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Veranstaltung Diskussion
Restklassenringe (Z)/Primzahlpotenzen/p ist zwei/Bemerkung
0
11069
1100687
1085780
2026-06-17T10:47:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100687
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Für
{{
Relationskette
| p
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Einheitengruppe von {{mathl|term= {{op:Zmod| 2^r|}} |SZ=}} im Allgemeinen nicht zyklisch. Für
{{
Relationskette
| r
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist sie zyklisch
{{
Zusatz/Klammer
|text=sogar trivial|
|ISZ=|ESZ=
}}
und für
{{
Relationskette
| r
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| ( {{op:Zmod| 2^2|}} )^\times
||( {{op:Zmod| 4 |}} )^\times
||
||
||
|SZ=
}}
ebenfalls zyklisch der Ordnung zwei, und zwar ist {{math|term= 3 |SZ=}} primitiv. Für
{{
Relationskette
| r
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
hingegen ist
{{
Relationskette
| ( {{op:Zmod| 2^3|}} )^\times
||( {{op:Zmod| 8 |}} )^\times
||
||
||
|SZ=
}}
nicht zyklisch. Es gilt nämlich
{{
Math/display|term=
1^2{{latexzieh|}}= {{latexzieh|}}1 \!\!\! \mod 8,\, 3^2{{latexzieh|}}= {{latexzieh|}}9{{latexzieh|}}= {{latexzieh|}}1 \!\!\!\mod 8, \, 5^2{{latexzieh|}}= {{latexzieh|}}25{{latexzieh|}}= {{latexzieh|}}1 \!\!\! \mod 8 \text{ und } 7^2{{latexzieh|}}= {{latexzieh|}}49{{latexzieh|}}= {{latexzieh|}} 1 \!\!\! \mod 8
|SZ=,
}}
sodass alle Einheiten die Ordnung zwei haben und es keinen Erzeuger gibt. Die Einheitengruppe ist isomorph zu
{{
Relationskette/display
| ( {{op:Zmod| 8 |}} )^\times
| \cong| {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 2 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Ähnliche Überlegungen wie im Beweis zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Restklassenring (Z)/Einheitengruppe/Primzahlpotenzreduktion/Kern ist zyklisch/Fakt
|SZ=
}}
zeigen, dass die Einheitengruppe von {{mathl|term= {{op:Zmod| 2^r|}} |SZ=}} für
{{
Relationskette
| r
| \geq | 3
||
||
||
|SZ=
}}
isomorph zu {{mathl|term= {{op:Zmod| 2^{r-2}|}} \times {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=}} ist, und zwar ist stets {{math|term= 5 |SZ=}} ein Element der Ordnung {{mathl|term= 2^{r-2} |SZ=.}} Jede Einheit in {{mathl|term= {{op:Zmod| 2^r|}} |SZ=}} hat somit eine Darstellung der Form {{math|term= \pm 5^{i} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Einheiten der Restklassenringe von Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Primitiv
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9na9gg2f3burv43pg2xr7j84j6yxhzi
Zahlentheorie/Summe von Quadraten/Verfahren/13/Beispiel
0
12600
1100424
1085559
2026-06-17T08:13:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100424
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| p
|| 13
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=man sieht natürlich sofort eine Darstellung|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Mit dem in
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Summe von Quadraten/Bestimmungsverfahren mit Gaußschen Zahlen/Verfahren
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebenen Verfahren müsste man wie folgt vorgehen:
In {{mathl|term= {{op:Zmod| 13|}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette
| 5^2
|| 25
|| -1
||
||
|SZ=,
}}
also kann man
{{
Relationskette
| a
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
nehmen. Dies führt zum Ideal {{mathl|term= ( 13 , 5- {{Imaginäre Einheit}} ) |SZ=}} in {{mathl|term= \Z[ {{imaginäre Einheit|}} ] |SZ=.}} Division in {{mathl|term= \Q[ {{Imaginäre Einheit}} ] |SZ=}} liefert
{{
Relationskette/display
| \frac{13}{5- {{Imaginäre Einheit}} }
|| \frac{13(5+ {{Imaginäre Einheit}} )}{(5- {{Imaginäre Einheit}} )(5+ {{Imaginäre Einheit}} )}
|| \frac{65+13 {{Imaginäre Einheit}} }{26}
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= 2 |SZ=}} ist eine beste Approximation in {{mathl|term= \Z[ {{Imaginäre Einheit}} ] |SZ=.}} Damit ist die Division mit Rest
{{
Relationskette/display
| 13
|| 2 \cdot (5- {{Imaginäre Einheit}} )+r
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| r
|| 3+2 {{Imaginäre Einheit}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Die nächste durchzuführende Division liefert
{{
Relationskette/display
| \frac{5- {{Imaginäre Einheit}} }{3+2 {{Imaginäre Einheit}} }
|| \frac{(5- {{Imaginäre Einheit}} )(3-2 {{Imaginäre Einheit}} ) }{13}
|| {{op:Bruch| 13-13 {{Imaginäre Einheit}} | 13}}
|| 1- {{Imaginäre Einheit}}
|SZ=.
}}
Damit ist also
{{
Relationskette
| 5- {{Imaginäre Einheit}}
||(1- {{Imaginäre Einheit}} ) (3+2 {{Imaginäre Einheit}} )
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ist {{mathl|term= 3+2 {{Imaginäre Einheit}} |SZ=}} ein Erzeuger des Ideals.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quadratsummen in zwei Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8hadgadm0p1s275x9j2kp47ishic9hf
Quadratisches Reziprozitätsgesetz/10 mod 13/Beispiel
0
12748
1100220
1085353
2026-06-17T07:40:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100220
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Man möchte entscheiden, ob die Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^2
|| 10 \mod 13
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung besitzt. Dazu berechnet man
{{
Relationskette/display
| {{op:Legendre-Symbol| 10| 13}}
|| {{op:Legendre-Symbol| 2 | 13}} {{op:Legendre-Symbol| 5 | 13}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der erste Faktor
{{
Math/display|term=
{{op:Legendre-Symbol| 2 | 13}}
|SZ=
}}
lässt sich mit Hilfe
{{
Faktlink
|Präwort=des|zweiten Ergänzungssatzes|Faktseitenname=
Quadratisches Reziprozitätsgesetz/Ergänzungssatz 2/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
zu {{math|term= -1 |SZ=}} bestimmen, weil
{{
Relationskette
| 13
|| 5 \mod 8
||
||
||
|SZ=
}}
und dies das Vorzeichen {{math|term= -1 |SZ=}} ergibt.
Um den zweiten Faktor zu berechnen, wendet man das Reziprozitätsgesetz an:
{{
Relationskette/display
| {{op:Legendre-Symbol| 5 | 13}}
|| + {{op:Legendre-Symbol| 13| 5}}
||
||
||
|SZ=,
}}
weil
{{
Relationskette
| 5 \mod 4
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gilt
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Rest {{mathl|term= 13 \mod 4 |SZ=}} braucht gar nicht mehr berechnet zu werden, da es ausreicht, dass hier {{math|term= 5 |SZ=}} oder {{math|term= 13 |SZ=}} modulo {{math|term= 4 |SZ=}} den Rest {{math|term= 1 |SZ=}} lässt, damit das Vorzeichen {{math|term= +|SZ=}} ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Jetzt nutzt man aus, dass
{{
Relationskette
| 13
|| 3 \mod 5
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Man schreibt:
{{
Relationskette/display
| {{op:Legendre-Symbol| 13| 5}}
|| {{op:Legendre-Symbol| 3 | 5}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wiederum wendet man hier das Quadratische Reziprozitätsgesetz an: Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Legendre-Symbol| 3 | 5}}
|| {{op:Legendre-Symbol| 5 | 3}}
|| {{op:Legendre-Symbol| 2 | 3}}
|| -1
||
|SZ=,
}}
da
{{
Relationskette
| 5 \mod 4
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist und da
{{
Relationskette
| 2
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
kein Quadrat modulo {{math|term= 3 |SZ=}} ist.
Setzt man nun beide Faktoren zusammen, so ergibt sich folgendes Resultat:
{{
Relationskette/display
| {{op:Legendre-Symbol| 10| 13}}
|| {{op:Legendre-Symbol| 2 | 13}} {{op:Legendre-Symbol| 5 | 13}}
|| {{makl| -1 |}} \cdot {{makl| -1 |}}
|| 1
||
|SZ=.
}}
Damit weiß man, dass die obige Gleichung eine Lösung besitzt
{{
Zusatz/Klammer
|text=die beiden Lösungen lauten {{math|term= 6 |SZ=}} und {{math|term= 7 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Auf dieses Ergebnis kommt man leider nur durch Probieren. Hat man aber eine Lösung, z.B. die {{math|term= 6 |SZ=,}} so berechnet man die zweite Lösung, indem man das additive Inverse im Körper {{mathl|term= {{op:Zmod| 13|}} |SZ=}} bestimmt
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
| 13-6
|| 7
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das quadratische Reziprozitätsgesetz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 13
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
e3vhjwfkidwjjoxw7865mal7yx6uckn
Quadratisches Reziprozitätsgesetz/Algorithmische Berechnung/Mit Primfaktorzerlegung/Bemerkung
0
13211
1100674
1085769
2026-06-17T10:45:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100674
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es seien {{math|term= p |SZ=}} und {{math|term= q |SZ=}} ungerade verschiedene Primzahlen, und man möchte {{mathl|term= {{op:Legendre-Symbol| p |q}} |SZ=}} berechnen, also herausfinden, ob {{math|term= p |SZ=}} ein quadratischer Rest modulo {{math|term= q |SZ=}} ist oder nicht. Ist
{{
Relationskette
| p
| > | q
||
||
||
|SZ=,
}}
so berechnet man zuerst den Rest {{mathl|term= p \mod q |SZ=,}} und ersetzt {{math|term= p |SZ=}} durch den kleineren Rest, der natürlich keine Primzahl sein muss. Ist hingegen
{{
Relationskette
| p
| < | q
||
||
||
|SZ=,
}}
so berechnet man die Reste von {{math|term= p |SZ=}} und {{math|term= q |SZ=}} modulo {{math|term= 4 |SZ=}} und kann dann mittels dem quadratischen Reziprozitätsgesetz {{mathl|term= {{op:Legendre-Symbol| p |q}} |SZ=}} auf {{mathl|term= {{op:Legendre-Symbol| q |p}} |SZ=}} zurückführen. In beiden Fällen kommt man also auf eine Situation, wo {{mathl|term= {{op:Legendre-Symbol| k |q}} |SZ=}} zu berechnen ist, wo {{math|term= q |SZ=}} eine ungerade Primzahl ist und
{{
Relationskette
| k
| < | q
||
||
||
|SZ=
}}
beliebig.
Es sei
{{
Relationskette
| k
|| 2^{\alpha} \cdot p_1^{\alpha_1 } \cdots p_r^{\alpha_r}
||
||
||
|SZ=
}}
die Primfaktorzerlegung von {{math|term= k |SZ=.}} Dann ist nach
{{
Faktlink
|Präwort=der|Multiplikativität des Legendre-Symbols|Faktseitenname=
Restklassenringe (Z)/Quadratreste/Legendre ist multiplikativ/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Legendre-Symbol| k |q}}
|| {{op:Legendre-Symbol| 2^{\alpha}|q}} \cdot {{op:Legendre-Symbol| p_1^{\alpha_1 } |q}} \cdots {{op:Legendre-Symbol| p_r^{\alpha_r } |q}}
|| {{op:Legendre-Symbol| 2 |q}}^{\alpha} \cdot {{op:Legendre-Symbol|p_1 |q}}^{\alpha_1 } \cdots {{op:Legendre-Symbol|p_r|q}}^{\alpha_r}
||
||
|SZ=.
}}
Jetzt kann {{math|term= {{op:Legendre-Symbol| 2 |q}} |SZ=}} nach
{{
Faktlink
|Präwort=dem|zweiten Ergänzungsgesetz|Faktseitenname=
Quadratisches Reziprozitätsgesetz/Ergänzungssatz 2/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
berechnet und die {{mathl|term= {{op:Legendre-Symbol|p_i |q}} |SZ=}} können für
{{
Relationskette
| i
|| 1 {{kommadots|}} r
||
||
||
|SZ=
}}
nach dem gleichen Verfahren auf die Berechnung von {{mathl|term= {{op:Legendre-Symbol|q | p_i }} |SZ=}} zurückgeführt werden
{{
Zusatz/Klammer
|text=von den Exponenten {{mathl|term= \alpha, \alpha_i |SZ=}} kommt es nur auf die Parität an|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei diesem Verfahren werden natürlich die Nenner
{{
Zusatz/Klammer
|text=und damit auch die Zähler|
|ISZ=|ESZ=
}}
in den Legendre-Symbolen kleiner, sodass man schließlich das Resultat erhält.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Das quadratische Reziprozitätsgesetz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Algorithmische Berechnung des Legendre-Symbols unter Verwendung von Primfaktorzerlegungen
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jucuyk3vkl1rn7y64nisekgrzk7duai
Quadratische Zahlbereiche/Eisenstein-Zahlen/Beschreibung (ohne Ganzheit)/Beispiel
0
13276
1100204
1074408
2026-06-17T07:37:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100204
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Eisenstein integer lattice|png| 200px {{!}} thumb {{!}} |
|Zusname=Eisenstein_integer_lattice
|Text=Eisenstein-Zahlen als Punkte eines Dreiecksgitters in der komplexen Zahlenebene
|Autor=Gunther
|Benutzer=Gunther
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Die Eisenstein-Zahlen sind komplexe Zahlen der Form
{{
Relationskette/display
|z
|| a + b {{makl| \frac{1}{2} +\frac{\mathrm i}2\sqrt3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit ganzen Zahlen {{math|term= a |SZ=}} und {{math|term= b |SZ=.}} Insbesondere ist
{{
Relationskette/display
| \omega
|| -\frac{1}{2} +\frac{\mathrm i}2\sqrt3
|| e^{2\pi\mathrm i/3}
||
||
|SZ=
}}
eine Eisenstein-Zahl. Diese Zahl ist zugleich eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=primitive|
|ISZ=|ESZ=
}}
dritte Einheitswurzel
{{
Zusatz/Klammer
|text=also {{mathlk|term=\omega^3=1 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
sodass der Ring der Eisenstein-Zahlen zugleich der dritte Kreisteilungsring ist. Wegen
{{
Relationskette
| \omega^3-1
||(\omega -1)(\omega^2+\omega +1)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \omega
|\neq| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gilt die Gleichung
{{
Relationskette/display
| \omega^2 + \omega + 1
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der euklidischen Bereiche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Ring der Eisenstein-Zahlen
|Stichwort=Eisenstein-Zahlen
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
exlzv57oj5d4yw9ymy3k0435m6oq6vk
Zahlbereich/Ideale und Divisoren/Divisor zu Ideal/Bemerkung
0
15930
1100709
1085825
2026-06-17T10:51:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100709
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Man kann den Divisor zu einem Ideal auch durch
{{
Relationskette/display
| \operatorname{div}( {{ideala|}})
|| \operatorname{min} {{Mengebed| {{op:Hauptdivisor| f |}} |f \in {{ideala|}} | f \neq 0 }}
||
||
||
|SZ=
}}
definieren, wobei das Minimum über Divisoren komponentenweise erklärt ist. Es gibt im Allgemeinen kein Element, das an allen Primstellen simultan das Minimum annimmt. Da zu einem einzelnen Element
{{
Relationskette
| 0
|\neq|f
| \in | {{ideala|}}
||
||
|SZ=
}}
der zugehörige Hauptdivisor nur an endlich vielen Stellen von {{math|term= 0 |SZ=}} verschieden ist, gilt das erst recht für den Divisor zu einem Ideal.
Die Ordnung {{mathl|term= {{op:Bewertungsordnung| {{ideala|}} | {{idealp}} }} |SZ=}} kann man auch als Ordnung des Ideals {{mathl|term= \operatorname{ord}( {{ideala|}} R_ {{idealp|}}) |SZ=}} im diskreten Bewertungsring {{math|term= R_{{idealp|}} |SZ=}} ansehen. Dabei ist {{mathl|term= {{ideala|}} R_ {{idealp|}} |SZ=}} das
{{
Definitionslink
|Erweiterungsideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= {{ideala|}} |SZ=}} in {{mathl|term= R_{{idealp}} |SZ=.}} Dieses Ideal hat einen Erzeuger {{math|term= p^k |SZ=,}} wobei {{math|term= p |SZ=}} ein Primelement im diskreten Bewertungsring ist; die Ordnung ist dann {{math|term= k |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Divisoren (Zahlbereich)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Ideal
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fwjbhu175z1zht4kfxiiwqxprl5fabo
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Norm und Spur/spezialisiert/Bemerkung
0
16124
1100711
1036178
2026-06-17T10:51:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100711
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Bei einer
{{
Definitionslink
|endlichen Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|K
| \subseteq | L
||
||
||
|SZ=
}}
werden
{{
Definitionslink
|Norm|
|Definitionsseitenname=
Endliche Körpererweiterung/Norm eines Elementes/Definition
|SZ=
}}
und
{{
Definitionslink
|Spur|
|Definitionsseitenname=
Endliche Körpererweiterung/Spur eines Elementes/Definition
|SZ=
}}
eines Elementes
{{
Relationskette
| x
| \in | L
||
||
||
|SZ=
}}
über die Determinante und die Spur der Multiplikationsabbildung
{{
Abbildung
|name=f
| L | L
||
|SZ=
}}
definiert. Im Fall einer quadratischen Erweiterung
{{
Relationskette/display
|\Q
| \subset | \Q[\sqrt{D}]
||
||
||
|SZ=
}}
sind diese beiden Invarianten einfach zu berechnen: Da {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= \sqrt{D} |SZ=}} eine {{math|term= \Q|SZ=-}}Basis bilden, ist
{{
Relationskette
|z
|| a+b\sqrt{D}
||
||
||
|SZ=
}}
und damit ist die Multiplikationsmatrix durch
{{
Math/display|term=
\begin{pmatrix} a & bD \\ b & a \end{pmatrix}
|SZ=
}}
gegeben. Somit ist
{{
Relationskette/display
| N(z)
|| a^2-b^2 D
|| (a+b \sqrt{D})(a -b \sqrt{D})
|| z \overline{z}
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| S(z)
|| 2a
|| (a+b \sqrt{D}) + (a -b \sqrt{D})
|| z + \overline{z}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der quadratischen Zahlbereiche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Norm und Spur
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bilo8xmal869fiqrsm07s3ctjw0q5ls
Quadratischer Zahlbereich/Gitter-Einbettungen/Einführung/Bemerkung
0
16273
1100671
1085766
2026-06-17T10:44:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100671
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| D
|\neq| 0,1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|quadratfrei|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D |SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
{{math|term= \triangle |SZ=.}} Wir wollen ein von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedenes
{{
Definitionslink
|Ideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{ideala}} |SZ=}} aus {{math|term= A_D |SZ=}} als ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=vollständiges|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Gitter|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \Gamma_{{ideala}} |SZ=}} in {{math|term= \R^2 |SZ=}} auffassen. Bei
{{
Relationskette
| D
| < | 0
||
||
||
|SZ=,
}}
also im imaginär-quadratischen Fall, verwenden wir die natürliche Einbettung
{{
Relationskette/display
| {{ideala}}
| \subseteq | A_D
| \subset | L
|| \Q [\sqrt{D}]
| \subset | {{CC}}
| \cong| \R^2
|SZ=.
}}
Wir identifizieren also das Ideal mit seinem Bild unter diesen Inklusionen. Dem Element {{mathl|term= q_1 + q_2 \sqrt{D} |SZ=}} entspricht in der reellen Ebene das Element
{{
Relationskette
| (q_1,q_2 \sqrt{-D})
|| (q_1,q_2 \sqrt{ {{op:Betrag|D}} })
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| D
| > | 0
||
||
||
|SZ=,
}}
also im reell-quadratischen Fall, verwenden wir stattdessen die Einbettung
{{
Abbildung/display
|name=
| L {{=|}} \Q [\sqrt{D}] | \R^2
| q_1 +q_2 \sqrt{D} | (q_1,q_2 \sqrt{D})
|SZ=.
}}
Man beachte, dass in der zweiten Komponente die Wurzel {{math|term= \sqrt{D} |SZ=}} mitgeschleppt wird, und dass diese Abbildung lediglich eine {{math|term= \Q |SZ=-}}lineare Abbildung ist, während im imaginär-quadratischen Fall ein
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
nach {{math|term= {{CC}} |SZ=}} vorliegt.
Das Ideal {{math|term= {{ideala}} |SZ=}} sei nun
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei positivem oder negativem {{math|term= D |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
durch die {{math|term= \Z |SZ=-}}Basis {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} erzeugt, mit
{{
Relationskette
| (a)
|| \Z \cap {{ideala}}
||
||
||
|SZ=
}}
und mit
{{
Relationskette
| b
|| \alpha+ \beta \omega
||
||
||
|SZ=
}}
wie in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Basis für Ideale/Fakt
|SZ=
}}
beschrieben. Hierbei sei {{math|term= 1, \omega |SZ=}} die übliche {{math|term= \Z |SZ=-}}Basis von {{math|term= A_D |SZ=,}} also
{{
Relationskette
| \omega
|| \sqrt{D}
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette
| \omega
|| \frac{1+ \sqrt{D} }{2}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Basiselement {{math|term= \omega |SZ=}} wird auf {{mathl|term= (0,\sqrt{ {{op:Betrag|D}} }) |SZ=}} bzw. auf {{mathl|term= {{makl| \frac{1}{2}, \frac{\sqrt{ {{op:Betrag|D}} } }{2} |}} |SZ=}} geschickt. Daher wird das zum Ideal gehörige Gitter {{mathl|term= \Gamma_{{ideala}} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{math|term= \R^2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
durch
{{
Math/display|term=
(a,0) \text{ und } {{makl| \alpha, \beta \sqrt{ {{op:Betrag|D}} } |}} \text{ bei } D = 2,3 \mod 4
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
(a,0) \text{ und } {{makl| \alpha + \frac{\beta}{2}, \beta \frac{\sqrt{ {{op:Betrag|D}} } }{2} |}} \text{ bei } D =1 \mod 4
|SZ=
}}
aufgespannt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Gittertheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jyma42l6d7wftgl003wzuy9rtxppu2z
Summe von Quadraten/Einführende Motivation/Beispiel
0
17086
1100331
1085459
2026-06-17T07:58:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100331
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Betrachten wir die Frage, welche natürlichen Zahlen die Summe von zwei Quadratzahlen sind. Anders formuliert, für welche {{math|term= n |SZ=}} hat die Gleichung
{{
Relationskette/display
| n
|| x^2+y^2
||
||
||
|SZ=
}}
Lösungen mit ganzen Zahlen {{math|term= x,y |SZ=?}} Es ist
{{
Relationskette/display
| 0
|| 0+0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 1
|| 1+0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 2
|| 1+1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
3
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 4
|| 4+0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 5
|| 4+1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
6
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
7
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 8
|| 4+4
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 9
|| 9+0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 10
|| 9+1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
11
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
12
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 13
|| 9+4
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
14
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
15
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 16
|| 16+0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 17
|| 16+1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 18
|| 9+9
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
19
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 20
|| 16+4
||
||
||
|SZ=
}}
Erkennt man hier schon eine Struktur? Es ist in der Zahlentheorie üblich, solche Fragen erstmal für
{{
Definitionslink
|Primzahlen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu verstehen, und die Ergebnisse dann auf zusammengesetzte Zahlen zu übertragen. Von den Primzahlen {{math|term= \leq 20 |SZ=}} sind {{mathl|term= 3,7,11,19 |SZ=}} keine Summe von zwei Quadraten, während {{mathl|term= 2, 5,13 |SZ=}} und {{math|term= 17 |SZ=}} es sind. Es fällt auf, dass die Zahlen der ersten Reihe alle den Rest {{math|term= 3 |SZ=}} bei Division durch {{math|term= 4 |SZ=}} haben, und die Zahlen der zweiten Reihe
{{
Zusatz/Klammer
|text=von {{math|term= 2 |SZ=}} abgesehen|
|ISZ=|ESZ=
}}
den Rest {{math|term= 1 |SZ=.}} Hier zeigt sich bereits, dass es sinnvoll ist, zu anderen Ringen überzugehen, um Fragen über natürliche oder ganze Zahlen zu beantworten. Die Restabbildung zur {{Stichwort|Division mit Rest}} durch {{math|term= 4 |SZ=}} ist ein
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| \Z | {{op:Zmod| 4}} {{=|}} \{0,1,2,3\}
| n | n \mod 4
|SZ=.
}}
Dabei ist in {{mathl|term= {{op:Zmod| 4}} |SZ=}} die Addition und die Multiplikation modulo {{math|term= 4 |SZ=}} erklärt, also etwa
{{
Relationskette
| 3 \cdot 3
|| 9
|| 1
||
||
|SZ=.
}}
Die Abbildung respektiert also die Addition und die Multiplikation. Wenn nun die Gleichung
{{
Relationskette/display
| n
|| x^2+y^2
||
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= \Z |SZ=}} eine Lösung besitzt, so liefert das sofort auch eine Lösung modulo {{math|term= 4 |SZ=,}} nämlich
{{
Relationskette/display
| n
|| x^2+y^2 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| (n \mod 4 )
|| (x \mod 4)^2 + (y \mod 4)^2
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette/display
| \overline{n}
|| \overline{x}^2+ \overline{y}^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Nun sind aber in {{mathl|term= {{op:Zmod| 4 |}} |SZ=}} die Quadrate einfach
{{
Relationskette/display
| 0^2
|| 2^2
|| 0
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| 1^2
|| 3^2
|| 1
||
||
|SZ=
}}
und damit sind {{math|term= 0,1 |SZ=}} und {{math|term= 2 |SZ=}} Summen von zwei Quadraten in {{mathl|term= {{op:Zmod| 4 |}} |SZ=,}} aber nicht {{math|term= 3 |SZ=.}} Es bestätigt sich also bereits die obige Beobachtung, dass natürliche Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=nicht nur Primzahlen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
die den Rest {{math|term= 3 |SZ=}} modulo {{math|term= 4 |SZ=}} haben, nicht die Summe von zwei Quadraten sein können.
Für Primzahlen mit dem Rest {{math|term= 1 |SZ=}} modulo {{math|term= 4 |SZ=}} liefert die Betrachtung im Restklassenring {{mathl|term= {{op:Zmod| 4 |}} |SZ=}} natürlich nur, dass eine notwendige Bedingung erfüllt ist, woraus sich natürlich noch lange nicht auf eine Darstellung als Summe von zwei Quadraten schließen lässt. Die Zahl {{math|term= 21 |SZ=}} zeigt auch, dass eine Zahl, die modulo {{math|term= 4 |SZ=}} den Rest {{math|term= 1 |SZ=}} besitzt, nicht notwendig selbst die Summe von zwei Quadraten ist. Wir werden aber im Verlauf der Vorlesung sehen, dass es für Primzahlen mit dieser Restbedingung gilt. Dafür werden wir in einem weiteren Ring arbeiten, nämlich im {{Stichwort|Ring der Gaußschen Zahlen|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| \Z[ {{imaginäre Einheit|}} ]
|| \Z \oplus \Z {{imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=einem Unterring der komplexen Zahlen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dort können wir
{{
Relationskette/display
| n
|| x^2+y^2
|| (x+ {{imaginäre Einheit|}} y)(x- {{imaginäre Einheit|}} y)
||
||
|SZ=
}}
schreiben, wodurch die Frage, ob eine Zahl Summe von zwei Quadraten ist, mit der Frage der multiplikativen Zerlegung von natürlichen Zahlen in diesem neuen Ring in Zusammenhang gebracht wird.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quadratsummen in zwei Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0pf269vcxcw95y4mn0dhuyomj314sal
Pythagoreische Tripel/Parametrisierung/Einheitskreis/Bemerkung
0
17522
1100670
1085850
2026-06-17T10:44:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100670
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Der
{{
Zusatz/Klammer
|text=Einheits|
|ISZ=-|ESZ=
}}Kreis ist ein eindimensionales Objekt und es gibt verschiedene
{{
Zusatz/Klammer
|text=Teil|
|ISZ=-|ESZ=
}}Parametrisierungen für ihn, etwa durch
{{
Math/display|term=
x \longmapsto {{makl| x, \sqrt{1-x^2} |}}
|SZ=,
}}
oder die trigonometrische Parametrisierung
{{
Math/display|term=
t \longmapsto (\cos (t), \sin (t))
|SZ=,
}}
Hier brauchen wir aber eine Parametrisierung, die rationale Zahlen in solche Punkte überführt, deren beide Koordinaten rational sind.
Wir betrachten hierzu die Abbildung, die einen Punkt {{math|term= t |SZ=}} auf der {{math|term= y |SZ=-}}Achse auf den Durchstoßungspunkt {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} abbildet, den der Einheitskreis mit der durch
{{
mathkor|term1=
(0,t)
|und|term2=
(-1,0)
|SZ=
}}
definierten Geraden bildet. Aufgrund des Strahlensatzes haben wir die Bedingung
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| t | 1}}
|| {{op:Bruch| y | 1+x}}
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette
| y
||t(1+x)
||
||
||
|SZ=.
}}
Setzt man diese Gleichung in die Gleichung des Einheitskreises ein, so erhält man
{{
Relationskette/display
| 1
|| x^2+y^2
|| x^2+t^2 (x+1)^2
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/display
| 0
|| (x^2-1)+t^2 (x+1)^2
|| (x+1) {{makl| (x-1)+t^2(x+1) |}}
||
||
|SZ=.
}}
Da uns die erste Lösung
{{
Relationskette
| x
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
nicht interessiert, betrachten wir den zweiten Faktor
{{
Relationskette/display
| 0
||(x-1)+t^2 (x+1)
|| x(1+t^2) +t^2-1
||
||
|SZ=,
}}
die zu
{{
Math/display|term=
x = \frac{1-t^2}{1+t^2} \, \, \, \text{ und } \, \, \, y = t \cdot (x+1) = t \cdot {{makl| \frac{1-t^2}{1+t^2}+1 |}} = \frac{2t}{1+t^2}
|SZ=
}}
führt. Die Abbildung
{{
Math/display|term=
t \longmapsto {{makl| \frac{1-t^2}{1+t^2},\frac{2t}{1+t^2} |}} = (x,y)
|SZ=
}}
ist also eine rationale Parametrisierung des Einheitskreises.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der pythagoreischen Tripel
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=Pythagoreische Tripel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0ut1rue2ctj0rb6110lxruhzbbgc3e4
Mechanische ebene Kurven/Stangenkoppelung/Zwei Geraden/Beispiel
0
17540
1100068
1085172
2026-06-17T07:15:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100068
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es seien
{{
mathkor|term1=
L_1
|und|term2=
L_2
|SZ=
}}
zwei Geraden in der reellen Ebene {{math|term= \R^2 }} und sei {{math|term= S }} eine bewegliche Gerade (eine Stange) mit zwei Punkten {{math|term= P_1,P_2 |SZ=,}} die voneinander den Abstand {{math|term= d }} haben. Erlaubte Konfigurationen des Systems sind diejenigen Lagen von {{math|term= S |SZ=,}} für die gleichzeitig
{{
mathkor|term1=
P_1 \in L_1
|und|term2=
P_2 \in L_2
|SZ=
}}
gelten. Die Geraden seien durch
{{
Relationskette
| L_1
|| {{Mengebed| (x,y) | a_1x+b_1y {{=|}} c_1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| L_2
|| {{Mengebed| (x,y) | a_2x+b_2y {{=|}} c_2 }}
||
||
||
|SZ=
}}
festgelegt.
Die erlaubten Konfigurationen werden dann gemäß
{{
Bemerkungslink
|Präwort=der|Situationsbeschreibung|Bemerkungsseitenname=
Mechanische ebene Kurven/Stangenkoppelung/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
durch die drei Bedingungen festgelegt:
{{
Aufzählung3
| {{
Relationskette
| a_1x_1+b_1y_1
|| c_1
||
||
||
|SZ=,
}}
| {{
Relationskette
| a_2x_2 +b_2y_2
|| c_2
||
||
||
|SZ=,
}}
| {{
Relationskette
| (x_2-x_1)^2 +(y_2-y_1)^2
|| d^2
||
||
||
|SZ=.
}}
}}
Die Lösungsmenge der beiden linearen Gleichungen sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=einzeln betrachtet|
|ISZ=|ESZ=
}}
dreidimensionale Unterräume. Die Lösungsmenge der dritten Gleichung kann man als das Produkt eines Kreises
{{
Zusatz/Klammer
|text=in den Variablen {{mathlk|term= x_2-x_1 }} und {{mathlk|term= y_2-y_1 }} |
|ISZ=|ESZ=
}}
mit einer affinen Ebene auffassen. Das ist eine Art von Zylinder, wobei allerdings die Fasern zweidimensional sind. Wie kann man die gemeinsame Nullstellenmenge beschreiben, und wie sieht die Trajektorie des mechanischen Systems aus, die ein Punkt
{{
Relationskette
| P
| \in | S
||
||
||
|SZ=
}}
erzeugt?
Durch eine Variablentransformation kann man annehmen, dass die erste Gerade die {{math|term= x |SZ=-}}Achse ist, also durch die Gleichung
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
definiert ist, und die andere durch
{{
Relationskette
| ax+by
|| c
||
||
||
|SZ=.
}}
Das liefert für das System die Bedingung
{{
Relationskette
| y_1
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
und das bedeutet, dass man die Variable {{math|term= y_1 }} eliminieren kann. Man gelangt dann zu einem System mit den drei Variablen {{mathl|term= x_1,x_2,y_2 }} und den zwei Bedingungen
{{
Aufzählung2
| {{
Relationskette
| (x_2-x_1)^2 +y_2^2
|| d^2
||
||
||
|SZ=,
}}
| {{
Relationskette
| ax_2+by_2
|| c
||
||
||
|SZ=.
}}
}}
Parallele Geraden
{{
inputbild
|Parallelle lijnen|png| 200px {{!}} {{!}}
|Zusname=Parallelle_lijnen
|Autor=
|Benutzer=Ellywa
|Domäne=nl.wikipedia.org
|Lizenz=GFDL
|Bemerkung=
}}
Wenn die zweite Gerade parallel zur ersten ist, so ist
{{
Relationskette
| a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und man kann die zweite Gleichung nach {{math|term= y_2 }} auflösen und erhält
{{
Relationskette
| y_2
|| \frac{c}{b}
|| e
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
| b
|\neq | 0
||
||
||
|SZ=,
}}
sonst liegt keine Gerade vor|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Zahl {{math|term= e |SZ=}} ist der Abstand der parallelen Geraden. Man kann nun auch {{math|term= y_2 }} eliminieren, und übrig bleibt die einzige Gleichung
{{
Relationskette
| (x_2-x_1)^2 +e^2
|| d^2
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| (x_2-x_1)^2
|| d^2-e^2
|| (d-e)(d+e)
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| e
| > | d
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es hierfür keine Lösung
{{
Zusatz/Klammer
|text=der konstante Abstand der parallelen Geraden ist größer als der Koppelungsabstand auf der Stange|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| e
|| d
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich die Bedingung
{{
Relationskette
| x_1
|| x_2
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies entspricht der Situation, wo der Parallelabstand der Geraden gleich dem Koppelungsabstand ist. Dann sind die einzigen erlaubten Konfigurationen diejenigen, wo die Stange senkrecht zu den beiden Geraden ist. Die Lösungsmenge ist also eine Gerade. Für jeden Punkt auf der Stange ist die Trajektorie einfach eine weitere parallele Gerade.
Es sei nun
{{
Relationskette
| e
| < | d
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Relationskette/display
| x_2-x_1
|| \pm \sqrt{(d-e)(d+e)}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lösungsmenge besteht aus zwei disjunkten Geraden. Dies entspricht den beiden unterschiedlichen Einhängungen, die nicht ineinander überführt werden können. Das mechanische System besteht also aus zwei Zusammenhangskomponenten. Für einen Punkt auf der Stange ergibt sich aber bei beiden Einhängungen die gleiche Trajektorie, nämlich eine parallele Gerade, die in gewissem Sinne doppelt durchlaufen wird. Hier besteht also die Lösungsmenge des vollen mechanischen Systems aus zwei
{{
Zusatz/Klammer
|text=parallelen|
|ISZ=|ESZ=
}}
affinen Geraden im vierdimensionalen affinen Raum, deren Trajektorien zu einem fixierten Punkt aber nur eine Gerade ist.
Nicht parallele Geraden
Wir betrachten nun den Fall, wo die beiden Geraden nicht parallel sind. Dann treffen sie sich und die Lösungsmenge kann nicht leer sein. Wir können durch eine weitere lineare Transformation annehmen, dass der Schnittpunkt gleich dem Nullpunkt {{mathl|term= (0,0) }} ist. Die zweite Gleichung wird dann durch
{{
Relationskette
| x_2
|| ey_2
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Damit kann man {{math|term= x_2 }} eliminieren und erhält in den beiden Variablen {{mathl|term= x_1,y_2 }} die einzige Gleichung
{{
Relationskette/display
| (ey_2 - x_1)^2 + y_2^2
|| d^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Konfigurationsraum des mechanischen Systems spielt sich also in einer
{{
Zusatz/Klammer
|text=durch
{{
Relationskette/k
| y_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/k
| x_2
|| ey_2
||
||
||
|SZ=
}}
definierten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Ebene ab und wird durch eine Quadrik beschrieben. Betrachtet man {{mathl|term= ey_2-x_1 }} als eine neue Variable, so sieht man, dass es sich um eine Ellipse
{{
Zusatz/Klammer
|text=in den Koordinaten {{mathlk|term= x_1, y_2 |SZ=;}} in den Koordinaten {{mathlk|term= ey_2-x_1, y_2 }} ist es ein Kreis|
|ISZ=|ESZ=
}}
handelt.
{{
inputbild
|Ellipse tri|png| 200px {{!}} {{!}}
|Zusname=Ellipse_tri
|Autor=
|Benutzer=Matanya (usurped)
|Domäne=he.wikipedia.org
|Lizenz=GFDL
|Bemerkung=
}}
Wie sehen die Trajektorien aus? Es sei {{math|term= P }} derjenige Punkt auf der Stange, der durch {{mathl|term= P_1+ {{{elet|t}}}(P_2-P_1) }} gegeben ist. Nach
{{
Faktlink
|Präwort=der|Situationsbeschreibung|Faktseitenname=
Mechanische ebene Kurven/Stangenkoppelung/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
hat der Punkt {{math|term= P }} die Koordinaten
{{
Math/display|term=
( (1-{{{elet|t}}}) x_1+ {{{elet|t}}} ey_2,{{{elet|t}}} y_2 )
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
| (ey_2 - x_1)^2 + y_2^2
|| d^2
||
||
||
|SZ=
}}
sein muss. In den Extremfällen
{{
mathkor|term1=
{{{elet|t}}} = 0
|und|term2=
{{{elet|t}}} = 1
|SZ=
}}
ergeben sich {{mathl|term= (x_1,0) }}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= x_1 }} beliebig|
|ISZ=|ESZ=
}}
bzw. {{mathl|term= ( ey_2, y_2) }}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= y_2 }} beliebig|
|ISZ=|ESZ=
}}
als Lösungsmenge. Hierbei muss nach wie vor
{{
Relationskette
| (ey_2 - x_1)^2 + y_2^2
|| d^2
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllt sein, d.h. es muss zu gegebenem {{math|term= x_1 }}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{math|term= y_2 }} |
|ISZ=|ESZ=
}}
eine Lösung der Gleichung in der anderen Variablen geben. Die gibt es, wenn {{math|term= x_1 }}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{math|term= y_2 }} |
|ISZ=|ESZ=
}}
hinreichend klein ist. Insgesamt ergeben sich also gewisse Strecken auf den Ausgangsgeraden. Die Punkte {{math|term= P_1 }} und {{math|term= P_2 }} müssen ja auf ihren Bahnen bleiben, und können sich von der anderen Geraden nicht beliebig weit entfernen.
Es sei also
{{
Relationskette
| {{{elet|t}}}
| \neq | 0, 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus dem Ansatz
{{
Relationskette/display
| (x,y)
|| ( (1-{{{elet|t}}})x_1+ {{{elet|t}}}ey_2,{{{elet|t}}}y_2 )
||
||
||
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette
| y_2
|| \frac{y}{ {{{elet|t}}} }
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| x_1
|| \frac{ x- {{{elet|t}}} ey_2 }{1-{{{elet|t}}}}
|| \frac{x- ey}{1-{{{elet|t}}}}
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Urbild ist also eindeutig festgelegt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Gleichung wird dann zu
{{
Relationskette/display
| {{makl| \frac{ey}{{{{elet|t}}}}- \frac{x - ey}{1-{{{elet|t}}}} |}}^2+ \frac{y^2}{{{{elet|t}}}^2}
|| d^2
||
||
||
|SZ=,
}}
was wieder die Gleichung einer Ellipse ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der mechanischen ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Geraden
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8vf4b8ptfou5y3yvwtz8hi3npk7xsgd
Ebene monomiale Kurven/Neilsche Parabel/Beispiel
0
18111
1099809
1074361
2026-06-17T06:33:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099809
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{Bildskip|}}
{{
inputbild
|Cusp|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Autor=
|Benutzer=Satipatthana
|Domäne=
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Die {{Definitionswort/enp|Neilsche Parabel}} {{math|term= C |SZ=}} ist das Bild unter der monomialen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Affine Gerade| K |}} | {{op:Affine Ebene| K |}}
| t | (t^2,t^3) {{=|}} (x,y)
|SZ=.
}}
Die zugehörige Gleichung ist
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. es ist
{{
Relationskette
|C
|| V(Y^2-X^3)
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ebenen monomialen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=Die Neilsche Parabel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q6csa5rmok16c2nasd9c7yk0o0oqorc
Potenzreihe für ebene Kurven/Kartesisches Blatt/Graph/Beispiel
0
18184
1100161
1085289
2026-06-17T07:30:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100161
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten
{{
Faktlink
|Präwort=das|Kartesische Blatt|Faktseitenname=
Ebene algebraische Kurven/Kartesisches Blatt/Beispiel
|Nr=
|SZ=,
}}
das durch
{{
Relationskette
| X^3+Y^3-3XY
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist, im Nullpunkt und bezüglich der durch
{{
Relationskette
|Y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Tangente und wollen die Potenzreihe bestimmen, mit der sich der {{Anführung|Zweig}} der Kurve, der diese Tangente definiert, als Graph beschreiben lässt. Wir setzen also
{{
Relationskette
|X
|| T
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| H
|| b_2T^2+b_3T^3+b_4T^4+ \ldots
||
||
||
|SZ=
}}
an und haben diese Koeffizienten zu bestimmen
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Charakteristik von {{math|term= K}} sei nicht {{math|term= 3}}|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Koeffizienten {{math|term= b_\ell |SZ=}} sind durch die Bedingung
{{
Relationskette/align
| 0
|| T^3+ H^3-3TH
|| T^3+(b_2T^2+b_3T^3 + \ldots )^3 -3T(b_2T^2+b_3T^3 + \ldots )
||
||
|SZ=
}}
festgelegt. Das Einsetzen bzw. Ausmultiplizieren dieser Potenzreihe liefert zum ersten Mal für
{{
Relationskette
|k
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
eine Bedingung. Der Summand {{math|term= X^3}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{math|term= T^3 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
muss überhaupt nur einmal berücksichtigt werden, nämlich für
{{
Relationskette
|k
|| 3
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Summand {{math|term= Y^3}} muss erst ab
{{
Relationskette
|k
| \geq | 6
||
||
||
|SZ=
}}
berücksichtigt werden, da ja
{{
Relationskette
|Y
|| H
||
||
||
|SZ=
}}
ein Vielfaches von {{math|term= T^2}} ist. Der Summand {{math|term= XY}} muss ab
{{
Relationskette
|k
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
berücksichtigt werden.
{{math|term= b_2 |SZ=.}} Hier hat man die Bedingung
{{
Relationskette/display
| 1 -3 b_2
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
woraus sich
{{
Relationskette
| b_2
|| \frac{1}{3}
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt.
{{math|term= b_3 |SZ=.}} Dies taucht erstmals in der Bedingung für den vierten Koeffizienten auf. Dort steht es aber isoliert, sodass
{{
Relationskette
|b_3
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sein muss.
{{math|term= b_4 |SZ=.}} Aus dem gleichen Grund ist
{{
Relationskette
|b_4
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
{{math|term= b_5 |SZ=.}} Hierfür ist der sechste Koeffizient entscheidend, und dabei ist jetzt auch {{math|term= Y^3}} zu berücksichtigen. Es ergibt sich die Bedingung
{{
Relationskette/display
| b_2^3-3 b_5
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
|b_5
|| \frac{1}{81}
||
||
||
|SZ=.
}}
{{mathl|term= b_6, b_7,b_8 |SZ=.}} Der Summand
{{
Relationskette/display
| Y^3
|| {{makl| b_2T^2 +b_5T^5+ \ldots |}} {{makl| b_2T^2 +b_5T^5+ \ldots |}} {{makl| b_2T^2 +b_5T^5+ \ldots |}}
||
||
||
|SZ=
}}
leistet erstmals wieder für den neunten Koeffizienten einen Beitrag, und zwar ist dieser {{mathl|term= 3b_2^2b_5 |SZ=.}} Dies bedeutet, dass {{math|term= b_6}} und {{math|term= b_7}} isoliert stehen und daher null sein müssen. Für {{math|term= b_8}} ergibt sich die Bedingung
{{
Relationskette/display
| 3b_2^2b_5 -3 b_8
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und daher ist
{{
Relationskette
|b_8
||\frac{1}{729}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Anfangsglieder der Potenzreihe {{math|term= H |SZ=,}} die den einen Kurvenzweig im Nullpunkt als Graph beschreibt, ist also
{{
Relationskette/display
|H
|| \frac{1}{3} T^2 + \frac{1}{81} T^5 + \frac{1}{729}T^8 + \ldots
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Lösungen in Potenzreihen von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Kartesische Blatt
|Stichwort=Potenzreihe für Kartesisches Blatt
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
teuc9642yugq5ytm3bw80q75kyqht04
Potenzreihe für ebene Kurven/Graph einer rationalen Funktion/X^3+XY+Y ist 0/Beispiel
0
18186
1100160
1064853
2026-06-17T07:30:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100160
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die ebene affine Kurve vom Grad drei, die durch die Gleichung
{{
Relationskette
| F
|| X^3+XY+Y
|| 0
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Die partiellen Ableitungen sind
{{
Math/display|term=
\frac{\partial F}{\partial X} =3 X^2 + Y \text{ und } \frac{\partial F}{\partial Y} = X+1
|SZ=.
}}
Die zweite Ableitung ist nur bei
{{
Relationskette
| X
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 0 |SZ=,}} dort hat aber {{math|term= F }} den Wert {{math|term= -1 |SZ=,}} d.h. die Kurve ist glatt. Im Nullpunkt haben die partiellen Ableitungen den Wert {{mathl|term= (0,1) |SZ=.}} Die zugehörige Tangente ist also die {{math|term= X |SZ=-}}Achse, was dazu passt, dass der lineare Term der Kurvengleichung {{math|term= Y }} ist.
Wir berechnen die Potenzreihe
{{
Relationskette
| Y
|| H(T)
|| {{potreiein| \ell| b | T}}
||
||
|SZ=,
}}
die die Kurve im Nullpunkt als Graphen beschreibt
{{
Zusatz/Klammer
|text=es ist
{{
Relationskette/k
| X
|| T
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Anfangsbedingungen sind
{{
Relationskette
|b_0
||b_1
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Für die folgenden Koeffizienten von {{math|term= H }} müssen wir aus der Gleichung
{{
Relationskette/display
| F(T,H)
|| T^3+TH+H
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| T^3 + T( b_2T^2+b_3T^3 + \ldots ) + ( b_2T^2+b_3T^3 + \ldots )
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
über die Koeffizienten der {{math|term= T^k |SZ=}} die Bedingungen an {{math|term= b_\ell }} herauslesen.
{{math|term= b_2 |SZ=.}} Der zweite Koeffizient
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Gleichung|
|ISZ=|ESZ=
}}
liefert sofort
{{
Relationskette
| b_2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
{{math|term= b_3 |SZ=.}} Der dritte Koeffizient liefert die Bedingung
{{
Relationskette
| 1+b_3
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
woraus
{{
Relationskette
|b_3
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
folgt.
Die folgenden Koeffizienten liefern die Bedingung
{{
Relationskette
| b_{\ell-1} + b_{\ell}
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass also die folgenden {{math|term= b_\ell }} abwechselnd {{math|term= 1 }} und {{math|term= -1 }} sind. Man hat also eine einfache Rekursionsformel und es ist
{{
Relationskette/display
| H
|| -T^3+T^4-T^5+T^6-T^7 + \ldots
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Umformung der Kurvengleichung in
{{
Relationskette/display
| Y
|| \frac{-X^3}{1+X}
||
||
||
|SZ=
}}
zeigt, dass hier der Graph einer rationalen Funktion
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit einem Pol bei
{{
Relationskette/k
| X
|| -1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
vorliegt. Die angegebene Potenzreihe beschreibt also den Graphen einer rationalen Funktion als Graphen einer formal-analytischen Funktion.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Lösungen in Potenzreihen von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f9cdihvqzr9915ihcckyz732p7wqj9q
Affiner Raum/Affiner vierdimensionaler Raum als 2x2-Matrizen/Determinante/Beispiel
0
18232
1099714
1084819
2026-06-17T06:18:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099714
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Prämath=2 \times 2
|Matrix|
|Kontext=Körper|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22|a_{11} | a_{21} | a_{12} | a_{22}|}}
}}
ist durch die vier Zahlen
{{
Relationskette
| a_{11} ,a_{21} , a_{12}, a_{22}
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
eindeutig festgelegt. Man kann eine solche Matrix also mit einem Punkt im {{mathl|term= {{op:Affiner Raum| 4 |K}} }}
identifizieren. Bei dieser Interpretation ist es sinnvoll, die Variablen mit {{mathl|term= X_{11} ,X_{21} , X_{12}, X_{22} }} zu bezeichnen. Man kann sich dann fragen, welche Eigenschaften von Matrizen sich durch algebraische Gleichungen beschreiben lassen. Wir diskutieren dazu einige typische Eigenschaften.
Eine
{{
Definitionslink
|obere Dreiecksmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
liegt genau dann vor, wenn
{{
Relationskette
| a_{12}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Die Menge der oberen Dreiecksmatrizen ist also die Nullstellenmenge von {{mathl|term= X_{12} |SZ=.}}
Eine
{{
Definitionslink
|invertierbare Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
liegt vor, wenn
{{
Relationskette
| a_{11}a_{22}- a_{12}a_{21}
| \neq | 0
||
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Die Menge der nicht invertierbaren Matrizen wird also durch die algebraische {{Stichwort|Determinantenbedingung}}
{{
Relationskette
| X_{11}X_{22}- X_{12}X_{21}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben.
Eine Matrix beschreibt die Multiplikation mit einem Skalar, wenn sie eine Diagonalmatrix mit konstantem Diagonaleintrag ist. Diese Menge wird durch die drei Gleichungen
{{
Relationskette
| X_{12}
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| X_{21}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| X_{11}-X_{22}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben.
Ein Element
{{
Relationskette
| \lambda
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Endomorphismus/Eigenwert und charakteristisches Polynom/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Eigenwert|
|Kontext=|
|SZ=
}}
einer Matrix genau dann, wenn {{math|term= \lambda }} eine Nullstelle des
{{
Definitionslink
|charakteristischen Polynoms|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrix ist, d.h. wenn
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| \lambda - a_{11} | - a_{21} | - a_{12} | \lambda - a_{22} }} |}}
|| \lambda^2 - \lambda {{makl| a_{11} + a_{22} |}} + a_{11}a_{22}- a_{12}a_{21}
|| 0
||
||
|SZ=
}}
ist. In der linearen Algebra ist normalerweise die Matrix vorgegeben und man sucht nach Nullstellen {{math|term= \lambda }} dieses Polynoms in einer Variablen. Man kann es aber auch umgekehrt sehen und {{math|term= \lambda }} vorgeben, und das Nullstellengebilde
{{
Relationskette/display
| \lambda^2 - \lambda (X_{11}+X_{22})+ X_{11}X_{22}- X_{12}X_{21}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in den vier Variablen untersuchen. Diese Gleichung beschreibt also die Menge aller Matrizen, die {{math|term= \lambda }} als Eigenwert besitzen.
Entsprechend besitzt eine Matrix genau dann die beiden Eigenwerte
{{
Relationskette
| \lambda
| \neq | \delta
||
||
||
||
|SZ=,
}}
wenn
{{
mathkor/display/drucktrenn|term1=
\lambda^2 - \lambda (X_{11}+X_{22})+ X_{11}X_{22}- X_{12}X_{21}=0
|und|term2=
\delta^2 - \delta (X_{11}+X_{22})+ X_{11}X_{22}- X_{12}X_{21}=0
|SZ=.
}}
ist. Die Differenz der beiden Gleichungen ist
{{
Relationskette/display
| \lambda^2- \delta^2 - (\lambda - \delta)(X_{11}+X_{22})
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
die eine solche Matrix erst recht erfüllen muss. Wegen
{{
Relationskette
| \lambda
| \neq | \delta
||
||
||
||
|SZ=
}}
kann man das als
{{
Relationskette/display
| X_{11}+X_{22}
|| \lambda + \delta
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben. Für eine Matrix nennt man die Summe der Diagonaleinträge die
{{
Definitionslink
|Spur|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrix. Die zuletzt hingeschriebene Gleichung besagt also, dass für eine Matrix mit Eigenwerten
{{
Relationskette
| \lambda
| \neq | \delta
||
||
||
||
|SZ=
}}
die Spur die Summe dieser Eigenwerte sein muss.
Das charakteristische Polynom einer Matrix kann man auch schreiben als
{{
Math/display|term=
\lambda^2 - \lambda \cdot {{op:Spur(|M|}} + {{op:Determinante(|M|}}
|SZ=,
}}
mit
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Spur(|M|}} = X_{11}+X_{22}
|und|term2=
{{op:Determinante(|M|}} = X_{11}X_{22}- X_{12}X_{21}
|SZ=.
}}
Insbesondere haben Matrizen genau dann das gleiche charakteristische Polynom, wenn ihre Spur und ihre Determinante übereinstimmen. Damit kann man auch sagen, dass die Menge der Matrizen mit einem vorgegebenen charakteristischen Polynom die
{{
Definitionslink
|Faser|
|Kontext=|
|SZ=
}}
unter der Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Affiner Raum| 4 | K |}} | {{op:Affine Ebene| K |}}
| M | ( {{op:Spur(|M|}} , {{op:Determinante(|M|}})
|SZ=,
}}
ist. Diese Abbildung ist durch einfache polynomiale Ausdrücke gegeben. Ist diese Abbildung surjektiv? Sehen die Fasern immer gleich aus, d.h., besitzt die Menge der Matrizen mit vorgegebener Spur und Determinante immer die gleiche Struktur, oder gibt es da Unterschiede? Es sei {{math|term= s }} und {{math|term= d }} vorgegeben. Dann geht es um die Lösungsmenge zu
{{
Mathkor/display|term1=
X_{11} + X_{22} =s
|und|term2=
X_{11}X_{22}- X_{12}X_{21} = d
|SZ=.
}}
Hierbei ist {{math|term= X_{11} }} durch {{math|term= X_{22} }} eindeutig festgelegt, und umgekehrt. Man kann daher eine Variable {{Stichwort|eliminieren|SZ=,}} indem man
{{
Relationskette
| X_{22}
|| s- X_{11}
||
||
||
|SZ=
}}
setzt. Dann ergibt sich das {{Anführung|äquivalente}} System in den drei Variablen
{{mathl|term= X_{11},X_{12},X_{21} |SZ=,}} mit der einzigen Gleichung
{{
mathkor/display/drucktrenn|term1=
X_{11}(s-X_{11}) - X_{12}X_{21} = d
|bzw.|term2=
X_{11}^2 -sX_{11} + X_{12}X_{21} + d =0
|SZ=.
}}
Unter {{Anführung|äquivalent}} verstehen wir hier, dass die Lösungen des einen Systems mit den Lösungen des anderen Systems in einer Bijektion stehen, die durch Polynome gegeben ist. An dieser letzten Umformung sieht man, dass es stets eine Lösung geben muss: Man kann für {{math|term= X_{11} }} einen beliebigen Wert vorgeben und erhält eine Gleichung der Form
{{
Relationskette
| X_{12} X_{21}
|| a
||
||
||
|SZ=,
}}
die Lösungen besitzt.
Durch eine {{Stichwort|lineare Variablentransformation}} kann man die Gleichung noch weiter vereinfachen. Sie vorausgesetzt, dass {{math|term= 2 }} in {{math|term= K }} invertierbar ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=dass also die Charakteristik von {{math|term= K }} nicht {{math|term= 2 }} ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dann kann man mit
{{
Relationskette
| X
|| X_{11} - s/2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und mit {{mathlk|term=Y=X_{12}, Z=X_{21} }} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| X^2 + YZ + c
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| c
|| - {{op:Bruch|s^2| 4}} +d
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben. Daraus sieht man, dass die Gestalt der Matrizenmenge mit vorgegebener Spur und Determinante nur von {{mathl|term= -\frac{s^2}{4}+d }} abhängt. In der Tat ist nun, abhängig davon, ob dieser Term null ist oder nicht, das Nullstellengebilde verschieden. Im ersten Fall hat es eine Singularität, im zweiten Fall nicht, wie wir später sehen werden.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Varietäten zu linearen Objekten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Matrizen
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7qelwiyfqz4zfabngc3vkguaffmydl1
Ebene algebraische Kurven/Tangente in einem glatten Punkt/Bemerkung
0
18241
1100562
1034863
2026-06-17T10:28:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100562
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Für einen
{{
Definitionslink
|glatten Punkt|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|P
| \in | C
|| V(F)
||
||
|SZ=
}}
einer ebenen algebraischen Kurve ist die
{{
Definitionslink
|Multiplizität|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|m
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|P
|| (0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
ist also der lineare Term der Kurvengleichung
{{
Relationskette
| F_1
|| uX+vY
|| 0
||
||
|SZ=
}}
und es ist
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung| F | X}} (P)=u
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung| F | Y}} (P)=v
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=da die höheren homogenen Komponenten von {{math|term= F}} keinen Beitrag zu den partiellen Ableitungen im Nullpunkt leisten|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Diese lineare Gleichung ist also die Tangentengleichung. Auch für einen beliebigen glatten Punkt
{{
Relationskette
|P
||(a,b)
| \in | C
||
||
||
|SZ=
}}
kann man aus den partiellen Ableitungen von {{math|term= F}} in {{math|term= P}} direkt die Tangentengleichung ablesen, und zwar ist die Tangente durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| F | X}} (P) (X-a) + {{op:Partielle Ableitung| F | Y}} (P) (Y-b)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Glattheit von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
avpuh221el2vmsk0zvj1ehro810fymc
Mechanische ebene Kurven/Stangenkoppelung/Zwei Kreise/Beispiel
0
18253
1100069
1037041
2026-06-17T07:15:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100069
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Als Bahnen betrachten wir jetzt zwei Kreise, wobei wir uns auf gleichen Radius beschränken, den wir zu {{math|term= 1}} normieren. Durch verschieben können wir annehmen, dass {{math|term= (0,0)}} und {{math|term= (0,a)}} die Mittelpunkte der beiden Kreise sind. Die Länge der Koppelungsstange sei wieder {{math|term= d}}, sodass die drei algebraischen Gleichungen
{{Aufzählung3| {{math|term= (x_2-x_1)^2+(y_2-y_1)^2=d^2 }}
| {{math|term= x_1^2+y_1^2=1 }}
| {{math|term= (x_2-a)^2 + y_2^2 =1 }} }}
das mechanische System beschreiben. Wir interessieren uns für die Trajektorie des Mittelpunktes der Stange. Dessen Koordinaten sind gegeben durch
{{Einrückung|term= {{math|term= z_1 = \frac{1}{2} x_1 + \frac{1}{2}y_1 \text{ und } z_2 = \frac{1}{2} x_2 + \frac{1}{2}y_2 \, . }} }}
Wir drücken das System in den Variablen {{math|term= z_1,z_2,x_1,x_2 }} aus, ersetzen {{math|term= y_1=2z_1-x_1, y_2=2z_2-x_2 }} und erhalten
{{Aufzählung3| {{math|term = (x_2-x_1)^2+(2z_2-2z_1 -x_2+x_1)^2=d^2 }}
| {{math|term= x_1^2+(2z_1-x_1)^2= 2x_1^2 +4z_1^2 -4x_1z_1 =1 }}
| {{math|term= (x_2-a)^2 +(2z_2-x_2)^2 = 4z_2^2 - 4x_2z_2 +x^2+(x_2-a)^2=1 }} . }}
In der Gleichung (3) kommt {{math|term= x_1 }} nicht vor, und aus den Gleichungen (1) und (2) wollen wir {{math|term= x_1 }} eliminieren.
[[Datei:Watt curve animated.gif| 250px]]
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der mechanisch definierten algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=unfertig
}}
75hz6ym8xyvt885kshl1605spcdu9xt
Affine Varietäten/K-Spektrum/D(f) als K-Spek von R f/Bemerkung
0
18290
1100538
1085609
2026-06-17T10:25:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100538
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Affine Varietäten/K-Spektrum/D(f) als K-Spek von R f/Fakt|
}}
besagt insbesondere, dass eine offene Menge
{{
Relationskette
|D(f)
| \subseteq | {{op:KSpek| R |}}
||
||
||
|SZ=
}}
selbst das
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Spektrum|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
einer
{{
Definitionslink
|endlich erzeugten|
|Kontext=Algebra|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Algebra|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=nämlich von {{math|term= R_f |SZ=,}} das über {{math|term= R |SZ=}} von {{math|term= 1/f |SZ=}} erzeugt wird|
|ISZ=|ESZ=,
}}
und sich daher auch als Zariski-abgeschlossene Menge eines affinen Raumes realisieren lassen muss. Aus
{{
Relationskette/display
|R_f
| \cong| R[T]/(Tf- 1)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Kommutative Ringtheorie/Nenneraufnahme/Ein Element/Restklassendarstellung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
}}
erhält man eine solche Realisierung. Es sei
{{
Relationskette
| R
|| K[X_1 {{kommadots|}} X_n]/ {{ideala|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann liefert der
{{
Definitionslink
|surjektive|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
K[X_1 {{kommadots|}} X_n,T] \longrightarrow (K[X_1 {{kommadots|}} X_n]/ {{ideala|}} )[T] {{Mathbruch}} \longrightarrow ((K[X_1 {{kommadots|}} X_n]/ {{ideala|}} )[T])/(Tf-1) \cong R_f }}
eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endlich erzeugte K-Algebren/K-Spektren als Funktor/Verschiedene Homomorphismen/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|abgeschlossene Einbettung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= D(f) }} in {{mathl|term= {{op:Affiner Raum|n+1|K}} |SZ=.}} Ist {{math|term= \psi }} die Gesamtinklusion
{{
Relationskette/display
| D(f)
| \subseteq | {{op:KSpek|R}}
| \subseteq | {{op:Affiner Raum| n | K}}
||
||
|SZ=,
}}
so kann man die abgeschlossene Einbettung auch als
{{
Abbildung/display
|name=\psi \times \frac{1}{f}
|D(f)| {{op:Affiner Raum| n | K}} \times {{op:Affine Gerade|K}}
||
|SZ=
}}
auffassen, wobei hier wieder das Produkt von Varietäten auftritt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der K-Spektren (kommutative Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lial927yr4wzs39rc8xjdubqf59iqxi
Affine Varietäten/K-Spektrum/Punktierte affine Gerade als Hyperbel/Beispiel
0
18293
1099713
1034774
2026-06-17T06:18:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099713
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Betrachten wir in Anschluss an
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Affine Varietäten/K-Spektrum/D(f) als K-Spek von R f/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
die offene Menge
{{
Relationskette/display
| D(X)
|| {{Mengebed|P \in {{op:Affine Gerade|K}} | P \neq 0 }}
| \subset | {{op:Affine Gerade|K}}
||
||
|SZ=.
}}
Diese offene Menge nennt man die {{Definitionswort/enp|punktierte affine Gerade|SZ=.}} Auf dieser offenen Menge ist {{math|term= X}} invertierbar, d.h. die rationale Funktion {{math|term= \frac{1}{X} }} ist darauf definiert. Diese Abbildung liefert zusammen mit der gegebenen
{{
Zusatz/Klammer
|text=offenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Inklusion
{{
Relationskette
| D(X)
| \subseteq | {{op:Affine Gerade|K}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
die abgeschlossene Inklusion
{{
Abbildung/display
|name=
|D(X) | V(XY-1) \subseteq {{op:Affine Ebene|K}}
| x | {{op:Zeilenvektor| x | \frac{1}{x}|}}
|SZ=,
}}
dessen Bild eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=in der affinen Ebene abgeschlossene|
|ISZ=|ESZ=
}}
Hyperbel ist. Die punktierte affine Gerade und die Hyperbel sind also homöomorph
{{
Zusatz/Klammer
|text=und die zugehörigen Ringe, nämlich
{{
Relationskette
| K[X]_{X}
|| K[X,X^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
und {{mathl|term= K[X,Y]/(XY-1) |SZ=,}} sind isomorph|
|ISZ=|ESZ=.
}}
{{
inputbild
|Hyperbola_one_over_x|svg| 250px {{!}} {{!}}
|Autor=
|Benutzer=Ktims
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der K-Spektren (kommutative Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitshyperbel
|Stichwort=Die punktierte affine Gerade als Hyperbel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
oyq39c16on7dvh7c3tejqs7q3neae1p
Affine Varietäten/Algebraische Funktionen/ux-vy/Funktion auf D(x,y)/Beispiel
0
18327
1099712
1034764
2026-06-17T06:18:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099712
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| V
|| V(WX-ZY)
| \subseteq | {{op:Affiner Raum| 4 |K}}
||
||
||
|SZ=
}}
und sei
{{
Relationskette
| U
|| D(X,Y)
|| D(X) \cup D(Y)
| \subset | V
||
||
||
|SZ=
}}
die durch {{math|term= X }} und {{math|term= Y }} definierte Zariski-offene Menge. Auf {{math|term= U }} ist die durch
{{
Relationskette/display
| f
|| {{op:Bruch| Z | X}}
|| {{op:Bruch| W | Y}}
||
||
|SZ=
}}
definierte Funktion algebraisch. Die beiden rationalen Darstellungen liefern offenbar eine algebraische Funktion auf den beiden offenen Teilmengen {{math|term= D(X) }} und {{math|term= D(Y) |SZ=.}} Damit es eine Funktion auf {{math|term= U }} definiert muss sichergestellt werden, dass die Brüche auf dem Durchschnitt, also auf
{{
Relationskette
| D(X) \cap D(Y)
|| D(XY)
||
||
||
|SZ=,
}}
die gleichen Funktionswerte haben. Es sei also
{{
Relationskette
| Q
|| (w,x,y,z)
| \in | D(XY)
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| Q
| \in | V
||
||
||
|SZ=.
}}
D.h.
{{
Relationskette
| x,y
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| wx
|| zy
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist aber sofort
{{
Relationskette/display
| \frac{Z}{X}(Q)
|| \frac{z}{x}
|| \frac{w}{y}
|| \frac{W}{Y}(Q)
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rationalen Funktionen auf affinen Varietäten
|Kategorie2=Theorie der Strukturgarbe auf K-Spektren
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Quadrik UX-VY
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hm10y4dbinxje39utd60f5oicmgc2n1
Monoidringe/Dimension zwei/Whitney Regenschirm/X^2Y-Z^2/Beispiel
0
18407
1100091
1074390
2026-06-17T07:18:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100091
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{Bildskip}}
{{
inputbild
|Whitney_unbrella|png| 200px {{!}} right {{!}} |
|Zusname= Whitney unbrella
|Autor=Claudio Rocchini
|Benutzer=
|Domäne=
|Lizenz=CC-BY-SA-2.5
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten die algebraische Fläche, die durch die Gleichung
{{
Relationskette/display
| X^2 Z
|| Y^2
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Wir wollen sie als die Fläche zu einem Monoidring verstehen. Dazu sei
{{
Relationskette/display
|M
|| \langle (1,0),(1,1),(0,2) \rangle
| \subset | \N^2
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| (1,1)-(1,0)
|| (0,1)
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= \Z^2 }} das Differenzengitter
{{
Zusatz/Klammer
|text=Differenzengruppe|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da
{{
Relationskette
| 2(0,1)
|| (0,2)
| \in | M
||
||
|SZ=
}}
ist, muss {{math|term= \N^2 }} die
{{
Definitionslink
|Normalisierung|
|Kontext=Monoid|
|SZ=
}}
von {{math|term= M }} sein. Die drei Erzeuger ergeben einen surjektiven Monoidhomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
| \N^3 | M
| e_i | m_i
|SZ=.
}}
Diese monomiale Abbildung
{{
Abbildung
|name=
| \N^3 | M \subset \N^2
||
|SZ=
}}
bedeutet geometrisch die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Affine Ebene| K |}} | {{op:KSpek|K[M]}} \hookrightarrow {{op:Affiner Raum| 3 |K}}
| (s,t) | {{makl| s ,st ,t^2 |}}
|SZ=.
}}
Dabei gehen
{{
Zusatz/Klammer
|text=monomial gesehen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
mathkor|term1=
2e_1+e_3
|und|term2=
2e_2
|SZ=
}}
beide auf das Element {{mathl|term= (1,1) |SZ=,}} und das liefert die Gleichung
{{
Relationskette
| X^2Z
|| Y^2
||
||
||
|SZ=,
}}
die man natürlich auch direkt ablesen kann.
Man kann die definierende Gleichung auch als
{{
Relationskette
| Z
|| {{makl| {{op:Bruch| Y | X}} |}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
ansehen. Von {{mathl|term= K[X,Y] }} ausgehend wird also ein Quadrat zu {{math|term= {{op:Bruch| Y | X }} }} adjungiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Hyperflächen in drei Variablen
|Kategorie2=Theorie der zweidimensionalen kommutativen Monoidringe
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom X^2Z-Y^2
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2o9iakr8fssg0ugku3us6f8a6iufxwo
Zariski-Topologie/Affiner Raum/Punkte sind abgeschlossen/Beispiel
0
18884
1100425
1085560
2026-06-17T08:13:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100425
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Jeder Punkt
{{
Relationskette/display
|P
|| (a_1 {{kommadots|}} a_n)
| \in | {{op:Affiner Raum| n | K}}
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|Zariski-abgeschlossen|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Affine Varietäten/Affiner Raum/Zariski-Topologie/Definition
|SZ=,
}}
und zwar ist
{{
Relationskette/display
|P
|| V(X_1-a_1,X_2-a_2 {{kommadots|}} X_n- a_n )
||
||
||
|SZ=.
}}
Punkte sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=neben der leeren Menge und dem gesamten Raum|
|ISZ=|ESZ=
}}
die einfachsten affin-algebraischen Mengen. Das Ideal
{{
Zusatz/Klammer
|text=genannt {{Stichwort|Punktideal|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{mathl|term= (X_1-a_1, X_2-a_2 {{kommadots|}} X_n- a_n )}} ist
{{
Definitionslink
|maximal|
|Kontext=Ideal|
|SZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Affiner Raum/Punktideal/Maximal/Aufgabe
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der affinen Varietäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Punkt
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
svlg5z5bs5njfy70tqpll5x3tj2wfh5
Affine Quadriken in zwei Variablen/Reell/Klassifizierung/Beispiel
0
18904
1099711
1084814
2026-06-17T06:18:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099711
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| K
|| \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir wollen die reellen Quadriken klassifizieren, und zwar hauptsächlich hinsichtlich der affin-linearen Äquivalenz für die erzeugten Hauptideale. D.h. wir dürfen affine Variablentransformationen durchführen und
{{
Zusatz/Klammer
|text=durch {{math|term= -1 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
teilen. Aufgrund von
{{Faktlink
|Faktseitenname=
Affine Quadriken in zwei Variablen/Erste Reduktion/Fakt
}}
kann man annehmen, dass die beschreibende Gleichung die Form
{{
Relationskette/display
| Y^2
|| aX^2+bX+c
||
||
||
|SZ=
}}
hat. Bei
{{
Relationskette
| a
|| b
|| 0
||
||
|SZ=
}}
kann man durch eine Transformation {{mathl|term= Y \mapsto \sqrt{c}Y }}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
| c
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
bzw. {{mathl|term= Y \mapsto \sqrt{-c}Y}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
| c
| < | 0
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und anschließende Division durch {{math|term= \pm c }} erreichen, dass die rechte Seite gleich
{{
mathlist|term1=
1
||term2=
-1
|oder|term3=
0
|SZ=
}}
ist.
Bei
{{
Relationskette
| a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| b
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann man {{mathl|term= bX+c }} als neue Variable nehmen, und erhält die Gleichung
{{
Relationskette
| Y^2
|| X
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei nun
{{
Relationskette
| a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann kann man durch eine Transformation {{mathl|term= X \mapsto X/\sqrt{a} }} bzw. {{mathl|term= X \mapsto X/\sqrt{-a} }} erreichen, dass
{{
Relationskette
| a
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Durch quadratisches Ergänzen kann man {{math|term= b }} zu {{math|term= 0 |SZ=}} machen. Bei
{{
Relationskette
| c
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann man auf
{{
Relationskette
| Y^2
|| \pm X^2
||
||
||
|SZ=
}}
transformieren. Es sei also
{{
Relationskette
| c
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann kann man durch eine simultane Transformation {{mathl|term= X \mapsto uX,\, Y \mapsto uY}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
| u
|| \sqrt{ \pm c}
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und anschließende Division erreichen, dass
{{
Relationskette
| c
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Wir haben also noch die Möglichkeiten
{{
Relationskette
| Y^2
|| \pm X^2 \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
zu betrachten, wobei
{{
Relationskette/display
| Y^2-X^2
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
zueinander äquivalent sind.
Wir wissen also, dass jede reelle Quadrik auf eine der folgenden neun Formen gebracht werden kann.
{{
Auflistung9
| {{mathl|term= Y^2=0 \, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das ist eine {{Stichwort|verdoppelte Gerade|SZ=.}}
| {{mathl|term= Y^2=1\, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das bedeutet {{mathl|term= Y= \pm 1 |SZ=,}} das sind also {{Stichwort|zwei parallele Geraden|SZ=.}}
| {{mathl|term= Y^2=-1\, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das ist {{Stichwort|leer}}.
| {{mathl|term= Y^2=X \, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das ist eine {{Stichwort|Parabel|SZ=.}}
| {{mathl|term= Y^2=X^2\, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das bedeutet {{mathl|term= (Y-X)(Y+X)=0 |SZ=,}} es handelt sich also um {{Stichwort|zwei sich kreuzende Geraden|SZ=.}}
| {{mathl|term= Y^2=-X^2\, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Die einzige Lösung ist der {{Stichwort|Punkt}} {{mathl|term= (0,0) |SZ=.}}
| {{mathl|term= Y^2=X^2+1\, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das bedeutet {{mathl|term= (Y-X)(Y+X)=1 |SZ=,}} das ist also eine {{Stichwort|Hyperbel|SZ=.}}
| {{mathl|term= Y^2=-X^2+1\, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das ist ein {{Stichwort|Einheitskreis|SZ=.}}
| {{mathl|term= Y^2=-X^2-1\, }} {{math|term= \,}} {{math|term= \,}} Das ist wieder {{Stichwort|leer|SZ=.}}
}}
Sind diese neun Typen alle untereinander verschieden? Das hängt davon ab, welchen Äquivalenz-Begriff man zugrunde legt. Die Typen III und IX sind beide leer, haben also identisches Nullstellengebilde. Andererseits sind die zugehörigen Restklassenringe
{{
Mathkor/display|term1=
\R[X,Y]/(Y^2+1)
|und|term2=
\R[X,Y]/(X^2+Y^2+1)
|SZ=
}}
nicht isomorph, und über den komplexen Zahlen sind die Nullstellengebilde nicht gleich. Deshalb werden sie auch hier als verschieden betrachtet. Ansonsten sind diese Nullstellengebilde meistens schon aus topologischen Gründen verschieden
{{
Zusatz/Klammer
|text=z.B. ist der Einheitkreis
{{
Definitionslink
|kompakt|
|Kontext=top|
|SZ=,
}}
die Hyperbel ist nicht kompakt und hat zwei Zusammenhangskomponenten, die Parabel ist nicht kompakt mit einer Zusammenhangskomponenten, etc.|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Allerdings ist die verdoppelte Gerade und die Parabel reell-topologisch gleich, und die Hyperbel und die parallelen Geraden ebenfalls. Hier sind aber jeweils die Restklassenringe und im zweiten Fall auch die komplexen Versionen verschieden. Z. B. ist {{mathl|term= K[X,Y]/(Y^2) |SZ= }} nicht reduziert, aber
{{
Relationskette
| K[X,Y]/(Y^2-X)
| \cong| K[Y]
||
||
||
|SZ=
}}
ist ein Integritätsbereich. Die komplexe Hyperbel ist zusammenhängend, da sie isomorph zu
{{
Relationskette
| {{CC}}^\times
|| {{CC}} \setminus \{ 0\}
||
||
||
|SZ=
}}
ist, also zur punktierten komplexen Geraden {{mathl|term= {{op:Affine Gerade| {{CC}} |}} \setminus \{ 0\} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quadriken in zwei Variablen
|Kategorie2=Theorie der quadratischen Formen (R)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Reell
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1tms1i9z660z0wjo0pugj2j2h2os4rw
Ebene affine Kurven/Hyperbel/zur Einführung/Beispiel
0
18968
1099806
1084907
2026-06-17T06:32:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099806
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein typisches und wichtiges Beispiel für eine rationale Funktion ist
{{
Relationskette
| Y
|| 1/X
||
||
||
|SZ=.
}}
Den zugehörigen Graphen nennt man {{Definitionswort/enp|Hyperbel}} {{math|term= H |SZ=.}} Nennerfrei geschrieben ergibt sich die Gleichung
{{
Math/display|term=
XY=1 \text{ bzw. } H = {{Mengebed| (x,y)| xy {{=|}} 1 }}
|SZ=.
}}
Diese rationale Funktion ist auf
{{
Relationskette
| K^\times
|| K \setminus \{0\}
||
||
||
|SZ=
}}
eine echte Funktion
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit {{math|term= H}} als Graphen|
|ISZ=|ESZ=
}}
und stiftet eine {{Anführung|natürliche}} Bijektion
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Einheiten| K |}} | H
| x | {{makl| x,{{op:Bruch| 1 | x}} |}}
|SZ=.
}}
{{math|term= K^\times }} und {{math|term= H }} sind also in einem später zu präzisierenden Sinn {{Anführung|äquivalent}} oder {{Anführung|isomorph|SZ=.}}
Beide Beschreibungen haben etwas für sich. Die Beschreibung als
{{
Relationskette
| K^\times
| \subset | K
||
||
||
||
|SZ=
}}
spielt sich auf einer Geraden ab
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn man an
{{
Relationskette
| K
|| \R
||
||
||
|SZ=
}}
denkt|
|ISZ=|ESZ=,
}}
dafür gehört der Punkt {{math|term= 0 |SZ=,}} der ein {{Stichwort|Häufungspunkt}} von {{math|term= K^\times }} ist, nicht zu {{math|term= K^\times |SZ=.}} D.h., {{math|term= K^\times }} ist nicht {{Stichwort|abgeschlossen|SZ=.}} Dagegen ist die Hyperbel in {{math|term= \R^2 }} abgeschlossen, für die abgeschlossene Realisierung muss man also in eine höhere Dimension gehen. Die Frage, was eine gute Beschreibung für ein Objekt der algebraischen Geometrie ist, wird immer wieder auftauchen.
{{
inputbild
|Rectangular hyperbola|svg| 200px {{!}} {{!}}
|Zusname=Rectangular_hyperbola
|Autor=
|Benutzer=Qef
|Domäne=
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Im reellen Fall, also bei
{{
Relationskette
| K
|| \R
||
||
||
|SZ=,
}}
besteht {{mathl|term= \R^\times }}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und entsprechend {{mathlk|term= H_{\R} }} |
|ISZ=|ESZ=
}}
aus zwei disjunkten {{Anführung|Zweigen|SZ=,}} ist also nicht {{Stichwort|zusammenhängend|SZ=.}} Im komplexen Fall, also bei
{{
Relationskette
| K
|| \Complex
||
||
||
|SZ=,
}}
ist {{mathl|term= \Complex^\times}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und entsprechend {{mathlk|term=H_{\Complex} }} |
|ISZ=|ESZ=
}}
eine punktierte reelle Ebene, also zusammenhängend. Dies ist ein typisches Phänomen der algebraischen Geometrie, dass wichtige Eigenschaften vom Grundkörper abhängen. Besonders wichtig sind dann aber Eigenschaften, die nur von den beschreibenden Gleichungen abhängen und für die Lösungsmengen zu allen Körpern gelten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quadriken in zwei Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Hyperbel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hsbge7t1utx15o3wnz8plodkmyf5v64
K-Spektrum/Morphismus/Ringhomomorphismen zu offenen Mengen/Diagramm/Bemerkung
0
20104
1100617
1035223
2026-06-17T10:35:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100617
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein Morphismus
{{
Abbildung/display
|name= {{morpsi}}
| Y | X
||
|SZ=
}}
induziert nach Definition zu jeder offenen Teilmenge
{{
Relationskette
| {{{U|U}}}
| \subseteq | X
||
||
||
||
|SZ=
}}
einen
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \tilde{{morpsi}}
| {{op:Schnittring| {{{U|U}}} | X}} | {{op:Schnittring| {{morpsi}}^{-1}({{{U|U}}})|Y}}
||
|SZ=,
}}
Insbesondere gibt es einen {{Stichwort|globalen Ringhomomorphismus|msw=Globaler Ringhomomorphismus}}
{{
Abbildung/display
|name= \tilde{{morpsi}}
| {{op:Schnittring| X | X}} | {{op:Schnittring| Y|Y}}
||
|SZ=.
}}
Sind
{{
Relationskette
| {{{U|U}}}_1
| \subseteq | {{{U|U}}}_2
||
||
||
||
|SZ=
}}
offene Teilmengen in {{math|term= Y |SZ=,}} so liegt ein kommutatives Diagramm von stetigen Abbildungen vor
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei die senkrechten Pfeile offene Inklusionen sind|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Kommutatives Quadrat/ru|
{{morpsi}}^{-1}({{{U|U}}}_1) | {{{U|U}}}_1
| {{morpsi}}^{-1}({{{U|U}}}_2) | {{{U|U}}}_2
|SZ=,
}}
das wiederum zu dem kommutativen Diagramm
{{
Kommutatives Quadrat/lo|
{{op:Schnittring| {{morpsi}}^{-1}({{{U|U}}}_1)}} | {{op:Schnittring| {{{U|U}}}_1 }}
| {{op:Schnittring| {{morpsi}}^{-1}({{{U|U}}}_2)}} | {{op:Schnittring| {{{U|U}}}_2 }}
|SZ=
}}
von Ringhomomorphismen führt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Morphismen zwischen Varietäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
08zzdnutdg4b5me9l4z1uesgwrirx1f
Monoidringe/Dimension zwei/Standardkegel/Z^2-XY/Monoid und Bewertungen/Beispiel
0
20549
1100090
1062480
2026-06-17T07:18:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100090
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das durch {{mathkon|(1,0), (-1,2)|und|(0,1) |SZ=}} erzeugte Untermonoid
{{
Relationskette
|M
| \subseteq| \Z^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Für den zugehörigen
{{
Definitionslink
|Monoidring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gilt
{{
Relationskette
| K[M]
| \cong| K[X,Y,Z]/ {{makl| Z^2-XY |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir behaupten, dass das Monoid normal ist, also mit seiner Normalisierung übereinstimmt. Die beiden Erzeuger {{mathl|term= (1,0) |SZ=}} und {{mathl|term= (-1,2) |SZ=}} definieren je eine Gerade in {{math|term= \R^2 |SZ=,}} und das Monoid besteht aus allen Gitterpunkten
{{
Zusatz/Klammer
|text=Punkte im {{math|term= \Z^2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
innerhalb des durch diese Geraden definierten Kegels. Dies sieht man so: Die Gitterpunkte in diesem Kegel sind durch die beiden Bedingungen
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| (s,t) \in \Z^2| t \geq 0 \text{ und } t \geq -2s }}
|SZ=
}}
gegeben. Ein Punkt daraus mit
{{
Relationskette
|s
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
gehört offensichtlich zu {{math|term= M |SZ=.}} Es sei also {{mathl|term= (s,t) |SZ=}} ein Punkt daraus mit
{{
Relationskette
|s
| < | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen der zweiten linearen Bedingung kann man
{{
Relationskette/display
| (s,t)
|| -s (-1,2) + (t+2s) (0, 1)
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben, was wegen
{{
Relationskette
| t+2s
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
zu {{math|term= M |SZ=}} gehört.
Mit den zwei Geraden lässt sich {{math|term= M |SZ=}} auch sofort als
{{
Relationskette
| M
|| M_1 \cap M_2
||
||
||
|SZ=
}}
beschreiben, mit
{{
Relationskette
| M_1
|| {{Mengebed|(s,t)|t \geq 0}}
| \cong| \Z \times \N
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| M_2
|| {{Mengebed|(s,t)|t \geq -2s }}
| \cong| \Z \times \N
||
||
|SZ=,
}}
wobei die zweite Identifizierung von der {{math|term= \Z |SZ=-}}Basis {{mathl|term= (-1,2),(0,1) |SZ=}} herrührt. Aus dieser expliziten Beschreibung folgt, dass der zugehörige Monoidring normal ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen kommutativen Monoidringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der monomiale Standardkegel
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8xd79q2a9tyoquq7bqvvjkxhjclbawu
Die projektive Gerade/Einführende Beschreibung/Beispiel
0
20718
1099784
1084890
2026-06-17T06:29:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099784
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die projektive Gerade {{mathl|term= {{op:Projektive Gerade|K}} |SZ=}} ist als die Menge der Geraden durch den Nullpunkt in der affinen Ebene {{mathl|term= {{op:Affine Ebene|K}} |SZ=}} gegeben. Eine solche Gerade ist entweder die {{math|term= x |SZ=-}}Achse oder aber eine Gerade, die die Gerade {{mathl|term= V(y-1) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die zur {{math|term= x |SZ=-}}Achse parallele Gerade durch {{mathlk|term= (0,1) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
in genau einem Punkt schneidet. Umgekehrt liefert jeder Punkt
{{
Relationskette
|P
| \in | V(y-1)
| \cong | {{op:Affine Gerade|K}}
||
||
|SZ=
}}
eine eindeutig bestimmte Gerade durch den Nullpunkt. D.h. die projektive Gerade besteht aus einer affinen Gerade und einem weiteren Punkt, den man den {{anführung|unendlich fernen}} Punkt nennt. Wichtig ist dabei aber, dass dieser unendlich ferne Punkt nicht wesensverschieden von den anderen Punkten ist. Wenn man eine beliebige Gerade {{math|term= G |SZ=}} durch den Nullpunkt nimmt sowie eine dazu parallele Gerade
{{
Relationskette
|L
|\neq|G
||
||
||
|SZ=,
}}
so übernimmt {{math|term= L |SZ=}} die Rolle der affinen Geraden, und {{math|term= G |SZ=}} repräsentriert dann einen
{{
Zusatz/Klammer
|text=von dieser affinen Geraden aus gesehen|
|ISZ=|ESZ=
}}
unendlich fernen Punkt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der projektiven Geraden
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die projektive Gerade
|Stichwort=Die projektive Gerade
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lzj64thfie1n2zpy32fp28ao82u7ft7
Die projektive Ebene/Einführende Beschreibung/Beispiel
0
20974
1099783
1084889
2026-06-17T06:29:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099783
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Punkte in der projektiven Ebene {{mathl|term= {{op:Projektive Ebene| K |}} |SZ=}} entsprechen den Geraden durch den Nullpunkt im affinen Raum {{mathl|term= {{op:Affiner Raum| 3 |K}} |SZ=.}} Jeder Punkt der projektiven Ebene wird repräsentiert durch ein Tupel {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=,}} wobei nicht alle {{mathl|term= x,y,z|SZ=}} gleichzeitig {{math|term= 0 |SZ=}} sein dürfen und wobei zwei Koordinatentupel identifiziert werden, wenn sie durch Multiplikation mit einem Skalar
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ineinander überführt werden können. Die projektive Ebene wird überdeckt durch drei affine Ebenen, nämlich
{{
Math/display|term=
D_+(X),\, D_+(Y) \text{ und } D_+(Z)
|SZ=.
}}
Dabei besteht {{mathl|term= D_+(Z) |SZ=}} aus allen Punkten, deren dritte Koordinate nicht {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Durch Multiplikation mit {{math|term= z^{-1} |SZ=}} kann man diese Punkte mit
{{
Relationskette/display
| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| x |z}} | {{op:Bruch| y |z}} | {{op:Bruch| z |z}} |}}
|| {{op:Zeilenvektor| u | v | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
identifizieren, sodass wirklich eine affine Ebene vorliegt. Das Komplement der affinen Ebene {{mathl|term= D_+(Z) |SZ=}} ist die Menge {{mathl|term= V_+(Z) |SZ=}} der Punkte, wo die dritte Komponente {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Da man nach wie vor Punkte identifiziert, die durch Multiplikation mit einem Skalar ineinander überführbar sind, ist {{mathl|term= V_+(Z) |SZ=}} eine projektive Gerade. Ein Punkt {{mathl|term= (x,y,0) |SZ=}} auf dieser Geraden und der Nullpunkt {{mathl|term= (0,0,1) |SZ=}} von {{mathl|term= D_+(Z) |SZ=}} definieren die Gerade durch den Nullpunkt mit dem Richtungsvektor {{mathl|term= (x,y) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und der homogenen Geradengleichung
{{
mathkor/k|term1=
yX-xY{{=}}0
|bzw.|term2=
V_+(yX-xY)
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=.
}}
Man kann sich also die projektive Ebene gut vorstellen als eine affine Ebene, in der jede Gerade durch den Nullpunkt noch einen zusätzlichen
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{Anführung|unendlich fernen|}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Punkt definiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der projektiven Ebene
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die projektive Ebene
|Stichwort=Die projektive Ebene
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
13paq4c1gqv77fdp3bnj8onovmgb38r
Ebene algebraische Kurve/x^2-y^2+y^3/Tangente unter Parametrisierung/t ist 2/Beispiel
0
21057
1099807
1084909
2026-06-17T06:33:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099807
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir knüpfen an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Ebene algebraische Kurve/x^2-y^2+y^3/Beschreibung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
an, d.h. wir betrachten die Kurve {{mathl|term= V(y^2-x^2-x^3) |SZ=}} mit der
{{
Definitionslink
|Parametrisierung|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| (\varphi(t), \psi(t))
|| {{op:Zeilenvektor|t^2-1| t {{makl| t^2-1 |}} }}
|| (x,y)
||
||
|SZ=.
}}
Die partiellen Ableitungen von {{math|term= F |SZ=}} sind
{{
Math/display|term=
{{op:Partielle Ableitung| F | x}} = -2x-3x^2 \text{ und } {{op:Partielle Ableitung| F | y}} = 2y
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Parametrisierung ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Partielle Ableitung|\varphi|t}}, {{op:Partielle Ableitung| \psi|t}} |}}
|| {{op:Zeilenvektor| 2t| 3t^2-1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit ist in der Tat
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit
{{
Relationskette/k
| P
|| (\varphi(t),\psi(t))
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{makl| {{op:Partielle Ableitung| F | x | P}}, {{op:Partielle Ableitung| F | y | P}} |}} {{op:Spaltenvektor| 2t| 3t^2-1}}
|| {{makl| -2 {{makl| t^2-1 |}}-3 {{makl| t^2-1 |}}^2 , 2 {{makl| t^3-t |}} |}} {{op:Spaltenvektor| 2t| 3t^2-1}}
|| -4t(t^2-1) - 6t {{makl| t^2-1 |}}^2 +2 {{makl| t^3-t |}} {{makl| 3t^2-1 |}}
|| -4t^3 +4t -6t^5+12t^3 -6t +6t^5 -2t^3 -6t^3 +2t
|| 0
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
| t
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich beispielsweise der Bildpunkt
{{
Relationskette
| P
|| (3,6)
||
||
||
|SZ=.
}}
Für diesen Wert ist der Ableitungsvektor gleich {{mathl|term= (4,11) |SZ=.}} Die partiellen Ableitungen an {{math|term= P |SZ=}} ergeben den Gradienten {{mathl|term= (-33, 12) |SZ=,}} der senkrecht zum Tangentialvektor steht. Die Tangente selbst wird durch
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| (3,6)+s(4,11)| s \in K}} \text{ oder als } V(-11x+4y+9)
|SZ=
}}
beschrieben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Glattheit von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom Y^2-X^3-X^2
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2kbvx5sryhgfh91guqonf18wgx61x3p
Ebene projektive Kurven/Kegelschnitt als affine Ausschnitte/Beispiel
0
21275
1099811
1066009
2026-06-17T06:33:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099811
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Standardkegel
{{
Relationskette/display
| V(X^2+Y^2-Z^2)
| \subset | {{op:Affiner Raum| 3 |K}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Da dies durch eine homogene Gleichung gegeben ist, kann man diesen Kegel auch sofort als eine ebene projektive Kurve
{{
Zusatz/Klammer
|text=vom Grad zwei|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| V_+(X^2+Y^2-Z^2)
| \subset | {{op:Projektive Ebene|K}}
||
||
||
|SZ=
}}
auffassen. Die Schnitte des Kegels mit einer beliebigen Ebene
{{
Relationskette
|E
| \subset | {{op:Affiner Raum| 3 |K}}
||
||
||
|SZ=
}}
nennt man
{{
Definitionslink
|Kegelschnitte|
|Definitionsseitenname=
Algebraische Kurven/Kegelschnitt mit Standardkegel/Definition
|SZ=.
}}
Diese bekommen nun eine neue Interpretation. Eine Ebene {{math|term= E |SZ=,}} auf der nicht der Nullpunkt liegt, kann man in natürlicher Weise identifizieren mit einer offenen affinen Ebene
{{
Relationskette
| D_+(L)
| \subseteq | {{op:Projektive Ebene|K}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei {{math|term= L |SZ=}} eine homogene Linearform ist, die den Untervektorraum zu {{math|term= E |SZ=}} beschreibt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Schnitte mit dem Kegel sind dann verschiedene affine Ausschnitte aus der ebenen projektiven Kurve {{mathl|term= V_+(X^2+Y^2-Z^2) |SZ=.}} Insbesondere sind also Kreis, Hyperbel und Parabel solche affinen Ausschnitte.
Die Schnitte mit einer Ebene durch den Nullpunkt sind hingegen projektiv verstanden die endlichen Teilmengen {{mathl|term= V_+(X^2+Y^2-Z^2) \cap V_+(L) |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kegelschnitte
|Kategorie2=Theorie der ebenen projektiven Kurven
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Projektiv
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dljhg4a1lmrc0qx3qzer5hhly0pogi2
Symmetrien/Würfel/Motivation/Beispiel
0
22001
1100336
1085463
2026-06-17T07:59:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100336
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten einen Würfel
{{
Relationskette
|W
| \subset |\R^3
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Seitenlänge {{math|term= 2 |SZ=}} und dem Nullpunkt als Mittelpunkt. Die Eckpunkte sind also
{{
Math/display|term=
(\pm 1, \pm 1, \pm 1)
|SZ=.
}}
Wir fragen uns, welche Möglichkeiten es gibt, den Würfel in sich selbst zu überführen. Dabei soll der Würfel nicht in irgendeiner Form deformiert werden, es ist nur erlaubt, ihn als Ganzes zu bewegen, und zwar soll die Bewegung wirklich physikalisch durchführbar sein. Man spricht auch von einer
{{
Zusatz/Klammer
|text=eigentlichen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{Stichwort|Bewegung|SZ=}} des Würfels. Bei einer solchen Bewegung verändert der Würfelmittelpunkt seine Lage nicht, und es werden Seiten auf Seiten, Kanten auf Kanten und Ecken auf Ecken abgebildet. Ebenso werden Seitenmittelpunkte auf Seitenmittelpunkte abgebildet, und gegenüberliegende Seitenmittelpunkte werden auf gegenüberliegende Seitenmittelpunkte abgebildet. Die Seitenmittelpunkte sind die sechs Punkte
{{
Math/display|term=
(\pm 1,0,0),\, (0,\pm 1,0), \, (0,0,\pm 1)
|SZ=.
}}
Wenn der Punkt {{mathl|term= (1,0,0) |SZ=}} auf den Seitenmittelpunkt {{math|term= S |SZ=}} abgebildet wird, so wird {{mathl|term= (-1,0,0) |SZ=}} auf den gegenüberliegenden Punkt, also {{math|term= -S|SZ=,}} abgebildet. Hierbei ist jede Vorgabe von {{math|term= S |SZ=}} erlaubt, doch dadurch ist die Bewegung noch nicht eindeutig bestimmt. Für den Seitenmittelpunkt {{mathl|term= (0,1,0) |SZ=}} gibt es dann noch vier mögliche Bildpunkte
{{
Zusatz/Klammer
|text=nur {{math|term= S |SZ=}} und {{math|term= -S|SZ=}} sind ausgeschlossen|
|SZ=,
}}
da man den Würfel um die durch {{math|term= S |SZ=}} gegebene Achse um ein Vielfaches von {{math|term= 90 |SZ=}} Grad drehen kann. Diese Drehungen entsprechen genau den Möglichkeiten, den Punkt {{mathl|term= (0,1,0) |SZ=}} auf einen der vier verbliebenen Seitenmittelpunkte abzubilden. Durch die Wahl des zweiten Seitenmittelpunktes {{math|term= T |SZ=}} ist die Bewegung dann eindeutig festgelegt. Ist das völlig klar?
Um sich das klar zu machen, sind folgende Beobachtungen sinnvoll.
{{
Aufzählung3
|Bewegungen lassen sich hintereinander ausführen, d.h. wenn man zwei Würfelbewegungen {{mathkon|\varphi|und| \psi|SZ=}} hat, so ist auch die {{Stichwort|Hintereinanderausführung|SZ=}} {{mathl|term= \psi \circ \varphi |SZ=,}} die zuerst {{math|term= \varphi |SZ=}} und dann {{math|term= \psi |SZ=}} durchführt, sinnvoll definiert.
|Die {{Stichwort|identische Bewegung|SZ=,}} die nichts bewegt, ist eine Bewegung. Wenn man zu einer beliebigen Bewegung die identische Bewegung davor oder danach durchführt, so ändert das die Bewegung nicht.
|Zu einer Bewegung {{math|term= \varphi |SZ=}} gibt es die {{Stichwort|entgegengesetzte Bewegung|SZ=}} {{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{Anführung|Rückwärtsbewegung|}} |
|SZ=
}}
{{math|term= \varphi^{-1} |SZ=,}} die die Eigenschaft besitzt, dass die Hintereinanderausführungen {{mathkon| \varphi^{-1} \circ \varphi|und| \varphi \circ \varphi^{-1} }} einfach die Identität sind.
|}}
Mit diesen Beobachtungen kann man sich das oben erwähnte Prinzip folgendermaßen klar machen: angenommen, es gibt zwei Bewegungen {{mathkon|\varphi|und| \psi|SZ=,}} die beide {{math|term= (1,0,0) |SZ=}} auf {{math|term= S |SZ=}} und {{math|term= (0,1,0) |SZ=}} auf {{math|term= T |SZ=}} abbilden. Es sei {{math|term= \psi^{-1} |SZ=}} die umgekehrte Bewegung zu {{math|term= \psi|SZ=.}} Dann betrachtet man die Gesamtbewegung
{{
Relationskette/display
| \theta
|| \psi^{-1} \circ \varphi
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Bewegung hat die Eigenschaft, dass {{mathkor|term1=(1,0,0)|auf|term2=(1,0,0) |SZ=}} und dass {{mathkor|term1=(0,1,0)|auf|term2=(0,1,0) |SZ=}} abgebildet wird, da ja {{math|term= \varphi |SZ=}} den Punkt {{mathkor|term1=(1,0,0)|auf|term2= S |SZ=}} schickt und {{math|term= \psi^{-1} |SZ=}} den Punkt {{mathkor|term1=S|auf|term2=(1,0,0) |SZ=}} zurückschickt
{{
Zusatz/Klammer
|text=und entsprechend für {{mathlk|term= (0,1,0) |SZ=}} |
|SZ=.
}}
{{math|term= \theta |SZ=}} hat also die Eigenschaft, dass sowohl
{{
mathkor|term1=
(1,0,0)
|als auch|term2=
(0,1,0)
|SZ=
}}
auf sich selbst abgebildet werden, d.h., es handelt sich um {{Stichwort|Fixpunkte|msw=Fixpunkt|SZ=}} der Bewegung. Dann ist aber bereits die gesamte {{math|term= x,y|SZ=-}}Ebene fix. Die einzige physikalisch durchführbare Bewegung des Würfels, die diese Ebene unbewegt lässt, ist aber die identische Bewegung. Daher ist
{{
Relationskette
| \psi^{-1} \circ \varphi
|| {{op:Identität||}}
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette
| \varphi
|| \psi
||
||
||
|SZ=.
}}
Man beachte, dass die {{Stichwort|Spiegelung|SZ=}} an der {{math|term= x,y|SZ=-}}Ebene die Punkte
{{
mathkor|term1=
(0,0,1)
|und|term2=
(0,0,-1)
|SZ=
}}
vertauscht, doch ist dies eine sogenannte {{Stichwort|uneigentliche Bewegung|SZ=,}} da sie nicht physikalisch durchführbar ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Elementare Gruppentheorie
|Kategorie2=Theorie der endlichen Symmetriegruppen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Würfel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
podeyuwlua9w0uw9fxdyekgofe0j05r
Symmetrie/Drehungen am n-Eck/Beispiel
0
22058
1100334
1085461
2026-06-17T07:59:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100334
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Einheitskreis
{{
Relationskette/display
|S^1
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| x^2+y^2{{=|}}1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieser wird bekanntlich durch die trigonometrischen Funktionen parametrisiert. Diese ordnen einem Winkel
{{
Relationskette
| \alpha
| \in | [0, 2 \pi)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezüglich der {{math|term= x |SZ=-}}Achse, gegen den Uhrzeigersinn|
|SZ=
}}
den zugehörigen Punkt
{{
Math/display|term=
(\cos \alpha, \sin \alpha)
|SZ=
}}
auf dem Kreisbogen zu. Eine gleichmäßige Unterteilung des Intervalls {{mathl|term= [0, 2 \pi] |SZ=}} in {{math|term= n |SZ=}} gleichgroße Stücke, die durch die Grenzen
{{
Math/display|term=
0,\, \frac{2 \pi}{n},\,2\frac{2 \pi}{n},\,3 \frac{2 \pi}{n} {{kommadots|}} (n-1) \frac{2 \pi}{n},\, n\frac{2 \pi}{n}=2 \pi
|SZ=
}}
gegeben sind, führt zu einer gleichmäßigen Unterteilung des Kreises mit den Eckpunkten
{{
Math/display|term=
(1,0),\, {{op:Zeilenvektor| \cos \frac{2 \pi}{n} | \sin \frac{2 \pi}{n}||}} ,\,
{{op:Zeilenvektor| \cos 2\frac{2 \pi}{n} | \sin 2\frac{2 \pi}{n} }},\, {{mathbruch|}}
{{op:Zeilenvektor| \cos 3 \frac{2 \pi}{n} | \sin 3 \frac{2 \pi}{n} }}
{{kommadots|}} {{op:Zeilenvektor| \cos (n-1) \frac{2 \pi}{n} | \sin (n-1) \frac{2 \pi}{n} }}
|SZ=.
}}
Diese Punkte sind die Eckpunkte eines {{Stichwort|regelmäßigen|msw=Regelmäßiges n-Eck||SZ=}} {{math|term= n |SZ=-}}{{Stichwort|Ecks|msw=Regelmäßiges n-Eck|SZ=.}} Das regelmäßige {{Anführung|Zweieck}} besitzt die Ecken {{mathkon|(1,0)|und|(-1,0) |SZ=,}} das regelmäßige
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{Stichwort|gleichseitige|msw=Gleichseitiges Dreieck|SZ=}} |
|SZ=
}}
Dreieck besitzt die Ecken
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 1 | 0}} ,\, {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 2}} | {{op:Bruch| \sqrt{3} | 2}} }} ,\, {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 2}} | - {{op:Bruch| \sqrt{3} | 2}} }}
|SZ=,
}}
das regelmäßige Viereck (Quadrat) besitzt die Ecken
{{
Math/display|term=
(1,0),\, (0,1),\, (-1,0),\, (0,-1)
|SZ=,
}}
usw. Wir fassen ein solches reguläres {{math|term= n |SZ=-}}Eck als ein in sich starres Gebilde auf und interessieren uns dafür, wie man es in sich selbst überführen kann. Der Nullpunkt ist der Mittelpunkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=Schwerpunkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes, und bleibt bei einer Bewegung des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes auf sich selbst unverändert. Da eine solche Bewegung die Längen nicht ändert, muss der Punkt {{mathl|term= (1,0) |SZ=}} auf einen der Eckpunkte abgebildet werden, da nur diese Punkte des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes vom Nullpunkt den Abstand eins besitzen. Da eine Bewegung auch die Winkel nicht verändert, muss der Nachbarpunkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| \sin \frac{2 \pi}{n}| \cos \frac{2 \pi}{n} |}} |SZ=}} auf einen Nachbarpunkt des Bildpunktes von {{math|term= (1,0) |SZ=}} abgebildet werden. Bei einer eigentlichen
{{
Zusatz/Klammer
|text=physikalisch in der Ebene!|
|ISZ=|ESZ=
}}
durchführbaren Bewegung bleibt auch die Reihenfolge
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{Anführung|Orientierung}} |
|SZ=
}}
der Ecken erhalten, sodass die einzigen eigentlichen Bewegungen eines regulären {{math|term= n |SZ=-}}Eckes die Drehungen um ein Vielfaches von {{math|term= 2 \pi/n |SZ=}} sind.
Wenn man auch noch uneigentliche Bewegungen zulässt, so gibt es noch die Spiegelungen an einer Achse, und zwar geht bei {{math|term= n |SZ=}} gerade die Achse durch zwei gegenüberliegende Eckpunkte oder zwei gegenüberliegende Seitenmittelpunkte, und bei {{math|term= n |SZ=}} ungerade durch einen Eckpunkt und einen gegenüberliegenden Seitenmittelpunkt.
Es sei {{math|term= n |SZ=}} fixiert, und setze
{{
Relationskette
| \alpha
|| 2 \pi/n
||
||
||
|SZ=
}}
und sei {{math|term= \varphi|SZ=}} die Drehung des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes um {{math|term= \alpha |SZ=}} gegen den Uhrzeigersinn. Dann kann man jede Drehung am {{math|term= n |SZ=-}}Eck schreiben als {{math|term= \varphi^k |SZ=}} mit einem eindeutig bestimmten {{math|term= k |SZ=}} zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
n-1
|SZ=.
}}
Dabei ist
{{
Relationskette
|\varphi^0
|| {{op:Identität||}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Nulldrehung
{{
Zusatz/Klammer
|text=die identische Bewegung|
|ISZ=|ESZ=,
}}
bei der nichts bewegt wird. Wenn man {{math|term= \varphi|SZ=}} {{math|term= n |SZ=-}}mal ausführt, so hat man physikalisch gesehen eine volle Umdrehung durchgeführt. Vom Ergebnis her stimmt das aber mit der Nulldrehung überein. Allgemeiner gilt, dass wenn man {{math|term= \varphi|SZ=}} {{math|term= m |SZ=-}}mal ausführt, dass dann das Endergebnis
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die effektive Bewegung|
|SZ=
}}
nur vom {{Stichwort|Rest|SZ=}} {{math|term= m \mod n |SZ=}} abhängt. Die inverse Bewegung zu {{mathl|term= \varphi^k |SZ=}} ist {{mathl|term= \varphi^{-k} |SZ=,}} also {{math|term= k |SZ=-}}mal wieder zurück, oder gleichbedeutend {{mathl|term= \varphi^{(n-k) } |SZ=.}}
Es sei nun {{math|term= \psi |SZ=}} eine bestimmte Drehung am {{math|term= n |SZ=-}}Eck, also
{{
Relationskette
| \psi
||\varphi^k
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem eindeutig bestimmten {{mathbed|term=k|bedterm1=0 \leq k \leq n-1 |SZ=.}} Dann kann man sich überlegen, welche Drehungen sich als Hintereinanderausführung von {{math|term= \psi |SZ=}} schreiben lassen, also zur Menge
{{
Math/display|term=
\psi^0=\operatorname{id} \, , \psi^1=\psi, \psi^2 , \psi^3, \ldots
|SZ=
}}
gehören. Da die Menge der Drehungen endlich ist, muss es eine Wiederholung geben. Wie sieht diese aus, wann durchlaufen die Hintereinanderausführungen von {{math|term= \psi |SZ=}} sämtliche Drehungen am {{math|term= n |SZ=-}}Eck? Dafür gibt es recht einfache Antworten im Rahmen der elementaren Gruppentheorie.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der regulären n-Ecke
|Kategorie3=Theorie der ebenen Drehungen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rj1qokmyj9tmsj22oqfu29irrra4jc1
Teilbarkeit in N +/Ordnungsrelation/Beispiel
0
22227
1100341
1038285
2026-06-17T08:00:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100341
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die positiven ganzen Zahlen {{math|term= \N_+|SZ=}} zusammen mit der Teilbarkeitsbeziehung. Man sagt, dass eine Zahl {{math|term= k |SZ=}} die Zahl {{math|term= n |SZ=}} teilt, geschrieben
{{Math/display|term=k {{|}} n |SZ=,}} wenn es eine weitere natürliche Zahl {{math|term= m |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|n
|| km
||
||
||
|SZ=
}}
gibt. Die Bezeichnung ist nicht sonderlich glücklich gewählt, da ein symmetrisches Symbol für eine nichtsymmetrische Relation verwendet wird. Die Teilbarkeitsrelation ist in der Tat reflexiv, da stets {{mathl|term= n{{|}}n|SZ=}} ist, wie
{{
Relationskette
|m
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
zeigt. Die Transitivität sieht man so: sei
{{
mathkor|term1=
k {{|}} n
|und|term2=
n{{|}}m
|SZ=
}}
mit
{{mathkor|term1=
n =ak
|und|term2=
m=bn
|SZ=.}}
Dann ist
{{
Relationskette
|m
||bn
||bak
||
||
|SZ=
}}
und daher {{math|term= k{{|}}m|SZ=.}} Die Antisymmetrie folgt so: Aus
{{
mathkor|term1=
n=ak
|und|term2=
k=bn
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette
|n
||(ab)n
||
||
||
|SZ=.
}}
Da wir uns auf positive natürliche Zahlen beschränken, folgt
{{
Relationskette
|ab
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und daraus
{{
Relationskette
|a
||b
|| 1
||
||
|SZ=.
}}
Also ist
{{
Relationskette
|k
|| n
||
||
||
|SZ=
}}
Einfache Beispiele wie {{mathkon| 2 |und| 3 |SZ=}} zeigen, dass hier keine
{{
Definitionslink
|totale Ordnung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vorliegt, da weder {{math|term= 2 |SZ=}} von {{math|term= 3 |SZ=}} noch umgekehrt geteilt wird.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Ordnungsrelationen
|Kategorie2=Teilbarkeitstheorie (N)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Teiler
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nf0ph13lwa8q2oxx8tkme1nbi59p93j
Funktionen nach R/Geordnet/Beispiel
0
22235
1099895
1035910
2026-06-17T06:46:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099895
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= X |SZ=}} eine Menge
{{
Zusatz/Klammer
|text=beispielsweise ein reelles Intervall, oder ein topologischer Raum|
|SZ=,
}}
so ist die Menge der
{{
Zusatz/Klammer
|text=stetigen|
|SZ=
}}
Funktionen
{{
Abbildung
|name=f
| X | \R
||
|SZ=
}}
geordnet, indem man
{{
Relationskette
|f
| \geq |g
||
||
||
|SZ=
}}
dadurch definiert, dass
{{
Relationskette
|f(x)
| \geq |g(x)
||
||
||
|SZ=
}}
für jeden Punkt
{{
Relationskette
| x
| \in | X
||
||
||
|SZ=
}}
sein muss. Dies ist offensichtlich keine totale Ordnung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Produktordnung
|Kategorie2=Theorie der reellwertigen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Funktionen
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ek9j09rd1156qy1922zrqokclcpmqpl
Komplexe Einheitswurzeln/Ordnung n/Zyklische Gruppe/Beispiel
0
22425
1099981
1085079
2026-06-17T07:00:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099981
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= n \in \N|SZ=.}} Wir betrachten innerhalb der komplexen Zahlen {{math|term= {{CC}} |SZ=}} die Lösungen der Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^n
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Da {{math|term= {{CC}} |SZ=}} algebraisch abgeschlossen ist, gibt es genau {{math|term= n |SZ=}} verschiedene Zahlen, die diese Gleichung erfüllen. Man nennt sie die {{math|term= n |SZ=-}}ten {{Definitionswort/enp|Einheitswurzeln|msw=Einheitswurzel|SZ=.}} Wegen
{{
Relationskette
|(xy)^n
|| x^ny^n
|| 1\cdot 1
|| 1
|SZ=
}}
ist diese Menge multiplikativ abgeschlossen, und wegen
{{
Relationskette
|(x^{-1})^n
|| x^{-n}
||(x^{n})^{-1}
|| e^{-1}
|| e
|SZ=
}}
gehören auch die multiplikativen Inverse dazu. Durch Betrachten des Betrages folgt aus {{mathl|term= x^n=1 |SZ=}} direkt {{mathl|term= {{op:Betrag| x}}=1 |SZ=,}} d.h. {{math|term= x |SZ=}} liegt auf dem Einheitskreis. Aufgrund der Eulerschen Formel
{{
Relationskette/display
| e^{ {{imaginäre Einheit|}} z}
|| \cos z + {{imaginäre Einheit|}} \sin z
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= x=e^{ {{imaginäre Einheit|}} z} |SZ=}} mit {{math|term= z \in \R|SZ=,}} und wegen {{mathl|term= e^{iz} \cdot e^{ {{imaginäre Einheit|}} w} =e^{ {{imaginäre Einheit|}}(z+w)} |SZ=}} folgt
{{
Relationskette/display
| x
|| e^{ \frac{k 2 \pi {{imaginäre Einheit|}} } {n} }
||
||
||
|SZ=
}}
für ein {{math|term= k |SZ=,}} d.h. die {{math|term= n |SZ=-}}ten Einheitswurzeln bilden die Ecken eines regulären {{math|term= n |SZ=-}}Ecks.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der komplexen Einheitswurzeln
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungssstand
}}
43p1m7asfgput2is4mjmj5thzztjes7
Euklidischer Algorithmus/Darstellung des ggT/52 und 30/Beispiel
0
22477
1099870
1035770
2026-06-17T06:42:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099870
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen für
{{
mathkor|term1=
52
|und|term2=
30
|SZ=
}} eine Darstellung des größten gemeinsamen Teilers finden. Wir führen dazu den euklidischen Algorithmus durch.
{{Ma:Gleichungsfolge
| 52 | 1 \cdot 30 + 22
| 30 | 1 \cdot 22 + 8
| 22 | 2 \cdot 8 + 6
| 8 | 1 \cdot 6 + 2
| 6 | 3 \cdot 2 + 0
|SZ=.
}}
D.h. {{math|term= 2 |SZ=}} ist der größte gemeinsame Teiler von
{{
mathkor|term1=
52
|und|term2=
30
|SZ=.
}} Rückwärts gelesen erhält man daraus die Darstellung
{{
Relationskette/align
| 2
|| 8-6
|| 8-(22- 2 \cdot 8 )
|| 3 \cdot 8 -22
|| 3 \cdot (30-22) -22
|| 3 \cdot 30 - 4 \cdot 22
|| 3 \cdot 30 - 4 \cdot (52-30)
|| 7 \cdot 30 -4 \cdot 52
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Euklidischer Algorithmus (Z)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j3csr2rxeszgmd459qd8qkjfp6hx9ec
Gruppenhomomorphismus/R nach C/e^it/Kern und Bild/Beispiel
0
22872
1099939
1085027
2026-06-17T06:54:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099939
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Betrachte die analytische Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R| {{CC}}
| t |e^{ {{Imaginäre Einheit|}} t}{{=}}\cos t + {{Imaginäre Einheit|}} \sin t
|SZ=.
}}
Aufgrund des Exponentialgesetzes
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. der Additionstheoreme für die trigonometrischen Funktionen|
|ISZ=|ESZ=
}} ist
{{
Relationskette
| e^{ {{Imaginäre Einheit|}} (t+s)}
|| e^{ {{Imaginäre Einheit|}} t} e^{ {{Imaginäre Einheit|}} s}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher liegt ein
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|SZ=
}}
von der additiven Gruppe {{mathl|term= (\R,+,0) |SZ=}} in die multiplikative Gruppe {{mathl|term= ({{op:Einheiten| {{CC}}}}, \cdot, 1) |SZ=}} vor. Wir bestimmen den
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=Gruppe
|SZ=
}}
und das Bild dieser Abbildung. Für den Kern muss man diejenigen reellen Zahlen {{math|term= t |SZ=}} bestimmen, für die
{{
Mathkor/display|term1=
\cos t = 1
|und|term2=
\sin t = 0
|SZ=
}}
ist. Aufgrund der Periodizität der trigonometrischen Funktionen ist dies genau dann der Fall, wenn {{math|term= t |SZ=}} ein ganzzahliges Vielfaches von {{math|term= 2 \pi|SZ=}} ist. Der Kern ist also die
{{
Definitionslink
|Untergruppe|
|SZ=
}}
{{mathl|term= 2 \pi \Z|SZ=.}} Für einen Bildpunkt gilt
{{
Relationskette
| {{op:Betrag|e^{ {{Imaginäre Einheit|}} t} }}
|| \sin^2 t + \cos^2 t
|| 1
|SZ=,
}}
sodass der Bildpunkt auf dem komplexen Einheitskreis liegt. Andererseits durchlaufen die trigonometrischen Funktionen den gesamten Einheitskreis, sodass die Bildgruppe der Einheitskreis mit der komplexen Multiplikation ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenhomomorphismen
|Kategorie2=Theorie der trigonometrischen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pyxr975hy0d2fzv7f5jh6xn8wmcyevd
Äquivalenzrelation/Reell projektiver Raum/Beispiel
0
22895
1100451
1038784
2026-06-17T08:17:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100451
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| n
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|M
|| \R^{n+1} \setminus \{0\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der {{mathl|term= \R^{n+1} }} ist ein reeller Vektorraum, wobei die Skalarmultiplikation von
{{
Relationskette
| \lambda
| \in | \R
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| x
| \in | \R^{n+1}
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= \lambda \cdot x}} bezeichnet wird. Es sei weiter
{{
Relationskette/display/handlinks
| R
|| {{Mengebed| (x,y) \in M \times M | \text{ es gibt ein } \lambda \in \R \setminus \{0\} \text{ mit } \lambda \cdot x {{=}} y }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Zwei Punkte werden also als äquivalent erklärt, wenn sie durch Skalarmultiplikation mit einem Skalar
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ineinander überführt werden können. Ebenso könnte man sagen, dass zwei Punkte als äquivalent gelten, wenn sie dieselbe Gerade durch den Nullpunkt definieren.
Dass wirklich eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vorliegt, sieht man so. Die Reflexivität folgt aus
{{
Relationskette
| x
|| 1x
||
||
||
|SZ=
}}
für jedes
{{
Relationskette
| x
| \in | M
||
||
||
|SZ=.
}}
Zur Symmetrie sei {{mathl|term= xRy |SZ=,}} d.h. es gibt ein
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \lambda x
|| y
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann gilt aber auch
{{
Relationskette
| y
|| \lambda^{-1}x
||
||
||
|SZ=,
}}
da ja {{math|term= \lambda |SZ=}} ein Inverses besitzt. Zum Nachweis der Transitivität sei
{{
mathkor|term1=
xRy
|und|term2=
yRz
|SZ=
}}
angenommen, d.h. es gibt
{{
Relationskette
| \lambda, \delta
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
mathkor|term1=
\lambda x=y
|und|term2=
\delta y =z
|SZ=.
}}
Dann ist insgesamt
{{
Relationskette
| z
|| \delta y
|| (\delta \lambda) x
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \delta \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Äquivalenzklassen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu dieser Äquivalenzrelation sind die einzelnen Geraden durch den Nullpunkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=aber ohne den Nullpunkt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Quotientenmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
heißt {{Stichwort| reell-projektiver Raum}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der reellen Dimension {{math|term= n }} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und wird mit {{math|term= {{op:Projektiver Raum| n |\R}} }} bezeichnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=Theorie der reell-projektiven Räume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Projektiv
|Autor=Anakin
|Autor2=Bocardodarapti
|Bearbeitungsstand=
}}
4tcqoew3i25vevf0dt463bvi1hca40s
Äquivalenzrelation durch Abbildung/R/Vorkommazahl und Nachkommazahl/Beispiel
0
22909
1100448
1038763
2026-06-17T08:17:09Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100448
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die {{Stichwort|Gaußklammer|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder den {{Anführung|floor}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
einer reellen Zahl, also die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\lfloor \,\, \rfloor
|\R|\Z
| t | \lfloor t \rfloor
|SZ=.
}}
Eine Zahl {{math|term= t |SZ=}} wird also auf die größte ganze Zahl abgebildet, die kleiner oder gleich {{math|term= t |SZ=}} ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{Anführung|Vorkommazahl}} |
|SZ=.
}}
Dabei wird das gesamte ganzzahlige
{{
Zusatz/Klammer
|text=also mit ganzzahligen Intervallgrenzen|
|ISZ=|ESZ=
}}
rechtsseitig offene Intervall {{mathl|term= [n,n+1) |SZ=}} auf
{{
Relationskette
| n
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
abgebildet. Bezüglich dieser Abbildung sind also zwei reelle Zahlen genau dann äquivalent, wenn sie im gleichen ganzzahligen Intervall liegen.
Statt der Vorkommazahl kann man auch die {{Anführung|Nachkommazahl}} betrachten. Das ist die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R | [0,1)
| t | t-\lfloor t \rfloor
|SZ=.
}}
Unter der durch diese Abbildung definierte Äquivalenzrelation sind zwei reelle Zahlen genau dann gleich, wenn sie die gleiche Nachkommazahl besitzen, und das ist genau dann der Fall, wenn ihre Differenz eine ganze Zahl ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qdhzocdnnmadwrcv2pg7zexnjmir1av
Signum/Übertragung von geordneter Menge auf beliebige/Bemerkung
0
23310
1100696
1035984
2026-06-17T10:48:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100696
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= I |SZ=}} eine beliebige Menge mit {{math|term= n |SZ=}} Elementen, die nicht geordnet sein muss, und sei {{math|term= \pi |SZ=}} eine Permutation auf {{math|term= I |SZ=.}} Dann kann man nicht von
{{
Definitionslink
|Fehlständen|
|Definitionsseitenname=
Permutation/Fehlstand/Definition
|SZ=
}}
sprechen und die
{{
Definitionslink
|Definition des Signums|
|Definitionsseitenname=
Permutation/Signum/Differenzprodukt/Definition
|SZ=
}}
ist nicht direkt anwendbar. Man kann sich jedoch an
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Permutation/Signum über Transpositionen/Fakt
|SZ=
}}
orientieren, um das Signum auch in dieser leicht allgemeineren Situation zu erklären. Dazu schreibt man {{math|term= \pi |SZ=}} als Produkt von {{math|term= r |SZ=}} Transpositionen und definiert
{{
Relationskette/display
| {{op:Signum| \pi}}
|| \begin{cases} 1 \, ,\text{ falls } r \text{ gerade ist} \, , \\ -1 \, , \text{ falls } r \text{ ungerade ist}\, . \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
Um einzusehen, dass dies wohldefiniert ist, betrachtet man eine Bijektion
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| I | {{Menge1n|}}
||
|SZ=.
}}
Die Permutation {{math|term= \pi |SZ=}} auf {{math|term= I |SZ=}} definiert auf {{mathl|term= {{Menge1n|}} |SZ=}} die Permutation
{{
Relationskette
| \pi'
||\varphi \pi \varphi^{-1}
||
||
||
|SZ=.
}}
Sei
{{
Relationskette
| \pi
|| \tau_1 \cdots \tau_r
||
||
||
|SZ=
}}
eine Darstellung als Produkt von {{math|term= r |SZ=}} Transpositionen auf {{math|term= I |SZ=.}} Dann gilt
{{
Relationskette/display
| \pi'
|| \varphi \pi \varphi^{-1}
|| \varphi \tau_1 \cdots \tau_r \varphi^{-1}
|| \varphi \tau_1 \varphi^{-1} \varphi \tau_2 \varphi^{-1} \varphi \cdots \varphi^{-1} \varphi \tau_r \varphi^{-1}
|| \tau_1' \tau_2' \cdots \tau_r'
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \tau_j'
|| \varphi \tau_j \varphi^{-1}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies sind ebenfalls Transpositionen, sodass die Parität von {{math|term= r |SZ=}} durch das Signum von {{math|term= \pi' |SZ=}} festgelegt ist.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie des Signums (Permutation)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c9umoxeas5x2p3sv8phxi5h9vsqou9k
Permutation/246531/Fehlstände und Signum/Beispiel
0
23322
1100136
1037361
2026-06-17T07:26:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100136
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Permutation
{{Wertetabelle6
|text1= {{math|term= x |SZ=}} | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6
|text2= {{math|term= \sigma(x) |SZ=}} | 2 | 4 | 6 | 5 | 3 | 1}}
mit der Zyklendarstellung
{{
Math/display|term=
\langle 1 , 2, 4, 5, 3, 6 \rangle
|SZ=.
}}
Die Fehlstände sind
{{Math/display|term=(1,6), \, (2,5), \, (2,6),\, (3,4),\, (3,5),\, (3,6),\, (4,5),\, (4,6),\, (5,6) |SZ=,}}
es gibt also {{math|term= 9 |SZ=}} Stück davon. Das Signum ist also
{{
Relationskette
| (-1)^9
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Permutation/Signum über Fehlstände/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
und die Permutation ist ungerade.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des Signums (Permutation)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ai1ub161p0a7h4vkhc66ljo0ojideeo
Restklassenring (Z)/mod 23/Primitive Elemente/Beispiel
0
24869
1100264
1037955
2026-06-17T07:47:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100264
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Einheitengruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|Restklassenkörpers|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Zmod| 23|}} |SZ=.}} Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Restklassenringe (Z)/Einheitengruppe/Primzahl/Zyklisch/Fakt
|Refname=
{{{ref1|Fakt}}}
|SZ=
}}
ist sie
{{
Definitionslink
|zyklisch|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
und es gibt daher Erzeuger der Einheitengruppe, also
{{
Definitionslink
|primitive Elemente|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wie kann man diese finden? Man ist hierbei prinzipiell auf Probieren angewiesen, man kann dies allerdings deutlich vereinfachen. Man weiß, dass die Einheitengruppe {{math|term= 22 |SZ=}} Elemente besitzt, als
{{
Definitionslink
|Ordnung|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Gruppentheorie/Elementordnung/Definition
|SZ=
}}
von Elementen dieser Gruppe kommen also nur
{{
mathlist|term1=
1,2,11
|und|term2=
22
||term3=
|SZ=
}}
in Frage. Es gibt genau ein Element mit der Ordnung {{math|term= 1 |SZ=,}} nämlich {{math|term= 1 |SZ=,}} und ein Element mit der Ordnung {{math|term= 2 |SZ=,}} nämlich
{{
Relationskette
| -1
|| 22
||
||
||
|SZ=.
}}
Alle anderen Elemente haben also die Ordnung
{{
mathkor|term1=
11
|oder|term2=
22
|SZ=,
}}
und genau die letzteren sind primitiv. Der erste Kandidat ist {{math|term= 2 |SZ=.}} Wir müssen also
{{
Math/display|term=
2^{11} \mod 23
|SZ=
}}
ausrechnen. Es ist
{{
Relationskette
| 2^5
|| 32
|| 9
|SZ=
}}
und daher ist
{{
Relationskette/display
| 2^{11}
|| 9 \cdot 9 \cdot 2
|| 12 \cdot 2
|| 24
|| 1
|SZ=.
}}
Die Ordnung ist also {{math|term= 11 |SZ=,}} und die {{math|term= 2 |SZ=}} ist nicht primitiv. Betrachten wir die {{math|term= 3 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette
| 3^3
|| 27
|| 4
|SZ=
}}
und daher ist
{{
Relationskette/display
| 3^{11}
|| 4 \cdot 4 \cdot 4 \cdot 9
|| 18 \cdot 9
|| 162
|| 1
|SZ=,
}}
also wieder nicht primitiv. Der nächste Kandidat {{math|term= 4 |SZ=}} muss nicht gecheckt werden, denn wegen
{{
Relationskette
| 4
|| 2^2
||
||
||
|SZ=
}}
ist sofort
{{
Relationskette
| 4^{11}
|| 2^{22}
|| 1
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=diese Beobachtung gilt für alle Quadratzahlen, und zwar auch für diejenigen Zahlen, die nur modulo {{math|term= 23 |SZ=}} ein Quadrat sind|
|SZ=.
}}
Betrachten wir also {{math|term= 5 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette
| 5^2
|| 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit ist
{{
Relationskette/display
| 5^{11}
|| 2^{5} \cdot 5
|| 9 \cdot5
|| 45
|| -1
|\neq| 1
|SZ=.
}}
Daher hat {{math|term= 5 |SZ=}} die Ordnung {{math|term= 22 |SZ=}} und ist ein primitives Element.
Man kann diesen Sachverhalt auch so ausdrücken, dass die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod| 22}} | {{op:Einheiten(| {{op:Zmod| 23}}}}
| k | 5^k
|SZ=,
}}
einen
{{
Definitionslink
|Gruppenisomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
definiert. Dieser übersetzt die Addition in die Multiplikation, daher spricht man von einer {{Stichwort|diskreten Exponentialfunktion|msw=Diskrete Exponentialfunktion|SZ=}} und nennt die Umkehrabbildung auch einen {{Stichwort|diskreten Logarithmus|msw=Diskreter Logarithmus|SZ=.}} Solche Abbildungen spielen eine wichtige Rolle in der {{Stichwort|Kryptologie|SZ=.}} Wenn man wie in diesem Beispiel einen solchen Isomorphismus gefunden hat, so kann man viele Eigenschaften der Einheitengruppe in der {{Anführung|einfacheren|}} Gruppe entscheiden. Z.B. sind in {{mathl|term= {{op:Zmod| 22}} |SZ=}} alle ungeraden Elemente außer {{math|term= 11 |SZ=}} ein Gruppenerzeuger, daher sind in der Einheitengruppe alle Elemente der Form
{{
Mathbed/display|term=
5^u
||bedterm1=
u \text{ ungerade}
||bedterm2=
u \neq 11
|SZ=,
}}
primitiv.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Einheiten der Restklassenkörper von Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 23
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
55fxiuwofate0353mmcr9whb8ojioyj
Endlicher Körper/23 hoch 2/Beispiel
0
24873
1099860
1084957
2026-06-17T06:41:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099860
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir konstruieren einen Körper mit
{{
Relationskette
| 23^2
|| 529
||
||
||
|SZ=
}}
Elementen und knüpfen dabei an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Restklassenring (Z)/mod 23/Primitive Elemente/Beispiel
|SZ=
}}
an. Da die
{{
Relationskette
| 5
| \in | {{op:Zmod| 23}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|primitiv|
|Kontext=Einheit|
|SZ=
}}
ist, folgt, dass das Polynom
{{
Relationskette
| X^2-5
| \in | {{op:Zmod| 23}}[X]
||
||
||
|SZ=
}}
irreduzibel ist. Andernfalls müsste es eine Nullstelle haben und dann wäre
{{
Relationskette
| 5
|| a^2
||
||
||
|SZ=
}}
ein Quadrat mit
{{
Relationskette
| a
| \in | {{op:Zmod| 23}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Doch dann wäre
{{
Relationskette
| 5^{11}
|| a^{22}
|| 1
||
||
|SZ=,
}}
was nicht der Fall ist.
Es folgt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Hauptidealbereich/Restklassencharakterisierung von prim/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
dass
{{
Relationskette/display
| K
|| {{op:Zmod| 23}}[X]/(X^2-5)
||
||
||
|SZ=
}}
ein Körper ist. Dieser hat {{math|term= 23^2 |SZ=}} Elemente, da man jede Restklasse auf genau eine Weise als
{{
mathbed|term=
ax+b
|mit|bedterm1=
a,b \in {{op:Zmod| 23}}
||bedterm2=
|SZ=
}}
schreiben kann
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= x |SZ=}} bezeichne die Restklasse von {{math|term= X |SZ=}} |
|SZ=.
}}
Dieser Körper enthält {{mathl|term= {{op:Zmod| 23}} |SZ=,}} und die Ordnungen dieser Elemente ändern sich nicht
{{
Zusatz/Klammer
|text=und sie sind insbesondere nicht primitiv im größeren Körper|
|SZ=.
}}
Wir möchten eine primitive Einheit in diesem Körper finden und orientieren uns an
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gruppentheorie/Elementordnung vom Produkt/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Die Ordnung von {{math|term= {{op:Einheiten| K |}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette
| 528
|| 16 \cdot 3 \cdot 11
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir müssen für jede dieser Primzahlpotenzen ein Element mit dieser Ordnung finden. Die {{math|term= 2 |SZ=}} hat die Ordnung {{math|term= 11 |SZ=.}} Das Element {{mathl|term= 11-x |SZ=}} hat die Ordnung {{math|term= 3 |SZ=,}} es ist nämlich
{{
Relationskette/display
| (11-x)^3
|| 121\cdot 11 - 3 \cdot 121 x +33 x^2 -x^3
|| 66 - 3 \cdot 6 x +50-5x
|| 116-23 x
|| 1
|SZ=.
}}
Um ein Element der Ordnung {{math|term= 16 |SZ=}} zu finden, ziehen wir sukzessive Quadratwurzeln aus {{math|term= -1 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
| (3x)^2
|| 9x^2
|| 45
|| -1
|SZ=.
}}
Eine Quadratwurzel aus {{math|term= 3x |SZ=}} ist {{mathl|term= 14+19x |SZ=,}} wegen
{{
Relationskette/display
| (14+19x)^2
|| 196 +361 \cdot 5 + 2 \cdot 14 \cdot 19 x
|| 12+ 16 \cdot 5 + 5 \cdot 19 x
|| 3x
|SZ=.
}}
Um eine Quadratwurzel für {{mathl|term= 14+19x |SZ=}} zu finden, setzen wir
{{
Relationskette
| (a+b x)^2
|| 14+19x
||
||
||
|SZ=
}}
an, was zum Gleichungssystem
{{
mathkor|term1=
a^2+5b^2=14
|und|term2=
2ab=19
|SZ=
}}
über {{mathl|term= {{op:Zmod| 23}} |SZ=}} führt. Es ist dann
{{
Relationskette/display
| a
|| 21 \cdot b^{-1}
||
||
||
|SZ=,
}}
was zu
{{
Relationskette
| 4 b^{-2} +5b^2
|| 14
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. zur {{Stichwort|biquadratischen Gleichung|msw=Biquadratische Gleichung|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| 5b^4 +9 b^2 +4
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Normieren ergibt
{{
Relationskette
| b^4 + 11 b^2 +10
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
{{Stichwort|Quadratisches Ergänzen|SZ=}} führt zu
{{
Relationskette/display
| (b^2+17)^2
|| 17^2-10
|| 49
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette
| b^2
|| 13
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
mathkor|term1=
b=6
|und|term2=
a=15
|SZ=,
}}
also ist {{mathl|term= 15+6x |SZ=}} ein Element der Ordnung {{math|term= 16 |SZ=.}} Damit ist insgesamt
{{
Relationskette/display
| 2 (11-x) (15+6x)
|| 2 (165-30 +51x )
|| 2 (20 +5x )
|| 17+10x
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|primitive Einheit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gruppentheorie/Elementordnung vom Produkt/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Körper
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Körper mit 529 Elementen
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1xbncd7znibeze83901q062d9em37y4
Restklassenring/QX modulo X^3+2X^2-5/Reduktion und Beispielmultiplikation/Beispiel
0
24967
1100265
1037958
2026-06-17T07:47:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100265
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Restklassenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|L
||\Q[X]/(X^3+2X^2-5)
||
||
||
|SZ=
}}
und bezeichnen die Restklasse von {{math|term= X |SZ=}} mit {{math|term= x |SZ=.}} Aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Restklassenring von KX/Wichtigste Eigenschaften/Fakt
|Refname=
{{{ref1|Fakt}}}
|SZ=
}}
besitzt jedes Element {{math|term= f |SZ=}} aus {{math|term= L |SZ=}} eine eindeutige Darstellung
{{
Relationskette
|f
|| ax^2 + bx +c
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| a,b,c
| \in | \Q
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass also ein dreidimensionaler {{math|term= \Q|SZ=-}}Vektorraum vorliegt. Da {{mathl|term= X^3+2X^2-5 |SZ=}} in {{math|term= L |SZ=}} zu {{math|term= 0 |SZ=}} gemacht wird, gilt
{{
Relationskette/display
| x^3
|| -2x^2+5
||
||
||
|SZ=.
}}
Daraus ergeben sich die Gleichungen
{{
Relationskette/display
| x^4
|| -2x^3+5x
|| -2(-2x^2+5) +5x
|| 4x^2+5x-10
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| x^5
|| -2x^4+5x^2
|| -2(4x^2+5x-10) + 5 x^2
|| -3x^2 -10x +20
|SZ=,
}}
etc. Man kann hierbei auf verschiedene Arten zu dem eindeutig bestimmten kanonischen Repräsentanten reduzieren.
Berechnen wir nun das Produkt
{{
Math/display|term=
(3x^2-2x+4)(2x^2+x-1)
|SZ=.
}}
Dabei wird distributiv ausmultipliziert und anschließend werden die Potenzen reduziert. Es ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| (3x^2-2x+4)(2x^2+x-1)
|| 6x^4+3x^3-3x^2 -4x^3-2x^2+2x +8x^2+4x-4
|| 6x^4 -x^3 +3x^2+6x-4
|| 6(4x^2+5x-10) +2x^2-5+3x^2+6x-4
|| 29x^2 +36x-69
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen kommutativen Algebren über Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5yzs8et7r7eba9bm9c7tj6c2sfgf74l
Körpererweiterung/Inverses mittels Division mit Rest/Bemerkung
0
25001
1100630
1070000
2026-06-17T10:38:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100630
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{:Körper/Polynom/Restkörper/Situation |SZ=.}} Dann kann man zu
{{
mathbed|term=
z = F(x)
||bedterm1=
z \neq 0
||bedterm2=
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit {{mathlk|term=F \in K[X], \,x = \overline{X} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
auf folgende Art das Inverse {{math|term= z^{-1} |SZ=}} bestimmen. Es sind
{{
mathkor|term1=
P
|und|term2=
F
|SZ=
}}
teilerfremde Polynome in {{mathl|term= K[X] |SZ=}} und daher gibt es nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Polynomring über Körper/Eine Variable/Hauptidealbereich/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Hauptidealbereich/Zwei teilerfremde Elemente/Darstellung der 1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine Darstellung der {{math|term= 1 |SZ=,}} die man mit Hilfe des euklidischen Algorithmus finden kann. Wenn
{{
Relationskette
| RF+SP
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist die Restklasse von {{math|term= R |SZ=,}} also
{{
Relationskette
| \overline{R}
|| R(x)
||
||
||
|SZ=,
}}
das Inverse zu
{{
Relationskette
| \overline{F}
|| z
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der endlichen Körpererweiterungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
oatknuxpzfws4qph14ju62td2l1wns6
Kreisteilungskörper/Q/Kleine n/Beispiel
0
25501
1099992
1085107
2026-06-17T07:02:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099992
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen einige Kreisteilungskörper für kleine {{math|term= n |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|n
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
oder {{math|term= 2 |SZ=}} ist der Kreisteilungskörper gleich {{math|term= \Q|SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|n
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| X^3-1
|| (X-1) {{makl| X^2+X+1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und der zweite Faktor zerfällt
{{
Relationskette/display
| X^2+X+1
|| {{makl| X + {{op:Bruch| 1 | 2}} - {{Imaginäre Einheit|}} {{op:Bruch| \sqrt{3}| 2}} |}} {{makl| X + {{op:Bruch| 1 | 2}} + {{Imaginäre Einheit|}} {{op:Bruch| \sqrt{3}| 2}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist der dritte Kreisteilungskörper der von
{{
Relationskette
| \sqrt{-3}
|| \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit|}}
||
||
|
|SZ=
}}
erzeugte Körper, es ist also
{{
Relationskette
|K_3
|| \Q[ \sqrt{-3}]
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|quadratische Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der rationalen Zahlen.
Bei
{{
Relationskette
|n
|| 4
||
||
||
|SZ=
}}
ist natürlich
{{
Relationskette/align
| X^4-1
|| {{makl| X^2-1 |}} {{makl| X^2+1 |}}
|| (X-1)(X+1) {{makl| X^2+1 |}}
|| (X-1)(X+1) (X- {{Imaginäre Einheit|}} )(X+ {{Imaginäre Einheit|}} )
|SZ=.
}}
Der vierte Kreisteilungskörper ist somit
{{
Relationskette
| \Q[ {{Imaginäre Einheit|}} ]
| \cong | \Q[X]/(X^2+1)
||
||
||
|SZ=,
}}
also ebenfalls eine quadratische Körpererweiterung von {{math|term= \Q|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kreisteilungskörper über Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der dritte Kreisteilungskörper über Q
|Objektkategorie2=Der vierte Kreisteilungskörper über Q
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lqt37ytwmpel0allr2z3xf6bn6q60b9
Kreisteilungskörper/Q/5/Beispiel
0
25510
1099991
1085106
2026-06-17T07:02:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099991
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der fünfte Kreisteilungskörper wird von der komplexen Zahl {{mathl|term= e^{2 \pi {{Imaginäre Einheit|}} /5} |SZ=}} erzeugt. Er hat aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungskörper/Q/Prim/Kreisteilungspolynom/Fakt
|SZ=
}}
die Gestalt
{{
Relationskette/display
| K_5
| \cong| \Q[X]/{{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei die Variable {{math|term= X |SZ=}} als {{mathl|term= e^{2 \pi {{Imaginäre Einheit|}} /5} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder eine andere
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}} |
|SZ=
}}
zu interpretieren ist. Es sei
{{
Relationskette
| x
|| e^{2 \pi {{Imaginäre Einheit|}} /5}
||
||
||
|SZ=,
}}
wir setzen
{{
Relationskette
| v
|| x-x^2-x^3+x^4
|| - {{makl| 2x^3+2x^2+1 |}}
||
||
|SZ=.
}}
Aus Symmetriegründen muss dies eine reelle Zahl sein. Es ist
{{
Relationskette/align
| v^2
|| 4x^6+4x^4+1+8x^5+4x^3+4x^2
|| 4x+4x^4+1+8+4x^3+4x^2
|| 5+4 {{makl| x^4+x^3+x^2+x+1 |}}
|| 5
|SZ=.
}}
Es ist also
{{
Relationskette
| v
|| \sqrt{5}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die positive Wurzel|
|SZ=
}}
und somit haben wir eine Folge von quadratischen Körpererweiterungen
{{
Relationskette/display
| \Q
| \subset | \Q[\sqrt{5}]
| \subset | K_5
||
||
|SZ=.
}} {{{zusatz1|}}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kreisteilungskörper über Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der fünfte Kreisteilungskörper über Q
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
165qty1ve8pcsezvdz5u7s0p25p894q
Zirkel und Lineal/Winkeldreiteilung/cos 20/Minimalpolynom/Bemerkung
0
25595
1100716
1085829
2026-06-17T10:52:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100716
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir zeigen direkt, dass man den Winkel {{mathl|term= {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} Grad nicht konstruieren kann
{{
Zusatz/Klammer
|text=obwohl man {{mathl|term= {{op:Winkelgrad| 60|}} |SZ=}} Grad konstruieren kann|
|SZ=.
}}
Aufgrund der {{Stichwort|Additionstheoreme für die trigonometrischen Funktionen|SZ=}} gilt
{{
Relationskette/display
| \cos 3 \alpha
|| 4 \cos^3 \alpha -3 \cos \alpha
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/align/handlinks
| (2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} )^3 - 3(2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}}) -1
|| 2 {{makl| 4 \cos^3 {{op:Winkelgrad| 20|}} - 3 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}
|| 2 {{makl| \cos {{op:Winkelgrad| 60|}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}
|| 0
|SZ=.
}}
Also wird {{mathl|term= 2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} vom Polynom {{mathl|term= X^3-3X-1 |SZ=}} annulliert. Dieses Polynom hat keine ganzzahlige Nullstelle und ist daher nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Normiertes Polynom über Z/Grad maximal 3 ohne Nullstelle/Irreduzibel/Fakt
|SZ=
}}
irreduzibel. Also muss es nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Algebraische Körpererweiterung/Minimalpolynom ist irreduzibel/Umkehrung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|Minimalpolynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= 2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} sein. Daher kann {{mathl|term= 2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Konstruierbare Zahl/Minimalpolynom hat Grad Zweierpotenz/Fakt
|SZ=
}}
nicht konstruierbar sein und damit ebensowenig {{mathl|term= \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der konstruierbaren Einheitswurzeln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom X^3-3X-1
|Stichwort=Winkeldreiteilung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kadbp7y40yzkjpat2hp6qpxm3usu9iv
Babylonisches Wurzelziehen/Motivierendes Beispiel/Angeordneter Körper/Beispiel
0
26698
1099743
1026257
2026-06-17T06:23:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099743
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die Quadratwurzel einer natürlichen Zahl {{Anführung|berechnen|SZ=,}} sagen wir von {{math|term= 5 |SZ=.}} Eine solche Zahl {{math|term= x |SZ=}} mit der Eigenschaft {{mathl|term= x^2=5 |SZ=}} gibt es nicht innerhalb der rationalen Zahlen, wie aus der eindeutigen Primfaktorzerlegung folgt. In jedem angeordneten Körper {{math|term= K |SZ=}} gibt es eine {{math|term= 5 |SZ=,}} ob es aber ein solches {{math|term= x |SZ=}} gibt ist eine nichttriviale zusätzliche Eigenschaft von {{math|term= K |SZ=.}} Wenn es in {{math|term= K |SZ=}} eine solches {{math|term= x |SZ=}} gibt, so hat auch {{math|term= -x|SZ=}} diese Eigenschaft. Mehr als zwei Lösungen kann es aber nicht geben, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Angeordneter Körper/Quadratwurzel/Maximal zwei/Aufgabe
|Nr=
|SZ=,
}}
sodass wir nur nach der positiven Lösung suchen müssen.
Obwohl es innerhalb der rationalen Zahlen keine Lösung für die Gleichung {{mathl|term= x^2=5 |SZ=}} gibt, so gibt es doch beliebig gute Approximationen innerhalb der rationalen Zahlen dafür. Beliebig gut heißt dabei, dass der Fehler
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder die Abweichung|
|SZ=
}}
unterhalb jede positive Schranke gedrückt werden kann. Das klassische Verfahren, um eine Quadratwurzeln beliebig anzunähern, ist das {{Stichwort|Heron-Verfahren|SZ=,}} das man auch {{Stichwort|babylonisches Wurzelziehen|SZ=}} nennt. Dies ist ein {{Stichwort|iteratives Verfahren|SZ=,}} d.h. die nächste Approximation wird aus den vorausgehenden Approximationen berechnet. Beginnen wir mit {{mathl|term= a=x_0=2 |SZ=}} als erster Näherung. Wegen
{{
Relationskette/display
| x_0^2
|| 2^2
|| 4
| < | 5
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= x_0 |SZ=}} zu klein, d.h. es ist {{mathl|term= x_0 <x|SZ=,}} wobei diese Ungleichung
{{
Zusatz/Klammer
|text=zunächst|
|SZ=
}}
nur Sinn ergibt, wenn {{math|term= x |SZ=}} in {{math|term= K |SZ=}} existiert. Aus {{mathl|term= a^2<5 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit {{math|term= a |SZ=}} positiv|
|SZ=
}}
folgt zunächst {{mathl|term= 5/a^2 >1 |SZ=}} und daraus {{mathl|term= (5/a)^2 >5 |SZ=,}} d.h. {{mathl|term= 5/a >\sqrt{5} |SZ=.}} Man hat also die Abschätzungen
{{
Math/display|term=
a < \sqrt{5} < 5/a
|SZ=,
}}
wobei rechts eine rationale Zahl steht, wenn links eine rationale Zahl steht. Eine solche Abschätzung vermittelt offenbar eine quantitative Vorstellung darüber, wo {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} liegt, und zwar unabhängig davon, ob {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} zu {{math|term= K |SZ=}} gehört oder nicht, solange nur {{math|term= a |SZ=}} dazu gehört. Die Differenz {{mathl|term= 5/a -a|SZ=}} ist ein Maß für die Güte der Approximation.
Beim Startwert {{math|term= 2 |SZ=}} ergibt sich, dass die Quadratwurzel von {{math|term= 5 |SZ=}} zwischen
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
5/2
|SZ=
}}
liegt. Man nimmt das
{{
Definitionslink
|arithmetische Mittel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der beiden Intervallgrenzen, also
{{
Relationskette/display
| x_1
||\frac{2+ \frac{5}{2} }{2}
||\frac{9}{4}
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| {{makl| \frac{9}{4} |}}^2
||\frac{81}{16}
| > | 5
|SZ=
}}
ist dieser Wert zu groß und daher liegt {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} im Intervall {{mathl|term= [5\cdot\frac{4}{9} , \frac{9}{4}] |SZ=.}} Von diesen Intervallgrenzen nimmt man erneut das arithmetische Mittel und setzt
{{
Relationskette/display
| x_2
||\frac{ 5 \cdot \frac{4}{9} + \frac{9}{4} }{2}
||\frac{161}{72}
|SZ=
}}
als nächste Approximation. So fortfahrend erhält man eine immer besser werdende Approximation von {{math|term= \sqrt{5} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Folgen in angeordneten Körpern
|Kategorie2=Theorie der Quadratzahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bg3y1x7usmuexrie68b3k6799ss2r5f
Archimedisch angeordneter Körper/Konvergente Standardfolgen/Beispiel
0
26708
1099737
1034949
2026-06-17T06:22:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099737
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine {{Stichwort|konstante Folge|SZ=}}
{{
Relationskette
| x_n
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
ist stets konvergent mit dem Grenzwert {{math|term= c |SZ=.}} Dies folgt direkt daraus, dass man für jedes
{{
Relationskette
| \epsilon
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
als Aufwandszahl
{{
Relationskette
|n_0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
nehmen kann. Es ist ja
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n-c}}
|| {{op:Betrag|c-c}}
|| {{op:Betrag| 0}}
|| 0
| < | \epsilon
|SZ=
}}
für alle {{math|term= n |SZ=.}}
Es sei nun {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|archimedisch angeordneter Körper|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dann ist die Folge
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| 1 |n}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|konvergent|
|Kontext=ang|
|SZ=
}}
mit dem Grenzwert {{math|term= 0 |SZ=.}} Es sei dazu ein beliebiges
{{
mathbed|term=
\epsilon \in K
||bedterm1=
\epsilon >0
||bedterm2=
|SZ=,
}}
vorgegeben. Aufgrund des Archimedes Axioms
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Angeordneter Körper/Archimedisch/Stammbrucheigenschaft/Fakt
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
gibt es ein {{math|term= n_0 |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |n_0 }}
| \leq | \epsilon
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit gilt für alle
{{
Relationskette
|n
| \geq | n_0
||
||
||
|SZ=
}}
die Abschätzung
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| 1 |n}}
| \leq | {{op:Bruch| 1 |n_0 }}
| \leq | \epsilon
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Folgen in angeordneten Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
06goyhjjzrtfmd1f9a69usjt3dli22m
Angeordneter Körper/Beschränkte, nicht konvergente Folge/Beispiel
0
26785
1099733
1034929
2026-06-17T06:21:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099733
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Angeordneter Körper/Situation|SZ=}} und sei
{{
mathbed|term=
c\in K
||bedterm1=
c \neq 0
||bedterm2=
|SZ=.
}}
Dann ist die {{Stichwort|alternierende Folge|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| x_n
||(-1)^n c
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|beschränkt|
|Kontext=ang|
|SZ=,
}}
aber nicht
{{
Definitionslink
|konvergent|
|Kontext=ang|
|SZ=.
}}
Die Beschränktheit folgt direkt aus
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n }}
|| {{op:Betrag|(-1)^n}} {{op:Betrag|c}}
|| {{op:Betrag|c}}
|SZ=.
}}
Konvergenz liegt aber nicht vor. Nehmen wir an, dass
{{
Relationskette
| x
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
der Grenzwert sei. Dann gilt für positives
{{
Relationskette
| \epsilon
| < | {{op:Betrag|c}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
und jedes ungerade {{math|term= n |SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n-x}}
|| c+x
| \geq |c
| > | \epsilon
||
|SZ=,
}}
sodass es Folgenwerte außerhalb dieser {{math|term= \epsilon |SZ=-}}Umgebung gibt. Analog kann man einen negativ angenommen Grenzwert zum Widerspruch führen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Folgen in angeordneten Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
otaubbmz1pw8nvru2uvhvdq8sdgalhf
Indizierte Mengenfamilie/Natürliche Zahlen ab n/Beispiel
0
27090
1099955
1036317
2026-06-17T06:56:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099955
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette
| n
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
sei
{{
Relationskette/display
| M_n
|| {{Mengebed| x \in \N| x \geq n}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Menge aller natürlichen Zahlen, die mindestens so groß wie {{math|term= n |SZ=}} sind. Diese ist eine durch die natürlichen Zahlen indizierte Familie von Teilmengen von {{math|term= \N |SZ=.}} Es gelten die Inklusionen
{{
Math/display|term=
M_n \subseteq M_m \text{ für } n \geq m
|SZ=.
}}
Der Durchschnitt
{{
Math/display|term=
\bigcap_{n \in \N} M_n
|SZ=
}}
ist leer, da es keine natürliche Zahl gibt, die größer/gleich jeder anderen natürlichen Zahl ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Mengentheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jzi3tudp07hfkn71kmyx3vu2ekr5ige
Indizierte Mengenfamilie/Vielfache von n/Beispiel
0
27092
1099956
1036325
2026-06-17T06:56:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099956
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
sei
{{
Relationskette/display
| \N n
|| {{Mengebed| x \in \N_+| x \text{ ist ein Vielfaches von } n}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Menge aller positiven natürlichen Zahlen, die Vielfache von {{math|term= n |SZ=}} sind. Dies ist eine durch die positiven natürlichen Zahlen indizierte Familie von Teilmengen von {{math|term= \N|SZ=.}} Es gelten die Inklusionen
{{
Math/display|term=
\N n \subseteq \N m \text{ für } m \text{ teilt } n
|SZ=.
}}
Der Durchschnitt
{{
Math/display|term=
\bigcap_{n \in \N_+} \N n
|SZ=
}}
ist leer, da es keine positive natürliche Zahl gibt, die ein Vielfaches von jeder positiven natürlichen Zahl ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{math|term= 0 |SZ=}} ist ein solches Vielfaches|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Mengentheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Vielfache
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iaqs7oi28qh5r7f5x50y6lunnl9v7sx
Körper/Zwei Elemente/Beispiel
0
27302
1100022
1036773
2026-06-17T07:07:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100022
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir suchen nach einer
{{
Definitionslink
|Körperstruktur|
|Definitionsseitenname=
Körpertheorie (Algebra)/Körper/Direkt/Definition
|SZ=
}}
auf der Menge {{mathl|term= \{0,1\} |SZ=.}} Wenn {{math|term= 0 |SZ=}} das neutrale Element einer Addition und {{math|term= 1 |SZ=}} das neutrale Element einer Multiplikation sein soll, so ist dadurch schon alles festgelegt, da
{{
Relationskette
| 1+1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sein muss, da {{math|term= 1 |SZ=}} ein inverses Element bezüglich der Addition besitzen muss, und da in jedem Körper
{{
Faktlink{{{opt1|}}}
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Körper/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Faktseitenname2=
Ring/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=1
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| 0 \cdot 0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gelten muss{{{zusatz1|}}}. Die Operationstafeln sehen also wie folgt aus.
{{:Restklassenringe (Z)/mod 2/Additionstafel}}
und
{{:Restklassenringe (Z)/mod 2/Multiplikationstafel}}
Durch etwas aufwändiges Nachrechnen stellt man fest, dass es sich in der Tat um einen {{
Definitionslink
|Körper|
|SZ=
}}
handelt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Körpertheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 2
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5cqc2v4x979iklv8s6rert4l89r7s7o
Mengentheorie/Ebene/Inzidenzrelation/Punkte und Geraden/Beispiel
0
27928
1100071
1037065
2026-06-17T07:15:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100071
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|E
||\R^2
||
||
||
|SZ=
}}
die reelle Ebene und {{math|term= G |SZ=}} die Menge aller Geraden in der Ebene. Die
{{
Definitionslink
|Produktmenge|
|Kontext=2|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
E \times G
|SZ=
}}
besteht aus allen Paaren {{mathl|term= (P,g) |SZ=,}} wobei {{math|term= P |SZ=}} ein Punkt der Ebene und {{math|term= g |SZ=}} eine Gerade ist. Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Gerade zu beschreiben, und damit auch mehrere Möglichkeiten, ein solches Paar zu beschreiben. Beispielsweise ist
{{
Math/display|term=
((2,-5), {{Mengebed|(u,v)| 4u-3v {{=|}} 6 }})
|SZ=
}}
ein Paar, wobei der Punkt vorne durch die beiden Koordinaten und die Gerade hinten durch eine Geradengleichung angegeben wird. Bei einem solchen Paar besteht keine Bedingung zwischen dem Punkt und der Geraden.
Die {{Stichwort|Inzidenzrelation|SZ=}} zwischen Punkten und Geraden wird ausgedrückt durch
{{
Relationskette/display
|I
|| {{Mengebed|(P,g) \in E \times G| P \text{ liegt auf } g }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Statt {{Anführung|liegt auf}} kann man auch einfach
{{
Relationskette
|P
| \in |g
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Relationen
|Kategorie2=Elementare Geometrie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Inzidenz
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
idv9uen86a3bp59av7xgfgq6yoivzdo
Produktmenge/Kreislinie und Strecke ergibt Zylinder/Beispiel
0
28331
1100163
1085292
2026-06-17T07:30:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100163
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Geometri cylinder|png| 250px {{!}} thumb {{!}} | |
|Zusname=Geometri_cylinder
|Text=Ein Zylindermantel ist die Produktmenge aus einem Kreis und einer Strecke
|Autor=
|Benutzer=Anp
|Domäne=sv Wikipedia
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Es sei {{math|term= S |SZ=}} ein Kreis, worunter wir die Kreislinie verstehen, und {{math|term= I |SZ=}} eine Strecke. Der Kreis ist eine Teilmenge einer Ebene {{math|term= E |SZ=}} und die Strecke ist eine Teilmenge einer Geraden {{math|term= G |SZ=,}} sodass für die Produktmenge die Beziehung
{{
Relationskette/display
| S \times I
| \subseteq | E \times G
||
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Die Produktmenge {{mathl|term= E \times G |SZ=}} stellt man sich als einen dreidimensionalen Raum vor, und darin ist die Produktmenge {{mathl|term= S \times I |SZ=}} ein Zylindermantel.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Produktmenge
|Kategorie2=Theorie der reellen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
65842yeffig27iye7n8ucig4ctn75eg
Ganze Zahlen/Konstruktion aus natürlichen Zahlen/Beispiel
0
28342
1099904
1084996
2026-06-17T06:48:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099904
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Construction blackboard integers|jpg| 500px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Construction_blackboard_integers
|Autor=Construction blackboard integers
|Benutzer=Darapti
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Es sei {{math|term= \N|SZ=}} die Menge der natürlichen Zahlen und
{{
Relationskette
|M
|| \N \times \N
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Produktmenge|
|Kontext=2|
|SZ=
}}
mit der komponentenweisen Addition{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Passende Interpretationen für die Paare in diesem Kontext sind beispielsweise: Das Paar {{math|term= (a,b) |SZ=}} repräsentiert das Ergebnis eines Fußballspieles, wobei {{math|term= a |SZ=}} die Toranzahl der Heimmannschaft und {{math|term= b |SZ=}} die Toranzahl der Gastmannschaft repräsentiert, oder: Das Paar {{math|term= (a,b) |SZ=}} repräsentiert das Alter eines menschlichen Paares, wobei {{math|term= a |SZ=}} für das Alter der Frau und {{math|term= b |SZ=}} für das Alter des Mannes steht. Der Übergang zu den Äquivalenzklassen bedeutet dann, sich nur noch für die Tordifferenz bzw. den Altersunterschied zu interessieren, nicht mehr für das genaue Ergebnis bzw. das Alter der einzelnen Personen. Man kann auch das Paar als eine Schrittfolge aus {{math|term= a |SZ=}} Schritten nach rechts und {{math|term= b |SZ=}} Schritten nach links ansehen|
|ISZ=.|ESZ=.
}}
Wir erklären auf {{math|term= M |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Relation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
durch{{
Zusatz/{{{zusatz2|}}}
|text=Das Paar {{mathlk|term= (a,b) |SZ=}} wird später die Differenz {{math|term= a-b |SZ=}} repräsentieren|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
(a,b) \sim (c,d), \text{ falls } a+d =b+c
|SZ=.
}}
Dies ist bei
{{
Relationskette
|a
| \leq |c
||
||
||
|SZ=
}}
genau dann der Fall, wenn es ein
{{
Relationskette
| e
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=nämlich
{{
Relationskette/k
| e
|| c-a
||
||
||
|SZ=
}} |
|ESZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| (c,d)
|| (a,b)+ (e,e)
||
||
||
|SZ=
}}
gibt. D.h. die beiden Paare unterscheiden sich um ein Diagonalelement, also um ein Paar, wo beide Komponenten übereinstimmen. Diese Relation ist eine Äquivalenzrelation auf {{math|term= M |SZ=,}} siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Ganze Zahlen/Als Quotientenmenge/NxN/Äquivalenzrelation/Aufgabe
|SZ=.
}}
Wenn man {{mathl|term= \N \times \N |SZ=}} als ein quadratisches Gitter anordnet
{{
Zusatz/Klammer
|text=das ist ein {{Anführung|diskretes Koordinatensystem|}} |
|ESZ=,
}}
so sind die Äquivalenzklassen durch die Punkte auf einer zur Diagonalen parallelen {{Anführung|diskreten Geraden|SZ=}} gegeben. Die Punkte {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|a
| \geq |b
||
||
||
|SZ=
}}
sind äquivalent zu {{mathl|term= (a-b,0) |SZ=,}} sie haben also einen Repräsentanten, bei dem die zweite Komponente {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Die Punkte {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|a
| \leq |b
||
||
||
|SZ=
}}
sind äquivalent zu {{mathl|term= (0, b-a) |SZ=,}} sie haben also einen Repräsentanten, bei dem die erste Komponente {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Die Punkte {{mathl|term= (a,a) |SZ=}} sind zu {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} äquivalent. Den Repräsentanten einer Äquivalenzklasse, bei dem mindestens eine Komponente {{math|term= 0 |SZ=}} ist, nennen wir den {{Stichwort|Standardvertreter|SZ=}} dieser Äquivalenzklasse. Die Standardvertreter sind die diskreten Punkte des begrenzenden Viertelkreuzes; zu einem Punkt ergibt sich der Standardvertreter, wenn man parallel zur Diagonalen in Richtung der Halbachsen wandert, bis man auf einer der Halbachsen landet. Zwei Punkte sind genau dann äquivalent, wenn sie den gleichen Standardvertreter besitzen.
Wir bezeichnen nun die
{{
Definitionslink
|Quotientenmenge|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
also die Menge der Äquivalenzklassen unter dieser Äquivalenzrelation, als {{Definitionswort/enp|Menge der ganzen Zahlen|SZ=}} und bezeichnen sie mit {{math|term= \Z |SZ=.}} Jede ganze Zahl hat dann genau einen Standardvertreter der Form
{{
Relationskette
| n
| {{defeq|}} | (n,0)
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=,
}}
der Form
{{
Relationskette
| 0
| {{defeq|}} | (0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
oder der Form
{{
Relationskette
| -n
| {{defeq}} | (0,n)
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine natürliche Zahl {{math|term= n |SZ=}} fassen wir von nun an als die ganze Zahl {{mathl|term= (n,0) |SZ=}} auf.
Wir wollen nun zwei ganze Zahlen, also zwei solche Äquivalenzklassen
{{
mathkor|term1=
[(a,b)]
|und|term2=
[(c,d)]
|SZ=
}}
miteinander {{Anführung|addieren|SZ=,}} also eine Verknüpfung {{math|term= \oplus |SZ=}} auf {{math|term= \Z |SZ=}} einführen. Der naheliegende Ansatz ist, diese Verknüpfung mittels der komponentenweisen Addition als
{{
Relationskette/display
| [(a,b)] \oplus [(c,d)]
| {{defeq|}} | [ (a+c, b+d) ]
||
||
||
|SZ=
}}
zu definieren. Hier tritt das Problem der {{Stichwort|Wohldefiniertheit|SZ=}} auf, denn die Verknüpfung wird erklärt unter Bezug auf Repräsentanten, und es ist nicht von vornherein klar, dass unterschiedliche Repräsentanten zum gleichen Ergebnis führen. Wenn also
{{
Relationskette
| (a,b)
| \sim | (a',b')
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| (c,d)
| \sim | (c',d')
||
||
||
|SZ=
}}
sind, so muss man überprüfen, dass
{{
Relationskette/display
| (a+c,b+d)
| \sim | (a'+c', b'+d')
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette
| [ (a+c, b+d) ]
|| [ (a'+c', b'+d') ]
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Dies ist der Fall, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Ganze Zahlen/Als Quotientenmenge/Wohldefiniertheit der Verknüpfungen/Aufgabe
|SZ=.
}}
Man kann weiterhin zeigen, dass die so definierte Verknüpfung auf {{math|term= \Z |SZ=}}
{{
Definitionslink
|assoziativ|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Definitionslink
|kommutativ|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, dass {{mathl|term= [(0,0)] |SZ=}} das
{{
Definitionslink
|neutrale Element|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Verknüpfung ist und dass es zu jedem Element {{mathl|term= [(a,b)] |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|inverses Element|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gibt, nämlich {{mathl|term= [(b,a)] |SZ=.}}
Wir definieren nun eine Multiplikation auf {{math|term= \Z |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| [(a,b)] \cdot [(c,d)]
| {{defeq|}} | [(ac+bd, ad+bc)]
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist wieder wohldefiniert und man kann zeigen, dass die Multiplikation assoziativ und kommutativ ist mit
{{
Relationskette
| 1
|| [(1,0)]
||
||
||
|SZ=
}}
als neutralem Element und dass das Distributivgesetz gilt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Konstruktion der ganzen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mhjwto0c4utgmkha4ljtm9zjx2rfa7e
Hintereinanderschaltung/Bestellung und Zubereitung/Beispiel
0
28409
1099944
1036251
2026-06-17T06:54:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099944
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= P |SZ=}} eine Menge von Personen, die ein Café besucht, {{math|term= G |SZ=}} eine Menge von Getränken, die auf der Getränkekarte des Cafés aufgelistet sind, und {{math|term= Z |SZ=}} die Arbeitskräfte im Café, die für die Zubereitung verschiedener Getränke zuständig sind. Es wird eine Bestellung aufgegeben, wobei jede Person {{mathl|term= p \in P |SZ=}} genau ein Getränk {{mathl|term= g=g(p) \in G |SZ=}} bestellt, d.h. man hat eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=Bestell-|
|ESZ=
}}{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \beta
| P | G
| p |\beta(p)
|SZ=.
}} Die
{{
Definitionslink
|Injektivität|
|Kontext=|
|SZ=
}} der Abbildung bedeutet, dass alle Personen ein verschiedenes Getränk bestellen
{{
Zusatz/Klammer
|text=was sein kann oder nicht sein kann, das ist eben eine Eigenschaft der Bestellung=Abbildung|
|ESZ=
}} und die
{{
Definitionslink
|Surjektivität|
|Kontext=|
|SZ=
}} bedeutet, dass jedes Getränk der Karte mindestens einmal bestellt wird. Das Bild der Abbildung ist die Menge aller Getränke, die von der Personengruppe bestellt wird
{{
Zusatz/Klammer
|text=mindestens ein Mal|
|ESZ=.
}} Dies ist eine Teilmenge der Getränkemenge. Zu einer Teilmenge {{math|term= S |SZ=}} der Personen, also beispielsweise alle Frauen oder alle Männer oder alle mit großem Durst gehört die
{{
Definitionslink
|Bildmenge|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Abbildung/Bild einer Abbildung/Definition
|SZ=
}} {{mathl|term= \beta(S) |SZ=,}} die aus allen Getränken besteht, die diese Teilmenge bestellt.
Zu einer Teilmenge {{mathl|term= T \subseteq G |SZ=}} der Getränkemenge ist das
{{
Definitionslink
|Urbild|
|Kontext=abb|
|SZ=
}} {{mathl|term= \beta^{-1}(T) |SZ=}} die Menge aller Personen, deren bestelltes Getränk zu {{math|term= T |SZ=}} gehört. Wenn {{math|term= A |SZ=}} die alkoholischen Getränke sind und {{math|term= H |SZ=}} die Heißgetränke, so ist {{mathl|term= \beta^{-1}(A) |SZ=}} die Teilmenge der Personen, die was Alkoholisches bestellt hat und {{mathl|term= \beta^{-1}(H) |SZ=}} sind die Heißgetränkeliebhaber.
Im Café ist für jede Getränkeart genau ein Zubereiter zuständig. Alle Kaffee-ähnlichen Getränke werden von Bertha zubereitet, alle Cocktails von Heinz geschüttelt, für's Bier ist Claudia zuständig, etc. Dies kann man als eine Zuständigkeitsabbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| G | Z
| g |\varphi(g)
|SZ=,
}}
auffassen. Auf dem Dienstplan wird wahrscheinlich diese Abbildung dadurch beschrieben, dass zu jedem Zubereiter {{mathl|term= z\in Z |SZ=}} das Urbild {{mathl|term= \varphi^{-1}(\{z\}) |SZ=}} angegeben wird, also die Teilmenge der Getränke, für die {{math|term= z |SZ=}} zuständig ist. Die Zuständigkeitsabbildung ist vermutlich surjektiv, da jeder Zubereiter für mindestens ein Getränk zuständig sein sollte
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn man mit der Gesamtpersonalmenge {{math|term= Z'|SZ=}} arbeitet, sieht das anders aus|
|ESZ=.
}} Injektiv ist sie vermutlich nicht, denn das würde bedeuten, dass jeder Zubereiter nur für ein Getränk zuständig ist. Zu einer Teilmenge {{math|term= T |SZ=}} der Getränkemenge ist das Bild {{mathl|term= \varphi(T) |SZ=}} diejenige Teilmenge der Zubereiter, die genau alle Zubereiter dieser Getränketeilmenge umfasst. Zu {{mathl|term= U \subseteq Z |SZ=}} ist {{math|term= \varphi^{-1}(U) |SZ=}} die Teilmenge aller Getränke, deren zuständiger Zubereiter zu {{math|term= U |SZ=}} gehört.
Alle Personen waren nun hoch zufrieden mit ihren Getränken und wollen über die Bedienung einen Dankesgruß an die jeweiligen Zubereiter ihrer Getränke weiterreichen. Besucher Hans war mit seinem Bier sehr zufrieden, das von Claudia ausgeschenkt wurde, deshalb möchte Hans die Claudia grüßen. Die Hintereinanderschaltung aus der Bestellungsabbildung {{math|term= \beta|SZ=}} und der Zubereitungsabbildung {{math|term= \varphi|SZ=}} ergibt dann die Grußabbildung
{{
Abbildung/display
|name=\gamma = \varphi \circ \beta
|P | Z
| p |\varphi( \beta(p))
|SZ=.
}}
Es gelten vielfache Beziehungen zwischen den Einzelabbildungen und der Gesamtabbildung. Beispielsweise gilt
{{
Relationskette/display
| \gamma^{-1}(\{ \text{Heinz}\})
|| \beta^{-1}( \varphi^{-1}(\{\text{Heinz}\}) )
||\beta^{-1}(\text{Cocktails})
||
|SZ=,
}} d.h., die Menge der Personen, die Heinz grüßen, ist gleich der Menge der Personen, die einen Cocktail bestellt haben. Wenn die Bestellung nicht injektiv ist, so kann auch die Grußabbildung nicht injektiv sein, die Umkehrung muss aber nicht gelten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Verknüpfung von Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n3apyrdfiokb2c7ebd9nf2onkdgixq9
Die rationalen Zahlen/Konstruktion aus Z/Beispiel
0
28779
1099786
1074356
2026-06-17T06:30:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099786
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Konstruktionen 007|jpg| 500px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Konstruktionen_007
|Autor=
|Benutzer=Darapti
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Wir wollen ausgehend von der Menge der ganzen Zahlen {{math|term= \Z|SZ=,}} die einen kommutativen Ring bildet, die Menge der {{Stichwort|rationalen Zahlen|msw=Rationale Zahlen|SZ=}} konstruieren. Wir gehen dabei wieder ähnlich wie bei der Konstruktion der ganzen Zahlen aus den natürlichen Zahlen vor, indem wir auf einer {{Anführung|zu großen}} Menge eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
einführen, sodass die
{{
Definitionslink
|Quotientenmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ein Modell für die rationalen Zahlen sind.
Wir starten mit der Produktmenge
{{
Relationskette/display
|P
|| \Z \times \N_+
|| {{Mengebed| (a,b) |a \in \Z \text{ und } b \in \N_+ }}
||
||
|SZ=.
}}
Zur Orientierung sei schon jetzt gesagt, dass das Paar {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} später den Bruch {{mathl|term= a/b|SZ=}} repräsentieren soll{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Man kann sich vorstellen, dass in {{math|term= (a,b) |SZ=}} die erste Zahl eine Anzahl an Kuchen und die zweite Zahl eine Anzahl von Personen bedeutet|
|ISZ=.|ESZ=.
}}
Auf {{math|term= P |SZ=}} wollen wir eine Äquivalenzrelation definieren, wobei zwei Paare als äquivalent gelten sollen, wenn sie {{Anführung|den gleichen Bruch}} repräsentieren
{{
Zusatz/Klammer
|text=den es noch nicht gibt|
|ESZ=.
}}
Wir definieren
{{
Math/display|term=
(a,b) \sim (c,d), \text{ falls } ad=bc \text{ ist}
|SZ=.
}}
Diese Relation wird also unter Bezug auf die Gleichheit in {{math|term= \Z|SZ=}} erklärt. Es handelt sich dabei um eine Äquivalenzrelation, wie man direkt nachrechnen kann, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Die rationalen Zahlen/Konstruktion aus Z/Äquivalenzrelation auf ZxN +/Aufgabe
|Refname=
{{{ref1|Aufgabe}}}
|SZ=.
}}
Die Quotientenmenge unter dieser Äquivalenzrelation nennen wir {{math|term= \Q|SZ=.}} Für die Elemente in {{math|term= \Q|SZ=}} schreiben wir vorläufig noch {{mathl|term= [(a,b)] |SZ=.}}
Es ist hilfreich, sich diese Situation zu veranschaulichen, indem man die diskrete obere Halbebene{{
Zusatz/{{{zusatz2|}}}
|text=Man könnte auch {{math|term= \Z \times (\Z \setminus \{0\}) |SZ=}} nehmen|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{mathl|term= \Z \times \N_+ \subset \Z \times \N |SZ=}} betrachtet. Ein Paar {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} ist dann ein Gitterpunkt, wobei wir uns die ganzen Zahlen {{math|term= \Z|SZ=}} als die Punkte {{Math/display|term=(n,1),\, n \in \Z|SZ=,}} vorstellen. Die zugehörige durchgezogene {{Anführung|Zahlengerade}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wo also die zweite Komponente konstant {{math|term= 1 |SZ=}} ist|
|ISZ=.|ESZ=
}}
bezeichnen wir mit {{math|term= G |SZ=.}} Ein jeder Punkt {{mathl|term= (a,b) \in \Z \times \N_+ |SZ=}} definiert eine eindeutige Gerade, die durch diesen Punkt und durch den Nullpunkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} verläuft. In dieser geometrischen Interpretation sind zwei Punkte
{{
mathkor|term1=
(a,b)
|und|term2=
(c,d)
|SZ=
}}
genau dann äquivalent, wenn sie die gleiche Gerade definieren, und dies ist genau dann der Fall, wenn ihre {{Anführung|Steigungen|}} übereinstimmen. Zwei Punkte liegen ja auf der gleichen Geraden genau dann, wenn sie, wenn man durch Streckung ihre zweite Koordinate zur Übereinstimmung bringt, dann auch die erste Koordinate übereinstimmt. Wenn man den ersten Punkt mit {{math|term= d |SZ=}} streckt
{{
Zusatz/Klammer
|text=multipliziert|
|ESZ=
}}
und den zweiten Punkt mit {{math|term= b |SZ=,}} so erhält man die beiden Punkte
{{
mathkor|term1=
(da,db)
|und|term2=
(bc,bd)
|SZ=,
}}
und die Gleichheit vorne war die Definition für die Relation.
Auch die Identifizierungsabbildung zu dieser Äquivalenzrelation kann man sich gut vorstellen. Der Schnittpunkt der durch einen Punkt {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} definierten Geraden {{math|term= H |SZ=}} mit der Zahlengeraden {{math|term= G |SZ=}} ist ein Punkt, der dem Bruch {{math|term= a/b|SZ=}} entspricht.
Wir wollen nun auf {{math|term= \Q|SZ=}} eine Addition und eine Multiplikation definieren. Wir setzen{{
Zusatz/{{{zusatz3|}}}
|text=Die Definition der Addition kann man als Addition der Steigung sehen|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
[(a,b)] + [(c,d)] := [ ( ad + bc, bd)] \text{ und } [(a,b)] \cdot [(c,d)] = [(ac,bd)]
|SZ=.
}}
Man muss jetzt zeigen, dass diese Verknüpfungen wohldefiniert sind, also unabhängig von der Wahl des Repräsentanten, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Die rationalen Zahlen/Konstruktion aus Z/Wohldefiniertheit der Verknüpfungen/Aufgabe
|Refname=
{{{ref2|Aufgabe}}}
|SZ=.
}}
Sodann kann man mit einigem Aufwand nachweisen, dass {{math|term= \Q|SZ=}} mit diesen Verknüpfungen und mit den ausgezeichneten Elementen
{{
Math/display|term=
0:=[(0,1)] \text{ und } 1:= [(1,1)]
|SZ=
}}
einen
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bilden, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Die rationalen Zahlen/Konstruktion aus Z/Ist Körper/Aufgabe
|Refname=
{{{ref3|Aufgabe}}}
|SZ=.
}}
Das Negative eines Elementes {{mathl|term= [(a,b)] |SZ=}} ist {{mathl|term= [(-a,b)] |SZ=}} und das Inverse eines von null verschiedenen Elementes {{mathl|term= [(a,b)] |SZ=}} ist {{mathl|term= [(b,a)] |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{mathl|term= [(-b,-a)] |SZ=,}} falls {{math|term= a |SZ=}} negativ ist|
|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Konstruktion der rationalen Zahlen
|Kategorie2=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Körper der rationalen Zahlen
|Stichwort=Konstruktion
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qvi5kkah3ns6ofp75c6o6y5s9i7ka8e
Reelle Zahlen/Vervollständigung von Q/Beispiel
0
28850
1100257
1085384
2026-06-17T07:46:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100257
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir konstruieren, ausgehend von den rationalen Zahlen {{math|term= \Q|SZ=,}} einen vollständigen archimedisch angeordneten Körper, also ein Modell für den Körper der reellen Zahlen. Es sei
{{
Relationskette/display
| C
|| {{Mengebed| {{Folge|}} |\text{Cauchy-Folge in } \Q }}
||
||
||
|SZ=
}}
die Menge aller
{{
Definitionslink
|Cauchy-Folgen|
|Kontext=ang|
|SZ=
}}
mit rationalen Gliedern. Wir definieren in {{math|term= C |SZ=}} eine Relation durch
{{
Math/display|term=
{{Folge|}} \sim {{Folge| y}} , \text{ falls } {{Folge|Glied=x_n-y_n }} \text{ eine Nullfolge ist}
|SZ=.
}}
Dies ist eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Zahlen/Vervollständigung von Q/Nullfolgenäquivalent/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Wir definieren nun die
{{
Definitionslink
|Quotientenmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
unter dieser Relation als reelle Zahlen, also
{{
Relationskette/display
|\R
|| C/ \sim
||
||
||
|SZ=.
}}
Unter dieser Identifzierungsabbildung werden also alle Nullfolgen zu null gemacht, und zwei rationale Folgen werden miteinander identifiziert, wenn ihre Differenz eine Nullfolge ist. Wir schreiben die zugehörigen Äquivalenzklassen als {{mathl|term= [{{Folge| x}}] |SZ=.}}
Auf {{math|term= C |SZ=}} gibt es die gliedweise Addition und Multiplikation. Auf der Quotientenmenge führt dies zum Ansatz
{{
Math/display|term=
[{{Folge| x}}] +[{{Folge| y}}] := [{{Folge|Glied=x_n+y_n }}] \text{ und } [{{Folge| x}}] \cdot [{{Folge| y}}] := [{{Folge|Glied=x_n \cdot y_n }}] |SZ=.
}}
Dies ergibt eine wohldefinierte Addition und Multiplikation auf {{math|term= \R|SZ=,}} siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Zahlen/Vervollständigung von Q/Addition und Multiplikation/Wohldefiniert/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Durch die konstanten Folgen zu einer rationalen Zahl {{mathl|term= q\in\Q|SZ=}} ergibt sich eine Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\Q|\R
| q |(q)_{n \in \N}
|SZ=,
}}
die mit der Addition und der Multiplikation verträglich ist. Mit diesen Operationen und mit
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
1
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also der konstanten Nullfolge und der konstanten Einsfolge|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist {{math|term= \R|SZ=}} ein Körper, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Zahlen/Vervollständigung von Q/Ist Körper/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Für jede Cauchy-Folge {{mathl|term= {{Folge|}} |SZ=}} gilt die ausschließende Alternative: {{mathl|term= {{Folge|}} |SZ=}} ist eine Nullfolge, oder es gibt ein {{mathl|term= q>0 |SZ=}} mit {{mathl|term= x_n \geq q |SZ=}} für fast alle{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Das bedeutet für alle bis auf endlich viele|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{mathl|term= n \in \N|SZ=,}} oder es gibt ein {{mathl|term= q< 0 |SZ=}} mit {{mathl|term= x_n \leq q |SZ=}} für fast alle {{mathl|term= n \in \N|SZ=.}} Darauf aufbauend kann man {{math|term= \R|SZ=}} in null, in positve und in negative reelle Zahlen einteilen bzw. eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=totale|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Ordnungsrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
darauf definieren. Damit wird {{math|term= \R|SZ=}} zu einem
{{
Definitionslink
|angeordneten Körper|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der auch
{{
Definitionslink
|archimedisch|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Angeordneter Körper/Archimedisch/Definition
|SZ=
}}
ist, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Zahlen/Vervollständigung von Q/Archimedisch angeordneter Körper/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
In einem letzten Schritt kann man zeigen, dass {{math|term= \R|SZ=}} auch
{{
Definitionslink
|vollständig|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Vollständig angeordneter Körper/Definition
|SZ=
}}
ist, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Zahlen/Vervollständigung von Q/Vollständig/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Konstruktion der reellen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cu4y98ktcjsx853uwy83oe03hisu03g
Wurzelziehen/Heronverfahren/Angeordneter Körper/Beispiel
0
29066
1100402
1085532
2026-06-17T08:09:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100402
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Beim {{Stichwort|Heron-Verfahren|SZ=}} zur näherungsweisen Berechnung von {{math|term= \sqrt{c} |SZ=}} einer positiven Zahl {{math|term= c |SZ=}} geht man iterativ wie folgt vor. Man startet mit einem beliebigen positiven Startwert {{math|term= x_0 |SZ=}} und berechnet davon das
{{
Definitionslink
|arithmetische Mittel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
aus
{{
mathkor|term1=
x_0
|und|term2=
{{op:Bruch| c | x_0 }}
|SZ=.
}}
Dieses Mittel nennt man {{math|term= x_1 |SZ=.}} Es gilt
{{
Relationskette/display
| x_1^2-c
|| {{makl| \frac{x_0 + \frac{c}{x_0 } }{2} |}}^2-c
|| \frac{x_0^2+2c+ \frac{c^2}{x_0^2} }{4} - c
|| \frac{x_0^2-2c+ \frac{c^2}{x_0^2} }{4}
|| {{makl| \frac{x_0 - \frac{c}{x_0 } }{2} |}}^2
| \geq | 0
|SZ=.
}}
D.h. dass {{math|term= x_1 |SZ=}} mindestens so groß wie {{math|term= \sqrt{c} |SZ=}} ist. Auf {{math|term= x_1 |SZ=}} wendet man iterativ das gleiche Verfahren an und erhält so {{math|term= x_2 |SZ=}} usw. Die rekursive Definition von {{mathl|term= x_{n+1} |SZ=}} lautet also
{{
Relationskette/display
| x_{n+1}
|| {{op:Bruch| x_n + {{op:Bruch| c | x_n }} | 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach Konstruktion weiß man, dass {{math|term= \sqrt{c} |SZ=}} in jedem Intervall {{mathl|term= [c/x_n, x_n] |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=für
{{
Relationskette/k
| n
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
liegt, da aus
{{
Relationskette
| x_n^2
| \geq | c
||
||
||
|SZ=
}}
direkt
{{
Relationskette
| {{makl|\frac{c}{x_n }|}}^2
|| {{op:Bruch|c^2| x_n^2}}
| \leq | {{op:Bruch|c^2|c}}
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
folgt. Bei jedem Schritt gilt
{{
Relationskette/display
| [ {{op:Bruch| c | x_{n+1} }}, x_{n+1} ]
| \subseteq | [{{op:Bruch| c | x_{n} }}, x_{n} ]
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. das Nachfolgerintervall liegt innerhalb des Vorgängerintervalls. Dabei wird bei jedem Schritt die Intervalllänge mindestens halbiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Heron-Verfahren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b2uz601utxhn3yievxi2wudhx1rat0x
Komplexe Zahl/Berechnung der Quadratwurzel/Beispiel
0
29172
1099983
1085083
2026-06-17T07:00:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099983
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| z
|| a+b {{Imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|komplexe Zahl|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dann hat die komplexe Zahl
{{
Relationskette/display
| u
|| \frac{1}{ \sqrt{2} } {{makl| \sigma \sqrt{ {{op:Betrag| z |}} +a } + {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt{ {{op:Betrag| z |}}-a } }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit dem Vorzeichen
{{
Relationskette/display
| \sigma
|| \begin{cases} 1, \text{ falls } b \geq 0 \, , \\ -1 \text{ falls } b < 0 \, , \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
die Eigenschaft
{{
Relationskette/display
| u^2
|| z
||
||
||
|SZ=.
}}
Insbesondere besitzt also {{math|term= z |SZ=}} zwei Quadratwurzeln, nämlich
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
-u
|SZ=,
}}
die bei
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
zusammenfallen.
Wir zeigen dies für den Fall
{{
Relationskette/display
|b
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| u^2
|| {{makl| \frac{1}{\sqrt{2} } {{makl| \sqrt{ {{op:Betrag| z |}} +a } + {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt{ {{op:Betrag| z |}} - a } }} }}^2
|| \frac{1}{2} {{makl| {{op:Betrag| z |}} + a - {{makl| {{op:Betrag| z |}}-a }}
+ 2 {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt{ {{makl| {{op:Betrag| z |}} +a }} {{makl| {{op:Betrag| z |}}-a }} } }}
|| \frac{1}{2} {{makl| 2a + 2 {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt{ {{op:Betrag| z |}}^2 - a^2 } }}
|| \frac{1}{2} {{makl| 2a + 2 {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt{ b^2 } }}
|| \frac{1}{2} {{makl| 2a + 2 {{Imaginäre Einheit|}} b }}
|| a+b {{Imaginäre Einheit|}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der komplexen Quadratwurzeln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rkq6ipt82r3kaqyu1ihu9jnlo317dcb
Vektorraum/K^n komponentenweise/Beispiel
0
29212
1100376
1085505
2026-06-17T08:05:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100376
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Körper/Situation|SZ=}} und
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist die
{{
Definitionslink
|Produktmenge|
|Kontext=m|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|K^n
|| \underbrace{K {{timesdots|}} K }_{n\text{-mal} }
|| {{Mengebed| {{op:Zeilenvektor1n| x}} | x_i \in K }}
|SZ=
}}
mit der komponentenweisen Addition und der durch
{{
Relationskette/display
| {{skalar}} {{op:Zeilenvektor1n| x}}
|| {{op:Zeilenvektor1n| {{skalar}} x}}
||
||
||
|SZ=
}}
definierten Skalarmultiplikation ein
{{
Definitionslink
|Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Man nennt ihn den {{math|term= n |SZ=-}}di{{drucktrenn}}mensionalen {{Stichwort|Standardraum|SZ=.}} Insbesondere ist
{{
Relationskette
|K^1
|| K
||
||
||
|SZ=
}}
selbst ein Vektorraum.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vektorräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ks09vb1c92n1e4mozs2r6nrxq0gh0vc
Vektorraum/Folgenmenge in angeordnetem K/Cauchyfolgen/Beispiel
0
29216
1100375
1085503
2026-06-17T08:05:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100375
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Angeordneter Körper/Situation|SZ=}} und sei
{{
Math/display|term=
V = {{Mengebed| x | x : \N \rightarrow K \text{ Abbildung} }}
|SZ=
}} die Menge der Folgen in {{math|term= K |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Vektorraum/Folgenmenge in K/Beispiel
|Refname=
{{{ref1|Beispiel}}}
|SZ=
}}
|ISZ=.|ESZ=.
}} Dann sind die beiden Teilmengen
{{
Math/display|term=
U= {{Mengebed| x \in V| x \text{ konvergiert in }K }}
|SZ=
}} und
{{
Math/display|term=
C= {{Mengebed| x \in V| x \text{ ist Cauchy-Folge} }}
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Untervektorräume|
|Kontext=|
|SZ=
}} von {{math|term= V |SZ=}} mit {{mathl|term= U \subseteq C |SZ=.}} Die erste Aussage folgt aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Angeordneter Körper/Konvergente Folgen/Rechenregeln/Fakt
|Refname=
{{{ref1|Fakt}}} (1),(3)
|SZ=,
}} für die zweite Aussage siehe [[Vektorraum/Folgenmenge in angeordnetem K/Cauchyfolgen als Unterraum/Aufgabe| {{{ref2|Aufgabe}}}]].
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Untervektorräume
|Kategorie2=Theorie der Folgen in angeordneten Körpern
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3v51lvtg0yil27ijqpahk3hd00dh6pw
K^n/Vektor als Linearkombination von Vektoren/Lineares Gleichungssystem/Beispiel
0
29537
1100019
1085131
2026-06-17T07:06:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100019
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Körper/Situation|SZ=}} und
{{
Relationskette
| m
| \in | \N
||
||
||
|SZ=.
}}
Im {{math|term= K^m |SZ=}} seien {{math|term= n |SZ=}} Vektoren
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{math|term= m |SZ=-}}Tupel|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
v_1 = {{op:Spaltenvektor12n|n=m| a | 1}},\, v_2= {{op:Spaltenvektor12n|n=m| a | 2}} {{kommadots|}} v_n = {{op:Spaltenvektor12n|n=m| a |n}}
|SZ=
}}
gegeben und sei
{{
Relationskette/display
| w
|| {{op:Spaltenvektor12n|n=m|c}}
||
||
||
|SZ=
}}
ein weiterer Vektor. Wir wollen wissen, wann sich {{math|term= w |SZ=}} als
{{
Definitionslink{{{opt1|}}}
|Linearkombination|
|Kontext=|
|SZ=
}}{{{zusatz1|}}} der {{math|term= v_j |SZ=}} darstellen lässt. Es geht also um die Frage, ob es {{math|term= n |SZ=}} Elemente
{{
Relationskette
| {{skalar}}_1 {{kommadots|}} {{skalar}}_n
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Eigenschaft
{{
Relationskette/display
| {{skalar}}_1 {{op:Spaltenvektor12n|n=m| a | 1}} + {{skalar}}_2 {{op:Spaltenvektor12n|n=m| a | 2}} {{plusdots|}} {{skalar}}_n {{op:Spaltenvektor12n|n=m| a |n}}
|| {{op:Spaltenvektor12n|n=m|c}}
||
||
||
|SZ=
}}
gibt. Die Gleichheit von Vektoren bedeutet, dass Übereinstimmung in jeder Komponente vorliegen muss, sodass dies zum
{{
Definitionslink
|linearen Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{Lineares Gleichungssystem inhomogen| a | {{skalar}} | m |n}}
|SZ=
}}
führt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vektorräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cd39lajri7684bpxev0zgwe7pevmhp0
Vektorraum/Einführendes Beispiel/Glühwein/Beispiel
0
29542
1100374
1085502
2026-06-17T08:05:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100374
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Mulled-wine-3|jpg| 250px {{!}} right {{!}} |
|Autor=
|Benutzer=Loyna
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 2.5
|Bemerkung=
}}
An einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt gibt es drei verschiedene Glühweintöpfe. Alle drei beinhalten die Zutaten Zimt, Gewürznelken, Rotwein und Zucker, allerdings mit unterschiedlichen Anteilen. Die Zusammensetzung der einzelnen Glühweine ist
{{
Math/display|term=
G_1 = {{op:Spaltenvektor| 1 | 2 | 11| 2}} , \, G_2 = {{op:Spaltenvektor| 2 | 2| 12| 3}} , \, G_3 = {{op:Spaltenvektor| 3 | 1 | 20| 7}}
|SZ=.
}}
Jeder Glühwein wird also repräsentiert durch ein Vierertupel, deren einzelne Einträge für die Anteile an den Zutaten stehen. Die Menge aller
{{
Zusatz/Klammer
|text=möglichen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Glühweine bilden einen Vektorraum{{{zusatz2|,}}} und die drei konkreten Glühweine sind drei Vektoren in diesem Raum.
Nehmen wir an, dass keiner dieser drei Glühweine genau den gewünschten Geschmack trifft und dass der Wunschglühwein die Zusammensetzung
{{
Relationskette/display
|W
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 2 | 20| 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
hat. Gibt es eine Möglichkeit, den Wunschglühwein durch Zusammenschütten der vorgegebenen Glühweine zu erhalten? Gibt es also Zahlen{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Sinnvoll interpretierbar sind in diesem Beispiel nur positive Zahlen, da man schwerlich aus einem Glühweingemisch die einzelnen verwendeten Glühweinsorten wieder herausziehen kann. In der linearen Algebra spielt sich aber alles über einem Körper ab, sodass wir auch negative Zahlen zulassen|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Relationskette
| a,b,c
| \in | \Q
||
||
||
|SZ=
}}
derart, dass
{{
Relationskette/display
| a {{op:Spaltenvektor| 1 | 2 | 11| 2}} + b {{op:Spaltenvektor| 2 | 2| 12| 3}} + c {{op:Spaltenvektor| 3 | 1 | 20| 7}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 2 | 20| 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt? Hinter dieser einen vektoriellen Gleichung liegen vier einzelne Gleichungen in den {{Anführung|Variablen}} {{math|term= a,b,c|SZ=,}} wobei die Gleichungen sich aus den Zeilen ergeben. Wann gibt es eine solche Lösung, wann keine, wann mehrere? Das sind typische Fragen der linearen Algebra.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vektorräume
|Kategorie2=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Glühwein
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iuyxud6ez8cz29s77go3rr5j99v6eti
K^n/ite Projektion/Lineare Abbildung/Beispiel
0
29886
1100011
1036725
2026-06-17T07:05:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100011
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Körper/Situation|SZ=}} und sei {{math|term= K^n |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Prämath=n
|dimensionale|
|Kontext=eeVR|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Standardraum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dann ist die {{math|term= i |SZ=-}}te {{Stichwort|Projektion|SZ=,}} also die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|K^n | K
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_{i-1}| x_i | x_{i+1} | \ldots| x_n }} | x_i
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dies folgt unmittelbar aus der komponentenweisen Addition und Skalarmultiplikation auf dem Standardraum. Die {{math|term= i |SZ=-}}te Projektion heißt auch die {{math|term= i |SZ=-}}te {{Stichwort|Koordinatenfunktion|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Projektion
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fpq11zkl63wp402rk8fa2e1ozrzcr0d
Lineares Gleichungssystem/Matrixbeschreibung/Bemerkung
0
29959
1100635
1085726
2026-06-17T10:38:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100635
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wenn man eine
{{
Definitionslink
|prä=m\times n|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|A
||(a_{ij})_{ij}
||
||
|SZ=
}}
mit einem Spaltenvektor
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Spaltenvektor12n| x}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|multipliziert|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Matrizenmultiplikation/Definition
|SZ=,
}}
so erhält man
{{
Relationskette/display
| A x
|| {{op:Matrixmn|a}} {{op:Spaltenvektor12n| x}}
|| {{op:Spaltenvektor| a_{11}x_1 + a_{12}x_2 {{plusdots|}} a_{1n} x_n | a_{21}x_1 + a_{22}x_2 {{plusdots|}} a_{2n} x_n | \vdots | a_{m1}x_1 + a_{m2}x_2 {{plusdots|}} a_{mn} x_n }}
||
|SZ=.
}}
Damit lässt sich ein
{{
Definitionslink
|inhomogenes lineares Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit dem {{Stichwort|Störvektor|SZ=}} {{math|term= {{op:Spaltenvektor12n|n=m|c}} |SZ=}} kurz als
{{
Relationskette/display
|Ax
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben. Die erlaubten Gleichungsumformungen{{{zusatz2|}}} durch Manipulationen an den Gleichungen, die die Lösungsmenge nicht ändern, können dann durch die entsprechenden Zeilenumformungen in der Matrix
{{
Zusatz/Klammer
|text=unter Berücksichtigung der Störvektorseite|
|ISZ=|ESZ=
}}
ersetzt werden. Man muss dann die Variablen nicht mitschleppen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=Theorie der Matrizen (Körper)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i8hamebn4575cm1k312g6v2ygfigmma
Invertierbare Matrix/Finden der inversen Matrix/Tabelle/Verfahren/131/412/011/Beispiel
0
30033
1099964
1036373
2026-06-17T06:58:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099964
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen zur Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix33| 1 | 3 | 1 | 4 | 1 | 2 | 0 | 1 | 1}} |SZ=}} gemäß dem in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Invertierbare Matrix/Finden der inversen Matrix/Tabelle/Verfahren
|SZ=
}}
beschriebenen Verfahren die
{{
Definitionslink
|inverse Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= M^{-1} |SZ=}} bestimmen.
{{ma:tabelle27
| {{op:Matrix33| 1 | 3 | 1 | 4 | 1 | 2 | 0 | 1 | 1}} | {{einheitsmatrix3|}}
| {{op:Matrix33| 1 | 3 | 1 | 0 | -11| -2| 0 | 1 | 1}} | {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| -4| 1 | 0 | 0| 0 | 1}}
| {{op:Matrix33| 1 | 3 | 1 | 0 | 1 | 1| 0 | -11| -2}} | {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 0| 1 | -4| 1 | 0}}
| {{op:Matrix33| 1 | 3 | 1 | 0 | 1 | 1| 0 | 0| 9}} | {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 0| 1 | -4| 1 | 11}}
| {{op:Matrix33| 1 | 3 | 1 | 0 | 1 | 1| 0 | 0| 1}} | {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 0| 1 |\frac{-4}{9}|\frac{1}{9}|\frac{11}{9} }}
| {{op:Matrix33| 1 | 0 | -2| 0 | 1 | 1| 0 | 0| 1}} | {{op:Matrix33| 1 | 0 | -3| 0 | 0| 1 |\frac{-4}{9}|\frac{1}{9}|\frac{11}{9} }}
| {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0| 0 | 1}} | {{op:Matrix33|\frac{1}{9}|\frac{2}{9}|\frac{-5}{9}|\frac{4}{9}|\frac{-1}{9}|\frac{-2}{9}|\frac{-4}{9}|\frac{1}{9}|\frac{11}{9} }}
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Invertierungsalgorithmus für Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Invertierung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qcuhlf5lndkg08b6rtlu84ov4iwnfq4
Lineare Abbildung/Matrix/Standardräume/Beispiel
0
30156
1100029
1085139
2026-06-17T07:08:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100029
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine lineare Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|K^n | K^m
||
|SZ=
}}
wird zumeist durch die Matrix {{math|term= M |SZ=}} bezüglich der
{{
Definitionslink
|Standardbasen|
|Kontext=LinAlg|
|SZ=
}}
links und rechts beschrieben. Das Ergebnis der Matrixmultiplikation
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor1n|n=m| y}}
|| M {{op:Spaltenvektor1n| x}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist dann direkt als Punkt in {{math|term= K^m |SZ=}} interpretierbar. Die {{math|term= j |SZ=-}}te Spalte von {{math|term= M |SZ=}} ist das Bild des {{math|term= j |SZ=-}}ten Standardvektors {{math|term= e_j |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Matrizen von linearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q8oc6sk4i6vujwahq8ukxr71yjle4vl
Lineare Abbildung/Eigenwert 1 und -1/Bemerkung
0
30490
1100631
1035394
2026-06-17T10:38:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100631
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Neben dem
{{
Definitionslink
|Eigenraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette
| 0
| \in | K
||
||
||
|SZ=,
}}
der der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der linearen Abbildung ist, sind die Eigenwerte
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
-1
|SZ=
}}
besonders interessant. Der Eigenraum zu {{math|term= 1 |SZ=}} besteht aus allen Vektoren, die auf sich selbst abgebildet werden. Auf diesem Untervektorraum wirkt also die Abbildung wie die Identität, man nennt ihn den {{Stichwort|Fixraum|SZ=.}} Der Eigenraum zu {{math|term= -1 |SZ=}} besteht aus allen Vektoren, die auf ihr Negatives abgebildet werden. Auf diesem Untervektorraum wirkt die Abbildung wie eine Punktspiegelung.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
19l25db626knd87yp7ecybboqlbqpxv
Determinante/Rekursiv/Beziehung zur Leibnizformel/Bemerkung
0
30546
1100552
1085626
2026-06-17T10:27:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100552
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Determinante kann auch auf eine andere Art eingeführt werden, nämlich über die sogenannte {{Stichwort|Leibniz-Formel|SZ=.}} Diese lautet für eine
{{
Definitionslink
|Prämath= n \times n
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| M
|| {{makl| a_{ij} |}}_{ij}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante| M |}}
|| {{Determinanteleibnizformel| n | a | \sigma}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei wird über alle
{{
Definitionslink
|bijektiven|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Abbildungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=man spricht in diesem Zusammenhang von
{{
Definitionslink
|Permutationen|
|Kontext=|
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
von {{math|term= {{Menge1n||}} |SZ=}} auf sich summiert. Zu einer Permutation {{math|term= \sigma |SZ=}} ist das {{Stichwort|Signum|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder das {{Stichwort|Vorzeichen|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= {{op:Signum| \sigma|}}\in \{ 1,-1\} |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Signum| \sigma}}
|| {{signumalsprodukt| i | j | \sigma}}
||
||
||
|SZ=
}}
definiert.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Determinantentheorie (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lkszll598umizva34ljayyr3o37wpqf
Matrix/Eigenwerte/0510/Q und R/Beispiel
0
30596
1100061
1085164
2026-06-17T07:13:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100061
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch die Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
definierte
{{
Definitionslink
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\Q^2|\Q^2
| {{op:Spaltenvektor| x | y}} | {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}} {{op:Spaltenvektor| x | y}} {{=}} {{op:Spaltenvektor| 5y| x}}
|SZ=.
}}
Die Frage, ob diese Abbildung
{{
Definitionslink
|Eigenwerte|
|Kontext=|
|SZ=
}}
besitzt, führt zur Frage, ob es
{{
Relationskette
| \lambda
| \in |\Q
||
||
||
|SZ=
}}
derart gibt, dass die Gleichung
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
|| \lambda {{op:Spaltenvektor| x | y}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine nichttriviale Lösung
{{
Relationskette
| (x,y)
|\neq| (0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt. Bei gegebenem {{math|term= \lambda |SZ=}} kann dies auf ein lineares Problem zurückgeführt werden, das mit dem Eliminationsalgorithmus einfach gelöst werden kann. Die Frage aber, ob es Eigenwerte überhaupt gibt, führt wegen des variablen {{Anführung|Eigenwertparameters|}} {{math|term= \lambda |SZ=}} zu einem nichtlinearen Problem. Das obige Gleichungssystem bedeutet ausgeschrieben
{{
Math/display|term=
5y = \lambda x \text{ und } x = \lambda y
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist auch
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
der Nullvektor ist aber kein Eigenvektor. Es sei also
{{
Relationskette
| y
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus den beiden Gleichungen erhält man die Bedingung
{{
Relationskette/display
| 5y
|| \lambda x
|| \lambda^2 y
||
||
|SZ=,
}}
woraus
{{
Relationskette
| 5
|| \lambda^2
||
||
||
|SZ=
}}
folgt. Da in {{math|term= \Q|SZ=}} die Zahl {{math|term= 5 |SZ=}} keine
{{
Definitionslink
|Quadratwurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
besitzt, gibt es keine Lösung und das bedeutet, dass {{math|term= \varphi|SZ=}} keine Eigenwerte und damit auch keine
{{
Definitionslink
|Eigenvektoren|
|Kontext=|
|SZ=
}}
besitzt.
Wir fassen nun die Matrix {{math|term= M |SZ=}} als eine reelle Matrix auf und untersuchen die zugehörige Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\psi
|\R^2|\R^2
| {{op:Spaltenvektor| x | y}} | {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}} {{op:Spaltenvektor| x | y}} {{=}} {{op:Spaltenvektor| 5y| x}}
|SZ=.
}}
Die gleichen Rechnungen führen auf die notwendige Lösungsbedingung
{{
Relationskette
| 5
|| \lambda^2
||
||
||
|SZ=,
}}
die jetzt von den beiden reellen Zahlen
{{
Mathkor/display|term1=
\lambda_1 = \sqrt{5}
|und|term2=
\lambda_2 = - \sqrt{5} |SZ=
}}
erfüllt wird. Für diese beiden Werte kann man unabhängig voneinander nach Eigenvektoren suchen. Wir betrachten zuerst den Fall
{{
Relationskette
| \lambda
|| \sqrt{5}
||
||
||
|SZ=,
}}
was zum linearen Gleichungssystem
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
|| \sqrt{5} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Dies schreibt man als
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
|| {{op:Matrix22| \sqrt{5}| 0 | 0| \sqrt{5}|}} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. als
{{
Definitionslink
|lineares Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| \sqrt{5} | -5| -1| \sqrt{5} }} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieses ist einfach lösbar, der Lösungsraum ist eindimensional und
{{
Relationskette/display
|v
|| {{op:Spaltenvektor| \sqrt{5}| 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine Basislösung.
Für
{{
Relationskette
| \lambda
|| - \sqrt{5 }
||
||
||
|SZ=
}}
führen dieselben Umformungen zu einem weiteren linearen Gleichungssystem, für das der Vektor
{{
Relationskette/display
|w
|| {{op:Spaltenvektor| -\sqrt{5}| 1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
eine Basislösung ist. Über {{math|term= \R|SZ=}} sind also
{{
mathkor|term1=
\sqrt{5}
|und|term2=
- \sqrt{5}
|SZ=
}}
Eigenwerte und die zugehörigen
{{
Definitionslink
|Eigenräume|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Eigenraum| \psi| \sqrt{5} }} = {{Mengebed| s {{op:Spaltenvektor| \sqrt{5}| 1}} |s \in \R }}
|und|term2=
{{op:Eigenraum| \psi| -\sqrt{5} }} = {{Mengebed| s {{op:Spaltenvektor| - \sqrt{5}| 1}} |s \in \R }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i723r0ijucrpq7e96zt6emgug3pjn5u
Matrix/2x2/Scherungsmatrizen/Beispiel
0
30648
1100053
1085156
2026-06-17T07:12:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100053
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten {{mathl|term= 2\times 2 |SZ=-}}{{Stichwort|Scherungsmatrizen|msw=Scherungsmatrix|SZ=}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | a | 0 | 1}}
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| a
| \in | K
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Eigenwertbedingung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
für ein
{{
Relationskette
| \lambda
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
bedeutet
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 1 | a | 0 | 1}} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
|| \lambda {{op:Spaltenvektor| x | y}}
||
||
||
|SZ=,
}}
was zu den beiden Gleichungen
{{
Math/display|term=
x+ay = \lambda x \text{ und } y = \lambda y
|SZ=
}}
führt. Bei
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und dann auch
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. es kann nur {{math|term= 1 |SZ=}} ein Eigenwert sein. In diesem Fall ist die zweite Gleichung erfüllt und die erste Gleichung wird zu
{{
Math/display|term=
x+ay=x \text{ bzw. } ay =0
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
muss also
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sein und dann ist {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| x | 0}} |SZ=}} der Eigenraum zum Eigenwert {{math|term= 1 |SZ=,}} und {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} |SZ=}} ist ein Eigenvektor, der den Eigenraum aufspannt. Bei
{{
Relationskette
| a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
liegt die Einheitsmatrix vor, und der
{{
Definitionslink
|Eigenraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum Eigenwert {{math|term= 1 |SZ=}} ist die gesamte Ebene.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Scherung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
elbftvro03kqyyfimswybtgiju5rpub
Matrix/Eigenwerte/0510/R/Basiswechsel und Diagonalisierung/Beispiel
0
30650
1100062
1085165
2026-06-17T07:14:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100062
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir schließen an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Matrix/Eigenwerte/0510/Q und R/Beispiel
|SZ=
}}
an. Es gibt die beiden
{{
Definitionslink
|Eigenvektoren|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| \sqrt{5}| 1}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| -\sqrt{5}| 1}}
|SZ=
}}
zu den verschiedenen
{{
Definitionslink
|Eigenwerten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
mathkor|term1=
\sqrt{5}
|und|term2=
- \sqrt{5}
|SZ=,
}}
sodass die Abbildung
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Lineare Abbildung/Verschiedene Eigenwerte/Diagonalisierbar/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|diagonalisierbar|
|Kontext=ev|
|SZ=
}}
ist. Bezüglich der
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=VR|
|SZ=
}}
{{math|term= {{basis|u}} |SZ=}} aus diesen Eigenvektoren wird die lineare Abbildung durch die Diagonalmatrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| \sqrt{5}| 0 | 0| - \sqrt{5} }}
|SZ=.
}}
beschrieben.
Die
{{
Definitionslink
|Übergangsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von der Basis {{math|term= {{basis|u}} |SZ=}} zur durch
{{
mathkor|term1=
e_1
|und|term2=
e_2
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{basis|v}} |SZ=}} ist einfach
{{
Relationskette/display
| {{op:Übergangsmatrix| u |v}}
|| {{op:Matrix22| \sqrt{5}| - \sqrt{5}| 1 | 1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|inverse Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dazu ist
{{
Relationskette/display
| \frac{1}{2 \sqrt{5} } {{op:Matrix22| 1 | \sqrt{5}| -1| \sqrt{5}|}}
|| {{op:Matrix22|\frac{1}{2 \sqrt{5} }| \frac{1}{2}|\frac{-1}{2 \sqrt{5} }|\frac{1}{2} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endomorphismus/Endlichdimensional/Basiswechsel/Fakt
|SZ=
}}
besteht die Beziehung
{{
Relationskette/align
| {{op:Matrix22| \sqrt{5} | 0 | 0| - \sqrt{5} }}
|| {{op:Matrix22|\frac{1}{2 }| \frac{ \sqrt{5} }{2}|\frac{1}{2 } | \frac{ -\sqrt{5} }{2} }} {{op:Matrix22| \sqrt{5}| - \sqrt{5}| 1 | 1}}
|| {{op:Matrix22|\frac{1}{2 \sqrt{5} }| \frac{1}{2}|\frac{-1}{2 \sqrt{5} } | \frac{1}{2} }} {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}} {{op:Matrix22| \sqrt{5}| - \sqrt{5}| 1 | 1}}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der diagonalisierbaren Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6tv1vjjfqyspbp4k0303uhx0ppw2mbv
Zwischenwertsatz/Q/x^2-2/Beispiel
0
31266
1100433
1038711
2026-06-17T08:15:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100433
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=f
|\Q|\Q
| x | x^2-2
|SZ=,
}}
ist
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=R|
|SZ=,
}}
sie genügt aber nicht dem
{{
Faktlink
|Zwischenwertsatz|
|Faktseitenname=
Reelle Analysis/Zwischenwertsatz/Fakt
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| f(0)
|| -2
| < | 0
||
||
|SZ=
}}
und für
{{
Relationskette
| x
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| f(2)
|| 2
| > | 0
||
||
|SZ=,
}}
es gibt aber kein
{{
Relationskette
| x
| \in | \Q
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|f(x)
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
da dafür
{{
Relationskette
| x^2
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
sein muss, wofür es in {{math|term= \Q|SZ=}} keine Lösung gibt. Der Zwischenwertsatz funktioniert also nur für reelle Zahlen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Zwischenwertsatz
|Kategorie2=Theorie der rationalen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
chkiaqgyd34ejs3jx9eygr7xo5iqmmi
Reihe/Harmonische Reihe/Beispiel
0
31280
1100262
1085392
2026-06-17T07:47:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100262
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Harmonische Reihe/Definition|opt=Text}} Es geht also um die {{Anführung|unendliche Summe}} der Stammbrüche
{{
Math/display|term=
1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 3}} + {{op:Bruch| 1 | 4}} + {{op:Bruch| 1 | 5}} + {{op:Bruch| 1 | 6}} + {{op:Bruch| 1 | 7}} + {{op:Bruch| 1 | 8}} + \ldots
|SZ=.
}}
Diese Reihe divergiert: Für die {{math|term= 2^{n} |SZ=}} Zahlen
{{
Relationskette
| k
|| 2^n +1 {{kommadots|}} 2^{n+1}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \sum_{k {{=|}} 2^n+1}^{ 2^{n+1} } \frac{1}{k}
| \geq | \sum_{k {{=|}} 2^n+1}^{ 2^{n+1} } \frac{1}{2^{n+1} }
|| 2^n \frac{1}{2^{n+1} }
|| \frac{1}{2}
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| \sum_{k {{=|}} 1}^{ 2^{n+1} } \frac{1}{k}
|| 1+ \sum_{i {{=|}} 0}^n \left( \sum_{k {{=|}} 2^{i} +1 }^{ 2^{i+1} } \frac{1}{k} \right)||
| \geq | 1 + (n+1) \frac{1}{2}
||
|SZ=.
}}
Damit ist die Folge der Partialsummen
{{
Definitionslink
|unbeschränkt|
|Kontext=Folge ang|msw=beschränkt|
|SZ=
}}
und kann nach
{{
Faktlink{{{optlink1|}}}
|Faktseitenname=
Reelle Zahlen/Konvergente Folge/Beschränkt/Fakt
|Faktseitenname2=
Angeordneter Körper/Konvergente Folge/Beschränkt/Fakt
|SZ=
}}
nicht
{{
Definitionslink
|konvergent|
|Kontext=Folge R|
|SZ=
}}
sein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rationalen Reihen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die harmonische Reihe
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
41efyp3pjeekncj5pv7i7iy4m3m4hfm
Metrischer Raum/Teilmenge als metrischer Raum/Beispiel
0
31536
1100073
1037081
2026-06-17T07:15:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100073
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Metrischer Raum/Teilmenge/Situation|SZ=.}} Dann ist {{math|term= T}} ebenfalls ein metrischer Raum, wenn man
{{
Relationskette/display
| d_T(x,y)
| {{defeq|}} | d(x,y)
||
||
||
||
|SZ=
}}
für alle
{{
Relationskette
| x,y
| \in | T
||
||
||
|SZ=
}}
setzt. Diese Metrik heißt die {{Stichwort|induzierte Metrik|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der metrischen Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Einschränkung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o6m32f40f15m8yjr77qmcwl830px7y8
Euklidischer Vektorraum/Als metrischer Raum/Beispiel
0
31539
1099871
1084966
2026-06-17T06:42:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099871
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= V |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|euklidischer Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| d(v,w)
| {{defeq}} | {{op:Norm|v-w|}}
| {{defeq}} | \sqrt{ {{op:Skalarprodukt|v-w|v-w}} }
||
||
|SZ=
}}
der zugehörige Abstand. Dieser besitzt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Skalarprodukt/R/Zugehöriger Abstand über Norm/Eigenschaften/Fakt
|SZ=
}}
die Eigenschaften einer
{{
Definitionslink
|Metrik|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Insbesondere ist im {{math|term= \R^n |SZ=}} der durch
{{
Relationskette/display
| d(x,y)
|| \sqrt{ (x_1-y_1)^2 + (x_2-y_2)^2 {{plusdots|}} (x_n-y_n)^2 }
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene {{Stichwort|euklidische Abstand|msw=Euklidischer Abstand|SZ=}} eine Metrik.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der euklidischen Vektorräume
|Kategorie2=Theorie der metrischen Räume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1xs4d1lba2ifuxjlowjqbwriqp3u2ur
R^n/Summenmetrik/Metrischer Raum/Beispiel
0
31570
1100283
1085413
2026-06-17T07:50:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100283
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf dem {{math|term= \R^n |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Abstand| x | y}}
|| \sum_{i{{=}}1}^n {{op:Betrag| x_i-y_i |}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Metrik|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die man die {{Stichwort|Summenmetrik|SZ=}} nennt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der metrischen Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Summenmetrik
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4j5esxqbx2v8i2z0qb29z4ebzbt8440
R^n/Maximumsmetrik/Metrischer Raum/Beispiel
0
31571
1100280
1085411
2026-06-17T07:50:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100280
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf dem {{math|term= \R^n |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Abstand| x | y}}
|| {{op:max| {{op:Betrag| x_i-y_i |}} | i {{=|}} 1 {{kommadots|}} n }}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Metrik|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die man die {{Stichwort|Maximumsmetrik|SZ=}} nennt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der metrischen Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Maximumsmetrik
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b298n773dgtnqe6e34hldy4g81keuen
Grenzwert/sqrt(x+4)-2/x/Beispiel
0
31751
1099936
1036149
2026-06-17T06:53:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099936
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Limes
{{
Math/display|term=
{{op:Funktionslimes| x | 0 | \frac{\sqrt{x+4} - 2}{x} }}
|SZ=,
}}
wobei {{mathl|term= x \in \R \setminus \{0\} , \, x \geq -4 |SZ=,}} ist. Für
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Ausdruck nicht definiert, und aus dem Ausdruck ist nicht direkt ablesbar, ob der Grenzwert existiert und welchen Wert er annimmt. Man kann den Ausdruck aber mit {{mathl|term= \sqrt{x+4} +2 |SZ=}} erweitern, und erhält dann
{{
Relationskette/align
| \frac{\sqrt{x+4}-2}{x}
|| \frac{ {{makl| \sqrt{x+4} - 2 |}} {{makl| \sqrt{x+4} + 2 |}} }{x {{makl| \sqrt{x+4} +2 |}} }
|| \frac{ x+4 -4 }{x {{makl| \sqrt{x+4} +2 |}} }
|| \frac{ x }{ x {{makl| \sqrt{x+4} +2 |}} }
|| \frac{ 1 }{ \sqrt{x+4} +2 }
|SZ=.
}}
Aufgrund der
{{
Faktlink
|Rechenregeln|Faktseitenname=
Funktion/R/Grenzwert/Epsilon/Rechenregeln/Fakt
|SZ=
}}
für Grenzwerte können wir den Grenzwert von Zähler und Nenner ausrechnen, wobei wir im Nenner die Stetigkeit der Quadratwurzel gemäß
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Quadratwurzel/Stetig/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
verwenden, und es ergibt sich insgesamt {{mathl|term= 1/4 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Grenzwerte von Funktionen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
amgizli6zbeocphefkuaapdockvxs5e
Funktionenfolge/n-te Potenz/Beispiel
0
31857
1099897
1084989
2026-06-17T06:47:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099897
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|T
|| [0,1]
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name=f_n
| [0,1] |\R
| x | x^n
|SZ=.
}}
Für jedes
{{
mathbed|term=
x \in [0,1]
||bedterm1=
x < 1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
{{
Definitionslink
|konvergiert|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Folge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{Folge|Glied=x^n}} |SZ=}} nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Zahl/Betrag kleiner 1/Potenzfolge/Konvergenz/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
gegen {{math|term= 0 |SZ=}} und für
{{
Relationskette
| x
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
liegt die konstante Folge zum Wert {{math|term= 1 |SZ=}} vor. Die Grenzfunktion ist also
{{
Relationskette/display
| f(x)
|| \begin{cases} 0, \, \text{ falls } x <1\, , \\ 1 \text{ sonst} \, . \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
Diese Funktion ist nicht
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=K|
|SZ=,
}}
obwohl alle {{math|term= f_n |SZ=}} stetig sind.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellwertigen Funktionenfolgen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5iutm2v2yeruky6mvm7qsvslx53vgim
Ableitung der Umkehrfunktion/Quadratwurzel und dritte Wurzel/Beispiel
0
32710
1099699
1026210
2026-06-17T06:16:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099699
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f^{-1}
|\R_+ |\R_+
| x | \sqrt{x}
|SZ=,
}}
ist die
{{
Definitionslink
|Umkehrfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Funktion {{math|term= f |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| f(x)
|| x^2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=eingeschränkt auf {{math|term= \R_+|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Deren
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
in einem Punkt {{math|term= a |SZ=}} ist
{{
Relationskette
|f'(a)
|| 2a
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink{{{opt1|}}}
|Faktseitenname=
Differenzierbar/D in R/Umkehrfunktion/Fakt
|Faktseitenname2=
Differenzierbar/D offen K/Umkehrfunktion/Fakt
|SZ=
}}
gilt daher für
{{
Relationskette
|b
| \in | \R_+
||
||
||
|SZ=
}}
die Beziehung
{{
Relationskette/display
| {{makl| f^{-1} |}}' (b)
|| \frac{1}{f'(f^{-1} (b))}
|| \frac{1}{2 \sqrt{b} }
|| \frac{1}{2} b^{-\frac{1}{2} }
||
|SZ=.
}}
Im Nullpunkt ist {{math|term= f^{-1} |SZ=}} nicht differenzierbar.
Die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f^{-1}
|\R |\R
| x | x^{\frac{1}{3} }
|SZ=,
}}
ist die
{{
Definitionslink
|Umkehrfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Funktion {{math|term= f |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|f(x)
|| x^3
||
||
||
|SZ=
}}
Deren Ableitung in {{math|term= a |SZ=}} ist
{{
Relationskette
|f'(a)
|| 3a^2
||
||
||
|SZ=,
}}
dies ist für
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
von {{math|term= 0 |SZ=}} verschieden. Nach
{{
Faktlink{{{opt1|}}}
|Faktseitenname=
Differenzierbar/D in R/Umkehrfunktion/Fakt
|Faktseitenname2=
Differenzierbar/D offen K/Umkehrfunktion/Fakt
|SZ=
}}
ist für
{{
Relationskette
|b
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
somit
{{
Relationskette/display
| {{makl| f^{-1} |}}' (b)
|| \frac{1}{f'(f^{-1} (b))}
|| \frac{1}{3 {{makl| b^{\frac{1}{3} } |}}^{2} }
|| \frac{1}{3} b^{-\frac{2}{3} }
||
|SZ=.
}}
Im Nullpunkt ist {{math|term= f^{-1} |SZ=}} nicht differenzierbar.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Funktionen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qya53aiet7mt0tg7f2dr2lrlmwxuj4h
Hospital/Rationale Funktion/3x^2-5x-2 durch x^3-4x^2+x+6/Beispiel
0
32726
1099946
1085037
2026-06-17T06:55:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099946
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Polynome|
|Kontext=1K|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
3x^2-5x-2 \text{ und } x^3-4x^2+x+6
|SZ=
}}
haben beide für
{{
Relationskette
| x
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Nullstelle|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es ist also nicht von vornherein klar, ob der Limes
{{
Math/display|term=
{{op:Funktionslimes| x | 2 | \frac{ 3x^2-5x-2}{x^3-4x^2+x+6} }}
|SZ=
}}
existiert und welchen Wert er besitzt. Aufgrund der
{{
Faktlink
|Regel von l'Hospital|Faktseitenname=
Hospital/Differenzierbar im Innern/Fakt
|SZ=
}}
kann man den Grenzwert über die Ableitungen bestimmen, und das ergibt
{{
Relationskette/display
| {{op:Funktionslimes| x | 2 | \frac{ 3x^2-5x-2}{x^3-4x^2+x+6} }}
|| {{op:Funktionslimes| x | 2 | \frac{ 6x-5}{3x^2-8x+1} }}
|| \frac{7}{-3}
|| - \frac{7}{3}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Regel von Hospital
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
apb92zu7ay99sfy9qr2qmcgf05b1nez
Einheitskreis/Integral von Wurzel 1-x^2/Beispiel
0
33611
1099820
1084925
2026-06-17T06:35:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099820
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die obere Kreislinie des Einheitskreises ist die Punktmenge
{{
Math/display|term=
{{Mengebed|(x,y)| x^2+y^2 {{=|}}1| -1 \leq x \leq 1| y \geq 0 }}
|SZ=.
}}
Zu gegebenem
{{
mathbed|term=
x
||bedterm1=
-1 \leq x \leq 1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
gibt es genau ein {{math|term= y |SZ=,}} das diese Bedingung erfüllt, nämlich
{{
Relationskette
| y
|| \sqrt{1-x^2}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist der Flächeninhalt der oberen Einheitskreishälfte gleich der Fläche unter dem Graphen der Funktion {{mathl|term= x \mapsto \sqrt{1-x^2} |SZ=}} über dem Intervall {{mathl|term= [-1,1] |SZ=,}} also gleich
{{Math/display|term= {{op:Integral| -1| 1 |Integrand= \sqrt{1-x^2}|| x }} |SZ=.}}
Mit der
{{
Faktlink
|Substitution|Faktseitenname=
Integration/Substitutionsregel/dx Version/Fakt
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
x = {{op:cos| t |}} \text{ bzw. } t = {{op:arccos| x |}}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei {{mathl|term= {{op:cos||}} :[0, \pi] \rightarrow [-1,1] |SZ=}} nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Sinus und Kosinus/Monotonieeigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bijektiv ist|
|ISZ=|ESZ=,
}}
erhält man unter Verwendung von
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Integral/Potenzen von Sinus/Rekursion/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align
| {{op:Integral| a | b | Integrand= \sqrt{1-x^2}|| x }}
|| {{op:Integral| {{op:arccos| a |}} | {{op:arccos| b |}} | Integrand= \sqrt{1- {{op:cos| t |exp=2}} } (- {{op:sin| t |}} ) || t }}
|| - {{op:Integral| {{op:arccos| a |}} | {{op:arccos| b |}} | Integrand= {{op:sin| t |exp=2}} |t }}
|| {{op:Integralstamm| {{op:arccos| a |}} | {{op:arccos| b |}} |stamm= \frac{1}{2} ( {{op:sin| t |}} {{op:cos| t |}} -t )}}
||
|SZ=.
}}
Insbesondere ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| x \cdot {{op:sin(| {{op:arccos| x |}} |}}- {{op:arccos| x |}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| x \cdot \sqrt{1-x^2} - {{op:arccos| x |}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
zu {{mathl|term= \sqrt{1-x^2} |SZ=.}} Daher ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Integral| -1| 1 |Integrand= \sqrt{1-x^2}|| x }}
|| {{op:Integralstamm| -1| 1 |stamm= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| x \cdot \sqrt{1-x^2} - {{op:arccos| x |}} |}} }}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} ( - {{op:arccos| 1 |}} + {{op:arccos|(-1)|}} )
|| \pi/2
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stammfunktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Elementkategorie=Die Zahl pi
|Stichwort=Fläche
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n2ibon8y4n3kvew0pp699sba23n2cl6
Integral/Potenzen von Sinus/Rekursion/Beispiel
0
33613
1099957
1085045
2026-06-17T06:57:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099957
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Sinusfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:sin| x |}} |SZ=}} ist {{mathl|term= - {{op:cos| x |}} |SZ=.}} Um Stammfunktionen zu {{mathl|term= {{op:sin| x |exp=n}} |SZ=}} zu finden, verwenden wir partielle Integration, um eine rekursive Beziehung zu Potenzen mit kleinerem Exponenten zu erhalten. Um dies präzise zu machen, arbeiten wir mit Intervallgrenzen, und zwar sollen die Stammfunktionen von {{math|term= 0 |SZ=}} ausgehen, also für {{math|term= 0 |SZ=}} den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} besitzen. Für
{{
Relationskette
|n
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist mittels
{{
Faktlink
|partieller Integration|Faktseitenname=
Partielle Integration/Fakt
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n}} }}
|| {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n-2}} \cdot {{op:sin| t|exp=2}} }}
|| {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n-2}} \cdot {{makl| 1- {{op:cos| t|exp=2}} |}} }}
|| {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n-2}} }} - {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{makl| {{op:sin| t|exp=n-2}} {{op:cos| t|}} |}} {{op:cos| t|}} }}
|| {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n-2}} }} - {{op:Integralstamm| 0 | x |stamm =\frac{ {{op:sin| t |exp=n-1}} }{ n-1} {{op:cos| t |}} }} - \frac{1}{n-1} {{makl| {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n}} }} |}}
|SZ=.
}}
Durch Multiplikation mit {{mathl|term= n-1 |SZ=}} und Umstellen erhält man
{{
Relationskette/display/handlinks
| n {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n}} }}
||(n-1) {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=n-2}} }} - {{op:sin| x |exp=n-1|}} {{op:cos| x |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Speziell ergibt sich für
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| 0 | x | Integrand= {{op:sin| t|exp=2}} }}
|| \frac{1}{2} {{makl| x- {{op:sin| x |exp=}} {{op:cos| x |}} |}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen trigonometrischen Funktionen
|Kategorie2=Theorie der Stammfunktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
122oe77xqw45vlc9l4zjis0ub3pzpgc
Uneigentliches Integral/1 bis unendlich/1 durch t^n/n ganzzahlig/Beispiel
0
33619
1100359
1085491
2026-06-17T08:03:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100359
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= f(t)=t^{n} |SZ=}} mit {{math|term= n |SZ=}} negativ und ganzzahlig. Wir interessieren uns für die
{{
Definitionslink
|uneigentlichen Integrale|
|Kontext=|msw=uneigentliches Integral|
|SZ=
}}
für {{mathl|term= t |SZ=}} von
{{
mathkor|term1=
1
|nach|term2=
\infty
|SZ=.
}}
Bei {{mathl|term= n=-1 |SZ=}} ist {{mathl|term= {{op:ln| t |}} |SZ=}} die Stammfunktion von {{math|term= 1/t|SZ=.}} Daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| 1 | x | Integrand= \frac{1}{t} }}
|| {{op:ln| x |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
und der
{{
Definitionslink
|Grenzwert|
|Kontext=mr|
|SZ=
}}
für {{mathl|term= x \mapsto \infty|SZ=}} existiert nicht. Das uneigentliche Integral existiert also nicht. Es sei nun {{mathl|term= n \leq -2 |SZ=.}} Dann ist {{mathl|term= \frac{1}{n+1} t^{n+1} |SZ=}} eine Stammfunktion zu {{math|term= t^n |SZ=}} und daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Funktionslimes| x | \infty| ( {{op:Integral| 1 | x | Integrand= t^n }} ) }}
|| {{op:Funktionslimes| x | \infty| ( {{op:Integralstamm| 1 | x |stamm = \frac{1}{n+1} t^{n+1} }} ) }}
|| {{op:Funktionslimes| x | \infty| ( \frac{x^{n+1} }{n+1} - \frac{1}{n+1} ) }}
|| - \frac{1}{n+1}
||
|SZ=,
}}
wegen {{mathl|term= {{op:Funktionslimes| x | \infty| x^{n+1} }} =0 |SZ=.}} Das uneigentliche Integral existiert also und es ist
{{
Math/display|term=
{{op:Integral| 1 | \infty|Integrand= t^n }} = -\frac{1}{n+1}
|SZ=.
}}
Diese Zahl ist positiv, da {{mathl|term= n \leq -2 |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der uneigentlichen Integrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7efsozh55tvcapt0q3fz220rey6789r
Intervall/Funktion/Rektifizierbarkeit/Beispiel
0
33659
1099962
1085051
2026-06-17T06:57:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099962
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Rektifizierbarkeit|
|Kontext=Rn|
|SZ=
}}
ist schon für Funktionen
{{
Abbildung/display
|name=f
| I |\R
| t |f(t)
|SZ=,
}}
ein nicht-trivialer Begriff, siehe
{{
Beispiellink
|| Beispielseitenname=
Kurvenlänge/x sin 1 durch x/Nicht rektifizierbar/Beispiel
|SZ=.
}}
Wenn allerdings {{math|term= f |SZ=}}
{{
Definitionslink
|wachsend|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder
{{
Definitionslink
|fallend|
|Kontext=abb|
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist, so lässt sich die Länge einfach ausrechnen. Zu einer beliebigen Unterteilung
{{
Relationskette
| a
|| t_0
| \leq | t_1
| {{leqdots|}} | t_k
||b
||
|SZ=
}}
ist dann nämlich
{{
Relationskette/display
| \sum_{i {{=|}} 1}^k {{op:Betrag|f(t_i) -f(t_{i-1})||}}
|| \sum_{i {{=|}} 1}^k (f(t_i) -f(t_{i-1}))
|| f(b) -f(a)
||
||
|SZ=,
}}
d.h. die Länge ist einfach die Differenz der Werte an den Randpunkten des Intervalls. Insbesondere existiert die Länge, d.h. monotone Funktionen sind rektifizierbar. Wenn {{math|term= f |SZ=}} wachsend ist und
{{
Definitionslink
|stetig differenzierbar|
|Kontext=K|
|SZ=,
}}
so ergibt sich dies natürlich auch aus
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Kurve im R^n/Stetig differenzierbar/Rektifizierbar/Fakt
|SZ=
}}
und aus
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Riemann-Integral/Hauptsatz/Newton-Leibniz/Fakt
|SZ=.
}}
Wenn {{math|term= f |SZ=}} allerdings nicht monoton ist, so müssen bei der Längenberechnung auch die Richtungsänderungen mitberücksichtigt werden. Für das Integral {{mathl|term= {{op:Integral| a | b | Integrand= {{op:Betrag|f'(t)|}} }} |SZ=}} gibt es dann keine direkte Berechnung, da {{mathl|term= f'(t) |SZ=}} das Vorzeichen ändert. Man kann aber das Intervall in
{{
Zusatz/Klammer
|text=eventuell unendlich viele|
|ISZ=|ESZ=
}}
Abschnitte unterteilen, wo die Funktion wachsend oder fallend, bzw. wo die Ableitung positiv oder negativ ist, und dann abschnittsweise die Länge berechnen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rektifizierbaren Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cdzhpzctatuf22zwj3vsi2dnjgeb2c0
Zykloide/Längenberechnung/Beispiel
0
33661
1100445
1085580
2026-06-17T08:16:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100445
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei ein Punkt {{math|term= V |SZ=}} auf der Peripherie eines Kreises mit Radius {{math|term= 1 |SZ=}} fixiert
{{
Zusatz/Klammer
|text=beispielsweise ein Ventil|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die {{Stichwort|Zykloide|SZ=}} ist diejenige Kurve, die der Punkt beschreibt, wenn der Kreis sich gleichmäßig auf einer Geraden
{{
Zusatz/Klammer
|text=der {{math|term= x |SZ=-}}Achse|
|ISZ=|ESZ=
}}
abrollt, wie wenn ein Rad auf der Straße fährt. Wenn {{math|term= t |SZ=}} den Winkel bzw. die abgerollte Strecke repräsentiert, und der Punkt {{math|term= V |SZ=}} sich zum Zeitpunkt
{{
Relationskette
|t
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} befindet, so wird die Bewegung des Ventils durch
{{
Abbildung/display
|name=W
|\R|\R^2
| t | W(t) {{=|}} {{op:Zeilenvektor| t- {{op:sin| t |}} | 1 - {{op:cos| t |}} |}}
|SZ=.
}}
beschrieben.
{{
inputbild
|Cycloid f|gif| 400px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Cycloid_f
|Autor=
|Benutzer=Zorgit
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Nach einer Volldrehung befindet sich das Ventil wieder in seiner Ausgangsposition am Rad, aber verschoben um {{math|term= 2 \pi|SZ=.}} Die Ableitung dieser Kurve ist
{{
Relationskette/display
| W'(t)
|| {{op:Zeilenvektor| 1 - {{op:cos| t |}} | {{op:sin| t |}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Länge der Zykloide
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die Länge des vom Ventil beschriebenen Weges|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Kurve im R^n/Stetig differenzierbar/Rektifizierbar/Fakt
|SZ=
}}
im Zeitintervall von
{{
mathkor|term1=
0
|nach|term2=
s
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Integral| 0 | s | Integrand= \sqrt{ (1- {{op:cos| t |}})^2 + {{op:sin| t |exp=2 }} } }}
|| {{op:Integral| 0 | s | Integrand= \sqrt{ 2- 2 {{op:cos| t |}} } }}
|| \sqrt{2} {{op:Integral| 0 | s | Integrand= \sqrt{ 1- {{op:cos| t |}} } }}
|| 2 \sqrt{2} {{op:Integral| 0 | \frac{s}{2}|Integrand= \sqrt{ 1- {{op:cos| 2 u |}} } || u}}
|| 2 \sqrt{2} {{op:Integral| 0 | \frac{s}{2}|Integrand= \sqrt{ 1- {{op:cos| u |exp=2}} + {{op:sin| u |exp=2}} } || u}}
|| 2 \sqrt{2} {{op:Integral| 0 | \frac{s}{2}|Integrand= \sqrt{ 2 {{op:sin| u |exp=2}} } || u}}
|| 4 {{op:Integral| 0 | \frac{s}{2}|Integrand= \sqrt{ {{op:sin| u |exp=2}} } || u}}
|| 4 {{op:Integral| 0 | \frac{s}{2}|Integrand= {{op:Betrag| {{op:sin| u |}} }} || u}}
|| 4 {{op:Integral| 0 | \frac{s}{2}|Integrand= {{op:sin| u |}} || u}}
|| 4 {{makl| {{op:Integralstamm| 0 | \frac{s}{2}|stamm = - {{op:cos| u | }} }} |}}
|SZ=,
}}
wobei die letzte Umformung für
{{
Relationskette
| s
| \leq | 2 \pi
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Für
{{
Relationskette
| s
|| 2 \pi
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies gleich
{{
Relationskette
| 4 \cdot 2
|| 8
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rektifizierbaren Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Zykloide
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
eibedi5rxtpa24jei993m99y8tehec6
Reelle Partialbruchzerlegung/x^3-x+5 durch x^2(x^2+1)/Beispiel
0
33853
1100247
1085377
2026-06-17T07:44:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100247
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die rationale Funktion
{{
Relationskette/display
| \frac{X^3-X+5}{X^4+X^2}
|| \frac{X^3-X+5}{X^2 {{makl| X^2+1 |}} }
||
||
||
|SZ=,
}}
wo die Faktorzerlegung des Nennerpolynoms sofort ersichtlich ist. Der Ansatz
{{
Relationskette/display
| \frac{X^3-X+5}{X^2 {{makl| X^2+1 |}} }
|| \frac{a}{X} + \frac{b}{X^2} + \frac{cX+d}{X^2+1}
||
||
||
|SZ=
}}
führt durch Multiplikation mit dem Nennerpolynom auf
{{
Relationskette/align/handlinks
| X^3-X+5
|| aX {{makl| X^2+1 |}} + b {{makl| X^2+1 |}} + (cX+d)X^2
|| aX^3+aX+bX^2+b+cX^3+dX^2
|| (a+c)X^3+(b+d)X^2+aX+b
||
|SZ=.
}}
Koeffizientenvergleich führt auf das
{{
Definitionslink
|inhomogene lineare Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
a+c =1 \text{ und } b+d =0 \text{ und } a =-1 \text{ und } b =5
|SZ=
}}
mit der Lösung
{{
Math/display|term=
b=5,\, a=-1,\, d=-5,\, c=2
|SZ=.
}}
Insgesamt ist die
{{
Faktlink
|Partialbruchzerlegung|Faktseitenname=
Reelle Partialbruchzerlegung/Fakt
|SZ=
}}
also gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|X^3-X+5|X^2(X^2+1)}}
|| - {{op:Bruch| 1 |X}} + {{op:Bruch| 5 |X^2}} + {{op:Bruch| 2X-5|X^2+1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Partialbruchzerlegung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
evd6nhobrbukyxkh2av18a1fm12i3od
Stammfunktion/Rationale Funktion/x^3-x+5 durch x^4+x^2/Beispiel
0
33857
1100316
1038171
2026-06-17T07:56:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100316
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten eine Stammfunktion zu
{{
Relationskette/display
| f(x)
|| {{op:Bruch| x^3-x+5| x^4+x^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmen. Nach
{{
Beispiellink
|| Beispielseitenname=
Reelle Partialbruchzerlegung/x^3-x+5 durch x^2(x^2+1)/Beispiel
|SZ=
}}
ist die
{{
Faktlink
|reelle Partialbruchzerlegung|Faktseitenname=
Reelle Partialbruchzerlegung/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| x^3-x+5| x^2(x^2+1)}}
|| - {{op:Bruch| 1 | x}} + {{op:Bruch| 5 | x^2}} + {{op:Bruch| 2x-5| x^2+1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Als
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
ergibt sich daher
{{
Math/display|term=
- {{op:ln| {{op:Betrag| x |}} |}} - 5 x^{-1} + {{op:ln(| x^2+1|}} - 5 {{op:arctan| x |}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Integration rationaler Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0f95d01vq1jftgcfel2rrc3rsgvac2i
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/y' ist y/Beispiel
0
33910
1100034
1026647
2026-06-17T07:09:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100034
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|homogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| y
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt genau die
{{
Definitionslink
|Lösungen|
|Kontext=gdg|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y(t)= c e^{t} \text{ mit } c \in \R
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Differentialgleichung y'=y
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m9viuhstp7aw85m91qkmu3k6c619886
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/y' ist 0/Beispiel
0
33914
1100030
1036837
2026-06-17T07:08:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100030
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|homogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt genau die
{{
Definitionslink
|konstanten|
|Kontext=abb|msw=konstant|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Lösungen|
|Kontext=gdg|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y(t)= c \text{ mit } c \in \R
|SZ=.
}}
Dies folgt direkt aus
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Intervall/Stammfunktion/Konstante Differenz/Fakt
|SZ=,
}}
aber auch aus
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/1/Fakt
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Differentialgleichung y'=0
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
eemu1m78iop2wzodm29spuafg2xrp0n
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/y' ist ay/Beispiel
0
33916
1100033
1036853
2026-06-17T07:09:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100033
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Sei
{{
Relationskette
|c
| \in | \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|homogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| cy
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/1/Fakt
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Lösungen|
|Kontext=gdg|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y(t)= a e^{ct}\text{ mit } a \in \R
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Differentialgleichung y'=ay
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1g2s2txjq5dfua4zyaxnk70xou1653l
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/y' ist 1 durch t^2-1 mal y/Beispiel
0
33920
1100032
1085140
2026-06-17T07:09:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100032
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|homogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette
|t
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{op:Bruch| y |t^2-1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Um die Lösungen zu bestimmen brauchen wir eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette/display
| g(t)
||\frac{1}{t^2-1}
||\frac{1}{(t-1)(t+1)}
|| \frac{1/2}{t-1} - \frac{1/2}{t+1}
||
|SZ=.
}}
Aus der
{{
Definitionslink
|Partialbruchzerlegung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
gelangt man zur Stammfunktion
{{
Relationskette/display
|G(t)
|| \frac{1}{2} {{op:ln|(t-1)|}} - \frac{1}{2} {{op:ln|(t+1)|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher sind die
{{
Definitionslink
|Lösungen|
|Kontext=gdg|
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/1/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
| c \cdot {{op:exp| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:ln|(t-1)|}} -{{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:ln|(t+1)|}} |}} |}}
|| c {{op:Bruch| {{op:exp(| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:ln|(t-1)|}} |}} | {{op:exp(| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:ln|(t+1)|}} }} }}
|| c {{op:Bruch| \sqrt{ {{op:exp(| {{op:ln|(t-1)|}} |}} }| \sqrt{ {{op:exp(| {{op:ln|(t+1)|}} }} } }}
|| c \cdot \frac{\sqrt{t-1} }{\sqrt{t+1} }
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der homogenen linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Differentialgleichung y'=y/(t^2-1)
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2v90ioosgjer6qgqc5bsq4si5tkzvyp
Wachstum einer Population/Logistische Differentialgleichung/Beispiel
0
34022
1100392
1085519
2026-06-17T08:08:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100392
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= p(t) |SZ=}} die Größe einer Population zu einem Zeitpunkt {{math|term= t |SZ=.}} Wie setzen voraus, dass die Populationsentwicklung
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
ist; die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{mathl|term= p'(t) |SZ=}} repräsentiert dann das
{{
Zusatz/Klammer
|text=infinitesimale|
|ISZ=|ESZ=
}}
Bevölkerungswachstum zum Zeitpunkt {{math|term= t |SZ=.}} Den Quotienten
{{
Relationskette/display
| {{{r|r}}} (t)
|| \frac{p'(t)}{p(t)}
||
||
||
|SZ=
}}
nennt man die {{Stichwort|Wachstumsrate|SZ=}} zum Zeitpunkt {{math|term= t |SZ=.}} Wir fragen uns, inwiefern man den Populationsverlauf aus der Wachstumsrate rekonstruieren kann. Die Wachstumsrate kann von der Zeit
{{
Zusatz/Klammer
|text=Jahreszeit, Nahrungsvorkommen, Entwicklung von anderen Populationen etc.|
|ISZ=|ESZ=
}}
abhängen, aber auch von der aktuellen Populationsgröße {{math|term= p |SZ=.}} Die Zeitabhängigkeit der Wachstumsrate beruht auf äußeren Einflüssen, während die Abhängigkeit von der aktuellen Populationsgröße eine innere Dynamik ausdrückt. Sie beruht darauf, dass eine große Population sich hemmend auf die Fortpflanzung auswirkt.
Wir beschränken uns auf eine Situation, wo die Wachstumsrate nur von der Populationsgröße abhängt, nicht aber von sonstigen Einflüssen. Dann wird die Wachstumsrate durch eine Funktion {{mathl|term= {{{w|w}}}(p) |SZ=}} beschrieben, und die Wachstumsrate zum Zeitpunkt {{math|term= t |SZ=}} ist demnach durch
{{
Relationskette
| {{{r|r}}} (t)
|| {{{w|w}}}(p(t))
||
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Die Wachstumsrate wirkt sich auf die Populationsentwicklung aus. Gemäß dem oben formulierten Zusammenhang gilt
{{
Relationskette/display
| p'(t)
|| p(t) \cdot {{{r|r}}} (t)
|| p(t) \cdot {{{w|w}}}(p(t))
||
||
|SZ=.
}}
Es liegt also eine
{{
Definitionslink
|Differentialgleichung|
|Kontext=gdg|
|SZ=
}}
der Form
{{
Relationskette/display
|p'
|| p \cdot {{{w|w}}}(p)
||
||
||
|SZ=
}}
vor, die
{{
Definitionslink
|zeitunabhängig|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, sodass insbesondere
{{
Definitionslink
|getrennte Variablen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vorliegen
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit der Funktion
{{
Relationskette/k
| h(p)
|| p \cdot {{{w|w}}}(p)
||
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei {{Stichwort|konstanter Wachstumsrate|msw=Konstante Wachstumsrate|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| {{{w|w}}}(p)
|| a
||
||
||
|SZ=
}}
liegt die Differentialgleichung
{{
Relationskette
|p'
|| ap
||
||
||
|SZ=
}}
vor, deren Lösungen die Funktionen {{mathl|term= ce^{at} |SZ=}} sind. Das bedeutet {{Stichwort|exponentielles Wachstum|msw=Exponentielles Wachstum|SZ=.}}
Wenn wir die Wachstumsrate so ansetzen, dass es bei einer gewissen Populationsgröße {{math|term= {{{g|g}}} |SZ=}} kein Wachstum mehr gibt, und bei sehr kleiner Bevölkerung die Wachstumsrate maximal gleich {{math|term= s |SZ=}} ist, und dazwischen die Wachstumsrate
{{
Definitionslink
|linear|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= p |SZ=}} abhängt, so erhält man die Wachstumsrate
{{
Relationskette/display
| {{{w|w}}}(p)
|| s {{makl| 1 -\frac{1}{ {{{g|g}}} } p|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
|p'
|| sp {{makl| 1 -\frac{1}{ {{{g|g}}} }p|}}
|| sp -\frac{s}{g} p^2
||
||
|SZ=.
}}
Eine solche Differentialgleichung nennt man {{Stichwort|logistische Differentialgleichung|SZ=.}} Gemäß dem
{{
Faktlink
|Lösungsansatz für Differentialgleichungen mit getrennten Variablen|Faktseitenname=
Gewöhnliche Differentialgleichung/Getrennte Variablen/Lösungsexistenz/Fakt
|SZ=
}}
müssen wir eine Stammfunktion zu
{{
Relationskette/align
| {{op:Bruch| 1 |s p {{makl| 1 - {{op:Bruch| 1 | {{{g|g}}} }} p|}} }}
|| {{op:Bruch| g |s}} \cdot {{op:Bruch| 1 |p(g-p)}}
|| {{op:Bruch| 1 |s}} {{makl| {{op:Bruch| 1 |p}} + {{op:Bruch| 1 |g-p}} |}}
||
|SZ=
}}
finden. Eine solche Stammfunktion ist
{{
Relationskette/display
| H(p)
||\frac{1}{s} ( {{op:ln| p |}} - {{op:ln| ({{{g|g}}} -p)|}})
|| \frac{1}{s} {{op:ln|\frac{p}{ {{{g|g}}} - p}|}}
||
||
|SZ=.
}}
Zur Berechnung der
{{
Definitionslink
|Umkehrfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= H^{-1} |SZ=}} lösen wir die Gleichung
{{
Relationskette/display
|u
|| \frac{1}{s} {{op:ln|\frac{p}{{{{g|g}}}-p}|}}
||
||
||
|SZ=
}}
nach {{math|term= p |SZ=}} auf. Es ergibt sich
{{
Relationskette/display
| {{op:exp |(su)|}}
|| \frac{p}{ {{{g|g}}}-p}
||
||
||
|SZ=
}}
und daraus
{{
Relationskette/display
| {{{g|g}}} \cdot {{op:exp|(su)|}}
|| p+p \cdot {{op:exp|(su)|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/display
|p
||\frac{ {{{g|g}}} \cdot {{op:exp|(su)|}} }{1+ {{op:exp|(su)|}} }
|| \frac{ {{{g|g}}} }{1+ {{op:exp|(-su)|}} }
||
||
|SZ=.
}}
Da die Differentialgleichung zeitunabhängig ist, ist
{{
Relationskette/display
|p(t)
|| \frac{ {{{g|g}}} }{1+ {{op:exp|(- s t)|}} }
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung. Bei
{{
Relationskette
|t
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
|p(0)
|| {{op:Bruch| g | 2}}
||
||
||
|SZ=,
}}
für {{mathl|term= t \rightarrow + \infty|SZ=}} strebt die Lösung gegen {{math|term= g |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Grenzbevölkerung|
|ISZ=|ESZ=
}}
und für {{mathl|term= t \rightarrow - \infty|SZ=}} gegen {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zeitunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=Theorie der logistischen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Logistische Differentialgleichung
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c3ldiz4pkx2zbljb77tjopiclmne0mg
Harmonischer Oszillator/Differentialgleichungssystem/Beispiel
0
34144
1099943
1085034
2026-06-17T06:54:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099943
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Bewegung eines Punktes auf der Geraden, wobei die Lage des Punktes proportional zur auf ihn wirkenden Kraft
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. Beschleunigung|
|ISZ=|ESZ=
}}
in Richtung des Nullpunkts sein soll. Wenn der Punkt sich in {{math|term= \R_+|SZ=}} befindet und sich in die positive Richtung bewegt, so wirkt diese Kraft bremsend, wenn er sich in die negative Richtung bewegt, so wirkt die Kraft beschleunigend. Mit der Proportionalitätskonstante {{math|term= 1 |SZ=}} gelangt man zur
{{
Definitionslink
|linearen Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=zweiter Ordnung|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y^{\prime \prime}
|| -y
||
||
||
|SZ=,
}}
die diesen Bewegungsvorgang beschreibt. Als Anfangsbedingung wählen wir
{{
mathkor|term1=
y(0)=0
|und|term2=
y'(0)=v
|SZ=,
}}
zum Zeitpunkt {{math|term= 0 |SZ=}} soll die Bewegung also durch den Nullpunkt gehen und dort die Geschwindigkeit {{math|term= v |SZ=}} besitzen. Man kann sofort die Lösung
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| v \cdot {{op:sin| t |}}
||
||
||
|SZ=
}}
angeben. Wir werden diese Lösung mit den Lösungsmethoden für lineare Differentialgleichungen herleiten. Die Differentialgleichung führt zum linearen Differentialgleichungssystem
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| y_0'| y_1' }}
|| {{op:Spaltenvektor| y_1 | -y_0 }}
|| {{op:Matrix22| 0 | 1 | -1| 0}} {{op:Spaltenvektor| y_0 | y_1 }}
||
||
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=glg|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| x^2+1
||(x- {{Imaginäre Einheit}} ) (x+ {{Imaginäre Einheit}} )
||
||
||
|SZ=,
}}
und Eigenvektoren sind {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | {{Imaginäre Einheit}} }} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=zum Eigenwert {{math|term= {{Imaginäre Einheit}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | - {{Imaginäre Einheit}} }} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=zum Eigenwert {{math|term= - {{Imaginäre Einheit}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|allgemeine komplexe Lösung|
|Kontext=glg|
|SZ=
}}
ist also nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Diagonalisierbar/Lösbarkeit/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| y_0(t)| y_1(t)}}
|| c_1 e^{ {{Imaginäre Einheit}} t} {{op:Spaltenvektor| 1 | {{Imaginäre Einheit}} }} +c_2 e^{- {{Imaginäre Einheit}} t} {{op:Spaltenvektor| 1 | - {{Imaginäre Einheit}} }}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei letztlich nur der Realteil der ersten Zeile interessiert. Die Anfangsbedingung führt zu
{{
Mathkor/display|term1=
c_1+c_2 = 0
|und|term2=
c_1 {{Imaginäre Einheit}} - c_2 {{Imaginäre Einheit}} = v
|SZ=.
}}
Also ist
{{
mathkor|term1=
c_2=-c_1
|und|term2=
c_1 = \frac{v}{2 {{Imaginäre Einheit}} }
|SZ=.
}}
Daher ist die Lösung
{{
Relationskette/display
| \frac{v}{2 {{Imaginäre Einheit}} } e^{ {{Imaginäre Einheit}} t} - \frac{v}{2 {{Imaginäre Einheit}} } e^{- {{Imaginäre Einheit}} t}
|| v \cdot {{op:sin| t |}}
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Sinus und Kosinus/Komplex/Eigenschaften/Fakt
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen eindimensionalen Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten zweiter Ordnung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Harmonischer Oszillator
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
33zm2gss2hxrb9jjvq6iis6gj9uqr6u
Riemann Integral/x^2 von 0 bis 1/Explizit über Treppenintegrale/Beispiel
0
34160
1100268
1085395
2026-06-17T07:48:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100268
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
| [0,1] |\R
| t |t^2
|SZ=,
}}
die bekanntlich in diesem Intervall
{{
Definitionslink
|streng wachsend|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
ist. Für ein Teilintervall
{{
Relationskette
| [a,b]
| \subseteq | [0,1]
||
||
||
|SZ=
}}
ist daher {{mathl|term= f(a) |SZ=}} das
{{
Definitionslink
|Minimum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{mathl|term= f(b) |SZ=}} das
{{
Definitionslink
|Maximum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Funktion über diesem Teilintervall. Es sei {{math|term= n |SZ=}} eine positive natürliche Zahl. Wir unterteilen das Intervall {{mathl|term= [0,1] |SZ=}} in die {{math|term= n |SZ=}} gleichlangen Teilintervalle
{{
Mathbed/display|term=
\left[ i {{op:Bruch| 1 |n}} , (i+1) {{op:Bruch| 1 |n}} \right]
||bedterm1=
i=0 {{kommadots|}} n-1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
der Länge {{math|term= {{op:Bruch| 1 |n}} |SZ=.}} Das
{{
Definitionslink
|Treppenintegral|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu der zugehörigen
{{
Definitionslink
|unteren Treppenfunktionen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \sum_{i {{=|}} 0}^{n-1} \frac{1}{n} {{makl|i \frac{1}{n}|}}^2
|| \frac{1}{n^3} \sum_{i {{=|}} 0}^{n-1} i^2
|| \frac{1}{n^3} {{makl| \frac{1}{3} n^3 - \frac{1}{2}n^2 + \frac{1}{6} n|}}
|| \frac{1}{3} - \frac{1}{2n} + \frac{1}{6n^2}
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Aufgabelink{{{optlink1|}}}
|| Aufgabeseitenname=
Zweite Potenzsummen/Durch Induktion/Aufgabe
|Aufgabeseitenname2=
Potenzsummen/Durch Induktion/Aufgabe
|SZ=
}}
für die Formel für die Summe der Quadrate
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da die beiden
{{
Definitionslink
|Folgen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
mathkor|term1=
{{Folge|Glied=1/2n|}}
|und|term2=
{{Folge|Glied=1/6n^2|}}
|SZ=
}}
gegen {{math|term= 0 |SZ=}}
{{
Definitionslink
|konvergieren|
|Kontext=Folge R|
|SZ=,
}}
ist der
{{
Definitionslink
|Limes|
|Kontext=|
|SZ=
}}
für {{mathl|term= n \rightarrow \infty |SZ=}} von diesen Treppenintegralen gleich {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 3}} |SZ=.}} Das
{{
Definitionslink
|Treppenintegral|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu der zugehörigen
{{
Definitionslink
|oberen Treppenfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display/druckalign
| \sum_{i {{=|}} 0}^{n-1} \frac{1}{n} {{makl|(i+1) \frac{1}{n}|}}^2
|| \frac{1}{n^3} \sum_{i {{=|}} 0}^{n-1} (i+1)^2
|| \frac{1}{n^3} \sum_{j {{=|}} 1}^{n} j^2
|| \frac{1}{n^3} {{makl|\frac{1}{3} n^3 + \frac{1}{2}n^2 + \frac{1}{6} n|}}
|| \frac{1}{3} + \frac{1}{2n} + \frac{1}{6n^2}
||
|SZ=.
}}
Der Limes davon ist wieder {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 3}} |SZ=.}} Da beide Limiten übereinstimmen, müssen nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Riemann Integral/Treppenfunktionen mit gleichem Limes/Integral/Fakt
|SZ=
}}
überhaupt das
{{
Definitionslink
|Ober|
|Kontext=Integral|
|SZ=-
}}
und das
{{
Definitionslink
|Unterintegral|
|Kontext=|
|SZ=
}}
übereinstimmen, sodass die Funktion
{{
Definitionslink
|Riemann-integrierbar|
|Kontext=kompakt|
|SZ=
}}
ist und das
{{
Definitionslink
|bestimmte Integral|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| 0 | 1 |Integrand=t^2||t}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Riemann-Integrierbarkeit
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Standardparabel
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cm8w7ih4ylfj9p4w2igep7v7k64ciu7
Differenzierbarkeit/Partielle Differenzierbarkeit ist schwach/Beispiel
0
34229
1099799
1084901
2026-06-17T06:31:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099799
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung
|name=f
|\R^2|\R
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| f(x,y)
| {{defeq}} | \begin{cases} \frac{ xy^3 } { x^2+y^6 } \text{ für } (x,y) \neq (0,0) \, , \\ 0 \text{ für } (x,y) = (0,0) \, . end{cases}
||
||
|SZ=
}}
Für einen Vektor
{{
Relationskette
|v
||(a,b)
||
||
||
|SZ=
}}
und einen reellen Parameter {{math|term= s |SZ=}} erhalten wir auf der Geraden {{math|term= \R v |SZ=}} die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f_v
|\R | \R
| s | f(sa,sb) {{=|}} \frac{ sas^3b^3 } { s^2 a^2 + s^6b^6 } {{=|}} \frac{ s^2 ab^3 } {a^2 + s^4 b^6}
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
| a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Nenner stets positiv und die Funktion {{math|term= f_v |SZ=}} ist stetig mit dem Wert {{math|term= 0 |SZ=}} bei
{{
Relationskette
| s
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
und als
{{
Definitionslink
|rationale Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in {{math|term= s |SZ=}} differenzierbar. Für
{{
Relationskette
| a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Funktion {{math|term= f_v |SZ=}} konstant {{math|term= = 0 |SZ=}} und damit ebenfalls differenzierbar. Also existieren in {{math|term= 0 |SZ=}} alle Richtungsableitungen zu {{math|term= f |SZ=.}} Die Funktion {{math|term= f |SZ=}} ist allerdings nicht stetig: Für die Folge {{mathl|term= (1/n^3,1/n) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die gegen
{{
Relationskette/k
| 0
|| {{op:Zeilenvektor| 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
konvergiert|
|ISZ=|ESZ=
}}
gilt
{{
Relationskette/display
| f {{makl| {{op:Bruch| 1 |n^3}} , {{op:Bruch| 1 |n}} |}}
|| {{op:Bruch|(1/n^3)(1/n^3) |(1/n^6) + (1/n^6)}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
|SZ=,
}}
aber
{{
Relationskette
| f(0,0)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (R)
|Kategorie2=Theorie der Richtungsableitung (R)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=Brenner
|Bearbeitungsstand=
}}
b4icqt5s6zpyzjv4uqpj3ot4ipbtrcm
Partielle Ableitung/K/xy^2-z^3, sin xy+x^2 exp z/Berechnung mit Jacobimatrix/Beispiel
0
34236
1100128
1037337
2026-06-17T07:25:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100128
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung
|name= {{{f|f}}}
| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^3| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^2
||
|SZ=,
}}
die durch
{{
Math/display|term=
(x,y,z) \longmapsto {{makl| xy^2-z^3, {{op:sin|(xy)|}} + x^2 \cdot {{op:exp| z |}} |}} =({{{f|f}}}_1(x,y,z),{{{f|f}}}_2(x,y,z) )
|SZ=
}}
gegeben sei. Die partiellen Ableitungen von {{math|term= {{{f|f}}}_1 |SZ=}} sind
{{
Math/display|term=
{{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}}_1 | x}} = y^2, \, {{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}}_1 | y}} = 2xy, \, {{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}}_1 |z}} = -3z^2
|SZ=,
}}
und die partiellen Ableitungen von {{math|term= {{{f|f}}}_2 |SZ=}} sind
{{
Math/display|term=
{{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}}_2 | x}} = y {{op:cos|(xy)|}} + 2x \cdot {{op:exp| z |}}, \,{{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}}_2 | y}} = x \cdot {{op:cos|(xy)|}} , \,{{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}}_2 |z}} = x^2 \cdot \exp(z)
|SZ=.
}}
Damit erhalten wir für einen beliebigen Punkt
{{
Relationskette
|P
||(x,y,z)
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext= {{{K|}}} |
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix23| y^2| 2xy| -3z^2| y \cos(xy) + 2x \exp (z)| x \cos (xy)| x^2 \exp(z)}}
|SZ=.
}}
Für einen speziellen Punkt, z.B.
{{
Relationskette
|P
||(2,1,3)
||
||
||
|SZ=,
}}
setzt man einfach ein:
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix23| 1 | 4 | -27| \cos (2) + 4 \exp(3)| 2 \cos (2)| 4 \exp (3)}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der partiellen Ableitung (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=Brenner
|Bearbeitungsstand=
}}
ov7qadkehwwin7aza5yjqz32amdr0wn
Differenzierbarkeit/K/Partielle Ableitungen hängen von Koordinaten ab/Beispiel
0
34238
1099798
1084900
2026-06-17T06:31:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099798
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung
|name=f
| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^3| {{KRC/{{{K|K}}} |}}
||
|SZ=,
}}
die durch
{{
Math/display|term=
(x,y,z) \longmapsto 2xy^2 + x^2z^3+ z^2
|SZ=
}}
gegeben sei. Es ist leicht die partiellen Ableitungen in jedem Punkt zu berechnen, nämlich:
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Zeilenvektor| {{op:Partielle Ableitung| f | x}} | {{op:Partielle Ableitung| f | y}} | {{op:Partielle Ableitung| f |z}} }}_{(x,y,z)}
|| {{op:Zeilenvektor| 2y^2 + 2xz^3| 4xy| 3x^2z^2+ 2z}}
||
||
||
|SZ=.
}}
{{Alternative{{{opt1|}}}
|alt1=Da diese alle stetig sind, haben wir nach
{{
Faktlink{{{opt2|}}}
||Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/{{{K|K}}}/Existenz und Stetigkeit der partiellen Ableitungen impliziert Differenzierbarkeit/Fakt
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|totale Differential|
|Kontext= {{{K|K}}} |
|SZ=
}}
in jedem Punkt gefunden.
|alt2=Wir werden in der nächsten Vorlesung sehen, dass diese Abbildung in jedem Punkt total differenzierbar ist, und dass die Jacobi-Matrix das totale Differential beschreibt.}}
Nehmen wir nun an, dass wir nur an der Restriktion dieser Funktion auf die Ebene
{{
Math/display|term=
E \subset {{KRC/{{{K|K}}} |}}^3, \, E = {{Mengebed|(x,y,z)| 3x+2y-5z {{=|}} 0}}
|SZ=
}}
interessiert sind. {{math|term= E |SZ=}} ist also der Kern der linearen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=L
| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^3| {{KRC/{{{K|K}}} |}}
|(x,y,z)| 3x+2y-5z
|SZ=.
}}
Als Kern ist {{math|term= E |SZ=}} selbst ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=zweidimensionaler|
|ISZ=|ESZ=
}}
Vektorraum. Die Einschränkung von {{math|term= f |SZ=}} auf die Ebene ergibt also die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\tilde{f} {{=|}} f{{|}}_E
| E | {{KRC/{{{K|K}}} |}}
||
|SZ=.
}}
Diese Abbildung kann man als die Komposition
{{
Abbildung
|name=
| E \subset {{KRC/{{{K|K}}} |}}^3 | {{KRC/{{{K|K}}} |}}
||
|SZ=
}}
auffassen und diese ist nach
{{
Faktlink{{{opt3|}}}
|Präwort=der|Kettenregel|Faktseitenname=
Totale Differenzierbarkeit/{{{K|K}}}/Kettenregel/Fakt
|SZ=
}}
differenzierbar. Wenn wir die Inklusion von {{math|term= E |SZ=}} in {{math|term= {{KRC/{{{K|K}}} |}}^3 |SZ=}} mit {{math|term= N |SZ=}} bezeichnen, so ist das totale Differential der Komposition in einem Punkt
{{
Relationskette
|P
| \in | E
||
||
||
|SZ=
}}
gemäß der Kettenregel gerade die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= {{op:Totales Differential|\tilde{f}|P}} {{=|}} {{op:Totales Differential| f | P}} \circ N
| E | {{KRC/{{{K|K}}} |}}
||
|SZ=.
}}
Daher ergibt es hier Sinn vom totalen Differential zu sprechen.
Es ergibt allerdings keinen Sinn von partiellen Ableitungen der Abbildung
{{
Abbildung
|name= f {{|}}_E
| E | {{KRC/{{{K|K}}} |}}
||
|SZ=
}}
zu sprechen, da es keine natürliche Basis auf {{math|term= E |SZ=}} gibt und daher auch keine natürlichen Koordinaten. Es ist leicht eine Basis von {{math|term= E |SZ=}} zu finden und damit Koordinaten, es gibt aber keine {{Anführung|beste Wahl|SZ=,}} und die partiellen Ableitungen sehen in jeder Basis verschieden aus.
Eine Basis von {{math|term= E |SZ=}} ist beispielsweise durch
{{
mathkor|term1=
v_1=(0,5,2)
|und|term2=
v_2=(5,0,3)
|SZ=
}}
gegeben, und eine weitere durch
{{
mathkor|term1=
w_1=(1,1,1)
|und|term2=
w_2=(2,-3,0)
|SZ=.
}}
Mit solchen Basen erhalten wir Identifikationen
{{
Abbildung
|name=
| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^2 | E
||
|SZ=
}}
und somit numerische Beschreibungen der Abbildung
{{
Abbildung
|name=
| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^2 \cong E | {{KRC/{{{K|K}}} |}}
||
|SZ=,
}}
womit wir die partiellen Ableitungen bezüglich der gewählten Basen berechnen können.
In der ersten Basis ist die Identifikation gegeben durch die Abbildung
{{
Math/display|term=
(s,t) \longmapsto s v_1 + t v_2 = s(0,5,2) + t (5,0,3)=(5t,5s,2s + 3t)
|SZ=
}}
und dieser Ausdruck wird durch {{math|term= f |SZ=}} abgebildet auf
{{
Relationskette/align/drucklinks/teile
| 2(5t)(5s)^2+(5t)^2(2s+3t)^3+(2s+3t)^2
|| 250ts^2+25 t^2(8s^3+36s^2t+ 54 st^2+ 27t^3) | 3teil2= + 4 s^2+ 9t^2 + 12st
|| 250ts^2 + 200s^3t^2 +900s^2t^3+1350st^4 | 5teil2= + 675 t^5+ 4s^2+9 t^2+ 12st
||
||
|SZ=.
}}
Die partiellen Ableitungen dieser Komposition
{{
Zusatz/Klammer
|text=nennen wir sie {{math|term= g |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
bezüglich dieser Basis sind gegeben durch
{{
Relationskette/display/handlinks
| \partial g / \partial s
|| 500ts+ 600s^2 t^2+1800st^3 + 1350 t^4 + 8s + 12 t
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display/handlinks
| \partial g / \partial t
|| 250s^2+ 400s^3t + 2700s^2 t^2+ 5400 s t^3+ 3375 t^4 + 18 t + 12s
||
||
||
|SZ=.
}}
In der zweiten Basis {{mathl|term= w_1=(1,1,1) |SZ=}} und {{mathl|term= w_2=(2,-3,0) |SZ=}} ist die Identifikation gegeben durch
{{
Math/display|term=
(r,u) \longmapsto r w_1 + u w_2 = r(1,1,1)+u(2,-3,0)=(r+2u,r-3u,r)
|SZ=
}}
und dieser Ausdruck wird unter {{math|term= f |SZ=}} abgebildet auf
{{
Relationskette/align/drucklinks/teile
| 2(r+2u)(r-3u)^2+(r+2u)^2 r^3+ r^2
|| 2 r^3 + 4 r^2u - 12 r^2u - 24 ru^2 | 3teil1 = + 18r u^2+36u^3 + r^5+4r^4u+4r^3u^2+r^2
|| 2r^3-8r^2u-6ru^2+36u^3+r^5+4r^4u | 5teil1 = + 4r^3u^2+r^2
|SZ=.
}}
Die partiellen Ableitungen der Komposition
{{
Zusatz/Klammer
|text=nennen wir sie {{math|term= h |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
bezüglich dieser Basis sind
{{
Relationskette/display/handlinks
| \partial h / \partial r
|| 6r^2 - 16 ru -6u^2 + 5 r^4 +16 r^3u + 12 r^2u^2 + 2r
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \partial h / \partial u
|| -8 r^2 - 12 ru + 108 u^2 + 4 r^4 + 8 r^3 u
||
||
||
|SZ=.
}}
Fazit: Koordinaten sind manchmal gut für Berechnungen, manchmal verdunklen sie aber auch den eigentlichen mathematischen Sachverhalt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=Brenner
|Bearbeitungsstand=
}}
3zco2ymgjhk0y3jlloff6zojy683nhx
Stammfunktion und Riemann-Integral/1 durch x sin 1 durch x^2/Beispiel
0
34439
1100312
1085441
2026-06-17T07:55:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100312
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R|\R
| t |f(t)
|SZ=,
}}
mit
{{
Relationskette/display
| f(t)
| {{defeq|}} | \begin{cases} 0 \text{ für } t {{=|}} 0, \\ \frac{1}{t} {{op:sin| \frac{1}{t^2} |}} \text{ für } t \neq 0 \, .\end{cases}
||
||
||
||
|SZ=
}}
Diese Funktion ist nicht
{{
Definitionslink
|Riemann-integrierbar|
|SZ=,
}}
da sie weder nach oben noch nach unten
{{
Definitionslink
|beschränkt|
|SZ=
}}
ist. Es existieren also weder untere noch
{{
Definitionslink
|obere Treppenfunktionen|
|SZ=
}}
für {{math|term= f |SZ=.}} Trotzdem besitzt {{math|term= f |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|SZ=.
}}
Dazu betrachten wir die Funktion
{{
Relationskette/display
| H(t)
| {{defeq|}} | \begin{cases} 0 \text{ für } t {{=|}} 0, \\ \frac{ t^2}{2} {{op:cos|\frac{1}{t^2}|}} \text{ für } t \neq 0 \, .\end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
Diese Funktion ist
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=R
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|t
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich die Ableitung
{{
Relationskette/display
| H'(t)
|| t {{op:cos|\frac{1}{t^2}|}} + \frac{1}{t} {{op:sin| \frac{1}{t^2}|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|t
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist der
{{
Definitionslink
|Differenzenquotient|
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| \frac{ \frac{h^2}{2} {{op:cos|\frac{1}{h^2} |}} }{h}
|| \frac{h}{2} {{op:cos|\frac{1}{h^2} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für {{mathl|term= h \mapsto 0 |SZ=}} existiert der
{{
Definitionslink
|Grenzwert|
|Kontext=abb R|
|SZ=
}}
und ist gleich {{math|term= 0 |SZ=,}} sodass {{math|term= H |SZ=}} überall differenzierbar ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=aber nicht stetig differenzierbar|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der erste Summand in {{math|term= H'|SZ=}} ist
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=mr|
|SZ=
}}
und besitzt daher nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Stetige Funktion/Stammfunktion existiert/Fakt
|SZ=
}}
eine Stammfunktion {{math|term= G |SZ=.}} Daher ist {{mathl|term= H - G |SZ=}} eine Stammfunktion von {{math|term= f |SZ=.}} Dies ergibt sich für
{{
Relationskette
|t
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
aus der expliziten Ableitung und für
{{
Relationskette
|t
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
aus
{{
Relationskette/display
|H'(0)-G'(0)
|| 0-0
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stammfunktionen
|Kategorie2=Theorie der Riemann-Integrierbarkeit
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9c5hvd8hyfqdyyhurp11ug1x7mjwn8a
Stammfunktion/Logarithmus/Beispiel
0
34518
1100313
1085445
2026-06-17T07:55:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100313
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|natürlichen Logarithmus|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:ln| x |}} |SZ=}} mittels
{{
Faktlink
|partieller Integration|Faktseitenname=
Partielle Integration/Fakt
|SZ=,
}}
wobei wir
{{
Relationskette
| {{op:ln| x |}}
|| 1 \cdot {{op:ln| x |}}
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben und die konstante Funktion {{math|term= 1 |SZ=}} integrieren und den Logarithmus ableiten. Damit ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| a | b | Integrand= {{op:ln| x |}} || x}}
|| {{op:Integralstamm| a | b |(x \cdot {{op:ln| x |}})| x}} - {{op:Integral| a | b | Integrand=x \cdot {{op:Bruch| 1 | x |}} || x}}
|| {{op:Integralstamm| a | b |(x \cdot {{op:ln| x |}})| x}} - {{op:Integral| a | b | Integrand=1 || x}}
|| {{op:Integralstamm| a | b |(x \cdot {{op:ln| x |}})| x}} - {{op:Integralstamm| a | b | x || x}}
||
|SZ=.
}}
Eine Stammfunktion ist also {{mathl|term= x \cdot {{op:ln| x |}} - x |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stammfunktionen
|Kategorie2=Theorie des natürlichen Logarithmus
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Natürlicher Logarithmus (reell)
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3inkjdhmtc4o4c8erkfsg1cwcsq53w0
Stammfunktion/Wurzel aus x^2-1/Beispiel
0
34566
1100318
1085448
2026-06-17T07:56:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100318
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= \sqrt{x^2-1} |SZ=}} unter Verwendung der Hyperbelfunktionen
{{
mathkor|term1=
{{op:sinh| t |}}
|und|term2=
{{op:cosh| t |}}
|SZ=,
}}
für die nach
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Hyperbelfunktion/R/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Beziehung
{{
Relationskette
| {{op:cosh| t |exp=2}} - {{op:sinh| t |exp=2}}
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Die
{{
Faktlink
|Substitution|Faktseitenname=
Integration/Substitutionsregel/dx Version/Fakt
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
x= {{op:cosh| t |}} \text{ mit } dx = {{op:sinh| t |}} dt
|SZ=
}}
liefert{{{zusatz1|}}}
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Integral| a | b | Integrand= \sqrt{x^2-1}|| x}}
|| {{op:Integral| {{op:arcosh| a ||}} | {{op:arcosh| b ||}} | Integrand= \sqrt{ {{op:cosh| t |exp=2}}-1 } \cdot {{op:sinh| t |}} |t}}
|| {{op:Integral| {{op:arcosh| a ||}} | {{op:arcosh| b ||}} | Integrand= {{op:sinh| t |exp=2}} |t}}
||
||
|SZ=.
}}
Eine Stammfunktion des Sinus hyperbolicus im Quadrat ergibt sich aus
{{
Relationskette/display
| {{op:sinh| t |exp=2}}
|| {{makl|\frac{1}{2} {{makl| e^t - e^{-t} |}} |}}^2
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{makl| e^{2t} + e^{-2t} -2 |}}
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral||| Integrand= {{op:sinh| u |exp=2}} || u }}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} e^{2u} - {{op:Bruch| 1 | 2}} e^{-2u} - 2u|}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{op:sinh| 2 u|}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} u
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Integral||| Integrand= \sqrt{x^2-1} || x}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{op:sinh|(2 {{op:arcosh| x |}}) |}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:arcosh| x |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Aufgrund
{{
Faktlink
|Präwort=des|Additionstheorems|Faktseitenname=
Hyperbelfunktion/Additionstheoreme/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
für Sinus hyperbolicus ist
{{
Relationskette
| {{op:sinh| 2u}}
|| 2 {{op:sinh|u}} {{op:cosh|u}}
||
||
||
|SZ=
}}
und daher kann man diese Stammfunktion auch als
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:sinh| {{makl| {{op:arcosh| x |}} |}} }} {{op:cosh| {{makl| {{op:arcosh| x |}} |}} }} - {{op:arcosh| x |}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| \sqrt{ {{op:cosh| {{makl| {{op:arcosh| x |}} |}}^2 -1 } \cdot x - {{op:arcosh| x |}} |}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| \sqrt{ x^2 -1 } \cdot x - {{op:arcosh| x |}} |}}
||
||
|SZ=
}}
schreiben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stammfunktionen
|Kategorie2=Theorie der Hyperbelfunktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fcq1yrwamr5jzh9hin7wnv8hgrmdyxn
Stammfunktion/x^2 durch (x cos x -sin x)^2/Beispiel
0
34619
1100319
1085449
2026-06-17T07:56:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100319
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
für die Funktion
{{
Relationskette/display
|f(x)
|| {{op:Bruch| x^2|(x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} )^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmen. Als Vorüberlegung berechnen wir die Ableitung von
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} }}
|SZ=.
}}
Diese ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| - {{op:Bruch| {{op:cos| x |}} -x {{op:sin| x |}} - {{op:cos| x |}} | (x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} )^2 }}
|| {{op:Bruch| x {{op:sin| x |}} | (x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} )^2 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir schreiben daher {{math|term= f |SZ=}} als ein Produkt
{{
Relationskette
|f(x)
|| {{op:Bruch| x {{op:sin| x |}} | (x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} )^2 }} \cdot {{op:Bruch| x | {{op:sin| x |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
und wenden darauf
{{
Faktlink
|partielle Integration|Faktseitenname=
Partielle Integration/Fakt
|SZ=
}}
an, wobei wir den ersten Faktor integrieren und den zweiten Faktor ableiten. Die Ableitung des zweiten Faktors ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| x | {{op:sin| x |}} }} |}}'
|| {{op:Bruch| {{op:sin| x |}} - x {{op:cos| x |}} | {{op:sin| x |exp=2}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Integral||| f| x}}
|| {{op:Bruch| 1 | x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} }} \cdot {{op:Bruch| x | {{op:sin| x |}} }} {{bruchhilfealign|}} - {{op:Integral||| Integrand= {{op:Bruch| 1 | x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} }} \cdot {{op:Bruch| {{op:sin| x |}} - x {{op:cos| x |}} | {{op:sin| x |exp=2}} }} || x}}
|| {{op:Bruch| 1 | x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} }} \cdot {{op:Bruch| x | {{op:sin| x |}} }} + {{op:Integral||| Integrand= {{op:Bruch| 1 | {{op:sin| x |exp=2}} }} || x}}
|| {{op:Bruch| 1 | x {{op:cos| x |}} - {{op:sin| x |}} }} \cdot {{op:Bruch| x | {{op:sin| x |}} }} - {{op:cot| x | }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stammfunktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
swmexljh14gcgaj60g71mp707zzzi25
Reelle Partialbruchzerlegung/1 durch x^3-1/Beispiel
0
34679
1100246
1085376
2026-06-17T07:44:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100246
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|rationale Funktion|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| \frac{1}{X^3-1}
|| \frac{1}{(X-1) {{makl| X^2+X+1 |}} }
||
||
||
|SZ=.
}}
wobei der Faktor rechts reell nicht weiter zerlegbar ist. Daher muss es eine eindeutige Darstellung
{{
Relationskette/display
| \frac{1}{X^3-1}
|| \frac{a}{X-1} + \frac{bX+c}{X^2+X+1}
||
||
||
|SZ=
}}
geben. Multiplikation mit dem Nennerpolynom führt auf
{{
Relationskette/align
| 1
|| a {{makl| X^2+X+1 |}} + (bX+c)(X-1)
|| (a+b) X^2 + (a+c-b)X+ a-c
||
||
|SZ=.
}}
Koeffizientenvergleich führt auf das
{{
Definitionslink
|inhomogene lineare Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
a+b =0 \text{ und } a+c-b =0 \text{ und } a-c =1
|SZ=
}}
mit den eindeutigen Lösungen
{{
Math/display|term=
a= {{op:Bruch| 1 | 3}} ,\, b = - {{op:Bruch| 1 | 3}},\, c= - {{op:Bruch| 2 | 3}}
|SZ=.
}}
Die
{{
Faktlink
|Partialbruchzerlegung|Faktseitenname=
Reelle Partialbruchzerlegung/Fakt
|SZ=
}}
ist also
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |X^3-1}}
|| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 1 | 3}} | X-1}} + {{op:Bruch| -{{op:Bruch| 1 | 3}}X - {{op:Bruch| 2 | 3}} | X^2+X+1}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| 1 |X-1}} - {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| X + 2 | X^2+X+1}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Partialbruchzerlegung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ohas8r6fhmyn2oxc4ekabu1ebfzprlc
Stammfunktion/Rationale Funktion/1 durch x^3-1/Beispiel
0
34680
1100315
1038168
2026-06-17T07:56:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100315
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten eine Stammfunktion zu
{{
Relationskette/display
| f(x)
|| {{op:Bruch| 1 | x^3-1}}
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmen. Nach
{{
Beispiellink
|| Beispielseitenname=
Reelle Partialbruchzerlegung/1 durch x^3-1/Beispiel
|SZ=
}}
ist die
{{
Faktlink
|reelle Partialbruchzerlegung|Faktseitenname=
Reelle Partialbruchzerlegung/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Bruch| 1 | x^3-1}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| 1 | x-1}} - {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| x + 2 | x^2+x+1 }}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| 1 | x-1}} - {{op:Bruch| 1 | 6}} \cdot {{op:Bruch| 2x + 4 | x^2+x+1 }}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| 1 | x-1}} - {{op:Bruch| 1 | 6}} \cdot {{op:Bruch| 2x + 1 | x^2+x+1 }} - {{op:Bruch| 1 | 6}} \cdot {{op:Bruch| 3 | x^2+x+1}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| 1 | x-1}} - {{op:Bruch| 1 | 6}} \cdot {{op:Bruch| 2x + 1 | x^2+x+1 }} - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1 | x^2+x+1}}
|SZ=.
}}
Als
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
ergibt sich daher
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 3}} {{op:ln| {{op:Betrag| x-1||}} |}} - {{op:Bruch| 1 | 6}} \cdot {{op:ln(| x^2+x+1|}} - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{3} }} \cdot {{op:arctan| {{op:Bruch| 2 | \sqrt{3} }} {{makl| x+ {{op:Bruch| 1 | 2}} |}} |}}
|SZ=,
}}
wobei wir für den rechten Summanden
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Stammfunktion/Negative Potenzen von quadratischen Polynomen/Rekursionsformel/Fakt
|SZ=
}}
verwendet haben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Integration rationaler Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
71p0nizj4gnrbm544w0z3x9zaz2fkkz
Stammfunktion/Rationale Funktion/Linear durch Potenz von quadratischem Polynom/Bemerkung
0
34687
1100698
1085798
2026-06-17T10:49:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100698
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Mit
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Stammfunktion/Negative Potenzen von quadratischen Polynomen/Rekursionsformel/Fakt
|SZ=
}}
kann man auch
{{
Definitionslink
|rationale Funktionen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Form
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch|rx+s|(x^2+bx+c)^n}}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit {{math|term= r,s \in \R,\, r \neq 0 |SZ=,}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
integrieren, wo also das Zählerpolynom linear und das Nennerpolynom eine Potenz eines quadratischen Polynoms ist. Bei {{mathl|term= n=1 |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{makl| {{op:Bruch| r | 2}} {{op:ln(| x^2+bx+c|}} |}}'
|| {{op:Bruch| r | 2}} \cdot {{op:Bruch| 2x+b| x^2+bx+c}}
|| {{op:Bruch|rx + {{op:Bruch|rb| 2}} | x^2+bx+c}}
||
||
|SZ=.
}}
D.h., dass die Differenz zwischen dieser Ableitung und der zu integrierenden Funktion vom Typ
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| u | x^2+bx+c}}
|SZ=
}}
ist, was wir aufgrund von
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Stammfunktion/Negative Potenzen von quadratischen Polynomen/Rekursionsformel/Fakt
|SZ=
}}
integrieren können. Bei
{{
Relationskette
|n
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{makl| {{op:Bruch| -r| 2 (n-1) }} \cdot {{op:Bruch| 1 | {{makl| x^2+bx+c |}}^{n-1}|}} |}}'
|| {{op:Bruch| -r| 2 (n-1) }} \cdot (-n+1) \cdot (2x+b) \cdot {{op:Bruch| 1 | {{makl| x^2+bx+c |}}^{n}|}}
|| {{op:Bruch|rx + {{op:Bruch|rb| 2}} | {{makl| x^2+bx+c |}}^{n}|}}
||
||
|SZ=
}}
und wieder ist das Integral auf eine schon behandelte Situation zurückgeführt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Integration rationaler Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o7jy6y2r68t2bept8570vwp9o2jltia
Stammfunktion/Rationale Funktion/1 durch t^2 sqrt(1-t^2)^3/Beispiel
0
34751
1100314
1085446
2026-06-17T07:55:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100314
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen für die Funktion
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 |t^2 \sqrt{1-t^2}^3}}
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bestimmen. Mit der in
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Stammfunktion/Rationale Funktion in x und quadratischem Polynom/Reduktion/Fakt
|SZ=
}}
beschriebenen
{{
Faktlink
|Substitution|Faktseitenname=
Integration/Substitutionsregel/dx Version/Fakt
|SZ=
}}
{{
Mathkor/display|term1=
t = {{op:sin| s |}}
|und|term2=
dt= {{op:cos| s |}} ds
|SZ=
}}
werden wir auf die Funktion
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | {{op:sin| s |exp=2}} \cdot {{op:cos| s |exp=3}} }} \cdot {{op:cos| s |}}
|| {{op:Bruch| 1 | {{op:sin| s |exp=2}} \cdot {{op:cos| s |exp=2}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
geführt. Mit der in
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Stammfunktion/Rationale Funktion in trigonometrische Funktionen/Fakt
|SZ=
}}
beschriebenen Substitution
{{
mathlist4/disp|term1=
s =2 {{op:arctan| u |}}
||term2=
ds = {{op:Bruch| 2 | 1+u^2}} du
||term3=
{{op:sin| s |}} = {{op:Bruch| 2u| 1+u^2}}
|und|term4=
{{op:cos| s |}} = {{op:Bruch| 1-u^2| 1+u^2}}
|SZ=
}}
werden wir auf die
{{
Definitionslink
|rationale Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Bruch| {{makl| 1+u^2 |}}^2| 4u^2}} \cdot {{op:Bruch| {{makl| 1+u^2 |}}^2| {{makl| 1-u^2 |}}^2}} \cdot {{op:Bruch| 2 | 1+u^2}}
|| {{op:Bruch| {{makl| 1+u^2 |}}^3| 2u^2 {{makl| 1-u |}}^2 {{makl| 1+u |}}^2}}
|| {{op:Bruch|u^6+3u^4+3u^2+1| 2u^6-4u^4+2u^2}}
||
||
|SZ=
}}
geführt. Hierfür müssen wir die
{{
Definitionslink
|Partialbruchzerlegung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
finden. Die
{{
Faktlink
|Präwort=|Division mit Rest|Faktseitenname=
Polynomring über Körper/Eine Variable/Division mit Rest/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ergibt
{{
Relationskette/display
| u^6+3u^4+3u^2+1
|| {{makl| 2u^6-4u^4+2u^2 |}} {{op:Bruch| 1 | 2}} + 5u^4+2u^2+1
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass es also um die rationale Funktion
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 5u^4+2u^2+1| 2u^6-4u^4+2u^2 }}
|SZ=
}}
geht. Diese Funktion ist eine rationale Funktion in {{mathl|term= v=u^2 |SZ=,}} sodass wir zuerst die Partialbruchzerlegung von
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 5 | 2}} v^2 +v+ {{op:Bruch| 1 | 2}} |v^3-2v^2+v }}
|| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 5 | 2}} v^2 +v+ {{op:Bruch| 1 | 2}} |v (v-1)^2 }}
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmen. Der Ansatz
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 5 | 2}} v^2 +v+ {{op:Bruch| 1 | 2}} |v (v-1)^2 }}
|| {{op:Bruch| a |v}} + {{op:Bruch| b |v-1}} + {{op:Bruch| c |(v-1)^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
führt zu
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 5 | 2}} v^2 +v+ {{op:Bruch| 1 | 2}}
|| a (v-1)^2 +b v(v-1) + c v
||
||
||
|SZ=.
}}
Einsetzen von
{{
Relationskette
|v
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
|v
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|v
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
führt zu
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}}
|| a
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| 4
|| c
||
||
||
|SZ=,
}}
und
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 25| 2}} = a+ 2b +2c = {{op:Bruch| 1 | 2}} +2b + 8 ,\, \text{ also } b =2
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 5 | 2}} v^2 +v+ {{op:Bruch| 1 | 2}} |v (v-1)^2 }}
|| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 1 | 2}} |v}} + {{op:Bruch| 2 |v-1}} + {{op:Bruch| 4 |(v-1)^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 5 | 2}} u^4 +u^2 + {{op:Bruch| 1 | 2}} |u^2 (u^2-1)^2 }}
|| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 1 | 2}} |u^2}} + {{op:Bruch| 2 |u^2-1}} + {{op:Bruch| 4 |(u^2-1)^2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit den Identitäten
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 2 |u^2-1}}
|| {{op:Bruch| 1 |u-1}} - {{op:Bruch| 1 |u+1}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| {{op:Bruch| 4 | {{makl| u^2-1 |}}^2}}
|| {{makl| {{op:Bruch| 1 |u-1}} - {{op:Bruch| 1 |u+1}} |}}^2
|| {{op:Bruch| 1 | {{makl| u-1 |}}^2}} + {{op:Bruch| 1 | {{makl| u+1 |}}^2}} - {{op:Bruch| 2 |(u-1)(u+1)}}
|| {{op:Bruch| 1 | {{makl| u-1 |}}^2}} + {{op:Bruch| 1 | {{makl| u+1 |}}^2}} - {{op:Bruch| 1 |u-1}} + {{op:Bruch| 1 |u+1}}
||
|SZ=
}}
ergibt sich schließlich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 5 | 2}} u^4 +u^2 + {{op:Bruch| 1 | 2}} |u^2 {{makl| u^2-1 |}}^2 }}
|| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 1 | 2}} |u^2}} + {{op:Bruch| 1 |(u-1)^2}} + {{op:Bruch| 1 |(u+1)^2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Stammfunktion von
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 5u^4+2u^2+1| 2u^6-4u^4+2u^2 }}
|SZ=
}}
ist daher
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 2}} u - {{op:Bruch| 1 | 2 u}} - {{op:Bruch| 1 |u-1}} - {{op:Bruch| 1 |u+1}}
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| s | 2}} |}} |}}-{{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Bruch| 1 | {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| s | 2}} |}} |}} }} - {{op:Bruch| 1 | {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| s | 2}} |}} |}} -1}} - {{op:Bruch| 1 | {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| s | 2}} |}} |}} +1}}
|SZ=
}}
eine Stammfunktion von
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | {{op:sin| s |exp=2}} \cdot {{op:cos| s |exp=2}} }}
|SZ=,
}}
und
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| {{op:arcsin| t |}} | 2}} | |}} |}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Bruch| 1 | {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| {{op:arcsin| t |}} | 2}} |}} |}} }} - {{op:Bruch| 1 | {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| {{op:arcsin| t |}} | 2}} |}} |}} -1}} - {{op:Bruch| 1 | {{op:tan| {{makl| {{op:Bruch| {{op:arcsin| t |}} | 2}} |}} |}} +1}}
|SZ=
}}
ist eine Stammfunktion von
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 |t^2 \sqrt{1-t^2}^3}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Integration rationaler Funktionen in Quadratwurzeln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jj2v52e1novh2mhuraihkg5syb8gnd0
Fehlerintegral/Beispiel
0
34760
1099880
1035825
2026-06-17T06:44:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099880
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Funktion {{mathl|term= e^{-t^2} |SZ=}} ist nicht elementar integrierbar, d.h., man kann keine geschlossene Stammfunktion mit rationalen Funktionen, Exponentialfunktion, trigonometrischen Funktionen und ihren Umkehrfunktionen angeben. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| -\infty| \infty|Integrand= e^{-t^2}||t}}
|| \sqrt{\pi}
||
||
||
||
|SZ=,
}}
was wir hier ohne Beweis mitteilen, siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Normalverteilung/Fehlerintegral/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Durch eine einfache Substitution ergibt sich daraus
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2 \pi} }} {{op:Integral| -\infty| \infty|Integrand= e^{- {{op:Bruch|t^2| 2}} }||t}}
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieses Integral nennt man {{Stichwort|Fehlerintegral|SZ=;}} es spielt in der Stochastik eine wichtige Rolle.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der uneigentlichen Integrale
|Kategorie2=Theorie der Normalverteilung
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Zahl pi
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lr98czse7207rbsuguxjvkagv04ejnl
Eulersche Konstante/1 durch n/Reihe und Funktion/Beispiel
0
34777
1099872
1084967
2026-06-17T06:43:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099872
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
| [1, \infty] |\R
| t | {{op:Bruch| 1 |t}}
|SZ=,
}}
ist
{{
Definitionslink
|streng fallend|
|Kontext=abb|
|SZ=.
}}
Daher ist die Funktion {{math|term= g |SZ=,}} die für {{math|term= x |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| k
| \leq | x
| < | k+1
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{
Relationskette/k
| k
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
durch {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |k}} |SZ=}} definiert ist, eine
{{
Anführung
|Majorante|
{{{def|}}}
|SZ=
}}
für {{math|term= f |SZ=,}} also
{{
Relationskette
| g(t)
| \geq | f(t)
||
||
||
|SZ=.
}}
Auf jedem Intervall {{mathl|term= [1,n] |SZ=}} liefert {{math|term= g |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|obere Treppenfunktion|
|SZ=
}}
zu {{math|term= f |SZ=.}} Ebenso liefert die durch {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |k+1}} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
| k
| \leq | x
| < | k+1
||
||
|SZ=
}}
definierte Funktion {{math|term= h |SZ=}} eine untere Treppenfunktion für {{math|term= f |SZ=.}} Daher gelten die Abschätzungen
{{
Relationskette/display
| \sum_{k {{=|}} 1}^{n-1} {{op:Bruch| 1 |k}}
| \geq | {{op:Integral| 1 | n | Integrand= {{op:Bruch| 1 |t}} || t }}
| \geq | \sum_{k {{=}} 1}^{n-1} {{op:Bruch| 1 |k+1}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Integral in der Mitte besitzt den Wert {{mathl|term= {{op:ln| n |}} |SZ=.}} Daraus ergibt sich mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Fallende Funktion/Uneigentliches Integral und Reihe/Vergleichskriterium/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein neuer Beweis, dass die
{{
Definitionslink
|harmonische Reihe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|divergiert|
|Kontext=Reihe|
|SZ=.
}}
{{
inputbild
|Gamma-area|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Die blaue Fläche stellt die Eulersche Konstante dar, die Darstellung ist überhöht.
|Autor=
|Benutzer=Kiwi128
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Die Differenz zwischen der linken und der rechten Summe ist {{mathl|term= 1- {{op:Bruch| 1 |n}} |SZ=.}} Daher ist die Differenz
{{
Math/display|term=
\sum_{k=1}^{n-1} {{op:Bruch| 1 |k}} - {{op:ln| n |}}
|SZ=
}}
für jedes {{math|term= n |SZ=}} positiv, mit {{math|term= n |SZ=}} wachsend und
{{
Definitionslink
|nach oben beschränkt|
|SZ=.
}}
Daher existiert für {{mathl|term= n \rightarrow \infty |SZ=}} der Limes, und dieser Limes ändert sich nicht, wenn man vorne in der Summe bis {{math|term= n |SZ=}} aufsummiert anstatt bis {{mathl|term= n-1 |SZ=.}} Wir setzen
{{
Relationskette/display
| \gamma
| {{defeq}} | {{op:Folgenlimes| n | \infty|Glied= {{makl| \sum_{k {{=|}} 1}^{n} {{op:Bruch| 1 |k}} - {{op:ln| n |}} |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
und nennen sie die {{Stichwort|eulersche Konstante|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{Stichwort|Mascheronische Konstante|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Ihr numerischer Wert ist ungefähr
{{
Relationskette/display
| \gamma
|| 0{,}5772156649\dotso
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist ein offenes mathematisches Problem, ob diese Zahl
{{
Definitionslink
|rational|
|Kontext=Zahl|
|SZ=
}}
ist oder nicht.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der uneigentlichen Integrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die eulersche Konstante
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b74ekkq7556l9fekwhsk2j4p78dwicw
Uneigentliches Integral/t^x e^(-t)/Existenz/Beispiel
0
34817
1100362
1085493
2026-06-17T08:03:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100362
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| x
| > | -1
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
|\R_{+}|\R
| t | t^xe^{-t}
|SZ=.
}}
Wir behaupten, dass das
{{
Definitionslink
|uneigentliche Integral|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Integral| 0 | \infty|Integrand=t^xe^{-t}||t}}
|SZ=
}}
existiert. Für den rechten Rand
{{
Zusatz/Klammer
|text=also {{math|term= \infty|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
betrachten wir eine natürliche Zahl
{{
Relationskette
|n
| \geq | x
||
||
||
|SZ=.
}}
Da die Exponentialfunktion schneller wächst als jede Polynomfunktion
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Exponentialreihe/Durch x^n/Unbeschränkt/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=,
}}
gibt es ein
{{
Relationskette
|a
| \in | \R_+
||
||
||
|SZ=
}}
derart, dass
{{
Relationskette
| t^n e^{ - {{op:Bruch| t | 2}} }
| \leq | 1
||
||
||
||
|SZ=
}}
für alle
{{
Relationskette
|t
| \geq |a
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Daher ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Integral| a | b | Integrand= t^x e^{-t}||t}}
| \leq | {{op:Integral| a | b | Integrand= t^n e^{-t}||t}}
|| {{op:Integral| a | b | Integrand= t^n e^{- {{op:Bruch| t | 2}} } e^{- {{op:Bruch| t | 2}} } ||t}}
| \leq | {{op:Integral| a | b | Integrand= e^{- {{op:Bruch| t | 2}} } ||t}}
|| 2 {{makl|e^{ - {{op:Bruch| a | 2}} } - e^{ - {{op:Bruch| b | 2}} }|}}
| \leq | 2 e^{ - {{op:Bruch| a | 2}} }
|SZ=.
}}
Für {{mathl|term= b \rightarrow \infty |SZ=}} wächst das linke Integral und ist durch {{mathl|term= 2 e^{ - {{op:Bruch| a | 2}} } |SZ=}}
{{
Definitionslink
|beschränkt|
|SZ=,
}}
sodass der Grenzwert existiert. Für das Verhalten am linken Rand
{{
Zusatz/Klammer
|text=das nur bei
{{
Relationskette/k
| -1
| < | x
| \leq | 0
||
||
|SZ=
}}
problematisch ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
müssen wir wegen
{{
Relationskette
| e^{-t}
| \leq | 1
||
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Uneigentliche Integrale/Majorantenkriterium für nichtnegative Funktionen/Fakt
|SZ=
}}
nur {{mathl|term= {{op:Integral| 0 | 1 |Integrand=t^x||t}} |SZ=}} betrachten. Eine Stammfunktion davon ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | x+1}} t^{x+1} |SZ=,}} deren Exponent positiv ist, sodass der Limes für {{mathl|term= t \rightarrow 0 |SZ=}} existiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der uneigentlichen Integrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7lf87tbmp7g0614d2e6rhplwoca27jq
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/y' ist y durch t^2-1 + t-1/y(2) ist 5/Beispiel
0
34834
1100037
1085142
2026-06-17T07:09:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100037
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten für
{{
Relationskette
|t
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|inhomogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{op:Bruch| y |t^2-1}} + t-1
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Anfangsbedingung
{{
Relationskette
| y(2)
|| 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Hier ist also
{{
Relationskette
| h(t)
|| t-1
||
||
||
|SZ=
}}
die Störfunktion und
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{op:Bruch| y |t^2-1}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die zugehörige
{{
Definitionslink
|homogene lineare Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Eine Stammfunktion von {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |t^2-1}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| G(t)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:ln| ( t-1 )||}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:ln| ( t+1)||}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:ln| {{makl| {{op:Bruch|t-1|t+1}} |}} ||}}
|| {{op:ln| {{makl| {{op:Bruch| \sqrt{t-1}| \sqrt{t+1} }} |}} ||}}
||
|SZ=.
}}
Daher ist nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/1/Fakt
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. nach
{{
Beispiellink
|| Beispielseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/y' ist 1 durch t^2-1 mal y/Beispiel
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| a(t)
|| {{op:Bruch| \sqrt{t-1}| \sqrt{t+1} }}
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung zur homogenen Differentialgleichung. Zur Lösung der inhomogenen Differentialgleichung brauchen wir eine Stammfunktion zu
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|h(t)|a(t)}}
|| {{op:Bruch| \sqrt{t+1}| \sqrt{t-1} }} \cdot (t-1)
|| \sqrt{t+1} \cdot \sqrt{t-1}
|| \sqrt{t^2-1}
||
|SZ=.
}}
Eine Stammfunktion dazu ist
{{
Relationskette/display
| c(t)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| t \sqrt{t^2-1} - {{op:arcosh| t |}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lösungen der inhomogenen Differentialgleichung haben also die Gestalt
{{
Math/display|term=
\sqrt{ {{op:Bruch|t-1|t+1}} } \cdot {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| t \sqrt{t^2-1} - {{op:arcosh| t |}} |}} +c |}}
|SZ=
}}
Die Anfangsbedingung führt zu
{{
Relationskette/display
| 5
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{3} }} \cdot {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| 2 \sqrt{3} - {{op:arcosh| 2 |}} |}} + c_0 |}}
|| 1- {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{3} }} {{op:arcosh| 2 |}} + c_0 {{op:Bruch| 1 | \sqrt{3} }}
||
||
|SZ=.
}}
Also ist
{{
Relationskette/display
|c_0
|| 4 \sqrt{3} + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:arcosh| 2 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die Lösung des Anfangswertproblems ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| y(t)
|| \sqrt{ {{op:Bruch|t-1|t+1}} } \cdot
{{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| t \sqrt{t^2-1} - {{op:arcosh| t |}} |}} + 4 \sqrt{3} + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:arcosh| 2 |}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der inhomogenen linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1j2n3tmxfhkhwnzstwu8opctigkpo9d
Gewöhnliche Differentialgleichung/Zeitunabhängig/y' ist 1 duch y/Beispiel
0
34842
1099921
1036080
2026-06-17T06:51:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099921
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|zeitunabhängige Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{op:Bruch| 1 | y}}
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| y
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist also
{{
Relationskette
|h(y)
|| {{op:Bruch| 1 | y}}
||
||
||
|SZ=
}}
und damit müssen wir nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Gewöhnliche Differentialgleichung/Zeitunabhängig/Als getrennte Variablen/Fakt
|SZ=
}}
{{math|term= y |SZ=}}
{{
Definitionslink
|integrieren|
|Kontext=R|
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
dazu ist
{{
Relationskette/display
|H(y)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} y^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Umkehrfunktion berechnet sich aus dem Ansatz
{{
Relationskette
|z
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} y^2
||
||
||
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette
| y
|| \sqrt{2z}
|| H^{-1}(z)
||
||
|SZ=.
}}
Also haben die
{{
Definitionslink
|Lösungskurven|
|Kontext=|
|SZ=
}}
die Gestalt
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| \sqrt{2(t +c)}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|c
| \in |\R
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zeitunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
89riy3p60m9panogrs6jnnkbddj2roc
Gewöhnliche Differentialgleichung/Getrennte Variablen/y' ist ty^3/Beispiel
0
34845
1099917
1085009
2026-06-17T06:50:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099917
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Differentialgleichung mit getrennten Variablen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| t \cdot y^3
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| y
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | y^3}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette
|H(y)
|| - {{op:Bruch| 1 | 2}} y^{-2}
|| z
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= z |SZ=}} ist also negativ|
|ISZ=|ESZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Umkehrfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y
|| H^{-1}(z)
|| \sqrt{ - {{op:Bruch| 1 | 2}} z^{-1} }
||
||
|SZ=.
}}
Die Stammfunktionen zu
{{
Relationskette
|g(t)
||t
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2}}t^2 + c |SZ=.}} Daher sind die Lösungen der Differentialgleichung von der Form
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| \sqrt{ - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}}t^2 + c|}}^{-1} }
|| \sqrt{ {{op:Bruch| -1| t^2 + 2c }} }
||
||
|SZ=.
}}
Hierbei muss {{math|term= c |SZ=}} negativ gewählt werden, damit diese Lösung einen nichtleeren Definitionsbereich besitzt. Der Definitionsbereich ist dann das Intervall {{mathl|term= ]{{-\sqrt{-2c}},\sqrt{-2c} [} |SZ=.}} Insbesondere sind die Lösungen nur auf einem beschränkten offenen Intervall definiert, obwohl die Differentialgleichung auf ganz {{math|term= \R^2 |SZ=}} definiert ist. An den Intervallgrenzen strebt {{mathl|term= y(t) |SZ=}} gegen {{mathl|term= {+\infty} |SZ=,}} d. h., die Lösung {{Anführung|entweicht|SZ=.}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen mit getrennten Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
derrvx9rowgtvcbqfudqonkolezhzsv
Gewöhnliche Differentialgleichung/Getrennte Variablen/y' ist -ty^3/Beispiel
0
34846
1099916
1085008
2026-06-17T06:50:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099916
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Differentialgleichung mit getrennten Variablen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| - t \cdot y^3
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| y
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | y^3}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette
|H(y)
|| - {{op:Bruch| 1 | 2}} y^{-2}
|| z
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= z |SZ=}} ist also negativ|
|ISZ=|ESZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Umkehrfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y
|| H^{-1}(z)
|| \sqrt{ - {{op:Bruch| 1 | 2}} z^{-1} }
||
||
|SZ=.
}}
Die Stammfunktionen zu
{{
Relationskette
|g(t)
|| -t
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{mathl|term= - {{op:Bruch| 1 | 2}}t^2 + c |SZ=.}} Daher sind die Lösungen der Differentialgleichung von der Form
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| \sqrt{ - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 2}}t^2 +c|}}^{-1} }
|| \sqrt{ {{op:Bruch| 1| t^2 - 2c }} }
||
||
|SZ=.
}}
Insbesondere erhält man bei
{{
Relationskette
|c
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
die auf {{math|term= \R_+|SZ=}} definierte Lösung
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| {{op:Bruch| 1 |t}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen mit getrennten Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o4frjvkveczmb2yqm2pbgn6abq163v3
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/y' ist 1 durch t^2+1 mal y/Beispiel
0
34854
1100031
1036845
2026-06-17T07:08:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100031
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|homogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{op:Bruch| y |t^2+1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Um die Lösungen zu bestimmen brauchen wir eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette/display
| g(t)
|| {{op:Bruch| 1 |t^2+1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
eine solche ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Inverse trigonometrische Funktionen/Ableitung/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
durch
{{
Relationskette/display
|G(t)
|| {{op:arctan| t |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Daher sind die
{{
Definitionslink
|Lösungen|
|Kontext=gdg|
|SZ=
}}
gleich
{{
Math/display|term=
c \cdot {{op:exp|( {{op:arctan| t |}} ) }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der homogenen linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Differentialgleichung y'=y/(t^2+1)
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0ghypuwg6z4sbfjm6z69jiscg1uenqj
Uneigentliches Integral/1 bis unendlich/t^c/Beispiel
0
34878
1100360
1085492
2026-06-17T08:03:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100360
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| f(t)
| {{defeq|}} | t^{ {{{c|c}}} }
||
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| {{{c|c}}}
| \in | \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir interessieren uns für das
{{
Definitionslink
|uneigentliche Integral|
|SZ=
}}
zu {{math|term= f |SZ=}} für {{math|term= t |SZ=}} von
{{
mathkor|term1=
1
|bis|term2=
\infty
|SZ=.
}}
Der kritische
{{
Definitionslink
|(uneigentliche) Randpunkt|
|SZ=
}}
ist also {{math|term= + \infty |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
| c
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{op:ln| t |}} |SZ=}} eine Stammfunktion von {{mathl|term= 1/t |SZ=.}} Daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| 1 | x | Integrand= \frac{1}{t} }}
|| {{op:ln| x |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
und der
{{
Definitionslink
|Grenzwert|
|Kontext=abb R|
|SZ=
}}
für {{mathl|term= x \rightarrow + \infty|SZ=}} existiert nicht. Das uneigentliche Integral existiert also nicht.
Es sei nun
{{
Relationskette
| {{{c|c}}}
| < | -1
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist {{mathl|term= \frac{1}{ { {{{c|c}}} }+1} t^{ { {{{c|c}}} }+1} |SZ=}} eine Stammfunktion zu {{math|term= t^{ {{{c|c}}} } |SZ=}} und daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Funktionslimes| x | \infty| {{makl| {{op:Integral| 1 | x|Integrand= t^{ {{{c|c}}} } }} |}} }}
|| {{op:Funktionslimes| x | \infty| {{makl| {{op:Integralstamm| 1 | x |stamm = \frac{1}{ { {{{c|c}}} }+1} t^{ { {{{c|c}}} }+1} }} |}} }}
|| {{op:Funktionslimes| x | \infty| {{makl| \frac{x^{ { {{{c|c}}} } + 1} }{ { {{{c|c}}} }+1} - \frac{1}{ { {{{c|c}}} }+1} |}} }}
||
||
|SZ=.
}}
Da es sich um eine Potenz von {{math|term= x |SZ=}} mit einem negativen Exponenten handelt, ist
{{
Relationskette
| {{op:Funktionslimes| x | \infty| x^{ { {{{c|c}}} }+1} }}
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Das uneigentliche Integral existiert also und besitzt den Wert {{mathl|term= - {{op:Bruch| 1 | {{{c|c}}} +1}} |SZ=.}}
Bei
{{
Relationskette
| {{{c|c}}}
| > | -1
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| t^{ {{{c|c}}} }
| \geq | t^{-1}
||
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| t
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
und daher kann nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Uneigentliche Integrale/Majorantenkriterium für nichtnegative Funktionen/Fakt
|SZ=
}}
das uneigentliche Integral nicht existieren.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der uneigentlichen Integrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sco8ibnu6sjvho8nh8sdwpi86g5o49r
Parabel/Bogenlänge/Beispiel
0
35520
1100125
1085231
2026-06-17T07:24:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100125
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die Länge der {{Stichwort|Standardparabel|SZ=}} berechnen, also die Länge der durch
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R^2
| t |(t,t^2)
|SZ=,
}}
gegebenen Kurve. Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Graph einer Funktion/Bogenlänge/Fakt
|SZ=
}}
ist die Länge von
{{
mathkor|term1=
0
|nach|term2=
b
|SZ=
}}
unter Verwendung von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Stammfunktion/Rationale Funktion in x und quadratischem Polynom/Reduktion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align
| {{op:Integral| 0 | b | Integrand= \sqrt{1+4x^2}|| x}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Integral| 0 | 2b|Integrand= \sqrt{1+u^2}|| u}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{op:Integralstamm| 0 | 2b|stamm = {{makl| u \sqrt{1+u^2} + {{op:arsinh| u |}} |}} || u}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} b \sqrt{1+4b^2} + {{op:Bruch| 1 | 4}} {{op:arsinh|(2b)|}}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rektifizierbaren Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Standardparabel
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n2t4pudpmqwfvwvldnhwkmf6mhbjf40
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/y' ist y + t^2/y(3) ist 4/Beispiel
0
35536
1100036
1036861
2026-06-17T07:09:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100036
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|inhomogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| y + t^2
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Anfangsbedingung
{{
Relationskette
| y(3)
|| 4
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Exponentialfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|a(t)
|| e^t
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine
{{
Definitionslink
|Lösung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der zugehörigen homogenen Differentialgleichung. Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/1/Fakt
|SZ=
}}
müssen wir daher eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|t^2|e^t}}
|| t^2 \cdot e^{-t}
||
||
||
|SZ=
}}
finden. Mit zweifacher
{{
Faktlink
|partieller Integration|Faktseitenname=
Partielle Integration/Fakt
|SZ=
}}
findet man die Stammfunktion
{{
Math/display|term=
{{makl| -t^2-2t-2 |}} e^{-t}
|SZ=.
}}
Also haben die Lösungen der inhomogenen Differentialgleichung die Form
{{
Relationskette/display
| e^t {{makl| {{makl| -t^2-2t-2 |}} e^{-t} +c |}}
|| -t^2-2t-2 +c e^t
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn wir noch die Anfangsbedingung
{{
Relationskette
| y(3)
|| 4
||
||
||
|SZ=
}}
berücksichtigen, so ergibt sich die Bedingung
{{
Relationskette/display
| -9-6-2+c e^3
|| -17 +c e^3
|| 4
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
|c
|| {{op:Bruch| 21|e^3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lösung des Anfangswertproblems ist also
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| -t^2-2t-2 + {{op:Bruch| 21|e^3}} e^t
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der inhomogenen linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ejsntya597aj069mczlifv8963t702j
Differenzierbarkeit/Reell aber nicht komplex differenzierbar/Beispiel
0
35546
1099800
1084902
2026-06-17T06:32:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099800
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{CC}} \cong \R^2| \R^2 \cong {{CC}}
||
|SZ=,
}}
die in reellen Koordinaten durch {{mathl|term= (x,y) \mapsto (4x^2-xy,2xy^2+y^3)=(g,h) |SZ=}} gegeben ist. Diese ist offenbar reell differenzierbar mit der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 8x-y| -x| 2y^2| 4xy+3y^2 }}
|SZ=,
}}
aber nicht komplex differenzierbar.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=Brenner
|Bearbeitungsstand=
}}
6jg8pebribjeifue6mxtvvfnrg03ueu
Differenzierbarkeit/Anwendung der C-R DGL/Beispiel
0
35547
1099797
1084899
2026-06-17T06:31:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099797
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{CC}} \cong \R^2| \R^2 \cong {{CC}}
||
|SZ=,
}}
die in reellen Koordinaten durch {{mathl|term= (x,y) \mapsto (x^4-6x^2y^2+y^4,4x^3y-4xy^3)=(g,h) |SZ=}} gegeben ist. Diese
ist offenbar reell-differenzierbar mit der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 4x^3-12xy^2| -12x^2y+4y^3| 12x^2y-4y^3| 4x^3-12xy^2 }}
|SZ=.
}}
Damit erfüllt die Abbildung die Cauchy-Riemann Differentialgleichung und ist somit komplex-differenzierbar. In der Tat ist die Abbildung {{math|term= \varphi|SZ=}} grade die Abbildung
{{
Math/display|term=
z \longmapsto z^4 = (x^4-6x^2y^2+y^4,4x^3y-4xy^3)
|SZ=.
}}
Das komplexe Differential ist also {{mathl|term= 4z^3 |SZ=.}} Diese komplex-lineare Abbildung schickt
{{
Math/display|term=
1 \longmapsto 4z^3 = 4(x^3-3xy^2+(3x^2y-y^3)i)
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
i \longmapsto 4iz^3=4((x^3-3xy^2)i - (3x^2y-y^3))
|SZ=.
}}
Diese beiden Vektoren bilden die Spalten der zugehörigen reellen Matrix.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=Brenner
|Bearbeitungsstand=
}}
o9lq036c83w1r8p9yrxd3qn9kh9fqwy
Trigonometrische Parametrisierung/Mittelwertsatz nur Abschätzung/Beispiel
0
35582
1100356
1085487
2026-06-17T08:02:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100356
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die {{Stichwort|trigonometrische Parametrisierung|SZ=}} des {{Stichwort|Einheitskreises|msw=Einheitskreis|SZ=,}} also die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R|\R^2
| t |( {{op:cos| t |}} , {{op:sin| t |}} )
|SZ=.
}}
Diese Abbildung ist für jedes
{{
Relationskette
|t
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| f'(t)
||( - {{op:sin| t |}}, {{op:cos| t |}} )
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Norm dieser Ableitung ist zu jedem Zeitpunkt gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Norm|f'(t)||}}
|| \sqrt{ {{op:sin| t |exp=2}} + {{op:cos| t |exp=2}} }
|| 1
||
||
|SZ=.
}}
Wählen wir das Intervall {{mathl|term= [0,2 \pi] |SZ=,}} so ist
{{
Relationskette/display
|f(0)
||(1,0)
|| f(2 \pi)
||
||
|SZ=.
}}
Dies bedeutet, dass in der
{{
Faktlink
|Mittelwertabschätzung|Faktseitenname=
Differenzierbare Kurve/Euklidisch/Mittelwertsatz/Fakt
|SZ=
}}
nicht Gleichheit gelten kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Mittelwertabschätzung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f8jjb80p50kg42uu5ks4d35xayln08d
Differenzierbare Kurve/(t^2-t^3,t sin t, e^(-t))/Beispiel
0
35584
1099794
1084896
2026-06-17T06:31:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099794
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Kurve|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R|\R^3
| t | {{op:Zeilenvektor|t^2-t^3|t \cdot {{op:sin| t |}} | e^{-t} }}
|SZ=
}}
ist in jedem Punkt
{{
Relationskette
|t
| \in | \R
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=Kurve|
|SZ=,
}}
und zwar ist
{{
Relationskette/display
| f'(t)
|| {{op:Zeilenvektor| 2t-3t^2 | {{op:sin| t |}} + t \cdot {{op:cos| t |}} | - e^{-t} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Kurven (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
95r4cfv897hwr7edekzkei5dna0ly8t
Gewöhnliche Differentialgleichung/Zeitunabhängig/y' ist sin y/Beispiel
0
35619
1099922
1085015
2026-06-17T06:51:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099922
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|zeitunabhängige Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{op:sin| y}}
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| y
| \in | J
|| {]0, \pi[}
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Gewöhnliche Differentialgleichung/Zeitunabhängig/Als getrennte Variablen/Fakt
|SZ=
}}
müssen wir also {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | {{op:sin| y |}}}} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|integrieren|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
dazu ist nach
{{
Beispiellink
|| Beispielseitenname=
Stammfunktion/1 durch Sinus/Beispiel
|SZ=
}}
die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=H
| J | J' {{=|}} \R
| y | H(y) {{=|}} {{op:ln| {{makl| {{op:tan| {{op:Bruch| y | 2}} |}} |}} }}
|SZ=.
}}
Die Umkehrfunktion {{mathl|term= H^{-1} |SZ=}} berechnet sich über
{{
Relationskette
|u
|| {{op:ln| {{makl| {{op:tan| {{op:Bruch| y | 2}} |}} |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette/display
| H^{-1}(y)
|| 2 {{op:arctan| {{makl| e^u |}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Also haben die
{{
Definitionslink
|Lösungskurven|
|Kontext=|
|SZ=
}}
die Gestalt
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| 2 {{op:arctan| {{makl| e^{t+c} |}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem
{{
Relationskette
|c
| \in |\R
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zeitunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ppy8j23yheytju3eoz54hcj33l5wqs7
Partielle Ableitung/K/xy^2-z^3, sin xy+x^2 exp z/Berechnung/Beispiel
0
35731
1100129
1085235
2026-06-17T07:25:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100129
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung
|name=
| {{KRC}}^3| {{KRC}}^2
||
|SZ=,
}}
die durch
{{
Math/display|term=
(x,y,z) \longmapsto (xy^2-z^3, {{op:sin|(xy)|}} + x^2 \cdot {{op:exp| z |}})=(f_1,f_2)
|SZ=
}}
gegeben sei. Die partiellen Ableitungen von {{math|term= f_1 |SZ=}} sind
{{
Math/display|term=
{{op:Partielle Ableitung|f_1 | x}} = y^2, \, {{op:Partielle Ableitung|f_1 | y}} = 2y, \, {{op:Partielle Ableitung|f_1 |z}} = -3z^2
|SZ=,
}}
und die partiellen Ableitungen von {{math|term= f_2 |SZ=}} sind
{{
Math/display|term=
{{op:Partielle Ableitung|f_2 | x}} = y {{op:cos|(xy)|}} + 2x \cdot {{op:exp| z |}}, \,{{op:Partielle Ableitung|f_2 | y}} = x \cdot {{op:cos|(xy)|}} , \,{{op:Partielle Ableitung|f_2 |z}} = x^2 \cdot \exp(z)
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8fcqir8ozaror1uzp2z1qdn8tdn2zbu
Richtungsableitung/K/x^2y/Verschiedene Punkte und Richtungen/Beispiel
0
35732
1100266
1085394
2026-06-17T07:48:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100266
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^2 | {{KRC/{{{K|K}}} |}}
|(x,y)| x^2y
|SZ=,
}}
in einem Punkt
{{
Relationskette
|P
||(a_1,a_2)
||
||
||
|SZ=
}}
in Richtung
{{
Relationskette
|v
||(v_1,v_2)
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Differenzenquotient ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{op:Bruch|f(P+sv)-f(P)|s}}
|| {{op:Bruch|f( (a_1+sv_1,a_2+sv_2) )-f((a_1,a_2))|s}}
|| {{op:Bruch|(a_1+sv_1)^2 (a_2+sv_2)-a_1^2a_2 |s}}
|| {{op:Bruch|a_1^2a_2+ 2sa_1a_2v_1 +s^2a_2v_1^2 + s a_1^2v_2 +2s^2a_1v_1v_2 + s^3 v_1^2v_2 -a_1^2a_2 |s}}
|| 2a_1a_2v_1 +a_1^2v_2 + s(a_2v_1^2 +2 a_1v_1v_2) + s^2( v_1^2v_2 )
|SZ=.
}}
Für {{mathl|term= s \rightarrow 0 |SZ=}} gehen die beiden hinteren Summanden gegen {{math|term= 0 |SZ=,}} sodass sich insgesamt
{{
Relationskette/display
| {{op:Funktionslimes| s | 0 | {{op:Bruch|f(P+sv)-f(P)|s}} }}
|| 2a_1a_2v_1 +a_1^2v_2
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt.
Im Punkt
{{
Relationskette
|P
||(2,5)
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich in Richtung
{{
Relationskette
|v
|| (1,-3)
||
||
||
|SZ=
}}
beispielsweise die Richtungsableitung
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 2 \cdot 5 \cdot 1 + 2^2 \cdot (-3)
|| 8
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Richtungsableitung (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4p6xkjeghuyturhylhmcj8e49s2b09v
K^n/x 1...x n/Richtungsableitung/Beispiel
0
35781
1100020
1085132
2026-06-17T07:07:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100020
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|polynomiale Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
| {{KRC/{{{K|K}}} |}}^n | {{KRC/{{{K|K}}} |}}
|(x_1 {{kommadots|}} x_n)| x_1 \cdots x_n
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Richtungsableitung|
|Kontext= {{{K|K}}} |
|SZ=
}}
in Richtung
{{
Relationskette
|v
||(v_1 {{kommadots|}} v_n)
||
||
||
|SZ=
}}
in einem beliebigen Punkt
{{
Relationskette/display
|P
||(x_1 {{kommadots|}} x_n)
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich durch Betrachten des Differenzenquotienten, also
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{op:Bruch|(x_1+sv_1) \cdot (x_2+sv_2) \cdots (x_n+sv_n) - x_1\cdot x_2 \cdots x_n |s}}
|| {{op:Bruch| x_1\cdot x_2 \cdots x_n +s {{makl| \sum_{i {{=|}} 1 }^n v_i {{op:Bruch| x_1 \cdots x_n | x_i }} |}} + s^2 g(s, x_1 {{kommadots|}} x_n,v_1 {{kommadots|}} v_n) - x_1\cdot x_2 \cdots x_n |s}}
|| \sum_{i {{=|}} 1 }^n v_i {{op:Bruch| x_1 \cdots x_n | x_i }} +s \cdot g(s, x_1 {{kommadots|}} x_n,v_1 {{kommadots|}} v_n )
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist {{mathl|term= g(s, x_1 {{kommadots|}} x_n,v_1 {{kommadots|}} v_n ) |SZ=}} eine polynomiale Funktion in {{math|term= s |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{mathlk|term=x_1 {{kommadots|}} x_n |SZ=}} und die {{mathlk|term=v_1 {{kommadots|}} v_n |SZ=}} sind fixierte Zahlen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Limes|
|Kontext=Abb|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= s \cdot g(s, x_1 {{kommadots|}} x_n,v_1 {{kommadots|}} v_n ) |SZ=}} geht für {{mathl|term= s \rightarrow 0 |SZ=}} gegen {{math|term= 0 |SZ=.}} Daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Richtungsableitung| f | P |v}}
|| \sum_{i {{=|}} 1 }^n v_i {{op:Bruch| x_1 \cdots x_n | x_i }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Polynomfunktionen in mehreren Variablen (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i0popi11546rsbtiizgd6mjt9l95tg4
Extrema und Hesse-Form/x+3x^2-2xy-y^2+y^3/Beispiel
0
36226
1099875
1084970
2026-06-17T06:43:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099875
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Funktion|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
|(x,y)| x+3x^2-2xy-y^2+y^3
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|SZ=
}}
sind
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung| f | x}} = 1+6x-2y
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung| f | y}} = -2x-2y+3y^2
|SZ=.
}}
Zur Berechnung der
{{
Definitionslink
|kritischen Punkte|
|Kontext=Funktion|
|SZ=
}}
dieser Funktion eliminieren wir {{math|term= x |SZ=}} und erhalten die Bedingung
{{
Relationskette/display
| 9y^2-8y+1
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}} die zu
{{
Relationskette/display
| y
|| {{op:Bruch| \pm \sqrt{7}| 9}} + {{op:Bruch| 4 | 9}}
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Die kritischen Punkte sind also
{{
Mathkor/display|term1=
P_1 = {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 2 \sqrt{7} -1| 54}} | {{op:Bruch| \sqrt{7}| 9}} + {{op:Bruch| 4 | 9}} }}
|und|term2=
P_2 = {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| -2 \sqrt{7} -1| 54}} | {{op:Bruch| - \sqrt{7}| 9}} + {{op:Bruch| 4 | 9}} }}
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Hesse-Form|
|SZ=
}}
ist in einem Punkt
{{
Relationskette
|Q
|| (x,y)
||
||
||
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Hesse| f | Q}}
|| {{op:Matrix22| 6 | -2| -2| -2+6y}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Zur Bestimmung des Definitheitstyps ziehen wir
{{
Faktlink{{{opt1|}}}
||Faktseitenname=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Typ/Fakt
|Faktseitenname2=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Definitheit/Fakt
|SZ=
}}
heran, wobei der erste Minor, also {{math|term= 6 |SZ=,}} natürlich positiv ist. Die Determinante der Hesse-Matrix ist
{{
Math/display|term=
-16 +36 y
|SZ=,
}}
was genau bei
{{
Relationskette
| y
| > | {{op:Bruch| 4 | 9}}
||
||
||
|SZ=
}}
positiv ist. Dies ist im Punkt {{math|term= P_1 |SZ=}} der Fall, aber nicht im Punkt {{math|term= P_2 |SZ=.}} Daher ist die Hesse-Matrix im Punkt {{math|term= P_1 |SZ=}} nach
{{
Faktlink{{{opt2|}}}
||Faktseitenname=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Typ/Fakt
|Faktseitenname2=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Definitheit/Fakt
|SZ=
}}
positiv definit und somit besitzt die Funktion {{math|term= f |SZ=}} im Punkt {{math|term= P_1 |SZ=}} nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Zweimal stetig differenzierbare Funktion/Definitheit der Hesse-Form/Extrema/Fakt
|SZ=
}}
ein isoliertes
{{
Definitionslink
|lokales Minimum|
|SZ=,
}}
das zugleich ein
{{
Definitionslink
|globales Minimum|
|SZ=
}}
ist. In {{math|term= P_2 |SZ=}} ist die Determinante negativ, sodass dort die Hesse-Form
{{
Definitionslink
|indefinit|
|SZ=
}}
ist und somit, wiederum nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Zweimal stetig differenzierbare Funktion/Definitheit der Hesse-Form/Extrema/Fakt
|SZ=,
}}
kein Extremum vorliegen kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Hesse-Form
|Kategorie2=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nc47bt6v9v40ej2w0kbepkuuzgy9hwx
Polarkoordinaten/Differenzierbarkeitseigenschaften/Beispiel
0
36353
1100140
1085243
2026-06-17T07:27:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100140
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^2|\R^2
|(r, \alpha)| (r {{op:cos|\alpha|}} , r {{op:sin|\alpha|}} )
|SZ=,
}}
heißt {{Stichwort|Polarkoordinatenauswertung|SZ=.}} Sie ordnet einem Radius {{math|term= r |SZ=}} und einem Winkel {{math|term= \alpha|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen diesen Bedeutungen schränkt man den Definitionsbereich häufig ein|
|ISZ=|ESZ=
}}
denjenigen Punkt der Ebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=in kartesischen Koordinaten|
|ISZ=|ESZ=
}}
zu, zu dem man gelangt, wenn man in Richtung des Winkels
{{
Zusatz/Klammer
|text=gemessen von der {{math|term= x |SZ=-}}Achse aus gegen den Uhrzeigersinn|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Strecke {{math|term= r |SZ=}} zurücklegt. Sie ist in jedem Punkt {{mathl|term= (r,\alpha) |SZ=}}
{{
Definitionslink
|stetig differenzierbar|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| {{op:cos|\alpha|}} | - r {{op:sin|\alpha|}} | {{op:sin|\alpha|}} | r {{op:cos|\alpha|}} }}
|SZ=.
}}
Diese Abbildung ist nicht
{{
Definitionslink
|injektiv|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
da die Abbildung im zweiten Argument, also im Winkel {{math|term= \alpha|SZ=,}}
{{
Definitionslink
|periodisch|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit der Periode {{math|term= 2 \pi|SZ=}} ist. Bei
{{
Relationskette
|r
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Gs
|text=unabhängig von {{math|term= \alpha|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
das Bild gleich {{mathl|term= (0,0) |SZ=.}} Ferner ist
{{
Relationskette
| \varphi(-r, \alpha + \pi )
||\varphi(r, \alpha)
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Abbildung kann also nicht global invertierbar sein.
Die
{{
Definitionslink
|Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Jacobi-Matrix ist
{{
Relationskette/display
| r( {{op:cos|\alpha|exp=2}} + {{op:sin|\alpha|exp=2}} )
|| r
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|r
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
liegt also nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Determinante/Null, linear abhängig und Rangeigenschaft/Fakt
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|bijektives|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|totales Differential|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor. Nach dem
{{
Faktlink
|Satz über die lokale Umkehrabbildung|Faktseitenname=
Satz über die Umkehrabbildung/R/Stetig differenzierbar/Fakt
|SZ=
}}
gibt es zu jedem Punkt {{mathl|term= (r, \alpha) |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|r
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
eine offene Umgebung
{{
Relationskette
| (r, \alpha)
| \in | U_1
||
||
||
|SZ=
}}
und eine bijektive Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi {{|}} _{U_1 }
| U_1 | U_2 {{=|}} \varphi(U_1)
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|r
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann man beispielsweise als offene Umgebung das
{{
Definitionslink
|offene Rechteck|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|U_1
|| {]r- \delta, r+ \delta[} \times {]\alpha - \epsilon, \alpha+ \epsilon [}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|r
| > | \delta
| > | 0
||
||
|SZ=
}}
und mit
{{
Relationskette
| \pi
| > | \epsilon
| > | 0
||
||
|SZ=
}}
wählen. Das Bild davon, also {{math|term= U_2 |SZ=,}} ist der Schnitt des
{{
Zusatz/Klammer
|text=offenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Kreisringes zu den Radien
{{
mathkor|term1=
r-\delta
|und|term2=
r+ \delta
|SZ=
}}
und dem
{{
Zusatz/Klammer
|text=offenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Kreissektor|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der durch die beiden Winkel
{{
mathkor|term1=
\alpha- \epsilon
|und|term2=
\alpha+ \epsilon
|SZ=
}}
begrenzt ist.
Man kann diese Abbildung zu einer
{{
Definitionslink
|bijektiven Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
und zwar zu einem
{{
Definitionslink
|Diffeomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
auf großen offenen Mengen einschränken, beispielsweise zu
{{
Abbildung/display
|name=
|\R_+ \times {]- \pi, \pi[}| \R^2 \setminus {{Mengebed|(x,0)| x \leq 0}}
|(r, \alpha)|(r {{op:cos|\alpha|}} , r {{op:sin|\alpha|}} )
|SZ=.
}}
Die Bijektivität folgt dabei aus den grundlegenden Eigenschaften der
{{
Definitionslink
|trigonometrischen Funktionen|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
siehe insbesondere
{{
Faktlink{{{opt1|}}}
||Faktseitenname=
Sinus und Kosinus/C/Periodizitätseigenschaften/Fakt
|Faktseitenname2=
Sinus und Kosinus/R/Periodizitätseigenschaften/Fakt
|SZ=.
}}
Wenn man das offene Intervall {{mathl|term= ]{-\pi}, \pi[ |SZ=}} durch das halboffene Intervall {{mathl|term= ]{-\pi}, \pi] |SZ=}} ersetzt, so bekommt man eine Bijektion zwischen {{mathl|term= \R_+ \times {]{-\pi}, \pi]} |SZ=}} und {{mathl|term= \R^2 \setminus \{ (0,0) \} |SZ=.}} Man kann aber nicht von einem Diffeomorphismus sprechen, da dies nur für offene Mengen definiert ist. Die Umkehrabbildung ist übrigens noch nicht einmal
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=mr|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Polarkoordinaten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7buwsswo41ifhy6g17xjo3wlnyej4gj
Implizite Abbildungen/Gleichungssysteme/Einführung/Bemerkung
0
36359
1100612
1085846
2026-06-17T10:35:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100612
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=\varphi
|\R^n |\R^m
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display/handlinks
| \varphi(x_1 {{kommadots|}} x_n)
|| ( \varphi_1 (x_1 {{kommadots|}} x_n) {{kommadots|}} \varphi_m (x_1 {{kommadots|}} x_n) )
|| (y_1 {{kommadots|}} y_m)
||
||
|SZ=
}}
führt unmittelbar zu einem Gleichungssystem
{{
Math/display|term=
y_1 = \varphi_1 (x_1 {{kommadots|}} x_n) {{kommadots|}} y_m = \varphi_m (x_1 {{kommadots|}} x_n)
|SZ=.
}}
Die Lösungsmenge eines solchen Gleichungssystems ist gerade die
{{
Definitionslink
|Faser|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über
{{
Relationskette
| y
|| (y_1 {{kommadots|}} y_m)
||
||
||
|SZ=.
}}
Man kann sich fragen, wie zu gegebenem
{{
Relationskette
| y
|| {{tupel1m| y |}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösungsmenge aussieht, welche Struktur sie hat und wie sie sich mit {{math|term= y |SZ=}} verändert. Das {{Anführung|grobe Muster}} zeigt sich schon deutlich bei einem {{Stichwort|linearen Gleichungssystem|msw=Lineares Gleichungssystem|SZ=}} in {{math|term= n |SZ=}} Variablen und {{math|term= m |SZ=}} Gleichungen. Dort sind bei
{{
Relationskette/display
| n
| \geq | m
||
||
||
|SZ=
}}
und wenn die Gleichungen
{{
Definitionslink
|linear unabhängig|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind, die Lösungsmengen {{mathl|term= (n-m) |SZ=-}}{{
Definitionslink
|dimensionale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|affine Untervektorräume|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des {{math|term= \R^n |SZ=.}} Insbesondere sind alle Lösungsmengen gleich und besitzen die gleiche Dimension.
Das Bestimmen der Lösungsmengen ist im Allgemeinen sehr viel schwieriger als im linearen Fall und auch gar nicht effektiv durchführbar. Dennoch vermittelt die lineare Approximation durch das totale Differential den richtigen Ansatz für das Studium allgemeiner Fasern. Eine reichhaltige Strukturaussage über die Gestalt der Faser in einem Punkt {{math|term= P |SZ=}} ist nur dann zu erwarten, wenn das totale Differential in {{math|term= P |SZ=}}
{{
Definitionslink
|surjektiv|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist. In diesem Fall ist der Kern des totalen Differentials, also die Lösungsmenge des durch diese lineare Abbildung gegebenen linearen Gleichungssystems, {{Stichwort|tangential|SZ=}} an die
{{
Definitionslink
|Faser durch|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= P |SZ=,}} und man kann auf hinreichend kleinen offenen Mengen eine Bijektion zwischen dem Kern und der Faser stiften.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mn6ohhahxh7l5iskby5cacq6tyr3sbc
Umkehrsatz/(x,y) nach (x^2-y,x+xy)/Umkehrbarkeit um Null/Beispiel
0
36367
1100357
1085488
2026-06-17T08:02:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100357
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^2|\R^2
|(x,y)|(x^2-y,x+xy)
|SZ=.
}}
Diese Abbildung ist
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=total|
|SZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|SZ=
}}
in einem Punkt
{{
Relationskette
|P
||(x,y)
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 2x| -1| 1+y| x}}
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Determinante|
|SZ=
}}
davon ist
{{
Math/display|term=
2x^2+1+y
|SZ=,
}}
sodass die Bedingung
{{
Relationskette/display
| y
|\neq| -2x^2-1
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|regulären Punkte|
|Kontext=Rang|
|SZ=
}}
der Abbildung charakterisiert. Im Nullpunkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} liegt beispielsweise ein regulärer Punkt vor, sodass dort aufgrund des
{{
Faktlink
|Satzes über die lokale Umkehrbarkeit|Faktseitenname=
Satz über die Umkehrabbildung/R/Stetig differenzierbar/Fakt
|SZ=
}}
lokal eine
{{
Definitionslink
|Bijektion|
|SZ=
}}
vorliegt, d.h. es gibt
{{
Definitionslink
|offene Umgebungen|
|SZ=
}}
{{
mathkor|term1=
U_1
|und|term2=
U_2
|SZ=
}}
von {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} derart, dass die
{{
Definitionslink
|eingeschränkte Abbildung|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi {{|}}_{U_1 }
|U_1 | U_2
||
|SZ=
}}
bijektiv ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit stetig differenzierbarer Umkehrabbildung|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wie groß kann dabei {{math|term= U_1 |SZ=}} gewählt werden? Wir beschränken uns auf
{{
Definitionslink
|offene Ballumgebungen|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Offener Ball|(0,0)|r}} |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|r
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
enthält eine solche Kreisscheibe zwei Punkte der Form
{{
Math/display|term=
( \pm x,-1)
|SZ=.
}}
Diese werden unter {{math|term= \varphi|SZ=}} auf
{{
Relationskette/display
| \varphi( \pm x, -1)
|| {{op:Zeilenvektor| x^2-(-1)| x+x(-1) }}
|| {{op:Zeilenvektor| x^2+1| 0 }}
||
||
|SZ=
}}
abgebildet, also auf den gleichen Punkt. Daher ist die Einschränkung der Abbildung auf eine solche Kreisscheibe nicht
{{
Definitionslink
|injektiv|
|SZ=,
}}
und auf einer solchen Menge kann es keine Umkehrabbildung geben.
Betrachten wir hingegen
{{
Relationskette/display
|U_1
|| {{op:Offener Ball|(0,0)| 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|U_2
| {{defeq|}} | \varphi(U_1)
||
||
||
|SZ=
}}
Da {{math|term= U_1 |SZ=}} keine
{{
Definitionslink
|kritischen Punkte|
|SZ=
}}
enthält, ist nach
{{
Aufgabelink
|| Aufgabeseitenname=
Differenzierbare Abbildung/Überall bijektives Differential/Bild offen/Aufgabe
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|Bild|
|SZ=
}}
{{math|term= U_2 |SZ=}}
{{
Definitionslink
|offen|
|Kontext=mr|
|SZ=.
}}
Die eingeschränkte Abbildung
{{
Abbildung
|name=\varphi {{|}}_{U_1 }
|U_1 | U_2
||
|SZ=
}}
ist nach Definition von {{math|term= U_2 |SZ=}}
{{
Definitionslink
|surjektiv|
|SZ=,
}}
sodass nur die
{{
Definitionslink
|Injektivität|
|SZ=
}}
zu untersuchen ist.
Das Gleichungssystem
{{
Mathkor/display|term1=
x^2-y = u
|und|term2=
x+xy = v
|SZ=
}}
führt auf
{{
Relationskette/display
| y
|| x^2 - u
||
||
||
|SZ=
}}
und auf
{{
Relationskette/display
| x (1+x^2 -u)
|| x^3 + (1-u)x
|| v
||
||
|SZ=.
}}
Seien
{{
mathkor|term1=
(x,y)
|und|term2=
(\tilde{x},\tilde{y})
|SZ=
}}
aus {{mathl|term= {{op:Offener Ball|(0,0) | 1}} |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
|\varphi(x,y)
|| \varphi( \tilde{x} , \tilde{y})
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Dann ist
{{
Relationskette/display
| x^3+(1-u)x
|| v
|| \tilde{x}^3 + (1-u) \tilde{x}
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/display
| 0
|| x^3 - \tilde{x}^3 + (1-u) (x- \tilde{x} )
|| (x- \tilde{x} ) {{makl| x^2+x \tilde{x} + \tilde{x}^2 + 1-u |}}
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| x
|| \tilde{x}
||
||
||
|SZ=
}}
folgt direkt
{{
Relationskette
| y
|| \tilde{y}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| x
| \neq | \tilde{x}
||
||
||
|SZ=
}}
muss
{{
Relationskette/display
| x^2+x \tilde{x} + \tilde{x}^2 + 1-u
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sein. Dies bedeutet
{{
Relationskette
| y
|| x^2-u
|| - x \tilde{x} - \tilde{x}^2 -1
||
||
|SZ=
}}
und ebenso
{{
Relationskette
| \tilde{y}
|| -x \tilde{x} -x^2 -1
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| x(y+1)
|| v
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y+1
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
müssen
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
v
|SZ=
}}
das gleiche Vorzeichen besitzen. Daher müssen auch
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
\tilde{x}
|SZ=
}}
das gleiche Vorzeichen besitzen. Daraus folgt aber
{{
Relationskette/display
| y
|| - x \tilde{x} - \tilde{x}^2 -1
| \leq | -1
||
||
|SZ=,
}}
sodass es in der offenen Kreisumgebung mit Radius {{math|term= 1 |SZ=}} keine zwei verschiedenen Urbilder geben kann{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Man kann auch folgendermaßen argumentieren: Die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= x^3 + (1-u)x |SZ=}} nach {{math|term= x |SZ=}} ist
{{
Relationskette
| 3x^2 + (1-u)
|| 3x^2 +1 - (x^2-y)
|| 2x^2 +1 +y
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/k
| {{op:Betrag| y |}}
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies positiv. Somit ist {{mathl|term= x^3 + (1-u)x |SZ=}}
{{
Definitionslink
|streng wachsend|
|SZ=
}}
in {{math|term= x |SZ=}} nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Reelle Funktion/Ableitung/Monotonieverhalten/Fakt
|SZ=.
}}
Daher gibt es zu einem vorgegebenen Punkt
{{
Relationskette
| (u,v)
| \in | U_2
||
||
||
|SZ=
}}
nur ein {{math|term= x |SZ=,}} das die Bedingung
{{
Relationskette/display
| x^3 + (1-u)x
|| v
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllt. Wegen
{{
Relationskette
| y
|| x^2-u
||
||
||
|SZ=
}}
ist auch die zweite Komponente {{math|term= y |SZ=}} eindeutig bestimmt|
|ISZ=.|ESZ=.
}}
Mit
{{
Relationskette
|U_1
|| {{op:Offener Ball|(0,0)| 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
liegt also eine Bijektion
{{
Abbildung
|name=
|U_1 | U_2
||
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über die Umkehrabbildung (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
macmqr3rku1j6gq062098kt47npx4rn
Reguläre Punkte und Fasern/(x,y) nach x durch y/Beispiel
0
36410
1100260
1085389
2026-06-17T07:47:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100260
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|differenzierbare Funktion|
|Kontext=total|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R \times ( \R \setminus \{0\} ) |\R
|(x,y)| {{op:Bruch| x | y}}
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieser Funktion ist
{{
Math/display|term=
{{makl| {{op:Bruch| 1 | y}} , - {{op:Bruch| x | y^2}} |}}
|SZ=,
}}
sodass die Funktion in jedem Punkt
{{
Definitionslink
|regulär|
|Kontext=rang|
|SZ=
}}
ist und der
{{
Faktlink
|Satz über implizite Abbildungen|Faktseitenname=
Satz über implizite Abbildungen/R/Fakt
|SZ=
}}
anwendbar ist. In diesem Fall kann man die
{{
Definitionslink
|Fasern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auch direkt bestimmen. Die Bedingung
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| x | y}}
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|c
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
führt auf
{{
Relationskette
| x
|| cy
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass die Fasern der Abbildung die {{Stichwort|punktierten Geraden|msw=Punktierte Gerade|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=d.h. ein Punkt ist rausgenommen|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch den Nullpunkt sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=außer der {{math|term= x |SZ=-}}Achse, auf der die Abbildung nicht definiert ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Damit hat man explizit eine Auflösung der Faser nach {{math|term= x |SZ=}} gegeben. Dass die Fasern unter dieser {{Stichwort|Divisionsabbildung|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=punktierte|
|ISZ=|ESZ=
}}
Geraden sind ist ein Ausdruck davon, dass man Brüche erweitern kann, ohne ihren Wert zu ändern.
Der
{{
Definitionslink
|Tangentialraum|
|Kontext=Faser|
|SZ=
}}
in
{{
Relationskette
|P
||(x,y)
||
||
||
|SZ=
}}
wird nach der Definition durch den Kern der Jacobi-Matrix gegeben, und dieser wird durch den Vektor {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} selbst
{{
Definitionslink
|aufgespannt|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Der Tangentialraum an {{math|term= P |SZ=}} ist hier also die Gerade, die durch {{math|term= P |SZ=}} und den Nullpunkt definiert ist, und stimmt
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf den Nullpunkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
mit der Faser überein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=Theorie der Tangentialräume an Fasern
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Divisionsabbildung
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fdhgviz2iifkl6d913crik7svkv475c
Reguläre Punkte und Extrema/(x,y) nach x hoch y/Beispiel
0
36416
1100259
1085388
2026-06-17T07:46:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100259
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R_+ \times \R| \R
|(x,y)| x^y
|SZ=.
}}
{{Schalter{{{opt1|}}} | Nach
{{
Aufgabelink
|| Aufgabeseitenname=
Reelle Exponentialfunktion/Beziehung zur natürlichen Exponentialfunktion über Logarithmus/Aufgabe
|SZ=
}} | Es}}
ist
{{
Relationskette/display
| x^y
|| e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y }
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi| x}} = {{op:Bruch| y | x}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} = {{op:Bruch| y | x}} \cdot x^y
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi| y}} = ( {{op:ln| x}} ) \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} = ( {{op:ln| x}} ) \cdot x^y
|SZ=.
}}
Da die Exponentialfunktion stets positiv ist, ist
{{
Relationskette
|P
||(1,0)
||
||
||
|SZ=
}}
der einzige
{{
Definitionslink
|kritische Punkt|
|Kontext=Funktion|
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Hesse-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in einem Punkt {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Matrix22
| {{op:Bruch| -y+y^2| x^2}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y}|( {{op:ln| x |}})^2 \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} }}
|| {{op:Matrix22
| {{op:Bruch| -y+y^2| x^2}} \cdot x^y | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot x^y | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot x^y|( {{op:ln| x |}})^2 \cdot x^y }}
||
||
||
|SZ=.
}}
In {{math|term= P |SZ=}} ist dies
{{
Relationskette/display
| {{op:Hesse|\varphi|P}}
|| {{op:Matrix22| 0 | 1 | 1| 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Definitheit/Fakt
|SZ=
}}
ist daher die Hesse-Form im kritischen Punkt weder
{{
Definitionslink
|positiv definit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
noch
{{
Definitionslink
|negativ definit|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Man kann direkt zeigen, dass diese Matrix
{{
Definitionslink
|indefinit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=vom
{{
Definitionslink
|Typ|
|Kontext=bilinear|
|SZ=
}}
{{mathlk|term=(1,1) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
da diese Bilinearform auf {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 1}} |SZ=}} positiv und auf {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | -1}} |SZ=}} negativ definit ist. Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Zweimal stetig differenzierbare Funktion/Definitheit der Hesse-Form/Extrema/Fakt
|SZ=
}}
liegt in diesem Punkt also kein
{{
Definitionslink
|Extremum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor.
Dies kann man auch ohne Differentialrechnung erkennen. Für
{{
mathkor|term1=
x=1
|oder|term2=
y=0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Ansonsten gelten die folgenden Beziehungen.
{{
Aufzählung4
|Für
{{
mathkor|term1=
0<x<1
|und|term2=
y>0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| < | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Für
{{
mathkor|term1=
x>1
|und|term2=
y>0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| > | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Für
{{
mathkor|term1=
0<x<1
|und|term2=
y<0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| > | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Für
{{
mathkor|term1=
x>1
|und|term2=
y<0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| < | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
}}
Daher gibt es in jeder Umgebung von {{mathl|term= (1,0) |SZ=}} Punkte, an denen die Funktionswerte größer bzw. kleiner als {{math|term= 1 |SZ=}} sind.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie2=Theorie der reellen Exponentialfunktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Potenz
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hou0q37tvawldoyrm69umm2jqabf99l
1100453
1100259
2026-06-17T08:35:02Z
Bocardodarapti
2041
1100453
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R_+ \times \R| \R
|(x,y)| x^y
|SZ=.
}}
{{Schalter{{{opt1|}}}|Nach
{{
Aufgabelink
|| Aufgabeseitenname=
Reelle Exponentialfunktion/Beziehung zur natürlichen Exponentialfunktion über Logarithmus/Aufgabe
|SZ=
}}|Es}}
ist
{{
Relationskette/display
| x^y
|| e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y }
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi| x}} = {{op:Bruch| y | x}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} = {{op:Bruch| y | x}} \cdot x^y
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi| y}} = ( {{op:ln| x}} ) \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} = ( {{op:ln| x}} ) \cdot x^y
|SZ=.
}}
Da die Exponentialfunktion stets positiv ist, ist
{{
Relationskette
|P
||(1,0)
||
||
||
|SZ=
}}
der einzige
{{
Definitionslink
|kritische Punkt|
|Kontext=Funktion|
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Hesse-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in einem Punkt {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Matrix22
| {{op:Bruch| -y+y^2| x^2}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y}|( {{op:ln| x |}})^2 \cdot e^{ ({{op:ln| x |}}) \cdot y} }}
|| {{op:Matrix22
| {{op:Bruch| -y+y^2| x^2}} \cdot x^y | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot x^y | {{op:Bruch| 1 + y {{op:ln| x |}} | x}} \cdot x^y|( {{op:ln| x |}})^2 \cdot x^y }}
||
||
||
|SZ=.
}}
In {{math|term= P |SZ=}} ist dies
{{
Relationskette/display
| {{op:Hesse|\varphi|P}}
|| {{op:Matrix22| 0 | 1 | 1| 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Definitheit/Fakt
|SZ=
}}
ist daher die Hesse-Form im kritischen Punkt weder
{{
Definitionslink
|positiv definit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
noch
{{
Definitionslink
|negativ definit|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Man kann direkt zeigen, dass diese Matrix
{{
Definitionslink
|indefinit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=vom
{{
Definitionslink
|Typ|
|Kontext=bilinear|
|SZ=
}}
{{mathlk|term=(1,1) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
da diese Bilinearform auf {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 1}} |SZ=}} positiv und auf {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | -1}} |SZ=}} negativ definit ist. Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Zweimal stetig differenzierbare Funktion/Definitheit der Hesse-Form/Extrema/Fakt
|SZ=
}}
liegt in diesem Punkt also kein
{{
Definitionslink
|Extremum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor.
Dies kann man auch ohne Differentialrechnung erkennen. Für
{{
mathkor|term1=
x=1
|oder|term2=
y=0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Ansonsten gelten die folgenden Beziehungen.
{{
Aufzählung4
|Für
{{
mathkor|term1=
0<x<1
|und|term2=
y>0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| < | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Für
{{
mathkor|term1=
x>1
|und|term2=
y>0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| > | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Für
{{
mathkor|term1=
0<x<1
|und|term2=
y<0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| > | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Für
{{
mathkor|term1=
x>1
|und|term2=
y<0
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| x^y
| < | 1
||
||
||
|SZ=.
}}
}}
Daher gibt es in jeder Umgebung von {{mathl|term= (1,0) |SZ=}} Punkte, an denen die Funktionswerte größer bzw. kleiner als {{math|term= 1 |SZ=}} sind.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie2=Theorie der reellen Exponentialfunktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Potenz
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8e540tq4wyg216i4w9giubbeausgha3
Reguläre Punkte und Fasern/(x,y) nach x hoch y/Beispiel
0
36417
1100261
1085390
2026-06-17T07:47:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100261
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
| 1 durch Ln|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Die Fasern der Abbildung {{mathlk|term= (x,y) \mapsto x^y |SZ=}} für
{{
Relationskette/k
|c
|| e
||
||
||
|SZ=
}}
(rot) und
{{
Relationskette/k
|c
|| -e
||
||
||
|SZ=
}}
(grün).
|Autor=
|Benutzer=MGausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R_+ \times \R| \R
|(x,y)| x^y
|SZ=
}}
und knüpfen an
{{
Beispiellink
|| Beispielseitenname=
Reguläre Punkte und Extrema/(x,y) nach x hoch y/Beispiel
|SZ=
}}
an. Der einzige
{{
Definitionslink
|kritische Punkt|
|Kontext=Rang|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
|P
||(1,0)
||
||
||
|SZ=,
}}
ansonsten ist die Abbildung in jedem Punkt regulär und daher lassen sich lokal die
{{
Definitionslink
|Fasern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
als Graphen beschreiben. Die Faser über {{math|term= 1 |SZ=}} besteht aus der durch
{{
Relationskette
| x
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Geraden und der durch
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Halbgeraden, die sich im kritischen Punkt senkrecht schneiden. Ansonsten sind die Fasern durch die Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^y
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem
{{
Relationskette
|c
| \in | \R_+
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
|c
|\neq| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
bestimmt
{{
Zusatz/Klammer
|text=für nichtpositives {{math|term= c |SZ=}} sind die Fasern leer|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir schreiben diese Bedingung als
{{
Relationskette
| e^{ ( {{op:ln| x |}} ) y }
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
und daher als
{{
Relationskette/display
| ( {{op:ln| x |}} ) y
|| {{op:ln| c |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| x
|\neq| 1
||
||
||
|SZ=
}}
kann man dies zu
{{
Relationskette
| y
|| {{op:Bruch| {{op:ln| c |}} | {{op:ln| x |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
auflösen und wegen
{{
Relationskette
| y
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette/display
| x
|| e^{ {{op:Bruch| {{op:ln| c |}} | y}} }
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Faser besteht jeweils aus zwei Komponenten, die
{{
Relationskette
| x
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette
| x
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
entsprechen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Potenz
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kwpjlqeur8sqvztphcniuswywtyaoxy
Implizite Abbildung/y-f(x)/Graph und Fasern/Einführung/Beispiel
0
36438
1099954
1036309
2026-06-17T06:56:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099954
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung
|name=f
|\R|\R
| x |f(x)
|SZ=,
}} eine Funktion in einer Variablen. Dazu kann man die Funktion in zwei Variablen,
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^2|\R
|(x,y)| y-f(x)
|SZ=,
}}
betrachten. Die
{{
Definitionslink
|Fasern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= \varphi|SZ=}} über
{{
Relationskette
|c
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
sind durch
{{
Relationskette/display
|F_c
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| y {{=|}} f(x) +c }}
||
||
||
|SZ=
}}
charakterisiert. D.h. die Faser über {{math|term= c |SZ=}} ist einfach der
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
der durch {{mathl|term= x \mapsto f(x)+c |SZ=}} definierten Funktion. Alle Fasern gehen durch eine Verschiebung ineinander über, sie sind parallel zueinander. Die Punkte einer jeden Faser stehen in Bijektion mit der {{math|term= x |SZ=-}}Achse, indem nämlich {{math|term= x |SZ=}} auf {{mathl|term= (x,f(x)+c) |SZ=}} abgebildet wird.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6c9n7fscm1zq5x2xwj44nyigjmx0lw7
Differentialgleichung/Uneindeutigkeit/v' ist 3v^(2 durch3)/Beispiel
0
36557
1099792
1084894
2026-06-17T06:30:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099792
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Anfangswertproblem|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
v' = 3v^{2/3} \text{ mit } v(0) = 0
|SZ=
}}
zum
{{
Definitionslink
|zeitunabhängigen Vektorfeld|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R|\R
| v | 3 v^{2/3} {{=|}} 3 \sqrt[3]{v^2}
|SZ=.
}}
Offensichtlich gibt es die
{{
Definitionslink
|stationäre Lösung|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|h(t)
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
aber auch
{{
Relationskette/display
|g(t)
|| t^3
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine Lösung, wie man durch Nachrechnen sofort bestätigt. Aus diesen beiden Lösungen kann man sich noch weitere Lösungen basteln. Es seien dazu
{{
Relationskette
|a
| < | b
||
||
||
|SZ=
}}
reelle Zahlen. Dann ist auch
{{
Relationskette/display
| \varphi(t)
|| \begin{cases} (t-a)^3 \text{ für } t < a, \\ 0 \text{ für } a \leq t \leq b , \\ (t-b)^3 \text{ für } t > b, \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung. D.h. es gibt Lösungen, bei denen das Teilchen beliebig lange
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Zeitintervall von
{{
mathkor/k|term1=
a
|nach|term2=
b
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ruht und danach
{{
Zusatz/Klammer
|text=und davor|
|ISZ=|ESZ=
}}
sich bewegt. Sobald sich das Teilchen in einem Punkt {{math|term= \neq 0 |SZ=}} befindet, ist der Bewegungsablauf lokal eindeutig bestimmt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Existenz- und Eindeutigkeitstheorie von gewöhnlichen Differentialgleichungen
|Kategorie2=Theorie der zeitunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0wnj84ctvzqs6pqy706un0z94h5ebqq
Gradientenfeld/Produktabbildung/Fasern und Lösungen/Beispiel
0
36584
1099927
1085018
2026-06-17T06:52:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099927
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die {{Stichwort|Produkt{{drucktrenn}}abbildung|SZ=}}
{{
Abbildung/display
|name=h
|\R^2|\R
|(x,y)| xy
|SZ=.
}}
Das zugehörige
{{
Definitionslink
|Gradientenfeld|
|SZ=
}}
ist
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^2|\R^2
|(x,y)| {{{G|G}}}(x,y) {{=|}} (y,x)
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Fasern|
|SZ=
}}
von {{math|term= h |SZ=}} sind das Achsenkreuz
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Faser über {{math|term= 0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und die durch
{{
mathbed|term=
xy=c
||bedterm1=
c \neq 0
||bedterm2=
|SZ=,
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|Hyperbeln|
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Lösungen|
|Kontext=Differentialgleichung|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|linearen Differentialgleichung|
|Kontext=System|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor|\varphi_1'|\varphi_2' }}
|| {{op:Spaltenvektor|\varphi_2 |\varphi_1 }}
|| {{op:Matrix22| 0 | 1 | 1| 0}} {{op:Spaltenvektor|\varphi_1 |\varphi_2 }}
||
||
|SZ=
}}
sind von der Form
{{
Relationskette/display
| \varphi(t)
|| (\varphi_1(t), \varphi_2(t))
|| ( a {{op:cosh| t |}} + b {{op:sinh| t |}} , a {{op:sinh| t |}} + b {{op:cosh| t |}})
||
||
|SZ=
}}
mit beliebigen
{{
Relationskette
|a,b
| \in | \R
||
||
||
|SZ=,
}}
wie man direkt nachrechnet und was sich auch aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Eigenvektor/Lösung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bzw.
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Differentialgleichungssystem/(u,v)' ist (v,u)/Allgemeine Lösung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
ergibt. Dabei ist
{{
Relationskette
| \varphi(0)
|| (a,b)
||
||
||
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|a
||b
|| 0
||
||
|SZ=
}}
ist dies die
{{
Definitionslink
|stationäre Lösung|
|SZ=
}}
im Nullpunkt, in dem die Produktabbildung nicht
{{
Definitionslink
|regulär|
|Kontext=Rang|
|SZ=
}}
ist. Bei
{{
Relationskette
|a
||b
|| 1
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| \varphi(t)
|| (e^t,e^t)
||
||
||
||
|SZ=,
}}
das Bild dieser Lösung ist die obere Halbdiagonale
{{
Zusatz/Klammer
|text=ohne den Nullpunkt|
|ISZ=|ESZ=,
}}
bei
{{
Relationskette
|a
||b
|| -1
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| \varphi(t)
|| (-e^t,-e^t)
||
||
||
||
|SZ=,
}}
das Bild dieser Lösung ist die untere Halbdiagonale, bei
{{
mathkor|term1=
a=1
|und|term2=
b=-1
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| \varphi(t)
|| (e^{-t},-e^{-t})
||
||
||
||
|SZ=,
}}
das Bild dieser Lösung ist die untere Hälfte der Nebendiagonalen, bei
{{
mathkor|term1=
a=-1
|und|term2=
b=1
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| \varphi(t)
|| (-e^{-t},e^{-t})
||
||
||
||
|SZ=,
}}
das Bild dieser Lösung ist die obere Hälfte der Nebendiagonalen.
Ansonsten treffen die Lösungskurven das Achsenkreuz in einem Punkt {{mathl|term= \neq (0,0) |SZ=.}} Wenn man diesen Punkt als Anfangswert zum Zeitpunkt
{{
Relationskette
|t
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
nimmt, so kann man die Lösungskurven als
{{Math/display|term=(a {{op:cosh| t |}}, a {{op:sinh| t |}} ) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=zum Zeitpunkt {{mathlk|term=t=0 |SZ=}} befindet sich die Lösung auf der {{math|term= x-|SZ=}}Achse im Punkt {{mathlk|term=(a,0) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
und als {{Math/display|term=(b {{op:sinh| t |}}, b {{op:cosh| t |}} ) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=zum Zeitpunkt
{{
Relationskette/k
| t
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
befindet sich die Lösung auf der {{math|term= y-|SZ=}}Achse im Punkt {{mathlk|term=(0,b) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
realisieren. Die Bahnen dieser Lösungen erfüllen die Gleichung
{{
mathkor|term1=
x^2(t)-y^2(t)=a^2
|bzw.|term2=
x^2(t)-y^2(t)=b^2
|SZ=,
}}
d.h. sie sind selbst Hyperbeln.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Differentialgleichungen zu linearen Gradientenfeldern mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Produktabbildung
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jx0gpmrgoxobhubdsnzgnenij97u7cw
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Trigonalgestalt/Explizit/Beispiel
0
36748
1100042
1085148
2026-06-17T07:10:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100042
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|lineare Differentialgleichungssystem|
|Kontext=konstant|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor|v_1 |v_2 }}'
|| {{op:Matrix22| \lambda| \gamma| 0 | \mu}} {{op:Spaltenvektor|v_1 |v_2 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette/display
|v_2(t)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die konstante Nullfunktion in der zweiten Komponente|
|ISZ=|ESZ=
}}
ergibt sich aus der ersten Zeile
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf skalare Vielfache|
|ISZ=|ESZ=
}}
sofort
{{
Relationskette
|v_1
|| e^{\lambda t}
||
||
||
|SZ=,
}}
was insgesamt der Lösung
{{
Zusatz/Klammer
|text=der ersten Fundamentallösung|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor|e^{\lambda t}| 0}}
|SZ=
}}
zum Eigenvektor {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} |SZ=}} gemäß
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Eigenvektor/Lösung/Fakt
|SZ=
}}
entspricht.
Es sei nun
{{
Relationskette
|v_2
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann führt die zweite Zeile zu
{{
Relationskette
|v_2
|| e^{\mu t}
||
||
||
|SZ=,
}}
was wir
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/C/Lösbarkeit/Fakt
|SZ=
}}
entsprechend zu einer Gesamtlösung fortsetzen. Die erste Zeile lautet somit
{{
Relationskette/display
| v_1'
|| \lambda v_1 + \gamma e^{\mu t}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lösung der
{{
Definitionslink
|zugehörigen homogenen Gleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= c \cdot e^{\lambda t} |SZ=,}} sodass sich mit der
{{
Faktlink
|Variation der Konstanten|Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/1/Fakt
|SZ=
}}
der Ansatz
{{
Relationskette
|v_1(t)
|| c(t) \cdot e^{\lambda t}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
|c'(t)
|| \gamma \cdot e^{\mu t} \cdot e^{- \lambda t}
|| \gamma \cdot e^{( \mu- \lambda) t}
||
||
|SZ=
}}
ergibt.
Bei
{{
Relationskette
| \mu
|| \lambda
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich
{{
Relationskette
|c(t)
|| \gamma t
||
||
||
|SZ=
}}
und damit die zweite Fundamentallösung
{{
Relationskette/display
| v(t)
|| {{op:Spaltenvektor| \gamma t e^{\lambda t} |e^{\lambda t} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| \gamma
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gehört diese zweite Lösung nicht zu einem Eigenvektor.
Bei
{{
Relationskette
| \mu
|\neq| \lambda
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich
{{
Relationskette
|c(t)
|| {{op:Bruch| \gamma| \mu - \lambda}} e^{(\mu - \lambda)t}
||
||
||
|SZ=
}}
und damit die zweite Fundamentallösung
{{
Relationskette/display
| v(t)
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| \gamma| \mu - \lambda}} e^{\mu t} |e^{\mu t} }}
|| e^{\mu t} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| \gamma| \mu - \lambda}} | 1}}
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist wieder eine Lösung, die zu einem Eigenvektor gehört.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Differentialgleichungssysteme mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
16tkoruxmfb5ilcmbj0ocy2d6a28gvz
Allgemeines Kugelvolumen/Mit Cavalieri-Prinzip/Beispiel
0
37424
1099721
1084833
2026-06-17T06:19:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099721
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen das Volumen einer {{math|term= n |SZ=-}}dimensionalen abgeschlossenen Kugel vom Radius {{math|term= r |SZ=}} berechnen, also von
{{
Relationskette/display
| B_n(r)
|| {{Mengebed| x \in \R^n | {{op:Norm| x |}} \leq r }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Linearer Endomorphismus/Lineare Transformationsformel/Fakt
|SZ=
}}
gilt dabei
{{
Relationskette
| \lambda^n (B_n(r))
|| r^n \lambda^n ( B_n(1))
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. es geht im Wesentlichen darum, das Volumen der Einheitskugel auszurechnen.
Ihr Volumen bezeichnen wir mit
{{
Relationskette
| \beta_n
|| \lambda^n(B_n(1))
||
||
||
|SZ=.
}}
Zur Berechnung gehen wir induktiv vor
{{
Zusatz/Klammer
|text=es ist
{{
Relationskette/k
| \beta_1
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir betrachten
{{
Relationskette/display
| B_n
| \subseteq | \R^{n-1} \times \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Für jedes fixierte
{{
mathbed|term=
h
||bedterm1=
-1 \leq h \leq 1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
kann man den Querschnitt als
{{
Relationskette/align/handlinks
| B_n (h)
|| {{Mengebed|(x_1 {{kommadots|}} x_{n-1}) \in \R^{n-1} | (x_1 {{kommadots|}} x_{n-1}, h) \in B_n }}
|| {{Mengebed|(x_1 {{kommadots|}} x_{n-1} ) \in \R^{n-1} | x_1^2 {{plusdots|}} x_{n-1}^2 +h^2 \leq 1 }}
|| {{Mengebed|(x_1 {{kommadots|}} x_{n-1}) \in \R^{n-1} | x_1^2 {{plusdots|}} x_{n-1}^2 \leq 1 -h^2 }}
|| B_{n-1} {{makl| 0, \sqrt{ 1-h^2 } |}}
|SZ=
}}
schreiben, d.h. als eine {{math|term= (n-1) |SZ=-}}dimensionale Kugel vom Radius {{mathl|term= \sqrt{ 1-h^2 } |SZ=.}} Aufgrund
{{
Faktlink
|Präwort=des|Cavalieri-Prinzips|Faktseitenname=
Produkt von sigmaendlichen Maßräumen/Integration über Querschnittsmaß/Cavalieri/Fakt
|SZ=
}}
ist daher
{{
Relationskette/align
|\beta_{n}
|| \lambda^{n} (B_{n}(1))
|| {{makl| \lambda^{n-1} \otimes \lambda^1 |}} (B_{n}(1))
|| {{op:Integralmaß| \lambda^{n-1} {{makl| B_{n-1}( \sqrt{1-h^2}) |}} | [-1,1] | \lambda^1}}
|| {{op:Integralmaß| {{makl| \sqrt{1-h^2} |}}^{n-1} \lambda^{n-1} {{makl| B_{n-1}(1) |}} | [-1,1] | \lambda^1}}
|| \lambda^{n-1} {{makl| B_{n-1}(1) |}} \cdot {{op:Integralmaß| {{makl| \sqrt{1-h^2} |}}^{n-1} | [-1,1] | \lambda^1}}
|| \beta_{n-1} \cdot {{op:Integralmaß| {{makl| \sqrt{1-h^2} |}}^{n-1} | [-1,1] | \lambda^1}}
|SZ=.
}}
Dabei können wir das Integral rechts wegen
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Riemann-integrierbare Funktion/Ist Maß-integrierbar/Fakt
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Riemann-Integral/Hauptsatz/Newton-Leibniz/Fakt
|SZ=
}}
über
{{
Definitionslink
|Stammfunktionen|
|SZ=
}}
ausrechnen. Die
{{
Faktlink
|Substitution|Faktseitenname=
Integration/Substitutionsregel/dx Version/Fakt
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| h
|| {{op:sin| t |}}
||
||
||
|SZ=
}}
liefert
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| -1| 1 |Integrand= {{makl| \sqrt{1-h^2} |}}^{n-1} || h}}
|| {{op:Integral| - {{op:Bruch| \pi| 2}} | {{op:Bruch| \pi| 2}} | Integrand= {{op:cos| t |exp=n|}} |t}}
|| 2 {{op:Integral| 0 | {{op:Bruch| \pi| 2}} | Integrand= {{op:sin| t |exp=n|}} |t}}
||
||
|SZ=.
}}
Im [[Darstellung von pi/Wallis-Produkt/Fakt/Beweis|Beweis]] zu
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Darstellung von pi/Wallis-Produkt/Fakt
|SZ=
}}
wurden diese Integrale berechnet; mit
{{
Relationskette
| a_n
|| {{op:Integral| 0 | {{op:Bruch| \pi| 2}} | Integrand= {{op:sin| t |exp=n|}} |t}}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt
{{
Relationskette/display
| a_n
|| \begin{cases} {{op:Bruch|(n-1)(n-3)\cdots 3 \cdot 1|n(n-2) \cdots 4 \cdot 2 }} \cdot {{op:Bruch| \pi| 2}} \text{ bei } n \text{ gerade } \geq 2\, , \\ {{op:Bruch|(n-1)(n-3)\cdots 4 \cdot 2|n(n-2) \cdots 5 \cdot 3 }} \text{ bei } n \text{ ungerade} \, . \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
Mit diesen Formeln und der Rekursionsvorschrift
{{
Relationskette
| \beta_n
|| 2 \beta_{n-1} a_n
||
||
||
|SZ=
}}
kann man schließlich mit Hilfe der
{{
Definitionslink
|Fakultätsfunktion|
|SZ=
}}
das Kugelvolumen als
{{
Relationskette/display
| \beta_n
|| {{op:Bruch| \pi^{n/2}| {{op:Fak(|n/2|}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben. Diese Formel ergibt sich durch Induktion aus
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Fakultätsfunktion/Reell/Elementare Eigenschaften/Fakt
|SZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Allgemeines Kugelvolumen/Mit Cavalieri-Prinzip/Fakultätsformel/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Cavalieri-Prinzip
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitskugel
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
idwgemloxo1vy83mzizhcudz3gv1fqr
Maßraum/Nullmenge/Fast überall/Einführung/Bemerkung
0
37430
1100644
1085735
2026-06-17T10:40:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100644
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine Teilmenge
{{
Relationskette
| Z
| \subseteq | M
||
||
||
|SZ=
}}
eines
{{
Definitionslink
|Maßraumes|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= M |SZ=}} heißt {{Definitionswort/enp|Nullmenge|SZ=,}} wenn
{{
Relationskette
| \mu(Z)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Beispielsweise ist jede abzählbare Menge in {{math|term= \R^n |SZ=}} eine Nullmenge. Manchmal verwendet man diesen Begriff auch für nicht notwendigerweise messbare Teilmengen {{math|term= Z |SZ=,}} für die es eine messbare Menge
{{
Relationskette
| Z
| \subseteq | Z'
||
||
||
|SZ=
}}
gibt mit
{{
Relationskette
| \mu(Z')
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Für eine Eigenschaft {{math|term= E |SZ=,}} die für die Punkte eines Maßraumes erklärt ist, sagt man, dass die Eigenschaft {{Definitionswort/enp|fast überall|SZ=}} gilt, wenn die Ausnahmemenge
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| x \in M|E(x) \text{ gilt nicht} }}
|SZ=
}}
eine Nullmenge ist. Insbesondere spricht man von {{Stichwort|fast überall definierten Funktionen|msw=Fast überall definierte Funktion|SZ=.}} Da es bei Integralen nicht auf Nullmengen des Definitionsbereiches ankommt, kann man häufig solche {{Anführung|kleinen|}} Undefiniertheitsstellen ignorieren.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Maßtheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Nullmenge
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bh2568g36y4x3ryor0gvngf2ixwal6o
Integration über Produktmenge/x^2-xy+2y^3/0 2 mal -2 1/Beispiel
0
37444
1099959
1085047
2026-06-17T06:57:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099959
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen das
{{
Definitionslink{{{opt1|}}}
|Integral|
|Kontext=Maß|kon2=kompakt|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
|(x,y)| x^2-xy+2y^3
|SZ=,
}}
über dem Rechteck
{{
Relationskette
|Q
|| [-2,1] \times [0,2]
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Faktlink{{{opt2|}}}
|Präwort=mit dem|Satz von Fubini|Faktseitenname=
Sigmaendliche Räume/Satz von Fubini/Fakt
|Faktseitenname2=Kompaktes Rechteck/Satz von Fubini/Fakt
|SZ=
}}
ausrechnen. Dies führt auf
{{
Relationskette/align
| {{op:Integralmaß| f | Q | \lambda^2}}
|| {{op:Integral| 0 | 2 |Integrand= {{makl| {{op:Integral| -2| 1 |Integrand= {{makl| x^2-xy+2y^3 |}} || x}} |}} || y}}
|| \int_0^2 {{makl| {{op:Integralstamm| -2| 1 |stamm= {{makl| {{op:Bruch| 1 | 3}} x^3- {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2y+2y^3x |}} |}} |}} dy
|| {{op:Integral| 0 | 2 |Integrand= {{makl| {{op:Bruch| 1 | 3}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} y+2y^3 + {{op:Bruch| 8 | 3}} + 2 y+ 4y^3 |}} || y}}
|| {{op:Integral| 0 | 2 |Integrand= {{makl| 3+ {{op:Bruch| 3 | 2}} y+ 6y^3 |}} || y}}
|| {{op:Integralstamm| 0 | 2 |stamm= {{makl| 3y+ {{op:Bruch| 3 | 4}} y^2+ {{op:Bruch| 3 | 2}}y^4 |}} }}
|| 6 + 3+ 24
|| 33
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Fubini
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i1jnnb6iyptlvo70ulvetj1zsric998
Torus/Produkt von zwei Kreisen/Beispiel
0
37572
1100349
1085481
2026-06-17T08:01:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100349
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Das
{{
Definitionslink
|Produkt|
|Kontext=Mannigfaltigkeit|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Kreislinie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit sich selbst, also
{{
Relationskette
| M
|| S^1 \times S^1
||
||
||
|SZ=,
}}
heißt {{Stichwort|Torus|SZ=.}} Dies ist eine zweidimensionale Mannigfaltigkeit. Da
{{
Relationskette
| S^1
| \subset | \R^2
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|abgeschlossene Untermannigfaltigkeit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, lässt sich der Torus als abgeschlossenene Untermannigfaltigkeit im
{{
Relationskette
| \R^2 \times \R^2
|| \R^4
||
||
||
|SZ=
}}
realisieren. Sie lässt sich aber auch als abgeschlossenene Untermannigfaltigkeit im {{math|term= \R^3 |SZ=}} realisieren. Dazu seien
{{
mathkor|term1=
r
|und|term2=
R
|SZ=
}}
positive reelle Zahlen mit
{{
Relationskette
| 0
| < | r
| < | R
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist die Menge
{{
Math/display|term=
{{Mengebed|(x,y,z) \in \R^3| {{makl| \sqrt{x^2+y^2} -R |}}^2 +z^2 {{=|}} r^2 }}
|SZ=
}}
ein Torus. Es handelt sich bei dieser Realisierung um die Oberfläche eines
{{
Zusatz/Klammer
|text=aufgeblasenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{Anführung|Fahrradschlauches|SZ=,}} dessen {{Anführung|Radradius|SZ=}} gleich {{math|term= R |SZ=}} und dessen {{Anführung|Schlauchradius|SZ=}} gleich {{math|term= r |SZ=}} ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Rad liegt in der {{mathlk|term=x-y|SZ=-}}Ebene|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Zusammenhang mit dem Produkt {{mathl|term= S^1 \times S^1 |SZ=}} ergibt sich, indem man dem Produktwinkel {{mathl|term= ( \varphi, \psi) |SZ=}} den Punkt {{mathl|term= ( (R +r {{op:cos| \psi|}}) {{op:cos|\varphi|}}, (R+ r {{op:cos| \psi|}} ) {{op:sin|\varphi|}} , r {{op:sin| \psi|}} ) |SZ=}} zuordnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Produkte von differenzierbaren Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Torus
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
24o8rc9689p2oekfs3yyditd18abedv
Maße auf Mannigfaltigkeiten/Allgemeines/Ansatz mit Dichten/Bemerkung
0
37582
1100643
1085734
2026-06-17T10:40:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100643
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= M |SZ=}} eine Mannigfaltigkeit. Gibt es ein sinnvolles Volumen für
{{
Zusatz/Klammer
|text=Teilmengen von|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= M |SZ=,}} wann kann man eine auf {{math|term= M |SZ=}} definierte Funktion sinnvoll integrieren? Wenn man die Maßtheorie als allgemeines Konzept zugrunde legt, so ergibt sich folgendes Bild: es sei vorausgesetzt, dass {{math|term= M |SZ=}} einen abzählbaren Atlas {{mathl|term= (U_i,V_i,\alpha_i, i \in I) |SZ=}} besitzt. Ein Maß {{math|term= \mu |SZ=}} auf den Borelmengen {{mathl|term= {{Mengensystem|B}}(M) |SZ=}} ist dann durch die Einschränkungen
{{
Relationskette
| \mu_i
|| \mu {{|}}_{U_i }
||
||
||
|SZ=
}}
des Maßes auf die offenen Teilmengen {{math|term= U_i |SZ=}} eindeutig bestimmt. Für jedes
{{
Relationskette
| i
| \in | I
||
||
||
|SZ=
}}
definiert die Homöomorphie
{{
Abbildung/display
|name=\alpha_i
|U_i | V_i
||
|SZ=
}}
das Bildmaß
{{
Relationskette
| \nu_i
|| {\alpha_i }_* \mu_i
||
||
||
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
| V_i
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei stehen die Bildmaße
{{
mathbed|term=
\nu_i
||bedterm1=
i \in I
||bedterm2=
|SZ=,
}}
untereinander in der Beziehung
{{
Relationskette/display
|\nu_i ( \alpha_i(T))
|| \mu(T)
||\nu_j( \alpha_j(T))
||
||
|SZ=
}}
für jede messbare Teilmenge
{{
Relationskette
| T
| \subseteq | U_i \cap U_j
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit den Kartenwechseln
{{
Relationskette
| \psi_{ij}
|| \alpha_j \circ \alpha_i^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
bedeutet dies
{{
Relationskette/display
| \nu_i(S)
|| \nu_j ( \psi_{ij} (S))
||
||
||
|SZ=
}}
für jede messbare Menge
{{
Relationskette
| S
| \subseteq | V_i
||
||
||
|SZ=,
}}
die ganz innerhalb des Definitionsbereiches der Übergangsabbildung liegt.
Nehmen wir nun an, dass sich die Bildmaße {{math|term= \nu_i |SZ=}} jeweils mit einer
{{
Definitionslink
|Dichte|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bezüglich des
{{
Definitionslink
|Borel-Lebesgue-Maßes|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \lambda^n |SZ=}} schreiben lassen, sagen wir
{{
Relationskette/display
| \nu_i
|| g_i d \lambda^n
||
||
||
|SZ=,
}}
mit auf {{math|term= V_i |SZ=}} definierten
{{
Definitionslink
|integrierbaren Funktionen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=g_i
|V_i |\R
||
|SZ=.
}}
Für eine messbare Teilmenge
{{
Relationskette
| T
| \subseteq | U_i
||
||
||
|SZ=
}}
gilt dann also
{{
Relationskette/display
| \mu(T)
|| \nu_i(\alpha_i(T))
|| {{op:Integralmaß|g_i |\alpha_i(T)| \lambda^n}}
||
||
|SZ=.
}}
Für eine messbare Teilmenge
{{
Relationskette
| T
| \subseteq | U_i \cap U_j
||
||
||
|SZ=
}}
gilt somit nach
{{
Faktlink
|Präwort=der|Transformationsformel|Faktseitenname=
Diffeomorphismus/Transformationsformel für Integrale/Fakt
|SZ=,
}}
angewendet auf die diffeomorphe Übergangsabbildung
{{
Abbildung/display
|name=\psi_{ij}
| \alpha_i(U_i \cap U_j) | \alpha_j(U_i \cap U_j)
||
|SZ=,
}}
die {{mathl|term= \alpha_i(T) |SZ=}} in {{mathl|term= \alpha_j(T) |SZ=}} überführt, die Gleichheit
{{
Relationskette/align
| {{op:Integralmaß|g_i |\alpha_i(T)| \lambda^n}}
|| {{op:Integralmaß|g_j |\alpha_j(T)| \lambda^n}}
|| {{op:Integralmaß| {{op:Betrag| {{op:Determinante| {{op:Totales Differential| \psi_{ij}|}} |}} |}} \cdot ( g_j \circ \psi_{ij} )|\alpha_i(T)| \lambda^n}}
||
||
|SZ=.
}}
Dies legt für die Dichtefunktionen
{{
mathbed|term=
g_i
||bedterm1=
i \in I
||bedterm2=
|SZ=,
}}
das Transformationsverhalten
{{
Relationskette/display
| g_i
|| {{op:Betrag| {{op:Determinante| {{op:Totales Differential| \psi_{ij}|}} |}} |}} \cdot ( g_j \circ \psi_{ij} )
||
||
||
|SZ=
}}
nahe
{{
Zusatz/Klammer
|text=auch wenn es dies nicht erzwingt, da eine Dichte durch ihr Maß nicht eindeutig bestimmt ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir werden die Integrationstheorie für Mannigfaltigkeiten auf dem Konzept der {{math|term= n |SZ=-}}Differentialformen aufbauen, die in natürlicher Weise dieses Transformationsverhalten
{{
Zusatz/Klammer
|text=ohne den Betrag|
|ISZ=|ESZ=
}}
besitzen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Maßtheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Mannigfaltigkeit
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qj45io826ty5zqf3obx1o2so7ns8l02
Kugeloberfläche/Falsche Berechnung/Pseudo-Cavalieri-Prinzip/Beispiel
0
37718
1100002
1036681
2026-06-17T07:04:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100002
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir stellen eine falsche Berechnung der Kugeloberfläche an, die auf einem falsch interpretierten Cavalieri-Prinzip beruht. Wir betrachten die obere Einheitshalbkugel. Zu jeder Höhe
{{
Relationskette
| h
| \in | [0,1]
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Querschnitt der Kugeloberfläche mit der durch
{{
Relationskette
| z
|| h
||
||
||
|SZ=
}}
definierten Ebene eine Kreislinie mit dem Radius {{mathl|term= \sqrt{1-h^2} |SZ=.}} Der Kreisumfang eines solchen Kreises ist {{mathl|term= 2 \pi \sqrt{1-h^2} |SZ=.}} Wir wollen die Oberfläche der oberen Halbkugel berechnen, indem wir diese Umfänge über die Höhe aufintegrieren. Für die Kugeloberfläche würde sich dann
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit der Substitution
{{
Relationskette/k
| h
|| {{op:sin| s |}}
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align
| A
|| 2 {{op:Integral| 0 | 1 |Integrand=2 \pi \sqrt{1-h^2}|| h}}
|| 4 \pi {{op:Integral| 0 | 1 |Integrand= \sqrt{1-h^2}|| h}}
|| 4 \pi {{op:Integral| 0 | {{op:Bruch| \pi| 2}} | Integrand= {{op:cos| s |exp=2}} || s}}
|| 4 \pi {{op:Integralstamm| 0 | {{op:Bruch| \pi| 2}} |stamm= {{op:Bruch| 1 | 2}} (s + {{op:sin| s |}} {{op:cos| s |}}) }}
|| 2 \pi {{op:Bruch| \pi| 2}}
|| \pi^2
|SZ=.
}}
Der wahre Wert ist aber mit {{math|term= 4 \pi |SZ=}} deutlich größer.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Cavalieri-Prinzip
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
af45je6tpuo6axog9g715vh1vtdiyig
Kugeloberfläche/Geozentrische Koordinaten/Flächenberechnung/Beispiel
0
37726
1100003
1085118
2026-06-17T07:04:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100003
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^2|\R^3
|(u,v)|({{op:cos| u |}} {{op:cos| v |}} , {{op:cos| u |}} {{op:sin| v |}} , {{op:sin| u |}} )
|SZ=,
}}
deren
{{
Definitionslink
|Bild|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
auf der {{Stichwort|Einheitssphäre|SZ=}} landet. Geographisch gesprochen gibt {{math|term= u |SZ=}} den {{Stichwort|Breitenkreis|SZ=}} und {{math|term= v |SZ=}} den {{Stichwort|Längenkreis|SZ=}} des entsprechenden Punktes auf der Einheitserde an
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{Stichwort|geozentrischen Koordinaten|msw=Geozentrische Koordinaten|SZ=;}} die in der Geographie verwendeten Koordinaten weichen davon leicht ab, da die Erde nicht wirklich eine Kugel ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Diese Abbildung ist
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=total|
|SZ=
}}
mit den
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi|u}} = {{op:Spaltenvektor| - {{op:sin| u |}} {{op:cos| v |}} | -{{op:sin| u |}} {{op:sin| v |}} | {{op:cos| u |}} }}
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi|v}} = {{op:Spaltenvektor| - {{op:cos| u |}} {{op:sin| v |}} | {{op:cos| u |}} {{op:cos| v |}} | 0 }}
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Einschränkung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieser Abbildung auf das offene Rechteck
{{
Math/display|term=
{]{- {{op:Bruch| \pi| 2}}}, {{op:Bruch| \pi| 2}} [} \times {]{-\pi}, \pi[}
|SZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|injektiv|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
ihr Bild ist die Einheitskugel bis auf einen einzigen Längenkreis. Man kann mit diesen Koordinaten also die Kugeloberfläche berechnen. Mit der in
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Flächenstück im Raum/Einbettung/Flächenform/Fakt
|SZ=
}}
verwendeten Notation ist
{{
Relationskette/display
|E
|| {{op:sin| u |exp=2}} {{op:cos| v |exp=2}} + {{op:sin| u |exp=2}} {{op:sin| v |exp=2}} + {{op:cos| u |exp=2}}
|| {{op:sin| u |exp=2}} + {{op:cos| u |exp=2}}
|| 1
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|F
|| {{op:sin| u |}}{{op:cos| u |}} {{op:sin| v |}} {{op:cos| v |}} -{{op:sin| u |}}{{op:cos| u |}} {{op:sin| v |}} {{op:cos| v |}}
|| 0
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|G
|| {{op:cos| u |exp=2}} {{op:sin| v |exp=2}} + {{op:cos| u |exp=2}} {{op:cos| v |exp=2}}
|| {{op:cos| u |exp=2}}
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| \sqrt{EG-F^2 }
|| \sqrt{ 1 \cdot {{op:cos| u |exp=2}} }
|| {{op:cos| u |}}
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist die Kugeloberfläche nach
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Satz von Fubini|Faktseitenname=
Sigmaendliche Räume/Satz von Fubini/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align
|A
|| {{op:Integralform| {{op:cos| u |}} \,du \wedge dv| ]- {{op:Bruch| \pi| 2}} , {{op:Bruch| \pi| 2}} [ \times ]-\pi, \pi[ }}
|| {{op:Integralmaß| {{op:cos| u |}} | [- {{op:Bruch| \pi| 2}}, {{op:Bruch| \pi| 2}}] \times [-\pi, \pi] | \lambda^2 }}
|| {{op:Integral| -\pi| \pi|Integrand= {{op:Integral| - {{op:Bruch| \pi| 2}} | {{op:Bruch| \pi| 2}} | Integrand= {{op:cos| u |}} || u}} | |v }}
|| {{op:Integral| -\pi| \pi|Integrand= 2 | |v }}
|| 4 \pi
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der riemannschen Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k3ky7npnj5ytzpvi9bsw4jj0kp4x6tc
Kugeloberfläche/Koordinaten von Zylinder aus/Horizontale Projektion/Flächenberechnung/Beispiel
0
37729
1100004
1085119
2026-06-17T07:04:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100004
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| [0, 2 \pi] \times [-1,1] |\R^3
|(u,v)| {{op:Zeilenvektor| \sqrt{1-v^2} {{op:cos| u |}} | \sqrt{1-v^2} {{op:sin| u |}} | v }}
|SZ=,
}}
deren
{{
Definitionslink
|Bild|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
auf der {{Stichwort|Einheitssphäre|SZ=}} liegt. Diese Abbildung kann man sich so vorstellen, dass zuerst das Rechteck zu einer Zylinderoberfläche gemacht wird und anschließend die Kreise des Zylinders auf die horizontalen Kreise einer Kugel mit derselben Höhe projiziert werden. Diese Abbildung ist
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=total|
|SZ=
}}
mit den
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi|u}} = {{op:Spaltenvektor| - \sqrt{1-v^2} {{op:sin| u |}} | \sqrt{1-v^2} {{op:cos| u |}} | 0 }}
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi|v}} = {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| -v| \sqrt{1-v^2} }} {{op:cos| u |}} | {{op:Bruch| -v| \sqrt{1-v^2} }} {{op:sin| u |}} | 1 }}
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Einschränkung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieser Abbildung auf das offene Rechteck ist
{{
Definitionslink
|injektiv|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
ihr Bild ist die Einheitssphäre bis auf einen einzigen halben Längenkreis. Man kann mit diesen Koordinaten also die Kugeloberfläche berechnen. Mit der in
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Flächenstück im Raum/Einbettung/Flächenform/Fakt
|SZ=
}}
verwendeten Notation ist
{{
Relationskette/display
|E
|| {{makl| 1-v^2 |}} {{op:sin| u |exp=2}} + {{makl| 1-v^2 |}} {{op:cos| u |exp=2}}
|| 1-v^2
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|F
|| v {{op:sin| u |}}{{op:cos| u |}} - v {{op:sin| u |}}{{op:cos| u |}}
|| 0
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|G
|| {{op:Bruch|v^2| 1-v^2}} {{op:cos| u |exp=2}} + {{op:Bruch|v^2| 1-v^2}} {{op:sin| u |exp=2}} +1
|| {{op:Bruch|v^2| 1-v^2}} +1
|| {{op:Bruch| 1 | 1-v^2}}
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| \sqrt{EG-F^2 }
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. diese Kartenabbildung ist {{Stichwort|flächentreu|SZ= {{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Sie ist aber nicht längentreu. Die horizontalen Strecken auf dem Rechteck werden zu den Polen hin stark gestaucht. Dafür werden die vertikalen Strecken zu den Polen hin zunehmend gestreckt, und diese beiden Phänomene neutralisieren sich|
|ISZ=.|ESZ=,
}} |}}
und somit ist die Kugeloberfläche gleich
{{
Relationskette/align
|A
|| {{op:Integralform| 1 du \wedge dv| ]- 1 , 1 [ \times ]0, 2 \pi[ }}
|| {{op:Integralmaß| 1 | [- 1 , 1 ] \times [0, 2 \pi] | \lambda^2 }}
|| 2 \cdot 2 \pi
|| 4 \pi
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der riemannschen Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tch09f7bynou7sodxplijqu10o2bx8g
Kugeloberfläche/Koordinaten von Zylinder aus/Mittelpunktsprojektion/Flächenberechnung/Beispiel
0
37731
1100005
1085120
2026-06-17T07:04:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100005
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| [0, 2 \pi] \times \R|\R^3
|(u,v)| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+v^2} }} ( {{op:cos| u |}} , {{op:sin| u |}} , v )
|SZ=,
}}
deren
{{
Definitionslink
|Bild|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
auf der {{Stichwort|Einheitssphäre|SZ=}} liegt. Diese Abbildung kann man sich so vorstellen, dass zuerst das
{{
Zusatz/Klammer
|text=in eine Richtung unbeschränkte|
|ISZ=|ESZ=
}}
Rechteck {{mathl|term= [0, 2 \pi] \times \R |SZ=}} zu einem unendlichen Zylindermantel über dem Einheitskreis gemacht wird und anschließend jeder Punkt dieses Zylindermantels über die Verbindungsgerade mit dem Kugelmittelpunkt auf die Kugel projiziert wird. Unter dieser Abbildung werden mit der Ausnahme des Nord- und des Südpols alle Punkte der Kugeloberfläche erreicht. Ferner ist sie injektiv, wenn man die Randpunkte des Intervalls herausnimmt
{{
Zusatz/Klammer
|text=dann fehlt ein halber Längenkreis im Bild|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Abbildung ist
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=total|
|SZ=
}}
mit den
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi|u}} = {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| - {{op:sin| u |}} | \sqrt{1+v^2} }} | {{op:Bruch| {{op:cos| u |}} | \sqrt{1+v^2} }} | 0 }} = {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+v^2} }} {{op:Spaltenvektor| - {{op:sin| u |}} | {{op:cos| u |}} | 0 }}
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung|\varphi|v}} = {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| -v {{op:cos| u |}} | \sqrt{1+v^2}^3 }} | {{op:Bruch| -v {{op:sin| u |}} | \sqrt{1+v^2}^3 }} | {{op:Bruch| \sqrt{1+v^2 } - v^2 {{makl| 1+v^2 |}}^{- 1/2} | 1+v^2 }} }} = {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+v^2}^3 }} {{op:Spaltenvektor| -v {{op:cos| u |}} | -v {{op:sin| u |}} | 1 }}
|SZ=.
}}
Man kann mit diesen Koordinaten die Kugeloberfläche berechnen. Mit der in
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Flächenstück im Raum/Einbettung/Flächenform/Fakt
|SZ=
}}
verwendeten Notation ist
{{
Relationskette/display
|E
|| {{op:Bruch| 1 | 1+v^2}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|F
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|G
|| {{op:Bruch| 1 | {{makl| 1+v^2 |}}^3}} {{makl| v^2 {{op:cos| u |exp=2}} + v^2 {{op:sin| u |exp=2}} +1 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | {{makl| 1+v^2 |}}^2}}
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| \sqrt{EG-F^2 }
|| \sqrt{ {{op:Bruch| 1 | {{makl| 1+v^2 |}}^3 }} }
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+v^2}^3 }}
||
||
|SZ=.
}}
Die Kugeloberfläche ist somit unter Verwendung von
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Sigmaendliche Räume/Satz von Fubini/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align
|A
|| {{op:Integralform| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+v^2}^3 }} du \wedge dv| ]0, 2 \pi[ \times \R }}
|| {{op:Integralmaß| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+v^2}^3 }} |]0, 2 \pi[ \times \R | \lambda^2 }}
|| 2 \pi {{op:Integral| - \infty|+ \infty|Integrand= {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+v^2}^3 }} || v }}
||
|SZ=.
}}
Das Integral ist nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Integration/Eine Variable/1 durch Wurzel(1+t^2)^3/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 2 |SZ=,}} sodass sich der Flächeninhalt {{mathl|term= 4\pi|SZ=}} ergibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der riemannschen Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n63l4slctwsnd4cn8ebtl6gddeev7es
Integration/Eine Variable/1 durch Wurzel(1+t^2)^3/Beispiel
0
37732
1099960
1085048
2026-06-17T06:57:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099960
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen das
{{
Definitionslink
|uneigentliche Integral|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Integral| 0 | \infty|Integrand= {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+t^2}^3 }} ||t}} |SZ=}} berechnen. Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Stammfunktion/Rationale Funktion in x und quadratischem Polynom/Reduktion/Fakt
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Integral| 0 | u | Integrand= {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+t^2}^3 }} ||t}}
|| {{op:Integral| {{op:arsinh| 0 |}} | {{op:arsinh| u |}} | Integrand= {{op:Bruch| 1 | {{op:cosh| s |exp=2}} }} || s}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | {{op:cosh| s |exp=2}} }} |SZ=}} ist {{mathl|term= {{op:Bruch| {{op:sinh| s |}} | {{op:cosh| s |}} }} |SZ=.}} Die untere Intervallgrenze ergibt den Wert {{math|term= 0 |SZ=,}} für die obere Intervallgrenze ergibt sich
{{
Relationskette/display
| {{op:Funktionslimes| s | \infty| {{op:Bruch| {{op:sinh| s |}} | {{op:cosh| s |}} }} }}
|| {{op:Funktionslimes| s | \infty| {{op:Bruch|e^s-e^{-s} | e^s +e^{-s} }} }}
|| 1
||
||
|SZ=.
}}
Daher hat das uneigentliche Integral der Wert {{math|term= 1 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Integration rationaler Funktionen in Quadratwurzeln
|Kategorie2=Theorie der uneigentlichen Integrale
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gkj0168gwai8p3shd68qdxls398xqau
Ellipsoid/Volumen über lineare Verzerrung/Beispiel
0
37837
1099830
1084934
2026-06-17T06:36:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099830
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein {{Stichwort|achsenparalleles Ellipsoid|SZ=}} wird im {{math|term= \R^3 |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
|E
|| {{Mengebed|(x,y,z)|ax^2 +by^2+cz^2 \leq r^2 }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a,b,c
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Es ist das
{{
Definitionslink
|Bild|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Einheitskugel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| K_3
|| {{Mengebed|(u,v,w)|u^2 +v^2+w^2 \leq 1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
unter der
{{
Definitionslink
|linearen Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^3|\R^3
| {{op:Spaltenvektor| u | v |w}} | {{op:Matrix33| {{op:Bruch| r | \sqrt{a} }} | 0 | 0| 0 | {{op:Bruch| r | \sqrt{b} }} | 0 | 0| 0 | {{op:Bruch| r | \sqrt{c} }} |}} {{Op:Spaltenvektor| u | v |w}}
|SZ=,
}}
also mit
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Bruch| r | \sqrt{a} }} u
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| y
|| {{op:Bruch| r | \sqrt{b} }} v
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| z
|| {{op:Bruch| r | \sqrt{c} }} w
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Linearer Endomorphismus/Lineare Transformationsformel/Fakt
|SZ=
}}
ist daher das Volumen dieses Ellipsoids gleich
{{
Relationskette/display
| \operatorname{vol} \, ( E)
|| {{op:Bruch|r^3 | \sqrt{abc} }} \cdot \operatorname{vol} \, ( K_3)
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Volumen der Einheitskugel ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 4 | 3}} \pi|SZ=,}} siehe
{{
Beispiellink
|| Beispielseitenname=
Allgemeines Kugelvolumen/Mit Cavalieri-Prinzip/Beispiel
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der geometrischen Figuren im euklidischen Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitskugel
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3z5blrimng1ynieawfsy1m5voos6ql4
Vollkugel/Mannigfaltigkeit mit Rand/Beispiel
0
37899
1100387
1085517
2026-06-17T08:07:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100387
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|abgeschlossene Kugel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Abgeschlossener Ball| 0 |r}}
|| {{Mengebed| x \in \R^n | \sqrt{x_1^2 {{plusdots|}} x_n^2} \leq r }}
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine
{{
Definitionslink
|Prämath=C^\infty|differenzierbare Mannigfaltigkeit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit der {{Stichwort|Sphäre|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Sphäre| 0 |r}}
|| {{Mengebed| x \in \R^n | \sqrt{x_1^2 {{plusdots|}} x_n^2} {{=|}} r }}
||
||
||
|SZ=
}}
als
{{
Definitionslink
|Rand|
|Kontext=Mfk|
|SZ=.
}}
Dies folgt unmittelbar aus
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Reguläre Funktion auf Mannigfaltigkeit/Urbild halbseitiger Intervalle/Mannigfaltigkeit mit Rand/Fakt
|SZ=
}}
angewendet auf die differenzierbare Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^n |\R
|(x_1 {{kommadots|}} x_n) | \sqrt{x_1^2 {{plusdots|}} x_n^2}
|SZ=,
}}
die in jedem Punkt {{math|term= \neq 0 |SZ=}}
{{
Definitionslink
|regulär|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der berandeten Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitskugel
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cihtif3m1ebpz9a88kde97pk5juteag
Kugeloberfläche/Stereographische Projektion/Einführung zum Mannigfaltigkeitsbegriff/Beispiel
0
38078
1100006
1085121
2026-06-17T07:04:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100006
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Kugeloberfläche
{{
Relationskette/display
| K
|| {{Mengebed|(x,y,z)| x^2+y^2+z^2 {{=|}} 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
und nennen den Punkt
{{
Relationskette
| N
|| (0,0,1)
||
||
||
|SZ=
}}
Nordpol und den Punkt
{{
Relationskette
| S
|| (0,0,-1)
||
||
||
|SZ=
}}
Südpol. Ein Punkt
{{
mathbed|term=
P=(x,y,z) \in K
||bedterm1=
P \neq N
||bedterm2=
|SZ=,
}}
definiert zusammen mit dem Nordpol eine eindeutige Gerade im Raum, die durch
{{
Math/display|term=
(tx,ty ,1+t(z-1))=(0,0,1) + t ((x,y,z) -(0,0,1)), \, t \in \R
|SZ=,
}}
parametrisiert ist. Der Vektor {{mathl|term= (x,y,z) -(0,0,1) |SZ=,}} der diese Gerade definiert, ist nicht parallel zur {{math|term= x-y|SZ=-}}Ebene, d.h. dass es genau einen Schnittpunkt dieser Geraden mit dieser Ebene gibt. Dieser ergibt sich zum Parameter
{{
Relationskette/display
| t
|| {{op:Bruch| 1 | 1-z}}
||
||
||
|SZ=,
}}
es handelt sich um den Punkt
{{
Math/display|term=
{{makl| {{op:Bruch| x | 1-z}}, {{op:Bruch| y | 1-z}} ,0 |}}
|SZ=.
}}
Wir fassen diese Konstruktion als eine Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\alpha
|K \setminus \{N\}| \R^2
|(x,y,z)| {{makl| {{op:Bruch| x | 1-z}}, {{op:Bruch| y | 1-z}} |}}
|SZ=
}}
auf. Es ist anschaulich klar, dass diese Abbildung eine Bijektion ist, was sich auch einfach über die Formeln nachrechnen lässt. Die Umkehrabbildung ergibt sich, indem man einen Punkt {{mathl|term= (u,v,0) |SZ=}} der Ebene mit dem Nordpol verbindet und den Durchstoßungspunkt {{math|term= \neq N |SZ=}} mit der Kugeloberfläche berechnet. Dies führt zur Bedingung
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Norm|(0,0,1) +a((u,v,0) - (0,0,1) ) ||}}^2
|| {{op:Norm|(au,av,1-a) ||}}^2
|| a^2u^2+a^2v^2+(1-a)^2
|| 1
||
|SZ=,
}}
was auf
{{
Relationskette/display
| a {{makl| au^2+av^2 -2 +a |}}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Die Lösung
{{
Relationskette
| a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
entspricht dem Nordpol, an der wir nicht interessiert sind, sodass wir auf
{{
Relationskette
| a
|| {{op:Bruch| 2 |u^2+v^2+1}}
||
||
||
|SZ=
}}
geführt werden, also auf die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| \R^2 | K \setminus \{N\}
| (u,v) | {{makl| {{op:Bruch| 2u|u^2+v^2+1}}, {{op:Bruch| 2v|u^2+v^2+1}} ,1- {{op:Bruch| 2 |u^2+v^2+1}} |}}
|SZ=.
}}
Insbesondere ist also die reelle Ebene
{{
Definitionslink
|homöomorph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur in einem Punkt {{Anführung|gelochten|}} Kugeloberfläche.
Eine entsprechende Überlegung kann man für {{mathl|term= K \setminus \{S\} |SZ=}} anstellen. Dies führt zur Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\beta
| K \setminus \{S\} | \R^2
| (x,y,z) | {{makl| {{op:Bruch| x |z+1}}, {{op:Bruch| y |z+1}} |}}
|SZ=
}}
mit der Umkehrabbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| \R^2 | K \setminus \{S\}
| (s,t) | {{makl| {{op:Bruch| 2s|s^2+t^2+1}}, {{op:Bruch| 2t|s^2+t^2+1}}, -1+ {{op:Bruch| 2 |s^2+t^2+1}} |}}
|SZ=.
}}
Der Südpol entspricht bei der ersten Abbildung dem Mittelpunkt der euklidischen Ebene und der Nordpol entspricht bei der zweiten Abbildung dem Mittelpunkt der euklidischen Ebene. Wir nennen beide Abbildungen bzw. ihre Umkehrabbildungen Karten. Beide Karten decken zusammen die gesamte Kugeloberfläche ab. Da es sich um Homöomorphismen handelt, geben sie die wesentlichen topologischen Eigenschaften der Sphäre richtig wieder. Sie sind beide nicht für die Geographie der Erde gut geeignet, da die Karten die gesamte Ebene benötigen und die Längen sehr stark verzerren.
Beide Karten sind gleich gut. Es ist einfach, Punkte
{{
Zusatz/Klammer
|text=und allgemeiner andere Figuren|
|ISZ=|ESZ=
}}
auf der einen Karte in die andere Karte umzurechnen. Man muss dabei allerdings beachten, dass die beiden Pole nur in einer Karte vertreten sind. Die Punkte der Menge {{mathl|term= K \setminus \{N,S\} |SZ=}} finden sich auf beiden Karten, und zwar stehen sie durch beide Karten in Bijektion zu der im Mittelpunkt gelochten Ebene {{mathl|term= \R^2 \setminus \{0\} |SZ=.}} Die {{Stichwort|Übergangsabbildung|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder der {{Stichwort|Kartenwechsel|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
wird durch
{{
Relationskette
| \psi
|| \beta \circ {{makl| {{op:Einschränkung|\alpha^{-1}|\R^2 \setminus \{0\} }} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Dabei ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| \psi(u,v)
|| \beta {{makl| {{op:Bruch| 2u|u^2+v^2+1}}, {{op:Bruch| 2v|u^2+v^2+1}} ,1- {{op:Bruch| 2 |u^2+v^2+1}} |}}
|| {{makl| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 2u|u^2+v^2+1}} | 2 - {{op:Bruch| 2 |u^2+v^2+1}} }} , {{op:Bruch| {{op:Bruch| 2v|u^2+v^2+1}} | 2 - {{op:Bruch| 2 |u^2+v^2+1}} }} |}}
|| {{makl| {{op:Bruch| {{op:Bruch| u |u^2+v^2+1}} | {{op:Bruch|(u^2+v^2+1) -1|u^2+v^2+1}} }} , {{op:Bruch| {{op:Bruch| v |u^2+v^2+1}} | {{op:Bruch|(u^2+v^2+1) -1|u^2+v^2+1}} }} |}}
|| {{makl| {{op:Bruch| u |u^2+v^2 }} , {{op:Bruch| v |u^2+v^2}} |}}
|SZ=.
}}
Diese Übergangsabbildung induziert nicht nur einen Homöomorphismus zwischen {{mathl|term= \R^2 \setminus \{0\} |SZ=}} mit {{mathl|term= \R^2 \setminus \{0\} |SZ= {{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Es empfiehlt sich hier nicht, {{Anführung|mit sich}} zu sagen, da man sich die beiden Kartenebenen als unabhängig voneinander vorstellen sollte. Die Beziehung zwischen ihnen entsteht allein dadurch, dass sie beide die gleiche Kugeloberfläche beschreiben|
|ISZ=.|ESZ=,
}}
}}
was unmittelbar daraus folgt, dass die Kartenabbildungen
{{
mathkor|term1=
\alpha
|und|term2=
\beta
|SZ=
}}
Homöomorphismen sind, sondern sogar einen
{{
Definitionslink
|Diffeomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dies ist direkt aus der Funktionsvorschrift ablesbar; es macht aber keinen Sinn zu sagen, dass die Kartenabbildungen Diffeomorphismen sind, da ja die Kugeloberfläche keine offene Teilmenge im {{math|term= \R^3 |SZ=}} ist. Was bisher fehlt ist eine {{Anführung|differenzierbare Struktur|}} auf dieser Oberfläche, um von diffeomorph sprechen zu können.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Stereographische Projektion
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ogx7o65tv2nuym2e25on4eu8gt1w921
Funktionenfolge/-1 durch n/Beschreibung des Supremums/Abweichung/Beispiel
0
39133
1099896
1035915
2026-06-17T06:46:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099896
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die konstante Funktionenfolge
{{
Relationskette
| f_n
| {{defeq}} | - {{op:Bruch| 1 |n}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
auf einer beliebigen Menge {{math|term= M |SZ=.}} Deren Supremum ist die {{math|term= 0 |SZ=-}}Funktion. Dabei ist
{{
Relationskette/display
| {{Mengebed| x \in M| {{op:sup|f_n |n \in \N_+}} (x) \geq 0}}
|| M
||
||
||
|SZ=,
}}
aber
{{
Relationskette/display
| \bigcup_{n \in \N_+} {{Mengebed| x \in M|f_n (x) \geq 0 }}
|| \emptyset
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. ohne den Durchschnitt über
{{
Relationskette
| k
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
mit dem Abweichungsterm {{mathl|term= - {{op:Bruch| 1 |k}} |SZ=}} ist die Gleichung im [[Messbare Funktionen/Abzählbare Indexmenge/Supremum und Infimum/Fakt/Beweis|Beweis]] zu
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Messbare Funktionen/Abzählbare Indexmenge/Supremum und Infimum/Fakt
|SZ=
}}
nicht richtig.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der messbaren numerischen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0mr5lfahxvuo7r9l7540ve8r0lmbfm3
Transformationsformel/Asphalt und Mittelstreifen/Beispiel
0
39441
1100353
1085485
2026-06-17T08:02:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100353
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es soll eine Straße in der Ebene der Breite {{math|term= 2a|SZ=}} asphaltiert werden. Dabei wird die Straße durch den Verlauf des Mittelstreifen vorgegeben, der durch die Kurve
{{
Abbildung/display
|name=
| [0,s] |\R^2
| t | \psi(t) {{=|}} {{op:Spaltenvektor|f(t)|g(t)}}
|SZ=,
}}
bestimmt ist. Dabei sei {{math|term= \psi|SZ=}}
{{
Definitionslink
|zweimal stetig differenzierbar|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
und
{{
Definitionslink
|regulär|
|Kontext=Kurve|
|SZ=.
}}
Die Breite ist dabei senkrecht zum Mittelstreifen zu messen. Die zu asphaltierende Trasse wird dann durch die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| [0,s] \times [-a,a] | \R^2
|(t,r)| {{op:Spaltenvektor|f(t)|g(t)}} + r {{op:Bruch| 1 | \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} }} {{op:Spaltenvektor| -g'(t)|f'(t)}}
|SZ=,
}}
parametrisiert. Wir nehmen an, dass diese Parametrisierung injektiv ist, was erfüllt ist, wenn die Mittelstreifenabbildung {{math|term= \psi|SZ=}} injektiv ist und die Straße nicht zu breit werden soll.
Die Jacobi-Matrix der Parametrisierung ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Totales Differential|\varphi|(r,t)}}
|| {{op:Matrix22|f^{\prime} (t) + r {{op:Bruch|g^{\prime \prime}(t) \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} -g'(t) {{op:Bruch|f'(t)f^{\prime \prime}(t) + g'(t)g^{\prime \prime }(t) | \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} }} | f'(t)^2 + g'(t)^2 }} | - {{op:Bruch|g'(t)| \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} }} | g^{\prime} (t) + r {{op:Bruch|f^{\prime \prime}(t) \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} -f'(t) {{op:Bruch|f'(t) f^{\prime \prime}(t) + g'(t) g^{\prime \prime }(t) | \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} }} | f'(t)^2 + g'(t)^2 }} | {{op:Bruch|f'(t)| \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} }} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Determinante davon ist
{{
Relationskette/align
|
|| {{op:Bruch| f'(t)f'(t) +g'(t)g'(t)| \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} |}} + r {{op:Bruch| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - g'(t)f'(t) {{op:Bruch| f'(t)f^{\prime \prime } + g'(t) g^{\prime \prime } | f'(t)^2 + g'(t)^2 |}} - f^{\prime \prime}(t) g'(t) + f'(t)g'(t) {{op:Bruch| f'(t)f^{\prime \prime } + g'(t) g^{\prime \prime } | f'(t)^2 + g'(t)^2 |}} | f'(t)^2 + g'(t)^2 }}
|| \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} + r {{op:Bruch| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) | f'(t)^2 + g'(t)^2 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist die Asphaltfläche nach
{{
Faktlink
|Präwort=der|Transformationsformel|Faktseitenname=
Diffeomorphismus/Transformationsformel/Integralformel für Quader/Fakt
|SZ=
}}
und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Produktraum/Fubini/Integration von Produktfunktion/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align
|
|| {{op:Integralmaß| {{op:Betrag| \sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} + r {{op:Bruch| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) | f'(t)^2 + g'(t)^2 }} ||}} | [0,s] \times [-a,a] | \lambda^2}}
|| 2a {{op:Integral| 0 | s | Integrand=\sqrt{f'(t)^2 + g'(t)^2} || t }} + ( {{op:Integral| -a| a | Integrand=r|| r}} ) ({{op:Integral| 0 | s | Integrand= {{op:Bruch| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) | f'(t)^2 + g'(t)^2 }} || t }} )
||
||
||
|SZ=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Transformationsformel für Integrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Asphalt
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
68e4e5gokmmn5fvdwgb64v4187e02e4
Transformationsformel/Asphalt und Mittelstreifen/Bogenparametrisiert/Beispiel
0
39443
1100355
1085486
2026-06-17T08:02:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100355
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es soll eine Straße in der Ebene der Breite {{math|term= 2a|SZ=}} asphaltiert werden. Dabei wird die Straße durch den Verlauf des Mittelstreifen vorgegeben, der durch die Kurve
{{
Abbildung/display
|name=
| [0,s] |\R^2
| t | \psi(t) {{=|}} {{op:Spaltenvektor|f(t)|g(t)}}
|SZ=,
}}
bestimmt ist. Dabei sei {{math|term= \psi|SZ=}}
{{
Definitionslink
|zweimal stetig differenzierbar|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
und
{{
Definitionslink
|bogenparametrisiert|
|Kontext=Kurve|
|SZ=,
}}
d.h. es sei
{{
Relationskette
| f'(t)^2 +g'(t)^2
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
was bedeutet, dass die Mittelstreifenkurve mit normierter Geschwindigkeit durchlaufen wird. Die Breite ist dabei senkrecht zum Mittelstreifen zu messen. Die zu asphaltierende Trasse wird dann durch die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| [0,s] \times [-a,a] | \R^2
|(t,r)| {{op:Spaltenvektor|f(t)|g(t)}} + r {{op:Spaltenvektor| -g'(t)|f'(t)}}
|SZ=,
}}
parametrisiert. Wir nehmen an, dass diese Parametrisierung injektiv ist, was erfüllt ist, wenn die Mittelstreifenabbildung {{math|term= \psi|SZ=}} injektiv ist und die Straße nicht zu breit werden soll.
Die Jacobi-Matrix der Parametrisierung ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Totales Differential|\varphi|(t,r)}}
|| {{op:Matrix22|f^{\prime} (t) - r g^{\prime \prime}(t) | - g'(t)| g^{\prime} (t) + r f^{\prime \prime}(t) | f'(t) }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Determinante davon ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| f'(t)f'(t) +g'(t)g'(t) - r {{makl| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) |}}
|| 1- r {{makl| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist die Asphaltfläche nach
{{
Faktlink
|Präwort=der|Transformationsformel|Faktseitenname=
Diffeomorphismus/Transformationsformel/Integralformel für Quader/Fakt
|SZ=
}}
gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Integralmaß| {{op:Betrag| 1- r {{makl| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) |}} }} | [0,s] \times [-a,a] | \lambda^2}}
|SZ=.
}}
Wenn wir weiter annehmen, dass
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag|g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t)|}}
| \leq | {{op:Bruch| 1 |a}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=was bedeutet, dass die Straßenbreite nicht allzu groß ist|
|ISZ=|ESZ=,
}}
so ist dieses Integral nach
{{
Faktlink{{{opt1|}}}
|Faktseitenname=
Produktraum/Fubini/Integration von Produktfunktion/Fakt
|Faktseitenname2=
Kompaktes Rechteck/Fubini/Integration von Produktfunktion/Fakt
|SZ=
}}
geich
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{op:Integralmaß| 1- r {{makl| g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) |}} | [0,s] \times [-a,a] | \lambda^2}}
|| 2a s - {{makl| {{op:Integral| -a| a | Integrand=r|| r}} |}} {{makl| {{op:Integral| 0 | s | Integrand= g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) || t }} |}}
|| 2a s - 0 \cdot {{makl| {{op:Integral| 0 | s | Integrand= g^{\prime \prime}(t) f'(t) - f^{\prime \prime}(t) g'(t) || t }} |}}
|| 2as
||
|SZ=.
}}
Dies bedeutet, dass die Asphaltfläche gleich der Mittelstreifenlänge mal der Straßenbreite ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Transformationsformel für Integrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Asphalt
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
886mg9ru5f28yb891bp651zyn85ac67
Differenzierbare Mannigfaltigkeit/Eindimensional/Beispiel
0
39812
1099795
1084897
2026-06-17T06:31:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099795
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
An eindimensionalen
{{
Definitionslink
|Mannigfaltigkeiten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gibt es zunächst die offenen Teilmengen des {{math|term= \R^1 |SZ=.}} Diese sind Vereinigungen von offenen Intervallen, und sie sind genau dann
{{
Definitionslink
|zusammenhängend|
|Kontext=Topologie|
|SZ=,
}}
wenn sie ein offenes Intervall sind. Jedes offene, beschränkte oder unbeschränkte Intervall ist
{{
Definitionslink
|homöomoph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und auch
{{
Definitionslink
|diffeomorph|
|Kontext=R^n |
|SZ=
}}
zum
{{
Definitionslink
|offenen Einheitsintervall|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= ]0,1[ |SZ=}} und zu den reellen Zahlen {{math|term= \R |SZ=}} selbst. Die abgschlossenen Intervalle
{{
mathbed|term=
[a,b]
|mit|bedterm1=
a < b
||bedterm2=
|SZ=
}}
sind keine Mannigfaltigkeiten, da es für die Randpunkte
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Intervallgrenzen|
|ISZ=|ESZ=
}}
keine offene Umgebung gibt, die homöomorph zu einem offenen Intervall ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=sie sind aber sogenannte {{Stichwort|Mannigfaltigkeiten mit Rand|msw=Mannigfaltigkeit mit Rand|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Darüber hinaus gibt es noch den {{Stichwort|Kreis|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{Stichwort|Sphäre|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= S^1 |SZ=}} als weitere zusammenhängende eindimensionale Mannigfaltigkeit. Es ist
{{
Relationskette/display
| S^1
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| x^2+y^2 {{=|}} 1 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für jeden Punkt
{{
Relationskette
| P
| \in | S^1
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= S^1 \setminus \{P \} |SZ=}} homöomorph zu {{math|term= \R |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=durch stereographische Projektion|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Kreis ist nicht homöomorph zu {{math|term= \R |SZ=,}} da der Kreis
{{
Definitionslink
|kompakt|
|Kontext=|
|SZ= {{{zusatz1|}}}
}}
ist, die reellen Zahlen aber nicht. Neben
{{
mathkor|term1=
S^1
|und|term2=
\R
|SZ=
}}
gibt es keine weiteren eindimensionalen zusammenhängenden Mannigfaltigkeiten mit
{{
Definitionslink
|abzählbarer Basis der Topologie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=was hier ohne Beweis erwähnt sei|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=Theorie der reellen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=Eindimensional
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pebehpnwe54gxuesethmwhtbcr3sj5f
Differenzierbare Mannigfaltigkeit/Maximaler Atlas/Diffeomorph/Bemerkung
0
39817
1100557
1085634
2026-06-17T10:27:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100557
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zu einer
{{
Definitionslink
|Prämath=C^k
|Mannigfaltigkeit|
|Kontext=differenzierbar|
|SZ=
}}
{{math|term= M |SZ=}} mit einem {{math|term= C^k |SZ=-}}Atlas {{mathl|term= {{makl| U_i,U_i',\alpha_i, i \in I |}} |SZ=}} gibt es einen {{Stichwort|maximalen Atlas|msw=Maximaler Atlas|SZ=,}} der mit der durch den Atlas gegebenen differenzierbaren Struktur verträglich ist. Er besteht aus der Menge aller
{{
Definitionslink
|Homöomorphismen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\beta
| U | V
||
|SZ=
}}
mit offenen Mengen
{{
Relationskette
| U
| \subseteq | M
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| V
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Eigenschaft, dass diese Abbildungen
{{
Definitionslink
|Prämath=C^k | Abbildungen
|Kontext=differenzierbar Mfk|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezüglich der durch den Atlas gegebenen Struktur|
|ISZ=|ESZ=
}}
sind. Dieser maximale Atlas enthält natürlich den Ausgangsatlas, ist aber im Allgemeinen bei weitem größer. Beispielsweise enthält er zu jeder Karte
{{
Abbildung
|name=\beta
| U | V
||
|SZ=
}}
und jeder offenen Teilmenge
{{
Relationskette
| U'
| \subseteq | U
||
||
||
|SZ=
}}
auch die auf {{math|term= U' |SZ=}} eingeschränkte Kartenabbildung. Wichtig ist, dass die identische Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= {{op:Identität||}}
|(M,A)|(M,B)
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= A |SZ=}} den Ausgangsatlas und {{math|term= B |SZ=}} den maximalen Atlas bezeichnet, ein
{{
Definitionslink
|Prämath=C^k
|Diffeomorphismus|
|Kontext=Mfk|
|SZ=
}}
von Mannigfaltigkeiten ist, wie unmittelbar aus der Definition folgt. Wichtiger als der Atlas ist die durch ihn vertretene differenzierbare Struktur auf der Mannigfaltigkeit, die festlegt, welche Abbildungen differenzierbar und welche Diffeomorphismen sind. Die Karten des maximalen Atlas werden manchmal auch
{{
Zusatz/Klammer
|text=verallgemeinerte|
|ISZ=|ESZ=
}}
Karten der Mannigfaltigkeit genannt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Maximaler Atlas
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
op93ojpi5rwifigo4lnjtqsgv11nh8p
Wegintegral/(xy+z^2)dx+zdy+x^3dz/(1+3t,2,2t)/Beispiel
0
40059
1100393
1085521
2026-06-17T08:08:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100393
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Differentialform
{{
Relationskette/display
| \omega
|| {{makl| xy+z^2 |}} dx+zdy+x^3dz
||
||
||
|SZ=
}}
auf dem {{math|term= \R^3 |SZ=}} und den
{{
Definitionslink
|affin-linearen Weg|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
| [0,1] |\R^3
| t |(1,2,0) +t(3,0,2) {{=|}} (1+3t,2,2t)
|SZ=.
}}
Die unter {{math|term= \gamma|SZ=}}
{{
Definitionslink
|zurückgenommene Differentialform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \gamma^* \omega|SZ=}} ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{makl| {{makl| (1+3t)2 + (2t)^2 |}} dx + 2tdy + (1+3t)^3 dz |}} {{op:Spaltenvektor| 3 | 0 | 2}}
|| {{makl| 3 ((1+3t)2 + (2t)^2) + 2(1+3t)^3 |}} dt
|| {{makl| 12t^2+18t+6+54t^3+54t^2+18t+2 |}} dt
|| {{makl| 54t^3+66t^2+36t+8 |}} dt
||
|SZ=.
}}
Für das Integral über dem Einheitsintervall ergibt sich
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Integral| 0 | 1 |Integrand=54t^3+66t^2+36t+8||t}}
|| {{op:Integralstamm| 0 | 1 |stamm= {{makl| {{op:Bruch| 27| 2}} t^4 + 22 t^3 + 18t^2 +8t|}} ||}}
|| {{op:Bruch| 123| 2 |}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale zu einer Differentialform auf einem endlichdimensionalen Vektorraum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pz565tuxpboku3cjdqfq0d9x7l1w858
Wegintegral/Berechnung für 1-Form im R^n/Werte in R/Bemerkung
0
40067
1100705
1085816
2026-06-17T10:50:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100705
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein
{{
Definitionslink
|Wegintegral|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird folgendermaßen berechnet. Es sei {{math|term= \omega|SZ=}} eine {{math|term= 1 |SZ=-}}Form auf
{{
Relationskette
| G
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
offen, die durch
{{
Relationskette/display
| \omega
|| g_1dx_1 {{plusdots|}} g_ndx_n
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben werde, wobei die
{{
Abbildung
|name=g_j
| G |\R
||
|SZ=
}}
messbare Funktionen sind. Es sei eine
{{
Definitionslink
|stetig differenzierbare Kurve|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=\gamma
| [a,b] | G
||
|SZ=
}}
gegeben mit den
{{
Zusatz/Klammer
|text=stetig differenzierbaren|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Komponentenfunktionen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \gamma_j |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
in einem Punkt
{{
Relationskette
| t
| \in | [a,b]
||
||
||
|SZ=
}}
wird dann
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Kurve/Euklidischer Vektorraum/Differenzierbar und Komponenten/Fakt
|SZ=
}}
durch den Vektor {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| \gamma_1'(t)| \ldots | \gamma_n'(t) |}} |SZ=}} beschrieben. Die
{{
Definitionslink
|zurückgezogene Differentialform|
|Kontext=1-Form vr|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \gamma^* \omega |SZ=}} hat dann im Punkt {{math|term= t |SZ=}} in Richtung {{math|term= 1 |SZ=}} den Wert
{{
Relationskette/align/handlinks
| \omega(\gamma(t); \gamma'(t))
|| {{makl| g_1(\gamma(t))dx_1 {{plusdots|}} g_n(\gamma(t))dx_n |}} {{op:Spaltenvektor| \gamma_1'(t) |\vdots | \gamma_n'(t) }}
|| g_1(\gamma(t)) \gamma_1'(t) {{plusdots|}} g_n(\gamma(t)) \gamma_n'(t)
||
||
|SZ=.
}}
Im mittleren Ausdruck wird eine
{{
Definitionslink
|Linearform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf einen Vektor angewendet. In {{mathl|term= g_j(x_1 {{kommadots|}} x_n) |SZ=}} wird also
{{
mathkor|term1=
x_i
|durch|term2=
\gamma_i(t)
|SZ=
}}
und
{{
mathkor|term1=
dx_i
|durch|term2=
\gamma_i'(t) dt
|SZ=
}}
ersetzt. Das Gesamtergebnis ist eine messbare {{math|term= 1 |SZ=-}}Form auf {{mathl|term= [a,b] |SZ=}} bzw. eine messbare Funktion von {{mathl|term= [a,b] |SZ=}} nach {{math|term= \R|SZ=,}} die man integrieren kann.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale zu einer Differentialform auf einem endlichdimensionalen Vektorraum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
g1ybdtwwyyqrhb8j6191ewuvfsot0oh
Flächenberechnung/Parallelogramm im R^n/(0,2,3) und (1,4,-2)/Beispiel
0
41517
1099887
1084983
2026-06-17T06:45:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099887
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das von den Vektoren
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 2 | 3}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 4 | -2}}
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|aufgespannte Parallelogramm|
|Kontext=|
|SZ=
}}
im {{math|term= \R^3 |SZ=.}} Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Euklidischer Vektorraum/Volumen eines Parallelotops/Über Skalarproduktmatrix/Fakt
|SZ=
}}
müssen wir die Skalarprodukte dieser Vektoren berechnen. Es ist
{{
Math/display|term=
{{op:Skalarprodukt| {{op:Spaltenvektor| 0 | 2 | 3}} | {{op:Spaltenvektor| 0 | 2 | 3}} }} = 13,\, {{op:Skalarprodukt| {{op:Spaltenvektor| 0 | 2 | 3}} | {{op:Spaltenvektor| 1 | 4 | -2}} }} = 2,\, {{op:Skalarprodukt| {{op:Spaltenvektor| 1 | 4 | -2}} | {{op:Spaltenvektor| 1 | 4 | -2}} }} = 21
|SZ=.
}}
Dies führt zur Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 13| 2 | 2| 21}}
|SZ=
}}
mit der Determinante {{mathl|term= 269 |SZ=.}} Der Flächeninhalt des Parallelogramms ist also {{mathl|term= \sqrt{269} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Maßtheorie für euklidische Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nlwzr3qnz04ul2687eye8iuoeg8l6z8
S^2/Orientierte Mannigfaltigkeit/Beispiel
0
42245
1100337
1085466
2026-06-17T07:59:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100337
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Prämath=2|Sphäre|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= S^2 |SZ=}} als
{{
Definitionslink
|Faser|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über {{math|term= 0 |SZ=}} zur
{{
Definitionslink
|differenzierbaren Abbildung|
|Kontext=R total|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^3|\R
|(x,y,z)| x^2+y^2+z^2-1
|SZ=.
}}
Wir können darauf
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbare reguläre Abbildung/R^n/Faser besitzt Volumenform über Gradienten/Fakt
|SZ=
}}
anwenden und erhalten durch
{{
Abbildung/display
|name=
|\bigwedge^2 T_P S^2|\R
|v_1 \wedge v_2 | {{op:Determinante| ({{op:Gradient|\varphi(P)|}},v_1,v_2) |}}
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei die Tangentenvektoren
{{
mathkor|term1=
v_1
|und|term2=
v_2
|SZ=
}}
wegen {{mathl|term= T_PS^2 \subseteq T_P\R^3=\R^3 |SZ=}} direkt im {{math|term= \R^3 |SZ=}} aufgefasst werden können|
|ISZ=.|ESZ=,
}}
eine stetige nullstellenfreie
{{
Definitionslink
|Flächenform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \omega|SZ=.}} Dies führt zu einer
{{
Definitionslink
|positiven Flächenform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und zu einer
{{
Definitionslink
|Orientierung|
|Kontext=Mfk|
|SZ=
}}
auf {{math|term= S^2 |SZ=.}} Zwei linear unabhängige Tangentialvektoren
{{
mathkor|term1=
v_1
|und|term2=
v_2
|SZ=
}}
repräsentieren die Orientierung, wenn {{mathl|term= \omega(v_1,v_2) >0 |SZ=}} ist, und dies ist genau dann der Fall, wenn die drei Vektoren {{mathl|term= {{op:Gradient|\varphi(P)|}},\, v_1,\, v_2 |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Standardorientierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des {{math|term= \R^3 |SZ=}} repräsentieren.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Sphären
|Kategorie2=Theorie der Orientierungen auf Mannigfaltigkeiten
|Kategorie3=Theorie der Volumenformen
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4g6b8snplv8fa7cpg80v524k94ltbh5
Cardanosche Formel/x^3+2x-1/Beispiel
0
42807
1099770
1084874
2026-06-17T06:27:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099770
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die kubische Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^3+2x-1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und wenden darauf
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kubische reduzierte Gleichung/Formel von Cardano/Fakt
|SZ=
}}
an. Es ist demnach
{{
mathlist|term1=
p=2
||term2=
q=-1
|und|term3=
D=-59
|SZ=
}} und somit
{{
mathkor|term1=
u= \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| 1 + {{op:Bruch| 1 | 9}} \sqrt{177} |}} }
|und|term2=
v= \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| 1 - {{op:Bruch| 1 | 9}} \sqrt{177} |}} }
|SZ=.
}}
Dabei wählen wir jeweils die reellen dritten Wurzeln, was automatisch die reelle Bedingung
{{
Relationskette
|uv
|| - {{op:Bruch| 2 | 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
sicherstellt. Somit ist {{mathl|term= u+v|SZ=}} eine reelle Lösung der Gleichung. Man sieht, dass diese Lösung aus Lösungen von rein-quadratischen und rein-kubischen Gleichungen mittels arithmetischer Ausdrücke zusammengesetzt ist, darüber hinaus aber keine einfache Gestalt besitzt. Den numerischen Wert dieser Lösung kann man beliebig genau durch beliebig genaue Berechnungen der Lösungen der reinen Gleichungen ausrechnen, doch könnte man genauso gut direkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit dem Halbierungsverfahren oder Ähnlichem|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Nullstelle numerisch berechnen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kubischen Polynome in einer Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9aansxjedb3kzwe1co0fref21lcmqb2
Reine Gleichung über K/Capelli/Grad 2 oder 3/Beispiel
0
43051
1100263
1037940
2026-06-17T07:47:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100263
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Körper/Situation|SZ=,}} {{mathl|term= a \in K |SZ=}} und {{mathl|term= n\in \N|SZ=}} derart, dass {{mathl|term= X^n - a |SZ=}}
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
ist. Dann ist
{{
Relationskette
|K
| \subseteq | K[X]/(X^n-a)
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Polynomring/Eine Variable/Körper/Restklassencharakterisierung von irreduzibel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reine Gleichung über Körper/Als graduierte Algebra/Beispiel
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Prämath= {{op:Zmod|n}} |graduierte Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Eine notwendige Voraussetzung für die Irreduzibilität von {{mathl|term= X^n-a|SZ=}} ist, dass {{math|term= a |SZ=}} in {{math|term= K |SZ=}} keine {{math|term= n |SZ=-}}te Wurzel besitzt, da sonst das Polynom sofort einen Linearfaktor besitzt. Bei {{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
|n
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ist diese Bedingung auch hinreichend. Bei
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
und wenn die
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= K |SZ=}} nicht gleich {{math|term= 2 |SZ=}} ist, so ist
{{
Relationskette
| 1
|\neq| -1
||
||
||
|SZ=
}}
und der nichttriviale Charakter
{{
Abbildung/display
|name=\chi
|D {{=|}} {{op:Zmod| 2}} | K^\times
||
|SZ=
}}
mit
{{
mathkor|term1=
\chi(0)=1
|und|term2=
\chi(1)=-1
|SZ=
}}
definiert über
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Graduierte Algebra/Körper/Charakter definiert Automorphismus/Fakt
|SZ=
}}
den nichttrivialen
{{
Definitionslink
|Prämath=K|Körperautomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= x \mapsto -x|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei {{math|term= x |SZ=}} die Restklasse von {{math|term= X |SZ=}} sei|
|ISZ=|ESZ=,
}}
also die
{{
Definitionslink
|Konjugation|
|Kontext=Quadratische Körpererweiterung|
|SZ=
}}
in der
{{
Definitionslink
|quadratischen Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|K
| \subseteq | K[X]/(X^2-a)
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten Körpererweiterungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c118eihji3bbymz16g5uml5u6773v3u
Graduierte Erweiterung von Q/x^4+4/Zerlegung/Beispiel
0
43053
1099928
1036104
2026-06-17T06:52:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099928
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Prämath=\Q|Algebra|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \Q[X]/(X^4+4) |SZ=}} ist eine
{{
Definitionslink
|Prämath= {{op:Zmod| 4}} |graduierte|
|Kontext=über Körper|
|SZ=
}}
{{math|term= \Q|SZ=-}}Algebra. Das Polynom {{mathl|term= X^4+4 |SZ=}} besitzt keine Nullstelle in {{math|term= \Q|SZ=,}} es ist aber nicht
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=Polynom|
|SZ=,
}}
wie die Zerlegung
{{
Relationskette/display
| X^4+4
||(X^2-2X+2)(X^2+2X+2)
||
||
||
|SZ=
}}
zeigt. Es liegt also keine graduierte Körpererweiterung vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8835pmm16v2ghq1pxb7htw793qbhqcb
Graduierte Körpererweiterung/Q(sqrt(2), sqrt(3))/Beispiel
0
43054
1099930
1036114
2026-06-17T06:52:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099930
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den von
{{
mathkor|term1=
\sqrt{2}
|und|term2=
\sqrt{3}
|SZ=
}}
erzeugten Unterkörper
{{
Relationskette
|L
||\Q(\sqrt{2}, \sqrt{3} )
|| \Q[\sqrt{2}, \sqrt{3} ]
||
||
|SZ=
}}
von {{math|term= {{CC}} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder von {{math|term= \R|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Elemente {{mathl|term= 1, \sqrt{2}, \sqrt{3}, \sqrt{6} |SZ=}} bilden dabei unmittelbar ein
{{
Definitionslink
|Prämath=\Q
|Erzeugendensystem|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
und sogar eine Basis, da man andernfalls {{math|term= \sqrt{3} |SZ=}} als rationale Linearkombination von
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
\sqrt{2}
|SZ=
}}
ausdrücken könnte. Damit liegt insgesamt eine
{{
Definitionslink
|Körpererweiterung|
|SZ=
}}
vom
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
vier vor. Sei
{{
Relationskette
|D
|| {{op:Zmod| 2}} \times {{op:Zmod| 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Math/display|term=
L_{(0,0)} =\Q, \, L_{(1,0)} =\Q \cdot \sqrt{2}, \, L_{(0,1)} =\Q \cdot \sqrt{3} \, , L_{(1,1)} =\Q \cdot \sqrt{6}
|SZ=,
}}
und erhalten dadurch eine
{{
Definitionslink
|Prämath=D
|graduierte Körpererweiterung|
|SZ=
}}
von {{math|term= \Q|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Körpererweiterung Q(\sqrt(2), \sqrt(3))
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
77g3ukiq0q9t9zqrffo7aoha3rhvua6
Achter Kreisteilungskörper/Mehrfache Graduierung/Beispiel
0
43056
1099706
1084805
2026-06-17T06:17:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099706
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|\Q
| \subseteq | L
| {{defeq|}} |\Q[ {{Imaginäre Einheit|}} , \sqrt{2} ]
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= {{CC}} |SZ=.}} Diese besitzt eine
{{
Definitionslink
|Prämath=D= {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 2 |}} | Graduierung|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=,
}}
bei der {{mathl|term= 1, {{Imaginäre Einheit|}} ,\sqrt{2}, {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt{2} |SZ=}} eine homogene Basis bilden. Das
{{
Zusatz/Klammer
|text=in dieser Graduierung nicht homogene|
|ISZ=|ESZ=
}}
Element
{{
Relationskette
| \zeta_8
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| \sqrt{2} + \sqrt{2} {{Imaginäre Einheit|}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine {{math|term= 8 |SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und wegen
{{
Relationskette
| \zeta^2
|| {{Imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
|L
||\Q(\zeta_8)
||
||
||
|SZ=
}}
der achte
{{
Definitionslink
|Kreisteilungskörper|
|Kontext=|
|SZ= {{{zusatz1|.}}}
}}
Das
{{
Definitionslink
|Minimalpolynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= \zeta_8 |SZ=}} ist {{mathl|term= X^4+1 |SZ=,}} sodass man auch
{{
Relationskette
|L
| \cong|\Q[X]/(X^4+1)
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben kann. Dies zeigt, dass {{math|term= L |SZ=}} auch eine {{mathl|term= {{op:Zmod| 4 |}} |SZ=-}}graduierte Körpererweiterung von {{math|term= \Q|SZ=}} ist, bei der {{math|term= \zeta_8 |SZ=}} homogen ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der achte Kreisteilungskörper über Q
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dqgw3mvnwzhfmi0j2gt3j2r6dza3nec
Graduierte Körpererweiterung/Q(3.sqrt(2), sqrt(-3))/Galois/Beispiel
0
43227
1099929
1085019
2026-06-17T06:52:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099929
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Prämath= {{op:Zmod| 6 |}} |graduierte Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| \Q
| \subseteq | L
|| \Q[ \sqrt[3]{2}, \sqrt{-3} ]
|| \Q [\sqrt[6]{-108}]
|| \Q[X]/(X^6+108)
|SZ=.
}}
Die Graduierung ist durch
{{
Relationskette
|L_i
||\Q \cdot x^{i}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| x
|| \sqrt[6]{-108}
|| \sqrt[3]{2} \cdot \sqrt{-3}
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Es ist
{{
Relationskette
| \sqrt{-3}
|| - {{op:Bruch| 1 | 6}} x^3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \sqrt[3]{2}
|| {{op:Bruch| 1 | 18}} x^4
||
||
||
|SZ=.
}}
Da es in {{math|term= \Q|SZ=}} keine primitive dritte Einheitswurzel gibt, ist
{{
Relationskette
| {{op:Charaktere| {{op:Zmod| 6 |}} | \Q^\times }}
| \cong| {{op:Zmod| 2 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und daher gibt es nur zwei
{{
Definitionslink
|homogene Automorphismen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=somit ist dies auch keine
{{
Definitionslink
|Kummererweiterung|
|Kontext=|
|SZ= {{{zusatz1|}}}
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dennoch handelt es sich um eine
{{
Definitionslink
|Galoiserweiterung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zunächst gehört
{{
Relationskette/display
|\zeta_3
|| {{op:Bruch| -1 + \sqrt{-3} | 2}}
|| {{op:Bruch| -6-x^3| 12}}
||
||
|SZ=
}}
zu {{math|term= L |SZ=}} und es ist
{{
Relationskette
| \Q(\zeta_3)
|| \Q(\sqrt{-3} )
|| L_0 \oplus L_3
||
||
|SZ=.
}}
Ein weiterer
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit der Graduierung verträglicher|
|ISZ=|ESZ=
}}
Zwischenkörper ist
{{
Relationskette
| \Q {{makl| \sqrt[3]{2} |}}
|| L_0 \oplus L_2 \oplus L_4
||
||
||
|SZ=.
}}
Die durch {{mathl|term= x^{i} \mapsto (-1)^{i} x^{i} |SZ=}} gegebene Abbildung ist ein
{{
Definitionslink
|homogener Automorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \varphi|SZ=}} mit
{{
Relationskette
| \varphi^2
|| {{op:Identität||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Aber auch die Zuordnung {{mathl|term= x^{i} \mapsto (\zeta_3)^{i} x^{i} |SZ=}} definiert einen
{{
Zusatz/Klammer
|text=nicht-homogenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Automorphismus {{math|term= \psi|SZ=}} mit
{{
Relationskette
| \psi^3
|| {{op:Identität|}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Es gibt also insgesamt {{math|term= 6 |SZ=}} Automorphismen und daher liegt eine Galoiserweiterung vor. Dabei ist
{{
Relationskette/display
| (\varphi \circ \psi)(x)
|| \varphi (\psi(x))
|| \varphi {{makl| \zeta_3 x |}}
|| \varphi {{makl| {{op:Bruch| -6x-x^4| 12}} |}}
|| {{op:Bruch| 6x-x^4| 12}}
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| (\psi \circ \varphi)(x)
|| \psi (\varphi (x))
|| \psi (- x )
|| - \psi(x)
|| - {{op:Bruch| -6x-x^4| 12}}
|| {{op:Bruch| 6x+x^4| 12}}
|SZ=.
}}
Daher ist die Galoisgruppe nicht kommutativ, und es muss
{{
Relationskette
| {{op:Galoisgruppe|\Q|L}}
|| S_3
||
||
||
|SZ=
}}
sein. Der Körper {{mathl|term= \psi {{makl| \Q {{makl| \sqrt[3]{2} |}} |}} |SZ=}} ist ein nichthomogener Zwischenkörper.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Zerfällungskörper zu X^6+108 über Q
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5h1xs6y5irolf83y7bnlms83dkpk7vp
Körpererweiterung/Q/X^2-3/Algebraische Sichtweise/Beispiel
0
43274
1100024
1036789
2026-06-17T07:07:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100024
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das Polynom {{mathl|term= X^2-3 |SZ=,}} dessen Koeffizienten zu {{math|term= \Q |SZ=}} gehören. In den reellen Zahlen {{math|term= \R|SZ=}} besitzt dieses Polynom die Nullstelle{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Die Existenz der Nullstelle beruht auf dem {{
Faktlink
|Präwort=|Zwischenwertsatz|Faktseitenname=
Reelle Analysis/Zwischenwertsatz/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
wobei sich die Existenz von {{math|term= \sqrt{3} |SZ=}} auch direkt aus der
{{
Definitionslink
|Vollständigkeit|
|Kontext=ang|
|SZ=
}}
von {{math|term= \R |SZ=}} ergibt
|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{math|term= \sqrt{3} |SZ=,}} die irrational ist. Über {{math|term= \R |SZ=}} hat man die Zerlegung
{{
Relationskette
| X^2-3
|| (X - \sqrt{3})(X+ \sqrt{3})
||
||
||
|SZ=.
}}
Um dies auszudrücken, braucht man aber nicht die gesamten reellen Zahlen, sondern lediglich {{math|term= \sqrt{3} |SZ=,}} das man einfach als ein Symbol auffassen kann mit der Eigenschaft, dass sein Quadrat gleich {{math|term= 3 |SZ=}} sein soll. Eine {{Anführung|Verortung}} innerhalb der reellen Zahlen ist dazu nicht nötig. Präziser formuliert betrachtet man
{{
Relationskette/display
|L
|| \Q 1 + \Q u
|| {{Mengebed|a+b u|a,b \in \Q}}
||
||
|SZ=,
}}
also einen zweidimensionalen {{math|term= \Q |SZ=-}}Vektorraum mit den Basiselementen
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
u
|SZ=,
}}
wobei eine Multiplikation durch die Bedingung
{{
Relationskette
|u^2
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und distributive Fortsetzung|
|ISZ=|ESZ=
}}
festgelegt wird. Das Element {{math|term= u |SZ=}} ist hier lediglich ein Symbol, für das man häufig wegen der intendierten Eigenschaft auch {{math|term= \sqrt{3} |SZ=}} schreibt
{{
Zusatz/Klammer
|text=man schreibt auch
{{
Relationskette/k
| L
|| \Q[\sqrt{3}]
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
In {{math|term= L |SZ=}} gilt die Zerlegung
{{
Relationskette
| X^2-3
|| (X-u)(X+u)
||
||
||
|SZ=,
}}
und wegen
{{
Relationskette/display
| (a+bu) {{makl| {{op:Bruch| a | a^2 -3b^2 }} - {{op:Bruch| b |a^2 -3b^2}} u |}}
|| {{op:Bruch|a^2 -3b^2|a^2 -3b^2|}}
|| 1
||
||
|SZ=
}}
handelt es sich um einen Körper. Dazu muss man sich klar machen, dass bei
{{
Relationskette
| a+bu
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit rationalen Zahlen
{{
Relationskette
| a,b
| \in |\Q
||
||
||
|SZ=,
}}
die nicht beide {{math|term= 0 |SZ=}} sind, auch
{{
Relationskette
| a^2 -3b^2
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, was äquivalent zur Irrationalität von {{math|term= \sqrt{3} |SZ=}} ist. Es sind also wesentliche Eigenschaften des Polynoms {{mathl|term= X^2-3 |SZ=,}} die über {{math|term= \R|SZ=}} sichtbar werden, bereits über {{math|term= L |SZ=}} sichtbar. Es gibt aber auch Unterschiede, beispielsweise sind bei dieser algebraischen Konstruktion von {{math|term= L |SZ=}} die beiden Elemente
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
-u
|SZ=
}}
vollkommen gleichberechtigt, während innerhalb der reellen Zahlen die eine Quadratwurzel positiv und die andere negativ ist. Diese Gleichberechtigung zeigt sich auch darin, dass durch
{{
Abbildung/display
|name=
| L | L
| a+bu | a-bu
|SZ=,
}}
eine {{Anführung|Konjugation|}} definiert wird, die es innerhalb der reellen Zahlen nicht gibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der quadratischen Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Körper Q(sqrt(3))
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rmg9hlcc92ecyobklbu7x4hn448ig28
Normale Körpererweiterung/Nicht transitiv/sqrt(3) und sqrt(1+sqrt(3))/Beispiel
0
43521
1100117
1085221
2026-06-17T07:23:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100117
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Körperkette
{{
Relationskette
| \Q
| \subseteq | {{{M|M}}}
| \subseteq | {{{L|L}}}
||
||
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
| {{{M|M}}}
||\Q(\sqrt{3})
||
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| {{{L|L}}}
|| {{{M|M}}}(\sqrt{1+ \sqrt{3} })
||
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Das sind zwei
{{
Definitionslink
|quadratische Körpererweiterungen|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die beide nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Normale Körpererweiterung/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=2
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|normal|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
sind. Wir setzen
{{
Relationskette
|u
|| \sqrt{1+ \sqrt{3} }
||
||
||
|SZ=,
}}
und dieses Element erzeugt {{math|term= {{{L|L}}} |SZ=}} über {{math|term= \Q|SZ=.}} Wir können {{math|term= {{{L|L}}} |SZ=}} als einen Unterkörper von {{math|term= \R|SZ=}} auffassen, indem wir für {{math|term= \sqrt{3} |SZ=}} und dann für {{mathl|term= \sqrt{1+ \sqrt{3} } |SZ=}} die positiven reellen Wurzeln wählen. Wir haben
{{
Relationskette/display
|u^4-2u^2-2
||(u^2-1)^2-3
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
d.h. das Polynom {{mathl|term= X^4-2X^2-2 |SZ=}} wird von {{math|term= u |SZ=}} annulliert. Dieses Polynom besitzt über {{math|term= {{{L|L}}} |SZ=}} die Zerlegung
{{
Relationskette/align
|X^4-2X^2-2
|| {{makl| X^2-1 |}}^2-3
|| {{makl| X^2-1- \sqrt{3} |}} {{makl| X^2-1 + \sqrt{3} |}}
|| {{makl| X^2 - u^2 |}} {{makl| X^2-1+ \sqrt{3} |}}
|| (X-u)(X+u) {{makl| X^2-1+ \sqrt{3} |}}
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| {{{L|L}}}
| \subseteq | \R
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \sqrt{3} -1
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist das hintere quadratische Polynom über {{math|term= {{{L|L}}} |SZ=}} unzerlegbar. Dieses Polynom zerfällt also über {{math|term= {{{L|L}}} |SZ=}} nicht in Linearfaktoren und somit ist
{{
Relationskette
| \Q
| \subseteq | {{{L|L}}}
||
||
||
|SZ=
}}
nicht normal.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der normalen Körpererweiterungen
|Kategorie2=Theorie der Radikalerweiterungen
|Kategorie3=Theorie der biquadratischen Körpererweiterungen von Q
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lfa2bxozx158x28ezvasi244dzgiy5f
Endliche Körper/Frobenius/Galoiskorrespondenz/Beispiel
0
43685
1099855
1084952
2026-06-17T06:40:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099855
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| {{op:Endlicher Körper| p |}}
| \subseteq | {{op:Endlicher Körper| q |}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|q
|| p^{ {{{n|n}}} }
||
||
||
|SZ=
}}
eine Körpererweiterung endlicher Körper. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Körper/Endliche Erweiterung von Fp/Galois und Frobenius/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist dies eine
{{
Definitionslink
|Galoiserweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit
{{
Definitionslink
|zyklischer|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Galoisgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= n |SZ=,}} die vom
{{
Definitionslink
|Frobeniushomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \Phi|SZ=}} erzeugt wird. Die Galoisgruppe ist also isomorph zu {{mathl|term= {{op:Zmod| {{{n|n}}} |}} |SZ=.}} Die Untergruppen von {{mathl|term= {{op:Zmod| {{{n|n}}} |}} |SZ=}} sind von der Form
{{
Relationskette/display
|H
|| \langle {{{m|m}}} \rangle
|| \{0, {{{m|m}}}, 2 {{{m|m}}} {{kommadots|}} ( {{{k|k}}} -1 ) {{{m|m}}} \}
||
||
|SZ=
}}
mit einem Teiler {{math|term= {{{m|m}}} |SZ=}} von {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=,}} wobei
{{
Relationskette
| {{{k|k}}}
|| {{op:Bruch| {{{n|n}}} | {{{m|m}}}}}
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Ordnung|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
der Untergruppe ist. Der zugehörige
{{
Definitionslink
|Fixkörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist der Fixkörper zu {{math|term= \Phi^{ {{{m|m}}} } |SZ=,}} der nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Körper/Endliche Erweiterung/Galois/Zwischenkörper/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
isomorph zu {{mathl|term= {{op:Endlicher Körper|p^{ {{{m|m}}} } |}} |SZ=}} ist, und {{math|term= H |SZ=}} ist die Galoisgruppe von
{{
Relationskette
| {{op:Endlicher Körper|p^{ {{{m|m}}} } |}}
| \subseteq | {{op:Endlicher Körper|p^{ {{{n|n}}} } |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Zu jeder Untergruppe
{{
Relationskette
|H
|| \langle {{{m|m}}} \rangle
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es die
{{
Definitionslink
|Restklassenabbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod| {{{n|n}}} |}} | ({{op:Zmod| {{{n|n}}} |}})/H \cong {{op:Zmod|{ {{{m|m}}} }|}}
||
|SZ=.
}}
Gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Galoiserweiterung/Zwischenkörper/Galois über Grundkörper/Normale Untergruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist die Restklassengruppe dabei die Galoisgruppe von
{{
Relationskette
| {{op:Endlicher Körper|p |}}
| \subseteq | {{op:Endlicher Körper|p^{ {{{m|m}}} } |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
und der Frobenius {{math|term= \Phi|SZ=}} von {{math|term= {{op:Endlicher Körper|p^{ {{{n|n}}} } |}} |SZ=}} wird dabei auf den Frobenius von {{math|term= {{op:Endlicher Körper|p^{ {{{m|m}}} } |}} |SZ=}} eingeschränkt.
Insbesondere hängen die Anzahl und die Inklusionsbeziehungen der Zwischenkörper von
{{
Relationskette
| {{op:Endlicher Körper|p |}}
| \subseteq | {{op:Endlicher Körper|p^{ {{{n|n}}} } |}}
||
||
||
|SZ=
}}
nur von {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=}} und nicht von der Primzahl ab.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Galoistheorie endlicher Körper
|Kategorie2=Der Frobeniushomomorphismus auf endlichen Körpern
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sy1tughbjhxe13gb5xtb70yfjwm3lql
Punktierte affine Gerade/Potenzieren/Etale/Beispiel
0
44656
1100195
1085326
2026-06-17T07:36:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100195
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|algebraisch abgeschlossener Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {\mathbb A}^\times
|| {\mathbb A}^1 \setminus \{ 0 \}
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink/-
|punktierte affine Gerade|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
also die affine Gerade ohne das maximale Ideal {{mathl|term= (X) |SZ=.}} Für jede natürliche Zahl
{{
Relationskette
|n
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=,
}}
die kein Vielfaches der Charakteristik von {{math|term= K |SZ=}} ist, ist die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|{\mathbb A}^\times |{\mathbb A}^\times
| x | x^n
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die dem Einsetzungshomomorphismus zu {{mathlk|term=X \mapsto X^n |SZ=}} entspricht|
|ISZ=|ESZ=
}}
eine endliche {{acutee|}}tale Abbildung. Dies folgt unmittelbar aus der Ableitung von {{math|term= X^n |SZ=,}} da sich aus
{{
Relationskette
| nX^{n-1} dX
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
direkt
{{
Relationskette
|dX
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in {{mathl|term= \Omega_{ {\mathbb A}^\times {{|}} {\mathbb A}^\times } |SZ=}} ergibt.
Die Automorphismengruppe dieser Überlagerung entspricht den {{math|term= n |SZ=-}}ten Einheitswurzeln in {{math|term= K |SZ=,}} wobei eine solche Einheitswurzel {{math|term= \zeta|SZ=}} auf {{math|term= {\mathbb A}^\times |SZ=}} durch {{mathl|term= x \mapsto \zeta x |SZ=}} wirkt, und ist daher zu {{mathl|term= {{op:Zmod| n |}} |SZ=}} isomorph.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der étalen Morphismen
|Kategorie2=Theorie des Einsetzungshomomorphismus (Polynomring)
|Kategorie3=Theorie der Potenzierung in einem Ring
|Kategorie4=Theorie der endlichen Erweiterungen von Dedekindbereichen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mxnfp2azpd8zb6bay0fdzlnjmpbyx4x
Polynom eine Variable/Morphismus/Etale Einschränkung/Beispiel
0
44657
1100141
1074397
2026-06-17T07:27:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100141
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|algebraisch abgeschlossener Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{mathl|term= F \in K[X] |SZ=}} ein von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedenes Polynom vom Grad {{math|term= n |SZ=,}} das wir als Morphismus
{{
Abbildung/display
|name=F
|{\mathbb A}^1|{\mathbb A}^1
| x | F(x)
|SZ=,
}}
auffassen
{{
Zusatz/Klammer
|text=zum Einsetzungshomomorphismus {{mathl|term= Y \mapsto F |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Auf der Ringebene beschrieben geht es um die {{mathl|term= K[Y] |SZ=-}}Algebra
{{
Math/display|term=
K[X] \cong K[X,Y]/(Y-F) \cong K[Y] \cdot 1 \oplus K[Y] \cdot X {{oplusdots|}} K[Y] \cdot X^{n-1}
|SZ=
}}
{{
inputbild
|Courbe troisième degré 4|GIF| 280px {{!}} right {{!}} |
|espname=Courbe_troisième_degré_4.GIF
|Text=Die Abbildung, um die es geht, ist die horizontale Projektion der roten Kurve auf die {{math|term= y |SZ=-}}Achse. Die beiden Verzweigungspunkte sind die beiden Extremumspunkte. Wenn man deren horizontalen Projektionspunkte
{{
Zusatz/Klammer
|text=also ihre beiden {{math|term= y |SZ=-}}Koordinaten herausnimmt, bekommt man eine {{acutee|}}tale Abbildung. Wenn man von diesen {{math|term= y |SZ=-}}Koordinaten alle Urbildpunkte herausnimmt, so liegt eine Überlagerung vor|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Autor=
|Benutzer=Lydienoria
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
mit der durch {{math|term= F |SZ=}} definierten Multiplikationsregel für {{math|term= X^n |SZ=.}} Daher ist diese Abbildung endlich und frei vom Rang {{math|term= n |SZ=}} und insbesondere
{{
Definitionslink
|flach|
|Kontext=Modul|
|SZ=.
}}
Der Modul der relativen Differentiale ist
{{
Math/display|term=
K[X]dX/ (dF) \cong K[X]dX/ (F'dX)
|SZ=.
}}
Daher ist die Einschränkung auf das Komplement der Verzweigungspunkte, also auf die offene Menge {{mathl|term= D(F') \subseteq {\mathbb A}^1 |SZ=,}} ein {{acutee|}}taler Morphismus. Diese Einschränkung ist im Allgemeinen nicht endlich und bei {{mathl|term= K= {{CC}} |SZ=}} auch keine Überlagerung. Wenn man dagegen aus
{{
Zusatz/Klammer
|text=dem Bildbereich|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= {\mathbb A}^1 |SZ=}} sämtliche Bildpunkte {{math|term= B |SZ=}} der Verzweigungspunkte herausnimmt und die Abbildung auf diese offene Menge und ihr Urbild einschränkt, so erhält man eine endliche {{acutee|}}tale Abbildung. Es handelt sich ja einfach um eine Nenneraufnahme zu der vorgegebenen endlichen Abbildung, wobei sich die Endlicheit und der Rang überträgt. Zu jedem Punkt {{mathl|term= P \in {\mathbb A}^1 \setminus B |SZ=}} besteht die Faser aus {{math|term= n |SZ=}} Punkten, da die zugehörige {{math|term= K |SZ=-}}Algebra, die die Faser beschreibt, die {{math|term= K |SZ=-}}Dimension {{math|term= n |SZ=}} besitzt, separabel
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen der Unverzweigtheit|
|ISZ=|ESZ=
}}
über {{math|term= K |SZ=}} ist und sämtliche Restklassenkörper wegen der algebraischen Abgeschlossenheit isomorph zu {{math|term= K |SZ=}} sind.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der étalen Morphismen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h165rvvt3hpzc5jjzm8ij81gyrvq0bw
Kommutative Ringtheorie/Polynomring über Körper/Irreduzibles Polynom als irreduzibles Element/Beispiel
0
44882
1099975
1036473
2026-06-17T06:59:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099975
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein nichtkonstantes
{{
Definitionslink
|Polynom|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Polynomring/Körper/Eine Variable/Definition
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|P
|| a_0 + a_1X+a_2X^2 {{plusdots|}} a_nX^n
| \in | K[X]
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= K |SZ=}} einen
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bezeichne, ist genau dann
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=kommutativer Ring|
|SZ=,
}}
wenn es keine Produktdarstellung
{{
Relationskette
|P
|| QR
||
||
||
|SZ=
}}
gibt, die die
{{
Definitionslink
|Gradbedingung|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Polynomring/Grad/Definition
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 0
| < | {{op:Grad Polynom| Q |}}
| < | {{op:Grad Polynom| P |}}
||
||
|SZ=
}}
erfüllt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Polynomringe in einer Variablen über Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Definitionswort=Irreduzibles Polynom
|Definitionswort2=
|Stichwort=Irreduzibel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
krappvz17dvbs4uefzabux0g91s0x5j
Gruppenoperation/Symmetrische Gruppe/Produktmenge/Beispiel
0
44971
1099942
1085032
2026-06-17T06:54:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099942
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= X |SZ=}} eine Menge und
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette
| M
|| X {{timesdots|}} X
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{math|term= n |SZ=}} Faktoren. Die
{{
Definitionslink
|Permutationsgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= S_n |SZ=}} operiert auf {{math|term= M |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| \sigma (x_1 {{kommadots|}} x_n)
|| {{makl| x_{\sigma (1)} {{kommadots|}} x_{\sigma (n)} |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. {{math|term= \sigma|SZ=}} vertauscht die Indizes. Die
{{
Definitionslink
|Fixpunkte|
|Kontext=Operation|
|SZ=
}}
dieser Operation sind genau die Diagonalelemente, also die Elemente der Form {{mathl|term= (y {{kommadots|}} y) |SZ=.}} Wenn {{math|term= r |SZ=}} die Anzahl der verschiedenen Elemente in
{{
Relationskette
| x
||(x_1 {{kommadots|}} x_n)
||
||
||
|SZ=
}}
bezeichnet und
{{
mathbed|term=
a_i
||bedterm1=
1 \leq i \leq r
||bedterm2=
|SZ=,
}}
die Anzahl angibt, wie oft die einzelnen Werte auftreten, so ist die
{{
Definitionslink
|Isotropiegruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= x |SZ=}} gleich {{mathl|term= S_{a_1 } {{timesdots|}} S_{a_r} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=das sind diejenigen Permutationen, die einen jeden Index auf einen Index mit gleichem Eintrag abbilden|
|ISZ=|ESZ=
}}
und besitzt genau {{mathl|term= a_1! \cdots a_r!|SZ=}} Elemente. Die zugehörige
{{
Definitionslink
|Bahn|
|Kontext=Operation|
|SZ=
}} besitzt entsprechend {{mathl|term= {{op:Bruch|n!| a_1! \cdots a_r! }} |SZ=}} Elemente.
Bei
{{
Relationskette
| X
|| \R
||
||
||
|SZ=
}}
sind die polynomialen Funktionen
{{
Math/display|term=
x_1 {{plusdots|}} x_n ,\, \sum_{i <j} x_ix_j {{kommadots|}} x_1 {{cdots|}} x_n
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die
{{
Definitionslink
|elementarsymetrischen Polynome|
|Kontext=|
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=S_n
|invariante Abbildungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
nach {{math|term= \R|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenoperationen
|Kategorie2=Theorie der Produktmenge
|Kategorie3=Theorie der endlichen Permutationsgruppen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fdrx8inqaexeipw6yv5kz0u1nha6vtn
Graduierte Körpererweiterung/Zyklisch/Einheitswurzeln/Permutation auf Nullstellen/Beispiel
0
45401
1099931
1085021
2026-06-17T06:52:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099931
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
und sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der eine {{math|term= n |SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
enthält. Es sei
{{
Relationskette
| a
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
derart, dass das Polynom {{mathl|term= X^n-a |SZ=}}
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
sei. Dann ist
{{
Relationskette/display
|K
| \subseteq | L
|| K[X]/ {{makl| X^n-a |}}
||
||
|SZ=
}}
eine nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reine Gleichung über Körper/Als graduierte Algebra/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=D= {{op:Zmod| n |}}
|graduierte Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche graduierte Körpererweiterung/Hinreichend viele Einheitswurzeln/Galois/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
handelt es sich um eine
{{
Definitionslink
|Galoiserweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit
{{
Definitionslink
|Galoisgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{op:Galoisgruppe| K | L}}
|| {{op:Charakterdual| D |}}
| \cong| {{op:Zmod| n |}}
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist {{math|term= L |SZ=}} auch der
{{
Definitionslink
|Zerfällungskörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= X^n-a |SZ=.}} Wenn {{math|term= x |SZ=}} die Restklasse von {{math|term= X |SZ=}} bezeichnet, so sind die {{math|term= n |SZ=}} verschiedenen Nullstellen dieses Polynoms gleich
{{
Mathbed/display|term=
\zeta x
|mit|bedterm1=
\zeta \in \mu_n(K) = {{Mengebed| z \in K|z^n {{=|}} 1}}
||bedterm2=
|SZ=,
}}
die allesamt
{{
Definitionslink
|homogene Elemente|
|Kontext=Graduierung|
|SZ=
}}
der Stufe
{{
Relationskette
| 1
| \in | D
||
||
||
|SZ=
}}
sind. Ein
{{
Definitionslink
|Charakter|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| \chi
| \in | {{op:Charakterdual| D |}}
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. der zugehörige Automorphismus {{math|term= \varphi_\chi |SZ=}} operiert gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zerfällungskörper/Operation auf Nullstellen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auf dieser Nullstellenmenge {{math|term= M |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die nichtkanonisch isomorph zu {{mathlk|term= \mu_n(K) |SZ=}} ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch
{{
Abbildung/display
|name= \varphi_\chi
| M | M
| \zeta x| \chi(1) \zeta x
|SZ=.
}}
Die graduierende Gruppe {{math|term= D |SZ=,}} sein Charakterdual {{mathl|term= {{op:Charakterdual| D |}} |SZ=,}} die Gruppe der {{math|term= n |SZ=-}}ten Einheitswurzeln {{mathl|term= \mu_n(K) |SZ=,}} die Galoisgruppe {{mathl|term= {{op:Galoisgruppe| K | L}} |SZ=}} und die Nullstellenmenge {{math|term= M |SZ=}} bestehen aus {{math|term= n |SZ=}} Elementen, die Permutationsgruppe von {{math|term= M |SZ=}} besteht somit aus {{math|term= n!|SZ=}} Elementen. Zu je zwei Nullstellen
{{
mathkor|term1=
x_1= \zeta_1 x
|und|term2=
x_2 = \zeta_2 x
|SZ=
}}
gibt es einen eindeutigen Charakter bzw. Automorphismus, dessen zugehörige Permutation {{math|term= x_1 |SZ=}} in {{math|term= x_2 |SZ=}} überführt, nämlich derjenige Charakter {{math|term= \chi |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| \chi(1)
|| \zeta_2 \zeta_1^{-1}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|K
||\Q
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|L
||\Q[ {{Imaginäre Einheit|}} ]
||\Q[X]/{{makl| X^2+1 |}}
||
||
|SZ=
}}
sind
{{
Relationskette
| M
|| \{ {{Imaginäre Einheit|}} ,- {{Imaginäre Einheit|}} \}
||
||
||
|SZ=
}}
die beiden Nullstellen und der nichtkonstante Charakter vertauscht die beiden Nullstellen. Wegen
{{
Relationskette
| 2!
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
rührt jede Permutation von einem Automorphismus bzw. einem Charakter her.
Bei
{{
Relationskette
|K
||\Q[ {{Imaginäre Einheit|}} ]
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| X^4-3
| \in | K[X]
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| L
|| K[X]/ {{makl| X^4-3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine {{mathl|term= {{op:Zmod| 4 |}} |SZ=-}}graduierte Körpererweiterung. Die vier Nullstellen sind
{{
mathlist|term1=
\sqrt[4]{3}
||term2=
- \sqrt[4]{3}
||term3=
{{Imaginäre Einheit|}} \sqrt[4]{3}
|und|term4=
- {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt[4]{3}
|SZ=.
}}
Die Irreduzibilität von {{mathl|term= X^4-3 |SZ=}} ergibt sich dadurch, dass das Produkt von je zwei Linearfaktoren nicht zu {{mathl|term= K[X] |SZ=}} gehört. Jeder Charakter {{math|term= \chi |SZ=}} ist durch {{mathl|term= \chi(1) |SZ=}} bestimmt und die zugehörige Permutation auf der Nullstellenmenge ist die Multiplikation mit {{mathl|term= \chi(1) |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
| \chi(1)
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
ist das die Permutation {{mathl|term= \sqrt[4]{3} \leftrightarrow -\sqrt[4]{3} ,\, {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt[4]{3} \leftrightarrow -{{Imaginäre Einheit|}} \sqrt[4]{3} |SZ=,}} bei
{{
Relationskette
| \chi(1)
|| {{Imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist das die Permutation {{mathl|term= \sqrt[4]{3} \mapsto {{Imaginäre Einheit|}}\sqrt[4]{3} \mapsto -\sqrt[4]{3} \mapsto - {{Imaginäre Einheit|}}\sqrt[4]{3} |SZ=}} und bei
{{
Relationskette
| \chi(1)
|| - {{Imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist das die Permutation {{mathl|term= \sqrt[4]{3} \mapsto - {{Imaginäre Einheit|}}\sqrt[4]{3} \mapsto -\sqrt[4]{3} \mapsto {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt[4]{3} |SZ=.}} Unter den {{math|term= 24 |SZ=}} Permutationen rühren also nur {{math|term= 4 |SZ=}} von einem Charakter her, eine Permutation wie {{mathl|term= \sqrt[4]{3} \leftrightarrow \sqrt[4]{3} |SZ=,}} {{mathl|term= -\sqrt[4]{3} \leftrightarrow -\sqrt[4]{3} |SZ=,}} und {{mathl|term= {{Imaginäre Einheit|}}\sqrt[4]{3} \leftrightarrow - {{Imaginäre Einheit|}} \sqrt[4]{3} |SZ=}} z.B. nicht.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten Körpererweiterungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fasnh9t5utw0yxustgm5m1pyv8n8kzc
Sphäre/Antipodale Operation/Eigenschaften/Beispiel
0
45523
1100309
1085440
2026-06-17T07:55:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100309
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Prämath=n
|dimensionale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Sphäre|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|S
|| {{Mengebed| x \in \R^{n+1}| {{op:Norm| x |}} {{=|}} 1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|antipodale Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\alpha
| S | S
| x | -x
|SZ=,
}}
die also jeden Punkt auf seinen gegenüberliegenden Punkt abbildet. Wegen
{{
Relationskette/display
| \alpha \circ \alpha
|| {{op:Identität| S |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gibt dies Anlass zu einer
{{
Definitionslink
|Operation|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
von
{{
Relationskette
|G
||\{1,-1 \}
| \cong| {{op:Zmod| 2 |}}
||
||
|SZ=
}}
auf der Sphäre {{math|term= S |SZ=,}} bei der {{math|term= 1 |SZ=}} durch die Identität und {{math|term= -1 |SZ=}} durch {{math|term= \alpha|SZ=}} operiert. Diese Operation ist
{{
Definitionslink
|treu|
|Kontext=Operation|
|SZ=
}}
und jede
{{
Definitionslink
|Bahn|
|Kontext=Gruppenoperation|
|SZ=
}}
ist zweielementig von der Form {{mathl|term= \{x, -x\} |SZ=.}} Insbesondere besitzt die Operation keinen Fixpunkt. Der
{{
Definitionslink
|Bahnenraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=versehen mit einer geeigneten
{{
Definitionslink
|Topologie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
heißt {{math|term= n |SZ=-}}dimensionaler {{Stichwort|reell-projektiver Raum|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenoperationen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k75nkq4bkk9zoybhezuc9r3icz4n06p
Schema/Geradenbündel mit endlicher Ordnung/Überlagerung/Beispiel
0
45773
1100296
1085424
2026-06-17T07:53:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100296
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= X |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Schema|
|SZ=
}}
und {{math|term= {\mathcal L} |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|invertierbare Garbe|
|SZ=
}}
auf {{math|term= X |SZ=,}} die in der Picardgruppe {{math|term= {{opsyn|Pic| X |tief=|hoch=}} |SZ=}} endliche
{{
Definitionslink
|Ordnung|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{math|term= n |SZ=}} besitze, wobei {{math|term= n |SZ=}} in {{math|term= X |SZ=}} invertierbar sei. Mit einem fixierten
{{
Definitionslink
|Isomorphismus|
|Kontext=Garbe|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {\mathcal L}^n \cong {\mathcal O}_X|SZ=}} kann man auf der direkten Summe
{{
Math/display|term=
{\mathcal O}_X \oplus {\mathcal L} \oplus {\mathcal L}^{2} {{oplusdots||}}{\mathcal L}^{n-1}
|SZ=
}}
eine {{math|term= {\mathcal O}_X |SZ=-}}Algebra-Struktur {{math|term= {\mathcal A} |SZ=}} definieren. Das zugehörige
{{
Zusatz/Klammer
|text=relative|
|ISZ=|ESZ=
}}
Spektrum definiert einen endlichen Schemamorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
|Y {{=|}} {\rm Spec} {\mathcal A}|X
||
|SZ=.
}}
Dieser ist flach, da die Algebra lokal frei ist. Die Unverzweigtheit weist man auch lokal nach, wobei man zu offenen affinen Mengen {{mathl|term= U \subseteq X |SZ=}} übergeht, über denen {{math|term= \mathcal L |SZ=}} trivial ist. Auf einer solchen Menge {{mathl|term= U = {\rm Spec} R |SZ=}} wird die Algebra durch {{mathl|term= B=R[T](T^n -r) |SZ=}} mit einer Einheit {{mathl|term= r \in {{op:Einheiten| R |}} |SZ=}} gegeben. Die relativen Differentiale werden von {{math|term= dT|SZ=}} erzeugt und dafür gilt
{{
Relationskette/display
| 0
|| d(T^n-r)
|| nT^{n-1} dT
||
||
|SZ=.
}}
Da sowohl {{math|term= n |SZ=}} als auch {{math|term= T |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=als Teiler von {{math|term= r |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Einheiten sind, ist
{{
Relationskette
|dT
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man die invertierbare Garbe {{math|term= {\mathcal L} |SZ=}} nach {{math|term= Y |SZ=}} zurückzieht, so ergibt sich wegen
{{
Relationskette/display/handlinks
| ({\mathcal O}_X \oplus {\mathcal L} \oplus {\mathcal L}^{2} {{oplusdots||}}{\mathcal L}^{n-1}) \otimes_{ {\mathcal O}_X} {\mathcal L}
| \cong | {\mathcal L} \oplus {\mathcal L}^2 \oplus {\mathcal L}^{3} {{oplusdots||}}{\mathcal L}^{n}
| \cong | {\mathcal A}
||
||
|SZ=
}}
die Strukturgarbe. Die konstruierte {{acutee|}}tale Abbildung trivialisiert also diese Torsionsgarbe.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der étalen Morphismen
|Kategorie2=Theorie der Picardgruppe von Schemata
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
301nbk6ck8vmcod8p5osicgt2hfi1bk
Etale Fundamentalgruppe/Integres Schema/Indizierung durch Galoiserweiterungen des Funktionenkörpers/Bemerkung
0
45864
1100578
1034993
2026-06-17T10:31:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100578
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem integren normalen Schema {{math|term= X |SZ=}} ist es relativ einfach, eine geordnete Menge anzugeben, die sämtliche Galoisüberdeckungen von {{math|term= X |SZ=}} erfasst
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne der Prorepräsentierung|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Man betrachtet den Funktionenkörper
{{
Relationskette
| K
|| K(X)
||
||
||
|SZ=
}}
und startet wie in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Etale Fundamentalgruppe/Galoistheorie/Körper/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
mit der Menge aller
{{
Definitionslink
|endlichen|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Galoiserweiterungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| K
| \subseteq | L
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| L
| \subseteq | K^{\rm sep}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= K^{\rm sep} |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|separabler Abschluss|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}} von {{math|term= K |SZ=}} ist. Man beschränkt sich dann auf diejenigen Erweiterungen
{{
Relationskette
| K
| \subseteq | L
||
||
||
|SZ=,
}}
für die der integrale Abschluss von {{math|term= X |SZ=}} in {{math|term= L |SZ=}} selbst {{acutee|}}tale
{{
Zusatz/Klammer
|text=und dann automatisch galoissch|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=diese Auswahl konstituiert also die Indexmenge, wobei die natürliche Inklusion die Ordnung festlegt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Abbildung
{{
Math/display|term=
{{op:Spec| K^{\rm sep}|}} \longrightarrow {{op:Spec| L |}} \longrightarrow Y
|SZ=
}} definiert dabei die Punktierung von {{math|term= Y |SZ=}} über der Basispunktierung {{mathl|term= {{op:Spec|K^{\rm sep}|}} \rightarrow {{op:Spec| K |}} \rightarrow X |SZ=,}} d.h. man nimmt den generischen Punkt des Schemas als Basispunkt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der étalen Morphismen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mk27cv0bgkg22xx4m4wp9w4xsog7prn
Schema/Syzygienbündel/Geometrische Realisierung/en/Bemerkung
0
46864
1100693
1085793
2026-06-17T10:48:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100693
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
For a surjective morphism
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{op:Strukturgarbe|}}^n_X | {{op:Strukturgarbe|}}_X
||
|SZ=
}}
on a scheme {{math|term= X |SZ=}} given by elements
{{
Relationskette
| f_1 {{kommadots|}} f_n
| \in | \Gamma(X, {{op:Strukturgarbe|}}_X )
||
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=the surjectivity means that these elements generate locally the unit ideal|
|ISZ=|ESZ=
}} we can realize the corresponding locally free kernel sheaf in the following natural way. We can directly look at the corresponding surjection of geometric vector bundles
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{op:Affiner Raum| n | X}} | {{op:Affine Gerade|X}}
|( v_1 {{kommadots|}} v_n) | \sum_{i {{=|}} 1}^n f_i v_i
|SZ=,
}}
and the kernel consists for every base point
{{
Relationskette
| x
| \in | X
||
||
||
|SZ=
}}
in the solution set
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| ( v_1 {{kommadots|}} v_n) \in (\kappa(x) )^n | \sum_{i {{=|}} 1}^n f_i(x) v_i {{=|}} 0}}
|SZ=
}}
to this linear equation over the residue class field {{mathl|term= \kappa(x) |SZ=.}} So fiberwise this syzygy bundle is a very simple object, but of course the solution space varies with the basis. If {{mathl|term= X= {{op:Spec| R |}} |SZ=}} is affine, then one can also describe the syzygy bundle as the spectrum of the {{math|term= R |SZ=-}}algebra
{{
Math/display|term=
R[T_1 {{kommadots|}} T_n]/ {{makl| f_1T_1 {{plusdots|}} f_nT_n |}}
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Vektorbündel auf Schemata
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j55r5yrokx7m0efqm3bmzknp6hba7xz
Schema/Lokal freie Garbe/Torsor/Beschreibung mit Ext und projektiven Bündeln/en/Bemerkung
0
46880
1100692
1085792
2026-06-17T10:48:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100692
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Let {{math|term= {{GarbeS}} }} denote a locally free sheaf on a scheme {{math|term= X |SZ=.}} For a cohomology class
{{
Relationskette
| c
| \in | H^1(X, {{GarbeS}})
||
||
||
|SZ=
}}
one can construct a geometric object: Because of
{{
Relationskette
| H^1(X ,{{GarbeS}})
| \cong | \operatorname{Ext}^1( {{op:Strukturgarbe| X |}}, {{GarbeS}})
||
||
||
||
|SZ=,
}}
the class defines an extension
{{Math/display|term= 0 \longrightarrow {{GarbeS}} \longrightarrow { {{GarbeS}}'} \longrightarrow {{op:Strukturgarbe| X |}} \longrightarrow 0 |SZ=.}}
This extension is such that under the connecting homomorphism of cohomology,
{{
Relationskette
| 1
| \in | \Gamma(X, {{op:Strukturgarbe|}}_X)
||
||
||
|SZ=
}}
is sent to
{{
Relationskette
| c
| \in | H^1(X, {{GarbeS}})
||
||
||
|SZ=.
}}
The extension yields a projective subbundle{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text= {{math|term= {{GarbeS}}^{\vee } |SZ=}} denotes the dual bundle. According to our convention, the geometric vector bundle corresponding to a locally free sheaf {{math|term= {{garbeT|}} |SZ=}} is given by {{math|term= {{op:Spec| \oplus_{k \geq 0} S^k({{GarbeT|}}) |}} |SZ=}} and the projective bundle is {{math|term= {{op:Proj| \oplus_{k \geq 0} S^k({{GarbeT|}}) |}} |SZ=,}} where {{math|term= S^k |SZ=}} denotes the {{math|term= k |SZ=}}th symmetric power|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {\mathbb P}({{GarbeS}}^{\vee })
| \subset | {\mathbb P}({ {{GarbeS}}'}^{\vee})
||
||
||
||
|SZ=.
}}
If {{math|term= V |SZ=}} is the corresponding geometric vector bundle of {{math|term= {{garbeS}} |SZ=,}} one may think of {{mathl|term= {\mathbb P}({{GarbeS}}^{\vee}) |SZ=}} as {{mathl|term= {\mathbb P}(V) |SZ=}} which consists for every base point
{{
Relationskette
| x
| \in | X
||
||
||
|SZ=
}}
of all the lines in the fiber {{mathl|term= V_x |SZ=}} passing through the origin. The projective subbundle {{mathl|term= {\mathbb P}(V) |SZ=}} has codimension one inside {{mathl|term= {\mathbb P}(V') |SZ=,}} for every point it is a projective space lying
{{
Zusatz/Klammer
|text=linearly|
|ISZ=|ESZ=
}}
inside a projective space of one dimension higher. The complement is then over every point an affine space. One can show that the global complement
{{
Relationskette/display
| T
|| {\mathbb P}({ {{GarbeS}} '}^{\vee}) \setminus {\mathbb P}({{GarbeS}}^{\vee})
||
||
||
|SZ=
}}
is another model for the torsor given by the cohomology class. The advantage of this viewpoint is that we may work, in particular when {{math|term= X |SZ=}} is projective, in an entirely projective setting.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Vektorbündel auf Schemata
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hz5xz7u0goeoxufpwt5anzngfja4wnm
Babylonisches Wurzelziehen/Motivierendes Beispiel/R/Beispiel
0
47373
1099744
1070034
2026-06-17T06:23:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099744
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die Quadratwurzel einer natürlichen Zahl {{Anführung|berechnen|SZ=,}} sagen wir von {{math|term= 5 |SZ=.}} Eine solche Zahl {{math|term= x |SZ=}} mit der Eigenschaft
{{
Relationskette
| x^2
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es nicht innerhalb der rationalen Zahlen, wie aus der eindeutigen Primfaktorzerlegung folgt. Wenn
{{
Relationskette
| x
| \in | R
||
||
||
|SZ=
}}
ein solches Element ist, so hat auch {{math|term= -x|SZ=}} diese Eigenschaft. Mehr als zwei Lösungen kann es aber
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Polynomring (Körper)/Nullstellen/Anzahl/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nicht geben, sodass wir nur nach der positiven Lösung suchen müssen.
Obwohl es innerhalb der rationalen Zahlen keine Lösung für die Gleichung
{{
Relationskette
| x^2
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
gibt, so gibt es doch beliebig gute Approximationen innerhalb der rationalen Zahlen dafür. Beliebig gut heißt dabei, dass der Fehler
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder die Abweichung|
|SZ=
}}
unter jede gewünschte positive Schranke gedrückt werden kann. Das klassische Verfahren, um eine Quadratwurzel beliebig anzunähern, ist das {{Stichwort|Heron-Verfahren|SZ=,}} das man auch {{Stichwort|babylonisches Wurzelziehen|SZ=}} nennt. Dies ist ein {{Stichwort|iteratives Verfahren|SZ=,}} d.h., die nächste Approximation wird aus den vorausgehenden Approximationen berechnet. Beginnen wir mit
{{
Relationskette
|a
| {{defeq|}} | x_0
| {{defeq|}} | 2
||
||
|SZ=
}}
als erster Näherung. Wegen
{{
Relationskette/display
| x_0^2
|| 2^2
|| 4
| < | 5
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= x_0 |SZ=}} zu klein, d.h. es ist
{{
Relationskette
| x_0
| < | x
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette
|a^2
| < | 5
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit {{math|term= a |SZ=}} positiv|
|SZ=
}}
folgt zunächst
{{
Relationskette
| 5/a^2
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
und daraus
{{
Relationskette
| (5/a)^2
| > | 5
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h.
{{
Relationskette
| 5/a
| > | \sqrt{5}
||
||
||
|SZ=.
}}
Man hat also die Abschätzungen
{{
Relationskette/display
|a
| < | \sqrt{5}
| < | 5/a
||
||
|SZ=,
}}
wobei rechts eine rationale Zahl steht, wenn links eine rationale Zahl steht. Eine solche Abschätzung vermittelt offenbar eine quantitative Vorstellung darüber, wo {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} liegt. Die Differenz {{mathl|term= 5/a -a |SZ=}} ist ein Maß für die Güte der Approximation.
Beim Startwert {{math|term= 2 |SZ=}} ergibt sich, dass die Quadratwurzel {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} zwischen
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
5/2
|SZ=
}}
liegt. Man nimmt nun das
{{
Definitionslink
|arithmetische Mittel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der beiden Intervallgrenzen, also
{{
Relationskette/display
| x_1
| {{defeq|}} |\frac{2+ \frac{5}{2} }{2}
||\frac{9}{4}
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| {{makl|\frac{9}{4}|}}^2
||\frac{81}{16}
| > | 5
|SZ=
}}
ist dieser Wert zu groß und daher liegt {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} im Intervall {{mathl|term= [5\cdot\frac{4}{9} , \frac{9}{4}] |SZ=.}} Von diesen Intervallgrenzen nimmt man erneut das arithmetische Mittel und setzt
{{
Relationskette/display
| x_2
| {{defeq|}} |\frac{ 5 \cdot \frac{4}{9} + \frac{9}{4} }{2}
||\frac{161}{72}
|SZ=
}}
als nächste Approximation. So fortfahrend erhält man eine immer besser werdende Approximation von {{math|term= \sqrt{5} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Folgen
|Kategorie2=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie3=
|Abstraktere Version=Babylonisches Wurzelziehen/Motivierendes Beispiel/Angeordneter Körper/Beispiel
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b3lxjhyd9sq50o429x73a1iwe3j6clv
Reelle Zahlen/Konvergente Standardfolgen/Beispiel
0
47379
1100256
1037874
2026-06-17T07:46:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100256
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine {{Stichwort|konstante Folge|SZ=}}{{{zusatz1|}}}
{{
Relationskette
| x_n
| {{defeq|}} | c
||
||
||
|SZ=
}}
ist stets konvergent mit dem Grenzwert {{math|term= c |SZ=.}} Dies folgt direkt daraus, dass man für jedes
{{
Relationskette
| \epsilon
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
als Aufwandszahl
{{
Relationskette
|n_0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
nehmen kann. Es ist ja
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n-c}}
|| {{op:Betrag|c-c}}
|| {{op:Betrag| 0}}
|| 0
| < | \epsilon
|SZ=
}}
für alle {{math|term= n |SZ=.}}
Die Folge
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| 1 |n}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|konvergent|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
mit dem Grenzwert {{math|term= 0 |SZ=.}} Es sei dazu ein beliebiges positives {{math|term= \epsilon|SZ=}} vorgegeben. Aufgrund des Archimedes Axioms gibt es ein {{math|term= n_0 |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| 1 |n_0 }}
| \leq | \epsilon
||
||
||
|SZ=.
}}
Insgesamt gilt damit für alle
{{
Relationskette
|n
| \geq |n_0
||
||
||
|SZ=
}}
die Abschätzung
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| 1 |n}}
| \leq | {{op:Bruch| 1 |n_0 }}
| \leq | \epsilon
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Folgen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Abstraktere Version=Angeordneter Körper/Konvergente Standardfolgen/Beispiel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cetgehgo87syz77veti32wwl2hookh6
Reelle Zahlen/Beschränkte, nicht konvergente Folge/Beispiel
0
47384
1100254
1037865
2026-06-17T07:46:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100254
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= c > 0 |SZ=}} eine positive reelle Zahl. Dann ist die {{Stichwort|alternierende Folge|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| x_n
| {{defeq|}} | (-1)^n c
||
||
||
|SZ=
}}
beschränkt, aber nicht
{{
Definitionslink
|konvergent|
|Kontext=R|
|SZ=.
}}
Die Beschränktheit folgt direkt aus
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n }}
|| {{op:Betrag|(-1)^n}} {{op:Betrag|c}}
|| c
|SZ=.
}}
Konvergenz liegt aber nicht vor. Wäre nämlich
{{
Relationskette
| x
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
der Grenzwert, so gilt für positives
{{
Relationskette
| \epsilon
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
und jedes ungerade {{math|term= n |SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n-x}}
|| {{op:Betrag| -c-x}}
|| c+x
| \geq |c
| > | \epsilon
||
|SZ=,
}}
sodass es Folgenwerte außerhalb dieser {{math|term= \epsilon|SZ=-}}Umgebung gibt. Analog kann man einen negativ angenommen Grenzwert zum Widerspruch führen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Folgen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Abstrakterer Variante=Angeordneter Körper/Beschränkte, nicht konvergente Folge/Beispiel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qy5jbh3wm4l3aodbahvfk6cynkv7te6
Reelle Reihe/Summe 1 durch k(k+1)/Beispiel
0
47423
1100249
1085379
2026-06-17T07:45:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100249
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die Reihe
{{
Math/display|term=
\sum_{k=1}^\infty {{op:Bruch| 1 |k(k+1)}}
|SZ=
}}
berechnen, wozu wir zuerst eine Formel für die {{math|term= n |SZ=-}}te Partialsumme angeben. Es ist
{{
Relationskette/display
|s_n
|| \sum_{k {{=|}} 1}^n {{op:Bruch| 1 |k(k+1)}}
|| \sum_{k {{=|}} 1}^n {{makl| {{op:Bruch| 1 |k}} - {{op:Bruch| 1 |k+1}} |}}
|| 1- {{op:Bruch| 1 |n+1}}
|| {{op:Bruch| n |n+1}}
|SZ=.
}}
Diese Folge konvergiert gegen {{math|term= 1 |SZ=,}} sodass die Reihe konvergiert und ihre Summe gleich {{math|term= 1 |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rationalen Reihen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1p3ci1br7smkdn0p8gad78llltfa652
Reelle Reihe/Kehrwerte der Quadrate/Konvergenz/Beispiel
0
47424
1100248
1085378
2026-06-17T07:45:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100248
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen bestimmen, ob die Reihe
{{
Relationskette/display
| \sum_{k {{=|}} 1}^\infty {{op:Bruch| 1 |k^2}}
|| 1 + {{op:Bruch| 1 | 4}} + {{op:Bruch| 1 | 9}} + {{op:Bruch| 1 | 16}} + {{op:Bruch| 1 | 25}} + \ldots
||
||
||
|SZ=
}}
konvergiert oder nicht. Dazu ziehen wir das
{{
Faktlink
|Präwort=|Majorantenkriterium|Faktseitenname=
Reelle Reihe/Majorantenkriterium/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Reelle Reihe/Summe 1 durch k(k+1)/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
heran, wo wir die Konvergenz von {{mathl|term= \sum_{k {{=|}} 1}^n {{op:Bruch| 1 |k(k+1)}} |SZ=}} gezeigt haben. Für
{{
Relationskette
|k
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |k^2}}
| \leq | {{op:Bruch| 1 |k(k-1)}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher konvergiert {{mathl|term= \sum_{k=2}^\infty {{op:Bruch| 1 |k^2}} |SZ=}} und somit auch
{{mathl|term= \sum_{k=1}^\infty {{op:Bruch| 1 |k^2}} |SZ=.}} Über den Wert der Summe ist damit noch nichts gesagt. Mit deutlich aufwändigeren Methoden
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Stammbruchquadrat/Summe/Bernoulli-Polynome/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
kann man zeigen, dass diese Summe gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| \pi^2| 6}} |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Reihen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
97ipzmp3rcly4euzab1g31nh2gxv6qz
Reelle Funktion/Stetig/Konstant/Identität/Beispiel
0
47428
1100241
1037823
2026-06-17T07:43:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100241
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine konstante Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x |c
|SZ=,
}}
ist
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=\R|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegebenen {{math|term= \epsilon |SZ=}} kann man hier ein beliebiges {{math|term= \delta |SZ=}} wählen, da ja ohnehin
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(c,c)
|| 0
| \leq | \epsilon
||
|SZ=
}}
gilt.
Die Identität
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x | x
|SZ=,
}}
ist ebenfalls
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=\R|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegebenen {{math|term= \epsilon|SZ=}} kann man hier
{{
Relationskette
| \delta
|| \epsilon
||
||
||
|SZ=
}}
wählen, was zu der Tautologie führt: Wenn
{{
Relationskette
| d(x,x')
| \leq | \delta
|| \epsilon
||
||
||
||
|SZ=,
}}
so ist
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(x,x')
| \leq | \epsilon
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stetigen reellen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Objektkategorie2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
t3l6pts18ipaqvamdkzj1tp9h08hrcm
Reelle Funktion/Indikatorfunktion nichtnegativ/Unstetig/Beispiel
0
47449
1100240
1069165
2026-06-17T07:43:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100240
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Heaviside|svg| 270px {{!}} right {{!}}
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Lenny222
|Domäne=
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R|\R
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| f(x)
|| \begin{cases} 0, \text{ falls } x < 0 \, , \\ 1, \text{ falls } x \geq 0 \, . \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
Diese Funktion ist im Nullpunkt {{math|term= 0 |SZ=}} nicht stetig. Für
{{
Relationskette
| \epsilon
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
und jedes beliebige positive {{math|term= \delta |SZ=}} gibt es nämlich negative Zahlen {{math|term= x' |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| d(0,x')
|| {{op:Betrag| x'|}}
| \leq | \delta
||
||
|SZ=.
}}
Für diese ist aber
{{
Relationskette
| d(f(0),f(x'))
|| d(1,0)
|| 1
|\not\leq| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stetigen reellen Funktionen
|Kategorie2=Theorie der Indikatorfunktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pip83bds71dsol1y4flwld4ys3c6itv
Binomialkoeffizient/Teilmengenanzahl/Bemerkung
0
47518
1100545
1034723
2026-06-17T10:26:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100545
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Für den Binomialkoeffizienten
{{
Math/display|term=
{{op:Binomialkoeffizient| n |k}}
|SZ=
}}
gibt es eine wichtige inhaltliche Interpretation. Er gibt die Anzahl der {{math|term= k |SZ=-}}elementigen Teilmengen in einer {{math|term= n |SZ=-}}elementigen Menge an. Z.B. gibt es in einer {{math|term= 49 |SZ=-}}elementigen Menge genau
{{
Relationskette/display
| {{op:Binomialkoeffizient| 49| 6}}
|| {{op:Bruch| 49 \cdot 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot2\cdot 1}}
|| 13 983 816
||
||
|SZ=
}}
{{math|term= 6 |SZ=-}}elementige Teilmengen. Der Kehrwert von dieser Zahl ist die Wahrscheinlichkeit, beim Lotto sechs Richtige zu haben.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Binomialkoeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6643tad453uhxuor3vamrefskttrqnx
Elektrisches Netzwerk/Zugehöriges lineares Gleichungssystem/Einführung/Beispiel
0
47522
1099827
1084931
2026-06-17T06:36:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099827
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Wbridge2|svg| 250px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Rhdv
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Ein elektrisches Netzwerk
{{
Zusatz/Klammer
|text=ein Gleichstrom-Netzwerk|
|ISZ=|ESZ=
}}
besteht aus mehreren miteinander verbundenen Drähten, die in diesem Zusammenhang die Kanten des Netzwerks genannt werden. In jeder Kante {{math|term= K_j |SZ=}} liegt ein bestimmter
{{
Zusatz/Klammer
|text=vom Material und der Kantenlänge abhängigen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Widerstand {{math|term= R_j |SZ=}} vor. Die Verbindungspunkte {{math|term= P_n |SZ=,}} in denen die Kanten zusammenlaufen, nennt man die Knoten des Netzwerks. Wenn an das Netzwerk
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. gewisse Kanten davon|
|ISZ=|ESZ=
}}
eine Spannung angelegt wird, so fließt in jeder Kante ein bestimmter Strom {{math|term= I_j |SZ=.}} Es ist sinnvoll, für jede Kante eine Richtung zu fixieren, um die Fließrichtung des Stromes in dieser Kante unterscheiden zu können
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn der Strom in die entgegengesetze Richtung fließt, so bekommt er ein negatives Vorzeichen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Man spricht von gerichteten Kanten. In einem Knotenpunkt des Netzwerks fließen die Ströme der verschiedenen anliegenden Kanten zusammen, ihre Summe muss {{math|term= 0 |SZ=}} ergeben. Entlang einer Kante {{math|term= K_j |SZ=}} kommt es zu einem Spannungsabfall {{math|term= U_j |SZ=,}} der durch das Ohmsche Gesetz
{{
Relationskette/display
|U_j
|| R_j \cdot I_j
||
||
|SZ=
}}
beschrieben wird.
Unter einer Masche
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder einem Zykel|
|ISZ=|ESZ=
}}
des Netzwerks versteht man eine geschlossene gerichtete Verbindung von Kanten. Für eine solche Masche ist die Gesamtspannung {{math|term= 0 |SZ=,}} es sei denn, es wird {{Anführung|von außen}} eine Spannung angelegt.
Wir listen diese {{Stichwort|Kirchhoffschen Regeln|msw=Kirchhoffsche Regeln|SZ=}} nochmal auf.
{{
Aufzählung3
|In jedem Knoten ist die Summe der
{{
Zusatz/Klammer
|text=ein- und abfließenden|
|ISZ=|ESZ=
}}
Ströme gleich {{math|term= 0 |SZ=.}}
|In jeder Masche ist die Summe der Spannungen gleich {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Wenn in einer Masche eine Spannung {{math|term= V |SZ=}} angelegt wird, so ist die Summe der Spannungen gleich {{math|term= V |SZ=.}}
}}
Aus {{Anführung|physikalischen Gründen}} ist zu erwarten, dass bei einer angelegten Spannung in jeder Kante ein wohlbestimmter Strom fließt. In der Tat lässt sich dieser aus den genannten Gesetzmäßigkeiten berechnen, indem man diese in ein lineares Gleichungssystem übersetzt und dieses löst.
In dem durch das Bild angegebenen Beispiel seien die Kanten {{mathl|term= K_1 {{kommadots|}} K_5 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit den Widerständen {{mathlk|term=R_1 {{kommadots|}} R_5 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
von links nach rechts gerichtet, und die Verbindungskante {{math|term= K_0 |SZ=}} von {{math|term= A |SZ=}} nach {{math|term= C |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=an die die Spannung {{math|term= V |SZ=}} angelegt sei|
|ISZ=|ESZ=,
}}
sei von unten nach oben gerichtet. Die vier Knotenpunkte und die drei Maschen
{{
mathlist|term1=
(A,D,B)
||term2=
(D,B,C)
|und|term3=
(A,D,C)
|SZ=
}}
führen auf das lineare Gleichungssystem
{{
Zusatz/Klammer
|text=einfließende Ströme gehen negativ und abfließende Ströme positiv ein; für die Maschen wählt man eine {{Anführung|Kreisrichtung|SZ=,}} im Beispiel nehmen wir den Uhrzeigersinn, und führen die gleichorientierten Spannungen positiv an|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
\begin{matrix}
{{Zeile&6| I_0 |+ I_1 || -I_3 |}} & = & 0 \\
{{Zeile&6| | || I_3 |+I_4| +I_5 }} & = & 0 \\
{{Zeile&6| - I_0 ||+I_2 || -I_4| }} & = & 0 \\
{{Zeile&6| | -I_1 | -I_2 ||| -I_5 }} & = & 0 \\
{{Zeile&6| | R_1 I_1 ||+R_3 I_3 || -R_5 I_5 }} & = & 0 \\
{{Zeile&6| | | -R_2 I_2 || -R_4I_4|+R_5I_5 }} & = & 0 \\
{{Zeile&6| | -R_1I_1 |+R_2I_2 ||| }} & = & -V \, .
\end{matrix}
|SZ=
}}
Dabei sind die {{math|term= R_j |SZ=}} und {{math|term= V |SZ=}} vorgegebene Zahlen und die {{math|term= I_j |SZ=}} sind gesucht.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=Theorie der elektrischen Netzwerke
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j29nwrnykivrvfrga3fyq06mc7w2vi7
Lineares inhomogenes Gleichungssystem/Elimination/2x+5y+2z-v ist 3, 3x-4y+u+2v ist 1, 4x -2z+2u ist 7/Beispiel
0
47531
1100048
1085152
2026-06-17T07:11:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100048
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen das inhomogene lineare Gleichungssystem
{{
Math/display|term=
\begin{matrix}
{{Zeile&5| 2x | +5y |+2z|| -v }} & = & 3 \\
{{Zeile&5| 3x | -4y ||+u|+2v}} & = & 1 \\
{{Zeile&5| 4x|| -2z|+2u| }} & = & 7 \,
\end{matrix}
|SZ=
}}
über {{math|term= \R|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{math|term= \Q|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
lösen. Wir eliminieren zuerst {{math|term= x |SZ=,}} indem wir die erste Zeile {{math|term= I |SZ=}} beibehalten, die zweite Zeile {{math|term= II|SZ=}} durch {{mathl|term= II - {{op:Bruch| 3 | 2}}I |SZ=}} und die dritte Zeile {{math|term= III|SZ=}} durch {{mathl|term= III-2I|SZ=}} ersetzen. Das ergibt
{{
Math/display|term=
\begin{matrix}
{{Zeile&5| 2x | +5y |+2z|| -v }} & = & 3 \\
{{Zeile&5|| - {{op:Bruch| 23| 2}} y | -3z|+u|+ {{op:Bruch| 7 | 2}} v}} & = & {{op:Bruch| -7| 2}} \\
{{Zeile&5|| -10y| -6z|+2u| +2v }} & = & 1 \, .
\end{matrix}
|SZ=
}}
Wir könnten jetzt aus der
{{
Zusatz/Klammer
|text=neuen|
|ISZ=|ESZ=
}}
dritten Zeile mit Hilfe der zweiten Zeile {{math|term= y |SZ=}} eliminieren. Wegen der Brüche eliminieren wir aber lieber {{math|term= z |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=dies eliminiert gleichzeitig {{math|term= u |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir belassen also die erste und zweite Zeile und ersetzen die dritte Zeile {{math|term= III|SZ=}} durch {{mathl|term= III-2II|SZ=.}} Dies ergibt, wobei wir das System in einer neuen Reihenfolge der Variablen{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Eine solche Umstellung ist ungefährlich, wenn man den Namen der Variablen mitschleppt. Wenn man dagegen das System in Matrizenschreibweise aufführt, also die Variablennamen einfach weglässt, so muss man sich diese Spaltenvertauschungen merken
|ISZ=.|ESZ=
}}
aufschreiben, das System
{{
Math/display|term=
\begin{matrix}
{{Zeile&5| 2x|+2z| |+5y| -v }} & = & 3 \\
{{Zeile&5|| -3z|+u| - {{op:Bruch| 23| 2}} y|+ {{op:Bruch| 7 | 2}} v}} & = & {{op:Bruch| -7| 2}} \\
{{Zeile&5|||| 13y| -5v}} & = & 8 \, .
\end{matrix}
|SZ=
}}
Wir können uns nun {{math|term= v |SZ=}} beliebig
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{Anführung|frei}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
vorgeben. Die dritte Zeile legt dann {{math|term= y |SZ=}} eindeutig fest, es muss nämlich
{{
Relationskette/display
| y
|| {{op:Bruch| 8 | 13|}} + {{op:Bruch| 5 | 13}} v
||
||
||
|SZ=
}}
gelten. In der zweiten Gleichung können wir wieder {{math|term= u |SZ=}} beliebig vorgeben, was dann {{math|term= z |SZ=}} eindeutig festlegt, nämlich
{{
Relationskette/align
|z
|| - {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| - {{op:Bruch| 7 | 2}} -u - {{op:Bruch| 7 | 2}} v + {{op:Bruch| 23| 2}} {{makl| {{op:Bruch| 8 | 13|}} + {{op:Bruch| 5 | 13}} v|}} |}}
|| - {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| - {{op:Bruch| 7 | 2}} -u - {{op:Bruch| 7 | 2}} v + {{op:Bruch| 92| 13}} + {{op:Bruch| 115| 26}} v|}}
|| - {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| {{op:Bruch| 93| 26}} -u + {{op:Bruch| 12| 13}} v|}}
|| -{{op:Bruch| 31| 26 }} + {{op:Bruch| 1 | 3}} u - {{op:Bruch| 4 | 13}} v
|SZ=.
}}
Die erste Zeile legt dann {{math|term= x |SZ=}} fest, nämlich
{{
Relationskette/align
| x
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| 3 -2z -5y +v|}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| 3 -2 {{makl| -{{op:Bruch| 31| 26 }} + {{op:Bruch| 1 | 3}} u - {{op:Bruch| 4 | 13}} v|}} - 5 {{makl| {{op:Bruch| 8 | 13|}} + {{op:Bruch| 5 | 13}} v|}} + v|}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| 30| 13}} - {{op:Bruch| 2 | 3}} u - {{op:Bruch| 4 | 13}} v|}}
|| {{op:Bruch| 15| 13}} - {{op:Bruch| 1 | 3}} u - {{op:Bruch| 2 | 13}} v
|SZ=.
}}
Daher kann man die Gesamtlösungsmenge als
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| {{makl| {{op:Bruch| 15| 13}} - {{op:Bruch| 1 | 3}} u - {{op:Bruch| 2 | 13}} v, {{op:Bruch| 8 | 13|}} + {{op:Bruch| 5 | 13}} v ,-{{op:Bruch| 31| 26 }} + {{op:Bruch| 1 | 3}} u - {{op:Bruch| 4 | 13}} v ,u,v|}} | u,v \in \R}}
|SZ=
}}
schreiben. Eine besonders einfache Lösung ergibt sich, wenn man die freien Variablen
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 0 |SZ=}} setzt. Dies führt auf die spezielle Lösung
{{
Relationskette/display
| (x,y,z,u,v)
|| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 15| 13}} | {{op:Bruch| 8 | 13}} | - {{op:Bruch| 31| 26}} | 0 | 0|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
In der allgemeinen Lösung kann man
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
als Koeffizienten rausziehen und dann die Lösungsmenge auch als
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| {{makl| {{op:Bruch| 15| 13}} , {{op:Bruch| 8 | 13}} , - {{op:Bruch| 31| 26}} ,0,0|}} {{Latexzieh|}} + {{Latexzieh|}} u {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 3}}, 0 , {{op:Bruch| 1 | 3}} ,1,0|}} {{Latexzieh|}} + {{Latexzieh|}} v {{makl| - {{op:Bruch| 2 | 13}}, {{op:Bruch| 5 | 13}}, - {{op:Bruch| 4 | 13}},0,1|}} {{Latexzieh|}} | {{Latexzieh|}} u, v \in \R {{Latexzieh|}} }}
|SZ=
}}
schreiben. Dabei ist
{{
Math/display|term=
{{Mengebed|u {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 3}}, 0 , {{op:Bruch| 1 | 3}} ,1,0|}} +v {{makl| - {{op:Bruch| 2 | 13}}, {{op:Bruch| 5 | 13}}, -{{op:Bruch| 4 | 13}},0,1|}} |u,v \in \R }}
|SZ=
}}
eine Beschreibung der allgemeinen Lösung des zugehörigen homogenen linearen Gleichungssystems.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Fußnote=x
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c7gmznvu5f6nofrgqwddwdd1a43wtvk
Lineares homogenes Gleichungssystem/Elimination/2x+5y+2z-v, 3x-4y+u+2v, 4x -2z+2u/Beispiel
0
47538
1100047
1036909
2026-06-17T07:11:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100047
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir knüpfen an die homogene Version von
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Lineares inhomogenes Gleichungssystem/Elimination/2x+5y+2z-v ist 3, 3x-4y+u+2v ist 1, 4x -2z+2u ist 7/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
an, d.h. wir betrachten das homogene lineare Gleichungssystem
{{
Math/display|term=
\begin{matrix}
{{Zeile&5| 2x | +5y |+2z|| -v }} & = & 0 \\
{{Zeile&5| 3x | -4y ||+u|+2v}} & = & 0 \\
{{Zeile&5| 4x|| -2z|+2u| }} & = & 0 \, .
\end{matrix}
|SZ=
}}
über {{math|term= \R|SZ=.}} Aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineare Algebra/Variablenmenge/Lineares Gleichungssystem/Lösungsraum ist Vektorraum/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist die Lösungsmenge {{math|term= L |SZ=}} ein Untervektorraum von {{math|term= \R^5 |SZ=.}} Wir haben ihn in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Lineares inhomogenes Gleichungssystem/Elimination/2x+5y+2z-v ist 3, 3x-4y+u+2v ist 1, 4x -2z+2u ist 7/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
explizit als
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| u {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 3}}, 0 , {{op:Bruch| 1 | 3}} ,1,0|}} + v {{makl| - {{op:Bruch| 2 | 13}}, {{op:Bruch| 5 | 13}}, -{{op:Bruch| 4 | 13}},0,1|}} |u,v \in \R }}
|SZ=
}}
beschrieben, woraus ebenfalls erkennbar ist, dass dieser Lösungsraum ein Vektorraum ist. In dieser Schreibweise wird klar, dass {{math|term= L |SZ=}} in Bijektion zu {{math|term= \R^2 |SZ=}} steht, und zwar respektiert diese Bijektion sowohl die Addition als auch die Skalarmultiplikation
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Lösungsmenge {{math|term= L'|SZ=}} des inhomogenen Systems steht ebenfalls in Bijektion zu {{math|term= \R^2 |SZ=,}} allerdings gibt es keine sinnvolle Addition und Skalarmultiplikation auf {{math|term= L'|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Allerdings hängt diese Bijektion wesentlich von den gewählten {{Anführung|Basislösungen}}
{{
mathkor|term1=
{{makl| - {{op:Bruch| 1 | 3}}, 0 , {{op:Bruch| 1 | 3}} ,1,0|}}
|und|term2=
{{makl| - {{op:Bruch| 2 | 13}}, {{op:Bruch| 5 | 13}}, -{{op:Bruch| 4 | 13}},0,1|}}
|SZ=
}}
ab, die von der gewählten Eliminationsreihenfolge abhängen. Es gibt für {{math|term= L |SZ=}} andere gleichberechtigte Basislösungen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=Theorie der Untervektorräume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
57klxipgtdcredpegvgb7qgm574tczg
Lineare Unabhängigkeit/(3,3,3), (0,4,5), (4,8,9)/Beispiel
0
47542
1100039
1085145
2026-06-17T07:10:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100039
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die drei Vektoren
{{
Mathlist/display|term1=
{{op:Spaltenvektor| 3 | 3| 3}}
||term2=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 4 | 5}}
|und|term3=
{{op:Spaltenvektor| 4 | 8 | 9}}
|SZ=
}}
sind
{{
Definitionslink
|linear abhängig|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es ist nämlich
{{
Relationskette/display
| 4 {{op:Spaltenvektor| 3 | 3| 3}} + 3 {{op:Spaltenvektor| 0 | 4 | 5}} -3 {{op:Spaltenvektor| 4 | 8 | 9}}
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine nichttriviale Darstellung des Nullvektors.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Unabhängigkeit
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
eht75nzco15mi33qd27x6d530lsf0kn
Standardvektoren/Linear unabhängig/Beispiel
0
47545
1100322
1085452
2026-06-17T07:57:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100322
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Standardvektoren|
|Kontext=|
|SZ=
}}
im {{math|term= K^n |SZ=}} sind
{{
Definitionslink
|linear unabhängig|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Eine Darstellung
{{
Relationskette/display
| \sum_{i {{=}} 1}^n {{skalar}}_i e_i
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
bedeutet ja einfach
{{
Relationskette/display
| {{skalar}}_1 {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 |\vdots| 0}} + {{skalar}}_2 {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 |\vdots| 0}} {{plusdots|}} {{skalar}}_n {{op:Spaltenvektor| 0 | 0|\vdots| 1}}
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0|\vdots| 0}}
||
||
||
|SZ=,
}}
woraus sich aus der {{math|term= i |SZ=-}}ten Zeile direkt
{{
Relationskette
| {{skalar}}_i
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Unabhängigkeit
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
152g1fkzuxelud063jrvfdastacaptq
Ableitung/R/Quadrieren/Direkt/Beispiel
0
47598
1099701
1024310
2026-06-17T06:16:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099701
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
| \R | \R
| x | x^2
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Differenzenquotient|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu
{{
mathkor|term1=
a
|und|term2=
a+h
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|f(a+h) -f(a)|h}}
|| {{op:Bruch|(a+h)^2 -a^2|h}}
|| {{op:Bruch|a^2+2ah+h^2 -a^2 |h}}
|| {{op:Bruch| 2ah+h^2 |h}}
|| 2a+h|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Limes|
|Kontext=abb R|
|SZ=
}}
davon für {{math|term= h |SZ=}} gegen {{math|term= 0 |SZ=}} ist {{math|term= 2a|SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
von {{math|term= f |SZ=}} in {{math|term= a |SZ=}} ist daher
{{
Relationskette
| f'(a)
|| 2a
||
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Funktionen (R)
|Kategorie2=Theorie der reellen Quadratabbildung
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8zt464v8xtfk3xj0ff1ve2lopz8bmzc
Ableitung/R/Affin-lineare Funktion/Direkt/Beispiel
0
47599
1099700
1034634
2026-06-17T06:16:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099700
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es seien
{{
Relationskette
| s,c
| \in | \R
||
||
||
|SZ=
}}
und sei
{{
Abbildung/display
|name=\alpha
|\R | \R
| x |sx+c
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|affin-lineare Funktion|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zur Bestimmung der
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
in einem Punkt
{{
Relationskette
| a
| \in | \R
||
||
||
|SZ=
}}
betrachtet man
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|(sx+c) - (sa+c)| x-a}}
|| {{op:Bruch|sx - sa| x-a}}
|| s
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist konstant gleich {{math|term= s |SZ=,}} sodass der Limes für {{math|term= x |SZ=}} gegen {{math|term= a |SZ=}} existiert und gleich {{math|term= s |SZ=}} ist. Die Ableitung in jedem Punkt existiert demnach und ist gleich {{math|term= s |SZ=.}} Die {{Stichwort|Steigung|SZ=}} der affin-linearen Funktion ist also die Ableitung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der affin-linearen Abbildungen
|Kategorie2=Theorie der differenzierbaren Funktionen (R)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
heothtqooqq2qj71xh0b4o8h4p53znq
Zwei Massen/Bewegung/Differenz der Lageenergie/Gegen unendlich/Motivation für uneigentliche Integrale/Beispiel
0
47669
1100429
1085565
2026-06-17T08:14:29Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100429
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir knüpfen an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Zwei Massen/Bewegung/Differenz der Lageenergie/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
an, d.h., es liegen zwei Massen
{{
mathkor|term1=
M
|und|term2=
m
|SZ=
}}
vor, die untereinander den Abstand {{math|term= R_0 |SZ=}} besitzen. Wie viel Energie muss man aufwenden, um die beiden Massen unendlich weit voneinander zu entfernen? In
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Zwei Massen/Bewegung/Differenz der Lageenergie/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
haben wir die Energie berechnet, um den Abstand von {{math|term= R_0 |SZ=}} auf {{math|term= R_1 |SZ=}} zu erhöhen, und erhielten
{{
Relationskette/display
|E(R_1)
|| {{op:Integral|R_0 | R_1 | Integrand= \gamma {{op:Bruch|Mm| r^2}} | | r }}
|| \gamma M m {{makl| {{op:Bruch| 1 |R_0 }} - {{op:Bruch| 1 |R_1 }} |}}
||
||
|SZ=.
}}
Für {{mathl|term= R_1 \rightarrow \infty|SZ=}} ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |R_1 }} \rightarrow 0 |SZ=}} und daher ist {{mathl|term= E(R_1) \rightarrow \gamma M m {{op:Bruch| 1 |R_0 }} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der uneigentlichen Integrale
|Kategorie2=Mathematische Physik
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Gravitation
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fy9gmv7mn9s4hppl1ydvrz202o8wcru
221 023 002/Jordanform/Beispiel
0
47696
1099687
1084784
2026-06-17T06:14:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099687
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix33| 2 | 2| 1 | 0 | 2 | 3 | 0 | 0| 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
und wollen sie auf
{{
Definitionslink
|jordansche Normalform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bringen. Es ist
{{
Relationskette
|u
|| e_1
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0}}
||
||
|SZ=
}}
ein Eigenvektor zum Eigenwert {{math|term= 2 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
| A
| {{defeq|}} | M- 2 E_3
|| {{op:Matrix33| 0 | 2 | 1 | 0 | 0| 3 | 0 | 0| 0}}
||
||
|SZ=,
}}
sodass es keinen weiteren linear unabhängigen Eigenvektor gibt. Wir interessieren uns für das lineare Gleichungssystem
{{
Relationskette
|e_1
|| A v
||
||
||
|SZ=.
}}
Daraus ergibt sich sofort
{{
Zusatz/Klammer
|text=aus der zweiten Zeile|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette
|v_3
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette
| 2v_2
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= v_1 |SZ=}} können wir frei als {{math|term= 0 |SZ=}} wählen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Also setzen wir
{{
Relationskette
|v
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | {{op:Bruch| 1 | 2}} | 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Schließlich brauchen wir eine Lösung für
{{
Relationskette
|v
|| Aw
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies führt auf
{{
Relationskette
|w
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | - {{op:Bruch| 1 | 12}} | {{op:Bruch| 1 | 6}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für die durch die Matrix {{math|term= M |SZ=}} beschriebene lineare Abbildung gilt somit
{{
Math/display|term=
Mu=2u,\, M v = 2v +u,\, Mw =2w + v
|SZ=,
}}
sodass die Abbildung bezüglich dieser Basis durch
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 2 | 1 | 0 | 0| 2 | 1 | 0 | 0| 2}}
|SZ=
}}
beschrieben wird. Diese Matrix ist eine
{{
Definitionslink
|Jordanmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und insbesondere in
{{
Definitionslink
|jordanscher Normalform|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qn8be5gll1utaapcx5yi7jwv7rp4p5u
200 023 002/Jordanform/Beispiel
0
47698
1099686
1034544
2026-06-17T06:14:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099686
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Matrix
{{
Relationskette/display
| M
|| {{op:Matrix33| 2 | 0 | 0| 0 | 2 | 3 | 0 | 0| 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
und wollen sie auf jordansche Normalform bringen. Es sind
{{
Relationskette
| u
|| e_1
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| v
|| e_2
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0}}
||
||
|SZ=
}}
linear unabhängige Eigenvektoren zum Eigenwert {{math|term= 2 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
|A
| {{defeq|}} | M- 2 E_3
|| {{op:Matrix33| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 3 | 0 | 0| 0}}
||
||
|SZ=,
}}
sodass
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
den Eigenraum aufspannen. Ein Eigenvektor muss das Bild eines Vektors unter der Matrix {{math|term= A |SZ=}} sein. In der Tat besitzt das lineare Gleichungssystem
{{
Relationskette/display
|e_2
|| Aw
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösung
{{
Relationskette
|w
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 3}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für die durch die Matrix {{math|term= M |SZ=}} beschriebene lineare Abbildung gilt somit
{{
Math/display|term=
Mu=2u,\, M v = 2v,\, Mw =2w +v
|SZ=,
}}
sodass die Abbildung bezüglich dieser Basis durch
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 2 | 0 | 0| 0 | 2 | 1 | 0 | 0| 2}}
|SZ=
}}
beschrieben wird. Diese Matrix ist in jordanscher Normalform mit den Jordanblöcken
{{
mathkor|term1=
(2)
|und|term2=
{{op:Matrix22| 2 | 1 | 0 | 2}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5p9pqqpyf884kibrps4f7mtn2tthfrv
Ebenen im Raum/Gleichungen 4x-2y-3z ist 5 3x-5y+2z ist 1/Schnittgerade/Beispiel
0
47950
1099816
1074364
2026-06-17T06:34:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099816
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|IntersectingPlanes|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Zwei Ebenen im Raum, die sich in einer Geraden schneiden.
|Autor=
|Benutzer=ShahabELS
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Im {{math|term= \R^3 |SZ=}} seien zwei Ebenen
{{
Relationskette/display
|E
|| {{Mengebed|(x,y,z) \in \R^3| 4x-2y-3z {{=|}} 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|F
|| {{Mengebed|(x,y,z) \in \R^3| 3x-5y+2z {{=|}} 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=An dieser Stelle diskutieren wir nicht, dass solche Gleichungen Ebenen beschreiben. Die Lösungsmengen sind {{Anführung|verschobene Untervektorräume der Dimension zwei|}}
|ISZ=.|ESZ=.
}}
Wie kann man die Schnittgerade
{{
Relationskette
|G
|| E \cap F
||
||
||
|SZ=
}}
beschreiben? Ein Punkt
{{
Relationskette
|P
|| (x,y,z)
||
||
||
|SZ=
}}
liegt genau dann auf der Schnittgerade, wenn er die beiden {{Stichwort|Ebenengleichungen|msw=Ebenengleichung}} erfüllt; es muss also sowohl
{{
Mathkor/display|term1=
4x-2y-3z {{=|}} 5
|als auch|term2=
3x-5y+2z {{=|}} 1
|SZ=
}}
gelten. Wir multiplizieren die erste Gleichung mit {{math|term= 3 |SZ=}} und ziehen davon das {{math|term= 4 |SZ=-}}fache der zweiten Gleichung ab und erhalten
{{
Relationskette/display
| 14 y - 17 z
|| 11
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
setzt, so muss
{{
Relationskette
|z
|| - {{op:Bruch| 11| 17}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Bruch| 13| 17}}
||
||
||
|SZ=
}}
sein. D.h. der Punkt
{{
Relationskette
|P
|| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 13| 17}} | 0 | - {{op:Bruch| 11| 17}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gehört zu {{math|term= G |SZ=.}} Ebenso findet man, indem man
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
setzt, den Punkt
{{
Relationskette
|Q
|| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 23| 14}} | {{op:Bruch| 11| 14}} | 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit ist die Schnittgerade die Verbindungsgerade dieser Punkte, also
{{
Relationskette/display
|G
|| {{Mengebed| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 13| 17}} | 0 | - {{op:Bruch| 11| 17}} |}} + t {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 209| 238}} | {{op:Bruch| 11| 14}} | {{op:Bruch| 11| 17}} |}} | t \in \R |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
l9k7f6ibtummciay009qfa88zpjhrf1
Taylorreihe/R/Invertierte Funktion/Bestimmung/Bemerkung
0
47985
1100699
1085804
2026-06-17T10:49:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100699
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung/display
|name=f
| I |\R
||
|SZ=
}}
eine {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=-}}fach
{{
Definitionslink
|differenzierbare|
|Kontext=höher R|
|SZ=
}}
Funktion, für die das
{{
Definitionslink
|Taylor-Polynom|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
im Entwicklungspunkt
{{
Relationskette
|a
| \in | I
||
||
||
|SZ=
}}
bis zum Grad {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=}} bekannt sei und für die
{{
Relationskette
|f(a)
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sei. Dann ist die Funktion {{mathl|term= 1/f|SZ=}} auf einem offenen Intervall um {{math|term= a |SZ=}} definiert und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbar/D in R/Rechenregeln/Fakt
|Nr=4
|SZ=
}}
differenzierbar in {{math|term= a |SZ=.}} Aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Geometrische Reihe/Reell/Konvergenzbeschreibung/Absolut/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gilt
{{
Zusatz/Klammer
|text=für
{{
Relationskette/k
| {{op:Betrag| x |}}
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 1-x}}
|| \sum^\infty_{i {{=|}} 0} x^{i}
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | x}}
|| \sum^\infty_{i {{=}} 0} (1-x)^{i}
|| \sum^\infty_{i {{=}} 0} (-1)^{i} (x-1)^{i}
||
||
|SZ=
}}
d.h. für die Funktion {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | x}} |SZ=}} ist die Taylor-Reihe im Entwicklungspunkt {{math|term= 1 |SZ=}} bekannt. Wir ersetzen {{math|term= f |SZ=}} durch
{{
Relationskette
|h
|| {{op:Bruch| 1 |f(a)}} f
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass
{{
Relationskette
|h(a)
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Dann kann man die Funktion {{mathl|term= 1/h|SZ=}} als die Verknüpfung von {{math|term= h |SZ=}} mit der Funktion {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | x}} |SZ=}} schreiben. Daher erhält man wegen
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Taylorreihe/R/Einsetzen/Bestimmung/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
das Taylor-Polynom bis zum Grad {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=}} von {{mathl|term= 1/h|SZ=,}} indem man in {{mathl|term= \sum_{i = 0}^{ {{{n|n}}} } (-1)^{i} (x-1)^{i} |SZ=}} das Taylor-Polynom
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis zum Grad {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
von {{math|term= h |SZ=}} im Entwicklungspunkt {{math|term= a |SZ=}} einsetzt und beim Grad {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=}} abschneidet. Das Taylor-Polynom von {{math|term= 1/f|SZ=}} erhält man, indem man durch {{mathl|term= f(a) |SZ=}} teilt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Potenzreihenansatz für Taylor-Polynome in einer Variablen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rehwi2fe1hbf041bnwz0sg0jnhehcwd
Taylorreihe/R/Invertierte Funktion/1 durch cos/Bestimmung bis Grad 6/Beispiel
0
47987
1100340
1085469
2026-06-17T08:00:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100340
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten die Taylor-Reihe bis zum Grad {{math|term= 6 |SZ=}} von {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | {{op:cos| x |}} }} |SZ=}} im Entwicklungspunkt {{math|term= 0 |SZ=}} gemäß
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Taylorreihe/R/Invertierte Funktion/Bestimmung/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
bestimmen. Nach
{{
Definitionslink
|Definition|
|Kontext=cos R|
|Definitionsseitenname=
Reelle Kosinusfunktion/Potenzreihe/Definition
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:cos| x |}}
|| {{op:cosinusreihe| x |}}
|| 1 - {{op:Bruch| 1 | 2!}} x^2 + {{op:Bruch| 1 | 4!}} x^4 - {{op:Bruch| 1 | 6!}} x^6 \ldots
|| 1 - {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 + {{op:Bruch| 1 | 24}} x^4 - {{op:Bruch| 1 | 720}} x^6 \ldots
||
|SZ=.
}}
Zur Berechnung des Taylor-Polynoms bis zum Grad {{math|term= 6 |SZ=}} braucht man nur die angeführte Entwicklung des Kosinus bis zum Grad {{math|term= 6 |SZ=.}} Das Taylorpolynom bis zum Grad {{math|term= 6 |SZ=}} von {{mathl|term= 1/ {{op:cos| x |}} |SZ=}} im Nullpunkt ist somit
{{
Relationskette/align/drucklinks
| 1- {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 + {{op:Bruch| 1 | 24}} x^4 - {{op:Bruch| 1 | 720}} x^6|}}
+ {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 + {{op:Bruch| 1 | 24}} x^4 - {{op:Bruch| 1 | 720}} x^6|}}^2
- {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 + {{op:Bruch| 1 | 24}} x^4 - {{op:Bruch| 1 | 720}} x^6|}}^3
|| 1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 - {{op:Bruch| 1 | 24}} x^4 + {{op:Bruch| 1 | 720}} x^6 + {{op:Bruch| 1 | 4}} x^4 - {{op:Bruch| 1 | 24}} x^6 + \cdots + {{op:Bruch| 1 | 8}} x^6 + \ldots
|| 1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 + {{op:Bruch| 5 | 24}} x^4 + {{op:Bruch| 61| 720}} x^6 + \ldots
||
||
|SZ=.
}}
Dabei wurden nur die für den Grad {{math|term= 6 |SZ=}} relevanten Monome ausgerechnet. Das gesuchte Taylorpolynom ist also
{{
Math/display|term=
1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 + {{op:Bruch| 5 | 24}} x^4 + {{op:Bruch| 61| 720}} x^6
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Potenzreihenansatz für Taylor-Polynome in einer Variablen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
aieq41keyza5bjb0fyqe4wkq3bzwz11
Taylorreihe/R/Umkehrfunktion/Bestimmung/Bemerkung
0
47990
1100700
1085805
2026-06-17T10:49:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100700
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung/display
|name=f
| I | J
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= I,J|SZ=}} seien reelle Intervalle|
|ISZ=|ESZ=
}}
eine bijektive, {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=-}}mal
{{
Definitionslink
|differenzierbare|
|Kontext=höher R|
|SZ=
}}
Funktion, und in einem festen Punkt
{{
Relationskette
|a
| \in | I
||
||
||
|SZ=
}}
gelte
{{
Relationskette
|f'(a)
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbar/D in R/Umkehrfunktion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist die Umkehrfunktion
{{
Abbildung/display
|name=g=f^{-1}
| J | I
||
|SZ=
}}
ebenfalls differenzierbar. Die Taylorreihe bis zum Grad {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=}} der Umkehrfunktion {{math|term= g |SZ=}} kann man aus der Taylorreihe {{math|term= S |SZ=}} bis zum Grad {{math|term= {{{n|n}}} |SZ=}} von {{math|term= f |SZ=}} berechnen. Man macht dazu ausgehend von
{{
Relationskette
| f \circ g
|| {{op:Identität||}}
||
||
||
|SZ=
}}
den Ansatz
{{
Relationskette/display
| S \circ T
| \stackrel{!}{ {{=}} }| x
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei steht rechts die Taylor-Reihe der Identität, und links muss man das zu bestimmende Polynom {{math|term= T |SZ=}} mit unbestimmten Koeffizienten ansetzen und in das Polynom {{math|term= S |SZ=}} einsetzen
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Gleichung kann nicht als eine polynomiale Identität gelten, sondern nur, wenn man Terme vom Grad {{math|term= \geq n+1 |SZ=}} ignoriert
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Einfachheit halber sei
{{
Relationskette
|a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|f(a)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
|S
|| a_1 x+ a_2x^2 {{plusdots|}} a_{ {{{n|n}}} } x^{ {{{n|n}}} }
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit
{{
Relationskette/k
| a_1
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
vorgegeben und
{{
Relationskette
|T
||b_1 x+ b_2x^2 {{plusdots|}} b_{ {{{n|n}}} } x^{ {{{n|n}}} }
||
||
||
|SZ=
}}
gesucht. Dies führt zur Gesamtbedingung
{{
Relationskette/align
| x
|| S \circ T
|| a_1 T+ a_2T^2 {{plusdots|}} a_{ {{{n|n}}} } T^{ {{{n|n}}} }
|| a_1 (b_1 x {{plusdots|}} b_{ {{{n|n}}} } x^{ {{{n|n}}} } )+ a_2 {{makl|b_1 x {{plusdots|}} b_{ {{{n|n}}} } x^{ {{{n|n}}} }|}}^2 {{plusdots|}} a_{ {{{n|n}}} } {{makl|b_1 x {{plusdots|}} b_{ {{{n|n}}} } x^{ {{{n|n}}} }|}}^{ {{{n|n}}} }
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit erhält man die Einzelbedingungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=durch Koeffizientenvergleich zu jedem Grad {{math|term= \leq n |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 1
|| a_1b_1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| 0
|| a_1b_2 +a_2b_1^2
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| 0
|| a_1b_3 + 2a_2b_1b_2 +a_3b_1^3
||
||
||
|SZ=,
}}
aus denen man sukzessive die Koeffizienten {{mathl|term= b_1,b_2,b_3, \ldots|SZ=}} berechnen kann.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Potenzreihenansatz für Taylor-Polynome in einer Variablen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8lne80gnxzqhp41khalqonsz6s2hsoe
Natürlicher Logarithmus/Taylorreihe über Ableitung in 1/Beispiel
0
47992
1100105
1085210
2026-06-17T07:21:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100105
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die Taylor-Reihe des
{{
Definitionslink
|natürlichen Logarithmus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
im Entwicklungspunkt {{math|term= 1 |SZ=}} bestimmen. Die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
des natürlichen Logarithmus ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Natürlicher Logarithmus/Ableitung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= 1/x|SZ=.}} Diese Funktion besitzt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Geometrische Reihe/Reell/Konvergenzbeschreibung/Absolut/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Potenzreihenentwicklung
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | x}}
|| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty (-1)^k (x-1)^k
||
||
||
||
|SZ=
}}
im Entwicklungspunkt {{math|term= 1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die für
{{
Relationskette/k
| {{op:Betrag| x-1|}}
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
konvergiert|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Daher besitzt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Konvergente Potenzreihe/R/Stammfunktion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
der natürliche Logarithmus die Potenzreihe
{{
Math/display|term=
\sum_{k=1}^\infty {{op:Bruch|(-1)^{k-1} |k}} (x-1)^k
|SZ=.
}}
Mit
{{
Relationskette
|z
|| x-1
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies die Reihe
{{
Math/display|term=
z- {{op:Bruch|z^2| 2}} + {{op:Bruch|z^3| 3}} - {{op:Bruch|z^4| 4}} + {{op:Bruch|z^5| 5}} - \ldots
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Potenzreihen
|Kategorie2=Theorie des natürlichen Logarithmus
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Natürlicher Logarithmus (reell)
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a4i345bzbr9cp24jkxqt7me9uz66btl
Term/Variablenmenge/Funktionssymbole/Grundmenge/Phantasie/Beispiel
0
48269
1100343
1015614
2026-06-17T08:00:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100343
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Grundtermmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sei durch die Variablenmenge
{{
Relationskette
|V
||\{x,y,z\}
||
||
||
|SZ=,
}}
eine Konstantenmenge
{{
Relationskette
|K
||\{c_1,c_2\}
||
||
||
|SZ=,
}}
die einstelligen Funktionssymbole
{{
Relationskette
|F_1
||\{f,g\}
||
||
||
|SZ=
}}
und die zweistelligen Funktionssymbole
{{
Relationskette
|F_2
||\{\alpha, \beta, \gamma\}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Dann sind die folgenden Wörter Terme.
{{
Math/display|term=
x,y,z,c_1,c_2,fx,fc_1,gz, \alpha x y, \alpha x x, \alpha x fy , \alpha fx gc_1, \gamma \gamma x x x,\beta \alpha x gc_2 \gamma fy \alpha gz x
|SZ=.
}}
Auch wenn es für das Auge etwas ungewohnt aussieht, so sind diese Terme auch ohne Klammern allesamt wohldefiniert. Davon überzeugt man sich, indem man die Terme von links nach rechts liest, und dabei bei jedem Funktionssymbol die zugehörige Stelligkeit bestimmt
{{
Zusatz/Klammer
|text=zu welchem {{math|term= F_n |SZ=}} gehört das Funktionssymbol|
|ISZ=?|ESZ=
}}
und dann die folgenden Symbole in die geforderten {{math|term= n |SZ=}} Terme aufspaltet
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn dies nicht geht, so ist das Wort kein Term|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dabei entsteht schnell eine große Verschachtelungstiefe. Den letzten angeführten Term, also
{{
Math/display|term=
\beta \alpha x gc_2 \gamma fy \alpha gz x
|SZ=,
}}
kann man mit
{{
Zusatz/Klammer
|text=suggestiven|
|ISZ=|ESZ=
}}
Klammern und Kommata nach und nach lesbarer gestalten. Er beginnt mit dem zweistelligen Funktionssymbol {{math|term= \beta|SZ=,}} also muss das Folgende aus zwei Termen bestehen. Es folgt zunächst das ebenfalls zweistellige Funktionssymbol {{math|term= \alpha|SZ=,}} worauf zwei Terme folgen müssen. Wenn diese gefunden sind, muss der verbleibende Rest
{{
Zusatz/Klammer
|text=also alles, was weiter rechts steht|
|ISZ=|ESZ=
}}
den zweiten Term bilden, der von {{math|term= \beta|SZ=}} verlangt wird. Die beiden Terme des an zweiter Stelle stehenden {{math|term= \alpha |SZ=}} sind
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
gc_2
|SZ=.
}}
Man kann also den Term nach dieser Analyse auch als
{{
Math/display|term=
\beta (\alpha (x , g(c_2) ), \gamma fy \alpha gz x)
|SZ=
}}
schreiben. Wenn man ebenso den zweiten Term für das äußere {{math|term= \beta|SZ=}} auflöst, so erhält man
{{
Math/display|term=
\beta (\alpha (x , g(c_2) ), \gamma ( f(y) , \alpha (g(z) , x)))
|SZ=.
}}
Übrigens kann man auch bei einem beliebigen Funktionssymbol mittendrin beginnen und die zugehörigen Terme, auf die es Bezug nimmt, bestimmen. Besonders übersichtlich wird die Termstruktur durch einen {{Stichwort|Termstammbaum}} ausgedrückt. Dabei werden die verwendeten Variablen und Konstanten
{{
Zusatz/Klammer
|text=mehrfach, um die unterschiedlichen Stellen, in die sie eingesetzt werden, beachten zu können|
|ISZ=|ESZ=
}}
als Blätter{{{zusatz1|}}} nebeneinander aufgeführt. Sie bilden die {{math|term= 0 |SZ=-}}te Reihe des Baumes. Wenn ein {{math|term= n |SZ=-}}stelliges Funktionssymbol auf {{math|term= n |SZ=}} solche Blätter angewendet wird, so zeichnet man einen Knoten, bezeichnet ihn mit dem Funktionssymbol
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. dem Funktionssymbol mit den eingelesenen Termen|
|ISZ=|ESZ=
}}
und verbindet es mit den eingelesenen Blättern
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Einlesungsreihenfolge entspricht der Blätterreihenfolge|
|ISZ=|ESZ=.
}}
So entsteht aus allen Funktionssymbolen, die nur auf Variablen und Konstanten Bezug nehmen, die erste Reihe des Baumes. Die Funktionssymbole, die auf solche Knoten
{{
Zusatz/Klammer
|text=und Blätter|
|ISZ=|ESZ=
}}
Bezug nehmen, bilden die nächste Reihe, u.s.w. Der Stamm des Baumes ist dann der in Frage stehende Term. In unserem Beispiel sieht das so aus:
{{
inputbild
|Termstammbaum|png| 400px {{!}} center{{!}}
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Funnyflowerpot
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Sprache der Prädikatenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
23797hih4ct2y5a6ng6q0vg9kioxp0u
Term/Variablenmenge/Funktionssymbole/Grundmenge/N mit Operationen/Beispiel
0
48277
1100342
1038294
2026-06-17T08:00:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100342
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten ein Modell für die Termmenge der natürlichen Zahlen. Als Grundtermmenge nehmen wir eine Variablenmenge {{math|term= V |SZ=,}} die Konstantenmenge
{{
Relationskette
|K
||\{0\}
||
||
||
|SZ=,
}}
die einstelligen Funktionssymbolmenge
{{
Relationskette
|F_1
||\{N\}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= N |SZ=}} steht für Nachfolger|
|ISZ=|ESZ=
}}
und die zweistellige Funktionssymbolmenge
{{
Relationskette
|F_2
||\{\alpha, \mu \}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=für Addition und Multiplikation|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Allein aus der Konstante {{math|term= 0 |SZ=}} und dem Nachfolgersymbol {{math|term= N |SZ=}} kann man dann für jede natürliche Zahl eine Repräsentierung finden, nämlich
{{
Math/display|term=
N0 \, , NN0, \,NNN0, \, NNNN0, \, etc.
|SZ=
}}
Typische Terme sind dann Ausdrücke wie
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= u,v,w|SZ=}} seien Variablen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
\alpha NN0 NNNv,\, \mu NN0 \alpha NN0 NNN0,\, \mu \alpha NNN0 \mu NNu N0 NNNNw, \, \text{etc}.
|SZ=
}}
Wenn man {{math|term= x'|SZ=}} statt {{math|term= Nx|SZ=,}} {{mathl|term= (x+y) |SZ=}} statt {{mathl|term= \alpha xy|SZ=}} und {{mathl|term= (x \cdot y) |SZ=}} statt {{mathl|term= \mu xy|SZ=}} schreibt, so {{Anführung|verschönern}} sich diese Terme zu
{{
Math/display|term=
(0^{\prime \prime} + v^{\prime \prime \prime} ),\, (0^{\prime \prime} \cdot ( 0^{\prime \prime } + 0^{\prime \prime \prime} )),\, (( 0^{\prime \prime \prime} + ( u^{\prime \prime} \cdot 0^\prime)) \cdot w^{\prime \prime \prime \prime}), \, \text{etc}.
|SZ=
}}
Mit den Abkürzungen
{{
Relationskette
| 1
|| 0^\prime
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| 2
|| 0^{\prime \prime }
||
||
||
|SZ=
}}
etc. wird daraus
{{
Math/display|term=
2 + v^{\prime \prime \prime} ,\, (2 \cdot (2 + 3 )) ,\, (( 3 + ( u^{\prime \prime} \cdot 1)) \cdot w^{\prime \prime \prime \prime}), \, \text{etc}.
|SZ=.
}}
Man beachte, dass die Einführung dieser Abkürzungen nicht bedeutet, dass dadurch die üblicherweise mit diesen Symbolen verwendeten Rechenregeln erlaubt sind. Der zweite Term oben ist nicht gleich {{math|term= 10 |SZ=,}} dem zehnten Nachfolger der {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Sprache der Prädikatenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bmt8ouzlhr65o2i0wlh7anpea8lcus3
Existenzeinführung/Antezedenz/Keine interne Tautologie/Bemerkung
0
48319
1100581
1085663
2026-06-17T10:31:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100581
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Variablenbedingung in der Existenzeinführung im Antezedenz ist wesentlich. Das zeigt am besten die Betrachtung
{{
Relationskette
| {{logprop2|}}
|| {{logprop|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei darin die Variable
{{
Relationskette
| x
|| y
||
||
||
|SZ=
}}
frei vorkommen möge
{{
Zusatz/Klammer
|text=also z.B.
{{
Relationskette/k
| {{logprop|}}
|| Rx
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= R |SZ=}} ein einstelliges Relationssymbol sei|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dann ist natürlich
{{
Math/display|term=
\vdash {{logprop|}} \rightarrow {{logprop|}}
|SZ=
}}
richtig, und die Variablenbedingung an {{math|term= x |SZ=,}} bezogen auf diesen Ausdruck, ist nicht erfüllt. Die Aussage
{{
Math/display|term=
\exists x {{logprop|}} \rightarrow {{logprop|}}
|SZ=,
}}
die man unter Missachtung dieser Variablenbedingung ableiten könnte, ist keine Tautologie. Aus der Existenz eines Elementes
{{
Relationskette
|m
| \in | M
||
||
||
|SZ=,
}}
das die Relation {{mathl|term= R^M |SZ=}} erfüllt, folgt ja keineswegs, dass die Relation für alle Elemente gilt. Diese Ableitungsregel lässt sich also insbesondere nicht durch eine interne Tautologie ersetzen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Ableitungskalkül der Prädikatenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qp9suh4gouf2lpebmm48byujt9mx754
Prädikatenlogik/Modellbeziehung/Angeordneter Körper/Beispiel
0
48359
1100192
1037634
2026-06-17T07:35:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100192
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= {{Symbolalphabet|}} |SZ=}} das Symbolalphabet für einen angeordneten Körper, d.h. es gebe eine zweielementige Konstantenmenge
{{
Relationskette
|K
||\{0,1\}
||
||
||
|SZ=,
}}
eine zweielementige Menge für die zweistelligen Funktionssymbole {{mathl|term= \{+, \cdot \} |SZ=}} und eine einelementige Menge {{mathl|term= \{ \geq \} |SZ=}} für ein zweistelliges Relationssymbol{{{zusatz1|.}}} Wir betrachten die Interpretation {{math|term= I_1 |SZ=}} mit der Grundmenge {{math|term= \Q|SZ=}} und die Interpretation {{math|term= I_2 |SZ=}} mit der Grundmenge {{math|term= \R|SZ=,}} wobei Konstanten, Funktionssymbole und das Relationssymbol in natürlicher Weise interpretiert werden
{{
Zusatz/Klammer
|text=und die Variablenbelegung irgendwie festgelegt sei|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Prämath= {{Symbolalphabet|}}
|Ausdruck|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| 1+1
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also der Ausdruck {{mathlk|term=\geq + 1 1 1 |SZ=}} in vorgestellter Notation|
|ISZ=|ESZ=
}}
wird unter den Interpretationen als
{{
Relationskette
| 1_\Q + 1_\Q
| \geq | 1_\Q
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. als
{{
Relationskette
| 1_\R + 1_\R
| \geq | 1_\R
||
||
||
|SZ=
}}
interpretiert und daher gelten
{{
mathkor|term1=
I_1 \vDash 1 +1 \geq 1
|und|term2=
I_2 \vDash 1 +1 \geq 1
|SZ=.
}}
Dagegen ist der Ausdruck {{mathl|term= \forall x (x \geq 0 \rightarrow \exists y (x =y \cdot y)) |SZ=}} unter {{math|term= I_1 |SZ=}} falsch und unter {{math|term= I_2 |SZ=}} richtig, also
{{
Mathkor/display|term1=
I_1 \vDash \neg ( \forall x (x \geq 0 \rightarrow \exists y (x =y \cdot y)))
|und|term2=
I_2 \vDash \forall x (x \geq 0 \rightarrow \exists y (x =y \cdot y))
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Modelltheorie der Prädikatenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qr97fka134lebid7e3zxxamzv1d0k6z
Abbildung/Quadrieren/Injektiv und surjektiv/Beispiel
0
48412
1099698
1034614
2026-06-17T06:16:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099698
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x | x^2
|SZ=,
}}
ist weder injektiv noch surjektiv. Sie ist nicht
{{
Definitionslink
|injektiv|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
da die verschiedenen Zahlen
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
-2
|SZ=
}}
beide auf {{math|term= 4 |SZ=}} abgebildet werden. Sie ist nicht
{{
Definitionslink
|surjektiv|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
da nur nichtnegative Elemente erreicht werden
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine negative Zahl hat keine reelle Quadratwurzel|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R_{\geq 0} |\R
| x | x^2
|SZ=,
}}
ist injektiv, aber nicht surjektiv. Die Injektivität folgt beispielsweise so: Wenn
{{
Relationskette
| x
|\neq| y
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist eine Zahl größer, sagen wir
{{
Relationskette/display
| x
| > | y
| \geq | 0
||
||
|SZ=.
}}
Doch dann ist auch
{{
Relationskette
| x^2
| > | y^2
||
||
||
|SZ=
}}
und insbesondere
{{
Relationskette
| x^2
|\neq| y^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R_{\geq 0}
| x | x^2
|SZ=,
}}
ist nicht injektiv, aber surjektiv, da jede nichtnegative reelle Zahl eine Quadratwurzel besitzt. Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R_{\geq 0}|\R_{\geq 0}
| x | x^2
|SZ=,
}}
ist injektiv und surjektiv.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Quadratabbildung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6z62vpjjh7qmupjk7zwb6gkpq5fxnjp
Polynomdivision/(4+3i)x^3+x^2+5i durch (1+i)x^2+x -3+2i/Beispiel
0
48881
1100144
1085249
2026-06-17T07:27:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100144
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir führen die
{{
Definitionslink
|Polynomdivision|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
P=(4+3 {{Imaginäre Einheit}} )X^3+X^2+5 {{Imaginäre Einheit}} \text{ durch } T=(1+ {{Imaginäre Einheit}} )X^2+X -3 +2 {{Imaginäre Einheit}}
|SZ=
}}
aus. Das Inverse zu {{mathl|term= 1+ {{Imaginäre Einheit}} |SZ=}} ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |SZ=}} und daher ist
{{
Relationskette/align
| (4+3 {{Imaginäre Einheit}} ) (1+ {{Imaginäre Einheit}} )^{-1}
|| (4+3 {{Imaginäre Einheit}} ) {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}}
|| 2 + {{op:Bruch| 3 | 2}} -2 {{Imaginäre Einheit}} + {{op:Bruch| 3 | 2}} {{Imaginäre Einheit}}
|| {{op:Bruch| 7 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}}
||
|SZ=.
}}
Daher beginnt {{math|term= Q |SZ=}} mit {{mathl|term= {{makl| {{op:Bruch| 7 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X |SZ=}} und es ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| ( (1+ {{Imaginäre Einheit}} )X^2+X -3 +2 {{Imaginäre Einheit}} ) {{makl| {{op:Bruch| 7 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X
|| (4+3 {{Imaginäre Einheit}} ) X^3 + {{makl| {{op:Bruch| 7 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X^2 + {{makl| -{{op:Bruch| 19| 2}} + {{op:Bruch| 17| 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies muss man nun von {{math|term= P |SZ=}} abziehen und erhält
{{
Relationskette/align/drucklinks
| P - {{makl|(4+3 {{Imaginäre Einheit}} ) X^3 + {{makl| {{op:Bruch| 7 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X^2 + {{makl| -{{op:Bruch| 19| 2}} + {{op:Bruch| 17| 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X|}}
|| {{makl| -{{op:Bruch| 5 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X^2 + {{makl| {{op:Bruch| 19| 2}} -{{op:Bruch| 17| 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X + 5 {{Imaginäre Einheit}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Auf dieses Polynom
{{
Zusatz/Klammer
|text=nennen wir es {{math|term= P'|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
wird das gleiche Verfahren angewendet. Man berechnet
{{
Relationskette/align
| {{makl| -{{op:Bruch| 5 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}}
|| -1 + {{op:Bruch| 3 | 2}} {{Imaginäre Einheit}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist der konstante Term von {{math|term= Q |SZ=}} gleich {{mathl|term= -1 + {{op:Bruch| 3 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |SZ=}} und es ergibt sich
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{makl|(1+ {{Imaginäre Einheit}} )X^2+X -3 +2 {{Imaginäre Einheit}} |}} {{makl| -1 + {{op:Bruch| 3 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}}
|| {{makl| -{{op:Bruch| 5 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X^2 + {{makl| -1 + {{op:Bruch| 3 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X - {{op:Bruch| 13| 2 |}} {{Imaginäre Einheit}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ziehen wir von {{math|term= P' |SZ=}} ab und erhalten
{{
Relationskette/display/handlinks
|P' - {{makl| {{makl| -{{op:Bruch| 5 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X^2 + {{makl| -1 + {{op:Bruch| 3 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X - {{op:Bruch| 13| 2 |}} {{Imaginäre Einheit}} |}}
|| {{makl| {{op:Bruch| 21| 2 |}} - 10 {{Imaginäre Einheit}} |}} X + {{op:Bruch| 23| 2 |}} {{Imaginäre Einheit}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist der Rest {{math|term= R |SZ=,}} die vollständige Division mit Rest ist also
{{
Relationskette/align/drucklinks
| (4+3 {{Imaginäre Einheit}} )X^3+X^2+5 {{Imaginäre Einheit}}
|| ((1+ {{Imaginäre Einheit}} )X^2+X -3 +2 {{Imaginäre Einheit}} ) {{makl| {{makl| {{op:Bruch| 7 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} X-1 + {{op:Bruch| 3 | 2}} {{Imaginäre Einheit}} |}} + {{makl| {{op:Bruch| 21| 2 |}} -10 {{Imaginäre Einheit}} |}} X + {{op:Bruch| 23| 2 |}} {{Imaginäre Einheit}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Division mit Rest (Polynomring)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
05589k627f35t3hvpkyg59bwcyuceha
Modultheorie/Z/Elementarteilersatz/2x3/Beispiel
0
48910
1100083
1085190
2026-06-17T07:17:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100083
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir lösen nach dem im Beweis zu {{
Faktlink
|Faktseitenname=
Modultheorie/Z/Elementarteilersatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebenen Verfahren die {{math|term= 2\times3 |SZ=-}}Matrix
{{mathl|term= M = {{op:Matrix23| 2 | -4| -2| 6 | -3| -18}} |SZ=}} auf.
Es greift zunächst Fall 2 der unteren Fallunterscheidung:
{{
Relationskette/align
| {{op:Matrix23| 2 | -4| -2| 6 | -3| -18}}
|| {{op:Matrix23| 2 | 0 | -2| 6 | 9 | -18}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | -2| 0 | 0| 1 | 0 | 0| 0 | 1}}
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 3 | 1}}\cdot {{op:Matrix23| 2 | 0 | -2| 0 | 9 | -12}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | -2| 0 | 0| 1 | 0 | 0| 0 | 1}}
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 3 | 1}}\cdot {{op:Matrix23| 2 | 0 | -2| 9 | 9| -12}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| -1| 1 | 0 | 0| 0 | 1}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | -2| 0 | 0| 1 | 0 | 0| 0 | 1}}
|| L_1\cdot {{op:Matrix23| 2 | 0 | -2| 9 | 9| -12}}\cdot R_2\cdot R_1
|SZ=.
}}
Für diese Matrix können wir vorgehen wie in Fall 1 der unteren Fallunterscheidung.
{{
Relationskette/align
| {{op:Matrix23| 2 | 0 | -2| 9 | 9| -12}}
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 4 | 1}}\cdot {{op:Matrix23| 2 | 0 | -2| 1 | 9 | -4}}
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 4 | 1}}\cdot {{op:Matrix22| 0 | 1 | 1| 0}}\cdot {{op:Matrix23| 1 | 9 | -4| 2 | 0 | -2}}
|| L_2\cdot L_3\cdot {{op:Matrix23| 1 | 9 | -4| 2 | 0 | -2}}
|SZ=.
}}
Die innere Induktion erlaubt hier also einen Sprung zu einem kleineren {{math|term= {{op:Betrag|a_{1,1} }} |SZ=.}} Hier ist das 1 und damit teilt es alle Elemente. Dies erlaubt folgendes Vorgehen:
{{
Relationskette/align
| {{op:Matrix23| 1 | 9 | -4| 2 | 0 | -2}}
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 2 | 1}}\cdot {{op:Matrix23| 1 | 9 | -4| 0 | -18| 6}}
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 2 | 1}}\cdot {{op:Matrix23| 1 | 0 | -4| 0 | -18| 6}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | 9 | 0 | 0| 1 | 0 | 0| 0 | 1}}
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 2 | 1}}\cdot {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | -18| 6}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | 0 | -4| 0 | 1 | 0 | 0| 0 | 1}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | 9 | 0 | 0| 1 | 0 | 0| 0 | 1}}
|| L_4\cdot {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | -18| 6}}\cdot R_4\cdot R_3
|SZ=.
}}
Nun können wir einen Rekursionsschritt bezüglich der inneren Induktion anwenden und uns auf die kleine Teilmatrix unten rechts konzentrieren. Das weitere Vorgehen nach dem Verfahren sieht folgendermaßen aus:
{{
Relationskette/align
| {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | -18| 6}}
|| {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | 6 | -18}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 0| 1 | 0 | 1 | 0}}
|| {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | 6 | 0}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 1 | -3| 0 | 0| 1}}\cdot {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 0| 1 | 0 | 1 | 0}}
|| {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | 6 | 0}}\cdot R_6\cdot R_5
|SZ=.
}}
Die resultierende Matrix hat Diagonalform. Es gilt insgesamt
{{
Relationskette/align
|M
|| {{op:Matrix23| 2 | -4| -2| 6 | -3| -18}}
||(L_1\cdots L_4)\cdot {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | 6 | 0}}\cdot (R_6\cdots R_1)
|| {{op:Matrix22| 2 | 1 | 15| 7}}\cdot {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | 6 | 0}}\cdot {{op:Matrix33| -8| 25| -4| 3 | -9| 1 | -1| 3 | 0}}
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
D = {{op:Matrix23| 1 | 0 | 0| 0 | 6 | 0}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Elementarteilersatz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iqruni5jgq1ci30zszebsq87k5u6qgn
Vektorraum/mxn-Matrizen/Beispiel
0
48985
1100377
1085506
2026-06-17T08:05:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100377
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} und gegebenen natürlichen Zahlen {{mathl|term= m,n|SZ=}} bildet die Menge
{{
Math/display|term=
{{op:Mat| m | n | K}}
|SZ=
}}
der {{mathl|term= m \times n |SZ=-}}Matrizen mit komponentenweiser Addition und komponentenweiser Skalarmultiplikation einen
{{
Definitionslink
|Prämath=K|Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Das Nullelement in diesem Vektorraum ist die {{Stichwort|Nullmatrix|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| 0
|| {{op:Matrix33| 0 | \ldots| 0 |\vdots| \ddots|\vdots| 0 | \ldots | 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichdimensionalen Vektorräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5tss5x2u6snrq6svih9ra0rr39weein
Basiswechsel/R^2/Standard und 12,-23/Beispiel
0
49040
1099746
1084854
2026-06-17T06:23:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099746
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im {{math|term= \R^2 |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{basis|u}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} , \, {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
und die Basis
{{
Relationskette/display
| {{basis|v}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 2}} , \, {{op:Spaltenvektor| -2| 3}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Basisvektoren von {{math|term= {{basis|v}} |SZ=}} lassen sich direkt mit der Standardbasis ausdrücken, nämlich
{{
Mathkor/display|term1=
v_1= {{op:Spaltenvektor| 1 | 2}} = 1 {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} + 2 {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}}
|und|term2=
v_2= {{op:Spaltenvektor| -2| 3}} = -2 {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} + 3 {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}}
|SZ=.
}}
Daher erhält man sofort
{{
Relationskette/display
| {{op:Übergangsmatrix| v |u}}
|| {{op:Matrix22| 1 | -2| 2 | 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Zum Beispiel hat der Vektor, der bezüglich {{math|term= {{basis|v}} |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Koordinaten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= (4,-3) |SZ=}} besitzt, bezüglich der Standardbasis {{math|term= {{basis|u}} |SZ=}} die Koordinaten
{{
Relationskette/display
| {{op:Übergangsmatrix| v |u}} {{op:Spaltenvektor| 4 | -3}}
|| {{op:Matrix22| 1 | -2| 2 | 3}} {{op:Spaltenvektor| 4 | -3}}
|| {{op:Spaltenvektor| 10| -1}}
||
||
|SZ=.
}}
Die Übergangsmatrix {{mathl|term= {{op:Übergangsmatrix| u |v}} |SZ=}} ist schwieriger zu bestimmen: Dazu müssen wir die Standardvektoren als
{{
Definitionslink
|Linearkombinationen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von
{{
mathkor|term1=
v_1
|und|term2=
v_2
|SZ=
}}
ausdrücken. Eine direkte Rechnung
{{
Zusatz/Klammer
|text=dahinter steckt das simultane Lösen von zwei linearen Gleichungssystemen|
|ISZ=|ESZ=
}}
ergibt
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}}
|| {{op:Bruch| 3 | 7}} {{op:Spaltenvektor| 1 | 2}} - {{op:Bruch| 2 | 7}} {{op:Spaltenvektor| -2| 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}}
|| {{op:Bruch| 2 | 7}} {{op:Spaltenvektor| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 7}} {{op:Spaltenvektor| -2| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Übergangsmatrix| u |v}}
|| {{op:Matrix22| {{op:Bruch| 3 | 7}} | {{op:Bruch| 2 | 7}} | - {{op:Bruch| 2 | 7}} | {{op:Bruch| 1 | 7}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Basiswechsel von endlichdimensionalen Vektorräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b8cmh7nuzs01jekc5ljcnl6bz8qyru3
Koch Schneeflocke/Rekursiv/Beschreibung/Flächenkonvergenz und Längendivergenz/Beispiel
0
49191
1099970
1085060
2026-06-17T06:58:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099970
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Koch Schneeflocke/Rekursiv/Beschreibung/Beispiel|opt=Text}}
Es sei {{math|term= A_n |SZ=}} der Flächeninhalt und {{math|term= L_n |SZ=}} die Länge des Randes der {{math|term= n |SZ=-}}ten Kochschen Schneeflocke. Wir wollen zeigen, dass die Folge {{math|term= A_n |SZ=}}
{{
Definitionslink
|konvergiert|
|Kontext=Folge R|
|SZ=
}}
und die Folge {{math|term= L_n |SZ=}} bestimmt gegen {{math|term= \infty|SZ=}}
{{
Definitionslink
|divergiert|
|Kontext=Folge R|
|SZ=.
}}
Die Anzahl der Kanten von {{math|term= K_n |SZ=}} ist {{mathl|term= 3 \cdot 4^n |SZ=,}} da bei jedem Unterteilungsschritt eine Kante durch vier Kanten ersetzt wird, deren Länge {{mathl|term= 1/3 |SZ=}} der Länge der Vorgängerkante ist. Es sei {{math|term= r |SZ=}} die Seitenlänge des gleichseitigen Ausgangsdreiecks. Dann besteht {{math|term= K_n |SZ=}} aus {{mathl|term= 3 \cdot 4^n |SZ=}} Kanten der Länge {{mathl|term= r {{makl| {{op:Bruch| 1 | 3}} |}}^n |SZ=}} und die Gesamtlänge der Kanten von {{math|term= K_n |SZ=}} ist gleich
{{
Relationskette/display
|L_n
|| 3 \cdot 4^n r {{makl| {{op:Bruch| 1 | 3}} |}}^n
|| 3 r {{makl| {{op:Bruch| 4 | 3}} |}}^n
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| 4 | 3}}
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
divergiert dies gegen {{math|term= \infty |SZ=.}}
Beim Übergang von {{math|term= K_{n} |SZ=}} nach {{mathl|term= K_{n+1} |SZ=}} kommt für jede Kante ein neues Dreieck mit gedrittelter Seitenlänge hinzu. Der Flächeninhalt eines gleichseitigen Dreiecks mit Seitenlänge {{math|term= s |SZ=}} ist {{mathl|term= {{op:Bruch| \sqrt{3}| 4 }} s^2 |SZ=}} (Grundseite mal Höhe durch {{math|term= 2 |SZ=}}). Im Schritt von {{mathl|term= K_{n} |SZ=}} nach {{mathl|term= K_{n+1} |SZ=}} kommen somit {{mathl|term= 3 \cdot 4^{n} |SZ=}} Dreiecke mit dem Flächeninhalt
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| \sqrt{3}| 4 }} {{makl| {{op:Bruch| 1 | 3}} |}}^{2(n+1)} r^2
|| {{op:Bruch| \sqrt{3}| 4 }} r^2 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 9}} |}}^{n+1}
||
||
||
|SZ=
}}
hinzu. Daher ist der Gesamtflächeninhalt von {{math|term =K_n |SZ=}} gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
|
|\,| {{op:Bruch| \sqrt{3}| 4 }} r^2 \left( 1 + 3 {{op:Bruch| 1 | 9}} + 12 \left({{op:Bruch| 1 | 9}}\right)^2 + 48 \left({{op:Bruch| 1 | 9}}\right)^3 {{plusdots}} 3\cdot 4^{n-1} \left({{op:Bruch| 1 | 9}}\right)^{n} \right)
|| {{op:Bruch| \sqrt{3}| 4 }} r^2 \left( 1 + {{op:Bruch| 3 | 4}} \left ({{op:Bruch| 4 | 9}} \right)^1 + {{op:Bruch| 3 | 4}} \left({{op:Bruch| 4 | 9}}\right)^2 + {{op:Bruch| 3 | 4}} \left({{op:Bruch| 4 | 9}}\right)^3 {{plusdots}} {{op:Bruch| 3 | 4}} \left({{op:Bruch| 4 | 9}}\right)^{n} \right)
||
||
|SZ=.
}}
Wenn wir hinten die erste {{math|term= 1 |SZ=}} und den Faktor {{mathl|term= {{op:Bruch| 3 | 4}} |SZ=}} ignorieren, was die Konvergenzeigenschaft nicht ändert, so steht in der Klammer die Partialsumme einer geometrischen Reihe zu {{math|term= {{op:Bruch| 4 | 9}} |SZ=,}} welche konvergiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Reihen
|Kategorie2=Theorie der Fraktale
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
71so64yqhzrc16ejyu5pd4l0emn6wa2
Lineare Abbildung/Dimensionsformel/R/011022134246/Beispiel
0
49245
1100028
1036821
2026-06-17T07:08:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100028
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch die Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{Op:Matrix43| 0 | 1 | 1| 0 | 2 | 2| 1 | 3 | 4 | 2 | 4 | 6 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene
{{
Definitionslink
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^3|\R^4
| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} | M{{op:Spaltenvektor| x | y |z}} {{=}} {{op:Spaltenvektor| y+z| 2y+2z| x+3y+4z| 2x+4y+6z}}
|SZ=.
}}
Zur Bestimmung des
{{
Definitionslink
|Kerns|
|Kontext=lineare Abbildung|
|SZ=
}}
müssen wir das
{{
Definitionslink
|homogene lineare Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| y+z| 2y+2z| x+3y+4z| 2x+4y+6z}}
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
lösen. Der Lösungsraum ist
{{
Relationskette/display
|L
|| {{Mengebed| s {{op:Spaltenvektor| 1 | 1| -1}} |s \in \R}}
||
||
||
|SZ=
}}
und dies ist der Kern von {{math|term= \varphi|SZ=.}} Der Kern ist also eindimensional und daher ist die Dimension des Bildes nach
{{
Faktlink
|Präwort=der|Dimensionsformel|Faktseitenname=
Lineare Abbildung/Dimensionsformel/Fakt
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 2 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Dimensionsformel für lineare Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bpgt8ed8oss5t4es1vi6ivydpbgmqxr
Raum/Zylinderkoordinaten/Winkel naiv/Beispiel
0
49483
1100238
1085370
2026-06-17T07:43:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100238
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine räumliche Variante von
{{
Beispiellink
|Präwort=|Polarkoordinaten|Beispielseitenname=
Reelle Ebene/Polarkoordinaten/Winkel naiv/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
wird durch {{Stichwort|Zylinderkoordinaten}} gegeben. Ein Tripel
{{
Relationskette
| (r, \alpha, z)
| \in |\R_+ \times [0, 2 \pi[ \times \R
||
||
||
|SZ=
}}
wird dabei auf die
{{
Definitionslink
|kartesischen Koordinaten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|(x,y,z)
|| (r {{op:cos|\alpha|}} ,r {{op:sin|\alpha|}} ,z)
||
||
||
|SZ=
}}
abgebildet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zylinderkoordinaten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p82rn5aikie7urfordrx6a3fytixgw3
Reelle Zahlen/Beliebige Wurzel/Als Supremum/Beispiel
0
49499
1100253
1037862
2026-06-17T07:45:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100253
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|a
| \in | \R_{\geq 0}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|k
| \in | \N
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette/display
| M
|| {{Mengebed| x \in \R_{\geq 0} | x^k \leq a}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Menge ist wegen
{{
Relationskette
| 0
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
nicht leer und
{{
Definitionslink
|nach oben beschränkt|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei {{mathlk|term=a \leq 1 |SZ=}} ist {{math|term= 1 |SZ=}} eine obere Schranke, sonst ist {{math|term= a |SZ=}} eine obere Schranke|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
|s
|| {{op:sup| M |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
das es nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle Zahlen/Beschränkte Teilmenge hat Supremum/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
geben muss. Dann ist
{{
Relationskette
|s^k
|| a
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. {{math|term= s |SZ=}} ist eine {{math|term= k |SZ=-}}te Wurzel von {{math|term= a |SZ=,}} da sowohl die Annahme
{{
Relationskette
|s^k
| < | a
||
||
||
|SZ=
}}
als auch die Annahme
{{
Relationskette
|s^k
| > | a
||
||
||
|SZ=,
}}
zu einem Widerspruch führt, siehe {{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Zahlen/Beliebige Wurzel/Als Supremum/Nachweis/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Wurzeln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dwaixa1zu9p9dxrn8ssbqb9eq5qgbf5
Reelle Exponentialfunktion/Darstellung/Fortsetzung/Bemerkung
0
49793
1100680
1085773
2026-06-17T10:46:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100680
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Exponentialfunktionen {{mathl|term= x \mapsto a^x|SZ=}} zur Basis
{{
Relationskette
|a
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann man auch anders einführen. Für natürliche Zahlen
{{
Relationskette
| n
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
nimmt man das {{math|term= n |SZ=-}}fache Produkt von {{math|term= a |SZ=}} mit sich selbst, also {{math|term= a^n |SZ=,}} als Definition. Für eine negative ganze Zahl {{math|term= x |SZ=}} setzt man
{{
Relationskette
|a^x
| {{defeq|}} | (a^{-x} )^{-1}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für eine positive rationale Zahl
{{
Relationskette
| x
|| r/s
||
||
||
|SZ=
}}
setzt man
{{
Relationskette/display
| a^x
| {{defeq|}} | \sqrt[s] { a^r }
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei man natürlich die Unabhängigkeit von der gewählten Bruchdarstellung beweisen muss. Für eine negative rationale Zahl arbeitet man wieder mit Inversen. Für eine beliebige reelle Zahl {{math|term= x |SZ=}} schließlich nimmt man eine Folge {{math|term= q_n |SZ=}} von rationalen Zahlen, die gegen {{math|term= x |SZ=}} konvergiert, und definiert
{{
Relationskette/display
| a^x
| {{defeq|}} | {{op:Folgenlimes|Glied= a^{q_n }|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Hierzu muss man zeigen, dass diese Limiten existieren und unabhängig von der gewählten rationalen Folge sind. Für den Übergang von {{math|term= \Q|SZ=}} nach {{math|term= \R|SZ=}} ist der Begriff der
{{
Definitionslink
|gleichmäßigen Stetigkeit|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
entscheidend.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der reellen Exponentialfunktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
g5c9f6bstjiusluq2doxxvemqdp40lz
Gewöhnliche Differentialgleichung/y' ist y/Varianten/Lösungen/Beispiel
0
50780
1099920
1085014
2026-06-17T06:50:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099920
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die gewöhnliche Differentialgleichung
{{
Relationskette
| y'
|| y
||
||
||
|SZ=,
}}
in der {{math|term= t |SZ=}} gar nicht explizit vorkommt
{{
Zusatz/Klammer
|text=solche Differentialgleichungen nennt man zeitunabhängig|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Durch diese Differentialgleichung werden Wachstumsprozesse beschrieben, bei denen beispielsweise der Zuwachs gleich der Bevölkerung ist. Gesucht ist also nach einer Funktion {{mathl|term= y(t) |SZ=,}} die differenzierbar ist und die mit ihrer eigenen Ableitung übereinstimmt. Wir wissen bereits, dass die Exponentialfunktion
{{
Relationskette
| y(t)
|| e^t
||
||
||
|SZ=
}}
diese Eigenschaft besitzt. Ebenso ist jede Funktion {{mathl|term= a e^t|SZ=}} mit einem festen
{{
Relationskette
|a
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösungsfunktion.
Wenn der Zuwachs zur Bevölkerung proportional ist, so führt dies zur Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| y'
|| cy
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer festen Zahl {{math|term= c |SZ=.}} In diesem Fall sind
{{
Relationskette
| y(t)
|| a e^{ct}
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösungen. Bei
{{
Relationskette
|c
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
spricht man von {{Stichwort|exponentiellem Wachstum|msw=Exponentielles Wachstum|SZ=}} und bei
{{
Relationskette
|c
| < | 0
||
||
||
|SZ=
}}
von {{Stichwort|exponentiellem Verfall|msw=Exponentieller Verfall|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q3235lvga8gfb17f5qc8b7shrqahw37
Gewöhnliche Differentialgleichung/y' ist ty/Lösungen/Beispiel
0
50782
1099919
1085013
2026-06-17T06:50:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099919
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die gewöhnliche Differentialgleichung
{{
Relationskette
| y'
|| yt
||
||
||
|SZ=.
}}
Gesucht ist also nach einer Funktion {{mathl|term= y(t) |SZ=,}} die differenzierbar ist und deren Ableitung die Gestalt {{mathl|term= y(t) t |SZ=}} besitzt. Hier ist nicht unmittelbar klar, wie eine Lösung aussieht und wie man sie findet. Durch Probieren findet man die Lösung
{{
Relationskette
| y(t)
|| e^{ {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 }
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen mit getrennten Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dfa1ot5ft3vfgsfm0n88gzhdug1xzoh
Anfangswertproblem/Ortsunabhängig/1 durch (t^2-1)/y(5) ist 3/Beispiel
0
50794
1099728
1084839
2026-06-17T06:20:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099728
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|ortsunabhängige|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Anfangswertproblem|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y'= {{op:Bruch| 1 |t^2-1}} \text{ mit der Anfangsbedingung } y(5)= 3
|SZ=.
}}
Die Funktion {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |t^2-1}} |SZ=}} besitzt die{{{zusatz1|}}}
{{
Definitionslink
|Partialbruchzerlegung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |t^2-1}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1 |t-1}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1|t + 1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
daher sind die Stammfunktionen
{{
Zusatz/Klammer
|text=wir beschränken uns auf
{{
Relationskette/k
|t
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln|(t-1)|}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln|( t +1) }} +c
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Anfangsbedingung
{{
Relationskette
| y(5)
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
führt auf
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln| 4 |}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln| 6}} +c
|| 3
||
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
| c
|| 3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln| 4 |}} + {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln| 6}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die Lösungsfunktion des Anfangswertproblems ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| y(t)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln|(t-1)|}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln|(t+1)}} + 3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln| 4 |}} + {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:ln| 6}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ortsunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6uhqz4q6a7o0xulkepd0ir3h2s2odzl
Differentialgleichung/Inhomogen/Konstante affin-lineare Koeffizienten/Abkühlung/Beispiel
0
50961
1099789
1084892
2026-06-17T06:30:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099789
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|inhomogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
|| ay +b
||
||
||
|SZ=
}}
mit Konstanten
{{
Relationskette
| a,b
| \in | \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| z(t)
|| e^{at}
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine
{{
Definitionslink
|Lösung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der zugehörigen homogenen Differentialgleichung. Nach
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/1/Fakt
|SZ=
}}
müssen wir daher eine
{{
Definitionslink
|Stammfunktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu {{mathl|term= b e^{-at} |SZ=}} bestimmen. Diese sind durch {{mathl|term= - {{op:Bruch| b |a}} e^{-at} +c|SZ=}} gegeben. Also haben die Lösungen der inhomogenen Differentialgleichung die Form
{{
Relationskette/display
| {{makl| - {{op:Bruch| b |a}} e^{-at} +c|}} \cdot e^{at}
|| c \cdot e^{at} - {{op:Bruch| b |a}}
||
||
||
|SZ=.
}}
{{
inputbild
|Cup of coffee 5084862159|jpg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Cup_of_coffee_5084862159
|Text=Lieber den Kaffee trinken, bevor er gemäß einer inhomogenen linearen gewöhnlichen Differentialgleichung die Außentemperatur angenommen hat.
|Autor=Jason Walsh
|Benutzer=Lobo
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-2.0
|Bemerkung=
}}
Eine solche Differentialgleichung tritt bei Abkühlungsprozessen auf. Wenn ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=heißer|
|ISZ=|ESZ=
}} Körper
{{
Zusatz/Klammer
|text=beispielsweise eine Tasse Kaffee|
|ISZ=|ESZ=
}}
sich in einem umgebenden Medium
{{
Zusatz/Klammer
|text=beispielsweise in einem Straßencafé|
|ISZ=|ESZ=
}}
mit konstanter Außentemperatur {{math|term= A |SZ=}} befindet, so wird die Temperaturentwicklung {{mathl|term= y(t) |SZ=}} des Körpers nach dem Newtonschen Abkühlungsgesetz durch die Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| y'(t)
|| - d (y(t) - A )
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Dieses Gesetz besagt, dass die Abkühlung proportional zur Differenz zwischen Außentemperatur und Körpertemperatur ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Proportionalitätsfaktor
{{
Relationskette
|d
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
hängt von der Wärmeleitfähigkeit des Körpers ab|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Lösungen sind
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| c e^{-dt} + A
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist das {{math|term= c |SZ=}} durch eine Anfangsbedingung bestimmt, also typischerweise durch die Anfangs{{drucktrenn}}temperatur des Körpers zum Zeitpunkt {{math|term= 0 |SZ=.}} Für {{mathl|term= t \rightarrow +\infty|SZ=}} nimmt der Körper die Außentemperatur {{math|term= A |SZ=}} an.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=Mathematische Physik
|Kategorie3=Theorie der inhomogenen linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jao70mcdihhqhz235f5290g0zjx5d0k
Wegintegral/Ebene/x^2-y^3,xy/t^2,t^3-5t/-3 bis 4/Beispiel
0
51201
1100395
1085523
2026-06-17T08:08:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100395
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=F
|\R^2|\R^2
|(x,y)|(x^2-y^3,xy)
|SZ=
}}
und den Weg
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
| [-3,4] |\R^2
| t |(t^2,t^3-5t)
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
von {{math|term= \gamma|SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| \gamma'(t)
||(2t , 3t^2-5)
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist das Wegintegral zu diesem Vektorfeld längs dieser Kurve gleich
{{
Relationskette/align
| \int_\gamma F
|| \int_{-3}^5 {{op:Skalarprodukt| F | \gamma'(t)}} dt
|| \int_{-3}^5 {{makl| \gamma_1(t)^2 - \gamma_2(t)^3|}} \cdot \gamma_1'(t) + \gamma_1(t) \gamma_2(t) \cdot \gamma_2'(t) dt
|| \int_{-3}^5 {{makl| t^4 - (t^3-5t)^3|}} \cdot 2t + t^2 (t^3-5t) \cdot (3t^2-5) dt
|| \int_{-3}^5 {{makl|t^4-t^9 + 15 t^7 - 75 t^5 + 125 t^3|}} 2t + t^2 {{makl| 3t^5 -5t^3-15t^3+25t|}} dt
|| \int_{-3}^5 2t^5-2t^{10} + 30 t^8 - 150 t^6 + 250 t^4 +3t^7 -20t^4+25t^3 dt
|| \int_{-3}^5 -2t^{10} + 30 t^8 +3t^7 - 150 t^6 + 2t^5 + 230 t^4 +25t^3 dt
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale (Vektorfeld)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i17ont6p9gncr4n717ij113c0ne3k6w
Wegintegral/Stetiges Vektorfeld/R^n/Berechnung/Bemerkung
0
51207
1100706
1085818
2026-06-17T10:50:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100706
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Das Vektorfeld
{{
Abbildung/display
|name=F
| U |\R^n
||
|SZ=
}}
sei durch die Komponentenfunktionen
{{
Math/display|term=
F_1 (x_1 {{kommadots|}} x_n) {{kommadots|}} F_n (x_1 {{kommadots|}} x_n)
|SZ=
}}
und die Kurve durch die Komponentenfunktionen
{{
Math/display|term=
(\gamma_1(t) {{kommadots|}} \gamma_n(t))
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
(\gamma'_1(t) {{kommadots|}} \gamma_n'(t))
|SZ=
}}
gegeben. Dann wird das
{{
Definitionslink
|Wegintegral|
|Kontext=Vektorfeld|
|SZ=
}}
durch
{{
Relationskette/align/handlinks
| \int_\gamma F
|| \int_a^b F_1(\gamma_1(t) {{kommadots|}} \gamma_n(t) ) \cdot \gamma_1'(t) {{plusdots|}} F_n(\gamma_1(t) {{kommadots|}} \gamma_n(t) ) \cdot \gamma_n'(t) dt
|| \sum_{i {{=}} 1}^n \int_a^b F_i(\gamma_1(t) {{kommadots|}} \gamma_n(t) ) \cdot \gamma_i'(t) dt
||
||
|SZ=
}}
berechnet.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale (Vektorfeld)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
neo555cw8efouvjvbp5gwwqe35amu53
Vektorfeld/(x,y) nach (-y,x)/Nicht integrabel/Beispiel
0
51263
1100370
1085499
2026-06-17T08:04:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100370
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Das lineare
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=G
|\R^2|\R^2
| {{op:Spaltenvektor| x | y}} | {{op:Spaltenvektor| -y| x}} {{=}} {{op:Matrix22| 0 | -1| 1 | 0}} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
|SZ=,
}}
erfüllt wegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|G_1 | y}}
|| -1
|\neq| 1
|| {{op:Partielle Ableitung|G_2 | x}}
||
|SZ=
}}
nicht die
{{
Definitionslink
|Integrabilitätsbedingung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es kann also nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gradientenfeld/Integrabilitätsbedingung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
kein
{{
Definitionslink
|Gradientenfeld|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vektorfelder
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p76h8nin6ck4jxh5wvvb5vrtkqt7655
Vektorfeld/Punktierte Ebene/(x,y) nach (-y,x) durch x^2+y^2/Integrabel nicht exakt/Beispiel
0
51265
1100372
1038435
2026-06-17T08:04:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100372
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=G
|\R^2 \setminus \{(0,0)\}|\R^2
| {{op:Spaltenvektor| x | y}} | {{op:Bruch| 1 | x^2+y^2}} {{op:Spaltenvektor| -y| x}}
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|G_1 | y}}
|| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{makl| {{op:Bruch| -y| x^2+y^2}} |}}
|| {{op:Bruch| -(x^2+y^2)+y(2y)|(x^2+y^2)^2}}
|| {{op:Bruch| -x^2+y^2|(x^2+y^2)^2}}
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|G_2 | x}}
|| {{op:Partielle Ableitung|| x}} {{makl| {{op:Bruch| x | x^2+y^2}} |}}
|| {{op:Bruch|(x^2+y^2)-x(2x)|(x^2+y^2)^2}}
|| {{op:Bruch| -x^2+y^2|(x^2+y^2)^2}}
||
|SZ=
}}
erfüllt dieses Vektorfeld die
{{
Definitionslink
|Integrabilitätsbedingung|
|SZ=.
}}
Es handelt sich aber nicht um ein
{{
Definitionslink
|Gradientenfeld|
|SZ=:
}}
Das
{{
Definitionslink
|Wegintegral|
|Kontext=Vektorfeld|
|SZ=
}}
zur
{{
Zusatz/Klammer
|text=geschlossenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
trigonometrischen Parametrisierung des Einheitskreises
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
| [0,2 \pi] | \R^2
| t | {{op:Spaltenvektor| {{op:cos| t |}} | {{op:sin| t |}} }}
|SZ=,
}}
ist
{{
Relationskette/align
| \int_\gamma G
|| \int_0^{2 \pi} {{op:Skalarprodukt|G(\gamma(t))| {{op:Spaltenvektor| - {{op:sin| t |}} | {{op:cos| t |}} }} }} dt
|| \int_0^{2 \pi} {{op:Skalarprodukt| {{op:Spaltenvektor| - {{op:sin| t |}} | {{op:cos| t |}} }} | {{op:Spaltenvektor| - {{op:sin| t |}} | {{op:cos| t |}} }} }} dt
|| \int_0^{2 \pi} {{op:sin| t |exp=2}} + {{op:cos| t |exp=2}} dt
|| \int_0^{2 \pi} 1 dt
|| 2 \pi
|\neq| 0
|SZ=
}}
im Gegensatz zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gradientenfeld/Geschlossenes Wegintegral/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gradientenfelder
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j913c7fbpcii5vjtgj0glbejonsf5du
Kugelvolumen/Mit Cavalieri-Prinzip aus Kreisfläche/Beispiel
0
52099
1100007
1085122
2026-06-17T07:04:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100007
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen das Volumen einer dreidimensionalen abgeschlossenen Kugel vom Radius {{math|term= r |SZ=}} berechnen, also von
{{
Relationskette/display
| B(r)
|| {{Mengebed| x \in \R^3| {{op:Norm| x |}} \leq r }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Faktlink
||Faktseitenname=
R^n/Kompakte Teilmenge/Volumen/Lineare Abbildung/Fakt
|SZ=
}}
gilt dabei
{{
Relationskette
| \lambda^3 (B(r))
|| r^3 \lambda^3 ( B(1))
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. es geht im Wesentlichen darum, das Volumen der Einheitskugel auszurechnen.
Für jedes fixierte
{{
mathbed|term=
{{{u|u}}}
||bedterm1=
-1 \leq {{{u|u}}} \leq 1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
kann man den Querschnitt als
{{
Relationskette/align/handlinks
| T( {{{u|u}}})
|| {{Mengebed|(x_1 ,x_2, x_3) \in B(1) | x_{3} {{=|}} {{{u|u}}} }}
|| {{Mengebed|(x_1 , x_{2}) \in \R^{2} | x_1^2 + x_{2}^2 \leq 1 -{{{u|u}}}^2 }}
||
|SZ=
}}
schreiben, d.h. als eine Kreisfläche vom Radius {{mathl|term= \sqrt{ 1-{{{u|u}}}^2 } |SZ=.}} Aufgrund
{{
Faktlink
|Präwort=des|Cavalieri-Prinzips|Faktseitenname=
R^n/Kompakte Teilmenge/Volumen/Cavalieri/Stetige Querschnitte/Integration/Fakt
|SZ=
}}
ist daher
{{
Relationskette/align
| \lambda^{3} (B (1))
|| {{op:Integral| -1| 1 |Integrand= \lambda^{2} {{makl| B_{2} {{makl| \sqrt{1-{{{u|u}}}^2} |}} |}} || h}}
|| \pi {{op:Integral| -1| 1 |Integrand= 1-{{{u|u}}}^2|| {{{u|u}}} }}
|| \pi {{op:Integralstamm| -1| 1 |stamm= {{makl| {{{u|u}}} - {{op:Bruch| 1 | 3}} {{{u|u}}}^3 |}} ||}}
|| \pi {{makl| 1- {{op:Bruch| 1 | 3}} - {{makl| -1 + {{op:Bruch| 1 | 3}} |}} |}}
|| \pi {{op:Bruch| 4 | 3}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Cavalieri-Prinzip
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitskugel
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pzjtncg4iettjyabmpzzyudkx3bxmjw
R^3/Kern von 2x+3y-z/Orthonormalbasis/Beispiel
0
52147
1100275
1085408
2026-06-17T07:49:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100275
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= V |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|linearen Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^3|\R
|(x,y,z)| 2x+3y-z
|SZ=.
}} Als Unterraum des {{math|term= \R^3 |SZ=}} trägt {{math|term= V |SZ=}} ein Skalarprodukt. Wir möchten eine Orthonormalbasis von {{math|term= V |SZ=}} bestimmen. Dazu betrachten wir die Basis aus den Vektoren
{{
Mathkor/display|term1=
v_1= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 2}}
|und|term2=
v_2 = {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 3}}
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Skalarprodukt|v_1 |v_2 }}
|| 6
||
||
||
|SZ=,
}}
die Vektoren stehen also nicht senkrecht aufeinander. Wir ersetzen {{math|term= v_2 |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| w_2
|| v_2 - {{op:Bruch| {{op:Skalarprodukt|v_1 |v_2 }} | {{op:Norm|v_1 |}}^2 |}} v_1
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 3}} - {{op:Bruch| 6 | 5 |}} {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 2}}
|| {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 6 | 5 |}} | 1 | {{op:Bruch| 3 | 5 |}} }}
||
|SZ=.
}}
Jetzt stehen
{{
mathkor|term1=
v_1
|und|term2=
w_2
|SZ=
}}
senkrecht aufeinander. Somit ist
{{
mathkor|term1=
{{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 2}} = {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} | 0 | {{op:Bruch| 2 | \sqrt{5} }} }}
|und|term2=
{{op:Bruch| \sqrt{5}| \sqrt{14} }} {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 6 | 5 |}} | 1 | {{op:Bruch| 3 | 5 |}} }} = {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 6 | \sqrt{70} |}} | {{op:Bruch| \sqrt{5}| \sqrt{14} }} | {{op:Bruch| 3 | \sqrt{70}|}} }}
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Orthonormalbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= V |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Schmidtsche Orthonormalisierungsverfahren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4pubr13abgwnp64kjg5wiuwpe45dhls
Metrischer Raum/Rand/Intervall und Kreis/Beispiel
0
52164
1100072
1037077
2026-06-17T07:15:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100072
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem offenen
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder abgeschlossenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Intervall
{{
Relationskette
|]a,b[
| \subseteq | \R
||
||
||
||
|SZ=
}}
sind
{{
mathkor|term1=
a
|und|term2=
b
|SZ=
}}
die beiden
{{
Definitionslink
|Randpunkte|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zu einer offenen
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder abgeschlossenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Kreisscheibe
{{
Relationskette/display
|K
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| \sqrt{ x^2+y^2 } < r}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Kreislinie
{{
Relationskette/display
|S
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| \sqrt{ x^2+y^2 }{{=}} r}}
||
||
||
|SZ=
}}
der Rand.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der metrischen Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pm57a2gi4lc4fymxomfgvi70aqzdvx4
R^n/Orthogonales Komplement/Beispiel
0
52430
1100281
1085412
2026-06-17T07:50:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100281
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| V
|| \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
mit dem
{{
Definitionslink
|Standardskalarprodukt|
|SZ=
}}
versehen. Zum eindimensionalen Untervektorraum {{mathl|term= \R e_i |SZ=}} zum Standardvektor {{math|term= e_i |SZ=}} besteht das
{{
Definitionslink
|orthogonale Komplement|
|SZ=
}}
aus allen Vektoren {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| x_1 |\vdots| x_{i-1}| 0 | x_{i+1}|\vdots| x_n }} |SZ=,}} deren {{math|term= i |SZ=-}}ter Eintrag {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Zum eindimensionalen Untervektorraum {{mathl|term= \R v |SZ=}} zu einem Vektor
{{
Relationskette/display
| v
|| {{op:Spaltenvektor|a_1 |a_2 |\vdots|a_n }}
|\neq| 0
||
||
|SZ=
}}
kann man das orthogonale Komplement bestimmen, indem man den Lösungsraum der
{{
Definitionslink
|linearen Gleichung|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| a_1x_1 {{plusdots|}} a_nx_n
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmt. Der Orthogonalraum
{{
Relationskette/display
| U
|| {{op:Orthogonalraum|(\R v)|}}
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x_1 |\vdots | x_n }} | a_1x_1 {{plusdots|}} a_nx_n {{=|}} 0|}}
||
||
|SZ=
}}
besitzt die Dimension {{math|term= n-1 |SZ=,}} es handelt sich also um eine sogenannte
{{
Definitionslink
|Hyperebene|
|SZ=.
}}
Man nennt dann {{math|term= v |SZ=}} einen {{Stichwort|Normalenvektor |SZ=}} für die Hyperebene {{math|term= U |SZ=.}}
Zu einem Untervektorraum
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=,
}}
der durch eine
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder ein
{{
Definitionslink
|Erzeugendensystem|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
mathbed|term=
v_i = {{op:Spaltenvektor|a_{i1}|\vdots|a_{in}|}}
||bedterm1=
i=1 {{kommadots|}} k
||bedterm2=
|SZ=,
}}
gegeben ist, bestimmt man das orthogonale Komplement als Lösungsraum des
{{
Definitionslink
|linearen Gleichungssystems|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| A {{op:Spaltenvektor| x_1 |\vdots| x_n }}
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
|A
|| {{makl| a_{i j } |}}
||
||
||
|SZ=
}}
die aus den {{math|term= v_i |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=als Zeilen|
|ISZ=|ESZ=
}}
gebildete Matrix ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der euklidischen Vektorräume
|Kategorie2=Theorie der orthogonalen Komplemente
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4dxdvfll1vchznypxl5wax4hylvrk0u
R^3/Kern von 2x+3y-z/Orthonormalbasis/Nach Schmidt/Beispiel
0
52439
1100276
1085409
2026-06-17T07:49:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100276
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= V |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|linearen Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^3|\R
|(x,y,z)| 2x+3y-z
|SZ=.
}}
Als Unterraum des {{math|term= \R^3 |SZ=}} trägt {{math|term= V |SZ=}} das induzierte Skalarprodukt. Wir möchten eine Orthonormalbasis von {{math|term= V |SZ=}} bestimmen. Dazu betrachten wir die Basis bestehend aus den Vektoren
{{
Mathkor/display|term1=
v_1= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 2}}
|und|term2=
v_2 = {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 3}}
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette
| {{op:Norm|v_1 |}}
|| \sqrt{5}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ist
{{
Relationskette/display
| u_1
|| {{op:Bruch|v_1 | {{op:Norm|v_1 |}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} | 0 | {{op:Bruch| 2 | \sqrt{5} }} }}
||
||
|SZ=
}}
der zugehörige normierte Vektor. Gemäß dem{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Häufig ist es numerisch geschickter, zuerst nur zu orthogonalisieren und die Normierung erst zum Schluss durchzuführen, siehe
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
R^3/Kern von 2x+3y-z/Orthonormalbasis/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Faktlink
|Präwort=|Schmidtschen Orthonormalisierungsverfahren|Faktseitenname=
Euklidischer Vektorraum/Orthonormalisierungsverfahren/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
setzen wir
{{
Relationskette/align
| w_2
|| v_2 - {{op:Skalarprodukt|v_2 |u_1 }} u_1
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 3}} - {{op:Skalarprodukt| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 3}} | {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} | 0 | {{op:Bruch| 2 | \sqrt{5} }} |}} }} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} | 0 | {{op:Bruch| 2 | \sqrt{5} }} }}
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 3}} - {{op:Bruch| 6 | \sqrt{5} }} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} | 0 | {{op:Bruch| 2 | \sqrt{5} }} }}
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 3}} - {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 6 | 5 }} | 0 | {{op:Bruch| 12| 5 }} }}
|| {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 6 | 5 }} | 1 | {{op:Bruch| 3 | 5 }} }}
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Norm|w_2 |}}
|| {{op:Norm| {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 6 | 5 }} | 1 | {{op:Bruch| 3 | 5 }} }} |}}
|| \sqrt{ {{op:Bruch| 36| 25}} + 1 + {{op:Bruch| 9 | 25}} }
|| \sqrt{ {{op:Bruch| 70| 25}} }
|| {{op:Bruch| \sqrt{14}| \sqrt{5} }}
||
|SZ=
}}
und daher ist
{{
Relationskette/display
|u_2
|| {{op:Bruch| \sqrt{5}| \sqrt{14}}} {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 6 | 5}} | 1 | {{op:Bruch| 3 | 5}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 6 | \sqrt{70} |}} | {{op:Bruch| \sqrt{5}| \sqrt{14} }} | {{op:Bruch| 3 | \sqrt{70}|}} }}
||
||
|SZ=
}}
der zweite Vektor der Orthonormalbasis.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Schmidtsche Orthonormalisierungsverfahren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
002y8ro9ctra356ts3yihcrcs4alr4u
Wegintegral/Ebene/x^2-y^3,xy/t^2,t^3-5t/0 bis 1/Beispiel
0
52459
1100396
1085524
2026-06-17T08:08:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100396
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=F
|\R^2|\R^2
|(x,y)|(x^2-y^3,xy)
|SZ=
}}
und den Weg
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
| [0,1] |\R^2
| t |(t^2,t^3-5t)
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
von {{math|term= \gamma|SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| \gamma'(t)
|| (2t , 3t^2-5)
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist das Wegintegral zu diesem Vektorfeld längs dieser Kurve gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
| \int_\gamma F
|| \int_{0}^1 {{op:Skalarprodukt|F(\gamma(t))| \gamma'(t)}} dt
|| \int_{0}^1 {{makl| \gamma_1(t)^2 - \gamma_2(t)^3|}} \cdot \gamma_1'(t) + \gamma_1(t) \gamma_2(t) \cdot \gamma_2'(t) dt
|| \int_{0}^1 {{makl| t^4 - (t^3-5t)^3|}} \cdot 2t + t^2 (t^3-5t) \cdot (3t^2-5) dt
|| \int_{0}^1 {{makl|t^4-t^9 + 15 t^7 - 75 t^5 + 125 t^3|}} 2t + t^2 {{makl| 3t^5 -5t^3-15t^3+25t|}} dt
|| \int_{0}^1 2t^5-2t^{10} + 30 t^8 - 150 t^6 + 250 t^4 +3t^7 -20t^5 +25t^3 dt
|| \int_{0}^1 -2t^{10} + 30 t^8 +3t^7 - 150 t^6 - 18 t^5 + 250 t^4 +25t^3 dt
|| {{op:Integralstamm| 0 | 1 | {{makl| - {{op:Bruch| 2 | 11}} t^{11} + {{op:Bruch| 10| 3}} t^9 + {{op:Bruch| 3 | 8}} t^8 - {{op:Bruch| 150| 7 |}} t^7 -3 t^6 + 50 t^5 + {{op:Bruch| 25| 4 |}} t^4 |}} }}
|| 47 + {{op:Bruch| -336 +6160 + 693 - 39600 + 11550 | 1848}}
|| 47 -{{op:Bruch| 21533 | 1848}}
|| {{op:Bruch| 65323 | 1848}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale (Vektorfeld)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s534g44lgzf0ys4zvjdemx0lxmdkjgg
Orthogonale Spiegelung/Hyperebene/Eigenräume/Beispiel
0
52470
1100124
1085229
2026-06-17T07:24:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100124
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Bei einer {{Stichwort|orthogonalen Spiegelung|msw=Orthogonale Spiegelung|SZ=}} des {{math|term= \R^n |SZ=}} an einem {{mathl|term= (n-1) |SZ=-}}dimensionalen Untervektorraum
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
wird dieser Untervektorraum fixiert und jeder Vektor wird senkrecht zu {{math|term= U |SZ=}} auf die andere Seite von {{math|term= U |SZ=}} abgebildet. Wenn {{mathl|term= v_1 {{kommadots|}} v_{n-1} |SZ=}} eine Basis von {{math|term= U |SZ=}} und {{math|term= v_n |SZ=}} ein zu {{math|term= U |SZ=}}
{{
Definitionslink
|orthogonaler|
|Kontext=|
|SZ=
}}
Vektor ist, so wird die Spiegelung bezüglich dieser Basis durch die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix5| 1 | 1| \ddots| 1 | -1}}
|SZ=
}}
beschrieben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=Theorie der Isometrien auf einem euklidischen Vektorraum
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kz8mgsg43x1tl09k60g1x0w9uyewbry
Zentralfeld/t^2u^2 durch v/Lösung/Beispiel
0
52512
1100428
1085561
2026-06-17T08:14:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100428
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Zentralfeld|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur Funktion
{{
Abbildung/display
|name=g
|\R \times \R \times \R \setminus \{0\} | \R
|(t,x,y)|g(t,x,y) {{=|}} {{op:Bruch|t^2x^2| y}}
|SZ=,
}}
also das Vektorfeld
{{
Abbildung/display
|name=F
|\R \times \R \times \R \setminus \{0\}| \R^2
|(t,x,y)| {{op:Bruch|t^2x^2| y}} \cdot {{op:Zeilenvektor| x | y |}} {{=|}} {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch|t^2x^3| y}} | t^2x^2 |}}
|SZ=,
}}
und die Anfangsbedingung
{{
Relationskette
| \varphi(0)
|| (4,-3)
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Um dieses Anfangswertproblem zu lösen, müssen wir gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zentralfeld/Zeitabhängig/Lösungsverfahren/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|eindimensionale gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| z'
|| g(t,4z,-3z) \cdot z
|| {{op:Bruch| t^2 16z^2 | -3z}} \cdot z
|| -{{op:Bruch| 16| 3}} t^2z^2
||
|SZ=
}}
mit der Anfangsbedingung
{{
Relationskette
|z(0)
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
lösen. Dies ist eine
{{
Definitionslink
|Differentialgleichung mit getrennten Variablen|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gewöhnliche Differentialgleichung/Getrennte Variablen/y' ist g(t)y^2/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| z(t)
|| {{op:Bruch| 1 | {{op:Bruch| 16| 9}} t^3 +1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösung mit
{{
Relationskette
|z(0)
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| v(t)
|| {{op:Bruch| 1 | {{op:Bruch| 16| 9}} t^3 +1 }} {{op:Zeilenvektor| 4 | -3}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösung des Anfangswertproblems zum Zentralfeld.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Differentialgleichungen zu Zentralfeldern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hxmnq8yc58u8wyftctgqk5ene4h8kfc
Charakteristisches Polynom/2 5 -3 4/Eigenwerte/Eigenräume/Beispiel
0
52516
1099773
1084877
2026-06-17T06:28:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099773
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 2 | 5 | -3| 4}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Charakteristisches Polynom| M |}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22|X-2| -5| 3 |X-4}} |}}
|| (X-2)(X-4) +15
|| X^2 -6X +23
||
|SZ=.
}}
Die Nullstellenbestimmung dieses Polynoms führt zur Bedingung
{{
Relationskette/display
| (X-3)^2
|| -23 +9
|| -14
||
||
|SZ=,
}}
die über {{math|term= \R|SZ=}} nicht erfüllbar ist, sodass die Matrix über {{math|term= \R|SZ=}} keine
{{
Definitionslink
|Eigenwerte|
|SZ=
}}
besitzt. Über {{math|term= {{CC}} |SZ=}} hingegen gibt es die beiden Eigenwerte
{{
mathkor|term1=
3+\sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}}
|und|term2=
3 - \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}}
|SZ=.
}}
Für den
{{
Definitionslink
|Eigenraum|
|SZ=
}}
zu {{mathl|term= 3+\sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} |SZ=}} muss man
{{
Relationskette/align
| {{op:Eigenraum| M | 3+\sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} }}
|| {{op:Kern| {{makl| {{makl| 3+ \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} |}} E_2 - M |}} |}}
|| {{op:Kern| {{op:Matrix22| 1 + \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} | -5| 3 | -1 + \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} }} |}}
||
||
|SZ=
}}
bestimmen, ein Basisvektor
{{
Zusatz/Klammer
|text=also ein Eigenvektor|
|ISZ=|ESZ=
}}
davon ist {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 5 | 1+ \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} }} |SZ=.}} Analog ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Eigenraum| M | 3 -\sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} }}
|| {{op:Kern| {{op:Matrix22| 1 - \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} | -5| 3 | -1 - \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} }} |}}
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 5 | 1 - \sqrt{14} {{Imaginäre Einheit|}} }} |}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das charakteristische Polynom von Matrizen (Körper)
|Kategorie2=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mmt6m800fn5q7c5rllgln6w1qyxxac0
Matrix/2x2/Scherungsmatrizen/Charakteristisches Polynom/Beispiel
0
52523
1100054
1085157
2026-06-17T07:12:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100054
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten {{mathl|term= 2\times 2 |SZ=-}}{{Stichwort|Scherungsmatrizen|msw=Scherungsmatrix|SZ=}}
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 1 | a | 0 | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a
| \in | K
||
||
||
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Charakteristisches Polynom| M |}}
||(X-1)(X-1)
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass {{math|term= 1 |SZ=}} der einzige
{{
Definitionslink
|Eigenwert|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= M |SZ=}} ist. Den zugehörigen
{{
Definitionslink
|Eigenraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
berechnet man als
{{
Relationskette/display
| {{op:Eigenraum| M | 1 }}
|| {{op:Kern| {{op:Matrix22| 0 | -a| 0 | 0}} |}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 0 | -a| 0 | 0}} {{op:Spaltenvektor| r |s}}
|| {{op:Spaltenvektor| -as| 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
folgt, dass {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Eigenvektor|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, und dass bei
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
der Eigenraum eindimensional ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
| a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
liegt die Identität vor und der Eigenraum ist zweidimensional|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist die
{{
Definitionslink
|algebraische Vielfachheit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des Eigenwerts {{math|term= 1 |SZ=}} gleich {{math|term= 2 |SZ=,}} die
{{
Definitionslink
|geometrische Vielfachheit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 1 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vielfachheiten von Eigenwerten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Scherung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fxd6bx1pwwox0jpqzq4tg00479ejzwp
Anfangswertproblem/(tx-y^2,xy-t^2)/Anfang (0,1)/Potenzreihenansatz/Beispiel
0
52547
1099724
1084837
2026-06-17T06:20:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099724
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Anfangswertproblem|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| x | y}}' = {{op:Spaltenvektor|tx-y^2| xy-t^2}} \text{ mit } x(0)=0 \text{ und } y(0)=1
|SZ=
}}
und machen den Potenzreihenansatz
{{
mathkor|term1=
x(t) = \sum_{k= 0}^\infty a_k t^k
|und|term2=
y(t) = \sum_{k=0}^\infty b_k t^k
|SZ=.
}}
Aufgrund der Anfangsbedingung ist
{{
Mathkor/display|term1=
a_0=0
|und|term2=
b_0=1
|SZ=.
}}
Das Differentialgleichungssystem führt auf die beiden Potenreihengleichungen
{{
Relationskette/display
| {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k |}}^\prime
|| \sum_{k {{=|}} 1}^\infty k a_k t^{k-1}
|| t {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k |}} - {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty b_k t^k |}}^2
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty b_k t^k |}}^\prime
|| \sum_{k {{=|}} 1}^\infty k b_k t^{k-1}
|| {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k |}} {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty b_k t^k |}} - t^2
||
||
|SZ=,
}}
die wir gradweise auswerten. Für den Grad {{math|term= 0 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Potenzreihengleichungen|
|ISZ=|ESZ=
}}
ergeben sich daraus die beiden Gleichungen
{{
Mathkor/display|term1=
a_1 =- b_0^2 =-1
|und|term2=
b_1 =a_0b_0 = 0
|SZ=.
}}
Für den Grad {{math|term= 1 |SZ=}} ergeben sich daraus die beiden Gleichungen
{{
Mathkor/display|term1=
2 a_2 = a_0 - 2b_0b_1 =0
|und|term2=
2 b_2 =a_0b_1+a_1b_0 = -1
|SZ=,
}}
also ist
{{
mathkor|term1=
a_2=0
|und|term2=
b_2 = - {{op:Bruch| 1 | 2}}
|SZ=.
}}
Für den Grad {{math|term= 2 |SZ=}} ergeben sich daraus die beiden Gleichungen
{{
Mathkor/display|term1=
3 a_3 = a_1 - 2b_0b_2-b_1^2 =-1+ 1 = 0
|und|term2=
3 b_3 =a_0b_2+a_1b_1+a_2b_0 -1 =-1
|SZ=,
}}
also ist
{{
mathkor|term1=
a_3= 0
|und|term2=
b_3 = - {{op:Bruch| 1 | 3}}
|SZ=.
}}
Für den Grad {{math|term= 3 |SZ=}} ergeben sich daraus die beiden Gleichungen
{{
Mathkor/display|term1=
4 a_4 = a_2 - 2b_0b_3- 2 b_1b_2 = {{op:Bruch| 2 | 3}}
|und|term2=
4 b_4 =a_0b_3+a_1b_2+a_2b_1 +a_3b_0 = {{op:Bruch| 1| 2}}
|SZ=,
}}
also ist
{{
mathkor|term1=
a_4= {{op:Bruch| 1 | 6}}
|und|term2=
b_4 = {{op:Bruch| 1| 8}}
|SZ=.
}}
Die Taylor-Entwicklung der Lösungskurve bis zur Ordnung {{math|term= 4 |SZ=}} ist demnach
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| -t + {{op:Bruch| 1 | 6}} t^4 | 1 - {{op:Bruch| 1 | 2}}t^2 - {{op:Bruch| 1 | 3}}t^3 + {{op:Bruch| 1| 8}} t^4 }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Potenzreihenansatz für gewöhnliche Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hsf6kxf7e0tpzkjm7l4rsz5skvdkdzb
Gewöhnliche Differentialgleichung/Höhere Ordnung/Potenzreihenansatz/Durchführung/Bemerkung
0
52564
1100593
1085671
2026-06-17T10:33:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100593
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Differentialgleichung höherer Ordnung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y^{(n)}
|| g {{makl| t,y ,y' ,y^{\prime \prime} {{kommadots|}} y^{(n-1)} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
kann man {{{zusatz1|}}} mit einem {{Stichwort|Potenzreihenansatz|SZ=,}} also mit einem Ansatz der Form
{{
Relationskette/display
| y (t)
|| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_kt^k
||
||
||
|SZ=
}}
mit unbestimmten Koeffizienten {{math|term= a_k |SZ=,}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis zu einer gewissen Ordnung|
|ISZ=|ESZ=
}}
lösen. Dazu muss die Funktion {{math|term= g |SZ=}}
{{
Definitionslink
|polynomial|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder durch eine Potenzreihe gegeben|
|ISZ=|ESZ=
}}
sein. Damit die Lösung eindeutig ist, müssen zusätzlich Anfangsbedingungen
{{
Math/display|term=
y(0)=b_0 , y'(0)= b_1 {{kommadots|}} y^{(n-1)}(0) = b_{n-1}
|SZ=
}}
vorgegeben sein. Die Koeffizienten {{math|term= a_k |SZ=}} werden sukzessive unter Verwendung der Differentialgleichung und der Anfangsbedingungen gelöst.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Potenzreihenansatz für gewöhnliche Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
16e5myiaekz4luc93skc2afqacms4dh
Anfangswertproblem/1/y' ist y^2t-y+t^3+e^t/Anfang 0/Potenzreihenansatz/Beispiel
0
52568
1099726
1084838
2026-06-17T06:20:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099726
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachen das
{{
Definitionslink
|Anfangswertproblem|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y'= y^2t-y+t^3+e^t \text{ mit } y(0) =0
|SZ=
}}
und wollen es mit einem
{{
Definitionslink
|Potenzreihenansatz|
|Kontext=DG|
|SZ=
}}
lösen. Es sei also
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k
||
||
||
||
|SZ=,
}}
die auszuwertende Potenzreihengleichung ist somit
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k |}}^\prime
|| \sum_{k {{=|}} 1}^\infty ka_k t^{k-1}
|| {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k |}}^2 t - \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k +t^3 + \sum_{k {{=|}} 0}^\infty {{op:Bruch| 1 |k!}} t^k
||
||
|SZ=.
}}
Die Anfangsbedingung legt
{{
Relationskette
|a_0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
fest. Für den konstanten Term
{{
Zusatz/Klammer
|text=also zu {{math|term= t^0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ergibt sich aus der Potenzreihengleichung
{{
Relationskette/display
| a_1
|| -a_0 +1
|| 1
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= t^1 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 2a_2
|| a_0^2 -a_1 +1
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= t^2 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 3a_3
|| 2 a_0a_1 - a_2 + {{op:Bruch| 1 | 2}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
|SZ=
}}
also ist
{{
Relationskette
| a_3
|| {{op:Bruch| 1 | 6}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= t^3 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 4a_4
|| 2 a_0a_2+a_1^2 - a_3 +1+ {{op:Bruch| 1 | 6}}
|| 1- {{op:Bruch| 1 | 6}} +1+ {{op:Bruch| 1 | 6}}
|| 2
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette
| a_4
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= t^4 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 5a_5
|| 2 a_0a_3 + 2a_1a_2 - a_4 + {{op:Bruch| 1 | 24}}
|| - {{op:Bruch| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 24}}
|| - {{op:Bruch| 11| 24}}
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette
| a_5
|| - {{op:Bruch| 11| 120}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Taylor-Entwicklung der Lösungskurve bis zur Ordnung {{math|term= 5 |SZ=}} ist demnach
{{
Math/display|term=
t + {{op:Bruch| 1 | 6}}t^3 + {{op:Bruch| 1 | 2}} t^4 - {{op:Bruch| 11| 120}} t^5
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Potenzreihenansatz für gewöhnliche Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cx76922gzswdtou9p7fme7bj1m5iu79
Anfangswertproblem/Zweiter Ordnung/y'' ist y' y+sin t/Anfang (0,1)/Potenzreihenansatz/Beispiel
0
52570
1099731
1084842
2026-06-17T06:21:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099731
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachen das
{{
Definitionslink
|Anfangswertproblem|
|Kontext=höhere Ordnung|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y^{\prime \prime} = y' y + {{op:sin| t |}} \text{ mit } y(0) =0 \text{ und } y'(0)=1
|SZ=
}}
und wollen es mit einem
{{
Definitionslink
|Potenzreihenansatz|
|Kontext=DG, höhere Ordnung|
|SZ=
}}
lösen. Es sei also
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k
||
||
||
|SZ=,
}}
die auszuwertende Potenzreihengleichung ist somit
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k |}}^{\prime \prime}
|| \sum_{k {{=|}} 2}^\infty k (k-1) a_k t^{k-2}
|| {{makl| \sum_{k {{=|}} 1}^\infty k a_k t^{k-1} |}} \cdot {{makl| \sum_{k {{=|}} 0}^\infty a_k t^k |}} + \sum_{n {{=|}} 0}^\infty (-1)^n {{op:Bruch| 1 |(2n+1) !}} t^{2n+1}
||
||
|SZ=.
}}
Die Anfangsbedingung legt
{{
mathkor|term1=
a_0=0
|und|term2=
a_1=1
|SZ=
}}
fest. Für den konstanten Term
{{
Zusatz/Klammer
|text=also zu {{math|term= t^0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ergibt sich aus der Potenzreihengleichung
{{
Relationskette/display
| 2 a_2
|| a_1a_0
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette
|a_2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= t^1 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 6a_3
|| a_1^2+2a_2a_0+1
|| 2
||
||
|SZ=
}}
also ist
{{
Relationskette
| a_3
|| {{op:Bruch| 1 | 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= t^2 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 12 a_4
|| a_1a_2+2 a_2 a_1 +3a_3a_0
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette
|a_4
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= t^3 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 20a_5
|| a_1a_3 + 2a_2^2 +3a_3a_1 + 4a_4a_0 - {{op:Bruch| 1 | 6}}
|| {{op:Bruch| 4 | 3}} - {{op:Bruch| 1 | 6}}
|| {{op:Bruch| 7 | 6}}
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette
|a_5
|| {{op:Bruch| 7 | 120}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Taylor-Entwicklung der Lösungskurve bis zur Ordnung {{math|term= 5 |SZ=}} ist demnach
{{
Math/display|term=
t + {{op:Bruch| 1 | 3}} t^3 + {{op:Bruch| 7 | 120}} t^5
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Potenzreihenansatz für gewöhnliche Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4xx4etfipvo6bnv8uqblalx967lbqa6
Vektorfeld/Lineare Transformation/(tu+t^3,v^2)/4 3 -3 -2/Beispiel
0
52590
1100371
1085500
2026-06-17T08:04:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100371
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| F(t,x,y)
|| {{op:Zeilenvektor|tx+t^3,y^2 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieses System ist
{{
Definitionslink
|entkoppelt|
|Kontext=DG|
|SZ=
}} und besteht aus den beiden einzelnen Gleichungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=in jeweils einer Raumvariablen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
x'=t x+t^3 \text{ und } y'= y^2
|SZ=.
}}
Eine Lösung der linken Differentialgleichung ist
{{
Relationskette
| x(t)
|| -t^2-2
||
||
||
|SZ=,
}}
eine Lösung der rechten ist
{{
Relationskette
| y(t)
|| -t^{-1}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| -t^2-2| -t^{-1}| }}
|SZ=
}}
eine Lösung zu {{math|term= F |SZ=.}} Wir betrachten nun die lineare Transformation
{{
Relationskette/display
| \varphi
|| {{op:Matrix22| 4 | 3 | -3| -2}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit der inversen Matrix
{{
Relationskette/display
| \varphi^{-1}
|| {{op:Matrix22| -2| -3| 3 | 4}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das transformierte Vektorfeld ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| G(t,u,v)
|| \varphi (F(t, \varphi^{-1}(u,v)))
|| \varphi (F(t,-2u-3v,3u+4v ))
|| \varphi (t(-2u-3v)+t^3, (3u+4v)^2 )
|| \varphi (t(-2u-3v)+t^3, 9u^2+24uv+16v^2 )
|| ( 4(t(-2u-3v)+t^3)+3 (9u^2+24uv+16v^2) , -3(t(-2u-3v)+t^3)-2 (9u^2+24uv+16v^2) )
|| (-8tu-12tv+4t^3+27u^2+72uv+48v^2, 6tu+9tv-3t^3-18u^2-48uv+32v^2)
|SZ=.
}}
Für die zu {{math|term= G |SZ=}} gehörende Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor|u'|v'}}
|| G(t,u,v)
||
||
||
||
|SZ=
}}
ist gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gewöhnliche Differentialgleichung/Lineare Transformation/Lösung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| \varphi ( {{op:Spaltenvektor| -t^2-2| -t^{-1}| }} )
|| {{op:Spaltenvektor| -4t^2-8-3t^{-1}| 3t^2+6+2t^{-1}|}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a8d8pgpc5sx8iuv6xqajtanl98anmjv
Partielle Ableitung/R/xy^3 durch x^2+y^2/Berechnung und Erläuterung/Beispiel
0
52611
1100130
1037343
2026-06-17T07:25:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100130
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name= {{{f|f}}}
|\R^2 \setminus \{(0,0)\}|\R
|(x,y)| {{op:Bruch| xy^3| x^2+y^2}}
|SZ=.
}}
Um die
{{
Definitionslink
|partielle Ableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
nach {{math|term= x |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in jedem Punkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
zu berechnen, betrachtet man {{math|term= y |SZ=}} als eine Konstante, sodass eine nur von {{math|term= x |SZ=}} abhängige Funktion dasteht. Diese wird gemäß den Ableitungsregeln für Funktionen in einer Variablen abgeleitet, sodass sich
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}} | x}}
|| {{op:Bruch| y^3(x^2+y^2)-xy^3(2x)|(x^2+y^2)^2}}
|| {{op:Bruch| -x^2 y^3+y^5| x^4+2x^2y^2+ y^4 }}
||
||
|SZ=
}}
ergibt. Für die partielle Ableitung nach {{math|term= y |SZ=}} betrachtet man {{math|term= x |SZ=}} als eine Konstante und erhält
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}} | y}}
|| {{op:Bruch| 3xy^2 (x^2+y^2)-xy^3(2y)|(x^2+y^2)^2}}
|| {{op:Bruch| 3x^3y^2+xy^4| x^4+2x^2y^2+ y^4 }}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der partiellen Ableitung (R)
|Kategorie2=Theorie der rationalen Funktionen in mehreren Variablen (K)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
no7fxjwnrt81du7u7h7grzqm9xrnmcg
Satz von Schwarz/x^4-x^3y+5xy^2+2y^3/Motivation/Beispiel
0
52617
1100290
1085420
2026-06-17T07:52:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100290
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
|(x,y)| x^4-x^3y+5xy^2+2y^3
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=R|
|SZ=
}} sind
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung| f | x}} (x,y) = 4x^3-3x^2y+5y^2
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung| f | y}} (x,y) = -x^3+10xy+6y^2
|SZ=.
}} Diese Funktionen sind selbst wiederum partiell differenzierbar, und wir berechnen
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{makl| {{op:Partielle Ableitung| f | x}} |}}
|| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{makl| 4x^3-3x^2y+5y^2 |}}
|| -3x^2+10y
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| x}} {{makl| {{op:Partielle Ableitung| f | y}} |}}
|| {{op:Partielle Ableitung|| x}} {{makl| -x^3+10xy+6y^2 |}}
|| -3x^2+10y
||
||
|SZ=.
}}
Die beiden zweiten partiellen Ableitungen
{{
mathkor|term1=
{{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung|| x}} f
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung|| x}} {{op:Partielle Ableitung|| y}} f
|SZ=
}}
stimmen also überein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Schwarz (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2azrocgqu5vx8wilq26lapykr2ojo43
Höhere Richtungsableitung/x^2-xy-y^3/Zuerst (4,-1), dann (2,-3)/Beispiel
0
52635
1099951
1036289
2026-06-17T06:56:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099951
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen die
{{
Definitionslink
|Richtungsableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zur Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
| \R^2|\R
|(x,y)| x^2-xy-y^3
|SZ=,
}}
in Richtung
{{
Relationskette
| v
|| {{op:Zeilenvektor| 4 | -1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Zu einem Punkt
{{
Relationskette
|P
||(x,y)
| \in|\R^2
||
||
|SZ=
}}
müssen wir die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=p
|\R|\R
| t | f(P+tv)
|SZ=,
}}
nach {{math|term= t |SZ=}} im Nullpunkt ableiten. Es ist
{{
Relationskette/align/handlinks
|p(t)
|| f(P+tv)
|| (x+4t)^2 -(x+4t)( y-t)-(y-t)^3
|| x^2+ 8xt+16t^2 -xy - 4ty +xt +4t^2-y^3 +3y^2t -3yt^2+t^3
|| x^2-xy-y^3 + 9xt - 4ty +3y^2t +20 t^2 -3yt^2+t^3
||
|SZ=.
}}
Die Ableitung von dieser Funktion im Nullpunkt ist
{{
Relationskette/display
| p'(0)
|| 9x-4y +3y^2
||
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
| g(x,y)
| {{defeq}} | (D_vf) (x,y)
|| 9x-4y +3y^2
||
||
|SZ=.
}}
Für diese Funktion können wir nun die Richtungsableitung in Richtung
{{
Relationskette
|u
|| {{op:Zeilenvektor| 2 | -3}}
||
||
||
|SZ=
}}
ausrechnen. Es ist
{{
Relationskette/align
|q (t)
| {{defeq|}} | g(P+tu)
|| 9(x+2t)-4(y-3t) +3(y-3t)^2
|| 9x-4y +3y^2 + 18t+12t-18yt +27t^2
||
||
|SZ=.
}}
Die Ableitung von dieser Funktion im Nullpunkt ist
{{
Relationskette/display
| q'(0)
|| 30 -18y
||
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
| (D_ug) (x,y)
|| (D_u (D_vf)) (x,y)
|| 30 -18y
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der höheren Richtungsableitungen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kssw6g5eewtkjf5qzuyvb4jue67kuut
Richtungsableitung/R/x^2-xy^2+sin(xy)/Punkt (3,4), Richtung (2,-5)/Beispiel
0
52637
1100267
1037967
2026-06-17T07:48:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100267
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen die
{{
Definitionslink
|Richtungsableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zur Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
| \R^2|\R
|(x,y)| x^2-xy^2+ {{op:sin| (xy)|}}
|SZ=,
}}
im Punkt
{{
Relationskette
|P
||(3,4)
||
||
||
|SZ=
}}
in Richtung
{{
Relationskette
|v
|| {{op:Zeilenvektor| 2 | -5}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dazu müssen wir die Hilfsfunktion
{{
Abbildung/display
|name=h
|\R|\R
| t | h(t) {{=|}} f(P+tv)
|SZ=,
}}
im Nullpunkt ableiten. Es ist
{{
Relationskette/align/handlinks
|h(t)
|| f(P+tv)
|| f( 3+2t,4-5t)
|| (3+2t)^2-(3+2t)(4-5t)^2+ {{op:sin| ((3+2t)(4-5t))|}}
|| 9+12t+4t^2 -48+ 88t +5t^2 -50t^3+ {{op:sin(| 12 -7t -10t^2|}}
|| -39+100t+9t^2 -50t^3+ {{op:sin(| 12 -7t -10t^2|}}
||
|SZ=.
}}
Die Ableitung von dieser Funktion im Nullpunkt ist
{{
Relationskette/display
| h'(0)
|| 100 -7 {{op:cos| 12 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
| (D_{(2,-5)} f) (3,4)
|| 100 -7 {{op:cos| 12 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Richtungsableitung (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
24zsxj3s0vry6482l2dren0m1r5s9cl
Totales Differential/R/Kettenregel/(uv^3w^2,u^2-v^2w) und (xy-y^2,cos(xy),x-y)/Beispiel
0
52776
1100352
1085484
2026-06-17T08:02:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100352
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die
{{
Faktlink
|Präwort=|Kettenregel|Faktseitenname=
Totale Differenzierbarkeit/R/Kettenregel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anhand der beiden Abbildungen
{{
Abbildung/display
|name= {{{f|f}}}
|\R^3|\R^2
| {{op:Zeilenvektor| u | v |w}} | {{op:Zeilenvektor|uv^3w^2|u^2-v^2w}}
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name= {{{g|g}}}
|\R^2|\R^3
| {{op:Zeilenvektor| x | y}} | {{op:Zeilenvektor| xy-y^2| {{op:cos|(xy)|}} | x-y}}
|SZ=
}}
illustrieren. Diese Abbildungen sind
{{
Definitionslink
|stetig partiell differenzierbar|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Präwort=|daher|Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Existenz und Stetigkeit der partiellen Ableitungen impliziert Differenzierbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auch
{{
Definitionslink
|total differenzierbar|
|Kontext=R|
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrizen|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu diesen Abbildungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=in einem beliebigen Punkt {{mathlk|term=P=(u,v,w) \in\R^3 |SZ=}} bzw. {{mathlk|term=Q=(x,y) \in \R^2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}} sind
{{
Relationskette/display
| \operatorname {Jac} (f)_P
|| {{op:Matrix23| {{op:Partielle Ableitung|f_1 | u | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_1 | v | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_1 | w | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_2 | u | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_2 | v | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_2 | w | P}} |}}
|| {{op:Matrix23| v^3w^2| 3uv^2w^2 | 2uv^3w | 2u| -2vw | -v^2}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \operatorname {Jac} (g)_Q
|| {{op:Matrix32| {{op:Partielle Ableitung|g_1 | x | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_1 | y | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_2 | x | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_2 | y | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_3 | x | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_3 | y | Q}} |}}
|| {{op:Matrix32| y | x-2y | - y {{op:sin|(xy)|}} | - x {{op:sin|(xy)|}} | 1 | -1}}
||
||
|SZ=.
}}
Die zusammengesetzte Abbildung {{mathl|term= g \circ f |SZ=}} ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| g(f(u,v,w))
|| {{op:Zeilenvektor|uv^3w^2 {{makl| u^2-v^2w |}}- {{makl| u^2-v^2w |}}^2| {{op:cos| {{makl| uv^3w^2(u^2-v^2w) |}} |}} |uv^3w^3-u^2+v^2w }}
|| {{op:Zeilenvektor| u^3v^3w^2 -uv^5 w^3-u^4-v^4w^2+2u^2v^2w | {{op:cos| {{makl| u^3v^3w^2 -uv^5 w^3 |}} }} |uv^3w^3-u^2+v^2w }}
||
||
|SZ=,
}}
die zugehörige Jacobi-Matrix in {{mathl|term= P=(u,v,w) |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| \operatorname {Jac} (g \circ f)_P
|| {{op:Matrix33| 3u^2v^3w^2-v^5w^3-4u^3+4uv^2w| 3u^3v^2w^2-5uv^4w^3-4v^3w^2+4u^2vw | 2u^3v^3w-3uv^5w^2-2v^4w+2u^2v^2 | {{makl| 3u^2v^3w^2-v^5w^3 |}} {{op:sin| {{makl| u^3v^3w^2 -uv^5 w^3 |}} }} | {{makl| 3u^3v^2w^2-5uv^4w^3 |}} {{op:sin| {{makl| u^3v^3w^2 -uv^5 w^3 |}} }} | {{makl| 2u^3v^3w-3uv^5w^2 |}}{{op:sin| {{makl| u^3v^3w^2 -uv^5 w^3 |}} }} |v^3w^3-2u| 3uv^2w^3+2vw | 3uv^3w^2+v^2 }}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Kettenregel (totale Differenzierbarkeit) (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9a029yib2llws23hhb0c3jkvu40jq64
Totales Differential/R/Kettenregel/(uv^3w^2,u^2-v^2w) und (xy-y^2,cos x,x-y)/Beispiel
0
52777
1100351
1085483
2026-06-17T08:02:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100351
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die
{{
Faktlink
|Präwort=|Kettenregel|Faktseitenname=
Totale Differenzierbarkeit/R/Kettenregel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anhand der beiden Abbildungen
{{
Abbildung/display
|name= {{{f|f}}}
|\R^3|\R^2
| {{op:Zeilenvektor| u | v |w}} | {{op:Zeilenvektor|uv^3w^2|u^2-v^2w}}
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name= {{{g|g}}}
|\R^2|\R^3
| {{op:Zeilenvektor| x | y}} | {{op:Zeilenvektor| xy-y^2| {{op:cos| x |}} | x-y}}
|SZ=
}}
illustrieren. Diese Abbildungen sind
{{
Definitionslink
|stetig partiell differenzierbar|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
und daher nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Existenz und Stetigkeit der partiellen Ableitungen impliziert Differenzierbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auch
{{
Definitionslink
|total differenzierbar|
|Kontext=R|
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrizen|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
zu diesen Abbildungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=in einem beliebigen Punkt
{{
Relationskette/k
| P
|| (u,v,w)
| \in | \R^3
||
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/k
|Q
|| (x,y)
| \in | \R^2
||
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
sind
{{
Relationskette/display
| \operatorname {Jac} (f)_P
|| {{op:Matrix23| {{op:Partielle Ableitung|f_1 | u | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_1 | v | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_1 | w | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_2 | u | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_2 | v | P}} | {{op:Partielle Ableitung|f_2 | w | P}} |}}
|| {{op:Matrix23| v^3w^2| 3uv^2w^2 | 2uv^3w | 2u| -2vw | -v^2}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \operatorname {Jac} (g)_Q
|| {{op:Matrix32| {{op:Partielle Ableitung|g_1 | x | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_1 | y | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_2 | x | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_2 | y | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_3 | x | Q}} | {{op:Partielle Ableitung|g_3 | y | Q}} |}}
|| {{op:Matrix32| y | x-2y | - {{op:sin| x |}} | 0 | 1 | -1}}
||
||
|SZ=.
}}
Die zusammengesetzte Abbildung {{mathl|term= g \circ f |SZ=}} ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| g(f(u,v,w))
|| {{op:Zeilenvektor| uv^3w^2 {{makl| u^2-v^2w |}}- {{makl| u^2-v^2w |}}^2 | {{op:cos| {{makl| uv^3w^2|}} |}} | uv^3w^2-u^2+v^2w }}
|| {{op:Zeilenvektor| u^3v^3w^2 -uv^5 w^3-u^4-v^4w^2+2u^2v^2w | {{op:cos| {{makl|uv^3w^2 |}} }} | uv^3w^2-u^2+v^2w }}
||
||
|SZ=,
}}
die zugehörige Jacobi-Matrix in
{{
Relationskette
|P
||(u,v,w)
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| \operatorname {Jac} (g \circ f)_P
|| {{op:Matrix33| 3u^2v^3w^2-v^5w^3-4u^3+4uv^2w | 3u^3v^2w^2-5uv^4w^3-4v^3w^2+4u^2vw | 2u^3v^3w-3uv^5w^2-2v^4w+2u^2v^2 | - v^3w^2 {{op:sin| {{makl| uv^3w^2|}} }} | - 3uv^2w^2 {{op:sin| {{makl| uv^3w^2 |}} }} | - 2uv^3w {{op:sin| {{makl| uv^3w^2 |}} }} |v^3w^2-2u| 3uv^2w^2+2vw | 2uv^3w+v^2 }}
||
||
|SZ=.
}}
Die zusammengesetzte lineare Abbildung ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| \operatorname{Jak}({{{g|g}}} )_{ {{{f|f}}}(P)} \circ \operatorname{Jak}( {{{f|f}}} )_P
|| \operatorname{Jak}({{{g|g}}} )_{ (uv^3w^2,u^2-v^2w)} \circ \operatorname{Jak}( {{{f|f}}} )_P
|| {{op:Matrix32|u^2-v^2w |uv^3w^2-2u^2+2v^2w | - {{op:sin(|uv^3w^2|}} | 0 | 1 | -1}} \circ {{op:Matrix23| v^3w^2| 3uv^2w^2 | 2uv^3w | 2u| -2vw | -v^2}}
|| {{op:Matrix33| {{makl| u^2-v^2w |}}v^3w^2 + {{makl| uv^3w^2-2u^2+2v^2w |}} 2u| {{makl| u^2-v^2w |}} 3uv^2w^2 - {{makl| uv^3w^2-2u^2+2v^2w |}} 2vw | {{makl| u^2-v^2w |}} 2uv^3w - {{makl| uv^3w^2-2u^2+2v^2w |}} v^2 | - v^3w^2 {{op:sin| {{makl| uv^3w^2|}} }} | - 3uv^2w^2 {{op:sin| {{makl| uv^3w^2 |}} }} | - 2uv^3w {{op:sin| {{makl| uv^3w^2 |}} }} |v^3w^2-2u| 3uv^2w^2+2vw | 2uv^3w+v^2 }}
|| {{op:Matrix33| 3u^2v^3w^2-^5w^3-4u^3+4uv^2w| 3u^3v^2w^2-5uv^4w^3-4v^3w^2+4u^2vw | 2u^3v^3w-3uv^5w^2-2v^4w+2u^2v^2 | - v^3w^2 {{op:sin| {{makl| uv^3w^2|}} }} | - 3uv^2w^2 {{op:sin| {{makl| uv^3w^2 |}} }} | - 2uv^3w {{op:sin| {{makl| uv^3w^2 |}} }} |v^3w^2-2u| 3uv^2w^2+2vw | 2uv^3w+v^2 }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Kettenregel (totale Differenzierbarkeit) (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
43ig0daon4je7yr7w307oq55xoewzna
Kettenregel/R/Vektor und linearer Weg/Richtungsableitung/Bemerkung
0
52791
1100618
1085697
2026-06-17T10:36:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100618
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es seien
{{
mathkor|term1=
V
|und|term2=
W
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|euklidische Vektorräume|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
|G
| \subseteq | V
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|offene Teilmenge|
|Kontext=mr|
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name=f
| G | W
||
|SZ=
}}
eine in
{{
Relationskette
|P
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|total differenzierbare Abbildung|
|Kontext=R|
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
|v
| \in | V
||
||
||
|SZ=
}}
ein Vektor und
{{
Abbildung/display
|name= \gamma
| I | G
| t | P+tv
|SZ=,
}}
die zugehörige
{{
Definitionslink
|affin-lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
durch diesen Punkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=dabei sei das reelle Intervall
{{
Relationskette/k
|I
|| [-a,a]
||
||
||
|SZ=
}}
so gewählt, dass
{{
Relationskette/k
| \gamma (I)
| \subseteq | G
||
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
liegt. Die zusammengesetzte Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| I | W
| t |f( \gamma (t))
|SZ=,
}}
wird zur Definition der
{{
Definitionslink
|Richtungsableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
von {{math|term= f |SZ=}} in {{math|term= P |SZ=}} in Richtung {{math|term= v |SZ=}} verwendet, es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Richtungsableitung| {{{f|f}}} | P |v}}
|| {{makl| f \circ \gamma |}}'(0)
||
||
||
|SZ=.
}}
Das zur Kurve {{mathl|term= f \circ \gamma |SZ=}} gehörige totale Differential in {{math|term= 0 |SZ=}} von {{math|term= \R|SZ=}} nach {{math|term= W |SZ=,}} also {{mathl|term= {{op:Totales Differential| (f \circ \gamma)| 0}} |SZ=,}} ist durch {{mathl|term= 1 \mapsto {{makl| f \circ \gamma |}}'(0) |SZ=}} festgelegt. Andererseits ist nach der
{{
Faktlink
|Präwort=|Kettenregel|Faktseitenname=
Totale Differenzierbarkeit/R/Kettenregel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Totales Differential|(f \circ \gamma)| 0}}
|| {{op:Totales Differential| f | \gamma(0)}} \circ {{op:Totales Differential| \gamma | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Richtungsableitung| {{{f|f}}} | P |v}}
|| {{makl| f \circ \gamma |}}'(0)
|| {{op:Totales Differential|(f \circ \gamma)| 0}} (1)
|| {{makl| {{op:Totales Differential| f | \gamma(0)}} \circ {{op:Totales Differential| \gamma | 0}} |}} (1)
|| {{op:Totales Differential| f | \gamma(0)}} ( {{op:Totales Differential| \gamma | 0}} (1) )
|| {{op:Totales Differential| f | \gamma(0)}} ( \gamma'(0) )
|| {{op:Totales Differential| f | P}} (v )
||
|SZ=.
}}
Dies ergibt einen neuen Beweis für
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Totale Differenzierbarkeit impliziert richtungsweise Differenzierbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Die Kettenregel (totale Differenzierbarkeit) (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1toqm3etrc05e8q6lhylwtrg33onybp
Differenzierbarkeit/R/Totale Differenzierbarkeit impliziert partielle Differenzierbarkeit/Jacobi-Matrix/Bemerkung
0
52798
1100558
1034838
2026-06-17T10:28:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100558
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| G
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
offen und
{{
Abbildung
|name= {{{f|f}}}
| G |\R^m
||
|SZ=
}}
eine in
{{
Relationskette
|P
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|total differenzierbare Abbildung|
|Kontext=R|
|SZ=.
}}
Dann existieren
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Totale Differenzierbarkeit impliziert richtungsweise Differenzierbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Faktlink
|Präwort=und nach||Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Zusammenhang zwischen partieller Ableitung und Richtungsableitung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Partielle Ableitung| {{{f|f}}}_j | x_i }}
|SZ=
}}
im Punkt {{math|term= P |SZ=.}} Daher existiert die{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text= {{:Abbildung/Dimension und Index/Jacobi/Benennung/Problematik/Bemerkung}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Jacobimatrix| n | m | {{{f|f}}} | x | P}}
|SZ=.
}}
Diese Matrix beschreibt das
{{
Definitionslink
|totale Differential|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
bezüglich der Standardbasen im
{{
mathkor|term1=
\R^n
|und|term2=
\R^m
|SZ=.
}}
Es ist ja nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Totale Differenzierbarkeit impliziert richtungsweise Differenzierbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Zusammenhang zwischen partieller Ableitung und Richtungsableitung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Totales Differential| f | P |e_i }}
|| {{op:Richtungsableitung| f | P |e_i |}}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Partielle Ableitung|f_1 | x_i | P}} | \vdots | {{op:Partielle Ableitung|f_m | x_i | P}} }}
||
||
|SZ=
}}
und dies ist die {{math|term= i |SZ=-}}te Spalte der Jacobimatrix. Durch diese Eigenschaft ist aber die
{{
Definitionslink
|beschreibende Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu einer linearen Abbildung bezüglich einer Basis festgelegt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (R)
|Kategorie2=Theorie der partiellen Ableitung (R)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4tkmzjs9xwnkjei1klloyn6e67f19ph
Minimum/R^2/x^2+y^2/Direkt/Beispiel
0
52840
1100077
983669
2026-06-17T07:16:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100077
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^2|\R
|(x,y)| x^2+y^2
|SZ=,
}}
hat in
{{
Relationskette
|P
|| (0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und überall sonst positive Werte, daher liegt in {{math|term= P |SZ=}} ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=isoliertes|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|globales Minimum|
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
skzn0wfraofafu9522lhat8wg8jxhbe
Sattelpunkt/R^2/x^2-y^2/Direkt/Beispiel
0
52841
1100285
1038042
2026-06-17T07:51:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100285
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das Verhalten der Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^2|\R
|(x,y)| x^2-y^2
|SZ=.
}}
in
{{
Relationskette
|P
||(0,0)
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Einschränkung|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
dieser Funktion auf die durch
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=also auf der {{math|term= x |SZ=-}}Achse|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist die Funktion {{mathl|term= x \mapsto x^2 |SZ=,}} die in {{math|term= P |SZ=}} ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=isoliertes|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|globales Minimum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
besitzt. Die Einschränkung dieser Funktion auf die durch
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=also auf der {{math|term= y |SZ=-}}Achse|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist die Funktion {{mathl|term= y \mapsto -y^2 |SZ=,}} die in {{math|term= P |SZ=}} ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=isoliertes|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|globales Maximum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
besitzt. Daher kann {{math|term= f |SZ=}} in {{math|term= P |SZ=}} kein Extremum besitzen. Auf den durch
{{
Relationskette
| y
|| x
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y
|| -x
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Geraden ist die Funktion die Nullfunktion.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fd6a3478hrgo2setasnbjwyhigczvbx
Extrema/R^2/Lineares lokales Minimum/Kein lokales Minimum/Tangentiale Kreise/Beispiel
0
52842
1099878
1084974
2026-06-17T06:44:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099878
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im {{math|term= \R^2 |SZ=}} die beiden Kreise
{{
mathkor|term1=
K_1
|und|term2=
K_2
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= K_1 |SZ=}} den Mittelpunkt {{mathl|term= (0,1) |SZ=}} und Radius {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= K_2 |SZ=}} den Mittelpunkt {{mathl|term= (0,2) |SZ=}} und Radius {{math|term= 2 |SZ=}} habe. {{math|term= K_1 |SZ=}} liegt innerhalb von {{math|term= K_2 |SZ=,}} und die beiden Kreise berühren sich in
{{
Relationskette
|P
||(0,0)
||
||
||
|SZ=.
}}
Durch diese beiden Kreise wird die Ebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=neben den zwei Kreislinien selbst|
|ISZ=|ESZ=
}}
in drei offene Gebiete aufgeteilt: Das Innere des Kreises {{math|term= K_1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = A |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
die große offene Kreisscheibe ohne die kleine abgeschlossene Kreisscheibe
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = B |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und das Äußere von {{math|term= K_2 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = C |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der innere Kreis {{math|term= K_1 |SZ=}} wird als Nullstelle der Funktion
{{
Relationskette/display
| f_1(x,y)
|| x^2+(y-1)^2 -1
||
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Im Innern von {{math|term= K_1 |SZ=}} ist diese Funktion negativ, auf {{math|term= K_1 |SZ=}} hat sie den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und außerhalb davon hat sie positive Werte. Entsprechendes gilt für {{math|term= K_2 |SZ=}} und die Funktion
{{
Relationskette
| f_2(x,y)
|| x^2+(y-2)^2 -4
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette/align
| f(x,y)
| {{defeq|}} |f_1(x,y) \cdot f_2(x,y)
|| {{makl| x^2+(y-1)^2 -1 |}} \cdot {{makl| x^2+(y-2)^2 -4 |}}
|| {{makl| x^2+y^2 -2y |}} \cdot {{makl| x^2+y^2 -4y |}}
|| x^4+y^4+2x^2y^2-6y^3-6x^2y+8y^2
|SZ=.
}}
Diese Funktion nimmt auf den beiden Kreisen den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} an, sie ist auf {{math|term= A |SZ=}} positiv, auf {{math|term= B |SZ=}} negativ und auf {{math|term= C |SZ=}} wieder positiv.
Die Funktion {{math|term= f |SZ=}} besitzt in {{math|term= P |SZ=}} kein lokales Minimum, da sie dort den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} besitzt und da jede beliebig kleine Ballumgebung {{mathl|term= {{op:Offener Ball| P | \epsilon}} |SZ=}} den Bereich {{math|term= B |SZ=}} trifft, wo {{math|term= f |SZ=}} negative Werte besitzt. Die Einschränkung der Funktion auf jede Gerade durch den Nullpunkt besitzt aber dort ein
{{
Definitionslink
|lokales Minimum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es sei dazu {{math|term= G |SZ=}} eine solche Gerade. Wenn {{math|term= G |SZ=}} die {{math|term= x |SZ=-}}Achse ist, so verläuft diese Gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf {{math|term= P |SZ=}} selbst|
|ISZ=|ESZ=
}}
in {{math|term= C |SZ=,}} wo {{math|term= f |SZ=}} nur positive Werte annimmt, sodass in {{math|term= P |SZ=}} ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=sogar globales|
|ISZ=|ESZ=
}}
Minimum vorliegt. Es sei also {{math|term= G |SZ=}} eine von der {{math|term= x |SZ=-}}Achse verschiedene Gerade durch {{math|term= P |SZ=.}} Die eine Hälfte der Geraden verläuft ganz in {{math|term= C |SZ=,}} wo die Funktion positiv ist. Die andere Hälfte verläuft, ausgehend von {{math|term= P |SZ=,}} zuerst in {{math|term= A |SZ=,}} dann in {{math|term= B |SZ=}} und schließlich wieder in {{math|term= C |SZ=.}} Da die Funktion auf {{math|term= A |SZ=}} positiv ist, kann man ein Teilintervall {{mathl|term= [- \delta, \delta] |SZ=}} der Geraden derart wählen, dass dieses Teilstück
{{
Zusatz/Klammer
|text=abgesehen von {{math|term= P |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
nur in
{{
mathkor|term1=
A
|und|term2=
C
|SZ=
}}
verläuft. Auf diesem Teilintervall nimmt die Funktion in {{math|term= P |SZ=}} den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und sonst überall positive Werte an. Daher besitzt die eingeschränkte Funktion ein lokales Minimum. Das dabei zu wählende {{math|term= \delta |SZ=}} hängt natürlich wesentlich von der Steigung der Geraden ab, es gibt kein gemeinsames {{math|term= \delta|SZ=}} für alle Geraden.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Quadriken in zwei Variablen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ov62bm8ocw7tj0qubkn9ebr5pov2a2v
1100454
1099878
2026-06-17T08:39:03Z
Bocardodarapti
2041
1100454
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{bildskip|}}
{{
inputbild
|El Ojo island|png|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=El_Ojo_island
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Crum375
|Domäne=
|Lizenz=CC BY 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten im {{math|term= \R^2 |SZ=}} die beiden Kreise
{{
mathkor|term1=
K_1
|und|term2=
K_2
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= K_1 |SZ=}} den Mittelpunkt {{mathl|term= (0,1) |SZ=}} und Radius {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= K_2 |SZ=}} den Mittelpunkt {{mathl|term= (0,2) |SZ=}} und Radius {{math|term= 2 |SZ=}} habe. {{math|term= K_1 |SZ=}} liegt innerhalb von {{math|term= K_2 |SZ=,}} und die beiden Kreise berühren sich in
{{
Relationskette
|P
||(0,0)
||
||
||
|SZ=.
}}
Durch diese beiden Kreise wird die Ebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=neben den zwei Kreislinien selbst|
|ISZ=|ESZ=
}}
in drei offene Gebiete aufgeteilt: Das Innere des Kreises {{math|term= K_1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = A |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
die große offene Kreisscheibe ohne die kleine abgeschlossene Kreisscheibe
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = B |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und das Äußere von {{math|term= K_2 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = C |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der innere Kreis {{math|term= K_1 |SZ=}} wird als Nullstelle der Funktion
{{
Relationskette/display
| f_1(x,y)
|| x^2+(y-1)^2 -1
||
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Im Innern von {{math|term= K_1 |SZ=}} ist diese Funktion negativ, auf {{math|term= K_1 |SZ=}} hat sie den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und außerhalb davon hat sie positive Werte. Entsprechendes gilt für {{math|term= K_2 |SZ=}} und die Funktion
{{
Relationskette
| f_2(x,y)
|| x^2+(y-2)^2 -4
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette/align
| f(x,y)
| {{defeq|}} |f_1(x,y) \cdot f_2(x,y)
|| {{makl| x^2+(y-1)^2 -1 |}} \cdot {{makl| x^2+(y-2)^2 -4 |}}
|| {{makl| x^2+y^2 -2y |}} \cdot {{makl| x^2+y^2 -4y |}}
|| x^4+y^4+2x^2y^2-6y^3-6x^2y+8y^2
|SZ=.
}}
Diese Funktion nimmt auf den beiden Kreisen den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} an, sie ist auf {{math|term= A |SZ=}} positiv, auf {{math|term= B |SZ=}} negativ und auf {{math|term= C |SZ=}} wieder positiv.
Die Funktion {{math|term= f |SZ=}} besitzt in {{math|term= P |SZ=}} kein lokales Minimum, da sie dort den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} besitzt und da jede beliebig kleine Ballumgebung {{mathl|term= {{op:Offener Ball| P | \epsilon}} |SZ=}} den Bereich {{math|term= B |SZ=}} trifft, wo {{math|term= f |SZ=}} negative Werte besitzt. Die Einschränkung der Funktion auf jede Gerade durch den Nullpunkt besitzt aber dort ein
{{
Definitionslink
|lokales Minimum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es sei dazu {{math|term= G |SZ=}} eine solche Gerade. Wenn {{math|term= G |SZ=}} die {{math|term= x |SZ=-}}Achse ist, so verläuft diese Gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf {{math|term= P |SZ=}} selbst|
|ISZ=|ESZ=
}}
in {{math|term= C |SZ=,}} wo {{math|term= f |SZ=}} nur positive Werte annimmt, sodass in {{math|term= P |SZ=}} ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=sogar globales|
|ISZ=|ESZ=
}}
Minimum vorliegt. Es sei also {{math|term= G |SZ=}} eine von der {{math|term= x |SZ=-}}Achse verschiedene Gerade durch {{math|term= P |SZ=.}} Die eine Hälfte der Geraden verläuft ganz in {{math|term= C |SZ=,}} wo die Funktion positiv ist. Die andere Hälfte verläuft, ausgehend von {{math|term= P |SZ=,}} zuerst in {{math|term= A |SZ=,}} dann in {{math|term= B |SZ=}} und schließlich wieder in {{math|term= C |SZ=.}} Da die Funktion auf {{math|term= A |SZ=}} positiv ist, kann man ein Teilintervall {{mathl|term= [- \delta, \delta] |SZ=}} der Geraden derart wählen, dass dieses Teilstück
{{
Zusatz/Klammer
|text=abgesehen von {{math|term= P |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
nur in
{{
mathkor|term1=
A
|und|term2=
C
|SZ=
}}
verläuft. Auf diesem Teilintervall nimmt die Funktion in {{math|term= P |SZ=}} den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und sonst überall positive Werte an. Daher besitzt die eingeschränkte Funktion ein lokales Minimum. Das dabei zu wählende {{math|term= \delta |SZ=}} hängt natürlich wesentlich von der Steigung der Geraden ab, es gibt kein gemeinsames {{math|term= \delta|SZ=}} für alle Geraden.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Quadriken in zwei Variablen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fsnuzvbv0mo1513mjw7mrizb6ig4rbt
1100455
1100454
2026-06-17T08:40:14Z
Bocardodarapti
2041
1100455
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{bildskip|}}
{{
inputbild
|El Ojo island|png|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=El_Ojo_island
|Text=[[w:El Ojo|El Ojo]] in Argentinien
|Autor=
|Benutzer=Crum375
|Domäne=
|Lizenz=CC BY 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten im {{math|term= \R^2 |SZ=}} die beiden Kreise
{{
mathkor|term1=
K_1
|und|term2=
K_2
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= K_1 |SZ=}} den Mittelpunkt {{mathl|term= (0,1) |SZ=}} und Radius {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= K_2 |SZ=}} den Mittelpunkt {{mathl|term= (0,2) |SZ=}} und Radius {{math|term= 2 |SZ=}} habe. {{math|term= K_1 |SZ=}} liegt innerhalb von {{math|term= K_2 |SZ=,}} und die beiden Kreise berühren sich in
{{
Relationskette
|P
||(0,0)
||
||
||
|SZ=.
}}
Durch diese beiden Kreise wird die Ebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=neben den zwei Kreislinien selbst|
|ISZ=|ESZ=
}}
in drei offene Gebiete aufgeteilt: Das Innere des Kreises {{math|term= K_1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = A |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
die große offene Kreisscheibe ohne die kleine abgeschlossene Kreisscheibe
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = B |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und das Äußere von {{math|term= K_2 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= = C |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der innere Kreis {{math|term= K_1 |SZ=}} wird als Nullstelle der Funktion
{{
Relationskette/display
| f_1(x,y)
|| x^2+(y-1)^2 -1
||
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Im Innern von {{math|term= K_1 |SZ=}} ist diese Funktion negativ, auf {{math|term= K_1 |SZ=}} hat sie den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und außerhalb davon hat sie positive Werte. Entsprechendes gilt für {{math|term= K_2 |SZ=}} und die Funktion
{{
Relationskette
| f_2(x,y)
|| x^2+(y-2)^2 -4
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette/align
| f(x,y)
| {{defeq|}} |f_1(x,y) \cdot f_2(x,y)
|| {{makl| x^2+(y-1)^2 -1 |}} \cdot {{makl| x^2+(y-2)^2 -4 |}}
|| {{makl| x^2+y^2 -2y |}} \cdot {{makl| x^2+y^2 -4y |}}
|| x^4+y^4+2x^2y^2-6y^3-6x^2y+8y^2
|SZ=.
}}
Diese Funktion nimmt auf den beiden Kreisen den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} an, sie ist auf {{math|term= A |SZ=}} positiv, auf {{math|term= B |SZ=}} negativ und auf {{math|term= C |SZ=}} wieder positiv.
Die Funktion {{math|term= f |SZ=}} besitzt in {{math|term= P |SZ=}} kein lokales Minimum, da sie dort den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} besitzt und da jede beliebig kleine Ballumgebung {{mathl|term= {{op:Offener Ball| P | \epsilon}} |SZ=}} den Bereich {{math|term= B |SZ=}} trifft, wo {{math|term= f |SZ=}} negative Werte besitzt. Die Einschränkung der Funktion auf jede Gerade durch den Nullpunkt besitzt aber dort ein
{{
Definitionslink
|lokales Minimum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es sei dazu {{math|term= G |SZ=}} eine solche Gerade. Wenn {{math|term= G |SZ=}} die {{math|term= x |SZ=-}}Achse ist, so verläuft diese Gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf {{math|term= P |SZ=}} selbst|
|ISZ=|ESZ=
}}
in {{math|term= C |SZ=,}} wo {{math|term= f |SZ=}} nur positive Werte annimmt, sodass in {{math|term= P |SZ=}} ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=sogar globales|
|ISZ=|ESZ=
}}
Minimum vorliegt. Es sei also {{math|term= G |SZ=}} eine von der {{math|term= x |SZ=-}}Achse verschiedene Gerade durch {{math|term= P |SZ=.}} Die eine Hälfte der Geraden verläuft ganz in {{math|term= C |SZ=,}} wo die Funktion positiv ist. Die andere Hälfte verläuft, ausgehend von {{math|term= P |SZ=,}} zuerst in {{math|term= A |SZ=,}} dann in {{math|term= B |SZ=}} und schließlich wieder in {{math|term= C |SZ=.}} Da die Funktion auf {{math|term= A |SZ=}} positiv ist, kann man ein Teilintervall {{mathl|term= [- \delta, \delta] |SZ=}} der Geraden derart wählen, dass dieses Teilstück
{{
Zusatz/Klammer
|text=abgesehen von {{math|term= P |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
nur in
{{
mathkor|term1=
A
|und|term2=
C
|SZ=
}}
verläuft. Auf diesem Teilintervall nimmt die Funktion in {{math|term= P |SZ=}} den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und sonst überall positive Werte an. Daher besitzt die eingeschränkte Funktion ein lokales Minimum. Das dabei zu wählende {{math|term= \delta |SZ=}} hängt natürlich wesentlich von der Steigung der Geraden ab, es gibt kein gemeinsames {{math|term= \delta|SZ=}} für alle Geraden.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Quadriken in zwei Variablen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k68lwkifu7gezp7oulpmcg28vv37un9
Maximale untere Treppenfunktion/1-t^3/0 bis 1/Zwei Teilungspunkte/Beispiel
0
52866
1100066
1085169
2026-06-17T07:14:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100066
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen für die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=g
|\R|\R
| t |g(t) {{=|}} 1-t^3
|SZ=,
}}
und das
{{
Definitionslink
|Einheitsintervall|
|SZ=
}}
{{mathl|term= [0,1] |SZ=}} bestimmen, für welche zwei Unterteilungspunkte
{{
Relationskette
| 0
| < | x
| < | y
| < | 1
||
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|Treppenintegral|
|SZ=
}}
der zugehörigen
{{
Zusatz/Klammer
|text=dreistufigen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|unteren Treppenfunktion|
|SZ=
}}
maximal wird. Das Treppenintegral wird durch die Funktion
{{
Relationskette/display
| f(x,y)
|| x {{makl| 1-x^3 |}} + {{makl| y-x |}} {{makl| 1-y^3 |}}
|| x-x^4+y-y^4-x+xy^3
|| -x^4+y-y^4 +xy^3
||
|SZ=
}}
beschrieben. Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
dieser Funktion sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| -4x^3+y^3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| 1 -4y^3 +3xy^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir bestimmen die
{{
Definitionslink
|kritischen Punkte|
|SZ=.
}}
Aus der ersten partiellen Ableitung ergibt sich die Bedingung
{{
Relationskette/display
| y
|| \sqrt[3]{4} x
||
||
||
|SZ=
}}
und daraus ergibt sich mit der zweiten partiellen Ableitung die Bedingung
{{
Relationskette/display
| 1 -16 x^3 +3 \cdot 4^{2/3}x^3
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| {{makl| 16 - 3 \cdot 4^{2/3} |}} x^3
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt[3]{ 16 - 3 \cdot 4^{2/3} }||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
| P
|| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1 | \sqrt[3]{ 16 - 3 \cdot 4^{2/3} }||}} | {{op:Bruch| \sqrt[3]{4}| \sqrt[3]{ 16 - 3 \cdot 4^{2/3} }||}} }}
| \cong| {{op:Zeilenvektor| 0,4911 | 0,7796}}
||
||
||
|SZ=
}}
der einzige kritische Punkt. Wir bestimmen die
{{
Definitionslink
|Hesse-Matrix|
|SZ=
}}
in diesem Punkt, sie ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Hesse| f | P}}
|| {{op:Matrix22| -12x^2| 3y^2| 3y^2| -12y^2+6xy }}
||
||
||
|SZ=
}}
und in {{math|term= P |SZ=}} gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22 | - 2,8942| 1,8233| 1,8233 | -4,9961 }}
|SZ=,
}}
also
{{
Definitionslink
|negativ definit|
|SZ=
}}
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Definitheit/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Daher liegt in {{math|term= P |SZ=}} ein Maximum
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Zweimal stetig differenzierbare Funktion/Definitheit der Hesse-Form/Extrema/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Integrationstheorie in einer Variablen
|Kategorie2=Theorie der Treppenfunktionen
|Kategorie3=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pnt21ecdhytvd4wx4n4wznoo57yc7yt
Maximale untere Treppenfunktion/Identität/n Teilungspunkte/Beispiel
0
52869
1100067
1085170
2026-06-17T07:14:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100067
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen für die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=g
|\R|\R
| t |t
|SZ=,
}}
und das
{{
Definitionslink
|Einheitsintervall|
|SZ=
}}
{{mathl|term= [0,1] |SZ=}} bestimmen, für welche {{math|term= n |SZ=}} Unterteilungspunkte
{{
Relationskette
| 0
| < | x_1
| <| \ldots
| <| x_n
| < | 1
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|Treppenintegral|
|SZ=
}}
der zugehörigen
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{mathlk|term=(n+1) |SZ=-}}stufigen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|unteren Treppenfunktion|
|SZ=
}}
maximal wird. Das Treppenintegral wird durch die Funktion
{{
Relationskette/align/handlinks
| f(x_1 {{kommadots|}} x_n)
|| x_1(x_2-x_1) +x_2(x_3-x_2) {{plusdots|}} x_{n-1} (x_n-x_{n-1}) + x_n(1-x_n)
|| \sum_{i {{=|}} 1}^{n-1} x_{i}x_{i+1} +x_n - \sum_{i {{=|}} 1}^n x_i^2
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
dieser Funktion sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | x_1 }}
|| x_2 -2x_1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | x_i }}
|| x_{i-1} +x_{i+1} -2x_i
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| i
|| 2 {{kommadots|}} n-1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | x_n }}
|| x_{n-1} + 1 - 2x_n
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir bestimmen die
{{
Definitionslink
|kritischen Punkte|
|SZ=,
}}
indem wir die partiellen Ableitungen gleich {{math|term= 0 |SZ=}} setzen. Die ersten {{mathl|term= n-1 |SZ=}} Gleichungen ergeben sukzessive die Bedingungen
{{
Relationskette/display
| x_i
|| i x_1
||
||
||
|SZ=
}}
für alle {{math|term= i |SZ=.}} Dies zeigt man durch
{{
Definitionslink
|Induktion|
|SZ=,
}}
der Induktionsanfang
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
|i
|| 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist trivial,
{{
Relationskette
|i
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
folgt direkt aus der ersten Gleichung und der Induktionsschritt ergibt sich aus
{{
Relationskette/display
| x_{i+1}
|| -x_{i-1} +2x_i
|| -(i-1)x_1 +2ix_1
|| (i+1 ) x_1
||
|SZ=.
}}
Aus der letzen Gleichung folgt schließlich
{{
Relationskette/display
| 0
|| x_{n-1} +1 -2x_n
|| 1 +( n-1 -2n ) x_1
|| 1 -(n+1) x_1
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette
| x_1
|| {{op:Bruch| 1 |n+1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der einzige kritische Punkt liegt also in der äquidistanten Unterteilung vor. Die
{{
Definitionslink
|Hesse-Matrix|
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=unabhängig vom Punkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix66| -2| 1 | 0 | \ldots| \ldots| 0 | 1 | -2| 1 | 0 | \ldots| 0 | 0| 1 | -2| 1 | \ddots| 0 |\vdots| \ddots| \ddots| \ddots| \ddots|\vdots| 0 | \ldots| 0 | 1 | -2| 1 | 0 | \ldots| \ldots | 0 | 1 | -2|}}
|SZ=.
}}
Diese Matrix ist
{{
Definitionslink
|negativ definit|
|SZ=
}}
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Bilinearform/Symmetrisch/Minorenkriterium für Definitheit/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Daher liegt in der äquidistanten Unterteilung
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Zweimal stetig differenzierbare Funktion/Definitheit der Hesse-Form/Extrema/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
das Maximum vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Integrationstheorie in einer Variablen
|Kategorie2=Theorie der Treppenfunktionen
|Kategorie3=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a8naiawaxzvlv6p4s75o0oqthwb081i
Treppenfunktionen/Eine Variable/Feste Anzahl von Intervallpunkten/Extremwertaufgabe/Bemerkung
0
52872
1100702
1085809
2026-06-17T10:49:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100702
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung/display
|name=g
| [a,b] |\R
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|stetige Funktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|a
|| x_0
| < | x_1
| < | x_2
| < | \ldots
| < | x_n
| < | x_{n+1}
|| b
|SZ=
}}
eine Unterteilung des Intervalls durch {{math|term= n |SZ=}} Zwischenpunkte
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{mathlk|term=n+1 |SZ=}} Teilintervalle|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dazu gehört die
{{
Definitionslink
|Treppenfunktion|
|SZ=,
}}
die auf {{mathl|term= [x_i,x_{i+1}[ |SZ=}} den konstanten Wert {{mathl|term= g(x_i) |SZ=}} annimmt. Wenn {{math|term= g |SZ=}}
{{
Definitionslink
|monoton wachsend|
|SZ=
}}
ist, so ist dies eine
{{
Definitionslink
|untere Treppenfunktion|
|SZ=,
}}
und das zugehörige
{{
Definitionslink
|Treppenintegral|
|SZ=
}}
ist eine
{{
Definitionslink
|untere Schranke|
|SZ=
}}
für das
{{
Definitionslink
|bestimmte Integral|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \int_a^b g(t)dt |SZ=.}} Das Treppenintegral ist durch
{{
Relationskette/display
| f(x_1 {{kommadots|}} x_n)
|| \sum_{i {{=}} 0}^n g(x_i) {{makl| x_{i+1} -x_i |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Wir fragen uns, für welche Intervallunterteilung mit {{math|term= n |SZ=}} Teilpunkten das Treppenintegral
{{
Definitionslink
|maximal|
|SZ=
}}
oder
{{
Definitionslink
|minimal|
|SZ=
}}
wird. Dazu kann man die differentiellen Methoden zur Bestimmung von Extrema für Funktionen in mehreren Variablen verwenden
{{
Zusatz/Klammer
|text=nämlich den variablen Unterteilungspunkten {{mathlk|term= x_1 {{kommadots|}} x_n |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
vorausgesetzt, dass {{math|term= g |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=hinreichend oft|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|differenzierbar|
|Kontext=1 R|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in einer Variablen|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist. In diesem Fall sind die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
von {{math|term= f |SZ=}} gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | x_i }}
|| g'(x_i) {{makl| x_{i+1}-x_i |}} -g(x_i)+g(x_{i-1})
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
|i
|| 1 {{kommadots|}} n
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei
{{
Relationskette/k
| x_0
|| a
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/k
| x_{n+1}
|| b
||
||
||
|SZ=
}}
zu lesen ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Als Definitionsbereich von {{math|term= f |SZ=}} kann man die offene Menge
{{
Relationskette/display
| {{Mengebed|(x_1 {{kommadots|}} x_n)|a <x_1 <x_2 < \ldots < x_n <b }}
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
oder aber {{mathl|term= [a,b]^n |SZ=}} wählen. Es ist im Allgemeinen schwierig, die kritischen Punkte dieser Abbildung zu bestimmen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Integrationstheorie in einer Variablen
|Kategorie2=Theorie der Treppenfunktionen
|Kategorie3=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0d7f043nye3sysk6s9a0rg83miuzl25
(x,y)' ist (x^2-ty,txy)/Polygonzugverfahren/Beispiel
0
52936
1099685
1084783
2026-06-17T06:14:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099685
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen für das
{{
Definitionslink
|Differentialgleichungssystem|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| x'| y'}}
|| {{op:Spaltenvektor| x^2-ty|txy}}
|| F(t,x,y)
||
||
|SZ=
}}
mit der Anfangsbedingung
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| x(0)| y(0)}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gewöhnliches Differentialgleichungssystem/Polygonzugverfahren/Verfahren
|Nr=
|SZ=
}}
einen approximierenden Streckenzug berechnen. Wir wählen die Schrittweite
{{
Relationskette
|s
|| {{op:Bruch| 1 | 10}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
| P_0
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| P_1
|| P_0 + {{op:Bruch| 1 | 10}} F {{makl| 0 , P_0 |}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 1}} + {{op:Bruch| 1 | 10}} {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 }}
|| {{op:Spaltenvektor| 1,1 | 1 }}
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/align
| P_2
|| P_1 + {{op:Bruch| 1 | 10}} F {{makl| {{op:Bruch| 1 | 10}} , P_1 |}}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 11| 10}} | 1 }} + {{op:Bruch| 1 | 10}} {{op:Spaltenvektor| {{makl| {{op:Bruch| 11| 10}} |}}^2 - {{op:Bruch| 1 | 10}} \cdot 1 | {{op:Bruch| 1 | 10}} \cdot {{op:Bruch| 11| 10}} \cdot 1 }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 11| 10}} | 1 }} + {{op:Bruch| 1 | 10}} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 111| 100}} | {{op:Bruch| 11| 100}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1211| 1000}} | {{op:Bruch| 1011| 1000}} }}
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| P_3
|| P_2 + {{op:Bruch| 1 | 10}} F {{makl| {{op:Bruch| 2 | 10}} , P_2 |}}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1211| 1000}} | {{op:Bruch| 1011| 1000}} }} + {{op:Bruch| 1 | 10}} {{op:Spaltenvektor| {{makl| {{op:Bruch| 1211| 1000}} |}} ^2 - {{op:Bruch| 2 | 10}} \cdot {{op:Bruch| 1011| 1000}} | {{op:Bruch| 2 | 10}} \cdot {{op:Bruch| 1211| 1000}} \cdot {{op:Bruch| 1011| 1000}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1211| 1000}} | {{op:Bruch| 1011| 1000}} }} + {{op:Bruch| 1 | 10}} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1264321| 1000000}} | {{op:Bruch| 2448642| 10 000 000|}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 133743210| 100 000 000|}} | {{op:Bruch| 103548642| 100 000 000|}} }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Polygonzugverfahren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h2zq7rtf7ivyjj11z3phqweahbcm0q9
Lineare Differentialgleichung höherer Ordnung/Zugehöriges System/Bemerkung
0
52958
1100633
1085722
2026-06-17T10:38:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100633
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
| y^{(n)} + a_{n-1} y^{(n-1)} {{plusdots|}} a_1y' +a_0 y + f(t)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
eine lineare
{{
Definitionslink
|gewöhnliche Differentialgleichung höherer Ordnung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit konstanten Koeffizienten, d.h. die {{math|term= a_i |SZ=}} sind reelle
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder komplexe|
|ISZ=|ESZ=
}}
Zahlen. Das
{{
Faktlink
|Präwort=gemäß||Faktseitenname=
Differentialgleichungen höherer Ordnung/Zugehöriges System erster Ordnung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
zugehörige Differentialgleichungssystem
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor|v_0 |v_1 |\vdots|v_{n-2}|v_{n-1} }}'
|| {{op:Spaltenvektor|v_1 |v_2 |\vdots|v_{n-1}| {{{h|h}}}(t, v_0,v_1 {{kommadots|}} v_{n-1}) }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| v_i
| {{defeq|}} | y^{(i)}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{{h|h}}} (t, v_0,v_1 {{kommadots|}} v_{n-1})
| {{defeq|}} | -a_{n-1} v_{n-1} {{minusdots|}} a_1y v_1-a_0 v_0 - f(t)
||
||
||
|SZ=
}}
wird in dieser Situation zum
{{
Definitionslink
|linearen Differentialgleichungssystem mit konstanten Koeffizienten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Spaltenvektor|v_0 |v_1 |\vdots|v_{n-2}|v_{n-1} }}'
|| {{begleitmatrix/unten|}} {{op:Spaltenvektor|v_0 |v_1 |\vdots|\vdots|v_{n-2}|v_{n-1}|}} + {{op:Spaltenvektor| 0 | 0|\vdots|\vdots| 0 | -f(t)}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Das charakteristische Polynom (Differentialgleichung)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
r6lgjn24312vz8624kgebpen14njktc
Differentialgleichung zweiter Ordnung/Allgemein/Charakteristisches Polynom/Beispiel
0
52959
1099788
1084891
2026-06-17T06:30:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099788
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einer linearen
{{
Definitionslink
|gewöhnlichen Differentialgleichung zweiter Ordnung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit konstanten Koeffizienten
{{
Relationskette/display
| y^{\prime \prime} +a_1 y^\prime + a_0 y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Differentialgleichung höherer Ordnung/Linear konstant/System/Charakteristisches Polynom/Bemerkung
|SZ=
}}
gleich
{{
Math/display|term=
t^2 +a_1t+a_0
|SZ=.
}}
Dessen Nullstellen sind einfach zu bestimmen, es ist
{{
Relationskette/display
| t_{1,2}
|| - {{op:Bruch|a_1 | 2}} \pm \sqrt{ {{op:Bruch|a_1^2| 4}} -a_0 }
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das charakteristische Polynom (Differentialgleichung)
|Kategorie2=Theorie der linearen eindimensionalen Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten zweiter Ordnung
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7eky0byvro48ckpi5hfjkrnrogrrg21
(x,y) nach (sin x)e^y-3xy/Taylor-Polynom im Nullpunkt/Bis dritter Ordnung/Beispiel
0
53043
1099684
1084795
2026-06-17T06:13:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099684
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
|(x,y)|e^y {{op:sin| x |}} -3xy
|SZ=,
}}
und wollen die Taylor-Polynome bis zur Ordnung {{math|term= 3 |SZ=}} dazu im Nullpunkt berechnen. Das
{{
Definitionslink
|Taylor-Polynom|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= 0 |SZ=}} ist das konstante Nullpolynom, da
{{
Relationskette
| f(0,0)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Für das Taylor-Polynom der Ordnung {{math|term= 1 |SZ=}} müssen wir die beiden partiellen Ableitungen ausrechnen. Diese sind
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung| f | x}} = e^y {{op:cos| x |}} -3y
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung| f | y}} = e^y {{op:sin| x |}} -3x
|SZ=
}}
mit den Werten
{{
mathbed|term=
1
|und|bedterm1=
0
||bedterm2=
|SZ=.
}}
Daher ist {{math|term= x |SZ=}} die lineare Approximation zu {{math|term= f |SZ=,}} also das Taylor-Polynom der Ordnung {{math|term= 1 |SZ=.}} Für das Taylor-Polynom der Ordnung {{math|term= 2 |SZ=}} berechnen wir die zweiten Ableitungen, diese sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| x}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| - e^y {{op:sin| x |}}
||
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| e^y {{op:cos| x |}} -3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| e^y {{op:sin| x |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Werte dieser zweiten partiellen Ableitungen im Nullpunkt sind der Reihe nach {{mathl|term= 0,-2,0 |SZ=,}} sodass das zweite Taylor-Polynom
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die quadratische Approximation|
|ISZ=|ESZ=
}}
gleich
{{
Math/display|term=
x -2 xy
|SZ=
}}
ist. Für das Taylor-Polynom der Ordnung {{math|term= 3 |SZ=}} berechnen wir die dritten Ableitungen, diese sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| x}} {{op:Partielle Ableitung|| x}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| - e^y {{op:cos| x |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung|| x}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| - e^y {{op:sin| x |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| e^y {{op:cos| x |}}
||
||
||
||
|SZ=,
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung|| y}} {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| e^y {{op:sin| x |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Werte dieser dritten partiellen Ableitungen im Nullpunkt sind {{mathl|term= -1,0,1,0 |SZ=,}} sodass
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen
{{
Relationskette/k
| (3,0)!
|| 6
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/k
| (1,2)!
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
das dritte Taylor-Polynom gleich
{{
Math/display|term=
x -2 xy - {{op:Bruch| 1 | 6}} x^3 + {{op:Bruch| 1 | 2}} xy^2
|SZ=
}}
ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Taylor-Polynome in mehreren Variablen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6adddhh4i7esiadf67mdadwt4amjddw
Lineares homogenes Differentialgleichungssystem/1 durch t t-1 0 2t durch t^2+1/Beispiel
0
53126
1100046
1085151
2026-06-17T07:11:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100046
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|homogene lineare Differentialgleichungssystem|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| x | y}}^\prime
|| {{op:Matrix22| {{op:Bruch| 1 |t}} |t-1| 0 | {{op:Bruch| 2t|t^2+1}} }} {{op:Spaltenvektor| x | y}}
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
|t
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Die zweite Zeile dieses Systems bedeutet
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{op:Bruch| 2t|t^2+1}} \cdot y
||
||
||
|SZ=,
}}
das ist eine homogene lineare Differentialgleichung in einer Variablen. Ihre Lösungen sind
{{
Faktlink
|Präwort=gemäß||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| c {{makl| t^2+1 |}}
|| ct^2+c
||
||
|SZ=
}}
mit einem
{{
Relationskette
|c
| \in |\R
||
||
||
|SZ=.
}}
Die erste Zeile des Systems führt daher auf
{{
Relationskette/align
| x'
|| {{op:Bruch| 1 |t}} x + (t-1) y
|| {{op:Bruch| 1 |t}} x + c(t-1) {{makl| t^2+1 |}}
|| {{op:Bruch| 1 |t}} x + c {{makl| t^3-t^2+t-1 |}}
||
|SZ=.
}}
Dies ist eine
{{
Definitionslink
|inhomogene lineare Differentialgleichung in einer Variablen|
|SZ=.
}}
Die zugehörige homogene Gleichung
{{
Relationskette
| x'
|| {{op:Bruch| 1 |t}} x
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt {{math|term= t |SZ=}} als eine Lösung.
{{
Faktlink
|Präwort=Nach||Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
müssen wir eine Stammfunktion von
{{
Relationskette/display
| c {{op:Bruch|t^3-t^2+t-1 |t}}
|| c {{makl| t^2-t+1- {{op:Bruch| 1 |t}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
finden, eine solche ist
{{
Math/display|term=
c {{makl| {{op:Bruch| 1 | 3}} t^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 +t - {{op:ln| t |}} |}} +d
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| t {{makl| c {{makl| {{op:Bruch| 1 | 3}} t^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 +t - {{op:ln| t |}} }} +d |}}
|| {{op:Bruch| c | 3}} t^4 - {{op:Bruch| c | 2}} t^3 +ct^2 - ct {{op:ln| t |}} +d t
||
||
||
|SZ=
}}
die allgemeine Lösung der inhomogenen Gleichung. Also ist die allgemeine Lösung des Systems gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| c | 3}} t^4 - {{op:Bruch| c | 2}} t^3 +ct^2 - ct {{op:ln| t |}} +d t |ct^2+c }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen gewöhnlichen Differentialgleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mktb92qkvsujkcnkbqwyjxjkwnqy76e
Polynom/Mehrere Variablen/Taylorpolynom/Bemerkung
0
53137
1100652
1035639
2026-06-17T10:41:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100652
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein Polynom {{math|term= f |SZ=}} vom Grad {{math|term= d |SZ=}} stimmt mit seinem
{{
Definitionslink
|Taylor-Polynom|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
vom Grad
{{
Relationskette
|k
| \geq |d
||
||
||
|SZ=
}}
im Nullpunkt
{{
Relationskette
| 0
|| (0 {{kommadots|}} 0)
||
||
||
|SZ=
}}
überein. Wegen
{{
Faktlink
|Präwort=der|Additivität der Richtungsableitungen|Faktseitenname=
Richtungsableitung/R/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
muss man dies nur für
{{
Relationskette
|f
|| a x_1^{r_1 } \cdots x_n^{r_n }
||
||
||
|SZ=
}}
überprüfen. Es ist aber
{{
Relationskette/display
| D^r f (0)
|| D_1^{r_1 } \cdots D_n^{r_n } f (0)
|| {{makl| r_1! |}} \cdots {{makl| r_n! |}} a
|| r! a
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| D^s f(0)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
für jedes {{math|term= n |SZ=-}}Tupel
{{
Relationskette
|s
|| (s_1 {{kommadots|}} s_n)
|\neq| r
||
||
||
|SZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Monom/R/Höhere partielle Ableitung/Nullpunkt/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Wenn man zu einem Polynom {{math|term= f |SZ=}} die Taylor-Polynome in einem Punkt
{{
Relationskette/display
| P
|| (a_1 {{kommadots|}} a_n)
||
||
||
|SZ=
}}
berechnen möchte, so kann man
{{
Zusatz/Klammer
|text=neben der Berechnung der Ableitungen|
|ISZ=|ESZ=
}}
auch folgendermaßen vorgehen: Man schreibt das Polynom {{math|term= f |SZ=}} in den Variablen
{{
Relationskette
| y_i
|| x_i-a_i
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Dazu ersetzt man in {{math|term= f |SZ=}} die Variablen {{math|term= x_i |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| x_i
|| x_i -a_i +a_i
|| y_i +a_i
||
||
|SZ=
}}
und rechnet dies aus, bis ein Polynom in {{math|term= y_i |SZ=}} dasteht. Aus diesem Polynom sind die Taylor-Polynome im Entwicklungspunkt {{math|term= P |SZ=}} direkt ablesbar.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Taylor-Polynome in mehreren Variablen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ba8mw2v6tf66mb5jpfykm22d3se7ywr
Wegintegral/Ebene/(-3x,5y)/Beliebige Kurve/Beispiel
0
53213
1100394
1085522
2026-06-17T08:08:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100394
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=F
|\R^2|\R^2
|(x,y)|(-3x,5y)
|SZ=.
}}
Für einen
{{
Definitionslink
|stetig differenzierbaren Weg|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
| [a,b] |\R^2
| t | \gamma(t)
|SZ=,
}}
ist das
{{
Definitionslink
|Wegintegral|
|Kontext=Vektorfeld|
|SZ=
}}
zu diesem Vektorfeld gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
| \int_\gamma F
|| \int_{a}^b {{op:Skalarprodukt|F(\gamma(t))| \gamma'(t)}} dt
|| \int_{a}^b -3 \gamma_1(t) \cdot \gamma_1'(t) + 5 \gamma_2(t) \cdot \gamma_2'(t) dt
|| {{op:Integralstamm|stamm= {{makl| - {{op:Bruch| 3 | 2}} ( \gamma_1(t) )^2 + {{op:Bruch| 5 | 2}} ( \gamma_2(t) )^2 |}} | a |b}}
|| - {{op:Bruch| 3 | 2}} ( \gamma_1(b) )^2 + {{op:Bruch| 5 | 2}} ( \gamma_2(b) )^2 + {{op:Bruch| 3 | 2}} ( \gamma_1(a) )^2 - {{op:Bruch| 5 | 2}} ( \gamma_2(a) )^2
|SZ=.
}}
Insbesondere hängt dieser Wert nur von
{{
mathkor|term1=
\gamma(a)
|und|term2=
\gamma(b)
|SZ=
}}
ab, also dem Anfangspunkt und dem Endpunkt der Bewegung, nicht aber vom Verlauf des Weges.{{{zusatz1|}}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale (Vektorfeld)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bd9upgxu4qv6g692ohr4t624fvfwyxm
Eigentheorie/R/Eindimensional/Elementar/Beispiel
0
53355
1099817
1035430
2026-06-17T06:34:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099817
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine lineare Abbildung von {{math|term= \R|SZ=}} nach {{math|term= \R|SZ=}} ist die Multiplikation mit einer festen Zahl
{{
Relationskette
|a
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=dem {{Stichwort|Streckungsfaktor|SZ=}} oder {{Stichwort|Proportionalitätsfaktor|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Daher ist jede Zahl
{{
Relationskette
|v
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Eigenvektor|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum
{{
Definitionslink
|Eigenwert|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= a |SZ=}} und der
{{
Definitionslink
|Eigenraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu diesem Eigenwert ist ganz {{math|term= \R|SZ=.}} Es gibt neben {{math|term= a |SZ=}} keinen weiteren Eigenwert, sämtliche Eigenräume zu
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq|a
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bkaohl0x74i1gusa12xm2noc1aa353r
Eigentheorie/R^2/Elementar/Beispiel
0
53356
1099818
1084921
2026-06-17T06:34:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099818
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= \R^2 |SZ=}} nach {{math|term= \R^2 |SZ=}} ist bezüglich der
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
durch eine
{{
Definitionslink
|Prämath=2\times 2
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gegeben. Wir betrachten die Eigenwerte zu einigen elementaren Beispielen. Eine
{{
Definitionslink
|Streckung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist durch {{mathl|term= v \mapsto av|SZ=}} mit einem Streckungsfaktor
{{
Relationskette
|a
| \in | \R
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Jeder Vektor
{{
Relationskette
|v
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist ein
{{
Definitionslink
|Eigenvektor|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum
{{
Definitionslink
|Eigenwert|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= a |SZ=}} und der Eigenraum zu diesem Eigenwert ist ganz {{math|term= \R^2 |SZ=.}} Es gibt neben {{math|term= a |SZ=}} keinen weiteren Eigenwert, sämtliche Eigenräume zu
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq|a
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{math|term= 0 |SZ=.}} Die Identität besitzt den einzigen Eigenwert {{math|term= 1 |SZ=.}}
Eine
{{
Definitionslink
|Achsenspiegelung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
an der {{math|term= x |SZ=-}}Achse wird durch die Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| -1}} |SZ=}} beschrieben. Der Eigenraum zum Eigenwert {{math|term= 1 |SZ=}} ist die {{math|term= x |SZ=-}}Achse, der Eigenraum zum Eigenwert {{math|term= -1 |SZ=}} ist die {{math|term= y |SZ=-}}Achse. Ein Vektor {{mathl|term= (s,t) |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|s,t
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann kein Eigenvektor sein, da die Gleichung
{{
Relationskette/display
| (s,-t)
|| \lambda (s,t)
||
||
||
|SZ=
}}
dann keine Lösung besitzt.
Eine
{{
Definitionslink
|ebene Drehung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird durch die Drehmatrix {{mathl|term= {{op:Drehmatrix|\alpha}} |SZ=}} zu einem Drehwinkel
{{
mathbed|term=
\alpha
||bedterm1=
0 \leq \alpha <2 \pi
||bedterm2=
|SZ=,
}}
gegeben. Bei
{{
Relationskette
|\alpha
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
liegt die Identität vor, bei
{{
Relationskette
|\alpha
|| \pi
||
||
||
|SZ=
}}
liegt die Halbdrehung vor, also die Punktspiegelung bzw. die Streckung mit dem Faktor {{math|term= -1 |SZ=.}} Bei allen anderen Drehwinkeln wird keine Gerade auf sich selbst abgebildet, sodass diese Drehungen keine Eigenwerte und keine Eigenvektoren besitzen
{{
Zusatz/Klammer
|text=und alle Eigenräume {{math|term= 0 |SZ=}} sind|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3yng30x3778pw0lxtxc0luqvvu8asul
Charakteristisches Polynom/0 5 1 0/Eigenwerte/Beispiel
0
53395
1099772
1084876
2026-06-17T06:27:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099772
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die reelle Matrix
{{
Relationskette
|M
|| {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Charakteristisches Polynom| M |}}
|| {{op:Determinante| {{makl| x E_2 -M |}} |}}
|| {{op:Determinante| {{makl| x {{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| 1}} - {{op:Matrix22| 0 | 5 | 1 | 0}} |}} |}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x | -5| -1| x}} |}}
|| x^2-5
||
|SZ=.
}}
Die Eigenwerte sind also
{{
Relationskette
| x
|| \pm \sqrt{5}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=diese Eigenwerte haben wir auch in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Matrix/Eigenwerte/0510/Q und R/Beispiel
|SZ=
}}
ohne charakteristisches Polynom gefunden|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=Das charakteristische Polynom von Matrizen (Körper)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5krkj8lb5tikfhbyjk16zrevxhcrr1y
Reelle Matrix/2x2/Trigonalisierbarkeit über charakteristisches Polynom/Beispiel
0
53501
1100245
1085375
2026-06-17T07:44:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100245
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine reelle {{math|term= 2 \times 2 |SZ=-}}Matrix
{{
Relationskette
|M
|| {{op:Matrix22| a | b | c |d}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Charakteristisches Polynom| M |}}
|| {{op:Determinante| {{makl| x E_2 - M |}} |}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x-a| -b| -c| x-d}} |}}
|| (x-a)(x-d)-bc
|| x^2 -(a+d)x +ad-bc
|| {{makl| x- {{op:Bruch|a+d| 2}} |}}^2 - {{makl| {{op:Bruch|a+d| 2}} |}}^2 +ad-bc
|| {{makl| x- {{op:Bruch|a+d| 2}} |}}^2- {{makl| {{op:Bruch|a-d| 2}} |}}^2 -bc
|SZ=.
}}
Dieses Polynom zerfällt in
{{
Zusatz/Klammer
|text=reelle|
|ISZ=|ESZ=
}}
Linearfaktoren genau dann, wenn
{{
Relationskette
| {{makl| {{op:Bruch|a-d| 2}} |}}^2 +bc
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Genau in diesem Fall ist die Matrix
{{
Faktlink
|Präwort=nach|
|Faktseitenname=
Lineare Abbildung/Trigonalisierbar/Charakterisierungen/1/Fakt
|Faktseitenname2=
Lineare Abbildung/Trigonalisierbar/Charakterisierung mit charakteristischem Polynom/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|trigonalisierbar|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der trigonalisierbaren Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
oz7f0uemikj3dkobmxrgvos47v3u8bs
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Komplexe und reelle Lösungen/Bemerkung
0
53543
1100634
1035424
2026-06-17T10:38:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100634
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{:Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Situation|K=\R |SZ=}} und es sei
{{
Abbildung/display
|name=z
|\R| {{CC}}^n |
||
|SZ=
}}
eine komplexwertige Lösung dieser Differentialgleichung. Wir schreiben
{{
Relationskette
| z(t)
|| u(t) + {{imaginäre Einheit|}} v(t)
||
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{mathl|term= u,v |SZ=}} differenzierbare Kurven im {{math|term= \R^n |SZ=}} sind, und die Real- bzw. Imaginärteil der Funktion heißen. Es sei
{{
Relationskette/display
| \overline{z}(t)
|| u(t) - {{imaginäre Einheit|}} v(t)
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|konjugiert-komplexe|
|SZ=
}}
Funktion zu {{math|term= z |SZ=.}} Dann ist wegen
{{
Relationskette/display
| M \overline{z(t)}
|| \overline{M} \overline{z(t)}
|| \overline{z'(t)}
|| \overline{z}'(t)
||
||
|SZ=
}}
auch {{math|term= \overline{z} |SZ=}} eine Lösungsfunktion. Wegen
{{
Math/display|term=
u(t) = {{op:Bruch|z(t)+ \overline{z} (t)| 2 |}} \text{ und } v(t) = {{op:Bruch|z(t)- \overline{z} (t)| 2 {{imaginäre Einheit|}} |}}
|SZ=
}}
sind auch Real- und Imaginärteil von {{math|term= z |SZ=}} Lösungsfunktionen
{{
Zusatz/Klammer
|text=und zwar reellwertige|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der linearen Differentialgleichungssysteme mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h0uiducav6is9aerpfqazqqatjk3gb9
Kugelkoordinaten/Diffeomorphismus/Einführung/Beispiel
0
53853
1100001
1085117
2026-06-17T07:03:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100001
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| \R^3 | \R^3
| (r, \theta,\varphi)| {{op:Zeilenvektor|r {{op:cos|\varphi|}} {{op:sin|\theta|}} | r {{op:sin|\varphi|}} {{op:sin|\theta|}} | r {{op:cos|\theta|}} }}
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. die Einschränkung davon auf Teilmengen wie {{mathlk|term= \R_{\geq 0} \times [0, \pi] \times [0,2 \pi] |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
nennt man {{Stichwort|Kugelkoordinatenauswertung|SZ=.}} Diese Abbildung bildet die {{Stichwort|Kugelkoordinaten|SZ=}} {{mathl|term= (r, \theta,\varphi) |SZ=}} auf die zugehörigen kartesischen Koordinaten {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=}} ab.
{{
inputbild
| 3D Spherical|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Andeggs
|Domäne=
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Die Bedeutung der Kugelkoordinaten sind folgendermaßen: {{math|term= r |SZ=}} ist der Abstand von {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=}} zum Nullpunkt. Bei
{{
Relationskette
|r
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
definieren die beiden Winkel
{{
mathkor|term1=
\varphi
|und|term2=
\theta
|SZ=
}}
einen Punkt auf der Einheitskugel, und zwar bestimmt {{math|term= \varphi|SZ=}} einen Punkt auf dem Einheitskreis in der {{mathl|term= x-y|SZ=-}}Ebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=auf dem Äquator|
|ISZ=|ESZ=
}}
und {{math|term= \theta|SZ=}} bestimmt einen Punkt auf dem zugehörigen Halbkreis
{{
Zusatz/Klammer
|text=der durch den Äquatorpunkt und Nord- und Südpol festgelegt ist|
|ISZ=|ESZ=,
}}
wobei der Winkel zum Nordpol gemessen wird. Für
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
|r
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und|
|ISZ=|ESZ=
}}
einen festen Winkel {{math|term= \theta |SZ=}} parametrisiert {{math|term= \varphi |SZ=}} einen {{Stichwort|Breitenkreis|SZ=,}} wobei
{{
Relationskette
| \theta
|| {{op:Bruch| \pi| 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
den Äquator beschreibt. Bei einem festen Winkel {{math|term= \varphi |SZ=}} hingegen parametrisiert {{math|term= \theta |SZ=}} den oben angesprochenen Halbkreis, einen {{Stichwort|Längenkreis|SZ=.}} In der Geographie herrschen übrigens etwas andere Konventionen, man wählt den zweiten Winkel aus {{mathl|term= [- {{op:Bruch| \pi| 2}}, {{op:Bruch| \pi| 2}} ] |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=statt
{{
mathkor|term1=
+
|und|term2=
-
|SZ=
}}
spricht man von nördlicher und südlicher Breite|
|ISZ=|ESZ=
}}
und nimmt {{mathl|term= - {{op:sin|\theta|}} |SZ=.}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Abbildung ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| {{op:cos|\varphi|}} {{op:sin|\theta|}} | r {{op:cos|\varphi|}} {{op:cos|\theta|}} | -r {{op:sin|\varphi|}} {{op:sin|\theta|}} | {{op:sin|\varphi|}} {{op:sin|\theta|}} | r {{op:sin|\varphi|}} {{op:cos|\theta|}} | r {{op:cos|\varphi|}} {{op:sin|\theta|}} | {{op:cos|\theta|}} | -r {{op:sin|\theta|}} | 0}}
|SZ=
}}
und die Determinante davon ist
{{
Math/display|term=
r^2 {{op:sin|\theta|}}
|SZ=.
}}
D.h. bei
{{
Relationskette
|r
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \theta
|\notin|\Z \pi
||
||
||
|SZ=
}}
ist das
{{
Definitionslink
|totale Differential|
|Kontext=|
|SZ=
}}
invertierbar und daher liegt
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Satz über die Umkehrabbildung/R/Stetig differenzierbar/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|lokaler Diffeomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor. Die inhaltliche Interpretation der Abbildung zeigt, dass hier überhaupt ein Diffeomorphismus zwischen {{mathl|term= \R_+ \times ]0, \pi[ \times [0, 2 \pi[|SZ=}} und {{mathl|term= \R^3 \setminus {{Mengebed|(0,0,z)| z \in \R}} |SZ=}} vorliegt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kugelkoordinaten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q7fqsyd6r4c79xzqycoiwkyrxqkb6mv
Implizite Abbildung/Einführung/x^2+y^2/Kreise/Beispiel
0
53856
1099953
1085044
2026-06-17T06:56:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099953
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
|(x,y)| x^2+y^2
|SZ=.
}}
Da diese nur nichtnegative Werte annimmt, sind die
{{
Definitionslink
|Fasern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette
|z
| \in |\R_-
||
||
||
|SZ=
}}
leer. Die Faser zum Wert {{math|term= 0 |SZ=}} besteht aus dem einzigen Punkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=.}} Die Faser zu einem positiven Wert
{{
Relationskette
|z
| \in |\R_+
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{Mengebed|(x,y)| x^2+y^2 {{=}} z}}
|SZ=,
}}
das ist der Kreis mit dem Radius {{math|term= \sqrt{z} |SZ=.}} Zu jedem Punkt
{{
Relationskette
|P
||(x_0,y_0)
|\neq| (0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Faser
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder die Niveaumenge|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch diesen Punkt also ein Kreis {{math|term= Z |SZ=.}} Eine hinreichend kleine offene Ballumgebung {{mathl|term= {{op:Offener Ball| P | \delta}} |SZ=}} von {{math|term= P |SZ=}} enthält nur einen Teil des Kreisbogens, der homöomorph zu einem offenen Intervall ist. Die differenzierbare Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|]a,b[|\R^2
| t | \sqrt{x_0^2+y_0^2} {{op:Zeilenvektor| {{op:cos| t |}} | {{op:sin| t |}} |}}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit geeignet gewählten Intervallgrenzen|
|ISZ=|ESZ=
}}
induziert dabei eine Homöomorphie zwischen {{mathl|term= ]a,b[ |SZ=}} und dem Kreisbogenausschnitt {{mathl|term= Z \cap {{op:Offener Ball| P | \delta}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2si987swajtkn9nk5iuzul1pc5e3o64
Getrennte Variablen/y' ist ty/Picard-Lindelöf/Beispiel
0
53978
1099914
1085007
2026-06-17T06:49:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099914
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wenden die
{{
Definitionslink
|Picard-Lindelöf-Iteration|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf die Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| y'
|| F(t,y)
||ty
||
||
|SZ=
}}
mit der Anfangsbedingung
{{
Relationskette/display
| y(0)
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
an
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Lösung ist {{mathlk|term= e^{ {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette
| \varphi_0
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Die erste Iteration liefert
{{
Relationskette/display
| \varphi_1 (t)
|| 1 + \int_0^t s ds
|| 1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2
||
||
|SZ=.
}}
Die zweite Iteration liefert
{{
Relationskette/align
| \varphi_2 (t)
|| 1 + \int_0^t F {{makl| s, \varphi_1(s) |}} ds
|| 1 + \int_0^t F {{makl| s, 1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 |}} ds
|| 1 + \int_0^t s+ {{op:Bruch| 1 | 2}} s^3 ds
|| 1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 + {{op:Bruch| 1 | 8}} t^4
||
|SZ=.
}}
Die dritte Iteration liefert
{{
Relationskette/align
| \varphi_3 (t)
|| 1 + \int_0^t F {{makl| s, \varphi_2(s) |}} ds
|| 1 + \int_0^t F {{makl| s,1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 + {{op:Bruch| 1 | 8}} s^4 |}} ds
|| 1 + \int_0^t s+ {{op:Bruch| 1 | 2}} s^3 + {{op:Bruch| 1 | 8}} s^5 ds
|| 1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 + {{op:Bruch| 1 | 8}} t^4 + {{op:Bruch| 1 | 48}} t^6
||
|SZ=.
}}
Dabei stimmt die {{math|term= i |SZ=-}}te Iteration mit der Taylor-Entwicklung der Ordnung {{math|term= 2i|SZ=}} der Lösung überein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen mit getrennten Variablen
|Kategorie2=Die Picard-Lindelöf-Iteration
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7ebphptyslhdauh1tug5h0bead44kih
Endlicher Körper/(t^q-t,t^q-t)/Gerade/Ableitung ist keine Tangente/Beispiel
0
54019
1099859
1035700
2026-06-17T06:40:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099859
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|endliche Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|q
|| p^e
||
||
||
|SZ=
}}
Elementen, wobei {{math|term= p |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Primzahl|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{mathl|term= e \geq 1 |SZ=}} ist. Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Affine Gerade| K |}} | {{op:Affine Ebene| K |}}
| t | {{op:Zeilenvektor|t^q-t|t^q-t}}
|SZ=
}}
besitzt den einzigen Bildpunkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| 0 | 0}} |SZ=.}} Der formale Ableitungsvektor dieser Parametrisierung ist aber
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| -1,-1}}
|SZ=.
}}
Eine geometrisch konstante Kurve kann also in positiver Charakteristik eine nicht-verschwindende Ableitung besitzen. Der Nullpunkt ist ein
{{
Definitionslink
|glatter Punkt|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
auf sämtlichen Geraden
{{
Relationskette
|C
|| V(aX+bY)
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Tangente|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Ebene algebraische Kurven/Tangentialabbildung und Tangente in einem glatten Punkt als Kern/Bemerkung
|SZ=
}}
stimmt mit der Geradengleichung überein, diese annulliert aber nur bei {{mathl|term= a=-b|SZ=}} den Vektor {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| -1,-1}} |SZ=.}} In
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Algebraische Kurven/Rationale Parametrisierung/Verhältnis Tangenten/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
kann man also nicht auf die Unendlichkeitsvoraussetzung verzichten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Glattheit von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=Theorie der ebenen algebraischen Kurven über endlichen Körpern
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fhssdzcel0dzjg4ucn6z3uu4cykmof3
Ellipse/Flächenberechnung aus Kreis/Beispiel
0
54048
1099828
1084932
2026-06-17T06:36:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099828
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Den Flächeninhalt des Einheitskreises haben wir in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Einheitskreis/Integral von Wurzel 1-x^2/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
über ein Integral als {{math|term= \pi|SZ=}} bestimmt. Unter der durch die Matrix
{{
Relationskette
|M
|| {{op:Matrix22| a | 0 | 0|b}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|linearen Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird die Einheitskreisscheibe {{mathl|term= {{Mengebed|(x,y)| x^2+y^2 \leq 1}} |SZ=}} auf
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{Mengebed|(ax,by)| x^2+y^2 \leq 1}}
|| {{Mengebed|(u,v)| \frac{1}{a^2} u^2+ \frac{1}{b^2} v^2 \leq 1}}
|| {{Mengebed|(u,v)| b^2 u^2+ a^2 v^2 \leq a^2b^2 }}
||
||
|SZ=
}}
abgebildet. Das Bild ist eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=achsenparallele|
|ISZ=|ESZ=
}}
Ellipsenscheibe. Ihr Flächeninhalt ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
R^n/Kompakte Teilmenge/Volumen/Lineare Abbildung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= \pi ab|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Maßtheorie für lineare Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitskreisscheibe
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kgg5eg9xwk9pvzqbfu9dsj166yaxnps
Doppelintegral/Oberer Halbkreis/x^2y+xy^3/Beispiel
0
54057
1099802
1084904
2026-06-17T06:32:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099802
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= T |SZ=}} die obere Einheitskreishälfte und
{{
Abbildung/display
|name=f
| T |\R
|(x,y)|f(x,y) {{=}} x^2y+xy^3
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Flächenstück/Durch stetige Funktionen begrenzt/Funktion darauf/Cavalieri/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align
| \int_T f d \lambda^2
|| \int_{-1}^1 {{makl| \int_0^{ \sqrt{1-x^2} } x^2y+xy^3 dy |}} dx
|| \int_{-1}^1 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2y^2 + {{op:Bruch| 1 | 4}}xy^4 |}} {{|}}_0^{ \sqrt{1-x^2} } dx
|| \int_{-1}^1 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 \sqrt{1-x^2} ^2 + {{op:Bruch| 1 | 4}}x\sqrt{1-x^2}^4 |}} dx
|| \int_{-1}^1 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 {{makl| 1-x^2 |}} + {{op:Bruch| 1 | 4}} x {{makl| 1-x^2 |}}^2 }} dx
|| \int_{-1}^1 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} x^2 - {{op:Bruch| 1 | 2}} x^4 + {{op:Bruch| 1 | 4}} x - {{op:Bruch| 1 | 2}} x^3 + {{op:Bruch| 1 | 4}} x^5 }} dx
|| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 8}} x^2 + {{op:Bruch| 1 | 6}} x^3 - {{op:Bruch| 1 | 8}} x^4 - {{op:Bruch| 1 | 10}} x^5 + {{op:Bruch| 1 | 24}} x^6 }}{{|}}_{-1}^1
|| {{op:Bruch| 2 | 15}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Doppelintegrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
44z35i0doptgn7cqhq3ezkqvlswwnio
Obere Einheitshalbkugel/Geometrischer Schwerpunkt/Beispiel
0
54065
1100119
1085224
2026-06-17T07:23:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100119
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir berechnen den
{{
Definitionslink
|Schwerpunkt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der oberen Einheitshalbkugel, also von
{{
Relationskette/display
|T
|| {{Mengebed|(x,y,z) \in \R^3| x^2+y^2+z^2 \leq 1|z \geq 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die {{math|term= x |SZ=-}} und die {{math|term= y |SZ=-}}Koordinate muss aus Symmetriegründen natürlich {{math|term= 0 |SZ=}} sein. Für die {{math|term= z |SZ=-}}Koordinate berechnen wir
{{
Relationskette/align/drucklinks
| \int_{-1}^1 \int_{- \sqrt{1-x^2} }^{ \sqrt{1-x^2} } \int_0^{\sqrt{1-x^2-y^2} } zdzdydx
|| \int_{-1}^1 \int_{- \sqrt{1-x^2} }^{ \sqrt{1-x^2} } {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| 1-x^2-y^2 |}} dydx
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \int_{-1}^1 {{makl| {{makl| 1-x^2 |}} y - {{op:Bruch| 1 | 3}} y^3 |}} {{|}}_{- \sqrt{1-x^2} }^{ \sqrt{1-x^2} } dx
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \int_{-1}^1 {{makl| 1-x^2 |}} \sqrt{1-x^2} - {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| 1-x^2|}} \sqrt{1-x^2} - {{makl| - {{makl| 1-x^2 |}} \sqrt{1-x^2} + {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| 1-x^2 |}} \sqrt{1-x^2} |}} dx
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \int_{-1}^1 {{op:Bruch| 4 | 3}} {{makl| 1-x^2 |}} \sqrt{1-x^2} dx
|| {{op:Bruch| 2 | 3}} \int_{-1}^1 {{makl| 1-x^2 |}} \sqrt{1-x^2} dx
|SZ=.
}}
Wir führen die
{{
Faktlink
|Präwort=|Substitution|Faktseitenname=
Integration/Substitutionsregel/dx Version/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| x
|| {{op:sin| u |}}
||
||
||
|SZ=
}}
durch und erhalten
{{
Zusatz/Klammer
|text=ohne den Vorfaktor|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align/handlinks
| \int_{ - {{op:Bruch| \pi| 2}} }^{ {{op:Bruch| \pi| 2}} } {{makl| 1- {{op:sin| u |exp=2}} |}} {{op:cos| u |}} \cdot {{op:cos| u |}} du
|| \int_{ - {{op:Bruch| \pi| 2}} }^{ {{op:Bruch| \pi| 2}} } {{makl| 1- {{op:sin| u |exp=2}} |}} {{makl| 1- {{op:sin| u |exp=2}} |}} du
|| \int_{ - {{op:Bruch| \pi| 2}} }^{ {{op:Bruch| \pi| 2}} } 1- 2{{op:sin| u |exp=2}} + {{op:sin| u |exp=4}} du
|| 2 \int_{ 0 }^{ {{op:Bruch| \pi| 2}} } 1- 2{{op:sin| u |exp=2}} + {{op:sin| u |exp=4}} du
||
|SZ=.
}}
Unter Verwendung von
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Integral/Potenzen von Sinus/Rekursion/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
ist dieses Integral gleich
{{
Relationskette/display
| 2 {{makl| {{op:Bruch| \pi| 2}} - 2 {{op:Bruch| \pi| 4}} + {{op:Bruch| 3 | 8}} \cdot {{op:Bruch| \pi| 2}} |}}
|| {{op:Bruch| 3 | 8}} \pi
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Volumen der halben Einheitskugel ist
{{
Beispiellink
|Präwort=nach|| Beispielseitenname=
Kugelvolumen/Mit Cavalieri-Prinzip aus Kreisfläche/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} \pi |SZ=.}} Daher ist die {{math|term= z |SZ=-}}Koordinate des Schwerpunkts gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 2 | 3}} \cdot {{op:Bruch| 3 | 8}} \pi| {{op:Bruch| 2 | 3}} \pi |}}
|| {{op:Bruch| 3 | 8}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des Schwerpunktes
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
amxcaozzqe9uspmi3emzbvuu9sk8teb
Körper/T ist Subgraph zu Funktion über Rechteck/Beispiel
0
54164
1100021
1036769
2026-06-17T07:07:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100021
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|R
|| [a,b] \times [c,d]
||
||
||
|SZ=
}}
ein Rechteck,
{{
Abbildung/display
|name=q
| [a,b] \times [c,d] | \R_{\geq 0}
|(x,y)| q(x,y)
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|stetige Funktion|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
und {{math|term= T |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Subgraph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu dieser Funktion, also
{{
Relationskette
|T
|| {{Mengebed|(x,y,z)|a \leq x \leq b|c\leq y \leq d| 0 \leq z \leq q(x,y)}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für eine auf {{math|term= T |SZ=}} definierte stetige Funktion {{math|term= f |SZ=}} ist somit
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Körper/Durch stetige Funktionen begrenzt/Funktion darauf/Cavalieri/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| \int_T f d \lambda^3
|| \int_a^b \int_c^d \int_0^{q(x,y)} f(x,y,z) dz dy dx
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dreifachintegrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iy6bliin8ff4gwp276xq88utrf6v7gg
Komplexes Quadrieren/Reell/Flächeninhalt/Beispiel
0
54181
1099987
1085095
2026-06-17T07:01:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099987
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das komplexe Quadrieren
{{
Abbildung/display
|name=
| {{CC}} | {{CC}}
| z |z^2
|SZ=.
}}
In reellen Koordinaten ist dies die differenzierbare Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^2|\R^2
|(x,y)|(x^2-y^2,2xy)
|SZ=.
}}
Diese Abbildung ist wegen
{{
Relationskette
| \varphi(x,y)
|| \varphi(-x,-y)
||
||
||
|SZ=
}}
nicht injektiv. Allerdings ist die Einschränkung auf die positive Halbebene
{{
Relationskette
|G
|| {{Mengebed|(x,y)| x>0}}
||
||
||
|SZ=
}}
injektiv, und das Bild davon ist
{{
Relationskette
|H
|| \R^2 \setminus \R_-
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die Ebene ohne die negative reelle Achse|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= \varphi |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| \operatorname{Jak}( \varphi )_{(x,y)}
|| {{op:Matrix22| 2x| -2y| 2y| 2x}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Jacobi-Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| (J(\varphi))(x,y)
|| 4x^2+4y^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir möchten den Flächeninhalt des Bildes
{{
Relationskette
| T
|| \varphi(S)
||
||
||
|SZ=
}}
des Einheitsquadrates
{{
Relationskette
|S
|| [0,1] \times [0,1]
||
||
||
|SZ=
}}
unter dieser Abbildung berechnen
{{
Zusatz/Klammer
|text=die eine Seite des Einheitsquadrates gehört nicht zu {{math|term= G |SZ=,}} dieser Rand ist aber eine
{{
Definitionslink
|Nullmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
R^n/Kompakte Teilmenge/In echtem Unterraum/Null/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und daher für den Flächeninhalt und die Integration unerheblich|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Diffeomorphismus/Transformationsformel/Kompakte Teilmengen/Volumen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist dann
{{
Relationskette/align
| \lambda^2(T)
|| \int_S 4x^2+4y^2 d \lambda^2
|| \int_0^1 \int_0^1 {{makl| 4x^2+4y^2 |}} dx dy
|| \int_0^1 {{makl| {{op:Bruch| 4 | 3}} x^3 + 4x y^2 |}} {{|}}_0^1 dy
|| \int_0^1 {{makl| {{op:Bruch| 4 | 3}} + 4 y^2 |}} dy
|| {{makl| {{op:Bruch| 4 | 3}} y + {{op:Bruch| 4 | 3}} y^3 |}} {{|}}_0^1
|| {{op:Bruch| 8 | 3}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Transformationsformel für Integrale
|Kategorie2=Theorie der Quadratabbildung
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
10up1i7bgrmehcr2ssz6paypyte9w36
Regulär berandetes ebenes Gebiet/Satz von Green/Für Gradientenfeld/Bemerkung
0
54194
1100684
1035844
2026-06-17T10:46:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100684
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Für ein
{{
Definitionslink
|stetig differenzierbares|
|Kontext=R^n |
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Gradientenfeld|
|Kontext=|
|SZ=
}} {{math|term= F |SZ=}} ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbarkeit/Satz von Schwarz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|F_2 | x | x,y}} - {{op:Partielle Ableitung|F_1 | y | x,y}}
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass das Flächenintegral im
{{
Faktlink
|Präwort=|Satz von Green|Faktseitenname=
Regulär berandetes ebenes Gebiet/Satz von Green/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Daher muss das Wegintegral ebenfalls {{math|term= 0 |SZ=}} sein, was schon in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gradientenfeld/Geschlossenes Wegintegral/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gezeigt wurde
{{
Zusatz/Klammer
|text=und auch in höheren Dimensionen gilt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Satz von Green
|Kategorie2=Der Satz von Schwarz (R)
|Kategorie3=Theorie der Gradientenfelder
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m1n26admqczgsepdafu30sciotiqien
Flächentreue Abbildung/Dreiecks-Polynome/Beispiel
0
54266
1099890
1084984
2026-06-17T06:45:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099890
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|h
| \in | \R[y]
||
||
||
|SZ=
}}
ein beliebiges Polynom in der einen Variablen {{math|term= y |SZ=.}} Dann ist die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^2|\R^2
|(x,y)| (x+h(y),y)
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|flächentreuer Diffeomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= \varphi|SZ=}} ist ja
{{
Relationskette/display
| \operatorname{Jak}( \varphi )_{(x,y)}
|| {{op:Matrix22| 1 |h'(y)| 0 | 1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
konstant gleich {{math|term= 1 |SZ=}} ist. Wenn man die Rollen von
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}}
vertauscht und die Hintereinanderschaltung von solchen Abbildungen betrachtet, so erhält man flächentreue Abbildungen, denen man es nicht auf den ersten Blick ansieht. Beispielsweise ist zu
{{
Relationskette
| \varphi(x,y)
|| (x+y^2,y)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \psi(x,y)
|| (x,y+x^3)
||
||
||
|SZ=
}}
die Hintereinanderschaltung
{{
Relationskette/align/handlinks
| (\psi \circ \varphi) (x,y)
|| \psi( \varphi (x,y) )
|| \psi {{op:Zeilenvektor| x+y^2| y |}}
|| {{op:Zeilenvektor| x+y^2| y+ {{makl| x+y^2 |}}^3 }}
|| {{op:Zeilenvektor| x+y^2| y+x^3 +3x^2y^2+3xy^4+y^6}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der maßtreuen Abbildungen
|Kategorie2=Theorie der Automorphismen des affinen Raumes
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
toozhpvm0nj7jsrg2p7zwo19bf69apt
Satz von Green/Unter Parabel/(e^x,xy)/Beispiel
0
54299
1100289
1085419
2026-06-17T07:51:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100289
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= T \subseteq \R^2 |SZ=}} die Teilmenge, die durch die {{math|term= x |SZ=-}}Achse, die Gleichung {{mathl|term= x=1 |SZ=}} und den Parabelbogen begrenzt wird, und es sei
{{
Relationskette
|F(x,y)
||(e^x,xy)
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir wollen die beiden Integrale
{{
Faktlink
|Präwort=im|Satz von Green|Faktseitenname=
Regulär berandetes ebenes Gebiet/Satz von Green/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
unabhängig voneinander berechnen. Den Rand von {{math|term= T |SZ=}} kann man durch drei Wege {{mathl|term= \gamma_1, \gamma_2, \gamma_3 |SZ=}} regulär parametrisieren, wobei
{{
Relationskette/display
| \gamma_1(t)
|| (t,0)
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \gamma_2(t)
|| (1,t)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \gamma_3(t)
|| {{op:Zeilenvektor| 1-t|(1-t)^2|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=jeweils mit {{mathlk|term=t \in [0,1] |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist. Für das
{{
Definitionslink
|Wegintegral|
|Kontext=Vektorfeld|
|SZ=
}}
gilt somit
{{
Relationskette/align/handlinks
| \int_{\partial T} F
|| \int_{\gamma_1 } F + \int_{\gamma_2 } F + \int_{\gamma_3 } F
|| \int_0^1 F_1(t,0) dt + \int_0^1 F_2(1,t) dt + \int_0^1 F_1(1-t,1-2t+t^2) (-1) +F_2(1-t,1-2t+t^2)(2t-2) dt
|| \int_0^1 e^t dt + \int_0^1 t dt + \int_0^1 -e^{1-t} +(1-t) (1-2t+t^2)(2t-2) dt
|| e-1 + {{op:Bruch| 1 | 2}} + {{makl| e^{1-t} |}}{{|}}_0^1 -2 \int_0^1 (1-t)^4 dt
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 2 | 5}} {{makl| (1-t)^5 |}} {{|}}_0^1
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}- {{op:Bruch| 2 | 5}}
|| {{op:Bruch| 1 | 10}}
|SZ=.
}}
Zur Berechnung des Doppelintegrals ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|F_2 | x}} - {{op:Partielle Ableitung|F_1 | y}}
|| y
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/align
| \int_T {{op:Partielle Ableitung|F_2 | x}} - {{op:Partielle Ableitung|F_1 | y}} d \lambda^2
|| \int_T y d \lambda^2
|| \int_0^1 \int_0^{x^2} y dydx
|| \int_0^1 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} y^2 |}} {{|}}_0^{x^2} dx
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \int_0^1 x^4 dx
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| 1 | 5}} x^5 |}}{{|}}_0^1
|| {{op:Bruch| 1 | 10}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Green
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
07883y1alfp4dr0x40ohsqsd0i0a36e
Sinusbogen/Schwerpunkt/Satz von Green/Beispiel
0
54312
1100300
1085428
2026-06-17T07:53:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100300
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= T |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Subgraph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Sinusfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
\pi
|SZ=.
}}
Wir wollen den
{{
Definitionslink
|geometrischen Schwerpunkt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= T |SZ=}} mit Hilfe von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Regulär berandetes ebenes Gebiet/Satz von Green/Versionen für Schwerpunkt/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
berechnen. Der Flächeninhalt von {{math|term= T |SZ=}} ist bekanntlich
{{
Relationskette/display
|m
|| \int_0^\pi {{op:sin| t |}}
|| - {{op:cos| t |}}{{|}}_0^\pi
|| 2
||
|SZ=.
}}
Der Rand von {{math|term= T |SZ=}} wird durch die beiden Wege
{{
Relationskette
| \gamma_1(t)
||(t,0)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \gamma_2(t)
||(\pi- t, {{op:sin(| \pi-t |}} )
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=jeweils für {{mathlk|term=t \in [0, \pi] |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
parametrisiert. Daher ist die {{math|term= x |SZ=-}}Koordinate des Schwerpunkts mit Hilfe des Vektorfeldes {{mathl|term= F(x,y)=(xy,0) |SZ=}} gleich
{{
Relationskette/align
| x_S
|| - {{op:Bruch| 1 | 2}} \int_{\partial T} F
|| -{{op:Bruch| 1 | 2}} \int_{ \gamma_2 } F
|| -{{op:Bruch| 1 | 2}} \int_{0}^\pi (\pi-t) {{op:sin(| \pi-t|}} (-1) dt
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \int_{0}^\pi u {{op:sin| u |}} du
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| - u {{op:cos| u |}} + {{op:sin| u |}} |}} {{|}}_0^\pi
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \pi
|SZ=,
}}
was auch aus Symmetriegründen klar ist. Die {{math|term= y |SZ=-}}Koordinate des Schwerpunktes berechnet sich mit Hilfe des Vektorfeldes {{mathl|term= G(x,y)= (y^2,0) |SZ=}} zu
{{
Relationskette/align
| y_S
|| - {{op:Bruch| 1 | 4}} \int_{\partial T} G
|| -{{op:Bruch| 1 | 4}} \int_{ \gamma_2 } G
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} \int_{0}^\pi {{op:sin|(\pi-t)|exp=2}} dt
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} \int_{0}^\pi {{op:sin| u |exp=2}} du
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 2}} \pi
|| {{op:Bruch| 1 | 8}} \pi
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Green
|Kategorie2=Theorie des Schwerpunktes
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6budv38sbxg1qfi8r4nbk1rgwhawyl2
Satz von Gauss/x^2-y^2/Harmonisch/Wegintegral über Einheitskreis/Beispiel
0
54331
1100288
1085418
2026-06-17T07:51:49Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100288
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=u
|\R^2|\R
|(x,y)| x^2-y^2
|SZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|harmonisch|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Daher ist für eine
{{
Definitionslink
|regulär berandete, ebene Teilmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= T |SZ=}}
{{
Relationskette/display
| \int_T \triangle u d \lambda^2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und daher ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Satz von Gauss/Ebene/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auch
{{
Relationskette/display
| \int_{\partial T} {{makl| - {{op:Partielle Ableitung| u | y}} , {{op:Partielle Ableitung| u | x}} |}}
|| \int_{\partial T} {{makl| 2y , 2x |}}
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Für {{mathl|term= T= {{op:Abgeschlossener Ball| 0 | 1}} |SZ=}} ist beispielsweise mit der
{{
Definitionslink
|trigonometrischen Parametrisierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \gamma|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| \int_{\gamma} {{makl| 2y , 2x |}}
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Dies ergibt sich auch direkt aus
{{
Relationskette/align/handlinks
| \int_{\gamma} {{makl| y , x |}}
|| \int_0^{2 \pi} - {{op:sin| t |}} \cdot {{op:sin| t |}} + {{op:cos| t |}} \cdot {{op:cos| t |}} dt
|| \int_0^{2 \pi} 1- 2 {{op:sin| t |exp=2}} dt
|| {{makl| t - t + {{op:sin| t |}} {{op:cos| t |}} |}} {{|}}_0^{2 \pi}
|| 0
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Satz von Gauss (Ebene)
|Kategorie2=Theorie der harmonischen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bxfeziwq7bsohmwhgzcqs5ukx1yx4pb
Satz von Gauss/x^2+y^2/Wegintegral über Einheitskreis/Beispiel
0
54333
1100287
1038048
2026-06-17T07:51:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100287
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=u
|\R^2|\R
|(x,y)| x^2+y^2
|SZ=
}}
ist nicht
{{
Definitionslink
|harmonisch|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
ihre
{{
Definitionslink
|Laplace-Ableitung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \triangle u |SZ=}} ist konstant gleich {{math|term= 4 |SZ=.}} Für die Einheitskreisscheibe {{mathl|term= T= {{op:Abgeschlossener Ball| 0 | 1}} |SZ=}} ist somit
{{
Relationskette/display
| \int_T \triangle u d \lambda^2
|| \int_T 4 d \lambda^2
|| 4 \pi
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Satz von Gauss/Ebene/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auch
{{
Relationskette/display
| \int_{\partial T} {{makl| - {{op:Partielle Ableitung| u | y}} , {{op:Partielle Ableitung| u | x}} |}}
|| \int_{\gamma} {{makl| - 2y , 2x |}}
|| 4 \pi
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= \gamma|SZ=}} die
{{
Definitionslink
|trigonometrische Parametrisierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des Einheitskreises bezeichnet. Dies ergibt sich auch direkt aus
{{
Relationskette/align/handlinks
| \int_{\gamma} {{makl| -2y , 2x |}}
|| 2 \int_{\gamma} {{makl| -y , x |}}
|| 2 \int_0^{2 \pi} {{op:sin| t |}} \cdot {{op:sin| t |}} + {{op:cos| t |}} \cdot {{op:cos| t |}} dt
|| 2 \int_0^{2 \pi} 1 dt
|| 4 \pi
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Satz von Gauss (Ebene)
|Kategorie2=Theorie der harmonischen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rai9s2ddqxhcu16of81b7cxcjipoblv
Z/Spektrum/Beispiel
0
55723
1100414
1085545
2026-06-17T08:11:59Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100414
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{Bildskip|}}
{{
inputbild
|Spektrum von Z| xcf| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Spektrum_von_Z
|Text=So stellt man sich das Spektrum von {{math|term= \Z |SZ=}} vor. Die Verbindungslinien sollen vermitteln, dass es sich um ein eindimensionales Objekt handelt. Das Nullideal malt man fett, um anzudeuten, dass es sich um einen dichten Punkt handelt.
|Autor=
|Benutzer=Bocardodarapti
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Die Primideale in {{math|term= \Z |SZ=}} sind einerseits die maximalen Ideale {{mathl|term= (p) |SZ=,}} wobei {{math|term= p |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Primzahl|
|Kontext=|
|SZ=
}} ist, und andererseits das Nullideal {{math|term= 0 |SZ=.}} Die maximalen Ideale bilden die abgeschlossenen Punkte von {{mathl|term= {{op:Spek|\Z|}} |SZ=.}} Das Nullideal ist darin ein weiterer nicht abgeschlossener Punkt. Die einzige abgeschlossene Menge, in der dieser Punkt enthalten ist, ist die ganze Menge. Die abgeschlossenen Mengen in {{mathl|term= {{op:Spek|\Z|}} |SZ=}} sind neben der Gesamtmenge die endlichen Teilmengen aus maximalen Idealen.
Man visualisiert {{mathl|term= {{op:Spek|\Z|}} |SZ=}} als eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=gedachte Gerade|
|ISZ=|ESZ=,
}}
auf der die Primzahlen diskret liegen, während der Nullpunkt ein fetter Punkt ist, der die gesamte Gerade repräsentiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der affinen Schemata
|Kategorie2=Theorie der ganzen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Spektrum von Z
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lh51o0g44tnbvs8bmpm431nc3lsofc2
K-Algebra/Direkter Summand/Beispiel
0
55824
1099967
1036397
2026-06-17T06:58:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099967
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= A |SZ=}} eine von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedene
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Algebra|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dann ist {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|direkter Summand|
|Kontext=Ring|
|SZ=
}}
von {{math|term= A |SZ=.}} Dies beruht darauf, dass man die {{math|term= 1 |SZ=}} zu einer
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
von {{math|term= A |SZ=}} ergänzen kann. Mit dem von den anderen Basiselementen
{{
Definitionslink
|erzeugten|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Untervektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| V
| \subset | A
||
||
||
|SZ=
}}
ist dann
{{
Relationskette
|A
| \cong| K \cdot 1 \oplus V
||
||
||
|SZ=.
}}
Im Allgemeinen muss es aber keinen
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Algebrahomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=
| A | K
||
|SZ=
}}
geben. Bei einer
{{
Zusatz/Klammer
|text=nichttrivialen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| K
| \subset | L
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es keinen Ringhomomorphismus von {{math|term= L |SZ=}} nach {{math|term= K |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der direkten Summanden
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
827j9vam3r731xew18zw8bvwzmnt1o7
Einheitswurzel/xy-z^n/Graduierung/Beispiel
0
55854
1099824
1084929
2026-06-17T06:35:49Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099824
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der eine primitive {{math|term= n |SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \xi|SZ=}} enthalte. Wir betrachten die Untergruppe
{{
Relationskette/display
|G
|| {{Mengebed| {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^{-1} }} |\zeta^n{{=}}1|}}
| \subseteq | {{op:GLG| 2 |K}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die zugehörige Operation auf {{math|term= K^2 |SZ=}} bzw. auf {{mathl|term= K[U,V] |SZ=.}} Es handelt sich um eine
{{
Definitionslink
|zyklische Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= n |SZ=,}} die von
{{
Relationskette/display
|g
|| {{op:Matrix22|\xi| 0 | 0|\xi^{-1} }}
||
||
||
|SZ=
}}
erzeugt wird. Die Operation von {{math|term= g |SZ=}} auf {{mathl|term= K[U,V] |SZ=}} ist durch
{{
mathkor|term1=
U \mapsto \xi U
|und|term2=
V \mapsto \xi^{-1} V
|SZ=
}}
gegeben. Offenbar sind
{{
Math/display|term=
X=U^n,\, Y=V^n,\, Z=UV
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|invariante Polynome|
|Kontext=|
|SZ=
}} unter dieser Gruppenoperation, die in der Beziehung
{{
Relationskette/display
| XY
|| Z^n
||
||
||
|SZ=
}}
stehen. Dass diese drei Invarianten den Invariantenring erzeugen, sieht man am besten, wenn man die Situation graduiert realisiert. Dazu sei der Polynomring
{{
Definitionslink
|Prämath=\Z \times \Z
|graduiert|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= U |SZ=}} den Grad {{mathl|term= (1,0) |SZ=}} und {{math|term= V |SZ=}} den Grad {{mathl|term= (0,1) |SZ=}} besitze. Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \delta
|\Z^2| {{op:Zmod| n |}} {{defeqr|}} D
|(a,b)| a-b
|SZ=,
}}
und die zugehörige {{math|term= D |SZ=-}}Graduierung des Polynomringes. Wir identifizieren die
{{
Definitionslink
|Charaktergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Charakterdual| D |}} |SZ=}} mit der obigen Gruppe {{math|term= G |SZ=,}} indem wir
{{
Abbildung/display
|name=\chi
| D | K^\times
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= {{op:Matrix22| \chi(1)| 0 | 0| \chi(-1)|}} |SZ=}} identifizieren. Bei dieser Identifizierung entspricht die obige explizite Operation von {{math|term= G |SZ=}} auf {{mathl|term= K[U,V] |SZ=}} der natürlichen Operation der Charaktergruppe
{{
Faktlink
|Präwort=gemäß||Faktseitenname=
Graduierte Algebra/Körper/Charakter definiert Automorphismus/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
{{
Faktlink
|Präwort=Nach||Faktseitenname=
Graduierter Ring/Körper/Endliche Gruppe/Einheitswurzeln/Invariantenring/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der Invariantenring unter der {{math|term= G |SZ=-}}Operation gleich der neutralen Stufe unter der
{{
Definitionslink
|Prämath=D
|Graduie{{drucktrenn}}rung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Der Kern von {{math|term= \delta|SZ=}} wird durch {{mathl|term= (n,0),(0,n),(1,1) |SZ=}} erzeugt. Die zugehörigen Stufen bilden somit den Invariantenring. Der Invariantenring ist also {{mathl|term= K[U^n,V^n,UV] |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten kommutativen Ringe
|Kategorie2=Theorie der zweidimensionalen A-Singularitäten
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
|pdf=
}}
egrnsz559ny2lr9oxwcoejbwcsqfx7b
Alternierende Gruppe/Polynomring/3/Invariantenring/Beispiel
0
55931
1099723
1084834
2026-06-17T06:20:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099723
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die natürliche Operation der
{{
Definitionslink
|alternierenden Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| A_3
| \cong | {{op:Zmod| 3 |}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
auf dem {{math|term= K^3 |SZ=}} wird durch den Zyklus
{{
Math/display|term=
e_1\longmapsto e_2,\, e_2\longmapsto e_3,\, e_3\longmapsto e_1
|SZ=
}}
erzeugt. Besitzt {{math|term= K |SZ=}} dritte
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzeln|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
so kann man die zugehörige Matrix diagonalisieren und man erhält eine neue Basis
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Permutationsmatrix/Zyklus/Durchnummeriert/C/Eigentheorie/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
mit den Eigenvektoren
{{
Math/display|term=
e_1+e_2+e_3,\, e_1+\zeta e_2+\zeta^2e_3,\, e_1+\zeta^2 e_2+\zeta e_3
|SZ=.
}}
Wir führen die neuen Variablen
{{Math/display|term=U=X+Y+Z,\, V=X+\zeta Y+\zeta^2 Z,\, W=X+\zeta^2 Y+\zeta Z |SZ=}} ein. In dieser Basis ist der erzeugende Automorphismus durch
{{
Math/display|term=
U\longmapsto U,\, V\longmapsto \zeta V,\, W\longmapsto\zeta^2W
|SZ=
}}
gegeben und der Invariantenring ist in dieser Basis gleich
{{
Math/display|term=
K[U,V^3,VW,W^3]
|SZ=.
}}
Die einzige Relation ist durch
{{
Relationskette
| V^3W^3
|| (VW)^3
||
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben.
Wie sieht der Unterring der symmetrischen Polynome aus? Die Transposition {{mathl|term= Y \leftrightarrow Z |SZ=}} lässt {{math|term= U |SZ=}} unverändert und vertauscht {{math|term= V |SZ=}} und {{math|term= W |SZ=.}} Das bedeutet für den alternierenden Invariantenring, dass {{math|term= V^3 |SZ=}} und {{math|term= W^3 |SZ=}} vertauscht werden. Der symmetrische Invariantenring ist daher
{{
Math/display|term=
K[U, VW, V^3+W^3]
|SZ=.
}}
Dabei sind
{{
Relationskette/align/handlinks
|VW
|| X^2+Y^2+Z^2+\zeta XY+\zeta^2XY+\zeta XZ+\zeta^2XZ+\zeta YZ+\zeta^2YZ
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/align/drucklinks/teile
|V^3
|| X^3+Y^3+Z^3+6XYZ+ 3\xi^2 XY^2+ 3\xi X^2Y + 3\xi XZ^2 | 3teil2= + 3\xi^2 X^2Z + 3\xi^2 YZ^2 + 3\xi Y^2Z
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align/drucklinks/teile
| W^3
|| X^3+Y^3+Z^3+6XYZ+ 3\xi XY^2+ 3\xi^2 X^2Y + 3\xi^2 XZ^2 | 3teil2= + 3\xi X^2Z + 3\xi YZ^2 + 3\xi^2 Y^2Z
||
||
||
|SZ=.
}}
Für die
{{
Definitionslink
|Vandermondesche Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gilt
{{
Relationskette/align
| \triangle
|| (Y-X)(Z-X)(Z-Y)
|| XY^2 -X^2Y + X^2Z-XZ^2 +YZ^2- Y^2 Z
|| {{op:Bruch| 1 | 3 {{makl| \xi^2- \xi |}} }} {{makl| V^3-W^3 |}}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Lineare Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=Theorie der alternierenden Gruppen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qhdclo8pzw9mczu7b52tn545qeo6518
Allgemeine und spezielle lineare Gruppe/Operation auf Vektortupeln/Untervektorräume/Invarianten/Beispiel
0
55991
1099720
1084832
2026-06-17T06:19:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099720
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein Körper und {{math|term= V |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Prämath=n
|dimensionaler|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Vektor{{drucktrenn}}raum|
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
| r
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=man denke an
{{
Relationskette/k
| r
| \leq | n
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
wir betrachten die Wirkungsweise von {{mathl|term= {{op:GLG| r | K}} |SZ=}} auf dem {{math|term= r |SZ=-}}fachen Produkt von {{math|term= V |SZ=}} mit sich selbst, bei der ein {{math|term= r |SZ=-}}Tupel {{mathl|term= v_1 {{kommadots|}} v_r |SZ=}} von {{math|term= r |SZ=}} Vektoren aus {{math|term= V |SZ=}} auf ein anderes, durch die Matrix
{{
Relationskette
| g
| \in | {{op:GLG| r | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmtes {{math|term= r |SZ=-}}Tupel abgebildet wird. Mit
{{
Relationskette
| g
|| {{op:Matrixaij|n=r}}
||
||
||
|SZ=
}}
interessieren wir uns also für die Abbildung
{{
Abbildung/display/druckelementzeile
|name=
| {{op:GLG| r | K}} \times V^r | V^r
|( {{op:Matrixaij|n=r}}, v_1,v_2 {{kommadots|}} v_r) | {{op:Zeilenvektor| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{1i} v_i | \sum_{i {{=}} 1}^r a_{2i} v_i | \ldots| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{ri} v_i ||}}
|SZ=.
}}
Ein Tupel von {{math|term= r |SZ=}} Vektoren wird also stets auf ein Tupel aus Linearkombinationen dieser Vektoren abgebildet. Daher ist der von {{mathl|term= v_1 {{kommadots|}} v_r |SZ=}} erzeugte
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Untervektorraum|
|SZ=
}}
gleich dem vom Bildtupel {{mathl|term= g(v_1 {{kommadots|}} v_r) |SZ=}} erzeugten Untervektorraum. Wenn die {{mathl|term= v_1 {{kommadots|}} v_r |SZ=}}
{{
Definitionslink
|linear unabhängig|
|SZ=
}}
sind, so gilt dies auch für das Bildtupel. Für einen {{math|term= r |SZ=-}}dimensionalen Untervektorraum
{{
Relationskette
| U
| \subseteq | V
||
||
||
|SZ=
}}
und zwei
{{
Definitionslink
|Basen|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
von {{math|term= U |SZ=}} gibt es stets einen
{{
Definitionslink
|Automorphismus|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
von {{math|term= U |SZ=,}} der die eine Basis in die andere Basis überführt. Wenn man also die Operation von {{mathl|term= {{op:GLG| r | K}} |SZ=}} auf die
{{
Zusatz/Klammer
|text=offene und dichte|
|ISZ=|ESZ=
}}
Teilmenge
{{
Relationskette
| {{{T|T}}}
| \subseteq | V^r
||
||
||
|SZ=
}}
einschränkt, die aus allen linear unabhängigen {{math|term= r |SZ=-}}Tupeln besteht, so entsprechen die
{{
Definitionslink
|Bahnen der Operation|
|SZ=
}}
den {{math|term= r |SZ=-}}dimensionalen Untervektorräumen von {{math|term= V |SZ=,}} und die Elemente der einzelnen Bahnen durchlaufen sämtliche Basen des zugehörigen Untervektorraumes. Die Bahnen der Operation auf ganz {{math|term= V^r |SZ=}} sind schwieriger zu charakterisieren.
Wir beschreiben die algebraische Version dieser Operation. Die linearen Funktionen auf dem der Operation zugrunde liegenden Vektorraum
{{
Relationskette
| W
|| V^r
||
||
||
|SZ=
}}
sind die Linearformen
{{
Relationskette
| f
|| (f_1 {{kommadots|}} f_r)
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| f(v_1 {{kommadots|}} v_r)
|| f_1(v_1) {{plusdots|}} f_r (v_r)
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei sind die {{math|term= f_i |SZ=}} Linearformen auf {{math|term= V |SZ=,}} die wir direkt als Linearformen auf {{math|term= V^r |SZ=}} über die {{math|term= i |SZ=-}}ten Projektionen auffassen. Zu
{{
Relationskette
| g
| \in | {{op:GLG| r | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| f
|| {{op:Zeilenvektor|f_1 | \ldots|f_r}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die verknüpfte Abbildung gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
| (f g) {{op:Zeilenvektor|v_1 | \ldots|v_r}}
|| f {{op:Zeilenvektor| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{1i} v_i | \sum_{i {{=}} 1}^r a_{2i} v_i | \ldots| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{ri} v_i ||}}
|| f_1 {{makl| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{1i} v_i |}} + f_2 {{makl| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{2i} v_i |}} {{plusdots}} f_r {{makl| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{ri} v_i |}}
|| \sum_{i {{=}} 1}^r a_{1i} f_1 {{makl| v_i |}} + \sum_{i {{=}} 1}^r a_{2i} f_2 {{makl|v_i |}} {{plusdots}} \sum_{i {{=}} 1}^r a_{ri} f_r {{makl| v_i |}}
|| \sum_{i,j} a_{ji} f_j {{makl| v_i |}}
|| \sum_{j {{=}} 1}^r a_{j1} f_j {{makl| v_1 |}} + \sum_{j {{=}} 1}^r a_{j2} f_j {{makl|v_2 |}} {{plusdots}} \sum_{j {{=}} 1}^r a_{jr} f_j {{makl| v_r |}}
|| {{op:Zeilenvektor| \sum_{j {{=}} 1}^r a_{j1} f_j | \sum_{j {{=}} 1}^r a_{j2} f_j | \ldots| \sum_{j {{=}} 1}^r a_{jr} f_j }} {{op:Zeilenvektor|v_1 | \ldots|v_r}}
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/align
| fg
|| {{op:Zeilenvektor|f_1 | \ldots| f_r}} g
|| {{op:Zeilenvektor| \sum_{j {{=}} 1}^r a_{j1} f_j | \sum_{j {{=}} 1}^r a_{j2} f_j | \ldots| \sum_{j {{=}} 1}^r a_{jr} f_j }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei nun
{{
Relationskette
| V
|| K^n
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass wir die Gesamtsituation mit Variablen schreiben können. Zum Vektorraum {{math|term= V^r |SZ=}} gehört der Polynomring
{{
Math/display|term=
K[ X_{ij}\, ,1 \leq i \leq n,\, 1 \leq j \leq r ]
|SZ=.
}}
Dabei repräsentieren die
{{
mathbed|term=
X_{ij}
||bedterm1=
1 \leq i \leq n
||bedterm2=
|SZ=,
}}
die Koordinatenfunktionen der {{math|term= j |SZ=-}}ten Kopie des Vektorraums {{math|term= K^n |SZ=.}} Die Variable {{mathl|term= X_{ij} |SZ=}} ist die {{math|term= j |SZ=-}}te Projektion von {{math|term= V^r |SZ=}} auf
{{
Relationskette
| V
|| K^n
||
||
|SZ=
}}
gefolgt von der {{math|term= i |SZ=-}}ten Projektion {{math|term= p_i |SZ=}} von {{math|term= K^n |SZ=}} auf {{math|term= K |SZ=.}} Somit ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=es steht {{math|term= p_i |SZ=}} an der {{math|term= j |SZ=-}}ten Stelle|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align
| X_{ij} g
|| {{op:Zeilenvektor| 0 | \ldots|p_i | 0 | \ldots| 0 }} g
|| {{op:Zeilenvektor|a_{j1} p_i | \ldots| a_{jr} p_i }}
|| \sum_{k {{=}} 1}^r a_{jk} X_{ik}
||
|SZ=.
}}
Wenn eine Linearform auf {{mathl|term= V^r |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also eine Linearkombination aller {{math|term= X_{ij} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
in Matrixform als
{{Math/display|term= {{op:Matrixmn| c |m=n|n=r}} |SZ=}}
gegeben ist, wobei die {{mathl|term= c_{ij} |SZ=}} die Koeffizienten zu {{mathl|term= X_{ij} |SZ=}} bezeichnen, so erhält man die durch {{math|term= g |SZ=}} transformierte Linearform, indem man diese Matrix von rechts mit der transponierten Matrix zu {{math|term= g |SZ=}} multipliziert, also
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrixmn|c'|m=n|n=r}}
|| {{op:Matrixmn| c |m=n|n=r}} \circ {{op:transponiert| {{op:Matrixaij|n=r}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit liegt eine Operation der {{mathl|term= {{op:GLG| r | K}} |SZ=}} auf dem Polynomring in {{math|term= nr |SZ=}} Variablen vor. Um invariante Polynome zu bekommen, schränken wir die Operation auf die spezielle lineare Gruppe
{{
Relationskette
| {{op:SLG| r | K}}
| \subseteq | {{op:GLG| r | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
ein. Dann sind sämtliche
{{
Definitionslink
|Prämath=r
|Minoren|
|SZ=
}}
der Variablenmatrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrixmn| X |m=n|n=r}}
|SZ=
}}
invariant unter der Gruppenoperation. Dazu betrachten wir die
{{
Definitionslink
|universelle alternierende Abbildung|
|Definitionsseitenname=
Vektorraum/Dachprodukt/Definition
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| V^r | \bigwedge^r V
| (v_1 {{kommadots|}} v_r) | v_1 {{wedgedots|}} v_r
|SZ=.
}}
Diese Abbildung ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Dachprodukt/Transformation mit Determinante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
invariant unter der Gruppenoperation
{{
Zusatz/Klammer
|text=dafür braucht man, dass die Determinanten von {{math|term= g |SZ=}} gleich {{math|term= 1 |SZ=}} sind|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die {{math|term= r |SZ=-}}Minoren sind Linearformen auf dem {{math|term= r |SZ=-}}ten Dachprodukt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Darstellungstheorie der allgemeinen linearen Gruppe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
152e6z4ttn0s56fww2ap89et5s94pvw
Permutationsgruppe/Natürliche lineare Operation/Beispiel
0
56097
1100137
1085240
2026-06-17T07:26:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100137
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die symmetrische Gruppe {{math|term= S_n |SZ=}} ist die Gruppe der Permutationen auf der Menge
{{
Relationskette
| I
|| {{Menge1n|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| S_n
|| {{Mengebed| \sigma:I\rightarrow I| \sigma \text{ Bijektion} }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Hintereinanderschaltung als Verknüpfung. Das neutrale Element ist die Identität. Eine Permutation wird typischerweise als Wertetabelle geschrieben,
{{
Math/display|term=
\begin{pmatrix}
1 & \ldots & n\\ \sigma(1) & \ldots &\sigma(n)
\end{pmatrix}
|SZ=.
}}
{{math|term= S_n |SZ=}} ist eine Gruppe mit {{math|term= n!|SZ=}} Elementen.
Die Permutationsgruppe {{math|term= S_n |SZ=}} operiert als Gruppe von linearen Automorphismen auf {{math|term= K^n |SZ=}} wie folgt: Der {{math|term= i |SZ=-}}te Basisvektor {{math|term= e_i |SZ=}} wird auf {{mathl|term= e_{\sigma(i)} |SZ=}} geschickt, also {{mathl|term= e_i \mapsto e_{\sigma(i)} |SZ=.}} Dies definiert
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Lineare Abbildung/Festlegung auf Basis/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
einen
{{
Definitionslink
|linearen Automorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\sigma
|K^n | K^n
||
|SZ=,
}}
den wir ebenfalls mit {{math|term= \sigma|SZ=}} bezeichnen. In Matrizenschreibweise wird diese lineare Abbildung durch diejenige Matrix beschrieben, bei der in der {{math|term= i |SZ=-}}ten Spalte in der {{mathl|term= \sigma(i) |SZ=-}}ten Zeile eine {{math|term= 1 |SZ=}} steht, und sonst überall {{math|term= 0 |SZ=.}} Eine solche Matrix nennt man eine
{{
Definitionslink
|Permutationsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wenn {{mathl|term= E_{ij} |SZ=}} diejenige Matrix bezeichnet, die genau an der Stelle {{math|term= ij |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= i |SZ=-}}te Zeile, {{math|term= j |SZ=-}}te Spalte|
|ISZ=|ESZ=
}}
eine {{math|term= 1 |SZ=}} und sonst überall eine {{math|term= 0 |SZ=}} als Eintrag besitzt, so ist die zu {{math|term= \sigma|SZ=}} gehörende Permutationsmatrix gleich
{{
Relationskette/display
| E_\sigma
|| \sum^n_{j {{=}} 1}E_{\sigma(j) j}
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Matrix ist in gewissem Sinn der Graph der Permutation.
Die Menge der Permutationsmatrizen bilden eine endliche Untergruppe der
{{
Definitionslink
|allgemeinen linearen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:GLG| n | K}} |SZ=,}} und die Zuordnung {{mathl|term= \sigma \mapsto E_\sigma|SZ=}} ist ein
{{
Definitionslink
|Gruppenisomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zwischen der Permutationsgruppe {{math|term= S_n |SZ=}} und dieser endlichen Untergruppe.
{{
Beispiellink
|Präwort=Nach|| Beispielseitenname=
Allgemeine lineare Gruppe/Untergruppe/Natürliche Operation/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
operiert die Permutationsgruppe {{math|term= S_n |SZ=}}
{{
Definitionslink
|linear|
|Kontext=Operation|
|SZ=
}}
auf dem {{math|term= K^n |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Lineare Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=Theorie der endlichen Permutationsgruppen
|Kategorie3=Theorie der Permutationsmatrizen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hc4774waf2yc1bs4i9zszl0pqmgg6sd
Binäre Tetraedergruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
0
56122
1099763
1084867
2026-06-17T06:26:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099763
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Matrizen
{{
Math/display|term=
A = {{op:Matrix22| {{imaginäre Einheit}} | 0 | 0| -{{imaginäre Einheit}} }} ,\, B = {{op:Matrix22| 0 | {{imaginäre Einheit}} | {{imaginäre Einheit}} | 0}} \text{ und } C = {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= \zeta|SZ=}} eine primitive achte Einheitswurzel ist, erzeugen eine Untergruppe von {{mathl|term= {{op:SLG| 2 | {{CC}}}} |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Ordnungen|
|Kontext=Gruppenelement|
|SZ=
}}
dieser Elemente ergeben sich folgendermaßen. Es ist
{{
Relationskette/display
| A^2
|| B^2
|| {{op:Matrix22| -1 | 0 | 0| -1}}
||
||
|SZ=,
}}
also besitzen
{{
mathkor|term1=
A
|und|term2=
B
|SZ=
}}
die Ordnung {{math|term= 4 |SZ=.}} Mit
{{
Relationskette/display
| \zeta
|| e^{ {{op:Bruch| 2 \pi {{imaginäre Einheit}} | 8}} }
|| e^{ {{op:Bruch| \pi {{imaginäre Einheit}} | 4}} }
|| {{op:Bruch| 1+{{imaginäre Einheit}} | \sqrt{2} }}
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align
|C^3
|| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^6 + \zeta^4|\zeta^6+1|\zeta^4 + \zeta^6| \zeta^4+\zeta^2 }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^5 + \zeta^3 +\zeta^3 + \zeta^5 |\zeta^5 + \zeta^3 +\zeta^7 + \zeta^1| \zeta^3 + \zeta^5 +\zeta + \zeta^7| \zeta^3 + \zeta^5 +\zeta^5 + \zeta^3 }}
|| {{op:Matrix22| -1 | 0 | 0| -1}}
|SZ=,
}}
sodass die Ordnung von {{math|term= C |SZ=}} gleich {{math|term= 6 |SZ=}} ist. Jedes Element dieser Gruppe kann man als {{mathl|term= A^{i}B^{j}C^{k} |SZ=}} schreiben, wobei die Exponenten maximal bis zur Ordnung laufen. Um das einzusehen muss man untersuchen, was passiert, wenn man ein solches Element mit
{{
mathkor|term1=
A
|oder|term2=
B
|SZ=
}} rechterhand multipliziert. Es ist
{{
Relationskette/align
|CA
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22| {{imaginäre Einheit}} | 0 | 0| -{{imaginäre Einheit}} }}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22|\zeta^2| 0 | 0| -\zeta^2}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta |\zeta^5|\zeta^7| \zeta^7}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22| 0 | -1| 1 | 0}} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22| {{imaginäre Einheit}} | 0 | 0| -{{imaginäre Einheit}} }} {{op:Matrix22| 0 | {{imaginäre Einheit}} | {{imaginäre Einheit}} | 0}} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| A B C
|SZ=,
}}
man kann also {{math|term= A |SZ=}} von rechts an {{math|term= C |SZ=}} vorbeischieben.
Wegen
{{
Relationskette/align
|CB
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}{{op:Matrix22| 0 | {{imaginäre Einheit}} | {{imaginäre Einheit}} | 0}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta|\zeta|\zeta^3| \zeta^7}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22| {{imaginäre Einheit}} | 0 | 0| - {{imaginäre Einheit}} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| AC
|SZ=
}}
kann man {{math|term= B |SZ=}} von rechts an {{math|term= C |SZ=}} vorbeischieben. Wegen
{{
Relationskette/align
|BA
|| {{op:Matrix22| 0 | {{imaginäre Einheit}} | {{imaginäre Einheit}} | 0}} {{op:Matrix22| {{imaginäre Einheit}} | 0 | 0| -{{imaginäre Einheit}} }}
|| {{op:Matrix22| 0 | 1 | -1| 0}}
|| {{op:Matrix22| -{{imaginäre Einheit}} | 0 | 0| {{imaginäre Einheit}} }} {{op:Matrix22| 0 | {{imaginäre Einheit}} | {{imaginäre Einheit}} | 0}}
|| {{op:Matrix22| {{imaginäre Einheit}} | 0 | 0| -{{imaginäre Einheit}}}}^3 {{op:Matrix22| 0 | {{imaginäre Einheit}} | {{imaginäre Einheit}} | 0}}
|| A^3 B
|SZ=
}}
kann man {{math|term= B |SZ=}} von rechts an {{math|term= A |SZ=}} vorbeischieben. Wegen
{{
Relationskette/display
|C^3
|| {{op:Matrix22| -1| 0 | 0| -1}}
|| A^2
|| B^2
||
|SZ=
}}
kann man sogar jedes Gruppenelement als
{{
Mathbed/display|term=
A^{i}B^{j}C^{k}
|mit|bedterm1=
0 \leq i \leq 3,\, 0 \leq j \leq 1,\, 0 \leq k \leq 2,\,
||bedterm2=
|SZ=
}}
schreiben.
Wir zeigen, dass es unter diesen Elementen keine Wiederholungen gibt. Es handelt sich also um eine Gruppe mit {{math|term= 24 |SZ=}} Elementen, die die {{Stichwort|binäre Tetraedergruppe|SZ=}} heißt. Die Produkte
{{
mathbed|term=
A^{i}B^{j}
|mit|bedterm1=
0 \leq i \leq 3,\, 0 \leq j \leq 1,
||bedterm2=
|SZ=
}}
bilden nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binäre Diedergruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|binäre Diedergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= 8 |SZ=,}} dort gibt es also keine Wiederholungen. Also enthält die Gruppe eine Untergruppe der Ordnung {{math|term= 8 |SZ=}} aber auch eine Untergruppe der Ordnung {{math|term= 3 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die von {{math|term= C^2 |SZ=}} erzeugte Untergruppe|
|ISZ=|ESZ=,
}}
also muss ihre Ordnung {{math|term= 24 |SZ=}} sein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Untergruppen von GLG
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m89thrrktq06r528pfew7ptcypvrosa
Binäre Oktaedergruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
0
56125
1099760
1084864
2026-06-17T06:25:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099760
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Matrizen
{{
Math/display|term=
A = A_8= {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^7}} ,\, B = {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}} \text{ und } C = {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= \zeta|SZ=}} eine primitive achte Einheitswurzel ist, erzeugen eine Untergruppe von {{mathl|term= {{op:SLG| 2 | {{CC}}}} |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Ordnungen|
|Kontext=Gruppenelement|
|SZ=
}}
dieser Elemente ergeben sich folgendermaßen. Es ist
{{
Relationskette/display
| A^4
|| {{op:Matrix22| -1 | 0 | 0| -1}}
|| B^2
||
||
|SZ=,
}}
also besitzt {{math|term= A |SZ=}} die Ordnung {{math|term= 8 |SZ=}} und {{math|term= B |SZ=}} die Ordnung {{math|term= 4 |SZ=.}} Mit
{{
Relationskette/display
| \zeta
|| e^{ {{op:Bruch| 2 \pi {{Imaginäre Einheit|}} | 8}} }
|| e^{ {{op:Bruch| \pi {{Imaginäre Einheit|}} | 4}} }
|| {{op:Bruch| 1+ {{Imaginäre Einheit|}} | \sqrt{2} }}
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align
|C^3
|| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^6 + \zeta^4|\zeta^6+1|\zeta^4 + \zeta^6| \zeta^4+\zeta^2 }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^5 + \zeta^3 +\zeta^3 + \zeta^5 |\zeta^5 + \zeta^3 +\zeta^7 + \zeta| \zeta^3 + \zeta^5 +\zeta + \zeta^7| \zeta^3 + \zeta^5 +\zeta^5 + \zeta^3 }}
|| {{op:Matrix22| -1 | 0 | 0| -1}}
|SZ=,
}}
sodass die Ordnung von {{math|term= C |SZ=}} gleich {{math|term= 6 |SZ=}} ist. Jedes Element dieser Gruppe kann man als {{mathl|term= A^{i}B^{j}C^{k} |SZ=}} schreiben, wobei die Exponenten jeweils maximal bis zur Ordnung der Matrizen laufen. Um das einzusehen muss man untersuchen, was passiert, wenn man ein solches Element mit
{{
mathkor|term1=
A
|oder|term2=
B
|SZ=
}}
rechterhand multipliziert. Es ist
{{
Relationskette/align
|C A
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^7}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22| 1 |\zeta^6|\zeta^6| 1}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{op:Matrix22| \sqrt{2}| -\sqrt{2} {{Imaginäre Einheit|}} | -\sqrt{2} {{Imaginäre Einheit|}} | \sqrt{2} }}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{op:Matrix22|\zeta +\zeta^7 |\zeta^5 + \zeta^7|\zeta^7 + \zeta^5| \zeta^7 + \zeta}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^7}} {{op:Matrix22| 1 +\zeta^6 |\zeta^4 + \zeta^6| 1 + \zeta^6| 1 + \zeta^2}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^7}} {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}} {{op:Matrix22|\zeta^6+ \zeta^4 |\zeta^6+1|\zeta^4+ \zeta^6| \zeta^4 + \zeta^2}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^7}} {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}^2
|| A B C^2
|SZ=,
}}
man kann also {{math|term= A |SZ=}} von rechts an {{math|term= C |SZ=}} vorbeischieben.
Wegen
{{
Relationskette/align
|CB
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}} {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta|\zeta|\zeta^3| \zeta^7}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22| {{Imaginäre Einheit|}} | 0 | 0| -{{Imaginäre Einheit|}} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|| A^2 C
|SZ=
}}
kann man {{math|term= B |SZ=}} von rechts an {{math|term= C |SZ=}} vorbeischieben. Wegen
{{
Relationskette/align
|BA
|| {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}} {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0| \zeta^7 }}
|| {{op:Matrix22| 0 | \zeta|\zeta^3| 0}}
|| {{op:Matrix22|\zeta^7| 0 | 0| \zeta }} {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}}
|| {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0| \zeta^7 }}^7 {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}}
|| A^7 B
|SZ=
}}
kann man {{math|term= B |SZ=}} von rechts an {{math|term= A |SZ=}} vorbeischieben. Wegen
{{
Relationskette/display
|C^3
|| {{op:Matrix22| -1| 0 | 0| -1}}
|| A^4
|| B^2
||
|SZ=
}}
kann man sogar jedes Gruppenelement als
{{
Mathbed/display|term=
A^{i}B^{j}C^{k}
|mit|bedterm1=
0 \leq i \leq 7,\, 0 \leq j \leq 1,\, 0 \leq k \leq 2,\,
||bedterm2=
|SZ=
}}
schreiben.
Wir zeigen, dass es unter diesen Elementen keine Wiederholungen gibt. Die Produkte
{{
mathbed|term=
A^{i}B^{j}
|mit|bedterm1=
0 \leq i \leq 7,\, 0 \leq j \leq 1,
||bedterm2=
|SZ=
}}
bilden nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binäre Diedergruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|binäre Diedergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= BD_4 |SZ=}} der Ordnung {{math|term= 16 |SZ=,}} dort gibt es also keine Wiederholungen. Also enthält die Gruppe eine Untergruppe der Ordnung {{math|term= 16 |SZ=}} aber auch eine Untergruppe der Ordnung {{math|term= 3 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die von {{math|term= C^2 |SZ=}} erzeugte Untergruppe|
|ISZ=|ESZ=,
}}
also muss ihre Ordnung {{math|term= 48 |SZ=}} sein
{{
Zusatz/Klammer
|text=und in den obigen Produkten kann es keine Wiederholung geben|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es handelt sich also um eine Gruppe mit {{math|term= 48 |SZ=}} Elementen, die die {{Stichwort|binäre Oktaedergruppe|SZ=}} heißt. Sie wird mit {{math|term= BO|SZ=}} bezeichnet. Es liegt die Untergruppenbeziehung
{{
Relationskette/display
| Z_8
| \subseteq | BD_4
| \subseteq | BO
||
||
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Untergruppen von GLG
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ooun09escv8252cq2jujd23hygrvxd9
Binäre Tetraedergruppe/Realisierung in SL2C/Untergruppe der binären Oktaedergruppe/Beispiel
0
56127
1099765
1084869
2026-06-17T06:26:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099765
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es seien
{{
Math/display|term=
A = {{op:Matrix22| \zeta| 0 | 0| \zeta^7}} ,\, B = {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0}} \text{ und } C = {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= \zeta|SZ=}} eine primitive achte Einheitswurzel ist, die Erzeuger der
{{
Definitionslink
|binären Oktaedergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= BO|SZ=.}} Die darin von {{mathl|term= A^2,B,C|SZ=}} erzeugte Untergruppe besteht aus allen Elementen
{{
mathbed|term=
A^{2i}B^{j}C^k
|mit|bedterm1=
0 \leq i \leq 3,\, 0 \leq j \leq 1,\, 0 \leq k \leq 2
||bedterm2=
|SZ=,
}}
wie ähnliche Berechnungen wie die aus
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binäre Oktaedergruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
zeigen, und besitzt demnach {{math|term= 24 |SZ=}} Elemente. Diese Gruppe nennt man die {{Stichwort|binäre Tetraedergruppe|SZ=,}} sie wird mit {{math|term= BT |SZ=}} bezeichnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Untergruppen von GLG
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
svi4ukmj61w7qkxxd3xdbdceeakz3ra
Binäre Ikosaedergruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
0
56128
1099757
1084862
2026-06-17T06:25:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099757
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= \xi|SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|primitive|
|Kontext=EHW|
|SZ=
}}
{{math|term= 5 |SZ=-}}te komplexe Einheitswurzel. Wir setzen
{{
Mathkor/display|term1=
E= - {{op:Matrix22| \xi^3| 0 | 0| \xi^2}}
|und|term2=
F= {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} {{op:Matrix22| - \xi + \xi^4|\xi^2-\xi^3| \xi^2-\xi^3 | \xi -\xi^4}}
|SZ=.
}}
Die von diesen Elementen erzeugte Untergruppe der {{mathl|term= {{op:SLG| 2 | {{CC}}}} |SZ=}} heißt die {{Stichwort|binäre Ikosaedergruppe|SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
|E^5
|| {{op:Matrix22| -1| 0 | 0| -1}}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit besitzt {{math|term= E |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Ordnung|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{math|term= 10 |SZ=.}} Wegen
{{
Relationskette/align
|F^2
|| {{op:Bruch| 1 | 5}} {{op:Matrix22| - \xi + \xi^4|\xi^2-\xi^3| \xi^2-\xi^3 | \xi -\xi^4}} \cdot {{op:Matrix22| - \xi + \xi^4|\xi^2-\xi^3| \xi^2-\xi^3 | \xi -\xi^4}}
|| {{op:Bruch| 1 | 5}} {{op:Matrix22|\xi^2 + \xi^3 -2+ \xi^4+\xi -2 | 0| 0 | \xi^4+\xi -2+\xi^2 + \xi^3 -2 }}
|| {{op:Bruch| 1 | 5}} {{op:Matrix22| -5 | 0| 0 | -5 }}
|| {{op:Matrix22| -1 | 0| 0 | -1 }}
|SZ=
}}
besitzt {{math|term= F |SZ=}} die Ordnung {{math|term= 4 |SZ=.}} Ferner ist
{{
Relationskette/align
|EF
|| - {{op:Matrix22| \xi^3| 0 | 0| \xi^2}} \cdot {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} {{op:Matrix22| - \xi + \xi^4|\xi^2-\xi^3| \xi^2-\xi^3 | \xi -\xi^4}}
|| - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} {{op:Matrix22| - \xi^4 + \xi^2| 1-\xi | \xi^4- 1 | \xi^3 -\xi }}
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{op:Matrix22| - \xi^4 + \xi^2| 1-\xi | \xi^4- 1 | \xi^3 -\xi }} \cdot {{op:Matrix22| - \xi^4 + \xi^2| 1-\xi | \xi^4- 1 | \xi^3 -\xi }}
|| {{op:Matrix22| 2 \xi^4 + \xi^3- \xi -2| -2 \xi^4 +2 \xi^2 - \xi +1 |\xi^4-2 \xi^3 +2\xi -1 | - \xi^4 + \xi^2 +2 \xi -2 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Zusatz/Klammer
|text=unter Verwendung von
{{
Relationskette/k
| \xi^2+\xi^3
|| - {{op:Bruch| 1 + \sqrt{5}| 2}}
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{op:Matrix22| - \xi^4 + \xi^2| 1-\xi | \xi^4- 1 | \xi^3 -\xi }}^3
|| {{op:Matrix22| 2 \xi^4 + \xi^3- \xi -2| -2 \xi^4 +2 \xi^2 - \xi +1 |\xi^4-2 \xi^3 +2\xi -1 | - \xi^4 + \xi^2 +2 \xi -2 }} \cdot {{op:Matrix22| - \xi^4 + \xi^2| 1-\xi | \xi^4- 1 | \xi^3 -\xi }}
|| {{op:Matrix22| 5 \xi^4 -5 \xi^3 -5 \xi^2 +5 \xi | 0 | 0 | 5 \xi^4 -5 \xi^3 -5 \xi^2 +5 \xi }}
|| {{op:Matrix22| -5 -10 {{makl| \xi^3+ \xi^2 |}} | 0 | 0 | -5 -10 {{makl| \xi^3+ \xi^2 |}} }}
|| {{op:Matrix22| 5 \sqrt{5} | 0 | 0 | 5 \sqrt{5} }}
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
|(EF)^3
|| {{op:Matrix22| -1 | 0| 0 | -1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und die Ordnung von {{math|term= EF|SZ=}} ist {{math|term= 6 |SZ=.}} Diese Gruppe besitzt {{mathl|term= 120 |SZ=}} Elemente und heißt die {{Stichwort|binäre Ikosaedergruppe|SZ=,}} sie wird mit {{math|term= BI|SZ=}} bezeichnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Untergruppen von GLG
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9qbt3edlaav752tlhg8tk959eiuf466
Zyklische Gruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
0
56129
1100439
1085575
2026-06-17T08:15:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100439
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|zyklische Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= n |SZ=}} lässt sich einfach als eine
{{
Definitionslink
|Untergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der {{mathl|term= {{op:SLG| 2 | {{CC}}}} |SZ=}} realisieren. Dazu sei {{math|term= \zeta|SZ=}} eine {{math|term= n |SZ=-}}te komplexe
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
beispielsweise
{{
Relationskette
| \zeta
|| e^{ {{op:Bruch| 2 \pi {{Imaginäre Einheit}} |n}} }
||
||
||
|SZ=.
}}
Die von
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^{n-1} }}
|| {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^{-1} }}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|erzeugte Untergruppe|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| {{Mengebed| {{op:Matrix22|\zeta^{j}| 0 | 0|\zeta^{-j} }} |j {{=}}0 {{kommadots|}} n-1 }}
| \subseteq | {{op:SLG| 2 | {{CC}} }}
||
||
||
|SZ=,
}}
ist eine zyklische Gruppe der Ordnung {{math|term= n |SZ=.}} Diese Untergruppe wird mit {{math|term= Z_n |SZ=}} bezeichnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Untergruppen von GLG
|Kategorie2=Theorie der zyklischen Gruppen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3qkid7hr0woqoxedijyt4qfvgy7537s
Binäre Diedergruppe/Realisierung in SL2C/Beispiel
0
56130
1099756
1084861
2026-06-17T06:25:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099756
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
und sei {{math|term= \zeta |SZ=}} eine {{math|term= 2n |SZ=-}}te komplexe
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
beispielsweise
{{
Relationskette/display
| \zeta
|| e^{ {{op:Bruch| 2 \pi {{Imaginäre Einheit|}} | 2n}} }
|| e^{ {{op:Bruch| \pi {{Imaginäre Einheit|}} |n}} }
||
||
|SZ=.
}}
Die von den Matrizen
{{
Mathkor/display|term1=
A= A_{2n} = {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^{-1}| }}
|und|term2=
B= {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0 | }}
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|erzeugte Untergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der {{mathl|term= {{op:SLG| 2 | {{CC}}}} |SZ=}} heißt die {{Stichwort|binäre Diedergruppe|SZ=.}} Sie wird mit {{math|term= BD_n |SZ=}} bezeichnet. Das Element {{math|term= A |SZ=}} besitzt die Ordnung {{math|term= 2n |SZ=}} und es ist
{{
Relationskette/display
|A^n
|| {{op:Matrix22|\zeta^n | 0 | 0|\zeta^{-n}| }}
|| {{op:Matrix22| -1| 0 | 0| -1| }}
|| B^2
||
|SZ=.
}}
Insbesondere besitzt {{math|term= B |SZ=}} die Ordnung {{math|term= 4 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
| BA
|| {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0 | }} {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^{-1}| }}
|| {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} \zeta^{-1}| {{Imaginäre Einheit|}} \zeta| 0 }}
|| {{op:Matrix22|\zeta^{-1} | 0 | 0|\zeta | }} {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0 | }}
|| A^{2n-1} B
|SZ=.
}}
Somit lassen sich alle Elemente der Gruppe als
{{
Mathbed/display|term=
A^{i} B^{j}
|mit|bedterm1=
0 \leq i \leq 2n-1,\, 0 \leq j \leq 1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
schreiben. Da {{math|term= B |SZ=}} nicht zu der von {{math|term= A |SZ=}} erzeugten Untergruppe gehört und
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei {{
Relationskette/k
| n
| \geq | 2
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
umgekehrt, ist diese Darstellung bei
{{
Relationskette
| n
| \geq | 2
||
||
|SZ=
}}
eindeutig und {{mathl|term= BD_n |SZ=}} besitzt genau {{math|term= 4n |SZ=}} Elemente. Es liegt die Untergruppenbeziehung
{{
Relationskette
| Z_{2n}
| \subseteq | BD_n
||
||
||
|SZ=
}}
vom
{{
Definitionslink
|Index|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= 2 |SZ=}} vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Untergruppen von GLG
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die binäre Diedergruppe
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ml4nu1efuqj1sfmkp6s1wa6xwu1q1wq
Binäre Diedergruppe/Invariantenring über xy-z^n/Beispiel
0
56140
1099755
1084860
2026-06-17T06:25:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099755
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| m
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
und es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \neq 2 |SZ=,}} der eine vierte
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{Imaginäre Einheit|}} |SZ=}} und eine {{math|term= 2m |SZ=-}}te primitive Einheitswurzel
{{math|term= \zeta |SZ=}} enthalte. Wir betrachten die von den Matrizen
{{
Mathkor/display|term1=
A = {{op:Matrix22|\zeta| 0 | 0|\zeta^{-1}| }}
|und|term2=
B = {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit|}} | {{Imaginäre Einheit|}} | 0 | }}
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|erzeugte Untergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= G |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die man auch als {{mathlk|term= BD_{m} |SZ=}} bezeichnet|
|ISZ=|ESZ=
}}
der {{mathl|term= {{op:SLG| 2 |K}} |SZ=}} mit ihrer natürlichen Operation auf
{{
Relationskette
| R
|| K[U,V]
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
|H
| \subseteq | G
||
||
||
|SZ=
}}
die von {{math|term= A |SZ=}} erzeugte
{{
Definitionslink
|zyklische Untergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= 2m|SZ=.}} Da {{math|term= G |SZ=}} die Ordnung {{math|term= 4m|SZ=}} besitzt, ist {{math|term= H |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Normalteiler|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in {{math|term= G |SZ=.}} Daher können wir
{{
Faktlink
|Präwort=mit Hilfe von||Faktseitenname=
Invariantenring/Untergruppe/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}}
und
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Einheitswurzel/xy-z^n/Graduierung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
den Invariantenring {{mathl|term= K[U,V]^{G } |SZ=}} ausrechnen. Es ist ja
{{
Relationskette/display
|S
| {{defeq|}} | K[U,V]^{H}
|| K[U^{2m},V^{2m}, UV]
|| K[X,Y,Z]/ {{makl| XY-Z^{2m} |}}
|SZ=.
}}
Die Operation des nichttrivialen Elementes aus
{{
Relationskette
|G/H
| \cong| {{op:Zmod| 2 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf diesem Invariantenring wird durch die Operation von {{math|term= B |SZ=}} auf {{mathl|term= K[U,V] |SZ=}} repräsentiert. Sie ist also durch
{{
mathkor|term1=
U \mapsto {{Imaginäre Einheit|}} V
|und|term2=
V \mapsto {{Imaginäre Einheit|}} U
|SZ=
}}
gegeben und induziert
{{
Math/display|term=
X = U^{2m} \longmapsto {{Imaginäre Einheit|}}^{2m} V^{2m} = \rho Y
|SZ=,
}}
{{
Math/display|term=
Y = V^{2m} \longmapsto {{Imaginäre Einheit|}}^{2m} U^{2m} = \rho X
|SZ=,
}}
{{
Math/display|term=
Z = UV \longmapsto {{Imaginäre Einheit|}}^{2} UV = - Z
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
| \rho
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist, je nachdem, ob {{math|term= m |SZ=}} gerade oder ungerade ist.
Durch diese Operation ist {{math|term= S |SZ=}} {{mathl|term= {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=-}}graduiert. Bei {{math|term= m |SZ=}} gerade sind
{{Math/display|term=X+Y, Z^2, Z(X-Y) |SZ=}}
invariante Polynome
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei {{math|term= m |SZ=}} ungerade {{mathlk|term=X-Y, Z^2, Z(X+Y) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und
{{
mathkor|term1=
Z
|und|term2=
X-Y
|SZ=
}}
sind
{{
Definitionslink
|semiinvariante Polynome|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Mittels
{{
mathkor|term1=
X = {{op:Bruch| 1 | 2}} (X+Y) + {{op:Bruch| 1 | 2}} (X-Y)
|und|term2=
Y = {{op:Bruch| 1 | 2}} (X+Y) - {{op:Bruch| 1 | 2}} (X-Y)
|SZ=
}}
lässt sich für jedes Monom {{mathl|term= X^{i}Y^{j}Z^{k} |SZ=}} die homogene Zerlegung bezüglich dieser Graduierung angeben
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen {{mathlk|term=(X-Y)^2= (X+Y)^2-4Z^{2m} |SZ=}} kann diese Invariante durch die anderen ausgedrückt werden|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Deshalb bilden {{mathl|term= L=X+Y,\, M= Z^2,\, N= Z(X-Y) |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Algebraerzeugendensystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des Invariantenringes
{{
Relationskette/display
| R^G
||S^{ {{op:Zmod| 2 |}} }
||
||
||
|SZ=.
}}
Es besteht die Relation
{{
Relationskette/align
| N^2
|| Z^2 (X-Y)^2
|| M {{makl| X^2+Y^2-2XY |}}
|| M {{makl| L^2 - 4XY |}}
|| M L^2 - 4M M^{m}
|| ML^2 -4 M^{m+1}
|SZ=.
}}
Da das Polynom
{{
Math/display|term=
N^2 -ML^2 +4 M^{m+1}
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, und der Invariantenring zweidimensional sein muss, ist
{{
Relationskette/display
| R^G
| \cong| K[L,M,N]/ {{makl| N^2 -ML^2 +4 M^{m+1} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Unter schwachen Bedingungen an den Körper {{math|term= K |SZ=}} ist dieser Ring isomorph zu
{{
Math/display|term=
K[X,Y,Z]/ {{makl| X^2+YZ^2 + Y^{m+1} |}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen speziellen Quotientensingularitäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die binäre Diedergruppe
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nn7skpq7flu88kekan4ux60l819xc78
Binäre Tetraedergruppe/Realisierung in SL2C/Invariantenring/Beispiel
0
56142
1099764
1084868
2026-06-17T06:26:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099764
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen den
{{
Definitionslink
|Invariantenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur
{{
Definitionslink
|binären Tetraedergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{op:Binäre Tetraedergruppe||}}
| \subseteq | {{op:SLG| 2 | {{CC}}}}
||
||
||
|SZ=
}}
berechnen, die auf dem Polynomring {{mathl|term= {{CC}}[U,V] |SZ=}} operiert. Wir verwenden den
{{
Definitionslink
|Normalteiler|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{op:Binäre Diedergruppe| 2 |}}
| \subseteq | {{op:Binäre Tetraedergruppe||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Invariantenring {{mathl|term= {{CC}}[U,V]^{{op:Binäre Diedergruppe| 2 |}} |SZ=}} wird
{{
Beispiellink
|Präwort=nach|| Beispielseitenname=
Binäre Diedergruppe/Invariantenring über xy-z^n/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
von
{{
Math/display|term=
L = U^4+V^4, \, M = U^2V^2 \text{ und } N = UV {{makl| U^4-V^4 |}}
|SZ=
}}
erzeugt mit der Relation
{{
Relationskette/display
| N^2-ML^2+4M^3
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Auf diesem Invariantenring wirkt die Restklassengruppe
{{
Relationskette
| {{op:Binäre Tetraedergruppe|}} / {{op:Binäre Diedergruppe| 2 |}}
| \cong | {{op:Zmod| 3 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei das nichttriviale Element
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{math|term= 1 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
durch
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5| \zeta}}
|SZ=
}}
repräsentiert wird. Diese Matrix schickt {{math|term= U |SZ=}} auf {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2}|}} {{makl| \zeta^7 U + \zeta^7 V |}} |SZ=}} und {{math|term= V |SZ=}} auf {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2}|}} {{makl| \zeta^5 U + \zeta V |}} |SZ=.}} Daher ist
{{
Math/display|term=
U^4 \longmapsto - {{op:Bruch| 1 | 4 |}} {{makl| U^4+4U^3V+6U^2V^2+4UV^3+V^4 |}}
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
V^4 \longmapsto - {{op:Bruch| 1 | 4 |}} {{makl| -U+V |}}^4 = - {{op:Bruch| 1 | 4 |}} {{makl| U^4-4U^3V+6U^2V^2-4UV^3+V^4 |}}
|SZ=
}}
und damit
{{
Math/display|term=
L = U^4+V^4 \longmapsto - {{op:Bruch| 1 | 2 |}} {{makl| U^4 + 6 U^2V^2 +V^4 |}} = - {{op:Bruch| 1 | 2 |}} L - 3 M
|SZ=.
}}
Ferner wird
{{
Relationskette
| M
|| U^2V^2
||
||
||
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{makl| \zeta^7 U + \zeta^7 V |}}^2 {{makl| \zeta^5 U + \zeta V |}}^2
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{makl| U + V |}}^2 {{makl| - U + V |}}^2
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{makl| U^4 -2 U^2V^2+V^4 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} {{makl|L -2M |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} L - {{op:Bruch| 1 | 2}} M
|SZ=
}}
geschickt. Das Element
{{
Relationskette
| N
|| UV {{makl| U^4-V^4 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
wird auf
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2}|}} {{makl| \zeta^7 U + \zeta^7 V |}} {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2}|}} {{makl| \zeta^5 U + \zeta V |}} {{makl| -2 U^3V - 2 UV^3 |}}
|| (U+V)(-U+V) {{makl| - U^3V - UV^3 |}}
|| (U+V)(-U+V) (-1) UV {{makl| U^2 + V^2 |}}
|| UV (U-V) (U+V) (U+iV)(U-iV)
|| UV {{makl| U^4-V^4 |}}
|| N
|SZ=,
}}
also auf sich selbst geschickt. Neben
{{
Relationskette/display
| N
|| UV(U^4-V^4)
||
||
||
|SZ=
}}
sind, wie man direkt nachrechnet, auch
{{
Relationskette/display
| P
| {{defeq|}} | L^2+12M^2
|| U^8+14 U^4V^4 +V^8
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| Q
| {{defeq|}} | L^3 -36 LM^2
|| U^{12} -33U^8V^4-33U^4V^8 +V^{12}
||
||
||
|SZ=
}}
invariant. Wegen
{{
Relationskette/display
| N^4
|| {{makl| ML^2-4M^3 |}}^2
|| M^2L^4 -8 M^4 L^2 +16 M^6
||
||
|SZ=
}}
einerseits und
{{
Relationskette/align/drucklinks
| {{makl| L^3 -36 LM^2 |}}^2 - {{makl| L^2+12M^2 |}}^3
|| -72 L^4M^2 + 1296 L^2M^4 - 36 L^4M^2 - 432 L^2M^4 - 1728 M^6
|| -108 L^4M^2 + 864 L^2M^4 - 1728 M^6
|| - 108 {{makl| M^2L^4 -8 M^4 L^2 +16 M^6 |}}
||
|SZ=
}}
andererseits haben wir zwischen diesen Invarianten die Relation
{{
Relationskette/display
| -108 N^4
|| {{makl| L^3-36 LM^2 |}}^2 - {{makl| L^2+12M^2 |}}^3
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit
{{
mathkor|term1=
P=L^2+12M^2
|und|term2=
Q= L^3-36 LM^2
|SZ=
}}
liegt also die Relation
{{
Relationskette/display
| Q^2-P^3+108 N^4
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
vor.
Wir müssen noch zeigen, dass damit alle Invarianten erfasst sind, dass also der Invariantenring von {{mathl|term= N,P,Q|SZ=}} erzeugt wird. Dazu lassen wir uns davon leiten, dass eine Operation der {{mathl|term= {{op:Zmod| 3 |}} |SZ=}} vorliegt, die von einer
{{
Definitionslink
|Prämath= {{op:Zmod| 3 |}}
|Graduierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
herrühren muss. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Graduierter Ring/Körper/Endliche Gruppe/Einheitswurzeln/Invariantenring/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der Invariantenring gleich dem Ring der neutralen Stufe, der häufig einfacher zu bestimmen ist. Wie oben berechnet, wirkt der Erzeuger der Gruppe durch
{{
mathkor|term1=
L \mapsto - {{op:Bruch| 1 | 2 |}} L - 3 M
|und|term2=
M \mapsto {{op:Bruch| 1 | 4 |}} L - {{op:Bruch| 1 | 2 |}} M
|SZ=.
}}
Durch
{{
Definitionslink
|Diagonalisierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieser Matrix erhält man, dass
{{
Relationskette/display
| A
|| \sqrt{3 } {{Imaginäre Einheit}} L-6M
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| B
|| \sqrt{3 } {{Imaginäre Einheit}} L + 6M
||
||
||
|SZ=
}}
Eigenvektoren zu den Eigenwerten
{{
mathkor|term1=
{{op:Bruch| -1+ \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} | 2}}
|bzw.|term2=
{{op:Bruch| -1 -\sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} | 2}}
|SZ=
}}
sind, die dritte Einheitswurzeln sind. Wegen
{{
Relationskette/display
| L
|| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} }} (A+B)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| M
|| {{op:Bruch| 1 | 12}} ( B-A)
||
||
||
|SZ=
}}
kann man die definierende Gleichung
{{
Zusatz/Klammer
|text=des Invariantenringes zu {{mathlk|term=BD_2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
in den Variablen {{mathl|term= N,A,B|SZ=}} als
{{
Relationskette/align/drucklinks
| N^2 -ML^2+ 4M^3
|| N^2 - {{op:Bruch| 1 | 12}} {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} }} |}}^2 ( B-A) (A+B)^2 + 4 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 12}} |}}^3 ( B-A)^3
|| N^2 + {{op:Bruch| 1 | 144}} {{makl| B^3 + B^2A - BA^2 -A^3 |}} + {{op:Bruch| 1 | 432}} {{makl| B^3-3B^2A+3 BA^2-A^3 |}}
|| N^2 + {{op:Bruch| 1 | 108}} {{makl| B^3 -A^3 |}}
||
|SZ=
}}
schreiben. Wir können also davon ausgehen, dass der Ring
{{
Math/display|term=
K[N,A,B]/ {{makl| N^2 + {{op:Bruch| 1 | 108}} B^3 - {{op:Bruch| 1 | 108}} A^3 |}}
|SZ=
}}
vorliegt, der {{math|term= {{op:Zmod| 3 |}} |SZ=-}}graduiert ist, wobei {{math|term= N |SZ=}} den Grad {{math|term= 0 |SZ=,}} {{math|term= B |SZ=}} den Grad {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= A |SZ=}} den Grad {{math|term= 2 |SZ=}} bekommt. Die definierende Gleichung besitzt den Grad {{math|term= 0 |SZ=.}} Der Ring der nullten Stufe wird offenbar von {{mathl|term= N,A^3,B^3,AB|SZ=}} erzeugt. Für die oben gefundenen invarianten Polynome gilt
{{
Relationskette/align
| P
|| L^2+12M^2
|| - {{op:Bruch| 1 | 12}} {{makl| A+B |}}^2 + {{op:Bruch| 1 | 12}} (B-A)^2
|| - {{op:Bruch| 1 | 3}} AB
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| Q
|| L^3-36 LM^2
|| {{op:Bruch| 1 | 2\sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} }} (A+B) {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 12}} (A+B)^2 - {{op:Bruch| 1 | 4}} (B-A)^2 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 6 \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} }} (A+B) {{makl| - A^2 + AB - B^2 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 6 \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} }} {{makl| A^3 + B^3 |}}
|SZ=.
}}
Mit Hilfe der Relation kann man {{math|term= A^3 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und {{math|term= B^3 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
als Linearkombination von {{mathl|term= N,P,Q|SZ=}} ausdrücken. Daher sind dies Algebraerzeuger des Invariantenrings und dieser ist zu
{{
Math/display|term=
{{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| X^2+Y^3+Z^4 |}}
|SZ=
}}
isomorph. Man spricht von der {{math|term= E_6 |SZ=-}}{{Stichwort|Singularität|msw= E6-Singularität|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen speziellen Quotientensingularitäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gqb37rlzk4ioz1ta1x393njq4keiiwg
Binäre Oktaedergruppe/Realisierung in SL2C/Invariantenring mittels Tetraeder/Beispiel
0
56143
1099761
1084865
2026-06-17T06:26:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099761
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Berechnung des
{{
Definitionslink
|Invariantenringes|
|Kontext=|
|SZ=
}} zur
{{
Definitionslink
|Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|binären Oktaedergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Binäre Oktaedergruppe}} |SZ=}} auf {{mathl|term= {{CC}}[U,V] |SZ=}} benutzen wir die Normalteilerbeziehung
{{
Relationskette
| {{op:Binäre Tetraedergruppe}}
| \subseteq | {{op:Binäre Oktaedergruppe}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit der Restklassengruppe {{mathlk|term= {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Invariantenring/Untergruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binäre Tetraedergruppe/Realisierung in SL2C/Invariantenring/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
Das Element
{{
Relationskette
| {{op:Matrix22|\xi| 0 | 0|\xi^7}}
| \in | {{op:Binäre Oktaedergruppe}} \setminus {{op:Binäre Tetraedergruppe}}
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= \xi |SZ=}} eine achte
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, wirkt durch
{{
mathkor|term1=
U \mapsto \xi U
|und|term2=
V \mapsto \xi^7 V
|SZ=.
}}
Somit wird in der Darstellung
{{
Relationskette/display
| {{CC}}[U,V]^{{{op:Binäre Tetraedergruppe}} }
|| {{CC}}[N,P,Q]/ {{makl| Q^2-P^3+108N^4 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
das Polynom
{{
Relationskette
| N
|| UV {{makl| U^4-V^4 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette/display
| UV{{makl| - U^4 +V^4 |}}
|| -N
||
||
||
|SZ=,
}}
{{math|term= P |SZ=}} auf {{math|term= P |SZ=}} und {{math|term= Q |SZ=}} auf {{math|term= -Q |SZ=}} geschickt. Auf dem isomorphen Ring {{math/druckdisplay|term= {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| X^2+Y^3+Z^4 |}} |SZ=}} ist dies einfach die Operation, die {{math|term= Y |SZ=}} auf sich und {{math|term= X,Z |SZ=}} auf ihr Negatives abbildet. Wir arbeiten mit der {{math|term= {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=-}}Graduierung, bei der {{math|term= Y |SZ=}} den Grad {{math|term= 0 |SZ=}} und {{math|term= X,Z|SZ=}} den Grad {{math|term= 1 |SZ=}} besitzen.
{{
Faktlink
|Präwort=Nach||Faktseitenname=
Graduierter Ring/Körper/Endliche Gruppe/Einheitswurzeln/Invariantenring/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der Invariantenring gleich der neutralen Stufe in der Graduierung. Diese Stufe wird neben {{math|term= Y |SZ=}} von
{{
mathkor|term1=
R=XZ
|und|term2=
S=Z^2
|SZ=
}}
erzeugt
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen
{{
Relationskette/k
| X^2
|| -Y^3- {{makl| Z^2 |}}^2
||
|SZ=
}}
kann man auf {{math|term= X^2 |SZ=}} verzichten|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Zwischen {{mathl|term= Y,R,S |SZ=}} besteht die Relation
{{
Relationskette/display
| R^2 +Y^3S +S^3
|| (XZ)^2 +Y^3 Z^2 +Z^6
|| Z^2 {{makl| X^2 +Y^3 +Z^4 |}}
|| 0
||
|SZ=.
}}
Nach Umbenennung der Variablen ist also der Invariantenring zur binären Oktaedergruppe isomorph zu
{{
Math/display|term=
{{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| X^2 +Y^3 +YZ^3 |}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen speziellen Quotientensingularitäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7lgb5a8gohn2bd8wtuwgzts85b3kyee
Binäre Tetraedergruppe/Binäre Diedergruppe als Normalteiler/Charakter/Beispiel
0
56180
1099762
1084866
2026-06-17T06:26:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099762
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|binäre Diedergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= BD_2 |SZ=}} ist ein
{{
Definitionslink
|Normalteiler|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in der
{{
Definitionslink
|binären Tetraedergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= BT|SZ=.}} Die Untergruppenbeziehung kann man direkt aus den expliziten Beschreibungen
{{
Relationskette/display
| BD_2
|| \langle {{op:Matrix22| {{Imaginäre Einheit}} | 0 | 0| - {{Imaginäre Einheit}} | }} , \, {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit}} | {{Imaginäre Einheit}} | 0 | }} \rangle
| \subseteq | \langle {{op:Matrix22| {{Imaginäre Einheit}} | 0 | 0| - {{Imaginäre Einheit}} | }} , \, {{op:Matrix22| 0 | {{Imaginäre Einheit}} | {{Imaginäre Einheit}} | 0 | }}, \, {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Matrix22|\zeta^7|\zeta^7|\zeta^5|\zeta}} \rangle
|| BT
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei {{math|term= \zeta|SZ=}} eine primitive achte Einheitswurzel ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
ablesen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Untergruppen von GLG
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ecv2e32p7otagxn27e7v6zkzwww6tqv
Binäre Ikosaedergruppe/Realisierung in SL2C/Invariantenring/Beispiel
0
56189
1099758
1084863
2026-06-17T06:25:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099758
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Mit Hilfe von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Untergruppe der SU2C/Produkte der Linearformen/Semiinvarianten/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Binäre Ikosaedergruppe/Kein Charakter/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
kann man direkt invariante Polynome für die binäre Ikosaedergruppe angeben. Ein Ikosaeder hat {{math|term= 12 |SZ=}} Ecken, {{math|term= 20 |SZ=}} Flächen und {{math|term= 30 |SZ=}} Kanten, wobei die Ecken, die Flächenmittelpunkte und die Kantenmittelpunkte die Halbachsenklassen bilden. Daher gibt es invariante Polynome {{mathl|term= A,B,C |SZ=}} vom Grad {{mathl|term= 12,20 |SZ=}} und {{math|term= 30 |SZ=.}} Diese kann man mit einigem Rechenaufwand explizit ausrechnen, indem man explizit die Halbachsenklassen der reellen Ikosaedergruppe angibt
{{
Zusatz/Klammer
|text=also beispielsweise alle zwölf Eckpunkte|
|ISZ=|ESZ=,
}}
diese ins Komplexe übersetzt und die zugehörigen Linearformen multipliziert. Unabhängig davon, ob diese Polynome explizit oder nicht vorliegen, kann man zeigen, dass diese den Invarianenring erzeugen, dass also
{{
Relationskette
| R^G
|| {{CC}}[A,B,C]
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Es sei dazu
{{
Relationskette
| {{{P|P}}}
| \in | R^G
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|invariant|
|Kontext=Polynom|
|SZ=,
}}
das wir als homogen annehmen dürfen. Wir führen Induktion über den Grad, wobei der Grad {{math|term= 0 |SZ=}} der
{{
Zusatz/Klammer
|text=triviale|
|ISZ=|ESZ=
}}
Induktionsbeginn ist. Es sei {{math|term= {{{P|P}}} |SZ=}} homogen von positivem Grad und es sei
{{
Relationskette/display
| {{{P|P}}}
|| \prod_{j {{=}} 1}^s {{makl| d_j U - c_jV |}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Faktorzerlegung in Linearfaktoren.
{{
Faktlink
|Präwort=Nach||Faktseitenname=
Endliche Untergruppe der SU2C/Produkte der Linearformen/Semiinvarianten/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}}
enthält die
{{
Zusatz/Klammer
|text=nichtleere|
|ISZ=|ESZ=
}}
indizierte Familie eine volle Bahn der Operation der reellen Ikosaedergruppe auf {{math|term= S^2 |SZ=}} bzw. {{math|term= {{op:Projektive Gerade| {{CC}} |}} |SZ=.}} Wenn diese Bahn eine Halbachsenklasse ist, so ist
{{
Relationskette/display
| {{{P|P}}}
|| HD
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{math|term= D=A,B|SZ=}} oder {{math|term= = C |SZ=.}} Wegen der Invarianz von
{{
mathkor|term1=
{{{P|P}}}
|und|term2=
D
|SZ=
}}
ist auch {{math|term= H |SZ=}} invariant. Nach Induktionsvoraussetzung ist also
{{
Relationskette
| H
| \in | {{CC}}[A,B,C]
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn dagegen die indizierte Familie keine Halbachsenklasse enthält, so enthält sie eine Bahn mit sechzig Elementen
{{
Zusatz/Klammer
|text=aus
{{
Relationskette/k
| \sigma(P)
|| P
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| \sigma
| \in | I
||
||
||
|SZ=
}}
folgt, dass {{math|term= P |SZ=}} ein Halbachsenpunkt ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Also ist
{{
Relationskette/display
| {{{P|P}}}
|| HD
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= D |SZ=}} ist invariant vom Grad {{math|term= 60 |SZ=.}}
{{
Faktlink
|Präwort=Nach||Faktseitenname=
Binäre Ikosaedergruppe/Hilbert-Reihe/Grad 60/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der Raum der invarianten Polynome vom Grad {{math|term= 60 |SZ=}} zweidimensional. Die Polynome {{math|term= A^5,B^3,C^2 |SZ=}} erzeugen diesen Raum, da sie paarweise linear unabhängig sind, was daraus folgt, dass sie
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{mathlk|term= {{CC}}[U,V] |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
aus unterschiedlichen Linearfaktoren zusammengesetzt sind. Daher ist
{{
Relationskette
| D
| \in | {{CC}}[A,B,C]
||
||
||
|SZ=
}}
und dies gilt nach Induktionsvoraussetzung auch für {{math|term= H |SZ=.}}
Weiterhin folgt aus der Zweidimensionalität der sechzigsten Stufe des Invariantenringes, dass eine Relation der Form
{{
Relationskette/display
|\alpha A^5 + \beta B^3 + \gamma C^2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \alpha, \beta,\gamma
| \neq | 0
||
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegen muss, was den Isomorphietyp des Ringes bereits bestimmt.
Wir geben noch die invarianten Polynome zu den Halbachsen an, und zwar geben wir homogene invariante Polynome vom Grad {{mathl|term= 12,20,30 |SZ=}} an, wobei wir die Invarianz nur exemplarisch überprüfen. Wir setzen
{{
Relationskette/display
|\tilde{A}
|| U^{11}V + 11 U^{6} V^{6} -UV^{11}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \tilde{B}
|| U^{20} -228 U^{15}V^5 +494 U^{10} V^{10} + 228 U^{5} V^{15} + V^{20}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \tilde{C}
|| U^{30} + 522 U^{25}V^5 -10005 U^{20} V^{10} -10005 U^{10} V^{20} - 522 U^{5}V^{25} + V^{30}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man nachweist, dass diese Polynome invariant sind, so muss wegen
{{
Relationskette
| \tilde{A}, \tilde{B}, \tilde{C}
| \in | {{CC}}[A,B,C]
||
||
||
|SZ=
}}
und aus Gradgründen
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf Skalierung|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette
| \tilde{A}
|| A
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| \tilde{B}
|| B
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \tilde{C}
|| C
||
||
||
|SZ=,
}}
gelten. Die erzeugenden Matrizen
{{
Mathkor/display|term1=
E= - {{op:Matrix22| \xi^3| 0 | 0| \xi^2}}
|und|term2=
F= {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5} }} {{op:Matrix22| - \xi + \xi^4|\xi^2-\xi^3| \xi^2-\xi^3 | \xi -\xi^4}}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei {{math|term= \xi|SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|primitive|
|Kontext=EHW|
|SZ=
}} {{math|term= 5 |SZ=-}}te komplexe Einheitswurzel sei|
|ISZ=|ESZ=
}}
der binären Ikosaedergruppe wirken durch
{{
Math/display|term=
U \mapsto - \xi^3 U,\, V \mapsto - \xi^2 V
|SZ=
}}
bzw.
{{
Math/display|term=
U \mapsto {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5 } }} {{makl| ( - \xi + \xi^4 )U +(\xi^2 - \xi^3) V |}}, \, V \mapsto {{op:Bruch| 1 | \sqrt{5 } }} {{makl| ( \xi^2 - \xi^3 )U +(\xi - \xi^4 )V |}}
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| (\tilde{A}) E
|| (U^{11}V + 11 U^{6} V^{6} -UV^{11})E
|| ( - \xi^{33} )(- \xi^2 ) U^{11} V + 11 ( \xi^{18} \xi^{12} ) U^{6} V^{6} - ( - \xi^{3} )(- \xi^{22} ) UV^{11}
|| U^{11}V + 11 U^{6} V^{6} - UV^{11}
||
|SZ=
}}
und
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit einer aufwändigen Rechnung|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align/handlinks
| (\tilde{A}) F
|| (U^{11}V + 11 U^{6} V^{6} -UV^{11})F
|| U^{11}V + 11 U^{6} V^{6} -UV^{11}
||
||
|SZ=.
}}
Zwischen diesen invarianten Polynomen besteht, wie eine aufwändige Rechnung zeigt, die Beziehung
{{
Relationskette/align/netzlinks/teile
| \tilde{C}^2 - \tilde{B}^3 -1728 \tilde{A}^5
|| {{makl|U^{30} + 522 U^{25}V^5 -10005 U^{20} V^{10} -10005 U^{10} V^{20} - 522 U^{5}V^{25} + V^{30} |}}^2 | 3teil2= - {{makl| U^{20} -228 U^{15}V^5 +494 U^{10} V^{10} +228 U^{5} V^{15} + V^{20} |}}^3 -1728 {{makl| U^{11}V + 11 U^{6} V^{6} -UV^{11} |}}^5
|| U^{55}V^5 {{makl| 1044 +684 -1728 |}} + \ldots
|| 0
||
|SZ=.
}}
Dies überprüft man, indem man die Koeffizienten zu den Monomen
{{
mathbed|term=
U^{5i}V^{5j}
||bedterm1=
i+j=12
||bedterm2=
|SZ=,
}}
berechnet. Da diese Relation irreduzibel ist, liegt die Isomorphie
{{
Relationskette/display
| {{CC}}[U,V]^{ BI }
|| {{CC}}[\tilde{A}, \tilde{B}, \tilde{C}]/(\tilde{C}^2 - \tilde{B}^3 -1728 \tilde{A}^5)
||
||
||
|SZ=
}}
vor. Nach Umbenennung und Streckung der Variablen ist dieser Ring isomorph zu {{mathl|term= {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| X^2+Y^3+Z^5 |}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen E-Singularitäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
swtofc5u01mp6goqhzeevsjfze9njcb
Dreiecke/Kongruenzen/Einführung in Invariantentheorie/Beispiel
0
56197
1099803
1084905
2026-06-17T06:32:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099803
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten Dreiecke im {{math|term= \R^2 |SZ=.}} Die Ebene {{math|term= \R^2 |SZ=}} sei mit dem
{{
Definitionslink
|Standardskalarprodukt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
versehen, sodass wir Längen, Winkel und Flächeninhalte zur Verfügung haben. Eine {{Stichwort|affine Isometrie|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder eine {{Stichwort|Kongruenz|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
der Ebene ist eine Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| \R^2 | \R^2
||
|SZ=
}}
der Form
{{
Math/display|term=
P \mapsto AP + v
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
|A
|| {{op:Matrix22| a | b | c |d}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|lineare Isometrie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, also durch eine
{{
Definitionslink
|orthogonale Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
beschrieben wird, und wobei
{{
Relationskette
| v
| \in | \R^2
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=Verschiebungs|
|ISZ=|ESZ=-
}}Vektor ist. In Koordinaten liegt also die Abbildung
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| x | y}} \mapsto {{op:Matrix22| a | b | c |d}} {{op:Spaltenvektor| x | y}} + {{op:Spaltenvektor|v_1 |v_2 }}
|SZ=
}}
vor. Orthogonal bedeutet, dass die Spaltenvektoren eine
{{
Definitionslink
|Orthonormalbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bilden. Im zweidimensionalen bedeutet dies, dass entweder {{math|term= A |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Drehmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|A
|| {{op:Drehmatrix|\alpha}}
||
||
||
|SZ=
}}
oder eine {{Stichwort|gespiegelte Drehmatrix|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{Stichwort|uneigentliche Drehmatrix|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
|A
|| {{op:Drehmatrix/uneigentlich|\alpha}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Zu den ebenen Kongruenzen gehören insbesondere {{Stichwort|Verschiebungen|msw=Verschiebung|SZ=,}} {{Stichwort|Achsenspiegelungen|msw=Achsenspiegelung|SZ=,}} {{Stichwort|Punktspiegelungen|msw=Punktspiegelung|SZ=}} und {{Stichwort|Drehungen|msw=Drehung|SZ=,}} die auch aus der Schule bekannt sind. Diese Abbildungen erhalten allesamt das Skalarprodukt, Längen, Winkel
{{
Zusatz/Klammer
|text=aber ohne die Orientierung|
|ISZ=|ESZ=
}}
und Flächeninhalte.
Unter einem {{Stichwort|Dreieck|SZ=}} in der Ebene verstehen wir einfach ein Tupel aus drei Punkten der Ebene, also ein geordnetes Tripel {{mathl|term= {{op:Dreiertupel|P}} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| P_i
|| {{op:Zeilenvektor| x_i | y_i }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Dreieckspunkte sind also geordnet und wir erlauben auch {{Stichwort|degenerierte|msw=degeneriert|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{Stichwort|ausgeartete|msw=ausgeartet|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Dreiecke, beispielsweise können die Punkte {{Stichwort|kolinear|SZ=}} sein oder auch zusammenfallen. Ein Dreieck ist also einfach ein Punkt im {{math|term= \R^6 |SZ=.}} Eine Kongruenz {{math|term= g |SZ=}} überführt ein Dreieck {{math|term= \triangle |SZ=}} in ein neues Dreieck {{math|term= g( \triangle) |SZ=,}} und zwar ist das Bilddreieck durch
{{
Relationskette/display
| g (\triangle)
|| g {{op:Dreiertupel|P}}
|| {{Tupel|g( P_1)|g(P_2)|g(P_3)}}
||
||
|SZ=
}}
definiert. Zwei Dreiecke
{{
mathbed|term=
\triangle_1
|und|bedterm1=
\triangle_2
||bedterm2=
|SZ=
}}
heißen {{Stichwort|geordnet kongruent|SZ=,}} wenn es eine Kongruenz gibt, die das eine Dreieck in das andere überführt
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei einer nicht geordneten Kongruenz kann man noch die Nummerierung der Punkte ändern|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die
{{
Zusatz/Klammer
|text=geordnete|
|ISZ=|ESZ=
}}
Kongruenz von Dreiecken ist eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Unter einer Kongruenz bleiben diejenigen Größen eines Dreiecks erhalten, die generell unter einer Kongruenz erhalten bleiben, also der Flächeninhalt, die Länge der Seiten, und daraus abgeleitete Größen wie der Umfang des Dreiecks, die Länge der kleinsten Seite, usw., dagegen werden andere Größen des Dreiecks verändert, seine Lage im Raum, die Koordinaten seiner Punkte.
Da ein Dreieck durch die Koordinaten seiner Eckpunkte vollständig beschrieben wird, müssen alle dem Dreieck zugeordneten Größen als eine Funktion der sechs Koordinaten {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x_1 | y_1 | x_2 | y_2 | x_3 | y_3 }} |SZ=}} ausdrückbar sein. Eine Größe ist also einfach eine zunächst beliebige Funktion
{{
Abbildung/display
|name= \mu
|\R^6|\R
|\triangle| \mu(\triangle)
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=man kann auch andere Wertebereiche zulassen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Man sagt, dass eine solche Funktion {{Stichwort|nur von der Kongruenzklasse abhängt|msw=Nur von der Kongruenzklasse abhängig|SZ=}} oder {{Stichwort|invariant|SZ=}} unter der Kongruenz ist, wenn für jedes Dreieck
{{
Relationskette
| \triangle
| \in | \R^6
||
||
||
|SZ=
}}
und jede Kongruenz {{math|term= g |SZ=}} die Gleichheit
{{
Relationskette/display
| \mu (\triangle)
|| \mu (g( \triangle))
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Eine solche invariante Funktion nennt man auch eine {{Stichwort|innere Größe|SZ=}} des Dreiecks, da sie nicht von der Lage des Dreiecks in der Ebene abhängt
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei man sowohl die invariante Funktion als auch den Wert einer solchen an einem bestimmten Dreieck als innere Größe bezeichnet|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Flächeninhalt
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Determinante und Volumen/Fläche/Parallelogramm/Aufgabe
|Nr=
|SZ=;
}}
man verschiebe den Eckpunkt {{mathlk|term= (x_3,y_3) |SZ=}} des Dreiecks in den Nullpunkt und betrachte dann die daran anliegenden Seiten als Vektoren|
|ISZ=|ESZ=
}}
des Dreiecks wird durch
{{
Relationskette/align
| \mu (\triangle)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Betrag| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x_1-x_3 | x_2-x_3 | y_1-y_3 | y_2-y_3 }} |}} ||}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Betrag| {{makl| x_1-x_3 |}} {{makl| y_2-y_3 |}} - {{makl| y_1-y_3 |}} {{makl| x_2-x_3 |}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Betrag| x_1y_2-x_2y_1 - x_1y_3+ x_3y_1 -x_3y_2 +x_2y_3 }}
||
|SZ=
}}
gegeben. Aufgrund der inhaltlichen Interpretation als Flächeninhalt eines Dreiecks muss es sich um eine innere Größe handeln. Dies lässt sich aber auch rechnerisch überprüfen. Um den Rechenaufwand zu minimieren, sind folgende einfache Vorüberlegungen sinnvoll:
{{
Auflistung2
|Wenn eine Funktion {{math|term= \mu|SZ=}} invariant ist, so ist auch jede Funktion invariant, die nur von dieser Funktion abhängt; wenn also der Ausdruck
{{
Relationskette
| \nu(\triangle)
|| x_1y_2-x_2y_1 - x_1y_3+ x_3y_1 -x_3y_2 +x_2y_3
||
||
||
|SZ=
}}
unter einer bestimmten Kongruenz invariant ist, so ist insbesondere auch der Betrag davon unter dieser Kongruenz invariant.
|Da man jede Kongruenz als
{{
Definitionslink
|Hintereinanderschaltung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von besonders einfachen Kongruenzen schreiben kann, nämlich von Verschiebungen, Drehungen und eventuell einer Spiegelung an der {{math|term= x |SZ=-}}Achse, genügt es, die Invarianz unter diesen erzeugenden Kongruenzen zu zeigen.
}}
Betrachten wir also diese speziellen Kongruenzen. Bei einer Verschiebung {{math|term= g |SZ=}} um den Vektor {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| w |z}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| \nu( g(\triangle))
|| \nu {{op:Zeilenvektor| x_1+w| y_1+z| x_2+w| y_2+z| x_3+w| y_3+z}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x_1-w - {{makl| x_3-w |}} | x_2-w- {{makl| x_3-w |}} | y_1-z- {{makl| y_3-z |}} | y_2-z- {{makl| y_3 -z|}} |}} |}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x_1-x_3 | x_2-x_3 | y_1-y_3 | y_2-y_3 }} }}
|| \nu(\triangle)
|SZ=.
}}
Für eine Drehung {{math|term= D |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=um den Nullpunkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
um den Winkel {{math|term= \alpha |SZ=}} und einen Vektor
{{
Relationskette
| v
| \in | V
||
||
|SZ=
}}
und die zugehörige Verschiebung {{math|term= V_v |SZ=}} gilt
{{
Relationskette
| V_{-D(v) } \circ D \circ V_v
|| D
||
||
||
|SZ=.
}}
Da wir die Invarianz unter einer Verschiebung schon bewiesen haben, können wir annehmen, dass der dritte Eckpunkt der Nullpunkt ist, dass also
{{
Relationskette
| (x_3,y_3)
|| (0,0)
||
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Damit ist
{{
Faktlink
|Präwort=aufgrund des|Determinantenmultiplikationssatzes|Faktseitenname=
Determinante/Multiplikationssatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align
| \nu (D (\triangle))
|| {{op:Determinante| {{makl| {{op:Drehmatrix|\alpha|}} {{op:Matrix22| x_1 | x_2 | y_1 | y_2 }} |}} |}}
|| {{op:Determinante| {{op:Drehmatrix|\alpha|}} |}} {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x_1 | x_2 | y_1 | y_2 }} |}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x_1 | x_2 | y_1 | y_2 }} |}}
||\nu (\triangle)
|SZ=.
}}
Für die Spiegelung
{{
Zusatz/Klammer
|text=Achsenspiegelung um die {{math|term= x |SZ=-}}Achse|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette
| S
|| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| -1}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist schließlich
{{
Relationskette/display
| \nu (S (\triangle))
|| \nu {{makl| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| -1}} {{op:Matrix22| x_1-x_3 | x_2-x_3 | y_1-y_3 | y_2-y_3 }} |}}
|| - \nu ( \triangle )
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Funktion {{math|term= \nu|SZ=}} ist also nicht invariant unter der Spiegelung, wohl aber ihr Betrag oder das Quadrat davon
{{
Zusatz/Klammer
|text=letzteres gilt über jedem Körper|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Funktion {{math|term= \nu|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{mathlk|term=\nu^2 |SZ=}} oder {{mathlk|term= {{op:Betrag|\nu|}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
enthält auch die Information, ob das Dreieck ausgeartet ist oder nicht, nämlich genau dann, wenn {{math|term= \nu|SZ=}} den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} annimmt.
Betrachten wir die Seitenlängen. Da wir mit geordneten Dreiecken arbeiten, sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=für
{{
Relationskette/k
| i
|\neq| j
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
die Seitenlängen
{{
Relationskette/display
|L_{ij}
|| \sqrt{ {{makl| x_i-x_j |}}^2 + {{makl| y_i-y_j |}}^2 }
||
||
||
|SZ=
}}
invariant unter Kongruenzen
{{
Zusatz/Klammer
|text=sie sind nicht invariant unter Umnummerierungen, da diese ja beispielsweise {{mathlk|term= L_{12} |SZ=}} in {{mathlk|term= L_{13} |SZ=}} überführen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Ausdruck
{{
Relationskette
| U
|| L_{12} + L_{13} + L_{23}
||
||
||
|SZ=,
}}
also der Umfang, ist invariant unter den Kongruenzen, aber auch unter Umnummerierungen.
Die Invarianz der Seitenlängen ist ein Spezialfall der Invarianz der Skalarprodukte. Isometrien erhalten das Skalarprodukt, dies ist ihre definierende Eigenschaft. Zu
{{
Relationskette
| i
|\neq| j
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und {{math|term= k |SZ=}} die dritte Zahl aus {{mathlk|term= \{1,2,3\} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
sei
{{
Relationskette/align/handlinks
|S_{ij}
| {{defeq|}} | {{op:Skalarprodukt| {{op:Spaltenvektor| x_i-x_k | y_i-y_k }} | {{op:Spaltenvektor| x_j-x_k | y_j-y_k }} |}}
|| {{makl| x_i-x_k |}} {{makl| x_j-x_k |}} + {{makl| y_i-y_k |}} {{makl| y_j-y_k |}}
|| x_ix_j-x_ix_k -x_jx_k +x_k^2 + y_iy_j-y_iy_k -y_jy_k +y_k^2
||
|SZ=.
}}
Das ist also das Skalarprodukt der beiden vektoriellen Seiten, die am Eckpunkt {{math|term= P_k |SZ=}} anliegen. Diese Funktionen sind invariant unter geordneten Kongruenzen. Die Invarianz der Winkel
{{
Zusatz/Klammer
|text=an einer bestimmten Ecke|
|ISZ=|ESZ=
}}
zwischen zwei Dreiecksseiten folgt direkt aus der Invarianz der Skalarprodukte der zwei Seiten.
Es gibt eine Reihe von elementargeometrischen Sätzen, die besagen, dass ein Dreieck bis auf Kongruenz durch die Angabe gewisser Größen bestimmt ist, z.B. durch die Angabe der drei Seitenlängen oder die Angabe eines Winkels und der Längen der beiden anliegenden Seiten.
Betrachten wir die drei Längen als Abbildung
{{
Zusatz/Klammer
|text=die wir die {{Stichwort|Längenabbildung|SZ=}} nennen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=L
|\R^6|\R^3
|\triangle| {{op:Zeilenvektor|L_{12}(\triangle)|L_{13}(\triangle)|L_{23}(\triangle)|}}
|SZ=.
}}
Zwei Dreiecke sind gemäß
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Kongruente Dreiecke/Längengleich/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
genau dann kongruent, wenn ihre Werte unter der Abbildung {{math|term= L |SZ=}} übereinstimmen. Die
{{
Definitionslink
|Faser|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Abbildung über einem Längentupel {{mathl|term= \ell_1,\ell_2,\ell_3 |SZ=}} besteht aus allen geordneten Dreiecken, deren Seitenlängen gleich {{math|term= \ell_i |SZ=}} sind. Die Abbildung ist nicht surjektiv, da das Längentupel eines Dreiecks in {{mathl|term= \R_{\geq 0}^3 |SZ=}} liegt und die Dreiecksungleichung
{{
Relationskette
| \ell_1
| \leq | \ell_2+ \ell_3
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und Permutationen davon|
|ISZ=|ESZ=
}}
erfüllen muss. Wenn
{{
Abbildung
|name=\mu
|\R^6|\R
||
|SZ=
}}
irgendeine invariante Funktion ist, so ist diese auf den Kongruenzklassen, also den Fasern von {{math|term= L |SZ=,}} konstant, und somit gibt es eine eindeutig bestimmte Funktion
{{
Abbildung
|name=\tilde{\mu}
| \R^3 | \R
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \mu
|| \tilde{\mu} \circ L
||
||
||
|SZ=.
}}
In einem gewissen Sinn beschreiben die {{mathl|term= L_{ij} |SZ=}} sämtliche invarianten Funktionen. Es ist ein klassisches Resultat von Heron, dass man den Flächeninhalt eines Dreiecks aus den drei Seitenlängen berechnen kann, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Dreieck/Flächeninhalt aus Längen/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=Theorie der Isometrien auf einem euklidischen Vektorraum
|Kategorie3=Dreiecksgeometrie
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1iu2khdy7lo9torh2zxs4pdkdt97h0d
Konjugationsklasse/Matrix/F2/Beispiel
0
56231
1099988
1085097
2026-06-17T07:01:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099988
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} der Körper mit zwei Elementen. Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Operation|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|allgemeinen linearen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:GLG| 2 |K}} |SZ=}} auf {{mathl|term= {{op:Matq| 2 |K}} |SZ=}} durch
{{
Definitionslink
|Konjugation|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=.
}}
Jede invertierbare Matrix hat die Determinante {{math|term= 1 |SZ=}} und für die
{{
Definitionslink
|Spur|
|Kontext=Matrix|
|SZ=
}}
kommen nur die Werte {{math|term= 0 |SZ=}} und {{math|term= 1 |SZ=}} in Frage. Die Einheitsmatrix {{mathl|term= {{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| 1}} |SZ=}} hat die Spur {{math|term= 0 |SZ=,}} ebenso die Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix22| 0 | 1 | 1| 0}} |SZ=.}} Diese beiden Matrizen liegen also unter der Quotientenabbildung {{math|term= q |SZ=}} in der gleichen Faser. Sie sind aber nicht zueinander konjugiert
{{
Zusatz/Klammer
|text=dies gilt für jeden Körper der Charakteristik zwei|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da {{mathl|term= {{op:Matq| 2 |K}} |SZ=}} endlich ist, kann man sich sofort eine polynomiale Abbildung
{{
Abbildung
|name=
| {{op:Matq| 2 |K}} | {{op:Affine Gerade| K |}}
||
|SZ=
}}
hinschreiben, die auf der Einheitsmatrix den Wert {{math|term= 1 |SZ=}} und sonst überall den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} hat und daher nicht durch die obige Quotientenabbildung faktorisiert
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine solche Abbildung ist aber auf {{mathl|term= {{op:Matq| 2 |K}} |SZ=}} nicht invariant ausdehnbar|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gruppenoperationen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nm4j65nhdji1igyqtvuqfikkaduu7wz
Invariantentheorie/14. Hilbertsches Problem/Bemerkung
0
56244
1100615
950039
2026-06-17T10:35:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100615
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Das {{Stichwort| 14. Hilbertsche Problem|msw=14. Hilbertsches Problem|SZ=}} ist die Frage, ob für jede Gruppenoperation auf einer endlich erzeugten {{math|term= K |SZ=-}}Algebra auch der Invariantenring {{math|term= R^G|SZ=}} endlich erzeugt ist. Es wurde von Hilbert 1900 auf dem internationalen Mathematikerkongress in Paris als eines seiner [[w:Hilbertsche Probleme| 23 mathematischen Probleme]] vorgestellt und in den späten Fünfzigern durch ein Gegenbeispiel von [[w:Masayoshi Nagata|Masayoshi Nagata]] negativ beantwortet.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c36sdtle7si12vups85v7avocopr268
Zyklische Gruppe/Charakteristik p/Scherungsdarstellung/Beispiel
0
56257
1100435
1085570
2026-06-17T08:15:29Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100435
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|positiven Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| p
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann bilden die Matrizen
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| {{op:Matrix22| 1 | a | 0 | 1}} | a \in {{op:Zmod| p |}} |}}
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|zyklische|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Untergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der {{mathl|term= {{op:SLG| 2 |K}} |SZ=}} mit {{math|term= p |SZ=}} Elementen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Darstellungstheorie von endlichen Gruppen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4fm2dsuelv6bix23ekxovowdyomq1go
Invariantentheorie/Integritätsbereich/Beziehung zur Galoistheorie/Bemerkung
0
56304
1100616
1085695
2026-06-17T10:35:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100616
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gruppenoperation/Integritätsbereich/Fundamentale Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
hängt die Invariantentheorie von Integritätsbereichen eng mit der Galoistheorie des Quotientenkörpers zusammen. In der Situation des Satzes ist bei endlichem {{math|term= G |SZ=}} die Körpererweiterung
{{
Relationskette
| K^G
| \subseteq | K
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Galoiserweiterung|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
wie aus dem
{{
Faktlink
|Präwort=|Satz von Artin|Faktseitenname=
Satz von Artin/Fixkörper zu endlicher Gruppe/Gradgleichung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
folgt. {{math|term= K^G |SZ=}} ist ja gerade der
{{
Definitionslink
|Fixring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
unter den Körperautomorphismen zu {{math|term= G |SZ=.}} Die Untergruppen
{{
Relationskette
| H
| \subseteq | G
||
||
||
|SZ=
}}
liefern
{{
Definitionslink
|Zwischenkörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| K^G
| \subseteq | M
|| K^H
| \subseteq | K
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| M \cap R
|| R^H
||
||
||
|SZ=
}}
ist der zugehörige Zwischenring
{{
Zusatz/Klammer
|text=man darf aber nicht erwarten, dass es eine bijektive Korrespondenz zwischen Zwischenringen und Untergruppen gibt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Häufig besitzen Aussagen der Invariantentheorie stärkere Analoga in der Galoistheorie. Zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Invariantenring/Untergruppe/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}}
vergleiche man etwa die Rückrichtung von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Galoiserweiterung/Zwischenkörper/Galois über Grundkörper/Normale Untergruppe/Fakt
|Nr=1
|SZ=.
}}
Es gibt aber auch erhebliche Unterschiede zwischen Invariantentheorie und Galoistheorie. Beispielsweise geht man in der klassischen Galoistheorie eher von einem Grundkörper {{math|term= K |SZ=}} aus und untersucht Körpererweiterungen
{{
Relationskette
| K
| \subseteq | L
||
|SZ=
}}
zusammen mit der
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Automorphismengruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= L |SZ=,}} während man in der klassischen Invariantentheorie eher mit dem Erweiterungsring anfängt und versucht, die Fixringe zu einer gewissen Operation zu bestimmen. Auch in der Invariantentheorie wird häufig ein Grundkörper {{math|term= k |SZ=}} vorausgesetzt, doch tritt dieser kaum als Invariantenring auf, sondern übernimmt die Rolle, dass alle beteiligten Ringe {{math|term= k |SZ=-}}Algebren über diesem Körper und alle Ringhomomorphismen {{math|term= k |SZ=-}}Algebrahomomorphismen sind. Beispielsweise ist die Bestimmung von Invariantenringen zum Polynomring {{mathl|term= k[X_1 {{kommadots|}} X_n] |SZ=}} zu
{{
Zusatz/Klammer
|text=linearen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Gruppenoperationen schon ein riesiges Teilgebiet der Invariantentheorie.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=Galoistheorie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ovxwwtk38uctyqcyogbkzssj1gqmqaf
Zyklische Gruppe/Einheitswurzel-SL2-Darstellung/Beispiel
0
56324
1100436
1085572
2026-06-17T08:15:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100436
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=,
}} der eine {{math|term= {{{r|r}}} |SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}} {{math|term= \zeta|SZ=}} besitzt. Dann ist die Untergruppe
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| {{op:Matrix22|\zeta^{ {{{i|i}}} }| 0 | 0| \zeta^{-{{{i|i}}} }|}} | {{{i|i}}} {{=}}0,1 {{kommadots|}} {{{r|r}}} -1 }}
|SZ=,
}}
der
{{
Definitionslink
|speziellen linearen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}} {{mathl|term= {{op:SLG| 2 |K}} |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|zyklische Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}} der
{{
Definitionslink
|Ordnung|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{math|term= {{{r|r}}} |SZ=.}} Die Zuordnung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod| {{{r|r}}} |}} | {{op:SLG| 2 | K |}}
| {{{i|i}}} | {{op:Matrix22|\zeta^{ {{{i|i}}} }| 0 | 0| \zeta^{- {{{i|i}}} }|}}
|SZ=,
}}
ist eine zweidimensionale
{{
Definitionslink
|Darstellung|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}} einer zyklischen Gruppe.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Darstellungstheorie von endlichen zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der Einheitswurzeln
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9au6clv7e8skt2ikb96pfysey02wffw
Zyklische Gruppe/Mehrdimensionale Einheitswurzel-Darstellung/Beispiel
0
56325
1100438
1085574
2026-06-17T08:15:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100438
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \zeta_1 {{kommadots|}} \zeta_n
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
seien
{{
Definitionslink
|Einheitswurzeln|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| {{op:Diagonalmatrix5|\zeta_1^{ {{{i|i}}} } | \zeta_2^{ {{{i|i}}} } | \ddots|\zeta_{n-1}^{ {{{i|i}}} } | \zeta_n^{ {{{i|i}}} } |}} | {{{i|i}}} {{=}}0,1, \ldots }}
|SZ=,
}}
eine zyklische Untergruppe der
{{
Definitionslink
|allgemeinen linearen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:GLG| n | K}} |SZ=.}} Ihre Ordnung ist das
{{
Definitionslink
|kleinste gemeinsame Vielfache|
|Kontext=Z|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=nennen wir es {{math|term= {{{r|r}}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
der Ordnungen der {{math|term= \zeta_j |SZ=.}} Die Zuordnung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod| {{{r|r}}} |}} | {{op:GLG| n | K |}}
| {{{i|i}}} | {{op:Diagonalmatrix5|\zeta_1^{ {{{i|i}}} } | \zeta_2^{ {{{i|i}}} } | \ddots|\zeta_{n-1}^{ {{{i|i}}} } | \zeta_n^{ {{{i|i}}} } |}}
|SZ=,
}}
ist eine {{math|term= n |SZ=-}}dimensionale
{{
Definitionslink
|Darstellung|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
einer zyklischen Gruppe.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Darstellungstheorie von endlichen zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der Einheitswurzeln
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f4mhv9664bvfk9mlcmlhueclqnbbryr
Lineare Abbildung/K^n nach K^m/Polynomring kontravariant/Explizit/Bemerkung
0
56428
1100632
1085721
2026-06-17T10:38:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100632
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|K^n | K^m
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die durch eine
{{
Definitionslink
|Prämath=m \times n
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= A |SZ=}} gegeben sei. Dann wird der
{{
Definitionslink
|zugehörige|
|Kontext=lineare Operation, Algebrahomomorphismus|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Algebrahomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|K[Y_1 {{kommadots|}} Y_m] | K[X_1 {{kommadots|}} X_n]
||
|SZ=
}}
durch {{mathl|term= Y_j \mapsto \sum_{k =1 }^n a_{jk} X_k |SZ=}} gegeben. Nach Definition wird {{math|term= Y_j |SZ=}} auf die Hintereinanderschaltung
{{
Math/display|term=
K^n \stackrel{\varphi }{\longrightarrow} K^m \stackrel{p_j }{\longrightarrow} K
|SZ=
}}
abgebildet. Diese schickt den {{math|term= i |SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|Standardvektor|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= e_i |SZ=}} auf
{{
Relationskette/display
| p_j {{makl| \varphi(e_i) |}}
|| p_j {{makl| \sum_{k {{=}} 1}^m a_{ki} e_k |}}
|| a_{ji}
||
||
|SZ=.
}}
Durch diese Bedingungen ist aber gerade
{{
Relationskette/display
| \sum_{k {{=|}} 1}^n a_{jk} p_k
|| \sum_{k {{=|}} 1}^n a_{jk} X_k
||
||
||
|SZ=
}}
charakterisiert. Zu einer Linearform {{mathl|term= \sum_{j=1}^m b_j Y_j |SZ=}} berechnet man also das Bild {{mathl|term= \sum_{i=1}^n c_i X_i |SZ=,}} indem man
{{
Relationskette
| c
|| {{op:transponiert| A |}} b
||
||
||
|SZ=
}}
ausrechnet
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe auch
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Duale Abbildung/Duale Basis/Matrix/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=.
}}
Für ein beliebiges Polynom
{{
Relationskette
| F
| \in | K[Y_1 {{kommadots|}} Y_m]
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich das Bild, indem man in {{math|term= F |SZ=}} jedes {{math|term= Y_j |SZ=}} durch den angegebenen Ausdruck ersetzt. Rechnerisch muss man nur die Gleichung
{{
Relationskette/display
| A {{op:Spaltenvektor| x_1| \vdots| x_n}}
|| {{op:Spaltenvektor| y_1 | \vdots| y_m}}
||
||
||
|SZ=
}}
konsequent anwenden.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Polynomringe in endlich vielen Variablen über einem Körper
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b4lgs34tctt6x8iz82ptxhunfvov07o
Einheitswurzeln/Eindimensional/Polynomring/Beispiel
0
56433
1099825
1035500
2026-06-17T06:35:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099825
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der eine {{math|term= {{{r|r}}} |SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \zeta|SZ=}} besitzt. Wir betrachten die
{{
Beispiellink
|Präwort=in|| Beispielseitenname=
Zyklische Gruppe/Eindimensionale Einheitswurzel-Darstellung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebene Operation von
{{
Relationskette/display
| {{op:Zmod| {{{r|r}}} |}}
| \cong| {{op:Einheitswurzelgruppe| {{{r|r}}} | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{math|term= K |SZ=}} durch skalare Multiplikation. Die zugehörige Operation auf dem Polynomring {{mathl|term= K[X] |SZ=}} ist dadurch gegeben, dass
{{
Relationskette
| \zeta^{i}
| \in | {{op:Einheitswurzelgruppe| {{{r|r}}} | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
durch {{mathl|term= X \mapsto \zeta^{i} X |SZ=}} wirkt. Somit wird eine Potenz {{math|term= X^{j} |SZ=}} auf {{mathl|term= \zeta^{ij} X^j |SZ=}} abgebildet. Insbesondere ist das Polynom {{math|term= X^r |SZ=}}
{{
Definitionslink
|fix|
|Kontext=Operation|
|SZ=
}}
unter dieser Gruppenoperation.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Darstellungstheorie von endlichen zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der Einheitswurzeln
|Kategorie3=Lineare Invariantentheorie (Algebra)
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8wzz4vrrqn8xg4ci1m9cdsrob25hf60
F p/Variablenvertauschung/xy^p-x^py/Funktional invariant/Beispiel
0
56506
1099879
1084975
2026-06-17T06:44:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099879
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die natürliche Operation der
{{
Definitionslink
|symmetrischen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| G
|| S_2
| \cong| {{op:Zmod| 2 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
| V
|| {{makl| {{op:Zmod| p |}} |}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
| p
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
das nichttriviale Element vertauscht die Komponenten
{{
Zusatz/Klammer
|text=das entspricht der Matrix {{mathlk|term= {{op:Matrix22| 0 | 1 | 1| 0}} |SZ=}} bzw. {{mathlk|term=X \longleftrightarrow Y |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| f
|| XY^p -X^pY
|| X {{makl| Y^p-Y |}} - Y {{makl| X^p-X |}}
||
||
|SZ=
}}
ist dieses Polynom, aufgefasst als Funktion auf {{math|term= V |SZ=,}} die Nullfunktion und somit insbesondere
{{
Definitionslink
|Prämath=G
|invariant|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dagegen ist {{math|term= f |SZ=}} kein
{{
Definitionslink
|symmetrisches Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und gehört nicht zu {{mathl|term= {{op:Zmod| p |}}[X,Y]^G |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Lineare Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
oy99ud4p9znsg9v5aufs6fh3w2a0jhu
Zyklische Gruppe/Reguläre Darstellung/Beispiel
0
56562
1100440
1085576
2026-06-17T08:16:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100440
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| G
|| {{op:Zmod| r |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Erzeuger {{math|term= 1 |SZ=}} operiert auf {{mathl|term= {{op:Zmod| r |}} |SZ=}} durch Addition mit {{math|term= 1 |SZ=,}} die zugehörige
{{
Definitionslink
|Permutation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=auf {{mathlk|term= {{Menge1r|}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist also durch {{mathl|term= k \mapsto k+1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und {{mathlk|term= r \mapsto 1 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
gegeben. Die zugehörige
{{
Definitionslink
|Permutationsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{Op:Matrix55| 0 | 0| \ldots | 0 | 1 | 1| 0 | 0| \ldots| 0 | 0 | 1 | 0 | \ldots| 0 |\vdots| \ddots| \ddots| \ddots|\vdots | 0 | \ldots| 0 | 1 | 0 |}}
|SZ=.
}}
Somit ist die Zuordnung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod| {{{r|r}}} |}} | {{op:GLG| {{{r|r}}} | K |}}
| {{{i|i}}} | {{Op:Matrix55| 0 | 0| \ldots | 0 | 1 | 1| 0 | 0| \ldots| 0 | 0 | 1 | 0 | \ldots| 0 |\vdots| \ddots| \ddots| \ddots|\vdots | 0 | \ldots| 0 | 1 | 0 |}}^{ {{{i|i}}} }
|SZ=,
}}
die
{{
Definitionslink
|reguläre Darstellung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der zyklischen Gruppe.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Darstellungstheorie von endlichen zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Der Satz von Cayley
|Kategorie3=Theorie der Permutationsmatrizen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6vqeakkgp8es7rw23oavz2p14zs2b82
Erzwingende Algebra/Parameter auf Polynomring/Affine Gerade/Kein Reynoldsoperator/Beispiel
0
56568
1099868
1084963
2026-06-17T06:42:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099868
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= 0 |SZ=}} und
{{
Relationskette
| A
|| K[X,Y]
||
||
||
|SZ=.
}}
Auf der
{{
Definitionslink
|Prämath=A
|Algebra|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| B
|| A[S,T]/(XS+YT+1)
|| K[X,Y,S,T]/(XS+YT+1)
||
||
|SZ=
}}
operiert die
{{
Definitionslink
|additive Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= (K,+) |SZ=,}} indem ein
{{
Relationskette
| \lambda
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
durch
{{
Math/display|term=
X \mapsto X,\, Y \mapsto Y,\, S \mapsto S+ \lambda Y,\, T \mapsto T- \lambda X
|SZ=
}}
wirkt. Wegen
{{
Relationskette/display
| X( S+ \lambda Y) + Y(T- \lambda X)
|| XS+YT
|| - 1
||
||
|SZ=
}}
sind diese zunächst auf {{mathl|term= K[X,Y,S,T] |SZ=}} definierten Ringautomorphismen auch auf der Restklassenalgebra {{math|term= B |SZ=}} Automorphismen. Der Invariantenring ist
{{
Relationskette
| A
|| K[X,Y]
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei die Inklusion
{{
Relationskette/display
| A
| \subseteq | B^G
||
||
||
|SZ=
}}
unmittelbar klar ist. Zum Beweis der Umkehrung betrachten wir die
{{
Definitionslink
|Nenneraufnahmen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=
| A | A_X
||
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung
|name=
| B | B_X
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display/druckalign
| B_X
|| {{makl| K[X,Y,S,T]/(XS+YT+1) |}}_X
| \cong| {{makl| A_X [S,T] |}}/(XS+YT+1)
| \cong| A_X[T]
||
|SZ=,
}}
wobei beim letzten Isomorphismus {{math|term= S |SZ=}} auf {{mathl|term= {{op:Bruch| -1-YT | X }} |SZ=}} abgebildet wird. Ebenso ist
{{
Relationskette
| B_Y
| \cong | A_Y[S]
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Operation lässt sich auf diese beiden Nenneraufnahmen fortsetzen. Für die Operation auf
{{
Relationskette
| B_X
|| A_X[T]
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= A_X |SZ=}} der Invariantenring. Zu einem
{{
mathbed|term=
\lambda \in K
||bedterm1=
\lambda \neq 0
||bedterm2=
|SZ=,
}}
wird ein Polynom
{{
Relationskette/display
| F
|| a_0 + a_1 T {{plusdots|}} a_{n-1} T^{n-1} + a_n T^n
||
||
||
|SZ=
}}
auf
{{
Math/display|term=
a_0 + a_1( T- \lambda X ) {{plusdots|}} a_{n-1}( T- \lambda X )^{n-1} + a_n ( T- \lambda X )^n
|SZ=
}}
abgebildet. Bei
{{
Relationskette
| n
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Koeffizient zu {{mathl|term= T^{n-1} |SZ=}}
{{
Math/display|term=
a_{n-1} - n \lambda X a_n
|SZ=
}}
und dies ist bei
{{
Relationskette
| \lambda
| \neq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
nicht gleich {{mathl|term= a_{n-1} |SZ=.}} Also ist ein solches Polynom nicht invariant. Das gleiche Argument gilt für
{{
Relationskette
| A_Y
| \subseteq | A_Y[S]
|| B_Y
||
|SZ=.
}}
Es sei nun
{{
Relationskette
| F
| \in | B
||
||
||
|SZ=
}}
invariant. Dann ist {{math|term= F |SZ=}} auch als Element in
{{
mathkor|term1=
B_X
|bzw. in|term2=
B_Y
|SZ=
}}
invariant und daher ist sowohl
{{
Relationskette
| F
| \in | A_Y
||
||
||
|SZ=
}}
als auch
{{
Relationskette
| F
| \in | A_X
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette/display
| F
|| {{op:Bruch| G | X^n}}
|| {{op:Bruch| H | Y^m}}
||
||
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette/display
| GY^m
|| HX^n
||
||
||
|SZ=
}}
und aus der
{{
Definitionslink
|Faktorialität|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= K[X,Y] |SZ=}} ergibt sich, dass {{math|term= G |SZ=}} ein Vielfaches von {{math|term= X^n |SZ=}} sein muss. Somit gehört {{math|term= F |SZ=}} zu {{math|term= A |SZ=.}} Der Invariantenring ist also {{math|term= A |SZ=.}} Dieser ist aber kein
{{
Definitionslink
|direkter Summand|
|Kontext=Ring|
|SZ=
}}
in {{math|term= B |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette
| 1
|\notin| (X,Y)
||
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= A |SZ=,}} aber
{{
Relationskette
| 1
| \in | (X,Y)
||
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= B |SZ=,}} was unmittelbar aus der definierenden Gleichung
{{
Relationskette
| XS+YT
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
folgt. Nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Direkter Summand/Zyklisch rein/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
kann daher kein direkter Summand vorliegen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der erzwingenden Algebren
|Kategorie2=Theorie der direkten Summanden
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q03ikpld5ii9vdwdvirjuo31zc6wgjx
Endliche Gruppe/Zugehörige Hopf-Algebra (kontravariant)/Beispiel
0
56668
1099853
1084950
2026-06-17T06:39:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099853
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= (G,1,\cdot) |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|endliche Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|kommutativer Ring|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette/display
|H
| {{defeq|}} | {{op:Abbildungsmenge| G | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Addition und Multiplikation von Abbildungen, die unabhängig von {{math|term= G |SZ=}} sind. Wir definieren auf {{math|term= H |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Hopf-Algebrastruktur|
|Kontext=|
|SZ=
}}
unter Verwendung der Gruppenstruktur. Die Gruppenmultiplikation
{{
Abbildung/display
|name=\mu
|G \times G| G
||
|SZ=
}}
führt zur Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Abbildungsmenge| G | K}} | {{op:Abbildungsmenge| G | K}} {{tensor|}} {{op:Abbildungsmenge| G | K}} \cong {{op:Abbildungsmenge|G \times G|K}}
| f | f \circ \mu
|SZ=,
}}
wodurch wir die
{{
Definitionslink
|Komultiplikation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\Delta
|H | H {{tensor|}}_{ {{{K|K}}} } H
||
|SZ=
}}
festlegen. Das Basiselement {{math|term= e_\sigma |SZ=}} zu
{{
Relationskette
| \sigma
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
wird dabei auf
{{
Relationskette/display
| \sum_{ \tau \cdot \rho {{=}} \sigma } e_\tau {{tensor|}} e_\rho
|| \sum_{ \tau } e_\tau {{tensor|}} e_ {\tau^{-1} \cdot \sigma}
||
||
||
|SZ=
}}
abgebildet. Das neutrale Element
{{
Relationskette
| 1
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
induziert die Auswertungsabbildung
{{
Abbildung/display
|name= \epsilon
| H {{=|}} {{op:Abbildungsmenge| G | K}} | K
| f | f(1)
|SZ=,
}}
und die Inversenbildung
{{
Abbildung/display
|name= \operatorname{inv}
| G | G
| \sigma | \sigma^{-1}
|SZ=,
}}
führt zu
{{
Abbildung/display
|name=S
| {{op:Abbildungsmenge| G | K}} | {{op:Abbildungsmenge| G | K}}
| f | f \circ \operatorname{inv}
|SZ=,
}}
wobei das Basiselement {{math|term= e_{\sigma} |SZ=}} auf {{mathl|term= e_{\sigma^{-1} } |SZ=}} abgebildet wird. Die Abbildungen {{mathl|term= \Delta,\epsilon, S |SZ=}} sind offenbar
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Algebrahomomorphismen|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Die Gruppenaxiome kann man durch die Kommutativität geeigneter Diagramme ausdrücken. Wendet man auf diese den Funktor {{mathl|term= {{op:Abbildungsmenge| -|K}} |SZ=}} in Zusammenhang mit geeigneten Identifizierungen an, so erhält man die Kommutativität der Diagramme in der Definition einer Hopf-Algebra.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Hopf-Algebren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jwysjkzt4qeon2rv5irb2y59iefd5iz
Additive Gruppe/Hopf-Algebra/Beispiel
0
56675
1099709
1084808
2026-06-17T06:17:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099709
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|kommutativer Ring|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Auf dem
{{
Definitionslink
|Polynomring|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{mathl|term= K[X] |SZ=}} kann man folgendermaßen eine
{{
Definitionslink
|Hopf-Struktur|
|Kontext=|
|SZ=
}}
erklären. Die
{{
Definitionslink
|Komultiplikation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird durch
{{
Abbildung/display
|name= \Delta
| K[X] | K[X] {{tensor|K}} K[X] \cong K[X,Y]
| X | X {{tensor|}}1 + 1 {{tensor|}} X {{=}} X+Y
|SZ=,
}}
erklärt. Die
{{
Definitionslink
|Koeinheit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird durch
{{
Abbildung/display
|name=
|K[X] | K
| X | 0
|SZ=,
}}
festgelegt und das
{{
Definitionslink
|Koinverse|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist durch
{{
Abbildung/display
|name=
| K[X] | K[X]
| X | -X
|SZ=,
}}
definiert. Nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Hopf-Algebra/Additive Gruppe/Überprüfe/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
ist dies in der Tat eine Hopf-Algebra, die man die {{Stichwort|Hopf-Algebra der additiven Gruppe|SZ=}} nennt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Hopf-Algebren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cynm9nh4menk5o76i8ds3vi2cd0jha0
Endliche Gruppe/Zugehörige Hopf-Algebra (kontravariant)/K-Punkte/Beispiel
0
56687
1099854
1084951
2026-06-17T06:40:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099854
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= (G,1,\cdot) |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|endliche Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Die gemäß
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Endliche Gruppe/Zugehörige Hopf-Algebra (kontravariant)/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
zugehörige
{{
Definitionslink
|Hopf-Algebra|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist einfach
{{
Relationskette
| H
|| {{op:Abbildungsmenge| G | K}}
||
||
||
|SZ=,
}}
also das {{mathl|term= {{op:Anzahl| G |}} |SZ=-}}fache
{{
Definitionslink
|direkte Produkt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= K |SZ=}} mit sich selbst. Ein
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Algebra{{drucktrenn}}homomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{op:Abbildungsmenge| G | K}} | K
||
|SZ=
}}
muss
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen
{{
Relationskette/k
| e_\sigma \cdot e_\tau
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette/k
| \sigma
| \neq | \tau
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
eine Projektion auf eine Komponente sein. D.h. {{math|term= \varphi|SZ=}} muss die Auswertung von
{{
Relationskette
| f
| \in | {{op:Abbildungsmenge| G | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
an einem Gruppenelement
{{
Relationskette
| \sigma
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
sein. Daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:KSpek| {{op:Abbildungsmenge| G | K}} |}}
|| G
||
||
||
|SZ=.
}}
Darüber hinaus ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Spek| {{op:Abbildungsmenge| G | K}} |}}
|| {{op:KSpek| {{op:Abbildungsmenge| G | K}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir identifizieren also Gruppenelemente, Primideale von {{mathl|term= {{op:Abbildungsmenge| G | K}} |SZ=}} und ihre zugehörigen {{math|term= K |SZ=-}}Algebrahomomorphismen
{{
Zusatz/Klammer
|text=einen Gruppenelement
{{
Relationskette/k
| \sigma
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
entspricht die Projektion {{math|term= p_\sigma |SZ=}} auf die {{math|term= \sigma |SZ=-}}Komponente und ihr Kern|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Ebenso ist
{{
Relationskette/display
| G \times G
|| {{op:KSpek| H |}} \times_K {{op:KSpek| H |}}
|| {{op:KSpek|H {{tensor|K}} H|}}
||
||
|SZ=.
}}
Ein Paar
{{
Relationskette
| {{makl| \sigma, \tau |}}
| \in | G \times G
||
||
||
|SZ=
}}
entspricht dabei dem {{math|term= K |SZ=-}}Algebrahomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
| H {{tensor|K}} H | K
| f_1 {{tensor|}} f_2 | \sigma(f_1) \cdot \tau (f_2)
|SZ=.
}}
Die durch die Hopf-Algebrastruktur induzierte Multiplikation {{math|term= \mu|SZ=}} auf {{math|term= G |SZ=}} von
{{
mathkor|term1=
\sigma
|und|term2=
\tau
|SZ=,
}}
angewendet auf {{math|term= e_\rho |SZ=,}} ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| \mu{{makl| \sigma, \tau |}} ( e_\rho )
|| {{makl| {{makl| \sigma {{tensor|}} \tau |}} \circ \Delta |}} ( e_\rho)
|| {{makl| \sigma {{tensor|}} \tau |}} {{makl| \sum_{ \rho_1 \cdot \rho_2 {{=}} \rho} e_{\rho_1 } {{tensor|}} e_{\rho_2 } |}}
|| \sum_{ \rho_1 \cdot \rho_2 {{=}} \rho} \sigma (e_{\rho_1 }) \cdot \tau(e_{\rho_2 })
||
||
|SZ=.
}}
Die Summanden sind nur dann gleich {{math|term= 1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=andernfalls sind sie {{math|term= 0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
wenn
{{
Relationskette
|\rho_1
|| \sigma
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|\rho_2
||\tau
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Daher ist die Summe nur im Fall
{{
Relationskette/display
|\rho
|| \sigma \tau
||
||
||
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 1 |SZ=}} und sonst gleich {{math|term= 0 |SZ=.}} Dies bedeutet wiederum
{{
Relationskette/display
| \mu( \sigma ,\tau)
|| \sigma \tau
||
||
||
|SZ=,
}}
da ja {{math|term= \sigma \tau |SZ=}} ebenfalls genau an {{mathl|term= e_{\sigma \tau} |SZ=}} den Wert {{math|term= 1 |SZ=}} und sonst überall den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} besitzt und die {{math|term= K |SZ=-}}Algebrahomomorphismen von {{math|term= H |SZ=}} nach {{math|term= K |SZ=}} auf der Basis festgelegt sind. Also stimmt die durch die Hopf-Struktur gegebene Multiplikation mit der vorgegebenen Multiplikation überein. Das gleiche gilt für das neutrale Element und die Inversen. Insgesamt gewinnt man also die endliche Gruppe als affines Gruppenschema zur Hopf-Algebra zurück.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Hopf-Algebren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
69e43py6gercn6xba81hsv6tl2cnaxc
Invariantentheorie/8 2/Beispiel
0
56863
1099963
1085053
2026-06-17T06:57:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099963
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{mathl|term= D=\chi\leftrightarrow G=G_m=K^x|SZ=}}
{{mathl|term= K[X_n,\ldots,X_m] |SZ=}} {{mathl|term= d(X_i=1 |SZ=}}
{{math|term= t |SZ=}} operiert durch Skalarmultipliktion
{{mathl|term= d(X_i)=d\leftrightarrow
\begin{pmatrix}
t^{d_1 } & & &\\
& \ddots & & 0\\
0 & & \ddots &\\
& & & t^{d_n }
\end{pmatrix}
|SZ=}}
{{
inputbild
| 8_1 |svg| 400px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=
|Domäne=
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
| 8_2 |svg| 400px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=
|Domäne=
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
| 8_3 |svg| 400px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=
|Domäne=
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
{{mathl|term= K[X,Y] |SZ=,}} {{mathl|term= d(X)=1,\, d(x)=2 |SZ=}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=unfertig
}}
b14xrr49qoqpzn16dhco8i01mnfe28m
Monoidring/Eindimensionales Potenzieren/Keine Berechnung der Fundamentalgruppe/Beispiel
0
56913
1100086
1085193
2026-06-17T07:18:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100086
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zum Restklassenhomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name= \delta
|\Z| {{op:Zmod| \ell|}} {{defeqr|}} D
||
|SZ=
}}
ist der Kern durch
{{
Relationskette
|\Gamma
||\Z \ell
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Die zugehörige Operation ist die von {{mathl|term= {{op:Einheitswurzelgruppe| \ell| {{CC}}}} |SZ=}} auf {{math|term= {{CC}} |SZ=}} durch Multiplikation mit dem einzigen Fixpunkt {{math|term= 0 |SZ=}} bzw. fixpunktfrei auf {{math|term= {{op:Einheiten| {{CC}} |}} |SZ=.}} Die Quotientenabbildung ist durch das {{math|term= \ell|SZ=-}}te Potenzieren
{{
Abbildung/display
|name=
| {{CC}} | {{CC}}
| z |z^\ell
|SZ=,
}}
gegeben. Die
{{
Definitionslink
|Fundamentalgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= {{op:Einheiten| {{CC}} |}} |SZ=}} ist bekanntlich {{math|term= \Z|SZ=.}} Hier kann man
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nicht anwenden, da der Raum, auf dem fixpunktfrei operiert wird, nämlich
{{
Relationskette
| {{op:Einheiten| {{CC}} |}}
|| {{CC}} \setminus \{0\}
||
||
||
||
|SZ=,
}}
nicht
{{
Definitionslink
|einfach zusammenhängend|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4n4piinb16m0eyc2ras00fmr6x8ymjx
Monoidring/C/Graduierung/Zyklische Gruppe/Fixpunktfreiheit/Fundamentalgruppe/Bemerkung
0
56915
1100647
1085740
2026-06-17T10:40:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100647
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine
{{
Definitionslink
|Graduierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|Polynomringes|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}] |SZ=}} durch einen
{{
Definitionslink
|Prämath=
|surjektiven|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \delta
|\Z^{{{n|n}}} | {{op:Zmod| \ell}} {{defeq|}} D
||
|SZ=
}}
in eine endliche
{{
Definitionslink
|zyklische Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es sei vorausgesetzt, dass {{mathl|term= \delta(e_j) |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Erzeuger|
|Kontext=zyklische Gruppe|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= {{op:Zmod| \ell|}} |SZ=}} für jeden Standardvektor
{{
Relationskette
| e_j | \in | \Z^{{{n|n}}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Dann ist die
{{
Definitionslink/-
|zugehörige Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Charaktergruppe
{{
Relationskette
|G
|| {{op:Charakterdual| D | {{CC}}}}
|| {{op:Einheitswurzelgruppe| \ell| {{CC}}}}
||
||
|SZ=
}}
auf {{mathl|term= {{CC}}^{{{n|n}}} \setminus \{0\} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|fixpunktfrei|
|Kontext=Operation|
|SZ=.
}}
Zu
{{
Relationskette
| x
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sei
{{
Relationskette
| x_j
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Für jeden Charakter
{{
Relationskette
| \chi
|\neq| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gilt
{{
Relationskette/display
| \chi( x )
|| ( \ldots, \chi(\delta(e_j) ) x_j , \ldots)
|\neq | ( \ldots, x_j , \ldots)
||
||
|SZ=,
}}
da {{mathl|term= \delta(e_j) |SZ=}} nach Voraussetzung ein Erzeuger von {{math|term= D |SZ=}} ist und somit
{{
Relationskette
| \chi(\delta(e_j) )
|\neq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Bei
{{
Relationskette
| {{{n|n}}}
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist in einem solchen Fall die Fundamentalgruppe von
{{
Math/display|term=
{{op:Spek| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}]^G|}}_{{CC}} \setminus \{P\}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei {{math|term= P |SZ=}} das Bild des Nullpunktes sei|
|ISZ=|ESZ=
}}
aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| \ell|}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ds40qg7g2kp7p4vo9o8hcbychpn8fa3
Monoidring/Graduierung/Z^3 nach Kleinsche Vierergruppe/Fixpunktfreier Ort/Fundamentalgruppe/Beispiel
0
56917
1100088
1085195
2026-06-17T07:18:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100088
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Abbildung/display
|name=\delta
|\Z^3| {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 2 |}} {{defeqr|}} D
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\delta(e_1) = (1,0),\, \delta(e_2) = (0,1),\, \delta(e_3) = (1,1)
|SZ=
}}
festgelegte
{{
Definitionslink
|Graduierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf {{mathl|term= {{CC}}[U,V,W] |SZ=.}} Die zugehörige
{{
Definitionslink
|lineare Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf dem {{math|term= {{CC}}^3 |SZ=}} ist durch die Matrizen
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix3| 1 | 1| 1}} ,\, {{op:Diagonalmatrix3| 1 | -1| -1}} ,\, {{op:Diagonalmatrix3| -1| 1 | -1}} ,\, {{op:Diagonalmatrix3| -1| -1| 1}}
|SZ=
}}
gegeben. Die drei letzten Matrizen besitzen jeweils eine Fixgerade, daher ist die Operation auf {{mathl|term= {{CC}}^3 \setminus \{0\} |SZ=}} nicht
{{
Definitionslink
|fixpunktfrei|
|Kontext=Operation|
|SZ=,
}}
dagegen ist die Operation auf
{{
Relationskette
|X
|| {{CC}}^3 \setminus Z
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
|Z
|| {{CC}} e_1 \cup {{CC}} e_2 \cup {{CC}} e_3
||
||
||
|SZ=
}}
die Vereinigung der Achsen bezeichnet, frei. Da {{math|term= Z |SZ=}} die
{{
Zusatz/Klammer
|text=komplexe|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink/-
|Kodimension|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= 2 |SZ=}} besitzt, ist {{math|term= X |SZ=}}
{{
Definitionslink
|einfach zusammenhängend|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Der Invariantenring ist {{mathl|term= {{CC}}[U^2,V^2,W^2,UVW] |SZ=}} mit der Relation
{{
Relationskette
| (UVW)^2
|| U^2V^2W^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Fundamentalgruppe von {{mathl|term= {{op:Spek| {{CC}}[U^2,V^2,W^2,UVW] |}}_{{CC}} \setminus q(Z) |SZ=}} gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dysyp8zv5cu3whu4x6clbwi7pqlou5t
Monoidring/Graduierung von KUV durch pm1/Nicht fixpunktfrei/Fundamentalgruppe/Beispiel
0
56918
1100087
1085194
2026-06-17T07:18:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100087
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Abbildung/display
|name=\delta
|\Z^2| {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 2 |}} {{defeqr|}} D
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\delta(e_1) = (1,0),\, \delta(e_2) = (0,1)
|SZ=
}}
festgelegte
{{
Definitionslink
|Graduierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf {{mathl|term= {{CC}}[U,V] |SZ=.}} Die zugehörige
{{
Definitionslink
|lineare Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf dem {{math|term= {{CC}}^2 |SZ=}} ist durch die Matrizen
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix2| 1 | 1}} ,\, {{op:Diagonalmatrix2| 1 | -1}} ,\, {{op:Diagonalmatrix2| -1| 1}} ,\, {{op:Diagonalmatrix2| -1| -1}}
|SZ=
}}
gegeben. Die beiden mittleren Matrizen besitzen jeweils eine Fixgerade, daher ist die Operation auf {{mathl|term= {{CC}}^2 \setminus \{0\} |SZ=}} nicht
{{
Definitionslink
|frei|
|Kontext=Operation|
|SZ=.
}}
Die Operation auf
{{
Relationskette
|X
|| {{CC}}^2 \setminus Z
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
|Z
|| {{CC}} e_1 \cup {{CC}} e_2
||
||
||
|SZ=
}}
das Achsenkreuz bezeichnet, ist frei, doch besitzt {{math|term= Z |SZ=}} die
{{
Definitionslink/-
|Kodimension|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= 1 |SZ=}} in der Ebene. Der Invariantenring ist {{mathl|term= {{CC}}[U^2,V^2] |SZ=,}} ein Polynomring in zwei Variablen,
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist in diesem Fall nicht anwendbar.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ksdq78jzh8oq87g2khu52h473vem6t4
Zyklische SL2 Operation/Ebene/Fundamentalgruppe/Beispiel
0
56920
1100443
1085579
2026-06-17T08:16:29Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100443
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Abbildung/display
|name=\delta
|\Z^2| {{op:Zmod| \ell|}} {{defeqr|}} D
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\delta(e_1) = 1 ,\, \delta(e_2) = \ell -1
|SZ=
}}
gegebene Graduierung auf {{mathl|term= {{CC}}[U,V] |SZ=,}} die der
{{
Definitionslink
|linearen Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrizen
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix2|\zeta^{i}|\zeta^{-i} }} ,\, i = 1 {{kommadots|}} \ell-1
|SZ=
}}
zu einer {{math|term= \ell|SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|primitiven Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \zeta|SZ=}} entspricht, vergleiche dazu auch
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Zyklische Gruppe/Einheitswurzel-SL2-Darstellung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Einheitswurzel/xy-z^n/Graduierung/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
Der Kern ist durch
{{
Relationskette/display
| \Gamma
|| \langle \ell e_1, e_1+e_2 \rangle
||
||
||
|SZ=
}}
und das Monoid durch
{{
Relationskette/display
| M
|| \langle \ell e_1, \ell e_2, e_1+e_2 \rangle
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben, der
{{
Definitionslink
|Invariantenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{CC}}[X,Y,Z]/{{makl| XY-Z^\ell |}} |SZ=.}} Die Bedingungen von
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Zyklische Gruppe/Fixpunktfreiheit/Fundamentalgruppe/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
sind dabei erfüllt, es ist also
{{
Relationskette
| 0
| \in | {{CC}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
der einzige Fixpunkt und die Operation auf {{mathl|term= {{CC}}^2 \setminus \{0\} |SZ=}} ist
{{
Definitionslink
|fixpunktfrei|
|Kontext=Operation|
|SZ=.
}}
Daher kann man
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anwenden und erhält, dass die Fundamentalgruppe des punktierten Spektrum des Invariantenringes, also
{{
Math/display|term=
{{op:Spek| {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| XY - Z^\ell |}} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
|SZ=,
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| \ell|}} |SZ=}} ist. Ein erzeugendes Element der Fundamentalgruppe wird auf der Monoidebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. auf dem Differenzengitter|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
|\Gamma {{=}} {{op:Kern| \delta|}} | \Z
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\gamma(\ell e_1) =1,\, \gamma( e_1+e_2) = 0 \text{ und } \gamma(\ell e_2) =-1
|SZ=
}}
gegeben. Dieser Homomorphismus lässt sich nicht nach {{math|term= \Z^2 |SZ=}} fortsetzen, allerdings lässt sich das {{math|term= \ell|SZ=-}}fache davon fortsetzen. Auf der Ringebene entspricht dies dem
{{
Definitionslink
|Prämath= {{CC}}
|Algebrahomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| XY - Z^\ell |}} | {{CC}}[T,T^{-1}]
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= \varphi(X)= T |SZ=,}} {{mathl|term= \varphi(Y)= T^{-1} |SZ=}} und {{mathl|term= \varphi(Z)=1 |SZ=,}} was wiederum der stetigen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Einheiten| {{CC}} |}} | {{op:Spek| {{CC}}[X,Y,Z]/(XY - Z^\ell)|}}_{{CC}} {{=|}} V {{makl| XY-Z^\ell |}}
| t| (t,t^{-1},1)
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. ins punktierte Spektrum|
|ISZ=|ESZ=
}} entspricht. Somit ist
{{
Abbildung/display
|name=
| [0,2 \pi] | {{op:Spek| {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| XY - Z^\ell |}} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
| s | {{op:Zeilenvektor|e^{ {{Imaginäre Einheit|}} s}|e^{- {{Imaginäre Einheit|}} s}| 1}}
|SZ=,
}}
ein Erzeuger der
{{
Definitionslink
|lokalen Fundamentalgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieses Monoidringes. Die Liftung dieses Weges mit dem Startpunkt
{{
Relationskette
| (1,1)
| \in | {{CC|}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Abbildung/display
|name=
|[0, 2 \pi]| {{CC|}}^2
|s| {{op:Zeilenvektor|e^{ {{Imaginäre Einheit|}} s / \ell }|e^{- {{Imaginäre Einheit|}} s/\ell} }}
|SZ=,
}}
mit dem Endpunkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor|e^{ 2 {{Imaginäre Einheit|}} \pi / \ell }|e^{- 2 {{Imaginäre Einheit|}} \pi/\ell} }} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ieijj91jpbiinqdp0wgiffsxvauca1y
Veronese-Ringe/Fixpunktfreiheit/Fundamentalgruppe/Beispiel
0
56922
1100384
1085514
2026-06-17T08:06:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100384
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Abbildung/display
|name=\delta
|\Z^{{{n|n}}} | {{op:Zmod| \ell|}} {{defeqr|}} D
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\delta(e_j) = 1 \text{ für alle } j
|SZ=
}}
gegebene Graduierung auf {{mathl|term= {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}] |SZ=,}} die der
{{
Definitionslink
|linearen Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrizen
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix5|\zeta^{ {{{i|i}}} } | \zeta^{ {{{i|i}}} } | \ddots|\zeta^{ {{{i|i}}} } | \zeta^{ {{{i|i}}} } |}} ,\, i =1 {{kommadots|}} \ell-1
|SZ=,
}}
zu einer {{math|term= \ell|SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|primitiven Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \zeta|SZ=}} entspricht. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Z-graduierter Ring/Veronese-Unterring/Einheitswurzeln/Invariantenring/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der
{{
Definitionslink
|Invariantenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu dieser Operation der {{math|term= \ell |SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|Veronese-Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{Math/display|term= {{CC}}[X_1 {{kommadots}} X_{{{n|n}}}]^{(\ell)} |SZ=.}} Die Bedingungen von
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Zyklische Gruppe/Fixpunktfreiheit/Fundamentalgruppe/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
sind dabei erfüllt, es ist also
{{
Relationskette
| 0
| \in | {{CC}}^{{{n|n}}}
||
||
||
|SZ=
}}
der einzige Fixpunkt und die Operation auf {{mathl|term= {{CC}}^{{{n|n}}} \setminus \{0\} |SZ=}} ist
{{
Definitionslink
|fixpunktfrei|
|Kontext=Operation|
|SZ=.
}}
Daher kann man bei
{{
Relationskette
| {{{n|n}}}
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anwenden und erhält, dass die Fundamentalgruppe des punktierten Spektrum des Invariantenringes, also
{{
Math/display|term=
{{op:Spek| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}} ]^{(\ell)} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
|SZ=,
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| \ell|}} |SZ=}} ist. Ein erzeugendes Element der Fundamentalgruppe wird auf der Monoidebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. auf dem Differenzengitter|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch den Homomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
|\Gamma {{=}} {{op:Kern| \delta|}} | \Z
||
|SZ=
}}
gegeben, der die Erzeuger {{math|term= e_j |SZ=}} des umgebenden {{math|term= \Z^{{{n|n}}} |SZ=}} auf {{math|term= {{op:Bruch| 1 | \ell}} |SZ=}} abbildet. Somit wird jeder Erzeuger des Monoids auf {{math|term= 1 |SZ=}} abgebildet. Auf der Ringebene entspricht dies dem
{{
Definitionslink
|Prämath= {{CC}}
|Algebrahomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}} ]^{(\ell)} | {{CC}}[ {{{T|T}}} , {{{T|T}}}^{-1}]
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| \varphi {{makl| X^\nu |}}
|| {{{T|T}}}^{ {{op:Bruch| {{op:Betrag|\nu||}} | \ell }} }
||
||
||
|SZ=
}}
für alle Monome {{math|term= X^\nu |SZ=}} aus dem Veronese-Ring
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Erzeuger des Veronese-Ringes, also die Monome
{{
mathbed|term=
X^{\nu}
||bedterm1=
{{op:Betrag| \nu|}} {{=}} \ell
||bedterm2=
|SZ=,
}}
werden einfach auf {{math|term= {{{T|T}}} |SZ=}} abgebildet|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dies führt wiederum zur stetigen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Einheiten| {{CC}} |}} | {{op:Spek| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}]^{(\ell)} |}}_{{CC}}
| t| (t : \, {{op:Betrag|\nu|}} {{=}} \ell )
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. ins punktierte Spektrum|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Somit ist
{{
Abbildung/display
|name=
| [0,2 \pi] | {{op:Spek| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}]^{(\ell)} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
| s | {{makl| e^{ {{Imaginäre Einheit|}} s } :\, {{op:Betrag|\nu|}} {{=}} \ell |}}
|SZ=,
}}
ein Erzeuger der
{{
Definitionslink
|lokalen Fundamentalgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des Veronese-Ringes.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=Theorie der Veronese-Unterringe
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ikwrkklgtc3clg6x25dbxj0kaie33zo
Ringhomomorphismus/Spektrumsabbildung/Faser/Tensorbeschreibung/Beispiel
0
57067
1100272
1085404
2026-06-17T07:49:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100272
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung
|name=\varphi
| R | S
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zwischen
{{
Definitionslink
|kommutativen Ringen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name=\varphi^*
| {{op:Spek| S |}} | {{op:Spek| R |}}
||
|SZ=
}}
die zugehörige
{{
Definitionslink
|Spektrumsabbildung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zu einem
{{
Definitionslink
|Primideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{idealp|}}
| \in | {{op:Spek| R |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die
{{
Definitionslink
|Faser|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= \varphi^* |SZ=}} über {{math|term= {{idealp|}} |SZ=}} gleich {{mathl|term= {{op:Spek| \kappa( {{idealp|}} ) {{tensor|R}} S|}} |SZ=.}} Dies folgt aus
{{
Relationskette/display
| \kappa( {{idealp|}} ) {{tensor|R}} S
|| R_{{idealp|}}/ {{idealp|}} R_{{idealp|}} {{tensor|R}} S
| \cong| {{makl| S/ {{idealp|}} |}}_{ \varphi(R \setminus {{idealp|}} )}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Tensorprodukt/Moduln/Nenneraufnahme/Ideal/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
und der Beschreibung der Faser in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kommutativer Ring/Spektrumsabbildung/Faser/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Spektrumsabbildung
|Kategorie2=Theorie der Tensorprodukte von kommutativen Ringen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ts5h5tfqe9xjy1i7zynlwkw4otythkp
Monoidring/Quadrik/Aus Graduierung/Beispiel
0
57101
1100089
1085196
2026-06-17T07:18:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100089
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Prämath=\Z
|Graduierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=aufgefasst als Gruppenhomomorphismus
{{
Abbildung
|name=
|\Z^4|\Z
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}} auf {{mathl|term= K[U_1,U_2,V_1,V_2] |SZ=,}} bei der {{math|term= U_1,U_2 |SZ=}} den Grad {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= V_1,V_2 |SZ=}} den Grad {{math|term= -1 |SZ=}} bekommen. Der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieser Graduierung ist
{{
Relationskette/display
|\Z^3
| \cong| \Delta
| {{defeq|}} | \langle {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 1 | 0}},\,{{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0| 1}},\, {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 1| 0}} \rangle
| \subset |\Z^4
||
|SZ=.
}}
Das Monoid
{{
Relationskette/display
| M
|| \Delta \cap \N^4
||
||
||
|SZ=
}}
wird zusätzlich von {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0 | 1}} |SZ=}} erzeugt. Die vier Monoiderzeuger entsprechen den Monomen vom Grad {{mathl|term= U_1V_1,U_1V_2,U_2V_1,U_2V_2 |SZ=,}} die den Monoidring als Algebra erzeugen. Wir berechnen die Linearformen, die im Sinne des Beweises der Rückrichtung von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Normaler torischer Monoidring/Graduierung/Zusammenhang/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
den Kegel im {{math|term= \R^3 |SZ=}} beschreiben, der das Monoid festlegt. Diese Linearformen ergeben sich durch die vier Projektionen des {{math|term= \R^4 |SZ=}} eingeschränkt auf {{math|term= \R^3 |SZ=}} mit der obigen Einbettung. Dies ergibt die Linearformen
{{
Math/display|term=
\pi_1= (1,1,0),\, \pi_2=(0,0,1),\, \pi_3=(1,0,1),\, \pi_4 =(0,1,0)
|SZ=.
}}
Die Erzeuger dieses Kegels im {{math|term= \R^3 |SZ=}} sind
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0}},\,{{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0}},\, {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 1}},\, {{op:Spaltenvektor| -1| 1 | 1}}
|SZ=.
}}
Sie werden durch {{math|term= \pi|SZ=}} auf die oben erwähnten Monoiderzeuger abgebildet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der normalen torischen Monoidringe
|Kategorie2=Theorie der Graduierung von Polynomringen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Standardquadrik in vier Variablen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pevqkpdbfnmylb0c67sayk2voxlaqem
Kommutative Gruppe/Kommutativer Ring/Tensorprodukt/Beispiel
0
58079
1099971
1085067
2026-06-17T06:59:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099971
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu jeder
{{
Definitionslink
|kommutativen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{{H|H}}} |SZ=}} und jedem
{{
Definitionslink
|kommutativen Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} enthält man im
{{
Definitionslink
|Tensorprodukt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= R {{tensor|\Z}} {{{H|H}}} |SZ=}} einen
{{
Definitionslink
|Prämath=R
|Modul|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wenn {{math|term= {{{H|H}}} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|endlich erzeugt|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
und die Zerlegung
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche den
{{
Faktlink
|Präwort=|Hauptsatz über endlich erzeugte kommutative Gruppen|Faktseitenname=
Gruppentheorie/Kommutativ/Endlich erzeugt/Hauptsatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{{H|H}}}
| \cong| \Z^r \times {{op:Zmod|n_1 |}} {{timesdots|}} {{op:Zmod|n_s|}}
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, so ist der tensorierte Modul die direkte Summe aus {{math|term= R^r |SZ=}} und den
{{
Relationskette/display
| R {{tensor|\Z}} {{op:Zmod|n_j |}}
| \cong| R/(n_jR)
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei deren Gestalt von der
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=Ring|
|SZ=
}}
des Ringes abhängt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Tensorprodukte von Moduln
|Kategorie2=Theorie der endlich erzeugten kommutativen Gruppen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3nzwcq5ui3xeg7f98lbiidsurscfl4x
Kreis/Haarsches Maß/Beispiel
0
59541
1099989
1036593
2026-06-17T07:01:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099989
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der {{math|term= 1 |SZ=-}}Sphäre {{math|term= S^1 |SZ=}} lässt sich das Haarsche Maß einfach direkt definieren. Für einen Kreisbogen
{{
Relationskette
| A
| \subseteq | S^1
||
||
||
|SZ=
}}
zu einem Winkel {{math|term= \alpha |SZ=}} im Bogenmaß muss natürlich
{{
Relationskette
| \mu(A)
|| \alpha/2 \pi
||
||
||
|SZ=
}}
sein. Das Haarsche Maß ist also das {{mathl|term= 1/2\pi |SZ=-}}fache des Bogenmaßes. Dieser Ansatz liefert nicht nur ein Maß für zusammenhängende Teilbögen, sondern für jede Borelmenge, indem man von der messbaren Bijektion
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| [0,2 \pi) | S^1
| t | ( {{op:cos| t |}}, {{op:sin| t |}} )
|SZ=,
}}
ausgeht und für eine Borelmenge
{{
Relationskette
| B
| \subseteq | S^1
||
||
||
|SZ=
}}
das Haarsche Maß durch
{{
Relationskette/display
| \mu(B)
|| {{op:Bruch| \lambda ( \varphi^{-1}(B))| 2 \pi|}}
||
||
||
|SZ=
}}
definiert, wobei {{math|term= \lambda |SZ=}} das eindimensionale
{{
Definitionslink
|Borel-Lebesgue-Maß|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bezeichnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Lie-Gruppen
|Kategorie2=Maßtheorie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bha6wnlxxa3bpynizae4c5we0y52c1e
Polynomdivision/6x^3+x+1 durch 3x^2+2x-4/Beispiel
0
62594
1100145
1085250
2026-06-17T07:27:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100145
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir führen die
{{
Definitionslink
|Polynomdivision|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
P=6 X^3+X+1 \text{ durch } T= 3X^2+2X-4
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=über {{math|term= \Q |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
durch. Es wird also ein Polynom vom Grad {{math|term= 3 |SZ=}} durch ein Polynom vom Grad {{math|term= 2 |SZ=}} dividiert, d.h. dass der Quotient und auch der Rest
{{
Zusatz/Klammer
|text=maximal|
|ISZ=|ESZ=
}}
vom Grad {{math|term= 1 |SZ=}} sind. Im ersten Schritt überlegt man, mit welchem Term man {{math|term= T |SZ=}} multiplizieren muss, damit das Produkt mit {{math|term= P |SZ=}} im Leitterm übereinstimmt. Das ist offenbar {{math|term= 2X |SZ=.}} Das Produkt ist
{{
Relationskette/display
| 2X {{makl| 3X^2+2X-4 |}}
|| 6X^3 +4 X^2 -8 X
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Differenz von {{math|term= P |SZ=}} zu diesem Produkt ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| 6 X^3+X+1 - {{makl| 6X^3 +4 X^2 -8 X |}}
|| -4 X^2 +9X +1
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit diesem Polynom, nennen wir es {{math|term= P' |SZ=,}} setzen wir die Division durch {{math|term= T |SZ=}} fort. Um Übereinstimmung im Leitkoeffizienten zu erhalten, muss man {{math|term= T |SZ=}} mit {{mathl|term= {{op:Bruch| -4| 3}} |SZ=}} multiplizieren. Dies ergibt
{{
Relationskette/display
| - {{op:Bruch| 4 | 3}} T
|| - {{op:Bruch| 4 | 3}} {{makl| 3X^2 +2X-4 |}}
|| -4X^2 - {{op:Bruch| 8 | 3}} X + {{op:Bruch| 16| 3}}
||
||
|SZ=.
}}
Die Differenz zu {{math|term= P' |SZ=}} ist somit
{{
Relationskette/display/handlinks
| -4 X^2 +9X +1 - {{makl| -4X^2 - {{op:Bruch| 8 | 3}} X + {{op:Bruch| 16| 3}} |}}
|| {{op:Bruch| 35| 3}} X - {{op:Bruch| 13| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist das Restpolynom und somit ist insgesamt
{{
Relationskette/display/handlinks
| 6 X^3 +X + 1
|| {{makl| 3X^2 +2 X-4 |}} {{makl| 2X - {{op:Bruch| 4 | 3}} |}} + {{op:Bruch| 35| 3}} X - {{op:Bruch| 13| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Division mit Rest (Polynomring)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o2pixq5ov42cgpabx3wksyl11ztgc2u
Stetig/K/Konstant/Identität/Beispiel
0
62633
1100325
1038213
2026-06-17T07:57:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100325
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine konstante Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
| {{KRC|}} | {{KRC|}}
| x |c
|SZ=,
}}
ist
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=K|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegeben {{math|term= \epsilon|SZ=}} kann man hier ein beliebiges {{math|term= \delta|SZ=}} wählen, da ja ohnehin
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(c,c)
|| 0
| \leq | \epsilon
||
|SZ=
}}
gilt.
Die Identität
{{
Abbildung/display
|name=
| {{KRC|}} | {{KRC|}}
| x | x
|SZ=,
}}
ist ebenfalls
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=K|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegebenen {{math|term= \epsilon|SZ=}} und kann man hier
{{
Relationskette
| \delta
|| \epsilon
||
||
||
|SZ=
}}
wählen, was zu der Tautologie führt: Wenn
{{
Relationskette
| d(x,x')
| \leq | \delta
|| \epsilon
||
||
||
||
|SZ=,
}}
so ist
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(x,x')
| \leq | \epsilon
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stetigen Funktionen (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Objektkategorie2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
alck7ir6m3lj154v3rv1md0j69pk886
Taylorpolynom/x sin x/x ist pi viertel/Ordnung 4/Beispiel
0
64464
1100339
1085468
2026-06-17T08:00:09Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100339
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten für die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
| {{CC}} | {{CC}}
| x | x {{op:sin| x |}}
|SZ=,
}}
das
{{
Definitionslink
|Taylor-Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= 4 |SZ=}} im Entwicklungspunkt
{{
Relationskette
| a
|| {{op:Bruch| \pi| 4}}
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmen. Es ist
{{
Relationskette/display
| f'(x)
|| {{op:sin| x |}} +x {{op:cos| x |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| f^{\prime \prime} (x)
|| {{op:cos| x |}} + {{op:cos| x |}} -x{{op:sin| x |}}
|| 2 {{op:cos| x |}} -x{{op:sin| x |}}
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| f^{\prime \prime \prime}(x)
|| -2 {{op:sin| x |}} - {{op:sin| x |}} -x {{op:cos| x |}}
|| -3 {{op:sin| x |}} -x {{op:cos| x |}}
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| f^{\prime \prime \prime \prime}(x)
|| -3 {{op:cos| x |}} - {{op:cos| x |}} +x {{op:sin| x |}}
|| -4 {{op:cos| x |}} +x {{op:sin| x |}}
||
||
|SZ=.
}}
Unter Verwendung von
{{
Relationskette/display
| {{op:sin| {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:cos| {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }}
||
||
|SZ=
}}
ist somit
{{
Relationskette/display
| f {{makl| {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| \pi| 4}} {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }}
|| {{op:Bruch| \pi| 4 \sqrt{2} }}
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| f' {{makl| {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{makl| 1 + {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| 4+\pi| 4 \sqrt{2} }}
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| f^{\prime \prime} {{makl| {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{makl| 2 - {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| 8 - \pi | 4 \sqrt{2} }}
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| f^{\prime \prime \prime} {{makl| {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{makl| - 3 - {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| -12-\pi| 4 \sqrt{2} }}
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| f^{\prime \prime \prime \prime} {{makl| {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{makl| -4 + {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}
|| {{op:Bruch| -16 + \pi| 4 \sqrt{2} }}
||
||
|SZ=.
}}
Das Taylor-Polynom vom Grad {{math|term= 4 |SZ=}} ist daher
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| \pi| 4 \sqrt{2} }} + {{op:Bruch| 4+\pi| 4 \sqrt{2} }} {{makl| x - {{op:Bruch| \pi| 4}} |}} + {{op:Bruch| 8- \pi | 8 \sqrt{2} }} {{makl| x - {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}^2 + {{op:Bruch| -12-\pi| 24 \sqrt{2} }} {{makl| x - {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}^3 + {{op:Bruch| -16 + \pi| 96 \sqrt{2} }} {{makl| x - {{op:Bruch| \pi| 4}} |}}^4
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Taylor-Polynome in einer Variablen (C)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qow12b5c8yhaxpcu7dfbd3p7cr95n2l
Anfangswertproblem/Ortsunabhängig/1 durch cosh t/y(0) ist 5/Beispiel
0
64682
1099729
1084840
2026-06-17T06:20:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099729
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|ortsunabhängige|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Anfangswertproblem|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y' = {{op:Bruch| 1 | {{op:cosh| t |}} }} \text{ mit der Anfangsbedingung } y(0)= 5
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | {{op:cosh| t |}} }}
|| {{op:Bruch| 2 | e^t +e^{-t} }}
|| {{op:Bruch| 2 e^t| e^{2t} + 1 }}
||
||
|SZ=,
}}
sodass eine rationale Funktion in der Exponentialfunktion vorliegt, die wir nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Stammfunktion/Rationale Funktion in Exponentialfunktion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
über die Substitution {{mathl|term= t= {{op:ln| s |}} |SZ=}} lösen können. Das transformierte Integral ist dabei
{{
Math/display|term=
\int {{op:Bruch| 2s|s^2 +1}} \cdot {{op:Bruch| 1 |s}} ds
|SZ=.
}}
Eine Stammfunktion dazu ist
{{
Math/display|term=
2 {{op:arctan| s |}}
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Math/display|term=
2 {{op:arctan| {{makl| e^t |}} |}}
|SZ=
}}
eine Stammfunktion von {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | {{op:cosh| t |}} }} |SZ=.}} Für das Anfangswertproblem setzen wir
{{
Relationskette/display
| 2 {{op:arctan| {{makl| e^0 |}} |}} +c
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
an. Dies führt auf
{{
Relationskette/display
|c
|| 5- 2 {{op:arctan| 1}}
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| 2 {{op:arctan| {{makl| e^t |}} |}} +5 -2 {{op:arctan| 1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösung des Anfangswertproblems.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ortsunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s38kgbjutvm268cx8t4krtedwwmmxoq
Gravitation/Freier Fall im Vakuum/Lineare Differentialgleichung zweiter Ordnung/Beispiel
0
64683
1099935
1036139
2026-06-17T06:53:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099935
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein Gegenstand der Masse {{math|term= m |SZ=}} wird im Vakuum aus einer Höhe {{math|term= 0 |SZ=}} zum Zeitpunkt {{math|term= 0 |SZ=}} losgelassen und fällt unter dem Einfluss der Gravitation zu Boden
{{
Zusatz/Klammer
|text=freier Fall im Vakuum|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dabei wirkt auf den Körper die Gravitationskraft {{mathl|term= gm|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Erdbeschleunigung {{math|term= g |SZ=}} nehmen wir für diesen Bewegungsvorgang als konstant an|
|ISZ=|ESZ=,
}}
die ihn nach dem Gesetz {{Anführung|Kraft ist Masse mal Beschleunigung}} beschleunigt. Die Beschleunigung ist also konstant und unabhängig von der Masse. Dies bedeutet, dass die Geschwindigkeit {{mathl|term= v(t) |SZ=}} des Körpers die Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
|v'(t)
|| -g
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllt
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Wahl des Vorzeichens bewirkt, dass der Körper ins Negative fällt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die durch die Anfangsbedingung
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Gegenstand ruhe zum Zeitpunkt {{math|term= 0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette
|v(0)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
festgelegte Lösung für die Geschwindigkeit ist daher
{{
Relationskette/display
|v(t)
|| -gt
||
||
||
|SZ=.
}}
Der zurückgelegte Weg {{mathl|term= y(t) |SZ=}} des Körpers ergibt sich wiederum aus der Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| y'(t)
|| v(t)
|| -gt
||
||
|SZ=,
}}
die besagt, dass die Ableitung des Weges nach der Zeit die Momentangeschwindigkeit beschreibt. Die Lösung davon ist
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| - {{op:Bruch| g | 2}} t^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Den Gesamtvorgang kann man durch die Differentialgleichung zweiter Ordnung
{{
Relationskette/display
| y^{\prime \prime}
|| - g
||
||
||
|SZ=
}}
ausdrücken.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen eindimensionalen Differentialgleichungen mit konstanten Koeffizienten zweiter Ordnung
|Kategorie2=Gravitationstheorie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
eoy82fi8d5z7zw5ubfbiwfvpq5qc151
Gewöhnliche Differentialgleichung/Exponentielles Wachstum/y' ist y/Beispiel
0
64684
1099915
1036035
2026-06-17T06:50:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099915
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die zeitliche Entwicklung einer Population, die durch folgende Eigenschaften charakterisiert ist.
{{
Aufzählung4
|Die Individuen der Population leben ewig.
|Alle Individuen beteiligen sich ab ihrer Geburt mit gleichem
{{
Zusatz/Klammer
|text=durchschnittlichen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Engagement und Erfolg an der Fortpflanzung.
|Zeugung und Geburt finden gleichzeitig statt.
|Der Fortpflanzungserfolg eines Individuums ist unabhängig von der Größe der Gesamtpopulation.
}}
Unter diesen Bedingungen ist die Vermehrung, also der Zuwachs der Population, allein von der momentanen Populationsgröße abhängig und proportional zu dieser. Wenn man die Populationsentwicklung als {{mathl|term= y(t) |SZ=}} ansetzt, so erhält man eine gewöhnliche Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| y'(t)
|| c y(t)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder kurz
{{
Relationskette/k
| y'
|| cy
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
mit einer Konstanten
{{
Relationskette
|c
| \in |\R_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lösungsfunktionen sind
{{
Math/display|term=
\lambda e^{ct}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei im Populationsbeispiel
{{
Relationskette/k
| \lambda
| \in | \R_+
||
||
||
|SZ=
}}
ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Man spricht von {{Stichwort|exponentiellem Wachstum|msw=Exponentielles Wachstum|SZ=}} der Population, und zwar unabhängig davon, ob {{math|term= c |SZ=}} groß oder klein ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9xvhet1sio39i3g3iwsrrvahh3v1n8d
Gewöhnliche Differentialgleichung/Wüstenausbreitung/y' ist Wurzel aus y/Beispiel
0
64687
1099918
1036065
2026-06-17T06:50:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099918
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine Wüste
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder ein Kornblumenfeld|
|ISZ=|ESZ=
}}
sei kreisrund und breite sich mit der Zeit kontinuierlich aus, indem die Grenze gleichmäßig nach außen geschoben werde, und zwar pro Zeiteinheit um einen gewissen Vortrieb. Die Fläche der Wüste werde durch die Funktion {{mathl|term= z(t) |SZ=}} beschrieben. Die Grenze der Wüste hat somit die Länge {{mathl|term= 2 \sqrt{\pi} \sqrt{z(t)} |SZ=}} und diese Länge ist proportional zum Wüstenzuwachs zum Zeitpunkt {{math|term= t |SZ=.}} Es ergibt sich daher eine Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
|z'(t)
|| c \sqrt{z(t)}
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer Konstanten
{{
Relationskette
|c
| \in | \R_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lösungen haben die Form
{{
Relationskette/display
|z(t)
|| {{op:Bruch|c^2| 4}} t^2
||
||
||
|SZ=,
}}
wie man direkt durch Ableiten bestätigen kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zeitunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pw1dtj9a3k0j04w3xsjd6jk9w6sx0rl
Lokale Extrema/Nebenbedingung/Auf Kreis/x^3-y^2x/Beispiel
0
64755
1100049
1085153
2026-06-17T07:11:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100049
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Relationskette/display
|h(x,y)
|| x^3-xy^2
||
||
||
|SZ=
}}
auf dem Einheitskreis
{{
Relationskette/display
| K
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| x^2+y^2 {{=}} 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
und interessieren uns für die Punkte
{{
Relationskette
|a
| \in | K
||
||
||
|SZ=,
}}
auf denen {{math|term= h |SZ=}} ein lokales Extremum annehmen kann. Das
{{
Definitionslink
|totale Differential|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= h |SZ=}} ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 3x^2 -y^2| -2xy|}}
|SZ=
}}
und das totale Differential von
{{
Relationskette/display
| f(x,y)
|| x^2+y^2
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
(2x,2y)
|SZ=.
}}
Gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Extrema/Nebenbedingung/Hyperfläche/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
müssen wir die Punkte
{{
Relationskette
|a
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmen, für die die beiden Differentiale linear abhängig sind. Die Determinante ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 2x| 2y| 3x^2-y^2| -2xy}} |}}
|| -4x^2y - 6x^2y + 2y^3
|| -10 x^2y + 2y^3
|| 2 y {{makl| -5x^2 +y^2 |}}
||
|SZ=.
}}
Somit liegt bei
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und bei
{{
Relationskette
| y
|| \pm \sqrt{5} x
||
||
||
|SZ=
}}
lineare Abhängigkeit vor. Die Kreisbedingung führt somit auf die Punkte
{{
Math/display|term=
a_1 = {{op:Zeilenvektor| 1 | 0}},\, a_2 = {{op:Zeilenvektor| -1| 0}},\, a_3= {{op:Zeilenvektor| \sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} }| \sqrt{5} \sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} } }},\, a_4= {{op:Zeilenvektor| \sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} }| -\sqrt{5} \sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} } }}, \,a_5= {{op:Zeilenvektor| -\sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} }| \sqrt{5} \sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} } }},\, a_6= {{op:Zeilenvektor| -\sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} }| -\sqrt{5} \sqrt{ {{op:Bruch| 1 | 6}} }||}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Extrema unter Nebenbedingungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rn11lb76plrzm9hmz4qd1m4qkq6kfhk
Extrema/Nebenbedingung/Teich/Nilpferd/Beispiel
0
64761
1099877
1084973
2026-06-17T06:43:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099877
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein Nilpferd hat die ganze Nacht an Land gegrast und befindet sich gerade im Punkt
{{
Relationskette
|P
|| (r,s)
| \in | \R^2
||
||
|SZ=.
}}
Jetzt kommt plötzlich die heiße Sonne hervor und es muss möglichst schnell zurück in seinen Teich. Es sucht also den Punkt
{{
Relationskette
|a
||(x,y)
| \in | M
||
||
|SZ=
}}
des Teichufers {{math|term= M |SZ=,}} der seiner momentanen Position am nächsten ist, d.h. es soll die Abstandsfunktion
{{
Relationskette/display
| h(x,y)
|| d(P,(x,y))
|| \sqrt{(x-r)^2 + (y-s)^2}
||
||
|SZ=
}}
minimiert werden, wobei allerdings nur die Punkte
{{
Relationskette
|(x,y)
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
relevant sind. Es geht also um ein Minimierungsproblem, wobei die Punkte die {{Stichwort|Nebenbedingung}} erfüllen müssen, zum Teichufer zu gehören. Das Teichufer werde mit Hilfe der Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
||
|SZ=
}}
als
{{
Relationskette/display
|M
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2|f(x,y){{=}} b}}
||
||
||
|SZ=
}}
zu einem gewissen
{{
Relationskette
|b
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben, d.h., es liegt als Faser einer Funktion vor. Wenn der Teich beispielsweise eine Ellipse ist, so ist
{{
Relationskette
|f(x,y)
|| \alpha x^2 + \beta y^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir nehmen weiter an, dass die Funktion {{math|term= f |SZ=}}
{{
Definitionslink
|stetig differenzierbar|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
ist und jeder Punkt der Faser
{{
Definitionslink
|regulär|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist. Kann man die Punkte des Teichufers, in denen ein lokales Extremum vorliegt, mit Mitteln der Differentialrechnung charakterisieren? Nach dem
{{
Faktlink
|Präwort=|Satz über implizite Funktionen|Faktseitenname=
Satz über implizite Abbildungen/R/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es lokal eine differenzierbare Parametrisierung des Teichufers, d.h. eine Funktion
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
| I |\R^2
||
|SZ=
}}
auf einem offenen Intervall {{math|term= I |SZ=,}} deren Bild gerade ein Ausschnitt aus dem Teichufer ist. Insgesamt erhält man die zusammengesetzte Funktion
{{
Abbildung/display
|name= h \circ \gamma
| I |\R
||
|SZ=,
}}
und genau dann besitzt {{math|term= h |SZ=}} in
{{
Relationskette
|a
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
ein lokales Extremum, wenn {{mathl|term= h \circ \gamma|SZ=}} ein lokales Extremum in
{{
Relationskette
| \gamma^{-1}(a)
| \in | I
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt. Auf {{mathl|term= h \circ \gamma |SZ=}} kann man die Kriterien für lokale Extrema
{{
Zusatz/Klammer
|text=also
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lokales Extremum/Richtungsableitung/Totales Differential/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bzw.
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle Funktion/Lokales Extremum/Differenzierbar/Ableitung null/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
anwenden, da jetzt der Definitionsbereich
{{
Zusatz/Klammer
|text=man hat die Nebenbedingung sozusagen eliminiert|
|ISZ=|ESZ=
}}
eine offene Teilmenge von {{math|term= \R|SZ=}} ist. Wenn ein lokales Extremum vorliegt, so ist einerseits
{{
Relationskette/display
| (h \circ \gamma)'( \gamma^{-1}(a) )
|| {{op:Totales Differential| h | a}} ( \gamma'( \gamma^{-1}(a) ))
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Andererseits bestimmt {{mathl|term= \gamma'( \gamma^{-1}(a) ) |SZ=}} den
{{
Zusatz/Klammer
|text=eindimensionalen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Tangentialraum|
|Kontext=Faser|
|SZ=
}}
{{mathl|term= T_aM |SZ=,}} und dieser ist wiederum der Kern des totalen Differentials {{mathl|term= {{op:Totales Differential| f | a}} |SZ=.}} Daher müssen
{{
mathkor|term1=
{{op:Totales Differential| h | a}}
|und|term2=
{{op:Totales Differential| f | a}}
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|linear abhängig|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sein. Das Nilpferd muss also nach Punkten
{{
Relationskette
|a
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
Ausschau halten, für die es ein
{{
Relationskette
| \lambda
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| {{op:Totales Differential| h | a}}
|| \lambda {{op:Totales Differential| f | a}}
||
||
||
|SZ=
}}
gibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Extrema unter Nebenbedingungen
|Kategorie2=Theorie der Abstände von Teilmengen in euklidischen Räumen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2znwce0w323siyvtpra50g4fvsfz76g
Extrema/Linearform/3x-2y+5z/x^2+y^2+z^4/Beispiel
0
64769
1099876
1084971
2026-06-17T06:43:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099876
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Linearform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|h(x,y,z)
|| 3x-2y+5z
||
||
||
|SZ=
}}
auf der Menge
{{
Relationskette/display
|M
|| {{Mengebed|(x,y,z) \in \R^3|f(x,y,z) {{=}} x^2+y^2 +z^4 {{=}} 1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lagrange-Bedingung wird zu
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 3 | -2| 5}}
|| \lambda {{op:Spaltenvektor| 2x| 2y| 4z^3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies führt auf
{{
Relationskette
| x
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \lambda
|| {{op:Bruch| 3 | 2x}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit ist
{{
Relationskette/display
| y
|| - {{op:Bruch| 1 | \lambda}}
|| - {{op:Bruch| 2x| 3}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|z
|| \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 5 | 4 \lambda }} }
|| \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 5 | 6}} x }
||
||
|SZ=.
}}
Dies führt insgesamt zur Bedingung
{{
Relationskette/display
| x^2 + {{op:Bruch| 4 | 9}} x^2 + {{op:Bruch| 5 | 6}} x \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 5 | 6}} x }
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
die nach dem Zwischenwertsatz mindestens zwei Lösungen hat, die allerdings nicht so einfach explizit anzugeben sind.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Extrema unter Nebenbedingungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q1svib0aei7c2dikybyvo9xql1gl5yr
Astroide/Kompakt/x-Achse kein Tangentialraum/Beispiel
0
64775
1099738
1084846
2026-06-17T06:22:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099738
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten
{{
Relationskette/display
|f(x,y)
|| {{makl| x^2+y^2-1 |}}^3+27 x^2y^2
||
||
||
|SZ=
}}
und das zugehörige Nullstellengebilde, also
{{
Relationskette/display
| {{{Z|Z}}}
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2|f(x,y) {{=}} 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieses nennt man eine {{Stichwort|Astroide|SZ= {{{zusatz1|}}}.}} Dieses Nullstellengebilde liegt innerhalb der abgeschlossenen Kreisscheibe und ist daher
{{
Definitionslink
|kompakt|
|Kontext=n|
|SZ=.
}}
Die partiellen Ableitungen sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| 3 {{makl| x^2+y^2-1 |}}^2 \cdot 2x + 54 xy^2
|| 6 x {{makl| {{makl| x^2+y^2-1 |}}^2 + 9 y^2 |}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| 3 {{makl| x^2+y^2-1 |}}^2 \cdot 2y + 54 x^2y
|| 6 y {{makl| {{makl| x^2+y^2-1 |}}^2 + 9 x^2 |}}
||
||
|SZ=.
}}
Beide partiellen Ableitungen verschwinden genau für die vier Punkte
{{
Math/display|term=
(0,1),\, (0,-1),\, (1,0),\, (-1,0)
|SZ=,
}}
die alle zu {{math|term= {{{Z|Z}}} |SZ=}} gehören. Die {{math|term= x |SZ=-}}Achse {{mathl|term= \R(1,0) |SZ=}} tritt nicht als Tangente von {{math|term= {{{Z|Z}}} |SZ=}} auf. Die zweite partielle Ableitung verschwindet nämlich nur bei
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
| (x,y)
|| (0, \pm 1)
||
||
||
|SZ=,
}}
in diesen Fällen verschwinden aber bereits beide partielle Ableitungen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Extrema unter Nebenbedingungen
|Kategorie2=Theorie der ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Astroide
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
23dhfom93k2g81woxqktag6fphpt7br
Peano-Axiome/Positiver Polynomring/Kein Induktionsschema/Bezout/Beispiel
0
64808
1100131
1085236
2026-06-17T07:25:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100131
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Teilmenge
{{
Relationskette/display
|M
| \subseteq | \Z[V]
||
||
||
|SZ=
}}
des Polynomrings in der Variablen {{math|term= V |SZ=}} über {{math|term= \Z|SZ=,}} die aus dem Nullpolynom und allen Polynomen {{mathl|term= P \in \Z[V] |SZ=}} besteht, deren Leitkoeffizient zu {{math|term= \N_+|SZ=}} gehört. Die Menge {{math|term= M |SZ=}} umfasst die natürlichen Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=als Polynome vom Grad {{math|term= 0 |SZ=}} mit nichtnegativem Leitkoeffizient|
|ISZ=|ESZ=
}}
und sie ist abgeschlossen unter Addition und Multiplikation. Es gelten die erststufigen
{{
Axiomlink
|Präwort=|Peano-Axiome|Axiomseitenname=
Zahlentheorie/Peano-Axiome/Operation/Erste Stufe/Axiom
|Nr=
|SZ=
}}
(1)-(6), wie man direkt sieht. Auch gilt die Vorgängereigenschaft, d.h. jedes von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedene Element besitzt einen eindeutigen Vorgänger
{{
Zusatz/Klammer
|text=dies ist der Grund, warum wir abgesehen für den Leitkoeffizienten auch negative Koeffizienten zulassen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Peano-Axiome/Positiver Polynomring/Kein Induktionsschema/Beispiel/Vorgängereigenschaft/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Dagegen gilt das erststufige Induktionsschema nicht, und die natürlichen Zahlen lassen sich als Teilmenge von {{math|term= M |SZ=}} erststufig charakterisieren. Zur Vereinfachung der folgenden Formulierung definieren wir die {{math|term= \leq|SZ=-}}Relation durch
{{
Math/display|term=
x \geq y \text{ genau dann, wenn } \exists z (x=y+z)
|SZ=
}}
und die Eigenschaft, ein größter gemeinsamer Teiler {{math|term= u |SZ=}} von
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}}
zu sein, durch
{{Math/display|term= (u {{|}} x) {{logund}} (u {{|}} y) {{logund}} {{makl| (v {{|}} x) {{logund}} (v {{|}} y) \rightarrow v {{|}} u |}} |SZ=.}}
Damit setzen wir
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{logprop|}} (x)
|| \forall y ( (y \leq x) \rightarrow \forall u (u \text{ ist GgT} (x,y) \rightarrow \exists a \exists b \exists c \exists d ( u +ax+ by {{=|}} cx +dy )))
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist ein Ausdruck mit der einzigen freien Variablen {{math|term= x |SZ=,}} der inhaltlich besagt, dass für jedes Element {{math|term= y |SZ=}} unterhalb von {{math|term= x |SZ=}} der größte gemeinsame Teiler von
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}}
als Linearkombination aus
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}}
darstellbar ist. Dieser Ausdruck gilt innerhalb der natürlichen Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=also für {{mathl|term= x \in \N|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
es handelt sich um
{{
Faktlink
|Präwort=das|Lemma von Bezout|Faktseitenname=
Teilbarkeitstheorie (Z)/Lemma von Bezout/Fakt
|Nr=
|SZ= {{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=In {{math|term= \Z|SZ=}} formuliert man die Aussage als {{mathl|term= ax+by= u |SZ=}} mit {{mathl|term= a,b \in \Z|SZ=.}} Da hier nur die natürlichen Zahlen zur Verfügung stehen, müssen wir die negativen Zahlen auf die andere Seite bringen|
|ISZ=.|ESZ=.
}}
}}
Dagegen gilt sie in {{math|term= M |SZ=}} nicht, und zwar gilt sie dort nur für die natürlichen Zahlen. Für ein Polynom {{math|term= x |SZ=}} aus {{math|term= M |SZ=}} vom Grad {{mathl|term= \geq 1 |SZ=}} kann man nämlich für {{math|term= y |SZ=}} eine Primzahl
{{
Zusatz/Klammer
|text=aus {{math|term= \N|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
nehmen, die den Leitkoeffizienten von {{math|term= x |SZ=}} nicht teilt. Wegen
{{
Relationskette
| x
||(x-y) +y
||
||
||
|SZ=
}}
ist auch
{{
Relationskette
| y
| \leq | x
||
||
||
|SZ=.
}}
Der größte gemeinsame Teiler von {{math|term= x |SZ=}} und {{math|term= y |SZ=}} ist dann {{math|term= 1 |SZ=,}} doch die {{math|term= 1 |SZ=}} ist nicht als Linearkombination von {{math|term= y |SZ=}} und dem Polynom {{math|term= x |SZ=}} darstellbar
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn man modulo {{math|term= y |SZ=}} geht, so verändert sich der Grad von {{math|term= x |SZ=}} nicht|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir betrachten nun die Induktionsversion dieser Aussage, also
{{
Math/display|term=
{{logprop|}} \frac{0}{x} {{logund}} \forall x {{makl| {{logprop|}} \rightarrow {{logprop|}} \frac{x+1}{x} |}} \rightarrow \forall x {{logprop|}}
|SZ=.
}}
Der Vordersatz gilt in {{math|term= M |SZ=,}} da die beschriebene Eigenschaft genau für die natürlichen Zahlen und für alle anderen Elemente nicht gilt, und daher genau dann gilt, wenn sie auch für den Nachfolger gilt
{{
Zusatz/Klammer
|text=die echten Polynome sind nicht als Nachfolger von natürlichen Zahlen erreichbar|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da der Nachsatz nicht gilt, ergibt sich, dass die Gesamtaussage nicht gilt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Peano-Halbringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
17v755ht2od35kkhaj9jd5wtxgy75ym
Reeller Folgenraum/Maximale Ideale/Zorn/Beispiel
0
64844
1100258
1085386
2026-06-17T07:46:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100258
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Menge
{{
Relationskette/display
|R
| {{defeq|}} | \R^\N
|| {{Mengebed| {{Folge| x}} |\text{reelle Folge} }}
||
||
|SZ=.
}}
Diese Menge ist mit komponentenweiser Addition und Multiplikation ein kommutativer Ring
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit der konstanten Nullfolge bzw. Einsfolge als {{math|term= 0 |SZ=}} und {{math|term= 1 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Zu jedem festen
{{
Relationskette
|k
| \in |\N
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Menge
{{
Relationskette/display
|I_k
|| {{Mengebed| {{Folge| x}} \in R| x_k {{=}} 0 }}
||
||
||
|SZ=
}}
ein maximales Ideal. Die Idealeigenschaft kann man unmittelbar nachprüfen, die Maximalität ergibt sich daraus, dass ein größeres Ideal
{{
Relationskette/display
|I_k
| \subset | I
||
||
||
|SZ=
}}
ein Element
{{
Relationskette
| y
|| {{Folge| y}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| y_k
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
enthält. Dann ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | y_k }} y + {{makl| 1 - {{op:Bruch| 1 | y_k }} y|}}
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| 1 - {{op:Bruch| 1 | y_k }} y
| \in | I_k
||
||
||
|SZ=
}}
und daher ist
{{
Relationskette
| 1
| \in | I
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit dieser Konstruktion bekommt man also direkt maximale Ideale. Die
{{
Definitionslink
|Restklassenkörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu diesen maximalen Idealen sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=isomorph zu|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= \R|SZ=,}} der Restklassenhomomorphismus ist einfach die Projektion auf die {{math|term= k |SZ=-}}te Komponente.
Wir betrachten nun das Ideal
{{
Relationskette/display
| I
|| {{Mengebed| {{Folge| x}} | x_n \neq 0 \text{ für endlich viele } n \in \N }}
||
||
||
|SZ=,
}}
das ist also die Menge aller Folgen, die bis auf endlich viele Glieder mit der Nullfolge übereinstimmen. Es gibt daher nach
{{
Zusatz/Klammer
|text=einer Variante von|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kommutativer_Ring/Maximales_Ideal/Existenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
maximale Ideale {{math|term= {{idealm|}} |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
|I
| \subseteq | {{idealm|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{idealm|}}
|\not\subseteq| I_k
||
||
||
|SZ=,
}}
da die Folge, die an der {{math|term= k |SZ=-}}ten Stelle eine {{math|term= 1 |SZ=}} und sonst überall eine {{math|term= 0 |SZ=}} stehen hat, links dazu gehört, aber nicht rechts. Ein solches maximales Ideal kann man nicht explizit beschreiben. Selbst wenn man sich auf Folgen beschränkt, die lediglich die beiden Werte
{{
mathkor|term1=
0
|oder|term2=
1
|SZ=
}}
annehmen, so ist kein explizites Verfahren bekannt, zu bestimmen, ob die Folge zu {{math|term= {{idealm|}} |SZ=}} gehören soll oder nicht. Für jede Folge mit unendlich vielen Nullen und mit unendlich vielen Einsen gibt es ein solches maximales Ideal {{math|term= {{idealm|}} |SZ=,}} das diese Folge enthält, und auch eines, das sie nicht enthält.
Die Restklassenkörper zu einem solchen maximalen Ideal sind nicht isomorph zu {{math|term= \R|SZ=.}} Die dabei auftretenden Körper sind vielmehr der Gegenstand der sogenannten {{Stichwort|Nichtstandardanalysis|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der maximalen Ideale (kommutative Algebra)
|Kategorie2=Theorie der Folgenringe
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5vloecgrfiogqbcpd0a28glcafw007s
Reelle Zahlen/Abzählbares Nichtstandardmodell/Nicht archimedisch/Beispiel
0
64884
1100252
1085381
2026-06-17T07:45:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100252
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Symbolalphabet {{math|term= S |SZ=}} bestehe aus den Zeichen {{mathl|term= 0,1,+,\cdot |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und abzählbar unendlich vielen Variablen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
die in den reellen Zahlen {{math|term= \R|SZ=}} in natürlicher Weise interpretiert werden. Die Ausdrucksmenge
{{
Relationskette/display
|\Gamma
||\R^\vDash
||
||
||
|SZ=
}}
ist somit widerspruchsfrei. Wir betrachten für
{{
Relationskette
|n
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
den Ausdruck
{{
Relationskette/display
| {{logprop2|}}_n
|| x \geq n
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei {{math|term= \Gamma' |SZ=}} die Vereinigung von {{math|term= \Gamma|SZ=}} mit {{mathl|term= {{Mengebed| {{logprop2|}}_n |n \in \N}} |SZ=.}} Jede endliche Teilmenge von {{math|term= \Gamma'|SZ=}} ist
{{
Definitionslink
|erfüllbar|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=nämlich in {{math|term= \R|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
also ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Prädikatenlogik/Endlichkeitssatz für Erfüllbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auch {{math|term= \Gamma'|SZ=}} erfüllbar. Es gibt also eine {{math|term= S |SZ=-}}Struktur {{math|term= M |SZ=,}} in der alle erststufigen Sätze von {{math|term= \R|SZ=}} gelten und auch alle
{{
Relationskette
| x
| \geq |n
||
||
||
|SZ=
}}
bei geeigneter Belegung gelten, d.h. es gibt ein Element
{{
Relationskette
| m
| \in | M
||
||
||
|SZ=,
}}
das jenseits jeder natürlichen Zahl liegt. Insbesondere ist {{math|term= M |SZ=}} ein nicht-archimedisch angeordneter Körper.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Modelltheorie der Prädikatenlogik
|Kategorie2=Nichtstandardanalysis
|Kategorie3=Theorie der nicht archimedisch angeordneten Körper
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
07li3uup02xh1af8n880kisuglceo2w
Prädikatenlogik/Termsubstitution/1/Beispiel
0
65094
1100193
1085324
2026-06-17T07:35:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100193
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es seien {{mathl|term= c,d|SZ=}} Konstanten einer
{{
Definitionslink
|erststufigen Sprache|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
{{mathl|term= x,y,z,v|SZ=}} Variablen, {{math|term= p |SZ=}} ein einstelliges und {{mathl|term= f,g,h|SZ=}} zweistellige Funktionssymbole. Wir betrachten den Term
{{
Math/display|term=
t= f px gcy
|SZ=
}}
und die Substitution
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch|d, \, \, \, hvx , \, \, \, v| x, \, \, \,\, \, \, y, \, \, \, \,\, \, z}}
|SZ=.
}}
Die Substitution wird durchgeführt, indem man die kleinsten Bestandteile des Termes, also {{mathl|term= x,y,c|SZ=,}} ersetzt und ansonsten den funktionalen Aufbau des Termes übernimmt. Für diese gilt
{{
Relationskette/display
| x {{op:Bruch|d, \, \, \, hvx, \, \, \, v| x, \, \, \,\, \, \, y, \, \, \, \,\, \, z}}
|| d
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| y {{op:Bruch|d, \, \, \, hvx, \, \, \, v| x, \, \, \,\, \, \, y, \, \, \, \,\, \, z}}
|| hvx
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| c {{op:Bruch|d ,\, \, \, hvx , \, \, \, v| x , \, \, \,\, \, \, y, \, \, \, \,\, \, z}}
|| c
||
||
||
|SZ=.
}}
Also ist
{{
Relationskette/display
| fpxgcy {{op:Bruch|d, \, \, \, hvx, \, \, \, v| x, \, \, \,\, \, \, y, \, \, \, \,\, \, z}}
|| fpd g chvx
||
||
||
|SZ=.
}}
Man beachte, dass das letzte {{math|term= x |SZ=}} nicht zu ersetzen ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Substitutionstheorie der Prädikatenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
br2cc5siv1vhlqwyfq0njfwkbjvehwj
Prädikatenlogik/Ausdrücke/Substitution/1/Beispiel
0
65096
1100188
1085316
2026-06-17T07:35:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100188
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es seien {{mathl|term= c,d|SZ=}} Konstanten einer
{{
Definitionslink
|erststufigen Sprache|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
{{mathl|term= x,y,z,u|SZ=}} Variablen
{{
Zusatz/Klammer
|text=so geordnet|
|ISZ=|ESZ=,
}}
{{math|term= f,g|SZ=}} einstellige Funktionssymbole und {{math|term= R |SZ=}} ein zweistelliges Relationssymbol. Wir betrachten den Ausdruck
{{
Relationskette/display
| {{logprop|}}
|| \forall x \neg R y fx
||
||
||
|SZ=
}}
und die Substitution
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch|u,\, \, \, \, g c | x, \, \, \,\, \, \, y }}
|SZ=.
}}
Von den zu substituierenden Variablen ist {{math|term= x |SZ=}} gebunden und {{math|term= y |SZ=}} frei. Die Variable {{math|term= x |SZ=}} kommt in den substituierenden Termen nicht vor. Also ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| \forall x \neg R y fx |}} {{op:Bruch|u, \, \, \, \, g c | x, \, \, \,\, \, \, y }}
|| \forall x {{makl| \neg R y f x {{op:Bruch| g c | y }} |}}
|| \forall x \neg R gc f x
||
||
|SZ=.
}}
Bei der Substitution
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch|u, \, \, \, \, g x | x , \, \, \, \, \, \, y }}
|SZ=
}}
kommt jetzt die gebundene Variable {{math|term= x |SZ=}} in dem substituierenden Term {{math|term= gx|SZ=}} vor. Es ist
{{
Relationskette
|v
|| z
||
||
||
|SZ=
}}
die nächste Variable in der gegebenen Reihenfolge. Somit ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| \forall x \neg R y fx |}} {{op:Bruch|u, \, \, \, \, g x | x , \, \, \, \, \, \, y }}
|| \forall z {{makl| \neg R y f x {{op:Bruch| g x, \, \, \, \, z| y,\, \, \, \, \, \, x }} |}}
|| \forall z \neg R gx f z
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Substitutionstheorie der Prädikatenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0ydjkqrhwofk4v7b0tqfz9x29hxexak
Aussagenlogik/Aussage/Stammbaum/Beispiel
0
65593
1099740
1084848
2026-06-17T06:22:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099740
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Abstammungsbaum|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Funnyflowerpot
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir wollen uns anhand eines Stammbaumes klar machen, dass die Zeichenkette
{{
Math/display|term=
( (p) {{logund|}} (r) ) \rightarrow ( ( \neg (q) ) {{logoder|}} (r) )
|SZ=
}}
eine Aussage ist, also gemäß den
{{
Definitionslink
|Regeln|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Aussagenlogik/Variablenmenge/Junktoren/Definition
|SZ=
}}
korrekt gebildet ist. Der Abstammungsbaum entsteht ausgehend von den Blättern, die die vorkommenden
{{
Definitionslink
|Aussagenvariablen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit ihrer Häufigkeit|
|ISZ=|ESZ=
}}
repräsentieren, indem man Schritt für Schritt komplexere Teilaussagen zusammensetzt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Sprache der Aussagenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cq4j7u5pbiwg7hobcxf4ia9zd3ov3j8
Alleinführung im Antezedens/Konjunktion der Gruppenaxiome/Beispiel
0
65688
1099716
1084824
2026-06-17T06:19:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099716
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Nehmen wir an, wir möchten die Aussage beweisen, dass in einer jeden Gruppe das neutrale Element eindeutig bestimmt ist.
Wir formalisieren diese Aussage als
{{
Math/display|term=
{{logprop2|}} \rightarrow \forall x {{logprop|}}
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= {{logprop2|}} |SZ=}} die Konjunktion der drei
{{
Definitionslink
|Gruppenaxiome|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| {{logprop|}}
||\forall z (xz {{=|}} z) \rightarrow x {{=|}} e
||
||
||
|SZ=
}}
ist. In {{mathl|term= {{logprop|}} |SZ=}} ist {{math|term= x |SZ=}} nicht gebunden, in {{mathl|term= \forall x {{logprop|}} |SZ=}} schon. In einem mathematischen Beweis wird man sich dann eine {{Anführung|feste, aber beliebige|}} Gruppe {{math|term= G |SZ=}} {{Anführung|denken|SZ=,}} und darin ein {{Anführung|festes, aber beliebiges|}} {{mathl|term= x \in G |SZ=.}} Für dieses {{math|term= x |SZ=}} beweist man dann die Aussage, dass wenn
{{
Relationskette
| xz
|| z
||
||
||
|SZ=
}}
für alle {{mathl|term= z \in G |SZ=}} gilt, dass dann
{{
Relationskette
| x
|| e
||
||
||
|SZ=
}}
sein muss. Im Beweis selbst wird nicht über {{math|term= x |SZ=}} quantifiziert, dies steckt gewissermaßen in der gewählten Beliebigkeit drin. Man beweist also eher{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Diese Unschärfe in der Begrifflichkeit ist kaum zu vermeiden, da eine formale Interpretation oder Rekonstruktion dessen, was in der mathematischen Praxis passiert, nie ganz eindeutig ist|
|ISZ=.|ESZ=
}}
die Aussage
{{
Math/display|term=
{{logprop2|}} \rightarrow {{logprop|}}
|SZ=,
}}
und betrachtet dies als einen Beweis für die oben notierte Version. Da {{math|term= x |SZ=}} in {{math|term= {{logprop2|}} |SZ=}} gar nicht oder allenfalls gebunden vorkommt, ist die Ableitbarkeit beider Versionen auch prädikatenlogisch gleichwertig. Insofern spiegelt sich in der Alleinführung im Sukzedens eine wichtiger Aspekt der mathematischen Praxis.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Ableitungskalkül der Prädikatenlogik
|Kategorie2=Gruppentheorie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1p0aktc5db7qmki3ym0os9hqjtoy0ui
Prädikatenlogik/Modell/Elementare Äquivalenz für Elemente/Beliebige Ausdrücke/Beispiel
0
65821
1100191
1085319
2026-06-17T07:35:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100191
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wenn man in der
{{
Definitionslink
|Definition|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Prädikatenlogik/Modell/Elementare Äquivalenz für Elemente/Definition
|SZ=
}}
auch Ausdrücke in mehreren freien Variablen zulassen würde, so wären Elemente nur mit sich selbst äquivalent. Betrachten wir dazu den Ausdruck
{{
Relationskette
| x
|| y
||
||
||
|SZ=,
}}
den wir {{math|term= {{logprop|}} |SZ=}} nennen, und zwei Elemente
{{
Relationskette
|m
|\neq|n
||
||
||
|SZ=
}}
aus {{math|term= M |SZ=.}} In der Interpretation {{math|term= I |SZ=}} sei {{math|term= y |SZ=}} durch {{math|term= m |SZ=}} belegt. Dann gilt {{mathl|term= I {{op:Bruch| m | x}} \vDash {{logprop|}} |SZ=,}} denn dies bedeutet
{{
Relationskette
|m
|| m
||
||
||
|SZ=,
}}
aber {{mathl|term= I {{op:Bruch| n | x}} \not\vDash {{logprop|}} |SZ=,}} denn dies bedeuet
{{
Relationskette
|n
|| m
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elementaren Äquivalenz für Elemente
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jz51jxtyu4ny4mewrj4bo7roi6tn4xi
Prädikatenlogik/Elementare Äquivalenz/Natürliche Zahlen/Isolierende Ausdrücke/Beispiel
0
65851
1100189
984363
2026-06-17T07:35:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100189
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Für das Symbolalphabet {{mathl|term= \{0, ' \} |SZ=}} und die natürlichen Zahlen {{math|term= \N|SZ=}} mit der kanonischen Interpretation sind sämtliche Klassen zur
{{
Definitionslink
|elementaren Äquivalenz|
|Kontext=Element|
|SZ=
}}
einelementig und können auch durch Ausdrücke charakterisiert werden, und zwar wird die Zahl {{math|term= n |SZ=}} durch den Ausdruck
{{
Relationskette
| x
|| 0^{\prime \prime \ldots \prime}
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{math|term= n |SZ=}} Strichen eindeutig beschrieben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elementaren Äquivalenz für Elemente
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s4tnl8eccqhjhjs339tviu8bzxtornj
Prädikatenlogik/Elementare Äquivalenz/Vielfachklassen/Keine trennenden Ausdrücke/Beispiel
0
65852
1100190
1085318
2026-06-17T07:35:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100190
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= {{symbolalphabet|}} |SZ=}} das Symbolalphabet, das außer Variablen für jedes
{{
Relationskette
|k
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
ein einstelliges Relationssymbol {{math|term= R_k |SZ=}} enthält, und es sei
{{
Relationskette/display
| {{logprop|}}_k
|| R_k x
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten die Menge
{{
Relationskette
|M
||\N_+
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei wir das Relationssymbol {{math|term= R_k |SZ=}} durch
{{
Math/display|term=
R_k^M (n) \text{ genau dann, wenn } n \text{ ein Vielfaches von } k \text{ ist }
|SZ=
}}
interpretieren. Zwei Elemente
{{
Relationskette/display
|m
|\neq|n
| \in | \N
||
||
|SZ=
}}
können dann nicht
{{
Definitionslink
|elementar äquivalent|
|Kontext=Element|
|SZ=
}}
sein, da sie sich nicht gegenseitig teilen können und daher beispielsweise {{mathl|term= R_m^M (m) |SZ=,}} also {{mathl|term= I {{op:Bruch| m | x}} \vDash {{logprop|}}_m |SZ=,}} aber nicht {{mathl|term= R_m^M (n) |SZ=,}} also {{mathl|term= I {{op:Bruch| n | x}} \vDash \neg {{logprop|}}_m |SZ=,}} gilt. Die Äquivalenzklassen sind also einelementig. Es ist aber nicht möglich, diese Klassen durch einen Ausdruck in dieser Sprache zu charakterisieren, da die Gültigkeitsmengen zu jedem Ausdruck entweder leer sind oder unendlich viele Elemente enthalten, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Prädikatenlogik/Elementare Äquivalenz/Vielfachklassen/Keine trennenden Ausdrücke/Beispiel/Gemeinsames Vielfaches/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elementaren Äquivalenz für Elemente
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fdssnp1j1wi98z6rsswth1s0y9ji55n
Alphabet/Wörter/Rekursive Definition/Beispiel
0
66030
1099722
1034869
2026-06-17T06:20:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099722
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Menge der Wörter über einem Alphabet {{math|term= A |SZ=}} kann man auch folgendermaßen rekursiv definieren.
{{
Aufzählung2
| {{math|term= \emptyset|SZ=}} ist ein Wort über {{math|term= A |SZ=.}}
|Wenn {{math|term= x |SZ=}} ein Wort ist und {{mathl|term= a \in A |SZ=}} ein Buchstabe, so ist auch {{math|term= xa|SZ=}} ein Wort.
}}
Hier repräsentiert {{math|term= x |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine Variable|
|ISZ=|ESZ=
}}
ein beliebiges schon konstruiertes Wort. Dabei ist {{math|term= \emptyset a |SZ=}} als {{math|term= a |SZ=}} zu lesen, sodass die beiden erlaubten Konstruktionsschritte
{{
Zusatz/Klammer
|text=also der Anfangsschritt und der Rekursionsschritt|
|ISZ=|ESZ=
}}
sichern, dass die einzelnen Symbole aus {{math|term= A |SZ=}} Wörter sind. Wenn das Alphabet durch
{{
Relationskette
|A
||\{a,b,c\}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist, so würde der rekursive Nachweis, dass {{mathl|term= abbac|SZ=}} ein Wort ist, folgendermaßen gehen.
{{
Aufzählung6
|Wegen der Anfangsbedingung ist {{math|term= \emptyset|SZ=}} ein Wort.
|Deshalb und wegen des Rekursionsschrittes ist
{{
Relationskette
| \emptyset a
|| a
||
||
||
|SZ=
}}
ein Wort.
|Deshalb und wegen des Rekursionsschrittes ist {{math|term= ab|SZ=}} ein Wort
{{
Zusatz/Klammer
|text=hier ist also
{{
Relationskette
| x
|| a
||
||
||
|SZ=
}}
das schon nachgewiesene Wort und der Buchstabe {{math|term= b |SZ=}} wird angehängt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Deshalb und wegen des Rekursionsschrittes ist {{mathl|term= abb|SZ=}} ein Wort
{{
Zusatz/Klammer
|text=hier ist also
{{
Relationskette
| x
|| ab
||
||
||
|SZ=
}}
das schon nachgewiesene Wort und der Buchstabe {{math|term= b |SZ=}} wird angehängt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Deshalb und wegen des Rekursionsschrittes ist {{mathl|term= abba|SZ=}} ein Wort
{{
Zusatz/Klammer
|text=hier ist also
{{
Relationskette
| x
|| abb
||
||
||
|SZ=
}}
das schon nachgewiesene Wort und der Buchstabe {{math|term= a |SZ=}} wird angehängt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Deshalb und wegen des Rekursionsschrittes ist {{mathl|term= abbac|SZ=}} ein Wort
{{
Zusatz/Klammer
|text=hier ist also
{{
Relationskette
| x
|| abba
||
||
||
|SZ=
}}
das schon nachgewiesene Wort und der Buchstabe {{math|term= c |SZ=}} wird angehängt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rekursiv definierten Mengen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iobgvhj5u0vfjg83yb1um323xysldvn
Gruppenaxiome/Eindeutigkeit des inversen Elementes/Beispiel
0
66485
1099937
1085024
2026-06-17T06:53:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099937
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In einer
{{
Definitionslink
|Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist das inverse Element zu einem jeden Element, das es aufgrund der Definition einer Gruppe geben muss, eindeutig bestimmt. Mathematisch wird dies so bewiesen: Es sei {{math|term= e |SZ=}} das neutrale Element der Gruppe, sei
{{
Relationskette
| x
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
vorgegeben und seien
{{
Relationskette
| y,z
| \in | G
||
||
||
|SZ=
}}
inverse Elemente zu {{math|term= x |SZ=,}} d.h. es gelte
{{
Relationskette
| yx
|| xy
|| e
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|zx
|| xz
|| e
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist insgesamt
{{
Relationskette/display
| y
|| y e
|| y (xz)
|| (yx) z
|| ez
|| z
|SZ=.
}}
Die Eindeutigkeit des inversen Elementes kann man mit den Symbolen {{mathl|term= \{e, \mu\} |SZ=,}} wobei {{math|term= e |SZ=}} eine Konstante und {{math|term= \mu|SZ=}} ein zweistelliges Funktionssymbol ist, als den Ausdruck
{{
Relationskette/display
| {{logprop|}}
| {{defeq}} | \forall x ( \forall y ( \forall z ( \mu yx {{=|}} e {{logund}} \mu xy {{=|}} e {{logund|}} \mu zx {{=|}} e {{logund}} \mu xz {{=|}} e \rightarrow y {{=|}} z )))
||
||
||
|SZ=
}}
ansetzen, und die obige mathematische Argumentation bedeutet, dass der Ausdruck {{math|term= {{logprop|}} |SZ=}} aus den Gruppenaxiomen {{math|term= \Gamma|SZ=}} folgt, also die Folgerungsbeziehung
{{
Math/display|term=
\Gamma \vDash {{logprop|}}
|SZ=
}}
vorliegt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Modelltheorie der Prädikatenlogik
|Kategorie2=Gruppentheorie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fbl1f1tycshtwff47x1j1mou41vzian
Implizite Abbildung/Einführung/x+y^2+x^2y/Beispiel
0
67069
1099952
1085043
2026-06-17T06:56:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099952
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^2|\R
|(x,y)|f(x,y) {{=}} x+y^2+x^2y
|SZ=.
}}
Der Punkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} gehört zur
{{
Definitionslink
|Faser|
|SZ=
}}
über {{math|term= 0 |SZ=,}} was kann man über die Gestalt der Faser durch diesen Punkt sagen? Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|SZ=
}}
sind
{{
Math/display|term=
(1+2xy, 2y+x^2)
|SZ=.
}}
Im Nullpunkt ist dies {{mathl|term= (1 ,0) |SZ=,}} der Kern dieser linearen Abbildung ist somit {{mathl|term= \R (0,1) |SZ=.}} Die Gleichung
{{
Relationskette/display
| x+y^2+x^2y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
lässt sich sowohl nach {{math|term= x |SZ=}} als auch nach {{math|term= y |SZ=}} in gewissen Umgebungen der {{math|term= 0 |SZ=}} auflösen. Für
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
muss
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sein. Für
{{
Relationskette
| y
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| x^2 + {{op:Bruch| x | y}} +y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Zusatz/Klammer
|text=für {{mathlk|term= y \leq \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 4}} } |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| x
|| \pm \sqrt{ {{op:Bruch| 1-4y^3 | 4y^2}} } - {{op:Bruch| 1 | 2y}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei konvergiert die Lösung
{{
Relationskette/display
| x_1(y)
|| \sqrt{ {{op:Bruch| 1-4y^3 | 4y^2}} } - {{op:Bruch| 1 | 2y}}
|| {{op:Bruch| \sqrt{ 1-4y^3 } - 1| 2y}}
||
||
|SZ=
}}
für {{mathl|term= y \rightarrow 0 |SZ=}} gegen {{mathl|term= (0,0) |SZ=,}} die Lösung
{{
Relationskette/display
| x_1(y)
|| - \sqrt{ {{op:Bruch| 1-4y^3 | 4y^2}} } - {{op:Bruch| 1 | 2y}}
|| {{op:Bruch| - \sqrt{ 1-4y^3 } - 1| 2y}}
||
||
|SZ=
}}
divergiert hingegen für {{mathl|term= y \rightarrow 0 |SZ=}} gegen {{mathl|term= - \infty |SZ=.}} Daher liegt der Nullpunkt auf dem ersten {{Anführung|Lösungsstrang|SZ=,}} und in einer gewissen kleinen Umgebung des Nullpunktes wird die Faser vollständig durch den ersten Strang beschrieben
{{
Zusatz/Klammer
|text=für
{{
Relationskette/k
| y
|| \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 4}} }
||
||
||
|SZ=
}}
gehen diese beiden Stränge ineinander über|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Auflösung nach {{math|term= y |SZ=}} ist durch
{{
Relationskette/display
| y
|| \pm \sqrt{ {{op:Bruch| x^4| 4}} - x } - {{op:Bruch| x^2| 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Hier treffen sich beide Stränge im Nullpunkt. Die Projektion der Faser auf die {{math|term= x |SZ=-}}Achse ist in keiner noch so kleinen Umgebung der {{math|term= 0 |SZ=}} eine Bijektion.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8jzzlwvhaattwi6sg1x3qt7mzpg6eoi
Hyperfläche/3 Variablen/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
67625
1099947
1085039
2026-06-17T06:55:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099947
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 3
|ux= {{op:Partielle Ableitung|| X}}
|uy= {{op:Partielle Ableitung|| Y}}
|uz= {{op:Partielle Ableitung|| Z}}
|uxx= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partiellzwei|| X}}
|uxy= {{op:partiellzwei|| XY}}
|uxz= {{op:partiellzwei|| XZ}}
|uyy= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partiellzwei|| Y}}
|uyz= {{op:partiellzwei|| YZ}}
|uzz= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partiellzwei|| Z}}
|uxxx= {{op:Bruch| 1 | 6}} {{op:partielldrei|| XXX}}
|uxxy= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partielldrei|| XXY}}
|uxxz= {{op:partielldrei|| XXZ}}
|uxyy= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partielldrei|| XYY}}
|uxzz= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partielldrei|| XZZ}}
|uyzz= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partielldrei|| YZZ}}
|uxyz= {{op:partielldrei|| XYZ}}
|uyyy= {{op:Bruch| 1 | 6}} {{op:partielldrei|| YYY}}
|uyyz= {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:partielldrei|| YYZ}}
|uzzz= {{op:Bruch| 1 | 6}} {{op:partielldrei|| Z}}
}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
262slvsae9hyy8h36fe5bexbcaw57n5
Babylonisches Wurzelziehen/Motivierendes Beispiel/5/Startwert 3/Beispiel
0
68351
1099742
1069415
2026-06-17T06:23:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099742
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die Quadratwurzel einer natürlichen Zahl {{Anführung|berechnen|SZ=,}} sagen wir von {{math|term= 5 |SZ=.}} Eine solche Zahl {{math|term= x |SZ=}} mit der Eigenschaft
{{
Relationskette
| x^2
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es nicht innerhalb der rationalen Zahlen, wie aus der eindeutigen Primfaktorzerlegung folgt. Wenn
{{
Relationskette
| x
| \in | \R
||
||
||
|SZ=
}}
ein solches Element ist, so hat auch {{math|term= -x|SZ=}} diese Eigenschaft. Mehr als zwei Lösungen kann es aber
{{
Aufgabelink
|Präwort=nach|| Aufgabeseitenname=
Angeordneter Körper/Quadratwurzel/Maximal zwei/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
nicht geben, sodass wir nur nach der positiven Lösung suchen müssen.
Obwohl es innerhalb der rationalen Zahlen keine Lösung für die Gleichung
{{
Relationskette
| x^2
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
gibt, so gibt es doch beliebig gute Approximationen innerhalb der rationalen Zahlen dafür. Beliebig gut heißt dabei, dass der Fehler
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder die Abweichung|
|SZ=
}}
unter jede positive Schranke gedrückt werden kann. Das klassische Verfahren, um eine Quadratwurzel beliebig gut anzunähern, ist das {{Stichwort|Heron-Verfahren|SZ=,}} das man auch {{Stichwort|babylonisches Wurzelziehen|SZ=}} nennt. Dies ist ein {{Stichwort|iteratives Verfahren|SZ=,}} d.h., die nächste Approximation wird aus den vorausgehenden Approximationen berechnet. Beginnen wir mit
{{
Relationskette
|a
| {{defeq|}} | x_0
| {{defeq|}} | 3
||
||
||
|SZ=
}}
als erster Näherung. Wegen
{{
Relationskette
| x_0^2
|| 3^2
|| 9
| > | 5
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= x_0 |SZ=}} zu groß, d.h. es ist
{{
Relationskette
| x_0
| > | \sqrt{5}
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette
|a^2
| > | 5
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit {{math|term= a |SZ=}} positiv|
|SZ=
}}
folgt zunächst
{{
Relationskette
| 5/a^2
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
und daraus
{{
Relationskette
| (5/a)^2
| < | 5
||
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h.
{{
Relationskette
| 5/a
| < | \sqrt{5}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Man hat also die Abschätzungen
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 5 |a}}
| < | \sqrt{5}
| < | a
||
||
|SZ=
}}
wobei links eine rationale Zahl steht, wenn rechts eine rationale Zahl steht. Eine solche Abschätzung vermittelt offenbar eine quantitative Vorstellung darüber, wo {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} liegt. Die Differenz {{mathl|term= a - 5/a |SZ=}} ist ein Maß für die Güte der Approximation.
Beim Startwert {{math|term= 3 |SZ=}} ergibt sich, dass die Quadratwurzel von {{math|term= 5 |SZ=}} zwischen
{{
mathkor|term1=
5/3
|und|term2=
3
|SZ=
}}
liegt. Man nimmt nun das
{{
Definitionslink
|arithmetische Mittel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der beiden Intervallgrenzen, also
{{
Relationskette/display
| x_1
| {{defeq|}} |\frac{3+ \frac{5}{3} }{2}
||\frac{7}{3}
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| {{makl|\frac{7}{3}|}}^2
||\frac{49}{9}
| > | 5
|SZ=
}}
ist dieser Wert wieder zu groß und daher liegt {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} im Intervall {{mathl|term= [5\cdot\frac{3}{7} , \frac{7}{3}] |SZ=.}} Von diesen Intervallgrenzen nimmt man erneut das arithmetische Mittel
und setzt
{{
Relationskette/display
| x_2
| {{defeq|}} | \frac{ \frac{15}{7} + \frac{7}{3} }{2}
||\frac{47}{21}
|SZ=
}}
als nächste Approximation. So fortfahrend erhält man eine immer besser werdende rationale Approximation von {{math|term= \sqrt{5} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Heron-Verfahren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Abstraktere Version=Babylonisches Wurzelziehen/Motivierendes Beispiel/Angeordneter Körper/Beispiel
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lyugix93cdyasgxrqkxu4mpufs8mdwo
Reelle Zahl/Zehnersystem/Folgenbegriff/Beispiel
0
68727
1100250
1037850
2026-06-17T07:45:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100250
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine reelle Zahl {{math|term= x |SZ=}} aus {{mathl|term= [0,1[|SZ=}} wird im Zehnersystem durch eine unendliche Dezimalbruchentwicklung der Form
{{
Relationskette/display
| x
|| 0{,}z_1 z_2 z_3 z_4 \ldots
||
||
||
|SZ=
}}
wiedergegeben. Dabei sind die
{{
mathbed|term=
z_n
||bedterm1=
n \in \N_+
||bedterm2=
|SZ=,
}}
Ziffern aus {{mathl|term= \{0,1,2,3,4,5,6,7,8,9\} |SZ=}} und {{math|term= z_n |SZ=}} bezeichnet die {{math|term= n |SZ=-}}te Nachkommaziffer. Wenn man eine solche unendliche Ziffernentwicklung nur bis zur {{math|term= n |SZ=-}}ten Stelle liest und die weiteren Stellen vernachlässigt, so erhält man die rationalen Zahlen
{{
Relationskette/display
| x_n
|| 0{,}z_1 z_2 \ldots z_n
|| {{op:Bruch| z_1 10^{n-1} + z_2 10^{n-2} {{plusdots}} z_{n-1} 10 + z_n | 10^n }}
||
||
|SZ=,
}}
die eine zunehmend bessere Approximation von {{math|term= x |SZ=}} darstellen. Der Fehler der {{math|term= n |SZ=-}}ten Approximation {{math|term= x_n |SZ=,}} also der Abstand {{mathl|term= x-x_n |SZ=,}} ist höchstens {{mathl|term= 1/10^n |SZ=.}} Man kann also den Fehler beliebig klein machen, indem man die rationalen Approximationen {{math|term= x_n |SZ=}} für hinreichend große {{math|term= n |SZ=}} betrachtet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Zahlen
|Kategorie2=Theorie der reellen Folgen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4t2hhwf5jw3jh5r60nrbo9xp2hi2wyp
Allgemeine Transformationsformel/Substitutionsregel/Bemerkung
0
68877
1100543
1085614
2026-06-17T10:25:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100543
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wenn
{{
Relationskette
| M
|| [c,d]
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| N
|| [a,b]
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| M | N
||
|SZ=
}}
eine differenzierbare bijektive streng wachsende Funktion ist, so gilt für eine
{{
Definitionslink
|stetige Funktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
| N |\R
||
|SZ=
}}
die
{{
Faktlink
|Präwort=|Substitutionsregel|Faktseitenname=
Integration/Substitutionsregel/dx Version/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Integral| a | b | f |t}}
|| {{op:Integral| c | d | Integrand= f( \varphi(s)) \cdot \varphi'(s)|| s }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Um eine mit der allgemeinen
{{
Faktlink
|Präwort=|Transformationsformel|Faktseitenname=
Bildmaß/Allgemeine Transformationsformel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
vergleichbare Substitutionsformel zu haben, muss man auf {{math|term= M |SZ=}} die Funktion
{{
Relationskette
| g
|| f \circ \varphi
||
||
||
|SZ=
}}
mit dem Maß {{math|term= \lambda^1 |SZ=}} und auf {{math|term= N |SZ=}} die Funktion
{{
Relationskette
| f
|| (f \circ \varphi) \circ \varphi^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
betrachten. Die Substitutionsregel liefert dann
{{
Relationskette/display
| \int_c^d f( \varphi(s)) ds
|| \int_a^b f( \varphi( \varphi^{-1}(t) )) \cdot ( \varphi^{-1}) ' (t) dt
|| \int_a^b f(t) {{op:Bruch| 1 | \varphi'( \varphi^{-1}(t))}} d t
||
||
|SZ=.
}}
Links steht das Integral {{mathl|term= \int_M f \circ \varphi d \lambda^1 |SZ=,}} also muss rechts das Integral {{mathl|term= \int_N f d\varphi_* \lambda^1 |SZ=}} stehen. Somit wird das Bildmaß {{mathl|term= \varphi_* \lambda^1 |SZ=}} durch die{{{zusatz1|}}}
{{
Definitionslink
|Dichte|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | \varphi'( \varphi^{-1}(t))}} |SZ=}} bezüglich {{math|term= \lambda^1 |SZ=}} gegeben. Das Bildmaß ist auch durch
{{
Relationskette/align
| {{makl| \varphi_* \lambda^1 |}} {{makl| [r,s] |}}
|| \lambda^1 {{makl| \varphi^{-1}([r,s]) |}}
|| \lambda^1 {{makl| [ \varphi^{-1}(r), \varphi^{-1}(s) ] |}}
|| \varphi^{-1}(s) - \varphi^{-1}(r)
|| \int_r^s {{op:Bruch| 1 | \varphi ' ( \varphi^{-1} (u)) }} du
||
|SZ=
}}
bestimmt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Bildmaße
|Kategorie2=Integrationstheorie auf dem euklidischen Raum
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
eve0kyq09end1l03duq66agq9vg90qc
Graph/Gradient und Volumenform/Beispiel
0
69526
1099932
1085022
2026-06-17T06:52:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099932
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| V
| \subseteq | \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
eine offene Teilmenge,
{{
Abbildung/display
|name=h
| V |\R
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|stetig differenzierbare Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|M
| \subset | \R^n \times \R
||\R^{n+1}
||
||
|SZ=
}}
der zugehörige Graph, den wir als {{math|term= n |SZ=-}}dimensionale
{{
Definitionslink
|differenzierbare Mannigfaltigkeit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auffassen, die zu {{math|term= V |SZ=}} über {{mathl|term= (x_1 {{kommadots}} x_n) \mapsto (x_1 {{kommadots}} x_n, h (x_1 {{kommadots}} x_n) ) |SZ=}}
{{
Definitionslink
|diffeomorph|
|Kontext=Mannigfaltigkeit|
|SZ=
}}
ist. Diese Mannigfaltigkeit ist zugleich die Faser über {{math|term= 0 |SZ=}} unter der Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^{n+1}|\R
|(x_1 {{kommadots}} x_n,y)| h( x_1 {{kommadots}} x_n)-y
|SZ=.
}}
Der Gradient dieser Abbildung ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor|\frac{ \partial h } { \partial x_1 } (P)| \ldots|\frac{ \partial h } { \partial x_n } (P)| -1}}
|SZ=
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbare reguläre Abbildung/R^n/Faser besitzt Volumenform über Gradienten/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
liefert daher die Zuordnung
{{
Math/display|term=
(v_1 {{kommadots}} v_n) \mapsto {{op:Determinante| {{op:Matrix44| \frac{ \partial h } { \partial x_1 }(P) |v_{11}| \ldots|v_{n1}| \vdots|\vdots| \ddots|\vdots| \frac{ \partial h } { \partial x_n } (P)|v_{1n}| \ldots|v_{nn}| -1|v_{1 n+1}| \ldots|v_{n n+1} }} |}}
|SZ=
}}
eine stetige nullstellenfreie {{math|term= n |SZ=-}}Form {{math|term= \omega|SZ=}} auf {{math|term= M |SZ=.}} Wenn man diese Form über die oben beschriebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=einzige|
|ISZ=|ESZ=
}}
Karte nach {{math|term= V |SZ=}} zurückzieht, so ist
{{
Relationskette
| \alpha_*\omega
|| f dx_1 {{wedgedots}} dx_n
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei sich {{mathl|term= f(Q) |SZ=}} als Wert der Form {{math|term= \omega |SZ=}} im Punkt
{{
Relationskette
| \alpha^{-1}(Q)
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
bezüglich der Vektoren {{mathl|term= T_Q (\alpha^{-1})(e_1) {{kommadots}} T_Q (\alpha^{-1})(e_n) |SZ=}} ergibt. Wegen
{{
Relationskette
| T_Q (\alpha^{-1})(e_i)
|| ( e_i , \frac{ \partial h } { \partial x_i } (Q))
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies
{{
Relationskette/display
| f(Q)
|| {{op:Determinante| {{Op:Matrix55| \frac{ \partial h } { \partial x_1 }(Q) | 1 | 0 | \ldots| 0 | \frac{ \partial h } { \partial x_2 }(Q) | 0 | 1 | \ldots| 0 | \vdots|\vdots |\vdots| \ddots |\vdots| \frac{ \partial h } { \partial x_n } (Q)| 0 | 0| \ldots| 1 | -1| \frac{ \partial h } { \partial x_1 }(Q) | \frac{ \partial h } { \partial x_2 }(Q)| \ldots| \frac{ \partial h } { \partial x_n }(Q) }} |}}
|| \pm {{makl| {{makl|\frac{ \partial h } { \partial x_1 } (Q) |}}^2 {{plusdots}} {{makl| \frac{ \partial h } { \partial x_n } (Q) |}}^2 +1 |}}
||
||
|SZ=,
}}
wobei das Vorzeichen von {{math|term= n |SZ=}} abhängt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Volumenformen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dgiib2hvuaj4levbvprujdrih2g86gl
Graph einer Funktion/Zweidimensional/EFG-Formel/Bemerkung
0
69581
1100609
1085845
2026-06-17T10:34:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100609
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
| M
|| {{Mengebed|(u,v, \psi(u,v))|(u,v) \in W }}
| \subseteq | W \times \R
||
||
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
von
{{
Abbildung/display
|name= \psi
| W |\R
||
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
|W
| \subseteq | \R^2
||
||
||
|SZ=
}}
eine offene Teilmenge sei. In diesem Fall stehen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Graph einer Funktion/Riemannsche Untermannigfaltigkeit des R^n/Volumenform/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Flächenstück im Raum/Einbettung/Flächenform/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
wie folgt miteinander in Beziehung. Die partiellen Ableitungen sind
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | {{op:Bruch| \partial \psi| \partial u}} }}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | {{op:Bruch| \partial \psi| \partial v}} }}
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette
| E
|| 1 + {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial u}} }}^2
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| F
|| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial u}} {{op:Bruch | \partial \psi| \partial v}}
||
||
||
|SZ=,
}}
und
{{
Relationskette
| G
|| 1 + {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial v}} }}^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display/handlinks
|EG-F^2
|| {{makl| 1 + {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial u}} }}^2 |}} {{makl| 1 + {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial v}} }}^2 |}} - {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial u}} |}}^2 {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial v}} |}}^2
|| 1 + {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial u}} }}^2 + {{makl| {{op:Bruch | \partial \psi| \partial v}} }}^2
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der riemannschen Mannigfaltigkeiten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
03k89ibvnvwk6o37ft49lo83f8ax6o4
Stammfunktion/Sinus hyperbolicus/Beispiel
0
69669
1100317
1085447
2026-06-17T07:56:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100317
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir berechnen eine Stammfunktion zum
{{
Definitionslink
|Sinus hyperbolicus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit der Methode aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Stammfunktion/Rationale Funktion in Hyperbelfunktionen/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
was in diesem Fall nicht der beste Ansatz ist.
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:sinh|t}}
|| {{op:Bruch|e^t - e ^{-t}| 2}}
|| {{op:Bruch| {{makl| e^t |}}^2- 1 | 2 e^t}}
||
||
|SZ=.
}}
Mit
{{
Relationskette
| s
|| e^t
||
||
||
|SZ=
}}
müssen wir
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| s^2- 1 | 2 s}} \cdot {{op:Bruch| 1 | s }}
|| {{op:Bruch| s^2- 1 | 2 s^2}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{makl| 1 - {{op:Bruch| 1 | s^2 }} |}}
||
||
|SZ=
}}
integrieren. Eine Stammfunktion davon ist
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 2 }} {{makl| s + {{op:Bruch| 1 | s}} |}}
|SZ=.
}}
Rücksubstitution liefert schließlich die Stammfunktion
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{makl| e^t + {{op:Bruch| 1 | e^t}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2 }} {{makl| e^t + e^{-t} }}
|| {{op:cosh|t}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Integration rationaler Funktionen in der Exponentialfunktion
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
93fmoy56ske1du2p96ap2asytrcne3o
Partialbruchzerlegung/Z/1 durch 100/Beispiel
0
71509
1100127
1085234
2026-06-17T07:24:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100127
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir berechnen die Partialbruchzerlegung von {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 100}} |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
| 100
|| 4 \cdot 25
|| 2^2 \cdot 5^2
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| 25 -6 \cdot 4
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 100}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} - 6 {{op:Bruch| 1 | 25}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} - {{op:Bruch| 1 | 5}} - {{op:Bruch| 1 | 25}}
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man nichtnegative Zähler haben möchte, so schreibt man
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 4}} - 6 {{op:Bruch| 1 | 25}}
|| - 1+ {{op:Bruch| 1 | 4}} +1 - 6 {{op:Bruch| 1 | 25}}
|| - 1+ {{op:Bruch| 1 | 4}} + {{op:Bruch| 25-6| 25}}
|| - 1+ {{op:Bruch| 1 | 4}} + {{op:Bruch| 19| 25}}
|| - 1+ {{op:Bruch| 1 | 4}} + {{op:Bruch| 3 | 5}} + {{op:Bruch| 4 | 25}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Partialbruchzerlegung (Z)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
esmzy7c8tv82757zk0jirrzp6u71hxr
Reelle Partialbruchzerlegung/Integration/Andeutung/Bemerkung
0
71522
1100682
1085774
2026-06-17T10:46:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100682
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine wichtige Anwendung der reellen Partialbruchzerlegung ist es, zu rationalen Funktionen
{{
mathbed|term=
P/Q
||bedterm1=
P,Q \in \R[X]
||bedterm2=
Q \neq 0
|SZ=,
}}
eine Stammfunktion zu finden, also zu integrieren. Man berechnet hierzu die Partialbruchzerlegung von {{mathl|term= P/Q |SZ=}} und muss dann zu dem Polynom {{math|term= H |SZ=}} und den Summanden der Form
{{
mathkor|term1=
{{op:Bruch| b |(X-a)^r}}
|bzw.|term2=
{{op:Bruch|c+dX|Q_i^r}}
|SZ=
}}
mit einem quadratischen nullstellenfreien Polynom {{math|term= Q_i |SZ=}} Stammfunktionen bestimmen. Dafür gibt es dann Standardverfahren. Eine Stammfunktion zu {{mathl|term= {{op:Bruch| b |(X-a)}} |SZ=}} ist {{mathl|term= b{{op:ln| {{op:Betrag|X-a}} }} |SZ=}} und eine Stammfunktion zu
{{
mathbed|term=
{{op:Bruch| b |(X-a)^r}}
||bedterm1=
r \geq 2
||bedterm2=
|SZ=,
}}
ist {{mathl|term= {{op:Bruch| b |(1-r)(X-a)^{r-1} }} |SZ=.}} Wenn ein quadratischer Nenner vorliegt, wird es schwieriger; eine Stammfunktion zu {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 1+x^2}} |SZ=}} ist beispielsweise {{mathl|term= {{op:arctan|X}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der reellen Partialbruchzerlegung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
d6jet8kdg1lgzy5jcnkcqiwgsuv7y27
Einheit/Z mod 5 und Z mod 12/Beispiel
0
72456
1099819
1084923
2026-06-17T06:34:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099819
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Ring {{mathl|term= {{op:Zmod| 5}} |SZ=.}} Die Elemente
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
4=-1
|SZ=
}}
sind wie in jedem Ring
{{
Definitionslink
|Einheiten|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 3
|| 6
|| 1
||
||
|SZ=
}}
sind
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
3
|SZ=
}}
invers zueinander und insbesondere Einheiten. Die Einheitengruppe ist also
{{
Relationskette
| \{1,2,3,4\}
|| {{op:Zmod| 5}} \setminus \{0\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei {{mathl|term= {{op:Zmod| 12}} |SZ=}} sind wieder
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
11=-1
|SZ=
}}
Einheiten. Ferner sind wegen
{{
Relationskette/display
| 5 \cdot 5
|| 25
|| 1
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| 7 \cdot 7
|| 49
|| 1
||
||
|SZ=
}}
auch
{{
mathkor|term1=
5
|und|term2=
7
|SZ=
}}
Einheiten. Die anderen acht Zahlen sind keine Einheiten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Einheiten der Restklassenringe von Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 5
|Objektkategorie2=Der Restklassenring Z mod 12
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cbqa4skq7abj5pakjg8f95xprp4m3cr
Wegintegral/Konstantes Vektorfeld/Linear/Beispiel
0
72848
1100397
1038534
2026-06-17T08:09:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100397
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem konstanten
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=F
| V | V
| x |v
|SZ=,
}}
auf einem
{{
Definitionslink
|euklidischen Vektorraum|
|SZ=
}}
{{math|term= V |SZ=}} mit einem Vektor
{{
Relationskette
|v
| \in | V
||
||
||
|SZ=
}}
und einem
{{
Definitionslink
|affin-linearen Weg|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \gamma
| [a,b] | V
| t | w+ tu
|SZ=,
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \int_\gamma F
|| \int_a^b {{op:Skalarprodukt| v |u}} dt
|| (b-a) {{op:Skalarprodukt| v |u}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale (Vektorfeld)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
klg24w6et8con5kz6d5jfwuodat84jq
Gruppenhomomorphismus/Z nach Z mod d/Direkt/Beispiel
0
72948
1099941
1085028
2026-06-17T06:54:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099941
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| d
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten die Menge
{{
Relationskette/display
| {{op:Zmod| d |}}
|| \{0,1 {{kommadots}} d-1\}
||
||
||
|SZ=
}}
mit der in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Z modulo n/Repräsentanten/Assoziativität und Gruppe/Zyklisch/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebenen Addition, die damit eine Gruppe ist. Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| \Z | {{op:Zmod| d |}}
||
|SZ=,
}}
die eine ganze Zahl {{math|term= n |SZ=}} auf ihren Rest bei Division durch {{math|term= d |SZ=}} abbildet, ist ein
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Sind nämlich
{{
mathkor|term1=
m=ad+r
|und|term2=
n=bd+s
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| 0
| \leq | r,s
| < | d
||
||
|SZ=
}}
gegeben, so ist
{{
Relationskette/display
| m+n
|| (a+b)d +r+s
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei allerdings
{{
Relationskette
| r+s
| \geq | d
||
||
||
|SZ=
}}
sein kann. In diesem Fall ist
{{
Relationskette/display
| \varphi(m+n)
|| r+s-d
||
||
||
|SZ=
}}
und das stimmt mit der Addition von
{{
mathkor|term1=
r
|und|term2=
s
|SZ=
}}
in {{mathl|term= {{op:Zmod| d |}} |SZ=}} überein. Diese Abbildungen sind surjektiv, aber nicht injektiv.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der Gruppenhomomorphismen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a98yuvmtw9fjw4rgffk5eg51h0co0vr
Z/Nebenklassen/Beispiel
0
72964
1100412
1038612
2026-06-17T08:11:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100412
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette
| d
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. zur Untergruppe
{{
Relationskette
| \Z d
| \subseteq | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es die {{math|term= d |SZ=}}
{{
Definitionslink
|Nebenklassen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
\Z d, 1 +\Z d, 2+\Z d {{kommadots}} d-1 + \Z d
|SZ=.
}}
Die Nebenklasse {{mathl|term= i + \Z d |SZ=}} besteht aus allen ganzen Zahlen, die bei Division durch {{math|term= d |SZ=}} den Rest {{math|term= i |SZ=}} ergeben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der ganzen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p6v6ybdi318bhz201w7iwiigwybm13l
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/59-1-1/Lösung/Beispiel
0
73000
1100041
1085147
2026-06-17T07:10:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100041
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|lineare Differentialgleichungssystem mit konstanten Koeffizienten|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|v'
|| Mv
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 5 | 9 | -1| -1|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|SZ=
}}
der Matrix ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Charakteristisches Polynom|M}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22|t-5| -9| 1 |t+1 |}} |}}
|| (t-5)(t+1)+9
|| t^2-4t+4
|| (t-2)^2
|SZ=.
}}
Das bedeutet, dass {{math|term= 2 |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Eigenwert|
|SZ=
}}
der Matrix mit
{{
Definitionslink
|algebraischer Vielfachheit|
|SZ=
}}
{{math|term= 2 |SZ=}} ist. Der Kern der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| -3| -9| 1 | 3 |}}
|SZ=
}}
ist von {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 3 | -1}} |SZ=}} erzeugt, dies ist also ein einfacher
{{
Definitionslink
|Eigenvektor|
|SZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|geometrische Vielfachheit|
|SZ=
}}
des Eigenwertes ist {{math|term= 1 |SZ=.}} Aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Eigenvektor/Lösung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ergibt sich direkt die Lösung
{{
Relationskette/display
| \varphi(t)
|| e^{2t} {{op:Spaltenvektor| 3 | -1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Um alle Lösungen zu finden, arbeiten wir mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/Basiswechsel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineares Differentialgleichungssystem/Konstante Koeffizienten/C/Lösbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Wir verwenden die Basis
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 3 | -1}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| -5| 2}}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der zweite Vektor ist gewählt, um Jordanform zu erreichen, was aber für das Lösungsverfahren nicht wesentlich ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
und berechnen mit
{{
Relationskette/display
| B^{-1}
|| {{op:Matrix22| 3 | -5| -1| 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| B
|| {{op:Matrix22| 2 | 5 | 1 | 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|N
|| BMB^{-1}
|| {{op:Matrix22| 2 | 5 | 1 | 3}} {{op:Matrix22| 5 | 9 | -1| -1}} {{op:Matrix22| 3 | -5| -1| 2}}
|| {{op:Matrix22| 2 | 5 | 1 | 3}} {{op:Matrix22| 6 | -7| -2| 3}}
|| {{op:Matrix22| 2 | 1 | 0 | 2}}
|SZ=.
}}
Für das transformierte System
{{
Relationskette
|w'
|| Nw
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich direkt die Lösung {{mathl|term= e^{2t} {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} |SZ=.}} Um eine weitere Lösung zu erhalten muss man mit einer nichttrivialen Lösung der zweiten Zeile
{{
Relationskette
| w_2 '
|| 2 w_2
||
||
||
|SZ=
}}
starten, also mit
{{
Relationskette
| w_2(t)
|| e^{2t}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
Die erste Zeile führt dann auf
{{
Relationskette/display
| w_1'(t)
|| 2 w_1(t) + w_2(t)
|| 2 w_1(t) + e^{2t}
||
||
|SZ=.
}}
Die zugehörige homogene Gleichung hat die Lösung {{math|term= e^{2t} |SZ=,}} gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
brauchen wir eine Stammfunktion von
{{
Relationskette/display
|e^{-2t} e^{2t}
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine solche ist {{math|term= t |SZ=}} und daher ist
{{
Relationskette/display
| w_2(t)
|| te^{2t}
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösung in der ersten Komponenten. Eine zweite Lösung ist also
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| te^{2t}| e^{2t} }}
|SZ=.
}}
Um Lösungen für das ursprüngliche System zu erhalten, müssen wir mit {{math|term= B^{-1} |SZ=}} zurücktransformieren. Aus der ersten Lösung erhält man die schon bekannte Lösung zum Eigenvektor und aus der soeben gefundenen Lösung erhält man
{{
Relationskette/display
| \psi(t)
|| B^{-1} {{op:Spaltenvektor| te^{2t}| e^{2t} }}
|| {{op:Matrix22| 3 | -5| -1| 2}} {{op:Spaltenvektor| te^{2t}| e^{2t} }}
|| {{op:Spaltenvektor| 3 te^{2t} -5 e^{2t}| -te^{2t} +2e^{2t} }}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Differentialgleichungssysteme mit konstanten Koeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
33knu2galr0t2427u3inkz586xyo3wr
Satz von Schwarz/x^4y^5/Beispiel
0
73101
1100291
1085421
2026-06-17T07:52:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100291
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Für die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
|(x,y)| x^4y^5
|SZ=,
}}
sind die partiellen Ableitungen gleich
{{
mathkor|term1=
{{op:Partielle Ableitung| f | x}} =4x^3y^5
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung| f | y}} =5x^4y^4
|SZ=.
}}
Die zweiten partiellen Ableitungen sind gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | x}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| 12x^2y^5
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | y}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| 20x^3y^4
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | y}} {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| 20 x^4y^3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | x}} {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| 20x^3y^4
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Schwarz (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
587vonz13kq2pb0vzyavhw97ifoa14i
Satz von Schwarz/x^4y^7/Beispiel
0
73104
1100292
1085422
2026-06-17T07:52:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100292
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Für die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^2|\R
|(x,y)| x^4y^7
|SZ=,
}}
sind die partiellen Ableitungen gleich
{{
mathkor|term1=
{{op:Partielle Ableitung| f | x}} =4x^3y^7
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung| f | y}} =7x^4y^6
|SZ=.
}}
Die zweiten partiellen Ableitungen sind gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | x}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| 12x^2y^7
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | y}} {{op:Partielle Ableitung| f | x}}
|| 28 x^3y^6
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | y}} {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| 42 x^4y^5
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| | x}} {{op:Partielle Ableitung| f | y}}
|| 28x^3y^6
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Schwarz (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b1z19t4n8vktty3r2qv35hfr3p3ul4j
Untere Halbkugel/Nullpunkt/Total differenzierbar/Beispiel
0
73264
1100364
1085494
2026-06-17T08:03:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100364
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{Mengebed|(x,y)| x^2 + y^2 < 1}} |\R
|(x,y)| 1 - \sqrt{1 - x ^2 - y^2}
|SZ=,
}}
deren
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
die untere Hälfte der Kugel mit Radius {{math|term= 1 |SZ=}} und Mittelpunkt {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 1}} |SZ=}} ist. Wir interessieren uns, ob {{math|term= \varphi |SZ=}} im Nullpunkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}}
{{
Definitionslink
|total differenzierbar|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
ist. Aus Symmetriegründen kommt als totales Differential nur die Nullabbildung in Frage. Es geht somit darum, ob für
{{
Relationskette
|v
|| {{op:Spaltenvektor| x | y}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegen {{math|term= 0 |SZ=}} der Ausdruck
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| \varphi(v) | {{op:Norm| v |}} }}
|| {{op:Bruch| \varphi(x,y) | {{op:sqrt| x^2+y^2|}} }}
|| {{op:Bruch| 1 - \sqrt{1 - x^2 - y^2} | {{op:sqrt| x^2+y^2|}} }}
||
||
|SZ=
}}
gegen {{math|term= 0 |SZ=}} konvergiert. Mit
{{
Relationskette/display
|r
|| \sqrt{ x^2+y^2 }
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1- \sqrt{1 - r^2}|r}}
|SZ=.
}}
Wir wenden darauf
{{
Faktlink
|Präwort=die|Regel von l'Hospital|Faktseitenname=
Hospital/Differenzierbar im Innern/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
an. Der abgeleitete Nenner ist {{math|term= 1 |SZ=}} und der abgeleitete Zähler ist
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| r| \sqrt{1 - r^2} }}
|SZ=
}}
und konvergiert gegen {{math|term= 0 |SZ=,}} sodass Konvergenz gegen {{math|term= 0 |SZ=}} vorliegt. Die Nullabbildung ist also in der Tat das totale Differential.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tvwpu01xmub6w3unndiyy316qu88knp
Untere Halbkugel/Total differenzierbar/Kettenregel/Beispiel
0
73268
1100365
1085495
2026-06-17T08:03:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100365
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Funktion
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{Mengebed|(x,y)| x^2 + y^2 < 1}} |\R
|(x,y)| 1 - \sqrt{1 - x ^2 - y^2}
|SZ=,
}}
aus
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Untere Halbkugel/Nullpunkt/Total differenzierbar/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
in einem beliebigen Punkt
{{
Relationskette
| P
|| (x,y)
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir schreiben die Abbildung als Hintereinanderschaltung von
{{
Mathkor/display|term1=
(x,y) \longmapsto 1 - x^2 - y^2
|und|term2=
u \longmapsto 1 - \sqrt{u}
|SZ=.
}}
Die erste Funktion ist überall
{{
Definitionslink
|total differenzierbar|
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| -2x| -2y}}
|SZ=
}}
und die zweite Funktion ist für
{{
Relationskette
| u
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
differenzierbar mit der Ableitung {{mathl|term= {{op:Bruch| -1| 2 \sqrt{u} }} |SZ=.}} Die Gesamtabbildung ist somit
{{
Faktlink
|Präwort=nach der|Kettenregel|Faktseitenname=
Totale Differenzierbarkeit/K/Kettenregel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ebenfalls total differenzierbar mit dem totalen Differential
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Bruch| -1| 2 \sqrt{ 1-x^2-y^2 } }} {{op:Zeilenvektor| -2x| -2y}}
|| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| x | \sqrt{ 1-x^2-y^2 } }} | {{op:Bruch| y | \sqrt{ 1-x^2-y^2 } }} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Kettenregel (totale Differenzierbarkeit) (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c3l1zwmqgqejlz4a36t7hhyayw2cwz9
Bilinearform/pq/Standardform/Beispiel
0
73421
1099749
1084856
2026-06-17T06:24:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099749
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es seien {{mathl|term= p,q ,n|SZ=}} natürliche Zahlen mit
{{
Relationskette
|p+q
| \leq | n
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten auf dem {{math|term= \R^n |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Bilinearform|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Bilinearform| -| -}} |SZ=,}} die durch
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Bilinearform| {{op:Spaltenvektor| x_1 |\vdots| x_n }} | {{op:Spaltenvektor| y_1 |\vdots| y_n }} }}
| {{defeq|}} | x_1y_1 {{plusdots|}} x_py_p - x_{p+1}y_{p+1} {{minusdots|}} x_{p+q}y_{p+q}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Sie hat den
{{
Definitionslink
|Typ|
|Kontext=Bilinearform|
|SZ=
}}
{{mathl|term= (p,q) |SZ=,}} und zwar ist die Einschränkung auf den Unterraum {{mathl|term= \R e_1 {{plusdots|}} \R e_p |SZ=}}
{{
Definitionslink
|positiv definit|
|SZ=
}}
und die Einschränkung auf den Unterraum
{{mathl|term= \R e_{p+1} {{plusdots|}} \R e_{p+q} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|negativ definit|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen symmetrischen Bilinearformen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5jz0oqv5y96cm0zxvwpt53iokyb3fms
R^2/Addition und Multiplikation/Umkehreigenschaften/Beispiel
0
73621
1100274
1085407
2026-06-17T07:49:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100274
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^2|\R^2
|(x,y)|(x+y,xy)
|SZ=.
}}
Diese Abbildung ist nicht injektiv, da
{{
mathkor|term1=
(x,y)
|und|term2=
(y,x)
|SZ=
}}
auf das gleiche Tupel abgebildet werden, und auch nicht surjektiv, da beispielsweise {{mathl|term= (0,1) |SZ=}} nicht im Bild liegt. Trotzdem kann man das Gleichungssystem
{{
mathkor|term1=
u = x+y
|und|term2=
v = xy
|SZ=
}}
in gewisser Hinsicht auflösen, also
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}}
durch
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
ausdrücken. Zunächst ist
{{
Relationskette/display
| x
|| u-y
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/display
| v
|| xy
|| (u-y) y
|| uy -y^2
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette/display
| y^2 -uy +v
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit ist
{{
Relationskette/display
| y
|| \pm \sqrt{ {{op:Bruch|u^2| 4}} -v } + {{op:Bruch| u | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/display
| x
|| \mp \sqrt{ {{op:Bruch|u^2| 4}} -v } + {{op:Bruch| u | 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bis auf die Wahl der Vorzeichen kann man also die Urbilder zu {{mathl|term= (u,v) |SZ=}} rekonstruieren. Dies zeigt erneut, dass es manchmal mehrere Urbilder und manchmal keine Urbilder gibt
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn die Wurzel keine reelle Lösung hat|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Ein eindeutiges Urbild existiert genau dann, wenn der Radikand gleich {{math|term= 0 |SZ=}} ist, also bei
{{
Relationskette/display
| 0
|| {{op:Bruch|u^2| 4}} - v
|| {{op:Bruch| (x+y)^2| 4}} - xy
|| {{op:Bruch| x^2 +2xy +y^2 - 4xy | 4}}
|| {{op:Bruch| x^2 -2xy +y^2 | 4}}
|| {{op:Bruch| (y-x)^2 | 4}}
|SZ=,
}}
d.h. bei
{{
Relationskette
| x
|| y
||
||
||
|SZ=.
}}
In einem Punkt {{mathl|term= (x,x) |SZ=}} verhält sich die Abbildung {{math|term= \varphi|SZ=}} insofern gut, dass das Bild davon
{{
Zusatz/Klammer
|text=also {{mathlk|term=(2x,x^2) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
nur ein Urbild
{{
Zusatz/Klammer
|text=nämlich {{mathlk|term=(x,x) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
besitzt. Diese Eigenschaft überträgt sich aber auf keine offene Umgebung des Punktes, da ja
{{
mathkor|term1=
(x+ h,x-h)
|und|term2=
(x-h,x+h)
|SZ=
}}
beide auf {{mathl|term= (2x, x^2-h^2) |SZ=}} abgebildet werden. In dieser Hinsicht verhalten sich die anderen Punkte besser. Es sei {{mathl|term= (x_0,y_0) |SZ=}} gegeben mit
{{
Zusatz/Klammer
|text=sagen wir|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y_0
| > | x_0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann besitzt
{{
Relationskette/display
|(u_0,v_0)
||(x_0+y_0,x_0y_0)
||
||
||
|SZ=
}}
wie oben ausgerechnet zwei Urbildpunkte, und zwar ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Startpunkt legt die Vorzeichen fest|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
|(x_0, y_0)
|| {{op:Zeilenvektor| - \sqrt{ {{op:Bruch|u_0^2| 4}} - v_0 } + {{op:Bruch|u_0 | 2}} | \sqrt{ {{op:Bruch|u_0^2| 4}} - v_0 } + {{op:Bruch|u_0 | 2}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Formeln kann man unter der Bedingung, dass
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|u^2| 4}} - v
| > | 0
||
||
||
|SZ=,
}}
als {{Anführung|lokale Umkehrabbildung}} interpretieren, und dies ist in einer offenen Umgebung {{math|term= U_2 |SZ=}} von {{mathl|term= (u_0,v_0) |SZ=}} erfüllt. Das Bild von {{math|term= U_2 |SZ=}} unter dieser lokalen Umkehrabbildung
ist eine offene Umgebung {{math|term= U_1 |SZ=}} von {{mathl|term= (x_0,y_0) |SZ=,}} und die Einschränkung führt zu einer bijektiven Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= \varphi {{|}}_{U_1 }
|U_1 | U_2
||
|SZ=
}}
mit der angegebenen Umkehrabbildung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über die Umkehrabbildung (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p5som0gdd0dr6rk6f40bkckpqtq8qqu
Zirkel und Lineal/Winkeldreiteilung/cos 20/Minimalpolynom/2/Bemerkung
0
73798
1100715
1069629
2026-06-17T10:52:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100715
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir zeigen direkt, dass man den Winkel {{mathl|term= {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} Grad nicht konstruieren kann
{{
Zusatz/Klammer
|text=obwohl man {{mathl|term= {{op:Winkelgrad| 60|}} |SZ=}} Grad konstruieren kann|
|SZ=.
}}
Aufgrund der {{Stichwort|Additionstheoreme für die trigonometrischen Funktionen|SZ=}} gilt
{{
Relationskette/display
| \cos 3 \alpha
|| 4 \cos^3 \alpha -3 \cos \alpha
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/align/handlinks
| (2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} )^3 - 3(2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}}) -1
|| 2 {{makl| 4 \cos^3 {{op:Winkelgrad| 20|}} - 3 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}
|| 2 {{makl| \cos {{op:Winkelgrad| 60|}} - {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}
|| 0
|SZ=.
}}
Also wird {{mathl|term= 2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} vom Polynom {{mathl|term= X^3-3X-1 |SZ=}} annulliert. Dieses Polynom ist nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
X^3-3X-1/Irreduzibel über Q/Aufgabe
|SZ=
}}
irreduzibel. Also muss es nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Algebraische Körpererweiterung/Minimalpolynom ist irreduzibel/Umkehrung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|Minimalpolynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= 2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} sein. Daher kann {{mathl|term= 2 \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=}} nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Konstruierbare Zahl/Minimalpolynom hat Grad Zweierpotenz/Fakt
|SZ=
}}
nicht konstruierbar sein und damit ebensowenig {{mathl|term= \cos {{op:Winkelgrad| 20|}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der konstruierbaren Einheitswurzeln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom X^3-3X-1
|Stichwort=Winkeldreiteilung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3y4yoisw50vpu3mw6d0d0zcoyqyzkjr
Differentialgleichung/Picard-Lindelöf/t^2y-xy^2,x^3-y+t/Beispiel
0
73949
1099791
1084893
2026-06-17T06:30:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099791
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wenden die
{{
Definitionslink
|Picard-Lindelöf-Iteration|
|SZ=
}}
auf das Anfangswertproblem
{{
Relationskette/display
|v(0)
||(0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
zum Vektorfeld
{{
Abbildung/display
|name=F
|\R \times \R^2| \R^2
|(t,x,y)| (t^2y-xy^2, x^3-y+t)
|SZ=
}}
an. Es ist
{{
Relationskette/display
|\varphi_0 (t)
|| (0,0)
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
|\varphi_1(t)
|| \int_0^t (0,s) ds
|| {{op:Zeilenvektor| 0| {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2}}
||
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
|F(s, \varphi_1(s))
|| {{op:Zeilenvektor| s^2 {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 | - {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 +s }}
|| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1 | 2}} s^4 | - {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 +s }}
||
||
|SZ=
}}
und daher
{{
Relationskette/display
| \varphi_2(t)
|| \int_0^t {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1 | 2}} s^4 | - {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 +s }} ds
|| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1 | 10 }} t^5 | - {{op:Bruch| 1 | 6}} t^3 + {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 }}
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/align/handlinks
|F(s, \varphi_2 (s))
|| {{op:Zeilenvektor| s^2 {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 6}} s^3 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 |}} - {{op:Bruch| 1 | 10 }} s^5 {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 6}} s^3 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 |}}^2 | {{makl| {{op:Bruch| 1 | 10 }} t^5 |}}^3 - {{makl| - {{op:Bruch| 1 | 6}} s^3 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 |}} +s }}
|| {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 6}} s^5 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^4 - {{op:Bruch| 1 | 10 }} s^5 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 36}} s^6 - {{op:Bruch| 1 | 6}} s^5 + {{op:Bruch| 1 | 4}} s^4 |}} | {{op:Bruch| 1 | 1000 }} s^{15} + {{op:Bruch| 1 | 6}} s^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 + s }}
|| {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 360 }} s^{11} + {{op:Bruch| 1 | 60}} s^{10} - {{op:Bruch| 1 | 40}} s^{9} - {{op:Bruch| 1 | 6}} s^5 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^4 | {{op:Bruch| 1 | 1000 }} s^{15} + {{op:Bruch| 1 | 6}} s^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 + s }}
||
|SZ=
}}
und daher
{{
Relationskette/align/handlinks
| \varphi_3(t)
|| \int_0^t {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 360 }} s^{11} + {{op:Bruch| 1 | 60}} s^{10} - {{op:Bruch| 1 | 40}} s^{9} - {{op:Bruch| 1 | 6}} s^5 + {{op:Bruch| 1 | 2}} s^4 | {{op:Bruch| 1 | 1000 }} s^{15} + {{op:Bruch| 1 | 6}} s^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} s^2 + s }} ds
|| {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 4320 }} t^{12} + {{op:Bruch| 1 | 660}} t^{11} - {{op:Bruch| 1 | 400}} t^{10} - {{op:Bruch| 1 | 36}} t^6 + {{op:Bruch| 1 | 10}} t^5 | {{op:Bruch| 1 | 16000 }} t^{16} + {{op:Bruch| 1 | 24}} t^4 - {{op:Bruch| 1 | 6}} t^3 + {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 }}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen mit getrennten Variablen
|Kategorie2=Die Picard-Lindelöf-Iteration
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
r4xn9yjsffnd670eq9i0vlmljvn39r2
Differenzierbarkeit des Integrals/t^x/Auf 1 bis 20/Motivation/Beispiel
0
74173
1099796
1084898
2026-06-17T06:31:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099796
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das Integral
{{
Math/display|term=
\int_1^2 t^x dt
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
| x
| > | -1
||
||
||
|SZ=
}}
sei. Eine Stammfunktion zu {{mathl|term= t \mapsto t^x |SZ=}} ist durch {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | x+1}} t^{x+1} |SZ=}} gegeben. Daher ist
{{
Relationskette/display
| \int_1^2 t^x dt
|| {{makl| {{op:Bruch| 1 | x+1}} t^{x+1} |}} {{|}}_1^2
|| {{op:Bruch| 1 | x+1}} {{makl| 2^{x+1} -1 |}}
|| g(x)
||
|SZ=.
}}
Diese Funktion {{mathl|term= g(x) |SZ=}} drückt den Wert des bestimmten Integrals zum Parameter {{math|term= x |SZ=}} aus. Ein Blick auf die Bauart zeigt, dass {{math|term= g |SZ=}} stetig und auch differenzierbar ist, und zwar ist nach der
{{
Faktlink
|Präwort=|Produktregel|Faktseitenname=
Differenzierbar/D in R/Produktregel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| g'(x)
|| {{op:Bruch| -1|(x+1)^2}} {{makl| 2^{x+1} -1 |}} + {{op:Bruch| 1 | x+1}} {{makl| {{makl| {{op:ln| 2 |}} |}} 2^{x+1} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Andererseits kann man auch die Funktion {{math|term= t^x |SZ=}} nach {{math|term= x |SZ=}} ableiten und erhält
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung|| x}} t^x
|| {{makl| {{op:ln| t |}} |}} t^x
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine Stammfunktion nach {{math|term= t |SZ=}} zu dieser Funktion findet man mittels
{{
Faktlink
|Präwort=|partieller Integration|Faktseitenname=
Partielle Integration/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
nämlich
{{
Relationskette/display
| \int {{makl| {{op:ln| t |}} |}} t^x
|| {{makl| {{op:ln| t |}} |}} {{op:Bruch| t^{x+1}| x+1}} - \int {{op:Bruch| 1 |t}} \cdot {{op:Bruch|t^{x+1} | x+1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
und somit ist
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| {{op:ln| t |}} | x+1}} \cdot t^{x+1} - {{op:Bruch| 1 |(x+1)^2}} t^{x+1}
|SZ=
}}
eine Stammfunktion. Daher ist
{{
Relationskette/align
| \int_1^2 {{op:Partielle Ableitung|| x}} t^x dt
|| {{op:Integralstamm| 1 | 2| {{makl| {{op:Bruch| {{op:ln| t |}} | x+1}} \cdot t^{x+1} - {{op:Bruch| 1 |(x+1)^2}} t^{x+1} |}} |}}
|| {{op:Bruch| {{op:ln| 2 |}} | x+1}} \cdot 2^{x+1} - {{op:Bruch| 1 |(x+1)^2}} 2^{x+1} + {{op:Bruch| 1 |(x+1)^2}}
||
|SZ=.
}}
Dies stimmt mit der Ableitung von {{math|term= g |SZ=}} überein, d.h. es ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| x \mapsto \int_1^2 t^x dt |}}'
|| \int_1^2 {{op:Partielle Ableitung|| x}} t^x dt
||
||
||
|SZ=.
}}
Dahinter verbirgt sich ein allgemeiner Zusammenhang, der in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Integration und Differentiation/Vertauschbarkeit/Intervall/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
beschrieben wird.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der parameterabhängigen Integrale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5gy8jdakgexunsi3r7xl1ygxj7cbb35
Affiner Raum/Affin-lineare Abbildung/Bemerkung
0
74909
1100539
1085610
2026-06-17T10:25:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100539
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\psi
| E | F
||
|SZ=
}}
ist genau dann
{{
Definitionslink
|affin-linear|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit linearem Anteil {{math|term= \varphi|SZ=,}} wenn das Diagramm
{{Kommutatives Quadrat/ru| V \times E | E | W \times F | F |abb12= + |abb34= + |abb13= \varphi \times \psi |abb24= \psi}}
kommutiert. Zu einer affin-linearen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= \psi
| E | F
||
|SZ=
}}
ist der lineare Anteil
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
| E
|\neq | \emptyset
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| V | W
||
|SZ=
}}
eindeutig bestimmt. Es ist nämlich notwendigerweise
{{
Relationskette/display
| \varphi (v)
|| {{op:Vektor| \psi(P)| \psi (P+v) }}
||
||
||
|SZ=
}}
für einen beliebigen Punkt
{{
Relationskette
| P
| \in | E
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher bezeichnen wir den linearen Anteil mit {{math|term= \psi_0 |SZ=.}} Für zwei Punkte
{{
Relationskette
| P,Q
| \in | E
||
||
||
|SZ=
}}
gilt insbesondere
{{
Relationskette/display
| \psi_0 ( {{op:Vektor| P | Q }} )
|| {{op:Vektor| \psi(P)| \psi (Q) }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der affin-linearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3aehn9drwuqouxe6gx7vi1y12oxx1xl
K^n/Linearform/Beispiel
0
74934
1100012
1085125
2026-06-17T07:05:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100012
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Linearform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf dem {{math|term= K^n |SZ=}} ist von der Form
{{
Abbildung/display
|name=
|K^n | K
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }} | \sum_{i {{=}}1 }^n a_ix_i
|SZ=,
}}
zu einem Tupel {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor|a_1 | \ldots|a_n }} |SZ=.}} Besonders einfache Linearformen sind die Projektionen
{{
Abbildung/display
|name=p_j
|K^n | K
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }} | x_j
|SZ=.
}}
Die Nullabbildung nach {{math|term= K |SZ=}} ist ebenfalls eine Linearform, die man auch die {{Stichwort|Nullform|SZ=}} nennt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Linearformen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rkwgt7h4rm57iffg3bkpgmwsz8wutmq
Raum/Ebenengleichung/Beispiel zu Mengen/Beispiel
0
74953
1100237
1085369
2026-06-17T07:43:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100237
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Menge
{{
Relationskette/display
|E
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} \in \R^3| 5x-y+3z {{=|}} 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Es handelt sich also um diejenige Teilmenge des {{math|term= \R^3 |SZ=,}} die alle Punkte mit den Koordinaten {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} |SZ=}} enthält, die die Bedingung
{{
Relationskette/display
| 5x-y+3z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllen. Da diese Bedingung für jeden Punkt {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} |SZ=}} eine klare Bedeutung besitzt, also wahr oder falsch sein kann, handelt es sich um eine wohldefinierte Teilmenge. Beispielsweise gehören die Punkte
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 0| 0 | 0 }}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 2| -3| - {{op:Bruch| 13| 3}} }}
|SZ=
}}
dazu, der Punkt {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 2 | 4 | 0}} |SZ=}} dagegen nicht. Wenn man für einen Punkt {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} |SZ=}} testen soll, ob er zu {{math|term= E |SZ=}} gehört, so überprüft man einfach die Bedingung. In dieser Hinsicht ist also die gegebene Beschreibung von {{math|term= E |SZ=}} sehr gut. Wenn man aber beispielsweise eine gute Übersicht über {{math|term= E |SZ=}} als Ganzes bekommen möchte, so ist die Beschreibung direkt nicht sehr aussagekräftig. Wir behaupten, dass {{math|term= E |SZ=}} mit der Menge
{{
Relationskette/display
|E'
|| {{Mengebed| r {{op:Spaltenvektor| 3 | 0 | -5}} + s {{op:Spaltenvektor| 0 | 3 | 1}} |r,s \in \R }}
||
||
||
|SZ=
}}
übereinstimmt. In dieser zweiten Beschreibung wird die Menge als die Menge aller Elemente beschrieben, die auf eine gewisse Art gebaut werden können, nämlich als {{Betonung|Linearkombination}} der beiden Punkte
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 3 | 0 | -5}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 3 | 1}}
|SZ=
}}
mit beliebigen reellen Koeffizienten. Der Vorteil dieser Beschreibung ist, dass man sofort einen Überblick über alle Elemente hat und beispielsweise sieht, dass es unendlich viele Elemente darin gibt. Dagegen ist es bei dieser Beschreibung schwieriger zu entscheiden, ob ein gegebener Punkt dazu gehört oder nicht.
Zum Nachweise, dass die beiden Mengen übereinstimmen, müssen wir
{{
mathkor|term1=
E \subseteq E'
|und|term2=
E' \subseteq E
|SZ=
}}
zeigen. Es sei hierzu
{{
Relationskette
| P
|| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}}
| \in | E
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}}
|| {{op:Bruch| x | 3}} {{op:Spaltenvektor| 3 | 0 | -5}} + {{op:Bruch| y | 3}} {{op:Spaltenvektor| 0 | 3 | 1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei die Gleichheit in den ersten beiden Komponenten unmittelbar erfüllt ist und die Gleichheit in der dritten Komponenten eine Umformung der Ausgangsgleichung
{{
Relationskette/display
| 5x-y+3z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Mit
{{
Relationskette
|r
|| {{op:Bruch| x | 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|s
|| {{op:Bruch| y | 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
sieht man, dass
{{
Relationskette
| P
| \in | E'
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Es sei umgekehrt
{{
Relationskette
| P
|| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}}
| \in | E'
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. es gibt eine Darstellung
{{
Relationskette/display
|P
|| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}}
|| r {{op:Spaltenvektor| 3 | 0 | -5}} + s {{op:Spaltenvektor| 0 | 3 | 1}}
|| {{op:Spaltenvektor| 3r| 3s | -5r +s}}
||
|SZ=
}}
mit gewissen reellen Zahlen
{{
Relationskette
| r,s
| \in |\R
||
||
||
|SZ=.
}}
Um zu zeigen, dass dieser Punkt zu {{math|term= E |SZ=}} gehört, müssen wir zeigen, dass er die {{math|term= E |SZ=}} definierende Bedingung erfüllt. Dies ist wegen
{{
Relationskette/display
| 5 x-y+3z
|| 5(3r) -3s +3 (-5r+s)
|| 0
||
||
|SZ=
}}
der Fall.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Untervektorräume
|Kategorie2=Mengentheorie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
l03y18ok9gx32nnco0uhrhm8dnq4isq
Raum/Ebenengleichung/Beispiel zu Durchschnitt/Beispiel
0
74954
1100235
1085367
2026-06-17T07:42:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100235
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die beiden Mengen
{{
Relationskette/display
|E
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} \in {{{K|K}}}^3 | 5x-y+3z {{=|}} 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=aus
{{
Beispiellink{{{optlink1|}}}
|Beispielseitenname=
Raum/Ebenengleichung/Beispiel zu Mengen/Beispiel
|Beispielseitenname2=
Raum/Ebenengleichung/Beispiel zu Mengen/2/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|F
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} \in {{{K|K}}}^3 | 4x +2y-7 z {{=|}} 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
und interessieren uns für den Durchschnitt
{{
Relationskette/display
| G
| {{defeq|}} | E \cap F
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} \in {{{K|K}}}^3 | 5x-y+3z {{=|}} 0 \text{ und } 4x +2y-7 z {{=|}} 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Ein Punkt liegt genau dann im Durchschnitt, wenn er simultan beide Bedingungen, also beide Gleichungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=nennen wir sie
{{
mathkor/k|term1=
I
|und|term2=
II
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
erfüllt. Gibt es eine {{Anführung|einfachere}} Beschreibung dieser Durchschnittsmenge? Ein Punkt, der die beiden Gleichungen erfüllt, erfüllt auch die Gleichung, die entsteht, wenn man die beiden Gleichungen miteinander addiert oder die Gleichungen mit einer Zahl
{{
Relationskette
| s
| \in | {{{K|K}}}
||
||
||
|SZ=
}}
multipliziert. Eine solche {{Betonung|Linearkombination}} der Gleichungen ist beispielsweise
{{
Relationskette/display
| 4 I -5 II
|| -14 y + 47 z
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/align/handlinks
|G
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} \in {{{K|K}}}^3 | 5x-y+3z {{=|}} 0 \text{ und } 4x +2y-7 z {{=|}} 0}}
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} \in {{{K|K}}}^3 | 5x-y+3z {{=|}} 0 \text{ und } -14 y + 47 z {{=|}} 0}}
||
||
|SZ=,
}}
da man aus der neuen zweiten Gleichung die alte zweite Gleichung zurückkonstruieren kann und daher die Bedingungen links und rechts insgesamt äquivalent sind. Der Vorteil der zweiten Beschreibung ist, dass man die Variable {{math|term= x |SZ=}} in der neuen zweiten Gleichung {{Betonung|eliminiert}} hat. Daher kann man nach {{math|term= y |SZ=}} auflösen und erhält
{{
Relationskette/display
| y
|| {{op:Bruch| 47| 14}} z
||
||
||
|SZ=
}}
und für {{math|term= x |SZ=}} muss dann
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| 1 | 5}} y - {{op:Bruch| 3 | 5}} z
|| {{op:Bruch| 1 | 5}} \cdot {{op:Bruch| 47| 14}} z - {{op:Bruch| 3 | 5}} z
|| {{op:Bruch| 47| 70}} z - {{op:Bruch| 42| 70}} z
|| {{op:Bruch| 1 | 14}} z
|SZ=
}}
sein. Auch diese beiden aufgelösten Gleichungen sind zusammen äquivalent zu den beiden ersten und somit ist
{{
Relationskette/display
| G
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | 14}} z | {{op:Bruch| 47| 14}} z|z |}} | z \in {{{K|K}}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Beschreibung liefert einen expliziteren Überblick über die Menge {{math|term= G |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Mengentheorie
|Kategorie2=Theorie der Untervektorräume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hjdw6v3rn5npwxweo7dxnrfb3e2e1ni
R nach R/Linear/Abbildung/Beispiel
0
74957
1100229
1074409
2026-06-17T07:41:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100229
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Proportional variables|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Krishnavedala
|Domäne=
|Lizenz=Public domain
|Bemerkung=
}}
Es sei
{{
Relationskette
| a
| \in | \R
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert. Diese reelle Zahl definiert eine
{{
Definitionslink
|Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x |ax
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
liegt die konstante Nullabbildung vor. Bei
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
liegt eine
{{
Definitionslink
|bijektive|
|Kontext=|
|SZ=
}}
Abbildung mit der
{{
Definitionslink
|Umkehrabbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| y | {{op:Bruch| 1 |a}} y
||
|SZ=
}}
vor. Die Umkehrabbildung hat hier also eine ähnliche Bauart wie die Ausgangsabbildung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Abbildungen zwischen endlichdimensionalen Vektorräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ife7smbuirrb2h37zfj4howqbj4f7s2
Matrix/R/Abbildung/Beispiel
0
74958
1099681
1084780
2026-06-17T06:13:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099681
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei eine
{{
Definitionslink
|Prämath= m \times n
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrixmn| a |}}
|SZ=
}}
gegeben, wobei die Einträge {{mathl|term= a_{ij} |SZ=}} reelle Zahlen seien. Eine solche Matrix definiert eine Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
|\R^n |\R^m
||
|SZ=,
}}
indem ein {{math|term= n|SZ=-}}Tupel
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 |\vdots| x_n }}
| \in | \R^n
||
||
|SZ=
}}
auf das {{math|term= m |SZ=-}}Tupel
{{
Relationskette/display/druckalign
| \varphi(x)
|| {{op:Matrixmn| a |}} {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 |\vdots| x_n }}
|| {{op:Spaltenvektor| a_{11} x_1 + a_{12} x_2 {{plusdots}} a_{1n} x_n | a_{21} x_1 + a_{22} x_2 {{plusdots}} a_{2n} x_n | \vdots | a_{m1} x_1 + a_{m2} x_2 {{plusdots}} a_{mn} x_n }}
|| {{op:Spaltenvektor| \sum_{j {{=}} 1}^n a_{1j} x_j | \sum_{j {{=}} 1}^n a_{2j} x_j |\vdots| \sum_{j {{=}} 1}^n a_{mj} x_j }}
||
||
|SZ=
}}
abgebildet wird. Die {{math|term= i |SZ=-}}te Komponente des Bildvektors ergibt sich also als{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Das Summenzeichen {{math|term= \sum |SZ=}} ist für gegebene reelle Zahlen {{mathl|term= a_1 {{kommadots|}} a_n |SZ=}} durch
{{
Relationskette
| \sum_{k {{=|}} 1}^n a_k
| {{defeq|}} | a_1 + a_2 {{plusdots|}} a_{n-1} + a_n
||
||
||
|SZ=
}}
definiert|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y_i
|| {{op:Zeilenvektor|a_{i1} |a_{i2}| \ldots|a_{in} }} {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 |\vdots| x_n }}
|| \sum_{j {{=}} 1}^n a_{ij} x_j
||
||
|SZ=,
}}
man muss also die {{math|term= i |SZ=-}}te Zeile der Matrix in der beschriebenen Weise auf den Spaltenvektor {{math|term= x |SZ=}} anwenden.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Matrizen (R)
|Kategorie2=Theorie der Abbildungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hdvgaidk7q6chnuj39h79yiz0ykh2xy
R^n/Standardbasis/Dualbasis/Beispiel
0
74997
1100282
1038033
2026-06-17T07:50:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100282
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= e_1 {{kommadots|}} e_n |SZ=}} im {{math|term= \R^n |SZ=}} besteht die
{{
Definitionslink
|Dualbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
aus den Projektionen auf eine Komponente, also
gleich
{{
Relationskette
|e_i^*
|| p_i
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Abbildung/display
|name=p_i
|\R^n |\R
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }} | x_i
|SZ=.
}}
Sie heißt die {{Stichwort|Standarddualbasis|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dualräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
14yxngw5s9qw38wtp6qqr21uaaodvlv
Endliche Permutation/1/Beispiel
0
75009
1099858
1084955
2026-06-17T06:40:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099858
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Permutation
{{Wertetabelle5
|text1= {{math|term= x |SZ=}} | 1 | 2 | 3 | 4 | 5
|text2= {{math|term= \pi (x) |SZ=}} | 2 | 1 | 5 | 3 | 4
}}
Man kann sie als Produkt der beiden
{{
Definitionslink
|Zyklen|
|Kontext=Permutation|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \langle 1, 2 \rangle |SZ=}} und {{mathl|term= \langle 3, 5, 4 \rangle |SZ=}} schreiben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Permutationsgruppen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mfu656j66p0ya54swo7qgpgcg4jqsat
Minimalpolynom/Streckung/Beispiel
0
75020
1100076
1085179
2026-06-17T07:16:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100076
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Identität {{mathl|term= {{op:Identität| V |}} |SZ=}} auf einem
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= V |SZ=}} ist das
{{
Definitionslink
|Minimalpolynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= X-1 |SZ=.}} Dieses geht ja unter dem Einsetzungshomomorphismus auf
{{
Relationskette/display
| {{op:Identität| V |}}- {{op:Identität| V |}}
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Ein konstantes Polynom {{math|term= a_0 |SZ=}} geht auf {{mathl|term= a_0 {{op:Identität||}} |SZ=,}} was, außer bei
{{
Relationskette
|a_0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
|V
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
nicht die Nullabbildung ist.
Für eine Streckung, also eine Abbildung der Form {{mathl|term= \lambda {{op:Identität| V |}} |SZ=,}} ist das Minimalpolynom, vorausgesetzt
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|V
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
gleich {{mathl|term= X - \lambda|SZ=.}} Für die Nullabbildung auf
{{
Relationskette
|V
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= X |SZ=}} das Minimalpolynom, bei
{{
Relationskette
|V
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist es das konstante Polynom {{math|term= 1 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Minimalpolynome von Vektorraum-Endomorphismen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
of1q9m3uhyi0yjnl1hw5d00db4gjiw8
Minimalpolynom/Diagonalmatrix/Verschiedene Einträge/Beispiel
0
75022
1100075
1085178
2026-06-17T07:16:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100075
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einer
{{
Definitionslink
|Diagonalmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| M
|| {{op:Diagonalmatrix4dots|d_1 |d_2 | \ddots|d_{{{n|n}}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit verschiedenen Einträgen {{math|term= d_i |SZ=}} ist das
{{
Definitionslink
|Minimalpolynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| P
||(X-d_1)(X-d_2) \cdots (X-d_n)
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieses Polynom geht unter der Einsetzung auf
{{
Math/display|term=
(M-d_1 E_n ) \circ (M-d_2 E_n ) \circ (M-d_n E_n )
|SZ=.
}}
Wenden wir darauf den Standardvektor {{math|term= e_i |SZ=}} an, so wird er von dem Faktor {{mathl|term= (M-d_jE_n ) |SZ=}} auf {{mathl|term= (d_i-d_j )e_i |SZ=}} abgebildet. Der {{math|term= i |SZ=-}}te Faktor sichert also, dass {{math|term= e_i |SZ=}} insgesamt annulliert wird. Da somit eine Basis durch {{mathl|term= P(M) |SZ=}} auf {{math|term= 0 |SZ=}} abgebildet wird, muss es sich insgesamt um die Nullabbildung handeln.
Angenommen, {{math|term= P |SZ=}} wäre nicht das Minimalpolynom {{math|term= \mu |SZ=.}} Dann gibt es
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Lineare Abbildung/Minimalpolynom/Hauptideal/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein Polynom {{math|term= Q |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
| P
|| Q \mu
||
||
||
|SZ=
}}
und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Polynomring (Körper)/Nullstellen/Linearer Faktor/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
muss {{math|term= \mu |SZ=}} ein Teilprodukt der Linearfaktoren von {{math|term= P |SZ=}} sein. Sobald man aber einen Faktor von {{math|term= P |SZ=}} weglässt, sagen wir {{mathl|term= X-d_i |SZ=,}} so wird {{math|term= e_i |SZ=}} durch die zugehörige Abbildung nicht mehr annulliert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Minimalpolynome von Vektorraum-Endomorphismen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sfqcyir1hs3f7yffcjnyc72p52spaot
Minimalpolynom/2x2/Obere Dreiecksmatrix/Nilpotent/Beispiel
0
75023
1100074
1037085
2026-06-17T07:16:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100074
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 0 | 1 | 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= X^2 |SZ=}} das
{{
Definitionslink
|Minimalpolynom|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dieses Polynom wird beim Einsetzen zur Nullabbildung, wegen
{{
Relationskette/display
|M^2
|| {{op:Matrix22| 0 | 0| 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Teiler von {{math|term= X^2 |SZ=}} von kleinerem Grad sind konstante Polynome {{math|term= \neq 0 |SZ=}} und {{mathl|term= a_1X|SZ=}} mit
{{
Relationskette
|a_1
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
aber diese Polynome annullieren nicht {{math|term= M |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Minimalpolynome von Vektorraum-Endomorphismen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mg7jzt90z9kv1majwt812kt33oozn3p
3x3Matrix/235/Jordan/Beispiel
0
75075
1099690
1084786
2026-06-17T06:14:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099690
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Nilpotenter Endomorphismus/Jordansche Normalform/Abbildungslemma/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix33| 0 | 2 | 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
anwenden. Es ist
{{
Relationskette/display
|M^2
|| {{op:Matrix33| 0 | 2 | 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0}} \cdot {{op:Matrix33| 0 | 2 | 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0}}
|| {{op:Matrix33| 0 | 0| 10| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|M^3
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Math/display|term=
V_1= {{op:Kern| M |}} = {{op:Span|e_1 |}} ,\, V_2 = {{op:Kern|M^2|}} = {{op:Span|e_1, e_2 |}} \text{ und }V_3=K^3
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
|V_3
|| V_2 \oplus {{op:Span|e_3 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass wir
{{
Relationskette/display
|U_3
|| {{op:Span|e_3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
wählen können. Es ist
{{
Relationskette/display
|Me_3
|| {{op:Spaltenvektor| 3 | 5 | 0 |}}
| \in | V_2
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
|V_2
|| V_1 \oplus U_2
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
|U_2
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 3 | 5 | 0 |}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Schließlich ist
{{
Relationskette/display
|M^2 e_3
|| M {{op:Spaltenvektor| 3 | 5 | 0 |}}
|| {{op:Matrix33| 0 | 2 | 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0}} {{op:Spaltenvektor| 3 | 5 | 0 |}}
|| {{op:Spaltenvektor| 10| 0 | 0|}}
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 10| 0 | 0}} ,\, {{op:Spaltenvektor| 3 | 5 | 0 |}} \, , {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 1}}
|SZ=
}}
eine Basis wie gewünscht.
Die inverse Matrix zu
{{
Relationskette/display
|B
|| {{op:Matrix33| 10| 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0 | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| {{op:Bruch| 1 | 10}} | - {{op:Bruch| 3 | 50}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 5}} | 0 | 0| 0 | 1}}
|SZ=
}}
und es ist
{{
Relationskette/align
|B^{-1} MB
|| {{op:Matrix33| {{op:Bruch| 1 | 10}} | - {{op:Bruch| 3 | 50}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 5}} | 0 | 0| 0 | 1}} {{op:Matrix33| 0 | 2 | 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0}} {{op:Matrix33| 10| 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0 | 1}}
|| {{op:Matrix33| {{op:Bruch| 1 | 10}} | - {{op:Bruch| 3 | 50}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 5}} | 0 | 0| 0 | 1}} {{op:Matrix33| 0 | 10| 3 | 0 | 0| 5 | 0 | 0| 0}}
|| {{op:Matrix33| 0 | 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0| 0}}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der nilpotenten Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1z3pt6r088t4k2ljus4oeuo82q8p7pa
3x3Matrix/037/Jordan/Beispiel
0
75077
1099689
1084785
2026-06-17T06:14:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099689
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Nilpotenter Endomorphismus/Jordansche Normalform/Abbildungslemma/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix33| 0 | 0| 3 | 0 | 0| 7 | 0 | 0| 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
anwenden. Es ist
{{
Relationskette/display
|M^2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Math/display|term=
V_1= {{op:Kern| M |}} = {{op:Span|e_1, e_2 |}} \text{ und }V_2=K^3
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
|V_2
|| V_1 \oplus {{op:Span|e_3 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass wir
{{
Relationskette/display
|U_2
|| {{op:Span|e_3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
wählen können. Es ist
{{
Relationskette/display
|Me_3
|| {{op:Spaltenvektor| 3 | 7 | 0 |}}
| \in | V_1
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
|V_1
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 3 | 7 | 0 |}} , e_1 | }}
|| U_1
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0}} ,\, {{op:Spaltenvektor| 3 | 7 | 0 |}} \, , {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 1}}
|SZ=
}}
eine Basis wie gewünscht. In dieser Basis wird die lineare Abbildung durch die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0| 0}}
|SZ=
}}
beschrieben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der nilpotenten Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9hr169dopksti2tg5avwb7q8x9h788i
3x3Matrix/370/Jordan/Beispiel
0
75078
1099691
1084787
2026-06-17T06:15:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099691
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Nilpotenter Endomorphismus/Jordansche Normalform/Abbildungslemma/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix33| 0 | 3 | 7 | 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
anwenden. Es ist
{{
Relationskette/display
|M^2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Math/display|term=
V_1= {{op:Kern| M |}} = {{op:Span|e_1, 7 e_2-3e_3 |}} \text{ und }V_2=K^3
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
|V_2
|| V_1 \oplus {{op:Span|e_3 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass wir
{{
Relationskette/display
|U_2
|| {{op:Span|e_3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
wählen können. Es ist
{{
Relationskette/display
|Me_3
|| {{op:Spaltenvektor| 7 | 0 | 0|}}
| \in | V_1
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
|V_1
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 7 | 0 | 0|}} , 7 e_2 - 3e_3 | }}
|| U_1
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 7 | -3}} ,\, {{op:Spaltenvektor| 7 | 0 | 0|}} \, , {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 1}}
|SZ=
}}
eine Basis wie gewünscht. In dieser Basis wird die lineare Abbildung durch die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0| 0}}
|SZ=
}}
beschrieben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der nilpotenten Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8f7ljb8aejivz3wpy1g35jgsane033n
Matrix/Nilpotent/Voller Jordanblock/Basisvektoren/Beispiel
0
75079
1100064
1036985
2026-06-17T07:14:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100064
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein Spezialfall zu
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Matrix/Nilpotent/Typische Gestalt/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
ist die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix66| 0 | 1 | 0 | \cdots| \cdots | 0 | 0| 0 | 1| 0 | \cdots | 0 |\vdots| \ddots| \ddots| \ddots| \ddots|\vdots| 0 | \cdots| 0 | 0| 1 | 0 | 0| \cdots| \cdots| 0 | 0| 1 | 0 | \cdots| \cdots| \cdots| 0 | 0}}
|SZ=.
}}
Eine wichtige Beobachtung dabei ist, dass unter dieser Abbildung {{math|term= e_n |SZ=}} auf {{mathl|term= e_{n-1} |SZ=}} abgebildet wird, {{math|term= e_{n-1} |SZ=}} auf {{mathl|term= e_{n-2} |SZ=}} und schließlich {{math|term= e_2 |SZ=}} auf {{math|term= e_1 |SZ=,}} welches auf {{math|term= 0 |SZ=}} abgebildet wird. Die {{math|term= (n-1) |SZ=-}}te Potenz der Matrix bildet {{math|term= e_n |SZ=}} auf {{math|term= e_1 |SZ=}} ab und ist nicht die Nullmatrix, die {{math|term= n |SZ=-}}te Potenz der Matrix ist die Nullmatrix.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der nilpotenten Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0qsqgko0vk45rte0p6h9leb0pgjporr
Endomorphismus/Einschränkung auf Haupträume/Nilpotent/Beispiel
0
75080
1099866
1084962
2026-06-17T06:42:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099866
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Endomorphismus/Endlichdimensional/Situation|SZ=.}} Zu
{{
Relationskette
| \lambda
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt der
{{
Definitionslink
|Hauptraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|H
|| {{op:Hauptraum|\varphi| \lambda}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Eigenschaft, dass die Einschränkung von {{mathl|term= \varphi- \lambda {{op:Identität| V |}} |SZ=}} auf {{math|term= H |SZ=}}
{{
Definitionslink
|nilpotent|
|Kontext=linear|
|SZ=
}}
ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Haupträume
|Kategorie2=Theorie der nilpotenten Endomorphismen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jkl4a6odrlldud8wwr8r2whethvypho
2x2Matrix/Nilpotent/Jordan/Beispiel
0
75085
1099688
1034554
2026-06-17T06:14:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099688
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine Matrix der Form
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 0 | a | 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a
|\neq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
hat bezüglich der Basis
{{
mathkor|term1=
a e_1
|und|term2=
e_2
|SZ=
}}
die Gestalt
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 0 | 1 | 0 | 0}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der nilpotenten Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p62uf1ay6oj0pbh85o2opoawfekti71
K^n/Unterraum/Summe ist 0/Basis/Beispiel
0
75106
1100018
1085130
2026-06-17T07:06:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100018
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Untervektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|U
| \subset | K^n
||
||
||
|SZ=,
}}
der durch
{{
Relationskette/display
| U
|| {{Mengebed|v \in K^n | \sum_{i {{=}}1 }^n v_i {{=}} 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Eine
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist durch die {{mathl|term= n-1 |SZ=}} Vektoren
{{
Math/display|term=
u_1=(1,-1,0 ,0 {{kommadots|}} 0),\, u_2 = (0, 1,-1, 0 {{kommadots|}} 0) {{kommadots|}} u_{n-1} = (0 ,0 {{kommadots|}} 0,1,-1),\,
|SZ=
}}
gegeben. Diese Vektoren gehören offenbar zu {{math|term= U |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|lineare Unabhängigkeit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
kann man in {{math|term= K^n |SZ=}} überprüfen. Aus einer Gleichung
{{
Relationskette/display
| \sum_{i {{=}} 1}^{n-1} a_iu_i
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
folgt schrittweise
{{
Relationskette
| a_1
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| a_2
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
u.s.w. Dass ein
{{
Definitionslink
|Erzeugendensystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vorliegt, ergibt sich aus
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor|v_1 |v_2 |v_3 |\vdots|v_{n-1}|v_n }}
|| v_1 {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0 |\vdots| 0 | 0}} + (v_1+v_2) {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1|\vdots| 0 | 0}} + (v_1+v_2+v_3) {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 1 | -1|\vdots| 0 }} {{plusdots|}} (v_1+v_2+v_3 {{plusdots|}} v_{n-1} ) {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 0 |\vdots| 1 | -1 }}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei die Gültigkeit in der letzten Zeile auf der Bedingung
{{
Relationskette/display
| \sum_{i {{=}} 1 }^n v_i
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
beruht.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Basen von Vektorräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ry9jv1talj9rzkpgl4uvphtr87e7542
K^n/Linearform/Preis/Beispiel
0
75108
1100014
1085127
2026-06-17T07:06:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100014
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es stehen {{math|term= n |SZ=}} verschiedene Produkte zum Verkauf an, wobei das {{math|term= i |SZ=-}}te Produkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=pro Einheit|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= a_i |SZ=}} kostet. Ein Einkauf wird durch das {{math|term= n |SZ=-}}Tupel
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| x_1 | x_2 | \ldots| x_n }}
|SZ=
}}
repräsentiert, wobei {{math|term= x_i |SZ=}} die vom {{math|term= i |SZ=-}}ten Produkt gekaufte Menge angibt. Der Preis des Einkaufs wird dann durch {{mathl|term= \sum_{i=1}^n a_ix_i |SZ=}} beschrieben. Die Preisabbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^n |\R
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | x_2 | \ldots| x_n }} | \sum_{i {{=}} 1}^n a_ix_i
|SZ=.
}}
ist
{{
Definitionslink
|linear|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dies bedeutet beispielsweise, dass wenn man zuerst den Einkauf {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x_1 | x_2 | \ldots| x_n }} |SZ=}} tätigt und eine Woche später den Einkauf {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| y_1 | y_2 | \ldots| y_n }} |SZ=,}} dass dann der Preis der beiden Einkäufe zusammen dem Preis entspricht, den man bezahlt hätte, wenn man auf einen Schlag {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x_1+y_1 | x_2+y_2 | \ldots| x_n+y_n }} |SZ=}} gekauft hätte.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Linearformen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Projektion
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k2sf2n2gf45ctfwa7cpudodhrj2sdh1
Lineares Gleichungssystem/Lösungsraum/Orthogonalraum/Beispiel
0
75115
1100045
1085150
2026-06-17T07:11:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100045
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei ein homogenes
{{
Definitionslink
|lineares Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{Lineares Gleichungssystem| a | x | m | n |}}
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} gegeben, wobei wir die {{math|term= i |SZ=-}}te Gleichung als Kernbedingung für die
{{
Definitionslink
|Linearform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=L_i
|K^n | K
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }} | \sum_{j {{=}} 1}^n a_{ij}x_j
|SZ=,
}}
auffassen. Es sei
{{
Relationskette/display
|F
|| {{op:Span|L_1 {{kommadots|}} L_m }}
||
||
||
|SZ=
}}
der von diesen Linearformen im
{{
Definitionslink
|Dualraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Dualraum|K^n |}} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|erzeugte Untervektorraum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dann ist {{math|term= {{op:Orthogonalraum| F |}} |SZ=}} der Lösungsraum des Gleichungssystems.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=Theorie der Dualräume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qlxuarxcevl5kh3p3gik7max4un2kfm
R^2/(2,1),(-1,3)/Dualbasis/Standarddualbasis/Beispiel
0
75127
1100273
1085406
2026-06-17T07:49:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100273
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den {{math|term= \R^2 |SZ=}} mit der Standardbasis {{mathl|term= e_1,e_2 |SZ=,}} seiner Dualbasis {{mathl|term= e_1^*,e_2^*|SZ=}} und die Basis bestehend aus
{{
Relationskette
| u_1
|| {{op:Spaltenvektor| 2 | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| u_2
|| {{op:Spaltenvektor| -1| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir wollen die Dualbasis
{{
mathkor|term1=
u_1^*
|und|term2=
u_2^*
|SZ=
}}
als Linearkombinationen der Standarddualbasis ausdrücken, also in
{{
Relationskette/display
|u_1^*
|| ae_1^* + be_2^*
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. in {{
Relationskette
|u_2^*
|| ce_1^* + de_2^*
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
die Koeffizienten
{{
mathkor|term1=
a
|und|term2=
b
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{math|term= c |SZ=}} und {{math|term= d |SZ=}} | ISZ=|ESZ=
}}
bestimmen. Dabei ist
{{
mathkor|term1=
a = u_1^*(e_1)
|und|term2=
b = u_1^*(e_2)
|SZ=.
}}
Um dies berechnen zu können, müssen wir
{{
mathkor|term1=
e_1
|und|term2=
e_2
|SZ=
}}
als Linearkombination der
{{
mathkor|term1=
u_1
|und|term2=
u_2
|SZ=
}}
ausdrücken. Dies ist
{{
Relationskette/display
|e_1
|| {{op:Bruch| 3 | 7}} {{op:Spaltenvektor| 2 | 1}} - {{op:Bruch| 1 | 7}} {{op:Spaltenvektor| -1| 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|e_2
|| {{op:Bruch| 1 | 7}} {{op:Spaltenvektor| 2 | 1}} + {{op:Bruch| 2 | 7}} {{op:Spaltenvektor| -1| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Also ist
{{
Relationskette/display
|a
|| u_1^*(e_1)
|| u_1^* {{makl| {{op:Bruch| 3 | 7}} u_1 - {{op:Bruch| 1 | 7}} u_2 }}
|| {{op:Bruch| 3 | 7}}
||
|SZ=
}}
und entsprechend
{{
Relationskette/display
|b
|| u_1^*(e_2)
|| u_1^* {{makl| {{op:Bruch| 1 | 7}} u_1 + {{op:Bruch| 2 | 7}} u_2 }}
|| {{op:Bruch| 1 | 7}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ist
{{
Relationskette/display
| u_1^*
|| {{op:Bruch| 3 | 7}} e_1^* + {{op:Bruch| 1 | 7}} e_2^*
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit den gleichen Rechnungen ergibt sich
{{
Relationskette/display
| u_2^*
|| - {{op:Bruch| 1 | 7}} e_1^* + {{op:Bruch| 2 | 7}} e_2^*
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Übergangsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= u^* |SZ=}} zu {{mathl|term= e^* |SZ=}} ist daher
{{
Relationskette/display
| {{op:Übergangsmatrix| u^*|e^* }}
|| {{op:Matrix22| {{op:Bruch| 3 | 7}} | - {{op:Bruch| 1 | 7}} | {{op:Bruch| 1 | 7}} | {{op:Bruch| 2 | 7}} | }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die transponierte Matrix davon ist
{{
Relationskette/display
| {{op:transponiert| {{makl| {{op:Übergangsmatrix| u^*|e^* }} |}} ||}}
|| {{op:Matrix22| {{op:Bruch| 3 | 7}} | {{op:Bruch| 1 | 7}} | - {{op:Bruch| 1 | 7}} | {{op:Bruch| 2 | 7}} | }}
|| {{op:Matrix22| 2| -1| 1 | 3 }}^{-1}
|| {{makl| {{op:Übergangsmatrix| u |e}} |}}^{-1}
||
|SZ=.
}}
Die umgekehrte Aufgabe, die Standarddualbasis durch
{{
mathkor|term1=
u_1^*
|und|term2=
u_2^*
|SZ=
}}
auszudrücken, ist einfacher zu lösen, da man dies aus der Darstellung der {{math|term= u_i |SZ=}} bezüglich der Standardbasis direkt ablesen kann. Es ist
{{
Relationskette/display
| e_1^*
|| 2u_1^* + u_2^*
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| e_2^*
|| - u_1^* + 3 u_2^*
||
||
||
|SZ=,
}}
wie man überprüft, wenn man beidseitig an {{mathl|term= u_1,u_2 |SZ=}} auswertet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dualräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sobzco2g5cf2eyc4ah00ujtswc4biih
Vektorraum/Basis/Teilfamilie/Projektion/Beispiel
0
75153
1100373
1038444
2026-06-17T08:05:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100373
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= V |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|endlichdimensionaler|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Vektorraum|
|SZ=
}}
und
{{
mathbed|term=
v_i
||bedterm1=
i \in I
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
von {{math|term= V |SZ=.}} Zu einer Teilmenge
{{
Relationskette
| J
| \subseteq | I
||
||
||
|SZ=
}}
sei
{{
Relationskette/display
| V_J
|| {{op:Span|v_i |i \in J|}}
||
||
||
|SZ=
}}
der zu {{math|term= J |SZ=}} gehörende
{{
Definitionslink
|Untervektorraum|
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name= p_J
| V | V
| \sum_{i \in I} a_iv_i | \sum_{i \in J} a_iv_i
|SZ=,
}}
die zugehörige
{{
Definitionslink
|Projektion|
|Kontext=direkte Summe|
|SZ=.
}}
Das Bild dieser Projektion ist {{math|term= V_J|SZ=}} und man kann die Abbildung auch als
{{
Abbildung/display
|name=p_J
| V | V_J
||
|SZ=
}}
auffassen. Auf {{math|term= V_J|SZ=}} liegt die Identität vor. Der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=VR|
|SZ=
}}
der Abbildung ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Kern|p_J|}}
|| {{op:Span|v_i |i \notin J|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Projektionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gli6y74iwy2heaqnmk01z7giwdqz5pw
R^3/Standardprojektionen/Beispiel
0
75155
1100279
1074413
2026-06-17T07:50:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100279
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Figure 7 cubes CRPE 3e concours 2012 math solution|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Cdang
|Domäne=
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Für den {{math|term= \R^3 |SZ=,}} versehen mit der
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
ergeben sich
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne von
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Vektorraum/Basis/Teilfamilie/Projektion/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
betrachtet man die zweielementigen Teilmengen
{{
Relationskette
|J
| \subset | \{1,2,3\}
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
drei verschiedene Projektionen{{{zusatz1|}}} auf die Koordinaten{{drucktrenn}}ebenen. Man nennt
{{
Abbildung/display
|name=p_{\{1,2\} }
|\R^3| \R^3
|(a,b,c)| (a,b,0)
|SZ=,
}}
die Projektion auf die Grundebene,
{{
Abbildung/display
|name=p_{\{1,3\} }
|\R^3| \R^3
|(a,b,c)| (a,0,c)
|SZ=,
}}
die Projektion auf die Aufebene,
{{
Abbildung/display
|name=p_{\{2,3\} }
|\R^3| \R^3
|(a,b,c)| (0,b,c)
|SZ=,
}}
die Projektion auf die Kreuzebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Seitenebene|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Bilder eines Gegenstandes im {{math|term= \R^3 |SZ=}} unter diesen Projektionen heißen auch Grundriss, Aufriss und Kreuzriss.
Zu den einelementigen Teilmengen
{{
Relationskette
| \{j\}
| \subseteq | \{1,2,3\}
||
||
||
|SZ=
}}
gehören die Projektionen auf die Achsen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Projektionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ka0ytwaqdhp4arbd2gbevy0vlrhjg80
R^3/Schrägbild/Lineare Abbildung/Beispiel
0
75157
1100278
1085410
2026-06-17T07:50:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100278
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Schrägbild eines Würfels|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=WissensDürster
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
In vielen Situationen soll ein Objekt
{{
Zusatz/Klammer
|text=beispielsweise ein Würfel|
|ISZ=|ESZ=
}}
im Raum {{math|term= \R^3 |SZ=}} in einer Ebene {{math|term= \R^2 |SZ=}} dargestellt werden. Eine Möglichkeit ergibt sich mit Hilfe einer {{Stichwort|Parallelprojektion|SZ=.}} Dabei handelt es sich um eine
{{
Definitionslink
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^3| \R^2
||
|SZ=
}}
die bezüglich der Standardbasen {{mathl|term= e_1,e_2,e_3 |SZ=}} bzw. {{mathl|term= f_1,f_2 |SZ=}} durch
{{
Math/display|term=
e_1 \longmapsto f_1, \, e_2 \longmapsto a f_1 + b f_2, \, e_3 \longmapsto f_2
|SZ=
}}
gegeben ist, wobei die Koeffizienten {{mathl|term= a,b|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{Anführung|Tiefenschrägen}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
typischerweise im Bereich {{mathl|term= [ {{op:Bruch| 1 | 3}}, {{op:Bruch| 1 | 2}} ] |SZ=}} gewählt werden. Die Linearität wirkt sich dahingehend aus, dass parallele Geraden in parallele Geraden überführt werden
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Punkte werden|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Punkt {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=}} wird dabei auf {{mathl|term= (x+ a y,b y+z) |SZ=}} abgebildet. Das
{{
Definitionslink
|Bild|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des Objektes unter einer solchen linearen Abbildung nennt man ein {{Stichwort|Schrägbild|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jegcuy5ofg6vm16n5m9ltwy92zk3ero
K^n/Maximumsnorm/Beispiel
0
75484
1100015
1085128
2026-06-17T07:06:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100015
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Im {{math|term= {{KRC|}}^n |SZ=}} ist durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Norm| x |}}_{\rm max}
| {{defeq|}} | {{op:max| {{op:Betrag| x_i |}} |i {{=}} 1 {{kommadots|}} n}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Norm|
|Kontext=|
|SZ=
}}
definiert, die die {{Stichwort|Maximumsnorm|SZ=}} heißt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der normierten Vektorräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f4so52pz7uwpaoclbxanmrhdf5z3akc
K^n/Summennorm/Beispiel
0
75487
1100017
1085129
2026-06-17T07:06:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100017
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Im {{math|term= {{KRC|}}^n |SZ=}} ist durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Summennorm| x |}}
| {{defeq|}} | \sum_{i {{=}} 1}^n {{op:Betrag| x_i |}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Norm|
|Kontext=|
|SZ=
}}
definiert, die die {{Stichwort|Summennorm|SZ=}} heißt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der normierten Vektorräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5kqp5l0sqhxseh8boz2xulceahdl6dj
R^n/Äquivalente Normen/Beispiel
0
75606
1100284
1085415
2026-06-17T07:51:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100284
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf dem {{math|term= \R^n |SZ=}} sind die
{{
Definitionslink
|euklidische Norm|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die
{{
Definitionslink
|Summennorm|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|Maximumsnorm|
|Kontext=n|
|SZ=
}} {{
Definitionslink
|äquivalent|
|Kontext=Norm|
|SZ=.
}}
Es sei dazu
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }}
| \in |\R^n
||
||
|SZ=
}}
ein Vektor, wobei ohne Einschränkung {{math|term= x_1 |SZ=}} betragsmäßig der größte Eintrag sei. Dann gelten die Abschätzungen
{{
Relationskette/display/druckalign
| {{op:Norm| x |}}_{\rm max}
|| {{op:Betrag| x_1 |}}
|| \sqrt{ x_1^2 }
| \leq | \sqrt{ x_1^2+x_2^2 {{plusdots|}} x_n^2 }
| \leq | \sqrt{ nx_1^2 }
|| \sqrt{n} {{op:Betrag| x_1 |}}
|| \sqrt{n} {{op:Norm| x |}}_{\rm max}
|SZ=
}}
und diese ergeben im Wesentlichen die Äquivalenz von euklidischer Norm und Maximumsnorm.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der euklidischen Vektorräume
|Kategorie2=Theorie der normierten Vektorräume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q8610l87evduuumb386uumbrks8dwet
Jordan-Block/2/Potenzen/Konvergenzverhalten/Beispiel
0
75927
1099966
1036393
2026-06-17T06:58:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099966
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
| M
|| {{op:Matrix22| \lambda| 1 | 0 | \lambda||}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \lambda
| \in | {{CC}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Jordan-Block/2/Potenzen/Induktion/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|M^n
|| {{op:Matrix22| \lambda^n |n \lambda^{n-1}| 0 | \lambda^n ||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| \lambda|}}
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
konvergiert diese Matrixfolge gegen die Nullmatrix, da jeder Eintrag gegen {{math|term= 0 |SZ=}} konvergiert, für
{{
Relationskette/display
| \lambda
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
konvergiert die Folge nicht, da der Eintrag rechts oben nicht konvergiert und noch nicht einmal beschränkt ist. Dies ist generell bei
{{
Relationskette
| {{op:Betrag| \lambda|}}
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
der Fall.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Asymptotik von Potenzen von Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4r5cnjcj2ekpjj4dyi9hk65esy64j04
Spaltenstochastisch/2x2/Beispiel
0
75954
1100304
1085434
2026-06-17T07:54:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100304
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|spaltenstochastische|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=2 \times 2
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
hat die Form
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22|p_1 |p_2 | 1-p_1 | 1-p_2 }}
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| 0
| \leq |p_1,p_2
| \leq | 1
||
||
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
|(X-p_1)(X-1+p_2) - (1-p_1)p_2
|| X^2 + (p_2-p_1-1)X + p_1(1-p_2) - p_2(1-p_1)
|| X^2 + (p_2-p_1-1)X + p_1-p_2
||(X-1)(X+p_2-p_1)
||
|SZ=.
}}
Eigenwerte sind also
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
p_1-p_2
|SZ=.
}}
Eine stationäre Verteilung ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Fall {{mathlk|term=p_1=1 |SZ=}} und {{mathlk|term=p_2=0 |SZ=}} ist für die folgende Rechnung auszuschließen|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch|p_2 | p_2-p_1+1}} | {{op:Bruch| 1-p_1 | p_2-p_1+1}} }} |SZ=}} gegeben, es ist ja
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Matrix22|p_1 |p_2 | 1-p_1 | 1-p_2 }} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch|p_2 | p_2-p_1+1}} | {{op:Bruch| 1-p_1 | p_2-p_1+1}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| p_1 {{op:Bruch|p_2 | p_2-p_1+1}} + p_2 {{op:Bruch| 1-p_1 | p_2-p_1+1}} | (1- p_1) {{op:Bruch|p_2 | p_2-p_1+1}} +(1-p_2) {{op:Bruch| 1-p_1 | p_2-p_1+1}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch|p_1 p_2 +p_2 ( 1-p_1)|p_2-p_1+1 }} | {{op:Bruch|(1- p_1) p_2 + (1- p_2)(1- p_1) | p_2-p_1+1}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch|p_2 | p_2-p_1+1}} | {{op:Bruch| 1-p_1 | p_2-p_1+1}} }}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stochastischen Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7pwkebqhfi9gpf3fzigksujpmz1ngfy
Spaltenstochastisch/0110/Periodisch/Beispiel
0
75959
1100303
1085433
2026-06-17T07:54:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100303
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|spaltenstochastische|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=2 \times 2
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 0 | 1 | 1 | 0}}
|SZ=
}}
führt die Verteilung {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| p | 1-p}} |SZ=}} in die Verteilung {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1-p|p}} |SZ=}} über. Die Verteilung {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | 2}} | {{op:Bruch| 1 | 2}} }} |SZ=}} wird in sich selbst überführt, ist also eine stationäre Verteilung. Die Verteilung {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} |SZ=}} wird in {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}} |SZ=}} überführt und umgekehrt, es handelt sich also um periodische Verteilungen der Periodenlänge {{math|term= 2 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stochastischen Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3qvbc4h3wo72ezbeh5jgo1d2revioe5
Spaltenstochastisch/Alles auf ersten Knoten/Beispiel
0
75960
1100305
1038117
2026-06-17T07:54:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100305
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|spaltenstochastische|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=n \times n
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix44| 1 | 1| \cdots | 1 | 0 | 0| \cdots | 0 |\vdots|\vdots| \ddots|\vdots| 0 | 0| \cdots | 0 |}}
|SZ=
}}
führt eine jede Verteilung {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor|v_1 | \vdots |v_n }} |SZ=}} in die Verteilung
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix44| 1 | 1| \cdots | 1 | 0 | 0| \cdots | 0 |\vdots|\vdots| \ddots|\vdots| 0 | 0| \cdots | 0 |}} {{op:Spaltenvektor|v_1 |v_2 | \vdots |v_n }}
|| {{op:Spaltenvektor| \sum_{i{{=}} 1}^n v_i | 0 | \vdots| 0}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 |\vdots| 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
über. Der erste Standardvektor ist ein Eigenvektor zum Eigenwert {{math|term= 1 |SZ=,}} die weiteren Standardvektoren werden, wie jeder Verteilungsvektor, in den ersten Standardvektor überführt. Der Kern wird von den Vektoren
{{
mathbed|term=
e_1-e_j
||bedterm1=
j \geq 2
||bedterm2=
|SZ=,
}}
erzeugt und enthält keine Verteilungsvektoren.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stochastischen Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ikana6i8xn7i3j7oe94vv8l4utea5fo
Spaltenstochastische Matrix/Positive Spalte/Zweidimensionaler Eigenraum/Beispiel
0
76000
1100306
1085435
2026-06-17T07:54:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100306
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Für die
{{
Definitionslink
|spaltenstochastische|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=3 \times 3
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 1 | 0 | {{op:Bruch| 1 | 3}} | 0| 1 | {{op:Bruch| 1 | 3}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 3}} }}
|SZ=
}}
ist der Eigenraum zum Eigenwert {{math|term= 1 |SZ=}} gleich {{mathl|term= {{op:Span|e_1 |e_2 }} |SZ=,}} also zweidimensional. Die Aussage
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Spaltenstochastische Matrix/Positive Zeile/Eindimensionaler Eigenraum/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gilt also nicht, wenn es eine Spalte
{{
Zusatz/Klammer
|text=aber keine Zeile|
|ISZ=|ESZ=
}}
mit ausschließlich positiven Einträgen gibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stochastischen Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q4unndccdwfm1nve1aq1hgie9qyesyi
Obstsalat/Mineralien und Vitamine/Beispiel
0
76543
1100120
1085225
2026-06-17T07:23:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100120
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Fruit_salad_(1)|jpg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Fæ
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Ein gesundes Frühstück beginnt mit einem Obstsalat. Die folgende Tabelle zeigt, wie viel Vitamin C, Calcium und Magnesium
{{
Zusatz/Klammer
|text=jeweils in Milligramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
unterschiedliche Früchte
{{
Zusatz/Klammer
|text=pro 100 Gramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
besitzen.
{{Tabelle54|Frucht|Vitamin C|Calcium|Magnesium|Apfel| 12| 7 | 6 |Orange| 53| 40| 10|Traube| 4 | 12| 8 |Banane| 9 | 5 | 27}}
Dies führt zu einer Abbildung, die einem {{math|term= 4 |SZ=-}}Tupel {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 | x_3 | x_4}} |SZ=,}} das die verarbeiteten
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder verzehrten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Früchte beschreibt, den Gesamtgehalt des Obstsalats an Vitamin C, Calcium und Magnesium in Form eines {{math|term= 3 |SZ=-}}Tupels {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 }} |SZ=}} zuordnet. Diese Abbildung kann mit der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix34| 12| 53| 4 | 9 | 7 | 40| 12| 5 | 6 | 10| 8 | 27|}}
|SZ=
}}
unter Verwendung der Matrixmultiplikation als Zuordnung
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 | x_3 | x_4}} {{Latexzieh|}} \longmapsto {{Latexzieh|}} {{op:Matrix34| 12| 53| 4 | 9 | 7 | 40| 12| 5 | 6 | 10| 8 | 27|}} {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 | x_3 | x_4}}{{Latexzieh|}} = {{Latexzieh|}} {{op:Spaltenvektor| 12x_1 +53x_2 +4x_3+9 x_4| 7x_1 +40x_2 +12x_3+ 5 x_4| 6 x_1 + 10 x_2 + 8x_3+ 27 x_4 }} {{Latexzieh|}} = {{Latexzieh|}} {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 }}
|SZ=
}}
beschrieben werden.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
heuaeivt9dvubb2497hcjrseacj2rr3
Bildmaß/Exponentialfunktion/Einwohneranzahl/Beispiel
0
76674
1099748
1035009
2026-06-17T06:24:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099748
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R| \R_+
| x | 10^x
|SZ=,
}}
die Exponentialfunktion zur Basis {{math|term= 10 |SZ=}} und {{math|term= \nu|SZ=}} das
{{
Definitionslink
|Bildmaß|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum eindimensionalen Borel-Lebesgue-Maß {{math|term= \lambda^1 |SZ=}}{{{zusatz1|.}}} Für ein Intervall
{{
Relationskette
| [a,b]
| \subseteq | \R_+
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \nu ([a,b])
|| \lambda^1( \varphi^{-1} ([a,b]))
|| \lambda^1 ( [{{opsyn|log| a |tief=10|hoch=}} , {{opsyn|log| b |tief=10|hoch=}}])
|| {{opsyn|log| b |tief=10|hoch=}} - {{opsyn|log| a |tief=10|hoch=}}
||
|SZ=.
}}
Insbesondere haben die Intervalle {{Math/display|term= \ldots ,[{{op:Bruch| 1 | 100}}, {{op:Bruch| 1 | 10}} ] ,\, [ {{op:Bruch| 1 | 10}}, 1] ,\, [1,10] ,\, [10,100] ,\, [100,1000] , \ldots |SZ=}} unter {{math|term= \nu |SZ=}} alle das Maß {{math|term= 1 |SZ=.}} Das Maß {{math|term= \nu |SZ=}} ist also {{Anführung|unter Berücksichtigung der Größenordnung gleichverteilt|SZ=.}}
Wenn man zur Menge aller Städte
{{
Zusatz/Klammer
|text=auf der Erde oder in Deutschland|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Einwohnerzahl nimmt und davon die erste Ziffer, so kann man beobachten, dass die Ziffer {{math|term= 1 |SZ=}} deutlich häufiger vorkommt als die Ziffern {{math|term= 2,3, \ldots|SZ=.}} Beispielsweise gibt es in Deutschland relativ viele Städte mit zwischen {{mathl|term= 100 000 |SZ=}} und {{mathl|term= 200 000 |SZ=}} Einwohnern, aber keine mit zwischen {{mathl|term= 800 000 |SZ=}} und {{mathl|term= 900 000 |SZ=}} Einwohnern. Diese Beobachtung kann man in sehr vielen verschiedenen Situationen machen, und zwar genügt die erste Ziffer dem sogenannnten {{Stichwort|Benfordschen Gesetz|msw=Benfordsches Gesetz|SZ=.}} Wenn man davon ausgeht, dass Städte zu unterschiedlichen Zeitpunkten gegründet werden, dass sie exponentiell wachsen
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit einer kleinen Basis|
|ISZ=|ESZ=,
}}
und dass die Verteilung der Stadtgründungen mit der Zeit gleichverteilt ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=in einem endlichen Zeitintervall|
|ISZ=|ESZ=,
}}
so kann man die Stadtgründungen durch {{math|term= \lambda^1 |SZ=}} modellieren und erhält für die Verteilung der Stadtgrößen das Maß {{math|term= \nu |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf einen Streckungsfaktor mit der Zeit|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es ist dann beispielsweise
{{
Relationskette/display
| \nu ( [1,2])
|| {{opsyn|log| 2 |tief=10|hoch=}}
|| 0, 301 \ldots
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \nu ( [8,9])
|| {{opsyn|log| 2 |tief=10|hoch=}}
|| 0, 051 \ldots
||
||
|SZ=
}}
und entsprechend für die Intervalle {{mathl|term= [10,20] |SZ=,}} {{mathl|term= [100,200] |SZ=,}} etc., was das Benfordsche Gesetz erklärt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Bildmaße
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
82thpchrsn56qh4o3s85btjttjvgx6h
Lineares Gleichungssystem/Nicht in Standardgestalt/Bemerkung
0
76914
1100636
1028192
2026-06-17T10:39:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100636
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Gelegentlich ist ein lineares Gleichungssystem nicht in der Form gegeben, dass die Variablen nur auf einer Seite der Gleichungen auftauchen, wie beispielsweise bei
{{
Relationskette/display
| 3x-4+5y
|| 8z+7x
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| 2-4x+z
|| 2y+3x+6
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| 4z-3x +2x +3
|| 5x-11y+2z-8
||
||
||
|SZ=.
}}
In diesem Fall muss man das System zuerst durch einfache Additionen und Zusammenfassen der Koeffizienten in jeder einzelnen Gleichung in die Standardgestalt bringen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bwwdnvqrds4kuwcx6bafmocmh1kpi5i
Lineares Ungleichungssystem/Bemerkung
0
76925
1100638
1085727
2026-06-17T10:39:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100638
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Unter einem {{Stichwort|linearen Ungleichungssystem|msw=Lineares Ungleichungssystem}} über den rationalen Zahlen oder den reellen Zahlen versteht man ein System der Form
{{
Math/display|term=
\begin{matrix}
{{skalarproduktzeile12n| {{{1|a}}} | {{{2| x}}} | {{{4|n}}} | 1 }} & \star & {{{5|c}}}_1 \\
{{skalarproduktzeile12n| {{{1|a}}} | {{{2| x}}} | {{{4|n}}} | 2 }} & \star & {{{5|c}}}_2 \\
\vdots & \vdots & \vdots \\
{{skalarproduktzeile12n| {{{1|a}}} | {{{2| x}}} | {{{4|n}}} | {{{m|m}}} }} & \star & {{{5|c}}}_m \, ,
\end{matrix}
|SZ=
}}
wobei {{mathl|term= \star|SZ=}} gleich {{mathl|term= \leq|SZ=}} oder {{mathl|term= \geq|SZ=}} ist. Die Lösungsmenge ist deutlich schwieriger zu beschreiben als im Gleichungsfall. Eine Eliminierung von Variablen ist im Allgemeinen nicht möglich.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der linearen Ungleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lojzq58a9vuufykhvsv9f0lk8i1yzb3
Basisaustauschsatz/1/Beispiel
0
77074
1099745
1084853
2026-06-17T06:23:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099745
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= e_1,e_2,e_3 |SZ=}} des {{math|term= K^3 |SZ=}} und die beiden linear unabhängigen Vektoren
{{
mathkor|term1=
u_1 = {{op:Spaltenvektor| 3 | 2 | 1}}
|und|term2=
u_2 = {{op:Spaltenvektor| 5 | 4 | 2}}
|SZ=,
}}
die wir mit Hilfe der Standardbasis gemäß dem im Beweis
{{
Faktlink
|Präwort=zum|Basisaustauschsatz|Faktseitenname=
Vektorraum/Basisaustauschsatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebenen Verfahren zu einer Basis ergänzen wollen. Betrachten wir zunächst
{{
Relationskette/display
|u_1
|| 3 e_1 +2e_2 + e_3
||
||
||
|SZ=.
}}
Da sämtliche Koeffizienten nicht {{math|term= 0 |SZ=}} sind, kann man {{math|term= u_1 |SZ=}} mit je zwei der Standardvektoren zu einer Basis ergänzen. Wir nehmen die neue Basis
{{
Math/display|term=
u_1,e_1,e_2
|SZ=.
}}
Als zweiten Schritt wollen wir {{math|term= u_2 |SZ=}} in die Basis mitaufnehmen. Es ist
{{
Relationskette/display
|u_2
|| {{op:Spaltenvektor| 5 | 4 | 2}}
|| 2 {{op:Spaltenvektor| 3 | 2 | 1}} -e_1
|| 2u_1 -e_1 +0e_2
||
|SZ=.
}}
Nach dem Beweis müssen wir {{math|term= e_1 |SZ=}} rauswerfen, da es mit einem Koeffizienten {{math|term= \neq 0 |SZ=}} in dieser Gleichung vorkommt
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= e_2 |SZ=}} dürften wir nicht rauswerfen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die neue Basis ist somit
{{
Math/display|term=
u_1,u_2,e_2
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Basen von endlichdimensionalen Vektorräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7lxczo8nfnakcx2oy15gyqhr9joj6pw
Cramersche Regel/2x2/1/Beispiel
0
77628
1099777
1084882
2026-06-17T06:28:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099777
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir lösen das
{{
Definitionslink
|lineare Gleichungssystem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 4 | 3 | -1| 5}} {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 }}
|| {{op:Spaltenvektor| 2 | 7}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit Hilfe der
{{
Faktlink
|Präwort=|Cramerschen Regel|Faktseitenname=
Lineares Gleichungssystem/Cramersche Regel/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| x_1
|| {{op:Bruch| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 2 | 3 | 7 | 5}} |}} | {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 4 | 3 | -1| 5}} |}} }}
|| - {{op:Bruch| 11| 23}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| x_2
|| {{op:Bruch| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 4 | 2 | -1| 7}} |}} | {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 4 | 3 | -1| 5}} |}} }}
|| {{op:Bruch| 30| 23}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Cramersche Regel (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lirs9o8akke5g50069r8xvq5ngejnxs
Matrix/2x2/Scherungsmatrizen/Eigenwerte und Diagonalisierbarkeit/Beispiel
0
78100
1100055
983537
2026-06-17T07:12:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100055
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Matrix/2x2/Scherungsmatrizen/Beispiel|opt=Text}} Bei
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es also nur einen eindimensionalen Eigenraum und die Abbildung ist nicht
{{
Definitionslink
|diagonalisierbar|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Eigenräume (lineare Algebra)
|Kategorie2=Theorie der diagonalisierbaren Abbildungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Scherung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0kvddnju0nva1zc4f55v0e3cqov9qlu
Polynom/Bezout/X^3+6X^2-7X+3 und X^2-5X+4/Beispiel
0
78327
1100143
1085247
2026-06-17T07:27:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100143
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten den größten gemeinsamen Teiler für die beiden Polynome
{{
mathkor|term1=
X^3+6X^2-7X+3
|und|term2=
X^2-5X+4
|SZ=
}}
aus {{math|term= \Q[X] |SZ=}} berechnen. Dazu führt man die
{{
Definitionslink
|Division mit Rest|
|Kontext=Polynomring|
|SZ=
}}
durch und erhält
{{
Relationskette/display/handlinks
| X^3+6X^2-7X+3
|| {{makl| X^2-5X+4 |}} {{makl| X+11 |}} + 44X-41
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Polynomring/Körper/Lemma von Bezout/Bestimmung des größten gemeinsamen Teilers/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
haben die beiden Ausgangspolynome und
{{
mathkor|term1=
X^2-5X+4
|und|term2=
44X-41
|SZ=
}}
den gleichen größten gemeinsamen Teiler. Eine weitere Division mit Rest ergibt
{{
Relationskette/display/handlinks
| X^2-5X+4
|| {{makl| 44X-41 |}} {{makl| {{op:Bruch| 1 | 44}} X - {{op:Bruch| 179| 1936 }} |}} + {{op:Bruch| 405 | 1936}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher sind die beiden Polynome teilerfremd.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Lemma von Bezout (Polynomring)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
swlgditxbfok8ia2d9llpsb8yl25ll7
Matrix/31-11/Trigonalisierbar/Ähnlichkeit/Beispiel
0
78386
1100056
1085158
2026-06-17T07:13:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100056
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir behaupten, dass die Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 3 | 1 | -1| 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|trigonalisierbar|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist. Die Matrix
{{
Relationskette/display
| B
|| {{op:Matrix22| 3 | 2 | 1 | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|invertierbar|
|Kontext=Matrix|
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|inversen Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| B^{-1}
|| {{op:Matrix22| 1 | -2| -1| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine direkte Rechnung zeigt
{{
Relationskette/display
| BMB^{-1}
|| {{Latexzieh|}} {{op:Matrix22| 3 | 2 | 1 | 1}} {{op:Matrix22| 3 | 1 | -1| 1}} {{op:Matrix22| 1 | -2| -1| 3}} {{Latexzieh|}}
|| {{Latexzieh|}} {{op:Matrix22| 3 | 2 | 1 | 1}} {{op:Matrix22| 2 | -3| -2| 5}} {{Latexzieh|}}
|| {{op:Matrix22| 2 | 1 | 0 | 2}}
||
|SZ=.
}}
Bei diesem Nachweis der Trigonalisierbarkeit taucht die Übergangsmatrix {{math|term= B |SZ=}} aus dem Nichts auf. Ein einsichtigerer Trigonalisierbarkeitsnachweis ergibt sich mit Hilfe des
{{
Definitionslink
|Prämath=
|charakteristischen Polynoms|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineare Abbildung/Trigonalisierbar/Charakterisierungen/1/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Das charakteristische Polynom ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Charakteristisches Polynom| M |}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22|X-3| -1| 1 |X-1}} |}}
|| (X-3)(X-1) +1
|| X^2 -4X +4
|| (X-2)^2
|SZ=,
}}
zerfällt also in Linearfaktoren.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der trigonalisierbaren Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
luf21n8ujiztibbugjyhuupemgj9ydu
Obere Dreiecksmatrix/44/Jordanform/Beispiel
0
78506
1100118
1085223
2026-06-17T07:23:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100118
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix44| 3 | 1 | 0 | 4 | 0 | -1| 2 | 1 | 0 | 0| -1| 0 | 0| 0 | 0| 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
und wollen sie auf jordansche Normalform bringen. Hier gibt es zwei Eigenwerte und somit zwei zweidimensionale Haupträume, die getrennt behandelt werden können. Es ist
{{
Relationskette/display
|M -3 E_4
|| {{op:Matrix44| 0 | 1 | 0 | 4 | 0 | -4| 2 | 1 | 0 | 0| -4| 0 | 0| 0 | 0| 0}}
||
||
||
|SZ=,
}}
somit gehört {{math|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0| 0}} |SZ=}} zum Kern. Die
{{
Definitionslink
|Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Untermatrix rechts oben ist nicht {{math|term= 0 |SZ=,}} daher ist der Rang der Matrix gleich {{math|term= 3 |SZ=}} und der Kern ist eindimensional. Die zweite Potenz ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Matrix44| 0 | 1 | 0 | 4 | 0 | -4| 2 | 1 | 0 | 0| -4| 0 | 0| 0 | 0| 0}}^2
|| {{op:Matrix44| 0 | 1 | 0 | 4 | 0 | -4| 2 | 1 | 0 | 0| -4| 0 | 0| 0 | 0| 0}} {{op:Matrix44| 0 | 1 | 0 | 4 | 0 | -4| 2 | 1 | 0 | 0| -4| 0 | 0| 0 | 0| 0}}
|| {{op:Matrix44| 0 | -4| 2 | 1 | 0 | 16| -16| -4 | 0 | 0| 16| 0 | 0| 0 | 0| 0}}
||
||
|SZ=,
}}
ein neues Kernelement ist {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0 | 4}} |SZ=.}} Es ist also
{{
Relationskette/display
| {{op:Hauptraum| M | 3}}
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0| 0}} | {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0 | 4}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix44| 0 | 1 | 0 | 4 | 0 | -4| 2 | 1 | 0 | 0| -4| 0 | 0| 0 | 0| 0}} {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0 | 4}}
|| {{op:Spaltenvektor| 17| 0 | 0| 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
können die Vektoren
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 17| 0 | 0| 0}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0 | 4}}
|SZ=
}}
zum Aufstellen des ersten Jordanblockes verwendet werden.
Es ist
{{
Relationskette/display
|M +1 E_4
|| {{op:Matrix44| 4 | 1 | 0 | 4 | 0 | 0| 2 | 1 | 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 4}}
||
||
||
|SZ=,
}}
somit gehört {{math|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | -4| 0 | 0}} |SZ=}} zum Kern. Der Rang der Matrix ist wieder gleich {{math|term= 3 |SZ=}} und der Kern ist eindimensional. Die zweite Potenz ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Matrix44| 4 | 1 | 0 | 4 | 0 | 0| 2 | 1 | 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 4}}^2
|| {{op:Matrix44| 4 | 1 | 0 | 4 | 0 | 0| 2 | 1 | 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 4}} {{op:Matrix44| 4 | 1 | 0 | 4 | 0 | 0| 2 | 1 | 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 4}}
|| {{op:Matrix44| 16| 4 | 2 | 33| 0 | 0| 0 | 4 | 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 16}}
||
||
|SZ=,
}}
ein neues Kernelement ist {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -2| 0 |}} |SZ=.}} Es ist also
{{
Relationskette/display
| {{op:Hauptraum| M | -1 }}
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 1 | -4| 0 | 0}} | {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -2| 0 |}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix44| 4 | 1 | 0 | 4 | 0 | 0| 2 | 1 | 0 | 0| 0 | 0| 0 | 0| 0 | 4}} {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -2| 0 |}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | -4| 0 | 0}}
||
||
||
|SZ=
}}
können die Vektoren
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 1 | -4| 0 | 0}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -2| 0 |}}
|SZ=
}}
zum Aufstellen des zweiten Jordanblockes verwendet werden. Insgesamt besitzt also {{math|term= M |SZ=}} bezüglich der Basis
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 17| 0 | 0| 0}} \, , {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0 | 4}} \, , {{op:Spaltenvektor| 1 | -4| 0 | 0}} \, , {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -2| 0 |}}
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|jordansche Normalform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix44| 3 | 1 | 0 | 0| 0 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0| -1| 1 | 0 | 0| 0 | -1}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der jordanschen Normalform
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f6bvkjyko0mf1wsg48xga6iwpn3meoa
S^2/Orientierte Mannigfaltigkeit/Flächenform/Beispiel
0
78538
1100338
1085467
2026-06-17T07:59:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100338
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Prämath=2|Sphäre|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= S^2 |SZ=}} als
{{
Definitionslink
|Faser|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über {{math|term= 0 |SZ=}} zur
{{
Definitionslink
|differenzierbaren Abbildung|
|Kontext=R total|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^3|\R
|(x,y,z)| x^2+y^2+z^2-1
|SZ=.
}}
Wir können darauf
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbare reguläre Abbildung/R^n/Faser besitzt Volumenform über Gradienten/Fakt
|SZ=
}}
anwenden und erhalten durch
{{
Abbildung/display
|name=
|\bigwedge^2 T_P S^2|\R
|v_1 \wedge v_2 | {{op:Determinante| ({{op:Gradient|\varphi(P)|}},v_1,v_2) |}}
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei die Tangentenvektoren
{{
mathkor|term1=
v_1
|und|term2=
v_2
|SZ=
}}
wegen
{{
Relationskette
| T_PS^2
| \subseteq | T_P\R^3
|| \R^3
||
||
||
||
|SZ=
}}
direkt im {{math|term= \R^3 |SZ=}} aufgefasst werden können|
|ISZ=.|ESZ=,
}}
eine stetige nullstellenfreie
{{
Definitionslink
|Flächenform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \omega|SZ=.}} Dies führt zu einer
{{
Definitionslink
|positiven Flächenform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und zu einer
{{
Definitionslink
|Orientierung|
|Kontext=Mfk|
|SZ=
}}
auf {{math|term= S^2 |SZ=.}} Zwei linear unabhängige Tangentialvektoren
{{
mathkor|term1=
v_1
|und|term2=
v_2
|SZ=
}}
repräsentieren die Orientierung, wenn
{{
Relationskette
| \omega(v_1,v_2)
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, und dies ist genau dann der Fall, wenn die drei Vektoren {{mathl|term= {{op:Gradient|\varphi(P)|}},\, v_1,\, v_2 |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Standardorientierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des {{math|term= \R^3 |SZ=}} repräsentieren. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbare reguläre Funktion/R^n/Volumenform über Gradienten/Als Differentialform/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
kann man diese Flächenform auch als das Doppelte von
{{
Math/display|term=
x dy \wedge dz -y dx \wedge dz + z dx \wedge dy
|SZ=
}}
schreiben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Sphären
|Kategorie2=Theorie der Orientierungen auf Mannigfaltigkeiten
|Kategorie3=Theorie der Volumenformen
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q8nrxztcccbne20pvvft7bd3mke8qrf
Kommutatives Binoid/FC(x,y)/(2x+2y=4x+4y)/Beispiel
0
78736
1099683
1024263
2026-06-17T06:13:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099683
wikitext
text/x-wiki
{{Mathematischer Text/BinoidBeispiel
|Binoid= {{math|term= M=\mathsf{F} \mathsf{C}(x,y)/(2(x+y)=4(x+y))}}
|Boolesch=-
|EndlichErzeugt=x
|Integer=x
|Kürzbar=-
|TorsionsFreiBisAufNilpotenz=-
|Positiv=x
|Dimension=2
{{
Relationskette/display
| 0
| \subset | (x)
| \subset | (x,y)
||
||
|SZ=.
}}
|Binoidalgebra= {{math|term= K[M]=K[X,Y]/((XY)^2 -(XY)^4)}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Kommutative Binoide
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Binoid
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lzhn6jxw2iyu4mldhs1pq1xbcicr23n
Lineares Gleichungssystem/Homogen und inhomogen/Affiner Raum/1/Beispiel
0
78785
1100044
1085149
2026-06-17T07:11:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100044
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die homogene
{{
Definitionslink
|lineare Gleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 7x-3y+4z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
hat den Lösungsraum
{{
Relationskette/display
|U
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 3 | 7 | 0}} | {{op:Spaltenvektor| 0 | 4 | 3}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die inhomogene lineare Gleichung
{{
Relationskette/display
| 7x-3y+4z
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
hat die Lösungsmenge
{{
Relationskette/display
|E
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 2}} }} + U
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 2}} }} + {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 3 | 7 | 0}} | {{op:Spaltenvektor| 0 | 4 | 3}} |}}
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|affine Addition|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|U \times E|E
|(u,P)| (u+P)
|SZ=,
}}
die einem Paar bestehend aus einer Lösung der homogenen Gleichung und einer Lösung der inhomogenen Gleichung ihre Summe zuordnet, die eine Lösung der inhomogenen Gleichung ist. Zu zwei Lösungen der inhomogenen Gleichung ist die Differenz eine Lösung der homogenen Gleichung. Zu
{{
Relationskette/display
|u
|| - 2 {{op:Spaltenvektor| 3 | 7 | 0}} + 3{{op:Spaltenvektor| 0 | 4 | 3}}
|| {{op:Spaltenvektor| -6| - 2| 9}}
| \in | U
||
|SZ=
}}
ist beispielsweise
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 2}} }} + {{op:Spaltenvektor| -6| - 2| 9}}
|| {{op:Spaltenvektor| -6| 2| {{op:Bruch| 19| 2}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
eine weitere Lösung aus {{math|term= E |SZ=.}} Die beiden Lösungen
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 3 | 1}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 2 | 4 | 0}}
|SZ=
}}
aus {{math|term= E |SZ=}} werden durch den Verbindungsvektor
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 2 | 4 | 0 }} - {{op:Spaltenvektor| 1 | 3 | 1 }}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 1 | - 1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
ineinander überführt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der affinen Räume
|Kategorie2=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tbna8bbx17iq60y5aajuba8q59mx84q
Satz von Stokes/Divergenzsatz/Beispiel
0
78895
1100293
1038066
2026-06-17T07:52:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100293
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein Spezielfall des
{{
Faktlink
|Präwort=|Satzes von Stokes|Faktseitenname=
Mannigfaltigkeit mit Rand/Satz von Stokes/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der sogenannte {{Stichwort|Divergenzsatz|SZ=}} oder {{Stichwort|Satz von Gauß|SZ=.}} Er besagt für eine kompakte dreidimensionale Mannigfaltigkeit mit Rand
{{
Relationskette
| M
| \subset | U
| \subseteq | \R^3
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= U |SZ=}} eine offene Teilmenge
|ISZ=|ESZ=
}}
und eine {{math|term= 2 |SZ=-}}Differentialform {{math|term= \omega|SZ=}} auf {{math|term= U |SZ=}} die Gleichheit
{{
Relationskette/display
| \int_{\partial M} \omega
|| \int_M d \omega
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieser Satz bezieht sich auf die physikalische Situation einer Strömung. Die Form {{math|term= \omega|SZ=}} beschreibt für einen Punkt
{{
Relationskette
| P
| \in | U
||
||
||
|SZ=
}}
und ein infinitesimales Parallelogramm an diesem Punkt, wie viel Flüssigkeit pro Zeiteinheit durch dieses Stück durchfließt. Bei der äquivalenten Beschreibung dieser Situation mit einem Vektorfeld beschreibt {{mathl|term= F(P) |SZ=}} die Flussrichtung zusammen mit ihrer Stärke. Die Ableitung {{math|term= d \omega|SZ=}} ist eine Volumenform, die sogenannte {{Stichwort|Divergenz|SZ=.}} Sie beschreibt für einen Punkt den infinitesimalen Zuwachs an Flussmaterial
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{Stichwort|Quelle|SZ=}} oder {{Stichwort|Senke|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
an diesem Punkt. Dabei ist die Bedingung
{{
Relationskette
|d \omega
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
häufig erfüllt und bedeutet, dass es für die Flüssigkeit in {{math|term= U |SZ=}} keinen Materialgewinn gibt. Der Satz von Gauß besagt dann, dass die Gesamtdurchströmung durch den Rand
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei die Orientierung festlegt, welche Strömung als nach draußen oder als nach innen zu betrachten ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
gleich {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Was also irgendwo in {{math|term= M |SZ=}} hineinfließt, fließt irgendwo sonst wieder heraus.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Stokes
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
74qz6jd52tnanhuflvo687pgntw8dwj
Lineares Gleichungssystem/Simultan/Bemerkung
0
79145
1100637
1035454
2026-06-17T10:39:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100637
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Gelegentlich möchte man ein {{Stichwort|simultanes lineares Gleichungssystem|SZ=}} der Form
{{
Math/display|term=
\begin{matrix} {{skalarproduktzeile12n| {{{1|a}}} | {{{2| x}}} | {{{4|n}}} | 1 }} & = & {{{5|c}}}_1 & ( = & d_1, & = & e_1, \ldots ) \\ {{skalarproduktzeile12n| {{{1|a}}} | {{{2| x}}} | {{{4|n}}} | 2 }} & = & {{{5|c}}}_2 & ( = & d_2, & = & e_2, \ldots ) \\
\vdots & \vdots & \vdots \\ {{skalarproduktzeile12n| {{{1|a}}} | {{{2| x}}} | {{{4|n}}} | {{{3|m}}} }} & = & {{{5|c}}}_{{{3|m}}} &( = & d_m, & = & e_m, \ldots ) \end{matrix}
|SZ=
}}
lösen. Es sollen also für verschiedene Störvektoren Lösungen des zugehörigen inhomogenen Gleichungssystems berechnet werden. Grundsätzlich könnte man dies als voneinander unabhängige Gleichungssysteme betrachten, es ist aber geschickter, die Umwandlungen, die man auf der linken Seite macht, um Dreiecksgestalt zu erreichen, simultan auf der rechten Seiten mit allen Störvektoren durchzuführen. Ein wichtiger Spezialfall bei
{{
Relationskette
| n
|| m
||
||
||
|SZ=
}}
liegt vor, wenn die Störvektoren die Standardvektoren durchlaufen, siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Invertierbare Matrix/Finden der inversen Matrix/Tabelle/Verfahren
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
85d80wodgpfxtrnwkh6iam0uajbrqs6
R^3/Kreuzprodukt/Rechnung/1/Beispiel
0
79544
1100277
1038015
2026-06-17T07:49:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100277
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Das
{{
Definitionslink
|Kreuzprodukt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der beiden Vektoren
{{
Relationskette
| {{op:Spaltenvektor| 5 | 8 | -2}}, {{op:Spaltenvektor| 3 | 4 | 1}}
| \in | \R^3
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 5 | 8 | -2}} \times {{op:Spaltenvektor| 3 | 4 | 1}}
|| {{op:Spaltenvektor| 8 \cdot 1 - 4 \cdot (-2) | -5 \cdot 1 - 2 \cdot 3 | 5 \cdot 4 - 8 \cdot 3 }}
|| {{op:Spaltenvektor| 16| -11| -4}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des Kreuzproduktes
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jxnrbedun0htvxyyvxcygivxovkjjtp
K^n/Bilinearformen/Vorgabe/Spezialfälle/Beispiel
0
79583
1100010
1085124
2026-06-17T07:05:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100010
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|V
|| K^n
||
||
||
|SZ=
}}
und seien
{{
Relationskette
|a_{ij}
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| 1
| \leq |i,j
| \leq |n
||
||
|SZ=
}}
fixiert. Dann ist die Zuordnung
{{
Math/display|term=
( {{op:Spaltenvektor| x_1 |\vdots| x_n }}, {{op:Spaltenvektor| y_1 |\vdots| y_n }} ) \longmapsto \Psi(x_1 {{kommadots|}} x_n,y_1 {{kommadots|}} y_n) = \sum_{ij} a_{ij} x_iy_j
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Bilinearform|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette/display
|a_{ij}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
für alle {{math|term= i,j|SZ=}} ist dies die Nullform; bei
{{
Relationskette/display
| a_{ij}
|| \delta_{ij}
|| \begin{cases} 1, \text{ falls } i {{=}} j \, , \\ 0 \text{ sonst} \, , \end{cases}
||
||
|SZ=
}}
liegt das Standardskalarprodukt vor
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei der Ausdruck für jeden Körper einen Sinn ergibt, aber die Eigenschaft, positiv definit zu sein, gegenstandslos ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|n
|| 4
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \Psi(x_1 {{kommadots|}} x_4 ,y_1 {{kommadots|}} y_4)
|| x_1y_1+x_2y_2+x_3y_3-x_4y_4
||
||
||
|SZ=
}}
spricht man von einer {{Stichwort|Minkowski-Form|SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|\Psi(x_1,x_2,y_1,y_2)
|| x_1y_2-x_2y_1
||
||
||
|SZ=
}}
handelt es sich um die Determinante im zweidimensionalen Fall.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Bilinearformen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
79hzyk319zfl1f6rshudq5ywcega6eh
Quadratisches Polynom/R/2 Variablen/Variablenwechsel/1/Beispiel
0
79644
1100218
1085349
2026-06-17T07:40:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100218
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das quadratische Polynom
{{
Relationskette/display
| F
|| 3X^2 -4XY+5Y^2 +6X+2Y-7
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir müssen zunächst die Matrix
{{
Relationskette/display
|M
|| {{op:Matrix22| 3 | -2| -2| 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|diagonalisieren|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
|(X-3)(X-5) -4
|| X^2 -8X +11
|| (X-4)^2 -5
||
||
|SZ=.
}}
Somit sind die Eigenwerte gleich
{{
Math/display|term=
x_1 = \sqrt{5} +4 \text{ und } x_2 = -\sqrt{5} +4
|SZ=.
}}
Eigenvektoren sind
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Spaltenvektor| -2| \sqrt{5} + 1}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 2 | \sqrt{5} - 1}}
|SZ=.
}}
Daher bilden
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Bruch| 1 | \sqrt{ 10 + 2 \sqrt{5 } } }} {{op:Spaltenvektor| -2| \sqrt{5} + 1}}
|und|term2=
{{op:Bruch| 1 | \sqrt{ 10 - 2 \sqrt{5 } } }} {{op:Spaltenvektor| 2 | \sqrt{5} - 1}}
|SZ=.
}}
eine Orthonormalbasis aus Eigenvektoren.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der quadratischen Formen (R)
|Kategorie2=Theorie der Quadriken in zwei Variablen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1x5nnsqp2bl7d083ims11oxm4jrpp6d
Vektorraum/Tensorprodukt/R^2 über sich/Rechnen/Beispiel
0
79796
1100379
1085509
2026-06-17T08:06:09Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100379
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Im {{mathl|term= \R^2 {{tensor|\R}} \R^2 |SZ=}} gilt
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Spaltenvektor| 5 | -7}} {{tensor||}} {{op:Spaltenvektor| -3| 4}}
|| {{makl| 5 e_1 -7 e_2 |}} {{tensor||}} {{makl| -3e_1 +4e_2 |}}
|| -15 e_1 {{tensor||}} e_1 +20 e_1 {{tensor||}} e_2 +21 e_2 {{tensor||}} e_1 - 28 e_2 {{tensor||}} e_2
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Tensorprodukte von Vektorräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
surd6b54dylqdi49on2o7te7e8q1ovx
Vektorraum/Tensorprodukt/R^2 über sich/Basiswechsel/Beispiel
0
79823
1100378
1085508
2026-06-17T08:05:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100378
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den {{math|term= \R^2 |SZ=}} mit den Basen
{{
Relationskette
| {{basis|v}}
|| {{op:Spaltenvektor| 5 | 6}}, {{op:Spaltenvektor| -3| 8}}
||
||
||
|SZ=
}}
und der Standardbasis {{math|term= {{basis|w}} |SZ=}} und {{math|term= {{CC}} |SZ=}} als reellen Vektorraum mit den Basen
{{
Relationskette
| {{basis| x}}
|| 3-2 {{Imaginäre Einheit|}} , 4+5{{Imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| {{basis| y}}
|| 1,{{Imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit sind die Basiswechselmatrizen, wie sie in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Vektorraum/Tensorprodukt/Basen/Übergangsmatrix/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auftreten, gleich
{{
Relationskette/display
| B_1
|| {{op:Matrix22| 5| -3| 6 | 8}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| B_2
|| {{op:Matrix22| 3| 4 | -2| 5}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir folgen der Anordnung {{mathl|term= (1,1),(1,2),(2,1),(2,2) |SZ=}} und erhalten die Basiswechselmatrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix44| 15| 20| -9| -12| -10| 25| 6 | -15| 18| 24| 24| 32| -12| 30| -16| 40||}}
|SZ=.
}}
In der zweiten Spalte steht beispielsweise, wie man {{mathl|term= v_1 {{tensor|}} x_2 |SZ=}} als Linearkombination der {{mathl|term= w_1 {{tensor|}} y_1 , \, w_1 {{tensor|}} y_2 , \,w_2 {{tensor|}} y_1 , \, w_2 {{tensor|}} y_2 |SZ=}} ausdrückt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Tensorprodukte von Vektorräumen
|Kategorie2=Theorie der Basiswechsel von endlichdimensionalen Vektorräumen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dmimqu3ljinlfhutufh9xao6fwor491
Abstand/Punkt zu affinem Unterraum/Beispiel
0
80477
1099702
1034639
2026-06-17T06:16:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099702
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=Es sei {{math|term= E |SZ=}} ein reeller
{{
Definitionslink
|affiner Raum|
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|euklidischen Vektorraum|
|SZ=
}}
{{math|term= V |SZ=,}}
{{
Relationskette
| P
| \in | E
||
||
||
|SZ=
}}
ein Punkt und
{{
Relationskette
|F
| \subseteq | E
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|affiner Unterraum|
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| P
| \in | F
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Abstand von {{math|term= P |SZ=}} zu {{math|term= F |SZ=}} gleich {{math|term= 0 |SZ=.}} Im Allgemeinen schreibt man
{{
Relationskette/display
| F
|| Q+U
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem Aufpunkt
{{
Relationskette
| Q
| \in | F
||
||
||
|SZ=
}}
und mit einem
{{
Definitionslink
|Untervektorraum|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | V
||
||
||
|SZ=
}}
und bestimmt das
{{
Definitionslink
|orthogonale Komplement|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| W
|| {{op:Orthogonales Komplement| U |}}
||
||
||
|SZ=
}}
von {{math|term= U |SZ=}} in {{math|term= V |SZ=.}} Wenn {{mathl|term= u_1 {{kommadots|}} u_m |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
von {{math|term= U |SZ=}} und {{mathl|term= w_1 {{kommadots|}} w_k |SZ=}} eine Basis von {{math|term= W |SZ=}} ist, so gibt es eine eindeutige Darstellung
{{
Relationskette/display
| {{op:Vektor| P | Q}}
|| \sum_{i {{=}}1 }^m a_i u_i + \sum_{j {{=}} 1 }^k b_j w_j
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist dann
{{
Relationskette/display
| L
|| P + \sum_{j {{=}} 1 }^k b_j w_j
|| Q - \sum_{ i {{=}} 1}^m a_iu_i
||
||
|SZ=
}}
der Lotfußpunkt von {{math|term= P |SZ=}} auf {{math|term= F |SZ=}} und der Abstand von {{math|term= P |SZ=}} zu {{math|term= L |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Abstand| P | F}}
|| {{op:Abstand| P | L}}
|| {{op:Norm| \sum_{j {{=}} 1 }^k b_j w_j |}}
||
||
|SZ=.
}}
Wenn die {{math|term= w_j |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Orthonormalbasis|
|SZ=
}}
von {{math|term= U |SZ=}} bilden, so ist dies gleich {{mathl|term= \sqrt{ \sum_{j=1}^k b_j^2} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der affinen Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pourhtxk8lnaosu5t49yr3x0pvipv61
Euklidische Ebene/(4,5)/Abstand zu 2x-3y ist 7/Beispiel
0
80478
1099869
1035765
2026-06-17T06:42:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099869
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen in der euklidischen Ebene den Abstand des Punktes
{{
Relationskette
|P
|| {{op:Spaltenvektor| 4 | 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
zu der Geraden {{math|term= G |SZ=,}} die durch
{{
Relationskette
| 2x-3y
|| 7
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist, berechnen. Die Gerade hat die Form
{{
Relationskette/display
|G
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 7 | 2}} | 0 }} + t {{op:Spaltenvektor| 3| 2}} |t \in \R }}
||
||
||
|SZ=
}}
und {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 2 | -3}} |SZ=}} ist ein zu {{math|term= G |SZ=}} orthogonaler Vektor. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 7 | 2}} | 0 }} - {{op:Spaltenvektor| 4 | 5}}
|| {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 2}} | - 5}}
|| - {{op:Bruch| 23| 26}} {{op:Spaltenvektor| 3 | 2}} + {{op:Bruch| 14| 13}} {{op:Spaltenvektor| 2 | -3}}
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist der Lotfußpunkt gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 4 | 5}} + {{op:Bruch| 14| 13}} {{op:Spaltenvektor| 2 | -3}}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 80| 13}} | {{op:Bruch| 23| 13}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
und der Abstand ist
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 14| 13}} \sqrt{13}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Abstände von Teilmengen in euklidischen Räumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cty1yvai0jh1lich1gobcqt6ph6redu
Windschiefe Geraden/R^3/Abstand/Extremalproblem/Beispiel
0
80794
1100400
1085529
2026-06-17T08:09:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100400
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=Es seien
{{
Relationskette/display
|G
|| P+ \R v
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|H
|| Q+ \R w
||
||
||
|SZ=
}}
windschiefe Geraden. Wir wollen das Abstandsproblem zwischen den beiden Geraden als Extremalproblem im Sinne der höherdimensionalen Analysis verstehen. Sei
{{
Relationskette/display
|P
|| {{op:Spaltenvektor|a_1 |a_2 |a_3 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|Q
|| {{op:Spaltenvektor|b_1 |b_2 |b_3 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Quadrat des Abstandes zwischen zwei Punkten
{{
Relationskette/display
|P'
|| {{op:Spaltenvektor|a_1 |a_2 |a_3 }} + s {{op:Spaltenvektor|v_1 |v_2 |v_3 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|Q'
|| {{op:Spaltenvektor|b_1 |b_2 |b_3 }} + t {{op:Spaltenvektor|w_1 |w_2 |w_3 }}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit
{{
Relationskette/k
|c_i
|| a_i-b_i
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align/drucklinks/teile
| d(P',Q')^2
|| {{makl| c_1 +sv_1 -tw_1 |}}^2 + {{makl| c_2 +sv_2 -tw_2 |}}^2 + {{makl| c_3 +sv_3 -tw_3 |}}^2
|| c_1^2 + s^2v_1^2 + t^2w_1^2 + 2sc_1v_1 -2tc_1w_1 -2stv_1w_1 + c_2^2 + s^2v_2^2 + t^2w_2^2 + 2sa_2v_2 | 5teil2= -2tc_2w_2-2stv_2w_2 + c_3^2 + s^2v_3^2 + t^2w_3^2 + 2sc_3v_3 -2tc_3w_3 -2stv_3w_3
|| c_1^2+c_2^2+c_3^2 + 2s {{makl|c_1v_1 + c_2v_2 +c_3v_3 |}} - 2t {{makl|c_1 w_1 + c_2w_2 +c_3w_3 |}} | 7teil2= +s^2 {{makl|v_1^2 +v_2^2 +v_3^2 |}} +t^2 {{makl|w_1^2 +w_2^2 +w_3^2 |}} -2st {{makl|v_1w_1 + v_2w_2 +v_3w_3 |}}
||
|SZ=.
}}
Diesen Ausdruck kann man mit Mitteln der Analysis 2 interpretieren. Wir betrachten die durch die Geraden gegebenen Daten als fixierte Parameter, sodass ein reellwertiger funktionaler Ausdruck {{mathl|term= f(s,t) |SZ=}} in den beiden reellen Variablen
{{
mathkor|term1=
s
|und|term2=
t
|SZ=
}}
vorliegt, für den Extrema zu bestimmen sind. Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Partielle Ableitung| f |s}}
|| 2 {{makl|c_1v_1 +c_2v_2 +c_3v_3 |}} + 2s {{makl|v_1^2 +v_2^2 +v_3^2 |}} -2t {{makl|v_1w_1 + v_2w_2 +v_3w_3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Partielle Ableitung| f |t}}
|| 2 {{makl|c_1w_1 + c_2w_2 +c_3w_3 |}} + 2t {{makl| w_1^2 + w_2^2 + w_3^2 |}} -2s {{makl|v_1w_1 + v_2w_2 +v_3w_3 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn wir diese gleich {{math|term= 0 |SZ=}} setzen, so erhalten wir ein inhomogenes lineares Gleichungssystem mit zwei Gleichungen in den Variablen
{{
mathkor|term1=
s
|und|term2=
t
|SZ=.
}}
Mit
{{
Faktlink
|Präwort=der|Cramerschen Regel|Faktseitenname=
Lineares Gleichungssystem/Cramersche Regel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
erhält man
{{
Relationskette/display
|s
|| {{op:Bruch| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| - c_1v_1 - c_2v_2 -c_3v_3 | -v_1w_1 -v_2w_2 -v_3w_3 | - c_1 w_1 - c_2 w_2 -c_3 w_3 | w_1^2 +w_2^2 +w_3^2 }} |}} | {{op:Determinante| {{op:Matrix22|v_1^2 +v_2^2 +v_3^2 | -v_1w_1 -v_2w_2 -v_3w_3 | - v_1w_1 - v_2w_2 -v_3w_3 | w_1^2 +w_2^2 +w_3^2 }} |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|t
|| {{op:Bruch| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| v_1^2 +v_2^2 +v_3^2 | - c_1v_1 - c_2v_2 -c_3v_3 | - v_1w_1 - v_2w_2 -v_3w_3 | -c_1w_1 -c_2w_2 -c_3w_3 | }} |}} | {{op:Determinante| {{op:Matrix22|v_1^2 +v_2^2 +v_3^2 | -v_1w_1 -v_2w_2 -v_3w_3 | - v_1w_1 - v_2w_2 -v_3w_3 | w_1^2 +w_2^2 +w_3^2 }} |}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn
{{
mathkor|term1=
v
|und|term2=
w
|SZ=
}}
normiert sind, so vereinfachen sich diese Ausdrücke zu
{{
Relationskette/display
|s
|| {{op:Bruch| - {{op:Skalarprodukt|P-Q|v}} - {{op:Skalarprodukt|P-Q |w}} {{op:Skalarprodukt| v |w}} | 1- {{op:Skalarprodukt| v |w}}^2 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|t
|| {{op:Bruch| - {{op:Skalarprodukt|P-Q|w}} - {{op:Skalarprodukt|P-Q |v}} {{op:Skalarprodukt| v |w}} | 1- {{op:Skalarprodukt| v |w}}^2 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Abstände von Teilmengen in euklidischen Räumen
|Kategorie2=Theorie der Extrema von reellwertigen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1gzzsunxwpx3csqhc50bzvv9itn95ff
C/Multiplikation/Reell/Winkeltreu/Beispiel
0
80800
1099769
1084873
2026-06-17T06:27:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099769
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{CC}} | {{CC}}
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Prämath= {{CC}}
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die durch die Multiplikation mit der komplexen Zahl
{{
Relationskette/display
| {{{w|w}}}
|| a+b {{Imaginäre Einheit|}}
|\neq| 0
||
||
|SZ=
}}
gestiftet wird. Bezüglich der reellen Basis {{mathl|term= 1, {{Imaginäre Einheit|}} |SZ=}} von
{{
Relationskette
| {{CC}}
||\R^2
||
||
||
|SZ=
}}
wird diese Abbildung durch die reelle
{{
Definitionslink
|Prämath=2 \times 2
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| a | -b| b | a |}}
|SZ=
}}
beschrieben. Diese schreiben wir als
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| a | -b| b | a |}}
|| {{op:Matrix22| \sqrt{a^2+b^2} | 0 | 0| \sqrt{a^2+b^2} |}} {{op:Matrix22| {{op:Bruch| a | \sqrt{a^2+b^2} }} | - {{op:Bruch| b | \sqrt{a^2+b^2} }} | {{op:Bruch| b | \sqrt{a^2+b^2} }} | {{op:Bruch| a | \sqrt{a^2+b^2} }} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit liegt die Hintereinanderschaltung von einer Isometrie
{{
Zusatz/Klammer
|text=einer
{{
Definitionslink
|Drehung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
und einer
{{
Definitionslink
|Streckung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit dem Streckungsfaktor
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| {{{w|w}}} |}}
|| \sqrt{a^2+b^2}
||
||
||
|SZ=
}}
und insbesondere eine
{{
Definitionslink
|winkeltreue Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor.{{{zusatz1|}}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der winkeltreuen linearen Abbildungen auf C
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1uktxrg683axbntfv8dbmad40xm1z2k
Diagonalmatrix/Orthogonalbasis/Normal/Beispiel
0
81323
1099782
993734
2026-06-17T06:29:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099782
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{KRC|}}^n | {{KRC|}}^n
||
|SZ=
}}
besitze eine
{{
Definitionslink
|Orthonormalbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezüglich des
{{
Definitionslink
|Standardskalarproduktes|
|Kontext=|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
{{mathl|term= u_1 {{kommadots|}} u_n |SZ=}}
aus
{{
Definitionslink
|Eigenvektoren|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
d.h. die beschreibende Matrix besitzt die Diagonalgestalt
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix1n| \lambda}}
|SZ=.
}}
Dann wird der
{{
Definitionslink
|adjungierte Endomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Diagonalmatrix/Orthogonalbasis/Adjungierter Endomorphismus/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
durch die komplex-konjugierte Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix1n| {{op:Komplexe Konjugation| \lambda|}} }}
|SZ=
}}
beschrieben. Diese beiden Matrizen sind offenbar
{{
Definitionslink
|vertauschbar|
|Kontext=Matrix|
|SZ=,
}}
d.h. es liegt ein
{{
Definitionslink
|normaler Endomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der normalen Endomorphismen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gtn2eajwk6zkgndcfnvs1l62t8prmks
Diagonalmatrix/Orthogonalbasis/Adjungierter Endomorphismus/Beispiel
0
81324
1099781
1084888
2026-06-17T06:29:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099781
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|lineare Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{KRC|}}^n | {{KRC|}}^n
||
|SZ=
}}
besitze eine
{{
Definitionslink
|Orthonormalbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezüglich des
{{
Definitionslink
|Standardskalarproduktes|
|Kontext=|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
{{mathl|term= u_1 {{kommadots|}} u_n |SZ=}}
aus
{{
Definitionslink
|Eigenvektoren|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
d.h. die beschreibende Matrix besitzt die Diagonalgestalt
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix1n| \lambda}}
|SZ=.
}}
Dann wird der
{{
Definitionslink
|adjungierte Endomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
durch die komplex-konjugierte Matrix
{{
Relationskette/display
| \psi
|| {{op:Diagonalmatrix1n| {{op:Komplexe Konjugation| \lambda|}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Es ist ja einerseits
{{
Relationskette/display
| {{op:Skalarprodukt| \varphi( u_i) | u_j }}
|| {{op:Skalarprodukt| \lambda_i u_i | u_j }}
|| \lambda_i {{op:Skalarprodukt| u_i | u_j }}
||
||
|SZ=
}}
und andererseits
{{
Relationskette/display
| {{op:Skalarprodukt| u_i | \psi (u_j) }}
|| {{op:Skalarprodukt| u_i | {{op:Komplexe Konjugation| \lambda_j |}} u_j }}
|| \lambda_j {{op:Skalarprodukt| u_i | u_j }}
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|i
|\neq |j
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies beides gleich {{math|term= 0 |SZ=}} und bei
{{
Relationskette
|i
|| j
||
||
||
|SZ=
}}
steht beidseitig {{math|term= \lambda_i |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des adjungierten Endomorphismus
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sa6qklisl3cgs4fq0ef6l9jgkvx50vk
Quadratisches Polynom/R/1 Variable/Quadratische Ergänzung/Beispiel
0
81426
1100217
1085347
2026-06-17T07:39:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100217
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem quadratischen Polynom {{mathl|term= aX^2+bX+c|SZ=}} in einer Variablen {{math|term= X |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| a,b,c
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
findet man die Nullstellen durch {{Stichwort|quadratisches Ergänzen|SZ=.}} D.h. man schreibt
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Charakteristik des Körpers sei nicht {{math|term= 2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| aX^2+bX+c
|| a {{makl| X^2 + {{op:Bruch| b |a}} X + {{op:Bruch| c |a}} |}}
|| a {{makl| {{makl| X + {{op:Bruch| b | 2a}} |}}^2 - {{op:Bruch|b^2| 4a^2}} + {{op:Bruch| c |a}} |}}
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist genau dann gleich {{math|term= 0 |SZ=,}} wenn
{{
Relationskette/display
|X
|| \pm \sqrt{ {{op:Bruch|b^2| 4a^2}} - {{op:Bruch| c |a}} } - {{op:Bruch| b | 2a}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die Wurzel
{{
Relationskette/display
| \sqrt{ {{op:Bruch|b^2| 4a^2}} - {{op:Bruch| c |a}} }
|| {{op:Bruch| 1 | 2a}} \sqrt{ b^2-4ac }
||
||
||
|SZ=
}}
in dem Körper existiert. Je nachdem gibt es keine, eine oder zwei Lösungen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der quadratischen Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a1h9nlkmpv3em7ee3yzw6r299qznwpo
R mod Z2 pi/Isomorphiesatz/Beispiel
0
81480
1100228
1037778
2026-06-17T07:41:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100228
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|S^1
| t | {{op:Spaltenvektor| {{op:cos| t |}} | {{op:sin| t |}} }}
|SZ=,
}}
ist
{{
Definitionslink
|surjektiv|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und aufgrund
{{
Faktlink
|Präwort=der|Periodizität |Faktseitenname=
Sinus und Kosinus/R/Periodizitätseigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|trigonometrischen Funktionen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= \Z 2 \pi|SZ=.}} Nach
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Isomorphiesatz|Faktseitenname=
Gruppenhomomorphismus/Surjektiv und Restklassengruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es eine kanonische Isomorphie
{{
Relationskette/display
| \R/ \Z 2 \pi
| \cong|S^1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Homomorphiesatz (Gruppen)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8399yhzytftofur5k5dqempx2lx0vzz
C/Cx/Exponentialabbildung/Isomorphiesatz/Beispiel
0
81482
1099768
1084872
2026-06-17T06:27:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099768
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|komplexe Exponentialfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|({{CC}},0,+)|( {{op:Einheiten| {{CC}} |}} ,1, \cdot)
| z | {{op:exp| z |}}
|SZ=,
}}
ist ein
{{
Definitionslink
|surjektiver|
|Kontext=|
|SZ=
}} {{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= \Z 2 \pi {{Imaginäre Einheit|}} |SZ=.}} Nach
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Isomorphiesatz|Faktseitenname=
Gruppenhomomorphismus/Surjektiv und Restklassengruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es eine kanonische Isomorphie
{{
Relationskette/display
| {{CC}}/ \Z 2 \pi {{Imaginäre Einheit|}}
| \cong| {{op:Einheiten| {{CC}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Homomorphiesatz (Gruppen)
|Kategorie2=Theorie der komplexen Exponentialfunktion
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
img0r38nx3tlw9ke9xo24yz9rhit62t
Allgemeine und spezielle lineare Gruppe/Determinante/Isomorphiesatz/Beispiel
0
81484
1099719
1084831
2026-06-17T06:19:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099719
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= {{op:Determinante||}}
| {{op:GLG| n | K}} | K^\times
| M | {{op:Determinante| M |}}
|SZ=,
}}
ist ein
{{
Definitionslink
|surjektiver|
|Kontext=|
|SZ=
}} {{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
ist nach Definition die
{{
Definitionslink
|spezielle lineare Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:SLG| n | K}} |SZ=.}} Nach
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Isomorphiesatz|Faktseitenname=
Gruppenhomomorphismus/Surjektiv und Restklassengruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es eine kanonische Isomorphie
{{
Relationskette/display
| {{op:GLG| n | K}}/ {{op:SLG| n | K}}
| \cong| {{op:Einheiten| K |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Homomorphiesatz (Gruppen)
|Kategorie2=Determinantentheorie (Körper)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
exw2g5ti6nddjf2s6fxpwiv0pibxopc
Gruppenhomomorphismus/Signum/Beispiel
0
81596
1099940
1036184
2026-06-17T06:54:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099940
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Zuordnung
{{
Abbildung/display
|name=
|S_n |\{1,-1\}
| \pi| {{op:Signum| \pi}}
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= S_n |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Permutationsgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= n |SZ=}} Elementen bezeichnet, ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Permutation/Signum/Gruppenhomomorphismus/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des Signums (Permutation)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fp2yzsryjbycwm7xt6cgzu4mg52j020
Spaltenstochastische Matrix/Positive Zeile/3x3/Eigenraum/1/Beispiel
0
81895
1100307
1085436
2026-06-17T07:54:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100307
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|spaltenstochastische|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=3 \times 3
|Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| {{op:Bruch| 1 | 3}} | {{op:Bruch| 1 | 3}} | {{op:Bruch| 1 | 3}} | {{op:Bruch| 1 | 2}} | {{op:Bruch| 2 | 3}} | 0 | {{op:Bruch| 1 | 6}} | 0 | {{op:Bruch| 2 | 3}} }}
|SZ=,
}}
bei der alle Einträge der ersten Zeile positiv sind. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Spaltenstochastische Matrix/Positive Zeile/Eindimensionaler Eigenraum/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es eine eindeutige Eigenverteilung. Um diese zu bestimmen, berechnet man den Kern von
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0| 0 | 1 |}} - {{op:Matrix33| {{op:Bruch| 1 | 3}} | {{op:Bruch| 1 | 3}} | {{op:Bruch| 1 | 3}} | {{op:Bruch| 1 | 2}} | {{op:Bruch| 2 | 3}} | 0 | {{op:Bruch| 1 | 6}} | 0 | {{op:Bruch| 2 | 3}} }}
|| {{op:Matrix33| {{op:Bruch| 2 | 3}} | - {{op:Bruch| 1 | 3}} | - {{op:Bruch| 1 | 3}} | -{{op:Bruch| 1 | 2}} | {{op:Bruch| 1 | 3}} | 0 | - {{op:Bruch| 1 | 6}} | 0 | {{op:Bruch| 1 | 3}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieser wird von {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 2 | 3 | 1}} |SZ=}} erzeugt und die stationäre Verteilung ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 2 | 6}} | {{op:Bruch| 3 | 6}} | {{op:Bruch| 1 | 6}} }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | 3}} | {{op:Bruch| 1 | 2}} | {{op:Bruch| 1 | 6}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stochastischen Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fixmvsrfz1jc499n7r0hjwpdnh2zu5x
Dachprodukt/Basiswechsel/Umrechnung/Bemerkung
0
82088
1100549
1085620
2026-06-17T10:26:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100549
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zu Basen {{mathl|term= v_1 {{kommadots|}} v_m |SZ=}} und {{mathl|term= w_1 {{kommadots|}} w_m |SZ=}} eines
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Vektorraumes|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= V |SZ=}} mit den Beziehungen
{{
Relationskette/display
| v_j
|| \sum_{i {{=}} 1}^m a_{ij} w_i
||
||
||
|SZ=
}}
erhält man zwischen den Basen
{{
Mathkor/display|term1=
v_{i_1 } {{wedgedots|}} v_{i_n } \text{ mit } 1 \leq i_1 < \ldots < i_n \leq m
|und|term2=
w_{i_1 } {{wedgedots|}} w_{i_n } \text{ mit } 1 \leq i_1 < \ldots < i_n \leq m
|SZ=
}}
des {{mathl|term= \bigwedge^n V |SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display/handlinks
| v_{j_1 } {{wedgedots|}} v_{j_n }
|| \sum_{ 1 \leq i_1 < \cdots < i_n \leq m} {{makl| \sum_{\pi \in S_n } {{op:Signum| \pi}} \prod_{ s{{=}} 1}^n a_{i_s j_{ \pi (s)} } |}} w_{i_1 } {{wedgedots|}} w_{i_n }
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies beruht gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Dachprodukt/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=4
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette/align/handlinks
| v_{j_1 } {{wedgedots|}} v_{j_n }
|| {{makl| \sum_{i {{=}} 1}^m a_{i j_1 } w_i |}} {{wedgedots|}} {{makl| \sum_{i {{=}} 1}^m a_{i j_n } w_i |}}
|| \sum_{1 \leq i_1 < \cdots < i_n \leq m } {{makl| \sum_{\pi \in S_n } {{op:Signum| \pi}} \prod_{ s{{=}} 1}^n a_{i_s j_{ \pi (s)} } |}} w_{i_1 } {{wedgedots|}} w_{i_n }
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der äußeren Potenzen (Vektorräume)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tb7s6iehhkpzv0121j76pdv4y6dk8vj
Vektorräume/Endliche Familie/Tensorprodukt/Konstruktion/Beispiel
0
82176
1100381
1085511
2026-06-17T08:06:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100381
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette
|K
||\R
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|V_1
||\R^2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|V_2
||\R^3
||
||
||
|SZ=
}}
sind die Elemente aus {{math|term= F |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne der
{{
Definitionslink
|Definition|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Vektorräume/Endliche Familie/Tensorprodukt/Definition
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Linearkombinationen wie
{{
Math/display|term=
4 e_{ ({{op:Spaltenvektor| 3 | 2 ||}}, {{op:Spaltenvektor| 6 | -1| 5 ||}} ) }-5e_{ ({{op:Spaltenvektor| 1 | 7 ||}}, {{op:Spaltenvektor| 3 | 3| 4 ||}} ) } + 6 e_{ ({{op:Spaltenvektor| 2 | 4 ||}}, {{op:Spaltenvektor| -4| 7 | 8 ||}} ) }
|SZ=.
}}
Mit den Standardvektoren des {{math|term= \R^2 |SZ=}} bzw. des {{math|term= \R^3 |SZ=}} ist dies
{{
Math/display|term=
4 e_{ (3e_1 +2e_2, 6e_1 -e_2+5e_3 ) }-5e_{ e_1 +7e_2, 3e_1+3 e_2+4e_3 } + 6 e_{ ( 2e_1 + 4e_2, -4e_1 +7e_2+8e_3 ) }
|SZ=.
}}
Da die Tupel untereinander verschieden sind, kann man diesen Ausdruck in {{math|term= F |SZ=}} nicht vereinfachen. Das Bild dieses Elementes in
{{
Relationskette
|F/U
|| \R^2 {{tensor|\R}} \R^3
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
4 (3e_1 +2e_2) {{tensor}} ( 6e_1 -e_2+5e_3 ) -5 ( e_1 +7e_2) {{tensor}} ( 3e_1+3 e_2+4e_3 ) +6 ( 2e_1 + 4e_2) {{tensor}} ( -4e_1 +7e_2+8e_3 )
|SZ=.
}}
Diesen Ausdruck kann man wesentlich vereinfachen, und als eine Linearkombination der Familie
{{
mathbed|term=
e_i {{tensor}} e_j
||bedterm1=
i=1,2
||bedterm2=
j=1,2,3
|SZ=,
}}
darstellen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Tensorprodukte von Vektorräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fll2swao1cyc8kul5i1zkprdkspmzlg
Modallogik/Gerichteter Graph/Belegung/1/Beispiel
0
82211
1100081
1074389
2026-06-17T07:17:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100081
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Baby Category 2|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Melikamp
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Wir arbeiten mit den Aussagenvariablen {{mathl|term= p,q,r|SZ=.}} Im Weltpunkt {{math|term= a |SZ=}} gelte
{{
Math/display|term=
a \vDash p, q , \neg r
|SZ=
}}
und im Weltpunkt {{math|term= b |SZ=}} gelte
{{
Math/display|term=
b \vDash p, \neg q , r
|SZ=.
}}
Daraus kann man die Gültigkeit von aussagenlogischen Ausdrücken jeweils erschließen, beispielsweise gilt
{{
Math/display|term=
a \vDash p {{logund}} \neg r
|SZ=
}}
oder
{{
Math/display|term=
b \vDash \neg q \rightarrow r
|SZ=.
}}
Für modallogische Ausdrücke muss man den gerichteten Graphen berücksichtigen, wobei man induktiv über die Anzahl der Boxen vorgeht. Es geht also zunächst um Ausdrücke der Form {{math|term= \Box \alpha|SZ=,}} wobei {{math|term= \alpha|SZ=}} ein rein aussagenlogischer Ausdruck ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=also ohne jede Box|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Gültigkeit von {{math|term= \Box \alpha|SZ=}} in einem Weltpunkt bedeutet, dass in jedem von diesem Weltpunkt aus erreichbaren Weltpunkt {{math|term= \alpha|SZ=}} gilt. Somit gilt beispielsweise
{{
Math/display|term=
a \vDash \Box p
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
a \vDash \neg \Box q
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
a \vDash \Box (q {{logoder}} r)
|SZ=,
}}
ferner
{{
Math/display|term=
b \vDash \Box p
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
b \vDash \Box \neg q
|SZ=.
}}
Damit kann man dann in jedem Punkt aussagenlogisch den Wahrheitswert von jeder modallogischen Aussage bestimmen, in der die Box nur einfach
{{
Zusatz/Klammer
|text=also ohne Verschachtelungen|
|ISZ=|ESZ=
}}
auftritt, beispielsweise
{{
Math/display|term=
a \vDash \Box p {{logund}} \neg r {{logund}} \neg \Box \neg r
|SZ=.
}}
Unter Berücksichtigung des gerichteten Graphen kann man dann auch den Wahrheitswert für jeden modallogischen Ausdruck mit modallogischer Verschachtelungstiefe {{math|term= \leq 2 |SZ=}} bestimmen, also etwa
{{
Math/display|term=
a \vDash \Box \Box p
|SZ=,
}}
u.s.w.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Modelltheorie der Modallogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gulxq61943r0f3gkds52ul75gz5z0yy
Additive Gleichung/Eine Variable/Lösbar/Beispiel
0
83145
1099708
1084807
2026-06-17T06:17:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099708
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir arbeiten über den natürlichen Zahlen und betrachten die Gleichung
{{
Relationskette/display
| 3 + x
|| 8
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Unbestimmten {{math|term= x |SZ=.}} Gesucht ist also nach derjenigen Zahl, die zu {{math|term= 3 |SZ=}} hinzuaddiert die Zahl {{math|term= 8 |SZ=}} ergibt. Diese Gleichung besitzt die einzige Lösung
{{
Relationskette/display
| x
|| 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies sind zwei Aussagen! Einerseits wird behauptet, dass {{math|term= 5 |SZ=}} eine Lösung ist und andererseits, dass es außer der {{math|term= 5 |SZ=}} keine weitere Lösung gibt. Das Erste kann man einfach durch Einsetzen und Nachrechnen überprüfen, es ist ja in der Tat
{{
Relationskette/display
| 3+5
|| 8
||
||
||
|SZ=.
}}
Dass es keine weitere Lösung gibt, ergibt sich einfach aus
{{
Faktlink
|Präwort=der|Abziehregel|Faktseitenname=
Natürliche Zahlen/Addition mit n/Als Verschiebung/Hilfseigenschaften/Fakt
|Nr=5
|SZ=.
}}
Wenn {{math|term= y |SZ=}} eine weitere Lösung der Gleichung ist{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Hier ist {{math|term= y |SZ=}} also ein bestimmtes Element der Grundmenge, das die Gleichung erfüllt, keine neue Variable der Gleichung|
|ISZ=.|ESZ=,
}}
so liegt die Gleichungskette
{{
Relationskette/display
| 3+5
|| 8
|| 3+y
||
||
|SZ=
}}
vor, die Abziehregel sichert dann
{{
Relationskette/display
| 5
|| y
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieses Argument kann man auch dann durchführen, wenn man die eine Lösung {{math|term= 5 |SZ=}} noch gar nicht kennt: Aus der Gleichung{{
Zusatz/{{{zusatz2|}}}
|text=Dies ist keine neue Gleichung mit zwei Variablen, sondern eine Elementgleichung in {{math|term= \N|SZ=}} |
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 3+x
|| 8
|| 3+y
||
||
|SZ=
}}
folgt eben
{{
Relationskette/display
| x
|| y
||
||
||
|SZ=.
}}
Betrachten wir allgemein eine Gleichung
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine {{Stichwort|additive Gleichung|SZ=}} oder {{Stichwort|Additionsgleichung|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
der Form
{{
Relationskette/display
|a+x
||b
||
||
||
|SZ=
}}
mit fixierten natürlichen Zahlen
{{
Relationskette
| a,b
| \in | \N
||
||
||
|SZ=.
}}
Zwar sind hier {{math|term= a,b|SZ=}} ebenso wie {{math|term= x |SZ=}} Buchstaben, die für natürliche Zahlen stehen, doch ist die Funktion jeweils eine andere. Die Zahlen {{math|term= a,b|SZ=}} stellen jeweils fixierte natürliche Zahlen dar, die somit die Gleichung
{{
Zusatz/Klammer
|text=als Parameter|
|ISZ=|ESZ=
}}
festlegen, für die dann {{math|term= x |SZ=}} die zu bestimmende Unbekannte ist. Wenn also
{{
Relationskette
|a+x
||b
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, so denke man {{Betonung/Negation|nicht|SZ=}} an die Menge aller Dreiertupel
{{
Relationskette
| (a,b,x)
| \in | \N^3
||
||
||
|SZ=
}}
derart, dass die Gleichheit vorliegt
{{
Zusatz/Klammer
|text=was ebenfalls eine sinnvolle mathematische Aufgabe ist|
|ISZ=|ESZ=,
}}
sondern an eine Gleichung in {{math|term= x |SZ=,}} die durch die Zahlen {{math|term= a,b|SZ=}} als Parameter bestimmt ist.
Das Lösungsverhalten über {{math|term= \N|SZ=}} einer Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
|a+x
||b
||
||
||
|SZ=
}}
hängt vom Größenverhältnis zwischen
{{
mathkor|term1=
a
|und|term2=
b
|SZ=
}}
ab. Bei
{{
Relationskette
|a
| > | b
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es keine Lösung, da wegen
{{
Relationskette/display
|a+x
| \geq | a
| > | b
||
||
|SZ=
}}
die linke Seite stets
{{
Zusatz/Klammer
|text=für jedes
{{
Relationskette/k
| x
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
größer als die rechte Seite ist.
Bei
{{
Relationskette
|a
| \leq |b
||
||
||
|SZ=
}}
hingegen gibt es wie im zuerst genannten Beispiel genau eine Lösung. Die Voraussetzung
{{
Relationskette/display
|a
| \leq | b
||
||
||
|SZ=
}}
bedeutet ja, dass man von {{math|term= a |SZ=}} aus durch sukzessives Nachfolgerbilden zu {{math|term= b |SZ=}} gelangt. Diese Definition ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Natürliche Zahlen/Ordnungsrelation/Addition/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
äquivalent dazu, dass es überhaupt ein
{{
Relationskette
| x
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a+x
||b
||
||
||
|SZ=
}}
gibt. Die eindeutige Lösung ist dann gerade diejenige Zahl, die angibt, wie oft man den Nachfolger von {{math|term= a |SZ=}} nehmen muss, um zu {{math|term= b |SZ=}} zu gelangen. Also ist die Differenz{{
Zusatz/{{{zusatz3|}}}
|text=Es ist typisch, dass Gleichungen zu neuen Begriffen führen|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{Math/display|term=b-a|SZ=}} die eindeutig bestimmte Lösung der Gleichung
{{
Relationskette/display
|a+x
||b
||
||
||
|SZ=
}}
bei
{{
Relationskette
|a
| \leq | b
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gleichungen
|Kategorie2=Theorie der Addition der natürlichen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
efb7a8ssvkasv98sothhq1cizs7e6wi
Ganze Zahlen/Negative Zahlen/Direkt/Gemischte Vorstellung/Bemerkung
0
83158
1100584
1085667
2026-06-17T10:32:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100584
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wie verhalten sich die ganzen Zahlen bezüglich der Zählvorstellung für die natürlichen Zahlen, die wir in der fünften Vorlesung kennengelernt haben? Die richtige Vorstellung ergibt sich, wenn man die Nachfolgerabbildung auf {{math|term= \Z|SZ=}} fortsetzt, indem man für eine negative Zahl
{{
Relationskette
| y
|| -a
||
||
||
|SZ=
}}
den Nachfolger als das Negative des Vorgängers von {{math|term= a |SZ=}} definiert, also
{{
Relationskette/display
| y^\prime
|| - (a-1)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|a
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies als {{math|term= 0 |SZ=}} zu lesen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die natürlichen Zahlen werden somit auf der Zahlengeraden von {{math|term= 0 |SZ=}} aus nach links mit {{math|term= -1,-2, ... |SZ=}} fortgesetzt. Der Nachfolgerschritt ist dann immer noch der eine Schritt nach rechts. Beispielsweise ergeben sich die Reihenfolgen
{{
Aufzählung5
| {{
Math/display|term=
... , - {{|}} {{|}} {{|}}, - {{|}} {{|}} , - {{|}} ,0, {{|}} , {{|}} {{|}} ,{{|}} {{|}} {{|}} ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
..., -NNN0, -NN0, -N0, 0,N0,NN0,NNN0, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
... ,\text{minus drei}, \text{minus zwei}, \text{minus eins}, \text{null}, \text{eins}, \text{zwei}, \text{drei}, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
... , -c,-b, -a,0, a,b,c, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
..., -3,-2,-1, 0,1,2,3, ...
|SZ=.
}}
}}
Es entsteht hier eine Symmetrie am Nullpunkt, wobei die negative Zahl {{mathl|term= -a|SZ=}} der positiven Zahl {{math|term= a |SZ=}} gegenüber liegt. Diese Symmetrie gilt insbesondere auf der Zahlengeraden.
{{
inputbild
|Integers-line|svg| 500px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=kismalac
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|SongkhaRekha|png| 500px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=TareqMahbub
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Wenn man die ganzen Zahlen dynamisch als
{{
Zusatz/Klammer
|text=gleichlange|
|ISZ=|ESZ=
}}
Schritte nach rechts bzw. nach links
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder nach vorne bzw. nach hinten oder nach oben bzw. nach unten|
|ISZ=|ESZ=
}}
interpretiert, so sehen die negativen Zahl so {{Anführung|natürlich}} wie die positiven Zahlen aus.
{{
inputbild
|Apples_in_a_bascket|jpg| 230px {{!}} left {{!}} |
|Text=Der Apfelkorb G
|Autor=
|Benutzer=Spirtu
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}} {{
inputbild
|Apples in a basket|jpg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Der Apfelkorb H
|Autor=
|Benutzer=Oxfordian Kissuth
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Welche Objekte bzw. Strukturen kann man mit den ganzen Zahlen zählen? Es gibt keine Mengen mit negativ vielen Elementen! Dennoch gibt es viele Situationen, wo man mit ganzen Zahlen sinnvoll zählen kann. Sobald es einen Prozess zusammen mit einem zugehörigen gegenläufigen Prozess gibt, wie etwa einen Schritt nach rechts bzw. einen Schritt nach links zu machen, oder wenn man zwei sehr große Haufen
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Körbe|
|ISZ=|ESZ=
}}
an Äpfeln hat, und der Prozess ist, einen Apfel von dem einen Haufen zu dem anderen Haufen zu transportieren
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit dem umgekehrten Transport als dem gegenläufigen Prozess|
|ISZ=|ESZ=,
}}
so kann man die möglichen
{{
Zusatz/Klammer
|text=hintereinander ausgeführten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Prozesse durch die ganzen Zahlen beschreiben: {{math|term= 7 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder deutlicher {{math|term= +7 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
bedeutet {{math|term= 7 |SZ=}} Äpfel von Haufen {{math|term= G |SZ=}} nach Haufen {{math|term= H |SZ=,}} {{math|term= -3 |SZ=}} bedeutet drei Äpfel von Haufen {{math|term= H |SZ=}} nach Haufen {{math|term= G |SZ=.}} Hierbei muss man willkürlich festlegen, welche Prozessrichtung man als positiv ansehen möchte. Auch in der Hauswirtschaft werden die Einnahmen positiv und die Ausgaben negativ verbucht. Damit zusammenhängend werden negative Zahlen häufig als Schulden und positive Zahlen als Guthaben interpretiert.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ganzen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c85v25xfuxiyxc1lhi43dbtkeet8pfi
Ganze Zahlen/Negative Zahlen/Direkt/Multiplikationsvorstellung/Bemerkung
0
83163
1100585
1035038
2026-06-17T10:32:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100585
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wie schon bei den natürlichen Zahlen ist die Vorstellung für die Multiplikation von ganzen Zahlen schwieriger als für die Addition, da bei der Addition beide Summanden die gleiche Rolle spielen
{{
Zusatz/Klammer
|text=zumindest in der wichtigsten Interpretationen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
während dies bei der Multiplikation nicht der Fall ist. Man kann nicht drei Äpfel mal fünf Äpfel ausrechnen. Wie bei den natürlichen Zahlen beschreibt der eine Faktor die Vielfachheit, mit der ein Prozess durchgeführt, den der andere Faktor quantitativ misst. Man kann also dreimal jeweils fünf Äpfel von {{math|term= G |SZ=}} nach {{math|term= H |SZ=}} transportieren und transportiert dann insgesamt {{math|term= 15 |SZ=}} Äpfel von {{math|term= G |SZ=}} nach {{math|term= H |SZ=.}} Das gleiche erreicht man, wenn man fünfmal drei Äpfel von {{math|term= G |SZ=}} nach {{math|term= H |SZ=}} transportiert. Ebenso kann man {{math|term= a |SZ=-}}mal {{math|term= b |SZ=}} Äpfel in die andere Richtung von {{math|term= H |SZ=}} nach {{math|term= G |SZ=}} transportieren, und transportiert damit insgesamt {{math|term= ab|SZ=}} Äpfel von {{math|term= H |SZ=}} nach {{math|term= G |SZ=.}} Ganze Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Apfeltransport samt Richtung|
|ISZ=|ESZ=
}}
mit einer natürlichen Zahl zu multiplizieren besitzt also eine passende natürliche Interpretation. Schwieriger ist es, wenn beide Zahlen negativ sind. Die Definition sagt, dass dann das Produkt der zugehörigen positiven Zahlen herauskommt. Dies kann man sich so vorstellen: Es sei {{math|term= P |SZ=}} ein reversibler Prozess, der gegenläufige Prozess sei mit {{math|term= -P|SZ=}} bezeichnet. Für
{{
Relationskette
| n
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= nP|SZ=}} die {{math|term= n |SZ=-}}fache Ausführung von {{math|term= P |SZ=.}} Für negatives
{{
Relationskette/display
|n
|| -m
||
||
||
|SZ=
}}
interpretiert man dann {{math|term= nP|SZ=}} als die {{math|term= m |SZ=-}}fache Ausführung des gegenläufigen Prozesses. Insbesondere ist
{{
Relationskette/display
|(-1)P
|| -P
||
||
||
|SZ=.
}}
Multiplikation mit {{math|term= -1 |SZ=}} führt also auf den gegenläufigen Prozess, und von daher ist es einleuchtend, auch
{{
Relationskette/display
|(-1)(-P)
|| P
||
||
||
|SZ=
}}
zu setzen, da der gegenläufige Prozess zum gegenläufigen Prozess der Prozess selbst ist.
Auch von den gewünschten algebraischen Gesetzmäßigkeiten her ist die Festlegung {{mathl|term= \text{Minus mal Minus ist Plus} |SZ=}} sinnvoll. Es soll
{{
Relationskette/display
| 0x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gelten und es soll das Distributivgesetz gelten. Dann ist für
{{
Relationskette
| n
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| x
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 0
|| 0x
||(n+(-n))x
|| nx + (-n)x
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei negativem
{{
Relationskette
| x
|| -a
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich daraus
{{
Relationskette/display
| n (-a) + (- n) (-a)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Produkt {{mathl|term= (-n)(-a) |SZ=}} muss also bei Addition mit {{mathl|term= n(-a) |SZ=}} Null ergeben, dies ist aber gerade die charakteristische Eigenschaft von {{math|term= na|SZ=.}} Also ist
{{
Relationskette/display
|(-n) (-a)
|| na
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ganzen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fw9j99cqbnx8l31uctbbwxoeg35kqhl
Dezimalbrüche/Rechnung/1/Beispiel
0
83175
1099779
1084885
2026-06-17T06:29:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099779
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es ist
{{
Relationskette/display
| -7 + {{op:Bruch| 3 | 100}} + {{op:Bruch| 9 | 5}} - {{op:Bruch| 99| 1000}}
|| {{op:Bruch| -7000| 1000}} + {{op:Bruch| 30| 1000}} + {{op:Bruch| 1800| 1000}} - {{op:Bruch| 99| 1000}}
|| {{op:Bruch| -5269| 1000}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 27| 100}} \cdot {{op:Bruch| 11| 1000}}
|| {{op:Bruch| 297| 100000}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dezimalbrüche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nnnlrnd0oe4cjsis0nmro7ag7ue7wth
Rationale Zahlen/Anordnung/1/Beispiel
0
83188
1100233
1085365
2026-06-17T07:42:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100233
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die rationalen Zahlen
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 11| 7}} , {{op:Bruch| 3 | 2}} , {{op:Bruch| 8 | 5}} , 2
|SZ=
}}
miteinander vergleichen. Man kann alle diese Zahlen auf den gemeinsamen Nenner {{math|term= 70 |SZ=}} bringen, wodurch man die Darstellungen
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 110| 70}} , {{op:Bruch| 105| 70}} , {{op:Bruch| 112| 70}} , {{op:Bruch| 140| 70}}
|SZ=
}}
erhält, aus denen man an den Zählern unmittelbar die Größenverhältnisse ablesen kann. Man kann auch die Brüche paarweise gemäß der Definition vergleichen, wegen
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 11
|| 22
| \geq | 21
|| 3 \cdot 7
||
|SZ=
}}
ist beispielsweise
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 11| 7}}
| \geq | {{op:Bruch| 3 | 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Anordnung der rationalen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
57zwht94u39qausysdlsvu44x5ii2s1
Rationale Zahl/Approximation durch Dezimalbrüche/3 durch 7/Taschenrechner/Beispiel
0
83221
1099680
1084779
2026-06-17T06:13:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099680
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wenden
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Rationale Zahl/Approximation durch Dezimalbrüche/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
|q
|| {{op:Bruch| 3 | 7}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|k
|| 9
||
||
||
|SZ=
}}
an. Eine Rechnung des Taschenrechners mit menschlichen Korrekturen liefert
{{
Relationskette/display
| 0{,}428571428
| < | {{op:Bruch| 3 | 7}}
| < | 0{,}428571429
||
||
|SZ=.
}}
Die beiden Dezimalbrüche links und rechts sind also eine Approximation des wahren Bruches {{mathl|term= {{op:Bruch| 3 | 7}} |SZ=}} mit einem Fehler, der kleiner als {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 10^9}} |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dezimalbrüche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jej48y7xpr9nzwb8uk9znc7nbxcid8l
Kommutativer Halbring/Nullring/Beispiel
0
83237
1099977
983062
2026-06-17T07:00:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099977
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die einelementige Menge
{{
Relationskette
|R
||\{0\}
||
||
||
|SZ=
}}
kann man zu einem
{{
Definitionslink
|kommutativen Halbring|
|SZ=
}}
machen, indem man sowohl die Addition als auch die Multiplikation auf die einzig mögliche Weise erklärt, nämlich durch
{{
mathkor|term1=
0+0=0
|und|term2=
0 \cdot 0=0
|SZ=.
}}
In diesem Fall ist
{{
Relationskette
| 1
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
dies ist also ausdrücklich erlaubt. Die Rechengesetze in einem Halbring sind hier trivialerweise erfüllt, da bei jeder zu erfüllenden Gleichung links und rechts sowieso immer {{math|term= 0 |SZ=}} herauskommt. Diesen Halbring nennt man den {{Definitionswort/enp|Nullring|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Halbringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Nullring
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pkg5p4iy4am485gfjon96jzms5v32om
Kommutativer Halbring/Körper/Zwei Elemente/Beispiel
0
83239
1099976
1074986
2026-06-17T06:59:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099976
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir suchen nach einer
{{
Definitionslink
|Halbringstruktur|
|SZ=
}}
auf der Menge {{mathl|term= \{0,1\} |SZ=.}} Wenn {{math|term= 0 |SZ=}} das neutrale Element einer Addition und {{math|term= 1 |SZ=}} das neutrale Element der Multiplikation sein soll, so ist dadurch schon viel festgelegt. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kommutativer Halbring/0 mal 0/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
muss
{{
Relationskette/display
| 0 \cdot 0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gelten. Ferner legen wir
{{
Relationskette/display
| 1+1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
fest. Die Verknüpfungstabellen
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Operationstafeln|
|ISZ=|ESZ=
}}
sehen somit wie folgt aus.
{{:Restklassenringe (Z)/mod 2/Additionstafel}}
und
{{:Restklassenringe (Z)/mod 2/Multiplikationstafel}}
Durch etwas aufwändiges Nachrechnen stellt man fest, dass es sich in der Tat um einen
{{
Definitionslink
|kommutativen Halbring|
|SZ=
}}
handelt{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Sogar um einen
{{
Definitionslink
|Körper|
|SZ=,
}}
ein Begriff, den wir später einführen werden|
|ISZ=.|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Halbringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 2
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
880qetia590g7zq0c3e63fb256vvml7
Binomialkoeffizient/Lotto/Teilmengenanzahl/Beispiel
0
83358
1099753
1076352
2026-06-17T06:24:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099753
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In einer {{math|term= 49 |SZ=-}}elementigen Menge gibt es genau
{{
Relationskette/display
| {{op:Binomialkoeffizient| 49| 6}}
|| {{op:Bruch| 49 \cdot 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot2\cdot 1}}
|| 13 983 816
||
||
|SZ=
}}
{{math|term= 6 |SZ=-}}elementige Teilmengen. Es gibt also so viele mögliche Zahlenkombinationen beim Lotto {{Anführung|Sechs aus 49 |SZ=.}} Der Kehrwert von dieser Zahl ist die Wahrscheinlichkeit, beim Lotto sechs Richtige zu haben. Es werden dabei die Teilmengen gezählt, nicht die möglichen Ziehreihenfolgen. Die Anzahl der möglichen Ziehreihenfolgen ist
{{
Math/display|term=
49 \cdot 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44
|SZ=,
}}
zu jeder sechselementigen Teilmenge gibt es {{mathl|term= 6!|SZ=}} mögliche Ziehreihenfolgen, die auf diese Teilmenge führen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Binomialkoeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
elf9tycfmnhako03n5f4pmbbj5opw6b
Natürliche Zahl/Zehnersystem/Nachfolger/Bemerkung
0
83387
1100648
1085741
2026-06-17T10:41:01Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100648
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Der Nachfolger einer im Dezimalsystem gegebenen natürlichen Zahl
{{
Relationskette/display
|n
|| a_0+a_1 10+a_2 10^2 {{plusdots|}} a_{\ell} 10^{\ell}
||
||
||
|SZ=
}}
lässt sich einfach bestimmen und im Dezimalsystem ausrechnen. Der Nachfolger ist natürlich
{{
Math/display|term=
{{makl| a_0+1 |}} +a_1 10+a_2 10^2 {{plusdots|}} a_{\ell} 10^{\ell}
|SZ=.
}}
Wenn
{{
Relationskette
|a_0
| \leq | 8
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist
{{
Relationskette/display
|a_0+1
| \leq | 9
||
||
||
|SZ=
}}
und die Dezimalentwicklung des Nachfolgers liegt unmittelbar vor. Wenn hingegen
{{
Relationskette
|a_0
|| 9
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so geht es um die Zahl
{{
Relationskette/align
|n+1
||(9+1) + a_1 10+a_2 10^2 {{plusdots|}} a_{\ell} 10^{\ell}
|| 10+ a_1 10+a_2 10^2 {{plusdots|}} a_{\ell} 10^{\ell}
|| (a_1+1) \cdot 10 +a_2 10^2 {{plusdots|}} a_{\ell} 10^{\ell}
||
|SZ=.
}}
Erneut gilt, dass bei
{{
Relationskette
|a_1
| \leq | 8
||
||
||
|SZ=
}}
die Dezimalentwicklung vorliegt, bei
{{
Relationskette
|a_1
|| 9
||
||
||
|SZ=
}}
muss man wie zuvor weitermachen. Wenn die hintersten
{{
Zusatz/Klammer
|text=niedrigststelligen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= s |SZ=}} Ziffern {{math|term= a_0 {{kommadots|}} a_{s-1} |SZ=}} gleich {{math|term= 9 |SZ=}} sind und
{{
Relationskette/display
|a_s
|\neq| 9
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=was den Fall einschließt, dass {{math|term= n |SZ=}} genau {{math|term= s |SZ=}} Ziffern hat, in welchem Fall {{math|term= a_s|SZ=}} als {{math|term= 0 |SZ=}} zu interpretieren ist|
|ISZ=|ESZ=,
}}
so erhält man den Nachfolger, indem man diese {{math|term= s |SZ=}} Neunen durch Nullen ersetzt und {{math|term= a_s|SZ=}} um {{math|term= 1 |SZ=}} erhöht.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Zifferndarstellung für natürliche Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rvf701d3cz41m7zfgo0agdpmydx72kg
Natürliche Zahl/Dezimalsystem/Umrechnung/Beispiel
0
83392
1100102
1037229
2026-06-17T07:20:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100102
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die im Dezimalsystem gegebene Zahl {{mathl|term= 187 |SZ=}} im Dreiersystem ausdrücken. Dazu müssen wir
{{
Zusatz/Klammer
|text=analog zur zweiten Methode aus
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Zehnersystem/Division mit Rest/Durchführung/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
die größte Dreierpotenz finden, die unterhalb {{math|term= 187 |SZ=}} liegt. Das ist
{{
Relationskette/display
| 81
|| 3^4
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=da
{{
Relationskette
| 243
|| 3^5
||
||
||
|SZ=
}}
zu groß ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Für diese Potenz müssen wir schauen, wie oft sie in {{math|term= 187 |SZ=}} hineingeht. Wegen
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 81
|| 162
| < | 187
||
||
|SZ=
}}
sind das zweimal. Wir wissen daher, dass die Entwicklung der Zahl im Dreiersystem {{mathl|term= 2 \cdot 3^4 |SZ=}} beinhaltet, die Ziffer {{math|term= 2 |SZ=}} steht somit als Anfangsziffer fest. Die weitere Ziffernentwicklung hängt jetzt nur von der Differenz
{{
Relationskette/display
| 187 -162
|| 25
||
||
||
|SZ=
}}
ab. Diese Zahl ist kleiner als
{{
Relationskette/display
| 27
|| 3^3
||
||
||
|SZ=,
}}
was bedeutet, dass die dritte Dreierpotenz {{Anführung|gar nicht}} und das heißt hier mit der Ziffer {{math|term= 0 |SZ=}} vorkommt. Wir arbeiten dann mit {{math|term= 25 |SZ=}} und mit der nächstkleineren Dreierpotenz weiter, also mit
{{
Relationskette/display
| 9
|| 3^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese hat wieder zweimal Platz in {{math|term= 25 |SZ=,}} die Differenz ist
{{
Relationskette/display
| 25 -18
|| 7
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Relationskette/display
| 3
|| 3^1
||
||
||
|SZ=
}}
passt wieder zweimal rein, übrig bleibt {{math|term= 1 |SZ=.}} Im Dreiersystem lautet also die Ziffernentwicklung
{{
Math/display|term=
20221
|SZ=.
}}
Diese Ziffernfolge kann man sukzessive notieren
{{
Zusatz/Klammer
|text=Nullen nicht vergessen|
|ISZ=|ESZ=
}}
oder aber in der Rechnung stets deutlich machen, auf welche Potenz sich der jeweilige Rechenschritt bezieht und dann zum Schluss daraus die Ziffernfolge ablesen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zifferndarstellung für natürliche Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5r63wq017ezr9phc6fjkw2ke2xozugd
Zehnersystem/Schriftliches Addieren/Korrekt/1/Beispiel
0
83404
1100427
1027129
2026-06-17T08:14:09Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100427
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen {{mathl|term= 329+475 |SZ=}} berechnen und schreiben
{{
Math/display|term=
329
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
\underline{475}
|SZ=
}}
Nach dem ersten Rechenschritt haben wir
{{
Math/display|term=
329
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
475
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
\underline{\,\,\, 1\,\,\, }
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
\,\,\,\,\, \, 4
|SZ=.
}}
Der Punkt im Beweis zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zehnersystem/Schriftliches Addieren/Korrekt/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist, dass man die hintersten Ziffern der beiden Summanden vergessen kann, die volle Information ist in der Endziffer {{math|term= 4 |SZ=}} und dem Übertrag {{math|term= 1 |SZ=}} bewahrt, was sich dahingehend niederschlägt, dass
{{
Math/display|term=
3 \cdot 100 + 2 \cdot 10 + 4 \cdot 100 + 7 \cdot 10 + 1 \cdot 10 + 4
|SZ=
}}
gleich der Ausgangssumme ist. Diese Eigenschaft weiß man unabhängig davon, dass diese Summe noch gar nicht explizit ausgerechnet wurde. Es spricht also einiges dafür, dass man im Additionsalgorithmus die abgearbeiteten oberen hinteren Ziffern wegstreicht
{{
Zusatz/Klammer
|text=für das Überprüfen der Rechnung ist das aber keine gute Idee|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Im nächsten Rechenschritt rechnet man
{{
Relationskette/display
| 2+7+1
|| 10
||
||
||
|SZ=
}}
und man gelangt zu
{{
Math/display|term=
329
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
475
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
\underline{1 \,\,\, \,\,\, }
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
\,\,\,0 4
|SZ=.
}}
Die Invarianz zeigt sich in der Summe
{{
Math/display|term=
3 \cdot 100 + 4 \cdot 100 + 1 \cdot 100 + 0 \cdot 10 + 4
|SZ=.
}}
Im dritten Schritt rechnet man
{{
Relationskette/display
| 3+4+1
|| 8
||
||
||
|SZ=
}}
und man gelangt zu
{{
Math/display|term=
329
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
\underline{475}
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
8 0 4
|SZ=.
}}
Die oberen Summanden kann man jetzt vollständig vergessen, das Endergebnis steht unten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der schriftlichen Addition der natürlichen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jzoc0qqtb6xdoa46toe0enw6ppeaorf
Gleichung/Eine Variable/Variable einseitig/Bemerkung
0
83542
1100605
1085680
2026-06-17T10:34:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100605
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wenn eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
| x
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, wobei {{math|term= c |SZ=}} ein Term ist, in dem die Variable {{math|term= x |SZ=}} nicht vorkommt, so sagt man, dass {{math|term= x |SZ=}} in der Gleichung {{Stichwort|isoliert|msw=Isolierte Gleichung|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{Stichwort|aufgelöst|msw=Aufgelöste Gleichung|SZ=}} |
|ISZ= {{
Zusatz/{{{zusatz1| -}}}
|text=Dieser Sprachgebrauch ist nicht unproblematisch, da zur Lösung das Vereinfachen gehört. Allerdings ist dieser Vereinfachungsschritt häufig unproblematisch|
|ISZ=.|ESZ=
}} | ESZ=
}}
vorliegt. Hierbei kann {{math|term= c |SZ=}} eventuell ein komplizierter Ausdruck sein, und so besteht die Aufgabe im Allgemeinen darin, den Ausdruck {{math|term= c |SZ=}} zu vereinfachen. Wenn beispielsweise
{{
Relationskette/display
| x
|| 23-15+7 \cdot 11
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, so führt dies auf die vereinfachte und nicht weiter zu vereinfachende Gleichung
{{
Relationskette/display
| x
|| 85
||
||
||
|SZ=,
}}
die man dann als Lösung betrachtet. Grundsätzlich versteht man unter der Lösung
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne von die Lösung finden|
|ISZ=|ESZ=
}}
einer Gleichung in einer Variablen die Isolierung der Variablen auf einer Seite und die Vereinfachung der anderen Seite.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lsc6y6c6c63yw5tm36d4qw18lv3cx1s
Gleichung/Umformungsprinzip/Addition/Beispiel
0
83550
1099925
1026480
2026-06-17T06:51:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099925
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf die Gleichung
{{
Relationskette/display
| x-3
|| 10
||
||
||
|SZ=
}}
kann man beidseitig die Addition {{math|term= +3 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die bijektiv ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
loslassen und erhält die umgeformte Gleichung
{{
Relationskette/display
| x-3+3
|| 10+3
||
||
||
|SZ=.
}}
Vereinfachungen führen auf die Lösung
{{
Relationskette/display
| x
|| 13
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gleichungen
|Kategorie2=Theorie der Addition der natürlichen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9ormyvpzoiqakgda44795pfe6ssnubc
Gleichung/Umformungsprinzip/Nicht injektiv/Bemerkung
0
83552
1100607
1028072
2026-06-17T10:34:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100607
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
|f(x)
|| g(x)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Wir betrachten Gleichungsumformungen, die nicht auf einer injektiven Abbildung beruhen. Als Extremfall betrachten wir die Multiplikation mit {{math|term= 0 |SZ=,}} die ja aufgrund der Annullationsregel alles auf {{math|term= 0 |SZ=}} abbildet und somit hochgradig nicht injektiv ist. Die umgeformte Gleichung ist
{{
Relationskette/display
| 0 \cdot f(x)
|| 0 \cdot g(x)
||
||
||
|SZ=,
}}
also einfach
{{
Relationskette/display
| 0
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Gleichung wird natürlich von jedem {{math|term= x |SZ=}} erfüllt, zum Auffinden der Lösungen der Ursprungsgleichung liefert diese Umformung keinen sinnvollen Beitrag.
Betrachten wir das Quadrieren, d.h. wir gehen von der gegebenen Gleichung zu
{{
Relationskette/display
|(f(x))^2
|| (g(x))^2
||
||
||
|SZ=
}}
über. Über den natürlichen Zahlen ist das Quadrieren eine injektive Abbildung, aber nicht auf den ganzen Zahlen. Die Gleichung
{{
Relationskette/display
| x
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
hat offenbar die einzige Lösung
{{
Relationskette/display
| x
|| 3
||
||
||
|SZ=,
}}
dagegen hat die quadrierte Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^2
|| 9
||
||
||
|SZ=
}}
die beiden Lösungen
{{
Relationskette/display
| x
|| 3,-3
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
33sti2yt8k0s4fgwualhne4k2ungqqt
Strom/Verbrauch/Beispiel
0
83578
1100330
984987
2026-06-17T07:58:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100330
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der monatlich zu zahlende Strompreis hängt unmittelbar vom Verbrauch ab. Es gibt einen Grundpreis für die Kilowattstunde, sagen wir {{math|term= 20 |SZ=}} Cent, und dieser Grundpreis wird mit dem Verbrauch
{{
Zusatz/Klammer
|text=sagen wir im Monat|
|ISZ=|ESZ=
}}
multipliziert und ergibt dann den Gesamtstrompreis. Wenn man {{mathl|term= 1000 |SZ=}} Kilowattstunden verbraucht hat, so muss man
{{
Relationskette/display
| 1000 \cdot 20 \, \rm{Cent}
|| 20 000 \, \rm{Cent}
|| 200 \, \rm {Euro}
||
||
|SZ=
}}
zahlen, wenn man nur die Hälfte, also {{mathl|term= 500 |SZ=}} Kilowattstunden verbraucht hat, so muss man auch nur die Hälfte zahlen, gemäß
{{
Relationskette/display
| 500 \cdot 20 \, \rm{Cent}
|| 10 000 \, \rm{Cent}
|| 100 \, \rm{Euro}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1qduhcflzazazn5xrym0x97tvydl2is
Geschwindigkeit/Zeitdauer/Beispiel
0
83581
1099913
1085006
2026-06-17T06:49:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099913
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein Fahrradfahrer fährt mit einer Geschwindigkeit von {{math|term= 15 |SZ=}} Stundenkilometer durch die Gegend. Nach Definition von Stundenkilometer legt er also in der Stunde {{math|term= 15 |SZ=}} Kilometer zurück. In zwei Stunden legt er somit
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 15
|| 30
||
||
||
|SZ=
}}
Kilometer zurück, in drei Stunden {{math|term= 45 |SZ=}} Kilometer, in vier Stunden {{math|term= 60 |SZ=}} Kilometer. Man kann natürlich auch überlegen, wie viele Kilometer er in kleineren Zeitabschnitten zurücklegt. Beispielsweise legt er in einer halben Stunde {{mathl|term= 7,5 |SZ=}} Kilometer{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=In dieser Darstellung ist das bereits eine rationale Zahl, was wir ja erst einführen wollen. In Metern gerechnet steht hier einfach {{math|term= 7500 |SZ=}} |
|ISZ=.|ESZ=
}}
zurück, in {{math|term= 20 |SZ=}} Minuten {{math|term= 5 |SZ=}} Kilometer und so weiter.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
srbuf03ccvw990ot0yvt167gfwj48i8
Proportionalität/Zeitumrechnung/Beispiel
0
83582
1100187
1037613
2026-06-17T07:34:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100187
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein Tag besteht bekanntlich aus {{math|term= 24 |SZ=}} Stunden, eine Stunde aus {{math|term= 60 |SZ=}} Minuten, eine Minute aus {{math|term= 60 |SZ=}} Sekunden. Manchmal möchte man, beispielsweise, um verschiedene Angaben besser miteinander vergleichen zu können, eine Angabe in einer Einheit in eine andere Einheit umrechnen. Für die Umrechnung einer Zeitangabe in Stunden in eine Zeitangabe in Minuten muss man einfach die Stundenanzahl mit {{math|term= 60 |SZ=}} multiplizieren. Es liegt also die Beziehung
{{
Relationskette/display
| y
|| 60 x
||
||
||
|SZ=
}}
vor, wobei {{math|term= x |SZ=}} die Zeit in Stunden und {{math|term= y |SZ=}} die gleiche Zeit in Minuten angibt. Diesen Sachverhalt kann man sich auch durch eine Wertetabelle sichtbar machen.
{{Wertetabelle5|text1=Stunden|text2=Minuten| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 60| 120| 180| 240| 300}}
Die Beziehung zwischen der Zeit in Tagen und in Stunden wird durch die Formel
{{
Relationskette/display
| y
|| 24x
||
||
||
|SZ=
}}
ausgedrückt, wobei jetzt {{math|term= x |SZ=}} die Anzahl der Tage und {{math|term= y |SZ=}} die Anzahl der Stunden ist.
{{Wertetabelle5|text1=Tage|text2=Stunden| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 24| 48| 72| 96| 120}}
Wenn man die beiden Umrechnungen als unabhängig voneinander betrachtet, so ist es unproblematisch, hier wieder mit den Variablen
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}}
zu arbeiten, es handelt sich dann um einen neuen Kontext. Wenn man allerdings gleichzeitig mit Tagen, Stunden und Minuten arbeiten möchte, so ist es sehr gefährlich, mit {{math|term= x |SZ=}} einmal die Stunden und einmal die Tage und mit {{math|term= y |SZ=}} einmal die Minuten und einmal die Stunden zu bezeichnen, und die Stunden einmal mit {{math|term= x |SZ=}} und einmal mit {{math|term= y |SZ=}} zu bezeichnen. Um dies zu vermeiden, schreibt man die zweite Formel mit neuen Variablen beispielsweise als
{{
Relationskette/display
|v
|| 24z
||
||
||
|SZ=.
}}
Häufig sind auch suggestive Variablensymbole hilfreich. Wenn man {{math|term= t |SZ=}} für Tage, {{math|term= s |SZ=}} für Stunden und {{math|term= m |SZ=}} für Minuten nimmt, so schreiben sich die Umrechnungsformeln als
{{
Relationskette/display
| s
|| 60 m
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| t
|| 24 s
||
||
||
|SZ=.
}}
Solche Bezeichnungsphilosophien sollte man aber auch nicht überstrapazieren, wenn man noch Sekunden mitberücksichtigen möchte, ist das {{math|term= s |SZ=}} wegen Stunden schon besetzt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qpedxwnm9iw750rmseqnvj56wtb7ps3
Binomialkoeffizient/4 über 2/Beispiel
0
83646
1099752
1035029
2026-06-17T06:24:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099752
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In der vierelementigen Menge {{mathl|term= \{a,b,c,d\} |SZ=}} gibt es
{{
Relationskette/display
| {{op:Binomialkoeffizient| 4 | 2}}
|| {{op:Bruch| 4 \cdot 3| 2 \cdot 1}}
|| 6
||
||
|SZ=
}}
zweielementige Teilmengen. Diese sind
{{
Math/display|term=
\{a,b\}, \{a,c\}, \{a,d\},\{b,c\}, \{b,d\},\{c,d\}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Binomialkoeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9m26y3rm5tksxltv0ro8ogug5m54i3t
Zehnersystem/Division mit Rest/Durchführung/Bemerkung
0
83652
1100713
1036193
2026-06-17T10:51:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100713
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Aus dem Beweis zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Natürliche Zahl/Eindeutige Darstellung im Zehnersystem/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
kann man ablesen, wie man zu einer irgendwie gegebenen natürlichen Zahl {{math|term= n |SZ=}} die Entwicklung im Zehnersystem erhält. Man dividiert die Zahl {{math|term= n |SZ=}} durch {{math|term= 10 |SZ=}} und der Rest ergibt die Endziffer. Dann zieht man von {{math|term= n |SZ=}} diesen Rest ab und weiß, dass diese Zahl ein Vielfaches von {{math|term= 10 |SZ=}} ist. Man dividiert sie durch {{math|term= 10 |SZ=}} und bestimmt für das Ergebnis erneut den Rest, der die Zehnerziffer gibt, u.s.w. Bei diesem Verfahren berechnet man also die Ziffern von hinten nach vorne.
Ein anderes Verfahren, bei dem man die Ziffern von vorne nach hinten berechnet, geht folgendermaßen: Man bestimmt die maximale Zehnerpotenz {{mathl|term= 10^k |SZ=,}} die in {{math|term= n |SZ=}} hineinpasst, es muss also
{{
Relationskette/display
| 10^k
| \leq |n
| < | 10^{k+1}
||
||
|SZ=
}}
gelten. Dann findet man das maximale Vielfache von {{mathl|term= 10^k |SZ=,}} das in {{math|term= n |SZ=}} hineinpasst, also die Zahl {{math|term= z |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
|z \cdot 10^k
| \leq |n
| < | (z+1) 10^{k}
||
||
|SZ=.
}}
Diese Zahl muss zwischen
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
9
|SZ=
}}
liegen. Der Wert
{{
Relationskette/display
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann nicht sein, da ansonsten
{{
Relationskette
|n
| < | 10^k
||
||
||
|SZ=
}}
im Widerspruch zur Wahl der Zehnerpotenz wäre, ein Wert
{{
Relationskette
|z
| \geq | 10
||
||
||
|SZ=
}}
kann nicht sein, da ansonsten
{{
Relationskette/display
|n
| \geq | z 10^k
| \geq | 10^{k+1}
||
||
|SZ=
}}
wäre, was wieder der Wahl der Zehnerpotenz widerspricht. Diese Ziffer
{{
Relationskette
|z
|| c_k
||
||
||
|SZ=
}}
ist dann die Anfangsziffer der Dezimalentwicklung. Nun rechnet man
{{
Math/display|term=
n- c_k10^k
|SZ=
}}
und weiß nach der Wahl von
{{
mathkor|term1=
k
|und|term2=
c_k
|SZ=,
}}
dass diese neue Zahl {{math|term= \tilde{n} |SZ=}} echt kleiner als {{mathl|term= 10^{k} |SZ=}} ist. Man bestimmt das maximale Vielfache von {{mathl|term= 10^{k-1} |SZ=}} unterhalb von {{math|term= \tilde{n} |SZ=,}} der Vorfaktor
{{
Zusatz/Klammer
|text=der jetzt auch {{math|term= 0 |SZ=}} sein kann|
|ISZ=|ESZ=
}}
ergibt die Ziffer {{mathl|term= c_{k-1} |SZ=}} und man zieht das Vielfache von {{math|term= \tilde{n} |SZ=}} ab und wiederholt das Verfahren.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Zifferndarstellung für natürliche Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
l096bx49uz9v2bzyqt1wkptu5a7rvn6
Rationale Zahlen/Musik/Frequenzverhältnisse/Beispiel
0
83690
1100234
1085366
2026-06-17T07:42:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100234
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In der Musik entsprechen die Töne den Schwingungen bzw. Frequenzen. In einer Tonleiter bestehen zwischen den verschiedenen Tönen gewisse erlaubte, wohlklingende Verhältnisse. Die Bezeichnungen dafür orientieren sich an der Reihenfolge in einer Tonleiter. Eine Oktave entspricht dem Frequenzverhältnis {{mathl|term= 2:1 |SZ=}} {{
Zusatz/Klammer
|text=das ist der {{Anführung|gleiche|SZ=,}} aber höhere Ton|
|ISZ=|ESZ=,
}}
eine Quinte entspricht beispielsweise dem Frequenzverhältnis {{mathl|term= 3:2 |SZ=.}} Als Beispiel geben wir die Verhältnisse in {{math|term= C |SZ=-}}Dur, das Verhältnis bezieht sich immer auf den Grundton {{math|term= C |SZ=.}} Die Verhältnisse und die relativen Namen wie Große Sekunde sind in jeder Dur-Tonart gleich, die Buchstabenbezeichnungen und die anzuschlagenden Tasten ändern sich{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Für die gleichstufige Stimmung des Klaviers, bei der irrationale Schwingungsverhältnisse auftreten, siehe
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Gleichstufige Stimmung/Zwölfte Wurzel/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
{{Tabelleleitachtxdrei|ls0=|lz1= Verhältnis |lz2= Verhältnisname |lz3= Ton in C-Dur
|ls1=|a1,1= {{op:Bruch| 1 | 1}} |a1,2= \text{Prime} |a1,3= C |
|ls2=|a2,1= {{op:Bruch| 9 | 8}} |a2,2= \text{Große Sekunde} |a2,3= D |
|ls3=|a3,1= {{op:Bruch| 5 | 4}} |a3,2= \text{Große Terz} |a3,3= E |
|ls4=|a4,1= {{op:Bruch| 4 | 3}} |a4,2= \text{Quarte}|a4,3= F |
|ls5=|a5,1= {{op:Bruch| 3 | 2}} |a5,2= \text{Quinte} |a5,3= G |
|ls6=|a6,1= {{op:Bruch| 5 | 3}} |a6,2= \text{Große Sexte} |a6,3= A |
|ls7=|a7,1= {{op:Bruch| 15| 8}} |a7,2=\text{Große Septime} |a7,3= H |
|ls8=|a8,1= {{op:Bruch| 2 | 1}} |a8,2=\text{Oktave} |a8,3= C |
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rationalen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3qolmntfwnpmqeo7wizahgj9p5t8zse
Kinder/Sandkasten/Vergleichsidee/Beispiel
0
83693
1099969
1074382
2026-06-17T06:58:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099969
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Mustafa Heinz Sandkasten|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Heinz Ngolo und Mustafa Müller im Sandkasten.
|Autor=
|Benutzer=Bocardodarapti
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Die beiden Freunde Mustafa Müller und Heinz Ngolo sitzen im Sandkasten und wollen wissen, wer von ihnen mehr Buddelsachen dabei hat. Sie sind noch klein und können noch nicht zählen. Sie lösen das Problem, indem beide gleichzeitig je eine Sache aus ihrem Besitz aus dem Sandkasten hinauswerfen, und dies so lange wiederholen, bis ein Kind keine Sachen mehr im Sandkasten hat. Wenn das andere Kind noch Sachen übrig hat, so hat dieses insgesamt mehr Buddelsachen, andernfalls haben sie gleichviel.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Mächtigkeit
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Personenkategorie=Mustafa Müller
|Personenkategorie2=Heinz Ngolo
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i10mc8f7ex3zu4cnssxvcpenk112reb
Zehnersystem/Schriftliches Multiplizieren/Verfahren
0
83807
1100518
1085589
2026-06-17T10:21:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100518
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Verfahren{{{opt|}}}
|Text=
Beim {{Stichwort|schriftlichen Multiplizieren|msw=Schriftliches Multiplizieren|SZ=}} {{mathl|term= m \cdot n|SZ=}} zweier natürlicher Zahlen, die im Dezimalsystem als
{{
Mathkor/display|term1=
m= a_0+a_1 10+a_2 10^2 {{plusdots|}} a_{k}10^{k}
|und|term2=
n=b_0+b_1 10+b_2 10^2 {{plusdots|}} b_{\ell}10^{\ell}
|SZ=
}}
gegeben sind, geht man folgendermaßen vor.
{{
Aufzählung3
|Man berechnet für jedes
{{
Relationskette
|j
|| 0,1 {{kommadots|}} \ell
||
||
||
|SZ=
}}
einzeln die Dezimalziffern{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Eigentlich müsste man {{mathl|term= c_{ij}|SZ=}} schreiben, da diese Ziffern auch von {{math|term= b_j |SZ=}} abhängen; für einen relativ langen Abschnitt ist aber das {{math|term= j|SZ=}} fest gewählt|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{math|term= c_i |SZ=}} des Teilproduktes {{mathl|term= m \cdot b_j |SZ=}} und die {{Stichwort|Überträge|msw=Übertrag|SZ=}} {{mathl|term= d_{i+1}|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit dem Startwert
{{
Relationskette/k
|d_0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}} |}}
sukzessive über die Gleichungen
{{
Relationskette/display
| a_i b_j + d_i
|| d_{i+1} \cdot 10 + c_i
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| 0
| \leq | c_i
| \leq | 9
||
||
|SZ=.
}}
|Die zu den {{math|term= j|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{math|term= b_j |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
gehörenden Ziffernfolgen schreibt man untereinander, wobei jeweils {{math|term= c_0 |SZ=}} unterhalb von {{math|term= b_j |SZ=}} steht.
|Man summiert die verschiedenen verschobenen Teilprodukte im Sinne des schriftlichen Addierens.
}}
Das Ergebnis
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Dezimalsystem|
|ISZ=|ESZ=
}}
dieser Addition ist die Ausgabe des Multiplikationsalgorithmus.
|Textart=Verfahren
|Kategorie=Theorie der schriftlichen Multiplikation der natürlichen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
03nuqav3bnqy46r754uh6k7504pejlk
Proportionalität/Summe und Produkt/Interpretation/Bemerkung
0
83918
1100665
1028287
2026-06-17T10:43:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100665
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zwischen zwei Größen können unterschiedliche Proportionalitäten bestehen, beispielsweise kostet die Übernachtung {{math|term= 60 |SZ=}} Euro pro Urlaubstag, das Frühstück {{math|term= 8 |SZ=}} Euro pro Urlaubstag und der Strandkorb {{math|term= 5 |SZ=}} Euro pro Tag. In diesem Fall ist es sinnvoll, die einzelnen Proportionalitätskonstanten miteinander zu addieren, um eine Gesamtproportionalität zu erhalten, die die Gesamtkosten pro Tag wiedergibt.
Wenn drei Größen {{mathl|term= x,y,z|SZ=}} gegeben sind und zwischen den beiden ersten eine Proportionalität und zwischen den beiden letzten Größen eine Proportionalität besteht, so besteht auch eine Proportionalität zwischen der ersten und der letzten Größe. Die neue Proportionalitätskonstante ist dabei das Produkt der beiden Proportionalitätskonstanten. Wenn nämlich
{{
Relationskette
|z
|| cy
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y
|| dx
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, so ist
{{
Relationskette/display
|z
|| cy
|| c (dx)
|| (cd) x
||
|SZ=.
}}
Eine solche Situation liegt zwischen Tagen, Stunden, Minuten vor. Oder wenn man pro Tag {{math|term= 10 |SZ=}} Schokoriegel isst und ein Schokoriegel {{math|term= 60 |SZ=}} Cent kostet, so sind die Schokoriegelkosten pro Tag gleich {{math|term= 6 |SZ=}} Euro.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iqh8rgofgg6frnkm17ekq49zkwga8se
Quadratische Erweiterung/Wurzel -3/Kein Hauptidealbereich/Beispiel
0
84413
1100201
1085333
2026-06-17T07:37:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100201
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Ring
{{
Relationskette
|R
||\Z[\sqrt{-3}]
||
||
||
|SZ=,
}}
der aus allen komplexen Zahlen der Form
{{
Math/display|term=
a+b \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} \text{ mit } a,b \in \Z
|SZ=
}}
besteht und ein Unterring des Ringes der Eisensteinzahlen {{mathl|term= \Z[ \frac{1+ \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} }{2} ] |SZ=}} ist. Letzterer Ring ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratische Zahlbereiche/Eisenstein-Zahlen und Z(Wurzel -3)/Euklidisch/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
euklidisch und ein Hauptidealbereich. Dagegen gilt in {{math|term= R |SZ=}} noch nicht einmal die eindeutige Faktorzerlegung in irreduzible Elemente. Es ist nämlich
{{
Relationskette/display
| {{makl| 1+ \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} |}} {{makl| 1- \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} |}}
|| 4
|| 2 \cdot 2
||
||
|SZ=
}}
und in beiden Zerlegungen sind die Faktoren irreduzibel, da es in {{math|term= R |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und im Eisensteinring|
|ISZ=|ESZ=
}}
keine Elemente mit Betragsquadrat {{math|term= 2 |SZ=}} gibt. Im Ring der Eisensteinzahlen sind wegen
{{
Relationskette/display
| 1+ \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}}
|| {{op:Bruch| 1+ \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} | 2|}} \cdot 2
||
||
||
|SZ=
}}
die Faktoren zueinander
{{
Definitionslink
|assoziiert|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
aber nicht in {{math|term= R |SZ=,}} da es dort die Einheit {{mathl|term= {{op:Bruch| 1+ \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} | 2|}} |SZ=}} nicht gibt. Das Ideal
{{
Relationskette/display
| (2, 1 + \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} )
||( 1 - \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}}, 1 + \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit}} )
||
||
||
|SZ=
}}
ist in {{math|term= R |SZ=}} kein
{{
Definitionslink
|Hauptideal|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Hauptidealbereiche
|Kategorie2=Theorie der quadratischen Erweiterungen von Z
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Ring der Eisenstein-Zahlen
|Objektkategorie2=Der Ring Z(sqrt(-3))
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p26gs1x3ctx0vhh1ki99yy7cvoa11r0
Eulersche Phi-Funktion/Chinesischer Restsatz/Berechnung/Bemerkung
0
84451
1100579
1085661
2026-06-17T10:31:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100579
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Aus
{{
Faktlink
|Präwort=der|Einheitenversion|Faktseitenname=
Restklassenringe (Z)/Einheitengruppe/Produktdarstellung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
des Chinesischen Restsatzes folgt für die
{{
Definitionslink
|Eulersche Funktion|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
wenn
{{
Relationskette
|n
|| p_1^{r_1 } \cdot p_2^{r_2 } \cdots p_k^{r_k }
||
||
||
|SZ=
}}
die Primfaktorzerlegung ist, die Identität
{{
Relationskette/display
| \varphi(n)
|| \varphi (p_1^{r_1 }) \cdot \varphi (p_2^{r_2 }) \cdots \varphi (p_k^{r_k })
||
||
||
|SZ=.
}}
Man muss also nur noch {{mathl|term= \varphi (p^{r}) |SZ=}} für eine Primzahl {{math|term= p |SZ=}} berechnen, wobei natürlich
{{
Relationskette
| \varphi (p)
|| p-1
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Für {{math|term= p^{r} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|r
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine Zahl
{{
Relationskette
| 0
| < | a
| < | p^{r}
||
||
|SZ=
}}
genau dann teilerfremd zu {{math|term= p^{r} |SZ=,}} wenn sie teilerfremd zu {{math|term= p |SZ=}} ist, und das ist genau dann der Fall, wenn sie kein Vielfaches von {{math|term= p |SZ=}} ist. Die Vielfachen von {{math|term= p |SZ=}} im beschriebenen Intervall sind genau die Zahlen
{{
mathbed|term=
bp
|mit|bedterm1=
0 \leq b < p^{r-1}
||bedterm2=
|SZ=.
}}
Dies sind {{mathl|term= p^{r-1} |SZ=}} Stück, sodass es also
{{
Relationskette
| p^{r} - p^{r-1}
|| p^{r-1}(p-1)
||
||
||
|SZ=
}}
Einheiten gibt. Wir erhalten demnach
{{
Relationskette/display
| \varphi(p^r)
|| p^{r-1}(p-1)
||
||
||
|SZ=
}}
und insgesamt
{{
Relationskette/display/handlinks
| \varphi(n)
|| p_1^{r_1-1}(p_1-1)\cdot p_2^{r_2-1}(p_2-1) \cdots p_k^{r_k-1}(p_k-1)
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Die Eulersche Funktion (Zahlentheorie)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qozxzefkvjno81358o465nx82onpnsr
Abbildung/Hintereinanderschaltung/Wertetabellen/1/Beispiel
0
84483
1099697
1084793
2026-06-17T06:15:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099697
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Wertetabelle
{{Wertetabelle10|text1= {{math|term= n |SZ=}} |text2= {{math|term= \varphi(n) |SZ=}} | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10| A | A | B | C | C | B | E | D | D | B}}
beschreibt, welche Person der Bearbeitungsgruppe
{{
Relationskette
|G
||\{A,B,C,D,E\}
||
||
||
|SZ=
}}
welche Aufgabe federführend macht und die Wertetabelle
{{Wertetabelle5|text1= {{math|term= P |SZ=}} |text2= {{math|term= \psi(P) |SZ=}} | A | B | C | D | E | S | L | M | M | W |}}
mit den möglichen Werten {{mathl|term= \{M,S,L,W,U\} |SZ=}} beschreibt, wie viel Lust die Personen in dieser Woche haben
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= M |SZ=:}} hat Megalust, {{math|term= S |SZ=:}} hat Superlust, {{math|term= L |SZ=}} hat Lust, {{math|term= W |SZ=}} hat wenig Lust, {{math|term= U |SZ=}} hat Unlust
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die zusammengesetzte Abbildung {{mathl|term= \psi \circ \varphi|SZ=}} beschreibt dann, mit wie viel Lust die verschiedenen Aufgaben bearbeitet werden, die zugehörige Wertetabelle ist
{{Wertetabelle10|text1= {{math|term= n |SZ=}} |text2= {{math|term= \psi(\varphi(n)) |SZ=}} | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10| S | S | L | M | M | L | W | M | M | L}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Verknüpfung von Abbildungen
|Kategorie2=Theorie der Abbildungen zwischen endlichen Mengen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rbggb7bsk6ivfl5edvvczh550oqr6u1
Bijektiv/Nummerierung/Umkehrabbildung/Beispiel
0
84484
1099747
1035004
2026-06-17T06:23:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099747
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Nummerierung der Schüler durch Heino,
{{Wertetabelle10|text1= {{math|term= n |SZ=}} |text2= {{math|term= \varphi(n) |SZ=}} | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10| M | T | A | L | S | B | G | R | H | C}}
ist bijektiv und hat daher eine eindeutig bestimmte
{{
Definitionslink
|Umkehrabbildung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Die Wertetabelle dieser Umkehrabbildung ist
{{Wertetabelle10|text1= {{math|term= P |SZ=}} |text2= {{math|term= \varphi^{-1} (P) |SZ=}} | A | B | C | G | H | L| M | R | S | T | 3 | 6 | 10| 7 | 9 | 4 | 1 | 8 | 5 | 2}}
Bei einem natürlichen Zählvorgang kann man sich darüber streiten, ob die Zahlen {{Anführung|eher}} den Personen oder die Personen eher den Zahlen zugeordnet wird. Bei einer bijektiven Abbildung liegt eine Entsprechung vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Umkehrabbildungen
|Kategorie2=Theorie der bijektiven Abbildungen zwischen endlichen Mengen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nf0onoofy8lwusrk89wfdtnnwiiqf24
Z modulo 11/Quadratreste/Beispiel
0
84491
1100411
1085542
2026-06-17T08:11:29Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100411
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In {{mathl|term= {{op:Zmod| 11|}} |SZ=}} sind die Zahlen {{mathl|term= 0,1,4,9,16=5,25=3 |SZ=}} Quadratreste, die Zahlen {{mathl|term= 2,6,7,8,10 |SZ=}} sind nichtquadratische Reste.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quadratreste
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 11
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o81lvsusv2wxegi15kob4wtlskoeaw5
Quadratisches Reziprozitätsgesetz/Verschiedene Reste/Beispiel
0
84504
1100221
1026879
2026-06-17T07:40:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100221
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Betrachten wir die beiden Primzahlen
{{
mathkor|term1=
11
|und|term2=
19
|SZ=,
}}
die beide modulo {{math|term= 4 |SZ=}} den Rest {{math|term= 3 |SZ=}} haben. Es ist
{{
Relationskette
| 19
|| 8
||
||
||
|SZ=
}}
modulo {{math|term= 11 |SZ=}} und dies ist nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Z_modulo_11/Quadratreste/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
kein Quadratrest. Gemäß
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Reziprozitätsgesetz|Faktseitenname=
Quadratisches Reziprozitätsgesetz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
muss also {{math|term= 11 |SZ=}} modulo {{math|term= 19 |SZ=}} ein quadratischer Rest sein. In der Tat ist
{{
Relationskette/display
| 7^2
|| 49
|| 11 \mod 19
||
||
|SZ=.
}}
Betrachtet man hingegen die Primzahlen
{{
mathkor|term1=
11
|und|term2=
13
|SZ=,
}}
so hat {{math|term= 11 |SZ=}} modulo {{math|term= 4 |SZ=}} den Rest {{math|term= 3 |SZ=}} und {{math|term= 13 |SZ=}} hat modulo {{math|term= 4 |SZ=}} den Rest {{math|term= 1 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette
| 13
|| 2 \mod 11
||
||
||
|SZ=
}}
ein nichtquadratischer Rest, und daher ist auch {{math|term= 11 |SZ=}} ein nichtquadratischer Rest modulo {{math|term= 13 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das quadratische Reziprozitätsgesetz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
96flnktnxkc13e1elamnwwxgyqi32nt
Gaußsche Vorzeichen/11/3/Beispiel
0
84505
1099908
1085000
2026-06-17T06:48:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099908
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In {{mathl|term= {{op:Zmod| 11|}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette
| S_+
|| \{1,2,3,4,5 \}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| S_-
|| \{-1,-2,-3,-4,-5 \}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
| k
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
muss man, um die Gaußschen Vorzeichen zu bestimmen, die ersten fünf Vielfachen berechnen und schauen, ob sie zur negativen oder zur positiven Hälfte gehören. Es ist
{{
Math/display|term=
3 \in S_+,\, 6=-5 \in S_-,\, 9 = -2 \in S_-,\, 12 =1 \in S_+,\, 15 =4 \in S_+
|SZ=,
}}
die Vorzeichen sind also der Reihe nach
{{
Math/display|term=
1,-1,-1,1,1
|SZ=.
}}
Ihr Produkt ist {{math|term= 1 |SZ=,}} und mit
{{
Faktlink
|Präwort=dem{{{zusatz1|}}} | Gaußschen Vorzeichenlemma|Faktseitenname=
Restklassenringe (Z)/Quadratreste/Gauß Vorzeichenlemma/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
folgt, dass {{math|term= 3 |SZ=}} ein Quadratrest modulo {{math|term= 11 |SZ=}} ist. In der Tat ist
{{
Relationskette
| 3
|| 5^2 \mod 11
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das quadratische Reziprozitätsgesetz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 11
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
62obau67es0426st7bz3i06x02yrb63
Summe von zwei Quadraten/Daraus Wurzel aus -1/29/Beispiel
0
84870
1100332
1085460
2026-06-17T07:58:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100332
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen in {{mathl|term= {{op:Zmod| 29|}} |SZ=}} eine Quadratwurzel für {{math|term= -1 |SZ=}} mit Hilfe von
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Summe von zwei Quadraten/Daraus Wurzel aus -1/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
finden. Es ist
{{
Relationskette/display
| 29
|| 5^2 +2^2
|| (5+2 {{Imaginäre Einheit}} )(5-2 {{Imaginäre Einheit}} )
||
||
|SZ=.
}}
Im Restklassenkörper
{{
Relationskette/display
| \Z[ {{Imaginäre Einheit}} ] /(5+ 2 {{Imaginäre Einheit}} )
| \cong| {{op:Zmod| 29|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{Imaginäre Einheit}}
|| -5 \cdot 2^{-1}
|| - 5 \cdot 15
|| -75
|| 12
|SZ=.
}}
In der Tat ist
{{
Relationskette/display
| 12^2
|| 144
|| -1 \mod 29
||
||
|SZ=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quadratsummen in zwei Variablen
|Kategorie2=Theorie der Quadratreste
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 29
|Objektkategorie2=Der Ring der Gaußschen Zahlen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
q1ndfx47y879runxalrebgfb6pyxwmz
Gaußsche Zahlen/Primfaktorbestimmung/1/Beispiel
0
84875
1099909
1085001
2026-06-17T06:49:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099909
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es ist
{{
Relationskette/display
|N( 17+13 {{Imaginäre Einheit}} )
|| 17^2 +13^2
|| 289 +169
|| 458
|| 2 \cdot 229
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= 229 |SZ=}} eine Primzahl ist. Wegen
{{
Relationskette/display
| 229
|| 225+4
|| 15^2+2^2
||
||
|SZ=
}}
besitzt {{math|term= 229 |SZ=}} in {{math|term= \Z[ {{Imaginäre Einheit}} ] |SZ=}} die Primfaktorzerlegung
{{
Relationskette/display
| 229
|| (15 +2 {{Imaginäre Einheit}} )(15-2 {{Imaginäre Einheit}} )
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ergibt sich die Primfaktorzerlegung
{{
Relationskette/display
| 17+13 {{Imaginäre Einheit}}
|| (1+ {{Imaginäre Einheit}} )(15-2 {{Imaginäre Einheit}} )
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gaußschen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Ring der Gaußschen Zahlen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nlgvrilvss755ptp8t9x6nalr2cxdvl
Summe von zwei Quadraten/Rechnung/1/Beispiel
0
84881
1100333
1038246
2026-06-17T07:59:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100333
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktlink
|Präwort=Nach||Faktseitenname=
Zahlentheorie/Summe von Quadraten/Charakterisierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| 1000
|| 100 \cdot 2 \cdot 5
||
||
||
|SZ=
}}
eine Summe von zwei Quadraten und
{{
Relationskette/display
| 108
|| 36 \cdot 3
||
||
||
|SZ=
}}
keine Summe von zwei Quadraten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quadratsummen in zwei Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6lt3wtjyrni6c9bgi4u4882rpif8s9r
Einheitskreis/Rationale Punkte/Dichtheit/Approximation/1/Beispiel
0
85001
1099823
1084927
2026-06-17T06:35:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099823
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wenn man{{{zusatz1|}}} einen rationalen Punkt auf dem Einheitskreis sucht, der möglichst nahe an dem irrationalen Punkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} }} |SZ=}} liegen soll, so kann man
{{
Relationskette/display
|t
|| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} | 1+ {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} }}
|| {{op:Bruch| 1 | 1+ \sqrt{2} }}
|| 0,414213 ...
||
|SZ=
}}
berechnen. Die rationale Approximation
{{
Relationskette/display
| t'
|| {{op:Bruch| 414213| 1000000}}
||
||
||
|SZ=
}}
führt zum rationalen Punkt
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 828427590631 | 1171572409369 }} | {{op:Bruch| 828426000000 | 1171572409369 }} }}
|SZ=
}}
auf dem Einheitskreis und zum pythagoreischen Tripel
{{
Relationskette/align
| x
|| v^2 - u^2
|| 1000000^2 - 414213^2
|| 1000000000000 - 171572409369
|| 828427590631
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| y
|| 2 \cdot 414213 \cdot 1000000
|| 828426000000
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
|z
|| u^2+v^2
|| 414213^2 + 1000000^2
|| 1171572409369
||
|SZ=.
}}
In der Tat ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| 828427590631^2 + 828426000000^2
|| 686292272918683718978161 + 686289637476000000000000
|| 1372581910394683718978161
|| 1171572409369^2
||
|SZ=,
}}
wie man unmittelbar nachrechnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des rationalen Einheitskreises
|Kategorie2=Theorie der pythagoreischen Tripel
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ay3nqoaiwfz76t9mmljm72bshk3ie3u
Eisenstein-Zahlen/Ganzheitsring/Beispiel
0
85552
1099826
1084930
2026-06-17T06:36:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099826
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Körpererweiterung
{{
Relationskette
| \Q
| \subseteq | \Q[\sqrt{-3}]
||
||
||
|SZ=,
}}
der die Ringe
{{
Relationskette/display
| \Z[\sqrt{-3}]
|| A
| \subseteq| \Z[ \omega]
|| B
| \subseteq | \Q[\sqrt{-3}]
||
||
|SZ=
}}
enthält, wobei
{{
Relationskette
| \omega
|| -\frac{1}{2} +\frac{ {{imaginäre Einheit|}} }2\sqrt3
||
||
||
|SZ=
}}
ist, d.h. {{mathl|term= \Z[\omega] |SZ=}} ist der Ring der
{{
Definitionslink
|Eisenstein-Zahlen|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Der Quotientenkörper von beiden Ringen ist {{math|term= \Q[\sqrt{-3}] |SZ=.}} Das Element {{math|term= \omega|SZ=}} erfüllt die Ganzheitsgleichung
{{
Relationskette/display
| \omega^2 + \omega +1
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
und somit ist {{mathl|term= \Z[\omega] |SZ=}} ganz über {{math|term= \Z|SZ=.}} Ferner ist {{math|term= \Z[\omega] |SZ=}}
{{
Definitionslink
|normal|
|Kontext=Integritätsbereich|
|SZ=.
}}
Dies ergibt sich aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratische Zahlbereiche/Eisenstein-Zahlen und Z(Wurzel -3)/Euklidisch/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Euklidischer Bereich/Hauptidealbereich/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Hauptidealbereich/Ist faktoriell (ohne Begriff)/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kommutative Ringtheorie/Faktoriell/Normal/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ganzheitsring/Normal/Quotientenkörper/Ganz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist also insgesamt der Ring der Eisenstein-Zahlen der Ring der ganzen Zahlen in {{math|term= \Q[\sqrt{-3}] |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zahlbereiche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Ring der Eisenstein-Zahlen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6vgczjfyoxwi4gsjmrb9w3zbcog35zr
Quadratischer Zahlbereich/Norm/Binäre quadratische Form/Beispiel
0
85758
1100212
1085341
2026-06-17T07:39:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100212
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen für die
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereiche|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} die binäre quadratische Form, die auf {{math|term= R |SZ=}} durch die Norm gegeben ist. Es sei also {{math|term= R |SZ=}} der Ganzheitsring in
{{
Relationskette
| K
|| \Q[\sqrt{D}]
||
||
||
|SZ=
}}
zu einer quadratfreien Zahl
{{
Relationskette
| D
| \neq | 0,1
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei zunächst
{{
Relationskette/display
|D
|| 2,3 \mod 4
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist der Ganzheitsring
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{math|term= \Z[\sqrt{D} ] |SZ=}} und wir arbeiten mit der {{math|term= \Z |SZ=-}}Basis {{mathl|term= 1, \sqrt{D} |SZ=.}} Die Norm eines Elementes {{mathl|term= x + y \sqrt{D} |SZ=}} ist somit
{{
Relationskette/display
| N( x+y \sqrt{D} )
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x | Dy| y | x}} |}}
|| x^2 - Dy^2
||
||
|SZ=
}}
und dies ist die explizite Beschreibung der durch die Norm gegebenen quadratischen Form. Ihre
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Z/Binäre quadratische Form/Diskriminante/Definition
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \operatorname{diskr} (N)
|| 4 D
||
||
||
|SZ=,
}}
was
{{
Faktlink
|Präwort=gemäß||Faktseitenname=
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Diskriminante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \triangle (R) |SZ=}} des Zahlbereichs übereinstimmt.
Es sei nun
{{
Relationskette/display
| D
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist der Ganzheitsring
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{math|term= \Z[ \omega ] |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
| \omega
|| {{op:Bruch| 1+ \sqrt{D} | 2 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und wir arbeiten mit der {{math|term= \Z |SZ=-}}Basis {{mathl|term= 1, \omega |SZ=.}} Die Norm eines Elementes {{mathl|term= x + y \omega |SZ=}} ist wegen
{{
Relationskette/display
| {{makl| x + y \omega |}} \omega
|| x \omega +y \omega^2
|| x \omega + y {{makl| {{op:Bruch|D-1| 4}} + \omega |}}
|| y {{op:Bruch|D-1| 4}} + (x+y) \omega
||
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| N( x+y \omega)
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| x | {{op:Bruch|D-1| 4}}y| y | x+y}} |}}
|| x^2 +xy - {{op:Bruch|D-1| 4}} y^2
|| x^2 +xy + {{op:Bruch| 1-D| 4}} y^2
||
|SZ=
}}
und dies ist die explizite Beschreibung der durch die Norm gegebenen quadratischen Form. Ihre
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Z/Binäre quadratische Form/Diskriminante/Definition
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \operatorname{diskr} (N)
|| 1 + ( D-1)
|| D
||
||
|SZ=,
}}
was
{{
Faktlink
|Präwort=gemäß||Faktseitenname=
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Diskriminante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
{{math|term= \triangle (R) |SZ=}} des Zahlbereichs übereinstimmt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Norm von Idealen in quadratischen Zahlbereichen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i2nq5g5vreh0nwzvs8ix1qja6jxf2sm
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Standardideal/Induzierte quadratische Form/Beispiel
0
85888
1100208
1037694
2026-06-17T07:38:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100208
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} zu
{{
Relationskette
|D
|| -5
||
||
||
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|Ideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
(2, 1+ \sqrt{-5})
|SZ=,
}}
wobei die Erzeuger zugleich eine
{{
Definitionslink
|Prämath=\Z
|Basis|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
sind. Die
{{
Definitionslink
|Norm|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Zahlentheorie/Quadratische Zahlbereiche/Norm eines Ideals/Definition
|SZ=
}}
dieses Ideals ist {{math|term= 2 |SZ=}} und die durch die Norm gegebene
{{
Definitionslink
|quadratische Form|
|Kontext=|
|SZ=
}}
hat bezüglich dieser Basis die Gestalt
{{
Math/display|term=
4x^2 +4xy +6y^2
|SZ=.
}}
Durch Vereinfachung im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Ideal/Vereinfacht/Quadratische Form/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
also Division durch die Norm des Ideals, gelangt man zur quadratischen Form
{{
Math/display|term=
2x^2 +2xy +3y^2
|SZ=
}}
mit der Diskriminante
{{
Relationskette/display
| 4 -4 \cdot 2 \cdot 3
|| -20
|| 4 (-5)
||
||
|SZ=.
}}
Diese Form ist nicht zur Hauptform der Diskriminante {{math|term= -20 |SZ=}} aquivalent, denn diese ist {{mathl|term= x^2+5y^2 |SZ=.}} Letztere stellt beispielsweise den Wert {{math|term= 5 |SZ=}} dar, erstere gemäß
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Quadratische Form/2x^2+2xy+3y^2/5 nicht darstellbar/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
nicht.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Norm von Idealen in quadratischen Zahlbereichen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -5
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
du36qr3pnq7zfuevbo0n1p62xxyqkbp
Proportionalität/Produkt/Interpretation/Bemerkung
0
85952
1100662
1028277
2026-06-17T10:43:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100662
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wenn drei Größen {{mathl|term= x,y,z|SZ=}} gegeben sind und zwischen den beiden ersten eine Proportionalität und zwischen den beiden letzten Größen eine Proportionalität besteht, so besteht auch eine Proportionalität zwischen der ersten und der letzten Größe. Die neue Proportionalitätskonstante ist dabei das Produkt der beiden Proportionalitätskonstanten. Wenn nämlich
{{
Relationskette
|z
|| cy
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y
|| dx
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, so ist
{{
Relationskette/display
|z
|| cy
|| c (dx)
|| (cd) x
||
|SZ=.
}}
Eine solche Situation liegt zwischen Tagen, Stunden, Minuten vor. Oder wenn man pro Tag {{math|term= 10 |SZ=}} Schokoriegel isst und ein Schokoriegel {{math|term= 60 |SZ=}} Cent kostet, so sind die Schokoriegelkosten pro Tag gleich {{math|term= 6 |SZ=}} Euro.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
d0lab6lyua177a3yjiuqg2t9szklzlw
Proportionalität/Geometrische Streckenverhältnisse/Beispiel
0
85953
1100185
1026833
2026-06-17T07:34:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100185
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Proportionale Zusammenhänge treten häufig bei geometrischen Figuren auf. Beispielsweise besteht zwischen dem Radius eines Kreises und seinem Umfang der proportionale Zusammenhang
{{
Relationskette/display
|U
|| 2 \pi r
||
||
||
|SZ=,
}}
zwischen dem Umfang eines Quadrats und seiner Seitenlänge gilt
{{
Relationskette/display
|U
|| 4 s
||
||
||
|SZ=,
}}
zwischen der Höhe und der Grundseite in einem gleichseitigen Dreieck besteht die Beziehung
{{
Relationskette/display
|h
|| {{op:Bruch| \sqrt{3}| 2}} s
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iw03i29imzhslxya4o439751tr8etgv
Proportionalität/Mit Grundpreis/Bemerkung
0
85957
1100660
982103
2026-06-17T10:43:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100660
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Häufig liegt auch zwischen zwei Größen ein Zusammenhang der Form
{{
Relationskette/display
| y
|| cx+d
||
||
||
|SZ=
}}
vor, beispielsweise, wenn eine vom Verbrauch unabhängige Grundgebühr {{math|term= d |SZ=}} zu zahlen ist. Man spricht dann von einer {{Stichwort|affin-linearen|msw=Affin-lineare Abbildung|SZ=}} Abbildung.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=Theorie der affin-linearen Abbildungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7cf5qdelu0bq5i62r5j7yesnpt77q3a
Körper/Gruppen/Lösbarkeit/Bemerkung
0
86025
1100629
1035369
2026-06-17T10:37:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100629
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
In einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} ist wie in jedem kommutativen Ring die additive Struktur {{mathl|term= (K,0,+) |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|kommutative Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Insbesondere besitzt in jedem Körper eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
|a+x
||b
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a,b
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
eine eindeutige Lösung, nämlich
{{
Relationskette/display
|b-a
||b+(-a)
||
||
||
|SZ=,
}}
wie sich direkt aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gruppe/Lösbarkeit von Gleichungen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ergibt. Darüber hinaus ist zu jedem Körper {{math|term= K |SZ=}} die multiplikative Struktur, wenn man die {{math|term= 0 |SZ=}} herausnimmt, also {{mathl|term= (K \setminus \{0\}, \cdot ,1) |SZ=}} eine kommutative Gruppe. Dies bedeutet wiederum, dass eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
|c \cdot x
|| d
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|c,d
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
eine eindeutige Lösung in {{math|term= K |SZ=}} besitzt, nämlich
{{
Relationskette/display
| d c^{-1}
|| {{op:Bruch| d |c}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Körpertheorie
|Kategorie2=Theorie der Gleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
94w4gzjmk9hy0f2y034xtoiyj6nc3a9
Körper/Bruchschreibweise und Division/Bemerkung
0
86045
1100628
1085717
2026-06-17T10:37:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100628
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
In einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} wird für beliebige Elemente
{{
mathbed|term=
x,y \in K
|mit|bedterm1=
y \neq 0
||bedterm2=
|SZ=,
}}
die {{Stichwort|Bruchschreibweise|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| x | y}}
| {{defeq|}} | x \cdot y^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
verwendet. Es handelt sich also um eine Abkürzung für das Produkt von {{math|term= x |SZ=}} mit dem inversen Element von {{math|term= y |SZ=.}} Die Zahl {{mathl|term= {{op:Bruch| x | y}} |SZ=}} ist das eindeutig bestimmte Element, das mit {{math|term= y |SZ=}} multipliziert das Element {{math|term= x |SZ=}} ergibt. Diese Schreibweise passt mit der Bruchschreibweise für rationale Zahlen zusammen, da ja
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| a |b}} \cdot b
|| {{op:Bruch| a |b}} \cdot {{op:Bruch| b | 1}}
|| {{op:Bruch|a b|b}}
|| a
||
||
|SZ=
}}
ist.
Die Berechnung von
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| x | y}}
|| x:y
||
||
||
|SZ=
}}
nennt man {{Stichwort|Division|SZ=,}} wobei {{math|term= x |SZ=}} der {{Stichwort|Dividend|SZ=}} und {{math|term= y |SZ=}} der {{Stichwort|Divisor|SZ=}} der Division heißt, das Ergebnis heißt {{Stichwort|Quotient|SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Körpertheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n9mjv6eypw87z5pxuhzq53qqham8l8j
Rationale Zahlen/Addition und Multiplikation/Motivation durch Proportionalität/Bemerkung
0
86130
1100679
1073359
2026-06-17T10:46:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100679
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Addition von rationalen Zahlen kann man über die Proportionalitäten begründen. Es sei ein proportionaler Zusammenhang {{math|term= \varphi|SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
|\varphi( {{{r|r}}})
|| {{{s|s}}}
||
||
||
|SZ=
}}
und ein weiterer
{{
Zusatz/Klammer
|text=gleichskaliger|
|ISZ=|ESZ=
}}
proportionaler Zusammenhang durch
{{
Relationskette/display
| \psi({{{r|r}}}')
|| {{{s|s}}}'
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Beispielsweise seien
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Proportionalität/Summe/Interpretation/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
die Übernachtungskosten dadurch beschrieben, dass {{math|term= 7 |SZ=}} Tage
{{
Zusatz/Klammer
|text=und Nächte|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{mathl|term= 320 |SZ=}} Euro kosten und die Verpflegungskosten dadurch beschrieben, dass {{math|term= 10 |SZ=}} Tage {{math|term= 258 |SZ=}} Euro kosten. Wie kann man die beiden Zusammenhänge sinnvoll addieren, also wie viel kostet Übernachtung und Verpflegung zusammen in einem bestimmten Zeitabschnitt? Die beiden Einzelangaben kann man nur dann sinnvoll miteinander verarbeiten, wenn sie sich auf die gleiche Tagesanzahl beziehen. Dies kann man erreichen, indem man zum Produkt der beiden Tagesanzahlen übergeht. Die Übernachtungskosten sind für {{math|term= 70 |SZ=}} Tage gleich
{{
Relationskette
| 320 \cdot 10
|| 3200
||
||
||
|SZ=
}}
und die Verpflegungskosten sind für {{math|term= 70 |SZ=}} Tage gleich
{{
Relationskette
| 258 \cdot 7
|| 1806
||
||
||
|SZ=,
}}
die Gesamtkosten für {{math|term= 70 |SZ=}} Tage sind also {{mathl|term= 5006 |SZ=}} Euro.
Für eine entsprechende Interpretation der Multiplikation von rationalen Zahlen muss man die Hintereinanderschaltung von proportionalen Zusammen{{drucktrenn}}hängen wie in
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Proportionalität/Produkt/Interpretation/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
betrachten.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der rationalen Zahlen
|Kategorie2=Theorie der Proportionalität
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mv8e73zf40c188rgyaykjtt9sts5y3j
Proportionalität/Strahlensatz/Beispiel
0
86171
1100186
1074405
2026-06-17T07:34:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100186
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Thales theorem|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Helder, Dake (png version)
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Ein wichtiger geometrischer Ursprung für konstante Verhältnisse liefern die
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Strahlensätze|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bzw. ähnliche Dreiecke. Man hat zwei durch einen Punkt {{math|term= A |SZ=}} gehende Geraden und zwei parallele Geraden gegeben, die nicht durch den Punkt verlaufen. Dann bestehen zwischen entsprechenden Seitenlängen in den entstehenden Dreiecken konstante Verhältnisse. Im Bild verhält sich beispielsweise die Strecke {{mathl|term= \overline{BC} |SZ=}} zur Strecke {{mathl|term= \overline{BA} |SZ=}} wie die Strecke {{mathl|term= \overline{DE} |SZ=}} zur Strecke {{mathl|term= \overline{DA} |SZ=.}} Wenn man als variable Größe {{math|term= x |SZ=}} den Abstand von {{math|term= B |SZ=}} zu {{math|term= A |SZ=}} und als Größe {{math|term= y |SZ=}} die Streckenlänge der durch {{math|term= B |SZ=}} verlaufenden Dreiecksseite, die zur Strecke {{mathl|term= \overline{DE} |SZ=}} parallel ist, denkt, so liegt zwischen diesen Größen ein konstantes Verhältnis vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=Die Strahlensätze
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bvc0vuz4vif40knzbhxl1resobtkw6p
Zahlbereich/Ideal/Inverses gebrochenes Ideal/Produkt/Bemerkung
0
86187
1100708
1085824
2026-06-17T10:50:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100708
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem
{{
Definitionslink
|gebrochenen Ideal|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{idealf|}}
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in einem
{{
Definitionslink
|Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} nennt man
{{
Relationskette/display
| {{idealf|}}^{-1}
| {{defeq|}} | {{Mengebed|q \in Q(R)| q \cdot {{idealf}} \subseteq R}}
||
||
||
|SZ=
}}
das zugehörige {{Stichwort|inverse gebrochene Ideal|SZ=.}} Es ist klar, dass dies ein von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedener
{{
Definitionslink
|Prämath=R
|Untermodul|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= Q(R) |SZ=}} ist, die endliche Erzeugtheit ist etwas schwieriger zu zeigen. Zunächst beachte man, dass zu zwei gebrochenen Idealen mit der Beziehung
{{
Relationskette
| {{idealg|}}
|| r {{idealf|}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|r
| \in | Q(R)
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| r
| \neq | 0
||
||
||
|SZ=,
}}
für die inversen Ideale die Beziehung
{{
Relationskette
| {{idealg|}}^{-1}
|| r^{-1} {{idealf|}}^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Wenn nun {{math|term= {{idealf}} |SZ=}} durch {{mathl|term= {{op:Bruch|a_1 |b_1 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|a_n |b_n }} |SZ=}} erzeugt wird, so ist
{{
Relationskette
| {{idealf|}}
| \cong | {{op:Bruch| {{idealf|}} | a }}
|| {{idealg|}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a
|| a_1 \cdots a_n
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= {{idealg}} |SZ=}} besitzt ein Erzeugendensystem der Form {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |c_1 }} {{kommadots}} {{op:Bruch| 1 |c_n }} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|c_i
| \in | R
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Bedingung
{{
Relationskette/display
|q {{op:Bruch| 1 |c_i }}
| \in | R
||
||
||
|SZ=
}}
impliziert
{{
Relationskette
|q
| \in | R
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist das inverse gebrochene Ideal selbst ein Ideal, also endlich erzeugt.
Für das
{{
Definitionslink
|Produkt|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Zahlbereich/Produkt von gebrochenen Idealen/Definition
|SZ=
}}
ist offenbar
{{
Relationskette/display
| {{idealf|}} \cdot {{idealf|}}^{-1}
| \subseteq | R
||
||
||
|SZ=,
}}
es ist aber nicht unmittelbar klar, dass hier sogar Gleichheit gilt. Dies folgt daraus, dass man die Gleichheit lokal testen kann, die Produktbildung lokal ist und die Lokalisierungen diskrete Bewertungsringe sind.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der gebrochenen Ideale (Zahlbereich)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dedzqoumnzdzdg9ekio59mha8jv8zri
Zahlbereich/Ideal/Inverses gebrochenes Ideal/(2, 1+sqrt(-5))/Beispiel
0
86194
1100420
1085552
2026-06-17T08:12:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100420
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \Z[\sqrt{-5}] |SZ=}} das Ideal
{{
Relationskette/display
| {{ideala}}
|| (2, 1 + \sqrt{-5})
||
||
||
|SZ=.
}}
Aufgrund der Gleichung
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 3
|| (1+\sqrt{-5})(1 -\sqrt{-5})
||
||
||
|SZ=
}}
ist beispielsweise
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1-\sqrt{-5} | 2}} \cdot {{ideala}} \subseteq R, \, {{op:Bruch| 3 | 1 +\sqrt{-5} }} \cdot {{ideala}} \subseteq R, \, 1 \cdot {{ideala}} \subseteq R
|SZ=.
}}
Wir behaupten, dass das inverse gebrochene Ideal {{mathl|term= {{ideala|}}^{-1} |SZ=}} gleich
{{
Relationskette/display
| {{idealf|}}
|| R {{makl| 1, {{op:Bruch| 1-\sqrt{-5} | 2}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist, wobei sich die Inklusion
{{
Relationskette
| {{idealf|}}
| \subseteq | {{ideala|}}^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
aus der vorstehenden Zeile ergibt. Andererseits gilt wegen
{{
Relationskette/display
| - 2 \cdot 1 + (1+ \sqrt{-5}) {{op:Bruch| 1- \sqrt{-5} | 2}}
|| -2 +3
|| 1
||
||
|SZ=
}}
für das Produkt
{{
Relationskette/display
| {{ideala}} \cdot {{idealf}}
|| R
||
||
||
|SZ=,
}}
und dies impliziert nach
{{
Aufgabelink{{{optlink1|}}}
|Aufgabeseitenname=
Zahlbereich/Einheitsgleichung/Inverses Ideal/Aufgabe
|Aufgabeseitenname2=
Dedekindbereich/Einheitsgleichung/Inverses Ideal/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
die Gleichheit
{{
Relationskette
| {{idealf}}
|| {{ideala}}^{-1}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gebrochenen Ideale (Zahlbereich)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -5
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bjsk0ly3jux3o73qa73ezm1xkvgilob
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Quadrat des Standardideals/Beispiel
0
86249
1100205
1085337
2026-06-17T07:37:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100205
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir behaupten, dass im
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|R
||\Z[\sqrt{-5}]
||
||
||
|SZ=
}}
das Ideal
{{
Relationskette/display
| {{idealp}}
|| {{makl| 2, 1 + \sqrt{-5} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
kein
{{
Definitionslink
|Hauptideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, was in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Standardideal/Kein Hauptideal/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
gezeigt wurde, aber die Eigenschaft besitzt, dass das Quadrat davon ein Hauptideal ist. Insbesondere definiert die zugehörige
{{
Definitionslink
|Idealklasse|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
ein von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedenes Element in der Divsorenklassengruppe mit der Eigenschaft, dass das Doppelte davon trivial ist. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{idealp}}^2
|| {{makl| 4,2+ 2 \sqrt{-5}, -4+2 \sqrt{-5} |}}
|| (2)
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist die Inklusion {{math|term= \subseteq |SZ=}} klar und die umgekehrte Inklusion {{math|term= \supseteq |SZ=}} ergibt sich aus
{{
Relationskette/display
| -4 + {{makl| 2 +2 \sqrt{-5} |}} - {{makl| -4 +2 \sqrt{-5} |}}
|| 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten nun das Ideal
{{
Relationskette/display
| {{idealq|}}
|| {{makl| 7, 3+ \sqrt{-5} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Restklassenring ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Zmod| 7 |}} [X]/ {{makl| X^2+5, 3+X |}}
| \cong| {{op:Zmod| 7 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass ein Primideal mit der Norm {{math|term= 7 |SZ=}} vorliegt, das kein Hauptideal ist, da es in {{math|term= R |SZ=}} kein Element mit Norm {{math|term= 7 |SZ=}} gibt. Die beiden Ideale
{{
mathkor|term1=
{{idealp|}}
|und|term2=
{{idealq|}}
|SZ=
}}
definieren die gleiche Idealklasse. Dazu betrachten wir die Multiplikation
{{
Abbildung/display
|name=
|Q(R)| Q(R)
| h |h {{op:Bruch| 3+ \sqrt{-5} | 2}}
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot {{op:Bruch| 3+ \sqrt{-5} | 2}}
|| 3+ \sqrt{-5}
| \in | {{idealq|}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| (1+ \sqrt{-5} ) \cdot {{op:Bruch| 3+ \sqrt{-5} | 2}}
|| {{op:Bruch| -2 +4 \sqrt{-5} | 2}}
|| -1+2 \sqrt{-5}
|| -7 +2 {{makl| 3+ \sqrt{-5} |}}
| \in | {{idealq|}}
||
||
|SZ=
}}
induziert dies einen injektiven
{{
Definitionslink
|Prämath=R
|Modulhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| {{idealp|}} | {{idealq|}}
||
|SZ=,
}}
der wegen
{{
Relationskette/display
| 7
|| - {{makl| -1+2 \sqrt{-5} |}} +2 {{makl| 3+\sqrt{-5} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
auch surjektiv ist. Somit ist
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}} \cdot {{makl| {{op:Bruch| 3+ \sqrt{-5} | 2 }} |}}
|| {{idealq|}}
||
||
||
|SZ=
}}
als gebrochene Ideale. In
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Klassengruppe/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
wird darüber hinaus gezeigt, dass die Klassengruppe von {{math|term= R |SZ=}} gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Klassengruppe von quadratischen Zahlbereichen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -5
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rg6zn20mvmoumf5fa4el214079l31j1
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Standardideal/Hauptideal nach Adjunktion von Wurzel(2)/Beispiel
0
86601
1100207
1080858
2026-06-17T07:38:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100207
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} zu
{{
Relationskette
| D
|| -5
||
||
||
|SZ=
}}
das
{{
Definitionslink
|Ideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{idealp|}}
|| {{makl| 2, 1+ \sqrt{-5} |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
das nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Standardideal/Kein Hauptideal/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
kein Hauptideal ist. Es sei {{math|term= S |SZ=}} der ganze Abschluss von {{math|term= R |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder von {{math|term= \Z |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
im Erweiterungskörper
{{
Relationskette
| L
|| \Q[\sqrt{-5}, \sqrt{2}]
||
||
||
|SZ=
}}
vom Grad vier über {{math|term= \Q |SZ=.}} Wir haben also eine Kette
{{
Relationskette/display
| \Z
| \subset | R
| \subset | S
||
||
|SZ=
}}
von Zahlbereichen. Wir behaupten, dass das
{{
Definitionslink
|Erweiterungsideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}} S
|| {{makl| 2, 1+ \sqrt{-5} |}} S
||
||
||
|SZ=
}}
ein Hauptideal in {{math|term= S |SZ=}} ist, und zwar behaupten wir, dass {{math|term= \sqrt{2} |SZ=}} ein Idealerzeuger davon ist. Dazu betrachten wir zunächst das rationale Element
{{
Relationskette
| z
|| {{op:Bruch| \sqrt{2} + \sqrt{2} \cdot \sqrt{-5} | 2 }}
|| {{op:Bruch| 1 + \sqrt{-5} | \sqrt{2} }}
| \in | L
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| z^2
|| {{makl| {{op:Bruch| \sqrt{2} + \sqrt{2} \cdot \sqrt{-5} | 2 }} |}}^2
|| {{op:Bruch| 2 -2 \cdot 5 +4 \sqrt{-5} | 4}}
|| -2 + \sqrt{-5}
| \in | R
|SZ=
}}
erfüllt {{math|term= z |SZ=}} eine Ganzheitsgleichung über {{math|term= R |SZ=}} und gehört somit zu {{math|term= S |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=ebenso, wenn im Zähler ein Minuszeichen steht|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Gleichheit
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}} S
|| {{makl| \sqrt{2} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
folgt einerseits aus
{{
Relationskette/display
| 2
|| \sqrt{2} \cdot \sqrt{2}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| 1+ \sqrt{-5}
|| z \cdot \sqrt{2}
||
||
||
|SZ=
}}
und andererseits aus
{{
Relationskette/display/druckalign
| - \sqrt{2} \cdot 2 + {{op:Bruch| 1-\sqrt{-5}| \sqrt{2} }} {{makl| 1+ \sqrt{-5} |}}
|| - \sqrt{2} \cdot 2 + {{op:Bruch| 6 | \sqrt{2} }}
|| - \sqrt{2} \cdot 2 + 3 \cdot \sqrt{2}
|| \sqrt{2} (-2+3)
|| \sqrt{2}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Idealtheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie2=Theorie der biquadratischen Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -5
|Objektkategorie2=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -10
|Objektkategorie3=Der Ring Z(sqrt(2))
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3ah7yaik2p8cis5v14q7vtqza18im80
Dezimalbruch/Halbierung/1/Beispiel
0
86684
1099778
1035184
2026-06-17T06:28:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099778
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen den Dezimalbruch {{mathl|term= 509{,}273 |SZ=}}
{{
Faktlink
|Präwort=mit dem|Verfahren|Faktseitenname=
Dezimalbruch/Halbierung/Algorithmus/Verfahren
|Nr=
|SZ=
}}
halbieren. Wir fangen hinten an, auch wenn wir an jeder Stelle anfangen könnten, und zwar an der Stelle mit dem Index {{math|term= -4 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Zehntausendstel-Stelle|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Aufschreiben ist mühseliger als die Durchführung|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette
|a_{-4}
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
und weil
{{
Relationskette
|a_{-3}
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ungerade ist, ist
{{
Relationskette/display
|c_{-4}
|| 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette
|a_{-3}
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich
{{
Relationskette
|b_{-3}
|| {{op:Bruch| 3-1| 2}}
|| 1
||
||
|SZ=
}}
und da
{{
Relationskette
|a_{-2}
|| 7
||
||
||
|SZ=
}}
ungerade ist, ist
{{
Relationskette/display
| c_{-3}
|| 6
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette
|a_{-2}
|| 7
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich
{{
Relationskette
|b_{-2}
|| {{op:Bruch| 7-1| 2}}
|| 3
||
||
|SZ=
}}
und da
{{
Relationskette
|a_{-1}
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
gerade ist, ist
{{
Relationskette/display
| c_{-2}
|| b_{-2}
|| 3
||
||
|SZ=.
}}
So fährt man fort und erhält schließlich
{{
Math/display|term=
254{,}6365
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dezimalbrüche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fcihck2r7ja8xsbj4roaahdfdb20jh9
Ziffernsystem/Verdopplung und Verfünfachung/Vereinfachtes Verfahren/Bemerkung
0
86768
1100714
1036198
2026-06-17T10:51:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100714
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Bei der Multiplikation mit
{{
Relationskette
|b
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
und mit
{{
Relationskette
|b
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
vereinfacht sich das in
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Zehnersystem/Schriftliches Multiplizieren/Verfahren
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebene Verfahren zur Multiplikation einer Zahl
{{
Relationskette/display
|m
|| \sum_{i {{=}} 0}^k a_i \cdot 10^{i}
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer einstelligen Zahl {{math|term= b |SZ=.}} Gemäß diesem Verfahren sind die Berechnungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=Division mit Rest|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
|a_i \cdot b + d_i
|| d_{i+1} \cdot 10 + c_i
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| 0
| \leq | c_i
| \leq | 9
||
||
|SZ=
}}
durchzuführen, wobei dadurch die {{math|term= c_i |SZ=}} und die {{math|term= d_i |SZ=}} rekursiv mit dem Startwert
{{
Relationskette
| d_0
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
festgelegt sind und wobei die {{math|term= c_i |SZ=}} die Ziffern des Ergebnisses beschreiben. Wir behaupten, dass man in den beiden Fällen stattdessen nur
{{
Relationskette/display
|a_i \cdot b
|| d_{i+1} \cdot 10 +r_i
||
||
||
|SZ=
}}
berechnen muss und die Ergebnisziffern
{{
Relationskette/display
| c_i
|| d_i +r_i
||
||
||
|SZ=
}}
erhält. Insbesondere hängt {{math|term= c_i |SZ=}} nur von
{{
mathkor|term1=
a_i
|und|term2=
a_{i-1}
|SZ=
}}
ab. Kurz gesagt: Die {{math|term= i |SZ=-}}te Ziffer eines Produktes {{mathl|term= a_k \ldots a_i a_{i-1} \ldots a_2a_1a_0 |SZ=}} mit {{math|term= 2 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder mit {{math|term= 5 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ergibt sich, wenn man die zweistellige Zahl {{mathl|term= a_i a_{i-1} |SZ=}} mit {{math|term= 2 |SZ=}} bzw. mit {{math|term= 5 |SZ=}} multipliziert und von diesem Ergebnis die vordere Ziffer nimmt.
Zunächst sind nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zehnersystem/Schriftliches Multiplizieren/Einstelliger Faktor/Übertrag/Abschätzung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bei der Multiplikation mit einer jeden einstelligen Zahl {{math|term= b |SZ=}} die Überträge echt kleiner als {{math|term= b |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|b
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
kommen also nur die Überträge
{{
mathkor|term1=
0
|oder|term2=
1
|SZ=
}}
in Frage. Somit stimmen die ganzzahligen Anteile bei der Division mit Rest von
{{
mathkor|term1=
a_i \cdot 2 + d_i
|bzw.|term2=
a_i \cdot 2
|SZ=
}}
durch {{math|term= 10 |SZ=}} überein
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn man zu einer geraden Zahl eine {{math|term= 1 |SZ=}} addiert, ändert sich die Zehnerziffer nicht|
|ISZ=|ESZ=,
}}
Die Beziehung
{{
Relationskette
|c_i
|| r_i +d_i
||
||
||
|SZ=
}}
folgt direkt.
Bei
{{
Relationskette
|b
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
kommen nur die Überträge {{mathl|term= 0,1,2,3,4 |SZ=}} in Frage. Somit stimmen die ganzzahligen Anteile bei der Division mit Rest von
{{
mathkor|term1=
a_i \cdot 5 + d_i
|bzw.|term2=
a_i \cdot 5
|SZ=
}}
durch {{math|term= 10 |SZ=}} überein
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn man zu einer durch {{math|term= 5 |SZ=}} teilbaren Zahl eine Zahl {{math|term= \leq 4 |SZ=}} addiert, ändert sich die Zehnerziffer nicht|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Beziehung
{{
Relationskette
|c_i
|| r_i +d_i
||
||
||
|SZ=
}}
folgt wieder direkt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der schriftlichen Multiplikation der natürlichen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
94q5agc6pg35oja7xaexvcc5qcwuslv
Prozentrechnung/Addition/Bemerkung
0
86877
1100666
1085761
2026-06-17T10:43:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100666
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wenn eine Grundmenge gegeben ist und davon Anteile durch Prozente beschrieben werden, und die Anteile disjunkt zueinander sind, so muss man die Prozentangaben addieren, um den Gesamtanteil zu erhalten. Wenn beispielsweise die Inhaltsstoffe eines Getränkes in Prozent angegeben werden, sagen wir {{mathl|term= 80 {{Prozent|}} |SZ=}} Wasser, {{mathl|term= 10 {{Prozent|}} |SZ=}} Orangensaft, {{mathl|term= 5 {{Prozent|}} |SZ=}} Himbersaft und {{mathl|term= 2 {{Prozent|}} |SZ=}} Heidelbeersaft und {{mathl|term= 3 {{Prozent|}} |SZ=}} Cola, so liegt der Fruchtsaftanteil wegen
{{
Relationskette/display
| 10 +5 +2
|| 17
||
||
||
|SZ=
}}
bei {{math|term= 17 |SZ=}} Prozent. Die Gesamtsumme der Prozentwerte sollte sich auf {{mathl|term= 100 {{Prozent|}} |SZ=}} addieren; da man bei Prozentangaben aber häufig gerundete Werte nimmt, muss das nicht immer stimmen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Prozentrechnung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tmvkajxx5s2l91cgsn3v5mf4fi1jyss
Prozentrechnung/Multiplikation/Bemerkung
0
86880
1100668
982153
2026-06-17T10:44:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100668
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Häufig ändert sich, auch in einem bestimmten Kontext, die Bezugsmenge bei verschiedenen Prozentangaben. Wenn beipielsweise die Lebenshaltungskosten prozentual nach Essen, Wohnung, Körperpflege, Vergnügen aufgelistet wird, so werden die Vergnügungskosten eventuell weiter prozentual unterteilt, nach Kino, Theater, Kneipe, Spielhölle, und diese Angaben beziehen sich dann häufig auf die Gesamtvergnügungskosten. Den prozentualen Anteil an den Gesamtlebenshaltungskosten vom Kino muss man dann ausrechnen, indem man die relativen Prozentangaben als Brüche interpretiert, diese miteinander multipliziert und daraus wieder einen Prozentwert macht. Wenn die Vergnügungskosten {{math|term= 8\,{{Prozent|}} |SZ=}} der Lebenshaltungskosten ausmachen und Kinobesuche {{mathl|term= 30\,{{Prozent|}} |SZ=}} an den Vergnügungskosten, so muss man
{{
Relationskette/display
| 0{,}08 \cdot 0{,}3
|| 0{,}024
||
||
||
|SZ=
}}
ausrechnen und erhält, dass die Kinobesuche {{math|term= 2{,}4\,{{Prozent|}} |SZ=}} der Lebenshaltungskosten ausmachen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Prozentrechnung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gos1y82slfoop0jn0juojmdtm531730
Exponentialfunktion/3 durch 2/Vergleich/Beispiel
0
86894
1099874
1084969
2026-06-17T06:43:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099874
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir vergleichen die Werte der Identität und der Quadratfunktion mit der Exponentialfunktion zur Basis
{{
Relationskette/display
|b
|| {{op:Bruch| 3 | 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ergibt sich die folgende Wertetabelle.
{{Tabelleleitdreixelf|
|ls0= {{math|term= n |SZ=}} |lz1= {{math|term= 0 |SZ=}} |lz2= {{math|term= 1 |SZ=}} |lz3= {{math|term= 2 |SZ=}} |lz4= {{math|term= 3 |SZ=}} |lz5= {{math|term= 4 |SZ=}} |lz6= {{math|term= 5 |SZ=}} |lz7= {{math|term= 6 |SZ=}} |lz8= {{math|term= 7 |SZ=}} |lz9= {{math|term= 8 |SZ=}} |lz10= {{math|term= 9 |SZ=}} | lz11= {{math|term= 10 |SZ=}} |
|ls1= {{math|term= n^1 |SZ=}} |a1,1=0 |a1,2=1 |a1,3= 2 |a1,4= 3 |a1,5= 4 |a1,6= 5 |a1,7= 6 |a1,8= 7 |a1,9= 8 |a1,10= 9 |a1,11= 10 |
|ls2= {{math|term= n^2 |SZ=}} |a2,1=0 |a2,2=1 |a2,3=4 |a2,4=9 |a2,5= 16 |a2,6= 25 |a2,7= 36 |a2,8= 49 |a2,9= 64 |a2,10= 81 |a2,11= 100 |
|ls3= {{math|term= {{makl| {{op:Bruch| 3 | 2}} |}}^n |SZ=}} |a3,1= 1 |a3,2= 1,5 |a3,3= 2,25 |a3,4= 3, 37 |a3,5= 5, 06 |a3,6= 7,59 |a3,7= 11,39 |a3,8= 17,08 |a3,9= 25,63 |a3,10= 38,44 || a3,11= 57,66
}}
Im Vergleich mit der identischen Funktion ist die Exponentialfunktion schon durchgängig größer
{{
Zusatz/Klammer
|text=außer bei
{{
Relationskette/k
|n
|| 0
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
im Vergleich mit der Quadratfunktion bleibt die Exponentialfunktion im angegebenen Bereich
{{
Zusatz/Klammer
|text=außer bei
{{
Relationskette/k
|n
| \geq | 0,1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
zurück. Man sieht aber, dass sie {{Anführung|ziemlich schnell}} aufholt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ganzzahligen Exponentialfunktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ilipa7jcdrbwzxyxehlmqwejlibe5e7
Prozentrechnung/Gegenrechnung/Invertierung/Bemerkung
0
86898
1100667
1085762
2026-06-17T10:44:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100667
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wenn man zwei Mengen
{{
Zusatz/Klammer
|text=Vermögen, Einwohnerzahl, ... |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
mathkor|term1=
A
|und|term2=
B
|SZ=
}}
der Größe nach vergleicht, so kann man das durch einen Anteil und als Prozent ausdrücken. Man muss dabei deutlich machen, welche Menge man als Grundmenge betrachten möchte. Wenn man {{math|term= A |SZ=}} als Grundmenge nimmt, so ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Anzahl| B |}}
|| {{op:Bruch| {{op:Anzahl| B |}} | {{op:Anzahl| A |}} }} \cdot {{op:Anzahl| A |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
mathl|term=
{{op:Bruch| {{op:Anzahl| B |}} | {{op:Anzahl| A |}} }}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{mathlk|term= {{op:Bruch| 100 \cdot {{op:Anzahl| B |}} | {{op:Anzahl| A |}} }} \cdot {{Prozent}} |SZ=}} in Prozent|
|ISZ=|ESZ=
}}
beschreibt die Größe von {{math|term= B |SZ=}} in Bezug auf {{math|term= A |SZ=.}} Beispielsweise kann das Vermögen einer Person {{math|term= 30 {{Prozent}} |SZ=}} des Vermögens einer anderen Person betragen. Wenn man die Verhältnisgröße umgekehrt wissen möchte, also die Größe von {{math|term= B |SZ=}} in Bezug auf {{math|term= A |SZ=,}} so muss man den inversen Bruch {{mathl|term= {{op:Bruch| {{op:Anzahl| A |}} | {{op:Anzahl| B |}} }} |SZ=}} berechnen. Um aus der ersten Prozentangabe die neue Prozentangabe zu erhalten, muss man invertieren und mit 10000 multiplizieren (!), also
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 30}} \cdot 10000
|| {{op:Bruch| 10000| 30}}
|| {{op:Bruch| 1000| 3}}
|| 333,33
||
|SZ=
}}
Prozent. Die zweite Person hat also {{mathl|term= 333,33 |SZ=}} Prozent des Vermögens der ersten Person.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Prozentrechnung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5z5oqk25xj8n6thty7r9utilya9n75h
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/Dichte und Maß/Bemerkung
0
87262
1100576
1024415
2026-06-17T10:30:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100576
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Auf einer endlichen Menge sind eine Wahrscheinlichkeitsdichte und ein Wahrscheinlichkeitsmaß äquivalente mathematische Objekte. Die Dichte definiert für jedes Ereignis
{{
Relationskette
|E
| \subseteq | M
||
||
||
|SZ=
}}
das Maß
{{
Relationskette/display
| \mu (E)
|| \sum_{x \in E} f(x)
||
||
||
|SZ=
}}
und umgekehrt ist durch das Maß über
{{
Relationskette/display
|f(x)
|| \mu( \{x\} )
||
||
||
|SZ=
}}
eine Wahrscheinlichkeitsdichte festgelegt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der endlichen Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2p1yi5d6dz006nx5qyz79y0ewmkox97
Münze/Einfacher Wurf/Beispiel
0
87267
1100097
1085201
2026-06-17T07:19:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100097
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der
{{
Definitionslink
|Laplace-Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum einfachen Münzwurf besteht aus zwei Elementen, Kopf und Zahl, also
{{
Relationskette/display
|M
||\{K,Z\}
||
||
||
|SZ=,
}}
und die
{{
Definitionslink
|Laplace-Dichte|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist konstant gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=,}} also
{{
Relationskette/display
|f(K)
|| f(Z)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
|SZ=.
}}
Beide Elementarereignisse sind also gleichwahrscheinlich mit Wahrscheinlichkeit {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=.}} Es gibt nur vier Ereignisse, nämlich {{mathl|term= \emptyset, \, \{K\},\, \{Z\} }} und die Gesamtmenge {{mathl|term= \{K,Z\} |SZ=,}} die leere Menge hat Wahrscheinlichkeit {{math|term= 0 |SZ=,}} die Gesamtmenge hat Wahrscheinlichkeit {{math|term= 1 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Laplace-Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pgfbfjhtk09cccnh0rb0762w29o7hjl
Würfel/Einfacher Wurf/Beispiel
0
87269
1100404
1085533
2026-06-17T08:10:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100404
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der
{{
Definitionslink
|Laplace-Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu einem einfachen Würfelwurf mit einem fairen Würfel besteht aus sechs Elementen, die den Seiten des Würfels entsprechen, und werden üblicherweise mit {{mathl|term= 1,2,3,4,5,6 |SZ=}} durchnummeriert, es ist also
{{
Relationskette/display
|M
||\{1,2,3,4,5,6\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Laplace-Dichte|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist konstant gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 6}} |SZ=,}} also
{{
Relationskette/display
| f(i)
|| {{op:Bruch| 1 | 6}}
||
||
||
|SZ=
}}
für alle {{math|term= i |SZ=.}} Die Elementarereignisse sind also gleichwahrscheinlich mit Wahrscheinlichkeit {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 6}} |SZ=.}} Es gibt
{{
Relationskette/display
| 2^6
|| 64
||
||
||
|SZ=,
}}
also {{math|term= 64 |SZ=}} Ereignisse. Beispielsweise sind
{{
Math/display|term=
\emptyset,\, \{2\},\, \{6\},\, \{2,5\},\, \{1,2,3\},\, {{Mengebed| x \in M| x \text{ ist gerade} }} ,\, {{Mengebed| x \in M| x \geq 5 }}
|SZ=
}}
Ereignisse. Ihre Wahrscheinlichkeiten sind einfach zu berechnen, beispielsweise ist
{{
Relationskette/display
| \mu ( \{2,5\})
|| {{op:Bruch| {{op:Anzahl| \{2,5\} }} | {{op:Anzahl| \{1,2,3,4,5,6 \} }} | }}
|| {{op:Bruch| 2 | 6}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Laplace-Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2fhwerf0j77hzk9mud70fj111f26v69
Münzwurf/Hintereinanderausführung/Beispiel
0
87288
1100099
1037217
2026-06-17T07:20:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100099
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es soll zehnmal mit einer Münze hintereinander geworfen werden. Mit dem Grundraum
{{
Relationskette/display
|M
|| \{ K,Z \}
||
||
||
|SZ=
}}
wird dies dann mit dem Produktraum
{{
Relationskette/display
|N
|| M^{10}
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben, die Elemente im Produktraum dokumentieren einen möglichen Ausgang des Gesamtexperimentes, es handelt sich um sämtliche Kombinationen der Länge {{math|term= 10 |SZ=}} aus
{{
mathkor|term1=
K
|oder|term2=
Z
|SZ=,
}}
{{Anführung|typische}} Elemente sind
{{
Math/display|term=
(Z,Z,K,Z,K,K,Z,K,K ,Z),\, (K,K,Z,K,K,K, Z,K,Z,K),\, (Z,Z,Z,Z,Z,Z, Z,Z,Z,Z)
|SZ=.
}}
Diese haben alle die Wahrscheinlichkeit
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}^{10}
|| {{op:Bruch| 1 | 2^{10} }}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Produkte von endlichen Wahrscheinlichkeitsräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dw70f20fb4um2ad4jliic5dh0wzac2i
Eltern/Zwei Kinder/Tochter/Beispiel
0
87311
1099852
1084947
2026-06-17T06:39:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099852
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Von einem Elternpaar ist bekannt, dass sie zwei Kinder haben, und dass eines davon ein Mädchen ist. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch das andere Kind ein Mädchen ist? Zunächst muss man sich die Bedeutung der Information klar machen, um Missverständnisse zu vermeiden. Man weiß nicht, ob das erste oder das zweite
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne der Geburtsreihenfolge|
|ISZ=|ESZ=
}}
Kind ein Mädchen ist. Wenn man beispielsweise weiß, dass das erste Kind ein Mädchen ist, so hat dies keine Auswirkungen auf das zweite Kind, und die Wahrscheinlichkeit, für dieses zweite Kind ein Mädchen zu sein, ist einfach {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=.}} Hier weiß man aber nur, dass überhaupt eines der beiden Kinder ein Mädchen ist. Um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen, muss man auf die möglichen gleichberechtigen Konfigurationen bei zwei Kindern zurückgehen und schauen, welche durch die Information ausgeschlossen werden. Die vier gleichwahrscheinlichen Geburtsreihenfolgen sind
{{
Math/display|term=
(M,M),\, (J,M),\, (M,J) \text{ und } (J,J)
|SZ=.
}}
Durch die angegebene Bedingung ist die letzte Möglichkeit, zwei Jungen, ausgeschlossen, und es verbleiben die drei anderen gleichberechtigten Möglichkeiten. Unter diesen ist nur die erste Möglichkeit für die Frage positiv, die beiden anderen nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist also {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 3}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der bedingten Wahrscheinlichkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
977omjeop8p2d14t5dlvf6hjkp5p2w1
Binomialkoeffizient/Lotto/Teilmengenanzahl/Wahrscheinlichkeit/Beispiel
0
87331
1099754
1084859
2026-06-17T06:25:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099754
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binomialkoeffizient/Lotto/Teilmengenanzahl/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
haben wir die Anzahl der Möglichkeiten berechnet, {{math|term= 6 |SZ=}} Kugeln aus {{math|term= 49 |SZ=}} Kugeln zu ziehen, und zwar gibt es
{{
Relationskette/display
| {{op:Binomialkoeffizient| 49| 6}}
|| {{op:Bruch| 49 \cdot 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot2\cdot 1}}
|| 13 983 816
||
||
|SZ=
}}
Möglichkeiten, da es so viele sechselementige Teilmengen gibt. Diese haben alle die gleiche Wahrscheinlichkeit, somit liegt ein
{{
Definitionslink
|Laplace-Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor, wobei die einzelnen Elementarereignisse, also eine bestimmte Ziehung, die Wahrscheinlichkeit
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 13 983 816}}
|SZ=
}}
besitzen.
Wenn man sich für die Wahrscheinlichkeit interessiert, dass die {{math|term= 11 |SZ=}} gezogen wird, so muss man alle sechselementigen Teilmengen zählen, in denen die {{math|term= 11 |SZ=}} vorkommt. Da die {{math|term= 11 |SZ=}} festgelegt ist, geht es um die Anzahl der fünfelementigen Teilmengen der Menge {{mathl|term= \{1,2 {{kommadots}} 49\} \setminus \{11\} |SZ=,}} diese Anzahl ist durch {{mathl|term= {{op:Binomialkoeffizient| 48| 5}} |SZ=}} gegeben. Die Wahrscheinlichkeit ist also
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Binomialkoeffizient| 48| 5}} | {{op:Binomialkoeffizient| 49| 6}} }}
|| {{op:Bruch| \,\, {{op:Bruch| 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot2\cdot 1}} \,\, | \,\, {{op:Bruch| 49 \cdot 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot2\cdot 1}} \,\, }}
|| {{op:Bruch| 6 | 49}}
||
||
|SZ=,
}}
was man sich auch so klar machen kann: Die Wahrscheinlichkeit, dass die zuerst gezogene Zahl eine {{math|term= 11 |SZ=}} ist, beträgt {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 49}} |SZ=,}} die Wahrscheinlichkeit, dass die als zweite gezogene Zahl eine {{math|term= 11 |SZ=}} ist, beträgt ebenfalls {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 49}} |SZ=,}} u.s.w., und aufsummieren der disjunkten Ereignisse liefert auch {{mathl|term= {{op:Bruch| 6 | 49}} |SZ=.}}
Wenn man sich für die Wahrscheinlichkeit interessiert, dass sowohl die {{math|term= 11 |SZ=}} als auch die {{math|term= 37 |SZ=}} gezogen werden, so muss man alle sechselementigen Teilmengen zählen, in denen die {{math|term= 11 |SZ=}} und die {{math|term= 37 |SZ=}} vorkommen. Dies ergibt die Wahrscheinlichkeit
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Binomialkoeffizient| 47| 4}} | {{op:Binomialkoeffizient| 49| 6}} }}
|| {{op:Bruch| \,\, {{op:Bruch| 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 4 \cdot 3 \cdot2\cdot 1}} \,\, | \,\, {{op:Bruch| 49 \cdot 48 \cdot 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 6 \cdot 5 \cdot 4 \cdot 3 \cdot2\cdot 1}} \,\, }}
|| {{op:Bruch| 6 \cdot 5| 49 \cdot 48}}
|| {{op:Bruch| 5| 49 \cdot 8}}
|| {{op:Bruch| 5| 392}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Laplace-Räume
|Kategorie2=Theorie der Binomialkoeffizienten
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7fq0251vi0wl9mt2oxwh6bara3ydqqu
Skat/Vier Buben/Wahrscheinlichkeit/Beispiel
0
87333
1100302
1085432
2026-06-17T07:54:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100302
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Beim Skat wird mit {{math|term= 32 |SZ=}} Karten gespielt, wobei drei Spieler je zehn Karten bekommen und zwei Karten in den {{Anführung|Skat}} gehen. Unter den Karten spielen die vier Buben eine besondere Rolle. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Spieler {{math|term= A |SZ=}} sämtliche Buben bekommt? Die Anzahl der möglichen {{Anführung|Hände|SZ=,}} die Spieler {{math|term= A |SZ=}} bekommen kann, beträgt {{mathl|term= {{op:Binomialkoeffizient| 32| 10}} |SZ=.}} Die Anzahl der Hände, die alle vier Buben umfassen, sind {{mathl|term= {{op:Binomialkoeffizient| 28| 6}} |SZ=.}} Daher ist die Wahrscheinlichkeit, alle Buben zu bekommen, gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Binomialkoeffizient| 28| 6}} | {{op:Binomialkoeffizient| 32| 10}} }}
|| {{op:Bruch|\,\, {{op:Bruch| 28 \cdot 27 \cdots 23| 6 \cdot 5 \cdots 1}} \,\, |\,\, {{op:Bruch| 32 \cdot 31 \cdots 23 | 10 \cdot 9 \cdots 1 }}\,\, }}
|| {{op:Bruch| 10 \cdot 9 \cdot 8 \cdot 7 | 32 \cdot 31 \cdot 30 \cdot 29 }}
|| {{op:Bruch| 3 \cdot 7 | 4 \cdot 31 \cdot 29 }}
|| {{op:Bruch| 21 | 3596 }}
|SZ=.
}}
Das sind ungefähr {{math|term= 0{,}58\,{{Prozent|}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Laplace-Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6j1y1kvcf2afhpvvun1la2qwcxg3q2y
Quadratwurzel/2/Nicht rational/Beispiel
0
87357
1100226
1037763
2026-06-17T07:41:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100226
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten ein Quadrat mit Seitenlänge {{math|term= 1 |SZ=.}} Die Diagonale darin kann man als Hypotenuse des in dem Quadrat zweifach liegenden rechtwinkligen Dreiecks auffassen. Nach dem Satz des Pythagoras hat die Länge der Diagonalen die Eigenschaft, dass ihr Quadrat davon gleich
{{
Relationskette/display
| 1^2 +1^2
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Inwiefern gibt es eine Zahl {{math|term= x |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| x^2
|| 2
||
||
||
|SZ=?
}}
Dies ist keine einfache Frage. Was man ziemlich schnell begründen kann, ist, dass es innerhalb der rationalen Zahlen eine solche Zahl nicht geben kann! Wenn wir nämlich annehmen, dass die rationale Zahl
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| a |b}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Eigenschaft
{{
Relationskette/display
| x^2
|| {{op:Bruch|a^2|b^2}}
|| 2
||
||
|SZ=
}}
besitzt, so kann man zunächst annehmen, dass die Darstellung gekürzt ist, also
{{
mathkor|term1=
a
|und|term2=
b
|SZ=
}}
keinen gemeinsamen Teiler {{math|term= \geq 2 |SZ=}} haben. Durch Multiplikation mit {{math|term= b^2 |SZ=}} erhält man innerhalb der natürlichen Zahlen die Gleichung
{{
Relationskette/display
|a^2
|| 2b^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Nennen wir diese Zahl {{math|term= z |SZ=.}} Aufgrund der rechten Seite sieht man, dass diese Zahl gerade ist. Dann muss auch {{math|term= a |SZ=}} gerade sein, da das Quadrat einer ungeraden Zahl ungerade ist. Wir können also
{{
Relationskette/display
|a
|| 2 d
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben und aus der Gleichung
{{
Relationskette/display
|(2d)^2
|| 2 b^2
||
||
||
|SZ=
}}
einmal die {{math|term= 2 |SZ=}} kürzen, was
{{
Relationskette/display
| 2d^2
||b^2
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt. Mit dem Argument von eben erhält man, dass auch {{math|term= b |SZ=}} gerade ist, im Widerspruch zur gekürzten Darstellung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Motivation für reelle Zahlen
|Kategorie2=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hmtbqd6pl5ajbvol60syp1akn6t4zqd
Dezimalzahlen/Nicht periodisch/Bedeutung/Motivation für reelle Zahlen/Bemerkung
0
87364
1100555
1034803
2026-06-17T10:27:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100555
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Archimedisch angeordneter Körper/Dezimalbruchfolge/Approximation/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
führt jedes Element
{{
Relationskette
| x
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
in einem
{{
Definitionslink
|archimedisch angeordneten Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu einer
{{
Definitionslink
|Dezimalbruchfolge|
|Kontext=zu|
|SZ=,
}}
für die die Abschätzung
{{
Relationskette/display
| x_n
| \leq | x
| < | x_n + {{op:Bruch| 1 | 10^n}}
||
||
|SZ=
}}
gilt und die nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Archimedisch angeordneter Körper/Dezimalbruchfolge/Konvergenzformulierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gegen {{math|term= x |SZ=}}
{{
Definitionslink
|konvergiert|
|Kontext=ang|
|SZ=.
}}
Grundsätzlich kann man sich zu einer jeden
{{
Definitionslink
|Dezimalbruchfolge|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
also einer Folge aus Dezimalbrüchen
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch|a_n | 10^n}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| a_n
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
und mit der Eigenschaft
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|a_n | 10^n}}
| \leq | {{op:Bruch|a_{n+1}| 10^{n+1} }}
| < | {{op:Bruch|a_n+1| 10^n}}
||
||
|SZ=
}}
fragen, ob es dazu einen Punkt in dem Körper gibt, gegen den die Folge konvergiert. Dies ist keineswegs immer der Fall, für die rationalen Zahlen gilt es nicht, und zwar werden wir später in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Rationale Zahl/Charakterisierung mit periodischer Dezimalentwicklung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
sehen, dass genau die periodischen Dezimalbruchfolgen gegen eine rationale Zahl konvergieren. Gibt es für die nichtperiodischen Dezimalbruchfolgen eine sinnvolle Interpretation als eine Zahl? Nichtperiodische Dezimalbruchfolgen können durchaus systematisch sein, wie die
{{
Zusatz/Klammer
|text=in Kommazahlschreibweise gegebenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Dezimalbruchfolgen
{{
Math/display|term=
0,101001000100001000001 \ldots
|SZ=
}}
oder
{{
Math/display|term=
0,123456789101112131415 \ldots
|SZ=
}}
verdeutlichen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Motivation für reelle Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f5572jbzhg148mbwdnqll0u1ajwow44
Quadratwurzel aus n/Sinnvolle Strecke/Theodorus/Bemerkung
0
87368
1100675
982225
2026-06-17T10:45:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100675
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Quadratwurzel aus {{math|term= 2 |SZ=}} tritt als Länge der Diagonalen in einem Quadrat mit Seitenlänge {{math|term= 1 |SZ=}} auf und ist von daher sicher eine sinnvolle Streckenlänge. Wie sieht es mit den anderen Quadratwurzeln zu natürlichen Zahlen {{math|term= n |SZ=}} aus? Wenn man die Diagonale im Quadrat mit Seitenlänge {{math|term= n |SZ=}} betrachtet, so besitzt die Diagonale die Seitenlänge {{mathl|term= \sqrt{2} n |SZ=.}} Diese Zahl entsteht also durch eine einfache arithmetische Operation aus den bekannten natürlichen Zahlen und der {{math|term= \sqrt{2} |SZ=.}} Wenn man Rechtecke mit ganzzahligen Seitenlängen betrachtet, so erhält man als Diagonallängen beispielsweise {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=Seitenlängen {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= 2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
{{math|term= \sqrt{10} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=Seitenlängen {{math|term= 1 |SZ=}} und {{math|term= 3 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
{{math|term= \sqrt{13} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=Seitenlängen {{math|term= 2 |SZ=}} und {{math|term= 3 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
u.s.w. Man kann aber durch eine einfach geometrische Konstruktion induktiv zeigen, dass jede Quadratwurzel aus einer natürlichen Zahl als Strecke auftritt. Dazu startet man mit der Strecke {{math|term= \sqrt{2} |SZ=}} und macht daraus die Kathete eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen andere Kathete die Seitenlänge {{math|term= 1 |SZ=}} besitzt. Die Hypotenuse dieses Dreiecks hat dann die Länge
{{
Relationskette/display
| \sqrt{ \sqrt{2}^2 + 1^2}
|| \sqrt{2+1}
|| \sqrt{3}
||
||
|SZ=.
}}
So kann man aus jedem {{math|term= \sqrt{n} |SZ=}} auch die Länge {{mathl|term= \sqrt{n+1} |SZ=}} erhalten. Diese Prozedur wird in der {{Stichwort|Spirale von Theodorus|SZ=}} veranschaulicht.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Motivation für reelle Zahlen
|Kategorie2=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie3=Der Satz des Pythagoras
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0dcewmjhccpk9c64v4cs42b7qnz9r1k
Quadratwurzel aus 5/Unter-und oberhalb/Beispiel
0
87371
1100225
1085358
2026-06-17T07:41:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100225
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wissen nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kommutative Ringtheorie/Z ist normal/Wurzeln aus ganzen Zahlen sind irrational/2/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
dass es keine rationale Zahl gibt, deren Quadrat gleich {{math|term= 5 |SZ=}} ist. Wir können aber für jede rationale Zahl {{math|term= x |SZ=}} einfach bestimmen, ob ihr Quadrat {{math|term= x^2 |SZ=}} größer oder kleiner als {{math|term= 5 |SZ=}} ist, und das Ergebnis können wir dann so interpretieren, dass {{math|term= x |SZ=}} kleiner oder größer als die nicht vorhandene Zahl {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=wir beschränken uns im Moment auf positive rationale Zahlen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
| x
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| 2^2
|| 4
| < | 5
||
||
|SZ=
}}
zu klein und für
{{
Relationskette
| x
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| 3^2
|| 9
| > | 5
||
||
|SZ=
}}
zu groß. Damit müssen wir uns über die rationalen Zahlen, die kleiner als {{math|term= 2 |SZ=}} oder aber größer als {{math|term= 3 |SZ=}} sind, keine Gedanken mehr machen. Aus
{{
Relationskette
| y
| \geq | x
| \geq | 0
||
||
|SZ=
}}
folgt aus den Anordungseigenschaften direkt
{{
Relationskette
| y^2
| \geq | x^2
||
||
||
|SZ=,
}}
siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Angeordneter Ring/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=8
|SZ=.
}}
Man muss also nur Rechnungen für rationale Zahlen zwischen
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
3
|SZ=
}}
durchführen. Nehmen wir beispielsweise
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Bruch| 7 | 3}}
||
||
||
|SZ=,
}}
so ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 7 | 3}} |}}^2
|| {{op:Bruch| 49| 9}}
| > | 5
||
||
|SZ=.
}}
Nehmen wir
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Bruch| 9 | 4}}
||
||
||
|SZ=,
}}
so ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 9 | 4}} |}}^2
|| {{op:Bruch| 81| 16}}
| > | 5
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Bruch| 11| 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 11| 5}} |}}^2
|| {{op:Bruch| 121| 25}}
| < | 5
||
||
|SZ=.
}}
Wir wissen also, dass alle rationalen Zahlen oberhalb von {{mathl|term= {{op:Bruch| 9 | 4}} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen
{{
Relationskette/k
| {{op:Bruch| 7 | 3}}
| > | {{op:Bruch| 9 | 4}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies die bessere Grenze|
|ISZ=|ESZ=
}}
zu groß und alle rationalen Zahlen unterhalb von {{mathl|term= {{op:Bruch| 11| 5}} |SZ=}} zu klein sind, wir müssen also nur noch Zahlen zwischen
{{
mathkor|term1=
{{op:Bruch| 11| 5}} = 2,2
|und|term2=
{{op:Bruch| 9 | 4}} = 2,25
|SZ=
}}
überprüfen. Das vermittelt eine gewisse Größenvorstellung für die {{Anführung|gesuchte Zahl}} {{math|term= \sqrt{5} |SZ=,}} es gibt aber unendlich viele Zahlen, die ebenfalls zwischen diesen beiden Zahlen liegen. Wenn wir endlich viele Zahlen dahingehend überprüft haben, ob ihr Quadrat kleiner oder größer als {{math|term= 5 |SZ=}} ist, so sind wir stets in einer vergleichbaren Situation, dass die Zahlen zwar einen {{Anführung|kleinen}} Bereich eingrenzen, es aber darin unendlich viele Zahlen gibt.
Ein anderer Ansatz ist es, direkt die Mengen
{{
Relationskette/display
| K
|| {{Mengebed| x \in \Q_{\geq 0} | x^2 < 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| G
|| {{Mengebed| x \in \Q_{\geq 0}| x^2 > 5}}
||
||
||
|SZ=
}}
zu betrachten. Dies ist eine Zerlegung von {{math|term= \Q_{\geq 0} |SZ=}} in zwei disjunkte Teilmengen. Dieses Paar
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. eine Menge davon, da sie ja die andere als ihr Komplement festlegt|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist eine exakte Beschreibung der durch {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} in den rationalen Zahlen bedingten Lücke, der Spur, die {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} auf den rationalen Zahlen hinterlässt. Rechnerisch wurde zwar nichts gewonnen, da man nach wie vor für jedes einzelne {{math|term= x |SZ=}} durch eine Rechnung überprüfen muss, ob {{math|term= x |SZ=}} zu {{math|term= K |SZ=}} oder zu {{math|term= G |SZ=}} gehört. Es ist aber immerhin ein mathematisches Objekt gefunden, das {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} eindeutig beschreibt. Der Preis ist, dass dieses mathematische Objekt in der
{{
Definitionslink
|Potenzmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der rationalen Zahlen angesiedelt und somit sehr abstrakt ist. Es handelt sich um einen sogenannten {{Stichwort|Dedekindschen Schnitt|msw=Dedekindscher Schnitt|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Motivation für reelle Zahlen
|Kategorie2=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie3=Theorie der Dedekindschen Schnitte
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4i4l18sqib6evu0dhc60s7ufnic9xb9
Cauchy-Folgen/Q/Ideal/Nullfolgenäquivalenz/Bemerkung
0
87384
1100546
1034733
2026-06-17T10:26:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100546
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Im Cauchy-Folgenring {{math|term= C |SZ=}} ist die durch das Nullfolgenideal gegebene Äquivalenzrelation einfach zu verstehen. Zwei Cauchy-Folgen
{{
mathkor|term1=
{{Folge| x}}
|und|term2=
{{Folge| y}}
|SZ=
}}
sind äquivalent, wenn ihre Differenzfolge, also die durch
{{
Relationskette/display
|z_n
| {{defeq}} | x_n -y_n
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Folge, eine Nullfolge ist. Insbesondere sind alle Nullfolgen zur konstanten Nullfolge äquivalent. Wenn man an die Vorstellung denkt, dass eine Cauchy-Folge eine Lücke innerhalb der rationalen Zahlen entdeckt oder lokalisiert, so bedeutet die Äquivalenz von zwei Cauchy-Folgen, dass sie die gleiche Lücke lokalisieren. Man kann also erkennen, ob zwei Cauchy-Folgen die gleiche Lücke adressieren, auch wenn man die Lücke gar nicht kennt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Konstruktion der reellen Zahlen
|Kategorie2=Theorie der Cauchy-Folgen in angeordneten Körpern
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ketsws8uqdnkk318tb5ybul4lk9e6jv
Quadratwurzel aus 5/Dezimalbruchfolge/Beispiel
0
87436
1100223
1037754
2026-06-17T07:40:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100223
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir versuchen nun, die Zahl {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} systematisch durch
{{
Definitionslink
|Dezimalbrüche|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu approximieren. Wir wissen bereits
{{
Relationskette/display
| 2
| < | \sqrt{5}
| < | 3
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine solche Abschätzung ergibt nur Sinn in einem angeordneten Körper, in dem es ein Element {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} gibt, die Grenzen links und rechts gehören aber jedenfalls zu {{math|term= \Q|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Was ist die beste Approximation mit einem Dezimalbruch mit {{math|term= 10 |SZ=}} im Nenner? Durch etwas Probieren erhält man
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 22| 10}}
| < | \sqrt{5}
| < | {{op:Bruch| 23| 10}}
||
||
|SZ=.
}}
Entsprechend erhält man für den Nenner {{math|term= 10^2 |SZ=}} die beste Approximation
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 223| 100}}
| < | \sqrt{5}
| < | {{op:Bruch| 224| 100}}
||
||
|SZ=,
}}
für den Nenner {{math|term= 10^3 |SZ=}} erhält man
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 2236| 1000}}
| < | \sqrt{5}
| < | {{op:Bruch| 2237| 1000}}
||
||
|SZ=,
}}
u.s.w. Wenn man die vorhergehende beste Approximation um eine Zehnerpotenz verbessern möchte, so muss man maximal vier nächste Ziffern durchprobieren, man ergänzt die bisherige untere Ziffernfolge um eine {{math|term= 5 |SZ=}} u.s.w. Die ersten approximierenden Dezimalbrüche von unten sind
{{
Math/display|term=
2,\, {{op:Bruch| 22| 10}} ,\, {{op:Bruch| 223| 100}} ,\, {{op:Bruch| 2236| 1000}} ,\, {{op:Bruch| 22360| 10000}} ,\, {{op:Bruch| 223606| 100000}} ,\, {{op:Bruch| 2236067| 1000000}} , \ldots
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie2=Theorie der Dezimalbruchfolgen in einem archimedisch angeordneten Körper
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j5tio7yjf7t2uuwf8awoq55e4rmyzkj
Eulersche Zahl/Zins/Auch Exponentialreihe/Bemerkung
0
87469
1100580
1085662
2026-06-17T10:31:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100580
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine wichtige alternative Möglichkeit, die
{{
Definitionslink
|eulersche Zahl|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Eulersche Zahl/Bezug auf Intervallschachtelung/Definition
|SZ=
}}
festzulegen, ist
{{
Relationskette/display
|e
| {{defeq|}} | \sum_{k {{=}} 0}^\infty {{op:Bruch| 1 |k!}}
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. die Zahl
{{
Math/display|term=
{{op:Folgenlimes|Glied= {{makl| 1+ {{op:Bruch| 1 |n}} |}}^n }}
|SZ=
}}
stimmt mit der Zahl
{{
Math/display|term=
1+1+ {{op:Bruch| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 1 | 6}} + {{op:Bruch| 1 | 24}} + {{op:Bruch| 1 | 120}} + {{op:Bruch| 1 | 720}} + \ldots
|SZ=
}}
überein. Es ist nicht so einfach, die Übereinstimmung dieser beiden Definitionen zu zeigen. Die Konvergenz in der Reihenentwicklung ist deutlich schneller.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der eulerschen Zahl
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die eulersche Zahl
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
92z8ygzvaveb4okom0lwer2yahzsawm
Logarithmus/Rechenschieber/Bemerkung
0
87491
1100639
1085728
2026-06-17T10:39:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100639
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Das Prinzip des Rechenschiebers beruht auf den Logarithmen. Man möchte die reellen Zahlen
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}}
miteinander multiplizieren. Man berechnet zu einer fixierten Basis {{math|term= b |SZ=}} die zugehörigen Logarithmen, also
{{
mathkor|term1=
r = {{op:log| x |b}}
|und|term2=
s = {{op:log| y |b}}
|SZ=.
}}
Dann addiert man {{mathl|term= r+s|SZ=}} und berechnet davon den Wert der Exponentialfunktion zur Basis {{math|term= b |SZ=.}} Dies ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Logarithmus/Umkehrfunktion/Rechenregeln/Fakt
|Nr=1
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| b^{r+s}
|| b^{ {{op:log| x |b}} + {{op:log| y |b}} }
|| b^{ {{op:log| xy|b}} }
|| xy
||
|SZ=,
}}
also das gesuchte Produkt. Die Berechnungen des Logarithmus und der Exponentialfunktion können dabei durch hinreichend genaue Wertetabellen oder eben durch eine logarithmische Skala auf dem Rechenschieber ersetzt werden. Die Addition der Logarithmen wird dabei mechanisch durch das Verschieben der beweglichen Skala bewerkstelligt. Auf einer logarithmischen Skala werden die Zahlen zwischen
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
10
|SZ=
}}
auf einer Strecke so angeordnet, dass die
{{
Zusatz/Klammer
|text=auf der üblichen Skala|
|ISZ=|ESZ=
}}
Stelle {{mathl|term= {{op:log| y | 10}} |SZ=}} mit {{math|term= y |SZ=}} bezeichnet wird. Die Skala ergibt sich auch, wenn man auf dem Graphen des Logarithmus die Werte an den Stellen zwischen
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
10
|SZ=
}}
markiert und diese Punkte auf die {{math|term= y |SZ=-}}Achse projiziert.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Logarithmen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
71he9qsvko71q72mn9koabx7jyz4o0b
Ganze Zahlen/Teiler/Nebenklassen/Beispiel
0
87553
1099905
1035965
2026-06-17T06:48:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099905
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|d
| \in |\N
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert. Wir bestimmen auf {{math|term= \Z|SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Äquivalenzklassen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \sim|SZ=,}} bei der zwei Zahlen
{{
Relationskette
|a,b
| \in |\Z
||
||
||
|SZ=
}}
als äquivalent betrachtet werden, wenn ihre Differenz {{mathl|term= a-b|SZ=}} ein Vielfaches von {{math|term= d |SZ=}} ist. Zu jeder Zahl
{{
Relationskette
|a
| \in |\Z
||
||
||
|SZ=
}}
kann man einfach die zugehörige Äquivalenzklasse finden, sie besteht aus allen Zahlen der Form
{{
Relationskette/display
| a + \Z d
|| {{Mengebed|a+ nd|n \in \Z}}
||
||
||
|SZ=.
}}
In jeder Äquivalenzklasse gibt es ein Element
{{
Zusatz/Klammer
|text=einen Vertreter, einen Repräsentanten|
|ISZ=|ESZ=
}}
zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
d-1
|SZ=,
}}
da ja insbesondere {{math|term= a |SZ=}} zu seinem Rest bei der Division durch {{math|term= d |SZ=}} äquivalent ist. Andererseits sind bei
{{
Relationskette/display
| 0
| \leq |r
| < | s
| \leq |d-1
||
|SZ=
}}
die Äquivalenzklassen zu {{math|term= r |SZ=}} und zu {{math|term= s |SZ=}} verschieden. Es ist nämlich
{{
Relationskette/display
|(r + \Z d ) \cap (s+ \Z d)
|| \emptyset
||
||
||
|SZ=,
}}
da aus
{{
Relationskette/display
|r+nd
|| s+md
||
||
||
|SZ=
}}
sofort
{{
Relationskette/display
|s-r
|| (n-m)d
||
||
||
|SZ=
}}
folgt, was wegen
{{
Relationskette/display
| 0
| < | s-r
| < | d
||
||
|SZ=
}}
nicht sein kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=Division mit Rest (Z)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0ukpjifhkomobsonz5g6zx9qjvt04en
Quadratwurzel aus 5/Intervallschachtelung/Beispiel
0
87606
1100224
1085357
2026-06-17T07:41:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100224
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Aufgrund der Berechnungen in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratwurzel aus 5/Dezimalbruchfolge/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
wissen wir, dass in einem angeordneten Körper, der die {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} enthält, diese in den zunehmend kleiner werdenden Intervallen
{{
Relationskette/display
| [2,3]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 22| 10}} , {{op:Bruch| 23| 10}} ]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 223| 100}} , {{op:Bruch| 224| 100}} ]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 2236| 1000}} , {{op:Bruch| 2237| 1000}} ]
| \supseteq| \ldots
|SZ=
}}
liegt. Die Länge der Intervalle ist hier {{math|term= 1, {{op:Bruch| 1 | 10}}, {{op:Bruch| 1 | 100}}, {{op:Bruch| 1 | 1000}}, \ldots |SZ=.}} Diese Intervalle gibt es auch in {{math|term= \Q|SZ=}} und sie helfen bei der Lokalisierung von {{math|term= \sqrt{5} |SZ=,}} auch wenn diese Zahl gar nicht zu {{math|term= \Q|SZ=}} gehört. Der Vorteil einer solchen Intervallschachtelung gegenüber der Dezimalbruchfolge ist, dass sie den Wert von beiden Seiten her eingrenzt, während die Dezimalbruchfolge direkt nur untere approximierende Werte liefert. Wenn man beliebige
{{
Definitionslink
|Prämath=
|konvergente Folgen|
|Kontext=ang|
|SZ=
}}
betrachtet, so weiß man nur, dass grundsätzlich eine Approximation vorliegt, ohne dass man dies quantitativ ausdrücken kann. Bei einer Intervallschachtelung gibt jedes beteiligte Intervall eine direkte Eingrenzung, aus der der maximale Fehler unmittelbar abschätzbar ist.
Eine spezielle Methode ist die {{Stichwort|Intervallhalbierung|SZ=.}} Dabei halbiert man das zuvor gefundene Intervall in zwei gleichlange Hälften und schaut, ob das gesuchte Element zur kleineren oder zur größeren Hälfte gehört und nimmt dann das passende Intervall als nächstes Intervall. Bei diesem Verfahren halbiert sich die Intervalllänge mit jedem Schritt. In unserem Beispiel erhält man
{{
Relationskette/display
| [2,3]
| \supseteq| [ 2 , {{op:Bruch| 5 | 2}} ]
| \supseteq| [ 2 , {{op:Bruch| 9 | 4}} ]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 17| 8}} , {{op:Bruch| 9 | 4}} ]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 35| 16}} , {{op:Bruch| 9 | 4}} ]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 71| 32}} , {{op:Bruch| 9 | 4}} ]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 143| 64}} , {{op:Bruch| 9 | 4}} ]
| \supseteq| [ {{op:Bruch| 143| 64}} , {{op:Bruch| 287| 128}} ]
| \supseteq| \ldots
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Intervallschachtelungen
|Kategorie2=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6mioanmuc6o4drdduh2543ocwrjtl2n
Babylonisches Wurzelziehen/Motivierendes Beispiel/5/Startwert 2/Beispiel
0
87611
1099741
1084852
2026-06-17T06:22:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099741
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir berechnen eine approximierende Folge zu {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} wie in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Babylonisches Wurzelziehen/Motivierendes Beispiel/5/Startwert 3/Beispiel
|Nr=
|SZ=,
}}
allerdings mit dem Startwert {{math|term= 2 |SZ=.}} Die ersten Folgenglieder sind
{{
Math/display|term=
2, {{op:Bruch| 9 | 4}} , {{op:Bruch| 161| 72}} , {{op:Bruch| 51841| 23184}} , \ldots
|SZ=.
}}
Der letzte Wert stimmt schon in acht Nachkommastellen mit dem wahren Wert überein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Heron-Verfahren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1alm8k0wwa5no53ovu2b2uk8fgbdrm7
Angeordneter Körper/Beschränkte, nicht konvergente Folge/Alternierend/1/Beispiel
0
87646
1099732
1034924
2026-06-17T06:21:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099732
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{:Angeordneter Körper/Situation|SZ=.}} Dann ist die {{Stichwort|alternierende Folge|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| x_n
||(-1)^n
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|beschränkt|
|Kontext=ang|
|SZ=,
}}
aber nicht
{{
Definitionslink
|konvergent|
|Kontext=ang|
|SZ=.
}}
Die Beschränktheit ist klar, da ja nur die beiden Werte
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
-1
|SZ=
}}
vorkommen. Konvergenz liegt aber nicht vor. Nehmen wir an, dass
{{
Relationskette
| x
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
der Grenzwert sei. Dann gilt für positives
{{
Relationskette
| \epsilon
| < | 1
||
||
||
||
|SZ=
}}
und jedes ungerade {{math|term= n |SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n-x}}
|| 1+x
| \geq | 1
| > | \epsilon
||
|SZ=,
}}
sodass es Folgenwerte außerhalb dieser {{math|term= \epsilon|SZ=-}}Umgebung gibt. Analog kann man einen negativ angenommen Grenzwert zum Widerspruch führen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Folgen in angeordneten Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
camx3b7u4btj7uxptnadkjrrcio9h2e
Archimedisch angeordneter Körper/Bruchfolge/1/Beispiel
0
87648
1099736
1084845
2026-06-17T06:22:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099736
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Folge mit den Folgengliedern
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| 7n| 2^n}}
||
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= \Q|SZ=.}} Die Anfangsglieder sind
{{
Math/display|term=
0 ,\, {{op:Bruch| 7 | 2}} ,\, {{op:Bruch| 7 | 2}} ,\, {{op:Bruch| 21| 8}} ,\, {{op:Bruch| 7 | 4}} ,\, {{op:Bruch| 35| 32}} ,\, {{op:Bruch| 21| 32}} ,\, {{op:Bruch| 49| 128}} ,\, {{op:Bruch| 7 | 32}} \ldots
|SZ=.
}}
In der Tat ist dies eine
{{
Definitionslink
|Nullfolge|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ganzzahlige Exponentialfunktion/Archimedisch angeordnet/Vergleich mit Potenzen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es nämlich ein {{math|term= m |SZ=}} derart, dass
{{
Relationskette/display
| 2^n
| \geq | n^2
||
||
||
|SZ=
}}
für alle
{{
Relationskette
|n
| \geq | m
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Für diese {{math|term= n |SZ=}} ist somit
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 7n| 2^n}}
| \leq | {{op:Bruch| 7n|n^2}}
|| {{op:Bruch| 7 |n}}
||
||
|SZ=.
}}
Zu einem vorgegebenen
{{
Relationskette
| \epsilon
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann man zusätzlich noch
{{
Relationskette
| n
| \geq | {{op:Bruch| 7 | \epsilon}}
||
||
||
|SZ=
}}
erreichen, daher ist dies kleinergleich {{math|term= \epsilon|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Folgen in angeordneten Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ozzpqwsq5152zfcvd9lpizy7l45u6ye
Dezimalbruchfolge/Divisionsalgorithmus/Zusammenfassung/Bemerkung
0
87650
1100554
1085627
2026-06-17T10:27:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100554
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Dezimalbruchfolge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in einem
{{
Definitionslink
|angeordneten Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist eine Folge der Form
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch|a_n | 10^n}}
|| \sum_{i {{=}} 0}^n z_{-i} 10^{-i}
|| z_0,z_{-1} z_{-2} z_{-3} \ldots z_{-n}
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| a_n
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. mit Ziffern
{{
Relationskette/k
| z_{-i}
| \in | \{0,1 {{kommadots|}} 9\}
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und mit
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|a_n | 10^n}}
| \leq | {{op:Bruch|a_{n+1}| 10^{n+1} }}
| < | {{op:Bruch|a_n+1| 10^n}}
||
||
|SZ=.
}}
Eine solche Folge, also eine {{Anführung|Kommazahl|SZ=,}} muss im Allgemeinen nicht
{{
Definitionslink
|konvergieren|
|Kontext=ang|
|SZ=.
}}
Wenn wir mit zwei positiven ganzen Zahlen {{mathl|term= a,b|SZ=}} starten und den
{{
Definitionslink
|Divisionsalgorithmus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= a:b|SZ=}} durchführen, um die Ziffern {{mathl|term= z_{-i} |SZ=}} zu erhalten, so konvergiert nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Rationale Zahlen/Dezimalbruchfolge/Konvergenzformulierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die zugehörige Dezimalbruchfolge
{{
Relationskette/display
| x_n
|| \sum_{i {{=}} 0}^n z_{-i} 10^{-i}
||
||
||
|SZ=
}}
gegen die rationale Zahl {{mathl|term= {{op:Bruch| a |b}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Dezimalbruchfolgen in einem archimedisch angeordneten Körper
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mgqoo9b1ksluc9qhoudgq4jpn7iofbw
Angeordneter Körper/Rationale Folgen/Standardtrick/Beispiel
0
87653
1099735
1084844
2026-06-17T06:21:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099735
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|r
| \leq | s
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei einer Folge der Form
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch|a_r n^r + a_{r-1} n^{r-1} {{plusdots|}} a_2n^2 + a_1n+a_0 |b_s n^s + b_{s-1} n^{s-1} {{plusdots|}} b_2n^2 + b_1n+b_0 }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= a_i,b_j |SZ=}} in einem
{{
Definitionslink
|archimedisch angeordneten Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| a_r,b_s
|\neq| 0
||
||
||
||
|SZ=
}}
kann man durch einen einfachen Standardtrick den Grenzwert bestimmen. Man multipliziert Zähler und Nenner mit {{math|term= n^{-s} |SZ=}} und erhält somit die auf den ersten Blick kompliziertere Darstellung
{{
Relationskette/align
| x_n
|| {{op:Bruch| \,\, \, {{op:Bruch|a_r n^r + a_{r-1} n^{r-1} {{plusdots|}} a_2n^2 + a_1n+a_0 |n^s|}} \,\, \, | \,\, \,{{op:Bruch|b_s n^s + b_{s-1} n^{s-1} {{plusdots|}} b_2n^2 + b_1n+b_0 |n^s}} \,\, \,|}}
|| {{op:Bruch| \,\, \, {{op:Bruch|a_r n^r|n^s}} + {{op:Bruch|a_{r-1} n^{r-1} |n^s|}} {{plusdots|}}{{op:Bruch| a_2n^2|n^s|}} + {{op:Bruch| a_1n|n^s|}} + {{op:Bruch|a_0 |n^s|}} \,\, \, | \,\, \, {{op:Bruch|b_s n^s|n^s|}} + {{op:Bruch| b_{s-1} n^{s-1} |n^s|}} {{plusdots|}} {{op:Bruch|b_2n^2|n^s|}} + {{op:Bruch|b_1n|n^s|}} + {{op:Bruch|b_0 |n^s}} \,\, \,|}}
|| {{op:Bruch| \,\, \, {{op:Bruch| a_r |n^{s-r } }} + {{op:Bruch|a_{r-1} |n^{s-r-1} |}} {{plusdots|}}{{op:Bruch| a_2 |n^{s-2} |}} + {{op:Bruch| a_1 |n^{s-1}|}} + {{op:Bruch|a_0 |n^s|}} \,\, \, | \,\, \, b_s + {{op:Bruch| b_{s-1} | n |}} {{plusdots|}} {{op:Bruch|b_2 |n^{s-2}|}} + {{op:Bruch|b_1 |n^{s-1}|}} + {{op:Bruch|b_0 |n^s}} \,\, \,|}}
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Angeordneter Körper/Konvergente Folgen/Rechenregeln/Fakt
|Nr=1
|SZ=
}}
konvergiert der Nenner gegen {{math|term= b_s|SZ=.}} da die Summanden bis auf den ersten Summanden Nullfolgen sind. Der Zähler konvergiert bei
{{
Relationskette
|s
| > | r
||
||
||
|SZ=
}}
gegen {{math|term= 0 |SZ=}} und bei
{{
Relationskette
|s
|| r
||
||
||
|SZ=
}}
gegen {{math|term= a_r |SZ=.}} Im ersten Fall liegt insgesamt eine Nullfolge vor, im zweiten Fall konvergiert die Folge geben {{mathl|term= {{op:Bruch|a_r|b_r}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Folgen in archimedisch angeordneten Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
esp1c9zvb7anh44wzwhu2vmr8v94d2q
Goldener Schnitt/Wurzelbedingung/Beispiel
0
87657
1099926
1085017
2026-06-17T06:51:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099926
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei eine Strecke mit den Endpunkten
{{
mathkor|term1=
A
|und|term2=
B
|SZ=
}}
gegeben. Ein Punkt {{math|term= G |SZ=}} auf der Strecke unterteilt die Strecke in zwei Teilstrecken. Wir suchen einen Punkt {{math|term= G |SZ=,}} der die Eigenschaft besitzt, dass das Verhältnis der großen Teilstrecke zur kleinen Teilstrecke mit dem Verhältnis der Gesamtstrecke zur großen Teilstrecke übereinstimmt. Diese Eigenschaft definiert den sogenannten {{Stichwort|goldenen Schnitt|msw=Goldener Schnitt|SZ=.}} Wenn man mit der Einheitsstrecke von
{{
mathkor|term1=
0
|bis|term2=
1
|SZ=
}}
auf der Zahlengeraden arbeitet, so geht es um die Bedingung
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | x}}
|| {{op:Bruch| x | 1-x}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Bedingung kann man zu
{{
Relationskette/display
| 1-x
|| x^2
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| x^2+x-1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
umwandeln. Eine weitere Umformung führt auf
{{
Relationskette/display
| {{makl| x+ {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}^2 - {{op:Bruch| 1 | 4}} -1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| {{makl| x + {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}^2
|| {{op:Bruch| 5 | 4}}
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| \sqrt{5} -1| 2}}
| \sim | 0,6180339 \ldots
||
||
|SZ=.
}}
Da {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} irrational ist, ist auch die Zahl des Goldenen Schnitts irrational. Der Kehrwert dieser Zahl, also das Verhältnis von großer Strecke zu kleiner Strecke, ist übrigens
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | x}}
|| {{op:Bruch| \sqrt{5} +1| 2}}
| \sim | 1,6180339 \ldots
||
||
||
|SZ=.
}}
Es liegt also die Besonderheit vor, dass die Nachkommaziffern von
{{
mathkor|term1=
x
|und von|term2=
1/x
|SZ=
}}
übereinstimmen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
353wprydqk4vi92f1pr0eqvotl09cyt
Quadratwurzel/Nicht in Q/Gleichungsaspekt/Zahlenbereichserweiterungen/Bemerkung
0
87659
1100676
1035779
2026-06-17T10:45:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100676
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Beobachtung, dass eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
| x^2
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| c
| \in | \Q
||
||
||
|SZ=
}}
innerhalb der rationalen Zahlen im Allgemeinen keine Lösung besitzt, und dass man daher nach einer Erweiterung der Zahlen suchen sollte, in dem es eine Lösung gibt, sollte man in Analogie zu den Gleichungen sehen, die vorhergehende Zahlenbereichserweiterungen motiviert haben. Die Gleichungen der Form
{{
Relationskette/display
|a
||b+x
||
||
||
|SZ=,
}}
die innerhalb der natürlichen Zahlen formulierbar, aber nicht lösbar sind, führten zur Zahlenbereichserweiterung von {{math|term= \N|SZ=}} nach {{math|term= \Z|SZ=,}} und die Gleichungen der Form
{{
Relationskette/display
|a
||bx
||
||
||
|SZ=,
}}
die innerhalb der ganzen Zahlen formulierbar, aber nicht lösbar sind, führten zur Zahlenbereichserweiterung von {{math|term= \Z|SZ=}} nach {{math|term= \Q|SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gleichungen
|Kategorie2=Motivation für reelle Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sg7i9emecfqebmnnb9nuiyeoydzij11
Äquivalenzrelation/Projektiver Raum/Körper/Beispiel
0
87687
1100450
1085584
2026-06-17T08:17:29Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100450
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|n
| \in |\N
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette
|M
|| K^{n+1} \setminus \{0\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der {{math|term= K^{n+1} }} ist ein Vektorraum, wobei die Skalarmultiplikation von
{{
Relationskette
| \lambda
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| x
| \in | K^{n+1}
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= \lambda \cdot x}} bezeichnet wird. Es sei weiter
{{
Relationskette/display
|R
|| {{Mengebed| (x,y) \in M \times M | \text{ es gibt ein } \lambda \in K \setminus \{0\} \text{ mit } \lambda \cdot x {{=}} y }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Zwei Punkte werden also als äquivalent erklärt, wenn sie durch Skalarmultiplikation mit einem Skalar
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ineinander überführt werden können. Ebenso könnte man sagen, dass zwei Punkte als äquivalent gelten, wenn sie dieselbe Gerade durch den Nullpunkt definieren.
Dass wirklich eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vorliegt, sieht man so. Die Reflexivität folgt aus
{{
Relationskette
| x
|| 1x
||
||
||
|SZ=
}}
für jedes
{{
Relationskette
| x
| \in | M
||
||
||
|SZ=.
}}
Zum Nachweis der Symmetrie sei {{mathl|term= xRy|SZ=,}} d.h. es gibt ein
{{
Relationskette
| \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \lambda x
|| y
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann gilt aber auch
{{
Relationskette
| y
|| \lambda^{-1}x
||
||
||
|SZ=,
}}
da ja {{math|term= \lambda|SZ=}} ein Inverses besitzt. Zum Nachweis der Transitivität sei
{{
mathkor|term1=
xRy
|und|term2=
yRz
|SZ=
}}
angenommen, d.h. es gibt
{{
Relationskette
| \lambda , \delta
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
mathkor|term1=
\lambda x=y
|und|term2=
\delta y =z
|SZ=.
}}
Dann ist insgesamt
{{
Relationskette
|z
|| \delta y
||(\delta \lambda) x
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \delta \lambda
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Äquivalenzklassen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu dieser Äquivalenzrelation sind die einzelnen Geraden durch den Nullpunkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=aber ohne den Nullpunkt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Quotientenmenge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
heißt {{Stichwort|projektiver Raum}} über {{math|term= K |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Dimension {{math|term= n}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und wird mit {{math|term= {{op:Projektiver Raum| n | K}} }} bezeichnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=Theorie der projektiven Räume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Projektiv
|Autor=Anakin
|Autor2=Bocardodarapti
|Bearbeitungsstand=
}}
5picd7bvmfwormhy0thevy4cn0krynw
Äquivalenzrelation durch Abbildung/Archimedisch angeordnet/Vorkommazahl und Nachkommazahl/Beispiel
0
87698
1100447
1038760
2026-06-17T08:16:59Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100447
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|archimedisch angeordneter Körper|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Gaußklammer|
|Kontext=ang|
|SZ=
}}
auf {{math|term= K |SZ=,}} also die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\lfloor \,\, \rfloor
| K |\Z
| t | \lfloor t \rfloor
|SZ=.
}}
Eine Zahl {{math|term= t |SZ=}} wird also auf die größte ganze Zahl abgebildet, die kleiner oder gleich {{math|term= t |SZ=}} ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{Anführung|Vorkommazahl|SZ=,}} falls die Zahl positiv ist{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Mit dieser Formulierung muss man bei negativen Zahlen vorsichtig sein. Die Zahl {{math|term= -0,7=-1+0,3 |SZ=}} besitzt die Gaußklammer {{math|term= -1 |SZ=}} und den Bruchanteil {{math|term= 0,3 |SZ=.}} |
|ISZ=|ESZ=
}} |
|SZ=.
}}
Dabei wird das gesamte ganzzahlige einseitig offene Intervall
{{
Relationskette/display
| [n,n+1)
|| {{Mengebed| x \in K| n \leq x < n+1}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
|n
| \in |\Z
||
||
||
|SZ=
}}
abgebildet. Bezüglich dieser Abbildung sind also zwei Zahlen genau dann äquivalent, wenn sie im gleichen ganzzahligen Intervall liegen.
Statt dem ganzzahligen Anteil kann man auch den
{{
Zusatz/Klammer
|text=nichtnegativen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Bruchanteil
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei positiven Zahlen die {{Anführung|Nachkommazahl}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
betrachten. Das ist die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| K | [0,1)
| t |t-\lfloor t \rfloor
|SZ=.
}}
Unter der durch diese Abbildung definierten Äquivalenzrelation sind zwei Zahlen genau dann gleich, wenn sie den gleichen Bruchanteil besitzen, und das ist genau dann der Fall, wenn ihre Differenz eine ganze Zahl ist.
Wenn man
{{
Definitionslink
|rationale Zahlen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
als
{{
Definitionslink
|gemischte Brüche|
|Kontext=|
|SZ=
}}
schreibt, so geht es um die Frage, ob der ganzzahlige Anteil oder ob der Bruchanteil übereinstimmt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=Die Gaußklammer
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7we516g1d56recdjn7s4l1vozm38ynz
Äquivalenzrelation/Abbildung/Gleichwertig/Quadrat und Betrag/Beispiel
0
87704
1100449
1038766
2026-06-17T08:17:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100449
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir sagen, dass zwei Zahlen
{{
Relationskette
| x,y
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
{{Anführung|bis (eventuell) auf das Vorzeichen}} übereinstimmen, wenn
{{
Relationskette
| x
|| y
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
| x
|| -y
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Dafür schreiben wir kurz
{{
Relationskette/display
| x
|| \pm y
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist eine
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelation|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dabei ist die Reflexivität unmittelbar klar, die Symmetrie erhält man, indem man die Gleichung
{{
Relationskette
| x
|| -y
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{math|term= -1 |SZ=}} multipliziert und
{{
Relationskette
|(-1)(-1)
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ausnutzt. Ähnlich wird auch die Transitivität begründet. Diese Äquivalenzrelation lässt sich auch einfach im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Abbildung/Wertgleichheit/Äquivalenzrelation/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
beschreiben. Es ist nämlich
{{
Relationskette
| x
|| \pm y
||
||
||
|SZ=
}}
genau dann, wenn
{{
Relationskette
| x^2
|| y^2
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Dabei ist die Hinrichtung klar. Für die Rückrichtung sei also
{{
Relationskette
| x^2
|| y^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist auch
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und die Aussage gilt, seien also die Zahlen von {{math|term= 0 |SZ=}} verschieden. Durch Division durch {{math|term= y^2 |SZ=}} erhält man
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| x | y}} |}}^2
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
|u^2 - 1
||(u-1) (u+1)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Körper/Integritätsbereich/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
sind aber
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
-1
|SZ=
}}
die einzigen Lösungen der Gleichung
{{
Relationskette/display
|u^2
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
in einem Körper, und somit ist
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| x | y}}
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| x
|| \pm y
||
||
||
|SZ=.
}}
In einem
{{
Definitionslink
|angeordneten Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gilt darüber hinaus auch
{{
Relationskette
| x
|| \pm y
||
||
||
|SZ=
}}
genau dann, wenn
{{
Relationskette
| {{op:Betrag| x |}}
|| {{op:Betrag| y |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Es gibt also im Allgemeinen mehrere Funktionen, mit denen man eine Äquivalenzrelation erfassen kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=Theorie des Betrags für einen angeordneten Körper
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1p9j132ldqrnsduw1ig03rg71stf3bg
Äquivalenzrelation/Äquivalenzklassen und Repräsentanten in Beispielen/Bemerkung
0
87713
1100721
1085831
2026-06-17T10:53:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100721
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten in einigen Beispielen von
{{
Definitionslink
|Äquivalenzrelationen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Äquivalenzklassen|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wenn die Äquivalenzrelation die Gleichheit ist, so sind alle Äquivalenzklassen einelementig und die Äquivalenzklasse zu {{math|term= x |SZ=}} ist einfach die einelementige Menge
{{
Relationskette
| [x]
|| \{x\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Im anderen Extremfall, wenn alle Elemente zueinander äquivalent sind, so gibt es nur eine einzige Äquivalenzklasse, nämlich die Gesamtmenge {{math|term= M |SZ=.}}
Bei der Äquivalenzrelation auf der Menge der Bruchterme, die durch die Wertegleichheit in {{math|term= \Q |SZ=}} gegeben ist, besteht die Äquivalenzklasse zu {{mathl|term= {{op:Bruch| a |b}} |SZ=}} aus allen anderen Bruchdarstellungen dieser Zahl, also beispielsweise aus {{mathl|term= {{op:Bruch| a |b}}, {{op:Bruch| 2a| 2b}}, {{op:Bruch| 3a| 3b}}, \ldots|SZ=.}} Ein Repräsentantensystem liegt in der Menge aller gekürzten Brüche vor.
Wenn eine Äquivalenzrelation auf {{math|term= M |SZ=}} durch eine Abbildung
{{
Abbildung
|name=f
| M | N
||
|SZ=
}}
im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Abbildung/Wertgleichheit/Äquivalenzrelation/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
festgelegt ist, so sind die Äquivalenzklassen die nichtleeren Fasern der Abbildung. Die Äquivalenzklasse zu
{{
Relationskette
| x
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
besteht aus dem Urbild von {{mathl|term= f(x) |SZ=,}} ist also gleich
{{
Relationskette/display
| f^{-1} (f(x))
|| {{Mengebed| y \in M|f(y) {{=}} f(x) }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Um ein Repräsentantensystem zu erhalten, muss man aus jeder Faser ein Element auswählen. Im Allgemeinen gibt es hier kein besonders einfaches Repräsentantensystem.
In
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Äquivalenzrelation/Abbildung/Gleichwertig/Quadrat und Betrag/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
besteht die Äquivalenzklasse zu
{{
Relationskette
| x
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
aus {{mathl|term= \{x,-x\} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei diese beiden Zahlen nicht unbedingt, wie etwa bei
{{
Relationskette/k
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
verschieden sein müssen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wenn {{math|term= K |SZ=}} angeordnet ist, so kann man die nichtnegativen Elemente {{math|term= K_{\geq 0} |SZ=}} als ein übersichtliches
{{
Definitionslink
|Repräsentantensystem|
|Kontext=Äquivalenzrelation|
|SZ=
}}
heranziehen.
In
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Äquivalenzrelation durch Abbildung/Archimedisch angeordnet/Vorkommazahl und Nachkommazahl/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
bei der durch die Gaußklammer gegebenen Äquivalenzrelation besteht die Äquivalenzklasse zu {{math|term= x |SZ=}} aus dem halboffenen Intervall
{{
Relationskette/display
| [ {{op:Gaußklammer| x |}} , {{op:Gaußklammer| x |}} +1 [
|| {{Mengebed| y \in K| y \geq x \text{ und }y <x+1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Ein besonders einfaches Repräsentantensystem ist durch die Menge der ganzen Zahlen {{math|term= \Z |SZ=}} gegeben.
Bei der durch das Betrachten des Bruchanteils
{{
Zusatz/Klammer
|text=der Nachkommazahl|
|ISZ=|ESZ=
}}
gegebenen Äquivalenzrelation auf {{math|term= K |SZ=}} besteht die Äquivalenzklasse zu {{math|term= x |SZ=}} aus der Menge {{mathl|term= x + \Z|SZ=,}} also aus allen Zahlen, die man von {{math|term= x |SZ=}} aus mit einem ganzzahligen Schritt erreichen kann. Die Menge der Zahlen zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
1
|SZ=
}}
einschließlich der {{math|term= 0 |SZ=}} und ausschließlich der {{math|term= 1 |SZ=}}, also der Zahlen aus dem
{{
Definitionslink
|halboffenen Intervall|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= [0,1[|SZ=,}} ist ein Repräsentantensystem.
In
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Äquivalenzrelation/Symmetrische Erreichbarkeitsrelation/2/Beispiel
|Nr=
|SZ=,
}}
der Erreichbarkeitsrelation auf dem Landweg, besteht die Äquivalenzklasse zu {{math|term= x |SZ=}} aus der Insel bzw. dem Kontinent, auf der bzw. dem der Punkt {{math|term= x |SZ=}} liegt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
imw6ec7sjf2qor9odn671qxhiy1py60
Quadratische Gleichung/x^2+4x-3/Beispiel
0
87719
1100202
1037670
2026-06-17T07:37:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100202
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die quadratische Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^2+4x-3
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratische Gleichung/R/Lösungsformel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
sind
{{
Relationskette/display
| x_1
|| {{op:Bruch| \sqrt{ 16+12} -4| 2}}
|| {{op:Bruch| \sqrt{ 28} -4| 2}}
|| {{op:Bruch| 2 \sqrt{ 7} -4| 2}}
|| \sqrt{ 7} -2
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| x_2
|| {{op:Bruch| -\sqrt{ 16+12} -4| 2}}
|| {{op:Bruch| -\sqrt{ 28} -4| 2}}
|| {{op:Bruch| -2 \sqrt{ 7} -4| 2}}
|| - \sqrt{ 7} -2
|SZ=
}}
die Lösungen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen quadratischen Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8bdmaj02lbw8p96lx3dxupi86g81rxt
Zaun/Grundstück/Quadratische Gleichung/Beispiel
0
87727
1100426
1038681
2026-06-17T08:13:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100426
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Bauer Ernst möchte ein neues quadratisches Beet für Melonen anlegen. Die Anlage des Beetes kostet pro Quadratmeter {{math|term= 20 |SZ=}} Euro. Das Beet muss mit einem Schneckenzaun rundum versehen werden, der pro Meter {{math|term= 8 |SZ=}} Euro koste. Ernst möchte {{mathl|term= 300 |SZ=}} Euro insgesamt investieren. Wie groß wird das Beet?
Es sei {{math|term= x |SZ=}} die Seitenlänge des Beetes. Die Kosten sind dann {{mathl|term= 20 x^2 +4\cdot 8 x |SZ=,}} was zur Gleichung
{{
Relationskette/display
| 20 x^2 +32 x
|| 300
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| 20 x^2 +32 x -300
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratische Gleichung/R/Lösungsformel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
führt dies auf
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| \sqrt{1024 + 24 000 } - 32| 40}}
|| {{op:Bruch| \sqrt{ 25 024 } - 32| 40}}
| \sim | {{op:Bruch| 158,19 - 32| 40}}
| \sim | 3,155
|SZ=.
}}
Die Seitenlänge des Beetes ist also ungefähr {{mathl|term= 3,155 |SZ=}} Meter.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der quadratischen Gleichungen
|Personenkategorie=Bauer Ernst
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c4m9p6voct6nyp6dw3vejwrtrthra1q
Zwischenwertsatz/Existenz von Wurzeln/Bemerkung
0
87729
1100719
1036218
2026-06-17T10:52:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100719
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Mit
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Zwischenwertsatz|Faktseitenname=
Reelle Analysis/Zwischenwertsatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
erhält man einen neuen Beweis für die Existenz von beliebigen Wurzeln aus nichtnegativen reellen Zahlen. Sei
{{
Relationskette
|c
| \in |\R_{\geq 0}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|k
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Man betrachtet die Funktion
{{
Relationskette/display
|f(x)
|| x^k -c
||
||
||
|SZ=,
}}
die nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Polynomfunktion/R/Stetig/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
stetig ist. Es ist
{{
Relationskette/display
|f(0)
|| -c
| \leq | 0
||
||
|SZ=
}}
und für {{math|term= x_0 |SZ=}} hinreichend groß
{{
Zusatz/Klammer
|text=beispielsweise für
{{
Relationskette/k
| x_0
|| \operatorname{max} (c,1)
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
|f(x_0)
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit gibt es ein
{{
Relationskette
| x
| \in | [0, x_0]
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
|f(x)
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| x^k
|| c
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Zwischenwertsatz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kavouqg3r0hzg0qcsdy7wq286tgp5qz
Zwischenwertsatz/x^3-4x+2/Halbierungsmethode/Beispiel
0
87731
1100434
1085569
2026-06-17T08:15:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100434
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen eine Nullstelle des Polynoms
{{
Relationskette/display
| f(x)
|| x^3-4x+2
||
||
||
|SZ=
}}
mit Hilfe von
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Zwischenwertsatz/Intervallhalbierungsmethode/Verfahren
|Nr=
|SZ=
}}
approximieren. Es ist
{{
Relationskette
|f(1)
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|f(2)
|| 2
||
||
||
|SZ=,
}}
es muss also nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle Analysis/Nullstellensatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine Nullstelle im Intervall {{mathl|term= [1,2] |SZ=}} geben. Wir berechnen den Funktionswert an der Intervallmitte {{mathl|term= {{op:Bruch| 3 | 2}} |SZ=}} und erhalten
{{
Relationskette/display
|f {{makl| {{op:Bruch| 3 | 2}} |}}
|| {{op:Bruch| 27| 8}} - 4 \cdot {{op:Bruch| 3 | 2}} +2
|| {{op:Bruch| 27- 48+16 | 8}}
|| {{op:Bruch| -5| 8}}
| < | 0
|SZ=.
}}
Wir müssen also mit dem rechten Teilintervall {{mathl|term= [ {{op:Bruch| 3 | 2}} , 2] |SZ=}} weitermachen. Dessen Intervallmitte ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 7 | 4}} |SZ=.}} Der Funktionswert an dieser Stelle ist
{{
Relationskette/display
|f {{makl| {{op:Bruch| 7 | 4}} |}}
|| {{makl| {{op:Bruch| 7 | 4}} |}}^3 - 4 \cdot {{op:Bruch| 7 | 4}} +2
|| {{op:Bruch| 343 | 64}} -5
|| {{op:Bruch| 343 - 320| 64}}
|| {{op:Bruch| 23 | 64}}
| > | 0
|SZ=.
}}
Jetzt müssen wir mit dem linken Teilintervall {{mathl|term= [ {{op:Bruch| 3 | 2}} , {{op:Bruch| 7 | 4}} ] |SZ=}} weitermachen, dessen Mitte ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 13| 8}} |SZ=.}} Der Funktionswert an dieser Stelle ist
{{
Relationskette/display
|f {{makl| {{op:Bruch| 13| 8}} |}}
|| {{makl| {{op:Bruch| 13| 8}} |}}^3 - 4 \cdot {{op:Bruch| 13| 8}} +2
|| {{op:Bruch| 2197 | 512}} - {{op:Bruch| 13| 2}} +2
|| {{op:Bruch| 2197 -3328+1024 | 512}}
|| {{op:Bruch| -107 | 512}}
| < | 0
|SZ=.
}}
Somit wissen wir, dass es eine Nullstelle zwischen
{{
mathkor|term1=
{{op:Bruch| 13| 8}}
|und|term2=
{{op:Bruch| 7 | 4}} = {{op:Bruch| 14| 8}}
|SZ=
}}
gibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Zwischenwertsatz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cau7dk18lmwflxg6xqrv8u8eizp3pww
Zwischenwertsatz/Reell-algebraische Zahlen/Bemerkung
0
87732
1100720
1085830
2026-06-17T10:52:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100720
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Unter den reellen Zahlen sind manche von den ganzen oder rationalen Zahlen her besser erfassbar als andere. Die rationalen Zahlen sind als Brüche mit ganzen Zahlen als Zähler und Nenner erfassbar, und man kann sie als Lösungen von Gleichungen der Form
{{
Relationskette
|bx
|| a
||
||
||
|SZ=
}}
mit ganzzahligen Koeffizienten auffassen. Die Quadratwurzel {{mathl|term= \sqrt{2} |SZ=}} ist eine irrationale Zahl, die aber die Gleichung
{{
Relationskette
| x^2
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllt, welche über den ganzen Zahlen formulierbar ist. Dies gilt für alle Zahlen der Form {{mathl|term= \sqrt[k]{n} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| k,n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=,
}}
sie lösen die Gleichung
{{
Relationskette
| x^k
|| n
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. sie sind eine Nullstelle des ganzzahligen Polynoms {{mathl|term= x^k-n|SZ=.}} Auch Wurzeln aus rationalen Zahlen kann man als eine Nullstelle eines ganzzahligen
{{
Zusatz/Klammer
|text=wo alle Koeffizienten zu {{math|term= \Z|SZ=}} gehören|
|ISZ=|ESZ=
}}
Polynoms ansehen. Es ist nämlich {{mathl|term= \sqrt[k]{ {{op:Bruch| a |b}} } |SZ=}} eine Nullstelle von {{mathl|term= b x^k -a |SZ=.}} Man kann nun die Teilmenge der reellen Zahlen
{{
Relationskette/display
| {\mathbb A}_\R
|| {{Mengebed| x \in \R|\text{ Es gibt ein ganzzahliges Polynom } P \text{ mit } P(x) {{=}} 0 }}
||
||
||
|SZ=
}}
betrachten. Dazu gehören alle Wurzeln aus rationalen Zahlen, aber noch viele weitere Zahlen darüber hinaus. Sobald ein ganzzahliges Polynom sowohl negative als auch positive Werte annimmt, gibt es nach
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Zwischenwertsatz|Faktseitenname=
Reelle Analysis/Zwischenwertsatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auch eine Nullstelle und diese gehört nach Definition zu {{math|term= {\mathbb A}_\R |SZ=.}} Beispielsweise gehört die in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Zwischenwertsatz/x^3-4x+2/Halbierungsmethode/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
approximierte Nullstelle
{{
Zusatz/Klammer
|text=zwischen
{{
mathkor/k|term1=
1
|und|term2=
2
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
von {{mathl|term= x^3-4x+2 |SZ=}} zu dieser Menge. Da diese Zahlen durch ganzzahlige Polynome erfassbar sind, spricht man von {{Stichwort|reell-algebraischen Zahlen|msw=reell-algebraische Zahl||SZ=.}} Diese Zahlen bilden sogar einen Körper, den Körper der reell-algebraischen Zahlen, was keineswegs selbstverständlich ist. Beispielsweise bilden die Quadratwurzeln keinen Körper, es ist {{mathl|term= \sqrt{2} + \sqrt{3} |SZ=}} keine Quadratwurzel einer natürlichen Zahl, wohl aber eine reell-algebraische Zahl. Aufgrund von schwierigen Sätzen sind die Eulersche Zahl {{math|term= e |SZ=}} und die Kreiszahl {{math|term= \pi|SZ=}} nicht algebraisch, man spricht von {{Stichwort|transzendenten Zahlen|msw=transzendente Zahl|SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Zwischenwertsatz
|Kategorie2=Theorie der reell-algebraischen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
52unsqtre83i7rhte7400usfj04c4j6
Reelle Funktion/Stetig/Quadrat/Beispiel
0
87740
1100244
1085374
2026-06-17T07:44:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100244
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir zeigen, dass das Quadrieren
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x | x^2
|SZ=,
}}
stetig ist. Es sei dazu
{{
Relationskette
|a
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert, wir zeigen die Stetigkeit im Punkt {{math|term= a |SZ=.}} Es sei ein
{{
Relationskette
| \epsilon
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
vorgegeben. Wir müssen ein
{{
Relationskette
| \delta
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
finden
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. die Existenz eines solchen {{math|term= \delta|SZ=}} nachweisen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
das die Eigenschaft besitzt: Wenn
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x-a|}}
| \leq | \delta
||
||
||
|SZ=,
}}
dann ist auch
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x^2-a^2||}}
| \leq | \epsilon
||
||
||
|SZ=,
}}
also wenn
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
a
|SZ=
}}
{{math|term= \delta|SZ=-}}nahe sind, so sind die beiden Funktionswerte {{math|term= \epsilon|SZ=-}}nahe. Es ist klar, dass die Wahl von {{math|term= \delta|SZ=}} nicht nur von {{math|term= \epsilon|SZ=}} abhängt, sondern auch von {{math|term= a |SZ=.}} Wenn man nämlich zu {{math|term= a |SZ=}} eine Zahl {{math|term= \delta|SZ=}} hinzuaddiert, so ist der Funktionswert gleich
{{
Relationskette/display
|(a+ \delta)^2
|| a^2 +2a \delta + \delta^2
||
||
||
|SZ=,
}}
und die Differenz zu {{math|term= a^2 |SZ=}} ist somit {{mathl|term= 2a \delta + \delta^2 |SZ=.}} Insbesondere muss der Betrag dieser Differenz kleinergleich dem vorgegebenen {{math|term= \epsilon|SZ=}} werden. Dies wird erreicht, wenn die beiden Summanden {{mathl|term= 2a \delta |SZ=}} und {{mathl|term= \delta^2 |SZ=}} beide kleinergleich {{mathl|term= \epsilon/2 |SZ=}} sind. Von daher ist bei
{{
Relationskette
|a
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \epsilon
| \leq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
die Wahl
{{
Relationskette/display
| \delta
| {{defeq|}} | {{op:min| {{op:Bruch| \epsilon| 4 a }} | {{op:Bruch| \epsilon| 2}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
naheliegend. Um alle Fälle zu erfassen, wählen wir
{{
Relationskette/display
| \delta
| {{defeq|}} | {{op:min| {{op:Bruch| \epsilon| 4 {{op:Betrag| a }} }} | {{op:Bruch| \epsilon| 2}} }}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei der vordere Term bei
{{
Relationskette
|a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
zu ignorieren ist. Es gelten dann in der Tat für
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag|a-x|}}
| \leq | \delta
||
||
||
|SZ=
}}
die Abschätzungen
{{
Relationskette/align
| {{op:Betrag| x^2-a^2|}}
|| {{op:Betrag| x-a|}} \cdot {{op:Betrag| x+a |}}
| \leq | \delta {{makl| 2 {{op:Betrag| a |}} + \delta |}}
|| 2 {{op:Betrag| a |}} \delta + \delta^2
| \leq | {{op:Bruch| \epsilon| 2}} + {{op:Bruch| \epsilon| 2}}
|| \epsilon
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Quadratabbildung
|Kategorie2=Theorie der stetigen reellen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pyx8i2ffngqp4pryvcbwhp296nwgyne
Polynomdivision/Z mod 7/x^2+3x+5 durch 3x+4/Beispiel
0
87746
1100146
1085252
2026-06-17T07:28:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100146
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir führen im endlichen Restklassenkörper {{mathl|term= {{op:Zmod| 7 |}} |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Polynomdivision|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
P= X^2+3X+5 \text{ durch } T= 3X+4
|SZ=
}}
durch. Es wird also ein quadratisches Polynom durch ein lineares Polynom dividiert, d.h. der Quotient muss
vom Grad {{math|term= 1 |SZ=}} und der Rest muss vom Grad {{math|term= 0 |SZ=}} sein. Im ersten Schritt überlegt man, mit welchem Term man {{math|term= T |SZ=}} multiplizieren muss, damit das Produkt mit {{math|term= P |SZ=}} im Leitterm übereinstimmt. Mit was muss man also {{math|term= 3 |SZ=}} in {{mathl|term= {{op:Zmod| 7 |}} |SZ=}} multiplizieren, um {{math|term= 1 |SZ=}} zu erhalten? Eine Schreibweise wie {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 3}} |SZ=}} ist hier wenig hilfreich, es muss ein Element aus {{mathl|term= {{op:Zmod| 7 |}} |SZ=}} sein. Wegen
{{
Relationskette
| 3 \cdot 5
|| 15
|| 1 \mod 7
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= 5 |SZ=}} das inverse Element, man muss also mit {{math|term= 5X|SZ=}} multiplizieren. Das Produkt ist
{{
Relationskette/display
| 5X {{makl| 3X+4 |}}
|| X^2 +6 X
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Differenz von {{math|term= P |SZ=}} zu diesem Produkt ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| X^2+3X+5 - {{makl| X^2 +6 X |}}
|| 4 X +5
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit diesem Polynom, nennen wir es {{math|term= P'|SZ=,}} setzen wir die Division durch {{math|term= T |SZ=}} fort. Um Übereinstimmung im Leitkoeffizienten zu erhalten, muss man {{math|term= T |SZ=}} mit {{math|term= 6 |SZ=}} multiplizieren, da ja
{{
Relationskette
| 3 \cdot 6
|| 18
|| 4 \mod 7
||
||
|SZ=
}}
ist. Dies ergibt
{{
Math/display|term=
4 X + 3
|SZ=.
}}
Die Differenz zu {{math|term= P'|SZ=}} ist somit
{{
Relationskette/display
| 4 X +5 - {{makl| 4X+3 |}}
|| 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist das Restpolynom und somit ist insgesamt
{{
Relationskette/display/handlinks
| X^2+3X+5
|| {{makl| 5X+6 |}} {{makl| 3X +4 |}} + 2
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Division mit Rest (Polynomring)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Restklassenkörper Z mod 7
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0ev4ozq0vffk86miqa6ka0dn24p0cfj
K^n/Linearform/Preis/2/Beispiel
0
87785
1100013
1085126
2026-06-17T07:05:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100013
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es stehen {{math|term= n |SZ=}} verschiedene Produkte zum Verkauf, wobei das {{math|term= i |SZ=-}}te Produkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=pro Einheit|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= a_i |SZ=}} kostet. Ein Einkauf wird durch das {{math|term= n |SZ=-}}Tupel
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| x_1 | x_2 | \ldots| x_n }}
|SZ=
}}
repräsentiert, wobei {{math|term= x_i |SZ=}} die vom {{math|term= i |SZ=-}}ten Produkt gekaufte Menge angibt. Der Preis des Einkaufs wird dann durch {{mathl|term= \sum_{i=1}^n a_ix_i |SZ=}} beschrieben. Die Preisabbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\Q^n |\Q
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | x_2 | \ldots| x_n }} | \sum_{i {{=}} 1}^n a_ix_i
|SZ=.
}}
ist
{{
Definitionslink
|linear|
|Kontext=Zahlenraum|
|SZ=.
}}
Dies beruht auf
{{
Relationskette/display
|\varphi(x+y)
|| \sum_{i {{=}} 1}^n a_i (x_i +y_i)
|| \sum_{i {{=}} 1}^n a_i x_i + \sum_{i {{=}} 1}^n a_i y_i
||\varphi(x) + \varphi (y)
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|\varphi(sx)
|| \sum_{i {{=}} 1}^n a_i sx_i
|| s \sum_{i {{=}} 1}^n a_i x_i
|| s \varphi(x)
||
|SZ=.
}}
Inhaltlich bedeutet dies beispielsweise, dass wenn man zuerst den Einkauf {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x_1 | x_2 | \ldots| x_n }} |SZ=}} tätigt und eine Woche später den Einkauf {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| y_1 | y_2 | \ldots| y_n }} |SZ=,}} dass dann der Preis der beiden Einkäufe zusammen dem Preis entspricht, den man bezahlt hätte, wenn man auf einen Schlag {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x_1+y_1 | x_2+y_2 | \ldots| x_n+y_n }} |SZ=}} gekauft hätte.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Linearformen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Projektion
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
e3pcqozxraadqcz6i9dlv51vep3hgbo
Invertierbare Matrix/Finden der inversen Matrix/Tabelle/Verfahren/59/-37/Beispiel
0
87795
1099965
1085058
2026-06-17T06:58:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099965
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen zur Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix22| 5 | 9 | -3| 7}} |SZ=}} gemäß dem in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Invertierbare Matrix/Finden der inversen Matrix/Tabelle/Verfahren
|Refname=
{{{ref1|Fakt}}}
|SZ=
}}
beschriebenen Verfahren die
{{
Definitionslink
|inverse Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= M^{-1} |SZ=}} bestimmen.
{{ma:tabelle24
| {{op:Matrix22| 5 | 9 | -3| 7}} | {{einheitsmatrix2|}}
| {{op:Matrix22| 5 | 9 | 0 | {{op:Bruch| 62| 5}} }} | {{op:Matrix22| 1 | 0 | {{op:Bruch| 3 | 5}} | 1}}
| {{op:Matrix22| 1 | {{op:Bruch| 9 | 5}} | 0 | 1 }} | {{op:Matrix22| {{op:Bruch| 1 | 5}} | 0 | {{op:Bruch| 3 | 62}} | {{op:Bruch| 5 | 62}} }}
| {{einheitsmatrix2|}} | {{op:Matrix22| {{op:Bruch| 7 | 62}} | - {{op:Bruch| 9 | 62 }} | {{op:Bruch| 3 | 62}} | {{op:Bruch| 5 | 62}} }}
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Invertierungsalgorithmus für Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=Invertierung
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7007583wjdudxrbmexweyju2vaopt4m
Matrix/Diagonalgestalt/1/Beispiel
0
87796
1100057
1085159
2026-06-17T07:13:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100057
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix32| 4 | 1 | 3 | 5 | 2 | 7}} |SZ=.}} Durch elementare Zeilenumformungen erhält man daraus {{mathl|term= {{op:Matrix32| 4 | 1 | 0 | {{op:Bruch| 17| 4}} | 0 | {{op:Bruch| 13| 2}} }} |SZ=}} und daraus {{mathl|term= {{op:Matrix32| 4 | 1 | 0 | {{op:Bruch| 17| 4}} | 0 | 0 }} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Matrizen (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hch9mrhwixjwvsncuo74uw0yg5c30v6
Matrix/Diagonalgestalt/2/Beispiel
0
87797
1100058
1085160
2026-06-17T07:13:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100058
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix23| 4 | 1 | 3 | 5 | 2 | 7}} |SZ=.}} Durch elementare Zeilenumformungen erhält man daraus {{mathl|term= {{op:Matrix23| 4 | 1 | 3 | 0 | {{op:Bruch| 3 | 4}} | {{op:Bruch| 13| 4}} }} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Matrizen (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
syaoyyvh45cskyyttp2kpf5folf8pd1
Matrix/Nicht invertierbar/Spaltenvertauschung/1/Beispiel
0
87798
1100063
1085166
2026-06-17T07:14:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100063
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix22| 0 | 1 | 0 | 0|}} |SZ=}} ist nicht in der in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Matrix/Treppengestalt durch elementare Umformungen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
zuletzt beschriebenen Form, und kann auch nicht durch Zeilenumformungen dahin gebracht werden. Durch Spaltenvertauschungen ist das möglich.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Matrizen (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
52gxhjcpqmkmsb91yheyzmpj7u7b63x
Q^2/Mehrfache Darstellung eines Vektors/1/Beispiel
0
87806
1100227
1085361
2026-06-17T07:41:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100227
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im {{math|term= \Q^2 |SZ=}} die drei Vektoren
{{
mathlist|term1=
{{op:Spaltenvektor| -5| 2}}
|,|term2=
{{op:Spaltenvektor| 4 | 9}}
|und|term3=
{{op:Spaltenvektor| 7 | -13}}
|SZ=.
}}
Den Vektor {{math|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} |SZ=}} kann man als
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}}
|| - {{op:Bruch| 9 | 53}} \cdot {{op:Spaltenvektor| -5| 2}} + {{op:Bruch| 2 | 53}} \cdot {{op:Spaltenvektor| 4 | 9}} + 0 \cdot {{op:Spaltenvektor| 7 | -13}}
||
||
||
|SZ=,
}}
aber auch als
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}}
|| 2 \cdot {{op:Spaltenvektor| -5| 2}} + {{op:Spaltenvektor| 4 | 9}} + {{op:Spaltenvektor| 7 | -13}}
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben. Besonders deutlich wird das Uneindeutigkeitsphänomen, wenn man den Nullvektor {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 0}} |SZ=}} betrachtet. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0}}
|| 0 \cdot {{op:Spaltenvektor| -5| 2}} + 0 \cdot {{op:Spaltenvektor| 4 | 9}} + 0 \cdot {{op:Spaltenvektor| 7 | -13}}
||
||
||
|SZ=
}}
die sogennante {{Stichwort|triviale Darstellung|SZ=}} des Nullvektors, aber es ist auch
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 0 | 0}}
|| 115 \cdot {{op:Spaltenvektor| -5| 2}} +51 \cdot {{op:Spaltenvektor| 4 | 9}} + 53 \cdot {{op:Spaltenvektor| 7 | -13}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Erzeugendensysteme in Vektorräumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
enoq22lb81mggwfyi7pu89f1zvolnil
Matrizenmultiplikation/1/Beispiel
0
87813
1100065
1037001
2026-06-17T07:14:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100065
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix23| 2 | -7| 3 | 1 | 0 | -5}} {{op:Matrix34| 1 | 3 | -3| 5 | 0 | 1 | 4 | 0 | 3 | 2 | -6| 0 |}}
|| {{op:Matrix24| 11| 5 | -52| 10| -14| -7| 27| 5 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Matrizenmultiplikation (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6m0y852q6u916qs22c6x3x1mdf15qvs
Obststand/Lucy/Preis/Beispiel
0
87814
1100123
1085228
2026-06-17T07:24:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100123
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Lucy Sonnenschein befindet sich an einem Obststand und möchte für {{math|term= 10 |SZ=}} Euro Obst kaufen. Dabei kosten
{{
Zusatz/Klammer
|text=jeweils pro hundert Gramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Kirschen {{math|term= 0{,}50 |SZ=}} Euro, die Heidelbeeren {{math|term= 1{,}20 |SZ=}} Euro, die Himbeeren {{math|term= 0{,}90 |SZ=}} Euro und die Trauben {{math|term= 0{,}60 |SZ=}} Euro. Ein Einkauf wird durch ein Tupel {{mathl|term= (x,y,z,w) |SZ=}} repräsentiert, wobei sich die einzelnen Zahlen auf die gekaufte Menge
{{
Zusatz/Klammer
|text=in hundert Gramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
der Obstsorten bezieht. Der Einkaufspreis ist somit
{{
Math/display|term=
0{,}5 \cdot x +1{,}2 \cdot y+ 0{,}9 \cdot z+0{,}6 \cdot w
|SZ=
}}
und die Bedingung, genau {{math|term= 10 |SZ=}} Euro auszugeben, führt auf die Gleichung
{{
Relationskette/display
| 0{,}5 \cdot x +1{,}2 \cdot y+ 0{,}9 \cdot z+0{,}6 \cdot w
|| 10
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. in Brüchen
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot x + {{op:Bruch| 6 | 5}} \cdot y+ {{op:Bruch| 9 | 10}} \cdot z+ {{op:Bruch| 3 | 5}} \cdot w
|| 10
||
||
||
|SZ=.
}}
Es gibt hier sehr viele Lösungen. Sie kann beispielsweise nur Kirschen kaufen, dann wären das {{math|term= 20 |SZ=}} Einheiten von den Kirschen und {{math|term= 0 |SZ=}} von den anderen Sorten. Als Tupel geschrieben ist diese Lösung {{mathl|term= (20,0,0,0) |SZ=.}} Oder sie könnte für jede Sorte gleich viel, nämlich {{mathl|term= 2{,}50 |SZ=}} Euro, ausgeben wollen, das würde das Lösungstupel {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| 5 | {{op:Bruch| 25| 12}} | {{op:Bruch| 25| 9}} | {{op:Bruch| 25| 6}} }} |SZ=}} ergeben. Oder sie möchte von jeder Sorte gleich viel kaufen. Dann wäre
{{
Relationskette
| x
|| y
|| z
|| w
||
|SZ=
}}
und es ergibt sich die Bedingung
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} + {{op:Bruch| 6 | 5}} + {{op:Bruch| 9 | 10}} + {{op:Bruch| 3 | 5}} |}} x
|| {{op:Bruch| 32| 10}} x
|| 10
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| 100| 32}}
|| {{op:Bruch| 25| 8}}
||
||
|SZ=
}}
und das Lösungstupel {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 25| 8}} | {{op:Bruch| 25| 8}} | {{op:Bruch| 25| 8}} | {{op:Bruch| 25| 8}} }} |SZ=.}} Die entscheidende Beobachtung an der Situation ist, dass man sich
{{
Zusatz/Klammer
|text=zumindest, wenn man auch negative Zahlen zulässt|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{mathl|term= (x,y,z) |SZ=}} frei vorgeben darf und dass dadurch der Wert {{math|term= w |SZ=}} über
{{
Relationskette/display
| w
|| {{op:Bruch| 5 | 3}} {{makl| 10 - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot x + {{op:Bruch| 6 | 5}} \cdot y+ {{op:Bruch| 9 | 10}} \cdot z |}}
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmt ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Personenkategorie=Lucy Sonnenschein
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mdeff1y3c0awkbytygimwx33oz93djt
Obststand/Lucy/Preis und Vitamine/Beispiel
0
87815
1100122
1085227
2026-06-17T07:24:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100122
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Lucy Sonnenschein befindet sich an einem Obststand und möchte für {{math|term= 10 |SZ=}} Euro Obst kaufen. Gleichzeitig möchte sie, dass das Obst genau {{math|term= 30 |SZ=}} Milligramm Vitamin C enthält. Die Kirschen kosten
{{
Zusatz/Klammer
|text=jeweils pro hundert Gramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= 0{,}50 |SZ=}} Euro und besitzen {{math|term= 3 |SZ=}} Milligramm Vitamin C, die Heidelbeeren kosten {{math|term= 1{,}20 |SZ=}} Euro und besitzen {{math|term= 5 |SZ=}} Milligramm Vitamin C, die Himbeeren kosten {{math|term= 0{,}90 |SZ=}} Euro und besitzen {{math|term= 2 |SZ=}} Milligramm Vitamin C und die Trauben kosten {{math|term= 0{,}60 |SZ=}} Euro und besitzen {{math|term= 4 |SZ=}} Milligramm Vitamin C. Ein Einkauf wird durch ein Tupel {{mathl|term= (x,y,z,w) |SZ=}} repräsentiert, wobei sich die einzelnen Zahlen auf die gekauften Mengen
{{
Zusatz/Klammer
|text=in hundert Gramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
der Obstsorten beziehen. Die Geldbedingung führt auf die lineare Gleichung
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot x + {{op:Bruch| 6 | 5}} \cdot y+ {{op:Bruch| 9 | 10}} \cdot z+ {{op:Bruch| 3 | 5}} \cdot w
|| 10
||
||
||
|SZ=
}}
und die Vitaminbedingung führt auf die lineare Gleichung
{{
Relationskette/display
| 3 \cdot x + 5 \cdot y+ 2 \cdot z+ 4 \cdot w
|| 30
||
||
||
|SZ=.
}}
Beide Bedingungen sollen simultan erfüllt sein, gesucht sind also die Tupel {{mathl|term= (x,y,z,w) |SZ=,}} die beide linearen Gleichungen erfüllen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Personenkategorie=Lucy Sonnenschein
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
skc9g98w5y2oirtixdz14qthey19l3e
Lineares Gleichungssystem/2x2/1/Beispiel
0
87825
1100043
1036893
2026-06-17T07:10:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100043
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir knüpfen an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Produkte/Preis/Beispieleinkäufe/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
an, d.h. wir möchten das lineare Gleichungssystem
{{
Relationskette/display
| 7 x + 5 y
|| 46
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| 4 x + 6 y
|| 42
||
||
||
|SZ=
}}
lösen. Wir wollen geeignete Vielfache der beiden Gleichungen miteinander addieren mit dem Ziel, dass in der Summe eine Variable herausfällt. Man kann beispielsweise das Vierfache der ersten Gleichung mit dem {{math|term= -7 |SZ=-}}fachen der zweiten Gleichung addieren. Diese Vielfachengleichungen sind
{{
Relationskette/display
| 28x+ 20y
|| 184
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| -28 x -42 y
|| - 294
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man diese beiden Gleichungen addiert, so erhält man
{{
Relationskette/display
| -22 y
|| -110
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/display
| y
|| 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit kennt man den Preis für einen Aufnäher. Diese Information kann man mit einer der Ausgangsgleichungen weiter verarbeiten. Es ist
{{
Relationskette/display
| 7x + 5 \cdot 5
|| 46
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/display
| 7x
|| 46-25
|| 21
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| x
|| 3
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungssysteme
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f276fp2ijbhxg1wcfre1jmcn34y9eo4
Zahlenebene/Zwei Geraden/Schnittpunkt/1/Beispiel
0
87843
1100423
1085558
2026-06-17T08:13:29Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100423
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir berechnen zu den durch
{{
Relationskette/display
| 4x-7y
|| 13
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| 5x-8y
|| - 9
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Geraden den Durchschnitt. Wenn man von der zweiten Gleichung das {{mathl|term= {{op:Bruch| 5 | 4}} |SZ=-}}fache der ersten Gleichung abzieht, so erhält man
{{
Relationskette/display
| {{makl| -8 + {{op:Bruch| 5 | 4}} \cdot 7 |}} y
|| -9 - {{op:Bruch| 5 | 4}} \cdot 13
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 3 | 4}} y
|| - {{op:Bruch| 101| 4}}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/display
| y
|| - {{op:Bruch| 101| 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| x
|| - {{op:Bruch| 167| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Durchschnitt besteht also aus einem einzigen Schnittpunkt mit den Koordinaten {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 167| 3}} | - {{op:Bruch| 101| 3}} }} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungen
|Kategorie2=Theorie der affinen Unterräume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kcqujeqxfies6rurbaw7qzrou6eu9sa
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/Rechenregeln/Anwendungen/Beispiel
0
87871
1099864
1084961
2026-06-17T06:41:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099864
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/Rechenregeln/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
lässt sich häufig die Wahrscheinlichkeit einfacher berechnen, insbesondere die unscheinbare Komplementregel ist hilfreich. Wenn man beispielsweise die Wahrscheinlichkeit wissen möchte, dass in einer Lottoziehung die gezogenen Zahlen {{Betonung/Negation|nicht|}} alle in einer Reihe liegen, so könnte man ins Grübeln kommen, wie man diese Ereignismenge geschickt abzählt. Dagegen ist das Komplement einfach zu erfassen, davon gibt es nämlich {{math|term= 44 |SZ=}} Stück und die Wahrscheinlichkeit davon ist somit {{mathl|term= {{op:Bruch| 44| 13 983 816}} |SZ=.}} Die komplementäre Wahrscheinlichkeit ist also
{{
Relationskette/display
| 1- {{op:Bruch| 44| 13 983 816}}
|| {{op:Bruch| 13 983 816 - 44| 13 983 816}}
|| {{op:Bruch| 13 983 772| 13 983 816}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
t8o5xn2gvk8st5gnmlacls7l023f8bd
Zwei Münzwürfe/Nicht Laplace/Beispiel
0
87898
1100430
1085566
2026-06-17T08:14:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100430
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine Münze wird zweimal unabhängig voneinander hintereinander geworfen, und wir interessieren uns für die Wahrscheinlichkeit, wie oft dabei Zahl fällt. Die Möglichkeiten sind {{mathl|term= 0,1,2 |SZ=.}} Diese sind aber nicht gleichwahrscheinlich, sondern die {{math|term= 1 |SZ=}} ist deutlich wahrscheinlicher als die {{math|term= 0 |SZ=}} und die {{math|term= 2 |SZ=.}} Wenn man das Ereignis mit der möglichen Wertemenge {{mathl|term= \{0,1,2\} |SZ=}} beschreibt, so liegt kein
{{
Definitionslink
|Laplace-Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor. Es ist besser, die Gesamtsituation durch den Produktraum {{mathl|term= \{ K,Z \} \times \{ K,Z \} |SZ=}} zu beschreiben, wobei die Paare daraus die möglichen Ausgänge des Gesamtexperimentes bezeichnen, bei dem das Ergebnis beim ersten Wurf an erster und das Ergebnis beim zweiten Wurf an zweiter Stelle notiert wird. Die möglichen Ergebnisse sind somit
{{
Math/display|term=
(Z,Z), \, (Z,K), \, (K,Z),\, (K,K)
|SZ=.
}}
Diese Elementarereignisse sind gleichwahrscheinlich, d.h. mit diesem Produktraum wird das Gesamtexperiment durch einen Laplace-Raum beschrieben, bei dem jedes Elementarereignis die Wahrscheinlichkeit {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 4}} |SZ=}} besitzt. Die ursprüngliche Frage nach der Wahrscheinlichkeit, wie oft insgesamt Zahl geworfen wird, wird mit Hilfe dieses Produktraumes dadurch beantwortet, dass man zählt, wie viele der Elementarereignisse zur Summenanzahl {{mathl|term= 0,1,2 |SZ=}} führen. Somit besitzt keinmal Zahl die Wahrscheinlichkeit {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 4}} |SZ=,}} einmal Zahl die Wahrscheinlichkeit {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=}} und zweimal Zahl die Wahrscheinlichkeit {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 4}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9hh3lmu88tu8q1difuhxin74n1eq003
Dreifacher Münzwurf/Paarweise unabhängig und unabhängig/Beispiel
0
87909
1099804
1084906
2026-06-17T06:32:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099804
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten einen dreifachen Münzwurf, also den Wahrscheinlichkeitsraum {{mathl|term= \{Z, K\}^3 |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|p
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Ereignis, dass bei den ersten beiden Würfen das gleiche Ergebnis herauskommt
{{
Zusatz/Klammer
|text=also beide Mal Kopf oder beidemal Zahl|
|ISZ=|ESZ=,
}}
sei mit {{math|term= E |SZ=}} bezeichnet, das Ereignis, dass beim ersten und beim dritten Wurf das gleiche Ergebnis herauskommt, sei mit {{math|term= F |SZ=}} bezeichnet, und das Ereignis, dass beim zweiten und beim dritten Wurf das gleiche Ergebnis herauskommt, sei mit {{math|term= G |SZ=}} bezeichnet. Wir behaupten, dass diese Ereignisse
{{
Definitionslink
|paarweise unabhängig|
|Kontext=endlicher Wahrscheinlichkeitsraum|
|SZ=
}}
sind, aber nicht
{{
Definitionslink
|vollständig unabhängig|
|Kontext=endlicher Wahrscheinlichkeitsraum|
|SZ=.
}}
Zu {{math|term= E |SZ=}} gehören genau die Elementarereignisse der Form {{mathl|term= (K,K,X) |SZ=}} und {{mathl|term= (Z,Z,X) |SZ=,}} das sind vier Stück. Somit ist die Wahrscheinlichkeit der Einzelereignisse {{math|term= E,F,G|SZ=}} stets {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=.}} Das Ereignis
{{
mathkor|term1=
E
|und|term2=
F
|SZ=
}}
tritt genau dann ein, wenn alle drei Münzwürfe das gleiche Ergebnis haben, also nur bei
{{
mathkor|term1=
(K,K,K)
|oder|term2=
(Z,Z,Z)
|SZ=.
}}
Die Wahrscheinlichkeit davon ist also
{{
Relationskette/display
| P (E \cap F)
|| {{op:Bruch| 2 | 8}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 2}}
|| P (E) \cdot P (F)
|SZ=.
}}
Entsprechendes gilt für die Paare
{{
mathkor|term1=
E
|und|term2=
G
|SZ=
}}
und
{{
mathkor|term1=
F
|und|term2=
G
|SZ=.
}}
Wenn man dagegen alle drei Ereignisse miteinander schneidet, so ist
{{
Relationskette/display
|E \cap F \cap G
|| \{ (K,K,K), (Z,Z,Z) \}
|| E \cap F
|| E \cap G
|| F \cap G
|SZ=.
}}
Die Wahrscheinlichkeit davon ist nach wie vor {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 4}} |SZ=,}} aber das Produkt der drei Einzelwahrscheinlichkeiten ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}^3
|| {{op:Bruch| 1 | 8}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Unabhängigkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=Theorie der vollständigen Unabhängigkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8o59ps3ibjautbh5qx9ag26pdmiowyi
Würfelwurf/Unabhängigkeit/Beispiel
0
87914
1100406
1085536
2026-06-17T08:10:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100406
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten einen Würfelwurf mit dem
{{
Definitionslink
|Laplace-Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \{1,2,3,4,5,6\} |SZ=}} und dabei die Ereignisse
{{
Relationskette/display
|G
||\{2,4,6\}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|U
||\{1,3,5\}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|E
||\{1,2\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Ereignisse
{{
mathkor|term1=
E
|und|term2=
G
|SZ=
}}
sind
{{
Definitionslink
|unabhängig|
|Kontext=endlicher Wahrscheinlichkeitsraum|
|SZ=,
}}
da
{{
Relationskette/display
|E \cap G
|| \{2\}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/display
| P (E \cap G)
|| {{op:Bruch| 1 | 6}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 2}}
|| P (E) \cdot P (G)
||
|SZ=.
}}
Ebenso sind
{{
mathkor|term1=
E
|und|term2=
U
|SZ=
}}
unabhängig
{{
Zusatz/Klammer
|text=dies folgt auch aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/Unabhängigkeit/Eigenschaften/Fakt
|Nr=2
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dagegen sind
{{
mathkor|term1=
G
|und|term2=
U
|SZ=
}}
nicht unabhängig, da
{{
Relationskette/display
|G \cap U
|| \emptyset
||
||
||
|SZ=
}}
ist,
aber beide Ereignisse eine positive Wahrscheinlichkeit haben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Unabhängigkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s2df8slh3utuwyaijmwm31b85cwijjb
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/Unabhängigkeit/1/Beispiel
0
87938
1099865
1074370
2026-06-17T06:41:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099865
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip|}}
{{
inputbild
|Ara macao, Ara ararauna and Ara militaris|jpg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Commons Shaped Box
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 2.0
|Bemerkung=
}}
In einem Papageienhaus sind die beiden Geschlechter gleichmäßig verteilt und ebenso sind die Farben rot, gelb und grün gleichmäßig und unabhängig vom Geschlecht verteilt. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein zufällig ausgewählter Papagei ein rotes Weibchen ist, gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 3}}
|| {{op:Bruch| 1 | 6}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Unabhängigkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
79jdmzwp0arns6wqlb1dw2cul137i05
Dezimalbruchfolge/Addition und Multiplikation/Problematik/Bemerkung
0
87957
1100553
1073369
2026-06-17T10:27:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100553
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es ist nicht trivial, aus den Ziffernentwicklungen von reellen Zahlen die Ziffern{{drucktrenn}}entwicklung ihrer Summe oder ihres Produktes abzulesen. Die Ziffernentwicklung ist eine konvergente Dezimalbruchfolge, und für jede Folge ist die Summe und das Produkt eindeutig definiert. Man weiß, dass das Ergebnis wieder eine konvergente Folge ist, und so ist die Summe und das Produkt von Dezimalbruchfolgen eindeutig definiert. Daraus kann man aber nicht unmittelbar ablesen, wie die (kanonische) Dezimalbruchfolge zur Summe oder zum Produkt aussieht. Insbesondere kann man die ersten {{math|term= n |SZ=}} Nachkommastellen der Summe {{Betonung/Negation|nicht}} aus den ersten {{math|term= n |SZ=}} Nachkommastellen
der beteiligten Summanden ablesen. Wenn beispielsweise von den Zahlen
{{
Relationskette/display
| x
|| 0,22222 22222 22222 22222 ...
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| y
|| 0,77777 77777 77777 77777 ...
||
||
||
|SZ=
}}
die ersten zwanzig Nachkommastellen bekannt sind, so hat man die Abschätzungen
{{
Relationskette/display
| 0,22222 22222 22222 22222
| \leq | x
| \leq | 0,22222 22222 22222 22223
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| 0,77777 77777 77777 77777
| \leq | y
| \leq | 0,77777 77777 77777 77778
||
||
|SZ=
}}
und damit hat man auch die Abschätzung
{{
Relationskette/display
| 0,99999 99999 99999 99999
| \leq | x +y
| \leq | 1, 00000 00000 00000 00001
||
||
|SZ=.
}}
Man weiß aber nicht, ob die ersten Ziffern Neunen oder Nullen sind, und das weiß man auch dann im Allgemeinen nicht, wenn man noch mehr Ziffern der Zahlen kennt.
Bei der Multiplikation ist das Problem noch deutlicher. Selbst wenn ein Faktor {{math|term= z |SZ=}} eine natürliche Zahl ist, so kann man die Ziffernentwicklung eines Produktes {{mathl|term= zw|SZ=}} nicht aus den entsprechenden Ziffern von {{math|term= w |SZ=}} ablesen. Es sei beispielsweise
{{
Relationskette
|z
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| w
|| 0, 33333 33333 33333 33333 ...
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann weiß man nur
{{
Relationskette/display
| 0,99999 99999 99999 99999
| \leq | zw
| \leq | 1, 00000 00000 00000 00002
||
||
||
|SZ=,
}}
man hat aber keine Kenntnis über die ersten Ziffern des Produktes.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Zifferndarstellung für reelle Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4x8phxfv0m49hrz2b148m01ilw9qtnc
Skat/Drei Buben/Vierter Bube/Beispiel
0
87965
1100301
1085431
2026-06-17T07:53:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100301
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die drei Freunde Fritz, Fredo und Fitzgeraldo spielen Skat. Spieler Fredo hat von den bereits an ihn verteilten zehn Karten die ersten drei aufgenommen und alles sind Buben. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auch noch den vierten Buben bekommt? Die einzige Information, die er hat, ist, dass unter den unbekannten
{{
Relationskette
| 32-3
|| 29
||
||
||
|SZ=
}}
Karten noch ein Bube ist. Damit ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auch den vierten Buben bekommt, gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 7 | 29}} |SZ=.}} Dies kann man auch als eine bedingte Wahrscheinlichkeit berechnen. Es sei {{math|term= B |SZ=}} das Ereignis, dass die ersten drei aufgedeckten Karten alle Buben sind, und {{math|term= A |SZ=}} das Ereignis, dass Fredo alle Buben bekommt. Die Wahrscheinlichkeit von {{math|term= A |SZ=}} ist nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Skat/Vier Buben/Wahrscheinlichkeit/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
gleich{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Binomialkoeffizient| 28| 6}} | {{op:Binomialkoeffizient| 32| 10}} }}
|| {{op:Bruch| 21 | 3596 }}
|SZ=.
}}
Die Wahrscheinlichkeit für {{math|term= B |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 4 \cdot 3 \cdot 2 | 32 \cdot 31 \cdot 30|}}
|| {{op:Bruch| 1| 4 \cdot 31 \cdot 10|}}
|| {{op:Bruch| 1| 1240|}}
||
||
|SZ=.
}}
Die Wahrscheinlichkeit für {{mathl|term= A \cap B |SZ=}} kann man auf unterschiedliche Arten ausrechnen, nämlich als
{{
Zusatz/Klammer
|text=Wahrscheinlichkeit, dass die ersten drei Karten nur Buben sind, mal Wahrscheinlichkeit, dass dann noch der vierte Bube kommt|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1| 1240|}} \cdot {{op:Bruch| 7 | 29}}
|| {{op:Bruch| 7 | 35960}}
||
||
||
|SZ=
}}
oder als
{{
Zusatz/Klammer
|text=Wahrscheinlichkeit, dass alle vier Buben bei einem Spieler landen, mal die Wahrscheinlichkeit, dass dabei drei bestimmte Karten Buben sind|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 21| 3596}} \cdot {{op:Bruch| 4 \cdot 3 \cdot 2| 10 \cdot 9 \cdot 8}}
|| {{op:Bruch| 21| 3596}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 10 \cdot 3 }}
|| {{op:Bruch| 7 | 35960}}
||
||
|SZ=.
}}
Die bedingte Wahrscheinlichkeit ist jedenfalls
{{
Relationskette/display
| P(A {{|}} B)
|| {{op:Bruch|P(A \cap B) | P(B)}}
|| {{op:Bruch| \, \, {{op:Bruch| 7 | 35960}} \, \, | {{op:Bruch| 1 | 1240}} }}
|| {{op:Bruch| 7 \cdot 124 | 3596 }}
|| {{op:Bruch| 7 | 29}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der bedingten Wahrscheinlichkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
49lg6iif2u62v0y2183hvty5vndeq3w
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/Bedingte Wahrscheinlichkeit/Ziegenproblem/Beispiel
0
87969
1099863
1084960
2026-06-17T06:41:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099863
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Monty open door chances|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Cepheus~commonswiki
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Beim Ziegenproblem geht es um die folgende Anordnung. Bei einer Fernsehshow kann ein Kandidat aus drei Türen wählen, wobei hinter einer Tür ein Auto als Preis wartet und hinter zwei Türen jeweils eine Ziege als Niete. Der Kandidat wählt zunächst eine Tür. Diese wird aber nicht geöffnet, stattdessen öffnet der Moderator, der weiß, wo der Gewinn sich verbirgt, eine der beiden anderen Türen, hinter denen eine Ziege steckt. Wenn der Kandidat auf eine Ziegentür gezeigt hat, so hat der Moderator keine Wahl, wenn der Kandidat auf die Autotür gezeigt hat, so wählt der Moderator zufällig eine der Ziegentüren. Danach darf der Kandidat bei seiner ersten Wahl bleiben oder aber sich auf die verbleibende Tür umentscheiden. Die Frage ist, ob der Kandidat seine Gewinnchancen erhöht, wenn er sich umentscheidet. Die Antwort ist ja! Die Wahrscheinlichkeit, dass er mit seiner ursprünglichen Wahl gewinnt, ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 3}} |SZ=.}} Die Wahrscheinlichkeit, dass er mit der Umentscheidungsstrategie gewinnt bzw. verliert, berechnet sich folgendermaßen. Man analysiert die Situation entlang der komplementären Ereignisse, dass er bei der ersten Wahl falsch oder richtig liegt. Wenn er richtig liegt, und das hat Wahrscheinlichkeit {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 3}} |SZ=,}} so verliert er definitiv mit der Umentscheidung. Wenn er aber falsch liegt, und das hat Wahrscheinlichkeit {{math|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} |SZ=,}} so gewinnt er definitiv mit der Umentscheidung. Die Gewinnwahrscheinlichkeit ist also {{mathl|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der bedingten Wahrscheinlichkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
oancnlabvkyccl6y2zvd7b5ixd6c5cw
Raum/Ebenengleichung/Beispiel zu Mengen/2/Beispiel
0
88899
1100236
1085368
2026-06-17T07:43:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100236
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Menge
{{
Relationskette/display
|E
|| {{Mengebed| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} \in \Q^3| 5x-y+3z {{=|}} 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlenraum/Ebenengleichung/Basis/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
hat diese Ebene in Punktrichtungsform die Beschreibung
{{
Relationskette/display
|E
|| {{Mengebed| r {{op:Spaltenvektor| 3 | 0 | -5}} + s {{op:Spaltenvektor| 1 | 5 | 0}} |r,s \in \Q }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Untervektorräume
|Kategorie2=Theorie der linearen Gleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
78j2mp6owzexg1thnrnzx3t3lcj2avn
Kuchen backen/Rezept und Zutaten/Beispiel
0
88928
1100000
1085116
2026-06-17T07:03:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100000
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu jedem Geburtstag von Mustafa Müller backt seine Oma eine gewisse Anzahl
{{
Zusatz/Klammer
|text=abhängig von den Wünschen der Gäste|
|ISZ=|ESZ=
}}
an Himbeerkuchen, Käsekuchen und Apfelkuchen. Ein Himbeerkuchen benötigt {{math|term= 500 |SZ=}} Gramm Mehl, {{math|term= 200 |SZ=}} Gramm Zucker, {{math|term= 100 |SZ=}} Gramm Butter, {{math|term= 250 |SZ=}} Gramm Milch und {{mathl|term= 300 |SZ=}} Gramm Himbeeren. Ein Käsekuchen benötigt {{math|term= 300 |SZ=}} Gramm Mehl, {{math|term= 230 |SZ=}} Gramm Zucker, {{math|term= 100 |SZ=}} Gramm Butter, {{math|term= 100 |SZ=}} Gramm Milch und {{math|term= 450 |SZ=}} Gramm Quark. Ein Apfelkuchen benötigt {{math|term= 400 |SZ=}} Gramm Mehl, {{math|term= 250 |SZ=}} Gramm Zucker, {{math|term= 150 |SZ=}} Gramm Butter, {{math|term= 200 |SZ=}} Gramm Milch, {{mathl|term= 500 |SZ=}} Gramm Äpfel und {{math|term= 100 |SZ=}} Gramm Haselnüsse. Die Oma möchte aus der Anzahl der zu backenden Kuchen, repräsentiert durch ein Dreiertupel {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=,}} die insgesamt benötigten Zutaten schematisch berechnen. Für das benötigte Mehl
{{
Zusatz/Klammer
|text=in Kilogramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
gilt beispielsweise die Formel
{{
Math/display|term=
0{,}5 x + 0{,}3y + 0{,}4 z
|SZ=.
}}
Insgesamt wird der benötigte Einkauf durch die folgende lineare Abbildung
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. die Matrix|
|ISZ=|ESZ=
}}
beschrieben
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei die Angaben in Kilogramm und die Zutatenreihenfolge Mehl, Zucker, Butter, Milch, Himbeeren, Quark, Äpfel und Haselnüsse sind|
|ISZ=|ESZ=.
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\Q^3| \Q^8
| {{op:Spaltenvektor| x | y |z}} | {{op:Matrix83| 0{,}5| 0{,}3| 0{,}4| 0{,}2| 0{,}23| 0{,}25| 0{,}1| 0{,}1| 0{,}15| 0{,}25| 0{,}1| 0{,}2| 0{,}3| 0 | 0| 0 | 0{,}45| 0 | 0| 0 | 0{,}5| 0 | 0| 0{,}1}} {{op:Spaltenvektor| x | y |z}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Personenkategorie=Mustafa Müller
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
g9cscho32w16gj374613s8p7zwf5qxb
Diagonalmatrix/Invertierbarkeit/Beispiel
0
88954
1099780
1084887
2026-06-17T06:29:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099780
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|Diagonalmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{Op:Diagonalmatrix|d}}
|SZ=
}}
ist genau dann
{{
Definitionslink
|invertierbar|
|Kontext=Matrix|
|SZ=,
}}
wenn sämtliche Diagonaleinträge von {{math|term= 0 |SZ=}} verschieden sind. Die
{{
Definitionslink
|inverse Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dazu ist
{{
Math/display|term=
{{Op:Matrix55| {{op:Bruch| 1 |d_{11} }} | 0 | \cdots| \cdots | 0 | 0| {{op:Bruch| 1 |d_{22} }} | 0 | \cdots | 0 |\vdots| \ddots| \ddots | \ddots|\vdots| 0 | \cdots| 0 | {{op:Bruch| 1 |d_{n-1 n-1} }} | 0 | 0| \cdots| \cdots| 0 | {{op:Bruch| 1 |d_{nn} }} }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der invertierbaren Matrizen (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mr11zrjemu5s9owbcm2tlohofyjmzcu
Matrix/Diagonalgestalt/Elementarmatrizen/1/Beispiel
0
88955
1100059
1085161
2026-06-17T07:13:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100059
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix32| 4 | 1 | 3 | 5 | 2 | 7}} |SZ=.}} Wir wollen diese Matrix durch elementare Zeilenumformungen auf Diagonalgestalt bringen und diese Manipulatonen durch Multiplikationen mit Elementarmatrizen realisieren. Die erste Umformung ist, die zweite Zeile durch {{mathl|term= II - {{op:Bruch| 3 | 4}} I |SZ=}} zu ersetzen. Die geschieht durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| - {{op:Bruch| 3 | 4}} | 1 | 0 | 0| 0 | 1 |}} {{op:Matrix32| 4 | 1 | 3 | 5 | 2 | 7}}
|| {{op:Matrix32| 4 | 1 | 0 | {{op:Bruch| 17| 4}} | 2 | 7}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die dritte Zeile soll durch {{mathl|term= III-2I|SZ=}} ersetzt werden, dies wird realisiert durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 0 | - {{op:Bruch| 1 | 2}} | 0 | 1 |}} {{op:Matrix32| 4 | 1 | 0 | {{op:Bruch| 17| 4}} | 2 | 7}}
|| {{op:Matrix32| 4 | 1 | 0 | {{op:Bruch| 17| 4}} | 0 | {{op:Bruch| 13| 2}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die neue dritte Zeile kann man zu einer Nullzeile machen, indem man sie durch {{mathl|term= III - {{op:Bruch| 2 | 13}} II|SZ=}} ersetzt. Dies wird realisiert durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0 | - {{op:Bruch| 26| 17}} | 1 |}} {{op:Matrix32| 4 | 1 | 0 | {{op:Bruch| 17| 4}} | 0 | {{op:Bruch| 13| 2}} }}
|| {{op:Matrix32| 4 | 1 | 0 | {{op:Bruch| 17| 4}} | 0 | 0 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Elementarmatrizen (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1qhgmrc95etqfmx72yqjuhn1w360n81
Matrix/Diagonalgestalt/Elementarmatrizen/2/Beispiel
0
88959
1100060
1085162
2026-06-17T07:13:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100060
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix23| 4 | 1 | 3 | 5 | 2 | 7}} |SZ=.}} Wir wollen diese Matrix durch elementare Zeilenumformungen auf Diagonalgestalt bringen und diese Manipulationen durch Multiplikationen mit Elementarmatrizen realisieren. Die einzige Umformung ist, die zweite Zeile durch {{mathl|term= II - {{op:Bruch| 5 | 4}} I |SZ=}} zu ersetzen. Dies wird durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 1 | 0 | - {{op:Bruch| 5 | 4}} | 1 |}} {{op:Matrix23| 4 | 1 | 3 | 5 | 2 | 7}}
|| {{op:Matrix23| 4 | 1 | 3 | 0 | {{op:Bruch| 3 | 4}} | {{op:Bruch| 13| 4}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
realisiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Elementarmatrizen (Körper)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m30tbr27jsckzlkcorbh2lwgqoy07at
Spielgruppen (Fußball)/4/Darstellungsmöglichkeiten/Beispiel
0
89040
1100310
1074415
2026-06-17T07:55:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100310
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Fussball1|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|Fussball2|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|Fussball3|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Eine (Fußball-)Spielgruppe bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft besteht aus vier Mannschaften, und jede spielt gegen jede. Ein Spiel kann unentschieden oder mit einem Sieg für eine der beiden Mannschaften enden. Wir interessieren uns für die Gewinnrelation in einer Spielgruppe, die man durch einen gerichteten Graphen beschreiben kann, wobei man einen Sieg von {{math|term= A |SZ=}} über {{math|term= B |SZ=}} durch einen Pfeil von {{math|term= A |SZ=}} nach {{math|term= B |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und ein Unentschieden durch keine Verbindung|
|ISZ=|ESZ=
}}
ausdrücken kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bh8iq9p58nfl9c9upop888y83oaxfoq
Gleichstufige Stimmung/Zwölfte Wurzel/Beispiel
0
89336
1099924
1074378
2026-06-17T06:51:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099924
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|C Dur Klaviatur|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=
|Domäne=
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
In der gleichstufigen Stimmung eines Klaviers zerlegt man eine Oktave in zwölf gleichgroße Frequenzverhältnisse. Da eine Oktave das Frequenzverhältnis {{mathl|term= 2:1 |SZ=}} bedeutet, ist das Frequenzverhältnis von zwei benachbarten
{{
Zusatz/Klammer
|text=weißen oder schwarzen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Tasten durch {{mathl|term= \sqrt[12]{2} |SZ=}} gegeben. Somit sind die Schwingungsverhältnisse zwischen den Tönen im Allgemeinen irrational. Der Vorteil bei dieser Stimmung ist, dass man jede Tonart auf dem Klavier mit unmerklichen Abweichungen von den harmonischen rationalen Verhältnissen spielen kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wurzeln in angeordneten Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f0oxyv27t32p622yrbftky1ror396vx
Angeordneter Körper/Dezimalbruchfolge/Summe/Keine Dezimalbruchfolge/Beispiel
0
89519
1099734
1084843
2026-06-17T06:21:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099734
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu jedem Element
{{
Relationskette
| x
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
in einem
{{
Definitionslink
|archimedisch angeordneten Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} gibt es
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Archimedisch angeordneter Körper/Dezimalbruchfolge/Konvergenzformulierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine eindeutig bestimmte
{{
Definitionslink
|Dezimalbruchfolge|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die gegen {{math|term= x |SZ=}} konvergiert. Zu zwei Elementen {{math|term= x |SZ=}} und {{math|term= y |SZ=}} muss dabei die Dezimalbruchfolge der Summe {{mathl|term= x+y|SZ=}} nicht die
{{
Zusatz/Klammer
|text=gliedweise genommene|
|ISZ=|ESZ=
}}
Summe der einzelnen Dezimalbruchfolgen sein. Beispielsweise ist die Dezimalbruchfolge zur rationalen Zahl {{math|term= {{op:Bruch| 7 | 9}} |SZ=}} gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 7 | 10}} ,\, {{op:Bruch| 77| 100}} ,\, {{op:Bruch| 777| 1000}} ,\, {{op:Bruch| 7777| 10000}} ,\, {{op:Bruch| 77777| 100000}} ,\, \ldots
|SZ=
}}
und die Dezimalbruchfolge zur rationalen Zahl {{math|term= {{op:Bruch| 8 | 9}} |SZ=}} gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 8 | 10}} ,\, {{op:Bruch| 88| 100}} ,\, {{op:Bruch| 888| 1000}} ,\, {{op:Bruch| 8888| 10000}} ,\, {{op:Bruch| 88888| 100000}} ,\, \ldots
|SZ=.
}}
Die Summe dieser beiden Folgen ist
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 15| 10}} ,\, {{op:Bruch| 165| 100}} ,\, {{op:Bruch| 1665| 1000}} ,\, {{op:Bruch| 16665| 10000}} ,\, {{op:Bruch| 166665| 100000}} ,\, \ldots
|SZ=.
}}
Dagegen besitzt
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 7 | 9}} + {{op:Bruch| 8 | 9}}
|| {{op:Bruch| 15| 9}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Dezimalbruchfolge
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 16| 10}} ,\, {{op:Bruch| 166| 100}} ,\, {{op:Bruch| 1666| 1000}} ,\, {{op:Bruch| 16666| 10000}} ,\, {{op:Bruch| 1666666| 100000}} ,\, \ldots
|SZ=.
}}
Die oben angegebene Summenfolge konvergiert zwar gegen {{mathl|term= {{op:Bruch| 15| 9}} |SZ=,}} sie ist aber keine Dezimalbruchfolge.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dezimalbruchfolgen in einem archimedisch angeordneten Körper
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mqmzokflvvn7tzhqfsa63agxe0xnuwb
Periodische Entwicklung/Bruch/0,7 41/Beispiel
0
89871
1100134
1037355
2026-06-17T07:26:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100134
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen mit Hilfe des Beweises zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Rationale Zahl/Charakterisierung mit periodischer Dezimalentwicklung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die rationale Zahl, die durch die periodische Zifferententwicklung
{{
Math/display|term=
0{,}7 \overline{41}
|SZ=
}}
gegeben ist. Es ist
{{
Relationskette/align
| 0{,}7 \overline{41}
|| 0{,}7 + 0{,}0\overline{41}
|| 0{,}7 + {{op:Bruch| 1 | 10}} \cdot 0{,}\overline{41}
|| {{op:Bruch| 7 | 10}} + {{op:Bruch| 1 | 10}} \cdot 41 \cdot 0{,}\overline{01}
|| {{op:Bruch| 7 | 10}} + {{op:Bruch| 1 | 10}} \cdot 41 \cdot {{op:Bruch| 1 | 99}}
|| {{op:Bruch| 7 | 10}} + {{op:Bruch| 41| 990}}
|| {{op:Bruch| 693+41| 990}}
|| {{op:Bruch| 734| 990}}
|| {{op:Bruch| 367| 495}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zifferndarstellung für rationale Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
56iwh38x0fedteooutkpigd0zwfs4n7
Reelle Funktion/Stetig/Konstant/Lineare Funktion/Beispiel
0
90435
1100242
1037826
2026-06-17T07:44:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100242
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine konstante Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x |c
|SZ=,
}}
ist
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=\R|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegebenen {{math|term= \epsilon|SZ=}} kann man hier ein beliebiges {{math|term= \delta|SZ=}} wählen, da ja ohnehin
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(c,c)
|| 0
| \leq | \epsilon
||
|SZ=
}}
gilt.
Eine
{{
Definitionslink
|lineare Funktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x |cx
|SZ=,
}}
mit einem Proportionalitätsfaktor
{{
Relationskette
|c
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|c
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Funktion konstant und somit auch stetig|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist ebenfalls
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=\R|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegebenen {{math|term= \epsilon |SZ=}} kann man unabhängig vom Punkt {{math|term= x |SZ=}} hier
{{
Relationskette
| \delta
|| {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
wählen: Wenn nämlich
{{
Relationskette/display
| d(x,x')
| \leq | \delta
|| {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, so ist
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(cx,cx')
|| {{op:Betrag| c |}} d(x,x')
| \leq | {{op:Betrag| c |}} \cdot \delta
|| {{op:Betrag| c |}} \cdot {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
|| \epsilon
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stetigen reellen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Objektkategorie2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
au0pi0tgnrvyb1d40fmprjlntmibi7x
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/1/Beispiel
0
90498
1099862
1084959
2026-06-17T06:41:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099862
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Menge
{{
Relationskette
|M
||\{a,b,c,d\}
||
||
||
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Wahrscheinlichkeitsdichte|
|Kontext=endlich|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
f(a) = {{op:Bruch| 1 | 12}} ,\, f(b) = {{op:Bruch| 1 | 6}} = {{op:Bruch| 2 | 12}} ,\, f(c) = {{op:Bruch| 1 | 4}} = {{op:Bruch| 3 | 12}} ,\, f(d) = {{op:Bruch| 1 | 2}} = {{op:Bruch| 6 | 12}}
|SZ=.
}}
Es gibt {{math|term= 16 |SZ=}} Ereignisse. Die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses {{mathl|term= \{b,c\} |SZ=}} ist beispielsweise
{{
Relationskette/display
| \mu_f (\{b,c\})
|| f(b) +f(c)
|| {{op:Bruch| 2 | 12}} + {{op:Bruch| 3 | 12}}
|| {{op:Bruch| 5 | 12}}
|SZ=,
}}
die Wahrscheinlichkeit des Ereignisses {{mathl|term= \{a,b,d\} |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| \mu_f (\{a,b,d\})
|| f(a)+ f(b) + f(d)
|| {{op:Bruch| 1 | 12}} + {{op:Bruch| 2 | 12}} + {{op:Bruch| 6 | 12}}
|| {{op:Bruch| 9 | 12}}
|| {{op:Bruch| 3 | 4}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pfyyldtfg63parvq0ihe84df1wh39vs
Lotto/Zwei Zahlen/Unabhängigkeit/Beispiel
0
90697
1100052
1085155
2026-06-17T07:12:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100052
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Ziehung der Lottozahlen. Sind die Ereignisse, dass zwei bestimmte Zahlen gezogen werden, unabhängig voneinander? Dazu müssen wir die relevanten Wahrscheinlichkeiten berechnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Zahl, sagen wir die {{math|term= 17 |SZ=}} gezogen wird, ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 6 | 49}} |SZ=.}} Dies ergibt sich beispielsweise aus
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Binomialkoeffizient| 48| 5}} | {{op:Binomialkoeffizient| 49| 6}} }}
|| {{op:Bruch| {{op:Bruch| 48 \cdot 47 \cdots 44| 5 \cdot 4 \cdots 1}} | {{op:Bruch| 49 \cdot 48 \cdots 44| 6 \cdot 5 \cdots 1}} }}
|| {{op:Bruch| 6 | 49}}
||
||
|SZ=.
}}
Diese Wahrscheinlichkeit ist für jede Zahl gleich. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Zahlen gezogen werden, sagen wir die
{{
mathkor|term1=
17
|und die|term2=
31
|SZ=,
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| {{op:Binomialkoeffizient| 47| 4}} | {{op:Binomialkoeffizient| 49| 6}} }}
|| {{op:Bruch|\,\, {{op:Bruch| 47 \cdot 46 \cdot 45 \cdot 44| 4 \cdot 3 \cdot 2 \cdot 1}} \,\, | {{op:Bruch| 49 \cdot 48 \cdots 44| 6 \cdot 5 \cdots 1}} }}
|| {{op:Bruch| 6 \cdot 5| 49 \cdot 48}}
|| {{op:Bruch| 5| 49 \cdot 8}}
|| {{op:Bruch| 5| 392}}
|| 0,012755102
|SZ=.
}}
Die Produktwahrscheinlichkeit der beiden einzelnen Ereignisse ist hingegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 6 | 49}} \cdot {{op:Bruch| 6 | 49}}
|| {{op:Bruch| 36| 2401}}
|| 0,014993753...
||
||
|SZ=.
}}
Die Ereignisse sind also nicht unabhängig.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Unabhängigkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
47rs4buy6wjyxvs32kp8vmz506vftu9
Lotto/Eine Zahl bekannt/Andere Zahl/Bedingte Wahrscheinlichkeit/Beispiel
0
90698
1100050
1085154
2026-06-17T07:12:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100050
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Wahrscheinlichkeit, dass beim Zahlenlotto eine bestimmte Zahl, sagen wir die {{math|term= 31 |SZ=,}} unter der Bedingung gezogen wird, dass auch eine bestimmte andere Zahl, sagen wir die {{math|term= 17 |SZ=}} gezogen wird. Die bedingte Wahrscheinlichkeit ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|P(17,31) | P(17)}}
|| {{op:Bruch | {{op:Bruch| 5| 392}} | {{op:Bruch| 6 | 49}} }}
|| {{op:Bruch| 245 | 2352 }}
|| {{op:Bruch| 5 | 48 }}
|| 0,1041666 ...
||
|SZ=,
}}
wobei die Wahrscheinlichkeitsberechnungen in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binomialkoeffizient/Lotto/Teilmengenanzahl/Wahrscheinlichkeit/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
durchgeführt wurden. Dies ist kleiner als
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 6 | 49}}
|| 0,12244897 ...
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man also weiß, dass eine bestimmte Zahl gezogen wird, so reduziert sich die Wahrscheinlichkeit, dass zugleich eine bestimmte andere Zahl gezogen wird.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der bedingten Wahrscheinlichkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1uwxxx7gtwav86zrv4bgavum0qtkqpe
Münzwurf/10/Mindestens 5/Einzelwurf/Beispiel
0
90951
1100098
1085202
2026-06-17T07:20:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100098
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es wurde zehnmal eine faire Münze geworfen und es sei bekannt, dass mindestens fünfmal dabei Kopf fiel. Wie hoch ist die (bedingte) Wahrscheinlichkeit, dass der erste Wurf Kopf war? Wir müssen die Wahrscheinlichkeiten für die Ereignisse {{math|term= B |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mindestens fünfmal Kopf|
|ISZ=|ESZ=
}}
und {{math|term= E |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der erste Wurf ist Kopf|
|ISZ=|ESZ=
}}
berechnen. Unter den {{math|term= 2^{10} |SZ=}} möglichen Wurfkombinationen gibt es
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Binomialkoeffizient| 10| 5}} + {{op:Binomialkoeffizient| 10| 6}} + {{op:Binomialkoeffizient| 10| 7}} + {{op:Binomialkoeffizient| 10| 8}} + {{op:Binomialkoeffizient| 10| 9}} + {{op:Binomialkoeffizient| 10| 10}}
|| 252 + 210 +120+ 45 + 10+1
|| 638
||
||
|SZ=
}}
Kombinationen, in denen zumindest fünf Kopfwürfe auftreten. Unter diesen müssen wir die Anzahl der Kombinationen zählen, in denen der erste Wurf Kopf ist. Es geht also um die Anzahl von {{mathl|term= B \cap E |SZ=.}} Diese Menge kann man so charakterisieren, dass der erste Wurf Kopf ist und dass es unter den neun weiteren Würfen zumindest vier Kopfwürfe gibt. Die Anzahl dieser Menge ist somit
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{op:Binomialkoeffizient| 9 | 4}} + {{op:Binomialkoeffizient| 9 | 5}} + {{op:Binomialkoeffizient| 9 | 6}} + {{op:Binomialkoeffizient| 9 | 7}} + {{op:Binomialkoeffizient| 9 | 8}} + {{op:Binomialkoeffizient| 9 | 9}}
|| 126 + 126 +84 + 36 + 9 +1
|| 382
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
| P(E {{|}} B)
|| {{op:Bruch|P(E \cap B)|P(B)}}
|| {{op:Bruch| \,\, {{op:Bruch| 382 | 2^{10} }} \, \, | {{op:Bruch| 638 | 2^{10} }} }}
|| {{op:Bruch| 382 | 638 }}
|| {{op:Bruch| 191 | 319 }}
| 0,598746 ...
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der bedingten Wahrscheinlichkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fdpmbvggm99guw5059k8br3f2cre5u0
Münzwurf/Seitenwechsel/Vollständige Unabhängigkeit/Beispiel
0
90960
1100100
1085203
2026-06-17T07:20:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100100
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es werde eine Münze {{math|term= n |SZ=-}}mal hintereinander geworfen. Wir interessieren uns für die Ereignisse {{math|term= E_i |SZ=,}} dass sich das Ergebnis vom {{math|term= i-1 |SZ=-}}ten zum {{math|term= i |SZ=-}}ten Wurf ändert
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{mathlk|term=i=2 {{kommadots}} n |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Sind diese Ereignisse vollständig unabhängig? Das ist nicht so unmittelbar klar, da ja {{math|term= E_i |SZ=}} und {{math|term= E_{i+1} |SZ=}} beide auf den {{math|term= i |SZ=-}}ten Wurf Bezug nehmen. Trotzdem sind diese Ereignisse vollständig unabhängig. Es sei dazu
{{
Relationskette
| 2
| \leq | i_1
| < | i_2
|< \ldots < | i_r
| \leq |n
|SZ=
}}
fixiert. Ein Wechsel an der {{math|term= i |SZ=-}}ten Stelle
{{
Zusatz/Klammer
|text=verglichen zum Vorgängerwurf|
|ISZ=|ESZ=
}}
hat die Wahrscheinlichkeit {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=.}} Wenn {{math|term= E_i |SZ=}} gelten soll, so ist der {{math|term= i |SZ=-}}te Würfelwurf durch das Ergebnis des {{math|term= (i-1) |SZ=-}}ten Würfelwurfs festgelegt. Wenn das Ereignis {{mathl|term= E_{i_1 } \cap E_{i_2 } {{capdots}} E_{i_r} |SZ=}} gelten soll, so gibt es keinerlei Bedingung an den Stellen {{math|term= i |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|i
|\neq|i_j
||
||
||
|SZ=
}}
für alle {{math|term= j |SZ=,}} während dadurch an den Stellen {{math|term= i_j |SZ=}} alles fixiert ist. Somit gibt es {{mathl|term= 2^{n-r} |SZ=}} günstige Kombinationen für dieses Durchschnittsereignis. Seine Wahrscheinlichkeit ist somit
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 2^{n-r}| 2^n}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2^r}}
|| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}^r
||
||
|SZ=,
}}
was mit dem Produkt der Einzelwahrscheinlichkeiten übereinstimmt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der vollständigen Unabhängigkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cv2lk8e94md91wq97qq5gq10eo0k3w1
Virus und Test/Bayessche Formel/Beispiel
0
90971
1100385
1085515
2026-06-17T08:07:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100385
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In der Bevölkerung ist ein Virus im Umlauf, und es gibt einen Test für den Virus, der allerdings nicht absolut sicher ist. Wenn jemand den Virus hat, so erkennt der Test dies zu {{math|term= 98 {{Prozent|}} |SZ=.}} Wenn jemand den Virus nicht hat, so erkennt der Test dies zu {{math|term= 99 {{Prozent|}} |SZ=.}} Die Wahrscheinlichkeit, den Virus zu haben, beträgt {{mathl|term= 0,1 {{Prozent}} |SZ=.}} Eine Person geht zum Arzt und lässt sich testen, das Ergebnis des Tests ist positiv, der Virus ist laut Test vorhanden. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die getestete Person wirklich den Virus besitzt? Es sei {{math|term= V |SZ=}} das Ereignis, den Virus zu haben, und {{math|term= T |SZ=}} das Ereignis, dass der Test den Virus diagnostiziert. Gefragt ist also nach der bedingten Wahrscheinlichkeit von {{math|term= V |SZ=}} unter der Bedingung {{math|term= T |SZ=,}} also {{mathl|term= P(V{{|}}T) |SZ=,}} wobei die Wahrscheinlichkeiten
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= \neg|SZ=}} bedeutet hier die Negation des Ereignisses|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{Math/display|term= P(V)=0,001, \, P(T{{|}}V) =0,98 ,\, P(T {{|}} \neg V)=0,01 |SZ=}}
bekannt sind.
{{
Faktlink
|Präwort=Die|Formel von Bayes|Faktseitenname=
Endlicher Wahrscheinlichkeitsraum/Bayessche Formel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
liefert in diesem Fall
{{
Relationskette/align
| P( V {{|}} T )
|| {{op:Bruch|P(V) \cdot P( T {{|}} V ) | P(V) \cdot P(T {{|}} V ) + P( \neg V) \cdot P( T {{|}} \neg V ) }}
|| {{op:Bruch| 0,001 \cdot 0,98 | 0,001 \cdot 0,98 + 0,999 \cdot 0,01}}
|| {{op:Bruch| 0,00098 | 0,00098 + 0,00999 }}
|| {{op:Bruch| 0,00098 | 0,01097 }}
|| 0,0893345...
|SZ=.
}}
Obwohl sich die Zuverlässigkeit des Tests recht gut anhört, haben doch nur {{math|term= 9 {{Prozent|}} |SZ=}} der positiv getesteten Personen wirklich den Virus.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der bedingten Wahrscheinlichkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
al0eucre8ls6cikeie4i0kiyl9novos
Monoidring/Dimension zwei/Idempotenz/Lokale Picardgruppe/Beispiel
0
91593
1100085
1085192
2026-06-17T07:17:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100085
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das durch die (multiplikativ geschriebenen) Gleichungen
{{
Math/display|term=
Z^2 =XY,\, X^2 =X, \, Y^2=Y
|SZ=
}}
gegebene kommutative Monoid. Es ist nicht kürzbar und auch nicht torsionsfrei, da
{{
Relationskette/display
|Z^2
|| XY
||(XY)^2
||
||
|SZ=,
}}
aber
{{
Relationskette/display
|Z
|\neq|XY
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Die kombinatorischen Primideale sind
{{
Math/display|term=
(\infty), (X,Z), (Y,Z), (X,Y,Z)
|SZ=,
}}
die kombinatorische Dimension ist {{math|term= 2 |SZ=}} und das punktierte Spektrum wird von {{mathl|term= D(X) |SZ=}} und {{mathl|term= D(Y) |SZ=}} überdeckt mit dem Durchschnitt
{{
Relationskette/display
| D(X) \cap D(Y)
|| D(XY)
|| D(Z)
||
||
|SZ=.
}}
Wir bestimmen den Picard-Cech-Komplex für die Einheiten zu dieser Überdeckung. Es ist
{{
Relationskette/display
|M_X
|| \langle Z \rangle / ( Z^4 {{=}} Z^2)
||
||
||
|SZ=,
}}
da zunächst aus
{{
Relationskette
|X^2
|| X
||
||
||
|SZ=
}}
sofort
{{
Relationskette
|X
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
folgt, wenn {{math|term= X |SZ=}} eine Einheit ist. Damit ist
{{
Relationskette
|Z^2
|| Y
||
||
||
|SZ=
}}
und man kann {{math|term= Y |SZ=}} eliminieren und aus
{{
Relationskette
|Y^2
|| Y
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich die angegebene Gleichung. Entsprechend ist
{{
Relationskette/display
|M_Y
|| \langle Z \rangle /(Z^4 {{=}} Z^2)
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Monoide sind positiv, verfügen also außer der {{math|term= 1 |SZ=}} über keine Einheiten
{{
Zusatz/Klammer
|text=obwohl es Nenneraufnahmen sind|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Ferner ist
{{
Relationskette/display
|M_Z
|| \langle Z \rangle /(Z^2 {{=}} 1 )
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist {{math|term= Z \neq 1 |SZ=}} eine Einheit in {{math|term= M_Z|SZ=}} und der Picard-Cech-Komplex ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=additiv geschrieben|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
0 \oplus 0 \longrightarrow {{op:Zmod| 2}}
|SZ=.
}}
Das bedeutet, dass {{math|term= Z |SZ=}} eine nichttriviale Kohomologieklasse in {{mathl|term= H^1(D(X,Y),{ \mathcal O}^\times) = \operatorname{Pic}^\times M |SZ=}} definiert. Insbesondere gibt es nichttriviale Geradenbündel über dem punktierten kombinatorischen Spektrum.
Dagegen ist für einen beliebigen Körper {{math|term= K |SZ=}} die lokale Picardgruppe des Monoidringes {{mathl|term= K[M] |SZ=}} trivial, da diese Ringe nulldimensional sind. Für einen {{math|term= K |SZ=-}}wertigen Punkt besitzt nämlich {{math|term= X |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und ebenso {{math|term= Y |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
die möglichen Werte {{math|term= 0,1 |SZ=}} und {{math|term= Z |SZ=}} die möglichen Werte {{mathl|term= -1,0,1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Punkte sind {{mathl|term= (0,0,0), (1,0,0), (0,1,0), (1,1,1), (1,1,-1 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die endlich erzeugte {{math|term= K |SZ=-}}Algebra {{mathl|term= K[M] |SZ=}} besitzt also nur endlich viele Punkte und ist somit nulldimensional.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Monoidringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ieed8h45ty0zgloa73v6ziddhhx676g
Monoidring/A 1/Kähler-Differentiale/Reflexive Hülle/Beispiel
0
91820
1100084
1085191
2026-06-17T07:17:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100084
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf dem durch
{{
Relationskette/display
| XY
|| Z^ 2
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|Monoidring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} wird der
{{
Definitionslink
|Modul der Kähler-Differentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \Omega_{R/K} |SZ=}} durch die Differentiale {{mathl|term= dx,dy,dz|SZ=}} erzeugt mit der einzigen Relation
{{
Relationskette/display
| xdy +ydx
|| 2z dz
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/align
| \frac{z}{x} dx
|| \frac{zy}{z^2} dx
|| \frac{y}{z} dx
|| \frac{1}{z} {{makl| -xdy +2zdz |}}
|| - \frac{x}{z} dy + 2 dz
|| - \frac{xz}{z^2} dy + 2 dz
|| - \frac{z}{y} dy + 2 dz
|SZ=
}}
kann man die rationale Differentialform {{mathl|term= \frac{z}{x} dx|SZ=}} mit Nenner {{math|term= x |SZ=}} und mit Nenner {{math|term= y |SZ=}} schreiben, es handelt sich also um eine Differentialform, die auf dem punktierten Spektrum {{mathl|term= D(x,y) |SZ=}} definiert ist, also um eine Zariski-Differentialform. Dies ist keine Kähler-Differentialform, wie man auf {{math|term= R_x|SZ=}} sieht. Es ist
{{
Relationskette
|R_x
|| K[x,x^ {-1}, z]
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| y
|| \frac{z^2}{x}
||
||
||
|SZ=
}}
und der Modul der Kähler-Differentiale ist
{{
Relationskette/display
|\Omega_{R_x/K}
|| R_x dx \oplus R_x dz
||
||
||
|SZ=.
}}
Der globale Modul der Kähler-Differentiale ist darin gleich dem von {{mathl|term= dx,dz|SZ=}} und
{{
Relationskette/display
|dy
|| d {{makl| \frac{z^2}{x} |}}
|| -\frac{z^2}{x^2}dx + 2 \frac{z}{x} dz
||
||
|SZ=
}}
erzeugten {{math|term= R |SZ=-}}Untermodul, wozu {{mathl|term= \frac{z}{x} dx |SZ=}} nicht gehört.
Wenn man mit der gleichen Operation arbeitet, aber
{{
Math/display|term=
X=V^2-U^2,\, Y=2UV,\, Z= {{imaginäre Einheit|}} {{makl| U^2+V^2 |}}
|SZ=
}}
als erzeugende Invarianten nimmt, so erhält man
{{
Zusatz/Klammer
|text=indische Formeln|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Relation
{{
Relationskette/display
| X^2 +Y^2+Z^2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Quadrik Z^2-XY
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n2002k5bcszgr39qgzqyjhq9s48rlqp
Kähler-Differentiale/Jacobi-Matrix/Kokern-Darstellung/Bemerkung
0
93200
1100627
1085716
2026-06-17T10:37:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100627
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= {{{R|R}}} |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|kommutativer Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und es sei {{math|term= {{{A|A}}} |SZ=}} eine kommutative
{{
Definitionslink
|endlich erzeugte|
|Kontext=Algebra|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath={{{R|R}}}
|Algebra|
|Kontext=Ring|
|SZ=,
}}
die als
{{
Relationskette
| {{{A|A}}}
|| {{{R|R}}} [X_1 {{kommadots|}} X_n]/(F_1 {{kommadots|}} F_k)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben sei. Dann ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Kähler-Differentiale/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=4
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| d F_j
|| {{op:Bruch| \partial F_j | \partial X_1 }} dX_1 {{plusdots|}} {{op:Bruch| \partial F_j | \partial X_n }} dX_n
||
||
||
|SZ=
}}
und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es eine
{{
Definitionslink
|exakte Sequenz|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{{A|A}}} ^k \stackrel{M}{\longrightarrow} {{{A|A}}} ^n \longrightarrow {{op:Kählermodul| {{{A|A}}} | {{{R|R}}} }} \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette/display
| M
|| {{Op:Matrix33| {{op:Partielle Ableitung|F_1 | X_1 |}} | \ldots | {{op:Partielle Ableitung|F_{k}|X_1 |}} | \vdots | \ddots | \vdots | {{op:Partielle Ableitung|F_1 | X_n |}} | \ldots | {{op:Partielle Ableitung|F_{k}|X_n |}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
die transponierte
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=ohne Auswertung an einem Punkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist. Die Standardvektoren {{math|term= e_j |SZ=}} werden auf {{mathl|term= dX_j |SZ=}} abgebildet und die Spaltenvektoren {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| {{op:Partielle Ableitung| F_j | X_1 |}} | \vdots| {{op:Partielle Ableitung| F_j | X_n |}} |}} |SZ=,}} die die Nullelemente {{mathl|term= dF_j |SZ=}} repräsentieren, sind die Bilder der durch die Matrix gegebenen Abbildung.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jy1ndkjvf94pvqz2lvk7ucvu2zvfylc
K^n/Standardbasis/Dualbasis/Beispiel
0
94672
1100016
1036745
2026-06-17T07:06:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100016
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= e_1 {{kommadots|}} e_n |SZ=}} im {{math|term= K^n |SZ=}} besteht die
{{
Definitionslink
|Dualbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
aus den Projektionen auf eine Komponente, also
gleich
{{
Relationskette
|e_i^*
|| p_i
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Abbildung/display
|name=p_i
| K^n | K
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }} | x_i
|SZ=.
}}
Sie heißt die {{Stichwort|Standarddualbasis|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dualräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ah435zpxko96kq4i3l607q3c9btzaos
Untervektorraum/Dualraum/1/Beispiel
0
94673
1100366
1085496
2026-06-17T08:04:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100366
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Untervektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|U
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 8 | 6 | 5}} , {{op:Spaltenvektor| 4 | 7 | -3}} |}}
| \subseteq | \R^3
||
||
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Orthogonalraum|
|Kontext=Dualraum|
|SZ=
}}
zu {{math|term= U |SZ=}} besteht aus allen
{{
Definitionslink
|Linearformen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
|\R^3| \R
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|f {{op:Spaltenvektor| 8 | 6 | 5}}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|f {{op:Spaltenvektor| 4 | 7 | -3}}
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Da eine Linearform bezüglich der Standardbasis durch eine Zeilenmatrix {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| a | b |c}} |SZ=}} gegeben ist, geht es um die Lösungsmenge des Gleichungssystems
{{
Relationskette/display
| 8a +6b+5c
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| 4a +7b-3c
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Lösungsraum ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Orthogonalraum|U}}
|| {{Mengebed| s {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 17| 4}} | 1 | -8 |}} |s \in K}}
||
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dualräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h0fq9lzan3j3j7wgj0c71clupai3o6z
Simplizialer Komplex/K/Transpositionsbündel/Beispiel
0
95133
1100298
1085425
2026-06-17T07:53:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100298
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir betrachten über
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. auf dem punktierten Spektrum davon|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette
| R
|| K[X,Y,Z]/(XYZ)
||
||
||
|SZ=
}}
die durch die Erzeuger {{mathl|term= e_1,e_2,f_1,f_2,g_1,g_2 |SZ=}} und die Relationen
{{
Relationskette/display
| y \cdot e_1
|| x \cdot f_1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| y \cdot e_2
|| x \cdot f_2
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| z \cdot f_1
|| y \cdot g_1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| z\cdot f_2
|| y \cdot g_2
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|z \cdot e_1
|| x \cdot g_2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|z \cdot e_2
|| x \cdot g_1
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene {{math|term= R |SZ=-}}Algebra {{math|term= B |SZ=.}} Man beachte, dass im letzten Gleichungspaar die Indexreihenfolge vorne und hinten vertauscht ist. Es sei
{{
Relationskette/display
|U
|| D(x,y,z)
| \subseteq | {{op:Spek| R |}}
||
||
|SZ=.
}}
Wir behaupten, dass die Einschränkung von {{mathl|term= {{op:Spek| B |}} |SZ=}} ein Vektorbündel vom Rang zwei über {{math|term= U |SZ=}} ist. Auf {{mathl|term= D(x) |SZ=}} kann man mit dem ersten und dem dritten Gleichungspaar nach {{mathl|term= f_1,f_2,g_2,g_1 |SZ=}} auflösen und es verbleiben die Erzeuger {{mathl|term= e_1,e_2 |SZ=.}} Bei diesen Substitutionen wird aus der ersten Gleichung des mittleren Gleichungspaars
{{
Relationskette/display
|z f_1
|| z {{op:Bruch| y e_1 | x}}
|| y {{op:Bruch|z e_2 | x}}
|| y g_1
||
|SZ=.
}}
Dabei ist die mittlere Gleichung aber automatisch erfüllt, da ja
{{
Relationskette
| xyz
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Entsprechendes gilt für die zweite Gleichung. Somit ist nach der Nenneraufnahme an {{math|term= x |SZ=}} das mittlere Gleichungspaar überflüssig und es ist
{{
Relationskette/display
|B_x
|| R_x[e_1,e_2]
||
||
||
|SZ=.
}}
Ebeneso sind {{mathl|term= B_y|SZ=}} und {{math|term= B_z|SZ=}} Polynomalgebren in zwei Variablen über der Basis.
Wenn man auf {{math|term= D(x) |SZ=}} als Erzeuger {{mathl|term= {{op:Bruch|e_1 | x}}, {{op:Bruch|e_2 | x}} |SZ=,}} auf {{math|term= D(y) |SZ=}} als Erzeuger {{mathl|term= {{op:Bruch|f_1 | y}}, {{op:Bruch|f_2 | y}} |SZ=}} und auf {{math|term= D(z) |SZ=}} als Erzeuger {{mathl|term= {{op:Bruch|g_1 |z}}, {{op:Bruch|g_2 |z}} |SZ=}} nimmt, so gilt auf den Zweierdurchschnitten
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|g_1 |z}}
|| {{op:Bruch|f_1 | y}}
|| {{op:Bruch|e_1 | x}}
|| {{op:Bruch|g_2 |z}}
||
|SZ=,
}}
wobei die {{Anführung|paradoxe}} Gleichung
{{
Relationskette
| {{op:Bruch|g_1 |z}}
|| {{op:Bruch|g_2 |z}}
||
||
||
|SZ=
}}
nur auf der leeren Menge {{mathl|term= D(xyz) |SZ=}} gilt, also gegenstandslos ist. Die Übergangsmatrizen bezüglich dieser Erzeuger sind zweimal die Einheitsmatrix und einmal die Transpositionsmatrix.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vektorbündel auf Schemata
|Kategorie2=Theorie der simplizialen Komplexe
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8pznc4uqggz7cuw80tqswv1xmnhhxx8
A1-Singularität/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
96450
1099694
1084789
2026-06-17T06:15:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099694
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Sei
{{
Relationskette
|Z^2
|| XY
||
||
||
|SZ=
}}
und sei
{{
Relationskette/display
|R
|| K[X,Y,Z]/(Z^2-XY)
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Ring der Hauptteile ist durch
{{
Math/display|term=
R {{tensor|K}} R
|SZ=
}}
gegeben. Wenn man die Variablen für die zweite Komponente als {{mathl|term= \tilde{X}, \tilde{Y} , \tilde{Z} |SZ=}} ansetzt, so ist dies
{{
Math/display|term=
K[ X,Y,Z, \tilde{X}, \tilde{Y} , \tilde{Z}]/(Z^2-XY, \tilde{Z}^2- \tilde{X} \tilde{Y} )
|SZ=.
}}
Mit den Festlegungen
{{
Math/display|term=
A= \tilde{X} -X, \, B= \tilde{Y} -Y \text{ und } C= \tilde{Z}-Z
|SZ=
}}
kann man dies als
{{
Math/display|term=
R[A,B,C] /(C^2+2ZC-AB-AY-BX)
|SZ=
}}
schreiben. Die Ideale, die man rausdividieren muss, sind {{mathl|term= (A,B,C)^{n+1} |SZ=.}} Somit sind die
{{
Zusatz/Klammer
|text=Vergleichsmonome|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
1,A,B,C,A^2,AB,AC,B^2,BC,C^2, \ldots
|SZ=
}}
Erzeuger über {{math|term= R |SZ=.}} Für die Modulbeschreibung muss man die Ringgleichung mit den Monomen multiplizieren. Es ergibt sich eine Darstellung
{{
Math/display|term=
\bigoplus_{ {{op:Grad Polynom| \mu|}} \leq n -1 } R A^\mu \stackrel{M} { \longrightarrow }\bigoplus_{ {{op:Grad Polynom| \lambda|}} \leq n } R A^\lambda \longrightarrow P^n_{R {{|}} K} \longrightarrow 0
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|n
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix52|| 1| 1 | 0 | A | -Y| B | -X| C | 2Z|}}
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich die Matrix
{{
Zusatz/Klammer
|text=in der {{math|term= \mu|SZ=-}}Spalte steht die Gleichung multipliziert mit {{math|term= A^\mu|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{Op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 2|
|ux=-Y
|uy=-X
|uz=2Z
|uxy=-1
|uzz=1
|SZ=.
}}
}}
Ein Differentialoperator ist eine Zuordnung {{mathl|term= A^\nu \mapsto a_\nu \in R |SZ=}} mit der Bedingung, dass dieses Tupel ein Element des Kernes von links der Matrix ist. Man sucht also nach {{math|term= \nu|SZ=-}}Tupeln, die eine lineare Abhängigkeit der Zeilen ausdrücken. Damit der Operator unitär ist, muss zumindest ein Koeffizient eine Einheit sein. Dies bedeutet wiederum die Frage, ob man eine Zeile als Linearkombination der anderen schreiben kann. Für die erste Zeile ist das direkt klar, da natürlich durch {{mathl|term= (1,0,0,0 \ldots, 0,0) |SZ=}} eine lineare Abhängigkeit vorliegt. Nichttriviale Abhängigkeiten sind
{{
Math/display|term=
(0,1,0,0,4X,0,2Z,0,0,Y)
|SZ=,
}}
und
{{
Math/display|term=
(0,0,1,0,0,0,0,4Y,2Z,X)
|SZ=
}}
und
{{
Math/display|term=
(0,0,0,1,0,4Z,2X,0,2Y,2Z)
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|n
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 3|ux=-Y|uy=-X|uz=2Z|uxx=0|uxy=-1|uxz=0|uyy=0|uyz=0|uzz=1}}
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 4/Ergänzung|ux=-Y|uy=-X|uz=2Z|uxx=0|uxy=-1|uxz=0|uyy=0|uyz=0|uzz=1}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8dy6ycgnlxlt03xnripz0o19fsizkz0
Allgemeine Quadrik/3/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
96472
1099718
1084830
2026-06-17T06:19:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099718
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette/display
|F
|| aX^2+bY^2+cZ^2+dXY+eXZ+fYZ
||
||
||
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 2
|ux= 2aX+dY+eZ
|uy= 2bY+dX+fZ
|uz=2cZ +eX+fY
|uxx= a
|uxy=d
|uxz= e
|uyy= b
|uyz= f
|uzz= c
}}
}}
Eine Berechnung mit einem Computer-Algebra-System (Dank an Jonathan) zeigt, dass
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix11 1| 0 | -4abc-def+cd^2+be^2+af^2| 0 | 0
|(-8abc+4cd^2+4be^2-4def+2af^2)X +(4bcd-df^2)Y+(4bce-ef^2)Z
|(-4acd+2aef)X +(-8abc+2be^2-def+2af^2)Y+(-2cde+e^2f)Z
|(-4abe+2adf)X+ (-2bde+d^2f)Y +(-8abc+2cd^2-def+2af^2)Z
|(8a^2c-2ae^2)X +(4acd-de^2)Y+(4ace-e^3)Z
|(2ade-4a^2f)X +(d^2e-2adf)Y+(de^2-2aef)Z
|(8a^2b-2ad^2)X +(4abd-d^3)Y+(4abe-d^2e)Z|}}
|SZ=
}}
eine Relation zwischen den Zeilen ist. Entsprechende Relationen gibt es in Bezug auf die dritte und vierte Zeile. Wenn man die quadratische Form mit der Gramschen Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| a |d/2|e/2|d/2| b |f/2|e/2|f/2| c |}}
|SZ=
}}
beschriebt, so ist die erste Zahl in der Relation die Determinante
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf Skalierung|
|ISZ=|ESZ=
}}
dieser Matrix. Ihr Verschwinden charakterisiert den Entartungsfall, dass die projektive Lösungsmenge eine Gerade enthält.
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 3
|ux= 2aX+dY+eZ
|uy= 2bY+dX+fZ
|uz=2cZ +eX+fY
|uxx= a
|uxy=d
|uxz= e
|uyy= b
|uyz= f
|uzz= c
}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hp24kb6m01u8rw32et14hw7io8jm69n
Permutationsmatrix/3-Zyklus/Invarianter Unterraum/Minimalpolynom/Beispiel
0
96480
1100138
1085241
2026-06-17T07:26:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100138
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Permutationsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 0 | 0| 1 | 1| 0 | 0| 0 | 1 | 0 |}}
|SZ=.
}}
Es ist {{mathl|term= K {{op:Spaltenvektor| 1 | 1| 1}} |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Eigenraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum Eigenwert {{math|term= 1 |SZ=,}} ferner ist
{{
Relationskette/display
|U
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0}}, {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|invarianter Untervektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der sich über {{math|term= {{CC}} |SZ=}} gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Permutationsmatrix/Zyklus/Durchnummeriert/C/Eigentheorie/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
in weitere Eigenräume zerlegen lässt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bezüglich der angegebenen Basis besitzt die Einschränkung der linearen Abbildung auf {{math|term= U |SZ=}} die beschreibende Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 0 | -1| 1 | -1}}
|SZ=,
}}
somit ist das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
davon gleich
{{
Relationskette/display
|X(X+1)+1
|| X^2+X+1
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist zugleich das
{{
Definitionslink
|Minimalpolynom|
|Kontext=Matrix|
|SZ=
}}
der Einschränkung. Das Minimalpolynom zur Permutationsmatrix ist {{mathl|term= X^3-1 |SZ=,}} und in der Tat ist
{{
Relationskette/display
|X^3-1
|| (X-1) (X^2+X+1)
||
||
||
|SZ=
}}
in Übereinstimmung mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endomorphismus/Invarianter Unterraum/Minimalpolynom/Teilbarkeit/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Minimalpolynome von Vektorraum-Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der invarianten Untervektorräume zu einem Endomorphismus
|Kategorie3=Theorie der Permutationsmatrizen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
00yxizc69jzgqw9ri4zuel8ljyn7vhd
Differentialoperatoren/Hauptteilring/Matrix/Ableitungsbeschreibung/Bemerkung
0
96514
1100556
1085841
2026-06-17T10:27:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100556
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
In der Matrix steht an der Stelle {{mathl|term= ( \lambda, \mu) |SZ=}} der Eintrag
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 |( \lambda - \mu)!}} D^{ \lambda - \mu} ( F)
|SZ=.
}}
In der {{math|term= \lambda|SZ=-}}Zeile steht demnach
{{
Math/display|term=
\sum_{\mu < \lambda} {{op:Bruch| 1 |( \lambda - \mu)!}} D^{ \lambda - \mu} ( F) A^\mu
|SZ=.
}}
Dies sind global beschränkte Ausdrücke, da {{mathl|term= D^{\lambda- \mu}(F) |SZ=}} oberhalb des Grades von {{math|term= F |SZ=}} gleich {{math|term= 0 |SZ=}} ist. Der Ausdruck zu
{{
Relationskette
| \mu
|| \lambda
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= 0 |SZ=,}} da man auf die Grundgleichung {{math|term= F |SZ=}} abzieht.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cg8dzgrnzete6x7jgpbf3393fx69nzy
Permuationsmatrix/3-Zyklus/Charakteristisches Polynom/Zerlegung/Beispiel
0
96620
1100135
1085239
2026-06-17T07:26:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100135
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Permutationsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 0 | 0| 1 | 1| 0 | 0| 0 | 1 | 0 |}}
|SZ=
}}
über {{math|term= \R |SZ=,}} das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Charakteristisches Polynom| M |}}
|| X^3-1
|| (X-1) {{makl| X^2+X+1 |}}
|| P\cdot Q
||
|SZ=,
}}
wobei die beiden Faktoren
{{
Definitionslink
|teilerfremd|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
sind. Wir überprüfen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Charakteristisches Polynom/Teilerfremde Zerlegung/Direkte Summe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
an diesem Beispiel. Es ist
{{
Relationskette/display
| P(M)
|| M - E_3
|| {{op:Matrix33| -1| 0 | 1 | 1| -1| 0 | 0| 1 | -1|}}
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| {{op:Kern|P(M)|}}
|| {{op:Eigenraum| M | 1}}
|| \R {{op:Spaltenvektor| 1 | 1| 1}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| Q(M)
|| {{op:Matrix33| 0 | 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 1| 0 | 0|}} + {{op:Matrix33| 0 | 0| 1 | 1| 0 | 0| 0 | 1 | 0 |}} + {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0| 0 | 1 |}}
|| {{op:Matrix33| 1 | 1| 1 | 1| 1 | 1| 1 | 1| 1 |}}
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| {{op:Kern|Q(M)|}}
|| {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0}}, {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1}} |}}
||
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| \R^3
|| \R {{op:Spaltenvektor| 1 | 1| 1}} \oplus {{op:Span| {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0}}, {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Ferner ist
{{
Relationskette/align
| P(M) {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0}}
|| {{op:Matrix33| -1| 0 | 1 | 1| -1| 0 | 0| 1 | -1|}} {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0}}
|| {{op:Spaltenvektor| -1| 2 | -1}}
|| - {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0}} + {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1}}
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| P(M) {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1}}
|| {{op:Matrix33| -1| 0 | 1 | 1| -1| 0 | 0| 1 | -1|}} {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1}}
|| {{op:Spaltenvektor| -1| -1| 2}}
|| - {{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0}} -2 {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1}}
||
|SZ=,
}}
woraus man ablesen kann, dass die Einschränkung von {{math|term= P(M) |SZ=}} auf {{mathl|term= {{op:Kern|Q(M)|}} |SZ=}} bijektiv ist. Die Darstellung der {{math|term= 1 |SZ=}} aus
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Polynom/Bezout/X^2+X+1 und X-1/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
führt zur Matrixgleichung
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix33| 1 | 0 | 0| 0 | 1 | 0 | 0| 0 | 1 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} {{op:Matrix33| 1 | 1| 1 | 1| 1 | 1| 1 | 1| 1 |}} - {{op:Bruch| 1 | 3}} {{op:Matrix33| 2 | 0 | 1 | 1| 2 | 0 | 0| 1 | 2 |}} {{op:Matrix33| -1| 0 | 1 | 1| -1| 0 | 0| 1 | -1|}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das charakteristische Polynom von Endomorphismen
|Kategorie2=Theorie der Permutationsmatrizen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8g6jmhx0dzp5dll15ffzqyxh9ob38f3
Polynom/Bezout/X^2+X+1 und X-1/Beispiel
0
96623
1100142
1085246
2026-06-17T07:27:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100142
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten den
{{
Definitionslink
|größten gemeinsamen Teiler|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
für die beiden Polynome
{{
mathkor|term1=
X^2+X+1
|und|term2=
X-1
|SZ=
}}
aus {{math|term= \Q[X] |SZ=}} berechnen. Dazu führt man die
{{
Definitionslink
|Division mit Rest|
|Kontext=Polynomring|
|SZ=
}}
durch und erhält
{{
Relationskette/display
| X^2+X+1
|| {{makl| X +2 |}} {{makl| X- 1 |}} + 3
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher sind die beiden Polynome teilerfremd. Eine Darstellung der {{math|term= 1 |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| 1
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| X^2+X+1 |}} - {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| X +2 |}} {{makl| X- 1 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Das Lemma von Bezout (Polynomring)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6r3ukpjbtbmr490a5ce3ou8lkntu36n
Fermat-Quadrik/3/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
96718
1099885
1035855
2026-06-17T06:45:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099885
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette/display
|F
|| X^2+Y^2+Z^2
||
||
||
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 2
|ux= 2X
|uy= 2Y
|uz=2Z
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 1
|uyz= 0
|uzz= 1
}}
}}
Ein Element des Kernes ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 0 | 1 | 0 | 0| 2X| 2Y| 2Z| -2X| 0 | -2X|}}
|SZ=,
}}
der zugehörige Operator ist
{{
Math/display|term=
\partial_X + X \partial_X^2 + 2 Y \partial_X \partial_Y+ 2Z \partial_X \partial_Z -X \partial_Y^2 -X \partial_Z^2
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 3
|ux= 2X
|uy= 2Y
|uz=2Z
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 1
|uyz= 0
|uzz= 1
}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fevz3w397x3ymm0liidqoc1ch7fbntb
Rationale Funktion/X/Graph/Parametrisierung des Abschlusses/Bemerkung
0
96821
1100678
1085772
2026-06-17T10:45:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100678
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Der affine Graph {{mathl|term= V(YH-G) |SZ=}} einer
{{
Definitionslink
|rationalen Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= G/H|SZ=}} wird durch
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Affine Gerade| K |}} \supseteq D(H) | {{op:Affine Ebene| K |}}
| x| {{op:Zeilenvektor| x | {{op:Bruch|G(x)|H(x)}} }} {{=|}} {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| xH(x)|H(x)}} | {{op:Bruch|G(x)|H(x)}} }}
|SZ=,
}}
parametrisiert. Wir wenden darauf
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Rationale Kurvenparametrisierung/Fortsetzung auf projektive Gerade/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
an. Bei
{{
Relationskette/display
| d
|| {{op:Grad Polynom| G |}}
| > | {{op:Grad Polynom| H |}}
|| e
||
||
|SZ=
}}
ist die projektive Parametrisierung gleich
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Projektive Gerade| K |}} | {{op:Projektive Ebene| K |}}
|(x,y)| {{op:Zeilenvektor| {{op:Homogenisierung| H |}}(x,y) x y^{d-e-1} | {{op:Homogenisierung| G |}}(x,y) | {{op:Homogenisierung| H |}}(x,y) y^ {d-e} }}
|SZ=,
}}
bei
{{
Relationskette/display
| d
|| {{op:Grad Polynom| G |}}
| \leq | {{op:Grad Polynom| H |}}
|| e
||
||
|SZ=
}}
ist die projektive Parametrisierung gleich
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Projektive Gerade| K |}} | {{op:Projektive Ebene| K |}}
|(x,y)| {{op:Zeilenvektor| {{op:Homogenisierung| H |}}(x,y) x | {{op:Homogenisierung| G |}}(x,y) y^{e-d+1} | {{op:Homogenisierung| H |}}(x,y) y }}
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ebenen projektiven Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mtax98dkiwakyn9zrk9fl16txfken2r
Satz von Bezout/Graph zweier Polynome/Beispiel
0
96831
1100286
1085416
2026-06-17T07:51:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100286
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es seien
{{
Relationskette
| F,G
| \in | K[X]
||
||
||
|SZ=
}}
verschiedene Polynome vom Grad
{{
Relationskette
| d
| \geq | e
| \geq | 1
||
||
|SZ=
}}
und seien
{{
Relationskette/display
| C
|| V_+ {{makl| YZ^{d-1} - {{op:Homogenisierung| F |}} (X,Z) |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| D
|| V_+ {{makl| YZ^{e-1} - {{op:Homogenisierung| G |}} (X,Z) |}}
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|projektiven Abschlüsse|
|SZ=
}}
der zugehörigen
{{
Definitionslink
|Graphen|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ebene projektive Kurve/Graph einer rationalen Funktion in einer Variable/Singularität im Unendlichen/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Die Schnittpunkte von
{{
mathkor|term1=
C
|und|term2=
D
|SZ=
}}
in
{{
Relationskette/display
| {{op:Affine Ebene| K |}}
| \cong | D_+(Z)
||
||
||
|SZ=
}}
sind einfach die Schnittpunkte der beiden Graphen. Man kann sie und ihre
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Schnittmultiplizitäten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gemäß
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Schnittmultiplizität/Graphen/Differenz/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
bestimmen, indem man die Nullstellen von {{mathl|term= F-G |SZ=}} bestimmt. Dabei gibt es maximal {{math|term= d |SZ=}} Nullstellen, auch wenn man die Multiplizitäten mitzählt
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
| d
| > | e
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Multiplizitätensummen genau gleich {{math|term= d |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
|e
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ebene projektive Kurve/Graph eines Polynoms in einer Variable/Singularität im Unendlichen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gehört zu beiden Kurven auf {{mathl|term= V_+(Z) |SZ=}} noch der Punkt {{mathl|term= (0,1,0) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der der {{math|term= y |SZ=-}}Achse entspricht|
|ISZ=|ESZ=,
}}
dort muss also eine {{Anführung|hohe}} Schnittmultiplizität liegen, um auf die Gleichheit im
{{
Faktlink
|Präwort=|Satz von Bezout|Faktseitenname=
Schnitttheorie von Kurven/Satz von Bezout/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
zu kommen. Die inhomogenen Kurvengleichungen in
{{
Relationskette/display
| D_+(Y)
| \cong| {{op:Affine Ebene| K |}}
||
||
||
|SZ=
}}
sind
{{
mathkor|term1=
Z^{d-1} - {{op:Homogenisierung| F |}} (X,Z)
|bzw.|term2=
Z^{e-1} - {{op:Homogenisierung| G |}} (X,Z)
|SZ=.
}}
Wir müssen die
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Dimension|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|Restklassenrings|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
K[X,Z]_{(X,Z)}/ {{makl| Z^{d-1} - {{op:Homogenisierung| F |}} (X,Z), Z^{e-1} - {{op:Homogenisierung| G |}} (X,Z) |}}
|SZ=
}}
berechnen. Dieser Ring ist isomorph zu
{{
Math/display|term=
K[X,Z]_{(X,Z)}/ {{makl| {{op:Homogenisierung| F |}} (X,Z) - Z^{d-e} {{op:Homogenisierung| G |}} , Z^{e-1} - {{op:Homogenisierung| G |}} (X,Z) |}}
|SZ=.
}}
Die linke Gleichung ist homogen vom Grad {{math|term= d |SZ=}} und {{math|term= X^d|SZ=}} kommt darin vor
{{
Zusatz/Klammer
|text=es sei nun
{{
Relationskette/k
| d
| > | e
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
sodass wir damit {{math|term= X^d |SZ=}} durch eine Linearkombination von Monomen vom Grad {{math|term= d |SZ=}} mit kleinerem Exponenten zu {{math|term= X |SZ=}} ausdrücken können. Die rechte Gleichung führt auf
{{
Relationskette/display
| Z^{e-1} {{makl| 1- \beta_e Z - \beta_{e-1} X |}}
|| \sum_{i+j {{=}} e,\, i \geq 2} \beta_j X^iZ^j
||
||
||
|SZ=.
}}
Da {{mathl|term= 1- \beta_e Z^e - \beta_{e-1} X |SZ=}} in dem lokalen Ring eine Einheit ist, können wir damit {{math|term= Z^{e-1} |SZ=}} durch eine Linearkombination von Monomen mit kleinerem Exponenten zu {{math|term= Z |SZ=}} ausdrücken. Somit ist
{{
Mathbed/display|term=
X^iZ^j
||bedterm1=
0 \leq i < d
||bedterm2=
0 \leq j < e-1
|SZ=,
}}
ein
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Erzeugendensystem|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
des Restklassenrings, bestehend aus {{mathl|term= d (e-1) |SZ=}} Elementen. Die Schnittmultiplizität ist also höchstens {{mathl|term= d (e-1) |SZ=.}} Wir behaupten, dass dieses Erzeugendensystem auch eine Basis ist, und die Schnittmultiplizität in diesem Punkt gleich {{mathl|term= d (e-1) |SZ=}} ist. Das homogene Polynom {{mathl|term= {{op:Homogenisierung| F |}} (X,Z) - Z^{d-e} {{op:Homogenisierung| G |}} |SZ=}} kann man als Produkt von {{math|term= d |SZ=}} Linearformen schreiben. Das zweite Polynom {{mathl|term= Z^{e-1} - {{op:Homogenisierung| G |}} (X,Z) |SZ=}} besitzt die
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Multiplizität|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
{{mathl|term= e-1 |SZ=.}} Daher ist nach
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Ebene algebraische Kurven/Schnittmultiplizität/Schnitt mit Gerade/Abschätzung zur Multiplizität/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Ebene algebraische Kurven/Schnittmultiplizität/Summenformel für Schnittmultiplizität/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Schnittmultiplizität zumindest {{mathl|term= d(e-1) |SZ=}} und daher genau {{mathl|term= d(e-1) |SZ=.}} Somit gilt
{{
Relationskette
| d (e-1) +d
|| de
||
||
||
|SZ=,
}}
in Übereinstimmung mit
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Satz von Bezout|Faktseitenname=
Schnitttheorie von Kurven/Satz von Bezout/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Man kann natürlich auch mit dem Satz von Bezout starten und damit die Schnittmultiplizität in {{mathl|term= (0,1,0) |SZ=}} ausrechnen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Bezout (ebene Kurven)
|Kategorie2=Theorie der Schnittmultiplizität (ebene Kurven)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c7t6i3uttslgxkuvz2q8hukg9u99uua
X^2+Y^3+Z^3/Charakteristik 2/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
97345
1100408
1085539
2026-06-17T08:10:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100408
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette/display
|F
|| X^2+Y^3+Z^3
||
||
||
|SZ=
}}
in Charakteristik {{math|term= 2 |SZ=.}} Die relevanten Taylor-Ableitungen sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial X}} |}}^2 (F)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| \partial| \partial y}} (F)
|| Y^2
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^2(F)
|| Y
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 6}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^3(F)
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und ebenso für {{math|term= Z |SZ=}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 2
|ux= 0
|uy= Y^2
|uz= Z^2
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= Y
|uyz= 0
|uzz= Z
}}
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 3
|ux= 0
|uy= Y^2
|uz= Z^2
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= Y
|uyz= 0
|uzz= Z
|uyyy=1
|uzzz=1
}}
|SZ=.
}}
Unitäre Operatoren sind (Ordnung:Operator:Zeilenelimination)
{{
Math/display|term=
\text{Ordnung } 0 :\, 1 :\,1
|SZ=,
}}
{{
Math/display|term=
\text{Ordnung } 1 :\, \delta = {{op:Bruch| \partial| \partial X}} :\, A
|SZ=,
}}
{{
Math/display|term=
\text{Ordnung } 2 :\, {{op:Bruch| \partial| \partial Y}}- Y^2 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Bruch| \partial| \partial X}} \circ {{op:Bruch| \partial| \partial X}} |}} : B-Y^2A^2 \, , Z^2 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Bruch| \partial| \partial X}} \circ {{op:Bruch| \partial| \partial X}} |}} - {{op:Bruch| \partial| \partial Z}}:\, C-Z^2A^2
|SZ=,
}}
{{
Math/display|term=
\text{Ordnung } 3 :\, {{op:Bruch| \partial| \partial X}} \circ {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} -Y^2 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 6}} {{op:Bruch| \partial| \partial X}} \circ {{op:Bruch| \partial| \partial X}}\circ {{op:Bruch| \partial| \partial X}} |}} :\, AB-Y^2A^3
|SZ=,
}}
{{
Math/display|term=
\text{Ordnung } 3 :\, {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} \circ {{op:Bruch| \partial| \partial Z}} +Z ^2 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Bruch| \partial| \partial X}} \circ {{op:Bruch| \partial| \partial X}}\circ {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}} +Y ^2 {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Bruch| \partial| \partial X}} \circ {{op:Bruch| \partial| \partial X}}\circ {{op:Bruch| \partial| \partial Z}} |}} :\, BC+ Z^2A^2B+Y^2A^2C
|SZ=.
}}
Die unitären Operatoren wachsen also {{mathl|term= 1/1,2/3,4/6,7/10, ...|SZ=.}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 4/Teilergänzung
|ux= 0
|uy= Y^2
|uz= Z^2
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= Y
|uyz= 0
|uzz= Z
|uyyy=1
|uzzz=1}}
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 4/Ergänzung
|ux= 0
|uy= Y^2
|uz= Z^2
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= Y
|uyz= 0
|uzz= Z
|uyyy=1
|uzzz=1}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9aeh7jpltt1rgpmoxd7xsqaotm0ms81
X^p+Y^(p+1)+Z^(p+1)/Charakteristik p/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
97481
1100410
1038588
2026-06-17T08:11:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100410
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette/display
|F
|| X^p+Y^{p+1}+Z^{p+1}
||
||
||
|SZ=
}}
in Charakteristik {{math|term= p |SZ=.}} Die relevanten Taylor-Ableitungen sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |p!}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial X}} |}}^p (F)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}} (F)
|| Y^p
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^2 (F)
|| \frac{p}{2} Y^{p-1}
|| 0
||
||
|SZ=,...,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |(p-1)!}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^{p-1} (F)
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |p!}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^p (F)
|| Y
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |(p+1)!}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^{p+1} (F)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
( {{mathl|term= p \geq 3 |SZ=}})
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 2
|ux= 0
|uy= Y^p
|uz= Z^p
|uxx= 0
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 0
|uyz= 0
|uzz= 0
}}
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 3
|ux= 0
|uy= Y^p
|uz= Z^p
|uxx= 0
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 0
|uyz= 0
|uzz= 0
|uyyy=0
|uzzz=0
}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
g5noba3d2ikz9ddr5otd14hze2my79g
X^3+Y^4+Z^4/Charakteristik 3/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
97482
1100409
1038585
2026-06-17T08:11:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100409
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette/display
|F
|| X^3+Y^4+Z^4
||
||
||
|SZ=
}}
in Charakteristik {{math|term= 3 |SZ=.}} Die relevanten Taylor-Ableitungen sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 6}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial X}} |}}^3 (F)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} (F)
|| Y^3
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 3 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^2(F)
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 6}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^3(F)
|| Y
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 24}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^4(F)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
und ebenso für {{math|term= Z |SZ=}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 2
|ux= 0
|uy= Y^3
|uz= Z^3
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 0
|uyz= 0
|uzz= 0
}}
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 3
|ux= 0
|uy= Y^p
|uz= Z^p
|uxx= 0
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 0
|uyz= 0
|uzz= 0
|uxxx=1
|uyyy=Y
|uzzz=Z
}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
t4yhgwe356y61oh39yzd0i1eg1h78rd
Prädikatenlogik/Ausdrücke/Substitution/Quantor/Bemerkung
0
98492
1100669
1085763
2026-06-17T10:44:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100669
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die sonderbare Bedingung in
{{
Definitionslink
|Definition|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Prädikatenlogik/Variablensubstitution/Ausdrücke/Definition
|SZ=
}}
im Quantorenfall mit der {{Anführung|Hilfsvariablen}} {{math|term= v |SZ=}} bedeutet insbesondere: Wenn in {{mathl|term= \forall x {{logprop|}} |SZ=}} keine der Variablen {{mathl|term= x_1 {{kommadots|}} x_n |SZ=}} frei vorkommt, so ist die Indexmenge {{mathl|term= \{i_1 {{kommadots|}} i_r\} |SZ=}} der {{Anführung|relevanten Variablen}} leer und damit auch die Menge der {{Anführung|relevanten Terme|SZ=.}} In diesem Fall kommt {{math|term= x |SZ=}} auch nicht in dieser Menge vor und somit ist als Hilfsvariable
{{
Relationskette
|v
|| x
||
||
||
|SZ=
}}
zu nehmen, und es ist
{{
Relationskette/display
| {{logSubstitution| (\forall x {{logprop}}) |k}}
|| \forall x ({{logprop}} {{op:Bruch| x | x}} )
|| \forall x {{logprop}}
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Prädikatenlogik/Substitution/x durch x/Identität/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Substitutionstheorie der Prädikatenlogik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bxx699utbwaolukjeaprzd963657di2
Alleinführung im Antezedens/Konjunktion der Monoidaxiome/Beispiel
0
98644
1099717
1084825
2026-06-17T06:19:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099717
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Nehmen wir an, wir möchten die Aussage beweisen, dass in einem jeden
{{
Definitionslink
|Monoid|
|Kontext=|
|SZ=
}}
das neutrale Element eindeutig bestimmt ist. Wir formalisieren diese Aussage als
{{
Math/display|term=
{{logprop2|}} \rightarrow \forall x {{logprop|}}
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= {{logprop2|}} |SZ=}} die Konjunktion der zwei Monoidaxiome
{{
Zusatz/Klammer
|text=also Assoziativität und Existenz des neutralen Elementes|
|ISZ=|ESZ=
}}
und
{{
Relationskette
| {{logprop|}}
| {{defeq}} |\forall z (xz {{=|}} z) \rightarrow x {{=|}} e
||
||
||
|SZ=
}}
ist. In {{math|term= {{logprop|}} |SZ=}} ist {{math|term= x |SZ=}} nicht gebunden, in {{mathl|term= \forall x {{logprop|}} |SZ=}} schon. In einem mathematischen Beweis wird man sich dann ein {{Anführung|festes, aber beliebiges|}} Monoid {{math|term= M |SZ=}} {{Anführung|denken|SZ=,}} und darin ein {{Anführung|festes, aber beliebiges|}}
{{
Relationskette
| x
| \in | M
||
||
||
|SZ=.
}}
Für dieses {{math|term= x |SZ=}} beweist man dann die Aussage, dass wenn
{{
Relationskette
| xz
|| z
||
||
||
|SZ=
}}
für alle
{{
Relationskette
|z
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, dass dann
{{
Relationskette
| x
|| e
||
||
||
|SZ=
}}
sein muss. Im Beweis selbst wird nicht über {{math|term= x |SZ=}} quantifiziert, dies steckt gewissermaßen in der gewählten Beliebigkeit drin. Man beweist also eher{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Diese Unschärfe in der Begrifflichkeit ist kaum zu vermeiden, da eine formale Interpretation oder Rekonstruktion dessen, was in der mathematischen Praxis passiert, nie ganz eindeutig ist|
|ISZ=.|ESZ=
}}
die Aussage
{{
Math/display|term=
{{logprop2|}} \rightarrow {{logprop|}}
|SZ=,
}}
und betrachtet dies als einen Beweis für die oben notierte Version. Da {{math|term= x |SZ=}} in {{math|term= {{logprop2|}} |SZ=}} gar nicht oder allenfalls gebunden vorkommt, ist die Ableitbarkeit beider Versionen auch prädikatenlogisch gleichwertig. Insofern spiegelt sich in der Alleinführung im Sukzedens eine wichtiger Aspekt der mathematischen Praxis.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Ableitungskalkül der Prädikatenlogik
|Kategorie2=Theorie der Monoide
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jk2u2qes2tkf1214xtrpl88kp26ov42
Minkowski-Raum/Bewegungsvorgang/Realisierung durch Skalierung/Beispiel
0
98672
1100078
1085180
2026-06-17T07:16:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100078
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In einem vierdimensionalen
{{
Definitionslink
|Standard-Minkowski-Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
soll etwas vom Punkt
{{
Relationskette
|P
|| {{op:Spaltenvektor|p_1 |p_2 |p_3 |r}}
||
||
||
|SZ=
}}
zum Punkt
{{
Relationskette
|Q
|| {{op:Spaltenvektor|q_1 |q_2 |q_3 |s}}
||
||
||
|SZ=
}}
gleichmäßig bewegt werden. Im klassischen Ansatz ist einfach der Verbindungsvektor
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 |t}}
| {{defeq|}} | {{op:Spaltenvektor|q_1 |q_2 |q_3 |s}} - {{op:Spaltenvektor|p_1 |p_2 |p_3 |r}}
||
||
||
|SZ=
}}
zu wählen. Dieser ist aber im Allgemeinen kein Beobachtervektor und der anvisierte Bewegungsvorgang ist dann nicht realisierbar. Wenn {{mathl|term= y_1^2+y_2^2+y_3^2- t^2 |SZ=}} negativ ist, was inhaltlich bedeutet, dass ein zeitartiger Vektor vorliegt, so kann man den Vektor aber zu einem Beobachtervektor
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor|z_1 |z_2 |z_3 |u}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{ - {{op:Bilinearform| {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 |t}} | {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 |t}} }} } }} {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 |t}}
||
||
||
|SZ=
}}
umskalieren. Es beschreibt dann
{{
Math/display|term=
x \longmapsto {{op:Spaltenvektor|p_1 |p_2 |p_3 |r}} + x {{op:Spaltenvektor|z_1 |z_2 |z_3 |u}}
|SZ=
}}
ein Bewegungsvorgang, der für
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
im Punkt {{math|term= P |SZ=}} startet und für
{{
Relationskette
| x
|| \sqrt{ - {{op:Bilinearform| {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 |t}} | {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 |t}} }} }
||
||
||
|SZ=
}}
im Punkt {{math|term= Q |SZ=}} endet und der physikalisch durchführbar ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Minkowski-Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qvp1gglqo1rle5lqcunkziq9yyxqoei
Quadratisches Polynom/R/3 Variablen/Variablenwechsel/1/Beispiel
0
98881
1100219
1085352
2026-06-17T07:40:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100219
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|quadratische Form|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 3 | 2}} x^2+2y^2+2xy-2yz
|SZ=.
}}
Die zugehörige symmetrische Matrix ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| {{op:Bruch| 3 | 2}} | 1 | 0 | 1 | 2 | -1| 0 | -1| 0 |}}
|SZ=.
}}
Wir möchten eine
{{
Definitionslink
|Orthonormalbasis|
|SZ=
}}
des {{math|term= \R^3 |SZ=}} finden, bezüglich der die Form Diagonalgestalt besitzt. Dazu müssen wir die Eigenwerte
{{
Zusatz/Klammer
|text=Hauptwerte|
|ISZ=|ESZ=
}}
der Matrix bestimmen. Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|SZ=
}}
der Matrix ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Determinante| {{op:Matrix33|X-{{op:Bruch| 3 | 2}} | -1| 0 | -1|X-2| 1 | 0 | 1 | X |}} |}}
|| {{makl| X-{{op:Bruch| 3 | 2}} |}} {{makl| X^2-2X-1 |}} -X
|| X^3 - {{op:Bruch| 7 | 2}} X^2+X+ {{op:Bruch| 3 | 2}}
|| (X-1) {{makl| X^2 -{{op:Bruch| 5 | 2}}X- {{op:Bruch| 3 | 2}} |}}
||(X-1) (X-3) {{makl| X + {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}
|SZ=,
}}
die Eigenwerte sind also
{{
Math/display|term=
1,3, - {{op:Bruch| 1 | 2}}
|SZ=.
}}
Die zugehörigen Hauptgeraden berechnen sich folgendermaßen.
Zu
{{
Relationskette
| x
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Kern der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| - {{op:Bruch| 1 | 2}} | -1| 0 | -1| -1| 1 | 0 | 1 | 1|}}
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 2 | -1| 1}} |SZ=,}} ein normierter Erzeuger ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 2 | \sqrt{6} }} | -{{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} |}}
|SZ=.
}}
Zu
{{
Relationskette
| x
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Kern der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| {{op:Bruch| 3 | 2}} | -1| 0 | -1| 1 | 1| 0 | 1 | 3 |}}
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 2 | 3 | -1}} |SZ=,}} ein normierter Erzeuger ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 2 | \sqrt{14} }} | {{op:Bruch| 3 | \sqrt{14} }} | - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{14} }} |}}
|SZ=.
}}
Zu
{{
Relationskette
| x
|| - {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Kern der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| - 2 | -1| 0 | -1| - {{op:Bruch| 5 | 2}} | 1 | 0 | 1 | - {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}
|SZ=
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 2}} | 1 | 2}} |SZ=,}} ein normierter Erzeuger ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 4 \sqrt{21} }} | {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{21} }} | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{21} }} |}}
|SZ=.
}}
Wir bezeichnen diese Eigenvektoren mit {{mathl|term= u_1,u_2,u_3 |SZ=,}} sie bilden eine Orthonormalbasis. In den neuen Koordinaten {{mathl|term= y_1,y_2,y_3 |SZ=}} bezüglich der neuen Orthonormalbasis schreibt sich die quadratische Form als
{{
Math/display|term=
y_1^2 +3 y_2^2 - {{op:Bruch| 1 | 2}} y_3^2
|SZ=.
}}
Dies weiß man allein aufgrund der Eigenwerte, dazu muss man die Eigenvektoren nicht ausrechnen.
Zwischen den beiden Basen besteht die Beziehung
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor|u_1 |u_2 |u_3 }}
|| {{op:Matrix33| {{op:Bruch| 2 | \sqrt{6} }} | -{{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} | {{op:Bruch| 2 | \sqrt{14} }} | {{op:Bruch| 3 | \sqrt{14} }} | - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{14} }} | - {{op:Bruch| 1 | 4 \sqrt{21} }} | {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{21} }} | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{21} }} |}} {{op:Spaltenvektor|e_1 |e_2 |e_3 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Vektorraum/Dualbasis/Basiswechsel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ergibt sich für die Koordinaten
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Dualbasen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{mathl|term= x_1,x_2,x_3 |SZ=}} bezüglich der Standardbasis
{{
Zusatz/Klammer
|text=die eingangs mit {{mathlk|term=x,y,z|SZ=}} bezeichnet worden waren|
|ISZ=|ESZ=
}}
und den Koordinaten {{mathl|term= y_1,y_2,y_3 |SZ=}} bezüglich der neuen Orthogonalbasis der Zusammenhang{{
Zusatz/{{{zusatz1|}}}
|text=Das kann man sich so merken: Das Koordinatentupel {{mathl|term= (1,0,0) |SZ=}} bezüglich der neuen Koordinaten ergibt den ersten Vektor der neuen Basis bezüglich der alten Koordinanten, deshalb muss in der ersten Spalte {{math|term= u_1 |SZ=}} stehen|
|ISZ=.|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 | x_3 }}
|| {{op:Matrix33| {{op:Bruch| 2 | \sqrt{6} }} | {{op:Bruch| 2 | \sqrt{14} }} | - {{op:Bruch| 1 | 4 \sqrt{21} }} | -{{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} | {{op:Bruch| 3 | \sqrt{14} }} | {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{21} }} | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} | - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{14} }} | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{21} }} |}} {{op:Spaltenvektor| y_1 | y_2 | y_3 }}
|| {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 2 | \sqrt{6} }}y_1 + {{op:Bruch| 2 | \sqrt{14} }} y_2 - {{op:Bruch| 1 | 4 \sqrt{21} }} y_3 | -{{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} y_1 + {{op:Bruch| 3 | \sqrt{14} }} y_2 + {{op:Bruch| 1 | 2 \sqrt{21} }} y_3 | {{op:Bruch| 1 | \sqrt{6} }} y_1 - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{14} }} y_2 + {{op:Bruch| 1 | \sqrt{21} }} y_3 }}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der quadratischen Formen (R)
|Kategorie2=Theorie der Quadriken in drei Variablen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nb2s0hbkubogc9wnb7fmcfdxmg3w7u1
Peano-Axiome/Positiver Polynomring/Kein Induktionsschema/Division mit Rest/Beispiel
0
98916
1100132
1085237
2026-06-17T07:25:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100132
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Teilmenge
{{
Relationskette/display
|M
| \subseteq | \Z[V]
||
||
||
|SZ=
}}
des Polynomrings in der Variablen {{math|term= V |SZ=}} über {{math|term= \Z|SZ=,}} die aus dem Nullpolynom und allen Polynomen
{{
Relationskette
|P
| \in |\Z[V]
||
||
||
|SZ=
}}
besteht, deren Leitkoeffizient zu {{math|term= \N_+|SZ=}} gehört. Die Menge {{math|term= M |SZ=}} umfasst die natürlichen Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=als Polynome vom Grad {{math|term= 0 |SZ=}} mit nichtnegativem Leitkoeffizient|
|ISZ=|ESZ=
}}
und sie ist abgeschlossen unter Addition und Multiplikation. Es gelten die erststufigen
{{
Axiomlink
|Präwort=|Peano-Axiome|Axiomseitenname=
Zahlentheorie/Peano-Axiome/Operation/Erste Stufe/Axiom
|Nr=
|SZ=
}}
(1)-(6), wie man direkt sieht. Auch gilt die Vorgängereigenschaft, d.h. jedes von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedene Element besitzt einen eindeutigen Vorgänger
{{
Zusatz/Klammer
|text=dies ist der Grund, warum wir abgesehen für den Leitkoeffizienten auch negative Koeffizienten zulassen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Peano-Axiome/Positiver Polynomring/Kein Induktionsschema/Beispiel/Vorgängereigenschaft/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Dagegen gilt das erststufige Induktionsschema nicht, und die natürlichen Zahlen lassen sich als Teilmenge von {{math|term= M |SZ=}} erststufig charakterisieren. Zur Vereinfachung der folgenden Formulierung definieren wir die {{math|term= \leq|SZ=-}}Relation durch
{{
Math/display|term=
x \geq y \text{ genau dann, wenn } \exists z (x=y+z)
|SZ=,
}}
dies ist eine totale Ordnung nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Peano-Axiome/Positiver Polynomring/Kein Induktionsschema/Beispiel/Totale Ordnung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Damit setzen wir
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{logprop|}} (x)
|| \forall m \forall d ( (m \leq x {{logund|}} d \leq x {{logund}} d \geq 1 ) \rightarrow \exists q \exists r (m {{=}} qd+r {{logund}} r < d ))
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist ein Ausdruck mit der einzigen freien Variablen {{math|term= x |SZ=,}} der inhaltlich besagt, dass die Division mit Rest gilt, wenn die beteiligten Eingangsdaten
{{
mathkor|term1=
m
|und|term2=
d
|SZ=
}}
unterhalb von {{math|term= x |SZ=}} liegen. Dieser Ausdruck gilt innerhalb der natürlichen Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=also für
{{
Relationskette/k
| x
| \in |\N
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dagegen gilt sie in {{math|term= M |SZ=}} nicht, und zwar gilt sie dort nur für die natürlichen Zahlen. Für ein Polynom {{math|term= x |SZ=}} aus {{math|term= M |SZ=}} vom Grad {{math|term= \geq 1 |SZ=}} kann man nämlich
{{
Relationskette
|m
|| x
|| a_sV^s {{plusdots}} a_1V + a_0
||
||
|SZ=
}}
und für {{math|term= d |SZ=}} eine Primzahl
{{
Zusatz/Klammer
|text=aus {{math|term= \N|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
nehmen, die den Leitkoeffizienten {{math|term= a_s|SZ=}} von {{math|term= m |SZ=}} nicht teilt. Die Differenz zwischen {{math|term= x |SZ=}} und einem jeden Vielfachen von {{math|term= d |SZ=}} ist ein nichtkonstantes Polynom, daher gilt die Division mit Rest dafür nicht.
Wir betrachten nun die Induktionsversion dieser Aussage, also
{{
Math/display|term=
{{logprop|}} \frac{0}{x} {{logund}} \forall x {{makl| {{logprop|}} \rightarrow {{logprop|}} \frac{x+1}{x} |}} \rightarrow \forall x {{logprop|}}
|SZ=.
}}
Der Vordersatz gilt in {{math|term= M |SZ=,}} da die beschriebene Eigenschaft genau für die natürlichen Zahlen und für alle anderen Elemente nicht gilt, und daher genau dann gilt, wenn sie auch für den Nachfolger gilt
{{
Zusatz/Klammer
|text=die echten Polynome sind nicht als Nachfolger von natürlichen Zahlen erreichbar|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da der Nachsatz nicht gilt, ergibt sich, dass die Gesamtaussage nicht gilt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Peano-Halbringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
t436dnvkjxg84l1tn78h1uk3sf88g34
Produktmenge/Schachbrett/Beispiel
0
98986
1100164
1074402
2026-06-17T07:31:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100164
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Chess board blank|svg| 230px {{!}} right {{!}} | |
|Zusname=Chess_board_blank
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Beao
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Ein Schachbrett
{{
Zusatz/Klammer
|text=genauer: die Menge der Felder auf einem Schachbrett, auf denen eine Figur stehen kann|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist die Produktmenge
{{
Math/display|term=
\{a,b,c,d,e,f,g,h\} \times \{1,2,3,4,5,6,7,8\}
|SZ=.
}}
Jedes Feld ist ein Paar, beispielsweise {{mathl|term= (a,1), (d,4), (c,7) |SZ=.}} Da die beteiligten Mengen verschieden sind, kann man statt der Paarschreibweise einfach {{mathl|term= a1,d4,c7 |SZ=}} schreiben. Diese Notation ist der Ausgangspunkt für die Beschreibung von Stellungen und von ganzen Partien.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Produktmenge
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Schach
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7eov20hh4svbz2nvt79r5mjvyv7axhp
Nebenklassen/Additiver Fall/Z und Vektorraum/Beispiel
0
99050
1100106
1074391
2026-06-17T07:21:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100106
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In einer
{{
Zusatz/Klammer
|text=additiv geschriebenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|kommutativen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wie {{math|term= \Z |SZ=}} oder einem
{{
Definitionslink
|Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= V |SZ=}} und einer
{{
Definitionslink
|Untergruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= H |SZ=}} bedeutet
{{
Relationskette
| x
| \sim_H| y
||
||
||
|SZ=,
}}
dass
{{
Relationskette
| y-x
| \in | H
||
||
||
|SZ=
}}
ist bzw. dass es ein
{{
Relationskette
| h
| \in | H
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| y
|| x+h
||
||
||
|SZ=
}}
gibt. Die
{{
Definitionslink
|Äquivalenzklassen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind von der Form
{{
Relationskette
| x+H
|| {{Mengebed| x+h|h \in H}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|H
|| \Z d
| \subseteq |\Z
||
||
|SZ=
}}
mit einem festen {{math|term= d |SZ=}} besitzen die Äquivalenzklassen die Form
{{
Math/display/druckzeiletrenn|term1=
H=\Z d, \, 1+H=\{\ldots, 1 -d, 1,1+d,1+2d, \ldots \}, \, |term2= 2+H=\{\ldots, 2-d, 2, 2+d,2+2d, \ldots \}, \ldots
|SZ=.
}}
Die Klassen vereinigen diejenigen ganzen Zahlen, die bei Division durch {{math|term= d |SZ=}} den Rest {{math|term= 0 |SZ=}} oder {{math|term= 1 |SZ=}} oder {{math|term= 2 |SZ=}} u.s.w. haben. Diese Klassen bilden eine vollständige Zerlegung von {{math|term= \Z|SZ=.}}
{{
inputbild
|ParalleleGeradenEbene|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Die Äquivalenzklassen zu einem Untervektorraum.
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Wenn
{{
Relationskette
|H
|| U
| \subseteq | V
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Untervektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, so haben die Äquivalenzklassen die Form
{{
Relationskette
| v+U
|| {{Mengebed|v+u|u \in U}}
||
||
||
|SZ=
}}
für einen Vektor
{{
Relationskette
| v
| \in | V
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist der
{{
Definitionslink
|affine Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit dem Aufpunkt {{math|term= v |SZ=}} und dem Verschiebungsraum {{math|term= U |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne von
{{
Definitionslink
|Definition|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Affiner Unterraum/Verschobener Untervektorraum/Definition
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Äquivalenzklassen bilden eine Familie von zueinander parallelen affinen Unterräumen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Nebenklassen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hio19f5o8v1izu97gug2u6t620c3m7f
Gruppenhomomorphismus/Homomorphiesatz/Restklassengruppen von Z/Beispiel
0
99121
1099938
1036169
2026-06-17T06:53:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099938
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die beiden surjektiven
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\Z| {{op:Zmod| 4 |}}
||
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name=\psi
|\Z| {{op:Zmod| 12|}}
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Kern| \psi|}}
|| \Z \cdot 12
| \subseteq | \Z \cdot 4
|| {{op:Kern|\varphi|}}
||
|SZ=.
}}
Daher gibt es nach
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Homomorphiesatz|Faktseitenname=
Gruppenhomomorphismus/Homomorphiesatz/Surjektiv und Kern/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
einen eindeutig bestimmten Gruppenhomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name= \tilde{\varphi}
| {{op:Zmod| 12|}} | {{op:Zmod| 4 |}}
||
|SZ=,
}}
der mit den Restabbildungen verträglich ist. Dieser bildet den Rest der Zahl bei Division durch {{math|term= 12 |SZ=}} auf den Rest bei Division durch {{math|term= 4 |SZ=}} ab. Der Satz beinhaltet insbesondere die Aussage, dass dieser letztere Rest allein vom ersten Rest abhängt, nicht von der Zahl selbst.
Wenn man hingegen
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\Z| {{op:Zmod| 5 |}}
||
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name=\psi
|\Z| {{op:Zmod| 12|}}
||
|SZ=
}}
betrachtet, so ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Kern| \psi|}}
|| \Z \cdot 12
|\not\subseteq| \Z \cdot 5
|| {{op:Kern|\varphi|}}
||
|SZ=
}}
und es gibt keine natürliche Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod| 12|}} | {{op:Zmod| 5 |}}
||
|SZ=.
}}
Beispielsweise haben {{mathl|term= 1,13,25,37,49 |SZ=,}} die alle modulo {{math|term= 12 |SZ=}} den Rest {{math|term= 1 |SZ=}} haben, modulo {{math|term= 5 |SZ=}} die Reste {{mathl|term= 1,3,0,2,4 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Homomorphiesatz (Gruppen)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4rhskqb1kuz3a7r7et3yisfzi46915r
Symmetrie/Drehungen am n-Eck/Gruppe bekannt/Beispiel
0
99224
1100335
1085462
2026-06-17T07:59:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100335
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Einheitskreis
{{
Relationskette/display
|S^1
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| x^2+y^2{{=|}}1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dieser wird bekanntlich durch die trigonometrischen Funktionen parametrisiert. Diese ordnen einem Winkel
{{
Relationskette
| \alpha
| \in | [0, 2 \pi)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezüglich der {{math|term= x |SZ=-}}Achse, gegen den Uhrzeigersinn|
|SZ=
}}
den zugehörigen Punkt
{{
Math/display|term=
(\cos \alpha, \sin \alpha)
|SZ=
}}
auf dem Kreisbogen zu. Eine gleichmäßige Unterteilung des Intervalls {{mathl|term= [0, 2 \pi] |SZ=}} in {{math|term= n |SZ=}} gleichgroße Stücke, die durch die Grenzen
{{
Math/display|term=
0,\, \frac{2 \pi}{n},\, 2\frac{2 \pi}{n},\, 3 \frac{2 \pi}{n} {{kommadots|}} (n-1) \frac{2 \pi}{n},\, n\frac{2 \pi}{n}=2 \pi
|SZ=
}}
gegeben sind, führt zu einer gleichmäßigen Unterteilung des Kreises mit den Eckpunkten
{{
Math/display|term=
(1,0),\, {{op:Zeilenvektor| \cos \frac{2 \pi}{n} | \sin \frac{2 \pi}{n}||}} ,\, {{op:Zeilenvektor| \cos 2\frac{2 \pi}{n} | \sin 2\frac{2 \pi}{n} }},\, {{mathbruch|}}
{{op:Zeilenvektor| \cos 3 \frac{2 \pi}{n} | \sin 3 \frac{2 \pi}{n} }} {{kommadots|}} {{op:Zeilenvektor| \cos (n-1) \frac{2 \pi}{n} | \sin (n-1) \frac{2 \pi}{n} }}
|SZ=.
}}
Diese Punkte sind die Eckpunkte eines {{Stichwort|regelmäßigen|msw=Regelmäßiges n-Eck||SZ=}} {{math|term= n |SZ=-}}{{Stichwort|Ecks|msw=Regelmäßiges n-Eck|SZ=.}} Das regelmäßige {{Anführung|Zweieck}} besitzt die Ecken {{mathkon|(1,0)|und|(-1,0) |SZ=,}} das regelmäßige
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{Stichwort|gleichseitige|msw=Gleichseitiges Dreieck|SZ=}} |
|SZ=
}}
Dreieck besitzt die Ecken
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 1 | 0}} ,\, {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 2}} | {{op:Bruch| \sqrt{3} | 2}} }} ,\, {{op:Zeilenvektor| - {{op:Bruch| 1 | 2}} | - {{op:Bruch| \sqrt{3} | 2}} }}
|SZ=,
}}
das regelmäßige Viereck (Quadrat) besitzt die Ecken
{{
Math/display|term=
(1,0),\, (0,1),\, (-1,0),\, (0,-1)
|SZ=,
}}
usw. Wir fassen ein solches reguläres {{math|term= n |SZ=-}}Eck als ein in sich starres Gebilde auf und interessieren uns dafür, wie man es in sich selbst überführen kann. Der Nullpunkt ist der Mittelpunkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=Schwerpunkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes, und bleibt bei einer Bewegung des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes auf sich selbst unverändert. Da eine solche Bewegung die Längen nicht ändert, muss der Punkt {{mathl|term= (1,0) |SZ=}} auf einen der Eckpunkte abgebildet werden, da nur diese Punkte des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes vom Nullpunkt den Abstand eins besitzen. Da eine Bewegung auch die Winkel nicht verändert, muss der Nachbarpunkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| \sin \frac{2 \pi}{n}| \cos \frac{2 \pi}{n} |}} |SZ=}} auf einen Nachbarpunkt des Bildpunktes von {{math|term= (1,0) |SZ=}} abgebildet werden. Bei einer eigentlichen
{{
Zusatz/Klammer
|text=physikalisch in der Ebene!|
|ISZ=|ESZ=
}}
durchführbaren Bewegung bleibt auch die Reihenfolge
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{Anführung|Orientierung}} |
|SZ=
}}
der Ecken erhalten, sodass die einzigen eigentlichen Bewegungen eines regulären {{math|term= n |SZ=-}}Eckes die Drehungen um ein Vielfaches von {{math|term= 2 \pi/n |SZ=}} sind.
Wenn man auch noch uneigentliche Bewegungen zulässt, so gibt es noch die Spiegelungen an einer Achse, und zwar geht bei {{math|term= n |SZ=}} gerade die Achse durch zwei gegenüberliegende Eckpunkte oder zwei gegenüberliegende Seitenmittelpunkte, und bei {{math|term= n |SZ=}} ungerade durch einen Eckpunkt und einen gegenüberliegenden Seitenmittelpunkt.
Es sei {{math|term= n |SZ=}} fixiert, und setze
{{
Relationskette
| \alpha
|| 2 \pi/n
||
||
||
|SZ=
}}
und sei {{math|term= \varphi |SZ=}} die Drehung des {{math|term= n |SZ=-}}Eckes um {{math|term= \alpha |SZ=}} gegen den Uhrzeigersinn. Dann kann man jede Drehung am {{math|term= n |SZ=-}}Eck schreiben als {{math|term= \varphi^k |SZ=}} mit einem eindeutig bestimmten {{math|term= k |SZ=}} zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
n-1
|SZ=.
}}
Dabei ist
{{
Relationskette
| \varphi^0
|| {{op:Identität||}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Nulldrehung
{{
Zusatz/Klammer
|text=die identische Bewegung|
|ISZ=|ESZ=,
}}
bei der nichts bewegt wird. Wenn man {{math|term= \varphi |SZ=}} {{math|term= n |SZ=-}}mal ausführt, so hat man physikalisch gesehen eine volle Umdrehung durchgeführt. Vom Ergebnis her stimmt das aber mit der Nulldrehung überein. Allgemeiner gilt, dass wenn man {{math|term= \varphi |SZ=}} {{math|term= m |SZ=-}}mal ausführt, dass dann das Endergebnis
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die effektive Bewegung|
|SZ=
}}
nur vom {{Stichwort|Rest|SZ=}} {{math|term= m \mod n |SZ=}} abhängt. Die inverse Bewegung zu {{mathl|term= \varphi^k |SZ=}} ist {{mathl|term= \varphi^{-k} |SZ=,}} also {{math|term= k |SZ=-}}mal wieder zurück, oder gleichbedeutend {{mathl|term= \varphi^{(n-k) } |SZ=.}} Alle Drehungen an einem regelmäßigen {{math|term= n |SZ=-}}Eck bilden eine
{{
Definitionslink
|zyklische Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Ordnung|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{math|term= n |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen zyklischen Gruppen
|Kategorie2=Theorie der regulären n-Ecke
|Kategorie3=Theorie der ebenen Drehungen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ss4696v39sszdvwknky53aszejrdflq
Kommutative Monoidringe/Quadrik/Kegelrealisierung/Signaturen/Beispiel
0
100780
1099974
1085073
2026-06-17T06:59:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099974
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|rational-polyedrischen
|Kontext=|
|SZ=
}}
Kegel, der im {{math|term= \R^3 |SZ=}} durch ein Quadrat in der {{math|term= 1 |SZ=-}}Ebene erzeugt wird, nämlich durch die vier Eckpunkte
{{
Math/display|term=
(0,0,1) ,\, (1,0,1),\, (0,1,1) ,\, (1,1,1)
|SZ=.
}}
Diese vier Eckpunkte erzeugen das Monoid im zugehörigen Kegel. Die Summe des ersten und des vierten Erzeugers stimmt mit der Summe des zweiten und des dritten Erzeugers überein, daher ist der zugehörige Monoidring durch
{{
Relationskette/display
|K[M]
| \cong| K[X,Y,Z,W]/(XY-ZW)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Der Kegel wird durch vier Seiten begrenzt und ist nicht
{{
Definitionslink
|simplizial|
|Kontext=Kegel|
|SZ=.
}}
Die definierenden integralen Linearformen sind
{{
Relationskette/display
| \ell_1
|| x
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \ell_2
|| y
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \ell_3
|| z-x
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \ell_4
|| z-y
||
||
||
|SZ=.
}}
Das {{Anführung| {{math|term= F |SZ=-}}Signatur-Polytop|SZ=,}} das durch die Bedingungen
{{
mathbed|term=
0 \leq \ell_j \leq 1
||bedterm1=
1 \leq j \leq 4
||bedterm2=
|SZ=,
}}
gegeben ist, ist eine Doppelpyramide mit dem Quadrat als Grundfläche und der
{{
Zusatz/Klammer
|text=Einzel|
|ISZ=|ESZ=-
}}Höhe, ihr Volumen
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die kombinatorische {{math|term= F |SZ=-}}Signatur|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist daher
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot {{op:Bruch| 1 | 3}}
|| {{op:Bruch| 2 | 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Summe der vier Linearformen ist
{{
Relationskette/display
| \ell_1+ \ell_2+\ell_3+\ell_4
|| 2z
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit wird das {{Anführung| {{math|term= D |SZ=-}}Signatur-Polytop|SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
|z
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
begrenzt, und sein Volumen ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}^2 \cdot {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 3}}
|| {{op:Bruch| 1 | 24}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die kombinatorische {{math|term= D |SZ=-}}Signatur ist also
{{
Relationskette/display
| 3! \cdot {{op:Bruch| 1 | 24}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der dreidimensionalen kommutativen Monoidringe
|Kategorie2=Theorie der Differentialoperatoren auf Monoidringen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Standardquadrik in vier Variablen
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1c43pb5s8sg80ok7umsj4d9bcirt7e9
Kommutative Monoidringe/A n/Kegelrealisierung/Signaturen/Beispiel
0
100783
1099972
1085069
2026-06-17T06:59:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099972
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|rational-polyedrischen
|Kontext=|
|SZ=
}}
Kegel, der im {{math|term= \R^2 |SZ=}} durch die beiden Kanten
{{
mathkor|term1=
(1,0) \R_{\geq 0}
|und|term2=
(k-1,k) \R_{\geq 0}
|SZ=
}}
begrenzt wird. Das zugehörige Monoid {{math|term= M |SZ=}} ist durch die drei Erzeuger
{{
Math/display|term=
(1,0) ,\, (k-1,k) ,\, (1,1)
|SZ=
}}
gegeben. Dabei ist
{{
Relationskette/display
| (1,0)+ (k-1,k)
|| k (1,1)
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Summe der beiden ersten Erzeuger stimmt also mit dem {{math|term= k |SZ=-}}fachen des dritten Erzeugers überein, daher ist der zugehörige Monoidring durch
{{
Relationskette/display
|K[M]
| \cong| K[X,Y,Z]/(XY-Z^k)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Der Kegel wird wie jeder ebene Kegel durch zwei Kanten begrenzt. Die definierenden integralen Linearformen sind
{{
Relationskette/display
| \ell_1
|| y
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \ell_2
|| k x - (k-1)y
||
||
||
|SZ=.
}}
Beide Linearformen nehmen im Punkt {{mathl|term= (1,1) |SZ=}} den Wert {{math|term= 1 |SZ=}} an. Die Bedingung
{{
Relationskette
| \ell_1
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
bestimmt die zur {{math|term= x |SZ=-}}Achse parallele Gerade der Höhe {{math|term= 1 |SZ=,}} die die zweite Kante im Punkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch|k-1|k}} | 1}} |SZ=}} durchstößt. Durch die Bedingung
{{
Relationskette
| \ell_2
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
wird wiederum eine Gerade festgelegt, die parallel zur einen Kanten verläuft, und die die erste Kante, also die {{math|term= x |SZ=-}}Achse, im Punkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1 |k}} | 0}} |SZ=}} durchstößt. Durch die Bedingung
{{
mathbed|term=
0 \leq \ell_1 \leq 1
|und|bedterm1=
0 \leq \ell_2 \leq 1
||bedterm2=
|SZ=
}}
wird ein Parallelogramm
{{
Zusatz/Klammer
|text=das {{Anführung| {{math|term= F |SZ=-}}Signatur-Polytop|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
definiert, das vom Ursprung ausgehend von den beiden Vektoren
{{
mathkor|term1=
{{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch|k-1|k}} | 1}}
|und|term2=
{{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1 |k}} | 0}}
|SZ=
}}
aufgespannt wird. Sein Flächeninhalt ist nach der Determinantenformel gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| {{op:Bruch|k-1|k}} | {{op:Bruch| 1 |k}} | 1 | 0}} |}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 |k}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist die kombinatorische {{math|term= F |SZ=-}}Signatur des Kegels.
Die Summe der zwei beschreibenden Linearformen ist
{{
Relationskette/display
| \ell_1+ \ell_2
|| kx- (k-2)y
||
||
||
|SZ=.
}}
Durch die Gleichung
{{
Relationskette/display
| \ell_1+ \ell_2
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
wird das Parallelogramm in zwei Dreiecke zerteilt, deren Flächeninhalte {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2k}} |SZ=}} sind. Durch den Fakultätsfaktor {{math|term= 2!|SZ=}} ergibt sich, dass die {{math|term= D |SZ=-}}Signatur ebenfalls gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |k}} |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen kommutativen Monoidringe
|Kategorie2=Theorie der Differentialoperatoren auf Monoidringen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0ry5bqagwwhyy8858vsqsoct0ecjhfw
Neil-Parabel/Unitäre Differentialoperatoren/Beispiel
0
100789
1100107
1085211
2026-06-17T07:21:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100107
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der Neilschen Parabel, die durch die numerische Halbgruppe
{{
Relationskette/display
|M
|| \{0,2,3, \ldots \}
| \subset |\N
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist, lassen sich zu jedem Monom
{{
mathbed|term=
U^n
||bedterm1=
n \in M
||bedterm2=
|SZ=,
}}
direkt unitäre Differentialoperatoren rational angeben. Wir betrachten {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2!}} \partial^2_U|SZ=.}} Dies schickt {{math|term= U^2 |SZ=}} auf {{math|term= 1 |SZ=,}} ist aber nur eine rationaler Operator, da
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2!}} \partial^2_U |}} {{makl| U^3 |}}
|| 3 U
|\notin| K[M]
||
||
|SZ=.
}}
Diesen Umstand kann man aber durch einen Korrekturterm einfach beheben. Wir betrachten
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 | 2!}} \partial^2_U -3 U {{op:Bruch| 1 | 3!}} \partial^3_U
|SZ=,
}}
der Koeffizient rechts ist so gewählt, dass {{math|term= U^3 |SZ=}} insgesamt auf {{math|term= 0 |SZ=}} abgebildet wird. Der Term {{math|term= U^2 |SZ=}} wird nach wie vor auf {{math|term= 1 |SZ=}} abgebildet. Monome der Form
{{
mathbed|term=
U^n
||bedterm1=
n \geq 4
||bedterm2=
|SZ=,
}}
werden auf skalare Vielfache von {{mathl|term= U^{n-2} |SZ=}} abgebildet, das Bild gehört also zum Ring. Somit ist der angegebene Operator ein unitärer Operator für {{math|term= U^2 |SZ=}} auf {{mathl|term= K[M] |SZ=.}}
In der gleichen Weise ergeben sich unitäre Operatoren für
{{
mathbed|term=
U^n
||bedterm1=
n \geq 3
||bedterm2=
|SZ=,
}}
man kann stets
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 1 |n!}} {{makl| \partial_U^n - U \partial_U^{n+1} |}}
|SZ=
}}
nehmen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der additiven Untermonoide von N
|Kategorie2=Theorie der ebenen monomialen Kurven
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fasit05czusm7xojsmwvsbbxc9sp26i
Kommutative Monoidringe/Regulär/Realisierungen/Signaturen/Bemerkung
0
100913
1100621
1035264
2026-06-17T10:36:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100621
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Verschiedene Kegel können zum gleichen Monoid führen, beispielsweise zum regulären Monoid {{math|term= \N^n |SZ=.}} Wenn {{mathl|term= v_1 {{kommadots|}} v_n \in \Z^n |SZ=}} Monoiderzeuger für ein Monoid {{math|term= M |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante(|v_1 {{kommadots|}} v_n |}}
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
sind, so ist durch {{mathl|term= e_i \mapsto v_i |SZ=}} ein Isomorphismus
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| \Z^n | \Z^n
||
|SZ=
}}
gegeben, der {{math|term= \N^n |SZ=}} in {{math|term= M |SZ=}} überführt und auch die Kegel ineinander überführt. Über die duale Abbildung entsprechen sich auch die begrenzenden integralen Linearformen. Da man das Volumen des von {{math|term= n |SZ=}} Vektoren erzeugten Parallelotops nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Linearer Endomorphismus/Lineare Transformationsformel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ebenfalls mit dem Betrag der Determinante berechnet, ergibt sich für {{math|term= M |SZ=}} ebenfalls die Signatur {{math|term= 1 |SZ=.}}
Ein Beispiel ist das von
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 3 | 1}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 2 | 1}}
|SZ=
}}
erzeugte Monoid.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Differentialoperatoren auf Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cmrbmgdj142rcd2hvun5wksoaqs58m9
Polynomring/Euler-Derivation/Beispiel
0
100915
1100150
1085267
2026-06-17T07:28:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100150
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Den Operator
{{
Math/display|term=
x_1 \partial_1 {{plusdots|}} x_n \partial_n
|SZ=
}}
nennt man den {{Stichwort|Homogenitätsoperator|SZ=}} oder die {{Stichwort|Euler-Derivation|SZ=.}} Er bildet ein Monom {{math|term= X^\mu |SZ=}} auf {{mathl|term= {{op:Betrag| \mu|}} X^\mu|SZ=}} ab. Allgemeiner wird ein homogenes Polynom {{math|term= f |SZ=}} von Grad {{math|term= {{{m|m}}} |SZ=}} durch diesen Operator auf {{math|term= {{{m|m}}} f |SZ=}} abgebildet. Die homogenen Polynome vom Grad {{math|term= {{{m|m}}} |SZ=}} sind also die Eigenvektoren zum Eigenwert {{math|term= {{{m|m}}} |SZ=}} zu diesem Operator.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Derivationen (kommutative Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5laa5n6450n7l03hauocd2gozagy13w
Polynomring/Charakteristik p/Differentialoperatoren/Taylor-Reihe/Unitär/Bemerkung
0
100925
1100655
1085849
2026-06-17T10:42:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100655
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die mehrdimensionale Taylor-Formel
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis zur Ordnung {{math|term= k |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
hat die Form
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Mehrere Variablen/Taylor-Formel/Eine Richtung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display/handlinks
|f(P+v)
| \sim | \sum_{ {{op:Tupelgrad|\alpha|}} \leq k } {{op:Bruch| \partial^\alpha (f) |\alpha !}} \cdot v^\alpha
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist {{math|term= f |SZ=}} eine hinreichend oft differenzierbare Funktion in einer Umgebung eines Punktes {{mathl|term= P \in \R^n |SZ=,}} {{math|term= v |SZ=}} repräsentiert einen von {{math|term= P |SZ=}} ausgehenden Vektor und {{math|term= \sim|SZ=}} bedeutet, dass der Fehlerterm in einem gewissen Sinne klein ist. Wenn {{math|term= f |SZ=}} ein Polynom über einem beliebigen Körper ist, so gilt diese Beziehung nach wie vor
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei {{math|term= k |SZ=}} hinreichend groß handelt es sich um eine Gleichung|
|ISZ=|ESZ=,
}}
und zwar im Polynomring {{mathl|term= K[X_1 {{kommadots|}} X_n, V_1 {{kommadots|}} V_n ] |SZ=,}} und diese Beziehung lässt sich direkt algebraisch beweisen. Beispielsweise ist für
{{
Relationskette
|f
|| X^2+XY+Y^3
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align/handlinks
| (X+U)^2 + (X+U)(Y+V) + (Y+V)^3
|| X^2+2XU+U^2+XY+XV+UY+UV+Y^3+3YV^2+3Y^2V+V^3
|| X^2+XY+Y^3 + {{makl| 2X+Y |}} U + {{makl| X+3Y^2 |}} V +UV +U^2+3YV^2 + V^3
||
||
|SZ=.
}}
Die Koeffizientenfunktion vor {{math|term= U^2 |SZ=,}} also die konstante Funktion {{math|term= 1 |SZ=,}} kann man als {{mathl|term= \partial_X(f)/2!|SZ=}} erhalten. Da die Gleichung aber algebraisch ist, gilt sie in jeder Charakteristik. In der Tat kann man den Ausdrücken {{mathl|term= {{op:Bruch| \partial^\alpha |\alpha !}} (f) |SZ=}} auch in positiver Charakteristik einen wohldefinierten Sinn zuordnen, nämlich eben als Koeffizientenfunktion zu {{math|term= V^\alpha|SZ=}} in der Taylor-Entwicklung. Zur Berechnung kann man dabei so vorgehen, dass man {{Anführung|normal}} vollständig ableitet und die vorgezogenen Exponenten erstmal in {{math|term= \Z |SZ=}} belässt, dann mit {{math|term= \alpha! |SZ=}} kürzt
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Ergebnis bleibt in {{math|term= \Z|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und erst dann diese Zahl in {{math|term= K |SZ=}} interpretiert.
Über einem Körper der Charakteristik {{math|term= p |SZ=}} gibt es also auch die Differentialoperatoren {{mathl|term= {{op:Bruch| \partial^\alpha |\alpha !}} |SZ=.}} Insbesondere ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| \partial^\alpha |\alpha !}} (X^\alpha)
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Operatoren sind aber nicht, wie in Charakteristik {{math|term= 0 |SZ=,}} als eine Hintereinanderschaltung von partiellen Ableitungen realisierbar. Der Ring aller Differentialoperatoren ist in positiver Charakteristik nicht endlich erzeugt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der formalen partiellen Ableitungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9zheohqmmd6zkksaxu51uews77wenlg
Polynomring/Charakteristik 0/Differentialoperatoren/Unitär/Bemerkung
0
100927
1100654
1085749
2026-06-17T10:42:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100654
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Differentialoperatoren {{mathl|term= {{op:Bruch| \partial^\alpha| \alpha!}} |SZ=}} haben die besondere Eigenschaft, dass sie {{math|term= X^\alpha|SZ=}} auf {{math|term= 1 |SZ=}} abbilden. Generell gibt es für jedes Polynom
{{
Relationskette
|f
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
einen Operator, der dieses Polynom auf {{math|term= 1 |SZ=}} abbildet. Wenn {{math|term= f |SZ=}} die Form
{{
Relationskette/display
|f
|| \sum_{\beta{{=}} d} c_\beta X^\beta + \sum_{\beta < d} c_\beta X^\beta
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem
{{
Relationskette
|c_\alpha
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
vom Grad {{math|term= d |SZ=}} für ein bestimmtes {{math|term= \alpha|SZ=,}} so ist {{math|term= {{op:Bruch| \partial^\alpha|\alpha!|}} |SZ=}} ein Operator, der {{math|term= f |SZ=}} auf {{math|term= c_\alpha|SZ=}} abbildet.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der formalen partiellen Ableitungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tmz7h0qz9e5uoqh30tucgcfx7ewaszo
Polynomring/1/Einheitswurzeloperation/Differentialoperatoren/Beispiel
0
101142
1100147
1085258
2026-06-17T07:28:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100147
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Operationen der Gruppe der {{math|term= n |SZ=-}}ten Einheitswurzeln auf {{mathl|term= K[Y] |SZ=,}} wobei {{math|term= \zeta|SZ=}} durch {{mathl|term= \varphi_\zeta: Y \mapsto \zeta Y |SZ=}} wirkt. Der invariantenring ist
{{
Relationskette
|K[Y^n]
| \cong|K[X]
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Operator {{math|term= \partial_Y|SZ=}} ist nicht
{{
Definitionslink
|invariant|
|Kontext=Differentialoperator|
|SZ=,
}}
da
{{
Relationskette/display
| ( \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial_Y \circ \varphi_\zeta)(Y)
|| ( \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial_Y) ( \zeta Y)
|| ( \varphi_{\zeta^{-1} } ) ( \zeta)
|| \zeta
||
|SZ=,
}}
da ja die Automorphismen auf {{math|term= K |SZ=}} identisch wirken. Entsprechend ist für
{{
Relationskette
| \ell
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align
| ( \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial_Y \circ \varphi_\zeta)(Y^\ell )
|| ( \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial_Y ) ( \zeta^\ell Y^\ell )
|| ( \varphi_{\zeta^{-1} } ) (\ell \zeta^\ell Y^{\ell -1})
|| \ell \zeta^{-\ell +1} \zeta^\ell Y^{\ell -1}
|| \ell \zeta Y^{\ell -1}
|SZ=.
}}
Es
ist also
{{
Relationskette/display
| \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial_Y \circ \varphi_\zeta
|| \zeta \partial_Y
||
||
||
|SZ=.
}}
Der invariant gemachte Operator wirkt
{{
Relationskette/display
|( \sum_\zeta \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial_Y \circ \varphi_\zeta)(Y^\ell)
|| \ell {{makl| \sum_\zeta \zeta |}} Y^{\ell-1}
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Der Operator {{math|term= \partial^n_Y|SZ=}} ist dagegen invariant, da für
{{
Relationskette
| \ell
| \geq |n
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align
| ( \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial^n_Y \circ \varphi_\zeta)(Y^\ell )
|| ( \varphi_{\zeta^{-1} } \circ \partial^n_Y ) ( \zeta^\ell Y^\ell )
|| ( \varphi_{\zeta^{-1} } ) (\ell \cdots (\ell-n+1) \zeta^\ell Y^{\ell -n})
|| \ell \cdots (\ell-n+1) \zeta^{-\ell +n} \zeta^\ell Y^{\ell -n}
|| \ell \cdots (\ell-n+1)\zeta^n Y^{\ell-n}
|| \ell \cdots (\ell-n+1) Y^{\ell-n}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Differentialoperatoren auf Invariantenringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lui04yp7gqfsaa9rykrxns0ea09gm8j
Funktionenkörper/Fermat-Kubik/Fortsetzung von Operatoren/Beispiel
0
101173
1099898
1084990
2026-06-17T06:47:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099898
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Körpererweiterung
{{
Relationskette/display
|K
|| k(X,Y)
| \subseteq |k(X,Y)[T]/(T^3+X^3+Y^3)
|| L
||
||
|SZ=
}}
über einem Körper {{math|term= k |SZ=}} der Charakteristik {{math|term= 0 |SZ=.}} Im Modul der Kähler-Differentiale {{mathl|term= \Omega_{L {{|}} k} |SZ=}} gilt
{{
Relationskette/display
|d (T^3+X^3+Y^3)
|| 3T^2dT+3X^2dX+3Y^2dY
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist
{{
Relationskette/display
| dT
|| - {{op:Bruch|X^2|T^2|}} dX-{{op:Bruch|X^2|T^2|}} dY
||
||
||
|SZ=,
}}
was explizit einen {{math|term= L |SZ=-}}Isomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
|\Omega_{L {{|}} k} | L dX \oplus L dY
||
|SZ=
}}
ergibt. Für den {{math|term= L |SZ=-}}Modul der {{math|term= k |SZ=-}}Derivationen ergibt sich entsprechend
{{
Relationskette/display
| {{op:Derivationen| L |k}}
| \cong| L \partial_X \oplus L \partial_Y
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist
{{
Relationskette/display
| \partial_X(T)
|| - {{op:Bruch|X^2|T^2|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
da ja generell {{math|term= \partial_X|SZ=}} ein Element {{mathl|term= f\in L |SZ=}} auf den Koeffizienten zu {{math|term= dx|SZ=}} von {{math|term= df|SZ=}} abbildet. Beispielsweise ist somit
{{
Relationskette/display
| \partial_X(T^2)
|| 2 T \partial_X(T)
|| -2T {{op:Bruch|X^2|T^2|}}
|| -2 {{op:Bruch|X^2| T |}}
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette/display
| \partial_X(T^3)
|| 3 T^2 \partial_X(T)
|| -3 T^2 {{op:Bruch|X^2|T^2|}}
|| -3 X^2
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
|T^3
|| - X^3-Y^3
||
||
||
|SZ=
}}
kann man dies auch schon in {{mathl|term= K(X,Y) |SZ=}} ausrechnen.
Entsprechend kann man die Wirkungsweise von Differentialoperatoren höherer Ordnung bestimmen. Diese sind ja die Summe von Hintereinanderschaltungen von Derivationen und Multiplikationen. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Differentialoperatoren|k(X ,Y)| k |n}}
|| \bigoplus_{\nu\, , {{op:Tupelgrad|\nu|}} \leq n} L \partial^\nu
||
||
||
|SZ=.
}}
Betrachten wir den Differentialoperator
{{
Relationskette/display
|E
|| T \partial_X \partial_Y-Y \partial_X^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist beispielsweise
{{
Relationskette/align
|E {{makl| X^2+YT-XT^2 |}}
|| {{makl| T \partial_X \partial_Y-Y \partial_X^2 |}} {{makl| X^2+YT-XT^2 |}}
|| T \partial_X \partial_Y {{makl| X^2+YT-XT^2 |}} -Y \partial_X^2 {{makl| X^2+YT-XT^2 |}}
|| T \partial_X \partial_Y (YT) - T \partial_X \partial_Y (XT^2) -2Y -Y \partial_X^2 (YT) +Y \partial_X^2 (XT^2)
|| T \partial_X( Y \partial_Y(T) +T ) -2T \partial_X (XT \partial_Y(T))-2Y - Y^2 \partial_X (\partial_X(T))+ Y \partial_X (2XT \partial_X(T) + T^2 )
|| ...
|SZ=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Differentialoperatoren auf Funktionenkörpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8fk8r28woc272pv8fz17m2onbdtx1ro
Funktionenkörper/K(X)/Wurzelaufnahme/Fortsetzung von Operatoren/Beispiel
0
101226
1099899
1084991
2026-06-17T06:47:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099899
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Körpererweiterung
{{
Relationskette
|K(X)
| \subseteq | K(Y)
||
||
||
|SZ=,
}}
die durch
{{
Relationskette
|Y^n
|| X
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{mathlk|term=n \geq 2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
gegeben ist. Es ist also
{{
Relationskette
|K(Y)
|| K(X)[Y]/(Y^n-X)
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette
|nY^ {n-1} dY
|| dX
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette
| dY
|| {{op:Bruch| 1 |nY^ {n-1} }} dX
||
||
||
|SZ=
}}
und die partielle Ableitung {{math|term= \partial_X|SZ=}} setzt sich fort auf {{math|term= K(Y) |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
| \partial_X(Y)
|| {{op:Bruch| 1 |nY^{n-1} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Man beachte, dass das Ergebnis nicht im Polynomring {{mathl|term= K[Y] |SZ=}} liegt. Es gibt also keine Fortsetzung der Derivation
{{
Abbildung/display
|name=\partial_X
|K[X] | K[X]
||
|SZ=
}}
auf {{mathl|term= K[Y] |SZ=.}} Wenn man die Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^n
|| X
||
||
||
|SZ=
}}
als
{{
Relationskette/display
|Y
|| \sqrt[n]{X}
|| X^{{op:Bruch| 1 |n}}
||
||
|SZ=
}}
interpretiert, so ist die obige berechnung eine algebraische Version der analytischen Ableitungsregel
{{
Relationskette/display
| \partial_X( \sqrt[n]{X} )
|| \partial_X( X^{{op:Bruch| 1 |n}} )
|| {{op:Bruch| 1 |n}} X^{ {{op:Bruch| 1 |n}} -1}
|| {{op:Bruch| 1 |n}} \cdot {{op:Bruch| 1 | X^{ 1-{{op:Bruch| 1 |n}} } }}
|| {{op:Bruch| 1 |n}} \cdot {{op:Bruch| 1 | X^{ {{op:Bruch|n-1|n}} } }}
|| {{op:Bruch| 1 |n}} \cdot {{op:Bruch| 1 | {{makl| X^{ {{op:Bruch| 1 |n}} } |}}^{n-1} }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Differentialoperatoren auf Funktionenkörpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pufi98vc9q2qr5e3d9jx9plospncdrt
Z/Primzahl/Komplettierung/Beispiel
0
101549
1100413
1085544
2026-06-17T08:11:49Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100413
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= p |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Primzahl|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Die Idealkette
{{
Relationskette/display
|(p)
| \supset |(p^2)
| \supset (p^3)
| \supset | \ldots
||
|SZ=
}}
liefert die Restklassenhomomorphismen
{{
Math/display|term=
\longrightarrow {{op:Zmod|p^3}} \longrightarrow {{op:Zmod|p^2}} \longrightarrow {{op:Zmod|p}} \longrightarrow 0
|SZ=
}}
und somit die
{{
Definitionslink
|Komplettierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{op:Komplettierung|\Z|(p)}}
|| {{op:Komplettierung|\Z_{(p)} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Jede ganze Zahl {{math|term= a |SZ=}} liefert darin eine Folge
{{
Math/display|term=
([a]_1, [a]_2, [a]_3, \ldots)
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= [a]_n |SZ=}} die Restklasse von {{math|term= a |SZ=}} in {{math|term= {{op:Zmod|p^n}} |SZ=}} bezeichnet. Wenn man jeweils mit dem kanonischen Vertreter von {{math|term= [a]_n |SZ=,}} also dem zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
p^n -1
|SZ=
}}
arbeitet, so sieht die Folge typischerweise so aus
{{
Math/display|term=
([a]_1, [a]_2, [a]_3, \ldots, [a]_{n-1}, a,a,a,a,a , \ldots)
|SZ=,
}}
da ja iregendwann
{{
Relationskette/display
|a
| < | p^n
||
||
||
|SZ=
}}
ist und somit {{math|term= a |SZ=}} der kanonische Vertreter selbst ist. Die ganzen Zahlen finden sich also in der Komplettierung in einer ziemlich banalen Weise wieder. Ein wichtiger Punkt ist aber, dass in der Komplettierung zusätzliche Elemente auftreten, die zu diesen banalen Elementen in einer neuen nichttrivialen Beziehung stehen. Es sei beispielsweise
{{
Relationskette
|p
|| 7
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Zahl {{math|term= 2 |SZ=}} ist in {{math|term= \Z|SZ=}} keine Einheit. Dagegen ist sie für jeden Exponenten {{math|term= n |SZ=}} in {{mathl|term= {{op:Zmod| 7^n |}} |SZ=}} eine Einheit, da ja
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
7^n
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|teilerfremd|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind. Es sei nun {{math|term= u_n |SZ=}} das
{{
Zusatz/Klammer
|text=eindeutig bestimmte|
|ISZ=|ESZ=
}}
inverse Element zur {{math|term= 2 |SZ=}} in {{mathl|term= {{op:Zmod| 7^n |}} |SZ=,}} also
{{
Relationskette/display
|u
||(4, 25, 172, \ldots )
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in diesem Beispiel gibt es eine einfache Formel|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da unter den Projektionen
{{
Abbildung
|name=
| {{op:Zmod| 7^{n+1}|}} | {{op:Zmod| 7^n |}}
||
|SZ=
}}
inverse Elemente auf inverse Elemente abgebildet werden, ist diese Folge
{{
Definitionslink
|kompatibel|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Kommutativer Ring/Ideal/Potenzfamilie/Kompatibel/Definition
|SZ=
}}
und definiert somit ein Element in der Komplettierung. Dabei ist
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot u
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
da dies unter jeder Projektion gilt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Komplettierung (kommutative Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b37az071o6sgtmj0qp4tlrbsfg0r62s
Satz über implizite Abbildungen/Produkt/Nicht anwendbar/Beispiel
0
101616
1100295
1038072
2026-06-17T07:52:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100295
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|\R^n | \R^1
||
|SZ=
}}
eine Funktion der Form
{{
Relationskette/display
|\varphi
|| \psi \cdot \theta
||
||
||
|SZ=
}}
mit stetig differenzierbaren Funktionen
{{
Abbildung/display
|name=\psi, \theta
|\R^n | \R^1
||
|SZ=
}}
und mit
{{
Relationskette/display
| \psi (P)
|| \theta(P)
|| 0
||
||
|SZ=
}}
für einen bestimmten Punkt
{{
Relationskette
| P
| \in | \R^n
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Totale Differenzierbarkeit/R/Produktregel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Totales Differential|\varphi| {{{P|P}}} }}
|| \psi ({{{P|P}}}) \cdot {{op:Totales Differential|\theta| {{{P|P}}} }} + \theta ({{{P|P}}}) \cdot {{op:Totales Differential| \psi| {{{P|P}}} }}
|| 0
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Präwort=der|Satz über implizite Abbildungen|Faktseitenname=
Satz über implizite Abbildungen/R/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist im Punkt {{math|term= P |SZ=}} nicht anwendbar. In diesem Beispiel hat das Auftreten der Singularität eine einfache Erklärung. Für die Faser zu {{math|term= \varphi |SZ=}} über dem Nullpunkt gilt die Beziehung
{{
Relationskette/display
| \varphi^{-1}(0)
|| \psi^{-1}(0) \cup \theta^{-1}(0)
||
||
||
|SZ=
}}
und das bedeutet, dass {{math|term= P |SZ=}} ein Punkt der Faser ist, in dem sich die beiden {{Anführung|Komponenten}}
{{
mathbed|term=
\psi^{-1}(0)
|und|bedterm1=
\theta^{-1}(0)
||bedterm2=
|SZ=
}}
treffen. Diese Situation gilt beispielsweise für
{{
Relationskette
|\varphi
|| xy
||
||
||
|SZ=
}}
im Nullpunkt des {{math|term= \R^2 |SZ=.}} Die Faser durch den Nullpunkt ist das Achsenkreuz.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Achsenkreuz
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
egtkafil4kqg036pg1gj9z8hv4jxxn3
Modul mit Torsion/Doppelpaar/Komomologie der Einheitengarbe/Beispiel
0
101872
1100082
1085185
2026-06-17T07:17:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100082
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|kürzbare|
|Kontext=Monoid|
|SZ=
}}
kommutative Monoid
{{
Relationskette/display
|N
|| \langle a,b,f,g \rangle/(na {{=|}} nf, nb {{=|}} ng)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=zu fixiertem {{mathlk|term=n \in \N_+|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
|N_f
| \cong| \Z \times {{op:Zmod| n |}} \times \langle b,g \rangle/(nb {{=|}} ng)
||
||
||
|SZ=
}}
und entsprechend für {{math|term= N_g|SZ=.}} Ferner ist
{{
Relationskette/display
|N_{f+g}
| \cong| \Z \times \Z \times {{op:Zmod| n |}} \times {{op:Zmod| n |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Daraus ergibt sich, dass die Cech-Kohomologie zur Einheitengarbe auf dem punktierten kombinatorischen Spektrum
{{
Relationskette/display
|U
|| D(f,g)
||
||
||
|SZ=
}}
trivial ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kürzbaren kommutativen Monoide
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
keb7dtgk88e1g9pmmy1qmji8m1kh3ll
Kommutative Monoidringe/Quadrik/Kegelrealisierung/D-Signatur/Beispiel
0
101878
1099973
1036461
2026-06-17T06:59:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099973
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|rational-polyedrischen
|Kontext=|
|SZ=
}}
Kegel, der im {{math|term= \R^3 |SZ=}} durch ein Quadrat in der {{math|term= 1 |SZ=-}}Ebene erzeugt wird, nämlich durch die vier Eckpunkte
{{
Math/display|term=
(0,0,1) ,\, (1,0,1),\, (0,1,1) ,\, (1,1,1)
|SZ=.
}}
Diese vier Eckpunkte erzeugen das Monoid im zugehörigen Kegel. Die Summe des ersten und des vierten Erzeugers stimmt mit der Summe des zweiten und des dritten Erzeugers überein, daher ist der zugehörige Monoidring durch
{{
Relationskette/display
|K[M]
| \cong| K[X,Y,Z,W]/(XY-ZW)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Der Kegel wird durch vier Seiten begrenzt und ist nicht
{{
Definitionslink
|simplizial|
|Kontext=Kegel|
|SZ=.
}}
Die definierenden integralen Linearformen sind
{{
Relationskette/display
| \ell_1
|| x
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \ell_2
|| y
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \ell_3
|| z-x
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \ell_4
|| z-y
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Summe der vier Linearformen ist
{{
Relationskette/display
| \ell_1+ \ell_2+\ell_3+\ell_4
|| 2z
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit wird das {{Anführung| {{math|term= D |SZ=-}}Signatur-Polytop|SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
|z
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
begrenzt, und sein Volumen ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 2}} |}}^2 \cdot {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 3}}
|| {{op:Bruch| 1 | 24}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die kombinatorische {{math|term= D |SZ=-}}Signatur ist also
{{
Relationskette/display
| 3! \cdot {{op:Bruch| 1 | 24}}
|| {{op:Bruch| 1 | 4}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Differentialoperatoren auf Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Standardquadrik in vier Variablen
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hi73u5onzylwa2t3p6khsv8b8ed76hc
Nh ist nf+ng/Komomologie der Einheitengarbe/Beispiel
0
101880
1100115
1085219
2026-06-17T07:22:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100115
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|kürzbare|
|Kontext=Monoid|
|SZ=
}}
kommutative Monoid
{{
Relationskette/display
|M
|| \langle f,g,h \rangle/(nh {{=|}} nf+ng)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=zu fixiertem {{mathlk|term=n \in \N_+|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Für die Nenneraufnahmen gelten
{{
Relationskette/display
|M_f
|| {{makl| \langle f,g,h \rangle/(nh {{=|}} nf+ng) |}}_f
|| {{makl| \langle b,g \rangle/(nb {{=|}} ng ) |}} \times \Z
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| h -f
||b
||
||
||
|SZ=
}}
und entsprechend für {{math|term= M_g|SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
|M_{g+f}
|| \Z \times \Z \times {{op:Zmod| n |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Cech-Kohomologie zur Überdeckung
{{
Relationskette/display
|U
|| D(f) \cup D(g)
||
||
||
|SZ=
}}
ist daher gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| n |}} |SZ=.}} Die Kohomologieklasse
{{
Relationskette/display
|c
|| i (h-f-g)
| \in | \Gamma(D(f+g), {\mathcal O}^\times )_{\operatorname {tor} }
| \cong| {{op:Zmod| n |}}
||
||
|SZ=
}}
wird durch das kombinatorische {{math|term= {{op:Affine punktierte Gerade||}} |SZ=-}}Bündel realisiert, das durch die Identifizierung
{{
Abbildung/display
|name= \varphi_c
| M_{f+g} \times \Z | M_{f+g} \times \Z
|(m,n)| ( m+nc , n)
|SZ=
}}
gegeben ist. Für ein Geradenbündel muss man die Identifizierung
{{
Abbildung/display
|name= \varphi_c
| M_{f+g} \times \N | M_{f+g} \times \N
|(m,n)| ( m+nc , n)
|SZ=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kürzbaren kommutativen Monoide
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tw4qyyhfihxsqydmq1rngku4cww50wa
Nh ist nf+ng/Komomologie der Einheitengarbe/K-Realisierung/Beispiel
0
101882
1100116
1085220
2026-06-17T07:23:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100116
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
|M
|| \langle f,g,h \rangle/(nh {{=|}} nf+ng)
||
||
||
|SZ=
}}
das Monoid aus
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Nh ist nf+ng/Komomologie der Einheitengarbe/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
Über einem Körper, der sämtliche {{math|term= n |SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|Einheitswurzeln|
|Kontext=|
|SZ=
}}
enthält, besteht {{mathl|term= {{op:KSpec| M |}} |SZ=}} aus {{math|term= n |SZ=}} Ebenen, da der Monoidring durch
{{
Relationskette/display
|R
|| K[X,Y,Z]/ {{makl| Z^n-X^nY^n |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist und daher die Faktorisierung
{{
Relationskette/display
|Z^n -X^nY^n
|| {{makl| Z-XY |}} (Z- \zeta XY) \cdots (Z- \zeta^{n-1} XY)
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt, wobei {{math|term= \zeta|SZ=}} eine {{math|term= n |SZ=-}}te primitive Einheitswurzel bezeichnet. Je zwei Ebenen schneiden sich in
{{
Relationskette
|Z
|| XY
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
also im ebenen Achsenkreuz. Die Einheitengarbe ist
{{
Relationskette/display
|\Gamma (D(X) , {\mathcal O}^\times)
|| K^\times \times \Z
||
||
||
|SZ=,
}}
da {{math|term= D(X) |SZ=}} zusammenhängend ist, und
{{
Relationskette/display
|\Gamma (D(XY) , {\mathcal O}^\times)
|| {{makl| K^\times |}}^n \times \Z \times \Z
||
||
||
|SZ=.
}}
Unter den Restriktionsabbildungen gehen die konstanten Einheiten auf die gleiche Untergarbe, als Kokern erhält man also
{{
Relationskette/display
| {{makl| K^\times |}}^n/{\rm Diagonale}
| \cong| {{makl| K^\times |}}^{n-1}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kürzbaren kommutativen Monoide
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
in2be73sj7b38e6ajrgbfhqnhylitww
Neilsche Parabel/Tangentialbündel/Beispiel
0
101952
1100114
1026738
2026-06-17T07:22:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100114
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Gleichung
{{
Relationskette/display
|X^2
|| Y^3
||
||
||
|SZ=
}}
gehört die Gleichung für die Differentiale
{{
Relationskette/display
| 2XdX
|| 3Y^2dY
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir schreiben
{{
Relationskette
|A
|| 2dX
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|B
|| 3dY
||
||
||
|SZ=
}}
und erhalten das Gleichungssystem
{{
Math/display|term=
X^2=Y^3,\, XA-Y^2B
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/align
| Y^2 (YA-XB)
|| Y^3 A-XY^2B
|| X^2A-XY^2B
|| X(XA-Y^2B)
||
|SZ=
}}
und somit ist, wenn {{math|term= Y |SZ=}} ein Nichtnullteiler ist, auch
{{
Relationskette
|YA
|| XB
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/align
|(YA-XB)^2
|| Y^2A^2 +X^2B^2 -2YAXB
|| Y^2A^2+Y^3B^2- 2Y^3B^2
|| Y^2A^2 - Y^3B^2
|| Y^2 (A^2-YB^2)
|SZ=
}}
sieht man, dass die Primideale {{mathl|term= (X,Y) |SZ=}} und {{mathl|term= (X^2-Y^3, A^2-YB^2) |SZ=}} die Komponenten der Varietät bilden, ihr Durchschnitt ist die durch {{mathl|term= (X,Y,A) |SZ=}} gegebene Gerade. Die Parametrisierung
{{
Relationskette
|X
|| T^3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|Y
|| T^2
||
||
||
|SZ=
}}
liefert wegen
{{
Relationskette
|dX
|| 3 T^2dT
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|dY
|| 2 TdT
||
||
||
|SZ=
}}
die (bis auf einen Faktor) Liftung
{{
Relationskette
|A
|| T^2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|B
|| T
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Monoidringe
|Kategorie2=Theorie der Kähler-Differentiale
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a93z4zjbt7w2or28hzdqb8112voqbcs
Minoren/1/Tangentialbündel/Beispiel
0
101957
1100079
1085181
2026-06-17T07:16:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100079
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Minoren zu
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix23| X | Y | Z | Y | Z | W}}
|SZ=,
}}
also das Ideal
{{
Math/display|term=
(Y^2-XZ,YW-Z^2,XW-ZY)
|SZ=
}}
und den Restklassenring
{{
Relationskette/display
|R
|| K[X,Y,Z,W]/(Y^2-XZ,YW-Z^2,XW-ZY)
||
||
||
|SZ=.
}}
Zwischen den Erzeugern besteht beispielsweise die Beziehung
{{
Relationskette/display
|X(YW-Z^2)-Y(XW-ZY)
|| -XZ^2+ZY^2
|| Z(-XZ+Y^2 )
||
||
|SZ=.
}}
Die Gleichungen für die Differentiale sind
{{
Math/display|term=
( -ZdX+2YdY-XdZ, WdY-2ZdZ+YdW , WdX-ZdY-YdZ+XdW)
|SZ=.
}}
Zwischen diesen drei Erzeugern besteht eine Relation mit den Koeffizienten {{math|term= (Z,-X,Y) |SZ=.}}
Es ist
{{
Relationskette/align
| Z( -ZdX+2YdY-XdZ)
|| -Z^2dX+2YZdY-XZdZ
|| -YWdX+2YZdY-Y^2dZ
|| Y( -WdX+2ZdY-YdZ )
||
|SZ=.
}}
Die rechte Seite muss auf der horizontalen Komponente verschwinden. Durch Addition mit dem dritten Differential ergibt sich
{{
Math/display|term=
ZdY -2YdZ +XdW
|SZ=.
}}
Es ist im rationalen Sinn
{{
Relationskette/display
| dZ
|| - {{op:Bruch| Z | X}} dX + 2 {{op:Bruch| Y | X}} dY
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
|dW
|| - {{op:Bruch| W | X}} dX + {{op:Bruch| Z | X}} dY + {{op:Bruch| Y | X}} dZ
|| - {{op:Bruch| W | X}} dX + {{op:Bruch| Z | X}} dY + {{op:Bruch| Y | X}} {{makl| - {{op:Bruch| Z | X}} dX + 2 {{op:Bruch| Y | X}} dY |}}
|| - {{makl| {{op:Bruch| W | X}} + {{op:Bruch|YZ|X^2}} |}} dX + {{makl| {{op:Bruch| Z | X}} +2 {{op:Bruch|Y^2|X^2}} |}} dY
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
|A_X
| \cong|R_X[dX,dY]
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Kern der Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| A | A_X
||
|SZ=
}}
besteht aus allen
{{
Math/display|term=
\alpha dX + \beta dY+ \gamma dZ+ \delta dW
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| \alpha - {{op:Bruch| Z | X}} \gamma - {{op:Bruch|WX+YZ|X^2}} \delta
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \beta - 2{{op:Bruch| Y | X}} \gamma + {{op:Bruch| XZ + 2 Y^2|X^2}} \delta
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Monoidringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4u0p5xex5vil13ce2tpetvao5blmq9k
Kurve/Y^2 ist X^3+X^2/Tangentialbündel/Beispiel
0
102072
1100008
1036705
2026-06-17T07:05:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100008
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3+X^2
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Kurve. Für die Differentiale gilt die Beziehung
{{
Relationskette/display
| 2YdY
|| (3X^2+2X)dX
||
||
||
|SZ=.
}}
Durch Quadrieren ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 4Y^2 (dY)^2
|| X^2(3X+2)^2 (dX)^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir können {{math|term= Y^2 |SZ=}} ersetzen und, um die horizontale Komponente zu bestimmen, durch {{math|term= X^2 |SZ=}} dividieren, und erhalten
{{
Relationskette/display
| 4(X+1) (dY)^2
|| (3X+2)^2 (dX)^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Schnittmenge dieser Komponente mit dem Tangentialraum über der Singularität ist daher das Achsenkreuz
{{
Relationskette/display
|(dY + dX) (dY - dX)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom Y^2-X^3-X^2
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kaf89odrdwrsxr1quthca87xsy5sjqe
Natürliche Zahlen/Addition/Strecken/Bemerkung
0
102132
1100649
1074805
2026-06-17T10:41:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100649
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Natural numbers|svg| 500px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Junaidpv
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Das Zählen von natürlichen Zahlen kann man auch auf dem Zahlenstrahl realisieren, indem man ausgehend von einem Startpunkt schrittweise um eine Strecke einer fixierten Länge
{{
Zusatz/Klammer
|text=Einheitsstrecke|
|ISZ=|ESZ=
}}
nach rechts hüpft{{{zusatz1|.}}} Die Addition {{mathl|term= n+k |SZ=}} bedeutet in diesem Modell, dass man vom Punkt {{math|term= n |SZ=}} ausgehend {{math|term= k |SZ=-}}mal nach rechts hüpft. Das Umlegeprinzip bedeutet in diesem Kontext, dass man von dem einen Punkt aus nach rechts und vom anderen Punkt aus simultan nach links hüpft, bis der letztere Punkt im Nullpunkt landet. Die Addition bedeutet hier einfach, dass man die beiden gegebenen Punkte mit ihren Pfeilen
{{
Zusatz/Klammer
|text=Vektoren|
|ISZ=|ESZ=
}}
vom Nullpunkt aus identifiziert und dann diese Pfeile hintereinanderlegt. Dieses Modell hat den Vorteil, dass in ihm auch die Addition von rationalen Zahlen oder reellen Zahlen in gleicher Weise beschrieben werden kann.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Addition der natürlichen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k939qk940nond8acux1g83oncc9upn5
R/C/Endliche Untergruppen/Bemerkung
0
102398
1100677
1085770
2026-06-17T10:45:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100677
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die endlichen Untergruppen von {{mathl|term= {{op:Einheiten|\R|}} |SZ=}} sind lediglich
{{
mathkor|term1=
\{1\}
|und|term2=
\{1,-1\}
|SZ=.
}}
Dies gilt für jeden
{{
Definitionslink
|angeordneten Körper|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
da etwa aus
{{
Relationskette
| x
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
sofort folgt, dass die {{math|term= x^n |SZ=}} eine unendliche Familie bilden. Bei
{{
Relationskette
|K
|| {{CC}}
||
||
||
|SZ=
}}
sind die endlichen Untergruppen von {{math|term= {{op:Einheiten| {{CC}} |}} |SZ=}} Untergruppen des komplexen Einheitskreises. Es handelt sich um die von einer primitiven komplexen Einheitswurzel erzeugten Gruppen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Einheitengruppen von Körpern
|Kategorie2=Theorie der komplexen Einheitswurzeln
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hb6mged17w6w6zsp12g6inpfuz28ja6
Achter Kreisteilungskörper/Zerfällungskörper/Wirkungsweise auf Nullstellen/Beispiel
0
102812
1099707
1084806
2026-06-17T06:17:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099707
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Zerfällungskörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= L |SZ=}} zum Polynom {{mathl|term= X^8-1 |SZ=,}} also den achten Kreisteilungskörper. Er wird von einer primitiven achten Einheitswurzel {{math|term= \zeta|SZ=}} erzeugt und besitzt nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Achter Kreisteilungskörper/Mehrfache Graduierung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
die Darstellungen
{{
Relationskette/display
|L
|| \Q[ \zeta]/ {{makl| \zeta^4+1 |}}
|| \Q[\sqrt{2}, {{imaginäre Einheit}}]
||
||
|SZ=.
}}
Die Nullstellen von {{math|term= X^8-1 |SZ=}} sind die acht verschiedenen Einheitswurzeln, die die Potenzen von {{math|term= \zeta|SZ=}} sind. Die primitiven Einheitswurzeln besitzen allesamt das Minimalpolynom {{mathl|term= X^4+1 |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Prämath=\Q
|Automorphismen|
|Kontext=Körper|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| L | L
||
|SZ=
}}
führen die achten Einheitswurzeln ineinander über, und zwar werden primitive Einheitswurzeln auf primitive Einheitswurzeln angebildet. Die komplexe Konjugation bildet {{math|term= \zeta|SZ=}} auf {{math|term= \zeta^7 |SZ=}} und {{math|term= \zeta^3 |SZ=}} auf {{math|term= \zeta^5 |SZ=}} und
{{
Relationskette
| \zeta^2
|| {{imaginäre Einheit}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
| \zeta^6
|| - {{imaginäre Einheit}}
||
||
||
|SZ=
}}
ab. Der durch {{mathl|term= \sqrt{2} \mapsto - \sqrt{2} |SZ=}} und {{mathl|term= {{Imaginäre Einheit}} \mapsto {{Imaginäre Einheit}} |SZ=}} gegebene Automorphismus
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Graduierte Algebra/Körper/Charakter definiert Automorphismus/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette
| \zeta
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| \sqrt{2} + \sqrt{2} {{Imaginäre Einheit|}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
bildet {{math|term= \zeta|SZ=}} auf {{math|term= \zeta^5 |SZ=}} und {{mathl|term= \zeta^3 |SZ=}} auf {{math|term= \zeta^7 |SZ=}} ab. In jedem Fall induziert jeder Automorphismus eine Permutation der achten Einheitswurzeln, also der Nullstellen des Polynoms {{math|term= X^8-1 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zerfällungskörper
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der achte Kreisteilungskörper über Q
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hcvvxc3fvlzlyp6s72dyf39yz907q51
Cardanosche Formel/x^3-3x+1/Beispiel
0
102828
1099771
1035124
2026-06-17T06:27:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099771
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die kubische Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^3-3x+1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und wenden darauf
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kubische reduzierte Gleichung/Formel von Cardano/Fakt
|SZ=
}}
an. Es ist demnach
{{
mathlist|term1=
p=-3
||term2=
q=2
|und|term3=
D=81
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/display
| u
|| \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| - 1 + \sqrt{-3} |}} }
|| \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| - 1 + \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit |}} }} }
|| \zeta
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|v
|| \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| -1 - \sqrt{-3} |}} }
|| \sqrt[3]{ {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| -1 - \sqrt{3} {{Imaginäre Einheit|}} |}} }
|| \zeta^8
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= \zeta|SZ=}} hier die primitive komplexe neunte Einheitswurzel bezeichnet, die ja eine dritte Wurzel der dritten Einheitswurzel
{{
Relationskette
| \eta
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| - 1 + \sqrt{-3} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Dabei gilt
{{
Relationskette
|uv
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit sind
{{
mathlist|term1=
u+v = \zeta + \zeta^8
||term2=
\eta u + \eta^2 v = \zeta^4+ \zeta^6 \zeta^8 = \zeta^4+ \zeta^5
|und|term3=
\eta^2 u + \eta v = \zeta^7 + \zeta^3 \zeta^8 = \zeta^7+ \zeta^2
|SZ=
}}
die
{{
Zusatz/Klammer
|text=allesamt reellen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Lösungen der Gleichung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kubischen Polynome in einer Variablen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom X^3-3X+1
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bnn0g0n3op7ryvyghlzv3gk4rtiknnv
Kubische Erweiterung/X^3-3X+1/Nullstellen und Automorphismen/Beispiel
0
102849
1099995
1085110
2026-06-17T07:02:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099995
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Körpererweiterung/X^3-3X+1/Nullstelle/Zerfällt/Aufgabenbezug/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
|\Q
| \subseteq | \Q[X]/ {{makl| X^3-3X+1 |}}
| {{defeqr}} | L
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vom
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
{{math|term= 3 |SZ=}} und dabei sind, wenn man die Restklasse von {{math|term= X |SZ=}} in {{math|term= L |SZ=}} mit {{math|term= \alpha|SZ=}} bezeichnet, neben {{math|term= \alpha|SZ=}} auch
{{
Relationskette
| \beta
|| \alpha^2 -2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \gamma
|| - \alpha^2 - \alpha + 2
||
||
||
|SZ=
}}
Nullstellen der definierenden Gleichung. Somit besitzen die Elemente {{mathl|term= \alpha, \beta, \gamma|SZ=}} das Minimalpolynom {{mathl|term= X^3-3X+1 |SZ=.}} Durch
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|L {{=|}} \Q[X]/ {{makl| X^3-3X+1 |}} | L {{=|}} \Q[X]/ {{makl| X^3-3X+1 |}}
| X | \beta
|SZ=,
}}
wird ein nichtidentischer
{{
Definitionslink
|Prämath=\Q
|Algebraautomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf {{math|term= L |SZ=}} festgelegt. Dieser sendet {{math|term= \alpha|SZ=}} auf {{math|term= \beta|SZ=,}} {{math|term= \beta|SZ=}} wegen
{{
Relationskette/align
| \varphi(\beta)
|| \varphi( \alpha^2-2)
|| \beta^2 -2
|| ( \alpha^2-2)^2 -2
|| \alpha^4 -4 \alpha^2 +4-2
|| \alpha {{makl| 3 \alpha -1|}} -4 \alpha^2 +2
|| - \alpha^2 -\alpha+2
|| \gamma
|SZ=
}}
auf {{math|term= \gamma|SZ=}} und {{math|term= \gamma|SZ=}} aufgrund einer ähnlichen Rechnung zurück auf {{math|term= \alpha|SZ=.}} Die einzigen Automorphismen {{mathl|term= {{op:Identität||}}, \varphi, \varphi^2 |SZ=}} entsprechen also den
{{
Definitionslink
|geraden Permutationen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Identität||}}, \alpha \mapsto \beta \mapsto \gamma \mapsto \alpha , \alpha \mapsto \gamma \mapsto \beta \mapsto \alpha |SZ=}} auf der Nullstellenmenge {{mathl|term= \{ \alpha, \beta, \gamma\} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kubischen Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=Theorie der Zerfällungskörper
|Kategorie3=Galoistheorie
|Objektkategorie=Das Polynom X^3-3X+1
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
d57bpd0uepagmw4rp0t105ze6wlv63u
Körpererweiterung/Q/3. Wurzel aus 7/3. Einheitswurzel/Normalität/Beispiel
0
102888
1100023
1036781
2026-06-17T07:07:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100023
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|\Q
| \subseteq | \Q[ \sqrt[3]{7}, \sqrt{-3}]
|| \Q[ \sqrt[3]{7}, \eta]
| {{defeqr}} | L
||
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette/display
| \eta
|| {{op:Bruch| -1 +\sqrt{3} {{Imaginäre Einheit|}} | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
die dritte
{{
Definitionslink
|primitive Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist und wobei wir mit {{mathl|term= \sqrt[3]{7} |SZ=}} die reelle Zahl meinen. Dies ist eine Erweiterung vom Grad {{math|term= 6 |SZ=,}} wie die Kette
{{
Relationskette/display
| \Q
| \subseteq |\Q[ \sqrt[3]{7}]
| {{defeqr}} | M
| \subseteq | L
||
||
|SZ=
}}
zeigt. Die Erweiterung
{{
Relationskette
|\Q
| \subseteq | M
||
||
||
|SZ=
}}
ist nicht
{{
Definitionslink
|normal|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=,
}}
da die beiden anderen dritten Wurzeln der {{math|term= 7 |SZ=,}} nämlich
{{
mathkor|term1=
\sqrt[3]{7} \eta
|und|term2=
\sqrt[3]{7} \eta^2
|SZ=,
}}
nicht zu {{math|term= M |SZ=}} gehören, weil sie nicht reell sind. Sie gehören aber zu {{math|term= L |SZ=}} und da mit {{mathl|term= \sqrt{-3} |SZ=}} auch {{mathl|term= -\sqrt{-3} |SZ=}} zu {{math|term= L |SZ=}} gehört ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Normale Körpererweiterung/Charakterisierung mit Nullstellen/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}}
die Gesamterweiterung
{{
Relationskette
|\Q
| \subseteq | L
||
||
||
|SZ=
}}
normal. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Normale endliche Körpererweiterung/Zwischenkörper/Charakterisierung von normal über Grundkörper durch Automorphismen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
muss es
{{
Definitionslink
|Prämath=\Q
|Automorphismen|
|Kontext=Körper|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=\varphi
| L | L
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|\varphi(M)
|\neq|M
||
||
||
|SZ=
}}
geben. In der Tat gibt es einen Automorphismus {{math|term= \varphi|SZ=}} auf {{math|term= L |SZ=,}} der {{math|term= \eta|SZ=}} auf sich selbst und {{math|term= \sqrt[3]{7} |SZ=}} auf {{mathl|term= \sqrt[3]{7} \eta |SZ=}} abbildet. Dabei ist
{{
Relationskette/display
|M'
|| \varphi(M)
|| \Q[ \sqrt[3]{7} \eta ]
|\neq| M
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der normalen Körpererweiterungen
|Kategorie2=Theorie der graduierten Körpererweiterungen von Q
|Kategorie3=Theorie der biquadratischen Körpererweiterungen von Q
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
t3cx40v0urdjlnjn0v53pzyiyldnk20
Körpererweiterung/Reine Wurzel/Matrix/Norm und Spur/Beispiel
0
102930
1100025
1085134
2026-06-17T07:07:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100025
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|K
| \subseteq | L
|| K[X]/(X^n-a)
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Körpererweiterung|
|SZ=,
}}
die durch die Hinzunahme einer {{math|term= n |SZ=-}}ten Wurzel aus einem Element {{mathl|term= a \in K |SZ=}} entstehe. Es sei {{math|term= x |SZ=}} die Restklasse von {{math|term= X |SZ=.}} Dann wird {{math|term= \mu_x|SZ=}} bezüglich der
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
{{mathl|term= 1,x,x^2 {{kommadots|}} x^{n-1} |SZ=}} von {{math|term= L |SZ=}} durch die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix55| 0 | 0| \ldots| 0 | a | 1 | 0 | \ldots| 0 | 0| 0 | 1 | \ldots| 0 | 0|\vdots|\vdots| \ddots|\vdots|\vdots| 0 | 0| \ldots| 1 | 0}}
|SZ=
}}
beschrieben. Somit ist die
{{
Definitionslink
|Norm|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
von {{math|term= x |SZ=}} gleich {{math|term= \pm a |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Vorzeichen hängt davon ab, ob {{math|term= n |SZ=}} gerade oder ungerade ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|Spur|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
ist {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Die Spur bei endlichen Körpererweiterungen
|Kategorie2=Die Norm bei endlichen Körpererweiterungen
|Kategorie3=Theorie der Radikalerweiterungen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cxqknz8htbdgxi49zv2e7q6luolkgx2
Quadratische Körpererweiterung/Diskriminante/Beispiel
0
102937
1100203
1085334
2026-06-17T07:37:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100203
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine quadratische Gleichung
{{
Relationskette
|X^2+pX+q
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Zusatz/Klammer
|text=unter der Voraussetzung, dass das Polynom irreduzibel ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
die zugehörige
{{
Definitionslink
|quadratische Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|K
| \subseteq | L {{=}} K[X]/ {{makl| X^2+pX+q |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir bestimmen die
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
dieser Erweiterung zur Basis {{mathl|term= 1,x|SZ=.}} Wir müssen also die
{{
Definitionslink
|Spuren|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
der Elemente {{math|term= 1,x,x^2= -px-q|SZ=}} bestimmen. Die Matrizen dieser Elemente sind
{{
Mathlist/display|term1=
{{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| 1}}
||term2=
{{op:Matrix22| 0 | -q| 1 | -p}}
|und|term3=
{{op:Matrix22| -q|pq| -p|p^2-q}}
|SZ=
}}
und ihre Spuren sind
{{
mathlist|term1=
2
||term2=
-p
|und|term3=
p^ 2-2q
|SZ=.
}}
Somit ist die Diskriminante gleich
{{
Relationskette/display
| \triangle (1 ,x)
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 2 | -p| -p|p^2-2q}} |}}
|| 2 {{makl| p^2-2q |}} - p^2
|| p^2-4q
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der quadratischen Körpererweiterungen
|Kategorie2=Die Diskriminante bei endlichen Körpererweiterungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7tsnxpuzmlcrisrznc7xmiq5q5s9cux
Kubische Körpererweiterung/Diskriminante/Beispiel
0
102941
1099998
1085113
2026-06-17T07:03:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099998
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die kubische Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^3 +px+q
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Zusatz/Klammer
|text=unter der Voraussetzung, dass das Polynom irreduzibel ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
die zugehörige
{{
Definitionslink
|kubische Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|K
| \subseteq | L {{=}} K[X]/ {{makl| X^3+pX+q |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir bestimmen die
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
dieser Erweiterung zur Basis {{mathl|term= 1,x,x^2 |SZ=.}} Die Matrix zu {{math|term= x |SZ=}} ist {{mathl|term= {{op:Matrix33| 0 | 0| -q| 1 | 0 | -p| 0 | 1 | 0}} |SZ=,}} die Matrix zu {{math|term= x^2 |SZ=}} ist {{mathl|term= {{op:Matrix33| 0 | -q| 0 | 0| -p| -q| 1 | 0 | -p}} |SZ=,}} die Matrix zu
{{
Relationskette
| x^3
|| -px-q
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{op:Matrix33| -q| 0 |pq| -p| -q|p^2| 0 | -p| -q}} |SZ=,}} die Matrix zu
{{
Relationskette
| x^4
|| -px^2-qx
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{op:Matrix33| 0 |pq|q^2| -q|p^2| 2pq| -p| -q|p^2}} |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Körpererweiterung|
|SZ=
}}
ist daher die Determinante der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 3 | 0 | -2p| 0 | -2p| -3q| -2p| -3q| 2p^2||||}}
|SZ=,
}}
also gleich
{{
Relationskette/display
| 3 {{makl| -4p^3-9q^2 |}} -2p(-4p^2)
|| -4p^3 -27q^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist die Zahl {{math|term= D |SZ=}} aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kubische reduzierte Gleichung/Formel von Cardano/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kubischen Körpererweiterungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
geo9vzrux9thtbb3vnbndqq5upbqtmc
Körpererweiterung/Restklassendarstellung/Multiplikationsabbildung/Matrix/Beispiel
0
102971
1100026
1085135
2026-06-17T07:08:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100026
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| F
|| X^n+a_{n-1}X^{n-1} {{plusdots|}} a_2X^2+a_1X+a_0
| \in | K[X]
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|irreduzibles Polynom|
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} und
{{
Relationskette/display
| K
| \subseteq | K[X]/ {{makl| X^n+a_{n-1}X^{n-1} {{plusdots|}} a_2X^2+a_1X+a_0 |}}
| {{defeqr|}} | L
||
||
|SZ=
}}
die zugehörige
{{
Definitionslink
|endliche Körpererweiterung|
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Restklassenring von KX/Wichtigste Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bilden die Potenzen
{{
mathbed|term=
x^i
||bedterm1=
0 \leq i \leq n-1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei {{math|term= x |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Restklasse|
|SZ=
}}
von {{math|term= X |SZ=}} bezeichnet|
|ISZ=|ESZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
von {{math|term= L |SZ=.}} Zu einem
{{
Relationskette
| g
| \in | L
||
||
||
|SZ=
}}
wird die
{{
Definitionslink
|Multiplikationsabbildung|
|Kontext=linear|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \mu_g
| L | L
| y | gy
|SZ=,
}}
bezüglich der gegebenen Basis durch die
{{
Definitionslink
|Prämath=n \times n
|Matrix|
|SZ=
}}
beschrieben, deren Spalten aus den Koordinaten zu den Produkten
{{
mathbed|term=
g \cdot x^ {i}
||bedterm1=
0 \leq i \leq n-1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
bezüglich der Basis besteht. Wegen
{{
Relationskette
| x^0
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
stehen in der ersten Spalte einfach die Koordinaten von {{math|term= g |SZ=}} selbst. Zu {{math|term= x |SZ=}} ist diese Matrix gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix55| 0 | 0| \ldots| 0 | -a_0 | 1 | 0 | \ldots| 0 | -a_1 | 0 | 1 | \ldots| 0 | -a_2 |\vdots|\vdots| \ddots|\vdots|\vdots| 0 | 0| \ldots| 1 | -a_{n-1} }}
|SZ=
}}
beschrieben. Zu einem beliebigen Element
{{
Relationskette/display
| g
|| b_0 +b_1x +b_2x^2 {{plusdots}} b_{n-1}x^{n-1}
||
||
||
|SZ=
}}
wird die Matrix schnell kompliziert, wir führen nur die ersten beiden Spalten an
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix55|b_0 | -a_0b_{n-1} | \ldots|*|*|b_1 |b_0-a_1b_{n-1}| \ldots|*|*|b_2 |b_1-a_2b_{n-1}| \ldots|*|*|\vdots|\vdots| \ddots|\vdots|\vdots|b_{n-1} |b_{n-2}- a_{n-1} b_{n-1}| \ldots|*|* }}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Multiplikationsabbildung bei endlichen Körpererweiterungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lqep9s6rx7uxs68lm68eegocju114bt
Kommutative Algebra/Nicht freier, aber endlich erzeugter Modul/Bemerkung
0
103073
1100620
1085698
2026-06-17T10:36:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100620
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|R
||\Z
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| n
| \in | \N
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Relationskette
| M
|| {{op:Zmod| n |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Prämath=\Z
|Modul|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und wird von der
{{
Relationskette
| 1
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|erzeugt|
|Definitionsseitenname=Kommutative Algebra/Modultheorie/Erzeugendensystem/Definition
|SZ=.
}}
Allerdings gilt
{{
Relationskette
| n \cdot 1
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
die Familie {{math|term= (1) |SZ=}} ist also bei
{{
Relationskette
| n
|\neq| 0,1
||
||
||
|SZ=
}}
nicht linear unabhängig und keine
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=Modul|
|SZ=.
}}
Da auch für jeden anderen Erzeuger
{{
Relationskette
| \xi
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, dass
{{
Relationskette
|n \cdot \xi
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, ist {{math|term= M |SZ=}} als {{math|term= \Z|SZ=-}}Modul nicht frei. Wenn man {{math|term= M |SZ=}} als
{{
Definitionslink
|kommutativen Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auffasst, so ist {{math|term= M |SZ=}} als Modul über sich selbst frei. Bei
{{
Relationskette
|n
|| p
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer
{{
Definitionslink
|Primzahl|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= p |SZ=}} liegt ein {{math|term= {{op:Zmod|p}} |SZ=-}}
{{
Definitionslink
|Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Modultheorie (kommutative Algebra)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9pg5fq566oppjrxjubfkhd3x54vmavh
Schriftliches Multiplizieren/Jalousie-Verfahren/Bemerkung
0
103123
1100694
1035969
2026-06-17T10:48:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100694
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine alternative Möglichkeit, zwei im Dezimalsystem gegebene natürliche Zahlen algorithmisch zu multiplizieren, bietet das {{Stichwort|Jalousie-Verfahren|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Rauteverfahren oder Gitterverfahren|
|ISZ=|ESZ=,
}}
das wir an einem Beispiel erläutern wollen. Es soll die Multiplikation {{mathl|term= 5183 \cdot 475 |SZ=}} durchgeführt werden. Dazu legt man ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=mehr oder weniger|
|ISZ=|ESZ=
}}
rechteckiges Schema der Form
{{
Math/display|term=
{{Multiplikation/Jalousie-Verfahren/4x3/Unbenannt| 3 | 4 | 8 ||| 7| 1 ||||| 5| 5 |}}
|SZ=
}}
an, sodass für jedes Ziffernpaar eine Raute entsteht, die durch die vertikalen Striche in zwei Hälften unterteilt wird. Die Produkte der einstelligen Ziffern gemäß dem kleinen Einmaleins schreibt man in die zugehörige Raute, und zwar die Endziffer rechts und die Zehnerziffer links.
{{
Math/display|term=
{{Multiplikation/Jalousie-Verfahren/4x3/Unbenannt| 3 | 4 | 8 | 1 | 2 | 7 | 1 | 3 | 2 | 2| 1 | 5 | 5| 0 | 4 | 5 | 6 | 1 | 5 | 2 | 0 | 0| 7 | 4 | 0 | 3 | 5 | 0 | 5 | 2 | 5 || 1| 2 | 1 ||| | 2 | 4 | 6 | 1 | 9 | 2 | 5}}
|SZ=
}}
Dann addiert man die entstehenden Spalten aus einstelligen Zahlen zusammen, notiert die Endziffer der Summe darunter und verarbeitet den Übertrag eine Stelle weiter links. Das Gesamtergebnis steht unter der punktierten Linie. Für die Korrektheit dieses Algorithmus sei auf
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Zehnersystem/Schriftliches Multiplizieren/Jalousie-Verfahren/Korrektheit/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
verwiesen. Der Vorteil dieses Algorithmus ist, dass man nur das kleine Einmaleins und die Addition braucht, man muss keine Überträge {{Anführung|im Sinn}} haben.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der schriftlichen Multiplikation der natürlichen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iou8lybh9a8m1ox82h0o0b9habc8g2g
Total geordnete Menge/Verband/Beispiel
0
103189
1100350
1038366
2026-06-17T08:01:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100350
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|total geordnete Menge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= (M, \leq) |SZ=}} ist stets ein
{{
Definitionslink
|Verband|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
da ja zu zwei Elementen
{{
Relationskette
| x,y
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
das eine Element das Minimum und das andere das Maximum der beiden ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Verbandstheorie
|Kategorie2=Theorie der Ordnungsrelationen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a2cg665bvew3mz8kudcryrkmplhp9oc
Nachfolgergleichung/Beispiel
0
103240
1100101
1037225
2026-06-17T07:20:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100101
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= \N|SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Dedekind-Peano-Modell|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der natürlichen Zahlen, d.h. man hat nur die Nachfolgerabbildung
{{
Abbildung
|name=N
|\N|\N
||
|SZ=
}}
mit ihren charakteristischen Eigenschaften zur Verfügung. Damit kann man für jedes feste
{{
Relationskette
| c
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
die {{Stichwort|Nachfolgergleichung|SZ=}}
{{
Relationskette/display
|Nx
|| c
||
||
||
|SZ=
}}
formulieren. Dies ist eine Bedingungsgleichung, man sucht nach derjenigen Zahl {{math|term= x |SZ=,}} dessen Nachfolger die Zahl {{math|term= c |SZ=}} ist. Bei
{{
Relationskette
|c
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt diese Gleichung eine eindeutige Lösung, nämlich den Vorgänger von {{math|term= c |SZ=,}} der aufgrund der Injektivität der Nachfolgerabbildung und dem Induktionsaxiom eindeutig bestimmt ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Zahlentheorie/Formaler Aufbau/Induktion/Existenz des Vorgängers/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Hingegen besitzt die Gleichung
{{
Relationskette/display
|Nx
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
keine Lösung, da die {{math|term= 0 |SZ=}} kein Nachfolger einer natürlichen Zahl ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gleichungen
|Kategorie2=Theorie des Zählvorganges (Nachfolgernehmen)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
iikfoz84bftilre8jjxpa0qes08wmiq
Ganze Zahlen/Negative Zahlen/Direkt/Zählvorstellung/Bemerkung
0
103296
1100586
1085668
2026-06-17T10:32:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100586
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wie verhalten sich die ganzen Zahlen bezüglich der Zählvorstellung für die natürlichen Zahlen, die wir in der fünften Vorlesung kennengelernt haben? Die richtige Vorstellung ergibt sich, wenn man die Nachfolgerabbildung auf {{math|term= \Z|SZ=}} fortsetzt, indem man für eine negative Zahl
{{
Relationskette
| y
|| -a
||
||
||
|SZ=
}}
den Nachfolger als das Negative des Vorgängers von {{math|term= a |SZ=}} definiert, also
{{
Relationskette/display
| y^\prime
|| - (a-1)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|a
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies als {{math|term= 0 |SZ=}} zu lesen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die natürlichen Zahlen werden somit auf der Zahlengeraden von {{math|term= 0 |SZ=}} aus nach links mit {{math|term= -1,-2, ... |SZ=}} fortgesetzt. Der Nachfolgerschritt ist dann immer noch der eine Schritt nach rechts. Beispielsweise ergeben sich die Reihenfolgen
{{
Aufzählung5
| {{
Math/display|term=
... , - {{|}} {{|}} {{|}}, - {{|}} {{|}} , - {{|}} ,0, {{|}} , {{|}} {{|}} ,{{|}} {{|}} {{|}} ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
..., -NNN0, -NN0, -N0, 0,N0,NN0,NNN0, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
... ,\text{minus drei}, \text{minus zwei}, \text{minus eins}, \text{null}, \text{eins}, \text{zwei}, \text{drei}, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
... , -c,-b, -a,0, a,b,c, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
..., -3,-2,-1, 0,1,2,3, ...
|SZ=.
}}
}}
Es entsteht hier eine Symmetrie am Nullpunkt, wobei die negative Zahl {{mathl|term= -a|SZ=}} der positiven Zahl {{math|term= a |SZ=}} gegenüber liegt. Diese Symmetrie gilt insbesondere auf der Zahlengeraden.
{{
inputbild
|Integers-line|svg| 500px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=kismalac
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|SongkhaRekha|png| 500px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=TareqMahbub
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Wenn man die ganzen Zahlen dynamisch als
{{
Zusatz/Klammer
|text=gleichlange|
|ISZ=|ESZ=
}}
Schritte nach rechts bzw. nach links
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder nach vorne bzw. nach hinten oder nach oben bzw. nach unten|
|ISZ=|ESZ=
}}
interpretiert, so sehen die negativen Zahl so {{Anführung|natürlich}} wie die positiven Zahlen aus.
{{
inputbild
|Apples_in_a_bascket|jpg| 230px {{!}} left {{!}} |
|Text=Der Apfelkorb G
|Autor=
|Benutzer=Spirtu
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}} {{
inputbild
|Apples in a basket|jpg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Der Apfelkorb H
|Autor=
|Benutzer=Oxfordian Kissuth
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Welche Objekte bzw. Strukturen kann man mit den ganzen Zahlen zählen? Es gibt keine Mengen mit negativ vielen Elementen! Dennoch gibt es viele Situationen, wo man mit ganzen Zahlen sinnvoll zählen kann. Sobald es einen Prozess zusammen mit einem zugehörigen gegenläufigen Prozess gibt, wie etwa einen Schritt nach rechts bzw. einen Schritt nach links zu machen, oder wenn man zwei sehr große Haufen
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Körbe|
|ISZ=|ESZ=
}}
an Äpfeln hat, und der Prozess ist, einen Apfel von dem einen Haufen zu dem anderen Haufen zu transportieren
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit dem umgekehrten Transport als dem gegenläufigen Prozess|
|ISZ=|ESZ=,
}}
so kann man die möglichen
{{
Zusatz/Klammer
|text=hintereinander ausgeführten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Prozesse durch die ganzen Zahlen beschreiben: {{math|term= 7 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder deutlicher {{math|term= +7 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
bedeutet {{math|term= 7 |SZ=}} Äpfel von Haufen {{math|term= G |SZ=}} nach Haufen {{math|term= H |SZ=,}} {{math|term= -3 |SZ=}} bedeutet drei Äpfel von Haufen {{math|term= H |SZ=}} nach Haufen {{math|term= G |SZ=.}} Hierbei muss man willkürlich festlegen, welche Prozessrichtung man als positiv ansehen möchte. Auch in der Hauswirtschaft werden die Einnahmen positiv und die Ausgaben negativ verbucht. Damit zusammenhängend werden negative Zahlen häufig als Schulden und positive Zahlen als Guthaben interpretiert.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ganzen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c85v25xfuxiyxc1lhi43dbtkeet8pfi
Ganze Zahlen/Zählen/Prozess und Gegenprozess/Bemerkung
0
103322
1100588
1074802
2026-06-17T10:32:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100588
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{bildskip}}
{{
inputbild
|Apples_in_a_bascket|jpg| 230px {{!}} left {{!}} |
|Text=Der Apfelkorb G
|Autor=
|Benutzer=Spirtu
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}} {{
inputbild
|Apples in a basket|jpg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Der Apfelkorb H
|Autor=
|Benutzer=Oxfordian Kissuth
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Welche Objekte bzw. Strukturen kann man mit den ganzen Zahlen zählen? Es gibt keine Mengen mit negativ vielen Elementen! Dennoch gibt es viele Situationen, wo man mit ganzen Zahlen sinnvoll zählen kann. Sobald es einen
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{Stichwort|gerichteten|msw=Gerichteter Prozess|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{Stichwort|Prozess|SZ=}} zusammen mit einem zugehörigen gegenläufigen Prozess gibt, wie etwa einen Schritt nach rechts bzw. einen Schritt nach links zu machen, oder wenn man zwei sehr große Haufen
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Körbe|
|ISZ=|ESZ=
}}
an Äpfeln hat, und der Prozess ist, einen Apfel von dem einen Haufen zu dem anderen Haufen zu transportieren
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit dem umgekehrten Transport als dem gegenläufigen Prozess|
|ISZ=|ESZ=,
}}
so kann man die möglichen
{{
Zusatz/Klammer
|text=hintereinander ausgeführten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Prozesse durch die ganzen Zahlen beschreiben: {{math|term= 7 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder deutlicher {{math|term= +7 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
bedeutet {{math|term= 7 |SZ=}} Äpfel von Haufen {{math|term= G |SZ=}} nach Haufen {{math|term= H |SZ=}} übertragen, {{math|term= -3 |SZ=}} bedeutet drei Äpfel von Haufen {{math|term= H |SZ=}} nach Haufen {{math|term= G |SZ=}} übertragen. Hierbei muss man willkürlich festlegen, welche Prozessrichtung man als positiv ansehen möchte. Auch in der Hauswirtschaft werden die Einnahmen positiv und die Ausgaben negativ verbucht. Damit zusammenhängend werden negative Zahlen häufig als Schulden und positive Zahlen als Guthaben interpretiert.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ganzen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5t160fpffx5a80gclse8vp6pemzv7hv
Ganze Zahlen/Negative Zahlen/Direkt/Bezeichnungssysteme/Zahlengerade/Bemerkung
0
103323
1100583
1085666
2026-06-17T10:31:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100583
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die negativen Zahlen kann man ausgehend von jedem Bezeichnungsystem für die natürlichen Zahlen bilden, die neuen Zahlen ergeben sich ja einfach aus den natürlichen Zahlen, indem man ein Minuszeichen davorsetzt. Beispielsweise sind
{{
Aufzählung5
| {{
Math/display|term=
... , - {{|}} {{|}} {{|}}, - {{|}} {{|}} , - {{|}} ,0, {{|}} , {{|}} {{|}} ,{{|}} {{|}} {{|}} ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
..., -NNN0, -NN0, -N0, 0,N0,NN0,NNN0, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
... ,\text{minus drei}, \text{minus zwei}, \text{minus eins}, \text{null}, \text{eins}, \text{zwei}, \text{drei}, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
... , -c,-b, -a,0, a,b,c, ...
|SZ=.
}}
| {{
Math/display|term=
..., -3,-2,-1, 0,1,2,3, ...
|SZ=
}}
}}
angedeutete Auflistungen für alle ganzen Zahlen.
{{
inputbild
|Integers-line|svg| 500px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=kismalac
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|SongkhaRekha|png| 500px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=TareqMahbub
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Insbesondere kann man den Zahlenstrahl zu einer Zahlengeraden erweitern und links von der {{math|term= 0 |SZ=}} die negativen Zahlen {{math|term= -1,-2, ... |SZ=}} platzieren. Durch diese Anordnung entsteht eine Symmetrie am Nullpunkt, wobei die negative Zahl {{mathl|term= -a|SZ=}} der positiven Zahl {{math|term= a |SZ=}} gegenüber liegt. Diese Symmetrie gilt insbesondere auf der Zahlengeraden. Wenn man die ganzen Zahlen dynamisch als
{{
Zusatz/Klammer
|text=gleichlange|
|ISZ=|ESZ=
}}
Schritte nach rechts bzw. nach links
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder nach vorne bzw. nach hinten oder nach oben bzw. nach unten|
|ISZ=|ESZ=
}}
interpretiert, so sehen die negativen Zahl so {{Anführung|natürlich}} wie die positiven Zahlen aus.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ganzen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2jdqydmzco26ktqj74ny4jcz3qp2hsd
Kommutatives Binoid/FC(x,y)/(2x+2y=4x+4y)/Idempotenz/Beispiel
0
103411
1099980
1085077
2026-06-17T07:00:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099980
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Das Binoid
{{
Relationskette
|M
|| \mathsf{F} \mathsf{C}(x,y)/(2(x+y) {{=|}} 4(x+y))
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt das nichttriviale kombinatorische idempotente Element
{{
Relationskette
|e
|| 2(x+y)
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man dieses annulliert, so erhält man das nichtreduzierte Binoid
{{
Math/display|term=
\mathsf{F} \mathsf{C}(x,y)/ 2(x+y)
|SZ=,
}}
also nach Reduktion ein Achsenkreuz. Wenn man {{math|term= e |SZ=}} gleich der Einheit {{math|term= 0 |SZ=}} setzt, so erhält man das Gruppenbinoid
{{
Math/display|term=
\mathsf{F} \mathsf{C}(x,y)/ 2(x+y) =0
|SZ=,
}}
das über die Zuordnung
{{
Math/display|term=
x \mapsto (1,1),\, y \mapsto (-1,1)
|SZ=,
}}
zur Gruppe {{mathl|term= \Z \times {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=}} gehört. Algebraisch liegt die Gleichung
{{
Relationskette/display
| (XY)^2-1
|| (XY-1)(XY+1)
|| 0
||
||
|SZ=
}}
vor, das reell-geometrische Objekt besteht aus vier reellen Komponenten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kommutativen Binoide
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jodq1w5qhbh0nakpd1fpelo19vahjue
Elliptische Kurve/Weierstraßform/Bemerkung
0
103426
1100574
1085652
2026-06-17T10:30:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100574
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
In Charakteristik {{math|term= \neq 2,3 |SZ=}} lässt sich eine elliptische Kurve durch eine Weierstraßgleichung der Form
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3+ax+b
||
||
||
|SZ=
}}
in inhomogener bzw.
{{
Relationskette/display
| y^2z
|| x^3+axz^2+bz^3
||
||
||
|SZ=
}}
in homogener Form beschreiben. Dabei ist
{{
Relationskette/display
| -4a^3-27b^2
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
die Bedingung für die Glattheit. Bei
{{
Relationskette
|b
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} Parameter und {{mathl|term= (y,z) |SZ=}} sind stets Parameter im Kegel, {{mathl|term= (x,z) |SZ=}} dagegen nicht. Das Bündel {{mathl|term= {{op:Syz| x^2,y^2,z^2}}(3) |SZ=}} besitzt durch {{mathl|term= (x,-z,ax+bz) |SZ=}} einen nichttrivalen Schnitt, der allerdings eine Nullstelle im Punkt {{mathl|term= (0,1,0) |SZ=}} hat.
Wir ersetzen {{math|term= y |SZ=}} durch {{mathl|term= w+cz|SZ=,}} wir arbeiten also mit der neuen Variablen {{math|term= w |SZ=,}} die anderen Variablen bleiben gleich. Dann erhält man die neue Kurvengleichung
{{
Relationskette/align
| x^3+axz^2+bz^3 -zy^2
|| x^3+axz^2+bz^3 -z(w+cz)^2
|| x^3+axz^2+bz^3 -zw^2-2cwz^2-c^2z^3
|| x^3 -zw^2 +z^2 {{makl| {{makl| b-c^2 |}} z -2cw +ax |}}
|SZ=.
}}
Wir wählen {{math|term= c \neq 0 |SZ=.}} Dann ist jedenfalls das Tupel {{mathl|term= (x,-z, {{makl| b-c^2 |}} z -2cw +ax ) |SZ=}} nullstellenfrei und wir haben einen nullstellenfreien Schnitt von {{mathl|term= {{op:Syz| x^2,w^2,z^2}}(3) |SZ=,}} d.h. dies ist eine Realisierung von {{math|term= F_2 |SZ=}} als Syzygienbündel. Dabei sind {{mathl|term= (z,w) |SZ=}} Parameter und bei
{{
Relationskette/display
|b-c^2
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
auch {{mathl|term= (x,w) |SZ=}} Parameter. Letzteres kann man unter der Charakteristikbedingung stets erreichen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4oa9xejmphv1gmxpnw018gt3hbryhns
Ebene glatte Kurve/Grad 4/Normalform/Syzygienbündel/Bemerkung
0
103430
1100564
1085642
2026-06-17T10:28:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100564
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine ebene glatte Kurve vom Grad vier hat nach Takahashi, Geometric Properties of Plane Quartics, über {{math|term= {{CC}} |SZ=}} die Standardform
{{
Relationskette/display
| x^{3}z+(y^{3}+pyz^{2}+qz^{3})x+ry^{4}+sy^{3}z+ty^{2}z^{2}+uyz^{3}+vz^{4}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette/display
| x^{3}z+(py^{2}+qyz+rz^{2})xz+y^{4}+sy^{2}z^{2}+tyz^{3}+uz^{4}
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Im ersten Fall sind {{mathl|term= (x,z) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei {{math|term= r \neq 0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} {{
Zusatz/Klammer
|text=bei {{math|term= v \neq 0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Parameter. Wir schreiben die Gleichung als
{{
Math/display|term=
x^3 z + y^3 {{makl| x +ry +sz |}} + z^2 {{makl| pxy +qxz+ ty^{2} +uyz+vz^{2} |}}
|SZ=.
}}
Dies liefert den globalen Schnitt {{mathl|term= (z,x +ry +sz, pxy +qxz+ ty^{2} +uyz+vz^{2} ) |SZ=}}
{{
Math/display|term=
{\mathcal O}_Y \longrightarrow {{op:Syz| x^3,y^3,z^2|}} (4) \subseteq {\mathcal O}_Y(1) \oplus {\mathcal O}_Y(1) \oplus {\mathcal O}_Y(2)
|SZ=.
}}
Die gemeinsame Nullstellenmenge dieses Schnittes auf der Kurve ist durch {{mathl|term= (z, x+ry, pxy +ty^2) |SZ=}} gegeben. Bei
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sind alle Variablen gleich {{math|term= 0 |SZ=,}} da gibt es also keine Nullstelle. Bei
{{
Relationskette
| y
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
|px+ty
|| 0
|| x+ry
||
||
|SZ=
}}
und damit ist auch
{{
Relationskette/display
| t
|| rp
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn wir dies ausschließen, so liegt ein nullstellenfreier Schnitt vor, das Syzygienbündel ist stark semistabil und alles vom Grad {{math|term= 4 |SZ=}} gehört zum tight closure. Das Element {{math|term= xy^2z|SZ=}} gehört aber nicht zum Ideal, da es in der Kurvengleichung nicht vorkommt.
Im Fall
{{
Relationskette
| t
|| rp
||
||
||
|SZ=
}}
haben wir im Punkt
{{
Relationskette/display
|P
|| (-r,1,0)
||
||
||
|SZ=
}}
eine gemeinsame Nullstelle. Diese ist einfach, da bei
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
die Zerlegung
{{
Relationskette
| y^3x+ry^4
|| y^3 (x+ry)
||
||
||
|SZ=
}}
zeigt, dass {{math|term= x+ry|SZ=}} im Punkt einfach verschwindet. Wir erhalten eine kurze exakte Sequenz
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {\mathcal O}(P) \longrightarrow {{op:Syz| x^3,y^3,z^2|}} (4) \longrightarrow {\mathcal O}(-P) \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
die zeigt, dass das Syzygienbündel nicht semistabil ist. Wir twisten mit {{math|term= {\mathcal O}(1) |SZ=.}} Dann bekommt das Geradenbündel rechts den
Grad {{math|term= 3 |SZ=}} und somit ist alles vom Grad {{math|term= 5 |SZ=}} im tight closure des Ideals. Das Element {{math|term= x^2y^2z|SZ=}} gehört aber nicht zum Ideal, da im Polynomring {{mathl|term= F \in (x^3,y^3,z^2) |SZ=}} gilt und somit eine Gleichung
{{
Relationskette
| x^2y^2z
|| Ax^3 +By^3+Cz^2
||
||
||
|SZ=
}}
modulo {{math|term= F |SZ=,}} die im Polynomring eine homogene Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^2y^2z
|| Ax^3 +Bx^3+Cz^2+DF
||
||
||
|SZ=
}}
bedeutet, schon im Polynomring selbst gelten müsste.
Im zweiten Fall sind {{mathl|term= (x,z) |SZ=}} Parameter und bei
{{
Relationskette
|u
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
auch {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} Parameter. Wir multiplizieren die Gleichung mit {{math|term= z |SZ=}} und schreiben das Ergebnis als
{{
Math/display|term=
x^3 z^2 + z^3 {{makl| uz^2+qxy +sy^2+rxz+tyz |}} +y^2 {{makl| zy^2+pxz^2 |}}
|SZ=.
}}
Dies liefert einen globalen Schnitt
{{
Math/display|term=
{\mathcal O}_Y \longrightarrow {{op:Syz| x^3,z^3 ,y^2 |}} (5)
|SZ=.
}}
Die gemeinsame Nullstellenmenge ist {{mathl|term= (z, y (qx +sy), 0 ) |SZ=,}} das ist also der Punkt {{math|term= P=(1,0,0) |SZ=.}} Die Kurvengleichung wird bei
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette/display
| y^4
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann haben wir
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {\mathcal O}(4 P) \longrightarrow {{op:Syz| x^3,z^3,z^2|}} (5) \longrightarrow {\mathcal M} \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
und das Syzygienbündel ist stark semistabil. Jedenfalls ist alles vom Grad {{math|term= 4 |SZ=}} im tight closure. Das Element {{mathl|term= x^2yz|SZ=}} gehört nicht zu diesem Ideal.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ebenen projektiven Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fdl38ov6tu6nip4m9flbi6x2xlpkonu
Ebene glatte Kurve/Grad 4/Normalform/Syzygienbündel/2/Bemerkung
0
103506
1100563
1085641
2026-06-17T10:28:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100563
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine ebene glatte Kurve vom Grad vier hat nach Shioda, , die Standardform
{{
Relationskette/display
|F
|| x^{3}z+ x p(y,z)+ q(y,z)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist {{math|term= p |SZ=}} ein homogenes Polynom vom Grad {{math|term= 3 |SZ=}} in den Variablen {{math|term= y,z|SZ=}} und {{math|term= q |SZ=}} ein homogenes Polynom vom Grad {{math|term= 4 |SZ=}} in den Variablen {{math|term= y,z|SZ=.}} Dabei ist
{{
Relationskette
|q
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
da sonst die Kurve reduzibel wäre. Daher können wir durch eine Variablentransformation in {{math|term= y,z|SZ=}} annehmen, dass sowohl {{math|term= y^4 |SZ=}} als auch {{math|term= z^4 |SZ=}} in {{math|term= q |SZ=}} und damit in {{math|term= F |SZ=}} nichttrivial vorkommen. Somit sind {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} und {{mathl|term= (x,z) |SZ=}} Parameter. Wir schreiben
{{
Relationskette
|p
|| ry^2+sz^2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|q
|| ty^2+uz^3
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir multiplizieren die Gleichung mit {{math|term= z |SZ=}} und erhalten aus
{{
Math/display|term=
x^3 z^2 +x z p +zq=0
|SZ=,
}}
dass
{{
Math/display|term=
( z^2,sx + uz, rxz + tz )
|SZ=
}}
ein globaler Schnitt
{{
Math/display|term=
{\mathcal O}_Y \longrightarrow {{op:Syz| x^3,z^3 ,y^2 |}} (5)
|SZ=
}}
ist. Dieser Schnitt hat eine Nullstelle in einem Punkt {{math|term= P |SZ=}} der Kurve genau dann, wenn die Koordinaten des Punktes
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|sx
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Bei
{{
Relationskette/display
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
wäre auch
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
das kann nicht sein. Also ist bei
{{
Relationskette
|s
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
der Schnitt nullstellenfrei. D.h. wir haben in diesem Fall eine kurze exakte Sequenz aus lokal freien Garben
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {\mathcal O}_Y \longrightarrow {{op:Syz| x^3,z^3,y^2|}} (5) \longrightarrow {\mathcal M} \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= \mathcal M |SZ=}} den Grad {{math|term= 8 |SZ=}} besitzt. Wir tensorieren mit {{math|term= {\mathcal O}_Y(-1) |SZ=}} und erhalten
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {\mathcal O}_Y(-1) \longrightarrow {{op:Syz| x^3,z^3,y^2|}} (4) \longrightarrow {\mathcal M}(-1) \cong {\mathcal O}_Y(1) \longrightarrow 0
|SZ=.
}}
Die Kohomologieklasse {{mathl|term= {{op:Bruch|z^3| xy}} |SZ=}} rechts rührt von einer Klasse im Syzygienbündel her. Kommt nicht von links her. Im Frobeniusabschluss? {{mathl|term= x^2z^2 |SZ=.}}
Es sei nun
{{
Relationskette
|s
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Math/display|term=
( z, u, rx + t )
|SZ=
}}
ein globaler Schnitt
{{
Math/display|term=
{\mathcal O}_Y \longrightarrow {{op:Syz| x^3,z^3 ,y^2 |}} (4)
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette/display
| y^3( \alpha x + \beta y)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette
|u
|| r
||t
|| 0
||
|SZ=,
}}
es liegt also eine Nullstelle in {{mathl|term= (1,0,0) |SZ=}} vor. Zur Bestimmung der Vielfachheit arbeiten wir mit affinen Koordinaten, wir betrachten die affine Kurvengleichung
{{
Relationskette/display
| z+ p(y,z)+ q(y,z)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Daraus folgt, dass {{math|term= y |SZ=}} ein lokaler Parameter in {{math|term= P |SZ=}} ist und dass {{math|term= z |SZ=}} die Ordnung {{math|term= 2 |SZ=}} besitzt. Dann hat {{math|term= u |SZ=}} auch die Ordnung {{math|term= 1 |SZ=}} (?)
Wir erhalten eine destabilisierende kurze exakte Sequenz{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {\mathcal O}( P) \longrightarrow {{op:Syz| x^3,y^3,z^2|}} (4) \longrightarrow {\mathcal O}(- P) \longrightarrow 0
|SZ=.
}}
Wir tensorieren mit {{math|term= {\mathcal O}_Y( 1) |SZ=,}} dadurch werden beide Seiten positiv und alles vom Grad {{math|term= \geq 5 |SZ=}} liegt im tight closure. Es ist
{{
Math/display|term=
F= x^{3}z+ r xy^2 + q(y,z) \in (x^3,z^3, y^2)
|SZ=.
}}
Daher ist {{mathl|term= x^2yz^2 \notin (x^3,z^3, y^2) |SZ=}} modulo {{math|term= F |SZ=,}} da dies sonst auch im Polynomring gelten würde.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der ebenen projektiven Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dq5onqpblnba7vmfuwzkumrfhhwsagm
Polynomring/Differentialoperatoren/Unitär/Bemerkung
0
103684
1100656
1085752
2026-06-17T10:42:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100656
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Differentialoperatoren {{mathl|term= {{op:Bruch| \partial^\alpha| \alpha!}} |SZ=}} haben die besondere Eigenschaft, dass sie {{math|term= X^\alpha|SZ=}} auf {{math|term= 1 |SZ=}} abbilden. Generell gibt es für jedes Polynom
{{
Relationskette
|f
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
einen Operator, der dieses Polynom auf {{math|term= 1 |SZ=}} abbildet. Wenn {{math|term= f |SZ=}} die Form
{{
Relationskette/display
|f
|| \sum_{\beta{{=}} d} c_\beta X^\beta + \sum_{\beta < d} c_\beta X^\beta
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem
{{
Relationskette
|c_\alpha
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
vom Grad {{math|term= d |SZ=}} für ein bestimmtes {{math|term= \alpha|SZ=,}} so ist {{math|term= {{op:Bruch| \partial^\alpha|\alpha!|}} |SZ=}} ein Operator, der {{math|term= f |SZ=}} auf {{math|term= c_\alpha|SZ=}} abbildet.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der formalen partiellen Ableitungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tmz7h0qz9e5uoqh30tucgcfx7ewaszo
A1-Singularität/Primideal/Symbolische Potenz/Beispiel
0
103880
1099695
1084790
2026-06-17T06:15:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099695
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im Ring
{{
Relationskette
|R
|| K[X,Y,Z]/ {{makl| XY-Z^2 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
das Primideal
{{
Relationskette
| {{idealp|}}
|| (X,Z)
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}}^2
|| {{makl| X^2,XZ,Z^2 |}}
|| {{makl| X^2,XZ,XY|}}
|| (X) {{makl| X,Z,Y|}}
||
|SZ=.
}}
Dagegen gilt wegen
{{
Relationskette/display
|X
|| {{op:Bruch| 1 |Y}} \cdot Z^2
||
||
||
|SZ=
}}
in {{mathl|term= R_{{idealp}} |SZ=}} die Zugehörigkeit {{mathl|term= X \in {{idealp|}}^{(2)} |SZ=}} und somit
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}}^2
|| ( X ) {{makl| X,Y,Z|}}
| \subset | (X)
|| {{idealp|}}^{(2)}
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der symbolischen Potenzen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der monomiale Standardkegel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mhspaef10otrd8u54prothsjt3e7zju
Neilsche Parabel/Selbstprodukt/Hauptteilmodul/Beispiel
0
103884
1100113
1085217
2026-06-17T07:22:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100113
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
|R
|| K[X,Y]/(X^2-Y^3)
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Relationskette/align
| R {{tensor|K}} R
| \cong| R[A,B] / {{makl| 2XA + A^2 -3Y^2B-3YB^2-B^3 |}}
| \cong| K[X,Y,A,B] {{makl| X^2-Y^3, 2XA + A^2 -3Y^2B-3YB^2-B^3 |}}
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differentialoperatoren/Hauptteilring/Ableitungsbeschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Zur Bestimmung des singulären Ortes berechnen wir die Jacobi-Matrix dieser Restklassendarstellung. Es ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix24| 2X| -3Y^2| 0 | 0| 2A| -6YB-3B^2| 2X+2A| -3Y^2-6YB -3B^2}}
|SZ=.
}}
Dies ist bei
{{
Relationskette/display
|X
|| Y
|| 0
||
||
|SZ=
}}
und bei
{{
Relationskette
| A
|| -X
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|B
|| -Y
||
||
||
|SZ=
}}
singulär.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des Hauptteilmoduls
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pn1jlm5fs95yzuc6ximib2st8nri0pm
Polynomring/Monomiales Ideal/Symbolische Potenzen/Beispiel
0
103975
1100153
1085272
2026-06-17T07:29:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100153
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das Ideal
{{
Relationskette/display
| {{ideala|}}
|| (XY,XZ,YZ)
|| (X,Y) \cap (X,Z) \cap (Y,Z)
||
||
|SZ=
}}
im Polynomring {{mathl|term= K[X,Y,Z] |SZ=.}} Daran kann man direkt die minimalen Primoberideale ablesen. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{ideala|}}^{(2)}
|| (X,Y)^2 \cap (X,Z)^2 \cap (Y,Z)^2
||
||
||
|SZ=
}}
und da gehört {{math|term= XYZ|SZ=}} dazu. Allerdings gehört {{math|term= XYZ|SZ=}} nicht zu {{mathl|term= {{ideala|}}^2 |SZ=,}} es liegt also eine echte Inklusion
{{
Relationskette
| {{ideala|}}^2
| \subset | {{ideala|}}^{(2)}
||
||
||
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der symbolischen Potenzen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5sv1ynrrj7ael3zi6d3yujys2c8mlc5
Kommutative Algebra/Modultheorie/Gleichheit bei Summierung zwischen Zeilen und Spalten/Bemerkung
0
104357
1100619
1035243
2026-06-17T10:36:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100619
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es ist
{{
Relationskette/display
| \sum_{\sigma \in S_n } sgn(\sigma) \cdot \prod_{i \in \{1, ..., n\} } a_{i, \sigma (i)}
|| \sum_{\sigma \in S_n } sgn(\sigma) \cdot \prod_{i \in \{1, ..., n\} } a_{\sigma (i), i}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ergibt sich aus
{{
Relationskette/align
| \sum_{\sigma \in S_n } sgn(\sigma) \cdot \prod_{i \in \{1, ..., n\} } a_{i, \sigma (i)}
|| \sum_{\sigma \in S_n } sgn(\sigma^{-1}) \prod_{i \in \{1, ..., n\} } a_{\sigma^{-1}(i), i}
|| \sum_{\sigma \in S_n } sgn(\sigma) \cdot \prod_{i \in \{1, ..., n\} } a_{\sigma (i), i}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Kommutative Algebra
|Kategorie2=Modultheorie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mch8ql1qrl174lw0ld6ift1f0zkxome
Fermat-Kubik/Z mod 3/Gruppenoperation/Invariantenring/Beispiel
0
104378
1099884
1084980
2026-06-17T06:45:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099884
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten auf
{{
Relationskette/display
|S
|| K[X,Y,Z]/ {{makl| X^3+Y^3-Z^3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Operation von {{mathl|term= {{op:Zmod| 3 |}} |SZ=,}} wobei ein Erzeuger durch
{{
Math/display|term=
X \mapsto \zeta X,\, Y \mapsto \zeta Y, \, Z \mapsto \zeta^2 Z
|SZ=
}}
operiere. Aus der Bedingung
{{
Relationskette/display
|(x,y,z)
|| (\zeta x, \zeta y, \zeta^2 z)
||
||
||
|SZ=
}}
folgt direkt, dass der Nullpunkt der einzige Fixpunkt der Operation ist. Außerhalb dieses Punktes ist die Operation frei und dort ist der Quotient etale. Es sei {{math|term= R |SZ=}} der Invariantenring. Dieser ist normal Cohen-Macaulay und hat eine rationale Singularität.
Invariante Erzeuger sind
{{
Math/display|term=
X^3,X^2Y, XY^2, Y^3, XZ, YZ
|SZ=.
}}
Die invarianten Differentialoperatoren sind die Differentialoperatoren von {{math|term= R |SZ=.}} Insbesondere gibt es außer der Identität keine unitären Differentialoperatoren. Der Invariantenring wird durch die {{math|term= 2 \times 2 |SZ=-}}Minoren der Matrix
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix34| x^3| x^2y| xy^2| xz | x^2y| xy^2| y^3| yz| x^2z^2| xyz^2| y^2z^2| x^3+y^3||||||||||||}}
|| {{op:Matrix34| A | B | C | E | B | C | D | F | E^2|EF|F^2|A+D||||||||||||}}
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Wir behaupten, dass der Quotientenkörper des Invariantenringes der rationale Funktionenkörper in den zwei Erzeugern
{{
mathkor|term1=
{{op:Bruch| X | Y}}
|und|term2=
{{op:Bruch|Z^2|Y}}
|SZ=
}}
ist. Zunächst gehört
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| Z | Y}} |}}^3
|| {{makl| {{op:Bruch| X | Y}} |}}^3 +1
||
||
||
|SZ=
}}
da dazu. Ferner gehört auch
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| Z | Y^2}}
|| {{op:Bruch|Z^3|Y^3}} \cdot {{op:Bruch| Y | Z^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
dazu. Damit gehört auch
{{
Relationskette/display
|YZ
|| {{op:Bruch|Z^2|Y}} \cdot {{op:Bruch|Y^2|Z}}
||
||
||
|SZ=
}}
dazu. Also gehört auch
{{
Relationskette/display
|Z^3
|| YZ \cdot {{op:Bruch|Z^2|Y}}
||
||
||
|SZ=
}}
und damit auch
{{
mathkor|term1=
Y^3
|und|term2=
X^3
|SZ=
}}
dazu. Wenn man
{{
Relationskette/display
|U
|| {{op:Bruch| X | Y}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|V
|| {{op:Bruch|Z^2|Y}}
||
||
||
|SZ=
}}
setzt, so ist
{{
Relationskette/display
|X^3
|| {{op:Bruch|U^3V^3| {{makl| U^3+1 |}}^2 }}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|X^2Y
|| {{op:Bruch|U^2V^3| {{makl| U^3+1 |}}^2 }}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|XY^2
|| {{op:Bruch|UV^3| {{makl| U^3+1 |}}^2 }}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|Y^3
|| {{op:Bruch|V^3| {{makl| U^3+1 |}}^2 }}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| YZ
|| {{op:Bruch|V^2|U^3+1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|XZ
|| {{op:Bruch|UV^2|U^3+1}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Kohomologieklasse {{mathl|term= {{op:Bruch|Z^2|XY}} |SZ=}} wird auf {{mathl|term= {{op:Bruch|\zeta Z^2|XY}} |SZ=}} abgebildet, ist also nicht invariant, die invariante Klasse {{mathl|term= {{op:Bruch|Z^2|XY}} + {{op:Bruch|\zeta Z^2|XY}} + {{op:Bruch|\zeta^2 Z^2|XY}} |SZ=}} ist {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Invariantentheorie (Algebra)
|Kategorie2=Theorie der unitären Differentialoperatoren
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
d3jpeweqf5ieyofknrnfuao1o2a28c6
Algebraische Differentialoperatoren/Rational/Projektiver Raum/Bemerkung
0
104453
1100542
1085613
2026-06-17T10:25:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100542
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den affinen Raum {{mathl|term= {{op:Affiner Raum| n | K}} |SZ=}} und den projektiven Raum {{mathl|term= {{op:Projektiver Raum| n | K}} |SZ=.}} Die projektiven Koordinaten seien {{mathl|term= y_0,y_1 {{kommadots|}} y_n |SZ=,}} ein affiner Ausschnitt davon ist
{{
Relationskette/display
|D_+(y_0)
|| {{op:Spec|K[ {{op:Bruch| y_1 | y_0 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch| y_n | y_0 }} ] |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette/display
|u_i
|| {{op:Bruch| y_i | y_0 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann sind die partiellen Ableitungen {{mathl|term= \partial_{u_i } |SZ=}} auf die anderen affinen Stücke ausdehnbar. Mit
{{
Relationskette/display
|D_+(y_n)
|| {{op:Spec| K[ {{op:Bruch| y_0 | y_n }} {{kommadots|}} {{op:Bruch| y_{n-1}| y_n }} ] |}}
|| {{op:Spec| K[ {{op:Bruch|u_j |u_n }} , j \neq 0, n ,\, {{op:Bruch| 1 |u_n }} ] |}}
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist
{{
Relationskette/display
| \partial_{u_j } {{makl| {{op:Bruch|u_r|u_s}} |}}
|| \begin{cases} 0 \, , \text{ bei } r, s \neq j \, , \\ {{op:Bruch| 1 |u_s}} \, , \text{ bei } r {{=|}} j \, , \\ - {{op:Bruch|u_r|u_s^2}} \, , \text{ bei } s {{=|}} j \, .\end{cases}
||
||
|SZ=
}}
Somit handelt es sich um eine Derivation auf dem projektiven Raum.
{{
Relationskette/display
| y_i \partial_{y_j } {{makl| {{op:Bruch| y_r| y_s}} |}}
|| \begin{cases} 0 \, , \text{ bei } r,s \neq j \, , \\ {{op:Bruch| y_i | y_s}} \, , \text{ bei } r {{=|}} j \, , \\ - {{op:Bruch| y_i y_r| y_s^2}} \, , \text{ bei } s {{=|}} j \, .\end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
Speziell ist für {{mathl|term= y_0 \partial_{y_j } |SZ=}}
{{
Relationskette/display
| y_0 \partial_{y_j } {{makl| {{op:Bruch| y_r| y_s}} |}}
|| \begin{cases} 0 \, , \text{ bei } r,s \neq j \, , \\ {{op:Bruch| y_0 | y_s}} {{=|}} {{op:Bruch| 1 |u_s}} \, , \text{ bei } r {{=|}} j \, , \\ - {{op:Bruch| y_0 y_r| y_s^2}} {{=|}} - {{op:Bruch| 1 |u_s}} \cdot {{op:Bruch|u_r|u_s}} \, , \text{ bei } s {{=|}} j \, ,\end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
das stimmt also mit {{mathl|term= \partial_{u_j } |SZ=}} überein.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Differentialoperatoren auf Funktionenkörpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sokasm4cjt77m9if5p4k69j8t9gwy0r
Polynomiale Abbildung/Standardaufblasung/Affine Koordinaten/Bemerkung
0
104473
1100653
1085747
2026-06-17T10:41:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100653
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\pi
| {{op:Affiner Raum| n | K}} | {{op:Affiner Raum| n | K}}
| (y_1 {{kommadots|}} y_n) | (x_1 {{kommadots|}} x_n) {{=|}} (y_1 , y_1y_2 {{kommadots|}} y_1 y_n)
|SZ=,
}}
beschreibt einen affinen Ausschnitt der Aufblasung des Nulllpunktes des affinen Raumes. Auf den Kähler-Differentialen induziert dies die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| \pi^*\Omega_{ {{op:Affiner Raum| n | K}} } | \Omega_{ {{op:Affiner Raum| n | K}} }
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= dx_1 \mapsto dy_1 |SZ=}} und {{mathl|term= dx_i \mapsto d(y_1y_i)= y_1dy_i + y_idy_1 |SZ=.}} Somit ist
{{
Relationskette/display
|\Omega_{ {{op:Affiner Raum| n | K}} {{|}} {{op:Affiner Raum| n | K}} }
|| R^{n-1} /( y_1 dy_i,\, i {{=}} 2 {{kommadots|}} n )
| \cong| {{makl| R/(y_1) |}}^{n-1}
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist auch {{mathl|term= i_* \Omega_{E'} |SZ=,}} wobei hier {{math|term= E'|SZ=}} den affinen Ausschnitt des exzeptionelen Divisors bezeichnet.
Bei
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist das der Restklassenring zum Hauptideal {{mathl|term= (y_1) |SZ=,}} das den exzeptionellen Ort beschreibt. Dort ist
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow \pi^*\Omega_{ {{op:Affiner Raum| 2 |K}} } \cong {{op:Strukturgarbe| \widetilde{ {{op:Affiner Raum| 2 |K}} } }}^2 \longrightarrow \Omega_{ \widetilde{ {{op:Affiner Raum| 2 |K}} } } \longrightarrow i_* {{op:Strukturgarbe|E}}(-2) \longrightarrow 0
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Aufblasungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dj45lnr7nwvt8o7nz269ztlp1tdkpu1
Standardquadrik/4 Variablen/Monomial/Unitärer Differentialoperator/Beispiel
0
104483
1100321
1038186
2026-06-17T07:57:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100321
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir knüpfen an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Standardquadrik/4_Variablen/Unterringrealisierung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
an und betrachten
{{
Relationskette/display
| K[X,Y,Z,W]/(XY-ZW)
| \cong| K[S_1T_1, S_2T_2 , S_1T_2, S_2T_1 ]
| \subseteq | K[S_1,S_2,T_1,T_2]
||
||
|SZ=.
}}
Im Polynomring ist {{mathl|term= \partial_{S_1 } \partial_{T_1 } |SZ=}} ein unitärer Differentialoperator, der
{{
Relationskette
|X
||S_1T_1
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{math|term= 1 |SZ=}} abbildet. Die Restklassenbeschreibung dieses Operators auf der Quadrik erhält man, wenn man {{mathl|term= \partial_{S_1 } \partial_{T_1 } |SZ=}} auf allen Monomen in {{mathl|term= X,Y,Z,W|SZ=}} vom Grad {{math|term= \leq 2 |SZ=}} auswertet und auf den Unterring projiziert. Dies ergibt den Operator
{{
Relationskette/display
|F
|| \partial_X + X \partial^2_X + Z \partial_X \partial_Z+ Y \partial_Z \partial_W+ W \partial_X \partial_W
||
||
||
|SZ=,
}}
Es ist in der Tat
{{
Relationskette/display
|F(XY-ZW)
|| Y-Y
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|F(X^2Y-XZW)
|| 2XY -ZW +2XY+ZW-ZW-ZW
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|F(XY^2-YZW)
|| Y^2 -Y^2
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|F(XYZ-Z^2W)
|| YZ +YZ -2YZ
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|F(XYW-ZW^2)
|| YW -2YW +YW
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der unitären Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Standardquadrik in vier Variablen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3i4fw9nb5muxazhlhbzyzw7b9tmlqpz
Algebraische Differentialoperatoren/Rational/Aufblasung/Bemerkung
0
104484
1100541
1085612
2026-06-17T10:25:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100541
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den affinen Raum {{mathl|term= {{op:Affiner Raum| n | K}} |SZ=}} und die Aufblasung {{math|term= \tilde{X} |SZ=}} davon im Nullpunkt. Ein affiner Ausschnitt davon ist
{{
Math/display|term=
{{op:Spec|K[ x_1, {{op:Bruch| x_2 | x_1 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch| x_n | x_1 }} ] |}}
|SZ=.
}}
Die partiellen Ableitungen {{mathl|term= \partial_i |SZ=}} sind nicht fortsetzbar auf die Aufblasung, die {{mathl|term= x_i \partial_i |SZ=}} sind fortsetzbar und sind Derivationen vom Grad {{math|term= 0 |SZ=.}} Wenn man von
{{
Relationskette/display
| \widetilde{ {{op:Affine Ebene| K |}} }
|| \operatorname{Proj} K[X,Y,Z,W]/(XY-ZW)
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= X,Z |SZ=}} vom Grad {{math|term= 0 |SZ=}} und {{mathl|term= Y,W |SZ=}} vom Grad {{math|term= 1 |SZ=}} ausgeht und den unitären Operator aus
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Standardquadrik/4 Variablen/Monomial/Unitärer Differentialoperator/Beispiel
|Nr=
|SZ=,
}}
also
{{
Math/display|term=
\partial_X + X \partial^2_X + Z \partial_X \partial_Z+ Y \partial_Z \partial_W+ W \partial_X \partial_W
|SZ=,
}}
betrachtet, so besitzt dieser in der gegebenen Graduierung den Grad {{math|term= 0 |SZ=.}} Auf {{mathl|term= K[X, {{op:Bruch| Z | X}} ] |SZ=}} bildet dies {{math|term= X |SZ=}} auf {{math|term= 1 |SZ=}} und {{mathl|term= {{op:Bruch| Z | X}} |SZ=}} auf
{{
Relationskette
| - {{op:Bruch| Z | X^2}} + 2 {{op:Bruch| Z | X^2}} - {{op:Bruch| Z | X^2}}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ab. Auf {{mathl|term= K[Z, {{op:Bruch| X | Z}} ] |SZ=}} bildet dies {{math|term= Z |SZ=}} auf {{math|term= 0 |SZ=}} und {{mathl|term= {{op:Bruch| X | Z}} |SZ=}} auf
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| 1 |Z}} - {{op:Bruch| 1 |Z}}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ab. Es gibt also auf nichtaffinen, semiaffinen
{{
Zusatz/Klammer
|text=eigentlich über einem affinen Schema|
|ISZ=|ESZ=
}}
(globale nichtkonstante) unitäre Differentialoperatoren. Die birationale Beschreibung dieses Operators ist einfach
{{
Relationskette/display
| \partial_X + X \partial^2_X + Z \partial_X \partial_Z
|| {{makl| 1+ X \partial_X + Z \partial_Z |}} \partial_X
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist ja nur die Wirkungsweise des Operators auf den Monomen {{mathl|term= X^iZ^j |SZ=}} relevant, und diese werden durch die beiden hinteren Summanden des Operators annulliert.
Wenn man zusätzlich an einem weiteren Punkt {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} aufbläst, so ist dieser Operator auf der Gesamtaufblasung nicht global definiert. Es ist ja
{{
Relationskette/display
| F {{makl| {{op:Bruch|X-a|Z-b}} |}}
|| {{makl| 1+ X \partial_X + Z \partial_Z |}} {{op:Bruch| 1 |Z-b}}
|| {{op:Bruch| 1 |Z-b}} - Z {{op:Bruch| 1 |(Z-b)^2}}
|| {{op:Bruch|Z-b -Z|(Z-b)^2}}
|| {{op:Bruch| -b |(Z-b)^2}}
|SZ=,
}}
was bei
{{
Relationskette
| b
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
nicht zum Bewertungsring des exzeptionellen Divisors gehört, obwohl {{mathl|term= {{op:Bruch|X-a|Z-b}} |SZ=}} dazugehört.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Differentialoperatoren auf Funktionenkörpern
|Kategorie2=Theorie der Aufblasungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9ifylnoc1gf1ryf74w1n80raq1jpbuz
Hyperfläche/Fermat-Brieskorn/Milnorzahl/Beispiel
0
104510
1099948
1036277
2026-06-17T06:55:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099948
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch ein Polynom der Form
{{
Relationskette/display
|F
|| X^a +Y^b+Z^c
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Hyperfläche im Nullpunkt
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit
{{
Relationskette/k
|a,b,c
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Körper sei so, dass die Exponenten in {{math|term= K |SZ=}} von {{math|term= 0 |SZ=}} verschieden seien. Das
{{
Definitionslink
|Jacobiideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| aX^{a-1}, bY^{b-1}, cZ^{c-1} }}
|| {{makl| X^{a-1}, Y^{b-1}, Z^{c-1} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Im Restklassenring
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Polynomring/Global isolierte Singularität/Globale und lokale Milnoralgebra/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| K[X,Y,Z]_{(0,0,0)} / {{makl| X^{a-1}, Y^{b-1}, Z^{c-1} }}
|| K[X,Y,Z] / {{makl| X^{a-1}, Y^{b-1}, Z^{c-1} }}
||
||
||
|SZ=
}}
bilden die Monome
{{
mathbed|term=
X^iY^jZ^k
|mit|bedterm1=
0 \leq i \leq a-1,\, 0 \leq j \leq b-1,\, 0 \leq k \leq c-1,\,
||bedterm2=
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
und somit ist die
{{
Definitionslink
|Milnorzahl|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieser Hyperfläche gleich {{mathl|term= (a-1)(b-1)(c-1) |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Milnorzahl für Hyperflächen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qeb00yzqldqcy4dwjkuu3zskoap1sfj
Hyperfläche/Variablenprodukt/Milnorzahl/Beispiel
0
104513
1099950
1085041
2026-06-17T06:55:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099950
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch ein Polynom der Form
{{
Relationskette/display
|F
|| X_1 \cdots X_n
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Hyperfläche im Nullpunkt. Das
{{
Definitionslink
|Jacobiideal|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
|J_F
|| {{makl| X_2 \cdots X_n , X_1 X_3 \cdots X_n {{kommadots|}} X_1 \cdots X_{n-1} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten den Restklassenring {{mathl|term= K[X_1 {{kommadots|}} X_n]_{(0{{kommadots|}} 0)} / J_F |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist dieser eindimensional und die Milnorzahl ist {{math|term= 1 |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|n
| \geq | 3
||
||
||
|SZ=
}}
hingegen sind die Monome
{{
Math/display|term=
X_1^n,\, n \in \N
|SZ=,
}}
linear unabhängig und daher besitzt der Restklassenring die
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Dimension|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
unendlich. Die
{{
Definitionslink
|Milnorzahl|
|SZ=
}}
dieser Hyperfläche ist also unendlich.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Milnorzahl für Hyperflächen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h1hw9cz8vclyc4oqwiskp8pe0zqhmk8
Satz über implizite Abbildungen/E8-Singularität/Beispiel
0
104525
1100294
1085423
2026-06-17T07:52:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100294
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= F
|\R^3| \R
|(x,y,z) | x^2 +y^3+z^5
|SZ=
}}
und die Faser
{{
Relationskette/display
|Z
|| F^{-1} (0)
| \subseteq | \R^3
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 2x| 3y^2| 5z^4}}
|SZ=
}}
mit dem einzigen singulären Punkt
{{
Relationskette
| (0,0,0)
| \in | Z
||
||
||
|SZ=.
}}
Das bedeutet, dass {{mathl|term= Z \setminus \{ (0,0,0) \} |SZ=}} eine zweidimensionale reelle Mannigfaltigkeit ist. Es ist keineswegs klar, dass ganz {{math|term= Z |SZ=}} keine differenzierbare Mannigfaltigkeit ist, nur weil man den Satz über implizite Abbildungen im Nullpunkt nicht anwenden kann. Es handelt sich sogar um eine
{{
Definitionslink
|topologische Mannigfaltigkeit|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Fermat-Brieskorn/3 Variablen/Ungerader Exponent/Reelle Realisierung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Das entsprechende Gebilde über den komplexen Zahlen {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} ist keine topologische Mannigfaltigkeit.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7nenjkp6o6nfjcz10kfxe7mamxdlea9
A1-Singularität/Gleichung und Quotient/Beispiel
0
104526
1099693
1034579
2026-06-17T06:15:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099693
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die durch {{mathl|term= Z^2-XY|SZ=}} gegebene Nullstellenmenge hat im Nullpunkt eine Singularität. Wir betrachten auf dem {{math|term= \R^2 |SZ=}} den Automorphismus
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Punktspiegelung|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{mathl|term= u \mapsto -u, v \mapsto -v|SZ=.}} Jeder Punkt wird also auf den gegenüberliegenden Punkt abgebildet, nur der Nullpunkt wird auf sich selbst abgebildet. Welches geometrische Objekt entsteht, wenn man jeden Punkt mit seinem Gegenüber identifiziert? Ein sinnvoller Ansatz ist hier, nach Funkionen auf dem {{math|term= K^2 |SZ=}} zu suchen, die für je zwei gegenüberliegende Punkte den gleichen Wert haben. Beispiele für solche Funktionen sind {{mathl|term= u^2,v^2,uv|SZ=.}} Alle Polynome in {{mathl|term= u,v|SZ=}} mit dieser Invarianzeigenschaft lassen sich als Polynom in diesen drei Monomen schreiben. Diese drei Monome stehen untereinander in einer Beziehung, es gilt
{{
Relationskette/display
|(uv)^2
|| u^2 v^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man
{{
Relationskette
|z
|| uv
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| x
|| u^2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y
|| v^2
||
||
||
|SZ=
}}
setzt, so ist dies die Gleichung vom Anfang. Wir haben also ein Beispiel einer Singularität, die sich als Nullstellenmenge eines Polynom und als Quotientenmenge unter einer natürlichen Identifizierung erhalten lässt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der monomiale Standardkegel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kp5yan0nqkrwugqkr8xhbyszb459sdv
Neilsche Parabel/Holomorphe Funktion/Standardentfaltung/Beispiel
0
104671
1100110
1085214
2026-06-17T07:22:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100110
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Funktion {{mathl|term= X^2-Y^3 |SZ=}} bilden {{mathl|term= 1,Y|SZ=}} eine Basis von {{mathl|term= {\mathcal O}/ {{makl| 2X,3Y^2 |}} |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Standardentfaltung|
|SZ=
}}
ist also
{{
Abbildung/display
|name=
| {{CC|}}^2 \times {{CC|}}^2 | {{CC|}}
|(x,y,v,w)| x^2-y^3 +v+wy
|SZ=.
}}
Zu einem fixierten Parameterpaar {{mathl|term= (v,w) |SZ=}} besitzt die dadurch parametrisierte Funktion {{math|term= f_{v,w} |SZ=}} die partiellen Ableitungen
{{
mathkor|term1=
2x
|und|term2=
- 3y^2+w
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|w
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt {{math|term= f_{v,w} |SZ=}} den einzigen singulären Punkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der aber nur bei {{mathlk|term=v=0 |SZ=}} auf der Faser liegt|
|ISZ=|ESZ=,
}}
der
{{
Definitionslink
|ausgeartet|
|Kontext=Hesse|
|SZ=
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit
{{
Definitionslink
|Milnorzahl|
|SZ=
}}
{{math|term= 2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
bei
{{
Relationskette
|w
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt {{math|term= f_{v,w} |SZ=}} die beiden singulären Punkte
{{
mathkor|term1=
(0, \sqrt{w/3)}
|und|term2=
(0,- \sqrt{w/3)}
|SZ=,
}}
die beide nicht ausgeartet sind. Die Anzahl der nichtausgearteten kritischen Punkte stimmt also mit der Milnorzahl der Ausgangshyperfläche überein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Milnorzahl für Hyperflächen
|Kategorie2=Theorie der Entfaltungen von holomorphen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m3jvvp8wisuk10j96ppza2ce9fqtmz9
Achsenkreuz/C/Milnorfaser/Beispiel
0
104716
1099704
1084799
2026-06-17T06:17:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099704
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Not-star-shaped|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Sarang
|Domäne=en. Wikipedia
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=f
| {{CC|}}^2 | {{CC|}}
|(x,y)| xy
|SZ=,
}}
die im Nullpunkt einen isolierten kritischen Punkt besitzt. Die Hyperfläche {{mathl|term= f^{-1} (0) |SZ=}} ist das komplexe Achsenkreuz. Jede Faser über einem Punkt
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist eine komplexe Hyperbel und biholomorph zu
{{
Relationskette/display
| {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
|| {{CC|}} \setminus \{0\}
||
||
||
|SZ=,
}}
und zwar über die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|f^{-1}(a) {{=|}} {{Mengebed|(x,y) \in {{CC|}}^2| xy {{=}} a }} | {{CC|}} \setminus \{0\}
|(x,y)| x
|SZ=,
}}
mit der Umkehrabbildung {{mathl|term= x \mapsto {{op:Zeilenvektor| x | {{op:Bruch| a | x}} ||}} |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Milnorfaser|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
also der Schnitt von {{mathl|term= f^{-1}(a) |SZ=}} mit dem reellen abgeschlossen Ball {{mathl|term= {{op:Abgeschlossener Ball| 0 | \delta }} |SZ=,}} der ja durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x |}}^2 + {{op:Betrag| y |}}^2
| \leq | \delta^2
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist, wird unter der biholomorphen Abbildung zu
{{
Math/display|term=
{{Mengebed| x \in {{CC|}} \setminus \{0\} | {{op:Betrag| x |}}^2 + {{op:Betrag| {{op:Bruch| a | x}} |}}^2 \leq \delta^2 }}
|SZ=.
}}
Diese Bedingung bedeutet für die reelle Zahl {{mathl|term= {{op:Betrag| x |}} |SZ=,}} dass sie zu einem abgeschlossenen Intervall mit positiven Intervallgrenzen gehören muss, und für die komplexe Zahl {{math|term= x |SZ=,}} dass sie zu einem Annulus
{{
Zusatz/Klammer
|text=Kreisring|
|ISZ=|ESZ=
}}
mit irgendeinem Mittelpunkt und gewissen Radien gehören muss. Ein Kreisring ist homotop zu einem Kreis, man kann ihn ja auf einen der Randkreise kontrahieren.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Milnorfaserung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Achsenkreuz
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fnv7a8vk2pphygb7jowu9zthpkului8
Holomorphe Funktion/1 Variable/Rechtsäquivalent/Potenz/Beispiel
0
104799
1099945
1085036
2026-06-17T06:55:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099945
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine nichtkonstante
{{
Definitionslink
|holomorphe Funktion|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=f
| U | {{CC|}}
||
|SZ=
}}
in einer Variablen {{math|term= y |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit
{{
Relationskette
| 0
| \in | U
| \subseteq | {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|offen|
|Kontext=mr|
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist im Nullpunkt
{{
Definitionslink
|rechtsäquivalent|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu einer Potenz {{mathl|term= y^k |SZ=.}} Die Potenzreihenentwicklung von {{math|term= f |SZ=}} im Nullpunkt hat die Form
{{
Math/display|term=
a y^k + g y^k
|SZ=
}}
mit
{{
mathbed|term=
a \in {{CC|}}
||bedterm1=
a \neq 0
||bedterm2=
|SZ=,
}}
und
{{
Relationskette
|g
| \in | {{idealm|}}
|| (y)
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist in einer offenen Umgebung von {{math|term= 0 |SZ=}} die Funktion {{mathl|term= a+g|SZ=}} nullstellenfrei und daher ist auf einer offenen Umgebung der {{math|term= 0 |SZ=}} auch eine Wurzel {{mathl|term= \sqrt[k] {a+g} |SZ=}} wohldefiniert und holomorph. Daher ist dort durch {{mathl|term= y \mapsto y \sqrt[k]{a +h} |SZ=}} eine biholomorphe Abbildung gegeben, die {{math|term= f |SZ=}} und {{math|term= y^k |SZ=}} als rechtsäquivalent erweist. Verschiedene Potenzen sind untereinander nicht rechtsäquivalent nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Holomorphe Funktion/Rechtsäquivalenz/Biholmorphe Nullstellenmenge/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Rechtsäquivalenz von analytischen Hyperflächen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p9peyrthzls6mrikhwukthxuc2ymf5t
Simplizialer Komplex/Graph/Achsenflächenkonfiguration/Beispiel
0
104829
1100297
1074414
2026-06-17T07:53:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100297
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Complete bipartite graph K2,1|svg| 230px {{!}} left {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Illes
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|Intersecting planes|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=David Eppstein
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Zu einem Graphen {{math|term= \Gamma|SZ=}} auf einer Menge {{math|term= V |SZ=}} bzw. dem zugehörigen
{{
Definitionslink
|simplizialen Komplex|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \Delta|SZ=}} besteht die zugehörige Achsenraumkonfiguration aus allen Achsen {{mathl|term= K e_v|SZ=}} und genau aus denjenigen Achsenebenen {{mathl|term= K e_v + Ke_w |SZ=,}} für die {{mathl|term= \{v,w\} |SZ=}} eine Kante des Graphen ist. Bei
{{
Relationskette
|V
|| \{1,2,3\}
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt der leere Graph
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei dem die Kantenmenge leer ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
das Achsenkreuz im Raum, der Graph mit einer Kante ergibt eine Ebene mit einer dazu senkrechten Geraden, der Graph mit zwei Kanten ergibt zwei Ebenen, die sich in einer Geraden senkrecht schneiden, und der Graph mit drei Kanten ergibt die drei Achsenebenen im Raum.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Achsenraumkonfigurationen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
g30iccl0oeqj2kkvk8crvsmfa707zg3
Simplizialer Komplex/Stanley-Reisner-Ring/Ideal/Zwei Ecken/Beispiel
0
105021
1100299
1085427
2026-06-17T07:53:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100299
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf einer zweielementigen Menge
{{
Relationskette
|V
|| \{e,f\}
||
||
||
|SZ=
}}
ist der einzige nichttriviale
{{
Definitionslink
|simpliziale Komplex|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| \Delta
|| \{ \emptyset, \{e\}, \{f\} \}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die einzige Nichtseite ist {{mathl|term= \{e,f\} |SZ=}} und daher ist
{{
Relationskette/display
|R [\Delta]
|| R[X_e,X_f]/ {{makl| X_eX_f |}}
| \cong| R[X,Y] /(XY)
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stanley-Reisner-Ringe zu ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o071dmpnifquyk6s04odvz3qev0r15l
Polynomring/K/Hilbertfunktion/Beispiel
0
105058
1100151
1085268
2026-06-17T07:28:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100151
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| R
|| K[X_1 {{kommadots|}} X_m]
||
||
||
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Polynomring|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
in {{math|term= m |SZ=}} Variablen über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=.}} Dann gibt es nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Homogene Polynome/n Variablen/Monomanzahl/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
genau {{mathl|term= {{op:Binomialkoeffizient|n+m-1|m-1}} |SZ=}} Monome vom Grad {{math|term= n |SZ=.}} Dies ist somit die
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Vektorraumdimension|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der {{math|term= n |SZ=-}}ten Stufe des standard-graduierten Polynomringes. Die
{{
Definitionslink
|Hilbertfunktion|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
des graduierten {{math|term= R |SZ=-}}Moduls {{math|term= R |SZ=}} ist also
{{
Relationskette/align/handlinks
|H_R(n)
|| {{op:Binomialkoeffizient|n+m-1|m-1}}
|| {{op:Bruch|(n+m-1) \cdots (n+1)|(m-1)!}}
|| {{op:Bruch| 1 |(m-1)!}} n^{m-1} + {{op:Bruch| m | 2 (m-2)!}} n^{m-2} + \text{ kleinere Terme}
||
|SZ=.
}}
Insbesondere ist die Hilbertfunktion ein Polynom mit Koeffizienten aus {{math|term= \Q|SZ=,}} das aber an jeder natürlichen Stelle eine natürliche Zahl als Wert besitzt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Hilbertfunktion graduierter Moduln
|Kategorie2=Theorie der Graduierung von Polynomringen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4ne5ufx7n5bojchdmjz1ns3iww2bk84
Variablenpotenz/Standardentfaltung/Beispiel
0
105101
1100367
1085497
2026-06-17T08:04:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100367
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einer Variablenpotenz
{{
Relationskette
|f(x)
|| x^n
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
| {{CC|}} | {{CC|}}
| x | x^n
|SZ=,
}}
ist die Ableitung
{{
Relationskette
|f'(x)
|| nx^{n-1}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit bilden die Funktionen {{mathl|term= 1,x,x^2 {{kommadots|}} x^{n-2} |SZ=}} eine Basis von {{mathl|term= {\mathcal O}/ {{makl| nx^{n-1}|}} |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Standardentfaltung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist also
{{
Abbildung/display
|name=
| {{CC|}} \times {{CC|}}^{n-1} | {{CC|}}
|(x,a_0,a_1 {{kommadots|}} a_{n-2}) | x^n +a_0+a_1x {{plusdots|}} a_{n-2} x^{n-2}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Milnorzahl für Hyperflächen
|Kategorie2=Theorie der Potenzfunktionen mit natürlichen Exponenten
|Kategorie3=Theorie der Entfaltungen von holomorphen Funktionen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
21bbk1dam02139d99e6dmu98abq1vvb
Ebene monomiale Kurve/Gemeinsamer Teiler/2 und 2/Link/Knoten/Beispiel
0
105144
1099808
1084914
2026-06-17T06:33:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099808
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Love_Heart_symbol_rings|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Nevit
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachen die monomiale Gleichung
{{
Relationskette/display
|z^2
|| w^2
||
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= {{CC|}}^2 |SZ=,}} wo also die beiden Exponenten nicht teilerfremd sind. Diese Kurve kann auch durch die Gleichung
{{
Relationskette
|zw
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben werden, es handelt sich also um das komplexe Achsenkreuz
{{
Relationskette
|V
|| V(zw)
|| V(z) \cup V(w)
||
||
|SZ=.
}}
In diesem Fall besteht der Durchschnitt
{{
Relationskette/display
|L
|| V \cap S^3
||
||
||
|SZ=
}}
aus zwei disjunkten Kreisen. Diese beiden Kreise sind einfach ineinander verschlungen. Man spricht von der {{Stichwort|Hopfverschlingung|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ebenen monomialen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Achsenkreuz
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hp8x94b2aqqsk264t6arm6gtrjyb1rx
Differentialoperator/Ordnung 2/Hyperfläche/Potenzaddition/Ausdehnbarkeit/Beispiel
0
105217
1099793
1084895
2026-06-17T06:30:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099793
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
|R
|| K[X_1 {{kommadots|}} X_n ]/(F)
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= E |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Differentialoperator|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Ordnung {{math|term= 2 |SZ=}} auf {{math|term= R |SZ=.}} Dieser ist als Operator auf dem Polynomring der Form
{{
Math/display|term=
\sum_i G_i \partial_i + \sum_{ i \leq j} H_{ij} \partial_i \partial_j
|SZ=
}}
gegeben und insbesondere durch die Werte auf den Variablen und quadratischen Monomen festgelegt. Es müssen {{mathl|term= E(F) |SZ=}} und die {{mathl|term= E(X_iF) |SZ=}} Vielfache von {{math|term= F |SZ=}} sein, sagen wir
{{
Relationskette/display
|E(F)
|| AF
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|E(X_iF)
|| B_iF
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
|A,B_i
| \in | K[X_1 {{kommadots|}} X_n ]
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten
{{
Relationskette/display
|S
|| K[X_1 {{kommadots|}} X_n,U ]/(F+ U^2 )
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir definieren {{math|term= \tilde{E} |SZ=}} auf {{mathl|term= K[X_1 {{kommadots|}} X_n,U ] |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| \tilde{E} (X^\mu)
|| E(X^\mu)
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|\tilde{E} (U)
|| C
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \tilde{E}(X_i U)
|| D_i
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \tilde{E}(U^2)
|| L
||
||
||
|SZ=
}}
Dies legt einen Differentialoperator auf dem großen Polynomring fest. Dieser Operator is mit partiellen Ableitungen beschrieben gleich
{{
Math/display|term=
\sum_i G_i \partial_i + \sum_{ i \leq j} H_{ij} \partial_i \partial_j + C \partial_U + \sum_i D_i \partial_i \partial_U + {{op:Bruch| 1 | 2}} L \partial_U \partial_U
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| \tilde { E} (F+U^2)
|| E(F)+ \tilde{E} (U^2)
|| AF +2 CU+ L
||
||
|SZ=.
}}
Das führt zur Bedingung
{{
Relationskette/display
| 2CU+L
|| AU^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Ferner kriegen wir nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differentialoperator/Algebraisch/Induktiv und Produktbedingung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Bedingungen
{{
Relationskette/align
| \tilde{E} (X_i (F+U^2))
|| \tilde{E} (X_i F) + \tilde{E} (X_iU^2)
|| E(X_iF) + X_i\tilde{E} (U^2) + 2U \tilde{E}(X_iU)- U^2 \tilde{E}(X_i)- 2X_iU\tilde{E}(U)
|| B_iF + X_i AU^2 +2UD_i -U^2G_i -2X_iU C
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| \tilde{E} (U (F+U^2))
|| \tilde{E} (U F) + \tilde{E} (U^3)
|| \tilde{E} (U F) + 3 U \tilde{E} (U^2) - 3U^2 \tilde{E}(U )
|| \tilde{E} (U F) + 3U^3A -3U^2 C
||
|SZ=,
}}
um einen Operator auf {{math|term= S |SZ=}} zu induzieren. Mit dem Ansatz
{{
Relationskette
|C
|| \tilde{C} U
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|D_i
|| \tilde{D}_i U
||
||
||
|SZ=
}}
werden die ersten Bedingungen erfüllt, wenn
{{
Relationskette/display
|X_iA+ 2 \tilde{D}_i - G_i -2X_i \tilde{C}
|| B_i
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, was man nach {{mathl|term= \tilde{D}_i |SZ=}} auflösen kann. Weiter ist
{{
Relationskette/display
| \tilde{E} (UF)
|| U E(F) +CF+ \sum_i D_i \partial_i F
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/align
| \tilde{E} (U (F+U^2))
|| \tilde{E} (U F) + 3U^3A -3U^2 C
|| U E(F) +CF+ \sum_i D_i \partial_i F + 3U^3A -3U^2 C
|| U {{makl| AF + \tilde{C} F+ \sum_i \tilde{D}_i \partial_i F + 3U^2A -3U^2 \tilde{C} |}}
||
|SZ=.
}}
Anderer Ansatz von Jacobi-Taylor-Matrix her.
{{
Relationskette/display
|D_i
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} U B_i
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
|L
|| - \sum B_i \partial_i F
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| 2CU
|| AU^2 - L
|| AU^2 + \sum B_i \partial_i F
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
njeh2wpzfwg7iu3gkh3khlblzhb45ba
X^2+Y^2+Z^3/Matrix zu Hauptteilen/Beispiel
0
105263
1100407
1085537
2026-06-17T08:10:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100407
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette/display
|F
|| X^2+Y^2+Z^3
||
||
||
|SZ=.
}}
Die relevanten Taylor-Ableitungen sind
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| \partial| \partial X}} (F)
|| 2X
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} (F)
|| 2 Y
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| \partial| \partial Z}} (F)
|| 3Z^2
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial X}} |}}^2 (F)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Y}} |}}^2(F)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Bruch| \partial| \partial Z}} |}}^2 (F)
|| 3 Z
||
||
||
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 3 Variablen 2
|ux= 2X
|uy= 2Y
|uz= 3Z^2
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 1
|uyz= 0
|uzz= 3Z
}}
}}
Ein Linkskernelement ist
{{
Math/display|term=
(0, 0,0,2 ,- 9Z^2,0,6 X, - 9Z^2,6Y,4Z)
|SZ=.
}}
Nur in der letzten Spalte ist die Summe {{math|term= 12 F |SZ=,}} sonst kommt in den Spalten schon im Polynomring {{math|term= 0 |SZ=}} raus.
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 4 Variablen 2
|ux= 2X
|uy= 2Y
|uz= 3Z^2
|uw=2W
|uxx= 1
|uxy=0
|uxz= 0
|uyy= 1
|uyz= 0
|uzz= 3Z
|uww=1
}}
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
48s8ut5w7n6orozybb2hptluufz63bb
Variablenprodukt/3/Glattheit/Beispiel
0
105369
1100368
1038420
2026-06-17T08:04:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100368
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Abbildung/display
|name=
|K^3|K
|(x,y,z)| xyz
|SZ=,
}}
ist die Nullstellenmenge die Vereinigung der drei Achsenebenen, also zweidimensional. Die
{{
Definitionslink
|Jacobimatrix|
|Kontext=formal|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
(yz,xz,xy)
|SZ=.
}}
Im Nullpunkt ist das die Nullmatrix und es liegt ein singulärer Punkt vor. Aber auch in einem Punkt mit
{{
Relationskette
| x
|| y
|| 0
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=unabhängig vom Wert von {{math|term= z |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
liegt die Nullmatrix vor und der Punkt ist singulär. Wenn hingegen
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist und die beiden anderen Koordinaten {{mathl|term= y,z|SZ=}} nicht {{math|term= 0 |SZ=}} sind, so ist die Jacobimatrix gleich {{mathl|term= (yz,0,0) |SZ=}} und hat den Rang {{math|term= 1 |SZ=,}} ein solcher Punkt ist also glatt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Achsenraumkonfigurationen
|Kategorie2=Theorie der Glattheit (affine Varietät)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j1c0gr7b49sb503ex60fz4z2vzz11g4
Achsenkreuz/3/Glattheit/Beispiel
0
105371
1099703
1084798
2026-06-17T06:16:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099703
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Abbildung/display
|name=
|K^3|K^3
|(x,y,z)| (yz,xz,xy)
|SZ=,
}}
ist die Nullstellenmenge die Vereinigung der drei Achsen, also das eindimensionale Achsenkreuz im Raum. Die
{{
Definitionslink
|Jacobimatrix|
|Kontext=formal|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term= {{op:Matrix33| 0 | z | y | z | 0 | x | y | x | 0 ||}}
|SZ=.
}}
Im Nullpunkt ist das die Nullmatrix und es liegt ein singulärer Punkt vor. In einem Punkt mit
{{
Relationskette
| x
|| y
|| 0
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|z
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Matrix gleich
{{
Math/display|term= {{op:Matrix33| 0 | z | 0 | z | 0 | 0| 0 | 0| 0 ||}}
|SZ=
}}
und ihr Rang ist
{{
Relationskette
| 2
|| 3-1
||
||
||
|SZ=,
}}
also liegt ein
{{
Definitionslink
|glatter Punkt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Achsenraumkonfigurationen
|Kategorie2=Theorie der Glattheit (affine Varietät)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7i696pn8ydwjn3wma67yrpjsb9lhxg0
Minoren/2x2/Glattheit/Dimension/Diskussion/Beispiel
0
105424
1100080
1085182
2026-06-17T07:17:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100080
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|K^6| K^3
|(x,y,z,u,v,w)| (xv-yu, yw-zv,xw-zu)
|SZ=,
}}
wobei man die Koeffizientenfunktionen als die
{{
Definitionslink
|Prämath=2 \times 2
|Minoren|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix23| x | y | z | u | v |w}}
|SZ=
}}
interpretieren sollte. Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix36| v | -u| 0 | -y| x | 0 | 0| w | -v| 0 | -z| y | w | 0 | -u| -z| 0 | x |||||}}
|SZ=.
}}
Im Nullpunkt liegt die Nullmatrix vor und somit liegt dort jedenfalls eine Singularität vor. Sei
{{
Relationskette
|P
| \in | K^6
||
||
||
|SZ=
}}
ein Punkt mit
{{
Relationskette
| x
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann zeigt die Untermatrix aus der ersten und dritten Zeile und der vorletzten und letzten Spalte, dass der Rang zumindest {{math|term= 2 |SZ=}} ist. Wenn {{math|term= P |SZ=}} nicht zum Nullstellenmenge
{{
Relationskette
|V
|| \varphi^{-1}(0)
||
||
||
|SZ=
}}
gehört, so ist beispielsweise
{{
Relationskette/display
|uv-yu
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Doch dann ist auch die Determinante der Untermatrix bestehend aus der {{mathl|term= 3.,5.|SZ=}} und {{math|term= 6.|SZ=}} Spalte nicht {{math|term= 0 |SZ=}} und es liegt Rang {{math|term= 3 |SZ=}} vor. Dies gilt in allen Punkten außerhalb des Nullstellengebildes, d.h. nach dem Satz über implizite Abbildungen sind die anderen Fasern glatt und haben die Dimension {{math|term= 3 |SZ=.}} In einem Punkt der Nullfaser, der nicht der Nullpunkt ist, ist der Rang der Jacobi-Matrix genau {{math|term= 2 |SZ=.}} Beispielsweise ist die Determinante der eben erwähnten Untermatrix gleich {{mathl|term= x(vx-uy) |SZ=,}} und da steckt eine definierende Gleichung als Faktor drin.
Welche Dimension besitzt die Nullfaser, also die Nullstellenmenge
{{
Relationskette/display
|V
|| \varphi^{-1} (0)
|| V(XV-YU, YW - ZW, XW-ZU)
||
||
|SZ=,
}}
und ist sie außerhalb des Nullpunktes glatt? Diese Nullstellenmenge umfasst unmittelbar die Nullstellenmengen
{{
mathkor|term1=
V(X,Y,Z)
|und|term2=
V(U,V,W)
|SZ=,
}}
was beides zwei affine Räume sind. Daher liegt zumindest die Dimension {{math|term= 3 |SZ=}} vor. Da die anderen Fasern dreidimensional sind und da das Nullstellengebilde durch drei Funktionen beschrieben wird, könnte man ebenfalls Dimension {{math|term= 3 |SZ=}} erwarten
{{
Zusatz/Klammer
|text=drei algebraische Bedingungen für sechs Variablen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es liegen aber zwischen den drei definierenden Gleichungen die Beziehungen
{{
Relationskette/display
| Y (XW-ZU)
|| Z (XV-YU) + X(YW-ZV)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| V (XW-ZU)
|| W (XV-YU ) + U(YW-ZV)
||
||
||
|SZ=
}}
vor, sie sind also nicht {{Anführung|unabhängig|SZ=.}} Als Zwischenschritt betrachten wir das Nullstellengebilde, das von den ersten beiden Gleichungen definiert wird, also
{{
Math/display|term=
V(XV-YU, YW-ZV)
|SZ=.
}}
Für einen Punkt
{{
Relationskette/display
|P
| \in | V(XV-YU, YW-ZV)
||
||
||
|SZ=
}}
muss wegen den oben formulierten Beziehungen auch
{{
Relationskette/display
|P
| \in | V( Y (XW-ZU) , V (XW-ZU) )
||
||
||
|SZ=
}}
gelten. Bei
{{
Relationskette
|P
|\notin| V (XW-ZU)
||
||
||
|SZ=
}}
muss somit
{{
Relationskette/display
|P
| \in | V(Y,V)
||
||
||
|SZ=
}}
gelten. Daher gilt
{{
Relationskette/display/handlinks
| V(XV-YU, YW-ZV)
|| V(XV-YU, YW-ZV,XW-ZU) \cap V(Y, V)
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Jacobi-Matrix zur Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|K^6| K^2
|(x,y,z,u,v,w)| (xv-yu, yw-zv)
|SZ=,
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix26| v | -u| 0 | -y| x | 0 | 0| w | -v| 0 | -z| y ||}}
|SZ=,
}}
woran man direkt ablesen kann, dass für Punkte außerhalb von {{mathl|term= V(Y,V) |SZ=}} der Rang gleich {{math|term= 2 |SZ=}} ist und damit wieder nach dem Satz über implizite Abbildungen ein glatter Punkt vorliegt und diese Nullstellenmenge vierdimensional ist. Daraus folgt, dass die ursprüngliche Nullstellenmenge eine offene Teilmenge, nämlich
{{
Relationskette/display
| D(Y,V)
|| K^6 \setminus V(Y,V)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=eingeschränkt auf diese Menge|
|ISZ=|ESZ=
}}
enthält, auf der die Menge die Dimension {{math|term= 4 |SZ=}} besitzt. Wegen der Symmetrie der Situation liegt dies in jedem Punkt außer eventuell dem Nullpunkt vor
{{
Zusatz/Klammer
|text=ein Extremfall könnte sein, dass der Nullpunkt ein isolierter Punkt der Nullstellenmenge ist, der mit dieser gar nichts zu tun hat|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Man kann aber zeigen, dass das Ideal
{{
Relationskette/display
| (XV-YU, YW-ZV,XW-ZU)
| \subseteq | K[X,Y,Z,U,V,W]
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Primideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Minorenring/3x2/Primideal/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Determinantenringe
|Kategorie2=Theorie der binomialen Gleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kn22tvvkwh823vm9gpcx21nrclrj022
Binomiale Gleichung/x^2-x/xy-y/Glattheit/Dimension/Diskussion/Beispiel
0
105428
1099751
1084858
2026-06-17T06:24:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099751
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|K^2|K^2
|(x,y)|(x^2-x,xy-y)
|SZ=.
}}
Das Nullstellengebilde besteht aus dem isolierten Punkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} und der durch
{{
Relationskette
| x
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Geraden. Dieses Gebilde ist glatt und besitzt eine nulldimensionale und eine eindimensionale Komponente. Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
der Abbildung ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 2x-1| 0 | y | x-1}}
|SZ=.
}}
Im isolierten Nullpunkt besitzt die Matrix den
{{
Definitionslink
|Rang|
|Kontext=Matrix|
|SZ=
}}
{{math|term= 2 |SZ=}} und man kann den Satz über die implizite Abbildung bzw. die entsprechende Definition anwenden
{{
Zusatz/Klammer
|text=und erhält wieder, dass lokal die Faser nulldimensional ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
In einem Punkt der Form {{mathl|term= (1,y) |SZ=}} ist der Rang gleich {{math|term= 1 |SZ=}} und man kann diesen Satz nicht anwenden. Da die direkte Betrachtung gezeigt hat, dass in diesen Punkten lokal die Dimension der Faser gleich {{math|term= 1 |SZ=}} ist, können wir die
{{
Definitionslink
|Definition|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Affin-algebraische Menge/Punkt/Lokale Dimension/Glatt/Partielle Ableitungen/Definition
|SZ=
}}
anwenden und auf Glattheit schließen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der binomialen Gleichungen
|Kategorie2=Theorie der Glattheit (affine Varietät)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6b9zb67oz6p34e12y7at9xtpgskulyk
Neilsche Parabel/+/Matrix zu Hauptteilen/Quadrataddition/Beispiel
0
105445
1100108
1085212
2026-06-17T07:21:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100108
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
Relationskette/display
|F
|| Y^2+X^3
||
||
||
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 2 Variablen 2
|ux=3X^2
|uy=2Y
|uxx=3X
|uxy=0
|uyy=1
|uxxx=1
}}
|SZ=.
}}
Ein Linkskernelement ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 0 | 1 | 0 | -4X| -6 Y| 9X^2|}}
|SZ=.
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Hauptteilmatrix 2 Variablen 3
|ux=3X^2
|uy=2Y
|uxx=3X
|uxy=0
|uyy=1
|uxxx=1
}}
|SZ=.
}}
Ein Linkskernelement ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 0 | 0| 3 | 0 | -18X | -54Y| 48Y| -72X^2| -108XY| 162X^3}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der algebraischen Differentialoperatoren
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
eqhx3yhvq15eed3l7ftthxe7bjqnvr4
Affin-algebraische Menge/Punkt/Lokale Dimension/Satz über implizite Abbildungen/Bemerkung
0
105578
1100537
1034638
2026-06-17T10:24:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100537
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wenn
{{
Abbildung
|name= \varphi
| {{KRC|}}^n | {{KRC|}}^m
||
|SZ=
}}
eine differenzierbare Abbildung und
{{
Relationskette
|P
| \in | {{KRC|}}^n |
||
||
||
|SZ=
}}
ein Punkt ist, in dem das totale Differential surjektiv ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=was
{{
Relationskette/k
|n
| \geq | m
||
||
||
|SZ=
}}
voraussetzt|
|ISZ=|ESZ=,
}}
sodass man
{{
Faktlink
|Präwort=den|Satz über implizite Abbildungen|Faktseitenname=
Satz über implizite Abbildungen/K/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anwenden kann, so sind auch die Voraussetzungen von
{{
Definitionslink
|Definition|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Affin-algebraische Menge/Punkt/Lokale Dimension/Glatt/Partielle Ableitungen/Definition
|SZ=
}}
erfüllt. Aufgrund der Voraussetzung des Satzes ist ja der Rang des totalen Differentials
{{
Zusatz/Klammer
|text=also der Rang der Jacobi-Matrix|
|ISZ=|ESZ=
}}
gleich {{math|term= m |SZ=}} und aufgrund des Satzes ist die Dimension der Faser im Punkt {{math|term= P |SZ=}} gleich {{mathl|term= n-m|SZ=.}} Damit ist der Rang gleich
{{
Relationskette
|m
|| n -(n-m)
|| n - \operatorname{dim}_P(Y)
||
||
|SZ=.
}}
Hierbei wird allerdings verwendet, dass die Mannigfaltigkeitsdimension der lokalen Faser mit der später zu definierenden algebraischen Dimension übereinstimmt. Bei
{{
Relationskette
|m
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|\varphi
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Dimension der Faser {{math|term= \leq n-1 |SZ=}} und ein Punkt der Faser ist genau dann glatt, wenn man den Satz über implizite Abbildungen anwenden kann.
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Achsenkreuz/3/Glattheit/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
gibt ein einfaches Beispiel eines glatten Punktes, in dem der Satz nicht angewendet werden kann.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Glattheit (affine Varietät)
|Kategorie2=Der Satz über implizite Abbildungen (K)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
roldlkwynvuxbtk99gdgf10kddztots
Quadratsumme/Hyperfläche/Reell/Beispiel
0
106120
1100222
1085355
2026-06-17T07:40:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100222
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R^n | \R
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }} | x_1^2 {{plusdots|}} x_n^2
|SZ=,
}}
die durch die Summe der Quadrate gegeben ist, besteht die
{{
Definitionslink
|Faser|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über dem Nullpunkt allein aus dem Punkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| 0 | \ldots| 0}} |SZ=.}} Ein einziger Punkt besitzt aber
{{
Zusatz/Klammer
|text=in jeder sinnvollen Dimensionstheorie|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Dimension {{math|term= 0 |SZ=}} und nicht, wie bei komplexen Hyperflächen, die Dimension {{mathl|term= n-1 |SZ=.}} Über {{math|term= {{CC}} |SZ=}} kann man sich die ersten {{math|term= n-1 |SZ=}} Koordinaten frei vorgeben und hat dann für die letzte Variable {{math|term= x_n |SZ=}} noch zwei
{{
Zusatz/Klammer
|text=gelegentlich eine|
|ISZ=|ESZ=
}}
Wahlmöglichkeiten, da jede komplexe Zahl {{math|term= \neq 0 |SZ=}} zwei Quadratwurzel besitzt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=Theorie der Quadratsummen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
aocylqkh3rvnee8u4bgdu9ihj5nyn0j
Binomiale Funktion/Allgemeine Hyperbel/Beispiel
0
106475
1099750
1084857
2026-06-17T06:24:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099750
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die binomiale Gleichung
{{
Relationskette
| X_1 \cdots X_n
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Nullstellenmenge
{{
Relationskette
| V
|| V(X_1 \cdots X_n-1)
||
||
||
|SZ=
}}
besteht aus sämtlichen Punkten, deren Produkt der Koordinaten gleich {{math|term= 1 |SZ=}} ist. Insbesondere darf kein Eintrag gleich {{math|term= 0 |SZ=}} sein. Die
{{
Definitionslink
|Jacobimatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor|X_2 \cdots X_n | X_1 X_3\cdots X_n | \ldots| X_1 \cdots X_{n-2} X_n | X_1 \cdots X_{n-1}|}}
|SZ=
}}
und diese besitzt in jedem Punkt der Nullstellenmenge den Rang {{math|term= 1 |SZ=,}} es liegt also eine
{{
Definitionslink
|glatte Varietät|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor. Der Satz über implizite Abbildungen liefert lokal die Existenz eines Diffeomorphismus zu {{math|term= K^{n-1} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|K
|| \R
||
||
||
|SZ=
}}
oder {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
doch gibt es hier unmittelbar die bijektive algebraische
{{
Zusatz/Klammer
|text=rationale|
|ISZ=|ESZ=
}}
Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{makl| {{op:Einheiten| K |}} |}}^{n-1} | V
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_{n-1} }} | {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_{n-1}| {{op:Bruch| 1 | x_1 \cdots x_{n-1} }} }}
|SZ=.
}}
Dies kann man so verstehen, dass {{math|term= V |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=abb|
|SZ=
}}
zur rationalen Funktion auf {{mathl|term= {{makl| {{op:Einheiten| K |}} |}}^{n-1} |SZ=}} ist. Es liegt hier also ein Isomorphismus zwischen der Zariski-offenen Menge
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Einheiten| K |}} |}}^{n-1}
|| K^{n-1} \setminus V(X_1 \cdots X_{n-1} )
| \subseteq | K^{n-1}
||
||
|SZ=
}}
und der Zariski-abgeschlossenen Menge
{{
Relationskette
|V
| \subseteq | K^n
||
||
||
|SZ=
}}
vor. Die Menge {{mathl|term= {{makl| {{op:Einheiten| K |}} |}}^{n-1} |SZ=}} nennt man auch den {{mathl|term= (n-1) |SZ=-}}dimensionalen {{Stichwort|Torus|SZ=.}}
{{
inputbild
|Rectangular hyperbola|svg| 200px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Rectangular_hyperbola
|Autor=
|Benutzer=Qef
|Domäne=
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Bei
{{
Relationskette
| n
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist das der Isomorphismus zwischen der punktierten Geraden und der Hyperbel.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der binomialen Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
celrlbjg3rtgo50de359f3dwwoefh77
Monomiale Raumkurve/XY ist Z^3/X^2Z ist Y^3/Beispiel
0
106476
1100094
1085199
2026-06-17T07:19:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100094
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die beiden
{{
Definitionslink
|binomialen Gleichungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|XY
|| Z^3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|X^2Z
|| Y^3
||
||
||
|SZ=
}}
in den drei Variablen {{mathl|term= X,Y,Z|SZ=}} und versuchen uns über das zugehörige Nullstellengebilde
{{
Relationskette/display
|V
|| V {{makl| XY - Z^3, X^2Z - Y^3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ein Bild zu machen. Zunächst gehört die Gerade
{{
Relationskette/display
|V(Y,Z)
|| {{Mengebed| (x,0,0)| x \in K}}
||
||
||
|SZ=
}}
zu {{math|term= V |SZ=.}} Dies kann aber nicht ganz {{math|term= V |SZ=}} sein, da der Punkt {{mathl|term= (1,1,1) |SZ=}} zu {{math|term= V |SZ=}} gehört. Wenn in einem Punkt
{{
Relationskette/display
|P
|| (x,y,z)
| \in | V
||
||
|SZ=
}}
die Koordinate
{{
Relationskette
| y
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so sind auch
{{
Relationskette
| x,z
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dort gilt also
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch|z^3| y}}
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/display
| x^2
|| {{op:Bruch|z^6| y^2}}
|| {{op:Bruch| y^3|z}}
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| z^7
|| y^5
||
||
||
|SZ=.
}}
In der Tat gehört auch das Polynom
{{
Relationskette/display
|Y^5- Z^7
|| Z {{makl| XY+Z^3 |}} {{makl| XY-Z^3 |}} - Y^2 {{makl| X^2Z-Y^3 |}}
| \in | {{makl| XY-Z^3, X^2Z-Y^3 |}}
||
|SZ=
}}
zu dem von den beiden binomialen Polynomen erzeugten Ideal. Das Nullstellengebilde erfüllt also insbesondere eine binomiale Gleichung, in der nur die beiden Variablen
{{
mathkor|term1=
Y
|und|term2=
Z
|SZ=
}}
vorkommen. Es sei nach wie vor {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=}} ein Punkt von {{math|term= V |SZ=,}} für den sämtliche Komponenten nicht {{math|term= 0 |SZ=}} sind. Dann gilt aufgrund von ähnlichen Überlegungen
{{
Relationskette/display
| x^5
|| z^8
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| x^7
|| y^8
||
||
||
|SZ=.
}}
Allerdings gehören die Polynome
{{
mathkor|term1=
X^5-Z^8
|und|term2=
X^7-Y^8
|SZ=
}}
nicht zum Ideal, da sie auf der eingangs erwähnten Geraden nicht verschwinden. Unsere Überlegung hat die Inklusion
{{
Relationskette/display/handlinks
| V {{makl| XY-Z^3, X^2Z-Y^3 |}}
| \subseteq | V(Y,Z) \cup V {{makl| Y^5-Z^7 , X^5-Z^8 , X^7-Y^8 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gezeigt, wir werden gleich begründen, dass hier Gleichheit gilt. Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| K | K^3
| t | {{op:Zeilenvektor|t^8| t^7| t^5|}}
|SZ=.
}}
Das Bild dieser Abbildung liegt offenbar in der zweiten Teilmenge. Umgekehrt ist jeder Punkt der zweiten Menge von dieser Form zu einem eindeutig bestimmten
{{
Relationskette
|t
| \in | K
||
||
||
|SZ=.
}}
Da die Bildpunkte {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor|t^8| t^7| t^5|}} |SZ=}} auch die ursprünglichen Gleichungen erfüllt, gehört die rechte Teilmenge auch links dazu und oben gilt Gleichheit. Als bijektives Abbild der affinen Geraden ist über einem unendlichen Körper die rechte Teilmenge ebenfalls eine irreduzible Kurve.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der monomialen affinen Raumkurven
|Kategorie2=Theorie der binomialen Gleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6wwkyz1qlb62qod9gfadwo6p3iyr8ny
A-Singularität/XY-Z^n/Singulärer Ort/Beispiel
0
106477
1099692
1084788
2026-06-17T06:15:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099692
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|binomiale Gleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|XY
|| Z^n
||
||
||
|SZ=
}}
definiert eine algebraische Fläche
{{
Relationskette/display
|V(XY-Z^n)
| \subseteq | {{op:Affiner Raum| 3 |K}}
||
||
||
|SZ=
}}
über jedem Körper {{math|term= K |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| Y | X |nZ^{n-1} }}
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|n
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies überall glatt, bei
{{
Relationskette
|n
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
liegt im Nullpunkt eine
{{
Definitionslink
|isolierte Singularität|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor. Man spricht von den {{math|term= A_{n-1} |SZ=-}}{{Stichwort|Singularitäten|msw=A-Singularität|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Indizierung ist so gewählt, dass {{math|term= A_1 |SZ=}} schon eine Singularität ist|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Das Polynom
{{
Relationskette
|Z^n-XY
| \in | K[X,Y,Z]
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
für {{math|term= n |SZ=}} prim ergibt sich dies aus
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Capelli/Irreduzibilitätskriterium/Exponent ist prim/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Quotientenkörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= K[X,Y,Z]/ {{makl| XY-Z^n |}} |SZ=}} ist der
{{
Definitionslink
|rationale Funktionenkörper|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
{{mathl|term= K(X,Z) |SZ=,}} da man
{{
Relationskette/display
|Y
|| Z^n/X
||
||
||
|SZ=
}}
ausdrücken kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen A-Singularitäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kcucwvg5mg9ccp0xn0lz8mz6bh8m82z
Whitney Regenschirm/X^2Y-Z^2/Singulärer Ort/Beispiel
0
106478
1100399
1085526
2026-06-17T08:09:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100399
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Whitney unbrella|png| 200px {{!}} right {{!}} |
|Zusname= Whitney unbrella
|Autor=Claudio Rocchini
|Benutzer=
|Domäne=
|Lizenz=CC-BY-SA-2.5
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten die algebraische Fläche, die durch die Gleichung
{{
Relationskette/display
| X^2 Z
|| Y^2
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist, also
{{
Relationskette
|V
|| V {{makl| X^2Z-Y^2 |}}
| \subseteq | {{op:Affiner Raum| 3 |K}}
||
||
|SZ=
}}
mit dem
{{
Definitionslink
|affinen Koordinatenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|R
|| K[X,Y,Z]/ {{makl| X^2Z-Y^2 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Fläche heißt {{Stichwort|Whitney-Regenschirm|SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur Funktion {{mathl|term= X^2Z-Y^2 |SZ=}} ist
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 2XZ| 2Y|X^2}}
|SZ=.
}}
Die Gerade
{{
Relationskette/display
|V(X,Y)
|| {{Mengebed|(0,0,z)|z \in K }}
||
||
||
|SZ=
}}
liegt auf {{math|term= V |SZ=}} und genau dort ist die Jacobi-Matrix die Nullmatrix. Der singuläre Ort ist also eine eindimensionale Untervarietät. Im
{{
Definitionslink
|Quotientenkörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= Q(R) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Polynom ist irreduzibel|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
|Z
|| {{makl| {{op:Bruch| Y | X}} |}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
und der Quotientenkörper ist isomorph zum
{{
Definitionslink
|rationalen Funktionenkörper|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
{{mathl|term= K(X,Y) |SZ=.}} Das Element {{mathl|term= Y/X |SZ=}} aus dem Quotientenkörper hat also die kuriose Eigenschaft, dass sein Quadrat, nämlich {{math|term= Z |SZ=,}} zu {{math|term= R |SZ=}} gehört, das Element selbst aber nicht. Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|K^2| V
|(x,u)| {{op:Zeilenvektor| x |ux|u^2}}
|SZ=,
}}
ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=wohldefiniert und bei {{math|term= K |SZ=}}
{{
Definitionslink
|algebraisch abgeschlossen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
surjektiv, die Punkte
{{
mathkor|term1=
(0,u)
|und|term2=
(0,-u)
|SZ=
}}
werden beide auf {{mathl|term= (0,0,u^2) |SZ=}} abgebildet und für
{{
Relationskette
| x
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
liegt eine Bijektion vor, da sich dann {{math|term= u |SZ=}} aus {{math|term= ux|SZ=}} rekonstruieren lässt. Das bedeutet, dass {{math|term= V |SZ=}} aus der affinen Ebene entsteht, indem man auf einer Geraden durch den Nullpunkt gegenüberliegende Punkte miteinander identifiziert. Das Bild dieser Geraden ist die singuläre Gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=im reellen Bild eine Halbgerade|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Gesamtabbildung heißt Normalisierung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der zweidimensionalen kommutativen Monoidringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Whitney-Regenschirm
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5r08vpzygc38rpkgyx039627hfcaggs
Flächendurchschnitt/Hyperbel und Kugel/Resultante/Beispiel
0
106570
1099889
1035875
2026-06-17T06:45:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099889
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
|f
|| X^2+Y^2+Z^2-1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|g
|| XZ-1
||
||
||
|SZ=,
}}
die keinen gemeinsamen Faktor haben. Die
{{
Definitionslink
|Resultante|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezüglich {{math|term= Z |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Resultante| f |g}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix33| 1 | 0 |X^2+Y^2-1| X | -1| 0 | 0| X | -1}} }}
|| 1 -X^2(X^2+Y^2-1)
|| 1-X^4-X^2-X^2Y^2
||
|SZ=.
}}
Das bedeutet, dass das Bild des Durchschnitts der beiden durch
{{
mathkor|term1=
f
|und|term2=
g
|SZ=
}}
Flächen
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die Kugel und der Zylinder über einer Hyperbel|
|ISZ=|ESZ=
}}
in {{mathl|term= V(1-X^4-X^2-X^2Y^2) |SZ=}} liegt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Resultante
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s4ibsc1tmzb523uem2jt90mb7ilanxs
Kurvendurchschnitt/Parabel und Kreis/Resultante/Beispiel
0
106572
1100009
1036713
2026-06-17T07:05:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100009
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
|f
|| X^2+Y^2-1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|g
|| Y-X^2
||
||
||
|SZ=,
}}
die keinen gemeinsamen Faktor haben. Die
{{
Definitionslink
|Resultante|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezüglich {{math|term= Y |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Resultante| f |g}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix33| 1 | 0 |X^2-1| 1 | -X^2| 0 | 0| 1 | -X^2}} }}
|| X^4 -(X^2-1)
|| X^4 - X^2 +1
||
|SZ=.
}}
Das bedeutet, dass das Bild des Durchschnitts der beiden durch
{{
mathkor|term1=
f
|und|term2=
g
|SZ=
}}
Kurven
{{
Zusatz/Klammer
|text=also der Kreis und die Parabel|
|ISZ=|ESZ=
}}
in {{mathl|term= V( X^4 - X^2 +1) |SZ=}} liegt. Wenn man die Resultante bezüglich {{math|term= X |SZ=}} nimmt, so ergibt sich
{{
Relationskette/align
| {{op:Resultante| f |g}}
|| {{op:Determinante| {{op:Matrix44| 1 | 0 |Y^2-1| 0 | 0| 1 | 0 |Y^2-1| - 1| 0 | Y | 0 | 0| - 1| 0 |Y}} }}
|| Y^2 + Y(Y^2-1) - ( -(Y^2-1)Y- (Y^2-1)^2)
|| Y^2 + Y^3-Y + (Y^2-1)Y + (Y^2-1)^2
|| Y^4+ 2Y^3 - Y^2 -2Y +1
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Resultante
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i3nsrbaahjw3p8yseky7m0la02a43go
Monomiale Raumkurve/X ist YZ/Y ist XZ/Beispiel
0
106611
1100093
1037185
2026-06-17T07:19:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100093
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Nullstellenmenge
{{
Relationskette/display
|V
|| V(X-YZ,Y-XZ)
| \subseteq | K^3
||
||
|SZ=
}}
und bestimmen die
{{
Definitionslink
|irreduziblen Komponenten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
davon. Die {{math|term= z |SZ=-}}Achse {{mathl|term= V(X,Y) |SZ=}} ist eine Teilmenge von {{math|term= V |SZ=.}} Wegen
{{
Relationskette/display
| Y(X-YZ) -X(Y-XZ)
|| -(Y^2-X^2) Z
|| -(Y-X)(Y+X)Z
||
||
|SZ=
}}
gehört auch das Produkt {{mathl|term= (Y-X)(Y+X)Z|SZ=}} zum definierenden Ideal. Für einen jeden Punkt
{{
Relationskette/display
|P
||(x,y,z)
| \in | V
||
||
||
|SZ=
}}
gilt also
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
| x
|| y
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
| x
|| -y
||
||
||
|SZ=.
}}
Im ersten Fall ist auch
{{
Relationskette
| x
|| y
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Im zweiten Fall werden die beiden definierenden Polynome zu
{{
Relationskette/display
|X-XZ
|| X(1-Z)
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette/display
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gehört der Punkt zur {{math|term= z |SZ=-}}Achse, anderfalls ist
{{
Relationskette/display
|P
| \in | V(Y-X, Z-1)
||
||
||
|SZ=.
}}
Im dritten Fall kommt noch die Möglichkeit
{{
Relationskette/display
|P
| \in | V(Y+X, Z+1)
||
||
||
|SZ=
}}
hinzu. Somit ist
{{
Relationskette/display
|V
|| V(X,Y) \cup V(Y-X, Z-1) \cup V(Y+X, Z+1)
||
||
||
|SZ=
}}
eine Vereinigung von drei Geraden, wobei sich die erste und die zweite in {{mathl|term= (0,0,1) |SZ=}} und die erste und die dritte in {{mathl|term= (0,0,-1) |SZ=}} treffen. Insbesondere ist {{math|term= V |SZ=}} eindimensional und zusammenhängend.
Wir betrachten nun die
{{
Definitionslink
|Jacobi-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
diese ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix23| 1 | -Z| -Y| -Z| 1 | -X}}
|SZ=.
}}
Diese hat in einem Punkt {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=}} genau dann den
{{
Definitionslink
|Rang|
|Kontext=Matrix|
|SZ=
}}
{{math|term= 1 |SZ=,}} wenn die zweite Zeile das {{math|term= -z|SZ=-}}fache der ersten Zeile ist. Dann ist
{{
Relationskette
|z^2
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette
|z
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
|z
|| -1
||
||
||
|SZ=.
}}
Im ersten Fall ist wegen der letzten Spalte der Jacobi-Matrix
{{
Relationskette
| y
|| (-1) (-y)
|| -x
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|z
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
werden aber beide definierenden Gleichungen zu
{{
Relationskette
| x
|| y
||
||
||
|SZ=,
}}
sodass nur im Kreuzungspunkt {{mathl|term= (0,0,1) |SZ=}} eine Singularität vorliegt. Der zweite Fall
{{
Relationskette
|z
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
führt entsprechend zur Singularität {{mathl|term= (0,0,-1) |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der binomialen Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3eqw4lran78ybqc8rg5wb9es53ov6jy
Mehrecke/Äquivalenzrelation/Sortierung/Beispiel
0
106746
1100070
1074388
2026-06-17T07:15:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100070
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Example of a set|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Example_of_a_set
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Stephan Kulla
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 1.0
|Bemerkung=
}}
Es sei eine Menge von geometrischen Objekten, beispielsweise eine Menge von {{math|term= n |SZ=-}}Ecken, gegeben, die sortiert werden sollen. Die Sortierung soll vollständig sein und jedem Objekt genau einen Typ zuweisen. Objekte, die den gleichen Typ repräsentieren, heißen äquivalent
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne der Sortierung|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die mehr oder weniger natürlich sind. Eine naheliegende Möglichkeit bei den {{math|term= n |SZ=-}}Ecken ist es, sie nach der Anzahl der Ecken zu sortieren. Zwei Objekte sind genau dann äquivalent, wenn sie die gleiche Anzahl an Ecken besitzen. Man kann sie aber auch nach der Farbe oder gemäß der Person, die die Figur gemalt hat, oder nach dem Flächeninhalt sortieren.
{{
inputbild
|Six Quadrilaterals|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Six_Quadrilaterals
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Jim.belk
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Oder man kann eine Menge von gegebenen Vierecken gemäß gewisser
{{
Zusatz/Klammer
|text=geometrisch relevanter|
|ISZ=|ESZ=
}}
Eigenschaften sortieren. Wenn man sich nur auf eine Eigenschaft konzentriert, beispielsweise, ob ein Viereck ein Rechteck ist oder nicht, so gibt es nur zwei Typen bzw. Klassen. Man kann natürlich auch eine feinere Einteilung vornehmen. Man beachte dabei allerdings, dass die mathematischen Begriffe inklusiv sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=ein Quadrat ist insbesondere ein Rechteck|
|ISZ=|ESZ=,
}}
eine vollständige Aufteilung ergibt sich also nur dann, wenn man Konzepte wie Quadrat, Rechteck, aber kein Quadrat, Parallelogramm, aber kein Rechteck, etc. verwendet. Es gibt keine natürliche optimale Aufteilung der Menge aller Vierecke. Ein typisches Phänomen bei solchen Klassifikationen ist, dass es einen großen Rest von Objekten gibt, der außerhalb jedes Regularitätskonzeptes liegt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Äquivalenzrelationen
|Kategorie2=Theorie der Polygone
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j2n752gw93iel7psdk3z53rhas3z7ek
Zyklische SL2 Operation/Ebene/Fundamentalgruppe/2/Beispiel
0
106823
1100442
1085578
2026-06-17T08:16:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100442
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Abbildung/display
|name=\delta
|\Z^2| {{op:Zmod| \ell|}} {{defeqr|}} D
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\delta(e_1) = 1 ,\, \delta(e_2) = \ell -1
|SZ=
}}
gegebene Graduierung auf {{mathl|term= {{CC}}[U,V] |SZ=,}} die der
{{
Definitionslink
|linearen Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrizen
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix2|\zeta^{i}|\zeta^{-i} }} ,\, i = 1 {{kommadots|}} \ell-1
|SZ=
}}
zu einer {{math|term= \ell|SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|primitiven Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \zeta|SZ=}} entspricht, vergleiche dazu
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Einheitswurzel/xy-z^n/Graduierung/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
Der Kern ist durch
{{
Relationskette/display
| \Gamma
|| \langle \ell e_1, e_1+e_2 \rangle
||
||
||
|SZ=
}}
und das Monoid durch
{{
Relationskette/display
| M
|| \langle \ell e_1, \ell e_2, e_1+e_2 \rangle
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben, der
{{
Definitionslink
|Invariantenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{CC}}[X,Y,Z]/{{makl| XY-Z^\ell |}} |SZ=.}} Die Bedingungen von
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Zyklische Gruppe/Fixpunktfreiheit/Fundamentalgruppe/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
sind dabei erfüllt, es ist also
{{
Relationskette
| 0
| \in | {{CC}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
der einzige Fixpunkt und die Operation auf {{mathl|term= {{CC}}^2 \setminus \{0\} |SZ=}} ist
{{
Definitionslink
|fixpunktfrei|
|Kontext=Operation|
|SZ=.
}}
Daher kann man
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anwenden und erhält, dass die Fundamentalgruppe des punktierten Spektrum des Invariantenringes, also
{{
Math/display|term=
{{op:Spek| {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| XY - Z^\ell |}} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
|SZ=,
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| \ell|}} |SZ=}} ist. Ein erzeugendes Element der Fundamentalgruppe wird auf der Monoidebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. auf dem Differenzengitter|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
|\Gamma {{=}} {{op:Kern| \delta|}} | \Z
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\gamma(\ell e_1) =1,\, \gamma( e_1+e_2) = 0 \text{ und } \gamma(\ell e_2) =-1
|SZ=
}}
gegeben. Dieser Homomorphismus lässt sich nicht nach {{math|term= \Z^2 |SZ=}} fortsetzen, allerdings lässt sich das {{math|term= \ell|SZ=-}}fache davon fortsetzen. Auf der Ringebene entspricht dies dem
{{
Definitionslink
|Prämath= {{CC}}
|Algebrahomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| XY - Z^\ell |}} | {{CC}}[T,T^{-1}]
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \varphi(X)
|| T
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| \varphi(Y)
|| T^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \varphi(Z)
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
was wiederum der stetigen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Einheiten| {{CC}} |}} | {{op:Spek| {{CC}}[X,Y,Z]/(XY - Z^\ell)|}}_{{CC}} {{=|}} V {{makl| XY-Z^\ell |}}
| t| (t,t^{-1},1)
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. ins punktierte Spektrum|
|ISZ=|ESZ=
}} entspricht. Somit ist
{{
Abbildung/display
|name=
| [0,2 \pi] | {{op:Spek| {{CC}}[X,Y,Z]/ {{makl| XY - Z^\ell |}} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
| s | {{op:Zeilenvektor|e^{ {{Imaginäre Einheit|}} s}|e^{- {{Imaginäre Einheit|}} s}| 1}}
|SZ=,
}}
ein Erzeuger der
{{
Definitionslink
|lokalen Fundamentalgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
dieses Monoidringes.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
19gdp5tuyia4pohwhpu4imsldfcojfr
Veronese-Ringe/Fixpunktfreiheit/Fundamentalgruppe/2/Beispiel
0
106829
1100383
1085513
2026-06-17T08:06:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100383
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Abbildung/display
|name=\delta
|\Z^{{{n|n}}} | {{op:Zmod| \ell|}} {{defeqr|}} D
||
|SZ=
}}
mit
{{
Math/display|term=
\delta(e_j) = 1 \text{ für alle } j
|SZ=
}}
gegebene Graduierung auf {{mathl|term= {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}] |SZ=,}} die der
{{
Definitionslink
|linearen Operation|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrizen
{{
Math/display|term=
{{op:Diagonalmatrix5|\zeta^{ {{{i|i}}} } | \zeta^{ {{{i|i}}} } | \ddots|\zeta^{ {{{i|i}}} } | \zeta^{ {{{i|i}}} } |}} ,\, i =1 {{kommadots|}} \ell-1
|SZ=,
}}
zu einer {{math|term= \ell |SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|primitiven Einheitswurzel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \zeta |SZ=}} entspricht. Nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Z-graduierter Ring/Veronese-Unterring/Einheitswurzeln/Invariantenring/Fakt/Beweis/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
ist der
{{
Definitionslink
|Invariantenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu dieser Operation der {{math|term= \ell|SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|Veronese-Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{Math/display|term= {{CC}}[X_1 {{kommadots}} X_{{{n|n}}}]^{(\ell)} |SZ=.}} Die Bedingungen von
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Zyklische Gruppe/Fixpunktfreiheit/Fundamentalgruppe/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
sind dabei erfüllt, es ist also
{{
Relationskette
| 0
| \in | {{CC}}^{{{n|n}}}
||
||
||
|SZ=
}}
der einzige Fixpunkt und die Operation auf {{mathl|term= {{CC}}^{{{n|n}}} \setminus \{0\} |SZ=}} ist
{{
Definitionslink
|fixpunktfrei|
|Kontext=Operation|
|SZ=.
}}
Daher kann man bei
{{
Relationskette
| {{{n|n}}}
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monoidring/C/Graduierung/Endlicher Kokern/Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anwenden und erhält, dass die Fundamentalgruppe des punktierten Spektrum des Invariantenringes, also
{{
Math/display|term=
{{op:Spek| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}} ]^{(\ell)} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
|SZ=,
}}
gleich {{mathl|term= {{op:Zmod| \ell|}} |SZ=}} ist. Ein erzeugendes Element der Fundamentalgruppe wird auf der Monoidebene
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. auf dem Differenzengitter|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch den Homomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=\gamma
|\Gamma {{=}} {{op:Kern| \delta|}} | \Z
||
|SZ=
}}
gegeben, der die Erzeuger {{math|term= e_j |SZ=}} des umgebenden {{math|term= \Z^{{{n|n}}} |SZ=}} auf {{math|term= {{op:Bruch| 1 | \ell}} |SZ=}} abbildet. Somit wird jeder Erzeuger des Monoids auf {{math|term= 1 |SZ=}} abgebildet. Auf der Ringebene entspricht dies dem
{{
Definitionslink
|Prämath= {{CC}}
|Algebrahomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}} ]^{(\ell)} | {{CC}}[T,T^{-1}]
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| \varphi {{makl| X^\nu |}}
|| T^{ {{op:Bruch| {{op:Betrag|\nu||}} | \ell }} }
||
||
||
|SZ=
}}
für alle Monome {{math|term= X^\nu|SZ=}} aus dem Veronese-Ring
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Erzeuger des Veronese-Ringes, also die Monome
{{
mathbed|term=
X^{\nu}
||bedterm1=
{{op:Betrag| \nu|}} {{=}} \ell
||bedterm2=
|SZ=,
}}
werden einfach auf {{math|term= W |SZ=}} abgebildet|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dies führt wiederum zur stetigen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Einheiten| {{CC}} |}} | {{op:Spek| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}]^{(\ell)} |}}_{{CC}}
| t| (t : \, {{op:Betrag|\nu|}} {{=}} \ell )
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. ins punktierte Spektrum|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Somit ist
{{
Abbildung/display
|name=
| [0,2 \pi] | {{op:Spek| {{CC}}[X_1 {{kommadots|}} X_{{{n|n}}}]^{(\ell)} |}}_{{CC}} \setminus \{P\}
| s | {{makl| e^{ {{Imaginäre Einheit|}} s } :\, {{op:Betrag|\nu|}} {{=}} \ell |}}
|SZ=,
}}
ein Erzeuger der
{{
Definitionslink
|lokalen Fundamentalgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des Veronese-Ringes.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen Fundamentalgruppe von Monoidringen
|Kategorie2=Theorie der Veronese-Unterringe
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8if3ftkteuyu27xii5zk7spbzh3xc7b
Quadrat/Schneckenbewegung/Reelle Zahlen/Beispiel
0
106998
1100199
1074407
2026-06-17T07:36:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100199
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|QuadratSpurKreuzung1|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=MGausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|QuadratSpurKreuzung2|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=MGausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten ein Quadrat mit den Eckpunkten {{mathl|term= (0,0),\, (0,1),\, (1,0),\, (1,1) |SZ=.}} Eine Schnecke kriecht innerhalb des Quadrates von
{{
mathkor|term1=
(0,0)
|nach|term2=
(1,1)
|SZ=
}}
und eine zweite Schnecke von
{{
mathkor|term1=
(1,0)
|nach|term2=
(0,1)
|SZ=.
}}
Treffen sich die beiden Schleimspuren? Diese Frage ist nicht ohne Bezug auf Zahlenbereiche zu beantworten. Wenn es sich um
{{
Zusatz/Klammer
|text=stückweise|
|ISZ=|ESZ=
}}
lineare Bewegungen handelt, die beispielsweise über den rationalen Zahlen definiert sind, so gibt es auch einen Schnittpunkt mit rationalen Koordinaten
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlenebene/Zwei Geraden/Schnittmöglichkeiten/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wenn sich dagegen die beiden Schnecken längs der Kreise mit Radius {{math|term= 1 |SZ=}} bewegen, so gibt es {{Anführung|optisch}} betrachtet einen Schnittpunkt {{mathl|term= (x,y) |SZ=.}} Da dieser auf den beiden Kreisen liegt, erhalten wir die beiden Bedingungen
{{
Relationskette/display
| x^2+y^2
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|(x-1)^2 +y^2
|| 1
||
||
||
|SZ=,
}}
was auf
{{
Relationskette/display
| 0
|| x^2 - (x-1)^2
|| 2x-1
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
führt und auch von der Symmetrie der Situation her klar ist. Dies führt allerdings zu
{{
Relationskette/display
| y^2
|| {{op:Bruch| 3 | 4}}
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| y
|| {{op:Bruch| \sqrt{3} | 2}}
||
||
||
|SZ=,
}}
und dies ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Kommutative Ringtheorie/Z ist normal/Wurzeln aus ganzen Zahlen sind irrational/2/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine irrationale Zahl. Es gibt also innerhalb der rationalen Zahlen keinen Schnittpunkt. Innerhalb der reellen Zahlen werden wir mit dem Stetigkeitskonzept und
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Zwischenwertsatz|Faktseitenname=
Reelle Analysis/Zwischenwertsatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine Situation kennenlernen, indem es stets Schnittpunkts gibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Quadratwurzeln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
es77fxkp330dm8uu2hlsghavoi4vk86
Neilsche Parabel/Schnitt mit Geraden/Multiplizität/Beispiel
0
107163
1100112
1085216
2026-06-17T07:22:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100112
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Neilsche Parabel
{{
Relationskette
|V {{makl| X^2-Y^3 |}}
| \subseteq | K^2
||
||
||
|SZ=
}}
und bestimmen die Durchschnitte mit den Geraden {{mathl|term= G_\alpha|SZ=,}} die durch
{{
Relationskette/display
| \alpha(t)
|| {{op:Spaltenvektor|a_1 |a_2 }} t + {{op:Spaltenvektor|b_1 |b_2 }}
|| {{op:Spaltenvektor|a_1t+b_1 |a_2t+b_2 }}
||
||
|SZ=
}}
parametrisiert sind. Die Einsetzung ergibt die Bedingung
{{
Relationskette/display
| -a_2^3 t^3 + {{makl| a_1^2 -3a_2^2b_2 |}} t^2 + {{makl| 2a_1b_1 -3a_2b_2^2 |}} t + b_1^ 2-b_2^3
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
für {{math|term= t |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|a_2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
hat dies den Grad {{math|term= 2 |SZ=,}} andernfalls den Grad {{math|term= 3 |SZ=.}} Die Nullstellen dieses Polynoms und ihre Vielfachheiten variieren mit den Parametern der Gerade. Die Gerade
{{
Relationskette/display
| \alpha(t)
|| {{op:Spaltenvektor| 2 t+ 1| 1t+1}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
führt beispielsweise zu
{{
Relationskette/display
| - t^3 + t^2 + t
|| - t {{makl| t- {{op:Bruch| \sqrt{5} +1 | 2}} |}} {{makl| t- {{op:Bruch| -\sqrt{5} +1 | 2}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit drei einfachen Nullstellen, die Gerade
{{
Relationskette/display
| \beta(t)
|| {{op:Spaltenvektor| t+ 1|t+1}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
führt hingegen zu
{{
Relationskette/display
| - t^3 -2 t^2 - t
|| - t {{makl| t + 1 |}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
mit der doppelten Nullstelle bei
{{
Relationskette
|t
|| -1
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine Gerade durch den Nullpunkt kann man als
{{
Relationskette/display
| \alpha(t)
|| {{op:Spaltenvektor|a_1 |a_2 }} t
||
||
||
|SZ=
}}
ansetzen, was zur Bedingung
{{
Relationskette/display
| -a_2^3t^3 +a_1^2t^2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Hierbei ist
{{
Relationskette/display
|t
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
stets eine zumindest doppelte Nullstelle und bei
{{
Relationskette
|a_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
sogar eine dreifache Nullstelle.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Hilbert-Samuel-Multiplizität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1gcgmze2390erg8ja15mmnhv97zu2ry
Neilsche Parabel/Assoziierter graduierter Ring/Beispiel
0
107496
1100109
1085213
2026-06-17T07:21:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100109
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zum Ring der Neilschen Parabel, also zu
{{
Relationskette
|R
|| K[X,Y]/ {{makl| X^2-Y^3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit dem maximalen Ideal
{{
Relationskette
| {{idealm|}}
|| {{makl| X,Y |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
kann man den
{{
Definitionslink
|assoziierten graduierten Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wie folgt berechnen. Es gibt eine surjektive Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|K[S,T] | {{op:Assoziierter graduierter Ring| {{idealm|}} | R}}
||
|SZ=,
}}
die {{math|term= S |SZ=}} auf die Restklasse von {{math|term= X |SZ=}} und {{math|term= T |SZ=}} auf die Restklasse von {{math|term= Y |SZ=}} in {{mathl|term= {{idealm|}}/ {{idealm|}}^2 |SZ=}} abbildet. Dabei ist
{{
Relationskette/display
| \varphi {{makl| S^2 |}}
|| [X]^2
|| [X^2]
|| [Y^3]
|| 0
|SZ=,
}}
da ja die dritte Potenz von {{math|term= Y |SZ=}} zu {{mathl|term= {{idealm|}}^3 |SZ=}} gehört. Da die Monome {{mathl|term= X^iY^j |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|i
|| 0,1
||
||
||
|SZ=
}}
nicht in einer höheren Potenz liegen, hat man die Isomorphie
{{
Relationskette/display
|K[S,T]/ {{makl| S^2 |}}
| \cong| {{op:Assoziierter graduierter Ring| {{idealm|}} | R}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Insbesondere ist der assoziierte graduierte Ring nicht reduziert, obwohl {{math|term= R |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Integritätsbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der assoziierten graduierten Ringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
orw8x2i667rchaepvs6psg2tkczqpnx
Ebene/Zwei Punkte identifizieren/Kein going down/Beispiel
0
107623
1099815
1084920
2026-06-17T06:34:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099815
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Abbildung, bei der zwei Punkte der Ebene miteinander identifiziert werden, sei
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{op:Affine Ebene| K |}} | X
||
|SZ=
}}
die entsprechende Abbildung,
{{
Relationskette/display
| \varphi(P_1)
|| \varphi(P_2)
|| Q
| \in | X
||
|SZ=.
}}
Es liegt eine Isomorphismus
{{
Relationskette/display
| {{op:Affine Ebene| K |}}\setminus \{P_1, P_2\}
| \cong| X \setminus \{Q\}
||
||
||
|SZ=
}}
vor. Es sei {{math|term= H |SZ=}} eine Gerade, die durch {{math|term= P_1 |SZ=,}} aber nicht durch {{math|term= P_2 |SZ=}} verläuft, und {{math|term= G |SZ=}} die Bildkurve davon, die durch {{math|term= Q |SZ=}} verläuft. Es sei {{math|term= R |SZ=}} der Koordinantering zu {{math|term= X |SZ=.}} Die relevanten Primideale in
{{
mathkor|term1=
K[X,Y]
|bzw. in|term2=
R
|SZ=
}}
seien einerseits
{{
Relationskette
|P_1
|| V( {{idealn|}}_1 )
| \subseteq | V({{idealq}})
|| H
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
|P_2
|| V( {{idealn|}}_2 )
|\not\subseteq| V({{idealq}})
|| H
||
|SZ=
}}
und andererseits
{{
Relationskette/display
|Q
|| V( {{idealm}})
| \subset | G
|| V( {{idealp}})
||
||
||
|SZ=.
}}
Unter dem
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Algebrahomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|R
| \subseteq | K[X,Y]
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{idealm}}
|| {{idealn}}_1 \cap R
|| {{idealn}}_2 \cap R
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{idealp}}
|| {{idealq}} \cap R
||
||
||
|SZ=
}}
und dies sind jeweils die einzigen Urbilder. Daher lässt sich die Kette
{{
Relationskette/display
| {{idealp}}
| \subset| {{idealm}}
||
||
||
|SZ=
}}
nicht unterhalb von {{math|term= {{idealn}}_2 |SZ=}} liften.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Normalisierung (Integritätsbereich)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lvtv0sjiqkfyhq1ti67yx4alm42ao3a
Reelle Funktion/Stetig/Quadrat/7/Beispiel
0
107664
1100243
1085373
2026-06-17T07:44:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100243
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir zeigen, dass das Quadrieren
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x | x^2
|SZ=,
}}
an der Stelle {{math|term= 7 |SZ=}} stetig ist. Es sei ein
{{
Relationskette
| \epsilon
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
vorgegeben, das wir als
{{
Relationskette
| \epsilon
| \leq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
annehmen dürfen. Wir müssen ein
{{
Relationskette
| \delta
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
finden, das die Eigenschaft besitzt: Wenn
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x-7|}}
| \leq | \delta
||
||
||
|SZ=,
}}
dann ist auch
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x^2-7^2|}}
| \leq | \epsilon
||
||
||
|SZ=,
}}
also wenn
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
7
|SZ=
}}
{{math|term= \delta|SZ=-}}nahe beieinander sind, so sind die beiden Funktionswerte {{math|term= \epsilon|SZ=-}}nahe beieinander. Wenn man zu {{math|term= 7 |SZ=}} eine Zahl {{math|term= \delta|SZ=}} hinzuaddiert, so ist der Funktionswert gleich
{{
Relationskette/display
|(7+ \delta)^2
|| 7^2 +14 \delta + \delta^2
||
||
||
|SZ=,
}}
und die Differenz zu {{math|term= 7^2 |SZ=}} ist somit {{mathl|term= 14 \delta + \delta^2 |SZ=.}} Insbesondere muss diese Differenz kleinergleich dem vorgegebenen {{math|term= \epsilon|SZ=}} werden. Dies wird erreicht, wenn die beiden Summanden {{mathl|term= 14 \delta |SZ=}} und {{mathl|term= \delta^2 |SZ=}} beide kleinergleich {{mathl|term= \epsilon/2 |SZ=}} sind. Dies legt die Wahl
{{
Relationskette/display
| \delta
| {{defeq|}} | {{op:Bruch| \epsilon| 28 }}
||
||
||
|SZ=
}}
nahe. Es gelten dann in der Tat für
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x-7|}}
| \leq | \delta
||
||
||
|SZ=
}}
die Abschätzungen
{{
Relationskette/align
| {{op:Betrag| x^2-7^2|}}
|| {{op:Betrag| x-7|}} \cdot {{op:Betrag| x+7 |}}
| \leq | \delta {{makl| 14 + \delta |}}
|| 14 \delta + \delta^2
| \leq | {{op:Bruch| \epsilon| 2}} + {{op:Bruch| \epsilon| 2}}
|| \epsilon
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Quadratabbildung
|Kategorie2=Theorie der stetigen reellen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0azxij6w18yfsve6c3bgrtixal5db16
Neilsche Parabel/Lokaler Ring/Regulär und nicht regulär/Beispiel
0
107795
1100111
1085215
2026-06-17T07:22:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100111
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Neilsche Parabel
{{
Relationskette
|V
|| V {{makl| X^2-Y^3 |}}
| \subseteq | {{op:Affine Ebene| K |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
In jedem Punkt
{{
Relationskette
|P
| \in | V
||
||
||
|SZ=
}}
ist die
{{
Definitionslink
|Einbettungsdimension|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|lokalen Ringes|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {\mathcal O}_P
|| K[X,Y]_{ {{idealn}}_P }/ {{makl| X^2-Y^3 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
höchstens {{math|term= 2 |SZ=,}} da dies für {{mathl|term= K[X,Y]_{ {{idealm}}_P } |SZ=}} gilt. Dabei ist {{math|term= {{idealn|}}_P |SZ=}} das zugehörige maximale Ideal im Polynomring und {{math|term= {{idealm|}}_P |SZ=}} sei das maximale Ideal im lokalen Ring {{math|term= {\mathcal O}_P |SZ=.}} Es gilt
{{
Relationskette/display
| {{idealm|}}_P / {{idealm|}}^2_P
|| {{idealn|}}_P / {{makl| {{idealn|}}^2_P + {{makl| X^2-Y^3 |}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|P
||(0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| {{idealn|}}_P
|| (X,Y)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|X^2-Y^3
| \in | {{idealn|}}^2_P
||
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
| {{idealm|}}_P / {{idealm|}}^2_P
|| {{idealn|}}_P / {{makl| {{idealn|}}^2_P + {{makl| X^2-Y^3 |}} |}}
|| {{idealn|}}_P / {{idealn|}}^2_P
|| K^2
||
|SZ=
}}
und die Einbettungsdimension ist {{math|term= 2 |SZ=.}} Der lokale Ring im Nullpunkt ist also nicht
{{
Definitionslink
|regulär|
|Kontext=lokal|
|SZ=.
}}
Im Punkt
{{
Relationskette
|Q
||(1,1)
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| {{idealn|}}_Q
|| (X-1,Y-1)
||
||
||
|SZ=
}}
und wir schreiben
{{
Relationskette
|X^2-Y^3
|| (X-1)(X+1) - (Y-1) {{makl| Y^2+Y+1 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
In {{math|term= {\mathcal O}_Q |SZ=}} gilt daher
{{
Relationskette/display
| X-1
|| {{op:Bruch|Y^2+Y+1| X+1|}} (Y-1)
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei eben die rationale Funktion zu {{math|term= {\mathcal O}_Q |SZ=}} gehört. Daher ist dort
{{
Relationskette/display
| {{idealm|}}_Q
|| {{makl| Y-1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die Einbettungsdimension ist {{math|term= 1 |SZ=.}} Der lokale Ring in {{math|term= (1,1) |SZ=}} ist also regulär.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokalen regulären Ringe
|Kategorie2=Theorie der ebenen monomialen Kurven
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
phrvr2ag4ys8vp0f788b900775i8let
Zweidimensionale Sphäre/Kählermodul/Lokal frei/Nicht frei/Beispiel
0
107923
1100431
1085567
2026-06-17T08:14:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100431
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die reelle Sphäre
{{
Relationskette/display
|S^2
|| {{Mengebed|(x,y,z)| x^2+y^2+z^2 {{=}} 1}}
| \subseteq | \R^3
||
||
|SZ=
}}
mit dem
{{
Definitionslink
|affinen Koordinatenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|R
|| \R [X,Y,Z]/ {{makl| X^2+Y^2+Z^2-1 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Prämath=R
|Modul der Kählerdifferentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul| R |\R}}
|| R dX \oplus R dY \oplus R dZ /( XdX+YdY +ZdZ)
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine direkte Überprüfung zeigt, dass die reelle Sphäre
{{
Definitionslink
|glatt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lokaler Ring/Restkörperbedingung/Regulär und Freier Kählermodul/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist somit {{mathl|term= {{op:Kählermodul| R |\R}} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|lokal frei|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=von konstantem Rang {{math|term= 2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dies kann man auch direkt von der Darstellung her begründen, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Zweidimensionale_Sphäre/Kählermodul/Lokal_frei/Explizit/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Dagegen ist {{mathl|term= {{op:Kählermodul| R |\R}} |SZ=}} nicht frei. Dies ist eine algebraische Version des Satzes vom Igel, dass man ihn nicht glattkämmen kann, also die Stacheln nicht wirbelfrei tangential an die Kugel anlegen kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokal freien Moduln (kommutative Algebra)
|Kategorie2=Theorie der projektiven Moduln
|Kategorie3=Der Satz vom Igel
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sh3ixpioi2l8vv975b8tyls65m3yu89
Stetige Funktionen/R/Teilbarkeitseigenschaften/Beispiel
0
108019
1100327
1085456
2026-06-17T07:58:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100327
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Ring der stetigen reellwertigen Funktionen auf {{math|term= \R|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder auf einer Intervallumgebung des Nullpunktes oder den Ring der Keime stetiger Funktionen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Funktion
{{
Relationskette/display
|f(x)
| {{defeq}} | \begin{cases} {{op:Bruch| 1 |e^{1/x} }} \text{ für } x > 0\, , \\0 \text{ sonst} \, ,\end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
ist stetig. Für jedes
{{
Relationskette
|n
| \in |\N_+
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{op:Bruch| f | x^n}} |SZ=}} stetig im Nullpunkt fortsetzbar, da
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|e^{- 1/x} | x^n}}
|| e^{-u} u^n
|| {{op:Bruch|u^n |e^u}}
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette/display
|u
|| {{op:Bruch| 1 | x}}
| \rightarrow | \infty
||
||
|SZ=
}}
gegen {{math|term= 0 |SZ=}} geht. Somit gilt in diesem Ring die faktorielle Zerlegung
{{
Relationskette/display
|f
|| x^n \cdot g_n
||
||
||
|SZ=
}}
für beliebiges {{math|term= n |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Teilbarkeitstheorie (kommutative Algebra)
|Kategorie2=Theorie der Ringe von stetigen reellen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7z11a07gcqe9zmfkinbqzsl9nhenuzg
Regulärer Ring/Restklassenkörper/Koszul-Auflösung/Bemerkung
0
108046
1100685
1085776
2026-06-17T10:47:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100685
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
In einem
{{
Definitionslink
|lokalen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|regulären Ring|
|Kontext=lokal|
|SZ=
}}
gibt es für den
{{
Definitionslink
|Restklassenkörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|R/ {{idealm|}}
|| K
||
||
||
|SZ=
}}
eine explizite endliche Auflösung, die sogenannte {{Stichwort|Koszul-Auflösung|SZ=.}} Für ein
{{
Definitionslink
|minimales Erzeugendensystem|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{idealm|}}
|| {{makl| f_1 {{kommadots|}} f_n |}}
||
||
||
|SZ=
}}
hat sie die Form
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow R \longrightarrow R^{ {{op:Binomialkoeffizient| n |n-1}} } \longrightarrow \ldots \longrightarrow R^{ {{op:Binomialkoeffizient| n | 3}} } \longrightarrow R^{ {{op:Binomialkoeffizient| n | 2}} } \longrightarrow R^n \stackrel{f_1 {{kommadots}} f_n } {\longrightarrow} R \longrightarrow R/{{idealm}} \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
wobei sich die Abbildungen links durch gewisse alternierende Produkte der Linearform
{{
Abbildung
|name=
|R^n | R
||
|SZ=
}}
ergeben.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der endlichen freien Auflösungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hglvz3pte7w6q5miq4c7u2urfyhlys0
Ebene monomiale Kurven/Rechtsäquivalenz/Rationale Durchführung/Beispiel
0
108201
1099810
1084916
2026-06-17T06:33:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099810
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das Polynom
{{
Relationskette
|f
|| X^3-Y^2
||
||
||
|SZ=
}}
und das zugehörige Nullstellengebilde
{{
Relationskette
| V(f)
| \subseteq | {{op:Affine Ebene| K |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
also die zugehörige ebenen monomiale Kurve. Wir betrachten die polynomiale Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{op:Affine Ebene| K |}} | {{op:Affine Ebene| K |}}
| (x,z)| (x,xz) {{=|}} (x,y)
|SZ=,
}}
die einen Isomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
|V_1 {{=|}} D(X)| V_2 {{=|}} D(X)
||
|SZ=
}}
induziert, die Umkehrabbildung ist durch
{{
Relationskette/display
|z
|| {{op:Bruch| y | x}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Dabei ist
{{
Relationskette/display
| f \circ \varphi
|| X^3-X^2Z^2
|| X^2 {{makl| X-Z^2 |}}
||
||
|SZ=.
}}
Somit liefert {{math|term= \varphi,|SZ=}} eingeschränkt auf {{math|term= V_1 |SZ=}} bzw. {{math|term= V_2 |SZ=}} einen Isomorphismus, der die monomialen Kurve ohne die Singularität in die Parabel {{mathl|term= V {{makl| X-Z^2 |}} |SZ=}} ohne den Nullpunkt überführt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Rechtsäquivalenz von analytischen Hyperflächen
|Kategorie2=Theorie der ebenen monomialen Kurven
|Kategorie3=Theorie der Aufblasungen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cerl1gincbeng28ulrl1zf1sgrbt5al
Lotto/Zwei Zahlen/Unabhängigkeit/2/Beispiel
0
108256
1100051
1036929
2026-06-17T07:12:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100051
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Ziehung der Lottozahlen. Sind die Ereignisse, dass zwei bestimmte Zahlen gezogen werden, unabhängig voneinander? Dazu müssen wir die relevanten Wahrscheinlichkeiten berechnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Zahl, sagen wir die {{math|term= 17 |SZ=}} gezogen wird, ist, wie in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binomialkoeffizient/Lotto/Teilmengenanzahl/Wahrscheinlichkeit/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
berechnet, gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 6 | 49}} |SZ=.}} Diese Wahrscheinlichkeit ist für jede Zahl gleich. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Zahlen gezogen werden, sagen wir die
{{
mathkor|term1=
17
|und die|term2=
31
|SZ=,
}}
ist, ebenfalls wie in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Binomialkoeffizient/Lotto/Teilmengenanzahl/Wahrscheinlichkeit/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
berechnet, gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 5| 392}}
|| 0,012755102 ...
|SZ=.
}}
Die Produktwahrscheinlichkeit der beiden einzelnen Ereignisse ist hingegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 6 | 49}} \cdot {{op:Bruch| 6 | 49}}
|| {{op:Bruch| 36| 2401}}
|| 0,014993753...
||
||
|SZ=.
}}
Die Ereignisse sind also nicht unabhängig.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Unabhängigkeit für endliche Wahrscheinlichkeitsräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nu3l4lo2dsheuvvpv7wvfrxvj55csm7
Monomiale Kurve/X^3+Y^4/Rechtsäquivalenz/Entfaltung/Beispiel
0
108304
1100092
1085198
2026-06-17T07:19:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100092
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Betrachten wir
{{
Relationskette/display
|f
|| x^3+y^4
||
||
||
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|Jacobiideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{makl| x^2,y^3 |}} |SZ=,}} das Quadrat davon ist {{mathl|term= {{makl| x^4,x^2y^3,y^6 |}} |SZ=.}} Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Holomorphe Funktion/Dritte Potenz/Summe/Zweite Jacobiidealpotenz/Rechtsäquivalenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist beispielsweise {{mathl|term= x^3+y^4+5x^4+ x^3y^3+7xy^9 |SZ=}}
{{
Definitionslink
|rechtsäquivalent|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= f |SZ=.}} In der
{{
Definitionslink
|Entfaltung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= x^3+y^4+tx^4 |SZ=}} kommen also nur zu {{math|term= f |SZ=}} rechtsäquivalente Deformationen vor. Wenn man hingegen die Entfaltung {{mathl|term= sx^3+y^4+x^4 |SZ=}} betrachtet, so ist für
{{
Relationskette
|s
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
die Deformation rechtsäquivalent zu {{math|term= f |SZ=,}} für
{{
Relationskette
|s
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
geht es hingegen um {{mathl|term= y^4+x^4 |SZ=,}} das, weil es reduzibel ist, nicht rechtsäquivalent zu {{math|term= f |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Rechtsäquivalenz von analytischen Hyperflächen
|Kategorie2=Theorie der Entfaltungen von holomorphen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ob7ma0mfuycdai8h9ol9ep7otqgqqd3
Entfaltung/Kritische Punkte/Parameterabhängig/Bemerkung
0
108311
1100577
1034978
2026-06-17T10:30:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100577
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Bei einer
{{
Definitionslink
|Entfaltung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=E
| {{CC|}}^n \times {{CC|}}^m | {{CC|}}
||
|SZ=
}}
variieren die kritischen Punkte von
{{
Relationskette/display
|f_w
|| E(-,w)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und die singulären Punkte der Hyperflächen {{math|term= V(f_w) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
mit dem Parameter
{{
Relationskette
|w
| \in | {{CC|}}^m
||
||
||
|SZ=.
}}
Eigenschaften der kritischen Punkte
{{
Zusatz/Klammer
|text=wie ihre Anzahl, ihre Multiplizität, ihre Milnorzahl|
|ISZ=|ESZ=
}}
definieren Bedingungen an die Parameter. Bei
{{
Relationskette
|n
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
sind die kritischen Punkte einfach die Nullstellen der Ableitung von {{math|term= f_w|SZ=,}} die einfach oder mehrfach sein können. Bei
{{
Relationskette/display
|E(x,w)
|| x^3+ wx
||
||
||
|SZ=
}}
liegt zum Parameterwert
{{
Relationskette
|w
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ein kritischer Punkt im Nullpunkt der Ordnung {{math|term= 3 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=Milnorzahl {{math|term= 2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
vor, bei
{{
Relationskette
|w
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es zwei kritische Punkte, nämlich bei
{{
Relationskette/display
| x
|| \pm \sqrt{w/3}
||
||
||
|SZ=,
}}
die jeweils Ordnung {{math|term= 2 |SZ=}} haben
{{
Zusatz/Klammer
|text=Milnorzahl {{math|term= 1 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Reell betrachtet
{{
Zusatz/Klammer
|text=man skizziere den Gesamtgraphen von {{math|term= E |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
liegt in einem der Punkte ein lokales Minimum, im anderen ein lokales Maximum vor. Wenn sich der Parameter auf {{math|term= 0 |SZ=}} zubewegt, so fallen die beiden singulären Punkte zusammen. Solche Phänome, wie Singularitäten parameterabhängig zusammen- oder auseinanderfallen, werden unter dem Stichwort {{Anführung|Katastrophentheorie}} studiert.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Entfaltungen von holomorphen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
e3r8attnm1tb1l5voij2qqlga586km1
Holomorphe Funktion/Entfaltung/Addition/Fasern/Bemerkung
0
108512
1100610
1085684
2026-06-17T10:34:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100610
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Abbildung
|name=f
| U | {{CC|}}
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|holomorphe Funktion|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | {{CC|}}^n
||
||
||
|SZ=
}}
offen. Dann besitzt die
{{
Definitionslink
|Entfaltung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=E
|U \times {{CC|}} | {{CC|}}
| (x,t) | f(x) -t
|SZ=,
}}
die Eigenschaft, dass die Nullstellenmenge zu
{{
Relationskette
|E( f,t)
|| f_t
||
||
||
|SZ=
}}
bei {{math|term= t |SZ=}} fixiert einfach das Urbild von {{math|term= t |SZ=}} unter {{math|term= f |SZ=}} ist. Es ist ja unmittelbar
{{
Relationskette/display
| E(-,t)^{-1} (0)
|| f_t^{-1} (0)
|| {{Mengebed| x \in U|f_t(x) {{=|}} 0 }}
|| {{Mengebed| x \in U|f (x) {{=|}} t }}
|| f^{-1}(t)
|SZ=.
}}
D.h. in dieser Entfaltung treten die benachbarten Fasern {{mathl|term= f^{-1}(t) |SZ=}} zu
{{
Relationskette
|t
| \in | {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
als deformierte Fasern auf. Mit Entfaltungen studiert man also insbesondere auch, wie sich die Nullstellenmenge zu {{math|term= f |SZ=}} bezogen auf die benachbarten Fasern verhält.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Entfaltungen von holomorphen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ess5v3d7q02dqce00xd64t59l0v0tjz
Topologischer Raum/Stetige Funktionen/Lokal beringter Raum/2/Beispiel
0
108688
1100346
1038348
2026-06-17T08:01:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100346
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= X |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|topologischer Raum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zu jeder offenen Teilmenge
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | X
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Garbe| C | U}}
|| C^0 (U,\R)
|| {{Mengebed| f:U \rightarrow \R|f \text{ stetig} }}
||
||
||
|SZ=
}}
ein kommutativer Ring und die Zuordnung {{mathl|term= U \mapsto {{op:Garbe| C | U}} |SZ=}} ist mit den natürlichen Restriktionsabbildungen eine
{{
Definitionslink
|Garbe|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
wodurch {{math|term= X |SZ=}} zu einem
{{
Definitionslink
|beringten Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird. Für jeden Punkt
{{
Relationskette
| x
| \in | X
||
||
||
|SZ=
}}
und eine in einer offenen Umgebung von {{math|term= x |SZ=}} definierte stetige Funktion {{math|term= f |SZ=}} gilt
gilt
{{
Relationskette
|f(x)
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
genau dann, wenn es eine offene Umgebung gibt, auf der {{math|term= f |SZ=}} invertierbar ist. Daher sind die
{{
Definitionslink
|Halme|
|Kontext=Garbe|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {\mathcal O}_x|SZ=}}
{{
Definitionslink
|lokale Ringe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= X |SZ=}} ist ein
{{
Definitionslink
|lokal beringter Raum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokal beringten Räume
|Kategorie2=Theorie der Ringe von stetigen reellwertigen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
saloufifobhl1s75bbi90mftffoglco
Kommutativer Ring/Punkt/Beringter Raum/Beispiel
0
108713
1099978
1036489
2026-06-17T07:00:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099978
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= R |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|kommutativer Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|X
||\{P\}
||
||
||
|SZ=
}}
ein einpunktiger
{{
Definitionslink
|topologischer Raum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dieser wird durch die Festlegung
{{
Relationskette
| {{op:SchnittringX| X |}}
| {{defeq|}} | R
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| {{op:SchnittringX| \emptyset|}}
| {{defeq|}} | 0
||
||
||
|SZ=
}}
zu einem
{{
Definitionslink
|beringten Raum|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der beringten Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1xsfkhd8i0lpqz1zy3pxjlry3cc3py0
Achsenkreuz/Punktiert/Globale Funktion/Beispiel
0
108800
1099705
1034664
2026-06-17T06:17:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099705
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten
{{
Relationskette
|R
|| K[X,Y]/(XY)
||
||
||
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=.}} Auf der offenen Menge
{{
Relationskette/display
|U
|| D(X,Y)
|| D(X) \cup D(Y)
|| {{op:Spec| R |}} \setminus \{(X,Y)\}
||
||
|SZ=
}}
ist diejenige Funktion, die auf der
{{
Zusatz/Klammer
|text=punktierten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Geraden
{{
Relationskette
| V(X) \cap U
|| D(Y)
||
||
||
|SZ=
}}
den Wert {{math|term= 0 |SZ=}} und auf der
{{
Zusatz/Klammer
|text=punktierten|
|ISZ=|ESZ=
}}
Geraden {{mathl|term= V(Y) \cap U |SZ=}} den Wert {{math|term= 1 |SZ=}} besitzt, eine algebraische Funktion. Durch diese Festlegung ist für jedes Primideal
{{
Relationskette
| {{idealp|}}
| \in | U
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Relationskette
|s_{{idealp|}}
| \in | R_{{idealp|}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Bei
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}}
| \in | V(X) \cap U
|| D(Y)
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| 0
|| {{op:Bruch| 0 |Y}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine Beschreibung als Bruch und bei
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}}
| \in | V(Y) \cap U
|| D(X)
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| 1
|| {{op:Bruch| X | X}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine Beschreibung als Bruch.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Strukturgarbe auf affinen Schemata
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
salr3hxkywaglhcm8y8ix66e114zon5
Riemann-Roch/Ebene Kurve/Tautologischer Twist/Motivation/Bemerkung
0
108925
1100688
1085851
2026-06-17T10:47:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100688
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|C
|| V_+(F)
| \subset | {{op:Projektive Ebene| K |}}
||
||
|SZ=
}}
eine ebene
{{
Definitionslink
|projektive Kurve|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|algebraisch abgeschlossenen Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} vom
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=ebene projektive Kurve|
|SZ=
}}
{{math|term= d |SZ=.}} Es sei
{{
Relationskette/display
| {{op:Garbe| L |}}
|| {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}}
|| {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e |}} {{|}}_C
||
||
|SZ=
}}
Wir wollen die Anzahl der globalen Schnitte von {{mathl|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} |SZ=}} berechnen. Dazu betrachten wir die kurze exakte Sequenz
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e-d}} \stackrel{F}{ \longrightarrow} {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e}} \longrightarrow {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} \longrightarrow 0
|SZ=
}}
auf der projektiven Ebene und den Anfang der zugehörigen langen exakten Kohomologiesequenz
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow H^0 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e-d}} |}} \longrightarrow H^0 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e}} |}} \longrightarrow H^0 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} |}} \longrightarrow H^1 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e-d}} |}} {{=|}} 0
|SZ=,
}}
wobei die Gleichheit rechts auf
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektiver Raum/Getwistete Strukturgarbe/Garbenkohomologie/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
beruht. Für
{{
Relationskette
|e
| \geq |d
||
||
||
|SZ=
}}
kann man mit
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Homogene Polynome/n Variablen/Monomanzahl/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
die Dimensionen der beteiligten Vektorräume einfach ausrechnen, es ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{op:Vektorraumdimension| H^0 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} |}} |}}
|| {{op:Vektorraumdimension| H^0 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e}} |}} }} - {{op:Vektorraumdimension| H^0 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |e-d}} |}} }}
|| {{op:Binomialkoeffizient|e+2| 2}} - {{op:Binomialkoeffizient|e-d+2| 2}}
|| {{op:Bruch|(e+2)(e+1) - (e+2-d)(e+1-d)| 2}}
|| {{op:Bruch| 2de + 3 d-d^2| 2}}
|| de - {{op:Bruch|(d-1)(d-2)| 2}} +1
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| H^0 {{makl| {{op:Projektive Ebene| K |}}, {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} }}
|| H^0 {{makl| C , {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Varietät/Quasikohärente Garbe/Vorschub/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist dies die Vektorraumdimension der globalen Schnitte von {{math|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} |SZ=}} über {{math|term= C |SZ=.}} Dabei ist {{math|term= de|SZ=}} nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Glatte projektive ebene Kurve/Getwistete Strukturgarbe/Grad/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
der Grad von {{mathl|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} |SZ=}} und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ebene projektive Kurve/Grad/Kohomologisches Geschlecht/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= {{op:Bruch|(d-1)(d-2)| 2}} |SZ=}} das
{{
Zusatz/Klammer
|text=kohomologische|
|ISZ=|ESZ=
}}
Geschlecht {{math|term= g |SZ=}} der Kurve. Für
{{
Relationskette
|e
| \geq |d
||
||
||
|SZ=
}}
gilt also
{{
Relationskette/display
| {{op:Vektorraumdimension| H^0 {{makl| C , {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} }} }}
|| {{op:Grad| {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |e}} }} -g+1
||
||
||
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|e
| < | 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann diese Formel nicht richtig sein, da dann die linke Seite {{math|term= 0 |SZ=}} ist und die rechte Seite beliebig negativ wird. Der Satz von Riemann-Roch zeigt, dass für eine
{{
Definitionslink
|invertierbare Garbe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Garbe| L |}} |SZ=}} auf einer glatten projektiven Kurve {{math|term= C |SZ=}} eine entsprechende Formel gilt, bei der aber die linke Seite zu
{{mathl|term= {{op:Vektorraumdimension| H^0 {{makl| C , {{op:Garbe| L |}} }} }} - {{op:Vektorraumdimension| H^1 {{makl| C , {{op:Garbe| L |}} }} }} |SZ=}}
abgewandelt werden muss. Die erste Kohomologie tritt hier also als Korrekturterm auf.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Satz von Riemann-Roch für invertierbare Garben auf Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
adevwgpr9fqay4yhgih2fmw04qjwgvb
Polynomring/Projektiver Raum/Getwistete Strukturgarben/Beispiel
0
108939
1100157
1085276
2026-06-17T07:29:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100157
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zum Polynomring
{{
mathbed|term=
K[X_0, X_1 {{kommadots|}} X_d ]
||bedterm1=
d \geq 1
||bedterm2=
|SZ=,
}}
mit der Standardgraduierung ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Schnitte| {{op:Projektiver Raum| d | K}} | {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| d | K}} |}} (\ell ) |}}
|| K[X_0, X_1 {{kommadots|}} X_d ]_\ell
||
||
||
|SZ=,
}}
also die Polynome vom Grad {{math|term= \ell|SZ=}} in {{math|term= d+1 |SZ=}} Variablen. Für negatives {{math|term= \ell |SZ=}} ist dies der Nullraum, für
{{
Relationskette
| \ell
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Strukturgarbe|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist dies gleich {{math|term= K |SZ=,}} für
{{
Relationskette
| \ell
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
besteht es aus allen Linearformen, u.s.w. Für die offenen Mengen {{mathl|term= D_+(X_i) |SZ=}} gilt
{{
Relationskette/display
| {{op:Schnitte| D_+(X_i) | {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| d | K}} |}} (\ell ) |}}
|| {{makl| K[X_0, X_1 {{kommadots|}} X_d ]_{X_i } |}}_\ell
|| K[ {{op:Bruch|X_0 | X_i }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|X_{i-1} | X_i }} , {{op:Bruch|X_{i+1} | X_i }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|X_{d} | X_i }} ] \cdot X_i^\ell
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der invertierbaren Garben auf dem projektiven Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6llmumt40fsrqp43i9lag8ushg7e2ia
Lineare Gleichung/Drei Variablen/Parameter/Trivialisierungen/Beispiel
0
109277
1100038
1085143
2026-06-17T07:10:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100038
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die allgemeine reelle lineare Gleichung
{{
Relationskette/display
|ru +sv +tw
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in den Variablen {{math|term= u,v,w|SZ=}} und den Parametern {{mathl|term= r, s,t|SZ=,}} die als unbestimmte Koeffizienten der lineare Gleichung dienen. Wir möchten den Lösungsraum
{{
Relationskette/display
|L_{(r,s,t)}
|| {{Mengebed|(u,v,w)|ru+sv +tw {{=|}} 0 }}
| \subseteq | \R^3
||
||
|SZ=
}}
in Abhängigkeit von den Parametern {{mathl|term= (r,s,t) |SZ=}} verstehen. Ein Extremfall liegt bei
{{
Relationskette
|(r,s,t)
||(0,0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
vor, dann ist der Lösungsraum der volle {{math|term= \R^3 |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|(r,s,t)
|\neq|(0,0,0)
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Lösungsraum zweidimensional. Wir schließen den Nullpunkt als Parameter aus und betrachten den Gesamtlösungsraum der Gleichung
{{
Relationskette/display
|L
|| {{Mengebed|(r,s,t,u,v,w)|ru+sv+tw {{=}} 0|(r,s,t) \neq (0,0,0) }}
| \subseteq | \R^3 \setminus \{0,0,0\} \times \R^3
||
||
|SZ=
}}
zusammen mit der Projektion {{math|term= p |SZ=}} auf {{mathl|term= \R^3 \setminus \{(0,0,0)\} |SZ=.}} Die Faser unter {{math|term= p |SZ=}} zu einem speziellen Parameterwert {{mathl|term= (r,s,t) |SZ=}} ist der Lösungsraum {{mathl|term= L_{(r,s,t)} |SZ=}} zu der durch dieses Parametertupel definierten Gleichung.
Kann man in diesem Beispiel eine Basis für den jeweiligen Lösungsraum angeben, die in einer übersichtlichen, rechnerischen, algebraischen Weise von den Parametern abhängt? Da wir den Nullpunkt rausgeworfen haben, gilt
{{
Relationskette/display
| \R^3 \setminus \{0,0,0\}
|| {{Mengebed|(r,s,t)|r \neq 0}} \cup {{Mengebed|(r,s,t)|s \neq 0}} \cup {{Mengebed|(r,s,t)|t \neq 0}}
||
||
||
|SZ=,
}}
man kann also den Basisraum als eine Vereinigung von drei offenen Mengen schreiben. Wenn man das Verhalten über einer solchen offenen Menge betrachtet, sagen wir über die durch
{{
Relationskette
|r
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene, so kann man darüber eine Basis angeben, nämlich durch
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Zeilenvektor| s | -r| 0}}
|und|term2=
{{op:Zeilenvektor| t | 0 | -r}}
|SZ=.
}}
Dabei sichert
{{
Relationskette
|r
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
dass die beiden Vektoren linear unabhängig sind. Die beiden Lösungsvektoren sind sogar überall wohldefinierte Lösungen, verlieren aber bei
{{
Relationskette
|r
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ihre lineare Unabhängikeit und bilden also nicht überall eine Basis. Aber jedenfalls ist
{{
Abbildung/display
|name=
| {{Mengebed|(r,s,t)|r \neq 0}} \times \R^2 | L {{|}}_{ {{Mengebed|(r,s,t)|r \neq 0}} }
|(r,s,t;c,d)| c {{op:Zeilenvektor| s | -r| 0}} +d {{op:Zeilenvektor| t | 0 | -r}}
|SZ=,
}}
eine rechnerisch einfache Bijektion zwischen dem Produktraum der Basis und dem {{math|term= \R^2 |SZ=}} einerseits und dem Lösungsraum oberhalb von {{mathl|term= {{Mengebed|(r,s,t)|r \neq 0}} |SZ=.}}
Wir fragen uns, ob es möglich ist, global, also auf ganz {{mathl|term= \R^3 \setminus \{ {{op:Zeilenvektor| 0 | 0| 0}} \} |SZ=,}} eine mit dem Basisraum variiende Basis des Lösungsraums anzugeben. Gefragt ist also nach der Existenz von zwei Funktionen
{{
mathkor|term1=
u(r,s,t)
|und|term2=
v(r,s,t)
|SZ=
}}
mit Werten im {{math|term= \R^3 |SZ=}} und der Eigenschaft, dass sie stets eine Basis des Lösungsraumes bilden
{{
Zusatz/Klammer
|text=und insbesondere zum Lösungsraum gehören|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Ohne jede weitere Bedingung an
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
ist dies möglich, da man ja durch eine Fallunterscheidung solche Funktionen definieren kann. Aber schon wenn man fordert, dass die beiden Funktionen stetig sein sollen, ist dies nicht mehr möglich. Wegen der Stetigkeit sind die Funktionen
{{
mathkor|term1=
u
|und|term2=
v
|SZ=
}}
bereits auf der offenen Teilmenge
{{
Relationskette/display
|U
|| {{Mengebed|(r,s,t)|r \neq 0}}
| \subseteq | \R^3 \setminus \{ {{op:Zeilenvektor| 0 | 0| 0}} \}
||
||
||
|SZ=
}}
festgelegt, da man jeden Punkt aus {{math|term= \R^3 |SZ=}} durch eine Folge aus der offenen Menge {{math|term= U |SZ=}} approximieren kann. Mit der oben angegebenen Basis oberhalb dieser Menge kann man jedenfalls
{{
Relationskette/display
| u
|| \alpha(r,s,t) {{op:Spaltenvektor| s | -r| 0}} + \beta(r,s,t) {{op:Spaltenvektor| t | 0 | -r}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| v
|| \gamma(r,s,t) {{op:Spaltenvektor| s | -r| 0}} + \delta(r,s,t) {{op:Spaltenvektor| t | 0 | -r}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit stetigen reellwertigen Funktionen {{math|term= \alpha, \beta, \gamma, \delta|SZ=}} auf der offenen Menge {{math|term= U |SZ=}} schreiben. Wir können nicht erwarten, dass diese Funktionen auf dem ganzen {{math|term= \R^3 |SZ=}} definiert sind, weshalb im stetigen Fall die Argumentation komplizierter werden würde. Das Resultat wird sich aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Sphäre/Satz vom Igel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ergeben, siehe
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Lineare Gleichung/Drei Variablen/Parameter/Trivialisierungen/Satz vom Igel/Bemerkung
|Nr=
|SZ=.
}}
Daher beschränken wir uns auf den Fall, dass diese Funktionen rationale Funktionen sind, in deren Nenner eine Potenz von {{math|term= r |SZ=}} vorkommen kann
{{
Zusatz/Klammer
|text=das sind die rationalen Funktionen auf {{math|term= U |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Betrachten wir
{{
Relationskette/display
|u
|| \alpha {{op:Spaltenvektor| s | -r| 0}} + \beta {{op:Spaltenvektor| t | 0 | -r}}
|| {{op:Bruch| P |r^m}} {{op:Spaltenvektor| s | -r| 0}} + {{op:Bruch| Q |r^n}} {{op:Spaltenvektor| t | 0 | -r}}
||
||
|SZ=
}}
mit Polynomen
{{
mathkor|term1=
P
|und|term2=
Q
|SZ=,
}}
wobei der Faktor {{math|term= r |SZ=}} rausgekürzt sei. Da {{math|term= u |SZ=}} insgesamt auf ganz {{math|term= \R^3 |SZ=}} definiert ist, kann {{math|term= m |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=ebenso {{math|term= n |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
höchstens {{math|term= 1 |SZ=}} sein
{{
Zusatz/Klammer
|text=sonst hätte {{math|term= u |SZ=}} einen Pol|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die erste Zeile führt
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|m
|| n
|| 1
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
auf eine polynomiale Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
| rN+ sP+tQ
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit Polynomen
{{
Relationskette
|N,P,Q
| \in | \R[r,s,t]
||
||
||
|SZ=.
}}
In diesem Fall ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=Stichwort Koszul-Auflösung|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
|(N,P,Q)
|| A (-s,r,0)+ B(t,0,-r) +C(0,t,-s)
||
||
||
|SZ=
}}
mit Polynomen
{{
Relationskette
|A,B,C
| \in | \R[r,s,t]
||
||
||
|SZ=.
}}
Entsprechend ergibt sich für {{math|term= v |SZ=}} eine Darstellung mit {{mathl|term= (N',P',Q') |SZ=}} bzw. {{mathl|term= (A',B',C') |SZ=.}} Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|X \times \R^3| L \subseteq X \times \R^3
|(r,s,t; a,b,c )| (r,s,t; a(-s,r,0)+ b(t,0,-r) + c(0,t,-s) )
|SZ=.
}}
Unter dieser Abbildung werden die Polynomtupel {{mathl|term= (A,B,C) |SZ=}} bzw. {{mathl|term= (A',B',C') |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die wir als Abbildungen
{{
Abbildung
|name=
| X | X \times \R^3
||
|SZ=
}}
auffassen|
|ISZ=|ESZ=
}}
auf
{{
mathkor|term1=
u
|bzw.|term2=
v
|SZ=
}}
abgebildet. Da diese nach Voraussetzung in jedem Punkt eine Basis der zugehörigen Faser von {{math|term= L |SZ=}} bilden, sind
{{
mathkor|term1=
(A,B,C)
|und|term2=
(A',B',C')
|SZ=
}}
in jedem Punkt linear unahängig. Das Tupel {{mathl|term= (t,s,-r) |SZ=}} wird unter {{math|term= \varphi|SZ=}} in jedem Punkt auf {{math|term= 0 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in der Faser|
|ISZ=|ESZ=
}}
abgebildet. Daher bilden die {{mathl|term= (A,B,C),\, (A',B',C') |SZ=}} und {{mathl|term= (t,s,-r) |SZ=}} in jedem Punkt eine Basis von {{math|term= \R^3 |SZ=,}} da {{mathl|term= (t,s,-r) |SZ=}} in keinem Punkt als Linearkombination von
{{
mathkor|term1=
(A,B,C)
|und|term2=
(A',B',C')
|SZ=
}}
geschrieben werden kann. Die
{{
Definitionslink
|Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| A | B | C | A'|B'|C'| t | s | -r}}
|SZ=
}}
ist aber eine Linearkombination der Variablen {{mathl|term= r,s,t|SZ=}} im Polynomring. Daher ist dies keine Einheit im Polynomring. Im reellen Fall kann man daraus noch nicht schließen, dass die Determinante eine reelle Nullstelle in {{math|term= X |SZ=}} hat
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn die Determinante beispielsweise die Form {{mathl|term= r^2+s^2+t^2 |SZ=}} besitzt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wenn man aber statt mit {{math|term= \R|SZ=}} mit {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} arbeitet, so ändert sich an der algebraischen Argumentation nichts und man kann folgern, dass die Determinante in
{{
Relationskette/display
| X_{{CC}}
|| {{CC}}^3 \setminus \{ (0,0,0)\}
||
||
||
|SZ=
}}
Nullstellen besitzt und daher nicht überall eine Basis vorliegen kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Kernbündel
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1pgy99rwzf962ebox0ubk6iiqnrv79w
Projektive Varietät/Einbettung/Invertierbare Garbe/Intrinsische Charakterisierung/Motivation/Bemerkung
0
109434
1100658
1085757
2026-06-17T10:42:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100658
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine projektive Varietät {{math|term= X |SZ=}} über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} ist nach Definition
{{
Zusatz/Klammer
|text=realisierbar als|
|ISZ=|ESZ=
}}
eine abgeschlossene Untervarietät
{{
Relationskette
|X
| \subseteq | {{op:Projektiver Raum| n | K}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Hierbei konkurrieren zwei Sichtweisen:
Einerseits
{{
Zusatz/Klammer
|text=und dies nennt man den {{Stichwort|extrinsischen Standpunkt|msw=Extrinsischer Standpunkt|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
erlaubt die Realisierung von {{math|term= X |SZ=}} als Teilmenge eines projektiven Raumes, Konzepte, Strukturen, Eigenschaften des umgebenden Raumes durch Einschränkung auf {{math|term= X |SZ=}} zu verwenden, man kann das Schnittverhalten von {{math|term= X |SZ=}} mit anderen Untervarietäten {{math|term= Y |SZ=}} untersuchen, man kann nach Beziehungen zum offenen Komplement {{mathl|term= {{op:Projektiver Raum| n | K}} \setminus X |SZ=}} Ausschau halten. Ferner nimmt jede Visualisierung von {{math|term= X |SZ=}} Bezug auf einen umgebenden Raum.
Andererseits
{{
Zusatz/Klammer
|text=und dies nennt man den {{Stichwort|intrinsischen Standpunkt|msw=Intrinsischer Standpunkt|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
kann man sich fragen, welche Eigenschaften von {{math|term= X |SZ=}} der Varietät selbst inhärent und unabhängig von einer gewissen Realisierung zukommen. Die Varietät {{math|term= X |SZ=}} ist typischerweise
{{
Definitionslink
|isomorph|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
zu einer {{Anführung|anderen}} Varietät {{math|term= X'|SZ=,}} die als eine abgeschlossene Teilmenge
{{
Relationskette
|X'
| \subseteq | {{op:Projektiver Raum|n'|K}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Welche Eigenschaften von
{{
mathkor|term1=
X
|bzw.|term2=
X'
|SZ=
}}
sind unabhängig von den jeweiligen Einbettungen?
Die beiden Standpunkte überschneiden sich, wenn man folgende Fragen betrachtet: Wie viele Einbettungen für ein gegebenes {{math|term= X |SZ=}} gibt es? Kann man sich eine Übersicht über alle möglichen Einbettungen von {{math|term= X |SZ=}} in einen projektiven Raum verschaffen? Gibt es eine beste Einbettung, wo etwa die Dimension des umgebenden Raumes klein ist oder wo die Beziehung zu ihm besonders übersichtlich ist. Gibt es eine besonders natürliche Einbettung, die mit charakteristischen Objekten auf {{math|term= X |SZ=}} zusammenhängt?
Betrachten wir beispielsweise die abgeschlossene projektive Kurve
{{
Relationskette
|C
|| V {{makl| Y^2-XZ |}}
| \subset | {{op:Projektive Ebene| K |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist eine Kurve vom Grad {{math|term= 2 |SZ=,}} ihr Durchschnitt mit einer jeden Geraden besteht aus zwei Punkten
{{
Zusatz/Klammer
|text=gezählt mit Vielfachheiten|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Projektive Gerade| K |}} | {{op:Projektive Ebene| K |}}
|(s,t)| {{op:Zeilenvektor|s^2|st|t^2|}}
|SZ=,
}}
induziert einen Isomorphismus
{{
Abbildung
|name=
| {{op:Projektive Gerade| K |}} | C \subset {{op:Projektive Ebene| K |}}
|SZ=,
}}
d.h. die Kurve ist isomorph zur projektiven Geraden und somit eine {{Anführung|unnötig gekrümmte}} Version der projektiven Geraden. Allerdings sind Kurven vom Grad zwei
{{
Zusatz/Klammer
|text=Quadriken, Kegelschnitte|
|ISZ=|ESZ=
}}
natürliche Objekte in der Ebene, und, von der projektiven Geraden aus gesehen, bilden die Elemente {{mathl|term= s^2,st,t^2 |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
der zweiten homogenen Stufe {{mathl|term= K[s,t]_2 |SZ=}} des homogenen Koordinatenringes {{math|term= K[s,t] |SZ=}} der projektiven Geraden. Diese treten wiederum als globale Schnitte der
{{
Definitionslink
|invertierbaren Garbe|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Gerade| K |}} | 2}} |SZ=}} auf. In der Tat werden wir sehen, dass die verschiedenen Einbettungen von {{math|term= X |SZ=}} in einen projektiven Raum mit globalen Schnitten auf invertierbaren Garben auf {{math|term= X |SZ=}} zusammenhängen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Schemamorphismen in den projektiven Raum
|Kategorie2=Theorie der invertierbaren Garben auf Schemata
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kbcgw7hpz8chc26lgkhuyg2zeeaiak6
Projektiver Raum/O(n)/Sehr ampel/Beispiel
0
109461
1100184
1085313
2026-06-17T07:34:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100184
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf dem
{{
Definitionslink
|projektiven Raum|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Projektiver Raum| n | R}} |SZ=}} über einem
{{
Definitionslink
|kommutativen Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} sind die
{{
Definitionslink
|invertierbaren Garben|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | R}} |k}} |SZ=}} für
{{
Relationskette
|k
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|sehr ampel|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Schnitte| {{op:Projektiver Raum| n | R}} | {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | R}} |k}} }}
|| R[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n ]_k
||
||
||
|SZ=
}}
und wir betrachten das durch sämtliche Monome aus {{mathl|term= R[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n ] |SZ=}} vom Grad {{math|term= k |SZ=}} erzeugte lineare System und den zugehörigen
{{
Definitionslink
|Morphismus|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| {{op:Projektiver Raum| n | R}} | {{op:Projektiver Raum| m | R}}
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= m |SZ=}} die Anzahl dieser Monome weniger {{math|term= 1 |SZ=}} bezeichne. Auf
{{
Relationskette
| D_+(X_0 )
|| {{makl| {{op:Projektiver Raum| n | R}} |}}_{X_0^k}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Abbildung durch
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Affiner Raum| n | R}} | D_+(Y_\nu) \subseteq {{op:Projektiver Raum| m | R}}
| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch|X_1 | X_0 |}} | \ldots | {{op:Bruch|X_n | X_0 |}} |}} | {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch|X^\mu | X_0^k |}} | \mu \text{ Monom vom Grad } k \text{ in } n+1 \text{ Variablen} |}}
|SZ=
}}
gegeben
{{
Zusatz/Klammer
|text=und entsprechend auf den anderen {{math|term= D_+ (X_i) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Auf der Ebene der Polynomringe ist dies der
{{
Definitionslink
|Einsetzungshomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|R [S_\mu ,\, \mu \in I_k ] | R[T_1 {{kommadots|}} T_n ]
|S_\mu| T^\mu
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= I_k |SZ=}} die Indexmenge aller Monome in {{math|term= n |SZ=}} Variablen vom Grad {{math|term= \leq k |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=!|
|ISZ=|ESZ=
}}
bezeichnet. Diese Abbildung ist surjektiv und somit liegt eine
{{
Definitionslink
|abgeschlossene Einbettung|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
vor.
Bei
{{
Relationskette
|k
| \leq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|n
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
sind die {{mathl|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | R}} |k}} |SZ=}} nicht sehr ampel.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der sehr amplen invertierbaren Garben
|Kategorie2=Theorie der projektiven Räume
|Kategorie3=Theorie der Veronese-Unterringe
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ow89ptpjzumji0sb9z1sooy44931052
Geordnete Menge/Kategorie/Beispiel
0
109752
1099911
1036005
2026-06-17T06:49:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099911
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= (I, \preccurlyeq) |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|geordnete Menge|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Man kann {{math|term= I |SZ=}} als eine
{{
Definitionslink
|Kategorie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auffassen, indem man die Elemente aus {{math|term= I |SZ=}} als Objekte nimmt und für Elemente
{{
Relationskette
|a,b
| \in | I
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Morphismen| a |b}}
|| \begin{cases} \empty, \text{ wenn } a \not \preccurlyeq b \, , \\ \{(a,b)\}, \text{ wenn } a \preccurlyeq b \, . \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
festlegt. Im Fall
{{
Relationskette
|a
| \preccurlyeq|b
||
||
||
|SZ=
}}
ist also die Morphismenmenge einelementig, sonst leer. Die Wahl des Paares {{mathl|term= (a,b) |SZ=}} als Repräsentant einer einelementigen Menge ist zwar natürlich, aber nicht entscheidend für diese Konstruktion. Die kategoriellen Verknüpfungseigenschaften beruhen auf der Reflexivität und der Transitivität einer Ordnungsrelation
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Antisymmetrie ist für diese kategorielle Interpreation nicht wichtig|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Kategorientheorie
|Kategorie2=Theorie der Ordnungsrelationen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pqu18lito5lgxdom7k37iwmbo7gxg7x
Möbiusband/Verklebungsdatum/Beispiel
0
110108
1100096
1037205
2026-06-17T07:19:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100096
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten auf der eindimensionalen Sphäre
{{
Relationskette/display
|S^1
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| x^2+y^2 {{=|}} 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|offene Überdeckung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|S^1
|| U \cup V
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|U
||S^1 \setminus \{(0,1)\}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|V
||S^1 \setminus \{(0,-1)\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Darauf beschreiben wir ein
{{
Definitionslink
|Verklebungdatum|
|Kontext=reelles Vektorbündel|
|SZ=
}}
für ein reelles Vektorbündel vom Rang {{math|term= 1 |SZ=.}} Die beiden offenen Mengen sind
{{
Definitionslink
|homöomorph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur reellen Geraden. Es ist
{{
Relationskette/display
|U \cap V
|| S^1 \setminus \{(0,1), (0,-1) \}
|| {{Mengebed|(x,y) \in S^1 | x \neq 0}}
||
||
|SZ=,
}}
und dies ist nicht
{{
Definitionslink
|zusammenhängend|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
sondern homöomorph zu zwei disjunkten reellen offenen Halbgeraden
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. Geraden|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir setzen
{{
Relationskette
|L
|| U \times \R
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|M
|| V \times \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir legen einen
{{
Definitionslink
|Isomorphismus|
|Kontext=reelles Vektorbündel|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
|L {{|}}_{U \cap V} | M{{|}}_{U \cap V}
||
|SZ=
}}
durch
{{
Relationskette/display
| \varphi(x,y,t)
| {{defeq|}} | \begin{cases} (x,y,t) \text{ für } x > 0 \, , \\ (x,y,-t) \text{ für } x < 0 \, \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
fest. Man beachte, dass {{math|term= \varphi|SZ=}} stetig ist, da die beiden funktionalen Ausdrücke für zueinander disjunkte offene Teilmengen gelten. Auf der einen Hälfte wird identisch abgebildet, auf der anderen Hälfte wird umgeklappt. Im Sinne von
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Verklebungsdatum/Vektorbündel/Trivialisierungen/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
liegt die stetige
{{
Zusatz/Klammer
|text=konstante|
|ISZ=|ESZ=
}}
Matrixbeschreibung
{{
Relationskette/display
| \psi (x,y)
| {{defeq|}} | \begin{cases} (1) \text{ für } x > 0 \, , \\ (-1) \text{ für } x < 0 \, , \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{mathl|term= U \cap V |SZ=}} vor. Da nur zwei offene Mengen vorliegen, ist die Kozykelbedingung automatisch erfüllt. Dieses Verklebungsdatum definiert nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Topologisches reelles Vektorbündel/Verklebungsdatum/Existenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein reelles Vektorbündel vom Rang {{math|term= 1 |SZ=}} auf der Sphäre, das {{Stichwort|Möbiusband|SZ=}} heißt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Verklebungsdaten für reelle Vektorbündel auf topologischen Räumen
|Kategorie2=Theorie der reellen Geradenbündel auf topologischen Räumen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Möbiusband
|Objektkategorie2=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5jvedew2s2kbnnrpru2ls4eyhh10s6i
Abbildung/Quantoreneigenschaften/Lösungsinterpretation/Bemerkung
0
110377
1100536
1034628
2026-06-17T10:24:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100536
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Frage, ob eine Abbildung {{Abbildung|name=F| L | M |SZ=}} die Eigenschaften
{{
Definitionslink
|injektiv|
|Kontext=|
|SZ=
}}
oder
{{
Definitionslink
|surjektiv|
|Kontext=|
|SZ=
}}
besitzt, kann man anhand der Gleichung
{{
Relationskette/display
|F(x)
|| y
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in den beiden Variablen
{{
mathkor/k|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=
}} |
|SZ=
}}
erläutern. Die Surjektivität bedeutet, dass es zu jedem
{{
Relationskette
| y
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
mindestens eine Lösung
{{
Relationskette/display
| x
| \in | L
||
||
||
|SZ=
}}
für diese Gleichung gibt, die Injektivität bedeutet, dass es zu jedem
{{
Relationskette
| y
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
maximal eine Lösung
{{
Relationskette
| x
| \in | L
||
||
||
|SZ=
}}
für diese Gleichung gibt, und die Bijektivität bedeutet, dass es zu jedem
{{
Relationskette
| y
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
genau eine Lösung
{{
Relationskette
| x
| \in | L
||
||
||
|SZ=
}}
für diese Gleichung gibt. Die Surjektivität entspricht also der Existenz von Lösungen, die Injektivität der Eindeutigkeit von Lösungen. Beide Fragestellungen durchziehen die Mathematik und können selbst wiederum häufig als die Surjektivität oder die Injektivität einer geeigneten Abbildung interpretiert werden.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Abbildungen
|Kategorie2=Theorie der Gleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c1uqogh3qwabkgzwjrkwez43eu4t5rk
Ebene/Geraden/Schnittpunktanzahl/Beispiel
0
111259
1099812
1084918
2026-06-17T06:33:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099812
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
| 4Geraden6Schnittpunkte|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=CC-by-sa 4.0
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten in der Ebene {{math|term= E |SZ=}} eine Konfiguration von {{math|term= n |SZ=}} Geraden und fragen uns, was die maximale Anzahl an Schnittpunkten ist, die eine solche Konfiguration haben kann. Dabei ist es egal, ob wir uns die Ebene als einen {{math|term= \R^2 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine kartesische Ebene mit Koordinaten|
|ISZ=|ESZ=
}}
oder einfach elementargeometrisch vorstellen, wichtig ist im Moment allein, dass sich zwei Geraden in genau einem Punkt schneiden können oder aber parallel sein können. Wenn {{math|term= n |SZ=}} klein ist, so findet man relativ schnell die Antwort.
{{Wertetabelle7|text1= {{math|term= n |SZ=}} |text2= {{math|term= S(n) |SZ=}} | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | n | 0 | 0| 1 | 3 | 6 |?|?}}
Doch schon bei etwas größerem {{math|term= n |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
|n
|| 5,10, \ldots
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=?|ESZ=
}}
kann man ins Grübeln kommen, da man sich die Situation irgendwann nicht mehr präzise vorstellen kann. Aus einer präzisen Vorstellung wird eine Vorstellung von vielen Geraden mit vielen Schnittpunkten, woraus man aber keine exakte Anzahl der Schnittpunkte ablesen kann. Ein sinnvoller Ansatz zum Verständnis des Problems ist es, sich zu fragen, was eigentlich passiert, wenn eine neue Gerade hinzukommt, wenn also aus {{math|term= n |SZ=}} Geraden {{math|term= n+1 |SZ=}} Geraden werden. Angenommen, man weiß aus irgendeinem Grund, was die maximale Anzahl der Schnittpunkte bei {{math|term= n |SZ=}} Geraden ist, im besten Fall hat man dafür eine Formel. Wenn man dann versteht, wie viele neue Schnittpunkte maximal bei der Hinzunahme von einer neuen Geraden hinzukommen, so weiß man, wie die Anzahl der maximalen Schnittpunkte von {{mathl|term= n+1 |SZ=}} Geraden lautet.
Dieser Übergang ist in der Tat einfach zu verstehen. Die neue Gerade kann höchstens jede der {{math|term= n |SZ=}} alten Geraden in genau einem Punkt schneiden, deshalb kommen höchstens {{math|term= n |SZ=}} neue Schnittpunkte hinzu. Wenn man die neue Gerade so wählt, dass sie zu keiner der gegebenen Geraden parallel ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=was möglich ist, da es unendlich viele Richtungen gibt|
|ISZ=|ESZ=
}}
und ferner so wählt, dass die neuen Schnittpunkte von den schon gegebenen Schnittpunkten der Konfiguration verschieden sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=was man erreichen kann, indem man die neue Gerade parallel verschiebt, um den alten Schnittpunkten auszuweichen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
so erhält man genau {{math|term= n |SZ=}} neue Schnittpunkte. Von daher ergibt sich die
{{
Zusatz/Klammer
|text=vorläufige|
|ISZ=|ESZ=
}}
Formel
{{
Relationskette/display
|S(n+1)
|| 1+2+3 {{plusdots|}} n-2 + n-1 +n
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
|S(n)
|| 1+2+3 {{plusdots|}} n-3 + n-2 + n-1
||
||
||
|SZ=,
}}
also einfach die Summe der ersten {{math|term= n-1 |SZ=}} natürlichen Zahlen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Vollständige Induktion
|Kategorie2=Theorie der ebenen Geradenkonfigurationen
|Kategorie3=Theorie der Summenformeln für natürliche Zahlen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mhvif4xdpr2e9hm0ej11i35rg1jr9sx
Natürliche Zahlen/Aufaddieren/Induktion/Schnittpunkte/Motivation/Beispiel
0
111264
1100103
1026724
2026-06-17T07:20:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100103
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten für die Summe der ersten {{math|term= n |SZ=}} Zahlen, die die maximale Anzahl der Schnittpunkte in einer Konfiguration aus {{math|term= n+1 |SZ=}} Geraden angibt, eine einfachere Formel angeben. Und zwar behaupten wir, dass
{{
Relationskette/display
| \sum_{k {{=}} 1}^n k
|| {{op:Bruch|n(n+1)| 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Für kleinere Zahlen {{math|term= n |SZ=}} stimmt dies aus dem einfachen Grund, dass links und rechts dasselbe herauskommt. Um die Gleichung allgemein zu beweisen, überlegen wir uns, was links und was rechts passiert, wenn wir das {{math|term= n |SZ=}} um {{math|term= 1 |SZ=}} erhöhen, so wie wir in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Ebene/Geraden/Schnittpunktanzahl/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
die Geradenkonfiguration um eine zusätzliche Gerade verkompliziert haben. Auf der linken Seite kommt einfach der zusätzliche Summand {{math|term= n+1 |SZ=}} hinzu. Auf der rechten Seite haben wir den Übergang von {{mathl|term= {{op:Bruch|n(n+1)| 2}} |SZ=}} nach {{mathl|term= {{op:Bruch|(n+1)(n+1+1)| 2}} |SZ=.}} Wenn wir zeigen können, dass die Differenz zwischen diesen beiden Brüchen ebenfalls {{mathl|term= n+1 |SZ=}} ist, so verhält sich die rechte Seite genauso wie die linke Seite. Dann kann man so schließen: die Gleichung gilt für die kleinen {{math|term= n |SZ=,}} etwa für
{{
Relationskette
|n
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Durch den Differenzenvergleich gilt es auch für das nächste {{math|term= n |SZ=,}} also für
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=,
}}
durch den Differenzenvergleich gilt es für das nächste {{math|term= n |SZ=,}} u.s.w. Da dieses Argument immer funktioniert, und da man jede natürliche Zahl irgendwann durch sukzessives Nachfolgernehmen erreicht, gilt die Formel für jede natürliche Zahl.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Summenformeln für natürliche Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
evonjdflkjw7bfaop5yd0bbpnyu1j4a
Rekursion/Induktion/Bemerkung
0
111405
1100686
1085777
2026-06-17T10:47:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100686
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eng verwandt mit der vollständigen Induktion ist das Prinzip der {{Stichwort|rekursiven Definition|msw=Rekursive Definition|SZ=.}} Bei dieser möchte man für jede natürliche Zahl {{math|term= n |SZ=}} einen mathematischen Ausdruck festlegen. Dies macht man, indem man für {{math|term= 0 |SZ=}} einen Ausdruck explizit festlegt und beschreibt, wie der Ausdruck für {{math|term= n+1 |SZ=}} aus dem Ausdruck für {{math|term= n |SZ=}} berechnet werden soll. Letzteres nennt man die Rekursionsvorschrift. Der induktive Aufbau der natürlichen Zahlen stellt dabei sicher, dass durch diese rekursiven Festlegungen für jede natürliche Zahl ein eindeutiger Ausdruck festgelegt wird. Beispielsweise kann man einen Ausdruck {{mathl|term= F(n) |SZ=}} durch den Rukursionsanfang
{{
Relationskette/display
|F(0)
| {{defeq|}} | 7
||
||
||
|SZ=
}}
und die Rekursionsvorschrift
{{
Relationskette/display
|F(n+1)
| {{defeq|}} | F(n) \cdot n -n^2+3
||
||
||
|SZ=
}}
festlegen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Vollständige Induktion
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gxw9u0wieffx10q1y7m5fjn1a31734c
Möbiusband/Algebraische Realisierung/Verklebungsdatum/Beispiel
0
111617
1100095
1085200
2026-06-17T07:19:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100095
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten
{{
Relationskette/display
|Y
| {{defeq|}} | {{Mengebed|(x,y,z,w) \in \R^4| x^2+y^2 {{=|}} 1|(1-y)z {{=|}} xw| xz {{=|}} (1+y)w }}
||
||
||
|SZ=
}}
zusammen mit der natürlichen Projektion auf die eindimensionalen Sphäre
{{
Relationskette/display
|S^1
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| x^2+y^2 {{=|}} 1}}
|| U \cup V
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|U
||S^1 \setminus \{(0,1)\}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|V
||S^1 \setminus \{(0,-1)\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir behaupten, dass {{math|term= Y |SZ=}} ein Vektorbündel vom Rang {{math|term= 1 |SZ=}} ist, das isomorph zum Möbiusband ist. Auf {{math|term= U |SZ=}} ist
{{
Relationskette
| y
|\neq| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und daher kann man die zweite Gleichung nach {{math|term= z |SZ=}} auflösen, also
{{
Relationskette/display
|z
|| {{op:Bruch| x | 1-y}} w
||
||
||
|SZ=.
}}
Damit ist die dritte Gleichung wegen
{{
Relationskette/display
| xz
|| {{op:Bruch| x | 1-y}} x w
|| {{op:Bruch| x^2| 1-y}} w
|| {{op:Bruch| 1-y^2| 1-y}} w
|| (1+y) w
|SZ=
}}
automatisch erfüllt. Entsprechend gilt auf {{math|term= V |SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display
| w
|| {{op:Bruch| x | 1+y}} z
||
||
||
|SZ=
}}
und die andere Gleichung ist automatisch erfüllt. Daher ist {{math|term= Y |SZ=}} auf {{math|term= U |SZ=}} bzw. auf {{math|term= V |SZ=}} ein triviales Vektorbündel vom Rang {{math|term= 1 |SZ=}} mit der Variablen
{{
mathkor|term1=
w
|bzw.|term2=
z
|SZ=.
}}
Die Übergangsabbildung auf {{mathl|term= U \cap V |SZ=}} ist durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| x | 1-y}}
|| {{op:Bruch| 1+y| x}}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben, eine Matrixbeschreibung dieses Bündels ist also {{mathl|term= {{makl| {{op:Bruch| x | 1-y}} |}} |SZ=.}} Diese Matrix hängt, im Gegensatz zur konstanten Matrix aus
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Möbiusband/Verklebungsdatum/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
explizit von
{{
Relationskette/display
| (x,y)
| \in | U \cap V
||
||
||
|SZ=
}}
ab. Dennoch sind die beiden Vektorbündel zueinander isomorph. Dazu verwenden wir
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Vektorbündel/Matrixbeschreibung/Isomorphie/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
und betrachten die beiden stetigen Funktionen {{mathl|term= \sqrt{1-t} |SZ=}} auf {{math|term= U |SZ=}} und {{mathl|term= \sqrt{1+t} |SZ=}} auf {{math|term= V |SZ=,}} die beide nullstellenfrei sind.
Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+y}||}} \cdot {{op:Bruch| x | 1-y}} \cdot \sqrt{1-y}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{1+y}||}} \cdot {{op:Bruch| x | \sqrt{ 1-y} }}
|| {{op:Bruch| x | \sqrt{ 1-y^2} }}
|| {{op:Bruch| x | \sqrt{x^2} }}
|| {{op:Bruch| x | {{op:Betrag| x |}} }}
|| \pm 1
||
|SZ=,
}}
abhängig vom Vorzeichen von {{math|term= x |SZ=.}} Daher sind die Bündel isomorph.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Verklebungsdaten für reelle Vektorbündel auf topologischen Räumen
|Kategorie2=Theorie der reellen Kernbündel
|Kategorie3=Theorie der reellen Geradenbündel auf topologischen Räumen
|Objektkategorie=Das Möbiusband
|Objektkategorie2=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kwzmj2cs6wtv45fgphaylqwyq18ur8g
Topologischer Raum/Stetige Funktionen/Lokal beringter Raum/Beispiel
0
112064
1100347
1038351
2026-06-17T08:01:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100347
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein
{{
Definitionslink
|topologischer Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= X |SZ=}} ist mit der Garbe der stetigen Funktionen {{mathl|term= C^0 (-,\R) |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|lokal beringter Raum|
|Kontext=|
|SZ=:
}}
Für jeden Punkt
{{
Relationskette
|P
| \in | X
||
||
||
|SZ=
}}
und eine in einer offenen Umgebung von {{math|term= x |SZ=}} definierte stetige Funktion {{math|term= f |SZ=}} gilt
{{
Relationskette
|f(P)
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
genau dann, wenn es eine offene Umgebung gibt, auf der {{math|term= f |SZ=}} invertierbar ist. Daher sind die
{{
Definitionslink
|Halme|
|Kontext=Garbe|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {\mathcal O}_P |SZ=}}
{{
Definitionslink
|lokale Ringe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= X |SZ=}} ist lokal beringt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokal beringten Räume
|Kategorie2=Theorie der Ringe von stetigen reellwertigen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j4szo41lvo7j2t3m51p8ns0bj4bucn1
Reelle Zahlen/Beschränkte, nicht konvergente Folge/pm 1/Beispiel
0
112110
1100255
1037868
2026-06-17T07:46:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100255
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die {{Stichwort|alternierende Folge|SZ=}}
{{
Relationskette/display
| x_n
| {{defeq|}} | (-1)^n
||
||
||
|SZ=
}}
ist beschränkt, aber nicht
{{
Definitionslink
|konvergent|
|Kontext=R|
|SZ=.
}}
Die Beschränktheit folgt direkt aus
{{
Relationskette
| x_n
| \in| [-1,1]
||
||
||
|SZ=
}}
für alle {{math|term= n |SZ=.}} Konvergenz liegt aber nicht vor. Wäre nämlich
{{
Relationskette
| x
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
der Grenzwert, so gilt für positives
{{
Relationskette
| \epsilon
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
und jedes ungerade {{math|term= n |SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| x_n-x}}
|| {{op:Betrag| -1-x}}
|| 1+x
| \geq | 1
| > | \epsilon
||
|SZ=,
}}
sodass es Folgenwerte außerhalb dieser {{math|term= \epsilon|SZ=-}}Umgebung gibt. Analog kann man einen negativ angenommen Grenzwert zum Widerspruch führen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Folgen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Abstrakterer Variante=Angeordneter Körper/Beschränkte, nicht konvergente Folge/Beispiel
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
11q5fcmhokz5cewzfdhqh1al7nj4za6
Reelle Zahlen/1 durch 3/Dezimalbruchfolge/Beispiel
0
112111
1100251
1085380
2026-06-17T07:45:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100251
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Folge
{{
Relationskette/display
| x_n
|| 0, 33 \ldots 33
||
||
||
|SZ=
}}
mit genau {{math|term= n |SZ=}} Nachkommaziffern und behaupten, dass diese Folge gegen {{math|term= 1/3 |SZ=}} konvergiert. Dazu müssen wir {{mathl|term= {{op:Betrag| 0, 33 \ldots 33 - {{op:Bruch| 1 | 3}} |}} |SZ=}} bestimmen, und dafür müssen wir uns an die Bedeutung von Dezimalbrüchen erinnern. Es ist
{{
Relationskette/display
| x_n
|| 0, 33 \ldots 33
|| {{op:Bruch| 33 \ldots 33| 10^n }}
|| {{op:Bruch| \sum_{j {{=}} 0}^{n-1} 3 \cdot 10^j | 10^n }}
||
||
|SZ=
}}
und somit ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Betrag| 0, 33 \ldots 33 - {{op:Bruch| 1 | 3}} |}}
|| {{op:Betrag| {{op:Bruch| \sum_{j {{=}} 0}^{n-1} 3 \cdot 10^j | 10^n }} - {{op:Bruch| 1 | 3}} |}}
|| {{op:Betrag| {{op:Bruch| 3 \cdot {{makl| \sum_{j {{=}} 0}^{n-1} 3 \cdot 10^j |}} - 10^n | 3 \cdot 10^n }} |}}
|| {{op:Betrag| {{op:Bruch| {{makl| \sum_{j {{=}} 0}^{n-1} 9 \cdot 10^j |}} - 10^n | 3 \cdot 10^n }} |}}
|| {{op:Betrag| {{op:Bruch| -1 | 3 \cdot 10^n }} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3 \cdot 10^n }}
|SZ=.
}}
Wenn nun ein positives {{math|term= \epsilon |SZ=}} vorgegeben ist, so ist für {{math|term= n |SZ=}} hinreichend groß dieser letzte Term {{math|term= \leq \epsilon |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zifferndarstellung für rationale Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6hqb4cvopmsiyyxlenhnog4hg70680a
Rationale Folge/Konvergenz/R/Beispiel
0
112233
1100231
1037787
2026-06-17T07:42:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100231
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| -5n^3+6n^2-n+8| 11n^3+7n^2 +3n-1}}
||
||
||
|SZ=
}}
definierte Folge und wollen wissen, ob und gegebenenfalls wogegen sie konvergiert. Man kann
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle Zahlen/Konvergente Folgen/Rechenregeln/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nicht unmittelbar anwenden, da weder der Zähler noch der Nenner konvergiert. Allerdings kann man den folgenden Trick anwenden, man schreibt
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| -5n^3+6n^2-n+8| 11n^3+7n^2 +3n-1}}
|| {{op:Bruch| {{makl| -5n^3+6n^2-n+8 |}} {{op:Bruch| 1 |n^3}} | {{makl| 11n^3+7n^2 +3n-1 |}} {{op:Bruch| 1 |n^3 }} }}
|| {{op:Bruch| -5 + {{op:Bruch| 6 |n}} -{{op:Bruch| 1 |n^2}} + {{op:Bruch| 8 |n^3}} | 11 + {{op:Bruch| 7 |n}} + {{op:Bruch| 3 |n^2}}-{{op:Bruch| 1 |n^3}} }}
||
|SZ=.
}}
In dieser Form sind die Zähler- und die Nennerfolge konvergent, und zwar gegen
{{
mathkor|term1=
-5
|bzw.|term2=
11
|SZ=,
}}
und daher konvergiert die Folge gegen {{mathl|term= - {{op:Bruch| 5 | 11}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rationalen Folgen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jli99y6ewglto1kl0bu7oxpgocth5vi
Zwischenwertsatz/Existenz von Wurzeln/2/Bemerkung
0
112395
1100718
1036213
2026-06-17T10:52:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100718
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Existenz von beliebigen Wurzeln aus nichtnegativen reellen Zahlen folgt aus
{{
Faktlink
|Präwort=dem|Zwischenwertsatz|Faktseitenname=
Reelle Analysis/Zwischenwertsatz/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
da die stetige Funktion {{mathl|term= X^k - c |SZ=}} zu
{{
Relationskette
|c
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
sowohl negative als auch positive Werte annimmt und daher auch eine Nullstelle haben muss. Der Beweis zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle positive Zahl/Wurzeln/Eindeutige Existenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
beruht auf dem Verfahren des Zwischenwertsatzes, ohne dass explizit auf die Stetigkeit Bezug genommen wird.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Zwischenwertsatz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kqwbstbcq9wl6yuvxodi7a5kytpgftc
Polynomring/Kegelabbildung/Schema/Beispiel
0
112555
1100152
1085269
2026-06-17T07:29:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100152
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zum Polynomring {{mathl|term= K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n ] |SZ=}} in {{math|term= n+1 |SZ=}} Variablen mit der
{{
Definitionslink
|Standardgraduierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} ist die
{{
Definitionslink
|Kegelabbildung|
|Kontext=Schema|
}}
gleich
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Affiner Raum|n+1|K}} \supset D( X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n ) | {{op:Projektiver Raum| n | K}}
| {{idealp|}} | {{idealp|}}^h
|SZ=.
}}
Auf den {{math|term= K |SZ=-}}Punkten ist diese Abbildung einfach durch
{{
Abbildung/display
|name=
| K^{n+1} \setminus\{0\} | {{op:Projektiver Raum| n |}}(K)
| {{op:Zeilenvektor| x_0 | x_1 | \ldots | x_n }} | {{op:Zeilenvektor| x_0 | x_1 | \ldots | x_n }}
|SZ=,
}}
geben, die einem Punkt {{math|term= \neq 0 |SZ=}} die durch diesen Punkt und den Nullpunkt bestimmte Gerade zuordnet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kegelabbildung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nd5jkxfg9qn0tmy16pr0ry7oo3vmif4
Projektiver Raum/Invertierbare Garbe/Untergarbe/Beispiel
0
112641
1100182
1085311
2026-06-17T07:34:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100182
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= {{op:Projektiver Raum| n | K}} |SZ=}} der
{{
Definitionslink
|projektive Raum|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
über {{math|term= K |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Strukturgarbe|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
ist für jede offene Teilmenge {{math|term= U |SZ=}} eine Teilmenge des Funktionenkörpers
{{
Relationskette/display
| {{op:Schnitte| U | {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | K}} |}} }}
| \subseteq | K( {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} {{kommadots}} {{op:Bruch|X_n | X_0 }} )
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen der Faktorialität des Polynomringes gibt es zu jedem homogenen Ideal {{math|term= {{ideala|}} |SZ=}} ein bis auf Multiplikation mit einem Skalar eindeutig bestimmtes homogenes Polynom {{math|term= f |SZ=}} von maximalem Grad ohne mehrfache Faktoren mit
{{
Relationskette/display
|D_+( {{ideala}} )
| \subseteq | D_+(f)
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=daei ist hier
{{
Relationskette
|f
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
erlaubt, wobei dann allerdings die Schreibweise {{math|term= D_+(f) |SZ=}} nicht verwendet wird.
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Spektrum/Faktorieller Bereich/Prägarbe/Strukturgarbe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der globale Schnittring gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Schnitte| U | {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | K}} |}} }}
|| {{op:Schnitte|D_+(f)| {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | K}} |}} }}
|| {{makl| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n]_f |}}_0
| \subseteq | K( {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} {{kommadots}} {{op:Bruch|X_n | X_0 }} )
||
||
||
|SZ=.
}}
Sei
{{
Relationskette
| \ell
| \in |\Z
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert. Wir definieren eine Garbe {{math|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | K}} | \ell}} |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Schnitte| U| {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | K}} | \ell}} |}}
|| {{op:Schnitte| D_+(f) | {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| n | K}} | \ell}} |}}
| {{defeq|}} | {{makl| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n] _f|}}_\ell
||
|SZ=.
}}
Dabei handelt es sich um eine
{{
Definitionslink
|invertierbare Garbe|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Auf {{mathl|term= D_+(X_0) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und ebenso auf den {{mathlk|term=D_+(X_i) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist nämlich
{{
Abbildung/display
|name=
| {{makl| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n]_{X_0 } |}}_0 | {{makl| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n]_{X_0 } |}}_\ell
| {{op:Bruch| F | G}} | X_0^\ell \cdot {{op:Bruch| F | G}}
|SZ=,
}}
ein
{{
Definitionslink
|Prämath= {{makl| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n]_{X_0 } |}}_0
|Modulisomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der sich auf die kleineren offenen Teilmengen überträgt. Die globale Auswertung auf dem projektiven Raum ist einfach {{mathl|term= {{makl| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n] |}}_\ell |SZ=,}} was zeigt, dass
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|n
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
diese invertierbaren Garben zu
{{
Relationskette
| \ell
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
nicht zueinander isomorph sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=das stimmt für alle {{math|term= \ell|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der invertierbaren Garben auf dem projektiven Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7vmpydwxdulsrevfxmjfi2irxokdism
Topologischer Raum/Reelles Geradenbündel/Stetige Schnitte/Invertierbar/Beispiel
0
112760
1100345
1038345
2026-06-17T08:01:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100345
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= X |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|topologischer Raum|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
versehen mit der Garbe der stetigen Funktionen {{mathl|term= C(-,\R) |SZ=}} und
{{
Abbildung
|name=
| L | X
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|reelles Geradenbündel|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf {{math|term= X |SZ=.}} Dann ist die
{{
Definitionslink
|Garbe der stetigen Schnitte|
|Kontext=Bündel|
|SZ=
}}
{{math|term= S |SZ=}} im Sinne von
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Stetige Abbildung/Prägarbe der stetigen Schnitte/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|invertierbarer|
|Kontext=beringter Raum|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Prämath=C(-,\R)
|Modul|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zu einer offenen Menge
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | X
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer Trivialisierung
{{
Relationskette
|L {{|}}_U
| \cong| \R \times U
||
||
||
|SZ=
}}
ist ja
{{
Relationskette
| S(U,L {{|}}_U )
| \cong| C(U,\R)
||
||
||
|SZ=,
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Geradenbündel auf topologischen Räumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gk9ybwoo2s0g38jlgsya3t4mil4ay3b
Ganzheitsring/Wurzel -5/Standardideal/Garbe/Invertierbar/Beispiel
0
112826
1099906
1084998
2026-06-17T06:48:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099906
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Im
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|R
|| A_{-5}
|| \Z[\sqrt{-5}]
|| \Z[T]/(T^2+5)
||
||
|SZ=
}}
gilt die Gleichheit
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 3
|| 6
|| (1 +\sqrt{5} {{Imaginäre Einheit||}} ) (1 -\sqrt{5} {{Imaginäre Einheit||}} )
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|Ideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| I
||(2,1+\sqrt{-5})
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=das ein
{{
Definitionslink
|Primideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist und kein
{{
Definitionslink
|Hauptideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
und die zugehörige
{{
Definitionslink
|Idealgarbe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Modulgarbespektrum| I |}} |SZ=}} auf
{{
Relationskette
|X
|| {{op:Spek| R |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Spektrum wird durch die beiden offenen Mengen
{{
mathkor|term1=
D(2)
|und|term2=
D(3)
|SZ=
}}
überdeckt. Es ist
{{
Relationskette
| {{op:Modulgarbespektrum| I |}} {{|}}_{D(2)}
| \cong| { {{op:Strukturgarbe| X |}} } {{|}} _{D(2)}
||
||
||
|SZ=,
}}
da {{math|term= 2 |SZ=}} zum Ideal gehört und daher das Ideal in der Nenneraufnahme {{mathl|term= R_2 |SZ=}} zum Einheitsideal wird. In der Nenneraufnahme {{math|term= R_3 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= also auf {{math|term= D(3) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist hingegen
{{
Relationskette/display
| 2
|| {{op:Bruch| 1 -\sqrt{5} {{Imaginäre Einheit||}} | 3}} (1 +\sqrt{5} {{Imaginäre Einheit||}} )
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ist {{math|term= I_3 |SZ=}} ein Hauptideal mit dem Erzeuger {{math|term= 1 +\sqrt{5} {{Imaginäre Einheit||}} |SZ=.}} Daher ist
{{
Relationskette
| {{op:Modulgarbespektrum| I |}} {{|}}_{D(3)}
| \cong| { {{op:Strukturgarbe| X |}} } {{|}}_{D(3)}
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= {{op:Modulgarbespektrum| I |}} |SZ=}} ist eine
{{
Definitionslink
|invertierbare Garbe|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der invertierbaren Garben auf affinen Schemata
|Kategorie2=Idealtheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -5
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6djz16zcqwmp1u56ytg0hzjgiutrfg8
Reelle Exponentialfunktionen/Wachstum/Bemerkung
0
112980
1100681
1035814
2026-06-17T10:46:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100681
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Bei einer reellen Exponentialfunktion
{{
Relationskette/display
| y(x)
|| a^x
||
||
||
|SZ=
}}
gilt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle Exponentialfunktion/Basis/Ableitung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Beziehung
{{
Relationskette/display
| y'
|| {{makl| {{op:ln| a |}} |}} y
||
||
||
|SZ=,
}}
es besteht also ein proportionaler Zusammenhang zwischen der Funktion {{math|term= y |SZ=}} und ihrer Ableitung {{math|term= y' |SZ=}} mit dem Proportionalitätsfaktor {{math|term= {{op:ln| a |}} |SZ=.}} Dies gilt auch dann, wenn {{math|term= a^x |SZ=}} mit einer Konstanten multipliziert wird. Wenn man unter {{math|term= y |SZ=}} eine von der Zeit {{math|term= x |SZ=}} abhängige Größe versteht, so beschreibt {{mathl|term= y'(x) |SZ=}} das momentane Wachstum zu einem Zeitpunkt. Die Gleichung
{{
Relationskette
| y'
|| {{makl| {{op:ln| a |}} |}} y
||
||
||
|SZ=
}}
bedeutet dann, dass das momentane Wachstum in jedem Zeitpunkt proportional zur momentanen Größe ist. Ein solches Wachstum
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. Schrumpfung bei
{{
Relationskette/k
|a
| < | 1
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/k
| {{op:ln| a |}}
| < | 0
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
kommt in der Natur bei einer Population dann vor, wenn es keine nennenswerte Nahrungskonkurrenz und vernachlässigbare Sterberaten gibt
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Anzahl der Mäuse ist dann proportional zur Anzahl der geborenen Mäuse|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Eine Bedingung der Form
{{
Relationskette/display
| y'
|| b y
||
||
||
|SZ=
}}
ist ein Beispiel für eine {{Stichwort|Differentialgleichung|SZ=.}} Dies ist eine Gleichung für eine Funktion, die Bedingungen an die Ableitung der Funktion ausdrückt. Eine Lösung einer solchen Differentialgleichung ist eine differenzierbare Funktion, die diese Ableitungsbedingung erfüllt. Die Lösungen der zuletzt formulierten Differentialgleichung sind die Funktionen
{{
Relationskette/display
| y(x)
|| ce^{bx}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der reellen Exponentialfunktionen
|Kategorie2=Theorie der gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dze7eebtm2pi3aakj3sihym4h9rqqor
Spektrum/Nichtnullteiler/Triviales Vektorbündel/Strukturgarbe/Beispiel
0
113270
1100308
1085438
2026-06-17T07:55:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100308
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= R |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|kommutativer Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|f
| \in | R
||
||
||
|SZ=
}}
ein Element. Dieses definiert über
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Spek|R[T] |}} {{=|}} {{op:Affine Gerade| R |}} | {{op:Spek|R[T] |}} {{=|}} {{op:Affine Gerade| R |}}
| T | fT
|SZ=,
}}
einen
{{
Definitionslink
|Homomorphismus von Vektorbündeln|
|Kontext=Schema|
|SZ=.
}}
Dieser ist in den Fasern über den Punkten
{{
Relationskette
|P
| \in | {{op:Spek| R |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
in denen {{math|term= f |SZ=}} eine Einheit ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=also den Punkten aus {{math|term= D(f) |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
eine Bijektion und über den anderen Punkten die Nullabbildung. Die Abbildung ist also nur dann injektiv
{{
Zusatz/Klammer
|text=und zugleich surjektiv und bijektiv|
|ISZ=|ESZ=,
}}
wenn {{math|term= f |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Einheit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist. Das Element {{math|term= f |SZ=}} definiert aber auch durch Multiplikation einen
{{
Definitionslink
|Homomorphismus|
|Kontext=Modulgarbe|
|SZ=
}}
der Strukturgarbe in sich
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Strukturgarbe| X |}} | {{op:Strukturgarbe| X |}}
| 1 |f
|SZ=.
}}
Auf jeder offenen Teilmenge
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | X
|| {{op:Spek| R |}}
||
||
|SZ=
}}
liegt also der
{{
Definitionslink
|Prämath= {{op:SchnittringX| U |}}
|Modulhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:SchnittringX| U |}} | {{op:SchnittringX| U |}}
| r |rf
|SZ=,
}}
vor. Dabei ist dieser Garbenhomomorphismus genau dann injektiv, wenn {{math|term= f |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Nichtnullteiler|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in {{math|term= R |SZ=}} ist, und bijektiv genau dann, wenn {{math|term= f |SZ=}} eine Einheit ist. Der Injektivitätsbegriff fällt also für Vektorbündel und lokal freie Garben auseinander.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der lokal freien Garben auf Schemata
|Kategorie2=Theorie der Homomorphismen von Vektorbündeln auf Schemata
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j0iz1ih3v09v7sajr617wfjur6dm3gt
Affiner Raum/Punktiert/Syzygienbündel/Beispiel
0
113277
1099715
1034799
2026-06-17T06:18:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099715
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| K[X,Y,Z] | K[X,Y,Z][U,V,W]/(XU+YV+ZW)
||
|SZ=,
}}
die zugehörige
{{
Definitionslink
|Spektrumsabbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Spek | K[X,Y,Z][U,V,W]/(XU+YV+ZW)|}} | {{op:Affiner Raum| 3 |K}}
||
|SZ=
}}
sowie deren Einschränkung
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{op:Spek | K[X,Y,Z][U,V,W]/(XU+YV+ZW)|}} \supseteq D(X) \cup D(Y) \cup D(Z) | {{op:Affiner Raum| 3 |K}} \setminus \{(0,0,0)\} {{=|}} D(X) \cup D(Y) \cup D(Z)
||
|SZ=.
}}
Letzteres ist ein
{{
Definitionslink
|geometrisches Vektorbündel|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
vom Rang {{math|term= 2 |SZ=}} über dem punktierten affinen Raum. Natürliche Trivialisierungen sind auf den {{mathl|term= D(X) , D(Y) , D(Z) |SZ=}} gegeben, vergleiche
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Lineare Gleichung/Drei Variablen/Parameter/Trivialisierungen/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
Beispielsweise ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| K[X,Y,Z][U,V,W]/(XU+YV+ZW) |}}_X
| \cong| K[X,Y,Z]_X[V,W]
||
||
||
|SZ=,
}}
da man
{{
Relationskette/display
|U
|| - {{op:Bruch|YV+ZW|X}}
||
||
||
|SZ=
}}
ausdrücken kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vektorbündel auf Schemata
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n1vwnpmzwvc0aymvvpyrqv7vily97bx
Ganzheitsring/Wurzel -5/Standardideal/Geometrisches Geradenbündel/Beispiel
0
113396
1099907
1084999
2026-06-17T06:48:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099907
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|R
|| \Z[\sqrt{-5}]
||
||
|SZ=,
}}
in dem die Gleichheit
{{
Relationskette/display
| 2 \cdot 3
|| 6
|| (1 +\sqrt{5} {{Imaginäre Einheit||}} ) (1 -\sqrt{5} {{Imaginäre Einheit||}} )
||
||
||
|SZ=
}}
gilt und darüber die
{{
Definitionslink
|Prämath=R
|Algebra|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|A
|| R[X,Y] /(3X- (1- {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5}) Y)
||
||
||
|SZ=
}}
mit der zugehörigen
{{
Definitionslink
|Spektrumsabbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=
| {{op:Spek| A |}} | {{op:Spek| R |}}
||
|SZ=.
}}
Wir behaupten, dass ein
{{
Definitionslink
|geometrisches Geradenbündel|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
vorliegt, wofür wir die offene Überdeckung
{{
Relationskette
| {{op:Spek| R |}}
|| D(2) \cup D(3)
||
||
||
|SZ=
}}
heranziehen. Es ist
{{
Relationskette/display
|A_2
|| R_2 [ X,Y] /(3X- (1- {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5}) Y)
| \cong| R_2[S]
||
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= X \mapsto 2S|SZ=,}} {{mathl|term= Y \mapsto (1+ {{Imaginäre Einheit||}} \sqrt{5})S |SZ=}} wegen
{{
Relationskette
|S
|| X/2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|X
|| 2S
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|Y
|| {{op:Bruch| 3 | 1- {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5} }} X
|| {{op:Bruch| 1+ {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5} | 2 }} X
|| {{makl| 1+ {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5} |}} S
||
|SZ=
}}
ein Isomorphismus. Ebenso ist
{{
Relationskette/display
|A_3
|| R_3 [ X,Y] /(3X- (1- {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5}) Y)
| \cong| R_3[T]
||
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= X \mapsto (1 - {{Imaginäre Einheit||}} \sqrt{5}) T |SZ=,}} {{mathl|term= Y \mapsto 3T |SZ=}} wegen
{{
Relationskette
| T
|| Y/3
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|Y
|| 3T
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| X
|| {{op:Bruch| 1- {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5} | 3 }} Y
|| {{1- {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5}|}} T
||
||
|SZ=
}}
ein Isomorphismus. Auf
{{
Relationskette
|D(6)
|| D(2) \cap D(3)
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Übergangsabbildung durch
{{
Relationskette
|S
|| {{op:Bruch| X | 2}}
|| {{op:Bruch| 1- {{imaginäre Einheit|}} \sqrt{5} | 2}} T
||
||
|SZ=
}}
gegeben, also linear.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Geradenbündel auf Schemata
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -5
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0f4jwokh2olj1w5n36ba2fkuavnj2tn
Projektiver Raum/Hyperfläche/Kanonische Garbe/Grobe Klassifikation/Bemerkung
0
113752
1100659
1085758
2026-06-17T10:42:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100659
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektiver Raum/K/Hyperfläche/Glatt/Kanonische Garbe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
erlaubt eine grobe Klassifikation von glatten Hyperflächen
{{
Relationskette/display
|Y
|| V_+(F)
| \subseteq | {{op:Projektiver Raum| n | K}}
||
||
|SZ=
}}
im projektiven Raum, je nachdem, ob in
{{
Relationskette
| \omega_Y
| \cong| {{op:Getwistete Strukturgarbe| Y |d - n-1|}}
||
||
||
|SZ=
}}
der Twist {{mathl|term= d-n-1 |SZ=}} negativ, gleich {{math|term= 0 |SZ=}} oder positiv ist. Bei
{{
Relationskette
|n
|| 2
||
||
||
|SZ=,
}}
also Kurven in der projektiven Ebene, liegt bei
{{
Relationskette
|d
|| 1,2
||
||
||
|SZ=
}}
eine projektive Gerade vor, bei
{{
Relationskette
|d
|| 3
||
||
||
|SZ=,
}}
wenn die kanonische Garbe trivial ist, eine elliptische Kurve und bei
{{
Relationskette
|d
| \geq | 4
||
||
||
|SZ=
}}
eine Kurve vom allgemeinen Typ. Bei
{{
Relationskette
|n
|| 3
||
||
||
|SZ=,
}}
also Flächen im projektiven Raum, liegt bei
{{
Relationskette
|d
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
eine projektive Ebene vor, bei
{{
Relationskette
|d
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
eine zu {{mathl|term= {{op:Projektive Gerade| K |}} \times {{op:Projektive Gerade| K |}} |SZ=}} isomorphe Fläche und bei
{{
Relationskette
|d
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
eine Fläche, die isomorph ist zu einer projektiven Ebene, auf der man sechs Punkte aufgeblasen hat. Jedenfalls hat man bei
{{
Relationskette
|d
| \leq | 3
||
||
||
|SZ=
}}
eine sogenannte rationale Fläche, deren
{{
Definitionslink
|Funktionenkörper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gleich dem
{{
Definitionslink
|rationalen Funktionenkörper|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
in zwei Variablen ist. Bei
{{
Relationskette
|d
|| 4
||
||
||
|SZ=,
}}
wenn die kanonische Garbe trivial ist, liegt eine sogenannte {{math|term= K3 |SZ=-}}Fläche vor. Bei
{{
Relationskette
|d
| \geq | 5
||
||
||
|SZ=
}}
hat man eine Fläche vom allgemeinen Typ.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der projektiven Hyperflächen
|Kategorie2=Theorie der kanonischen Garbe auf einem glatten Schema
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2rnrf90anp6h5dgtoqg6anu376knb4a
Obstsalat/Mineralien und Vitamine/Tabelle und Matrix/Lineares Gleichungssystem/Beispiel
0
114548
1100121
1085226
2026-06-17T07:23:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100121
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Fruit_salad_(1)|jpg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Fæ
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Ein gesundes Frühstück beginnt mit einem Obstsalat. Die folgende Tabelle zeigt, wie viel Vitamin C, Calcium und Magnesium
{{
Zusatz/Klammer
|text=jeweils in Milligramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
unterschiedliche Früchte
{{
Zusatz/Klammer
|text=pro 100 Gramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
besitzen.
{{Tabelleleitdreixvier|
|ls0= |lz1= Apfel |lz2= Orange |lz3= Traube |lz4= Banane |lz5= |lz6= |lz7= |lz8= |lz9= |lz10= |
|ls1= Vitamin C|a1,1= 12 |a1,2= 53 |a1,3= 4 |a1,4= 9 |a1,5= |a1,6= |a1,7= |a1,8= |a1,9= |a1,10= |
|ls2=Calcium |a2,1= 7 |a2,2= 40|a2,3= 12|a2,4= 5 |a2,5= z_2 |a2,6= |a2,7= |a2,8= |a2,9= |a2,10= |
|ls3=Magnesium |a3,1= 6 |a3,2= 10 |a3,3= 8 |a3,4= 27 |a3,5= z_3 |a3,6= |a3,7= |a3,8= |a3,9= |a3,10= |
|ls4= |a4,1= \, |a4,2= \, |a4,3= |a4,4= |a4,5= |a4,6= |a4,7= |a4,8= |a4,9= |a4,10= |
|ls5= |a5,1=\, |a5,2=\, |a5,3=\, |a5,4= |a5,5= |a5,6= |a5,7= |a5,8= |a5,9= |a5,10= |
|ls6= |a6,1= |a6,2= |a6,3= |a6,4= |a6,5= |a6,6= |a6,7= |a6,8= |a6,9= |a6,10= |
|ls7= |a7,1= |a7,2= |a7,3= |a7,4= |a7,5= |a7,6= |a7,7= |a7,8= |a7,9= |a7,10= |
|ls8= |a8,1= |a8,2= |a8,3= |a8,4= |a8,5= |a8,6= |a8,7= |a8,8= |a8,9= |a8,10= |
|ls9= |a9,1= |a9,2= |a9,3= |a9,4= |a9,5= |a9,6= |a9,7= |a9,8= |a9,9= |a9,10= |
|ls10= |a10,1= |a10,2= |a10,3= |a10,4= |a10,5= |a10,6= |a10,7= |a10,8= |a10,9= |a10,10= |
|ls11= |a11,1= |a11,2= |a11,3= |a11,4= |a11,5= |a11,6= |a11,7= |a11,8= |a11,9= |a11,10= |
|ls12= |a12,1= |a12,2= |a12,3= |a12,4= |a12,5= |a12,6= |a12,7= |a12,8= |a12,9= |a12,10= |
|ls13= |a13,1= |a13,2= |a13,3= |a13,4= |a13,5= |a13,6= |a13,7= |a13,8= |a13,9= |a13,10= |
|ls14= |a14,1= |a14,2= |a14,3= |a14,4= |a14,5= |a14,6= |a14,7= |a14,8= |a14,9= |a14,10= |
|ls15= |a15,1= |a15,2= |a15,3= |a15,4= |a15,5= |a15,6= |a15,7= |a15,8= |a15,9= |a15,10= |
|ls16= |a16,1= |a16,2= |a16,3= |a16,4= |a16,5= |a16,6= |a16,7= |a16,8= |a16,9= |a16,10= |
}}
Mein Obstsalat heute morgen besteht aus den angegebenen Früchten in den Anteilen {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 3 | 2 | 7 | 6}} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also {{math|term= 300 |SZ=}} Gramm Apfel u.s.w.|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Daraus kann man den gesamten Vitamin-C-Gehalt, den Calcium-Gehalt und den Magnesium-Gehalt des Obstsalats ausrechnen, indem man einfach für jede Frucht ihre Menge mit dem entsprechenden Gehalt multipliziert und alles aufsummiert. Der Vitamingehalt des gesamten Obstsalats ist also
{{
Zusatz/Klammer
|text=in Milligramm|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| 12 \cdot 3 + 53 \cdot 2 + 4 \cdot 7 + 9 \cdot 6
|| 224
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Operation ist ein Beispiel für die Wirkungsweise einer Matrix. Die Tabelle führt unmittelbar zu einer {{math|term= 3 \times 4 |SZ=-}}Matrix, nämlich zu {{mathl|term= {{op:Matrix34| 12| 53| 4 | 9 | 7 | 40| 12| 5 | 6 | 10| 8 | 27|}} |SZ=,}} und die obige Rechnung wird durch die Matrixmultiplikation
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix34| 12| 53| 4 | 9 | 7 | 40| 12| 5 | 6 | 10| 8 | 27|}} {{op:Spaltenvektor| 3 | 2 | 7 | 6}}
|| {{op:Spaltenvektor| 224| 215| 256}}
||
||
||
|SZ=
}}
realisiert.
Man kann auch umgekehrt sich einen Obstsalat wünschen, der eine bestimmte Menge an Vitamin C, Calcium und Magnesium besitzt, sagen wir {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 180| 110| 140}} |SZ=.}} Dies führt zum linearen Gleichungssystem in Matrixform
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix34| 12| 53| 4 | 9 | 7 | 40| 12| 5 | 6 | 10| 8 | 27|}} {{op:Spaltenvektor| x_1 | x_2 | x_3 | x_4}}
|| {{op:Spaltenvektor| 180| 110| 140}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ganzzahligen Matrizen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f6uznhzw8sahq0czdg9dkgbrm3uh32a
Polynomring/Syzygiengarbe zu Variablen/Erste Kohomologie/Beispiel
0
114565
1100159
1085282
2026-06-17T07:30:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100159
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir knüpfen an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Polynomring/Syzygiengarbe zu Variablen/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
an, d.h. wir betrachten auf dem Polynomring
{{
Relationskette
|R
|| K[X_1 {{kommadots|}} X_n ]
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|n
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
und die kurze exakte Sequenz
{{Kurze exakte Sequenz/display| {{op:Syz| X_1 {{kommadots|}} X_n |}} | R^n | {{makl| X_1 {{kommadots|}} X_n |}} |SZ=. }}
Die Einschränkung der zugehörigen Garbensequenz auf den punktierten Raum
{{
Relationskette
|U
|| {{op:Affiner Raum| n | K}} \setminus \{(0 {{kommadots|}} 0) \}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{Kurze exakte Sequenz/display| {{op:Garbe| S |}} {{=|}} {{op:Modulgarbespektrum| {{op:Syz| X_1 {{kommadots|}} X_n |}} ||}} | {{op:Strukturgarbe| U |}}^n | {{op:Strukturgarbe| U |}} |SZ=.}}
Die Auswertung dieser Garbensequenz auf {{math|term= U |SZ=}} ergibt
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {{op:Syz| X_1 {{kommadots|}} X_n |}} \longrightarrow R^n \longrightarrow R \longrightarrow H^1(U , {{op:Garbe| S |}}) \longrightarrow H^1(U, {{op:Strukturgarbe| U |}}^n) \longrightarrow
|SZ=.
}}
Da das Bild der Abbildung
{{
Abbildung
|name=
|R^n | R
||
|SZ=
}}
nach wir vor das maximale Ideal, ist diese Abbildung nicht surjektiv und es folgt, dass
{{
Relationskette
| H^1(U , {{op:Garbe| S |}})
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Garbenkohomologie für Schemata
|Kategorie2=Theorie der lokal freien Garben auf quasiaffinen Schemata
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s10jyqmerifgyxgym8th2ofc91nat2b
Endlicher Raum/3 Punkte/Einer generisch/Generisch Z/Kohomologie/Beispiel
0
114781
1099861
1084958
2026-06-17T06:41:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099861
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den topologischen Raum
{{
Relationskette
|X
||\{a,b,c\}
||
||
||
|SZ=
}}
mit den offenen Mengen {{mathl|term= \emptyset, X, U=\{a,c\}, V=\{b,c\}, U \cap V= \{c\} |SZ=.}} Dieser Raum besitzt die beiden abgeschlossenen Punkte
{{
mathkor|term1=
a
|und|term2=
b
|SZ=,
}}
er ist
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=Topologie|
|SZ=
}}
und {{math|term= c |SZ=}} ist der
{{
Definitionslink
|generische Punkt|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Abgesehen von der leeren Menge bilden die offenen Mengen das Inklusionsdiagramm
{{Kommutatives Quadrat/lo| X | U | V | U \cap V |SZ=.}}
Eine Garbe von kommutativen Gruppen auf {{math|term= X |SZ=}} ist gegeben, wenn man diesen Teilmengen Gruppen und Restriktionshomomorphismen zuweist
{{
Zusatz/Klammer
|text=und die Verträglichkeitsbedingung überprüft|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir betrachten die Garbe {{math|term= {{op:Garbe| F |}} |SZ=,}} die durch
{{Kommutatives Quadrat/ru| 0 | 0| 0 |\Z |SZ=}}
gegeben ist. Diese kann man in die konstante Garbe {{math|term= {{op:Garbe| F |}} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit Identitäten|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{Kommutatives Quadrat/ru|\Z|\Z|\Z|\Z |SZ=}}
einbetten. Die
{{
Definitionslink
|Quotientengarbe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Garbe| G |}} / {{op:Garbe| F |}} |SZ=}} ist durch
{{Kommutatives Quadrat/ru|\Z \times \Z |\Z|\Z| 0 |abb12=p_2 |abb13=p_1 |SZ=}}
gegeben. Die Werte für {{mathl|term= U \cap V,U,V|SZ=}} ergeben sich direkt durch Restklassenbildung, die Vergarbung hat keinen Effekt, und für {{math|term= X |SZ=}} ergibt sich das Produkt {{math|term= \Z \times \Z|SZ=,}} da die Schnitte über {{math|term= U |SZ=}} und {{math|term= V |SZ=}} automatisch verträglich sind. Somit ist die globale Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Schnitte| X | {{op:Garbe| G |}} }} {{=|}} \Z| {{op:Schnitte| X | {{op:Garbe| G |}}/ {{op:Garbe| F |}} }} {{=|}} \Z \times \Z
||
|SZ=
}}
nicht surjektiv, die
{{
Definitionslink
|lange exakte Kohomologiesequenz|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist vielmehr
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow 0 \longrightarrow \Z \longrightarrow \Z \times \Z \stackrel{\delta}{\longrightarrow} H^1(X, {{op:Garbe| F |}} ) {{=|}} \Z \longrightarrow 0
|SZ=.
}}
Hierbei geht vorne {{mathl|term= n \mapsto (n,n) |SZ=}} und hinten {{mathl|term= (r,s) \mapsto (r-s) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=das folgt aus der Exaktheit|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Quotientengarben
|Kategorie2=Čech-Kohomologie
|Kategorie3=Theorie der endlichen topologischen Räume
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7efz84hnsg9ukoyyxganih63lfxspol
Projektive Gerade/O(1)/Variablen/Zugehöriger voller Morphismus/Beispiel
0
115531
1100173
1037565
2026-06-17T07:32:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100173
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der projektiven Geraden
{{
Relationskette
| {{op:Projektive Gerade| R |}}
|| {{op:Proj|R[X,Y] |}}
||
||
||
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|kommutativen Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} und das
{{
Zusatz/Klammer
|text=volle|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|lineare System|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|(X,Y)
| \subseteq | {{op:Schnitte| {{op:Projektive Gerade| R |}} | {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Gerade| R |}} | 1}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
ist der
{{
Definitionslink
|zugehörige Morphismus|
|Kontext=lineares System|
|SZ=
}}
die Identität.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Schemamorphismen von der projektiven Geraden in die projektive Gerade
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9b4cejs92ic8bsjby1ofk17v6biabqi
Projektive Gerade/O(2)/Variablen/Zugehöriger voller Morphismus/Beispiel
0
115533
1100174
1037568
2026-06-17T07:32:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100174
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der projektiven Geraden
{{
Relationskette
| {{op:Projektive Gerade| R |}}
|| {{op:Proj|R[X,Y] |}}
||
||
||
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|kommutativen Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} und das
{{
Zusatz/Klammer
|text=volle|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|lineare System|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|(X^2,XY,Y^2)
| \subseteq | {{op:Schnitte| {{op:Projektive Gerade| R |}} | {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Gerade| R |}} | 2}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
ist der
{{
Definitionslink
|zugehörige Morphismus|
|Kontext=lineares System|
|SZ=
}}
ausgeschrieben gleich
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Projektive Gerade| R |}} | {{op:Projektive Ebene| R |}}
| (x,y)| (x^2,xy,y^2)
|SZ=.
}}
Dem Punkt auf der projektiven Geraden mit den homogenen Koordinaten {{mathl|term= (x,y) |SZ=}} wird also der Punkt in der projektiven Ebene mit den homogenen Koordinaten
{{
Relationskette
| (x^2,xy,y^2)
||(u,v,w)
||
||
||
|SZ=
}}
zugeordnet. Das Bild erfüllt die Gleichung
{{
Relationskette
|uw
|| v^2
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. das Bild liegt in der ebenen Kurve
{{
Relationskette/display
|V_+(uw-v^2)
| \subseteq | {{op:Projektive Ebene| R |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
In der Tat liegt eine Isomorphie
{{
Relationskette
| {{op:Projektive Gerade| R |}}
| \cong|V_+(uw-v^2)
||
||
||
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Schemamorphismen in den projektiven Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ix8vbv5zt5kw6cm1lzh0lebejoromop
Projektiver Raum/Körper/Divisorenklassengruppe/Beispiel
0
115650
1100183
1085312
2026-06-17T07:34:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100183
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen die
{{
Definitionslink
|Weildivisoren|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|Divisorenklassengruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des projektiven Raumes {{mathl|term= {{op:Projektiver Raum| d | K}} |SZ=}} über einem Körper {{math|term= K |SZ=}} verstehen
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
|d
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir betrachten die disjunkte Zerlegung
{{
Relationskette/display
| {{op:Projektiver Raum| d | K}}
|| D_+(X_0) \cup V_+(X_0)
|| {{op:Affiner Raum| d | K}} \cup {{op:Projektiver Raum|d-1|K}}
||
||
|SZ=,
}}
d.h. wir fixieren die
{{
Definitionslink
|Hyperebene|
|Kontext=projektiv|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|H
|| V_+(X_0)
| \cong| {{op:Projektiver Raum|d-1|K}}
||
||
|SZ=
}}
im {{Anführung|Unendlichen|SZ=.}} Ein
{{
Definitionslink
|Primdivisor|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des projektiven Raumes stimmt also entweder mit der Hyperebene rechts überein oder sie schneidet den affinen Raum links nichtleer und kann als ein Primideal der Höhe {{math|term= 1 |SZ=}} im Polynomring {{mathl|term= K[ {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|X_d|X_0 }} ] |SZ=}} aufgefasst werden. Jede Funktion {{math|term= f |SZ=}} des Funktionenkörpers lässt sich
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf Skalierung und kürzen|
|ISZ=|ESZ=
}}
eindeutig als
{{
Relationskette
|f
|| {{op:Bruch| P | Q}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit Polynomen
{{
Relationskette
|P,Q
| \in | K[ {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|X_d|X_0 }} ]
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben. Mit den Primfaktorzerlegungen zu
{{
mathkor|term1=
P
|und|term2=
Q
|SZ=
}}
kann man direkt
{{
Relationskette/display
|f
|| \prod_{i {{=}} 1}^n c P_i^{\nu_i }
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit einer Konstanten
{{
Relationskette/k
|c
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/k
| \nu_i
| \in |\Z
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
schreiben und daraus den Hauptdivisor zu {{math|term= f |SZ=}} ablesen, sofern er such auf die Komponenten im affinen Raum bezieht. Die
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{Anführung|unendlich ferne|}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Ordnung von {{math|term= f |SZ=}} an {{math|term= V_+(X_0) |SZ=}} ergibt sich folgendermaßen. Der lokale Ring zu diesem Primdivisor ist{{{zusatz1|}}}
{{
Relationskette/align/handlinks
| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n]_{((X_0))}
|| {{makl| K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n]_{ K[X_0,X_1 {{kommadots|}} X_n] \setminus (X_0) \cap \text{ homogene Elemente } } |}}_0
|| K {{makl| {{op:Bruch|X_2 | X_1 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|X_d|X_1 }} |}} [ {{op:Bruch|X_0 | X_1 }} ]_{ {{makl| {{op:Bruch|X_0 | X_1 }} |}} }
||
||
|SZ=.
}}
Man schreibt {{math|term= P |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. {{math|term= Q |SZ=}} oder {{math|term= f |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
indem man überall {{math|term= {{op:Bruch|X_i | X_0 }} |SZ=}} durch {{mathl|term= {{op:Bruch|X_i | X_1 }} \cdot {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} |SZ=}} ersetzt. Dies betrachtet man als rationale Funktion über dem Körper {{mathl|term= K {{makl| {{op:Bruch|X_2 | X_1 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|X_d|X_1 }} |}} |SZ=}} in der einen Variablen {{math|term= {{op:Bruch|X_0 | X_1 }} |SZ=.}} Der
{{
Zusatz/Klammer
|text=typischerweise negative|
|ISZ=|ESZ=
}}
Grad bezüglich {{math|term= {{op:Bruch|X_0 | X_1 }} |SZ=}} ist die Ordnung.
Beispielsweise ist bei
{{
Relationskette/display
|P
|| {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} + {{makl| {{op:Bruch|X_2 | X_0 }} |}}^3
|| {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} + {{makl| {{op:Bruch|X_2 | X_1 }} |}}^3 {{makl| {{op:Bruch|X_1 | X_0 }} |}}^3
|| {{makl| {{makl| {{op:Bruch|X_0 | X_1 }} |}}^{2} + {{makl| {{op:Bruch|X_2 | X_1 }} |}}^3 |}} {{makl| {{op:Bruch|X_0 | X_1 }} |}}^{-3}
||
|SZ=
}}
und die Ordnung ist {{math|term= -3 |SZ=.}} Da jeder Weildivisor mit einem Hauptdivisor auf dem affinen Raum wegen der Faktorialität des Polynomringes übereinstimmt, ist jeder Weildivisor
{{
Definitionslink
|linear äquivalent|
|Kontext=Divisor|
|SZ=
}}
zu einem Divisor der Form {{math|term= n V_+(X_0) |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|n
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Klasse zu {{math|term= V_+(X_0) |SZ=}} nennt man auch die {{Stichwort|Hyperebenenklasse|SZ=.}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Ein solcher Divisor ist aber bei
{{
Relationskette
|n
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
kein Hauptdivisor, da ein solcher Hauptdivisor auf dem affinen Raum trivial ist und daher von einer Konstanten herrühren muss. Eine solche besitzt aber auch im Unendlichen die Ordnung {{math|term= 0 |SZ=.}} Die Divisorenklassengruppe des projektiven Raumes ist also {{math|term= \Z|SZ=,}} als Erzeuger kann man jede Hyperebene nehmen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Divisorenklassengruppe (normales Schema)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m9d0ksh5w1n2ulq0bx9n6cimz9aqw1m
Projektiver Raum/Getwistete Strukturgarben/Untergarbe/Funktionenkörper/Beispiel
0
115773
1100181
1085309
2026-06-17T07:33:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100181
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf dem
{{
Definitionslink
|projektiven Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Projektiver Raum| d | K}} |SZ=}} über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} lässt sich eine
{{
Definitionslink
|getwistete Strukturgarbe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| d | K}} | \ell}} |SZ=}} folgendermaßen in die Funktionenkörpergarbe {{math|term= {{op:Garbe| Q |}} |SZ=}} einbetten. Es sei
{{
Relationskette/display
|G
| \in | K(X_0 {{kommadots|}} X_n)_{- \ell }
||
||
||
|SZ=
}}
ein homogenes Element vom Grad {{math|term= - \ell|SZ=.}} Auf jeder offenen Menge
{{
Relationskette
|U
| \subseteq | {{op:Projektiver Raum| d | K}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist dann die natürliche Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Schnitte| U | {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| d | K}} | \ell}} }} | Q( {{op:Projektiver Raum| d | K}})
| s |s G
|SZ=,
}}
eine Realisierung als Untermodul.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der invertierbaren Garben auf dem projektiven Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m7mu31s29e9lp1zrukxrr9k68rtoaa4
Glatte projektive Kurve/Kohomologisches Geschlecht/Differentialformen/Serre-Dualität/Bemerkung
0
115820
1100600
1085677
2026-06-17T10:33:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100600
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Das kohomologisch definierte
{{
Definitionslink
|Geschlecht|
|Kontext=kohomologisch|
|SZ=
}}
einer glatten projektiven Kurve über {{math|term= K |SZ=}} stimmt mit der Vektorraumdimension der
{{
Definitionslink
|kanonischen Garbe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
überein. Die kanonische Garbe ist im eindimensionalen Fall einfach die Garbe der
{{
Definitionslink
|Kähler-Differentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Kählermodul| C | K}} |SZ=,}} also die Kotangentialgarbe, also die
{{
Definitionslink
|duale Garbe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur
{{
Definitionslink
|Tangentialgarbe|
|Kontext=Schema|
|SZ=.
}}
Es gilt also
{{
Relationskette/display
| {{op:Vektorraumdimension|H^1 {{makl| C, {{op:Strukturgarbe|}}_C |}} |}}
|| {{op:Vektorraumdimension| {{op:Schnitte| C | \omega_C |}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Im ebenen Fall ergibt sich dies direkt: Wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ebene projektive Kurve/Grad/Kohomologisches Geschlecht/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist das Geschlecht gleich {{mathl|term= {{op:Bruch|(d-1)(d-2)| 2}} |SZ=.}} Aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektiver Raum/K/Hyperfläche/Glatt/Kanonische Garbe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| \omega_C
| \cong| {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |d-3|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Projektive Ebene/Kurve/Getwistete Strukturgabe zu d-3/Globale Schnitte/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
ist die Dimension von {{mathl|term= {{op:Schnitte| C | {{op:Getwistete Strukturgarbe| C |d-3}} }} |SZ=}} ebenfalls gleich {{mathl|term= {{op:Bruch|(d-1)(d-2)| 2}} |SZ=.}}
Im allgemeinen Fall gilt die {{Stichwort|Serre-Dualität|SZ=,}} die unter Anderem besagt, dass für eine lokal freie Garbe {{math|term= {{op:Garbe| F |}} |SZ=}} auf einer glatten projektiven Kurve {{math|term= C |SZ=}} die Kohomologiegruppe {{mathl|term= H^1(C, \omega_C) |SZ=}} ein eindimensionaler Vektorraum über {{math|term= K |SZ=}} ist und dass die natürliche Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Homomorphismen| {{op:Garbe| F |}} | \omega_C}} \times H^1(C, {{op:Garbe| F |}}) | H^1(C, \omega_C) \cong K
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|vollständige Dualität|
|Kontext=|
|SZ=
}}
liefert. D.h. die Vektorräume
{{
mathkor|term1=
{{op:Homomorphismen| {{op:Garbe| F |}} | \omega_C}}
|und|term2=
H^1(C, {{op:Garbe| F |}})
|SZ=
}}
sind dual zueinander und haben insbesondere die gleiche Dimension. Für die Strukturgarbe
{{
Relationskette
| {{op:Garbe| F |}}
|| {{op:Strukturgarbe| C |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich wegen
{{
Relationskette
| {{op:Homomorphismen| {{op:Garbe| {{op:Strukturgarbe| C |}} |}} | \omega_C}}
| | {{op:Schnitte| C | \omega_C}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Beringter Raum/Modulgarbe/Schnitte und Modulgarbenhomomorphismus/Festlegungssatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
die Dualität zwischen
{{
mathkor|term1=
H^1(C, {{op:Strukturgarbe| C |}})
|und|term2=
{{op:Schnitte| C | \omega_C}}
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der glatten projektiven Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
6m1nod2hjw1vt4jrgaksgiypm8f0136
Integres Schema/Invertierbarer Untermodul/Beschreibung/Bemerkung
0
116246
1100614
1085693
2026-06-17T10:35:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100614
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein invertierbarer Untermodul {{math|term= {{op:Garbe| L |}} |SZ=}} der konstanten Funktionenkörpergarbe ist gegeben durch eine offene Überdeckung
{{
mathbed|term=
U_i
||bedterm1=
i \in I
||bedterm2=
|SZ=,
}}
von {{math|term= X |SZ=}} zusammen mit von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedenen Elementen
{{
Relationskette
|q_i
| \in | Q
||
||
||
|SZ=,
}}
die die Bedingung
{{
Relationskette
| {{op:Bruch|q_i |q_j }}
| \in | {{makl| {{op:Schnitte|U_i \cap U_j | {{op:Strukturgarbe| X |}} }} |}}^\times
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllen. Wenn man eine trivialisierende Überdeckung {{math|term= U_i |SZ=}} heranzieht, so ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Garbe| L |}} {{|}}_{U_i }
| \cong| q_i {{op:Strukturgarbe|U_i |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
und aus den Übergangsabbildungen auf den Durchschnitten folgt, dass der Quotient {{mathl|term= q_i/q_j |SZ=}} eine Einheit sein muss. Wenn umgekehrt ein solcher Datensatz {{mathl|term= (U_i,q_i) |SZ=}} gegeben ist, so ist
{{
Relationskette/display
| q_i {{op:Strukturgarbe|U_i |}}
| \subseteq | {{op:Garbe| Q |}}_{U_i }
||
||
||
|SZ=
}}
eine triviale Untergarbe, die auf {{math|term= X |SZ=}} eine invertierbare Untergarbe festlegt. Ein weiterer Gesichtspunkt ergibt sich aus der exakten Garbensequenz
{{Kurze exakte Sequenz/display| {{op:Einheitengarbe| X |}} | {{op:Garbe| Q |}}^\times| {{op:Garbe| Q |}}^\times/ {{op:Einheitengarbe| X |}} | SZ=.}}
Aufgrund von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Garbe von Gruppen/Untergarbe/Quotientengarbe/Explizite Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
sind die beschriebenen Datensätze die globalen Schnitte aus der
{{
Definitionslink
|Quotientengarbe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Garbe| Q |}}^\times/ {{op:Einheitengarbe| X |}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der invertierbaren Garben auf integren Schemata
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ryq8i8mzr3pincoku8nvfyjn5gu48tg
Projektive Gerade/Picardgruppe/Beispiel
0
116257
1100175
1085303
2026-06-17T07:32:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100175
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|projektive Gerade|
|Kontext=Schema|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Projektive Gerade| K |}} |SZ=}} über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} mit der Standardüberdeckung
{{
Relationskette/display
| {{op:Projektive Gerade| K |}}
|| D_+(X) \cup D_+(Y)
||
||
||
|SZ=
}}
mit den beiden affinen Geraden
{{
Relationskette
| D_+(X)
|| {{op:Spek|K[ {{op:Bruch| Y | X}} ] |}}
| \cong| {{op:Affine Gerade| K |}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| D_+(Y)
|| {{op:Spek|K[ {{op:Bruch| X | Y}} ] |}}
| \cong| {{op:Affine Gerade| K |}}
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Integres affines Schema/Faktoriell/Picardgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Invertierbare Garbe/Übergangsabbildung/Datensatz/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
können wir die
{{
Definitionslink
|Picardgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der projektiven Geraden berechnen, indem wir die Einheiten in
{{
Relationskette/display
| {{op:Schnitte|D_+(XY)| {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektive Gerade| K |}} |}} }}
|| K[ {{op:Bruch| X | Y}}, {{op:Bruch| Y | X}} ]
||
||
||
|SZ=
}}
modulo den Einheiten auf den beiden affinen Stücken betrachten. Dies ergibt die Gruppe
{{
mathbed|term=
{{makl| {{op:Bruch| X | Y}} |}}^k
||bedterm1=
k \in \Z
||bedterm2=
|SZ=,
}}
somit ist die Picardgruppe isomorph zu {{math|term= \Z|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Picardgruppe von Schemata
|Kategorie2=Theorie der projektiven Geraden
|Kategorie3=Theorie der invertierbaren Garben auf dem projektiven Raum
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ebr16lsuv1rvbtqfgl7ohspnrjep5wc
Vektorraum/Vektorenfamilie/Matroid/Beispiel
0
116781
1100380
1085510
2026-06-17T08:06:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100380
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= V |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Prämath=K
|Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und sei
{{
mathbed|term=
v_i
||bedterm1=
i \in I
||bedterm2=
|SZ=,
}}
eine Familie von Vektoren in {{math|term= V |SZ=}} zu einer endlichen Indexmenge {{math|term= I |SZ=.}} Wir setzen
{{
Relationskette/display/handlinks
| {{Mengensystem|M}}
|| {{Mengebed|J \subseteq I|\text{Die Familie } v_j, j \in J, \text{ ist linear unabhängig} }}
||
||
||
|SZ=
}}
und behaupten, dass es sich dabei um ein
{{
Definitionslink
|Matroid|
|Kontext=|
|SZ=
}}
handelt. Die Eigenschaften ergeben sich aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Linear unabhängig/Einfache Eigenschaften/Fakt
|Nr=1,2
|SZ=
}}
und aus folgender Überlegung: Wenn die Teilfamilien
{{
mathbed|term=
v_j
||bedterm1=
j \in J
||bedterm2=
|SZ=
}}
und
{{
mathbed|term=
v_\ell
||bedterm1=
\ell \in L
||bedterm2=
|SZ=
}}
zu
{{
Relationskette
|J,L
| \subseteq | I
||
||
||
|SZ=
}}
jeweils linear unabhängig sind, und {{math|term= L |SZ=}} ein Element mehr als {{math|term= J |SZ=}} besitzt, so gilt für die
{{
Definitionslink
|erzeugten Untervektorräume|
|Kontext=|
|SZ=
}}
aus Dimensionsgründen
{{
Relationskette/display
| \langle v_\ell, \ell \in L \rangle
|\not \subseteq| \langle v_j, j \in J \rangle
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher gibt es auch ein
{{
mathbed|term=
v_k
||bedterm1=
k \in L
||bedterm2=
|SZ=,
}}
mit
{{
Relationskette
|v_k
|\notin| \langle v_j, j \in J \rangle
||
||
||
|SZ=.
}}
Doch dann ist die erweiterte Familie {{mathl|term= v_j, j \in J, v_k |SZ=}} ebenfalls linear unabhängig.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Matroide
|Kategorie2=Theorie der linearen Unabhängigkeit
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8byqd8ndkw35f9f2stzqcd3kyq624c0
Ebene/Geraden/Schnittverhalten/Graph/Beispiel
0
116808
1099813
1074363
2026-06-17T06:34:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099813
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
| 4Geraden6Schnittpunkte|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=CC-by-sa 4.0
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
| 7Geraden8Schnittpunkte|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten in der Ebene eine endliche Familie von Geraden, ein solches Gebilde nennen wir eine {{Stichwort|Geradenkonfiguration|SZ=.}} Zwei Geraden schneiden sich entweder in genau einem Punkt oder sie sind parallel zueinander. Einer solchen Geradenkonfiguration ordnen wir in folgender Weise einen
{{
Definitionslink
|Graphen|
|Kontext=diskret|
|SZ=
}}
zu. Als Knotenmenge nehmen wir die Menge der Geraden der Geradenkonfiguration, und wir verbinden zwei Knoten genau dann, wenn sich die zugrunde liegenden Geraden in der Konfiguration schneiden. Die {{Anführung|generische}} Geradenkonfiguration, bei der sich je zwei Geraden schneiden
{{
Zusatz/Klammer
|text=also keine Parallelität vorliegt|
|ISZ=|ESZ=,
}}
ergibt den
{{
Definitionslink
|vollständigen Graphen|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
eine Geradenkonfiguration, die aus einer parallelen Geradenschar besteht, ergibt einen
{{
Definitionslink
|kantenfreien Graphen|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ebenen Geradenkonfigurationen
|Kategorie2=Theorie der ungerichteten Graphen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
di2rkomkgzvr1e8xt12htc5go6b05ot
Ungerichteter Graph/Geometrische Realisierung/Dreidimensional/Ebene/Niveauverbindungen/Bemerkung
0
116876
1100704
1085810
2026-06-17T10:50:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100704
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Man platziert die {{math|term= n |SZ=}} Punkte
{{
mathbed|term=
P_i
||bedterm1=
i {{=|}} 1 {{kommadots|}} n
||bedterm2=
|SZ=,
}}
in der Ebene
{{
Relationskette/display
| \R^2 \times \{ 0 \}
| \subseteq | \R^3
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
| \epsilon
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
derart, dass die {{math|term= \epsilon|SZ=-}}Umgebungen der Punkte zueinander disjunkt sind. Sei
{{
Relationskette
|m
|| {{op:Binomialkoeffizient| n | 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Man platziert nun in der {{math|term= \epsilon|SZ=-}}Umgebung von einem jeden Punkt {{math|term= P_i |SZ=}} jeweils {{math|term= n |SZ=}} Punkte {{math|term= Q_{ij} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=Liftungspunkte|
|ISZ=|ESZ=
}}
und setzt diese in die Ebene
{{
Relationskette/display
| \R^2 \times \{m\}
| \subseteq | \R^3
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Punkt {{math|term= P_i |SZ=}} wird durch gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=ziemlich vertikale|
|ISZ=|ESZ=
}}
Strecken {{math|term= V_{ij} |SZ=}} mit seinen {{math|term= n |SZ=}} Liftungspunkten verbunden. Diese Verbindungsstrecken liegen allesamt im Schlauch {{mathl|term= {{op:Offener Ball|P_i | \epsilon}} \times [0,m] |SZ=.}} Zu jedem Punktepaar
{{
Relationskette
|P_i
|\neq|P_j
||
||
||
|SZ=
}}
gehört eine Ebene {{math|term= \R^2 \times {\ell} |SZ=,}}
{{
Relationskette
| \ell
|| 1 {{kommadots|}} m
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Punkte {{math|term= P_i |SZ=}} und {{math|term= P_j |SZ=}} werden nun dadurch miteinander verbunden, dass man von {{math|term= P_i |SZ=}} aus entlang {{math|term= V_{ij} |SZ=}} und von {{math|term= P_j |SZ=}} aus entlang {{math|term= V_{ji} |SZ=}} jeweils bis zum Durchstoßungspunkt mit der {{math|term= \ell|SZ=-}}Ebene hochgeht. Die beiden Durchstoßungspunkte werden dann horizontal in der {{math|term= \ell|SZ=-}}Ebene durch eine gerade Strecke verbunden. In dieser Konstruktion werden alle Punkte miteinander überschneidungsfrei verbunden, da die Verbindungswege nur in den Schläuchen und in den verschiedenen Ebenen verlaufen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der geometrischen Realisierung von Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
htw9w7ec9t4igvysb2x8g5883ffkqwo
Vollständiger Graph/5/Nicht planar/Beispiel
0
116937
1100388
1038504
2026-06-17T08:07:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100388
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der
{{
Definitionslink
|vollständige Graph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K_5 |SZ=}} besitzt {{math|term= 5 |SZ=}} Knoten und
{{
Relationskette
| {{op:Binomialkoeffizient| 5 | 2}}
|| 10
||
||
||
|SZ=
}}
Kanten. Nach der Abschätzung aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Planarer Graph/Eulersche Polyederformel/Abschätzungen/Fakt
|Nr=1
|SZ=
}}
kann er also nicht
{{
Definitionslink
|planar|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
sein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der planaren Graphen
|Kategorie2=Theorie der vollständigen Graphen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1r6hq6mrp6sd1jf5657snh0xh57r2yb
Würfelgraph/Dimension d/Beispiel
0
116941
1100405
1085534
2026-06-17T08:10:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100405
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
| 3-cube column graph|svg| 200px {{!}} left {{!}} |
|Zusname=3-cube_column_graph
|Text=Der Würfelgraph zu
{{
Relationskette
|d
|| 3
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist klar, woher die Bezeichnung kommt.
|Autor=
|Benutzer=Geoff Richards
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|Een voorbeeld van een graf|png| 200px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Een_voorbeeld_van_een_graf
|Text=Der gleiche Graph, aber ohne Überkreuzungen gezeichnet.
|Autor=
|Benutzer=Marthe Jans
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Es sei
{{
Relationskette
|d
| \in |\N
||
||
||
|SZ=.
}}
Unter dem {{math|term= d |SZ=-}}dimensionalen {{Stichwort|Würfelgraphen|msw=Würfelgraph|SZ=}} versteht man die Knotenmenge bestehend aus den {{math|term= d |SZ=-}}Tupeln
{{
Math/display|term=
( \pm {{kommadots|}} \pm)
|SZ=,
}}
bei der zwei Punkte genau dann durch eine Kante verbunden werden, wenn sie sich in genau einer Komponente unterscheiden. Statt Würfelgraph sagt man auch {{Stichwort|Hyperwürfel|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8zavh6idli66w616xvl9utwt4h122sl
Stirling-Zahl/2. Art/Partition/n ist 3/Beispiel
0
117037
1100328
1038231
2026-06-17T07:58:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100328
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|M
|| \{a,b,c\}
||
||
||
|SZ=
}}
eine dreielementige Menge. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Partitionszahl| 3 | 1}}
|| {{op:Partitionszahl| 3 | 3}}
|| 1
||
||
|SZ=.
}}
Bei einer Partition dieser dreielementigen Menge in {{math|term= 2 |SZ=}} Blöcke besitzt ein Block ein Element und der andere Block dann zwei Elemente. Also ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Partitionszahl| 3 | 2}}
|| 3
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stirling-Zahlen zweiter Art
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rw9cncs8ae89cn3h41issr55g43a4b8
Stirling-Zahl/2. Art/Partition/n ist 4/Beispiel
0
117039
1100329
1085457
2026-06-17T07:58:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100329
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|M
|| \{a,b,c,d\}
||
||
||
|SZ=
}}
eine vierelementige Menge. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Partitionszahl| 4 | 1}}
|| {{op:Partitionszahl| 4 | 4}}
|| 1
||
||
|SZ=.
}}
Bei einer Partition dieser vierelementigen Menge in {{math|term= 2 |SZ=}} Blöcke gibt es von den Anzahlen her zwei Möglichkeiten: Der eine Block besitzt ein Element und der andere Block drei Elemente oder beide Blöcke besitzen zwei Elemente. Im ersten Fall gibt es {{math|term= 4 |SZ=}} Möglichkeiten, nämlich
{{
Math/display|term=
\{ \{a\} , \{b,c,d\} \}, \, \{ \{b\} , \{a,c,d\} \} , \, \{ \{c\} , \{a,b,d\} \} , \, \{ \{d\} , \{a,b,c\} \}
|SZ=,
}}
im zweiten Fall gibt es {{math|term= 3 |SZ=}} Möglichkeiten, nämlich
{{
Math/display|term=
\{\{a,b\},\{c,d\}\},\ \{\{a,c\},\{b,d\}\},\ \{\{a,d\},\{b,c\}\}
|SZ=,
}}
also ist isgesamt
{{
Relationskette/display
| {{op:Partitionszahl| 4 | 2}}
|| 7
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei einer Partition dieser vierelementigen Menge in {{math|term= 3 |SZ=}} Blöcke ist ein Block zweielementig und die beiden anderen sind einelementig. Davon gibt es so viele wie zweielementige Teilmengen, also
{{
Relationskette/display
| {{op:Partitionszahl| 4 | 3}}
|| 6
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Stirling-Zahlen zweiter Art
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ky738i4ej35b1ulxgrakchljo1cenqq
Vollständiger Graph/Adjazenzmatrix/Beispiel
0
117073
1100389
1038507
2026-06-17T08:07:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100389
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zum
{{
Definitionslink
|vollständigen Graphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K_n |SZ=}} ist die
{{
Definitionslink
|Adjazenzmatrix|
|Kontext=symmetrisch|
|SZ=
}}
gleich
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix55| 0 | 1 | \ldots| 1 | 1| 1 | 0 | 1 | \ldots| 1 |\vdots| \ddots| \ddots| \ddots|\vdots| 1 | \ldots| 1 | 0 | 1 | 1| 1 | \ldots| 1 | 0}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der vollständigen Graphen
|Kategorie2=Theorie der Adjazenzmatrix eines ungerichteten Graphen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s20lwj29iui09947ofq2807aqjvet1t
Bipartiter vollständiger Graph/Adjazenzmatrix/Beispiel
0
117077
1099766
1035094
2026-06-17T06:26:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099766
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zum
{{
Definitionslink
|vollständigen bipartiten Graphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K_{r,s} |SZ=}} ist die
{{
Definitionslink
|Adjazenzmatrix|
|Kontext=symmetrisch|
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Blockmatrix|
|Kontext=2|
|SZ=
}}
der Form
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix66| 0 | \ldots| 0 | 1 | \ldots| 1 |\vdots| \ddots|\vdots|\vdots| \ddots|\vdots| 0 | \ldots| 0 | 1 | \ldots| 1 | 1| \ldots| 1 | 0 | \ldots| 0 |\vdots| \ddots|\vdots|\vdots| \ddots|\vdots| 1 | \ldots| 1 | 0 | \ldots| 0}}
|SZ=,
}}
wobei die Blöcke aber nicht quadratisch sein müssen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der bipartiten Graphen
|Kategorie2=Theorie der Adjazenzmatrix eines ungerichteten Graphen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kja90ezbekyburbes1dr7zz7z8du5po
Ungerichteter Graph/Spannbäume/Kirchhoff/1/Beispiel
0
117079
1100363
1094104
2026-06-17T08:03:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100363
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Graph with all its spanning trees|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Graph_with_all_its_spanning_trees
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Andreschulz
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten den {{Stichwort|Diamantgraphen|msw=Diamantgraph|SZ=}} mit den Knoten {{mathl|term= 1, 2, 3, 4 |SZ=,}} bei dem {{mathl|term= \{1,4\} |SZ=}} die einzige Nichtkante ist. Die
{{
Definitionslink
|Adjazenzmatrix|
|Kontext=ungerichtet|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| A
|| {{op:Matrix44| 0 | 1 | 1| 0 | 1 | 0 | 1 | 1| 1 | 1| 0 | 1 | 0 | 1 | 1| 0 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
die
{{
Definitionslink
|Gradmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| D
|| {{op:Matrix44| 2 | 0 | 0| 0 | 0| 3 | 0 | 0| 0 | 0| 3 | 0 | 0| 0 | 0| 2 ||}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|Laplace-Matrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| L
|| {{op:Matrix44| 2 | 0 | 0| 0 | 0| 3 | 0 | 0| 0 | 0| 3 | 0 | 0| 0 | 0| 2 ||}} - {{op:Matrix44| 0 | 1 | 1| 0 | 1 | 0 | 1 | 1| 1 | 1| 0 | 1 | 0 | 1 | 1| 0 |}}
|| {{op:Matrix44| 2 | -1| -1| 0 | -1| 3 | -1| -1| -1| -1| 3 | -1| 0 | -1| -1| 2 |}}
||
||
|SZ=.
}}
Die Determinante der Streichungsmatrix zur ersten Zeile und ersten Spalte ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante| {{op:Matrix33| 3 | -1| -1| -1| 3 | -1| -1| -1| 2 |}} |}}
|| 8
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Zahl stimmt mit der Anzahl der Spannbäume des Diamantgraphen, die in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Aufspannender Baum/Rekursionsformel/1/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
berechnet wurde, überein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Laplace-Matrix zu ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
75hjn2tk15dlqlr7v9b7hd3wm7voky7
Multigraph/Aufspannender Baum/Rekursionsformel/Fakt/Beweis
0
117093
1099647
1094053
2026-06-16T12:30:28Z
Bocardodarapti
2041
1099647
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beweis{{{opt|}}}
|Text=
{{
Beweisstruktur
|Strategie=
|Notation=
|Beweis=
Es sei
{{
Relationskette
| e
|| \{u,v\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Ein Spannbaum in {{math|term= G |SZ=}} enthält entweder diese Kante oder nicht. Wir zeigen, dass es im ersten Fall eine Bijektion zu den Spannbäumen der Kontraktion {{mathl|term= G/(e) |SZ=}} und im zweiten Fall eine Bijektion zu den Spannbäumen von {{mathl|term= G \setminus \{e\} |SZ=}} gibt. Dies ist im zweiten Fall unmittelbar klar. Betrachten wir also die Spannbäume in {{math|term= G |SZ=,}} in denen {{math|term= e |SZ=}} vorkommt. Wenn man diese Kante herausnimmt, so erhält man einen Spannbaum von {{mathl|term= G/(e) |SZ=,}} da ja die Endpunkte von {{math|term= e |SZ=}} miteinander identifiziert werden und bei dieser Identifizierung wieder ein Baum entsteht. Es sei umgekehrt ein Spannbaum von {{mathl|term= G/(e) |SZ=}} gegeben. Dieser durchläuft jeden Punkt von {{mathl|term= G/(e) |SZ=,}} also auch den Kontraktionspunkt
{{
Relationskette
| [u]
|| [v]
||
||
||
|SZ=.
}}
Indem man die Kante {{math|term= e |SZ=}} an dieser Stelle einbaut, erhält man einen Spannbaum von {{math|term= G |SZ=.}}
|Abschluss=
}}
|Textart=Beweis
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kezif3pb4i6t3jymlttarvhws3ryzsr
Aufspannender Baum/Rekursionsformel/1/Beispiel
0
117094
1099739
1074352
2026-06-17T06:22:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099739
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Deletion-contraction|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Jumpow
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten den Diamantgraphen und führen die Kontraktionen und Herausnahmen wie im Bild durch. Dieser Algorithmus liefert letztlich {{math|term= 8 |SZ=}} lineare Graphen, die jeweils einen Spannbaum haben
{{
Zusatz/Klammer
|text=und einen Spannbaum des ursprünglichen Graphen repräsentieren|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Multigraph/Aufspannender Baum/Rekursionsformel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es also {{math|term= 8 |SZ=}} Spannbäume.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der aufspannenden Bäume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
l8j1og17xfmbw8a7h6avhwxwynim31d
Zusammenhängender Graph/Eulersch/Gerader Grad/Durchführung/Bemerkung
0
117207
1100717
1079569
2026-06-17T10:52:21Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100717
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text={{bildskip|}}
{{
inputbild
|Butterfly graph|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Butterfly_graph
|Text=
|Autor=
|Benutzer=KoKo90
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 2.5
|Bemerkung=
}}
Das im Beweis zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zusammenhängender Graph/Eulersch/Gerader Grad/Kantendisjunkte Kreise/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebende Verfahren, um, falls die Gradbedingung erfüllt ist, einen geschlossenen eulerschen Kantenzug über die kantendisjunkten Kreise zu finden, ist grundsätzlich konstruktiv. Man nennt das Verfahren den {{Stichwort|Algorithmus von Hierholzer|SZ=.}} Bei einem Knotenpunkt vom Grad {{math|term= 2 |SZ=}} ist der Kantendurchlauf für einen Eulerzug bis auf die Orientierung vorgegeben. Man kann aber im Allgemeinen bei einem Knotenpunkt mit einem Grad {{math|term= >2 |SZ=}} nicht frei vorgeben, in welcher Reihenfolge die in dem Punkt zusammenlaufenden Kanten hintereinander gelegt werden. Im {{Stichwort|Schmetterlingsgraphen|msw=Schmetterlingsgraph|SZ=}} können in einem Eulerzug die beiden rechten Kanten, die am Kreuzungspunkt anliegen, nicht direkt aufeinander folgen, da sonst der rechten Kreis geschlossen wird.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der eulerschen Kantenzüge
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8059eyl89pfv815n03dnxnbjc84htjz
Graph/Schach/Turm/Eigenschaften/Aufgabe
0
117379
1099651
960751
2026-06-16T13:53:50Z
Bocardodarapti
2041
1099651
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Felder eines Schachbrettes als Knotenpunktmenge {{math|term= V |SZ=}} und verbinden zwei Felder, wenn sie durch einen direkten Turmzug miteinander verbunden sind. Bestimme{{n Sie}} den
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
der Punkte, den
{{
Definitionslink
|Abstand|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
zwischen zwei Punkten und den
{{
Definitionslink
|Durchmesser|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
dieses
{{
Definitionslink
|Graphen|
|Kontext=diskret|
|SZ=.
}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Wege in ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Schach
|Stichwort=
|Punkte=3
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p9t8p4yzbvdx75xecik1frfdowki04b
Vollständiger Graph/Charakteristisches Polynom/Eigenräume/Beispiel
0
117397
1100390
1094101
2026-06-17T08:07:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100390
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Das
{{
Definitionslink
|charakteristische Polynom|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
zur
{{
Definitionslink
|Adjazenzmatrix|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|voll{{drucktrenn}}ständigen Graphen|
|SZ=
}}
{{math|term= K_n |SZ=}} ist nach Definition die
{{
Definitionslink
|Determinante|
|SZ=
}}
von
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix55| x | -1| \ldots| -1| -1| -1| x | -1| \ldots| -1|\vdots| \ddots| \ddots| \ddots|\vdots| -1| \ldots| -1| x | -1| -1| -1| \ldots| -1| x}}
|SZ=.
}}
In diesem Fall ist es einfacher, anstatt das charakteristische Polynom zu berechnen, direkt die
{{
Definitionslink
|Eigenräume|
|SZ=
}}
zu berechnen. Für
{{
Relationskette
| x
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
steht hier überall {{math|term= -1 |SZ=}} und der Kern besitzt die
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 1 | -1| 0 | \vdots| 0 | 0}} , \, {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | -1| \vdots| 0 | 0}} {{kommadots}} {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 0 | \vdots| 1 | -1}}
|SZ=.
}}
Somit ist {{math|term= -1 |SZ=}} ein Eigenwert mit
{{
Definitionslink
|geometrischer Vielfachheit|
|SZ=
}}
{{math|term= n-1 |SZ=.}} Für
{{
Relationskette
| x
|| n-1
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich die Matrix
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix55|n-1| -1| \ldots| -1| -1| -1|n-1| -1| \ldots| -1|\vdots| \ddots| \ddots| \ddots|\vdots| -1| \ldots| -1|n-1| -1| -1| -1| \ldots| -1|n-1}}
|SZ=
}}
und der Kern davon ist
{{
Math/display|term=
\R {{op:Spaltenvektor| 1 | 1| \vdots| 1 | 1}}
|SZ=.
}}
Somit ist {{math|term= n-1 |SZ=}} ein Eigenwert mit geometrischer Vielfachheit {{math|term= 1 |SZ=.}} Da die Summe der geometrischen Vielfachheiten bereits die Dimension {{math|term= n |SZ=}} ist, handelt es sich jeweils auch um die
{{
Definitionslink
|algebraischen Vielfachheiten|
|SZ=
}}
und das charakteristische Polynom ist
{{
Math/display|term=
(x+1)^{n-1} (x-n+1)
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des charakteristischen Polynoms eines Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
greylb5mk44vwfk0r7s1lppzg4cfkmr
Projektive Gerade/C/Komplexe Mannigfaltigkeit/Beispiel
0
117639
1100170
1085299
2026-06-17T07:32:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100170
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Riemannova koule|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=Leonid 2
|Benutzer=
|Domäne=CC-by-sa 3.0
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
Auf der reell zweidimensionalen Sphäre
{{
Relationskette
|S^2
| \subseteq | \R^3
||
||
||
|SZ=
}}
erhält man über die
{{
Definitionslink
|stereographischen Projektionen|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
mathkor|term1=
N
|und|term2=
S
|SZ=
}}
steht für Nordpol und Südpol|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \alpha
|S^2 \setminus \{N\}| {{CC|}} \cong \R^2
||
|SZ=
}}
und
{{
Abbildung/display
|name= \beta
|S^2 \setminus \{S\}| {{CC|}} \cong \R^2
||
|SZ=
}}
die Übergangsabbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{CC|}} \setminus \{0\} | {{CC|}} \setminus \{0\}
| z |z^{-1}
|SZ=,
}}
die
{{
Definitionslink
|komplex differenzierbar|
|SZ=
}}
ist und reell durch {{mathl|term= (x,y) \mapsto {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| x | x^2+y^2||}} | {{op:Bruch| -y| x^2+y^2||}} }} |SZ=}} gegeben ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei den in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Kugeloberfläche/Stereographische Projektion/Einführung zum Mannigfaltigkeitsbegriff/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebenen Projektionen muss man einmal komplex konjugieren, damit alles passt
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dadurch ist auf der Kugeloberfläche die Struktur einer eindimensionalen
{{
Definitionslink
|komplexen Mannigfaltigkeit|
|SZ=
}}
gegeben. Diese heißt die {{Stichwort|komplex-projektive Gerade|SZ=}} {{math|term= {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} |SZ=}} oder auch die {{Stichwort|riemannsche Zahlenkugel|SZ=.}} Die Überdeckung mit den beiden zu {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} biholomorphen offenen Mengen nennt man auch die {{Stichwort|affine Standardüberdeckung|SZ=,}} siehe auch
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Der projektive Raum/Offene Standardüberdeckung mit affinen Räumen/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Wenn man eine dieser offenen Mengen fixiert hat, so nennt man den einzigen fehlenden Punkt auch den {{Stichwort|unendlich fernen Punkt|msw=Unendlich ferner Punkt|SZ=.}} In der anderen offenen Menge ist dieser der Nullpunkt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der komplex-projektiven Geraden
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dkbvujiqn2gwcz65ro7xbd6rvpm3laa
Ellipse/Umfang/Ansatz und Integral/Beispiel
0
117659
1099829
1084933
2026-06-17T06:36:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099829
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine Ellipse der Form
{{
Relationskette/display
|E
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| {{op:Bruch(| x |a}}^2 + {{op:Bruch(| y |b}}^2 {{=|}} 1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a,b
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine Umstellung liefert
{{
Relationskette/display
| y^2
|| b^2 {{makl| 1- {{op:Bruch(| x |a}}^2 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der obere Bogen der Ellipse wird somit als Funktion in {{math|term= x |SZ=}} durch
{{
Relationskette/align
| y (x)
|| b \sqrt{ 1- {{op:Bruch(| x |a}}^2 }
|| b \sqrt{ {{op:Bruch|a^2- x^2|a^2}} }
|| {{op:Bruch| b |a}} \sqrt{ a^2- x^2 }
||
|SZ=
}}
beschrieben. Die Ableitung dieser Funktion ist
{{
Relationskette/display
| y'(x)
|| - {{op:Bruch| b |a}} \cdot {{op:Bruch| x | \sqrt{ a^2- x^2 }||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Bogenlänge des Graphen von {{math|term= y |SZ=}} von {{math|term= 0 |SZ=}} nach {{math|term= z |SZ=}} wird gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Graph einer Funktion/Bogenlänge/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
als Integral
{{
Zusatz/Klammer
|text=von {{math|term= 0 |SZ=}} nach {{math|term= z |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
zur Funktion
{{
Relationskette/align
| \sqrt{1 +y'^2}
|| \sqrt{1+ {{op:Bruch|b^2|a^2}} \cdot {{op:Bruch| x^2| a^2- x^2 ||}} }
|| \sqrt{ {{op:Bruch|a^2 {{makl| a^2- x^2 |}} + b^2 x^2| a^2 {{makl| a^2- x^2 |}} ||}} }
|| \sqrt{ {{op:Bruch| a^2- x^2 + {{op:Bruch|b^2|a^2|}} x^2| a^2- x^2 ||}} }
|| \sqrt{ {{op:Bruch| a^2- x^2 {{makl| 1 - {{op:Bruch|b^2|a^2|}} |}} | a^2- x^2 ||}} }
|| \sqrt{ {{op:Bruch| a^2- k^2 x^2 | a^2- x^2 ||}} }
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|k^2
|| 1 - {{op:Bruch|b^2|a^2|}}
||
||
||
|SZ=
}}
berechnet. Mit der linearen Transformation
{{
Relationskette
| x
|| at
||
||
||
|SZ=
}}
kann man diesen Integranden auf die Form
{{
Math/display|term=
\sqrt{ {{op:Bruch| 1- k^2 t^2 | 1- t^2 ||}} }
|SZ=
}}
bringen
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Integral ist dann mit dem Faktor {{math|term= a |SZ=}} zu multiplizieren|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rektifizierbaren Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Quadriken in zwei Variablen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
byup54f9keub9x4byp3rgqvvuafjhnk
Einheitskreis/Längenform/Rückzug/Beispiel
0
117666
1099821
1035470
2026-06-17T06:35:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099821
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten auf dem Einheitskreis
{{
Relationskette/display
|S^1
|| {{Mengebed|(x,y) \in \R^2| x^2+y^2 {{=}} 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Differentialform|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| \omega
|| - ydx +xdy
||
||
||
|SZ=.
}}
Unter der Parametrisierung des oberen Kreisbogens durch
{{
Relationskette/display
| \gamma(x)
|| (x, \sqrt{ 1- x^2})
||
||
||
|SZ=
}}
ist die zurückgezogene Differentialform gleich
{{
Relationskette/align
| \gamma^*\omega
|| - \sqrt{ 1- x^2} dx + xd \sqrt{ 1- x^2}
|| - \sqrt{ 1- x^2} dx - x {{op:Bruch| x | \sqrt{ 1- x^2} }} d x
|| - {{op:Bruch| 1-x^2 + x^2| \sqrt{ 1- x^2} }} d x
|| - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{ 1- x^2} }} d x
|SZ=.
}}
Dies ist bis auf das Vorzeichen der Integrand zur Berechnung der Kurvenlänge des Graphen der Funktion {{mathl|term= \sqrt{1-x^2} |SZ=,}} und dieser Integrand besitzt Arkussinus als Stammfunktion.
Zum Kreis gehört seine universelle Überlagerung
{{
Abbildung/display
|name=p
|\R|S^1
| t | {{op:Zeilenvektor| {{op:cos| t |}} | {{op:sin| t |}} }}
|SZ=.
}}
Auch bezüglich dieser Parametrisierung kann man die Differentialform {{math|term= \omega|SZ=}} zurückziehen und erhält
{{
Relationskette/align
|p^*\omega
|| - {{op:sin| t |}} d {{op:cos| t |}} + {{op:cos| t |}} d {{op:sin| t |}}
|| {{makl| {{op:sin| t |exp=2}} + {{op:cos| t |exp=2}} |}} dt
|| dt
||
|SZ=,
}}
also die konstante Differentialform auf {{math|term= \R|SZ=.}} Dies ist nicht überraschend, da ja die trigonometrische Parametrisierung den Einheitskreis mit konstanter Geschwindigkeit durchläuft und somit der zurückgelegte Weg proportional zur verstrichenen Zeit ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rektifizierbaren Kurven
|Kategorie2=Theorie des Zurückziehens von Differentialformen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ixbgo2ufi6ceq2od3taezynu2pzeo1y
Lemniskate/Kurvenlänge/Integral/Beispiel
0
117671
1100027
1085138
2026-06-17T07:08:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100027
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Lemniskate von Bernoulli, die durch die Gleichung
{{
Math/display|term=
{{Mengebed|(x,y) \in \R^2| (x^2+y^2)^2 {{=}} x^2-y^2}}
|SZ=
}}
gegeben ist. Wenn man die Punkte in Polarkoordinaten als
{{
Relationskette/display
|(x,y)
|| {{op:Zeilenvektor| r {{op:cos| t |}} | r {{op:sin| t |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
ansetzt, so ergibt sich die Bedingung
{{
Relationskette/display
| r^4
|| r^2 {{makl| {{op:cos| t |exp=2}} - {{op:sin| t |exp=2}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
|r^2
|| {{op:cos| t |exp=2}} - {{op:sin| t |exp=2}}
|| {{op:cos| 2 t }}
||
||
|SZ=
}}
unter Verwendung des
{{
Faktlink
|Präwort=|Additionstheorems für den Kosinus|Faktseitenname=
Sinus und Kosinus/Komplex/Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
|r^2 -r^4
|| (x^2+y^2) - (x^2+y^2)^2
||(x^2+y^2)- (x^2-y^2)
|| 2y^2
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|r^2 +r^4
|| (x^2+y^2) + (x^2+y^2)^2
||(x^2+y^2)+ (x^2-y^2)
|| 2x^2
||
|SZ=
}}
kann man lokal
{{
Zusatz/Klammer
|text=auf Stücken, wo man Quadratwurzeln festlegt; der Durchschnitt der Lemniskate mit einem Kreis um den Ursprung mit Radius {{math|term= r |SZ=}} besitzt ja vier Schnittpunkte|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Kurve durch {{math|term= r |SZ=}} parametrisieren. Die Bogenlänge der Lemniskate von
{{
mathkor|term1=
0
|bis|term2=
s
|SZ=
}}
in der Parametrisierung
{{
Relationskette/display
| \gamma (r)
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} {{op:Zeilenvektor| \sqrt{ r^2+ r^4} | \sqrt{r^2-r^4} }}
||
||
||
|SZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kurve im R^n/Stetig differenzierbar/Rektifizierbar/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align
| \int_0^s {{op:Norm| \gamma'(r)||}} dr
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} \int_0^s {{op:Norm| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch|r+2r^3| \sqrt{ r^2+ r^4} }} | {{op:Bruch|r-2r^3| \sqrt{ r^2- r^4} }} }} |}} dr
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} \int_0^s {{op:Norm| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1+2r^2| \sqrt{ 1+ r^2} }} | {{op:Bruch| 1-2r^2| \sqrt{ 1- r^2} }} }} |}} dr
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} \int_0^s \sqrt{ {{op:Bruch| 1+4r^2+ 4r^4| 1+ r^2 }} + {{op:Bruch| 1-4r^2+ 4r^4| 1- r^2 }} } dr
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} \int_0^s \sqrt{ {{op:Bruch| {{makl| 1+4r^2+ 4r^4 |}} {{makl| 1-r^2 |}} + {{makl| 1-4r^2+ 4r^4 |}} {{makl| 1+r^2 |}} | 1- r^4 }} } dr
|| \int_0^s {{op:Bruch| 1 | \sqrt{ 1- r^4} }} dr
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Lemniskaten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Lemniskate von Bernoulli
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jqnl5awnouyu2789lz45y3h08cexfjm
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3+1/Reduktionsverhalten/Beispiel
0
117738
1099849
1035620
2026-06-17T06:39:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099849
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die elliptische Kurve {{math|term= E |SZ=,}} die durch die affine Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3+1
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Die partiellen Ableitungen sind
{{
Mathkor/display|term1=
2Y
|und|term2=
3X^2
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|p
|\neq| 2,3
||
||
||
|SZ=
}}
verschwinden die beiden partiellen Ableitungen nur im Punkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=,}} doch dies ist kein Punkt der Kurve. Für
{{
Relationskette
|p
| \geq | 5
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Kurve {{math|term= E_p|SZ=}} also glatt und es liegt gute Reduktion vor. Bei
{{
Relationskette
|p
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
liegt in {{mathl|term= (0,1) |SZ=}} ein singulärer Punkt der Kurve vor. In den lokalen Koordinaten {{mathl|term= (X,Y-1) |SZ=}} wird das beschreibende Polynom zu {{mathl|term= (Y-1)^2 - X^3 |SZ=.}} Das ist eine Neilsche Parabel und es liegt eine Kuspe, also
{{
Definitionslink
|additive Reduktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor. Bei
{{
Relationskette
|p
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
liegt in {{mathl|term= (-1,0) |SZ=}} ein singulärer Punkt der Kurve vor. In den lokalen Koordinaten {{mathl|term= (X+1,Y) |SZ=}} wird das beschreibende Polynom zu {{mathl|term= Y^2 - (X+1)^3 |SZ=.}} Das ist wieder eine Neilsche Parabel und es liegt wieder additive Reduktion vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3+1
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jva1xy1vor5ri2ipqhie89hdm2vnm1p
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3-X/Reduktionsverhalten/Beispiel
0
117740
1099851
1035630
2026-06-17T06:39:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099851
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die elliptische Kurve {{math|term= E |SZ=,}} die durch die affine Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3-X
|| X(X-1)(X+1)
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Die partiellen Ableitungen sind
{{
Mathkor/display|term1=
2Y
|und|term2=
3X^2 -1
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|p
|\neq| 2
||
||
||
|SZ=
}}
verschwindet die erste partielle Ableitung nur bei
{{
Relationskette
|Y
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen der Kurvengleichung ist dann
{{
Relationskette
|X
|| 0,1,-1
||
||
||
|SZ=
}}
doch dann verschwindet die zweite partielle Ableitung nicht. Für
{{
Relationskette
|p
| \geq | 3
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Kurve {{math|term= E_p|SZ=}} also glatt und es liegt gute Reduktion vor. Bei
{{
Relationskette
|p
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
liegt in {{mathl|term= (1,0) |SZ=}} ein singulärer Punkt der Kurve vor. In den lokalen Koordinaten {{mathl|term= (X-1,Y) |SZ=}} wird das beschreibende Polynom zu {{mathl|term= Y^2 + (X+1)^3+(X+1)^2 |SZ=.}} Wir schreiben dies mit
{{
Relationskette
|W
|| X+1
||
||
||
|SZ=
}}
als
{{
Relationskette/display
| Y^2 + (X+1)^3+(X+1)^2
|| Y^2 +W^3+W^2
|| (Y+W)^2 +W^3
||
||
|SZ=
}}
und somit ist dies eine Neilsche Parabel. Es liegt also
{{
Definitionslink
|additive Reduktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3-X
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7uwb9zzyk5fx75y989rjma6vaqifl3q
Elliptische Kurve/Y^2 ist X(X-1)(X-p)/Reduktionsverhalten/Beispiel
0
117741
1099840
1084944
2026-06-17T06:38:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099840
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= p |SZ=}} eine Primzahl. Wir betrachten die elliptische Kurve {{math|term= E |SZ=,}} die durch die affine Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X(X-1)(X-p)
|| X^3-(p+1)X^2 +pX
||
|SZ=
}}
gegeben ist. In Charakteristik {{math|term= p |SZ=}} ist {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} ein singulärer Punkt der Kurve, die Gleichung wird zu
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3-X^2
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. zu
{{
Relationskette/display
|X^2+Y^2 -X^3
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|p
| \geq | 3
||
||
||
|SZ=
}}
gilt für den quadratischen Term
{{
Relationskette/display
|X^2+Y^2
|| {{makl| X+ {{Imaginäre Einheit||}} Y |}} {{makl| X - {{Imaginäre Einheit||}} Y |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei
{{
Relationskette
| {{Imaginäre Einheit||}}
| \in | \overline{ {{op:Zmod| p |}} }
||
||
||
|SZ=
}}
eine Quadratwurzel aus {{math|term= -1 |SZ=}} sei. Diese beiden lineare Terme sind verschieden und beschreiben die verschiedenen Tangenten, es liegt also
{{
Definitionslink
|multiplikative Reduktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor. Das Spaltungsverhalten hängt davon ab, ob die {{math|term= -1 |SZ=}} in {{mathl|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} eine Quadratwurzel besitzt oder erst in einer endlichen Erweiterung
{{
Zusatz/Klammer
|text=und zwar dann in {{math|term= {\mathbb F}_{p^2} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Restklassenringe (Z)/Quadratreste/-1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
besitzt {{math|term= -1 |SZ=}} eine Quadratwurzel in {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} genau dann, wenn
{{
Relationskette
|p
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Unter dieser Bedingung liegt also modulo {{math|term= p |SZ=}}
{{
Definitionslink
|spaltender multiplikativer Typ|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor und andernfalls nichtspaltender multiplikativer Typ.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X(X-1)(X-p)
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
l285w61w5k7q3wosp2nlle7d76xyumw
Affine Fermatkubik/Glattheit/Mod p/Beispiel
0
117742
1099710
980317
2026-06-17T06:18:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099710
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die elliptische Kurve {{math|term= E |SZ=}} zur Fermatkubik
{{
Math/display|term=
X^3+Y^3+1
|SZ=
}}
besitzt für alle Primzahlen
{{
Relationskette
|p
|\neq| 3
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Kurve/Fermat-Kurve vom Grad d/Glattheit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|gute Reduktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und bei
{{
Relationskette
| p
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
ist wegen
{{
Relationskette/display
| (X+Y+1)^3
|| X^3+Y^3+ 1
||
||
||
|SZ=
}}
die Kurve {{math|term= E_3 |SZ=}} eine nichtreduzierte Kurve und insbesondere in jedem Punkt singulär. Geometrisch ist es die durch
{{
Relationskette
| X+Y+1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Gerade, aber mit einer verdickten algebraischen Struktur.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Fermat-Kubik
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
i8ep06ahd7db5hxhxak8v2gasqndd5w
Obere Halbebene/Spezielle ganze Gruppe/Modulsubstitution/Erzeuger/Bemerkung
0
117834
1100650
1035604
2026-06-17T10:41:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100650
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Wirkungsweise der beiden Matrizen
{{
Relationskette
| S
|| {{op:Matrix22| 0 | -1| 1 | 0 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| T
|| {{op:Matrix22| 1 | 1| 0 | 1 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
die nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Spezielle lineare Gruppe/2/Z/Erzeuger/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Gruppe der speziellen ganzzahligen Matrizen erzeugen, bei der
{{
Definitionslink
|Modulsubstitution|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 0 | -1| 1 | 0 |}} \tau
|| - \tau^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| 1 | 1| 0 | 1 |}} \tau
|| \tau +1
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Modulsubstitution
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h9kmwioop6adcn2s7yc9z7b592p1hte
Glatte kubische Kurve/Projektiv/Gruppenstruktur/Idee/Bemerkung
0
117901
1100596
1085673
2026-06-17T10:33:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100596
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Addition on cubic (clean version)|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Beao
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Die Idee zu dieser Addition ist recht einfach und zeigt, warum hier der Kurvengrad {{math|term= 3 |SZ=}} entscheidend ist. Zwei verschiedene Punkte
{{
Relationskette
|P,Q
| \in | E
| \subseteq | {{op:Projektive Ebene||}}
||
||
|SZ=
}}
legen eine projektive Gerade {{math|term= G |SZ=}} in der projektiven Ebene fest. Der Durchschnitt {{mathl|term= E \cap G |SZ=}} besteht aus drei Punkten, gezählt mit Multiplizitäten, wobei natürlich
{{
mathkor|term1=
P
|und|term2=
Q
|SZ=
}}
zum Durchschnitt gehören. Wenn die Gerade {{math|term= G |SZ=}} weder zu {{math|term= P |SZ=}} noch zu {{math|term= Q |SZ=}} tangential ist, so gibt es noch einen weiteren Schnittpunkt {{math|term= R |SZ=.}} Dieser Punkt ist nun {{Betonung/Negation|nicht}} die Summe von
{{
mathkor|term1=
P
|und|term2=
Q
|SZ=.
}}
Dies kann nicht sein, da ja die drei Punkte des Schnittes gleichberechtigt sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=dann würde beispielsweise
{{
Relationskette
| P+ Q +Q
|| R+Q
|| P
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
|Q+Q
|| {{elliptischo|}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit dem Nullpunkt {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=}} für alle Punkte gelten|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Stattdessen soll für ein solches kolineares Punktetripel
{{
Relationskette/display
|P+Q+R
|| {{elliptischo|}}
||
||
||
|SZ=
}}
gelten, also
{{
Relationskette
|P+Q
|| -R
||
||
||
|SZ=.
}}
Wo liegt {{math|term= -R|SZ=?}} Nach dem gleichen Prinzip gilt
{{
Relationskette/display
| -R +R + {{elliptischo|}}
|| {{elliptischo|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. {{math|term= -R|SZ=}} ist der dritte Schnittpunkt der Kurve mit der durch
{{
mathkor|term1=
{{elliptischo|}}
|und|term2=
R
|SZ=
}}
festgelegten Geraden. Wenn die Gerade {{math|term= G |SZ=}} tangential zu {{math|term= P |SZ=}} und wenn {{math|term= R |SZ=}} der dritte Schnittpunkt ist, so ist die obige Gleichung als
{{
Relationskette/display
| 2P+R
|| {{elliptischo|}}
||
||
||
|SZ=
}}
zu interpretieren und
{{
Relationskette/display
| P+R
|| -P
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette
| 2P
|| -R
||
||
||
|SZ=.
}}
Für den Nullpunkt ergibt sich aus
{{
Relationskette
| 2 {{elliptischo|}}
|| -R
|| {{elliptischo|}}
||
||
|SZ=,
}}
dass {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=}} eine Wendepunkt sein muss.
Von dieser Idee her kann man sich gut vorstellen, dass es eine wohldefinierte Verknüpfung auf einer elliptischen Kurve gibt. Es ist aber keineswegs klar, dass diese durch polynomiale Ausdrücke gegeben ist, dass sie assoziativ ist und dass es sich wirklich um eine Gruppe handelt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
55wuqxi044wr1vrixo6vn4pluxltdcj
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Gruppenstruktur/Rechnungen/Bemerkung
0
117905
1100568
1085843
2026-06-17T10:29:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100568
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine
{{
Definitionslink
|elliptische Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=,
}}
die in der Form
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3+ax+b
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt. Es sei {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=}} der unendlich ferne Punkt. Wir möchten die in
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Glatte kubische Kurve/Projektiv/Gruppenstruktur/Idee/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebene Idee zur Gruppenaddition auf der elliptischen Kurve in Formeln fassen. Zunächst legen wir {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=}} als neutrales Element fest. Somit ist
{{
Relationskette
| -{{elliptischo|}}
|| {{elliptischo|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{elliptischo|}}+P
|| P
||
||
||
|SZ=
}}
für jeden Punkt der Kurve. Im folgenden können wir uns also auf affin gegebene Punkte beschränken, wobei allerdings in der Summe der Punkt {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=}} wieder auftauchen wird. Wir definieren zuerst das Negative. Zu einem Punkt
{{
Relationskette/display
|P
||(x,y)
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| -P
||(x,-y)
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist natürlich wieder ein Punkt der Kurve, da ja dort {{math|term= y |SZ=}} allein quadratisch eingeht. Ferner liegen die drei Punkte {{mathl|term= P,-P|SZ=}} und {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=}} auf der durch
{{
Relationskette/display
| X-x
|| 0
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Geraden. Wenn hierbei
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist
{{
Relationskette/display
| -P
|| P
||
||
||
|SZ=
}}
und die eben angeführte Gerade ist tangential an diesen Punkt.
Zur Berechnung der Addition seien die beiden
{{
Zusatz/Klammer
|text=verschiedenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Punkte durch
{{
Relationskette/display
|P
||(x_1,y_1)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|Q
||(x_2,y_2)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Die verbindende Gerade ist dann
{{
Relationskette/display
| (y_2-y_1) X- (x_2-x_1)Y -x_1y_2+x_2y_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=einfach die beiden Punkte einsetzen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da die Punkte verschieden sind, sind sie in mindestens einer Koordinaten verschieden und somit liegt in der Tat eine Gerade vor. Wenn
{{
Relationskette
| x_1
|| x_2
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist
{{
Relationskette/display
| y_1
|| -y_2
||
||
||
|SZ=,
}}
und die verbindende Gerade wird wie oben zu
{{
Relationskette/display
|X-x_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=}} als drittem Schnittpunkt. In diesem Fall ist
{{
Relationskette/display
|P + Q+ {{elliptischo|}}
|| {{elliptischo|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei nun
{{
Relationskette
| x_1
|\neq| x_2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir schreiben die Geradengleichung als
{{
Relationskette/display
|Y
|| \alpha X + \beta
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| \alpha
|| {{op:Bruch| y_2-y_1 | x_2-x_1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| \beta
|| y_1 - \alpha x_1
|| y_1 - {{op:Bruch| y_2-y_1 | x_2-x_1 }} x_1
|| {{op:Bruch| (x_2-x_1) y_1 - x_1 (y_2-y_1)| x_2-x_1 }}
|| {{op:Bruch| x_2 y_1 -x_1y_2 | x_2-x_1 }}
|SZ=.
}}
Ein Punkt auf der Geraden hat die Form {{mathl|term= (x, \alpha x + \beta) |SZ=.}} Die Bedingung, dass er auf der Kurve liegt, wird zu
{{
Relationskette/display
| {{makl| \alpha x + \beta |}}^2
|| \alpha^2 x +2 \alpha \beta x + \beta^2
|| x^3+ax+b
||
||
|SZ=
}}
bzw. zu
{{
Relationskette/display
| x^3 - (\alpha x+ \beta)^2 -ax-b
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Von dieser Gleichung in der einen Variablen {{math|term= x |SZ=}} kennen wir aber schon die Lösungen
{{
mathkor|term1=
x_1
|und|term2=
x_2
|SZ=.
}}
Deshalb gilt
{{
Relationskette/display
| x^3 - (\alpha x+ \beta)^2 -ax-b
|| (x-x_1)(x-x_2)(x-x_3)
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer dritten, noch nicht bekannten Lösung {{math|term= x_3 |SZ=.}} Der Koeffizient zu {{math|term= x^2 |SZ=}} führt auf
{{
Relationskette/display
| \alpha^2
|| x_1+x_2+x_3
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/align
| x_3
|| \alpha^2 -x_1-x_2
|| {{op:Bruch(| y_2-y_1 | x_2-x_1 }}^2 -x_1-x_2
|| {{op:Bruch| y_1^2-2y_1y_2 + y_2^2 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}} - {{op:Bruch| {{makl| x_1+x_2 |}} {{makl| x_1^2-2x_1x_2+x_2^2 |}} | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}}
|| {{op:Bruch| y_1^2-2y_1y_2 + y_2^2 - x_1^3 + x_1^2x_2+ x_1x_2^2 -x_2^3 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}}
|| {{op:Bruch|ax_1 +ax_2 +2b -2y_1y_2 + x_1^2x_2+ x_1x_2^2 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}}
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/align
| y_3
|| - \alpha x_3- \beta
|| - {{op:Bruch| y_2-y_1 | x_2-x_1 }} {{makl| {{op:Bruch(| y_2-y_1 | x_2-x_1 }}^2 - x_1-x_2 |}} -y_1 + \alpha x_1
||
||
|SZ=
}}
Aus Beweis:
Die Rechnungen weiter oben führen auf
{{
Relationskette/display
| \alpha^2
|| 2x_1+x_3
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/align
| x_3
|| \alpha^2 -2x_1
|| {{op:Bruch(| 3x_1^2 +a | 2y_1 }}^2 -2x_1
|| {{op:Bruch| 9x_1^4+6ax_1^2 +a^2| 4y_1^2}} -2x_1
|| {{op:Bruch| 9x_1^4+6ax_1^2 +a^2 -8x_1y_1^2 | 4y_1^2}}
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| y_3
|| \alpha x_3 + \beta
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| y_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= x_1 |SZ=}} eine Nullstelle von {{mathl|term= x^3+ax+b|SZ=}} und die Tangente ist durch
{{
Relationskette
| x
|| x_1
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Der dritte Schnittpunkt befindet sich im Projektiven und ist {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=.}}
Mit dieser Steigung {{math|term= \alpha|SZ=}} ist stets
{{
Relationskette/display
| x_3
|| \alpha^2-x_1-x_2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| y_3
|| - \alpha x_3 - \beta
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \beta
|| y_1- \alpha x_1
||
||
||
|SZ=.
}}
{{
Relationskette/align
| x_3
|| \alpha^2 -x_1-x_2
|| {{op:Bruch(| y_2-y_1 | x_2-x_1 }}^2 -x_1-x_2
|| {{op:Bruch| y_1^2-2y_1y_2 + y_2^2 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}} - {{op:Bruch| {{makl| x_1+x_2 |}} {{makl| x_1^2-2x_1x_2+x_2^2 |}} | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}}
|| {{op:Bruch| y_1^2-2y_1y_2 + y_2^2 - x_1^3 + x_1^2x_2+ x_1x_2^2 -x_2^3 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}}
|| {{op:Bruch|ax_1 +ax_2 +2b -2y_1y_2 + x_1^2x_2+ x_1x_2^2 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}}
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rlxuvuklzvdbzgwi72r7xvoo5ewsvx6
Fermat-Kubik/Normalform/Beispiel
0
117906
1099881
1084977
2026-06-17T06:44:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099881
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten die Fermat-Kubik
{{
Relationskette/display
|X^3+Y^3+Z^3
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \neq 2,3 |SZ=}} auf die
{{
Definitionslink
|kurze Weierstraßform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
transformieren. Die
{{
Definitionslink
|Hesse-Matrix|
|Kontext=formal|
|SZ=
}}
ist
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix33| 6X| 0 | 0| 0 | 6Y| 0 | 0| 0 | 6Z|}}
|SZ=.
}}
Daher ist {{mathl|term= (0,1,-1) |SZ=}} ein Wendepunkt der Kurve, den wir nach {{mathl|term= (0,1,0) |SZ=}} transformieren wollen. Wir erreichen dies mit den neuen Variablen {{math|term= X=X,Y= Y ,W = Y+Z |SZ=.}} Die Gleichung wird zu
{{
Relationskette/display
| X^3+Y^3 +(W-Y)^3
|| X^3 +W^3 -3W^2Y+3WY^2
|| 0
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Zusatz/Klammer
|text=projektive|
|ISZ=|ESZ=
}}
Tangente in {{mathl|term= (0,1,0) |SZ=}} wird durch
{{
Relationskette
| W
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben. Die Dehomogenisierung bezüglich {{math|term= W |SZ=}} führt auf die affine Gleichung
{{
Relationskette/display
| x^3
|| 1 -3y+3y^2
||
||
||
|SZ=,
}}
durch eine quadratische Ergänzung und Normierung entsteht eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
| \tilde{y}^2
|| x^3 +b
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|b
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
was man wiederum über einem algebraisch abgeschlossenen Körper zu {{math|term= 1 |SZ=}} normieren kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gczy4gvwnu04qs810z4mefgx5k8kie7
Projektive Kurve/Endlicher Körper/y^2 ist Quadrat/Anzahl/Beispiel
0
117941
1100178
1026825
2026-06-17T07:33:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100178
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Bei einer Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
| y^2
|| f(x)
|| g(x)^2
||
||
|SZ=
}}
über einem endlichen Körper {{math|term= K |SZ=}} mit {{math|term= q |SZ=}} Elementen, wo also {{math|term= f |SZ=}} ein Quadrat in {{math|term= K[x] |SZ=}} ist, kann man die Umformung
{{
Relationskette/display
|(y-g(x))(y+g(x))
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
durchführen. Für {{math|term= x |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|g(x)
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es dann zwei Lösungen für {{math|term= y |SZ=,}} nämlich
{{
Relationskette
| y
|| \pm g(x)
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist, wenn {{math|term= g |SZ=}} nicht das Nullpolynom ist, die Anzahl der Lösungen der Gleichung
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen Nullstellen von {{math|term= g |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ungefähr gleich {{math|term= 2q|SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ebenen algebraischen Kurven über endlichen Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mx1u6foyvp2t8771rjcfjpi55v47eb2
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3+1/Endlicher Körper/Punkteanzahl/Beispiel
0
117994
1099846
1035610
2026-06-17T06:38:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099846
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die elliptische Kurve, die durch
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3+1
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist, für verschiedene endliche Körper der Charakteristik
{{
Relationskette
|p
| \geq | 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
|K
|| {{op:Zmod| 5 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die rechte Seite der Gleichung ist durch
{{Wertetabelle5|text1= {{math|term= x |SZ=}} | text2= {{math|term= x^3+1 |SZ=}} | 0| 1 | 2 | 3 | 4 | 1 | 2 | 4 | 3 | 0}}
gegeben. Im Körper mit {{math|term= 5 |SZ=}} Elementen besitzen {{math|term= 0,1,4 |SZ=}} Quadratwurzeln und daher sind die Lösungen der Gleichung gleich
{{
Math/display|term=
(0,1),\, (0,-1),\, (2,2), \, (2, -2),\, (4, 0), \, {{elliptischo|}}
|SZ=,
}}
also {{math|term= 6 |SZ=}} Stück, was genau mit {{mathl|term= p+1 |SZ=}} übereinstimmt.
Es sei
{{
Relationskette
|K
|| {{op:Zmod| 7 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die rechte Seite der Gleichung ist durch
{{Wertetabelle7|text1= {{math|term= x |SZ=}} | text2= {{math|term= x^3+1 |SZ=}} | 0| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 1 | 2 | 2| 0 | 2 | 0| 0}}
gegeben. Im Körper mit {{math|term= 7 |SZ=}} Elementen besitzen {{math|term= 0,1,2,4 |SZ=}} Quadratwurzeln, es kommen also nur Quadrate in der rechten Seite der Gleichung vor. Daher sind die Lösungen der Gleichung gleich
{{
Math/display|term=
(0,1),\, (0,-1),\, (1,3), \, (1, -3),\, (2, 3), \, (2,-3 ),\, (3,0),\, (4,3), \, (4, -3),\, (5, 0) ,\, (6, 0), \, {{elliptischo|}}
|SZ=,
}}
also {{math|term= 12 |SZ=}} Stück. Es ist
{{
Relationskette/display
| 12-8
|| 4
| \leq | 2 \sqrt{7}
| \sim | 5,29
||
|SZ=,
}}
von der Hasse-Schranke her könnte es noch einen Punkt mehr geben, wir sind aber schon relativ nah an der oberen Schranke.
Es sei
{{
Relationskette
| K
|| {{op:Zmod| 11|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die rechte Seite der Gleichung ist durch
{{Wertetabelle11|text1= {{math|term= x |SZ=}} | text2= {{math|term= x^3+1 |SZ=}} | 0| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | -5| -4| -3| -2| -1| 1 | 2 | -2| -5| -1| 5 | -3| 3| -4 | 4 | 0 |}}
gegeben. Im Körper mit {{math|term= 11 |SZ=}} Elementen besitzen {{math|term= 0,1,3,4,5,-2 |SZ=}} Quadratwurzeln, es kommen also nur Quadrate in der rechten Seite der Gleichung vor. Daher sind die Lösungen der Gleichung gleich
{{
Math/display|term=
(0,1),\, (0,-1),\, (2,3), \, (2, -3) ,\, (5,4), \, (5, -4) ,\, (-4,5),\, (-4, -5), \, (-2, 2),\, (-2, -2) ,\, (-1, 0), \, {{elliptischo|}}
|SZ=,
}}
also {{math|term= 12 |SZ=}} Stück, was genau mit {{mathl|term= p+1 |SZ=}} übereinstimmt. Von der Hasse-Schranke her, die bei kleinen Primzahlen ziemlich grob ist, wäre eine Lösungsanzahl zwischen
{{
mathkor|term1=
6
|und|term2=
18
|SZ=
}}
denkbar.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über endlichen Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3+1
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2hngmqe319f6gtnz5seltfkhgq2tabe
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Tangente/Gruppenstruktur/Rechnungen/Bemerkung
0
118163
1100571
1034923
2026-06-17T10:29:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100571
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine elliptische Kurve, die in der Form
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3+ax+b
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt. Die Tangente in einem Punkt {{mathl|term= (x_1,y_1) |SZ=}} ist durch die lineare Gleichung
{{
Relationskette/display
| (3x_1^2+a) (x-x_1) - 2y_1 (y-y_1)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Diese Gerade hat mit der Kurve in {{mathl|term= (x_1,x_2) |SZ=}} einen doppelten Schnittpunkt und es muss noch einen weiteren Schnittpunkt geben. Wenn man die Gleichung nach {{math|term= y |SZ=}} auflöst, so erhält man
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
| y_1
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align
| y
|| {{op:Bruch| {{makl| 3x_1^2 +a |}} x -3x_1^3 -ax_1+2y_1^2 | 2y_1 }}
|| {{op:Bruch| 3x_1^2 +a | 2y_1 }} x + {{op:Bruch| -3x_1^3 -ax_1+2y_1^2 | 2y_1 }}
|| \alpha x + \beta
||
|SZ=.
}}
Die Rechnungen aus
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Gruppenstruktur/Rechnungen/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
führen auf
{{
Relationskette/display
| \alpha^2
|| 2x_1+x_3
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/align
| x_3
|| \alpha^2 -2x_1
|| {{op:Bruch(| 3x_1^2 +a | 2y_1 }}^2 -2x_1
|| {{op:Bruch| 9x_1^4+6ax_1^2 +a^2| 4y_1^2}} -2x_1
|| {{op:Bruch| 9x_1^4+6ax_1^2 +a^2 -8x_1y_1^2 | 4y_1^2}}
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| y_3
|| \alpha x_3 + \beta
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| y_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= x_1 |SZ=}} eine Nullstelle von {{mathl|term= x^3+ax+b|SZ=}} und die Tangente ist durch
{{
Relationskette
| x
|| x_1
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Der dritte Schnittpunkt befindet sich im Projektiven und ist {{math|term= {{elliptischo|}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3ffz2a5c5xv6xm77ci0dyl6aagbu8t0
Elliptische Kurve/Kubisches Polynom/Gruppenstruktur/Rechnungen/Bemerkung
0
118165
1100567
1085842
2026-06-17T10:29:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100567
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine elliptische Kurve, die in der Form
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3+rx^2+sx+t
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt. Es sei {{math|term= O |SZ=}} der unendlich ferne Punkt. Wir möchten die in
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Glatte kubische Kurve/Projektiv/Gruppenstruktur/Idee/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
beschriebene Idee zur Gruppenaddition auf der elliptischen Kurve in Formeln fassen. Zunächst legen wir {{math|term= O |SZ=}} als neutrales Element fest. Somit ist
{{
Relationskette
| -O
|| O
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|O+P
|| P
||
||
||
|SZ=
}}
für jeden Punkt der Kurve. Im folgenden können wir uns also auf affin gegebene Punkte beschränken, wobei allerdings in der Summe der Punkt {{math|term= O |SZ=}} wieder auftauchen wird. Wir definieren zuerst das Negative. Zu einem Punkt
{{
Relationskette/display
|P
||(x,y)
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| -P
||(x,-y)
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist natürlich wieder ein Punkt der Kurve, da ja dort {{math|term= y |SZ=}} allein quadratisch eingeht. Ferner liegen die drei Punkte {{mathl|term= P,-P|SZ=}} und {{math|term= O |SZ=}} auf der durch
{{
Relationskette/display
| X-x
|| 0
||
||
|SZ=
}}
gegebenen Geraden. Wenn hierbei
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist
{{
Relationskette/display
| -P
|| P
||
||
||
|SZ=
}}
und die eben angeführte Gerade ist tangential an diesen Punkt.
Zur Berechnung der Addition seien die beiden
{{
Zusatz/Klammer
|text=verschiedenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Punkte durch
{{
Relationskette/display
|P
||(x_1,y_1)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|P
||(x_2,y_2)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Die verbindende Gerade ist dann
{{
Relationskette/display
| (y_2-y_1) X- (x_2-x_1)Y -x_1y_2+x_2y_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=einfach die beiden Punkte einsetzen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Da die Punkte verschieden sind, sind sie in mindestens einer Koordinaten verschieden und somit liegt in der Tat eine Gerade vor. Wenn
{{
Relationskette
| x_1
|| x_2
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist
{{
Relationskette/display
| y_1
|| -y_2
||
||
||
|SZ=,
}}
und die verbindende Gerade wird wie oben zu
{{
Relationskette/display
|X-x_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
mit {{math|term= O |SZ=}} als drittem Schnittpunkt. In diesem Fall ist
{{
Relationskette/display
|P + Q+ O
|| O
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei nun
{{
Relationskette
| x_1
|\neq| x_2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir schreiben die Geradengleichung als
{{
Relationskette/display
|Y
|| \alpha X + \beta
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| \alpha
|| {{op:Bruch| y_2-y_1 | x_2-x_1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| \beta
|| y_1 - \alpha x_1
|| y_1 - {{op:Bruch| y_2-y_1 | x_2-x_1 }} x_1
|| {{op:Bruch| (x_2-x_1) y_1 - x_1 (y_2-y_1)| x_2-x_1 }}
|| {{op:Bruch| x_2 y_1 -x_1y_2 | x_2-x_1 }}
|SZ=.
}}
Ein Punkt auf der Geraden hat die Form {{mathl|term= (x, \alpha x + \beta) |SZ=.}} Die Bedingung, dass er auf der Kurve liegt, wird zu
{{
Relationskette/display
| {{makl| \alpha x + \beta |}}^2
|| \alpha^2 x +2 \alpha \beta x + \beta^2
|| x^3+rx^2+sx+t
||
||
|SZ=
}}
bzw. zu
{{
Relationskette/display
| x^3 - (\alpha x+ \beta)^2 -rx^2-sx-t
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Von dieser Gleichung in der einen Variablen {{math|term= x |SZ=}} kennen wir aber schon die Lösungen
{{
mathkor|term1=
x_1
|und|term2=
x_2
|SZ=.
}}
Deshalb gilt
{{
Relationskette/display
| x^3 - (\alpha x+ \beta)^2 -rx^2-sx-t
|| (x-x_1)(x-x_2)(x-x_3)
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer dritten, noch nicht bekannten Lösung {{math|term= x_3 |SZ=.}} Der Koeffizient zu {{math|term= x^2 |SZ=}} führt auf
{{
Relationskette/display
| \alpha^2 -r
|| x_1+x_2+x_3
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/align
| x_3
|| \alpha^2-r -x_1-x_2
|| {{op:Bruch(| y_2-y_1 | x_2-x_1 }}^2 -r -x_1-x_2
|| {{op:Bruch| y_1^2-2y_1y_2 + y_2^2 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}} - {{op:Bruch| {{makl| x_1+x_2 |}} {{makl| x_1^2-2x_1x_2+x_2^2 |}} | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}} -r
|| {{op:Bruch| y_1^2-2y_1y_2 + y_2^2 - x_1^3 + x_1^2x_2+ x_1x_2^2 -x_2^3 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}} -r
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qrp7tww34hrm0qh65m48dhdeghrl4uc
Erzeugte Untergruppe/7,10/Darstellung der 1/Eimer/Beispiel
0
118212
1099867
1035745
2026-06-17T06:42:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099867
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Wasserspedition {{Anführung|Alles im Eimer}} verfügt über einen {{math|term= 7 |SZ=-}} und einen {{math|term= 10 |SZ=-}}Liter-Eimer, die allerdings keine Markierungen haben. Sie erhält den Auftrag, insgesamt genau einen Liter Wasser von der Nordsee in die Ostsee zu transportieren. Kann sie diesen Auftrag erfüllen?
Die Aufgabe ist lösbar: Man macht dreimal den {{math|term= 7 |SZ=-}}Liter-Eimer in der Nordsee voll und transportiert dies in die Ostsee. Danach
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder gleichzeitig|
|ISZ=|ESZ=
}}
macht man zweimal den {{math|term= 10 |SZ=-}}Liter-Eimer in der Ostsee voll und transportiert dies in die Nordsee. Unterm Strich hat man dann
{{
Relationskette/display
| 3 \cdot 7 -2 \cdot 10
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
Liter transportiert
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine andere Möglichkeit ist
{{
Relationskette/k
| 5 \cdot 10 - 7 \cdot 7
|| 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Euklidischer Algorithmus (Z)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3615tc9vlefufvt7ec5lwzde460emlc
Endliche Menge/Totale Ordnungen/Bemerkung
0
118231
1100575
1074797
2026-06-17T10:30:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100575
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text= {{bildskip|}}
{{
inputbild
|Totale orde|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Totale_orde
|Text=Eine totale Ordnung auf einer endlichen Menge ist durch ein Angangselement
{{
Zusatz/Klammer
|text=kleinstes Element|
|ISZ=|ESZ=
}}
und dadurch gegeben, dass jedem Element
{{
Zusatz/Klammer
|text=außer dem größten Element|
|ISZ=|ESZ=
}}
das nächstkleinste Element zugeordnet wird. In der Skizze wird nur diese Zuordnung dargestellt, die gesamte Ordnung ergibt sich, wenn man sich Selbstpfeile und transitive Pfeile dazudenkt.
|Autor=
|Benutzer=Rinke 80
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Auf einer endlichen Menge {{math|term= M |SZ=}} mit {{math|term= n |SZ=}} Elementen sind die
{{
Definitionslink
|totalen Ordnungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
einfach zu überschauen. Eine totale Ordnung auf {{math|term= M |SZ=}} ist das gleiche wie eine
{{
Definitionslink
|bijektive Abbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=\varphi
| {{Menge1n|}} | M
||
|SZ=,
}}
also eine Nummerierung von {{math|term= M |SZ=.}} Eine solche Nummerierung legt über
{{
Relationskette
| \varphi(i)
| \geq | \varphi(j)
||
||
||
|SZ=,
}}
falls
{{
Relationskette
|i
| \geq | j
||
||
||
|SZ=,
}}
eine totale Ordnung fest, und eine totale Ordnung legt eine Nummerierung fest, indem {{math|term= 1 |SZ=}} auf das kleinste Element von {{math|term= M |SZ=}} abgebildet wird, {{math|term= 2 |SZ=}} auf das zweitkleinste Element u.s.w. Insbesondere gibt es wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Mengen/Gleiche Anzahl/Bijektionen/Fakultät/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{math|term= n!|SZ=}} totale Ordnungen auf {{math|term= M |SZ=.}} Es ist ziemlich schwierig, sich eine systematische Übersicht über alle
{{
Zusatz/Klammer
|text=auch die nicht totalen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Ordnungen in einer endlichen Menge zu verschaffen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der geordneten endlichen Mengen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4beoz20wd8tfmi4cg8m1lh6q0d029p6
Wörter/Lexikographische Ordnung/Beispiel
0
118274
1100403
1038561
2026-06-17T08:10:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100403
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= A |SZ=}} ein Alphabet und {{math|term= W |SZ=}} die Menge der Wörter über diesem Alphabet, also die Menge alle endlichen Ketten über {{math|term= A |SZ=}} oder eine Teilmenge davon, etwa die Menge der real existierenden Wörter. Auf {{math|term= A |SZ=}} sei eine
{{
Definitionslink
|totale Ordnung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gegeben. Dann definiert man auf {{math|term= W |SZ=}} die sogenannte {{Stichwort|lexikographische Ordnung|SZ=,}} indem für Wörter {{math|term= w,z|SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display
|w
| \preccurlyeq_{\text{lex} } |z
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{math|term= w |SZ=}} kommt im Lexikon vor {{math|term= z |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
genau dann gilt, wenn sie gleich sind oder wenn an der ersten Stelle von vorne gelesen, wo sich
{{
mathkor|term1=
w
|und|term2=
z
|SZ=
}}
unterscheiden, der Buchstabe von {{math|term= w |SZ=}} an dieser Stelle im Alphabet vor dem Buchstaben von {{math|term= z |SZ=}} an dieser Stelle kommt, was den Fall einschließen mag, dass an dieser Stelle {{math|term= w |SZ=}} keinen Buchstaben mehr hat
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{Anführung|Vers}} kommt vor {{Anführung|Verstand}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die lexikographische Ordnung ist eine totale Ordnung.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wörter über einem Alphabet
|Kategorie2=Theorie der Ordnungsrelationen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jmllci1y2i58sd0ts0haibznsspgxgf
Punkte/Sprung/Direkte Erreichbarkeit/Graph/Beispiel
0
118342
1100194
1085325
2026-06-17T07:36:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100194
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Chess|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Die möglichen Springerzüge. Die mit einem Punkt markierten Felder sind diejenigen Felder, die der Springer
{{
Zusatz/Klammer
|text=das Pferdchen|
|ISZ=|ESZ=
}}
von seiner markierten Position aus mit einem Zug erreichen kann. Im zugehörigen Erreichbarkeitsgraphen muss also dieses Feld mit den acht angekreuzten Feldern durch eine Kante verbunden werden. Dies muss man für alle {{math|term= 64 |SZ=}} Felder machen.
|Autor=
|Benutzer=Arnaud333
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten eine Ansammlung von mehr oder weniger geometrisch gegebenen Punkten, wo zugleich eine gewisse Bewegungsvorschrift oder Sprungvorschrift oder Zugvorschrift festgelegt ist, mit der man von einem Punkt aus zu gewissen anderen Punkten gelangen kann, indem man diese Bewegungsvorschrift ausführt. Die Bewegungsvorschrift soll symmetrisch sein, also umkehrbar, man kann die Bewegung rückgängig machen. Grundsätzlich kann die Bewegungsvorschrift willkürlich für jeden einzelnen Punkt festgelegt werden, interessantere Strukturen ergeben sich aber, wenn die Bewegungsvorschrift homogen unter Berücksichtigung der geometrischen Konfiguration festgelegt ist. Eine solche Situation wird durch einen {{Stichwort|Erreichbarkeitsgraphen|msw=Erreichbarkeitsgraph|SZ=}} beschrieben. Die Knotenpunkte sind die geometrischen Punkte und zwei Punkte sind miteinander durch eine Kante zu verbinden, wenn man durch einen einzigen direkten Sprung von dem einen Punkt zu dem anderen gelangen kann.
Im Unterschied zu
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Äquivalenzrelation/Symmetrische Erreichbarkeitsrelation/2/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
ist hier die Erreichbarkeit nicht transitiv, der Graph drückt die direkte Erreichbarkeit aus. Die dadurch festgelegte indirekte Erreichbarkeit, die durch eine Hintereinanderausführung von direkten Erreichbarkeiten gegeben ist, führt aber auch zu interessanten Fragestellungen, beispielsweise zur Frage, mit wie vielen Sprüngen man minimal von einem Punkt zu einem anderen Punkt kommen kann.
Bei einem Brettspiel hängen beispielsweise die erlaubten Züge von den Figuren ab. Die Felder des Brettspiels sind die Knotenmenge und jede Figur legt einen Erreichbarkeitsgraphen fest, den wir {{Stichwort|Spielzuggraph|SZ=}} nennen. Eine Schachfigur
{{
Zusatz/Klammer
|text=nicht der Bauer, dessen Bewegungsvorschrift ist nicht symmetrisch, da er nicht zurückziehen darf|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist durch ihre Zugmöglichkeiten festgelegt. Der Läufer kann diagonal beliebig weit ziehen, der Turm horizontal und vertikal beliebig weit, der König immer nur um eine Position, die Einschränkungen durch die Gesamtstellung spielen hier keine Rolle. Eine solche Interpretation spiegelt natürlich nur einen einzelnen Aspekt des Spiels wider.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Schach
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
a1jypzrf11bc65h20a99b770s60js9s
Verkehrsnetz/Erreichbarkeit/Graph/Beispiel
0
118362
1100382
1093567
2026-06-17T08:06:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100382
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|U-Bahn Berlin - Netzplan|png| 300px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=U-Bahn_Berlin_-_Netzplan
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Arbalete
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Ein Verkehrsnetz, beispielsweise ein {{math|term= U |SZ=-}}Bahnnetz, kann man in verschiedener Weise als einen Graphen interpretieren. Die Knotenmenge ist die Menge der Haltestellen. Man kann nun zwei Haltestellen miteinander durch eine Kante verbinden, wenn sie direkt durch eine Linie unmittelbar benachbart sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn es eine direkte Tunnelverbindung ohne Zwischenstation gibt|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dies ist der Graph
{{
Zusatz/Klammer
|text=Netzgraph|
|ISZ=|ESZ=,
}}
der üblicherweise als Netzplan aushängt
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn verschiedene Linien eine Strecke lang parallel fahren, ist dies für den Graphen unerheblich, ist aber im Netzplan sichtbar|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Man kann aber auch zwei Haltestellen miteinander durch eine Kante verbinden, wenn sie an einer gemeinsamen Linie liegen, also ohne Umsteigen erreichbar sind. Im eben erwähnten Netzplan ist dies durch die verschiedenen Farben der Linien einfach erkennbar. Würde man aber all diese Kanten hinmalen, ergäbe sich schnell eine unübersichtliche Darstellung der Netzsituation. Die volle Erreichbarkeit
{{
Zusatz/Klammer
|text=also mit Umsteigen|
|ISZ=|ESZ=
}}
wird typischerweise durch den
{{
Definitionslink
|vollständigen Graphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Haltestellen dargestellt, es sei denn, das Liniennetz zerfällt in zueinander disjunkte Teilnetze.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lxvqskhgt0s3m2te5lbm2h02fny43ah
Graph/Weg/Numerische Eigenschaften/Lissabon/Beispiel
0
118413
1099934
1094076
2026-06-17T06:53:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099934
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Metro Lisboa Route Map (only with routes in operation)|png| 400px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Metro_Lisboa_Route_Map_(only_with_routes_in_operation)
|Text=
|Autor=
|Benutzer=
|Domäne=
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten das Metronetz von Lissabon. Es handelt sich um einen
{{
Definitionslink
|zusammenhängenden Graphen|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Der durch die gelbe Linie beschriebene
{{
Definitionslink
|Weg|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
hat die
{{
Definitionslink
|Länge|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
{{math|term= 12 |SZ=.}} Der
{{
Definitionslink
|Abstand|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
von São Sebastião zu Alameda ist {{math|term= 2 |SZ=,}} der kürzeste Weg ist über Sadanha
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit der roten Linie|
|ISZ=|ESZ=
}}
gegeben. Es gibt natürlich auch deutlich längere Wege zwischen diesen beiden Stationen, beispielsweise über Marquês de Pompal mit der blauen Linie, dann nach Campo Grande mit der gelben Linie und dann mit der grünen Linie nach Alameda, der die Länge {{math|term= 12 |SZ=}} besitzt. Der
{{
Definitionslink
|Durchmesser|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
des Netzgraphen ist {{math|term= 21 |SZ=,}} dieser wird im Abstand von Reboleira zu Aeroporto angenommen. Der
{{
Definitionslink
|Radius|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
des Graphen ist {{math|term= 11 |SZ=,}} und zwar haben sowohl Saldana als auch São Sebastião diese
{{
Definitionslink
|Exzentrizität|
|Kontext=Graph|
|SZ=.
}}
Die Exzentrizität von Cidada Universitária beträgt {{math|term= 14 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wege in ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sj4w0m19l2g44gjypxrobb2escyg5d8
Pfadgraph/Weg/Numerische Invarianten/Aufgabe
0
118425
1099672
838048
2026-06-16T17:33:20Z
Bocardodarapti
2041
1099672
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Bestimme{{n Sie}} für einen
{{
Definitionslink
|linearen Graphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit {{math|term= n|SZ=}} Knotenpunkten den
{{
Definitionslink
|Radius|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
und den
{{
Definitionslink
|Durchmesser|
|Kontext=Graph|
|SZ=.
}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Wege in ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=2
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f2tkmhxquzzconj3425v7h12hzrb8r6
Butan/Automorphismengruppe/Beispiel
0
118437
1099767
1084871
2026-06-17T06:27:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099767
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Butan Lewis|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Butan Lewis
|Text=
|Autor=
|Benutzer=NEUROtiker
|Domäne=
|Lizenz=Public domain
|Bemerkung=
}}
Wir wollen die
{{
Definitionslink
|Automorphismengruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des chemischen Elementes Butan
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. der zugehörigen Darstellung als Graph {{math|term= G |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
bestimmen. Zunächst halten wir fest, dass die Benennung von einigen Knotenpunkten mit {{math|term= C |SZ=}} und mit {{math|term= H |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=was natürlich eine chemische Bedeutung hat|
|ISZ=|ESZ=
}}
keine eigenständige graphentheoretische Information dartellt, da sie ja aus dem Graphen direkt rekonstruierbar ist: Die Punkte mit dem
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
{{math|term= 4 |SZ=}} werden mit {{math|term= C |SZ=}} und die Punkte mit dem Grad {{math|term= 1 |SZ=,}} also die
{{
Definitionslink
|Blätter|
|Kontext=Graph|
|SZ=,
}}
werden mit {{math|term= H |SZ=}} bezeichnet. In den folgenden Überlegungen werden wir zwecks Vereinfachung die chemischen Benennungen verwenden. Ein Automorphismus des Graphen führt {{math|term= H |SZ=-}}Atome in {{math|term= H |SZ=-}}Atome und {{math|term= C |SZ=-}}Atome in {{math|term= C |SZ=-}}Atome über, da der Grad bei einem Isomorphismus erhalten bleibt. Dies führt insbesondere zu einem
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=\Psi
| {{op:Aut| G |}} | S_4
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= S_4 |SZ=}} die Gruppe der Permutationen auf den vier {{math|term= C |SZ=-}}Atomen und {{math|term= \Psi |SZ=}} die Einschränkung eines Automorphismus bezeichnet. Bei einem Automorphismus {{math|term= \varphi|SZ=}} des Moleküls wird also geschaut, was dieser mit den {{math|term= C |SZ=-}}Atomen macht. Diese Gesamtzuordnung ist ein Gruppenhomomorphismus. Die vier {{math|term= C |SZ=-}}Atome haben zwar alle den Grad {{math|term= 4 |SZ=,}} sie sind aber nicht gleichberechtigt, die beiden äußeren sind mit drei Blättern und die beiden inneren sind mit zwei Blättern verbunden. Wenn man die beiden inneren vertauscht, so muss man auch die beiden äußeren vertauschen, da ja bei einem Automorphismus Kanten erhalten bleiben. Deshalb ist das Bild von {{math|term= \Psi |SZ=}} die zyklische Gruppe
{{
Relationskette/display
| {{op:Zmod| 2 |}}
|| S_2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in der Tat ist die Spiegelung an der vertikalen Achse ein Automorphismus|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir haben also einen surjektiven Gruppenhomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=\Psi
| {{op:Aut| G |}} | S_2
||
|SZ=.
}}
Dies erleichtert die Bestimmung der Automorphismengruppe, da man diese aufspalten kann nach solchen Automorphismen, die auf den {{math|term= C |SZ=-}}Atomen identisch wirken, und solchen, die die {{math|term= C |SZ=-}}Atome spiegeln. Aufgrund von gruppentheoretischen Gesetzmäßigkeiten gibt es von beiden Sorten gleich viele. Deshalb betrachten wir nur noch den
{{
Definitionslink
|Kern|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
von {{math|term= \Psi|SZ=.}} Es sei also {{math|term= \varphi|SZ=}} ein Automorphismus, der auf den {{math|term= C |SZ=-}}Atomen identisch wirkt. Dann wird jedes {{math|term= H |SZ=-}}Atom unter {{math|term= \varphi|SZ=}} auf ein {{math|term= H |SZ=-}}Atom abgebildet, das mit dem selben {{math|term= C |SZ=-}}Atom verbunden ist. Was unter {{math|term= \varphi|SZ=}} mit den an einem {{math|term= C |SZ=-}}Atom hängenden {{math|term= H |SZ=-}}Atomen passiert, ist unabhängig voneinander. Der Kern ist deshalb gleich
{{
Math/display|term=
S_3 \times S_2 \times S_2 \times S_3
|SZ=
}}
und besitzt {{math|term= 144 |SZ=}} Elemente, die gesamte Automorphismengruppe besitzt {{math|term= 288 |SZ=}} Elemente.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Automorphismengruppe eines ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sbd135mcr3n9oeegs4thyhdi8etk7rs
Graph/Schaukelpferd/Starr/Beispiel
0
118441
1099933
1074379
2026-06-17T06:53:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099933
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Identity graph5|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Identity_graph5
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Hikin1987
|Domäne=
|Lizenz=Public domain
|Bemerkung=
}}
Der abgebildete Graph {{math|term= G |SZ=}} ist
{{
Definitionslink
|starr|
|Kontext=Graph|
|SZ=.
}}
Bei einem solchen Nachweis geht man am besten sukzessive vor, man zeigt für einen Automorphismus unter Bezug auf graphentheoretische Eigenschaften, dass er alle Knoten auf sich selbst abbildet, wobei man mit besonders einfachen Knotenpunkten anfängt und dann weitere Knotenpunkte betrachtet und dabei verwendet, dass andere Knotenpunkte auf sich selbst abgebildet werden. Es sei also {{math|term= \varphi|SZ=}} ein Automorphismus von {{math|term= G |SZ=.}} Der Graph verfügt nur über ein einziges Blatt {{math|term= b |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=links oben|
|ISZ=|ESZ=,
}}
diese muss auf sich selbst abgebildet werden. Damit muss auch der an das Blatt anliegende Knotenpunkt {{math|term= u |SZ=}} auf sich selbst abgebildet werden. Die an {{math|term= u |SZ=}} anliegenden Knotenpunkte
{{
Zusatz/Klammer
|text=außer {{math|term= b |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
haben die Grade {{mathl|term= 2,3,4 |SZ=,}} sie müssen also jeweils auf sich selbst abgebildet werden. Dann muss auch der verbleibende Punkt auf sich selbst abgebildet werden.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Automorphismengruppe eines ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3daj5qn5mk3jafa6aic2viamx80wjdl
Sterngraph/Automorphismengruppe/Beispiel
0
118452
1100323
1093511
2026-06-17T07:57:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100323
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Automorphismengruppe|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
eines
{{
Definitionslink
|Sterngraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit einem Zentrum und
{{
Relationskette
| n
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Blättern|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also insgesamt {{mathlk|term= n+1 |SZ=}} Knoten|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist die volle
{{
Definitionslink
|Permutationsgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= S_n |SZ=,}} da man die Blätter beliebig ineinander überführen kann und das Zentrum auf sich selbst abgebildet werden muss.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Automorphismengruppe eines ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4g3wrhin2i1435uxp7iavdqbd47mml1
Graph/Wald/Ergänzung/Fakt/Beweis
0
118515
1099641
1099630
2026-06-16T12:11:59Z
Bocardodarapti
2041
1099641
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beweis{{{opt|}}}
|Text=
{{
Beweisstruktur
|Strategie=
|Notation=
|Beweis=
Wir zeigen, dass wir den Wald unter der vorgegebenen Bedingung um eine Kante
{{
Zusatz/Klammer
|text=eventuell unter Hinzunahme von weiteren Knotenpunkten|
|ISZ=|ESZ=
}}
zu einem größeren Wald ergänzen können. Jede Zusammenhangskomponente des Waldes {{mathl|term= (W,F) |SZ=}} liegt ganz in einer Zusammenhangskomponente von {{math|term= G |SZ=.}} Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Graph/Baum/Charakterisierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gilt die Voraussetzung entsprechend in mindestens einer Zusammenhangskomponente von {{math|term= G |SZ=,}} d.h. wir können annehmen, dass {{math|term= G |SZ=}} zusammenhängend ist. Es sei
{{
Relationskette/display
| (B,H)
| \subseteq | (W,F)
||
||
||
|SZ=
}}
ein Baum von {{math|term= W |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn {{math|term= W |SZ=}} leer ist, so können wir direkt zu einem einpunktigen Baum übergehen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dieser besitzt so wie {{math|term= W |SZ=}} weniger als {{mathl|term= n-1 |SZ=}} Kanten. Es sei
{{
Relationskette
| v
| \in | V
||
||
||
|SZ=
}}
ein Punkt, der nicht in {{math|term= B |SZ=}} vorkommt. Es gibt einen Weg {{mathl|term= u = u_1 {{kommadots|}} u_n = v |SZ=}} in {{math|term= G |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| u
| \in | B
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei findet irgendwo längs des Weges der Übergang von {{math|term= B |SZ=}} zu nicht {{math|term= B |SZ=}} statt, d.h. man kann davon ausgehen, dass
{{
Relationskette
| u_2
|| v
| \notin | B
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Wir nehmen die Kante {{mathl|term= \{u ,v \} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und eventuell den Punkt {{math|term= v |SZ=}}|
|ISZ=|ESZ=
}}
zu {{math|term= W |SZ=}} hinzu und müssen begründen, dass dies nach wie vor ein Wald ist. Bei
{{
Relationskette
| v
| \notin | W
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| (B',H')
|| (B \cup \{ v \}, H \cup \{u ,v\})
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Baum/Blatt/Hinwegnahme/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein größerer Baum, da ja {{math|term= v |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Blatt|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
von {{math|term= B' |SZ=}} ist. Bei
{{
Relationskette
| v
| \in | W
||
||
||
|SZ=
}}
wird {{math|term= B |SZ=}} mit einem anderen Baum aus {{math|term= W |SZ=}} vereinigt, was wieder einen größeren Baum ergibt. Auch wenn {{math|term= W |SZ=}} in diesem einzelnen Erweiterungsschritt nicht wachsen muss, so wächst doch ein Unterbaum davon und deshalb muss letztlich auch {{math|term= W |SZ=}} wachsen, bis {{math|term= W |SZ=}} schließlich {{math|term= n |SZ=}} Kanten enthält.
|Abschluss=
}}
|Textart=Beweis
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
08irzbzm0f069knhzhlh9d91lgv0mq4
Linearer Graph/Knotenüberdeckungszahl/Beispiel
0
118614
1100040
1085146
2026-06-17T07:10:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100040
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= G |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|linearer Graph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit {{math|term= n |SZ=}} Knotenpunkten. Dann muss in einer
{{
Definitionslink
|Knotenüberdeckung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zumindest jeder zweite Knoten
{{
Zusatz/Klammer
|text=in der natürlichen Reihenfolge auf einem linearen Graphen|
|ISZ=|ESZ=
}}
vorkommen.
{{
Definitionslink
|Minimale Knotenüberdeckungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind beispielsweise durch die Knotenfolgen {{mathl|term= \{1,3,5, \ldots \} |SZ=}} und {{mathl|term= \{2,4 ,6 , \ldots \} |SZ=}} gegeben, wobei der letzte Knoten,
{{
mathkor|term1=
n-1
|oder|term2=
n
|SZ=,
}}
davon abhängt, ob {{math|term= n |SZ=}} gerade oder ungerade ist. Bei {{math|term= n |SZ=}} gerade sind beide
{{
Definitionslink
|optimal|
|Kontext=Knotenüberdeckung|
|SZ=,
}}
bei {{math|term= n |SZ=}} ungerade ist nur die zweite Knotenüberdeckung optimal. Die
{{
Definitionslink
|Knotenüberdeckungszahl|
|Kontext=|
|SZ=
}}
beträgt in beiden Fällen {{mathl|term= {{op:Gaußklammer| {{op:Bruch| n | 2}} |}} |SZ=}} Knoten. Es gibt aber auch noch ganz andere minimale Knotenüberdeckungen, beispielsweise {{mathl|term= \{1,3,4,6,7, 9,10\} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|n
|| 11
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Knotenüberdeckungen von Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5ayk0cs0ljqzkc15t6a590shy51k913
Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/5 nach 3/Beispiel
0
118952
1099857
1093377
2026-06-17T06:40:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099857
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir bestimmen die Anzahl der
{{
Definitionslink
|surjektiven Abbildungen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der fünfelementigen Menge {{mathl|term= \{a,b,c,d,e\} |SZ=}} in die dreielementige Menge {{mathl|term= \{1,2,3\} |SZ=}} mit Hilfe von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Summe der Multinomialkoeffizienten/Nichtleer/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Potenzprodukte/Summe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Siebformel/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Zur Bestimmung der Summe aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Summe der Multinomialkoeffizienten/Nichtleer/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
betrachten wir zuerst die Indexmenge. Die möglichen Indextupel sind
{{
mathkor|term1=
(1,1,3)
|und|term2=
(1,2,2)
|SZ=,
}}
jeweils mit drei Permutationen. Deshalb ist die Summe gleich
{{
Relationskette/align/handlinks
| \sum_{(r_1 ,r_2, r_3):\, r_1+r_2 + r_3 {{=|}} n,\, r_j \geq 1} {{op:Binomialkoeffizient| 5 |r_1 , r_2 , r_3 }}
|| 3\cdot {{op:Binomialkoeffizient| 5 | 3 , 1 , 1}} + 3 \cdot {{op:Binomialkoeffizient| 5 | 1 ,2 , 2}}
|| 3 \cdot 20 + 3 \cdot 30
|| 150
||
|SZ=.
}}
Zur Bestimmung der Summe in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Potenzprodukte/Summe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
betrachten wir wieder die Indextupel, wobei ähnlich wie soeben bis auf Permutationen die Summen
{{
Relationskette
| 5
|| 1+1+3
|| 1+2+2
||
||
|SZ=
}}
möglich sind. Die zugehörigen Summanden hängen aber von den Permutationen ab. Es ist
{{
Relationskette/align/drucklinks
| \sum_{(a_1 ,a_2, a_3):\, a_1+ a_2 + a_3 {{=|}} n,\, a_j \geq 1} 1^{a_1 } 2^{a_2 } 3^{a_3 }
|| 1^1 \cdot 2^1 \cdot 3^3 + 1^1 \cdot 2^3 \cdot 3^1 +1^3 \cdot 2^1 \cdot 3^1 + 1^1 \cdot 2^2 \cdot 3^2 + 1^2 \cdot 2^1 \cdot 3^2 + 1^2 \cdot 2^2 \cdot 3^1
|| 54 + 24 +6+36+ 18+12
|| 150
||
|SZ=.
}}
Die Summe aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Siebformel/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \sum_{j {{=|}} 0}^3 (-1)^{3-j} {{op:Binomialkoeffizient| 3 |j}} j^5
|| - 1 \cdot 0^5 + 3 \cdot 1^5 - 3 \cdot 2^5 + 3^5
|| 3-96+243
|| 150
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Anzahl von surjektiven Abbildungen zwischen endlichen Mengen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mtmxdjwoi9pxppdkqd12f0r21kgj0du
Anfangswertproblem/Ortsunabhängig/Polynomiales Beispiel/1/Beispiel
0
119168
1099730
1084841
2026-06-17T06:21:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099730
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das
{{
Definitionslink
|ortsunabhängige|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Anfangswertproblem|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
y' = 2 t^2-t+4 \text{ mit der Anfangsbedingung } y(2)= 7
|SZ=.
}}
Die Funktion {{mathl|term= 2 t^2-t+4 |SZ=}} besitzt die
{{
Definitionslink
|Stammfunktionen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} t^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 +4 t +c|SZ=}} mit einer beliebigen Konstanten
{{
Relationskette
|c
| \in | \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Anfangsbedingung
{{
Relationskette
| y(2)
|| 7
||
||
||
|SZ=
}}
führt auf
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 2 | 3}} \cdot 2^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} \cdot 2^2 +4 \cdot 2 +c
|| {{op:Bruch| 16| 3}} - 2+ 8 +c
|| 7
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
|c
|| - {{op:Bruch| 13| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist die Lösungsfunktion des Anfangswertproblems gleich
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| {{op:Bruch| 2 | 3}} t^3 - {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2 +4 t - {{op:Bruch| 13| 3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der ortsunabhängigen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7y3vjx1a2x40wfmrpoic03g6l7cgsng
Virusausbreitung/Modellierung/Gewöhnliche Differentialgleichung/Einführung/Beispiel
0
119172
1100386
1085516
2026-06-17T08:07:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100386
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|COVID-19-Germany|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Hbf878
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputbild
|COVID-19-Sweden|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Hbf878
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir versuchen, die Ausbreitung einer Virusinfektion wie bei den Wellen der Corona-Pandemie seit 2020 zu modellieren. Die Ausbreitung wird durch eine Funktion
{{
Abbildung/display
|name=y
|\R|\R
| t | y(t)
|SZ=,
}}
beschrieben, wobei
{{
Relationskette
|t
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
für die Zeit und {{mathl|term= y(t) |SZ=}} für die Gesamtanzahl der bis zum Zeitpunkt {{math|term= t |SZ=}} Infizierten
{{
Zusatz/Klammer
|text=einschließlich der Genesenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
angibt. Dies ist zunächst eine empirische Funktion, die man aus verschiedenen Gründen auch gar nicht genau kennt, insbesondere, da nicht jeder getestet wird. Man kann stattdessen auch die Entwicklung der bestätigt Infizierten betrachten. Diese empirische Funktion wird durch die Daten, die jeden Tag das Robert-Koch-Institut übermittelt, beschrieben, und ist so gesehen zunächst
eine Abbildung von einer Anfangsmenge der natürlichen Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=die ersten {{math|term= 100 |SZ=}} Tage seit Ausbruch|
|ISZ=|ESZ=
}}
in die natürlichen Zahlen, wobei jedem Tag die Anzahl der bis dahin Infizierten zugeordnet wird.
Wenn man zu den Daten aus verschiedenen Ländern
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder verschiedenen Wellen|
|ISZ=|ESZ=
}}
den Verlauf skizziert, ergibt sich jeweils ein ähnliches Bild. Die Ausbreitung scheint einer Gesetzmäßigkeit zu folgen, die man in der {{Stichwort|mathematischen Modellierung|msw=Mathematische Modellierung|SZ=}} verstehen möchte. Das bedeutet
{{
Zusatz/Klammer
|text=in einem ersten Schritt|
|ISZ=|ESZ=,
}}
dass man die empirische Funktion, also das vorliegende Datenmaterial, durch eine mathematische Funktion, also einen funktionalen Ausdruck, annähern möchte, um so den qualitativen und den quantitativen Verlauf der Ausbreitung zu verstehen und auch Extrapolationen
{{
Zusatz/Klammer
|text=Prognosen|
|ISZ=|ESZ=
}}
formulieren zu können. Hierbei wird man den Definitionsbereich und den Wertebereich als die reellen Zahlen
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder Intervalle davon|
|ISZ=|ESZ=
}}
und die Funktion als stetig oder differenzierbar ansetzen. Man kann mit verschiedenen Zeiteinheiten arbeiten und auch die Gesamtzahl absolut oder aber prozentual
{{
Zusatz/Klammer
|text=bezogen auf die Erdbevölkerung, ein Land, ... |
|ISZ=|ESZ=
}}
angeben. So oder so ergibt sich, dass der Verlauf gut durch eine
{{
Definitionslink
|Exponentialfunktion|
|Kontext=Basis|
|SZ=
}}
beschrieben werden kann, also von der Bauart
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| t |b^t
|SZ=,
}}
mit einer Basis
{{
Relationskette
|b
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Welche Basis {{math|term= b |SZ=}} zu nehmen ist, hängt von der Skalierung und auch von länderspezifischen Gegebenheiten ab.
Diese Basis ist äquivalent zum Verdoppelungszeitraum der Ausbreitung, man kann das eine aus dem andern berechnen, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Exponentialfunktion/Verdoppelung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Diese Modellierung ist bisher aber nur die Beobachtung einer Übereinstimmung einer mathematischen Funktionsklasse mit empirischen Funktionen. In einem zweiten Schritt kann man sich fragen, ob es {{Anführung|in der Natur der Sache liegt|SZ=,}} dass die Ausbreitung eines Virus exponentiell verläuft. Gibt es einen mathematischen Grund dafür, eine innere Dynamik, eine zu jedem Zeitpunkt gültige Gesetzmäßigkeit, die den Verlauf erklären kann? Die Antwort zu dieser Frage erfolgt im Rahmen der Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen, und beruht auf einer einfachen Beobachtung. Wir nehmen die Funktion {{math|term= y(t) |SZ=}} als differenzierbar an. Die Ableitung {{math|term= y'(t) |SZ=}} beschreibt dann den momentanen Zuwachs zu jedem Zeitpunkt, ist also ein Maß für die Neuansteckungen. Der naheliegende Ansatz ist nun zu sagen, dass zu jedem Zeitpunkt die Anzahl der Infizierten, also {{math|term= y(t) |SZ=,}} proportional zur Anzahl der Begegnungen zwischen Infizierten und Nichtinfizierten ist und damit proportional zur Anzahl der Neuinfektionen, also zu {{math|term= y'(t) |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=für Einschränkungen zu dieser Überlegung siehe weiter unten|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dies führt zur Beziehung
{{
Relationskette/display
| y'(t)
|| c y(t)
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem konstanten Proportionalitätsfaktor {{math|term= c |SZ=,}} der ein Maß für die Ansteckungswahrscheinlichkeit ist und vom Virus, der Saison, vom Abstandsverhalten der Bevölkerung u. Ä. abhängt. Wir haben also eine Beziehung zwischen der gesuchten Funktion und ihrer Ableitung, die in jedem Moment gilt und für die Ausbreitung eines Virus charakteristisch sein sollte. Ein solcher Zusammenhang zwischen einer Funktion und ihrer Ableitung heißt eine {{Stichwort|gewöhnliche Differentialgleichung|SZ=.}} Wenn eine solche Differentialgleichung vorliegt, fragt man sich, welche Funktionen {{math|term= y(t) |SZ=}} diese Gleichung erfüllen. Dies ist im Allgemeinen schwierig. Im vorliegenden Fall lässt sich direkt durch Ableiten bestätigen, dass die Funktionen
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| a e^{ct}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| a
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
Lösungen sind. Der Vorfaktor {{math|term= a |SZ=}} ist dabei durch
{{
Relationskette/display
| y(0)
|| a
||
||
||
|SZ=
}}
festgelegt, also durch den Wert der Funktion zum Zeitpunkt {{math|term= 0 |SZ=,}} und das {{math|term= c |SZ=}} im Exponenten ist direkt der Proportionalitätsfaktor aus der Differentialgleichung. Wegen
{{
Relationskette/display
| a e^{ct}
|| e^{ {{op:ln| a |}} } e^{ct}
|| e^{ {{op:ln| a |}} + ct}
||
||
|SZ=
}}
ist der Vorfaktor {{math|term= a |SZ=}} im Wesentlichen eine Verschiebung im Zeitargument, und {{math|term= c |SZ=}} kann man durch eine Umskalierung der Zeit zu {{math|term= 1 |SZ=}} normieren. Man kann nun sogar zeigen, dass die Exponentialfunktionen die einzigen Funktionen sind, die diese Differentialgleichung erfüllen, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reelle Exponentialfunktion/Charakterisierung durch Ableitung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
bzw.
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Differentialgleichung/y' ist cy/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Dies bedeutet, dass eine Virusausbreitung durch den Faktor {{math|term= c |SZ=}} und dem Wert an einem einzigen Zeitpunkt eindeutig bestimmt ist. Dies ist ein Spezialfall des Satzes, dass ein Anfangswertproblem eine eindeutige Lösung besitzt, von dem wir verschiedene Varianten kennenlernen werden.
Kommen wir nun zu einigen Einschränkungen der oben formulierten Modellierung. Zunächst ist klar, dass die Exponentialfunktion zu jeder Basis
{{
Relationskette
|b
| > | 1
||
||
||
|SZ=
}}
gegen unendlich geht, es aber nur endlich viele Menschen gibt. Also kann irgendwas nicht stimmen. Der Punkt ist, dass in unserer Modellierung die Anzahl der Infizierten zur Anzahl der Begegnungen von Infizierten mit der Gesamtbevölkerung proportional ist, aber nicht mit der Anzahl der Begegnungen mit den Nichtinfizierten. Dieser Unterschied ist zu Beginn der Ausbreitung unerheblich, da zu Beginn die Gesamtbevölkerung nahezu vollständig nicht infiziert ist. Im Verlauf der Epidemie, wenn sich der Durchseuchungsgrad erhöht, wird es zunehmend wahrscheinlicher, dass sich Infizierte und Infizierte begegnen, was zu keiner Neuansteckung führt.
Ferner haben wir ignoriert, dass die Genesenen nicht mehr andere Leute anstecken können. Hier muss man den Unterschied zwischen infiziert und akut infiziert berücksichtigen. Dieser Unterschied ist für den Anfangsverlauf der Ausbreitung ebenfalls unerheblich, spielt aber im späteren Verlauf eine wichtige Rolle. Die Neuansteckung ist also proportional zur Anzahl der akut Infizierten, dies ist die Differenz zwischen der Gesamtinfiziertenzahl und der Gesamtinfiziertenzahl vor einem gewissen Genesungszeitraum {{math|term= d |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei Corona ca. {{math|term= 2-3 |SZ=}} Wochen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dies führt auf die Bedingung
{{
Relationskette/display
| y'(t)
|| c (y(t) - y(t-d))
||
||
||
|SZ=,
}}
man spricht von einer {{Stichwort|Differentialgleichung mit Verzögerung|SZ=,}} was wir nicht behandeln werden. Für den ersten Zeitraum der Länge {{math|term= d |SZ=}} nach Ausbruch spielt der Korrekturterm aber keine Rolle.
Schließlich ist der Faktor {{math|term= c |SZ=}} keine Konstante, sondern wird durch politische Maßnahmen und Verhaltensregeln beeinflusst.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Differentialgleichung y'=ay
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b0737lj8hxfuusrntglyyx45hfbywt5
Siebformel/Erläuterung/Bemerkung
0
119350
1100695
1085794
2026-06-17T10:48:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100695
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text={{bildskip}}
{{
inputbild
|Laboratory sieves BMK|jpg| 230px {{!}} right {{!}} | |
|Zusname=Laboratory_sieves_BMK
|Text=
|Autor=
|Benutzer= User:BMK
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Die Bezeichnung {{Anführung|Siebformel}} kann man sich folgendermaßen erklären: Es sei eine Menge von Sandkörnern, Kristallen oder Diamanten gegeben, die unterschiedliche Größen und Formen besitzen. Es sei eine Menge von Sieben {{mathl|term= S_1 {{kommadots|}} S_n |SZ=}} gegeben, mit denen man den Sand sieben möchte. Dann ist {{math|term= A_i |SZ=}} die Menge der Sandkörner, die durch das Sieb {{math|term= S_i |SZ=}} durchfallen, und zu einer Teilmenge
{{
Relationskette
|J
| \subseteq | {{Menge1n|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist dann {{math|term= A_J|SZ=}} die Menge der Sandkörner, die durch die Siebe
{{
mathbed|term=
S_i
||bedterm1=
i \in J
||bedterm2=
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wenn man sie übereinander hält|
|ISZ=|ESZ=
}}
durchfallen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Die Siebformel
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0bqauyomqvm0hecflw0s040khxs8nqa
Lineare Differentialgleichung/y' ist Polynom y/Anfangswertproblem/1/Aufgabe/Kommentar
0
119375
1100521
1034538
2026-06-17T10:22:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100521
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Dies schließt direkt an die vorstehende Aufgabe an. Wenn man ein Anfangswertproblem hat, muss man eigentlich immer zuerst die Differentialgleichung allgemein lösen und dann in einem zweiten Schritt mit der Anfangsbedingung noch einen freien Parameter festlegen. Es kann aber auch mal sein, dass es für das Anfangsproblem eine besonders einfache Lösung, typischerweise eine konstante Lösung, gibt, obwohl es schwierig ist, die Differentialgleichung allgemein zu lösen.
Hier jedenfalls kenn wir die allgemeine Lösung
{{
Math/display|term=
c {{op:exp(| {{op:Bruch| 1 | 3}} t^3 - 2t^2+5t|}}
|SZ=.
}}
Die zusätzliche Bedingung ist einfach, dass diese Funktion an der Stelle {{math|term= 6|SZ=}} noch den Wert {{math|term=-3|SZ=}} haben soll. Dabei ist die {{math|term= 6|SZ=}} für {{math|term= t|SZ=}} einzusetzen, und das legt dann {{math|term= c|SZ=}} fest.
{{
Relationskette/display
| c {{op:exp(| {{op:Bruch| 1 | 3}} 6^3 - 2 \cdot 6^2+5 \cdot 6|}}
|| -3
||
||
||
|SZ=,
}}
also ist
{{
Relationskette/display
|c
|| - {{op:Bruch| 3 | {{op:exp| 30|}} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Lösungsfunktion des Anfangswertproblems ist also
{{
Relationskette/display
| y(t)
|| - {{op:Bruch| 3 | {{op:exp| 30|}} }} \cdot {{op:exp(| {{op:Bruch| 1 | 3}} t^3 - 2 t^2+5 t|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Hier unbedingt das wieder mit {{math|term= t|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und nicht mit eingesetztem {{math|term= 6|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
schreiben, das Ergebnis muss eine Funktion sein!
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
24nkjnaoe2o9zbhsdzeyxjax0t16zl1
Lineare inhomogene Differentialgleichung/y' ist y +e^3t/Aufgabe/Kommentar
0
119387
1100522
1085591
2026-06-17T10:22:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100522
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Hier muss man zuerst wieder den Typ erkennen, es ist eine
{{
Zusatz/Klammer
|text=gewöhnliche eindimensionale|
|ISZ=|ESZ=
}}
lineare inhomogene Differentialgleichung. Im Normalfall muss man da zuerst die zugehörige homogene Differentialgleichung anschauen und lösen, das ist hier besonders einfach, das ist
{{
Relationskette/display
| y'
|| y
||
||
||
|SZ=
}}
mit der Lösung
{{
Relationskette/display
|a(t)
|| e^t
||
||
||
|SZ=.
}}
Konstanten muss man an dieser Stelle noch nicht berücksichtigen, da dies bei der {{Anführung|Variation der Konstanten|SZ=,}} dem Lösungsverfahren auf
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
mitberücksichtigt wird. Gemäß dieses Satzes müssen wir die Störfunktion
{{
Relationskette/display
|h(t)
|| e^{3t}
||
||
||
|SZ=
}}
jetzt mitberücksichtigen. Wir müssen eine Stammfunktion von
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|h(t)|a(t)}}
|| e^{3t } e^{-t}
|| e^{2t}
||
||
|SZ=
}}
bestimmen, das ist {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} e^{2t}|SZ=.}} Eine Lösung ist daher
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} e^{2t} \cdot e^{t}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} e^{3t}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies sollte man durch Ableiten bestätigen.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
krpdv7zda2idcq75mqhs7xbh37tcgvf
Gewöhnliche Differentialgleichung/Getrennte Variablen/Polynom im Ort/Konstante Lösungen/Aufgabe/Kommentar
0
119552
1100523
1085840
2026-06-17T10:22:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100523
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Hier haben wir es mit einer scheinbar komplizierten Differentialgleichung zu tun, aber davon lassen wir uns nicht abschrecken, denn die Aufgabe verlangt nur nach den konstanten Lösungen. Konstant bedeutet hier, dass die Lösung nicht von {{math|t}} abhängt, sodass die Lösung von der Form {{math| y(t) {{=}} c}} für gewisse Konstanten {{math|c \in \mathbb{R} }} ist.
Dementsprechend ist die Ableitung {{math| y'{{=}}0}} und es folgt, dass
{{
Relationskette/display
| 0
|| {{op:Bruch| {{op:sin(| {{op:cos| t |}} |}} - e^{ t^5 }| ( t^{14} +8) e^{-t^2} + \sqrt{t^2+ \pi} |}} {{makl| c^2+3c-5 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
für alle {{math|t}} in einem geeigneten Definitionsgebiet gelten muss. Die rechte Seite der Gleichung besteht aus zwei Faktoren, von denen einer nur von {{math|t}} und der andere nur von {{math| y}} abhängt (die Differentialgleichung besitzt also getrennte Variablen). Der von {{math|t}} abhängige Faktor ist dabei auf keinem Intervall konstant Null, sodass folgt, dass der zweite Faktor konstant Null sein muss.
Durch Lösen der quadratischen Gleichung
: <math>0 = c^2 + 3c - 5</math>
erhalten wir schließlich genau zwei Lösungen, welche konstante Lösungen der Differentialgleichung sind.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rwxnbzq9m7h25qaa2drdykn43p8psk7
Metrische Räume/Hintereinanderschaltung/Stetigkeit im Punkt/Aufgabe/Kommentar
0
119717
1100524
1085595
2026-06-17T10:22:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100524
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Wie in der Vorlesung erwähnt, ist dies am leichtesten, in dem man die Stetigkeit mit Hilfe offener Mengen zeigt. Es geht auch mit dem {{math|term=\epsilon|SZ=}}-{{math|term= \delta |SZ=}}-Kriterien. Da wir mehrere stetige Funktionen haben, geben wir den {{math|term=\epsilon|SZ=}} und {{math|term=\delta|SZ=}} Indizes, damit wir diese nicht verwechseln.
Die Stetigkeit von {{math|term= g|SZ=}} in {{math|term= f(x)|SZ=}} liefert, dass für alle {{math|term=\epsilon_1>0|SZ=}} ein {{math|term=\delta_1>0|SZ=}} existiert, sodass
{{
Relationskette/display
| g {{makl| {{op:Abgeschlossener Ball|f(x)| \delta_1 }} |}}
| \subseteq | {{op:Abgeschlossener Ball|g(f(x))| \epsilon_1 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Stetigkeit von {{math|term= f|SZ=}} in {{math|term= x|SZ=}} liefert, dass für alle {{math|term=\epsilon_2>0|SZ=}} ein {{math|term=\delta_2>0|SZ=}} existiert, sodass
{{
Relationskette/display
| f {{makl| {{op:Abgeschlossener Ball| x | \delta_2 }} |}}
| \subseteq | {{op:Abgeschlossener Ball|f(x)| \epsilon_2 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Um die Stetigkeit von {{math|term= g\circ f|SZ=}} in {{math|term= x|SZ=}} zu zeigen, sei nun {{math|term=\epsilon>0|SZ=}} und wir müssen zeigen, dass am Ende ein {{math|term=\delta>0|SZ=}} existiert, sodass
{{
Relationskette/display
| g(f {{makl| {{op:Abgeschlossener Ball| x | \delta}} |}})
| \subseteq | {{op:Abgeschlossener Ball|g(f(x))| \epsilon}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist.
Als erstes nutzt man nun die Steteigkeit von {{math|term= g|SZ=}}, wobei dort jetzt {{math|term=\epsilon|SZ=}} die Rolle von {{math|term=\epsilon_1 |SZ=}} übernimmt. Damit folgt, dass
{{
Relationskette/display
| g {{makl| {{op:Abgeschlossener Ball|f(x)| \delta_1 }} |}}
| \subseteq | {{op:Abgeschlossener Ball|g(f(x))| \epsilon}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist, für ein passendes {{math|term=\delta_1 |SZ=.}}
Als nächstes kann man die Stetigkeit von {{math|term= f|SZ=}} nutzen. Hierbei nimmt aber das eben erhaltene {{math|term=\delta_1 |SZ=}} die Rolle von {{math|term=\epsilon_2 |SZ=}} ein. Wir erhalten
{{
Relationskette/display
| f {{makl| {{op:Abgeschlossener Ball| x | \delta_2 }} |}}
| \subseteq | {{op:Abgeschlossener Ball|f(x)| \delta_1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
für ein gewisses {{math|term=\delta_2 |SZ=}}.
Wendet man hierauf die Funktion {{math|term= g|SZ=}} an, bleibt die Teilmengenbeziehung erhalten und mit dem Vorherigen kombiniert, erhalten wir insgesamt
{{
Relationskette/display
| g(f {{makl| {{op:Abgeschlossener Ball| x | \delta_2 }} |}})
| \subseteq | g{{makl| {{op:Abgeschlossener Ball|f(x)| \delta_1 }} |}}
| \subseteq | {{op:Abgeschlossener Ball|g(f(x))| \epsilon}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Das heißt, mit {{math|term=\delta_2 |SZ=}} haben wir die Existenz eines geeigneten {{math|term=\delta|SZ=}} für die Stetigkeit von {{math|term= g\circ f|SZ=}} gezeigt.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
r0ovrhs9l3zpelw2y55rlz5b18ij1xu
K^n/Polynomiale Funktion/Wirkungsweise/Bemerkung
0
119827
1100626
1085714
2026-06-17T10:37:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100626
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Machen wir uns die Wirkungsweise eines Polynoms {{math|term= f |SZ=}} in den Variablen {{mathl|term= x_1 {{kommadots|}} x_n |SZ=}} als Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
| {{KRC|}}^n | {{KRC|}}
||
|SZ=
}}
klar. An einer Stelle
{{
Relationskette
|b
|| {{op:Zeilentupel|b_1 | \ldots|b_n }}
| \in | {{KRC|}}^n
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt sich {{mathl|term= f(b) |SZ=}} einfach dadurch, dass man für die Variable {{math|term= x_i |SZ=}} überall die Zahl {{math|term= b_i |SZ=}} einsetzt und alles in {{math|term= {{KRC|}} |SZ=}} ausrechnet. Die Variable {{math|term= x_i |SZ=}} ist somit einfach die {{math|term= i |SZ=-}}te Projektion
{{
Abbildung/display
|name=
| {{KRC|}}^n | {{KRC|}}
| {{op:Zeilentupel|b_1 | \ldots|b_n }} | b_i
|SZ=.
}}
Zumeist benennt man die Koordinaten einfach wieder mit {{math|term= x_i |SZ=.}} Die Summe und die Produkte von polynomialen Funktionen sind wieder polynomial, und zwar ergibt sich die Summe einfach dadurch, dass man monomweise addiert, und das Produkt dadurch, dass man distributiv ausmultipliziert.
Auch wenn man Polynome in andere Polynome einsetzt, ergibt sich wieder ein Polynom.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Polynomfunktionen in mehreren Variablen (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k5trsaq0sb9cf6wimkhom5s21x4n71b
Abbildung/Graph/Relationseigenschaften/Aufgabe/Kommentar
0
119838
1100525
1077406
2026-06-17T10:23:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100525
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Eine Warnung vorneweg: es sind nicht die allerwichtigsten Eigenschaften einer Abbildung, die durch die wichtigsten Relationseigenschaften beschrieben werden. Dies liegt darin begründet, dass bei einer Abbildung jedes
{{
Relationskette
| x
| \in | M
||
||
||
|SZ=
}}
nur mit genau einem Element {{math|term= y |SZ=}} rechts in Relation steht, nämlich eben mit
{{
Relationskette
| y
|| f(x)
||
||
||
|SZ=.
}}
Von daher handelt es sich um eine {{Anführung|dünn besetzte|}} Relation. Die Relationseigenschaften haben aber häufig
{{
Zusatz/Klammer
|text=symmetrisch, transitiv|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Form, dass wenn etwas in Relation steht, dass dann auch etwas anderes in Relation steht, was typischerweise bedeutet, dass viele Paare zur Relation gehören.
Machen wir uns die in Frage stehende Relation noch mal kurz klar. {{mathl|term= xRy|SZ=}} bedeutet hier einfach
{{
Relationskette
|f(x)
|| y
||
||
||
|SZ=,
}}
also dass {{math|term= x |SZ=}} auf {{math|term= y |SZ=}} abgebildet wird.
Die Reflexivität bedeutet {{mathl|term= xRx |SZ=,}} also hier
{{
Relationskette
| f(x)
|| x
||
||
||
|SZ=
}}
für alle
{{
Relationskette
| x
| \in | M
||
||
||
|SZ=.
}}
D.h. die einzige Abbildung mit einem reflexiven Graphen ist die Identität.
Die Transitivität bedeutet, dass wenn {{math|term= x |SZ=}} unter {{math|term= f |SZ=}} auf {{math|term= y |SZ=}} und {{math|term= y |SZ=}} unter {{math|term= f |SZ=}} auf {{math|term= z |SZ=}} abgebildet wird, dass dann {{math|term= x |SZ=}} unter {{math|term= f |SZ=}} auf {{math|term= z |SZ=}} abgebildet wird. Das hört sich erst mal komisch an, grad wurde ja {{math|term= x |SZ=}} auf {{math|term= y |SZ=}} abgebildet und jetzt soll es auf {{math|term= z |SZ=}} abgebildet werden. Die einzige verbleibende Möglichkeit ist
{{
Relationskette
| y
|| z
||
||
||
|SZ=.
}}
D.h. die Transitivität des Graphen bedeutet, dass Elemente, die zum Bild der Abbildung gehören, auf sich selbst abgebildet werden, also
{{
Relationskette
| f(f(x))
|| f(x)
||
||
||
|SZ=
}}
für alle
{{
Relationskette
| x
| \in | \R
||
||
||
|SZ=.
}}
Hier gibt es aus der linearen Algebra wichtige Beispiele, die sogenannten Projektionen im Sinne von
{{
Definitionslink
|Definition|
|Definitionsseitenname=
Projektion/Idempotent/Definition
|SZ=.
}}
Beispielsweise ist die lineare Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| \R^2 | \R^2
| (x,y) | (x,0)
|SZ=,
}}
eine solche Projektion, nämlich die Projektion auf die {{math|term= x |SZ=-}}Achse, aufgefasst im {{math|term= \R^2 |SZ=.}}
Symmetrie und Antisymmetrie haben mit Fixpunkteigenschaften zu tun.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fbghzhi9b6cryath3n3lt89kormibof
Telemedizin
0
120031
1099662
1066232
2026-06-16T15:31:55Z
Lp0 on fire
41153
Änderung [[Special:Diff/998432|998432]] von [[Special:Contributions/92.218.133.126|92.218.133.126]] ([[User talk:92.218.133.126|Diskussion]]) rückgängig gemacht. spam
1099662
wikitext
text/x-wiki
[[File:Sustainable Development Goal 3.png|thumb|[[v:edn:SDG3|SDG3]]: Good Health and Well-being - Lernmodul, das ein [[v:en:SDG-Tagging|SDG-Tagging]] - <ref>UN-Guidelines for Use of SDG logo and the 17 SDG icons (2016/10) - http://www.un.org/sustainabledevelopment/wp-content/uploads/2016/10/UN-Guidelines-for-Use-of-SDG-logo-and-17-icons.October-2016.pdf</ref> verwendet]]
[[File:Sustainable Development Goal 11.png|thumb|[[v:edn:SDG11|SDG11]]: Sustainable Cities and Communities - Lernmodul mit Bezug den Nachhaltigkeitszielen - [http://www.un.org/sustainabledevelopment/wp-content/uploads/2016/10/UN-Guidelines-for-Use-of-SDG-logo-and-17-icons.October-2016.pdf UN-Guidelines]<ref>UN-Guidelines for Use of SDG logo and the 17 SDG icons (2016/10) - http://www.un.org/sustainabledevelopment/wp-content/uploads/2016/10/UN-Guidelines-for-Use-of-SDG-logo-and-17-icons.October-2016.pdf</ref>]]
Die '''Telemedizin''' ist ein Teilbereich der [[w:de:Telematik|Telematik]] im [[w:de:Gesundheitswesen|Gesundheitswesen]] und bezeichnet [[w:de:Diagnostik|Diagnostik]] und [[w:de:Therapie|Therapie]] unter Überbrückung einer räumlichen oder auch zeitlichen („asynchron“) Distanz zwischen [[w:de:Arzt|Arzt]] ([[w:de:Telearzt|Telearzt]]), [[w:de:Therapeut|Therapeut]] (Teletherapeut), [[w:de:Apotheker|Apotheker]] und [[w:de:Patient|Patient]]en oder zwischen zwei sich konsultierenden Ärzten mittels [[w:de:Telekommunikation|Telekommunikation]]. [[w:de:Zahnarzt|Zahnärzte]] und [[w:de:Tierarzt|Tierärzte]] gelten hier (vorerst) nicht als Ärzte.
== Aufgaben für Lernende ==
* Untersuchen Sie die Bedeutung der Telemedizin unter den [[COVID-19]]-Einschränkungen. Welche Aspekte können durch die Telemedizin abgedeckt werden und in welchen Bereichen müssen andere Alternativen verwendet werden.
== Geschichte ==
Als erster Anwendungsfall der Telemedizin gilt ein banaler Vorgang des 10. März 1876. Der britische Erfinder [[w:de:Alexander Graham Bell|Alexander Graham Bell]] hatte sich bei der Beschäftigung mit seinem Patentobjekt „Telefonapparatur“ versehentlich Säure über den Anzug geschüttet und das Gerät dazu genutzt, seinen – im Nebenzimmer anwesenden – Kollegen [[w:de:Thomas A. Watson|Thomas A. Watson]] zur Hilfe zu rufen. Betrug die Entfernung bei diesem ersten medizinischen Not- bzw. Fernruf vor nur 130 Jahren nur wenige Meter, so hat sich die Telemedizin bis heute zu einem Instrument weiterentwickelt, das dem Bodenpersonal der amerikanischen Raumfahrtbehörde „[[w:de:NASA|NASA]]“ die medizinische Überwachung bzw. Betreuung der in der [[w:de:Thermosphäre|Thermosphäre]] befindlichen Astronauten ermöglichte – in Echtzeit!<ref>[[w:de:Deutscher Bundestag|Deutscher Bundestag]] vom 11. Mai 2011: [https://www.bundestag.de/blob/191840/f03a819a557bc16821678aa947afe076/telemedizin-data.pdf Aktueller Begriff Telemedizin – Begriffsbestimmung und Ziel der Telemedizin] (PDF)</ref>
== Ziele ==
Ziele der Telemedizin sind
* die Verbesserung der Gesundheit der Bürger durch Bereitstellung lebenswichtiger Informationen – gegebenenfalls auch zwischen den Ländern – unter Einsatz elektronischer Gesundheitsdienste,
* die Verbesserung von Qualität und Zugänglichkeit der medizinischen Versorgung durch Einbeziehung elektronischer Gesundheitsdienste in die Gesundheitspolitik und durch Koordinierung der politischen, finanziellen und technischen Strategien der EU-Länder,
* die Schaffung effizienter, benutzerfreundlicher und umfassend akzeptierter elektronischer Gesundheitsdienste durch die Einbeziehung von Fachleuten und Patienten in Strategie, Gestaltung und Umsetzung.<ref>[[w:de:Europäische Kommission|Europäische Kommission]] Abgerufen am 27. Oktober 2015: {{Toter Link|url=http://ec.europa.eu/health/ehealth/policy/index_de.htm|text=Strategie – Elektronische Gesundheitsdienste (eHealth) – Ziele der EU:}}</ref>
== Allgemeines ==
[[Datei:Telemedizin.ogv|mini|Telemedizin (Erklärvideo)]]
Telemedizinische Verfahren werden in größerem Umfang seit den 1980er Jahren erprobt. Triebkraft zur Telemedizin ist eine räumliche Trennung von Arzt und Patient oder Arzt und Facharzt, wie in der [[w:de:Raumfahrt|Raumfahrt]] (hier auch Telemetrie), bei Expeditionen ([[w:de:Arktis|Arktis]], [[w:de:Antarktis|Antarktis]]) oder in militärischen Einsätzen. Auch großflächige Länder mit einer geringen Einwohnerzahl in entlegenen Gebieten haben früh einen Bedarf an telemedizinischen Anwendungen gesehen. Aus diesem Grund sind viele Forschungen in [[w:de:Norwegen|Norwegen]] erfolgt.<ref>T. J. Eide & I. Nordrum. 1994. ''Current status of telepathology.'' APMIS 102(12), S. 881–890.</ref> Neben der Telemedizin existieren auch andere Formen der Versorgung, wie die [[w:de:Royal Flying Doctor Service of Australia|Flying Doctors aus Australien]]. Gerade was die Versorgungsqualität angeht, bietet die telemedizinische [[w:de:Rehabilitation|Rehabilitation]] enorme Vorteile. Der Patient übt zu Hause unter Überwachung durch Therapeuten, die er bereits von seinem Aufenthalt in der [[w:de:Fachklinik|Fachklinik]] kennt. Mit der [[w:de:Telerehabilitation|Telerehabilitation]] ist auch außerhalb von Ballungsgebieten eine flächendeckende Reha-Nachsorge möglich. Fahrten zur Therapieeinrichtung entfallen. Patienten, die nach ihrer stationären Rehabilitationsmaßnahme bereits wieder berufstätig sind, können ihre Übungen bei freier Zeiteinteilung berufsbegleitend absolvieren.<ref>''Mit Telemedizin fit für die Zukunft.'' In: ''Kurzeitung'' vom August 2015, S. 36 ([https://docplayer.org/84999336-Mit-telemedizin-fit-fuer-die-zukunft.html docplayer.org]).</ref>
In medizinisch gut versorgten Gebieten wird die Telemedizin mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung zum Beispiel durch Einholung einer Zweitmeinung verwendet, außerdem zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten durch eingesparte Wege zum Arzt oder zur Vorbeugung von Notfällen durch apparative Beobachtung. Die Telemedizin kann damit eine Antwort auf die medizinischen Herausforderungen unserer Zeit geben, die durch Alterung der Gesellschaft und chronische Krankheiten geprägt ist. Der Einsatz von [[w:de:IKT|IKT]] im medizinischen Bereich wird bereits in einzelnen Projekten verwirklicht, findet allerdings nur in geringem Ausmaß den Weg in die Regelversorgung. Um den aktuellen medizinischen Herausforderungen gerecht zu werden, ist allerdings eine flächendeckende telemedizinische Versorgung der gesamten Bevölkerung notwendig.<ref>[[w:de:Bundesministerium des Innern|Bundesministerium des Innern]] vom Oktober 2013: {{Toter Link|url=http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2013/Studie%20Digitales%20Deutschland.pdf?__blob=publicationFile|text=IT-Planungsrat: Zukunftspfade Digitales Deutschland 2020}}</ref> Doch in die Regelversorgung übernommen worden seien bislang nur wenige Projekte. Telemedizin kann auch einen Beitrag zur Verbesserung der Aus-, Fort- und [[w:de:Weiterbildung|Weiterbildung]] leisten.
Dass der Behandlungserfolg eben nicht nur auf verbesserten technischen Bedingungen beruht, wies unter anderem eine dreigeteilte randomisierte Studie des Group Health Center for Health Studies in [[w:de:Seattle|Seattle]] nach. Laut der Veröffentlichung im US-amerikanischen Ärztefachblatt [[w:de:Journal of the American Medical Association|JAMA]] vom Juni 2008 erfuhren nur die Patienten mit einer direkten persönlichen Internet-Beratung eine statistisch signifikante Steigerung des Therapieerfolgs (adjustiertes relatives Risiko auf eine verbesserte Blutdruckkontrolle: 3,32; 95-Prozent-Konfidenzintervall 1,86-5,94).<ref>[[w:de:Deutsches Ärzteblatt|Deutsches Ärzteblatt]] vom 25. Juni 2008: {{Webarchiv |url=https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/32830 |text=Hypertonie: Auch im Internet entscheidet der persönliche Kontakt über den Therapieerfolg |wayback=20180729200537 |archiv-bot=2019-03-09 00:47:44 InternetArchiveBot}}</ref> In Anbetracht dieser und ähnlicher Forschungsbefunde ist eine „Substitution des für Heilungsverläufe sehr wichtigen persönlichen Arzt-Patient-Austausches durch die Telemedizin (…) weder sinnvoll geschweige denn ernsthaft gewollt.“<ref>Siehe Thomas Wink: ''Telemedizin – Entwicklungen, Anwendungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Potenziale im gesundheitspolitischen Spannungsfeld von staatlicher Regulierung und Vermarktungsfähigkeit'', in: Philipp Plugmann (Hrsg.): ''Zukunftstrends und Marktpotenziale der Medizintechnik'', Berlin 2011, ISBN 978-3-89574-778-6, S. 90</ref> Telemedizin wird oft falsch verstanden, sie ist nicht der Einsatz von elektronischen Geräten und Software, sondern eine neue Behandlungsform, unter Einsatz eines neuen Mediums. Derartige Behandlungsverfahren müssen präzise definierten Regeln gehorchen und ihre Wirksamkeit muss nachgewiesen sein – nicht einfach nur technisch funktionieren. Neben den medizinischen und behandlungsrechtlichen Notwendigkeiten benötigen sie ein betriebswirtschaftliches Konzept für Leistungserbringer und Leistungsträger, das transparent, valide und nachvollziehbar gestaltet ist.<ref>DeviceMed vom 12. Januar 2015: [https://www.devicemed.de/beteiligung-an-deutschlands-erstem-erstattungsfaehigem-telemedizinanbieter-a-471608/ Beteiligung an Deutschlands erstem erstattungsfähigem Telemedizinanbieter]</ref> Es gibt neue Ansätze, bei denen das Kernelement eine persönliche und vertrauliche Interaktion zwischen Arzt/Therapeut und Patient ist, also bei der die Telemedizin unterstützt und hilft, die Behandlunginteraktion zwischen Behandler und Patient zu erweitern. Wie in jeder [[w:de:Arzt-Patient-Beziehung|Arzt-Patient-Beziehung]] ist das „Kümmern“ hierbei ein wichtiger Teil.
Der 113. [[w:de:Deutscher Ärztetag|Deutsche Ärztetag]] erklärte: „Telemedizin unterstützt ärztliches Handeln – ersetzt es aber nicht!“ und stellte fest, „dass Telemedizin kein Instrument ist, ärztliche Kompetenz zu ersetzen“.<ref name="Bundesärztekammer">{{Internetquelle |url=https://www.bundesaerztekammer.de/aerztetag/beschlussprotokolle-ab-1996/113-daet-2010/top-v/telemedizin/1-voraussetzungen/ |titel=Zu Punkt V der Tagesordnung: Tätigkeitsbericht der Bundesärztekammer: 1. Voraussetzungen für gute Telemedizin |hrsg=Bundesärztekammer |abruf=2017-05-28}}</ref>
Telemedizin ist kein Instrument, um Qualitätsstandards konventioneller medizinischer Behandlung zu unterlaufen. Telemedizinische Verfahren sollen nur dann zur Anwendung kommen, wenn konventionelle Methoden unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderung des Verfahrens, des Orts und der Zeit der Inanspruchnahme nicht verfügbar sind oder nur mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verfügbar gemacht werden können. Telemedizin und konventionelle Medizin bedürfen der [[w:de:Akzeptanz|Akzeptanz]] der beteiligten Ärzte und dürfen nicht als Gegensätze angesehen werden. Telemedizinische Anwendungen unterstützen ärztliches Handeln und sollten als ergänzende Bestandteile konventioneller Versorgungsszenarien angesehen werden, die wesentlich zur Steigerung der [[w:de:Versorgungsqualität|Versorgungsqualität]] beitragen können.<ref name="Bundesärztekammer" />
Zum 1. April 2017 wurde der [[w:de:Einheitlicher Bewertungsmaßstab|EBM]] um die Gebührenordnungspositionen (GOP) 01439 und 01450 bezüglich der Betreuung eines Patienten im Rahmen einer [[w:de:Videosprechstunde|Videosprechstunde]] erweitert. Zugleich wurde festgelegt, bei welchen Krankheitsbildern eine Videosprechstunde zur Verlaufskontrolle infrage kommt.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.iww.de/aaa/kassenabrechnung/ebm-2017-videosprechstunde-neue-ebm-nrn-ab-01042017-f102329 |titel=Videosprechstunde – Neue EBM-Nrn. ab 01.04.2017 |hrsg=Institut für Wissen in der Wirtschaft (IWW) |datum=2017-03-01 |abruf=2017-05-28}}</ref>
Im Mai 2018 beschloss der Deutsche Ärztetag eine Änderung der Musterberufsordnung für Ärzte, die eine ausschließliche Fernbehandlung durch in Deutschland ansässige Mediziner über digitale Medien ermöglicht. Die ärztliche Sorgfalt bei Diagnostik, Beratung, Therapie und Dokumentation muss dabei gewährleistet sein, und Patienten müssen über die Online-Behandlung aufgeklärt werden.<ref>{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/news/2018-05/10/aerztetag-lockert-regelung-fuer-online-behandlungen-180510-99-253792 |titel=Ärztetag lockert Regelung für Online-Behandlungen |werk=Zeit online |datum=2018-05-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180511081712/https://www.zeit.de/news/2018-05/10/aerztetag-lockert-regelung-fuer-online-behandlungen-180510-99-253792 |archiv-datum=2018-05-11 |archiv-bot=2019-05-17 15:45:37 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2018-05-10}}</ref> Im März 2020 wurde beschlossen, dass Ärzte ohne Mengenlimitierung auch telemedizinische Leistungen abrechnen können. Bis dahin durften Mediziner nur 20 Prozent ihrer Patienten per Video behandeln bis sich der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung und die KBV darauf einigten, diese Obergrenze aufzuheben.<ref>{{Internetquelle |autor=[[w:de:Martin U. Müller|Martin U. Müller]], Hilmar Schmundt, Cornelia Schmergal, [[w:de:Marcel Rosenbach|Marcel Rosenbach]] DER SPIEGEL |url=https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/das-coronavirus-modernisiert-das-gesundheitswesen-doktor-auf-distanz-a-00000000-0002-0001-0000-000170323275 |titel=Klick den Doc - DER SPIEGEL - Wissenschaft |werk=[[w:de:Der Spiegel|Der Spiegel]] |hrsg= |datum= |abruf=2020-04-10 |sprache=de}}</ref>
== Anwendungsgebiete ==
* [[w:de:Telechirurgie|Telechirurgie]]
* [[w:de:Teledermatologie|Teledermatologie]]
* [[w:de:Telediagnostik|Telediagnostik]]
* [[w:de:Telekardiologie|Telekardiologie]]
* [[w:de:Telekonsultation|Telekonsultation]]
* [[w:de:Telemetrie|Telemetrie]]
* [[w:de:Telemonitoring|Telemonitoring]]
* [[w:de:Teleneurologie|Teleneurologie]]
* [[w:de:Teleoperation|Teleoperation]]
* [[w:de:Telepathologie|Telepathologie]]
* [[w:de:Telepsychiatrie|Telepsychiatrie]]
* [[w:de:Teleradiologie|Teleradiologie]]
* [[w:de:Telerehabilitation|Telerehabilitation]]
* [[w:de:Teletherapie|Teletherapie]]
== Herausforderungen ==
Die Telemedizin hat medizinische, technische, organisatorische, wirtschaftliche und rechtliche Herausforderungen sowie subjektive Bedenken zu bewältigen:
=== Medizinische Herausforderungen ===
Telemedizin ist nicht zwingend mit Telematik, aber immer mit Medizin in Verbindung zu bringen und hat deren Grundanforderungen zu erfüllen. Dazu gehört das Bestreben der verschiedenen Gesundheitsdiensteanbieter [wie z. B. Ärzte, mobile Pflegekräfte, Physiotherapeuten und die Vielzahl anderer Heilberufe], Gesundheit, also (laut [[w:de:Weltgesundheitsorganisation|Weltgesundheitsorganisation]]) einen "Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen", für die zu betreuenden Patienten zu erhalten oder wiederherzustellen. Dabei kann es aus medizinischer Sicht zu einer örtlichen Arbeitsteilung kommen, wo z. B. Patient, untersuchende medizinische Fachkraft (wie z. B. ein [[w:de:Radiologie-Technologe|Radiologie-Technologe]]) und Facharzt nicht am gleichen Ort, wohl aber durch einen gemeinsamen medizinischen Behandlungsauftrag miteinander verbunden sind. Medizinisch ist hier wesentlich, dass die konkreten Aufgaben, Pflichten und Rechte für die verschiedenen beteiligten Berufsgruppen für den Patienten transparent definiert und qualitätsgesichert durchgeführt werden. Alle nachfolgend angeführten Teilaspekte sollen dazu beitragen, die medizinischen Kernprozesse dabei bestmöglich zu unterstützen. Durch den Einsatz von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sind zahlreiche neue Chancen, aber auch Risiken für diese Form der Medizin entstanden. Internet- und telemedizinisch-basierte Nachsorge: Untersuchung der Wirksamkeit der Nachsorgekonzepte IRENA und EvoCare-Teletherapie bei Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates in Bezug auf körperliche Parameter.<ref>Deutsche Rentenversicherung, Wissenschaftliche Veröffentlichung vom 11. März 2014, DRV-Schriften, Band 103, 23. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium in Karlsruhe, Seite 268: [http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortalWeb/ressource?key=tagungsband_23_reha_kolloqu.pdf Untersuchung der Wirksamkeit der Nachsorgekonzepte IRENA und EvoCare-Teletherapie bei Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates in Bezug auf körperliche Parameter] (PDF)</ref> Reha-Nachsorge für Zuhause: Studie belegt Wirksamkeit der [[w:de:Telerehabilitation|Tele-Reha-Nachsorge]] ist jetzt fakultativer Bestandteil der Versorgung von Orthopädie-Patienten der DRV Bayern Süd.<ref>zukunft jetzt - Das Magazin der Deutschen Rentenversicherung, Bayern Süd, Ausgabe 4/2014, Seite 23: {{Internetquelle |url=https://telemedizin.de/wp-content/uploads/2019/10/141201_drv_bayern_sued_zukunft_jetzt-1.pdf?s=B95B216069D6B0951313017A2D2263A39AC0D599 |titel=Reha-Nachsorge für Zuhause. Studie belegt Wirksamkeit der Tele-Reha |format=PDF |abruf=2019-10-31}}</ref> Der Medizinjournalist [[w:de:Martin U. Müller|Martin U. Müller]] sprach sich im April 2020 dafür aus, eine Art Zusatzbezeichnung für Ärzte einzuführen, die telemedizinisch Patienten behandeln. Es erfordere besondere Fertigkeiten, aus der Ferne etwa bestimmte Erkrankungen zu diagnostizieren.<ref>{{Internetquelle |autor=Christina Pohl, Olaf Heuser, DER SPIEGEL |url=https://www.spiegel.de/gesundheit/corona-was-digitale-arztbesuche-bringen-a-d0cd319e-e480-49dc-b5bd-c4a9913279b3 |titel=Podcast: Arztbesuche ohne Ansteckungsgefahr - DER SPIEGEL - Gesundheit |abruf=2020-04-10 |sprache=de}}</ref>
=== Technische Herausforderungen ===
Telemedizin bedeutet die Anwendung von Kommunikationsmitteln und beinhaltet damit die Anforderung von Interoperabilität zwischen den Kommunikationspartnern.<ref>[https://www.cinc.org/archives/2008/pdf/0257.pdf cinc.org] (PDF) M. Struck, S. Pramatarov, C. Weigand (2008): Method and System for Standardized and Platform Independent Medical Data Information Persistence in Telemedicine. IEEE Computers in Cardiology Proceedings. 35:257−260.</ref> Hier haben sich in den letzten Jahren z. B. [[w:de:Videokonferenz|Videokonferenz]]standards etabliert. Der technische Aufwand ist jedoch zum Teil groß, insbesondere, wenn radiologische Modalitäten (NMR) an weit entfernte Workstations und Archive mittels des [[w:de:DICOM|DICOM]] Standards angebunden werden müssen.
Ein weiteres Problem ist die Datenqualität, die durch die Gewinnung der Daten, ihre Weiterleitung oder die Kompression von Daten verändert sein kann. Telemedizinische Verfahren sollten daher klinisch validiert sein.
Aufgrund der äußerst einschränkenden Regelungen für die Vermittlung von [[w:de:Patientendaten|Patientendaten]] ist die Gewährleistung von [[w:de:Datenschutz|Datenschutz]] eine Herausforderung für die Telemedizin. Personenbezogene Daten dürfen in der Regel nur [[w:de:Anonymisierung|anonymisiert]] oder [[w:de:Pseudonymisierung|pseudonymisiert]] ausgetauscht werden. Technische Lösungen hierzu sind auch Verschlüsselungen des Datenstroms, die aber eine entsprechende Ausstattung bei Sender und Empfänger voraussetzen. Leichte Bedienbarkeit der Geräte wichtig: Eine weitere Hürde für Telemedizin stellt die Bedienbarkeit der dafür benötigten Technologien dar – insbesondere für ältere Menschen. Diese Gruppe hatte bisher nur relativ wenige Berührungspunkte mit solchen Geräten. Gerade bei chronisch Kranken ist dies von erheblicher Bedeutung, da die Patienten die entsprechenden Geräte selbstständig, meist in häuslicher Umgebung nutzen müssen. Vor allem ältere Menschen haben häufig Schwierigkeiten beim Sehen, Hören oder bei der Fingerfertigkeit. Dies muss bei der Gestaltung der Anzeigen und Bedienungselemente berücksichtigt werden. Zudem sind zusätzliche Kontrollen wichtig, um fehlerhafte Anwendungen zu vermeiden.<ref>[[w:de:Deutsche Bank|Deutsche Bank]] vom 27. Januar 2010: [http://www.dbresearch.de/MAIL/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000253251.pdf Telemedizin verbessert Patientenversorgung] (PDF)</ref>
=== Organisatorische Herausforderungen ===
Die Kommunikationspartner müssen Absprachen treffen, wie der [[w:de:Datenaustausch|Datenaustausch]] erfolgen soll. Bei synchroner Übertragung sind feste Zeiten zu vereinbaren. Dies ist im Klinikalltag nicht immer zu gewährleisten. Ebenso verlangt auch die Telekonsultation die [[w:de:Dokumentation|Dokumentation]], was u. U. zu Mehraufwand führt. Schlecht funktionierende Abläufe sind ein Hauptgrund für [[w:de:Behandlungsfehler|Behandlungsfehler]]. Seit langem ist bekannt, dass in der Medizin als "Handlungswissenschaft" die [[w:de:Prozessqualität|Prozessqualität]] (die Qualität der Behandlungsabläufe) wesentlich bedeutsamer für das Therapieergebnis ist als die [[w:de:Strukturqualität|Strukturqualität]] (beispielsweise die apparative Ausstattung einer Einrichtung). Dies bestätigen beispielsweise Analysen fehlerhafter Behandlungen, die sich in schätzungsweise 70 Prozent der Fälle auf eine ungenügende Prozessqualität zurückführen lassen. Insbesondere können Koordinationsprobleme zwischen den Beteiligten, Dokumentationsmängel, Überleitungsprobleme oder fehlende Therapieleitlinien zu Behandlungsfehlern führen. In den letzten Jahren haben strukturierte Vorgehenshilfen wie [[w:de:Medizinische Leitlinie|Leitlinien]] und sogenannte [[w:de:Behandlungspfad|Behandlungspfad]]e an Bedeutung gewonnen. Man verspricht sich von ihnen, dass sie die Qualität der Behandlungsabläufe erhöhen.<ref>[[w:de:Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes|Informationssystem der Gesundheitsberichterstattung des Bundes]] Gesundheit in Deutschland aus 2006 [http://www.gbe-bund.de/pdf/Kap4.3.4_Zertifizierung.pdf Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, 4.3.4 Zertifizierungen und Leitlinien] (PDF)</ref> Besonders wichtig ist es für die [[w:de:Leistungsträger (Sozialrecht)|Leistungsträger]] und [[w:de:Leistungserbringer|Leistungserbringer]], dass die Behandlung den gültigen [[w:de:Richtlinie|Richtlinie]]n, qualitätsgesicherten Prozessen und [[w:de:Zertifizierung|Zertifizierung]]en unterliegt.<ref>Kurzeitung vom August 2015, Seite 37–38: [https://docplayer.org/84999346-Dr-ing-achim-hein-wir-bringen-gesundheit-nach-hause.html Wir bringen Gesundheit nach Hause]</ref>
=== Wirtschaftliche Herausforderungen ===
Die Telemedizin verursacht Fixkosten (Kosten der Hard- und der Software) und Betriebskosten (Verbindungskosten, Personalkosten). Hier stellt sich die Frage, wer diese Kosten übernimmt. So stellen die Vergütung und die Abrechnung vielerorts noch ein Hemmnis für die Einführung von Telemedizin dar. Viele geförderte Projekte werden daher nach dem Förderungszeitraum nicht mehr betrieben. Für die Etablierung der Telemedizin ist, neben der Wirksamkeit, auch eine [[w:de:Wirtschaftlichkeit|Wirtschaftlichkeit]] zu belegen. Die EvoCare-Methode wurde von Kostenträgern – nach erfolgtem Wirksamkeits- und Wirtschaftlichkeitsbeleg – anerkannt und ist als Regelversorgung abrechnungsfähig. Sie ist die erste erstattungsfähige digitalisierte Gesundheitsleistung.<ref>PTA-News: GUB Investment Trust GmbH & Co. KGaA: GUB beteiligt sich an telemedizinischem Dienstleister und Softwareentwickler EvoCare, abgerufen am 21. September 2018([https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-09/44784892-pta-news-gub-investment-trust-gmbh-co-kgaa-gub-beteiligt-sich-an-telemedizinischem-dienstleister-und-softwareentwickler-evocare-015.htm finanznachrichten.de])/</ref>
=== Juristische Herausforderungen ===
Im Allgemeinen unterscheidet man eine „erste Meinung“ von einer ergänzenden Zweitmeinung. Während die Zweitmeinung rechtlich weniger Bedenken verursacht, kann eine rein auf Telemedizin abstützende Erstmeinung rechtlich problematisch sein. Eine solche Situation kann z. B. vorliegen, wenn kein Facharzt vor Ort ist und die Diagnose allein durch eine telemedizinische Konsultation von einem entfernten Facharzt durchgeführt wird. Die Datenqualität ist ebenfalls für die rechtliche Bewertung entscheidend. Daher sollte eine Validierung des Verfahrens durchgeführt werden.<ref>[https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/telemedizin-wird-in-deutschland-zum-alltag-12990869.html ''Zum Arzt, ohne zum Arzt zu gehen''.] ''Reine Ferndiagnosen sind verboten – wie lange noch?'' In: ''[[w:de:Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung|Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]]'', 15. Juni 2014, S. 7</ref> Es ist umstritten, ob es ein [[w:de:Fernbehandlungsverbot|Fernbehandlungsverbot]] gibt. Das „Verbot der ausschließlichen [[w:de:Fernbehandlung|Fernbehandlung]]“ ist kein Gesetz, sondern Inhalt der Berufsordnung. Die Ursprünge liegen wohl in einem Reichsgesetz zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten von 1927; es ging darum zu regeln, dass Ärzte Syphilis oder Tripper nicht aus der Ferne therapieren dürfen.<ref>{{Der Spiegel |ID=145529211 |Autor=[[w:de:Martin U. Müller|Martin U. Müller]] |Titel=Kontaktverbot im Web |Jahr=2016 |Nr=26 |Seiten=}}</ref> Heutzutage spielt vor allem der [[w:de:Datenschutz|Datenschutz]] eine große Rolle.
== Deutschland ==
In [[w:de:Baden-Württemberg|Baden-Württemberg]] wurde, basierend auf einer Ausnahmeregelung der Ärztekammer Baden-Württemberg, das ''Labor für Telemedizin'' als Modellprojekt betrieben.<ref>[http://www.faz.net/aktuell/politik/telemedizin-in-deutschland-15508882.html ''In unmittelbarer Ferne''.] FAZ.net, 26. März 2018</ref> Inzwischen wurde das Verbot der Fernbehandlung bundesweit durch die Ärztekammer aufgehoben, sodass es keiner Ausnahmeregelung mehr bedarf. Nur entsprechende [[w:de:Psychotherapie|psychotherapeutische]] Leistungen können nicht über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden. Auch diese Einschränkung wurde aufgrund der [[w:de:COVID-19-Pandemie|COVID-19-Pandemie]] im Jahr 2020 aufgehoben.
Insbesondere im Bereich der Teledermatologie entstanden in den letzten Jahren in Deutschland einige Unternehmen, die teilweise in Zeiten der Covid-19-Pandemie kostenlos angeboten werden<ref>[https://www.nrz.de/staedte/duesseldorf/duesseldorfer-start-up-bietet-hautarzt-diagnose-per-app-id228972243.html ''Düsseldorfer Start-up bietet Hautarzt-Diagnose per App''.] nrz.de, 23. April 2020</ref>.
== Schweiz ==
Vom 9. August 1999 bis zum 7. Juni 2018 bot das ''[[w:de:Universitätsspital Zürich|Universitätsspital Zürich]]'' (USZ) klinische Telemedizin und medizinische Onlineberatung im Internet an. Ein Ärzteteam beantwortete jährlich rund 2500 anonyme Fragen, in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Das Team bestand aus bis zu sechs Ärzten, die im USZ Fachärzte für klinische Telemedizin sind und über langjährige Erfahrung vor allem in der Inneren und Allgemeinmedizin verfügen. Im gesamten Zeitraum wurden 59360 Anfragen versendet und beantwortet.<ref>{{Literatur |Autor=Sabrina Heike Kessler, Sabine Schmidt-Weitmann |Titel=Diseases and Emotions: An Automated Content Analysis of Health Narratives in Inquiries to an Online Health Consultation Service |Sammelwerk=Health Communication |Datum=2019-10-04 |ISSN=1041-0236 |Seiten=1–10 |DOI=10.1080/10410236.2019.1673950}}</ref> Die Mehrheit der Nutzenden war weiblich und im Schnitt 38 Jahre alt. Im Laufe der Zeit begannen jedoch deutlich mehr Männer und ältere Menschen Anfragen zu stellen. Die Vielfalt der medizinischen Anfragen erstreckte sich über alle Kategorien der ''[[w:de:Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme|internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme]]'' (ICD) und korrelierte mit der statistischen Häufigkeit von Krankheiten in den Krankenhäusern der Schweiz. Die meisten Anfragen betrafen nicht klassifizierte Symptome und Anzeichen, Dienstleistungen im Zusammenhang mit Fortpflanzung, Atemwegserkrankungen, Hautkrankheiten, Gesundheitsdienste, Erkrankungen des Augen- und Nervensystems, Verletzungen und Störungen des weiblichen Genitaltrakts. Wie beim schwedischen medizinischen Online-Beratungsdienst<ref>{{Literatur |Autor=G Umefjord, H Sandstrom, H Malker, G Petersson |Titel=Medical text-based consultations on the Internet: A 4-year study |Sammelwerk=International Journal of Medical Informatics |Band=77 |Nummer=2 |Datum=2008-02 |Seiten=114–121 |DOI=10.1016/j.ijmedinf.2007.01.009}}</ref> bezog sich ein Sechstel der Anfragen auf oftmals schambeladene und ''[[w:de:Stigmatisierung|stigmatisierte]]'' Erkrankungen der Genitalien, des Magen-Darm-Traktes, sexuell übertragbare Krankheiten, Fettleibigkeit und psychische Störungen. Durch die Bereitstellung eines anonymen Raumes, in dem die Nutzenden über (schambeladene) Krankheiten sprechen können, stärken medizinische Online-Beratungsdienste die Patienten und deren ''[[w:de:Gesundheitskompetenz|Gesundheitskompetenz]]'' wird durch die Bereitstellung von individuellen Gesundheitsinformationen gefördert. Der Service der Klinischen Telemedizin und Onlineberatung des Universitätsspitals Zürich wird aktuell überarbeitet und in Zukunft in einer neuen Form angeboten.<ref>{{Internetquelle |url=http://www.usz.ch:80/Seiten/Telemedizin.aspx |titel=Willkommen am UniversitätsSpital Zürich |sprache=de-CH |abruf=2020-01-22}}</ref>
== Siehe auch ==
* [[w:de:Verschwiegenheitspflicht|Verschwiegenheitspflicht]]
* [[w:de:Elektronische Patientenkarte|Elektronische Patientenkarte]]
* [[w:de:E-Health|E-Health]]
* [[w:de:International Healthcare Modelling Standards Development Organisation|International Healthcare Modelling Standards Development Organisation]]
== Literatur ==
* Erik Hahn: ''Telemedizin und Fernbehandlungsverbot – Eine Bestandsaufnahme zur aktuellen Entwicklung.'' In: ''Medizinrecht (MedR)'' 36, 2018, [[doi:10.1007/s00350-018-4932-x]], S. 384–391 ([http://link-springer-com-443.webvpn.jxutcm.edu.cn/content/pdf/10.1007%2Fs00350-018-4932-x.pdf link-springer-com-443.webvpn.jxutcm.edu.cn] PDF).
* A. Gärtner: [http://www.baaske-medical.de/media/content/Teleneurology.pdf ''Teleneurologie und Anforderungen des Medizinproduktegesetzes (MPG)''.] (PDF; 757 kB) Darstellung der Sicherheitsstandards gemäß dem Medizinproduktegesetz und der einschlägigen Normen unter Berücksichtigung der 3. Edition der IEC 601-1 für die Teleneurologie aus technischer Sicht.
* Peter Haas: ''Gesundheitstelematik: Grundlagen, Anwendungen, Potenziale.'' Springer, Berlin 2006, ISBN 3-540-20740-6.
* Erik Hahn, Marcel Reuter: ''„Virtual doctor“ – Ärztliche Beratung und Aufklärung via E-Mail.'' KU Gesundheitsmanagement 2011, Sonderheft IT im Krankenhaus, S. 26–29.
* Achim Jäckel (Hrsg.): ''Telemedizinführer Deutschland.'' In: ''Jahrbuch der Telemedizin 2008.'' 9. Ausgabe, Bad Nauheim 2007, ISBN 978-3-937948-06-5.
* {{Literatur
|Autor=Sabrina Heike Kessler, Sabine Schmidt-Weitmann
|Titel=Diseases and Emotions: An Automated Content Analysis of Health Narratives in Inquiries to an Online Health Consultation Service
|Sammelwerk=Health Communication
|Datum=2019
|ISSN=1041-0236
|Seiten=1–10
|DOI=10.1080/10410236.2019.1673950}}
* Christian Link: ''Telemedizinische Anwendungen in Deutschland und in Frankreich – Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Grundlagen und des Haftungsgefüges sowie des Internationalen Privatrechts'' – mit Zusammenfassung in französischer Sprache. Herbert Utz Verlag, München 2007, ISBN 978-3-8316-0731-0.
* Andreas Menn: ''Wie Handys zu virtuellen Krankenpflegern werden.'' In: ''WirtschaftsWoche.'' 17/2011, S. 64–68 ([http://www.wiwo.de/technologie/gesundheit-wie-handys-zu-virtuellen-krankenpflegern-werden/5262268.html wiwo.de]).
* Stephan Metzger: ''Rechtliche Aspekte und Perspektiven der Telemedizin – Unter besonderer Betrachtung des Vertragsrechts.'' Helbing&Lichtenhahn, Basel 2009, ISBN 978-3-7190-2880-0.
* Reinhard Oeser: ''Projektmanagement aus Auftraggebersicht zur Umsetzung telemedizinischer Konzepte.'' Diplomarbeit TU-Wien (1999) [https://www.telemedizin.at/medizin/ Download]
* Reinhard Oeser: ''Technologienabhängige Systembetrachtungsmethode zur Umsetzung telemedizinischer Konzepte.'' Dissertation TU-Wien (2001) [https://www.telemedizin.at/medizin/ Download]
* Richard Wootton, Nivritti G. Patil, Richard E. Scott, Kendall Ho.: ''Telehealth in the Developing World.'' Royal Society of Medicine Press / IDRC, 2009, ISBN 978-1-85315-784-4 e-ISBN 978-1-55250-396-6 ([http://www.idrc.ca/en/ev-136734-201-1-DO_TOPIC.html idrc.ca]).
* Christoph Wendelstein: ''Kollisionsrechtliche Probleme der Telemedizin – Zugleich ein Beitrag zur Koordination von Vertrag und Delikt auf der Ebene des europäischen Kollisionsrechts.'' Mohr Siebeck, Tübingen 2012, Dissertation Universität Passau, ISBN 978-3-16-152011-2.
* Thomas Wink: ''Telemedizin – Entwicklungen, Anwendungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Potenziale im gesundheitspolitischen Spannungsfeld von staatlicher Regulierung und Vermarktungsfähigkeit.'' In: Philipp Plugmann (Hrsg.): ''Zukunftstrends und Marktpotenziale der Medizintechnik.'' Berlin 2011, ISBN 978-3-89574-778-6, S. 73–96.
== Weblinks ==
{{Wiktionary}}
* [https://www.dgtelemed.de/ Website der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin]
* {{Toter Link|url=http://www.sgtm.ch/|text=Website der Schweizerischen Gesellschaft für Telemedizim und eHealth}}
* [https://www.dtz-ev.de/ Website des Deutschen Telemedizin Zentrum e. V.]
* [https://www.bundestag.de/blob/191840/f03a819a557bc16821678aa947afe076/telemedizin-data.pdf Telemedizin] (PDF; 61 kB) in der Reihe ''Aktueller Begriff'' der Wissenschaftlichen Dienste vom 11. Mai 2011, Herausgeber: Deutscher Bundestag, Verfasser/in: Gerhard Deter, Goce Markovski
* [http://www.telemedizinfuehrer.de/ Telemedizinführer Deutschland]
* Telemedizin, Teleradiologie, Telekonsultation: Chancen und Risiken von IT in der Medizin, aus medizin&technik, Ausgabe 1/2014 {{Toter Link|url=http://www.medizin-und-technik.de/home/-/article/33568401/39036901?returnToFullPageURL=back|text=medizin-und-technik.de}}
== Einzelnachweise ==
<references responsive />
{{Normdaten|TYP=s|GND=4491714-4|LCCN=sh/93/009003}}
[[Kategorie:Gesundheitswesen]]
[[Kategorie:Medizininformatik]]
[[Kategorie:Telematik]]
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]
[[nl:Telegeneeskunde]]
== Seiten-Information ==
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin Telemedizin] https://de.wikipedia.org/wiki/Telemedizin
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<noinclude>[[en:Telemedicine]]</noinclude>
59b0euqp8v1xz1bp9eps9lg2qcbx76b
Wegintegral/Konstantes Vektorfeld/Linear/R^n/Beispiel
0
120124
1100398
1085525
2026-06-17T08:09:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100398
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem konstanten
{{
Definitionslink
|Vektorfeld|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=F
|\R^n | \R^n
| x |v
|SZ=,
}}
mit einem Vektor
{{
Relationskette
|v
| \in | \R^n
||
||
||
|SZ=
}}
und einem
{{
Definitionslink
|affin-linearen Weg|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \gamma
| [a,b] | \R^n
| t | w+ tu
|SZ=,
}}
ist
{{
Relationskette/display
| \int_\gamma F
|| \int_a^b {{op:Skalarprodukt| v |u}} dt
|| (b-a) {{op:Skalarprodukt| v |u}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale (Vektorfeld)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jas11b0c22slz1zwi4u1o1lr3tg77n9
Gewöhnliche Differentialgleichungen/Konstante Richtung/1/Beispiel
0
120247
1099923
1085016
2026-06-17T06:51:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099923
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das Anfangswertproblem
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| x | y}} '
|| g(t,x,y) {{op:Spaltenvektor| 3 | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
|g(t,x,y)
|| t(x+y)
||
||
||
|SZ=
}}
und dem Anfangsvektor {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 2 | 5}} |SZ=}} zum Zeitpunkt
{{
Relationskette
|t
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gewöhnliche Differentialgleichungen/Konstante Richtung/R^n/Lösungsverfahren/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
müssen wir nach einer Lösung des eindimensionalen Anfangswertproblems
{{
Relationskette/display
| z'
|| h(t,z)
| {{defeq|}} | t( 2+ 3z + 5 + z )
|| t(4z+7)
|| 4tz + 7t
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|z(0)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
suchen. Dies ist eine inhomogene lineare Differentialgleichung, die Lösung der zugehörigen homogenen Differentialgleichung ist {{mathl|term= e^{2t^2} |SZ=}} und die Lösungen sind
{{
Math/display|term=
- {{op:Bruch| 7 | 4}} +c e^{2t^2}
|SZ=.
}}
Um das Anfangswertproblem zu lösen muss man
{{
Relationskette
|c
|| {{op:Bruch| 7 | 4}}
||
||
||
|SZ=
}}
nehmen. Deshalb ist
{{
Relationskette/display
| \gamma(t)
|| {{op:Spaltenvektor| 2 | 5}} + {{makl| - {{op:Bruch| 7 | 4}} + {{op:Bruch| 7 | 4}} e^{2t^2} |}} {{op:Spaltenvektor| 3 | 1}}
||
||
||
|SZ=
}}
die Lösung des Anfangwertproblems.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der gewöhnlichen Differentialgleichungen mit konstanter Richtung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1jctpouzdcq8v5hacrloydoprz9dzqq
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/y' ist ty+1/Fehlerintegral/Beispiel
0
120251
1100035
1085141
2026-06-17T07:09:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100035
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|inhomogene lineare gewöhnliche Differentialgleichung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| y'
||ty+1
||
||
||
|SZ=.
}}
Die zugehörige homogene Differentialgleichung
{{
Relationskette
| y'
||ty
||
||
||
|SZ=
}}
hat die Lösung
{{
Math/display|term=
e^{ {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2}
|SZ=,
}}
somit sind nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Inhomogen/1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Lösungen der inhomogenen Gleichung gleich {{mathl|term= c(t) e^{ {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2} |SZ=,}} wobei {{math|term= c(t) |SZ=}} eine Stammfunktion von {{mathl|term= e^{ - {{op:Bruch| 1 | 2}} t^2} |SZ=}} ist. Diese Funktion ist aber nicht elementar integrierbar
{{
Zusatz/Klammer
|text=diese Funktion kommt auch beim sogenannten
{{
Definitionslink
|Fehlerintegral|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der inhomogenen linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
e0gpdh5djby03d2uz99ivm0d8goj3s8
Funktion/Profil/Kraftfeld/Differentialgleichung zweiter Ordnung/Beispiel
0
120374
1099894
1084988
2026-06-17T06:46:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099894
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Rownia|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=4C
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Es sei
{{
Abbildung
|name=f
|\R|\R
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|differenzierbare Funktion|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
wir stellen uns ihren Graphen als Profil vor, auf der sich ein Massekörper unter der konstanten Schwerkraft {{math|term= g |SZ=}} bewegt
{{
Zusatz/Klammer
|text=ohne Reibungsverlust|
|ISZ=|ESZ=,
}}
man spricht von einer {{Stichwort|geführten Bewegung|msw=Geführte Bewegung|SZ=.}} Die Schwerkraft wirkt nach unten, für die Beschleunigung in Richtung der {{math|term= x |SZ=-}}Achse ist aber nur die tangentiale Komponente des Kraftvektors verantwortlich. Der Kraftvektor ist also für jeden Punkt {{mathl|term= (x,f(x)) |SZ=}} zu zerlegen in einen zur Tangente parallelen Anteil und einen dazu senkrechten Anteil
{{
Zusatz/Klammer
|text=letztere beschreibt die Kraft, die entgegengesetzt aufgewendet werden muss, dass die Bewegung in der vorgegebenen Bahn bleibt, sie ist für das Folgende unerheblich|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Dieses Kräftedreieck ist ähnlich zum Steigungsdreieck der Funktion in {{mathl|term= (x,f(x)) |SZ=.}} Im Steigungsdreieck ist die Länge der horizontalen Komponente gleich {{math|term= 1 |SZ=,}} die Länge der vertikalen Komponente gleich {{math|term= f'(x) |SZ=}} und die Hypotenuse hat die Länge {{mathl|term= \sqrt{1+f'(x)^2} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit dem Steigungswinkel {{math|term= \alpha|SZ=}} ist
{{
Relationskette/k
|f'(x)
|| {{op:tan|\alpha|}}
||
||
||
|SZ=.
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Im Kräftedreieck ist die Länge der Hypotenuse gleich {{math|term= g |SZ=,}} und wegen der Ähnlichkeit ergibt sich für die Stärke der tangentialen Kraft die Beziehung
{{
Relationskette/display
| F_{\operatorname{tang} } (x)
|| g {{op:Bruch|f'(x)| \sqrt{1+ f'(x)^2} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Vektoriell handel es sich um die Kraft
{{
Math/display|term=
-g {{op:Bruch|f'(x)| 1+ f'(x)^2 }} {{op:Spaltenvektor| 1 | - f'(x)}}
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=berechne dessen Norm|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir setzen die durch die Kraft bewirkte Bewegung
{{
Zusatz/Klammer
|text=eines Teilchens|
|ISZ=|ESZ=
}}
auf dem Graphen als
{{
Relationskette/display
|h(t)
|| {{op:Spaltenvektor| x(t)|f(x(t))}}
||
||
||
|SZ=
}}
an, wobei das Entscheidende in der ersten Komponente geschieht.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Differentialgleichungen höherer Ordnung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
s7mmfkqe2my2xztn7omzn95ruhxe2co
Produktmenge/Projektion/Äquivalenzrelation/Aufgabe/Kommentar
0
120381
1100526
1085597
2026-06-17T10:23:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100526
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Wie im Kommentar zu {{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Verbände/Produkt/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}} erwähnt, fragt man sich bei jedem Konzept, wie sich das bei Produktmengen verhält. Bei der Äquivalenzrelation hat man dieselbe Frage. Es sei also {{math|term= (M_i, \sim_i),\ i\in I |SZ=,}} eine Familie der Mengen, wobei {{math|term= \sim_i |SZ=}} eine Äquivalenzrelation auf {{math|term= M_i |SZ=}} ist. Man betrachtet die Relation {{math|term=\sim|SZ=}}, die auf dem Produktmenge {{math|term=\prod_{i\in I} M_i |SZ=}} durch
{{
Math/display|term=
(x_i)_{i\in I}\sim (y_i)_{i\in I} \text{ genau dann, wenn } x_i \sim_i y_i \text{ für alle } i\in I
|SZ=
}}
definiert wird. Natürlich fragt man sich, ob {{math|term=\sim|SZ=}} eine Äquivalenzrelation ist, und wenn ja, was dann die Äquivalenzklassen {{math|term=[(x_i)_{i\in I}] |SZ=}} sind und wie die Quotientenmenge {{math|term= \prod_{i\in I} M_i/\sim |SZ=}} aussieht. Dies sind keine schwierigen Fragen. Per Definition sieht man leicht, dass {{math|term=\sim|SZ=}} tatsächlich eine Äquivalenzrelation ist und es gilt
{{
Math/display|term=
[(x_i)_{i\in I}]=\prod_{i\in I}[x_i]
|SZ=.
}}
Für die letzte Frage betrachtet man die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=f
| \prod_{i\in I} M_i | \prod_{i\in I} (M_i/\sim_i)
|(x_i)_{i\in I}| ([x_i])_{i\in I}
|SZ=,
}}
die offensichtlich surjektiv ist. Es ist klar, dass {{math|term=\sim|SZ=}} genau die durch {{math|term= f |SZ=}} definierte Äquivalenzrelation im Sinne von {{
Faktlink
|Faktseitenname=
Abbildung/Wertgleichheit/Äquivalenzrelation/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist.
Nach {{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Abbildung/Äquivalenzrelation/Quotientenabbildung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
ist die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\psi
| \prod_{i\in I} M_i/\sim| \prod_{i\in I} (M_i/\sim_i)
|SZ=
}}
bijektiv. Daher kann man die Quotientenmenge {{math|term= \prod_{i\in I} M_i/\sim |SZ=}} mit der Produktmenge {{math|term= \prod_{i\in I} (M_i/\sim_i) |SZ=}} identifizieren.
Diese Aufgabe ist ein Spezialfall der obigen Beobachtung, wobei {{math|term=\sim_1 |SZ=}} die Gleichheit auf {{math|term= M |SZ=}} und {{math|term=\sim_2 |SZ=}} die Allrelation auf {{math|term= N |SZ=}} (siehe {{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Äquivalenzrelation/Klumpen/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}})
ist.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fqwmx1b1qsogli2tjuzg3uvf5rdch4l
Pendel/Geführte Bewegung/Beispiel
0
120401
1100133
1085238
2026-06-17T07:25:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100133
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Kraefte am Fadenpendel groß|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer= Stündle
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 1.0
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten ein Pendel. Das Pendel habe die Länge {{math|term= r |SZ=}} und sei im Punkt {{mathl|term= (0,r) |SZ=}} fest aufgehängt. Die Bahn des Pendels, also der Ort, wo der Endpunkt des Pendels schwingt, ist der Kreis mit diesem Mittelpunkt und dem Radius {{math|term= r |SZ=.}} Diese Bahn ist der Graph der Funktion
{{
Relationskette/display
| f(x)
|| r - \sqrt{r^2-x^2 }
||
||
||
|SZ=,
}}
und es handelt sich um eine geführte Bewegung im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Geführte Bewegung/Funktionsgraph/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Hier ist es einfacher, die Bewegungsgleichung nicht als {{math|term= x(t) |SZ=}} anzusetzen, sondern als eine Bedingung für den
{{
Zusatz/Klammer
|text=Ausschlags-|
|ISZ=|ESZ=
}} Winkel der Bewegung, also als {{math|term= \alpha(t) |SZ=,}} wobei der Winkel zwischen dem vertikalen Lot und dem Auslenkungsfaden gemessen wird. Es besteht der Zusammenhang
{{
Relationskette/display
| x(t)
|| r {{op:sin|\alpha(t)||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Winkel {{math|term= \alpha|SZ=}} ist auch die Länge des Bogens, vom Tiefpunkt aus gemessen. Mit der Gravitationskraft {{math|term= g |SZ=}} ergibt sich die Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| \alpha^{\prime \prime}
|| - {{op:Bruch| g |r}} {{op:sin|\alpha|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies erhält man auch aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Geführte Bewegung/Funktionsgraph/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| f'(x)
|| {{op:Bruch| x | \sqrt{r^2-x^2}|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|f^{\prime \prime} (x)
|| {{op:Bruch|r^2| \sqrt{r^2-x^2}^3||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die allgemeine Bewegungsgleichung
{{
Relationskette/display
| x^{\prime \prime} (t)
|| {{op:Bruch| -g f'(x(t)) - f'(x(t)) f^{\prime \prime} (x(t)) (x'(t))^2 | 1+f'(x(t))^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
wird in diesem Fall zu
{{
Relationskette/align
| x^{\prime \prime}
|| {{op:Bruch| -g {{op:Bruch| x | \sqrt{r^2-x^2}||}} - {{op:Bruch| x | \sqrt{r^2-x^2} }} \cdot {{op:Bruch|r^2| \sqrt{r^2-x^2}^3||}} x'^2 | 1+ {{op:Bruch| x^2| r^2-x^2 }} }}
|| {{op:Bruch| -g x \sqrt{r^2-x^2} - x \cdot {{op:Bruch|r^2| r^2-x^2||}} x'^2 | r^2 }}
|| - {{op:Bruch|g x \sqrt{r^2-x^2} | r^2 }} - \cdot {{op:Bruch| x x'^2 | r^2-x^2||}}
||
|SZ=.
}}
Mit
{{
Relationskette/display
| x(t)
|| r {{op:sin|\alpha(t)|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die linke Seite gleich
{{
Relationskette/display
| x^{\prime \prime }(t)
|| {{makl| r {{op:sin|\alpha(t)|}} |}}^{\prime \prime }
|| r {{makl| {{op:cos|\alpha(t)|}} \cdot \alpha'(t) |}}^{\prime }
|| r {{makl| {{op:cos|\alpha(t)|}} \cdot \alpha^{\prime \prime} (t) - {{op:sin|\alpha(t)|}} \cdot \alpha'(t)^2 |}}
||
|SZ=
}}
und unter Verwendung von
{{
Relationskette/display
| f'(x(t))
|| {{op:Bruch| {{op:sin|\alpha(t)|}} | {{op:cos|\alpha(t)|}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| f^{\prime \prime} (x(t))
|| {{op:Bruch|r^2| \sqrt{r^2 - r^2 {{op:sin|\alpha(t) |exp=2}} }^3}}
|| {{op:Bruch| 1 | r {{op:cos|\alpha(t)|exp=3}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die rechte Seite gleich
{{
Relationskette/align
| {{op:Bruch| -g f'(x(t)) - f'(x(t)) f^{\prime \prime} (x(t)) (x'(t))^2 | 1+f'(x(t))^2}}
|| {{op:Bruch| -g {{op:Bruch| {{op:sin|\alpha(t)|}} | {{op:cos|\alpha(t)|}} }} - {{op:Bruch| {{op:sin|\alpha(t)|}} | {{op:cos|\alpha(t)|}} }} \cdot {{op:Bruch| 1 | r {{op:cos|\alpha(t)|exp=3}} }} r^2 {{makl| {{op:cos|\alpha(t)|exp=2}} |}} \alpha'(t)^2 | 1+ {{op:Bruch| {{op:sin|\alpha(t)|exp=2}} | {{op:cos|\alpha(t)|exp=2}} }} }}
|| -g {{op:sin|\alpha(t)|}} {{op:cos|\alpha(t)|}} - r {{op:sin|\alpha(t)|}} \alpha'(t)^2
||
||
|SZ=.
}}
Der Term {{mathl|term= - r {{op:sin|\alpha(t)|}} \alpha'(t)^2 |SZ=}} kommt beidseitig vor, also ist
{{
Relationskette/display
| r {{op:cos|\alpha(t)|}} \cdot \alpha^{\prime \prime} (t)
|| -g {{op:sin|\alpha(t)|}} {{op:cos|\alpha(t)|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und Division durch {{math|term= r {{op:cos|\alpha(t)|}} |SZ=}} ergibt
{{
Relationskette/display
| \alpha^{\prime \prime} (t)
|| - {{op:Bruch| g | r |}} {{op:sin|\alpha(t)|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der geführten Bewegung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5fguwbsgsj5opunem6007v4rywvbdar
Geführte Bewegung/Funktionsgraph/Energieerhaltungssatz/Bemerkung
0
120408
1100591
1085670
2026-06-17T10:32:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100591
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Formel aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Geführte Bewegung/Funktionsgraph/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
die die geführte Bewegung auf einem Funktionsgraphen im Gravitationsfeld beschreibt, kann man auch aus dem Energieerhaltungssatz ableiten. Die Energie des bewegten Teilchens setzt sich aus der Lageenergie und der Bewegungsenergie zusammen. Die Lageenergie ist dabei gleich {{math|term= m g f(x(t)) |SZ=,}} wobei {{math|term= m |SZ=}}
die Masse des Teilchens ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Lageenergie wird also gleich {{math|term= 0 |SZ=}} bei der Höhe {{math|term= 0 |SZ=}} gesetzt|
|ISZ=|ESZ=
}}
und die Bewegungsenergie ist {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} m {{op:Norm|h(t)|}}^2 |SZ=,}} wobei {{math|term= h(t) |SZ=}} die Gesamtbewegung auf dem Graphen beschreibt. Somit ist die Gesamtenergie gleich das {{math|term= m |SZ=-}}fache von
{{
Relationskette/align
| g f(x(t)) + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Norm|h(t)|}}^2
|| g f(x(t)) + {{op:Bruch| 1 | 2}} \sqrt{ x'(t)^2 + f'(x(t))^2 x'(t)^2 }^2
|| g f(x(t)) + {{op:Bruch| 1 | 2}} x'(t)^2 (1+ f'(x(t))^2)
||
||
|SZ=.
}}
Da diese Energie unabhängig von {{math|term= t |SZ=}} ist, muss die Ableitung davon gleich {{math|term= 0 |SZ=}} sein, also
{{
Relationskette/align
| 0
|| g f'(x(t) ) x'(t) + x'(t) x^{\prime \prime} (t) + x'(t) x^{\prime \prime} (t) f'(x(t))^2 + f'(x(t)) f^{\prime \prime} (x(t)) ( x'(t))^3
|| x'(t) {{makl| g f'(x(t) ) + x^{\prime \prime} (t) + x^{\prime \prime} (t) f'(x(t))^2 + f'(x(t)) f^{\prime \prime} (x(t)) ( x'(t))^2 |}}
||
||
|SZ=.
}}
Wir ignorieren die konstanten Lösungen und erhalten
{{
Relationskette/display
| g f'(x(t) ) + x^{\prime \prime} (t) + x^{\prime \prime} (t) f'(x(t))^2 + f'(x(t)) f^{\prime \prime} (x(t)) ( x'(t))^2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
was auf
{{
Relationskette/display
| x^{\prime \prime} (t) {{makl| 1+ f'(x(t))^2 |}}
|| - g f'(x(t) ) - f'(x(t)) f^{\prime \prime} (x(t)) ( x'(t))^2
||
||
||
|SZ=
}}
führt, also
{{
Relationskette/display
| x^{\prime \prime} (t)
|| {{op:Bruch| - g f'(x(t) ) - f'(x(t)) f^{\prime \prime} (x(t)) ( x'(t))^2 | 1+ f'(x(t))^2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der geführten Bewegung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
l69rge60qpcls80ux4h8udqx4tjtcvv
Gerade/Geführte Bewegung/Beispiel
0
120427
1099912
1085003
2026-06-17T06:49:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099912
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|f(x)
|| ax
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann wird die geführte Bewegung auf dem geraden Graphen
{{
Zusatz/Klammer
|text=die schiefe Ebene, die eigentlich eine schiefe Gerade ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Geführte Bewegung/Funktionsgraph/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
durch die Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| x^{\prime \prime} (t)
|| {{op:Bruch| -ga | 1+a^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben, die Lösungen haben also die Form
{{
Relationskette/display
| x(t)
|| - {{op:Bruch| g | 2}} \cdot {{op:Bruch|a | 1+a^2}} t^2 +ct+d
||
||
||
|SZ=
}}
mit beliebigen
{{
Relationskette
|c,d
| \in | \R
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der geführten Bewegung
|Kategorie2=Theorie der reellen linearen Funktionen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mutgigyamk6b3lsnu5note2lhoacg4x
Wort/Anordnungen/Anzahl/Homomorphismus/Beispiel
0
120455
1100401
1038552
2026-06-17T08:09:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100401
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen wissen, wie viele Wörter
{{
Zusatz/Klammer
|text=im Sinne von Buchstabenketten|
|ISZ=|ESZ=
}}
man aus dem Wort {{Anführung|Homomorphismus}} bilden kann, derart, dass genau die vorgegebenen Buchstaben verwendet werden. Das Wort hat insgesamt {{math|term= 14 |SZ=}} Buchstaben, dabei kommen {{math|term= m |SZ=}} und {{math|term= o |SZ=}} dreimal,
{{
mathkor|term1=
h
|und|term2=
s
|SZ=
}}
zweimal und {{mathl|term= r,p,i,u|SZ=}} einmal vor. Somit gibt es
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 14!| 3! 3! 2! 2!}}
|| {{op:Bruch| 14 \cdot 13 \cdot 12 \cdot 11 \cdot 10 \cdot 9 \cdot 8 \cdot7 \cdot 6 \cdot 5 \cdot 4| 6 \cdot 2 \cdot 2}}
|| 14 \cdot 13 \cdot 12 \cdot 11 \cdot 10 \cdot 9 \cdot 8 \cdot 7 \cdot 5
||
||
|SZ=
}}
Möglichkeiten.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Multinomialkoeffizienten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fydn0emjv6lcjritdzv6e1ke3gbe77q
Personenweg/Abstandsbedingung/Gleichzeitig/Gedreht/Beispiel
0
120546
1100139
1085242
2026-06-17T07:26:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100139
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Person {{math|term= A |SZ=}} will von {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} |SZ=}} nach {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| -1| 0}} |SZ=}} und Person {{math|term= B |SZ=}} will von {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}} |SZ=}} nach {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | -1}} |SZ=.}} Dabei ist die Abstandsbedingung von {{math|term= 1 |SZ=}} einzuhalten, d.h. zu jedem Zeitpunkt muss der Abstand zwischen den beiden Personen zumindest {{math|term= 1 |SZ=}} betragen. Die Bewegungen sollen gleichzeitig stattfinden und die Bewegung von {{math|term= B |SZ=}} soll die um {{math|term= 90 |SZ=}} Grad gegen den Uhrzeigersinn gedrehte Bewegung von {{math|term= A |SZ=}} sein. Beide Personen sind also gleichberechtigt. Wir interessieren uns für die Länge des Weges, die die beiden Personen zusammen zurücklegen.
{{
inputbild
|Curveswithdistance1|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Die Bewegung von {{math|term= A |SZ=}} ist rot, die von {{math|term= B |SZ=}} ist blau, wo sich die Bewegungen zeitversetzt überschneiden, ist die Bewegung violett eingezeichnet.
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Die runde Verbindung.
Wenn sie sich beide auf dem Kreis mit Radius {{math|term= 1 |SZ=}} und dem Ursprung als Mittelpunkt bewegen, so halten sie konstant den Abstand {{math|term= \sqrt{2} |SZ=}} ein. Die Gesamtlänge des Weges beider Personen zusammen ist {{math|term= 2 \pi|SZ=.}}
{{
inputbild
|Curveswithdistance4|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Die eckige Verbindung.
{{math|term= A |SZ=}} geht linear nach {{math|term= {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}} |SZ=}} und von dort zum Ziel, {{math|term= B |SZ=}} läuft über {{math|term= {{op:Spaltenvektor| -1| 0}} |SZ=.}} Die Halbbewegung von {{math|term= A |SZ=}}
wird somit durch
{{
Relationskette/display
| \gamma(t)
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0}} + t {{op:Spaltenvektor| -1| 1}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1-t|t}}
||
||
|SZ=
}}
beschrieben, die von {{math|term= B |SZ=}} durch
{{
Relationskette/display
| \varphi(t)
|| {{op:Spaltenvektor| 0 | 1}} + t {{op:Spaltenvektor| -1| -1}}
|| {{op:Spaltenvektor| -t| 1-t}}
||
||
|SZ=.
}}
Der Abstandsvektor der beiden Punkte zum Zeitpunkt {{math|term= t |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 1-t|t}} - {{op:Spaltenvektor| -t| 1-t}}
|| {{op:Spaltenvektor| 1 | 2t-1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
mit dem Abstand {{math|term= \sqrt{2 -4t + 4t^2} |SZ=.}} Dieser ist stets {{math|term= \geq 1 |SZ=}} und bei
{{
Relationskette
|t
|| {{op:Bruch| 1 | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
genau gleich {{math|term= 1 |SZ=.}} Die insgesamt zurückgelegte Strecke ist
{{
Relationskette/display
| 4 \sqrt{2}
| \sim | 5,657
||
||
||
|SZ=,
}}
was kleiner als {{math|term= 2 \pi|SZ=}} ist.
Die gierige Strategie
{{
inputbild
|Curveswithdistance2|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Beide Personen laufen direkt auf ihr jeweiliges Ziel zu, bis sie zueinander den Abstand {{math|term= 1 |SZ=}} haben, und gehen dann in eine Kreisbewegung über, bis sie diese auf ihrer Achse wieder verlassen.
Der innere Kreis ist dabei durch die Radiusbedingung
{{
Relationskette/display
| 2s^2
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
festgelegt, da ja die beiden um {{math|term= {{op:Bruch| \pi| 2}} |SZ=}} gedrehten Punkte den Abstand {{math|term= 1 |SZ=}}
haben müssen. Also ist
{{
Relationskette/display
|s
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Weg von {{math|term= A |SZ=}} besitzt somit die Länge
{{
Relationskette/display
| 2( 1 - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} ) + {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} \pi
|| 2 + {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2} }} ( \pi -2)
| \sim | 2,801
||
||
|SZ=,
}}
der Weg der beiden Personen ist somit ungefähr {{mathl|term= 5,602 |SZ=.}}
Optimale Strategie
{{
inputbild
|Curveswithdistance3|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Der innere Kreis von eben wird beibehalten, man nähert sich ihm aber tangential an.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rektifizierbaren Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ey074f3k79g3laqkcka06y5pwicvva6
Vorli/Fressalien/Fressreihenfolgen/Aufgabe/Kommentar
0
120698
1100527
1034573
2026-06-17T10:23:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100527
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Insgesamt gibt es {{math|term= 16|SZ=}} Sachen zum Fressen. Eine Fressreihenfolge dieser Sachen kann man auffassen als eine Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\{ 1,2 {{kommadots|}} 16 \} | \{W,K,T,S\}
||
|SZ=,
}}
wobei die Fresssachen so oft getroffen werden, wie sie da sind. Somit gibt es
{{
Relationskette/display
| {{op:Multinomialkoeffizient/4| 16| 3 | 4 | 7 | 2 |}}
|| {{op:Bruch| 16 \cdot 15 \cdots 8| 3! 4! 2!}}
|| 15 \cdots 10 \cdot 4
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hh358gwgfhyhbev8a7pt5su18fdnkdc
Partitionen/Stirling-Zahl/n-2 Blöcke/Polynom/Aufgabe/Kommentar
0
120733
1100528
1085598
2026-06-17T10:23:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100528
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Für die Stirling-Zahlen zweiter Art {{mathl|term= {{op:Partitionszahl| n |k}} |SZ=}} gilt generell, wenn {{math|term= k|SZ=}} nahe bei {{math|term= n|SZ=}} ist, wenn es also sehr viele Blöcke gibt, dass dann viele Blöcke einelementig sein müssen. Für diese gibt es dann keine Auswahl mehr. Man kann also diese Zahlen dadurch berechnen, dass man sich überlegt, welche Blockgrößen es überhaupt geben kann und wie viele Partitionen zu diesem Blocktyp gehören. Bei
{{
Relationskette/display
|k
|| n-2
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es anzahlmäßig zwei Möglichkeiten: Es gibt einen Block mit drei Elementen, alle weiteren Blöcke sind einelementig, oder es gibt zwei Blöcke mit jeweils zwei Elementen, und wieder sind alle weiteren Blöcke
einelementig. Für den ersten Fall gibt es
{{
Relationskette/display
| {{op:Binomialkoeffizient| n | 3}}
|| {{op:Bruch|n(n-1)(n-2)| 6}}
||
||
||
|SZ=
}}
Möglichkeiten. Dies ist ein Polynom vom Grad {{math|term= 3|SZ=.}} Für den zweiten Fall muss man eine zweielementige Teilmenge aussuchen und dann aus den verbleibenden {{math|term= n-2|SZ=}} Elementen eine weitere zweielementige Teilmenge aussuchen, aber zusätzlich berücksichtigen, dass es auf die Reihenfolge der beiden zweielementigen Teilmengen nicht ankommt.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
34r9wxn9erbbfdtiykz2n42kc6gs828
Partition/Verfeinerung/Verband/Aufgabe/Kommentar
0
120765
1100529
1085599
2026-06-17T10:23:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100529
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Das Hauptproblem ist hierbei, sich die Situation klar zu machen, dass die Partitionen, die ja selbst Teilmengen der Potenzmenge sind, hier als Elemente einer neuen Menge betrachten werden. Das Bildchen zu
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Stirling-Zahl/2. Art/Partition/n ist 4/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
gibt darüber einen guten Eindruck. Wenn man sich eine Partition als eine Aufteilung einer Personenmenge in Teams vorstellt, so liegt eine Verfeinerung genau dann vor, wenn die Teams der ersten Partition eventuell weiter aufgeteilt werden, ohne dass was zusammengeführt wird
{{
Zusatz/Klammer
|text=umgekehrt liegt eine Vergröberung der Partition vor, wenn Teams zusammengeschmissen werden|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es ist klar, dass eine Ordnung vorliegt.
Zum Nachweis, dass ein Verband vorliegt, müssen wir die Rolle des Infimums verstehen. Es seien also zwei Partitionen gegeben, und wir suchen die {{Anführung|feinste gemeinsame Vergröberung|SZ=.}} Wir haben also zwei Teamaufteilung, die nichts miteinander zu tun haben, und diese Teams müssen jeweils als Ganzes in ein gemeinsames Team überführt werden. Wenn eine Teilmenge bei beiden Partitionen ein Team ist, kann man dieses Team direkt übernehmen. Wenn sich ein Team der ersten Aufteilung aus Teams der zweiten Aufteilung zusammensetzt, so müssen wir dieses Team übernehmen. Im Allgemeinen ist die neue Teambildung aber schwieriger. Wenn ein Team aus der ersten Aufteilung und ein Team aus der zweiten Aufteilung sich überschneiden, also ein gemeinsames Element haben, so müssen diese beide Teams als Ganzes zu einem neuen Team gehören. Diese Vereinigung kann auch um ein paar Ecken passieren. Deshalb ist der neue Block, der ein Element {{math|term= x|SZ=}} enthält, gleich
{{
Relationskette/display
| [x]
|| {{Mengebed| y \in M| \text{ es gibt Blöcke } A_1 {{kommadots|}} A_s \text{ von } P_1 \text{ und Blöcke } B_1 {{kommadots|}} B_{s-1} \text{ von } P_2 \text{ mit } x \in A_1 \text{ und } y \in A_s \text{ und } A_i \cap B_i \neq \emptyset }}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pait5r0v0p515i3wg5zrncnryrkhlq9
Z/Irreduzibles Polynom/Faserbeschreibung/Bemerkung
0
120951
1100707
1085819
2026-06-17T10:50:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100707
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ist z. B. {{math|term= R |SZ=}} durch ein in {{mathl|term= \Z[X] |SZ=}} irreduzibles Polynom {{math|term= F |SZ=}} gegeben, also
{{
Relationskette
|R
|| \Z[X]/(F)
||
||
||
|SZ=,
}}
so wird die {{Anführung|term=Faser|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=diese Terminologie lässt sich genauer begründen|
|ISZ=|ESZ=
}}
über {{math|term= p |SZ=}} durch den Restklassenring{{mathl|term= ({{op:Zmod| p |}})[X]/(\overline{F}) |SZ=}} beschrieben
{{
Zusatz/Klammer
|text=den wir auch den {{Stichwort|Faserring|SZ=}} über {{math|term= p |SZ=}} nennen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
wobei {{math|term= \overline{F} |SZ=}} bedeutet, dass man jeden Koeffizient von {{math|term= F |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=der ja eine ganze Zahl ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
durch seine Restklasse in {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} ersetzt. Dabei kann natürlich die Irreduzibilität des Polynoms verloren gehen, und dies beschreibt wichtige Eigenschaften von {{math|term= p |SZ=}} in {{math|term= R |SZ=.}} Man beachte hierbei die Isomorphie
{{
Relationskette/display
| R/ pR
| \cong| ({{op:Zmod| p |}})[X]/(\overline{F})
||
||
||
|SZ=,
}}
die auf allgemeinen Gesetzen für Ideale beruht. Sie besagt insbesondere, dass {{math|term= p |SZ=}} ein Primelement in {{math|term= R |SZ=}} genau dann ist, wenn {{math|term= \overline{F} |SZ=}} irreduzibel in {{mathl|term= ({{op:Zmod| p |}})[X] |SZ=}} ist. Insgesamt liegt eine endliche Erweiterung
{{
Relationskette/display
| {{op:Zmod| p |}}
| \subseteq | ({{op:Zmod| p |}} )[X]/(\overline{F})
||
||
||
|SZ=
}}
vor. Dabei sind beide Ringe endlich
{{
Zusatz/Klammer
|text=besitzen also nur endlich viele Elemente|
|ISZ=|ESZ=,
}}
und links steht ein endlicher Körper, sodass die Erweiterung also sofort ein Vektorraum ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=der selbst ein Körper sein kann, aber nicht muss|
|ISZ=|ESZ=
}}
und eine gewisse Dimension besitzt
{{
Zusatz/Klammer
|text=nämlich den Grad von {{math|term= \overline{F} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Zahlbereiche
|Kategorie2=Theorie der Faserringe zu Zahlbereichen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
eugwc07d24euawf8p0laawpuqpfxqqo
Fünfter Kreisteilungsring/Primzahlen/Zerlegungsverhalten/Beispiel
0
120958
1099902
1094017
2026-06-17T06:47:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099902
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| R
|| \Z[X]/ {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
|| \Z[x]
||
||
|SZ=
}}
der fünfte
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Kreisteilungsring|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir beschreiben exemplarisch das Verhalten von Primzahlen in diesem Zahlbereich. Es sei zuerst
{{
Relationskette
| p
|| 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Hier ist über {{mathl|term= {{op:Zmod| 5 |}} |SZ=}}
{{
Relationskette/display
| (X-1) {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
|| X^5-1
|| (X-1)^5
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette
| X^4+X^3+X^2+X+1
|| (X-1)^4
||
||
||
|SZ=.
}}
Es gibt also nur ein Primideal oberhalb von {{math|term= (5) |SZ=}} und dessen Restklassenkörper ist {{mathl|term= {{op:Zmod| 5 |}} |SZ=,}} der
{{
Definitionslink
|Trägheitsgrad|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist also {{math|term= 1 |SZ=}} und der
{{
Definitionslink
|Verzweigungsindex|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist {{math|term= 4 |SZ=.}}
Das Zerlegungsverhalten der anderen Primzahlen
{{
Relationskette
| p
| \neq | 5
||
||
||
|SZ=
}}
versuchen wir mit Hilfe eines Zwischenringes zu verstehen. Sei
{{
Relationskette/display
| v
|| x-x^2-x^3+x^4
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine direkte Rechnung
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Kreisteilungskörper/Q/5/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}|
|ISZ=|ESZ=
}}
zeigt
{{
Relationskette
| v^2
|| 5
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. es liegt ein Zwischenring
{{
Relationskette/display
| \Z
| \subset | \Z[ \sqrt{5} ]
| \subset | \Z[ {{op:Bruch| 1+ \sqrt{5}| 2}} ]
|| \Z[ x^3+x^2 ]
||S
| \subset | \Z[x]
||
||
|SZ=
}}
vor, wobei der Ganzheitsring zu {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bestimmt wurde.
{{parskip|}}
Für
{{
Relationskette/display
| p
|| 1,4 \mod 5
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= 5 |SZ=}} ein Quadrat modulo {{math|term= p |SZ=.}} Über diesen Primzahlen liegen in {{math|term= S |SZ=}} zwei Primideale, beide mit dem Restekörper {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} und dem Trägheitsgrad {{math|term= 1 |SZ=.}} Über diesen Primzahlen zerfällt das fünfte Kreisteilungspolynom in zwei Faktoren vom Grad {{math|term= 2 |SZ=.}} Ob es weiter in Linearfaktoren zerfällt, hängt von {{math|term= p |SZ=}} ab.
{{parskip|}}
Bei
{{
Relationskette
| p
|| 11
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{mathl|term= 1,3,4,5,9 |SZ=}} fünfte Einheitswurzeln in {{math|term= {{op:Zmod| 11|}} |SZ=}} und das Kreisteilungspolynom hat die Zerlegung
{{
Relationskette/display
| X^4+X^3+X^2+X+1
|| (X-3)(X+2)(X-4)(X-5)
||
||
|SZ=.
}}
Über {{math|term= (11) |SZ=}} liegen also vier Primideale, jeweils mit dem Trägheitsgrad {{math|term= 1 |SZ=.}} Ein entsprechendes Verhalten gilt für alle Primzahlen {{math|term= p |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| p
|| 1 \mod 5
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsring/n/Primzahl/Zerfällt/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
{{parskip|}}
Bei
{{
Relationskette
| p
|| 4 \mod 5
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es nur die {{math|term= 1 |SZ=}} als fünfte Einheitswurzel und es gilt
{{
Relationskette/display/handlinks
| X^4+X^3+X^2+X+1
|| {{makl| X^2 + {{op:Bruch| \sqrt{5} + 1| 2}} X+1 |}} {{makl| X^2 - {{op:Bruch| \sqrt{5} -1| 2}} X+1 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei für {{math|term= \sqrt{5} |SZ=}} eine Quadratwurzel von {{math|term= 5 |SZ=}} aus {{mathl|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} einzusetzen ist. Bei
{{
Relationskette
| p
|| 19
||
||
||
|SZ=
}}
ist beispielsweise
{{
Relationskette
| 9^2
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
und daher ist
{{
Relationskette/display/handlinks
| X^4+X^3+X^2+X+1
|| {{makl| X^2 +5 X+1 |}} {{makl| X^2 +15 X+1 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
{{parskip|}}
Bei
{{
Relationskette
| p
|| 2,3 \mod 5
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=aber
{{
Relationskette/k
| p
| \neq | 2
||
||
||
|SZ=
}}|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist {{math|term= 5 |SZ=}} kein Quadrat in {{mathl|term= {{op:Zmod|p|}} |SZ=}} und somit ist
{{
Relationskette/display
| S/pS
| \cong | {{op:Endlicher Körper| p^2|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Kreisteilungsring/n/Unverzweigte Primzahl/Zerlegungsverhalten/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
liegen über diesen Primidealen im Kreisteilungskörper jeweils nur ein Primideal mit dem Restekörper {{mathl|term= {{op:Endlicher Körper| p^4|}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kreisteilungsringe
|Kategorie2=Theorie der Primidealzerlegung in Zahlbereichen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der fünfte Kreisteilungsring
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0uwtz94uu3keb6eigjrlnpoe5kswspr
Minkowski-Raum/Gleichzeitigkeit/Bemerkung
0
120988
1100646
1085737
2026-06-17T10:40:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100646
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Relativity of Simultaneity|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Zwei Ereignisse {{math|term= A |SZ=}} und {{math|term= B |SZ=}} in einem zweidimensionalen Minkowskiraum, die für den Beobachter, dessen Raumachse mit {{math|term= x |SZ=}} und dessen Zeitachse mit {{math|term= ct |SZ=}} bezeichnet ist, gleichzeitig sind, aber nicht für den zweiten Beobachter mit den Achsen {{math|term= x' |SZ=}} und {{math|term= ct' |SZ=.}}
|Autor=
|Benutzer=Acdx
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Zu einer Vierergeschwindigkeit {{math|term= v |SZ=}} eines Beobachters {{math|term= B |SZ=}} mit der Zerlegung
{{
Relationskette/display
| V
|| V_v \oplus \R v
||
||
||
|SZ=
}}
nennt man die Punkte der Form {{mathl|term= sv + V_v|SZ=}} mit einem fixierten
{{
Relationskette
|s
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
den Raum zum Zeitpunkt {{math|term= s |SZ=.}} Die Punkte daraus heißen gleichzeitig für den Beobachter {{math|term= B |SZ=.}} Für einen anderen Beobachter {{math|term= C |SZ=}} mit der Vierergeschwindigkeit {{math|term= w |SZ=}} sind diese Punkte nicht gleichzeitig. Sein Gleichzeitigkeitskonzept beruht auf seine, von {{math|term= w |SZ=}} abhängige Zerlegung der Welt {{math|term= V |SZ=}} in seine Raum- und Zeitkomponente. Wenn beispielsweise die zweite Vierergeschwindigkeit bezüglich einer Minkowski-Basis des ersten Beobachters durch {{mathl|term= {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 3 | 4}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 5 | 4}} }} |SZ=}} gegeben ist, so ist
{{
Math/display|term=
{{op:Bruch| 15| 4}} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | 3}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 5}} }} , {{op:Spaltenvektor| 0 | 1 | 0 | 0}} , {{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 1 | 0}}
|SZ=
}}
eine Orthonormalbasis der Raumkomponente des zweiten Beobachters. Die für den ersten Beobachter gleichzeitigen Ereignisse
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 0 | 0| 0 | 0}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0| 0}}
|SZ=
}}
sind für den zweiten Beobachter nicht gleichzeitig, da der erste Vektor die gleiche Beschreibung besitzt und der zweite Vektor gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Spaltenvektor| 1 | 0 | 0| 0}}
|| {{op:Bruch| 75| 16}} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 1 | 3}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 1 | 5}} }} - {{op:Bruch| 3 | 4}} {{op:Spaltenvektor| {{op:Bruch| 3 | 4}} | 0 | 0| {{op:Bruch| 5 | 4}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Seine Zeitkomponente bezüglich des zweiten Beobachtervektors ist also {{math|term= - {{op:Bruch| 3 | 4}} |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Minkowski-Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dtiqziy0s6xn9ucxurja9g040wnwwf3
Dedekindbereich/Ideale und Divisoren/Divisor zu Ideal/Bemerkung
0
121047
1100551
1085623
2026-06-17T10:26:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100551
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Man kann den
{{
Definitionslink
|Divisor zu einem Ideal|
|Kontext=Dedekindbereich|
|SZ=
}}
auch durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Divisor zu Ideal| {{ideala|}} |}}
|| \operatorname{min} {{Mengebed| {{op:Hauptdivisor| f |}} |f \in {{ideala|}} | f \neq 0 }}
||
||
||
|SZ=
}}
definieren, wobei das Minimum über Divisoren komponentenweise erklärt ist. Es gibt im Allgemeinen kein Element, das an allen Primstellen simultan das Minimum annimmt. Da zu einem einzelnen Element
{{
Relationskette
| 0
|\neq|f
| \in | {{ideala|}}
||
||
|SZ=
}}
der zugehörige Hauptdivisor nur an endlich vielen Stellen von {{math|term= 0 |SZ=}} verschieden ist, gilt das erst recht für den Divisor zu einem Ideal.
Die Ordnung {{mathl|term= {{op:Bewertungsordnung| {{ideala|}} | {{idealp}} }} |SZ=}} kann man auch als Ordnung des Ideals {{mathl|term= \operatorname{ord}( {{ideala|}} R_ {{idealp|}}) |SZ=}} im diskreten Bewertungsring {{math|term= R_{{idealp|}} |SZ=}} ansehen. Dabei ist {{mathl|term= {{ideala|}} R_ {{idealp|}} |SZ=}} das
{{
Definitionslink
|Erweiterungsideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{math|term= {{ideala|}} |SZ=}} in {{mathl|term= R_{{idealp}} |SZ=.}} Dieses Ideal hat einen Erzeuger {{math|term= p^k |SZ=,}} wobei {{math|term= p |SZ=}} ein Primelement im diskreten Bewertungsring ist; die Ordnung ist dann {{math|term= k |SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Divisoren (Dedekindbereich)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p60xy86xun8l623ufqjllo9xwnczn84
Dedekindbereich/Ideal/Inverses gebrochenes Ideal/Produkt/Bemerkung
0
121080
1100550
1085622
2026-06-17T10:26:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100550
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem
{{
Definitionslink
|gebrochenen Ideal|
|Kontext=Dedekindbereich|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{idealf|}}
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in einem
{{
Definitionslink
|Dedekindbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} nennt man
{{
Relationskette/display
| {{idealf|}}^{-1}
| {{defeq|}} | {{Mengebed|q \in Q(R)| q \cdot {{idealf}} \subseteq R}}
||
||
||
|SZ=
}}
das zugehörige {{Stichwort|inverse gebrochene Ideal|SZ=.}} Es ist klar, dass dies ein von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedener
{{
Definitionslink
|Prämath=R
|Untermodul|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{mathl|term= Q(R) |SZ=}} ist, die endliche Erzeugtheit ist etwas schwieriger zu zeigen. Zunächst beachte man, dass zu zwei gebrochenen Idealen mit der Beziehung
{{
Relationskette
| {{idealg|}}
|| r {{idealf|}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|r
| \in | Q(R)
||
||
||
|SZ=
}}
für die inversen Ideale die Beziehung
{{
Relationskette
| {{idealg|}}^{-1}
|| r^{-1} {{idealf|}}^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Wenn nun {{math|term= {{idealf}} |SZ=}} durch {{mathl|term= {{op:Bruch|a_1 |b_1 }} {{kommadots|}} {{op:Bruch|a_n |b_n }} |SZ=}} erzeugt wird, so ist
{{
Relationskette
| {{idealf|}}
| \cong | {{op:Bruch| {{idealf|}} | a }}
|| {{idealg|}}
||
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|a
|| a_1 \cdots a_n
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= {{idealg}} |SZ=}} besitzt ein Erzeugendensystem der Form {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |c_1 }} {{kommadots}} {{op:Bruch| 1 |c_n }} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|c_i
| \in | R
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Bedingung
{{
Relationskette/display
|q {{op:Bruch| 1 |c_i }}
| \in | R
||
||
||
|SZ=
}}
impliziert
{{
Relationskette
|q
| \in | R
||
||
||
|SZ=.
}}
Daher ist das inverse gebrochene Ideal selbst ein Ideal, also endlich erzeugt.
Für das
{{
Definitionslink
|Produkt|
|Kontext=|
|Definitionsseitenname=
Dedekindbereich/Produkt von gebrochenen Idealen/Definition
|SZ=
}}
ist offenbar
{{
Relationskette/display
| {{idealf|}} \cdot {{idealf|}}^{-1}
| \subseteq | R
||
||
||
|SZ=,
}}
es ist aber nicht unmittelbar klar, dass hier sogar Gleichheit gilt. Dies folgt daraus, dass man die Gleichheit lokal testen kann, die Produktbildung lokal ist und die Lokalisierungen diskrete Bewertungsringe sind.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der gebrochenen Ideale (Dedekindbereich)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mxirtgkdxk2s3o4fnjy1r1fc4ejv4np
Zahlbereich/Dritte Wurzel 2/Faser/Nicht homogen/Beispiel
0
121133
1100416
1085549
2026-06-17T08:12:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100416
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Körpererweiterung
{{
Relationskette/display
| \Q
| \subseteq | \Q[ \sqrt[3]{2}]
|| K
| \subset | \R
||
||
|SZ=.
}}
Der Ganzheitsring ist
{{
Relationskette/display
| \Z[ \sqrt[3]{2}]
| \cong| \Z[X]/ {{makl| X^3-2 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Reine kubische Erweiterung/Primzahl/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Das ist keine Galoiserweiterung, da das Polynom {{mathl|term= X^3-2 |SZ=}} über {{math|term= K |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=und reell|
|ISZ=|ESZ=
}}
nicht zerfällt. Oberhalb von {{math|term= (2) |SZ=}} liegt das einzige Primideal {{mathl|term= (X) |SZ=.}} Für eine ungerade Primzahl {{math|term= p |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| p
|| 2 \mod 3
||
||
||
|SZ=
}}
sind
{{
mathkor|term1=
p-1
|und|term2=
3
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|teilerfremd|
|Kontext=Z|
|SZ=
}}
und daher ist die dritte Potenz
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod| p |}} | {{op:Zmod| p |}}
| z |z^3
|SZ=,
}}
eine Bijektion. Insbesondere besitzt die {{math|term= 2 |SZ=}} eine eindeutig bestimmte dritte Wurzel {{math|term= a |SZ=}} und es gibt eine Faktorzerlegung
{{
Relationskette/display
| X^3-2
|| {{makl| X-a |}} {{makl| X^2+bX+c |}}
||
||
||
|SZ=
}}
in {{mathl|term= {{op:Zmod| p |}} [X] |SZ=,}} wobei der hintere Faktor
{{
Definitionslink
|irreduzibel|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
ist. Deshalb liegen über {{math|term= (p) |SZ=}} in der Erweiterung
{{
Relationskette
| \Z
| \subseteq | \Z[ \sqrt[3]{2}]
||
||
||
|SZ=
}}
zwei Primideale. Deren Restekörper sind einerseits {{mathl|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} und andererseits {{mathl|term= {{op:Endlicher Körper|p^2|}} |SZ=.}} Insbesondere sind diese nicht zueinander isomorph. Bei
{{
Relationskette
| p
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
ist beispielsweise
{{
Relationskette/display
| 3^3
|| 2 \mod 5
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|X^3-2
|| X^3+3
|| {{makl| X+2 |}} {{makl| X^2 + 3X + 4 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/align/handlinks
| \Z[ \sqrt[3]{2}] {{tensor|\Z}} {{op:Zmod| 5 |}}
|| \Z[X]/ {{makl| X^3-2 |}} {{tensor|\Z}} {{op:Zmod| 5 |}}
|| {{op:Zmod| 5 |}} [X]/ {{makl| X^3-2 |}}
|| {{op:Zmod| 5 |}} [X] /(X+2) \times {{op:Zmod| 5 |}} [X]/ {{makl| X^2 + 3X + 4 |}}
| \cong| {{op:Zmod| 5 |}} \times {{op:Endlicher Körper| 25|}}
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette/display
| p
|| 1 \mod 3
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= 3 |SZ=}} ein Teiler von {{math|term= p-1 |SZ=}} und daher gibt es drei dritte Einheitswurzeln in {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=.}} Wenn die {{math|term= 2 |SZ=}} in {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} eine dritte Wurzel besitzt, so besitzt sie sogar drei dritte Wurzeln und die Faser zerfällt in drei Punkte, deren Restekörper {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} sind. Wenn die {{math|term= 2 |SZ=}} in {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} keine dritte Wurzel besitzt, so besteht die Faser aus einem einzigen Punkt, dessen Restekörper der Körper mit {{math|term= p^3 |SZ=}} Elementen ist.
Es sei
{{
Relationskette
| p
|| 7
||
||
||
|SZ=.
}}
Dritte Einheitswurzeln sind {{math|term= 1,2,4 |SZ=.}} Die andere dritte Potenz ist
{{
Relationskette/display
| 6
|| 3^3
|| 5^3
|| 6^3
||
|SZ=.
}}
D.h. {{math|term= 2 |SZ=}} ist keine dritte Potenz und {{mathl|term= {{op:Zmod| 7 |}}[X]/ {{makl| X^3-2 |}} |SZ=}} ist ein Körper mit {{math|term= 343 |SZ=}} Elementen.
Es sei
{{
Relationskette
| p
|| 13
||
||
||
|SZ=.
}}
Die dritten Einheitswurzeln sind {{math|term= 1, 3, 9 |SZ=.}} Die weiteren dritten Potenzen sind {{mathl|term= -1=12, 8=2^3, 5=11^3 |SZ=,}} die {{math|term= 2 |SZ=}} ist also wieder keine dritte Potenz.
Es sei
{{
Relationskette
| p
|| 19
||
||
||
|SZ=.
}}
Die dritten Einheitswurzeln sind {{math|term= 1, 7, 11 |SZ=.}} Die weiteren dritten Potenzen sind {{mathl|term= -1=18, 8=2^3, 7=4^3, 11= 5^3, 12= 10^3 |SZ=,}} die {{math|term= 2 |SZ=}} ist also wieder keine dritte Potenz.
Es sei
{{
Relationskette
| p
|| 31
||
||
||
|SZ=.
}}
Die dritten Einheitswurzeln sind {{math|term= 1, 5, 25 |SZ=.}}
Hier ist
{{
Relationskette/display
| 2
|| 4^3
|| 20^3
|| 7^3
||
|SZ=.
}}
D.h. es ist
{{
Relationskette/align
| \Z[ \sqrt[3]{2}] {{tensor|\Z}} {{op:Zmod| 31|}}
|| \Z[ X]/ {{makl| X^3-2 |}} {{tensor|\Z}} {{op:Zmod| 31|}}
|| {{op:Zmod| 31|}} [ X ]/ {{makl| X^3-2 |}}
|| {{op:Zmod| 31|}} [ X ]/(X-4) (X-7) (X-20)
| \cong| {{op:Zmod| 31|}} \times {{op:Zmod| 31|}} \times {{op:Zmod| 31|}}
|SZ=,
}}
die Faser besteht also aus drei Punkten, die alle den Restekörper {{math|term= {{op:Zmod| 31|}} |SZ=}} besitzen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der graduierten Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=Theorie der reinen kubischen Gleichungen über Z
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Zahlbereich zur dritten Wurzel aus 2
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
49si9wt0jlazznc1887692ri6fwi48t
Polynomialfunktion/R/Totale Differenzierbarkeit/Nullpunkt/Explizit/Aufgabe/Kommentar
0
121176
1100530
1085600
2026-06-17T10:23:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100530
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Da wir es hier mit einer polynomialen Funktion zu tun haben, hat {{math|term= f|SZ=}} die Form
{{
Relationskette/display
| f(x_1 {{kommadots|}} x_n)
|| \sum_{\nu \in \N^n} a_\nu x^{\nu}
|| \sum_{\nu \in \N^n} a_\nu x_1^{\nu_1 } x_2^{\nu_2 } \cdots x_n^{\nu_n }
||
||
|SZ=,
}}
wobei nur endlich viele der {{math|term=\nu|SZ=}} ungleich Null sind.
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Polynomfunktionen/R/Total differenzierbar/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
sind diese total differenzierbar und nach
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Differenzierbarkeit/R/Totale Differenzierbarkeit impliziert partielle Differenzierbarkeit/Jacobi-Matrix/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
stimmt das totale Differential mit der Jacobi-Matrix überein.
Wir betrachten ein einfaches Beispiel in zwei Variablen. Sei {{math|term= f(x,y)=xy+x+y+1 |SZ=.}}
Die Jacobi-Matrix ist dann durch {{math|term= (y+1, x+1) |SZ=}} gegeben und ist insbesondere im Punkt {{math|term= (0,0)|SZ=}} gleich {{math|term= (1,1)|SZ=}}.
Wegen der
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Definition der Differenzierbarkeit|
|Definitionsseitenname=
Differenzierbarkeit/Vektorraum/K/Lineare Approximation/Definition
|SZ=
}}
lässt sich {{math|term= f(v)|SZ=}}, mit {{math|term= v=(v_1,v_2)|SZ=}} aus einer Umgebung von {{math|term= (0,0)|SZ=}}, schreiben als
{{
Math/display|term=
f(v_1,v_2) = f(0,0) + (1,1)\cdot \begin{pmatrix}v_1\\v_2\end{pmatrix} + \lVert v \rVert r(v)
|SZ=.
}}
Nach einsetzen aller bekannten Größen, erhalten wir
{{
Math/display|term=
v_1v_2+v_1+v_2+1 = 1 + v_1+v_2 + \lVert v \rVert r(v)
|SZ=.
}}
Falls {{math|term= v\neq 0|SZ=}} ist liefert Auflösen nach {{math|term= r|SZ=}}
{{
Math/display|term=
r(v) = \frac{v_1v_2 }{\lVert v \rVert}
|SZ=.
}}
Dass diese Funktion in {{math|term= 0|SZ=}} stetig fortgesetzt werden kann und dort auch gleich Null ist, folgt direkt aus der obigen Gleichung, da {{math|term= f|SZ=}} total differenzierbar und in Null stetig ist. Wir sehen also, dass die Funktion {{math|term= r|SZ=}} die Terme des Polynoms mit Grad größer als {{math|term= 1|SZ=}} beinhaltet und zusätzlich durch {{math|term=\lVert v\rVert|SZ=}} dividiert wird. Der affin lineare Teil des Polynoms
{{
Zusatz/Klammer
|text=Terme vom Grad kleiner oder gleich {{math|term= 1|SZ=}}
|ISZ=|ESZ=
}}
werden durch die ersten beiden Summanden der linearen Approximation abgedeckt.
Für ein allgemeines Polynom folgt das Ganze auf gleicher Art und Weise.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rjxwohngw412bu00zryrwsy5hutoeaf
Baum/Durchmesser/Blatt/Aufgabe
0
121220
1099674
838384
2026-06-16T17:36:46Z
Bocardodarapti
2041
1099674
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{mathl|term= (V,E) |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Baum|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
mit zumindest zwei Knotenpunkten. Zeige{{n Sie}}, dass der
{{
Definitionslink
|Durchmesser|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
in einem
{{
Definitionslink
|Blatt|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
des Graphen angenommen wird.
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Bäume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=3
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tg0yokpen1scbnbh2qypxu6eec23iha
Schach/Turm/3x3/Spielzuggraph/Aufspannender Baum/Linear/Aufgabe
0
121336
1100311
838189
2026-06-17T07:55:29Z
Bocardodarapti
2041
1100311
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Spielzuggraphen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= G |SZ=}} zum Turm auf einem {{math|term= 3 \times 3 |SZ=-}}Schachbrett.
{{
Aufzählung2
|Bestimme{{n Sie}} die Anzahl der
{{
Definitionslink
|linearen|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Spannbäume|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= G |SZ=.}}
|Bestimme{{n Sie}} die Anzahl der Spannbäume von {{math|term= G |SZ=.}}
}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der aufspannenden Bäume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1mgpt4q93de332y40azzcbuhtlfdz1s
Graph/Durchmesser/Aufspannender Baum/Aufgabe
0
121356
1099787
960738
2026-06-17T06:30:13Z
Bocardodarapti
2041
1099787
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= G |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|zusammenhängender|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Graph|
|Kontext=diskret|
|SZ=
}}
mit
{{
Definitionslink
|Durchmesser|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
{{math|term= d |SZ=.}}
{{
Aufzählung3
|Zeige{{n Sie}}, dass es in {{math|term= G |SZ=}} einen Unterbaum gibt, dessen Durchmesser ebenfalls {{math|term= d |SZ=}} ist.
|Zeige{{n Sie}}, dass in {{math|term= G |SZ=}} jeder
{{
Definitionslink
|aufspannende Baum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
einen Durchmesser {{math|term= \geq d |SZ=}} besitzt.
|{{ManSie|Man gebe|Geben Sie}} ein Beispiel für einen zusammenhängenden Graphen {{math|term= G |SZ=}} derart, dass jeder
{{
Definitionslink
|aufspannende Baum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
einen Durchmesser {{math|term= > d |SZ=}} besitzt.
}}
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der aufspannenden Bäume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=3
|p1=1
|p2=1
|p3=1
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dtwmxy0gimh8rfiffce7mrpb07dy2mn
Parabolid/R/Nullpunkt/Total differenzierbar/Direkt/Beispiel
0
121455
1100126
1085232
2026-06-17T07:24:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100126
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Simple paraboloid|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Babak. K. Shandiz
|Domäne=
|Lizenz=CC-by sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Wir zeigen direkt, dass die Funktion
{{
Relationskette/display
|f(x,y)
|| x^2+y^2
||
||
||
|SZ=
}}
im Nullpunkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}}
{{
Definitionslink
|total differenzierbar|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
ist, und zwar mit der Nullabbildung als totales Differential. Dazu muss man nur zeigen, dass in der Gleichung
{{
Relationskette/display
|f( (0,0) + (x,y))
|| f(x,y)
|| x^2+y^2
|| f(0,0) + 0 \cdot (x,y) + {{op:Norm|(x,y)|}} r(x,y)
|| {{op:Norm|(x,y)|}} r(x,y)
||
|SZ=
}}
die Funktion {{mathl|term= r(x,y) |SZ=}} die verlangten Eigenschaften besitzt. Wegen
{{
Relationskette
| {{op:Norm|(x,y)|}}
|| \sqrt{x^2+y^2}
||
||
||
|SZ=
}}
ist aber
{{
Relationskette
|r(x,y)
|| {{op:Bruch| x^2+y^2| \sqrt{x^2+y^2}}}
|| \sqrt{x^2+y^2}
||
||
||
|SZ=
}}
und diese Funktion ist stetig im Nullpunkt mit dem Wert {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
av81nwlrhja4ewj26vqpb1a8jatfjju
Totale Differenzierbarkeit/R/Kettenregel/Spezielle partielle Ableitung/Aufgabe/Kommentar
0
121587
1100532
1085601
2026-06-17T10:24:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100532
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Bei dieser Aufgabe bietet es sich an, mit den Jacobi-Matrizen zu {{math|f}} und {{math|g}} zu arbeiten.
Die Jacobi-Matrix zu {{math|f}} ist gegeben durch
{{
Relationskette/display/handlinks
| \operatorname{Jak}( {{{f|f}}} )_P
|| \left(\frac{\partial f_j }{\partial x_i }(P)\right)_{1\leq j\leq m,\atop 1\leq i\leq n}
|| {{op:Jacobimatrix| n | m | {{{f|f}}} | x | P}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Hierbei sollte man darauf achten, dass die Spalten über die Koordinaten {{math| x_1,\dots,x_n }} indiziert sind (man sollte die Matrix nicht versehentlich transponieren), weil wir die Matrix als Abbildungsmatrix einer linearen Abbildung vom {{math|n}}-dimensionalen in den {{math|m}}-dimensionalen Raum auffassen. Das heißt, wir wollen den Koordinatenvektor {{math|(x_1,\dots,x_n)}} von ''rechts'' an die Matrix dranmultiplizieren können.
Für die Jacobi-Matrix der Verknüpfung gilt nun
{{
Relationskette/display
| \operatorname{Jak}({{{g|g}}} \circ {{{f|f}}} )_P
|| \operatorname{Jak}({{{g|g}}} )_{ {{{f|f}}}(P)} \circ \operatorname{Jak}( {{{f|f}}} )_P
||
|SZ=
}} nach {{
Faktlink
|Faktseitenname=
Totale_Differenzierbarkeit/R/Kettenregel/Standardbasen_und_Jacobimatrix/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}} Die zu zeigende Aussage lässt sich daraus direkt ableiten, denn {{math|\frac{\partial (g\circ f)_j }{\partial x_i }(P)}} ist ein Eintrag der Matrix {{math| \operatorname{Jak}({{{g|g}}} \circ {{{f|f}}} )_P }}.
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jtyt8u526pushzsla5egbc012aywvbo
Kurs:Diskrete Mathematik/7/Klausur
106
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2026-06-16T13:54:40Z
Bocardodarapti
2041
1099652
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/7/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/7/Aufgabe|p|||
|20-Cent/Darstellung mit Münzen/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Puzzleteile/Rechteckig/Typ/Aufgabe|p|||
|Endliche Mengen/Gleiche Anzahl/Bijektionen/Fakultät/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Quadrat/Teilquadrate/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Gruppe/Lösbarkeit von Gleichungen/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus/Langsame Version/Aufgabe|p|||
|N^2-1/Wann prim/Aufgabe|p|||
|Ganze Zahl/Teilbarkeitsbedingungen/Bestimme/1/Aufgabe|p|||
|Die rationalen Zahlen/Konstruktion aus Z/Äquivalenzrelation auf ZxN +/2/Aufgabe|p|||
|Zweidimensionales Gitter/(1,1) und (1,-1)/Äquivalenzrelation/Farben/Restklassenaddition/Aufgabe|p|||
|Teilbarkeitstheorie (Z)/Zusammenhang zu Ringhomomorphismus und Gruppenhomomorphismus/Aufgabe|p|||
|Endliche kommutative Ringe/4 Elemente/Multiplikation/Faseranzahltupel/Aufgabe|p|||
|Cauchy-Produkt/Geometrische Reihe mal Exponentialreihe/Ordnung 4/Aufgabe|p|||
|Vollständiger Graph/4 Knoten/Überschneidungsfrei/Aufgabe|p|||
|Graph/Schach/Turm/Eigenschaften/Aufgabe|p|||
|Endliche Ringe/Nullteilergraph/Homomorphismus/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
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|Klausurtyp=
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Kurs:Diskrete Mathematik/8/Klausur
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2026-06-17T06:32:49Z
Bocardodarapti
2041
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wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur16
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/8/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/8/Aufgabe|p|||
|Menge/Disjunkte Vereinigung/Bijektion der Potenzmengen/2/Aufgabe|p|||
|Eissorten/Auswahl/Lucy/Aufgabe|p|||
|Körper/Potenzen/Multiplikationen/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Vier Geraden/Zwei Schnittpunkte/Raum und Ebene/Aufgabe|p|||
|Gruppe/Eindeutige Existenz des Inversen/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Binomialkoeffizient/15 über 5/Primfaktorzerlegung/Aufgabe|p|||
|Zwei Eimer/Teilerfremd/Aufgabe|p|||
|Boolescher Verband/Endlich/Eindeutige Darstellung mit Atomen/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Ordnungsrelationen/Isomorph/Einzeln ordnungstreu/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Linearer Graph/7/Verschiedene Wurzeln/Skizziere hierarchisch/Aufgabe|p|||
|Graph/Durchmesser/Aufspannender Baum/Aufgabe|p|||
|Planarer Graph/Eulersche Polyederformel/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
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|Semester=
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|Klausurtyp=
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ksuslkxra3vrsl0vo6kndozhzrj1rup
Kurs:Diskrete Mathematik/11/Klausur
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2026-06-16T17:35:09Z
Bocardodarapti
2041
1099673
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/11/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/11/Aufgabe|p|||
|Freund besuchen/U-Bahn/Aufgabe|p|||
|Pickel/Ausdrücken/Reihenfolge/Aufgabe|p|||
|Binomialkoeffizienten/Verknüpfung/Assoziativ/Aufgabe|p|||
|Monoid/Potenzgesetze/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Polynom/Begriffe/1/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus (Z)/GgT/5371400 und 695700/Aufgabe|p|||
|Ordnungsrelation/Zyklus/Gleichheit/Aufgabe|p|||
|Natürliche Zahlen/Ggt und kgV/Kommutativer Halbring/Aufgabe|p|||
|Primfaktorzerlegung/999999/Aufgabe|p|||
|Äquivalenzrelation/Gruppe/x ist y oder Inverses/Aufgabe|p|||
|Endliche Gruppe/Verknüpfung/Faseranzahltupel/Isomorphie/Aufgabe|p|||
|Matrixrekursion/Basis aus Eigenvektoren/Lösungsformel/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Graph/Grad/Doppelt/Aufgabe|p|||
|Pfadgraph/Weg/Numerische Invarianten/Aufgabe|p|||
|Baum/Blatt/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
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Kurs:Diskrete Mathematik/20/Klausur
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2026-06-16T17:31:05Z
Bocardodarapti
2041
1099670
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur19
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/20/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/20/Aufgabe|p|||
|Kombinatorik/Formel/Inhaltliche Interpretation/Beweis/Aufgabe|p|||
|Geldautomat/100/Möglichkeiten/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Wochentag/In 1000 Tagen/Aufgabe|p|||
|Ebene/7 Geraden/8 Schnittpunkte/Skizziere/Aufgabe|p|||
|Kommutativer Halbring/Binomi/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Gruppe/Einseitig Inverses/Inverses/Aufgabe|p|||
|Binomialkoeffizient/Summe aus teilerfremden Zahlen/Teilbarkeit/Aufgabe|p|||
|Euklidischer Algorithmus (Z)/GgT/1071 und 1029/Aufgabe|p|||
|Zahlentheorie/Primfaktorzerlegung/Existenz/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Komplexe Zahlen/17. Potenz/Äquivalenzrelation/Aufgabe|p|||
|Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Rekursionsformel/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Dobble/F 2/Projektive Ebene/Aufgabe|p|||
|Permutation/4-elementig/Typ/Anzahl/Aufgabe|p|||
|Matrixrekursion/Konjugierte Matrix/Überführung/Aufgabe|p|||
|Nullteilergraph/Z_mod_10/Aufgabe|p|||
|Ungerichteter Graph/Verbunden/Äquivalenzrelation/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Baum/Numerische Formel/Kein Baum/Aufgabe|p|||
|/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Diskrete Mathematik
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2026-06-16T17:31:26Z
Bocardodarapti
2041
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Klausur20
|Diskrete Mathematik/Gemischte Definitionsabfrage/20/Aufgabe|p|||
|Diskrete Mathematik/Gemischte Satzabfrage/20/Aufgabe|p|||
|Kombinatorik/Formel/Inhaltliche Interpretation/Beweis/Aufgabe|p|||
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|/Aufgabe|p|||
|Wochentag/In 1000 Tagen/Aufgabe|p|||
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|Textart=Klausur
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/Materialaufzählung
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2026-06-16T15:48:34Z
Bocardodarapti
2041
1099664
wikitext
text/x-wiki
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/Definitionsliste|Definitionsliste]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/Definitionsabfrage|Definitionsabfrage]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/Liste der Hauptsätze|Wichtigste Aussagen]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/Liste der Hauptsätze/Zufallsabfrage|Aussagen (Abfrage)]]
*[[Lemma von Gauß (Z)/Eisenstein-Kriterium/Einführung/Textabschnitt|Eisenstein-Kriterium]]
*[[Zahlentheorie/Euklidischer Bereich/Einführung/Textabschnitt|Euklidische Bereiche]]
*[[Zahlentheorie/Gaußsche Zahlen/Bild/Primfaktorlinks|Primfaktorzerlegung in {{math|term=\Z[ {{imaginäre Einheit|}} ]|SZ=}}]]
*[[Modultheorie (kommutative Algebra)/Einführung/Textabschnitt|Moduln]]
*[[Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Spektrumsabbildung/Textabschnitt|Spektrumsabbildung bei Ganzheit]]
*[[Spur/Kommutativer Ring/Matrix/Lineare Abbildung/Einführung/Textabschnitt|Spur]]
*[[Ganzzahlige Matrix/Determinante/Restklassengruppe/Textabschnitt|Ganzzahlige Matrizen]]
*[[Endliche Algebra/Separabel/Ableitung/Textabschnitt|Separabilität]]
*[[Algebraische Derivationen und Differentiale/Einführung/Textabschnitt|Differentiale]]
*[[Restklassenring/Z/Quadratische Reste/Ergänzungssätze/Einführung/Textabschnitt|Quadratreste]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie/1/Klausur|Klausur]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/b/Klausur|Nachklausur]]
<noinclude>[[Kategorie:Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/Hilfsstruktur]]</noinclude>
sapuq8keuwjg1o11lcq5unujsc17y33
Stiergraph/Automorphismengruppe/Aufgabe
0
122500
1099961
1097137
2026-06-17T06:57:44Z
Bocardodarapti
2041
1099961
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Aufgabe{{{opt|}}}
|Text=
{{bildskip}}
{{
inputbild
|Bull graph.circo|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Bull_graph.circo
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Koko 90
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Bestimme{{n Sie}} die
{{
Definitionslink
|Automorphismengruppe|
|Kontext=Graph|
|SZ=
}}
des abgebildeten Stiergraphen.
|Textart=Aufgabe
|Kategorie=Theorie der Automorphismengruppe eines ungerichteten Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Punkte=3
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
4yqky7kexy6nj4c5begstr1qscrafs4
Tangentialraum/Als Bild des impliziten Differentials/Aufgabe/Kommentar
0
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1100533
1085602
2026-06-17T10:24:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100533
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Kommentar{{{opt|}}}
|Text=
Nach
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Definition des Tangentialraums|
|kon=|msw=|
|Definitionsseitenname=
Differenzierbare Abbildung/R/Regulärer Punkt/Tangentialraum/An Faser/Definition
|Refname= {{{def|}}}
|SZ=
}}
ist er in einem Punkt {{math|term= P|SZ=}} definiert, in dem das totale Differential der {{math|term= {{op:Totales Differential|\varphi|P}} |SZ=}} surjektiv ist und gehört zu der Faser {{math|term= Y|SZ=}} durch {{math|term= P|SZ=}}. Insbesondere ist wegen der Surjektivität {{math|term= P|SZ=}} dann ein regulärer Punkt und es muss {{math|term= m\le n|SZ=}} sein. Der Tangentialraum an {{math|term= Y|SZ=}} in {{math|term= P|SZ=}} ist gegeben durch (in der affinen Darstellung wie in der Vorlesung 54 nach {{
Definitionslink
|Prämath=
|Definition|
|kon=|msw=|
|Definitionsseitenname=
Differenzierbare Abbildung/R/Regulärer Punkt/Tangentialraum/An Faser/Definition
|Refname= {{{def|}}}
|SZ=
}}
besprochen)
{{
Relationskette/display
| P+ {{op:Kern| {{op:Totales Differential|\varphi|P}} |}}
|| {{Mengebed|P+v| {{op:Totales Differential|\varphi| P |v}} {{=|}} 0 }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Jetzt ist ein Diffeomorphismus {{math|term= U\subseteq \R^{n-m}, \psi\colon U\to \R^n |SZ=}} gegeben, dessen Bild die Faser {{math|term= Y|SZ=}} in einer Umgebung um {{math|term= P|SZ=}} ist. Der Punkt, der von ihr auf {{math|term= P|SZ=}} abgebildet wird, wird {{math|term= Q|SZ=}} genannt, d.h. {{math|term=\psi(Q)=P|SZ=.}}
Wir sollen nun zeigen, dass der obige Tangentialraum mit Hilfe des Differentials von {{math|term=\psi|SZ=}} im Punkt {{math|term= Q|SZ=}} beschrieben werden kann. Intuitiv kann es schnell eingesehen werden, da bereits in der Vorlesung der Tangentialraum einer Faser im entsprechenden Punkt als die lineare Approximation dieser Faser nahe des Punktes verstanden werden kann. Jetzt beschreibt {{math|term=\psi|SZ=}} gerade die Faser nahe {{math|term= P|SZ=}} und das totale Differential einer Funktion haben wir als lineare Approximation dieser Funktion nahe des Punktes kennengelernt. Von daher macht es Sinn, dass der Tangentialraum und das totalen Differntial von {{math|term=\psi|SZ=}} eng zusammen hängen.
Wir machen das jetzt aber etwas exakter.
Wir wollen zeigen, dass der obige Tangentialraum auch durch
{{
Math/display|term=
{{Mengebed|P+ {{op:Totales Differential| \psi| Q |u}} | u \in \R^{n-m} }}
|SZ=
}}
gegeben ist. Das heißt, die Vektoren aus dem Kern von {{math|term= {{op:Totales Differential|\varphi|P}} |SZ=}} werden durch Vektoren aus dem Bild von {{math|term= {{op:Totales Differential| \psi|Q}} |SZ=}} ersetzt.
Zwei Fragen stellen sich nun. Sind Bildvektoren von {{math|term= {{op:Totales Differential| \psi|Q}} |SZ=}} immer Kernvektoren von {{math|term= {{op:Totales Differential|\varphi|P}} |SZ=?}}
Und wenn ja, sind dadurch alle Kernvektoren beschrieben, oder gibt es welche die nicht durch Abbilden mit {{math|term= {{op:Totales Differential| \psi|Q}} |SZ=}} getroffen werden?
Zur ersten Frage nutzen wir, dass {{math|term=\psi|SZ=}} in die Faser {{math|term= Y|SZ=}} von {{math|term=\varphi|SZ=}} abbildet. Da {{math|term=\varphi|SZ=}} ausgewertet an einem beliebigen Punkt {{math|term= x \in Y|SZ=}} immer den selben Wert ergibt, sagen wir {{math|term= a|SZ=,}} haben wir
{{
Math/display|term=
\varphi(\psi(v)) = a
|SZ=
}}
für alle {{math|term= v \in U|SZ=}} und deshalb wegen der Kettenregel insbesondere
{{
Math/display|term=
{{op:Totales Differential|\varphi| \psi(Q)}} \circ {{op:Totales Differential| \psi|Q}} = 0
|SZ=,
}}
also die Nullabbildung. Jeder Bildvektor von {{math|term= {{op:Totales Differential| \psi|Q}} |SZ=}} wird von {{math|term= {{op:Totales Differential|\varphi|P}} |SZ=}} auf Null geschickt und ist deshalb im Kern von {{math|term= {{op:Totales Differential|\varphi|P}} |SZ=.}}
Dass das nun auch alle Vektoren im Kern abdeckt folgt daraus, dass {{math|term=\psi|SZ=}} ein Diffeomorphismus ist. Aus dieser Eigenschaft folgt, dass {{math|term= {{op:Totales Differential| \psi|Q}} |SZ=}} regulär und als Abbildung von {{math|term=\R^{n-m}\to \R^{n}|SZ=}} injektiv sein muss
{{
Zusatz/Klammer
|text=wir haben {{math|term= n-m\le n|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Das Bild von {{math|term=\psi|SZ=}} hat demnach Dimension {{math|term= n-m|SZ=.}} Welche Dimension hat der Kern von {{math|term= {{op:Totales Differential|\varphi|P}} |SZ=?}} Sind wir dann fertig?
|Textart=Kommentar
|Kategorie=Siehe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Aufgabe=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5ck98tv7n3n6vqvh5s1035ao3nut1xx
Ungerichteter Graph/Geometrische Realisierung/Dreidimensional/Blätterverbindungen/Bemerkung
0
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1100703
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2026-06-17T10:50:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100703
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
| 3page K5|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=3page_K5
|Text=
|Autor=
|Benutzer=David Eppstein
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Man platziert die Punkte auf einer Geraden und betrachtet im Raum hinreichend viele Halbebenen
{{
Zusatz/Klammer
|text=Seiten eines Buches|
|ISZ=|ESZ=,
}}
die an dieser Geraden anliegen. Jetzt kann für jedes Punktepaar, das man verbinden möchte, einen Verbindungsbogen in einer dafür gewählten Halbebene zeichnen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der geometrischen Realisierung von Graphen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b2zc8hgd6eqn8uf9irqxcu09fsks0kt
Riemannsche Flächen/C und Kreis/Nicht biholomorph/Beispiel
0
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1100270
1085402
2026-06-17T07:48:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100270
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die komplexen Zahlen {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} und die offene Kreisscheibe {{mathl|term= {{op:Offener Ball| 0 | 1}} |SZ=}} sind nicht
{{
Definitionslink
|biholomorph|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=,
}}
da jede
{{
Definitionslink
|holomorphe Funktion|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=
| {{CC|}} | {{op:Offener Ball| 0 | 1}}
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Präwort=||Faktseitenname=
Holomorphe Funktion/Liouville/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
konstant ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der holomorphen Abbildungen zwischen riemannschen Flächen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bim9frf2pxzl7lnlecm192howbn13v7
Projektive Gerade/C/Rationale Funktionen/Meromorphe Funktion/Beispiel
0
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1100172
1085301
2026-06-17T07:32:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100172
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten
{{
Relationskette/display
| {{CC|}}
| \subseteq | {{CC|}} \cup \{\infty\}
|| {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}}
||
||
|SZ=.
}}
Jedes nichtkonstante Polynom {{math|term= p |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=aufgefasst als holomorphe Funktion auf {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
besitzt die Eigenschaft, dass der Limes {{mathl|term= {{op:Funktionslimes| {{op:Betrag| z ||}} | \infty | {{op:Betrag|p(z)|}} ||}} |SZ=}} bestimmt gegen unendlich divergiert
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe den Beweis zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Polynom/Betrag nimmt Minimum an/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Somit ist jedes Polynom eine
{{
Definitionslink
|meromorphe Funktion|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
auf der projektiven Geraden. Es folgt, dass überhaupt jede
{{
Definitionslink
|rationale Funktion|
|SZ=
}}
{{math|term= P/Q |SZ=}} eine meromorphe Funktion auf der projektiven Geraden definiert. D.h. der Körper der rationalen Funktionen {{math|term= {{CC|}} (T) |SZ=}} ist im Körper der meromorphen Funktionen auf der projektiven Geraden enthalten. In
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Gerade/C/Meromorphe Funktion/Rational/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
werden wir sehen, dass hier sogar Gleichheit gilt. Es ist andererseits einfach, meromorphe und auch holomorphe Funktionen auf {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} anzugeben, die auf der projektiven Geraden nicht meromorph sind. Beispielsweise definieren die komplexe Exponentialfunktion oder die komplexe Sinusfunktion keine meromorphe Funktion auf {{math|term= {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} |SZ=,}} da diese Funktionen für {{mathl|term= {{op:Betrag| z |}} \rightarrow \infty |SZ=}} kein einheitliches Limesverhalten haben
{{
Zusatz/Klammer
|text=also weder gegen eine feste Zahl noch gegen unendlich gehen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der meromorphen Funktionen auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=Theorie der komplex-projektiven Geraden
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ojpc1eyby0cs4jdjdlqmv7qynlb8zii
Quadratabbildung/Reell/Ohne Punkt/Nicht endlich/Beispiel
0
123173
1100200
1037664
2026-06-17T07:37:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100200
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R_{\geq 0}
| x | x^2
|SZ=,
}}
ist eigentlich und hat nur endliche Fasern, ist also
{{
Definitionslink
|endlich|
|Kontext=stetige Abbildung|
|SZ=.
}}
Die Eigentlichkeit beruht hier darauf, dass kompakte Mengen in {{math|term= \R|SZ=}} oder in {{math|term= \R_{\geq 0} |SZ=}} beschränkt und abgeschlossen sind und dass Urbilder beschränkter Mengen unter der Quadrierungsabbildung wieder beschränkt sind. Wenn man beispielsweise die {{math|term= -1 |SZ=}} aus dem Definitionsbereich herausnimmt, so geht die Eigentlichkeit verloren. Beispielsweise ist das Urbild der kompakten Teilmenge {{mathl|term= [0,1] |SZ=}} die Menge {{mathl|term= ]-1,1] |SZ=,}} die wegen der fehlenden Grenze links nicht mehr kompakt ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reellen Quadratabbildung
|Kategorie2=Theorie der endlichen stetigen Abbildungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o9ar92r209mifrd912x7jbazv7kzts7
Komplexe Zahlen/Potenzierung/Nullstellengebilde/Beispiel
0
123232
1099985
1085088
2026-06-17T07:01:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099985
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die holomorphe Funktion
{{
Relationskette
|a_0(z)
|| z
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} und dazu das Polynom {{mathl|term= t^n-z|SZ=.}} Das Nullstellengebilde
{{
Relationskette/display
|V
|| V(t^n-z)
| \subseteq | {{CC|}} \times {{CC}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist überall glatt und steht direkt in einer Bijektion
{{
Abbildung/display
|name=
| {{CC|}} | V
| t | (t^n,t)
|SZ=,
}}
die biholomorph wird, wenn {{math|term= V |SZ=}} im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Normiertes Polynom/Glattes Nullstellengebilde/Riemannsche Fläche/Holomorphe zweite Projektion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
als eine riemannsche Fläche aufgefasst wird. Die Umkehrabbildung ist die zweite Projektion auf {{math|term= {{CC|}} |SZ=.}} Das
{{
Definitionslink
|unverzweigte Nullstellengebilde|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| {{CC}} \setminus \{0\}
| \cong| V \setminus \{0,0\}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Nullstellengebilde über einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=Theorie der komplexen Potenzierung
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
g0s5errlpb1cf25ja0okd4dntc1la5x
Komplexe Zahlen/Neilsche Parabel/Nullstellengebilde/Riemannsche Fläche/Beispiel
0
123240
1099984
1085086
2026-06-17T07:01:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099984
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Cusp|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Autor=
|Benutzer=Satipatthana
|Domäne=
|Lizenz=PD
|Bemerkung=
}}
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|holomorphe Funktion|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|a_0(z)
|| z^3
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} und dazu das Polynom
{{
Relationskette/display
|t^2- a_0(z)
|| t^2-z^3
||
||
||
|SZ=.
}}
Das Nullstellengebilde
{{
Relationskette/display
|V
|| V(t^2-z^3)
| \subset | {{CC|}} \times {{CC}}
||
||
||
|SZ=
}}
nennt man die {{Stichwort|Neilsche Parabel|SZ=.}} Die partiellen Ableitungen sind
{{
mathkor|term1=
2t
|bzw.|term2=
3z^2
|SZ=,
}}
somit ist {{math|term= (0,0) |SZ=}} der einzige singuläre Punkt und das
{{
Definitionslink
|glatte Nullstellengebilde|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
|W
|| V \setminus \{ (0,0) \}
||
||
||
|SZ=.
}}
Zu
{{
Relationskette
|z
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es oberhalb von {{math|term= z |SZ=}} die beiden Punkte {{mathl|term= \pm \sqrt{z^3} |SZ=}} und daher stimmt das glatte Nullstellengebilde mit dem
{{
Definitionslink
|unverzweigten Nullstellengebilde|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
überein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Nullstellengebilde über einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Neilsche Parabel
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ropa07dtockse87s4l0zyzd8blin5n2
Komplex und reell-linear/Antilinear/C/Matrizen/Bemerkung
0
123317
1100622
1035304
2026-06-17T10:36:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100622
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Reell-lineare Abbildung von
{{
Relationskette
| {{CC|}}
|| \R^2
||
||
||
|SZ=
}}
auf sich selbst werden bezüglich der reellen Basis
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
{{Imaginäre Einheit|}}
|SZ=
}}
durch eine {{math|term= 2 \times 2 |SZ=-}}Matrix {{mathl|term= {{op:Matrix22| r | s | t |u}} |SZ=}} beschrieben. Die Zerlegung im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Vektorraum über C/R-linear/C-linear und C-antilinear/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Matrix22| r | s | t |u}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Matrix22|r+u| -t+s|t-s|r+u}} + {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Matrix22|r-u|t+s|t+s| -r+u}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Matrix ist genau dann komplex-linear, wenn sie die Form
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| a | -b| b |a}}
|SZ=
}}
besitzt, wenn also eine Multiplikation mit der komplexen Zahl {{mathl|term= a+b {{imaginäre Einheit|}} |SZ=}} vorliegt, und komplex-antilinear genau dann, wenn sie die Form
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| a | b |b| -a}}
|SZ=
}}
besitzt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der antilinearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
36kll399a25laq5825o4py4adiw264m
Geometrische Reihe/Erzeugende Funktion/Beispiel
0
123715
1099910
1085002
2026-06-17T06:49:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099910
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur konstanten Folge
{{
Relationskette
|a_n
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gehört als
{{
Definitionslink
|erzeugende Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|geometrische Reihe|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \sum_{n =0}^\infty z^n |SZ=.}} Diese stellt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Geometrische Reihe/Komplex/Konvergenzbeschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
auf der offenen Einheitskreisscheibe die
{{
Definitionslink
|rationale Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 1-z}} |SZ=}} dar.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der erzeugenden Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die geometrische Reihe
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hr8nvt0ewgvtq20p5y613h0tvxibs43
Natürliche Zahlen/Erzeugende Funktion/Beispiel
0
123718
1100104
1085204
2026-06-17T07:21:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100104
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur Folge der natürlichen Zahlen
{{
Relationskette
|a_n
|| n
||
||
||
|SZ=
}}
gehört als
{{
Definitionslink
|erzeugende Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Potenzreihe|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{mathl|term= \sum_{n = 0}^\infty n z^n |SZ=.}} Diese Reihe ist gleich {{math|term= z |SZ=}} mal der Ableitung der geometrischen Reihe, also gleich
{{
Relationskette/display
| z \cdot {{makl| \sum_{n {{=|}} 0}^\infty z^n |}}'
|| z \cdot {{makl| {{op:Bruch| 1 | 1-z}} |}}'
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist ja
{{
Relationskette
| {{makl| \sum_{n {{=|}} 0}^\infty z^n |}}'
|| \sum_{n {{=|}} 1}^\infty n z^{n-1}
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Komplexe Potenzreihe/Ableitung durch formale Ableitung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| {{makl| {{op:Bruch| 1 | 1-z}} |}}'
|| {{op:Bruch| 1 |(1-z)^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
stellt die erzeugende Funktion zu den natürlichen Zahlen die rationale Funktion {{mathl|term= {{op:Bruch| z |(1-z)^2}} |SZ=}} dar.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der erzeugenden Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
39utifrfpkwwr9q5hmxt3r6qvdyl1cn
Potenzsummenformel/Bernoulli-Zahlen/Kleine Exponenten/Beispiel
0
123740
1100162
1085290
2026-06-17T07:30:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100162
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir werten
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Potenzsummenformel/Bernoulli-Zahlen/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
für kleine Exponenten {{math|term= d |SZ=}} unter Verwendung der Bernoulli-Zahlen aus. Für
{{
Relationskette
|d
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
liefert die Formel
{{
Relationskette/align
| \sum_{k {{=|}} 0}^{N-1} k
|| 0+1+2 {{plusdots}} (N-1)
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| {{op:Binomialkoeffizient| 2 | 1}} B_{1} N^{1 } + B_0 N^2 |}}
|| - {{op:Bruch| 1 | 2}} N + {{op:Bruch| 1 | 2}} N^2
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} N(N-1)
||
|SZ=,
}}
was die Formel von Gauß für die Summe der ersten Zahlen ist, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Natürliche Zahlen/Aufaddieren/Induktion/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|d
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
liefert die Formel
{{
Relationskette/align
| \sum_{k {{=|}} 0}^{N-1} k^2
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} \sum_{j {{=|}} 1}^{ 3} {{op:Binomialkoeffizient| 3 |j}} B_{3-j} N^{j }
|| B_2 N + B_1 N^2 + {{op:Bruch| 1 | 3}} B_0 N^3
|| {{op:Bruch| 1 | 6}} N - {{op:Bruch| 1 | 2}} N^2 + {{op:Bruch| 1 | 3}} N^3
|| {{op:Bruch|N (1-3N+2N^2 )| 6}}
|| {{op:Bruch|N (N-1)( 2N-1) )| 6}}
|SZ=,
}}
vergleiche auch
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Zweite Potenzsummen/Durch Induktion/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Für
{{
Relationskette
|d
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
liefert die Formel
{{
Relationskette/align
| \sum_{k {{=|}} 0}^{N-1} k^3
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} \sum_{j {{=|}} 1}^{ 4} {{op:Binomialkoeffizient| 4 |j}} B_{4-j} N^{j }
|| B_3 N + {{op:Bruch| 3 | 2}} B_2 N^2 + B_1 N^3 + {{op:Bruch| 1 | 4}} B_0 N^4
|| {{op:Bruch| 3 | 2}} \cdot {{op:Bruch| 1 | 6}} N^2 - {{op:Bruch| 1 | 2}} N^3 + {{op:Bruch| 1 | 4}} N^4
|| {{op:Bruch| 1 | 4}} N^2 {{makl| 1 -2N +N^2 |}}
|| {{op:Bruch(|N(N-1)| 2}}^2
|SZ=,
}}
vergleiche auch
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Dritte Potenzsummen/Durch Induktion/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Summenformeln für natürliche Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cdqfz2gbfn878a8w8vfsup9517sy47o
Fünfter Kreisteilungskörper/Einheiten/Beispiel
0
123850
1099900
1035935
2026-06-17T06:47:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099900
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der fünfte Kreisteilungskörper
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Kreisteilungskörper/Q/5/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
die Gestalt
{{
Relationskette/display
| K_5
| \cong| \Q[X]/{{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die komplexen Einbettungen sind durch {{mathl|term= X \mapsto e^{j 2 \pi {{Imaginäre Einheit|}} /5} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|j
|| 1,2,3,4
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben, wobei die Einbettungen zu
{{
mathkor|term1=
1
|und|term2=
4
|SZ=
}}
und zu
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
3
|SZ=
}}
zueinander komplex-konjugiert sind. Es gibt keine reelle Einbettung und es ist
{{
Relationskette
|r
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|s
|| 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Rang der Einheitengruppe ist also {{math|term= 1 |SZ=}} nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Dirichletscher Einheitensatz/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette
| \Q
| \subset |\Q[\sqrt{5}]
| \subset | K_5
||
||
|SZ=
}}
gibt es einen reellen Zwischenkörper und dieser enthält auch schon eine Einheitengruppe vom Rang {{math|term= 1 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1+ \sqrt{5}| 2}}
|| x^4+x+1
|| - x^2-x^3
||
||
|SZ=
}}
und wegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1+ \sqrt{5}| 2}} \cdot {{op:Bruch| 1- \sqrt{5}| 2}}
|| -1
||
||
||
|SZ=
}}
ist dies eine Einheit im quadratischen Zahlbereich zu {{math|term= 5 |SZ=,}} und zwar nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Fundamentaleinheit/Größer 1/Erste Komponente minimal/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Fundamentaleinheit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= >1 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Dirichletsche Einheitensatz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der fünfte Kreisteilungsring
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ie30eydelbsiozh42q3hwoyqtidnamh
Ganzer Zahlbereich/Dirichletscher Einheitensatz/Fundamentaleinheiten/Nicht kanonisch/Bemerkung
0
123974
1100590
1085669
2026-06-17T10:32:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100590
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Dirichletscher Einheitensatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
besagt insbesondere, dass es Systeme von Fundamentaleinheiten gibt, und dass stets
{{
Relationskette/display
|m
|| r+s-1
||
||
||
|SZ=
}}
ist, wenn wieder {{math|term= r |SZ=}} die Anzahl der reellen und {{math|term= s |SZ=}} die Anzahl der Paare von komplexen Einbettungen bezeichnet. Bei einer Zerlegung
{{
Relationskette/display
| {{op:Einheiten| R |}}
|| {{op:Einheitswurzelgruppe|| R}} \times \Z^m
||
||
||
|SZ=
}}
kann man eine Basis von {{math|term= \Z^m |SZ=}} und insbesondere die Standardbasis als System von Fundamentaleinheiten nehmen. Man beachte, dass weder die Zerlegung noch die dazu äquivalente Auswahl von Fundamentaleinheiten in irgendeiner Form kanonisch ist. Es liegt eine natürliche Untergruppenbeziehung
{{
Relationskette/display
| {{op:Einheitswurzelgruppe|| R}}
| \subseteq | {{op:Einheiten| R |}}
||
||
||
|SZ=
}}
vor und damit gibt es auch einen natürlichen Restklassenhomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Einheiten| R |}} | {{op:Einheiten| R |}} /{{op:Einheitswurzelgruppe|| R}}
||
|SZ=,
}}
und der Satz besagt eben, dass diese
{{
Definitionslink
|Restklassengruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|freie|
|Kontext= kommutative Gruppe|
|SZ=
}}
kommutative Gruppe vom Rang {{mathl|term= r+s-1 |SZ=}} ist, also isomorph zu {{math|term= \Z^{r+s-1} |SZ=,}} es gibt aber keine natürliche Identifizierung dieser Restklassengruppe mit {{math|term= \Z^{r+s-1} |SZ=.}} Aus einer surjektiven Gesamtabbildung
{{
Math/display|term=
{{op:Einheiten| R |}} \longrightarrow {{op:Einheiten| R |}} / {{op:Einheitswurzelgruppe|| R}} \stackrel{\cong}{\longrightarrow} \Z^{r+s-1}
|SZ=
}}
erhält man eine freie Untergruppe von {{math|term= {{op:Einheiten| R |}} |SZ=,}} indem man jedem Element der Standardbasis rechts ein Urbild aus {{math|term= {{op:Einheiten| R |}} |SZ=}} zuordnet und von dieser Abbildung das Bild nimmt. Dies führt dann zu einer Zerlegung
{{
Relationskette/display
| {{op:Einheiten| R |}}
| \cong| {{op:Einheitswurzelgruppe|| R}} \times \Z^m
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Dirichletsche Einheitensatz
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
f6sq50zjx0hnx4kuc1zcjf18b0m4ayn
Quadratischer Zahlbereich/Imaginär/Gitter-Einbettung/Beispiel
0
123980
1100211
1085339
2026-06-17T07:38:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100211
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|D
| < | 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|quadratfrei|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D|SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|imaginär-quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Dann liefert eine fixierte Einbettung
{{
Relationskette
| A_D
| \subseteq | \Q[ \sqrt{D} ]
| \subseteq | {{CC|}}
| \cong| \R^2
||
||
|SZ=
}}
direkt eine Realisierung als Gitter im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Einbettung/Gitter/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Dem Element
{{
Relationskette
| q_1 + q_2 \sqrt{D}
|| q_1 + q_2 \sqrt{ {{op:Betrag|D}} } {{imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
entspricht in der reellen Ebene das Element
{{
Relationskette
| {{op:Spaltenvektor|q_1 |q_2 \sqrt{-D}) }}
|| {{op:Spaltenvektor|q_1 | q_2 \sqrt{ {{op:Betrag|D}} }) }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Ganzheitsbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= 1, \sqrt{D} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 2,3 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. {{mathl|term= 1, {{op:Bruch| 1+ \sqrt{D}| 2}} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
wird unter der reellen Gesamteinbettung auf die
{{
Definitionslink
|reelle Ganzheitsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} } }}
|SZ=
}}
bzw.
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | {{op:Bruch| 1 | 2}} | 0 | {{op:Bruch| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} }| 2}} }}
|SZ=
}}
abgebildet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der imaginär-quadratischen Zahlbereiche
|Kategorie2=Gittertheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0qdrb8ncqx1jij8gyex73ne4p0sz4k9
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Gitter-Einbettung/Beispiel
0
123983
1100213
1085342
2026-06-17T07:39:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100213
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|D
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|quadratfrei|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|A_D
| \subseteq | \Q[ \sqrt{D} ]
|| K
||
||
|SZ=
}}
der zugehörige
{{
Definitionslink
|reell-quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es sei {{math|term= \sqrt{D} |SZ=}} einerseits ein fixierte Quadratwurzel aus {{math|term= D |SZ=}} in {{math|term= A_D|SZ=}} und andererseits die positive reelle Quadratwurzel. Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| K | \R^2
| (q_1+q_2 \sqrt{D}) | {{op:Spaltenvektor| q_1+q_2 \sqrt{D}| q_1-q_2 \sqrt{D} |}}
|SZ=,
}}
ist dann die reelle Gesamteinbettung und liefert insbesondere eine explizite Realisierung von {{math|term= A_D|SZ=}} als Gitter im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Einbettung/Gitter/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Das Gitter hängt wie die Ganzheitsbasis für {{math|term= A_D|SZ=}} vom Rest von {{math|term= D |SZ=}} modulo {{math|term= 4 |SZ=}} ab, siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Ganzheitsbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= 1, \sqrt{D} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 2,3 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. {{mathl|term= 1, {{op:Bruch| 1+ \sqrt{D}| 2}} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
wird unter der reellen Gesamteinbettung auf die
{{
Definitionslink
|reelle Ganzheitsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | \sqrt{ D }| 1 | - \sqrt{ D } }}
|SZ=
}}
bzw.
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | {{op:Bruch| 1 + \sqrt{ D }| 2}} | 1 | {{op:Bruch| 1 - \sqrt{ D }| 2}} }}
|SZ=
}}
abgebildet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reell-quadratischen Zahlbereiche
|Kategorie2=Gittertheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
igyx9tv5n8aimdn7tgqqzclz5u4imyx
Zahlbereich/X^3-3X+1/Gitterrealisierung/Beispiel
0
123984
1100421
1080901
2026-06-17T08:13:09Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100421
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Körpererweiterung
{{
Relationskette
| \Q
| \subset |\Q[X]/ {{makl| X^3-3X+1 |}}
|| K
||
||
|SZ=
}}
ist eine
{{
Definitionslink
|Galoiserweiterung|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
wenn
{{
Relationskette
| \alpha
| \in |\R
||
||
||
|SZ=
}}
eine Nullstelle von {{mathl|term= X^3-3X+1 |SZ=,}} so sind auch
{{
mathkor|term1=
\beta= \alpha^2 -2
|und|term2=
\gamma= - \alpha^2 - \alpha + 2
|SZ=
}}
Nullstellen, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Körpererweiterung/X^3-3X+1/Nullstelle/Zerfällt/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
Die Galoisgruppe permutiert diese Nullstellen. Der Automorphismus, der {{math|term= \alpha |SZ=}} auf {{math|term= \alpha^2-2 |SZ=}} abbildet, schickt {{math|term= \alpha^2 |SZ=}} auf
{{
Relationskette/display
| {{makl| \alpha^2-2 |}}^2
|| \alpha^4-4\alpha^2+4
|| 3 \alpha^2- \alpha -4\alpha^2+4
|| - \alpha^2- \alpha+4
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| R
|| \Z + \Z \alpha + \Z \alpha^2
||
||
||
|SZ=
}}
wird die gesamte Gitterabbildung durch
{{
Abbildung/display
|name=
| R \cong \Z^3 | \R^3
| a+b \alpha+c \alpha^2 | {{op:Spaltenvektor| a+b \alpha+c \alpha^2 | a+b (\alpha^2-2)+c(- \alpha^2- \alpha+4) | a+b(- \alpha^2-\alpha+2) + c( \alpha+2) |}}
|SZ=,
}}
gegeben. Die Basis {{math|term= 1, \alpha, \alpha^2 |SZ=}} wird auf die Gitterbasis
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 1| 1}} , {{op:Spaltenvektor| \alpha | \alpha^2-2 | - \alpha^2- \alpha+4}} , {{op:Spaltenvektor| \alpha^2 | - \alpha^2- \alpha + 4 |\alpha+2 |}}
|SZ=
}}
abgebildet.
Wenn man {{math|term= 1, \alpha, \beta |SZ=}} als Ganzheitsbasis nimmt, so wird die Abbildung durch
{{
Abbildung/display
|name=
|R \cong \Z^3 | \R^3
| a+b \alpha +d \beta | {{op:Spaltenvektor|a+b \alpha+d \beta | a+b \beta + d {{makl| - \alpha- \beta |}} | a+b {{makl| -\alpha - \beta |}} + d \alpha|}}
|SZ=,
}}
beschrieben. Diese Basis wird dann auf die Gitterbasis
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| 1 | 1 | 1 }} , {{op:Spaltenvektor| \alpha | \beta | - \alpha- \beta }} , {{op:Spaltenvektor| \beta | - \alpha - \beta | \alpha | }}
|SZ=
}}
abgebildet.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kubischen Körpererweiterungen von Q
|Kategorie2=Gittertheorie der Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom X^3-3X+1
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ryt1dv5q480ex04a1ltwq202yyrz8b3
Zahlbereich/X^3-3X+1/Logarithmische Abbildung/Beispiel
0
123988
1100422
1085557
2026-06-17T08:13:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100422
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir knüpfen an
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Zahlbereich/X^3-3X+1/Gitterrealisierung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
an, also
{{
Relationskette/druckdisplay
| R
|| \Z[X]/ {{makl| X^3-3X+1 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Unter der
{{
Definitionslink
|logarithmischen Gesamtabbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird das Ringelement {{mathl|term= a + b\alpha +c \alpha^2 |SZ=}} auf
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| {{op:ln| {{op:Betrag| a+b \alpha+c \alpha^2 |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| a+b {{makl| \alpha^2-2 |}} +c {{makl| - \alpha^2- \alpha+4 |}} |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| a+b {{makl| - \alpha^2-\alpha+2 |}} + c {{makl| \alpha+2 |}} |}} |}} |}}
|SZ=
}}
bzw. {{mathl|term= a + b\alpha + d \beta|SZ=}} auf
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| {{op:ln| {{op:Betrag| a+b \alpha+d \beta |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| a+b \beta +d {{makl| - \alpha- \beta |}} |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| a+b {{makl| -\alpha - \beta |}} + d \alpha|}} |}} |}}
|SZ=
}}
abgebildet. Die Einheiten {{math|term= \alpha |SZ=}} bzw. {{math|term= \beta |SZ=}} werden auf
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| {{op:ln| {{op:Betrag| \alpha |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| \beta |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| -\alpha - \beta }} |}} |}}
|SZ=
}}
bzw.
{{
Math/display|term=
{{op:Spaltenvektor| {{op:ln| {{op:Betrag| \beta |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| - \alpha- \beta |}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| \alpha|}} |}} |}}
|SZ=
}}
und diese Vektoren liegen auf der durch
{{
Relationskette
| x+y+z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
definierten Ebene. Die lineare Unabhängigkeit dieser beiden Vektoren kann man über die
{{
Definitionslink
|Determinante|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zeigen.
Die numerischen Werte der Nullstellen des Polynoms sind ungefähr
{{
Math/display|term=
\alpha \sim 1,532, \,\, \beta \sim 0,347,\,\, \gamma \sim -1,879
|SZ=.
}}
Die Determinante der oberen {{math|term= 2 \times 2 |SZ=-}}Untermatrix ist ungefähr
{{
Relationskette/align
| {{op:ln| {{op:Betrag|\alpha |}} |}} {{op:ln| {{op:Betrag|\alpha + \beta |}} |}} - {{op:ln(| {{op:Betrag| \beta |}} |}}^2
| \sim | 0,426 \cdot 0, 631 - (-1.058)^2
| \sim | 0,89
|\neq| 0
||
|SZ=.
}}
Die Bilder der beiden Einheiten
{{
mathkor|term1=
\alpha
|und|term2=
\beta
|SZ=
}}
sind also linear unabhängig und daher besteht zwischen den Einheiten selbst in {{math|term= R |SZ=}} keine Beziehung der Form
{{
Relationskette/display
| \alpha^m
|| \beta^n
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| (m,n)
| \neq | (0,0)
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Dirichletsche Einheitensatz
|Kategorie2=Theorie der kubischen Körpererweiterungen von Q
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Das Polynom X^3-3X+1
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m49lqwlsbvpywi8i5bgq6gqqsdx0xfx
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Logarithmische Abbildung/Beispiel
0
123996
1100214
1085343
2026-06-17T07:39:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100214
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Definitionslink
|quadratfreiem|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| D
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
und zugehörigem
{{
Definitionslink
|reell-quadrati{{drucktrenn}}schen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= A_D |SZ=}} mit der Gitterrealisierung
{{
Abbildung/display
|name=
|A_D| \R^2
| (a+b \sqrt{D})| {{op:Spaltenvektor|a+b \sqrt{D}|a - b \sqrt{D} }}
|SZ=,
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Gitter-Einbettung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist die
{{
Definitionslink
|logarithmische Gesamtabbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
durch
{{
Abbildung/display
|name=
| A_D \setminus \{0\} | \R \times \R
| {{makl| a+b \sqrt{ D } |}} | {{op:Spaltenvektor| {{op:ln| {{op:Betrag| a +b \sqrt{ D } ||}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| a -b \sqrt{ D } }} |}} }}
|SZ=,
}}
gegeben. Diese induziert für die Einheiten den Gruppenhomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Einheiten| A_D }} | \R \times \R
| {{makl| a+b \sqrt{ D } |}} | {{op:Spaltenvektor| {{op:ln| {{op:Betrag|a +b \sqrt{ D }||}} |}} | {{op:ln| {{op:Betrag| a -b \sqrt{ D } }} |}} }}
|SZ=,
}}
wobei das Bild
{{
Zusatz/Klammer
|text=wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Logarithmische Gesamtabbildung/Grundlegende Eigenschaften/Fakt
|Nr=2
|SZ=
}}
oder direkt|
|ISZ=|ESZ=
}}
auf der Gegendiagonalen landet. Somit liegt ein Gruppenhomomorphismus
{{
Abbildung
|name=
| {{makl| {{op:Einheiten| A_D }}, \cdot, 1 |}} | {{makl| \R,+,0 |}}
||
|SZ=
}}
vor. Der Kern besteht aus {{mathl|term= \{1,-1\} |SZ=}} und das Bild ist eine diskrete Untergruppe von {{math|term= \R |SZ=.}} {{{zusatz1|}}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Einheiten in reell-quadratischen Zahlbereichen
|Kategorie2=Der Dirichletsche Einheitensatz
|Kategorie3=Gittertheorie für quadratische Zahlbereiche
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
dqxbrw11rs5hpapnk07swsjh4rwz3lj
Quadratischer Zahlbereich/Wurzel aus 3/Einheiten/Beispiel
0
124016
1100216
1080907
2026-06-17T07:39:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100216
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir suchen in {{math|term= \Z[\sqrt{3}] |SZ=}} gemäß
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Fundamentaleinheit/Auffinden/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
nach der Fundamentaleinheit, nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
müssen wir nur {{mathl|term= a+b \sqrt{3} |SZ=}} mit ganzzahligen
{{
Relationskette
| a,b
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
überprüfen, ob
{{
Relationskette/display
| N {{makl| a+b \sqrt{3} |}}
|| a^2-3b^2
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Für
{{
Relationskette
| a
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es keine Lösung, und bei
{{
Relationskette
| a
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist mit
{{
Relationskette
| b
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung gefunden. Somit ist {{math|term= 2 + \sqrt{3} |SZ=}} die Fundamentaleinheit. Die anderen Einheiten oberhalb von {{math|term= 1 |SZ=}} sind
{{
Relationskette
| {{makl| 2 + \sqrt{3} |}}^2
|| 7+ 4 \sqrt{3}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| {{makl| 2 + \sqrt{3} |}}^3
|| 26+ 15 \sqrt{3}
||
||
||
|SZ=,
}}
u.s.w.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Einheiten in reell-quadratischen Zahlbereichen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Ring Z(sqrt(3))
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sd10y81mh3gd1bnmw0ywkul5n7dwm86
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Fundamentaleinheit/Auffinden/Bemerkung
0
124018
1100672
1085767
2026-06-17T10:44:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100672
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Fundamentaleinheit/Größer 1/Erste Komponente minimal/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
kann man prinzipiell konstruktiv eine Fundamentaleinheit bestimmen, indem man zu aufsteigendem
{{
Relationskette
|a
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=ganzzahlig oder ein ganzzahliges Vielfaches von {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
untersucht, ob die Gleichung
{{
Relationskette/display
|a^2- b^2D
|| \pm 1
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung in {{math|term= b |SZ=}} besitzt, wofür nur endlich viele Kandidaten zu überprüfen sind. Man hat aber von vornherein keine Schranke für {{math|term= a |SZ=,}} daher weiß man nicht, wie schnell diese Methode zum Erfolg führt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Einheiten in reell-quadratischen Zahlbereichen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8jmkyb3hbqum9o5j7d8dhonjymdbrnr
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Regulator/Bemerkung
0
124032
1100673
1035764
2026-06-17T10:45:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100673
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|D
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|quadratfrei|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D|SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|reell-quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
|A_D
| \subseteq |\R
||
||
||
|SZ=
}}
eine reelle Einbettung und sei {{math|term= u |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Fundamentaleinheit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= R |SZ=.}} Dann ist der
{{
Definitionslink
|Regulator|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= A_D|SZ=}} gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Regulator|A_D|}}
|| {{op:Betrag| {{op:ln| {{op:Betrag| u |}} |}} ||}}
||
||
||
|SZ=.
}}
An dieser Definition sieht man direkt, dass wenn man {{math|term= u |SZ=}} durch eine der anderen Fundamentaleinheiten {{mathl|term= -u,u^{-1}, -u^{-1} |SZ=}} ersetzt, dies zum gleichen Ergebnis führt: Das Vorzeichen wird durch den inneren Betrag und die Inversenbildung durch den äußeren Betrag aufgefangen. Auch von der gewählten Einbettung hängt es nicht ab, da ja die andere Einbettung aus der gegebenen Einbettung durch einen Automorphismus hervorgeht und dabei {{math|term= u |SZ=}} auf eines der drei Elemente abgebildet wird.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie des Regulators eines Zahlbereiches
|Kategorie2=Theorie der reell-quadratischen Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2s8g5rxl8db0cfb86ath3oao4mu5prh
Zahlbereich/Gitter-Einbettung/Diskriminante und Grundmasche/Imaginär-quadratischer Fall/Beispiel
0
124135
1100418
1085550
2026-06-17T08:12:39Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100418
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|D
| < | 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|quadratfrei|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D|SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|imaginär-quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es gibt also
{{
Relationskette
|s
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
Paare von zueinander komplex-konjugierten Einbettungen. Zur
{{
Definitionslink
|Ganzheitsbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= 1, \sqrt{D} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 2,3 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. {{mathl|term= 1, {{op:Bruch| 1+ \sqrt{D}| 2}} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
gehört wie in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Imaginär/Gitter-Einbettung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
berechnet die
{{
Definitionslink
|reelle Ganzheitsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} } }}
|SZ=
}}
bzw.
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | {{op:Bruch| 1 | 2}} | 0 | {{op:Bruch| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} }| 2}} }}
|SZ=.
}}
Deren Determinante, also bis auf das Vorzeichen der Flächeninhalt der
{{
Definitionslink
|Grundmasche|
|Kontext=|
|SZ=
}}
des Gitters, ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 1 | 0 | 0| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} } }} |}}
|| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} }
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 1 | {{op:Bruch| 1 | 2}} | 0 | {{op:Bruch| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} }| 2}} }} |}}
|| {{op:Bruch| \sqrt{ {{op:Betrag|D}} }| 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Diskriminante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 4D|SZ=}} bzw. {{math|term= D |SZ=.}} In beiden Fällen erhält man also eine direkte Bestätigung von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Gitter-Einbettung/Diskriminante und Grundmasche/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Gittertheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie2=Theorie der imaginär-quadratischen Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3ern1z6j6m2q6ch8ktshng7i2juyfyw
Polynomring/Polynom/Endliche Erweiterung/Spur/Beispiel
0
124244
1100156
1085275
2026-06-17T07:29:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100156
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Polynomialdeg4|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Geek3
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|f
| \in | K[X]
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|normiertes Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vom
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
{{math|term= n |SZ=.}} Wir betrachten die endliche freie Ringerweiterung
{{
Relationskette/display
|K[Y]
| \subseteq | K[Y][X]/(f(X)-Y)
| \cong|K[X]
||
||
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Prämath=K[Y]
|Basis|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
{{math|term= 1,X {{kommadots|}} X^{n-1} |SZ=.}} Wir sind damit in der Situation von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Monogene Algebra/Dualmodul/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|R
|| K[Y]
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|F(X)
|| f(X)-Y
||
||
||
|SZ=.
}}
Für die Ableitung nach {{math|term= X |SZ=}} gilt
{{
Relationskette
|F'(X)
|| f'(X)
||
||
||
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Faserring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über dem {{math|term= K |SZ=-}}Punkt
{{
Relationskette
|b
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
wird durch {{mathl|term= K[X]/(f(X) -b) |SZ=}} beschrieben. Die passende geometrische Vorstellung zur Spektrumsabbildung dieser Ringerweiterung ist die Projektion des Graphen zu {{math|term= f |SZ=}} auf die {{math|term= y |SZ=-}}Achse. Eine Nullstelle der Ableitung ist ein Verzweigungspunkt dieser Projektion.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen freien Algebren über Hauptidealbereichen
|Kategorie2=Theorie der Faserringe
|Kategorie3=Theorie der polynomialen Abbildungen zwischen affinen Räumen
|Kategorie4=Theorie der Polynomringe in einer Variablen über Körpern
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b0ts13vs3i7knen7e5c5ss7dvslb8gr
Polynomring/Polynom/Endliche Erweiterung/Phänomene/Beispiel
0
124247
1100155
1074399
2026-06-17T07:29:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100155
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Polynomialdeg4|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Geek3
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|f
| \in | K[X]
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|normiertes Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vom
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
{{math|term= n |SZ=.}} Wir betrachten die endliche freie Ringerweiterung
{{
Relationskette/display
|K[Y]
| \subseteq | K[Y][X]/(f(X)-Y)
| \cong|K[X]
||
||
|SZ=
}}
mit der
{{
Definitionslink
|Prämath=K[Y]
|Basis|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
{{math|term= 1,X {{kommadots|}} X^{n-1} |SZ=.}} Für die Ableitung nach {{math|term= X |SZ=}} gilt
{{
Relationskette
|F'(X)
|| f'(X)
||
||
||
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Faserring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über dem {{math|term= K |SZ=-}}Punkt
{{
Relationskette
|a
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
wird durch {{mathl|term= K[X]/(f(X) -a) |SZ=}} beschrieben. Die passende geometrische Vorstellung zur Spektrumsabbildung dieser Ringerweiterung ist die Projektion des Graphen zu {{math|term= f |SZ=}} auf die {{math|term= y |SZ=-}}Achse. Eine Nullstelle der Ableitung ist ein Verzweigungspunkt dieser Projektion.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen freien Algebren über Hauptidealbereichen
|Kategorie2=Theorie der Polynomringe in einer Variablen über Körpern
|Kategorie3=Theorie der polynomialen Abbildungen zwischen affinen Räumen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b53rs6zkp48k5k63wsrtx9wkc1q0azc
Quadratischer Zahlbereich/D mod 2,3/Kähler-Differential/Differente/Norm/Beispiel
0
124249
1100210
1026861
2026-06-17T07:38:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100210
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= D |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|quadratfreie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
Zahl {{math|term= \neq 0,1 |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
|D
|| 2,3 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D|SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Restklassenbeschreibung
{{
Relationskette
|A_D
|| \Z[X]/(X^2-D)
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt. Der
{{
Definitionslink
|Modul der Kähler-Differentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist daher nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul|A_D|\Z}}
|| A_D/(2x) dx
||
||
||
|SZ=,
}}
der
{{
Definitionslink
|Annullator|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
ist also {{math|term= 2x|SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Norm|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= 2x|SZ=}} ist gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| 2x \cdot -2x}}
|| {{op:Betrag| 4x^2}}
|| {{op:Betrag| 4D||}}
||
||
|SZ=,
}}
was nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Diskriminante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
der Betrag der
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
von {{math|term= A_D|SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
fme3tqixhbxor3thdq8c6j84t8c96lj
Quadratischer Zahlbereich/D mod 1/Kähler-Differential/Differente/Norm/Beispiel
0
124250
1100209
1037700
2026-06-17T07:38:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100209
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= D |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|quadratfreie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
Zahl {{math|term= \neq 0,1 |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
|D
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D|SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Restklassenbeschreibung
{{
Relationskette
|A_D
|| \Z[Y]/(Y^2 - Y - {{op:Bruch|D-1| 4}} )
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| y
|| {{op:Bruch| 1+ \sqrt{D}| 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt. Der
{{
Definitionslink
|Modul der Kähler-Differentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist daher nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul|A_D|\Z}}
|| A_D/(2y-1) dy
||
||
||
|SZ=,
}}
der
{{
Definitionslink
|Annullator|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
ist also {{math|term= 2y-1 |SZ=.}} Die
{{
Definitionslink
|Norm|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= 2y-1 |SZ=}} ist gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| (2y-1) \cdot (2\overline{y}-1) }}
|| {{op:Betrag| \sqrt{D} (- \sqrt{D} )}}
|| {{op:Betrag| D }}
||
||
||
|SZ=,
}}
was nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Diskriminante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
der Betrag der
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
von {{math|term= A_D|SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5ctbowihlomdjddxk2kxt3go4tllp4w
Kubische Gleichung/X^3+5X+2/An (2)/Beispiel
0
124279
1099996
1085111
2026-06-17T07:03:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099996
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
|R
|| \Z_{(2)}[X]/(X^3+5X+2)
||
||
||
|SZ=,
}}
in {{math|term= R |SZ=}} liegt die Faktorzerlegung
{{
Relationskette
| 2
|| -x(x^2+5)
||
||
||
|SZ=
}}
vor. Modulo {{math|term= (2) |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| x^3+x
|| x(x^2+1)
|| x(x+1)^2
||
||
|SZ=.
}}
Da der zweite Faktor doppelt vorkommt, kann man
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Diskreter Bewertungsring/Normiertes Polynom/Reduzierte Faser/Normal/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nicht anwenden, und es wird sich auch gleich ergeben, dass {{math|term= R |SZ=}} in der Tat nicht normal ist. Das Element {{math|term= x |SZ=}} ist ein
{{
Definitionslink
|Primelement|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in {{math|term= R |SZ=,}} da der
{{
Definitionslink
|Restklassenring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
modulo {{math|term= x |SZ=}} gleich
{{
Relationskette/display
| \Z_{(2)}[X]/(X^3+5X-2, X)
|| \Z_{(2)}[X]/(2, X)
|| \Z_{(2)}/(2)
|| {{op:Zmod| 2 |}}
||
|SZ=
}}
ist. Dagegen ist {{mathl|term= x^2+5 |SZ=}} kein Primelement, da
{{
Relationskette/display
| \Z_{(2)}[X]/(X^3+5X+2, X^2+5)
||\Z_{(2)}[X]/(2, X^2+5)
|| {{op:Zmod| 2 |}} [X] / (X^2+1)
||
|SZ=
}}
nicht reduziert ist. In {{math|term= R |SZ=}} wird das durch die Eigenschaft
{{
Relationskette/align
| (x+1)(x+1)
|| (x^2+5)+ 2(x-2)
|| (x^2+5) -( x^3+5x) ( x -2 )
|| (x^2+5) ( 1-x(x-2) )
|| (x^2+5) ( - x^2 +2x+1)
|SZ=.
}}
widergespiegelt. Das Element {{math|term= x+1 |SZ=}} ist kein Primelement in {{math|term= R |SZ=,}} sein Restklassenring ist {{math|term= {{op:Zmod| 4 |}} |SZ=.}} Jedenfalls haben wir in {{math|term= R |SZ=}} die beiden Primideale
{{
Relationskette
| {{idealp|}}
|| (x)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| {{idealq|}}
|| (2, x+1)
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= R_{{idealp}} |SZ=}} normal ist und {{math|term= R_{{idealq}} |SZ=}} nicht. was darauf beruht, dass weder {{math|term= 2 |SZ=}} noch {{math|term= x+1 |SZ=}} ein Erzeuger ist. Wir wollen die Normalisierung bestimmen.
Die definierende Gleichung kann man auch als
{{
Relationskette/display
|(x+1)^3-3(x+1)^2+8(x+1)-4
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben. Somit ist
{{
Relationskette/align
| {{op:Bruch(| 2 | x+1}}^2
|| {{op:Bruch| 4 |(x+1)^2}}
|| {{op:Bruch|(x+1)^3-3(x+1)^2+8(x+1)|(x+1)^2}}
|| (x+1)-3+ {{op:Bruch| 8 |(x+1)}}
|| (x+1)-3+ 4 {{op:Bruch| 2 |(x+1)}}
|SZ=,
}}
d.h.
{{
Relationskette/display
| y
|| {{op:Bruch| 2 | x+1}}
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllt die Ganzheitsgleichung
{{
Relationskette/display
| y^2 -4y + x-2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach Hinzunahme von diesem ganzen Element wird {{mathl|term= (2,x+1) |SZ=}} zu einem Hauptideal, erzeugt von {{math|term= x+1 |SZ=.}} Da einerseits
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| 2 | y}} -1
||
||
||
|SZ=
}}
und andererseits
{{
Relationskette/display
| x
|| -y^2+4y +2
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, erfüllt {{math|term= y |SZ=}} die Gleichung
{{
Relationskette/display
| y^3-4y^2-3y+2
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Somit gilt
{{
Relationskette/display
|R
| \subseteq | \Z_{(2)}[Y]/(Y^3-4Y^2 -3Y+2)
||S
||
||
|SZ=.
}}
Dabei gilt die Faktorzerlegung
{{
Relationskette/display
| -2
|| y (y^2 -4y -3)
||
||
||
|SZ=,
}}
vor, der Restklassenring {{math|term= S/(2) |SZ=}} hat wieder die Darstellung {{math|term= {{op:Zmod| 2 |}}[Y]/(Y(Y-1)^2 ) |SZ=.}} Das zum zweiten Primfaktor zugehörige Ideal {{math|term= (2,y-1) |SZ=}} wird wieder nicht von einem Element erzeugt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kubischen Zahlbereiche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1b8mxrlasp2udptyo9gfxdmplwgoo6x
Zahlbereich/Dritte Wurzel aus 17/Beispiel
0
124292
1100417
1080868
2026-06-17T08:12:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100417
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zur
{{
Definitionslink
|Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| \Q
| \subseteq | \Q[X]/ {{makl| X^3-17 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
dieser besitzt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Reine kubische Erweiterung/Primzahl/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Beschreibung
{{
Relationskette/display
|R
|| \Z[x,z]
| \subseteq | \Q[X] {{makl| X^3-17 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| z
|| {{op:Bruch| 1 +17 x+x^2| 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
und wobei {{math|term= z |SZ=}} die Ganzheitsgleichung
{{
Relationskette/display
| T^3-T^2 -96T -3072
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
erfüllt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reinen kubischen Gleichungen über Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Zahlbereich zur dritten Wurzel aus 17
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cnj52erwbroq44b3kaiavm6wdm6x8j1
Zahlbereich/Reine kubische Erweiterung/Beschreibung/Ganzheitsgleichung/Umrechnung/Bemerkung
0
124294
1100710
1036158
2026-06-17T10:51:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100710
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
In der Situation von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Reine kubische Erweiterung/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|q
|| \pm 1 \mod 9
||
||
||
|SZ=
}}
ist der Ring
{{
Relationskette/display
|A
|| \Z[Y]/ {{makl| Y^3 -Y^2 + {{op:Bruch| 1-q^2 | 3 }}Y - {{op:Bruch| (q^2-1)^2 | 27}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
nicht normal. Im Beweis wird nur gezeigt, dass die Lokalisierung an {{math|term= (3) |SZ=}} normal ist. Wenn {{math|term= p |SZ=}} ein Primteiler {{math|term= \neq 3 |SZ=}} von {{mathl|term= q^2-1 |SZ=}} ist, so wird darüber das Polynom zu {{mathl|term= Y^3-Y^2 |SZ=}} und besitzt dort eine nichtreduzierte Faser.
ist
{{
Relationskette/align
| y^2
|| {{op:Bruch| x^4+q^2x^2+1 +2qx^3 +2qx+2x^2 | 9}}
|| {{op:Bruch|qx+q^2x^2+1 +2q^2 +2qx+2x^2 | 9}}
|| {{op:Bruch|(q^2+2)x^2 + 3qx+2q^2 +1 | 9}}
||
|SZ=.
}}
Daraus kann man
{{
Relationskette/display
| x
|| y^2 - {{op:Bruch|(q^2+2)| 3 |}} y
||
||
||
|SZ=
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der reinen kubischen Gleichungen über Z
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ei0kqjkrn3aal6n81545ybyci09ojjl
Quadratischer Zahlbereich/Verzweigung/Ordnung/Ableitung/Beispiel
0
124327
1100215
1085344
2026-06-17T07:39:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100215
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= D |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|quadratfreie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
Zahl {{math|term= \neq 0,1 |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
| D
|| 2,3 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D|SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
der nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Restklassenbeschreibung
{{
Relationskette
|A_D
|| \Z[X]/ {{makl| X^2-D |}}
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt. Die Ableitung von
{{
Relationskette/display
| F
|| X^2-D
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= 2X |SZ=}} und somit ist, um das Verzweigungsverhalten zu verstehen, nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Dedekindbereich/Monogene normale Erweiterung/Verzweigung/Ordnung/Charakterisierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
das Ideal {{mathl|term= {{makl| 2X,X^2-D |}} |SZ=}} zu betrachten. Wenn
{{
Relationskette
| p
| \neq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
und kein Teiler von {{math|term= D |SZ=}} ist, so ist dies über {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} das Einheitsideal und es liegt keine Verzweigung vor. Wenn {{math|term= p |SZ=}} ein Teiler von {{math|term= D |SZ=}} oder
{{
Relationskette
| p
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so liegt Verzweigung mit Verzweigungsordnung {{math|term= 2 |SZ=}} vor.
Bei
{{
Relationskette
| D
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| A_D
|| \Z[Y]/ {{makl| Y^2 - Y - {{op:Bruch|D-1| 4}} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Ableitung ist {{mathl|term= 2Y-1 |SZ=.}} Oberhalb von
{{
Relationskette
| p
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
findet keine Verzweigung statt. Es sei also
{{
Relationskette
| p
| \neq | 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Modulo {{math|term= p |SZ=}} ist
{{
Relationskette/align/handlinks
| {{makl| Y^2 - Y - {{op:Bruch|D-1| 4}}, 2Y-1 |}}
|| {{makl| 4Y^2 -4 Y - D+1, 2Y-1 |}}
|| 1-2 -D +1
|| D
||
|SZ=.
}}
Deshalb liegt Verzweigung genau in den Primteilern von {{math|term= D |SZ=}} vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der quadratischen Zahlbereiche
|Kategorie2=Verzweigungstheorie (Ordnung) für Dedekindbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
62az1e6x4xejqy794lvy0pv968x50en
Polynomring/p-te Wurzel aus t/Unverzweigt/Beispiel
0
124347
1100154
1089346
2026-06-17T07:29:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100154
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| p
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten die Ringerweiterung
{{
Relationskette/display
|K(t)[Y]
| \subseteq | K(t) [Y] [X]/ {{makl| X^p-t |}}
|| K(t) [X]/ {{makl| X^p-t |}} [Y]
| \cong| K(x) [Y]
||
||
|SZ=,
}}
die Erweiterung spielt sich also im Wesentlichen im Grundkörper ab. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| X^p-t |}}'
|| pX^{p-1}
|| 0
||
||
|SZ=,
}}
deshalb sind das beschreibende Polynom und seine Ableitung nirgendwo teilerfremd. Dennoch ist
{{
Abbildung/display
|name=
| K(t)[Y]_{(Y)} | K(x) [Y]_{(Y)}
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|unverzweigt|
|Kontext=Ordnung|
|SZ=,
}}
da {{math|term= Y |SZ=}} in beiden Ringen die Ortsuniformisierende ist. Dies zeigt auch, dass
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Dedekindbereich/Monogene normale Erweiterung/Verzweigung/Ordnung/Charakterisierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ohne die Voraussetzung über die Perfektheit nicht gilt. Der Faserring über {{math|term= (Y) |SZ=}} ist der Körper {{mathl|term= K(x) |SZ=}} und insbesondere reduziert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Verzweigungstheorie (Ordnung) für Dedekindbereiche
|Kategorie2=Theorie der rationalen Funktionenkörper in positiver Charakteristik
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
558h1zp3va3e75j6uhdiapilgtmh1ri
Eulersche Vermutung/Gegenbeispiele/Beispiel
0
125830
1099873
1084968
2026-06-17T06:43:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099873
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Als Kuriosität erwähnen wir, dass die von Euler vermutete teilweise Verallgemeinerung des Fermatschen Problems, dass die Gleichungen
{{
Relationskette/display
| x^4+y^4+z^4
|| u^4
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| x^5+y^5+z^5 +u^5
|| v^5
||
||
||
|SZ=,
}}
usw. keine ganzzahlige Lösung besitzen, also dass zwischen {{math|term= n |SZ=}} {{math|term= n |SZ=-}}ten Potenzen keine additive Beziehung bestehen kann, nicht gilt. Die einfachsten Gegenbeispiele sind
{{
Relationskette/display
| 95 800^4 + 217 519^4 + 414 560^4
|| 422 481^4
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| 27^5 + 84^5 + 110^5 + 133^5
|| 144^5
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Summen von Potenzen von natürlichen Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pt3mev7llas8iyh90jg2r0xut2es481
Polynomring/Eine Variable/Polynom/Spektrumsabbildung/Beispiel
0
125959
1100149
1085266
2026-06-17T07:28:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100149
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text= {{Bildskip|}}
{{
inputbild
|SpektrumQuadratabbildung| xcf| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Sieht aus wie die Wurzel, soll aber die Quadrierung sein. Die Quadratabbildung sieht man, wenn man ausgehend von der hier vertikalen x-Achse horizontal auf den Graphen geht und dann nach unten projiziert. Diese Sichtweise betont, wie die Fasern zu variierendem {{math|term= b |SZ=}} aussieht.
|Autor=
|Benutzer=Bocardodarapti
|Domäne=
|Lizenz=CC-sa-by 4.0
|Bemerkung=
}}
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|P
| \in | K[X]
||
||
||
|SZ=
}}
ein Polynom in einer Variablen. Wir betrachten den zugehörigen
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| K[Y] | K[X]
| Y | P
|SZ=.
}}
Das Urbild zu einem linearen Primideal
{{
Relationskette
| (X-a)
| \in | K[X]
||
||
||
|SZ=
}}
ist das Primideal
{{
Relationskette
|(Y-P(a))
| \in | K[Y]
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies sieht man am einfachsten, wenn man die Hintereinanderschaltung
{{
Math/display|term=
K[Y] \longrightarrow K[X] \stackrel{ \text{Ev}_a}{ \longrightarrow } K
|SZ=
}}
betrachtet, die die Evaluation an {{math|term= P(a) |SZ=}} ist, und die Kerne beachtet. Deshalb liegt das kommutative Diagramm
{{Kommutatives Quadrat/ru| K | {{op:Spek|K[X] |}} | K | {{op:Spek|K[Y] |}} |abb13= P |abb24= }}
vor, wobei in den Horizontalen die Zuordnungen
{{
mathkor|term1=
a \mapsto (X-a)
|bzw.|term2=
b \mapsto (Y-b)
|SZ=
}}
stehen und rechts die Spektrumsabbildung steht. Die Spektrumsabbildung ist also eine natürliche Erweiterung der durch das Polynom {{math|term= P |SZ=}} direkt definierten Abbildung von {{math|term= K |SZ=}} nach {{math|term= K |SZ=,}} die zusätzlich noch alle Primideale berücksichtigt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Spektrumsabbildung
|Kategorie2=Theorie der affinen Räume
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7yy5n4zdvkkjqy98adv152vyxphr057
Ganze Zahlen/Gaußsche Zahlen/Spektrumsabbildung/Beispiel
0
125961
1099903
1084994
2026-06-17T06:48:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099903
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text={{Bildskip|}}
{{
inputbild
|SpekZi ueber SpekZ| xcf| 230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=SpekZi_ueber_SpekZ
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Bocardodarapti
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Zur Erweiterung
{{
Relationskette
| \Z
| \subseteq | \Z[ {{imaginäre Einheit|}} ]
||
||
||
|SZ=
}}
stellt man sich die Spektrumsabbildung
{{
Abbildung/druckdisplay
|name=
| {{op:Spek|\Z[ {{imaginäre Einheit|}} ] ||}} | {{op:Spek| \Z|}}
||
|SZ=
}}
so vor, dass man zu einer Primzahl
{{
Relationskette
| p
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
versucht zu verstehen, welche Primideale in {{math|term= \Z[ {{imaginäre Einheit|}} ] |SZ=}} die Zahl {{math|term= p |SZ=}} enthalten. Dabei entsteht das Bild rechts.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Spektrumsabbildung
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3ztnyoozfehgqtdfwp1rl0cj3bp2jkf
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Standardideal/Hauptdivisorberechnung/Beispiel
0
126730
1100206
1085338
2026-06-17T07:38:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100206
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten im
{{
Definitionslink
|quadratischen Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= R |SZ=}} zu
{{
Relationskette
| D
|| -5
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
| R
|| A_{-5}
|| \Z[ \sqrt{-5}]
|| \Z[X]/(X^2+5)
||
|SZ=,
}}
das
{{
Definitionslink
|Ideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{idealp|}}
|| (2, 1+ \sqrt{-5})
||
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/D ist -5/Standardideal/Kein Hauptideal/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
ist dies kein
{{
Definitionslink
|Hauptideal|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir wollen die Hauptdivisoren zu den beiden Idealerzeugern
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
1 + \sqrt{-5}
|SZ=
}}
berechnen. Der erste Schritt ist dabei, die Primideale oberhalb dieser Elemente zu bestimmen, was am einfachsten durch eine Restklassenbetrachtung geschieht. Der Restklassenring modulo {{math|term= 2 |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display/druckalign
| R/(2)
|| \Z[X]/ {{makl| X^2+5,2 |}}
|| {{op:Zmod| 2 |}} [X]/ {{makl| X^2+5 |}}
|| {{op:Zmod| 2 |}} [X]/ {{makl| X^2+1 |}}
|| {{op:Zmod| 2 |}} [X]/(X+1)^2
|SZ=.
}}
Dies ist ein
{{
Definitionslink
|nichtreduzierter Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit nur einem maximalen Ideal. In der Lokalisierung {{math|term= R_{(2,1+\sqrt{-5} ) } |SZ=}} gilt
{{
Relationskette/display
| 2
|| {{op:Bruch| 1 | {{makl| -2 + \sqrt{5} |}} }} {{makl| 1+\sqrt{-5} |}}^2
||
||
||
|SZ=,
}}
was zeigt, dass {{math|term= 1+\sqrt{-5} |SZ=}} dort ein Erzeuger des maximalen Ideals ist und dass die Ordnung von {{math|term= 2 |SZ=}} dort gleich {{math|term= 2 |SZ=}} ist. Deshalb gilt
{{
Relationskette/display
| {{op:Hauptdivisor| 2 |}}
|| 2 {{idealp|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
|R/(1+ \sqrt{-5})
|| \Z [X]/(X^2+5, 1+X)
|| {{op:Zmod| 6 |}}
|| {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 3 |}}
||
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= 1+ \sqrt{-5} |SZ=}} auch noch im Primideal
{{
Relationskette
| {{idealq|}}
|| (3,1+ \sqrt{-5})
||
||
||
|SZ=
}}
enthalten und besitzt dort ebenfalls die Ordnung {{math|term= 1 |SZ=.}} Daher ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Hauptdivisor| 1+ \sqrt{-5}|}}
|| {{idealp|}} + {{idealq|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Idealtheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie2=Theorie der Hauptdivisoren (Zahlbereich)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der quadratische Zahlbereich zu D ist -5
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0pwgqkoepa2x09pp996urh8uu4tb4h3
Einheitskreis/R/Möbiusband/Ideal/Beispiel
0
126750
1099822
1084926
2026-06-17T06:35:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099822
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|kommutativen Ring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| R
|| \R[X,Y]/ {{makl| X^2+Y^2-1 |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
der dem Einheitskreis in dem Sinne entspricht, dass die
{{
Definitionslink
|Primideale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
der Form {{mathl|term= (X-a,Y-b) |SZ=}} darin den reellen Punkten des Kreis entsprechen. Dies ist ein
{{
Definitionslink
|Dedekindbereich|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
wobei die
{{
Definitionslink
|Normalität|
|Kontext=Integritätsbereich|
|SZ=
}}
aus der Glattheit des Kreises folgt.
{{
inputbild
|Möbius strip|jpg| 250px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Moebius_strip
|Text=Das {{Stichwort|Möbiusband|SZ=.}}
|Autor=
|Benutzer=Dbenbenn
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Das Ideal
{{
Relationskette
| {{idealp|}}
|| (X, Y-1)
||
||
||
|SZ=
}}
ist ein Primideal darin, das kein Hauptideal ist. Für das Produkt dieses Ideals mit sich selbst haben wir
{{
Relationskette/display
| (X,Y-1)^2
|| {{makl| X^2 , XY-X, (Y-1)^2 |}}
|| (Y-1)
||
||
|SZ=,
}}
wobei die Inklusion {{math|term= \subseteq|SZ=}} klar ist und sich die andere Inklusion aus
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| -X^2 - (Y-1)^2 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} {{makl| -1+ Y^2 - (Y-1)^2 |}}
|| Y-1
||
|SZ=
}}
ergibt. Da {{math|term= Y-1 |SZ=}} in {{math|term= R |SZ=}} keine Quadratwurzel
{{
Zusatz/Klammer
|text=und auch nicht multipliziert mit einer Einheit|
|ISZ=|ESZ=
}}
besitzt, ist {{math|term= {{idealp|}} |SZ=}} kein Hauptideal. Dieses Ideal ist eine algebraische Realisierung des Möbiusbandes
{{
Zusatz/Klammer
|text=ein Ideal definiert eine invertierbare Garbe und ein Geradenbündel; das Möbiusband ist das nichttriviale Geradenbündel auf dem Einheitskreis|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wir betrachten den
{{
Definitionslink
|Ringhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display/druckelementzeile
|name=
| R {{=|}} \R[X,Y]/ {{makl| X^2+Y^2-1 |}} | S {{=|}} \R[U,V]/ {{makl| U^2+V^2-1 |}}
| (X,Y ) | {{makl| U^2-V^2,2UV |}}
|SZ=,
}}
des Ringes in sich
{{
Zusatz/Klammer
|text=wir schreiben rechts {{math|term= S |SZ=,}} um die unterschiedlichen Rollen zu betonen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display/druckalign
| X^2+Y^2
|| {{makl| U^2-V^2 |}}^2 + {{makl| 2UV |}}^2
|| U^4 -2U^2 V^2 +V^4 +4U^2V^2
|| U^4 +2U^2V^2+V^4
|| {{makl| U^2+V^2 |}}^2
|| 1
|SZ=
}}
ist dies wohldefiniert
{{
Zusatz/Klammer
|text=es handelt sich um die komplexe Quadrierung eingeschränkt auf den Einheitskreis|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es handelt sich um eine
{{
Definitionslink
|ganze Ringerweiterung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Das
{{
Definitionslink
|Erweiterungsideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zu {{mathl|term= (X,Y-1) |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{makl| U^2-V^2,2UV-1 |}}
|| {{makl| 1-2 V^2, 2UV-1 |}}
|| (U-V)
||
||
|SZ=,
}}
also ein Hauptideal. Dies beruht auf
{{
Relationskette/display
| U^2-V^2
|| (U+V) (U-V)
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| 2UV -1
|| 2UV - U^2-V^2
|| (V-U) (U-V)
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| U-V
|| V {{makl| U^2-V^2 |}} - U {{makl| 2UV -1 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Idealtheorie in Dedekindbereichen
|Kategorie2=Theorie der komplexen Quadratabbildung
|Kategorie3=
|Objektkategorie2=Der Einheitskreis
|Objektkategorie=Das Möbiusband
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gttuhaw8rzjbwtbj5xbjnwdmq1zthe8
Fünfter Kreisteilungsring/Kleine Primzahl/Zerlegungsverhalten/Beispiel
0
127173
1099901
1085385
2026-06-17T06:47:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099901
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text= {{Bildskip|}}
{{
inputbild
|Kreisteilungskoerper5zerlegung|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Das exemplarische Zerlegungsverhalten im fünften Kreisteilungsring umd im quadratischen Zahlbereich zu {{math|term= \sqrt{5} |SZ=.}}
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
Es sei
{{
Relationskette
| R
|| \Z[X]/ {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
|| \Z[x]
||
||
|SZ=
}}
der fünfte
{{
Definitionslink
|Kreisteilungsring|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Wir verwenden den Zwischenring
{{
Zusatz/Klammer
|text=
vergleiche
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Kreisteilungskörper/Q/5/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align
| \Z
| \subseteq | \Z[ \sqrt{5} ]
| \subseteq | \Z[W]/ {{makl| W^2-W-1 |}}
|| S
| \subseteq | \Z[X]/ {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
|| S [X]/ {{makl| X^2+XW+1 |}}
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| w
|| {{op:Bruch|v+1| 2}}
|| x^3+x^2+1
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| v^2
|| 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir beschreiben exemplarisch das Verhalten von Primzahlen in diesem Zahlbereich. Zu einer Primzahl {{math|term= p |SZ=}} kommen als Restekörper der Primideale in {{math|term= R |SZ=}} oberhalb von {{math|term= (p) |SZ=}} nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereiche/Restklassenbildung nach Primzahl/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nur die Körper {{mathl|term= {{op:Zmod| p |}}, {{op:Endlicher Körper|p^2|}}, {{op:Endlicher Körper|p^3|}} , {{op:Endlicher Körper|p^4|}} |SZ=}} in Frage
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Möglichkeit {{mathl|term= {{op:Endlicher Körper|p^3|}} |SZ=}} werden wir gleich ausschließen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
und zwar muss es in den Restekörpern fünf Einheitswurzeln
{{
Zusatz/Klammer
|text=über {{math|term= (5) |SZ=}} fallen die zusammen|
|ISZ=|ESZ=
}}
geben. Wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endlicher Körper/Einheitengruppe ist zyklisch/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist dies für {{mathl|term= {{op:Endlicher Körper|p^e|}} |SZ=}} genau dann der Fall, wenn {{math|term= p^e-1 |SZ=}} ein Vielfaches von {{math|term= 5 |SZ=}} ist. Daraus ergeben sich die Möglichkeiten
{{
Relationskette
| e
|| 1,2,4
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir geben Beispiele für typisches Zerlegungsverhalten.
Es sei
{{
Relationskette
| p
|| 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist {{mathl|term= S/2S |SZ=}} ein Körper mit vier Elementen und es ist {{math|term= R/2R |SZ=}} ein Körper mit {{math|term= 16 |SZ=}} Elementen.
Es sei
{{
Relationskette
| p
|| 5
||
||
||
|SZ=.
}}
Hier ist über {{mathl|term= {{op:Zmod| 5 |}} |SZ=}}
{{
Relationskette/display
| (X-1) {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
|| X^5-1
|| (X-1)^5
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette
| X^4+X^3+X^2+X+1
|| (X-1)^4
||
||
||
|SZ=.
}}
Es gibt also nur ein Primideal oberhalb von {{math|term= (5) |SZ=}} und dessen Restklassenkörper ist {{mathl|term= {{op:Zmod| 5 |}} |SZ=,}} was auch von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsring/Primzahl/Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
her klar ist.
Bei
{{
Relationskette
| p
|| 11
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{mathl|term= 1,3,4,5,9 |SZ=}} fünfte Einheitswurzeln und das Kreisteilungspolynom hat die Zerlegung
{{
Relationskette/display
| X^4+X^3+X^2+X+1
|| (X-3)(X+2)(X-4)(X-5)
||
||
|SZ=.
}}
Oberhalb von {{math|term= (11) |SZ=}} liegen in {{math|term= {{op:Spek| R |}} |SZ=}} vier Primideale, alle mit dem Restekörper {{math|term= {{op:Zmod| 11|}} |SZ=.}} Dabei liegen
{{
mathkor|term1=
(X-3)
|und|term2=
(X-4)
|SZ=
}}
über {{mathl|term= (W-4) |SZ=}} und
{{
mathkor|term1=
(X+2)
|und|term2=
(X-5)
|SZ=
}}
über {{mathl|term= (W-8) |SZ=}} in {{math|term= S |SZ=.}}
Bei
{{
Relationskette
| p
|| 19
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| 9^2
|| 5
|| 10^2
||
||
|SZ=,
}}
in {{math|term= S |SZ=}} gibt es somit zwei Primideale oberhalb von {{math|term= (19) |SZ=,}} beide mit dem Restekörper {{mathl|term= {{op:Zmod| 19|}} |SZ=.}} In {{mathl|term= {{op:Zmod| 19|}} |SZ= }} gibt es aber keine fünfte Einheitswurzeln, deshalb liegen oberhalb von {{math|term= (19) |SZ=}} in {{math|term= R |SZ=}} zwei Primideale, beide mit dem Restekörper {{mathl|term= {{op:Endlicher Körper| 361|}} |SZ=.}} Über {{math|term= (19) |SZ=}} liegt die Faktorzerlegung
{{
Relationskette/display/handlinks
| X^4+X^3+X^2+X+1
|| {{makl| X^2 +5 X+1 |}} {{makl| X^2 +15 X+1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
vor.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kreisteilungsringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der fünfte Kreisteilungsring
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
rcx1nfta5oy3zqbuf42txqoam2wfs0v
Kreisteilungsring/p/Kähler-Differential/Beispiel
0
127911
1099994
1093554
2026-06-17T07:02:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099994
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= p |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|Primzahl|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= R |SZ=}} der {{math|term= p |SZ=-}}te
{{
Definitionslink
|Kreisteilungsring|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette/display
| R
|| \Z[X]/ {{makl| X^{p-1}+X^{p-2} {{plusdots|}} X^2+X+1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsring/Primzahl/Charakterisierung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der
{{
Definitionslink
|Modul der Kähler-Differentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/align/drucklinks/teile
| {{op:Kählermodul| R | \Z }}
| \cong| R/ {{makl| (p-1) X^{p-2}+(p-2)X^{p-2} {{plusdots|}} 3X^2 +2X+1 |}}
| \cong|\Z[X]/ \left( X^{p-1}+X^{p-2} {{plusdots|}} X^2+X+1, | 5teil2= (p-1) X^{p-2} +(p-2)X^{p-3} {{plusdots|}} 3X^2 +2X+1 \right)
||
||
|SZ=.
}}
Das beschreibende Ideal ist auf den ersten Blick schwer zu durchschauen. Da {{mathl|term= X^p-1 |SZ=}} zum Ideal des Kreisteilungsringes gehört, gehört auch die Ableitung zum beschreibenden Ideal des Kählermoduls. Es ist ja
{{
Relationskette/display
| X^p-1
|| (X-1) {{makl| X^{p-1}+X^{p-2} {{plusdots|}} X^2+X+1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und somit
{{
Relationskette/align/drucklinks/teile
| pX^{p-1} dX
|| d {{makl| X^p-1 |}}
|| d {{makl| (X-1) {{makl| X^{p-1}+X^{p-2} {{plusdots|}} X^2+X+1 |}} |}}
|| {{makl| X^{p-1}+X^{p-2} {{plusdots|}} X^2+X+1 |}} dX | 7teil2= + (X-1) {{makl| (p-1) X^{p-2}+(p-2)X^{p-3} {{plusdots|}} 3X^2 +2X+1 |}} dX
||
||
|SZ=.
}}
Damit ist insbesondere
{{
Relationskette/display
| pdX
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
in {{mathl|term= {{op:Kählermodul| R| \Z }} |SZ=,}} da ja {{math|term= X |SZ=}} eine Einheit ist. Somit ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=hier bezeichnet {{math|term= R_p |SZ=}} die Nenneraufnahme an {{math|term= p |SZ=,}} nicht den {{math|term= p |SZ=-}}ten Kreisteilungsring|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul| R_p | \Z_p }}
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
d.h. der Kählermodul ist eingeschränkt auf die offene Menge {{mathl|term= D(p) |SZ=}} der Nullmodul. Ferner ist der Kählermodul ein {{mathl|term= R/pR |SZ=-}}Modul und insbesondere ein {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=-}}Modul. Daher und wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kählermodul/Basiswechsel/Endlich erzeugt/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul| R | \Z}}
|| {{op:Kählermodul| R | \Z}} {{tensor|\Z}} {{op:Zmod| p |}}
|| {{op:Kählermodul| R/pR | {{op:Zmod| p |}} }}
||
||
|SZ=.
}}
Da der
{{
Definitionslink
|Faserring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
über {{math|term= p |SZ=}} die Form
{{
Relationskette/display
| R/ pR
|| {{op:Zmod| p |}}[X]/ {{makl| (X-1)^{p-1} |}}
|| {{op:Zmod| p |}}[Y]/ {{makl| Y^{p-1} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt, ist wegen
{{
Relationskette
| {{makl| Y^{p-1} |}}'
|| -Y^{p-2}
||
||
||
|SZ=
}}
insgesamt
{{
Relationskette/display
| {{op:Kählermodul| R | \Z}}
|| {{op:Kählermodul| {{op:Zmod| p |}}[Y]/ {{makl| Y^{p-1} |}} | {{op:Zmod| p |}} }}
| \cong| {{op:Zmod| p |}}[Y]/ {{makl| Y^{p-2} |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist ein freier {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=-}}Modul mit der
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{math|term= X |SZ=}} geschriebenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Definitionslink
|Basis|
|Kontext=Modul|
|SZ=
}}
{{math/druckdisplay|term= dX, XdX {{kommadots|}} X^{p-3} dX |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=also vom
{{
Definitionslink
|Rang|
|Kontext=freier Modul|
|SZ=
}}
{{math|term= p-2 |SZ=}}|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale für Kreisteilungsringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9mz9b51sfgz3xk0u8sja1qmmhns8wah
Kreisteilungsring/5/Faktorialitätsschranke/Beispiel
0
128180
1099993
1085108
2026-06-17T07:02:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099993
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wollen zeigen, dass der fünfte
{{
Definitionslink
|Kreisteilungsring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|R_5
|| \Z[X]/ {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|faktoriell|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist. Es gibt vier komplexe Einbettungen und die
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
ist
{{
Faktlink
|Präwort=nach||Faktseitenname=
Kreisteilungskörper/Primzahl/Einheitswurzel/Diskriminante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{math|term= \pm 125 |SZ=.}} Wegen
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch(| 2 | \pi}}^2 \sqrt{125}
| < | 5
||
||
||
|SZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Kriterium für faktoriell/Primzahlen unterhalb von Normschranke haben Primfaktorzerlegung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nur zu überprüfen, ob die Primzahlen
{{
Relationskette
|p
|| 2,3
||
||
||
|SZ=
}}
in {{math|term= R_5 |SZ=}} eine Primfaktorzerlegung besitzen. Da {{mathl|term= {{op:Zmod| 2 |}} [X]/ {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}} |SZ=}} und {{mathl|term= {{op:Zmod| 3 |}} [X]/ {{makl| X^4+X^3+X^2+X+1 |}} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsring/n/Unverzweigte Primzahl/Zerlegungsverhalten/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=,
}}
sind
{{
mathkor|term1=
2
|und|term2=
3
|SZ=
}}
sogar Primelemente in {{math|term= R_5 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kreisteilungsringe
|Kategorie2=Theorie der Divisorenklassengruppe (Zahlbereich)
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der fünfte Kreisteilungsring
|Stichwort=
|Punkte=
|Lösung=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
sn6fvjbpl2cjfyo4y2h01tgt39uigll
Kreisteilungsring/Zerlegungsgruppe/Frobenius/Bemerkung
0
128201
1100625
1096433
2026-06-17T10:37:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100625
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungskörper/Galois/Beschreibung der Gruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
in Verbindung mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Integritätsbereich/Quotientenkörper/Galoiserweiterung/Ganzer Abschluss/Fixring/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsring/Charakterisierung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
operiert die
{{
Definitionslink
|Galoisgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| {{op:Galoisgruppe| K_n | \Q }}
| \cong| {{op:Einheiten(| {{op:Zmod| n |}} |}}
||
||
|SZ=
}}
auf dem {{math|term= n |SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|Kreisteilungsring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| R_n
|| \Z[X]/ {{makl| {{op:Kreisteilungspolynom| n |}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
derart, dass
{{
Relationskette
| a
| \in | {{op:Einheiten(| {{op:Zmod| n |}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
durch die Substitution {{mathl|term= X \mapsto X^a |SZ=}} wirkt. Es sei {{math|term= q |SZ=}} eine Primzahl, die kein Teiler von {{math|term= n |SZ=}} sei, und es sei {{math|term= {{idealq|}} |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Primideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
oberhalb von {{mathl|term= (q) |SZ=.}} Das Element {{math|term= q |SZ=}} gehört zur Einheitengruppe {{mathl|term= {{op:Einheiten(| {{op:Zmod| n |}} |}} |SZ=,}} seine Ordnung sei {{math|term= f |SZ=,}} vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsring/n/Unverzweigte Primzahl/Zerlegungsverhalten/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Zu {{math|term= q |SZ=}} gehört der Automorphismus {{math|term= \psi |SZ=}} von {{math|term= R_n |SZ=,}} der {{math|term= X |SZ=}} auf die {{math|term= q |SZ=-}}te Potenz von {{math|term= X |SZ=}} abbildet, wobei dies nur von der Restklasse von {{math|term= q |SZ=}} modulo {{math|term= n |SZ=}} abhängt. Dieser stimmt auf dem
{{
Definitionslink
|Faserring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= R_n/ (q) R_n |SZ=}} der Charakteristik {{math|term= q |SZ=}} mit dem
{{
Definitionslink
|Frobeniushomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
überein, da er auf einem Erzeuger damit übereinstimmt und da der Frobenius auf {{mathl|term= {{op:Zmod| q |}} |SZ=}} die Identität ist. Daher gilt
{{
Relationskette
| \psi ( {{idealq}} )
|| {{idealq|}}
||
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Frobeniushomomorphismus/Spektrumsabbildung/Homöomorphismus/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
und {{math|term= \psi |SZ=}} gehört zur
{{
Definitionslink
|Zerlegungsgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Zerlegungsgruppe| G | {{idealq}} }} |SZ=.}} Da {{math|term= q |SZ=}} die Ordnung {{math|term= f |SZ=}} besitzt, und die Zerlegungsgruppe nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Zerlegungsgruppe/Einfache Eigenschaften/Fakt
|Nr=4
|SZ=
}}
{{math|term= f |SZ=}} Elemente besitzt, wird die Zerlegungsgruppe von diesem Element erzeugt. Da {{math|term= \psi |SZ=}} auf dem Faserring den Frobenius induziert, gilt dies auch auf dessen Restekörpern. Somit wird unter der in
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Zerlegungsgruppe/Restekörper/Einfache Eigenschaften/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}}
beschriebenen natürlichen Korrespondenz zwischen der Zerlegungsgruppe und der Galoisgruppe der Restekörpererweiterungen die Substitution {{mathl|term= X \mapsto X^q |SZ=}} auf den Frobenius abgebildet. Damit ist insbesondere zu jeder Primzahl {{math|term= q |SZ=}} das Frobenius-Element
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Zahlbereich/Galoiserweiterung/Artinsymbol/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}|
|ISZ=|ESZ=
}}
im Fall von Kreisteilungsringen explizit gegeben.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Galoistheorie für Kreisteilungsringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qs7x276ss8es57nukh6tdwoy55105tq
Standardgitter/R^2/Andere Basis/Beispiel
0
128251
1100320
1038183
2026-06-17T07:56:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100320
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Das
{{
Definitionslink
|Standardgitter|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \Gamma|SZ=}} im {{math|term= \R^2 |SZ=}} wird durch die
{{
Definitionslink
|Standardbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= e_1,e_2 |SZ=}} erzeugt, aber auch durch die beiden Vektoren
{{
mathkor|term1=
{{op:Spaltenvektor| 3 | 1}}
|und|term2=
{{op:Spaltenvektor| 2 | 1}}
|SZ=,
}}
siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gitter/Basis/Übergang/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gitter
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2zdd5a8vh7r07c7kesf9vwqkpg2kj2e
Zahlbereich/Gitter-Einbettung/Diskriminante und Grundmasche/Reell-quadratischer Fall/Beispiel
0
128365
1100419
1085551
2026-06-17T08:12:49Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100419
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|D
| > | 2
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|quadratfrei|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= A_D|SZ=}} der zugehörige
{{
Definitionslink
|reell-quadratische Zahlbereich|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Es gibt also zwei reelle Einbettungen und somit ist
{{
Relationskette
|s
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Zur
{{
Definitionslink
|Ganzheitsbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= 1, \sqrt{D} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 2,3 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. {{mathl|term= 1, {{op:Bruch| 1+ \sqrt{D}| 2}} |SZ=}} bei
{{
Relationskette
|D
|| 1 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
gehört wie in
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Quadratischer Zahlbereich/Reell/Gitter-Einbettung/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
berechnet die
{{
Definitionslink
|reelle Ganzheitsmatrix|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | \sqrt{ D }| 1 | - \sqrt{ D } }}
|SZ=
}}
bzw.
{{
Math/display|term=
{{op:Matrix22| 1 | {{op:Bruch| 1 + \sqrt{ D }| 2}} | 1 | {{op:Bruch| 1 - \sqrt{ D }| 2}} }}
|SZ=
}}
Deren Determinante ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 1 | \sqrt{ D }| 1 | - \sqrt{ D } }} |}}
|| - 2 \sqrt{ D }
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| {{op:Determinante| {{op:Matrix22| 1 | {{op:Bruch| 1 + \sqrt{ D }| 2}} | 1 | {{op:Bruch| 1 - \sqrt{ D }| 2}} }} |}}
|| {{op:Bruch| 1 - \sqrt{ D }| 2}} - {{op:Bruch| 1 + \sqrt{ D }| 2}}
|| - \sqrt{ D }
||
||
|SZ=.
}}
Die
{{
Definitionslink
|Diskriminante|
|Kontext=Zahlbereich|
|SZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Diskriminante/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 4D|SZ=}} bzw. {{math|term= D |SZ=.}} In beiden Fällen erhält man also {{{zusatz1|}}} eine direkte Bestätigung von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Gitter-Einbettung/Diskriminante und Grundmasche/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Gittertheorie für quadratische Zahlbereiche
|Kategorie2=Theorie der reell-quadratischen Zahlbereiche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hv77p7zq4dtz4znm5lktddpna4vlk4f
Zahlkörper/Automorphismus/Exponentielle Unabhängigkeit/Bemerkung
0
128492
1100712
1036183
2026-06-17T10:51:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100712
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zu einem
{{
Definitionslink
|Körperautomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= \varphi|SZ=}} der Ordnung
{{
Relationskette
|k
|\neq | 1,2
||
||
||
|SZ=
}}
auf einer
{{
Definitionslink
|endlichen Körpererweiterung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|\Q
| \subseteq | K
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer reellen Einbettung
{{
Relationskette
|K
| \subseteq |\R
||
||
||
|SZ=
}}
und einem Element
{{
Relationskette
|\alpha
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
|\varphi(\alpha)
|\neq| \pm \alpha
||
||
||
|SZ=
}}
sind
{{
mathkor|term1=
\alpha
|und|term2=
\varphi(\alpha)
|SZ=
}}
exponentiell unabhängig, d.h. es besteht keine Relation der Form
{{
Relationskette/display
| \alpha^m
|| \varphi(\alpha)^n
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|(m,n)
|\neq| (0,0)
||
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Relationskette/display
| \varphi(\alpha)
|| \alpha^q
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem positiven rationalen Exponenten
{{
Relationskette
|q
|| {{op:Bruch| m |n}}
||
||
||
|SZ=
}}
folgt ja
{{
Relationskette/display
|\alpha
|| \varphi^k (\alpha)
|| \alpha^{q^k}
||
||
||
|SZ=,
}}
woraus sich wegen der reellen Einbettung
{{
Relationskette
|q^k
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
ergibt, was ausgeschlossen ist. Daher sind auch die Logarithmen der Beträge von
{{
mathkor|term1=
\alpha
|und|term2=
\varphi(\alpha)
|SZ=
}}
linear unabhängig über {{math|term= \Q|SZ=.}} Wenn die Einheitengruppe den Rang {{math|term= 1 |SZ=}} besitzt, so muss bei rein reellen Erweiterungen zwischen den Einheiten
{{
mathkor|term1=
\alpha
|und|term2=
\varphi(\alpha)
|SZ=
}}
bis auf das Vorzeichen eine exponentielle Relation bestehen. Im reell-quadratischen Fall sind in der Tat für eine Einheit {{mathl|term= a+b \sqrt{D} |SZ=}} wegen
{{
Relationskette/display
|(a+b \sqrt{D})(a-b \sqrt{D})
|| a^2 -b^2D
|| \pm 1
||
||
|SZ=
}}
die beiden zueinander konjugierten Elemente auch bis eventuell auf das Vorzeichen zueinander invers.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Einheiten in Zahlbereichen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
efvqxmq56fuxv0fp0ouob4xrnylvahm
Klimawandel im Schwabenland: Entwicklung der Temperaturen in Bayern und Baden-Württemberg
0
128759
1099659
998191
2026-06-16T14:33:23Z
~2026-35307-36
41654
1099659
wikitext
text/x-wiki
Das Schwabenland zählt zu den Gebieten der Erde, die besonders stark von der globalen Erwärmung betroffen sind. Über Jahrhunderte hinweg war das Schwabenland von einem Klima mit schneereichen Wintern, wechselhaften und kühlen Frühlingen, mäßig warmen Sommern und kühlen, eher nassen Herbsten geprägt. Das Schwabenland besteht aus Baden-Württemberg und einem kleineren Teil des angrenzenden Bayerns. Mit dem Aufkommen von Automobilen der damaligen Daimler-Benz-AG stiegen die Temperaturen rasch an. Insbesondere in den letzten 10 Jahren gab es ungewöhnlich viele Mildwinter. Außerdem entwickelten sich "Supersommer" mit über Wochen hinweg mediterranen Temperaturverhältnissen und Temperaturen über 35 °C in weiten Teilen des Landes. Die Gründe sind insbesondere die Automobilindustrie, so wurde die Industrie im Schwabenland vom Daimler-Konzern geprägt, der zahlreiche Fabriken im Schwabenland ansiedelte. Der Klimawandel setzte im Schwabenland allmählich ab 1910 ein. Schon im Verlauf der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte eine Erwärmung um etwa 0,5 °C beobachtet werden, in den 1960er-Jahren fiel das Temperaturniveau aber fast wieder auf das Niveau des 19. Jahrhunderts. Danach setzte aber bald der Klimawandel mit Macht ein, und die Jahre zwischen 2011 und 2020 waren das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Zwischen 2007 und 2020 wurde eine Häufung extrem warmer, sonniger und trockener Aprilmonate beobachtet. Die Maie waren insbesondere in den Nullerjahren sehr warm, während die Zehnerjahre trotz des Rekords von 2018 mehrere kühle Maie bereithielten. Während es in den 1990er Jahren neben sehr heißen Sommern auch kühle und verregnete Sommer gab, überwogen nach 2000 überdurchschnittlich warme, häufig auch zu trockene Sommer. Die Sommer 2003, 2006, 2015 sowie mit Abstrichen auch 2018 und 2022 traten als "Supersommer" mit wochenlang anhaltender Hitze und Dürre hervor. Im Jahr 2018 waren zusätzlich die Monate April und September ungewöhnlich warm, sodass das gesamte Sommerhalbjahr noch wärmer ausfiel als 2003. Der Februar galt lange als der Monat, der im Schwabenland am wenigsten vom Klimawandel betroffen war, weil es auch in neuerer Zeit sehr kalte Vertreter gab und der Februar auch im vorindustriellen Zeitalter nicht selten Frühlingswetter hervorgebracht hatte. In den letzten Jahren ab 2019 häuften sich allerdings ungewöhnlich warme Februarmonate, stattdessen traten andere Monate hervor, die überraschend zu kalt ausfielen. Der März 2013 war ein klimatologischer Ausreißer, weil er ungewöhnliche Kälte brachte. Das Jahr 2021 fiel durch die ungewöhnlich kalten Monate April und Mai auf, auch der August 2021 war zu kalt. Der April 2022 fiel durch einen ungewöhnlichen Kälteeinbruch in der ersten Monatsdekade auf, an vielen Orten im Schwabenland wurde am 2. April der erste April-Eistag seit dem April 1986 gemessen, obwohl sich das Klima zwischen 1986 und 2022 deutlich erwärmt hat. Die zweite und die dritte Aprildekade präsentierten sich dagegen freundlich und überdurchschnittlich warm, sodass der Kälteeinbruch am Anfang des Monats kompensiert wurde und der April 2022 am Ende geringfügig wärmer ausfiel als ein durchschnittlicher April im Zeitraum von 1950 bis 1999. Nach drei eher kühlen Maien in Folge fiel der Mai 2022 wieder sehr warm aus und brachte die erste Hitzewelle des Jahres 2022.
== Berechnung des schwäbischen Klimamittels ==
Für ein Gebietsmittel für das Schwabenland wird ein Mittelwert aus allen Werten der jeweiligen Wetterstationen gebildet. Dafür werden häufig auch die "Mannheimer Stunden" verwendet. Es lässt sich ein seit Jahrzehnten andauernder Trend der Erwärmung feststellen, die allerdings in den Frühlingsmonaten schwächer ausgeprägt ist als in den anderen Jahreszeiten.
== Schneedecke im Schwabenland ==
Im Zeitraum von 1950 bis 1999 konnte in tiefer gelegenen Städten in den Wintermonaten mit durchschnittlich 20 bis 21 Schneedeckentagen gerechnet werden. Diese Zahl hat sich mittlerweile auf 5 bis 6 Tage reduziert. Im Bergland konnte in den letzten Jahren häufig in den "klassischen Wintermonaten" Dezember bis Februar nur noch mit einem halben Monat unter einer Schneedecke gerechnet werden, statt wie früher mit 30-31 Tagen.
== Typische Klimawandeljahre im Schwabenland ==
Typische Klimawandeljahre waren die Jahre 2018, 2020 und 2022. Sie kennzeichnen sich durch Dürremonate, viele milde Phasen im Winter und in den anderen Jahreszeiten. Auch das Jahr 2023 kann im Schwabenland als typisches Klimawandeljahr angesehen werden.
== Gründe für die ungewöhnlich starke Erwärmung im Schwabenland ==
Die Ursache, warum das Schwabenland stärker vom Klimawandel betroffen ist, als vergleichbar große andere Regionen, liegt auf der Hand: In Stuttgart befindet sich der Sitz der Daimler-AG und in der näheren Umgebung von Stuttgart gibt es zahlreiche Fabriken, die von der Daimler-AG oder seinen Zulieferer-Unternehmen betrieben werden. So werden regelmäßig Chemikalien in die Abwässer des Neckars zwischen Plochingen und Ludwigsburg geleitet. Weitere Gründe sind die topographischen Eigenschaften, wie das Wechselspiel von Bergen und Kesseln, die die starke Erwärmung begünstigen.
== Mögliche Gegenmaßnahmen ==
Zum einen müsste, um den Klimawandel zu begrenzen, so schnell wie möglich auf Fahrzeuge mit fossilem Antrieb weitestgehend verzichtet werden. Bisher lässt sich noch keine ausreichende Bereitschaft in der Region erkennen, diesen Schritt zu gehen. So sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Schwabenland immer noch die mit Abstand beliebtesten Fortbewegungsmittel. Zum anderen wäre ein Abriss des Stuttgarter Flughafens ein zielführendes Mittel, um die Klimaerwärmung im Schwabenland zu reduzieren. Auch hierfür fehlt es an Bereitschaft in der Bevölkerung im Großraum Stuttgart. So gibt es in der Region nicht wenige Klimaskeptiker, die den menschlichen Einfluss aus dem Klimawandel leugnen oder mit vermeintlichen Erinnerungen etwa an warmes Wetter im März vor über 50 Jahren kleinreden. Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen der Landesregierung Baden-Württemberg reicht nach Ansicht vieler renommierter Klimaforscher nicht aus, um die Erwärmung im Schwabenland auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.
== Annomalitäten ==
=== 2023 ===
Der September und Oktober waren im Schwabenland außergewöhnlich warm, nachdem schon der Sommer heiß gewesen ist.
=== 2022 ===
Der Oktober war extrem warm, insbesondere in der zweiten Monatshälfte.
== Fazit ==
Das Schwabenland erwärmt sich schneller als andere, vergleichbar große Regionen, weswegen eine schnelle Reduktion von Abgasemissionen erforderlich ist. Andernfalls wäre mit einer Erwärmung von drei bis sechs Grad bis zum Beginn des nächsten Jahrhunderts zu rechnen. Dies kann dazu führen, dass die im Schwabenland heimischen Tierarten dem Selektionsdruck nicht gewachsen sind und es zum Massensterben zahlreicher Tierarten kommt. Ob die Ansiedelung anderer Tierarten aus wärmeren Gefilden die Folgen für das Ökosystem aufwiegen kann, ist ungewiss bzw. eher unwahrscheinlich. Bislang ist allerdings die Bereitschaft im Schwabenland, auf fossile Brennstoffe zu verzichten, eher gering.
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text/x-wiki
Das Schwabenland zählt zu den Gebieten der Erde, die besonders stark von der globalen Erwärmung betroffen sind. Über Jahrhunderte hinweg war das Schwabenland von einem Klima mit schneereichen Wintern, wechselhaften und kühlen Frühlingen, mäßig warmen Sommern und kühlen, eher nassen Herbsten geprägt. Das Schwabenland besteht aus Baden-Württemberg und einem kleineren Teil des angrenzenden Bayerns. Mit dem Aufkommen von Automobilen der damaligen Daimler-Benz-AG stiegen die Temperaturen rasch an. Insbesondere in den letzten 10 Jahren gab es ungewöhnlich viele Mildwinter. Außerdem entwickelten sich "Supersommer" mit über Wochen hinweg mediterranen Temperaturverhältnissen und Temperaturen über 35 °C in weiten Teilen des Landes. Die Gründe sind insbesondere die Automobilindustrie, so wurde die Industrie im Schwabenland vom Daimler-Konzern geprägt, der zahlreiche Fabriken im Schwabenland ansiedelte. Der Klimawandel setzte im Schwabenland allmählich ab 1910 ein. Schon im Verlauf der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte eine Erwärmung um etwa 0,5 °C beobachtet werden, in den 1960er-Jahren fiel das Temperaturniveau aber fast wieder auf das Niveau des 19. Jahrhunderts. Danach setzte aber bald der Klimawandel mit Macht ein, und die Jahre zwischen 2011 und 2020 waren das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Zwischen 2007 und 2020 wurde eine Häufung extrem warmer, sonniger und trockener Aprilmonate beobachtet. Die Maie waren insbesondere in den Nullerjahren sehr warm, während die Zehnerjahre trotz des Rekords von 2018 mehrere kühle Maie bereithielten. Während es in den 1990er Jahren neben sehr heißen Sommern auch kühle und verregnete Sommer gab, überwogen nach 2000 überdurchschnittlich warme, häufig auch zu trockene Sommer. Die Sommer 2003, 2006, 2015 sowie mit Abstrichen auch 2018 und 2022 traten als "Supersommer" mit wochenlang anhaltender Hitze und Dürre hervor. Im Jahr 2018 waren zusätzlich die Monate April und September ungewöhnlich warm, sodass das gesamte Sommerhalbjahr noch wärmer ausfiel als 2003. Der Februar galt lange als der Monat, der im Schwabenland am wenigsten vom Klimawandel betroffen war, weil es auch in neuerer Zeit sehr kalte Vertreter gab und der Februar auch im vorindustriellen Zeitalter nicht selten Frühlingswetter hervorgebracht hatte. In den letzten Jahren ab 2019 häuften sich allerdings ungewöhnlich warme Februarmonate, stattdessen traten andere Monate hervor, die überraschend zu kalt ausfielen. Der März 2013 war ein klimatologischer Ausreißer, weil er ungewöhnliche Kälte brachte. Das Jahr 2021 fiel durch die ungewöhnlich kalten Monate April und Mai auf, auch der August 2021 war zu kalt. Der April 2022 fiel durch einen ungewöhnlichen Kälteeinbruch in der ersten Monatsdekade auf, an vielen Orten im Schwabenland wurde am 2. April der erste April-Eistag seit dem April 1986 gemessen, obwohl sich das Klima zwischen 1986 und 2022 deutlich erwärmt hat. Die zweite und die dritte Aprildekade präsentierten sich dagegen freundlich und überdurchschnittlich warm, sodass der Kälteeinbruch am Anfang des Monats kompensiert wurde und der April 2022 am Ende geringfügig wärmer ausfiel als ein durchschnittlicher April im Zeitraum von 1950 bis 1999. Nach drei eher kühlen Maien in Folge fiel der Mai 2022 wieder sehr warm aus und brachte die erste Hitzewelle des Jahres 2022.
== Berechnung des schwäbischen Klimamittels ==
Für ein Gebietsmittel für das Schwabenland wird ein Mittelwert aus allen Werten der jeweiligen Wetterstationen gebildet. Dafür werden häufig auch die "Mannheimer Stunden" verwendet. Es lässt sich ein seit Jahrzehnten andauernder Trend der Erwärmung feststellen, die allerdings in den Frühlingsmonaten schwächer ausgeprägt ist als in den anderen Jahreszeiten.
== Schneedecke im Schwabenland ==
Im Zeitraum von 1950 bis 1999 konnte in tiefer gelegenen Städten in den Wintermonaten mit durchschnittlich 20 bis 21 Schneedeckentagen gerechnet werden. Diese Zahl hat sich mittlerweile auf 5 bis 6 Tage reduziert. Im Bergland konnte in den letzten Jahren häufig in den "klassischen Wintermonaten" Dezember bis Februar nur noch mit einem halben Monat unter einer Schneedecke gerechnet werden, statt wie früher mit 30-31 Tagen.
== Typische Klimawandeljahre im Schwabenland ==
Typische Klimawandeljahre waren die Jahre 2018, 2020 und 2022. Sie kennzeichnen sich durch Dürremonate, viele milde Phasen im Winter und in den anderen Jahreszeiten. Auch das Jahr 2023 kann im Schwabenland als typisches Klimawandeljahr angesehen werden.
== Gründe für die ungewöhnlich starke Erwärmung im Schwabenland ==
Die Ursache, warum das Schwabenland stärker vom Klimawandel betroffen ist, als vergleichbar große andere Regionen, liegt auf der Hand: In Stuttgart befindet sich der Sitz der Daimler-AG und in der näheren Umgebung von Stuttgart gibt es zahlreiche Fabriken, die von der Daimler-AG oder seinen Zulieferer-Unternehmen betrieben werden. So werden regelmäßig Chemikalien in die Abwässer des Neckars zwischen Plochingen und Ludwigsburg geleitet. Weitere Gründe sind die topographischen Eigenschaften, wie das Wechselspiel von Bergen und Kesseln, die die starke Erwärmung begünstigen.
== Mögliche Gegenmaßnahmen ==
Zum einen müsste, um den Klimawandel zu begrenzen, so schnell wie möglich auf Fahrzeuge mit fossilem Antrieb weitestgehend verzichtet werden. Bisher lässt sich noch keine ausreichende Bereitschaft in der Region erkennen, diesen Schritt zu gehen. So sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Schwabenland immer noch die mit Abstand beliebtesten Fortbewegungsmittel. Zum anderen wäre ein Abriss des Stuttgarter Flughafens ein zielführendes Mittel, um die Klimaerwärmung im Schwabenland zu reduzieren. Auch hierfür fehlt es an Bereitschaft in der Bevölkerung im Großraum Stuttgart. So gibt es in der Region nicht wenige Klimaskeptiker, die den menschlichen Einfluss aus dem Klimawandel leugnen oder mit vermeintlichen Erinnerungen etwa an warmes Wetter im März vor über 50 Jahren kleinreden. Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen der Landesregierung Baden-Württemberg reicht nach Ansicht vieler renommierter Klimaforscher nicht aus, um die Erwärmung im Schwabenland auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.
== Annomalitäten ==
=== 2023 ===
Der September und Oktober waren im Schwabenland außergewöhnlich warm, nachdem schon der Sommer heiß gewesen ist.
=== 2022 ===
Der Oktober war extrem warm, insbesondere in der zweiten Monatshälfte.
=== 2020 ===
Der Februar war rekordverdächtig warm und teilweise stürmisch.
=== 2018 ===
Die Monate Januar, April und Mai waren historisch warm, auch der Zeitraum Juni-August war deutlich heißer als gewöhnlich.
=== 2015 ===
Die Monate November und Dezember waren ungewöhnlich warm, der Dezember sogar extrem.
=== 2014 ===
Die Monate Januar, Februar, März, April und Oktober fielen deutlich wärmer aus, als erwartet wurde.
== Fazit ==
Das Schwabenland erwärmt sich schneller als andere, vergleichbar große Regionen, weswegen eine schnelle Reduktion von Abgasemissionen erforderlich ist. Andernfalls wäre mit einer Erwärmung von drei bis sechs Grad bis zum Beginn des nächsten Jahrhunderts zu rechnen. Dies kann dazu führen, dass die im Schwabenland heimischen Tierarten dem Selektionsdruck nicht gewachsen sind und es zum Massensterben zahlreicher Tierarten kommt. Ob die Ansiedelung anderer Tierarten aus wärmeren Gefilden die Folgen für das Ökosystem aufwiegen kann, ist ungewiss bzw. eher unwahrscheinlich. Bislang ist allerdings die Bereitschaft im Schwabenland, auf fossile Brennstoffe zu verzichten, eher gering.
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wikitext
text/x-wiki
Das Schwabenland zählt zu den Gebieten der Erde, die besonders stark von der globalen Erwärmung betroffen sind. Über Jahrhunderte hinweg war das Schwabenland von einem Klima mit schneereichen Wintern, wechselhaften und kühlen Frühlingen, mäßig warmen Sommern und kühlen, eher nassen Herbsten geprägt. Das Schwabenland besteht aus Baden-Württemberg und einem kleineren Teil des angrenzenden Bayerns. Mit dem Aufkommen von Automobilen der damaligen Daimler-Benz-AG stiegen die Temperaturen rasch an. Insbesondere in den letzten 10 Jahren gab es ungewöhnlich viele Mildwinter. Außerdem entwickelten sich "Supersommer" mit über Wochen hinweg mediterranen Temperaturverhältnissen und Temperaturen über 35 °C in weiten Teilen des Landes. Die Gründe sind insbesondere die Automobilindustrie, so wurde die Industrie im Schwabenland vom Daimler-Konzern geprägt, der zahlreiche Fabriken im Schwabenland ansiedelte. Der Klimawandel setzte im Schwabenland allmählich ab 1910 ein. Schon im Verlauf der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts konnte eine Erwärmung um etwa 0,5 °C beobachtet werden, in den 1960er-Jahren fiel das Temperaturniveau aber fast wieder auf das Niveau des 19. Jahrhunderts. Danach setzte aber bald der Klimawandel mit Macht ein, und die Jahre zwischen 2011 und 2020 waren das wärmste Jahrzehnt seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Zwischen 2007 und 2020 wurde eine Häufung extrem warmer, sonniger und trockener Aprilmonate beobachtet. Die Maie waren insbesondere in den Nullerjahren sehr warm, während die Zehnerjahre trotz des Rekords von 2018 mehrere kühle Maie bereithielten. Während es in den 1990er Jahren neben sehr heißen Sommern auch kühle und verregnete Sommer gab, überwogen nach 2000 überdurchschnittlich warme, häufig auch zu trockene Sommer. Die Sommer 2003, 2006, 2015 sowie mit Abstrichen auch 2018 und 2022 traten als "Supersommer" mit wochenlang anhaltender Hitze und Dürre hervor. Im Jahr 2018 waren zusätzlich die Monate April und September ungewöhnlich warm, sodass das gesamte Sommerhalbjahr noch wärmer ausfiel als 2003. Der Februar galt lange als der Monat, der im Schwabenland am wenigsten vom Klimawandel betroffen war, weil es auch in neuerer Zeit sehr kalte Vertreter gab und der Februar auch im vorindustriellen Zeitalter nicht selten Frühlingswetter hervorgebracht hatte. In den letzten Jahren ab 2019 häuften sich allerdings ungewöhnlich warme Februarmonate, stattdessen traten andere Monate hervor, die überraschend zu kalt ausfielen. Der März 2013 war ein klimatologischer Ausreißer, weil er ungewöhnliche Kälte brachte. Das Jahr 2021 fiel durch die ungewöhnlich kalten Monate April und Mai auf, auch der August 2021 war zu kalt. Der April 2022 fiel durch einen ungewöhnlichen Kälteeinbruch in der ersten Monatsdekade auf, an vielen Orten im Schwabenland wurde am 2. April der erste April-Eistag seit dem April 1986 gemessen, obwohl sich das Klima zwischen 1986 und 2022 deutlich erwärmt hat. Die zweite und die dritte Aprildekade präsentierten sich dagegen freundlich und überdurchschnittlich warm, sodass der Kälteeinbruch am Anfang des Monats kompensiert wurde und der April 2022 am Ende geringfügig wärmer ausfiel als ein durchschnittlicher April im Zeitraum von 1950 bis 1999. Nach drei eher kühlen Maien in Folge fiel der Mai 2022 wieder sehr warm aus und brachte die erste Hitzewelle des Jahres 2022.
== Berechnung des schwäbischen Klimamittels ==
Für ein Gebietsmittel für das Schwabenland wird ein Mittelwert aus allen Werten der jeweiligen Wetterstationen gebildet. Dafür werden häufig auch die "Mannheimer Stunden" verwendet. Es lässt sich ein seit Jahrzehnten andauernder Trend der Erwärmung feststellen, die allerdings in den Frühlingsmonaten schwächer ausgeprägt ist als in den anderen Jahreszeiten.
== Schneedecke im Schwabenland ==
Im Zeitraum von 1950 bis 1999 konnte in tiefer gelegenen Städten in den Wintermonaten mit durchschnittlich 20 bis 21 Schneedeckentagen gerechnet werden. Diese Zahl hat sich mittlerweile auf 5 bis 6 Tage reduziert. Im Bergland konnte in den letzten Jahren häufig in den "klassischen Wintermonaten" Dezember bis Februar nur noch mit einem halben Monat unter einer Schneedecke gerechnet werden, statt wie früher mit 30-31 Tagen.
== Typische Klimawandeljahre im Schwabenland ==
Typische Klimawandeljahre waren die Jahre 2018, 2020 und 2022. Sie kennzeichnen sich durch Dürremonate, viele milde Phasen im Winter und in den anderen Jahreszeiten. Auch das Jahr 2023 kann im Schwabenland als typisches Klimawandeljahr angesehen werden.
== Gründe für die ungewöhnlich starke Erwärmung im Schwabenland ==
Die Ursache, warum das Schwabenland stärker vom Klimawandel betroffen ist, als vergleichbar große andere Regionen, liegt auf der Hand: In Stuttgart befindet sich der Sitz der Daimler-AG und in der näheren Umgebung von Stuttgart gibt es zahlreiche Fabriken, die von der Daimler-AG oder seinen Zulieferer-Unternehmen betrieben werden. So werden regelmäßig Chemikalien in die Abwässer des Neckars zwischen Plochingen und Ludwigsburg geleitet. Weitere Gründe sind die topographischen Eigenschaften, wie das Wechselspiel von Bergen und Kesseln, die die starke Erwärmung begünstigen.
== Mögliche Gegenmaßnahmen ==
Zum einen müsste, um den Klimawandel zu begrenzen, so schnell wie möglich auf Fahrzeuge mit fossilem Antrieb weitestgehend verzichtet werden. Bisher lässt sich noch keine ausreichende Bereitschaft in der Region erkennen, diesen Schritt zu gehen. So sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Schwabenland immer noch die mit Abstand beliebtesten Fortbewegungsmittel. Zum anderen wäre ein Abriss des Stuttgarter Flughafens ein zielführendes Mittel, um die Klimaerwärmung im Schwabenland zu reduzieren. Auch hierfür fehlt es an Bereitschaft in der Bevölkerung im Großraum Stuttgart. So gibt es in der Region nicht wenige Klimaskeptiker, die den menschlichen Einfluss aus dem Klimawandel leugnen oder mit vermeintlichen Erinnerungen etwa an warmes Wetter im März vor über 50 Jahren kleinreden. Die bisherigen Klimaschutzmaßnahmen der Landesregierung Baden-Württemberg reicht nach Ansicht vieler renommierter Klimaforscher nicht aus, um die Erwärmung im Schwabenland auf ein verträgliches Maß zu begrenzen.
== Annomalitäten ==
=== 2024 ===
Der Februar 2024 ist im Schwabenland außerordentlich warm ausgefallen und es gab kaum Frost. Auch der März war extrem warm.
=== 2023 ===
Der September und Oktober waren im Schwabenland außergewöhnlich warm, nachdem schon der Sommer heiß gewesen ist.
=== 2022 ===
Der Oktober war extrem warm, insbesondere in der zweiten Monatshälfte.
=== 2020 ===
Der Februar war rekordverdächtig warm und teilweise stürmisch.
=== 2018 ===
Die Monate Januar, April und Mai waren historisch warm, auch der Zeitraum Juni-August war deutlich heißer als gewöhnlich.
=== 2015 ===
Die Monate November und Dezember waren ungewöhnlich warm, der Dezember sogar extrem.
=== 2014 ===
Die Monate Januar, Februar, März, April und Oktober fielen deutlich wärmer aus, als erwartet wurde.
== Fazit ==
Das Schwabenland erwärmt sich schneller als andere, vergleichbar große Regionen, weswegen eine schnelle Reduktion von Abgasemissionen erforderlich ist. Andernfalls wäre mit einer Erwärmung von drei bis sechs Grad bis zum Beginn des nächsten Jahrhunderts zu rechnen. Dies kann dazu führen, dass die im Schwabenland heimischen Tierarten dem Selektionsdruck nicht gewachsen sind und es zum Massensterben zahlreicher Tierarten kommt. Ob die Ansiedelung anderer Tierarten aus wärmeren Gefilden die Folgen für das Ökosystem aufwiegen kann, ist ungewiss bzw. eher unwahrscheinlich. Bislang ist allerdings die Bereitschaft im Schwabenland, auf fossile Brennstoffe zu verzichten, eher gering.
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Zahlbereich/3te Wurzel aus q/pm 1 mod 9/Kähler-Differential/Beispiel
0
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1100415
1093708
2026-06-17T08:12:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100415
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| q
|| \pm 1 \mod 9
||
||
||
|SZ=
}}
eine Primzahl und
{{
Relationskette
| R
|| \Z[x,z]
| \subset | \Q[X]/ {{makl| X^3-q |}}
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| z
|| {{op:Bruch| 1+qx+x^2| 3}}
||
||
||
|SZ=
}}
der Ganzheitsring, vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Zahlbereich/Reine kubische Erweiterung/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Der
{{
Definitionslink
|Modul der Kähler-Differentiale|
|Kontext=|
|SZ=
}}
wird als {{math|term= R |SZ=-}}Modul von
{{
mathkor|term1=
dx
|und|term2=
dz
|SZ=
}}
erzeugt. Wir behaupten, dass der Erzeuger {{math|term= dz |SZ=}} überflüssig ist, obwohl er als Algebraerzeuger nicht überflüssig ist. Dabei gilt
{{
Relationskette/display
| 3 dz
|| d3z
|| d {{makl| 1+qx+x^2 |}}
|| qdx +2xdx
|| (q+2x) dx
|SZ=.
}}
Ferner ist unter Verwendung von
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Reine kubische Gleichung/q ist pm 1 mod 9/Quadratische Ausdrücke/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| xdz+zdx
|| dxz
|| d {{makl| {{op:Bruch| 1-q^2| 3}} x+q z |}}
|| {{op:Bruch| 1-q^2| 3}} dx + qd z
||
|SZ=,
}}
woraus wir
{{
Relationskette/display
| (x-q) dz
|| -zdx - {{op:Bruch| 1-q^2| 3}} dx
|| - {{makl| z+ {{op:Bruch| 1-q^2| 3}} |}} dx
||
||
|SZ=
}}
gewinnen. Schließlich ist
{{
Relationskette/display
| 2zdz
|| dz^2
|| d {{makl| {{op:Bruch|q^2-1| 9}} + {{op:Bruch| -q^3-q | 9}} x + {{op:Bruch|q^2+2| 3}} z |}}
|| {{op:Bruch| -q^3-q | 9}} dx + {{op:Bruch|q^2+2| 3}} dz
||
|SZ=,
}}
woraus wir
{{
Relationskette/display
| {{makl| 2z - {{op:Bruch|q^2+2| 3}} |}} dz
|| {{op:Bruch| -q^3-q | 9}} dx
||
||
||
|SZ=
}}
gewinnen. Wir können also verschiedene Vielfache von {{math|term= dz |SZ=}} als Vielfache von {{math|term= dx |SZ=}} ausdrücken. Wir betrachten das von den Vorfaktoren zu {{math|term= dz |SZ=}} erzeugte Ideal in {{math|term= R |SZ=,}} also
{{Math/display|term= {{makl| 3, x-q ,2z - {{op:Bruch|q^2+2| 3}} |}}
|SZ=.}}
Dieses Ideal enthält {{math|term= q^3-q |SZ=}} als Vielfaches von {{mathl|term= x-q |SZ=.}} Im Restklassenring wird also {{math|term= x |SZ=}} zu {{math|term= q |SZ=}} und {{math|term= z |SZ=}} wird zu
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1+qx+x^2| 3}}
|| {{op:Bruch| 1+2q^2 | 3}}
||
||
|SZ=.
}}
Somit enthält das Ideal die Zahlen {{math|term= 3, q^3-q |SZ=}} und
{{
Relationskette/display
| 2 {{op:Bruch| 1+2q^2 | 3}} - {{op:Bruch|q^2+2| 3}}
|| q^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Da
{{
mathkor|term1=
3
|und|term2=
q
|SZ=
}}
teilerfremd sind, enthält es auch die {{math|term= 1 |SZ=}} und somit gibt es auch eine Darstellung von {{math|term= dz |SZ=}} als ein Vielfaches von {{math|term= dx |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Kähler-Differentiale für Zahlbereiche
|Kategorie2=Theorie der reinen kubischen Gleichungen über Z
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
916q5j6rp9gafobvnsgh51l94r6oawg
Kurs:Algebraische Zahlentheorie/1/Klausur
106
129194
1099663
889592
2026-06-16T15:48:10Z
Bocardodarapti
2041
Bocardodarapti verschob die Seite [[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/1/Klausur]] nach [[Kurs:Algebraische Zahlentheorie/1/Klausur]], ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen
688990
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur12
|Algebraische Zahlentheorie/Gemischte Definitionsabfrage/1/Aufgabe|p|||
|Algebraische Zahlentheorie/Gemischte Satzabfrage/1/Aufgabe|p|||
|Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Algebraische Zahlentheorie/Lieblingsbeispiel/Aufgabe|p|||
|Quadratwurzel aus 3/Nicht in Q sqrt(2)/Aufgabe|p|||
|Lokaler Ring/Restklassenring/Einheiten surjektiv/Aufgabe|p|||
|Determinante/6 10 15/Ergänzung/Finde/Aufgabe|p|||
|Zahlbereich/Zwei reine Gleichungen/Norm/Aufgabe|p|||
|Reeller Einheitskreis/Punktideal/Gleiche Klasse/Aufgabe|p|||
|Polynom/X^3+X+1/Verschiedene Primzahlen/Aufgabe|p|||
|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Turm/Zerlegungsgruppe auf Zerlegungsgruppe/Aufgabe|p|||
|Fünfzehnter Kreisteilungsring/Primitive Einheitswurzel + Inverses/Minimalpolynom/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Algebraische Zahlentheorie
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|Datum=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
|opt2={{{opt2|}}}
|pdf=.pdf
}}
rhf1d5rwo7w14kpnovoamjrmsx0itnx
Fermatkubik/4 Variablen/Charakteristik p/Annullation/Beispiel
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1084982
2026-06-17T06:45:28Z
Arbota
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Ersetzung
1099886
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In
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Beispiellink
|Beispielseitenname=
Fermatkubik/4 Variablen/Charakteristik 2/Beispiel
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}}
ist
{{
Relationskette
|X
| \subseteq | {{op:Projektiver Raum| 3 |K}}
||
||
||
|SZ=
}}
direkt eingebettet und ebenso ist die Kohomologieklasse
{{
Relationskette
|c
|| {{op:Bruch|W^2|XYZ}}
||
||
||
|SZ=
}}
schon in der richtigen Form gegeben. Der Grad ist {{math|term= 3 |SZ=,}} das ist der Schnitt mit einer Geraden {{mathl|term= =H^2 |SZ=.}} Es ist aber
{{
Relationskette/display
|Wc
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man hingegen in Charakteristik {{math|term= p |SZ=}} zu
{{
Relationskette/display
| c^p
|| {{op:Bruch|W^{2p}|X^pY^pZ^p}}
||
||
||
|SZ=
}}
übergeht, so ist dies bei
{{
Relationskette
|p
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
gleich {{math|term= 0 |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|p
|| 3 s+1
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| 2p
|| 6s +2
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ist dies
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|W^{2p}|X^pY^pZ^p}}
|| {{op:Bruch| W^2 (W^3)^{2s}|X^pY^pZ^p}}
|| {{op:Bruch| W^2 (X^3+Y^3+Z^3)^{2s}|X^pY^pZ^p}}
||
||
|SZ=
}}
und dies ist multipliziert mit {{math|term= W |SZ=}} gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch|(X^3+Y^3+Z^3)^{2s+1}|X^pY^pZ^p}}
|| {{op:Bruch|(X^3+Y^3+Z^3)^{2s+1}|X^{3s+1}Y^{3s+1} Z^{3s+1} }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies enthält beispielsweise den Summanden {{mathl|term= {{op:Bruch| X^{3s} Y^{3s} Z^3|X^{3s+1}Y^{3s+1} Z^{3s+1} }} |SZ=}} mit dem Vorfaktor {{math|term= {{op:Bruch|(2s+1)!|s! s!}} |SZ=,}} der modulo {{math|term= p |SZ=}} eine Einheit ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Frobeniuspotenzen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3uql4mz3do8dobbqyby9qmy9ku9yyzv
Projektive Ebene/Syz vierte Potenzen/Torsor/Einschränkung/Beispiel
0
129522
1100166
1085294
2026-06-17T07:31:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100166
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K |SZ=}} ein Körper von positiver Charakteristik,
{{
Relationskette
|R
|| K[X,Y,Z]
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
|I
|| {{makl| X^4,Y^4,Z^4 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette
|X^3Y^3Z^3
|\notin| I
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten die graduierte Auflösung des Ideals auf der projektiven Ebene, also
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} | -12}} \longrightarrow \bigoplus_3 {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} | -8}} \longrightarrow \bigoplus_3 {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} | -4}} \longrightarrow {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} |}} \longrightarrow 0
|SZ=
}}
mit dem mittleren Kern {{mathl|term= {{op:Syz|X^4,Y^4,Z^4}} |SZ=.}} Der neunte Twist ergibt hinten die kurze exakte Sequenz {{Kurze exakte Sequenz/display| {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} | -3}} | \bigoplus_3 {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} | 1}} | {{op:Syz|X^4,Y^4,Z^4}} (9) | SZ=,}}
die zeigt, dass {{mathl|term= {{op:Syz|X^4,Y^4,Z^4}} (9) |SZ=}} ein geräumiges Bündel ist. Wir betrachten die zu {{math|term= X^3Y^3Z^3 |SZ=}} gehörige erste Kohomologieklasse
{{
Relationskette/display
|c
| \in | H^1( {{op:Projektive Ebene|K }} ,{{op:Syz|X^4,Y^4,Z^4}} (9) )
||
||
||
|SZ=
}}
und den zugehörigen Torsor
{{
Abbildung/display
|name=
| T | {{op:Projektive Ebene|K }}
||
|SZ=.
}}
Dieser enthält keine projektive Fläche, seine kohomologische Dimension ist {{math|term= 1 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=er annulliert mit {{math|term= c |SZ=}} auch die zweite Kohomologieklasse
{{
Relationskette/k
| {{op:Bruch| 1 |XYZ}}
| \in | H^2 ( {{op:Projektive Ebene| K |}} ,{{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Ebene| K |}} | -3}})
||
||
||
|SZ=,
}}
er ist aber auch nicht affin|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Einschränkung von {{mathl|term= {{op:Syz|X^4,Y^4,Z^4}} (9) |SZ=}} auf jede Kurve
{{
Relationskette
|C
| \subseteq | {{op:Projektive Ebene| K |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist wieder ampel und deshalb wird die eingeschränkte Kohomologieklasse sogar vom Frobenius annulliert. Insbesondere gibt es über jeder Kurve {{math|term= C |SZ=}} eine projektive Kurve {{math|term= C'|SZ=}} in {{math|term= T |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Frobeniuspotenzen
|Kategorie3=Theorie der monomialen Ideale im Polynomring
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5l5wroqvwh6y6xvcw58xrn9tiwdkjvx
Hyperfläche/Projektiver Raum/Parameterpotenzen/Eingeschränkte Auflösung/Beispiel
0
129529
1099949
1085040
2026-06-17T06:55:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099949
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten auf dem projektiven Raum {{mathl|term= {{op:Projektiver Raum| 3 |K}} |SZ=}} eine Koszul-Auflösung der Form
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| 3 |K}} | -4a}} \longrightarrow \bigoplus_4 {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| 3 |K}} | -3a}} \longrightarrow \bigoplus_6 {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| 3 |K}} | -2a}} \longrightarrow \bigoplus_4 {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| 3 |K}} | -a}} \stackrel{X^a,Y^a,Z^a,W^a}{ \longrightarrow } {{op:Strukturgarbe| {{op:Projektiver Raum| 3 |K}} |}} \longrightarrow 0
|SZ=
}}
und die eingeschränkte Auflösung
{{
Zusatz/Klammer
|text=die nicht minimal ist|
|ISZ=|ESZ=
}}
auf eine Hyperfläche
{{
Relationskette
|V_+(F)
| \subseteq | {{op:Projektiver Raum| 3 |K}}
||
||
||
|SZ=
}}
vom Grad {{math|term= \delta|SZ=.}} Es ist {{mathl|term= {{op:Syz|X^a,Y^a,Z^a,W^a|}} (m) |SZ=}} ampel und {{math|term= p |SZ=-}}ampel für
{{
Relationskette/display
|m
| \geq | 2a+1
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sind {{math|term= {{op:Syz| I |}}_1 |SZ=}} und {{math|term= {{op:Syz| I |}}_2 |SZ=}} bis auf einen Twist dual zueinander. Der Grad von {{math|term= {{op:Syz| I |}}_1 (m) |SZ=}} ist {{mathl|term= (3m-4a) \delta |SZ=,}} der Grad von {{math|term= {{op:Syz| I |}}_2 (m) |SZ=}} ist {{mathl|term= (3m-8a) \delta |SZ=.}} Das wird effektiv bei
{{
Relationskette/display
|m
| \geq | {{op:Bruch| 8 | 3}} a
||
||
||
|SZ=.
}}
Die Einschränkung des ersten Syzygienbündels auf eine projektive Gerade der Form {{math|term= V_+(X-Y,Z-W) |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Syz|X^a,X^a,Z^a,Z^a|}}
| \cong| {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Gerade| K |}} | -a}} \oplus {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Gerade| K |}} | -a}} \oplus {{op:Getwistete Strukturgarbe| {{op:Projektive Gerade| K |}} | -2a}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Vektorbündel auf projektiven Varietäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h4qfz4m9bs0xo80y13cad80mj9awxz4
Diskreter Bewertungsring/Syzygienmodul/Beispiel
0
129556
1099801
1084903
2026-06-17T06:32:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099801
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= V |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Prämath=
|diskreter Bewertungsring|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit Ortsuniformisierender {{math|term= t |SZ=.}} Wir betrachten die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| V^n | V
||
|SZ=
}}
mit {{mathl|term= e_i \mapsto u_i t^{a_i } |SZ=}} mit Einheiten {{math|term= u_i |SZ=}} und Exponenten
{{
Relationskette
| 0
| \leq | a_1
| \leq | \ldots
| \leq | a_n
||
|SZ=.
}}
Das Bild ist das Ideal {{mathl|term= (t^{a_1 }) |SZ=.}} Der Kern wird erzeugt durch die Tupel
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilentupel| u_2t^{a_2-a_1 } | -u_1 | 0 | \ldots| 0 |}} , {{op:Zeilentupel| u_3t^{a_3-a_1 } | 0 | -u_1 | 0 | \ldots| 0 |}}, \ldots
|SZ=.
}}
Die Tupel
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilentupel| u_2t^{a_2 } | -u_1t^{a_1 } | 0 | \ldots | 0 |}} , {{op:Zeilentupel| u_3t^{a_3 } | 0 | -u_1 t^{a_1 } | 0 | \ldots | 0 |}}, \ldots
|SZ=
}}
sind etwas natürlicher, aber nur außerhalb des Nullpunktes eine Basis. Wenn die Situation von einer höherdimensionalen Situation herrührt, so ergibt der Isomorphismus mit der Strukturgarbe gerade keinen Isomorphismus (der Rückzug des Syzygienmoduls ist nicht der Syzygienmodul).
Es sei {{math|term= {{op:Syz|f_1 {{kommadots}} f_n |}} |SZ=}} das Syzygienbündel auf {{math|term= R |SZ=}} zu einem {{math|term= {{idealm|}} |SZ=-}}primären Ideal {{math|term= I |SZ=}} und sei
{{
Abbildung/display
|name= \theta
| R | V
||
|SZ=
}}
ein Ringhomomorphismus. Es liegt also eine kurze exakte Sequenz
{{Kurze exakte Sequenz/display| {{op:Syz|f_1 {{kommadots}} f_n |}} | R^n | I |}}
vor. Durch Rückzug erhält man die exakte Sequenz
{{
Math/display|term=
\theta^*( {{op:Syz|f_1 {{kommadots}} f_n |}} ) \longrightarrow V^n \longrightarrow \theta^*I \longrightarrow 0
|SZ=.
}}
Einerseits hat man hier nur eine Surjektion
{{
Abbildung
|name=
| \theta^*I | IV
||
|SZ=.
}}
Dann ist
{{
Abbildung/display
|name=
| \theta^*( {{op:Syz|f_1 {{kommadots}} f_n |}} ) | {{op:Syz| \theta^*(f_1) {{kommadots}} \theta^*(f_n)|}}
||
|SZ=
}}
weder surjektiv noch injektiv. Wenn eine Situation wie eingangs beschrieben entsteht, so sind beide Moduln frei. Entscheidend für Fortsetzungseigenschaften ist der linke.
Bei {{math|term= {{op:Syz|X^a,Y^b}} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
|a
| \leq | b
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
auf
{{
Relationskette
|R
|| K[X,Y]
||
||
||
|SZ=
}}
liegt ein Isomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
| R | {{op:Syz|X^a,Y^b}}
| 1 | (Y^b,-Y^a)
|SZ=,
}}
vor. Unter {{math|term= X,Y \mapsto t |SZ=}} wird der Isomorphismus zu
{{
Relationskette/display
|V
| \cong| \theta^* {{op:Syz|X^a,Y^b}}
||
||
||
|SZ=
}}
und mit dem Isomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
| V | {{op:Syz|t^a,t^b}}
| 1 | (t^{b-a},-1)
|SZ=,
}}
ist die obige Abbildung gleich
{{
Abbildung/display
|name=
| V | V
| 1 |t^a
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der diskreten Bewertungsringe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b2cefjcpqw3cwbaedgkqd0zwpvduooj
Singularität/Auflösung/Topdimensionale Kohomologieklasse/Bemerkung
0
129559
1100697
1085796
2026-06-17T10:49:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100697
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Isolierte Singularität, Singularitätenauflösung {{math|term= \tilde{X} |SZ=.}} {{math|term= M |SZ=}} Modul mit Rückzug nach {{math|term= \tilde{X} |SZ=.}} Kohomologieklasse {{math|term= c |SZ=}} aus {{mathl|term= H^d(U, \tilde{M}) |SZ=.}} Äquivalent (?). fortsetzbar nach {{mathl|term= H^d(\tilde{X} , \tilde{M}) |SZ=.}} Für jeden Bewertungsring {{math|term= \theta: R \rightarrow V |SZ=}} (lokal) ist der zurückgezogene Vertreter (es gibt einen) in {{math|term= \theta^*M|SZ=}} polfrei. Grundkörper {{math|term= {{CC|}} |SZ=.}} Es gibt einen Vertreter der Klasse, der für gegen den Nullpunkt konvergiert.
Polynomring, Strukturgarbe (eventuell Tiefenbedingung), Klasse nicht {{math|term= 0 |SZ=.}} {{math|term= {{op:Bruch| 1 |X_1^{\alpha_1 } \cdots X_n^{\alpha_n } }} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|\alpha_j
| > | 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Nicht auf Auflösung fortsetzbar, nicht polfrei, nicht konvergent.
Wenn {{math|term= R |SZ=}} positiv graduiert ist, so geht es um die Kohomologieklassen {{mathl|term= {{op:Bruch| z | x_1^{\alpha_1 } \cdots x_d^{\alpha_d} }} |SZ=}} Wenn der Grad der Klasse {{math|term= \geq 0 |SZ=}} ist, so sind alle drei Bedingungen erfüllt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Frobeniuspotenzen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cyruo4z47zlxy8i1kae0r0cxqzthl6b
Fermat-Kubik/Syzygienbündel/Kurven und Liftung/Beispiel
0
129561
1099882
1084978
2026-06-17T06:44:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099882
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten {{mathl|term= {{op:Syz|X^2,Y^2,Z^2|}} |SZ=}} und {{math|term= XYZ|SZ=}} auf {{mathl|term= V_+(F) |SZ=.}} Die zugehörige Kohomologieklasse ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch|YZ|X}} | - {{op:Bruch|XZ|Y}} | 0}}
|| {{op:Bruch| 1 |XY}} {{op:Zeilenvektor|Y^2 Z | - X^2Z | 0}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Frobeniuspotenzen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
3vlyzl3eotcq4s2snnlhkus4lqvxeoi
Hyperfläche/Eingeschränkte Parameterpotenzen/Syzygien/Erste Kohomologieklasse/Bemerkung
0
129565
1100611
1085689
2026-06-17T10:34:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100611
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette/display
|R
|| K[X_1 {{kommadots|}} X_n ]/(F)
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei {{mathl|term= X_1 {{kommadots|}} X_{n-1} |SZ=}} Parameter in {{math|term= R |SZ=}} seien, und
{{
Relationskette
|I
|| {{makl| X_1^{a_1 } {{kommadots|}} X_n^{a_n } |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Ein Monom {{mathl|term= X^{b_1 } \cdots X^{b_n } |SZ=}} wird auf {{math|term= D(X_i) |SZ=}} repräsentiert durch
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| 0 | \ldots| 0 | X_1^{b_1 } \cdots X_{i-1}^{b_{i-1} } X_i^{b_i-a_i } X_{i+1}^{b_{i+} } \cdots X_n^{b_n } | 0 | \ldots| 0}}
|SZ=
}}
und die erste Kohomologieklasse besteht aus den Differenzen auf {{mathl|term= D(X_iX_j) |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|n
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
wird die erste Kohomologieklasse repräsentiert durch
{{
Relationskette/align
| {{op:Zeilenvektor| X^{b_1-a_1 } Y^{b_2 } Z^{b_3 } | 0 | 0}} - {{op:Zeilenvektor| 0 | X^{b_1 } Y^{b_2-a_2 } Z^{b_3 } | 0}}
|| {{op:Zeilenvektor| X^{b_1-a_1 } Y^{b_2 } Z^{b_3 } | - X^{b_1 } Y^{b_2-a_2 } Z^{b_3 } | 0}}
|| {{op:Bruch| 1 |X^{a_1 }Y^{a_2 } }} {{op:Zeilenvektor| X^{b_1 } Y^{a_2+b_2 } Z^{b_3 } | - X^{a_1+b_1 } Y^{b_2 } Z^{b_3 } | 0}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Frobeniuspotenzen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
brlinq4g3iiai3hcyvq6m4twgg504k2
Polynomring/2 Variablen/2 Erzeuger/Syzygien/Beispiel
0
129572
1100148
1085259
2026-06-17T07:28:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100148
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K[X,Y] |SZ=}} und
{{
Relationskette
|I
|| {{makl| X^a,Y^a |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und {{math|term= X^{a-1}Y^{a-1} |SZ=.}} Unter dem Modulisomorphismus
{{
Relationskette/display
|R
| \cong| {{op:Syz|X^a,Y^a|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist die zugehörige Kohomologieklasse gleich {{math|term= {{op:Bruch| 1 |XY}} |SZ=.}} In Syzygienschreibweise ist dies gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |XY}} {{op:Zeilenvektor|Y^a| -X^a}} |SZ=.}} In der Realisierung als Gruppenschema
{{
Zusatz/Klammer
|text=als Untergruppe|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist dies {{mathl|term= K[X,Y][S,T]/ {{makl| X^aS+Y^aT |}} |SZ=,}} die Schnitte sind die Syzygien. Der auf {{math|term= D(XY) |SZ=}} definierte Schnitt {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 |XY}} {{op:Zeilenvektor|Y^a| -X^a}} |SZ=}} besitzt eingeschränkt auf die Geraden
{{
Zusatz/Klammer
|text=nicht die Achsen|
|ISZ=|ESZ=
}}
bei
{{
Relationskette
|a
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
eine Fortsetzung in den Nullpunkt hinein.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Polynomringe in zwei Variablen über einem Körper
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9sxofur4ngygrhb3l04qtt3pz8l7uhx
Fermat-Kubik/Variablenquadrate/Syzygienmodul/Restklassendarstellung/Diskreter Bewertungsring/Beispiel
0
129733
1099883
1084979
2026-06-17T06:44:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099883
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Syzygienmodul {{mathl|term= {{op:Syz| x^2,y^2,z^2|}} |SZ=}} auf {{mathl|term= K[X,Y,Z]/ {{makl| X^3+Y^3+Z^3 |}} |SZ=.}} Es gibt die Auflösung
{{
Math/display|term=
R \oplus R(-1)^{\oplus 3} \longrightarrow {{op:Syz| x^2,y^2,z^2|}} (3) \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
die durch die Koszulsyzygien und die Gleichung gegeben ist. Die Auflösung geht weiter mit {{mathl|term= R(-2)^3 |SZ=}} für die Relationen zwischen den Koszulsyzygien und weiteren.
Die Syzygie {{mathl|term= (x,y,z) |SZ=}} aus der Gleichung definiert direkt die Abbildung
{{
Abbildung
|name=
| R | {{op:Syz| x^2,y^2,z^2|}} (3)
||
|SZ=,
}}
der Quotient ist dabei das maximale Ideal, die Koszulsyzygie {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| y^2| -x^2| 0}} |SZ=}} wird nach
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Primäre Syzygie/3 Erzeuger/Quotientenabbildung/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| x^2z| x^2}}
|| z
||
||
||
|SZ=
}}
abgebildet. Es liegt also die kurze exakte Sequenz
{{Kurze exakte Sequenz/display| R | {{op:Syz| x^2,y^2,z^2}} | {{idealm|}} }}
vor. Ferner ist
{{Kurze exakte Sequenz/display| {{idealm|}} | R | R/{{idealm}} |SZ=,}}
für die Kohomologiegruppen gilt dabei
{{
Relationskette
|H^1 (U, {{idealm|}} )
| \cong|H^1 (U, {{op:Strukturgarbe| X |}} )
||
||
||
|SZ=.
}}
Unklar, wie das auf der Aufblasung aussieht. Für Abbildungen von Kurven nach {{math|term= X |SZ=}} macht der Rückzug von {{math|term= {{idealm|}} |SZ=}} und Strukturgarbe auch einen Unterschied. Schon {{mathl|term= {{op:Bruch|z^2| xy}} |SZ=}} wird als Element des maximalen Ideals auf eine Gerade anders eingeschränkt.
Der nichtexakte Komplex
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow R \longrightarrow {{op:Syz| x^2,y^2,z^2}} \longrightarrow R \longrightarrow 0
|SZ=
}}
führt in der Aufblasung jedenfalls zu einen Komplex von kohärenten Moduln
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow {{op:Strukturgarbe|\tilde{X} |}} \longrightarrow \pi^* {{op:Syz| x^2,y^2,z^2}} \longrightarrow {{op:Strukturgarbe|\tilde{X} |}} \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
dessen Einschränkung auf {{math|term= U |SZ=}} exakt ist. Die Kohomologieklasse in der Mitte geht auf die Klasse in {{mathl|term= H^1(U,{{op:Strukturgarbe|\tilde{X} |}}) |SZ=,}} die als solche in der lokalen Kohomologie auf {{math|term= 0 |SZ=}} geht
{{
Zusatz/Klammer
|text=das gilt nicht für {{math|term= \pi^*{{idealm}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Frage ist dann, ob
{{
Math/display|term=0 \longrightarrow H^2_E( {{op:Strukturgarbe|\tilde{X} |}} ) \longrightarrow H^2_E( \pi^* {{op:Syz| x^2,y^2,z^2}} ) \longrightarrow H^2_E( {{op:Strukturgarbe|\tilde{X} |}} ) \longrightarrow 0
|SZ=
}}
exakt ist. Die Faktorisierung
{{
Math/display|term= H^2_E( \pi^* {{op:Syz| x^2,y^2,z^2}} ) \longrightarrow H^2_E( \pi^*{{idealm}} ) \longrightarrow H^2_E( {{op:Strukturgarbe|\tilde{X} |}} )
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Frobeniuspotenzen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2v4pr4fgaax1c31rdhv9cajtffegwvw
Primäre Syzygie/3 Erzeuger/Quotientenabbildung/Bemerkung
0
129795
1100657
1085756
2026-06-17T10:42:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100657
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Zu Elementen
{{
Relationskette
| f_1,f_2,f_3
| \in | R
||
||
||
|SZ=
}}
in einem lokalen zweidimensionalen Ring und einer primären Syzygie {{mathl|term= (g_1,g_2,g_3) |SZ=}} gehört die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| R | {{op:Syz|f_1,f_2,f_3 |}}
||
|SZ=
}}
und die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Syz|f_1,f_2,f_3 |}} | R
|(h_1,h_2,h_3)| {{op:Bruch| -h_2g_3+h_3g_2 |f_1 }}
|SZ=.
}}
Wenn {{math|term= f_1,f_2 |SZ=}} Parameter sind und
{{
Relationskette
|f
| \in | R
||
||
||
|SZ=
}}
mit der zugehörigen Kohomologieklasse {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| f |f_1 }} | -{{op:Bruch| f |f_2 }} | 0}} |SZ=,}} so wird dies auf {{mathl|term= {{op:Bruch| -fg_3 |f_1f_2 }} |SZ=}} abgebildet.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der endlich erzeugten Moduln
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p1ib1ya33inic40qtpgdde362vj73fc
Polynomring/Standardaufblasung/Affin/Maximales Ideal/Torsion/Beispiel
0
129907
1100158
1085279
2026-06-17T07:30:09Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100158
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten den Beginn der Koszul-Auflösung
{{
Math/display|term=
R^{ {{op:Binomialkoeffizient| n | 2}} }\longrightarrow R^n \longrightarrow {{idealm}} \longrightarrow 0
|SZ=
}}
und den Ringwechsel
{{
Abbildung/display
|name=
|R{{=}} K[X_1 {{kommadots|}} X_n ] | T {{=}} K[X_1,S_2 {{kommadots|}} S_n ]
|X_j | X_1S_j
|SZ=,
}}
mit {{mathl|term= X_1 \mapsto X_1 |SZ=.}} In der Tensorierung der Sequenz gilt mit den Erzeugern {{math|term= f_j |SZ=}} die Beziehung
{{
Relationskette/display
| X_1 f_j
|| X_j f_1
|| X_1S_jf_1
||
||
|SZ=.
}}
Somit ist
{{
Relationskette/display
|X_1 {{makl| f_j-S_jf_1 |}}
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man modulo der Torsion geht, so ist
{{
Relationskette/display
| f_j-S_jf_1
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und man braucht nur den Erzeuger {{math|term= f_1 |SZ=.}} Modulo Torsion ist die Abbildung nach {{math|term= S |SZ=}} surjektiv.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Tensorprodukte von Moduln
|Kategorie2=Theorie der Aufblasungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
la5o5cbqjcu8crth9f3ajh28my4kyer
Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2020-2021)/b/Klausur
106
130405
1099667
689548
2026-06-16T17:22:40Z
Bocardodarapti
2041
1099667
wikitext
text/x-wiki
{{
Klausur13
|Algebraische Zahlentheorie/Gemischte Definitionsabfrage/2/Aufgabe|p|||
|Algebraische Zahlentheorie/Gemischte Satzabfrage/2/Aufgabe|p|||
|Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
|Algebraische Zahlentheorie/Zahlen und Funktionen/Aufgabe|p|||
|Kommutative Ringtheorie/Elementmultiplikation/Surjektiv, bijektiv, injektiv/Aufgabe|p|||
|Zahlbereich/Spektrum/Offene_Menge/Aufgabe|p|||
|Achter Kreisteilungsring/Hauptideal/X^2+1/Norm/Aufgabe|p|||
|Dedekindbereich/Gebrochenes Ideal/Isomorph/Aufgabe|p|||
|Reeller Einheitskreis/Punktideal/Gleiche Klasse/Aufgabe|p|||
|Fünfzehnter reeller Kreisteilungsring/Wurzel aus 5/Aufgabe|p|||
|Polynom/X^3+X+1/Verschiedene Primzahlen/Aufgabe|p|||
|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Turm/Zerlegungsgruppe auf Zerlegungsgruppe/Aufgabe|p|||
|Zahlbereich/Einheiten/Potenzbeziehung/Aufgabe|p|||
|Textart=Klausur
|Kategorie=Algebraische Zahlentheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Kurs=
|opt2={{{opt2|}}}
|pdf=.pdf
}}
8f0dp0k6ngb1ofb4xrmjw01e9u1q82z
Orthogonalität/Reflexionsgesetz/Bemerkung
0
130622
1100651
1085744
2026-06-17T10:41:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100651
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Animasjon lysrefleksjon|gif| 230px {{!}} right {{!}} | |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Ingvald Straume
|Domäne=
|Lizenz=gemeinfrei
|Bemerkung=
}}
Es sei {{math|term= V |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|euklidischer Vektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| U
| \subseteq | V
||
||
||
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|Untervektorraum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
mit dem
{{
Definitionslink
|orthogonalem Komplement|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Orthogonales Komplement| U |}} |SZ=.}} Es sei
{{
Relationskette
| E
|| P+U
||
||
||
|SZ=
}}
ein affiner Unterraum und
{{
Relationskette
| v
| \in | V
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| v
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
ein Vektor und
{{
Relationskette
| G
|| Q + \R v
||
||
||
|SZ=
}}
die Gerade durch einen Punkt {{math|term= Q |SZ=}} mit dem Richtungsvektor {{math|term= v |SZ=.}} Man denke bei {{math|term= E |SZ=}} an eine fixierte Gerade
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine Bande|
|ISZ=|ESZ=
}}
in der Ebene oder eine Spiegelungsebene im Raum und bei {{math|term= v |SZ=}} an die Richtung einer Billardkugel oder eines Lichtstrahls, die Bewegung ist durch die Abbildung
{{
Abbildung
|name=
|\R|V
| t | Q+tv
|SZ=,
}}
gegeben.
{{
inputbild
|Light matter reflection|svg| 230px {{!}} right {{!}} | |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Kdkeller
|Domäne=
|Lizenz=CC BY 3.0
|Bemerkung=
}}
Wenn die Bewegung auf {{math|term= E |SZ=}} trifft, so wird die Bewegung nach dem {{Stichwort|Reflexionsgesetz|SZ=}} reflektiert, dabei gilt die Beziehung {{Stichwort|Einfallswinkel |SZ=}} ist gleich {{Stichwort|Ausfallswinkel|SZ=.}} Wir bestimmen den Ausfallsvektor und die Gesamtbewegung. Wir können
{{
Relationskette
| P
|| Q
||
||
||
|SZ=
}}
annehmen und dass die Bewegung zum Zeitpunkt {{math|term= 0 |SZ=}} diesen Punkt erreicht. Der Einfallsvektor {{math|term= v |SZ=}} besitzt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Vektorraum/R/Skalarprodukt/Endlichdimensional/Orthogonales Komplement/Strukturelle Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine eindeutige Zerlegung
{{
Relationskette/display
| v
|| u+w
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| u
| \in | U
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| w
| \in | {{op:Orthogonales Komplement| U |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Der Vektor {{math|term= w |SZ=}} wird also zerlegt in die Spiegelungskomponente {{math|term= u |SZ=}} und in die Lotkomponente {{math|term= w |SZ=.}} Der Ausfallsvektor {{math|term= v^* |SZ=}} ist dann gleich {{mathl|term= u-w |SZ=,}} es gilt
{{
Relationskette/display
| {{op:Skalarprodukt| v |u}}
|| {{op:Skalarprodukt|u+w|u}}
|| {{op:Skalarprodukt| u |u}}
|| {{op:Skalarprodukt|u-w|u}}
|| {{op:Skalarprodukt|{v^*}|u}}
||
|SZ=.
}}
Ein Vektor, der zu {{math|term= U |SZ=}} gehört, wird gar nicht reflektiert, ein Vektor, der senkrecht auf {{math|term= U |SZ=}} steht, wird in sein Negatives reflektiert. Die gesamte
{{
Zusatz/Klammer
|text=ungebremste|
|ISZ=|ESZ=
}}
Bewegung ist durch
{{
Relationskette/display
| \gamma(t)
|| \begin{cases} P+t(u+w) \text{ für } t \leq 0 \, , \\ P+t(u-w) \text{ für } t \geq 0 \, , \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Reflexionstheorie
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
skqwgdfk5pl7sz67262sh9qo4ho8jvn
Totale Differenzierbarkeit/R/Lineare Approximation/In Koordinaten/Bemerkung
0
130796
1100701
1085808
2026-06-17T10:49:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100701
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Bei
{{
Relationskette
|G
| \subseteq |\R^n
||
||
||
|SZ=
}}
offen und einer
{{
Definitionslink
|total differenzierbaren|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\varphi
| G | \R^m
||
|SZ=
}}
wird die affin-lineare Approximation in einem Punkt
{{
Relationskette
|P
|| (a_1 {{kommadots|}} a_n)
| \in | G
||
||
|SZ=
}}
in Koordinaten folgendermaßen geschrieben. Es sei {{math|term= L |SZ=}} das totale Differential, sodass die lineare Approximation für {{mathl|term= \varphi(P+v) |SZ=}} die Gestalt
{{
Math/display|term=
\varphi(P) + L(v)
|SZ=
}}
besitzt. Wenn man dies in den Koordinaten {{math|term= x_1 {{kommadots|}} x_n |SZ=}} schreiben möchte, so ist
{{
Relationskette
|v_i
|| x_i-a_i
||
||
||
|SZ=
}}
und daher ist die lineare Approximation für {{mathl|term= \varphi(x_1 {{kommadots|}} x_n) |SZ=}} gleich
{{
Relationskette/display
| \varphi(a_1 {{kommadots|}} a_n) + L {{op:Spaltenvektor| x_1-a_1 | \vdots| x_n-a_n }}
|| L {{op:Spaltenvektor| x_1 | \vdots| x_n }} + \varphi(a_1 {{kommadots|}} a_n) - L {{op:Spaltenvektor|a_1 | \vdots|a_n }}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der totalen Differenzierbarkeit (R)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
p948j8s78nm8xy70s3pa87okgo108mh
Mathematik/Prinzipien/Formalismus/Bemerkung
0
131567
1100640
788128
2026-06-17T10:39:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100640
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein häufiges Missverständnis über die Mathematik ist, dass sie {{Anführung|formal}} sei bzw. dass eine Hauptschwierigkeiten darin liege, ihren Formalismus zu verstehen. Die Mathematik ist präzise, begriffsorientiert, logisch, abstrakt, aber nicht formal. Im Rahmen der Prädikatenlogik lässt sie sich auch formalisieren, das entspricht aber nicht der eigentlichen mathematischen Arbeitsweise. Logische Symbole wie {{math|term= \Rightarrow, \Leftrightarrow, \forall, \exists |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=logische Implikation, logische Äquivalenz, Allquantor, Existenzquantor|
|ISZ=|ESZ=
}}
sollten daher
{{
Zusatz/Klammer
|text=insbesondere von Studienanfängern|
|ISZ=|ESZ=
}}
besser vermieden werden, da sie nicht {{Anführung|wissenschaftlicher}} sind als die direkten Wörter, eine Professionalität vortäuschen und eine unnötige Fehlerquelle darstellen.
Allerdings sieht man in mathematischen Texten neben Zahlen und Variablen eine Reihe von Symbolen wie {{math|term= \sum, \prod, \int, {{op:Folgenlimes| x}}, \infty |SZ=,}} die Abkürzungen für mathematische Terme und Sachverhalte darstellen und deren Bedeutung man kennen muss.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Prinzipien der Mathematik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
84lvxlvwm1l0ig8jkqk8ptg91c0kabj
Mathematik/Prinzipien/Ohne Einschränkung/Bemerkung
0
131586
1100642
1035524
2026-06-17T10:40:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100642
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Mit der Formulierung {{Anführung|ohne Einschränkung|}} oder {{Anführung|ohne Beschränkung der Allgemeingültigkeit|}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=o.B.d.A.|
|ISZ=|ESZ=
}}
oder {{Anführung|wir dürfen annehmen|}} meint man, dass man in einem gegebenen Beweiskontext eine zusätzliche Annahme machen darf, die die folgende Argumentation abkürzt. Dabei darf keine substantiell neue Voraussetzung hinzugenommen werden, da die Voraussetzungen ja in der zu beweisenden Aussagen fixiert sind.
Typische Situationen liegen vor, wenn die Anordnung symmetrisch ist, also beispielsweise eine Aussage über zwei Zahlen,
{{
mathkor|term1=
a
|und|term2=
b
|SZ=,
}}
gemacht wird, und die Zahlen in der Aussage gleichberechtigt vorkommen. Dann kann man direkt sagen, dass
{{
Relationskette
|a
| \geq |b
||
||
||
|SZ=
}}
ist, da man dies ja durch eine Umbenennung erreichen könnte. Manchmal kann man {{math|term= a |SZ=}} durch {{math|term= -a|SZ=}} ersetzen, dann kann man annehmen, dass
{{
Relationskette
|a
| \geq | 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Oder bei einer geometrischen Anordnung, wo sowohl die Voraussetzungen als auch die Folgerung unter einer Verschiebung beibehalten wird, kann man einen Punkt in den Nullpunkt {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} verschieben.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Prinzipien der Mathematik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mocz9tvkml2a695ie5ufrou4678tb89
Mathematik/Prinzipien/Gleichung/Sachverhalt/Bemerkung
0
131629
1100641
1035509
2026-06-17T10:39:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100641
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Gleichungen treten in der Mathematik mit recht verschiedenen Funktionen auf. Eine wichtige Funktion ist, dass man mit Gleichungen bzw. der Lösbarkeit von Gleichungen Sachverhalte kompakt ausdrücken kann. So kann man
{{
Relationskette
| x
| > | y
||
||
||
|SZ=
}}
dadurch ausdrücken, dass es eine positive Zahl {{math|term= z |SZ=}} derart gibt, dass
{{
Relationskette
| x
|| y+z
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, oder die Teilbarkeit einer natürlichen Zahl {{math|term= b |SZ=}} durch eine natürliche Zahl {{math|term= a |SZ=}} bedeutet die Existenz einer weiteren Zahl {{math|term= c |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|b
|| ac
||
||
||
|SZ=,
}}
eine Zahl {{math|term= m |SZ=}} ist gerade, wenn sie die Form
{{
Relationskette
|m
|| 2k
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt, und ungerade, wenn sie die Form
{{
Relationskette
|m
|| 2k+1
||
||
||
|SZ=
}}
besitzt, die Division mit Rest bedeutet, dass man
{{
Relationskette
|n
|| qd+r
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben kann
{{
Zusatz/Klammer
|text=statt etwas zu sagen wie {{math|term= n:d|SZ=}} ist {{math|term= q |SZ=}} Rest {{math|term= r |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die drei wesentlichen Vorteile dieser Vorgehensweise sind:
{{
Aufzählung3
|Man kann die Eigenschaften im gleichen Zahlenbereich formulieren
{{
Zusatz/Klammer
|text=statt beispielsweise zu sagen, dass bei der in {{math|term= \Q|SZ=}} durchgeführten Division {{mathl|term= n/2 |SZ=}} eine ganze Zahl rauskommt oder nicht|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Man kann Gleichungen gut weiterverarbeiten, in andere Zusammenhänge einsetzen.
|Mit Gleichungen kann man Gesetzmäßigkeiten beweisen.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Prinzipien der Mathematik
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jsinmqk3g2de5tdxhx0v0yo3ftrw7f9
Reelle Zahl/Zifferndarstellung im Dezimalsystem/Divisionsalgorithmus als Spezialfall/Bemerkung
0
131706
1100683
1085775
2026-06-17T10:46:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100683
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Das Rekursionsschema aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle Zahl/Zifferndarstellung im Dezimalsystem/Intervallteilung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
zur Berechnung der Ziffernentwicklung ist eine Verallgemeinerung des
{{
Definitionslink
|Divisionsalgorithmus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
für {{mathl|term= a:b|SZ=,}} mit dem man die Ziffernentwicklung einer rationalen Zahl bestimmt. Wir beschränken uns auf
{{
Relationskette
|a
| < | b
||
||
||
|SZ=,
}}
die Ziffernentwicklung beginnt also mit {{math|term= 0, |SZ=.}} Zur Bestimmung der ersten Nachkommaziffer
schaut man, wie oft {{math|term= b |SZ=}} in {{math|term= 10 a |SZ=}} hineingeht, also welches ganzzahlige Vielfache von {{math|term= b |SZ=}} noch unterhalb von {{math|term= 10 a |SZ=}} liegt. Der zugehörige Faktor
{{
Zusatz/Klammer
|text=und dieser ist {{mathl|term= {{op:Gaußklammer| {{op:Bruch| 10a|b}} ||}} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
9
|SZ=
}}
und ergibt die erste Nachkommaziffer von {{mathl|term= {{op:Bruch| a |b}} |SZ=.}} Dann subtrahiert man von {{math|term= 10 a |SZ=}} das soeben bestimmte maximal ganzzahlige Vielfache und erhält als Differenz eine ganze Zahl zwischen
{{
mathkor|term1=
0
|und|term2=
b-1
|SZ=.
}}
Diese multipliziert man wieder mit {{math|term= 10 |SZ=}} und führt die gleiche Überlegung durch{{{zusatz1|.}}}
Für eine rationale Zahl
{{
Relationskette
| x
|| {{op:Bruch| a |b}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
| 0
| \leq |a
| < | b
||
||
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
besitzt das Schema aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Reelle Zahl/Zifferndarstellung im Dezimalsystem/Intervallteilung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Eigenschaft, dass
{{
Relationskette
| s_i
|| {{op:Bruch|r_i |b}}
||
||
||
|SZ=
}}
selbst ein Bruch mit {{math|term= b |SZ=}} als Nenner ist und wobei {{math|term= r_i |SZ=}} der Rest bei Division von {{mathl|term= a 10^i |SZ=}} durch b ist. Durch Induktion nach {{math|term= i |SZ=}} zeigt man nämlich die Beziehung
{{
Relationskette/display
| a 10^i
|| b q_i +r_i
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| q_i
|| \sum_{j {{=}} 1}^{i} z_j 10^{i-j}
||
||
||
|SZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Dezimalentwicklung/Rationale Zahl/Restdarstellung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Zifferndarstellung für rationale Zahlen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
b8t15o9i4uvquwn6forym1i3j4apujh
Elliptische Kurve/Y^2 ist X(X-n)(X+n)/Endlicher Körper/Anzahl/Beispiel
0
132191
1099843
1035605
2026-06-17T06:38:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099843
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|n
| \in |\N_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten die Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3-n^2X
|| X(X-n)(X+n)
||
||
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|endlichen Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|q
|| p^e
||
||
||
|SZ=
}}
Elementen, wobei die
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= p |SZ=}} kein Teiler von {{math|term= 2n|SZ=}} sei. Nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Elliptische_Kurve/Y^2_ist_X(X-n)(X+n)/Charakteristik/Glatt/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
definiert dies eine
{{
Definitionslink
|elliptische Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
| q
|| 3 \mod 4
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist die Anzahl der {{math|term= K |SZ=-}}Punkte der Kurve gleich {{mathl|term= q+1 |SZ=.}} Hier ist also der Ausdruck, für den es nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Endlicher Körper/Hasse-Schranke/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine Schranke gibt, sogar gleich {{math|term= 0 |SZ=.}} Neben den vier Punkten der Ordnung {{math|term= 2 |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Standardgleichung/2-Torsion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
betrachten wir die Elemente
{{
Relationskette
| x
| \in | K \setminus \{0,n,-n\}
||
||
||
|SZ=.
}}
Aufgrund der Bedingung an die Charakteristik sind die herausgenommenen Punkte verschieden und ferner ist
{{
Relationskette
| -x
|\neq| x
||
||
||
|SZ=.
}}
Ferner ist
{{
Relationskette
| (-x)^3-n^2(-x)
|| - (x^3-n^2x)
|\neq | x^3-n^2x
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endlicher Körper/Einheitengruppe ist zyklisch/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bzw.
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endlicher Körper/Einheitswurzeln/Anzahl/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist {{math|term= -1 |SZ=}} kein Quadrat in {{math|term= K |SZ=.}} Daher ist für jedes Paar {{math|term= x,-x |SZ=}} genau eines der beiden Elemente
{{
mathkor|term1=
x^3-n^2x
|oder|term2=
(-x)^3-n^2(-x)
|SZ=
}}
ein Quadrat in {{math|term= K |SZ=,}} was dann zu zwei Punkten auf der elliptischen Kurve führt. Dies ergibt {{mathl|term= q-3 |SZ=}} Punkte und somit gibt es insgesamt {{math|term= q+1 |SZ=}} Punkte.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über endlichen Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptischen Kurven Y^2 ist X^3-n^2X
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gpxmwa9gwi5rj5q2ly38g9uqdx8tull
Elliptische Kurve/Y^2 ist X(X-n)(X+n)/Charakteristik/Glatt/Beispiel
0
132193
1099842
1035600
2026-06-17T06:38:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099842
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
|n
| \in |\N_+
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir betrachten die Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3-n^2X
|| X(X-n)(X+n)
||
||
|SZ=
}}
über einem
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= K |SZ=,}} wobei die
{{
Definitionslink
|Charakteristik|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= p |SZ=}} kein Teiler von {{math|term= 2n|SZ=}} sei. Dann liegt eine glatte kubische Kurve vor. Die
{{
Definitionslink
|partiellen Ableitungen|
|Kontext=formal|
|SZ=
}}
sind
{{
mathkor|term1=
3X^2-n^2
|und|term2=
2Y
|SZ=.
}}
Ein singulärer Punkt könnte allenfalls in
{{
Relationskette
| y
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und somit bei
{{
Relationskette
| x
|| 0,n,-n
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegen, doch ist da
{{
Relationskette
| 3x^2-n^2
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptischen Kurven Y^2 ist X^3-n^2X
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k2ubcb13f337z3vyjwiqfjnn2jw8cwb
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Differentialform explizit/Beispiel
0
132288
1099839
1035575
2026-06-17T06:37:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099839
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die homogene Gleichung
{{
Zusatz/Klammer
|text=kurze Weierstaßform|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| Y^2Z
|| X^3 + aXZ^2 +bZ^3
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette/display
| Y^2Z - X^3 - aXZ^2 - bZ^3
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
über einem Körper der Charakteristik {{math|term= \neq 2,3 |SZ=.}} Nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Elliptische Kurve/Kubisch/Differentialform explizit/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
bzw.
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive ebene Kurve/Glatt/Homogen/Differentialformen explizit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align
| \omega
|| {{op:Bruch|Y^2|Y^2-aXZ-3bZ^2 }} d {{op:Bruch| X | Y}}
|| -{{op:Bruch|X^2|Y^2-aXZ-3bZ^2 }} d {{op:Bruch| Y | X}}
|| -{{op:Bruch| Z | 2Y}} d {{op:Bruch| X | Z}}
|| {{op:Bruch|X^2| 2YZ}} d {{op:Bruch| Z | X}}
|| {{op:Bruch|Z^2| 3X^2+aZ^2}} d {{op:Bruch| Y | Z}}
|| -{{op:Bruch|Y^2| 3X^2+aZ^2}} d {{op:Bruch| Z | Y}}
|SZ=
}}
eine globale Differentialform ohne Nullstelle. Auf {{mathl|term= D_+(Z) |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| x
|| X/Z
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y
|| Y/Z
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Form gleich
{{
Relationskette/display
| - {{op:Bruch| 1 | 2y}} d x
|| {{op:Bruch|Z^2| 3X^2+aZ^2}} d y
|| {{op:Bruch(| 3X^2+aZ^2|Z^2}}^{-1} d y
|| {{makl| 3x^2+a |}}^{-1} d y
|| {{op:Bruch| 1 | 3x^2+a}} dy
|SZ=,
}}
was man auch direkt aus der affinen Gleichung
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3 + ax +b
||
||
||
|SZ=
}}
ableiten kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kanonischen Garbe auf einer elliptischen Kurve
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
h3mpt7qta63ben1cqtqtx0u0e8xgx8u
Elliptische Kurve/C/Kurze Weierstraßform/Differentialform explizit/Rückzug/Beispiel
0
132309
1099832
1084936
2026-06-17T06:37:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099832
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Differentialform
{{
Relationskette/display
| \omega
|| dx/y
||
||
||
|SZ=
}}
aus
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Differentialform explizit/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bis auf den Faktor {{math|term= -1/2 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
für
{{
Relationskette
|K
|| {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf der algebraischen Realisierung einer elliptischen Kurve
{{
Relationskette/display
| {{CC|}}/\Gamma
| \cong| V_+(F)
||
||
||
|SZ=
}}
im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gitter/Komplexe Zahlen/Kubische Kurve/Bijektiv/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Unter der holomorphen Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=\pi
| {{CC|}} \setminus \Gamma | V_+(F) \cap D_+(Z)
| z | ( \wp(z), \wp'(z)) {{=|}} (x,y)
|SZ=,
}}
gilt
{{
Relationskette/display
| \pi^* \omega
|| dz
||
||
||
|SZ=,
}}
da ja
{{
Relationskette
| \pi^* dx
|| \wp'(z)dz
||
||
||
|SZ=
}}
gilt
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Mannigfaltigkeit/Differenzierbare Abbildung/Zurückziehen von Differentialformen/Elementare Eigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Offene Mengen/Differenzierbare Abbildung/Zurückziehen von Differentialformen/In Koordinaten/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
für das Zurückziehen von Differentialformen im reellen Fall|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der kanonischen Garbe auf einer elliptischen Kurve
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c0x0hvt3lo46i6bcysudros20306okb
Projektive Varietät/Eindimensionaler Ring/Rationale Punkte/Keine Fortsetzung/Beispiel
0
132373
1100179
1085307
2026-06-17T07:33:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100179
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Aussage
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Varietät/Dedekindbereich/Rationale Punkte/Fortsetzung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gilt nicht, wenn {{math|term= R |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|eindimensionaler|
|Kontext=Ring|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|noetherscher|
|Kontext=Ring|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Integritätsbereich|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist. Wenn
{{
Abbildung
|name=
| R | S
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Normalisierung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist und über dem
{{
Definitionslink
|maximalen Ideal|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| {{idealm|}}
| \subseteq | R
||
||
||
|SZ=
}}
zwei maximale Ideale
{{
Relationskette
| {{idealp|}} , {{idealq|}}
| \subseteq | S
||
||
||
|SZ=
}}
liegen
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Ebene algebraische Kurve/Tschirnhausen-Kubik/Singulärer Ort/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
für ein konkretes Beispiel
|
|ISZ=|ESZ=,
}}
mit
{{
Relationskette
|f
| \in | {{idealp|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
|f
|\notin| {{idealq|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| f
|| a/b
| \in | S
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| a,b
| \in | R
||
||
||
|SZ=,
}}
so kann man den rationalen Punkt
{{
Relationskette
| {{op:Zeilenvektor| a |b}}
| \in | {{op:Projektive Gerade|Q(R)|}}
||
||
||
|SZ=
}}
betrachten. Aufgefasst in {{math|term= {{op:Projektive Gerade|Q(S)|}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette
| {{op:Zeilenvektor| a |b}}
|| {{op:Zeilenvektor| f | 1}}
||
||
||
|SZ=,
}}
mit dieser Darstellung kann man direkt die Fortsetzungen in {{mathl|term= {{op:Projektive Gerade|S/{{idealp}} |}} |SZ=}} und in {{mathl|term= {{op:Projektive Gerade|S/{{idealq}} |}} |SZ=.}} Im ersten Fall ist der Wert der Reduktion von {{math|term= f |SZ=}} gleich {{math|term= 0 |SZ=,}} im zweiten Fall {{math|term= \neq 0 |SZ=,}} und so kann es keine wohlbestimmte Fortsetzung nach {{mathl|term= {{op:Projektive Gerade|R/{{idealm}} |}} |SZ=}} geben.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der projektiven Varietäten über Dedekindbereichen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tof6pnt44rz9ii0gw81vvlwqnp5m4ak
Elliptische Kurve/Y^2 ist X(X-5)(X+5)/Ganzzahliger Punkt/Beispiel
0
132382
1099841
1035595
2026-06-17T06:38:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099841
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3-25X
|| X(X-5)(X+5)
||
||
|SZ=
}}
über
{{math|term= \Q|SZ=,}} vergleiche
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Elliptische Kurve/Y^2 ist X(X-n)(X+n)/Charakteristik/Glatt/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
Es gibt unmittelbar die drei rationalen Punkte {{mathl|term= (0,0),\, (5,0),\, (-5,0) |SZ=.}} Wir behaupten, dass auch der rationale Punkt
{{
Math/display|term=
{{op:Zeilenvektor| {{op:Bruch| 1681| 144}} | {{op:Bruch| 62279| 1728}} |}}
|SZ=
}}
auf der Kurve liegt. Dies beruht auf
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| 1681| 144}}
|| {{op:Bruch| 41^2| 12^2}}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| 1681| 144}} -5
|| {{op:Bruch| 1681| 144}} - {{op:Bruch| 720| 144}}
|| {{op:Bruch| 961| 144}}
|| {{op:Bruch| 31^2| 12^2}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| {{op:Bruch| 1681| 144}} +5
|| {{op:Bruch| 1681| 144}} + {{op:Bruch| 720| 144}}
|| {{op:Bruch| 2401| 144}}
|| {{op:Bruch| 49^2| 12^2}}
||
||
|SZ=
}}
und auf
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 62279| 1728}}
|| {{op:Bruch| 31 \cdot 41 \cdot 49| 12^3}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3-25X
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qs3bqteri80ax0i80i5iy2ryz506ry7
Elliptische Kurve/Q/Torsion/Masur/Bemerkung
0
132447
1100573
1085651
2026-06-17T10:30:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100573
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Nach einem Satz von Barry Mazur sind die möglichen
{{
Definitionslink
|Torsionsuntergruppen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von
{{
Definitionslink
|elliptischen Kurven|
|Kontext=kubisch|
|SZ=,
}}
die über {{math|term= \Q|SZ=}} definiert sind, bekannt. Es handelt sich um die
{{
Definitionslink
|zyklischen Gruppen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Zmod| n |}} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|n
|| 1,2 {{kommadots}} 10
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
|n
|| 12
||
||
||
|SZ=
}}
und die Produktgruppen {{mathl|term= {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 2k|}} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|k
|| 1,2,3,4
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
obsdks04wh7gd77r27vhxjuunfbhrbz
Projektiver Raum/Fq/Zeta-Funktion/Beispiel
0
132465
1100180
1085308
2026-06-17T07:33:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100180
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Der {{math|term= n |SZ=-}}dimensionale
{{
Definitionslink
|projektive Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Projektiver Raum| n | {{op:Endlicher Körper| q |}} }} |SZ=}} über dem
{{
Definitionslink
|endlichen Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Endlicher Körper| q |}} |SZ=}} besitzt {{mathl|term= 1+q+q^2 {{plusdots}} q^n |SZ=}} Elemente, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Projektiver Raum/Endlicher Körper/Anzahl der Elemente/Zweifache Berechnung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=,
}}
somit ist
{{
Relationskette/display
| N_r
|| 1+q^r+q^{2r} {{plusdots}} q^{rn}
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist
{{
Relationskette/display
| Z(t)
|| {{op:Bruch| 1 |(1-t)(1-qt)(1-q^2t) \cdots (1-q^nt) }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies bestätigt man, indem man beidseitig den
{{
Definitionslink
|Logarithmus|
|Kontext=natürlich|
|SZ=
}}
anwendet. Es ist also
{{
Relationskette/display
| \sum_{ r {{=}} 1}^\infty N_r {{op:Bruch|t^r|r}}
|| \sum_{ r {{=}} 1}^\infty ( 1+q^r+q^{2r} {{plusdots}} q^{rn} ) {{op:Bruch|t^r|r}}
|| \sum_{i {{=}} 0}^n {{op:ln| {{op:Bruch| 1 | 1-q^it}} |}}
||
||
|SZ=
}}
zu zeigen. Mit der
{{
Definitionslink
|Logarithmusreihe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist aber für jedes {{math|term= i |SZ=}}
{{
Relationskette/display
| {{op:ln| {{op:Bruch| 1 | 1 -q^i t}} |}}
|| - {{op:ln(| 1 -q^i t |}}
|| - \sum_{r {{=}} 1}^\infty (-1)^{r+1} {{op:Bruch|(-q^i t)^r|r}}
|| \sum_{r {{=}} 1}^\infty q^{ir} {{op:Bruch|t^r|r}}
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zeta-Funktionen von Varietäten über endlichen Körpern
|Kategorie2=Theorie der glatten projektiven Varietäten über endlichen Körpern
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0jh9drtwgfo1aazj7zy5umeg8wpy6eu
Elliptische Kurve/Gruppenstruktur/Y^2 ist X^3-X/Torsionspunkte/Beispiel
0
132509
1099837
1074367
2026-06-17T06:37:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099837
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Elliptic_curve_y^2_%3D_x^3_-_x|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=Das reelle Bild der Kurve
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3 - x
||
||
||
|SZ=.
}}
|Autor=
|Benutzer=YassineMrabet
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
Auf der durch
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3-x
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|elliptischen Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
gibt es über {{math|term= \Q |SZ=}} nur die vier Punkte {{mathl|term= (0,0),\, (1,0), \, (-1,0),\, {{elliptischo|}} |SZ=,}} die
{{
Definitionslink
|Torsionspunkte|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind. Wenn man die Gleichung über dem Erweiterungskörper {{math|term= \Q[ {{imaginäre Einheit|}} ] |SZ=}} betrachtet, erhält man neue Punkte. So ist {{mathl|term= ({{imaginäre Einheit|}} , -1 + {{imaginäre Einheit|}} ) |SZ=}} ein weiterer Punkt, es ist ja
{{
Relationskette/display
| {{makl| -1 + {{imaginäre Einheit|}} |}}^2
|| -2 {{imaginäre Einheit|}}
|| {{imaginäre Einheit|}}^3 - {{imaginäre Einheit|}}
||
||
|SZ=.
}}
Ferner ergibt sich der Punkt {{mathl|term= ( - {{imaginäre Einheit|}} , 1+ {{imaginäre Einheit|}} ) |SZ=, }} und zwei weitere Punkte, da man {{math|term= y |SZ=}} durch {{math|term= -y |SZ=}} ersetzen kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3-X
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
90yzchjx9o87ocemdxsus4mr73fslgc
Projektive Ebene/Q/Höhe/Beispiel
0
132656
1100165
1085293
2026-06-17T07:31:19Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100165
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Betrachten wir den rationalen Punkt
{{
Relationskette
| {{op:Zeilenvektor| 8 | {{op:Bruch| 7 | 26}} | {{op:Bruch| 4 | 45}} }}
| \in | {{op:Projektive Ebene|\Q|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir müssen für die verschiedenen Beträge das Maximum bestimmen und die Ergebnisse miteinander multiplizieren. Für den archimedischen Betrag {{math|term= {{op:Betrag| -|}}_\R |SZ=}} hat man direkt {{math|term= 8 |SZ=,}} gehen wir also die Primzahlen durch. Dabei wird das Maximum des Betrages im Minimum der zugehörigen Bewertungsordnung angenommen. Die {{math|term= 2 |SZ=}} kommt in der mittleren Koordinate mit Ordnung {{math|term= -1 |SZ=}} vor, was zum maximalen {{math|term= 2 |SZ=-}}Betrag
{{
Relationskette
| 2^1
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Die {{math|term= 3 |SZ=}} kommt in der dritten Koordinate mit Ordnung {{math|term= -2 |SZ=}} vor, was zum maximalen {{math|term= 3 |SZ=-}}Betrag
{{
Relationskette
| 3^2
|| 9
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Die {{math|term= 5 |SZ=}} kommt in der dritten Koordinate mit Ordnung {{math|term= -1 |SZ=}} vor, was zum maximalen {{math|term= 5 |SZ=-}}Betrag
{{
Relationskette
| 5^1
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
führt. Die {{math|term= 7 |SZ=}} kommt in der zweiten Koordinate mit Ordnung {{math|term= 1 |SZ=}} vor, was für diese Komponente zum {{math|term= 7 |SZ=-}}Betrag {{math|term= 7^{-1} |SZ=}} führt, der aber irrelevant ist, da ja das Maximum mit {{math|term= 1 |SZ=}} genommen wird. Schließlich kommt die {{math|term= 13 |SZ=}} in der zweiten Koordinate mit Ordnung {{math|term= -1 |SZ=}} vor, was zum maximalen {{math|term= 13 |SZ=-}}Betrag {{math|term= 13 |SZ=}} führt, die anderen Beträge haben den Wert {{math|term= 1 |SZ=.}} Die Höhe des Punktes ist somit
{{
Math/display|term=
8 \cdot 2 \cdot 9 \cdot 5 \cdot 13
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Höhenfunktionen auf dem projektiven Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kg6g9a1la2oxpuywqbk5xolbr3hbaav
Projektive Gerade/Q/Höhe/Schranke/Beispiel
0
132670
1100176
1085304
2026-06-17T07:33:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100176
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
In {{math|term= {{op:Projektive Gerade||}}(\Q) |SZ=}} besitzen die Punkte {{mathl|term= (1,0), (0,1), (1,1),(1,-1) |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Höhe|
|Kontext=projektiver Raum K|
|SZ=
}}
{{math|term= 1 |SZ=.}} Wir beschränken uns nun auf Punkte der Form {{mathl|term= (x,1) |SZ=}} mit
{{
Relationskette/display
| x
|| \pm p_1^{\alpha_1 } \cdots p_n^{\alpha_n }
|| \pm {{op:Bruch| p_1^{\alpha_1 } \cdots p_k^{\alpha_k } | p_{k+1}^{- \alpha_{k+1} } \cdots p_n^{- \alpha_n } }}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \alpha_i
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
{{
Relationskette/k
|n
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=,
}}
die Exponenten seien bis zum {{math|term= k |SZ=-}}ten Term positiv, danach negativ|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Ein solcher Punkt hat die Höhe
{{
Relationskette/align/handlinks
| H_\Q (P)
|| \max \{ {{op:Betrag| x |}} ,\, 1 \} \cdot \max \{ p_1^{-\alpha_1 } ,\, 1 \} \cdots \max \{ p_n^{-\alpha_n } ,\, 1 \}
|| \max \{ {{op:Betrag| x |}} ,\, 1 \} \cdot p_{k+1}^{-\alpha_{k+1} } \cdots p_{n}^{-\alpha_{n} }
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei alle Faktoren {{math|term= \geq 1 |SZ=}} sind. Das hintere Produkt ist einfach der Nenner der rationalen Zahl {{math|term= x |SZ=,}} die Höhe ist nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Projektive Gerade/Q/Punkt/Höhe/Natürlich/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
eine natürliche Zahl. Bestimmen wir die Punkte {{math|term= (x,1) |SZ=,}} deren Höhe gleich {{math|term= 2 |SZ=}} ist. Ihre {{math|term= x |SZ=-}}Koordinate ist {{math|term= \pm 2 |SZ=}} oder {{math|term= \pm {{op:Bruch| 1 | 2}} |SZ=.}} Die Punkte der Höhe {{math|term= 3 |SZ=}} haben die {{math|term= x |SZ=-}}Koordinate {{math|term= \pm 3, \pm {{op:Bruch| 1 | 3}}, \pm {{op:Bruch| 2 | 3}}, \pm{{op:Bruch| 3 | 2}} |SZ=.}} Die Punkte der Höhe {{math|term= 4 |SZ=}} haben die {{math|term= x |SZ=-}}Koordinate {{math|term= \pm 4, \pm {{op:Bruch| 1 | 4}}, \pm {{op:Bruch| 3 | 4}}, \pm {{op:Bruch| 4 | 3}} |SZ=.}} Die Punkte der Höhe {{math|term= 5 |SZ=}} haben die {{math|term= x |SZ=-}}Koordinate {{math|term= \pm 5, \pm {{op:Bruch| 1 | 5}}, \pm {{op:Bruch| 2 | 5}}, \pm {{op:Bruch| 3 | 5}} , \pm {{op:Bruch| 4 | 5}}, \pm {{op:Bruch| 5 | 2}}, \pm {{op:Bruch| 5 | 3}}, \pm {{op:Bruch| 5 | 4}} |SZ=,}} etc.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Höhenfunktionen auf dem projektiven Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
imraipxg21naq9xm9nqprzjixvf108e
Projektive Gerade/Absolute Höhe/Wurzeln aus 2/Beispiel
0
132673
1100167
1085295
2026-06-17T07:31:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100167
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten in {{math|term= {{op:Projektive Gerade||}}(\Q[ \sqrt[d]{2}]) |SZ=}} den Punkt {{math|term= ( \sqrt[d]{2} ,1) |SZ=.}} Der Grad der Körpererweiterung
{{
Relationskette
|\Q
| \subseteq | \Q[ \sqrt[d]{2}])
||
||
||
|SZ=
}}
ist {{math|term= d |SZ=.}} Für einen Betrag {{math|term= {{op:Betrag| -|}}_v |SZ=}} auf {{math|term= \Q[ \sqrt[d]{2}] |SZ=}} oberhalb des archimedischen Absolutbetrages ist
{{
Relationskette
| {{op:Betrag| 2 |}}_v
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
und das ist auch die
{{
Definitionslink
|absolute Höhe|
|Kontext=projektiver Raum|
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die man ja in diesem Fall direkt über {{math|term= \Q|SZ=}} ausrechnen kann|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die absolute Höhe von {{mathl|term= ( \sqrt[d]{2} ,1) |SZ=}} ist {{mathl|term= \sqrt[d]{2} |SZ=}} wegen der Potenzierungseigenschaft, siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Gerade/Zahlkörper/Absolute Höhe/Eigenschaften/Fakt
|Nr=1
|SZ=.
}}
Ohne Gradbeschränkung gibt es also unendlich viele Punkte in {{mathl|term= {{op:Projektive Gerade| {{op:Algebraischer Abschluss|\Q|}} |}} |SZ=}} mit einer absoluten Höhe {{math|term= \leq 2 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Höhenfunktionen auf dem projektiven Raum
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pps9iggcvv2s3xnusjovapqc8ee90w3
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Gruppenstruktur/x-Koordinate/Bemerkung
0
132681
1100569
1085844
2026-06-17T10:29:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100569
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Bei gegeben {{math|term= x_1,x_2 |SZ=}} ist {{math|term= x_3 |SZ=}} nicht bestimmt, da es von {{math|term= y_1,y_2 |SZ=}} abhängt. Allerdings gibt es für {{math|term= y_1,y_2 |SZ=}} jeweils nur zwei Möglichkeiten, die jeweils negativ zueinander sind.
Aus der Bedingung
{{
Relationskette/display
| x_3
|| {{op:Bruch|ax_1 +ax_2 +2b -2y_1y_2 + x_1^2x_2+ x_1x_2^2 | x_1^2-2x_1x_2+x_2^2}}
|SZ=
}}
ergibt sich
{{
Relationskette/display
| x_3 (x_1-x_2)^2 -a (x_1+x_2) -2b -x_1^2x_2-x_1x_2^2
|| -2 y_1y_2
||
||
||
|SZ=
}}
und daraus
{{
Relationskette/align/netzlinks
| x_3^2 (x_1-x_2)^4 - 2 (x_1-x_2)^2 {{makl| a (x_1+x_2) +2b +x_1^2x_2-x_1x_2^2 |}} x_3 + a^2 (x_1+x_2) +4b^2 +x_1^4x_2^2 + x_1^2x_2^4
|| 4 y_1^2y_2^2
|| 4 (x_1^3+ax_1+b)(x_2^3+ax_2+b)
||
||
|SZ=,
}}
d.h. {{math|term= x_3 |SZ=}} erfüllt eine explizite quadratische Gleichung über einem von rational von {{math|term= x_1,x_2 |SZ=}} abhängigen Ausdruck.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
oj0pj3pjyrhbdxha1xnqsnazaabln9w
Elliptische Kurve/Gruppenstruktur/Y^2 ist X^3-2X/Beispiel
0
132806
1099836
1084940
2026-06-17T06:37:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099836
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der durch
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3-2x
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|elliptischen Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
gibt es über {{math|term= \Q|SZ=}} die beiden
{{
Definitionslink
|Torsionspunkte|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= (0,0) ,\, {{elliptischo|}} |SZ=.}} Daneben gibt es noch den Punkt {{mathl|term= (-1,1) |SZ=,}} der den torsionsfreien Teil erzeugt. Die Gruppenstruktur ist
{{
Relationskette/display
| E(\Q)
| \cong| {{op:Zmod| 2 |}} \times \Z
||
||
||
|SZ=
}}
und {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| -1| 1}} |SZ=}} ist ein Erzeuger der torsionsfreien Komponente.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3-2X
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
0leuakv2p7sn95ffqgqxdg6itj7fyv3
Elliptische Kurve/Gruppenstruktur/Y^2 ist X^3+17/Beispiel
0
132808
1099834
981906
2026-06-17T06:37:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099834
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der durch
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3+17
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|elliptischen Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
gibt es über {{math|term= \Q|SZ=}} die beiden unabhängigen Punkte
{{
mathkor|term1=
(-2,3)
|und|term2=
(2,5)
|SZ=.
}}
Hier ist
{{
Relationskette/display
|E(\Q)
| \cong| \Z \times \Z
||
||
||
|SZ=
}}
und die angegebenen Punkte sind Erzeuger, der
{{
Definitionslink
|Rang|
|Kontext=elliptische Kurve|
|SZ=
}}
ist also {{math|term= 2 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3+17
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8grftvbobnt0krlto0k7aw4gcitgshr
Elliptische Kurve/Gruppenstruktur/Rang 3/Beispiel
0
132844
1099833
1084937
2026-06-17T06:37:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099833
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der durch
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3-(2 \cdot 3 \cdot 11 \cdot 19)^2x
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|elliptischen Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
gibt es über {{math|term= \Q|SZ=}} neben den {{math|term= 2 |SZ=-}}Torsionspunkten, die den Nullstellen des kubischen Polynoms in {{math|term= x |SZ=}} entsprechen
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Standardgleichung/2-Torsion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Kongruente Zahl/Torsion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=,
}}
die drei unabhängigen Punkte
{{
mathkor|term1=
(-98,12376),\, (1650, 43560)
|und|term2=
(109554,36258840)
|SZ=.
}}
Hier ist
{{
Relationskette/display
|E(\Q)
| \cong| {{op:Zmod| 2 |}} \times {{op:Zmod| 2 |}} \times \Z^3
||
||
||
|SZ=,
}}
der
{{
Definitionslink
|Rang|
|Kontext=elliptische Kurve|
|SZ=
}}
ist also {{math|term= 3 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
86wcsx0rvnck2xfdb5egmb8id5t2i0y
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Homogen/Geradenschnitt/Bemerkung
0
132857
1100570
1085648
2026-06-17T10:29:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100570
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine
{{
Definitionslink
|elliptische Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=,
}}
die in der Form
{{
Relationskette/display
|Y^2Z
|| X^3+aXZ^2+bZ^3
||
||
||
|SZ=
}}
vorliegt.
Zur Berechnung der Addition seien die beiden
{{
Zusatz/Klammer
|text=verschiedenen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Punkte durch
{{
Relationskette/display
|P
||(X_1,Y_1,Z_1)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
|Q
||(X_2,Y_2,Z_2)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben. Die verbindende Gerade ist dann
{{
Relationskette/display
| (Y_1Z_2-Y_2Z_1)X + (-X_1Z_2+X_2Z_1)Y + (X_1Y_2-X_2Y_1)Z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=einfach die beiden Punkte einsetzen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Sei
{{
Relationskette/display
| -X_1Z_2+X_2Z_1
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann können wir nach {{math|term= Y |SZ=}} bzw. {{math|term= Y_3 |SZ=}} auflösen und erhalten mit
{{
Relationskette/display
|Y
|| rX+sZ
||
||
||
|SZ=
}}
die kubische Bedingung in zwei Variablen
{{
Relationskette/display
|X^3+aXZ^2+Z^3 - (rX+sZ)^2Z
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Davon sind
{{
mathkor|term1=
(Z_1X-X_1Z)
|und|term2=
(Z_2X-X_2Z)
|SZ=
}}
lineare Faktoren. Die Bedingung
{{
Relationskette/display
| X^3+aXZ^2+Z^3 - (rX+sZ)^2Z
|| (Z_1X-X_1Z) (Z_2X-X_2Z)(Z_3X-X_3Z)
||
||
||
|SZ=
}}
führt auf
{{
Relationskette
|Z_1Z_2Z_3
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Zusatz/Klammer
|text=Koeffizient von {{mathl|term= X^2Z|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/display
| r^2
|| X_1 Z_2Z_3 + X_2Z_1Z_3 + X_3 Z_1Z_2
||
||
||
|SZ=.
}}
Mit
{{
Relationskette/display
|r
|| {{op:Bruch|Y_1Z_2-Y_2Z_1 | X_1Z_2-X_2Z_1 }}
||
||
||
|SZ=
}}
folgt bei Multiplikation mit {{math|term= Z_1Z_2 |SZ=}}
{{
Relationskette/display
| {{makl| Y_1Z_2-Y_2Z_1 |}}^2 Z_1Z_2
|| {{makl| X_1Z_2-X_2Z_1 |}}^2 {{makl| X_1 Z_2 + X_2Z_1 + X_3 Z_1^2Z_2^2 |}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
klch2ohych8tonsb83tho2g4u2ncxhb
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3+1/Endlicher Körper/Zeta-Funktion/Beispiel
0
132923
1099847
1084945
2026-06-17T06:39:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099847
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten über dem endlichen Körper {{math|term= {{op:Zmod| 5 |}} |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|elliptische Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
{{math|term= E |SZ=,}} die durch
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3+1
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben ist. Sie besitzt nach
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3+1/Endlicher Körper/Punkteanzahl/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
sechs Elemente, also
{{
Relationskette
|N_1
|| 6
||
||
||
|SZ=.
}}
Das charakteristische Polynom der Darstellung des Frobenius auf dem
{{
Definitionslink
|Tate-Modul|
|Kontext=elliptisch|
|SZ=
}}
ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Fq/Frobeniuspotenzen/Wirkung auf Tate-Modul/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
|T^2 + 5
|| (T- \sqrt{5} {{imaginäre Einheit|}} ) (T+ \sqrt{5} {{imaginäre Einheit|}} )
||
||
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
| \alpha,\beta
|| \pm \sqrt{5} {{imaginäre Einheit|}}
||
||
||
|SZ=
}}
in der Notation von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Fq/Frobeniuspotenzen/Wirkung auf Tate-Modul/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Die Anzahl der Punkte von {{math|term= E |SZ=}} über {{math|term= {{op:Endlicher Körper| 5^n |}} |SZ=}} ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Anzahl|E( {{op:Endlicher Körper|q^n |}} )|}}
|| 5^n+1 - (- \sqrt{5})^n {{imaginäre Einheit|}}^n - \sqrt{5}^n {{imaginäre Einheit|}}^n
|| 5^n+1 - ( (-1)^n+1 ) \sqrt{5}^n {{imaginäre Einheit|}}^n
||
||
|SZ=.
}}
Für {{math|term= n |SZ=}} ungerade ist also die Anzahl gleich {{mathl|term= 5^n+1 |SZ=.}} Für
{{
Relationskette
|n
|| 2 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Anzahl gleich {{mathl|term= 5^n+1 + 2 \cdot 5^{n/2} |SZ=}} und für
{{
Relationskette
|n
|| 0 \mod 4
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Anzahl gleich {{mathl|term= 5^n+1 - 2 \cdot 5^{n/2} |SZ=.}} Für gerades {{math|term= n |SZ=}} wird also die
{{
Faktlink
|Präwort=|Hasse-Schranke|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Endlicher Körper/Hasse-Schranke/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ausgeschöpft. Die
{{
Definitionslink
|Zeta-Funktion|
|Kontext=Weil|
|SZ=
}}
von {{math|term= E |SZ=}} ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Fq/Zeta-Funktion/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| Z(E;t)
|| {{op:Bruch| 1+ 5 t^2|(1-t)(1-5t)}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Zeta-Funktionen von elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3+1
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ke7ea7pc69pz02ozipklny8jmvla52f
Glatte projektive Kurve/Endlicher Körper/Reine Potenz/Bemerkung
0
132973
1100598
1085675
2026-06-17T10:33:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100598
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei eine
{{
Definitionslink
|ebene|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|glatte|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|projektive Kurve|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|C
|| V_+(F)
| \subseteq | {{op:Projektive Ebene| {{op:Zmod| p |}} |}}
||
||
|SZ=
}}
durch eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
| X^d
|| P(Y,Z)
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben, wobei {{mathl|term= P(Y,Z) |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|homogenes Polynom|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vom
{{
Definitionslink
|Grad|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
{{math|term= d |SZ=}} sei. Es sei
{{
Relationskette
| q
|| p^n
||
||
||
|SZ=
}}
eine Potenz der Charakteristik {{math|term= p |SZ=.}} Wenn der Grad {{math|term= d |SZ=}} teilerfremd zu {{math|term= q-1 |SZ=}} ist, so lässt sich die Anzahl {{mathl|term= {{op:Anzahl| C( {{op:Endlicher Körper| q |}} )||}} |SZ=}} der Punkte der Kurve, die über {{math|term= {{op:Endlicher Körper| q |}} |SZ=}} definiert sind, einfach bestimmen. Sei
{{
Relationskette
| (x,y,z)
| \in | C
||
||
||
|SZ=
}}
ein solcher Punkt. Bei
{{
Relationskette
|z
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
können wir {{math|term= z |SZ=}} zu {{math|term= 1 |SZ=}} normieren. Für {{math|term= y |SZ=}} können wir jedes Element aus {{math|term= {{op:Endlicher Körper| q |}} |SZ=}} einsetzen. Aufgrund der vorausgesetzten Teilerfremdheit ist die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Endlicher Körper| q |}} | {{op:Endlicher Körper| q |}}
| x | x^d
|SZ=,
}}
bijektiv, da diese Abbildung auf {{mathl|term= {{op:Einheiten| {{op:Endlicher Körper| q |}} |}} |SZ=}} der additiven Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Zmod|q-1|}} | {{op:Zmod|q-1|}}
| v | dv
|SZ=,
}}
entspricht
{{
Zusatz/Klammer
|text=vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endlicher Körper/Einheitswurzeln/Anzahl/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Somit gehört zu {{math|term= y |SZ=}} genau ein Punkt der Kurve. Bei
{{
Relationskette
| z
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| y
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und man kann {{math|term= y |SZ=}} zu {{math|term= 1 |SZ=}} normieren und erhält einen weiteren Punkt der Kurve. Unter dieser Bedingung ist also
{{
Relationskette/display
| {{op:Anzahl| C({{op:Endlicher Körper| q |}} ) |}}
|| q+1
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn aber {{math|term= q-1 |SZ=}} nicht teilerfremd zu {{math|term= d |SZ=}} ist, wird die Bestimmung ungleich schwieriger, da man dann im Detail untersuchen muss, welche Zahlen {{mathl|term= P(y,1) |SZ=}} wie viele {{math|term= d |SZ=-}}te Wurzeln in {{math|term= {{op:Endlicher Körper| q |}} |SZ=}} besitzen. Da im glatten Fall
{{
mathkor|term1=
p
|und|term2=
d
|SZ=
}}
teilerfremd sind, ist {{math|term= p |SZ=}} eine Einheit modulo {{math|term= d |SZ=}} und somit gibt es Exponenten {{math|term= e |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| p^e
|| 1 \mod d
||
||
||
|SZ=.
}}
Das heißt, dass {{math|term= p^e-1 |SZ=}} und {{math|term= d |SZ=}} für gewisse Exponenten nicht teilerfremd sind, und daher
{{
Zusatz/Klammer
|text=außer bei
{{
Relationskette/k
|d
|| 1
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
der schwierige Fall definitiv eintritt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Zeta-Funktionen von Varietäten über endlichen Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5ru9h7nyldtqrmuh5j03x1nj3qr7hqn
Chevalley-Warning/Fermatquadrik/Beispiel
0
133539
1099774
1084878
2026-06-17T06:28:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099774
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die Gleichung
{{
Relationskette/display
|X^2+Y^2+Z^2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
über den endlichen Körpern {{mathl|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=,}} nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Chevalley-Warning/3 Variablen/Quadratische Form/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gibt es nichttriviale Lösungen.
Bei
{{
Relationskette
|p
|| 2
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{mathl|term= (0,1,1),\, (1,0,1),\, (1,1,0) |SZ=}} die nichttrivialen Lösungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=insgesamt gibt es also in {{mathl|term= {{makl| {{op:Zmod| 2 |}} |}}^3 |SZ=}} vier Lösungen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Bei
{{
Relationskette
|p
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{mathl|term= (\pm 1,\pm 1, \pm 1) }} die nichttrivialen Lösungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=insgesamt gibt es also in {{mathl|term= {{makl| {{op:Zmod| 3 |}} |}}^3 |SZ=}} neun Lösungen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|p
|| 5
||
||
||
|SZ=
}}
sind die Permutationen von {{mathl|term= (0,\pm 1,\pm 2) }} die nichttrivialen Lösungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=insgesamt gibt es also in {{mathl|term= {{makl| {{op:Zmod| 5 |}} |}}^3 |SZ=}} genau {{math|term= 25 |SZ=}} Lösungen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|p
|| 7
||
||
||
|SZ=
}}
sind die Permutationen von {{mathl|term= (\pm 1,\pm 2, \pm 3) }} die nichttrivialen Lösungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=insgesamt gibt es also in {{mathl|term= {{makl| {{op:Zmod| 7 |}} |}}^3 |SZ=}} genau {{math|term= 49 |SZ=}} Lösungen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
|p
|| 11
||
||
||
|SZ=
}}
sind {{math|term= 0,1,3,4,5,9 |SZ=}} die Quadrate. Die Summe von zwei Quadraten ergibt nie {{math|term= 0 |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette
| 1+1+9
|| 11
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| 1+5+5
|| 11
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| 3+3+5
|| 11
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| 3+4+4
|| 11
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| 4+9+9
|| 22
||
||
||
|SZ=
}}
Somit sind die Permutationen von {{mathl|term= (\pm 1,\pm 1, \pm 3) |SZ=,}} von {{mathl|term= (\pm 1,\pm 4, \pm 4) |SZ=,}} von {{mathl|term= (\pm 5,\pm 5, \pm 3) |SZ=}} von {{mathl|term= (\pm 5,\pm 2, \pm 2) |SZ=}} und von {{mathl|term= (\pm 2,\pm 3, \pm 3) |SZ=}} die nichttrivialen Lösungen
{{
Zusatz/Klammer
|text=insgesamt gibt es also in {{mathl|term= {{makl| {{op:Zmod| 11|}} |}}^3 |SZ=}} genau
{{
Relationskette/k
| 5 \cdot 3 \cdot 8+1
|| 121
||
||
||
|SZ=
}}
Lösungen|
|ISZ=|ESZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Chevalley-Warning
|Kategorie2=Theorie der Quadriken in drei Variablen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
16q5lc17r2g04d0b0evtvooapqzj89t
Chevalley-Warning/Homogener Fall/Anzahl/p-1/Bemerkung
0
133549
1100547
1085618
2026-06-17T10:26:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100547
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
In der homogenen Situation von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Chevalley-Warning/Homogener Fall/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
über {{math|term= {{op:Zmod| p |}} |SZ=}} erfüllt die Anzahl
{{
Relationskette
|N
|| {{op:Anzahl| V |}}
||
||
||
|SZ=
}}
des Nullstellengebildes nicht nur die Bedingung, dass {{math|term= N |SZ=}} ein Vielfaches von {{math|term= p |SZ=}} sein muss, sondern wegen der homogenen Struktur auch die Bedingung, dass {{math|term= N-1 |SZ=}} ein Vielfaches von {{math|term= p-1 |SZ=}} sein muss. Dies beruht einfach darauf, dass zu jedem
{{
Relationskette
| {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }}
| \in | K^n \setminus \{ {{op:Zeilenvektor| 0 | \ldots| 0}} \}
||
||
||
|SZ=
}}
auch jedes skalare Vielfache {{mathl|term= s {{op:Zeilenvektor| x_1 | \ldots| x_n }} |SZ=}} mit
{{
Relationskette
|s
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
zu {{math|term= V |SZ=}} gehört, siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Der projektive Raum/Homogenes Polynom/Nullsein ist wohldefiniert/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Somit gilt die Bedingung, dass es
{{
Relationskette
|a,b
| \in | \N
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|N
|| ap
||b(p-1)+1
||
||
|SZ=
}}
gibt. Eine typische Möglichkeit ist
{{
Relationskette
| p^2
|| (p+1)(p-1)+1
||
||
||
|SZ=,
}}
es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, siehe
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Chevalley-Warning/Fermatquadrik/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Chevalley-Warning/X^2+Y^2/3 Variablen/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Satz von Chevalley-Warning
|Kategorie2=Theorie der homogenen Ideale im Polynomring
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gksqsrunl2ahgdtkg9tx70xi4asohp5
Chevalley-Warning/Kubische Kurve über Z mod 2/Keine Lösung/Beispiel
0
133558
1099776
1084880
2026-06-17T06:28:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099776
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten das homogene Polynom
{{
Math/display|term=
X^3+Y^3+Z^3+XY^2+YZ^2+ZX^2+XYZ
|SZ=
}}
vom Grad {{math|term= 3 |SZ=}} in drei Variablen über dem Körper {{mathl|term= {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=,}} hier ist also
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Chevalley-Warning/Homogene Hyperfläche/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nicht anwendbar. In der Tat besitzt dieses Polynom außer in {{mathl|term= (0,0,0) |SZ=}} keine Nullstelle. Das Polynom ist symmetrisch in den Variablen, was die Überprüfung erleichtert. Sei
{{
Relationskette
|(x,y,z)
| \in | {{makl| {{op:Zmod| 2 |}} |}}^3
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| x
|| y
|| 0
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
|z^3
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette
|z
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
das ist der Ursprungspunkt. Bei
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y
|| z
|| 1
||
||
|SZ=
}}
verbleiben drei Terme und der Wert des Polynoms ist {{math|term= 1 |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
| x
|| y
|| z
||
||
|SZ=
}}
gibt es sieben Terme, der Wert des Polynoms ist also wieder {{math|term= 1 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Chevalley-Warning
|Kategorie2=Theorie der kubischen projektiven Kurven
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
8uvrnfe8jd1swi9ifk5xuznqbibtbto
Chevalley-Warning/Fermatquadrik/Z mod 4/Beispiel
0
133573
1099775
1084879
2026-06-17T06:28:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099775
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|homogene|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
Gleichung
{{
Relationskette/display
|X^2+Y^2+Z^2
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
über dem endlichen Ring {{mathl|term= {{op:Zmod| 4}} |SZ=.}} Die Quadrate in {{mathl|term= {{op:Zmod| 4}} |SZ=}} sind {{math|term= 0 |SZ=}} und {{math|term= 1 |SZ=,}} deshalb gibt es keine nichttriviale Lösung für diese Gleichung in {{mathl|term= {{makl| {{op:Zmod| 4 |}} |}}^3 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Der Satz von Chevalley-Warning
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qv2vwggaaa8n5ihh97hk6q5blkc0t0a
Komplexer Torus/1/Eisensteingitter/Endomorphismenring/Beispiel
0
133668
1099986
1085091
2026-06-17T07:01:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099986
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zum
{{
Definitionslink
|Gitter|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| \Gamma
||\Z + \Z {{op:Bruch| - 1 + \sqrt{3} {{imaginäre Einheit}} | 2}}
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es neben den Multiplikationen mit einer ganzen Zahl noch die Multiplikation mit {{math|term= {{op:Bruch| -1 + \sqrt{3} {{imaginäre Einheit|}} | 2 }} |SZ=,}} die das Gitter in sich selbst überführt. Der
{{
Definitionslink
|Endomorphismenring|
|Kontext=komplexer eindimensionaler Torus|
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|komplexen Torus|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{CC}}/ \Gamma |SZ=}} ist {{math|term= \Z[ {{op:Bruch| -1 + \sqrt{3} {{imaginäre Einheit|}} | 2}} ] |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des Endomorphismenringes eines eindimensionalen komplexen Torus
|Kategorie2=Theorie der elliptischen Kurven mit komplexer Multiplikation
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Ring der Eisenstein-Zahlen
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
l1p1wpo605y8aqhgs7o6jtoxhi2htt8
Ebene algebraische Kurven/R/Implizite Abbildung/Bemerkung
0
133737
1100560
1085640
2026-06-17T10:28:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100560
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein reelles Polynom
{{
Relationskette
|F
| \in | \R[X,Y]
||
||
||
|SZ=
}}
in zwei Variablen kann man als eine
{{
Definitionslink
|differenzierbare Funktion|
|Kontext=n|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=F
|\R^2| \R
||
|SZ=,
}}
die algebraische Kurve
{{
Relationskette
|v
|| V(F)
| \subseteq | \R^2
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Faser von {{math|term= F |SZ=}} über dem Nullpunkt
{{
Relationskette
| 0
| \in | \R
||
||
||
|SZ=.
}}
In dieser Situation ist
{{
Faktlink
|Präwort=der|Satz über implizite Abbildungen|Faktseitenname=
Satz über implizite Abbildungen/R/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
anwendbar. Er besagt für einen Punkt
{{
Relationskette
|P
||(a,b)
| \in | V
||\R^2
||
||
|SZ=,
}}
dass unter der Voraussetzung, dass zumindest eine
{{
Definitionslink
|partielle Ableitung|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
mathkor|term1=
{{op:Partielle Ableitung| F | x}}
|oder|term2=
{{op:Partielle Ableitung| F | y}}
|SZ=
}}
in {{math|term= P |SZ=}} nicht {{math|term= 0 |SZ=}} ist, es eine offene Ballumgebung
{{
Relationskette
|P
| \in | {{op:Offener Ball| P | \epsilon}}
||
||
||
|SZ=,
}}
ein reelles Intervall {{mathl|term= ]- \delta, \delta[ |SZ=}} und eine stetig differenzierbare Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
|]- \delta, \delta[ | {{op:Offener Ball| P | \epsilon}}
||
|SZ=
}}
derart gibt, dass eine Bijektion des Intervalls mit dem Faserausschnitt {{mathl|term= V \cap {{op:Offener Ball| P | \epsilon}} |SZ=}} vorliegt. Das bedeutet, dass die Faser {{math|term= V |SZ=}} lokal in einem solchen Punkt wie ein differenzierbar gekrümmtes Intervall aussieht, also eine eindimensionale reelle Mannigfaltigkeit in diesen Punktes ist. Wenn beide partiellen Ableitungen in {{math|term= P |SZ=}} gleich {{math|term= 0 |SZ=}} sind, so kann man diesen Satz nicht anwenden.
Für das Studium der algebraischen Kurven ist es wichtig, dass man die Voraussetzung des Satzes, dass zumindest eine partielle Ableitung nicht verschwindet, über einem beliebigen Körper formulieren kann, obwohl es für die Schlussfolgerung des Satzes keine unmittelbare Entsprechung gibt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Der Satz über implizite Abbildungen (R)
|Kategorie2=Theorie der Glattheit von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c9sqjvgezjcylpjd57a2ktqldvzv47u
Ebene algebraische Kurven/Glatter Punkt/Tangente/Bemerkung
0
133940
1100559
1034853
2026-06-17T10:28:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100559
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Für einen
{{
Definitionslink
|glatten Punkt|
|Kontext=1|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
|P
||(a,b)
| \in | C
|| V(F)
||
||
|SZ=
}}
einer ebenen algebraischen Kurve nennt man die durch die Gleichung
{{
Relationskette/display
| {{op:Partielle Ableitung| F | X}} (P) (X-a) + {{op:Partielle Ableitung| F | Y}} (P) (Y-b)
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gegebene Gerade die {{Stichwort|Tangente|SZ=}} im Punkt {{math|term= P |SZ=}} an die Kurve. Bei
{{
Relationskette
|P
|| (0,0)
| \in | C
||
||
|SZ=
}}
kann man die Glattheit und die Tangente einfach ablesen. Man zerlegt {{math|term= F |SZ=}} in die
{{
Definitionslink
|homogenen Komponenten|
|Kontext=Polynom|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
|F
|| F_0 +F_1+F_2 {{plusdots}} F_d
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist der konstante Term
{{
Relationskette
|F_0
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
da der Nullpunkt ein Punkt der Kurve ist, und der lineare Term ist
{{
Relationskette
|F_1
|| uX+vY
||
||
||
|SZ=.
}}
Hierbei ist
{{
Mathkor/display|term1=
{{op:Partielle Ableitung| F | X}} (P)=u
|und|term2=
{{op:Partielle Ableitung| F | Y}} (P)=v
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=da die höheren homogenen Komponenten von {{math|term= F}} keinen Beitrag zu den partiellen Ableitungen im Nullpunkt leisten|
|ISZ=|ESZ=,
}}
es liegt genau dann ein glatter Punkt vor, wenn
{{
Relationskette
|F_1
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und die Bedingung
{{
Relationskette
|uX+vY
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
beschreibt die Tangente.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Glattheit von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lry31oewp7zd2qset80ew1n8mg8yxia
Angeordneter Körper/Positivitätsmenge/Bemerkung
0
133999
1100544
1034688
2026-06-17T10:25:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100544
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein äquivalenter Zugang zum Begriff des
{{
Definitionslink
|angeordneten Körpers|
|Kontext=|
|SZ=
}}
funktioniert so: Man hat einen Körper {{math|term= K |SZ=,}} bei dem eine Teilmenge
{{
Relationskette
|P
| \subseteq | K
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=die {{Anführung|positive Hälfte}} |
|SZ=
}}
ausgezeichnet ist mit den folgenden Eigenschaften
{{
Aufzählung3
|Entweder
{{
Relationskette
| x
| \in | P
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
| -x
| \in | P
||
||
||
|SZ=
}}
oder
{{
Relationskette
| x
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Aus
{{
Relationskette
| x,y
| \in | P
||
||
||
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette
| x+y
| \in | P
||
||
||
|SZ=.
}}
|Aus
{{
Relationskette
| x,y
| \in | P
||
||
||
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette
| x \cdot y
| \in | P
||
||
||
|SZ=.
}}
}}
In einem angeordneten Körper erfüllen die positiven Elemente diese Bedingungen. Man kann aber umgekehrt aus einem Körper mit einer solchen positiven Teilmenge einen angeordneten Körper machen, indem man
{{
Math/display|term=
x \geq y \text{ durch } x=y \text{ oder } x-y \in P
|SZ=
}}
definiert, siehe
{{
Aufgabelink
|| Aufgabeseitenname=
Körper mit positiver Hälfte/Ist angeordnet/Aufgabe
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der angeordneten Körper
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
85z4f25db250s1mx4ckbnn6ggp8zpxo
Kubische Kurve/Kongruente Zahl/Überführbarkeit/Beispiel
0
134122
1099997
1085112
2026-06-17T07:03:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099997
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die elliptischen Kurven der Form
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3-n^2x
||
||
||
|SZ=
}}
bzw.
{{
Relationskette
| y^2
|| x^3-m^2x
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|n,m
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=,
}}
die in Zusammenhang mit den
{{
Definitionslink
|kongruenten Zahlen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auftreten. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kubische Kurve/Kurze Weierstraßform/Transformation/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
sind die beiden genau dann durch eine lineare Variablentransformation ineinander überführbar, wenn der Quotient {{mathl|term= {{op:Bruch|m^2|n^2}} |SZ=}} eine vierte Potenz in {{math|term= \Q|SZ=}} ist, wenn also {{math|term= {{op:Bruch| m |n}} |SZ=}} ein Quadrat
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{math|term= \Q|SZ=}} und dann bereits|
|ISZ=|ESZ=
}}
in {{math|term= \Z|SZ=}} ist. Bei elliptischen Kurven dieser Bauart kann man sich also auf
{{
Definitionslink
|quadratfreie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
natürliche Zahlen {{math|term= n |SZ=}} beschränken. Wenn man diese Kurven als elliptische Kurven über {{math|term= {{CC|}} |SZ=}}
betrachtet, so sind sie alle gleich.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über Q
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
2tlke5kk7gzlayw0lcu0bor8jum4dqh
Rationale Folge/Konvergenz/Beispiel
0
134267
1100230
1037784
2026-06-17T07:42:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100230
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die durch
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| -5n^3+6n^2-n+8| 11n^3+7n^2 +3n-1}}
||
||
||
|SZ=
}}
definierte Folge und wollen wissen, ob und gegebenenfalls wogegen sie konvergiert. Man kann
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Angeordneter Körper/Konvergente Folgen/Rechenregeln/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
nicht unmittelbar anwenden, da weder der Zähler noch der Nenner konvergiert. Allerdings kann man den folgenden Trick anwenden, man schreibt
{{
Relationskette/display
| x_n
|| {{op:Bruch| -5n^3+6n^2-n+8| 11n^3+7n^2 +3n-1}}
|| {{op:Bruch| {{makl| -5n^3+6n^2-n+8 |}} {{op:Bruch| 1 |n^3}} | {{makl| 11n^3+7n^2 +3n-1 |}} {{op:Bruch| 1 |n^3 }} }}
|| {{op:Bruch| -5 + {{op:Bruch| 6 |n}} -{{op:Bruch| 1 |n^2}} + {{op:Bruch| 8 |n^3}} | 11 + {{op:Bruch| 7 |n}} + {{op:Bruch| 3 |n^2}}-{{op:Bruch| 1 |n^3}} }}
||
|SZ=.
}}
In dieser Form sind die Zähler- und die Nennerfolge konvergent, und zwar gegen
{{
mathkor|term1=
-5
|bzw.|term2=
11
|SZ=,
}}
und daher konvergiert die Folge gegen {{mathl|term= - {{op:Bruch| 5 | 11}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der rationalen Folgen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ncnvdjxle86wa22jk6w41tj0xvzu4bt
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3+1/Addition/Beispiel
0
134297
1099845
1026388
2026-06-17T06:38:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099845
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir möchten auf der durch
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3 +1
||
||
||
|SZ=
}}
gegebenen
{{
Definitionslink
|elliptischen Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
die beiden Punkte
{{
mathkor|term1=
(0,1)
|und|term2=
(2,3)
|SZ=
}}
addieren. Gemäß
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Gruppenstruktur/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| \alpha
|| {{op:Bruch| 3-1| 2-0}}
|| 1
||
||
|SZ=
}}
und damit
{{
Relationskette/display
| (0,1) +(2,3)
|| (1-0-2, -1 +2 -1 )
|| (-1, 0)
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Gruppenstruktur auf elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3+1
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
n9y5ejguenoiftz07zd3hupqgr2biyx
Gitter/Komplexe Zahlen/Weierstraßgleichung/Glattheit/Bemerkung
0
134858
1100594
1015951
2026-06-17T10:33:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100594
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die Differentialgleichung
{{
Relationskette/display
| (\wp')^2
|| 4 \wp^3 -g_2\wp-g_3
||
||
||
|SZ=
}}
aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gitter/Komplexe Zahlen/Elliptische Funktionen/Körper/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
heißt Differentialgleichung für die Weierstraßsche Funktion {{math|term= \wp|SZ=.}} Dies sieht schon ziemlich stark wie die Gleichung einer elliptischen Kurve in kurzer Weierstraßform aus.
Wir betrachten die Faktorisierung
{{
Relationskette/display
| (\wp')^2
|| 4 \wp^3 -g_2 \wp -g_3
|| 4( \wp- e_1) (\wp-e_2)( \wp- e_3)
||
||
|SZ=
}}
mit komplexen Zahlen {{mathl|term= e_1,e_2,e_3 |SZ=.}} Wenn
{{
Relationskette
| \Gamma
|| \langle v_1,v_2 \rangle
||
||
||
|SZ=
}}
das Gitter ist, so sind nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Gitter/Komplexe Zahlen/Gittersumme (z-v) hoch -3/Nullstellen/Halbierungspunkte/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
die Halbierungspunkte {{mathl|term= {{op:Bruch|v_1 | 2}}, {{op:Bruch|v_2 | 2}}, {{op:Bruch|v_1+v_2 | 2}} |SZ=}} die Nullstellen von {{math|term= \wp' |SZ=}} und damit auch der rechten Seite der obigen Gleichung. Man hat also
{{
Relationskette
| e_i
|| \wp {{makl| {{op:Bruch|v_i | 2}} |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
wenn man
{{
Relationskette
| v_3
|| v_1+v_2
||
||
||
|SZ=
}}
setzt, und die {{math|term= e_i |SZ=}} werden unter {{math|term= \wp |SZ=}} nur von diesen Halbierungspunkten aus einer halboffenen Fundamentalmasche getroffen. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Gitter/Komplexe Zahlen/Weierstraßsche Funktion/Werte/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
wird auf der halboffenen Fundamentalmasche jeder Wert {{math|term= w |SZ=}} von {{math|term= \wp |SZ=}} zweifach
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit Vielfachheiten gezählt|
|ISZ=|ESZ=
}}
angenommen. Wenn
{{
Relationskette
| \wp(z)
|| w
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so auch
{{
Relationskette
| \wp(-z)
|| w
||
||
||
|SZ=.
}}
Dies wenden wir auf
{{
Relationskette
| w
|| e_i
||
||
||
|SZ=
}}
an, wo wir ein Urbild, nämlich {{math|term= {{op:Bruch|v_i | 2}} |SZ=}} schon kennen. Das andere Urbild stimmt aber, in die Fundamentalmasche verschoben, wieder mit {{math|term= {{op:Bruch|v_i | 2}} |SZ=}} überein. Daher sind die {{math|term= e_i |SZ=}} verschieden, was nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Ebene projektive Kurve/Körper/Y^n ist F(X)/Glattheit/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Glattheit der Kurve bedeutet.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über C
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
itpolvz8dw6osh7gedllj3fzip7226l
Stetig/K/Konstant/Beispiel
0
134918
1100324
1038210
2026-06-17T07:57:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100324
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine konstante Funktion
{{
Abbildung/display
|name=
| {{KRC|}} | {{KRC|}}
| x |c
|SZ=,
}}
ist
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=K|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegeben {{math|term= \epsilon |SZ=}} kann man hier ein beliebiges {{math|term= \delta |SZ=}} wählen, da ja ohnehin
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(c,c)
|| 0
| \leq | \epsilon
||
|SZ=
}}
gilt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stetigen Funktionen (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Objektkategorie2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gogmnrfo0432w46iljb4iloalcyv1un
Stetig/K/Lineare Abbildung/Beispiel
0
134919
1100326
1038216
2026-06-17T07:57:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100326
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|lineare Funktion|
|Kontext=K|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| {{KRC|}} | {{KRC|}}
| x |cx
|SZ=,
}}
mit einem Proportionalitätsfaktor
{{
Relationskette
|c
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|c
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Funktion konstant und somit auch stetig|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=K|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegebenen {{math|term= \epsilon |SZ=}} kann man unabhängig vom Punkt {{math|term= x |SZ=}} hier
{{
Relationskette
| \delta
|| {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
wählen: Wenn nämlich
{{
Relationskette/display
| d(x,x')
| \leq | \delta
|| {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, so ist
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(cx,cx')
|| {{op:Betrag| c |}} \cdot d(x,x')
| \leq | {{op:Betrag| c |}} \cdot \delta
|| {{op:Betrag| c |}} \cdot {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
|| \epsilon
|SZ=.
}}
Insbesondere ist die Identität
{{
Abbildung/display
|name=
| {{KRC|}} | {{KRC|}}
| x | x
|SZ=,
}}
stetig.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stetigen Funktionen (K)
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Objektkategorie2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cltlmu9qnvdf7vuh6i50qgsokuv6kmb
Elliptische Kurve/Affine kurze Weierstraßform/Reguläre Funktion/Mehrfache Darstellung/Beispiel
0
134926
1099831
1084935
2026-06-17T06:36:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099831
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einer
{{
Definitionslink
|elliptischen Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
in affiner kurzer Weierstraßform
{{
Relationskette/display
| y^2
|| x^3+ax+b
|| (x- \lambda_1) (x- \lambda_2)(x- \lambda_3)
||
||
|SZ=
}}
besitzen die
{{
Definitionslink
|regulären Funktionen|
|Kontext=Varietät|
|SZ=
}}
auf einer offenen Menge im Allgemeinen keine eindeutige Darstellung als Bruch. Die Kurvengleichung kann man beispielsweise direkt als
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| y | x- \lambda_1 }}
|| {{op:Bruch|(x- \lambda_2)(x- \lambda_3)| y}}
||
||
||
|SZ=
}}
interpretieren, und dies ergibt eine reguläre Funktion auf {{mathl|term= D(x- \lambda_1, y) |SZ=.}} Diese Funktion ist allein im Punkt {{mathl|term= ( \lambda_1,0) |SZ=}} nicht definiert.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven
|Kategorie2=Theorie der algebraischen Funktionen auf Varietäten
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qoxp4qe6rlkqb40bdjjr0ru9bv1puem
Glatte Varietät/Morphismus/Holomorphe Abbildung/Bemerkung
0
134958
1100603
1085679
2026-06-17T10:34:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100603
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine glatte Varietät {{math|term= X |SZ=}} über {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} kann man als eine
{{
Definitionslink
|komplexe Mannigfaltigkeit|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= X^h|SZ=}} auffassen, wobei sich die komplexe
{{
Zusatz/Klammer
|text=feine|
|ISZ=|ESZ=
}}
Topologie und die holomorphe Struktur lokal aus der Situation
{{
Relationskette/display
| V( {{ideala|}} )
| \subseteq | {{op:Affiner Raum| n | {{CC|}} }}
|| {{CC|}}^n
||
||
|SZ=
}}
ergibt. Zu einem
{{
Definitionslink
|Morphismus|
|Kontext=Varietät|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= {{morpsi|}}
| Y | X
||
|SZ=
}}
zwischen glatten Varietäten über {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} gehört auch eine
{{
Definitionslink
|holomorphe Abbildung|
|Kontext=Mfkt|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= {{morpsi|}}^h
|Y^h|X^h
||
|SZ=.
}}
Dies beruht darauf, dass rationale Funktionen, also Quotienten aus Polynomen in mehreren Variablen, holomorph sind.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Morphismen zwischen Varietäten
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7wqaokbl9c0jmghm836q2j8jyjoltzy
Z^n/Norm als Höhenfunktion/Beispiel
0
135456
1100446
1038757
2026-06-17T08:16:49Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100446
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf dem {{math|term= \Z^n |SZ=}} induzierte jede
{{
Definitionslink
|Norm|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
auf {{math|term= \R^n |SZ=}} über
{{
Relationskette
| h(P)
|| {{op:Norm| P |}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|schwache Höhenfunktion|
|SZ=.
}}
Die Endlichkeitsbedingung (3) ist klar
{{
Zusatz/Klammer
|text=man denke etwa an die
{{
Definitionslink
|Maximumsnorm|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Dreiecksabschätzung ergibt
{{
Relationskette/align
| h(P+Q)
|| {{op:Norm|P+Q|}}^2
| \leq | {{makl| {{op:Norm| P |}} + {{op:Norm| Q |}} |}}^2
|| {{op:Norm| P |}}^2 + {{op:Norm| Q |}}^2 + 2 {{op:Norm| P |}} \cdot {{op:Norm| Q |}}
|| h(Q) + {{op:Norm| P |}}^2 + 2 {{op:Norm| P |}} \cdot {{op:Norm| Q |}}
| \leq | 2 h(Q) + S_1
|SZ=,
}}
wobei die letzte Abschätzung darauf beruht, dass bei fixiertem {{math|term= P |SZ=}} bis auf endlich viele Ausnahmen
{{
Relationskette
| {{op:Norm| P |}}
| \leq | {{op:Bruch| 1 | 2}} {{op:Norm| Q |}}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. In der Eigenschaft (2) gilt Gleichheit mit
{{
Relationskette
| S_2
|| 0
||
||
||
|SZ=,
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Höhenfunktionen auf einer kommutativen Gruppe
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5wwf6qi5oej8xrgixa8uumnsqgrpnbk
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3+X/Z mod 5/Anzahl und Grad/Beispiel
0
136223
1099850
1084946
2026-06-17T06:39:29Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099850
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
WIr betrachten die durch die Gleichung
{{
Relationskette/display
|Y^2
|| X^3+X
||
||
||
|SZ=
}}
über dem Körper {{math|term= {{op:Zmod| 5 |}} |SZ=}} gegebene
{{
Definitionslink
|elliptische Kurve|
|Kontext=kubisch|
|SZ=
}}
{{math|term= E |SZ=.}} Wegen
{{
Relationskette/display
|h(X)
|| X^3+X
|| X(X+2)(X+3)
||
||
||
|SZ=
}}
liegt in der Tat Glattheit vor. Die über {{math|term= {{op:Zmod| 5 |}} |SZ=}} definierten Punkte sind
{{
Math/display|term=
{{elliptischo|}} , (0,0), (3,0), (2,0)
|SZ=,
}}
was nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Standardgleichung/2-Torsion/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
genau die vier Torsionspunkte zur Ordnung {{math|term= 2 |SZ=}} sind. Der Frobenius ist durch {{mathl|term= X \mapsto X^5,\, Y \mapsto Y^5 |SZ=}} gegeben und besitzt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Kurve/Endlicher Körper/Frobenius/Grad/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
den Grad {{math|term= 5 |SZ=,}} auf der Punktebene ist es die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= \Phi
|E_{{op:Algebraischer Abschluss| {{op:Zmod| 5 |}} |}} | E_{{op:Algebraischer Abschluss| {{op:Zmod| 5 |}} |}}
|(x,y)| (x^5,y^5)
|SZ=.
}}
Entsprechend wird die Abbildung {{mathl|term= {{op:Identität| E_{{op:Algebraischer Abschluss| {{op:Zmod| 5 |}} |}} |}} - \Phi |SZ=}} durch
{{
Abbildung/display
|name= \Phi
|E_{{op:Algebraischer Abschluss| {{op:Zmod| 5 |}} |}} | E_{{op:Algebraischer Abschluss| {{op:Zmod| 5 |}} |}}
|(x,y)| (x,y) - (x^5,y^5)
|SZ=,
}}
gegeben. Unter Verwendung von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Kurze Weierstraßform/Gruppenstruktur/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| (x,y) - (x^5,y^5)
|| (x,y) + (x^5,- y^5)
|| {{op:Zeilenvektor| \alpha^2- x-x^5 | - \alpha^3 +\alpha(x+x^5) - y+ \alpha x}}
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| \alpha
|| {{op:Bruch| -y^5-y| x^5-x}}
|| {{op:Bruch| x^2+x^6 +x^{10} +1 | -y^5+y |}}
||
||
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Endlicher Körper/Anzahl/Identität-Frobeniuspotenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist der Grad dieser Abbildung gleich {{math|term= 4 |SZ=.}} Diese Abbildung stimmt mit der Verdoppelungsabbildung überein, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Elliptische Kurve/Y^2 ist X^3+X/Z mod 5/Anzahl und Grad/Beispiel/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der elliptischen Kurven über endlichen Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die elliptische Kurve Y^2 ist X^3+X
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
k5nt65w1x8oztbl7d278ewoi3xbrrqk
Glatte projektive Varietät/Endlicher Körper/Zeta-Funktion/Weil-Vermutungen/Elliptische Kurven/Bemerkung
0
136245
1100602
1085678
2026-06-17T10:33:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100602
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= X |SZ=}} eine glatte projektive Varietät über einem endlichen Körper
{{
Relationskette
|K
|| {{op:Endlicher Körper| q |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
es sei {{math|term= N_r|SZ=}} die Anzahl der
{{
Definitionslink
|Prämath= {{op:Endlicher Körper|q^r|}}
|rationalen Punkte|
|Kontext=Varietät|
|SZ=
}}
Punkte von {{math|term= X |SZ=}} mit der zugehörigen
{{
Definitionslink
|Zeta-Funktion|
|Kontext=Weil|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| Z(t)
|| {{op:exp(| \sum_{ r {{=}} 1}^\infty N_r {{op:Bruch|t^r|r}} |}}
||
||
|SZ=.
}}
André Weil formulierte 1949 eine Reihe von Vermutungen über das Verhalten dieser Funktion und damit der Anzahlen {{math|term= N_r|SZ=,}} die er selbst für Kurven bewies. Diese Vermutungen motivierten Alexander Grothendieck zur Einführung der étalen bzw. der {{math|term= \ell|SZ=-}}adischen Kohomologie
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Tate-Moduln kann man als {{math|term= \ell|SZ=-}}adische Homologiegruppen ansehen|
|ISZ=|ESZ=,
}}
mit deren Hilfe 1973 Pierre Deligne letztlich die Vermutungen bestätigte. Die wichtigsten allgemeinen Resultate, die wir im elliptischen Fall gezeigt haben, sind die folgenden.
{{
Aufzählung4
|Es gibt ganzzahlige Polynome {{math|term= P_i(t) |SZ=}} für
{{
Relationskette
| 0
| \leq | i
| \leq | 2n
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette/display
| Z(t)
|| {{op:Bruch|P_1(t) \cdot P_3(t)\cdot P_5(t) \cdots P_{2n-1} (t) | P_0(t) \cdot P_2(t)\cdot P_4(t) \cdots P_{2n} (t) }}
||
||
||
|SZ=.
}}
Insbesondere ist die Zeta-Funktion eine rationale Funktion. Dies bedeutet, dass endlich viele der Werte {{math|term= N_r|SZ=}} schon alle Werte festlegen
{{
Zusatz/Klammer
|text=Dwork, Grothendieck|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es gilt
{{
Relationskette
|P_0(t)
|| 1-t
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|P_{2n}(t)
|| 1-q^n t
||
||
||
|SZ=.
}}
Für den elliptischen Fall siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Fq/Zeta-Funktion/Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Die Grade der Polynome {{math|term= P_i |SZ=}} aus Teil (1) haben eine geometrische Bedeutung. Ihr Grad ist die Vektorraumdimension der {{math|term= i |SZ=-}}ten {{math|term= \ell|SZ=-}}adischen Kohomologie {{math|term= H^i(X, \Q_\ell) |SZ=.}} Man spricht von den {{math|term= \ell|SZ=-}}adischen Betti-Zah{{drucktrenn}}len. Wenn {{math|term= X |SZ=}} durch Reduktion modulo {{math|term= p |SZ=}} von einer Varietät
{{
Zusatz/Klammer
|text=Schema|
|ISZ=|ESZ=
}}
{{math|term= \mathcal X |SZ=}} über {{math|term= \Z|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder einem Zahlbereich|
|ISZ=|ESZ=
}}
herrührt, so kann man auch die zugehörige Varietät über {{math|term= \Q |SZ=}} und über {{math|term= {{CC}} |SZ=}} betrachten. Diese Varietät hat
{{
Zusatz/Klammer
|text=als komplexe Mannigfaltigkeit|
|ISZ=|ESZ=
}}
topologische Betti-Zahlen, die man beispielsweise mit der singulären Kohomologie ausrechnen kann. Diese Betti-Zahlen stimmen mit den {{math|term= \ell|SZ=-}}adischen Betti-Zahlen der Reduktion überein. Im Fall einer elliptischen Kurve sind die Betti-Zahlen gleich {{math|term= 1,2,1 |SZ=.}}
|Die Polynome {{math|term= P_i |SZ=}} aus Teil (1) besitzen über {{math|term= {{CC|}} |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bzw. über einer geeigneten algebraischen Erweiterung von {{math|term= \Q|SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
eine Zerlegung in lineare Faktoren
{{
Relationskette/display
| P_i
|| \prod_j (1 - \alpha_{ij} t)
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei gilt
{{
Relationskette/display
| {{op:Betrag| \alpha_{ij} |}}
|| q^{i/2}
||
||
||
|SZ=.
}}
Diese Eigenschaft ist analog zur Riemannschen Hypothese. Für den elliptischen Fall siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Fq/Frobeniuspotenzen/Wirkung auf Tate-Modul/Fakt
|Nr=3
|SZ=
}}
|Es gilt eine Funktionalgleichung für die Zeta-Funktion, die
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Fq/Zeta-Funktion/Funktionalgleichung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
verallgemeinert.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Zeta-Funktionen von Varietäten über endlichen Körpern
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
j14qyr8tq9q9xlcm9mz6jp0nmruc2ew
Elliptische Kurve/Q/L-Funktion/Birch Swinnerton-Dyer/Heuristik/Bemerkung
0
136350
1100572
1034933
2026-06-17T10:30:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100572
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine heuristische Überlegung, die zumindest einen Zusammenhang zwischen einem positiven gruppentheoretischen Rang und einem positiven analytischen Rang vorstellbar macht, geht folgendermaßen. Die durch ganzzahlige Koeffizienten gegebene elliptische Kurve {{math|term= E |SZ=}} besitze einen positiven Gruppenrang, also neben der Torsion eine {{math|term= \Z|SZ=-}}Komponente. Unter der Reduktionsabbildung, siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Varietät/Dedekindbereich/Rationale Punkte/Fortsetzung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Dedekindbereich/Rationale Punkte/Gruppenhomomorphismus/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
wird
{{
Relationskette
| E(\Q)
| \cong| \Z^r \times T
||
||
||
|SZ=
}}
auf die endliche Gruppe {{math|term= E( {{op:Zmod| p |}} ) |SZ=}} abgebildet. Die Anzahl von {{math|term= E( {{op:Zmod| p |}} ) |SZ=}} ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Elliptische Kurve/Endlicher Körper/Hasse-Schranke/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
in der Größenordnung von {{math|term= p+1 |SZ=}} mit einer Abweichung von maximal {{math|term= 2 \sqrt{p} |SZ=.}} Grundsätzlich gibt es keine Tendenz, ob die Anzahl sich eher oberhalb von {{math|term= p+1 |SZ=}} oder eher unterhalb davon befindet. Bei
{{
Relationskette
|r
| \geq | 1
||
||
||
|SZ=
}}
kann man sich aber vorstellen, dass das Bild von {{math|term= \Z^r |SZ=}} tendenziell dazu führt, dass die Anzahlen sich eher oberhalb von {{math|term= p+1 |SZ=}} bewegen. Wenn wir die Produktdarstellung für
{{
Relationskette
|s
|| 1
||
||
||
|SZ=
}}
anschauen, so sind die Faktoren
{{
Zusatz/Klammer
|text=es kommt nicht auf die endlich vielen Faktoren zu den Primzahlen mit schlechter Reduktion an|
|ISZ=|ESZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 1-a_p p^{-1} + p^{-1} }}
|| {{op:Bruch| p | p-a_p + 1 }}
|| {{op:Bruch| p | {{op:Anzahl| E_p ( {{op:Zmod| p |}} )|}} }}
||
||
|SZ=.
}}
Wenn hier die Nenner tendenziell größer als {{math|term= p+1 |SZ=}} sind, so sind die Faktoren tendenziell {{Anführung|deutlich}} kleiner als {{math|term= 1 |SZ=,}} was im unendlichen Produkt zu einer
{{
Zusatz/Klammer
|text=höheren|
|ISZ=|ESZ=
}}
Nullstelle führen könnte.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der L-Reihen zu elliptischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
t4zq1hohaqi4yx79285se8kto800e98
Ebene Kurve/Singulärer Punkt/Tangenten/Grad 3/Bemerkung
0
136440
1100566
1034883
2026-06-17T10:29:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100566
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei {{math|term= K}} ein
{{
Definitionslink
|Körper|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und sei
{{
Relationskette
|F
| \in | K[X,Y]
||
||
||
|SZ=
}}
ein von {{math|term= 0 |SZ=}} verschiedenes Polynom. Es sei
{{
Relationskette
|P
|| (x,y)
| \in | C
|| V(F)
| \subset | {{op:Affine Ebene| K |}}
||
|SZ=
}}
ein Punkt der zugehörigen affinen ebenen Kurve. Indem man {{math|term= F |SZ=}} in den verschobenen Variablen {{mathl|term= U=X-x,\, V=Y-y |SZ=}} schreibt, so erhält man ein neues Polynom {{math|term= H |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| H(0,0)
|| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette/display
| H
|| H_m+ H_{m+1} {{plusdots}} H_d
||
||
||
|SZ=
}}
die homogene Zerlegung von {{math|term= H}} mit {{mathkon|H_m \neq 0|und|H_d \neq 0 |SZ=,}}
{{
Relationskette
|d
| \geq | m
||
||
||
|SZ=.
}}
Dabei ist {{math|term= d |SZ=}} der Grad der Kurve und {{math|term= m}} heißt die {{Definitionswort|Multiplizität}} der Kurve im Punkt {{math|term= P |SZ=.}} Die Kurve besitzt genau dann eine Singularität in {{math|term= P |SZ=,}} wenn
{{
Relationskette
|m
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}}
ist. Bei einer Faktorzerlegung
{{
Relationskette
| H_m
|| G_1 \cdots G_m
||
||
||
|SZ=
}}
in lineare Faktoren, die eventuell erst nach einer endlichen Körpererweiterung vorliegt, nennt man die Geraden {{mathind|V(G_i)|i{{=}}1 {{kommadots|}} m |SZ=,}} die {{Definitionswort|Tangenten|msw=Tangente}} an {{math|term= C }} im Punkt {{math|term= P |SZ=.}} Im kubischen Fall ist in einem singulären Punkt
{{
Relationskette
| 2
| \leq | m
| \leq | 3
||
||
|SZ=,
}}
wobei bei
{{
Relationskette
|m
|| 3
||
||
||
|SZ=
}}
keine irreduzible Kurve vorliegt. Im irreduziblen Fall ist
{{
Relationskette
| 2
|| m
||
||
||
|SZ=
}}
und dort gibt es eine Faktorzerlegung
{{
Relationskette
| H_2
|| G_1G_2
||
||
||
|SZ=,
}}
wobei die beiden Faktoren gleich oder verschieden sein können.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Glattheit von ebenen algebraischen Kurven
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
mqpeqcz2gas0skbad5lkuiin0eas6nv
Metrischer Raum/Stetigkeit/Motivation/Bemerkung
0
136500
1100645
1035554
2026-06-17T10:40:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100645
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Ein
{{
Definitionslink
|metrischer Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist dadurch ausgezeichnet, dass es in ihm eine Abstandsfunktion gibt, und dass dadurch zwei Punkte {{Anführung|näher|}} zueinander liegen können als zwei andere Punkte. Bei einer Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=f
| L | M
||
|SZ=
}}
zwischen zwei metrischen Räumen kann man sich fragen, inwiefern der Abstand im Werteraum {{math|term= M |SZ=}} durch den Abstand im Definitionsraum {{math|term= L |SZ=}} kontrollierbar ist. Sei
{{
Relationskette
| x
| \in | L
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| y
|| f(x)
||
||
||
|SZ=
}}
der Bildpunkt. Man möchte, dass für Punkte {{math|term= x' |SZ=,}} die {{Anführung|nahe}} an {{math|term= x |SZ=}} sind, auch die Bildpunkte {{mathl|term= f(x') |SZ=}} {{Anführung|nahe}} an {{math|term= f(x) |SZ=}} sind. Um diese intuitive Vorstellung zu präzisieren, sei ein
{{
Relationskette
| \epsilon
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
vorgegeben. Dieses {{math|term= \epsilon |SZ=}} repräsentiert eine {{Anführung|gewünschte Zielgenauigkeit|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=oder {{Anführung|Zieltoleranz|}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Die Frage ist dann, ob man ein
{{
Relationskette
| \delta
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
finden kann
{{
Zusatz/Klammer
|text=eine {{Anführung|Startgenauigkeit}} oder {{Anführung|Starttoleranz}}
|ISZ=|ESZ=
}}
mit der Eigenschaft, dass für alle {{math|term= x' |SZ=}} mit
{{
Relationskette
| {{op:Abstand| x | x'}}
| \leq | \delta
||
||
||
||
|SZ=
}}
die Beziehung
{{
Relationskette
| {{op:Abstand|f(x)|f(x')}}
| \leq| \epsilon
||
||
||
|SZ=
}}
gilt. Dies führt zum Begriff der stetigen Abbildung.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der stetigen Abbildungen zwischen metrischen Räumen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
aer442bz25jpty166426eeim2u0xhaf
Kongruenzuntergruppe/Operation/Quotient/Kompaktifizierung/Bemerkung
0
136688
1100624
1085710
2026-06-17T10:37:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100624
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| \Gamma
| \subseteq | {{op:SLG| 2 |\Z}}
||
||
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Kongruenzuntergruppe|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die auf der
{{
Definitionslink
|oberen Halbebene|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{Obere Halbebene|}} |SZ=}} durch
{{
Definitionslink
|Modulsubstitution|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|operiert|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=.
}}
Dazu gehört die Quotientenabbildung
{{
Abbildung/display
|name= \pi_\Gamma
| {{Obere Halbebene|}} | {{Obere Halbebene|}} / \Gamma {{defeqr}} Y_\Gamma
||
|SZ=,
}}
bei der durch {{math|term= \Gamma|SZ=}} ineinander überführbare Punkte miteinander identifiziert werden. Bei
{{
Relationskette
| \Gamma
|| \Gamma(N)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \Gamma
|| \Gamma_0(N)
||
||
||
|SZ=
}}
finden sich Schreibweisen wie {{math|term= Y(N ) |SZ=}} und {{math|term= Y_{0} (N) |SZ=.}} Jede
{{
Definitionslink
|Prämath=\Gamma
|Modulform|
|Kontext=Kongruenzuntergruppe|
|SZ=
}}
vom Gewicht {{math|term= 0 |SZ=}} faktorisiert durch {{math|term= Y_\Gamma |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|\Gamma
|| \Gamma(1)
|| {{op:SLG| 2 |\Z}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| {{Obere Halbebene|}} / {{op:SLG| 2 |\Z}}
| \cong| {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und die Projektion stimmt mit der absoluten
{{
Definitionslink
|Invarianten|
|Kontext=j C|
|SZ=
}}
{{math|term= j |SZ=}} überein. Bei einer Untergruppenbeziehung
{{
Relationskette
| \Gamma
| \subseteq | \Gamma'
||
||
||
|SZ=
}}
liegt eine nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Gruppenoperation/Untergruppe/Quotienten/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
surjektive kanonische Abbildung
{{
Abbildung/display
|name=
| {{Obere Halbebene|}} / \Gamma | {{Obere Halbebene|}} / \Gamma'
||
|SZ=
}}
vor. Wenn {{math|term= \Gamma |SZ=}} ein
{{
Definitionslink
|Normalteiler|
|Kontext=|
|SZ=
}}
in {{math|term= \Gamma'|SZ=}} ist, so operiert nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Gruppenoperation/Normalteiler und Bahnenraum/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
die endliche Restklassengruppe {{math|term= \Gamma'/\Gamma|SZ=}} auf {{math|term= {{Obere Halbebene|}} / \Gamma |SZ=}} mit dem Quotienten {{mathl|term= {{Obere Halbebene|}} / \Gamma' |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
|\Gamma
|| \Gamma(N)
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| \Gamma'
|| {{op:SLG| 2 |\Z}}
||
||
||
|SZ=
}}
erhält man speziell, dass
{{
Relationskette/display
| {{op:SLG| 2 |\Z}} /\Gamma (N)
| \cong| {{op:SLG| 2 | {{op:Zmod| N |}} }} |
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{mathl|term= {{Obere Halbebene|}} / \Gamma |SZ=}} operiert mit dem Quotienten
{{
Relationskette/display
| {{Obere Halbebene|}} / {{op:SLG| 2 |\Z}}
| \cong| {{CC|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Die {{math|term= Y_\Gamma |SZ=}} sind
{{
Definitionslink
|riemannsche Flächen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und die Quotientenabbildungen sind holomorph. Man kann sie durch die Hinzunahme von endlich vielen Punkten kompaktifizieren und erhält dadurch kompakte Riemannsche Flächen {{math|term= X_\Gamma |SZ=,}} die Modulflächen heißen. Da kompakte Riemannschen Flächen den glatten projektiven Kurven über {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} entsprechen, spricht man auch von Modulkurven.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Kongruenzuntergruppen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
cv22w4yha5nl7z1cindlm643n6w8l49
Projektive Gerade/C/Holomorphe Differentialform/Erste Kohomologie/Beispiel
0
137690
1100169
1085297
2026-06-17T07:31:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100169
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Bei der affinen Standardüberdeckung
{{
Relationskette/display
| {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}}
|| U \cup V
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| U
| \cong| {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|V
| \cong| {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| U \cap V
| \cong| {{CC|}} \setminus \{ 0 \}
||
||
||
|SZ=.
}}
Eine erste Kohomologieklasse der Garbe der holomorphen Differentialformen wird durch
{{
Math/display|term=
z^{-1} dz
|SZ=
}}
repräsentiert. Diese Form kann man auch als {{mathl|term= -zd z^{-1} |SZ=}} schreiben. Man kann sie nicht als eine Differenz {{mathl|term= hdz-gdz^{-1} |SZ=}} schreiben, wobei {{math|term= h |SZ=}} eine holomorphe Funktion auf {{math|term= U |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{math|term= z |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
und {{math|term= g |SZ=}} eine holomorphe Funktion auf {{math|term= V |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=in {{math|term= z^{-1} |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
ist. Für eine solche Form gilt
{{
Relationskette/display
|h(z) dz - g(z^{-1}) dz^{-1}
|| h(z)dz + {{op:Bruch| g(z^{-1})|z^2}} dz
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn man die Koeffizienten in den Potenzreihen anschaut, so sieht man, dass der Summand {{math|term= z^{-1} |SZ=}} nicht vorkommt. Zugleich sieht man, dass skalare Vielfache der Form {{mathl|term= z^{-1}dz|SZ=}} die einzigen holomorphen Formen sind, die man nicht als Differenz schreiben kann. Es ist also
{{
Relationskette/display
|H^1( {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}}, \Omega )
| \cong| {{CC|}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der komplex-projektiven Geraden
|Kategorie2=Theorie der 1-Formen auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
swujcrlsql12x2y7y6hobz644bki6sj
Riemannsche Sphäre/Antipodale Punkte/Reell-projektive Ebene/Beispiel
0
137814
1100271
1085403
2026-06-17T07:48:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100271
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Operation der
{{
Definitionslink
|Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Zmod| 2 |}} |SZ=}} auf der Sphäre
{{
Relationskette
|S^2
| \cong| {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}}
||
||
||
|SZ=,
}}
bei der das nichttriviale Element antipodale Punkte ineinander überführt werden, ist
{{
Definitionslink
|fixpunktfrei|
|Kontext=Operation|
|SZ=.
}}
Daher liegt nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Endliche Gruppe/Fixpunktfreie Operation/Hausdorffraum und einfach zusammenhängend/Überlagerung und Fundamentalgruppe/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Überlagerung|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|S^2| S^2/ \sim
||
|SZ=
}}
vor. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Flächen/Kompakt/Riemann-Hurwitz/Unverzweigte Überlagerung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
in Verbindung mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektive Gerade/Riemannsche Fläche/Geschlecht 0/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
kann diese Operation
{{
Zusatz/Klammer
|text=also die
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Antipodenabbildung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
nicht
{{
Definitionslink
|holomorph|
|Kontext=Abbildung riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
sein. In der Tat ist der Quotient {{math|term= S^2/ \sim |SZ=}} keine
{{
Definitionslink
|riemannsche Fläche|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
sondern die nicht orientierbare reell-projektive Ebene {{math|term= {{op:Projektive Ebene|\R|}} |SZ=,}} vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Projektiver Raum/R oder C/Repräsentiert durch Sphäre/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der reell-projektiven Räume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
9q6xcgeic3q050gctyr7ldt6rgfzwul
Projektive Gerade/C/Meromorphe Differentialform/Beispiel
0
137998
1100171
1085300
2026-06-17T07:32:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100171
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Auf der
{{
Definitionslink
|projektiven Geraden|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} |SZ=}} ist {{mathl|term= z^{-1} dz|SZ=}} eine globale
{{
Definitionslink
|meromorphe Differentialform|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
| {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}}
|| U \cup V
||
||
||
|SZ=
}}
die Standardüberdeckung. Auf {{math|term= U \setminus \{0\} |SZ=}} ist die Form holomorph, im Nullpunkt hat sie einen Pol der Ordnung {{math|term= 1 |SZ=.}} Auf {{math|term= V |SZ=}} mit dem lokalen Parameter
{{
Relationskette
|w
|| z^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| z^{-1} dz
|| wdw^{-1}
|| w {{makl| - {{op:Bruch| 1 |w^2}} |}} dw
|| - w^{-1} dw
||
|SZ=,
}}
im unendlich fernen Punkt liegt also auch ein Pol der Ordnung {{math|term= 1 |SZ=}} vor. Diese Form definiert im Sinne von
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Holomorphe Differentialform/Meromorphe Differentialform/Exakt/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die Differentialform-Hauptteilverteilung mit dem Träger {{math|term= \{ 0, \infty \} |SZ=}} und den Werten {{mathl|term= z^{-1} dz |SZ=}} in {{math|term= 0 |SZ=}} und {{mathl|term= -w^{-1} dw |SZ=}} in {{math|term= \infty |SZ=.}} Diese Verteilung rührt wie gezeigt von einer globalen meromorphen Form her. Dagegen rührt die Verteilung, die allein im Punkt {{math|term= 0 |SZ=}}
den Wert {{mathl|term= z^{-1} dz |SZ=}} besitzt, nicht von einer globalen meromorphen Form her
{{
Zusatz/Klammer
|text=dies folgt auch sofort aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Kompakt/Residuensatz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Eine solche müsste nämlich auf {{math|term= V |SZ=}} eine holomorphe Differentialform sein, also von der Form {{math|term= hdw |SZ=}} mit einer holomorphen ganzen Funktion auf
{{
Relationskette
|V
| \cong| {{CC|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
sagen wir
{{
Relationskette/display
| hdw
|| \sum_{ n {{=}} 0}^\infty c_n w^n dw
||
||
||
|SZ=
}}
Doch eine solche Form hat, wie die Transformation mit
{{
Relationskette
|w
|| z^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
zeigt, in
{{
Relationskette
| 0
| \in | U
||
||
||
|SZ=
}}
einen Pol der Ordnung {{math|term= \geq 2 |SZ=.}} Die Verteilung wiederum, die allein im Punkt {{math|term= 0 |SZ=}}
den Wert {{mathl|term= z^{-2} dz |SZ=}} besitzt, rührt von ebendieser meromorphen Form her, da
{{
Relationskette/display
| z^{-2} dz
|| w^2dw^{-1}
|| - dw
||
||
|SZ=
}}
eine holomorph Differentialform ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der meromorphen Differentialformen auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=Theorie der komplex-projektiven Geraden
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
flkmi8o46ollr486jhwiagaium2fz54
Torus/Lokale Konstante Funktionen/Erste Kohomologie/Beispiel
0
138276
1100348
1085480
2026-06-17T08:01:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100348
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten ein
{{
Definitionslink
|Gitter|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| \Gamma
|| \langle v_1,v_2 \rangle
| \subseteq | {{CC|}}
||
||
|SZ=
}}
und die Restklassengruppe
{{
Relationskette/display
| T
|| {{CC|}} /\Gamma
| \cong| S^1 \times S^1
||
||
|SZ=.
}}
Wir arbeiten mit der offenen Überdeckung zu den offenen Mengen
{{
Relationskette
| U_1,U_2,U_3,U_4
| \subseteq | T
||
||
||
|SZ=,
}}
die aus den homöomorphen Bildern von
{{
Relationskette/display
| \tilde{U}_1
|| {{Mengebed|rv_1+sv_2 | - {{op:Bruch| 1 | 8}} < r < {{op:Bruch| 5 | 8}} | - {{op:Bruch| 1 | 8}} < s < {{op:Bruch| 5 | 8}} }}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \tilde{U}_2
|| {{Mengebed|rv_1+sv_2 | - {{op:Bruch| 1 | 8}} < r < {{op:Bruch| 5 | 8}} | {{op:Bruch| 3 | 8}} < s < {{op:Bruch| 9 | 8}} }}
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette/display
| \tilde{U}_3
|| {{Mengebed|rv_1+sv_2 | {{op:Bruch| 3 | 8}} < r < {{op:Bruch| 9 | 8}} | - {{op:Bruch| 1 | 8}} < s < {{op:Bruch| 5 | 8}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| \tilde{U}_4
|| {{Mengebed|rv_1+sv_2 | {{op:Bruch| 3 | 8}} < r < {{op:Bruch| 9 | 8}} | {{op:Bruch| 3 | 8}} < s < {{op:Bruch| 9 | 8}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
besteht. Wenn man diese Mengen in das Fundamentalparallelogramm malt, bestehen sie jeweils aus vier Teilen. Die Durchschnitte {{math|term= U_i \cap U_j |SZ=}} bestehen aus zwei oder aus vier disjunkten Rechtecken, es liegt eine offene Überdeckung mit der Eigenschaft aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Cech-Kohomologie/Abgeleitete Kohomologie/Endliche azyklische Überdeckung/Übereinstimmung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
für die Garbe der lokal konstanten Funktionen vor. Wenn man einen Kreis durch zwei offene Kreissegmente {{math|term= C_1 |SZ=}} und {{math|term= C_2 |SZ=}} überdeckt, deren Durchschnitt aus zwei Intervallen besteht, und für einen weiteren Kreis die Segmente {{math|term= D_1 |SZ=}} und {{math|term= D_2 |SZ=}} nennt, so geht es einfach um die Produktmengen {{mathl|term= C_i \times D_j |SZ=}} auf dem Torus. Es sei
{{
Relationskette/display
| C_1 \cap C_2
|| F_1 \uplus F_2
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| D_1 \cap D_2
|| G_1 \uplus G_2
||
||
||
|SZ=.
}}
Dann ist beispielsweise
{{
Relationskette/align
| C_1 \times D_1 \cap C_1 \times D_2
|| C_1 \times {{makl| D_1 \cap D_2 |}}
|| C_1 \times {{makl| G_1 \uplus G_2 |}}
|| C_1 \times G_1 \uplus C_1 \times G_2
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/align
| C_1 \times D_1 \cap C_2 \times D_2
|| {{makl| C_1 \cap C_2 |}} \times {{makl| D_1 \cap D_2 |}}
|| {{makl| F_1 \uplus F_2 |}} \times {{makl| G_1 \uplus G_2 |}}
|| F_1 \times G_1 \uplus F_1 \times G_2 \uplus F_2 \times G_1 \uplus F_2 \times G_2
||
||
|SZ=.
}}
Jede Kohomologieklasse für der Garbe der lokal konstanten Funktionen mit Werten in {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} wird repräsentiert als eine Summe von zwei Kohomologieklassen, die sich jeweils im Wesentlichen von einem Kreis herrührt: Auf der Überdeckung {{math|term= C_1 \times S^1, C_2 \times S^1 |SZ=}} mit dem Wert
{{
Relationskette
| a
| \in | {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{math|term= F_1 \times S^1 |SZ=}} und dem Wert {{math|term= 0 |SZ=}} auf {{math|term= F_2 \times S^1 |SZ=}} und auf der Überdeckung {{math|term= S^1 \times D_1, S^1 \times D_2 |SZ=}} mit dem Wert
{{
Relationskette
| b
| \in | {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
auf {{math|term= S^1 \times G_1 |SZ=}} und dem Wert {{math|term= 0 |SZ=}} auf {{math|term= S^1 \times G_2 |SZ=.}} Die Kohomologie rührt also von den Projektionen her. Es ist also
{{
Relationskette/display
| H^1(T, {{CC}})
| \cong| {{CC|}}^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wie kann man darin das Bild von {{math|term= H^0 (T, \Omega_T) |SZ=}} charakterisieren? Auf der oben angebenen offenen Überdeckung erhält man überall {{math|term= dz |SZ=.}} Die holomorphe Funktion {{math|term= z |SZ=}} auf {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} liefert für jedes {{math|term= U_i |SZ=}} eine holomorphe Funktion {{math|term= z_i |SZ=,}} die allerdings nicht zu einer globalen holomorphen Funktion zusammenkleben. Dies sieht man, wenn man das Fundamentalparallelogramm betrachtet. Wir bestimmen also {{math|term= z_i |SZ=}} auf dem Fundamentalparallelogramm, wobei wir mit {{math|term= z |SZ=}} darauf vergleichen. Die Funktion {{math|term= z_1 |SZ=}} auf {{math|term= U_1 |SZ=}} liefert links unten in der Tat {{math|term= z |SZ=,}} aber auf den Umklappungen links oben die Funktion {{math|term= z-v_2 |SZ=,}} rechts unten {{math|term= z-v_1 |SZ=}} und rechts oben {{math|term= z-v_1-v_2 |SZ=.}} Die Funktion {{math|term= z_2 |SZ=}} ist links unten {{math|term= z+v_2 |SZ=,}} links oben {{math|term= z |SZ=,}} rechts oben {{math|term= z-v_2 |SZ=}} und rechts unten {{math|term= z-v_1+v_2 |SZ=.}} Die Funktion {{math|term= z_3 |SZ=}} ist links unten {{math|term= z-v_1 |SZ=,}} links oben {{math|term= z-v_1+v_2 |SZ=,}} rechts oben {{math|term= z+v_2 |SZ=}} und rechts unten {{math|term= z |SZ=.}} Die Funktion {{math|term= z_4 |SZ=}} ist links unten {{math|term= z+v_1 +v_2 |SZ=,}} links oben {{math|term= z+v_1 |SZ=,}} rechts oben {{math|term= z |SZ=}} und rechts unten {{math|term= z +v_2 |SZ=.}} Die Differenzen sind.
Auf {{mathl|term= U_1 \cap U_2 |SZ=}} die Werte
{{
mathkor|term1=
0
|bzw.|term2=
-v_2
|SZ=,
}}
auf {{mathl|term= U_1 \cap U_3 |SZ=}} die Werte
{{
mathkor|term1=
0
|bzw.|term2=
v_1
|SZ=.
}}
Der Durchschnitt {{mathl|term= U_1 \cap U_4 |SZ=}} besteht aus vier Teilen, die im Parallelogramm neun Teile zerfallen. Die vier Eckteile gehören zusammen, die beiden mittleren Randteile links und rechts, die beiden mittleren Randteile oben und unten und der mittlere Teil. Die Werte von {{mathl|term= z_1-z_4 |SZ=}} darauf sind in dieser Reihenfolge gleich {{mathl|term= -v_1-v_2, -v_2,-v_1 ,0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Garbe der lokal konstanten Funktionen
|Kategorie2=Theorie der eindimensionalen komplexen Tori
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
ehr6fykjqd0aaa2nbaso51nypnj2vsd
Komplexer Torus/Lokal konstante Funktionen/Holomorphe Differentialform/Periodengitter/Bemerkung
0
138306
1100623
1085708
2026-06-17T10:36:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100623
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Auf einem
{{
Definitionslink
|Torus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| X
|| S^1 \times S^1
||
||
||
|SZ=
}}
ist unabhängig von einer holomorphen Struktur
{{
Relationskette/display
| \pi_1(X)
|| \Z \times \Z
||
||
||
|SZ=
}}
mit den beiden jeweiligen einfachen Umkreisungen
{{
mathkor|term1=
\gamma_1
|und|term2=
\gamma_2
|SZ=
}}
als Basiswege
{{
Zusatz/Klammer
|text=die allerdings nicht eindeutig bestimmt sind|
|ISZ=|ESZ=
}}
und
{{
Relationskette
| H^1(X, {{CC|}})
| \cong| {{CC|}}^2
||
||
||
|SZ=,
}}
siehe
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Torus/Lokale Konstante Funktionen/Erste Kohomologie/Beispiel
|Nr=
|SZ=.
}}
Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Topologische Mannigfaltigkeit/Lokal konstante Funktionen/Erste Kohomologiegruppe/Nach Dualraum der ersten Homologie/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
liegt ein natürlicher
{{
Definitionslink
|Gruppenisomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
| H^1(X, {{CC|}} ) | {{op:Homomorphismen| \pi_1(X)| {{CC|}} }}
| c | {{makl| \gamma \mapsto \int_\gamma c |}}
|SZ=,
}}
vor. Eine Kohomologieklasse links kann man also mit einer linearen Abbildung identifizieren, bei der den Basiswegen eine komplexe Zahl
zugeordnet wird. Insbesondere erhält man eine Basis auf {{mathl|term= H^1(X, {{CC|}} ) |SZ=}} in den zwei Klassen, die den beiden Auswertungen
{{
mathkor|term1=
e_{\gamma_1 }
|und|term2=
e_{\gamma_1 }
|SZ=
}}
entsprechen.
Wenn der Torus zusätzlich die Struktur einer
{{
Definitionslink
|riemannschen Fläche|
|Kontext=|
|SZ=
}}
besitzt, so erhält man mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Konstante Funktionen/Holomorphe Funktionen/Holomorphe Differentialform/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|exakte Garbensequenz|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{kurze exakte Sequenz/display| {{CC|}} | {{op:Strukturgarbe| X |}} | \Omega_X|abbmr=d}}
und dazu
{{
Zusatz/Klammer
|text=die ersten beiden Terme wurden schon verarbeitet|
|ISZ=|ESZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|lange Kohomologiesequenz|
|Kontext=Garbe|
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
0 \longrightarrow H^0(X, \Omega_X ) \stackrel{\delta}{ \longrightarrow} H^1(X, {{CC|}} ) \longrightarrow H^1(X, {{op:Strukturgarbe|X}} ) \longrightarrow H^1(X, \Omega_X ) \longrightarrow \ldots
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=
siehe auch
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Kompakt/Konstante Funktionen/Auflösung/Kohomologie/Fakt
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=.
}}
Der Raum {{mathl|term= H^0(X, \Omega_X ) |SZ=}} ist nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Komplexer Torus/1/Holomorphe Differentialformen/Bestimmung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|eindimensional|
|Kontext=vr|
|SZ=.
}}
Wenn
{{
Relationskette
| X
|| {{CC|}} /\Gamma
||
||
||
|SZ=
}}
mit einem
{{
Definitionslink
|Gitter|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| \Gamma
|| \langle v_1,v_2 \rangle
||
||
||
|SZ=
}}
realisiert wird, so sind die Bilder der Kantenwege
{{
mathkor|term1=
t \mapsto tv_1
|bzw.|term2=
t \mapsto tv_2
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text= {{
Relationskette/k
| t
| \in | [0,1]
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
Basiswege des Torus. Nach dem Beweis zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Komplexer Torus/Holomorphe Differentialform/Periodengitter/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist die Auswertung, die zu einer holomorphen Differentialform gehört, von der Form {{math|term= \gamma_1 \mapsto s v_1, \gamma_2 \mapsto sv_2 |SZ=}} mit einem festen
{{
Relationskette
| s
| \in | {{CC|}}
||
||
||
|SZ=,
}}
also ein Vielfaches von {{mathl|term= v_1 e_{\gamma_1 } +v_2 e_{\gamma_1 } |SZ=.}} Das Gitter spiegelt sich also darin wider, wie der eindimensionale Raum {{mathl|term= H^0(X, \Omega_X ) |SZ=}} im zweidimensionalen nur von der Topologie abhängigen Raum
{{
Relationskette
| H^1(X, {{CC|}} )
| \cong| {{CC|}}^2
||
||
||
|SZ=
}}
liegt. Ein eindimensionaler komplexer Untervektorraum von {{mathl|term= H^1(X, {{CC|}} ) |SZ=}} kann genau dann als {{mathl|term= H^0(X, \Omega_X ) |SZ=}} eines komplexen Torus realisiert werden, wenn die beiden Komponenten reell-linear unabhängig in {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} sind.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Garbe der lokal konstanten Funktionen
|Kategorie2=Theorie der eindimensionalen komplexen Tori
|Kategorie3=Theorie der holomorphen Differentialformen auf einer kompakten riemannschen Fläche
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bzche0cjdaytktx65toyqwejqs2l075
Punktierte komplexe Zahlen/Potenz/Überlagerung/Decktransformationsgruppe/Beispiel
0
138504
1100197
1037655
2026-06-17T07:36:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100197
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zur
{{
Definitionslink
|Überlagerung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
| w |w^n
|SZ=,
}}
ist die
{{
Definitionslink
|Decktransformationsgruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
gleich der Gruppe der {{math|term= n |SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|komplexen Einheitswurzeln|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| E_n
|| {{Mengebed|\zeta \in {{CC}} | \zeta^n {{=}} 1 }}
|| \{ e^{ {{op:Bruch| 2 \pi k {{imaginäre Einheit}} | n |}} }{{|}}\, k{{=}} 0 {{kommadots}} n-1 \}
||
||
|SZ=,
}}
siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsgleichung über C/Explizite Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Dabei wirkt eine Einheitswurzel {{math|term= \zeta |SZ=}} durch die Multiplikation
{{
Abbildung/display
|name= \mu_\zeta
| {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
| z | \zeta z
|SZ=,
}}
als Decktransformation. Die Gesamtzuordnung
{{
Abbildung/display
|name=
| E_n | {{op:Decktransformationsgruppe| {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} | \varphi}}
||
|SZ=
}}
ist offenbar
{{
Definitionslink
|injektiv|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und ein
{{
Definitionslink
|Gruppenhomomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Bei einer beliebigen Decktransformation
{{
Abbildung/display
|name= \theta
| {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
||
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette
| \zeta
| {{defeq|}} | \theta(1)
||
||
||
|SZ=
}}
eine {{math|term= n |SZ=-}}te Einheitswurzel. Daraus folgt
{{
Relationskette
| \theta
|| \mu_\zeta
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Überlagerung/Decktransformation/Bestimmtheit/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Decktransformationsgruppe einer Überlagerung
|Kategorie2=Theorie der komplexen Einheitswurzeln
|Kategorie3=Theorie der endlichen Überlagerungen von riemannschen Flächen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1ks6hxy9tkayeev1hm31aryeelpab0y
Punktierte komplexe Zahlen/Potenz/Überlagerung/Beispiel
0
138520
1100196
1085330
2026-06-17T07:36:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100196
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Abbildung/display
|name= \varphi
| {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
| w |w^n
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|Überlagerung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Sei
{{
Relationskette
| z
| \in | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
| w
| \in | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
ein Punkt mit
{{
Relationskette
| w^n
|| z
||
||
||
|SZ=.
}}
Es sei
{{
Relationskette
| w
| \in | V
| \subseteq | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
||
||
|SZ=
}}
eine offene Umgebung, die
{{
Definitionslink
|homöomorph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
| U
| {{defeq|}} | \varphi(V)
||
||
||
|SZ=
}}
abbildet. Eine solche Menge gibt es nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Satz über die Umkehrabbildung/C/Eindimensional/Holomorph/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
und wegen
{{
Relationskette
| \varphi'(w)
|| nw^{n-1}
|\neq| 0
||
||
|SZ=.
}}
Die Menge der {{math|term= n |SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|komplexen Einheitswurzeln|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/display
| E_n
|| {{Mengebed|\zeta \in {{CC}} | \zeta^n {{=}} 1 }}
|| \{ e^{ {{op:Bruch| 2 \pi k {{imaginäre Einheit}} | n |}} }{{|}}\, k{{=}} 0 {{kommadots}} n-1 \}
||
||
|SZ=,
}}
siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kreisteilungsgleichung über C/Explizite Beschreibung/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Wir können {{math|term= V |SZ=}} verkleinern und dadurch erreichen, dass für alle {{math|term= n |SZ=-}}ten
Einheitswurzeln
{{
Relationskette
| \zeta
|\neq| 1
||
||
||
|SZ=
}}
die offenen Mengen
{{
mathkor|term1=
V
|und|term2=
\mu_\zeta(V)
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|disjunkt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind. Dann ist
{{
Relationskette/display
| \varphi^{-1} {{makl| U |}}
| \cong| \biguplus_{\zeta \in E_n } \mu_{\zeta} (V)
| \cong| U \times E_n
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der endlichen Überlagerungen
|Kategorie2=Theorie der komplexen Einheitswurzeln
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bxdzmjl2kxhe7d0z6lc7xxwvqkqbrfu
Komplexe Exponentalfunktion/Überlagerung/Beispiel
0
138522
1099982
1093889
2026-06-17T07:00:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099982
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Die Abbildung
{{
Abbildung/display
|name= {{op:exp||}}
| {{CC|}} | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
| w | {{op:exp| w |}}
|SZ=,
}}
ist eine
{{
Definitionslink
|Überlagerung|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Zu einem Punkt
{{
Relationskette
| z
| \in | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}
||
||
||
|SZ=
}}
und einem Punkt
{{
Relationskette
| w
| \in | {{CC|}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
| {{op:exp| w |}}
|| z
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Satz über die Umkehrabbildung/C/Eindimensional/Holomorph/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
eine offene Umgebung
{{
Relationskette
| w
| \in | V
| \subseteq | {{CC|}}
||
||
|SZ=,
}}
die
{{
Definitionslink
|homöomorph|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
| U
| {{defeq|}} | {{op:exp(| V |}}
||
||
||
|SZ=
}}
abbildet. Durch Verkleinern von {{math|term= V |SZ=}} können wir annehmen, dass die offenen Mengen
{{
mathkor|term1=
V
|und|term2=
V+ 2 \pi k {{imaginäre Einheit}}
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| k
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|disjunkt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
sind. Dann ist
{{
Relationskette/display
| {{op:exp||}}^{-1}(U)
| \cong| \biguplus_{k \in \Z} {{makl| V + 2 k \pi {{imaginäre Einheit}} |}}
| \cong| U \times \Z
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Überlagerungen
|Kategorie2=Theorie der komplexen Exponentialfunktion
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
qb5ljv8fu5tvwwmgenogy3zeeu4zda1
Kubisches Polynom/z nach z 3 durch 3 -z/Lokaler Homöomorphismus/Keine Überlagerung/Beispiel
0
138582
1099999
1085115
2026-06-17T07:03:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099999
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|holomorphe Funktion|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=f
| {{CC|}} \setminus \{-1,1\} | {{CC|}}
| z | {{op:Bruch| 1 | 3}} z^3-z
|SZ=.
}}
Wegen
{{
Relationskette/display
| f'(z)
|| z^2-1
|| (z-1)(z+1)
||
||
|SZ=
}}
ist die Abbildung überall
{{
Definitionslink
|unverzweigt|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
und nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Holomorphe Abbildung/Unverzweigt und lokaler Homöomorphismus/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ein
{{
Definitionslink
|lokaler Homöomorphismus|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Die entsprechende polynomiale Abbildung {{math|term= \tilde{f} |SZ=}} auf {{math|term= {{CC|}} |SZ=}} ist surjektiv, sie hat an der Stelle {{math|term= 1 |SZ=}} den Wert {{math|term= - {{op:Bruch| 2 | 3}} |SZ=}} und an der Stelle {{math|term= -1 |SZ=}} den Wert {{math|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} |SZ=.}} Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 3}} z^3-z + {{op:Bruch| 2 | 3}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| z^3-3z + 2 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| z-1 |}}^2 {{makl| z+2 |}}
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 3}} z^3-z - {{op:Bruch| 2 | 3}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| z^3-3z - 2 |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 3}} {{makl| z+1 |}}^2 {{makl| z-2 |}}
||
||
|SZ=,
}}
daher ist auch {{math|term= f |SZ=}} selbst surjektiv. Es liegt keine
{{
Definitionslink
|Überlagerung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
vor, da über {{math|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} |SZ=}} und über {{math|term= - {{op:Bruch| 2 | 3}} |SZ=}} je ein Punkt und sonst stets drei Punkte liegen. Aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Endliche Abbildung/Überlagerung/Lokaler Homöomorphismus/Faseranzahl/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
folgt, dass {{math|term= f |SZ=}} nicht
{{
Definitionslink
|endlich|
|Kontext=eigentlich|
|SZ=
}}
ist. Dies kann man auch direkt und explizit sehen. Die Folge {{math|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} + {{op:Bruch| 1 |n}} |SZ=}} konvergiert gegen {{math|term= {{op:Bruch| 2 | 3}} |SZ=}} und die Teilmenge
{{
Relationskette
| T
|| {{Mengebed| {{op:Bruch| 2 | 3}} + {{op:Bruch| 1 |n}} |n \in \N_+}} \cup \{ {{op:Bruch| 2 | 3}} \}
| \subseteq | {{CC|}}
||
||
|SZ=
}}
ist
{{
Definitionslink
|kompakt|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Die Urbildmenge von {{math|term= T |SZ=}} unter der polynomialen Abbildung {{math|term= \tilde{f} |SZ=}} ist kompakt, durch die Herausnahme der beiden Punkte geht die Kompaktheit verloren.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der holomorphen Abbildungen zwischen riemannschen Flächen
|Kategorie2=Theorie der kubischen Polynome in einer Variablen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
1tasazfszljcsaf7muef2nlrcuozdp2
Integrale/Wegintegrale/Riemannsche Fläche/Bemerkung
0
138661
1100613
1085691
2026-06-17T10:35:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100613
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|rationale Funktion|
|SZ=
}}
in
{{
mathkor|term1=
x
|und in|term2=
\sqrt{ax^2+bx+c}
|SZ=
}}
lässt sich unter Verwendung von gewissen Standardsubstitutionen elementar integrieren, siehe
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Stammfunktion/Rationale Funktion in x und quadratischem Polynom/Reduktion/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Beispielsweise ist mit
{{
Relationskette
| x
|| {{op:sin| s |}}
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/display
| \int {{op:Bruch| x | \sqrt{ 1-x^2} }} dx
|| \int {{op:Bruch| {{op:sin| s |}} | \sqrt{ 1- {{op:sin| s |exp=2}} } }} d {{op:sin| s |}}
|| \int {{op:Bruch| {{op:sin| s |}} {{op:cos| s |}} | \sqrt{ {{op:cos| s |exp=2}} } }} d s
|| \int {{op:sin| s |}} d s
||
|SZ=.
}}
Eine solche Situation kann man auffassen als eine rationale Funktion {{math|term= R(x,y) |SZ=}} in zwei Variablen
{{
mathkor|term1=
x
|und|term2=
y
|SZ=,
}}
wobei zusätzlich zwischen den Variablen die algebraische Beziehung
{{
Relationskette
| y^2
|| ax^2+bx+c
||
||
||
|SZ=
}}
besteht.
Es gibt eine Reihe von geometrisch relevanten Problemen, die auf ähnliche Integrale führen, wobei allerdings keine algebraische Beziehung zwischen den Variablen vom Grad {{math|term= 2 |SZ=,}} sondern von höherem Grad vorliegt.
Die Berechnung der Länge einer Ellipse oder einer sogenannten Lemniskate
{{
Zusatz/Klammer
|text=siehe
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Lemniskate/Kurvenlänge/Integral/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
führt zu Integralen der Form {{mathl|term= \int {{op:Bruch| \sqrt{g(x)}| 1-x^2}} |SZ=}} mit einem Polynom {{math|term= g(x) |SZ=}} vom Grad {{math|term= 4 |SZ=}} bzw. {{math|term= \int {{op:Bruch| 1 | \sqrt{ 1-x^4} }} |SZ=.}} Diese Integrale sind nicht elementar integrierbar, ihre Behandlung erfordert neuartige Ansätze, die sich in der Theorie von Wegintegralen auf riemannschen Flächen niederschlagen.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der holomorphen Differentialformen auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
d4kggv4uwfpeuseog4fv8uupg53apbi
Topologischer Raum/Lokal konstante Funktionen/Dreierüberdeckung/Produkt auf H^1/Beispiel
0
138748
1100344
1085477
2026-06-17T08:00:58Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100344
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
Relationskette
| X
|| U_1 \cup U_2 \cup U_3
||
||
||
|SZ=.
}}
{{math|term= c |SZ=}} sei durch {{mathl|term= s_{12} |SZ=}} auf {{math|term= U_{12} |SZ=}} etc. gegeben, entsprechend {{math|term= d |SZ=.}} Dann ist
{{
Relationskette/display
| (c \wedge d)_{1 2 3}
|| s_{12}t_{13} -s_{13}t_{12}
||
||
||
|SZ=.
}}
Bei vertauschten Rollen gilt
{{
Relationskette/align
| s_{21} t_{23} -s_{23}t_{21}
|| s_{21} {{makl| t_{13} -t_{12} |}} - {{makl| s_{13} -s_{12} |}} t_{21}
|| - s_{12} t_{13} +s_{13} t_{12}
||
||
|SZ=,
}}
bis auf das Vorzeichen.
Für einen Korand zu {{math|term= a_1,a_2,a_3 |SZ=}} für {{math|term= c |SZ=,}} also
{{
Relationskette
| s_{12}
|| a_1-a_2
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| s_{13}
|| a_1-a_3
||
||
||
|SZ=,
}}
{{
Relationskette
| s_{23}
|| a_2-a_3
||
||
||
|SZ=,
}}
gilt
{{
Zusatz/Klammer
|text=was von einem Zweierschnitt herkommt, ist gleich {{math|term= 0 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Relationskette/align
| s_{12}t_{13} -s_{13}t_{12}
|| (a_1-a_2) t_{13} - (a_1-a_3) t_{12}
|| -a_2t_{13}+a_3t_{12}
|| -a_2 {{makl| \pm t_{12} \pm t_{23} |}} +a_3 {{makl| \pm t_{23} \pm t_{13} |}}
||
|SZ=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Garbe der lokal konstanten Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
849p3k7uugy2it7u7xq77n8dpf7pf6e
Rechteck/Ein Eckpunkt/Umfang und Flächeninhalt/Gradient/Beispiel
0
139476
1100239
1085371
2026-06-17T07:43:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100239
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Ein Punkt
{{
Relationskette
| {{op:Zeilenvektor| x | y}}
| \in | \R^2
||
||
||
|SZ=
}}
legt das Rechteck mit den Eckpunkten {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| 0 | 0}} ,\, {{op:Zeilenvektor| x | 0}} , \,{{op:Zeilenvektor| 0 | y}} , \, {{op:Zeilenvektor| x | y}} |SZ=}} fest. Wenn der Punkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x | y}} |SZ=}} bewegt wird, bewegt sich das zugehörige Rechteck mit.
In welche Richtung muss der Punkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x | y}} |SZ=}} bewegt werden, damit der Umfang des Rechteckes möglichst schnell wächst? Der Umfang des Rechteckes ist durch
{{
Relationskette/display
| U(x,y)
|| 2x+2y
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben, nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbare Funktion/Steigungsabschätzung über Cauchy Schwarz/Gradient/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
wächst diese Funktion am schnellsten in Richtung des Gradienten, also in Richtung {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| 2 | 2}} |SZ=,}} was insbesondere unabhängig vom gegebenen Eckpunkt ist.
{{
inputbild
|RechteckGradient|png| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=Mgausmann
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 4.0
|Bemerkung=
}}
In welche Richtung muss der Punkt {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| x | y}} |SZ=}} bewegt werden, damit der Flächeninhalt des Rechteckes möglichst schnell wächst? Der Flächeninhalt des Rechteckes ist durch
{{
Relationskette/display
| F(x,y)
|| x y
||
||
||
|SZ=
}}
gegeben, nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Differenzierbare Funktion/Steigungsabschätzung über Cauchy Schwarz/Gradient/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
wächst diese Funktion am schnellsten in Richtung des Gradienten, also in Richtung {{mathl|term= {{op:Zeilenvektor| y | x}} |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie des Gradienten einer Funktion
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bwpgehpjfj037mfkt6s2j9vayx1915x
Riemannsche Fläche/Überlagerung/Schnitte/Prägarbe/Beispiel
0
139666
1100269
1037991
2026-06-17T07:48:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100269
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Zu einer
{{
Definitionslink
|holomorphen|
|Kontext=riemannsche Fläche Abbildung|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|Überlagerung|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=p
| Y | X
||
|SZ=
}}
von
{{
Definitionslink
|riemannschen Flächen|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
mathkor|term1=
Y
|und|term2=
X
|SZ=
}}
und eine
{{
Definitionslink
|zusammenhängende|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|offene Menge|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| U
| \subseteq | X
||
||
||
|SZ=,
}}
über der die Überlagerung trivialisiert mit
{{
Relationskette
| p^{-1} (U)
| \cong | U \times F
||
||
||
|SZ=
}}
und einem
{{
Definitionslink
|diskreten Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= F |SZ=,}} ist ein
{{
Definitionslink
|stetiger Schnitt|
|Kontext=|
|SZ=
}}
einfach gegeben durch die Wahl eines Elementes
{{
Relationskette
| w
| \in | F
||
||
||
|SZ=,
}}
da unter diesen Bedingungen der Schnitt ganz in einer Kopie von {{math|term= U |SZ=}} in {{math|term= Y |SZ=}} landet und daher die Umkehrabbildung zur durch {{math|term= p |SZ=}} induzierten Homöomorphie ist. Insbesondere stimmt die Prägarbe der stetigen Schnitte mit der Prägarbe der holomorphen Schnitte überein. Bei einer nichtidentischen Überlagerung von zusammenhängenden Flächen gibt es keinen globalen Schnitt.
Bei einer
{{
Definitionslink
|endlichen|
|Kontext=eigentlich|
|SZ=
}}
holomorphen Abbildung
{{
Abbildung
|name=p
| Y | X
||
|SZ=
}}
und einer offenen Umgebung eines Punktes
{{
Relationskette
| x
| \in | X
||
||
||
|SZ=
}}
des
{{
Definitionslink
|Verzweigungsbildes|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
und einer hinreichend kleinen offenen Umgebung gibt es Schnitte in diejenigen Scheibenumgebungen der Urbilder, auf denen keine Verzweigung stattfindet, aber nicht in die anderen.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Überlagerungen von riemannschen Flächen
|Kategorie2=Theorie der Prägarben
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
m3opsu80pxl9fhkrhbkd3l34lx4kt1m
Punktierte komplexe Zahlen/Potenzüberlagerung/Garbenversion/Beispiel
0
139807
1100198
1085331
2026-06-17T07:36:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100198
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| n
| \in | \N_+
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert, wir betrachten die
{{
Definitionslink
|kurze exakte Sequenz|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
{{Kurze exakte Sequenz1/disp| E_n | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} | {{op:Einheiten| {{CC|}} |}} |abbmr=z^n |SZ=,}}
wobei rechts die {{math|term= n |SZ=-}}te komplexe Potenzierung steht und {{math|term= E_n |SZ=}} die Gruppe der {{math|term= n |SZ=-}}ten
{{
Definitionslink
|Einheitswurzeln|
|Kontext=|
|SZ=
}}
bezeichnet, die zur
{{
Definitionslink
|zyklischen Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{mathl|term= {{op:Zmod| n |}} |SZ=}}
{{
Definitionslink
|isomorph|
|Kontext=Gruppe|
|SZ=
}}
ist. Es liegt die Situation aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Topologische Gruppen/Kommutativ/Kurze exakte Sequenz/Lokal stetiger Schnitt/Garbensequenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
vor, d.h. auf jedem
{{
Definitionslink
|topologischen Raum|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= X |SZ=}} erhält man eine
{{
Definitionslink
|kurze exakte Garbensequenz|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{Kurze exakte Sequenz1/disp|C^0(-,E_n)|C^0(-, {{op:Einheiten| {{CC|}} |}}) | C^0(-,{{op:Einheiten| {{CC|}} |}} ) |abbmr=z^n |SZ=.}}
Da ferner das Potenzieren holomorph ist, erhält man auf einer riemannschen Fläche eine kurze exakte Garbensequenz
{{Kurze exakte Sequenz1/disp|C^0(-,E_n)| {{op:Einheitengarbe| X |}} | {{op:Einheitengarbe| X |}} |abbmr=z^n |SZ=,}}
wobei vorne die lokal konstanten stetigen oder holomorphen Funktionen mit Werten in
{{
Relationskette
| E_n
| \cong| {{op:Zmod| n |}}
||
||
||
|SZ=
}}
steht.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der komplexen Einheitswurzeln
|Kategorie2=Theorie der Quotientengarben
|Kategorie3=Theorie der Garbe der lokal konstanten Funktionen
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
jk0l3iv40e3434bqrhpm9nk86l25aup
Funktionsschar/R/Polynomiale Funktion/Bemerkung
0
139973
1100582
1085665
2026-06-17T10:31:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100582
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|Kurvenschar parabel|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=StefanPohl
|Domäne=
|Lizenz=CC0-1.0
|Bemerkung=
}}
Gelegentlich betrachtet man funktionale Ausdrücke für Funktionen in einer Variablen {{math|term= x |SZ=,}} in denen noch weitere unbestimmte Parameter vorkommen, von denen letztlich die zu untersuchende Funktion abhängt. Typische Beispiele ist die Menge aller linearen Funktionen {{mathl|term= ax+b |SZ=,}} wo {{math|term= x |SZ=}} die eigentliche Funktionsvariable der linearen Funktion bezeichnet und {{math|term= a,b |SZ=}} Parameter sind, die die Steigung bzw. den Wert der linearen Funktion an der Stelle {{math|term= 0 |SZ=}} repräsentieren, oder die Menge der Parabeln {{math|term= ax^2 |SZ=,}} wo {{math|term= x |SZ=}} die Funktionsvariable bezeichnet und {{math|term= a |SZ=}} ein Parameter ist, der die Enge oder die Weite der Parabel bestimmt, oder die Menge der Parabeln {{mathl|term= x^2+px+q |SZ=,}} wo der Parameter {{math|term= p |SZ=}} den linearen Term und der Parameter {{math|term= q |SZ=}} den konstanten Term bezeichnet. Man spricht in solchen Situationen von einer {{Stichwort|Funktionenschar|SZ=}} oder von einer {{Stichwort|Kurvenschar|SZ=.}} Mit diesem Konzept kann man ähnlich gebaute Funktionen simultan studieren. Man interessiert sich für die Bedeutung der Parameter, wie sich diese auf den Funktionsverlauf auswirken, wie man beispielsweise aus den Parametern
{{
mathkor|term1=
p
|und|term2=
q
|SZ=
}}
die Nullstellen bestimmen kann, etc.
In einer solchen Situation kann man einen Schritt weiter gehen und die Parameter als zusätzliche prinzipiell gleichberechtigte Variablen neben {{math|term= x |SZ=}} ansehen. In dieser Weise entstehen
{{
Zusatz/Klammer
|text=zumeist polynomiale|
|ISZ=|ESZ=
}}
Funktionen in zwei oder in drei Variablen, die man mit Methoden der höherdimensionalen Analysis studieren kann. Beispielsweise kann man so Aussagen wie, dass eine kleine Änderung der Parameter den Funktionsverlauf nicht wesentlich ändert, präzisieren und überprüfen. Wenn man den Graphen der Gesamtfunktion in zwei Variablen skizziert
{{
Zusatz/Klammer
|text=also eine {{Anführung|Gebirgsfläche}} im {{math|term= \R^3 |SZ=}} |
|ISZ=|ESZ=,
}}
so erhält man die Graphen der Funktionen in der Schar zurück, indem man mit den Ebenen schneidet, die durch die Festlegung des Parameters gegeben sind.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der polynomialen Funktionsscharen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c9u34azz2b8sbd4w61pltc8j0apj6xn
Projektive Gerade/Rationale Funktion/Hauptteilverteilung/Beispiel
0
140146
1100177
1085305
2026-06-17T07:33:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100177
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten die
{{
Definitionslink
|rationale Funktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Relationskette
| f(z)
|| {{op:Bruch|z^2|(z+1) (z-1)^2}}
||
||
||
|SZ=
}}
als
{{
Definitionslink
|meromorphe Funktion|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
auf der
{{
Definitionslink
|projektiven Geraden|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} |SZ=}} und wollen ihre
{{
Definitionslink
|Hauptteilverteilung|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
bestimmen. Außer in den Punkten {{math|term= -1,1, \infty |SZ=}} hat die Hauptteilverteilung den Wert {{math|term= 0 |SZ=.}}
Sei
{{
Relationskette
| z
|| -1
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir schreiben die Funktion mit dem lokalen Parameter
{{
Relationskette
| u
|| z+1
||
||
||
|SZ=
}}
als
{{
Relationskette/display
| f(u)
|| {{op:Bruch| (u-1)^2| u ( u-2 )^2}}
|| {{op:Bruch| 1 |u}} \cdot {{op:Bruch| u^2-2u+1 | ( u-2 )^2}}
||
||
|SZ=,
}}
wobei der rechte Faktor holomorph in diesem Punkt ist. Insbesondere ist die Polstellenordnung gleich {{math|term= 1 |SZ=}} und es kommt nur noch auf den skalaren Faktor an, der sich durch Einsetzen
{{
Relationskette
| u
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
zu {{math|term= {{op:Bruch| 1 | 4}} |SZ=}} berechnet. Der Hauptteil in diesem Punkt ist also {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 4}} u^{-1} |SZ=.}}
Sei
{{
Relationskette
| z
|| 1
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir schreiben die Funktion mit dem lokalen Parameter
{{
Relationskette
| v
|| z-1
||
||
||
|SZ=
}}
als
{{
Relationskette/display
| f(v)
|| {{op:Bruch| 1 |v^2}} \cdot {{op:Bruch| (v+1)^2| v+2 }}
|| {{op:Bruch| 1 |v^2}} \cdot {{op:Bruch| v^2+2v+1 | v+2}}
|| {{op:Bruch| 1 |v^2}} \cdot {{makl| v+ {{op:Bruch| 1 | v+2}} |}}
||
|SZ=,
}}
wobei der rechte Faktor holomorph in diesem Punkt ist. Insbesondere ist die Polstellenordnung gleich {{math|term= 2 |SZ=}} und wir müssen den rechten Faktor als Potenzreihe bis zur Ordnung {{math|term= 1 |SZ=}} entwickeln. Dabei ergibt sich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | v+2}}
|| {{op:Bruch| 1 | 2}} - {{op:Bruch| 1 | 4}} v + \ldots
||
||
||
|SZ=
}}
und somit ist der Hauptteil in diesem Punkt gleich {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 2}} v^{-2} - {{op:Bruch| 1 | 4}} v^{-1} |SZ=.}}
Im unendlich fernen Punkt muss man mit
{{
Relationskette
| w
|| z^{-1}
||
||
||
|SZ=
}}
arbeiten, die Funktion besitzt dort die Beschreibung
{{
Relationskette/display
| f(w)
|| {{op:Bruch|w^{-2}| (w^{-1} +1)( w^{-1} -1)^2 }}
|| {{op:Bruch| w | (1 +w)( 1-w)^2 }}
||
||
|SZ=.
}}
Dies ist holomorph für
{{
Relationskette
| w
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und daher ist der Hauptteil in diesem Punkt gleich {{math|term= 0 |SZ=.}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der meromorphen Funktionen auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
39mjw1w65qjhbwhkq0rhgmqqlcirz50
Riemannsche Fläche/Meromorphe Funktion/Meromorphe Differentialform/Ableitung/Bemerkung
0
140147
1100690
1085785
2026-06-17T10:47:50Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100690
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die
{{
Definitionslink
|Ableitung|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
{{
Abbildung
|name=
| {{op:Strukturgarbe| X |}} (U) | \Omega_X(U)
| f |df
|SZ=
}}
lässt sich fortsetzen zur Ableitung
{{
Abbildung/display
|name=d
| {{op:Garbe| M | U}} | {{op:Garbe| M^{(1)}|U}}
| f | df
|SZ=.
}}
Hierbei wird lokal der meromorphen Funktion {{math|term= f |SZ=}} die meromorphe Differentialform {{math|term= f'dz |SZ=}} zugeordnet. Diese Ableitung ist wieder {{math|term= {{CC|}} |SZ=-}}linear und ein Garbenhomomorphismus, aber kein Modulhomomorphismus. Zu einer globalen meromorphen Differentialform {{math|term= \omega|SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=für die Existenz vergleiche
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kompakte riemannsche Fläche/Punkt/Meromorphe Funktion/Existenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
erhält man einen Garbenhomomorphismus
{{
Abbildung/display
|name=
| {{op:Garbe| M | U}} | {{op:Garbe|M^{(1)}|U}}
| f | f \omega
|SZ=.
}}
Da lokal ein Isomorphismus vorliegt, handelt es sich um einen Isomorphismus. Es liegt also eine nichtkanonische Isomorphie vor. Insbesondere kann man bei einer gegebenen meromorphen Form
{{
Relationskette
| \omega
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
jede weitere meromorphe Form {{math|term= \omega' |SZ=}} als
{{
Relationskette/display
| \omega'
|| f \omega
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer eindeutig bestimmten meromorphen Funktion {{math|term= f |SZ=}} schreiben. Für nichtkonstante meromorphe Funktionen {{math|term= g,h |SZ=}} gibt es insbesondere eine Beziehung
{{
Relationskette/display
| dg
|| f dh
||
||
||
|SZ=
}}
mit einer meromorphen Funktion {{math|term= f |SZ=.}} Nicht jede meromorphe Differentialform kann man als {{math|term= df |SZ=}} mit einer meromorphen Funktion schreiben, siehe
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Projektive Gerade/C/Meromorphe Differentialform/z hoch -1 dz/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der meromorphen Differentialformen auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
biwbnya620bh5qhxhliisesffthc00m
Integral/Quadrik/Wegintegral/Beispiel
0
140243
1099958
1085046
2026-06-17T06:57:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099958
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Im Beispiel aus
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Integrale/Wegintegrale/Riemannsche Fläche/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
sind die Bezeichnungen aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Flächen/Integral/Rationale Funktion/Polynomiale Bedingung/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
als
{{
Relationskette/display
| P
|| x^2+y^2-1
||
||
||
|SZ=,
}}
das Nullstellengebilde ist also reell ein Kreis
{{
Zusatz/Klammer
|text=komplex eine Quadrik|
|ISZ=|ESZ=
}}
und die
{{
Definitionslink
|holomorphe Differentialform|
|Kontext=|
|SZ=
}}
darauf ist {{mathl|term= {{op:Bruch| x | y}} dx |SZ=.}} Eine elementare Integration ist möglich, da der Kreis ein einfach zu parametrisierendes Gebilde ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Wegintegrale zu einer holomorphen Differentialform auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kqjy0r1p2m2jhxwec5o5ybk52uxyjat
Kreis/Lokal konstante Funktionen/Erste Kohomologieklasse/Cech/Beispiel
0
140353
1099990
1085100
2026-06-17T07:02:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099990
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten auf dem Kreis {{math|term= S^1 |SZ=}} die Überdeckung mit zwei offenen
{{
Zusatz/Klammer
|text=zu reellen Intervallen
{{
Definitionslink
|homöomorphen|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
Kreissegmenten
{{
Relationskette
|S^1
|| U_1 \cup U_2
||
||
||
|SZ=,
}}
deren Durchschnitt
{{
Relationskette
| U_1 \cap U_2
|| S \cup T
||
||
||
|SZ=
}}
die disjunkte Vereinigung von zwei Intervallen ist. Es sei {{math|term= G |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|diskrete|
|Kontext=Topologie|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|topologische Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= {{op:Garbe|G}} |SZ=}} die Garbe der stetigen also lokal konstanten {{math|term= G |SZ=-}}wertigen Funktionen auf dem Kreis. Auf
{{
mathkor|term1=
U_1
|bzw.|term2=
U_2
|SZ=
}}
und ebenso auf {{math|term= S^1 |SZ=}} sind die lokal-konstanten Funktionen konstant. Auf {{math|term= S \cup T |SZ=}} hingegen ist eine lokal konstante Funktion dadurch gegeben, dass auf {{math|term= S |SZ=}} und davon unabhängig auf {{math|term= T |SZ=}} ein konstanter Wert vorgegeben ist. Der relevante
{{
Definitionslink
|Čech-Komplex|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist daher
{{
Math/display|term=
{{op:Schnitte| U_1 | {{op:Garbe|G}} }} \times {{op:Schnitte| U_2 | {{op:Garbe|G}} }} \longrightarrow {{op:Schnitte| U_1 \cap U_2 | {{op:Garbe|G}} }} \cong G \times G \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= (f,g) |SZ=}} auf {{math|term= g-f |SZ=}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=auf beiden Zusammenhangskomponenten|
|ISZ=|ESZ=
}}
abgebildet wird. Dabei werden genau die lokal konstanten Funktionen auf {{math|term= S \cup T |SZ=}} erreicht, die konstant sind. Die erste
{{
Definitionslink
|Čech-Kohomologie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist daher
{{
Relationskette
| {{op:Cech-Kohomologie| 1 | U_1 , U_2 | {{op:Garbe|G}} }}
| \cong| G
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Garbe der lokal konstanten Funktionen
|Kategorie2=Čech-Kohomologie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Der Einheitskreis
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
lnmth8j5h4dj36yk7uazlw9rpybt7e0
Zweidimensionale Sphäre/Lokal konstante Funktionen/Erste Kohomologieklasse/Cech/Beispiel
0
140354
1100432
1085568
2026-06-17T08:14:59Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100432
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten auf der zweidimensionalen Sphäre {{math|term= S^2 |SZ=}} die Überdeckung mit zwei offenen
{{
Zusatz/Klammer
|text=zu offenen Kreisscheiben
{{
Definitionslink
|homöomorphen|
|SZ=
}}
|ISZ=|ESZ=
}}
überlappenden Schalen
{{
Relationskette
|S^2
|| U_1 \cup U_2
||
||
||
|SZ=,
}}
deren Durchschnitt {{math|term= U_1 \cap U_2 |SZ=}} homöomorph zum Produkt {{math|term= S^1 \times I |SZ=}} mit einem offenen Intervall {{math|term= I |SZ=}} ist. Es sei {{math|term= G |SZ=}} eine
{{
Definitionslink
|diskrete|
|Kontext=Topologie|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|topologische Gruppe|
|Kontext=|
|SZ=
}}
und {{math|term= {{op:Garbe|G}} |SZ=}} die Garbe der stetigen also lokal konstanten {{math|term= G |SZ=-}}wertigen Funktionen auf der Sphäre. Auf
{{
mathkor|term1=
U_1
|bzw.|term2=
U_2
|SZ=
}}
und ebenso auf {{math|term= U_1 \cap U_2 |SZ=}} sind die lokal-konstanten Funktionen konstant. Der relevante
{{
Definitionslink
|Čech-Komplex|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist daher
{{
Math/display|term=
{{op:Schnitte|U_1 | {{op:Garbe|G}} }} \times {{op:Schnitte|U_2 | {{op:Garbe|G}} }} \longrightarrow {{op:Schnitte|U_1 \cap U_2 | {{op:Garbe|G}} }} \cong G \longrightarrow 0
|SZ=,
}}
wobei {{math|term= (f,g) |SZ=}} auf {{math|term= g-f |SZ=}} abgebildet wird. Diese Abbildung ist surjektiv. Die erste
{{
Definitionslink
|Čech-Kohomologie|
|Kontext=|
|SZ=
}}
ist daher
{{
Relationskette
| {{op:Cech-Kohomologie| 1 | U_1 , U_2 | {{op:Garbe|G}} }}
| \cong| 0
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Garbe der lokal konstanten Funktionen
|Kategorie2=Čech-Kohomologie
|Kategorie3=
|Objektkategorie=Die Einheitssphäre
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
7k0b163ffa8vx1t9pmuowbwgtbinu0j
Riemannsche Fläche/Kompakt/Invertierbare Garbe/Endliche Kohomologie/Divisor/Bemerkung
0
140421
1100689
1085784
2026-06-17T10:47:40Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100689
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Entsprechend zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kompakte riemannsche Fläche/Erste Kohomologie/Endlich/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gilt, dass für eine
{{
Definitionslink
|invertierbare Garbe|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Garbe| L |}} |SZ=}} auf einer
{{
Definitionslink
|zusammenhängenden|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|kompakten|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{
Definitionslink
|riemannschen Fläche|
|Kontext=|
|SZ=
}}
{{math|term= X |SZ=}} die Kohomologiegruppen {{mathl|term= H^1(X, {{op:Garbe| L |}} ) |SZ=}}
{{
Definitionslink
|endlichdimensional|
|Kontext=vr|
|SZ=
}}
sind. Entsprechend zu
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Kompakte riemannsche Fläche/Punkt/Meromorphe Funktion/Existenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
folgt, dass die invertierbare Garbe einen meromorphen Schnitt besitzt, der abgesehen von einem Punkt holomorph ist. Dies erlaubt es, eine invertierbare Garbe als eine Untergarbe der Garbe der meromorphen Funktionen zu realisieren. Dies bedeutet wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Divisor/Invertierbare Garbe/Zuordnungseigenschaften/Fakt
|Nr=
|SZ=,
}}
dass jede invertierbare Garbe die
{{
Definitionslink
|zugehörige invertierbare Garbe|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Garbe| L |}}_D |SZ=}} zu einem
{{
Definitionslink
|Divisor|
|Kontext=riemannsche Fläche|
|SZ=
}}
{{math|term= D |SZ=}} ist. Man kann also Konzepte wie den Grad eines Divisors auf jede invertierbare Garbe übertragen. Mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Divisor/Invertierbare Garbe/Lineare Äquivalenz/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
folgt
{{
Relationskette/display
| {{op:Divisorenklassengruppe| X |}}
| \cong| {{op:Picardgruppe| X |}}
| \cong| H^1(X, {{op:Einheiten| {{op:Strukturgarbe| X |}} |}} )
||
||
|SZ=.
}}
Aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Divisoren/Kohomologie/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
folgt dann wiederum im kompakten Fall, dass {{mathl|term= H^1(X, {{op:Einheiten| {{op:Garbe| M |}}_X |}} ) |SZ=}} trivial ist.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der invertierbaren Garben auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
o19aedixyb0mn5tjwzunbiv2kxt4p8d
Projektive Gerade/C/Flächenform/Beispiel
0
140619
1100168
1085296
2026-06-17T07:31:48Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100168
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten auf der
{{
Definitionslink
|projektiven Geraden|
|Kontext=C|
|SZ=
}}
{{math|term= {{op:Projektive Gerade| {{CC}} |}} |SZ=}} die Flächenform
{{
mathkor|term1=
{{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag| z |}}^4 }} dz \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation| z |}}
|bzw.|term2=
{{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z^{-1} |}}^4 }} dz^{-1} \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation|z^{-1} |}}
|SZ=
}}
auf der affinen Standardüberdeckung {{math|term= U |SZ=}} bzw. auf {{math|term= V |SZ=.}} Wegen
{{
Relationskette/align
| {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z^{-1} |}}^4 }} dz^{-1} \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation|z^{-1} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z^{-1} |}}^4 }} \cdot {{op:Bruch| -1|z^2}} dz \wedge {{op:Komplexe Konjugation| d z^{-1} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z^{-1} |}}^4 }} \cdot {{op:Bruch| -1|z^2}} dz \wedge {{op:Bruch| -1| {{op:Komplexe Konjugation| z |}}^2 }} d \, {{op:Komplexe Konjugation| z |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z^{-1} |}}^4 }} \cdot {{op:Bruch| -1|z^2}} \cdot {{op:Bruch| -1| {{op:Komplexe Konjugation| z |}}^2 }} dz \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation| z |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z^{-1} |}}^4}} \cdot {{op:Bruch| 1 |z^2 {{op:Komplexe Konjugation| z |}}^2 }} dz \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation| z |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z^{-1} |}}^4 }} \cdot {{op:Bruch| 1 | {{op:Betrag| z |}}^4 }} dz \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation| z |}}
|| {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag|z |}}^4 }} dz \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation| z |}}
|SZ=
}}
stimmen die Flächenformen auf dem Durchschnitt überein, es handelt sich also um eine wohldefinierte positive Flächenform {{math|term= \sigma |SZ=}} auf der projektiven Geraden.
Wir verfolgen diese Form in der langen exakten Kohomologiesequenz zur kurzen exakten Garbensequenz
{{Kurze exakte Sequenz/display|\Omega_{ {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} } | {{op:Garbe| E |}}^{(1,0)} | {{op:Garbe| E |}}^{(2)}|abbmr=d |SZ=}}
aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Holomorphe Differentialformen/Differenzierbare Formen/Exakt/Fakt
|Nr=
|SZ=.
}}
Auf den beiden offenen Mengen ist die Flächenform {{math|term= \sigma |SZ=}} die äußere Ableitung einer {{math|term= 1 |SZ=-}}Form. Auf {{math|term= U |SZ=}} ist nach
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Arkustangens/z z konjugiert/Antiholomorphe Ableitung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Math/display|term=
- {{op:Bruch| 1 |z}} {{op:arctan(| z {{op:Komplexe Konjugation| z |}} |}} dz
|SZ=
}}
ein Urbild und auf {{math|term= V |SZ=}} entsprechend
{{
Relationskette/align
| - {{op:Bruch| 1 |w}} {{op:arctan(| w {{op:Komplexe Konjugation| w |}} |}} dw
|| - z {{op:arctan(| {{makl| z {{op:Komplexe Konjugation| z |}} |}}^{-1} |}} d z^{-1}
|| {{op:Bruch| 1 |z}} {{op:arctan(| {{makl| z {{op:Komplexe Konjugation| z |}} |}}^{-1} |}} d z
||
||
|SZ=.
}}
Aufgrund der Potenzreihenentwicklung sind diese {{math|term= 1 |SZ=-}}Formen jeweils auf {{math|term= U |SZ=}} bzw. auf {{math|term= V |SZ=}} definiert. Die Differenz der beiden Formen ist unter Verwendung von
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Inverse trigonometrische Funktionen/Arkustangens/Inverses Argument/Konstant/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
gleich
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 |z}} {{makl| {{op:arctan(| z {{op:Komplexe Konjugation| z |}} |}} + {{op:arctan(| {{makl| z {{op:Komplexe Konjugation| z |}} |}} ^{-1} |}} |}} dz
|| {{op:Bruch| \pi| 2}} \cdot {{op:Bruch| dz |z}}
||
||
||
|SZ=.
}}
In dieser Form beschreibt diese Differenz, aufgefasst als holomorphe Differentialform auf {{math|term= U \cap V |SZ=}} eine nichttriviale Kohomologieklasse in {{math|term= H^1( {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} , \Omega_{ {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} } ) |SZ=.}}
Unter Verwendung von
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Integral/Polarkoordinaten/1 durch 1 +(x^2+y^2)^2/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
ist
{{
Relationskette/align
| \int_{ {{op:Projektive Gerade| {{CC|}} |}} } \sigma
|| \int_U {{op:Bruch| 1 | 1+ {{op:Betrag| z |}}^4 }} dz \wedge d \, {{op:Komplexe Konjugation| z |}}
|| -2 {{imaginäre Einheit}} \int_{\R^2} {{op:Bruch| 1 | 1+ {{makl| x^2+y^2 |}}^2 }} dx \wedge d y
|| - {{imaginäre Einheit}} \pi^2
||
|SZ=.
}}
Das Residuum der zugehörigen Kohomologieklasse ist somit
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 1 | 2 \pi {{imaginäre Einheit}} }} {{makl| - {{imaginäre Einheit}} \pi^2 |}}
|| - {{op:Bruch| \pi| 2}}
||
||
||
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der komplex-projektiven Geraden
|Kategorie2=Theorie des Residuums auf einer riemannschen Fläche
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
36hgpslfbfg74yt1p75rm3rri7ob6g4
Riemannsche Fläche/Partition der Eins/Höhere Strukturkohomologie/Bemerkung
0
141000
1100691
1085786
2026-06-17T10:48:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100691
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Mit Partitionen der Eins kann man auch zeigen, dass für die Garben der {{math|term= C^\infty |SZ=-}}Funktionen und der {{math|term= C^\infty |SZ=-}}Differentialformen vom Grad {{math|term= d |SZ=}} auf einer reellen {{math|term= C^\infty |SZ=-}}Mannigfaltigkeit {{math|term= M |SZ=}} alle höheren Kohomologien gleich {{math|term= 0 |SZ=}} sind. Für eine riemannsche Fläche folgt daher aus
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Riemannsche Fläche/Strukturgarbe/Differenzierbare Funktionen/Exakt/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
mit den Ausschnitten
{{
Zusatz/Klammer
|text=für
{{
Relationskette
| i
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=
}} |
|ISZ=|ESZ=
}}
{{
Math/display|term=
H^{i-1} (X, {{op:Garbe| E |}} ) = 0 \stackrel{\delta}{\longrightarrow} H^{i} (X, {{op:Strukturgarbe| X |}} ) \longrightarrow H^{i+1} (X, {{op:Garbe| E |}}^{(0,1)} ) =0
|SZ=
}}
aus der langen Kohomologiesequenz sofort
{{
Relationskette/display
| H^{i} (X, {{op:Strukturgarbe| X |}} )
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
für
{{
Relationskette
| i
| \geq | 2
||
||
||
|SZ=.
}}
Für höherdimensionale komplexe Mannigfaltigkeiten sind auch höhere Kohomologien der Strukturgarbe wichtig.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Funktionen auf einer komplexen Mannigfaltigkeit
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gbrqngiobbnd22u05fid76huz73zcpk
Endliche Menge/Funktion/Fehlerquadratsumme/Beispiel
0
141221
1099856
1084953
2026-06-17T06:40:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099856
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
{{
inputbild
|MDKQ anim ohne Ausreiser1|svg| 230px {{!}} right {{!}} |
|Text=
|Autor=
|Benutzer=JoKalliauer
|Domäne=
|Lizenz=
|Bemerkung=
}}
Es sei {{math|term= E |SZ=}} eine endliche Menge und
{{
Relationskette/display
| V
|| {{KRC|}}^E
| \cong| {{KRC|}}^{ {{op:Anzahl| E |}} }
||
||
|SZ=
}}
die Menge der {{math|term= {{KRC|}} |SZ=-}}wertigen Funktionen auf {{math|term= E |SZ=,}} versehen mit dem
{{
Definitionslink
|Standardskalarprodukt|
|Kontext=|
|SZ=.
}}
Eine Funktion
{{
Relationskette
| f
| \in | V
||
||
||
|SZ=
}}
kann einfach durch eine vollständige Wertetabelle beschrieben werden. Es kann aber auch sinnvoll sein, die Funktion {{math|term= f |SZ=}} durch eine Funktion {{math|term= g |SZ=}} aus einem vorgegebenen Untervektorraum
{{
Relationskette
| U
| \subseteq | V
||
||
||
|SZ=
}}
zu approximieren. Dabei liefert das Skalarprodukt und die zugehörige
{{
Definitionslink
|orthogonale Projektion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
auf {{math|term= U |SZ=}} ein naheliegendes Hilfsmittel, um eine optimale Approximation zu finden. Nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Vektorraum/Skalarprodukt/Vollständiger Untervektorraum/Punkt/Minimaler Abstand/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist {{mathl|term= p_U(f) |SZ=}} diejenige Funktion, die unter allen Funktionen aus {{math|term= U |SZ=}} zu {{math|term= f |SZ=}} den minimalen Abstand besitzt, wobei der Abstand zu {{math|term= f |SZ=}} über das Skalarprodukt gegeben ist, also durch
{{
Relationskette/display
| {{op:Norm|g-f|}}^2
|| \sum_{ i \in E} {{op:Betrag| g_i -f_i |}}^2
||
||
||
|SZ=.
}}
Wenn
{{
mathbed|term=
g_j
||bedterm1=
j \in J
||bedterm2=
|SZ=,
}}
eine
{{
Definitionslink
|Orthonormalbasis|
|Kontext=|
|SZ=
}}
von {{math|term= U |SZ=}} ist, so ist
{{
Relationskette/display
| g
|| p_U(f)
|| \sum_{j \in J} {{op:Skalarprodukt| f |g_j }} g_j
||
||
|SZ=
}}
nach
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Vektorraum/Skalarprodukt/Endliches Orthonormalsystem/Beste Approximation/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
die beste Approximation. Das so bestimmte {{math|term= g |SZ=}} minimiert also die Summe der einzelnen Differenzquadrate, man spricht von der {{Stichwort|Methode der kleinsten Fehlerquadrate|SZ=.}}
Eine typische Anwendung ist, wenn {{math|term= E |SZ=}} Messtellen repräsentiert, etwa
{{
Relationskette
| E
| \subseteq | \R^d
||
||
||
|SZ=,
}}
und {{math|term= f_e |SZ=}} Messergebnisse, die eventuell fehlerhaft sein können. Man weiß aus physikalischen Gründen, dass die Abhängigkeit einer gewissen Gesetzmäßigkeit gehorchen muss, beispielsweise ein linearer Zusammenhang sein muss oder als Flugbahn eines Planeten eine Ellipse sein muss oder ähnliches. Diese Gesetzmäßigkeit legt den
{{
Zusatz/Klammer
|text=typischerweise niedrigdimensionalen|
|ISZ=|ESZ=
}}
Untervektorraum {{math|term= U |SZ=}} fest, in dem nach einer optimalen Approximation gesucht wird, das den Messergebnissen möglichst nahe kommt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der linearen Regression
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
5g3ojc8otl19v2lgzf6mymqff2bd1je
Volterrasche Integralgleichung/Zweiter Art/Kern unabhängig von Integrationsvariable/Beispiel
0
141254
1100391
1038516
2026-06-17T08:08:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100391
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine Integralgleichung der Form
{{
Relationskette/display
| x(s)
|| \int_a^s K(s) x(t) dt
|| K(s) \int_a^s x(t) dt
||
||
|SZ=,
}}
wo also der Integralkern nur von der Variablen {{math|term= s |SZ=}} abhängt, nach der nicht integriert wird, kann man wie folgt vorgehen. Alle Daten seien differenzierbar und gesucht sei nach differenzierbaren Funktionen. Es sei ferner {{math|term= K(s) |SZ=}} nullstellenfrei. Dann kann man die Gleichung auch als
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| x(s)|K(s)}}
|| \int_a^s x(t) dt
||
||
||
|SZ=
}}
schreiben und beidseitig ableiten. So erhält man die Bedingung
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| x'(s) K(s) - x(s)K'(s)| K(s)^2}}
|| x(s)
||
||
||
|SZ=
}}
bzw. durch Umstellung
{{
Relationskette/display
| x'(s)
|| {{makl| K(s) + {{op:Bruch| K'(s)|K(s) }} |}} x(s)
||
||
||
|SZ=,
}}
also eine homogene lineare Differentialgleichung, die mit
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineare gewöhnliche Differentialgleichung/Homogen/1/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
gelöst werden kann.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Integralgleichungen
|Kategorie2=Theorie der homogenen linearen gewöhnlichen eindimensionalen Differentialgleichungen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
puuiykdqo5m9ij8uq2x7kriv39xtpo2
Fourier-Transformation/Rechtsseitig abfallende Exponentialfunktion/Beispiel
0
141998
1099893
1084987
2026-06-17T06:46:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099893
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| a
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert. Wir betrachten die Funktion
{{
Relationskette/display
| f( {{startvektor|}} )
|| \begin{cases} e^{-a {{startvektor}} } \text{ für } {{startvektor}} \geq 0 \\ 0 \text{ sonst} \, . \ \end{cases}
||
||
||
|SZ=
}}
Es ist
{{
Relationskette/align
| \hat{f}( {{zielvektor|}} )
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \int_\R e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} {{startvektor|}} } f( {{startvektor|}}) d {{startvektor|}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \int_0^\infty e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} {{startvektor|}} } e^{-a {{startvektor}} } d {{startvektor|}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \int_0^\infty e^{ - {{makl| a+ {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} |}} {{startvektor|}} } d {{startvektor|}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \cdot {{op:Integralstamm(| 0 | \infty| {{op:Bruch| -1| a+ {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} |}} e^{ - {{makl| a+ {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} }} {{startvektor|}} } }}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \cdot {{op:Bruch| 1 | a+ {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} |}}
|SZ=
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Fourier-Transformation
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
coy4aheokck9enc8y64gws47zj1v1al
Fourier-Transformation/Beidseitig abfallende Exponentialfunktion/Beispiel
0
142002
1099891
1084985
2026-06-17T06:46:08Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099891
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Es sei
{{
Relationskette
| a
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert. Wir betrachten die Funktion
{{
Relationskette/display
| f( {{startvektor|}} )
|| e^{-a {{op:Betrag| {{startvektor}} ||}} }
||
||
||
|SZ=.
}}
Es ist unter Verwendung von
{{
Beispiellink
|Beispielseitenname=
Fourier-Transformation/Rechtsseitig abfallende Exponentialfunktion/Beispiel
|Nr=
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align
| \hat{f}( {{zielvektor|}} )
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \int_\R e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} {{startvektor|}} } e^{-a {{op:Betrag| {{startvektor}} ||}} } d {{startvektor|}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \int_0^\infty e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} {{startvektor|}} } e^{-a {{startvektor}} } d {{startvektor|}} + {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \int_0^{-\infty} e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} {{startvektor|}} } e^{a {{startvektor}} } d {{startvektor|}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \cdot {{op:Bruch| 1 | a + {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} |}} - {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \int_0^{\infty} e^{ {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}}s } e^{-a s } d s
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \cdot {{op:Bruch| 1 | a+ {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} |}} + {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \cdot {{op:Bruch| 1 | a- {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor|}} |}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2\pi} }} \cdot {{op:Bruch| 2a| a^2+ {{zielvektor|}}^2 |}}
|| {{op:Bruch| \sqrt{2} | \sqrt{\pi} }} \cdot {{op:Bruch| a | a^2+ {{zielvektor|}}^2 |}}
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Fourier-Transformation
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
bmd238atlio3s2f8y8aqazfi0qnszmm
Fourier-Transformation/Indikatorfunktion/Intervall/Beispiel
0
142005
1099892
1084986
2026-06-17T06:46:18Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099892
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Sei
{{
Relationskette
| a
| > | 0
||
||
||
|SZ=
}}
fixiert und sei {{math|term= f |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Indikatorfunktion|
|Kontext=|
|SZ=
}}
zum Intervall {{mathl|term= [-a,a] |SZ=.}} Dann ist für
{{
Relationskette
| {{zielvektor|}}
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Relationskette/align
| \hat{f}( {{zielvektor|}} )
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2 \pi} }} \int_{-a}^a e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor}} {{startvektor}} } d {{startvektor}}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2 \pi} }} \cdot {{op:Integralstamm(| -a| a | {{op:Bruch| -1| {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor}} }} e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor}} {{startvektor}} } }}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2 \pi} }} \cdot {{op:Bruch| 1 | {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor}} }} \cdot {{makl| - e^{ - {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor}} a } + e^{ {{imaginäre Einheit|}} {{zielvektor}} a } }}
|| {{op:Bruch| 1 | \sqrt{2 \pi} }} \cdot {{op:Bruch| 2 {{op:sin(| a {{zielvektor}} }} | {{zielvektor}} }}
|| {{op:Bruch| \sqrt{2} | \sqrt{\pi} }} \cdot {{op:Bruch| {{op:sin(| a {{zielvektor}} }} | {{zielvektor}} }}
|SZ=.
}}
Bei
{{
Relationskette
| {{zielvektor|}}
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist direkt
{{
Relationskette
| \hat{f}( 0 )
|| {{op:Bruch| \sqrt{2} a| \sqrt{ \pi} }}
||
||
||
|SZ=,
}}
was sich auch bei stetiger Fortsetzung des allgemeinen Ausdrucks ergibt.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Fourier-Transformation
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
nn2240yv6medvz4hyn57klel4gl3opo
Proportionalität/Rationale Zahlen/Motivation/Bemerkung
0
142086
1100664
1085760
2026-06-17T10:43:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100664
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wir betrachten eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
| b
|| a z
||
||
||
|SZ=
}}
mit fixierten ganzen Zahlen
{{
Relationskette
| a,b
| \in | \Z
||
||
||
|SZ=
}}
und der unbekannten Zahl {{math|term= z |SZ=.}} Diese Gleichung besitzt innerhalb der ganzen Zahlen genau dann eine Lösung, wenn {{math|term= a |SZ=}} ein Teiler von {{math|term= b |SZ=}} ist. Dies ist eine unmittelbare Umformulierung der Teilerbeziehung. Wenn dies der Fall ist, und
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist, so ist die eindeutig bestimmte Lösung {{math|term= z |SZ=}} gleich dem ganzzahligen Quotienten {{mathl|term= b/a |SZ=.}} Eine solche Gleichung ist aber, wie die obigen Beispiele zeigen, auch sinnvoll, wenn {{math|term= a |SZ=}} kein Teiler von {{math|term= b |SZ=}} ist. Beispielsweise kann man Äpfel verkaufen und dabei drei Äpfel zum Preis von zwei Euro anbieten. Dann ist klar, dass sechs Äpfel vier Euro kosten u.s.w. Es liegt auch hier eine Proportionalität vor, es lässt sich aber kein Proportionalitätsfakor innerhalb der natürlichen Zahlen angeben. Der Preis für einen Apfel ist keine natürliche Zahl, aber das {{Stichwort|Verhältnis|SZ=}} zwischen Preis zu Apfelanzahl ist konstant. So wie die Lösbarkeit der allgemeinen Differenzgleichung
{{
Relationskette/display
| b
|| a+z
||
||
||
|SZ=
}}
Ausgangspunkt und Motivation zur Einführung der ganzen Zahlen war, ist die Lösbarkeit der allgemeinen Proportionalitätsgleichung
{{
Relationskette/display
| b
|| a z
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=mit
{{
Relationskette/k
| a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
|
|ISZ=|ESZ=
}}
Ausgangspunkt und Motivation zur Einführung der rationalen Zahlen. Wir möchten also sinnvolle Zahlen {{mathl|term= b/a |SZ=}} mit der charakteristischen Eigenschaft haben, dass sie mit {{math|term= a |SZ=}} multipliziert die Zahl {{math|term= b |SZ=}} ergeben. Da {{math|term= a |SZ=}} ganzzahlig ist, sagen wir aus {{math|term= \N_+ |SZ=,}} kann man diese Multiplikation auf die {{math|term= a |SZ=-}}fache Addition von {{mathl|term= b/a |SZ=}} mit sich selbst zurückführen. Wir suchen also eine Strecke, die, wenn man sie {{math|term= a |SZ=-}}mal hintereinander hinlegt, die Strecke {{math|term= b |SZ=}} ergibt. en
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
c4jq2menjee0jjnbxak8kthycbyyb7h
Proportionalität/Rationale Zahlen/Hinführung/Bemerkung
0
142090
1100663
1085759
2026-06-17T10:43:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100663
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Eine Gleichung der Form
{{
Relationskette/display
|b x
|| a
||
||
||
|SZ=
}}
mit fixierten ganzen Zahlen {{math|term= a,b |SZ=}} besitzt innerhalb der ganzen Zahlen im Allgemeinen keine Lösung für {{math|term= x |SZ=.}} Bei
{{
Relationskette
| b
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
und
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es auch keine Lösung innerhalb einer sinnvollen Zahlenbereichserweiterung. Bei
{{
Relationskette
|b
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es hingegen innerhalb der rationalen Zahlen eine eindeutige Lösung, nämlich
{{
Relationskette/display
| x
|| {{op:Bruch| a |b}}
||
||
||
|SZ=.
}}
Wir führen nun die rationalen Zahlen, ausgehend von {{math|term= \Z |SZ=,}} ein und zwar zunächst als Menge von Brüchen mit einer bestimmten Identifikation. Anschließend definieren wir eine Addition und eine Multiplikation auf dieser Menge und weisen, ebenfalls unter Bezug auf die ganzen Zahlen, die Gültigkeit der wichtigsten Rechengesetze nach.
Als eine Motivation für die folgende Gleichsetzung von unterschiedlichen Brüchen betrachten wir nochmal die Proportionalität. Zwei ganze Zahlen
{{
mathkor|term1=
{{{r|r}}} \neq 0
|und|term2=
{{{s|s}}}
|SZ=
}}
definieren einen proportionalen Zusammenhang {{math|term= \varphi |SZ=,}} der an der Stelle {{math|term= {{{r|r}}} |SZ=}} den Wert {{math|term= {{{s|s}}} |SZ=}} besitzt. Er besitzt dann an der Stelle {{math|term= n {{{r|r}}} |SZ=}} den Wert {{math|term= n {{{s|s}}} |SZ=.}} Dieser Zusammenhang besteht unabhängig davon, ob er durch eine ganzzahlige Konstante {{math|term= c |SZ=}} in der Form
{{
Relationskette
|\varphi (x)
|| cx
||
||
||
|SZ=
}}
beschrieben werden kann. Ein proportionaler Zusammenhang ist durch ein einziges von {{mathl|term= (0,0) |SZ=}} verschiedenes Zahlenpaar eindeutig festgelegt, er kann durch die Gerade, die durch
{{
mathkor|term1=
(0,0)
|und|term2=
({{{r|r}}},{{{s|s}}})
|SZ=
}}
verläuft, graphisch dargestellt werden, unabhängig davon, ob der proportionale Zusammenhang auf ganz {{math|term= \Z |SZ=}} definiert ist oder nicht. Dabei bestimmen zwei ganzzahlige Paare
{{
mathkor|term1=
({{{r|r}}},{{{s|s}}})
|und|term2=
({{{r|r}}}',{{{s|s}}}')
|SZ=
}}
genau dann den gleichen Zusammenhang
{{
Zusatz/Klammer
|text=die Steigungen der zugehörigen linearen Graphen stimmen überein|
|ISZ=|ESZ=,
}}
wenn sie an der Stelle {{mathl|term= {{{r|r}}} {{{r|r}}}' |SZ=,}} wo man die Werte unmittelbar vergleichen kann, den gleichen Wert besitzen. Die Werte sind an dieser Stelle
{{
mathkor|term1=
{{{s|s}}} {{{r|r}}}'
|bzw.|term2=
{{{s|s}}}'{{{r|r}}}
|SZ=,
}}
sodass genau im Fall
{{
Relationskette/display
| {{{r|r}}}' {{{s|s}}}
|| {{{r|r}}} {{{s|s}}}'
||
||
||
|SZ=
}}
die beiden proportionalen Zusammenhänge als gleich zu betrachten sind. Dies ist eine Grundlage für die in der folgenden Definition auftretenden {{Stichwort|Überkreuzregel|SZ=.}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Proportionalität
|Kategorie2=Theorie der rationalen Zahlen
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
kld6avd3s6ury6suxlhp2zoa2fawxkn
Rationale Zahl/Approximation durch Dezimalbrüche/3 durch 7/Beispiel
0
148452
1100232
1085364
2026-06-17T07:42:28Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100232
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Wir wenden
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Archimedisch angeordneter Körper/Approximation durch Dezimalbrüche/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
bzw.
{{
Bemerkungslink
|Bemerkungsseitenname=
Rationale Zahlen/Approximation durch Dezimalbrüche/Division mit Rest/Bemerkung
|Nr=
|SZ=
}}
auf
{{
Relationskette
|q
|| {{op:Bruch| 3 | 7}}
||
||
||
|SZ=
}}
mit
{{
Relationskette
|k
|| 9
||
||
||
|SZ=
}}
an. Es ist
{{
Relationskette/display
| {{op:Bruch| 3 | 7}} \cdot 10^9
|| {{op:Bruch| 3 \cdot 10^9| 7}}
||
||
||
|SZ=,
}}
es ist also in {{math|term= \Z |SZ=}} die
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Division mit Rest|
|Kontext=N|
|SZ=
}}
von {{math|term= 3 \cdot 10^9 |SZ=}} durch {{math|term= 7 |SZ=}} durchzuführen. Es ist
{{
Relationskette/display
| 3 \cdot 10^9
|| 428571428 \cdot 7 + 4
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=wobei der Rest im jetzigen Kontext nicht weiter verarbeitet wird|
|ISZ=|ESZ=.
}}
Es ist also
{{
Relationskette/display
| 428571428
| \leq | {{op:Bruch| 3 \cdot 10^9 | 7}}
| < | 428571429
||
||
|SZ=
}}
und mit Division durch {{math|term= 10^9 |SZ=}} ergibt sich
{{
Relationskette/display
| 0{,}428571428
| < | {{op:Bruch| 3 | 7}}
| < | 0{,}428571429
||
||
|SZ=.
}}
Die beiden Dezimalbrüche links und rechts sind also eine Approximation des wahren Bruches {{mathl|term= {{op:Bruch| 3 | 7}} |SZ=}} mit einem Fehler, der kleiner als {{mathl|term= {{op:Bruch| 1 | 10^9}} |SZ=}} ist.
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der Dezimalbrüche
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
hoe94la8win5szgyodxmsjvr8ce4me0
Lineare Gleichung/Eine Variable/Lösungsverhalten/Bemerkung
0
150955
1100519
1034530
2026-06-17T10:22:00Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100519
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die {{Anführung|Mutter aller linearen Gleichungssysteme}} ist eine einzige lineare Gleichung in einer Variablen der Form
{{
Relationskette/display
|ax
||b
||
||
||
|SZ=
}}
mit gegebenen Elementen {{mathl|term= a,b |SZ=}} aus einem Körper {{math|term= K |SZ=}} und gesuchtem {{math|term= x |SZ=.}} Schon hier zeigen sich drei Möglichkeiten, wie die Lösung aussehen kann. Bei
{{
Relationskette
|a
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
kann man die Gleichung mit dem Inversen von {{math|term= a |SZ=}} in {{math|term= K |SZ=,}} also mit {{math|term= a^{-1} |SZ=,}} multiplizieren und erhält als eindeutige Lösung
{{
Relationskette/display
| x
|| ba^{-1}
|| {{op:Bruch| b |a}}
||
||
|SZ=.
}}
Rechnerisch kann man also die Lösung erhalten, wenn man inverse Elemente bestimmen und mit ihnen multiplizieren kann. Bei
{{
Relationskette
| a
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
hängt das Lösungsverhalten von {{math|term= b |SZ=}} ab. Bei
{{
Relationskette
| b
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist jedes
{{
Relationskette
| x
| \in | K
||
||
||
|SZ=
}}
eine Lösung, bei
{{
Relationskette
|b
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
gibt es keine Lösung.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der linearen Gleichungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
edy5xx57tmkmf81196swkjsnc68sdpo
Reguläre Hyperfläche/Kurven/Tangentiale Realisierung/Motivation/Bemerkung
0
151012
1100520
1085590
2026-06-17T10:22:10Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100520
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
{{:Differenzierbare Hyperfläche/Offene Menge/Regulär/Situation |SZ=.}} Es sei
{{
Abbildung/display
|name= \gamma
| I | \R^n
||
|SZ=
}}
eine
{{
Definitionslink
|Prämath=
|differenzierbare Kurve|
|Kontext=|
|SZ=,
}}
die ganz in {{math|term= Y |SZ=}} verläuft, wobei {{math|term= I |SZ=}} ein offenes Intervall ist. Dann gehört zu jedem Zeitpunkt
{{
Relationskette
| t
| \in | I
||
||
||
|SZ=
}}
die
{{
Definitionslink
|Prämath=
|Ableitung|
|Kontext=Kurve|
|SZ=
}}
{{math|term= \gamma'(t) |SZ=}} zum Tangentialraum an {{math|term= Y |SZ=}} im Punkt {{math|term= \gamma(t) |SZ=.}} Dies beruht auf der Konstanz
{{
Relationskette
| h \circ \gamma
|| c
||
||
||
|SZ=,
}}
woraus mit der Kettenregel
{{
Relationskette/display
| {{op:Totales Differential|h \circ \gamma|t}}
|| {{op:Totales Differential|h | \gamma(t) }} \circ {{op:Totales Differential| \gamma | t }}
|| {{op:Totales Differential|h | \gamma(t) }} ( \gamma'( t) )
|| 0
||
|SZ=,
}}
also
{{
Relationskette
| \gamma'( t)
| \in | {{op:Kern| {{op:Totales Differential|h | \gamma(t) }} |}}
|| T_{\gamma(t) }Y
||
||
|SZ=
}}
folgt. Mit
{{
Aufgabelink
|Aufgabeseitenname=
Tangentialraum/R/Faser/Kurvenrealisierung/Aufgabe
|Nr=
|SZ=
}}
ergibt sich ferner, dass jeder Tangentialvektor in {{math|term= P |SZ=}} an {{math|term= Y |SZ=}} sich durch eine differenzierbare Kurve auf {{math|term= Y |SZ=}} realisieren lässt. Der Tangentialraum lässt sich also durch differenzierbare Kurven allein auf {{math|term= Y |SZ=}} sinnvoll beschreiben, wobei die Differenzierbarkeit der Kurven den umgebenden Raum voraussetzt.
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der differenzierbaren Hyperflächen
|Kategorie2=Theorie der Tangentialräume an Fasern
|Kategorie3=Theorie der differenzierbaren Kurven (R)
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=wd
}}
by55q9xya04vyalq0px7fldlmzowvss
Reelle Funktion/Stetig/Lineare Funktion/Beispiel
0
151759
1099682
1034526
2026-06-17T06:13:38Z
Arbota
36910
Ersetzung
1099682
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Beispiel{{{opt|}}}
|Text=
Eine
{{
Definitionslink
|lineare Funktion|
|Kontext=R|
|SZ=
}}
{{
Abbildung/display
|name=
|\R|\R
| x |cx
|SZ=,
}}
mit einem Proportionalitätsfaktor
{{
Relationskette
|c
|\neq| 0
||
||
||
|SZ=
}}
{{
Zusatz/Klammer
|text=bei
{{
Relationskette/k
|c
|| 0
||
||
||
|SZ=
}}
ist die Funktion konstant und somit auch stetig|
|ISZ=|ESZ=
}}
ist ebenfalls
{{
Definitionslink
|stetig|
|Kontext=\R|
|SZ=.
}}
Zu jedem vorgegebenen {{math|term= \epsilon |SZ=}} kann man unabhängig vom Punkt {{math|term= x|SZ=}} hier
{{
Relationskette
| \delta
|| {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
wählen: Wenn nämlich
{{
Relationskette/display
| d(x,x')
| \leq | \delta
|| {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
||
||
||
|SZ=
}}
gilt, so ist
{{
Relationskette/display
| d(f(x),f(x'))
|| d(cx,cx')
|| {{op:Betrag| c |}} d(x,x')
| \leq | {{op:Betrag| c |}} \cdot \delta
|| {{op:Betrag| c |}} \cdot {{op:Bruch| \epsilon| {{op:Betrag| c |}} }}
|| \epsilon
|SZ=.
}}
|Textart=Beispiel
|Kategorie=Theorie der stetigen reellen Funktionen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Objektkategorie2=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
tq8rajj6rskikd59utsfvz4tn2sbagx
Alphabetisches Verzeichnis der Länder von A bis Z
0
155890
1099658
1096741
2026-06-16T14:31:32Z
~2026-35307-36
41654
1099658
wikitext
text/x-wiki
In diesem Verzeichnis sind unabhängige Staaten und abhängige Territorien mit großer Autonomie aufgelistet.
== A ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Abchasien Abchasien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Adscharien Adscharien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan Afghanistan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gypten Ägypten]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Alaska Alaska]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Albanien Albanien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Algerien Algerien]
* [[Amerika]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Jungferninseln Amerikanische Jungferninseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanisch-Samoa Amerikanisch-Samoa]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Andorra Andorra]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Angola Angola]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Anguilla Anguilla]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Antarktika Antarktika]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Antigua_und_Barbuda Antigua und Barbuda]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quatorialguinea Äquatorialguinea]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Argentinien Argentinien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Armenien Armenien]
* [https://www.wikidata.org/wiki/Q21104 Ærø Municipality]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Aruba Aruba]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Aserbaidschan Aserbaidschan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84thiopien Äthiopien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Australien Australien]
== B ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bahamas Bahamas]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bahrain Bahrain]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bakerinsel Bakerinsel]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bangladesch Bangladesch]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Barbados Barbados]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Belarus Belarus]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Belgien Belgien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Belize Belize]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Benin Benin]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bermuda Bermuda]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bhutan Bhutan]
* Birma (anderer Name für Myanmar)
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivien Bolivien]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Bonaire Bonaire]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bosnien_und_Herzegowina Bosnien und Herzegowina]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Botsuana Botsuana]
* Botswana (anderer Name für Botsuana)
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bouvetinsel Bouvetinsel]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Brasilien Brasilien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Jungferninseln Britische Jungferninseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Brunei Brunei]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Bulgarien Bulgarien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Burkina_Faso Burkina Faso]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Burundi Burundi]
== C ==
* [[Ceuta, Melilla und die Plazas de soberanía]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Chagos-Archipel Chagos-Archipel]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Chile Chile]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/China China]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Clipperton-Insel Clipperton-Insel]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cookinseln Cookinseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Costa_Rica Costa Rica]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Cura%C3%A7ao Curaçao]
== D ==
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/D%C3%A4nemark Dänemark] (mehrere Länder mit Autonomie)
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland Deutschland] (mehrere Länder mit eigenen Parlamenten)
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dominica Dominica]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dominikanische_Republik Dominikanische Republik]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Dschibuti Dschibuti]
== E ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ecuador Ecuador]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Elfenbeink%C3%BCste Elfenbeinküste]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/El_Salvador El Salvador]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea Eritrea]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Estland Estland]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Eswatini Eswatini]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Union Europäische Union] (Verbund aus mehreren Ländern)
== F ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Falklandinseln Falklandinseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4r%C3%B6er Färöer]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Fidschi Fidschi]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Finnland Finnland]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Frankreich Frankreich]
* [[Französische Süd- und Subantarktisinseln]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sisch-Guayana Französisch-Guayana]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sisch-Polynesien Französisch-Polynesien]
* [https://de.wikibooks.org/wiki/Fynen Fynen]
== G ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gabun Gabun]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gambia Gambia]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gazastreifen Gazastreifen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Georgien Georgien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ghana Ghana]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gibraltar Gibraltar]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Grenada Grenada]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Griechenland Griechenland]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%B6nland Grönland]
* [[Großbritannien]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Guadeloupe Guadeloupe]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Guam Guam]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Guatemala Guatemala]
* [[Guernsey]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Guinea Guinea]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Guinea-Bissau Guinea-Bissau]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Guyana Guyana]
== H ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Haiti Haiti]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Hawaii Hawaii]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Honduras Honduras]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Howlandinsel Howlandinsel]
== I ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Indien Indien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Indonesien Indonesien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Irak Irak]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Iran Iran]
* [[Irland]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Island Island]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Isle_of_Man Isle of Man]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Israel Israel]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Italien Italien]
== J ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jamaika Jamaika]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Mayen Jan Mayen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Japan Japan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jarvisinsel Jarvisinsel]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jemen Jemen]
* [[Jersey]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Johnston-Atoll Johnston-Atoll]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Jordanien Jordanien]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/J%C3%BCtland Jütland]
== K ==
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Kaimaninseln Kaimaninseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kambodscha Kambodscha]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kamerun Kamerun]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanada Kanada]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kap_Verde Kap Verde]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kasachstan Kasachstan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Katar Katar]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kenia Kenia]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kingmanriff Kingmanriff]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kirgisistan Kirgisistan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kiribati Kiribati]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kolumbien Kolumbien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Komoren Komoren]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Republik_Kongo Kongo-Brazzaville]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Republik_Kongo Kongo-Kinshasa]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Korsika Korsika]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovo Kosovo]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kroatien Kroatien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kuba Kuba]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Kuwait Kuwait]
== L ==
* [https://www.wikidata.org/wiki/Q506647 Langeland Municipality]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Laos Laos]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lesotho Lesotho]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Lettland Lettland]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Libanon Libanon]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liberia Liberia]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Libyen Libyen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liechtenstein Liechtenstein]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Litauen Litauen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg Luxemburg]
== M ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskar Madagaskar]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Malawi Malawi]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Malaysia Malaysia]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Malediven Malediven]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Mali Mali]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Malta Malta]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Marokko Marokko]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Marshallinseln Marshallinseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Martinique Martinique]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Mauretanien Mauretanien]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Mauritius Mauritius]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Mayotte Mayotte]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Mexiko Mexiko]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Midwayinseln Midwayinseln]
* [[Mikronesien]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Republik_Moldau Moldau]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Monaco Monaco]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Mongolei Mongolei]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Montenegro Montenegro]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Montserrat Montserrat]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Mosambik Mosambik]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Myanmar Myanmar]
== N ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Namibia Namibia]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/NATO NATO] (Verbund aus mehreren Ländern)
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nauru Nauru]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Navassa Navassa]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nepal Nepal]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Neukaledonien Neukaledonien]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Neuseeland Neuseeland]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nicaragua Nicaragua]
* [[Niederdeutschland]]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Niederlande Niederlande]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Niger Niger]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nigeria Nigeria]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Niue Niue]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nordkorea Nordkorea]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%B6rdliche_Marianen Nördliche Marianen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Nordmazedonien Nordmazedonien]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Norwegen Norwegen]
== O ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Oman Oman]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Organisation_f%C3%BCr_wirtschaftliche_Zusammenarbeit_und_Entwicklung Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung] (Verbund aus mehreren Ländern)
* [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich Österreich]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Osttimor Osttimor]
== P ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pakistan Pakistan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Palau Palau]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Palmyra_(Atoll) Palmyra]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Panama Panama]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Papua-Neuguinea Papua-Neuguinea]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Paraguay Paraguay]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Peru Peru]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Philippinen Philippinen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Pitcairninseln Pitcairninseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Polen Polen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Portugal Portugal]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Puerto_Rico Puerto Rico]
== R ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A9union Réunion]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ruanda Ruanda]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nien Rumänien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Russland Russland]
== S ==
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Saba Saba]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Saint-Barth%C3%A9lemy Saint-Barthélemy]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Martin_(Gebietsk%C3%B6rperschaft) Saint-Martin]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Pierre_und_Miquelon Saint-Pierre und Miquelon]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Salomonen Salomonen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sambia Sambia]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Samoa Samoa]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/San_Marino San Marino]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A3o_Tom%C3%A9_und_Pr%C3%ADncipe São Tomé und Príncipe]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Saudi-Arabien Saudi-Arabien]
* [[Schwaben-Land]]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Schweden Schweden]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz Schweiz]
* [[Seeland]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Senegal Senegal]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Serbien Serbien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Seychellen Seychellen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sierra_Leone Sierra Leone]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Simbabwe Simbabwe]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Singapur Singapur]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sint_Eustatius Sint Eustatius]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sint_Maarten Sint Maarten]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Slowakei Slowakei]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Slowenien Slowenien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Somalia Somalia]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Somaliland Somaliland]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Spanien Spanien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Sri_Lanka Sri Lanka]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Helena,_Ascension_und_Tristan_da_Cunha St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Kitts_und_Nevis St. Kitts und Nevis]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Lucia St. Lucia]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/St._Vincent_und_die_Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdafrika Südafrika]
* [[Sudan]]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdgeorgien_und_die_S%C3%BCdlichen_Sandwichinseln Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdkorea Südkorea]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdsudan Südsudan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Suriname Suriname]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Svalbard Svalbard]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Syrien Syrien]
== T ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tadschikistan Tadschikistan]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Taiwan Taiwan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tansania Tansania]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Thailand Thailand]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Togo Togo]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tokelau Tokelau]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tonga Tonga]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Trinidad_und_Tobago Trinidad und Tobago]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tschad Tschad]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tschechien Tschechien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tunesien Tunesien]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkei Türkei]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Turkmenistan Turkmenistan]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Turks-_und_Caicosinseln Turks- und Caicosinseln]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Tuvalu Tuvalu]
== U ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Uganda Uganda]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ukraine Ukraine]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Ungarn Ungarn]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Uruguay Uruguay]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Usbekistan Usbekistan]
== V ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Vanuatu Vanuatu]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Vatikanstadt Vatikanstadt]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela Venezuela]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Arabische_Emirate Vereinigte Arabische Emirate]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Vietnam Vietnam]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Vojvodina Vojvodina]
== W ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wake Wake]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Wallis_und_Futuna Wallis und Futuna]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Westjordanland Westjordanland]
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Westsahara Westsahara]
== Z ==
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralafrikanische_Republik Zentralafrikanische Republik]
* [https://de.wikivoyage.org/wiki/Zypern Zypern]
nhwjnw9vh1oiu1jbts3r0h72hbsayy4
Lineare Abbildung/Körper/Definition/Erläuterungen/Bemerkung
0
159530
1100534
1085607
2026-06-17T10:24:20Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100534
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Die erste Eigenschaft nennt man dabei die {{Stichwort|Additivität|SZ=}} und die zweite Eigenschaft die {{Stichwort|Verträglichkeit mit Skalierung|SZ=.}} Wenn man den Grundkörper betonen möchte, spricht man von {{Stichwort|Prämath=K|Linearität|SZ=.}} Die Identität
{{
Abbildung
|name= {{Op:Identität|V}}
| V | V
||
|SZ=,
}}
die Nullabbildung
{{
Abbildung
|name=
| V | 0
||
|SZ=
}}
und die Inklusionen
{{
Relationskette
| U
| \subseteq | V
||
||
||
|SZ=
}}
von Untervektorräumen sind die einfachsten Beispiele für lineare Abbildungen. Insgesamt gilt für eine lineare Abbildung die Verträglichkeit mit beliebigen Linearkombinationen, also die Beziehung
{{
Relationskette/display
| \varphi {{makl| \sum_{i {{=}} 1}^n s_iv_i |}}
|| \sum_{i {{=}} 1}^n s_i \varphi(v_i)
||
||
||
|SZ=,
}}
siehe
{{
Aufgabelink
|Präwort=|| Aufgabeseitenname=
Lineare Abbildung/Beliebige Linearkombinationen/Aufgabe
|Nr=
|SZ=.
}}{{{zusatz1|}}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der linearen Abbildungen
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
gow0eonjg528hz00cnjhb200d1sfedj
Endlichdimensionaler Vektorraum/Dualbasis/Definition/Erläuterungen/Bemerkung
0
159545
1100535
1085608
2026-06-17T10:24:30Z
Arbota
36910
Ersetzung
1100535
wikitext
text/x-wiki
{{
Mathematischer Text/Bemerkung{{{opt|}}}
|Text=
Wegen
{{
Faktlink
|Faktseitenname=
Lineare Abbildung/Festlegung auf Basis/Fakt
|Nr=
|SZ=
}}
ist durch die Vorschrift in der Tat jeweils eine Linearform festgelegt. Die Linearform {{math|term= v_i^*|SZ=}} ordnet einem beliebigen Vektor
{{
Relationskette
| v
| \in | V
||
||
||
|SZ=
}}
die {{math|term= i|SZ=-}}te Koordinate von {{math|term= v|SZ=}} bezüglich der gegebenen Basis zu. Zu
{{
Relationskette
|v
|| \sum_{j {{=}} 1}^n s_jv_j
||
||
||
|SZ=
}}
ist ja
{{
Relationskette/display
| v_i^*(v)
|| v_i^* {{makl| \sum_{j {{=}} 1}^n s_jv_j |}}
|| \sum_{j {{=}} 1}^n s_j v_i^*(v_j)
|| s_i
||
|SZ=.
}}
Es ist wichtig zu betonen, dass {{math|term= v_i^* |SZ=}} nicht nur von dem Vektor {{math|term= v_i |SZ=,}} sondern von der gesamten Basis abhängt. Es gibt keinen {{Anführung|dualen Vektor}} zu einem Vektor. Dies sieht beispielsweise anders aus, wenn auf {{math|term= V|SZ=}} ein Skalarprodukt gegeben ist.{{{zusatz2|}}}
|Textart=Bemerkung
|Kategorie=Theorie der Dualräume
|Kategorie2=
|Kategorie3=
|Objektkategorie=
|Stichwort=
|Variante=
|Autor=
|Bearbeitungsstand=
}}
pb3k46xcy2g2cgkem5y1tn5jklytci2
Projekt:Sächsische Innerschweiz digital/Notizen
108
166923
1099643
1075755
2026-06-16T12:22:09Z
Mfchris84
21828
1099643
wikitext
text/x-wiki
'''InnerJam''', offenes Treffen des Projektteams ''[[Projekt:Sächsische Innerschweiz digital|Sächsische Innerschweiz]]'' dienstags 2025, meist ab 9:05, BBB: https://bbb.tu-dresden.de/rooms/l3b-ikm-u3c-2rd/join
== 18. März ==
Architekt "A. Trucco, Luzern". Unbekannt in Schweizer Katalog? Dafür in der Stadtbibliothek zu Chemnitz?
In ZentralGut Trucco vielfältig zu finden, mit Abstandssuche "Trucco Architekt"~3 lässt sich wohl noch zielgerichter suchen:
* Notiz zu Umbau einer Tramhaltestelle: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1951/1204/LOG_0125/#xywh=331,72,589,749 LU Tagblatt, 04.08.1951]
* Traueranzeige: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1960/3031/LOG_0257/#xywh=1635,48,935,1094 LU Tagblatt, 04.08.1960]
'''Online''' [https://n2t.net/ark:/63274/zhb1d68fh In ZentralGut.ch]
; Ostern
Wanted.
== 13. März ==
* Jens: ''Wie viel Innerschweiz steckt in sachsen.digital? Und wie viel Saxonica in ZentralGut?'', https://zentralgut.ch/blog/saechsische_innerschweiz/
LIBREAS: Idee, Motivation, Methoden, Themen, Fundstellen, Queries, Wirkungen, Ausblick (S, LUC, <DACH>), Werkzeuge: WD, WS, Commons,..., Echos, Refs: [[DieDatenlaube/LIBREAS Grassroots Open Access|LIBREAS Grassroots Open Access]], GesprocheneWS auch? SVG?
: Fallbeispiele?
;QLever-Abfrage - Biographische Wanderung Sachsen <-> Zentralschweiz:
Die im Prinzip einfache Abfrage nach "geboren in Sachsen*" und "gestorben in der Zentralschweiz" vice versa ist durch die geographische transversale Abfrage des Graphen im Wikidata-Blazegraph-Endpoint nicht performant. Glücklich gibt es qlever, das so eine SPARQL-Abfrage leicht durchzuführen weiss: [https://qlever.dev/wikidata/UsoXoZ?exec=true qlever.dev/wikidata/UsoXoZ]
Daraus lässt sich in ZentralGut studieren:
* trauert Luzern um Weisker [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1961/2290/LOG_0183/#xywh=156,983,931,918 LU Tagblatt, 08.06.1961]
* erinnert man sich an Weisker [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1977/3370/LOG_0103/#xywh=818,1827,488,590 LU Tagblatt, 30.04.1977, S. 10]
* Dresdner Stuntman Froeboss, der in Baar lebt, gross porträtiert: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1980/5027/ LU Tagblatt, 18.06.1980, S. 23]
== 22. Hornung ==
; Tanzkarten in Luzerner Zeitungen usw.
* ''Würtemberg (...) sondern sie gehen frischweg auf die Dame ihrer Wahl zu und streichen auf deren Tanzkarte einfach den Namen es vorher eingezeichneten Tänzers durch, ...'' Luzerner Zeitung, 10 Hornung 1860, https://zentralgut.ch/fullscreen/991171206125305501_1866/151/
* ''(...) Die Rückseite der #Tanzkarte enthält nachstehende Worte: "Bezüglich der Tanzordnung siehe peinliche Halsgerichtsordnung Caroli V. Artikel 177 und 178."'' Luzerner Tagblatt, 24. Februar 1873, S. 2, https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1873/217/LOG_0066/
* vgl. https://osl.hypotheses.org/21052 und https://nearby.hypotheses.org/5225
; Kriminalität?
: Beschaffungskriminalität (Tanzkarten ...?)
== 10. Januar ==
[[Datei:Meyers Universum Band 20 38.jpg|mini|Sarnen in der Schweiz]]
[[s:Sarnen in der Schweiz]] 1859
== 31. Dezember ==
13x Herkunftsort: Luzern in: https://carla.hmt-leipzig.de/
: Ottilie Großbach, https://carla.hmt-leipzig.de/person/21371
: Nanette Müller, https://carla.hmt-leipzig.de/person/19733
: Therese Marie Haefliger, https://carla.hmt-leipzig.de/person/19955
: Franz Pfyffer, https://carla.hmt-leipzig.de/person/21667
:: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1880/1402/LOG_0284/ Nachruf im LU Tagblatt, 18.11.1880, S. 1]
: Julie Kopp, https://carla.hmt-leipzig.de/person/23109
: Louise Stutz, https://carla.hmt-leipzig.de/person/24336
: Emeline Willimann, https://carla.hmt-leipzig.de/person/24348
: Julie Wanner, https://carla.hmt-leipzig.de/person/24875
: Mathilde Dreifuss, https://carla.hmt-leipzig.de/person/25273
: Lina Russi, https://carla.hmt-leipzig.de/person/25307
: Blanca Steiger, https://carla.hmt-leipzig.de/person/30128
: Berta Hirsbrunner, https://carla.hmt-leipzig.de/person/30338
: Else Lehmann, https://carla.hmt-leipzig.de/person/30976
: Beckenried: Alois Eusebius Kaeslin, https://carla.hmt-leipzig.de/person/21391
: Gersau: Joseph Camenzind, https://carla.hmt-leipzig.de/person/20685
== 23. Dezember ==
'''Deutschland.''' Der bekannte Nationalökonom Professor [[w:Lujo Brentano|Bretano]] weist in Schmollers „[[s:Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reich|Jahrbuch für Gesetzgebung]]“ etc. auf die betrübende Ausnützung der Kinderarbeit in der sächsischen Web_industrie hin und bemerkt wörtlich: „In Sachsen fand ich Kinder, Frauen und alte Männer, die in ihrer Wohnung spulten; die letztern für einen Pfenning die Stunde! Ich sah schulpflichtige Kinder aus der Schule kommen, um sofort die Haspel zu drehen, bis sie wieder zur Schule eilen mußten. Ich fand alte Frauen und Männer, die vom frühen Morgen bis tief in die Nacht spulten, um dafür eine Mark die Woche zu erhalten; eine weitere Mark erhielten sie aus der Armenkasse als Zuschuss.“
: Luzerner Tagblatt: https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1894/616/LOG_0161/#xywh=774,167,604,415 Luzern, Donnerstag, 29. März, 1894, No. 73.
: Vgl. Rodulf Martin: ''Der wirtschaftliche Aufschwung der Baumwollspinnerei im Königreich Sachsen'', https://swb.bsz-bw.de/DB=2.304/PPNSET?PPN=1631716301, BSB München: Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reich. 17. 1893, b, https://digitale-sammlungen.de/view/bsb11635647?page=10%2C11, Bretanos Zitat, S. 687, https://digitale-sammlungen.de/view/bsb11635647?page=58%2C59
== 25. November ==
; vBIB25
3. Dezember, 14:20, https://www.vbib.net/vbib25-programm/programmdetail/vbib25-corner-6-1
* Idee, befreundete Landeskundeportale
* Methoden & Methodentransfer
* Schnittmengen i.w.S. und i.e.S.
* Wirkungen
* Ausblick bis März
* Literatur
== 28. Oktober ==
* [[s:Luzern. (St. Galler Volksblatt 1871/48)]]
* [[s:Luzern (Meyer’s Universum)]], 1847
; Geschichtevereine
* ZentralGut, 23 Ergebnisse für "Geschichtsverein" & 1326 Treffer in 1243 Dokumenten in Sachsen.digital
== 21. Oktober ==
[[Datei:WIKIMEDIA 15ANS SWITZ FONDUE-01.svg|mini|Wikimedia 15 ans switz foundue]]
* Kuhglocken, Auftrieb ... ?
* CH in [[s:Fahrrad#Bundeszeitungen_des_SRB|Bundeszeitungen des SRB]]?
; 198+ Ergebnisse für "Fondue"
* z.B. ''Die Käse fondue'', http://digital.slub-dresden.de/id1840937203-19310404/9, Pulsnitzer Tageblatt : 04.04.1931 und ein paar andere Fundstellen
* Kontrast: https://zentralgut.ch/ (198)
; Katalog der Bibliothek, 1879, Chemnitz
''Luzern. [https://www.hvz.ch/ Historischer Verein der Fünf-Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug]. – [https://www.e-periodica.ch/digbib/volumes?UID=gfr-001 Der Geschichtsfreund. Bd. 21–23]. Einsiedeln 1876–78''. Mittheilungen des Vereins für Chemnitzer Geschichte. 2. Band, [[s:Seite:Mitteilungen des Vereins für Chemnitzer Geschichte Erster Band.pdf/316|S. 62]]
== 14. Oktober ==
[[Datei:Die Alpen in Natur- und Lebensbildern 1861.jpg|mini|[http://digital.slub-dresden.de/id494097299/7 ''Die Alpen in Natur- und Lebensbildern''], Leipzig, 1861]]
[[s:Hermann Alexander von Berlepsch]] & [[s:en:Author:Hermann Alexander von Berlepsch]], German writer and revolutionary (1814-1883), [[d:Q19210948]], [[Commons:Category:Hermann Alexander von Berlepsch]]
:: Siehe [[s:Hermann Alexander von Berlepsch#Artikel in: Die Gartenlaube]].
Volltextsuche ''Christmarkt'' ergibt 5748 Treffer in 4789 Dokumenten, meldet sachsen.digital; digital.slub-dresden.de zeigt 6245 Treffer in 5089 Dokumenten. Zentralgut.ch bietet zwei Treffer: im Obwaldner Volksfreund am 10. Dezember 1938 über eine Schilderung des Leipziger Christmarktes sowie im Luzerner Tagblatt für die Kantone Uri, Schwyz, Nid- und Obwalden und Zug am 30. Dezember 1852 mit einer Anekdote aus Preußen. Siehe ''Kalendergenerator: Advent 2025'', https://osl.hypotheses.org/18581.
Checken gegen http://sachsen.digital: [[w:Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Luzern]] etc. & ''umgekehrt'' ;)
''Luzern'' in [https://www.saxorum.de/personen/personensuche/ergebnisse?tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40extension%5D=Find&tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40controller%5D=Search&tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40action%5D=index&tx_find_find%5B__referrer%5D%5Barguments%5D=YTowOnt9742b8b9e2050c19abfa556da2acf50a9d407f3f1&tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40request%5D=%7B%22%40extension%22%3A%22Find%22%2C%22%40controller%22%3A%22Search%22%2C%22%40action%22%3A%22index%22%7Da3f8143c5292b5822cb98ccdbbf175d3f62cac57&tx_find_find%5B__trustedProperties%5D=%7B%22q%22%3A%7B%22default%5Dc45969-field-default%22%3A1%7D%2C%22extended%22%3A1%2C%22send%22%3A1%7Ddaa762321088c4677111d75fff253610605a1356&tx_find_find%5Bq%5D%5Bdefault%5Dc45969-field-default=Luzern&tx_find_find%5Bextended%5D=1&tx_find_find%5Bsend%5D=#personen SXRM-Personensuche]
== 7. Oktober ==
[[Datei:Teilhabergesuch Zentralschweiz Börsenblatt 1929.jpg|mini|Teilhabergesuche. 1929]]
'''''Zentralschweiz.''' Gesucht zuverlässiger, jüngerer katholischer '''Gehilfe''' mit guten Kenntnissen, spez. der kathol. Literatur. Ausführliche Angebote — vorl. ohne Bild — mit frühestem Eintrittsdatum unter Z # 1094 d. d. Geschäftsstelle des Börsenvereins.'' In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.04.1928, http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19280412/40
:: Volltextsuche: 105 Treffer ''Zentralschweiz'' in https://sachsen.digital/sammlungen/historische-zeitungen und 11 Treffer für ''Innerschweiz''
::: ''Schweizerdeutsch'': 112 Treffer in 108 Dokumenten
::: ? ''Seilbahn Schweiz'' bzw. ''Zahnradbahn Schweiz''
'''''Teilhabergesuche.''' Mittlere Buchhandlung in der '''Zentralschweiz''' sucht aktiven oder passiven Teilhaber. Angebote unter A 1641 durch die Geschäftsstelle des Börsenvereins.'' In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.07.1929, http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19290713/13
'''''Buch- und Kunsthandlung''' (Schreibwarenabteilung) in der Zentralschweiz an gangbarster Lage größerer Stadt ist sofort verkäuflich. Nur Vollbuchhändler werden berücksichtigt. Kein großes Kapital nötig. Für Einreise und Aufenthaltsbewilligung wird gesorgt. Mitteilungen unter Nr. 1327 d. d. Geschäftsstelle des B.-V.'' In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.09.1934, http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19340907/18
; [[w:Bergsturz von Goldau]], [[d:Q820308]]
* ''Naturbilder aus dem Schweizerlande'', Leipzig, 1856, S. 91, http://digital.slub-dresden.de/id494097787/109
* ''Die Alpen in Natur- und Lebensbildern'', Leipzig St. Gallen Zürich, 1861, http://digital.slub-dresden.de/id494097299
== 30. September ==
[[Datei:Die Gartenlaube (1895) b 509 1.jpg|mini|Die Gartenlaube, 1895, S. 509]]
; Sonnenaufgang auf dem „Esel“
* [[s:Auf dem Pilatus]], Die Gartenlaube, 1895, Heft 30, S. 504–510
* https://zentralgut.ch prüfen: 5 Ergebnisse für "semperoper" & 52 Ergebnisse für "Gewandhaus Leipzig" ...
* ''Nach einem handschriftlichen Rezeptbüchlein der Kantonsbibliothek Luzern muss der "Masigel", unterwelchem Namen nach dem eben Gesagten vielleicht unsere Flechte zu verstehen ist, unter folgender Beschwörung gebrochen werden: ...'' Kräutersegen (III A 2) Nachlass Adolf Spamer des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, [http://digital.slub-dresden.de/idDE-611-BF-68610/36 page 36] Existiert das Rezeptbüchlein noch in Luzern, digitalisiert?
* ''II. Vierwaldstätter See und Umgebungen. St. Gotthard'', in: ''Baedecker: Die Schweiz nebst den angrenzenden Teilen von Oberitalien, Savoyen und Tirol'', 1899, S. 81 ff., http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:15-0011-126131 (UB Leipzig) via sachsen.digital
7mi8djoigg4qcnq878cl9m65b3907cm
1099648
1099643
2026-06-16T12:36:18Z
Jeb
26942
16. Juni
1099648
wikitext
text/x-wiki
'''InnerJam''', offenes Treffen des Projektteams ''[[Projekt:Sächsische Innerschweiz digital|Sächsische Innerschweiz]]'' dienstags 2025, meist ab 9:05, BBB: https://bbb.tu-dresden.de/rooms/l3b-ikm-u3c-2rd/join
== 16. Juni ==
"A. Trucco, Luzern" nun via ZentralGut: https://n2t.net/ark:/63274/zhb1d68fh
== 18. März ==
Architekt "A. Trucco, Luzern". Unbekannt in Schweizer Katalog? Dafür in der Stadtbibliothek zu Chemnitz?
In ZentralGut Trucco vielfältig zu finden, mit Abstandssuche "Trucco Architekt"~3 lässt sich wohl noch zielgerichter suchen:
* Notiz zu Umbau einer Tramhaltestelle: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1951/1204/LOG_0125/#xywh=331,72,589,749 LU Tagblatt, 04.08.1951]
* Traueranzeige: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1960/3031/LOG_0257/#xywh=1635,48,935,1094 LU Tagblatt, 04.08.1960]
'''Online''' [https://n2t.net/ark:/63274/zhb1d68fh In ZentralGut.ch]
; Ostern
Wanted.
== 13. März ==
* Jens: ''Wie viel Innerschweiz steckt in sachsen.digital? Und wie viel Saxonica in ZentralGut?'', https://zentralgut.ch/blog/saechsische_innerschweiz/
LIBREAS: Idee, Motivation, Methoden, Themen, Fundstellen, Queries, Wirkungen, Ausblick (S, LUC, <DACH>), Werkzeuge: WD, WS, Commons,..., Echos, Refs: [[DieDatenlaube/LIBREAS Grassroots Open Access|LIBREAS Grassroots Open Access]], GesprocheneWS auch? SVG?
: Fallbeispiele?
;QLever-Abfrage - Biographische Wanderung Sachsen <-> Zentralschweiz:
Die im Prinzip einfache Abfrage nach "geboren in Sachsen*" und "gestorben in der Zentralschweiz" vice versa ist durch die geographische transversale Abfrage des Graphen im Wikidata-Blazegraph-Endpoint nicht performant. Glücklich gibt es qlever, das so eine SPARQL-Abfrage leicht durchzuführen weiss: [https://qlever.dev/wikidata/UsoXoZ?exec=true qlever.dev/wikidata/UsoXoZ]
Daraus lässt sich in ZentralGut studieren:
* trauert Luzern um Weisker [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1961/2290/LOG_0183/#xywh=156,983,931,918 LU Tagblatt, 08.06.1961]
* erinnert man sich an Weisker [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1977/3370/LOG_0103/#xywh=818,1827,488,590 LU Tagblatt, 30.04.1977, S. 10]
* Dresdner Stuntman Froeboss, der in Baar lebt, gross porträtiert: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1980/5027/ LU Tagblatt, 18.06.1980, S. 23]
== 22. Hornung ==
; Tanzkarten in Luzerner Zeitungen usw.
* ''Würtemberg (...) sondern sie gehen frischweg auf die Dame ihrer Wahl zu und streichen auf deren Tanzkarte einfach den Namen es vorher eingezeichneten Tänzers durch, ...'' Luzerner Zeitung, 10 Hornung 1860, https://zentralgut.ch/fullscreen/991171206125305501_1866/151/
* ''(...) Die Rückseite der #Tanzkarte enthält nachstehende Worte: "Bezüglich der Tanzordnung siehe peinliche Halsgerichtsordnung Caroli V. Artikel 177 und 178."'' Luzerner Tagblatt, 24. Februar 1873, S. 2, https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1873/217/LOG_0066/
* vgl. https://osl.hypotheses.org/21052 und https://nearby.hypotheses.org/5225
; Kriminalität?
: Beschaffungskriminalität (Tanzkarten ...?)
== 10. Januar ==
[[Datei:Meyers Universum Band 20 38.jpg|mini|Sarnen in der Schweiz]]
[[s:Sarnen in der Schweiz]] 1859
== 31. Dezember ==
13x Herkunftsort: Luzern in: https://carla.hmt-leipzig.de/
: Ottilie Großbach, https://carla.hmt-leipzig.de/person/21371
: Nanette Müller, https://carla.hmt-leipzig.de/person/19733
: Therese Marie Haefliger, https://carla.hmt-leipzig.de/person/19955
: Franz Pfyffer, https://carla.hmt-leipzig.de/person/21667
:: [https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1880/1402/LOG_0284/ Nachruf im LU Tagblatt, 18.11.1880, S. 1]
: Julie Kopp, https://carla.hmt-leipzig.de/person/23109
: Louise Stutz, https://carla.hmt-leipzig.de/person/24336
: Emeline Willimann, https://carla.hmt-leipzig.de/person/24348
: Julie Wanner, https://carla.hmt-leipzig.de/person/24875
: Mathilde Dreifuss, https://carla.hmt-leipzig.de/person/25273
: Lina Russi, https://carla.hmt-leipzig.de/person/25307
: Blanca Steiger, https://carla.hmt-leipzig.de/person/30128
: Berta Hirsbrunner, https://carla.hmt-leipzig.de/person/30338
: Else Lehmann, https://carla.hmt-leipzig.de/person/30976
: Beckenried: Alois Eusebius Kaeslin, https://carla.hmt-leipzig.de/person/21391
: Gersau: Joseph Camenzind, https://carla.hmt-leipzig.de/person/20685
== 23. Dezember ==
'''Deutschland.''' Der bekannte Nationalökonom Professor [[w:Lujo Brentano|Bretano]] weist in Schmollers „[[s:Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reich|Jahrbuch für Gesetzgebung]]“ etc. auf die betrübende Ausnützung der Kinderarbeit in der sächsischen Web_industrie hin und bemerkt wörtlich: „In Sachsen fand ich Kinder, Frauen und alte Männer, die in ihrer Wohnung spulten; die letztern für einen Pfenning die Stunde! Ich sah schulpflichtige Kinder aus der Schule kommen, um sofort die Haspel zu drehen, bis sie wieder zur Schule eilen mußten. Ich fand alte Frauen und Männer, die vom frühen Morgen bis tief in die Nacht spulten, um dafür eine Mark die Woche zu erhalten; eine weitere Mark erhielten sie aus der Armenkasse als Zuschuss.“
: Luzerner Tagblatt: https://zentralgut.ch/fullscreen/991297440105505_1894/616/LOG_0161/#xywh=774,167,604,415 Luzern, Donnerstag, 29. März, 1894, No. 73.
: Vgl. Rodulf Martin: ''Der wirtschaftliche Aufschwung der Baumwollspinnerei im Königreich Sachsen'', https://swb.bsz-bw.de/DB=2.304/PPNSET?PPN=1631716301, BSB München: Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Volkswirtschaft im Deutschen Reich. 17. 1893, b, https://digitale-sammlungen.de/view/bsb11635647?page=10%2C11, Bretanos Zitat, S. 687, https://digitale-sammlungen.de/view/bsb11635647?page=58%2C59
== 25. November ==
; vBIB25
3. Dezember, 14:20, https://www.vbib.net/vbib25-programm/programmdetail/vbib25-corner-6-1
* Idee, befreundete Landeskundeportale
* Methoden & Methodentransfer
* Schnittmengen i.w.S. und i.e.S.
* Wirkungen
* Ausblick bis März
* Literatur
== 28. Oktober ==
* [[s:Luzern. (St. Galler Volksblatt 1871/48)]]
* [[s:Luzern (Meyer’s Universum)]], 1847
; Geschichtevereine
* ZentralGut, 23 Ergebnisse für "Geschichtsverein" & 1326 Treffer in 1243 Dokumenten in Sachsen.digital
== 21. Oktober ==
[[Datei:WIKIMEDIA 15ANS SWITZ FONDUE-01.svg|mini|Wikimedia 15 ans switz foundue]]
* Kuhglocken, Auftrieb ... ?
* CH in [[s:Fahrrad#Bundeszeitungen_des_SRB|Bundeszeitungen des SRB]]?
; 198+ Ergebnisse für "Fondue"
* z.B. ''Die Käse fondue'', http://digital.slub-dresden.de/id1840937203-19310404/9, Pulsnitzer Tageblatt : 04.04.1931 und ein paar andere Fundstellen
* Kontrast: https://zentralgut.ch/ (198)
; Katalog der Bibliothek, 1879, Chemnitz
''Luzern. [https://www.hvz.ch/ Historischer Verein der Fünf-Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug]. – [https://www.e-periodica.ch/digbib/volumes?UID=gfr-001 Der Geschichtsfreund. Bd. 21–23]. Einsiedeln 1876–78''. Mittheilungen des Vereins für Chemnitzer Geschichte. 2. Band, [[s:Seite:Mitteilungen des Vereins für Chemnitzer Geschichte Erster Band.pdf/316|S. 62]]
== 14. Oktober ==
[[Datei:Die Alpen in Natur- und Lebensbildern 1861.jpg|mini|[http://digital.slub-dresden.de/id494097299/7 ''Die Alpen in Natur- und Lebensbildern''], Leipzig, 1861]]
[[s:Hermann Alexander von Berlepsch]] & [[s:en:Author:Hermann Alexander von Berlepsch]], German writer and revolutionary (1814-1883), [[d:Q19210948]], [[Commons:Category:Hermann Alexander von Berlepsch]]
:: Siehe [[s:Hermann Alexander von Berlepsch#Artikel in: Die Gartenlaube]].
Volltextsuche ''Christmarkt'' ergibt 5748 Treffer in 4789 Dokumenten, meldet sachsen.digital; digital.slub-dresden.de zeigt 6245 Treffer in 5089 Dokumenten. Zentralgut.ch bietet zwei Treffer: im Obwaldner Volksfreund am 10. Dezember 1938 über eine Schilderung des Leipziger Christmarktes sowie im Luzerner Tagblatt für die Kantone Uri, Schwyz, Nid- und Obwalden und Zug am 30. Dezember 1852 mit einer Anekdote aus Preußen. Siehe ''Kalendergenerator: Advent 2025'', https://osl.hypotheses.org/18581.
Checken gegen http://sachsen.digital: [[w:Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Luzern]] etc. & ''umgekehrt'' ;)
''Luzern'' in [https://www.saxorum.de/personen/personensuche/ergebnisse?tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40extension%5D=Find&tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40controller%5D=Search&tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40action%5D=index&tx_find_find%5B__referrer%5D%5Barguments%5D=YTowOnt9742b8b9e2050c19abfa556da2acf50a9d407f3f1&tx_find_find%5B__referrer%5D%5B%40request%5D=%7B%22%40extension%22%3A%22Find%22%2C%22%40controller%22%3A%22Search%22%2C%22%40action%22%3A%22index%22%7Da3f8143c5292b5822cb98ccdbbf175d3f62cac57&tx_find_find%5B__trustedProperties%5D=%7B%22q%22%3A%7B%22default%5Dc45969-field-default%22%3A1%7D%2C%22extended%22%3A1%2C%22send%22%3A1%7Ddaa762321088c4677111d75fff253610605a1356&tx_find_find%5Bq%5D%5Bdefault%5Dc45969-field-default=Luzern&tx_find_find%5Bextended%5D=1&tx_find_find%5Bsend%5D=#personen SXRM-Personensuche]
== 7. Oktober ==
[[Datei:Teilhabergesuch Zentralschweiz Börsenblatt 1929.jpg|mini|Teilhabergesuche. 1929]]
'''''Zentralschweiz.''' Gesucht zuverlässiger, jüngerer katholischer '''Gehilfe''' mit guten Kenntnissen, spez. der kathol. Literatur. Ausführliche Angebote — vorl. ohne Bild — mit frühestem Eintrittsdatum unter Z # 1094 d. d. Geschäftsstelle des Börsenvereins.'' In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.04.1928, http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19280412/40
:: Volltextsuche: 105 Treffer ''Zentralschweiz'' in https://sachsen.digital/sammlungen/historische-zeitungen und 11 Treffer für ''Innerschweiz''
::: ''Schweizerdeutsch'': 112 Treffer in 108 Dokumenten
::: ? ''Seilbahn Schweiz'' bzw. ''Zahnradbahn Schweiz''
'''''Teilhabergesuche.''' Mittlere Buchhandlung in der '''Zentralschweiz''' sucht aktiven oder passiven Teilhaber. Angebote unter A 1641 durch die Geschäftsstelle des Börsenvereins.'' In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 13.07.1929, http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19290713/13
'''''Buch- und Kunsthandlung''' (Schreibwarenabteilung) in der Zentralschweiz an gangbarster Lage größerer Stadt ist sofort verkäuflich. Nur Vollbuchhändler werden berücksichtigt. Kein großes Kapital nötig. Für Einreise und Aufenthaltsbewilligung wird gesorgt. Mitteilungen unter Nr. 1327 d. d. Geschäftsstelle des B.-V.'' In: Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.09.1934, http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19340907/18
; [[w:Bergsturz von Goldau]], [[d:Q820308]]
* ''Naturbilder aus dem Schweizerlande'', Leipzig, 1856, S. 91, http://digital.slub-dresden.de/id494097787/109
* ''Die Alpen in Natur- und Lebensbildern'', Leipzig St. Gallen Zürich, 1861, http://digital.slub-dresden.de/id494097299
== 30. September ==
[[Datei:Die Gartenlaube (1895) b 509 1.jpg|mini|Die Gartenlaube, 1895, S. 509]]
; Sonnenaufgang auf dem „Esel“
* [[s:Auf dem Pilatus]], Die Gartenlaube, 1895, Heft 30, S. 504–510
* https://zentralgut.ch prüfen: 5 Ergebnisse für "semperoper" & 52 Ergebnisse für "Gewandhaus Leipzig" ...
* ''Nach einem handschriftlichen Rezeptbüchlein der Kantonsbibliothek Luzern muss der "Masigel", unterwelchem Namen nach dem eben Gesagten vielleicht unsere Flechte zu verstehen ist, unter folgender Beschwörung gebrochen werden: ...'' Kräutersegen (III A 2) Nachlass Adolf Spamer des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, [http://digital.slub-dresden.de/idDE-611-BF-68610/36 page 36] Existiert das Rezeptbüchlein noch in Luzern, digitalisiert?
* ''II. Vierwaldstätter See und Umgebungen. St. Gotthard'', in: ''Baedecker: Die Schweiz nebst den angrenzenden Teilen von Oberitalien, Savoyen und Tirol'', 1899, S. 81 ff., http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:15-0011-126131 (UB Leipzig) via sachsen.digital
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Kurs:Communication Skills (Handelsdiplom VSH)/Modus
106
168022
1100548
1079364
2026-06-17T10:26:23Z
Paul Sutermeister
37610
anderer Beispielsatz zu Beginn. :SCLO/ Vorlage:Klappbox gelöscht
1100548
wikitext
text/x-wiki
<quiz display="simple">
{ '''Was kommt im folgenden Satz vor? «Wenn er läutet, sag ihm, ich sei nicht da.»''' }
+ Indikativ
- Konjunktiv
+ Imperativ
</quiz>
{| class="wikitable"
! Modus
! Funktion
! Beispiel
|-
| '''Indikativ'''
| Wirklichkeit
| ''Ich '''gehe''' in die Ferien.''
|-
| '''Konjunktiv I'''
| indirekte Rede
| ''Er sagt, er '''gehe''' in die Ferien.''
|-
| '''Konjunktiv II'''
| Irreales, Wünsche, Höflichkeit
| ''Ich '''ginge''' gern in die Ferien.''
|-
| '''Imperativ'''
| Aufforderung
| '''''Geh''' in die Ferien!''
|}
= Indikativ (Wirklichkeitsform) =
; Funktion
: Drückt reale, tatsächliche Sachverhalte aus (Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft).
; Beispiele
* ''Ich gehe nach Hause.''
* ''Wir arbeiten morgen weiter.''
* ''Er hat das Angebot geschickt.''
; Verwendung
* Fakten
* Berichte
* Erzählungen
* Alltagssprache
= Konjunktiv (Möglichkeitsform) =
Der '''Konjunktiv I''' wird mit dem Präsens-Stamm und der Konjunktiv-Endung gebildet.</br>
Der '''Konjunktiv II''' wird mit dem Präteritum-Stamm (und oftmals Umlaut ä, ö, ü) und der Konjunktiv-Endung gebildet.</br>
Klingt der Konjunktiv II seltsam, darf man ihn mit „würden“ und Infinitiv bilden.
{| class="wikitable"
! colspan="2" style="text-align:center;" | '''Konjunktiv–Endungen'''
|-
| ich || '''-e'''
|-
| du || '''-est'''
|-
| er/sie/es || '''-e'''
|-
| wir || '''-en'''
|-
| ihr || '''-et'''
|-
| sie/Sie || '''-en'''
|}
Das einzige unregelmässige Verb ist ''sein'': ''ich sei'', ''du seist'', ''sie/er sei'', ''wir seien'', ''ihr seiet'', ''sie seien''.
=== Konjunktiv I – indirekte Rede ===
; Funktion
: Wiedergabe der direkten Rede auf distanzierte, neutrale Weise.
; Beispiele
* Direkte Rede: ''Er sagt: „Ich komme morgen.“''
* Indirekte Rede: ''Er sagt, er '''komme''' morgen.''
; Typische Verwendung
* Zeitungsstil
* Berichte
* formelle Texte
* Prüfungen
=== Konjunktiv II – Irrealität, Wünsche, Höflichkeit ===
; Funktionen
* Wunsch
* irreale, nicht reale Situationen
* höfliche Formulierungen
; Beispiele
* ''Ich wünschte, es '''wäre''' wärmer.''
* ''Wenn ich Zeit '''hätte''', käme ich mit.''
* '''''Könnten''' Sie mir bitte helfen?''
; Merksatz
: Wenn der Konjunktiv I gleich aussieht wie der Indikativ, weicht man auf den Konjunktiv II aus.
: Beispiel: ''sie kommen'' → ''sie kämen''
= Imperativ (Befehlsform) =
; Funktion
: Aufforderungen, Befehle, Instruktionen.
; Beispiele
* ''Komm her!''
* ''Wartet bitte!''
* ''Lesen Sie den Text!''
; Verwendung
* Rezepte
* Arbeitsanweisungen
* Befehle
* Unterrichtssprache
= Übungen =
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Indikativ | Konjunktiv | Imperativ
+-- Ich gehe.
+-- Ich ging.
-+- Ich ginge.
--+ Geh.
+-- Wir gehen.
+-- Wir gingen.
--+ Geht.
+-- Du gehst.
-+- Du gehest.
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--+ Geh bitte.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Imperativ | Konjunktiv | Indikativ
--+ Ich mache das.
--+ Ich machte das.
+-- Mach das.
--+ Wir machen weiter.
--+ Wir machten weiter.
+-- Macht weiter!
+-- Macht weiter.
--+ Er macht weiter!
--+ Macht er weiter?
--+ Wissen ist Macht.
--+ Du machst das gut.
+-- Mach es gut.
--+ Du machtest das gut.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Konjunktiv | Indikativ | Imperativ
-+- Ich habe Zeit.
+-- Ich hätte Zeit.
--+ Hab Geduld.
-+- Wir haben Glück.
+-- Wir hätten Glück.
--+ Habt Geduld.
-+- Ihr habt Geduld.
-+- Habt ihr Geduld?
-+- Du hast recht.
+-- Du hättest recht.
--+ Hab Mut.
--+ Bitte haben Sie Geduld.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Konjunktiv | Imperativ | Indikativ
--+ Ich bin müde.
+-- Ich wäre müde.
-+- Sei ruhig!
-+- Sei ruhig.
+-- Er sei ruhig.
+-- Er '''sei''' ruhig, meinen sie.
--+ Wir sind bereit.
+-- Wir wären bereit.
-+- Seid ruhig.
--+ Seid ihr ruhig?
--+ Du bist freundlich.
+-- Du wärst freundlich.
-+- Sei freundlich.
-+- Bitte sei freundlich.
+-- Sie seien freundlich.
-+- Seien Sie freundlich.
--+ Sie sind freundlich.
--+ Sind Sie freundlich?
--+ Sind sie freundlich?
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Indikativ | Konjunktiv | Imperativ
+-- Ich komme später.
-+- Ich käme später.
--+ Komm später.
--+ Kommt später.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Indikativ | Imperativ | Konjunktiv
+-- Ich esse jetzt.
--+ Ich ässe jetzt.
-+- Iss jetzt.
+-- Wir essen draussen.
--+ Wir ässen draussen.
+-- Essen wir draussen?
+-- Esst ihr draussen?
-+- Esst draussen.
+-- Du isst schnell.
--+ Du ässest schnell.
-+- Iss schneller.
+-- Er spielt das Ass aus.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Imperativ | Indikativ | Konjunktiv
-+- Ich trinke Wasser.
--+ Ich tränke Wasser.
+-- Trink Wasser.
-+- Wir trinken Kaffee.
--+ Wir '''tränken''' Kaffee, meinen sie.
--+ Wir tränken Kaffee.
+-- Trinkt Kaffee.
-+- Du trinkst zu wenig!
--+ Du tränkest zu wenig.
+-- Bitte trink mehr.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Indikativ | Konjunktiv | Imperativ
+-- Ich schreibe eine Nachricht.
-+- Ich schriebe eine Nachricht.
--+ Schreib eine Nachricht.
+-- Wir schreiben den Text.
+-- Wir schrieben den Text.
+-- Wir schrieben den Text!
-+- Wir '''schrieben''' den Text, meint er.
+-- Aber wir haben den Text nicht geschrieben.
--+ Schreibt den Text.
+-- Du schreibst gut.
-+- Du schreibest gut.
-+- Du schriebest gut.
+-- Du schriebst gut.
--+ Schreib gut.
--+ Schreibt gut.
+-- Ihr schreibt gut.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Imperativ | Konjunktiv | Indikativ
--+ Ich lese ein Buch.
--+ Ich lese ein Buch!
--+ Lese ich ein Buch?
-+- Ich läse ein Buch.
-+- Ich läse ein Buch!
-+- Sie meint, ich '''läse''' ein Buch.
-+- Sie meint, ich '''läse''' ein Buch!
+-- Lies ein Buch.
+-- Lies ein Buch!
--+ Wir lesen heute.
--+ Wir lesen heute!
-+- Wir läsen heute.
-+- Wir läsen heute.
+-- Lest heute.
+-- Lest heute!
--+ Du liest laut.
-+- Du läsest laut.
+-- Lies laut.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Konjunktiv | Imperativ | Indikativ
--+ Ich arbeite heute!
--+ Ich arbeitete gestern!
-+- Arbeite heute!
--+ Wir arbeiten länger!
--+ Wir arbeiteten länger!
+-- Wir '''arbeiteten''' länger, behauptete er!
-+- Arbeitet länger!
--+ Du arbeitest gut!
--+ Du arbeitetest gut!
--+ Du '''arbeitetest''' gut, meinte sie!
-+- Arbeite gut!
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Konjunktiv | Indikativ | Imperativ
-+- Ich schlafe sofort.
+-- Ich schliefe sofort.
--+ Schlaf sofort!
-+- Wir schlafen tief.
-+- Wir schliefen tief.
+-- Wir '''schliefen''' tief, meint sie.
--+ Schlaft tief.
-+- Ihr schlaft tief.
-+- Du schläfst lange.
+-- Du schliefest lange.
-+- Du schliefst lange.
--+ Schlaf länger!
-+- Sie '''befahl''', länger zu schlafen.
+-- Wir '''schliefen''', behauptet er.
-+- Wir schlafen, er ist wach.
-+- Ich '''schlief''', sie war wach.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Indikativ | Konjunktiv | Imperativ
+-- Ich kaufe das.
-+- Ich '''kaufte''' das, sagt er.
+-- Ich kaufte das.
+-- Ich '''kaufte''' das und er sagt etwas.
--+ Kauf das!
+-- Wir kaufen ein.
+-- Wir kauften ein
-+- Wir '''kauften''' ein, meint er. Dabei kaufen wir gar nicht ein.
+-- Kauft ein.
+-- Du kaufst viel.
+-- Du kauftest viel.
--+ Kauf weniger.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Indikativ | Imperativ | Konjunktiv
--+ Ich '''helfe''' dir, behauptet sie. Dabei helfe ich dir gar nicht.
--+ Ich hälfe dir.
-+- Hilf mir.
+-- Wir helfen gerne.
--+ Wir hälfen gerne.
-+- Helft bitte.
+-- Du hilfst oft.
--+ Du hälfest oft.
-+- Hilf öfter.
+-- Helfen sie?
-+- Helfen Sie!
-+- Helfen Sie.
+-- Gerne helfen sie.
+-- Sie helfen gerne.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Imperativ | Indikativ | Konjunktiv
-+- Ich spreche ruhig.
--+ Ich spräche ruhig.
+-- Sprich ruhig.
-+- Wir sprechen später.
--+ Wir sprächen später.
+-- Sprecht später.
-+- Du sprichst klar.
--+ Du sprächest klar.
+-- Sprich klar.
</quiz>
<quiz display="simple">
{ Ordne zu:
| typ="[]" }
| Indikativ | Konjunktiv | Imperativ
+-- Ich laufe schnell.
-+- Ich liefe schnell.
--+ Lauf schneller.
+-- Wir laufen jetzt.
+-- Wir liefen jetzt.
-+- Wir '''liefen''', behauptet sie. Dabei laufen wir nicht.
--+ Lauft jetzt.
+-- Du läufst gut.
-+- Du liefest gut.
--+ Lauf gut.
+-- Es lief gut.
-+- Es liefe gut.
</quiz>
<!--== Weitere Übungen ==
{| class="wikitable"
! Imperativ !! Indikativ !! Konjunktiv !! Satz
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich gehe nach Hause.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich ginge nach Hause.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Geh nach Hause.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir gehen morgen.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir gingen früher.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Geht schneller.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du gehst allein.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du gingest allein.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Geh vorsichtig.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich würde die Aufgabe machen.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich machte die Aufgabe.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Mach die Aufgabe.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir möchten eine Pause.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir machten eine Pause.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Macht die Tür zu.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du machst das gut.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du möchtest das gut.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Mach langsam.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich bin müde.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich wäre müde.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Sei ruhig.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir sind bereit.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir wären bereit.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Seid vorsichtig.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du bist hier.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du wärest hier.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Sei ehrlich.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich helfe dir morgen.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Hilf mir bitte.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Ich hülfe dir sofort.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir lernen für die Prüfung.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Lernt fleissig.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Wir lernten gestern.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du erklärst das gut.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Erkläre das nochmals.
|-
| ⬜ || ⬜ || ⬜ || Du erklärtest das gut.
|}
[[Kategorie:Kurs:Communication Skills (Handelsdiplom VSH)]]
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Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Vorlesung 21
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2026-06-16T12:26:26Z
Bocardodarapti
2041
1099646
wikitext
text/x-wiki
{{Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Vorlesungsgestaltung|21|
{{Zwischenüberschrift|Aufspannende Bäume}}
{{
inputbild
|4x4 grid spanning tree|svg|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=4x4_grid_spanning_tree
|Text=
|Autor=David Eppstein
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}}
Die U-Bahn Osnabrück soll renoviert werden, deshalb müssen einzelne Stre{{drucktrenn}}ckenabschnitte geschlossen werden. Einerseits möchte man möglichst viele Streckenabschnitte gleichzeitig renovieren, andererseits möchte man sicherstellen, dass noch jede Station angefahren wird und dass das Netz zusammenhängend bleibt. In einem engmaschigen Netz wie der Osnabrücker U-Bahn gibt es viele Möglichkeiten, das Netz in der beschriebenen Weise aufzubrechen. Ein solches verbleibendes Restnetz nennt man einen Spannbaum oder aufspannenden Baum.
{{:Graph/Aufspannender Baum/Einführung/Textabschnitt|}}
{{Zwischenüberschrift|Matroide}}
Wir wollen die Gesamtheit aller Wälder und insbesondere aller Bäume in einem Graphen verstehen. Dazu ist ein kombinatorisches Konzept hilfreich, das auch in anderen Kontexten auftritt und eine abstakte Theorie von Unabhängigkeit beschreibt.
{{:Matroide/Einführung/Textabschnitt|}}
Wir werden im Folgenden zeigen, dass auch die Wälder in einem Graphen ein Matroid bilden.
{{Zwischenüberschrift|Aufspannende Wälder}}
{{:Graph/Aufspannender Baum/Matroid/Textabschnitt|}}
{{Zwischenüberschrift|Multigraphen}}
Wir beschreiben eine rekursive Möglichkeit, um die Anzahl der aufspannenden Bäume in einem Graphen zu bestimmen. Dazu ist es für den induktiven Aufbau der Argumentation sinnvoll, mit Multigraphen zu arbeiten.
{{:Ungerichteter Multigraph/Schleifenfrei/Einführung/Textabschnitt|}}
Die Definition eines Spannbaumes ändert sich für einen Multigraphen nicht, es ist ein
{{
Zusatz/Klammer
|text=einfacher|
|ISZ=|ESZ=
}}
Baum, der jeden Knotenpunkt trifft. Unter der Kontraktion entlang einer Kante {{math|term= e |SZ=}} verstehen wir im Kontext von Multigraphen denjenigen Graphen, der entsteht, wenn die beiden Endpunkte von {{math|term= e |SZ=}} miteinander identifiziert werden und jede Kante des Ausgangsgraphen im Kontraktionsgraphen übernommen wird, entstehende Schleifen aber weggelassen werden. Insbesondere werden sämtliche Kanten, die mit {{math|term= e |SZ=}} Anfangs- und Endpunkt teilen, ebenfalls kontrahiert. Dabei kann aus einem einfachen Graphen ein Multigraph entstehen. Diese Kontraktion wird wieder mit {{mathl|term= G/e |SZ=}} bezeichnet.
{{Zwischenüberschrift|Zur Anzahl von aufspannenden Bäumen}}
{{
inputbild
|Spanning Trees qtl1|svg|230px {{!}} right {{!}} |
|Zusname=Spanning_Trees_qtl1
|Text=Die Spannbäume des vollständigen Graphen {{math|term= K_4 |SZ=.}}
|Autor=
|Benutzer=Quartl
|Domäne=
|Lizenz=CC-by-sa 3.0
|Bemerkung=
}}
{{
inputfaktbeweis
|Multigraph/Aufspannender Baum/Rekursionsformel/Fakt|Lemma||
}}
Im vorstehenden Lemma ist es durchaus erlaubt, dass der Graph nicht zusammenhängend ist
{{
Zusatz/Klammer
|text=dann gibt es keine aufspannenden Bäume|
|ISZ=|ESZ=,
}}
oder dass durch die Herausnahme einer Kante der Zusammenhang verloren geht. Das Konzept Multigraph ist für die vorstehende Argumentation unverzichtbar, man denke etwa an einen Rundgang mit drei Knotenpunkten. Dieser hat offenbar drei Spannbäume. Wenn man eine Kante herausnimmt, so erhält man einerseits einen dreipunktigen Pfad und andererseits bei der Kontraktion einen zweipunktigen Graphen, wo aber zwei verbindende Kanten geerbt werden.
{{
inputbeispiel
|Aufspannender Baum/Rekursionsformel/1/Beispiel||
}}
}}
e7e100g5551wf1hk9uzilymc13muiru
Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Arbeitsblatt 21
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2026-06-16T12:36:55Z
Bocardodarapti
2041
1099649
wikitext
text/x-wiki
{{Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Arbeitsblattgestaltung|21|
{{Zwischenüberschrift|Übungsaufgaben}}
{{
inputaufgabe
|Schach/Turm/3x3/Spielzuggraph/Aufspannender Baum/Linear/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Schach/Läufer/4x4/Spielzuggraph/Aufspannender Baum/Linear/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Graph/Doppelkreis/Aufspannende Bäume/Aufgabe||
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|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Graph/Durchmesser/Aufspannender Baum/Aufgabe||
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|tipp=
}}
{{
inputaufgabekommentar
|Vollständiger Graph/Linearer aufspannender Baum/Anzahl/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Potenzmenge/Matroid/Aufgabe||
|zusatz=
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}}
{{
inputaufgabe
|Potenzmenge/Bis r/Matroid/Aufgabe||
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}}
{{
inputaufgabe
|Matroid/Basis/Gleiche Anzahl/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|R^2/Vektorenfamilie/Linear unabhängig/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Zusammenhängender Graph/Grad/Spannbaum/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabekommentar
|Zusammenhängender Graph/Aufspannender Baum/Minimal zusammenhängend/Aufgabe||
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}}
{{
inputaufgabe
|Rundgang/Spannbäume/Aufgabe||
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|tipp=
}}
{{
inputaufgabekommentar
|Graph/Blätter/Spannbäume/Aufgabe||
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}}
{{
inputaufgabe
|Graph/Spannbäume/Rekursiv/2/Aufgabe||
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}}
{{
inputaufgabe
|Würfelgraph/Spannbäume/Aufgabe||
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}}
{{Zwischenüberschrift|Aufgaben zum Abgeben}}
{{
inputaufgabe
|U-Bahn/Mailand/Spannbaum/Aufgabe|p|
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}}
{{
inputaufgabe
|Pfad/Multigraph/Aufspannende Bäume/Aufgabe|p|
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}}
{{
inputaufgabe
|Vollständiger Graph/5/Spannbäume/Aufgabe|p|
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}}
{{
inputaufgabe
|Graph/Spannbäume/Rekursiv/1/Aufgabe|p|
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}}
{{
inputaufgabe
|Graphen/Ein-Punkt-Vereinigung/Aufspannende Bäume/Aufgabe|p|
|zusatz=
|tipp=
}}
}}
jixux1raohojxvw1zth2etxqnrrpzsl
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2026-06-17T08:22:23Z
Bocardodarapti
2041
1100452
wikitext
text/x-wiki
{{Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Arbeitsblattgestaltung|21|
{{Zwischenüberschrift|Übungsaufgaben}}
{{
inputaufgabe
|Graph/Doppelkreis/Aufspannende Bäume/Aufgabe||
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|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Graph/Durchmesser/Aufspannender Baum/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabekommentar
|Vollständiger Graph/Linearer aufspannender Baum/Anzahl/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Gitter/3x3/Linearer Spannbaum/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
Für die folgende Aufgabe schreibe man ein Programm, das die Anzahlen berechnet.
{{
inputaufgabe
|Schach/Turm/3x3/Spielzuggraph/Aufspannender Baum/Linear/Aufgabe||
|zusatz=
|tipp=
}}
{{
inputaufgabe
|Potenzmenge/Matroid/Aufgabe||
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|tipp=
}}
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inputaufgabe
|Potenzmenge/Bis r/Matroid/Aufgabe||
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}}
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inputaufgabe
|Matroid/Basis/Gleiche Anzahl/Aufgabe||
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}}
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inputaufgabe
|R^2/Vektorenfamilie/Linear unabhängig/Aufgabe||
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}}
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inputaufgabe
|Zusammenhängender Graph/Grad/Spannbaum/Aufgabe||
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}}
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inputaufgabekommentar
|Zusammenhängender Graph/Aufspannender Baum/Minimal zusammenhängend/Aufgabe||
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}}
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inputaufgabe
|Rundgang/Spannbäume/Aufgabe||
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}}
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inputaufgabekommentar
|Graph/Blätter/Spannbäume/Aufgabe||
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}}
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inputaufgabe
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}}
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inputaufgabe
|Würfelgraph/Spannbäume/Aufgabe||
|zusatz=
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}}
{{Zwischenüberschrift|Aufgaben zum Abgeben}}
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inputaufgabe
|U-Bahn/Mailand/Spannbaum/Aufgabe|p|
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}}
{{
inputaufgabe
|Pfad/Multigraph/Aufspannende Bäume/Aufgabe|p|
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}}
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|Vollständiger Graph/5/Spannbäume/Aufgabe|p|
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}}
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|Graph/Spannbäume/Rekursiv/1/Aufgabe|p|
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}}
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inputaufgabe
|Graphen/Ein-Punkt-Vereinigung/Aufspannende Bäume/Aufgabe|p|
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}}
}}
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Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Definitionsliste
106
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1100458
1093641
2026-06-17T09:25:53Z
Bocardodarapti
2041
1100458
wikitext
text/x-wiki
{{
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|Mengentheorie/Disjunkt/Definition||
}}
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|Produktmenge/Zwei Mengen/Definition||
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|Mengen/Potenzmenge/Definition||
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|Theorie der Abbildungen/Abbildung/Definition||
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|Abbildung/Injektiv/Definition||
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|Abbildung/Surjektiv/Definition||
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|Abbildung/Bijektiv/Definition||
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|Abbildung/Bijektiv/Umkehrabbildung/Definition||
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|Abbildung/Hintereinanderschaltung/Definition||
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|Endliche Menge/1...n/Definition||
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|Natürliche Zahlen/Fakultät/Definition||
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|Menge/Permutation/Definition||
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|Binomialkoeffizient/Definition||
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|Verknüpfung/Definition||
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|Verknüpfung/Kommutativ/Definition||
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|Verknüpfung/Assoziativ/Definition||
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|Verknüpfung/Neutrales Element/Definition||
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|Verknüpfung/Inverses Element/Definition||
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|Verknüpfungen/Monoid/Definition||
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|Kommutativer Halbring/Ausführlich/Definition||
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|Gruppentheorie/Gruppe/Direkt/Definition||v=\circ
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|Gruppentheorie/Abelsche Gruppe/Definition||v=\circ
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|Gruppentheorie/Untergruppe/Definition||
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|Ringtheorie/Ring/Ausführlich/Definition||
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|Ring/Über Halbring/Definition||
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|Körpertheorie (Algebra)/Körper/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Polynomring/Eine Variable/Definition||
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|Mengentheorie/Relation/Definition||
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|Abbildung/Graph (Menge)/Definition||
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|Relation/Linkseindeutig/Definition||
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|Relation/Linksvollständig/Definition||
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|Relation/Rechtsvollständig/Definition||
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|Mengentheorie/Relation auf einer Menge/Definition||
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|Menge/Relation/Reflexiv/Definition||
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|Menge/Relation/Transitiv/Definition||
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|Menge/Relation/Symmetrisch/Definition||
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|Menge/Relation/Antisymmetrisch/Definition||
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|Menge/Relation/Relationstreue Abbildung/Definition||
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|Ordnungstheorie/Ordnungsrelation/Definition||
}}
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|Ordnungstheorie/Lineare Ordnung/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Angeordneter Ring/Definition||
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|Teilbarkeitstheorie (N)/Teilen/Definition||
}}
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|Geordnete Mengen/Produktordnung/Definition||
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|Geordnete Mengen/Abbildung/Ordnungstreu/Definition||
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|Geordnete Mengen/Abbildung/Ordnungsvolltreu/Definition||
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|Geordnete Mengen/Abbildung/Antimonoton/Definition||
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|Ordnungstheorie/Geordnete Menge/Größtes Element/Definition||
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|Ordnungstheorie/Geordnete Menge/Kleinstes Element/Definition||
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|Ordnungstheorie/Geordnete Menge/Maximales Element/Definition||
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|Ordnungstheorie/Geordnete Menge/Minimales Element/Definition||
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|Geordnete Menge/Teilmenge/Obere Schranke/Definition||
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|Geordnete Menge/Teilmenge/Untere Schranke/Definition||
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|Geordnete Menge/Teilmenge/Supremum/Definition||
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|Geordnete Menge/Teilmenge/Infimum/Definition||
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|Zahlentheorie/Primzahl/Definition||
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|Elementare Zahlentheorie/N/2/Teilerfremd/Definition||
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|Teilbarkeitstheorie (N)/Gemeinsamer Teiler/Definition||
}}
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|Teilbarkeitstheorie (N)/Größter gemeinsamer Teiler/Definition||
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|Teilbarkeitstheorie (N)/Gemeinsames Vielfaches/Definition||
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|Teilbarkeitstheorie (N)/Kleinstes gemeinsames Vielfache/Definition||
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|Euklidischer Algorithmus/Z/Euklidische Restfolge/Definition||
}}
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|Verband/Ordnung/Definition||
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|Verband/Algebraisch/Definition||
}}
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|Verband/Algebraisch/Ordnung/Definition||
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|Verband/Beschränkt/Definition||
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|Verband/Komplementär/Definition||
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|Verband/Distributiv/Definition||
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|Verband/Boolesch/Definition||
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|Geordnete Menge/Kleinstes Element/Atom/Definition||
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|Mengen/Äquivalenzrelation/Definition||
}}
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|Mengentheorie/Relationen/Äquivalenzklasse/Definition||
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|Äquivalenzrelation/Repräsentantensystem/Definition||
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|Äquivalenzrelation/Quotientenmenge/Definition|
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|Äquivalenzrelation/Kanonische Projektion/Definition|
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|Gruppenhomomorphismus/Definition||
}}
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|Ringtheorie/Ringhomomorphismus/Definition||
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|Gruppentheorie/Kommutativ/Äquivalenz zu Untergruppe/Definition||
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|Restklassengruppe/Kommutativ/Repräsentant/Definition||
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|Multinomialkoeffizient/Definition||
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|Menge/Partition/Definition||
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|Stirling-Zahl/2. Art/Partition/Definition||
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|Permutation/Stirling-Zahl/1. Art/Definition||
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|Partitionen/Bellzahl/Definition||
}}
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|Relationen/Isomorph/Definition||
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}}
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|Abbildung/Endliche Mengen/Faseranzahltupel/Definition||
}}
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|Abbildungen/Links fest/Rechtsisomorph/Definition||
}}
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|Abbildungen/Rechts fest/Linksisomorph/Definition||
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|Mengen/Selbstabbildungen/Konjugiert/Definition||
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|Endliche Permutation/Zyklendarstellung/Typ/Definition||
}}
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|Lineare Rekursion/Körper/Definition||
}}
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|Matrixrekursion/Körper/Definition||
}}
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|Formale Potenzreihe/Eine Variable/Körper/Definition||
}}
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|Potenzreihenring/Eine Variable/Körper/Definition||
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|Folge/C/Erzeugende Funktion/Definition||
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|Graph/Ungerichtet/Definition||
}}
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|Ungerichteter Graph/Nachbarn/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Vollständig/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Kantenfrei/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Pfad/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Sterngraph/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Punkt/Grad/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Isolierter Knoten/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Blatt/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Minimalgrad/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Regulär/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Isomorph/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Automorphismengruppe/Homogen/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Automorphismengruppe/Starr/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Komplementärer Graph/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Kantenteilmenge/Restgraph/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Kantengraph/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Äquivalenzrelation/Quotientengraph/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Kontraktionsgraph/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Disjunkte Vereinigung/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Kartesisches Produkt/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Weg/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Zusammenhängend/Punkte/Abstand/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Zusammenhängend/Exzentrizität/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Zyklus/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Kreis/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Adjazenzmatrix/Definition||
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|Ungerichteter Graph/Planar/Definition||
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<noinclude>[[Kategorie:Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Listen]]</noinclude>
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Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Liste der Hauptsätze
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1094119
2026-06-17T09:26:07Z
Bocardodarapti
2041
1100459
wikitext
text/x-wiki
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inputfaktklappe
|Endliche Mengen/Anzahl/Wohldefiniert/Fakt|Lemma||
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|Endliche Menge/Schubfachprinzip/Fakt|Lemma||
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|Binomialkoeffizient/Explizit/Teilmengenanzahl/Fakt|Satz||
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|Binomialkoeffizient/Summe in Pascaldreieck/Fakt|Lemma|
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|Endliche Menge/Siebformel/Fakt|Satz||
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|Permutation/Fixpunktfrei/Formel/Fakt|Satz||
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|Permutationen/Fixpunktfrei/Asymptotisches Verhalten/Fakt|Satz||
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|Kommutativer Halbring/Allgemeines Distributivgesetz/Fakt|Satz||
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|Kommutativer Halbring/Binomi/Fakt|Satz||
}}
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|Gruppe/Lösbarkeit von Gleichungen/Fakt|Lemma||v=\circ
}}
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|Körper/Integritätsbereich/Fakt|Lemma||
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|Ordnung/Ordnungsvolltreu in Potenzmenge/Injektiv/Fakt|Lemma||
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|Lemma von Bezout/N/Teilerfremd/Induktion/Fakt|Satz||
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|Division mit Rest/Z/Fakt|Satz||
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|Untergruppen von Z/Ein Erzeuger/Fakt|Satz||
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|Z/Durchschnitt von Untergruppen/KgV/Fakt|Lemma||
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|Teilbarkeitstheorie (Z)/Primzahl erfüllt Primelementeigenschaft/Fakt|Satz||
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|Zahlentheorie/Primfaktorzerlegung/Fakt|Satz||
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|Boolescher Verband/Endlich/Eindeutige Darstellung mit Atomen/Fakt|Lemma||
}}
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|Boolescher Verband/Endlich/Einbettung/Fakt|Satz||
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|Abbildung/Wertgleichheit/Äquivalenzrelation/Fakt|Lemma||
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|Äquivalenzrelation/Quotientenmenge/Universelle Eigenschaft/Fakt|Lemma||
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|Gruppentheorie/Kommutativ/Äquivalenz zu Untergruppe/Eigenschaften/Fakt|Lemma||
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|Gruppe/Kommutativ/Restklassengruppe/Fakt|Satz||
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|Kommutativer Ring/Ideal/Restklassenring/Fakt|Lemma||
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|Restklassenringe von Z/Charakterisierung Körper/Prim/Fakt|Satz||
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|Kommutativer Halbring/Multinomialsatz/Fakt|Satz||
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|Endliche Mengen/Abbildung/Faseranzahl/Multinomialkoeffizienten/Fakt|Lemma||
}}
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|Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Summe der Multinomialkoeffizienten/Nichtleer/Fakt|Lemma
}}
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|Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Rekursionsformel/Fakt|Lemma||
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|Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Potenzprodukte/Summe/Fakt|Satz||
}}
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|Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Siebformel/Fakt|Satz||
}}
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|Menge/Äquivalenzrelation/Partition/Fakt|Lemma||
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|Endliche Mengen/Surjektive Abbildungen/Stirling-Zahl/2. Art/Fakt|Lemma||
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|Endliche Mengen/Kugel und Urnen/Stirling-Zahl/2. Art/Fakt|Lemma||
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|Partitionen/Stirling-Zahlen zweiter Art/Rekursion/Fakt|Lemma||
}}
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|Abbildung/Endliche Mengen/Isomorph und Faseranzahltupel/Fakt|||
}}
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|Endliche Menge/Äquivalenzrelation/Klassenanzahltupel/Fakt|||
}}
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|Endliche Permutationen/Konjugiert/Zyklendarstellung/Typ/Fakt|||
}}
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|Matrixrekursion/Basis aus Eigenvektoren/Lösungsformel/Fakt||
}}
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|Matrixrekursion/C/Potenz/Beschreibung/Fakt||
}}
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|Lineare Rekursion/C/Lösung/Explizite Darstellung/Fakt||
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|Formaler Potenzreihenring/Eine Variable/Konstante nicht null, dann Einheit/Fakt||
}}
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|Numerisches Monoid/Erzeuger/Darstellungsmöglichkeiten/Potenzreihen/Fakt||
}}
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|Folge/Erzeugende Funktion/Lineare Rekursion/Fakt||
}}
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|Ungerichteter Graph/Grad/Summe/Kantenanzahl/Fakt|Lemma||
}}
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|Ungerichteter Graph/Anzahl/Ungerader Grad/Gerade/Fakt|Korollar||
}}
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|Ungerichteter Graph/Schwacher Homomorphismus/Faktorisierung/Fakt|Lemma||
}}
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|Graph/Baum/Charakterisierung/Fakt|Satz||
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|Zusammenhängender Graph/Aufspannender Baum/Fakt|Satz||
}}
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|Graph/Wald/Ergänzung/Fakt|Lemma||
}}
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|Graph/Wälder/Matroid/Fakt|Satz||
}}
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|Multigraph/Aufspannender Baum/Rekursionsformel/Fakt|Lemma||
}}
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|Adjazenzmatrix/Potenzen/Interpretation/Fakt|Lemma||
}}
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|Ungerichteter Graph/Spannbäume/Kirchhoff/Fakt|Satz||
}}
{{
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|Ungerichteter Graph/Bipartit/Gerade Kreise/Fakt|Satz||
}}
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|Endliche Menge/Numerische Bedingung/Injektive Abbildung/Fakt|Satz||
}}
{{
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|Ungerichteter Graph/Optimale Paarung/Alternierender Weg/Fakt|Satz||
}}
{{
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|Bipartiter Graph/Paarungszahl/Knotenüberdeckungszahl/Fakt|Satz||
}}
{{
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|Graph/Gradbedingung/Ore/Hamiltonkreis/Fakt|Satz||
}}
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|Zusammenhängender Graph/Eulersch/Gerader Grad/Kantendisjunkte Kreise/Fakt|Satz||
}}
{{
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|Zusammenhängender Graph/Offener Eulerzug/Charakterisierung mit Grad/Fakt|Satz||
}}
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|Chromatisches Polynom/Polynom/Fakt|Korollar||
}}
{{
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|Planarer Graph/Eulersche Polyederformel/Fakt|Satz||
}}
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|Planarer Graph/Eulersche Polyederformel/Gebietsanzahl/Fakt|Korollar||
}}
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|Ebener Graph/Sechs Farben/Fakt|Satz||
}}
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|Ebener Graph/Fünf Farben/Fakt|Satz||
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|Ebener Graph/Vier Farben/Fakt|Satz||
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<noinclude>[[Kategorie:Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Listen]]</noinclude>
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Materialaufzählung
106
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1077441
2026-06-16T15:49:17Z
Bocardodarapti
2041
1099665
wikitext
text/x-wiki
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Definitionsliste|Definitionsliste]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Definitionsabfrage|Definitionsabfrage]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Liste der Hauptsätze|Wichtigste Aussagen]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Liste der Hauptsätze/Zufallsabfrage|Aussagen (Abfrage)]]
*[[Modultheorie (kommutative Algebra)/Einführung/Textabschnitt|Moduln]]
*[[Lemma von Gauß (Z)/Eisenstein-Kriterium/Einführung/Textabschnitt|Eisenstein-Kriterium]]
*[[Zahlentheorie/Euklidischer Bereich/Einführung/Textabschnitt|Euklidische Bereiche]]
*[[Zahlentheorie/Gaußsche Zahlen/Bild/Primfaktorlinks|Primfaktorzerlegung in {{math|term=\Z[ {{imaginäre Einheit|}} ]|SZ=}}]]
*[[Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Spektrumsabbildung/Textabschnitt|Spektrumsabbildung bei Ganzheit]]
*[[Spur/Kommutativer Ring/Matrix/Lineare Abbildung/Einführung/Textabschnitt|Spur]]
*[[Ganzzahlige Matrix/Determinante/Restklassengruppe/Textabschnitt|Ganzzahlige Matrizen]]
*[[Endliche Algebra/Separabel/Ableitung/Textabschnitt|Separabilität]]
*[[Algebraische Derivationen und Differentiale/Einführung/Textabschnitt|Differentiale]]
*[[Restklassenring/Z/Quadratische Reste/Ergänzungssätze/Einführung/Textabschnitt|Quadratreste]]
*[[Projekt:Minkowski Gitterpunktsatz/Animationen|Animationen zum Gitterpunktsatz]]
*[[Summe von 4 Quadraten/Gitterpunktsatz/Textabschnitt|Der 4-Quadrate-Satz]]
*[[Kurs:Algebraische Zahlentheorie/1/Klausur|Beispielklausur]]
<noinclude>[[Kategorie:Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Hilfsstruktur]]</noinclude>
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Definitionsliste
106
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1093785
2026-06-17T09:24:55Z
Bocardodarapti
2041
1100456
wikitext
text/x-wiki
{{
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|Kommutative Ringtheorie/Einheit/Definition||
}}
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|Zahlentheorie/Diophantische Gleichung/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Integritätsbereich/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Teilbarkeitslehre/Teilen/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Teilerfremd/Gemeinsamer Teiler ist Einheit/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Teilbarkeitslehre/Irreduzibles Element/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Teilbarkeitslehre/Primelement/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Hauptidealbereich/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Faktorieller Bereich/Über prim/Definition|
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Primideal/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Maximales Ideal/Definition||
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|Kommutativer Ring/Spektrum/Definition||
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|Kommutativer Ring/Spektrum/Zariski-Topologie/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Multiplikatives System/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Multiplikatives System/Paare/Überkreuzrelation/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Nenneraufnahme/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Quotientenkörper/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Lokaler Ring/Definition|
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Lokaler Ring/Restekörper/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Lokalisierung für Primideal/Definition|
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|Ringhomomorphismus/Faserring/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Algebra/Ringhomomorphismus/Definition||
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|Körpertheorie/Körpererweiterung/Definition||
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|Körpertheorie/Endliche Körpererweiterung/Definition||
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|Körpertheorie/Körpererweiterung/Grad/Definition||
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|Körpertheorie/Algebraisches Element/Definition||
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|Körpererweiterung/Galoisgruppe/Definition||
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|Endliche Galois-Erweiterung/Über Automorphismenanzahl/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Positive Charakteristik/Frobenius/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Ganzheitsgleichung/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Ganzes Element/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Ganzer Abschluss/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Ganze Algebra/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Ganz-abgeschlossen/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Normal (ganz-abgeschlossen)/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Normalisierung für Integritätsbereich/Definition|
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|Zahlentheorie/Ganzer Zahlbereich/Definition|
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|Endliche freie Algebra/Element/Spur/Definition||
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|Endliche freie Algebra/Element/Norm/Definition||
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|Endliche Körpererweiterung/Elemente/Diskriminante/Definition|}}
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|Zahlbereich/Diskriminante/Definition|}}
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|Zahlbereich/Ganzheitsbasis/Komplexe Einbettungen/Komplexe Ganzheitsmatrix/Definition||
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|Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Definition|
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|Quadratischer Zahlbereich/Reell und imaginär/Definition|
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|Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Konjugation/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Noetherscher Ring/Ideal/Definition|
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|Dedekindbereich/Definition|
}}
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|Zahlbereich/Norm eines Ideals/Definition||
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|Kommutative Ringtheorie/Diskreter Bewertungsring/Definition|
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|Diskreter Bewertungsring/Ordnung/Definition|
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|Dedekindbereich/Primideal/Ordnung/Definition|
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|Dedekindbereich/Element/Hauptdivisor/Definition|
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|Dedekindbereich/Effektiver Divisor/Definition|
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|Dedekindbereich/Divisor zu Ideal/Definition|
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|Dedekindbereich/Ideal zu effektivem Divisor/Definition|
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|Kommutative Ringtheorie/Produktring/Definition||
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|Dedekindbereich/Divisor/Definition|
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|Dedekindbereich/Quotientenkörper/Hauptdivisor/Definition|
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|Dedekindbereich/Gebrochenes Ideal/Definition|
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|Dedekindbereich/Gebrochenes Hauptideal/Definition|
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|Dedekindbereich/Produkt von gebrochenen Idealen/Definition|
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|Dedekindbereich/Gebrochenes Ideal zu Divisor/Definition|
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|Dedekindbereich/Divisor zu gebrochenem Ideal/Definition|
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|Dedekindbereich/Divisorenklassengruppe/Definition|
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|Algebra/Monogen/Definition||
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|Kreisteilungskörper/Q/Als Zerfällungskörper/Definition||
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|Restklassenringe (Z)/Einheitengruppen/Eulersche Funktion/Definition||
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|Kreisteilungspolynom/Definition||
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|Kreisteilungsring/Z/Definition||
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|Diskrete Bewertungsringe/Verzweigungsordnung/Definition||
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|Diskrete Bewertungsringe/Homomorphismus/Verzweigt/Ordnung/Definition||
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|Kähler Differentiale/Universeller Modul/Definition||
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|Endliche Erweiterung/Primideale/Trägheitsgrad/Definition||
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|Dedekindbereich/Primideal/Voll zerlegt/Definition||
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|Dedekindbereich/Primideal/Unzerlegt/Definition||
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|Kommutativer Ring/Gruppenoperation/Invariantenring/Definition||
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|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Zerlegungsgruppe/Definition||
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|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Zerlegungskörper/Definition||
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|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Trägheitsgruppe/Definition||
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|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Trägheitskörper/Definition||
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|Restklassenringe (Z)/Legendre Symbol/Definition||
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|Gaußsche Summe/Quadratisch/1/Legendre-Symbol/Definition||
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|Konvexe Geometrie/Gitter (R hoch n)/Gitter/Definition|
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|Konvexe Geometrie/Konvexe Teilmengen/konvex (R hoch n)/Definition|
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|Konvexe Geometrie/Konvexe Hülle (R hoch n)/Definition|
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|Konvexe Geometrie/Zentralsymmetrisch/Definition|
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|Topologie/Grundbegriffe/Kompaktheit/Überdeckungskompakt/Definition||
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|Zahlbereich/Ganzheitsbasis/Reelle Einbettungen/Reelle Ganzheitsmatrix/Definition||
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|Ganzer Zahlbereich/Fundamentaleinheit/Definition||
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|Zahlbereich/Regulator/Definition||
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<noinclude>[[Kategorie:Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Listen]]</noinclude>
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Liste der Hauptsätze
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Bocardodarapti
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wikitext
text/x-wiki
{{
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|Zahlentheorie/Großer Fermat/Satz von Wiles/Fakt|Satz|
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|Teilbarkeitstheorie/Bereich/Prim ist irreduzibel/Fakt|Lemma|
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|Polynomring über Körper/Eine Variable/Hauptidealbereich/Fakt|Satz||
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|Hauptidealbereich/Zwei teilerfremde Elemente/Darstellung der 1/Fakt|Lemma||
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|Hauptidealbereich/Teilbarkeit/Lemma von Euklid/Fakt|Lemma||
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|Hauptidealbereich/Irreduzibel ist prim/Fakt|Korollar||
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|Kommutative Ringtheorie/Verschiedene Charakterisierungen für faktoriell/Fakt|Satz||
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|Hauptidealbereich/Faktoriell/Fakt|Satz||
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|Hauptidealbereich/Restklassencharakterisierung von prim/Fakt|Lemma||
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|Polynomring/Eine Variable/Körper/Restklassencharakterisierung von irreduzibel/Fakt|Lemma||
}}
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|Nenneraufnahme/Universelle Eigenschaft/Fakt|Lemma||
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Lokalisierung/Lokaler Ring/Fakt|Satz||
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Lokalisierungen/Durchschnitt/Ring/Fakt|Satz||
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Primideal/Restekörper als Quotientenring/Fakt|Lemma||
}}
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|Kommutativer Ring/Spektrum/Zariski-Topologie/Abgeschlossene und offene Teilmengen/Fakt|Proposition|||zusatz2={{{zusatz2|}}}
}}
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|Kommutativer Ring/Spektrumsabbildung/Faser/Fakt|Lemma||
}}
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|Endliche Körpererweiterung/Galoiszahl und Grad/Fakt|Satz||
}}
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|Endliche Körper/Existenz und Eindeutigkeit/Fakt|Satz|}}
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|Endliche Körper/Endliche Erweiterung von Fp/Galois und Frobenius/Fakt|Satz||
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheit/Ganzes Element/Charakterisierung/Fakt|Lemma|
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Faktoriell/Normal/Fakt|Satz|
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Z ist normal/Wurzeln aus ganzen Zahlen sind irrational/Fakt|Korollar|
}}
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|Kommutative Ringtheorie/Ganzheitsring/Quotientenkörper/Fakt|Lemma|
}}
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|Zahlentheorie/Ideale haben nicht trivialen Schnitt mit Z/Fakt|Lemma|
}}
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|Endliche Körpererweiterung von Q/Komplexe Einbettungen/Fakt|Satz||
}}
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|Endliche Körpererweiterung von Q/Norm und Spur mit Konjugationen/Fakt|Lemma|
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|Endliche Körpererweiterung/Diskriminante/Transformationsverhalten/Fakt|Lemma||
}}
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|Zahlbereich/Charakterisierung von Idealerzeugung mit Diskriminante/Fakt|Satz|||
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|Zahlbereiche/Ideale sind frei/Fakt|Korollar|||
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|Zahlbereich/Additive Struktur/Frei/Fakt|Korollar||
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|Zahlbereiche/Restklassenbildung nach Primzahl/Fakt|Korollar|
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|Quadratischer Zahlbereich/Beschreibung/Fakt|Lemma|||
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|Zahlbereich/Ideal/Restklassenring/Endlich/Fakt|Satz|||
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|Zahlbereich/Dedekindbereich/Fakt|Korollar|
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|Zahlbereich/Element/Einheit/Norm/Z/Fakt|Lemma||
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|Diskrete Bewertungsringe/Charakterisierung/1/Fakt|Satz||
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|Dedekindbereich/Lokalisierung an maximalem Ideal/Diskreter Bewertungsring/Fakt|Korollar|||||
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|Dedekindbereich/Ideale und Divisoren/Bijektion/Fakt|Satz||
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|Dedekindbereich/Ideal/Zerlegung in Primideale/Fakt|Satz|||
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|Dedekindbereich/Chinesischer Restsatz/Fakt|Satz||
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|Hauptidealbereich/Restklassenring/Chinesischer Restsatz/Fakt|Korollar||
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|Restklassenringe (Z)/Chinesischer Restsatz/Fakt|Korollar||
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|Zahlbereich/Idealnorm/Multiplikativ/Fakt|Korollar||
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|Dedekindbereich/Gebrochene Ideale und Divisoren/Bijektion/Fakt|Satz|||
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|Dedekindbereich/Divisorenklassengruppe/Charakterisierung von faktoriell/Fakt|Satz|
}}
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|Dedekindbereich/Divisorenklassengruppe/Nenneraufnahme/Fakt|Lemma||
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|Dedekindbereich/Erweiterung/Divisorenklassengruppe/Rückzug/Fakt|Lemma||
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|Zahlbereich/Reine kubische Erweiterung/Beschreibung/Fakt|Satz||
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|Reine kubische Erweiterung/Diskriminante/Fakt|Lemma||
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|Kreisteilungskörper/Primzahl/Einheitswurzel/Diskriminante/Fakt|Lemma||
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|Kreisteilungsring/Charakterisierung/Fakt|Satz||
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|Dedekindbereich/Endliche Erweiterung/Ordnungsverzweigt/Nichtreduziert/Fakt|Satz||
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|Zahlbereich/Diskriminante/Nichtreduzierter Faserring/Fakt|Satz||
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|Kähler-Differentiale/Von endlichem Typ/Restklassendarstellung/Fakt|Lemma||
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|Zahlbereich/Verzweigung/Über reduziert/Kählermodul/Fakt|Satz||
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|Dedekindbereich/Ganzer Abschluss/Fundamentale Gleichung/Fakt|Satz||
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|Integritätsbereich/Quotientenkörper/Galoiserweiterung/Ganzer Abschluss/Fixring/Fakt|Satz||
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|Invariantenring/Endliche Gruppe/Ganzheit/Fakt|Lemma||
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|Dedekindbereich/Ganzer Abschluss/Zerlegung/Galoisfall/Fakt|Lemma||
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|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Zerlegungsgruppe/Einfache Eigenschaften/Fakt|Lemma||
}}
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|Dedekindbereich/Galoiserweiterung/Zerlegungsgruppe/Restekörper/Einfache Eigenschaften/Fakt|Lemma||
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|Kreisteilungsring/n/Primzahl/Verzweigt/Fakt|Lemma||
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|Kreisteilungsring/n/Unverzweigte Primzahl/Zerlegungsverhalten/Fakt|Satz||
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|Gaußsche Summe/Quadratisch/Legendre-Symbol/Quadratformel/Fakt|Lemma||
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|Quadratisches Reziprozitätsgesetz/Fakt|Satz||
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|Standardraum/Basis/Erzeugte Parallelotop/Volumen/Determinante/Fakt|Satz||
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|Konvexe Geometrie/Gitterpunktsatz (Minkowski)/Fakt|Satz||
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|Zahlbereich/Einbettung/Gitter/Fakt|Satz||
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|Zahlbereich/Gitter-Einbettung/Diskriminante und Grundmasche/Fakt|Satz||
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|Zahlbereich/Klassengruppe/Vertreter mit beschränkter Norm für Idealklasse/Fakt|Lemma|
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|Zahlbereich/Endlichkeit der Klassengruppe/Fakt|Satz|||
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|Zahlbereich/Idealpotenz ist Hauptideal/Fakt|Korollar||
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|Zahlbereich/Kriterium für faktoriell/Primzahlen unterhalb von Normschranke haben Primfaktorzerlegung/Fakt|Korollar|
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|Körper/Charakteristik 0/Einheitswurzeln/Kreisteilungskörper/Fakt|Lemma||
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|Kreisteilungskörper/Einheitswurzeln/Gleichheit/Fakt|Lemma||
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|Quadratischer Zahlbereich/Imaginär/Einheitswurzeln/Fakt|Lemma||
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|Zahlbereich/Dirichletscher Einheitensatz/Fakt|Satz||
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|Quadratischer Zahlbereich/Dirichletscher Einheitensatz/Fakt|Korollar||
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Gaußsche Summe/Quadratisch/Legendre-Symbol/Quadratformel/Fakt/Faktreferenznummer
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{{Nummer im Kurs{{{opt|}}}|Lemma|23|7|Kurs=|}}
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Kurs:Diskrete Mathematik (Osnabrück 2026)/Graphen/Ein-Punkt-Vereinigung/Aufspannende Bäume/Aufgabe/Aufgabereferenznummer
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Hier finden Sie einen Überblick zu Material für die FSP-Vorbereitung, aus Kursen von Dr. Claudia Koltzenburg, überwiegend für das Modell der FSPs in Karlsruhe, München, Reutlingen und Stuttgart. Unabhängig vom Ort Ihrer FSP finden Sie ganz unten weitere Trainingsmöglichkeiten ("clickables") und ich wünsche Ihnen viel Spaß dabei :)
'''Teil 1: Ärztin-Patientin-Gespräch''' (in der FSP 20 Minuten Zeit)
* [[Anamnesegespr%C3%A4che|Beispiel-Anamnesegespräche]]
* [[Anamnesegespr%C3%A4che/Eröffnung|Beispiele für Eröffnungssätze beim Anamnesegespräch]]
* [[Anamnesegespr%C3%A4che/ Redemittel|Redemittel: wie auf Aussagen oder Fragen von Patient*innen reagieren?]]
* [[Anamnesegespr%C3%A4che/Diabetesfragen|Anamnesefragen bei Diabetes-Patienten]]
* [[Diagnosenrätsel|Diagnosenrätsel]]
'''Teil 2: Anamnesebericht (kleiner "Arztbrief")''' (in der FSP 20 Minuten Zeit)
* [[Anamneseberichte|Beispiel-Anamneseberichte]]
* [[Anamneseberichte/Grammatikcheck|Grammatik-Checklisten für die FSP]]
* [[Anamneseberichte/Verben_trainieren|Verben richtig trainieren]] Patientensprache =/= Fachsprache, Infos zur richtigen Verwendung von Konjunktiv I (Verben)
* [[Anamneseberichte/Schreibtraining|Schreibtraining in 5 Schritten]]
* [[Anamneseberichte/1._Satz|Reihenfolge der Symptome im 1. Satz]]
* [[Anamneseberichte/Beispielformulierungen|Beispielformulierungen für Berichte]]
'''Teil 3: Ärztin-Ärztin-Gespräch''' (15-20 Minuten)
* [[Patientenvorstellungen|Beispiel-Patient*innenvorstellungen]]
* [[Patientenvorstellungen/Beispielformulierungen_1._Satz|6 Modelle für den 1. Satz einer Patient*innenvorstellung]]
* [[Patientenvorstellungen/ Beispielformulierungen|in Patient*innenvorstellungen aus Stichworten Sätze machen: Allergien/ Unverträglichkeiten, Noxen, Sozialanamnese, Familienanamnese)]]
* [[Patientenvorstellungen/ Redemittel|Redemittel: wie reagieren, wenn man eine OA-Frage nicht beantworten kann?]]
'''[[Fachbegriffe_FSP_Freiburg_Karlsruhe_Stuttgart_bis_inkl._Januar_2025|Fachbegriffe]], inklusive ANKI BaWü (fett markiert)''' (5 Minuten)
* in Karlsruhe, Reutlingen und Stuttgart: 12 Fachbegriffe in 5 Minuten schriftlich, 10 davon richtig
* in München werden Fachbegriffe in Teil 3 fallbezogen mündlich abgefragt
'''Weitere Trainingsmöglichkeiten ("clickables"/ Spiele)'''
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/2135919/c1-med/fachbegriffe je 9 Fachbegriffe, in 3 Formaten]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/2002334/c1-med/med-gr-wortst%C3%A4mme griechische Wortstämme in Fachbegriffen]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/1930130/c1-med/med-adj Adjektive Fachsprache <--> Deutsch]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/1408413/c1-med/med-diverse Fachbegriffe/ Endungen]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/4454149/c1-med/med-vor-und-nachsilben Fachbegriffe: Vor- und Nachsilben]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/1513300/c1-med/med-artikel-k%C3%B6rper richtiger Artikel: Anatomie, Nomen im Klinikalltag]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/4417174/c1-med/med-adjektive-in-s%C3%A4tzen Adjektiv-Deklination im 1. Satz des Anamneseberichts]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/1339694/c1-med/med-synonyme Synonyme trainieren (schwierig)]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/1474102/c1-med/med-ins "schon", "noch", "erst" & Co., in 2 Formaten: 1. den richtigen Partikel einfügen, 2. "unjumble": Wörter in Anamnesefragen in die richtige Reihenfolge bringen (wichtig)]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/2045350/c1-med/med-mit-oder-bei "mit" oder "bei"? (Denken Deutsch von Englisch herkommend? Dann sind dies die richtigen Spiele für Sie!)]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/4609954/c1-med/vor-co "vorher" =/= "früher" & Co.]
* [https://wordwall.net/teacher/6117705/folder/2857226/c1-med/ TOC zu den 11 Paketen]
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Kurs:Diskrete Mathematik/26/Klausur
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Bocardodarapti
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Kurs:Diskrete Mathematik/28/Klausur
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|Gruppentheorie/Kommutativ/Äquivalenz zu Untergruppe/Eigenschaften/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
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|Restklassenkörper/Z mod 17/Inverses Element zu 8/Aufgabe|p|||
|Endlicher Ring/Addition und Multiplikation/Isomorph/Aufgabe|p|||
|Formaler Potenzreihenring/Eine Variable/Konstante nicht null, dann Einheit/Fakt/Beweis/Aufgabe|p|||
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Kurs:Diskrete Mathematik/30/Klausur
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Zahlentheorie/Quadratischer Zahlbereich/Primzahlverhalten/Fakt/Beweis/Aufgabe/Aufgabereferenznummer
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Arbota
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie/3/Klausur
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Bert Niehaus
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== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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Bert Niehaus
20843
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wikitext
text/x-wiki
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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[[Category:Wiki2Reveal]]
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Bert Niehaus
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wikitext
text/x-wiki
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|mini|Beispiele und deren Winkelsummen]]
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist meistens die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint.
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
=== Beispiele ===
Aus der Formel ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfeck]]e:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfstern]]e gilt:
* Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
:''Geometrischer Beweis''
:Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
:''Algebraischer Beweis''
:Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
:Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
:Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
:<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
::<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
:Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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2026-06-17T06:15:58Z
Bert Niehaus
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|mini|Beispiele und deren Winkelsummen]]
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
=== Beispiele ===
Aus der Formel ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfeck]]e:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfstern]]e gilt:
* Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
:''Geometrischer Beweis''
:Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
:''Algebraischer Beweis''
:Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
:Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
:Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
:<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
::<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
:Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
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* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
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== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
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=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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2026-06-17T06:20:29Z
Bert Niehaus
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/* Einleitung */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (Vielecke) in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken zurückführen.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|300px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
=== Beispiele ===
Aus der Formel ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfeck]]e:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfstern]]e gilt:
* Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
:''Geometrischer Beweis''
:Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
:''Algebraischer Beweis''
:Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
:Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
:Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
:<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
::<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
:Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
4tcmhsfj1gv2px065jnb7bhovtp1e6v
1099727
1099725
2026-06-17T06:20:46Z
Bert Niehaus
20843
/* Vom Dreieck zum Polygon */
1099727
wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (Vielecke) in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken zurückführen.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
=== Beispiele ===
Aus der Formel ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfeck]]e:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfstern]]e gilt:
* Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
:''Geometrischer Beweis''
:Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
:''Algebraischer Beweis''
:Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
:Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
::<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
:Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
:<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
::<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
:Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
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* Datum: 17.6.2026
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== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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2026-06-17T06:25:51Z
Bert Niehaus
20843
/* Beispiele */
1099759
wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (Vielecke) in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken zurückführen.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
=== Beispiele ===
Aus der Formel ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfeck]]e:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
==== Beispiel - Fünfstern ====
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
==== Geometrischer Beweis - Fünfstern ====
:Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
==== Algebraischer Beweis - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
D<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
::<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
:Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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* [https://de.wikiversity.org/wiki/Winkelsummensatz Die Seite] wurde als Dokumententyp [https://de.wikiversity.org/wiki/PanDocElectron-Presentation PanDocElectron-SLIDE] erstellt.
* Link zur Quelle in Wikiversity: https://de.wikiversity.org/wiki/Winkelsummensatz
* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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Bert Niehaus
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/* Beispiele */
1099790
wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (Vielecke) in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken zurückführen.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
D<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
::<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
:Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
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[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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2026-06-17T06:37:38Z
Bert Niehaus
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/* Vom Dreieck zum Polygon */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
D<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
::<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
:Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
::<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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* Die Inhalte der Seite basieren auf den folgenden Inhalten:
** [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsummensatz https://de.wikiversity.org/wiki/Winkelsummensatz]
-->
* [https://de.wikiversity.org/wiki/Winkelsummensatz Die Seite] wurde als Dokumententyp [https://de.wikiversity.org/wiki/PanDocElectron-Presentation PanDocElectron-SLIDE] erstellt.
* Link zur Quelle in Wikiversity: https://de.wikiversity.org/wiki/Winkelsummensatz
* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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1099844
1099835
2026-06-17T06:38:47Z
Bert Niehaus
20843
/* Beweisschritt 1 - Fünfstern */
1099844
wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 2 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
==== Beweisschritt 3 - Fünfstern ====
<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
:<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
==== Beweisschritt 4 - Fünfstern ====
Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
=== Herleitung der Formel ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
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[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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Bert Niehaus
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/* Herleitung der Formel */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 2 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
==== Beweisschritt 3 - Fünfstern ====
<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
:<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
==== Beweisschritt 4 - Fünfstern ====
Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
== Herleitung der Formel ==
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallele]]n handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiom]]en der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
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* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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Bert Niehaus
20843
/* Herleitung der Formel */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 2 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
==== Beweisschritt 3 - Fünfstern ====
<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
:<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
==== Beweisschritt 4 - Fünfstern ====
Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
== Herleitung der Formel ==
Die Herleitung der Formel erfolgt in der Geometrie unter der Annahme von Axiomen der der euklidischen Geometrie. Dies kann auf <math>\mathbb{K}</math>-Vektorräumen mit Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle</math> (d.h. Prähilberträume) verallgemeinert werden.
=== Geometrie der Ebene ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallelen]] handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiomen]] der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
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[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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Bert Niehaus
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/* Herleitung der Formel */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 2 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
==== Beweisschritt 3 - Fünfstern ====
<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
:<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
==== Beweisschritt 4 - Fünfstern ====
Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
== Herleitung der Formel ==
Die Herleitung der Formel erfolgt in der Geometrie unter der Annahme von Axiomen der der euklidischen Geometrie. Dies kann auf <math>\mathbb{K}</math>-Vektorräumen mit Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle</math> (d.h. Prähilberträume) verallgemeinert werden, sodass man z.B. auch Winkelsummen in komplexwertigen Funktionenräumen in der [[Kurs:Funktionentheorie|Funktionentheorie]] betrachten kann, bei dem das Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle_\gamma</math> durch ein [[Wegintegral]] <math>\gamma</math> mit <math>\gamma{\,}'(t) \in \mathbb{R}</math> für alle <math>t\in [a,b]</math> definiert ist.
=== Geometrie der Ebene ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallelen]] handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiomen]] der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Seiten-Information ==
=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
Diese Lernresource können Sie als '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Foliensatz]''' darstellen.
=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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* Link zur Quelle in Wikiversity: https://de.wikiversity.org/wiki/Winkelsummensatz
* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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Bert Niehaus
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/* Seiten-Information */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 2 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
==== Beweisschritt 3 - Fünfstern ====
<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
:<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
==== Beweisschritt 4 - Fünfstern ====
Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
== Herleitung der Formel ==
Die Herleitung der Formel erfolgt in der Geometrie unter der Annahme von Axiomen der der euklidischen Geometrie. Dies kann auf <math>\mathbb{K}</math>-Vektorräumen mit Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle</math> (d.h. Prähilberträume) verallgemeinert werden, sodass man z.B. auch Winkelsummen in komplexwertigen Funktionenräumen in der [[Kurs:Funktionentheorie|Funktionentheorie]] betrachten kann, bei dem das Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle_\gamma</math> durch ein [[Wegintegral]] <math>\gamma</math> mit <math>\gamma{\,}'(t) \in \mathbb{R}</math> für alle <math>t\in [a,b]</math> definiert ist.
=== Geometrie der Ebene ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallelen]] handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiomen]] der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
== Seiteninformation ==
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=== Wiki2Reveal ===
Dieser '''[https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/wiki2reveal.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal Foliensatz]''' wurde für den Lerneinheit '''[https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Funktionalanalysis Kurs:Funktionalanalysis]'''' erstellt der Link für die [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal-Folien]] wurde mit dem [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/ Wiki2Reveal-Linkgenerator] erstellt.
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[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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Bert Niehaus
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/* Seiteninformation */
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wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 2 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
==== Beweisschritt 3 - Fünfstern ====
<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
:<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
==== Beweisschritt 4 - Fünfstern ====
Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
== Herleitung der Formel ==
Die Herleitung der Formel erfolgt in der Geometrie unter der Annahme von Axiomen der der euklidischen Geometrie. Dies kann auf <math>\mathbb{K}</math>-Vektorräumen mit Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle</math> (d.h. Prähilberträume) verallgemeinert werden, sodass man z.B. auch Winkelsummen in komplexwertigen Funktionenräumen in der [[Kurs:Funktionentheorie|Funktionentheorie]] betrachten kann, bei dem das Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle_\gamma</math> durch ein [[Wegintegral]] <math>\gamma</math> mit <math>\gamma{\,}'(t) \in \mathbb{R}</math> für alle <math>t\in [a,b]</math> definiert ist.
=== Geometrie der Ebene ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallelen]] handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiomen]] der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>n\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
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=== Wiki2Reveal ===
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* Datum: 17.6.2026
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[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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2026-06-17T08:04:36Z
Bert Niehaus
20843
/* Allgemein */
1100369
wikitext
text/x-wiki
== Einleitung ==
Mit der '''(Innen-)Winkelsumme''' einer ebenen [[w:de:Geometrische Figur|geometrischen Figur]] ist in dieser Lerneinheit die Summe aller [[w:de:Innenwinkel|Innenwinkel]] der Figur gemeint. Der Winkelsummensatz wird zunächst in ebenen Geometrie (Sekundarstufe I) behandelt und danach auf [[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum#Prähilbertraum|Prähilberträume]] ([[Kurs:Funktionalanalysis/Hilbertraum|Hilberträume]]) erweitert.
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Betrachet man die Winkelsumme zunächst in einem Dreieck, so kann man beliebige Polygone (<math>n</math>-Ecke) <math>\langle P_1,\ldots , P_n\rangle </math> in der Ebene durch Zerlegung in Teildreiecke auf die Winkelsumme in Dreiecken <math>\langle P_{k,1},P_{k,2} , P_{k,3}\rangle </math> mit <math>k\in \{1,\ldots (n-2)\}</math> zurückführen. Dabei werden die Punkte <math>P_1,\ldots , P_n</math> des <math>n</math>-Ecks in einer positiven Orientierung (gegen den Uhrzeigensinn) um den Schwerpunkt <math>S</math> des Eckpunkte abgetragen.
:<math>
S:= \frac{1}{n} \cdot \sum_{k=1}^n P_k
</math>
=== Vom Dreieck zum Polygon ===
Die folgenden Abbildung zeigt die Zerlegung eines <math>n</math>-Ecks in <math>n-2</math> Teildreiecke.
[[Datei:Winkelsumme-polygon.svg|250px|center|Beispiele und deren Winkelsummen]]
== Winkelsumme in der euklidischen Geometrie ==
Für ein nicht-überschlagendes [[w:de:Polygon|Polygon]] in der [[w:de:Euklidischer Raum|euklidischen Ebene]] ist seine Winkelsumme durch die Formel
:<math>(n\cdot180^\circ)-360^\circ = (n-2)\cdot 180^\circ</math>
gegeben, wobei <math>n</math> für die Zahl der Ecken des Polygons steht.
== Beispiele - Winkelsummen ==
Aus der obigen Formel für <math>n</math>-Ecke ergeben sich für die Werte der Winkelsummen für [[w:de:Dreieck|Drei-]], [[w:de:Viereck|Vier-]] und [[w:de:Fünfeck|Fünfecke]]:
* für Dreiecke (<math>n=3</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (3-2)\cdot 180^\circ = 180^\circ</math>
* für Vierecke (<math>n=4</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (4-2)\cdot 180^\circ = 360^\circ</math>
* für Fünfecke (<math>n=5</math>): <math>(n-2)\cdot 180^\circ = (5-2)\cdot 180^\circ = 540^\circ</math>
=== Beispiel - Fünfstern ===
[[Datei:Fuenfstern Winkel.svg|mini|Winkel im Fünfstern]]
Für nicht notwendig regelmäßige [[w:de:Fünfstern|Fünfsterne]] gilt:
: Die Summe der Innenwinkel an den Spitzen eines allgemeinen Fünfsterns beträgt 180°.
=== Geometrischer Beweis - Fünfstern ===
Man betrachtet die Parallelenpaare gleicher Farbe, wendet jeweils die Sätze über [[w:de:Winkel an parallelen Geraden|Winkel an parallelen Geraden]] an und setzt die fünf Winkel zu einem [[w:de:Gestreckter Winkel|gestreckten Winkel]] der Weite 180° wie abgebildet zusammen.<ref>Wolfgang Zeuge: ''Nützliche und schöne Geometrie - Eine etwas andere Einführung in die Euklidische Geometrie.'' Zweite korrigierte und ergänzte Auflage, [[w:de:Springer Spektrum|Springer Spektrum]], Springer-Verlag GmbH, [[w:de:Berlin|Berlin]] 2021, ISBN 978-3-662-63830-9, S. 13.</ref>
=== Algebraischer Beweis - Fünfstern ===
In dem algebraischen Beweis nutzen die
==== Beweisschritt 1 - Fünfstern ====
Das Dreieck <math>BDF</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2=180^\circ</math> (1)
Das Viereck <math>ACDE</math> hat die Innenwinkelsumme:
:<math>\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=360^\circ</math> (2)
==== Beweisschritt 2 - Fünfstern ====
Nach Addition jeweils beider Seiten der Gleichungen (1) und (2) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\phi_2+\alpha+\gamma+\phi_1+\phi_2+\phi_3+\delta=180^\circ+360^\circ</math> (3)
==== Beweisschritt 3 - Fünfstern ====
<math>(\phi_1,\phi_2)</math> und <math>(\phi_2,\phi_3)</math> sind Nebenwinkelpaare mit:
:<math>\phi_1+\phi_2+\phi_2+\phi_3=360^\circ</math> (4)
==== Beweisschritt 4 - Fünfstern ====
Nach Subtraktion jeweils beider Seiten der Gleichung (4) von der Gleichung (3) erhält man die Gleichung:
:<math>\epsilon+\beta+\alpha+\gamma+\delta=180^\circ</math>
== Herleitung der Formel ==
Die Herleitung der Formel erfolgt in der Geometrie unter der Annahme von Axiomen der der euklidischen Geometrie. Dies kann auf <math>\mathbb{K}</math>-Vektorräumen mit Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle</math> (d.h. Prähilberträume) verallgemeinert werden, sodass man z.B. auch Winkelsummen in komplexwertigen Funktionenräumen in der [[Kurs:Funktionentheorie|Funktionentheorie]] betrachten kann, bei dem das Skalarprodukt <math>\langle \cdot , \cdot \rangle_\gamma</math> durch ein [[Wegintegral]] <math>\gamma</math> mit <math>\gamma{\,}'(t) \in \mathbb{R}</math> für alle <math>t\in [a,b]</math> definiert ist.
=== Geometrie der Ebene ===
==== Dreiecke ====
[[Datei:Triangle-angles.svg|mini|hochkant=1.5|Zum Beweis der Winkelsumme im Dreieck:<br/>Die beiden blauen Winkel sind gleich groß, weil es sich um [[w:de:Stufenwinkel|Stufenwinkel]] an [[w:de:Parallelität (Geometrie)|Parallelen]] handelt, die beiden roten, weil sie [[w:de:Wechselwinkel|Wechselwinkel]] an Parallelen sind. Da alle drei Winkel an B den gestreckten Winkel bilden gilt: <math>\alpha+\beta+\gamma=180^\circ</math>]]
Dass die Summe der Innenwinkel im Dreieck 180° ist, folgt aus den [[w:de:Axiom|Axiomen]] der euklidischen Geometrie (siehe Grafik).<ref>Übersetzung des Beweises aus Euklids "Elemente": I.32 auf {{Webarchiv | url=http://www.opera-platonis.de/euklid/eb1/eb118.htm | wayback=20130624045231 | text=I 31}}.</ref> Die Winkelsumme im Dreieck ist als Lehrsatz mit Beweis in den [[w:de:Elemente (Euklid)|Elementen]] des [[w:de:Euklid|Euklid]] überliefert, der Mathematikhistoriker [[w:de:Thomas Heath|Thomas Heath]] hält es aber für möglich, dass sie bereits [[w:de:Thales|Thales]] von Milet bekannt war, wie es auch [[w:de:Moritz Cantor|Moritz Cantor]] annahm.<ref>A History of Greek Mathematics: Volume 1. "From Thales to Euclid". Clarendon Press, Oxford, 1921 (Nachdruck Dover 2012), S. 134</ref>
==== Allgemein ====
Man kann ein ''konvexes'' <math>n</math>-Eck mit Hilfe eines Punktes im Innern in <math>n-2</math> Teildreiecke teilen, die dann insgesamt eine Winkelsumme von <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> haben. Allerdings muss man hiervon noch den [[w:de:Vollwinkel|Vollwinkel]] um diesen Punkt abziehen, also
:<math>n\cdot 180^\circ - 360^\circ = n\cdot 180^\circ - 2\cdot 180^\circ = \mathbf{(n-2)\cdot 180^\circ}.</math>
Alternativ kann man sagen, dass von einer Ecke aus <math>(n-3)</math> Diagonalen ausgehen, die das Polygon in <math>(n-2)</math> Teildreiecke teilen, deren Winkelsumme also <math>(n-2)\cdot 180^\circ</math> ist. Damit ist die Formel gezeigt.<ref>https://www.cliffsnotes.com/study-guides/geometry/polygons/angle-sum-of-polygons (abgerufen am 19. April 2021)</ref>
Für ein ''nicht-konvexes'' Polygon funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Für ein ''nicht-überschlagenes'' n-Eck ([[w:de:einfaches Polygon|einfaches Polygon]]) ist es aber dennoch immer möglich, es so in ''n-2'' Dreiecke aufzuteilen, dass deren gesamte Winkelsumme der Summe der Innenwinkel des Polygons entspricht.<ref>Arnfried Kemnitz: ''Mathematik zum Studienbeginn: Grundlagenwissen für alle technischen, mathematisch-naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge''. Springer, 2010, ISBN 978-3-8348-1293-3, S. [https://books.google.de/books?id=nSuoAONBwBQC&pg=PA132 132] </ref> Denn jedes nicht-überschlagene n-Eck lässt sich in Dreiecke zerlegen (siehe erstes Bild). Solch eine Zerlegung besteht immer aus ''n-2'' Dreiecken.<ref>''Handbook of Discrete and Computational Geometry'', Second Edition, Hrsg.: Csaba D. Toth, Joseph O’Rourke, Jacob E. Goodman, Verlag CRC Press, 2004, ISBN 1-4200-3531-2, S., 586, Theorem 26.2.1.</ref> Jeder Innenwinkel ist also entweder ein Dreieckswinkel oder Summe von solchen. Summiert man alle Innenwinkel auf, tritt jeder Dreieckswinkel genau einmal auf. Also gilt auch hier die obige Formel.
== Winkelsumme in der nichteuklidischen Geometrie ==
In einer nichteuklidischen Ebene mit positiver [[w:de:Krümmung|Krümmung]], beispielsweise auf der Oberfläche einer [[w:de:Kugel|Kugel]], beträgt die Winkelsumme stets ''mehr'' als die angegebenen Werte. Je größer das Polygon, desto größer ist im Allgemeinen die Abweichung. Beispiel: Auf der Erde hat das Dreieck, das vom [[w:de:Äquator|Äquator]], vom [[w:de:Nullmeridian|Nullmeridian]] und vom 90. Längengrad gebildet wird, die Winkelsumme 270°.
In einer nichteuklidischen Ebene mit negativer [[w:de:Krümmung|Krümmung]], zum Beispiel auf einer [[w:de:Sattelfläche|Sattelfläche]], beträgt die Winkelsumme stets ''weniger'' als die angegebenen Werte. Sie kann sogar Werte annehmen, die beliebig nahe bei 0 liegen.
== Literatur ==
* Roselyn Berman, Martin Berman: ''Concave Polygons.'' In: ''The Mathematics Teacher'', Band 56, Nr. 6 (1963) S. 403–406 ([http://www.jstor.org/stable/27956864 JSTOR])
== Weblinks ==
* [https://de.khanacademy.org/math/geometry/hs-geo-foundations/hs-geo-polygons/v/sum-of-interior-angles-of-a-polygon ''Sum of interior angles of a polygon''] - Video der Khan Academy (Video, Englisch mit deutschen Untertiteln, 9:10 Min.)
* [https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/geometrie-quiz-die-winkelsumme-eines-100-ecks-a-546497.html ''Geometrie-Quiz - Die Winkelsumme eines 100-Ecks'']. Spiegel Online, 10. April 2008
* {{Internetquelle|autor= |url=https://www.geogebra.org/m/hbx56w5n |titel=Interaktive Darstellung des Innenwinkelsatzes an einem beliebigen Dreieck |werk=[[w:de:GeoGebra|GeoGebra]] |abruf=2022-07-23 |abruf-verborgen=1}}
== Einzelnachweise ==
<references />
== Siehe auch ==
* [[Kurs:Funktionalanalysis]]
* [[Kurs:Funktionentheorie]]
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* siehe auch weitere Informationen zu [[v:en:Wiki2Reveal|Wiki2Reveal]] und unter [https://niebert.github.io/Wiki2Reveal/index.html?domain=wikiversity&title=Winkelsummensatz&author=Kurs:Funktionalanalysis&language=de&audioslide=yes&shorttitle=Winkelsummensatz&coursetitle=Kurs:Funktionalanalysis Wiki2Reveal-Linkgenerator].
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=== Wikipedia2Wikiversity ===
Diese Seite wurde auf Basis der folgenden [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Wikipedia-Quelle] erstellt:
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme Winkelsumme] https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsumme
* Datum: 17.6.2026
* [https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity Wikipedia2Wikiversity-Konverter]: https://niebert.github.io/Wikipedia2Wikiversity
[[Kategorie:Wiki2Reveal]]
[[Kategorie:Winkel]]
[[Kategorie:Synthetische Geometrie]]
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Kurs:Algebraische Zahlentheorie (Osnabrück 2026)/Definitionsliste/kontrolle
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