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Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 110
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2026-08-18T12:23:02Z
JaWa1998
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Einleitungstext wurde überarbeitet
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{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr|Deutz-Fahr]]
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 110
| BILD = Deutz DX110.JPG
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1983
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.420 (A: 4.900)
| LÄNGE = 4.490
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.720
| RADSTAND = 2.688 (A: 2683)
| BODENFREIHEIT = 590 (A: 450)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800 oder 2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800 oder 2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.280
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4720 (A: 6.090)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 18.4-38 AS
| LEISTUNG KW = 73,6
| LEISTUNG PS = 100
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad- oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R oder 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 110
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperreihe auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein.
Der '''DX 110''' stellte dabei mit dem stärkeren DX 120 die mittlere Leistungsklasse der DX-Serie dar und ersetzte den '''D10006''' sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Ausgestattet war der 100PS-Schlepper mit dem '''F6L 912'''-Motor, der schon im Vorgänger verbaut und bewährt war.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) des TW-90.3-Getriebes zur Wahl. Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt, sie konnte nur noch über die Zapfwellenkupplung geschaltet werden. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete '''MasterCab''' serienmäßig verbaut. Die erste DX-Serie ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete '''MasterCab'''-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren, in Verbindung mit dem weiterentwickelten TW 903-Getriebe. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h im 6. Gang, bei der weiterhin angebotenen 30km/h-Ausführung war der 6. Gang gesperrt.
Nach 5 Jahren Bauzeit wurde der DX 110 im Jahr 1983 durch seinen Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 6.10|DX 6.10]] mit neuer Nomenklatur ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 912, stehend-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dralleinspritzkanal, Bosch-Vierloch-Düse, hängende Ventile, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Bosch-Drehzahlregler, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Kolbenkühlung, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, integrierter Motorölkühler, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, Dreiring-Leichtmetall-Kolben und thermostatisch-geregeltes Axialgebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 312 Nm
* Max. Drehmoment = 349 Nm bei 1.600 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.450 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 52 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 80 D 410/3 RS 2527
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 310/310 TGU 6
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Deutz-Synchrongetriebe mit Seitenschaltung
* Ausführung TW-90.30 mit synchronisierten Viergang-Wechselgetriebe, in der 25 km/h.-Variante
* Ausführung TW-90.31 mit synchronisierten Fünfgang-Wechselgetriebe, in der 30 km/h.-Variante
* Gruppengetriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppe M und R mit Synchronschaltung
* Ausführung TW-90.30 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Ausführung TW-90.31 mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 16 Vorwärts-und 4 Rückwärtsgänge bzw. 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Ab 1982:
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Vollsynchron-Getriebe, Typ: TW-903 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen
* Bei der 30 km/h- Ausführung ist der sechste Gang gesperrt
* Synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1758,73:1
* 2.Gang = 1151,92:1
* 3.Gang = 939,53:1
* 4.Gang = 647,95:1
* 5.Gang = 527,96:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 329,29:1
* 2.Gang = 215,68:1
* 3.Gang = 175,91:1
* 4.Gang = 121,32:1
* 5.Gang = 98,85:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 162,51:1
* 2.Gang = 106,44:1
* 3.Gang = 86,81:1
* 4.Gang = 59,87:1
* 5.Gang = 48,78:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 77,48:1
* 2.Gang = 50,75:1
* 3.Gang = 41,39:1
* 4.Gang = 28,55:1
* 5.Gang = 23,26:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 132,41:1
* 2.Gang = 86,72:1
* 3.Gang = 70,73:1
* 4.Gang = 48,78:1
* 5.Gang = 39,75:1
===Geschwindigkeiten vor- und rückwärts===
Geschwindigkeiten: Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31 mit Bereifung 18.4-38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,40 km/h
* 2.Gang = 0,62 km/h
* 3.Gang = 0,76 km/h
* 4.Gang = 1,10 km/h
* 5.Gang = 1,35 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,16 km/h
* 2.Gang = 3,30 km/h
* 3.Gang = 4,04 km/h
* 4.Gang = 5,86 km/h
* 5.Gang = 7,19 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,38 km/h
* 2.Gang = 6,68 km/h
* 3.Gang = 8,19 km/h
* 4.Gang = 11,88 km/h
* 5.Gang = 14,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,18 km/h
* 2.Gang = 14,01 km/h
* 3.Gang = 17,18 km/h
* 4.Gang = 24,91 km/h
* 5.Gang = 30,57 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,37 km/h
* 2.Gang = 8,20 km/h
* 3.Gang = 10,05 km/h
* 4.Gang = 14,58 km/h
* 5.Gang = 17,89 km/h
Geschwindigkeiten: Triebwerk TW-903 mit Bereifung 18.4 R 38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,6 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,1 km/h
* 5.Gang = 1,3 km/h
* 6.Gang = 1,7 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,4 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,1 km/h
* 4.Gang = 5,9 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,7 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,2 km/h
* 5.Gang = 15,0 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,0 km/h
* 4.Gang = 25,0 km/h
* 5.Gang = 30,0 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 14,0 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duo-Zapfwelle mit zwei Stummel
* Stummel 540 U/min. = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1)
* Stummel 1.000 U/min. = 1 3/8"- 21 teilig (Form-2) wahlweise 1 3/8"-6 Keile
* 540 U/min. bei 2.057 U/min.- Motordrehzahl
* Oder 604 U/min. mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min. bei 2.071 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 68,0 kW
* Oder 1.110 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 70,6 kW
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Frontzapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min.
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische TEVES-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse zu verwenden
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Max. Verzögerung = 4,0 m/s² bei 23 daN-Pedalkraft
* Bremsweg bei 26 km/h = 7,6 m
* Unabhängige Feststellbremse als Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommel wirkend
Bremstrommel = 180 x 60 mm
* Optional mit Zweikreis-Bremsanlage oder wahlweise als kombinierte Ein-und Zweikreis-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* 120 l/min. bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele 02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 mit seitlicher Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Wahlweise als pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Portal-Lenktriebachse, Typ: 2.000 P mit seitlicher Gelenkwelle und Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Pedal betätigte, selbstausrückende und lastschaltbare Differentialsperre
* Optional mit sechsfacher Spurverstellung durch Verstellräder
Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.600 bis 2.200 mm
* Vorderachslast = 1.500 kg (Allrad = 1.905 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.300 kg (Allrad = 2.700 kg)
* Hinterachslast = 2.900 kg (Allrad = 2.940 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.600 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat-8452
* Ein doppelt wirkender Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Gemeinsamer Ölkreislauf mit Hydraulik durch Tandem-Pumpe
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Fördermenge = 34,7 l/min. bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K-55.2 mit Oberlenkerregelung und Tranfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Überdruckventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zwei einfachwirkende Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugkraftregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 55,7 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.150 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie I
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einem Regel-Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, JD 12 V-2,7 kW
* Bosch-Lichtmaschine, G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Beru-Glühkerze, Typ: 169 G 9.5 V
==Maße und Abmessungen ==
* Länge = 4.490 mm
* Breite über Radabdeckung = 2.304 mm
* Höhe bei offener Auspuffklappe = 2.830 mm
* Radstand = 2.688 mm (Allrad = 2.683 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Achse = 590 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 4173 = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 2000 P = 550 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 4.420 kg
* Eigengewicht der Allrad-Ausführung = 4.900 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 6.800 kg
===Bereifung===
Standardbereifung:
* Vorne = 11.00-16 AS Front (Allrad = 14.9-24 AS)
* Hinten = 18.4-38 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 13.6-24 und 9.5-32 AS)
* Hinten = 18.4-34, 20.8-34, 16.9-38 und 9.5-48 AS
==Füllmengen==
* Kraftstofftank = 120 l, optional mit Zusatz-Tank, plus 100 l
* Motoröl incl. Filter = 15 l
* Getriebe = 38 l (Allrad = 40 l)
* Kraftheber = 13 l, mit Zusatzbehälter = 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8,0 l
Planetentrieb je 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7,0 l
Planetentrieb je 1,0 l
===Verbrauch===
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 223 g/kWh bei 41,8 kW und 1.495 U/min.
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub- und schallisolierte (85 dB A) MasterCap-Kabine mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufiges Heizungs- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Kontrolleuchten, Kraftstoffanzeige, klappbarem Beifahrersitz und Außen- und Innenspiegel
* Optional mit Klimaanlage, Super-Komfort-Sitz und Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Frontzapfwelle
* Frontkraftheber
* Rad- und Frontgewichte
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Klimaanlage
* Kriechgruppe
* Zugpendel
* Super-Komfort-Sitz
* Zusatz-Steuergeräte
* Arbeitsscheinwerfer
* Verstellräder
==Sonstiges==
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 570
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER=Deutz-Fahr}}
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2026-08-18T13:55:33Z
JaWa1998
115962
Einleitungstext wurde überarbeitet
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text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr|Deutz-Fahr]]
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 110
| BILD = Deutz DX110.JPG
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1983
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.420 (A: 4.900)
| LÄNGE = 4.490
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.720
| RADSTAND = 2.688 (A: 2683)
| BODENFREIHEIT = 590 (A: 450)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800 oder 2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800 oder 2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.280
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4720 (A: 6.090)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 18.4-38 AS
| LEISTUNG KW = 73,6
| LEISTUNG PS = 100
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad- oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R oder 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 110
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 110''' stellte dabei mit dem stärkeren DX 120 die mittlere Leistungsklasse der DX-Serie dar und ersetzte den [[Traktorenlexikon: Deutz D 10006|D 10006]] sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Ausgestattet war der 100PS-Schlepper mit dem '''F6L 912'''-Motor, der schon im Vorgänger verbaut und bewährt war.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) zur Wahl. Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut.
Die erste DX-Serie, wozu der DX 120 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete MasterCab-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW903. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
Nach 5 Jahren Bauzeit wurde der DX 110 im Jahr 1983 durch seinen Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 6.10|DX 6.10]] mit neuer Nomenklatur ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 912, stehend-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dralleinspritzkanal, Bosch-Vierloch-Düse, hängende Ventile, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Bosch-Drehzahlregler, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Kolbenkühlung, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, integrierter Motorölkühler, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, Dreiring-Leichtmetall-Kolben und thermostatisch-geregeltes Axialgebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 312 Nm
* Max. Drehmoment = 349 Nm bei 1.600 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.450 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 52 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 80 D 410/3 RS 2527
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 310/310 TGU 6
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Deutz-Synchrongetriebe mit Seitenschaltung
* Ausführung TW-90.30 mit synchronisierten Viergang-Wechselgetriebe, in der 25 km/h.-Variante
* Ausführung TW-90.31 mit synchronisierten Fünfgang-Wechselgetriebe, in der 30 km/h.-Variante
* Gruppengetriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppe M und R mit Synchronschaltung
* Ausführung TW-90.30 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Ausführung TW-90.31 mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 16 Vorwärts-und 4 Rückwärtsgänge bzw. 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Ab 1982:
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Vollsynchron-Getriebe, Typ: TW-903 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen
* Bei der 30 km/h- Ausführung ist der sechste Gang gesperrt
* Synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1758,73:1
* 2.Gang = 1151,92:1
* 3.Gang = 939,53:1
* 4.Gang = 647,95:1
* 5.Gang = 527,96:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 329,29:1
* 2.Gang = 215,68:1
* 3.Gang = 175,91:1
* 4.Gang = 121,32:1
* 5.Gang = 98,85:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 162,51:1
* 2.Gang = 106,44:1
* 3.Gang = 86,81:1
* 4.Gang = 59,87:1
* 5.Gang = 48,78:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 77,48:1
* 2.Gang = 50,75:1
* 3.Gang = 41,39:1
* 4.Gang = 28,55:1
* 5.Gang = 23,26:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 132,41:1
* 2.Gang = 86,72:1
* 3.Gang = 70,73:1
* 4.Gang = 48,78:1
* 5.Gang = 39,75:1
===Geschwindigkeiten vor- und rückwärts===
Geschwindigkeiten: Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31 mit Bereifung 18.4-38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,40 km/h
* 2.Gang = 0,62 km/h
* 3.Gang = 0,76 km/h
* 4.Gang = 1,10 km/h
* 5.Gang = 1,35 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,16 km/h
* 2.Gang = 3,30 km/h
* 3.Gang = 4,04 km/h
* 4.Gang = 5,86 km/h
* 5.Gang = 7,19 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,38 km/h
* 2.Gang = 6,68 km/h
* 3.Gang = 8,19 km/h
* 4.Gang = 11,88 km/h
* 5.Gang = 14,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,18 km/h
* 2.Gang = 14,01 km/h
* 3.Gang = 17,18 km/h
* 4.Gang = 24,91 km/h
* 5.Gang = 30,57 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,37 km/h
* 2.Gang = 8,20 km/h
* 3.Gang = 10,05 km/h
* 4.Gang = 14,58 km/h
* 5.Gang = 17,89 km/h
Geschwindigkeiten: Triebwerk TW-903 mit Bereifung 18.4 R 38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,6 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,1 km/h
* 5.Gang = 1,3 km/h
* 6.Gang = 1,7 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,4 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,1 km/h
* 4.Gang = 5,9 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,7 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,2 km/h
* 5.Gang = 15,0 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,0 km/h
* 4.Gang = 25,0 km/h
* 5.Gang = 30,0 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 14,0 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duo-Zapfwelle mit zwei Stummel
* Stummel 540 U/min. = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1)
* Stummel 1.000 U/min. = 1 3/8"- 21 teilig (Form-2) wahlweise 1 3/8"-6 Keile
* 540 U/min. bei 2.057 U/min.- Motordrehzahl
* Oder 604 U/min. mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min. bei 2.071 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 68,0 kW
* Oder 1.110 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 70,6 kW
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Frontzapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min.
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische TEVES-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse zu verwenden
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Max. Verzögerung = 4,0 m/s² bei 23 daN-Pedalkraft
* Bremsweg bei 26 km/h = 7,6 m
* Unabhängige Feststellbremse als Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommel wirkend
Bremstrommel = 180 x 60 mm
* Optional mit Zweikreis-Bremsanlage oder wahlweise als kombinierte Ein-und Zweikreis-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* 120 l/min. bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele 02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 mit seitlicher Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Wahlweise als pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Portal-Lenktriebachse, Typ: 2.000 P mit seitlicher Gelenkwelle und Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Pedal betätigte, selbstausrückende und lastschaltbare Differentialsperre
* Optional mit sechsfacher Spurverstellung durch Verstellräder
Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.600 bis 2.200 mm
* Vorderachslast = 1.500 kg (Allrad = 1.905 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.300 kg (Allrad = 2.700 kg)
* Hinterachslast = 2.900 kg (Allrad = 2.940 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.600 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat-8452
* Ein doppelt wirkender Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Gemeinsamer Ölkreislauf mit Hydraulik durch Tandem-Pumpe
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Fördermenge = 34,7 l/min. bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K-55.2 mit Oberlenkerregelung und Tranfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Überdruckventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zwei einfachwirkende Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugkraftregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 55,7 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.150 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie I
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einem Regel-Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, JD 12 V-2,7 kW
* Bosch-Lichtmaschine, G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Beru-Glühkerze, Typ: 169 G 9.5 V
==Maße und Abmessungen ==
* Länge = 4.490 mm
* Breite über Radabdeckung = 2.304 mm
* Höhe bei offener Auspuffklappe = 2.830 mm
* Radstand = 2.688 mm (Allrad = 2.683 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Achse = 590 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 4173 = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 2000 P = 550 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 4.420 kg
* Eigengewicht der Allrad-Ausführung = 4.900 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 6.800 kg
===Bereifung===
Standardbereifung:
* Vorne = 11.00-16 AS Front (Allrad = 14.9-24 AS)
* Hinten = 18.4-38 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 13.6-24 und 9.5-32 AS)
* Hinten = 18.4-34, 20.8-34, 16.9-38 und 9.5-48 AS
==Füllmengen==
* Kraftstofftank = 120 l, optional mit Zusatz-Tank, plus 100 l
* Motoröl incl. Filter = 15 l
* Getriebe = 38 l (Allrad = 40 l)
* Kraftheber = 13 l, mit Zusatzbehälter = 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8,0 l
Planetentrieb je 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7,0 l
Planetentrieb je 1,0 l
===Verbrauch===
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 223 g/kWh bei 41,8 kW und 1.495 U/min.
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub- und schallisolierte (85 dB A) MasterCap-Kabine mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufiges Heizungs- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Kontrolleuchten, Kraftstoffanzeige, klappbarem Beifahrersitz und Außen- und Innenspiegel
* Optional mit Klimaanlage, Super-Komfort-Sitz und Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Frontzapfwelle
* Frontkraftheber
* Rad- und Frontgewichte
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Klimaanlage
* Kriechgruppe
* Zugpendel
* Super-Komfort-Sitz
* Zusatz-Steuergeräte
* Arbeitsscheinwerfer
* Verstellräder
==Sonstiges==
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 570
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Weblinks==
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wikitext
text/x-wiki
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr|Deutz-Fahr]]
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 110
| BILD = Deutz DX110.JPG
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1983
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.420 (A: 4.900)
| LÄNGE = 4.490
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.720
| RADSTAND = 2.688 (A: 2683)
| BODENFREIHEIT = 590 (A: 450)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800 oder 2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800 oder 2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.280
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4720 (A: 6.090)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 18.4-38 AS
| LEISTUNG KW = 75
| LEISTUNG PS = 102
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad- oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R oder 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 110
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 110''' stellte dabei mit dem stärkeren DX 120 die mittlere Leistungsklasse der DX-Serie dar und ersetzte den [[Traktorenlexikon: Deutz D 10006|D 10006]] sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Ausgestattet war der 100PS-Schlepper mit dem '''F6L 912'''-Motor, der schon im Vorgänger verbaut und bewährt war.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) zur Wahl. Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut.
Die erste DX-Serie, wozu der DX 120 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete MasterCab-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW903. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
Nach 5 Jahren Bauzeit wurde der DX 110 im Jahr 1983 durch seinen Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 6.10|DX 6.10]] mit neuer Nomenklatur ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 912, stehend-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dralleinspritzkanal, Bosch-Vierloch-Düse, hängende Ventile, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Bosch-Drehzahlregler, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Kolbenkühlung, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, integrierter Motorölkühler, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, Dreiring-Leichtmetall-Kolben und thermostatisch-geregeltes Axialgebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 312 Nm
* Max. Drehmoment = 349 Nm bei 1.600 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.450 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 52 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 80 D 410/3 RS 2527
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 310/310 TGU 6
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Deutz-Synchrongetriebe mit Seitenschaltung
* Ausführung TW-90.30 mit synchronisierten Viergang-Wechselgetriebe, in der 25 km/h.-Variante
* Ausführung TW-90.31 mit synchronisierten Fünfgang-Wechselgetriebe, in der 30 km/h.-Variante
* Gruppengetriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppe M und R mit Synchronschaltung
* Ausführung TW-90.30 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Ausführung TW-90.31 mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 16 Vorwärts-und 4 Rückwärtsgänge bzw. 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Ab 1982:
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Vollsynchron-Getriebe, Typ: TW-903 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen
* Bei der 30 km/h- Ausführung ist der sechste Gang gesperrt
* Synchronisiertes Gruppengetriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1758,73:1
* 2.Gang = 1151,92:1
* 3.Gang = 939,53:1
* 4.Gang = 647,95:1
* 5.Gang = 527,96:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 329,29:1
* 2.Gang = 215,68:1
* 3.Gang = 175,91:1
* 4.Gang = 121,32:1
* 5.Gang = 98,85:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 162,51:1
* 2.Gang = 106,44:1
* 3.Gang = 86,81:1
* 4.Gang = 59,87:1
* 5.Gang = 48,78:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 77,48:1
* 2.Gang = 50,75:1
* 3.Gang = 41,39:1
* 4.Gang = 28,55:1
* 5.Gang = 23,26:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 132,41:1
* 2.Gang = 86,72:1
* 3.Gang = 70,73:1
* 4.Gang = 48,78:1
* 5.Gang = 39,75:1
===Geschwindigkeiten vor- und rückwärts===
Geschwindigkeiten: Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31 mit Bereifung 18.4-38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,40 km/h
* 2.Gang = 0,62 km/h
* 3.Gang = 0,76 km/h
* 4.Gang = 1,10 km/h
* 5.Gang = 1,35 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,16 km/h
* 2.Gang = 3,30 km/h
* 3.Gang = 4,04 km/h
* 4.Gang = 5,86 km/h
* 5.Gang = 7,19 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,38 km/h
* 2.Gang = 6,68 km/h
* 3.Gang = 8,19 km/h
* 4.Gang = 11,88 km/h
* 5.Gang = 14,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,18 km/h
* 2.Gang = 14,01 km/h
* 3.Gang = 17,18 km/h
* 4.Gang = 24,91 km/h
* 5.Gang = 30,57 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,37 km/h
* 2.Gang = 8,20 km/h
* 3.Gang = 10,05 km/h
* 4.Gang = 14,58 km/h
* 5.Gang = 17,89 km/h
Geschwindigkeiten: Triebwerk TW-903 mit Bereifung 18.4 R 38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,6 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,1 km/h
* 5.Gang = 1,3 km/h
* 6.Gang = 1,7 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,4 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,1 km/h
* 4.Gang = 5,9 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,7 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,2 km/h
* 5.Gang = 15,0 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,0 km/h
* 4.Gang = 25,0 km/h
* 5.Gang = 30,0 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 14,0 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duo-Zapfwelle mit zwei Stummel
* Stummel 540 U/min. = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1)
* Stummel 1.000 U/min. = 1 3/8"- 21 teilig (Form-2) wahlweise 1 3/8"-6 Keile
* 540 U/min. bei 2.057 U/min.- Motordrehzahl
* Oder 604 U/min. mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min. bei 2.071 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 68,0 kW
* Oder 1.110 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 70,6 kW
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Frontzapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min.
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische TEVES-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse zu verwenden
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Max. Verzögerung = 4,0 m/s² bei 23 daN-Pedalkraft
* Bremsweg bei 26 km/h = 7,6 m
* Unabhängige Feststellbremse als Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommel wirkend
Bremstrommel = 180 x 60 mm
* Optional mit Zweikreis-Bremsanlage oder wahlweise als kombinierte Ein-und Zweikreis-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* 120 l/min. bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele 02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 mit seitlicher Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Wahlweise als pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Portal-Lenktriebachse, Typ: 2.000 P mit seitlicher Gelenkwelle und Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Pedal betätigte, selbstausrückende und lastschaltbare Differentialsperre
* Optional mit sechsfacher Spurverstellung durch Verstellräder
Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.600 bis 2.200 mm
* Vorderachslast = 1.500 kg (Allrad = 1.905 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.300 kg (Allrad = 2.700 kg)
* Hinterachslast = 2.900 kg (Allrad = 2.940 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.600 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat-8452
* Ein doppelt wirkender Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Gemeinsamer Ölkreislauf mit Hydraulik durch Tandem-Pumpe
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Fördermenge = 34,7 l/min. bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K-55.2 mit Oberlenkerregelung und Tranfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Überdruckventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zwei einfachwirkende Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugkraftregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 55,7 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.150 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie I
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einem Regel-Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, JD 12 V-2,7 kW
* Bosch-Lichtmaschine, G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Beru-Glühkerze, Typ: 169 G 9.5 V
==Maße und Abmessungen ==
* Länge = 4.490 mm
* Breite über Radabdeckung = 2.304 mm
* Höhe bei offener Auspuffklappe = 2.830 mm
* Radstand = 2.688 mm (Allrad = 2.683 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Achse = 590 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 4173 = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 2000 P = 550 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 4.420 kg
* Eigengewicht der Allrad-Ausführung = 4.900 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 6.800 kg
===Bereifung===
Standardbereifung:
* Vorne = 11.00-16 AS Front (Allrad = 14.9-24 AS)
* Hinten = 18.4-38 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 13.6-24 und 9.5-32 AS)
* Hinten = 18.4-34, 20.8-34, 16.9-38 und 9.5-48 AS
==Füllmengen==
* Kraftstofftank = 120 l, optional mit Zusatz-Tank, plus 100 l
* Motoröl incl. Filter = 15 l
* Getriebe = 38 l (Allrad = 40 l)
* Kraftheber = 13 l, mit Zusatzbehälter = 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8,0 l
Planetentrieb je 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7,0 l
Planetentrieb je 1,0 l
===Verbrauch===
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 223 g/kWh bei 41,8 kW und 1.495 U/min.
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub- und schallisolierte (85 dB A) MasterCap-Kabine mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufiges Heizungs- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Kontrolleuchten, Kraftstoffanzeige, klappbarem Beifahrersitz und Außen- und Innenspiegel
* Optional mit Klimaanlage, Super-Komfort-Sitz und Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Frontzapfwelle
* Frontkraftheber
* Rad- und Frontgewichte
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Klimaanlage
* Kriechgruppe
* Zugpendel
* Super-Komfort-Sitz
* Zusatz-Steuergeräte
* Arbeitsscheinwerfer
* Verstellräder
==Sonstiges==
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 570
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER=Deutz-Fahr}}
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Traktorenlexikon: Deutz D 8006
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz|Deutz]]
| MODELLREIHE = D-06
| MODELL = D 8006
| BILD = Deutz D 8006 JM 2023 08 12 5D410153.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz D 8006
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1970
| PRODUKTIONSENDE = 1978
| STÜCKZAHL = 4.195
| EIGENGEWICHT = 3.010 (A: 3.375)
| LÄNGE = 4.150
| BREITE = 1.985 (A: 2.020)
| HÖHE = 2.600
| RADSTAND = 2.550
| BODENFREIHEIT = 520 (A: 315)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.420-1.920 (A: 1.640)
| SPURWEITE HINTEN = 1.520 und 1.820 (A: 1.510 und 2.020)
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.100
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.500 (A: 5.000)
| BEREIFUNG VORNE = 7,50-18 ASF (A: 10.5-20 MPT)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9-34 AS
| LEISTUNG KW = 58,6
| LEISTUNG PS = 80
| NENNDREHZAHL = 2.100
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG = 13,5
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad- oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 16V/7R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 29,0
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz D 8006
}}
Die '''Serie 06''' wurde ab '''1968''' als Nachfolger der '''Serie 05''' eingeführt und markierte den internationalen Durchbruch von Deutz als technologischem Vorreiter. Ausgestattet mit den legendären '''luftgekühlten Direkteinspritzern der Serie 912''', deckte sie ein Leistungsspektrum bei Standardtraktoren von 25 bis 120 PS ab. Die Baureihe gilt bis heute als Inbegriff der Unverwüstlichkeit und bildete die technische Grundlage für die spätere '''DX-Serie''', bevor sie Anfang der 1980er Jahre abgelöst wurde.
'''1970''' ersetzte der '''D 8006''' mit mehr Komfort und ebener Fahrerplattform den [[Traktorenlexikon: Deutz D 7506|D 7506]]. Dabei wurde das teilsynchronisierte ZF-T 325 II-Triebwerk vom Vorgänger übernommen. Als '''D 8006 A''' war der Schlepper auch mit Allradantrieb erhältlich. Im Jahr 1972 folgte eine grundlegende Überarbeitung des D 8006. Dabei tauschte Deutz die Reihen-Einspritzpumpen gegen Verteilerpumpen aus. Zusätzlich wurde ein hauseigener Kraftheber und eine "SIGE"-Lenktriebachse eingesetzt. Das neue Triebwerk T-3201 stammte wieder von ZF, bei dem sowohl die Gänge 3 bis 6 als auch das Gruppen-Getriebe synchronisiert waren. 1976 stellte Deutz den D 8006 als "Spezial-Ausführung" mit elastisch-gelagerter Kabine vor. Zeitgleich wurde auch das Selbstsperrdifferential "Optitrac" für die Allrad-Vorderachse eingeführt.
Nach 8 Jahren Bauzeit und 4.195 gebauten Exemplaren wurde der '''D 8006''' 1978 eingestellt. Als Nachfolger kann der zur neu entwickelten '''DX-Baureihe''' zählende [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 85|DX 85]] genannt werden.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 912, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden Ventilen, mechanischer bzw. hydraulischer Bosch-Drehzahlregler, Deutz-Förderpumpe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Reihen- bzw. Verteiler-Einspritzpumpe, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Druckumlaufschmierung mittels Verdrängerpumpe, Trockenluftfilter mit Vorabscheider, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, auswechselbare Zylinderlaufbuchsen, Bosch-Mehrloch-Düse und Axial-Gebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Kompressionsdruck = 25 bis 30 bar
* Max. Drehmoment = 305 Nm (31,1 mkg) bei 1.400 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 700 bis 2.240 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 45 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Deutz-Förderpumpe-Nr. 213 4511 KZ 0150-17
* Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 75 C 410/3 RS 1197
* Ab 1972 = Bosch-Verteiler-Einspritzpumpe, Typ: EP/VA 6/100 H 1050 CR 168
* Bosch-mechanischer Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1050 A 8 B 532 DL
* Oder Bosch-hydraulischer Drehzahlregler, Typ: EP/VA 325-1050 A 8 B 532 DL
* Bosch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
* Deutz-Düse-Nr. 0155-19-10.03
* Deutz-Doppel-Kraftstofffilter-Nr. 213 3556 KZ 0150-20
* Deutz-Trockenluftfilter-Nr. 231 5882 KZ 1008-43
* Staubabscheider-Nr. 232 4610 EE 1008-43
* Ölfilter-Nr. A 1,5 H 4123
==Kupplung==
* Durch Zweistufenpedal betätigte, trockene Walterscheid-Doppelkupplung, Typ: DH 327/310
* Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
* Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
Wahlweise:
* Unabhängige trockene Walterscheid-Doppelkupplung, Typ: DHU 327/310
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
Ab 1972:
* Unabhängige trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: 330/310 TGU 6
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-325 II mit Mittelschaltung
* Wechselgetriebe mit sechs Gängen, plus zwei Kriechgänge
* Erster und zweiter Gang mit Bolzenschaltung
* Dritter bis sechster Gang mit Bolzenschaltung
* Sechster Rückwärtsgang gesperrt
* Bolzengeschaltetes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts-und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* Auf Wunsch dritter bis sechster Gang und Gruppen-Getriebe mit Synchronschaltung
* Kriechgänge mit Schubradschaltung
* 16 Vorwärts- und 7 Rückwärtsgänge
Ab 1972:
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T 3201 mit Mittelschaltung
* Wechselgetriebe mit sechs Gängen, plus zwei Kriechgänge
* Erster und zweiter Gang mit Bolzenschaltung
* Dritter bis sechster Gang mit Synchronschaltung
* Sechster Rückwärtsgang gesperrt
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts-und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* 16 Vorwärts- und 7 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk T-3201
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 626,2:1
* 2. K-Gang = 399,4:1
* 1.Gang = 255,1:1
* 2.Gang = 162,7:1
* 3.Gang = 104,9:1
* 4.Gang = 68,05:1
* 5.Gang = 42,68:1
* 6.Gang = 26,96:1
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 484,9:1
* 2. K-Gang = 309,3:1
* 1.Gang = 197,5:1
* 2.Gang = 126,0:1
* 3.Gang = 81,22:1
* 4.Gang = 52,69:1
* 5.Gang = 33,04:1
* 6.Gang = 26,96:1
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 488,0:1
* 2. K-Gang = 311,2:1
* 1.Gang = 198,8:1
* 2.Gang = 126,8:1
* 3.Gang = 81,77:1
* 4.Gang = 53,04:1
* 5.Gang = 33,27:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Triebwerk T-325 II mit Bereifung 18.4/15-30 AS
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 0,9 km/h
* 2. K-Gang = 1,4 km/h
* 1.Gang = 2,2 km/h
* 2.Gang = 3,5 km/h
* 3.Gang = 5,4 km/h
* 4.Gang = 8,3 km/h
* 5.Gang = 13,3 km/h
* 6.Gang = 21,0 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 1,2 km/h
* 2. K-Gang = 1,8 km/h
* 1.Gang = 2,9 km/h
* 2.Gang = 4,5 km/h
* 3.Gang = 7,0 km/h
* 4.Gang = 10,7 km/h
* 5.Gang = 17,1 km/h
* 6.Gang = 27,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,2 km/h
* 2. K-Gang = 1,8 km/h
* 1.Gang = 2,9 km/h
* 2.Gang = 4,5 km/h
* 3.Gang = 6,9 km/h
* 4.Gang = 10,6 km/h
* 5.Gang = 17,0 km/h
Triebwerk T-3201 mit Bereifung 18.4/15-30 AS
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 0,90 km/h
* 2. K-Gang = 1,42 km/h
* 1.Gang = 2,22 km/h
* 2.Gang = 3,48 km/h
* 3.Gang = 5,40 km/h
* 4.Gang = 8,33 km/h
* 5.Gang = 13,27 km/h
* 6.Gang = 21,01 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 1,17 km/h
* 2. K-Gang = 1,83 km/h
* 1.Gang = 2,87 km/h
* 2.Gang = 4,50 km/h
* 3.Gang = 6,98 km/h
* 4.Gang = 10,75 km/h
* 5.Gang = 17,15 km/h
* 6.Gang = 27,15 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,16 km/h
* 2. K-Gang = 1,82 km/h
* 1.Gang = 2,85 km/h
* 2.Gang = 4,47 km/h
* 3.Gang = 6,93 km/h
* 4.Gang = 10,68 km/h
* 5.Gang = 17,03 km/h
==Zapfwelle==
* Pedal betätigte, kupplungsunabhängige Motorzapfwelle mit zwei Geschwindigkeiten
* Oder: Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Zapfwelle mit zwei Geschwindigkeiten
* Stummel = 29 x 34,9 x 8,7 mm (Form-A)
* 540 und 1.000 U/min. mit 1.928 und 1.954 U/min.- Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 80,5 und 81,5 PS
* Oder: 590 und 1.075 U/min. mit Nenndrehzahl
* Übertragbare Leistung = 82,3 und 82,8 PS
* Max. Drehmoment = 160 mkg
* Optional Schnellwechsel-Riemenscheibe mit 280 mm Durchmesser und 220 mm Breite
* Drehzahl = 1.390 U/min. mit Nenndrehzahl
* Riemengeschwindigkeit = 20,4 m/sec.
* Übertragbare Leistung = 60 PS
==Bremsen==
* Hersteller "Maschinenbau-Knott"
* Pedal betätigte Servo-Innen-Backenbremse über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
* Bremstrommel = 250 x 60 mm
* Feststellbare Handbremse über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend, als Nockenbremse ausgebildet
* Nockenbremse = 250 x 30 mm
* Max. Bremsverzögerung = 4,5 m/s² bei 64 kp-Pedalkraft
* Bremsweg bei 25 km/h = 5,6 m
* Optional mit Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Teleskop-Vorderachse mit sechsfacher Spurverstellung
* Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.425 bis 1.925 mm
* Allrad mit ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3050 mit seitlicher Gelenkwelle
* Spurweite = 1.640 mm
* Ab 1972 mit SIGE-Lenktriebachse, Typ: 5200 mit seitlicher Gelenkwelle
* Spurweite = 1.750 mm
* Ab 1976 wahlweise mit Selbstsperrdifferential "Optitrac"
* Hinterachse mit Kegelrädern und Planetengetriebe als Endvorgelege
* Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.520 und 1.820 mm (ab 1972 = 1.720 und 1.620 mm)
* Allrad = 1.510 und 2.020 mm (ab 1972 = 1.720 und 1.620 mm)
* Pedal betätigte Differentialsperre
* Ab 1972 auf Wunsch als lastschaltbare Differentialsperre
* Optional Hinterachse mit Verstellräder
* Spurweiten = 1.510 bis 2.020 mm (ab 1972 = 1.620 bis 2.120 mm)
* Vorderachslast = 1.040 kg (Allrad = 1.400 kg)
Zul. Vorderachslast = 1.910 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 1.970 kg (Allrad = 1.970 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
Ab 1972:
* Vorderachslast = 1.050 kg (Allrad = 1.370 kg)
Zul. Vorderachslast = 1.910 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.060 kg (Allrad = 2.255 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
==Lenkung==
* Mechanische ZF-Gemmer-Lenkung, Typ: 7340
* Optional als ZF-Spindel-Hydroblock-Lenkung, Typ: 7409 (Serie bei Allrad)
* Ab 1976 mit hydrostatischer ZF-Lenkung
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
[[Datei:Deutz 8006 Special 80PS 1974.JPG|thumb|Deutz D 8006 special mit EuroCab-Kabine]]
[[Datei:Deutz D8006.jpg|thumb|Deutz D 8006 mit Fritzmeier-Verdeck]]
* Hydraulischer ZF-Blockkraftheber, Typ: KR-25 mit Oberlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 120 mm Kolbendurchmesser und 126 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Arbeitszylinders auf 210 bar eingestellt
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit kurzer oder langer Anhängeschiene
* Schwimmstellung, Zugwiderstands-und Lageregelung
* Tiefenregulierung, Hub-und Senkdrossel
* Bosch-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFR 1/11 CL (132/1) mit 24,9 l/min. bei 175 bar und 2.260 U/min.- Pumpenumdrehung
* Mit Hydrolenkung, Typ: HY/ZFR 1/14 CL (132/1) mit 31,6 l/min. bei 175 bar und 2.260 U/min.- Pumpenumdrehung
* Mit Remote-Control, Typ: HY/ZFR 1/16 CL (132/1) mit 36,2 l/min. bei 175 bar und 2.260 U/min.-Pumpenumdrehung
* Arbeitsvermögen = 2.500 mkg
* Max. Hubkraft = 2.200 bis 2.800 kp
Ab 1972:
* Hydraulischer Deutz-Blockkraftheber, Typ: K-45.2 mit Oberlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder und ein Zusatz-Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Arbeitszylinders auf 250 bar eingestellt
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit kurzer oder langer Anhängeschiene
* Schwimmstellung, Zugwiderstands-und Lageregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Seitenstabilisierung und Senkstromventil
* Pendelausgleich und hydraulische Transportsicherung
* Bosch-Pumpe, Typ: HY/ZFR 1/19 CL mit 42,9 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 14,45 PS
* Max. Hubkraft = 3.600 kp
* Optional mit Deutz-Tele-Hitch für Dreipunkt-Geräte
==Steuergeräte==
* Optional bis zu vier Zusatz-Steuerventile, doppelt oder einfachwirkend
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie 12 V-143 AH
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-4 PS
* Deutz-Anlasser-Nr. B 13 R 12 x 4 H 7622
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 14 V-28 A
* Deutz-Lichtmaschine-Nr. E 14 RL 14 x 35 H 7612
* Bosch-Reglerschalter-Nr. 0190 601 009
* Deutz-Reglerschalter-Nr. T 4 H 7615
==Maße und Abmessungen ==
"1970 bis 1972"
* Länge = 4.150 mm
* Breite je nach Ausführung = 1.985 bis 2.470 mm
* Höhe mit Schutzrahmen = 2.590 mm
* Radstand = 2.550 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 520 mm (Allrad = 315 mm)
"1972 bis 1978"
* Länge = 4.150 mm
* Breite je nach Ausführung = 2.135 bis 2.280 mm
* Höhe mit Schutzrahmen = 2.680 mm
* Radstand = 2.550 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 570 mm (Allrad = 365 mm)
==Gewichte==
"1970 bis 1972"
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Variante = 3.280 bis 3.340 kg
* Eigengewicht der Allrad-Variante = 3.660 bis 3.765 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 5.800 kg
"1972 bis 1978"
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Variante = 3.220 bis 3.285 kg
* Eigengewicht der Allrad-Variante = 3.650 bis 3.730 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 5.800 kg
==Bereifung==
Serien-Bereifung der Hinterradantrieb-Variante
* Vorne = 7.50-18 AS Front
* Hinten = 16.9-34 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-20 AS Front
* Hinten = 18.4-30, 16.9-30, 14-34, 15-30, 15-34 und 18.4-34 AS
Serien-Bereifung der Allrad-Variante
* Vorne = 10,5-20 MPT
* Hinten = 16.9-30 AS
Optional:
* Vorne = 12.5-20 MPT, 12.4-24, 11-24, 13.6-24 und 12-24 AS
* Hinten = 14-30, 18.4-30, 15-30, 15-34, 18.4-34, 14-34 und 16.9-34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl = 13,5 l
* Getriebe incl. Hydraulik = 36 l (Allrad = 42 l)
* Ab 1972 = Getriebe und Hydraulik 40 l
* Seiten-Vorgelege je 7,7 l
* Allrad-Achse = 7,5 l
* Planetentrieb-Vorderachse je 0,5 l
* Riemenscheibenantrieb = 1,5 l
* Mechanische Lenkung = 0,5 l
* Hydroblock-Lenkung = 6 l
==Verbrauch==
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch = 160 g/PSH bei Mdmax.
* Kraftstoffverbrauch im Jahresmittel = 6,1 bis 11,6 kg/h je nach Belastung
* Schmierölverbrauch = 0,069 bis 0,136 kg/h
==Kabine==
* Fahrerplattform mit Schutzrahmen, seitlichem Aufstieg, Grammer-Sitz, Traktormeter, Kontrollleuchten und linkem Beifahrersitz
* Optional mit Heizungsanlage, rechtem Beifahrersitz, Sitzkissen für Beifahrer, Geräte-Scheinwerfer, Kraftstoffanzeige und wahlweise Fritzmeier-Verdeck-Kabine, Typ: M 711 oder Fritzmeier-Kabine, Typ: FK 9102
Ab 1972:
* Fritzmeier-Europa-Kabine, Typ: FK 9102 oder FK 9202
Ab 1976:
* "Spezial-Ausführung" mit Fritzmeier-Kabine, Typ: FK 9302
==Sonderausrüstung==
* Heizungsanlage
* Baas-Frontlader
* Riemenscheibe
* Geräte-Scheinwerfer
* Hydroblock-Lenkung
* Zweiter Beifahrersitz
* Sitzkissen für Beifahrer
* Front-und Radgewichte
* Fritzmeier-Kabine
* Kraftstoffanzeige
* Fritzmeier-Verdeck (Typ M215)
* Druckluftbremsanlage
* Zusatz-Steuergeräte
* Kurze oder lange Anhängeschiene
* Ausziehbare Unterlenker
* Zugpendel
Ab 1972 zusätzlich:
* Lastschaltbare Differentialsperre
* Selbstsperrdifferential
* Tele-Hitch
* Super-Komfortsitz
* Arbeitsscheinwerfer
==Sonstiges==
"1970 bis 1972"
* Fahrgestell-Nr. D 8006 = 7932/0001 bis 7932/1221
* Fahrgestell-Nr. D 8006 A = 7933/0001 bis 7933/439
"1972 bis 1978"
* Fahrgestell-Nr. D 8006 = 7932/1222 bis ....
* Fahrgestell-Nr. D 8006 A = 7933/440 bis .....
==Literatur==
* Vom MTH bis zur 07-Serie (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seiten 452 bis 455
* Deutz-Prospekte der Baureihe-06 von 1968 bis 1980 (Karel Vermoesen) Seiten 169, 174 und 238
* Deutz D-06 Technische Daten (TD 1007/1)
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 7/2010, Seite 8 ff.
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 10/2025, Seite 10 ff.
==Weblinks==
{{commonscat|Deutz D 8006}}
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK= Traktorenlexikon: Deutz |HERSTELLER= Deutz}}
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Wikijunior Die Elemente/ Elemente/ Seltene Elemente
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Picculo
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/* Astat */ Daten sind wirklich korrigiert: Astat ist tatsächlich ein silbergraues Metall. Siehe Bitte den Beleg: „Georg Schwedt: Allgemeine Chemie - ein Lesebuch. Springer Berlin Heidelberg, 2017, ISBN 9783662542446. S. 87.“.
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text/x-wiki
<noinclude>{{TOC}}</noinclude>
Hier sind alphabetisch alle Elemente aufgezählt, zusammen mit einer kurzen Beschreibung, die kein eigenes Kapitel erhalten haben.
== A ==
===Actinium===
[[Datei:Uraninite-48277.jpg|miniatur|hochkant=0.9|left|Actinium wurde in Pechblende nachgewiesen.]]
[[Datei:Stamps_of_Germany_(BRD)_1964,_MiNr_441.jpg|miniatur|hochkant=0.9|right|Actinium wird in Kernreaktoren erzeugt.]]
Das Wort Actinium kommt von dem griechischen Wort für Strahl ("aktis"). Es strahlt so stark, dass man im Dunkel ein blaues Leuchten sehen kann.
Die Halbwertszeit gibt an, nach welcher Zeit die Hälfte eines radioaktiven Isotops zerfallen ist. Je kürzer die Halbwertszeit, desto stärker strahlt er. langlebigste Radium-Isotop <sup>226</sup>Ra hat eine Halbwertszeit von 1600 Jahren, das langlebigste Actinium-Isotop <sup>227</sup>Ac hat eine Halbwertszeit von 22 Jahren. Diese Zeit ist lang genug, um kleinere Mengen des Stoffes herzustellen. Das gewonnene Actinium strahlt sehr stark.
(Isotope, die nur eine Halbwertszeit von einer Sekunde besitzen, können nicht in größeren Mengen hergestellt werden.)
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
===Americium===
[[Datei:Americium_microscope.jpg|miniatur|hochkant=0.6|left|Americium]]
[[Datei:Americio-alarma.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Der Rauchmelder enthält Americium.]]
Americium wird in Kernkraftwerken hergestellt. (Bisher wenige Kilogramm.) Es ist ein radioaktives und spaltbares Element.
Das langlebigste Americium-Isotop <sup>243</sup>Am hat eine Halbwertszeit von 7370 Jahren.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
===Astat===
[[Datei:Mendeleev Photographische Gesellschaft 3.jpg|thumb|left|hochkant=0.8|Im Periodensystem von Dmitri Mendelejew wurde dieses Element eingezeichnet.]]
[[Datei:Bismuth-20700.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right| Wenn man Bismut (Bild) mit Heliumkernen beschießt entsteht Astat.]]
Astat wurde im Jahr 1940 von Dale Corson, Kenneth MacKenzie und Emilio Gino Segrè in der Universität von Kalifornien künstlich hergestellt. 1943 entdeckten Berta Karlik und Traude Bernert sein natürliches Vorkommen. Griechisch bedeutet ἀστατέω = „unbeständig sein“.
Astat entsteht beim radioaktiven Zerfall von Uran. Astat ist ebenfalls radioaktiv und kann in relevanten Mengen gefährlich werden. Seine Farbe wird teils als schwarz, teils als metallisch beschrieben.
Astat ist das seltenste Element auf der Erde. In der gesamten Erdkruste befinden sich nach unterschiedlichen Schätzungen zwischen 0,07 und 25 Gramm Astat. Es ist deshalb so selten, weil es in wenigen Stunden zerfällt. Das macht es wertvoll für die Nuklearmedizin, unter anderem zur Behandlung bösartiger Tumore, vor allem der Schilddrüse. Astat wird bei Bedarf durch den Beschuss von Bistum mit Alphateilchen hergestellt. Schon nach wenigen Stunden ist es aus dem Körper verschwunden. Astat ist ein silbergraues Metall.<ref>Georg Schwedt: Allgemeine Chemie - ein Lesebuch. Springer Berlin Heidelberg, 2017, ISBN 9783662542446. S. 87.</ref>
<gallery widths="70px" heights="70px">
Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>{{clear}}
== B ==
===Barium===
[[Datei:2006_Fireworks_1.JPG|miniatur|hochkant=0.7|left|Bariumfeuerwerk]]
[[Datei:Fluorescent_minerals_hg.jpg|miniatur|hochkant=1.5|right|Einige Mineralien fluoreszieren.]]
Aus dem Mineral Schwerspat wurde das Element Barium (vom griechischen Wort für schwer) gewonnen. Bariumhaltige Mineralien wurden 1602 von einem italienischen Schuhmacher entdeckt. Dieser Schuhmacher mit dem Namen Vincenzo Casciarolo untersuchte neben seiner Arbeit die Natur. Er entdeckte, dass einige Steine leuchten, wenn man sie für einige Zeit in die Sonne gelegt hatte.
Wasserlösliche Bariumverbindungn sind in kleinen Mengen lebenswichtig, in größeren Mengen giftig.
Bariumnitrat wird für grünes Feuerwerk verwendet und Bariumcarbonat als Rattengift.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
</gallery>{{clear}}
===Berkelium===
[[Datei:Berkelium_metal.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|1,7 Mikrogramm Berkelium]]
[[Datei:Berkeley_glade_afternoon.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Universität von Kalifornien, Berkeley]]
Berkelium wird in Kernreaktoren hergestellt. Es ist ein radioaktives Element.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Bismut===
[[Datei:Wismut_Kristall_und_1cm3_Wuerfel.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Bismut]]
[[File:Paracelsus-03.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, auch Paracelsus genannt.]]
Bismut (früher auch Wismuth genannt) wurde von Paracelsus (1493-1541) und kurz darauf von Georgius Agricola (1494-1555) beschrieben.
Einige Bismutverbindungen wurden und werden in der Medizin verwendet: Gegen den Erreger von Magengeschwüren, gegen Mundgeruch und als Wundpulver und Hautsalbe gegen Entzündungen, zur Blutstillung und anderem.
Mit Hilfe von Bismut kann man eine Legierung herstellen, die bei 70°C schmilzt (Woodsches Metall). Es wird in Sprinklern zum Feuerlöschen verwendet. Aus diesem Metall kann man auch einen Teelöffel herstellen, der in einer Tasse mit heißen Tee schmilzt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Bohrium===
[[Datei:Electron_shell_107_bohrium.png|miniatur|hochkant=0.6|left|Bohrsches Atommodell von Bohrium]]
[[Datei:Niels_Bohr.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right|Niels Bohr]]
Dieses künstliche Element wurden nach Niels Bohr benannt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
===Brom===
[[Datei:Brom_amp.jpg|miniatur|hochkant=0.5|left|Brom]]
[[Datei:Bastille 2007-05-06 anti Sarkozy 487645695 abe4befd12 o.jpg|miniatur|hochkant=0.5|right|Tränengas]]
Brom bedeutet soviel wie "Gestank" (griechisch). Brom ist ein flüssiges, oranges Nichtmetall, bei dem bei Zimmertemperatur ätzende Dämpfe aufsteigen. Im Meerwasser befinden sich erhebliche Mengen an (harmlosem) Bromsalz. Diese Salze werden als Pflanzendünger verwendet. Fotoplatten werden mit Silberbromid beschichtet.
<gallery widths="70px" heights="70px">
Image: GHS-pictogram-skull.svg|akut giftig
Image: GHS-pictogram-acid.svg|ätzend
Image: GHS-pictogram-pollu.svg|Umwelt
</gallery>{{clear}}
== C ==
===Cadmium===
[[Datei:NiCd_various.jpg|thumb|left|250px|Batterien enthalten Cadmium (Cd)]]
[[Datei:Minolta_View_Meter_9.jpg|thumb|right|250px|Der Belichtungsmesser enthält Cadmium.]]
Das Wort Cadmium ist ein altes Wort für Zinkerz, dass in Mittelalter und Altertum teilweise verwendet wurde. Es wurde 1817 unabhängig voneinander von Friedrich Stromeyer und Carl Samuel Hermann aus unterschiedlichen Zinkerzen hergestellt. Verwendet wird es für Solarzellen, Halbleiter, für Nickel-Cadmium-Akkus und auch zum Bau von Regelstäben in Kernkraftwerken. Cadmium und Cadmiumverbindungen sind hochgiftig. Deshalb sind in der EU viele Anwendungen verboten.
In Japan hatten ab 1950 Zink-Bergwerke ihr Abwasser in Flüsse geleitet, mit denen Reisfelder gewässert wurden. Die Reisbauern erkrankten. Es traten bei ihnen starke Schmerzen auf. Nierenversagen und Knochenerweichung führte häufig zum Tode. Wegen der starken Schmerzen wurde sie „Aua-Aua-Krankheit“ (Japanisch "Itai-Itai-Krankheit") genannt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-skull.svg|akut giftig
Image: GHS-pictogram-pollu.svg|Umwelt
Image: GHS-pictogram-silhouette.svg|Gesundheitsgefahr
</gallery>{{clear}}
===Californium===
[[Datei:Californium.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Californium]]
[[Datei:CfShield.JPG|miniatur|hochkant=0.6|right| In diesem 50t schweren Behälter wird 1g Californium transportiert.]]
Californium ist ein radioaktives Element, das in Kernreaktoren entsteht.
Das Californium-Isotop <sup>252</sup>Cf sendet beim Zerfall Neutronen aus. Diese Neutronen werden benutzt bei Krebsbehandlungen, für Materialuntersuchungen in der Industrie, bei der Suche nach Erdöl, in Kernreaktoren und für den Bau von Atombomben.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Caesium===
[[Datei:Cesium.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Caesium wird unter Luftabschluss gelagert.]]
[[Datei:Atomic_Clock-Louis_Essen.jpg|miniatur|hochkant=1.5|right|Caesium gibt den Takt der Atomuhr an.]]
Caesium hat besondere Eigenschaften:
* Es ist das reaktivste Metall. Es brennt explosionsartig, wenn es mit Luft in Berührung kommt.
* Es ist das weichste Metall.
* Es ist das schwerste stabile Alkalimetall.
* Es ist eines der wenigen goldfarbenden Metalle.
* Es hat, nach Quecksilber, den zweitniedrigsten Schmelzpunkt aller Metalle.
* Es ist das "pünktlichste" ;-) Element. Caesium wird in Atomuhren eingesetzt. Die Sekunde wird mit Caesiumuhren bestimmt.
Caesium wurde 1861 von Robert Wilhelm Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff anhand seiner blauen Spektrallinien in Quellwasser entdeckt. Sie benannten das Element nach dem lateinischen Wort für himmelblau ("caesius"). Carl Setterberg hat 1881 erstmals reines Caesium hergestellt.
Caesium wird für Ionenantriebe von Raketen verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-acid.svg|ätzend
</gallery>{{clear}}
===Cer===
[[Datei:CE2k2g.jpg|miniatur|hochkant=0.7|left|Cer]]
[[Datei:Feuerzeug_Funken.jpg|miniatur|hochkant=0.7|right|Funkenregen]]
Dieses Element wurde 1803 parallel von verschiedenen Wissenschaftlern entdeckt. ( Jöns Jacob Berzelius, Wilhelm von Hisinger, Martin Heinrich Klaproth). Carl Gustav Mosander hat 1825 erstmalig reines Cer hergestellt.
Das Wort Cer stammt, wie der kurz zuvor entdeckte Planet Ceres, von der römischen Göttin für Ackerbau und Fruchtbarkeit Ceres.
Cer erzeugt bei Reibung leicht Funken, die kleinere Cerkrümel entzünden können. Es wird deshalb für Feuerzeuge und auch im Film zur Herstellung eines eindrucksvollen Funkenregens eingesetzt. Eisenlegierungen, die Cer enthalten sind sehr dehnbar.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
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=== Copernicium ===
[[Datei:De_Revolutionibus_manuscript_p9b.jpg|miniatur|hochkant=0.6|left|Seite aus Kopernikus’ Manuskript über „Die Erde kreist um die Sonne“.]]
[[Datei:Copernicus-Boissard.gif|miniatur|hochkant=0.6|right|Nikolaus Kopernikus (1473–1543]]
Dieses nach Nikolaus Kopernikus benannte Element wurde künstlich hergestellt und erforscht.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Curium===
[[Datei:Cm-Fluoreszenz.png|miniatur|hochkant=0.8|left|Curium, genauer Cm(III)-Ionen, fluoreszieren (leuchten orange).]]
[[Datei:Pierre_and_Marie_Curie.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Pierre und Marie Curie]]
Curium ist ein künstliches Element, das in Kernreaktoren hergestellt wird. Es ist radioaktiv und spaltfähig.
Dieses Element wurde nach Pierre und Marie Curie benannt. Den beiden Wissenschaftler sind viele Erkenntnisse zum Aufbau unserer Materie zu verdanken.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
== D ==
===Darmstadtium===
[[Datei:Isotopes_and_half-life.svg|miniatur|hochkant=0.5|left|Nuklidkarte mit farblich gekennzeichneter Größenordnung der Halbwertszeit]]
[[Datei:Peter_Stehlik_2010.04.05_012.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right|Kongresszentrum darmstadtium]]
Darmstadtium ist ein künstliches Element, dass 1994 in Darmstadt hergestellt wurde.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Dubnium===
[[Datei:257Db_decay_scheme.png|miniatur|hochkant=0.8|left|Zerfallsschema von Dubnium]]
[[Datei:Dubna.house_of_scientiests.jpg|miniatur|hochkant=0.5|right|Das Haus der Wissenschaftler in Dubna]]
Dubnium / Db wird künstlich erzeugt, indem man Atomkerne zusammenschießt. Es gibt mehrere Möglichkeiten Dubnium herzustellen:
:<math>\mathrm{{}^{243}_{\ 95}Am + {}^{22}_{10}Ne \rightarrow 5\, {}^1_0n + {}^{260}_{105}Db}</math>
:<math>\mathrm{{}^{243}_{\ 95}Am + {}^{22}_{10}Ne \rightarrow 4\, {}^1_0n + {}^{261}_{105}Db}</math>
:<math>\mathrm{{}^{249}_{\ 98}Cf + {}^{15}_{\ 7}N \rightarrow 4\, {}^1_0n + {}^{260}_{105}Db}</math>
:<math>\mathrm{{}^{250}_{\ 98}Cf + {}^{15}_{\ 7}N \rightarrow 4\, {}^1_0n + {}^{261}_{105}Db}</math>
:<math>\mathrm{{}^{249}_{\ 97}Bk + {}^{16}_{\ 8}O \rightarrow 4\, {}^1_0n + {}^{261}_{105}Db}</math>
:<math>\mathrm{{}^{249}_{\ 97}Bk + {}^{18}_{\ 8}O \rightarrow 5\, {}^1_0n + {}^{262}_{105}Db}</math>
<gallery widths="70px" heights="70px">
Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
===Dysprosium===
[[Datei:Dysprosium.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Dysprosium]]
[[Datei:SIMSDY.JPG|miniatur|hochkant=1.3|right|Spektrum von Dysprosium]]
Dieses Element benannte man nach dem griechischen Wort für schwer zugänglich (dysprósitos). Das hat folgende Ursache: Dysprosium gehört zu den Seltenen Erden. Die Seltenen Erden reagieren chemisch sehr ähnlich. In der Natur findet man sie meistens miteinander vermischt. Es ist schwer, sie zu trennen. Der Entdecker dieses Elements, Paul-Émile Lecoq de Boisbaudran fand Dysprosium im Jahre 1886 mit Hilfe der Spektralanalyse. Aber er fing nur das Licht auf, das dieses Element aussendet, rein gewinnen konnte er es nicht. Erst 1906 gelang es Georges Urbain das Element zu gewinnen.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
== E ==
===Einsteinium===
[[Datei:Einsteinium_triiodide_by_transmitted_light.jpg|miniatur|hochkant=0.6|left|Einsteiniumiodid sendet Licht aus.]]
[[Datei:Einstein1921_by_F_Schmutzer_2.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Albert Einstein, 1921]]
Einsteinium entsteht in Kernkraftwerken und bei der Explosion von Wasserstoffbomben.
Dieses Element wurde nach Albert Einstein benannt, dem Entwickler der Relativitätstheorie.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
===Erbium===
[[Datei:Erbium.jpg|miniatur|hochkant=0.6|left|Erbium]]
[[Datei:ErOPulver.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Erbiumoxid]]
Erbiumoxid wird, wie auch einige andere Seltene Erden, zum Färben von Glas und Keramik verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
===Europium===
[[Datei:Eu-Block.jpg|miniatur|hochkant=0.9|left|Europium]]
[[Datei:050euro-uv.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Im UV-Licht leuchtet der Euroschein.]]
Passenderweise wird Europium als Fälschungsschutz in Euro-Banknoten verwendet. Im UV-Licht fluoresziert es. Europium wurde auch in Bildschirmen und Quecksilberdampf-Lampen eingesetzt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
== F ==
===Fermium===
[[Datei:Ivy_Mike_-_mushroom_cloud.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Spuren von Fermium befinden sich in der Wolke der 1952 gezündeten Wasserstoffbombe.]]
[[Datei:Elutionskurven_Fm_Es_Cf_Bk_Cm_Am.png|miniatur|hochkant=0.8|right|Chromatographischer Nachweis von Fermium.]]
Fermium ist radioaktiv und seine Isotope besitzen eine kurze Halbwertszeit (maximal 100 Tage). Fermium wurde bei der Explosion von Atombomben, in Kernkraftwerken und im Labor erzeugt.
Aus kleinen Atomen kann man durch Hinzufügen von Teilchen (Neutronen) größere Atome herstellen. Dieser Vorgang vollzieht sich in der Natur in Sternen und vor allem bei Sternexplosionen (->Supernova). So sind aus den kleinen Wasserstoffatomen die anderen Elemente entstanden.
Im Labor kann man diesen Vorgang nachvollziehen. Bis zum Element Fermium können die Atome Neutronen aufnehmen und größer werden. Die schwereren Elemente zerfallen beim Hinzufügen von Neutronen sofort. Noch schwerere Elemente kann man nur herstellen, indem man zwei Atomkerne aufeinander schießt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Flerovium===
[[File:RUSMARKA-1660.jpg|thumb|Russische Briefmarke]]
Nur wenige Atome Flerovium wurden hergestellt. Es wurde nach Georgi Nikolajewitsch Fljorow benannt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
===Francium===
[[Datei:Uraninite-39029.jpg|miniatur|hochkant=0.4|left|Uranit enthält Spuren von Francium]]
[[Datei:Electron shell 087 Francium.svg|miniatur|hochkant=0.8|right|Elektronenschalen von Francium]]
Francium hat ein Elektron auf der Außenschale und ist deshalb ein Alkalimetall. Seine Eigenschaften kann man deshalb vorhersagen, aber kaum überprüfen, da es nur winzige Mengen dieses Elementes gibt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
== G ==
===Gadolinium===
[[Datei:Gadolinium.jpg|thumb|left|hochkant=0.7|Gadolinium]]
[[Datei:Lepersonnite-(Gd)-Studtite-Curite-201137.jpg|thumb|right|hochkant=0.9|Lepersonnit bildet gelbe Kristalle.]]
Gadolinium ist ein seltenes Element. Das Mineral Lepersonnit-(Gd) enthält dieses Element. Dieses Mineral hat eine komplexe chemische Zusammensetzung:
Ca(Gd,Dy)<sub>2</sub>(UO<sub>2</sub>)<sub>24</sub>(SiO<sub>4</sub>)<sub>4</sub>(CO<sub>3</sub>)<sub>8</sub>(OH)<sub>24</sub> · 48 H<sub>2</sub>O.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
===Gallium===
[[Datei:Gallium_crystals.jpg|thumb|left|hochkant=0.9|Gallium.]]
[[Datei:Blue LED and Reflection.jpg|thumb|right|hochkant=0.9|LEDs (Leuchtdioden) enthalten Gallium.]]
Gallium ist ein seltenes, silberweißes Metall. Pro Jahr werden ca. 100 t davon produziert. Es wird für die Produktion von Leuchtdioden und Solarzellen verwendet.
Paul Émile Lecoq de Boisbaudran hat 1875 dieses Element erstmalig hergestellt. Bei der Namensgebung schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe: er benannte den Stoff sowohl nach seinem Land wie auch nach sich selbst: sowohl "Frankreich" (Gallien) als auch "Lecoq" (Hahn) heißen auf Latein "Gallus".
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Image: GHS-pictogram-acid.svg|ätzend
Image: GHS-pictogram-exclam.svg| Achtung
</gallery>{{clear}}
===Germanium===
[[Datei:Winkler preparate 1886 1904.png|miniatur|hochkant=0.8|left|Von Winkler hergestelltes Germanium]]
[[Datei:Germanium.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right| Germanium]]
Das Halbmetall Germanium wird für den Bau von Transistoren verwendet. 1886 stellte der deutsche Chemiker Clemens Winkler Germanium an der Bergakademie in Freiberg her. Er benannte es nach dem lateinischen Namen seines Heimatlandes. Achtung: Germaniumpulver brennt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
== H ==
===Hafnium===
[[Datei:Hafnium_ebeam_remelted.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Hafnium]]
[[Datei:SS-571-Nautilus-trials.gif|miniatur|hochkant=0.9|right|Nautilus, das erste Atom-U-Boot]]
Hafnium verbrennt mit sehr hellem Licht und wird in speziellen Blitzlampen verwendet. Hafniumelektroden werden zum Schweißen verwendet. Einige Hafniumverbindungen sind sehr hart.
Hafnium wird in größeren Mengen in Steuerstäben der Kernreaktoren für Atom-U-Boote verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
===Hassium===
[[Datei:2008-Z6-Targetkammer_GSI-Darmstadt.JPG|miniatur|hochkant=0.8|left|Targetkammer]]
[[Datei:Model of GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Model of GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung]]
Hassium ist ein künstlich hergestelltes Element.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>
===Holmium===
[[Datei:Holmium_1.jpg|miniatur|hochkant=0.6|left|Holmium]]
[[Datei:KL_Bubble_Memory_MemTech.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Magnetblasenspeicher]]
Holmium wird für Hochleistungsmagnete, in Lasern und für Steuerstäbe in Brutreaktoren verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
== I ==
===Indium===
[[Datei:Indium_wire.jpg|thumb|left|hochkant=0.8|Indiumdraht.]]
[[Datei:Uvled_highres_macro.jpg|miniatur|hochkant=0.5|right| Leuchtdiode enthält Indium]]
Indium sendet Licht mit einer blauen, indigofarbenen Spektrallinie aus. Es wurde 1863 von Ferdinand Reich und Theodor Richter entdeckt. Da wenig Indiumlagerstätten bekannt sind und viel Indium verbraucht wird, ist es das Metall, das möglicherweise als erstes nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden sein wird. Es wird in Flugzeugen, Kernkraftwerken und Transistoren eingesetzt. Das Metall brennt nicht, das Pulver ist brennbar. Indium kann bei Embryos Wachstumsstörungen hervorrufen.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
</gallery>{{clear}}
===Iridium===
[[Datei:Iridium pellet.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Iridium]]
[[Datei:Various_dinosaurs.png|miniatur|hochkant=1.2|right|Skelette von Dinosauriern]]
Iridium ist schwer und befindet sich deshalb im Erdkern und in einigen Meteoriten. Am Ende der Kreidezeit sind die Dinosaurier und viele andere Lebewesen ausgestorben. Die Ablagerungen der Sedimentschicht, die das Ende der Kreidezeit markiert, enthält viel Iridium. Ein Hinweis auf einen gewaltigen Meteoriteneinschlag. Der Einschlagskrater befindet sich in Mexiko.
Iridium hat seinen Namen vom griechischen Wort für Regenbogen (Iris). Es wird in Legierungen verwendet, die besonders hart sein müssen, wie beispielsweise die Kugel vom Kugelschreiber. Es wird auch für Zündkerzen, Schmuck, als Katalysator und für UV-Beschichtungen von Sonnenbrillen verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
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== K ==
===Krypton===
[[Datei:Krypton_discharge_tube.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Lampe enthält Krypton]]
[[Datei:Geiger_counter.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Der Geigerzähler enthält Krypton]]
Krypton (Ordnungszahl 26) gehört zu den seltensten Elementen und konnte nur unter großem Aufwand in winzigen Mengen gewonnen werden. Die Entdecker Ramsay und Travers nannten es daher nach dem griechischen Wort kryptós, was „verborgen“ bedeutet. Krypton wird in Halogenlampen verwendet. Obwohl Krypton ein Edelgas ist, kann es Verbindungen eingehen (Kryptondifluorid).
Das für Superman gefährliche Kryptonit wird aus einem ausgedachten Element namens Kryptonium (Ordnungszahl 126) hergestellt.
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Image: GHS-pictogram-bottle.svg| Gasflasche
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== L ==
===Lanthan===
[[Datei:Lanthan_1.jpg|miniatur|hochkant=0.5|left|Lanthan]]
[[Datei:Cereisenstein.jpg|miniatur|hochkant=0.9|right|Diese Zündsteine enthalten Lanthan]]
Lanthan (griech. λανθάνειν, lanthanein, „verborgen sein“) wurde 1839 vom schwedischen Chemiker Carl Gustav Mosander entdeckt. Er züchtete 1839 Kristalle aus Cernitrat. Zu seiner Überraschung bildeten sich noch eine andere Kristallform. Im Cernitrat war offensichtlich ein anderes Element versteckt. Mosander nannte es nach dem griechischen Wort für "versteckt" Lanthan. Es wird in Gläsern und in Zündsteinen verwendet. <gallery widths="70px" heights="70px">
Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Lawrencium===
[[Datei:Cyclotron_at_CSI.jpg|miniatur|hochkant=0.5|left|Zyclotron]]
[[Datei:LawrenceCyclotronMagnet.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Magnet für ein Zyclotron]]
Lawrencium, benannt nach dem Erfinder des Zyclotrons wird hergestellt, indem man Atomkerne in einem Zyclotron zusammenprallen lässt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Livermorium===
Nur wenige Atome Livermorium wurden hergestellt. Das Element wurde nach dem Lawrence Berkeley National Laboratory (LLNL) in Kalifornien, USA benannt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Lutetium===
[[Datei:Lutetium_sublimed_dendritic_and_1cm3_cube.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Lutetium]]
[[Datei:Hexagonal_dichteste_Kugelpackung.png|miniatur|hochkant=0.6|right|Kristallstruktur von Lutetium]]
Lutetium ist schwer zu gewinnen und damit teuer. Es wird nicht großtechnisch sondern meist nur für wissenschaftliche Experimente eingesetzt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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== M ==
===Meitnerium===
[[Datei:Nova Laserdisk inside A315 amplifier.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|PHELIX-Laser]]
[[Datei:Lise_Meitner_(1878-1968),_lecturing_at_Catholic_University,_Washington,_D.C.,_1946.jpg|miniatur|hochkant=0.5|right|Lise Meitner 1946]]
Meitnerium ist ein künstlich hergestelltes Element.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Mendelevium===
[[Datei:Berkeley_60-inch_cyclotron.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|In diesem Zyclotron wurde Mendelevium hergestellt.]]
[[Datei:Zyklotron Prinzipskizze02.svg|miniatur|hochkant=0.8|right|Diese Zeichnung zeigt die Funktionsweise eines Zyclotrons.]]
Mendelevium, benannt nach Dmitri Iwanowitsch Mendelejew, wird hergestellt, indem man Atomkerne zusammenprallen lässt. Dafür wird Einsteinium<sup>253</sup>Es in einem Zyklotron mit beschleunigten Heliumkernen<sup>4</sup>He beschossen. Dabei entsteht Mendelevium<sup>256</sup>Md und ein Neutron.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Molybdän===
[[Datei:Molybdenum_crystaline_fragment_and_1cm3_cube.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Molybdän]]
[[Datei:MoCo-prokaryotes.svg|miniatur|hochkant=1.1|right|Dieser Biokatalysator enthält Molybdän.]]
Molybdän wurde nach dem griechischen Namen von Blei benannt. Molybdän verträgt hohe Temperaturen und wird für Stahllegierungen verwendet. Es wird in der Erdölindustrie als Katalysator verwendet. Auch viele Lebewesen benutzen Molybdän in Bio-Katalysatoren. So stellen einige Bakterien aus Luftstickstoff Dünger her. Dazu benötigen sie Molybdän (Formel Mo). (s. Bild) Metallstücke brennen nicht, Pulver brennt dagegen leicht.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Moscovium===
[[File:RedSquare2019.jpg|thumb|Moskau]]
Nur wenige Atome Moscovium wurden hergestellt.Das Element wurde nach der Stadt Moskau benannt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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== N ==
===Neodym===
[[Datei:Neodym_1.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Neodym]]
[[Datei:NdCl3 hood.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right| Neodym-Verbindung]]
Neodym – der „Neue Zwilling“ – ist einer von mehreren chemisch einander ähnlichen Stoffen. Neodym kann, wie seine Zwillinge für Magnete verwendet werden. Neodympulver brennt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
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===Neptunium===
[[Datei:Np_sphere.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Neptunium (glänzend) in Schalen aus Uran (schwarz angelaufen).]]
[[Datei:PIA02224-browse.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Bild von Voyager 2 vom Planeten Neptun.]]
Neptunium entsteht in Kernreaktoren und kann als Brennmaterial in Kernreaktoren und auch zum Bau von Atombomben verwendet werden.
Es gibt ungefähr 20 verschiedene Neptunium-Isotope. Das langlebigste Isotop ist <sup>237</sup>Np mit einer Halbwertszeit von 2,144 Mio. Jahren.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Nihonium===
[[File:Kosuke Morita and Hiroshi Matsumoto cropped Hideto Enyo Kosuke Morita Koji Morimoto and Hiroshi Matsumoto 20161201.jpg|thumb|Kosuke Morita und Hiroshi Matsumoto]]
Wenige Atome Nihonium wurden künstlich hergestellt.
Nihon bedeutet auf japanisch "Japan" (Japan).
Nach der Entdeckung bekam das Element zunächst den systematischen Namen Ununtrium (chemisches Symbol Uut), eine Bildung aus lateinisch unum für ‚eins‘ und lateinisch tria für ‚drei‘, entsprechend der Ordnungszahl 113. Es wurde auch als Eka-Thallium bezeichnet, zusammengesetzt aus Sanskrit eka für ‚eins‘ und Thallium, mit Bezug auf seine Einordnung im Periodensystem ‚eine Stelle unterhalb des Thalliums‘.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Niob===
[[Datei:25_Euro_Österreich_2012_Bionik_a.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Die Mitte enthält Niob.]]
[[Datei:Apollo_CSM_lunar_orbit.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Die Düse enthält Niob.]]
Die Elemente Niob und Tantal kommen in Erzen immer zusammen vor. Dieses Element wurde nach Niobe, der Tochter des Tantalus, benannt. Dieses Element wurde unabhängig von zwei Chemikern untersucht und unterschiedlich benannt: Charles Hatchett (1801) Heinrich Rose (1844). Für die Benennung der Elemente ist die IUPAC zuständig. Erst 1950 einigt man sich auf den Namen Niob.
Niob dient als Stahllegierung und wird in Schmuck und Münzen eingesetzt. Niob brennt nicht, aber Niobpulver ist brennbar.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Nobelium===
[[Datei:27-inch_cyclotron.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Nobelium wird in einem Zyklotron erzeugt.]]
[[Datei:AlfredNobel_adjusted.jpg|miniatur|hochkant=0.5|right|Alfred Nobel]]
Vom Element Nobelium wurden bisher nur wenige tausend Atome hergestellt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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== O ==
===Oganesson===
[[File:Yuri Oganesyan.png|thumb|Yuri Oganesyan]]
Von dem Element Oganesson wurden nur wenige Atome hergestellt. Es wurde nach Juri Zolakowitsch Oganesjan benannt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Osmium===
[[Datei:Osmium_cluster.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Osmium]]
[[Datei:Prosthetic Cardiac Ball Valves.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right|Künstliche Herzklappen]]
Osmium ist haltbar, hart und Hitzebeständig, aber auch recht teuer.
Einige künstliche Herzklappen enthalten eine Osmiumlegierung. Früher wurde es wie auch Wolfram in Glühbirnen verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-acid.svg|ätzend
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
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== P ==
===Palladium===
[[Datei:Palladium 1-noReflection.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Palladium]]
[[Datei:Pot_catalytique_vue_de_la_structure.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right| Autokatalysator]]
Palladium erhielt seinen Namen nach dem kurz zuvor entdeckten Asteroiden Pallas, der wiederum nach der griechischen Göttin Pallas Athene benannt worden war. William Hyde Wollaston, der Namensgeber, hatte im Jahre 1803 das Element aus Platinerz extrahiert.
Palladium wird als Katalysator eingesetzt. So zerstört es im Auspuff des Autos giftige Gase. Gute Weißgold-Legierungen enthalten neben Gold das Palladium. Man verwendet Weißgold für Münzen, Zahnkronen und Schmuck.
Erstaunlicherweise hat das feste Metall Palladium im Inneren Hohlräume. Wasserstoffgas kann deshalb durch heiße Palladiumbleche wie durch ein Sieb durchströmen und so von anderen Gasen getrennt werden. Legt man ein Palladiumstück in eine Druckgasflasche und füllt sie mit Wasserstoff, so saugt sich das Palladium mit dem Wasserstoff voll, wie ein Schwamm. Ein Liter Palladiumlösungen kann dreitausend Liter Wasserstoff speichern. (Tank für Wasserstoffautos.)
Palladiumstücke brennen nicht, Pulver brennt dagegen leicht.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
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===Polonium===
[[Datei:Pitchblende_schlema-alberoda.JPG|miniatur|hochkant=0.8|left|Das Mineral Pechblende enthält Polonium.]]
[[Datei:Physicist Studying Alpha Rays GPN-2000-000381.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Polonium in einer Nebelkammer. Die radioaktive Strahlung erzeugt Nebelspuren.]]
Radioaktive Elemente verwandeln sich in andere, leichtere Elemente. Dabei senden sie Strahlung aus. In einigen Bergwerken atmen Bergleute das radioaktive Gas Radon ein. Radon verwandelt sich beim Zerfall in das Metall Polonium. Polonium kann Lungenkrebs auslösen.
In den Atombomben die Hiroshima und Nagasaki zerstört haben, wurde es als Neutronenquelle verwendet.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Praseodym===
[[Datei:Praseodymium(III)-chloride-heptahydrate.jpg|miniatur|hochkant=0.9|left|Praseodym - Verbindung]]
[[Datei:Praseodym_1.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right|Praseodym]]
"Lauchgrüner Zwilling" heißt die Übersetzung des Namens dieses Elements. Wenn man die abgebildete Praseodym-Verbindung betrachtet wird die Bezeichnung lauchgrün (griechisch: prásinos) klar. Aber was hat es mit dem Wort Zwilling (griechisch: didymos) auf sich?
Im Jahre 1874 erkannte Per Teodor Cleve, dass es sich bei dem von Carl Gustav Mosander gewonnenen Stoff um zwei verschiedene Stoffe handelte, die einander fast wie Zwillinge gleichen.
Praseodym wird zum Bau von starken Magneten verwendet.
Praseodympulver brennt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Promethium===
[[Datei:Heracles freeing Prometheus, relief from the Temple of Aphrodite at Aphrodisias.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Prometheus brachte den Menschen das Feuer der Götter. Als Strafe wurde er angekettet aber, wie hier dargestellt, von Herakles befreit.]]
[[Datei:A-Bomb Dome close-up.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Bild der Hiroshimakuppel.]]
Promethium entsteht durch den radioaktiven Zerfall anderer Elemente wie Uran. Auf der ganzen Erde gibt es, fein verteilt, ca. 570g Promethium. (Die Menge wurde nicht etwa gefunden, sondern lediglich rechnerisch bestimmt.) In Kernkraftwerken wurde in den letzten Jahrzehnten soviel Promethium hergestellt, dass man chemische Experimente damit durchführen konnte. Promethium ist ein silbriges Schwermetall, das ähnlich reagiert wie Neodym.
Einige Erbauer der Atombombe sahen sich selber in der Rolle des Prometheus: Sie brachten der Menschheit das nukleare Feuer. (Nachzulesen bei Richard P. Feynman.)
Die Entdecker dieses Elementes hatten dagegen eine andere Intention: Sie benannten das Element als Warnung vor dem nuklearen Wettrüsten nach Prometheus.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Protacinium===
[[Datei:Uraninite-179869.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Uranit]]
[[Datei:Otto_Hahn_und_Lise_Meitner.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right|Otto Hahn und Lise Meitner, 1913]]
Im Mineral Uranit zerfällt das Element Uran und es entsteht kurzzeitig das Element Protacinium (<sup>234''m''</sup>Pa) das rasch (Halbwertszeit: 1,17 Minuten) in Actinium zerfällt. Dieses Isotop wurde wurde 1913 von Kasimir Fajans und Oswald Helmuth Göhring entdeckt.
Ein langlebiges Isotop des Elements Protacinium (<sup>231</sup>Pa) wurde 1918 von Otto Hahn und Lise Meitner entdeckt. (Halbwertszeit: 32.760 Jahre)
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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== R ==
===Radium===
[[Datei:Uraninite-225146.jpg|miniatur|hochkant=0.6|left|Uranit enthält Radium.]]
[[Datei:Radium-palp.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Im Jahre 1925 gab es radiumhaltige Kosmetika]]
Radium kommt vom lateinischen Wort für Strahl ("radius"). Das Element Radium zerfällt und sendet dabei Alphastrahlen (Heliumatomkerne), Betastrahlen (Elektronen) und Gammastrahlen (Röntgenlicht) aus. Alle Elemente die solche Strahlen aussenden werden als radioaktiv bezeichnet.
Radium wurde zunächst als Medikament und in Kosmetika eingesetzt. Es dauerte etliche Jahre, bis die Gefährlichkeit der radioaktiven Strahlung erkannt wurde und fast dreißig Jahre, bis Radium nicht mehr dafür verwendet wurde.
Radium wurde von Henri Becquerel entdeckt und von Marie und Pierre Curie genau untersucht. (Sie starben an den Folgen der Strahlung.)
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Rhenium===
[[Datei:Rhenium_single_crystal_bar_and_1cm3_cube.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Rhenium]]
[[File:TurbineBlades.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right|Turbinenschaufeln]]
Rhenium, nach dem lateinischen Wort für den Fluss Rhein (rhenus), wird Legierungen zugesetzt um sie zu verbessern. Turbinenschaufeln können sich durch die hohen Kräfte verformen (Fachbegriff: "kriechen") oder sogar brechen (Fachbegriff: "ermüden").
Themoelemente werden aus einer Legierung aus Platin und Rhenium hergestellt. Mit ihnen kann man hohe Temperaturen (bis 2200°C) messen. Es wird auch für Heizdrähte und Glühlampen verwendet.
Rheniummetall brennt nicht, aber Rheniumpulver brennt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Rhodium===
[[Datei:Rhodium_powder_pressed_melted.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Rhodiumpulver ist brennbar.]]
[[Datei:White-gold--rhodium-plated.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right| Weißgoldring mit Rhodiumbeschichtung]]
In Platinerzen befinden sich häufig chemisch ähnliche Elemente. 1803 hat William Hyde Wollaston aus Platinerz Rhodium extrahiert. Es wird als Katalysator und als Beschichtung von Schmuck verwendet. Eine dünne Schicht aus Rhodium verhindert, dass Metalle schwarz anlaufen und es glänzt silbrig. Man kann Rhodium auch zur Herstellung von Spiegeln verwenden. Metallstücke brennen nicht, Pulver brennt dagegen leicht.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Roentgenium===
[[Datei:Part_of_UNILAC_GSI.jpg|miniatur|hochkant=0.6|left|Originalteil des 120 Meter langen UNILAC]]
[[Datei:Wilhelm_Conrad_Röntgen-cropped.JPG|miniatur|hochkant=0.6|right|Wilhelm Conrad Röntgen]]
Roentgenium ist ein künstlich hergestelltes Element. Es wurde nach Wilhelm Conrad Röntgen benannt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Rubidium===
[[Datei:Rubidium amp.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Rubidium wird unter Sauerstoffabschluss gelagert.]]
[[Datei:Kirchhoff Bunsen Roscoe.jpg|miniatur|hochkant=0.9|right|Kirchhoff Bunsen Roscoe 1862 (von links)]]
Alle Atome senden ein für sie typisches Licht aus. Rubidium sendet ein violett-rotes Licht aus. Anhand dieses Lichtes haben 1861 Robert Wilhelm Bunsen und Gustav Kirchhoff Rubidium entdeckt. Bunsen hat daraufhin aus 44200 l Quellwasser 9 g Rubidiumsalz extrahiert. (Das lateinische Wort für rot lautet "rubidus". Auch der Edelstein Rubin hat daher seinen Namen.)
Rubidium wird für wenige Anwendungen wie beispielsweise für einige Vakuumröhren verwendet.
An der Luft fängt Rubidium an zu brennen, wenn man es mit Wasser löscht gibt es eine Explosion.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-acid.svg|ätzend
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===Ruthenium===
[[Datei:Ruthenium_a_half_bar.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Ruthenium]]
[[Datei:3_Resistors.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Diese Widerstände enthalten Ruthenium.]]
Ruthenium wurde vom Entdecker des Elements, Karl Ernst Claus, nach dem lateinischen Namen für Russland (ruthenia) benannt. Winzige Mengen dieses Stoffes verbessern die Qualität von Stahllegierungen und schützt sie vor dem Verrosten. Ruthenium wird auch zur Herstellung von Festplatten und als Katalysator verwendet. Metallstücke brennen nicht, Pulver brennt dagegen leicht.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Rutherfordium===
[[Datei:Electron_shell_104_rutherfordium.png|miniatur|hochkant=0.5|left|Atommodell von Rutherfordium]]
Rutherfordium ist ein künstlich hergestelltes Element, das eine kurze Halbwertszeit besitzt. Es wurde nach Ernest Rutherford benannt, der mit einem einfachen Atommodell einen Anstoß zur Entwicklung weiterer Atommodelle gegeben hat.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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== S ==
===Samarium===
[[Datei:Samarium_1.jpg|miniatur|hochkant=0.7|left|Samarium]]
[[Datei:Festplatte.JPG|miniatur|hochkant=0.7|right|Samarium-Cobald-Magnete werden in Festplattenlaufwerken verwendet.]]
Samarium wird aus dem Mineral Samarskit gewonnen. Dieses Mineral wurde 1847 nach dem Bergbauingenieur benannt, der es entdeckt hatte. Elemente wurden in der Vergangenheit häufig nach griechischen und römischen Gottheiten benannt. Dieses Element war das erste, das nach einem Menschen benannt wurde.
Das Mineral Samarskit enthält Uran und wurde deshalb in beträchtlichen Mengen gefördert. Das Nebenprodukt Samarium wird in Lasern, Magneten und als Katalysator verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Scandium===
[[Image:Scandium sublimed dendritic and 1cm3 cube.jpg|thumb|left|300px|Scandium.]]
[[Datei:Schlaegel_und_Eisen_nach_DIN_21800.svg|thumb|right|150px|Schlägel und Eisen]]
Das Element Scandium wurde entdeckt, weil im Periodensystem von Mendelejew ein Element angezeigt wurde, das man bisher nicht kannte. Lars Fredrik Nilson suchte gezielt danach und fand es 1879.
Es wird in Quecksilberdampflampen verwendet.
Achtung: Scandiumpulver brennt leicht.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Seaborgium===
[[Datei:ElementeAlchemisten.svg|miniatur|hochkant=0.6|left|Elementsymbole der Alchemisten]]
[[Datei:Seaborg in lab.jpeg|miniatur|hochkant=0.6|right|Glenn T. Seaborg]]
Dieses künstlich hergestellte Element wurde nach Glenn T. Seaborg benannt. Seaborg ist es 1980 gelungen Goldatome herzustellen. Dieses Ziel verfolgten schon die Alchimisten.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Selen===
[[Datei:Selen_1.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Selen (schwarz, grau, rot]]
[[Datei:Selen-Gleichrichter.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right| Selen-Gleichrichter]]
Selen ist ein Halbmetall und kommt in drei Formen (Modifikationen) vor: Es gibt silbergraues metallisches Seien, schwarzes nichtmetallisches Selen und rotes nichtmetallisches Selen. Es wurde wurde 1817 von Jöns Jakob Berzelius entdeckt. Das Wort "Selen" kommt vom griechischen Namen des Mondes "Selene". Es wird für den Bau von Halbleitern und für Belichtungsmesser verwendet. In geringen Spuren ist Selen lebenswichtig, in größeren Mengen akut giftig. Selen kann auch erhebliche Organschädigungen (Leber, Herz) hervorrufen.
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Image: GHS-pictogram-skull.svg|akut giftig
Image: GHS-pictogram-silhouette.svg|Gesundheitsgefahr
</gallery>{{clear}}
===Strontium===
[[Datei:Strontium destilled crystals.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Strontium in Glasampulle]]
[[Datei:Firework by alchimista.JPG|miniatur|hochkant=1.1|right|Strontium färbt Flammen rot.]]
Ein strontiumhaltiges Mineral wurde 1790 von Adair Crawford in Strontian (Schottland) entdeckt und untersucht. Strontiumsalz wird in der Aluminiumindustrie und zu Herstellung von Feuerwerkskörpern verwendet. Teilweise ist es in entzündungshemmender Zahnpasta zu finden. Strontium wird auch in einigen Vakuumröhren benutzt. Pro Jahr werden ca. 500 000 t Strontiumsalz gefördert.
Strontiumbrände können weder mit Wasser noch mit Kohlendioxid gelöscht werden.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
</gallery>{{clear}}
== T ==
===Tantal===
[[Datei:Tantalum_single_crystal_and_1cm3_cube.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Tantal]]
[[Datei:Tantal-Elko-Bauformen.jpg|miniatur|hochkant=1.4|right|Tantal-Kondensatoren]]
Tantal reagiert kaum, es ist weitgehend chemisch inert. Tantaloxid reagiert weder mit Wasser noch mit Säuren. Man könnte im übertragenen Sinne sagen, Tantaloxid ist nicht in der Lage, seinen Durst zu löschen. In der griechischen Mythologie konnte der böse Tantalos als Strafe für seine Untaten seine Durst nicht löschen. Nach ihm wurde deshalb dieses Element benannt.
Tantalpulver brennt.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Technetium===
[[Datei:UraniumUSGOV.jpg|miniatur|hochkant=1.3|left|Uranerz enthält Technetium.]]
[[Datei:Brennelement-Kernkraftwerk.jpg|miniatur|hochkant=0.7|right|Im Brennelement entsteht Technetium.]]
Dieses Element wurde 1925 in Mineralien entdeckt. Technetium ist das erste (1937) künstlich hergestellte Element und erhielt seinen Namen nach dem griechischen Wort für künstlich (τεχνητός / technētós). In Kernkraftwerken bildet sich Technetium als radioaktiver Abfall. Bis heute haben sich ca. 80 t Technetium angesammelt. Einige seiner Isotope besitzen eine Halbwertszeit von ca. 200 000 Jahren. In geringen Mengen wird es in der Nuklearmedizin eingesetzt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>{{clear}}
===Tellur===
[[Datei:Tellur_Typmaterial.jpg|thumb|left|hochkant=0.8|Tellur]]
[[Datei:Nalleja.jpg|miniatur|hochkant=0.8|right| Einige Sprengkapseln enthalten Tellur.]]
Tellur kommt vom lateinischen Wort "tellus" was Erde bedeutet. Es wurde 1782 von Franz Joseph Müller von Reichenstein hergestellt. Es wird als Zusatz zu Legierungen und das Oxid als Glas verwendet.
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Image: GHS-pictogram-skull.svg|akut giftig
</gallery>{{clear}}
===Tenness===
[[File:Seal of Tennessee.svg|thumb|Seal of Tennessee]]
Vom Element Tenness wurden nur wenige Atome hergestellt. Es wurde nach Tennessee, USA benannt.
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
</gallery>{{clear}}
===Terbium===
[[Datei:Terbium.jpg|miniatur|hochkant=0.5|left|Terbium]]
[[Datei:MonaziteUSGOV.jpg|miniatur|hochkant=0.9|right|Terbium wird aus Monazitesand gewonnen.]]
Terbium wird in Magneten und zum dotieren von Halbleitern verwendet.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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===Thallium===
[[Datei:Thallium pieces in ampoule.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Thallium reagiert leicht mit der Luft und korrodiert.]]
[[Datei:Warnung-Rattenköder.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Warnung vor Rattengift an einem Zaun.]]
Thallium wird für Linsen in Fotokopierern und Fotozellen benutzt.
Thallium ist hochgiftig. Möglicher Verlauf einer Vergiftung beim Menschen:
2.-3. Tag: Abwechselnd Durchfall und Verstopfung.
2.Woche: Haarausfall
2.-3. Woche: Sehstörungen, übermäßig starke Schmerzwahrnehmung, Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche (kann zum Tode führen)
Nach der Vergiftung bleibt häufig eine dauerhafte Gesundheitsschädigung zurück: Gestörte Reflexe, Muskelschwund.
Auch chronische Vergiftungen mit kleinen Mengen bergen eine erhebliche Gesundheitsgefahr!
Früher wurde eine Thalliumverbindung als Rattengift verwendet, da es erst verzögert wirkt und die Ratten nicht erkennen, dass die Köder vergiftet sind. (Junge Ratten müssen als "Vorkoster" etwas essen. Wenn sie erkranken, frisst keine andere Ratte davon.)
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Image: GHS-pictogram-skull.svg|akut giftig
Image: GHS-pictogram-silhouette.svg|Gesundheitsgefahr
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===Thorium===
[[Datei:Monazite_-_Rostadheia,_Iveland,_Norvegia_01.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Monazite enthält Thorium.]]
[[Datei:Jöns_Jakob_Berzelius.jpeg|miniatur|hochkant=0.6|right|Jöns Jakob Berzelius]]
Elemente können im Atomkern eine unterschiedliche Anzahl von Neutronen besitzen. Man bezeichnet sie als Isotope. Chemisch gesehen reagieren sie gleich, aber sie besitzen eine unterschiedliche Lebensdauer. (Die Halbwertszeit gibt an, wie lange es dauert, bis die Hälfte des vorhandenen Stoffes zerfallen ist.) Isotope mit einer sehr, sehr langen Halbwertszeit unterscheiden sich für den Chemiker nicht von normalen, stabilen Elementen. Man findet Erze, kann sie extrahieren und mit ihnen experimentieren.
Thorium wurde im Jahre 1829 von Jöns Jakob Berzelius entdeckt. Es ist ein radioaktives Element. Sein langlebigstes Isotop <sup>232</sup>Th hat eine Halbwertszeit von 14.050.000.000 Jahren. Wegen der langen Halbwertszeit findet man es auch in der Erde und wegen der langen Halbwertszeit strahlt dieses Thorium-Isotop nur sehr wenig (kleine Dosisleistung).
Deshalb hat man die Gefährlichkeit von Thorium falsch eingeschätzt. Auch die Schädlichkeit der radioaktiven Strahlung wurde zunächst nicht erkannt und dann dauerte es noch etliche Jahre, bis die radioaktiven Stoffe nicht mehr in alltäglichen Waren verwendet wurden.
Thorium wurde in Glühstrümpfen, Schweißelektroden, Glühelektroden verwendet. Linsen aus Thoriumglas besitzen besondere optische Eigenschaften.
Thoriumdioxid wurde sogar als Röntgenkontrastmittel verwendet: Den Patienten wurde vor der Röntgenaufnahme das Kontrastmittel, das ca. 5g Thorium enthielt, in die Adern gespritzt. Viele Patienten erkrankten nach 30-35 Jahren an Krebs. (Das Thorium wird im Körper eingelagert. Es dauert 22 Jahre, bis die Hälfte des eingelagerten Thoriums den Körper verlassen hat: biologische Halbwertszeit.)
Thorium eignet sich auch für die Verwendung in Kernkraftwerken. Im Kernkraftwerk wird das Thorium-Isotop <sup>232</sup>Th mit Neutronen <sup>1</sup>n bestrahlt und verwandelt sich in das Thorium-Isotop <sup>233</sup>Th. (Rechnung: 232+1=233). Dieses hochradioaktive Thorium-Isotop hat eine Halbwertszeit von 22 Minuten und zerfällt in zwei Schritten zu spaltbaren Uran. Kernkraftwerke die Thorium verwenden erzeugen viel Atommüll und erleichtern den Bau von Atombomben (Fachbegriff: Proliferation).
Es ist aber auch möglich mit Hilfe von Thorium atombombenfähiges Plutonium zu vernichten (Stichwort: MOX-Brennelement).
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Image:Radiation warning symbol.svg|radioaktiv
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===Thulium===
[[Datei:Thulium_sublimed_dendritic_and_1cm3_cube.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Thulium]]
[[Datei:Direct-reading_dosimeter.jpg|miniatur|hochkant=0.9|right|Dosimeter]]
Thulium ist nach der Insel Thule benannt worden. Diese Insel wurde in der Antike weit im Norden entdeckt und später mit vielen Mythen versehen.
Thulium wird in Dosimetern zum Messen von radioaktiver Strahlung verwendet. Es findet auch in Szintillatoren und Lasern Verwendung.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
</gallery>{{clear}}
== X ==
===Xenon===
[[Datei:Xenon_discharge_tube.jpg|thumb|left|200px|Xenonlampe]]
[[Datei:Ion Engine Test Firing - GPN-2000-000482.jpg|thumb|right|200px|Ionenantrieb mit Xenon.]]
Xenon kann in Lampen als Füllgas verwendet werden, um die Lebensdauer der Wolfrahmdrähte zu erhöhen, und ebenso die Lichtausbeute. Es gibt auch eine Anwendung bei Scheinwerfern, die im Gegensatz zu Glühlampen eine höhere Lichtausbeute bei geringerem Energiebedarf haben. Xenon wird in Excimerlasern verwendet.
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Image: GHS-pictogram-bottle.svg| Gasflasche
</gallery>{{clear}}
===Ytterbium===
[[Datei:Ytterbium-3.jpg|miniatur|hochkant=0.8|left|Ytterbium]]
[[Datei:Galissard_de_Marignac.jpg|miniatur|hochkant=0.6|right|Galissard de Marignac entdeckte 1878 Ytterbium.]]
Ytterbium wird in Spezialstahl, Lasern und Magneten verwendet. Die besten Dauermagnete enthalten Ytterbium.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg|Achtung
</gallery>{{clear}}
== Y ==
===Yttrium===
[[Datei:Yttrium sublimed dendritic and 1cm3 cube.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Yttrium]]
[[Datei:Gadolinitas.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Yttriummineral]]
Im Jahre 1794 wurde in Schweden von Johan Gadolin in der Grube Ytterby ein Erz gefunden, aus dem Yttrium extrahiert wurde. Im Jahre 1824 gewann Friedrich Wöhler daraus das Element Yttrium.
Yttrium gehört zu den Seltenen Erden (die gar nicht so selten sind). Man verwendet es für Magnete, Brennstoffzellen und Zündkerzen. Yttriumpulver kann sich in der Lunge ablagern und sie schädigen. Metallstücke brennen nicht, Pulver brennt dagegen leicht.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
Image: GHS-pictogram-exclam.svg| Achtung
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== Z ==
===Zirconium===
[[Datei:Zirconium crystal bar and 1cm3 cube.jpg|miniatur|hochkant=1.1|left|Zirconium]]
[[Datei:Zircon-49506.jpg|miniatur|hochkant=1.1|right|Zircon]]
Der Edelstein Zirkon kann durch Beimengungen anderer Elemente viele Farben haben: Farblos, Rot, Gelb, Grün, Blau, Braun oder Schwarz. Dieser Edelstein wird seit dem Altertum verwendet. Er kann leicht mit dem Diamanten verwechselt werden und wird von Betrügern teilweise als "echter" Diamant verkauft. Fachleute können ihn leicht unterscheiden, da der Zirkon bei Weitem nicht so hart ist wie der Diamant.
Zirconium wird für Stahllegierungen und in Kernkraftwerken eingesetzt. Metallstücke brennen nicht, Pulver brennt dagegen leicht.
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Image: GHS-pictogram-flamme.svg|entzündbar
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<noinclude>{{Navigation Thema| zurücklink= Wikijunior Die Elemente/_Elemente/_Schwefel |
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Traktorenlexikon: Deutz D 9006
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{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK= Traktorenlexikon: Deutz |HERSTELLER= Deutz}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz|Deutz]]
| MODELLREIHE = [[Traktorenlexikon: Deutz#D-06|D-06]]
| MODELL = D 9006
| BILD = D 9006.jpg
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE =
| PRODUKTIONSBEGINN = 1968
| PRODUKTIONSENDE = 1970
| STÜCKZAHL = 5.500
| EIGENGEWICHT = 3.655 (A: 4.015)
| LÄNGE = 4.210
| BREITE = 2.075 (A: 2.090)
| HÖHE = 2.400
| RADSTAND = 2.550
| BODENFREIHEIT = 565 (A: 315)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.420-2.020
| SPURWEITE HINTEN = 1.640 und 1.900
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.000
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.600 (A: 4.840)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-20 ASF (A: 10.5-20 MPT)
| BEREIFUNG HINTEN = 18.4-34 AS (A: 16.9-30 AS)
| LEISTUNG KW = 67,3
| LEISTUNG PS = 92
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 8V/4R oder 12V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz D 9006
}}
Die '''Serie 06''' wurde ab '''1968''' als Nachfolger der '''Serie 05''' eingeführt und markierte den internationalen Durchbruch von Deutz als technologischem Vorreiter. Ausgestattet mit den legendären '''luftgekühlten Direkteinspritzern der Serie 912''', deckte sie ein Leistungsspektrum bei Standardtraktoren von 25 bis 120 PS ab. Die Baureihe gilt bis heute als Inbegriff der Unverwüstlichkeit und bildete die technische Grundlage für die spätere '''DX-Serie''', bevor sie Anfang der 1980er Jahre abgelöst wurde.
Als Nachfolger des [[Traktorenlexikon: Deutz D 9005|D 9005]] erschien '''1968''' der '''D 9006''', welcher auf Wunsch mit Allradantrieb und mit Kabine (von Fritzmeier bezogen) geliefert werden konnte. Im Vergleich zum Vorgänger waren das Gewicht und die Motorleistung angestiegen; zeitgleich jedoch auch durch den neuen FL 912-Motor der Kraftstoffverbrauch gesenkt. Durch die zur Wahl stehenden drei Triebwerke bestand die Möglichkeit, ein unsynchronisiertes oder teilsynchronisiertes Viergang- oder Sechsgang-Getriebe zu ordern.
Nach nur 2 Jahren Bauzeit und 5.500 gebauten Exemplaren wurde der '''D 9006''' 1970 durch seinen Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz D 10006|D 10006]] ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 912, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, Bosch-Verteiler-Einspritzpumpe mit hydraulischem Regler, hängenden Ventilen, zahnradgetriebene Nockenwelle, Ölbadluftfilter mit Vorabscheider, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Bosch-Mehrloch-Düsen, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Druckumlaufschmierung, auswechselbaren Zylinderlaufbuchsen und Axial-Gebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Kompressionsdruck = 25 bis 30 bar
* Drehmoment bei Höchstleistung = 284 Nm (29,0 mkg)
* Max. Drehmoment = 320 Nm (32,6 mkg) bei 1.200 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 650 bis 2.450 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 + 5 bar
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: EP/VA 6 100 HL 50 RV 1058
* Bosch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
* Bosch-Wasserabscheider-Nr. 0450 198 003
* Kraftstofffilter-Nr. 116 0243 EE 8941-17
* Ölbadluftfilter-Nr. 230 1240 KZ 1171-43
* Staubabscheider-Nr. 1145-43-29.10
* Ölfilter-Nr. A 1,5 H 4123
==Kupplung==
* Durch Zweistufenpedal betätigte, trockene Walterscheidt-Doppelkupplung, Typ: DH 327/310
* Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Thermoid-846"- Scheibenbelag
* Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
Wahlweise:
* Unabhängige trockene Walterscheidt-Doppelkupplung, Typ: DHU 327/310
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
==Getriebe==
Wahlweise drei verschiedene ZF-Ausführungen der Serie-300
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-330 I mit Mittelschaltung
* Bolzengeschaltetes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Bolzengeschaltetes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts-und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* 8 Vorwärts-und 4 Rückwärtsgänge
* Optional mit zwei schubradgeschalteten Kriechgängen je Gruppe
* 12 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-330 II mit Mittelschaltung
* Wechselgetriebe mit sechs Gängen
* Erster und zweiter Gang mit Bolzenschaltung
* Dritter bis sechster Gang mit Synchronschaltung
* Sechster Rückwärtsgang gesperrt
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts-und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* 12 Vorwärts-und 5 Rückwärtsgänge
* Optional mit zwei schubradgeschalteten Kriechgängen je Gruppe
* 16 Vorwärts-und 7 Rückwärtsgänge
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-335 II mit Mittelschaltung
* Wechselgetriebe mit sechs Gängen, plus zwei Kriechgänge
* Erster und zweiter Gang mit Bolzenschaltung
* Dritter bis sechster Gang mit Synchronschaltung
* Sechster Rückwärtsgang gesperrt
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts-und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* 16 Vorwärts-und 7 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk T-330 I
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 686,1:1
* 2. K-Gang = 437,5:1
* 1.Gang = 279,5:1
* 2.Gang = 178,2:1
* 3.Gang = 114,9:1
* 4.Gang = 74,5:1
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 225,5:1
* 2. K-Gang = 143,8:1
* 1.Gang = 91,9:1
* 2.Gang = 58,6:1
* 3.Gang = 37,8:1
* 4.Gang = 24,5:1
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 568,5:1
* 2. K-Gang = 362,5:1
* 1.Gang = 231,5:1
* 2.Gang = 147,7:1
* 3.Gang = 95,2:1
* 4.Gang = 61,8:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Triebwerk T 330 I
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 0.9 km/h
* 2. K-Gang = 1,4 km/h
* 1.Gang = 2,2 km/h
* 2.Gang = 3,5 km/h
* 3.Gang = 5,5 km/h
* 4.Gang = 8,4 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 2,8 km/h
* 2. K-Gang = 4,4 km/h
* 1.Gang = 6,8 km/h
* 2.Gang = 10,7 km/h
* 3.Gang = 16,6 km/h
* 4.Gang = 25,7 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,1 km/h
* 2. K-Gang = 1,7 km/h
* 1.Gang = 2,7 km/h
* 2.Gang = 4,3 km/h
* 3.Gang = 6,6 km/h
* 4.Gang = 10,2 km/h
Triebwerk T-330 II
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 0,8 km/h
* 2. K-Gang = 1,3 km/h
* 1.Gang = 2,1 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 5,0 km/h
* 4.Gang = 7,7 km/h
* 5.Gang = 12,3 km/h
* 6.Gang = 19,5 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 1,1 km/h
* 2. K-Gang = 1,7 km/h
* 1.Gang = 2,7 km/h
* 2.Gang = 4,2 km/h
* 3.Gang = 6,5 km/h
* 4.Gang = 10,0 km/h
* 5.Gang = 15,9 km/h
* 6.Gang = 25,2 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,1 km/h
* 2. K-Gang = 1,7 km/h
* 1.Gang = 2,6 km/h
* 2.Gang = 4,1 km/h
* 3.Gang = 6,4 km/h
* 4.Gang = 9,9 km/h
* 5.Gang = 15,8 km/h
Triebwerk T-335 II
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 0,9 km/h
* 2. K-Gang = 1,4 km/h
* 1.Gang = 2,3 km/h
* 2.Gang = 3,5 km/h
* 3.Gang = 5,5 km/h
* 4.Gang = 8,5 km/h
* 5.Gang = 13,5 km/h
* 6.Gang = 21,4 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 1,2 km/h
* 2. K-Gang = 1,8 km/h
* 1.Gang = 2,9 km/h
* 2.Gang = 4,5 km/h
* 3.Gang = 7,0 km/h
* 4.Gang = 10,9 km/h
* 5.Gang = 17,3 km/h
* 6.Gang = 27,5 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,2 km/h
* 2. K-Gang = 1,8 km/h
* 1.Gang = 3,0 km/h
* 2.Gang = 4,8 km/h
* 3.Gang = 7,4 km/h
* 4.Gang = 11,4 km/h
* 5.Gang = 18,2 km/h
==Zapfwelle==
* Pedal betätigte, kupplungsunabhängige Motorzapfwelle mit zwei Geschwindigkeiten
Oder:
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Zapfwelle mit zwei Geschwindigkeiten
* Stummel = 29 x 34,9 x 8,7 mm (Form-A)
* 540 und 1.000 U/min. mit 2.120 und 2.250 U/min.- Motordrehzahl
* Oder: 585 und 1.020 U/min. mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 160 mkg
* Optional Schnellwechsel-Riemenscheibe mit 280 mm Durchmesser und 220 mm Breite
* Drehzahl = 1.320 U/min. mit Nenndrehzahl
* Riemengeschwindigkeit = 19,37 m/sec.
==Bremsen==
* Pedal betätigte Servo-Innen-Backenbremse über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
* Feststellbare Handbremse als Nockenbremse ausgebildet, über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend
* Max. Bremsverzögerung = 4,6 m/s² bei 65 kp-Pedalkraft
* Bremsweg bei 27 km/h = 9,2 m
* Optional mit Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Teleskop-Vorderachse mit siebenfacher Spurverstellung
* Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.420 bis 2.020 mm
* Allrad = ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3050 mit seitlicher Gelenkwelle
* Spurweite = 1.644 mm
* Hinterachse mit Kegelrädern und Planetengetriebe als Endübersetzung
* Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.640 und 1.900 mm
* Pedal betätigtes Kegelraddifferential mit Sperre
* Optional mit sechsfacher Spurverstellung durch Verstellräder
* Spurweiten = 1.624-1.724, 1.820-1.920 und 2.024-2.124 mm
* Vorderachslast = 1.360 kg (Allrad = 1.720 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.120 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.295 kg (Allrad = 2.295 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.500 kg (Allrad = 4.500 kg)
==Lenkung==
* Mechanische ZF-Gemmer-Lenkung, Typ: 7340
* Optional als ZF-Spindel-Hydroblock-Lenkung, Typ: 7409 (Serie bei Allrad)
==Hydraulik==
* Hydraulischer ZF-Blockkraftheber, Typ: KR-25 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 120 mm Kolbendurchmesser und 126 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit kurzer oder langer Anhängeschiene
* Schwimmstellung, Zugwiderstands-und Lageregelung
* Tiefenregulierung, Hubhöhenbegrenzung und Senkdrossel
* Bosch-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFR 1/14 CL (112/1) mit 34,7 l/min. bei 175 bar und 2.480 U/min.- Pumpendrehzahl
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Mit Remote-Control = Bosch-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFR 1/16 CL (112/1)
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* Arbeitsvermögen = 2.500 mkg
* Max- Hubkraft in der Mittellage der unteren Lenker = 2.900 kg
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-3 PS
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: K (R) 14 V-16 A 9
* Bosch-Reglerschalter, Typ: TA 14 V-16 A
==Maße und Abmessungen ==
* Länge = 4.210 mm
* Breite = 2.075 mm (Allrad = 2.090 mm)
* Höhe bis Auspuff = 2.400 mm
* Radstand = 2.550 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 565 mm
* Bodenfreiheit unter der Lenktriebachse = 335 mm
==Sonderausrüstung==
* Front-und Radgewichte
* Zusatz-Steuergeräte
* Druckluftbremsanlage
* Fritzmeier-Verdeck
* Heizungsanlage
* Geräte-Scheinwerfer
* Baas-Frontlader
* Hydraulische Lenkung
* Verstellräder
* Kurze oder lange Anhängeschiene
* Zweiter Beifahrersitz
* Sitzkissen für Beifahrer
* Riemenscheibe
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl = 11 l
* Getriebe T-330 I = 40 l (Allrad = 45 l)
* Getriebe T 330 II = 36 l (Allrad = 42 l)
* Seiten-Vorgelege je 6,5 l
* Riemenscheibenantrieb = 2 l
* Ölbadluftfilter = 1,75 l
* Hydraulik = 12,5 l
* Allrad-Vorderachse = 7,5 l
* Planetentrieb je 0,5 l
* Mechanische Lenkung = 0,5 l
* Hydroblock-Lenkung = 6 l
==Verbrauch==
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch = 160 g/PSh bei Mdmax.
* Schmierölverbrauch = 0,075 bis 0,150 kg/h je nach Belastung
==Kabine==
* Fahrerstand mit seitlichem Aufstieg, Grammer-Sitz, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Kontrolleuchten und linkem Beifahrersitz
* Optional mit Heizungsanlage, rechtem Beifahrersitz, Sitzkissen für Beifahrer, Geräte-Scheinwerfer und Fritzmeier-Verdeck, Typ: M-214
==Bereifung==
Serienbereifung der Hinterradantrieb-Variante
* Vorne = 7.50-20 AS Front
* Hinten = 18.4-34 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-18 AS Front
* Hinten = 14-34, 18.4-30, 16.9-34, 15.5-38 und 23.1-26 AS
Serien-Bereifung der Allrad-Variante
* Vorne = 10.5-20 MPT
* Hinten = 16.9-30 AS
Optional:
* Vorne = 12.5-20 MPT
* Hinten = 18,4-30 und 15-30 AS
==Sonstiges==
==Literatur==
Aust, Oliver: Deutz-Traktoren im Einsatz, Podszun-Verlag
* Vom MTH bis zur 07-Serie (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 458
* Deutz-Prospekte der Baureihe-06 von 1968 bis 1980 (Karel Vermoesen) Seite 92 und 94
* Deutz-06 Technische Daten (TD 1008)
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 07/2010, Seite 8 ff.
==Weblinks==
{{commonscat|Deutz D 9006}}
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK= Traktorenlexikon: Deutz |HERSTELLER= Deutz}}
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Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 120
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text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr|Deutz-Fahr]]
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 120
| BILD = DX 6 30.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = DX 120
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1980
| PRODUKTIONSENDE = 1983
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.440 (A: 4.885)
| LÄNGE = 4.490
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.780
| RADSTAND = 2.688 (A: 2.683)
| BODENFREIHEIT = 590 (A: 450/550)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800 oder 2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800-2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = (A: 5.560)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.850 (A: 6.380)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 18.4-38 AS
| LEISTUNG KW = 80,5
| LEISTUNG PS = 110
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 6.128
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad- oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R oder 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 120
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperreihe auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein.
Der '''DX 120''', der erst '''1980''' eingeführt wurde , stellte dabei mit dem schwächeren DX 110 die mittlere Leistungsklasse der DX-Serie dar. Er hatte keinen direkten Vorgänger, sondern füllte die Leistungslücke zwischen 100 PS (DX 110) und 125 PS (DX 140). Es gab ihn sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Ausgestattet war der Schlepper mit dem neuen '''F6L 913'''-Motor.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) des TW-90.3-Getriebes zur Wahl. Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt, sie konnte nur noch über die Zapfwellenkupplung geschaltet werden. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut. Die erste DX-Serie ist sehr gut an den schwarzen vorne angeschlagenen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete MasterCab-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren, in Verbindung mit dem weiterentwickelten TW 903-Triebwerk. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
Nach 3 Jahren Bauzeit wurde der DX 120 im Jahr 1983 durch seinen Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 6.30|DX 6.30]] mit neuer Nomenklatur ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 913, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, hängenden Ventilen, integriertem Motorölkühler, Bosch-Vierloch-Düse, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Kolbenkühlung, Bosch-Drehzahlregler, zahnradgetriebener Nockenwelle, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Pierburg-Kraftstoffpumpe und Axial-Regelgebläse.
* Zündfolge: 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4
* Verdichtung: 17:1
* Bohrung: 102 mm
* Zylinderhub: 125 mm
* Hubraum pro Zylinder: 1021 cm³
* Höchstleistung: 116 PS
* Höchstdrehzahl: 2500 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 700 bis 2.460 U/min.
* Drehmoment bei Höchstleistung = 339 Nm
* Max. Drehmoment = 388 Nm bei 1.606 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 55 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 D 410/3 RS 2611
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzdüse, Typ: DLLA 149 S 774
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 310/310 TGU 6 oder Valeo 310 DD-2
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
Typ: <br />
bis Ende 1981
* TW 90.30
* TW 90.31
Allradantrieb: Seitenantrieb, ab 1983 Mittelantrieb<br />
Zul. Achslast: 4600 kg
ab 1982
* TW 903
Allradantrieb: Anschluss links am Getriebe<br />
Zul. Achslast: 4300 kg
Legende:
* L = Ackergang
* M =
* H = Schnellgang / Straßengang
* R = Rückwärtsgang
* K = Kriechgang
Variante N
* 4 mal L + M + H + R = 12 Vorwärts / 4 Rückwärts und K 16 Vorwärts
Variante S
* 5 mal L + M + H + R = 15 Vorwärts / 5 Rückwärts und K 20 Vorwärts
* Im Ölbad laufendes Deutz-Synchrongetriebe mit Seitenschaltung
* 25 km/h.-Ausführung mit synchronisiertem Viergang-Wechselgetriebe, Typ: TW-90.30
* 30 km/h.-Ausführung mit synchronisiertem Fünfgang-Wechselgetriebe, Typ: TW-90.31
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* 25 km/h.-Ausführung mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* 30 km/h.-Ausführung mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge bzw. 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Ab 1982:
* Im Ölbad laufendes Deutz-Vollsynchron-Getriebe, Typ: TW-903 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen, in der 40 km/h.-Ausführung
* In der 30 km/h.-Ausführung ist der sechste Gang gesperrt !
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 30 km/h.-Ausführung mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
* 40 km/h.-Ausführung mit 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgängen
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1758,73:1
* 2.Gang = 1151,92:1
* 3.Gang = 939,53:1
* 4.Gang = 647,95:1
* 5.Gang = 527,96:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 329,29:1
* 2.Gang = 215,68:1
* 3.Gang = 175,91:1
* 4.Gang = 121,32:1
* 5.Gang = 98,85:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 162,51:1
* 2.Gang = 106,44:1
* 3.Gang = 86,81:1
* 4.Gang = 59,87:1
* 5.Gang = 48,78:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 77,48:1
* 2.Gang = 50,75:1
* 3.Gang = 41,39:1
* 4.Gang = 28,55:1
* 5.Gang = 23,26:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 132,41:1
* 2.Gang = 86,72:1
* 3.Gang = 70,73:1
* 4.Gang = 48,78:1
* 5.Gang = 39,75:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31 mit Bereifung 18.4-38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,40 km/h
* 2.Gang = 0,62 km/h
* 3.Gang = 0,76 km/h
* 4.Gang = 1,10 km/h
* 5.Gang = 1,35 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,16 km/h
* 2.Gang = 3,30 km/h
* 3.Gang = 4,04 km/h
* 4.Gang = 5,86 km/h
* 5.Gang = 7,19 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,38 km/h
* 2.Gang = 6,68 km/h
* 3.Gang = 8,19 km/h
* 4.Gang = 11,88 km/h
* 5.Gang = 14,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,18 km/h
* 2.Gang = 14,01 km/h
* 3.Gang = 17,18 km/h
* 4.Gang = 24,91 km/h
* 5.Gang = 30,57 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,37 km/h
* 2.Gang = 8,20 km/h
* 3.Gang = 10,05 km/h
* 4.Gang = 14,58 km/h
* 5.Gang = 17,89 km/h
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-903 mit Bereifung 18.4 R 38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,6 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,1 km/h
* 5.Gang = 1,3 km/h
* 6.Gang = 1,7 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,4 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,1 km/h
* 4.Gang = 5,9 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,7 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,2 km/h
* 5.Gang = 15,0 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,0 km/h
* 4.Gang = 25,0 km/h
* 5.Gang = 30,0 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 14,0 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, lastschaltbare Duo-Zapfwelle mit zwei Stummeln
* Stummel-540 U/min. = 1 3/8"-6 Keile (Form-1)
* Stummel-1.000 U/min. = 1 3/8"-21 teilig (Form-2) auf Wunsch = 1 3/8"-6 Keile
* 540 U/min. bei 2.057 U/min.-Motordrehzahl
* Oder 604 U/min. mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min. bei 2.071 U/min.-Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 71,7 kW
* Oder 1.110 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 75,1 kW
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Front-Zapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min.
Es gibt zwei Zapfwellenstummel mit '''<big>1 ⅜"</big>.''' Die Zapfwelle hat eine eigene unabhängige Kupplung, die über einen Wahlhebel geschaltet wird.
# 540/min
# 1000/min
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische TEVES-Festsattel-Scheibenbremse auf den Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse verwendbar
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Unabhängige Feststellbremse als mechanische Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommeln wirkend
Bremstrommeln = 180 x 60 mm
* Optional mit Zweikreis-Druckluftbremsanlage oder kombiniert als Ein- und Zweikreis-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* 120 l/min. bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Teleachse 02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen vom 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 mit seitlicher Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Wahlweise pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Portal-Lenktriebachse, Typ: 2000 P mit seitlicher Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Optional mit sechsfacher Spurverstellung durch Verstellräder
Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.600 bis 2.200 mm
* Vorderachslast = 1.530 kg (Allrad = 1.935 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.300 kg (Allrad = 2.700 kg)
* Hinterachslast = 2.910 kg (Allrad = 2.950 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.600 kg
<big>'''Allrad'''</big>
* Sige 5300 (bis 1983)
* Sige 4173 (ab 1983) oder
* Sige Portal 2000
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* Ein doppelt wirkender Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Gemeinsamer Ölkreislauf mit Hydraulik durch Tandem-Pumpe
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Fördermenge = 34,7 l/min. bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K 55.2 mit Oberlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Überdruckventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zwei einfachwirkende Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Zugwiderstands- und Lageregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Senkdrossel, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 55,7 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 9,4 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.200 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie II
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einen Regel-Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-110 Ah
* Glühkerze: Beru
* Anlasser: Bosch JF 12 V 2,7 kW
* Lichtmaschine: Bosch G 1 14 V 33 A
* Regler: integriert
==Maße und Abmessungen ==
'''<big>Hinterrad (Export)</big>'''
* Länge: 4458 mm
* Breite: 2304 mm
* Höhe über Auspuff: 2780 mm
* Radstand: 2688 mm
* Bodenfreiheit: 620 mm
* Wendekreis: 9,4 m
Spur vorne
* 1509 bis 2109 (7.50 - 20)
* 1596 bis 2196 (11.00 - 16)
Spur hinten
* 1800 oder 2000
* 1600 bis 2200
<big>'''Allrad'''</big>
* Länge: 4485 mm
* Breite: 2304 mm
* Höhe über Auspuff: 2780 mm
* Radstand: 2688 mm
* Bodenfreiheit: 450 mm oder 565 mm bei Portal 2000 Achse
* Wendekreis: 12,0 m
Spur vorne
* 1800 oder 2000
Spur hinten
* 1800 oder 2000
* 1600 bis 2200
==Gewicht==
'''<big>Hinterrad (Export)</big>''' bei Bereifung 18.4 - 38
Leergewicht (kg)
* Leergewicht: 4440
* Vorderachslast: 1530
* Hinterachslast: 2910
* Zul. Gesamtgewicht: 6800
Max. Gewicht (kg)
* gesamt: 6800
* vorne: 2300
* hinten: 4600
<big>'''Allrad'''</big> bei Bereifung 18.4 - 38
Leergewicht (kg)
* Leergewicht: 4885
* Vorderachslast: 1935
* Hinterachslast: 2950
* Zul. Gesamtgewicht: 6800
Max. Gewicht (kg)
* gesamt: 6800
* vorne: 2700
* hinten: 4600
==Bereifung==
<big>'''Hinterrad (Export)'''</big>
Vorne
* 11,00 - 16 ASF
* 7,50 - 20 ASF
Hinten
* 18.4 - 38 AS
* 18.4 - 34 AS
* 16.9 - 38 AS
'''<big>Allrad</big>'''
Vorne
* 14.9 - 24 AS
* 13.6 - 24 AS
Hinten
* 18.4 - 38 AS
* 18.4 - 34 AS
* 16.9 - 38 AS
==Füllmengen==
* Kraftstofftank: 120 l
* Optional mit Zusatztank: 100 l
* Motoröl incl. Filter = 15 l
* Getriebe-Hinterradantrieb = 38 l
* Getriebe-Allrad = 40 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8 l
* Planetentrieb je Seite = 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7 l
* Portaltrieb je Seite = 1 l
==Verbrauch==
* 30 l/h (bei Volllast)
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 219 g/kWh bei 52 kW und 1.725 U/min.
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub-und schallisolierte (85 dB A) MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse, klappbarem Beifahrersitz, Traktormeter, Kraftstoffanzeige und Innen-Außen-Spiegel
* Optional mit Zusatz-Heizung, Klimaanlage und Arbeitsscheinwerfer
==Sonstiges==
==Sonderausrüstung==
* Frontlader
* Front-und Radgewichte
* Zugpendel
* Druckluftbremsanlage
* Frontzapfwelle
* Fronthubwerk
* Arbeitsscheinwerfer
* Klimaanlage
* Kriechgruppe
* Schnellgang-Ausführung
* Zusatz-Heizung
* Verstellräder
==Literatur==
* ''Lexikon der Traktoren.'' Komet Verlag
* ''Deutz – Das Typenbuch.'' Gera-Mond Verlag
* ''Alle Traktoren von Deutz Band 1 und 2.'' Verlag Klaus Rabe
* Deutz-Fahr-Betriebsanleitung DX-120
==Weblinks==
* http://www.konedata.net/Traktorit/deutzDX120.htm
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| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr|Deutz-Fahr]]
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 120
| BILD = DX 6 30.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = DX 120
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1980
| PRODUKTIONSENDE = 1983
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.440 (A: 4.885)
| LÄNGE = 4.490
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.780
| RADSTAND = 2.688 (A: 2.683)
| BODENFREIHEIT = 590 (A: 450/550)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800 oder 2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800-2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = (A: 5.560)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.850 (A: 6.380)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 18.4-38 AS
| LEISTUNG KW = 80,5
| LEISTUNG PS = 110
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 6.128
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad- oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R oder 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 120
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 120''', der erst '''1980''' eingeführt wurde , stellte dabei mit dem schwächeren DX 110 die mittlere Leistungsklasse der DX-Serie dar. Er hatte keinen direkten Vorgänger, sondern füllte die Leistungslücke zwischen 100 PS (DX 110) und 125 PS (DX 140). Es gab ihn sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Ausgestattet war der Schlepper mit dem neuen '''F6L 913'''-Motor.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) des TW-90.3-Getriebes zur Wahl. Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut.
Die erste DX-Serie, wozu der DX 120 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete MasterCab-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW903. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
Nach 3 Jahren Bauzeit wurde der '''DX 120''' im Jahr 1983 durch seinen Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 6.30|DX 6.30]] mit neuer Nomenklatur ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 913, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, hängenden Ventilen, integriertem Motorölkühler, Bosch-Vierloch-Düse, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Kolbenkühlung, Bosch-Drehzahlregler, zahnradgetriebener Nockenwelle, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Pierburg-Kraftstoffpumpe und Axial-Regelgebläse.
* Zündfolge: 1 - 5 - 3 - 6 - 2 - 4
* Verdichtung: 17:1
* Bohrung: 102 mm
* Zylinderhub: 125 mm
* Hubraum pro Zylinder: 1021 cm³
* Höchstleistung: 116 PS
* Höchstdrehzahl: 2500 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 700 bis 2.460 U/min.
* Drehmoment bei Höchstleistung = 339 Nm
* Max. Drehmoment = 388 Nm bei 1.606 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 55 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 D 410/3 RS 2611
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzdüse, Typ: DLLA 149 S 774
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 310/310 TGU 6 oder Valeo 310 DD-2
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
Typ: <br />
bis Ende 1981
* TW 90.30
* TW 90.31
Allradantrieb: Seitenantrieb, ab 1983 Mittelantrieb<br />
Zul. Achslast: 4600 kg
ab 1982
* TW 903
Allradantrieb: Anschluss links am Getriebe<br />
Zul. Achslast: 4300 kg
Legende:
* L = Ackergang
* M =
* H = Schnellgang / Straßengang
* R = Rückwärtsgang
* K = Kriechgang
Variante N
* 4 mal L + M + H + R = 12 Vorwärts / 4 Rückwärts und K 16 Vorwärts
Variante S
* 5 mal L + M + H + R = 15 Vorwärts / 5 Rückwärts und K 20 Vorwärts
* Im Ölbad laufendes Deutz-Synchrongetriebe mit Seitenschaltung
* 25 km/h.-Ausführung mit synchronisiertem Viergang-Wechselgetriebe, Typ: TW-90.30
* 30 km/h.-Ausführung mit synchronisiertem Fünfgang-Wechselgetriebe, Typ: TW-90.31
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* 25 km/h.-Ausführung mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* 30 km/h.-Ausführung mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge bzw. 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Ab 1982:
* Im Ölbad laufendes Deutz-Vollsynchron-Getriebe, Typ: TW-903 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen, in der 40 km/h.-Ausführung
* In der 30 km/h.-Ausführung ist der sechste Gang gesperrt !
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 30 km/h.-Ausführung mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
* 40 km/h.-Ausführung mit 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgängen
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge bzw. 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1758,73:1
* 2.Gang = 1151,92:1
* 3.Gang = 939,53:1
* 4.Gang = 647,95:1
* 5.Gang = 527,96:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 329,29:1
* 2.Gang = 215,68:1
* 3.Gang = 175,91:1
* 4.Gang = 121,32:1
* 5.Gang = 98,85:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 162,51:1
* 2.Gang = 106,44:1
* 3.Gang = 86,81:1
* 4.Gang = 59,87:1
* 5.Gang = 48,78:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 77,48:1
* 2.Gang = 50,75:1
* 3.Gang = 41,39:1
* 4.Gang = 28,55:1
* 5.Gang = 23,26:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 132,41:1
* 2.Gang = 86,72:1
* 3.Gang = 70,73:1
* 4.Gang = 48,78:1
* 5.Gang = 39,75:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten Triebwerk TW-90.30 bzw. TW-90.31 mit Bereifung 18.4-38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,40 km/h
* 2.Gang = 0,62 km/h
* 3.Gang = 0,76 km/h
* 4.Gang = 1,10 km/h
* 5.Gang = 1,35 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,16 km/h
* 2.Gang = 3,30 km/h
* 3.Gang = 4,04 km/h
* 4.Gang = 5,86 km/h
* 5.Gang = 7,19 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,38 km/h
* 2.Gang = 6,68 km/h
* 3.Gang = 8,19 km/h
* 4.Gang = 11,88 km/h
* 5.Gang = 14,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,18 km/h
* 2.Gang = 14,01 km/h
* 3.Gang = 17,18 km/h
* 4.Gang = 24,91 km/h
* 5.Gang = 30,57 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,37 km/h
* 2.Gang = 8,20 km/h
* 3.Gang = 10,05 km/h
* 4.Gang = 14,58 km/h
* 5.Gang = 17,89 km/h
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-903 mit Bereifung 18.4 R 38 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,6 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,1 km/h
* 5.Gang = 1,3 km/h
* 6.Gang = 1,7 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,4 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,1 km/h
* 4.Gang = 5,9 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,7 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,2 km/h
* 5.Gang = 15,0 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,0 km/h
* 4.Gang = 25,0 km/h
* 5.Gang = 30,0 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 14,0 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, lastschaltbare Duo-Zapfwelle mit zwei Stummeln
* Stummel-540 U/min. = 1 3/8"-6 Keile (Form-1)
* Stummel-1.000 U/min. = 1 3/8"-21 teilig (Form-2) auf Wunsch = 1 3/8"-6 Keile
* 540 U/min. bei 2.057 U/min.-Motordrehzahl
* Oder 604 U/min. mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min. bei 2.071 U/min.-Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 71,7 kW
* Oder 1.110 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 75,1 kW
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Front-Zapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min.
Es gibt zwei Zapfwellenstummel mit '''<big>1 ⅜"</big>.''' Die Zapfwelle hat eine eigene unabhängige Kupplung, die über einen Wahlhebel geschaltet wird.
# 540/min
# 1000/min
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische TEVES-Festsattel-Scheibenbremse auf den Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse verwendbar
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Unabhängige Feststellbremse als mechanische Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommeln wirkend
Bremstrommeln = 180 x 60 mm
* Optional mit Zweikreis-Druckluftbremsanlage oder kombiniert als Ein- und Zweikreis-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* 120 l/min. bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Teleachse 02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen vom 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 mit seitlicher Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Wahlweise pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Portal-Lenktriebachse, Typ: 2000 P mit seitlicher Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Optional mit sechsfacher Spurverstellung durch Verstellräder
Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.600 bis 2.200 mm
* Vorderachslast = 1.530 kg (Allrad = 1.935 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.300 kg (Allrad = 2.700 kg)
* Hinterachslast = 2.910 kg (Allrad = 2.950 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.600 kg
<big>'''Allrad'''</big>
* Sige 5300 (bis 1983)
* Sige 4173 (ab 1983) oder
* Sige Portal 2000
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* Ein doppelt wirkender Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Gemeinsamer Ölkreislauf mit Hydraulik durch Tandem-Pumpe
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Fördermenge = 34,7 l/min. bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K 55.2 mit Oberlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Überdruckventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zwei einfachwirkende Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Zugwiderstands- und Lageregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Senkdrossel, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 55,7 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 9,4 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.200 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie II
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einen Regel-Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-110 Ah
* Glühkerze: Beru
* Anlasser: Bosch JF 12 V 2,7 kW
* Lichtmaschine: Bosch G 1 14 V 33 A
* Regler: integriert
==Maße und Abmessungen ==
'''<big>Hinterrad (Export)</big>'''
* Länge: 4458 mm
* Breite: 2304 mm
* Höhe über Auspuff: 2780 mm
* Radstand: 2688 mm
* Bodenfreiheit: 620 mm
* Wendekreis: 9,4 m
Spur vorne
* 1509 bis 2109 (7.50 - 20)
* 1596 bis 2196 (11.00 - 16)
Spur hinten
* 1800 oder 2000
* 1600 bis 2200
<big>'''Allrad'''</big>
* Länge: 4485 mm
* Breite: 2304 mm
* Höhe über Auspuff: 2780 mm
* Radstand: 2688 mm
* Bodenfreiheit: 450 mm oder 565 mm bei Portal 2000 Achse
* Wendekreis: 12,0 m
Spur vorne
* 1800 oder 2000
Spur hinten
* 1800 oder 2000
* 1600 bis 2200
==Gewicht==
'''<big>Hinterrad (Export)</big>''' bei Bereifung 18.4 - 38
Leergewicht (kg)
* Leergewicht: 4440
* Vorderachslast: 1530
* Hinterachslast: 2910
* Zul. Gesamtgewicht: 6800
Max. Gewicht (kg)
* gesamt: 6800
* vorne: 2300
* hinten: 4600
<big>'''Allrad'''</big> bei Bereifung 18.4 - 38
Leergewicht (kg)
* Leergewicht: 4885
* Vorderachslast: 1935
* Hinterachslast: 2950
* Zul. Gesamtgewicht: 6800
Max. Gewicht (kg)
* gesamt: 6800
* vorne: 2700
* hinten: 4600
==Bereifung==
<big>'''Hinterrad (Export)'''</big>
Vorne
* 11,00 - 16 ASF
* 7,50 - 20 ASF
Hinten
* 18.4 - 38 AS
* 18.4 - 34 AS
* 16.9 - 38 AS
'''<big>Allrad</big>'''
Vorne
* 14.9 - 24 AS
* 13.6 - 24 AS
Hinten
* 18.4 - 38 AS
* 18.4 - 34 AS
* 16.9 - 38 AS
==Füllmengen==
* Kraftstofftank: 120 l
* Optional mit Zusatztank: 100 l
* Motoröl incl. Filter = 15 l
* Getriebe-Hinterradantrieb = 38 l
* Getriebe-Allrad = 40 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8 l
* Planetentrieb je Seite = 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7 l
* Portaltrieb je Seite = 1 l
==Verbrauch==
* 30 l/h (bei Volllast)
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 219 g/kWh bei 52 kW und 1.725 U/min.
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub-und schallisolierte (85 dB A) MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse, klappbarem Beifahrersitz, Traktormeter, Kraftstoffanzeige und Innen-Außen-Spiegel
* Optional mit Zusatz-Heizung, Klimaanlage und Arbeitsscheinwerfer
==Sonstiges==
==Sonderausrüstung==
* Frontlader
* Front-und Radgewichte
* Zugpendel
* Druckluftbremsanlage
* Frontzapfwelle
* Fronthubwerk
* Arbeitsscheinwerfer
* Klimaanlage
* Kriechgruppe
* Schnellgang-Ausführung
* Zusatz-Heizung
* Verstellräder
==Literatur==
* ''Lexikon der Traktoren.'' Komet Verlag
* ''Deutz – Das Typenbuch.'' Gera-Mond Verlag
* ''Alle Traktoren von Deutz Band 1 und 2.'' Verlag Klaus Rabe
* Deutz-Fahr-Betriebsanleitung DX-120
==Weblinks==
* http://www.konedata.net/Traktorit/deutzDX120.htm
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
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Traktorenlexikon: Deutz D 10006
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz|Deutz]]
| MODELLREIHE = [[Traktorenlexikon: Deutz#D-06|D-06]]
| MODELL = D 10006
| BILD = Deutz 10006 Special.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz D 10006 A
| BAUWEISE = rahmenlose Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1970
| PRODUKTIONSENDE = 1978
| STÜCKZAHL = 4.200
| EIGENGEWICHT = 3.655 (A: 4.015)
| LÄNGE = 4.210
| BREITE = 2.075 (A: 2.090)
| HÖHE = 2.450
| RADSTAND = 2.550
| BODENFREIHEIT = 570 (A: 315)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.420–2.020 (A: 1.640)
| SPURWEITE HINTEN = 1.640 und 1.900
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.290
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.800 (A: 5.000)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-18 ASF (A: 12.4-24 MPT)
| BEREIFUNG HINTEN = 18.4-34 AS
| LEISTUNG KW = 74
| LEISTUNG PS = 100
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG = 15
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad- oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 16V / 7R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 29
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz D 10006
}}
Die '''Serie 06''' wurde ab '''1968''' als Nachfolger der '''Serie 05''' eingeführt und markierte den internationalen Durchbruch von Deutz als technologischem Vorreiter. Ausgestattet mit den legendären '''luftgekühlten Direkteinspritzern der Serie 912''', deckte sie ein Leistungsspektrum bei Standardtraktoren von 25 bis 120 PS ab. Die Baureihe gilt bis heute als Inbegriff der Unverwüstlichkeit und bildete die technische Grundlage für die spätere '''DX-Serie''', bevor sie Anfang der 1980er Jahre abgelöst wurde.
'''1970''' folgte der '''D 10006''' dem [[Traktorenlexikon: Deutz D 9006|D 9006]] nach und galt damals als Großschlepper. Der D 10006 wurde auch als Allradversion '''D 10006 A''' angeboten. Seinem Vorgänger hatte er neben der ebenen Fahrerplattform das standardmäßige Sechsgang-Triebwerk voraus. Bereits zwei Jahre später 1972 wurde der D 10006 grundlegend überarbeitet. Dabei tauschte Deutz die ZF-Komponenten gegen leistungsfähigere aus. Der Kraftheber stammte aus eigenem Hause, wogegen die Lenktriebachse von SIGE beigesteuert wurde. 1976 folgte als weitere Ausführung die "Spezial"-Variante, bei der diesmal die elastisch-gelagerte Kabine von Fritzmeier stammte. Zum gleichen Zeitpunkt konnte für die Allrad-Variante das Selbstsperrdifferenzial "Optitrac" geordert werden.
Nach 8 Jahren Bauzeit und 4.200 gebauten Exemplaren wurde der '''D 10006''' 1978 eingestellt. Als Nachfolger kann der zur neu entwickelten '''DX-Baureihe''' zählende [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 110|DX 110]] genannt werden.
==Motor==
* KHD, Typ: F6L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, Verteiler-Einspritzpumpe mit integriertem Regler bzw. Reihen-Einspritzpumpe mit separatem Regler, hängenden Ventilen, auswechselbaren Zylinderlaufbuchsen, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Trockenluftfilter mit Vorabscheider, Ölkühler, zahnradgetriebener Nockenwelle, Druckumlaufschmierung mittels Verdrängerpumpe, Bosch-Mehrloch-Düse und Axial-Gebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Kompressionsdruck = 25 bis 30 atü
* Drehmoment bei Höchstleistung = 308 Nm (31,4 mkg)
* Max. Drehmoment = 361 Nm (36,8 mkg) bei 1.300 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 650 bis 2.500 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 55,5 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Bosch-Verteiler-Einspritzpumpe incl. Regler, Typ: EP/VA 6 A 100 H 1150 BR 45
* Deutz-Verteiler-Einspritzpumpe-Nr. 213 6065 KZ 0150-17
Oder:
* Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 80 D 410/3 RS 2348
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 493 DL
* Bosch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
* Deutz-Kraftstoff-Doppelfilter-Nr. 213 3556 KZ 0150-20
* Schmierölkühler-Nr. 213 5696 KZ 0150-15
* Trockenluftfilter-Nr. 231 5882 KZ 1008-43
* Ölfilter-Nr. A 1,5 H 4123
==Kupplung==
* Durch Zweistufenpedal betätigte, torsionsgedämpfte trockene Walterscheidt-Doppelkupplung, Typ: DH 327/310
* Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Thermoid-846"- Scheibenbelag
* Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
Wahlweise:
* Unabhängige torsionsgedämpfte, trockene Walterscheidt-Doppelkupplung, Typ: DHU 327/310
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Thermoid 846"- Scheibenbelag
Ab 1972 ausschließlich:
* Unabhängige torsionsgedämpfte, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: 330/310 TGU 6
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-335 II mit Mittelschaltung
* Wechselgetriebe mit sechs Gängen, plus zwei Kriechgänge
* Erster und zweiter Gang mit Bolzenschaltung
* Dritter bis sechster Gang mit Synchronschaltung
* Sechster Gang der Rückwärtsgruppe gesperrt
* Schubradgeschaltete Kriechgänge
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* 16 Vorwärts- und 7 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk T-335 II
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 715,0:1
* 2. K-Gang = 455,9:1
* 1.Gang = 291,2:1
* 2.Gang = 185,7:1
* 3.Gang = 119,7:1
* 4.Gang = 77,7:1
* 5.Gang = 48,7:1
* 6.Gang = 30,8:1
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 558,2:1
* 2. K-Gang = 356,0:1
* 1.Gang = 227,4:1
* 2.Gang = 145,0:1
* 3.Gang = 93,5:1
* 4.Gang = 60,6:1
* 5.Gang = 38,0:1
* 6.Gang = 24,0:1
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 531,3:1
* 2. K-Gang = 338,8:1
* 1.Gang = 216,5:1
* 2.Gang = 138,1:1
* 3.Gang = 89,0:1
* 4.Gang = 57,7:1
* 5.Gang = 36,2:1
Ab 1972:
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-3311 mit Mittelschaltung
* Weiterentwicklung zur T-3000-Reihe mit prinzipiell gleichem Aufbau wie Triebwerk T-335 II
Gesamtübersetzung-Triebwerk T-3311
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 713,2:1
* 2. K-Gang = 454,8:1
* 1.Gang = 290,5:1
* 2.Gang = 185,3:1
* 3.Gang = 119,4:1
* 4.Gang = 77,5:1
* 5.Gang = 48,6:1
* 6.Gang = 30,7:1
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 556,8:1
* 2. K-Gang = 355,1:1
* 1.Gang = 226,8:1
* 2.Gang = 144,6:1
* 3.Gang = 93,3:1
* 4.Gang = 60,5:1
* 5.Gang = 37,9:1
* 6.Gang = 24,0:1
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 530,2:1
* 2. K-Gang = 338,1:1
* 1.Gang = 215,9:1
* 2.Gang = 137,7:1
* 3.Gang = 88,8:1
* 4.Gang = 57,6:1
* 5.Gang = 36,1:1
ZF Getriebe der "300er" Serie in verschieden Ausführungen* 12 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge oder 16 Vorwärts- und 7 Rückwärtsgänge
Der Ausrüstungszustand des Getriebes ist auf dem Typenschild des Traktor eingeschlagen.
S= Schnellläufer
K= Kriechgang
U= Unabhängige Zapfwellenkupplung
L= Leichtschaltbar (Synchronisiertes Schaltgetriebe)
D= Duozapfwelle (540/1000 U/min)
Nahezu baugleiche Getriebe wurden in den Jahren auch in den "Großen Modellen von Fendt, IHC, Schlüter, Eicher verbaut.
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
* Geschwindigkeiten beider Varianten mit Bereifung 18.4-34 AS
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 0,9 km/h
* 2. K-Gang = 1,4 km/h
* 1.Gang = 2,3 km/h
* 2.Gang = 3,5 km/h
* 3.Gang = 5,5 km/h
* 4.Gang = 8,5 km/h
* 5.Gang = 13,5 km/h
* 6.Gang = 21,4 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 1,1 km/h
* 2. K-Gang = 1,8 km/h
* 1.Gang = 2,9 km/h
* 2.Gang = 4,5 km/h
* 3.Gang = 7,0 km/h
* 4.Gang = 10,9 km/h
* 5.Gang = 17,3 km/h
* 6.Gang = 27,4 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,2 km/h
* 2. K-Gang = 1,9 km/h
* 1.Gang = 3,0 km/h
* 2.Gang = 4,8 km/h
* 3.Gang = 7,4 km/h
* 4.Gang = 11,4 km/h
* 5.Gang = 18,2 km/h
==Zapfwelle==
* Pedal betätigte, kupplungsunabhängige Motorzapfwelle mit zwei Geschwindigkeiten
Oder:
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Zapfwelle mit zwei Geschwindigkeiten
* Stummel = 29 x 34,9 x 8,7 mm (Form-A)
* 540 und 1.000 U/min bei 2.118 und 2.250 U/min- Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 100,4 und 103 PS
Oder:
* 586 und 1.023 U/min mit Nenndrehzahl
* Übertragbare Leistung = 104,3 und 103,8 PS
* Max. Drehmoment = 160 mkg
* Optional Schnellwechsel-Riemenscheibe mit 280 mm Durchmesser und 220 mm Breite
* Drehzahl = 760 und 1.320 U/min mit Nenndrehzahl
* Riemengeschwindigkeit = 11,10 und 19,37 m/sec
==Bremsen==
Hydraulisch betätigte Trommelbremsen durch 2 gekoppelte Einzelpedale. (Lenkbremse). Feststellbremse mechanische Trommelbremse. die Bremse ist seitlich neben dem Differentialgehäuse in den Achstrichtern eingebaut. Die Ankerplatte der Betriebsbremse ist im Achstrichter angeflanscht, die Bremsbacken der Feststellbremse werden auf der Differentialseite eingebaut. Die Trommel wird zweiseitig durch die beiden unabhängig nutzbaren Bremsen genutzt.
* Trommeldurchmesser der Betriebsbremse = 250 x 60 mm
* Trommeldurchmesser der Feststellbremse = 250 x 40 mm
* Max. Bremsverzögerung = 5,1 m/s² bei 57 kp-Pedalkraft
* Bremsweg bei 25 km/h. = 6,2 m
* Optional mit Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Teleskop-Vorderachse mit siebenfacher Spurverstellung
* Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.420 bis 2.020 mm
* Ab 1972 mit sechsfacher Spurweite = 1,425 bis 1.925 mm
* Allrad mit ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3050
* Spurweite = 1.640 mm
* Ab 1972 mit SIGE-Lenktriebachse, Typ: 5200
* Spurweite = 1.750 mm
* Optional ab 1976 mit 100 %-Selbstsperrdifferenzial "Optitrac"
* Hinterachse mit Kegelrädern und Planetengetriebe als Endübersetzung
* Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.640 und 1.900 mm (Ab 1972 = 1.720 und 1.820 mm)
* Pedal betätigtes Kegelraddifferential mit Sperre
* Optional als lastschaltbare Differentialsperre
* Optional mit sechsfacher Spurverstellung durch Verstellräder
* Spurweiten = 1.624–1.724, 1.820–1.920 und 2.024–2.124 mm
* Ab 1972 = 1.620-1.720, 1.820-1.920 und 2.020-2.120 mm
* Vorderachslast = 1.360 kg (Allrad = 1.720 kg / ab 1972 = 1.670 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.120 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.295 kg (Allrad = 2.295 kg / ab 1972 = 2.560 kg)
Zul. Hinterachslast = 4.500 kg (Allrad = 4.500 kg)
==Lenkung==
* Hydraulische ZF-Spindel-Hydroblock-Lenkung, Typ: 7409
* Ab 1976 als hydrostatische ZF-Lenkung
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer ZF-Kraftheber, Typ: KR-25 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 120 mm Kolbendurchmesser und 126 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit kurzer oder langer Anhängeschiene
* Bosch-Steuergerät, Typ: HY/SR 10 H 2/175/2
* Schwimmstellung, Zugwiderstands-und Lageregelung
* Tiefenregulierung, Hubhöhenbegrenzung und Senkdrossel
* Bosch-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFR 1/14 CL (132/1) mit 34,7 l/min bei 175 bar und 2.480 U/min- Pumpendrehzahl
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Mit Remote-Control, Typ: HY/ZFR 1/16 CL (132/1) mit 39,7 l/min bei 175 bar und 2.480 U/min- Pumpendrehzahl
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* Arbeitsvermögen = 2.500 mkg
* Leistung der Hydraulik = 11,3 PS
* Max. Hubkraft = 2.100 bis 3.000 kp
Ab 1972:
* Hydraulischer Deutz-Kraftheber, Typ: K-45.2 mit Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder plus zwei außenliegende Zusatz-Hubzylinder
* Sicherheitsventil des Arbeitszylinder auf 210 bis 260 kp/cm² eingestellt
* Schwimmstellung, Zugwiderstands-und Lageregelung
* Tiefenregulierung, Hubhöhenbegrenzung und Senkventil
* Seitenstabilisierung, Pendelausgleich und hydraulische Transportsicherung
* Bosch-Hydraulikpumpe, Typ: HY/ZFR 1/19 CL mit 42,9 l/min bei 175 bar-Betriebsdruck
* Fördermenge je Pumpendrehzahl = 19 cm³
* Leistung der Hydraulik = 17,7 PS
* Max. Hubkraft = 4.200 bis 5.000 kp
* Optional mit Deutz-Tele-Hitch für Dreipunkt-Geräte
==Steuergeräte==
* Optional bis zu drei Zusatz-Steuergeräte, zwei einfachwirkende und ein doppelt wirkendes
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie = 12 V-143 Ah (ab 1972 = 110 Ah)
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-4 PS
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G 14 V-16 A 21 (ab 1972 = G1 RL 14 V-28 A 22)
==Maße und Abmessungen ==
"1970 bis 1972"
* Länge = 4.210 mm
* Breite = 2.075 mm (Allrad = 2.090 mm)
* Höhe bis Auspuff = 2.450 mm
* Höhe mit Schutzrahmen = 2.650 mm
* Radstand = 2.550 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 565 mm (Allrad = 315 mm)
* Wenderadius ohne Bremse = 4.800 mm
* Wenderadius mit Bremse = 4.290 mm
* Eigengewicht mit Schutzrahmen = 3.785 bis 3.835 kg (Allrad = 4.090 bis 4.165 kg)
* Zul. Gesamtgewicht = 6.500 kg
"1972 bis 1978"
* Länge = 4.190 mm
* Breite = 2.170 mm
* Höhe mit Schutzrahmen = 2.730 mm
* Höhe mit Kabine = 2.750 mm
* Radstand = 2.550
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 570 mm (Allrad = 390 mm)
* Wenderadius ohne Bremse = 4.610 mm
* Wenderadius mit Bremse = 4.070 mm
* Eigengewicht mit Schutzrahmen = 3.770 bis 3.935 kg (Allrad = 4.190 bis 4.370 kg)
* Zul. Gesamtgewicht = 6.500 kg
===Bereifung===
Standardbereifung der Hinterradantrieb-Variante
* Vorne = 7.50-18 AS Front
* Hinten = 18.4-34 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-20 AS Front
* Hinten = 15-30, 16.9-34, 14-34, 18.4-30 und 15-34 AS
Standardbereifung der Allrad-Variante
* Vorne = 12.5-20 MPT
* Hinten = 18.4-34 AS
Optional:
* Vorne = 10.5-20 MPT
* Hinten = 15-30, 15-34 und 18.4-30
Ab 1972:
* Vorne = 12.4-24, 11-24, 13.6-24 und 12-24 AS
* Hinten = 18.4-34, 15-34, 18.4-38 und 15-38 AS
==Füllmengen==
[[Datei:Deutz D10006 (1972, 100 PS).jpg|thumb|Deutz D10006]]
* Kraftstofftank: ca. 120 l
* Motoröl = 13,5 l
* Getriebe = 36 l (Allrad = 42 l)
* Endantriebe = je 7,7 l
* Riemenscheibenantrieb = 3,5 l
* ZF-Allradachse = 7,5 l
* Planetentrieb je 0,5 l
* Hydrolenkung = 6 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 159 g/PSh bei 69 PS und 1.570 U/min
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch = 160 g/PSh bei n<small>max</small>
* Schmierölverbrauch = 0,069 bis 0,136 kg/h je nach Belastung
==Kabine==
* Fahrerplattform mit Schutzrahmen, seitlichem Aufstieg, Grammer-Sitz, Traktormeter, Kontrollleuchten und linkem Beifahrersitz
* Optional mit rechtem Beifahrersitz, Sitzkissen für Beifahrer, Heizungsanlage, Gerätescheinwerfer, Kraftstoffanzeige, Super-Komfort-Sitz und wahlweise mit Fritzmeier-Verdeck, Typ: M-215 oder Fritzmeier-Europakabine, Typ: 8102
* Ab 1972 wahlweise mit Fritzmeier-Verdeck-Kabine, Typ: M-711, Fritzmeier-Kabine, Typ: FK 9102 und für Spezial-Variante, Typ: FK 9302
==Sonderausrüstung==
* Druckluftbremsanlage
* Fritzmeier-Verdeck oder Kabine
* Heizungsanlage
* Gerätescheinwerfer
* Zweiter Beifahrersitz
* Sitzkissen für Beifahrer
* Komfort-Sitz
* Kraftstoffanzeige
* Zugpendel
* Verstellbare Unterlenker
* Deutz-Tele-Hitch
* Deutz-Optitrac
* Kurze oder lange Anhängeschiene
* Lastschaltbare Differentialsperre
* Verstellräder
* Front-und Radgewichte
* Zusatz-Steuergeräte
* Baas-Frontlader
* Arbeitsscheinwerfer
==Sonstiges==
"1970 bis 1972"
* Fahrgestell-Nr. D 10006 = 7927/0001 bis 7927/1460
* Fahrgestell-Nr. D 10006 A = 7928/0001 bis 7928/480
"1972 bis 1978"
* Fahrgestell-Nr. D 10006 = ab 7927/1461
* Fahrgestell-Nr. D 10006 A = ab 7928/481
==Literatur==
* Vom MTH bis zur 07-Serie (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 460 bis 463
* Deutz-Prospekte der Baureihe-06 von 1968 bis 1980 (Karel Vermoesen) Seiten 179, 184 und 246
* Deutz-06 Technische Daten (TD 1008/1)
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 07/2010, Seite 8 ff.
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK= Traktorenlexikon: Deutz |HERSTELLER= Deutz}}
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Traktorenlexikon: Deutz D 13006
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz|Deutz]]
| MODELLREIHE = [[Traktorenlexikon: Deutz#D-06|D-06]]
| MODELL = D 13006 A
| BILD = Deutz D13006 A-S.JPG
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz D 13006 A-S
| BAUWEISE = rahmenlose Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1972
| PRODUKTIONSENDE = 1978
| STÜCKZAHL = 4.100
| EIGENGEWICHT = 4.760
| LÄNGE = 4.250
| BREITE = 2.250
| HÖHE = 2.800
| RADSTAND = 2.550
| BODENFREIHEIT = 425
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.750
| SPURWEITE HINTEN = 1.720 und 1.820
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 5.000
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 5.500
| BEREIFUNG VORNE = 13.6-28 AS
| BEREIFUNG HINTEN = 20.8-38 AS
| LEISTUNG KW = 88
| LEISTUNG PS = 120
| NENNDREHZAHL = 2.400
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG = 17,5
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Allradantrieb
| GETRIEBE = 16/7-Synchrongetriebe
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz D 13006
}}
Die '''Serie 06''' wurde ab '''1968''' als Nachfolger der '''Serie 05''' eingeführt und markierte den internationalen Durchbruch von Deutz als technologischem Vorreiter. Ausgestattet mit den legendären '''luftgekühlten Direkteinspritzern der Serie 912''', deckte sie ein Leistungsspektrum bei Standardtraktoren von 25 bis 120 PS ab. Die Baureihe gilt bis heute als Inbegriff der Unverwüstlichkeit und bildete die technische Grundlage für die spätere '''DX-Serie''', bevor sie Anfang der 1980er Jahre abgelöst wurde.
Im Jahr 1972 löste der '''D 13006 A''' den erfolglosen [[Traktorenlexikon: Deutz D 12006|D 12006 A]] als Spitzenmodell ab. Wie sein Vorgänger, wurde auch der D 13006 A in Europa nur als Allrad-Ausführung angeboten, die Hinterradantrieb-Ausführung blieb dem amerikanischen Markt vorbehalten. Im Gegensatz zum D 12006 A verwendete Deutz ein weiterentwickeltes ZF-Triebwerk vom Typ T-3402, eine SIGE-Lenktriebachse und einen hauseigenen Kraftheber. Serienmäßig war der D 13006 A mit einem Fritzmeier-Verdeck bestückt. Wahlweise konnte ab 1976 eine Spezial-Ausführung mit elastisch-gelagerter Fritzmeier-Kabine geordert werden. Gut erhaltene oder restaurierte Exemplare erzielen heute Liebhaber-Preise.
Nach 6 Jahren Bauzeit und 4.100 gebauten Exemplaren wurde der '''D 13006''' 1978 eingestellt. Als Nachfolger kann der zur neu entwickelten '''DX-Baureihe''' zählende [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 140|DX 140]] genannt werden.
==Motor==
* KHD, Typ: BF6L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Turbomotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden-seitlich gesteuerten Ventilen, zahnradgetriebener Nockenwelle, Druckumlaufschmierung mittels Verdrängerpumpe, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Schmieröl-Kühler, Bosch-Drehzahlregler, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, auswechselbare Zylinderlaufbuchsen, Bosch-Mehrloch-Düse, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Trockenluftfilter mit Vorabscheider, Abgas-Turbolader und Axial-Gebläse.
* Nennleistung: 120 PS (DIN), 130 PS (SAE)
* Zylinderbohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 15,5:1
* Kompressionsdruck = 25 bis 30 atü
* Drehmoment bei Höchstleistung = 38,9 mkg
* Max. Drehmoment = 44,4 mkg bei 1.600 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 650 bis 2.550 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 + 5 bar
* Einspritzmenge = 64 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Deutz-Kraftstoffpumpe-Nr. 213 4511 KZ 0150-17
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 C 419/3 RS 2273
* Deutz-Einspritzpumpe incl. Drehzahlregler-Nr. 213 5431 K 0150-17
* Bosch-Düse, Typ: DLLA 149 S 490
* Deutz-Düse-Nr. 213 4185 EZ 0155-19
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1200 A 8 B 578 DL
* Kühnle, Kopp und Kausch-Turbolader, Typ: KKK 3 LD 229/10
* Ladedruck = 500
* Deutz-Doppel-Kraftstofffilter-Nr. 213 3556 KZ 0150-20
* Deutz-Schmieröl-Kühler-Nr. 2138 148 EA 0150-15
* Ölfilter-Nr. A 1.5 H 4123
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Walterscheidt-Doppelkupplung, Typ: DHU 327/310
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Kerasinter C 6043 B"- Scheibenbelag
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Breku 053"- Scheibenbelag
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-3402 mit Mittelschaltung
* Sechsgang Wechselgetriebe plus zwei Kriechgänge
* Erster und zweiter Gang mit Bolzenschaltung
* Dritter bis sechster Gang mit Synchronschaltung
* Sechster Rückwärtsgang gesperrt
* Kriechgänge mit Schubradschaltung
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts-und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* 16 Vorwärts- und 7 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung:
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 742,0:1
* 2. K-Gang = 473,2:1
* 1.Gang = 302,2:1
* 2.Gang = 192,7:1
* 3.Gang = 124,2:1
* 4.Gang = 80,62:1
* 5.Gang = 50,56:1
* 6.Gang = 31,94:1
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 576,0:1
* 2. K-Gang = 367,3:1
* 1.Gang = 234,6:1
* 2.Gang = 149,6:1
* 3.Gang = 96,46:1
* 4.Gang = 62,57:1
* 5.Gang = 39,24:1
* 6.Gang = 24,79:1
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 540,2:1
* 2. K-Gang = 344,5:1
* 1.Gang = 220,0:1
* 2.Gang = 140,3:1
* 3.Gang = 90,48:1
* 4.Gang = 58,70:1
* 5.Gang = 36,81:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten mit Bereifung 20.8-38 AS
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 1,01 km/h
* 2. K-Gang = 1,58 km/h
* 1.Gang = 2,48 km/h
* 2.Gang = 3,88 km/h
* 3.Gang = 6,03 km/h
* 4.Gang = 9,29 km/h
* 5.Gang = 14,81 km/h
* 6.Gang = 23,44 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 1,30 km/h
* 2. K-Gang = 2,04 km/h
* 1.Gang = 3,19 km/h
* 2.Gang = 5,00 km/h
* 3.Gang = 7,76 km/h
* 4.Gang = 11,97 km/h
* 5.Gang = 19,08 km/h
* 6.Gang = 30,20 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,38 km/h
* 2. K-Gang = 2,17 km/h
* 1.Gang = 3,40 km/h
* 2.Gang = 5,34 km/h
* 3.Gang = 8,28 km/h
* 4.Gang = 12,76 km/h
* 5.Gang = 20,34 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Zapfwelle
* Stummel = 29 x 34,9 x 8,7 mm (Form-A)
* 1.000 U/min bei 2.250 U/min- Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 121,8 PS
* Oder: 1.067 U/min mit Nenndrehzahl
* Übertragbare Leistung = 123,7 PS
* Max. Drehmoment = 160 mkg
* Optional Schnellwechsel-Riemenscheibe mit 280 mm Durchmesser und 220 mm Breite
* Drehzahl = 1.380 U/min bei Nenndrehzahl
* Riemengeschwindigkeit = 20,22 m/sec
* Übertragbare Leistung = 60 PS
==Bremsen==
Hersteller: Knott-Maschinenbau
* Pedal betätigte, hydraulische Servo-Innenbackenbremse über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
* Knott-Nr. 31826 (250 x 70 mm)
* Feststellbare Simplex-Handbremse als Nockenbremse ausgebildet, über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend
* Knott-Nr. 31215 B (250 x 30 mm)
* Max. Bremsverzögerung = 4,7 m/s² bei 39 kp-Pedalkraft
* Bremsweg bei 25 km/h = 6,0 m
* Optional mit Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Sige-Lenktriebachse, Typ: 5200 mit seitlicher Gelenkwelle
* Spurweite = 1.750 mm
* Optional ab 1976 mit Selbstsperrdifferenzial "Optitrac"
* Hinterachse mit spiralverzahnten Kegelrädern und Planetengetriebe als Endvorgelege
* Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.720 und 1.820 mm
* Pedal betätigtes Kegelraddifferential mit Sperre
* Optional mit fünffacher Spurverstellung durch Verstellräder
* Spurweiten = 1.724, 1.820–1.920 und 2.024–2.124 mm
* Vorderachslast = 2.130 kg
Zul. Vorderachslast = 2.700 kg
* Hinterachslast = 2.920 kg
Zul. Hinterachslast = 5.500 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische Danfoss-Lenkung, Typ: OSPA 100 mit eigenem Kreislauf
* ORBIT-Steuerpumpe mit 11 cm³/U Förderleistung
* 28,4 l/min bei 2.590 U/min- Pumpendrehzahl
* Doppelt wirkender Arbeitszylinder mit 22 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Blockkraftheber, Typ: K-45.2 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 152 mm Kolbenhub
* Zwei Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 200 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Arbeitszylinders auf 210 bis 260 kp/cm² eingestellt
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit kurzer oder langer Anhängeschiene
* Optional mit ausziehbaren Unterlenkern
* Schwimmstellung, Zugwiderstands-und Lageregelung
* Tiefenregulierung, Hubhöhenbegrenzung und Senkdrossel
* Seitenstabilisierung, Pendelausgleich und hydraulische Transportsicherung
* Bosch-Tandem-Buchsenpumpe mit 41,4 + 28,4 l/min bei 175 bar und 2.590 U/min- Pumpenumdrehung
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* Arbeitsvermögen = 3.350 mkg
* Leistung der Hydraulik = 14,1 PS
* Max. Hubkraft an den Kupplungsenden = 4.200 bis 5.000 kp
* Optional mit Deutz-Tele-Hitch für Dreipunkt-Geräte
==Steuergeräte==
* Optional bis zu drei Zusatz-Steuergeräte
* Zwei einfachwirkende und ein doppelt wirkendes Steuergerät oder umgekehrt
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie 12 V-143 Ah
* Bosch-Anlasser, Typ: JD (R) 12 V-4 PS
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 RL 14 V-28 A 22
* Bosch-Reglerschalter, Typ: T 4 H 7615
* Kaltstarthilfe, Typ: B 12 V H 7632
==Maße und Abmessungen ==
* Länge = 4.450 mm
* Breite = 2.200 mm
* Höhe mit Kabine = 2.960 mm
* Radstand = 2.550 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Hinterachse = 580 mm
* Bodenfreiheit unter dem Rumpf = 510 mm
"Hinterradantrieb-Ausführung"
* Länge = 4.220 mm
* Breite = 2.200 mm
* Höhe mit Kabine = 2.880 mm
* Radstand = 2.550 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 570 mm
* Bodenfreiheit unter der Hinterachse = 580 mm
* Bodenfreiheit unter dem Rumpf = 450 mm
* Vordere Spurweite = 1.540 bis 2.140 mm
* Hintere Spurweite = 1.720 und 1.820 mm (Optional = 1.720 bis 2.120 mm)
==Eigengewicht==
* Eigengewicht = 5.050 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 7.500 kg
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Variante = 4.550 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 7.500 kg
==Bereifung==
[[Datei: D 13006.jpg|thumb|Deutz D 13006 mit Frontlader und Kabine]]
Serien-Bereifung
* Vorne = 13.6-28 AS
* Hinten = 20.8-38 AS
Optional:
* Vorne = 12.4-28, 11-28, 14.9-24 und 13-24 AS
* Hinten = 18.4-38 und 15-38 AS
Bereifung der Hinterradantrieb-Variante
* Vorne = 11.00-16 AS Front
* Hinten = 20.8-38 AS
Optional:
* Hinten = 23,1-30, 18-30 und 18-34 AS
==Füllmengen==
* Kraftstofftank: 160 l
* Getriebe = 42 l
* Motoröl = 13,5 l
* Riemenscheibe = 3,5 l
* Allradachse = 2,2 l
* Vorderradnaben = 1,4 l
* Planetentrieb = je 8 l
* Lenkung = 2,5 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 162 g/PSh bei 96 PS und 1.745 U/min
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch = 160 g/PSh bei n<small>max</small>
* Max. Schmierölverbrauch = 1 % vom Kraftstoffverbrauch
==Kabine==
* Fahrerplattform mit schallisolierter Fritzmeier-Kabine-FK 9102, gefederter Grammer-Sitz, Heizung, ausstellbaren Heck-und Seitenfenstern, Dachluke, Kraftstoffanzeige, Traktormeter und linkem Beifahrersitz
* Optional mit Super-Komfort-Sitz
* Spezial-Ausführung mit Fritzmeier-Kabine, Typ: FK 9302
==Sonderausrüstung==
* Zugpendel
* Super-Komfort-Sitz
* Tele-Hitch
* Ausziehbare Unterlenker
* Front-und Radgewichte
* Riemenscheibe
* Kurze oder lange Anhängeschiene
* Zusatz-Steuergeräte
* Rangierkupplung
* Druckluftbremsanlage
* Geräte-Scheinwerfer
* Selbstsperrdifferenzial "Optitrac"
* Verstellräder
==Sonstiges==
* Fahrgestell-Nr. D 13006 A ab 7938/0001
* Fahrgestell-Nr. D 13006 ab 7937/0021
==Literatur==
* ''Deutz Schlepper-Post 1/1972.''
* Vom MTH bis zur 07-Serie (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 468
* Deutz-Prospekte der Baureihe-06 von 1968 bis 1980 (Karel Vermoesen) Seiten 192 und 254
* Deutz-06 Technische Daten (TD 1013)
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 04/2015, Seite 90 ff.
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 07/2010, Seite 8 ff.
==Weblinks==
* [http://www.puddingsworld.com/Machinery/Deutz/deutz_d_13006.htm Deutz D 13006/D 13006A]
bno4p2gm7jm92k5ivefj5wpndvv00as
Traktorenlexikon: Deutz D 12006
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text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK= Traktorenlexikon: Deutz |HERSTELLER= Deutz}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = [[Traktorenlexikon: Deutz|Deutz]]
| MODELLREIHE = [[Traktorenlexikon: Deutz#D-06|D-06]]
| MODELL = D 12006 A
| BILD = Deutz KHD 1974 Bulldogtreffen 2012.JPG
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz D 12006 A-S
| BAUWEISE = rahmenlose Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1971
| PRODUKTIONSENDE = 1971
| STÜCKZAHL = ~20
| EIGENGEWICHT = 4.660
| LÄNGE = 4.220
| BREITE = 2.250
| HÖHE = 2.850
| RADSTAND = 2.580
| BODENFREIHEIT = 425
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.750
| SPURWEITE HINTEN = 1.720 und 1.820
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 5.000
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 5.500
| BEREIFUNG VORNE = 13.6-28 AS
| BEREIFUNG HINTEN = 20.8-38 AS
| LEISTUNG KW = 88
| LEISTUNG PS = 120
| NENNDREHZAHL = 2.400
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 5.652
| DREHMOMENTANSTIEG = 17,5
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Allradantrieb
| GETRIEBE = 16/7-Synchrongetriebe
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 29
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz D 12006
}}
Die '''Serie 06''' wurde ab '''1968''' als Nachfolger der '''Serie 05''' eingeführt und markierte den internationalen Durchbruch von Deutz als technologischem Vorreiter. Ausgestattet mit den legendären '''luftgekühlten Direkteinspritzern der Serie 912''', deckte sie ein Leistungsspektrum bei Standardtraktoren von 25 bis 120 PS ab. Die Baureihe gilt bis heute als Inbegriff der Unverwüstlichkeit und bildete die technische Grundlage für die spätere '''DX-Serie''', bevor sie Anfang der 1980er Jahre abgelöst wurde.
Um der steigenden Nachfrage nach mehr Leistung nachzukommen, brachte Deutz '''1971''' den '''D 12006 A''' auf den Markt. Erstmals setzte Deutz einen '''Turbolader''' bei einem Schlepper ein. Eine zusätzliche Neuerung stellte das verstellbare Lenkrad dar. Der nur als Allrad-Ausführung gefertigte Schlepper erreichte nur geringe Stückzahlen. Nachweislich wurden im Jahr 1971 ganze 14 Exemplare produziert. Die im Jahr 1972 gefertigten Stückzahlen lassen sich nicht von seinem Nachfolger dem D 13006 A separieren.
Nach 1 Jahr Bauzeit und ca. 20 gebauten Exemplaren wurde der '''D 12006''' 1971 von seinem Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz D 13006|D 13006]] ersetzt.
==Bauart==
rahmenlose Blockbauweise
==Motor==
* KHD, Typ: BF6L 912, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Turbomotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden-seitlich gesteuerten Ventilen, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, zahnradgetriebener Nockenwelle, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Trockenluftfilter mit Vorabscheider, Bosch-Mehrloch-Düse, Druckumlaufschmierung mittels Verdrängerpumpe, Bosch-Drehzahlregler, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, auswechselbaren Zylinderlaufbuchsen, Turbolader ohne Ladeluftkühlung, Schmierölkühler und Axial-Gebläse.
* Nenndrehzahl = 2.300 U/min.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 15,5:1
* Kompressionsdruck = 25 bis 30 atü
* Max. Drehmoment = 42 mkg bei 1.600 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 C 410/3 RS
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 490
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1200 A 8 B
* Kühnle, Kopp und Kausch-Turbolader, Typ: KKK 3 LD-229/10
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: DUT 327/H 310
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 327 mm Durchmesser und "Kerasinter C 6043 B"- Scheibenbelag
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 310 mm Durchmesser und "Breku 053"- Scheibenbelag
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes ZF-Gruppen-Getriebe, Typ: T-338 mit Mittelschaltung
* Wechselgetriebe mit sechs Gänge plus zwei Kriechgänge
* Erster und zweiter Gang mit Bolzenschaltung
* Dritter bis sechster Gang mit Synchronschaltung
* Kriechgänge mit Schubradschaltung
* Sechster Gang in der Rückwärtsgruppe gesperrt
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit zwei Vorwärts-und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-H und R unterteilt
* 16 Vorwärts- und 7 Rückwärtsgänge
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
* Geschwindigkeiten mit Bereifung 15-38 AS
"Gruppe-L"
* 1. K-Gang = 1,0 km/h
* 2. K-Gang = 1,5 km/h
* 1.Gang = 2,4 km/h
* 2.Gang = 3,7 km/h
* 3.Gang = 5,7 km/h
* 4.Gang = 8,8 km/h
* 5.Gang = 13,7 km/h
* 6.Gang = 22,2 km/h
"Gruppe-H"
* 1. K-Gang = 1,2 km/h
* 2. K-Gang = 2,0 km/h
* 1.Gang = 3,1 km/h
* 2.Gang = 4,8 km/h
* 3.Gang = 7,5 km/h
* 4.Gang = 11,5 km/h
* 5.Gang = 17,9 km/h
* 6.Gang = 29,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1. K-Gang = 1,3 km/h
* 2. K-Gang = 2,1 km/h
* 1.Gang = 3,3 km/h
* 2.Gang = 5,2 km/h
* 3.Gang = 8,0 km/h
* 4.Gang = 12,4 km/h
* 5.Gang = 19,2 km/h
==Antrieb==
* Allradantrieb
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Zapfwelle
* Stummel = 29 x 34,9 x 8,7 mm (Form-A)
* 1.000 U/min. bei 2.250 U/min.- Motordrehzahl
* Oder: 1.020 U/min. bei Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 160 mkg
* Optional Schnellwechsel-Riemenscheibe mit 280 mm Durchmesser und 220 mm Breite
* Drehzahl = 1.320 U/min. mit Nenndrehzahl
* Riemengeschwindigkeit = 19,4 m/sec.
==Bremsen==
"Hersteller Knott-Maschinenbau"
* Pedal betätigte, hydraulische Servo-Innen-Backenbremse über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
* Trommel = 250 x 60 mm
* Feststellbare, mechanisch-betätigte Handbremse als Nockenbremse ausgebildet, über Planetentrieb auf die Hinterräder wirkend
* Trommel = 250 x 40 mm
* Optional mit Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3050 mit seitlicher Gelenkwelle
* Spurweite = 1.740 mm
* Hinterachse mit Kegelrädern und Planetengetriebe als Endübersetzung
* Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.720 und 1.820 mm
* Pedal betätigtes Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 2.130 kg
Zul. Vorderachslast = 2.700 kg
* Hinterachslast = 2.530 kg
Zul. Hinterachslast = 5.500 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer ZF-Blockkraftheber, Typ: KR-25 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 120 mm Kolbendurchmesser und 126 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Arbeitszylinders auf 210 kp/cm² eingestellt
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit kurzer oder langer Anhängeschiene
* Auf Wunsch mit ausziehbaren Unterlenkern
* Bosch-Steuergerät, Typ: HY/SR 10 H 2/175/2
* Schwimmstellung, Zugwiderstands- und Lageregelung
* Tiefenregulierung, Hubhöhenbegrenzung und Senkdrossel
* Bosch-Tandem-Zahnradpumpe mit 42 + 24 l/min. bei 175 bar-Betriebsdruck
* Arbeitsvermögen = 2.500 mkg
* Leistung der Hydraulik = 11,3 PS
* Max. Hubkraft = 2.100 bis 2.300 kg
==Steuergeräte==
* Optional bis zu drei Zusatz-Steuergeräte
* Zwei einfachwirkende und ein doppelt wirkendes Steuergerät, wahlweise auch umgekehrt
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie 12 V-143 Ah
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-4 PS
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: J 2 RL 14 V-28 A
==Maße und Abmessungen ==
* Länge: 4.220 mm
* Breite: 2.250 mm
* Höhe über Auspuff: 2.850 mm
* Radstand: 2.580 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse: ca. 420 mm
* Wenderadius mit Lenkbremse .. mm
* Wenderadius ohne Lenkbremse .5.500 mm
==Eigengewicht==
* Eigengewicht = 4.660 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 7.500 kg
==Bereifung==
Serien-Bereifung
* Vorne = 13.6-28 AS
* Hinten = 20.8-38 und 15-38 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl = 13,5 l
* Getriebe = 42 l
* Endantriebe je 7,7 l
* Riemenscheibe = 3,5 l
* Vorderachse = 7,5 l
* Planetentrieb je 0,5 l
==Verbrauch==
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch = 160 g/PSh bei Mdmax.
* Schmierölverbrauch = 0,069 bis 0,136 kg/h je nach Belastung
==Kabine==
* Fahrerplattform mit Schutzrahmen, seitlichem Aufstieg, gefedertem Grammer-Sitz, Traktormeter, Kontrollleuchten und linkem Beifahrersitz
* Optional mit Heizungsanlage, rechtem Beifahrersitz, Sitzkissen für Beifahrer, Geräte-Scheinwerfer, Super-Komfort-Sitz, Kraftstoffanzeige und wahlweise mit Fritzmeier-Verdeck, Typ: M-215 oder Peko-Verdeck
==Sonstiges==
* Fahrgestell-Nr. ab 7937/0001
==Sonderausrüstung==
* Ausziehbare Unterlenker
* Kurze oder lange Anhängeschiene
* Fritzmeier oder Peko-Verdeck
* Heizungsanlage
* Zweiter Beifahrersitz
* Sitzkissen für Beifahrer
* Geräte-Scheinwerfer
* Kraftstoffanzeige
* Super-Komfort-Sitz
* Riemenscheibe
* Zugpendel
* Zusatz-Steuergeräte
* Front-und Radgewichte
* Druckluft-Bremsanlage
* Rangierkupplung
==Literatur==
* Vom MTH bis zur 07-Serie (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 466
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 07/2010, Seite 8 ff.
==Weblinks==
'''''zurück zu [[Traktorenlexikon: Deutz|Deutz]]'''''
'''''zurück zum [[Traktorenlexikon|Inhaltsverzeichnis]]'''''
[[Kategorie: Traktor ohne Bild|D]]
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Gitarre: Melodiepicking - Die Wissenschaft hat festgestellt
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text/x-wiki
<noinclude>
{{:Gitarre/ Navi|Einführung in das Melodiepicking
|Kategorietitel=Die Wissenschaft hat festgestellt
|{{:Gitarre: Melodiepicking/ Navi}}
|img=Tablature music icon.svg|px=60}}
</noinclude>
=Die Wissenschaft hat festgestellt (einfach) =
Die Melodie basiert auf "Merrily We Roll Along". Mit einer kleinen Ergänzung hat das Lied 5 Töne und drei Akkorde. Grundlage für das Lied war die Version in G-Dur aus dem Lagerfeuerdiplom.
* [[Gitarre: Liedbeispiel 3m|Die Wissenschaft hat festgestellt]]
Für einen einfachen anfängerfreundlichen Fingersatz wurde die Melodie nach C-Dur transponiert.
[[Datei:Picking Die Wissenschaft hat festgestellt einfach.pdf]]
<div class="noprint>
{{Audio|Picking Die Wissenschaft hat festgestellt einfach.mid| hier das "Picking Die Wissenschaft hat festgestellt einfach" anhören}}
{{PDF-Version|Picking Die Wissenschaft hat festgestellt einfach.pdf|hier das PDF zum "Picking
Die Wissenschaft hat festgestellt einfach" mit Noten und Tabulatur herunterladen}}
= Die Wissenschaft hat festgestellt (Travis-Picking) =
Töne in Klmnern kannst du spielen, oder übergehen, gerade so, wie es zum gesungenen Text passt. In einer Strophe sind dort ein Wort bzw. eine Silbe, in einer anderen Strophe sind dort zwei Wörter oder zwei Silben.
;übrigens
Ein Solostück auf Gitarre spielt nicht unbedingt jeden einzelnen Ton mit, den man singen würde. Wenn zwei oder mehrere Silben auf einem Ton bleiben, kommt es öfter mal vor, dass man für die Soloversion mehrere Silben zu einem Ton zusammenfasst. Anders herum hast du in der letzten Lektion gesehen, dass man mitunter eine lange Note einfach verdoppelt. Dennoch erscheint es nicht so, als ob etwas fehlen würde oder etwas zu viel da wäre. Also es macht nichts aus, wenn du die eingeklammerten Noten einfach übersiehst.
[[Datei:Picking Die Wissenschaft hat festgestellt Travispicking.pdf]]
{{Audio|Picking Die Wissenschaft hat festgestellt Travispicking.mid|hier das "Picking Die Wissenschaft hat festgestellt Travispicking.mid" anhören}}
{{PDF-Version|Picking Die Wissenschaft hat festgestellt Travispicking.pdf|hier das PDF zum "Picking Die Wissenschaft hat festgestellt Travispicking" mit Noten und Tabulatur herunterladen}}
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{{Navigation Thema| zurücklink=Gitarre: Melodiepicking - Merrily We Roll Along | hochlink=#top | vorlink=Gitarre: Melodiepicking - Hänsel und Gretel}}
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Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 85
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Einleitungstext wurde überarbeitet
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{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 85
| BILD = Deutz_DX_85.JPG
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz-Fahr DX 85
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1982
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.470 (A: 4.830)
| LÄNGE = 4.360
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.680
| RADSTAND = 2.558 (A: 2.553)
| BODENFREIHEIT = 560 (A: 420)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.476–1.976
| SPURWEITE HINTEN = 1.600–2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 3.900
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.430 (A: 5.870)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-20 ASF (A: 12.4-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9-34 AS
| LEISTUNG KW = 59
| LEISTUNG PS = 80
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 5
| HUBRAUM = 4.712
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Allrad- oder Hinterradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R bzw. 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 85
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperreihe auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein.
Der '''DX 85''' stellte dabei das Einstiegsmodell dar und ersetzte den '''D8006''' sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Bemerkenswert war der '''F5L 912''' Fünfzylindermotor, da der schwierige Massenausgleich (144° Kurbelwellenversatz) bis Ende der 1970er Jahre die Fertigung von Motoren mit fünf Zylindern bei Deutz verhindert hatte. Die meisten Hersteller setzten damals in dieser Leistungsklasse auf 4-Zylinder-(Turbo)motoren. Deutz legte mit dem 5-Zylinder mehr Wert auf Hubraumstärke und Traktionsgewicht und wollte die Kunden nicht durch den Wechsel vom 6-Zylinder (beim D8006) auf einen 4-Zylinder-Motor bei gleicher Leistung verunsichern, was sie sich mit einem etwas längeren Radstand und Fahrzeuglänge sowie leicht geringerer Wendigkeit erkauften. Anfängliche Probleme mit dem TW 90.1 Getriebe bei einigen Modellen wurden durch eine Rückrufaktion weitestgehend behoben. Heute noch laufende Maschinen sind entweder überholt worden oder die Probleme traten nie auf.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) des TW-90.1-Getriebes zur Wahl. Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt, sie konnte nur noch über die Zapfwellenkupplung geschaltet werden. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut.
Die erste DX-Serie ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete '''MasterCab'''-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der '''DX 85''' 1982 durch seinen etwas stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 86|DX 86]] ersetzt und erhielt, wie alle weiteren Modelle in dieser Leistungsklasse, den neuen BF4L 913 4-Zylinder-Turbo-Motor.
==Motor==
* KHD, Typ: F5L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Fünfzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, Dralleinspritzkanal, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Bosch-Vierloch-Düse, Kolbenkühlung, Pierburg-Kraftstoffpumpe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Siccopur-Trockenluftfilter, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Bosch-Drehzahlregler, hängenden Ventilen, sechsfach-gelagerter Kurbelwelle und Axial-Gebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 248 Nm
* Max. Drehmoment = 282 Nm bei 1.605 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.400 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 49 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 5 A 80 D 410/3 RS 2526
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 300/280 TGU 6 oder auch DT 295/280 G
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 300 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 280 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Synchrongetriebe mit Seitenschaltung
* Viergang-Version mit Typ: TW-90.10 für die 25 km/h-Ausführung
* Fünfgang-Version mit Typ: TW-90.11 für die 30 km/h-Ausführung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier bzw. fünf Gängen
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* Normal-Ausführung mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Schnellgang-Ausführung mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* Normal-Ausführung mit 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Schnellgang-Ausführung mit 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.10 bzw. TW-90.11
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1644,39:1
* 2.Gang = 1077,03:1
* 3.Gang = 878,45:1
* 4.Gang = 605,83:1
* 5.Gang = 493,64:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 307,89:1
* 2.Gang = 201,66:1
* 3.Gang = 164,48:1
* 4.Gang = 113,43:1
* 5.Gang = 92,43:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 151,94:1
* 2.Gang = 99,52:1
* 3.Gang = 81,17:1
* 4.Gang = 55,98:1
* 5.Gang = 45,61:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 72,44:1
* 2.Gang = 47,45:1
* 3.Gang = 38,70:1
* 4.Gang = 26,69:1
* 5.Gang = 21,75:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 123,80:1
* 2.Gang = 81,09:1
* 3.Gang = 66,14:1
* 4.Gang = 45,61:1
* 5.Gang = 37,16:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten der Ausführung N und S mit Bereifung 16.9-34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,41 km/h
* 2.Gang = 0,62 km/h
* 3.Gang = 0,76 km/h
* 4.Gang = 1,10 km/h
* 5.Gang = 1,35 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,17 km/h
* 2.Gang = 3,31 km/h
* 3.Gang = 4,06 km/h
* 4.Gang = 5,89 km/h
* 5.Gang = 7,22 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,39 km/h
* 2.Gang = 6,71 km/h
* 3.Gang = 8,23 km/h
* 4.Gang = 11,93 km/h
* 5.Gang = 14,64 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,22 km/h
* 2.Gang = 14,07 km/h
* 3.Gang = 17,25 km/h
* 4.Gang = 25,02 km/h
* 5.Gang = 30,70 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,39 km/h
* 2.Gang = 8,23 km/h
* 3.Gang = 10,10 km/h
* 4.Gang = 14,64 km/h
* 5.Gang = 17,96 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Motorzapfwelle mit zwei Stummel
* Stummel bei 540er-Zapfwelle = 1 3/8"- 6 Keile
* Stummel bei 1.000er-Zapfwelle = 1 3/8"- 21 teilig, wahlweise als 1 3/8"- 6 Keile
* 540 U/min bei 2.057 U/min Motordrehzahl
* Oder 604 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min bei 2.071 U/min Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 52,9 kW
* Oder 1.111 U/min mit Nenndrehzahl
* Übertragbare Leistung = 55,5 kW
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische "Teves"-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
Außendurchmesser der Scheibe = 276 mm
* Handhebel betätigte Feststellbremse als Simplex-Innenbacken-Bremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommeln wirkend
Bremstrommel = 180 x 60 mm
* Max. Bremsverzögerung = 3,8 m/s² mit 250 N-Pedalkraft
* Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage, oder auch kombiniert als Ein- und Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage
Förderleistung = 120 l/min bei 8 bar
Kesselinhalt = 20 l
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-01, wahlweise als verstärkte Ausführung, Typ: Tele-02
Spurweiten "Tele-01" in Stufen von 100 mm = 1.476 bis 1.976 mm
* Spurweiten "Tele-02" in Stufen von 100 mm = 1.500 bis 2.100 mm
* Allrad mit Handhebel betätigter, lastschaltbarer SIGE-Lenktriebachse, Typ: 5300 mit zentraler Gelenkwelle
Spurweiten = 1.800 und 2.000 mm
* Wahlweise auch SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4172 mit zentraler Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
* In wenigen Fällen auch als ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-1551
Spurweiten = 1.500 und 1.800 mm
* Zusätzlich auch SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 oder SIGE-Portalachse, Typ: 2000 P
Spurweiten = 1.800 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelrad-Getriebe und Stirnradübersetzung
Vierfache Spurweite durch Verstellräder, in Stufen von 100 mm = 1.600 bis 2.000 mm
* Pedal betätigte, selbstausrückende und lastschaltbare Differentialsperre
* Vorderachslast = 1.620 kg (Allrad = 1.980 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.010 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.850 kg
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* "Tele-01" mit doppelt wirkenden Lenkzylinder mit 45 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* "Tele-02" mit doppelt wirkenden Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* 34,7 l/min bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K 55.2 mit Oberlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Bis zu 2 Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Zugwiderstands- und Lageregelung
* Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Bosch-Tandem-Hydraulikpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/16 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* 39,6 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
Optional:
* Bosch-Tandem-Hydraulikpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* 55,7 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,43 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.730 kp
* Optional mit zweitem Zusatz-Hubzylinder (55 x 185 mm)
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.100 kp
==Steuergeräte==
Serie: 1
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie: 12 V-110 AH
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Flammglühkerze, Typ: B 12 V H 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.360 mm
* Breite über Radabdeckung = 2,304 mm
* Höhe mit offener Auspuffklappe = 2.780 mm
* Radstand = 2.558 mm (Allrad = 2.553 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Vorderachse = 560 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 4172 oder 4173 = 420 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 2000 P = 520 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Variante = 4.470 kg
Zul. Gesamtgewicht = 5.600 kg
* Eigengewicht der Allrad-Variante = 4.830 kg
Zul Gesamtgewicht = 6.000 kg
==Bereifung==
Standardbereifung
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 12.4-24 AS)
* Hinten = 16.9-34 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-18 und 10.00-16 AS Front (Allrad = 13.6-24 und 9.5-28 AS)
* Hinten = 13.6-38, 9.5-44 und 18.4-34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl inkl. Filter = 13 l
* Getriebe = 38 l, mit Allrad = 40 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch = 25 l
* Optionaler Ölbadluftfilter = 0,9 l
* Fronttriebachse, Typ: 4172 = 5,5 l plus 0,5 l je Planetentrieb
* Fronttriebachse, Typ: 2000 P = 7 l plus 1 l je Planetentrieb
* Fronttriebachse, Typ: 4173 = 8 l plus 0,5 l je Planetentrieb
* Bremsflüssigkeit = 0,5 l
==Verbrauch==
* Geringster spezifischer Kraftstoffverbrauch bei Vollast = 216 g/kWh
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 229 g/kWh bei 48,9 kW und 1.955 U/min
==Kabine==
* Vollverglaste, elastisch-gelagerte, staub-und schallisolierte (85 dB(A)) Deutz-MasterCab mit ebenen Boden, Grammer-Komfortsitz, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse, Traktormeter, ausstellbare Front- und Heckscheibe, klappbarer Beifahrersitz, innen- und außen Spiegel, Kraftstoffanzeige, Scheibenwaschanlage und Kontrollleuchten.
* Optional mit Klimaanlage, Zeituhr, Luftfeder-Fahrersitz, Luftdruckmesser, Arbeitsscheinwerfer und Motortemperaturanzeige
==Sonderausrüstung==
* Front- und Radgewichte
* Klimaanlage
* Luftgefederter Fahrersitz
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Zusatz-Steuergeräte
* Zweiter Zusatz-Hubzylinder
* Kriechgruppe
* Schnellgang-Ausführung
* Allradantrieb
* Zugpendel
* Zeituhr
* Luftdruckmesser
* Arbeitsscheinwerfer
* Tele-02-Achse
==Literatur==
Aust, Oliver: Deutz-Traktoren im Einsatz, Podszun-Verlag
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH bis zur 07-Serie (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 562
* Betriebsanleitung der Traktoren DX 85, DX 90, DX 110 und DX 120
==Quellen==
Aust, Oliver: Deutz-Traktoren im Einsatz, Podszun-Verlag
<references />
==Weblinks==
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1089847
2026-08-18T14:05:54Z
JaWa1998
115962
Einleitungstext wurde überarbeitet
1089857
wikitext
text/x-wiki
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 85
| BILD = Deutz_DX_85.JPG
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz-Fahr DX 85
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1982
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.470 (A: 4.830)
| LÄNGE = 4.360
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.680
| RADSTAND = 2.558 (A: 2.553)
| BODENFREIHEIT = 560 (A: 420)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.476–1.976
| SPURWEITE HINTEN = 1.600–2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 3.900
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.430 (A: 5.870)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-20 ASF (A: 12.4-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9-34 AS
| LEISTUNG KW = 59
| LEISTUNG PS = 80
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 5
| HUBRAUM = 4.712
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Allrad- oder Hinterradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R bzw. 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 85
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 85''' stellte dabei das Einstiegsmodell dar und ersetzte den [[Traktorenlexikon: Deutz D 8006|D 8006]] sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Bemerkenswert war der '''F5L 912''' Fünfzylindermotor, da der schwierige Massenausgleich (144° Kurbelwellenversatz) bis Ende der 1970er Jahre die Fertigung von Motoren mit fünf Zylindern bei Deutz verhindert hatte. Die meisten Hersteller setzten damals in dieser Leistungsklasse auf 4-Zylinder-(Turbo)motoren. Deutz legte mit dem 5-Zylinder mehr Wert auf Hubraumstärke und Traktionsgewicht und wollte die Kunden nicht durch den Wechsel vom 6-Zylinder (beim D8006) auf einen 4-Zylinder-Motor bei gleicher Leistung verunsichern, was sie sich mit einem etwas längeren Radstand und Fahrzeuglänge sowie leicht geringerer Wendigkeit erkauften. Anfängliche Probleme mit dem TW 90.1 Getriebe bei einigen Modellen wurden durch eine Rückrufaktion weitestgehend behoben. Heute noch laufende Maschinen sind entweder überholt worden oder die Probleme traten nie auf.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) zur Wahl.
Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut.
Die erste DX-Serie, wozu der DX 85 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete MasterCab-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR'''.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der '''DX 85''' 1982 durch seinen etwas stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 86|DX 86]] ersetzt und erhielt, wie alle weiteren Modelle in dieser Leistungsklasse, den neuen BF4L 913 4-Zylinder-Turbo-Motor.
==Motor==
* KHD, Typ: F5L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Fünfzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, Dralleinspritzkanal, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Bosch-Vierloch-Düse, Kolbenkühlung, Pierburg-Kraftstoffpumpe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Siccopur-Trockenluftfilter, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Bosch-Drehzahlregler, hängenden Ventilen, sechsfach-gelagerter Kurbelwelle und Axial-Gebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 248 Nm
* Max. Drehmoment = 282 Nm bei 1.605 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.400 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 49 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 5 A 80 D 410/3 RS 2526
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 300/280 TGU 6 oder auch DT 295/280 G
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 300 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 280 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Synchrongetriebe TW90 mit Seitenschaltung
* Viergang-Version mit Typ: TW-90.10 für die 25 km/h-Ausführung
* Fünfgang-Version mit Typ: TW-90.11 für die 30 km/h-Ausführung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier bzw. fünf Gängen
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* Normal-Ausführung mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Schnellgang-Ausführung mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* Normal-Ausführung mit 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Schnellgang-Ausführung mit 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.10 bzw. TW-90.11
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1644,39:1
* 2.Gang = 1077,03:1
* 3.Gang = 878,45:1
* 4.Gang = 605,83:1
* 5.Gang = 493,64:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 307,89:1
* 2.Gang = 201,66:1
* 3.Gang = 164,48:1
* 4.Gang = 113,43:1
* 5.Gang = 92,43:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 151,94:1
* 2.Gang = 99,52:1
* 3.Gang = 81,17:1
* 4.Gang = 55,98:1
* 5.Gang = 45,61:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 72,44:1
* 2.Gang = 47,45:1
* 3.Gang = 38,70:1
* 4.Gang = 26,69:1
* 5.Gang = 21,75:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 123,80:1
* 2.Gang = 81,09:1
* 3.Gang = 66,14:1
* 4.Gang = 45,61:1
* 5.Gang = 37,16:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten der Ausführung N und S mit Bereifung 16.9-34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,41 km/h
* 2.Gang = 0,62 km/h
* 3.Gang = 0,76 km/h
* 4.Gang = 1,10 km/h
* 5.Gang = 1,35 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,17 km/h
* 2.Gang = 3,31 km/h
* 3.Gang = 4,06 km/h
* 4.Gang = 5,89 km/h
* 5.Gang = 7,22 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,39 km/h
* 2.Gang = 6,71 km/h
* 3.Gang = 8,23 km/h
* 4.Gang = 11,93 km/h
* 5.Gang = 14,64 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,22 km/h
* 2.Gang = 14,07 km/h
* 3.Gang = 17,25 km/h
* 4.Gang = 25,02 km/h
* 5.Gang = 30,70 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,39 km/h
* 2.Gang = 8,23 km/h
* 3.Gang = 10,10 km/h
* 4.Gang = 14,64 km/h
* 5.Gang = 17,96 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Motorzapfwelle mit zwei Stummel
* Stummel bei 540er-Zapfwelle = 1 3/8"- 6 Keile
* Stummel bei 1.000er-Zapfwelle = 1 3/8"- 21 teilig, wahlweise als 1 3/8"- 6 Keile
* 540 U/min bei 2.057 U/min Motordrehzahl
* Oder 604 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min bei 2.071 U/min Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 52,9 kW
* Oder 1.111 U/min mit Nenndrehzahl
* Übertragbare Leistung = 55,5 kW
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische "Teves"-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
Außendurchmesser der Scheibe = 276 mm
* Handhebel betätigte Feststellbremse als Simplex-Innenbacken-Bremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommeln wirkend
Bremstrommel = 180 x 60 mm
* Max. Bremsverzögerung = 3,8 m/s² mit 250 N-Pedalkraft
* Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage, oder auch kombiniert als Ein- und Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage
Förderleistung = 120 l/min bei 8 bar
Kesselinhalt = 20 l
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-01, wahlweise als verstärkte Ausführung, Typ: Tele-02
Spurweiten "Tele-01" in Stufen von 100 mm = 1.476 bis 1.976 mm
* Spurweiten "Tele-02" in Stufen von 100 mm = 1.500 bis 2.100 mm
* Allrad mit Handhebel betätigter, lastschaltbarer SIGE-Lenktriebachse, Typ: 5300 mit zentraler Gelenkwelle
Spurweiten = 1.800 und 2.000 mm
* Wahlweise auch SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4172 mit zentraler Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
* In wenigen Fällen auch als ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-1551
Spurweiten = 1.500 und 1.800 mm
* Zusätzlich auch SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 oder SIGE-Portalachse, Typ: 2000 P
Spurweiten = 1.800 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelrad-Getriebe und Stirnradübersetzung
Vierfache Spurweite durch Verstellräder, in Stufen von 100 mm = 1.600 bis 2.000 mm
* Pedal betätigte, selbstausrückende und lastschaltbare Differentialsperre
* Vorderachslast = 1.620 kg (Allrad = 1.980 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.010 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.850 kg
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* "Tele-01" mit doppelt wirkenden Lenkzylinder mit 45 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* "Tele-02" mit doppelt wirkenden Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* 34,7 l/min bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K 55.2 mit Oberlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Bis zu 2 Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Zugwiderstands- und Lageregelung
* Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Bosch-Tandem-Hydraulikpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/16 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* 39,6 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
Optional:
* Bosch-Tandem-Hydraulikpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* 55,7 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,43 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.730 kp
* Optional mit zweitem Zusatz-Hubzylinder (55 x 185 mm)
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.100 kp
==Steuergeräte==
Serie: 1
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie: 12 V-110 AH
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Flammglühkerze, Typ: B 12 V H 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.360 mm
* Breite über Radabdeckung = 2,304 mm
* Höhe mit offener Auspuffklappe = 2.780 mm
* Radstand = 2.558 mm (Allrad = 2.553 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Vorderachse = 560 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 4172 oder 4173 = 420 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse, Typ: 2000 P = 520 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Variante = 4.470 kg
Zul. Gesamtgewicht = 5.600 kg
* Eigengewicht der Allrad-Variante = 4.830 kg
Zul Gesamtgewicht = 6.000 kg
==Bereifung==
Standardbereifung
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 12.4-24 AS)
* Hinten = 16.9-34 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-18 und 10.00-16 AS Front (Allrad = 13.6-24 und 9.5-28 AS)
* Hinten = 13.6-38, 9.5-44 und 18.4-34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl inkl. Filter = 13 l
* Getriebe = 38 l, mit Allrad = 40 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch = 25 l
* Optionaler Ölbadluftfilter = 0,9 l
* Fronttriebachse, Typ: 4172 = 5,5 l plus 0,5 l je Planetentrieb
* Fronttriebachse, Typ: 2000 P = 7 l plus 1 l je Planetentrieb
* Fronttriebachse, Typ: 4173 = 8 l plus 0,5 l je Planetentrieb
* Bremsflüssigkeit = 0,5 l
==Verbrauch==
* Geringster spezifischer Kraftstoffverbrauch bei Vollast = 216 g/kWh
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 229 g/kWh bei 48,9 kW und 1.955 U/min
==Kabine==
* Vollverglaste, elastisch-gelagerte, staub-und schallisolierte (85 dB(A)) Deutz-MasterCab mit ebenen Boden, Grammer-Komfortsitz, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse, Traktormeter, ausstellbare Front- und Heckscheibe, klappbarer Beifahrersitz, innen- und außen Spiegel, Kraftstoffanzeige, Scheibenwaschanlage und Kontrollleuchten.
* Optional mit Klimaanlage, Zeituhr, Luftfeder-Fahrersitz, Luftdruckmesser, Arbeitsscheinwerfer und Motortemperaturanzeige
==Sonderausrüstung==
* Front- und Radgewichte
* Klimaanlage
* Luftgefederter Fahrersitz
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Zusatz-Steuergeräte
* Zweiter Zusatz-Hubzylinder
* Kriechgruppe
* Schnellgang-Ausführung
* Allradantrieb
* Zugpendel
* Zeituhr
* Luftdruckmesser
* Arbeitsscheinwerfer
* Tele-02-Achse
==Literatur==
Aust, Oliver: Deutz-Traktoren im Einsatz, Podszun-Verlag
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH bis zur 07-Serie (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 562
* Betriebsanleitung der Traktoren DX 85, DX 90, DX 110 und DX 120
==Quellen==
Aust, Oliver: Deutz-Traktoren im Einsatz, Podszun-Verlag
<references />
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
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Traktorenlexikon: Steyr 8180
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2026-08-18T18:25:06Z
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wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Steyr|HERSTELLER= Steyr}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Steyr-Daimler-Puch (SDP/SLT)
| MODELLREIHE = 80er-Baureihe
| MODELL = 8180 a
| BILD = Steyr 8180 Turbo mit HIAB-Kran.jpg
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1986
| PRODUKTIONSENDE = 1993
| STÜCKZAHL = 292<ref>https://www.youtube.com/watch?v=50vrQcEfnnQ</ref>
| EIGENGEWICHT = 6.012
| LÄNGE = 5.125
| BREITE = 2.470
| HÖHE = 2.880
| RADSTAND = 2.700
| BODENFREIHEIT = 505
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.894/2.526
| SPURWEITE HINTEN = 1.900/1.904
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.970
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 6.630
| BEREIFUNG VORNE = 18.4 R 26 AS
| BEREIFUNG HINTEN = 20.8 R 38 AS
| LEISTUNG KW = 117,8
| LEISTUNG PS = 160
| NENNDREHZAHL = 2.200
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 6.596
| DREHMOMENTANSTIEG = 22
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Wasserkühlung
| ANTRIEBSTYP =Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R, 24V/8R, 36V/12R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 30 oder 40
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Das Flaggschiff der 80er Baureihe stellte der Steyr 8180 a dar. Steyr hatte aus dem Aggregat des 8170 a noch zehn PS herausgekitzelt. Die neue SK-2-Komfortkabine ließ zudem keine Wünsche offen. Technisch gesehen war der 8180 a mit dem 8165 a weitgehend identisch. Im Jahr 1990 kam es zur Ausgliederung der Traktor- und Landmaschinensparte. Daraus resultierte die Steyr-Landmaschinentechnik GmbH (SLT) mit Sitz in St. Valentin.
==Motor==
* Steyr, Typ: WD 612.96 stehender wassergekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Turbomotor mit Direkteinspritzverfahren, gleitende-trockene Zylinderlaufbuchsen, HPCE-Verbrennungsverfahren, PUROLATOR-Kraftstofffilter incl. Vorfilter, siebenfach-gelagerte Kurbelwelle, zahnradgetriebene Nockenwelle, mechanischer variabler BOSCH-Drehzahlregler, Leichtmetall-Kolben, EATON-Ölpumpe, hängende Ventile, PUROLATOR-Trockenluftfilter incl. Zyklon-Vorfilter, BOSCH-Inline-Einspritzpumpe, GARRETT-Abgasturbolader, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, BOSCH-Mehrloch-Einspritzdüse, EBERSPÄCHER-Schalldämpfer und thermostatgesteuerte Zweikreis-Wasserkühlung mit EATON-Viscolüfter.
* Bohrung = 108 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 16,5:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 530 Nm
* Max. Drehmoment = 632 Nm bei 1.200 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 600 bis 2.380 U/min.
* Einspritzmenge = 82 mm³/Hub und 1.100 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 225 + 8 bar
* Max. Ladedruck = 1.510 mbar
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 MW 100/720 RS 1145
* Bosch-Mehrloch-Einspritzdüse, Typ: DLLA 150 S 1091
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: RSV 250-1100 MW 1 A 323
* Garrett-Abgasturbolader, Typ: BCC
* Purolator-Trockenluftfilter, Typ: LP 120 S/1 oder Mann & Hummel, Typ: 45.325.65.444
* Purolator-Zyklon-Vorabscheider, Typ: LVE 080/5 P oder Mann & Hummel, Typ: 48.096.67.900
* Purolator-Kraftstofffilter, Typ: PFC-220
* Purolator-Kraftstoff-Vorfilter, Typ: PER 247-F
* Eberspächer-Schalldämpfer, Typ: T 16.47.486.01.0.00
* Eaton-Viscolüfter, Typ: 240
* Kühler-Lüfter mit zehn Blätter und 550 mm Durchmesser
==Kupplung==
* Trockene Fichtel & Sachs-Einscheibenkupplung, Typ: G 350
Pedal-betätigte Fahrkupplung mit 350 mm Scheiben-Durchmesser
* Hydraulisch-betätigte Steyr-Zapfwellenkupplung als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
11 Lamellen mit 135 mm Durchmesser
* Hydraulisch-betätigter Steyr-Frontantrieb, als nasse Lamellenkupplung ausgebildet
21 Lamellen mit 135 mm Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Steyr-Wendegetriebe, Typ: TW 397 in der 30 km/h.- Ausführung
* Auf Wunsch als 40 km/h.- Ausführung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Bereiche L-M-S und R unterteilt
* Optional mit synchronisierten Gruppengetriebe
12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Wahlweise im Ölbad laufendes Steyr-Wende-Lastschaltgetriebe, Typ: TW 397
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Gruppengetriebe mit vier Gruppen, in die Bereiche L-M-S und R unterteilt
* Elektohydraulisch-betätigte, zweistufige Lastschaltung mittels nasser Lamellenkupplung und einer Untersetzung von 1,25:1
* Mechanische Wendeschaltung für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt
24 Vorwärts- und 8 Rückwärtsgänge
* Optional mit zusätzlicher Kriech- oder Super-Kriechgruppe (Untersetzung = 3,79:1 bzw. 8,44:1)
36 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung der 40 km/h.- Ausführung:
"Gruppe-L:"
* 1.Gang = 253,09:1
* 2.Gang = 180,24:1
* 3.Gang = 130,82:1
* 4.Gang = 93,92:1
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 317,56:1
* 2.Gang = 226,15:1
* 3.Gang = 164,14:1
* 4.Gang = 117,85:1
"Gruppe-M:"
* 1.Gang = 152,06:1
* 2.Gang = 108,29:1
* 3.Gang = 78,60:1
* 4.Gang = 56,43:1
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 190,79:1
* 2.Gang = 135,87:1
* 3.Gang = 98,62:1
* 4.Gang = 70,80:1
"Gruppe-S:"
* 1.Gang = 50,71:1
* 2.Gang = 36,12:1
* 3.Gang = 26,21:1
* 4.Gang = 18,82:1
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 63,63:1
* 2.Gang = 45,31:1
* 3.Gang = 32,89:1
* 4.Gang = 23,61:1
"Gruppe-R:"
* 1.Gang = 146,42:1
* 2.Gang = 104,27:1
* 3.Gang = 75,68:1
* 4.Gang = 54,34:1
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 183,71:1
* 2.Gang = 130,83:1
* 3.Gang = 94,96:1
* 4.Gang = 68,18:1
* Kriechgruppe:
"Gruppe-L:"
* 1.Gang = 958,77:1
* 2.Gang = 682,94:1
* 3.Gang = 495,69:1
* 4.Gang = 356,01:1
"Gruppe-M:"
* 1.Gang = 575,96:1
* 2.Gang = 410,26:1
* 3.Gang = 297,77:1
* 4.Gang = 213,87:1
"Gruppe-S:"
* 1.Gang = 192,10:1
* 2.Gang = 136,84:1
* 3.Gang = 99,32:1
* 4.Gang = 71,33:1
"Gruppe-R:"
* 1.Gang = 554,69:1
* 2.Gang = 395,12:1
* 3.Gang = 286,78:1
* 4.Gang = 205,97:1
* Super-Kriechgruppe:
"Gruppe-L:"
* 1.Gang = 2137,23:1
* 2.Gang = 1522,05:1
* 3.Gang = 1104,71:1
* 4.Gang = 793,13:1
"Gruppe-M:"
* 1.Gang = 1284,02:1
* 2.Gang = 914,43:1
* 3.Gang = 663,70:1
* 4.Gang = 476,50:1
"Gruppe-S:"
* 1.Gang = 428,24:1
* 2.Gang = 304,97:1
* 3.Gang = 221,35:1
* 4.Gang = 158,92:1
"Gruppe-R:"
* 1.Gang = 1236,41:1
* 2.Gang = 880,53:1
* 3.Gang = 639,09:1
* 4.Gang = 458,83:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten der 40 km/h.- Ausführung mit Bereifung 20.8-38 AS
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,80 km/h
* 2.Gang = 3,93 km/h
* 3.Gang = 5,42 km/h
* 4.Gang = 7,55 km/h
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 2,23 km/h
* 2.Gang = 3,14 km/h
* 3.Gang = 4,32 km/h
* 4.Gang = 6,02 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,66 km/h
* 2.Gang = 6,55 km/h
* 3.Gang = 9,02 km/h
* 4.Gang = 12,57 km/h
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 3,72 km/h
* 2.Gang = 5,22 km/h
* 3.Gang = 7,19 km/h
* 4.Gang = 10,02 km/h
"Gruppe-S"
* 1.Gang = 13,98 km/h
* 2.Gang = 19,63 km/h
* 3.Gang = 27,05 km/h
* 4.Gang = 37,63 km/h
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 11,14 km/h
* 2.Gang = 15,65 km/h
* 3.Gang = 21,36 km/h
* 4.Gang = 30,03 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,84 km/h
* 2.Gang = 6,80 km/h
* 3.Gang = 9,37 km/h
* 4.Gang = 13,05 km/h
"Lastschaltstufe"
* 1.Gang = 3,86 km/h
* 2.Gang = 5,42 km/h
* 3.Gang = 7,47 km/h
* 4.Gang = 10,40 km/h
* Kriechgruppe:
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 0,74 km/h
* 2.Gang = 1,04 km/h
* 3.Gang = 1,43 km/h
* 4.Gang = 1,99 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 1,23 km/h
* 2.Gang = 1,73 km/h
* 3.Gang = 2,38 km/h
* 4.Gang = 3,32 km/h
"Gruppe-S"
* 1.Gang = 3,69 km/h
* 2.Gang = 5,20 km/h
* 3.Gang = 7,14 km/h
* 4.Gang = 9,94 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 1,28 km/h
* 2.Gang = 1,79 km/h
* 3.Gang = 2,47 km/h
* 4.Gang = 3,44 km/h
* Super-Kriechgruppe:
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 0,33 km/h
* 2.Gang = 0,47 km/h
* 3.Gang = 0,64 km/h
* 4.Gang = 0,89 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 0,55 km/h
* 2.Gang = 0,78 km/h
* 3.Gang = 1,07 km/h
* 4.Gang = 1,49 km/h
"Gruppe-S"
* 1.Gang = 1,66 km/h
* 2.Gang = 2,33 km/h
* 3.Gang = 3,20 km/h
* 4.Gang = 4,46 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 0,57 km/h
* 2.Gang = 0,81 km/h
* 3.Gang = 1,11 km/h
* 4.Gang = 1,55 km/h
==Zapfwelle==
* Hydraulisch-betätigte, unabhängige und unter Last schaltbare Motorzapfwelle mit Überlastfunktion
* Stummel = 1 3/8"- 21 teilig (Form-2)
* Einfach schaltbar, 1.000 U/min.
* Optional 540 U/min. mit Stummel = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1)
Übersetzungsverhältnis der 1.000er-Zapfwelle = 1.826:1
* 1.000 U/min. bei 1.826 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 102,4 kW
* Oder 1.205 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 107,7 kW
Übersetzungsverhältnis der 540er-Zapfwelle = 3,476:1
* 540 U/min. bei 1.877 U/min.- Motordrehzahl
Oder 633 U/min. mit Nenndrehzahl
==Bremsen==
* Pedal-betätigte, hydraulische-nasse GIRLING-Mehrscheibenbremse auf die Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelradbremse ausgebildet
12 Scheiben mit 224 mm Durchmesser
* Optional Vierradbremse mit kombinierter Druckluftunterstützung
* Hydraulisch-betätigte Vorderradbremse als Simplex-Trommelbremse ausgebildet
Bremstrommel = 400 x 100 mm
* Automatische Allradzuschaltung "OPTISTOP" als Vorderradbremse bei der 40 km/h.- Ausführung
* Mechanisch-betätigte, unabhängige nasse Scheibenbremse, als Feststellbremse auf die Hinterräder wirkend
* Optional mit Ein- oder Zweikreis-Anhänger-Druckluftbremse
Arbeitsdruck-Einkreissystem = 5,6 bar
* Kesselinhalt = 20,0 l
Arbeitsdruck-Zweikreissystem = 7,4 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte, hydraulisch-betätigte Steyr-Lenktriebachse mit zentraler Gelenkwelle und sperrbarem Kegelraddifferential
Optional mit Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten mittels Radumschlag = 1.894 und 2.526 mm
* Starre Steyr-Hinterachse, Typ: TW-397 mit Ritzel, Stirnradgetriebe und Kegelrad
Pedal-betätigte Kegelrad-Differentialsperre
Zwei Spurweiten mittels Radumschlag = 1.900 und 1.940 mm
* Vordere Achslast = 2.665 kg
* Hintere Achslast = 3.347 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: 8493 mit separatem Ölkreislauf
* Zwei integrierte doppelt-wirkende Steyr-Lenkzylinder mit 100 bar Betriebsdruck
Lenkzylinder mit 18 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulisches Steyr-Regelhubwerk mit elektronischer Hubwerksregelung (EHR)
* Dreipunktaufhängung der Kategorie III mit "Simplematic", auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Ein einfachwirkender Hubzylinder mit 105 mm Kolbendurchmesser und 165 mm Kolbenhub
* Zusätzlich zwei Hubzylinder mit 70 mm Durchmesser und 195 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Hauptzylinder auf 245 bar eingestellt
* Einfachwirkendes Bosch-Steuergerät
* Zweistufen Zugkraftsteuerung, Schwimmstellung und Lageregelung
* Kupplungsunabhängige Bosch-Zahnrad-Hydraulikpumpe
Max. Förderleistung = 52,4 l/min. bei 185 bar und 51,3 l/min. bei 177 bar
Leistung der Hydraulik = 15,1 kW
* Max. durchgehende Hubkraft = 6.020 kg
Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 6.620 kg
==Steuergeräte==
* Ein einfachwirkendes Bosch-Steuergerät
* Optional bis zu vier Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Zwei Batterien, 12 V-88 Ah
* Bosch-Anlasser, Typ: JF 001 367 010 (12 V-3,0 kW)
* Bosch-Kaltstarthilfe, Typ: A 250 00 1088 oder Beru, Typ: 184 G
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: A 0120.402.127 (14 V-23/55 A 770 W)
==Maße & Abmessungen==
* Länge = 4.910 mm (Mit Frontgewicht = 5.125 mm)
* Größte Breite = 2.470 mm
* Höhe-Allrad über Auspuff = 2.800 mm
* Höhe über Kabine = 2.880 mm
* Radstand = 2.700 mm
* Bodenfreiheit unter der Vorderachse = 505 mm
* Leergewicht = 6.012 kg
* Zul. Gesamtgewicht = 8.500 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 18.4-26 AS
* Hinten = 20.8-38 AS
Optional:
* Vorne = 15-28 und 18.4-28 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 240,0 l
* Motoröl = 14,0 l
* Kühlsystem = 27,0 l
* Triebwerk, Hinterachse und Hydraulik = 85,0 l
* Vorderachse = 15,0 l
* Planetentriebe je 1,5 l
* Bremse = 0,7 l
* Lenkung = 2,5 l
==Verbrauch==
* Kraftstoffverbrauch = 32,2 l/h oder 221,5 g/kWh bei 122,1 kW und Nenndrehzahl
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 197,0 g/kWh bei 71,4 kW und 1.400 U/min.
==Kabine==
* Schall- (82,0 dB), schwingungs- und staubisolierte Steyr-Komfortkabine, Typ: 120.11 mit GRAMMER-Komfortsitz, Typ: DS 85 H/90 A oder LS 95 H 1/90 R, getönter Verglasung, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, Traktormeter, hängende Pedale, Seitenschaltung, analoge-digitale Anzeigen, Dachluke, Sonnenblende, zweistufige Heizung incl. Entfrosterdüsen, Innenbeleuchtung, Aschenbecher mit Zigarettenanzünder, zwei Außenspiegel, Scheibenwischer incl. Scheibenwaschanlage.
==Sonderausrüstung==
* Zusatzgewichte
* Zapfwellengetriebe für 540 und 1000 U/min
* Anhänger-Druckluftbremse
* Arbeitsscheinwerfer
* Elektro-Hydraulische 2-stufige Lastschaltung "Steyrmatic"
* Kriechgruppe
* Super-Kriechgruppe
* 40 km/h.- Triebwerk
* Rückfahreinrichtung
* Zusatztank für Kraftstoff
* Steyr-Matic-Lastschaltgetriebe
* Infomat-2
* Zusatz-Steuergeräte
* Schnellkuppler KAT 3
==Sonstiges==
* Listenpreis im Jahr 1986 = 1,194.600 Schilling (ATS)
==Literatur==
* Steyr-Das Typenbuch (Albert Mößmer) Seite 90-92
* dlg-Testberichte. de (OECD-Nr. 1168)
* Österreichische Traktoren von 1976 bis 2000 (Willi Plöchl) Seite 177
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 10/2015, Seite 14 ff.
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Steyr |HERSTELLER= Steyr}}
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Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 160
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2026-08-18T13:22:20Z
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Einleitungstext wurde überarbeitet
1089850
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 160
| BILD = DX 160.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz-Fahr DX 160
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1984
| STÜCKZAHL = 62
| EIGENGEWICHT = 5.400 (A: 5.850)
| LÄNGE = 4.710 (A: 4.770)
| BREITE = 2.370
| HÖHE = 2.730
| RADSTAND = 2.631 (A: 2.826)
| BODENFREIHEIT = 605 (A: 490)
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.860/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800-2.200
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.470
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.850 (A: 6.770)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 18.4-26 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 20.8-38 AS
| LEISTUNG KW = 110,4
| LEISTUNG PS = 150
| NENNDREHZAHL = 2.200
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 6.128
| DREHMOMENTANSTIEG = 15
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 24V/8R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 160
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 160''' war bei seiner Einführung das absolute Topmodell der DX-Serie. Er hatte keinen direkten Vorgänger und wurde vollständig neu entwickelt. Er bekam den neuen Turbo-aufgeladenen '''BF6L913'''-Motor mit 150PS und das Steyr-Triebwerk '''TW1200''' mit 2-facher, '''"Powermatic"''' genannten Lastschaltung, die über zwei Druckknöpfe im Armaturenbrett bedient wurde.
Die Anordnung des Steyr-Triebwerks entsprach dem des TW-90-Triebwerks, allerdings mit nur vier Gängen. Um das Lastschaltgetriebe in einer 25 km/h sowie einer 30 km/h-Variante anbieten zu können, musste die Gesamtübersetzung angepasst werden. Leider entwickelte sich die Ersatzteilversorgung mit den Jahren problematisch.
Beim DX 160 wurde die '''MasterCab'''-Kabine serienmäßig angeboten. Die erste DX-Serie, wozu der DX 160 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete '''MasterCab'''-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW1300. Zur Allrad-Variante bot Deutz auch weiterhin eine Hinterradantrieb-Variante an, die aber ausschließlich für den Export bestimmt war.
Nach 6 Jahren Bauzeit wurde der '''DX 160''' 1984 durch seinen 10PS stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 7.10|DX 7.10]] ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: BF6L 913, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Turbomotor mit Direkteinspritzverfahren, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Kolbenkühlung, Bosch-Kraftstoffpumpe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, hängenden Ventilen, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, Bosch-Fliehkraftregler, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, integrierter Motorölkühler, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Bosch-Mehrloch-Düsen, KKK-Abgasturbolader und Axial-Regelgebläse.
* Bohrung = 102 mm, Hub = 125 mm
* Verdichtung = 15,5 : 1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 480 Nm
* Max. Drehmoment = 533 Nm bei 1.602 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 700 bis 2.340 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 + 8 bar
* Einspritzmenge = 79 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Ladedruck = 440 mbar
* Bosch-Kraftstoffpumpe, Typ: FB/KS 22 AD 23/2
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2020 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 D 410 RS 2537
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 490
* Kühnle, Kopp und Kausch-Turbolader, Typ: 3 LEP 229 A/13.2
==Kupplung==
* Pedal betätigte, trockene Einscheibenkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 350 DGFP
* Kupplungsscheibe mit 350 mm Durchmesser und Cerametallic-Belag
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Steyr-Powermatic-Getriebe, Typ: TW-1200 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Stirnrad-Vorschaltgruppe als zweistufige Lastschaltung
* Gruppengetriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L + H mit Klauenschaltung
* Gruppen M + R mit Synchronschaltung
* 24 Vorwärts- und 8 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 36 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
Ab 1982:
* Im Ölbad laufendes Steyr-Powermatic-Getriebe, Typ: TW-1300 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechsel- und Gruppengetriebe, incl. zweistufiger Lastschaltung
* 24 Vorwärts- und 8 Rückwärtsgänge bzw. 36 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-1200
* Lastschaltstufe-LO
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 344,02:1
* 2.Gang = 245,00:1
* 3.Gang = 177,82:1
* 4.Gang = 127,67:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 206,69:1
* 2.Gang = 147,19:1
* 3.Gang = 106,83:1
* 4.Gang = 76,70:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 94,67:1
* 2.Gang = 67,42:1
* 3.Gang = 48,93:1
* 4.Gang = 35,13:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 199,02:1
* 2.Gang = 141,74:1
* 3.Gang = 102,87:1
* 4.Gang = 73,86:1
* Lastschaltstufe-HI
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 274,18:1
* 2.Gang = 195,26:1
* 3.Gang = 141,72:1
* 4.Gang = 101,7:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 164,73:1
* 2.Gang = 117,31:1
* 3.Gang = 85,15:1
* 4.Gang = 61,30:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 75,45:1
* 2.Gang = 53,73:1
* 3.Gang = 39,00:1
* 4.Gang = 28,00:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 158,62:1
* 2.Gang = 112,96:1
* 3.Gang = 81,99:1
* 4.Gang = 58,86:1
* Optionale Kriechgruppe:
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2315,33:1
* 2.Gang = 1648,89:1
* 3.Gang = 1196,77:1
* 4.Gang = 859,22:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 1391,03:1
* 2.Gang = 990,64:1
* 3.Gang = 719,01:1
* 4.Gang = 516,21:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 637,14:1
* 2.Gang = 453,75:1
* 3.Gang = 329,33:1
* 4.Gang = 236,44:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 1339,45:1
* 2.Gang = 953,90:1
* 3.Gang = 692,35:1
* 4.Gang = 497,07:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-1200 in der 25 km/h.-Ausführung mit Bereifung 20.8-38 AS
* Lastschaltstufe-LO
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,06 km/h
* 2.Gang = 2,89 km/h
* 3.Gang = 3,99 km/h
* 4.Gang = 5,55 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 3,43 km/h
* 2.Gang = 4,82 km/h
* 3.Gang = 6,64 km/h
* 4.Gang = 9,25 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 7,49 km/h
* 2.Gang = 10,52 km/h
* 3.Gang = 14,49 km/h
* 4.Gang = 20,19 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 3,56 km/h
* 2.Gang = 5,00 km/h
* 3.Gang = 6,89 km/h
* 4.Gang = 9,60 km/h
* Lastschaltstufe-HI
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,59 km/h
* 2.Gang = 3,63 km/h
* 3.Gang = 5,00 km/h
* 4.Gang = 6,97 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,30 km/h
* 2.Gang = 6,04 km/h
* 3.Gang = 8,33 km/h
* 4.Gang = 11,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,40 km/h
* 2.Gang = 13,20 km/h
* 3.Gang = 18,18 km/h
* 4.Gang = 25,33 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,47 km/h
* 2.Gang = 6,28 km/h
* 3.Gang = 8,65 km/h
* 4.Gang = 12,05 km/h
* Optionale Kriechgruppe:
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 0,31 km/h
* 2.Gang = 0,43 km/h
* 3.Gang = 0,59 km/h
* 4.Gang = 0,83 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 0,51 km/h
* 2.Gang = 0,72 km/h
* 3.Gang = 0,99 km/h
* 4.Gang = 1,37 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 1,11 km/h
* 2.Gang = 1,56 km/h
* 3.Gang = 2,15 km/h
* 4.Gang = 3,00 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 0,53 km/h
* 2.Gang = 0,74 km/h
* 3.Gang = 1,02 km/h
* 4.Gang = 1,43 km/h
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-1300 in der 30 km/h.-Ausführung mit Bereifung 20.8-38 AS
* Lastschaltstufe-LO
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,4 km/h
* 2.Gang = 3,4 km/h
* 3.Gang = 4,7 km/h
* 4.Gang = 6,6 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,1 km/h
* 2.Gang = 5,7 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 10,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 8,8 km/h
* 2.Gang = 12,4 km/h
* 3.Gang = 17,1 km/h
* 4.Gang = 23,8 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,2 km/h
* 2.Gang = 5,9 km/h
* 3.Gang = 8,1 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* Lastschaltstufe-HI
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 3,1 km/h
* 2.Gang = 4,3 km/h
* 3.Gang = 5,9 km/h
* 4.Gang = 8,2 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 5,1 km/h
* 2.Gang = 7,1 km/h
* 3.Gang = 9,8 km/h
* 4.Gang = 13,7 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 11,1 km/h
* 2.Gang = 15,6 km/h
* 3.Gang = 21,4 km/h
* 4.Gang = 30,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,3 km/h
* 2.Gang = 7,4 km/h
* 3.Gang = 10,2 km/h
* 4.Gang = 14,2 km/h
* Optionale Kriechgruppe:
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 0,36 km/h
* 2.Gang = 0,51 km/h
* 3.Gang = 0,70 km/h
* 4.Gang = 0,97 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 0,60 km/h
* 2.Gang = 0,84 km/h
* 3.Gang = 1,16 km/h
* 4.Gang = 1,62 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 1,31 km/h
* 2.Gang = 1,84 km/h
* 3.Gang = 2,54 km/h
* 4.Gang = 3,54 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 0,62 km/h
* 2.Gang = 0,88 km/h
* 3.Gang = 1,21 km/h
* 4.Gang = 1,68 km/h
==Zapfwelle==
* Elektrohydraulisch-betätigte, unabhängige und lastschaltbare Motorzapfwelle
* Stummel = 1 3/8"-21 teilig (Form-2)
* 1.000 U/min. bei 1.917 U/min.-Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 94,5 kW
* Oder 1.148 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 100,5 kW
"Ab 1982"
* Elektrohydraulisch-betätigte, unabhängige und lastschaltbare Motorzapfwelle mit zwei Geschwindigkeiten
* Stummel drehbar, 1 3/8"-21 teilig (Form-2) oder 1 3/8"-6 Keile (Form-1)
* Drehzahlen = 540 und 1.000 U/min.
==Bremsen==
* Hydraulisch-betätigte, nasse GIRLING-Scheibenbremse auf beiden Seiten, auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse zu verwenden
Sechs Belagscheiben je Radbremse mit 222 mm Durchmesser
* Max. Bremsverzögerung = 3,9 m/s² bei 25 daN-Pedalkraft
Bremsweg bei 25 km/h. = 7,9 m
* Mechanisch-betätigte Feststellbremse auf die Betriebsbremse wirkend, auf Wunsch auf eigene Belagbremse wirkend
* Optional mit Zweikreis-Druckluftbremsanlage oder wahlweise kombiniert als Ein- und Zweikreis-Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: 03
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, elektrohydraulisch-betätigte und lastschaltbare ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3052
* Seitliche Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.860 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe, Tellerrad und Planetengetriebe
Vierfache Spurverstellung durch Radscheiben und Radumschlag = 1.800 bis 2.200 mm
* Elektrohydraulisch-betätigtes, selbstausrückendes Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 1.920 kg (Allrad = 2.320 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.800 kg (Allrad = 3.600 kg)
* Hinterachslast = 3.480 kg (Allrad = 3.530 kg)
Zul. Hinterachslast = 6.500 kg (Allrad = 6.180 kg)
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: 8452 mit eigenem Kreislauf
* Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Bosch-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/19 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 19 cm³
* Fördermenge = 45 l/min. bei 150 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K 55.2 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 148 mm Kolbenhub
* Überdruckventil des Zylinders auf 260 bar eingestellt
* Zwei außenliegende Zusatz-Hubzylinder mit 65 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise als Kategorie III
* Optional mit Walterscheid-Schnellkuppler
Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Zugwiderstands- und Lageregelung incl. stufenlose Mischregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Senkdrossel, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Bosch-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFS 11/22,5 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 58,4 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 16,2 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 6.500 kg
==Steuergeräte==
Serie: 2
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-143 Ah
* Bosch-Anlasser, ID 12 V-3.7 kW
* Bosch-Lichtmaschine mit integriertem Regler, G1 14 V-65 A 22
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.710 mm (Allrad = 4.770 mm)
* Breite bei kleinster Spur = 2.370 mm
* Höhe über Lenkrad = 2.125 mm
* Höhe mit Kabine = 2.730 mm
* Höhe über Auspuff = 2.790 mm (Allrad = 2.910 mm)
* Radstand = 2.631 mm (Allrad = 2.826 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskopachse = 605 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 5.400 kg
Zul. Gesamtgewicht = 8.500 kg
* Eigengewicht der Allrad-Ausführung = 5.850 kg
Zul. Gesamtgewicht = 8.500 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 11.00-16 AS Front (Allrad = 18.4-26 AS)
* Hinten = 20.8-38 AS
Optional:
* Allrad vorne = 14.9-38 und 16.9-28 AS
* Hinten = 18.4-38 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 150 l, optional mit Zusatz-Tank plus 100 l
* Motoröl incl. Filter = 16 l
* Getriebe incl. Endantrieb = 75 l
* Hydraulik = 18,5 l, optional mit Zusatz-Tank plus 20 l
==Verbrauch==
* Spezifischer Kraftstoffverbrauch bei Nennleistung = 237 g/kWh oder 174 g/PSh
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 216 g/kWh oder 159 g/PSh bei 82,5 kW und 1.650 U/min.
* Kraftstoffverbrauch mit Zapfwellen-Normdrehzahl (1.000 U/min.) = 246 g/kWh oder 181 g/PSh
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub- und schallisolierte (84 dB A) Deutz-Fahr-MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbarer Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Innen- und Außenspiegel und klappbarem Beifahrersitz
* Optional mit Zusatz-Heizung, Klimaanlage, Super-Komfort-Sitz und Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Fronthydraulik
* Frontzapfwelle
* Klimaanlage
* Arbeitsscheinwerfer
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Zugpendel
* Super-Komfort-Sitz
* Zusatz-Steuergeräte
* Kriechgruppe
* Front-und Radgewichte
* Zusatz-Heizung
==Literatur==
* Hummel,Oertle: Typenkompass Deutz-Traktoren seit 1978, Motor-Buch-Verlag
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 580
* Technische Daten für Deutz-Fahr-Traktoren (Ausgabe 09/1983) Seiten 78-82
==Quellen==
* Hummel,Oertle: Typenkompass Deutz-Traktoren seit 1978, Motor-Buch-Verlag
<references />
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
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Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 145
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Einleitungstext wurde überarbeitet
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wikitext
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 145
| BILD = DX 145.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz-Fahr DX 145
| BAUWEISE =
| PRODUKTIONSBEGINN = 1980
| PRODUKTIONSENDE = 1983
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 5.110 (A: 5.750)
| LÄNGE = 4.500 (A: 4.630)
| BREITE = 2.370
| HÖHE = 2.780
| RADSTAND = 2.690 (A: 2.790)
| BODENFREIHEIT = 580 (A: 490)
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800 und 2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = (A: 5.620)
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.850 (A: 6.470)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-28 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 20.8-38 AS
| LEISTUNG KW = 97
| LEISTUNG PS = 132
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 6.128
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Hinterrad-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R oder 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG = Deutz-Fahr DX 145
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 145''' war der '''1980''' vorgestellte Nachfolger des nur zwei Jahre lang gebauten DX 140. Probleme mit dem verbauten Steyr-Triebwerk im DX 140 zwangen Deutz dazu, ein eigenes, für diese Leistungsklasse ausgelegtes Getriebe zu entwickeln. im DX 145 wurde nun erstmals das TW91 Triebwerk mit 2-Hebel-Seitenschaltung verbaut, gepaart mit dem aus dem Vorgänger bekannten, aber um 7PS leistungsgesteigerten '''BF6L 913'''-Motor mit nun 132PS. Das Getriebe verfügte nun nicht mehr über eine Lastschaltung, sondern konnte entweder als Normal- (4-Gang, 25km/h) oder als Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) bestellt werden. Zudem verfügte Der DX 145 von Anfang an über einen zentralen Allradantrieb, was ihm einen engeren Wendekreis sowie bessere Geländegängigkeit verschaffte.
Beim DX 145 wurde nun auch wie bei seinen Schwestermodellen (außer DX 160) eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle verbaut. Erstmals wurde ab Werk eine Fronthydraulik sowie eine Frontzapfwelle angeboten, da beides in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hatte. Beim DX 145 wurde die '''MasterCab'''-Kabine serienmäßig angeboten. Die erste DX-Serie, wozu der DX 145 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete '''MasterCab'''-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW911. Zur Allrad-Variante bot Deutz auch weiterhin eine Hinterradantrieb-Variante an, für die auch ein Lastschaltgetriebe geordert werden konnte und ausschließlich für den Export bestimmt war.
Nach 3 Jahren Bauzeit wurde der '''DX 145''' 1983 durch seinen nochmals stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 6.50|DX 6.50]] ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: BF6L 913, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Turbomotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden Ventilen, zahnradgetriebener Nockenwelle, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Bosch-Kraftstoffpumpe, Trockenluftfilter mit Vorabscheider, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, Bosch-Fliehkraft-Verstellregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe, Bosch-Mehrloch-Düse, KKK-Abgasturbolader und Axial-Regelgebläse.
* Bohrung = 102 mm, Hub = 125 mm
* Verdichtung = 15,5 : 1
* Max. Drehmoment = 503 Nm bei 1.600 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 700 bis 2.475 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 + 8 bar
* Einspritzmenge = 68 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Max. Ladedruck = 670 mbar
* Bosch-Kraftstoffpumpe, Typ: FP/KS 22 AD 6/2
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2020 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 D 410 RS 2537
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 775
* Kühnle, Kopp und Kausch-Turbolader, Typ: 3 LEP 229 A 13.2
==Kupplung==
* Pedal betätigte, trockene Einfachkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 350 TGFP
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Deutz-Synchrongetriebe mit Seitenschaltung
* 25 km/h.-Ausführung mit synchronisiertem Viergang-Wechselgetriebe, Typ: TW 91.10
* 30 km/h.-Ausführung mit synchronisiertem Fünfgang-Wechselgetriebe, Typ: TW 91.11
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* 25 km/h.-Ausführung mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* 30 km/h.-Ausführung mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge bzw. 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW 91.10 bzw. TW 91.11 mit Bereifung 20.8-38 AS
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,3 km/h
* 2.Gang = 3,3 km/h
* 3.Gang = 4,2 km/h
* 4.Gang = 5,9 km/h
* 5.Gang = 7,3 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,7 km/h
* 2.Gang = 6,7 km/h
* 3.Gang = 8,6 km/h
* 4.Gang = 12,0 km/h
* 5.Gang = 14,7 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 9,9 km/h
* 2.Gang = 14,1 km/h
* 3.Gang = 18,0 km/h
* 4.Gang = 25,1 km/h
* 5.Gang = 31,1 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,8 km/h
* 2.Gang = 8,3 km/h
* 3.Gang = 10,5 km/h
* 4.Gang = 14,7 km/h
* 5.Gang = 18,0 km/h
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,6 km/h
* 3.Gang = 0,8 km/h
* 4.Gang = 1,1 km/h
* 5.Gang = 1,4 km/h
==Zapfwelle==
* Hydraulisch-betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duo-Zapfwelle
* Stummel 540 U/min. = 1 3/8"- 6 Keile (Form-1)
* Stummel 1.000 U/min. = 1 3/8"-21 teilig (Form-2), wahlweise Form-1
* 540 U/min. bei 2.057 U/min.- Motordrehzahl
* Oder 604 U/min. mit Nenndrehzahl
* 1.000 U/min. bei 2.071 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 87,2 kW
* Oder 1.110 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 88,4 kW
* Unabhängige-lastschaltbare Front-Zapfwelle
* Stummel = 1 3/8"-21 teilig (Form-2)
* 1.000 U/min. bei 2.042 U/min.- Motordrehzahl
* Oder 1.126 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 75 kW
==Bremsen==
* Hydraulisch-betätigte TEVES-Scheibenbremse auf den Differential-Seitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse zu verwenden
Scheibendurchmesser = 245 mm
* Mechanisch-betätigte GIRLING-GMPD-Feststellbremse als Scheibenbremse ausgebildet
Je eine Scheibe links und rechts mit 152 mm Durchmesser
* Optional mit Zweikreis-Druckluftbremsanlage oder kombiniert als Ein- und Zweikreis-Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: 04 oder 05
Sechsfach verstellbare Spurweite in Stufen von 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, elektrohydraulisch-betätigte und lastschaltbare ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3052
* Selbstsperrdifferential und zentrale Gelenkwelle
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe, Tellerrad und Stirnradübersetzung
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 und 2.000 mm
* Kegelraddifferential mit selbstausrückender Sperre
* Optional mit fünffacher Spurverstellung durch Verstellräder
Spurweiten in Stufen von 100 mm = 1.700 bis 2.200 mm
* Vorderachslast = 1.760 kg (Allrad = 2.260 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.800 kg (Allrad = 3.200 kg)
* Hinterachslast = 3.450 kg (Allrad = 3.490 kg)
Zul. Hinterachslast = 6.300 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: 8452
* Gemeinsamer Ölkreislauf mit Hydraulik
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Fördermenge = 32,2 l/min.
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K 55.2 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Überdruckventil des Zylinders auf 220 bar eingestellt
* Zwei Zusatz-Hubzylinder mit je 65 mm Kolbendurchmesser und 190 mm Kolbenhub
* Optional Zusatz-Hubzylinder mit je 55 mm Kolbendurchmesser und 190 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Zugwiderstands- und Lageregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 L 206
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 55,7 l/min. bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 9,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 5.140 daN
* Hydraulisches Fronthubwerk
* Zwei Hubzylinder mit 80 mm Kolbendurchmesser und 150 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II
* Max. Hubkraft = 2.820 daN
==Steuergeräte==
[[Datei: DX-Motorhaube.jpg|thumb|Vorderansicht eines DX 145]]
Serie: 2
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, ID 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine mit integriertem Regler, K1 14 V-65 A 21 (910 W)
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.500 mm (Allrad = 4.630 mm)
* Breite = 2.370 mm
* Höhe über Auspuff = 2.890 mm
* Radstand = 2.690 mm (Allrad = 2.790 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskopachse = 580 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse = 490 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 5.110 kg
Zul. Gesamtgewicht = 7.700 kg
* Eigengewicht der Allrad-Ausführung = 5.750 kg
Zul. Gesamtgewicht = 8.000 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 11.00-16 AS Front (Allrad = 14.9-28 AS)
* Hinten = 20.8-38 AS
Optional:
* Vorne = 10.00-16 AS Front (Allrad = 13.6-28 AS)
* Hinten = 18.4-38 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 125 l, auf Wunsch mit Zusatz-Tank plus 100 l
* Motoröl incl. Filter = 16 l
* Hydraulik = 18,5 l, auf Wunsch = 27,5 l
* Getriebe = 55 l incl. Endantrieb
==Verbrauch==
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub- und schallisolierte Deutz-MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37/3 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Kontrolleuchten, Innen- und Außenspiegel und klappbarem Beifahrersitz
* Optional mit Zusatz-Heizung, Super-Komfort-Sitz, Radio, Klimaanlage und Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Front- und Radgewichte
* Zugpendel
* Klimaanlage
* Super-Komfort-Sitz
* Druckluftbremsanlage
* Frontlader
* Arbeitsscheinwerfer
* Zusatz-Heizung
* Radio
* Kriechgruppe
* Verstellräder
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 579
* OLDTIMER TRAKTOR Ausgabe 1/2023, Seite 12 ff.
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
7w47rvogv4vyxna7vh1fwvim5bam7nb
Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 90
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1089836
2026-08-18T12:34:48Z
JaWa1998
115962
Einleitungstext wurde überarbeitet
1089846
wikitext
text/x-wiki
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 90
| BILD = Deutz DX 90 A-N 1978.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz DX 90 A-N EZ:1978
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1982
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.275 (A: 4.830)
| LÄNGE = 4.360
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.600
| RADSTAND = 2.558 (A: 2.553)
| BODENFREIHEIT = 560 (A: 456)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.476–1.976 (A: 1.800/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.600–2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.020
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.430 (A: 5.880)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-20 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9-38 AS
| LEISTUNG KW = 65
| LEISTUNG PS = 88
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 5
| HUBRAUM = 4.712
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R bzw. 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperreihe auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein.
Der '''DX 90''' stellte dabei das zweikleinste Modell der Serie dar und füllte mit seinen 88PS die Lücke zwischen 80 PS (DX 85) und 100PS (DX 110). Er hatte keinen direkten Vorgänger, man kann aber den bis 1970 gebauten '''D9006''' nennen. Der DX90 war weitestgehend Baugleich mit dem DX 85, bis auf die höhere Motorleistung, stärkeres Getriebe (TW90.2 anstatt 90.1), Axial-Regelgebläse, die Unterlenkerregelung des Hubwerks (Beim DX 85 Oberlenkerregelung) und weitere Details. Es gab ihn sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Bemerkenswert war der '''F5L 912''' Fünfzylindermotor, da der schwierige Massenausgleich (144° Kurbelwellenversatz) bis Ende der 1970er Jahre die Fertigung von Motoren mit fünf Zylindern bei Deutz verhindert hatte. Die meisten Hersteller setzten damals in dieser Leistungsklasse auf 4-Zylinder-(Turbo)motoren. Deutz legte mit dem 5-Zylinder mehr Wert auf Hubraumstärke, was sie sich mit einem etwas längeren Radstand und Fahrzeuglänge sowie geringerer Wendigkeit erkauften.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) des TW-90.2-Getriebes zur Wahl. Anfängliche Probleme mit dem TW 90.2 Getriebe bei einigen Modellen wurden durch eine Rückrufaktion weitestgehend behoben. Heute noch laufende Maschinen sind entweder überholt worden oder die Probleme traten nie auf.
Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt, sie konnte nur noch über die Zapfwellenkupplung geschaltet werden. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut. Die erste DX-Serie ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete '''MasterCab'''-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren, in Verbindung mit dem weiterentwickelten TW 901.1-Getriebe. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h im 6. Gang, bei der weiterhin angebotenen 30km/h-Ausführung war der 6. Gang gesperrt.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der DX 90 1982 durch seinen etwas stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 92|DX 92]] ersetzt und erhielt, wie alle weiteren Modelle in dieser Leistungsklasse, den neuen BF4L 913 4-Zylinder-Turbo-Motor.
==Motor==
* KHD, Typ: F5L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Fünfzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden Ventilen, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Bosch-Vierloch-Düse, Dralleinspritzkanal, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Kolbenkühlung, sechsfach-gelagerter Kurbelwelle, Trockenluftfilter, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, integrierter Ölkühler, Bosch-Drehzahlregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe und thermostatisch-geregeltem Axialgebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 271 Nm
* Max. Drehmoment = 300 Nm bei 1.697 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.400 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 55 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 5 A 80 D 410/3 RS 2526
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 300/280 TGU 6 oder auch LuK DT 295/280 G
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 300 bzw. 295 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 280 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Seitenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit synchronisierten Viergang-Wechselgetriebe, in der 25 km/h-Ausführung
* Triebwerk TW-90.21 mit synchronisierten Fünfgang-Wechselgetriebe, in der 30 km/h-Ausführung
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Triebwerk TW-90.21 mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* Triebwerk TW-90.20 mit 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Triebwerk TW-90.21 mit 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
Im Laufe des Jahres 1982 als Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-901.1 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit fünf Gängen, in der 30 km/h-Ausführung
* Oder synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen, in der 40 km/h-Ausführung
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1721,21:1
* 2.Gang = 1127,41:1
* 3.Gang = 919,54:1
* 4.Gang = 634,17:1
* 5.Gang = 516,73:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 322,29:1
* 2.Gang = 211,09:1
* 3.Gang = 172,17:1
* 4.Gang = 118,74:1
* 5.Gang = 96,75:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 159,05:1
* 2.Gang = 104,17:1
* 3.Gang = 84,97:1
* 4.Gang = 58,60:1
* 5.Gang = 47,75:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 75,83:1
* 2.Gang = 49,67:1
* 3.Gang = 40,51:1
* 4.Gang = 27,94:1
* 5.Gang = 22,76:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 129,59:1
* 2.Gang = 84,88:1
* 3.Gang = 69,23:1
* 4.Gang = 47,74:1
* 5.Gang = 38,90:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Bereifung 16.9-34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,39 km/h
* 2.Gang = 0,59 km/h
* 3.Gang = 0,73 km/h
* 4.Gang = 1,05 km/h
* 5.Gang = 1,29 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,07 km/h
* 2.Gang = 3,16 km/h
* 3.Gang = 3,88 km/h
* 4.Gang = 5,62 km/h
* 5.Gang = 6,90 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,20 km/h
* 2.Gang = 6,41 km/h
* 3.Gang = 7,86 km/h
* 4.Gang = 11,39 km/h
* 5.Gang = 13,98 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 8,80 km/h
* 2.Gang = 13,44 km/h
* 3.Gang = 16,48 km/h
* 4.Gang = 23,90 km/h
* 5.Gang = 29,33 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,15 km/h
* 2.Gang = 7,87 km/h
* 3.Gang = 9,64 km/h
* 4.Gang = 13,98 km/h
* 5.Gang = 17,16 km/h
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-901.1 mit Bereifung 18.4 R 34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,5 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,0 km/h
* 5.Gang = 1,2 km/h
* 6.Gang = 1,6 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,3 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,0 km/h
* 4.Gang = 5,8 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,6 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,1 km/h
* 5.Gang = 14,9 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,1 km/h
* 4.Gang = 24,8 km/h
* 5.Gang = 30,4 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 13,9 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duozapfwelle
* Stummel der 540er-Zapfwelle = 1 3/8"-6 Keile (Form-1)
* Stummel der 1.000er-Zapfwelle = 1 3/8"-21 teilig (Form-2 wahlweise Form-1)
* 540 U/min bei 2.057 U/min Motordrehzahl
* Oder 604 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min bei 2.071 U/min Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 58,7 kW
* Oder 1.111 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Übertragbare Leistung = 61,2 kW
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Frontzapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische "Teves"-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Unabhängige Feststellbremse als mechanische Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommel wirkend
Bremstrommeln = 180 x 60 mm
* Max. Bremsverzögerung = 3,8 m/s² bei 250 N-Pedalkraft
Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage, wahlweise als kombinierte Ein- und Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* Förderleistung = 120 l/min bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-01
Fünffache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.476 bis 1.976 mm
* Optional als verstärkte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.500 bis 2.100 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 oder wahlweise Portal 2000
* Zentrale Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Vierfach-verstellbare Spurweite durch Verstellräder = 1.600 bis 2.000 mm
* Pedal betätigtes, selbstausrückendes und lastschaltbares Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 1.620 kg (Allrad = 1.980 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.010 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.850 kg
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* Ein doppeltwirkender Lenkzylinder mit 45 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Verstärkte Ausführung mit 55 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Ölflussmenge: 36,2 l/min bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K-55.2 mit Oberlenkerregelung und Tranfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Optional mit zwei Zusatz-Hubzylinder
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugwiderstandsregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Senkdrossel, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/16 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* Fördermenge = 41,4 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Optional mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 58,2 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.730 kg
* Mit zweiten Zusatz-Hubzylinder = 5.100 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie I
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einem einfachwirkenden Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie: 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Bosch-Flammglühkerze, Typ: B 12 V H 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.360 mm
* Breite über Radabdeckung = 2.304 mm
* Höhe mit offener Auspuffklappe = 2.800 mm
* Radstand = 2.558 mm (Allrad = 2.553 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Vorderachse = 560 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-4173 = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-2000 P = 550 mm
* Leergewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 4.275 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.000 kg
* Leergewicht der Allrad-Ausführung = 4.830 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.400 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 14.9-24 AS)
* Hinten = 16.9-38 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-18 und 10.00-16 AS Front (Allrad = 9.5-32, 12.4-24 und 13.6-24 AS)
* Hinten = 9.5-48, 13.6-38, 16.9-34, 18.4-38, 20.8-34 und 18.4-34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl inkl. Filter = 13 l
* Getriebe = 48 l, mit Allrad = 50 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch plus 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8 l
* Planetentrieb = je 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7 l
* Planetentrieb je 1 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 220 g/kWh bei 37,4 kW und 1.500 U/min
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub-und schallisolierte (84 dB A) MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Scheibenwaschanlage, Innen- und Außenspiegel, klappbaren Beifahrersitz und diversen Kontrollleuchten
* Optional mit Klimaanlage, Zeituhr, Arbeitsscheinwerfer, Zusatz-Heizung, Luftdruckmesser, Motortemperaturanzeige und Super-Komfort-Sitz
==Sonderausrüstung==
* Fronthubwerk
* Frontzapfwelle
* Allrad
* Klimaanlage
* Rad- und Frontgewichte
* Frontlader
* Kriechgruppe
* Druckluftbremsanlage
* Zugpendel
* Schnellgang-Ausführung
* Verstärkte Teleskop-Achse
* Zusatz-Steuergeräte
* Zweiter Zusatz-Hubzylinder
* Verstärkte Hydraulikpumpe
* "JuniorCab"
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 566
* Betriebsanleitung DX 90
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 90
| BILD = Deutz DX 90 A-N 1978.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz DX 90 A-N EZ:1978
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1982
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.275 (A: 4.830)
| LÄNGE = 4.360
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.600
| RADSTAND = 2.558 (A: 2.553)
| BODENFREIHEIT = 560 (A: 456)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.476–1.976 (A: 1.800/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.600–2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.020
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.430 (A: 5.880)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-20 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9-38 AS
| LEISTUNG KW = 65
| LEISTUNG PS = 88
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 5
| HUBRAUM = 4.712
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R bzw. 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperreihe auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein.
Der '''DX 90''' stellte dabei das zweikleinste Modell der Serie dar und füllte mit seinen 88PS die Lücke zwischen 80 PS (DX 85) und 100PS (DX 110). Er hatte keinen direkten Vorgänger, man kann aber den bis 1970 gebauten '''D9006''' nennen. Der DX90 war weitestgehend Baugleich mit dem DX 85, bis auf die höhere Motorleistung, stärkeres Getriebe (TW90.2 anstatt 90.1), Axial-Regelgebläse, die Unterlenkerregelung des Hubwerks (Beim DX 85 Oberlenkerregelung) und weitere Details. Es gab ihn sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Bemerkenswert war der '''F5L 912''' Fünfzylindermotor, da der schwierige Massenausgleich (144° Kurbelwellenversatz) bis Ende der 1970er Jahre die Fertigung von Motoren mit fünf Zylindern bei Deutz verhindert hatte. Die meisten Hersteller setzten damals in dieser Leistungsklasse auf 4-Zylinder-(Turbo)motoren. Deutz legte mit dem 5-Zylinder mehr Wert auf Hubraumstärke und Traktionsgewicht, was sie sich mit einem etwas längeren Radstand und Fahrzeuglänge sowie leicht geringerer Wendigkeit erkauften.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) zur Wahl. Anfängliche Probleme mit dem TW 90.2 Getriebe bei einigen Modellen wurden durch eine Rückrufaktion weitestgehend behoben. Heute noch laufende Maschinen sind entweder überholt worden oder die Probleme traten nie auf.
Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt, sie konnte nur noch über die Zapfwellenkupplung geschaltet werden. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut. Die erste DX-Serie ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete '''MasterCab'''-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren, in Verbindung mit dem weiterentwickelten TW 901.1-Getriebe. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h im 6. Gang, bei der weiterhin angebotenen 30km/h-Ausführung war der 6. Gang gesperrt.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der DX 90 1982 durch seinen etwas stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 92|DX 92]] ersetzt und erhielt, wie alle weiteren Modelle in dieser Leistungsklasse, den neuen BF4L 913 4-Zylinder-Turbo-Motor.
==Motor==
* KHD, Typ: F5L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Fünfzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden Ventilen, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Bosch-Vierloch-Düse, Dralleinspritzkanal, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Kolbenkühlung, sechsfach-gelagerter Kurbelwelle, Trockenluftfilter, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, integrierter Ölkühler, Bosch-Drehzahlregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe und thermostatisch-geregeltem Axialgebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 271 Nm
* Max. Drehmoment = 300 Nm bei 1.697 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.400 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 55 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 5 A 80 D 410/3 RS 2526
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 300/280 TGU 6 oder auch LuK DT 295/280 G
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 300 bzw. 295 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 280 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Seitenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit synchronisierten Viergang-Wechselgetriebe, in der 25 km/h-Ausführung
* Triebwerk TW-90.21 mit synchronisierten Fünfgang-Wechselgetriebe, in der 30 km/h-Ausführung
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Triebwerk TW-90.21 mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* Triebwerk TW-90.20 mit 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Triebwerk TW-90.21 mit 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
Im Laufe des Jahres 1982 als Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-901.1 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit fünf Gängen, in der 30 km/h-Ausführung
* Oder synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen, in der 40 km/h-Ausführung
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1721,21:1
* 2.Gang = 1127,41:1
* 3.Gang = 919,54:1
* 4.Gang = 634,17:1
* 5.Gang = 516,73:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 322,29:1
* 2.Gang = 211,09:1
* 3.Gang = 172,17:1
* 4.Gang = 118,74:1
* 5.Gang = 96,75:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 159,05:1
* 2.Gang = 104,17:1
* 3.Gang = 84,97:1
* 4.Gang = 58,60:1
* 5.Gang = 47,75:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 75,83:1
* 2.Gang = 49,67:1
* 3.Gang = 40,51:1
* 4.Gang = 27,94:1
* 5.Gang = 22,76:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 129,59:1
* 2.Gang = 84,88:1
* 3.Gang = 69,23:1
* 4.Gang = 47,74:1
* 5.Gang = 38,90:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Bereifung 16.9-34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,39 km/h
* 2.Gang = 0,59 km/h
* 3.Gang = 0,73 km/h
* 4.Gang = 1,05 km/h
* 5.Gang = 1,29 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,07 km/h
* 2.Gang = 3,16 km/h
* 3.Gang = 3,88 km/h
* 4.Gang = 5,62 km/h
* 5.Gang = 6,90 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,20 km/h
* 2.Gang = 6,41 km/h
* 3.Gang = 7,86 km/h
* 4.Gang = 11,39 km/h
* 5.Gang = 13,98 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 8,80 km/h
* 2.Gang = 13,44 km/h
* 3.Gang = 16,48 km/h
* 4.Gang = 23,90 km/h
* 5.Gang = 29,33 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,15 km/h
* 2.Gang = 7,87 km/h
* 3.Gang = 9,64 km/h
* 4.Gang = 13,98 km/h
* 5.Gang = 17,16 km/h
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-901.1 mit Bereifung 18.4 R 34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,5 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,0 km/h
* 5.Gang = 1,2 km/h
* 6.Gang = 1,6 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,3 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,0 km/h
* 4.Gang = 5,8 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,6 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,1 km/h
* 5.Gang = 14,9 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,1 km/h
* 4.Gang = 24,8 km/h
* 5.Gang = 30,4 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 13,9 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duozapfwelle
* Stummel der 540er-Zapfwelle = 1 3/8"-6 Keile (Form-1)
* Stummel der 1.000er-Zapfwelle = 1 3/8"-21 teilig (Form-2 wahlweise Form-1)
* 540 U/min bei 2.057 U/min Motordrehzahl
* Oder 604 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min bei 2.071 U/min Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 58,7 kW
* Oder 1.111 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Übertragbare Leistung = 61,2 kW
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Frontzapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische "Teves"-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Unabhängige Feststellbremse als mechanische Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommel wirkend
Bremstrommeln = 180 x 60 mm
* Max. Bremsverzögerung = 3,8 m/s² bei 250 N-Pedalkraft
Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage, wahlweise als kombinierte Ein- und Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* Förderleistung = 120 l/min bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-01
Fünffache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.476 bis 1.976 mm
* Optional als verstärkte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.500 bis 2.100 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 oder wahlweise Portal 2000
* Zentrale Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Vierfach-verstellbare Spurweite durch Verstellräder = 1.600 bis 2.000 mm
* Pedal betätigtes, selbstausrückendes und lastschaltbares Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 1.620 kg (Allrad = 1.980 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.010 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.850 kg
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* Ein doppeltwirkender Lenkzylinder mit 45 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Verstärkte Ausführung mit 55 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Ölflussmenge: 36,2 l/min bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K-55.2 mit Oberlenkerregelung und Tranfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Optional mit zwei Zusatz-Hubzylinder
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugwiderstandsregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Senkdrossel, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/16 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* Fördermenge = 41,4 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Optional mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 58,2 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.730 kg
* Mit zweiten Zusatz-Hubzylinder = 5.100 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie I
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einem einfachwirkenden Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie: 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Bosch-Flammglühkerze, Typ: B 12 V H 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.360 mm
* Breite über Radabdeckung = 2.304 mm
* Höhe mit offener Auspuffklappe = 2.800 mm
* Radstand = 2.558 mm (Allrad = 2.553 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Vorderachse = 560 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-4173 = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-2000 P = 550 mm
* Leergewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 4.275 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.000 kg
* Leergewicht der Allrad-Ausführung = 4.830 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.400 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 14.9-24 AS)
* Hinten = 16.9-38 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-18 und 10.00-16 AS Front (Allrad = 9.5-32, 12.4-24 und 13.6-24 AS)
* Hinten = 9.5-48, 13.6-38, 16.9-34, 18.4-38, 20.8-34 und 18.4-34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl inkl. Filter = 13 l
* Getriebe = 48 l, mit Allrad = 50 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch plus 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8 l
* Planetentrieb = je 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7 l
* Planetentrieb je 1 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 220 g/kWh bei 37,4 kW und 1.500 U/min
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub-und schallisolierte (84 dB A) MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Scheibenwaschanlage, Innen- und Außenspiegel, klappbaren Beifahrersitz und diversen Kontrollleuchten
* Optional mit Klimaanlage, Zeituhr, Arbeitsscheinwerfer, Zusatz-Heizung, Luftdruckmesser, Motortemperaturanzeige und Super-Komfort-Sitz
==Sonderausrüstung==
* Fronthubwerk
* Frontzapfwelle
* Allrad
* Klimaanlage
* Rad- und Frontgewichte
* Frontlader
* Kriechgruppe
* Druckluftbremsanlage
* Zugpendel
* Schnellgang-Ausführung
* Verstärkte Teleskop-Achse
* Zusatz-Steuergeräte
* Zweiter Zusatz-Hubzylinder
* Verstärkte Hydraulikpumpe
* "JuniorCab"
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 566
* Betriebsanleitung DX 90
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
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| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1982
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.275 (A: 4.830)
| LÄNGE = 4.360
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.600
| RADSTAND = 2.558 (A: 2.553)
| BODENFREIHEIT = 560 (A: 456)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.476–1.976 (A: 1.800/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.600–2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.020
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.430 (A: 5.880)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-20 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9-38 AS
| LEISTUNG KW = 65
| LEISTUNG PS = 88
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 5
| HUBRAUM = 4.712
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R bzw. 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 90''' stellte dabei das zweikleinste Modell der Serie dar und füllte mit seinen 88PS die Lücke zwischen 80 PS (DX 85) und 100PS (DX 110). Er hatte keinen direkten Vorgänger, man kann aber den bis 1970 gebauten [[Traktorenlexikon: Deutz D 9006|D 9006]] nennen. Der DX90 war weitestgehend Baugleich mit dem DX 85, bis auf die höhere Motorleistung, stärkeres Getriebe (TW90.2 anstatt 90.1), Axial-Regelgebläse, die Unterlenkerregelung des Hubwerks (Beim DX 85 Oberlenkerregelung) und weitere Details. Es gab ihn sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Bemerkenswert war der '''F5L 912''' Fünfzylindermotor, da der schwierige Massenausgleich (144° Kurbelwellenversatz) bis Ende der 1970er Jahre die Fertigung von Motoren mit fünf Zylindern bei Deutz verhindert hatte. Die meisten Hersteller setzten damals in dieser Leistungsklasse auf 4-Zylinder-(Turbo)motoren. Deutz legte mit dem 5-Zylinder mehr Wert auf Hubraumstärke und Traktionsgewicht, was sie sich mit einem etwas längeren Radstand und Fahrzeuglänge sowie leicht geringerer Wendigkeit erkauften.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) zur Wahl. Anfängliche Probleme mit dem TW 90.2 Getriebe bei einigen Modellen wurden durch eine Rückrufaktion weitestgehend behoben. Heute noch laufende Maschinen sind entweder überholt worden oder die Probleme traten nie auf.
Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut.
Die erste DX-Serie, wozu der DX 90 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete MasterCab-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW901.1. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt durch einen 6. Gang eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der DX 90 1982 durch seinen etwas stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 92|DX 92]] ersetzt und erhielt, wie alle weiteren Modelle in dieser Leistungsklasse, den neuen BF4L 913 4-Zylinder-Turbo-Motor.
==Motor==
* KHD, Typ: F5L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Fünfzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden Ventilen, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Bosch-Vierloch-Düse, Dralleinspritzkanal, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Kolbenkühlung, sechsfach-gelagerter Kurbelwelle, Trockenluftfilter, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, integrierter Ölkühler, Bosch-Drehzahlregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe und thermostatisch-geregeltem Axialgebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 271 Nm
* Max. Drehmoment = 300 Nm bei 1.697 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.400 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 55 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 5 A 80 D 410/3 RS 2526
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 300/280 TGU 6 oder auch LuK DT 295/280 G
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 300 bzw. 295 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 280 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Seitenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit synchronisierten Viergang-Wechselgetriebe, in der 25 km/h-Ausführung
* Triebwerk TW-90.21 mit synchronisierten Fünfgang-Wechselgetriebe, in der 30 km/h-Ausführung
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Triebwerk TW-90.21 mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* Triebwerk TW-90.20 mit 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Triebwerk TW-90.21 mit 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
Im Laufe des Jahres 1982 als Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-901.1 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit fünf Gängen, in der 30 km/h-Ausführung
* Oder synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen, in der 40 km/h-Ausführung
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1721,21:1
* 2.Gang = 1127,41:1
* 3.Gang = 919,54:1
* 4.Gang = 634,17:1
* 5.Gang = 516,73:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 322,29:1
* 2.Gang = 211,09:1
* 3.Gang = 172,17:1
* 4.Gang = 118,74:1
* 5.Gang = 96,75:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 159,05:1
* 2.Gang = 104,17:1
* 3.Gang = 84,97:1
* 4.Gang = 58,60:1
* 5.Gang = 47,75:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 75,83:1
* 2.Gang = 49,67:1
* 3.Gang = 40,51:1
* 4.Gang = 27,94:1
* 5.Gang = 22,76:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 129,59:1
* 2.Gang = 84,88:1
* 3.Gang = 69,23:1
* 4.Gang = 47,74:1
* 5.Gang = 38,90:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Bereifung 16.9-34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,39 km/h
* 2.Gang = 0,59 km/h
* 3.Gang = 0,73 km/h
* 4.Gang = 1,05 km/h
* 5.Gang = 1,29 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,07 km/h
* 2.Gang = 3,16 km/h
* 3.Gang = 3,88 km/h
* 4.Gang = 5,62 km/h
* 5.Gang = 6,90 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,20 km/h
* 2.Gang = 6,41 km/h
* 3.Gang = 7,86 km/h
* 4.Gang = 11,39 km/h
* 5.Gang = 13,98 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 8,80 km/h
* 2.Gang = 13,44 km/h
* 3.Gang = 16,48 km/h
* 4.Gang = 23,90 km/h
* 5.Gang = 29,33 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,15 km/h
* 2.Gang = 7,87 km/h
* 3.Gang = 9,64 km/h
* 4.Gang = 13,98 km/h
* 5.Gang = 17,16 km/h
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-901.1 mit Bereifung 18.4 R 34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,5 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,0 km/h
* 5.Gang = 1,2 km/h
* 6.Gang = 1,6 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,3 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,0 km/h
* 4.Gang = 5,8 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,6 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,1 km/h
* 5.Gang = 14,9 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,1 km/h
* 4.Gang = 24,8 km/h
* 5.Gang = 30,4 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 13,9 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duozapfwelle
* Stummel der 540er-Zapfwelle = 1 3/8"-6 Keile (Form-1)
* Stummel der 1.000er-Zapfwelle = 1 3/8"-21 teilig (Form-2 wahlweise Form-1)
* 540 U/min bei 2.057 U/min Motordrehzahl
* Oder 604 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min bei 2.071 U/min Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 58,7 kW
* Oder 1.111 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Übertragbare Leistung = 61,2 kW
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Frontzapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische "Teves"-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Unabhängige Feststellbremse als mechanische Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommel wirkend
Bremstrommeln = 180 x 60 mm
* Max. Bremsverzögerung = 3,8 m/s² bei 250 N-Pedalkraft
Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage, wahlweise als kombinierte Ein- und Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* Förderleistung = 120 l/min bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-01
Fünffache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.476 bis 1.976 mm
* Optional als verstärkte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.500 bis 2.100 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 oder wahlweise Portal 2000
* Zentrale Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Vierfach-verstellbare Spurweite durch Verstellräder = 1.600 bis 2.000 mm
* Pedal betätigtes, selbstausrückendes und lastschaltbares Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 1.620 kg (Allrad = 1.980 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.010 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.850 kg
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* Ein doppeltwirkender Lenkzylinder mit 45 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Verstärkte Ausführung mit 55 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Ölflussmenge: 36,2 l/min bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K-55.2 mit Oberlenkerregelung und Tranfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Optional mit zwei Zusatz-Hubzylinder
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugwiderstandsregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Senkdrossel, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/16 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* Fördermenge = 41,4 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Optional mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 58,2 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.730 kg
* Mit zweiten Zusatz-Hubzylinder = 5.100 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie I
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einem einfachwirkenden Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie: 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Bosch-Flammglühkerze, Typ: B 12 V H 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.360 mm
* Breite über Radabdeckung = 2.304 mm
* Höhe mit offener Auspuffklappe = 2.800 mm
* Radstand = 2.558 mm (Allrad = 2.553 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Vorderachse = 560 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-4173 = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-2000 P = 550 mm
* Leergewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 4.275 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.000 kg
* Leergewicht der Allrad-Ausführung = 4.830 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.400 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 14.9-24 AS)
* Hinten = 16.9-38 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-18 und 10.00-16 AS Front (Allrad = 9.5-32, 12.4-24 und 13.6-24 AS)
* Hinten = 9.5-48, 13.6-38, 16.9-34, 18.4-38, 20.8-34 und 18.4-34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl inkl. Filter = 13 l
* Getriebe = 48 l, mit Allrad = 50 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch plus 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8 l
* Planetentrieb = je 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7 l
* Planetentrieb je 1 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 220 g/kWh bei 37,4 kW und 1.500 U/min
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub-und schallisolierte (84 dB A) MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Scheibenwaschanlage, Innen- und Außenspiegel, klappbaren Beifahrersitz und diversen Kontrollleuchten
* Optional mit Klimaanlage, Zeituhr, Arbeitsscheinwerfer, Zusatz-Heizung, Luftdruckmesser, Motortemperaturanzeige und Super-Komfort-Sitz
==Sonderausrüstung==
* Fronthubwerk
* Frontzapfwelle
* Allrad
* Klimaanlage
* Rad- und Frontgewichte
* Frontlader
* Kriechgruppe
* Druckluftbremsanlage
* Zugpendel
* Schnellgang-Ausführung
* Verstärkte Teleskop-Achse
* Zusatz-Steuergeräte
* Zweiter Zusatz-Hubzylinder
* Verstärkte Hydraulikpumpe
* "JuniorCab"
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 566
* Betriebsanleitung DX 90
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 90
| BILD = Deutz DX 90 A-N 1978.jpg
| BILDBESCHREIBUNG = Deutz DX 90 A-N EZ:1978
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1982
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 4.275 (A: 4.830)
| LÄNGE = 4.360
| BREITE = 2.304
| HÖHE = 2.600
| RADSTAND = 2.558 (A: 2.553)
| BODENFREIHEIT = 560 (A: 456)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.476–1.976 (A: 1.800/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.600–2.000
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.020
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.430 (A: 5.880)
| BEREIFUNG VORNE = 7.50-20 ASF (A: 14.9-24 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 16.9-38 AS
| LEISTUNG KW = 65
| LEISTUNG PS = 88
| NENNDREHZAHL = 2.300
| ZYLINDER = 5
| HUBRAUM = 4.712
| DREHMOMENTANSTIEG =
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck-oder Allradantrieb
| GETRIEBE = 12V/4R bzw. 15V/5R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 90''' stellte dabei das zweikleinste Modell der Serie dar und füllte mit seinen 88PS die Lücke zwischen 80 PS (DX 85) und 102PS (DX 110). Er hatte keinen direkten Vorgänger, man kann aber den bis 1970 gebauten [[Traktorenlexikon: Deutz D 9006|D 9006]] nennen. Der DX90 war weitestgehend Baugleich mit dem DX 85, bis auf die höhere Motorleistung, stärkeres Getriebe (TW90.2 anstatt 90.1), Axial-Regelgebläse, die Unterlenkerregelung des Hubwerks (Beim DX 85 Oberlenkerregelung) und weitere Details. Es gab ihn sowohl als Hinterrad- als auch Allradmaschine. Bemerkenswert war der '''F5L 912''' Fünfzylindermotor, da der schwierige Massenausgleich (144° Kurbelwellenversatz) bis Ende der 1970er Jahre die Fertigung von Motoren mit fünf Zylindern bei Deutz verhindert hatte. Die meisten Hersteller setzten damals in dieser Leistungsklasse auf 4-Zylinder-(Turbo)motoren. Deutz legte mit dem 5-Zylinder mehr Wert auf Hubraumstärke und Traktionsgewicht, was sie sich mit einem etwas längeren Radstand und Fahrzeuglänge sowie leicht geringerer Wendigkeit erkauften.
Beim Getriebe standen eine Normal- (4-Gang, 25km/h) und eine Schnellgang-Ausführung (5-Gang, 30km/h) zur Wahl. Anfängliche Probleme mit dem TW 90.2 Getriebe bei einigen Modellen wurden durch eine Rückrufaktion weitestgehend behoben. Heute noch laufende Maschinen sind entweder überholt worden oder die Probleme traten nie auf.
Damit verbunden wurde bei Deutz-Fahr eine Zweistummel-Ausführung der Zapfwelle eingeführt. Bei der Fahrerkabine konnte anfangs noch zwischen der '''JuniorCab''' und der '''MasterCab''' gewählt werden, nach kurzer Zeit wurde dann aber die besser ausgestattete MasterCab serienmäßig verbaut.
Die erste DX-Serie, wozu der DX 90 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete MasterCab-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW901.1. Dieses neue Triebwerk ermöglichte jetzt durch einen 6. Gang eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h.
Nach 4 Jahren Bauzeit wurde der DX 90 1982 durch seinen etwas stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 92|DX 92]] ersetzt und erhielt, wie alle weiteren Modelle in dieser Leistungsklasse, den neuen BF4L 913 4-Zylinder-Turbo-Motor.
==Motor==
* KHD, Typ: F5L 912, stehender luftgekühlter Viertakt-Fünfzylinder-Reihen-Saugmotor mit Direkteinspritzverfahren, hängenden Ventilen, Pierburg-Kraftstoffpumpe, Bosch-Vierloch-Düse, Dralleinspritzkanal, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Kolbenkühlung, sechsfach-gelagerter Kurbelwelle, Trockenluftfilter, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, zahnradgetriebener Nockenwelle, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, integrierter Ölkühler, Bosch-Drehzahlregler, Druckumlaufschmierung mittels Zahnradpumpe und thermostatisch-geregeltem Axialgebläse.
* Bohrung = 100 mm, Hub = 120 mm
* Verdichtung = 17:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 271 Nm
* Max. Drehmoment = 300 Nm bei 1.697 U/min
* Leerlaufdrehzahl = 650 bis 700 U/min
* Geregelter Drehzahlbereich = 750 bis 2.400 U/min
* Max. Einspritzdruck = 175 bar
* Einspritzmenge = 55 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Pierburg-Kraftstoffpumpe, Typ: PE 15 252
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2014 DL
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 5 A 80 D 410/3 RS 2526
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 394
==Kupplung==
* Unabhängige, trockene Doppelkupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 300/280 TGU 6 oder auch LuK DT 295/280 G
* Pedal betätigte Fahrkupplung mit 300 bzw. 295 mm Scheiben-Durchmesser
* Handhebel betätigte Zapfwellenkupplung mit 280 mm Scheiben-Durchmesser
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes, schrägverzahntes Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Seitenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit synchronisierten Viergang-Wechselgetriebe, in der 25 km/h-Ausführung
* Triebwerk TW-90.21 mit synchronisierten Fünfgang-Wechselgetriebe, in der 30 km/h-Ausführung
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Triebwerk TW-90.20 mit 12 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgänge
* Triebwerk TW-90.21 mit 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge
Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* Triebwerk TW-90.20 mit 16 Vorwärts- und 4 Rückwärtsgängen
* Triebwerk TW-90.21 mit 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgängen
Im Laufe des Jahres 1982 als Deutz-Synchrongetriebe, Typ: TW-901.1 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit fünf Gängen, in der 30 km/h-Ausführung
* Oder synchronisiertes Wechselgetriebe mit sechs Gängen, in der 40 km/h-Ausführung
* Synchronisiertes Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärtsgruppen und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* 15 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 18 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
* Optional mit klauengeschalteter Kriechgruppe
* 20 Vorwärts- und 5 Rückwärtsgänge oder 24 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 1721,21:1
* 2.Gang = 1127,41:1
* 3.Gang = 919,54:1
* 4.Gang = 634,17:1
* 5.Gang = 516,73:1
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 322,29:1
* 2.Gang = 211,09:1
* 3.Gang = 172,17:1
* 4.Gang = 118,74:1
* 5.Gang = 96,75:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 159,05:1
* 2.Gang = 104,17:1
* 3.Gang = 84,97:1
* 4.Gang = 58,60:1
* 5.Gang = 47,75:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 75,83:1
* 2.Gang = 49,67:1
* 3.Gang = 40,51:1
* 4.Gang = 27,94:1
* 5.Gang = 22,76:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 129,59:1
* 2.Gang = 84,88:1
* 3.Gang = 69,23:1
* 4.Gang = 47,74:1
* 5.Gang = 38,90:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-90.20 bzw. TW-90.21 mit Bereifung 16.9-34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,39 km/h
* 2.Gang = 0,59 km/h
* 3.Gang = 0,73 km/h
* 4.Gang = 1,05 km/h
* 5.Gang = 1,29 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,07 km/h
* 2.Gang = 3,16 km/h
* 3.Gang = 3,88 km/h
* 4.Gang = 5,62 km/h
* 5.Gang = 6,90 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,20 km/h
* 2.Gang = 6,41 km/h
* 3.Gang = 7,86 km/h
* 4.Gang = 11,39 km/h
* 5.Gang = 13,98 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 8,80 km/h
* 2.Gang = 13,44 km/h
* 3.Gang = 16,48 km/h
* 4.Gang = 23,90 km/h
* 5.Gang = 29,33 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 5,15 km/h
* 2.Gang = 7,87 km/h
* 3.Gang = 9,64 km/h
* 4.Gang = 13,98 km/h
* 5.Gang = 17,16 km/h
Geschwindigkeiten-Triebwerk TW-901.1 mit Bereifung 18.4 R 34 AS
"Gruppe-LL"
* 1.Gang = 0,4 km/h
* 2.Gang = 0,5 km/h
* 3.Gang = 0,7 km/h
* 4.Gang = 1,0 km/h
* 5.Gang = 1,2 km/h
* 6.Gang = 1,6 km/h
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2,3 km/h
* 2.Gang = 3,2 km/h
* 3.Gang = 4,0 km/h
* 4.Gang = 5,8 km/h
* 5.Gang = 7,2 km/h
* 6.Gang = 9,1 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 4,9 km/h
* 2.Gang = 6,6 km/h
* 3.Gang = 8,4 km/h
* 4.Gang = 12,1 km/h
* 5.Gang = 14,9 km/h
* 6.Gang = 18,9 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 10,0 km/h
* 2.Gang = 13,5 km/h
* 3.Gang = 17,1 km/h
* 4.Gang = 24,8 km/h
* 5.Gang = 30,4 km/h
* 6.Gang = 40,0 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 4,6 km/h
* 2.Gang = 6,2 km/h
* 3.Gang = 7,8 km/h
* 4.Gang = 11,3 km/h
* 5.Gang = 13,9 km/h
* 6.Gang = 17,6 km/h
==Zapfwelle==
* Handhebel betätigte, unabhängige und lastschaltbare Duozapfwelle
* Stummel der 540er-Zapfwelle = 1 3/8"-6 Keile (Form-1)
* Stummel der 1.000er-Zapfwelle = 1 3/8"-21 teilig (Form-2 wahlweise Form-1)
* 540 U/min bei 2.057 U/min Motordrehzahl
* Oder 604 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.400 Nm
* 1.000 U/min bei 2.071 U/min Motordrehzahl
* Übertragbare Leistung = 58,7 kW
* Oder 1.111 U/min mit Nenndrehzahl
* Max. Drehmoment = 1.600 Nm
* Übertragbare Leistung = 61,2 kW
* Optional mit unabhängiger und lastschaltbarer Frontzapfwelle
* Drehzahl = 1.000 U/min
==Bremsen==
* Pedal betätigte, hydraulische "Teves"-Festsattel-Scheibenbremse, Typ: SS-60 auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse ausgebildet
Außendurchmesser der Bremsscheibe = 276 mm
* Unabhängige Feststellbremse als mechanische Simplex-Innen-Backenbremse ausgebildet, auf zwei Bremstrommel wirkend
Bremstrommeln = 180 x 60 mm
* Max. Bremsverzögerung = 3,8 m/s² bei 250 N-Pedalkraft
Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage, wahlweise als kombinierte Ein- und Zweikreis-Druckluft-Bremsanlage
Kesselinhalt = 20 l
* Förderleistung = 120 l/min bei 8 bar
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-01
Fünffache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.476 bis 1.976 mm
* Optional als verstärkte Teleskop-Vorderachse, Typ: Tele-02
Sechsfache Spurverstellung in Stufen von 100 mm = 1.500 bis 2.100 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, lastschaltbare SIGE-Lenktriebachse, Typ: 4173 oder wahlweise Portal 2000
* Zentrale Gelenkwelle und Optitrac-Selbstsperrdifferential
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 und 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe und Stirnradübersetzung
Vierfach-verstellbare Spurweite durch Verstellräder = 1.600 bis 2.000 mm
* Pedal betätigtes, selbstausrückendes und lastschaltbares Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 1.620 kg (Allrad = 1.980 kg)
Zul. Vorderachslast = 2.010 kg (Allrad = 2.500 kg)
* Hinterachslast = 2.850 kg
Zul. Hinterachslast = 4.200 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: Servostat 8452
* Ein doppeltwirkender Lenkzylinder mit 45 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Verstärkte Ausführung mit 55 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 14 cm³
* Ölflussmenge: 36,2 l/min bei 120 bar
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Block-Kraftheber, Typ: K-55.2 mit Oberlenkerregelung und Tranfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Sicherheitsventil des Zylinders auf 210 bis 260 bar eingestellt
* Zusatz-Hubzylinder mit 55 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Optional mit zwei Zusatz-Hubzylinder
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, auf Wunsch mit Walterscheid-Schnellkuppler
Deutz-Regel-Steuergerät mit sechs Funktionen:
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugwiderstandsregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Senkdrossel, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Offenes System mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/16 + 14 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 16 cm³
* Fördermenge = 41,4 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Optional mit Bosch-Tandem-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFFS 11/22,5 + 14 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 58,2 l/min bei 175 bar und Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 10,7 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 3.730 kg
* Mit zweiten Zusatz-Hubzylinder = 5.100 kg
* Optional mit Fronthubwerk
* Dreipunktkupplung der Kategorie I
* Max. Hubkraft = 1.800 kg
==Steuergeräte==
* Serienmäßig mit einem einfachwirkenden Steuergerät
* Optional bis zu drei einfach- oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie: 12 V-110 Ah
* Bosch-Anlasser, Typ: JD 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine, Typ: G1 14 V-33 A 27 (462 W)
* Bosch-Flammglühkerze, Typ: B 12 V H 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.360 mm
* Breite über Radabdeckung = 2.304 mm
* Höhe mit offener Auspuffklappe = 2.800 mm
* Radstand = 2.558 mm (Allrad = 2.553 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Vorderachse = 560 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-4173 = 450 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse-2000 P = 550 mm
* Leergewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 4.275 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.000 kg
* Leergewicht der Allrad-Ausführung = 4.830 kg
Zul. Gesamtgewicht = 6.400 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 7.50-20 AS Front (Allrad = 14.9-24 AS)
* Hinten = 16.9-38 AS
Optional:
* Vorne = 7.50-18 und 10.00-16 AS Front (Allrad = 9.5-32, 12.4-24 und 13.6-24 AS)
* Hinten = 9.5-48, 13.6-38, 16.9-34, 18.4-38, 20.8-34 und 18.4-34 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 120 l
* Motoröl inkl. Filter = 13 l
* Getriebe = 48 l, mit Allrad = 50 l
* Kraftheber = 13 l, auf Wunsch plus 25 l
* Fronttriebachse-4173 = 8 l
* Planetentrieb = je 0,5 l
* Fronttriebachse-2000 P = 7 l
* Planetentrieb je 1 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 220 g/kWh bei 37,4 kW und 1.500 U/min
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub-und schallisolierte (84 dB A) MasterCab-Kabine, Typ: SK 1905-37 mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizungs- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Scheibenwaschanlage, Innen- und Außenspiegel, klappbaren Beifahrersitz und diversen Kontrollleuchten
* Optional mit Klimaanlage, Zeituhr, Arbeitsscheinwerfer, Zusatz-Heizung, Luftdruckmesser, Motortemperaturanzeige und Super-Komfort-Sitz
==Sonderausrüstung==
* Fronthubwerk
* Frontzapfwelle
* Allrad
* Klimaanlage
* Rad- und Frontgewichte
* Frontlader
* Kriechgruppe
* Druckluftbremsanlage
* Zugpendel
* Schnellgang-Ausführung
* Verstärkte Teleskop-Achse
* Zusatz-Steuergeräte
* Zweiter Zusatz-Hubzylinder
* Verstärkte Hydraulikpumpe
* "JuniorCab"
==Literatur==
* Vom DX bis zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 566
* Betriebsanleitung DX 90
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
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Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 140
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Einleitungstext wurde überarbeitet
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 140
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1980
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 5.400 (A: 5.860)
| LÄNGE = 4.716
| BREITE = 2.370
| HÖHE = 2.790
| RADSTAND = 2.831 (A: 2.826)
| BODENFREIHEIT = 620 (A: 502)
| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800-2.200
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.470
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.970 (A: 6.340)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-28 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 20.8-38 AS
| LEISTUNG KW = 91,5
| LEISTUNG PS = 125
| NENNDREHZAHL = 2.200
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 6.128
| DREHMOMENTANSTIEG = 20
| KRAFTSTOFF = Diesel
| KÜHLSYSTEM = Luftkühlung
| ANTRIEBSTYP = Heck-oder Allradradantrieb
| GETRIEBE = 12V/8R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 140''' war bei seiner Einführung das zweitstärkste Modell der DX-Serie. Sein Vorgänger war das damalige Top-Modell '''D13006''' der Serie D06. Der DX 140 wurde allerdings mit dem neuen, turbo-aufgeladenen '''BF6L913'''-Motor mit 125PS ausgestattet. Da ZF das im Vorgänger verwendete Getriebe T-3402 ersatzlos entfallen lies und Deutz für den Leistungsbereich oberhalb von 120PS noch kein eigenes Getriebe entwickelt hatte, ging KHD eine Zusammenarbeit mit dem österreichischen Hersteller '''STEYR''' ein. Im Gegenzug lieferte Deutz das TW90-Triebwerk für Steyr-Modelle. Der DX 140 nutzte das Steyr-Triebwerk '''TW1200''' mit 2-facher, bei Deutz '''"Powermatic"''' genannten Lastschaltung, die über zwei Druckknöpfe im Armaturenbrett bedient wurde.
Die Anordnung des Steyr-Triebwerks entsprach dem des TW-90-Triebwerks, allerdings mit nur vier Gängen. Um das Lastschaltgetriebe in einer 25 km/h sowie einer 30 km/h-Variante anbieten zu können, musste die Gesamtübersetzung angepasst werden. Leider entwickelte sich die Ersatzteilversorgung mit den Jahren problematisch.
Beim DX 160 wurde die '''MasterCab'''-Kabine serienmäßig angeboten. Die erste DX-Serie, wozu der DX 160 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Im Laufe des Jahres 1982 folgte die überarbeitete '''MasterCab'''-Kabine mit hinten angeschlagenen Vollglastüren und Änderug des Schriftzugs von '''DEUTZ''' auf '''DEUTZ-FAHR''' sowie das weiterentwickelte Triebwerk TW1300. Zur Allrad-Variante bot Deutz auch weiterhin eine Hinterradantrieb-Variante an, die aber ausschließlich für den Export bestimmt war.
Nach 6 Jahren Bauzeit wurde der '''DX 160''' 1984 durch seinen 10PS stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 7.10|DX 7.10]] ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: BF6L 913, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Turbomotor mit Direkteinspritzverfahren, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Kolbenkühlung, Bosch-Vierloch-Düse, Dralleinspritzkanal, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, hängenden Ventilen, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Bosch-Fliehkraft-Verstellregler, zahnradgetriebener Nockenwelle, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Druckumlaufschmierung mittel Zahnradpumpe, integrierter Motorölkühlung, Bosch-Kraftstoffpumpe, KKK-Abgas-Turbolader und Axial-Regelgebläse.
* Bohrung = 102 mm, Hub = 125 mm
* Verdichtungsverhältnis = 15,5:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 401 Nm
* Max. Drehmoment = 483 Nm bei 1.499 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 600 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 700 bis 2.320 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 + 8 bar
* Einspritzmenge = 67 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Ladedruck = 440 mbar
* Bosch-Kraftstoffpumpe, Typ: FB/KS 22 AD 23/2
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2020 D
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 D 410 RS 2537
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 490
* Kühnle, Kopp und Kausch-Turbolader, Typ: 3 LEP 229 A/13.2
==Kupplung==
* Pedal betätigte, trockene Einfach-Kupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 350 DGFP
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Steyr-Powermatic-Lastschaltgetriebe, Typ: TW 1200 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Vorschaltgetriebe als zweistufige Lastschaltung zur Verdoppelung der Ganganzahl
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* 24 Vorwärts- und 8 Rückwärtsgänge
* Optional mit Viergang-Kriechgruppe in Verbindung mit Lastschaltgetriebe
* 36 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung der Lastschaltstufe in Stellung "HI"
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 274,18:1
* 2.Gang = 195,26:1
* 3.Gang = 141,72:1
* 4.Gang = 101,75:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 164,73:1
* 2.Gang = 117,31:1
* 3.Gang = 85,15:1
* 4.Gang = 61,30:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 75,45:1
* 2.Gang = 53,73:1
* 3.Gang = 39,00:1
* 4.Gang = 28,00:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 158,62:1
* 2.Gang = 112,96:1
* 3.Gang = 81,99:1
* 4.Gang = 58,86:1
Gesamtübersetzung der Lastschaltstufe in Stellung "LO"
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 344,02:1
* 2.Gang = 245,00:1
* 3.Gang = 177,82:1
* 4.Gang = 127,67:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 206,69:1
* 2.Gang = 147,19:1
* 3.Gang = 106,83:1
* 4.Gang = 76,70:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 94,67:1
* 2.Gang = 67,42:1
* 3.Gang = 48,93:1
* 4.Gang = 35,13:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 199,02:1
* 2.Gang = 141,74:1
* 3.Gang = 102,87:1
* 4.Gang = 73,86:1
* Optionale Kriechgruppe
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2315,33:1
* 2.Gang = 1648,89:1
* 3.Gang = 1196,77:1
* 4.Gang = 859,22:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 1391,03:1
* 2.Gang = 990,64:1
* 3.Gang = 719,01:1
* 4.Gang = 516,21:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 637,14:1
* 2.Gang = 453,75:1
* 3.Gang = 329,33:1
* 4.Gang = 236,44:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 1339,45:1
* 2.Gang = 953,90:1
* 3.Gang = 692,35:1
* 4.Gang = 497,07:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten mit Bereifung 20.8-38 AS
"Gruppe-L"
* 1.Gang Stufe-LO = 2,06 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 2,59 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 2,89 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 3,63 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 3,99 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 5,00 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 5,55 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 6,97 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang Stufe-LO = 3,43 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 4,30 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 4,82 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 6,04 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 6,64 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 8,33 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 9,25 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 11,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang Stufe-LO = 7,49 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 9,40 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 10,52 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 13,20 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 14,49 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 18,18 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 20,19 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 25,33 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang Stufe-LO = 3,56 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 4,47 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 5,00 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 6,28 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 6,89 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 8,65 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 9,60 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 12,05 km/h
Optionale Kriechgruppe
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 0,31 km/h
* 2.Gang = 0,43 km/h
* 3.Gang = 0,59 km/h
* 4.Gang = 0,83 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 0,51 km/h
* 2.Gang = 0,72 km/h
* 3.Gang = 0,99 km/h
* 4.Gang = 1,37 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 1,11 km/h
* 2.Gang = 1,56 km/h
* 3.Gang = 2,15 km/h
* 4.Gang = 3,00 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 0,53 km/h
* 2.Gang = 0,74 km/h
* 3.Gang = 1,02 km/h
* 4.Gang = 1,43 km/h
==Zapfwelle==
* Elektrohydraulisch-betätigte, unabhängige und lastschaltbare Motorzapfwelle
* Stummel = 1 3/8"-21 teilig (Form-2)
* 1.000 U/min. bei 1.917 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 82,4 kW
* Oder 1.148 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 86,5 kW
==Bremsen==
* Hydraulisch-betätigte, nasse GIRLING-Scheibenbremse auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse zu verwenden
Lamellen-Bremse mit sechs Belagscheiben, je eine links und rechts mit 222 mm Durchmesser
* Mechanisch-betätigte Feststellbremse auf die Betriebsbremse wirkend, auf Wunsch auf eigene Belagscheiben wirkend
* Max. Verzögerung = 3,9 m/s² bei 25 daN-Pedalkraft
Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluftbremsanlage, oder kombiniert als Ein-und Zweikreis-Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: 03
Sechsfach-verstellbare Spurweite in Stufen von 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, elektrohydraulisch-betätigte und lastschaltbare ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3052 mit seitlicher Gelenkwelle
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe, Tellerrad und Planetengetriebe
Vierfache Spurverstellung durch Radumschlag und Radscheiben, in Stufen von 100 mm = 1.800 bis 2.200 mm
* Selbstausrückendes Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 1.835 kg (Allrad = 2.285 mm)
Zul. Vorderachslast = 2.800 mm (Allrad = 3.200 mm)
* Hinterachslast = 3.565 kg (Allrad = 3.575 kg)
Zul. Hinterachslast = 6.300 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: 8452 mit eigenem Ölkreislauf
* Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Bosch-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/19 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 19 cm³
* Fördermenge = 45 l/min.
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Blockkraftheber, Typ: K 55.2 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Zwei Zusatz-Hubzylinder mit 65 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Optional auch als Kategorie III
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugkraftregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Bosch-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFS 11/22,5 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 58,4 l/min. bei 178 bar nd Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 16,2 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 6.500 kg
==Steuergeräte==
* Optional bis zu drei einfach-oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-143 Ah
* Bosch-Anlasser, ID 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine mit integriertem Regler, G1 14 V-65 A
* Kaltstart-Flammglühkerze, B 12 VH 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.716 mm
* Breite = 2.370 mm
* Höhe über Auspuff = 2.920 mm
* Radstand = 2.831 mm (Allrad = 2.826 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Achse = 620 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse = 502 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 5.400 kg
Zul. Gesamtgewicht = 7.700 kg
* Eigengewicht der Allrad-Ausführung = 5.860 kg
Zul. Gesamtgewicht = 8.000 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 11.00-16 AS Front (Allrad = 14.9-28 AS)
* Hinten = 20.8-38 AS
Optional:
* Allrad vorne = 13.6-28 AS
* Hinten = 18.4-38 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 155 l, optional mit 50 l-Zusatztank
(über der Batterie, hinter dem Kühlergitter eingebaut: 200 Liter)
* Motoröl incl. Filter = 17 l
* Hydraulik = 18,5 l, auf Wunsch zusätzlich 20 l
* Getriebe incl. Endantriebe = 75 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 224 g/kWh bei 57,2 kW und 1.430 U/min.
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub- und schallisolierte (85 dB A) Deutz-MasterCab-Kabine mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizung- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Kontrollleuchten und klappbarem Beifahrersitz.
* Optional mit Zusatz-Heizung, Klimaanlage und Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Kriechgruppe
* Front- und Radgewichte
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Zusatz-Heizung
* Arbeitsscheinwerfer
* Klimaanlage
* Zusatz-Tank
* Zusatz-Steuergeräte
* Zugpendel
==Literatur==
* Vom DX zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 576
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
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{{:Traktorenlexikon: Modell-Infobox
| HERSTELLER = Deutz-Fahr
| MODELLREIHE = DX-Reihe
| MODELL = DX 140
| BILD =
| BILDBESCHREIBUNG =
| BAUWEISE = Blockbauweise
| PRODUKTIONSBEGINN = 1978
| PRODUKTIONSENDE = 1980
| STÜCKZAHL =
| EIGENGEWICHT = 5.400 (A: 5.860)
| LÄNGE = 4.716
| BREITE = 2.370
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| RADSTAND = 2.831 (A: 2.826)
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| SPURWEITE =
| SPURWEITE VORNE = 1.596-2.196 (A: 1.800/2.000)
| SPURWEITE HINTEN = 1.800-2.200
| WENDERADIUS MIT LENKBREMSE = 4.470
| WENDERADIUS OHNE LENKBREMSE = 4.970 (A: 6.340)
| BEREIFUNG VORNE = 11.00-16 ASF (A: 14.9-28 AS)
| BEREIFUNG HINTEN = 20.8-38 AS
| LEISTUNG KW = 91,5
| LEISTUNG PS = 125
| NENNDREHZAHL = 2.200
| ZYLINDER = 6
| HUBRAUM = 6.128
| DREHMOMENTANSTIEG = 20
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| ANTRIEBSTYP = Heck-oder Allradradantrieb
| GETRIEBE = 12V/8R
| HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT = 25 oder 30
| KATEGORIESORTIERUNG =
}}
Mit den Traktoren der '''DX-Serie''' brachte Deutz '''1978''' eine komplett neu entwickelte Schlepperserie auf den Markt. Sie ersetzte die großen 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Baureihe '''D06''' und führte anstatt der ZF-Getriebe nun hauseigene Getriebe bzw. ab dem DX 140 Steyr-Getriebe ein. Deutz setzte dabei weiter auf die bewährten hauseigenen '''luftgekühlten Saug- und Turbo-Motoren''' der Reihe '''912''' und führte zeitgleich ab dem DX 120 die neue Motorenbaureihe '''913''' ein.
Der '''DX 140''' war bei seiner Einführung das zweitstärkste Modell der DX-Serie. Sein Vorgänger war das damalige Top-Modell '''D13006''' der Serie D06. Der DX 140 wurde allerdings mit dem neuen, turbo-aufgeladenen '''BF6L913'''-Motor mit 125PS ausgestattet. Da ZF das im Vorgänger verwendete Getriebe T-3402 ersatzlos entfallen lies und Deutz für den Leistungsbereich oberhalb von 120PS noch kein eigenes Getriebe entwickelt hatte, ging KHD eine Zusammenarbeit mit dem österreichischen Hersteller '''STEYR''' ein. Im Gegenzug lieferte Deutz das TW90-Triebwerk für Steyr-Modelle. Der DX 140 nutzte das Steyr-Triebwerk '''TW1200''' mit 2-facher, bei Deutz '''"Powermatic"''' genannten Lastschaltung, die über zwei Druckknöpfe im Armaturenbrett bedient wurde.
Die Anordnung des Steyr-Triebwerks entsprach dem des TW90-Triebwerks, allerdings mit nur vier Gängen. Um das Lastschaltgetriebe in einer 25 km/h sowie einer 30 km/h-Variante anbieten zu können, musste die Gesamtübersetzung angepasst werden. Leider entwickelte sich die Ersatzteilversorgung mit den Jahren problematisch.
Beim DX 140 wurde die '''MasterCab'''-Kabine serienmäßig angeboten. Die erste DX-Serie, wozu der DX 140 gezählt wird, ist sehr gut an den an der A-Säule der Kabine angeschlagenen schwarzen GFK-Türen zu erkennen. Zur Allrad-Variante bot Deutz auch eine Hinterradantrieb-Variante an, die aber ausschließlich für den Export bestimmt war.
Nach nur 2 Jahren Bauzeit wurde der '''DX 140''' 1980 durch seinen 7PS stärkeren Nachfolger [[Traktorenlexikon: Deutz-Fahr DX 145|DX 145]] ersetzt.
==Motor==
* KHD, Typ: BF6L 913, stehender-luftgekühlter Viertakt-Sechszylinder-Reihen-Turbomotor mit Direkteinspritzverfahren, Bosch-Reihen-Einspritzpumpe, Kolbenkühlung, Bosch-Vierloch-Düse, Dralleinspritzkanal, Trockenluftfilter mit Zyklon-Vorabscheider, hängenden Ventilen, Dreiring-Leichtmetall-Kolben, siebenfach-gelagerter Kurbelwelle, Bosch-Fliehkraft-Verstellregler, zahnradgetriebener Nockenwelle, Einzel-Aluminium-Zylinderköpfe, Druckumlaufschmierung mittel Zahnradpumpe, integrierter Motorölkühlung, Bosch-Kraftstoffpumpe, KKK-Abgas-Turbolader und Axial-Regelgebläse.
* Bohrung = 102 mm, Hub = 125 mm
* Verdichtungsverhältnis = 15,5:1
* Drehmoment bei Höchstleistung = 401 Nm
* Max. Drehmoment = 483 Nm bei 1.499 U/min.
* Leerlaufdrehzahl = 600 bis 750 U/min.
* Geregelter Drehzahlbereich = 700 bis 2.320 U/min.
* Max. Einspritzdruck = 175 + 8 bar
* Einspritzmenge = 67 mm³/Hub und Nenndrehzahl
* Ladedruck = 440 mbar
* Bosch-Kraftstoffpumpe, Typ: FB/KS 22 AD 23/2
* Bosch-Drehzahlregler, Typ: EP/RSV 325-1150 A 8 B 2020 D
* Bosch-Einspritzpumpe, Typ: PES 6 A 85 D 410 RS 2537
* Bosch-Mehrloch-Düse, Typ: DLLA 149 S 490
* Kühnle, Kopp und Kausch-Turbolader, Typ: 3 LEP 229 A/13.2
==Kupplung==
* Pedal betätigte, trockene Einfach-Kupplung der Lamellen & Kupplungsbau GmbH, Typ: LuK 350 DGFP
==Getriebe==
* Im Ölbad laufendes Steyr-Powermatic-Lastschaltgetriebe, Typ: TW 1200 mit Seitenschaltung
* Synchronisiertes Wechselgetriebe mit vier Gängen
* Vorschaltgetriebe als zweistufige Lastschaltung zur Verdoppelung der Ganganzahl
* Gruppen-Getriebe mit drei Vorwärts- und einer Rückwärtsgruppe, in die Bereiche L-M-H und R unterteilt
* Gruppen L und H mit Klauenschaltung
* Gruppen M und R mit Synchronschaltung
* 24 Vorwärts- und 8 Rückwärtsgänge
* Optional mit Viergang-Kriechgruppe in Verbindung mit Lastschaltgetriebe
* 36 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge
Gesamtübersetzung der Lastschaltstufe in Stellung "HI"
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 274,18:1
* 2.Gang = 195,26:1
* 3.Gang = 141,72:1
* 4.Gang = 101,75:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 164,73:1
* 2.Gang = 117,31:1
* 3.Gang = 85,15:1
* 4.Gang = 61,30:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 75,45:1
* 2.Gang = 53,73:1
* 3.Gang = 39,00:1
* 4.Gang = 28,00:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 158,62:1
* 2.Gang = 112,96:1
* 3.Gang = 81,99:1
* 4.Gang = 58,86:1
Gesamtübersetzung der Lastschaltstufe in Stellung "LO"
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 344,02:1
* 2.Gang = 245,00:1
* 3.Gang = 177,82:1
* 4.Gang = 127,67:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 206,69:1
* 2.Gang = 147,19:1
* 3.Gang = 106,83:1
* 4.Gang = 76,70:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 94,67:1
* 2.Gang = 67,42:1
* 3.Gang = 48,93:1
* 4.Gang = 35,13:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 199,02:1
* 2.Gang = 141,74:1
* 3.Gang = 102,87:1
* 4.Gang = 73,86:1
* Optionale Kriechgruppe
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 2315,33:1
* 2.Gang = 1648,89:1
* 3.Gang = 1196,77:1
* 4.Gang = 859,22:1
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 1391,03:1
* 2.Gang = 990,64:1
* 3.Gang = 719,01:1
* 4.Gang = 516,21:1
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 637,14:1
* 2.Gang = 453,75:1
* 3.Gang = 329,33:1
* 4.Gang = 236,44:1
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 1339,45:1
* 2.Gang = 953,90:1
* 3.Gang = 692,35:1
* 4.Gang = 497,07:1
==Geschwindigkeiten vor- und rückwärts==
Geschwindigkeiten mit Bereifung 20.8-38 AS
"Gruppe-L"
* 1.Gang Stufe-LO = 2,06 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 2,59 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 2,89 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 3,63 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 3,99 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 5,00 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 5,55 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 6,97 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang Stufe-LO = 3,43 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 4,30 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 4,82 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 6,04 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 6,64 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 8,33 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 9,25 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 11,57 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang Stufe-LO = 7,49 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 9,40 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 10,52 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 13,20 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 14,49 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 18,18 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 20,19 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 25,33 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang Stufe-LO = 3,56 km/h
* 1.Gang Stufe-HI = 4,47 km/h
* 2.Gang Stufe-LO = 5,00 km/h
* 2.Gang Stufe-HI = 6,28 km/h
* 3.Gang Stufe-LO = 6,89 km/h
* 3.Gang Stufe-HI = 8,65 km/h
* 4.Gang Stufe-LO = 9,60 km/h
* 4.Gang Stufe-HI = 12,05 km/h
Optionale Kriechgruppe
"Gruppe-L"
* 1.Gang = 0,31 km/h
* 2.Gang = 0,43 km/h
* 3.Gang = 0,59 km/h
* 4.Gang = 0,83 km/h
"Gruppe-M"
* 1.Gang = 0,51 km/h
* 2.Gang = 0,72 km/h
* 3.Gang = 0,99 km/h
* 4.Gang = 1,37 km/h
"Gruppe-H"
* 1.Gang = 1,11 km/h
* 2.Gang = 1,56 km/h
* 3.Gang = 2,15 km/h
* 4.Gang = 3,00 km/h
"Gruppe-R"
* 1.Gang = 0,53 km/h
* 2.Gang = 0,74 km/h
* 3.Gang = 1,02 km/h
* 4.Gang = 1,43 km/h
==Zapfwelle==
* Elektrohydraulisch-betätigte, unabhängige und lastschaltbare Motorzapfwelle
* Stummel = 1 3/8"-21 teilig (Form-2)
* 1.000 U/min. bei 1.917 U/min.- Motordrehzahl
Übertragbare Leistung = 82,4 kW
* Oder 1.148 U/min. mit Nenndrehzahl
Übertragbare Leistung = 86,5 kW
==Bremsen==
* Hydraulisch-betätigte, nasse GIRLING-Scheibenbremse auf den Differentialseitenwellen wirkend, als Einzelrad-Bremse zu verwenden
Lamellen-Bremse mit sechs Belagscheiben, je eine links und rechts mit 222 mm Durchmesser
* Mechanisch-betätigte Feststellbremse auf die Betriebsbremse wirkend, auf Wunsch auf eigene Belagscheiben wirkend
* Max. Verzögerung = 3,9 m/s² bei 25 daN-Pedalkraft
Bremsweg bei 25 km/h = 7,8 m
* Optional mit Zweikreis-Druckluftbremsanlage, oder kombiniert als Ein-und Zweikreis-Druckluftbremsanlage
==Achsen==
* Pendelnd-gelagerte Teleskop-Vorderachse, Typ: 03
Sechsfach-verstellbare Spurweite in Stufen von 100 mm = 1.596 bis 2.196 mm
* Oder pendelnd-gelagerte, elektrohydraulisch-betätigte und lastschaltbare ZF-Lenktriebachse, Typ: APL-3052 mit seitlicher Gelenkwelle
Zwei Spurweiten durch Radumschlag = 1.800 oder 2.000 mm
* Hinterachse mit Kegelradgetriebe, Tellerrad und Planetengetriebe
Vierfache Spurverstellung durch Radumschlag und Radscheiben, in Stufen von 100 mm = 1.800 bis 2.200 mm
* Selbstausrückendes Kegelraddifferential mit Sperre
* Vorderachslast = 1.835 kg (Allrad = 2.285 mm)
Zul. Vorderachslast = 2.800 mm (Allrad = 3.200 mm)
* Hinterachslast = 3.565 kg (Allrad = 3.575 kg)
Zul. Hinterachslast = 6.300 kg
==Lenkung==
* Hydrostatische ZF-Lenkung, Typ: 8452 mit eigenem Ölkreislauf
* Lenkzylinder mit 50 mm Kolbendurchmesser und 250 mm Kolbenhub
* Bosch-Pumpe, Typ: HY/ZFS 11/19 L
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 19 cm³
* Fördermenge = 45 l/min.
==Hydrauliksystem und Kraftheber==
* Hydraulischer Deutz-Blockkraftheber, Typ: K 55.2 mit Unterlenkerregelung und Transfermatic-System
* Einfachwirkender Hubzylinder mit 90 mm Kolbendurchmesser und 146 mm Kolbenhub
* Zwei Zusatz-Hubzylinder mit 65 mm Kolbendurchmesser und 185 mm Kolbenhub
* Dreipunktkupplung der Kategorie II, wahlweise mit Walterscheid-Schnellkuppler
* Optional auch als Kategorie III
* Heben, Senken, Neutral- und Schwimmstellung, Lage- und Zugkraftregelung
* Hubhöhenbegrenzung, Seitenstabilisierung und Transportsicherung
* Bosch-Zahnradpumpe, Typ: HY/ZFS 11/22,5 l
* Förderleistung je Pumpenumdrehung = 22,5 cm³
* Fördermenge = 58,4 l/min. bei 178 bar nd Nenndrehzahl
* Leistung der Hydraulik = 16,2 kW
* Max. Hubkraft an den Koppelpunkten = 6.500 kg
==Steuergeräte==
* Optional bis zu drei einfach-oder doppelt wirkende Zusatz-Steuergeräte
==Elektrische Ausrüstung==
* 12 Volt-Einrichtung nach StVZO
* Batterie, 12 V-143 Ah
* Bosch-Anlasser, ID 12 V-3 kW
* Bosch-Lichtmaschine mit integriertem Regler, G1 14 V-65 A
* Kaltstart-Flammglühkerze, B 12 VH 7632
==Maße und Abmessungen==
* Länge = 4.716 mm
* Breite = 2.370 mm
* Höhe über Auspuff = 2.920 mm
* Radstand = 2.831 mm (Allrad = 2.826 mm)
* Bodenfreiheit unter der Teleskop-Achse = 620 mm
* Bodenfreiheit unter der Fronttriebachse = 502 mm
* Eigengewicht der Hinterradantrieb-Ausführung = 5.400 kg
Zul. Gesamtgewicht = 7.700 kg
* Eigengewicht der Allrad-Ausführung = 5.860 kg
Zul. Gesamtgewicht = 8.000 kg
==Bereifung==
Standardbereifung:
* Vorne = 11.00-16 AS Front (Allrad = 14.9-28 AS)
* Hinten = 20.8-38 AS
Optional:
* Allrad vorne = 13.6-28 AS
* Hinten = 18.4-38 AS
==Füllmengen==
* Tankinhalt = 155 l, optional mit 50 l-Zusatztank
(über der Batterie, hinter dem Kühlergitter eingebaut: 200 Liter)
* Motoröl incl. Filter = 17 l
* Hydraulik = 18,5 l, auf Wunsch zusätzlich 20 l
* Getriebe incl. Endantriebe = 75 l
==Verbrauch==
* Optimaler Kraftstoffverbrauch = 224 g/kWh bei 57,2 kW und 1.430 U/min.
==Kabine==
* Vollverglaste, gummigelagerte, staub- und schallisolierte (85 dB A) Deutz-MasterCab-Kabine mit ebenen Boden, Grammer-Komfort-Sitz, ausstellbare Front-, Seiten- und Heckscheibe, dreistufen Heizung- und Belüftungsgebläse mit acht Düsen, Traktormeter, Kraftstoffanzeige, Kontrollleuchten und klappbarem Beifahrersitz.
* Optional mit Zusatz-Heizung, Klimaanlage und Arbeitsscheinwerfer
==Sonderausrüstung==
* Kriechgruppe
* Front- und Radgewichte
* Frontlader
* Druckluftbremsanlage
* Zusatz-Heizung
* Arbeitsscheinwerfer
* Klimaanlage
* Zusatz-Tank
* Zusatz-Steuergeräte
* Zugpendel
==Literatur==
* Vom DX zum Agrostar (Karel Vermoesen/Michael Bruse) Seite 576
* Deutz-Das Typenbuch (Albert Mößmer)
* Vom MTH zum Agrotron (Bernd Ertl)
==Quellen==
<references />
==Weblinks==
{{:Traktorenlexikon: Navigation |HERSTELLER-LINK=Traktorenlexikon: Deutz-Fahr |HERSTELLER= Deutz-Fahr}}
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Vokabeltexte Chinesisch/ Vokabellektionen/ Lektion 587
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2026-08-18T15:27:28Z
Christian-bauer
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kleinere Ergänzungen und Korrekturen
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wikitext
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== Zeichen ==
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung !! Lernhilfen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑}} || yi4 || beschränken, einschränken, zurückhalten, zügeln || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=抑}} [[Datei:抑-oracle.svg|40px]][[Datei:抑-bronze.svg|40px]][[Datei:抑-seal.svg|40px]][[Datei:抑-bigseal.svg|40px]]
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |腫}} || zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 肿), geschwollen, Schwellung, (an)schwellen || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=腫}} [[Datei:腫-seal.svg|40px]][[Datei:腫-bigseal.svg|40px]]
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池}} || chi2 || Teich, Tümpel, Bassin, Becken, Zisterne, Schutzgraben, Bereich mit Rändern || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=池}} [[Datei:池-bigseal.svg|40px]]
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |甭}} || beng2, bing2 || nicht, nicht brauchen, nicht nötig sein/haben, es erübrigt sich, kann es sein dass (rhetorische Frage) || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=甭}}
|-
| rowspan="2" | {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹}} || ma1 || abnehmen (Mütze, Hut), abwischen, abziehen, abstreifen, bestreichen, wischen, putzen, verputzen, Putz auftragen || rowspan="2" | {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=抹}}(HSK 3.0 Band 7-9)
|-
| mo3 || schmieren, auftragen, wischen
|}
== Zusammengesetzte Wörter ==
=== 抑 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung !! Lernhilfen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |压抑}} || ya1 yi4 || Hemmung, beklemmen || (HSK 3.0 Band 7-9)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑压}} || yi4 ya1 || Unterdrückung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑制}} || yi4 zhi4 || hemmen, vermeiden, unterdrücken, sperren, blockieren || (HSK 3.0 Band 7-9)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑或}} || yi4 huo4 || oder
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑住}} || yi4 zhu4 || verbeißen, verbissen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |平抑}} || ping2 yi4 || (Preise) ausgleichen, (Preise) stabilisieren
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |去抑制}} || qu4 yi4 zhi4 || Enthemmung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |牛抑排}} || niu2 yi4 pai2 || Filetsteak
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |被抑制}} || bei4 yi4 zhi4 || bezwingen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |可抑制}} || ke3 yi4 zhi4 || löschbar
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |光抑制}} || guang1 yi4 zhi4 || Photoinhibition (Biologie)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑制剂}} || yi4 zhi4 ji4 || Hemmer,Inhibitor, Hemmstoff
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |扬抑格}} || yang2 yi4 ge2 || trochäischer Vers
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑制作用}} || yi4 zhi4 zuo4 yong4 || Hemmung, Sperrung, Unterdrückung, Inhibition, Blockierung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑制不住}} || yi4 zhi4 bu4 zhu4 || unlöschbar
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑制基因}} || yi4 zhi4 ji1 yin1 || Drosselkondensator
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |女性贬抑}} || nü3 xing4 bian3 yi4 || Misogynie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |不受抑制}} || bu4 shou4 yi4 zhi4 || unbefangen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑音符号}} || yi4 yin1 fu2 hao4 || Gravis, Betonungszeichen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑音符號}} || yi4 yin1 fu2 hao4 || (traditionelle Schreibweise von 抑音符号), Gravis, Betonungszeichen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |不能抑制}} || bu4 neng2 yi4 zhi4 || unzähmbar
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |调节抑制}} || tiao2 jie2 yi4 zhi4 || Regelunterdrückung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑制食欲的药}} || yi4 zhi4 shi2 yu4 de5 yao4 || Appetitzügler
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |心理上的压抑}} || xin1 li3 shang4 de5 ya1 yi4 || psychischer Druck, psychologischer Druck
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |心里上的压抑}} || xin1 li3 shang4 de5 ya1 yi4 || psychologischer Druck
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |具有抑制倾向}} || ju4 you3 yi4 zhi4 qing1 xiang4 || Hemmungen haben
|}
=== 腫 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |血腫}} || xue4 zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 血肿), Bluterguss
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |水腫}} || shui3 zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 水肿), Wasseransammlung in Gefäßen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |囊腫}} || nang2 zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 囊肿), Zyste
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |紅腫}} || hong2 zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 红肿), sich rot anschwellen, anschwellen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |腫起}} || zhong3 qi3 || (traditionelle Schreibweise von 肿起), schwellend
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |腫塊}} || zhong3 kuai4 || (traditionelle Schreibweise von 肿块), Buckel, Tumor, schwellen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |腦水腫}} || nao3 shui3 zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 脑水肿), Hydrocephalus
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |鼻靑臉腫}} || bi2 qing1 lian3 zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 鼻青脸肿), mit blutiger Nase und Beulen im Gesicht
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |馬腿的關節內腫}} || ma3 tui3 de5 guan1 jie2 nei4 zhong3 || (traditionelle Schreibweise von 马腿的关节内肿), Spat
|}
=== 池 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung !! Lernhilfen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池子}} || chi2 zi5 || Zisterne, Teich, Becken || (HSK 3.0 Band 5)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |城池}} || cheng2 chi2 || Stadtmauer und Schutzgraben
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |乐池}} || yue4 chi2 || Orchesterraum
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |樂池}} || yue4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 乐池), Orchesterraum
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |鱼池}} || yu2 chi2 || Fischteich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |魚池}} || yu2 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 鱼池), Fischteich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |泳池}} || yong3 chi2 || Schwimmteich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |浴池}} || yu4 chi2 || Badebecken
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |神池}} || shen2 chi2 || Shenchi (Ort in Shanxi)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池袋}} || chi2 dai4 || Ikebukuro
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |贵池}} || gui4 chi2 || Guichi (Stadt in Anhui)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |貴池}} || gui4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 贵池), Guichi (Stadt in Anhui)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池水}} || chi2 shui3 || Schwimmbeckenwasser
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |华池}} || hua1 chi2 || Huachi (Ort in Gansu)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |華池}} || hua1 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 华池), Huachi (Ort in Gansu)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |盐池}} || yan2 chi2 || Yanchi (Ort in Ningxia)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |河池}} || he2 chi2 || Hechi (Stadt in Guangxi)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |水池}} || shui3 chi2 || Teich, großer Wasserbehälter
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |电池}} || dian4 chi2 || Batterie, Zelle || (HSK 3.0 Band 5)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |電池}} || dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 电池), Batterie, Zelle
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |小池子}} || xiao3 chi2 zi5 || Tümpel
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池州市}} || chi2 zhou1 shi4 || Chizhou (Stadt in der Provinz Anhui, China)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |河池市}} || he2 chi2 shi4 || Hechi
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |游泳池}} || you2 yong3 chi2 || Schwimmbecken || (HSK 3.0 Band 5)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |清水池}} || qing1 shui3 chi2 || Klarwasserbehälter
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |盐池县}} || yan2 chi2 xian4 || Kreis Yanchi (Autonomes Gebiet Ningxia, China)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |光电池}} || guang1 dian4 chi2 || Fotoelement
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |光電池}} || guang1 dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 光电池), Fotoelement
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池上乡}} || chi2 shang4 xiang1 || Chihshang (Dorf in Taiwan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池上鄉}} || chi2 shang4 xiang1 || (traditionelle Schreibweise von 池上乡), Chihshang (Dorf in Taiwan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |神池县}} || shen2 chi2 xian4 || Kreis Shenchi
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |神池縣}} || shen2 chi2 xian4 || (traditionelle Schreibweise von 神池县), Kreis Shenchi
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |华池县}} || hua1 chi2 xian4 || Kreis Huachi (Provinz Gansu, China)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |華池縣}} || hua1 chi2 xian4 || (traditionelle Schreibweise von 华池县), Kreis Huachi (Provinz Gansu, China)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |鱼池乡}} || yu2 chi2 xiang1 || Yuchih (Dorf in Taiwan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |魚池鄉}} || yu2 chi2 xiang1 || (traditionelle Schreibweise von 鱼池乡), Yuchih (Dorf in Taiwan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |墨水池}} || mo4 shui3 chi2 || Schreibgarnitur, Tintenfass
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |充电池}} || chong1 dian4 chi2 || Akku, Akkumulator, aufladbare Batterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |充電池}} || chong1 dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 充电池), Akku, Akkumulator, aufladbare Batterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |电池盒}} || dian4 chi2 he2 || Batteriehalter
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |電池盒}} || dian4 chi2 he2 || (traditionelle Schreibweise von 电池盒), Batteriehalter
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |华清池}} || hua2 qing1 chi2 || Huaqingchi Quellen (bei Xian)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |浅水池}} || qian3 shui3 chi2 || Planschbecken
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |淺水池}} || qian3 shui3 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 浅水池), Planschbecken
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |贵池区}} || gui4 chi2 qu1 || Guichi
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |貴池區}} || gui4 chi2 qu1 || (traditionelle Schreibweise von 贵池区), Guichi
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |纸浆池}} || zhi3 jiang1 chi2 || Bütte
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |气水池}} || qi4 shui3 chi2 || Plantschbecken (z.B. aus aufblasbaren Kunststoff), Wasserbecken (z.B. aus aufblasbaren Kunststoff)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |氣水池}} || qi4 shui3 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 气水池), Plantschbecken (z.B. aus aufblasbaren Kunststoff), Wasserbecken (z.B. aus aufblasbaren Kunststoff)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |小便池}} || xiao3 bian4 chi2 || Pinkelbecken, Pissoir, Urinal
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |化粪池}} || hua4 fen4 chi2 || Güllegrube, Jauchengrube, Senkgrube
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池袋站}} || chi2 dai4 zhan4 || Bahnhof Ikebukuro
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |乾电池}} || gan1 dian4 chi2 || Trockenbatterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |乾電池}} || gan1 dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 乾电池), Trockenbatterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |手机电池}} || shou3 ji1 dian4 chi2 || Handybatterie, Handyakku
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |手機電池}} || shou3 ji1 dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 手机电池), Handybatterie, Handyakku
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |阳级电池}} || yang2 ji2 dian4 chi2 || Anodenbatterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |酒池肉林}} || jiu3 chi2 rou4 lin2 || prächtig
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池田大作}} || chi2 tian2 da4 zuo4 || Daisaku Ikeda
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |殃及池鱼}} || yang1 ji2 chi2 yu2 || unschuldig ins Verderben gestürzt werden
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |殃及池魚}} || yang1 ji2 chi2 yu2 || (traditionelle Schreibweise von 殃及池鱼), unschuldig ins Verderben gestürzt werden
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |铅酸电池}} || qian1 suan1 dian4 chi2 || Blei-Säure-Batterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |鉛酸電池}} || qian1 suan1 dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 铅酸电池), Blei-Säure-Batterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |北京城池}} || bei3 jing1 cheng2 chi2 || Stadtmauern von Peking
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |太阳电池}} || tai4 yang2 dian4 chi2 || Solarzelle, Solarzellen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |太陽電池}} || tai4 yang2 dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 太阳电池), Solarzelle, Solarzellen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |后备电池}} || hou4 bei4 dian4 chi2 || Pufferbatterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |後備電池}} || hou4 bei4 dian4 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 后备电池), Pufferbatterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |电池寿命}} || dian4 chi2 shou4 ming4 || Batterie-Lebensdauer
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |河池地区}} || he2 chi2 di4 qu1 || Hechi (Bezirk in Guangxi)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |河池地區}} || he2 chi2 di4 qu1 || (traditionelle Schreibweise von 河池地区), Hechi (Bezirk in Guangxi)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |五大连池}} || wu3 da4 lian2 chi2 || Wudalianchi (Stadt in Heilongjiang)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |五大連池}} || wu3 da4 lian2 chi2 || (traditionelle Schreibweise von 五大连池), Wudalianchi (Stadt in Heilongjiang)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池田勇人}} || chi2 tian2 yong3 ren2 || Hayato Ikeda
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |三池崇史}} || san1 chi2 chong2 shi3 || Takashi Miike
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池田恒兴}} || chi2 tian2 heng2 xing4 || Ikeda Tsuneoki
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池田元助}} || chi2 tian2 yuan2 zhu4 || Ikeda Motosuke
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池谷关彗星}} || chi2 gu3 guan1 hui4 xing1 || Komet Ikeya-Seki
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池谷關彗星}} || chi2 gu3 guan1 hui4 xing1 || (traditionelle Schreibweise von 池谷关彗星), Komet Ikeya-Seki
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |电池充电器}} || dian4 chi2 chong1 dian4 qi4 || Akku-Ladegerät, Akkulader
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |電池充電器}} || dian4 chi2 chong1 dian4 qi4 || (traditionelle Schreibweise von 电池充电器), Akku-Ladegerät, Akkulader
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |露天游泳池}} || lu4 tian1 you2 yong3 chi2 || Freibad
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |五大连池市}} || wu3 da4 lian2 chi2 shi4 || Wudalianchi
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |五大連池市}} || wu3 da4 lian2 chi2 shi4 || (traditionelle Schreibweise von 五大连池市), Wudalianchi
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池谷张彗星}} || chi2 gu3 zhang1 hui4 xing1 || 153P, Ikeya-Zhang
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |池谷張彗星}} || chi2 gu3 zhang1 hui4 xing1 || (traditionelle Schreibweise von 池谷张彗星), 153P, Ikeya-Zhang
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |室內游泳池}} || shi4 nei4 you2 yong3 chi2 || Hallenbad
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |室内游泳池}} || shi4 nei4 you2 yong3 chi2 || Schwimmhalle
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |鸟宿池边树}} || niao3 su4 chi2 bian1 shu4 || Ein Vogel verbringt die Nacht auf einem Baum an der Seite des Teiches.
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |鳥宿池邊樹}} || niao3 su4 chi2 bian1 shu4 || (traditionelle Schreibweise von 鸟宿池边树), Ein Vogel verbringt die Nacht auf einem Baum an der Seite des Teiches.
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |小池百合子}} || xiao3 chi2 bai3 he2 zi3 || Yuriko Koike
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |太阳能电池板}} || tai4 yang2 neng2 dian4 chi2 ban3 || Solarmodul, Photovoltaikmodul, Solargenerator
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |太陽能電池板}} || tai4 yang2 neng2 dian4 chi2 ban3 || (traditionelle Schreibweise von 太阳能电池板), Solarmodul, Photovoltaikmodul, Solargenerator
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |黑池足球俱乐部}} || hei1 chi2 zu2 qiu2 ju4 le4 bu4 || Blackpool F.C.
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |黑池足球俱樂部}} || hei1 chi2 zu2 qiu2 ju4 le4 bu4 || (traditionelle Schreibweise von 黑池足球俱乐部), Blackpool F.C.
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |单个太阳能电池}} || dan1 ge4 tai4 yang2 neng2 dian4 chi2 || Einzelbatterie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |游泳池和浴池专业职员}} || you2 yong3 chi2 he2 yu4 chi2 zhuan1 ye4 zhi2 yuan2 || Fachangestellter für Bäderbetriebe
|}
=== 抹 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |石抹}} || shi2 mo3 || Shimo
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹布}} || ma1 bu4 || Wischlappen, Staubtuch, Putzlappen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹茶}} || mo3 cha2 || Matcha
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹刀}} || mo3 dao1 || Kelle, Spachtel
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹掉}} || mo3 diao4 || abwischen, auswischen, wegwischen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹消}} || mo3 xiao1 || Auslöschung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹片}} || mo3 pian4 || schmieren, verschmieren
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹去}} || mo3 qu4 || auslöschen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹上}} || mo3 shang4 || auftragen, beschichten
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹黑}} || mo3 hei1 || jemandes Ehre beschmutzen, jemandes Namen beschmutzen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹油}} || mo3 you2 || einölen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |一抹}} || yi1 mo3 || ein Hauch von, eine Ahnung von
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹除}} || mo3 chu2 || etwas löschen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹灰}} || mo3 hui1 || verputzen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹杀}} || mo3 sha1 || Auslöschung, etw abstreiten
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹殺}} || mo3 sha1 || (traditionelle Schreibweise von 抹杀), Auslöschung, etw abstreiten
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |涂抹者}} || tu2 mo3 zhe3 || Schmierer
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹不掉}} || mo3 bu4 diao4 || unauslöschlich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹鼻子}} || mo3 bi2 zi5 || flennen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹油膏}} || mo3 you2 gao1 || salben
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |外抹台}} || wai4 mo3 tai2 || Waimotai
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |转弯抹角}} || zhuan3 wan1 mo4 jiao3 || durch die Blume, um zehn Ecken herum
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |不能抹杀}} || bu4 neng2 mo3 sha1 || unauslöschlich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |不能抹殺}} || bu4 neng2 mo3 sha1 || (traditionelle Schreibweise von 不能抹杀), unauslöschlich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |涂抹工具}} || tu2 mo3 gong1 ju4 || Schmierer
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹灰工程}} || mo3 hui1 gong1 cheng2 || Putzarbeiten
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |一抹一样}} || yi1 mo3 yi1 yang4 || zum Verwechseln ähnlich, wie ein Ei dem anderen gleichen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |一抹一樣}} || yi1 mo3 yi1 yang4 || (traditionelle Schreibweise von 一抹一样), zum Verwechseln ähnlich, wie ein Ei dem anderen gleichen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |外抹歹乃}} || wai4 mo3 dai3 nai3 || Waimodainai
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |也可抹合刺}} || ye3 ke3 mo3 he2 ci4 || Yekemoheci
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹茶冰淇淋}} || mo3 cha2 bing1 qi2 lin2 || Matcha-Eis, Grüner-Tee-Eis
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹大拉的马利亚}} || mo3 da4 la1 de5 ma3 li4 ya4 || Maria Magdalena
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抹大拉的馬利亞}} || mo3 da4 la1 de5 ma3 li4 ya4 || (traditionelle Schreibweise von 抹大拉的马利亚), Maria Magdalena
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |不抹灰泥的石墙}} || bu4 mo3 hui1 ni2 de5 shi2 qiang2 || Trockenbau
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== Sätze ==
=== 抑 ===
{| class="wikitable"
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |当她看到那件衣服,她无法抑制自己的笑声。}} || dang1/dang4 ta1 kan4 dao4 na4/nei4 jian4 yi1 fu2 , ta1 wu2 fa3 yi4 zhi4 zi4 ji3 de5 xiao4 sheng1 。|| Sie konnte, als sie das Kleid sah, ein Lachen nur mit Mühe unterdrücken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/774475 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Sudajaengi Sudajaengi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我无法压抑心中的怒火。}} || wo3 wu2 fa3 ya4 yi4 xin1 zhong1/zhong4 de5 nu4 huo3 。|| Ich konnte meine Wut nicht unterdrücken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/349548 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |汤姆没法压抑自己的怒火了。}} || tang1 mu3 mei2/mo4 fa3 ya4 yi4 zi4 ji3 de5 nu4 huo3 le5 。|| Tom konnte seine Wut nicht zurückhalten. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/8686691 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/crescat crescat] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Ramona Ramona])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑然则何如?}} || yi4 ran2 ze2 he2 ru2 ?|| Ja und? Und? (klassisch, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1111052 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/shanghainese shanghainese] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/virgil virgil] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Melang Melang])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑然則何如?}} || yi4 ran2 ze2 he2 ru2 ?|| Ja und? Und? (klassisch, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1111052 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/shanghainese shanghainese] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/virgil virgil] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Melang Melang])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |當她看到那件衣服,她無法抑制自己的笑聲。}} || dang1/dang4 ta1 kan4 dao4 na4/nei4 jian4 yi1 fu2 , ta1 wu2 fa3 yi4 zhi4 zi4 ji3 de5 xiao4 sheng1 。|| Sie konnte, als sie das Kleid sah, ein Lachen nur mit Mühe unterdrücken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/774475 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Sudajaengi Sudajaengi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |蒲松龄的故事有些压抑。}} || pu2 song1 ling2 de5 gu4 shi4 you3 xie1 ya4 yi4 。|| Pu Songlings Geschichten sind etwas bedrückend. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/521894 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/luwenzhuo luwenzhuo] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
|}
=== 腫 ===
{| class="wikitable"
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我眼睛腫了。}} || wo3 yan3 jing1 zhong3 le5 。|| Mein Auge ist angeschwollen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/686660 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/offdare offdare] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
|}
=== 池 ===
{| class="wikitable"
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她跳入了游泳池。}} || ta1 tiao4 ru4 le5 you2 yong3 chi2 。|| Sie sprang ins Schwimmbecken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/858943 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/AC AC])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你有权使用旅馆的游泳池。}} || ni3 you3 quan2 shi3/shi4 yong4 lü3 guan3 de5 you2 yong3 chi2 。|| You are allowed to use the hotel's swimming pool. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1735517 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sadhen sadhen] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/migl migl])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |今天池里的水可真多。}} || jin1 tian1 chi2 li3 de5 shui3 ke3/ke4 zhen1 duo1 。|| Heute ist viel Wasser im Teich. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/431624 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/aliene aliene] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Espi Espi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你现在有几块电池呀?}} || ni3 xian4 zai4 you3 ji1 kuai4 dian4 chi2 ya5 ?|| How many batteries do you have right now? (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1860171 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sysko sysko] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/billt_estates billt_estates])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他跳到了泳池裡。}} || ta1 tiao4 dao4 le5 yong3 chi2 li3 。|| Er sprang ins Schwimmbecken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/10333125 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/DaoSeng DaoSeng] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |夏天的时候,我每天都去游泳池。}} || xia4 tian1 de5 shi2 hou4 , wo3 mei3 tian1 dou1/du1 qu4 you2 yong3 chi2 。|| Im Sommer gehe ich jeden Tag ins Schwimmbad. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/4267401 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/notabene notabene] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他把她推到了泳池裡。}} || ta1 ba3 ta1 tui1 dao4 le5 yong3 chi2 li3 。|| Er schubste sie ins Schwimmbecken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/10336763 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/DaoSeng DaoSeng] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |在我们看来,太阳能电池是一项很好的投资。}} || zai4 wo3 men5 kan4 lai2 , tai4 yang2 neng2 dian4 chi2 shi4 yi1 xiang4 hen3 hao3 de5 tou2 zi1 。|| Unserer Meinung nach sind Solarplatten eine gute Investition. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5722742 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/chloe77 chloe77] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dispy dispy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |但我不认为游泳池这周末会开。}} || dan4 wo3 bu4 ren4 wei2/wei4 you2 yong3 chi2 zhe4/zhei4 zhou1 mo4 hui4 kai1 。|| Aber ich glaube nicht, dass das Schwimmbad dieses Wochenende offen ist. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/473004 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我不喜歡在泳池裡游泳。}} || wo3 bu4 xi3 歡 zai4 yong3 chi2 li3 you2 yong3 。|| Ich schwimme nicht gern im Becken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/846105 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |小孩在这个水池旁边玩会很容易发生意外的。}} || xiao3 hai2 zai4 zhe4/zhei4 ge4 shui3 chi2 pang2 bian1 wan2/wan4 hui4 hen3 rong2 yi4 fa1 sheng1 yi4 wai4 de5 。|| Es ist für Kinder gefährlich, so nahe an diesem Weiher zu spielen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/372215 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她把脏盘子放进水池里。}} || ta1 ba3 zang1 pan2 zi5 fang4 jin4 shui3 chi2 li3 。|| Sie hat die dreckigen Teller ins Waschbecken getan. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/866752 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/kooler kooler] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |当我还是个孩子的时候,我在这个泳池里游过泳。}} || dang1/dang4 wo3 hai2/huan2 shi4 ge4 hai2 zi5 de5 shi2 hou4 , wo3 zai4 zhe4/zhei4 ge4 yong3 chi2 li3 you2 guo4 yong3 。|| Als ich ein Kind war, schwamm ich immer in dem Teich dort. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/4845038 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/pig8322 pig8322] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Hans_Adler Hans_Adler])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你可以使用旅馆的游泳池。}} || ni3 ke3/ke4 yi3 shi3/shi4 yong4 lü3 guan3 de5 you2 yong3 chi2 。|| Du kannst den Hotelpool benutzen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1735516 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sadhen sadhen] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Zaghawa Zaghawa])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我不喜歡在泳池裏游泳。}} || wo3 bu4 xi3 歡 zai4 yong3 chi2 li3 you2 yong3 。|| Ich schwimme nicht gern im Becken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/616042 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我不喜欢在泳池裡游泳。}} || wo3 bu4 xi3 欢 zai4 yong3 chi2 li3 you2 yong3 。|| Ich schwimme nicht gern im Becken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/846105 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我不喜欢在泳池里游泳。}} || wo3 bu4 xi3 欢 zai4 yong3 chi2 li3 you2 yong3 。|| Ich schwimme nicht gern im Becken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/616042 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我们看见池里有很多活鱼。}} || wo3 men5 kan4 jian4/xian4 chi2 li3 you3 hen3 duo1 huo2 yu2 。|| Wir sahen viele lebende Fische im Becken. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/332660 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |小孩在這個水池旁邊玩會很容易發生意外的。}} || xiao3 hai2 zai4 zhe4/zhei4 ge4 shui3 chi2 pang2 bian1 wan2/wan4 hui4 hen3 rong2 yi4 fa1 sheng1 yi4 wai4 de5 。|| Es ist für Kinder gefährlich, so nahe an diesem Weiher zu spielen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/372215 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我MP3播放器的电池没电了。}} || wo3 MP3 bo1 fang4 qi4 de5 dian4 chi2 mei2/mo4 dian4 le5 。|| Die Batterie meines MP3-Spielers war leer. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2599814 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/GlossaMatik GlossaMatik] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這些電腦用電池運作。}} || zhe4/zhei4 xie1 dian4 nao3 yong4 dian4 chi2 yun4 zuo4 。|| These computers use batteries to operate. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/777704 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sharris123 sharris123])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |若你住到的是大的旅館,就能使用他們的游泳池。}} || ruo4 ni3 zhu4 dao4 de5 shi4 da4 de5 lü3 guan3 , jiu4 neng2 shi3/shi4 yong4 ta1 men5 de5 you2 yong3 chi2 。|| If you stay at a big hotel, you can use their swimming pool. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/483964 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/moonoops moonoops] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |自从我在我的房子上装了太阳能电池板,我的电费单就减半了。}} || zi4 cong2 wo3 zai4 wo3 de5 fang2 zi5 shang4 zhuang1 le5 tai4 yang2 neng2 dian4 chi2 ban3 , wo3 de5 dian4 fei4 dan1/shan2 jiu4 jian3 ban4 le5 。|| Seit ich Solarpanel auf meinem Dach installiert habe, hat sich meine Stromrechnung halbiert. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/812359 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Zaghawa Zaghawa])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |泳池是對公眾開放的。}} || yong3 chi2 shi4 dui4 gong1 zhong4 kai1 fang4 de5 。|| Das Schwimmbad ist öffentlich zugänglich. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/353220 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Tamy Tamy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |那座泳池看来的确很吸引人。}} || na4/nei4 zuo4 yong3 chi2 kan4 lai2 de5 que4 hen3 xi1 yin3 ren2 。|| Dieses Schwimmbecken sieht wirklich einladend aus. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2757054 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/cienias cienias] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/mfw mfw])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这些电脑用电池运作。}} || zhe4/zhei4 xie1 dian4 nao3 yong4 dian4 chi2 yun4 zuo4 。|| These computers use batteries to operate. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/777704 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sharris123 sharris123])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這個酒店沒有游泳池。}} || zhe4/zhei4 ge4 jiu3 dian4 mei2/mo4 you3 you2 yong3 chi2 。|| Dieses Hotel hat keinen Pool. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5997682 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dispy dispy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这个酒店的游泳池在楼顶。}} || zhe4/zhei4 ge4 jiu3 dian4 de5 you2 yong3 chi2 zai4 lou2 ding3 。|| Der Pool dieses Hotels befindet sich auf dem Dach. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5997681 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dispy dispy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这些电池,虽然是新的,但是没用。}} || zhe4/zhei4 xie1 dian4 chi2 , sui1 ran2 shi4 xin1 de5 , dan4 shi4 mei2/mo4 yong4 。|| Die Batterien funktionieren nicht, obwohl sie neu sind. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/6023513 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Zaghawa Zaghawa])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这个玩具汽车是装电池的。}} || zhe4/zhei4 ge4 wan2/wan4 ju4 qi4 che1 shi4 zhuang1 dian4 chi2 de5 。|| Dieses Spielzeugauto läuft mit Batterien. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1517478 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/gonnastop gonnastop] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/stummelino stummelino])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |每個人都跳進了游泳池。}} || mei3 ge4 ren2 dou1/du1 tiao4 jin4 le5 you2 yong3 chi2 。|| Everybody jumped into the pool. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/6151295 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/verdastelo9604 verdastelo9604] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我计算机的电池没电了。}} || wo3 ji4 suan4 ji1 de5 dian4 chi2 mei2/mo4 dian4 le5 。|| The batteries in my calculator are dead. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/777663 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/bluepie88 bluepie88])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |禁止入池。}} || jin1/jin4 zhi3 ru4 chi2 。|| Do not enter the pool. Entry of pool is prohibited. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5918514 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Sethlang Sethlang])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |泳池是对公眾开放的。}} || yong3 chi2 shi4 dui4 gong1 zhong4 kai1 fang4 de5 。|| Das Schwimmbad ist öffentlich zugänglich. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/353220 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Tamy Tamy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |车发动不了因为电池没电了。}} || che1 fa1 dong4 bu4 le5 yin1 wei2/wei4 dian4 chi2 mei2/mo4 dian4 le5 。|| The car won't start because the battery has run down. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1516208 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/gonnastop gonnastop] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/darinmex darinmex])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这个酒店没有游泳池。}} || zhe4/zhei4 ge4 jiu3 dian4 mei2/mo4 you3 you2 yong3 chi2 。|| Dieses Hotel hat keinen Pool. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5997682 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dispy dispy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |電池快沒電了。}} || dian4 chi2 kuai4 mei2/mo4 dian4 le5 。|| Der Akku ist leer. Die Batterie ist schwach. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/396443 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/cienias cienias] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Manfredo Manfredo] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/mraz mraz])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |电池快没电了。}} || dian4 chi2 kuai4 mei2/mo4 dian4 le5 。|| Der Akku ist leer. Die Batterie ist schwach. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/396443 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/cienias cienias] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Manfredo Manfredo] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/mraz mraz])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這些電池都沒電了。}} || zhe4/zhei4 xie1 dian4 chi2 dou1/du1 mei2/mo4 dian4 le5 。|| Diese Batterien sind alle leer. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/10362512 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/DaoSeng DaoSeng] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |每个人都跳进了游泳池。}} || mei3 ge4 ren2 dou1/du1 tiao4 jin4 le5 you2 yong3 chi2 。|| Everybody jumped into the pool. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/6151295 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/verdastelo9604 verdastelo9604] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這個酒店的游泳池在樓頂。}} || zhe4/zhei4 ge4 jiu3 dian4 de5 you2 yong3 chi2 zai4 lou2 頂。|| Der Pool dieses Hotels befindet sich auf dem Dach. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5997681 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dispy dispy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |若你住到的是大的旅馆,就能使用他们的游泳池。}} || ruo4 ni3 zhu4 dao4 de5 shi4 da4 de5 lü3 guan3 , jiu4 neng2 shi3/shi4 yong4 ta1 men5 de5 you2 yong3 chi2 。|| If you stay at a big hotel, you can use their swimming pool. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/483964 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/moonoops moonoops] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這些電池,雖然是新的,但是沒用。}} || zhe4/zhei4 xie1 dian4 chi2 , sui1 ran2 shi4 xin1 de5 , dan4 shi4 mei2/mo4 yong4 。|| Die Batterien funktionieren nicht, obwohl sie neu sind. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/6023513 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Zaghawa Zaghawa])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |电池没电了。}} || dian4 chi2 mei2/mo4 dian4 le5 。|| Die Batterie ist leer. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2599777 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Kiwi Kiwi] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我家后院有个小水池。}} || wo3 jia1 hou4 yuan4 you3 ge4 xiao3 shui3 chi2 。|| Hinter meinem Haus ist ein kleiner Teich. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2029357 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/ydcok ydcok] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Bellinger Bellinger])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |萨米坐在游泳池旁边。}} || sa4 mi3 zuo4 zai4 you2 yong3 chi2 pang2 bian1 。|| Sami saß am Beckenrand. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/9401515 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/BobbyLee BobbyLee] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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=== 甭 ===
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |不合适的旧衣物可以当抹布用。}} || bu4 he2 di4/shi4 de5 jiu4 yi1 wu4 ke3/ke4 yi3 dang1/dang4 ma1/mo3/mo4 bu4 yong4 。|| Alte Sachen, die nicht mehr passen, können als Wischlappen dienen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/10058489 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/slo_oth slo_oth] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |将它们放在烤盘上并且涂抹蛋白。}} || jiang1/jiang4 ta1/tuo2 men5 fang4 zai4 kao3 pan2 shang4 bing4 qie3 tu2 ma1/mo3/mo4 dan4 bai2 。|| Lege sie auf ein Backblech und schmiere sie mit Eiweiß an. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/768231 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他用手帕把手抹乾净。}} || ta1 yong4 shou3 pa4 ba3 shou3 ma1/mo3/mo4 gan1/qian2 jing4 。|| Er wischte sich seine Hände mit einem Taschentuch ab. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1345611 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他希望抹去不好的记忆。}} || ta1 xi1 wang4 ma1/mo3/mo4 qu4 bu4 hao3 de5 ji4 yi4 。|| Er will schlechte Erinnerungen ausradieren. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/503220 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她用毛巾把头髮抹乾了。}} || ta1 yong4 mao2 jin1 ba3 tou2 髮 ma1/mo3/mo4 gan1/qian2 le5 。|| Sie hat ihre nassen Haare mit einem Tuch abgetrocknet. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1618930 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/tinacalysto tinacalysto])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她用毛巾把頭髮抹乾了。}} || ta1 yong4 mao2 jin1 ba3 tou2 髮 ma1/mo3/mo4 gan1/qian2 le5 。|| Sie hat ihre nassen Haare mit einem Tuch abgetrocknet. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1618930 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/tinacalysto tinacalysto])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他用手帕把手抹乾淨。}} || ta1 yong4 shou3 pa4 ba3 shou3 ma1/mo3/mo4 gan1/qian2 jing4 。|| Er wischte sich seine Hände mit einem Taschentuch ab. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1345611 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |黑板的句子被抹掉了。}} || hei1 ban3 de5 ju4 zi5 bei4 ma1/mo3/mo4 diao4 le5 。|| The sentence on the blackboard was erased. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/3660673 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/carlosboyero carlosboyero] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sharris123 sharris123])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |那个英雄的名字在人民记忆中将不会被抹去。}} || na4/nei4 ge4 ying1 xiong2 de5 ming2 zi4 zai4 ren2 min2 ji4 yi4 zhong1/zhong4 jiang1/jiang4 bu4 hui4 bei4 ma1/mo3/mo4 qu4 。|| Der Name dieses Helden kann nicht aus der Erinnerung der Menschen getilgt werden. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/3660661 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/carlosboyero carlosboyero] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/AC AC])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |當她看到那件衣服,她無法抑制自己的笑聲。}} || dang1/dang4 ta1 kan4 dao4 na4/nei4 jian4 yi1 fu2 , ta1 wu2 fa3 yi4 zhi4 zi4 ji3 de5 xiao4 sheng1 。||Sie konnte, als sie das Kleid sah, ein Lachen nur mit Mühe unterdrücken. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/774475 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Sudajaengi Sudajaengi]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑扬顿挫}} || yi4 扬 dun4 cuo4 ||([[wikt:en:抑扬顿挫|Wiktionary en]]) || (HSK 3.0 Band 7-9)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我眼睛腫了。}} || wo3 yan3 jing1 zhong3 le5 。||Mein Auge ist angeschwollen. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/686660 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/offdare offdare] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |若你住到的是大的旅館,就能使用他們的游泳池。}} || ruo4 ni3 zhu4 dao4 de5 shi4 da4 de5 lü3 guan3 , jiu4 neng2 shi3/shi4 yong4 ta1 men5 de5 you2 yong3 chi2 。||If you stay at a big hotel, you can use their swimming pool. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/483964 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/moonoops moonoops] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |在我们看来,太阳能电池是一项很好的投资。}} || zai4 wo3 men5 kan4 lai2 , tai4 yang2 neng2 dian4 chi2 shi4 yi1 xiang4 hen3 hao3 de5 tou2 zi1 。||Unserer Meinung nach sind Solarplatten eine gute Investition. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5722742 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/chloe77 chloe77] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dispy dispy]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |電池快沒電了。}} || dian4 chi2 kuai4 mei2/mo4 dian4 le5 。||Der Akku ist leer. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/396443 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/cienias cienias] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Manfredo Manfredo]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我不喜歡在泳池裡游泳。}} || wo3 bu4 xi3 歡 zai4 yong3 chi2 li3 you2 yong3 。||Ich mag nicht in Pools schwimmen. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/846105 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/kitab kitab]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我家后院有个小水池。}} || wo3 jia1 hou4 yuan4 you3 ge4 xiao3 shui3 chi2 。||Hinter meinem Haus ist ein kleiner Teich. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2029357 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/ydcok ydcok] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Bellinger Bellinger]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |车发动不了因为电池没电了。}} || che1 fa1 dong4 bu4 le5 yin1 wei2/wei4 dian4 chi2 mei2/mo4 dian4 le5 。||The car won't start because the battery has run down. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1516208 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/gonnastop gonnastop] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/darinmex darinmex]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |病人回答说:先生,水动的时候,没有人把我放在池子里;我正去的时候,就有别人比我先下去。 }} || bing4 ren2 hui2 da2 shuo1 : xian1 sheng1 , shui3 dong4 de5 shi2 hou4 , mei2/mo4 you3 ren2 ba3 wo3 fang4 zai4 chi2 zi5 li3 ; wo3 zheng4 qu4 de5 shi2 hou4 , jiu4 you3 bie2 ren2 bi4 wo3 xian1 xia4 qu4 。 ||5.7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, daß er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den Teich werfe; indem ich aber komme, steigt ein anderer vor mir hinab. ([[Diskussion:Vokabeltexte_Chinesisch/_Vokabellektionen#Das_Neue_Testament|Die Bibel - Johannesevangelium]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |今天池里的水可真多。}} || jin1 tian1 chi2 li3 de5 shui3 ke3/ke4 zhen1 duo1 。||Heute ist viel Wasser im Teich. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/431624 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/aliene aliene] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Espi Espi]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你有权使用旅馆的游泳池。}} || ni3 you3 quan2 shi3/shi4 yong4 lü3 guan3 de5 you2 yong3 chi2 。||You are allowed to use the hotel's swimming pool. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1735517 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sadhen sadhen] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/migl migl]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |自从我在我的房子上装了太阳能电池板,我的电费单就减半了。}} || zi4 cong2 wo3 zai4 wo3 de5 fang2 zi5 shang4 zhuang1 le5 tai4 yang2 neng2 dian4 chi2 ban3 , wo3 de5 dian4 fei4 dan1/shan2 jiu4 jian3 ban4 le5 。||Seit ich Solarpanel auf meinem Dach installiert habe, hat sich meine Stromrechnung halbiert. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/812359 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Zaghawa Zaghawa]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |命之曰咸池}} || ming4 zhi1 yue1 xian2 chi2 || sie erhielt den Namen Hiän Tsi ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |金城汤池}} || jin1 cheng2 tang1 chi2 ||([[wikt:en:金城汤池|Wiktionary en]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這個酒店沒有游泳池。}} || zhe4/zhei4 ge4 jiu3 dian4 mei2/mo4 you3 you2 yong3 chi2 。||Dieses Hotel hat keinen Pool. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5997682 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dispy dispy]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |禁止入池。}} || jin1/jin4 zhi3 ru4 chi2 。||Entry of pool is prohibited. Do not enter the pool. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5918514 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Sethlang Sethlang]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这个玩具汽车是装电池的。}} || zhe4/zhei4 ge4 wan2/wan4 ju4 qi4 che1 shi4 zhuang1 dian4 chi2 de5 。||Dieses Spielzeugauto läuft mit Batterien. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1517478 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/gonnastop gonnastop] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/stummelino stummelino]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |有人把家用洗碗机当作站在洗碗池者的对手。}} || you3 ren2 ba3 jia1 yong4 xi3/xian3 wan3 ji1 dang1/dang4 zuo4 zhan4 zai4 xi3/xian3 wan3 chi2 zhe3 de5 dui4 shou3 。||The washing-up machine at home was regarded as a rival to the worker at the kitchen sink. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1565709 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/eastasiastudent eastasiastudent]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |但我不认为游泳池这周末会开。}} || dan4 wo3 bu4 ren4 wei2/wei4 you2 yong3 chi2 zhe4/zhei4 zhou1 mo4 hui4 kai1 。||Aber ich glaube nicht, dass das Schwimmbad dieses Wochenende offen ist. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/473004 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你现在有几块电池呀?}} || ni3 xian4 zai4 you3 ji1 kuai4 dian4 chi2 ya5 ?||How many batteries do you have right now? [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1860171 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sysko sysko] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/billt_estates billt_estates]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |电池没电了。}} || dian4 chi2 mei2/mo4 dian4 le5 。||The battery died. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2599777 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |当我还是个孩子的时候,我在这个泳池里游过泳。}} || dang1/dang4 wo3 hai2/huan2 shi4 ge4 hai2 zi5 de5 shi2 hou4 , wo3 zai4 zhe4/zhei4 ge4 yong3 chi2 li3 you2 guo4 yong3 。||Als ich ein Kind war, schwamm ich immer in dem Teich dort. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/4845038 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/pig8322 pig8322] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Hans_Adler Hans_Adler]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她跳入了游泳池。}} || ta1 tiao4 ru4 le5 you2 yong3 chi2 。||Sie sprang ins Schwimmbecken. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/858943 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/AC AC]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她把脏盘子放进水池里。}} || ta1 ba3 zang1 pan2 zi5 fang4 jin4 shui3 chi2 li3 。||She put the dirty dishes in the sink. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/866752 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/kooler kooler] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |在耶路撒冷,靠近羊门有一个池子,希伯来话叫作毕士大,旁边有五个廊子; }} || zai4 ye1 lu4 sa1/sa3 leng3 , kao4 jin4 yang2 men2 you3 yi1 ge4 chi2 zi5 , xi1 bo2 lai2 hua4 jiao4 zuo4 bi4 shi4 da4 , pang2 bian1 you3 wu3 ge4 lang2 zi5 ; ||5.2 Es ist aber in Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der auf hebräisch Bethesda zubenamt ist, welcher fünf Säulenhallen hat. ([[Diskussion:Vokabeltexte_Chinesisch/_Vokabellektionen#Das_Neue_Testament|Die Bibel - Johannesevangelium]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我们看见池里有很多活鱼。}} || wo3 men5 kan4 jian4/xian4 chi2 li3 you3 hen3 duo1 huo2 yu2 。||We saw a lot of live fish in the pond. [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/332660 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Zifre Zifre]
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== Lückentexte ==
=== [http://magazine.marcopoloproject.org/parents_live_children/ the marco polo project: 这些为了孩子的父母们] ===
2006年去加州玩,看望朋友。她刚当了妈妈,在当地的月子中心坐完月子。听她讲起来,似乎环境还不错:有拿着合格执照的护士24小时看护,有专门的育婴 房,还有专人准备中国产妇坐月子需要的那些补品。她说,除了像她这样在美国工作生活的中国妈妈,还有一些特地从台湾飞过来的孕妇,为了给孩子拿一本美国护 照。
过去几年,相关的新闻报道不少,从这些报道里面知道,这些原本由台湾人经营的月子中心,越来越多被大陆人接手,而大陆孕妇,已经成为这些月子中心的主力。
因为月子中心里面的住客越来越多,大约在2007年的时候还发生了这样一件事情,一家月子中心因为进进出出的孕妇太多,而且大部分是 Asiatinnen,以至于邻居以为这是人蛇集团在 Handel mit 婴儿和人口,于是报警。Schwer bewaffnet 的警察踢门而入,结果发现是一场 Oolong Tee。
不过,那次行动导致了美国警方对月子中心的 Razzien,因为很多月子中心是无照经营。首先,美国规定,Wohnung 不能作为经营场所;其次,美国对于育婴房有严格的面积 规定,而很多非法经营的月子中心,往往把车库或者厨房改造成为育婴房。去年,美国南加州地方政府在检查 illegale 建筑的时候,发现非法经营的月子中心依然很多。
多意味着有需求,对于一些中国父母来说,只要安全,不被骗,为了孩子拿到美国国籍,钱不是问题。和那些特地到香港生孩子的父母一样,有的为了 entkommen 中国的 1-Kind-政策,有的是觉得,可以让孩子未来多一点选择。
孩子是被动的,在哪里出生,在哪里上学,都是父母为自己做的规划。只是,拿了一本美国护照或者香港特区护照,虽然多了一种选择,可以享受这两个地方的福利,比如免费的公立教育,出行的方便,但是围绕孩子的成长,事情不是那样的简单。
有很多朋友,当自己要从美国回到中国工作的时候,他们总是要花不少时间考虑这样一个问题,自己的孩子到底在哪里读书,留在美国还是跟着自己一起回国?回国 之后,到底是读本地学校,还是在国际学校读书?小学还好,到了中学,是把他们留在身边,还是让他们自己回到美国去读寄宿学校?
于是,有的 Familien,最终还是要天各一方,父亲留在中国继续发展自己的事业,赚钱养家,母亲带着孩子回到美国,毕竟孩子太小,放心不下,过早和父母分离,难免影响身心成长;有的让孩子留在中国,或者读国际学校,或者为了进 renommierte 小学中学,花钱花心思。
问题是,这些 Familien 是有能力的,而且对于他们来说,还可以退回美国。对于到美国或者香港生孩子的父母们来说,经济条件好的,自然没有太大的 Sorgen,但是如果家境一般,甚至只是小康的话,随着孩子越来越大,选择的余地不是那样多。
Begleiten 孩子去美国或者香港读书?作为中国公民的父母,用怎样的身份去呢?难道一早就把孩子放在寄宿Familien?就算去的话,经济上是否能够承受?如果留在国内,尤其是香港出生的孩子,无法享受本地学生的福利,自己是不是准备好了那一笔,extra 的教育费用?
不管是在香港还是美国,都有一些中国孕妇,临到生产才冲进公立医院 Notaufnahme,其实这是非常危险的事情,因为医生手中没有病历,如果出现婴儿过大或者 Zwillinge等情况,生产过程稍有差池,就或会造成婴儿缺 Sauerstoff 而导致大脑-Schädigung,如孕妇 Fötus-位不正,则有可能导致孕妇子宫-Verletzungen 及大量出血,这个时候,如果 Notfall 室医生人手不足,就很难应付这种紧急情况。
其实还有一个问题,那就是孩子未来的身份认同。朋友的孩子在香港,在新加坡国际学校读书,学校每天都要升新加坡国旗,结果有一天,在被问到他是哪里人的时 候,这个只有六岁的小朋友很认真地告诉大家,他是新加坡人。直到他和父母一起回到北京,在北京本地的学校读了一年多的书之后,才开始觉得自己是中国人。
如果一个在美国出生的中国孩子,一直在中国接受教育,当他到了十八岁,必须选择自己的国籍的时候,会不会 verletzen 父母当初的希望,选择要中国国籍呢?因为他不 像成年人那样,会计算不同的国籍,不同的护照,能够给自己带来的好处,他只是遵从自己内心对于个人身份的一种认同,这个时候,父母会怎样去说服自己的孩子 呢?或者,他选择了美国国籍,去了美国生活,但是却发现,自己无法融入美国的主流社会,他觉得 frustriert,觉得自己没有了根。这个时候,父母是不是应该问问自 己,当初到底是为了孩子的将来,还是把孩子作为自己未来多一种选择的投资呢?
[http://blog.sina.com.cn/s/blog_46e9d5da0102dwfo.html sina blog 2012-02-20]
[http://magazine.marcopoloproject.org/authors/Luqiu%20Luwei%20-%20%E9%97%BE%E4%B8%98%E9%9C%B2%E8%96%87/ Luqiu Luwei]
[http://magazine.marcopoloproject.org/these-parents-who-live-for-their-children/ Übersetzung]
These parents who live for their children
In 2006, I went to California to see a friend. She had just become a mother, and was reaching the end of her post-natal month of rest in a specialised centre. From what she said, it seemed the environment was not too bad: 24 hour care from certified nurses, a dedicated nursery, and someone to prepare the traditional food supplements that Chinese mothers take during the month after giving birth. Besides Chinese mothers who, like her, worked and lived in the US, there were also pregnant women from Taiwan who had flown over to give birth, so that their child could get an American passport.
Over the last few years, there have been many reports on this subject. These reports tell us that these centres – originally operated by Taiwanese people – have now been taken over by mainlanders; pregnant women from mainland China now constitute the bulk of patients for these centres.
Because of this increase in numbers, the following story happened, around 2007. After seeing that one of these centres had a high number of pregnant women coming in and out, almost all of them Asian women, some neighbours thought it was a people smuggling centre, trafficking in women and babies, and they called the police. Heavily armed police kicked their way in; and after searching the place, all they could find was a box of Oolong tea.
However, that incident led to a series of American police raids on post-natal centres, many of which operate without a license. First, according to American regulations, a home can not be used as a place of business. Second, America has strict regulations on what areas can be used as nurseries, but in many of these centres, garages or kitchens are used as nurseries. Last year, when local governments in Southern California inspected illegal constructions, they discovered many post-natal centres operating as illegal businesses.
The demand is increasing. For some Chinese parents, the minimum requirement is safety, and not being cheated, but if the centre will allow the child to get an American passport, money is not a problem. And it is the same for parents who go to Hong Kong to have a child, either to escape the one-child policy, or because they think that it will give the child more options in the future.
Children are passive. Where they are born, where they go to school – these are decisions that parents make for themselves. If you can get a US or a Hong Kong passport, at a certain level, it increases the number of your options, and allows you to enjoy the welfare system of these two places, like free public education and easy travel; but when it comes to raising up children, things are not so simple.
I have many friends who, when they think of moving back to China for work, spend a lot of time considering where their children should go to school: should they stay in the US as exchange students, or come back with them to China? And if they return with them, should they go to a local school, or an international school? For primary school, the decision is relatively easy, but as they reach middle school, they have to decide if the kids should stay with them, or return to the US and stay at a boarding school.
As a result, some families eventually decide to live seprately: the father stays in China to progress in his own career and provide for the family, while the mother goes back to the US with the children. But the children are too small, and can’t be reassured, when they are prematurely separated from their parents,and this will inevitably affect their physical and psychological growth. Other families decide to keep the children in China, but these spend considerable amounts of money either to pay for an international schools, or to help the kids get into prestigious primary and middle schools.
The problem is that these families have resources, and so for them, it’s possible to return to the US. For parents whose children were born in the US or Hong Kong, economic circumstances are good enough, and they don’t have to worry too much. But for the average family, or even families who are just well-off, as the child grows, there are not so many choices.
Accompany their children as they go to school in the US or Hong Kong? For parents who are Chinese citizens, how to solve the visa problem? Isn’t it a bit early to send them to a host family? Even if they manage to go, will they have enough money to get by? And if they stay in the country, particularly if the children were born in Hong Kong, they won’t receive State support for their education, so have parents prepared for covering the extra cost of education?
In Hong Kong as well as in the US, some Chinese pregnant women have to be rushed into the emergency room after starting to give birth; and this is actually a very dangerous thing, because doctors don’t have access to their medical history, if the baby is too large or if there are twins, if there is a problem with the birth process, the child can suffer from lack of oxygen and cerebral damage; or if the baby is not positioned well, it can result in damage to the uterus and heavy bleeding; and when that happens, because there are not enough doctors in emergency, it can be difficult to cope with the emergency.
There’s also another problem: the identity of the child. One of my Hong-Kong friends sent his children to the Singapore international school. There, the child saw the Singapore flag everyday, so one day, when someone asked him what nationality he was, that six year old child very seriously told everyone that he was Singaporean. Only when he returned to Beijing with his parents, and after a year of reading many books at a Beijing schools, did he begin to feel that he was Chinese.
If a Chinese child was born in the US, but then went to school in China, when he or she turns 18 and has to choose a nationality, can they choose Chinese nationality without crushing their parents’ hope? Because they don’t think like adults, they may judge that a different nationality and passport will bring their own benefit, and he will follow his own identity as a form of recognition, and at that time, how will parents convince their children? Or if he chooses American nationality, when he goes to live in the US, but discovers that he can’t integrate in mainstream US society, he will feel frustrated, or find that he has lost his roots. At that time, won’t the parents have to ask themselves, did they do all of this for the child’s future, or as an alternative investment for their own future?
[http://magazine.marcopoloproject.org/author/julienleyre/ Julien Leyre] [http://julienleyre.wordpress.com website]
=== [https://newchristianbiblestudy.org/de/bible/compare/chinese-union-s/german-elberfelder-1905/matthew/21/ Bibel: Matthäusevangelium Kapitel 21] ===
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! Chinese Union Version !! Übersetzung Rudolf Brockhaus (1856-1932)
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| 21.1 Jesus 和门徒将近耶路撒冷,到了伯法其,在橄榄山那里。 || 21.1 Und als sie Jerusalem nahten und nach Bethphage kamen, an den Ölberg,
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| 21.2 Jesus 就打发两个门徒,对他们说:你们往对面村子里去,必看见一匹 Eselin angebunden 在那里,还有 Füllen (junger Esel)同在一处;你们解开,牵到我这里来。 || 21.2 da sandte Jesus zwei Jünger und sprach zu ihnen: Gehet hin in das Dorf, das euch gegenüberliegt; und alsbald werdet ihr eine Eselin angebunden finden, und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führet sie zu mir.
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| 21.3 若有人对你们说什么,你们就说:主要用他。那人必立时让你们牵来。 || 21.3 Und wenn jemand etwas zu euch sagt, so sollt ihr sprechen: Der Herr bedarf ihrer, und alsbald wird er sie senden.
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| 21.4 这事成就是要应验先知的话,说: || 21.4 Dies alles aber ist geschehen, auf daß erfüllt würde, was durch den Propheten geredet ist, welcher spricht:
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| 21.5 要对锡安的居民(原文是女子)说:看哪,你的王来到你这里,是温柔的,又骑着 Eselin,就是骑着 Füllen, des Lasttiers Jungen。 || 21.5 "Saget der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmütig und reitend auf einer Eselin und auf einem Füllen, des Lasttiers Jungen."
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| 21.6 门徒就照 Jesus 所 aufgetragen 的去行, || 21.6 Als aber die Jünger hingegangen waren und getan hatten, wie Jesus ihnen aufgetragen,
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| 21.7 牵了 Eselin 和 Füllen 来,把自己的衣服 und legten sie 在上面,Jesus 就骑上。 || 21.7 brachten sie die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich auf dieselben.
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| 21.8 众人多半把衣服铺在路上;还有人, die hieben 下树枝来铺在路上。 || 21.8 Und eine sehr große Volksmenge breitete ihre Kleider aus auf den Weg; andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
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| 21.9 前行後随的众人 riefen und 说:和散那(原有求救的意思,在此是称颂的话)归於大卫的子孙!奉主名来的是应当称颂的!高高在上和散那! || 21.9 Die Volksmengen aber, welche vor ihm hergingen und nachfolgten, riefen und sprachen: Hosanna dem Sohne Davids! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!
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| 21.10 Jesus 既进了耶路撒冷,合城都惊动了,说:这是谁? || 21.10 Und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: Wer ist dieser?
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| 21.11 众人说:这是加利利拿撒勒的先知 Jesus。 || 21.11 Die Volksmengen aber sagten: Dieser ist Jesus, der Prophet, der von Nazareth in Galiläa.
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| 21.12 Jesus 进了神的殿,und trieb aus 殿里一切作买卖的人,推倒 wechseln 银钱之人的桌子,和卖 Tauben 之人的 Sitze; || 21.12 Und Jesus trat in den Tempel Gottes ein und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften, und kauften, und die Tische der Wechsler und die Sitze der Taubenverkäufer stieß er um.
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| 21.13 对他们说:经上记着说:我的殿必称为 beten 的殿,你们倒使他成为贼窝了。 || 21.13 Und er spricht zu ihnen: Es steht geschrieben: "Mein Haus wird ein Bethaus genannt werden"; "ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht".
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| 21.14 在殿里有 Blinde、Lahme 到 Jesus 跟前,他就治好了他们.。 || 21.14 Und es traten Blinde und Lahme in dem Tempel zu ihm, und er heilte sie.
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| 21.15 祭司长和文士看见 Jesus 所行的奇事,又见小孩子在殿里 schrieen und 说:和散那归於大卫的子孙! || 21.15 Als aber die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, welche er tat, und sie Kinder, die im Tempel schrieen und sagten: Hosanna dem Sohne Davids! -
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| 21.16 就甚 unwillig,对他说:这些人所说的,你听见了么?Jesus 说:是的。经上说你从婴孩和吃奶的口中完全了 Lob 的话,你们没有念过么? || 21.16 wurden sie unwillig und sprachen zu ihm: Hörst du, was diese sagen? Jesus aber spricht zu ihnen: Ja, habt ihr nie gelesen: "Aus dem Munde der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet"?
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| 21.17 於是离开他们,出城到伯大尼去,在那里住宿。 || 21.17 Und er verließ sie und ging zur Stadt hinaus nach Bethanien, und übernachtete daselbst.
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| 21.18 早晨回城的时候,他饿了, || 21.18 Des Morgens früh aber, als er in die Stadt zurückkehrte, hungerte ihn.
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| 21.19 看见路旁有一棵无花果树,就走到跟前,在树上找不着什么,不过有叶子,就对树说:从今以後,你永不结果子。那无花果树就立刻 verdorrte。 || 21.19 Und als er einen Feigenbaum an dem Wege sah, ging er auf ihn zu und fand nichts an ihm als nur Blätter. Und er spricht zu ihm: Nimmermehr komme Frucht von dir in Ewigkeit! Und alsbald verdorrte der Feigenbaum.
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| 21.20 门徒看见了,便希奇说:无花果树怎么立刻 verdorrt 呢? || 21.20 Und als die Jünger es sahen, verwunderten sie sich und sprachen: Wie alsbald ist der Feigenbaum verdorrt!
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| 21.21 Jesus 回答说:我实在告诉你们,你们若有信心,不 Zweifel,不但能行无花果树上所行的事,就是对这座山说:你 werde aufgehoben von 此地,投在海里!也必成就。 || 21.21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berge sagen werdet: Werde aufgehoben und ins Meer geworfen! so wird es geschehen.
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| 21.22 你们 betet,无论求什么,只要信,就必得着。 || 21.22 Und alles, was irgend ihr im Gebet glaubend begehret, werdet ihr empfangen.
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| 21.23 Jesus 进了殿,正教训人的时候,祭司长和民间的长老来问他说:你仗着什么 Recht 做这些事?给你这 Recht 的是谁呢? || 21.23 Und als er in den Tempel kam, traten, als er lehrte, die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und sprachen: In welchem Recht tust du diese Dinge? Und wer hat dir dieses Recht gegeben?
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| 21.24 Jesus 回答说:我也要问你们一句话,你们若告诉我,我就告诉你们我仗着什么 Recht 做这些事。 || 21.24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen, und wenn ihr es mir saget, so werde auch ich euch sagen, in welchem Recht ich diese Dinge tue.
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| 21.25 约翰的洗礼是从那里来的?是从天上来的?是从人间来的呢?他们彼此商议说:我们若说从天上来,他必对我们说:这样,你们为什么不信他呢? || 21.25 Die Taufe Johannes', woher war sie? Vom Himmel oder von Menschen? Sie aber überlegten bei sich selbst und sprachen: Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?
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| 21.26 若说从人间来,我们又怕百姓,因为他们都以约翰为先知。 || 21.26 Wenn wir aber sagen: Von Menschen, wir fürchten die Volksmenge, denn alle halten Johannes für einen Propheten.
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| 21.27 於是回答 Jesus 说:我们不知道。Jesus 说:我也不告诉你们我仗着什么 Recht 做这些事。 || 21.27 Und sie antworteten Jesu und sprachen: Wir wissen es nicht. Da sagte auch er zu ihnen: So sage auch ich euch nicht, in welchem Recht ich diese Dinge tue.
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| 21.28 又说:一个人有两个儿子。他来对大儿子说:我儿,你今天到葡萄园里去做工。 || 21.28 Was dünkt euch aber? Ein Mensch hatte zwei Kinder; und er trat hin zu dem ersten und sprach: Kind, geh heute hin, arbeite in meinem Weinberge.
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| 21.29 他回答说:我不去,以後自己 gereute (bereute),就去了。 || 21.29 Er aber antwortete und sprach: Ich will nicht; danach aber gereute es ihn, und er ging hin.
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| 21.30 又来对小儿子也是这样说。他回答说:父阿,我去,他却不去。 || 21.30 Und er trat hin zu dem zweiten und sprach desgleichen. Der aber antwortete und sprach: Ich gehe, Herr, und ging nicht.
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| 21.31 你们想,这两个儿子是那一个遵行父命呢?他们说:大儿子。Jesus 说:我实在告诉你们,税吏和 Huren 倒比你们先进神的国。 || 21.31 Welcher von den beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sagen zu ihm : Der erste. Jesus spricht zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, daß die Zöllner und die Huren euch vorangehen in das Reich Gottes.
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| 21.32 因为约翰遵着义路到你们这里来,你们却不信他;税吏和 Huren 倒信他。你们看见了,後来还是不 gereute (bereute) 去信他。 || 21.32 Denn Johannes kam zu euch im Wege der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet ihm nicht; die Zöllner aber und die Huren glaubten ihm; euch aber, als ihr es sahet, gereute es danach nicht, um ihm zu glauben.
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| 21.33 你们再听一个比喻:有个家主, der pflanzte 一个葡萄园,周围 setzte er einen Zaun,里面 grub er 一个压酒池,盖了一座楼,租给园户,就往外国去了。 || 21.33 Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausherr, der einen Weinberg pflanzte und einen Zaun um denselben setzte und einen Kelter in ihm grub und einen Turm baute; und er verdingte ihn an Weingärtner und reiste außer Landes.
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| 21.34 收果子的时候近了,就打发 Knechte 到园户那里去收果子。 || 21.34 Als aber die Zeit der Früchte nahte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, um seine Früchte zu empfangen.
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| 21.35 园户拿住 Knechte,打了一个,杀了一个,用石头打死一个。 || 21.35 Und die Weingärtner nahmen seine Knechte, einen schlugen sie, einen anderen töteten sie, einen anderen steinigten sie.
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| 21.36 主人又打发别的 Knechte 去,比先前更多;园户还是照样待他们。 || 21.36 Wiederum sandte er andere Knechte, mehr als die ersten; und sie taten ihnen ebenso.
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| 21.37 後来打发他的儿子到他们那里去,意思说:他们必尊敬我的儿子。 || 21.37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohne scheuen!
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| 21.38 不料,园户看见他儿子,就彼此说:这是承受产业的。来罢,我们杀他,占他的产业! || 21.38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe; kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen!
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| 21.39 他们就拿住他,推出葡萄园外,杀了。 || 21.39 Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn.
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| 21.40 园主来的时候要怎样处治这些园户呢? || 21.40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun?
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| 21.41 他们说:要下毒手除灭那些恶人,将葡萄园另租给那按着时候交果子的园户。 || 21.41 Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verdingen, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit.
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| 21.42 Jesus 说:经上写着:匠人所弃的石头已作了房角的头块石头。这是主所做的,在我们眼中看为希奇。这经你们没有念过么? || 21.42 Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen"?
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| 21.43 所以我告诉你们,神的国必从你们夺去,gegeben 那能结果子的百姓。 || 21.43 Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, welche dessen Früchte bringen wird.
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| 21.44 谁掉在这石头上,必要 zerschmettert;这石头掉在谁的身上,就要把谁 zermalmen。 || 21.44 Und wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert werden; aber auf welchen irgend er fallen wird, den wird er zermalmen.
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| 21.45 祭司长和法利赛人听见他的比喻,就看出他是指着他们说的。 || 21.45 Und als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse gehört hatten, erkannten sie, daß er von ihnen rede.
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| 21.46 他们想要 greifen 他,只是怕众人,因为众人以他为先知。 || 21.46 Und als sie ihn zu greifen suchten, fürchteten sie die Volksmengen, denn sie hielten ihn für einen Propheten.
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=== Haenisch: Lehrgang der klassischen chinesischen Schriftsprache ===
第十九課
第十九课
dì shí jiǔ kè
Neunzehnte Lektion
Diese Lektion findet sich auch in einem [http://blog.sina.com.cn/s/blog_4c3896bf0102yywn.html alten mongolischen Schulbuch (gefunden auf Sina)].
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池中 Karpfen.
池中 Karpfen.
Chí zhōng lǐyú.
Im Teich gibt es Karpfen.
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大小不一.
大小不一.
Dàxiǎo bù yī.
Große und Kleine, nicht nur eine Größe.
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大者長數尺.
大者长数尺.
Dà zhě zhǎng shù chǐ.
Die Großen sind einige Fuß lang.
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小者長數寸.
小者长数寸.
Xiǎo zhě zhǎng shù cùn.
Die Kleinen sind einige Daumenbreiten lang.
== Texte ==
=== [https://archive.org/details/chineselanguageh00hilliala Hillier: The Chinese language and how to learn it; a manual for beginners: Lektion IX 62 Seiten 93, 195-194 (traditionell)]===
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |
<br/>62. 我打他門口兒過,他的狗跑出來了,把我腿咬了一下兒,過了兩天,那腿就腫起來了請了大夫來,瞧了一瞧,他說不要緊,呌我把他給我的一點藥抹上,敢情第二天就不疼了,到了第四天,就大好了
}}
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<br/>62. wo3 da3 ta1 men2 kou3 er2/er5 guo4 , ta1 de5 gou3 pao3 chu1 lai2 le5 , ba3 wo3 tui3 yao3 le5 yi1 xia4 er2/er5 , guo4 le5 liang3 tian1 , na4/nei4 tui3 jiu4 zhong3 qi3 lai2 le5 qing3 le5 da4 fu2 lai2 , qiao2 le5 yi1 qiao2 , ta1 shuo1 bu4 yao4 jin3 ,呌 wo3 ba3 ta1 gei3 wo3 de5 yi1 dian3 yao4 ma1/mo3/mo4 shang4 , gan3 qing2 di4 er4 tian1 jiu4 bu4 teng2 le5 , dao4 le5 di4 si4 tian1 , jiu4 da4 hao3 le5
||
<br/>62. When I was passing his gate his dog ran out and bit me. After a few days my leg began to swell, and I sent for the doctor to look at it. He said it wasn't serious and told me to rub on some remedy which he gave me. Sure enough it didn't pain me on the second day, and on the fourth day it was quite well.
|}
== [[s:en:Translation:Tao_Te_Ching | Tao Te Ching]] Kapitel 77 第七十七章 ==
{{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |
天之道,
其犹张弓乎!
高者抑之,
下者举之;
有馀者损之,
不足者补之。
天之道,
损有馀而补不足。
人之道则不然,
损不足以奉有馀。
孰能有馀以奉天下?
唯有道者。
是以圣人为而不恃,
功成而不处,
其不欲见贤耶。
}}
=== Übersetzung Richard Wilhelm ===
Des Himmels Sinn, wie gleicht er dem Bogenspanner!
Das Hohe drückt er nieder,
das Tiefe erhöht er.
Was zuviel hat, verringert er,
was nicht genug hat, ergänzt er.
Des Himmels Sinn ist es,
was zuviel hat, zu verringern, was nicht genug hat, zu ergänzen.
Des Menschen Sinn ist nicht also.
Er verringert, was nicht genug hat,
um es darzubringen dem, das zuviel hat.
Wer aber ist imstande, das,
was er zuviel hat, der Welt darzubringen?
Nur der, so den Sinn hat.
Also auch der Berufene:
Erwirkt und behält nicht.
Ist das Werk vollbracht, so verharrt er nicht dabei.
Er wünscht nicht, seine Bedeutung vor ändern zu zeigen.
=== Übersetzung [[s:en:Translation:Tao_Te_Ching | wikisource]] ===
The heavenly Dao,
Is like the arching bow!
That on top is repressed,
That below is held high;
The excessive is expended,
The deprived is supplemented.
The way of the Dao is heavenly,
It is to supplement the deprived at the expense of the excessive.
The way of the people is different,
It is to proffer the excessive at the expense of the deprived.
How then can there be any excess to offer to the world?
There is none but the Dao.
Hence the master acts without presumption,
Accomplishes and not dwell,
That is being undesirous in showing-off one's capabilities!
== Wiederholung Zeichen Tao Te Ching ==
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |弓}} || gong1 || Bogen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抑}} || yi4 || beschränken, einschränken, o. : oder, od. : oder, zurückhalten
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |举}} || ju3 || heben, hochheben
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |补}} || bu3 || ausbessern, ergänzen, flicken
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |奉}} || feng4 || überreichen, (Befehle) erhalten, hochschätzen, glauben, umsorgen
|}
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Vokabeltexte Chinesisch/ Vokabellektionen/ Lektion 588
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kleinere Ergänzungen und Korrekturen
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== Zeichen ==
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung !! Lernhilfen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻}} || gong1 || kritisieren, anklagen, angreifen, handhaben, studieren || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=攻}}(HSK 3.0 Band 7-9)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |垢}} || gou4 || Dreck, dreckig, schmutzig, beschmutzt, Schande || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=垢}}
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫}} || wen1 || (traditionelle Schreibweise von 温), warm, lauwarm, aufwärmen, erwärmen, Temperatur, wiederholen, auffrischen || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=溫}} [[Datei:溫-seal.svg|40px]][[Datei:溫-bigseal.svg|40px]]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰}} || teng2 || (traditionelle Schreibweise von 腾), aufsteigen, sich erheben, auseinander ziehen, ausziehen, entspringen, anschwellen, galoppieren, herumhüpfen, herumtanzen, schweben || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=騰}} [[Datei:騰-seal.svg|40px]]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |肿}} || zhong3 || geschwollen, Schwellung, (an)schwellen || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=肿}} (HSK 3.0 Band 6)
|}
== Zusammengesetzte Wörter ==
=== 攻 ===
{| class="wikitable"
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung !! Lernhilfen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻读}} || gong1 du2|| Studie, fleißig lernen || (HSK 3.0 Band 7-9)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |猛攻}} || meng3 gong1 || Ansturm, erstürmen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |力攻}} || li4 gong1 || angreifen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |围攻}} || wei2 gong1 || überhäufen, belagern, Belagerung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻打}} || gong1 da3 || attackieren, angreifen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |夹攻}} || jia1 gong1 || Angriff von beiden Seiten
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |夾攻}} || jia1 gong1 || (traditionelle Schreibweise von 夹攻), Angriff von beiden Seiten
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻伐}} || gong1 fa2 || angreifen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻守}} || gong1 shou3 || Angriff und Verteidigung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻势}} || gong1 shi4 || Offensive
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻击}} || gong1 ji2 || Angriff, Attacke, attackieren, angreifen, einen Angriff starten || (HSK 3.0 Band 6)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |主攻}} || zhu3 gong1 || Grossangriff
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻破}} || gong1 po4 || durchbrechen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻关}} || gong1 guan1 || einen Durchbruch erzielen || (HSK 3.0 Band 7-9)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻關}} || gong1 guan1 || (traditionelle Schreibweise von 攻关), einen Durchbruch erzielen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |强攻}} || qiang2 gong1 || stürmen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |強攻}} || qiang2 gong1 || (traditionelle Schreibweise von 强攻), stürmen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |进攻}} || jin4 gong1 || angreifen, attackieren, herfallen über, Angriff, Offensive, Attacke, Einfall || (HSK 3.0 Band 6)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |進攻}} || jin4 gong1 || (traditionelle Schreibweise von 进攻), angreifen, attackieren, herfallen über, Angriff, Offensive, Attacke, Einfall
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻角}} || gong1 jiao3 || Anstellwinkel
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻丝}} || gong1 si1 || Gewindeschneiden
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻絲}} || gong1 si1 || (traditionelle Schreibweise von 攻丝), Gewindeschneiden
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻克}} || gong1 ke4 || einnehmen, ergreifen, besiegen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |助攻}} || zhu4 gong1 || Assist, Pass, Vorlage
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |被攻击}} || bei4 gong1 ji1 || angegriffen, angreifen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻不破}} || gong1 bu4 po4 || unangreifbar
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻坚战}} || gong1 jian1 zhan4 || Erstürmung, Sturm
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| rowspan='2'| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻击者}} || gong1 ji1 zhe3 || Angreifer
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| gong1 ji1 zhe5 || [Angreifer, Agressoren]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻击机}} || gong1 ji2 ji1 || Schlachtflugzeug
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |进攻点}} || jin4 gong1 dian3 || Angriffspunkt, Punkt
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |進攻點}} || jin4 gong1 dian3 || (traditionelle Schreibweise von 进攻点), Angriffspunkt, Punkt
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |进攻性}} || jin4 gong1 xing4 || initiativ, offensiv
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |進攻性}} || jin4 gong1 xing4 || (traditionelle Schreibweise von 进攻性), initiativ, offensiv
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻击性}} || gong1 ji1 xing4 || offensiv
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |可攻击}} || ke3 gong1 ji1 || angreifbar
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |进攻者}} || jin4 gong1 zhe3 || Angreifer
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |進攻者}} || jin4 gong1 zhe3 || (traditionelle Schreibweise von 进攻者), Angreifer
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |自杀攻击}} || zi4 sha1 gong1 ji1 || Selbstmordattentat
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |远交近攻}} || yuan3 jiao1 jin4 gong1 || Sich mit dem fernen Feind verbünden, um Nachbarn anzugreifen. 23. Strategem (entsptrich arab. Sprichwort "Der Feind meines Feindes ist mein Freund.")
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |遠交近攻}} || yuan3 jiao1 jin4 gong1 || (traditionelle Schreibweise von 远交近攻), Sich mit dem fernen Feind verbünden, um Nachbarn anzugreifen. 23. Strategem (entsptrich arab. Sprichwort "Der Feind meines Feindes ist mein Freund.")
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |主要进攻}} || zhu3 yao4 jin4 gong1 || Grossangriff
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |主要進攻}} || zhu3 yao4 jin4 gong1 || (traditionelle Schreibweise von 主要进攻), Grossangriff
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |以毒攻毒}} || yi3 du2 gong1 du2 || Gift durch Gegengift bekämpfen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |黑客攻击}} || hei1 ke4 gong1 ji1 || Hacker-Angriff
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻內螺紋}} || gong1 nei4 luo2 wen2 || (traditionelle Schreibweise von 攻内螺纹), aussenken, Innengewinde schneiden
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |有攻击性}} || you3 gong1 ji2 xing4 || angreifend, anzüglich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |地面攻击}} || di4 mian4 gong1 ji2 || Bodenangriff
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻其不备}} || gong1 qi2 bu4 bei4 || greife den Feind an, wenn er nicht damit rechnet, jemanden überrumpeln
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |主攻方向}} || zhu3 gong1 fang1 xiang4 || Hauptangriffsrichtung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |猛烈攻击}} || meng3 lie4 gong1 ji1 || wettern
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻击对象}} || gong1 ji1 dui4 xiang4 || Zielscheibe
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |旱季攻势}} || han4 ji4 gong1 shi4 || Angriff in der Trockenzeit
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |对地攻击}} || dui4 di4 gong1 ji2 || Bodenangriff
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |春季攻势}} || chun1 ji4 gong1 shi4 || Frühjahrsoffensive
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |人身攻击}} || ren2 shen1 gong1 ji1 || Gewaltanwendung und Körperverletzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |丝攻和丝板}} || si1 gong1 he2 si1 ban3 || Gewindebohrer, Schneideisen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |絲攻和絲板}} || si1 gong1 he2 si1 ban3 || (traditionelle Schreibweise von 丝攻和丝板), Gewindebohrer, Schneideisen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |神风特攻队}} || shen2 feng1 te4 gong1 dui4 || Shimpū Tokkōtai
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |七勇攻忒拜}} || qi1 yong3 gong1 te4 bai4 || Sieben gegen Theben
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻读学位者}} || gong1 du2 xue2 wei4 zhe3 || Aspirant
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻讀學位者}} || gong1 du2 xue2 wei4 zhe3 || (traditionelle Schreibweise von 攻读学位者), Aspirant
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |群起而攻之}} || qun2 qi3 er2 gong1 zhi1 || Alle stehen auf,um jemanden zu verurteilen (anzugreifen)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |猛烈地攻击}} || meng3 lie4 di4 gong1 ji1 || heftig angreifen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |特别攻击队}} || te4 bie2 gong1 ji2 dui4 || Spezial-Angriffsgruppe, Kamikaze-Spezialtruppe
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |螺丝攻丝锥}} || luo2 si1 gong1 si1 zhui1 || Gewindebohrer
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻击直升机}} || gong1 ji1 zhi2 sheng1 ji1 || Angriffshubschrauber
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |进攻性武器}} || jin4 gong1 xing4 wu3 qi4 || Offensivwaffen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |進攻性武器}} || jin4 gong1 xing4 wu3 qi4 || (traditionelle Schreibweise von 进攻性武器), Offensivwaffen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |超人特攻队}} || chao1 ren2 te4 gong1 dui4 || Die Unglaublichen – The Incredibles
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |地面进攻攻势}} || di4 mian4 jin4 gong1 gong1 shi4 || Bodenoffensive
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |选择明文攻击}} || xuan3 ze2 ming2 wen2 gong1 ji1 || Angriff mit frei wählbarem Klartext
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |人身攻击的谬误}} || ren2 shen1 gong1 ji1 de5 miu4 wu4 || Argumentum ad hominem („auf den Menschen gerichteter Beweis“)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻入敌船的队员}} || gong1 ru4 di2 chuan2 de5 dui4 yuan2 || Kostgänger
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |易受攻击的地带}} || yi4 shou4 gong1 ji1 de5 di4 dai4 || Unterbauch
|}
=== 垢 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |积垢}} || ji1 gou4 || Skalierung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |清垢}} || qing1 gou4 || Abschlämmen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |牙垢}} || ya2 gou5 || Zahnstein, Zahnbelag
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |水垢}} || shui3 gou4 || Kesselstein
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |除垢}} || chu2 gou4 || säubern, sauber machen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |去垢剂}} || qu4 gou4 ji4 || detergent
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |除垢剂}} || chu2 gou4 ji4 || detergent
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |蓬头垢面}} || peng2 tou2 gou4 mian4 || ungekämmt und ungewaschen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |蓬頭垢面}} || peng2 tou2 gou4 mian4 || (traditionelle Schreibweise von 蓬头垢面), ungekämmt und ungewaschen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |当在管子上形成水垢会给}} || dang1 zai4 guan3 zi3 shang4 xing2 cheng2 shui3 gou4 hui4 gei3 || durch die Bildung von Kesselstein auf dem Rohr kann...
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |當在管子上形成水垢會給}} || dang1 zai4 guan3 zi3 shang4 xing2 cheng2 shui3 gou4 hui4 gei3 || (traditionelle Schreibweise von 当在管子上形成水垢会给), durch die Bildung von Kesselstein auf dem Rohr kann...
|}
=== 溫 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫情}} || wen1 qing2 || (traditionelle Schreibweise von 温情), liebevolle Gefühle, Zärtlichkeit
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |位溫}} || wei4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 位温), potenzielle Temperatur (Maß für örtliche Temperatur und örtliche Höhe)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫雅}} || wen1 ya3 || (traditionelle Schreibweise von 温雅), freundlich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |微溫}} || wei1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 微温), lauwarm
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫存}} || wen1 cun2 || (traditionelle Schreibweise von 温存), liebevoll; aufmerksam; fürsorglich (gegenüber einer Person anderen Geschlechts), zart; zärtlich; mild; sanft
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫水}} || wen1 shui3 || (traditionelle Schreibweise von 温水), lauwarmes Wasser
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |水溫}} || shui3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 水温), Wassertemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫柔}} || wen1 rou2 || (traditionelle Schreibweise von 温柔), leicht und weich, zärtlich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫帶}} || wen1 dai4 || (traditionelle Schreibweise von 温带), gemäßigte Zone
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |體溫}} || ti3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 体温), Körpertemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫順}} || wen1 shun4 || (traditionelle Schreibweise von 温顺), fügsam, mild, sanftmütig, zahm
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫升}} || wen1 sheng1 || (traditionelle Schreibweise von 温升), Temperaturanstieg
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |加溫}} || jia1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 加温), erwärmen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫宿}} || wen1 su4 || (traditionelle Schreibweise von 温宿), Wensu (Ort in Xinjiang)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫床}} || wen1 chuang2 || (traditionelle Schreibweise von 温床), Brutstätte
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫室}} || wen1 shi4 || (traditionelle Schreibweise von 温室), Gewächshaus
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫熱}} || wen1 re4 || (traditionelle Schreibweise von 温热), lauwarm
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |吐溫}} || tu3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 吐温), Polysorbat 80
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫書}} || wen1 shu1 || (traditionelle Schreibweise von 温书), Lernstoff wiederholen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |常溫}} || chang2 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 常温), Normaltemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |重溫}} || chong2 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 重温), wiederholen, wieder ins Gedächtnis rufen, etw. ins Bewußtsein zurückrufen; Bsp.: (重溫童年的回憶) 重温童年的回忆 -- die Erinnerungen der Kindheit wieder vor den Augen führen; Bsp.: (重溫昨天的功課) 重温昨天的功课 -- die Hausaufgabe von gestern wiederholen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |降溫}} || jiang4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 降温), abkühlen, abklingen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |氣溫}} || qi4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 气温), Lufttemperatur, Temperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫習}} || wen1 xi2 || (traditionelle Schreibweise von 温习), wiederholen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫縣}} || wen1 xian4 || (traditionelle Schreibweise von 温县), Kreis Wen (Provinz Henan, China)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫差}} || wen1 cha1 || (traditionelle Schreibweise von 温差), Temperaturdifferenz, Temperaturunterschied
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫暖}} || wen1 nuan3 || (traditionelle Schreibweise von 温暖), warm
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫容}} || wen1 rong2 || (traditionelle Schreibweise von 温容), Gutmütigkeit
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫度}} || wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 温度), Temperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫飽}} || wen1 bao3 || (traditionelle Schreibweise von 温饱), (Versorgung mit) Nahrung und Kleidung gesichert
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |室溫}} || shi4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 室温), Raumtemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫和}} || wen1 he2 || (traditionelle Schreibweise von 温和), gemäßigt, mäßig, Zärtlichkeit, friedliebend, lau, lauwarm, mild, milde, moderat
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫血}} || wen1 xue4 || (traditionelle Schreibweise von 温血), warmblütig
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫江}} || wen1 jiang1 || (traditionelle Schreibweise von 温江), Wenjiang (Ort in Sichuan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |色溫}} || se4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 色温), Farbtemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫州}} || wen1 zhou1 || (traditionelle Schreibweise von 温州), Wenzhou
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |高溫}} || gao1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 高温), Hochtemperatur..., Temperatur, hohe
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |朱溫}} || zhu1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 朱温), Zhu Wen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫和性}} || wen1 he2 xing4 || (traditionelle Schreibweise von 温和性), Zärtlichkeit
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫州市}} || wen1 zhou1 shi4 || (traditionelle Schreibweise von 温州市), Wenzhou
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫和地}} || wen1 he2 de5 || (traditionelle Schreibweise von 温和地), gemäßigt, mild, sanft, zart
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |保溫瓶}} || bao3 wen1 ping2 || (traditionelle Schreibweise von 保温瓶), Thermosflasche
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |耐高溫}} || nai4 gao1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 耐高温), hitzebeständig, hochtemperaturbeständig
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |耐低溫}} || nai4 di1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 耐低温), kältebeständig
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫和派}} || wen1 he2 pai4 || (traditionelle Schreibweise von 温和派), Gemäßigt, e, r
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |埃裡溫}} || ai1 li3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 埃里温), Yerevan (Hauptstadt von Armenien)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |雅溫得}} || ya3 wen1 de2 || (traditionelle Schreibweise von 雅温得), Yaoundé
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |低溫性}} || di1 wen1 xing4 || (traditionelle Schreibweise von 低温性), kryogen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |葉里溫}} || ye4 li3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 叶里温), Eriwan
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |中溫的}} || zhong1 wen1 de5 || (traditionelle Schreibweise von 中温的), mesophil
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫暖地}} || wen1 nuan3 di4 || (traditionelle Schreibweise von 温暖地), warm
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫宿縣}} || wen1 su4 xian4 || (traditionelle Schreibweise von 温宿县), Kreis Wensu (Autonomes Gebiet Xinjiang, China)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |使溫暖}} || shi3 wen1 nuan3 || (traditionelle Schreibweise von 使温暖), wärmen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |氣溫低}} || qi4 wen1 di1 || (traditionelle Schreibweise von 气温低), niedrige Temperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |抗高溫}} || kang4 gao1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 抗高温), hochtemperaturbeständigen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫江區}} || wen1 jiang1 qu1 || (traditionelle Schreibweise von 温江区), Wenjiang
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫家寶}} || wen1 jia1 bao3 || (traditionelle Schreibweise von 温家宝), Wen Jiabao
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫布頓}} || wen1 bu4 dun4 || (traditionelle Schreibweise von 温布顿), Wimbledon
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |體溫器}} || ti3 wen1 qi4 || (traditionelle Schreibweise von 体温器), Kürzel
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |氣溫高}} || qi4 wen1 gao1 || (traditionelle Schreibweise von 气温高), hohe Temperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |保溫杯}} || bao3 wen1 bei1 || (traditionelle Schreibweise von 保温杯), Isolierbecher
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |保溫車}} || bao3 wen1 che1 || (traditionelle Schreibweise von 保温车), Isothermfahrzeug, Thermoswagen, Kühlwagen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |三溫暖}} || san1 wen1 nuan3 || (traditionelle Schreibweise von 三温暖), Sauna-Bad
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫尼伯}} || wen1 ni2 bo2 || (traditionelle Schreibweise von 温尼伯), Winnipeg
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |使溫和}} || shi3 wen1 he2 || (traditionelle Schreibweise von 使温和), moderieren
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |耐溫台}} || nai4 wen1 tai2 || (traditionelle Schreibweise von 耐温台), Naiwentai
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫哥華}} || wen1 ge1 hua2 || (traditionelle Schreibweise von 温哥华), Vancouver
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫特圖爾}} || wen1 te4 tu2 er3 || (traditionelle Schreibweise von 温特图尔), Winterthur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |運行溫度}} || yun4 xing2 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 运行温度), Betriebstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫室效應}} || wen1 shi4 xiao4 ying4 || (traditionelle Schreibweise von 温室效应), Treibhauseffekt
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫克爾曼}} || wen1 ke4 er3 man4 || (traditionelle Schreibweise von 温克尔曼), Johann Joachim Winckelmann
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |平均溫度}} || ping2 jun1 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 平均温度), Durchschnittstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |加熱溫度}} || jia1 re4 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 加热温度), Erwärmungstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫度升高}} || wen1 du4 sheng1 gao1 || (traditionelle Schreibweise von 温度升高), Temperaturerhöhung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫都爾汗}} || wen1 dou1 er3 han4 || (traditionelle Schreibweise von 温都尔汗), Öndörchaan
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |性情溫和}} || xing4 qing5 wen1 he2 || (traditionelle Schreibweise von 性情温和), weichherzig
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |平均氣溫}} || ping2 jun1 qi4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 平均气温), mittlere Lufttemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫度梯度}} || wen1 du4 ti1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 温度梯度), Temperaturgradient
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |氣候升溫}} || qi4 hou4 sheng1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 气候升温), Klimaerwärmung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫文爾雅}} || wen1 wen2 er3 ya3 || (traditionelle Schreibweise von 温文尔雅), höflich
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |處理溫度}} || chu3 li3 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 处理温度), Bearbeitungstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |最低氣溫}} || zui4 di1 qi4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 最低气温), Tiefsttemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫江地區}} || wen1 jiang1 di4 qu1 || (traditionelle Schreibweise von 温江地区), Wenjiang (Bezirk in Sichuan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |室內溫度}} || shi4 nei4 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 室内温度), Raumtemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |有效溫度}} || you3 xiao4 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 有效温度), effektive Temperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫和週期}} || wen1 he2 zhou1 qi1 || (traditionelle Schreibweise von 温和周期), Schongang
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫得和克}} || wen1 de2 he2 ke4 || (traditionelle Schreibweise von 温得和克), Windhuk, Windhoek
|-
| rowspan='2'| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |馬克吐溫}} || ma3 ke4 tu3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 马克吐温), Mark Twain
|-
| ma3 ke4 tu4 wen1 || [Mark Twain]
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫帶雨林}} || wen1 dai4 yu3 lin2 || (traditionelle Schreibweise von 温带雨林), Gemäßigter Regenwald
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |環境溫度}} || huan2 jing4 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 环境温度), Umgebungstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫室氣體}} || wen1 shi4 qi4 ti3 || (traditionelle Schreibweise von 温室气体), Treibhausgas
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |降低體溫}} || jiang4 di1 ti3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 降低体温), Hypothermie, Unterkühlung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |華氏溫標}} || hua2 shi4 wen1 biao1 || (traditionelle Schreibweise von 华氏温标), Grad Fahrenheit
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |地球氣溫}} || di4 qiu2 qi4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 地球气温), Erdtemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |出口溫度}} || chu1 kou3 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 出口温度), Austrittstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |加工溫度}} || jia1 gong1 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 加工温度), Bearbeitungstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫水手洗}} || wen1 shui3 shou3 xi3 || (traditionelle Schreibweise von 温水手洗), handwarm waschen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |木溫塔歹}} || mu4 wen1 ta3 dai3 || (traditionelle Schreibweise von 木温塔歹), Muwentadai
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |最高氣溫}} || zui4 gao1 qi4 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 最高气温), Höchsttemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |氣候溫和}} || qi4 hou4 wen1 he2 || (traditionelle Schreibweise von 气候温和), mildes Klima
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |體溫過低}} || ti3 wen1 guo4 di1 || (traditionelle Schreibweise von 体温过低), Hypothermie
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |高溫合金}} || gao1 wen1 he2 jin1 || (traditionelle Schreibweise von 高温合金), Superlegierung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |歐姆古溫}} || ou1 mu3 gu3 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 欧姆古温), Umm al-Qaiwain
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |工作溫度}} || gong1 zuo4 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 工作温度), Arbeitstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |高德溫法則}} || gao1 de2 wen1 fa3 ze2 || (traditionelle Schreibweise von 高德温法则), Godwins Gesetz
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |正溫度係數}} || zheng4 wen1 du4 xi4 shu4 || (traditionelle Schreibweise von 正温度系数), positiver Temperaturkoeffizient
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |熱力學溫標}} || re4 li4 xue2 wen1 biao1 || (traditionelle Schreibweise von 热力学温标), Kelvin
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫度突然降}} || wen1 du4 tu1 ran2 jiang4 || (traditionelle Schreibweise von 温度突然降), plötzlicher Temperaturrückgang
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |日平均溫度}} || ri4 ping2 jun1 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 日平均温度), Tagesmitteltemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |低溫物理學}} || di1 wen1 wu4 li3 xue2 || (traditionelle Schreibweise von 低温物理学), Kryotechnik
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |喬治格什溫}} || qiao2 zhi4 ge2 shi2 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 乔治格什温), George Gershwin
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫哥華加人}} || wen1 ge1 hua2 jia1 ren2 || (traditionelle Schreibweise von 温哥华加人), Vancouver Canucks
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |喬治格甚溫}} || qiao2 zhi4 ge2 shen2 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 乔治格什温), George Gershwin
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫布利球場}} || wen1 bu4 li4 qiu2 chang3 || (traditionelle Schreibweise von 温布利球场), Wembley-Stadion
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |排氣口溫度}} || pai2 qi4 kou3 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 排气口温度), Austrittstemperatur
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |墨洛溫王朝}} || mo4 luo4 wen1 wang2 chao2 || (traditionelle Schreibweise von 墨洛温王朝), Merowinger
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫度傳感器}} || wen1 du4 zhuan4 gan3 qi4 || (traditionelle Schreibweise von 温度传感器), Temperatursensor
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫斯頓丘吉爾}} || wen1 si1 dun4 qiu1 ji2 er3 || (traditionelle Schreibweise von 温斯顿丘吉尔), Winston Churchill
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫切斯特公學}} || wen1 qie1 si1 te4 gong1 xue2 || (traditionelle Schreibweise von 温切斯特公学), Winchester College
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |全球氣候升溫}} || quan2 qiu2 qi4 hou4 sheng1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 全球气候升温), globale Erderwärmung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |埃爾溫隆美爾}} || ai1 er3 wen1 long2 mei3 er3 || (traditionelle Schreibweise von 埃尔温隆美尔), Erwin Rommel (deutscher General Feldmarschall)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |在室溫條件下}} || zai4 shi4 wen1 tiao2 jian4 xia4 || (traditionelle Schreibweise von 在室温条件下), bei Raumtemperatur
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |朱利安施溫格}} || zhu1 li4 an1 shi1 wen1 ge2 || (traditionelle Schreibweise von 朱利安施温格), Julian Seymour Schwinger
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |玻璃轉化溫度}} || bo1 li5 zhuan3 hua4 wen1 du4 || (traditionelle Schreibweise von 玻璃转化温度), Glasübergangstemperatur
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |預熱加熱升溫}} || yu4 re4 jia1 re4 sheng1 wen1 || (traditionelle Schreibweise von 预热加热升温), Aufheizvorgang, Vorwärmen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |中世紀溫暖時期}} || zhong1 shi4 ji4 wen1 nuan3 shi2 qi1 || (traditionelle Schreibweise von 中世纪温暖时期), Mittelalterliche Warmzeit
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |格溫妮絲帕特羅}} || ge2 wen1 ni1 si1 pa4 te4 luo2 || (traditionelle Schreibweise von 格温妮丝帕特罗), Gwyneth Paltrow
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |加了香料的溫酒}} || jia1 liao3 xiang1 liao4 de5 wen1 jiu3 || (traditionelle Schreibweise von 加了香料的温酒), Glühwein
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫琴佐維維亞尼}} || wen1 qin2 zuo3 wei2 wei2 ya4 ni2 || (traditionelle Schreibweise von 温琴佐维维亚尼), Vincenzo Viviani
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |斯溫登足球俱樂部}} || si1 wen1 deng1 zu2 qiu2 ju4 le4 bu4 || (traditionelle Schreibweise von 斯温登足球俱乐部), Swindon Town
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |因高溫而停工或停課}} || yin1 gao1 wen1 er2 ting2 gong1 huo4 ting2 ke4 || (traditionelle Schreibweise von 因高温而停工或停课), Hitzefrei
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |溫室效應氣體的使命}} || wen1 shi4 xiao4 ying4 qi4 ti3 de5 shi3 ming4 || (traditionelle Schreibweise von 温室效应气体的使命), Treibhausgas-Emission
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=== 騰 ===
{| class="wikitable"
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |安騰}} || an1 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 安腾), Intel Itanium, Itanium
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |折騰}} || zhe1 teng5 || (traditionelle Schreibweise von 折腾), sich plagen, immer wieder tun
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰出}} || teng2 chu1 || (traditionelle Schreibweise von 腾出), freimachen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |歡騰}} || huan1 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 欢腾), Gejohle, Jubel, frohlocken
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰騰}} || teng2 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 腾腾), emporsteigen, brodeln
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰空}} || teng2 kong1 || (traditionelle Schreibweise von 腾空), emporsteigen, in die Luft aufsteigen, leeren
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰馬}} || teng2 ma3 || (traditionelle Schreibweise von 腾马), Stute decken lassen
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| rowspan='2'| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |倒騰}} || dao2 teng5 || (traditionelle Schreibweise von 倒腾), hin und her schieben,Spekulieren,wickeln
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| dao3 teng5 || [sich entfernen]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰越}} || teng2 yue4 || (traditionelle Schreibweise von 腾越), Tengyue - Stadt in Yünnan
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |奔騰}} || ben1 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 奔腾), brausen, Pentium
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |圖騰}} || tu2 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 图腾), Totemismus
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰起}} || teng2 qi3 || (traditionelle Schreibweise von 腾起), aufsteigend
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |騰格里}} || teng2 ge2 li3 || (traditionelle Schreibweise von 腾格里), Tengrismus
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |熱騰騰}} || re4 teng2 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 热腾腾), dampfen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |慢騰騰}} || man4 teng2 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 慢腾腾), schläfrig, schwerfällig
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |狼圖騰}} || lang2 tu2 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 狼图腾), Der Zorn der Wölfe
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |威騰電子}} || wei1 teng2 dian4 zi3 || (traditionelle Schreibweise von 威腾电子), Western Digital(Wirtsch)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |一片歡騰}} || yi1 pian4 huan1 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 一片欢腾), rundum in freudiger Stimmung sein
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |圖騰崇拜}} || tu2 teng2 chong2 bai4 || (traditionelle Schreibweise von 图腾崇拜), Totemismus
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |博斯騰湖}} || bo2 si1 teng2 hu2 || (traditionelle Schreibweise von 博斯腾湖), Bosten-See
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |普世歡騰}} || pu3 shi4 huan1 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 普世欢腾), Joy to the World
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |熱氣騰騰}} || re4 qi4 teng2 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 热气腾腾), dampfen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |克什克騰旗}} || ke4 shi2 ke4 teng2 qi2 || (traditionelle Schreibweise von 克什克腾旗), Keshiketeng qi (Ort in Inner Mongolia)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |奔騰處理器}} || ben1 teng2 chu4 li3 qi4 || (traditionelle Schreibweise von 奔腾处理器), Pentium-Prozessor
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |圖騰與禁忌}} || tu2 teng2 yu3 jin4 ji4 || (traditionelle Schreibweise von 图腾与禁忌), Totem und Tabu
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |舉國上下歡騰}} || ju3 guo2 shang4 xia4 huan1 teng2 || (traditionelle Schreibweise von 举国上下欢腾), im ganzen Land wird gefeiert
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=== 肿 ===
{| class="wikitable"
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |血肿}} || xue4 zhong3 || Bluterguss
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |水肿}} || shui3 zhong3 || Wasseransammlung in Gefäßen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |囊肿}} || nang2 zhong3 || Zyste
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |红肿}} || hong2 zhong3 || sich rot anschwellen, anschwellen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |肿起}} || zhong3 qi3 || schwellend
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |肿块}} || zhong3 kuai4 || Buckel, Tumor, schwellen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |脑水肿}} || nao3 shui3 zhong3 || Hydrocephalus
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |鼻青脸肿}} || bi2 qing1 lian3 zhong3 || mit blutiger Nase und Beulen im Gesicht
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |变得肿大}} || bian4 de5 zhong3 dai4 || Schwellung, schwellen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |马腿的关节内肿}} || ma3 tui3 de5 guan1 jie2 nei4 zhong3 || Spat
|}
== Sätze ==
=== 攻 ===
{| class="wikitable"
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |一头熊攻击了汤姆。}} || yi1 tou2 xiong2 gong1 ji1 le5 tang1 mu3 。|| A bear attacked Tom. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/10329360 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/DaoSeng DaoSeng] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你专攻什么领域?}} || ni3 zhuan1 gong1 shi2 me5 ling3 yu4 ?|| Was ist dein Hauptfach? (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1413683 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sadhen sadhen] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Trinkschokolade Trinkschokolade])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他们进攻了敌人。}} || ta1 men5 jin4 gong1 le5 敌 ren2 。|| Sie haben den Gegner angegriffen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/335857 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |一般来说,狼不会攻击人。}} || yi1 ban1 lai2 shuo1 , lang2 bu4 hui4 gong1 ji1 ren2 。|| Normalerweise greifen Wölfe keine Menschen an. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1351276 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Glossika Glossika] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我们被一大群蜜蜂攻击。}} || wo3 men5 bei4 yi1 da4 qun2 mi4 feng1 gong1 ji1 。|| We were attacked by swarms of bees. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/389516 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他们五个同时攻击我,但是我克服了所有的攻击。}} || ta1 men5 wu3 ge4 tong2 shi2 gong1 ji1 wo3 , dan4 shi4 wo3 ke4 fu2 le5 suo3 you3 de5 gong1 ji1 。|| Die fünf griffen mich gleichzeitig an, aber ich schmetterte alle Angriffe ab. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/771061 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我们没有打算要攻击他。}} || wo3 men5 mei2/mo4 you3 da3 suan4 yao4 gong1 ji1 ta1 。|| Wir hatten nicht vor, ihn anzugreifen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/872165 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Dejo Dejo])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我们的军队进攻了王国。}} || wo3 men5 de5 jun1 dui4 jin4 gong1 le5 wang2 guo2 。|| Unsere Armee griff das Königreich an. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/335856 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Espi Espi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |发言人的评论极有攻击性。}} || fa1 yan2 ren2 de5 ping2 lun4 ji2 you3 gong1 ji1 xing4 。|| Die Kommentare des Redners waren äußerst anstößig. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5611472 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/verdastelo9604 verdastelo9604] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我专攻经济学。}} || wo3 zhuan1 gong1 jing4 ji4 xue2 。|| Ich studiere Wirtschaftswissenschaft als Hauptfach. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/337260 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/al_ex_an_der al_ex_an_der])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |军队意外地被攻击了。}} || jun1 dui4 yi4 wai4 de4/di4 bei4 gong1 ji1 le5 。|| Die Armee wurde unerwartet angegriffen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/777612 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/eastasiastudent eastasiastudent] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Merle Merle])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |您专攻于中医的什么领域?}} || nin2 zhuan1 gong1 yu2 zhong1/zhong4 yi1 de5 shi2 me5 ling3 yu4 ?|| Which aspects of Chinese medicine do you specialise in? (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/827188 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/eastasiastudent eastasiastudent])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |以毒攻毒}} || yi3 du2 gong1 du2 || Fight fire with fire. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/344811 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/zhouj1955 zhouj1955] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这隻狗攻击了这个小男孩。}} || zhe4/zhei4 zhi1 gou3 gong1 ji1 le5 zhe4/zhei4 ge4 xiao3 nan2 hai2 。|| The dog attacked the little boy. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/754727 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |犬俄攻童。}} || quan3 俄 gong1 tong2 。|| Der Hund hat plötzlich das Kind angegriffen. (klassisch, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1908245 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/shanghainese shanghainese] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/conker conker])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |没有人明白为什么大象突然攻击了它的主人。}} || mei2/mo4 you3 ren2 ming2 bai2 wei2/wei4 shi2 me5 da4 xiang4 tu1 ran2 gong1 ji1 le5 ta1/tuo2 de5 zhu3 ren2 。|| Niemand hat verstanden, warum der Elefant plötzlich seinen Besitzer angefallen hat. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/804997 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |敌人从北边进攻!}} || 敌 ren2 cong2 bei3 bian1 jin4 gong1 !|| Enemies are approaching from the north side! (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/8640477 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/hamsolo474 hamsolo474])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |敌人们在晚上做了个攻击。}} || 敌 ren2 men5 zai4 wan3 shang4 zuo4 le5 ge4 gong1 ji1 。|| The enemies made an attack at night. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/8889580 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/iiujik iiujik] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CarpeLanam CarpeLanam])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |第一次攻击错过了目标。}} || di4 yi1 ci4 gong1 ji1 cuo4 guo4 le5 mu4 标。|| Der erste Angriff verfehlte das Ziel. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/335859 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/samueldora samueldora])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |裁判根据有利原则,举起手示意继续进攻。}} || cai2 pan4 gen5 ju4 you3 li4 yuan2 ze2 , ju3 qi3 shou3 shi4 yi4 ji4 xu4 jin4 gong1 。|| The referee, according to principle of advantage, raised his hand and motioned for the advance to continue. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/3579600 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/trieuho trieuho])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |进攻!}} || jin4 gong1 !|| Angriff! (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/9409611 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/BobbyLee BobbyLee] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/jaz1313 jaz1313])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |敌人对我们发起了攻击。}} || 敌 ren2 dui4 wo3 men5 fa1 qi3 le5 gong1 ji1 。|| The enemy launched an attack on us. The enemy has attacked us. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/335861 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/shekitten shekitten])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻击!}} || gong1 ji1 !|| Angriff! (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/9409610 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/BobbyLee BobbyLee] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/jaz1313 jaz1313])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |敌人在夜间攻击了我们。}} || 敌 ren2 zai4 ye4 jian1 gong1 ji1 le5 wo3 men5 。|| The enemy attacked us at night. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/874501 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
|}
=== 垢 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|}
=== 溫 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |今天很溫暖,不是嗎?}} || jin1 tian1 hen3 wen1 nuan3 , bu4 shi4 ma5 ?|| Heute ist es aber warm, oder? (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/834724 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你不應該在他溫習的時候和他說話。}} || ni3 bu4 ying1/ying4 gai1 zai4 ta1 wen1 xi2 de5 shi2 hou4 he2/he4/huo2 ta1 shuo1 hua4 。|| Du darfst ihn nicht bequasseln, wenn er lernt. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/665009 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |如果你想考試合格的話,就要努力溫習了。}} || ru2 guo3 ni3 xiang3 kao3 shi4 he2 ge2 de5 hua4 , jiu4 yao4 nu3 li4 wen1 xi2 le5 。|| Sie müssen unbedingt hart lernen, wenn Sie sich für die Prüfung qualifizieren möchten. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/344133 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/han han])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |天上最美是星星,人生最美是溫情。}} || tian1 shang4 zui4 mei3 shi4 xing1 xing1 , ren2 sheng1 zui4 mei3 shi4 wen1 qing2 。|| The most beautiful thing in the sky are the stars, the most beautiful thing in life is kindness. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/838378 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/paula_guisard paula_guisard])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |今天的最低氣溫是三度。}} || jin1 tian1 de5 zui4 di1 qi4 wen1 shi4 san1 du4 。|| Die Tiefsttemperatur heute betrug 3 °C. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/349874 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xtofu80 xtofu80])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |保持在較低的溫度。}} || bao3 chi2 zai4 jiao4 di1 de5 wen1 du4 。|| Kühl aufbewahren! (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/801349 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Tamy Tamy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |如果她的體溫上升,派人去請醫生來。}} || ru2 guo3 ta1 de5 ti3 wen1 shang4 sheng1 , pai4 ren2 qu4 qing3 yi1 sheng1 lai2 。|| Wenn ihre Temperatur steigt, holen Sie den Arzt. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/769676 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/alik_farber alik_farber])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |對一年的這個時候來說,天氣很溫暖。}} || dui4 yi1 nian2 de5 zhe4/zhei4 ge4 shi2 hou4 lai2 shuo1 , tian1 qi4 hen3 wen1 nuan3 。|| It's warm for this time of year. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/894411 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我媽媽量了我的體溫。}} || wo3 ma1 ma1 liang2/liang4 le5 wo3 de5 ti3 wen1 。|| Meine Mutter hat meine Körpertemperatur gemessen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/835684 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Bellinger Bellinger])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這裡是溫暖的。}} || zhe4/zhei4 li3 shi4 wen1 nuan3 de5 。|| Hier drinnen ist es warm. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5350392 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/egg0073 egg0073] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/wolfgangth wolfgangth])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我要溫習一下我的英文。}} || wo3 yao4 wen1 xi2 yi1 xia4 wo3 de5 ying1 wen2 。|| Ich möchte mein Englisch auffrischen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/877608 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Espi Espi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |水稻生長在溫暖的氣候。}} || shui3 dao4 sheng1 chang2/zhang3 zai4 wen1 nuan3 de5 qi4 hou4 。|| Reis wächst in warmen Klimaten. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/759768 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/al_ex_an_der al_ex_an_der])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我國是溫帶氣候。}} || wo3 guo2 shi4 wen1 dai4 qi4 hou4 。|| Das Klima in unserem Land ist gemäßigt. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/785181 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sarefo sarefo])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這個國家的氣候很溫和。}} || zhe4/zhei4 ge4 guo2 jia1 de5 qi4 hou4 hen3 wen1 he2/he4/huo2 。|| Dieses Land hat ein mildes Klima. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/372183 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dima555 dima555])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |有個穿白色制服的女孩幫我量了體溫。}} || you3 ge4 chuan1 bai2 se4 zhi4 fu2 de5 nü3/ru3 hai2 bang1 wo3 liang2/liang4 le5 ti3 wen1 。|| The girl in a white uniform took my temperature. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/344241 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這裡很熱,溫度是26度。}} || zhe4/zhei4 li3 hen3 re4 , wen1 du4 shi4 26 du4 。|| Es ist heiß hier, die Temperatur beträgt 26 Grad. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/9144920 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/shou shou] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |葉里溫是亚美尼亚的首都。}} || ye4 li3 wen1 shi4 ya4 mei3 ni2 ya4 de5 shou3 dou1/du1 。|| Jerewan ist die Hauptstadt von Armenien. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/10189703 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/iiujik iiujik] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Olya Olya])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我明天去圖書館溫習。}} || wo3 ming2 tian1 qu4 tu2 shu1 guan3 wen1 xi2 。|| Morgen werde ich in der Bibliothek lernen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/400435 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |稻米生長在溫暖的國家。}} || dao4 mi3 sheng1 chang2/zhang3 zai4 wen1 nuan3 de5 guo2 jia1 。|| Reis wächst in warmen Ländern. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/734926 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Kleinchen42 Kleinchen42])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |當溫度升高的時候,冰就會融化成水。}} || dang1/dang4 wen1 du4 sheng1 gao1 de5 shi2 hou4 , bing1 jiu4 hui4 rong2 hua4 cheng2 shui3 。|| Wenn die Temperatur steigt, schmilzt Eis zu Wasser. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/499583 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Yorwba Yorwba])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我想找一件溫暖的羊毛裙。}} || wo3 xiang3 zhao3 yi1 jian4 wen1 nuan3 de5 yang2 mao2 qun2 。|| Ich suche einen warmen Wollrock. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/898731 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/kanaorange kanaorange] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xtofu80 xtofu80])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我兒子正在忙著為明天的考試溫習。}} || wo3 er2/er5 zi5 zheng4 zai4 mang2 zhao1/zhu4/zhuo2 wei2/wei4 ming2 tian1 de5 kao3 shi4 wen1 xi2 。|| My son is busy studying for the examinations tomorrow. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/346840 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這裡一年四季很溫暖。}} || zhe4/zhei4 li3 yi1 nian2 si4 ji4 hen3 wen1 nuan3 。|| Hier ist es das ganze Jahr über warm. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/891029 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這些花生長在溫暖的國家。}} || zhe4/zhei4 xie1 hua1 sheng1 chang2/zhang3 zai4 wen1 nuan3 de5 guo2 jia1 。|| Diese Blumen wachsen in warmen Ländern. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/801323 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Manfredo Manfredo])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我溫習的時候會戴着耳機聽音樂。}} || wo3 wen1 xi2 de5 shi2 hou4 hui4 dai4 zhao2/zhe2 er3 ji1 ting1 yin1 le4/yue4 。|| When I study, I listen to music with earphones. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/772512 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow])
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=== 騰 ===
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=== 肿 ===
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我眼睛肿了。}} || wo3 yan3 jing1 zhong3 le5 。|| Mein Auge ist angeschwollen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/686660 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/offdare offdare] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我的手和脚都肿了。}} || wo3 de5 shou3 he2/he4/huo2 jiao3 dou1/du1 zhong3 le5 。|| Meine Hände und meine Füsse sind angeschwollen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/852222 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Tamy Tamy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻其无备,出其不意}} || gōng qí wú bèi, chū qí bù yì || Greife ihn an, wenn er nicht bereit ist; erscheine bei ihm, wenn er nicht daran denkt; (Aus "Die Kunst des Krieges" von Sunzi) ([[wikt:en:攻其无备,出其不意 |Wiktionary en]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |术业有专攻}} || shù yè yǒu zhuān gōng || Spezialkenntnisse besitzen ([[wikt:en:术业有专攻 |Wiktionary en]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |远交近攻}} || yuan3 jiao1 jin4 gong1 || 36 Strategeme: Sich mit dem fernen Feind verbünden, um Nachbarn anzugreifen ([[w:de:Special:PermanentLink/135835558 |36 Strategeme]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |埃及第十一王朝攻灭第十王朝,统一埃及 }} || ai1 ji2 di4 shi2 yi1 wang2 chao2/zhao1 gong1 mie4 di4 shi2 wang2 chao2/zhao1 , tong3 yi1 ai1 ji2 || In Ägypten besiegt die elfte Dynastie die zehnte und vereinigt Ägypten. ([[Vokabeltexte_Chinesisch/_Geschichtsdetails/_21._Jahrhundert_v._Chr. |Geschichtsdetails]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |A引兵攻之 }} || A yin3 bing1 gong1 zhi1 ||A led his army on an attack ([[s:en:Special:PermanentLink/5495657 | Wikisource: Romance of the Three Kingdoms]] [[s:zh:三國演義/第002回 | 三國演義/第002回]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |一齐攻打西北 }} || yi1 qi2 gong1 da3 xi1 bei3 ||the two forces, now united, attacked the northwest in unison ([[s:en:Special:PermanentLink/5495657 | Wikisource: Romance of the Three Kingdoms]] [[s:zh:三國演義/第002回 | 三國演義/第002回]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |A与B各引兵攻击贼寨}} || A yu3 B ge4 yin3 bing1 gong1 ji1 zei2 zhai4 || A and B each led a unit of soldiers in an attack. ([[s:en:Special:PermanentLink/5776532 |Wikisource: Romance of the Three Kingdoms]] [[s:zh:三國演義/第001回 | 三國演義/第001回]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |贼依草结营,当用火攻之}} || zei2 yi3 cao3 jie1/jie2 ying2 , dang1/dang4 yong4 huo3 gong1 zhi1 || The bandit rebels are relying on straw for setting up camp, we should use fire to attack them. ([[s:en:Special:PermanentLink/5776532 |Wikisource: Romance of the Three Kingdoms]] [[s:zh:三國演義/第001回 | 三國演義/第001回]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |非攻伐而取救守}} || fei1 gong1 fa2 er2 qu3 jiu4 shou3 ||Während sie den Angriffskrieg verurteilen, billigen sie den Verteidigungskrieg. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |今修兵而反以自攻,则亦失所为修之矣}} || jin1 xiu1 bing1 er2 fan3 yi3 zi4 gong1 , ze2 yi4 shi1 suo3 wei2/wei4 xiu1 zhi1 yi3 ||Wenn man nun Waffen rüstet und sie umgekehrt dazu benützt, selbst anzugreifen, so ist der Sinn der Rüstungen offenbar verfehlt. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻战不休}} || gong1 zhan4 bu4 xiu1 ||Die Angriffskriege hören nicht auf ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |兵不義,攻伐不可,救守不可。}} || bing1 bu4 yi4 , gong1 fa2 bu4 ke3/ke4 , jiu4 shou3 bu4 ke3/ke4 。||Ist kein solcher gerechter Anlaß vorhanden, so ist weder der Angriffs- noch der Verteidigungskrieg berechtigt. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |故取攻伐者不可,非攻伐不可,取救守不可,非救守不可,取惟义兵为可。}} || gu4 qu3 gong1 fa2 zhe3 bu4 ke3/ke4 , fei1 gong1 fa2 bu4 ke3/ke4 , qu3 jiu4 shou3 bu4 ke3/ke4 , fei1 jiu4 shou3 bu4 ke3/ke4 , qu3 wei2 yi4 bing1 wei2/wei4 ke3/ke4 。||Darum darf man nicht den Angriffskrieg an sich verdammen, oder den Angriffskrieg an sich billigen, ebenso wie der Verteidigungskrieg nicht an sich verdammt oder gebilligt werden darf. Es handelt sich nur unter allen Umständen darum, daß ein gerechter Anlaß des Krieges vorhanden ist. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |兵苟义,攻伐亦可,救守亦可。}} || bing1 苟 yi4 , gong1 fa2 yi4 ke3/ke4 , jiu4 shou3 yi4 ke3/ke4 。||Ist ein gerechter Anlaß des Krieges vorhanden, so ist sowohl der Angriffs- als der Verteidigungskrieg berechtigt. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |兵不义,攻伐不可,救守不可。}} || bing1 bu4 yi4 , gong1 fa2 bu4 ke3/ke4 , jiu4 shou3 bu4 ke3/ke4 。||Ist kein solcher gerechter Anlaß vorhanden, so ist weder der Angriffs- noch der Verteidigungskrieg berechtigt. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻伐之与救守一实也}} || gong1 fa2 zhi1 yu3 jiu4 shou3 yi1 shi2 ye3 ||Angriffskriege und Verteidigungskriege sind im Prinzip dasselbe. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻无道而伐不义,则福莫大焉}} || gong1 wu2 dao4 er2 fa2 bu4 yi4 , ze2 fu2 mo4 da4 yan1 ||Die Ordnungswidrigen anzugreifen und die Pflichtvergessenen zu bestrafen, ist aber das größte Glück ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |故取攻伐者不可,非攻伐不可,取救守不可,非救守不可,取惟義兵為可。}} || gu4 qu3 gong1 fa2 zhe3 bu4 ke3/ke4 , fei1 gong1 fa2 bu4 ke3/ke4 , qu3 jiu4 shou3 bu4 ke3/ke4 , fei1 jiu4 shou3 bu4 ke3/ke4 , qu3 wei2 yi4 bing1 wei2/wei4 ke3/ke4 。||Darum darf man nicht den Angriffskrieg an sich verdammen, oder den Angriffskrieg an sich billigen, ebenso wie der Verteidigungskrieg nicht an sich verdammt oder gebilligt werden darf. Es handelt sich nur unter allen Umständen darum, daß ein gerechter Anlaß des Krieges vorhanden ist. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |今之世,学者多非乎攻伐。}} || jin1 zhi1 shi4 , xue2 zhe3 duo1 fei1 乎 gong1 fa2 。||Unter den Gelehrten ist heutzutage eine weitverbreitete Richtung, die den Angriffskrieg verurteilt. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |兵苟義,攻伐亦可,救守亦可。}} || bing1 苟 yi4 , gong1 fa2 yi4 ke3/ke4 , jiu4 shou3 yi4 ke3/ke4 。||Ist ein gerechter Anlaß des Krieges vorhanden, so ist sowohl der Angriffs- als der Verteidigungskrieg berechtigt. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |下水上騰}} || xia4 shui3 shang4 teng2 ||die Wasser, die jetzt Tiefstand haben, werden steigen; ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |地氣上騰}} || de4/di4 qi4 shang4 teng2 ||die Kraft der Erde ist nach oben gestiegen ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |<Staat 1>攻<Staat 2>}} || <Staat 1> gong1 <Staat 2>|| Einst griff der <Staat 1> den <Staat 2> an ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |若撒但自相攻打分争,他就站立不住,必要灭亡。 }} || ruo4 sa1/sa3 dan4 zi4 xiang1/xiang4 gong1 da3 fen1 zheng1 , ta1 jiu4 zhan4 li4 bu4 zhu4 , bi4 yao4 mie4 wang2 。 ||3.26 Und wenn der Satan wider sich selbst aufsteht und entzweit ist, so kann er nicht bestehen, sondern hat ein Ende. ([[Diskussion:Vokabeltexte_Chinesisch/_Vokabellektionen#Das_Neue_Testament|Die Bibel - Markusevangelium]])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |处无几何,赵兴兵而攻翟。}} || chu4 wu2 ji1 he2 , zhao4 xing1/xing4 bing1 er2 gong1 di2/zhai2 。||Nicht lange danach führte Dschau (Giän Dsï) ein Heer, um Di anzugreifen. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |齐庄子请攻越,问于和子。}} || qi2 zhuang1 zi5 qing3 gong1 yue4 , wen4 yu2 he2/he4/huo2 zi5 。||Der Meister Dschuang von Tsi bat, den Staat Yüo angreifen zu dürfen, und fragte den Herrn Tiän Ho. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |处无几何,A兴兵而攻<Staat>。}} || chu4 wu2 ji1 he2 ,A xing1/xing4 bing1 er2 gong1 <Staat>。||Nicht lange danach führte A ein Heer, um <Staat> anzugreifen. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |<Staat}} || <Staat||1>攻<Staat 2>,求<Name>鼎 Einst griff der <Staat 1> den <Staat 2> an, weil er von ihm den (berühmten) Dreifuß <Name> wollte. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |无攻<Land>}} || wu2 gong1 <Land>||Man soll das <Land> nicht angreifen ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |A兴兵而攻<Staat>。}} || A xing1/xing4 bing1 er2 gong1 <Staat>。||A führte ein Heer, um <Staat> anzugreifen. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |因相与合兵而攻王}} || yin1 xiang1/xiang4 yu3 he2 bing1 er2 gong1 wang2 ||Darum vereinigten sie ihre Heere und griffen Euch an. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |先君有遗令曰:无攻越,越猛虎也。}} || xian1 jun1 you3 yi2 ling4 yue1 : wu2 gong1 yue4 , yue4 meng3 hu1/hu3 ye3 。||Unser verewigter Fürst hat als letzten Willen hinterlassen, man dürfe Yüo nicht angreifen. Yüo sei ein grimmiger Tiger. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |A请攻<Land>}} || A qing3 gong1 <Land>||A bat das <Land> angreifen zu dürfen. ([http://ctext.org/lv-shi-chun-qiu/zhs Lü Bu We] [http://www.zeno.org/pnd/119012251 Richard Wilhelm])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |裁判根据有利原则,举起手示意继续进攻。}} || cai2 pan4 gen5 ju4 you3 li4 yuan2 ze2 , ju3 qi3 shou3 shi4 yi4 ji4 xu4 jin4 gong1 。||The referee, according to principle of advantage, raised his hand and motioned for the advance to continue. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/3579600 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/trieuho trieuho])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他们进攻了敌人。}} || ta1 men5 jin4 gong1 le5 敌 ren2 。||Sie haben den Gegner angegriffen. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/335857 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |没有人明白为什么大象突然攻击了它的主人。}} || mei2/mo4 you3 ren2 ming2 bai2 wei2/wei4 shi2 me5 da4 xiang4 tu1 ran2 gong1 ji1 le5 ta1/tuo2 de5 zhu3 ren2 。||Niemand hat verstanden, warum der Elefant plötzlich seinen Besitzer angefallen hat. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/804997 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |第一次攻击错过了目标。}} || di4 yi1 ci4 gong1 ji1 cuo4 guo4 le5 mu4 标。||Der erste Angriff verfehlte das Ziel. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/335859 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/samueldora samueldora])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |您专攻于中医的什么领域?}} || nin2 zhuan1 gong1 yu2 zhong1/zhong4 yi1 de5 shi2 me5 ling3 yu4 ?||Which aspects of Chinese medicine do you specialise in? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/827188 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/eastasiastudent eastasiastudent])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |犬俄攻童。}} || quan3 俄 gong1 tong2 。||Der Hund hat plötzlich das Kind angegriffen. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1908245 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/shanghainese shanghainese] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/conker conker])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你专攻什么领域?}} || ni3 zhuan1 gong1 shi2 me5 ling3 yu4 ?||Welches ist Ihr Hauptfach? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1413683 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/sadhen sadhen] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Dejo Dejo])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |天上最美是星星,人生最美是溫情。}} || tian1 shang4 zui4 mei3 shi4 xing1 xing1 , ren2 sheng1 zui4 mei3 shi4 wen1 qing2 。||The most beautiful thing in the sky are the stars, the most beautiful thing in life is kindness. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/838378 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/paula_guisard paula_guisard])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這個國家的氣候很溫和。}} || zhe4/zhei4 ge4 guo2 jia1 de5 qi4 hou4 hen3 wen1 he2/he4/huo2 。||Dieses Land hat ein mildes Klima. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/372183 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/dima555 dima555])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我明天去圖書館溫習。}} || wo3 ming2 tian1 qu4 tu2 shu1 guan3 wen1 xi2 。||Morgen werde ich in der Bibliothek lernen. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/400435 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |今天很溫暖,不是嗎?}} || jin1 tian1 hen3 wen1 nuan3 , bu4 shi4 ma5 ?||Heute ist es aber warm, oder? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/834724 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |保持在較低的溫度。}} || bao3 chi2 zai4 jiao4 di1 de5 wen1 du4 。||Kühl aufbewahren! ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/801349 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Tamy Tamy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這些花生長在溫暖的國家。}} || zhe4/zhei4 xie1 hua1 sheng1 chang2/zhang3 zai4 wen1 nuan3 de5 guo2 jia1 。||Diese Blumen wachsen in warmen Ländern. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/801323 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Manfredo Manfredo])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我想找一件溫暖的羊毛裙。}} || wo3 xiang3 zhao3 yi1 jian4 wen1 nuan3 de5 yang2 mao2 qun2 。||Ich suche einen warmen Wollrock. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/898731 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/kanaorange kanaorange] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xtofu80 xtofu80])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我要溫習一下我的英文。}} || wo3 yao4 wen1 xi2 yi1 xia4 wo3 de5 ying1 wen2 。||Ich möchte mein Englisch auffrischen. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/877608 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Espi Espi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |當溫度升高的時候,冰就會融化成水。}} || dang1/dang4 wen1 du4 sheng1 gao1 de5 shi2 hou4 , bing1 jiu4 hui4 rong2 hua4 cheng2 shui3 。||Ice turns to water when it gets warm. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/499583 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |稻米生長在溫暖的國家。}} || dao4 mi3 sheng1 chang2/zhang3 zai4 wen1 nuan3 de5 guo2 jia1 。||Reis wächst in warmen Ländern. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/734926 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Kleinchen42 Kleinchen42])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這裡是溫暖的。}} || zhe4/zhei4 li3 shi4 wen1 nuan3 de5 。||It's warm in here. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5350392 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/egg0073 egg0073] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |水稻生長在溫暖的氣候。}} || shui3 dao4 sheng1 chang2/zhang3 zai4 wen1 nuan3 de5 qi4 hou4 。||Reis wächst in warmen Klimaten. Reis wächst in warmen Klimazonen. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/759768 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/al_ex_an_der al_ex_an_der] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Sudajaengi Sudajaengi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |這裡一年四季很溫暖。}} || zhe4/zhei4 li3 yi1 nian2 si4 ji4 hen3 wen1 nuan3 。||It's warm here all the year round. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/891029 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |對一年的這個時候來說,天氣很溫暖。}} || dui4 yi1 nian2 de5 zhe4/zhei4 ge4 shi2 hou4 lai2 shuo1 , tian1 qi4 hen3 wen1 nuan3 。||It's warm for this time of year. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/894411 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我溫習的時候會戴着耳機聽音樂。}} || wo3 wen1 xi2 de5 shi2 hou4 hui4 dai4 zhao2/zhe2 er3 ji1 ting1 yin1 le4/yue4 。||When I study, I listen to music with earphones. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/772512 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我的電話號碼是789。}} || wo3 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 shi4 789。||Meine Telefonnummer lautet 789. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/4193787 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/egg0073 egg0073] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她買了六碼的布做衣服。}} || ta1 mai3 le5 liu4 ma3 de5 bu4 zuo4 yi1 fu2 。||She bought six yards of cloth for a dress. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/876226 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CM CM])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |“123456”是一個常用的密碼。}} || “123456” shi4 yi1 ge4 chang2 yong4 de5 mi4 ma3 。||»123456« ist ein oft verwendetes Passwort. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5651212 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Wuzzy Wuzzy])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你還有我的電話號碼嗎?}} || ni3 hai2/huan2 you3 wo3 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 ma5 ?||Do you still have my phone number? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/6120802 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/verdastelo9604 verdastelo9604] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我忘記了我的密碼!}} || wo3 wang4 ji4 le5 wo3 de5 mi4 ma3 !||Ich habe meine PIN vergessen. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/751706 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/freddy1 freddy1])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我忘了你的電話號碼。}} || wo3 wang4 le5 ni3 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 。||Ich habe Ihre Telefonnummer nicht behalten. Ich habe deine Telefonnummer vergessen. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/345782 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/raggione raggione] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |Wifi的密碼是什麼?}} || Wifi de5 mi4 ma3 shi4 shi2 me5 ?||What's the Wi-Fi password? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/6158453 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/mailohilohi mailohilohi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他寫下這個電話號碼了。}} || ta1 xie3 xia4 zhe4/zhei4 ge4 dian4 hua4 hao4 ma3 le5 。||He wrote down the telephone number. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/848626 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |Tom知道我的號碼。}} || Tom zhi1 dao4 wo3 de5 hao4 ma3 。||Tom kennt meine Nummer. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5363975 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/egg0073 egg0073] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Espi Espi])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你家電話號碼是多少?}} || ni3 jia1 dian4 hua4 hao4 ma3 shi4 duo1 shao3 ?||What is your home phone number? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/5239390 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xjjAstrus xjjAstrus] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/cinqhiboux cinqhiboux])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我把她的電話號碼記了下來。}} || wo3 ba3 ta1 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 ji4 le5 xia4 lai2 。||Ich schrieb ihre Telefonnummer auf. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/849963 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Esperantostern Esperantostern])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我寫下他的電話號碼了。}} || wo3 xie3 xia4 ta1 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 le5 。||Ich habe seine Telefonnummer aufgeschrieben. Ich schrieb seine Telefonnummer nieder. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/862890 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Fingerhut Fingerhut] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Nero Nero])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我寫下了那個電話號碼。}} || wo3 xie3 xia4 le5 na4/nei4 ge4 dian4 hua4 hao4 ma3 。||I wrote down that telephone number. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/850122 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她知道你的電話號碼?}} || ta1 zhi1 dao4 ni3 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 ?||Kennt sie deine Telefonnummer? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/840757 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她知道您的電話號碼嗎?}} || ta1 zhi1 dao4 nin2 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 ma5 ?||Kennt sie deine Telefonnummer? Kennt sie Ihre Telefonnummer? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/786421 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |密碼是「Muiriel」。}} || mi4 ma3 shi4 「Muiriel」。||Das Kennwort lautet „Muiriel“. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/3739033 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/egg0073 egg0073] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |你家的電話號碼幾號?}} || ni3 jia1 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 ji3 hao4 ?||What's your home phone number? ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/838538 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/CK CK])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我記下了他的電話號碼。}} || wo3 ji4 xia4 le5 ta1 de5 dian4 hua4 hao4 ma3 。||Ich habe seine Telefonnummer aufgeschrieben. ([https://tatoeba.org/eng/sentences/show/924336 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Fingerhut Fingerhut])
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== Lückentexte ==
=== [https://newchristianbiblestudy.org/de/bible/compare/chinese-union-s/german-elberfelder-1905/acts-of-the-apostles/26/ Bibel: Apostelgeschichte Kapitel 26] ===
{| class="wikitable"
! Chinese Union Version !! Übersetzung Rudolf Brockhaus (1856-1932)
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| 亚基帕对保罗说:准你为自己辩明。於是保罗 streckte die 手 aus und 分诉,说:||1 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es ist dir erlaubt, für dich selbst zu reden. Da streckte Paulus die Hand aus und verantwortete sich:
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| 亚基帕王阿,犹太人所告我的一切事,今日得在你面前分诉,实为万幸;||2 Ich schätze mich glücklich, König Agrippa, daß ich über alles, dessen ich von den Juden angeklagt werde, mich heute vor dir verantworten soll;
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| 更可幸的,是你 hast Kenntnis von 犹太人的规矩和他们的辩论;所以求你耐心听我。||3 besonders weil du von allen Gebräuchen und Streitfragen, die unter den Juden sind, Kenntnis hast; darum bitte ich dich, mich langmütig anzuhören.
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| 我从起初在本国的民中,并在耶路撒冷,自幼为人如何,犹太人都知道。||4 Meinen Lebenswandel nun von Jugend auf, der von Anfang an unter meiner Nation in Jerusalem gewesen ist, wissen alle Juden,
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| 他们若肯作见证就 kennen mich,我从起初是按着我们教中最严紧的教门作了法利赛人。||5 die mich von der ersten Zeit her kennen (wenn sie es bezeugen wollen), daß ich nach der strengsten Sekte unserer Religion, als Pharisäer, lebte.
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| 现在我站在这里 und stehe vor Gericht,是因为指望神向我们祖宗所应许的;||6 Und nun stehe ich vor Gericht wegen der Hoffnung auf die von Gott an unsere Väter geschehene Verheißung,
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| 这应许,我们十二个支 Volk,昼夜切切的事奉神,都指望得着。王阿,我被犹太人 angeklagt werde,就是因这指望。||7 zu welcher unser zwölfstämmiges Volk, unablässig Nacht und Tag Gott dienend, hinzugelangen hofft, wegen welcher Hoffnung, o König, ich von den Juden angeklagt werde.
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| 神叫死人复活,你们为什么看作不可信的呢?||8 Warum wird es bei euch für etwas Unglaubliches gehalten, wenn Gott Tote auferweckt?
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| 从前我自己以为应当多方攻击拿撒勒人 Jesu 的名,||9 Ich meinte freilich bei mir selbst, gegen den Namen Jesu, des Nazaräers, viel Widriges tun zu müssen,
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| 我在耶路撒冷也曾这样行了。既从祭司长得了 Gewalt,我就把许多圣徒囚在监里。他们被杀,我也出名定案。||10 was ich auch in Jerusalem getan habe; und viele der Heiligen habe ich in Gefängnisse eingeschlossen, nachdem ich von den Hohenpriestern die Gewalt empfangen hatte; und wenn sie umgebracht wurden, so gab ich meine Stimme dazu.
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| 在各会堂,我 oftmals 用 Strafen, so zwang ich 他们说 lästernde 的话,又分外 rasen gegen 他们,甚至 verfolgte ich 他们,直到外邦的 Städte。||11 Und in allen Synagogen sie oftmals strafend, zwang ich sie zu lästern; und über die Maßen gegen sie rasend, verfolgte ich sie sogar bis in die ausländischen Städte.
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| 那时,我领了祭司长的 Gewalt 和命令,往大马色去。||12 Und als ich, damit beschäftigt, mit Gewalt und Vollmacht von den Hohenpriestern nach Damaskus reiste,
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| 王阿,我在路上,Mittag 的时候,看见从天发光,比日头还亮,四面照着我并与我同行的人。||13 sah ich mitten am Tage auf dem Wege, o König, vom Himmel her ein Licht, das den Glanz der Sonne übertraf, welches mich und die mit mir reisten umstrahlte.
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| 我们都 niedergefallen 在地,我就听见有声音用希伯来话向我说:扫罗!扫罗!为什么 verfolgst du 我?你用脚踢刺是难的!||14 Als wir aber alle zur Erde niedergefallen waren, hörte ich eine Stimme in hebräischer Mundart zu mir sagen: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Es ist hart für dich, wider den Stachel auszuschlagen.
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| 我说:主阿,你是谁?主说:我就是你所 verfolgst 的 Jesus。||15 Ich aber sprach: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst;
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| 你起来站着,我特意向你显现,要 verordnen 你作执事,作见证,将你所看见的事和我将要指示你的事证明出来;||16 aber richte dich auf und stelle dich auf deine Füße; denn hierzu bin ich dir erschienen, dich zu einem Diener und Zeugen zu verordnen, sowohl dessen, was du gesehen hast, als auch worin ich dir erscheinen werde,
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| 我也要救你脱离百姓和外邦人的手。||17 indem ich dich herausnehme aus dem Volke und den Nationen, zu welchen ich dich sende,
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| 我差你到他们那里去,要叫他们的眼睛得开,从黑暗中归向光明,从撒但权下归向神;又因信我,得蒙赦罪,和一切成圣的人同得基业。||18 ihre Augen aufzutun, auf daß sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, auf daß sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.
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| 亚基帕王阿,我故此没有 ungehorsam 那从天上来的异象;||19 Daher, König Agrippa, war ich nicht ungehorsam dem himmlischen Gesicht,
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| 先在大马色,後在耶路撒冷和犹太全地,以及外邦,劝勉他们应当悔改归向神,行事与悔改的心相称。||20 sondern verkündigte denen in Damaskus zuerst und Jerusalem und in der ganzen Landschaft von Judäa und den Nationen, Buße zu tun und sich zu Gott zu bekehren, indem sie der Buße würdige Werke vollbrächten.
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| 因此,犹太人在殿里拿住我,想要杀我。||21 Dieserhalb haben mich die Juden in dem Tempel ergriffen und versucht, mich zu ermorden.
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| 然而我蒙神的帮助,直到今日还站得住,对着尊贵、卑贱、老幼作见证;所讲的并不外乎众先知和 Moses 所说将来必成的事,||22 Da mir nun der Beistand von Gott zuteil wurde, stehe ich bis zu diesem Tage, bezeugend sowohl Kleinen als Großen, indem ich nichts sage außer dem, was auch die Propheten und Moses geredet haben, daß es geschehen werde,
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| 就是 Christus 必须受害,并且因从死里复活,要首先把光明的道传给百姓和外邦人。||23 nämlich, daß der Christus leiden sollte, daß er als Erster durch Totenauferstehung Licht verkündigen sollte, sowohl dem Volke als auch den Nationen.
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| 保罗这样分诉,非斯都大声说:保罗,你 rasest, Paulus。你的学问太大,反叫你 rasend werden!||24 Während er aber dieses zur Verantwortung sagte, spricht Festus mit lauter Stimme: Du rasest, Paulus! Die große Gelehrsamkeit bringt dich zur Raserei.
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| 保罗说:非斯都大人,我不是 rasend,我说的乃是真实明白话。||25 Paulus aber spricht: Ich rase nicht, vortrefflichster Festus, sondern ich rede Worte der Wahrheit und der Besonnenheit.
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| 王也 weiß 这些事,所以我向王放胆直言,我深信这些事没有一件向王 verborgen 的,因都不是在 einem Winkel 做的。||26 Denn der König weiß um diese Dinge, zu welchem ich auch mit Freimütigkeit rede; denn ich bin überzeugt, daß ihm nichts hiervon verborgen ist, denn nicht in einem Winkel ist dies geschehen.
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| 亚基帕王阿,你信先知么?我知道你是信的。||27 Glaubst du, König Agrippa, den Propheten? Ich weiß, daß du glaubst.
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| 亚基帕对保罗说:你想少微一劝,便叫我作 Christus 徒阿(或作:你这样劝我,几乎叫我作 Christus 徒了)!||28 Agrippa aber sprach zu Paulus: In kurzem überredest du mich, ein Christ zu werden.
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| 保罗说:无论是少劝是多劝,我向神所求的,不但你一个人,就是今天一切听我的,都要像我一样,只是不要像我有这些锁炼。||29 Paulus aber sprach : Ich wollte zu Gott, daß über kurz oder lang nicht allein du, sondern auch alle, die mich heute hören, solche würden, wie auch ich bin, ausgenommen diese Bande.
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| 於是,王和 Landpfleger 并百尼基与同坐的人都起来,||30 Und der König stand auf und der Landpfleger und Bernice und die mit ihnen saßen.
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| 退到里面,彼此谈论说:这人并没有 tut 什么该死该 gebunden 的罪。||31 Und als sie sich zurückgezogen hatten, redeten sie miteinander und sagten: Dieser Mensch tut nichts, was des Todes oder der Bande wert wäre.
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| 亚基帕又对非斯都说:这人若没有上告於该撒,就可以释放了。||32 Agrippa aber sprach zu Festus: Dieser Mensch hätte losgelassen werden können, wenn er sich nicht auf den Kaiser berufen hätte.
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=== [http://magazine.marcopoloproject.org/xidan-joy-city-social-marketing-breakthrough-in-an-age-of-fast-consumption-%e8%a5%bf%e5%8d%95%e5%a4%a7%e6%82%a6%e5%9f%8e%ef%bc%9a%e5%bf%ab%e9%80%9f%e6%b6%88%e8%b4%b9%e6%97%b6%e4%bb%a3%e7%9a%84/ the marco polo project: 西单大 Freue 城:快速消费时代的社会化营销突破] ===
“上午9:30公司白领小 Du 乘地铁 ankommen in der 公司,打开电脑开始查阅和回复每一封邮件,随后带着iPad和手提电脑来到客户处开会;中午12:30她利用午休时间打开海-tao 网站下单订货,为男朋友购买圣诞节的礼物;直到晚上8:00小 Du 还在紧张的工作中,只能依靠微信或微博和朋友进行 kurz 的交流和自我放松;晚上10:00小 Du zog den erschöpft 的身体回到家中,用在 Tao-宝上购买的 Gesichtsmaske 进行 Haut 调理。”这似乎是一个非常普遍的职场人士一天的生活写照,当人们面对更加快速的生活-Rhythmus 时,快速消费时代 still und heimlich 来到了我们的世界。在快速消费时代中,毋庸 zweifeln,我们获得了 in Reichweite 的便利,但同时也失去了亲手挑选商品时体验到的乐趣,从情感 Mentalität 上和物质体验上都不能和商品进行真正的交流。可以说消费者缺少了参与购物时的 Interaktion 体验,同时也期待回归他们通过努力而获得存在感的传统生活-Art。
“快速消费时代”商业地产的改变
“更 schnell 的消费方式更能满足人们在快Rhythmus 生活中的需求。据统计,2013年11月11日当天,阿里巴巴 “双十一”购物狂欢节的支付宝总销售-Zahlen 达到350亿元,其中天猫就达到132亿元,Tao-宝则完成59亿元。”——电商对于消费的改变。
快速消费时代,零售-Outlet、百货公司除了 aushalten 电子商务对于消费者购买决策的深度 Einfluß 外,更面临消费者越来越多 verfolgen 购买商品以外的体验需求。基于新的挑战和传统陈旧的营销方式,西单大 Freude 城力求从自身角度和消费者角度双管齐下增加 Marken-竞争力和销售 Anteil。
一、结合自身定位,找准能够与消费者真正沟通起来的 Medien 和形象,将 Marken 切入到消费者的社交生活 Kreise 中来,通过沟通+服务的方式增加 Marken-价值;
二、在建立沟通基调后,运用创新的形式提升 Marken 在消费者社交 Kreisen 中的 Aktivitäts-度。并利用这种 Interaktion 方式拉动传统线下营销,以获得整合和联动的营销格局。
商业地产业首次打造“亲和力”营销
在“快速消费时代”重视消费者的情商,关注消费者购买行为发生全过程中的非真实购买需求,成为了商业地产商的必要营销方法。Marken 只有具有人的性格 Eigenschaft,才能真正进行社交营销 。
通过大数据以及对消费者的调研,西单大 Freude 城打造了专属人物形象—— Freudvolle 小Young,并邀请微博人气漫画家@伟大的安妮 为其量身定制了一套漫画形象。
为了使 Freudvolle 小Young的形象被消费者 breit 接受,西单大 Freude 城首先在微博平台抛出#谁是亲妈#话题,引导网友 spekulieren “哪位天才美少女画家来为 Freudvolle 小Young打造卡通形象”,以此引发网友好奇心和讨论,die vom 话题 erreichte 人数高达5586万。
Bekanntgabe 答案后,打造“Freudvolle 小Young出生卡”原创内容,为 Freudvolle 小Young的正式登场和形象定位 Kampagne。
在 Freudvolle 小Young已经成为西单大 Freude 城社会化 Medien 上的代言人后,社会化 Medien 与消费者的日常沟通中也充分考虑到人设的性格和特点,从各个维度上力求将 Freudvolle 小Young的形象深入粉丝内心。
微博上创造出一系列话题标签:
#潮不潮,瞧小Young##时尚Young,小心机##以折服人#: Freudvolle 小Young为大家介绍和 empfohlen und 推广西单大 Freude 城内的时尚 Marken、大热单品、时尚知识以及打折信息;
#小Young玩大了##小Young Volks-日历#:小Young作为一个有血有肉的人,和粉丝分享自己觉得有趣好玩的内容、生活理念以及日历 Einträge;
#不吃不舒服斯基##小Young热影-Neuigkeiten#:小Young带着大家吃喝玩乐,享受生活;
#潮店长,热 Empfehlungen#: Freudvolle 小Young亲身 interviewte 城内各个商家的店长店员,并由他们 Empfehlungen 大热单品和理想 Kombinationen。
日常微博文案示例:
为了使 Freudvolle 小Young形象更加深入人心,我们针对性创作了四格漫画以及六格漫画,将 Freudvolle 小Young可爱、reizende、时尚、有 Mentalität 的性格和粉丝们喜爱接受的 Ermutigung 题材相结合。
在微信平台以 Freudvolle 小Young的人设为 Basis,设置了楼层信息、营业时间、电话、停车信息、wifi信息,以及会员卡等关键词,方便粉丝进行信息获取。并且在微信内容上先后推出了“美好单品集中营”“小Young出街指南”“小Young看电影”“潮店长,热 Empfehlungen”等多个版块,与粉丝进行良好的 Interaktion 和沟通。
同期,还借助微信表情易于深入到用户对话中的特点,特别设计了一系列的动画表情以配合 Freudvolle 小Young在社会化 Medien 的整体 Marketing-攻势。
微信与O2O Marketing 过程的完美整合
西单大 Freude 城为满足消费者 Ziel, 体验和热点的 Mentalität,在2013年9月份与香港B.Duck集团合作打造了“小黄鸭海陆空大 Partei ”大-flächige 活动,以带动西单大 Freude 城的目标人群进店体验。
西单大 Freude 城在社交 Medien 上找到了与目标人群沟通的最佳 Weg:“Reizend”。针对西单大 Freude 城的目标人群购物 Mentalität,在官方微信上开展了与小黄鸭对话的 Interaktion 形式,这种形式不仅可以为微信账号本身增加 Aktivitäts-度,还帮助线下活动进行了告知和预热。形成带动消费者进店的O2O Marketing 闭环。
Interaktion 方式:
听到小黄可爱的声音后,网友可以上传自己的语音与之对话,热闹且形式多样的对话被收集起来,其中有趣的“方言版”对话更成为了微信二次 Marketing 的素材。“Reizend”这种年轻群族中喜闻乐见的行为方式帮助西单大 Freude 城 bauen 起了与目标消费者沟通的桥梁。
打通线上&线下的攻略图:
毋庸 zu zweifeln, dass“黄鸭海陆空大 Partei”的宣传目的不仅仅停留在商场以内,带动更多的顾客进店成为本次 Marketing 的课题,因“小黄鸭海陆空大 Partei”活动跨度时间长,分活动较多,为使网友能更好的了解小黄鸭海陆空大 Partei 活动流程,西单大 Freude 城在微博上发布了“攻略图流程”,将分活动时间及场地位置标明,更 klar 的将活动展现给网友。活动期间共原创4条创意微博,获得转发2,030次,kommentiert 386条,总 erreichte 人群达711万人。
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[http://www.socialbeta.com/articles/case-study-xidan-joy-city-social-media-marketing-2014.html Quelle: socialbeta.com]
[http://magazine.marcopoloproject.org/authors/Brianote/ Brianote]
[http://magazine.marcopoloproject.org/xidan-joy-city-social-marketing-breakthrough-in-an-age-of-fast-consumption-%e8%a5%bf%e5%8d%95%e5%a4%a7%e6%82%a6%e5%9f%8e%ef%bc%9a%e5%bf%ab%e9%80%9f%e6%b6%88%e8%b4%b9%e6%97%b6%e4%bb%a3%e7%9a%84-2/ Übersetzung]
Xidan Joy City – social marketing breakthrough in an age of fast consumption
March 4th 2014 – by brianote1
“At 9:30am white-collar worker Xiao Du arrives at work after taking the subway. She turns her computer on, and checks and responds to each item of mail. Soon after, she takes her iPad and laptop to a meeting with clients. At 12:30pm, using her lunchtime she logs on to Haitao.com and orders a Christmas present for her boyfriend. By 8:00pm, Xiao Du is still busy at work. Only by means of Weixin or Weibo is she able to make brief contact with her friends and relax herself. At 10pm, she drags her weary body home and uses a facial mask purchased at Taobao.com to revive her skin.” This appears to be a very typical portrayal of a day in the life of a white-collar worker. Since people are faced with an increased pace of life, the era of rapid consumption has quietly crept into our world. In the era of rapid consumption, no doubt, everything is at hand. However, at the same time, we sacrifice the joy of the experience of shopping in person, making it impossible to truly connect with a product through our feelings and interactions with it. It could be said that consumers lack the experience of interaction when shopping. At the same time, they expect to get back a traditional lifestyle, which, through continued effort, gives them a feeling of existence.
Changes in commercial real estate in the “the era of rapid consumption”
“The increased pace of consumption is more able to satisfy the needs of people with hectic lives. According to statistics, on November 11th in 2013, 1688.com’s “Single’s Day” shopping fest generated a total turnover of 35 billion Yuan on it’s online trading platform, with tmall.com reaching 13.2 billion and Taobao.com 5.9 billion.” — This shows the effect e-commerce has had on the change in consumption.
In the era of rapid consumption, in addition to retail outlets and department stores having to cope with the significant influence e-commerce has on the purchasing decisions of consumers, they are faced more-so with consumer demand for something more than just the buying of goods. Based on new challenges and traditional old-fashioned marketing methods, Xidan Joy City strives to simultaneously approach things from both its own and consumers’ perspectives, thus increasing the competitiveness of their goods and consequently their market share.
1. Combine one’s position, the accurate identification of mediums and images that truly communicate to consumers, the introduction of brands into the social circles of consumers, and the increase in the value of brands by means of communication and service.
2. After key links have been established, implement the use of new innovations to increase brand presence in the social circles of consumers. Then use this method of interaction to sustain traditional off-line marketing and achieve an integrated marketing strategy.
This is the first time commercial real estate has created marketing that has an affinity with customers.
In the the era of rapid consumption, importance is attached to consumers’ emotional IQ. Paying close attention to consumers’ purchasing behaviour of undergoing a complete change to non-real purchase demands, has become an essential marketing strategy of commercial real estate businesses. Only by brands possessing the personality traits of people is social marketing truly able to be implemented.
From large amounts of data and consumer research, Xidan Joy City has created an exclusive character — Little Joy Young, inviting Weibo’s cartoonist Great Annie to make their own tailor-made cartoon images.
To make the image of Little Joy Young be widely accepted by consumers, Xidan Joy City first posed the question, “Who is her mother?” on Weibo. This led to web users speculating, “the attractive and talented artist who created the image of Little Joy Young”, thereby triggering their curiosity and discussions. The topic attracted the attention of 55.86 million people.
After revealing the answer, a “Little Joy Young birthday card” with original content was created for Little Joy Young’s official launch and image placement.
After Little Joy Young had become a socialised media spokesperson for Xidan Joy City, ample consideration was given to consumers’ expressed dispositions and characteristics in everyday communication with socialised media. Effort was made from every angle to to deeply instil the image of Little Joy Young into the hearts of her fans.
A series of hashtags were created on Weibo:
#Popular or not, check out Little Young##trendy Young, careful considerations##discount clothing retailers#: Little Joy Young introduced, recommended and promoted the avant-garde brand of Xidan Joy City, hot products, fashion tips, and discount information.
#Little Young plays hard##Little Young people’s calender#: Little Joy Young as a real person, sharing what she thinks is interesting and fun, life philosophy and upcoming events.
#Love eating love living##Little Young’s hot film news#: Little Young invites everyone along to eat, drink, have fun and enjoy life.
#Trendy store managers, hot recommendations#: Little Young personally interviews store managers and shop assistants in Xidan Joy City, and based on their hot product recommendations makes ideal matches.
Everyday text examples on Weibo:
In order to deepen further the impression made by Little Joy Young, we focused on creating comics in blocks of four and six frames. We combined Little Miss Young’s adorable, cute, fashionable and attitudinal personality traits with relevant subject matter that her fans like.
Weixin was used as a platform for Little Miss Young to give out news for each floor, opening times, telephone numbers, parking information, Wi-Fi information, as well as key words such as membership cards etc., making it convenient for fans to access information. In addition, various sections such as the “Fine products area”, “Little Young’s guide to hitting the streets”, “Little Young on movies”, “Trendy store managers, hot recommendations” etc. were put out in succession on Weibo, establishing good interaction and communication with fans.
At the same time, with the help of Weibo’s emoticons it was easy to get into conversations between customers. Therefore, a series of animated emoticons were specially created to coordinate with Little Miss Young’s comprehensive attack across social media.
The perfect integration of Weibo and online to offline marketing
In order to satisfy consumer needs of first hand experience and quests to find popular places, in September 2013 Xidan Joy City and the Hong Kong based corporation B. Duck worked in partnership to create the large scale activity “the rubber duck sea land and air big party” to spur on Xidan Joy City’s target audience to hit the stores.
Xidan Joy City found the optimal way of communicating with its target audience on social media: “acting cute”. Interactive conversations with the little yellow duck were initiated on the official Weixin, which were aimed at the shopping mentality of Xidan Joy City’s target audience. This kind of action was not only able to increase their own account activity on Weixin, but also it helped to inform and prepare people for offline activities. This resulted in consumers entering the stores and so completed the online to offline marketing loop.
Interaction method:
After hearing the little yellow duck’s cute voice, web users could upload dialogues with their own voices. Lively and diverse forms of dialogue were collected, including the interesting “dialect versions” of conversations which were distributed for a second time on Weixin. “Acting cute”, a kind of behaviour that youngsters are happy to see, helped bridge the gap between Xidan Joy City and its target consumers by establishing a means of communication.
Contact through online and offline events guides
Needless to say the “rubber duck sea land and air big party” promotional purposes were not just within the mall. Encouraging more customers to hit the shops became the subject of this communication. Since the “rubber duck sea land and air big party” was spread out over a large time period, there were many individual activities. This allowed web users to gain a deeper understanding of the course of events of this activity. Xidan Joy City issued an “events guide” on Weibo, indicating the time and place of individual events, making such information more widely available to web users. During the event, in total four original guides were created, which were forwarded 2,030 times, attracted 386 comments, and had a total population coverage of 711 million people.
...
[http://magazine.marcopoloproject.org/author/julienleyre/ Julien Leyre] [http://julienleyre.wordpress.com/ website]
=== Haenisch: Lehrgang der klassischen chinesischen Schriftsprache ===
==== 第七十七課 ====
第七十七课
dì qī shí qī kè
Siebenundsiebzigste Lektion
Eine Variante des Textes findet man auch im [[s:zh:%E9%9A%8B%E6%9B%B8/%E5%8D%B765| Buch der Sui-Dynastie]].
-----------------------------------
尚武
尚武
Shàng wǔ
Die Kriegskunst schätzen
-----------------------------------
Xue 世雄幼時與_ Gleichaltriger 游_
Xue 世雄幼时与群 Gleichaltriger 游戏
xuē shì xióng yòu shí yǔ qún bèi yóu xì
Xue Shiyong spielte in seiner Kindheit mit einer Gruppe Gleichaltriger
-----------------------------------
Variante
世雄為兒童時,與群 Gleichaltriger __
世雄为儿童时,与群 Gleichaltriger 游戏
Shì xióng wèi ér tóng shí, yǔ qún bèi yóu xì
Zur Zeit als Shiyong ein Kind war, spielte er mit einer Gruppe Gleichaltriger
-----------------------------------
畫地為城郭
画地为城郭
huà dì wèi chéng guō
Er zeichnete auf die Erde (eine Stadt mit) innerer und äußerer Stadtmauer.
-----------------------------------
令諸兒為攻守之_
令诸儿为攻守之势
lìng zhū er wéi gōng shǒu zhī shì
Er ließ alle anderen Kinder Angriffs- oder Verteidigungspositionen einnehmen.
-----------------------------------
無不用命
无不用命
Wú bù yòng mìng
Es gab keinen, der nicht seinen Befehlen gehorchte.
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有不從令者
有不从令者
Yǒu bù cóng lìng zhě
Gab es einen, der nicht seinem Befehl folgte,
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世雄 sofort schlagen 之
Shì xióng zhé tà zhī
so schlug Shiyong ihn sofort.
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諸兒畏 und fürchteten ihn
诸儿畏 und fürchteten ihn
zhū er wèi dàn
Alle Kinder zitterten vor ihm und fürchteten ihn
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皆甚齊整
皆甚齐整
jiē shén qí zhěng
Alles war sehr ordentlich angeordnet.
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其父見之
其父见之
qí fù jiàn zhī
Sein Vater sah dies.
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大喜
大喜
dà xǐ
Er freute sich sehr.
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知其後必為名將
知其后必为名将
zhī qí hòu bì wèi míng jiàng
Er erkannte, dass dieser (Shixiong) später gewiss ein berühmter General werden würde.
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Variante
其父見而奇之
其父见而奇之
Qí fù jiàn ér qí zhī
Sein Vater sah dies und war überrascht.
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謂人曰
谓人曰
Wèi rén yuē
Er sagte zu den Menschen:
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此兒當興吾家矣
此儿当兴吾家矣
Cǐ er dāng xìng wú jiā yǐ
Dieser Junge wird meine Familie erblühen lassen
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後世雄果立_功
后世雄果立战功
hòu shì xióng guǒ lì zhàn gōng
Später vollbrachte Shixiong Kriegserfolge
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==== 第八十八課 ====
第八十八课
dì bā shí bā kè
Achtundachtzigste Lektion
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泰山
泰山
tài shān
Taishan
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我國大山 ziemlich 多
我国大山 ziemlich 多
wǒ guó dà shān pǒ duō
Mein Land hat ziemlich viele große Berge.
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最有名者莫如泰山.
最有名者莫如泰山.
zuì yǒu míng zhě mò rú tài shān.
Selbst unter den berümtesten ist keiner wie der Taishan.
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泰山在山東省.
泰山在山东省.
tài shān zài shān dōng shěng.
Der Taishan liegt in der Provinz Shandong.
-----------------------------------
山南有 Wen 水
shān nán yǒu wèn shuǐ
Im Süden des Berges liegt der Fluß Wen.
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北有黃河.
北有黄河.
běi yǒu huáng hé.
Im Norden liegt der Gelbe Fluß.
-----------------------------------
山頂有日_-gipfel.
山顶有日观-gipfel.
shān dǐng yǒu rì guān fēng.
Auf der Bergspitze gibt es einen Sonnenbeobachtungsgipfel.
-----------------------------------
游人多登之以观日出
yóu rén duō dēng zhī yǐ guān rì chū
Reisende besteigen ihn oft um den Sonnenaufgang zu sehen.
-----------------------------------
Weit 見海水翻騰.
Weit 见海水翻_.
yáo jiàn hǎi shuǐ fān téng.
Bei einem weiten Blick sieht man das Meerwasser sich umwälzend hochsteigen
-----------------------------------
日輪 quillt 出.
日轮 quillt 出.
rì lún yǒng chū.
und das Sonnenrad quillt heraus.
-----------------------------------
最為奇_.
最为奇观.
zuì wéi qí guān.
Es ist ein äußerst wunderbarer Anblick.
-----------------------------------
=== [https://ctext.org/mengzi/zhs Mengzi] ===
==== Wiederholung ====
{| class="wikitable"
|-
! [https://ctext.org/mengzi/liang-hui-wang-i/zhs Mengzi, Liang Hui Wang I] !! [https://www.projekt-gutenberg.org/mongdsi/werke/titlepage.html Übersetzung Richard Wilhelm]
|-
| 孟子见梁 Hui 王,|| Mong Dsï trat vor den König Hui von Liang.
|-
| 王立于 Parkweiher 上, || Der König stand an seinem Parkweiher
|-
| 顾 Schwäne und Hirsche, || und sah den Schwänen und Hirschen zu.
|-
| 曰: || Er sprach:
|-
| 贤者亦乐此乎? || Hat der Weise auch eine Freude an solchen Dingen?
|-
| 孟子对曰: || Mong Dsï erwiderte:
|-
| 贤者而后乐此, || Der Weise erst vermag sich dieser Dinge ganz zu freuen.
|-
| 不贤者虽有此,不乐也。 || Ein Unweiser, selbst wenn er sie besitzt, wird ihrer nicht froh.
|-
| 《诗》云: || Im Buch der Lieder heißt es:
|-
| 经始灵台, || Als er den Wunderturm ersonnen, (James Legge: He measured out and commenced his marvellous tower;)
|-
| 经之营之, || Ersonnen und den Plan gemacht, (James Legge: He measured it out and planned it.)
|-
| Alles 民攻之, || Hat alles Volk sich dran begeben; (James Legge: The people addressed themselves to it)
|-
| 不日成之。 || Kein Tag – und alles war vollbracht (James Legge: And in less than a day completed it.)
|-
| 经始勿 Hast, || Anhub er mit: »Nicht hastet euch!« (James Legge: When he measured and began it, he said to them - Be not so earnest:)
|-
| Doch alles 民子来。 || Doch alles Volk kam, Kindern gleich. (James Legge: But the multitudes came as if they had been his children.)
|-
| 王在灵 Park, || Im Wunderpark der König war, (James Legge: The king was in his marvellous park;)
|-
| Hirschkuh 鹿攸伏, || Wo Hirsche ruhten Paar bei Paar, (James Legge: The does reposed about,)
|-
| Hirschkuh 鹿, glatt von Haar, || Gar fette Hirsche, glatt von Haar, (James Legge: The does so sleek and fat:)
|-
| 白鸟 glänzten klar。 || Und weiße Vögel glänzten klar. (James Legge: And the white birds came glistening.)
|-
| 王在灵 Teich, || Der König war am Wunderteiche; (James Legge: The king was by his marvellous pond;)
|-
| 于 wimmelnder Schar 鱼。 || Wie wimmelte der Fische Schar! (James Legge: How full was it of fishes leaping about!)
|-
| 文王以民力为台为 Teich。 || So hat der König Wen durch die Arbeit seines Volks einen Turm und einen Teich gebaut,
|-
| 而民欢乐之, || und das Volk war in heller Freude darüber
|-
| 谓其台曰灵台,谓其 Teich 曰灵 Teich, || und nannte seinen Turm den ›Wunderturm‹ und seinen Teich den ›Wunderteich‹
|-
| 乐其有 Hirsche und Rehe, 鱼 und Schildkröten。 || und freute sich dessen, daß er Hirsche und Rehe, Fische und Schildkröten hatte.
|-
| 古之人与民 gemeinsam 乐, || Die Männer des Altertums freuten sich mit dem Volk gemeinsam;
|-
| 故能乐也。 || darum konnten sie sich wirklich freuen.
|-
| 《汤誓》曰: || Andererseits heißt es im Schwur des Tang
|-
| 时日害丧?予及女 zusammen 亡。 || Solange die Sonne am Himmel nicht vernichtet wird, solange werde ich auch nicht untergehen. (James Legge: O sun, when wilt thou expire? We will die together with thee.)
|-
| 民欲与之 zusammen 亡, || Das Volk (des Tyrannen Giä) wollte lieber noch, als daß er am Leben blieb, mit ihm zusammen vernichtet werden. (James Legge: The people wished for Jie's death, though they should die with him)
|-
| 虽有台池鸟兽, || Mochte er Türme und Teiche, Vögel und Tiere besitzen:
|-
| 岂能独乐哉? || er konnte ihrer einsam doch nimmermehr froh werden.
|}
== Texte ==
=== [https://archive.org/details/chineselanguageh00hilliala Hillier: The Chinese language and how to learn it; a manual for beginners: Lektion IX 62 Seiten 93, 195-194 ]===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |
<br/>62. 我打他门口儿过,他的狗跑出来了,把我腿咬了一下儿,过了两天,那腿就肿起来了请了大夫来,瞧了一瞧,他说不要紧,呌我把他给我的一点药抹上,敢情第二天就不疼了,到了第四天,就大好了
}}
||
<br/>62. wo3 da3 ta1 men2 kou3 er2/er5 guo4 , ta1 de5 gou3 pao3 chu1 lai2 le5 , ba3 wo3 tui3 yao3 le5 yi1 xia4 er2/er5 , guo4 le5 liang3 tian1 , na4/nei4 tui3 jiu4 zhong3 qi3 lai2 le5 qing3 le5 da4 fu2 lai2 , qiao2 le5 yi1 qiao2 , ta1 shuo1 bu4 yao4 jin3 ,呌 wo3 ba3 ta1 gei3 wo3 de5 yi1 dian3 yao4 ma1/mo3/mo4 shang4 , gan3 qing2 di4 er4 tian1 jiu4 bu4 teng2 le5 , dao4 le5 di4 si4 tian1 , jiu4 da4 hao3 le5
||
<br/>62. When I was passing his gate his dog ran out and bit me. After a few days my leg began to swell, and I sent for the doctor to look at it. He said it wasn't serious and told me to rub on some remedy which he gave me. Sure enough it didn't pain me on the second day, and on the fourth day it was quite well.
|}
== [[s:en:Translation:Tao_Te_Ching | Tao Te Ching]] Kapitel 78 第七十八章 ==
{{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |
天下柔弱
莫过於水,
而攻坚强者莫之能胜,
其无以易之。
弱之胜强,
柔之胜刚,
天下莫不知,
莫能行。
故圣人云,
受国之垢,是谓社稷主;
受国之不祥,是谓天下王。
正言若反。
}}
=== Übersetzung Richard Wilhelm ===
Auf der ganzen Welt
gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser.
Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt,
kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Daß Schwaches das Starke besiegt
und Weiches das Harte besiegt,
weiß jedermann auf Erden,
aber niemand vermag danach zu handeln.
Also auch hat ein Berufener gesagt:
»Wer den Schmutz des Reiches auf sich nimmt,
der ist der Herr bei Erdopfern.
Wer das Unglück des Reiches auf sich nimmt,
der ist der König der Welt.«
Wahre Worte sind wie umgekehrt.
=== Übersetzung [[s:en:Translation:Tao_Te_Ching | wikisource]] ===
Of all gentleness and submissiveness in the world
Nothing compares to water,
And to tackle stiffness and toughness there is nothing better,
There is no easier substitution.
Be submissive to overcome dominance,
Be gentle to overcome toughness,
There is none in the world who knows not,
There is none who can follow.
Therefore the master says,
“Accepting the nation's shame, is being stately;
Accepting the nation's adversities, is being majestic.”
Righteous words seem contradictory.
== Wiederholung Zeichen Tao Te Ching ==
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|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |攻}} || gong1 || jmds Beitrag (zu etw), Verdienste (um etw), Arbeit, Leistung, Fertigkeit, Geschicklichkeit, Leistung, Erfolg, Effekt, Errungenschaft
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |受}} || shou4 || Partikel für Passiv <Grammatik>, erhalten, bekommen, erleiden
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |垢}} || gou4 || Dreck
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |社}} || she4 || Gesellschaft, Vereinigung, Verein
|-
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|}
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Vokabeltexte Chinesisch/ Vokabellektionen/ Lektion 589
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Christian-bauer
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== Zeichen ==
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! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung !! Lernhilfen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻}} || che4 || völlig, gänzlich, gründlich, total || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=彻}}
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |踵}} || zhong3 || Ferse, hinterhergehen, folgen, befolgen, beachten, persönlich anwesend || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=踵}} [[Datei:踵-seal.svg|40px]][[Datei:踵-bigseal.svg|40px]]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |嘆}} || tan4 || (traditionelle Schreibweise von 叹), säuseln, seufzen, ächzen, bewundern || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=嘆}}
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |驁}} || ao4 || (traditionelle Schreibweise von 骜), ungezähmt, edles Wildpferd || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=驁}} [[Datei:驁-seal.svg|40px]]
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |莺}} || ying1 || Grasmücke, Rohrsänger, Pirol, Cettia cantans || {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Texte_Zeichen_Externe_Links|Zeichen=莺}}
|}
== Zusammengesetzte Wörter ==
=== 彻 ===
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|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung !! Lernhilfen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻夜}} || che4 ye4 || die ganze Nacht hindurch || (HSK 3.0 Band 7-9)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |贯彻}} || guan4 che4 || Durchführung, durchführen, durchsetzen, umsetzen || (HSK 3.0 Band 7-9)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |清彻}} || qing1 che4 || durchsichtig
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻查}} || che4 cha2 || gründlich untersuchen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |响彻}} || xiang3 che4 || laut wiederhallen, erschallen, widerhallen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻骨}} || che4 gu3 || bis auf die Knochen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |透彻}} || tou4 che4 || tiefschürfend, gründlich, bis auf den Grund, deutlich, klar || (HSK 3.0 Band 7-9)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻底}} || che4 di3 || gründlich, gänzlich, radikal || (HSK 3.0 Band 4)
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻兀台}} || che4 wu4 tai2 || Chewutai
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻底变革}} || che4 di3 bian4 ge2 || umwälzen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻夜狂欢}} || che4 ye4 kuang2 huan1 || durchfeiern
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |罗彻斯特}} || luo2 che2 si1 te4 || Rochester
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |贯彻执行}} || fu4 zhu1 shi2 jian4 || in die Praxis umsetzen, verwirklichen
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| rowspan='2'| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |曼彻斯特}} || man4 che4 si1 te2 || Manchester
|-
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|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |贯彻精神}} || guan4 che4 jing1 shen2 || im Geistevon ... wirken
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻底了解}} || che4 di3 liao3 jie3 || ergründen
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻底的驴}} || che4 di3 de5 lü2 || Vollidiot
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻头彻尾地}} || che4 tou2 che4 wei3 de5 || völlig
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |恩斯特里彻尔}} || en1 si1 te4 li3 che4 er3 || Ernst Rietschel
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |曼彻斯特大学}} || man4 che4 si1 te2 da4 xue2 || University of Manchester
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |罗彻斯特大学}} || luo2 che2 si1 te4 da4 xue2 || University of Rochester
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |全面彻底裁军}} || quan2 mian4 che4 di3 cai2 jun1 || allgemeine und vollständige Abrüstung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |曼彻斯特联队}} || man4 che4 si1 te2 lian2 dui4 || Manchester United F.C.
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |克赖斯特彻奇}} || ke4 lai4 si1 te4 che4 qi2 || Christchurch (Stadt in Neuseeland)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |曼彻斯特国际机场}} || man4 che4 si1 te2 guo2 ji4 ji1 chang3 || Flughafen Manchester
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |与旧传统观念彻底决裂}} || yu3 jiu4 chuan2 tong3 guan1 nian4 che4 di3 jue2 lie4 || mit den herkömmlichen Ideen radikal brechen, sich von althergebrachte Konventionen lösen
|}
=== 踵 ===
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|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |接踵}} || jie1 zhong3 || jmd. auf den Fersen folgen, aufeinanderfolgen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |接踵而来}} || jie1 zhong3 er2 lai2 || überstürzen, hinzukommen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |接踵而來}} || jie1 zhong3 er2 lai2 || (traditionelle Schreibweise von 接踵而来), überstürzen, hinzukommen
|}
=== 嘆 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |可嘆}} || ke3 tan4 || (traditionelle Schreibweise von 可叹), beklagenswert
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |嘆氣}} || tan4 qi4 || (traditionelle Schreibweise von 叹气), Säuseln, Seufzen, Seufzer
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |感嘆}} || gan3 tan4 || (traditionelle Schreibweise von 感叹), seufzen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |嘆詞}} || tan4 ci2 || (traditionelle Schreibweise von 叹词), Ausruf, Einwurf (Konversation), Interjektion; Bsp.: “欸”是嘆詞。 “欸”是叹词。 -- „Ei“ ist eine Interjektion.
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |嘆息}} || tan4 xi2 || (traditionelle Schreibweise von 叹息), Seufzer, ächzen, sehnen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |悲嘆}} || bei1 tan4 || (traditionelle Schreibweise von 悲叹), schmerzlich seufzen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |嘆號}} || tan4 hao4 || (traditionelle Schreibweise von 叹号), Ausrufezeichen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |感嘆詞}} || gan3 tan4 ci2 || (traditionelle Schreibweise von 感叹词), Ausruf, Einwurf (Konversation), Zwischenbemerkung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |長t嘆}} || chang2 t tan4 || (traditionelle Schreibweise von 长t叹), tief seufzen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |感嘆句}} || gan3 tan4 ju4 || (traditionelle Schreibweise von 感叹句), Ausrufesatz, Exklamativsatz
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |感嘆號}} || gan3 tan4 hao4 || (traditionelle Schreibweise von 感叹号), Ausrufezeichen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |哀聲嘆氣}} || ai1 sheng1 tan4 qi4 || (traditionelle Schreibweise von 哀声叹气), wehklagen
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |望洋興嘆}} || wang4 yang2 xing4 tan4 || (traditionelle Schreibweise von 望洋兴叹), klein beigeben, mutlos resignieren, die Segel streichen
|}
=== 莺 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |莺科}} || ying1 ke1 || Grasmückenartige (lat: Sylviidae, eine Vogelfamilie)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |莺歌}} || ying1 ge1 || Yingge (Stadt im Landkreis Taipeh, Taiwan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |夜莺}} || ye4 ying1 || Nachtigall
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |柳莺}} || liu3 ying1 || willow warbler, leaf warbler
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |莺鸟}} || ying1 niao3 || oriole, bird
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |黄莺}} || huang2 ying1 || black-naped oriole (Oriolus chinensis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |夜莺}} || ye4 ying1 || nightingale
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |柳莺属}} || liu3 ying1 shu3 || Laubsänger
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |莺歌镇}} || ying1 ge1 zhen4 || Yingko (Ort in Taiwan)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |金莺类}} || jin1 ying1 lei4 || Golddrossel
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |烟柳莺}} || yan1 liu3 ying1 || (bird species of China) smoky warbler (Phylloscopus fuligiventer)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |大树莺}} || da4 shu4 ying1 || (bird species of China) chestnut-crowned bush warbler (Cettia major)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |林柳莺}} || lin2 liu3 ying1 || (bird species of China) wood warbler (Phylloscopus sibilatrix)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |褐柳莺}} || he4 liu3 ying1 || (bird species of China) dusky warbler (Phylloscopus fuscatus)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |欧柳莺}} || Ou1 liu3 ying1 || (bird species of China) willow warbler (Phylloscopus trochilus)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |大草莺}} || da4 cao3 ying1 || (bird species of China) Chinese grassbird (Graminicola striatus)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |灰柳莺}} || hui1 liu3 ying1 || (bird species of China) sulphur-bellied warbler (Phylloscopus griseolus)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |莺歌燕舞}} || ying1 ge1 yan1 wu3 || Frühling liegt in der Luft
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |黄腹树莺}} || huang2 fu4 shu4 ying1 || (bird species of China) yellow-bellied bush warbler (Horornis acanthizoides)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |淡脚树莺}} || dan4 jiao3 shu4 ying1 || (bird species of China) pale-footed bush warbler (Urosphena pallidipes)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |暗绿柳莺}} || an4 lu:4 liu3 ying1 || (bird species of China) greenish warbler (Phylloscopus trochiloides)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |灰头柳莺}} || hui1 tou2 liu3 ying1 || (bird species of China) grey-hooded warbler (Phylloscopus xanthoschistos)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |异色树莺}} || yi4 se4 shu4 ying1 || (bird species of China) aberrant bush warbler (Horornis flavolivaceus)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |远东树莺}} || Yuan3 dong1 shu4 ying1 || (bird species of China) Manchurian bush warbler (Horornis borealis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |强脚树莺}} || qiang2 jiao3 shu4 ying1 || (bird species of China) brown-flanked bush warbler (Horornis fortipes)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |饭岛柳莺}} || Fan4 dao3 liu3 ying1 || (bird species of China) Ijima's leaf warbler (Phylloscopus ijimae)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |灰腹地莺}} || hui1 fu4 di4 ying1 || (bird species of China) grey-bellied tesia (Tesia cyaniventer)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |日本柳莺}} || Ri4 ben3 liu3 ying1 || (bird species of China) Japanese leaf warbler (Phylloscopus xanthodryas)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |栗头地莺}} || li4 tou2 di4 ying1 || (bird species of China) chestnut-headed tesia (Cettia castaneocoronata)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |宽尾树莺}} || kuan1 wei3 shu4 ying1 || (bird species of China) Cetti's warbler (Cettia cetti)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |极北柳莺}} || ji2 bei3 liu3 ying1 || (bird species of China) Arctic warbler (Phylloscopus borealis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |四川柳莺}} || Si4 chuan1 liu3 ying1 || (bird species of China) Sichuan leaf warbler (Phylloscopus forresti)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |日本树莺}} || Ri4 ben3 shu4 ying1 || (bird species of China) Japanese bush warbler (Cettia diphone)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |甘肃柳莺}} || Gan1 su4 liu3 ying1 || (bird species of China) Gansu leaf warbler (Phylloscopus kansuensis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |海南柳莺}} || Hai3 nan2 liu3 ying1 || (bird species of China) Hainan leaf warbler (Phylloscopus hainanus)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |灰脚柳莺}} || hui1 jiao3 liu3 ying1 || (bird species of China) pale-legged leaf warbler (Phylloscopus tenellipes)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |华西柳莺}} || Hua2 xi1 liu3 ying1 || (bird species of China) alpine leaf warbler (Phylloscopus occisinensis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |巨嘴柳莺}} || ju4 zui3 liu3 ying1 || (bird species of China) Radde's warbler (Phylloscopus schwarzi)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |黄腹柳莺}} || huang2 fu4 liu3 ying1 || (bird species of China) Tickell's leaf warbler (Phylloscopus affinis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |云南柳莺}} || Yun2 nan2 liu3 ying1 || (bird species of China) Chinese leaf warbler (Phylloscopus yunnanensis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |休氏树莺}} || Xiu1 shi4 shu4 ying1 || (bird species of China) Hume's bush warbler (Horornis brunnescens)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |库页岛柳莺}} || Ku4 ye4 Dao3 liu3 ying1 || (bird species of China) Sakhalin leaf warbler (Phylloscopus borealoides)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |南亚大草莺}} || Nan2 ya4 da4 cao3 ying1 || (bird species of China) Indian grassbird (Graminicola bengalensis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |金头扇尾莺}} || jin1 tou2 shan4 wei3 ying1 || (bird species of China) golden-headed cisticola (Cisticola exilis)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |堪察加柳莺}} || kan1 cha2 jia1 liu3 ying1 || (bird species of China) Kamchatka leaf warbler (Phylloscopus examinandus)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |长尾缝叶莺}} || chang2 wei3 feng2 ye4 ying1 || (bird species of China) common tailorbird (Orthotomus sutorius)
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |金头缝叶莺}} || jin1 tou2 feng4 ye4 ying1 || (bird species of China) mountain tailorbird (Phyllergates cuculatus)
|}
== Sätze ==
=== 彻 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我们必须把它彻底检查一下。}} || wo3 men5 bi4 xu1 ba3 ta1/tuo2 彻 di3 jian3 cha2 yi1 xia4 。|| Wir müssen uns das gründlich anschauen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/4952815 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/murr murr] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/al_ex_an_der al_ex_an_der])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |他的家每周彻底打扫一次。}} || ta1 de5 jia1 mei3 zhou1 彻 di3 da3 sao3/sao4 yi1 ci4 。|| His house is cleaned thoroughly once a week. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/3660681 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/carlosboyero carlosboyero] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/astriddegaste astriddegaste])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |吾意彻酒。}} || wu2 yi4 彻 jiu3 。|| I mean to stop drinking. (klassisch, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2013227 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/shanghainese shanghainese])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我不能一小时内彻底的了解那堂课程。}} || wo3 bu4 neng2 yi1 xiao3 shi2 nei4 彻 di3 de5 le5 jie3 na4/nei4 tang2 ke4 cheng2 。|| I can't absorb all of the lesson in an hour. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1996923 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pengaterch Pengaterch])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我是個從曼彻斯特來的英國女孩。}} || wo3 shi4 ge4 cong2 man4 彻 si1 te2/te4 lai2 de5 ying1 guo2 nü3/ru3 hai2 。|| I'm a British girl from Manchester. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/471706 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/FeuDRenais FeuDRenais])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这个计划彻底的失败了。}} || zhe4/zhei4 ge4 ji4 hua2 彻 di3 de5 shi1 bai4 le5 。|| Das Projekt war ein totaler Fehlschlag. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/870139 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Martha Martha] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Pfirsichbaeumchen Pfirsichbaeumchen])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我弟弟会经常彻夜不睡。}} || wo3 弟弟 hui4 jing4 chang2 彻 ye4 bu4 shui4 。|| Mein Bruder bleibt oft die ganze Nacht lang wach. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/332429 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |我是个从曼彻斯特来的英国女孩。}} || wo3 shi4 ge4 cong2 man4 彻 si1 te2/te4 lai2 de5 ying1 guo2 nü3/ru3 hai2 。|| I'm a British girl from Manchester. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/471706 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/FeuDRenais FeuDRenais])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |春天,我想要彻底打扫房子。}} || chun1 tian1 , wo3 xiang3 yao4 彻 di3 da3 sao3/sao4 fang2 zi5 。|| Im Frühling möchte ich das Haus gründlich sauber machen. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/829314 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/xtofu80 xtofu80])
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| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |这真是彻底的虚伪!}} || zhe4/zhei4 zhen1 shi4 彻 di3 de5 xu1 wei3 !|| This is pure hypocrisy! (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/3076613 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/tommyfang95 tommyfang95])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |阿拉弟弟会得经常彻夜勿困。}} || a1 la1 弟弟 hui4 de2/de5/dei3 jing4 chang2 彻 ye4 wu4 kun4 。|| Mein Bruder bleibt oft die ganze Nacht lang wach. (Shanghai, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/485582 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fucongcong fucongcong] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/MUIRIEL MUIRIEL])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |汤姆的生活被彻底改变了。}} || tang1 mu3 de5 sheng1 huo2 bei4 彻 di3 gai3 bian4 le5 。|| Tom's life was changed forever. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/6065364 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/verdastelo9604 verdastelo9604] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Spamster Spamster])
|}
=== 踵 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |生命中你无法选择接踵而至的挑战,但是你可以选择不成为一个失败者。}} || sheng1 ming4 zhong1/zhong4 ni3 wu2 fa3 xuan3 ze2 jie1 zhong3 er2 zhi4 de5 tao1/tiao1/tiao3 zhan4 , dan4 shi4 ni3 ke3/ke4 yi3 xuan3 ze2 bu4 cheng2 wei2/wei4 yi1 ge4 shi1 bai4 zhe3 。|| Being challenged in life is inevitable, being defeated is optional. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/2394409 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/fenfang557 fenfang557])
|}
=== 嘆 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |「您的品味真高!」店员嘆道。「不过我们还有一些价钱比较相宜的款式,您真的不要先看一下吗?」}} || 「 nin2 de5 pin3 wei4 zhen1 gao1 !」 dian4 yuan2 tan4 dao4 。「 bu4 guo4 wo3 men5 hai2/huan2 you3 yi1 xie1 jia4/jie4 qian2 bi4 jiao4 xiang1/xiang4 yi2 de5 kuan3 shi4 , nin2 zhen1 de5 bu4 yao4 xian1 kan4 yi1 xia4 ma5 ?」|| "Sie haben einen teuren Geschmack!" rief die Ladenbesitzerin aus. "Sind Sie sicher, dass Sie sich nicht zuerst unsere billigeren Modelle anschauen wollen?" (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/1323282 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/Hans_Adler Hans_Adler])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她听到那个消息,失望地嘆了一口气。}} || ta1 ting1 dao4 na4/nei4 ge4 xiao1 xi1 , shi1 wang4 de4/di4 tan4 le5 yi1 kou3 qi4 。|| Als sie die Nachricht hörte, seufzte sie enttäuscht. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/708747 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/human600 human600])
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |她聽到那個消息,失望地嘆了一口氣。}} || ta1 ting1 dao4 na4/nei4 ge4 xiao1 xi1 , shi1 wang4 de4/di4 tan4 le5 yi1 kou3 qi4 。|| Als sie die Nachricht hörte, seufzte sie enttäuscht. (Mandarin, [https://tatoeba.org/eng/sentences/show/708747 Tatoeba] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/nickyeow nickyeow] [https://tatoeba.org/eng/user/profile/human600 human600])
|}
=== 驁 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|}
=== 莺 ===
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|}
== Lückentexte ==
== Texte ==
===[http://www.vuong.ch/wenblog/page-158 刘彻: 秋风辞 (Auszug)] ===
Liu Che (156-87): Herbstwindballade
{{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |
秋风起兮
白云飞,
草木黄落兮
...
}}
Der Herbstwind kommt auf
Weiße Wolken fliegen dahin
Pflanzen und Bäume werden gelb und (Blätter) fallen herab
...
=== Haenisch: Lehrgang der klassischen chinesischen Schriftsprache Lektion 26===
<br/>莺燕皆鸟也.
<br/>牛羊皆兽也.
<br/>鸟两足有羽.
<br/>兽四足有毛.
== [[s:en:Translation:Tao_Te_Ching | Tao Te Ching]] Kapitel 79 第七十九章 ==
{{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |
和大怨,
必有馀怨,
安可以为善?
是以圣人执左契,
而不责於人。
有德司契,
无德司彻。
天道无亲,
常与善人。
}}
=== Übersetzung Richard Wilhelm ===
Versöhnt man großen Groll,
und es bleibt noch Groll übrig,
wie wäre das gut?
Darum hält der Berufene sich an seine Pflicht
und verlangt nichts von anderen.
Darum: Wer Leben hat,
hält sich an seine Pflicht,
wer kein Leben hat,
hält sich an sein Recht.
=== Übersetzung [[s:en:Translation:Tao_Te_Ching | wikisource]] ===
When hateful hostility is resolved,
There will be lingering hatred,
How can this be cured?
Hence the master holds onto supporting agreements,
Without holding anyone responsible.
Those with Virtue exert effort on working out agreements,
Those without Virtue exert effort on scrutinizing the disagreements.
The Dao is unbiased,
It will always bring cure to the people.
== Wiederholung Zeichen Tao Te Ching ==
{| class="wikitable"
|-
! Zeichen !! Pinyin !! Übersetzung
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |契}} || qi4 || Kontrakt, Vertrag, übereinkommen, mit etw. einverstanden sein,, entgegenkommen, eingravieren, schnitzen, gravieren, Zustimmung geben, Einverständnis geben
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |责}} || ze2 || Pflicht, Tadel
|-
| {{:Vokabeltexte_Chinesisch/ Vorlage:Chinesisch |彻}} || che4 || gründlich, völlig, total
|}
<noinclude>
{{Navigation zurückhochvor|
zurücktext=Lektion 588|
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</noinclude>
2ufwgky6cbxvw44nunycnkek53b0yn7
Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen
0
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1089125
2026-08-18T17:59:37Z
Hardy42
1911
/* Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen */ Formulierung
1089870
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_Buch|Pseudoprimzahlen|Pseudoprimzahlen}}
'''Lucas-Pseudoprimzahlen''' sind zusammengesetze natürliche Zahlen, die bestimmte Kriterien bezüglich der allgemeinen Lucas-Folgen erfüllen, die von allen ungeraden Primzahlen erfüllt werden.<ref name="enwiki">{{w|en:Lucas pseudoprime|Lucas pseudoprimes}}</ref>
== Lucas-Folgen ==
Die Glieder der Lucasfolgen werden im Folgenden mit <math>U_k(P,Q)</math> und <math>V_k(P,Q)</math> bezeichnet.<br>
Sie sind wie folgt definiert:
* Anfangswerte:
** <math>U_0 = 0,\quad U_1 = 1</math>
** <math>V_0 = 2,\quad V_1 = P</math>
* Rekursionsformeln für <math>k > 1</math>:
** <math>U_k = P \cdot U_{k-1}-Q \cdot U_{k-2}</math>
** <math>V_k = P \cdot V_{k-1}-Q \cdot V_{k-2}</math>
Durch Beziehungen zwischen den Folgegliedern lassen sich diese auch für hohe Indizes, wie das z.B. für Primzahltests notwendig ist, effizient berechnen. Die Berechnung erfolgt dabei analog zum [[Pseudoprimzahlen: Programme#Binäres Potenzieren|binären Potenzieren]].
Die wichtigsten Beziehungen (<math>X_k</math> steht dabei für <math>U_k</math> bzw. <math>V_k</math>):<ref>{{w|en:Lucas_sequence#Other_relations|Lucas sequence: Other relations}}</ref>
<math>
\begin{array}{rclr}
\text{Diskriminante:} \quad\quad
\\
D & = & P^2 - 4Q
\\
\text{Berechnung} \quad\quad
\\
X_{2k} \text{ aus } X_k \text{: } \quad
\\
U_{2k} & = & U_k V_k & (a)
\\
V_{2k} & = & V_k^2 - 2Q^k & (b)
\\
X_{m+k} \text{ aus } X_m \text{ und } X_k \text{: } \quad
\\
U_{m+k} & = & \frac{U_m V_k+U_k V_m}{2} & (c)
\\
V_{m+k} & = & \frac{V_m V_k+D \cdot U_m U_k}{2}
& (d)
\\
X_{k+1} \text{ aus } X_k \text{: } \quad
\\
U_{k+1} & = & \frac{P\cdot U_{k}+V_{k}}{2}
& (e)\\
V_{k+1} & = & \frac{D\cdot U_{k}+P \cdot V_{k}}{2} & (f)
\end{array}
</math>
Zu <math>(c) \dots (f)</math>: Der Zähler ist immer gerade. Bei Berechnung Modulo <math>n</math> können die Zwischenergebnisse Modulo <math>2n</math> berechnet werden und ganz zum Schluss das Endergebnis Modulo <math>n</math>.
== Kongruenzen ==
Für jede ungerade, zu <math>Q</math> teilerfremde Primzahl <math>n\ </math>gelten folgende Kongruenzen:
# <math>U_{n-\delta(n)} \equiv 0\ </math> mit <math>\ \delta(n) = \left(\tfrac{D}{n}\right)</math>
#* stark, mit <math> n-\delta(n) = d \cdot 2^s, 2 \nmid d </math>:
#** <math>U_{d} \equiv 0\ </math> oder
#** <math>V_{d \cdot 2^r} \equiv 0\ </math> für ein <math>\ 0 \le r < s</math>
# <math>V_{n-\delta(n)} \equiv 2Q^{(1-\delta(n))/2} = \begin{cases}
2Q, & \text{wenn }\delta(n) = -1\\
2, & \text{wenn }\delta(n) = \ 1
\end{cases}</math>
# <math>U_{n} \equiv \left(\tfrac{D}{n}\right)</math>
# <math>V_{n} \equiv P</math>
Dabei ist <math>\left(\tfrac{D}{n}\right)</math> das [[w:Jacobi-Symbol|Jacobi-Symbol]].
Wenn <math>gcd(2DPQ, n) = 1</math> ist, d. h. <math>n</math> ungerade und teilerfremd zu <math>D, P</math> und <math>Q</math> ist, folgen aus beliebigen zwei der genannten Kongruenzen die anderen beiden (bei Kongruenz 1 ohne die starke Kongruenzbedingung).<ref name="Strengthening_BPSW"></ref>
== Lucas-Pseudoprimzahlen ==
Baillie und Wagstaff definieren Lucas-Pseudoprimzahlen wie folgt:<ref name="lpsp"> http://mpqs.free.fr/LucasPseudoprimes.pdf </ref>
Gegeben seien
* die ganzzahligen Parameter <math>P > 0\ </math> und <math>Q \ </math>,
* die entsprechenden Lucasfolgen <math>U_k (P, Q)</math> und <math>V_k(P, Q)</math>,
* <math>D = P^2-4Q</math>,
* <math>n</math> eine positive ganze Zahl und
* <math>\delta(n) = \left(\tfrac{D}{n}\right)</math> der Wert des [[w:Jacobi-Symbol|Jacobi-Symbols]].
Mit jeder zu <math>Q</math> teilerfremden ungeraden Primzahl <math>n</math> ist folgende Kongruenz erfüllt:
{{Formel2|Gl1|<math> U_{n - \delta(n)} \equiv 0 \pmod {n}. </math>|1}}
Eine zusammengesetzte Zahl <math>n</math> heißt (Baillie-Wagstaff-) Lucas-Pseudoprimzahl, wenn diese Kongruenz erfüllt ist.
Kongruenz [[#Gl1|(1)]] ist eine der beiden Kongruenzen, die für [[Pseudoprimzahlen: Frobenius-Pseudoprimzahlen| Frobenius-Pseudoprimzahlen]] erfüllt sein müssen. Daher ist jede Frobenius-Pseudoprimzahl auch eine Lucas-Pseudoprimzahl.
=== Euler-Lucas-Pseudoprimzahlen ===
Eine ungerade zusammengesetzte Zahl ist eine Euler-Lucas-Pseudoprimzahl, wenn <math>\gcd(n,Q D) = 1\ </math> und
{{Formel2|Gl1.a|<math>U_{\frac{n-\delta}{2}} \equiv 0 \pmod n</math>, wenn <math>\left(\tfrac{Q}{n}\right) = 1\ </math> oder}}
{{Formel2|Gl1.b|<math>V_{\frac{n-\delta}{2}} \equiv 0 \pmod n</math>, wenn <math>\left(\tfrac{Q}{n}\right) = -1\ </math> ist.<ref name="lpsp"></ref>}}
Mit der Abhängigkeit der Kriterien vom Wert des Jacobi-Symbols besteht eine Analogie zu
[[Pseudoprimzahlen: Eulersche Pseudoprimzahlen#Euler-Jacobi-Pseudoprimzahlen| Euler-Jacobi-Pseudoprimzahlen]] und ohne diese Abhängigkeit zu Eulerschen Pseudoprimzahlen.
Aus <math>\ U_{2k} = U_k \cdot V_k\ </math> folgt
{{Formel2| |<math>U_{n-\delta} = U_{\frac{n-\delta}{2}} \cdot V_{\frac{n-\delta}{2}} \equiv 0 \pmod n</math>.}}
Daher sind Euler-Lucas-Pseudoprimzahlen auch Lucas-Pseudoprimzahlen mit den gleichen Parametern.
=== Starke Lucas-Pseudoprimzahlen ===
Mit der Faktorisierung von <math>n - \delta(n)</math> in <math>n - \delta(n)=d\cdot2^s</math> mit <math>d</math> ungerade sind starke Lucas-Pseudoprimzahlen zusammengesetze Zahlen, für die eine der Kongruenzen
{{Formel2|Gl1.1a|<math> U_d \equiv 0 \pmod {n} </math>|1.1a}}
oder
{{Formel2|Gl1.1b| <math> V_{d \cdot 2^r} \equiv 0 \pmod {n} </math> für ein <math>\ 0 \le r < s\ </math>|1.1b}}
erfüllt ist.
Starke Lucas-Pseudoprimzahlen sind auch Euler-Lucas-Pseudoprimzahlen<ref name="lpsp"></ref> und Lucas-Pseudoprimzahlen mit den gleichen Parametern.
Umgekehrt ist jede Euler-Lucas-Pseudoprimzahl der Form <math>\ n - \delta(n) = 4\cdot k + 3\ </math> starke Lucas-Pseudoprimzahl, da in diesen Fällen <math>s = 1</math> ist, und damit die Kriterien für Euler-Lucas-Pseudoprimzahlen denen für starke Lucas-Pseudoprimzahlen entsprechen.
==== Extrastarke Lucas-Pseudoprimzahlen====
sind starke Lucas-Pseudoprimzahlen mit Parametersatz <math>(P,Q)</math>, wobei ''Q'' = 1 ist, die eine der Bedingungen
{{Formel2|Gl15|<math> U_d \equiv 0 \pmod {n} \text{ und } V_d \equiv \pm 2 \pmod {n} </math>|}}
oder
{{Formel2|Gl16|<math> V_{d \cdot 2^r} \equiv 0 \pmod {n} </math> für ein <math> 0 \le r < s-1</math>|}}
erfüllen.<ref name="enwiki"></ref>
Extrastarke Lucas-Pseudoprimzahlen sind auch starke Lucas-Pseudoprimzahlen mit den gleichen Parametern <math>(P,Q)</math>.
Aus <math>\ V_d \equiv \pm 2 \pmod {n}\ </math> folgt <math>\ V_{2d} = V_d^2 - 2Q \equiv 2 \pmod {n}\ </math> und <math>\ V_{d\cdot2^s} = V_{n+1} \equiv 2 \pmod {n}</math>.<br>
Aus <math>\ V_{d \cdot 2^r} \equiv 0 \pmod {n} \ </math> für ein<math>\ r < s-1</math> folgt <math>\ V_{d\cdot2^{r+1}} = V^2_{d\cdot2^{r}} - 2Q \equiv -2 \pmod {n}\ </math> und daraus <math>\ V_{d\cdot2^s} = V_{n+1} \equiv 2 \pmod {n} </math>.<br>
Daher erfüllen alle extrastarken Lucas-Pseudoprimzahlen auch [[#Kongruenzen|Kongruenz 2]].
Von <math>n</math> abhängige Parameterauswahl:<br>Es wird das kleinste <math>P \ge 3 </math> gewählt, mit dem <math>\left(\tfrac Dn\right) = -1</math> ist; dabei ist <math>D = P^2 - 4 </math>, weil <math>Q = 1\ </math> ist.
Die ersten extrastarken Lucas-Pseudoprimzahlen sind dann 989, 3239, 5777, 10877, 27971, 29681, 30739, 31631, 39059, 72389, 73919, 75077.<ref name="statistics"></ref> <br>
Es sind keine Überschneidungen mit starken Pseudoprimzahlen zur Basis 2 bekannt.
=== Absolute Lucas-Pseudoprimzahlen ===
Eine absolute Lucas-Pseudoprimzahl zur Diskriminante D ist eine zusammengesetzte ganze Zahl <math>n</math>, die [[#Kongruenzen|Kongruenz 1]] mit allen Parameterpaaren (P, Q) mit der selben Diskriminante <math>D = P^2 - 4Q</math> und <math>gcd(n, DQ) = 1</math> erfüllt.
Eine zusammengesetzte Zahl <math>n</math> ist genau dann eine absolute Lucas-Pseudoprimzahl, wenn sie quadratfrei ist und für all ihre Primteiler (<math>p</math>) <math>p - \left(\tfrac Dp\right) \Big| \ n - \left(\tfrac Dn\right)</math> (Williams' Kriterium) gilt.
Beispiel: <math> 323 = 17 \cdot 19 </math> ist absolute Lucas-Pseudoprimzahl zur Diskriminante <math>D=5</math>;
* <math>17 - \left(\tfrac {5}{17}\right) = 18</math>,
* <math>19 - \left(\tfrac {5}{19}\right) = 18</math>,
* <math>323 - \left(\tfrac {5}{323}\right) = 324</math>,
* <math>18</math> teilt <math>324</math>.
Parameterpaare mit <math>D = P^2 - 4Q = 5</math> sind zum Beispiel <math>(P, Q) = (1, -1), (3, 1), (5, 5)</math>.
== Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen ==
Ein Lucas-Primzahltest ist am nützlichsten, wenn <math>D</math> so gewählt wird, dass der Wert des Jacobi-Symbols <math>\left(\tfrac{D}{n}\right) = -1</math> ist.
John Selfridge hat dafür folgendes Parameterauswahlverfahren empfohlen:<br>
Gewählt wird das erste <math>D</math> aus <math>\ D = (2 \cdot k + 1) \cdot (-1)^k = 5, -7, 9, ...\ </math>mit <math>k > 1</math>, das die Bedingung
:<math>\left(\tfrac{D}{n}\right)=-1</math>
erfüllt, was voraussetzt, dass <math>n</math> und <math>D</math> teilerfremd sind. <br>
Nachdem <math>D</math> auf diese Weise bestimmt wurde, werden die Parameter <math>P=1</math> und <math>Q=(1-D)/4\ </math> gesetzt.
Mit <math>\left(\tfrac{D}{n}\right)=-1</math> ist <math>n - \delta(n) = n + 1</math> und <math>U_{n - \delta(n)} = U_{n + 1}</math>.
Für jede Primzahl n gilt dann [[#Kongruenzen|Kongruenz 1]] mit <math>\delta(n) = -1</math>:
{{Formel2|Gl2|<math> U_{n+1} \equiv 0 \pmod {n}. </math>|2}}
Zusammengesetzte Zahlen, für die diese Kongruenz erfüllt ist, sind '''Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen'''.<br>
Die ersten sind 323, 377, 1159, 1829, 3827, 5459, 5777, 9071, 9179, 10877.
'''Anmerkungen:'''
Wenn <math>\left(\tfrac{D}{n}\right)=0</math> ist, haben <math>n</math> und <math>D</math> einen gemeinsamen Teiler, und <math>n</math> ist zusammengesetzt, wenn nicht <math>n = D = prim\ </math> ist. Da das beschriebene Auswahlverfahren für Primzahltests vorgesehen ist, wird in solchen Fällen der Test abgebrochen. Deshalb gibt es auch keine durch 5 teilbaren Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen.
Es wird nicht mit <math>D = -3\ </math> begonnen, weil dann <math>P = Q = 1</math> und Kongruenz [[#Gl1|(1)]] mit allen ungeraden Zahlen erfüllt wäre.
Wenn <math>n</math> eine Quadratzahl ist, gibt es kein <math>D</math>, mit dem obengenannte Bedingung erfüllt ist; dies sollte also vorher oder während des Auswahlverfahrens geprüft werden. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, dass <math>n</math> keine Quadratzahl ist, wenn ein <math>D</math> gefunden wurde, das diese Bedingung erfüllt.
<math>\left(\tfrac{D}{n}\right) \ne -1</math>, wenn <math>D</math> eine Quadratzahl ist, daher erfüllen Quadratzahlen die Bedingung nicht.
Alle Beträge von <math>D</math>, die größer als 15 sind, sind Primzahlen.
<math>|D|</math> kann beliebig groß werden, z. B. größer als 100, wenn <math>n</math> das Produkt aller Primzahlen unter 100 plus 1 ist; im Mittel führen aber weniger als 2 Versuche, ein geeignetes <math>D</math> zu finden, zum Ziel.<ref name="lpsp"></ref>
=== Starke Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen ===
'''Starke Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen''' sind zusammengesetze Zahlen, für die eine der Bedingungen
{{Formel2|Gl3|<math> U_d \equiv 0 \pmod {n} </math> mit <math>\ n+1 = d\cdot2^s\ </math> und <math>d\ </math> ungerade|3}}
oder
{{Formel2|Gl4| <math> V_{d \cdot 2^r} \equiv 0 \pmod {n} </math> für ein <math>\ 0 \le r < s\ </math>|4}}
erfüllt ist.<br>
Die ersten starken Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen sind 5459, 5777, 10877, 16109, 18971, 22499, 24569, 25199, 40309, 58519.<br>
Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen gehören zu den wichtigsten Pseudoprimzahlen, weil der Selfridge-Lucas-Primzahltest Teil des Baillie-PSW-Primzahltests ist.
=== Selfridge-Frobenius-Pseudoprimzahlen ===
[[#Gl2|Kongruenz 1]] ist eine der beiden Kongruenzbedingungen, die [[Pseudoprimzahlen: Frobenius-Pseudoprimzahlen| Frobenius-Pseudoprimzahlen]] erfüllen. Bei Auswahl der Parameter <math>(P, Q)</math> wie oben, also mit <math>\left(\tfrac{D}{n}\right)=-1</math>, ist die zweite ([[#Kongruenzen|Kongruenz 2]])
{{Formel2|Gl5|<math> V_{n+1} \equiv 2 Q \pmod {n}</math>. |5}}
Weniger als ein Viertel der starken Lucas-Pseudoprimzahlen mit gleichen Parametern erfüllt auch [[#Gl5|diese Kongruenz]].
Die ersten derartigen Pseudoprimzahlen sind 5777, 10877, 75077, 100127, 113573.
=== Eigenschaften ===
==== Überschneidung mit starken Pseudoprimzahlen ====
Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen sind selten auch [[Pseudoprimzahlen: Starke Pseudoprimzahlen| Starke Pseudoprimzahlen]]; unter 10<sup>15</sup> gibt es nur zwei starke Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen, die auch starke Pseudoprimzahlen zu irgendeiner Basis unter 128 sind: 5777 (=76<sup>2</sup> + 1) zur Basis 76 und 104107121 zur Basis 104. Von den ersten 10 sind 4 zu keiner Basis zwischen 1 und n - 1 stark pseudoprim, die anderen 6 zu maximal 48 Basen (18971). Von den 474971 starken Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen unter 10<sup>15</sup> sind nur 154993 starke Pseudoprimzahlen zu irgendeiner Basis <math>a</math> mit <math>a \ne 1\ und\ a \ne n-1</math>; das ist ein Anteil von ca. 33%, während der Anteil starker Pseudoprimzahlen an den ungeraden zusammengesetzten Zahlen im selben Bereich bei ca. 45% liegt.<br>
Es wurde nachgewiesen, dass es unter 2<sup>64</sup> keine zusammengesetzen Zahlen gibt, die sowohl Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen als auch starke Pseudoprimzahlen zur Basis 2 sind. Auch über dieser Grenze wurde noch keine solche Zahl gefunden.
Allerdings gibt es Parameter, mit denen starke Pseudoprimzahlen zur Basis 2 gleichzeitig starke Lucas-Pseudoprimzahlen sind, zum Beispiel ist 8321 starke Pseudoprimzahl zur Basis 2 und starke Lucas-Pseudoprimzahl mit den Parametern <math>P = 92, Q = 143</math>, <math>\left(\tfrac{D}{n}\right) = -1 </math> und erfüllt auch Kongruenz 2.
==== Teiler ====
Starke Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen lassen sich häufig als Produkte der Form
{|
|-
|<math>\ q = (2\cdot k \cdot x + 1) \cdot (2 \cdot m \cdot x - 1)\ </math> mit <math>\ x \in \N</math>,
|-
| <math>\ \gcd(k, m) = 1\ </math>und
|-
| <math>\ 0 < k \ll q,\ 0 < m \ll q\ </math>
|}
ausdrücken. Umgekehrt ist der Anteil starker Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen bei solchen Produkten deutlich höher als bei ungeraden Zahlen allgemein.
==== Häufigkeit ====
Lucas-Pseudoprimzahlen sind viel seltener als Primzahlen, wie folgende Tabelle zeigt.
{| class="wikitable" style="text-align:right;"
|+ Anzahl der Lucas-Pseudoprimzahlen im Vergleich<br> zu Primzahlen und fermatschen Pseudoprimzahlen
|-
! !! !! colspan=2 | Fermat !! colspan=4 | Selfridge-Lucas !! !!
|-
! Obergrenze x !! Primzahlen<ref>{{w|Primzahlsatz#Zahlenbeispiele|Primzahlsatz}}</ref>!! psp(2) !! spsp(2)<ref name="statistics">{{:Pseudoprimzahlen: Vorlage:Statistics}}</ref> !! [[#Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen|lpsp]] !! [[#Starke Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen|slpsp]]<ref name="statistics"></ref> !! [[#Selfridge-Frobenius-Pseudoprimzahlen|vlpsp(1, -1)]] !! [[#Lucas-V-Pseudoprimzahlen|vpsp]]<ref name="Strengthening_BPSW"></ref> !! lpsp &<br> psp(2) !! slpsp: [[#Anker:FZ|f(x)<sup>(I) </sup>]]
|-
| 10<sup>9</sup> || 50.847.534 || 5.597 || 1.282 || 5.485 || 1.415 || 304 || 1 || 0 || 4,1·10<sup>-6</sup>
|-
| 10<sup>12</sup> || 37.607.912.018 || 101.629 || 22.407 || 116.928 || 25.542 || 5.339 || 3 || 0 || 2,3·10<sup>-7</sup>
|-
| 10<sup>15</sup> || 29.844.570.422.669 || 1.801.533 || 419.489 || 2.402.549 || 474.971 || 101.788 || 5 || 0 || 1,2·10<sup>-8</sup>
|}
<sup>(I) </sup>{{Anker|FZ}}Mittlerer Anteil [[Pseudoprimzahlen: Starke Pseudoprimzahlen#Anzahl der Basen|falscher Zeugen]] beim Miller-Rabin-Test.
==== Restklassen ====
Starke Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen liegen wesentlich häufiger in der Restklasse -1 modulo kleiner Zahlen <math>(m)</math> als in anderen Restklassen.
Folgende Tabelle zeigt die Verteilung der starken Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen bis 10<sup>15</sup> auf Restklassen modulo <math>m</math> an ein paar Beispielen.
{|class="wikitable" style="text-align:right;"
! !! colspan="8" | Anzahl starker Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen in Restklasse
|-
! m !! style="text-align:center"| 0 !! style="text-align:center"| 1 !! style="text-align:center"| 2 !! style="text-align:center"| 3 !! style="text-align:center"| 4 !! style="text-align:center"| 5 !! style="text-align:center"| 6 !! style="text-align:center"| 7
|-
| 3 || 656 || 78914 || '''395401'''
|-
| 5 || 0 || 81600 || 65141 || 36647 || '''291583'''
|-
| 7 || 15 || 55752 || 75056 || 33871 || 54977 || 41234 || '''214066'''
|-
| 8 || 0 || 74329 || 0 || 136178 || 0 || 73660 || 0 || '''190804'''
|}
== Lucas-V-Pseudoprimzahlen ==
Wenn Selfridges Methode <math>D = 5</math> (und damit <math>Q = -1</math>) ergibt, können die Parameter so geändert werden, dass <math>P = Q = 5</math> ist; dabei bleibt <math>D</math> unverändert<ref name="Strengthening_BPSW">https://arxiv.org/abs/2006.14425 Robert Baillie; Andrew Fiori; Samuel S. Wagstaff, Jr. (July 2021). "Strengthening the Baillie-PSW Primality Test". Mathematics of Computation. 90 (330): 1931–1955.</ref>. Für <math>D \ne 5</math> bleiben <math>P</math> und <math>Q</math> unverändert.
Zusammengesetzte Zahlen, die mit diesem modifizierten Parameterauswahlverfahren [[#Gl5|Kongruenz 2]] erfüllen, werden Lucas-V-Pseudoprimzahlen (''vpsp'') genannt. Diese sind sehr selten: bis 10<sup>15</sup> gibt es nur 5:
913, 150267335403, 430558874533, 14760229232131 und 936916995253453; keine davon erfüllt auch [[#Gl2|Kongruenz 1]] oder ist starke Pseudoprimzahl zu irgendeiner Basis unter 3,9⋅10<sup>10</sup>.
{| class="wikitable" style="text-align:right;"
|+ Falsche Zeugen bei Fermat- und Miller-Rabin-Test
! !! colspan=2 | Fermat-Test, falsche Zeugen !! colspan=2 | Miller-Rabin-Test, falsche Zeugen
|-
! style="text-align:right;" |n !! style="text-align:right;" |Anzahl !! style="text-align:right;" |kleinster !! style="text-align:right;" |Anzahl !! style="text-align:right;" |kleinster
|-
| 913 || 2 || 331 || 0 || -
|-
| 150267335403 || 30 || 6203146387 || 0 || -
|-
| 430558874533 || 142 || 1078176182 || 52 || 39764030759
|-
| 14760229232131 || 34 || 310097526008 || 16 || 969257047267
|-
| 936916995253453 || 46 || 1349585374882 || 4 || 62837152221620
|}
Keine der Fermatschen Pseudoprimzahlen zur Basis 2 bis 2<sup>64</sup> ist auch Lucas-V-Pseudoprimzahl mit der obengenannten Parameterauswahl.
== Pell-Pseudoprimzahlen ==
Mit den Parametern <math>\ P = 2,\ Q = -1\ </math> ist <math>\ U_n</math> die Pell-Folge. <br>
Für Pell-Pseudoprimzahlen gibt es drei alternative Definitionen, jeweils mit obengenannten Parametern:<br>
Pell-Pseudoprimzahlen sind
{|
|style="vertical-align:top;"|a)|| zusammengesetze Zahlen mit denen Kongruenz [[#Gl1|(1)]] erfüllt ist. <br>
Damit sind Pell-Pseudoprimzahlen also (Baillie-Wagstaff-) Lucas-Pseudoprimzahlen mit den Parametern P = 2 und Q = -1. <br>
Die ersten Pseudoprimzahlen sind dann 35, 169, 385, 779, 899, 961, 1121, 1189, 2419.<br>
Die ersten [[#Gl1.1a|starken]] Pseudoprimzahlen mit diesen Parametern sind 169, 961, 1121, 3827, 6441, 6601, 7801, 8119.
|-
|style="vertical-align:top;"|b) || zusammengesetze Zahlen mit denen <math> \ U_n \equiv \left(\tfrac{2}{n}\right) \pmod {n}</math> erfüllt ist. <br>Dies entspricht der obengenannten [[#Kongruenzen|Kongruenz 3]]:<math> \ U_n \equiv \left(\tfrac{D}{n}\right) = \left(\tfrac{8}{n}\right) \pmod {n}</math>. <br>Auf Grund der Multiplikativität des Jacobi-Symbols gilt mit <math>D = 8: \ \left(\tfrac{8}{n}\right) = \left(\tfrac{2^3}{n}\right) = \left(\tfrac{2}{n}\right)^3</math>. <br>
Die ersten Pseudoprimzahlen sind dann 169, 385, 741, 961, 1121, 2001, 3827, 4879, 5719, 6215.
|-
|style="vertical-align:top;" |c) || ungerade zusammengesetze Zahlen mit denen <math>V_n(P,Q) \equiv P \pmod{n}</math> erfüllt ist. Pell-Pseudoprimzahlen nach dieser Definition sind damit [[Pseudoprimzahlen: Bruckman-Lucas-Pseudoprimzahlen#Dickson-Pseudoprimzahlen| Dickson-Pseudoprimzahlen]] mit den Parametern P = 2 und Q = -1 (D = 8). <br>
Die ersten Pseudoprimzahlen sind dann 169, 385, 961, 1105, 1121, 3827, 4901, 6265, 6441, 6601, 7107, 7801, 8119.
|}
Da zur effizienten Berechnung von <math>U_n</math> für große <math>n</math> auch <math>V_n</math> berechnet werden muss, können mit wenig Mehraufwand beide Bedingungen aus b) und c) geprüft werden. Die ersten Pseudoprimzahlen, die diese Bedingungen erfüllen, sind 169, 385, 961, 1121, 3827, 6265, 6441, 6601, 7801, 8119, 10945, 13067, 15841, 18241, 19097.
=== Häufigkeit ===
{| class="wikitable" style="text-align:right;"
|+ Anzahl der Pell-Pseudoprimzahlen und Überschneidung<br> mit fermatschen und Lucas-Pseudoprimzahlen
|-
! colspan="4" | !! colspan="5" |gleichzeitig Pell &
|-
! Obergrenze x !! Pell (b)<ref name="statistics"></ref> !! [[#Anker:FZ|f(x)<sup>(I)</sup>]] !! Pell (b&c)!! PsP(2) !! sPsP(2) !! [[#Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen|lpsp]] !! [[#Starke Selfridge-Lucas-Pseudoprimzahlen|slpsp]] !! [[#Zusätzliche Kongruenzbedingung|vlpsp(1, -1)]]
|-
| 10<sup>3 </sup> || 4 || 0.025 || 3 || 1 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup>4 </sup> || 18 || 0.011 || 10 || 2 || 0 || 1 || 0 || 0
|-
| 10<sup>5 </sup> || 63 || 0.013 || 41 || 6 || 2 || 3 || 0 || 0
|-
| 10<sup>6 </sup> || 200 || 0.011 || 119 || 14 || 2 || 9 || 2 || 0
|-
| 10<sup>7 </sup> || 603 || 0.008 || 369 || 35 || 7 || 28 || 11 || 3
|-
| 10<sup>8 </sup> || 1722 || 0.007 || 1058 || 82 || 16 || 61 || 20 || 6
|-
| 10<sup>9 </sup> || 4851 || 0.006 || 2973 || 247 || 50 || 184 || 52 || 16
|-
| 10<sup>10</sup> || 12946 || 0.006 || 8064 || 666 || 139 || 485 || 126 || 46
|-
| 10<sup>11</sup> || 34265 || 0.006 || 21504 || 1638 || 328 || 1191 || 310 || 116
|-
| 10<sup>12</sup> || 89714 || 0.006 || 57083 || 4118 || 867 || 2916 || 777 || 287
|-
| 10<sup>13</sup> || 233541 || 0.006 || 149940 || 10404 || 2210 || 7272 || 2024 || 783
|}
== Quellen ==
<references/>
{{Navigation Text|
|links= [[Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen| Lucas-Pseudoprimzahlen]]
|mitte= [[Pseudoprimzahlen: Auf Lucas-Folgen basierende Pseudoprimzahlen|Übersicht: Lucas-Pseudoprimzahlen]]
|rechts=
}}
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Pseudoprimzahlen: Frobenius-Pseudoprimzahlen
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Frobenius-Pseudoprimzahlen mit n-abhängigen Parametern
1089869
wikitext
text/x-wiki
{{Navigation_Buch|Pseudoprimzahlen|Pseudoprimzahlen}}
Die Definition der Frobenius-Pseudoprimzahlen kann mit [[Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen#Lucas-Folgen|Lucas-Folgen ]] <math>\ U_n(P,Q)\ </math> und <math>\ V_n(P,Q)</math>, wobei <math>D = P^2-4Q\ </math> keine Quadratzahl ist, wie folgt ausgedrückt werden.<ref>{{w|en:Frobenius pseudoprime}}</ref>
Eine zusammengesetze Zahl ''n'' ist genau dann eine Frobenius-Pseudoprimzahl<math>(P, Q)</math>, wenn
{{Formel2| Gl1 |<math> \gcd(n,2QD) = 1\ </math> (d. h. <math>n</math> ist ungerade und teilerfremd zu <math>Q</math> und <math>D\ </math>),|1}} {{Formel2| Gl2 |<math> U_{n-\delta}(P,Q) \equiv 0 \pmod n</math> und|2}} {{Formel2| Gl3 |<math> V_{n-\delta}(P,Q) \equiv 2Q^{(1-\delta)/2} \pmod{n}</math>,|3}}
wobei <math>\delta=\left(\tfrac Dn\right)</math> der Wert des [[w:Jacobi-Symbol|Jacobi-Symbols]] ist.
Aus den Bedingungen [[#Gl1|(1)]], [[#Gl2|(2)]] und [[#Gl3|(3)]] folgt, dass auch die Kongruenzen
{{Formel2|Gl4|<math>U_{n} \equiv \left(\tfrac{D}{n}\right)</math> und|4}}
{{Formel2|Gl5|<math>V_n(P,Q) \equiv P\pmod{n}</math>.|5}}
erfüllt sind.
==Bezug zu anderen Pseudoprimzahlen==
Jede Frobenius-Pseudoprimzahl <math>(P,Q)</math> ist auch
* eine [[Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen#Baillie-Wagstaff-Lucas-Pseudoprimzahlen|Lucas-Pseudoprimzahl]] mit den Parametern <math>(P,Q)</math>, da für diese die Bedingungen (1) and (2) gelten.
* eine [[Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen zweiter Art| Lucas-Pseudoprimzahl zweiter Art]] mit den Parametern <math>(P,Q)</math>, da für diese die Bedingungen (1) and (4) gelten.
* eine [[Pseudoprimzahlen: Bruckman-Lucas-Pseudoprimzahlen#Dickson-Pseudoprimzahlen|Dickson-Pseudoprimzahl]] mit den Parametern <math>(P,Q)</math>, da für diese die Bedingungen (1) and (5) gelten.
* eine [[Pseudoprimzahlen: Bruckman-Lucas-Pseudoprimzahlen#Dickson-Pseudoprimzahlen|Dickson-Pseudoprimzahl zweiter Art]] mit den Parametern <math>(P,Q)</math>, da für diese die Bedingungen (1) and (3) gelten.
* eine [[Pseudoprimzahlen: Fermatsche Pseudoprimzahlen|Fermatsche Pseudoprimzahl]] zur Basis <math>|Q|</math>, wenn <math>|Q|>1</math>.
Damit sind die Frobenius-Pseudoprimzahlen <math>(P,Q)</math> eine echte Teilmenge
der Lucas- and Dickson-Pseudoprimzahlen mit denselben Parametern <math>(P,Q)</math> und der Fermatschen Pseudoprimzahlen zur Basis <math>|Q|</math>, wenn <math>|Q|>1</math> ist.
== Stärkere Kongruenzbedingung ==
In einem Primzahltest können statt [[#Gl2|Kongruenz 1]] auch die [[Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen#Gl1.1a| Kongruenzbedingungen]] für [[Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen#Starke Lucas-Pseudoprimzahlen|''starke'' Lucas-Pseudoprimzahlen]] angewandt werden, um den Test sicherer zu machen.
Da die Bezeichnung "starke Frobenius-Pseudoprimzahl" anderweitig vergeben ist, sollte sie hierfür nicht verwendet werden.
== Frobenius-Fibonacci-Pseudoprimzahlen ==
Frobenius-Fibonacci-Pseudoprimzahlen sind Frobenius-Pseudoprimzahlen mit den Parametern P = 1 und Q = -1.
{| class="wikitable" style="text-align:right;"
|+ Anzahl der Frobenius(1,-1)-Pseudoprimzahlen und Überschneidung<br> mit fermatschen und Lucas-Pseudoprimzahlen
|-
! colspan="4" | !! colspan="4" |gleichzeitig Frobenius(1,-1)- &
|-
! Obergrenze x !! Frob(1,-1)<ref name="statistics">{{:Pseudoprimzahlen: Vorlage:Statistics}}</ref> !! [[#Anker:FZ|f(x)<sup>(I)</sup>]] !! [[#Stärkere Kongruenzbedingung|Frob(1,-1)sl]] !! PsP(2) !! sPsp(2) !! lpsp !! slpsp
|-
| 10<sup> 3</sup> || 0 || - || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 4</sup> || 3 || 0.002 || 2 || 0 || 0 || 1 || 1
|-
| 10<sup> 5</sup> || 16 || 0.033 || 14 || 0 || 0 || 3 || 3
|-
| 10<sup> 6</sup> || 56 || 0.041 || 41 || 7 || 2 || 11 || 11
|-
| 10<sup> 7</sup> || 210 || 0.032 || 142 || 34 || 7 || 38 || 38
|-
| 10<sup> 8</sup> || 653 || 0.030 || 399 || 90 || 22 || 105 || 105
|-
| 10<sup> 9</sup> || 1929 || 0.027 || 1165 || 255 || 50 || 304 || 304
|-
| 10<sup>10</sup> || 5241 || 0.024 || 3096 || 628 || 121 || 757 || 757
|-
| 10<sup>11</sup> || 14149 || 0.022 || 8165 || 1632 || 329 || 2034 || 2034
|-
| 10<sup>12</sup> || 37527 || 0.021 || 21354 || 3975 || 832 || 5339 || 5339
|-
| 10<sup>13</sup> || 98702 || 0.021 || 55909 || 9827 || 2247 || 14070 || 14070
|-
| 10<sup>15</sup> || || || || || 15952 || || 101788
|}
<sup>(I) </sup>{{Anker|FZ}}Mittlerer Anteil [[Pseudoprimzahlen: Starke Pseudoprimzahlen#Anzahl der Basen|falscher Zeugen]] beim Miller-Rabin-Test.
== Frobenius(3,-5)-Pseudoprimzahlen ==
Die Häufigkeit von Frobenius-Pseudoprimzahlen kann abhängig von den Parametern sehr unterschiedlich sein.
Mit den Parametern P = 3 und Q = -5 gibt es besonders wenige Pseudoprimzahlen. Die ersten sind 13333, 44801, 486157, 1615681, 3125281, 4219129, 9006401.
Die Häufigkeit kann durch Prüfung der Kongruenzen für [[Pseudoprimzahlen:_Lucas-Pseudoprimzahlen#Starke_Lucas-Pseudoprimzahlen|starke Lucas-Pseudoprimzahlen]] noch weiter reduziert werden. Damit sind die ersten Pseudoprimzahlen mit diesen Parametern
44801, 3125281, 4219129, 9006401.
Mit wenig Mehraufwand können auch die Kongruenzen für [[Pseudoprimzahlen: Starke Pseudoprimzahlen|starke Pseudoprimzahlen]] zur Basis <math>Q=5</math> geprüft werden; dadurch wird die Häufigkeit weiter reduziert. Die ersten starken Lucas-Pseudoprimzahlen, die auch diese Kongruenzen erfüllen sind 44801, 4219129, 9006401, 25052527, 26332181, 51733921, 67194401.
{| class="wikitable" style="text-align:right;"
|+ Anzahl der Frobenius(3,-5)-Pseudoprimzahlen und Überschneidung<br> mit fermatschen und Lucas-Pseudoprimzahlen
|-
! colspan="5" | !! colspan="4" |gleichzeitig Frobenius(3,-5)- &
|-
! Obergrenze x !! Frob(3,-5)<ref name="statistics"></ref> !! [[#Anker:FZ|f(x)<sup>(I)</sup>]] !! [[#Stärkere Kongruenzbedingung|Frob(3,-5)sl]]!!Frob(3,-5)sl<br>und sPsP(5)!! sPsP(5) !! PsP(2) !! sPsp(2) !! lpsp
|- <!-- Og PsP fw/n slPsP slPsP&PsP5 PsP5 PsP2 sPsP2 lpsp -->
| 10<sup> 3</sup> || 0 || - || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 4</sup> || 0 || - || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 5</sup> || 2 || 0.109 || 1 || 1 || 1 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 6</sup> || 3 || 0.084 || 1 || 1 || 1 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 7</sup> || 7 || 0.088 || 4 || 3 || 3 || 3 || 2 || 0
|-
| 10<sup> 8</sup> || 27 || 0.092 || 8 || 7 || 8 || 10 || 6 || 0
|-
| 10<sup> 9</sup> || 82 || 0.108 || 30 || 28 || 32 || 29 || 8 || 0
|-
| 10<sup>10</sup> || 238 || 0.096 || 76 || 70 || 76 || 101 || 24 || 0
|-
| 10<sup>11</sup> || 604 || 0.097 || 201 || 173 || 188 || 258 || 60 || 0
|-
| 10<sup>12</sup> || 1532 || 0.098 || 550 || 474 || 539 || 676 || 171 || 0
|-
| 10<sup>13</sup> || 3897 || 0.101 || 1423 || 1255 || 1421 || 1644 || 409 || 0
|-
| 10<sup>14</sup> || || || || || || || 1032 || 0
|-
| 10<sup>15</sup> || || || || || || || 2864 || 0
|}
== Frobenius(1,15)-Pseudoprimzahlen ==
Allgemein sind Frobenius-Pseudoprimzahlen mit <math>|Q| \ne 1</math> viel seltener als solche mit <math>Q = \pm 1</math>. Mit <math>P = 1, Q = 15</math> sind sie noch etwas seltener als mit <math>P = 3, Q = -5</math>:
{| class="wikitable" style="text-align:right;"
|+ Anzahl der Frobenius(1,15)-Pseudoprimzahlen und Überschneidung<br> mit fermatschen und Lucas-Pseudoprimzahlen
|-
! colspan="5" | !! colspan="4" |gleichzeitig Frobenius(1,15)- &
|-
! Obergrenze !! Frob(1,15) !! f(x) !! [[#Stärkere Kongruenzbedingung|Frob(1,15)sl]]!!Frob(1,15)sl<br>und sPsP(15)!! sPsP(15) !! PsP(2) !! sPsp(2) !! lpsp
|-
| 10<sup> 3</sup> || 0 || 0.000 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 4</sup> || 0 || 0.000 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 5</sup> || 0 || 0.000 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 6</sup> || 1 || 0.249 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0 || 0
|-
| 10<sup> 7</sup> || 11 || 0.132 || 6 || 4 || 4 || 6 || 2 || 0
|-
| 10<sup> 8</sup> || 19 || 0.110 || 6 || 4 || 4 || 12 || 2 || 0
|-
| 10<sup> 9</sup> || 71 || 0.095 || 19 || 14 || 18 || 42 || 4 || 0
|-
| 10<sup>10</sup> || 212 || 0.090 || 61 || 48 || 60 || 105 || 21 || 0
|-
| 10<sup>11</sup> || 521 || 0.094 || 161 || 136 || 162 || 275 || 61 || 0
|-
| 10<sup>12</sup> || 1302 || 0.098 || 413 || 359 || 411 || 606 || 133 || 0
|-
| 10<sup>13</sup> || 3461 || 0.101 || 1125 || 991 || 1115 || 1529 || 359 || 0
|-
| 10<sup>14</sup> || || || || || || || 944 || 0
|-
| 10<sup>15</sup> || || || || || || || 2640 || 0
|}
Die ersten derartigen Pseudoprimzahlen sind
* 218791, 1024651, 2508013, 4128703, 4224533, 5148001, 5444489, 7519441, 8095447 ohne Erfüllung weiterer Bedingungen,
* 1024651, 4128703, 4224533, 5148001, 7519441, 8595361, 114329881, 165283471, 180115489 mit der Kongruenz starker Lucas-Pseudoprimzahlen
* und 1024651, 4128703, 4224533, 8595361, 165283471, 201261061, 253158751, 300484549, 311076001 zusätzlich mit der Kongruenz starker Pseudoprimzahlen.
== Frobenius-Pseudoprimzahlen mit n-abhängigen Parametern ==
Die Häufigkeit von Frobenius-Pseudoprimzahlen ist am geringsten, wenn die Parameter <math>P</math> und <math>Q</math> so gewählt werden, dass <math>\left(\tfrac{D}{n}\right) = -1</math> ist.
Bei allen Frobenius-Pseudoprimzahlen bis <math>3\cdot10^{13}</math> mit den Parameterpaaren <math>P = 3, Q = -5\ </math> und <math>\ P = 1, Q = 15\ </math> ist <math>\left(\tfrac{P^2 - 4Q}{n}\right) = \left(\tfrac{D}{n}\right) = 1</math>.
Bis <math>3\cdot10^{13}</math> gibt es keine Frobenius-Pseudoprimzahlen mit <math>\ Q = -5\ </math> oder <math>\ Q = 15</math>, wenn für <math>P</math> die kleinste ungerade Zahl gewählt wird, mit der <math>\left(\tfrac{D}{n}\right) = -1</math> ist. Darüberhinaus sind keine bekannt.
== Quellen ==
<references/>
{{Navigation Text|
|links= [[Pseudoprimzahlen: Lucas-Pseudoprimzahlen| Lucas-Pseudoprimzahlen]]
|mitte= [[Pseudoprimzahlen: Auf Lucas-Folgen basierende Pseudoprimzahlen|Übersicht: Lucas-Pseudoprimzahlen]]
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hchjbz472qguk89y89i8m251uz1afgv
Gödel
0
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1089842
2026-08-18T12:30:51Z
Santiago
19191
/* Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ */ Zusatz
1089845
wikitext
text/x-wiki
[[Kategorie: Buch]]
{{Regal|ort=Philosophie}}
{{Vorlage:StatusBuch|9}}
==<div class="center"><span style="color:#660066">'''Kurt GÖDEL und der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘'''</span></div>==
<span style="font-family: Times;"><big><div class="center">לַמְנַצֵּ֗חַ לְדָ֫וִ֥ד אָ֘מַ֤ר נָבָ֣ל בְּ֭לִבּוֹ אֵ֣ין אֱלֹהִ֑ים הִֽשְׁחִ֗יתוּ הִֽתְעִ֥יבוּ עֲלִילָ֗ה אֵ֣ין עֹֽשֵׂה־טֽוֹב׃
(Psalm 14,1)</div></big></span>
----
===<div class="center"><span style="color:#660066">Vorwort</span></div>===
Zur Orientierung ''':''' Die Diskussion um GOTT läuft schon über zweitausend Jahren. Vor etwa tausend Jahren hat sich ein gewisser ANSELM gesagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Ich glaube an GOTT'' … <span style="color:#00B000">[ sonst wäre er sicher
nicht Erzbischof von Canterbury geworden ]</span> … ''aber ich möchte auch wissen und verstehen, ob das stimmt und sinnvoll ist, was ich da glaube '''!''''' «</span> Dann hat er seine Überlegungen dazu aufgeschrieben, und das kann man in seinen Schriften auch heute noch lesen. Der sehr geschätzte deutsche Professor und Philosoph aus Königsberg, Immanuel KANT, hat das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, gelesen, <span style="color:#00B000">(vermittelt durch CARTESIUS)</span>, und das dann den <span style="color:#FF6000">„ontologischen Gottesbeweis“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(obwohl es in Wirklichkeit gar kein Gottesbeweis ist; genauer ''':''' es ist kein Beweis für die Existenz GOTTES)</span>, und dieser große KANT hat dann großartig bewiesen, das, was ANSELM da aufgeschrieben hat, sei falsch. Es sei <span style="color:#FF6000">„ja gar kein“</span> Gottesbeweis '''!''' <span style="color:#00B000">( Naja, was denn sonst '''?''' )</span> Wobei er den Fehler gemacht hat, dass er den, an sich, unvergleichbaren GOTT mit hundert Talern in seinem Vermögenszustande verglichen hat. <span style="color:#00B000">(Das ist aber eine andere Geschichte.)</span> Hundert Taler und GOTT haben ,an sich‘ nichts gemeinsam, außer, wenn KANT ,wirklich‘ hundert Taler hat, und GOTT auch ,wirklich‘ existiert, <span style="color:#00B000">(wie ANSELM und gläubige Menschen glauben)</span>, dann gibt es GOTT und die Taler eben ,wirklich‘. Aber damit ist man nicht schlauer geworden. Seit KANT läuft die ganze Diskussion um GOTT immer nur als Diskussion um den <span style="color:#00B000">(von KANT)</span> so genannten <span style="color:#FF6000">„ontologischen, <span style="color:#00B000">[ kosmologischen, teleologischen etc. ]</span> Gottesbeweis“</span> —, obwohl es niemals einen Beweis für die Existenz GOTTES geben kann und niemals geben wird. <span style="color:#00B000">(Das haben Wissenschaftler jeder Richtung und Philosophen aller Weltanschauungen uns immer wieder nachdrücklich versucht zu sagen, weil keiner dieser sog. Beweise für die Existenz eines GOTTES stringent ist.)</span> Beweisen kann man die Existenz von Naturgesetzen. Die sind unveränderlich und fix, immer und überall. Jeder vernünftige Mensch muss sie akzeptieren. Man kann darüber nicht diskutieren und sie dann mit Mehrheitenbeschlüsse verändern. Wenn GOTT ebenso bewiesen werden könnte, dann wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, die Existenz GOTTES wie ein Naturgesetz anzunehmen. Gott ist aber kein Naturgesetz. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Person“</span>, — für Christgläubige ''':''' <span style="color:#FF6000">„ein GOTT in drei Personen“</span>. Und GOTT ist <span style="color:#FF6000">„Geist“</span>. Das besagt, dass GOTT nicht mit materiellen Dingen aus unserer Welt verglichen werden darf; <span style="color:#00B000">(was sowohl THOMAS von Aquin als auch Immanuel KANT doch getan haben)</span>. Und ganz wesentlich ''':''' der Zugang zu GOTT läuft nicht über den Beweis, sondern immer nur über den Glauben. Wer an GOTT glauben will, dem antwortet GOTT auf seine Weise — nämlich <span style="color:#FF6000">„geistig“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„geistlich“</span>. Wer nicht an GOTT glauben will, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Glaube ist immer eine freie Entscheidung des Menschen für GOTT. Niemand darf gezwungen werden. Wenn es einen Beweis für GOTT gäbe, wäre jeder vernünftige Mensch gezwungen, an GOTT zu glauben. Und das widerspricht ganz entschieden der Freiheit des Glaubens. Daher gibt es nie und nimmermehr einen Existenzbeweis für GOTT '''!!!''' ... Daher darf man das Kalkül des Logiker GÖDEL, <span style="color:#00B000">(und damit auch das Theorem ANSELMS)</span>, nicht als einen Existenzbeweis für GOTT lesen. Sowohl ANSELM als auch GÖDEL setzen die Existenz GOTTES notwendig als gegeben schon voraus. Das GÖDEL-System, und auch das Theorem ANSELMS, sind bloß die logische Bestätigung der Widerspruchsfreiheit der Glaubensüberzeugung eines Menschen, der sich schon entschieden hat, an GOTT zu glauben; und nicht der Grund für seine Entscheidung. Alle sogenannten ,Gottesbeweise‘, sind in Wirklichkeit nichts anderes, als nachträgliche Evaluierungen eines GOTT-Glaubens, bzw. ,Wege‘, <span style="color:#00B000">(bei THOMAS von Aquin)</span>, die aufzeigen, dass der GOTT-Glaube widerspruchsfrei, sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL sagt. GOTT hat es nicht nötig, ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> zu werden.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Einleitung</span></div>===
Eine Studie zum GÖDEL-Kalkül. Der Logiker Kurt GÖDEL <span style="color:#00B000">(1906-1978)</span> hat mit diesem Kalkül eine moderne Rekonstruktion des, <span style="color:#00B000">(von KANT)</span>, so genannten ‚ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM von Canterbury auf modal-logischer Basis vorgelegt. Damit hat er die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt, d.h. sie soll für jeden Menschen nachvollziehbar sein, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie er sagt. GÖDEL ,nimmt‘ als Logiker, angeregt durch den Philosophen und Mathematiker Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, rein theoretisch, fürs Erste, einmal ‚an‘, <span style="color:#00B000">(als Prämisse, d.i. der Term :01: im 3. Beweisgang zum Theorem ANSELMS im Anhang)</span>, dass es GOTT gibt ''':''' d.i. ein sog. ,methodologischer GOTT-Glaube‘, und untersucht die logischen Konsequenzen. Dabei zeigt sich, beim genaueren Hinsehen, dass der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, der ‚dezidierte‘ Atheismus, <span style="color:#00B000">(im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, überraschender Weise, zu einem Widerspruch führt, und damit logisch ,falsch‘ ist. Jedoch, GÖDEL kann und will mit seinem Kalkül keinen ,GOTT-Glauben‘ ,erzeugen‘, d.h. das GÖDEL-Kalkül ist kein <span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis"</span> für den GOTT der Bibel, sondern, es setzt die Existenz eines GOTTES, einfach als gegeben, schon voraus. GÖDEL beweist dann mit seinem System, dass der traditionelle abendländische ,GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. die Kalkül-Prämisse, und das, daraus ,regulär‘ (├ ) abgeleitete, Theorem ANSELMS)</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> <span style="color:#00B000">(d.h. logisch ,richtig‘)</span> ist, im Gegensatz zum ,Nicht-GOTT-Glauben‘, der davon ausgeht, dass es keinen GOTT gibt. GÖDEL beweist mit seinem System ''':''' der traditionelle GOTT-Glaube ist, — mit mathematisch-logischer Evidenz —, widerspruchfrei und wahr. <span style="color:#00B000">(Der Beweis aus dem Widerspruch des Gegenteils ist ein ,indirekter Beweis‘ und kein ,Zirkelbeweis‘ '''!''' )</span> GÖDEL blieb bis zu seinem Tod ohne ein dezidiertes religiöses Bekenntnis. <span style="color:#00B000">(Das Leben ist nicht immer ,logisch‘.)</span>
Entsprechend der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> ist GOTT der Größte, <span style="color:#FF6000">»''über dem nichts Größeres mehr gedacht werden kann''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELM)</span>; bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>, und der für uns immer schon ,da‘ ist. Das ist die methodologische Prämisse des GÖDEL-Kalküls. Davon ausgehend, zeigen seine Axiome und Definitionen, dass es zu einem Widerspruch führt, falls man ,annimmt‘, es sei nicht möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> gibt. Aus dem Widerspruch des Gegenteils wird von GÖDEL, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, dann ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''':''' es ist doch möglich, dass es <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> wirklich gibt. Somit ist der Glaube an <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, — weil widerspruchsfrei —, mit den Worten GÖDELS ''':''' <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span>.
Immanuel KANT <span style="color:#00B000">(1724-1804)</span> scheint diesen Fall vorausgesehen zu haben, dass versucht werden könnte, die ,Möglichkeit‘ GOTTES aus einem Widerspruch zu ,beweisen‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> <span style="color:#00B000">[ Angenommen, es gibt ]</span> ''doch einen und zwar nur diesen '''Einen''' Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘, so dass ]</span> ''das Nichtsein oder das Aufheben seines Gegenstandes'' <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''in ,sich selbst‘ widersprechend sei; und dieses ist der Begriff des allerrealsten Wesens. Es hat, sagt ihr, alle Realität'', <span style="color:#00B000">[ bzw. alle Vollkommenheit ]</span>, ''und ihr seid berechtigt, ein solches Wesen als ,möglich‘ anzunehmen'' ... <span style="color:#00B000">[ denn das GÖDEL-Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) in der ,Widerlegung‘ im Anhang, wie auch im 1. Beweisgang, aus einem Widerspruch, dass die Existenz GOTTES definitiv logisch ,möglich‘ ist. ]</span> … ''obgleich der sich nicht widersprechende'', <span style="color:#00B000">[ ,mögliche‘ ]</span>, ''Begriff'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''noch lange nicht die'' <span style="color:#00B000">[ reale ]</span> ''Möglichkeit des Gegenstandes'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''beweiset. … Das ist eine Warnung, von der Möglichkeit der Begriffe (logische)'', <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, ''nicht sofort auf die Möglichkeit der Dinge (reale)'', <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, ''zu schließen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 399; https://www.korpora.org/kant/aa03/399.html</ref>. <span style="color:#00B000">[ Trotz dieser Warnung, wird dieser Schluss dennoch im Theorem ANSELMS vollzogen, bzw. mit GÖDEL im 3. Beweisgang ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> '''!''' ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span>
Warum das <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist, und inwieweit KANT sich irrt, wird in dieser Studie gezeigt.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Der Schlüsselbegriff im Kalkül</span></div>===
Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ist <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Perfektion“, „Vollkommenheit“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Für diesen wichtigen Begriff gibt es aber im Kalkül selbst keine explizite Definition, sondern er wird nur durch seine Verwendung innerhalb des Kalküls indirekt ‚definiert‘. <span style="color:#00B000">(Das heißt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''P'''‘ — </span> bezeichnet ein System von ,Eigenschaften‘, die ,positiv‘, bzw. ,vollkommen‘ | ,perfekt‘ | genannt werden, von denen im Kalkül wohl beweisbar ist, dass sie sich gegenseitig ,nicht widersprechen‘, weil sie im System als solche ,gleichwertig‘, bzw. gleich ,wahr‘ sind, jedoch ohne sie erschöpfend aufzählen zu können, oder auch nur sagen zu können, was sie alle im einzelnen bedeuten, außer, dass sie kompatibel sind.)</span> Mit der Wahl dieses Schlüsselbegriffes hat GÖDEL eine wesentliche Vorentscheidung für die Ergebnisse des Kalküls getroffen '''!''' In seinen Notizen zum ‚ontologischen Beweis‘ vom 10. Februar 1970 gibt GÖDEL, — für die nachträgliche Interpretation dieses Begriffes <span style="color:#00B000">(und auch für das Kalkül selbst)</span> —, die richtungsweisende Erklärung ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne...''«</span>
::Und er fügt in Klammer hinzu ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span><ref>GÖDEL, Kurt, ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Ontological proof‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Collected Works‘</big></span>'', vol. III, ed. S.FEFERMAN et al., Oxford (U.P.), 1995; 403–404.</ref>
GÖDEL-Axiom-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚('''PX <small><math>{ \color{Blue} \dot\lor}</math></small> P¬X''')‘ ↔<span style="color:#00B000"> ‚('''¬PX ↔ P¬X''')‘</span> — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Entweder die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">‚'''X'''‘</span> ''oder ihre Negation'' <span style="color:#4C58FF">‚'''¬X'''‘</span> ''ist positiv''«</span>. Hier ist der Hauptkritikpunkt, dass es Eigenschaften gibt, die ,an sich‘ weder positiv noch negativ sind. Beispiele wären ''':''' ‚rothaarig‘ oder ‚schwerwiegend‘; solche Eigenschaften können aber ,für mich‘ entweder positiv oder negativ sein, abhängig von meiner Betrachtungsweise und subjektiven Vorlieben. Diese Eigenschaften, wie ‚rothaarig‘ an sich, oder meine positiv-negativen ‚Betrachtungsweisen‘, sind jedoch der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> entnommen und treffen nicht den <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Er orientierte sich an LEIBNIZ, welcher im Bezug zum ‚ontologischen Beweis‘ definiert ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''nenne ich jede einfache Eigenschaft, die sowohl positiv als auch absolut ist, oder dasjenige, was sie ausdrückt, ohne jede Begrenzung ausdrückt''.«</span><ref>Zitiert nach Thomas GAWLICK, in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Was sind und was sollen mathematische Gottesbeweise ?‘</big></span>'', Predigt vom 8.1.2012 in der Kreuzkirche zu Hannover. https://web.archive.org/web/20130524164359/http://www.idmp.uni-hannover.de/fileadmin/institut/IDMP-Studium-Mathematik/downloads/Gawlick/Predigt_Gawlick_Gottesbeweise.pdf</ref>
Die Seins-Eigentümlichkeiten <span style="color:#00B000">(Daseinsmodi, Perfektionen)</span> wie ‚wahr‘, ‚gut‘, ‚edel‘ usw. entsprechen dem <span style="color:#FF6000">»''moralisch ästhetischen Sinn''«</span> von <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> bei GÖDEL. Das sind Beispiele für ‚absolut‘ positive Begriffe aus der Lehre der Seinsanalogie ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‚verissimum‘, ‚optimum‘, ‚nobilissimum‘</big></span>, usw., die, an sich, <span style="color:#FF6000">»''ohne jede Begrenzung gelten''«</span>; zu finden in der <span style="font-family: Times;"><big>‚Via quarta‘</big></span>, bei THOMAS von Aquin, über die <span style="color:#FF6000">„analoge"</span> Abstufung im ‚Sein‘ der Dinge. Diese <span style="color:#FF6000">„analoge"</span> ‚Abstufung‘ ist dann die faktische Begrenztheit <span style="color:#00B000">(d.h. Unvollkommenheit)</span> im <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> ‚Sein‘ der Dinge —. Die <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span> GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, wie Wahrheit, Einheit, Gutheit, <span style="color:#00B000">(von ,Güte‘)</span>, Schönheit, Adel, <span style="color:#00B000">(von ,edel‘)</span>, Gleichheit, Andersheit, Wirklichkeit, ,Sein‘ im Sinne von Etwas-sein, etc. werden <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span>, oder auch <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> genannt, <span style="color:#00B000">(von lateinisch ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>transcendere</big></span>, <span style="color:#FF6000">„übersteigen“</span>)</span>. In der mittelalterlichen Scholastik sind Transzendentalien die Grundbegriffe, die allem Seienden als <span style="color:#FF6000">„Modus“</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. ,Eigentümlichkeit‘, als allgemeine Seinsweisen)</span>, zukommen. Wegen ihrer Allgemeinheit ,übersteigen‘ sie die besonderen Seinsweisen, welche ARISTOTELES die ,Kategorien‘ nannte. Ontologisch betrachtet, werden die Transzendentalien als das allem Seienden Gemeinsame aufgefasst, da sie von allem ausgesagt werden können. Von der KI werden sie, nicht unpassend, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Eigenschaften des Seins“</span> bezeichnet, die <span style="color:#FF6000">„jenseits der materiellen Welt existieren“</span>, <span style="color:#00B000">(da sie ,ultimativ‘ nur von GOTT, als den unbegrenzt Vollkommenen, ausgesagt werden können, die jedoch, auch von allen übrigen Seienden, wegen deren seinsmäßigen Unvollkommenheit und Begrenztheit, abgestuft, d.h. <span style="color:#FF6000">„analog"</span>, ausgesagt werden)</span>. Diese Transzendentalien sind ,inakzident‘, das heißt, sie entstehen nicht aus anderen Begriffen, sondern sind erste, unteilbare Bestimmungen des Denkens und des Seins, die allen Seienden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x'''‘ —</span>, unabhängig von ihren speziellen Eigenschaften, als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(bzw. Unvollkommenheiten)</span>, notwendig <span style="color:#FF6000">„analogisch"</span> zukommen, d.h. sie sind in allen Seienden, seinsmäßig abgestuft und abgegrenzt, ,relativ‘ zum unbegrenzt Unendlichen ihrer selbst, und <span style="color:#FF6000">»''dasjenige, was sie ausdrücken, drücken sie ohne jede Begrenzung aus''«</span>, <span style="color:#00B000">(LEIBNIZ)</span>; und damit stehen sie ontologisch in einer <span style="color:#FF6000">„analogen"</span> ,Beziehung‘ zu GOTT, dem absolut Vollkommenen und unbegrenzt Unendlichen. In der Erkenntnisordnung wirken sie als die ersten Begriffe des menschlichen Verstehens, die eine Basis für alle weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse bilden. In der Seinsordnung sind die Transzendentalien ontologisch eins, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(,mathematisch äquivalent‘)</span>, und daher konvertierbar, d.h. austauschbar, <span style="color:#00B000">(vgl. z. B. den scholastischen ,Merksatz‘ ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>,ens et verum convertuntur‘</big></span>)</span>. Damit sind sie auch von einander abhängig, was GÖDEL sowohl im Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, für positive Eigenschaften, als auch in der Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaften, syntaktisch formalisiert hat mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, weil sie sich gegenseitig, — mit ,modaler‘ Notwendigkeit —, gleichwertig ,implizieren‘, d.h. einschließen, <span style="color:#00B000">(im Axiom-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span>, und in der Definition-2 mit der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''y'''‘ — </span>)</span>. Man kann die Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(wie GÖDEL)</span>, auch ,Wesenseigenschaften‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen, weil sie allem Seienden <span style="color:#FF6000">„wesentlich analog"</span> zukommen. Weil Transzendentalien miteinander austauschbar sind, sind sie auch widerspruchsfrei, was GÖDEL mit Axiom-1 syntaktisch darstellt. Die Gültigkeit und Wahrheit, d.h. die mathematisch-logische Evidenz von Axiom-1 und Axiom-2, beruht auf der ontologischen Allgemeinheit und Gültigkeit der Transzendentalia, die GÖDEL mit Definition-2, in sein Kalkül explizit eingeführt und als Wesenseigenschaften ,bestimmt‘ hat. <span style="color:#00B000">(Definitionen werden formal-syntaktisch durch das Äquivalenzzeichen <span style="color:#4C58FF">,'''↔'''‘</span> angezeigt, gelesen als <span style="color:#FF6000">„...ist genau dann ... wenn...“</span>)</span> Die GÖDEL-Axiome und -Definitionen werden sofort <span style="color:#FF6000">„modal falsch"</span>, wenn ihre Eigenschafts-Variablen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span>, mit ,Nicht-Transzendentalia‘, wie z. B. ,rot‘ oder ,schwer‘, belegt werden.
Zum Überblick ''':''' <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> sind universale, alles Seiende charakterisierende Begriffe, die über kategoriale Einteilungen hinausgehen, und sowohl in der klassischen Scholastik, als auch in der modernen Philosophie, <span style="color:#00B000">(KANT, Uwe MEIXNER<ref>vgl. die ,transzendentalen‘ Bedingungen möglicher Erkenntnisse bei KANT; und auch in der ,Axiomatischen Ontologie‘ bei Uwe MEIXNER</ref>)</span>, als Grundlage der Metaphysik und Erkenntnistheorie dienen. Sie sind die <span style="color:#FF6000">„ersten Begriffe des Seins“</span>, die jedem Ding als ,relative‘ Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(Perfektionen)</span>, inhärent sind, <span style="color:#FF6000">„analogisch"</span> abgestuft, auf einen ,ultimativ‘-unbegrenzten Bezugspunkt ausgerichtet, und die sich im Denken, <span style="color:#00B000">(für uns als wahr)</span>, und in der moralischen Wertung, <span style="color:#00B000">(für uns als gut und edel)</span>, manifestieren, relativ zum ,ultimativ‘-unbegrenzten Bezugspunkt ihrer selbst. Die faktische, zusätzliche Unvollkommenheit, die sich generell in der notwendigen, und unausweichlichen Vergänglichkeit aller Dinge zeigt, ist einem ontologischen Defekt ,geschuldet‘, der stark zeitabhängig ist, d.h. der einen Anfang und ein Ende hat.
Das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>, ist immer falsch, wenn es auf etwas aus der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> angewendet wird, wie z. B. auf einen <span style="color:#FF6000">„Tsunami“</span>, dessen ‚Existenz‘ für uns nicht ‚positiv‘ ist. KANT hat schon festgestellt ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Das gilt für alles, was <span style="color:#FF6000">„existiert“</span>. Das Axiom-5 hat nur dann seine Gültigkeit, ist nur dann ,wahr‘, wenn <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> in eins zusammenfallen. Bei allen Dingen, die ‚da‘ sind, ist ihr ‚Da-Sein‘ ontologisch immer verschieden zu dem ‚was‘ sie sind ''':''' zu ihrem ,Was-Sein‘. In der philosophischen Tradition, seit ARISTOTELES, wird die ontologische Identität, d.i. die Koinzidenz, der innere Zusammenhang von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ allein nur dem <span style="color:#FF6000">„selbst ‚unbewegten‘ Erstbewegenden“</span> zugeschrieben, dem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ,prôton kinoûn akinêton‘</span>, von dem ARISTOTELES etwas später sagt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''denn dies ist der Gott''«</span> und dann hinzufügt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''so sagen wir ja''«</span>; d.h. das ist eine Interpretation aus dem Glaubenskontext des ARISTOTELES. Er war ein Gott-gläubiger Grieche. Wer an GOTT glaubt, kann das nachvollziehen. GÖDEL musste dieses Axiom-5 postulieren, sonst wäre sein Kalkül nicht aufgegangen, ohne dass er deswegen schon an GOTT glauben müsste. Er hat für sein Kalkül das ontologische Theorem von der Identität von ‚Sein‘ und ‚Wesen‘ im ‚unbewegten Erstbeweger‘ des ARISTOTELES benutzt, ohne diese Herkunft explizit referenziert zu haben. <span style="color:#00B000">(Gilt auch für Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit, das GOTT-Sein, das ‚Dasein‘ GOTTES, ist eine positive Wesenseigenschaft, eine Perfektion; d.h. ist das ‚Wesen‘ GOTTES ''':''' GOTT ist perfekt''«</span>)</span>. Die ontologische Identität von Sein und Wesen, Existenz und Essenz, wie auch die Koinzidenz von Möglichkeit und Wirklichkeit, von Ursache und Wirkung, sowie auch die ontologische Einheit von <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Subjekt und <span style="color:#00B000">(Erkenntnis-)</span>Objekt im <span style="color:#FF6000">»''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ,noêseôs noêsis‘ <small>(<span style="font-family: Times;"><big>,''Metaphysik''‘</big></span> XII 9, 1074b34)</small></span>, und der innere Zusammenhang der <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, gilt nur in der <span style="color:#FF6000">„unverursachten Letztursache"</span>, auf die ARISTOTELES bei seiner Prinzipienforschung gestoßen ist.
Es gibt verschiedene Versuche, die GÖDEL-Axiome durch sog. ,Modelle‘, relativ zu einfacheren ,Welten‘, zu verifizieren, um damit ihre relative Konsistenz nachzuweisen. Für GÖDEL aber <span style="color:#FF6000">»''sind die Axiome nur dann'' <span style="color:#00B000">[ in unserer ,realen‘ Welt ]</span> ''wahr'' <span style="color:#00B000">[ und annehmbar ]</span>«</span>, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt'' <span style="color:#00B000">[ d.h. jeder auch nur ,möglichen‘ Welt ]</span> ''sind''«</span>. Diese Bedingung verweist jede Verifikation und jede Interpretation der Axiome auf das ,Nicht-Zufällige‘, das ,Notwendige‘, ,Absolute‘, in dem die Axiome und Definitionen des GÖDEL-Kalküls erst dadurch ihren Sinn und ihre Bedeutung bekommen, wenn sie vom ,Absoluten‘ und ,Unendlichen‘ her erklärt und verstanden werden. Damit insistiert GÖDEL auf eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation seines Kalküls, mit der <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span> zum Begriff GOTT, dem unbegrenzt Unendlichen, als Verifikationskriterium. Das entspricht auch der ,methodologischen‘ Prämisse seines Kalküls. Die wichtigsten Axiome und Definitionen im GÖDEL-Kalkül sind jedoch bloße ,Annahmen‘, deren Evidenz, sowohl die ,mathematische‘ als auch die <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span>, erst evaluiert, d.h. ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden muss. Das bedeutet ''':''' die logische Verifikation der Axiome und Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten kann nur Kalkül-intern durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit erfolgen, d.i. <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span>. Logisch evaluierte und verifizierte Axiome und Definitionen sind die ,modal‘ notwendigen, d.h. die ,transzendentalen‘ Voraussetzungen für die Ergebnisse eines Kalküls, damit seine Theoreme und Korollare in unserer ,realen‘ Welt als logisch ,wahr‘ und damit für uns auch als ,annehmbar‘ gelten können, während die Prämissen eines Kalküls, <span style="color:#00B000">(die Argument Einführung, <span style="color:#4C58FF">— '''AE:''' —</span> )</span>, nicht notwendige, und somit ,modal‘ frei gewählte ,Annahmen‘ sind. Jedoch aus diesen ,modal‘ frei gewählten, ,möglichen‘ <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''◇'''</span> )</span> Prämissen folgen mit Hilfe der ,bewiesenen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> Axiome und Definitionen die Ergebnisse mit ,modaler‘ Notwendigkeit <span style="color:#00B000">( <span style="color:#4C58FF">'''□'''</span> )</span>.
Die Logik des GÖDEL-Systems ist eine ,Prädikatenlogik‘ zweiter Stufe, in der die Quantoren nicht nur Individuum-Variable, sondern auch Eigenschafts-Variable, <span style="color:#00B000">(als noch ,unbestimmte‘ Prädikate im Allgemeinen)</span>, binden können. Die formale Struktur des GÖDEL-Kalküls besteht aus fünf Axiomen und drei Definitionen, mit deren Hilfe in drei Beweisgängen drei Theoreme und mehrere Korollare aus seiner ,methodologischen‘ Prämisse ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitet werden können, wobei die beiden ersten Beweisgänge, mit ihren Ergebnissen, den dritten vorbereiten, in dem es dann um das Theorem ANSELMS geht. Die Prämisse des GÖDEL-Kalküls ist der traditionelle ,GOTT-Glaube‘, in der Formulierung speziell nach LEIBNIZ. Ein Axiom, eine Definition, zwei Theoreme und alle Korollare im GÖDEL-Kalkül sind Aussagen über <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>. Alle fünf Axiome, eine Definition und ein Theorem, <span style="color:#00B000">(und das Korollar aus Axiom-4)</span>, sind auch Aussagen über die Eigenschaft <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“, „Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, die in der <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> als die Wesenseigenschaft GOTTES gilt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist vollkommen''«</span> bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das Vollkommenste der Wesen''«</span>, <span style="color:#00B000">(DESCARTES)</span>. Zwei Definitionen sind Aussagen über die allgemeinen Wesenseigenschaften aller Seienden, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die Transzendentalien, die, als notwendige Existenz, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, auch GOTT zugeordnet werden, mit der Besonderheit bei GOTT, dass sowohl alle Eigenschaften, als auch alle anderen Zuordnungen, wie Sein und Wesen, wie Ursache und Wirkung, usw., im Unendlichen, GOTT, <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, d.h. in GOTT paarweise perspektivisch in ,eins‘ zusammenfallen, und die auch, als Transzendentalia, konvertierbar, d.h. austauschbar sind. Diese Sachverhalte machen deutlich, dass eine spezifische ,Verifikation‘ und sachgerechte ,Evaluierung‘ der GÖDEL-Axiomatik nur genuin <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> erfolgen kann. Die Evaluierung der <span style="color:#FF6000">»''mathematischen Evidenz''«</span> des GÖDEL-Systems, im Allgemeinen, muss jedoch entsprechend der Maßstäbe einer modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe durchgeführt werden.
Das GÖDEL-Kalkül unterscheidet <span style="color:#00B000">(in Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>)</span> formal-syntaktisch zwischen der Eigenschaft ,Existenz‘, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''E'''‘ —</span>, die nur GOTT zugeordnet werden kann, und dem Existenz-Operator, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∃'''‘ —</span>, der auch allem Übrigen, das nicht GOTT ist, zugeordnet wird. Es gibt hier auch den formal-syntaktischen Unterschied zwischen der, <span style="color:#00B000">(von mir notierten, jedoch von GÖDEL schon intendierten und angesprochenen)</span>, speziellen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>, die nur der Existenz GOTTES zugeordnet ist, und der modalen ,Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span>, die auf Verschiedenes bezogen werden kann. Diese Unterschiede sind Hinweise, dass GÖDEL in seiner Kalkül-Logik und -Syntax, die Außerordentlichkeit und Eigenständigkeit GOTTES berücksichtigt, der, als Schöpfer der Welt, prinzipiell und absolut <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt''«</span> ist, die erst durch GOTT auch das ist, was sie ist.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Genese des Kalküls</span></div>===
Wie kommt GÖDEL zu seinem Kalkül '''?''' Sein Gewährsmann war Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, <span style="color:#00B000">(1646-1716)</span>, den er sehr schätzte. Die rekonstruierbare Genese seines Kalküls findet man in LEIBNIZ ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Neue Abhandlungen über den menschlichen Verstand‘</big></span>'', <span style="color:#00B000">(1704)</span>‚ ''<span style="font-family: Times;"><big>Viertes Buch, Kapitel X ''':''' ‚Von unserer Erkenntnis des Daseins Gottes‘</big></span>'', Seite 475f.
Hier der <span style="color:#00B000">[ kommentierte ]</span> Textausschnitt zum sog. ontologischen ‚Gottesbeweis‘''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Folgendes etwa ist der Gang seines'' <span style="color:#00B000">[ d.h. ANSELMS, Erzbischof von Canterbury; 1033-1109, ]</span> ''Beweises ''':''' GOTT ist das Größte'', <span style="color:#00B000">[ ANSELM spricht vom biblischen GOTT des Glaubens, als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''den, über dem ,Größeres‘'' | <span style="font-family: Times;"><big>‚maius‘</big></span> | ''nicht mehr gedacht werden kann''«</span> ]</span>, ''oder, wie DESCARTES es ausdrückt ''':''' das Vollkommenste der Wesen oder auch ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' ''':''' <span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' </span><span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘</span> <span style="color:#00B000">:= ‚Perfektion‘, ‚positive Eigenschaft‘ ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL-Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>. Definition-1 bildet die traditionelle Vorstellung von GOTT ab. ]</span> ''Dies also ist der Begriff GOTTES.'' <span style="color:#00B000">[ Der Term <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> steht hier für den biblischen ‚Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> als ,Individuumname‘ '''!''' ]</span> ''Sehen wir nun, wie aus diesem Begriff das ‚Dasein’ folgt.''<span style="color:#00B000"> [ GÖDEL ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist notwendig aus sich ‚da‘''«</span> ''':''' Term :10:, 1. Hauptergebnis im 3. Beweisgang. ]</span> ''Es ist etwas <u>mehr</u>, ‚da‘ zu sein, als nicht ‚da‘ zu sein, oder auch das ‚Dasein‘ fügt der Größe oder der Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ GOTTES ]</span> ''einen Grad hinzu, und wie DESCARTES es ausspricht, das ‚Dasein‘ ist selbst eine Vollkommenheit.''<span style="color:#FF6000">«</span>
<span style="color:#00B000">(Diesen Ausspruch DESCARTES übernimmt GÖDEL im Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''</span> [ alias ‚Dasein GOTTES’ ] <span style="color:#FF6000">''ist eine positive Eigenschaft''</span> [ alias Vollkommenheit ]<span style="color:#FF6000">«</span>. Dem widerspricht KANT ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''Sein ist kein reales Prädikat''«</span>. Das Axiom-5 ist daher nur dann ‚wahr‘, wenn ‚Wirklichsein‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια οὖσα</big></span>“</span> | ‚enérgeia oúsa‘ | d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚ousía‘ | — genauer ''':''' ‚Wesenseigenschaften’ —, ontologisch ,eins‘ sind, d.h. wenn <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> immer schon die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> GOTTES ist. Was nach ARISTOTELES nur im <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbeweger“</span> der Fall ist; bzw. mit LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span> '''!''' Aus der ,methodologischen‘ ,Annahme‘ im 2. Beweisgang GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT der Christen''«</span>, und mit Hilfe von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, mit Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich, — von Natur aus —, positiv''«</span>, mit Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Zum Wesen gehören notwendig auch alle Konsequenzen aus einer Wesenseigenschaft''«</span>, und mit Axiom-1 und der Definition für GOTT, folgt nach einigen logischen Umformungen das GÖDEL-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist genau dann der GOTT der Christen, wenn das Wesen dieses GOTTES sein eigenes Sein ist''«</span>. Dasein und Wesen sind im Unendlichen, GOTT <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘, übereinstimmend mit dem Theorem des ARISTOTELES. Mit diesem, im Kalkül <u>ohne</u> Axiom-5 ,regulär‘ (├ ) abgeleiteten Theorem, widerlegt er KANT für den individuellen Spezialfall <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> := <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>. Nachprüfbar im Anhang ''':''' im ‚ontologischen‘ Beweis für das Basis-Theorem-2. Somit ist Axiom-5 ,wahr‘, und KANT, der <span style="color:#FF6000">»''eine Abneigung gegen das Gebet hatte''«</span> und auch <span style="color:#FF6000">»''nie zu den sonntäglichen Kirchgängern zählte''«</span><ref>Uwe SCHULTZ ''':''' ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Immanuel Kant</big></span>''‘, Rowohlt Monographie 50659, Seite 12</ref>, hat sich hier, im Bezug auf GOTT, geirrt. <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, als Wissenschaft von GOTT, war für KANT nie eine ernstzunehmende Option. Die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, als Wissenschaft von GOTT, die natürlich immer auch verbunden sein muss mit der täglichen ,Erfahrung‘ einer Glaubens-Praxis, im Gebet und in den Gottesdienst-Feiern des <span style="color:#4C58FF">„Theologen“</span>, und die daraus entsteht, ist eine ziemlich ,ausgereifte‘ Disziplin. Es haben sich, durch Jahrhunderte hindurch, viele gläubige und auch gescheite Menschen, schon im Judentum, und dann im Christentum, und ebenfalls im Islam, darum bemüht.)</span>
:: <span style="color:#FF6000">»</span>''Darum ist dieser Grad von Größe und Vollkommenheit oder auch diese Vollkommenheit, welche im ‚Dasein‘ besteht, in diesem höchsten, durchaus großen, ganz vollkommenen Wesen, denn sonst würde ihm ein Grad fehlen, was gegen seine Definition wäre. Und folglich ist dies höchste Wesen ‚da‘. Die Scholastiker, ohne selbst ihren'' <span style="font-family: Times;"><big>doctor angelicus</big></span> <span style="color:#00B000">[ := THOMAS von Aquin ]</span> ''auszunehmen, haben diesen Beweis verachtet'', <span style="color:#00B000">[ wie später auch Immanuel KANT ]</span>, ''und ihn als einen Paralogismus'' <span style="color:#00B000">[ := Fehlschluss ]</span> ''betrachtet, worin sie sehr unrecht gehabt haben; und DESCARTES, welcher die scholastische Philosophie im Kolleg der Jesuiten zu La Flèche lange genug studiert hatte, hat sehr recht gehabt, ihn wieder zu Ehren zu bringen. Es ist nicht ein Paralogismus, sondern ein unvollständiger Beweis'', <span style="color:#00B000">[ den GÖDEL vervollständigt hat ]</span>, ''der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' <span style="color:#00B000">[ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span> '''::''' ,möglich‘, ,konsistent‘, ,denkbar‘; GÖDEL beweist im 1. Beweisgang aus Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ die allgemeinen Transzendentalien ]</span>, ''sind widerspruchsfrei''«</span>, mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, folgt Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist widerspruchsfrei möglich''«</span> ]</span>. ''Und es ist schon etwas, dass man durch diese Bemerkung beweist ''':''' gesetzt, dass GOTT'' <span style="color:#00B000">['' <span style="color:#FF6000">»widerspruchsfrei«</span> '']</span> '',möglich‘ ist, so ‚ist‘ er'' <span style="color:#00B000">[ ,notwendig‘ '''::''' <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> '''::''' für jede mögliche Welt auch wirklich aus sich ‚da‘ ]</span>, ''was das Privilegium der Gottheit allein ist'' ''':''' <span style="color:#00B000">[ Im 3. Beweisgang, Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' ‚ANSELMS Prinzip‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT widerspruchsfrei ,möglich‘ ist, darum ist auch der Glaube widerspruchsfrei, der annimmt, dass GOTT aus sich ,notwendig‘ da ist''«</span>; mit Korollar-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig nur einen einzigen GOTT''«</span>. Damit ist auch der Monotheïsmus bewiesen. ]</span> ''Man hat recht, die Möglichkeit eines jeden Wesens anzunehmen und vor allem die GOTTES, bis ein anderer das Gegenteil beweist''. <span style="color:#00B000">[ Das Gegenteil besagt, dass GOTT ,unmöglich‘ ist. Hier setzt der Möglichkeitsbeweis im GÖDEL-Kalkül an, und beweist, dass diese Aussage zu einem Widerspruch führt. ]</span> ''Somit gibt dieser metaphysische Beweis schon einen moralischen zwingenden Schluss ab, wonach wir dem gegenwärtigen Stande unserer Erkenntnisse zufolge urteilen müssen, dass GOTT ‚da‘ sei, und demgemäß handeln.'' <span style="color:#00B000">[ Aber nicht logisch zwingend '''!''' Denn die Interpretation <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> mit dem GOTT der Bibel, als ,methodologische‘ Kalkül-Prämisse, ist nicht zwingend, jedoch ,modal‘ möglich, <span style="color:#4C58FF">— '''◇''' —</span>, und im christlichen Glaubenskontext sinnvoll, was mit einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls gezeigt werden kann. Damit ist dann auch die Frage beantwortet, ob das GÖDEL-System sich plausibel als eine Theorie von GOTT und seinen Eigenschaften interpretieren lässt, bzw. als eine <span style="color:#FF6000">»''axiomatische''«</span> <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>, wie sie André FUHRMANN apostrophiert. Das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ist der ,Individuumname‘ für den GOTT der Bibel, — ,GOTT‘ groß geschrieben —, im monotheïstischen, christlichen Glaubenskontext, den auch LEIBNIZ teilt. Dann steht der ,Name‘ auch synonym für das ,existierende‘ Individuum, d.h. für dessen ,Existenz‘.]</span> ''Es wäre aber doch zu wünschen, dass gescheite Männer'' <span style="color:#00B000">[ sic ! ]</span> ''den Beweis mit der Strenge einer mathematischen Evidenz vollendeten'', <span style="color:#00B000">[ was GÖDEL veranlasst hat, seine Version eines ‚ontologischen Beweises’ zu kreieren, dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> man heute mit Computerprogrammen<ref>siehe Fußnote 12</ref> schon nachgewiesen hat ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span>
Für GÖDEL war dieser Text eine intellektuelle Herausforderung, und er hat sie angenommen. Das war für GÖDEL sicher keine Glaubensangelegenheit. GOTT hat es ja auch nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. Wer <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> z. B. mit dem sog. ‚Urknall‘ gleich setzt, macht die <span style="color:#FF6000">»''zufällige Struktur der Welt''«</span> im ‚Urknall‘, <span style="color:#00B000">(pantheistisch)</span> zu einem ,Gott‘, was GÖDEL dezidiert für sein Kalkül ausgeschlossen haben wollte.
Kurt GÖDEL schreibt 1961 in einem Brief, in Anlehnung an den obigen Text ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»...''ich glaube, schon heute dürfte es möglich sein, rein verstandesmäßig ''<span style="color:#00B000">[ sic '''!''' ]</span>, ''(ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen) einzusehen, dass die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass es GOTT gibt ]</span>, ''mit allen bekannten Tatsachen'', <span style="color:#00B000">[ z. B. mit den Maßstäben einer modernen Logik ]</span>, ''durchaus vereinbar ist. Das hat schon vor 250 Jahren der berühmte Philosoph und Mathematiker LEIBNIZ versucht''.«</span><ref>Zitiert nach SCHIMANOVICH-GALIDESCU, M.-E. ''':''' ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Princeton–Wien 1946–1966. Briefe an die Mutter</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kurt Gödel – Leben und Werk</big></span>''‘, Hg. B.BULDT et alia, Wien (HÖLDER–PICHLER–TEMSKY), 2001, Band 1</ref>
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Interpretation des Kalküls</span></div>===
Wenn man sich das GÖDEL-Kalkül ansieht, wie es heute formalisiert vorliegt, stellt sich die Frage ''':''' <span style="color:#FF6000">„Lässt sich dieses System plausibel als eine Theorie von GOTT <span style="color:#00B000">(als eine ‚Rede von GOTT’ := <span style="color:#4C58FF">,Theologie’</span>)</span> und seiner Eigenschaften verstehen '''?''' “ — „Ist hier eine genuin <span style="color:#4C58FF">,theologische’</span> Interpretation möglich '''?''' “</span> Seine Herkunft aus der intellektuellen Auseinandersetzung des Logikers GÖDEL mit dem GOTT-gläubigen Philosophen LEIBNIZ und dem christlichen Theologen und Erzbischof ANSELM rechtfertigt diese Frage. Die <span style="color:#FF6000">„mathematische Evidenz“</span> des GÖDEL-Formalismus, <span style="color:#00B000">(im Anhang nachgestellt)</span>, ist allgemein anerkannt, <span style="color:#00B000">(Vorbehalte dagegen gibt es nur bei der Interpretation seiner Syntax, d.h. ob die Axiome, wie GÖDEL sie konzipiert hat, auch in unserer realen Welt ,wahr’ und ,annehmbar’ sind)</span>. Die <span style="color:#FF6000">„theologische Evidenz“</span> des GÖDEL-Systems wird durch eine ,Verankerung’ der Axiome und Definitionen in den <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-philosophischen Diskurs über GOTT evaluiert, der schon seit zweieinhalbtausend Jahren läuft. In diesen zweieinhalbtausend Jahren hat sich, — gegen ARISTOTELES und die antike Philosophie —, die Erkenntnis durchgesetzt, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen''«</span> Raum-Zeit-Struktur unserer vergänglichen Welt ist. In meiner Darstellung des GÖDEL-Kalküls folge ich, <span style="color:#00B000">(im Unterschied zum Autographen GÖDELS, vom 10. Feb 1970)</span>, in der Axiom-Formulierung und -Nummerierung, in der Syntax, und in der Beweis-Struktur, der Arbeit von André FUHRMANN ''':''' ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Existenz und Notwendigkeit. Kurt Gödels axiomatische Theologie‘</big></span>'' in ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Logik in der Philosophie‘</big></span>'' Hg. SCHROEDER-HEISTER, SPOHN und OLSSON, 2005, Synchron, Heidelberg, Seite 349–374. <span style="color:#00B000">(Die tiefer gestellte Notation der spezifischen ,Eigenschaft‘ einer Eigenschaft ist meine Ergänzung zur formalen Syntax, z. B. ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, angeregt durch die indizierende Schreibweise GÖDELS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''G''' Ess. '''x'''’ —</span>.)</span> Die Erkenntnisse zur Straffung und Präzisierung der GÖDEL-Syntax, <span style="color:#00B000">(besonders im Möglichkeitsbeweis)</span>, stammen aus der Arbeit von Günther J. WIRSCHING ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, im Web <ref>https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf</ref>. <span style="color:#00B000">(Auch der Hinweis auf AVICENNA kommt von WIRSCHING.)</span> Die Zitate von THOMAS von Aquin´s Stellungnahme zum Theorem ANSELMS, und von Georg Wilhelm Friedrich HEGEL zur Immanuel KANTS Ablehnung des Theorem ANSELMS, befinden sich in Franz SCHUPP, ,<span style="font-family: Times;"><big>''Geschichte der Philosophie im Überblick''</big></span>‘, Band 2 ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Christliche Antike, Mittelalter''</big></span>‘, Hamburg 2003, Seite 168 und Seite 170.
Meines Erachtens ist der entscheidende Ansatzpunkt einer <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation das GÖDEL-Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>.
‚Frei‘ nach KANT ‚formuliere‘ ich ‚kurz‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>. Hier die Positionen KANTS zum Thema ‚Existenz‘ und ‚Eigenschaften‘ ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''… unbeschadet der wirklichen Existenz äußerer Dinge'', <span style="color:#00B000">[ kann man ]</span> ''von einer Menge ihrer Prädikate'', <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ],</span> ''sagen'' … ''':''' ''sie gehöreten nicht zu diesen ‚Dingen an sich selbst‘, sondern nur zu ihren Erscheinungen, und hätten außer unserer Vorstellung'' <span style="color:#00B000">[ ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, ]</span> ''keine eigene Existenz, … weil ich finde, dass … '''alle Eigenschaften, die die Anschauung eines Körpers ausmachen''', bloß zu seiner Erscheinung gehören; denn die Existenz des Dinges, was erscheint, wird dadurch nicht … aufgehoben, sondern nur gezeigt, dass wir es'', <span style="color:#00B000">[ das Ding ]</span>, ''wie es ‚an sich selbst‘ sei'', <span style="color:#00B000">[ d.h. existiert ]</span>, ''durch Sinne gar nicht erkennen können''.<span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können</big></span>''‘, Seite 289; https://www.korpora.org/kant/aa04/289.html</ref> <span style="color:#00B000"><small>(Hervorhebung durch KANT.)</small> [ Seine Prädikate, d.h. Eigenschaften, jedoch können wir mit unseren Sinnen ,anschauen‘, aber nur in Kombination mit unserer Vorstellung ihrer, als ,wirklich‘ gedachten Erscheinung, vermittelt durch den sog. ,transzendentalen Schematismus‘ unserer Einbildungskraft ''':'''</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Eine verborgene Kunst in den Tiefen der menschlichen Seele''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">jedoch auch eines der ,dunkelsten‘ Kapitel in der K.d.r.V., bedingt durch KANTS Konzept von ,Wirklichkeit‘, bzw. ,Sein‘. ]</span>
Mit anderen Worten, man kann die ‚Existenz‘, bzw. das ‚Sein‘ der Dinge, <span style="color:#00B000">(das ‚Ding an sich’ bei KANT)</span>, nicht unter dem Mikroskop finden. Die ‚Existenz‘ bzw. das ‚Sein‘ ist keine sinnlich registrierbare ‚Eigenschaft‘ z. B. des rekonstruierten ‚Stadt-Schlosses‘ in Berlin. <span style="color:#00B000">(‚Sein‘ ist kein reales ‚Prädikat‘.)</span> Dafür haben wir andere Fähigkeiten ''':''' Ich kann seine ‚Existenz‘ mit meinem Verstand einsehen, weil auch ich selbst ‚existiere‘. Seine ‚Ansicht‘, wie ‚gefällig‘ es ist, und auch weitere ‚Eigenschaften‘, die mir auffallen, kann ich mit einem Handy-Foto dokumentieren. Diese ‚Eigenschaften‘ sind nicht die Ursache, dass das ‚Berliner Schloss‘ existiert. Wohl aber die Rekonstruktion dieses Schlosses ist die ‚Ursache‘, dass es ,existiert‘, und jetzt so aussieht. Insofern ist ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘, sondern die ‚Existenz‘ des Dinges ist die Voraussetzung, der ‚Grund‘, dass ich die ‚Eigenschaften‘ des Dinges mit meinen Sinnen feststellen kann.
In einer Auseinandersetzung mit CARTESIUS schreibt KANT, philosophisch ‚tiefgründig‘ und logisch ‚exakt‘, über dessen <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„Cogito, ergo sum“</big></span></span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>''Das ‚Ich denke‘ ist ein empirischer Satz, und hält den Satz ‚Ich existiere‘ in sich. Ich kann aber nicht sagen ''':''' ‚Alles, was denkt, existiert‘; denn da würde die Eigenschaft des Denkens'', <span style="color:#00B000">[ eine essentielle Eigenschaft ]</span>, ''alle Wesen, die sie besitzen, zu notwendigen'' <span style="color:#00B000">[ d.h. notwendig existierenden ]</span> ''Wesen machen''. <span style="color:#00B000">[ Was allein nur von GOTT ausgesagt werden kann; mit AVICENNA, als anerkannter ARISTOTELES-Kommentator ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist das einzige Sein, bei dem Essenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Wesenseigenschaften‘ ]</span> ''und Existenz'' <span style="color:#00B000">[ ‚Dasein‘ ]</span> ''nicht zu trennen sind und das daher notwendig an sich da ist''«, <span style="color:#00B000">— konform mit GÖDEL ''':'''</span> »''notwendige Existenz ist eine positive'' <span style="color:#00B000">[ essentielle ]</span> ''Eigenschaft''«</span> ].</span> ''Daher kann meine Existenz auch nicht aus dem Satz, ‚Ich denke‘, als'' <span style="color:#00B000">[ logisch ]</span> ''gefolgert angesehen werden, wie CARTESIUS dafür hielt (weil sonst der Obersatz : ‚Alles, was denkt, existiert‘, vorausgehen müsste), sondern ist mit ihm identisch.'' <span style="color:#00B000">[ Eine einfache Schlussfolgerung ''':''' meine ‚Existenz‘ ist auch nicht von meiner ‚Eigenschaft‘ Denken ‚verursacht‘. ,Existenz‘ ist nicht bloß ein ,Gedanke‘ von mir. ]</span><span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 41 zu den ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Paralogismen der reinen Vernunft</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 275,<ref>https://korpora.org/kant/aa03/275.html</ref> mit meinem Einschub des AVICENNA-Zitat aus Wikipedia.<ref>{{w|Avicenna#Metaphysik}}</ref>)</span>
Mit anderen Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">„Die Eigenschaft, dass ich denken kann, ist nicht die Ursache meiner ‚Existenz‘“</span>, sondern, <span style="color:#FF6000">„Die Liebe meiner Eltern und ihre Entscheidung füreinander ist die Ursache meiner ‚Existenz‘. Daher ‚bin’ ich. Und weil ich ein Mensch ‚bin‘, kann ich denken.“</span> Auch mit diesen Anmerkungen ist leicht einsehbar, dass ‚Existenz‘ keine ‚Eigenschaft‘ ist — außer bei GOTT. In GOTT ist ‚Dasein‘ die ‚Wesenseigenschaft‘ GOTTES, d.h. ‚Dasein‘ und ‚Wesen‘ sind in GOTT untrennbar verbunden; sind <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ‚eins‘. Das ist die Einzigartigkeit im Wesen GOTTES, dass GOTT immer schon ‚da‘ ist. Die Frage nach dem ‚Wesen‘ GOTTES lautet ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span>/<span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Antwort, Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'' <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Weil GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, hat GOTT es nicht nötig, ‚bewiesen‘ zu werden. <span style="color:#00B000">(In der Mathematik ist ein ‚Satz‘ erst dann ‚wahr‘ und ‚existent‘, wenn er bewiesen ist. Bei GOTT ist es jedoch nicht so ''':''' GOTTES ‚Existenz‘ ist nicht erst dann ‚wahr‘, wenn seine ‚Existenz‘ von uns ‚bewiesen‘ ist. Sein ‚Dasein‘ ist jedem unserer ‚Beweisversuche‘ immer schon voraus. Der Zugang zu GOTT ist nicht der ,Beweis‘, sondern der ,Glaube‘. Wer an GOTT glauben ,will‘, dem antwortet GOTT. Wer nicht an GOTT glauben ,will‘, dessen Entscheidung respektiert GOTT, und drängt sich nicht auf. Die Glaubens-Entscheidung hat jedoch für jeden Menschen eine existenzielle Konsequenz ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt'', <span style="color:#00B000">[ und diese Entscheidung auch im Augenblick der ,Wahrheit‘, im Tod, in der sog. ,Endentscheidung‘, nicht widerruft ]</span>, ''wird verurteilt werden''«,</span> <small>({{Bibel | Markus Evangelium |16|16|EU}})</small>. Das Urteil lautet ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''zweiter Tod ''':''' der Feuersee''«</span>, <small>({{Bibel | Offenbarung |20|14f|EU}})</small>, ohne Berufungsmöglichkeit. <span style="color:#CC66FF">»''Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn geben wird''«.</span> <small>({{Bibel | Hebräer Brief |11|6|LUT}})</small>)</span>
Das GÖDEL-Axiom-5 ist m.E. der entscheidende Ansatzpunkt einer stimmigen <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation der GÖDEL-Axiomatik.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Das Kalkül ist kein Existenz-Beweis für GOTT</span></div>===
Die allgemeine <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des GÖDEL-Formalismus, d.h. seine ‚Schlusskraft‘, ist von kompetenten Leuten<ref>„GÖDELS Argumentationskette ist nachweisbar korrekt – so viel hat der Computer nach Ansicht der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO nun gezeigt;“ vgl. https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html</ref> schon festgestellt worden, <span style="color:#00B000">(im Anhang ‚nachrechenbar‘ mit den Regeln und Gesetzen einer modalen Prädikatenlogik 2. Stufe)</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist jedoch kein ‚moderner‘<span style="color:#FF6000">„Existenz-Beweis“</span> für GOTT, wofür es gehalten oder meistens bezweifelt wird, sondern setzt, <span style="color:#00B000">(theoretisch methodisch)</span>, den <span style="color:#FF6000">„Glauben an die Existenz GOTTES“</span> schon voraus, ohne ihn zu hinterfragen. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> bzw. die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> GOTTES wird mit der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, bzw. mit dem Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, im Kalkül ‚definitorisch‘ bzw. ‚axiomatisch‘ als Kalkül-,Annahme‘, als <span style="color:#FF6000">„Prämisse“</span>, eingeführt, unter der Voraussetzung, dass die ‚Eigenschaft‘ <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span><span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> und das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, ontologisch ‚identisch‘, genauer ''':''' <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> sind, was GÖDEL im Axiom-5 definitiv für sein System vorschreibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft''«</span>. Das <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ist faktisch äquivalent zur <span style="color:#FF6000">„notwendigen Existenz als GOTT“</span>; und <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> ist die <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft in GOTT“</span>. Beides ist nach Axiom-5 ‚identisch‘, d.h. dem ‚Sein nach‘ dasselbe, und daher konvertierbar. Beide, <span style="color:#00B000">(sowohl die Essenz, als auch die Existenz GOTTES)</span>, werden daher auch mit demselben Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> im Kalkül dargestellt. Der traditionelle, christliche ,GOTT-Glaube‘ wird zugleich mit diesem Term <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ := </span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“ <span style="color:#00B000">|</span> „göttlich“</span>, im 2. Beweisgang, dem Basisbeweis, und im 3. Beweisgang für das Theorem ANSELMS, jeweils als ,methodologische‘ Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> regulär <span style="color:#00B000">( ├ )</span> und explizit eingeführt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht für den GOTT'' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span> ''der Christen''«</span>. Das ist die ,modal‘-frei gewählte, <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Kalkül-,Annahme‘, <span style="color:#00B000">(als ,Argument-Einführung‘ := <span style="color:#4C58FF">‚'''AE:'''‘</span> )</span>, und wird dann mit Definition-1 näher ,bestimmt‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000"> »''Das'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''steht genau dann für ‚GOTT‘'' <span style="color:#00B000">|</span> ''‚göttlich‘'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''wenn'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''alle positiven Eigenschaften, bzw. Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">‚'''PX'''‘</span>, ''hat''«</span>, entsprechend dem ‚Quelltext‘ bei LEIBNIZ. <span style="color:#00B000">(Das ,postulierte‘ Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, wird standardmäßig gelesen als <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit ist eine positive Eigenschaft''«</span>, hat aber auch die alternative Leseart ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt d.h. vollkommen''«</span>, was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> auch richtig ist; mit <span style="color:#4C58FF">‚'''P'''‘ </span> := <span style="color:#FF6000">„Perfektion“/„Vollkommenheit“</span> ist dann die Summe aller <span style="color:#FF6000">„positiven Eigenschaften“</span>.)</span> Mit Axiom-3, — in dieser <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Leseart —, ist der ‚Wenn-Satz‘ in Definition-1 ‚aufgelöst‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT hat alle positiven Eigenschaften, weil er ‚perfekt‘ ist''«</span>.
In Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, wird die ,für uns‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —, </span> durch die ,aus sich‘ <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> instanziierten <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als zu den Transzendentalia gehörig)</span>, bestimmt. Das GÖDEL-Kalkül setzt sowohl in Definition-3 als auch im Axiom-5 das Theorem des ARISTOTELES von der ontologischen ‚Identität‘, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span>, <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> im prinzipiell <span style="color:#FF6000">„unbewegten Erstbewegenden“</span> voraus. Ohne diese Annahme bzw. ohne Axiom-5, würde das GÖDEL-Kalkül nicht ‚funktionieren‘. Das GÖDEL-Theorem-2.1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, kann unter dieser Voraussetzung dann, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> richtig und eindeutig, so gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Wenn'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''für GOTT'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''als Individuum steht, dann ist GOTT-Sein'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span>, ''das Wesen'', <span style="color:#4C58FF">—<sub>ess</sub>—, </span> <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>, ''GOTTES'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>«</span><ref>vgl. z.B. THOMAS von Aquin ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>De Ente et Essentia</big></span>''’, Kapitel 5 ''':''' „Deus, cuius essentia est ipsummet suum esse“ ''':''' „GOTT, dessen Wesen sein eigenes Sein ist“.</ref>, statt der <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> unrichtigen Lesearten in der Wikipedia ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Göttlich ist eine essentielle Eigenschaft jedes göttlichen Wesens''«</span><ref>{{w|Gottesbeweis#Kurt_Gödel|Gottesbeweis 2.1.2, Theorem 2}}; Version vom 10.09.2025</ref>, oder bei Christoph BENZMÜLLER et alia, im sog. ,Theorembeweiser‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Gottähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder gottähnlichen Entität''«</span><ref>[https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2013/fup_13_308/index.html ‚Gödels „Gottesbeweis“ bestätigt’, Theorem 2]</ref>, mit der suggestiven Annahme, es gäbe polytheïstisch, mehrere ,göttliche Wesen‘, bzw. ,gottähnliche Entitäten‘, was der monotheïstischen, abendländischen Tradition, bzw. dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Theorem von der ,Unvergleichlichkeit‘ und ,Einzigartigkeit‘ GOTTES widerspricht, das im GÖDEL-Kalkül mit Korollar-3 bestätigt wird. <span style="color:#00B000">(Die Interpretation <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym zum <span style="color:#FF6000">„Dasein <span style="color:#00B000">(Existenz)</span> GOTTES“</span>, und äquivalent zur ‚positiven Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span>, alias <span style="color:#FF6000">„göttlich zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT zu sein“</span> = <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span>; und mit dem GÖDEL-Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ :=</span> <span style="color:#FF6000">„das Wesen <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> GOTTES“</span>.)</span>
<div class="center"><span style="color:#FF6000"><span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ :=</span> „'''G'''öttlichkeit“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT“ <span style="color:#4C58FF">↔</span> „'''G'''OTT-Sein“</span> </div>
Die Rechtfertigung für diese <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Dreifach-Äquivalenz für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, im GÖDEL-Kalkül, gibt Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die positive <u>Eigenschaft</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ''Göttlichkeit'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''äquivalent zu GOTT als Individuum-Name'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''ist auch äquivalent zum Dasein GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ''gleichbedeutend mit notwendiger <u>Existenz</u>'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>'', dem <u>Sein</u> GOTTES für uns''«</span>. Hier hat GÖDEL explizit <span style="color:#FF6000">„Eigenschaft“</span> mit <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> bzw. <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> gleichgesetzt; <span style="color:#00B000">(was jedoch nach KANT für alles, was in unserer Welt ‚existiert‘, bzw. für alles, was zur <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> gehört, wie GÖDEL selbst sagt, in jedem Fall ‚unstatthaft‘ ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„Existenz ist keine Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">»''Sein ist kein reales Prädikat''«</span>)</span>. Jedoch wegen dieser ‚Gleichsetzung‘, die einzig und allein, der aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition entsprechend, singulär nur in GOTT ‚statthaft‘ ist, kann jetzt die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#00B000">(Essenz)</span> <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> <span style="color:#00B000">(ontologisch korrekt)</span> gelesen werden als <span style="color:#FF6000">„das, was GOTT zu dem macht, ‚was‘ GOTT an sich selbst ist“</span>, nämlich zu seinem <span style="color:#FF6000">„GOTT-Sein“</span> <span style="color:#00B000">(Existenz)</span>, zu seinem <span style="color:#FF6000">„Dasein als GOTT“</span>; zur Tatsache, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT GOTT ist“</span>, d.h. dass <span style="color:#FF6000">„GOTT als GOTT ‚da‘ ist“</span>. Das ist, <span style="color:#00B000">(und da folgt ARISTOTELES seinem Lehrer PLATO)</span>, nach traditioneller Auslegung, die übliche, ontologische Funktion des ‚Wesens‘<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span> | ‚ousía‘ |</span> eines Seienden ''':''' es ‚macht‘ das Seiende zu dem, ‚was‘ es ist; es ist die ‚Ursache‘ dafür, dass das Seiende, das ‚ist‘, ‚was‘ es ist | ‚Was-Sein‘ — ‚Wesen‘. <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES lokalisiert jedoch das ,Wesen‘ im Seienden, im Gegensatz zu PLATO, der das ,Wesen‘, — ,getrennt‘ vom Seienden —, in den allgemeinen ,Ideen‘ lokalisiert.)</span>
Da aber in ‚Gott‘, <span style="color:#00B000">(dem <span style="color:#FF6000">„unbewegten, ‚unverursachten‘ Erstbeweger“</span>)</span>, Prozesshaftes, ‚Ursächliches‘ auszuschließen ist, ist die übliche prozesshafte, ‚ursächliche‘ Funktion von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὐσία</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚ousía‘ |</span> ,Wesen‘ im <span style="color:#FF6000">„Erstbewegenden“</span> nach ARISTOTELES, sozusagen, schon ‚zum Abschluss‘ gekommen, schon ‚verwirklicht‘, — <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐν-έργεια οὖσα</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ‚en-érgeia oúsa‘</span> —, schon ‚ins-Werk‘ gesetzt; <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>τὸ ἔργον</big></span>“</span> | ‚to érgon‘ | ‚das Werk‘; <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ἐνέργεια</big></span>“</span> | ‚enérgeia‘ | ,Wirksamkeit‘, ,Wirklichkeit‘, ,Aktualität‘, ,Energie‘; und <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>οὖσα</big></span>“</span> | ,oúsa‘ | feminin Nominativ Singular von <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὤν</big></span>“</span> | ‚ón‘ | ‚seiend‘)</span>. Sein ,Wesen‘ ist im ,Dasein‘ vollendet, ist ,wirkliches, verwirklichendes Sein‘, ‚seiende Aktualität‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“</span> ''':''' sein Wesen ist ‚reine Tätigkeit‘, ,reine verwirklichende Gegenwärtigkeit‘, d.h. ,existent‘, ohne jede prozesshafte ‚Potenzialität‘. Aus der wichtigen und richtigen Erkenntnis, dass GOTT <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer Welt''«</span> ist, folgt mit der ontologischen Identität von ,Dasein‘ und ,Wesen‘ in GOTT ''':''' Der zeitlos ewige GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''immer schon da''«</span>, m.a.W. ist <span style="color:#FF6000">„zeitlos-ursprungslos“</span>. Insofern ist <span style="color:#FF6000">„Göttlichkeit“</span> die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, die im <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> d.h. in <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, schon ihr ‚Ziel‘, ihre Vollendung, — <span style="color:#FF6000">„Perfektion“</span>, Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, erreicht hat. GOTT ist <span style="color:#FF6000">»''vollkommen''«</span> und darum auch <span style="color:#FF6000">»''notwendig für uns immer schon ‚da‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ — </span>. GOTT ist in seinem ‚zeitlosen Wesen‘ <span style="color:#FF6000">„unverursacht“</span>, da er <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich'' <span style="color:#00B000">(von Natur aus)</span> ''vollkommen''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(eine Instanz von Axiom-4)</span>. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ist die <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span>, bzw. das <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>. <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ,der‘ Vollkommenste''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist die unbegrenzte Summe der unendlichen Vollkommenheiten''«</span>. Und zur absoluten <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“</span> gehört <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> auch das <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ — </span>. <span style="color:#FF6000">„Notwendige Existenz“</span> gehört zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT, was GÖDEL mit Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, syntaktisch formalisiert hat, wenn hier sowohl das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, als auch das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span>, für den Dreifaltigen GOTT der Christen steht, was dann im Korollar-3, mit der Identität, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, bzw. der Koinzidenz beider Individuum-Variablen, explizit gezeigt wird.
Entscheidend für diese Interpretation des GÖDEL-Systems ist ''':''' nur unter der ,modal‘ notwendigen Voraussetzung der ontologischen ‚Identität‘ von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — '''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>, bzw. der ‚Gleichsetzung‘, <span style="color:#00B000">(Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„notwendiger Existenz“</span> mit den ‚positiven‘ Wesenseigenschaften, der <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> in GOTT, Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, ‚funktioniert‘ die GÖDEL-Axiomatik '''!''' Diese ‚Identität‘, bzw. ,Koinzidenz‘ wird in ARISTOTELES, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Metaphysik</big></span>''‘, Buch XII 7, in einem Indizienbeweis erbracht, der mit der Methode der philosophischen Induktion zum Ergebnis kommt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» … ''es muss'' <span style="color:#00B000">[ notwendig ]</span> ''etwas geben, das, ohne selbst ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ </span>''worden''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''zu sein'', <span style="color:#00B000">[ ‚unentstanden‘ ]</span>, ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'' <span style="color:#00B000">[ ‚entstehen lässt‘ ]</span>«</span>, das darum selbst ‚zugleich‘ <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>αἴδιον καί οὐσία καί ἐνέργεια οὖσα</big></span>“ <span style="color:#00B000">| ,aídion kai ousía kai enérgeia oúsa‘ |</span> »<span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewig, sowohl <u>Wesen</u>'', <span style="color:#00B000">[ etwas Konkretes, Essentielles ]</span>, ''als auch seiende Wirksamkeit — ''<span style="color:#00B000">[ </span>„<span style="font-family: Times;"><big>actus purus</big></span>“, „reine Tätigkeit“<span style="color:#00B000"> ]</span> ''— verwirklichendes, wirkliches <u>Sein</u> ist'', <span style="color:#00B000">[ ein Existierendes, das alles Übrige ,zur Existenz‘ bringen kann ]</span> «</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὀρεκτόν καί νοητόν</big></span>“ <span style="color:#00B000"> | ,orektón kai noêtón‘ | </span>»''das ersehnt und erkennbar ist''.«</span> <span style="color:#00B000">(''<span style="font-family: Times;"><big>vgl. ,Metaphysik</big></span>''‘ XII 7, 1072a,23 – 1072b,4)</span>
Was <span style="color:#FF6000">»''alles Übrige''«</span> ,zur Existenz‘ bringen kann, bzw. ,verwirklichen‘ kann, ohne selbst ,entstanden‘ zu sein, muß auch selbst, als etwas Konkretes, Essentielles, immer schon ,existieren‘, bzw. ,wirklich sein‘. Die, daraus abgeleitete, und damit ,erkannte‘, ontologische ‚Identität‘, — ,Koinzidenz‘ —, von ‚Wesen‘ und ‚Sein‘, <span style="color:#00B000">(Ziel aller Sehnsucht und jedes Erkenntnisstrebens)</span>, <span style="color:#FF6000">»''ist das Privilegium der Gottheit allein''«</span> ''':''' mit Gottfried Wilhelm LEIBNIZ interpretiert, entsprechend einer adäquaten, aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition. Dieses induktive, ‚ontologisch‘ a-posteriori Ergebnis aus der ‚Prinzipienforschung‘ des ARISTOTELES ist die metaphysische und logische Voraussetzung, dass GÖDEL seine Axiomatik im Kalkül des sog. ‚ontologischen Gottesbeweises‘ a-priori des ANSELM von Canterbury, und nach LEIBNIZ, deduktiv korrekt formulieren konnte; <span style="color:#00B000">(vgl. 3. Beweisgang)</span>.
Angenommen, die Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für den <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, der Christen, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, Term :01: im 2. Beweisgang)</span>, dann ist, — auf Grund von diesem Beweisgang —, in unserer Welt ,wahr‘ und evident ''':''' sowohl die ‚positive Eigenschaft‘ <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als auch das faktische <span style="color:#FF6000">»''‚Da‘-Sein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, ‚benennen‘, ontologisch ident, denselben Sachverhalt ''':''' nämlich das, was wir das <span style="color:#FF6000">»''Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''GOTTES''«</span>, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, nennen. <span style="color:#FF6000">»''Göttlichkeit'', bzw. ''GOTT-‚Sein‘ ist das Wesen GOTTES''«</span>, <span style="color:#00B000">(Theorem-2.1)</span>, und dann umgedreht und äquivalent ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Wesen GOTTES ist sein ‚Da‘-Sein als GOTT'', bzw. ''seine Göttlichkeit''«</span>, <span style="color:#00B000">(Theorem-2.2)</span>, m.a.W. ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist wesentlich ‚grundlos‘'' <span style="color:#00B000">[ d.h. </span> ''notwendig aus sich''<span style="color:#00B000"> ]</span> ''‚da‘''«</span>. Das ist das Einzigartige im <span style="color:#FF6000">»''Wesen GOTTES''«</span> ''':''' GOTT ist, zeitlos-ewig, für uns immer schon ‚da‘, und das ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">»''Wesen''«</span>; vorausgesetzt, ,angenommen‘, man glaubt an GOTT ''':''' Term :01:. <span style="color:#00B000">(Der schon von GÖDEL indizierte Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''<sub>ess</sub>‘ — </span> ,expliziert‘ nur eine der drei Lesearten, die der Term <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''G'''‘ — „theologisch“</span> ,impliziert‘.)</span> Theorem-2 hat somit die syntaktische Form einer Definition ''':'''
<div class="center"><span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span></div>
Somit kann GOTT ‚explizit‘ <span style="color:#00B000">(aus einer bewiesenen Kalkül-Definition)</span> <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> genauer ‚bestimmt‘ werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist gerade deswegen GOTT, weil sein überzeitlich-ewiges und an sich ‚grundloses‘'' <span style="color:#00B000">[ aber für uns notwendiges ]</span> ''Dasein'' <span style="color:#00B000">[ Existenz ]</span> ''als GOTT, ontologisch, — dem Sein nach —, identisch ist mit seinem persönlichen und für uns liebevollen Wesen'' <span style="color:#00B000">[ Essenz ]</span> ''als GOTT; diese Identität von Dasein und Wesen gilt einzig und allein nur bei GOTT.''«</span> Die philosophische Frage nach dem <span style="color:#FF6000">„Wesen GOTTES“</span> lautet, <span style="color:#00B000">(auf die Person bezogen)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">„Was bist du ? “</span> Sie ist äquivalent zur <span style="color:#4C58FF">,theologisch’</span>-biblischen Frage des MOSE ''':''' <span style="color:#CC66FF">„Wer bist Du ? “</span> Die bekannte Antwort des GOTTES-JHWH aus ‚Exodus 3,14‘, im Dornbusch, thematisiert das persönliche, für uns liebevolle und für immer notwendige <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin-Da‘'', <span style="color:#00B000">[ für euch und für immer ]</span>«.</span> Mit diesem Zitat aus der Bibel ist die GÖDEL-Axiomatik, sozusagen, <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> ‚verifiziert‘. Sie hat einerseits im Theorem-2 ihren philosophischen ‚Abschluss’ erreicht, und andererseits damit formal-syntaktisch den ‚Anschluss‘ an eine allgemeine Basis-Glaubensaussage gefunden, die ‚an sich‘ für jeden CHRIST-gläubigen Menschen ‚selbstverständlich‘ ist. Was in der Metaphysik des ARISTOTELES das Ergebnis einer philosophischen ,Induktion‘ a-posteriori ist ''':''' <span style="color:#FF6000">„,Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES“</span>, — <span style="color:#00B000">(das mit Theorem-2, auch ein Ergebnis der deduktiven GÖDEL-Axiomatik a-priori ist ''':''' die Beweisgrundlage für den Konsequenz-Teil im Theorem AMSELMS)</span>, — das ist in der Bibel die Grundüberzeugung jedes Menschen, der an GOTT glaubt ''':''' GOTT ist für uns immer schon <span style="color:#FF6000">„da“</span>, weil er uns liebt. Das ist das, <span style="color:#FF6000">„was“</span> GOTT für uns als GOTT ausmacht, — sein Wesen ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Wir haben die Liebe, die GOTT zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. GOTT ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in GOTT und GOTT bleibt in ihm''«</span>, <small>({{Bibel | 1. Johannesbrief |4|16|EU}})</small>.
Das eigentliche Ergebnis der GÖDEL-Axiomatik ist somit die ‚triviale‘ Erkenntnis, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, — <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span> —, vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(‚angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ehe die Berge geboren wurden, ehe die Erde entstand und das Weltall erschaffen wurden, bist du, o GOTT, von Ewigkeit zu Ewigkeit''«</span>, <small>({{Bibel | Psalm |90|2|LUT}})</small>. <span style="color:#00B000">(Der Glaube an die Zeitlosigkeit GOTTES ist mit der ‚Annahme‘ von Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt''«</span>, und der ‚Annahme‘ der Definition-1 für <span style="color:#4C58FF"> ‚'''Gx'''‘ := </span> den <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, im Kalkül ‚implizit‘ schon eingeführt, da die Axiome und Definitionen, — nach GÖDEL —, nur dann <span style="color:#FF6000">»''wahr''«</span> sind, wenn sie <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''</span> [ Raum-Zeit-]<span style="color:#FF6000">''Struktur''«</span> unserer Welt sind. Das ,impliziert‘ auch, dass der GOTT von Axiom-3 und Definition-1 ebenfalls <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von Raum und Zeit, d.h. zeitlos-ewig ist '''!''' )</span>
Wer an den GOTT der Bibel glaubt, kann sich von der ‚Vernünftigkeit‘ seines Glaubens mit Hilfe des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises nach ANSELM von Canterbury, mit Kurt GÖDEL <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, überzeugen. <span style="color:#00B000">(Das war auch die Absicht ANSEMS '''!''' )</span> Die Annahme, es sei ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(dezidierter Atheismus)</span>, führt im GÖDEL-Kalkül formal zu einem logischen Widerspruch; vgl. z. B. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Gödels Möglichkeitsbeweis</big></span>''‘, in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Der Gödelsche Gottesbeweis</big></span>''‘, Seite 17, von Günther J. WIRSCHING; (https://edoc.ku.de/id/eprint/10243/1/OntBw.pdf), d.h. es ist also nicht ‚unmöglich‘, dass es GOTT gibt. Der GOTT-Glaube ist mit den Maßstäben einer modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span> und darum ,vernünftig‘. Damit steht fest ''':''' das GÖDEL-Kalkül ist kein moderner ‚Existenz-Beweis‘ für den GOTT der Bibel, sondern es setzt, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span>, ,methodologisch‘, den Glauben an die Existenz eines zeitlos-ewigen GOTTES voraus, der, — <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur unserer '' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> —, für uns immer schon ‚da‘ ist. Wenn aber einmal als fix ‚angenommen‘ worden ist, <span style="color:#00B000">(als Prämisse)</span>, dass es wahr ist, dass GOTT ‚existiert‘, dann ist natürlich die ‚Annahme‘, dass GOTT ‚nicht existiert‘, falsch. Aber sie ist auch ,unlogisch‘ und ,unsinnig‘, weil die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist unmöglich, dass es einen GOTT gibt''«</span>, offensichtlich und eindeutig zu einem Widerspruch führt; was z. B. Günther J. WIRSCHING mit seiner Version des <span style="color:#00B000">(nicht umkehrbaren)</span> ‚Möglichkeitsbeweises‘ für ,GOTT‘, explizit vorexerziert hat; <span style="color:#00B000">( nachgestellt im Anhang ''':''' GÖDELS ‚Möglichkeitsbeweis‘ als ,Widerlegung‘ eines Nicht-GOTT-Glaubens; in Entsprechung zu Psalm 14,1 und Psalm 53,2 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ ,unvernünftige‘ ]</span> ''Tor sagt in seinem Herzen ''':''' Es gibt keinen Gott. Sie handeln verderbt, handeln abscheulich; da ist keiner, der Gutes tut''«</span>. Historischer Hintergrund zu diesem Psalm-Text ''':''' Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem 586 v.Ch. durch die Truppen des NEBUKADNEZAR II.)</span> Der Logiker GÖDEL hat in seinem System zum ,ontologischen Beweis‘ keine ‚formale Unentscheidbarkeit‘ <span style="color:#00B000">(Agnostizismus)</span> feststellen können, wie auf einem anderen Feld seiner Forschungsarbeiten.
Das GÖDEL-Konsequenz-Teil von der ‚Notwendigkeit‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(die ‚Konsequenz’ aus dem ‚widerspruchsfreien‘ Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —,</span>)</span> im ‚Theorem ANSELMS‘, ist <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang, Term :10:)</span> dann auch eine weitere Explikation des Basis-Theorems-2 des Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span>, über die ‚ontologische Identität‘ vom <span style="color:#FF6000">„Dasein GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, mit seinem <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, nach einem <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span>, dargestellt mit Term :09:.
<span style="color:#00B000">(Die ontologische Identität von Dasein und Wesen in GOTT, ist die, für uns, <span style="color:#FF6000">„notwendige Präsenz <span style="color:#00B000">[ das Sein, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, die äquivalent, bzw. koinzident ist zur <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit <span style="color:#00B000">[ das Wesen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>]</span> GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>. Diese Identität von Sein und Wesen in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub> —</span>, bedeutet <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> konkret ''':''' die, für uns, notwendige Gegenwärtigkeit GOTTES, [ sein Dasein ], ist verwirklicht worden in der liebevollen [ Wesens-]Zuwendung GOTTES zu uns Menschen, in seiner Kindwerdung in Bethlehem, durch die Jungfrau MARIA ''':''' GOTTES Wesen ist ,Sein-mit-uns‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''sein Name'', <span style="color:#00B000">[ sein Wesen ]</span>, ''ist IMMANUEL, das heiß übersetzt ''':''' GOTT-mit-uns''«, <small>({{Bibel | Matthäus Evangelium |1|23|EU}})</small></span>, der unsere Not-,wenden‘-wird, d.h. der uns und die Welt von der Korruption der Sünde und des Todes <span style="color:#4C58FF">,erlösen‘</span> will und wird; jedoch nicht ohne uns. Die <span style="color:#4C58FF">„Menschwerdung“</span> GOTTES in JESUS CHRISTUS, die <span style="color:#4C58FF">„Hypostatische Union“</span>, bzw. diese außergewöhnliche und einzigartige <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span> von GOTT und Mensch, ist der wirkliche und historische Beginn der <span style="color:#4C58FF">„Erlösung“</span> des Menschen und der Welt; vergegenwärtigt für jede Generation der Menschen in und durch die <span style="color:#4C58FF">„Kirche“</span> JESU CHRISTI.)</span>
Die, von GÖDEL im 1. Beweisgang, als Prämissen schon vorausgesetzten und ,angenommenen‘ Perfektionen, bzw. Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(das sind die allgemeinen ,Transzendentalia‘ für alles Nicht-Göttliche in der Welt)</span>, werden im ersten Teil des 2. Beweisganges, mit Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dann auch als <span style="color:#FF6000">„positive Wesenseigenschaften“</span>, <span style="color:#00B000">(als die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, in GOTT ‚definitiv‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> bestätigt; <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang, Anmerkung-2)</span>.
Im 3. Beweisgang ist das Basis-Theorem-2 die ,modal‘ notwendige, bzw. transzendentale, Voraussetzung, sowohl für das <span style="color:#FF6000">„an sich notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, im Term :10:, als auch für die <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in den Ressourcen dieses Beweisganges ''':''' in der Definition-3, und im Axiom-5; <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span> wird nur GOTT zugeordnet; vgl. auch Anhang, 3. Beweisgang, Anmerkung-4)</span>. Dieses Basis-Theorem-2 ist auch zugleich die Antwort auf die Frage nach dem ‚Ursprung‘ GOTTES ''':''' GOTT ist <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> ‚da‘, von <span style="color:#CC66FF">„Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>, denn es ‚ist‘ sein <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#00B000">(überzeitlich-ewig)</span> für uns immer schon ‚da‘ zu sein. Weitere ‚Einzelheiten‘ über Wesen und Eigenschaften GOTTES gehören in die Mystik, bzw. in die <span style="color:#4C58FF">„Theologie“</span>.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Die Bedeutung des Kalküls</span></div>===
<div class="center">Immanuel KANT und Kurt GÖDEL im ‚Dialog‘</div>
KANT sagt ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>'''''Sein''' ist offenbar kein reales Prädikat''. ... ''Es ist bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position'' <span style="color:#00B000">[ latinisiert, deutsch für ''':''' ,Setzung‘ ]</span> ''eines Dinges ... Nehme ich nun das Subjekt (Gott) mit allen seinen Prädikaten'' <span style="color:#00B000">[ d.h. Eigenschaften ]</span> ''(worunter auch die Allmacht gehört) zusammen, und sage ''':''' ‚'''Gott ist'''‘'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT existiert wirklich‘ ]</span>, ''oder ‚es ist ein Gott‘, so <u>setze</u> ich kein neues Prädikat'' <span style="color:#00B000">[ keine neue Eigenschaft ]</span> ''zum ‚Begriffe‘ von Gott ''':''''' <span style="color:#00B000">[ <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein’ ist kein ‚reales Prädikat’ in GOTT</span>; ‚Existenz‘ ist in GOTT keine ‚Eigenschaft‘ ],</span> ... ''es kann daher zu dem Begriffe'', <span style="color:#00B000">[ ,GOTT‘ ]</span>, ''der bloß die'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Möglichkeit ausdrückt, darum, dass ich dessen Gegenstand'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ]</span>, ''als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck ''':''' er ist'', <span style="color:#00B000">[ GOTT ist wirklich ]</span>'' ) <u>denke</u>, nichts weiter hinzukommen.'' <span style="color:#00B000">[ Beides ist ,bloß gedacht‘ '''!''' ]</span> ''Und so enthält das Wirkliche nichts mehr als das bloß Mögliche. Hundert ‚wirkliche‘ Taler enthalten nicht das mindeste <u>mehr</u>, als hundert ‚mögliche‘. Denn, da diese den'' <span style="color:#00B000">[ gedachten ]</span>'' ‚Begriff‘, jene aber den Gegenstand und dessen'' <span style="color:#00B000">[ gedachte ]</span>'' Position an sich selbst bedeuten, so würde, im Fall dieser'', <span style="color:#00B000">[ die 100, als ,wirklich‘ bloß gedachten Taler ]</span>, ''<u>mehr</u> enthielte als jener,'' <span style="color:#00B000">[ als ihr ‚gedachter‘ Begriff im Verstand, wie ΑNSELM von Canterbury für GOTT, als ‚wirklich‘ Existierenden, argumentierte, …''so würde'' ]</span> ''mein ‚Begriff‘'' <span style="color:#00B000">[ die 100 im Verstand ‚gedachten‘ Taler ]</span> ''nicht den ganzen Gegenstand ausdrücken, und also auch <u>nicht der angemessene Begriff</u> von ihm sein. Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben'', <span style="color:#00B000">[ als bei 100 bloß ‚gedachten‘ Talern ]</span> ... <span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000"><ref>‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 401; https://www.korpora.org/kant/aa03/401.html</ref></span>.
GÖDEL würde darauf <span style="color:#00B000">(korrespondierend zur aristotelisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition von der Identität von Sein und Wesen in GOTT)</span> antworten ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span>Die <span style="color:#FF6000">„100 Taler“</span> sind der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der'' <span style="color:#00B000">[ vergänglichen ]</span> ''Welt''«</span> entnommen, und sind daher nicht mit GOTT vergleichbar, der, <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer Welt, <span style="color:#FF6000">„über“</span> dieser Welt steht. Einzig und allein nur von GOTT gilt ''':''' Der mit Dingen aus unserer Welt ,nicht vergleichbare‘ GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#FF6000">„existiert notwendig für uns“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, und <span style="color:#FF6000">„notwendiges Existieren, <u>Sein</u>“</span> ,ist‘ eine <span style="color:#FF6000">„positive <u>Wesen</u>seigenschaft“</span> in GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, weil GOTT aus sich <span style="color:#FF6000">„vollkommen“ <span style="color:#00B000">|</span> „perfekt“</span> ist, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#0000FF; background-color:#FFFF00">‚Sein‘ ist in GOTT ein ‚reales Prädikat‘</span>; <span style="color:#00B000">(notwendige ‚Existenz’ ist eine positive ‚Wesenseigenschaft’ in GOTT)</span>, und nur bei GOTT '''!''' Zum zeitlos-ewigen GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(als methodologische Kalkül-Prämisse)</span>, kann man sagen ''':''' Weil es, wegen Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#FF6000">„widerspruchsfrei möglich"</span> ist, dass es ihn gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, darum ist dieser GOTT auch das ‚einzige‘ <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, das <span style="color:#FF6000">„notwendig aus sich“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„grundlos“ <span style="color:#00B000">|</span> „unverursacht“</span> für uns immer schon ‚da’ ist und immer ,da’ sein wird; und zusätzlich gilt ''':''' Es gibt für jede mögliche Welt ‚nur‘ diesen einen GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx ∧ □∀y(Gy→x=y)'''‘ — </span><span style="color:#00B000">(Monotheïsmus)</span>; vorausgesetzt, man geht von der ,Existenz’ dieses GOTTES aus, wobei diese Annahme <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar''«</span> ist.<span style="color:#FF6000">«</span>
Eine Beobachtung ''':''' KANT sagt, gleichsam als ,krönenden‘ Abschluss seiner Widerlegung des, — von ihm so genannten —, ,ontologischen Gottesbeweises‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Aber in meinem Vermögenszustande ist <u>mehr</u> bei hundert ‚wirklichen‘ Talern, als bei dem bloßen Begriffe derselben, (d.i. ihrer Möglichkeit).''<span style="color:#FF6000">«</span> Diese Feststellung KANTS entspricht jedoch genau der Argumentation ANSELMS ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span>, d.h. GOTT ,existiert auch in Wirklichkeit‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was <u>mehr</u> ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ein bloßer Begriff ,im Verstand zu sein‘. Der ,Mehr-Wert‘ ergibt sich in beiden Fällen, sowohl bei den Talern als auch bei GOTT, aus der ,Wirklichkeit‘ ihrer Existenz, im Gegensatz zur bloßen, <span style="color:#00B000">(im Begriff gedachten)</span>, ,Möglichkeit‘ ihrer Existenz, so dass, in jedem Fall, der ,Begriff‘ im Verstand ohne Abstriche <span style="color:#FF6000">»</span>''den ganzen Gegenstand ausdrückt''<span style="color:#FF6000">«</span>, und von diesem auch <span style="color:#FF6000">»</span>''der angemessene Begriff''<span style="color:#FF6000">«</span> ist. Alles andere wäre eine ,Lüge‘. Mit dieser ,Beobachtung‘ ist das implizit ,Widersprüchliche‘ in KANTS Argumentation aufgedeckt ''':''' Das Wirkliche in KANTS Vermögenszustande enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, konträr zu seiner vorigen Behauptung ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#FF6000">«</span> enthalte <span style="color:#FF6000">»'',nichts mehr‘</span> als das bloß Mögliche''<span style="color:#FF6000">«</span>. Diese Behauptung ist offensichtlich falsch. Das ist somit ein indirekter Beweis und damit eine Bestätigung für die analoge Argumentation ANSELMS aus dem Wiederspruch des Gegenteils, am Beispiel KANTS <span style="color:#FF6000">»</span>''Vermögenzustandes bei hundert wirklichen Talern''<span style="color:#FF6000">«</span>, in dem in Wirklichkeit <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> ist, <span style="color:#FF6000">»</span>''als bei dem bloßen Begriffe derselben''<span style="color:#FF6000">«</span>.
<span style="color:#00B000">(Diese ,Beobachtung‘ ist zugleich auch das entscheidende Indiz dafür, dass das systembedingte Konzept KANTS von der ,Existenz‘, bzw. vom ,Sein‘ eines jeden Gegenstandes, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.i. als seine ,Setzung‘ bloß im- und durch den Verstand ,falsch‘ ist, — d.h. im Klartext ''':''' für KANT ist das ,Sein‘ eines Gegenstandes bloß ein ,Gedanke‘ in uns, wenn er meint, dass uns ein Gegenstand erst dann wirklich ,gegeben‘ sei, wenn wir uns den</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Gegenstand als schlechthin gegeben (durch den Ausdruck : <u>er ist</u>) <u>denken</u>''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">was nur dem Irrtum einer falschen System-Konzeption geschuldet sein kann. Auf Grund dieser Konzeption ist das</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''Ding, wie es an sich selbst ist''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">für KANT systembedingt weder ,anschaubar‘, noch ,erkennbar‘. Diese falsche Konzeption über die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines Dinges, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen bloße Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">ist für KANT letztendlich auch die Beweisgrundlage und Voraussetzung für seine Ablehnung des ontologischen Argumentes für GOTT im Theorem ANSELMS. Wenn das ,wirkliche‘ Sein eines Dinges nichts anderes ist, als</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''dessen'' <span style="color:#00B000">[ bloß gedachte ]</span> ''Position''<span style="color:#FF6000">«</span>, <span style="color:#00B000">d.h. als seine ,mögliche‘ Setzung bloß im- und durch den Verstand, — das ist das, als ,wirklich‘ bloß nur ,gedachte‘ Ding —, dann</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''enthält''<span style="color:#FF6000">«</span> <span style="color:#00B000">natürlich</span> <span style="color:#FF6000">»</span>''das Wirkliche''<span style="color:#00B000">, [ als die bloß gedachte Existenz ],</span> ''nichts mehr als das bloß Mögliche''<span style="color:#00B000">, [ als der gedachte Begriff ]<span style="color:#FF6000">«</span>, was offensichtlich unhaltbar ist. <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] </span> ''':''' Wenn die Konsequenz einer Wenn-Dann-Folgerung ,falsch‘ ist, dann ist auch ihre Voraussetzung, das System-Konzept KANTS, ,falsch‘ ''':''' d.i. seine ,Kopernikanische Wende‘ für die Metaphysik, soweit sie KANTS ,Sein’-Konzept betrifft. Korrekt und ,wahr‘ ist in jedem Fall ''':''' Das Wirkliche enthält <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span> als das bloß Mögliche, und die Dinge ,existieren‘ schon immer unabhängig von unserem Denken. ,Existenz‘, das ,Sein‘, ist <span style="color:#FF6000">,doch mehr‘</span>, als bloß ein ,Gedanke‘ von uns.)</span>
Somit ist die Argumentation KANTS gegen den ontologischen Beweis ANSELMS für GOTT ,falsch‘ und unhaltbar, weil sie auf der ,falschen‘ Voraussetzung beruht ''':''' die ,Existenz‘, bzw. das ,Sein‘ eines jeden ,Gegenstandes‘, — wie z. B. auch die Existenz bei GOTT —, sei bloß dessen gedachte ,Position‘ an sich selbst, d.h. bloß seine ,Setzung‘ im- und durch den Verstand. Damit ,macht‘ er GOTT außerdem zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, und verkennt so, — wie vor ihm THOMAS von Aquin —, auch die Einzigartigkeit und Exklusivität GOTTES im Theorem ANSELMS.
<div class="center">Die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> in der philosophischen Tradition</div>
Wenn man die philosophische Tradition der <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> im Lichte der Ergebnisse der <span style="color:#4C58FF">„axiomatischen Theologie“</span> GÖDELS liest, dann stellt sie sich am Beispiel bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, und bei GÖDEL wie folgt dar ''':'''
<span style="color:#FF6000">»''Das Erstbewegende,'' (<span style="font-family: Times;"><big>,πρῶτον κινοῦν‘</big></span>), ''das, ohne selbst ‚bewegt‘ zu sein'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀκίνητον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''unverursacht, ,entstehungslos‘'' |</span> ), ''alles Übrige wie ein Geliebtes ‚bewegt‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,κινεῖ δὴ ὡς ἐρώμενον‘</big></span> <span style="color:#00B000"> | ''-verursacht, ,entstehen‘ lässt'' |</span> ), ''ist sowohl'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚Wesen‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον καί οὐσία‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚Substanz‘'' |</span> ), ''als auch'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''ewiges ‚wirksames, verwirklichendes Sein‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>‚ἀΐδιον καί ἐνέργεια οὖσα‘ = ‚actus purus‘</big></span><span style="color:#00B000"> | '',reine Tätigkeit‘'' |</span> ), … ''ersehnt'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ὀρεκτόν‘</big></span>), ''und erkennbar'', (<span style="font-family: Times;"><big>,νοητόν‘</big></span>), ... ''denn dies ist der ‚Gott‘'', (<span style="font-family: Times;"><big>,τοῦτο γὰρ ὁ θεός‘</big></span>), <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, ''der'' <span style="color:#00B000">[ zeitlich-]</span>''Ewige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἀΐδιον‘</big></span>), — ''der Unvergleichliche'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ἄριστον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ''‚der Beste‘'' |</span> ), — ''der Lebendige'', (<span style="font-family: Times;"><big>,ζῷον‘</big></span> <span style="color:#00B000">| ,''das Leben selbst‘'' |</span> ), — ... ''so sagen wir ja'', (<span style="font-family: Times;"><big>,φαμὲν δὴ‘</big></span>), — ...«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ARISTOTELES — Grieche)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, als ,Individuumname‘, ist synonym mit <span style="color:#FF6000">„göttliches ‚Da-Sein’“</span>, das sowohl <span style="color:#FF6000">„aus sich vollkommen“</span>, als auch <span style="color:#FF6000">„notwendig für uns“</span> ‚da‘ ist; <span style="color:#00B000">(das ist das, an sich, vollkommene ‚Was-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ — </span>, das zugleich, für uns, das notwendige ‚Da-Sein‘ GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> — ist)</span>; <span style="color:#CC66FF">„von Ewigkeit zu Ewigkeit“</span>. Das ist der <u>angemessene Begriff</u> von GOTT, und gilt ‚nur‘ von GOTT. Weil GOTT <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> ist, ist <span style="color:#FF6000">„Da-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „GOTT-Sein“ <span style="color:#00B000">|</span> „Göttlichkeit“</span> das <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span>. Im Unendlichen, GOTT, sind <span style="color:#FF6000">„Essenz“</span> und <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> koinzident ,eins‘, und daher untrennbar, und <span style="color:#FF6000">»''darum ist GOTT das einzige ‚Sein’, das notwendig an sich ‚da‘ ist''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ABU ALI SINA alias AVICENNA — Muslim)</span>.
Der <span style="color:#00B000">(gedachte)</span> ‚Eigenschafts-Begriff‘ <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit (die Größe) GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(‚Perfektion‘, die unbegrenzte Summe aller ‚positiven Eigenschaften‘ in GOTT)</span> schließt koinzident die ‚Eigenschaft’ <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz für uns“</span> mit ein ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. GOTT wäre nicht <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span>, wenn er nicht auch real für uns ‚da‘ wäre, wenn er nicht ,immer schon’ <span style="color:#FF6000">„existierte“</span>. ‚Sein’ ist <u>mehr</u> als ‚Nicht-Sein’. ,Sein’, bzw. ,Existenz’ gehört zu den ,Transzendentalia’ in GOTT. Das sind die <span style="color:#00B000">(ultimativen)</span> ,Wesenseigenschaften’ in GOTT. Der unbegrenzt Unendliche, GOTT, ist daher das <span style="color:#FF6000">»''vollkommenste Wesen, über das nichts ,Größeres‘ d.h. Vollkommeneres <u>mehr</u> ‚gedacht‘ werden kann''«</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(ANSELM von Canterbury — Christ)</span>.
Der ‚Begriff’ <span style="color:#FF6000">„Perfektion GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schließt koinzident das <span style="color:#FF6000">„notwendige Dasein GOTTES“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘</span> —, für uns mit ein, ohne einen zeitlichen Anfang und ohne ein zeitliches Ende. Das ist die ‚zeitlos-ewige‘, an sich absolute, und <span style="color:#FF6000">„für uns notwendige Existenz GOTTES“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Das ist ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 2. Beweisgang aus Term :16: ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gy→Yy'''‘ —</span>, mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(Y:=E<sub>not</sub>) ]</span>, und der <span style="color:#4C58FF">[ FUB(y:=x) ]</span>; und auch ein ,regulär‘-mögliches Korollar im 3. Beweisgang ''':''' entsprechend der <span style="color:#FF6000">„logischen Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A → B ]</span> von Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> und Term :05: <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> aus diesem Beweisgang. In Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''Angenommen, '' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> ''steht für den GOTT der Christen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span>, ''dann existiert dieser GOTT'', <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span>, ''für uns notwendig'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> <span style="color:#FF6000">«</span>.)</span> Der Unendliche, GOTT, ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer ‚vergänglichen‘, ,endlichen‘ Welt, welche prinzipiell vom dreidimensionalen Raum und von der unwiederbringlich ‚vergehenden‘ Zeit geprägt ist. Der ,GOTT der Christen‘ ist <span style="color:#FF6000">»''unabhängig''«</span> von dieser <span style="color:#FF6600">„vergehenden Raum-Zeit“, — »''jenes rätselhafte und anscheinend in sich widersprüchliche Etwas''« <span style="color:#00B000">(GÖDEL)<ref>Kurt GÖDEL, ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen der Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie‘</big></span>'', in P.A.SCHILPP (Hg.): ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Albert Einstein, Philosoph und Naturforscher‘</big></span>'', Seite 406</ref></span> —</span>. Ohne ‚Zeit‘ gibt es keinen zeitlichen Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘, <span style="color:#00B000">(beides ist zeitlos ,eins‘)</span>, und so ist der zeitlos-ewige GOTT, der <span style="color:#FF6000">»''notwendig aus sich ,existiert‘'' «</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ — </span>, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „ursprungslos“</span> für uns immer schon ‚da‘ ''':''' <span style="color:#00B000">(GÖDEL — ohne religiöses Bekenntnis)</span>.
Mit dem GÖDEL-Kalkül ist die <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span> auf eine ‚vernünftige Basis‘ gestellt worden, und ist somit für jeden Menschen nachvollziehbar, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>, wie obige Beispiele zeigen.
'''Resümee :'''
Das GÖDEL-Kalkül zeigt mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, was notwendig folgt, wenn die Axiome ‚wahr‘ sind, <span style="color:#00B000">(die Axiome bilden formal-syntaktisch <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span> ab)</span>, unter der Voraussetzung, dass die Axiome <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>'' Struktur''«</span> unserer Welt sind. Die ,Verifikation‘ der Axiome und Definitionen von GOTT und seiner Vollkommenheiten gelingt GÖDEL, — entsprechend seiner Unabhängigkeits-Bedingung —, durch den Aufweis ihrer Widerspruchsfreiheit ''':''' sie sind somit ,wahr‘ und, — im Kontext einer <span style="color:#FF6000">»''theologischen Weltanschauung''«</span> —, auch ,annehmbar‘ in unserer ,realen‘ Welt ''':''' <span style="color:#00B000">(siehe Anhang, 2. Beweisgang und Anmerkung-2)</span>. Er vermeidet damit den Fehler, der immer wieder im Diskurs über Gottesbeweise gemacht wird ''':''' GOTT mit seinen Geschöpfen zu vergleichen. Diese logisch-philosophische Rede von GOTT <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">»''ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen''«</span>)</span> hat eine <u>mehr</u> als zweitausendjährige Tradition hinter sich. Der <span style="color:#FF6000">„100-Taler-Gott“</span> des Philosophen KANT, hat heute, nachdem der Logiker und Systemtheoretiker GÖDEL sein System vorgelegt hat, an ‚Strahlkraft‘ verloren.
Kurt GÖDEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">» ''Die theologische Weltanschauung'', <span style="color:#00B000">[ dass GOTT für uns immer schon ‚da‘ ist ]</span>, ''ist rein verstandesmäßig mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar'';«</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. sie ist das ,Resultat‘ der, — vom Glauben geleiteten —, ‚theoretischen Vernunft‘, alias ‚reinen Vernunft‘, und nicht bloß das ‚Postulat‘ einer ‚praktischen Vernunft‘, wie KANT meint ]. <span style="color:#FF6000">»''Der'' <span style="color:#00B000">[ christliche ]</span> ''Glaube ist die ‚Pupille‘ im ‚Auge‘ unseres Verstandes.''«</span> (Heilige KATHARINA von Siena, Lehrerin der Kirche, Patronin Europas<ref>vgl. <span style="font-family: Times;"><big>''Gebet 7 ‚Für die neuen Kardinäle‘, Rom, 21. Dezember 1378,''</big></span> aus <span style="font-family: Times;"><big>''Caterina von Siena ,Die Gebete‘.''</big></span> Kleinhain 2019, online: https://caterina.at/werke/gebete/gebete-detailansicht/gebet-7.html</ref> )</span>
Der sonst so rationale KANT, hier doch etwas emotionell, <span style="color:#00B000">(als wolle er die Ergebnisse im GÖDEL-Kalkül nicht wahr haben, die belegen, dass er sich bei GOTT geirrt, und die Funktion des christlichen Glaubens für die Philosophie falsch eingeschätzt hat)</span> ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Es war etwas ganz Unnatürliches und eine bloße Neuerung des Schulwitzes, aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee das Dasein des ihr entsprechenden Gegenstandes selbst ausklauben zu wollen''<ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 403. https://www.korpora.org/kant/aa03/403.html</ref>.<span style="color:#FF6000">«</span>
Für KANT, für die Scholastiker, <span style="color:#00B000">(und auch für uns)</span>, ist es natürlich ‚logisch‘, dass aus einem als ‚möglich’ gedachten Begriff, <span style="color:#FF6000">»</span>''aus einer ganz willkürlich entworfenen Idee''<span style="color:#FF6000">«</span>, keine Existenzaussage abgeleitet werden kann. <span style="color:#00B000">(Aus dem bloß gedachten Begriff ,goldene Berge‘ folgt natürlich nicht, dass es solche in Wirklichkeit auch gibt.)</span> In der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen’</span> Tradition, die von ARISTOTELES herkommt, ist der Begriff <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> jedoch von allen anderen Begriffen so verschieden, so dass für GOTT diese Logik KANTS nicht mehr gilt. GOTT ist ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘.
Dazu der Kommentar von HEGEL ''':'''
::<span style="color:#FF6000">»''Wenn KANT sagt, man könne aus dem Begriff'' <span style="color:#00B000">[ ‚GOTT‘ ]</span> ''die Realität nicht ,herausklauben‘, so ist da der Begriff als endlich gefasst''.« <span style="color:#00B000">[ In der Endlichkeit unserer Welt trifft die Logik KANTS zu, dass dem ‚Begriff‘ nicht ,notwendig‘ das ‚Sein‘ folgt, denn es gibt in ihr die ,Lüge‘, die das ,Wirklich-Sein‘ im Begriff bloß behauptet, ohne dass es ,in Wirklichkeit‘ zutrifft, was sie behauptet. Es gilt hier nach KANT ''':''' »''Sein ist kein reales Prädikat''«. Somit ist ]</span> »''...der Begriff ohne'' <span style="color:#00B000">[ reales ]</span> ''Sein ein Einseitiges und Unwahres, und ebenso das Sein, in dem kein Begriff ist'', <span style="color:#00B000">[ ist ]</span> ''das begrifflose Sein,'' <span style="color:#00B000">[ d.i. das relative ,Noch-Nicht-Begriffene‘ ]</span>.'' Dieser Gegensatz, der in die Endlichkeit fällt'' <span style="color:#00B000">[ im Endlichen zutrifft ]</span>, ''kann bei dem Unendlichen, GOTT, gar nicht statthaben''<ref>Georg Wilhelm Friedrich HEGEL, ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Ausführungen des ontologischen Beweises''</big></span>‘ in den ‚<span style="font-family: Times;"><big>''Vorlesungen über die Philosophie der Religion vom Jahr 1831''</big></span>‘ . Hamburg 1966, Seiten 175 bzw. 174</ref>; <span style="color:#00B000">[ denn ,Begriff‘, bzw. ,Denken‘ und ,Sein‘ sind in dem Unendlichen, GOTT, untrennbar und real immer dasselbe. Auf Grund dieser ontologischen Identität ,personifiziert‘ und ,repräsentiert‘ GOTT die ,Wahrheit‘ ''':''' GOTT ist die ,Wahrheit‘. In GOTT, dem <span style="color:#FF6000">„Schöpfer der Welt“</span>, folgt dem ,Begriff‘ immer ,notwendig‘ das ,Sein‘ ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''GOTT sprach ''':''' Es werde ,Licht‘. Und es wurde Licht''«, <small>{{Bibel | Genesis |1|3|EU}}</small>;</span> oder auch ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Der Herr sprach, und sogleich geschah es; er gebot, und alles war da''«,</span> <small>{{Bibel | Psalm |33|9|EU}}</small>.]</span>«</span>
Das Entscheidende bei der <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Interpretation des GÖDEL-Kalküls ist, dass der <span style="color:#00B000">(Begriff)</span> GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, nicht auf die Ebene seiner ,endlichen‘ Geschöpfe und unserer Welt gestellt wird, <span style="color:#00B000">(d.i. das ‚Universum‘ im ,Urknall‘, die ‚100-Taler‘, ein ‚Tsunami‘, auch ,einfache Modelle‘ von unserer Welt, etc.)</span>, und damit verglichen wird, sondern, dass der GOTT der Christen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit als <span style="color:#FF6000">»''der Unendliche''«</span> belassen und als <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen'' <span style="color:#00B000">[ Raum-Zeit-]</span>''Struktur''«</span> unserer vergänglichen Welt, — als <span style="color:#FF6000">»''der Unvergleichliche''«</span> —, verstanden wird. <span style="color:#00B000">(Alle Kritiken des sog. ,ontologischen‘ Gottesbeweises übersehen die Einzigartigkeit und Besonderheit des <span style="color:#FF6000">»''Unendlichen''«</span>, und/oder wollen diese nicht ,wahr‘ haben.)</span> Auch THOMAS von Aquin ,verortet‘ den GOTT ANSELMS, — in seiner Kritik an dessen Theorem —, irrtümlich unter die ,Dinge‘ der uns umgebenden ,Natur‘, wenn er sagt ''':''' GOTT <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse in rerum natura</big></span>“</span>, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS <span style="color:#FF6000">»</span>''in der Natur der Dinge'' <span style="color:#00B000">(unserer Welt)</span> ''existiert''<span style="color:#FF6000">«</span>, und verkennt somit, — wie nach ihm auch KANT —, die ,Unvergleichlichkeit‘ GOTTES, <span style="color:#00B000">(vgl. STh I q.2 a.1 ad 2<ref>„Deus … illud quo maius cogitari non potest; non tamen propter hoc sequitur quod intelligat id quod significatur per nomen, esse in rerum natura; sed in apprehensione intellectus tantum.“ ——— »''GOTT ist'' (nach ANSELM) ''der, über den Größeres nicht mehr gedacht werden kann. Aber nicht deswegen, weil er'', (der Narr von Psalm 14.1, den ANSELM zitiert), ''das versteht, was durch diesen Namen,'' (d.h. mit dem Begriff ,GOTT‘, als der ,Größte‘, im Theorem ANSELMS), ''bezeichnet wird, folgt daraus'', (wie ANSELM meint), ''dass er auch versteht, dass er'', (der GOTT ANSELMS), ''auch in der ,Natur‘ der Dinge'' (unserer Welt) ''existiert''; <span style="color:#00B000">[ was ANSELM so nie gesagt hat ]</span>. ''Daraus folgt nur, dass er'', (als ,GOTT‘), ''bloß in der Auffassung seines Verstandes'', (d.h. nur im Denken des Narren als ,Begriff‘), ''existiert.''« ——— Hier ,verortet‘ THOMAS einerseits den unendlichen GOTT, von dem das Theorem ANSELMS spricht, irrtümlich unter die endlichen Dinge der uns umgebenden ,Natur‘, was sachlich dem theologischen Theorem der Unvergleichlichkeit GOTTES widerspricht, der nicht unter die Dinge unserer Welt eingereiht werden darf. Anderseits verliert er dadurch auch den ,Blick‘ für die Außerordentlichkeit und Besonderheit GOTTES, dessen Natur völlig verschieden und unabhängig von der ,Natur‘ unserer raum-zeitlichen Welt ist. GÖDEL beweist jedoch, mit ANSELM, weil es notwendig, ohne Widerspruch, (»''bloß in der Auffassung unseres Verstandes''«), möglich ist, dass GOTT existiert, ist es korrekt, daraus auch mit Notwendigkeit zu folgern, dass der Glaube des Erzbischofs ANSELM, und der Glaube seiner Anvertrauten, von der Wirklichkeit GOTTES, widerspruchsfrei, logisch richtig, und damit sinnvoll ist; denn Möglichkeit und Wirklichkeit sind in GOTT koinzident ,eins‘. Das ist das Privilegium GOTTES allein, der einzigartig und unvergleichlich ist. Damit zeigt er auf, dass THOMAS die Unvergleichlichkeit und Einzigartigkeit GOTTES in seinem Vorhalt nicht bedacht hat; und außerdem ANSELM missverstanden hat.</ref>)</span>; jedenfalls hier in der Auseinandersetzung mit ANSELM. Dagegen spricht ANSELM im ,''<span style="font-family: Times;"><big>Proslogion</big></span>''‘, Seite 85f, nur von einem <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse et in re</big></span>“</span> GOTTES, d.h. dass GOTT ,auch in Wirklichkeit existiert‘, <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>quod maius est</big></span>“</span>, was ,größer‘, bzw. ,mehr‘ ist, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>esse solo in intellectu</big></span>“</span>, als nur ,im Verstand zu sein‘; wobei die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, <span style="color:#00B000">(Natur)</span>, GOTTES jedoch völlig verschieden und <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen''«</span> Wirklichkeit <span style="color:#00B000">(die ,Natur‘)</span> der ,raum-zeitlichen‘ Welt der Dinge ist. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. GOTT ist <span style="color:#FF6000">„vollkommen“</span> und alle <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(die ultimativen ,Transzendentalia‘)</span>, sind koinzident ,eins‘, — ,fallen <span style="color:#FF6000">„notwendig“</span> perspektivisch in eins zusammen‘, und sind daher konvertierbar. Darum ist auch die Wirklichkeit, <span style="color:#00B000">(Natur)</span>, GOTTES ,einzigartig‘ und ,unvergleichlich‘.
Mit Korollar-3 ist die Exklusivität und Außerordentlichkeit GOTTES definitiv im Kalkül ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>. Der abendländische Monotheïsmus ist somit eine ,logische‘ Konsequenz aus den GÖDEL-Axiomen. <span style="color:#00B000">(Das <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Theorem von der ,Einzigartigkeit‘ und Exklusivität GOTTES, d.h. hier im Kontext ''':''' die exklusive Einheit von GOTT und Mensch in JESUS CHRISTUS; von Vater, Sohn und Geist im <span style="color:#4C58FF">„Dreifaltigen“</span>; von Essenz und Existenz, von Begriff und Sein, von Ursache und Wirkung, von Subjekt und Objekt, von Möglichkeit und Wirklichkeit, und die unbegrenzte Summeneinheit und Koinzidenz der unendlichen Transzendentalien in GOTT, ist, — mit HEGEL —, die Voraussetzung und Bedingung jeder Philosophie ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Die Einheit muss am Anfang der Philosophie stehen''«</span>; und ist zugleich auch ihr gesuchtes und bewiesenes Endergebnis und Ziel ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Einheit muss auch das Resultat der Philosophie sein''«</span><ref>https://hegel-system.de/de/gottesbeweis.htm#hegels-kritik-an-kant</ref>, was hier im GÖDEL-Kalkül ,logisch‘ mit Korollar-3 verifiziert wird ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□(∃xGx ∧ ∀y(Gy→x=y))'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist exklusiv einzigartig''«</span>.)</span>
Die Einzigartigkeit GOTTES bedingt die Koinzidenz, den inneren Zusammenhang aller seiner Vollkommenheiten und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(Axiom-2)</span>, d.h. ihr paarweise, perspektivisches ,Zusammenfallen in eins‘ im Unendlichen, GOTT. ——— Aus der Notwendigkeit aller positiven Eigenschaften und Zuschreibungen, <span style="color:#00B000">(d.h. aus den, an sich, notwendigen, ultimativen Transzendentalien, Axiom-4)</span>, die in GOTT paarweise, koinzident ,eins‘ sind, <span style="color:#00B000">(Definition-2)</span>, ist die Einzigkeit GOTTES für uns erschließbar, <span style="color:#00B000">(Korollar-3)</span>. Axiom-4 ist die erste, ,modal‘ <span style="color:#FF6000">„notwendige“</span>, d.h. die transzendentale Voraussetzung für Korollar-3.
Wenn im Korollar-3 das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> z. B. für GOTT, dem ,Vater‘ der Christen, und das <span style="color:#4C58FF">— ‚'''y'''‘ —</span> für GOTT, dem ,Sohn‘, d.h. für ,JESUS CHRISTUS‘ steht, oder für den ,HEILIGEN GEIST‘, <span style="color:#00B000">(den ,Dreifaltigen GOTT‘ der Christenheit)</span>; oder auch für die Gottesbezeichnung ,GOTT-ADONAI‘ der Juden, oder für die Gottesbezeichnung ,ALLAH‘ der Muslime steht, dann weist dieses Korollar, für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''∀y'''‘ —</span>, mit der ,ontologischen Identität‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x=y'''‘ —</span>, auf die ,Koinzidenz‘ des <span style="color:#4C58FF">„Dreifaltigen“</span>, und auf die <span style="color:#4C58FF">„Hypostatische Union“</span> der Naturen von GOTT und Mensch in JESUS CHRISTUS,
bzw. auch auf den inneren Zusammenhang der drei Buch-Religionen hin.
===<div class="center"><span style="color:#660066">Anhang : das GÖDEL-Kalkül</span></div>===
In der ,Legende zum GÖDEL-Kalkül‘ wird an einige Basics erinnert, und diese für die operative Praxis im anstehenden Kalkül, mit Hilfe von logischen Meta-Terme, adaptiert. Zusätzliche, notwendige Regeln und Gesetze werden dann ,benannt‘, wenn sie in der Kalkül-Durchführung auftreten.
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">Legende zum GÖDEL-Kalkül</span></div>
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<small>
<math>\begin{align}
{\color{blue}\text{ ◇}} \text{ :: konsistent ↔ widerspruchsfrei ↔ möglich ↔ denkbar, } & {\color{blue}\text{ □}} \text{ :: notwendig ↔ wirklich, für jede mögliche Welt ↔ exklusiv} \\
\text{logischer Meta-Term ::} {\color{blue}\text{ [ A ├ B ]}} \text{ ::} & \text{ „aus A folgt im Kalkül ,regulär‘ (├ ) B.“} \\
\text{ A, B sind Aussagen über Eigenschaften, (A ist keine Eigenschaft);} & \text{ die Aussage, z.B. in der Kalkül-Zeile 10, wird als ,Term :10:‘ bezeichnet} \\
{\color{blue}\text{ AE}} \text{ ::} & \text{ Argument Einführung, Prämisse, Postulat } \\
{\color{blue}\text{ Xx}} \text{ ::} & \text{ „X ist eine Eigenschaft der Individuum-Variable x.“ } \\
{\color{blue}\text{ ¬PX}} \text{ ::} & \text{ „X ist keine positive Eigenschaft, ist keine Perfektion, ist nicht vollkommen.“ } \\
{\color{blue}\text{ Instanz(X := Y)}} \text{ ::} & \text{ Substitution der Eigenschaft X durch die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y } \\
\text{ (Eine ,Instanz‘ ist ein Exemplar aus einer Menge gleichartiger Dinge;} & \text{ hier die ,bestimmte‘ Eigenschaft Y, als Ersatz für das unbestimmte X.) } \\
{\color{blue}\text{ FUB(x := y)}} \text{ ::} & \text{ Freie-Um-Benennung der Individuum-Variable x in y } \\
\text{ ,modal‘-frei gewählte Kalkül-Prämisse ::} {\color{blue}\text{ Gx}} \text{ ::} & \text{ „Die Variable x steht für den GOTT der Christen.“ } \\
{\color{blue}\text{ [ G(y) ├ ⱯyG(y) ]}} \text{ ::} & \text{ All-Operator-Einführung der Variable y für GOTT } \\
\text{ „Angenommen, die Variable y steht für GOTT, dann } & \text{folgt ,regulär‘ (├ ), dass auch jedes y im Kalkül für GOTT steht.“}\\
{\color{blue}\text{[ ⱯXA(X) ├ A(X) ]}} \text{ ::} & \text{ All-Operator-Beseitigung für die substituierte Eigenschaft X } \\
\text{ „Wenn X durch eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ,instanziiert‘ ist oder } & \text{wird, dann kann der All-Operator von X ,regulär‘ (├ ) beseitigt werden.}\\
{\color{blue}\text{ KOMM(↔)}} \text{ ::} & \;{\color{blue}\text{[ (A↔ B) ↔ (B ↔ A) ]}} \text{ :: Kommutativgesetz für ( ↔ )}\\
{\color{blue}\text{ DIST(□∧)}} \text{ ::} & \;{\color{blue}\text{[ (□A ∧ □B) ↔ □(A ∧ B) ]}} \text{ :: Distributivgesetz für (□∧ )} \\
\text{ (hypothetischer Syllogismus, häufige logische Schlussregel) ::} & \;{\color{blue}\text{[ A → B, A ├ B ]}} \text{ :: (Modus ponendo ponens) :: Abtrennregel.} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn A wahr ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch B wahr ist.“} \\
\text{ (negativer hypothetischer Syllogismus) ::} & \;{\color{blue}\text{[ A → B, ¬B ├ ¬A ]}} \text{ :: (Modus tollendo tollens)} \\
\text{ „Wenn es wahr ist, dass aus A ein B folgt, und wenn B falsch ist, } & \text{dann ist im Kalkül ,regulär‘ (├ ) ableitbar, dass auch A falsch ist.“} \\
\text{''KONDITIONALER BEWEIS“ ::} & \;{\color{blue}\text{[ ├ A ├ B ╞ A → B ]}} \text{ :: (logische Implikation)} \\
\text{ „Angenommen, A ist ,regulär‘ Axiom oder Prämisse, und B ist im } & \text{Kalkül ,regulär‘ abgeleitet, dann ist ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A impliziert B, ist wahr.“} \\
\text{''INDIREKTER BEWEIS“ ::} & \;{\color{blue}\text{[ ├ ¬A → F ╞ A ]}} \text{ :: (Reductio ad absurdum)} \\
\text{ „Wenn im Kalkül aus ¬A ,regulär‘ eine Kontradiktion } & \text{F folgt, dann ist A ,bewiesen‘ ( ╞ ) : A ist ,wahr‘.“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Eine Prädikatenlogik zweiter Stufe ist eine Logik, in der die Quantoren auch Eigenschaftsausdrücke <span style="color:#00B000">(<span style="color:#FF6000">„Prädikate”</span>)</span> binden können''. <span style="color:#00B000">[ Die ,Prädikate‘ werden in einem Kalkül dieser Logik durch Definitionen ,bestimmt‘ ]</span>. ''Wir werden uns im folgenden recht frei einer dafür geeigneten formalen Sprache bedienen. Äußere Quantoren werden meist weggelassen und wir schreiben kurz'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Xx'''‘ — </span> ''bzw.'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ — </span> ''um auszudrücken, dass das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ — </span> ''die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''hat, bzw. dass die Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ — </span> ''die höherstufige Eigenschaft'' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> ''<span style="color:#00B000">(für <span style="color:#FF6000">„positiv”</span>)</span> hat;'' <span style="color:#00B000"> [ wobei die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> als einzige im Kalkül ,unbestimmt‘ bleibt ]</span>. <span style="color:#FF6000">«</span><ref>A. FUHRMANN ‚''<span style="font-family: Times;"><big>‚G‘ wie Gödel. Kurt Gödels axiomatische Theologie</big></span>''‘, Seite 6, Anmerkung 3. Konform mit seinem Artikel in ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Logik in der Philosophie</big></span>''‘ hg. v. P. SCHROEDER-HEISTER, W. SPOHN und E. OLSSON. 2005, Synchron, Heidelberg.</ref>
Der All-Quantor für Eigenschaften, hier im GÖDEL-Kalkül der ,modalen‘ Prädikatenlogik zweiter Stufe, bindet die ,unbestimmte‘ Eigenschafts-Variable <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> ausschließlich nur in den Definitionen im 2. und 3. Beweisgang . <span style="color:#00B000"> (Im ersten Beweisgang gibt es keine Definition.)</span> Dieser All-Quantor wird dann jedes Mal in der Beweis-Durchführung durch die Substitution ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ Instanz(X:= ..) ]</span> mit ,bestimmte‘ Eigenschafts-Konstanten wie <span style="color:#4C58FF">— (X:= G) —</span>, bzw. <span style="color:#4C58FF">— (X:= ¬Y) —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— (X:= E<sub>not</sub>) —</span> ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> beseitigt ''':''' <span style="color:#4C58FF"> [ ⱯXA(X) ├ A(X) ]</span>; wobei die Eigenschafts-Konstante im Kalkül entweder als Zwischenergebnis ,regulär‘ abgeleitet, <span style="color:#00B000">(,errechnet‘)</span>, oder mit einer Definition schon ,bestimmt‘ worden ist.
Die spezifische ‚Eigenschaft‘ einer Eigenschaft wird hier, in der formalen Syntax der ,modalen‘ Prädikatenlogik zweiter Stufe, als eine tiefer gestellte Abkürzung <span style="color:#00B000">(als Index)</span> an ihre Trägereigenschaft angehängt, wie z. B. ‚wesentlich‘, bzw. ‚essentiell‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> —</span>, oder ‚notwendig‘ durch <span style="color:#4C58FF"> — <sub>not</sub> —</span>. In der Definition-3 steht der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, um auszudrücken, dass das Individuum <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> notwendig <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span> die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>, für ,Existenz‘, hat, d.h. <span style="color:#FF6000">»''das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> existiert notwendig''«</span>. Der schon von GÖDEL indizierte Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">—‚'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> kann gelesen werden als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> hat die Wesenseigenschaft, <span style="color:#4C58FF"> — <sub>ess</sub> — </span> ''':''' GOTT zu sein, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘ </span>''«</span>, statt der ,an sich‘ konformen, aber <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> etwas ungenauen Formulierung ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''ist wesentlich göttlich''«</span>; oder mit der Voraussetzung ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''→'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> deutlicher und <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Wenn'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''für den GOTT der Christen'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, ''steht, dann ist GOTT-Sein'', <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(,Existenz‘)</span> ''das Wesen dieses GOTTES'', <span style="color:#4C58FF">— <sub>ess</sub>‚'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(,Essenz‘)</span>«</span>; wobei, — entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse des Kalküls <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ — </span> ''':''' das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den ,GOTT der Christen‘)</span> —, bei der Interpretation der Terme dieses besonderen Kalküls, die <span style="color:#4C58FF">„christliche Theologie”</span> für den Begriff <span style="color:#FF6000">„GOTT”</span>, Korrektur und die leitende Instanz ist. Dabei muss die Dreifach-Äquivalenz von <span style="color:#4C58FF"><span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span></span>berücksichtigt werden. Welche der drei Äquivalenzen, bzw. Lesearten von <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ — </span> bei einem bestimmten Term im Kalkül zulässig ist, muss <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> überprüft und evaluiert werden. Bei manchen können sogar alle drei Lesearten <span style="color:#4C58FF">„theologisch”</span> zulässig sein.
Warum es in der modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, im GÖDEL-System, ,Definitionen‘ gibt, erklärt GÖDEL formal-syntaktisch ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Definitionen dienen ja nur der kürzeren Schreibwelse und sind daher prinzipiell überflüssig.''«</span> <span style="color:#00B000">(Aus der Anmerkung 6 in seinem Hauptwerk ''':''' ,''<span style="font-family: Times;"><big>Über formal unentscheidbare Sätze der Principia Mathematica und verwandter Systeme I</big></span>''‘.)</span> Für die <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Interpretation und Hermeneutik seines Kalküls, sind die ,Definitionen‘ im GÖDEL-System jedoch wesentlich, und letztlich entscheidend. Erst dadurch wird sein Axiomensystem zur <span style="color:#4C58FF">„axiomatischen Theologie”</span>. GÖDEL gibt selbst den hermeneutischen Hinweis dazu, wenn er über den höherstufigen Eigenschaftsbegriff <span style="color:#FF6000">»''positiv''«</span> sagt, der nur ,indirekt‘ definiert wird, jedoch mit seinem gesamten Axiomensystem ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positiv bedeutet positiv im moralisch ästhetischen Sinne, (unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''.«</span> Die Deutung dieses ,höherstufigen‘ Begriffs als ein anderes Wort für <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> ergibt sich aus der <span style="color:#4C58FF">„theologischen”</span> Evaluierung, d.h. der Einordnung des GÖDEL-Systems in die ,laufende‘ <span style="color:#FF6000">„Rede von GOTT“</span>, seit Menschen, sich über den Sinn der Welt und unseres Lebens in ihr, Gedanken machen. GOTT, der ,transzendent‘, — unabhängig —, zur Welt ist, ist Thema im Theorem ANSELMS, um das es ja im GÖDEL-Kalkül geht. Eine <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Hermeneutik des GÖDEL-Systems ist daher legitim, die, als ein Bemühen um ein überzeugendes Verstehen, aus dem <span style="color:#4C58FF">„theologischen”</span> Vorwissen vieler Generationen schöpft.
Um philosophische, und sogar <span style="color:#4C58FF">„theologische”</span> Theoreme exakt zu formulieren, und untersuchen zu können, hat der Ausnahmelogiker GÖDEL, im 20. Jahrhundert, ein Tor aufgestoßen, das uns ermöglichen kann, <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, und logisch objektiv nachprüfbar, in diesen Disziplinen zu argumentieren. Mit seiner modalen Prädikatenlogik zweiter Stufe, hat GÖDEL dem alten Wunsch eines Raimundus LULLUS, eines Gottfried Wilhelm LEIBNIZ, eines Immanuel KANT, und anderer, nach einer nachprüfbaren ,Universalsprache‘ in den Geisteswissenschaften, entsprochen; analog zur Mathematik, als Universalsprache in den Naturwissenschaften. Der sog. ,Theorembeweiser‘ der Wissenschaftler Christoph BENZMÜLLER und Bruno WOLTZENLOGEL-PALEO, mit Hilfe eines Computers, im 21. Jahrhundert, ist die kongeniale und logische Folge aus diesem Quanten-Schritt GÖDELS.
In der folgenden Neu-Kalkülisierung, wird jeder einzelne operative Logik-Schritt des Kalküls in der '''linken Spalte''' nummeriert und als Term-Ergebnis angezeigt, und in der '''rechten Spalte''' werden die dafür benötigten Term-Komponenten und die dabei angewendeten Logik-Regeln und -Gesetze, mit Meta-Terme, dokumentiert. Am Anfang stehen die Ressourcen und das angestrebte Ziel des Beweisganges, <span style="color:#00B000">(das Theorem)</span>. Die GÖDEL Axiome und Definitionen, die Theoreme und Korollare, die Zwischenergebnisse, das Endergebnis, und die logischen Meta-Terme, <span style="color:#00B000">[ in eckigen Klammern ]</span>, werden kontextabhängig, <span style="color:#00B000">(durch ''„Benennungen“'')</span>, interpretiert, <span style="color:#00B000">(angezeigt durch ,Interpretationspunkte‘ — '''::''' —, falls nötig)</span>. Der jeweilige Beweisgang wird in den Anmerkungen ausführlich und umfassend kommentiert. Die Kalkül-Prämissen, <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF">'''AE:'''</span> Argument Einführung)</span>, sind der modal-frei gewählte Einstieg in das Kalkül. Sie dokumentieren, zusammen mit dem angestrebten Beweis-Ziel, eine bestimmte Problemlage in einem externen Diskurs, der mit dem modalen Logik-System hier, formal-syntaktisch überprüft, und gegebenenfalls, verifiziert oder falsifiziert werden soll. Korollare sind einfache, logische Folgerungen aus dem jeweiligen Beweisgang. Theoreme und Korollare sind ,modal‘ gleichwertig.
====<div class="center"><span style="color:#660066">1. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
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! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 1, (Möglichkeitsbeweis)</span></div>
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! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe__________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
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<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist die Eigenschaft X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad (P\ X \wedge \;\Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x)) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaften Y, die aus einer positiven Eigenschaft X modal} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{notwendig folgen, sind auch positive Eigenschaften“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{[RK]} &\quad \Box\; \forall x A \;\Longrightarrow\;\Box\; \forall x B\; \text{ ├ }\;\Box \; \forall x (A \Longrightarrow\; B)\ & \ & \; \text{( :: Modales Prinzip KRIPKE-Γ-Ɐx)} \\
\text{(Theorem 1)} &\quad P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ (◇ :: „möglich“ ↔ „konsistent“ ↔ „denkbar“; □ :: „notwendig“) } \\
\text{ } & \text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad P\ X \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, es gibt positive Eigenschaften, Perfektionen“} \\
\text{02} & \quad P\ X \;\Rightarrow\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, positive Eigenschaften sind nicht konsistent“} \\
\text{03} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{04} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{05} & \quad \text{ ├ }\; \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:02:[Modus ponendo ponens] :: [A, A → B├ B] :AE:} \\
\text{06} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:05:[ ◇A ↔ ¬□¬A] :: (Modalregel)} \\
\text{07} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:06:[∃xA ↔ ¬Ɐx¬A] :: (Quantoren Regel)} \\
\text{08} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg X \ x \ & \ & \text{:07:NEG :: [¬¬A↔A] :: (Gesetz der Aussagenlogik)} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x \neg X \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:02:08:[(:02:↔W) → (├:08:↔W)] :: (Kalkülregel)} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x \ X \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:09:[(¬A↔W)↔(A↔F)] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{□ⱯxXx:03:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{12} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text{ } & \text{:10:11:[(:10:↔F) → (:11:↔F)] :: „ex falso sequitur quotlibet“ :[RK]} \\
\text{13} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \ & \text{:01:12:[Konjunktion] :: [A, B ├ A∧B]} \\
\text{14} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow \; (\neg x = x))) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=( ¬x= ..)) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{15} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:13:14:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{16} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{17} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:15:16:[Modus ponens]}\\
\text{18} & \quad \Box \; \forall x \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{□ⱯxXx:04:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{19} & \quad \Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \text{ } & \text{:10:18:[(:10:↔F) → (:18:↔W)] :: „ex falso sequitur etiam verum“ :[RK]} \\
\text{20} & \quad \ P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:01:19:[Konjunktion] } \\
\text{21} & \quad \ (P\ X \wedge \;\Box \; \forall x (\ X \ x \Rightarrow\; (x = x))) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{22} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:20:21:[Modus ponens]}\\
\text{23} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:17:22:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{24} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ X \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:05:23:[├A├B╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{25} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:24:23:[Modus tollendo tollens] :: [A→B,¬B ├ ¬A]}\\
\text{26} & \quad \text{ ├ }\; \Diamond \; \exists x \ X \ x & \ & \text{:25:NEG; bzw. :05:23:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS''}\\
\text{27} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ X \ x \ & \ & \text{:01:26:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Theorem 1)} & \;\text{„Positive Eigenschaften sind konsistent“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\text{28} & \quad \ P\ G \;\Longrightarrow\; \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:27:Instanz(X:=G) } \\
\text{29} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{(Korollar 1)} & \;\text{„Das Dasein GOTTES ist definitiv denkbar“} & \ & \text{„Es ist widerspruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-1 ''':''' <span style="color:#00B000">(Der GÖDEL-Term <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, im Axiom-2 ist an sich überflüssig, da dieser hier als Prämisse :01: ohnehin ,angenommen‘ wird. Der Beweisgang kommt mit Axiom-2 auch ohne diesen GÖDEL-Term zum selben Ergebnis, und verkürzt sich damit sogar um zwei Schritte ''':''' Zeile 13 und Zeile 20 sind dann unnötig.)</span>
Der Beweisgang geht mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als Kalkül-Ressource, prinzipiell von der Existenz eines GOTTES aus. Mit der Prämisse :01: <span style="color:#00B000">(hier im 1. Beweisgang)</span> postuliert GÖDEL vorerst allgemein, dass es <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, d.h. positive Eigenschaften''«</span> in unserer Welt gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, ohne im Kalkül zu definieren, was darunter zu verstehen ist. Definiert wird dann <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''wesentliche Eigenschaft''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(im Sinne von ,Transzendentalia‘)</span>; und mit Hilfe dieser Eigenschaft definiert GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 3. Beweisgang)</span>, was eine <span style="color:#FF6000">»''notwendige Existenz''«</span> ist ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>‘ —</span>, die er <span style="color:#00B000">(im selben Beweisgang)</span> axiomatisch mit den <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> gleich setzt ''':''' Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> —‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Erst im 2. Beweisgang wird mit Term :13:, nach einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, definitiv bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>, dass die, von GÖDEL, hier postulierten, <span style="color:#00B000">(allgemeinen)</span>, positiven Eigenschaften, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, tatsächlich auch in GOTT <span style="color:#FF6000">»''positive Eigenschaften''«</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, sind; <span style="color:#00B000">(das sind die ultimativen ,Transzendentalia‘ in GOTT)</span>. Jetzt aber muss vorerst der ,Wunsch‘, bzw. die LEIBNIZ-Frage beantwortet werden ''':''' Ob, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, <span style="color:#FF6000">»''GOTT''«</span> ,möglich‘ ist, der, nach traditioneller Auffassung, <span style="color:#FF6000">»''ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit'' <span style="color:#00B000">[ ist ]</span>, ''das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach LEIBNIZ; was GÖDEL mit Definition-1 ,abbildet‘)</span>. Wenn man also beweisen will, dass die Existenz eines solchen ''<span style="color:#FF6000">»GOTTES«</span>'' ,möglich‘ sein soll, dann muss man beweisen, dass dieses postulierte System der <span style="color:#FF6000">»''positiven Eigenschaften in GOTT''«</span> möglich und formal ,widerspruchsfrei‘ ist. Das Ergebnis des 1. Beweisganges, das ,Theorem-1‘, <span style="color:#00B000">(,Erster Satz‘)</span>, fasst A. FUHRMANN zusammen als ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>. Wenn sie nicht konsistent wären, käme es zu unlösbaren Widersprüchen, <span style="color:#00B000">(Term :24:)</span>. Term :27: ,besagt‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv, d.h. ohne Widerspruch möglich, dass es positive Eigenschaften gibt''«</span>; denn die Behauptung, es sei nicht möglich, dass es positive Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(das sind die ,Transzendentalia‘)</span>, in unserer Welt gibt, führt zu einem Widerspruch, und ist daher falsch und ,unlogisch’. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2, <span style="color:#00B000">(das die Gleichwertigkeit aller positiven Eigenschaften nachdrücklich klarstellt)</span>, sichern hier die Konsistenz <span style="color:#FF6000">»''aller positiven Eigenschaften in der Welt'', <span style="color:#00B000">[ die ,Transzendentalien‘ ]</span>, ''und damit auch die, die in GOTT sind''«</span>. <span style="color:#00B000">(Der 2. Beweisgang bestätigt, dass es in GOTT tatsächlich positive Eigenschaften gibt.)</span> Die ,Gleichwertigkeit‘ aller Transzendentalia, <span style="color:#00B000">(ihre ,Äquivalenz‘)</span>, ist formal-syntaktisch daran erkennbar, dass die beiden Eigenschafts-Variablen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> im Axiom-2 für beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften gegenseitig austauschbar, <span style="color:#00B000">(,konvertierbar‘)</span>, sind. Das heißt, dass beliebige, unterschiedliche ,positive‘ Eigenschaften, für die diese Variablen stehen, sich paarweise, wechselseitig ,implizieren‘, einschließen, und damit notwendig voneinander abhängen, d.h. koinzident ,eins‘ sind, konvertierbar, und somit gleichwertig sind; entsprechend dem Theorem von den Transzendentalia. Zu Term :29:, dem Korollar zu Theorem-1, notiert GÖDEL am 10. Feb. 1970, <span style="color:#00B000">(übersetzt von Joachim BROMAND)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''◇∃xG(x) besagt, dass das System aller positiver Eigenschaften kompatibel ist'',</span> <span style="color:#00B000">[ d.h. miteinander verträglich, weil ohne Widersprüche ].</span> <span style="color:#FF6000">''Dies ist ,wahr‘ auf Grund von Axiom-2,'' <span style="color:#00B000">[ weil alle positiven Eigenschaften, d.h. die Transzendentalien, koinzident gleichwertig und konvertierbar sind ]</span>.«</span> Darum ist es definitiv ,möglich‘, dass es diesen GOTT gibt, der <span style="color:#FF6000">»''alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt''«</span> und <span style="color:#FF6000">»''über dem ,Größeres‘ nicht mehr gedacht werden kann''«</span>, und, in weiterer Konsequenz, ist der GOTT-Glaube deshalb ,notwendig‘ widerspruchsfrei und sinnvoll, nach Theorem-3 ''':''' <u>Wenn</u> es ,ohne Widerspruch‘ ''<span style="color:#FF6000">»möglich, bzw. denkbar«</span>'' ist, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT«</span>'' gibt, <u>dann</u> folgt daraus ''<span style="color:#FF6000">»notwendig«</span>'' ''':''' es ist auch ,widerspruchsfrei‘, wenn man als Voraussetzung ,annimmt‘, dass es ''<span style="color:#FF6000">»GOTT wirklich, für jede mögliche Welt«</span>'' gibt ''':''' Term :11: im 3. Beweisgang. Der Wenn-Satz ist hier mit Korollar-1 bewiesen; der Dann-Satz wird im 3. Beweisgang bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span>.
Die ontologische ,Identität‘, d.h. die ,Gleichsetzung‘, bzw. die ,Koinzidenz‘ von Strukturen, die in der Endlichkeit für uns verschieden sind, jedoch in dem unbegrenzt Unendlichen, GOTT, paarweise, perspektivisch in eins zusammenfallen, wie ,Sein‘ und ,Wesen‘, wie ,Ursache‘ und ,Wirkung‘ usw., und auch die Äquivalenz und Austauschbarkeit der Transzendentalien, haben im GÖDEL-Kalkül die logisch-syntaktische Form einer, aus sich, ,modal‘ notwendigen Implikation zwischen zwei verschiedenen, gegenseitig austauschbaren Eigenschafts-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>. Dieses Term-Element stellt formal-syntaktisch die Gleichwertigkeit, <span style="color:#00B000">(Äquivalenz)</span>, bzw. die paarweise Koinzidenz aller positiven Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT dar; sowohl hier im Axiom-2, als auch in der Definition-2 über die ,Wesenseigenschaften‘, im 2. Beweisgang, mit jeweils verschiedenen, frei umbenennbaren, Individuum-Variablen. Dieses Term-Element ,gilt‘ allgemein jedoch nur für positive Eigenschaften, alias ,Transzendentalia‘, und wird sofort <span style="color:#FF6000">„modal falsch“</span>, wenn für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span>, oder <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span>, Eigenschaften eingesetzt werden, die, — von Natur aus —, weder positiv noch negativ sind, wie z. B. ,rot‘ oder ,schwer‘. Die wechselseitige Austauschbarkeit der noch ,unbestimmten‘ Eigenschafts-Variablen, für beliebige positive Eigenschaften, ist formal äquivalent zur freien Umbenennung der noch ,unbestimmten‘ Individuum-Variablen ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ FUB(x:=y) ]</span>. Der formale, gegenseitige, allgemeine Austausch der positiven Eigenschafts-Variablen, bzw. die formale Gleichsetzung beliebiger positiver Eigenschaften, kann, auf Grund der Äquivalenz aller Vollkommenheiten, bzw. ,Transzendentalia‘, auch dann noch durchgeführt werden, wenn eine, von zwei Eigenschafts-Variablen, durch eine Definition oder eine Schlussfolgerung ,bestimmt‘ worden ist, und dadurch zu einer positiven Eigenschafts-Konstante, d.h. zu einer ,bestimmten‘, positiven Eigenschaft geworden ist. Das ist z. B. bei einer instanziierenden Substitution der Fall ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=..) ]</span>. Das ist eine spezifische Eigenheit der GÖDEL-Axiomatik, weil alle relevanten, positiven Eigenschaften und Zuordnungen in GOTT, als <span style="color:#FF6000">„ultimative Transzendentalia“</span>, immer auch miteinander kompatibel sind. Mit dem Term-Element ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∀x(Xx→Yx)'''‘ —</span>, wird formal die <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span> aller ,Transzententalia‘ in der Welt, und auch der ,Zusammenfall‘ aller Gegensätze in GOTT, abgebildet.
Da die Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht, <span style="color:#4C58FF">‚'''G'''‘</span>, <span style="color:#00B000">(im Korollar-1)</span>, ist die Eigenschaft ''':''' ''<span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span>, d.h. das <span style="color:#FF6000">„Ungleichsein“</span>, das <span style="color:#FF6000">„Anderssein“</span> GOTTES, <span style="color:#00B000">(Prämisse :03:)</span>, die entscheidende Voraussetzung und Norm für jeden Diskurs über GOTT ''':''' um der <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span>
GOTTES gerecht zu werden, darf GOTT niemals mit etwas aus der ''<span style="color:#FF6000">»zufälligen Struktur der Welt«</span>'' verglichen, d.h. gleich gesetzt werden. Der Term :18: <span style="color:#4C58FF">(x=x) ↔ W</span> erinnert an die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚Ich-Bin‘''«</span>. <span style="color:#00B000">(In der mystischen Tradition, im ''<span style="font-family: Times;"><big>‚Dialog über die Vorsehung‘</big></span>'', dem Hauptwerk der Heiligen KATHARINA von Siena, Mystikerin und Lehrerin der Kirche, sagt GOTT-VATER zur KATHARINA ''':''' <span style="color:#FF6000">»''ICH BIN der IST'', <span style="color:#00B000">[ aus mir selbst ]</span>, ''du bist, die nicht ist'', <span style="color:#00B000">[ aus dir selbst ]</span>.«</span> Das ist eine wichtige, deutende Ergänzung, und die authentische <span style="color:#4C58FF">,theologische‘</span> Interpretation dieser Exodus Text-Stelle. Das ist er Grund für die <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span> GOTTES.)</span>
Zum Term :03: notiert A. FUHRMANN ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span> ''Die Notation'' <span style="color:#4C58FF">(¬x=..)</span> ''für die Eigenschaft ''':''' <span style="color:#FF6000">„nicht mit x identisch zu sein“</span>'', <span style="color:#00B000">[ d.h. <span style="color:#FF6000">„Ungleichheit“, „Anderssein“</span>, bzw. die Notation <span style="color:#4C58FF">(x=..)</span> für den Existenzmodus-Perfektion ''':''' <span style="color:#FF6000">„Gleichheit“, „Idendität“</span> ]</span>, ''ist suggestiv und informell und ersetzt hier einen formal korrekten Abstraktionsausdruck wie'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span>, <span style="color:#00B000">[ bzw. <span style="color:#4C58FF">λy.(x=y)</span> ]</span>. ''Für die formal korrektere Notation bedarf es der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y)</span> ''gleichbedeutend sei mit dem Ausdruck'' <span style="color:#4C58FF">¬λy.(x=y)</span>. ''Diese Vereinbarung ist harmlos, da wir aufgrund der Regel der λ–Konversion'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.Xy.x ↔ Xx</span>, <span style="color:#00B000">[ mit der <span style="color:#4C58FF">Instanz(X:=(¬x=..))</span> ]</span>, ''so schließen dürfen'' ''':''' <span style="color:#4C58FF">λy.(¬x=y).x ↔ ¬x=x ↔ <span style="color:#00B000">¬(x=x)</span> ↔ ¬λy.(x=y).x</span> .<span style="color:#FF6000">«</span> <ref>A. FUHRMANN a.a.O. Seite 7, Anmerkung 4 (von mir korrigiert und ergänzt)</ref>
In der Kalkül-Zeile 29 wird das Möglichkeits-Korollar-1 durch einen <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponens ]</span> mit Axiom-3 von der Kalkül-Prämisse-Term :01: ,abgekoppelt‘, d.h. es ist nicht mehr vom Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span> logisch abhängig. Das Möglichkeits-Korollar-1 behält jedoch die bewiesene Widerspruchsfreiheit von Theorem-1, und ist damit nur mehr von Axiom-1 und Axiom-2 abhängig, was für das Theorem-ANSELMS am Schluss entscheidend ist. Erklärung zu Term :05: Das Ergebnis einer Logik-Operation zwischen Prämissen ist ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> den Prämissen zuzurechnen.
Das Modale-Prinzip KRIPKE-Γ-Ɐx, <span style="color:#4C58FF">['''RK''']</span>, in Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Wenn mit ,modaler‘ Notwendigkeit'' <span style="color:#00B000">( □ )</span>, ''für alle'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''die Aussage'' <span style="color:#4C58FF">‚'''A'''‘</span> ''gilt, und daraus logisch folgt, dass mit ,modaler‘ Notwendigkeit'' <span style="color:#00B000">( □ )</span>, ''für alle'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''auch die Aussage'' <span style="color:#4C58FF">‚'''B'''‘</span> ''gilt, dann ist in einem Kalkül regulär'' <span style="color:#00B000">( ├ )</span> ''ableitbar'' ''':''' ''es ist wahr, dass mit ,modaler‘ Notwendigkeit'' <span style="color:#00B000">( □ )</span>, ''für alle'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''aus der Aussage'' <span style="color:#4C58FF">‚'''A'''‘</span> ''die Aussage'' <span style="color:#4C58FF">‚'''B'''‘</span> ''logisch folgt''«</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">2. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 2, (,Basisbeweis‘)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe____________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.2)} & \quad \neg P\ X \;\Longrightarrow\;\ P\neg X\ & \ & \text{„Wenn X nicht positiv ist, dann ist die Negation ¬X positiv“} \\
\text{(Axiom 3)} & \quad \ P\ G \ & \ & \text{„Göttlichkeit, GOTT-Sein, ist eine pos. Eigenschaft“ ↔ „GOTT ist perfekt“} \\
\text{(Axiom 4)} & \quad \ P\ X \;\Longrightarrow\; \Box \; \ P\ X \ & \ & \text{„Positive Eigenschaften sind notwendig aus sich positiv“} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 2)} & \quad \ X_{ess}\ x \;\Leftrightarrow X\ x \wedge \forall Y \left(\ Y\ x \Rightarrow \Box \; \forall y (\ X\ y \Rightarrow \ Y\ y)\right) & \ & \text{„X ist genau dann eine wesentliche Eigenschaft von x, wenn x sie hat, und} \\
\text{ } & \quad & \text { } & \;\;\text{alle anderen Eigenschaften Y von x notwendig aus dieser Eigenschaft X folgen“} \\
\text{[RM]} &\quad \ A \;\Longrightarrow\;\ B\; \text{ ├ }\;\Box \; A \Longrightarrow\;\Box\; \ B\ & \ & \text{( :: Modales Prinzip)} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(,G‘ :: „Göttlichkeit“ ↔ „GOTT“ ↔ „Dasein GOTTES“)} \\
\text{ } &\;\text{„Das Wesen GOTTES ist sein Dasein“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} &\quad \ G\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} &\quad \ Y\ x \ & \ & \text{ AE: „Angenommen, GOTT hat die Eigenschaften Y“} \\
\text{03} &\quad \neg P\ Y & \ & \text{ AE: „Angenommen, die Y in GOTT sind nicht positiv“} \\
\text{04} &\quad \neg P \ Y \Rightarrow \ P \neg Y\ & \ &\text{(A1.2):Instanz(X:=Y) :: (Substitution für Eigenschaften) } \\
\text{05} &\quad \ P \neg Y \ & \ & \text {:03:04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B] } \\
\text{06} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{07} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{08} &\quad \ P \neg Y \Rightarrow \neg Y \ x\ & \ &\text{:07:Instanz(X:=¬Y)} \\
\text{09} &\quad \neg Y \ x\ & \ &\text{:05:08:[Modus ponens]} \\
\text{10} &\quad \text{ ├ }\; (Y\ x \wedge \neg Y \ x) \;\Leftrightarrow\;\ F\ & \ & \text{:02:09:[Konjunktion] ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{11} &\quad \neg P\ Y \; \Rightarrow \; (Y\ x \wedge \neg Y \ x )\ & \ &\text{:03:10:[├A├B ╞ A → B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{12} &\quad \neg\neg P\ Y \ & \ &\text{:11:10:[Modus tollendo tollens] :: [A → B,¬B├ ¬A]} \\
\text{13} &\quad \text{ ├ }\; P\ Y \ & \ &\text{:12:NEG; bzw. :03:10:[├¬A→F ╞ A] :: ''INDIREKTER BEWEIS'' :AE:} \\
\text{14} &\quad \ P\ Y \;\Rightarrow\;\Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{(A4):Instanz(X:=Y)} \\
\text{15} &\quad \Box \; \ P\ Y \ & \ & \text{:13:14:[Modus ponens]} \\
\text{16} &\quad \ G \ y \Rightarrow \ Y \ y\ & \ &\text{:01:02:[├A├B ╞ A→B]:FUB(x:=y)} \\
\text{17} &\quad \text{ ├ }\; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:16:[G(y) ├ ⱯyG(y)]} \\
\text{18} &\quad \Box \; \ P\ Y \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:13:17:[├A├B ╞ A→B]:[RM]} \\
\text{19} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:15:18:[Modus ponens]} \\
\text{20} &\quad \ Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)\ & \ &\text{:02:19:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{21} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x & \ &\text{:20:01:[Konjunktion] :: [A, B├ A ∧ B]} \\
\text{22} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ X \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ X \ x\;\Leftrightarrow\; X_{ess}\ x \ & \ &\text{(D2):KOMM(↔):KOMM(∧):[ⱯYA(Y) ├ A(Y)] wegen :13:} \\
\text{23} &\quad \ (Y\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ Y \ y)) \wedge \ G \ x\;\Leftrightarrow\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:22:Instanz(X:=G)} \\
\text{24} & \quad \text{ ├ }\; G_{ess}\ x \ & \ &\text{:21:23:[Modus ponens]:AE: wegen :30:} \\
\text{25} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:01:24:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.1} \\
\text{26} &\quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ &\text{(D1):01:[Modus ponens] } \\
\text{27} &\quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ &\text{:26:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{28} &\quad \ P \ G \Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:27:Instanz(X:=G)} \\
\text{29} &\quad \text{ ├ }\; G \ x\ & \ &\text{(A3):28:[Modus ponens]} \\
\text{30} &\quad \ G_{ess}\ x \;\Rightarrow \ G \ x\ & \ &\text{:24:29:[├A├B ╞ A→B] :: Theorem 2.2 } \\
\text{31} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{:25:30:[Konjunktion]:BIKONDITIONAL :: [(A→B) ∧ (B→A) ↔ (A↔B)] } \\
\text{(Theorem 2)} &\; \text{„Dasein, GOTT-Sein, ist das Wesen GOTTES“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! } \\
\text{32} &\quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:19:Instanz(Y:=(x=..))} \\
\text{33} &\quad \ G\ x \;\Rightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Rightarrow \ (x = y))\ & \ & \text{:01:32:[├A├B ╞ A→B]} \\
\text{(Korollar 2)} & \;\text{„Es gibt notwendig höchstens einen GOTT“} & \ & \text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es für jede mögliche Welt nur einen GOTT“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
<span style="color:#00B000"><small>(In den Kalkül-Zeilen 16, 18, 31 mussten zwei-, und in Zeile 22 drei Kalkül-Schritte, d.h. Logik-Operationen in eine Zeile zusammengezogen werden, weil der Parser dieser speziellen Mathematik-Funktion in Wikibooks jedes Mal wegen Puffer-Überlauf abstürzt, wenn zu den bestehenden Zeilen noch eine neue Zeile, oder ein Text-Element, zusätzlich eingefügt wird. Das vermindert etwas die Transparenz des Kalküls.)</small></span>
Anmerkung-2 ''':''' <span style="color:#00B000">(Dieser Beweisgang kommt auch ohne das ,unbestimmte‘ Konjunkt <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Xx'''‘ —</span> in der Definition-2 zum gleichen Ergebnis, und wird dadurch um eine Zeile verkürzt ''':''' Zeile 21 entfällt, und <span style="color:#4C58FF">[ KOMM(∧) ]</span> ist dann unnötig. Dieses Konjunkt wird hier ebenfalls schon in der Kalkül-Prämisse :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, als ,Annahme‘ gesetzt, vorentschieden und ,bestimmt‘ mit der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>. Es war also logisch korrekt, dass GÖDEL, in seiner Notiz vom 10. Feb. 1970 zum ontologischen Beweis, dieses Konjunkt weggelassen hat, was ihm von Kommentatoren als ein Flüchtigkeitsfehler angerechnet worden war. Der gesamte 2. Beweisgang bewegt sich im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, d.h. ist in jeder Zeile von der Annahme abhängig ''':''' die Variable <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''x'''‘ —</span> steht für den GOTT der Christen. In der Kalkül-Zeile 33 wird mit Korollar-2 diese Abhängigkeit, für den Term :32:, explizit dargestellt.)</span>
Der Beweisgang geht mit der Prämisse :01: prinzipiell, als Voraussetzung, von der Existenz eines GOTTES aus. Im 1. Beweisgang wurde bewiesen, dass die von GÖDEL ,postulierten‘ <span style="color:#FF6000">»''allgemeinen positiven Eigenschaften, Vollkommenheiten, Perfektionen'', <span style="color:#00B000">[ die sog. ,Transzendentalien‘ ]</span> ''konsistent''«</span>, d.i. widerspruchsfrei sind. Hier, in diesem Beweisgang wird nun die Prämisse vom 1. Beweisgang, <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PX'''‘ —</span>, im Bezug auf GOTT hinterfragt ''':''' Gibt es auch in GOTT so Etwas, wie <span style="color:#FF6000">»''Vollkommenheit, Positives, Perfektes''«</span> '''?''' Die ,Annahme‘ jedoch, dass es <span style="color:#FF6000">»''in GOTT keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span> <span style="color:#00B000">(keine Transzendentalien)</span> gibt, <span style="color:#00B000">(Prämisse Term :03:)</span>,<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''¬PY'''‘ —</span>, d.h. dass die <span style="color:#00B000">(wesentlichen)</span> Eigenschaften in GOTT keine <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> seien, führt aber zu einem unlösbaren Widerspruch, <span style="color:#00B000">(Term :10:)</span>. Mit Term :13:, als 1. Hauptergebnis, ist damit, — als ,neue‘ Prämisse, <span style="color:#00B000">(ersetzt Term :03:)</span> —, definitiv ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ , d.h. es ist ,wahr‘ und ,widerspruchsfrei‘)</span>, dass alle Eigenschaften, die hier mit <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span> symbolisiert werden, <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaften“</span>, d.h. <span style="color:#FF6000">„Perfektionen“</span> sind, von denen das Kalkül ,annimmt‘, <span style="color:#00B000">(Prämissen Term :01:, Term :02: und speziell Term :16:)</span>, dass der GOTT der Christen sie besitzt. Alle ,Wesenseigenschaften‘ in GOTT ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''<sub>ess</sub>‘ —</span>, die durch den Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —, </span> dargestellt werden, sind somit <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheiten“</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span><span style="color:#00B000">, (,ultimative Transzendentalien‘, aller ,Grade‘)</span>. Damit ist definitiv ‚bestätigt‘, <span style="color:#00B000">( ╞ , es ist ,wahr‘ und ,widerspruchsfrei‘)</span>, was mit Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, schon ‚angenommen‘ worden ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist perfekt; er hat alle positiven Eigenschaften''«</span>; und auch Definition-1 ist damit ,verifiziert‘ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist genau deswegen GOTT, weil er, als GOTT, positive Eigenschaften aller Grade in sich schließt''«</span>; entsprechend dem Quelltext bei LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. <span style="color:#00B000">(Der ,Schlüsselbegriff‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> ist der ,Schlüssel‘ zur Erkenntnis, dass GOTT ,notwendig‘, sowohl ,wesentlich‘ für uns, als auch an sich ,grundlos‘, immer schon ,da‘ ist.)</span> Hier, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, hat Axiom-1, <span style="color:#00B000">(im Term :04:)</span>, sicher gestellt, dass die Eigenschaften in GOTT, <span style="color:#00B000">(Definition-1; Term :06:)</span>, tatsächlich <span style="color:#FF6000">„ultimativ positiv, perfekt und vollkommen“</span> sind ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>. Das GÖDEL-Axiom-1 bezieht seine ,Potenz‘ aus dem Prinzip vom ,auszuschließenden‘ Widerspruch ''':''' eine Eigenschaft kann nicht zugleich ,positiv‘ und ,nicht positiv‘ sein '''!'''
Formal lässt sich das 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' schon aus Term :23: in diesem Beweisgang mit der <span style="color:#4C58FF">[ Vereinfachung ] :: [ A∧B ├ B ]</span> ohne Weiteres ,regulär‘ ableiten, — analog zu den Vorgehensweisen bei A. FUHRMANN und G.J. WIRSCHING. <span style="color:#00B000">(Beide Aussagen dieser ,Konjunktion‘ sind ,gleichwertig‘, daher partizipiert das Theorem-2 auch am Ergebnis der Widerspruchsfreiheit von Term :13:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span>, dem 1. Hauptergebnis.)</span> Der hier gewählte, etwas längere Weg zum Ergebnis, soll die innere Struktur und Abhängigkeit der Ergebnisse von bestimmten Voraussetzungen offen legen, und ihren ,Zweck‘ verdeutlichen. Die beiden Hauptergebnisse im Basisbeweis gehen vom vorgefundenen und traditionell vorgegebenen Begriff von ,GOTT‘ aus, <span style="color:#00B000">(Term :06:, Term :16: und Term :26:)</span>. Das ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 1. Hauptergebnis, hier im 2. Beweisgang, Term :13: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PY'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''die Eigenschaften in GOTT sind vollkommen, d.h. sind die ultimativen Transzendentalia''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>, als auch die Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span>, für die Annahme ''':''' den ,GOTT der Christen‘, der deswegen GOTT ist, weil er alle Grade der Vollkommenheit in sich schließt. Und das ebenfalls ,bewiesene‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> 2. Hauptergebnis, hier im selben Beweisgang, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''↔'''G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das Wesen GOTTES ist sein eigenes Sein''«</span>, rechtfertigt, bzw. verifiziert sowohl Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, als auch die Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, für die Wesenseigenschaft ''':''' ,notwendige Existenz‘, und widerlegt den Einwand KANTS, für den Spezialfall ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''x'''‘ —</span> steht für ,GOTT‘. Zwei Axiome und zwei Definitionen von GOTT und seinen Vollkommenheiten werden durch die Ergebnisse im Basisbeweis des GÖDEL-Kalküls in unserer realen Welt als ,wahr‘, <span style="color:#00B000">(genauer als ,widerspruchsfrei‘)</span>, und, — im Rahmen des christlichen Glaubens —, als ,annehmbar‘ bestätigt. <span style="color:#00B000">(Anmerkung zu Term :24: ''':''' eine Prämisse ist regulär-,modal‘ immer ,frei‘ wählbar.)</span>
Zusammengefasst heißt das ''':''' die ,strittige‘ Begründung der ,methodologischen‘ Prämisse des GÖDEL-Kalküls ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Prämisse, Term :01:)</span>, weil <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#00B000">(Korollar-1)</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> steht für den GOTT der Christen, für den es ohne Widerspruch denkbar ist, dass es ihn gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(ANSELMS Prinzip, trotz der ,Warnung‘ KANTS)</span>, ist ,wahr‘ und für uns ,annehmbar, denn es ist auch, auf Grund der Ergebnisse des 2. Beweisganges, in unserer realen Welt ,wahr‘ und ,annehmbar‘, weil schon als ,widerspruchsfrei‘ verifiziert ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Der GOTT der Christen'' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span> '',existiert‘ für uns ,notwendig‘''«</span> ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.i. das ,regulär‘-mögliche Korollar sowohl im 2. als auch im 3. Beweisgang)</span>, denn dieser GOTT ist aus sich ,vollkommen‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PG'''‘ —</span>, und zu seiner ,Vollkommenheit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span> gehört auch notwendig sein ,Existieren‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. <span style="color:#00B000">(Jeder dieser Terme ist im-, und durch den 2. Beweisgang, im Geltungsbereich der Prämisse Term :01:, als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ bewiesen, bzw. verifiziert.)</span> Das ist der ,Kern‘ des ontologischen Arguments, und somit ist auch diese ,strittige‘ Begründung der Prämisse des GÖDEL-Kalküls mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. sie ist logisch ,richtig‘ und, im Kontext des christlichen Glaubens, vernünftig. Die Annahme des Gegenteils zu dieser Prämisse ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist undenkbar, dass es diesen GOTT gibt''«</span>, führt jedoch, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, zu einem Widerspruch — ist unlogisch und daher ,falsch‘, <span style="color:#00B000">(siehe Anhang ''':''' Widerlegung)</span>. Die Behauptung einer ,formalen Unentscheidbarkeit‘ zu den Annahmen über die Existenz GOTTES, ob oder nicht, <span style="color:#00B000">(d.h. ein ,methodologischer‘ Agnostizismus)</span>, ist gegen jede ,Logik‘; und ist auch ,falsch‘, d.h. der Agnostizismus ist einfach nur ein ,logischer Irrtum‘. Denn aus dem, im Kalkül abgeleiteten, Widerspruch aus der einen Annahme, und damit ihrer Unrichtigkeit, folgt notwendig die Richtigkeit der gegenteiligen Annahme. Damit ist eine klare Entscheidung getroffen.
Das Modale-Prinzip <span style="color:#4C58FF">['''RM''']</span> in Worten ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Wenn es wahr ist, dass aus'' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''A'''‘ —</span> ''ein'' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''B'''‘ —</span> ''logisch folgt, dann ist in einem Kalkül regulär'' <span style="color:#00B000">( ├ )</span> ''ableitbar, dass, wenn'' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''A'''‘ —</span> '',modal‘ notwendig'' <span style="color:#00B000">( □ )</span> ''ist, auch'' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''B'''‘ —</span> '',modal‘ notwendig'' <span style="color:#00B000">( □ )</span> ''ist''«</span>. <span style="color:#00B000">(<span style="color:#4C58FF"> — ‚'''A'''‘ —</span> ist als ,modal‘ notwendig mit Term :15: verifiziert '''!''' )</span>
Mit dem 2. Hauptergebnis, Theorem-2 ''':''' <span style="color:#FF6000">»'',Dasein‘ ist das ,Wesen‘ GOTTES''«</span>, folgt die GÖDEL-Axiomatik der philosophisch-<span style="color:#4C58FF">,theologischen‘</span> Tradition der ,Rede von GOTT‘ seit ARISTOTELES, und schließt sich damit formal-syntaktisch zugleich auch der religiösen Überzeugung der Christen an, die glauben, dass GOTT, als unser Vater, aus Liebe, in seinem Sohn, JESUS CHRISTUS, für uns immer schon <span style="color:#FF6000">»''da''«</span> ist, <span style="color:#00B000">(der Sohn ist koinzident ,eins‘ mit GOTT, dem Vater und dem GEIST)</span>, wirksam in und durch seine <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span>, im HEILIGEN GEIST, bis ans Ende der Zeit. Das ist das, <span style="color:#FF6000">»''was''«</span> GOTT eigentlich für uns ausmacht, — die Selbstmitteilung seines unergründlichen Wesens in den Sakramenten der <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ''':''' <span style="font-family: Times;"><big>‘אֶֽהְיֶ֖ה אֲשֶׁ֣ר אֶֽהְיֶ֑ה‚</big></span> <span style="color:#00B000">| ‚eh'jeh asher eh'jeh‘ |</span> <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin da für euch und für immer, als der ich ''<span style="color:#00B000">[ immer schon gewesen ]</span> ''bin''«</span>; <span style="color:#00B000">(d.i. das <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-exegetische ,Axiom‘ der Christen, und eine <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span> korrekte Explikation der ,regulären‘ Kalkül-Prämisse Term :01: <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx'''‘ —</span>, jeweils im 2. und 3. Beweisgang)</span>. Das heißt aber nicht, dass der Autor des Kalküls sich mit diesem Glauben identifiziert hat, <span style="color:#00B000">(,hat‘ er auch nicht)</span>, oder dass der Leser des ontologischen Beweises von Kurt GÖDEL sich damit identifizieren muss, wenn er dessen <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> anerkennt.
Zur erweiterten <span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Explikation der Kalkül-Prämisse ''':''' Die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist das ,Meisterwerk‘ GOTTES ''':''' In ihr ist es GOTT gelungen, etwas Göttliches und Unzerstörbares in unsere korrupte Welt einzupflanzen ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Etwas Göttliches existiert notwendig, d.h. ,unzerstörbar‘ in unserer Welt''«</span>. Sie ist, durch die Menschwerdung des GOTTES Sohnes, JESUS CHRISTUS, dessen <span style="color:#4C58F0">„Leib“</span> die <span style="color:#4C58F0">„Kirche“</span> ist, untrennbar mit Menschen verbunden, die schon, von allem Anfang an, und jetzt immer noch, durch die Sünde korrumpiert sind. Mit ihr will und wird GOTT unsere Welt und die Menschheit, bis ans Ende der Zeit, von der Sünde und von deren Konsequenz, dem <span style="color:#00B000">(ewigen)</span> Tod <span style="color:#4C58FF">„erlösen“</span>, <span style="color:#00B000">(jedoch nicht ohne die Zustimmung des Menschen)</span>. Mit dieser Explikation wird die Tragweite des ontologischen Arguments ANSELMS, und damit auch die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Relevanz der GÖDEL-Axiomatik erkennbar. Immer vorausgesetzt, <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man glaubt an GOTT, <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>.
====<div class="center"><span style="color:#660066">3. Beweisgang</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDELS ontologischer Beweis für Theorem 3, (ANSELMS Theorem)</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe___________________„Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 5)} & \quad P\ E_{not}\; \ & \text { } & \text{„Notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{ } & \text{( :: Das ist nur dann wahr, wenn ,Dasein‘ und ,Wesen‘ } & \ & \text{( :: dagegen KANT : ,Existenz‘ ist keine ,Eigenschaft‘,} \\
\text{ } & \;\;\text{in eins zusammenfallen ! ARISTOTELES : Theorem-2)}\ & \ & \;\;\text{,Sein‘ ist für alles, was existiert, kein ,reales Prädikat‘ ! )} \\
\text{(Definition 1)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \forall X(\ P \ X \Longrightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{„x ist genau dann GOTT, wenn x alle positiven Eigenschaften hat“} \\
\text{(Definition 3)} & \quad \ E_{not}\ x \;\Longleftrightarrow\;\ \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Longrightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{„Notwendige Existenz ist genau dann eine Eigenschaft von x, wenn} \\
\text{ } & \quad & \ & \;\;\text{alle wesentl. Eigenschaften von x notwendig instanziiert sind“} \\
\text{(Korollar 1)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{„Es ist widespruchsfrei möglich, dass es GOTT gibt“} \\
\text{(Theorem 2)} &\quad \ G\ x \;\Longleftrightarrow\; \ G_{ess}\ x \ & \ &\text{„Dasein, GOTT-Sein, Existenz ist das Wesen, die Essenz GOTTES“} \\
\text{(Korollar 2)} &\quad \ G\ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{„Wenn es GOTT gibt, dann gibt es notwendig nur einen GOTT“} \\
\text{(Theorem 3)} & \quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow\; \Box \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{( :: ANSELMS Prinzip)} \\
\text{ } & \text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{01} & \quad \ G \ x\ & \ & \text{ AE: „Angenommen, x steht für den GOTT der Christen“} \\
\text{02} & \quad \forall X(\ P \ X \Rightarrow \ X \ x)\ & \ & \text{(D1):01:[Modus ponens] :: (logische Schlussregel)} \\
\text{03} & \quad \ P \ X \Rightarrow \ X \ x\ & \ & \text{:02:[ⱯXA(X) ├ A(X)] :: (Quantorenregel)} \\
\text{04} & \quad \ P \ E_{not}\;\Rightarrow \ E_{not}\ x\ & \ & \text{:03:Instanz(X:= Enot) :: (Substitution für Eigenschaften)} \\
\text{05} & \quad \ E_{not}\ x\ & \ & \text{(A5):04:[Modus ponens] :: [A, A → B├ B]} \\
\text{06} & \quad \forall X \left(\ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y \right) & \ & \text{(D3):05:[Modus ponens]} \\
\text{07} & \quad \ X_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ X\ y & \ & \text{:06:[ⱯXA(X) ├ A(X)]} \\
\text{08} & \quad \ G_{ess}\ x \Rightarrow \Box \; \exists y \ G\ y & \ & \text{:07:Instanz(X:= G)} \\
\text{09} & \quad \ G_{ess}\ x \ & \ & \text{(Th2):01:[Modus ponens]} \\
\text{10} & \quad \text{ ├ }\;\Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{:08:09:[Modus ponens]:FUB(y:=x) :: (Freie-Um-Benennung der Var.)} \\
\text{ } & \text{„Es gibt GOTT wirklich, für jede mögliche Welt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{1. Hauptergebnis !} \\
\text{11} & \quad \;\Diamond \exists x \ G \ x \;\Longrightarrow \; \Box \; \exists x \ G\ x & \ & \text{(K1):10:[├A├B ╞ A→B] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''} \\
\text{(Theorem 3)} & \;\text{„Weil es widerspruchsfrei möglich ist, dass es GOTT gibt,} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war ! 2. Hauptergebnis ! } \\
\text{ } & \;\;\text{ist der Glaube, dass es GOTT wirklich gibt, widerspruchsfrei“} \\
\text{12} & \quad \;\Box \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y))\ & \ &\text{(K2):01:[Modus ponens]} \\
\text{13} & \quad \;\Box \; (\exists x \ G\ x \wedge \; \forall y(\ G \ y \Longrightarrow \ (x = y)))\ & \ & \text{:10:12:[Konjunktion]:DIST(□∧)} \\
\text{(Korollar 3)} & \;\text{„Es gibt notwendig genau nur einen GOTT“} & \ & \text{„Es gibt für jede mögliche Welt nur den GOTT der Christen“} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-3 ''':''' <span style="color:#00B000">(Ein Theorem und zwei Korollare, aus den beiden vorhergehenden Beweisgängen, werden hier, im 3. Beweisgang, zu ,Axiomen‘, die das Theorem-ANSELMS und sein Korollar mit-verifizieren und bestätigen.)</span>
Dieser Beweisgang ist das Ziel aller Bemühungen. Hier wird der sog. ,ontologische Gottesbeweis‘ nach ANSELM von Canterbury formal-syntaktisch dargestellt und als logisch nachvollziehbar von GÖDEL bestätigt. Damit hat er aber auch klar gestellt, dass der ontologische Beweis ANSELMS kein Beweis für die ,Existenz‘ des GOTTES der Bibel sein kann, bzw. sein ,will‘ ''':''' Denn mit der Prämisse, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(Term :01:, wie auch schon im ,Basisbeweis‘, und ausformuliert hier in Term :02:, mit der Definition für GOTT)</span>, wird mit dem traditionellen, abendländischen ,GOTT-Glauben‘, der ,glaubt‘, dass der Gott der Christen tatsächlich existiert, — methodologisch als ,Annahme‘ —, der Beweisgang schon regulär und explizit eröffnet, aus dem sich dann, logisch korrekt, mit Hilfe der GÖDEL-Axiome und Definitionen, das ,Theorem ANSELMS‘ ergibt; <span style="color:#00B000">(hier jedoch, mit Günther J. WIRSCHING, ohne den Umweg bei GÖDEL über den <span style="color:#4C58FF">[ Modus Barbara ] :: [ A → B, B → C ├ A → C ] </span>, mit dem modalen Axiom-BECKER ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇□A→□A'''‘ —</span>, als <span style="color:#4C58FF">‚B → C‘</span> im kategorischen Syllogismus, das André FUHRMANN recherchiert hat)</span>. GÖDEL verwendet zur Darstellung des sog. ,ontologischen Gottesbeweises‘ nach ANSELM die Struktur eines modal-logischen Kalküls. Ein modal-logisches Kalkül ist ein genau geregeltes Schema, in dem bei bestimmten ,Annahmen‘ <span style="color:#00B000">(Axiome, Definitionen, Prämissen)</span> etwas anderes als das Vorausgesetzte auf Grund des Vorausgesetzten mit Notwendigkeit folgt. Entsprechend der ,Modalität‘ der sechs ,modal‘ notwendigen, d.h. transzendentalen Voraussetzungen, hier, für den 3. Beweisgang, die in den <span style="color:#00B000">(und durch die)</span> beiden vorhergehenden Beweisgängen schon als <span style="color:#FF6000">„modal wahr“</span>, bzw. als logisch annehmbar, verifiziert und/oder ,bewiesen‘ wurden, sind auch die beiden ,Schlusssätze‘ <span style="color:#00B000">(Theorem-3 und Korollar-3)</span> <span style="color:#FF6000">„modal wahr“</span>, bzw. logisch annehmbar '''!''' Die Wahl der Prämisse :01: dagegen ist nicht ,modal‘ notwendig, sondern beruht auf einer freien Entscheidung, und damit ist auch ihre Interpretation eine freie Entscheidung, mit der Voraussetzung, dass man das Kalkül mit Theoremen aus der <span style="color:#4C58FF">„christlichen Theologie“</span> evaluieren, und damit interpretieren will. Dazu berechtigt die Genese des Kalküls. Der Glaube an den GOTT der Christen ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, beruht immer auf einer freien Entscheidung. Das Kalkül, als solches, unabhängig von jeder Interpretation seiner Syntax, ist genau dann ,allgemein‘ <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, d.h. ,ist allgemein gültig‘, wenn es gültigen Logik-Regeln folgt. Die Bestimmung seiner Syntax jedoch, d.h. seine Interpretation, unterliegt hermeneutischen Kriterien, die nicht von Logik-Regeln abhängen, wie hier ''':''' <span style="color:#FF6000">»''(unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt). Nur dann sind die Axiome wahr''«</span>, wie GÖDEL selbst hinzufügt. Mit der, — von GÖDEL eingeforderten —, ‚Unabhängigkeit‘ der Kalkül-Axiome von der zufälligen Struktur der Welt, wird implizit für das Kalkül auch festgelegt, dass <span style="color:#FF6000">„GOTT“</span> ‚unabhängig‘ von der zufälligen <span style="color:#00B000">(Raum-Zeit-)</span>Struktur unserer vergänglichen Welt, und daher ,zeitlos-ewig‘ ist, <span style="color:#00B000">(was <span style="color:#4C58FF">„theologisch“</span> korrekt ist)</span>, begründet durch Definition-1 und Axiom-3. Aus der zeitlosen Ewigkeit GOTTES folgt, dass GOTT, <span style="color:#FF6000">„unverursacht“ <span style="color:#00B000">|</span> „grundlos“</span>, für uns immer schon ‚da‘ ist, denn bei Zeitlosigkeit gibt es keinen ,zeitlichen‘ und damit auch keinen ,ontologischen‘ Unterschied zwischen ‚Ursache‘ und ‚Wirkung‘. Beides ist dann koinzident ,eins‘ ''':''' wie ,Wesen‘ und ,Dasein‘ in GOTT, bzw. wie ,Begriff‘ und ,Sein‘, oder ,Möglichkeit‘ und ,Wirklichkeit‘. <span style="color:#00B000">(Man vergleiche damit auch die ,postulierte‘ Einheit von ,Erkenntnisobjekt‘ und ,Erkenntnissubjekt‘ im ,Gott‘ des ARISTOTELES ''':''' im <span style="color:#FF6000">»<span style="color:#00B000">[ selbstbewussten ]</span> ''Erkennen seiner Erkenntnis''<span style="color:#00B000">[-Tätigkeit ]</span>«<span style="color:#00B000"> | </span>„<span style="font-family: Times;"><big>νοήσεως νόησις</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„noêseôs noêsis“</span> <small>(‚<span style="font-family: Times;"><big>''Metaphysik''</big></span>‘ XII 9, 1074b34)</small>, im Vollzug seiner Funktion als ,unbewegtes Bewegungsprinzip‘, als <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>πρῶτον κινοῦν ἀκίνητον</big></span>“<span style="color:#00B000"> | </span>„prôton kinoûn akinêton“</span> der Welt, das alles Übrige <span style="color:#FF6000">»''wie ein Geliebtes''«<span style="color:#00B000"> | <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>ὡς ἐρώμενον</big></span>“</span> | <span style="color:#FF6000">„hôs erômenon“</span> bewegt; d.h. christlich ''':''' <span style="color:#FF6000">»''aus Liebe''«</span> ,entstehen‘ lässt.)</span>
Anmerkung-4 ''':''' Das <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> schon bewiesene Theorem-2, d.i. die Koinzidenz von <span style="color:#FF6000">„Sein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, <span style="color:#00B000">(‚Existenz‘</span> und <span style="color:#00B000">‚Essenz‘)</span>, rechtfertigt sowohl Axiom-5 als auch die Definition-3, und widerlegt den Einwand KANTS. Somit ist deren Setzung <span style="color:#00B000">(hier, im 3. Beweisgang)</span> korrekt, und durch das Theorem-2 schon vorbestimmt und bestätigt, d.h. beide sind <span style="color:#FF6000">„modal wahr“</span> und ,logisch‘ annehmbar, da sie durch die Gültigkeit von Theorem-2 ,verifiziert‘ worden sind. Damit wird klar erkennbar, dass das Theorem-2 tatsächlich die Basis des GÖDEL-Kalküls ist. Und wenn damit Axiom-5 im GÖDEL-Kalkül ‚gerechtfertigt‘ ist, dann ist auch, <span style="color:#00B000">(als Voraussetzung dafür)</span>, das Axiom-4 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ — ''':''' </span> <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften'', <span style="color:#00B000">[ ,Transzendentalia‘ ]</span>, ''sind notwendig aus sich'', <span style="color:#00B000">[ von Natur aus ]</span>, ''positiv''«</span>, im 2. Beweisgang erklärbar, in dem die ‚Positivität‘, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, einer Eigenschaft schon als ‚notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, charakterisiert worden ist, äquivalent zu Axiom-5 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>, in dem die ‚Notwendigkeit‘, <span style="color:#4C58FF">— <sub>not</sub> —</span>, <span style="color:#00B000">(der Existenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''‘ —</span>)</span>, dann als ‚positive‘ Eigenschaft, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, ‚bestimmt‘ wird; <span style="color:#00B000">(unter der speziellen Voraussetzung, dass <span style="color:#FF6000">„Existieren“</span> definitiv als eine <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT ,instanziiert‘ ist; vgl. Definition-3. Eine ,bestimmte‘ Eigenschaft ist genau dann ,instanziiert‘, wenn sie an einem Träger real ,existiert‘. Definition-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''E'''<sub>not</sub>'''x ↔ ∀X(X'''<sub>ess</sub>'''x →□∃yXy)'''‘ —</span>, besagt, dass die, von GÖDEL ,postulierte‘, und im Basis-Theorem-2 verifizierte, <span style="color:#FF6000">„notwendige Existenz“</span> zu den ,ultimativen‘ Transzendentalia in GOTT gehört. Genauer ''':''' Sie ist die ,Summe‘ aller Transzendentalia.)</span> Zum Axiom-4, <span style="color:#00B000">(bzw. zum Term :14:, im 2. Beweisgang)</span>, erklärt GÖDEL in seinen Notizen zum Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">»''da es'' <span style="color:#00B000">[ das Notwendigsein, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span> ]</span> ''aus der Natur der'' <span style="color:#00B000">[ positiven ]</span> ''Eigenschaft folgt'', <span style="color:#00B000">[ deren Positivität, im selben Beweisgang, mit Term :13: vorher schon ,bewiesen‘ (╞ ) worden ist ]</span>«</span>. Die GÖDEL-Erklärung zum Axiom-4 entspricht der Modal-Regel zur sog. ,Nezessisierung‘ in der KRIPKE-Logik nach GÖDEL. <span style="color:#4C58FF">[ Nezessisierungsregel ] '''::''' [ ├ A →├ □ A ]</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Angenommen'', <span style="color:#4C58FF">‚'''A'''‘</span> ''ist in einem Kalkül eine Prämisse, oder darin regulär'' <span style="color:#4C58FF">(├ )</span> ''abgeleitet, dann folgt in diesem Kalkül regulär'' <span style="color:#4C58FF">(├ )</span>, ''dass dieses'' <span style="color:#4C58FF">‚'''A'''‘</span> ''auch ,modal‘ notwendig'' <span style="color:#4C58FF">— ,□‘ —</span> ''ist''«</span>. GÖDEL hat jedoch diese modale Notwendigkeit nur in der ,Natur‘ der positiven Eigenschaften, alias ,Transzendentalia‘, gesehen, und mit den Aussagen im Axiom-4 expliziert ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX → □PX'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''unabhängig von der zufälligen Struktur der Welt, nur dann sind die Axiome wahr''«</span>. Ob dieselbe modale Notwendigkeit auch auf Aussagen über Eigenschaften, wie ,rot‘ oder ,schwer‘, die weder positiv noch negativ sind, zutrifft, ist nicht erwiesen. Hier kann nur von modaler ,Kontingenz‘ gesprochen werden, die universal, alles Seiende innerhalb der <span style="color:#FF6000">»''zufälligen Struktur der Welt''«</span> betrifft. Somit sind die Aussagen <span style="color:#4C58FF">— ‚'''A'''‘ —</span> in der GÖDEL-Regel, nur auf Aussagen über ,positive‘ Eigenschaften eingeschränkt, und nicht allgemein gültig. Die <span style="color:#4C58FF">[ Nezessisierungsregel ]</span> ist nur für <span style="color:#FF6000">„Transzendentalien“ „modal wahr“</span>.
Der unbegrenzt Unendliche, GOTT, — im Glauben der Christen —, ist deswegen ,notwendig für uns da‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→E'''<sub>not</sub>'''x'''‘ —</span>, weil er als GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘ und absolut ,positiv‘, d.h. absolut ,gut allein‘ ist, ohne jede Negativität ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG'''‘ —</span>; <span style="color:#00B000">(was auch schon im 2. Beweisgang mit Term :13: verifiziert wurde)</span>. Und wenn GOTT ,vollkommen‘, ,perfekt‘, ,positiv‘, und absolut ,gut‘ ist, dann ist er das auch ,notwendig aus sich‘ ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PG → □PG'''‘ — ::</span> <span style="color:#00B000">(als Zusatz-Korollar im 2. Beweisgang mit Axiom-4 und der <span style="color:#4C58FF">[ Instanz(X:=G) ]</span>)</span>, d.h. ,aus seinem Wesen‘. Das ist gerade das, ,was‘ GOTT als GOTT ausmacht ''':''' sein ,Wesen‘, bzw. seine <span style="color:#FF6000">„Natur“</span>. Zusammen mit der Definition-1 für GOTT, <span style="color:#00B000">(und der Definition-2 ''':''' Alle Wesenseigenschaften hängen notwendig gleichwertig aus sich zusammen)</span>, ist dieses, aus der <span style="color:#FF6000">„Natur“</span> GOTTES sich ergebende, ‚Notwendigsein‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aller ‚positiven‘ Eigenschaften im Axiom-4, und ihr logischer Zusammenhang, d.i. die Koinzidenz aller ,Vollkommenheiten‘ und ,Zuschreibungen‘ im Unendlichen, GOTT, ihr ,Zusammenfallen in eins‘, die entscheidende Voraussetzung, aus der sich dann für GÖDEL <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span> auch der logische Zusammenhang, bzw. die ontologische Identität, <span style="color:#00B000">(die Koinzidenz)</span>, von <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> und <span style="color:#FF6000">„Wesen“</span> in GOTT, im Basis-Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ —</span> mit Notwendigkeit ergibt. Damit hat GÖDEL ein altes <span style="color:#4C58FF">„theologisches“</span> Theorem der Vergessenheit entrissen. Das Theorem-2 ist dann, in weiterer Folge, die ,modal‘ notwendige, d.h. die transzendentale Voraussetzung auch für den Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, <span style="color:#00B000">(Term :09: hier im 3. Beweisgang)</span>. <span style="color:#FF6000">„Positive Eigenschaften“<span style="color:#00B000"> | </span>„Vollkommenheiten“</span> sind ,immer‘ auch <span style="color:#FF6000">„notwendige Eigenschaften“</span>, daher ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''PE'''<sub>not</sub>‘ —</span>. Das ,Dasein‘, die <span style="color:#FF6000">„Existenz“</span> ist ,immer‘ etwas <span style="color:#FF6000">„Positives“</span>, speziell in GOTT, dem Schöpfer jeder ,Existenz‘, bzw. allen ,Seins‘. Axiom-4 begründet im GÖDEL-Kalkül das Basis-Theorem-2, <span style="color:#00B000">(wie auch das Korollar-3 von der exklusiven Einzigartigkeit GOTTES)</span>, und ,verankert‘ diese Theoreme damit zugleich in der <span style="color:#4C58FF">,theologisch‘</span>-philosophischen Tradition der ,Rede von GOTT‘ bei ARISTOTELES, — AVICENNA, — ANSELM, — DESCARTES, — LEIBNIZ, — HEGEL, — und bei GÖDEL mit äußerster ,logischer‘ Klarheit.
Anmerkung-5 ''':''' Der ‚Schlüsselbegriff‘ in diesem Kalkül ''':''' <span style="color:#FF6000">„positive Eigenschaft“</span>, bzw. <span style="color:#FF6000">„Vollkommenheit“<span style="color:#00B000"> | </span>„Perfektion“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>, dominiert alle Axiome des GÖDEL-Kalküls, jedoch ohne inhaltlich genauer ‚bestimmt‘ worden zu sein. Für <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ — </span> gibt es keine explizite Definition '''!''' <span style="color:#00B000">(Das Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span>, besagt nur, dass die ,postulierten‘, positiven Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span>, formal miteinander verträglich, d.h. ‚widerspruchsfrei‘ sind, wegen Axiom-2. Axiom-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX ∧ □∀x(Xx→Yx)→PY'''‘ —</span>, besagt, dass positive Eigenschaften ,gleichwertig‘ sind, d.h. gleich ,wahr‘ sind, weil sie ,notwendig‘, <span style="color:#4C58FF">— '''□''' —</span>, aus sich, alle paarweise mit- und voneinander ,impliziert‘ sind, sich gegenseitig ,einschließen‘, und damit eine Einheit bilden, d.h. in GOTT ,eins‘ sind. Axiom-2 ist somit zugleich eine ,indirekte‘ Definition für ,positive‘ Eigenschaften ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''P'''‘ —</span>. Definition-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''<sub>ess</sub>'''x ↔ Xx ∧ ∀Y(Yx→ □∀y(Xy→Yy))'''‘ —</span>, besagt ''':''' Weil die ,gleichwertigen‘, positiven Eigenschaften sich gegenseitig implizieren, und damit notwendig von einander abhängen, d.h. koinzident in GOTT ,eins‘ sind, — wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT steht —, dann sind sie somit auch die ,wesentlichen‘ Eigenschaften, die <span style="color:#FF6000">„ultimativen Transzendentalia“</span>, in GOTT, der, wesentlich und exklusiv, notwendig ,Einer‘ ist. Die Definition-2 ist nur dann <span style="color:#FF6000">„modal wahr“</span>, wenn ihre Eigenschafts-Variablen, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''X'''‘ —</span> und <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Y'''‘ —</span>, mit positive Eigenschaften, d.h. mit <span style="color:#FF6000">„Transzendentalien“</span>, besetzt werden. Diese Definition ist jedoch sofort <span style="color:#FF6000">„modal falsch“</span>, wenn ihre Variablen mit nicht-positive Eigenschaften, wie ,rot‘ oder ,schwer‘ belegt werden, die nicht ,transzendental‘-allgemein gültig sind. Fußnote zu Definition-2 in der GÖDEL-Notiz ''':''' <span style="color:#FF6000">»''any two essences of x are nec. equivalent''«</span>. Die paarweise, notwendige Äquivalenz von zwei beliebigen Wesenseigenschaften der Individuum-Variable <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span>, wird hier, spezifisch für GOTT, d.h. wenn <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> für GOTT, dem ,Einen‘, steht, zur <span style="color:#FF6000">„Koinzidenz“</span>, — zum paarweise ,Zusammenfallen aller Gegensätze in Einem‘ —, dem inneren Zusammenhang aller seiner <span style="color:#FF6000">„ultimativen“</span> Vollkommenheiten, d.h. aller <span style="color:#FF6000">„Transzendentalia“</span> und Zuschreibungen, in dem unbegrenzt Unendlichen, GOTT, den schon der Philosoph und Kardinal NIKOLAUS von Cues als <span style="font-family: Times;"><big>,coincidentia oppositorum‘</big></span> verstanden hat.)</span>
In den entscheidenden ‚Schlusssätzen‘ des Kalküls ist der ‚Schlüsselbegriff‘ verschwunden. Hier ist nur mehr von GOTT, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''G'''‘ —</span>, die Rede ''':''' Korollar-1, <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv denkbar, dass es GOTT gibt''«</span>, Theorem-2, <span style="color:#FF6000">»''Dasein, GOTT-Sein, Göttlichkeit ist das Wesen GOTTES''«</span>, Theorem-3, <span style="color:#FF6000">»''Weil GOTT definitiv denkbar, d.h. widerspruchsfrei möglich ist, darum ist auch der Glaube an GOTT widerspruchsfrei, logisch richtig und mathematisch evident, der annimmt, dass es GOTT, mit Notwendigkeit, wirklich gibt''«</span>, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM von Canterbury, und was spezifisch das <span style="color:#FF6000">»</span>''Privilegium der Gottheit allein''<span style="color:#FF6000">«</span> ist, nach LEIBNIZ)</span>, und Korollar-3, <span style="color:#FF6000">»''Es gibt notwendig aus sich, d.i. unverursacht, nur einen GOTT''«</span>. Das GÖDEL-Kalkül ist zu diesen Erkenntnissen gekommen, ohne die Eigenschaften, bzw. die ‚Vollkommenheiten‘ GOTTES, d.h. wer oder was GOTT ‚an sich‘ selbst ist, genauer bestimmen zu müssen, <span style="color:#00B000">(was ,für uns‘ ohnehin ,unmöglich‘ ist)</span>; außer im Theorem-2, in dem das <span style="color:#FF6000">„Dasein“</span> GOTTES als die ‚für uns‘ bestimmende und wichtigste <span style="color:#FF6000">„Wesenseigenschaft“</span> in GOTT erkannt worden ist, — immer vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span>, man ‚glaubt‘ an den zeitlos-ewigen GOTT ''':''' <span style="color:#00B000">(Term :01:)</span>. Der GOTT des GÖDEL-Kalküls ist nicht mehr der an Raum und Zeit gebundene ‚Gott‘ des ARISTOTELES, sondern der von Raum und Zeit <span style="color:#FF6000">»''unabhängige''«</span> GOTT der Bibel bei ANSELM und bei LEIBNIZ. Das GÖDEL-Kalkül, <span style="color:#00B000">(wie ja auch der sog. ‚ontologische Gottesbeweis‘ ANSELMS)</span>, kann jedoch, — bei aller ‚Coolness‘ —, keinen GOTT-Glauben ‚erzeugen‘, sondern setzt vielmehr die Existenz GOTTES notwendig als gegeben schon voraus. Das Kalkül des Logiker GÖDEL beweist aber, dass der traditionelle ‚GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die theologische Weltanschauung''«</span>, mit den Maßstäben der modernen Logik <span style="color:#FF6000">»''durchaus vereinbar''«</span>, d.h. logisch ,richtig‘ und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span> ist, weil der ‚Nicht-GOTT-Glaube‘, <span style="color:#FF6000">»''die atheistische Weltanschauung''«</span>, im Möglichkeitsbeweis notwendig zu unlösbaren Widersprüchen führt, und somit logisch ,falsch‘ ist. <span style="color:#00B000">(Die ,Logik‘ hat aber, — bekanntlich —, bei allen wichtigen, persönlichen Entscheidungen immer nur eine untergeordnete Rolle '''!''' )</span>
Anmerkung-6 ''':''' Das erste, ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleitete, Hauptergebnis im 3. Beweisgang, Term :10: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' der Glaube, dass GOTT ,notwendig‘ existiert, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse, Term :1: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>. Dieses erste Hauptergebnis hat also den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist daher davon ,abhängig‘. Das zweite Hauptergebnis im 3. Beweisgang, das Theorem ANSELMS ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, dagegen, ist die Darstellung der Abhängigkeit des ersten Hauptergebnisses von dem, vorher schon bewiesenen, ,Axiom‘ von der ,möglichen‘ Existenz GOTTES ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Möglichkeits-Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang. Dem geht folgende Beobachtung voraus ''':''' Der Term ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, hat in seiner syntaktischen Stellung hier, im Theorem-3, nicht mehr den überlieferten, traditionellen GOTT-Glauben zur Voraussetzung, und ist damit, in seiner Position als Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, auch nicht mehr davon syntaktisch abhängig, sondern stützt sich formal-syntaktisch nur auf die behauptete Möglichkeit GOTTES; daher muss diese ,angenommene‘ Möglichkeit noch bewiesen <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> werden. Dazu die Feststellung LEIBNIZ‘, der diesen Zusammenhang, und seinen Mangel, erkannt hat ''':'''
::Das Theorem ANSELMS ist <span style="color:#FF6000">» ''ein unvollständiger Beweis, der etwas voraussetzt, was man noch hätte beweisen'' <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> ''sollen, um ihm mathematische Evidenz zu verleihen — nämlich, dass man dabei stillschweigend voraussetzt, diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens sei möglich und enthalte keinen Widerspruch'' «</span>.
Diesen <span style="color:#FF6000">»''unvollständigen Beweis''«</span> hat GÖDEL im 1. Beweisgang mit dem ,regulär‘ <span style="color:#00B000">(├ )</span> abgeleiteten, und widerspruchfreien Möglichkeits-Korollar-1, vervollständigt, und damit hat er mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> bewiesen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Diese Vorstellung des durchaus großen oder durchaus vollkommenen Wesens''«</span> enthält <span style="color:#FF6000">»''keinen Widerspruch''«</span> '''!''' Das Korollar-1 ist nur vom logischen Axiom-1 und von der mathematischen Äquivalenz der Perfektionen, <span style="color:#00B000">(der Transzendentalien)</span>, im Axiom-2 ,abhängig‘, und nicht mehr von der ,methodologischen‘ Kalkül-Prämisse, dem traditionellen GOTT-Glauben. Damit hat das Glaubens-Theorem ANSELMS die gesuchte <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> erreicht, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Entscheidend dafür ist der mathematisch-logische Beweis GÖDELS, dass der Nicht-GOTT-Glaube zu einem Widerspruch führt.
Zusammenfassung ''':'''
Theorem-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX→◇∃xXx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Positive Eigenschaften sind konsistent''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 1. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''PX'''‘ —</span>, den, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ positiven Eigenschaften, bzw. ,Transzendentalia‘.
Theorem-2 ''':''' <span style="color:#4C58FF"> — ‚'''Gx↔G'''<sub>ess</sub>'''x'''‘ — </span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT-Sein ist das Wesen GOTTES''«</span>, ist die logische Konsequenz aus der Prämisse im 2. Beweisgang, Term :01: <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span>, dem, — <u>modal-frei</u> — gewählten, ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Christen.
Im Unterschied dazu ist im 3. Beweisgang, das Theorem-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span> ''':''' der Glaube, dass es einen GOTT notwendig gibt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, die logische Konsequenz aus dem, — <u>modal-notwendig</u> — als widerspruchsfrei ,bewiesenen‘, Möglichkeits-Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, im 1. Beweisgang, <span style="color:#00B000">(auch im Beweisgang ,Widerlegung‘ im Anhang)</span>, und damit ist das Glaubens-Theorem-3, als ganzes, ,widerspruchsfrei‘. Das Theorem ANSELMS ist, mit Korollar-1, nur vom logischen Axiom-1 der Widerspruchsfreiheit, und der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften, <span style="color:#00B000">(aller Transzendentalia)</span>, im Axiom-2, abhängig. Damit ist die Bedingung für die geforderte, spezielle <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span>, und auch für die Widerspruchsfreiheit im Glaubens-Theorem ANSELMS erfüllt; unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Weil es <span style="color:#FF6000">„modal wahr“</span> ist, dass die Transzendentalien, bzw. die Vollkommenheiten ontologisch, — dem Sein nach —‚ alle <span style="color:#00B000">(zueinander)</span> widerspruchsfrei, und alle <span style="color:#00B000">(miteinander)</span> gleichwertig sind, ist es auch <span style="color:#FF6000">„modal wahr“</span>, dass es möglich ist, dass GOTT, — dem Sein nach —‚ da ist, <span style="color:#00B000">(d.h. existiert)</span>, der die unbegrenzte Summe aller ultimativen Transzendentalia, bzw. der unendlichen Vollkommenheiten allen Grades ist, wie es der ,christliche Glaube‘ des Erzbischofs ANSELM und seiner Anvertrauten ,annimmt‘.
====<div class="center"><span style="color:#660066">Widerlegung</span></div>====
{|class="wikitable"
|-
! <div class="center"><span style="color:#660066">GÖDEL-Kalkül : der Möglichkeitsbeweis als Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens</span></div>
|-
! <span style="color:#00B000">''Terme der erweiterten Prädikatenlogik zweiter Stufe_____________ „Benennungen“ und durchgeführte Logik-Operationen''</span>
|-
|
<small>
<math>\begin{align}
\text{(Axiom 1.1)} & \quad P \neg X \;\Longrightarrow\;\ \neg P\ X\ & \ & \text{„Wenn die Negation von X positiv ist, dann ist X nicht positiv“} \\
\text{(Axiom 2)} & \quad \Box \;\forall x (\ X\ x \Longrightarrow \ Y\ x) \Longrightarrow \ P\ Y & \ & \text{„Die Eigenschaft Y in allen x, die aus der Eigenschaft X in allen x} \\
\text{ } & \quad & \ & \; \; \text{mit modaler Notwendigkeit folgt, ist eine positive Eigenschaft“} \\
\text{[RK]} &\quad \Box\; \forall x A \;\Longrightarrow\;\Box\; \forall x B\; \text{ ├ }\;\Box \; \forall x (A \Longrightarrow\; B)\ & \ & \; \; \text{( :: Modales Prinzip KRIPKE-Γ-Ɐx)} \\
\text{(Korollar-1)} &\quad \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \; \; \text{( „das —,x‘— steht für den GOTT, —,G‘—, der Christen“ )} \\
\text{ } & \text{„Es ist möglich, dass es den GOTT der Christen gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen ist !} \\
\text{01} & \quad \; \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \ & \ & \text{ AE: „Es ist unmöglich, dass es diesen GOTT gibt“ (dezidierter Atheismus)} \\
\text{02} & \quad (\neg x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, nicht mit x identisch zu sein“ :: (ungleich)} \\
\text{03} & \quad (\ x = .. )\ & \ & \text{ AE: „Es gibt die Eigenschaft, mit x identisch zu sein“ :: (gleich)} \\
\text{04} & \quad \neg\neg \Box \neg \exists x \ G \ x \ & \ & \text{:01:[ ◇A ↔ ¬□¬A ] :: (Modalregel) } \\
\text{05} & \quad \neg\neg \Box \neg\neg \forall x \neg \ G \ x \ & \ & \text{:04:[ ∃xA ↔ ¬Ɐx¬A ] :: (Quantorenregel) } \\
\text{06} & \quad \text{ ├ }\; \Box \; \forall x \neg G \ x \ & \ & \text{:05:NEG :: [ ¬¬A↔A ] :: (Gesetz der Aussagenlogik) } \\
\text{07} & \quad \Box \; \forall x \neg G \ x \Leftrightarrow\ W & \ & \text{:01:06:[ (:01:↔W) → (├:06:↔W) ] :: (Kalkülregel) } \\
\text{08} & \quad \Box \; \forall x \ G \ x \Leftrightarrow\ F & \ & \text{:07:[ (¬A↔W)↔(A↔F) ] :: (Regel für Wahrheitswerte)} \\
\text{ } & \text{„Jeder GOTT-Glaube ist ganz sicher falsch ! “} & \ & \Longleftarrow\; \text{die logische Konsequenz aus der Prämisse :01: !} \\
\text{09} & \quad \Box \; \forall x (\neg x = x ) \Leftrightarrow \ F \; \ & \text{ } & \text{□ⱯxXx:02:Instanz(X:=(¬x=..)) ⇒ Kontradiktion !} \\
\text{10} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (\neg x = x)) & \text { } & \text{:08:09:[ (:08:↔F) → (:09:↔F) ] :: „ex falso sequitur quotlibet“ :[RK]} \\
\text{11} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow \; (\neg x = x)) \Rightarrow \; P (\neg x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=(¬x= ..)) } \\
\text{12} & \quad \ P (\neg x = .. ) & \ & \text{:10:11:[ Modus ponens ] :: [ A→B, A ├ B ]} \\
\text{13} & \quad \ P (\neg x = .. )\;\Rightarrow\ \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{(A1.1):Instanz(X:=(x=..))}\\
\text{14} & \quad \neg P (\ x = .. )\ & \ & \text{:12:13:[ Modus ponens ] :: (log. Schlussregel)}\\
\text{15} & \quad \Box \; \forall x \ (x = x ) \Leftrightarrow \ W \; \ & \ & \text{□ⱯxXx:03:Instanz(X:=(x=..)) ⇒ Tautologie !} \\
\text{16} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) & \ & \text{:08:15:[ (:08:↔F) → (:15:↔W) ] :: „ex falso sequitur etiam verum“ :[RK]} \\
\text{17} & \quad \Box \; \forall x (\ G \ x \Rightarrow\; (x = x)) \Rightarrow \ P (x = .. ) & \ & \text{(A2):Instanz(X:=G):Instanz(Y:=( x= ..))} \\
\text{18} & \quad \ P (\ x = .. )\ & \ & \text{:16:17:[ Modus ponens ]}\\
\text{19} & \quad \text{ ├ }\; (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) \Leftrightarrow\ F & \ &
\text{:14:18:[ Konjunktion ] ⇒ Kontradiktion !}\\
\text{20} & \quad \neg \Diamond \; \exists x \ G \ x \Rightarrow (\neg P (\ x = .. )\ \wedge \ P (\ x = .. )) & \ & \text{:01:19:[ ├A├B╞ A→B ] :: ''KONDITIONALER BEWEIS''}\\
\text{ } & {\color{RedOrange}\text{Der Atheismus führt zu einem logischen Widerspruch ! }} & \ & \Longleftarrow\; \text{was mit Term :20: bewiesen ist !} \\
\text{21} & \quad \neg\neg \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:20:19:[ Modus tollendo tollens ] :: [ A→B,¬B ├ ¬A ]}\\
\text{22} & \quad \; \Diamond \; \exists x \ G \ x & \ & \text{:21:NEG }\\
\text{(Korollar-1)} & \;\text{„Es ist definitiv möglich, dass es diesen GOTT gibt“} & \ & \Longleftarrow\; \text{was zu beweisen war !} \\
\end{align}</math>
</small>
|}
Anmerkung-7 ''':''' <span style="color:#00B000">( Dieser Beweisgang ist praktisch identisch mit dem 1. Beweisgang, jedoch gestrafft und präzisiert nach G.J.WIRSCHING. Diese Widerlegung des Nicht-GOTT-Glaubens beginnt sofort mit dem Korollar-1 <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> aus dem 1. Beweisgang, als in Frage gestelltes ,Theorem‘, und beweist, ohne das Axiom-3 <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, und ohne die GÖDEL-Prämisse <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span>, in einem Zwischenergebnis, die innere Widersprüchlichkeit und damit auch die Unhaltbarkeit der atheistischen Glaubens-Annahme, aus rein logischen ,Gründen‘, bzw. Axiomen. )</span>
Dieser Beweisgang geht von der Existenz GOTTES, <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span>, als Glaubens-Annahme, aus, wobei aber die Möglichkeit seiner Existenz, und damit die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT, durch die Prämisse :01: in Frage gestellt wird, und daher im Kalkül überprüft werden muss. Denn mit der Behauptung der Existenz GOTTES allein ist es nicht getan. Es muss auch seine ,Möglichkeit‘, d.h. die Sinnhaftigkeit des Glaubens an GOTT aufgewiesen werden. LEIBNIZ hat als erster, <span style="color:#00B000">(nach ANSELM)</span>, dieses Problem gesehen, und GÖDEL hat dafür die Lösung gefunden. Dieser Beweisgang, <span style="color:#00B000">(analog zum Möglichkeitsbeweis von Günther J. WIRSCHING konzipiert)</span>, setzt in den Axiomen, genau wie im 1. Beweisgang, die Existenz von etwas <span style="color:#FF6000">„Positiven“, „Perfekten“, „Vollkommenen“</span>, <span style="color:#4C58FF">— ,'''P'''‘ —</span>, <span style="color:#00B000">(d.h. die Transzendentalien)</span>, allgemein für die Welt voraus, <span style="color:#00B000">(was im Axiom-3 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ,'''PG'''‘ —</span>, auch GOTT ultimativ zugeordnet wird ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist absolut positiv, perfekt und vollkommen''«</span>)</span>; das dann im 2. Beweisgang mit Term :13: als widerspruchsfrei, <span style="color:#00B000">(als ,wahr‘ und ,annehmbar‘ im Kontext des christlichen Glaubens)</span>, schon ,bewiesen‘ <span style="color:#00B000">( ╞ )</span> worden ist. Die Existenz von ,Transzendentalien‘ in der Welt, ist ein, mit Beispielen belegbares, allgemeines Faktum; ihre Existenz auch in GOTT ist mit dem Term :13: des 2. Beweisganges bewiesen, die jedoch im Unendlichen, GOTT, als Transzendentalia, auch in ,ultimativer‘ Form vorliegen. Axiom-1 ,besagt‘, dass Eigenschaften nicht zugleich, vollkommen und nicht vollkommen, sein können. Axiom-2 ,besagt‘, dass, allgemein, alle Vollkommenheiten, <span style="color:#00B000">(alle Transzendentalien)</span>, gleichwertig, <span style="color:#00B000">(mathematisch äquivalent)</span>, sind. <span style="color:#00B000">(Axiom-2 wird hier um das GÖDEL-Konjunkt <span style="color:#4C58FF">— ,'''PX'''‘ —</span> verkürzt dargestellt. Damit ist auch Axiom-3 für diesen Beweisgang unnötig geworden, ohne dass sich wegen dieser Kürzung am Ergebnis etwas ändert.)</span> Die Eigenschaft <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span> ,besagt‘, dass GOTT ,unvergleichlich‘ ist, wenn <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> für GOTT steht. <span style="color:#00B000">(Der informelle Term, <span style="color:#4C58FF">— (¬x=..) —</span>, ersetzt hier, wie bei A. FUHRMANN, den formal korrekten Abstraktionsausdruck ''':''' <span style="color:#4C58FF">— λy.(¬x=y) —</span>, aus dem Lambda-Kalkül.)</span> Der Term :16: <span style="color:#4C58FF">— (x=x) ↔ W —</span> steht für die Selbstbezeichnung des GOTTES-JHWH in Exodus 3,14 ''':''' <span style="color:#CC66FF">»''Ich bin der ‚IST‘'' <span style="color:#00B000">(aus mir selbst)</span>«</span>, der Grund für die <span style="color:#FF6000">„Unvergleichlichkeit“</span> GOTTES. Der GOTT der abendländischen, christlichen Tradition wird mit <span style="color:#4C58FF">— ,'''G'''‘ —</span> bezeichnet ''':''' d.i. der <span style="color:#FF6000">„GOTT der Christen“</span>, entsprechend der ,methodologischen‘ Prämisse und der ,Genese‘ des Kalküls, syntaktisch formalisiert in der Definition-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx↔∀X(PX→Xx)'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Das Individuum'' <span style="color:#4C58FF">,'''x'''‘</span> ''ist genau dann GOTT'', <span style="color:#4C58FF">,'''G'''‘</span>, ''wenn es alle Vollkommenheiten'', <span style="color:#4C58FF">,'''P'''‘</span>, ''in sich schließt''«</span>, nach der Vorgabe von LEIBNIZ ''':''' <span style="color:#FF6000">»''GOTT ist ein Wesen von äußerster Größe und Vollkommenheit, das alle Grade derselben in sich schließt''«</span>. Mit Korollar-1 hat dieser Beweisgang dasselbe Endergebnis, wie der 1. Beweisgang. Der Beweis, dass der dezidierte Atheismus zu einem logischen Widerspruch führt, und damit falsch ist, ist ein Zwischenergebnis in diesem Beweisgang, und begründet mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span>, und unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung, den, von LEIBNIZ gesuchten, Möglichkeitsbeweis für die Existenz GOTTES im Argument des Erzbischofs, und bestätigt damit die Sinnhaftigkeit des GOTT-Glaubens. Einmal Axiom-1 und zweimal Axiom-2 sichern hier das Ergebnis des Kalküls ''':''' das Möglichkeits-Korollar-1 ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist definitiv möglich, dass es den GOTT der Christen gibt''«</span>. Diese zwei Axiome sind die einzigen, und modal-notwendigen, d.h. die transzendentalen Voraussetzungen und Bedingungen für das Endergebnis ''':''' der Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit des Glaubens der Christen an GOTT; <span style="color:#00B000">(dasselbe gilt natürlich auch für die <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span> Weltanschauung jeder monotheïstischen Religion '''!''' Dem Erzbischof ANSELM ging es damals nur um seinen Glauben an GOTT.)</span>.
Die Logik-Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso sequitur quotlibet, etiam verum“</big></span></span>, <span style="color:#00B000">(‚Aus Falschem folgt irgendetwas, auch Wahres‘)</span>, ist der scholastische Ausdruck für die ‚Implikation‘ <span style="color:#00B000">(Folgerung)</span> von Aussagen, die nur dann falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist, wenn das Antezedens wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, und die Konsequenz falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist. Andernfalls ist sie immer wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, auch wenn die Voraussetzung falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span> ist ''':''' ‚Modern‘ darstellbar durch die ‚Wahrheitswertetafel‘ für die ‚materiale Implikation‘, <span style="color:#4C58FF">— ,(A → B)‘ —</span> <span style="color:#FF6000">„wenn A, dann B“</span>. Damit ist auch der <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ] </span> verstehbar; <span style="color:#00B000">(vgl. die vierte Zeile der ‚materialen Implikation‘)</span>. Der positive hypothetische Syllogismus ''':''' <span style="color:#4C58FF">[ Modus ponendo ponens ] :: [ A → B, A ├ B ] </span> ist aus der ersten Zeile ablesbar.
Die folgende Tabelle gibt für jeden ,Wahrheitswert‘ der Aussagen <math>A</math> und <math>B</math> das Resultat einiger zweiwertiger Verknüpfungen an ''':'''
{|class="wikitable hintergrundfarbe2" style="text-align:center;"
|-
!colspan="2"|''Belegung''!!Konjunktion!!Disjunktion!!materiale<br /> Implikation!!Äquivalenz<br /> Bikonditional!!kopulative<br /> Konjunktion
|-
!<math>A</math>
!<math>B</math>
!<math>A</math> und <math>B</math>
!<math>A</math> oder <math>B</math>
!wenn <math>A</math> dann <math>B</math>
!sowohl <math>A</math> als auch <math>B</math>
!entweder <math>A</math> oder <math>B</math>
|-
!W!!W
|W||W||W||W||F
|-
!W!!F
|F||W||F||F||W
|-
!F!!W
|F||W||W||F||W
|-
!F!!F
|F||F||W||W||F
|}
<span style="color:#00B000">(Eine ‚Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn beide Aussagen einer ‚Konjunktion‘ wahr sind. Eine ‚kopulative Konjunktion‘ ist nur dann ,wahr‘, wenn entweder die eine, oder die andere Aussage der ‚kopulativen Konjunktion‘ wahr ist. Es besteht also eine Wenn-Dann-Verbindung zwischen beiden Aussagen — eine ,Kopplung‘. Das ist die logische Grundlage von Axiom-1 im GÖDEL-Formalismus)</span>
Um das Widersprüchliche der ,Annahme‘ nachzuweisen, dass positive Eigenschaften ,nicht konsistent‘ seien, <span style="color:#00B000">(im 1. Beweisgang)</span>, bzw. um das Unlogische und Sinnwidrige der ,Annahme‘ klarzustellen, es sei ,unmöglich‘, dass es einen GOTT gibt, <span style="color:#00B000">(hier, in der Widerlegung)</span>, verwendet das GÖDEL-Kalkül den Gegensatz ''':''' wahr, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>, falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, zwischen der dritten und vierten Zeile der Wahrheitswertetafel, für zwei ,wahre‘ <span style="color:#4C58FF">— W —</span> ,materiale Implikationen‘, in denen die Voraussetzung jeweils falsch, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, ist, entsprechend der Regel <span style="color:#FF6000"><span style="font-family: Times;"><big>„ex falso, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, sequitur quotlibet, <span style="color:#4C58FF">— F —</span>, etiam verum, <span style="color:#4C58FF">— W —</span>“</big></span></span>, jeweils mit der Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, in einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>; hier unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Im Gegensatz dazu, wird, <span style="color:#00B000">(im 2. Beweisgang)</span>, aus dem Glauben an GOTT, auch mit einer <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, speziell mit Axiom-1, das Widersprüchliche in der ,Annahme‘ nachgewiesen, es gäbe in GOTT <span style="color:#FF6000">»''keine Vollkommenheit, nichts Positives, nichts Perfektes''«</span>, d.h. keine ,Transzendentalia‘. In dieser <span style="font-family: Times;"><big>,Reductio ad absurdum‘</big></span>, im 2. Beweisgang, wird vorausgesetzt <span style="color:#00B000">(,angenommen‘)</span> ''':''' es gibt den GOTT der Christen, <span style="color:#00B000">(als Prämisse :01:)</span>, der ,unvergleichlich‘ und ,einzigartig‘ ist, und in dem auch alle ,Transzendentalia‘ <span style="color:#FF6000">„koinzident“</span> ,eins‘ sind, entsprechend Axiom-2.
Für KANT entsteht ein Widerspruch in den Prädikaten eines Satzes.
::<span style="color:#FF6000">»</span> ''Wenn ich das Prädicat in einem identischen Urtheile aufhebe'', <span style="color:#00B000">[ durch eine Negation ]</span>, ''und behalte das Subject, so entspringt ein Widerspruch''. <span style="color:#00B000">[ Wenn ich sage ''':''' ,''GOTT ist nicht allmächtig''‘, entsteht ein Widerspruch zur richtigen Aussage ''':''' ,''GOTT ist allmächtig''‘. ]</span> … ''Wenn ihr aber sagt ''':''' ,GOTT ist nicht‘, so ist weder die Allmacht, noch irgendein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subjecte aufgehoben'', <span style="color:#00B000">[ negiert ]</span>, ''und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.'' <span style="color:#FF6000">«</span><ref>vgl. ‚''<span style="font-family: Times;"><big>Kritik der reinen Vernunft</big></span>''‘, Seite 398f; https://www.korpora.org/kant/aa03/398.html</ref>
Es ist richtig, wie KANT sagt, der Widerspruch entsteht nicht in dem Gedanken ''':''' <span style="color:#FF6000">»</span>''GOTT ist nicht''<span style="color:#FF6000">«</span>. GÖDEL zeigt daher, dass der Widerspruch erst dann entsteht, wenn von der Annahme ausgegangen wird ''':''' ''<span style="color:#FF6000">»</span>Es ist unmöglich, dass GOTT ist''<span style="color:#FF6000">«</span>. Daraus folgt dann ,regulär‘, mit Hilfe von Axiom-1 und Axiom-2, <span style="color:#00B000">(d.h. mit den Theoremen von den Transzendentalien)</span>, die logische ,Möglichkeit‘ GOTTES, unabhängig von jeder Glaubensüberzeugung. Wie LEIBNIZ klar erkannt hat, muss zuerst, aus dem Widerspruch des Gegenteils, die logische ,Möglichkeit‘, <span style="color:#00B000">(die Konsistenz)</span>, der Existenz GOTTES bewiesen werden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, bevor daraus die reale ,Notwendigkeit‘ GOTTES abgeleitet werden kann ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, dessen Existenz jedoch schon, aus dem ,Glauben‘, angenommen worden ist. Dieser Sachverhalt ist das ausschließliche Spezifikum GOTTES, <span style="color:#00B000">(das <span style="color:#FF6000">»''Privilegium der Gottheit allein''«</span>)</span>, und gilt nur bei GOTT, als dem Unvergleichlichen und Einzigartigen. Dieses ,Spezifikum‘ wird im Theorem ANSELMS abgebildet ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx→□∃xGx'''‘ —</span>, auf Grund von Axiom-2, das den inneren Zusammenhang, die Koinzidenz auch von ,Möglichkeit‘ und ,Notwendigkeit‘ im Unendlichen, GOTT, erkennen lässt. Bis Zeile 10, im 3. Beweisgang, reicht der Geltungsbereich der ,modal‘-frei gewählten Kalkül-Prämisse :01:, der ,methodologische‘ GOTT-Glaube. In Zeile 11 liegt der ,Schwerpunkt‘ des ontologischen Beweises dann aber am, — modal als notwendig — ,bewiesenen‘ Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, <span style="color:#00B000"> (formal-syntaktisch dargestellt als widerspruchfreies Antezedens, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span>, dem Möglichkeits-Korollar-1 aus dem 1. Beweisgang)</span>, und nicht mehr am ,angenommenen‘ GOTT-Glauben der Kalkül-Voraussetzung, <span style="color:#00B000">(nun dargestellt als Konsequenz <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span> im Theorem ANSELMS)</span>. Das Möglichkeits-Korollar-1 muss jetzt immer, wie folgt, gelesen werden ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es ist <u>widerspruchfrei</u> möglich, dass GOTT ist''«</span>. Damit hat er, — angeregt durch LEIBNIZ, und mit ihm —, die fast einhellig akzeptierte Fehldeutung des ontologisch-<span style="color:#4C58FF">„theologischen“</span> Arguments ANSELMS für GOTT durch gewichtige philosophische, <span style="color:#00B000">(KANT<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. KANT macht GOTT jedoch zu einem ,Ding‘ unter den vielen ,Dingen‘ dieser Welt, indem er die Existenz, bzw. das ,Sein‘ GOTTES mit dem ,Sein der Dinge‘ gleich setzt. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! KANT verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES. Das ,Sein‘ der Dinge ist, — wie KANT sagt —, kein ,reales Prädikat’, d.h. Existenz ist keine Eigenschaft. Jedoch in GOTT ist ,Sein‘ ein ,reales Prädikat‘, d.h. Existieren ist ,real‘ die Wesenseigenschaft GOTTES, denn GOTT ist der, der für uns, — aus Liebe —, immer schon ,da‘ ist ''':''' in der ,Hypostatischen Union‘, sowohl als GOTT von Ewigkeit zu Ewigkeit, als auch als Mensch in unserer Zeitlichkeit. Das ist das, was GOTT für uns ausmacht —, sein Wesen.</ref>)</span>, und <span style="color:#4C58FF">„theologische“</span>, <span style="color:#00B000">(THOMAS<ref>GOTT ist absolut einzigartig und unvergleichlich. THOMAS unterscheidet die ,Natur GOTTES‘ nicht von der ,Natur der Dinge‘, indem er die ,Natur‘ des GOTTES ANSELMS irrtümlich mit der ,Natur‘ der Dinge gleich setzt. Damit reiht er GOTT unter die vielen Dinge unserer Welt ein, indem er für den GOTT ANSELMS annimmt ''':''' GOTT ,esse in rerum natura‘, d.h. wörtlich, dass der GOTT ANSELMS in der ,Natur‘ der Dinge existiert, <span style="color:#00B000">(was ANSELM nie gesagt hat)</span>. Eine solche Gleichsetzung ist bei GOTT unangebracht und daher unzulässig! Die ,zeitlose-überzeitliche‘ Wirklichkeit, (Natur), GOTTES ist völlig verschieden und unabhängig von der zufälligen Wirklichkeit, (die ,Natur‘), unserer ,raum-zeitlichen‘ Welt. Daher ist sie mit dieser auch nicht vergleichbar. Thomas verkennt damit die Einzigartigkeit und Besonderheit GOTTES.</ref>)</span>, Autoritäten zurechtgerückt, welche die Einzigartigkeit und Unvergleichlichkeit des Unendlichen, GOTT, bei ihrer Beurteilung des Theorem ANSELMS nicht berücksichtigt, sondern den Unendlichen, <span style="color:#00B000">(irrtümlich)</span>, unter die endlichen Dinge unserer Welt eingereiht haben. GÖDEL hat mit dem bewiesenen Widerspruch des Gegenteils zum GOTT-Glauben, den Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Theorem ANSELMS geliefert, was, nach LEIBNIZ, für die Akzeptanz dieses Theorems noch gefehlt hat. Das Theorem ANSELMS besagt universell ''':''' Die <span style="color:#FF6000">»''theologische Weltanschauung''«</span> der Juden, Christen und Muslime, die ,annehmen‘, dass es mit ,Notwendigkeit‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□'''‘ —</span> <span style="color:#00B000">(nur)</span> einen GOTT gibt, ist logisch richtig und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, weil es <u>ohne Widerspruch</u> ,denkbar‘ <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇'''‘ —</span> ist, dass es GOTT gibt ''':''' Nicht mehr und nicht weniger, <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig, (ohne sich auf den Glauben an irgendeine Religion zu stützen)''«</span>.
Es geht hier bei GÖDEL nicht um Theoriefindung oder ähnliches. GÖDEL ist kein ,spekulierender‘ Theoretiker. GÖDEL ist Logiker und Mathematiker. Was er sagt, ist mathematisch wahr und logisch richtig. Wenn er sagt, dass die Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ — »''wahr''«</span> ist ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es Gott gibt'' ''':''' ''das ist ,wahr‘ wegen Axiom-2 (und Axiom-1)''«</span>, dann spricht er hier von der mathematischen Wahrheit. Logischerweise ist dann die konträre Aussage ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ — »''falsch''«</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist nicht möglich, dass es einen Gott gibt''«</span>, und zwar mathematisch falsch, weil sich aus dieser Aussage ein Widerspruch ergibt. Jeder, der die mathematische Logik GÖDELS lesen kann, kann das sehen und verstehen ''':''' Das Zwischenergebnis, <span style="color:#00B000">(Term :20:)</span>, in dieser Kalkül-Ableitung, die logische Konsequenz aus der Annahme des dezidierten Atheismus, es sei unmöglich, dass es GOTT gibt, ist der faktische, nachprüfbare, und für jeden Menschen sichtbare Beweis dafür, dass diese Annahme in einen Widerspruch mündet, und damit falsch und unlogisch ist. Das bedeutet, es ist eine Tatsache, bzw. es ist Faktum, dass der Atheismus, — mit <span style="color:#FF6000">»''mathematischer Evidenz''«</span> —, wirklich falsch und unlogisch ist, und daher, mit Recht, als ,Unsinn‘ bezeichnet werden darf '''!''' Das ist nicht bloß als eine Theoriefindung, oder als eine Interpretation eines Autors zu verstehen. Das ist vielmehr genau so wahr und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, wie, dass zwei mal zwei vier ergibt, und wirklich genau so logisch richtig, wie, dass die Erde sich um die Sonne dreht. Das ist gerade das Überraschende und Unerwartete am Gödel-Kalkül. Es geht hier nicht mehr um Theoriefindung oder Interpretationen, denen man zustimmen kann oder nicht. Es geht hier <span style="color:#FF6000">»''rein verstandesmäßig''«</span> um mathematisch-logische Fakten. Damit steht GÖDEL, in seiner Bedeutung, in gewisser Weise, neben KOPERNIKUS, weil seine Kalkül-Ergebnisse, wie die Berechnungs-Ergebnisse dieses Pioniers der damaligen Zeitenwende, heute, in unserem Äon, ebenfalls mit eingefleischte Vorurteile aufräumen, ohne aber, dass GÖDEL für sich selbst, im Glauben, logisch konsequent gewesen wäre. <span style="color:#00B000">(Er ist sich der Tragweite und der Konsequenzen seiner <span style="color:#4C58FF">„axiomatischen Theologie“</span> anscheinend nicht bewusst gewesen, wenn er sagt ''':''' Man sei heute noch <span style="color:#FF6000">»''weit davon entfernt, das theologische Weltbild wissenschaftlich begründen zu können''«</span>, nachdem sein Kalkül das <span style="color:#FF6000">„atheistische Weltbild“</span> fundamental ins Wanken gebracht und als irrationalen ,Unsinn‘ entlarvt hat. Sein Kalkül ,beweist‘ ( ╞ ) indirekt, dass das <span style="color:#FF6000">„theologische Weltbild“</span>, im Beweisgang ,Widerlegung‘, aus dem Widerspruch des Gegenteils, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematisch-logischer Evidenz''«</span>, offensichtlich doch, wissenschaftlich begründet werden kann)</span>.
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Kurt GÖDEL ist auch deswegen ein Ausnahmelogiker.
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===<div class="center"><span style="color:#660066">Epilog für Skeptiker</span></div>===
Wenn man das GÖDEL-Argument genau liest, dann ist nur die Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000"> „es ist möglich, dass es GOTT gibt“</span> bewiesen, weil aus der Annahme ''':''' <span style="color:#FF6000">„es ist unmöglich, dass es GOTT gibt“</span> ein logischer Widerspruch ableitbar ist. Die Aussage ''':''' <span style="color:#FF6000">„es gibt GOTT“</span> ist dagegen schon eine Glaubensaussage, und damit ist das auch die ,Grundannahme‘ eines gläubigen Menschen, der dann aus der ,bewiesenen Möglichkeit‘, dass es Gott gibt, ableiten kann ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es gibt GOTT wirklich''«</span>, wenn er will ''':''' <span style="color:#FF6000">»''Es stimmt also, was ich glaube '''!''''' «</span> Das ist das Argument ANSELMS, der ein christlicher Amtsträger war, und der daher von dieser Grundannahme auch ausgeht. Solange in den Voraussetzungen des Möglichkeitsbeweises im GÖDEL-Kalkül kein Widerspruch nachweisbar ist, und solange in der logischen Durchführung dieses Beweises keine schweren Mängel festgestellt werden können, ist das Ergebnis des Möglichkeitsbeweises, wie GÖDEL ihn durchgeführt hat, korrekt, und die Folgerungen daraus, logisch richtig, dass es sich hier um <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> handelt, <span style="color:#00B000">(z. B. wie 2 x 2 = 4)</span>. Aber niemand ist gezwungen, aus der Möglichkeit, dass es GOTT gibt, daraus zu schließen, dass es GOTT auch mit Notwendigkeit gibt, wie das im Argument ANSELMS geschieht, außer, er akzeptiert auch die Grundannahme, dass es den Unendlichen und Unvergleichlichen tatsächlich gibt. Dann kann er mit LEIBNIZ, der selbst an GOTT geglaubt hat, mit Bestimmtheit sagen ''':''' <span style="color:#FF6000">»''gesetzt, dass GOTT möglich ist, so ist er, was das Privilegium der Gottheit allein ist''«</span>, weil GÖDEL mit seinem Kalkül den noch ausstehenden Beweis der Widerspruchsfreiheit dafür geliefert hat.
Wenn Du den 3. Beweisgang des GÖDEL-Kalküls genauer anschaust, dann siehst Du, dass der Konsequenz-Teil im Argument ANSELMS, der identisch ist mit dem Term in der Zeile 10, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''□∃xGx'''‘ —</span>, immer noch formallogisch abhängig ist von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''das'' <span style="color:#4C58FF">‚'''x'''‘</span> ''steht für den Gott der Christen''«</span>. Diese Abhängigkeit ist bis zur Zeile 10 offensichtlich und logisch korrekt. <span style="color:#00B000">(Man könnte nach dieser Zeile, ohne Weiteres, ,regulär‘ die <span style="color:#FF6000">„logische Implikation”</span> :: <span style="color:#4C58FF">[├ A ├ B ╞ A→B ]</span> mit Term :01: und Term :10: als ein mögliches Korollar bilden ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''Gx→□∃xGx'''‘ — </span>)</span>. Das bedeutet, der Konsequenz-Teil im Theorem ANSELMS, der in diesem ,regulär‘-möglichen Korollar an zweiter Stelle steht, ist damit in seiner Formal-Struktur offensichtlich ,regulär‘ von der Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, d.h. er ist der Ausdruck einer Glaubensüberzeugung. Im Theorem ANSELMS steht er jetzt, in der Zeile 11, als Konsequenz-Teil auch an zweiter Stelle, hat aber nicht mehr seine Glaubens-Prämisse als notwendige Bedingung an erster Stelle vor sich, wie im ,regulär‘-möglichen Korollar. Jetzt steht eine neue und andere Voraussetzung als Begründung vor ihm. Der Schwerpunkt des Argument ANSELMS liegt damit am Begründungs-Teil des ANSELM-Theorems, der jetzt die erste Stelle im Theorem einnimmt ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist möglich, dass es GOTT gibt''«</span>, der erst dadurch entstanden ist, und davon abhängig ist, weil sein Gegenteil ''':''' <span style="color:#4C58FF">— ‚'''¬◇∃xGx'''‘ —</span> ''':''' <span style="color:#FF6000">»''es ist unmöglich, dass es GOTT gibt''«</span>, zu einem Widerspruch geführt hat. Dieser Begründungs-Teil, das Antezedens, im Argument ANSELMS, ist daher nicht mehr von der methodologischen Glaubens-Prämisse, Term :01:, abhängig, sondern nur vom Axiom-1, der Widerspruchsfreiheit, und von der paarweisen, mathematischen Äquivalenz beliebiger positiver Eigenschaften im Axiom-2, die im 1. Beweisgang, bzw. im Beweisgang ,Widerlegung‘, mit dem <span style="color:#4C58FF">[ Modus tollendo tollens ] :: [ A → B, ¬B ├ ¬A ]</span>, die Widerspruchsfreiheit der Möglichkeit des GOTT-Glaubens mit Notwendigkeit herbeigeführt haben. Daraus ergibt sich eine logische Verschiebung in der Argumentationskette, denn dieser Begründungs-Teil, der jetzt die Widerspruchsfreiheit für den Konsequenz-Teil liefert, ist selbst unabhängig und frei von jeder Glaubensüberzeugung. Weil widerspruchsfrei und <span style="color:#FF6000">»''mathematisch evident''«</span>, muss er als logische Begründung für die Widerspruchsfreiheit und als Beweis für die <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> des Konsequenz-Teils gelesen werden, und damit bestätigt er die Widerspruchsfreiheit und Sinnhaftigkeit der Glaubensüberzeugung eines gläubigen Menschen, <span style="color:#00B000">(was auch das Ziel ANSELMS war)</span>. Das heißt also ''':''' der Glaube dieses Menschen ist widerspruchsfrei und sinnvoll, und enthält keinen Zirkelschluss, weil sein Gegenteil, der Nicht-GOTT-Glaube, zu einem Widerspruch führt; <span style="color:#00B000">(das hat GÖDEL mit seinem Kalkül-System bewiesen, dessen Argumentationskette mit einem Computer-Programm, dem sog. ,Theorembeweiser‘, überprüft worden ist, und als <span style="color:#FF6000">»''nachweisbar korrekt''«</span> befunden wurde)</span>. Das Theorem ANSELMS beweist, nach GÖDEL, dass der Glaube an GOTT, mit <span style="color:#FF6000">»''mathematische Evidenz''«</span> notwendig widerspruchsfrei und sinnvoll ist, weil der Nicht-GOTT-Glaube notwendig zu einem Widerspruch führt. <u>Das Theorem beweist jedoch nicht, dass die Existenz GOTTES notwendig ist</u>, <span style="color:#00B000">(wie es fast immer fälschlich gelesen wurde und wird)</span>, sondern, das Theorem ANSELMS geht davon aus, als nicht hinterfragtes Faktum, dass GOTT notwendig, schon immer existiert, und beweist, mit dem GÖDEL-Kalkül, dass diese Glaubens-Annahme widerspruchsfrei und sinnvoll, und <span style="color:#FF6000">»''mit allen bekannten Tatsachen durchaus vereinbar ist''«</span>, wie GÖDEL abschließend sagt. GOTT hat es ja auch nicht ,nötig‘, bewiesen zu werden. Für den Erzbischof ANSELM war die Existenz GOTTES, überall und jederzeit, die ungefragte und für ihn die selbstverständlichste Voraussetzung aller seiner Bemühungen, in seinem Leben, und in seinem Beruf als christlicher Amtsträger, und auch als Theologe in den philosophischen Überlegungen über seinen Glauben. Mit diesen Überlegungen hat er, mit GÖDEL, bewiesen ''':''' Glaube ist nicht irrational, kein Sprung ins Unbekannte, sondern eine freie, vernünftige Entscheidung. Glaube ist rational und vertrauenswürdig.
Zusammengefasst heißt das Ergebnis dieser Bemühungen ANSELMS ''':''' Wenn Du an GOTT glauben willst, dann kannst Du das unbedenklich tun, denn Dein Glaube ist auch logisch in der <u>bewiesenen Möglichkeit</u>, dass es GOTT geben kann, begründet, und damit ist er widerspruchsfrei, sinnvoll und kein Zirkelschluss. Dein Glaube an GOTT beruht jedoch, nach wie vor und in erster Linie, auf Deiner freien Entscheidung für GOTT, und nicht auf dem Zwang einer ,logischen‘ Argumentation. Wenn Du nicht an GOTT glauben willst, dann <u>musst Du, und sollst Du, auch nicht deswegen</u> an GOTT glauben, weil der Nicht-GOTT-Glaube zu einem Widerspruch führt, und damit falsch und unlogisch ist. Denn der Glaube an GOTT muss immer eine freie und Deine ganz persönliche Entscheidung für GOTT sein und bleiben. Niemand darf zum Glauben an GOTT gezwungen werden, auch nicht mit ,logischen‘ Argumenten. Warum '''?''' Weil GOTT die Liebe ist '''!''' Und die Liebe duldet keinen Zwang '''!'''
Zum Abschluss, und für eine bessere Verständlichkeit dieser Studie, hat die KI, der ich diese Studie für die Erstellung eines Podcast übergeben habe, eine, — sogar für Kinder —, verständliche Metapher kreiert. Sie sagt, man stelle sich vor ''':''' Es sei irgendwo ein ,Schatz’ vergraben, und es gäbe auch eine ,Schatzkarte’ für diesen ,Schatz’. Kurt GÖDEL ist nun gekommen, und hat mit seinem Kalkül bewiesen, dass diese ,Schatzkarte’ korrekt ist und fehlerfrei. Ob aber jemand, mit Hilfe dieser ,Schatzkarte’ auf ,Schatzsuche’ gehen will oder nicht ''':''' das ist und bleibt jedem selbst überlassen, und ist immer eine freie, und ganz persönliche Entscheidung. Damit hat die KI erstaunlich treffend, sowohl die Bedeutung, als auch die reale Funktion des GOTT-Glaubens in der Lebens-Wirklichkeit unserer Welt und Zeit charakterisiert, in Übereinstimmung mit der Gleichniserzählung JESU vom ,Schatz im Acker’; <small><span style="color:#00B000">( vgl. {{Bibel | Matthäus-Evangelium |13|44|EU}} )</span></small>. Der ,Schatz’ ist die <span style="color:#FF6000">„<span style="font-family: Times;"><big>Βασιλεία του Θεού</big></span>“</span><span style="color:#00B000"> | ,Basileía tou Theoú’</span>, d.h. das <span style="color:#CC66FF">»''Königtum GOTTES''«</span>, oder auch das <span style="color:#CC66FF">»''Himmelreich''«</span>. Die ,Schatzkarte’ ist der Glaube an GOTT. Die ,Schatzsuche’ ist der Weg des Glaubens in der Nachfolge JESU, der uns den Weg zeigt zum Ziel, zur Erfüllung aller unserer Sehnsüchte und Wünsche.
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;Fußnoten
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Diskussion:Ungarisch: Thematischer Grundwortschatz: Lehnwörter/Slawische Lehnwörter
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2026-08-18T17:29:49Z
T25N
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wikitext
text/x-wiki
== Wortvorschlag ==
[[hu:wikt:hiba|hiba]] - Fehler (Tschechisch, Slowakisch: [[cs:wikt:chyba|chyba]]) --- wäre das auch ein Kandidat? --lg [[Benutzer:English Ultra|English Ultra]] 15:46, 20. Jan. 2026 (CET)
:Ja, Treffer. Danke! - Arcanum / Magyar etimológiai szótár: Dort steht zu hiba ausdrücklich: „Szláv eredetű szó“, also „slawisches Wort“, mit Vergleichsformen slowenisch hiba und slowakisch chyba in der Bedeutung „Mangel, Fehler, Irrtum“. - https://www.arcanum.com/hu/online-kiadvanyok/Lexikonok-magyar-etimologiai-szotar-F14D3/h-F2416/hiba-F2565/?utm_source=chatgpt.com - urslawisch *xyba „Mangel, Fehler, Abweichung“ - altes slawisches Lehnwort - Polnisch: https://pl.wikisource.org/wiki/S%C5%82ownik_etymologiczny_j%C4%99zyka_polskiego/chyba - Bei polnisch chyba ist die Bedeutungsentwicklung interessant: Brückners polnisches etymologisches Wörterbuch nennt ältere Bedeutungen wie „brak“ = Mangel und „wada“ = Fehler/Defekt; später wurde daraus im Polnischen stärker eine Partikel mit Bedeutungen wie „wohl, wahrscheinlich, außer“. - Das ist so nur mit Kenntnissen der ostslawischen und südslawischen Sprachen nicht zu erkennen. Habe ich nach getragen. --[[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran|Thirunavukkarasye-Raveendran]] 13:11, 18. Mai 2026 (CEST)
== Balaton ==
russ: blato; https://hu.wikipedia.org/wiki/Sz%C3%B3rv%C3%A1nyeml%C3%A9k ; bolatin (szláv eredetű szó, jelentése: mocsaras) → Balaton - Nun in der Liste eingearbeitet. --[[Benutzer:Thirunavukkarasye-Raveendran|Thirunavukkarasye-Raveendran]] 17:44, 18. Mai 2026 (CEST)
== pitvar ==
Herzvorkammer (pre-tvor) (Architektur - Vestibül) - altslawisch [[Benutzer:T25N|T25N]] 18:41, 28. Jul. 2026 (CEST)
== Petersilie ==
Slowakisch petržlen, polnisch pietruszka oder südslawisch peršin - aber das slawische und das ungarische petrezselyem komme beide direkt aus dem Lateinischen.--[[Benutzer:T25N|T25N]] 19:29, 18. Aug. 2026 (CEST)
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