafn und de frian Buddhismus-Schuin wia z. B. de Mahasanghika-Schui mochan feine Unddascheidunga zwischen Nirvana (Ealeschung) und Parinirvana (vojstendige Ealeschung).
Noch de vaschiadna Buddhismus-Learmoanunga miassn de Arhats undaschiadlich eigorndet wean. Manche ojdn Schuin song, dass auf s Eareicha vom dauahaftn Nirvana zu Leebzeitn (bej dene hoassd dees dann Arhatschaft) zwangsweis as Parinirvana foigt, zB. wenn da Arhat stirbt. De Mahāyāna Schuina seeng des noamal ned aso. De soong, das a vojsténdig ealeichdda Buddha (wo a Nirvana erreicht hod; do wead in den Kontext na vo an 'samyaksaṃbuddha'' gredt), nochdem das a gschdorm is ned direkt ins Nirvana finddn ku (wos dan gleichbeideiddnd min Parinirvana dej daad). Manche Mahayana-Schuin hoidn do dageng, das wenn awa amoi a 'samyaksaṃbuddha'' auftreddn is, das dea solang an Weg ins Nirvana aufzoagd solang bis olle lèwendign Weesn wo aa leem meng ins Nirvana eigeengan bis koas mea iwrig iis (ojso ea seijm aa ned). Do red ma na võ am ''bodhisattva'', dea wo freiwillig ned ins Nirvana eigeet solang bis olla andan erleesd hand.<ref>Cook ([[1977]]). ''Hua-Yen Buddhism''. Pennsylvania State University Press</ref>
Noch de oidn Schuina wead a [[Maitraya]] da naxde Buddha wean und ea wead den Weg zun Nirwana, den wo da [[Gautama Siddharta]] gfundn hod nochdem das dea wida vagessn sej wead vo-neichm entdecka. Andane Mahayana-Schuina, behauptn zuasetzle no, dass da Maitreya, wen a aft noch sejm Doud ins Mahāparinirvāṇa (as grousse Parinirvana) eĩganga sej wead a bis in olle Zeit weida s [[Dharma]] vokinddn. Weiters gibts aa no Mahāyāna-Schuina wo song, das da [[Maitreya]] in insam Wejddnsystem da naxde Buda sej wead wo si manifesdiad, dass awa sunst nõ an endlousn Hauffa võ andane Wejdsystema gibt wo fej nedda an Buddha oda Boddhisattvas ham wo manifesdiad hand.
Wei in da Mahayana-Tradition davo ausganga wead, dasa a jeda Nirwana (Ealeichung) dalanga ko, weads Mahayana a ois "universalistisch" bezeichnet.
Im Gegnsotz dazua sogn de oidn Schriftn, dass s Nirvana von da jeweilign, individuejn Ostrengung obhengt.<ref>Harvey, Peter ([[1995]]). ''The Selfless Mind.'' Curzon Press: p. 87.</ref>
=== Bodhisattva ===
Grod af a Ealesung vo Leidn und as Niravana auszgeh is nochm Mahayana lang ned Soch gnua, stoodsdeesn soid ma si sei Lebm fia dees einsedzn, dass olle andan Wes,n wo aa lebm meng, aa vom Samsara (Wiedagebuatskroas) befreid wean. Oana wo dees duad wead Bodhisattva ghoassn.
Wos a Bodhisattva bezweckn wui, is as Bodhicitta, dees hoassd es Eawachn vom Geist in da Buddhaschoft zum Woi vo oin andan Wesn vo aa lebm meng. Da Ananda Coomaraswamy schreibt dazua:"The most essential part of the Mahayana is its emphasis on the Bodhisattva ideal, which replaces that of the arhat, or ranks before it."<ref>{{cite book |last=Coomaraswamy|first=Ananda |authorlink= |coauthors= |title=Buddha and the Gospel of Buddhism |year=1975 |publisher=University Books, Inc. |location=Boston|pages=229 |lccn=64056434}}</ref> Nooch de Mahayana-Learn, bedeidd a houchrangiga Bodhisattva zan sei, dass ma voia Dabarmung fia olle andan is und dass ma aa a Prajna (Skt. ''prajñā''), oiso a "transzendentale Weisheit" hod, so dass ma da Laarheit vo oi Phänomene und as obhengige Ensteh vo oim duachschaugt. Im Mahayana hoassds, dass dea dea wo si afm Weg ibt am End de Buddhaschoft dalanga wead.
Seks Voikommenheitn Paramita (Skt. ''pāramitā'') hand traditionejaweis noudwendi fia an gscheidn Bodhisattva:
#''dāna-pāramitā'': d Voikommenheit von Heagem
#''śīla-pāramitā'': d Voikommenheit vo da Anstendigkeit und von Auffian
#''kṣānti-pāramitā'': d Voikommenheit vom Gmiad und da Duidsamkeit
#''vīrya-pāramitā'': d Voikommenheit vo Kraft und Fleiß
#''dhyāna-pāramitā'': d Voikommenheit in da Meditation
#''prajñā-pāramitā'': d Voikommenheit vo da transzendentaln Weisheit
=== Upaya ===
Upaya findd ma im ''Lotus Sutra'', oam vo de friahastn Mahayana Sutren. Drunta vasteht ma Middl und Methodn, wia ma de Ealeichtung dalanga ko.
=== Befreiung ===
Im hingebungsvoin Mahāyāna gibts an Hauffa voschiadne Buddhas und Bodhisattvas, de wo in paradisische Himmeswejdn lebm. As Konzept vo de drei Kerpa (''trikāya'') stääd a hindda dem, das da Buddha sejm ois a tranzendendale Wesenheit oogseng wead. Da Guang Xing sogd z. B. dass da Buddha im Mahayana a "ojmachdige Godheid" is "<ref>Guang Xing (2005). ''The Three Bodies of the Buddha: The Origin and Development of the Trikaya Theory''. Oxford: Routledge Curzon: pp.1 and 85</ref>
Vo de voschiadna Bedingunga kinnan de Reiche iwa de wo da Buda heaschd vo sein Jinga erreichd wean wenns widageborn wean. Domid kinnas undda idela Bedingunga de Budaschaft sejm ostrebn. Obhengig vu da Glaamsrichdung ku mia in a sejchas "Paradias" kemma wemma hihgäbungsvoi is oda a duach de Vorstejungskraft aloas und sogar ebban grod duach oruaffa vom Nam von Buddha sejm. Auf dera Vorstejung baud gee da hingewungsvoie und da [[Amitabha-Buddhismus]] auf.
Zwengs ana sejchan fuifejdige Vurschdejungswejd ku aa da Mahayana-Buddhismus a rechta Glaabms-Mischmasch sei, wo aa de Integrazion vo andane Godheitn und Glaamsoschaunga megli macht. Fia des wo de heidinga Forma vom Mahayana-Buddhismus heakemman wean an Hauffa voschiadne Hapteifussrichdunga dischgriad, wia zon Beispui da Hinduvoiksglaam (wo se aa ''[[bhakti]]'' hoassd), de Peasische Kuitua und aa de romano-griachischna Religiona de wo oisamd afn Mahayana-Buddhismus
vo Nordwestn hea an Eiflus gnumma hom<ref>Lowenstein, Tom: ''The Vision of the Buddha''</ref>.
=== Buddha-Natua ===
De Learn vo da Buddha-Natua baund woscheinds aufn Ealeichtungs-Konzept vo de ''Āgamas'' auf. De Grundidää so wias aa in de Sutren zua Buddha-Natua gsogd is, is dass koa Wäsn gibd, des wo ned a vosteggde innige Vobundnheid zum Eawochn vo ''bodhi'' hod und dass genau de Vobundnheid a ewiga Bstandtei (''dhātu'') vo jedn Wesn is, dea wo de unsteabliche, diamantane "Essenz vom Sejm" ausmachd<ref>''Nirvana Sutra''</ref>. Im Mahaparinirvana Sutra steht: "As Wesn vom Sejbst (''ātman'') is a de subtile Buddha-Natua ...". Oba im jingan Lankāvatāra Sūtra hoassts, dass d Buddha-Natua ois as "Sejm" (''atman'') ogschaugd wean ku, wos owa ned is. In de "Buddha-Natua"-Sutren wead as Wordd "Sejm" (''ātman'') in ana ganz spezjen un bsundan Art und Weis heagnumma, de wo fia de Sutras charaktaristisch is (schaug [[Atman]].)
Noch oanige Learmoanunga, is d Buddha-Natua (''tathāgatagarbha'') koa "Sejm", wo irgand a Substanz hood, sundan se iis fui meara a konsdruktive Beschreibung vo da [[sunyata|Laarn]] ('shunyata'') de wo de Meglichket vo den das ma d Buddhaschaft miid buddhisdische Iwunga griang ko aufzoagd<ref>[https://web.archive.org/web/20071023073728/http://zencomp.com/greatwisdom/ebud/ebdha191.htm Heng-Ching Shih, ''The Significance Of "Tathagatagarbha"—A Positive Expression Of "Sunyata".'']</ref>. Si is as ächde "Sejm" wo an angeborna Aspekt von Idividuum meglich machd.
As eingliche "Säng und Wissn" vo dera Buddha-Wesenheit wead ois dea Faktoa ogseng, dea wo easchd d Ealeichtung megle mochd. Dera Buda-Wesnheid wead noochgsogd, das in jädn oanzejna Menschn, Albm, Godheid oda Wesn mit Mitgfui, drinnad is.
== Mantra vom Mitgfui ==
[[Datei:Om Mani Padme Hum mantra.svg|miniatur|''Om Mani Peme Hung'' in tibetischa Schrift]]
[[Om mani padme hum]] (Sanskrit), in tibetischa Aussproch ''Om Mani Peme Hung'', is s Mantra vom Bodhisattva Avalokiteshvara und wead eam scho seitm 5. Joarhundat zuagordnet. De Iwaliefarung im [[Vajrayana]]-Buddhismus sogt, dass dees Mantra de Kroft hod, s Leid vom Samsara afzhebm und a oiumfrossends Mitgfui und Liab za oin Wesn z entfoitn.
Noch da iwaliefatn Bedeitung wor ''Manipadma'' a Nama („Kloaod-Lotus“) vom Bodhisattva. De Iwasetzung „Juwe in da Lotusbliah“, wo ma oft heat, is ned korrekt.
== Schau aa ==
* [[Amitabha-Buddhismus]]
* [[Zen]]
== Literatua ==
* Geshe Kelsang Gyatso: ''Freudvoller Weg des Glücks'', Tharpa Verlag, ISBN 978-3-908543-29-9
* Geshe Kelsang Gyatso: ''Einführung in den Buddhismus'', Tharpa Verlag, ISBN 978-3-908543-30-5
* Lowenstein, Tom. ''The Vision of the Buddha''. ISBN 1-903296-91-9
* Lynch, Kevin (2005). ''The Way Of The Tiger: A Buddhists Guide To Achieving Nirvana''. Yojimbo Temple
* Murdoch (1910). ''History of Japan'', volume i.
* Schopen, G. "The inscription on the Kusan image of Amitabha and the character of the early Mahayana in India", ''Journal of the International Association of Buddhist Studies 10'', 1990
* Suzuki, D. T. (1907). ''Outline of Mahayana Buddhism''
* Williams, Paul (1989). ''Mahayana Buddhism''. Routledge.
== Beleg ==
<references />
== Im Netz ==
{{Commonscat|Mahayana}}
* [http://www.buddhism-dict.net/ddb/ Digital Dictionary of Buddhism]
* [https://web.archive.org/web/20071219185523/http://sacredlibrary.googlepages.com/religioustexts.htm Sacred Library] Contains many Mahāyāna sūtras
* [https://web.archive.org/web/20081120100228/http://www.berzinarchives.com/comparison_buddhist_traditions/index.html Comparison of Buddhist Traditions (Mahayana - Therevada - Tibetan)]
* [https://web.archive.org/web/20110925025838/http://www4.bayarea.net/~mtlee/ Mahayana Buddhist Sutras in English]
* [http://www.nirvanasutra.net The Mahayana Mahaparinirvana Sutra: complete text and analysis.]
* [https://web.archive.org/web/20131115045602/http://www.webspawner.com/users/bodhisattva/index.html Major Mahayana Tathagatagarbha sutras in English translation]
* [https://web.archive.org/web/20110728002631/http://www.cttbusa.org/buddhas_bodhisattvas.asp Buddhas and Bodhisattvas in Mahayana Buddhism]
* [https://web.archive.org/web/20131230232918/http://www.smithsonianmag.com/arts-culture/Glimpses-of-the-Lost-World-of-Alchi.html April 2010 Smithsonian Magazine Article]
[[Kategorie:Mahayana]]
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Ramadan
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[[Datei:هلال رمضان.jpg|mini|Hilal Ramadan z Jordanii Mid-Da Tradycja Ramadan]]
Da '''Raumadau''' ([[arabische Sproch|arab.]] رمضان ''ramaḍān'') is da moslemische Foschtnmaunad und da neinte im islamischen Mondkalenda.
As Fescht vom Foschtnbrecha am End vom Raumadau is nochm [[Opferfest]] s hächste Fescht im [[Islam]]. Jeda gleiweige Moslem is zum Foschtn afgfurdat; es gibt owa Ausnohman, z. B. fir Schwongane oder Gloakinda.
== Litaradua ==
* '''Peri J. Bearman''' u. a. (Hrsg.): ''The Encyclopaedia of Islam.'' New Edition. Brill, Leiden 2004, ISBN 90-04-14114-6 (1 CD-ROM).
* '''Georg Jacob''': ''Der muslimische Fastenmonat Ramadan.'' In: ''Jahresbericht der Geographischen Gesellschaft zu Greifswald.'' Bd. 6, Teil 1, 1893/1896, {{ZDB|517435-1}}, S. 1–33.
* '''Klaus Lech''': ''Geschichte des islamischen Kultus. Rechtshistorische und ḥadīṯ-kritische Untersuchungen zur Entwicklung und Systematik der ʿIbādāt.'' Band 1: ''Das ramaḍān-Fasten.'' Teil 1. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1979, ISBN 3-447-01943-3.
* '''Bertold Spuler''': ''Con Amore, oder: Einige Bemerkungen zur islamischen Zeitrechnung.'' In: ''Der Islam.'' Bd. 38, 1963, {{ISSN|0021-1818}}, S. 154–160.
* '''Kees Wagtendonk''': ''Fasting in the Koran'' (= ''Dissertationes ad historiam religionum pertinentes.'' Bd. 2, {{ZDB|281799-8}}). Brill, Leiden 1968.
* '''Arent Jan Wensinck, Johannes H. Kramers''' (Hrsg.): ''Handwörterbuch des Islam.'' 2. Auflage. Brill, Leiden 1976.
== Im Netz ==
* [https://web.archive.org/web/20150109084839/http://www.feste-der-religionen.de/feste/Ramadan.html www.feste-der-religionen.de] – Erläuterungen zum Fastenmonat Ramadan
* [https://web.archive.org/web/20150110081354/http://www.mondsichtung.de/ www.mondsichtung.de] – Eine islamisch-astronomische Seite zur Mondsichtung
* [http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21231/1.html „Ramadan, der Monat des Konsums“], [[Telepolis]], 30. Oktober 2005
* [https://web.archive.org/web/20140410153315/http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_reflexionen/kompendium/233542_Anstrengend-und-segensreich.html Artikel über Freuden und Leiden im Ramadan]. In: Wiener Zeitung, 14. August 2009
* [http://www.staff.science.uu.nl/~gent0113/islam/islam_tabcal.htm Islamic-Western Calendar Converter (Based on the Arithmetical or Tabular Calendar)]
* [https://web.archive.org/web/20200621105742/http://www.staff.science.uu.nl/~gent0113/islam/ummalqura.htm The Umm al-Qura Calendar of Saudi Arabia]
* [https://web.archive.org/web/20141006105641/http://www.islam.de/10694.php Muslime in Deutschland einigen sich 2008 erstmals auf einen einheitlichen Ramadankalender]
[[Kategorie:Islam]]
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Frank-Walter Steinmeier
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[[Datei:Frank-Walter Steinmeier in 2025 (cropped).jpg|mini|275px|Da Frank-Walter Steinmeier (2025)
[[Datei:Signature Frank-Walter Steinmeier.svg|rahmenlos|De Undaschrift vom Frank-Walter Steinmeier]]]]
Da '''Frank-Walter Steinmeier''' (* [[5. Januar]] [[1956]] in [[Detmold]]) is a [[Deutschland|deitscha]] [[Politika]] vo da [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und seit am 19. März 2017 da zwäifde [[Bundespräsident (Deitschland)|Bundespräsident]] vo da [[Deutschland|Bundesrepublik Deitschland]].
Vo 2005 bis 2009 ([[Kabinett Merkel I]]) und vo 2013 bis 2017 ([[Kabinett Merkel III]]) isa da [[Auswärtiges Amt|Bundesminister des Auswärtigen]] gwen. Vo 1999 bis 2005 isa da [[Chef des Bundeskanzleramtes]] unda am [[Gerhard Schröder]] gwen. Nem seim Amt ois Bundesminister des Auswärtigen is da Steinmeier vo 2007 bis 2009 a da [[Vizekanzler (Deutschland)|Vizekanzler]] vo da [[Deutschland|Bundesrepublik Deitschland]] gwen. Noch da Niederlage ois [[Kanzlerkandidat]] vo da SPD a da [[Bundestagswoi 2009]] isa vo 2009 bis 2013 da Voasitznde vo da [[SPD-Bundestagsfraktion]].
== Schriftn (Auswoi) ==
* ''Bürger ohne Obdach. Zwischen Pflicht zur Unterkunft und Recht auf Wohnraum. Tradition und Perspektiven staatlicher Intervention zur Verhinderung und Beseitigung von Obdachlosigkeit.'' VSH-Verlag Soziale Hilfe, Bielefeld 1992, ISBN 3-923074-32-8 / ISBN 3-922526-14-4 (ab 2007) (Dissertation Universität Gießen 1991 unter dem Titel: ''Tradition und Perspektiven staatlicher Bürger ohne Obdach: zwischen Pflicht zur Unterkunft und Recht auf Wohnraum. Tradition und Perspektiven staatlicher Intervention zur Verhinderung und Beseitigung von Obdachlosigkeit'', XIII, 444 Seiten, 21 cm).
* mit [[Matthias Machnig]] (Hrsg.): ''Made in Germany ’21.'' Mit einem Vorwort von Gerhard Schröder. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-10417-7.
* mit Wolf Kloss (Fotos): ''Westfälisch genießen: [[Potthucke]], [[Pumpernickel]] und [[Pättken|Pättkestouren]]. Kostproben westfälischer Lebensart''. Kock, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-921991-21-3.
* ''Mein Deutschland. Wofür ich stehe.'' In Zusammenarbeit mit [[Thomas E. Schmidt]]. Bertelsmann, München 2009, ISBN 978-3-570-01114-0.
* ''Flugschreiber: Notizen aus der Außenpolitik in Krisenzeiten'', Propyläen, Berlin 2016, ISBN 978-3-549-07481-7.
* mit Florian Schuller (Hrsg.): ''Vom Knotenlösen: Verleihung des Ökumenischen Preises der Katholischen Akademie Bayern an Frank-Walter Steinmeier'' (Konferenzschrift: ''Ökumenischer Preis 2016'' München), Herder, Freiburg im Breisgau / Basel / Wien 2016, ISBN 978-3-451-37796-9.
* ''Europa ist die Lösung. Churchills Vermächtnis'', Ecowin, Wals bei Salzburg 2016, ISBN 978-3-7110-0119-1.
== Lidaradua ==
* [[Torben Lütjen]]: ''Frank-Walter Steinmeier. Die Biografie.'' Herder, Freiburg im Breisgau / Basel / Wien 2009, ISBN 978-3-451-03033-8.
* Torben Lütjen, [[Lars Geiges]]: ''Frank-Walter Steinmeier. Die Biografie''. Herder, Freiburg im Breisgau 2017, ISBN 978-3-451-37826-3.
* Ralf Schönfeld: ''Bundeskanzleramtschefs im vereinten Deutschland. Friedrich Bohl, Frank-Walter Steinmeier und Thomas de Maizière im Vergleich.'' Ibidem, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0116-0.
* Tilo Werner: ''Kandidat Steinmeier und Kanzlerin Merkel. Image-Konstruktion im Fernsehen.'' Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-2958-4.
== Im Netz ==
{{Wikiquote}}
{{Commonscat}}
* [https://web.archive.org/web/20170326131240/https://www.bundestag.de/abgeordnete18/biografien/S/steinmeier_frank_walter/258964 Biographie beim Deutschen Bundestag]
* [http://www.frankwaltersteinmeier.de/ Homepage]
* {{Abgeordnetenwatch|dr_frank_walter_steinmeier-575-37983}}
== Beleg ==
<references />
{{Navigationsleiste Deutscher Bundespräsident}}
{{Normdaten|TYP=p|GND=113572026|LCCN=n/96/82936|VIAF=84241123}}
{{SORTIERUNG:Steinmeier, FrankWalter}}
[[Kategorie:Amtierendes Staatsoberhaupt]]
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]
[[Kategorie:Staatssekretär (Niedersachsen)]]
[[Kategorie:Vizekanzler (Deutschland)]]
[[Kategorie:Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion]]
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Sonderstufe des Großkreuzes)]]
[[Kategorie:Träger des norwegischen Verdienstordens (Großkreuz)]]
[[Kategorie:Träger des portugiesischen Ordens für Verdienst (Großkreuz)]]
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich]]
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großoffizier)]]
[[Kategorie:Deutscher]]
[[Kategorie:Geboren 1956]]
[[Kategorie:Mann]]
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Skælingur
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text/x-wiki
[[Datei:Skælingur_and_the_West_Coast_of_Streymoy_Faroe_Islands.JPG|mini|Skælingur und sei Hausbeag.]]
'''Skælingur''' [{{IPA|ˈskɛaːlɪŋgʊɹ}}] ([[dänisch]] ''Skælling'') is a [[Uatschoft af d Färöer|Uatschoft auf d Färöer]] im Westn fo da Haptinsl [[Streymoy]]. Es hod om [[1. Jenna]] [[2020]] bei ana Flech fo 8,35 km<sup>2</sup> 13 Eiwohna ghob (Dichtn: 1,56 EW/km<sup>2</sup>). Sei Postleitzoi is FO-336, es ghead zua Kvívíka Kommune.
S Wuat ''Skælingur'' sted im Nominativ, im Akkusativ sogg ma ''(á/av)'' ''Skæling'' im Dativ sogg ma ''(í/úr) Skælingi'' und im Genitiv sogg ma ''(til) Skælings''. Oan, wos z Skælingur wohnd, nennd ma ''Skælingsmaður'' (weibli: ''Skælingskona'', Mz.: ''Skælingsfólk'').
== Eadkund ==
Skælingur ligg on da Ostseitn fom ''Vestmannasund'', on da Bucht ''Barmur''. Seine Nochbadeafa hand im [[Leynar]] im Nuadn, [[Kollafjørður]] und [[Oyrareingir]] im Westn, [[Kaldbaksbotnur]] im Sidwestn und [[Norðradalur]] im Sidn. Erreichboa iss iwa d schmoie Stross 51 fo Leynar, sowia iwa faschidane Fuasweg fo Kollafjørður, Kaldbaksbotnur und Norðradalur. S Duaf bstehd aus oan Uatsteil, des im ''Kalvadalur'' (Heilbuttdoi) ligg, sowia d ubwohndn Dala ''Gjáarbotnur'' (Klommabodn) und ''Skorardalur'' (Leitndoi). Fo Kaldbaksbotnur ged a bfoabora Weg aufn Gjáarbotnur.
=== Gwassa ===
Da grejsste Fluss im Duaf is d ''Breiðá'' (Broade Achn), de si aus ''Kalvadalsá'' (Heilbuttdoiboch), ''Ravnagjógv'' (Robmklomm) und zwoa onane Bach buit und noch 300 Meta scho ins Mea rinnd. D ''Ravnagjógv'' widarum buit si ausn ''Marknagil'' (Grenzgrom), dea da Grenzboch z Leynar is. Ea entspring ausm ''Tjørnin á Brekkunum'' (Weiha on da Leitn), aa ''Skælingsvatn'' (Skælinura See) oda ''Nýkutjørn'' (Nixnweiha) gnennd<ref>https://issuu.com/visitfaroeislands/docs/a73141_vfi_hiking2020_a5_uk Färöischa Wondafiara, Seitn 26 (englisch).</ref>, noch ana Nixn, wos augschaug hod wia a Roos, de wos do gschwumma sei soigg.
[[Datei:A_Stone_Arch_Bridge_in_Skælingur_Streymoy_Faroe_Islands.JPG|mini|D oitt Bruckn iwa d Breiðá, iwa de heid a Fuasweg ged.]]
Im Gjáarbotnur bfind si noch da ''Hespá'' (Strongboch) aa d pfeigrode Klomm, de si iwa 900 Meta ins Lond einischneitt. In si eini rinand d ''Ánna Byrgi'' (Eizeinungsboch) und d ''Tvørá'' (Zuakemada Boch). Owahoib ligg da ''Tjørnin á'' ''Slætthamri'' (Weiha om flochn Schrofn).
Duachs Skoradalur rinnd d ''Halá'' (Schwoafboch).
=== Beag ===
[[Datei:Skælingsfjall,_Streymoy_(faroe_islands).jpg|mini|Da ''Skælingsfjall'', midm ''Tjørnin á Slætthamri'' fuadabei.]]
Da hejchste Beag is da 767 Meta houche ''Skælingsfjall'', fo dem ma friara gmoad hod, dada da hejchste fo d gonzn Färöer is. Isa owa um 113 Meta ned. Sidlich dafo, iwa d ''Stígaskarð'' (Steigschoatn) fabundn, ligg da ''Stallur'' (Fejsfuasprung, 614 m). Nu weida Sidlich iwa d ''Skeiðsskarð'' (Scheidnschoatn) ligg da ''Sornfelli'' (Schrofnbeag, 749 m) mid seim Radar (schaug: [[Kaldbaksbotnur]]).
== Gschicht ==
[[Datei:Faroese_stamp_589_ancient_lithographs_1839.jpg|mini|Lithographie fo 1839.]]
S eascht Moi gnennd is Skælingur im ''Jarðarbókin'' fo [[1584]],<ref>Beim ''[http://history.fo/index.php?id=889 Jarðarbókin 1584]'' handlts si ums ejteste blime Fazeichnis fo d kiniglichn Gita auf d Färöer. Auf Dänisch weads {{Webarchiv|url=http://docplayer.dk/3480248-Kronens-jordebog-for-1584.html |wayback=20160623185627 |text=''Kronens jordebog for 1584'' |archiv-bot=2026-05-14 22:15:39 InternetArchiveBot }} gnennd. Da Orignaltitl is: "''Jordbog aff Fero paa alle Øers Jndkomst paa Kongelig Maiestætts wegne aff Aar MDLXXXIIII''".</ref> untam mittldänischn Nom ''Skellinnge''.<ref>Auf da Seitn 36: "[http://history.fo/fileadmin/scan/1386/files/1342752385_830615402.pdf Skellinnge]"</ref>
D Stross auf Skælingur is bis in d spadan 50a-Joa nu ned gonz ins Duaf gonga, sondan hod aufm hoibn Weg aufghead.
Am [[16. August]] [[1963]] hod s Radar om Sornfelli in Betriab aufgnumma und [[2007]] wieda eigstejd. Es werd owa nu zua Iwawochung fom färöischn Luftraum heagnumma.
== Bfejkarung<ref>https://statbank.hagstova.fo/pxweb/fo/H2/H2__IB__IB01/fo_vit_md_t.px/ Hagstova Forøya: Bfejkarungszoina 1985 - 2020 (färöisch).</ref> ==
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== Im Netz ==
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* [http://faroeislands.dk/pages/SkalingurIndex.htm faroeislands.dk], Bidln fo Skælingur (englisch).
== Beleg ==
<references />
[[Kategorie:Ort auf den Färöern]]
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Dischkrian:Skælingur
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